Sommerfreizeit

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Freizeittipps für Füssen und Umgebung sowie das Außerfern

Verlags-Anzeigenbeilage der Allgäuer Zeitung – Füssener Blatt vom 30. Juli 2020, Nr. 174

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SOMMER

TITEL

Freizeittipps

für Füssen und Umgebung

sowie das Außerfern

Freizeit | Gastronomie | Natur


HIGHLIGHTS

AM FÜSSENERJÖCHLE

GEOPfad

Alles dreht sich ums Füssener Jöchle

Füssener Jöchle

„Sonnenpanoramahut“ Grän

SonnenPanoramahut

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in Grän & Pfronten

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EDITORIAL

Christian

Schneider

Anke

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Vreni

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Andrea

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Daniela

Schalk

IMPRESSUM

Regina

Berkmiller

Steffi

Hartusch

Christian

Settele

Julia

Trenkle

Verlags-/Anzeigenbeilage der Allgäuer Zeitung/Füssener Blatt,

vom 30. Juli 2020 / Nr. 174

LIEBE LESERINNEN UND LESER,

Das Team der

AZ-Sommer-Freizeit

wünscht einen

wunderschönen

Sommer.

gehören Sie auch zu denjenigen, die wegen der Corona-Krise in diesem Jahr

ihren Sommerurlaub lieber Zuhause verbringen? Dann nutzen Sie die Gelegenheit,

um endlich all die Dinge anzugehen, die Sie schon lange machen wollten.

Im Urlaub geht es darum, einmal richtig abzuschalten, neue Energie für anstehende

Aufgaben zu sammeln und das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Dabei ist Reisen nicht zwingend notwendig, um sich zu erholen. Warum also in

die Ferne schweifen, wenn man vor der Haustüre so viel erleben kann?

Das Ostallgäu und das Außerfern

haben einiges zu bieten:

eine einmalige Landschaft und

vielfältige Natur, Konzerte, Ausstellungen,

ein kilometerlanges

Wanderwege-Netz, Gipfelerlebnisse

und Abenteuer. In der Sommerfreizeit

haben wir für Sie

viele tolle Tipps für Ihre Freizeitgestaltung

zusammengetragen.

Und ist das Wetter mal schlecht, dann wird es trotzdem nicht langweilig.

Viele Museen und Ausstellungen hat die Region zu bieten. Das Museum der

Stadt Füssen präsentiert in seiner Ausstellung „Wiederentdeckt“ Werke der

Künstlerin Else Hertzer, die zum ersten Mal öffentlich gezeigt werden. Im Museum

der bayerischen Könige lernt man die Geschichte der Wittelsbacher und

bayerischen Könige kennen. Das Festival „vielsaitig“ vom 26. August bis 5.

September in Füssen widmet sich diesem Jahr den „Augenblicken“- und die

Hopfenseebühne bringt in dieser Saison gleich zwei Stücke auf die Bühne.

Kulinarisch vielseitig präsentieren sich die Gastronomie betriebe. In den urigen

Hütten und Berghütten, edlen Restaurants, rustikalen Gaststätten und gemütlichen

Biergärten werden Sie von den Gastgebern mit verschiedensten

Spezialitäten verwöhnt.

Wichtig ist, dass man den Urlaub daheim genauso plant wie eine Reise. Man

muss zwar kein Hotel buchen, aber man sollte sich dennoch Ziele einplanen

und sich Gedanken über das Freizeitprogramm machen. Das heißt, dass Heimurlauber

schon vor dem Urlaub eine Bergtour planen oder Tickets für eine

Freizeiteinrichtung reservieren sollten.

3

Foto: Benedikt Siegert

PanoramaInformator

Sonnenbergbahnen Grän

Füssener JöchleGmbH &CoKG

6673 Grän /Tannheimer Tal•Tel. 0043 /(0)5675 /6363

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Geschäftsführung:

Markus Brehm

Verlagsleitung:

Reiner Elsinger

PR-Redaktion:

Regina Berkmiller, Anke Sturm

Grafik/Layout:

Gregor Guggemos, Julian Simon

Titelfoto:

© Simon Dannhauer

- stock.adobe.com

Verantwortlich

für Anzeigen- und Textteil

i.S.d.P:

Christian Schneider,

Telefon 0 83 62/50 79-85,

schneider@azv.de

Herausgeber und Herstellung:

Allgäuer Zeitungsverlag GmbH,

Heisinger Straße 14,

87437 Kempten

© 2019 bei Allgäuer Zeitungsverlag GmbH.

Nachdruck und Vervielfältigung

nur in Absprache mit dem Verlag.


4 FÜSSEN

FÜSSEN

5

GEBADET WIRD AM MITTERSEE SEIT FAST 100 JAHREN

ERLEBNISSE AUF

DEM FORGGENSEE

Versteckt im Faulenbacher Tal liegt der idyllische

Mittersee. Hohe, alte Bäume spenden Schatten,

auf der großen Liegewiese verteilen sich die Sonnenhungrigen

und das moorige Wasser lädt zu

einem Sprung ins kühle Nass ein. Im Nichtschwimmerbereich

planschen schon die Jüngsten mit ihren

großen Schwimmflügeln, während die Mütter

auf den Bänken einen Plausch halten. Seit 1921

können die Füssener und die Urlaubsgäste hier einen

entspannten Tag erleben.

Nachdem im vergangenen Jahr das Bad geschlossen

war, herrscht heuer wieder reger Betrieb. Das

Bad wurde zur Naturbadestelle zurückgebaut und

kann so wieder von Einheimischen und Gästen genutzt

werden. Dazu hat die Stadt unter anderem

bestehende Anlagen wie eine Kinderrutsche zurückgebaut,

mehrere Öffnungen in das Gelände möglich gemacht und die Nichtschwimmerbereiche zusätzlich

mit Schwimmleinen abgegrenzt. Zusätzlich wurden Umkleidekabinen installiert. Gebadet wurde natürlich

schon vor 1921 am Mittersee, doch störten sich viele Besucher daran, dass nicht genau zwischen Männern und

Frauen getrennt wurde. Gemeinsames Planschen – das ging gar nicht! Der damalige Bürgermeister Dr. Moser

nahm sich dieser Sache an und brachte 1920 einige Verbesserungsvorschläge, denen der Stadtrat zustimmte,

„zur Mehrung des Ruhmes der Stadt und der Wohlfahrt der Bevölkerung.“ Die damals eher primitive Anlage

wurde während der Wintermonate in eine Badeanstalt umgewandelt. Nun konnte auf beiden Seiten des Sees

dem kühlen Nass und dem wärmenden Sonnenbaden gefrönt werden.

Foto: Anke Sturm

Neben den täglichen Rundfahrten der Forggenseeschifffahrt

gibt es im August ein besonderes Schmankerl: die

Sonderfahrten auf dem Forggensee. Hierzu gehören die

Romantischen Abendfahrten, die Abendfahrten mit Live-

Musik und die König-Ludwig-Abendfahrten. Bei den König-

Ludwig-Abendfahrt geht es mit dem Historiker Magnus

Peresson über den Forggensee.

Der Füssener Ludwig II.-Kenner

erweckt den Mythos und die

Bauprojekte des Märchenkönigs

zum Leben, während die

Passagiere den Blick auf die

majestätischen Königsschlösser

genießen. Die König-Ludwig-Abendfahrt findet am 19. August statt. Die Romantische Abendfahrt mit den

Alphornbläsern „Alpen-Hörner“ startet am 5. und 26. August. Die Klänge der Alphörner stimmen die Gäste am Ufer auf eine einzigartige

Reise ein. Bei der Abendfahrt mit Live-Musik, präsentiert von „Die wilden Allgäuer“, sorgen Klaus und Gerhard an Bord für

Stimmung. Termin: 12. August. Abfahrt ist jeweils um 19.30 Uhr am Bootshafen in Füssen. Eine vorherige Registrierung am Parkplatz

Bootshafen P7 ist erforderlich.

An vier Abenden ist die „Leselotte“ an Bord und lädt Kinder und Erwachsene zu einem besonderen Erlebnis. Um 18 Uhr legt die MS

Allgäu ab und fährt in Richtung Norden über den Forggensee – vorbei an Inseln, Buchten und Wäldern. Die Abfahrt erfolgt am Bootshafen

Forggensee-Schifffahrt im Weidach. Karten-Reservierung nur am Bootshafen-Forggensee-Schifffahrt. Karten gibt es jeweils ab

einer Woche vor der Veranstaltung. Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt. Der Infostand am Bootshafen-Forggensee-Schifffahrt hat

täglich von 9.30 bis 16 Uhr geöffnet. Termine: 30. Juli, 13., 20. und 27. August. Zugang zum Schiff ab 17.50 Uhr.

Aufgrund der aktuellen Corona-Krise gibt es ein umfangreiches Hygienekonzept. Dieses finden Gäste auf der Homepage der Forggenseeschifffahrt

unter www.forggensee-schifffahrt.de.

„Leselotte“

Rund- und

Abendfahrten

Foto: Benedikt Siegert

Gastlichkeit mit Tradition

Familiär und persönlich geführt wird das

Hotel – Restaurant »Frühlingsgarten« in

Bad Faulenbach bei Füssen im Allgäu.

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vitale und frische Küche mit saisonalen

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schöne Region in vollen Zügen.

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durch das schöne Faulenbacher »Tal der

Sinne« werden alle fünf Sinne auf besondere Weise

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Lechfall, der idyllische Ober-, Mitter- und Alatsee bilden eine

einzigartige Naturlandschaft mit hohem Erholungscharakter.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch · www.hotel-fruehlingsgarten.de · Dienstag Ruhetag!

Willkommen an Bord

1. Juni bis 15. Oktober

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6 HOHENSCHWANGAU

HOHENSCHWANGAU

7

DIE ZEIT DES BAYERISCHEN KÖNIGREICHES

Museum der

bayerischen

Könige in

Hohenschwangau

Durch eine große grüne Holztür, die von zwei Löwen

flankiert wird, betritt der Besucher das Jugendstil-

Foyer des Museums. Der lichtdurchflutete ehemalige

Speisesaal des Grandhotels „Zur Alpenrose am

See“ zeigt sich größtenteils in seinem Originalzustand

Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung

bringt dem Besucher die ehemalige bayerische Königsfamilie

und deren Persönlichkeiten, aber auch

Zeit- und Kunstgeschichte,

näher.

Die Wittelsbacher

regierten als Herzöge,

Kurfürsten und

Könige über 700

Jahre Bayern und

gehörten damit zu

den wichtigsten europäischen Adelshäusern.

Fotos: Ralf Lienert

Im September 2011 eröffnete das Museum direkt am Ufer des Alpsees seine Pforten. Das einzigartige Ambiente des ehemaligen

Grandhotels wurde auch nach dem Umbau erhalten und führt den Besucher auf eine Reise in die Vergangenheit. Über eine Treppe

oder einen Aufzug gelangt man in den ersten Stock des durch mehrere Architekturpreise ausgezeichneten Gebäudes, wo auch

die Ausstellung beginnt. Ein begehbarer Stammbaum zeigt zunächst die lange Tradition der Familie der Wittelsbacher auf und

gibt einen Eindruck der vielen historischen Persönlichkeiten, die aus dieser hervorgingen. Beginnend im 12. Jahrhundert liegt der

Fokus des Museums auf der Zeit des bayerischen Königreichs zwischen 1806 und 1918. Die Ausstellung führt zudem über das

Ende der Monarchie hinaus, thematisiert die Zeit des Nationalsozialismus und gibt letztendlich auch eine Idee davon, welchen

Aufgaben das Haus Wittelsbach heute nachgeht. Ein Trinkspiel des 17. Jahrhunderts, eine Meerschaumpfeife König Maximilians II.

Geschichte

kindgerecht

aufbereitet

von Bayern, ein Ritterordensmantel König Ludwigs II., eine

Tabatiére, die König Ludwig II. der Kaiserin Elisabeth von

Österreich schenkte und ein Porzellanservice, das das letzte

bayerische Königspaar Ludwig III. und Marie Therese von

ihren Kindern zur Goldenen Hochzeit bekamen, sind nur ein

Ausschnitt der in der Ausstellung gezeigten Exponate.

Einen Blick auf einen Mann, der als Erbprinz aufwuchs und

ein Zeitzeuge des fast gesamten 20. Jahrhunderts war,

bekommen die Besucher ab sofort im Museum der bayerischen

Könige in Hohenschwangau. Die Dauerausstellung

wurde erstmals seit der Eröffnung

um einen neuen Ausstellungsraum erweitert, der S.K.H. Albrecht Herzog von Bay ern gewidmet ist.

Der neue Museumsraum stellt die erste, breiter gefasste museale Würdi gung der Person Herzog Albrechts

dar. Mittels dreier Schaukästen, einer Hörstation und einem Wandaufsteller soll den Besuchern im Museum

der bayerischen Könige Leben und Wirken des Wittelsbachers vermittelt werden.

An der Kasse des Museum erhält der Besucher einen Audio-Guide, der durch die Ausstellung führt. Dieser

ist im Eintrittspreis enthalten und in mehreren Sprachen verfügbar. Individuelle Führungen und auch Sonderführungen

mit einem Museumsführer sind auf Anfrage möglich. Zusätzlich bietet das Museum mehrmals pro Woche die Möglichkeit,

die Ausstellung im Rahmen einer öffentlichen Führung zu besichtigen. Die aktuellen Termine hierzu werden auf der homepage

www.museumderbayerischenkoeige.de veröffentlicht. Reservierungen werden unter E-Mail info@museum-hohenschwangau.de oder

0 83 62/8 87 250 gerne entgegengenommen.

Kinder können das Museum spielerisch mit dem Kinderrätsel „Mit Alois durchs Museum“ entdecken. Alois ist ein außergewöhnlicher

Löwe mit einer königsblauen Mähne und einer goldenen Krone. Er und seine Schwester Luisa machen an unterschiedlichen Stellen in

der Ausstellung auf die richtigen Rätselantworten aufmerksam. Der Rätselrundgang ist jederzeit während der Öffnungszeiten möglich.

Das Museum ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

©Wittelsbacher Ausgleichsfonds, MdbK, Foto:Vanessa Richter

„Mit Alois durchs Museum“

Entdeckedas Museum der bayerischen Könige mit einem Rätsel für Kinder

Eine Reservierung istnicht erforderlich.

www.museumderbayerischenkoenige.de -Tel. +49 (0) 8362/887250 -Email info@museum-hohenschwangau.de


8 FÜSSEN

FÜSSEN

9

WIEDERENTDECKT:

ELSE HERTZER

1922 bereiste die aus Wittenberg an der Elbe stammende

expressionistische Künstlerin Else Hertzer das

Füssener Land und schuf eine Anzahl von Aquarellen,

die jetzt zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert

werden. Fünf davon hat das Museum der Stadt Füssen

erworben.

Else Hertzer war 70 Jahre lang künstlerisch aktiv. 1918

stellte sie zum ersten Mal bei

Ausstellung im

Museum der

Stadt Füssen

der Berliner Secession aus.

Mit 93 Jahren schuf Else Hertzer

kurz vor ihrem Tod in Berlin-Tiergarten

ihr letztes Bild,

ein unvollendetes Selbstporträt.

Ihr Talent und ihr Interesse, sich künstlerisch auszudrücken,

kam bereits in ihrer Kindheit zum Ausdruck. Als

sie im Winter Figuren in die vereisten Fensterscheiben

ritzte und diese dabei zu Bruch gingen, schenkten ihre

Else Hertzer, 1910.

Foto: A. Wertheim, Berlin

Eltern ihr Farben und Papier. Als Zwanzigjährige und ganz ohne entsprechende Ausbildung zeichnete sie Porträts und malte

die Landschaft des Flämings um Wittenberg. Die Techniken der Kaltnadelradierung und des Holzschnitts brachte sie sich autodidaktisch

bei.

Nach ihrem Umzug von Wittenberg nach Berlin im Jahr 1909 studierte sie bei dem Secessions-Mitbegründer George Mosson

und wurde Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen. Ihre Bilder wurden gemeinsam mit denen von Käthe Kollwitz,

Lotte Laserstein, Marc Chagall und dem gleichaltrigen Karl Schmidt-Rottluf, mit dem sie eine Künstlerfreundschaft verband,

ausgestellt.

Zu den Höhepunkten ihres künstlerischen Schaffens zählen zahlreiche farbintensive Aquarelle. Die meisten dieser Aquarelle

entstanden in den 1920er Jahren und zumeist auf Reisen in den Süden, wobei sie die Alpenregion bevorzugte.

Die 1922 in Füssen geschaffenen Aquarelle und jene, die in den Jahren 1923 bis 1928 in den

Aquarelle und

Zeichnungen aus

Füssen, Wittenberg

und Berlin

Säuling, Füssen 1922. Foto: Museum der Stadt Füssen

Elbhafen bei Wittenberg.

Foto: Mathias Tietke

Alpen entstanden sind, werden nun erstmals öffentlich ausgestellt. Hinzu kommen Aquarelle

und Zeichnungen mit Motiven aus Berlin und Wittenberg sowie vier Kirchenfensterentwürfe in

Farbpastell und Maskenentwürfe für das weltanschauliche Sprechstück „Ewig Verhülltes“, das die

Künstlerin 1958 verfasste.

Die Ausstellung im Museum der Stadt Füssen ist ein weiterer wichtiger Schritt im

Prozess der Wiederentdeckung dieser herausragenden Künstlerin des 20. Jahrhunderts,

die vor fünf Jahren begann. Ergänzt wird diese Werkschau mit Kunstwerken

aus sieben Jahrzehnten durch zwei Aquarelle von Gabriele Münter, deren Bilder bereits

1970 gemeinsam mit jenen von Else Hertzer in Berlin ausgestellt worden sind. Die Ausstellung beruht auf der Initiative

des Berliner Publizisten Mathias Tietke, der einen Teil der Werke aus seiner Hertzer-Sammlung beisteuert.

Öffnungszeiten: www.museum.fuessen.de. Besucher werden gebeten, einen Mund-Nasenschutz zu tragen.

Tiroler Str.10

87629 Füssen

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Wiederentdeckt: Else Hertzer (1884–1978)

Aquarelle und Zeichnungen aus Füssen, Wittenberg und Berlin

Sonderausstellung

Ein herzliches Willkommen

im Hirsch Biergarten

Unter Kastanienbäumen und Weinreben können Sie laue

Sommernächte bei einem kühlen Münchner Hacker-Pschorr Bier

und der Vielfalt der Allgäuer Küche genießen.

Bayerische Brotzeiten und

saisonale regionale Küche.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Malerisch am Ufer des Lechs gelegen bietet das Walderlebniszentrum

ein grenzenloses Naturerlebnis. Der Baumkronenweg,

eine grazile Holzkonstruktion von über 480m Länge und bis zu

21m Höhe ermöglicht faszinierende Ausblicke auf den Lech und

die umliegenden Alpengipfel. Die Erlebnispfade „Auwald- und

Bergwaldpfad“ erklären spielerisch, welche wichtigen Schutzfunktionen

der Wald aufweist.

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10 FÜSSEN

OSTALLGÄU

11

VIA CLAUDIA

BELIEBTESTE RADROUTE

Die Via Claudia Augusta ist jetzt die Nummer eins der beliebtesten,

grenzüberschreitenden Radrouten der Deutschen. Das teilte der Verein

Via Claudia Augusta Transnational mit. Vergeben wurde der Titel

vom ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club). Er gibt jedes Jahr

eine breit angelegte Rad-Reise-Analyse mit mehreren 1000 Befragten

in Auftrag. Diese Studie gibt einen Überblick über die Bedeutung von

Radfahren in Freizeit und Urlaub, über das Verhalten und die Bedürfnisse

der Radfahrer, Entwicklungen und Trends. Außerdem werden die

beliebtesten Radrouten und Radregionen der Deutschen ermittelt. Die

Via Claudia Augusta, jahrelang Nummer zwei, wurde dabei nun erstmals

auf Platz eins gewählt, vor dem österreichischen Donauradweg,

der seit Jahren scheinbar unangefochten vorne lag.

Mit 40.000 Radfahrern, 15.000 Fernwanderern und laut Via Claudia Augusta Transnational geschätzt noch mal so vielen Reisenden mit

Auto, Camper und Bus sowie den durch die Via Claudia gewonnenen Urlaubsgästen für die Regionen entlang der Route ist die Römische

Kaiserstraße ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. 50 bis 100 Millionen Euro dürfte die direkte Wertschöpfung durch Reisende und Urlauber

betragen. Die Via Claudia Augusta leistete einen Beitrag zur Belebung der Ortzentren und zur Wertschätzung von Kultur und Geschichte.

Der große Trumpf der Radroute Via Claudia Augusta, die auf ihrem Weg von der Donau bis zum italienischen Fluss Po auch das Ostallgäu

durchquert, ist ihr Abwechslungsreichtum. Sie verläuft durch drei Länder, sieben Regionen

und drei Klimazonen. Das bringt eine Vielfalt an Landschaften mit sich. Alle 20 bis 30 Kilometer

folgt eine neue Landschaft. Auf den relativ niedrigen Pässen entlang der Via Claudia

Augusta zogen schon die Etrusker, Räter und Kelten über die Alpen. Ihre von den Römern

ausgebauten Wege wurden im Mittelalter und in der Neuzeit weitergenutzt. Die Geschichte

der europa-verbindenden Straße, die Begegnung mit Menschen aus vieler Herren Länder,

der kulturelle und wirtschaftliche Austausch mit ihnen, prägte nachhaltig die entlang der

Strecke liegenden Regionen, Orte und Menschen.

Die Via Claudia Augusta gilt auch als leichtester Alpenübergang für Tourenradfahrer. Die zwei höchsten Pässe, der Fern- und Reschenpass,

liegen nur 200 beziehungsweise 500 Meter höher als das Tal. Für jene, die auch die relativ niedrigen Pässe nicht aus eigener Kraft überqueren

möchten, gibt es an allen Pässen entlang der Via Claudia Augusta Rad-Shuttles. Die Strecke wurde daher bereits das zweite Mal nach dem

international anerkannten System des ADFC mit vier Sternen für ihre Qualität ausgezeichnet. Um vom Zielpunkt im Süden nach Norden zu

kommen, gibt es fast täglich einen Rad-Shuttle von Italien über Innsbruck nach Deutschland.

Deutscher Fahrrad Club

kürt Strecke nach Jahren

auf Platz zwei erstmals

zur Nummer eins

Foto: Benedikt Siegert

SOMMERSPASS

MIT FERIENPASS

Trotz Corona-Krise haben der Kreisjugendring „KommJA“ Oberallgäu, die Abteilung

Gleichstellungs- und Familienbeauftragte der Stadt Kaufbeuren und

die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises Ostallgäu ihr Bestens gegeben

und einen tollen Sommer-Ferienpass zusammenstellen können.

Ferienpass ab sofort

erhältlich und gültig

bis 3. Oktober

DAS HAUS IST GEN Ä

Foto: Ferienpass

Die Initiatoren bedanken sich herzlich

bei allen Einrichtungen, die ungeachtet

aller Widrigkeiten diesen Sommer

für einheimische Kinder und Jugendliche

einen Gutschein zur Verfügung

stellen. Da sich wegen Corona einiges

geändert hat, empfiehlt es sich, dass sich Kinder bereits zuhause, vor dem

Besuch der gewünschten Einrichtung, auf deren Homepage die aktuellen Gegebenheiten

ansehen. In vielen Einrichtungen ist der Besuch nur über ein

Onlineticket möglich, die Öffnungszeiten können sich verschieben, die Hygienevorschriften

machen besondere Einschränkungen und Rücksichtnahme

nötig. Die vielfältigen, kostenlosen Angebote und Ermäßigungen der attraktiven

Einrichtungen können bis 3. Oktober genutzt werden – da ist sicher für jeden etwas dabei. Mit dem integrierten Sommerferien-Busticket

ist während der Sommerferien kostenloses Busfahren möglich – allein, mit Freunden oder mit der Familie. Gutscheine und Busticket

erhalten Mädchen und Jungen, die noch keine 18 Jahre alt sind und ihren Erstwohnsitz im Geltungsbereich des Ferienpasses haben für nur

sieben Euro. Ab dem dritten Kind einer Familie ist der Ferienpass übrigens kostenlos.

Auch für 18- bis 21-jährige Schüler (zum Beispiel Berufsschüler) gibt es ein Angebot: Das Sommerferien-Busticket (ohne Gutscheine)

für sieben Euro bei den ÖPNV-Verkaufsstellen. Infos zu den teilnehmenden Einrichtungen und den Verkaufsstellen gibt es unter

www.ferienpass-allgaeu.de.

tJR "IHRE KINDER SIND ALLE AUSGEFLOGEN"

Außerdem steigt auch die Zahl der Radfahrer aus anderen Ländern. Sie kommen laut Verein bis aus Nord- und Südamerika, Australien und

Asien. Nummer eins unter den Herkunftsländern in Übersee ist Brasilien. Mehrere hundert Brasilianer radeln jährlich die Via Claudia Augusta

und es gibt in den Social Medien eine Fan-Community der römischen Kaiserstraße.

Und wer nicht radeln möchte, der kann die Fernwander-Route oder die Panorama-Reise-Route für Kraftfahrzeuge nehmen.

www.viaclaudia.org

Via Claudia Meilenstein im Auerbergland.


Foto: Via Claudia/Anton Vorauer

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12 HOPFEN AM SEE / WEISSENSEE

HOPFEN AM SEE

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EXKLUSIVE KAFFEEFAHRT FÜHRT

AUTORIN AUF HOPFENER BÜHNE

Neue Gesichter sind auf Uli Pickls Hopfenseebühne zu sehen, die die Spielzeit 2019/2020 inzwischen fortsetzen kann. Zu den

Darsteller-Gästen im Haus Hopfensee, die in Augsburg mit Walter Wagners Wirtshaustheater Erfolge feiern, zählt Ulla Kling. Die

Autorin des neuen Stücks „Eine exklusive Kaffeefahrt“ ist vom Hopfener Publikum damit erstmals als Schauspielerin zu erleben.

Der Wirt und Theaterchef freut sich mit seiner Spielerschar: Nach längerer „Zwangspause“ wurde der Saal mit Bewirtung wieder

geöffnet. Ein Novum der privaten Wirtshausbühne, die es seit 23 Jahren gibt, ist auf dem Spielplan zu sehen. „Wir spielen heuer

zwei Stücke parallel und freuen uns, dass Schauspieler aus

Augsburg erstmals bei

In diesem Jahr

werden zwei Stücke

parallel aufgeführt

uns mitwirken“, erklärte

Pickl in einer Probenpause.

Unter den fünf

Gastdarstellern aus dem

Ensemble der Wirtshausbühne

von Walter Wagner

ist Ulla Kling. Das Publikum darf sich deshalb auf eine

besondere Premiere freuen: Zum ersten Mal ist die Autorin

bekannter Volkstheaterstücke in Hopfen auf der Bühne zu

erleben. Pickl hatte Kling in vergangenen Spielzeiten schon

als Ehrengast im Publikum begrüßt. „Eine besondere Ehre

für mich persönlich ist, dass ich jetzt mit Ulla Kling zusammen

auf der Bühne stehen darf. Ein lang gehegter Wunsch

geht hiermit in Erfüllung“, kommentiert er den kommenden

Auftritt der immens produktiven und erfolgreichen Stückeschreiberin

(„Die Rollator-Gang“, „Lenz, wo bleibst denn?“).

Eine exklusive Kaffeefahrt mit Ulla Kling (rechts).

Die Hopfenseebühne hatte die Spielzeit

bereits im Juni fortgesetzt, als mit

reduziertem Sitzplatzangebot zum Erfolgsstück

„Der verkaufte Großvater“

eingeladen wurde. Ab Mitte Juli wird es

gleich zwei Mal aufgeführt. Das Stück

aus Klings Feder, die als Kaffeefahrt-

Gast Frieda Schwippl mitspielt, wurde

bereits vier Mal in Augsburger Gasthäusern

gezeigt. Es kam beim Publikum gut

Der verkaufte Großvater. Fotos: Allgäubild, Rieden a. F.

an. Zum Erfolg trugen dort auch die „Hopfener“ Gabi Waibl, Andreas Mayer und Gottfried Schmid-Lindner sowie Uli Pickl

bei, der mit Ulla Kling auch Regie geführt hat.

Komödie von und mit

Ulla Kling, Uli Pickl und

Walter Wagner

Mit Kaffeefahrten erhoffen sich die Wirtsleute Else und Manfred einen Aufschwung

ihrer abgelegenen Wirtschaft. Die ersten 100 Leute sollen heute per

Bus anreisen. Die Vorbereitungen laufen prächtig, alles ist hergerichtet, doch

statt der 100 Gäste kommen nur sechs – statt mit einem Luxuxbus kommen die

Gäste mit einem klapprigen Kleinbus ohne Heizung, sind entnervt und durchgefroren.

Der Reiseführer kurz vor dem Zusammenbruch und die Wirtsleute in

heller Aufregung. Auch bei ihnen funktioniert die Heizung nicht mehr und wer soll nun die vielen Würstel essen? Alles in

allem eine Katastrophe für jeden. Als kleines „i-Tüpfelchen“ ist der Kleinbus abends nicht mehr fahrbereit und so müssen

alle in der Wirtschaft übernachten. Keine guten Voraussetzungen für eine harmonische Luxuskaffeefahrt mit maximalen

Umsätzen. Im Laufe der Saison wird als Bammerls Freundin Stefanie Perkmann aus Füssen auftreten: ein neues Gesicht auf

der Hopfenseebühne. Reservierung empfohlen unter 08362/6752. Weitere Informationen unter www.haus-hopfensee.de.

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am Weissensee

Unser Sortiment umfasst Käse-,

Wurst- &Brotspezialitäten,

frisches Obst und Gemüse.

Auch für den kleinen Hausgebrauch

ist etwas vorhanden.

Regionale Produkte.

Kaffee und Kuchen, Brotzeit,

heiße Theke oder einen kleinen

Mittagstisch können Sie in unserem

Cafe genießen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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Samstag 9.30 bis 12.30 Uhr


14 SCHWANGAU

SCHWANGAU / RIEDEN

15

GESCHICKTER

KLETTERER

Alpensteinböcke faszinieren den Menschen seit der Steinzeit,

eindrucksvoll auf den ältesten Felszeichnungen der Menschheit

aus der Grotte Chauvet (Frankreich) zu erkennen. Die Faszination

gipfelte in einem regelrechten „Steinbockkult“, der zu einer

massiven Nachstellung führte und im 18. Jahrhundert seinen

traurigen Höhepunkt erreichte: Die

Infos über

Lebensraum

und Verhalten

Bestände des Alpensteinbocks standen

kurz vor dem Ende. Einzig die Errichtung

eines königlichen jagdlichen

Schutzgebietes Grand Paradiso in

Italien konnte das Aussterben verhindern.

Später entstand hier der gleichnamige Nationalpark, aus

dem heute praktisch alle Alpensteinböcke abstammen. Mit Unterschutzstellung haben sich die Bestände langsam erholt. Gezielte Wiedereinbürgerungen

von Tieren aus Zoos oder Umsiedlungen führten zu einem Anstieg der Steinbockzahlen in den Alpen.

Männchen und Weibchen tragen den auffälligen „Kopfschmuck“. Männliche Hörner sind mit bis zu 100 Zentimeter Länge größer und besitzen

auffällige Knoten an der Vorderseite, weibliche Hörner sind nur 30 Zentimeter lang. Weibliche Steinböcke werden bis zu 50 Kilo schwer,

männliche bis zu 120 Kilo. Steinböcke verfügen über eine sehr gute Sprungkraft und können bis zu 20 Jahre alt werden. Allerdings haben

sie eine sehr geringe Nachwuchsrate und sind einer hohe Sterblichkeit bis zum Erreichen der Geschlechtsreife ausgesetzt.

Steinböcke sind in den Nordalpen ab circa 1.800 Meter anzutreffen. Sie bleiben selbst im Winter oberhalb der Waldgrenze. Bei hoher

Schneebedeckung scharren die Tiere im Schnee nach bevorzugten Nahrungspflanzen: Im Winter sind dies Polsterpflanzen (Silberwurz) oder

Holzgewächse (Alpenrose), im Sommer wird Gras und Blütenpflanzen gefressen.

In den Bayerischen Alpen leben heute etwa wieder 700 Steinböcke. Auf Bergwanderungen im Bereich der Hochplatte, des Tegelbergs und

Hausgemachtes Eis aus dem

Eiscafé Sauerwein in Schwangauu

Überdachter Biergarten und

Bräustüberl mit Blick auf die Königsschlösser

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des Säulings kann man mit etwas Glück diese einstmals ausgestorbenen Alpenbewohner wieder bewundern. Alpensteinbock in Bayern

gesehen? Der Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV) sammelt kontinuierlich Informationen zu Sichtungen.

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REDUZIERT

AUGENBLICKE BEIM

FESTIVAL VIELSAITIG

Nun sind sie da, die „Augenblicke“, denen sich das 18. Festival vielsaitig

verschrieben hat. Vom 26. August bis zum 5. September präsentiert

Füssen seine immer wieder faszinierende Synthese aktueller künstlerischer

Höchstleistungen und historischer Einblicke, die vornehmlich

um die Geschichte des weithin berühmten Lauten- und Geigenbaus

kreisen.

Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Maßnahmen finden die Konzerte

statt, aber es dürfen nur 41 der sonst üblichen 140 Plätze im

historischen Kaisersaal besetzt werden. Die Künstler haben ihre Programme

auf ungefähr eine Stunde neu konzipiert und spielen an jedem

Konzertabend zwei Mal, um immerhin 82 Besuchern den Konzertgenuss

zu ermöglichen.

Vom 26. August

bis 5. September

Konzerte im Kaisersaal

Die Eröffnung am 26. August liegt in den Händen, Bögen und Instrumenten des Verdi Quartetts, das als Auftakt das Streichquartett

Es-dur D 87 von Franz Schubert ausgewählt hat und den Abend mit dem a-moll-Quartett op. 51 Nr. 2 von Johannes Brahms beschließt.

Auch am nächsten Tag gibt es außergewöhnliche Augenblicke: Avi Avital, der erste Mandolinist,

der für einen Grammy nominiert wurde, widmet sich mit dem Jazzpianisten

Omer Klein der Musik von Johann Sebastian Bach, eigenen Jazzkompositionen, israelischen

Liedern und Improvisationen – hier wird grenzenlos musiziert. Am 29. August

verzaubert der Schlagzeuger Ti Hsien Lai mit den weichen, rhythmisch vielsaitigen Klängen

seiner Marimba. Zwei Tage später ist das Verdi Quartett mit Hatem Nadim zu hören,

der den Abend mit einer humorvollen Reverenz an Ludwig van Beethoven, mit dem Rondo „Wut über den verlorenen Groschen“ eröffnet,

es folgt das siebte Streichquartett von Dmitri Schostakowitsch. Mit Robert Schumanns Klavierquintett Es-dur op. 44, entfesseln

die Musiker zum Konzertabschluss eine enthusiastische Feier des Lebens von gerade symphonischem Zuschnitt.

Ganz andere Augenblicke sind für den 1. September zu erwarten, wenn die Musiker des Jazztrios TRI den Kaisersaal mit ihrem Groove

und Swing erfüllen. Tags darauf hat das Leipziger Streichquartett Johann S. Bach, Niels W. Gade und Felix Mendelssohn auf dem Programm.

Am 3. September widmen sich der Cellist Julian Steckel

und sein Klavierpartner Matthias Kirschnereit drei überragenden

Gestalten der Musikgeschichte: Robert Schumann, Dmitri Schostakowitsch

und Ludwig van Beethoven.

Aus England kommt das Ensemble Red Priest, das sich nach dem

rothaarigen Geistlichen Antonio Vivaldi benannt hat und die

Aufführungskunst barocker Musik neu definiert. Unter der Überschrift

Die barocken Bohèmiens stellen die vier Musiker am 4.

September ausgewählte Werke des 18. Jahrhunderts vor, die ganz

unmissverständlich von den leidenschaftlichen Klängen der damaligen

Zigeuner beeinflusst wurden. Zu den neun Doppelkonzerten

gibt es wie immer Meisterklassen, den Treffpunkt Geigenbau und

Vorträge.

Tickets gibt es bei Füssen Tourismus, der Allgäuer Zeitung unter

08 31/2 06-55 55, www.allgaeuticket.de.

www.festival-vielsaitig.fuessen.de

Herzlich

willkommen

– Ab Hohenschwangau in 1,5 h

Berggasthaus Bleckenau

– Ab Bergstation Tegelberg über

Ahornreiterweg immer bergab oder

die große Runde über die Jägerhütte

auf der ehemaligen Jagdhütte

von König Ludwig!

Mit dem Bleckenau-Bus zur Hütte

ab Hohenschwangau (gegenüber

Tourist-Info), Busverkehrszeiten:

ab 9.00 Uhr stündlich, letzte Talfahrt

17.30 Uhr

Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr · Wir freuen uns auf Sie!

Familie Schweiger | Bleckenau 2 | Schwangau

www.berggasthaus-bleckenau.de

Verdi Quartett

Foto: Kulturamt Stadt Füssen/Studio Samer

Café »Maria«

Restaurant

Seegarten

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Telefon (0 83 62)370 00

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Täglich ab 11 Uhr geöffnet.

Mittwoch Ruhetag!

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Schiffanlegestelle

▪ Blick auf den See, die Königsschlösser und die grandiose

Bergkulisse

▪ Hausgemachte Strudel-, Kuchen- und Tortenspezialitäten,

gefüllte Windbeutel, Fisch- und Wildgerichte,

gutbürgerliche Küche


16 PFRONTEN

PFRONTEN

17

„DRAUSSTELLUNG“ IM KURPARK

#MIT_ABSTAND_BETRACHTET

Künstlergruppe

„una:cum“ zeigt

Exponate

Von der Künstlervereinigung una:cum gibt es eine neue

Initiative für eine Kunstausstellung im Kurpark in den

Sommermonaten: „Drausstellung: #mit_abstand_betrachtet“.

Vom 2. August bis 4. Oktober werden rund

20 Exponate im Pfrontener Kurpark zu sehen sein. Alle

Werke, die auf einen Beteiligungsaufruf hin eingereicht

und von una:cum kuratiert

wurden, setzen sich

mit der Corona-Krise auseinander

– mit den direkten,

indirekten, persönlichen,

gesellschaftlichen, sozialen

oder wirtschaftlichen

Auswirkungen. Der Künstlergruppe una:cum geht es

in dem Projekt um eine künstlerische Reflexion der

Corona-Pandemie. „Das Coronavirus hat unsere Welt,

unser Land, unsere ganz persönliches Leben in kurzer

Zeit völlig verändert. Veränderungen, die aus unserer

Sicht auch im Kreativen und Künstlerischen Ausdruck

finden sollten“, so die Initiatoren Petra Erhart, Anette

Nöß und Bruno Eberle. Die Exponate werden zum Abschluss der Ausstellung im Rahmen des „Tag der Regionen“

am 4. Oktober versteigert. Die Erlöse werden gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung gestellt.

Informationen zur Ausstellung unter www.unacum-kreativnetzwerk.de. Eintritt frei.

Foto: una:cum Pfronten

SCHÖNE PFADE

RUND UM PFRONTEN

In diesem Herbst geht es auf den Trails rund um Pfronten

rasant zu: Beim ersten Pfrontener Trailrunning Camp entdecken

die Teilnehmer die schönsten Pfade rund um Pfronten.

Vom 16. bis 18. Oktober erleben die Fans dieser relativ

jungen Trendsportart, gemeinsam mit den einheimischen

Pfrontener Trailrunning-Experten, Insiderspots und die

wunderschöne Heimat der Guides.

Trailrunning-

Camp in

Pfronten im

Allgäu

Foto: Pfronten Tourismus

Das unvergleichliche Naturerlebnis

und die Abwechslung der Wege

abseits von Asphalt locken immer

mehr Läufer auf die Trails. Dabei gilt

es aufmerksam dem Weg zu folgen,

den Körper auf andere Belastungen

einzustellen und neue Wege zu entdecken.

Positiver Nebeneffekt: Man stärkt nicht nur Koordination und das Reaktionsvermögen, sondern

auch noch die Ausdauer. Beim ersten Trailrunning Camp in Pfronten können Trailrunning-Fans jetzt ein komplettes Wochenende

Trail-Genuss buchen. Gemeinsam mit unseren einheimischen Trail-Guides machen sich die Teilnehmer des 1. Pfrontener

Tailrunning Camps auf den Weg, um die Landschaft auf abwechslungsreichen Pfaden zu erkunden. Zusätzlich erhalten die

Teilnehmer noch wichtiges Trail Know-How: Zum Beispiel wie das optimale Training aussieht, was bei der richtigen Ausrüstung

nicht fehlen darf, oder wo noch mehr schöne Trails in der Umgebung zu finden sind. Die Teilnehmer erwartet ein dreitägiges

Programm, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse, mit täglicher Leistungssteigerung für einen besseren Trainingseffekt.

Neben dem sportlichen Programm kommt natürlich der Spaß nicht zu kurz. Gemeinsame Hütteneinkehr und Abendessen im

Gasthof Engel, und ein interessanter Austausch mit den anderen Teilnehmern gehört natürlich zu einem gelungenen Trail-Wochenende

dazu. Weitere Infos sowie die Möglichkeit zur Buchung des ersten Pfrontener Trailrunning Camps gibt es online unter

www.pfronten.de/outdoor

Restaurant-Pizzeria

Rosenstüble

Enzianstraße 1 · 87459 Pfronten-Steinach

Telefon 083 63/2029 25

Herzlich willkoaurant Rosenstüble

Bitte beachten

Sie unsere aktuellen

Öffnungszeiten auf

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Unser stilvolles Restaurant bietet Ihnen

einevorzüglicheKüchemit italienischen

sowie internationalen Spezialitäten.

Genießen Sie den Abend in unserem

schönen Restaurant oder auf unserer

sonnigen Gartenterrasse.

Unser Restaurant zeichnet sich durch

seine hervorragende und geschmackvolle

Küche sowie durch seinen professionellen

und zuvorkommenden

Service aus. Neu ist unsere vegetarische

und vegane Speisekarte!

Folgende Spezialitäten finden Sie auf

unserer Menükarte:

Immer dienstags servieren wir Ihnen

unsere original ungarischen Gerichte.

Auch mittags verwöhnen wir Sie mit

unseren günstigen Mittagsmenues oder

unserer umfangreichen Eiskarte und

frischen Waffeln.

Wir liefern Ihnen auch gerne unsere

Pizzen nach Hause, ein Anruf genügt.

Lassen Sie sich von uns kulinarisch

verwöhnen – wir freuen uns auf Sie!

Janos Boszak & Kristian Jojart

Für Reservierungen und den Lieferservice

wählen Sie bitte:

Telefon 083 63/2029 25

Dienstag – Sonntag von 17 bis 22 Uhr,

Samstag – Sonntag auch von 12 bis 14 Uhr.


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Die schönsten Biergärten und Sonnenterrassen in unserer Region

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Gastronomie der

Infotelefon: 0 83 61-7 71 | Telefon: 0 83 61-12 70

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Trauchgauer

Almstube

Im Bruch 3 · 87642 Halblech-Trauchgau

Telefon 08368/348

www.almstube-trauchgau.com

ÖFFNUNGSZEITEN:

Montag Ruhetag

Di. bis So. von 11

bis 22 Uhr geöffnet,

warme Küche von

11.30 bis 14.30 und

16.30 bis 20.30 Uhr

Café »Maria«

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Seegarten

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unserer bewirteten Sonnenterrasse

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Kuchen aus

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Öffnungszeiten: Do. – Mo. 9.30 Uhr – 17.30 Uhr

(Montag mittag gibt‘s Kaiserschmarren)

Do. & Sa. bis 22.00 Uhr (Reservierung erforderlich)

Gundweg 1 • 87459 Pfronten

Tel. +49(0)83 63 -17 77 oder – 9258978

www.gundhuette.de

Rieden-Osterreinen a. F.

Telefon (0 83 62)370 00 | www.cafe-maria.de

Täglich ab 11 Uhr geöffnet. Mittwoch Ruhetag!

Direkt am Forggensee-Radweg

Bademöglichkeit · Liegewiese am Moorbad

Donnerstag Ruhetag (außer feiertags)

Tel. 08368/1361 · Rauhenbichl 1 · 87642 Halblech

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Ein herzliches Willkommen

im Hirsch Biergarten

Unter Kastanienbäumen und Weinreben können Sie

laue Sommernächte genießen. Bayerische

Brotzeiten und saisonale regionale Küche .

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87629 Füssen · Tel. +49(0) 83 62 /93 98-0

Fax +49 (0) 83 62 /93 98-77

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Schwangau-Waltenhofen · Forggenseestraße 85

Telefon 0 83 62 / 82 33 · www.pension-gerlinde.de

Montag und Donnerstag Ruhetag.

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Schlossbrauhaus Schwangau

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87645 Schwangau

Tel. 08362/92 64 68 -0

www.schlossbrauhaus.de

Täglich geöffnet!

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Dienstag bis Sonntag

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Aktuelle Öffnungszeiten siehe Homepage.

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20 PFRONTEN / EISENBERG

HALBLECH / TRAUCHGAU

21

BAHN FREI FÜR

„ROLLBAHN PFRONTEN“

Jahrelang hatten die Pfrontener Skater keinen Ort, um ihren

Sport auszuüben. Im September 2018 fiel dann der Startschuss

zur Gestaltung der neuen Bahn. Viele Jugendliche in Pfronten

konnten es schon seit langer Zeit kaum erwarten. Die „Rollbahn“,

der Pfrontener Skate- und Bikepark wurde eröffnet. Die rund

1.200 Quadratmeter große Anlage auf dem Sportgelände des

TSV Pfronten wurde von den Profis der Firma Schneestern konzipiert

und gebaut. Ob auf BMX, Dirtjumper, Enduro, Boards, Skater

oder Scooter, das variantenreiche Gelände lockt zum Austoben

für viele Gefährte auf Rädern und Rollen. Die über Mulden,

Senken und Kuppen mit vielen Steilkurven modellierten Bahnen

ermöglichen dank geglätteten und geräuscharmen Teerbelägen

rasante Fahrten. Im Skatepark fordert eine große, in der Region einzigartige, Jumpbox zu

akrobatischen Sprüngen.

Wer die Bahn benutzen will, muss mindestens acht Jahre alt sein – nach oben gibt es keine

Grenze. Selbstverständlich gelten neben einer Schutzausrüstung beim Befahren der Anlage

aufgrund der Hygieneauflagen derzeit besondere „Spielregeln“: Für die Benutzung werden

am Einlass jeweils zwölf Nutzern Zeittickets ausgegeben, die Maskenpflicht gilt bei Betreten

und Verlassen des Geländes, Hygienespender stehen bereit, Bauzäune regeln den Zugang. Die Nutzung ist kostenlos. Im

Rahmen der Hygieneauflagen gibt es, bei geeigneter Witterung, auch eingeschränkte Öffnungszeiten. Weil in Corona-Zeiten

eine Betreuung erforderlich ist, die die Pädagogen des Jugendtreffs Fame übernehmen, ist die Anlage nur unter der Woche,

montags bis freitags, jeweils von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Skate- und Bikepark

im Ortsteil Pfronten-

Berg endlich fertig

Foto: Pfronten Tourismus

AUF ZUR ALMSTUBE -

WANDERN MIT DEN JÜNGSTEN

Eine kinderwagentaugliche Wanderung ist die Tour zur Almstube. Ausgangspunkt

ist die Gästeinformation in Trauchgau. Auf der Dorf- beziehungsweise

Austraße geht es zum Orstende in Richtung Kiesweg. Ab dort folgt man der

Beschilderung Almstube. Hier beginnt ein entspannter Spaziergang entlang

an blumenreichen Wiesen und Feldern. Fast versteckt inmitten der schönen

Landschaft taucht nach knapp einer Stunde das lohnende Ziel auf: die Trauchgauer

Almstube - gelegen auf 800 Metern.

Für die jüngsten Gäste gibt es hier viel zu sehen und zu entdecken. Neben

einem Spielplatz wartet ein wahrer Kleintier-Bauernhof auf die Mädchen und

Buben. Nandus, Ziegen, Ponys, Goldfasane, Wachteln, Enten, Gänse, Zwergzebu,

Minischweine, Hennen und Hasen kann man beobachten. Und in den

gemütlichen Gasträumen oder auf der Sonnenterrasse werden bayerische

Schmankerl, Wildspezialiäten, Brotzeiten und verschiedene Toastspezialitäten

serviert. Natürlich gibt es auch Kaffee und dazu selbstgemachten Kuchen.

Seit über 40 Jahren betreibt die Familie Vogler die Trauchgauer Almstuben.

1976 übernahmen Josef und Agnes Vogler die Wirtschaft - heute freut sich

bereits die zweite Generation mit Anita und Gerhard Vogler über ihre Gäste.

Wanderung zur Almstube

Gehzeit circa eine Stunde, kinderwagentauglich.

Die Almstube ist auch mit dem Auto leicht erreichbar, zahlreiche, kostenlose

Parkplätze direkt am Haus. Von hier sind zahlreiche Wanderungen in die

Umgebung möglich.

Wir sind täglich für Sie da!

Von 8.00 – 19.00 Uhr

auch an Sonn- und Feiertagen !

■ Unsere eigenen Produkte sind gentechnikfrei und werden aus

tagesfrischer, silofreier Milch hergestellt.

■ Lassen Sie sich aus unserem reichhaltigen Käsesortiment verwöhnen.

Inmitten der Allgäuer Gebirgswelt, am Südhang

des Edelsberges auf einer wunderschönen Hochebene,

liegt unsere Gundhütte in 1180 m Höhe.

Auf der gemütlichen Sonnenterrasse zwischen schönen

Bergwiesen und Wäldern mit Blick auf die umliegenden

Berge könnt Ihr den Alltag vergessen, die

Natur pur genießen und einfach mal die Seele baumeln

lassen. Bei erfrischenden Getränken, einer gutbürgerlichen

Küche mit feinen Allgäuer Schmankerln, selbstgemachte

Kuchen und deftigen Brotzeiten, kommt

auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Durch die gute Lage ist die Hütte auch bei nicht so

gutem Wetter ein ideales Wanderziel, das in Kürze zu

erreichen ist. Die neu umgebauten Gasträume bieten

urige und gemütliche Hüttenatmosphäre. Auch die

Kinder haben die Möglichkeit sich im In- und Outdoorspielplatz

auszutoben.

Öffnungszeiten: Do. – Mo. 9.30 Uhr – 17.30 Uhr

(Montag mittag gibt‘s Kaiserschmarren)

Do. & Sa. bis 22.00 Uhr (Reservierung erforderlich)

• Sonnenaufgangstouren mit Bergfrühstück

• Yoga zum Morgengruß

Alle aktuellen Termine finden Sie auf unserer Homepage.

· Wir haben ganzjährig für

Euch geöffnet

· Übernachtungsmöglichkeiten:

Appartementchalets

für 2–4 oder 4–8 Personen

· Für kleinere Feste haben wir

einen separaten Raum

· Veranstaltungen findet ihr unter

www.gundhuette.de

So findet Ihr zu uns:

· über Pfronten-Weißbach oder Pfronten-

Ried zum Parkplatz in Pfronten-Röfleuten

(gegenüber dem Feuerwehrhaus) von dort

aus bequemer Fußmarsch in ca.

1 1/4 Std. zur Hütte

· vom Parkplatz im Vilstal über einen Waldund

Wiesenweg, ca. 40 Minuten Gehzeit

Wir freuen uns schon auf

Deinen Besuch.

Familie Kast

Kontakt: www.gundhuette.de · +49(0)8363- 17 77 oder - 9258978

Für Kinder: 45 m² Indoor-Spielplatz und draußen jede Menge Platz zum Toben

■ Sie erhalten auch andere regionale Produkte. Unser Highlight:

Schlemmerjoghurt

aus eigener Herstellung für

Bergkäserei Weizern eG

Jung und Alt.

Weizern 3 · 87637 Eisenberg

Telefon 08364/ 2 80 · Fax 08364/ 986682

info@kaeserei-weizern.de

Wir freuen uns

auf Euch!

www.kaeserei-weizern.de

A

uf

einer Höhe von 1350 Meter auf der Ostseite des

Alpspitz und Edelsberg finden Wanderer und Genießer den

perfekten Platz zum Entspannen – nämlich unsere gemütliche

Alm. Es gibt verschiedene Wanderrouten, wie ihr uns erreicht.

Ganz bequem geht es von Nesselwang rauf mit der Alpspitzbahn

und dann 15 Minuten Fußmarsch zu unserer Hütte.

K

aiserschmarren,

K APPELER ALP

der Balkon vom Allgäu

Kaspressknödel, Suppen, Brotzeiten und

einiges mehr, werden natürlich frisch und mit überwiegend

regionalen Produkten zubereitet. Lasst euch auf keinen Fall

unsere hausgemachten Kuchen-Spezialitätenentgehen.

Aktuelle Öffnungszeiten: Mo./Do. 10 – 20 Uhr, Di./So. 10 – 18 Uhr

Fr./Sa. 10 – 22 Uhr, Mi. Ruhetag

Kappeler Alp 1 · 87459 Pfronten-Kappel

Tel: +49 151 176 113 22 oder +43 677 637 797 82

E-Mail: frankernischatz@gmail.com

www.kappeleralp-edelsberg.de

Gasthof-Sera

Frau Katharina Romeder · Unterreithen 1 · 87642 Halblech-Trauchgau

Telefon (0049) 015 78 /7662707 · gasthof_sera@yahoo.com

www.gasthof-sera.de

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag ab 17.00 Uhr, Mittwoch Ruhetag

Sonn- und Feiertags ab 10.00 Uhr

Trauchgauer

Almstube

Die Almstube, wo Essen und Feiern ein

Erlebnis ist, mit persönlichem Service und

freundlichen Menschen.

Ein Paradies für Kinder ist der Spielplatz

der Almstube, auf dem sich die Kinder austoben

können. Und auf der großen Kleintierfarm

finden sich Nandus, Ziegen, Ponys,

Fasane, Wachteln, Goldfasan, Zwergzebu,

Minischweine, Hennen und Hasen.

Im Bruch 3 • 87642 Halblech-Trauchgau

Telefon 0 8368/348

www.almstube-trauchgau.com

ÖFFNUNGSZEITEN: Montag Ruhetag,

Di. bis So. von 11 bis 22 Uhr geöffnet,

warme Küche von 11.30 bis 14.30

und 16.30 bis 20.30 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!

Anita &Gerhard Vogler


22 LECHBRUCK

SCHÖNEGG/ROTTENBUCH

23

SICHER SCHWIMMEN

IN OSTALLGÄUER SEEN

DIE BESONDEREN

KÄSESPEZIALITÄTEN

Diesen Sommer ist alles anders: Wer Abkühlung sucht, muss frühzeitig

einen Platz im Schwimm- oder Freibad reservieren. Schnell sind die

Bäder auch ausverkauft. Da weichen viele auf Seen oder Flüsse aus.

Doch dort gibt es nicht immer gesicherte Badestellen. Die natürlichen

Gewässer können schnell zur Gefahr werden. Daher der Tipp: „Besser

in überwachten Gewässern baden gehen. Hier sind Rettungsschwimmer

oder die Wasserwacht vor Ort und können im Notfall eingreifen“,

so Dimitar Gouberkov. Aber: Laut der Deutschen Lebens-Rettungs-

Gesellschaft (DLRG) kann es durch die Corona-Pandemie und die geltenden

Abstandsregelungen vorkommen, dass einige Seen derzeit unbewacht

sind. „Daher

Tipps zum Schwimmen

in natürlichen Gewässern

ist es umso wichtiger,

die Hinweis-, Verbotsoder

Warnschilder vor

Ort zu beachten, Stellen

mit Badeverbot zu meiden und nur an ausgewiesenen Bereichen ins Wasser zu gehen“, rät Gouverkov. Übrigens: Flüsse sind meist

unbewacht. Hier sollten Badende besonders auf Strömungen achten und sich immer in der Nähe des Ufers aufhalten.

Selbst wenn Kinder das Seepferdchen haben oder bereits geübte Schwimmer sind, sollten sie nie unbeaufsichtigt ins Wasser gehen. Der

Experte rät, immer mit dem Nachwuchs in Ruf- und Sichtkontakt zu bleiben. Da gerade bei natürlichen Gewässern die Tiefe besonders

schwer einzuschätzen ist, empfiehlt er zudem, dass Eltern gemeinsam mit ihren Kindern das Ufer erkunden und so die Tiefe überprüfen.

„Kinder können ihre Kraft häufig nicht richtig einschätzen, daher sollte zur Sicherheit immer ein Elternteil nebenher schwimmen.

Außerdem geraten Kinder schnell in Panik, wenn sie beispielsweise versehentlich Wasser schlucken. Erwachsene können dann sofort

eingreifen“, ergänzt Gouberkov. Sind die Kinder noch unsicher im Wasser, sollten sie auf Gummitiere oder Luftmatratzen als Hilfsmittel

verzichten: Absolut tabu ist das Springen in unbekannte Gewässer. Die Verletzungsgefahr ist hier besonders hoch, weil beispielsweise

Felsen unter der Wasseroberfläche liegen könnten.

Die häufigsten Ursachen für Unfälle in freien Gewässern sind Leichtsinn,

Selbstüberschätzung oder Probleme mit dem Kreislauf. Umso

wichtiger ist es daher, die allgemein empfohlenen Baderegeln zu

beachten.

• Langsam ins Wasser gehen.

• Um den Kreislauf zu schonen, die Arme ins Wasser tauchen, damit

sich der Körper an die Wassertemperatur gewöhnt, oder vorher

abduschen.

• Wer friert, sollte ans Ufer schwimmen und sich aufwärmen. Der

Körper ist schnell unterkühlt, was zu Desorientierung, Müdigkeit

oder Kreislaufversagen führen kann.

• Die Entfernung zum Ufer immer im Blick behalten, um den benötigten

Kraftaufwand für den Rückweg richtig einschätzen zu

können.

• Ausreichend Abstand zu Motor- oder Segelbooten halten.

Schmuttersee.

Foto: © Tobias Schuhwerk

Lechsee. Foto: © Uwe Gruen - stock.adobe.com

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bis zu 7Personen.

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Übernachtung

Bergbauern-Heumilch

macht den Unterschied

Bei der Produktion von Heumilch müssen Käseverarbeiter und milchliefernde Bauern

einem strengen Regulativ folgen, das weit über gesetzliche Richtlinien hinausgeht.

Das Regelwerk schreibt etwa vor, dass Heumilchkühe artgerecht gefüttert werden

müssen (keine Silage), dass eine dauernde Anbindehaltung der Tiere verboten ist

und dass sämtliche Heumilchprodukte gentechnikfrei hergestellt werden müssen.

Die Einhaltung des Regulativs wird von unabhängigen, staatlich zertifizierten Stellen

kontrolliert. Nur Produkte mit dem Heumilch-Logo

erfüllen diese strengen Bestimmungen.

In Europa erfüllen nur noch

rund drei Prozent der erzeugten Milch

die Kriterien der Heumilch. Die Schönegger

Käse-Alm geht sogar noch einen Schritt weiter. Denn die Heumilch stammt

ausnahmslos aus Berggebieten, in denen die Bodennutzung aus zwei Hauptgründen

erschwert ist. Zum einen durch eine extreme Höhenlage, die schwierige klimatische

Verhältnisse zur Folge hat, da die Vegetationszeit verkürzt ist. Zum anderen durch

eine starke Hangneigung, aufgrund derer für die Ernte besondere und kostspielige

Maschinen oder Geräte eingesetzt werden müssen. Diese Milch ist einzigartig und

wertvoll. Deshalb nennt sie die Schönegger Käselam auch Bergbauern-Heumilch.

Fotos: Schönegger Käsealm

Jeden Freitag findet von 11 bis 15 Uhr das Kässpatzenessen auf der Schönegger Käse-

Alm in Schönegg statt. In einer urigen Tenne erwartet die Gäste Allgäuer Kässpatzen

traditionell mit Röstzwiebeln und Beilagensalat. Und am Samstag gibt es von 11 bis 15 Uhr das Weißwurst- und Käswurstessen. Hier

gibt es Weißwürste und Käswürste aus der eigenen Bauernmetzgerei der Schönegger Käse-Alm. Diese werden traditionell mit Brezen

und süßem Senf serviert. Kostenlos dazu gibt es einen traumhaften Ausblick in die Ammergauer Alpen. An beiden Tagen wird um eine

Reservierung unter 088 67/4 89 gebeten.

www.feriendorf-lechbruck-am-see.de

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Hochbergle 2, 86983 Lechbruck am See

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täglich von 10–16 Uhr

(bei guter Witterung)

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• Öffnungszeiten siehe Homepage

• Talstation Alpspitzbahn

Alpspitzweg 5 – 87484 Nesselwang | Tel.: 0 83 61-12 70 | www.alpspitzbahn.de | info@alpspitzbahn.de

Tickets online verfügbar!

Badeseeweg 11 – 87484 Nesselwang | Tel.: 0 83 61-92 16 20 | www.abc.nesselwang.de

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 10.00 bis 22.00 Uhr · Sa./So./Feiertag 9.00 bis 22.00 Uhr

„Panoramahütte Alpspitz“ –

die Waffelhütte am Berg

• Öffnungszeiten siehe Homepage

• Bergstation Alpspitzbahn

Kombibahnen zur Bergstation auf 1.500 m Höhe |

Herrlicher Bergblick über die Allgäuer und Tiroler Alpen

bis zur Zugspitze | „Gondeling“ – Schweben

und Schlemmen über Nesselwang | Sommertageskarte

„Bergeintritt“ für Familien mit eigenen Kindern –

den ganzen Tag fahren mit den Kombibahnen und der

Sommerrodelbahn, so oft Sie Lust und Laune haben. |

Kostenlose Parkplätze

ABC

nesselwang

„Crazy Bob“ die verrückte Reifenrutsche

| Erlebnisbecken mit Strömungskanal, Sprudelliegen

und Farbenspiel im Wasser | Heißwasserbecken im

Freien | Kurse für Jedermann | Saunalandschaft mit

250 m 2 Natursee und Saunagarten

| Restaurant & Café „Taverna“

Mit einem neuen Bus ist die Firma Greis Reisen seit Anfang

März unterwegs. Ihr MAN-Efficient-Hybrid-Bus übernimmt

den Linien- und Schulbusverkehr. Damit baut das Unternehmen

auf eine umweltfreundliche Fortbewegung. „Unser Linienbus

war in die Jahre gekommen“, erzählt Junior Stefan Greis.

„Wir wollten ein Zeichen setzen und entschieden uns dann

für eine Hybrid-Version.“ In der

Mit Greis Reisen

unterwegs

Anschaffung wesentlich teurer,

aber in der Umwelt bilanz um einiges

besser. Der MAN Efficient

Hybrid verfügt über ein System,

das erheblich zur Reduktion des Kraftstoffverbrauchs und

der Emissionen beiträgt. Dabei sorgt die serienmäßige Stopp-

Start-Funktion des MAN Efficient Hybrid für flüsterleise Stopp-

Phasen an Haltestellen und Ampeln. Kernstück des Systems ist

der Kurbelwellen-Starter-Generator, eine Elektro maschine, die während des Bremsens kinetische in elektrische Energie umwandelt.

Die beim Bremsen gewonnene Energie wird dabei in einem UltraCap-Modul auf dem Fahrzeugdach gespeichert, das verglichen mit

einer Batterie ähnlicher Kapazität, deutlich leichter und kompakter ist. Die im UltraCap gespeicherte Energie stellt die Bordnetzversorgung

unabhängig vom Antrieb sicher, was nicht nur den Dieselmotor entlastet, sondern auch das Abstellen des Motors während

des Fahrzeugstillstands ermöglicht. Durch die Umkehrung der Funktionsweise des Kurbelwellen-Starter-Generators kann der Motor

innerhalb weniger Augenblicke wieder gestartet und bei der anschließenden Beschleunigung mit der Boost-Funktion unterstützt

werden.

„Das war am Anfang schon sehr ungewohnt“, erklärt Stefan Greis. „Sobald man steht, schaltet sich der Motor aus. Aber daran gewöhnt

man sich schnell.“ Mit ihrer zweiten Neuanschaffung – einem modernen Reisebus – hat Greis Reisen nun den modernsten

Fuhrpark im Ostallgäu. Im Durchschnitt sind die Busse der gesamten Flotte gerade mal drei Jahre alt. Der neue Bus für den „Fernverkehr“

verspricht nicht nur einen besonderen Komfort für

die Businsassen, sondern auch ein Höchstmaß an Sicherheit. So

Edelweißweg 1 | 87484 Nesselwang | Telefon (0 83 61) 4 44

www.greis-reisen.de

Die blaue Flotte ist

wieder unterwegs!

12. - 13.09. „Bernina Express“ Original Berninapass, Lugano, Comersee,

*** Hotel, HP, Fahrt im original Panoramawagen 2. Klasse € 219,–

17. - 20.09. Molveno-See – Bergsteigerchor, Eisachtal, Brenta Dolomiten, Weinprobe,

*** Hotel, HP, Gondelfahrt, Dolomitenrundfahrt, Eintritt Konzert € 395,–

02. - 04.10. Speckfest in Villnöß – Südtirol mit den Ladinern + Nicole

Törggelen-Fest, Berg- + Talfahrt Gritschberg, Halbpension € 265,–

04. - 11.10. Donaukreuzfahrt in den Herbst 4,5* Schiff Amethyst,

Passau – Wien – Bratislava – Budapest – Passau VP ab € 969,–

12. - 16.10. Spätsommer in Istrien in den Herbst Novigrand, Porec, Pazin, Motovun, Grillfest,

exklusiver Tag auf dem Meer, Rovinj, *** Hotel, HP, Schifffahrt, Rundreise € 447,–

17. - 18.10. zünftiges Wochenende im Zillertal Sylvensteinspeicher – Achensee –

Besichtigung einer Speckstube, tolles Abendessen vom Bauernbuffet

in der Scheune, **** Hotel, Fahrt mit der Schmalspurbahn € 185,–

22. - 30.10. Montegrotto – Abano Terme – Kururlaub 9/10 Tage

02. - 11.11. ***+Hotel Marco Polo, freie Benutzung der Thermalbäder,

Mittag + abends Menüwahl, Bus, ***+Hotel VP ab € 715,–

Radel-Tagesfahrten

Tagesfahrten

10.08. Bodensee ab Bregenz, Schweiz,

07.08. Auf den Spuren des

Romanshorn, Friedrichshafen, Nonnenhorn, 04.09. „Glacier Express“ € 55,–

mit Radelguide, zuzügl. Fähre € 44,– 14.08. Zugspitze –

17.08. Lechradweg ab Steeg dem Lech entlang

Panoramabahn € 77,–

bis Reutte Füssen – Vils – Pfronten € 27,– 21.08. Stoos – Das Bergerlebnis € 79,–

24.08. Illerradweg, Waltenhofen, Martinszell, 27.08. Via Mala – Juf – Schweiz € 41,–

Immenstadt, Sonthofen, Fischen,

28.08. Silvretta Hochalpenstraße

Oberstdorf, mit Radelguide € 44,– Montafon, inkl. Maut € 49,–

07.09. Starnbergersee Bernried – Berg –

06.09. Wendelstein mit Zahnradund

Gondelbahn € 58,–

Starnberg – Possenhofen – Feldafing –

Tutzing, mit Radelguide € 44,–

(Änderungen vorbehalten)

ist der Bus unter anderem mit dem vielgepriesenen Notbremsassistenten

ABA ausgestattet. Alle Reisebusse der Firma Greis

sind mit den neuen EURO-V- und EURO-VI-Motoren ausgestattet,

dadurch konnten in den vergangenen Jahren die Abgaswerte

konsequent verringert werden.

Nicht verschont blieb das Unternehmen von der Corona-Krise.

Über Wochen waren keine Busreisen möglich, doch nun startet

Greis Reisen wieder zu den ersten Zielen. Doch Inhaber Egon

Greis ist optimistisch. Schließlich bietet er seit über 45 Jahren

Reisen in Europa an. Faire Konditionen und eine tolle Rundum-

Betreuung machen das Reisen mit Greis zu einem besonderen

Erlebnis. Ob Tagesausflüge, Städte- und Kurzreisen sowie Badeund

Kururlaube – die Vielfalt der angebotenen Reisen ist groß.

Café Mokka

An der Riese 1

87484 Nesselwang

Telefon 083 61 /92 55 42

www.mokka-cafe.de

Öffnungszeiten

Mo.u.Di. 9–18 Uhr

Mi. 9–13 Uhr

Do. 9–18 Uhr

Fr.

9–22 Uhr

Sa. 9–12 Uhr

in Nesselwang

... aus Leidenschaft zum Kaffee

Foto: Greis Reisen

Bei uns erleben Sie italienische Kaffeekultur, können frische

und selbst gebackene Kuchen genießen, Frühstück oder zu

Mittag essen (z.B. frische Kässpätzle) oder einfach nur mit

einem Glas Prosecco auf das Leben anstoßen.

Alles auch to go.

Bis bald im Café


26 NESSELWANG

HOPFERAU / SEEG

27

NATUR, STOLLEN

UND QUELLWASSER

Die Gipfel sind voll von Einheimischen, Urlaubern und Tagesausflüglern.

Wir wollen weg vom Rummel, Parkplatzsuche und

Menschenmassen. Im Allgäu findet man viele Wanderungen,

sodass man immer ein Plätzchen findet, an dem man fast alleine

ist. Zwar geht es nicht in die Höhe, dafür immer wieder an

einem Wildfluss entlang.

Eine schöne Tour ist die abwechslungsreiche Rundwanderung

ins Wer tachtal über Maria Rain. Es ist ein sonniger Samstagmorgen,

als wir uns auf den Weg machen, um nicht nur Natur

zu genießen, sondern auch Kultur und Geschichte erleben. Parken

kann man bei der Tourist-Info Nesselwang. Von dort geht

es zum Alpspitz-Bade-Center, weiter am Sportplatz vorbei und

dann auf dem Fußweg Richtung Ortsteil Hammerschmiede.

Ein Wandgemälde verrät, dass sich hier bis 1820 eine Hammerschmiede

befand, die dann bis 1890 zu einer Kistenmacherei

Rundwanderung

ins Wertachtal

über Maria Rain

Foto: Anke Sturm

wurde. Bis 1923 wurde hier Reißzeug hergestellt – also Zeichengeräte wie Zirkel oder Lineal.

Der Weg führt nun weiter ins Wertachtal. Die Wertach begleitet die Wanderer. Der Regen der vergangenen

Tage hat den Wildfluss anschwellen lassen und lässt ihn in einem breiten Strom das Tal erobern.

Die verschiedensten Blumen zieren seine Ufer und die Wege sind noch menschenleer. Ab und zu kommt

uns mal ein sportlicher Mountainbiker entgegen, ansonsten kann man die Ruhe in der romantischen

Landschaft genießen. An einer Brücke überqueren wir den Fluss und folgen dem Weg bis zum ehemaligen

Kohle-Bergwerk-Stollen.

Hinter einem Gitter sieht man noch eine Lore und Schienenstränge, die in den Berg hineinführen. Der Nesselwanger Peter Heel hat diesen

Teil des Stollens als Schaustollen in den Jahren 1994 bis 1998 teilrekonstruiert. Das Gebiet um Nesselwang und Oy-Mittelberg verfügt

über mehrere dünne Pechkohlevorkommen, die auf Reste von alten Sumpfwäldern zurückzuführen sind. Eines davon befindet sich hier im

Wertachtal zwischen Nesselwang und Maria Rain. Der Besitzer der Bärenbrauerei, Johann Röck, entschloss sich 1919, ein betriebseigenes

Braunkohlebergwerk am linken und rechten Wertachufer zu errichten. In den Jahren 1920 bis 1923 förderten im Untertagebau bis zu zehn

Kumpel 820 Tonnen Braunkohle, die vor allem von der Bärenbrauerei zur Befeuerung des Sudhauses genutzt wurden. Da sich die eigene

Kohleförderung wegen geringer Mengen und niedriger Qualität als nicht rentabel erwies, wurde die Arbeit schon nach drei Jahren Ende

1923 wieder eingestellt.

Der Weg führt uns weiter zum Hochufer der Wertach, wo wir auf einen Landwirtschaftsweg stoßen. Diesem folgen wir nach Maria Rain

mit der Wallfahrtskirche – einer der schönsten Dorfkirchen im Allgäu. Erstmals wird Maria Rain, der älteste Marien-Wallfahrtsort im Allgäu,

im Jahr 1068 nach Christus erwähnt. Der Legende nach war im Stamm einer Ulme ein Bild der Muttergottes zu sehen. Ganz in der Nähe –

unterhalb der heutigen Kirche – sprudelt eine Quelle. Noch heute nehmen Wallfahrer das Wasser mit nach Hause, da ihm eine „wundertätige

Wirkung“ nachgesagt wird. In der Kirche erzählen zwei Wandfresken in schlichten Bildern und Sätzen die Geschichte der Kirche Heilig

Kreuz und vom Ursprung der Wallfahrt. Der Hochaltar zeigt bemerkenswerte Kunstwerke aus mehreren Stilepochen.

An der Kirche führt rechts leicht bergauf ein Sträßchen zum Almcafé Schnakenhöhe, das zur Einkehr einlädt. Von hier haben wir einen

herrlichen Panoramablick auf die Ammergauer und Allgäuer Alpen.

Foto: Tourist Info Nesselwang Hinter der Wirtschaft folgen wir einem kleinen Landwirtschaftsweg,

der nach links bergab führt und nicht beschildert ist. Bei einer kleinen

Baumgruppe nehmen wir den Trampelpfad nach rechts und erreichen

bald wieder einen Landwirtschaftsweg, der nach links weiter

bergab führt. An der Straße bei dem Örtchen Rainen angekommen,

finden wir eine gute Beschilderung und nehmen den Weg wieder

zurück ins Wertachtal. Auf einem abgeschiedenen idyllischer Pfad

geht es an der Wertach zurück zu einer Holzbrücke, mit der wir wieder

die Wertach überqueren und folgen nun dem bekannten Weg in

Richtung Hammerschmiede. Zur Abwechslung geht es nun über die

Teerstaße und wir erreichen bald das Ortszentrum von Nesselwang.

Parken: Nesselwang – Tourist-Information

oder Alpspitz-Bade-Center

Strecke: 8,4 Kilometer

Dauer: 2:45 Stunden

Aufstieg: 232 Höhenmeter

Abstieg: 232 Höhenmeter

MIT SCHORSCHI UND

FRITZ UNTERWEGS

Sie sind flauschig und süß - die beiden Alpakas von Vreni

Haslach und Thomas Waldmann. Doch nur auf der Wiese

stehen, das ist nichts für Schorschi und Fritz. Denn

eine ihrer Lieblingsbeschäftigung ist das „Posen“ vor der

Kamera. Und so bieten die beiden Seeger Fotoshootings

mit ihren Alpakas an. Schorschi und Fritz stellen sich gerne

als Partner für Hochzeitspaare, Familien oder andere

Alpakaliebhaber zur Verfügung. So gibt es verschiedenen

Pakete, die man buchen kann - mit oder ohne Fotografen.

Fotos: 99Polaroids

So wie Familie Lieben. Die Berliner waren zum Urlaub im

Allgäu und nutzten die Zeit für ganz besondere Familienfotos. Die nächste Möglichkeit für ein Shooting ist am 30. August.

Ebenso sind Wanderungen mit den beiden auf Anfrage ab Seeg möglich.

Doch Schorschi und Fritz können noch mehr. So schwört Vreni Haslach auf das

„Alpaka-Gold“. Der Kot der Tiere wird getrocknet und feingemahlen. Dieser sorgt

dann für eine gute Nährstoffversorgung von Pflanzen im Innen- und Außenbereich,

da er viele wertvolle Mineralien enthält. Das Alpaka-Gold ist zu 100 Prozent natürlich,

geruchsarm, ganz jährlich anwendbar und schonend für die Pflanzen. Und zu

guter Letzt gibt es auch noch Alpaka-Seifen in verschiedenen Formen und Sorten.

Infos unter:

www.luckyalpaky.de · luckyalpaky@web.de · Mobil: 01575/4289650

Käseherstellung aufnatürlichste Art

Wir veredeln täglich frische

Heu-Bergmilch zuAllgäuer Emmentaler

und Allgäuer Bergkäse,

verschiedene Schnittkäsesorten

und Joghurtspezialitäten.

Lehern 158

D-87659 Hopferau

Telefon 08362/7512

www.sennerei-lehern.de

Genießen undentspannen

In unserer urigen Berghütte heißen wir Sie

herzlich willkommen. Wir bieten Ihnen

traditionelle Allgäuer Gerichte mit und

ohne Käse. In der Auswahl unserer

Zutaten legen wir höchsten Wert auf

regionale Herkunft.

Lehern 158

D-87659 Hopferau

Telefon 08362/50 74 76 8

www.kaesealp.com

www.luckyalpaky.de

Mobil: 0 15 75 / 4 28 96 50

Alpaka-Seifen

auch als Personalisierbare (Gast-)Geschenke

für Vermieter, Hochzeiten, Taufen, etc.

Fotoshootings

verschiedene Pakete (auch inkl. Fotograf)

siehe Homepage

Wanderungen

ab Seeg auf Anfrage möglich

Kunsthalle im Schloss Isny

FRIEDRICH HECHELMANN

Bilder – Schmuck – Porzellan · Marienkapelle

OFFENE FÜHRUNGEN:

Ausstellung und Abthaus im Schloss

Sonntag, 9. August Sonntag, 13. September

Sonntag, 23. August Sonntag, 27. September

Die Führungen

beginnen jeweils um

14.00 und 15.30 Uhr

Wegen begrenzter Teilnehmerzahl wird um vorherige Anmeldung gebeten.

ÖFFNUNGSZEITEN:

Mittwoch bis Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag, Sonn- und Feiertage 11 bis 18 Uhr

Telefon 0 75 62 / 91 41 00 · Onlineshop: www.kunsthalle-schloss-isny.de


28 ROSSHAUPTEN

ÖSTERREICH

29

ST. ANDREAS

IN ROSSHAUPTEN

Im Jahr 1059 erhielt der Augsburger Fürstbischof Heinrich

II. den „Wildbann“ (Jagdrecht) über einen großen Teil des

heutigen Allgäus. Spätestens seit 1206 ist schließlich bischöflicher

Besitz in „Roshoubet“ nachgewiesen. Einen

eigenen „Leutenpriester“ erhielt der Ort 1262. Viel Interessantes

kann man dann in einem „Urbar“, einer Herrschaftsbeschreibung,

aus dem Jahr 1316 lesen. Zur Wahrung

seiner Interessen ernannte der Fürstbischof einen

Probst, der seinen Verwaltungssitz in Füssen hatte. In den

jeweiligen Orten saß ein „Maier“, der die Angelegenheiten

vor Ort im Auftrag des Probstes regelte. In diesem Urbar

aus dem Jahr 1316 wird nun erstmals ein „Maier“ in Roßhaupten erwähnt, der 11 „Huben“ (= Äcker) zu bewirtschaften hatte. Sein

Verwaltungssitz war der heutige Gasthof Bauernwirt, der bereits damals eine „Taferne“ war. Dort findet man eine Gedenktafel mit der

Aufschrift: „Nr. 63 – Bauernwirt. / 1316 – 1805 Maierhof u. Brauerei / des Fürstlichen Hochstiftes / Augsburg“. Zum Gut gehörte auch

eine Mühle (die heutige Mangmühle).

1398 wird berichtet, dass zum Maierhof auch eine Schmiede und das Dorfbad

gehörten. Die Maier hatten viele Rechte. Die 23 Leibeigenen aus dem Jahr

1316 mussten „Frondienste“ leisten und jährlich etwa 5 Pfund bezahlen. Daneben

gab es auch Naturalabgaben: „ein Kloben Flachs“, zwei Metzen Bohnen,

ein „Kumpostfaß“ (Sauerkraut) und vier

Geschichten rund

um die Pfarrkirche

Metzen geschnittenes Kraut. Zu Beginn

des „Hornung“ (Februar) wurde in Roßhaupten

das jährliche Gericht gehalten,

das zwei Wochen dauerte. Der Probst aus

Füssen kam mit drei eigenen Schöffen. Der „Maier“ musste diese und drei

weitere Schöffen aus Roßhaupten während dieser Zeit verköstigen. Geurteilt

wurde über Totschlag, Ehestreitigkeiten und Notzucht. Auch bei allgemeinen

Streitigkeiten wurde ein Schiedsspruch getroffen. Waren es 1316 erst 23 Familien,

die vom „Maier“ verwaltet wurden, so stieg ihre Zahl bis 1532 auf 120

Familien. 1628 waren es 197 Familien, ehe sich die Zahl durch die Pest und

den Dreißigjährigen Krieg auf etwa ein Zehntel reduzierte. Der erste namentlich

bekannte Maier war Hans Heinzler (1445 bis st1485), der letzte Franz Riß

(1787 bis 1803). Letzterer führte die Geschäfte noch bis 1805. Seither traten

Bürgermeister an die Stelle der „Maier“.

„AUF UND IM

WILDEN WASSER“

Egal, in welcher Farbfacette sich der Lech gerade präsentiert.

Ob er milchig weiß von der Schneeschmelze,

bräunlich durch die vielen Zuflüsse der Seitentäler oder

türkis und kristallklar im Hochsommer ist. Er fasziniert.

Und näher als beim Raften kommt man ihm sonst wohl

kaum. Wellen, die das Boot schaukeln lassen, lautes Juchzen,

wenn man beim Wildwasserschwimmen oder „Bodyrafting“

davon treibt, und genussvolles Chillen zwischen

denn Paddelschlägen. Das alles erlebt man hier.

Raftingspaß

auf dem

Tiroler Lech

Foto: Fun Rafting

Fun Rafting in Häselgehr befindet sich im Herzen des Naturparks Tiroler Lech und bietet seit über 30 Jahren Bootstouren

auf dem Lech und Inn an. Der Lech hat den Schwierigkeitsgrad WW II und II+, ist also gut geeignet für Anfänger.

Kinder dürfen auf dem großen Raft ab sechs Jahren in Begleitung von Erwachsenen mit dabei sein. Wer sich

für die Halbtagestour entscheidet, ist etwa zwei Stunden und 15 Kilometer auf dem Wasser unterwegs. Bei der

Ganztagestour dauert der Paddelspaß knapp drei bis vier Stunden, wobei eine Pause samt köstlichen Mittagsgrill

den Tag perfekt macht.

Als tolle Ergänzung zu den großen Rafts gibt es auch die lässigen Canadier. Bei diesen kleinen wendigen Booten können zwei bis drei

Personen richtiges „Kapitänfeeling“ schnuppern. So kommen Naturliebhaber und sportliche Teilnehmer gleichermaßen auf ihre Kosten.

Eine ebenso große abenteuerliche Herausforderung ist das Canyoning, auch „Schluchtenwandern“ genannt. Es wird gerutscht,

gesprungen oder man seilt sich ab. Je nach dem Charakter einer Schlucht kommen verschiedene Techniken zum Einsatz. Kurze und

leichtere Canyoningtouren gibt es speziell auch für Familien mit Kindern von sechs bis elf Jahren, dann gibt es Steigerungen über die

Fun-Canyoningtour, dem Hochalp-Canyoning, der Jumping-Jack-Canyoningtour bis hin zum Action-Canyoning für die ganz sportlichen,

durchtrainierten Abenteurer. Hier geht man nach Hause und weiß – heute war ein besonderer Tag. Infos unter www.fun-rafting.at.

Spielgolf

am Kurpark

Roßhaupten

Herzlich willkommen in der

Spielgolfanlage im Ostallgäu !

Die großzügige Spielgolfanlage

befindet sich am südlichen Ortsrand

und bietet mit ihren 18-Loch-

Parcours Spiel und Spaß für die ganze

Familie.

Während sich die Kinder auf dem

Abenteuerspielplatz nebenan austoben

können, hält der Kiosk kühle

Getränke und kleine Speisen, Kaffee

und hausgemachte Kuchen, Eis und

süße Köstlichkeiten für Sie bereit.

Spielpreise:

• Kinder 8 bis 16 Jahre 2,50 € (mit Gästekarte 2,– €)

• Erwachsene 4,– € (mit Gästekarte 3,50 €)

• Familienkarte

(bis 3 Kinder) 11,50 € (mit Gästekarte 10,50 €)

10er-Karte = 10x bezahlen – 11x spielen

20er-Karte = 20x bezahlen – 23x spielen

Öffnungszeiten: April – Oktober von 10 – 22 Uhr

Telefon: 08367 /913 8883

Wann im Ort ein erstes Gotteshaus errichtet wurde, kann nicht genau gesagt

werden. In den Quellen lesen wir, dass Roßhaupten 1449 zur Pfarrei erhoben

wurde. Diese mittelalterliche Pfarrkirche ist auf einer Darstellung der Magnusvita

auf einem Bild eines unbekannten Allgäuer Meisters zu sehen (um 1570

entstanden), das sich heute in der Gemäldegalerie auf dem Hohen Schloss in

Füssen befindet. Zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges im Jahr

1618 brannte dieses Gotteshaus jedoch vollkommen nieder.

Der Krieg, die Pest und fehlendes Geld dürften die Ursachen

gewesen sein, weshalb sich der Neubau der Kirche bis 1630

verzögerte. Die heutige Ausstattung der Kirche stammt zum

größten Teil aus der Barockzeit. Johann Heel aus Pfronten malte

1727 die Fresken. Sie zeigen die Kreuzigung des hl. Andreas (im

Chor), die Rosenkranzverleihung an die Heiligen Dominikus und

Katharina von Siena, die Krönung Mariens und Mariä Verkündigung

(alle im Langhaus). In den Kehlen malte Heel die Zwölf

Apostel, im Chor die vier abendländischen Kirchenväter.

Den Hochaltar schmückt heute ein Altarblatt mit einer Darstellung

des hl. Andreas (um 1880). Umrahmt wird dieses Bild von

den beiden Figuren der Heiligen Florian (links) und Johannes Nepomuk

(rechts) von Anton Sturm. Klaus Wankmiller


30 ÖSTERREICH

ÖSTERREICH

31

FÜR GIPFELSTÜRMER

UND GENIESSER

Österreichs

höchstes

Frühstück

Ob ausgiebiges Gletscherfrühstück, spektakuläre Gipfelwanderung

oder abenteuerliche Floßfahrt: Der Pitztaler

Gletscher bietet im Sommer Erlebnisse

für die ganze Familie. In diesem

Sommer haben Besucher noch mehr

vom Pitztaler Gletscher: Jeden Freitag

und Samstag (bis 23. Oktober)

bringt der Gletscherexpress Gäste

Fotos: Pitztaler Gletscher/Daniel Zangerl

bereits um 7 Uhr morgens auf 2.840 Meter, von wo aus die Wildspitzbahn hinauf auf 3.440 Meter fährt.

Oben angekommen, geht es für Gipfelstürmer weiter auf die Wildspitze, den höchsten Berg Nordtirols. Wer es gemütlicher angehen möchte,

lässt sich im Café 3.440 – Österreichs höchstem Kaffeehaus – verwöhnen:

Wirt Sepp Eiter und sein Team laden immer freitags und samstags zum Gletscherfrühstück

mit verschiedenen Schmankerln und Kaffeespezialitäten. Bei einem

Stück hausgemachtem Kuchen lässt sich die Aussicht auf die umliegende Gletscherwelt

mit rund 50 Dreitausendern besonders gut genießen.

Spektakuläre Ausblicke eröffnen sich auch bei Europas höchster Floßfahrt am

Rifflsee (2.232 Meter): Das von einem Elektromotor angetriebene, 140 Quadratmeter

große Holzfloß bietet Platz für bis zu 60 Personen. Die 45-minütige Fahrt

wird an den Betriebstagen täglich bis 11.10. angeboten. Wer lieber festen Boden

unter den Füßen hat, kann den malerischen, smaragdgrünen Rifflsee auch zu Fuß

umrunden oder über Wanderwege und Steige zu den umliegenden Berghütten

und Almen wandern.

Sommeröffnungszeiten: Pitztaler Gletscher/Café 3.440 von Donnerstag bis Samstag;

Rifflsee: Sonntag bis Mittwoch

SOMMER

IM EWIGEN EIS

Spektakuläres

Naturschauspiel

Das ewige Eis lockt auch in der warmen Jahreszeit in

die Bergwelt des Kaunertaler Gletschers: Was im Winter

oft verborgen bleibt, offenbart sich in den Sommermonaten

als eindrucksvolles Ausflugserlebnis.

Über viele Millionen Jahre hat das Gletschereis die

Bergwelt des Kaunertals geformt und geprägt. Dabei

wurden bizarre, unverwechselbare

Naturschauspiele

freigelegt, die sich heute entlang der 26 Kilometer

langen Gletscherstraße erleben lassen.

Das landschaftliche Erscheinungsbild verwandelt

sich während der Fahrt hinauf laufend – von grünen

Almwiesen über Zirbenwälder, Gebirgsseen

und Wasserfällen bis hin zu kargen Moränen-Hängen und dem nackten Gletschereis.

Bis zum Gletscher gilt es, rund 1.500 Höhenmeter zu überwinden.

Wer das Panorama in Etappen genießen möchte, nutzt am besten eine der

zahlreiche Einkehrmöglichkeiten entlang der Straße.

Oben angekommen, lockt die begehbare Gletscherspalte mit natürlicher Abkühlung.

Hier zeigt sich das 120 Jahre alte Gletschereis in seinen schönsten

Farben und Formen; zudem gibt es ein spezielles Lichterspiel zu bestaunen.

Die Gletscherspalte ist täglich geöffnet und lässt sich zum Beispiel bei einer

der kostenlosen Führungen (Juli und August von Montag bis Freitag) erkunden.

Für sommerliche Ausflüge steht auch die neue Falginjochbahn 3.113 zur

Verfügung, mit der die Gäste bequem zur Bergstation „schweben“ – und damit

direkt an die italienisch-österreichische Staatsgrenze.

Fotos: Kaunertaler Gletscher/Daniel Zangerl

TIROLS

H CHSTER

SOMMER

AM PITZTALER GLETSCHER UND RIFFLSEE

PITZTALER-GLETSCHER.AT

DO-SA:

Pitztaler Gletscher

und Café 3.440

geöffnet! Frühstück

am FR & SA

SO-MI:

Rifflsee geöffnet!

Europas höchste

Floßfahrt

Genuss.

MeinAbenteuer.

Erlebnis.

Sommer.

Natur.

Alle Bergerlebnisse online als Gutschein erhältlich!

Aussichtstipp:

Gondeln bis andie

italienische Staatsgrenze

auf 3.113 m.

Jetzt entdecken:

Die Kaunertaler

Gletscherstraße

und die begehbare

Gletscherspalte!

kaunertaler-gletscher.at


32 ÖSTERREICH

ÖSTERREICH

33

TIERE, PFLANZEN UND

NATUR ENTDECKEN

„Natur im Garten“ – Samstag, 8. August Die (Um)Gestaltung

des Hausgartens zur Förderung heimischer Pflanzen und Tiere

wird ins Auge gefasst. Welche Tiere und Pflanzen kommen in der

Umgebung vor? Oft fehlen in Gärten wesentliche Lebensräume

und Strukturen. Wie können diese gefördert werden? Beginn: 14

Uhr; Vorderhornbach. Referentin: Dipl. Biologin Lydia Bongartz,

Beraterin „Natur im Garten“.

Klimawandel und Wald – Donnerstag, 10. September Der Klimawandel

zeigt sich immer deutlicher. Die Folgen des Klimawandels treffen unser gesamtes

Leben sowie unsere Wirtschaft und machen sich somit auch im Wald deutlich spürbar.

Josef Walch geht in seinem Vortrag auf die wichtigsten Daten und Fakten zur Klimaveränderung

ein. Er erklärt die Ursachen und welche Maßnahmen gegen den globalen Wandel

ergriffen werden müssen. Als Forstmann berichtet er darüber, wie sich der Klimawandel

auf den Wald und die Forstwirtschaft auswirkt. Beginn: 19.30 Uhr; Naturparkhaus Klimmbrücke.

Programm des Naturparks

Tiroler Lech

Fledermausnacht – Freitag, 11. September

An diesem Abend wird den

Teilnehmern alles Interessante über

Biologie und die Ökologie von Fledermäusen vermittelt. Mit Ultraschalldetektor und

Scheinwerfern wird in der Nacht nach Fledermäusen gesucht. Mit etwas Glück können die

Teilnehmer auch Fledermäuse aus nächster Nähe beobachten. Bei Schlechtwetter findet

diese Veranstaltung nicht statt. Beginn: 20 Uhr, Pflach. Referent: Anton Vorauer, Fledermausbeauftragter

Land Tirol Abteilung Umweltschutz

Vom Leben und (Aus)Sterben der heimischen Wildbienen – Donnerstag, 17. September

„Stirbt die Biene stirbt der Mensch?“ – oder ist die Sache doch komplexer? Österreich

beherbergt über 50.000 Tierarten, großteils Fluginsekten. Vielen dient Nektar als Treibstoff.

In einem Bildervortrag wird ein Einblick in deren vielfältige Erscheinungsformen,

Nahrungsansprüche, Nestbauweisen und Gefährdungsursachen gegeben. Weiters werden

Projektergebnisse vorgestellt, wie Gemeinden ihre Grünflächen in Blumenwiesen verwandeln.

Beginn: 19.30 Uhr; Naturparkhaus Klimmbrücke. Referent: Mag. Timo Kopf, freiberuflicher

Insektenkundler und externer Lehrbeauftragter der Universität Innsbruck.

Das ganze Programm gibt es unter www.naturpark-tiroler-lech.at. Anmeldung zu den Terminen

bis zum Vortag, 16 Uhr, unter https://veranstaltungen.naturpark-tiroler-lech.at/

events

Foto: Josef Walch

Foto: Anton Vorauer

HISTORISCHE

BURGENTOUR

Mountainbiketour

auf Fort Claudia

Foto: © Dominik Ultes - stock.adobe.com

Auf dieser schönen Radtour gibt es einiges

zu sehen und zu entdecken. Los

geht es beim ehemaligen Gasthof Waldhof

in Breitenwang. Von dort führt die

Strecke weiter über den Tauernweg. Kurz

vor dem Breitenwanger Ortsteil Lähn

biegen Mountainbiker links ab. Leicht

ansteigend geht es auf einem Forstweg

Richtung Burgruine Fort Claudia. Das

Fort Claudia ist neben der Ruine Ehrenberg

und der Festung Schlosskopf Teil des

Burgenensembles Ehrenberg bei Reutte.

Das Burgenensemble war schon früh von

strategischer Bedeutung. Man überblickt

den gesamten Talkessel von Reutte bis

ins angrenzende Allgäu, auch die populäre

Handelsroute der Römer Via Claudia Augusta führte durch die im Tal liegende Ehrenberger Klause. Doch nicht etwa die Via

Claudia Augusta war Grund für den Namen der Festung Fort Claudia, sondern die Tiroler Erzherzogin Claudia, die das Fort Mitte

des 17. Jahrhunderts erbauen ließ, diente als Namensgeberin der Festungsanlage. Bis ins 19. Jahrhundert

wurde das Fort Claudia bewohnt, danach verfiel es mit den Jahren. Heute kann man die

restaurierten Überreste der ehemaligen Anlage besichtigen. Die Burgentour auf Fort Claudia hat

allerdings nicht nur Historisches zu bieten. Unterwegs kommt man an einer imposanten Stahlkonstruktion

vorbei, die das Tal überspannt und in luftiger Höhe quer über die B179 Fernpassbundesstraße

führt. Die highline179 bekam Ende 2014 von Guinness World Records den Titel weltlängste Fußgängerhängebrücke

im Tibet-Style verliehen. Der Rückweg erfolgt über den selben Weg zum Ausgangspunkt. Länge: 4,1 Kilometer, Höchster Punkt:

1.097 Meter. Weitere Infos unter www.reutte.com

VERANSTALTUNG AN EINEM WOCHENENDE

Nachdem in der Corona-Pandemie auch die Ritterspiele in der Burgenwelt nicht möglich waren, erwartet Besucher ein neues

Angebot: der Historische Markt zu Ehrenberg. Die Veranstalter wollen damit dazu beitragen, Geschichte lebendig zu halten und

erlebbar zu machen. Dafür haben sich der Tourismusverband Naturpark Reutte und die Burgenwelt Ehrenberg mit Dietrich Zarnack

zusammengetan, Seifensieder mit eigener Manufaktur und jahrelanger Marktfahrer.

Seit der Verleihung des Marktrechts 1489 haben Märkte in Reutte Tradition. Der Historische Markt lässt diese mit bunten Marktständen,

mittelalterlicher Kulinarik, einem kleinen Lagerleben und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm wieder aufleben.

An den jeweils letzten Wochenenden des Monats im August und September sowie Mitte Oktober öffnet der Markt freitags

von 17 bis 21 Uhr, samstags von 10 bis 21 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr seine Pforten. Der Eintritt ist frei. Noch etwas

gedulden müssen sich unterdessen die Freunde des Ritter-Rüdiger-Musicals. Der dritte Teil, der die ersten beiden direkt fortsetzt,

wird am 26. März kommenden Jahres seine Premiere in der Veranstaltungsarena Ehrenberg feiern.

Gondelfrühstück Almkopfbahn

& im September:

Weißwurstgondeln

(Bitte um Reservierung) !

10 km Bergrollerstrecke

– Verleih

bei den Talstationen

BERGSOMMER

❏ Wander- und Bikearena

❏ Sonnalmbahn Berwang

❏ Almkopfbahn Bichlbach

Tel. +43 5674 8124

info@berwang.tirol

www.berwang.tirol

Öffnungszeiten: bis 13. September 2020 täglich außer Dienstag

ab 14. September 2020 – 11. Oktober 2020 jeden Samstag, Sonntag und Donnerstag

jeweils von 9:00 – 16.30 Uhr

www.linzgieseder.at/shop

Edelbrände

&Liköre

aus eigener Erzeugung

A. Linzgieseder

Schnaps- &

Weinboutique

R.-Spielmann-Str.2, Ehrwald

Obermarkt 24, Reutte

Probierstuben

Kellereiführung

mit Verkostung

Mittwoch um 16:00 Uhr

(nur in der Hauptsaison)

Liebe Bergfreunde,

da die Reuttener Seilbahnen in diesem Sommer leider

still stehen, bieten wir allen Tagesgästen auf Wunsch

eine Übernachtung zum Selbstkostenpreis an.

Nutzen Sie diese einmalige Chance und starten Sie mit unserem

Frühstück auf der Terrasse mit Panoramablick in den nächsten Tag.

Nähere Infos dazu gibt es telefonisch.

Doris & Jürgen Zeitzmann | Tel. +49 175-8625005

www.lechaschauer-alm.com


34 ÖSTERREICH

IM HERZEN

DES NATURPARKS

TIROLER LECH

Den Tiroler Lech hautnah erleben. Das ist möglich bei einer Rundwanderung

von Forchach nach Stanzach und wieder zurück. Entlang des

gemütlichen Wanderwegs, der oft direkt neben dem Fluss verläuft,

wird uns schnell ersichtlich, was eine Wildflusslandschaft ausmacht.

Ausgangspunkt der Wanderung ist die Bushaltestelle „Forchach

Dorf“. Auf dem Weg Richtung

Wanderung zwischen

Forchach und

Vorderhornbach

durch

Felshöhlen und

durch Natur pur!

Gehzeit ca. 1 ½ Std.

ab Stockach

Öffnungszeiten:

Anfang Mai bis

Mitte Oktober,

kein Ruhetag!

Lech passieren wir die Unterführung

der Lechtalstraße

und das Gewerbegebiet von

Forchach. Den Lech queren

wir über die neu gebaute, 138

Meter lange Hängebrücke. An dieser Stelle wurde der Lech im Zuge

des LIFE Lech-Projekts aufgeweitet und etwa acht Hektar neue Umlagerungsstrecken

durften entstehen! Vielleicht erkennen wir von der

Brücke, wo das alte Lechufer war?

Auf der orographisch linken Seite des Lechs wandern wir nun flussaufwärts.

Die etwas erhöht liegenden Wegabschnitte erlauben weitschweifende

Blicke auf die Wildflusslandschaft. Wo der Lehnbach

(„Luambachl“) den Talboden erreicht, laden lichte Auwaldbereiche

und kleine stehende Gewässer zum Verweilen ein. Nach dem Feldele

überqueren wir die Brücke über den Schwarzwasserbach, der hier aus

einer schmalen Schlucht in ein weites Bachbett fließt und schließlich

in den Lech mündet. Den Weg am Talboden folgend gelangen

wir zur Straßenbrücke der Hornbacher Straße. Flussaufwärts

eröffnet sich uns ein Blick auf die „Revitalisierung Lech:

Stanzach-Vorderhornbach“ – eine weitere der zwölf flussbaulichen

Maßnahmen im Rahmen des Projekts LIFE Lech. Der

Rückweg verläuft nun auf dem Lechweg, das weist den

Weg. Auf der orographisch rechten Seite des Lechs wandern

wir flussabwärts und gelangen bald nach Stanzach. Auf fast

ebener Strecke geht es durch den Auwald mit seiner wunderbaren

Pflanzenwelt. Kurz bevor wir wieder den Ort Forchach

erreichen, kommen wir an einer Vogelbeobachtungshütte

vorbei. Bei der Forchacher Hängebrücke, die wir zu Beginn

überquert hatten, verlassen wir den Lechweg und gehen zurück

zum Ausgangspunkt.

Foto: Anton Vorauer

Schwierigkeit: leicht

Dauer: 3,5 Stunden

Länge: 14,2 Kilometer

Foto: Familie Endress-Jäger


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