DorfStadt 11-2020

markuskrohn
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Hochwertige lokale Berichte und Reportagen aus und über Rissen, Sülldorf, Iserbrook, Blankenese, Osdorf, Groß Flottbek, Nienstedten, Othmarschen, Bahrenfeld und Schenefeld. Wir sind Elbvororte.

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Zeitung für Rissen | Sülldorf | Iserbrook | Blankenese | Osdorf | Nienstedten | Groß Flottbek | Othmarschen | Bahrenfeld | Schenefeld

Ausgabe 11/20 · vom 6. August 2020 | Verlag/ Redaktion Tel.: 87 08 016-0, www.dorfstadt.de | redaktion@dorfstadt.de

Alle drei Wochen

kostenlos ins Haus

NICHT ERHALTEN? Anrufen: 87 08 01 60

BLANKENESE: S.4

Fischerhaus-

Sanierung startet

SÜLLDORF: S.4

Störche in der

Feldmark gesichtet

OEVELGÖNNE: S.5

Der Bojenmann

grüßt wieder

von der Elbe

Bezirksamtsleiterin

Stefanie von Berg:

Bezirk zu dreckig!

Bezirksamtsleiterin Dr. Ste -

fanie von Berg macht sich im

Hamburger Abendblatt Sorgen

um die Sauberkeit und Ord -

nung in Altona: „Ich wünsche

mir, dass die Menschen wieder

mehr Gemeinsinn entwickeln,

nicht nur an "Ich, ich, ich!" im

Hier und Jetzt denken. Denn

der öffentliche Raum ist für uns

alle da – und zwar über das

Hier und Jetzt hinaus.“ schrieb

die Behördenleiterin auf Twit -

ter. Dabei ging es ihr nicht nur

um hemmungslosen Alkohol -

konsum in der Schanze, sondern

auch um liegengelassenen

Müll in Parkanlagen oder nicht

nachhaltige Verwendung von

Reis oder Konfetti nach Trau -

ungen vor dem Altonaer

Rathaus. Behörden könnten das

nicht allein kontrollieren. Im

Interview mit den Kollegen

vom Abendblatt forderte sie die

Bevölkerung auf, mitzuhelfen,

ihr Umfeld zu pflegen.

www.dorfstadt.de

Foto: Krohn

Wie sicher Autofahrer ihr Fahrzeug lenken, ist nicht vom Alter abhängig. Studien haben bislang

keine Hinweise auf eine automatische Fahruntüchtigkeit ergeben.

Foto: bilderstoeckchen/AdobeStock

Sollten ältere Autofahrer

aus den Elbvororten ihre

Führerscheine abgeben?

Diese Frage wird in letzter

Zeit immer häufiger diskutiert.

Vor allem in der

Waitzstraße, denn dort

ereignen sich einfach zu

häufig „Schaufenster-Un-

fälle“. Wie zum Beweis, dass der

Bezirk sofort einschreiten solle,

fuhr vor eineinhalb Wochen

schon wieder ein Autofahrer in

das Schaufenster der Friseur -

boutique von Marlies Möller in

der Waitzstraße – das dritte

insgesamt innerhalb von eineinhalb

Jahren, nachdem mit

den BID-Maßnahmen durch ein

anprallsicheres Stadtmobiliar

die Sicherheit der Kunden und

der Schaufenster gewährleistet

werden sollte! Auch in Blan -

kenese gab es jetzt einen

Schrägpark-Unfall: Letzte Wo -

che fuhr ein hochbetagter Fah -

rer eines Mercedes gegen eine

Hauswand in der Oesterley -

straße, berichten die Kollegen

von Hamburg1-TV.

Auffällig ist, dass die meisten

Unfälle betagteren Autofahrern

passieren. Anwohner in der

Waitzstraße registrierten Pa -

tienten auf dem Weg in eine

Arztpraxis, die sonst kaum

noch Auto fahren. Zudem lässt

Seh- und Konzentrations ver -

mögen sowie Reaktionszeit im

Alter nach. Die meisten Un -

fallfahrer ließen sich nach

ihrem Crash in der Waitzstraße

von der Polizei davon überzeugen,

ihren Führerschein abzugeben

und das Auto künftig

stehen zu lassen.

GROSS FLOTTBEK

Sind Senioren

schlechtere Autofahrer?

Autos in Schaufenstern: Jetzt Sperrung der Schrägparkplätze | M. Krohn

Verkehrs- und Gesundheits -

experten fordern schon seit

längerem, regelmäßige Fahr -

taug lichkeitsprüfungen und

Gesundheits-Checks für Seni o -

ren vorzuschreiben, die noch

Auto fahren wollen. In Italien

oder den Niederlanden längst

gängige Praxis. Bundesver -

kehrsminister Andreas Scheuer

(CSU) sieht allerdings derzeit

keinen Handlungsbedarf und

bezieht sich auf Statistiken, die

zeigen, dass ältere Menschen

deutlich weniger schwere Un -

fälle verursachen als andere

Autofahrer. Es ist also keineswegs

bewiesen, dass die Si cher -

heit im Autoverkehr mit dem Al -

ter des Fahrers zusammenhängt.

Trotzdem besteht die Gefahr,

dass Autofahrer durch unsachgemäße

Bedienung ihres Fahr -

zeuges nicht nur sich, sondern

auch die Gesundheit und das

Leben anderer Menschen ge -

fährden.

Hamburg1 berichtet von einem Hauswand-Unfall in Blankenese

(oben). Die Waitzstraße erlebt regelmäßig „Schaufenster-Unfälle“

(unten). Jetzt will das Amt Abhilfe schaffen.

Foto: HH1, Gellersen

Bezirksamtsleiterin Dr. Ste -

fanie von Berg versprach deshalb

bei einem Vor-Ort-Termin,

noch vor dem Weihnachts -

geschäft Abhilfe in der Waitz -

straße zu schaffen: Diese Wo -

che werden aus den Schräg -

park plätzen provisorisch

Längs parkplätze. Mittelfristig

sollen die Parkplätze wieder

freigegeben werden. Nämlich

dann, wenn zusätzliche Stahl -

stelen die Sicherheit der Fuß -

gänger und Schaufenster -

scheiben sicherstellen können.

Die Ausschreibung für die

Maßnahme läuft bereits. Schon

im August kann mit den Ar -

beiten begonnen werden. Eine

gute Nachricht für die Ge -

schäftsleute in der Waitzstraße,

die schon um „ihre“ Parkplätze

gebangt hatten...

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Wir sind Elbvororte.


2 • DorfStadt-Zeitung 11/2020 • 06.08.2020

Altona in Kürze

Aktuelles aus dem Bezirk | Markus Krohn

DorfStadt-Herausgeber Markus Krohn

Liebe Leserinnen und Leser!

In einer Zeit, in der Verzicht

und Vorsicht walten, ist es eine

Befreiung, dass sich zumindest

Kunst weiter entfalten kann.

Der „Bojenmann“, der am

Mon tag vor Oevelgönne in der

Elbe ausgebracht wurde, ist

bekleidet mit schwarzer Hose

und weißem Hemd – mittleren

Alters und von durchschnittlicher

Größe. Die Figur erlaubt

keine spezifische Identifizi e -

rung. Sie verrät weder Herkunft

noch Beruf, noch innerliche

Befindlichkeiten oder Absich -

ten. Gelassen und wie selbstverständlich

in sich ruhend

steht sie auf dem Wasser.

Bewegt aber standhaft. Ihr

Gesichtsausdruck überlässt

seine Deutung dem Betrachter –

Kunst und Kultur spiegeln ge -

sellschaftliche Debatten wider,

sie bieten Reibungs flächen zur

Auseinandersetzung mit der

Wirklichkeit, sie weisen über

das alltägliche Geschehen hinaus.

Das ist es, was wir gerade

brauchen, während wir auf das

Ende dieser elenden Pandemie

warten!

Ihr Markus Krohn (Herausgeber)

Fast 300.000 € für

Organisationen

Für das Haushaltsjahr 2021 stehen

dem Bezirk Altona voraussichtlich

insgesamt 290.500

Euro aus dem Quartiersfonds I

zur Verfügung. Interessierte

Organisationen haben ab sofort

die Möglichkeit, ihre Anträge

auf Mittel aus dem Quar tiers -

fonds I zu stellen. Die Anträge

sollen bis zum 31.08.2020 vorliegen.

Nähere Informationen sowie

die Förderkriterien erhalten Sie

von Enrico Lautner, Tel. 42811-

1547, E-Mail: enrico.lautner@

altona.hamburg.de.

Die Bezirksversammlung wird

über die Mittelvergabe voraussichtlich

am 26.11.2020 entscheiden.

Foto: privat

Kann ORLEN-Tankstelle

wieder eröffnen?

Seit Juli 2018 warten Anwoh -

ner und Kunden rund um den

Kreisel an der Liebermannstraße

in Othmarschen auf die Wie -

der eröffnung ihrer ORLEN-

Tank stelle. Eine aktuelle kleine

Anfrage der FDP-Bezirksfrak -

tions chefin Katarina Blume

ergab, dass der Mineralöl kon -

zern bereits am 6. April einen

Bauantrag für die Moder ni -

sierung beim Bezirksamt eingereicht

habe. Das bestätigt auch

ORLEN Deutschland. Demnach

hat der Konzern den Vertrag für

das Gelände der Tankstelle mit

der Stadt Hamburg bereits verlängert.

Eine Baugenehmigung

steht noch aus, könnte aber in

diesem Jahr erteilt werden.

Wettbewerb für

ehemalige ESSO-Tanke

Für die ehemalige ESSO-Tank -

stelle an der Elbchaussee/Ecke

Mühlenberg in Blankenese soll

ein städtebaulich-hochbauliches

Gutachterverfahren mit

landschaftsplanerischem Anteil

gestartet werden. Dabei handelt

es sich um einen auf wenige

Teilnehmer beschränken Archi -

tektur-Wettbewerb, bei dem die

künftige Gestaltung des Ge -

ländes ausgeschrieben werden

soll. Derzeit ringen die Altonaer

Bezirksfraktionen noch um

Details der Ausschreibung.

Magistrale: Diskussion!

Die Bezirksversammlung hat

auf Empfehlung des Planungs -

ausschusses beschlossen, die

Bevölkerung in den Stadtteilen

entlang der Magistral-Bebau -

ung an dem weiteren Pla -

nungs prozess zu beteiligen.

Derzeit stimmen sich die Fach -

ämter und Dezernate im Bezirk

zu Format, Inhalt, Finanzierung

und Umsetzung in Corona-Zei -

ten ab. Im späten Herbst könnten

dann erste Veranstaltungen

zu diesem Thema stattfinden.

IMPRESSUM

Die DorfStadt-Zeitung erscheint alle drei Wochen donnerstags

in den Elbvororten bei MK Medien PR- & Eventagentur,

Bramweg 31, 22589 Hamburg.

Tel.: 87 08 016-0

Redaktion: redaktion@dorfstadt.de, termine@dorfstadt.de

Anzeigen: media@dorfstadt.de

Autoren: Manuela Tanzen (m.tanzen@dorfstadt.de), Wolf A.

Wiegand (w.a.wiegand@dorfstadt.de) Herausgeber/V.i.S.d.P.:

Markus Krohn

Unverlangt eingesandte Manu skripte und PR-Berichte werden

nicht zurückgesandt und nicht vergütet. Wir behalten uns vor,

die Texte und Bilder nach Belieben zu verändern und zu veröffentlichen.

Ein Anspruch auf Veröffentlichung besteht nicht.

Druck: Boyens MediaPRINT, Heide

© MK Medien PR- & Eventagentur

Nächste Ausgabe: 27. August, Redaktionsschluss: 19. August 20

Der Flottbeker Marktplatz

soll bleiben wo er ist! Die

SPD-Fraktion Altona übt

scharfe Kritik an den veröffentlichten

Ideen zur Ver -

lagerung und Bebauung

des Flottbeker Wochen -

marktes! Zuvor hatten sich

bereits Linkspartei und AfD

Altona gegen die Um sied lung

der Marktfläche ausgesprochen.

Thomas Adrian, Vorsitzender

der Altonaer SPD-Fraktion

sagte am Freitag: „Die Kunden

und Besucher lieben ihren

Markt platz in Flottbek! Er ist

lebendig, hat hohe Besu cher -

zahlen und ist ein beliebter

Treffpunkt im Hamburger We -

sten. Mitten in der Corona-

Pandemie Ideen für einen überdimensionierten

Wohnungsbau

auf dem jetzigen Marktplatz in

die Öffentlichkeit zu bringen

lehnen wir ab. Der Markt muss

bleiben!“

Besonders kritisiert Adrian,

dass, bis heute, weder von

Seiten des Vorhabenträgers

noch von Seiten des Bezirks -

amtes konkrete Pläne zur Über -

bauung der Marktplatz fläche

vorgestellt wurden. Trotz dem

wurde große Unsicherheit im

Stadtteil geschürt: „Was wir

bisher als Ideenskizze gesehen

haben funktioniert schlichtweg

nicht und stößt deshalb auch

völlig zu Recht auf starke Kritik

der Flottbekerinnen und Flott -

beker“.

Ziel der SPD-Fraktion Altona

bleibe es, den Wohnungsbau in

Altona voranzubringen. Ein Instrument

hierfür sei eine sinnvolle

Bebauung der Magi -

stralen, auch entlang der B-

431! Die SPD-Fraktion pladiert

dafür, sich die Altonaer Ma -

gistralen ganz genau anzuschauen

und unter umfassender

Beteiligung der Anwoh ne rin -

nen und Anwohner ein schlüssiges

Gesamtkonzept zu erarbeiten.

Dabei mache es großen

Sinn, sich die eingeschossigen

Discounter entlang der Haupt -

verkehrsachsen anzuschauen

und solche Verkaufsflächen

und deren Parkplätze künftig

mit Wohnungen zu kombinieren.

Dafür gebe es bereits

GROSS FLOTTBEK

Trotz Beschränkungen

durch die Corona-Pandemie

fand am 19. Juli ein Got -

tesdienst und eine Gedenk -

feier am Mahnmahl im

Grotiusweg im Gedenken

an die Deportationen und

an die Opfer nationalsozialistischer

Verfolgung in Blankenese

statt.

In diesem Jahr jährte sich zum

78. Mal der Tag an die damals

letzten zehn Bewohner des von

den Nationalsozialisten als

„Judenhaus“ benutzten Hauses,

heute Grotiusweg 36, die nach

Theresienstadt deportiert wurden.

Zwei Bewohnerinnen hatten

sich in den Tagen vor diesem

Transport das Leben ge -

nommen. Schon zuvor, am 25.

Oktober, am 18. November und

am 6. Dezember 1941 sowie am

11. Juli 1942 waren insgesamt

BLANKENESE

Elbvororte

Flottbeker Markt soll bleiben

SPD kritisiert Vorstoß zur Unzeit. Anwohner fordern den Erhalt der Grünflächen | Markus Krohn

Dieser Ausschnitt von GoogleMaps zeigt viel Grün im Zentrum des Stadtteils. Wenn die Marktfläche

wegen der geplanten Wohnbebauung südwestlich des jetzigen ALDI-Marktes umgesiedelt würde,

bedeutet dies einen weiteren Eingriff in den Quellbereich der Röbbek.

Foto: GoogleMaps

gelungene Beispiele in Ham -

burg, hieß es aus der Altonaer

SPD.

„Die Entwicklung der Magi -

stralen in Altona als erstes, an

Politik und Öffentlichkeit vorbei,

mit der Überbauung und

Verlagerung einer Wochen -

markt fläche anzufangen, ist der

völlig falsche Einstieg und führt

dazu, dass die ganze Diskus -

sion um mehr Wohnungen an

den Magistralen gefährdet

wird“, kommentierte Adrian.

Derweil organisieren Anwohner

weiteren Protest gegen die vorgelegten

Pläne. Noch konkreter

wurde Dr. Klaus Beplat, der

beim Bezirksamt Altona einen

Antrag auf Renaturierung des

Quellbereiches der Röbbek ge -

stellt hat. Nach seinen Angaben

ist die Quelle des inzwischen

weitgehend verrohrten Baches

noch aktiv: „Es gab in der

Nach kriegszeit viele Versuche,

durch Verrohrung und Ver -

schüt tungen diese Quelle auszutrocknen.

Das ist nicht

gelungen“. Die Eigentums ver -

hältnisse seien unklar, angeblich

seien die Grundstücke im

Privatbesitz. Beplat fordert vom

Bezirk, Quellbereich, Quellmoor

fünf Bewohner des Hauses nach

Lodz, Minsk, Riga und Ausch -

witz deportiert worden. Bis auf

die damals junge Hildegard

Löb (später Hilde Simon) ka -

men alle anderen 16 Menschen

in den Konzentrationslagern

und den um den Quellbereich

herum liegenden Pionierwald

kartographisch zu erfassen und

unter Naturschutz zu stellen.

Das gilt auch für das Regen -

rück haltebecken, das der Pro -

jekt entwickler als Ersatz für

den Marktplatz vorsieht. Bei

der letzten Erhebung durch das

Biotopkataster der Stadt wurden

2010 auch mehrere Pflan -

zen im außer Betrieb genommenen

Regenrückhaltebecken

vorgefunden, die auf der Ham -

burger Roten Liste für gefährdete

Pflanzen stehen. Weitere

im hinteren Biotop. Aber wo

hört das Biotop auf und wo

fängt es an? Pflanzen und Tiere

kennen keine Grenzen. Fest -

gelegt wurde das bislang nicht.

ums Leben. Dazu kommen weitere

13 Personen, die 1938 im

Zuge der so genannten Polen-

Aktion aus dem Steubenweg 36

nach Osten abgeschoben wurden

und über deren Schicksal

nichts bekannt ist.

Die Bezirksversammlung hatte

bereits im Februar beschlossen,

die Öffentlichkeit bei der Ent -

wicklung der Magistralen einzubeziehen.

Daraufhin schlug

das Amt vor, je Magistrale eine

Veranstal tung in den be troffenen

Stadtteilen durchzuführen.

Interessierten Bürgerinnen und

Bürgern sollen die bisherigen

Schritte der Magistral ent wick -

lung in Altona, die Ergebnisse

des Bauforums und die weiteren

Schritte vorgestellt werden.

In diesem Zuge soll die Be völ -

kerung auch die Gelegenheit

haben, ihre Wahrnehmung der

Magistralen, Bedenken und

Wünsche zu äußern. Es ist weiterhin

angedacht, ihnen die

Gelegenheit zu geben, für einen

ausgewählten Fokusraum selber

Entwicklungsideen zu vermitteln.

Nach Möglichkeit sollen

Vertreter der betroffenen

Dienst stellen im Rahmen der

Veranstaltung und deren Vor -

be reitung involviert werden.

Das vorgehend beschriebene

Offline-Format soll durch eine

Online-Beteiligung begleitet

werden, um eine breitere Be -

völkerung zu erreichen. Dabei

sollen Fragestellungen im Zen -

trum stehen, die zum Beispiel

Aufschluss über die Wahr neh -

mung der Magistralen, besonders

wertvolle Orte, prägende

Bausteine und grundsätzliche

Entwicklungswünsche geben.

Am 5. August beriet dazu

erneut der Planungsausschuss,

ob eine Bürgerbeteiligung ausschließlich

online durchgeführt

werden könnte, da derzeit grö -

ßere Bürgerbeteiligungs ver an -

staltungen coronabedingt nicht

statt finden können.

»Sie sind nicht vergessen«

Gedenkfeier für Oper nationalsozialistischer Verfolgung in Blankenese trotz Corona-Beschränkungen | M. Krohn

Seit 2016 liegt das Buch zum Gedenken an die Opfer nationalsozialistischer

Gewalt in der Blankeneser Kirche am Markt aus.

Übergeben von Prof. Friedemann Hellwig und Dr. Margret

Johannsen an Gemeindepastor Klaus-Georg Poehls Foto: VEGJB

Prof. Fiedemann Hellwig erinnerte

in einer Feierstunde am

Mahnmahl an die letzte Über -

lebende, die als Hilde Simon

2012 im hohen Alter von 89

Jahren verstorben ist. Der Ver -

ein zur Erforschung der Ge -

schichte der Juden in Blan -

kenese hatte sich bis zum

Datum der Feierstunde vergeblich

um Kontakt zu Hilde

Simons bemüht. „Ich möchte

ihr sagen, dass sie nicht vergessen

ist und auch nicht das Leid,

das ihr im Namen unseres Lan -

des angetan wurde“, betonte

Hellwig in seiner Ansprache.

Eine Woche nach der Veran -

staltung am Mahnmal gab es

Telefonkontakt mit Denny

Simon in Israel, dem Sohn

Hildegard Löbs/Hilde Simons.

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Elbvororte DorfStadt-Zeitung 11/2020 • 06.08.2020 • 3

Sackgasse Sülldorfer Kirchenweg

Baustellenärger für Anwohner und Autofahrer. Am besten weiträumig umfahren. | Markus Krohn

Die Anwohner und Auto -

fahrer zwischen Blankenese

und Sülldorf werden noch

mindestens bis Mitte De -

zember 2020 auf eine harte

Probe gestellt, denn derzeit

wird der Sülldorfer Kir chen -

weg grundsaniert. Ganz

besonders aufpassen müssen

Autofahrer, die von

Sülldorf aus Richtung Blan -

kenese fahren. Die Beschilde -

rung der Baustelle ist leider

nicht ganz eindeutig und führt

derzeit in die Sackgasse Goß -

lers Park oder durch Ferdinands

Höh in Richtung Hasenhöhe.

Lediglich für Radfahrer gibt es

eine Umleitungsempfehlung

über die Straßen Am Krähen -

berg und Goßlerstraße zur

Blankeneser Landstraße bzw.

umgekehrt. Aus Rücksicht auf

die Anwohner dort wurde die

Umleitungsempfehlung wohl

nicht für Autofahrer ausgeschildert.

Die Buslinie 1 in

Richtung Blankenese wird

ebenfalls über diesen Weg

geleitet. In Richtung Rissen

fährt der Bus übergangsweise

durch die Potosistraße.

Ganz besonders eng wird es für

den Bus- und den motorisierten

Individualverkehr ab Mitte

Dezember, wenn der Abschnitt

zwischen Babendiekstraße und

Am Krähenberg umgesetzt

SÜLLDORF/BLANKENESE

wird, denn die Kreuzung Ba -

bendiekstraße/Sülldorfer Kir -

chenweg wird einen Mini-

Kreiselverkehr erhalten. Die

dafür notwendigen Umbauar -

beiten werden mehrere Monate

in Anspruch nehmen. Dann

wird eine noch umfassendere

Umleitung notwendig.

Kreisverkehre dieser Art nehmen

weniger Straßenraum ein

und sind so gestaltet, dass ihre

Mittelinsel von größeren Kfz

wie Bussen und Lkw überfahren

werden kann. Eine

vergleichbar gestaltete Mini-

Kreisverkehrsanlage befindet

sich an der Kreuzung Berna -

dot testraße/Liebermannstraße

in Othmarschen. Kreisverkehre

tragen zu einer deutlichen

Geschwindigkeitsreduktion aller

Verkehrsteilnehmenden und

somit zu einer erhöhten Sicher -

heit bei. Auch die angrenzenden

Einmündungen sollen zu

einer erhöhten Aufmerksamkeit

anregen, denn die Einmün dun -

gen werden über eine Rampe

an das Gehwegniveau angehoben,

sodass Fahrzeuge künftig

zum Einbiegen den Gehweg

überqueren müssen.

Anlass der Baumaßnahme ist

der Ausbau der Veloroute 1 im

Rahmen des Hamburger „Bün-

dnisses für den Radverkehr“.

Die Veloroute 1 beginnt in der

Hamburger Innenstadt, führt

durch St. Pauli über Altona-

Altstadt weiter durch Ottensen,

Abb.: Bezirksamt Altona

Othmarschen und Blankenese

bis nach Rissen. Mit dem

Veloroutenausbau wird der

Straßenraum im Sülldorfer Kir -

chenweg neu strukturiert.

Hierbei erhalten Fahrrad fah rer -

innen künftig einen durchgängigen

Schutzstreifen auf der

Fahrbahn. Die Gehwegflächen

werden verbreitert, barrierefrei

gestaltet und das Parken neu

geordnet.

Wann die Straßen decke auf

dem Rest des maroden Kir -

chenweges saniert wird ist

noch unklar.

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Blankenese genießen

Blau und aromatisch

Demeter-Heidelbeeren exklusiv in Blankenese | PR

BLANKENESE

Eichemeyer’s in Blankenese

pflückt Inhaber Fabian Eiche -

meyer sogar selbst! Auf dem

Obsthof „gesundes Früchtchen“

von Hinrich und Birgit Wahlen

wachsen die wilden Heidel -

beeren auf acht Hektar Feldern

und in Wäldern, die von Hand

gepflückt werden. Trotzdem

sind die Beeren nicht teurer als

konventionell angebaute Ware,

Gesundes Pausenbrot

Frisch gebacken bei Bäckerei Körner | PR

BLANKENESE

Heute starten Hamburger

Schülerinnen und Schüler

in den neuen Normal be -

trieb – auch in Blankenese.

Bäckerei Körner ist vorbereitet

und bietet für die

Pausen acht verschiedene

Sorten Vollkornbrot für ein

gesundes Pausenbrot an. Da ist

für jeden Geschmack das passende

dabei… Die Brote werden

in der Blankeneser Landstraße

in sorgfältiger Handarbeit je -

den Tag frisch gebacken –

Schüler, die am Morgen an der

Bäckerei vorbei gehen, können

es auf dem Weg zur Schule riechen

– und in der Pause

schmecken.

Saftiges Vollkornbrot enthält

fünfmal so viele Ballaststoffe

wie Weißbrot. Das Hand werks -

brot ist in der Regel auch gut

bekömmlich. Falls nicht, berät

das Verkaufsteam der Bäckerei

Körner gerne, welches Brot

geeignet ist. Empfehlenswert

sind auch die fertig belegten

Vollkorn-Stullen mit verschiedenen

Belägen, gern auch

vegetarisch.

Die Brote gibt es übrigens in

allen Filialen der Bäckerei

Körner zwischen Wedel und

Othmarschen und neuerdings

auch in Nienstedten beim „Back -

herz“ (ehem. Stadt bä ckerei).

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Inhaber: Fabian Eichemeyer

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Telefon: (040) 637 385 25

Telefax: (040) 368 535 11

Fabian und Edda Eichemeyer mit ihrer Heidelbeer-Ernte

Sie gehören zum Besten,

was die Obstabteilung zu

bieten hat: Blaubeeren

schmecken nicht nur richtig

lecker, sie stecken auch

voller wertvoller Inhalts -

stoffe. Die entzündungshemmenden

Anthocyane beispielsweise

unterstützen den

Körper dabei, freie Radikale

abzufangen und sie zu neutralisieren.

Damit können die

Pflanzenstoffe, die den Hei -

delbeeren ihre tiefblaue Farbe

geben, einen vorzeitigen Alte -

rungsprozess der Haut bremsen.

Heidelbeeren schmecken einfach

so, sie geben Joghurt oder

Desserts einen sommerlichen

Touch, es gibt aber natürlich

auch reichlich Kuchen- oder

Muffinrezepte mit Bickbeeren.

Die Demeter-Heidelbeeren bei

weil Erzeuger und Händler den

Genuss von Heidelbeeren un -

ab hängig vom Einkommen

ermöglichen wollen. In diesem

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4 • DorfStadt-Zeitung 11/2020 • 06.08.2020 Elbvororte

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Störche übernachten in Sülldorf

Immer mehr Störche: 34 Storchenpaare ziehen 70 Jungstörche innerhalb Hamburgs auf | Konrad Matzen

In Hamburg haben die

Weißstörche wieder für viel

eigenen Nachwuchs

gesorgt und erneut das

Ergebnis des Vorjahres (67

Jung stör che in 2019) übertroffen:

In diesem Jahr zogen

34 Brut paare insgesamt 70

Jungtiere groß.

ELBVORORTE

Die Brutsaison begann schon

sehr früh: Am 5. Februar kam

der erste Hamburger Weiß -

storch aus seinem Winter -

quartier zurück und traf auf

seinem angestammten Horst

am Ochsenwerder Norderdeich

ein. Die letzten Tiere kamen

erst Ende April in Hamburg an

und begannen sofort mit dem

Brutgeschäft.

Storchenexperte Jürgen Pelch

hatte zu Beginn der Brutsaison

noch mit einem neuen Re -

kordergebnis gerechnet, der

wurde nur knapp verpasst. „Ich

bin sehr zufrieden mit dem

Brutergebnis. Vielleicht wäre

sogar noch mehr Nachwuchs

möglich gewesen. Doch die

Trockenheit im Frühjahr und

die kalten Nächte Mitte Mai,

während der Eisheiligen, haben

das wohl verhindert. Aber dennoch

war 2020 ein gutes

Storchenjahr“, erläuterte Pelch.

Die diesjährige Brutbilanz ist

die zweitbeste in Hamburg seit

50 Jahren.

Der Storchenschutz wird seit

vielen Jahrzehnten von den

Aktiven des NABU Hamburg

ehrenamtlich geleistet. „Es ist

etwas Besonderes, wenn Stör -

che in einer Großstadt einen

Lebensraum finden“, betont

Tobias Hinsch, Geschäftsführer

des NABU Hamburg. „Der

NABU Hamburg setzt sich aktiv

dafür ein, dass das auch so

bleibt. Unter anderen haben

unsere Ehrenamtlichen in diesem

Jahr drei neue Stor chen -

masten aufgestellt, bestehende

Nester renoviert, Gräben ausgehoben

und Teiche ausgebaggert.

Ohne dieses Engagement gäbe

es sicherlich deutlich weniger

Weißstörche in Hamburg.“

Auch durch Sülldorf zogen

einige Störche. Während der

Heuernte beobachteten die

Landwirte bis zu 11 Störche, die

sich sichtlich wohl fühlten. In

einem Baum am Schlankweg

übernachteten sechs der Tiere.

Vermutlich handelt es sich um

Jungstörche, die im nächsten

Jahr zurückkehren, um dann

erstmals selbst zu brüten. Die

Landwirte freuen sich über die

imposanten Gäste, weil sie zeigen,

dass die Landwirtschaft

nicht mehr so extensiv betrieben

wird wie noch in den

1970er und 80er Jahren. Vor

zwei Jahren wurde auf dem

Geesthof von Barbara und

Hau cke Behrmann ein Horst -

mast aufgestellt, um den Stör -

chen einen Anlaufpunkt bieten

zu können. Die Landwirte hoffen,

dass sich dort im nächsten

Jahr ein Storchenpaar niederlässt.

Die Störche profitieren

von den landwirtschaft lichen

Nutzflächen des Menschen, da

sie ihm den benötigten Frei -

raum für die Jagd auf Mäuse

oder Regenwürmer bietet. Auch

Frösche und Eidechsen werden

von den Störchen gerne gefressen.

Deshalb war der Storch

immer gerne Gast auf Feucht -

wiesen und Weideflächen. In

den 70er und 80er Jahren wur -

de die Landwirtschaft jedoch zu

Unweit des Feldweg 65 haben die Sülldorfer Landwirte diesen

Storchenhorst aufgestellt. Möglicherweise lassen sich dort nächstes

Jahr die ersten Störche nieder

Foto: privat

intensiv betrieben. Dadurch

wurden Mäuse vertrieben, die

keine Nahrung mehr auf ihnen

fanden. Viele Feuchtflächen

wurden besonders in den

1960er und 1970er Jahren

trockengelegt, worunter nicht

nur die Frösche litten, sondern

eben auch der Storch. Ein weiteres

Problem für „Adebar“, wie

der Storch im

Volks mund oft ge -

nannt wird, waren

die nicht ausreichend

isolierten

Strommasten.

Inzwischen werden

sowohl Amphibien

als auch Störche besser

geschützt.

Die Hamburger können sich

nur noch wenige Tage an den

imposanten Vögeln erfreuen.

Dann machen sich die Tiere auf

die gefahrvolle Reise in ihre

Überwinterungsgebiete in Spa -

nien, Portugal oder Afrika.

Sechs Hamburger Störche, die

der NABU im vergangenen Jahr

mit je einem Sender versehen

hat, können auf ihrem Rück -

flug live im Internet verfolgt

werden, unter www.NABU-

Hamburg.de/stoerche.

Die Störche fliegen von Ham -

burg aus über Berlin und War -

schau, Budapest, Bukarest und

Istanbul um das Mittelmeer he -

rum Richtung Afrika. Einige

von ihnen lassen sich am

Nassersee in Ägypten nieder,

andere fliegen bis nach Tan -

zania.

„Die Sorge fliegt immer mit“,

sagt Ombeni Stickdorn-

Ngonyani, Schirmherrin für

den NABU-Storchenschutz in

Hamburg. „Insbesondere Weiß -

störche, die in Afrika überwintern,

haben eine sehr lange

Reise vor sich, die viele

Gefahren birgt. Ich wünsche

mir sehr, dass es vor allem viele

Jungtiere schaffen und im

nächsten Jahr wieder den Weg

nach Norddeutschland finden.“

Bis es soweit ist, kann der

Storchennachwuchs der NABU-

Internetstars „Erna“ und „Fiete“

über eine Webcam bestaunt

werden unter www.NABU-

Hamburg.de/storchenwebcam.

Fischerhaus-Sanierung startet im September

Die Stadt Hamburg investiert in Blankenese ca. 3,6 Millonen Euro | Seniorenkurse finden im Gemeindehaus statt | Markus Krohn

Das Fischerhaus in Blan -

kenese wird saniert. Die

Arbeiten beginnen, wie

bereits in der DorfStadt-

Zeitung angekündigt, im

September. Die Planungen

dafür haben viel Zeit in

Anspruch genommen. Wegen

dringender Renovie rungs ar -

beiten musste das Fischerhaus

bereits vor dreieinhalb Jahren

geräumt werden. Damals gab es

Streit um die Finanzierung der

dringenden Sanierung und der

Eigentumsverhältnisse.

Nachdem die Stadt den Blan -

keneserinnen und Blankenesern

zugesagt hatte, das Kleinod am

Süllberghang mit exklusivem

Blick über die Elbe zu sanieren,

mussten die ehemaligen und

gleichzeitig künftigen Nutzer

sich lange gedulden.

BLANKENESE

„Um dem besonderen Stellen -

wert des Gebäudes gerecht zu

werden, haben wir diverse

Untersuchungen am Fischer -

haus durchführen lassen. Dabei

wurden sowohl Bauteile auf

Schäden untersucht, als auch

bauhistorische Untersuchungen

durchgeführt. Aktuell wurde die

von uns beauftragte Baualters -

kartierung dem Denkmal -

Die Sanierung des Fischerhauses startet im September 2020 und soll 2022 abgeschlossen sein.

schutzamt vorgestellt. Hier laufen

aktuell die Abstimmungen

zum Sanierungskonzept.“ Er -

läutert Sprecher Lars Vieten

die Verzögerung und beschreibt

den Aufwand:

„Wir planen mit den Sa nie -

rungsmaßnahmen im Sep -

tember diesen Jahres zu beginnen,

die Fertigstellung ist für

2022 anvisiert. Es gibt altersbedingt

diverse Schäden am

Gebäude. Diese zu beheben

stellt grundsätzlich kein Pro -

blem dar. Die Herausforderung

ist allerdings, diese Schäden

mit dem kleinstmöglichen Ein -

griff in die historische Struktur

Foto: Kunadt

des Gebäudes zu beheben.

Bedingt durch sein hohes Alter

und den Bewohnerwechsel im

Laufe der Jahrhunderte, gibt es

im Gebäude viele Bauteile aus

unterschiedlichen Epochen, die

eine unterschiedliche, denkmalgerechte

Sanierung benötigen.

Deshalb werden auch so viele

B auteile untersucht.“ Die Ko -

sten für die Instandsetzung dieses

Gebäudes liegen bei rund €

3,6 Mio.

Die Angebote des Senioren-

Programms des Fischerhauses

finden seit Mai 2017 in den

Räumlichkeiten der Kirchen ge -

meinde Blankenese im Müh -

lenberger Weg 64 und 68 statt.

Nach dem Corona-Shutdown

freuen sich die Kursleiterinnen

und Kursleiter ab August auch

wieder über neue Teilneh -

mende.

Ursprünglich war das Fischer -

haus 1927 von der Stadt als

Museumsgebäude angekauft

worden. Immerhin handelt es

sich möglicherweise um das

älteste noch erhaltene Wohn -

gebäude der Hansestadt… der

Förderkreis Historisches Blan -

kenese e.V. baut seit 17 Jahren

die museale Gestaltung des

Fischerhauses auf, ohne die

Arbeit des darin untergebrachten

Seniorentreffs einzuschränken.

Die Ausstellungsstücke

wur den für die Renovie rungs -

zeit ausgelagert.

www.fischerhausblog.

wordpress.com

Wer gründet

Rezitierclub mit?

Ein Hauch von Feuer zan -

genbowle: Wer sich geistig

und kreativ austauschen

möchte, kann sich einer

ELBVORORTE

Gruppe älterer Menschen

anschließen, die sich einmal

wöchentlich für zwei

Stunden treffen und „Rezi tie -

ren“ üben („aufsagen“, wie es

damals hieß) wollen. „Jeder

hört zu und rezitiert, zwanglos,

aber doch engagiert“, ist das

Motto von Initiator Werner

Schack: „Wir wollen gute Texte

gut rüberbringen und uns

gegenseitig dabei freundlich

und kritisch helfen. Jeder soll

davon profitieren“. Die Treffen

finden privat in geeigneten

Räumen zwischen Rissen und

Othmarschen statt. Wer beim

Start dabei sein möchte, meldet

sich ausschließlich per E-Mail

an dk7xw.werner@gmail.com.

Neuer Studiengang:

Unternehmen

digital organisieren

Im Wintersemester 2020/

2021 startet an der Fach -

WEDEL

hochschule Wedel das konsekutive

Bachelor- und

Master-Studium Data Sci -

ence & Artificial Intelli gence.

Studierende lernen darin Un -

ternehmensprozesse datengetrieben

und mittels IT intelligent

zu lösen. Für einen guten

Start in das Studium sind eine

Affinität zu Informatik und

Mathematik sowie gute analytische

Fähigkeiten wichtig.

Bewerbungen sind bis Ende

August möglich.

www.fh-wedel.de

Ferien für traumatisierte

Jugendliche

Die Benita Quadflieg Stif -

tung hat kürzlich für das

Kinderhaus Mignon eine

Förderung in Hö he von

1.000 Euro von der Town &

NIENSTEDTEN

Country Stiftung überreicht

bekommen. Das Kin der haus

Mignon ist ein Ort für

Kinder, die aufgrund von Kin -

deswohlgefährdung dauerhaft

aus ihren Ursprungsfamilien

genommen wurden. Nach Ver -

wahrlosungs-

oder Gewalter -

fah rungen finden die Be -

troffenen hier ein schützendes

Zuhause und erleben oft zum

ersten Mal, wie sich Geborgen -

heit und Zuwendung anfühlt.

Mit der Förderung wird den

Kinderhausfamilien eine jährliche

Ferienfreizeit ermöglicht.

benita-quadflieg-stiftung.de

Spatzenchor

singt wieder

Am Montag, dem 10. Au -

gust um 15:15 Uhr beginnen

nach der Corona-Pause

wieder die Proben mit dem

Spat zen chor der Melanch -

OTHMARSCHE

thon ge meinde unter der Lei -

tung von Kantor Burk hard

Neh miz in Groß Flottbek.

Eingeladen sind alle Kinder, die

noch nicht zur Schule gehen

sowie Eltern, Großeltern und

Tagesmütter. Die Teilnehmer

singen unter freiem Himmel im

Gemein de garten (Ebertallee

30). Einfach hinkommen und

mit singen und Spaß haben!

www.melanchthonkirchehamburg.de


Elbvororte

DorfStadt-Zeitung 11/2020 • 06.08.2020 • 5

Bojenmann grüßt wieder auf der Elbe

Der Nachbau aus Aluminium soll länger halten | Konrad Matzen

Schwarze Hose, weißes

Hemd, den Blick gelassen

ins Weite gerichtet – die

„Vier Männer auf Bojen“

von Stephan Balkenhol

sind von Elbe, Alster,

Süderelbe und dem Berge -

dorfer Serrahn nicht mehr wegzudenken.

Aus Eichenholz ge -

fertigt, waren die vier Figuren

fast drei Jahrzehnte lang der

Witterung ausgesetzt, sodass

sie nun ersetzt werden mussten.

Stephan Balkenhol hat sich

bereit erklärt, vier neue Figuren

aus Aluminium herzustellen,

die sich äußerlich nicht von

den Holzfiguren unterscheiden,

Wind und Wetter jedoch besser

standhalten. Die erste der vier

neuen Figuren wurde heute an

ihrem Standort vor Oevelgönne

zu Wasser gelassen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für

Kultur und Medien war nicht

nur angesichts des Sonnen -

scheins begeistert, der die Ver -

ankerung begleitete: „Die Bojen -

männer prägen seit fast dreißig

Jahren das Stadtbild und ge -

hören ohne Zweifel zu den

bekanntesten Kunstwerken im

öffentlichen Raum in Hamburg.

Sie ziehen die Blicke auf sich,

irritieren und bringen zum

Nachdenken. Dass das weiterhin

möglich ist, verdanken wir

Stephan Balkenhol. Mit seinen

neuen Figuren werden nun vier

Bojenmänner aus haltbarem

Material ihre Plätze einnehmen.

Ich freue mich sehr, dass

wir dieses Projekt gemeinsam

fortsetzen und einen Weg ge -

funden haben, die Bojen männer

dauerhaft in Hamburg zu zeigen.“

Auch für den Künstler selbst

bedeuten die Bojenmänner viel:

„Die Bojenmänner sind nicht

nur in den Seekarten verzeichnet

sondern haben sich auch im

visuellen Gedächtnis der Ham -

burgerinnen und Hamburger

eingeschrieben, gehören zum

Stadtbild. Ich bin sehr froh und

dankbar, dass sie jetzt wieder

zu Wasser gelassen werden und

OEVELGÖNNE

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Mit dem Eintritt in den

wohlverdienten Ruhestand

beginnt der Lebensab -

schnitt, in dem man endlich

Zeit für die schönen Dinge

des Lebens hat und man

sich den einen oder anderen

Wunsch erfüllen möchte.

Bei vielen Menschen steckt

allerdings das gesamte Ver -

mögen im Eigenheim. Ein

Gesamtverkauf stellt meist

keine Option dar, da das Herz

an der - oftmals selbst gebauten

- Immobilie hängt. Das Mo -

dell des Immobilien-Teilver -

kaufs der wertfaktor Immobi -

lien GmbH setzt genau hier an:

Immobilien-Eigentümer erhalten

die Möglichkeit Barver mö -

gen aus dem Eigenheim herauszulösen,

indem sie einen

Teil Ihrer Immobilie verkaufen

– ohne dabei auf ihr gewohntes

Leben verzichten zu müssen.

Der Verkäufer entscheidet zu -

nächst, wieviel Barvermögen er

herauslösen möchte. Auf Basis

wünsche ihnen ein langes,

bewegtes – aber standhaftes

Leben,“ wünschte sich Stephan

Balkenhol zur Verankerung.

Ursprünglich als temporäres

Projekt für wenige

Jahre ge plant, waren

die „Vier Männer auf

Bojen“ 1993 erstmals

in Hamburg zu Wasser

gelassen worden. Schon

bald waren sie bei Ham -

bur gerinnen und Ham -

burgern sowie bei Besu -

chern der Stadt so be liebt,

dass sie seitdem je des Jahr

von Früh jahr bis Spät -

herbst an ihren angestamm ten

Plätzen auf der Außenalster in

der Nähe der Gurlitt-Insel, der

Elbe vor Övelgönne, der Süder -

elbe in Harburg und dem Berge -

dorfer Serrahn gezeigt wurden.

Nachdem die Bojenmänner fast

dreißig Jahren lang Wind und

Wetter ausgesetzt waren, zeigten

sich die Folgen der Mate -

rialermüdung so deutlich, dass

die aus Eichenstämmen gehauenen

und auf Flachwasser ton -

nen montierten Holzfiguren

nicht wieder zu Wasser gelassen

werden konnten.

Um die Figuren dauerhaft in

Hamburg zeigen zu können,

Finanzielle Freiheit durch den

Immobilien-Teilverkauf

ELBVORORTE

Am Montag wurde der erste Bojenmann aus Aluminium vor dem Strandabschnitt mit der Strandperle

in der Elbe von Dr. Carsten Brosda uns Stephan Balkenhol persönlich verankert (unten) Fotos: Matzen

eines aktuellen Verkehrswert -

gutachtens ermittelt sich dann

der prozentuale Anteil, den

wertfaktor aufkauft (maximal

50 Prozent). Durch einen Teil -

verkauf partizipiert der Ver -

käufer nicht nur weiterhin mit

seinem Teil an der Wertstei ge -

rung seiner Immobilie, sondern

erhält auch ein im Grundbuch

eingetragenes lebenslanges

Nießbrauchrecht, welches ihm

die volle Entscheidungshoheit

hat die Behörde für Kultur und

Medien gemeinsam mit dem

Künstler über eine mögliche

Fortsetzung dieses

erfolgreichen

Pro jekts aus dem Pro gramm

„Kunst im öffentlichen Raum“

beratschlagt. Stephan Balken hol

schlug vor, vier neue Figuren

aus haltbarerem Mate rial herzustellen.

Nach den alten von ihm überarbeiteten

Modellen geformt

und bemalt, sind die neuen

Männer äußerlich kaum von

ihren Vorgängern zu unterscheiden.

Der wesentliche Un -

ter schied zwischen ihnen liegt

im Verborgenen: Sie sind aus

Aluminium gegossen und mit

Lack bemalt. Dies verspricht

eine größere Widerstands fä hig -

keit gegenüber Witterungsein -

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Foto: Kniel Synnatzschke/plainpicture.com

über sein Heim sichert. Für den

Eigentumsanteil, den wertfaktor

als „stiller“ Miteigentümer

nicht nutzt, wird ein monatliches

Nutzungsentgelt fällig,

welches derzeit pro Jahr 2,9 %

des Auszahlungsbetrags be -

trägt.

Fragen beantwortet das Team

von wertfaktor Immobilien

GmbH gern unter der Tel.: (040)

180 245 486. Informationen

auch auf www.wertfaktor.de

flüssen und eine noch vielfach

längere Lebensdauer als das

vormals verwandte Eichenholz.

Die Produktionskosten in

Höhe von 100.000 Euro

trägt die Behörde für Kultur

und Medien. Der Künstler

hat auf ein Ho no rar verzichtet.

Die vier Bojen -

männer aus Holz sollen

nach restauratorischer

Überarbeitung im Atelier

des Künstlers zu nächst

mit ihm auf Ausstel -

lungs tournee gehen, um

dann an Standorten in

Innenräumen im musealen

Kontext dauerhaft ausgestellt

zu werden.

Raus in die Natur!

Tag der Stadtnatur Spezial am 22. und 23. August

Zweite Chance für Natur -

freun de in Corona-Zeiten:

Nach dem „Kurzen Tag der

StadtNatur Hamburg“, der

Mitte Juni aufgrund Co -

rona-bedingter Ein schrän -

kungen mit reduzierter

Veranstaltungs- und Teilneh -

merzahl stattfand, kommt jetzt

ein zweiter Schwung an sorgsam

zusammengestellten, spannenden

Naturerlebnissen für

alle, die die heimische Arten -

vielfalt entdecken und erleben

wollen.

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Hamburger Stadtpark aus bis

zu unbekannteren Parks an der

Oberen Bille oder der Stellinger

Schweiz zieht sich das Netz von

30 Veranstaltungen, die am

Wochenende 22. + 23. August

größtenteils in Parkanlagen

stattfinden. Durch die Koope -

ration mit der BUKEA gibt es

erste Einblicke in das Na tur -

schutzgroßprojekt „Natürlich

Hamburg!“. Naturnahe Stadt -

pla nung als Investition in eine

lebenswerte Stadt für Mensch,

Pflanze und Tier: An Beispielen

zeigen Experten, wohin die

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6 • DorfStadt-Zeitung 11/2020 • 06.08.2020 Wirtschaft

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Wo che über in ihrer

Nach barschaft ge schah,

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in formiere ich kurz und

knapp über aktuelle

Themen aus dem Hamburger Westen und den Elbvororten

per E-Mail. Außer dem gibts am Ende des News letters regelmäßig

Tipps fürs Wochenende – Ver anstal tungs highlights

in den Elbvor orten oder in der näheren Umgebung.

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Wann immer Sie wollen, so oft Sie können

Neues Kursprogramm des VAF: Sport ohne Limit! | PR

Jeder Sporttreibende setzt

sich ganz eigene Trai -

ningsziele.

Frauen wollen meist keine

Body-Builder-Muskeln,

sondern straffe Konturen

und festes Gewebe. Ältere

Sportler legen mehr Wert auf

den gesundheitlichen Aspekt.

Junge Menschen lassen sich

oftmals über den Fun-Faktor

der Trendsportarten motivieren.

Die einen wollen fit in den Tag

starten, die anderen Entspan -

nung am Abend finden.

Im Hinblick auf diese individuellen

Ziele ändert sich die Wahl

des Sportangebotes. Es kann

aus gymnastischen Übungen

Stil beginnt

vor der Haustür

Wohnkomfort muss nicht

an der Türschwelle enden.

Die Firma Constila hat stylische

und komfortable

Stau raumlösungen für die

Aufbewahrung der Müll -

ton nen im Außenbereich

entwickelt, die ästhetisch und

praktisch sind. „Früher waren

Mülltonnen immer hinten im

Garten versteckt. Die individuell

anpassbaren Stauraumlö -

sun gen von Constila ermöglichen

kurze Wege. Sie können

Ihren Müllbeutel im Vorbei -

gehen ganz bequem entsorgen,

wenn Sie beispielsweise mit

dem Hund aus dem Haus

gehen“, schwärmt Rolf Reich -

stein von Relebo Fensterbau in

Schenefeld, der die praktischen

Design-Müllboxen in den Elb -

vororten vertreibt. Die Stau -

bestehen wie Pilates oder Yoga

oder aus Kraftübungen wie sie

bei der Bauch-Beine-Po-Fitness

absolviert werden. So unterschiedlich

die Sportangebote

sind, eine Anforderung sollen sie

alle erfüllen: Sie sollen Spaß ma -

chen und Abwechslung bieten!

Das umfangreiche Kurspro -

gramm des Vereins Aktive

Freizeit e.V. (VAF) wird all diesen

Wünschen gerecht. Und

nicht nur das: Mit über 100

Kursen lässt sich ein sportliches

Angebot immer in den Ta ges -

plan einbauen. Wer sich nicht

auf einen einzelnen Kurs festlegen

will oder gleich mehrere

raum lösungen sind so aufgebaut,

dass sie an ein Stan dard -

modul Verbindungsmodule an -

bauen können. Die modularen

Boxen aus pulverbeschichtetem

Aluminium sind in acht Farben

erhältlich und absolut wetterfest.

Sogar Sonderwünsche sind

möglich, beispielsweise, um die

Farbe mit der Haustür oder den

Fenstern anzupassen.

Die Beratung und Planung

Ihrer modularen Müllton nen -

einhausung übernimmt die

Schenefelder Firma Relebo

Fensterbau. Sprechen Sie mit

den Experten für Fenster, Haus -

türen und Sicherheit.

Relebo Fensterbau GmbH

Industriestraße 8, Schenefeld

Tel.: 58 49 33

www.relebo.de

Foto: Constila

Trainingseinheiten pro Woche

plant, liegt mit dem Gym-Abo

genau richtig. Darin erlauben

60 Kurse vielfache Trainings -

möglichkeiten und ein Hinund

Herwechseln zwischen den

Angeboten. Sportbegeisterte

können bereits am Montag -

morgen um 9 Uhr starten und

ihre Gym-Abo-Woche am

Sonn tagabend um 18 Uhr be -

enden. Der Einstieg ist jederzeit

möglich.

Verein Aktive Freizeit e.V.

(VAF)

Bertrand-Russell-Str. 4

Telefon 890 60 10

www.vafev.de

Shopping Queen

im Stadtzentrum

Schenefeld gesucht

Das Stadtzentrum Sche -

nefeld hat sich Oliver Tien -

ken eingeladen. Der Cho -

reograph und Jury-Mitglied

SCHENEFELD

bei der Castingshow „Curvy

Supermodel“ auf RTL II soll

in diesem Jahr als Jury -

mitglied Schenefelds „Shop-

ping-Queen“ ermitteln. Dabei ist

Schönheit nur eines von zahlreichen

Kriterien. Denn bei der

Wahl der Schenefeld Queen

2020 ist vor allem Charakter

und Kreativität gefragt. Jeder -

mann oder -frau kann teilnehmen

und thematisch geht es

eher darum, eine gestandene

Type zu sein. Ob Prinzesschen

oder Draufgänger, Charakter ist

gefragt. Aus allen Bewer bun gen

um die Krone werden 20 Fa -

voriten herausgesucht, die die

Jury mit Fotos oder sogar kleinen

Filmen überzeugen konnten.

Diese goldenen 20 werden

online gestellt und müssen dort

nochmal die breite norddeutsche

Masse von sich überzeugen.

Die meistgevoteten Fünf werden

dann mit einem ordentlichen

Betrag ausgestattet und müssen

sich zu einem bestimmten The -

ma im Stadtzentrum Schenefeld

einkleiden, um den Titel zu

gewinnen. Die Krönung findet

am 26. September im Stadt -

zentrum Schenefeld statt.

www.szs.sh/queen

ELBE Einkaufszentrum:

Eindrucksvolle Ballonwelten

Im Elbe-Einkaufszentrum

sind derzeit faszinierende

Ballon Skulpturen zu be -

staunen.

Luftballons in leuchtenden

Farben sind an sich schon eine

Attraktion, sie sind zutiefst

positiv und zaubern ein Lä -

cheln ins Gesicht. Im ELBE wird

es eine Nummer größer, das

Team der Hamburger Ballon -

künst lerin Sina Greinert hat im

Rahmen einer Pilotveranstal -

tung erstmals vier großvolumige

Themenwelten erschaffen,

die auf Flächen von jeweils 4

mal 6 Meter inszeniert wurden.

Die Luftballon-Landschaften –

ob Einhorn mit Regenbogen -

mähne oder Süßigkeitenpa ra -

dies – ob Roboter Superheld

oder riesiges Haifischmaul –

beeindrucken nicht nur durch

ihre Größe, sondern auch durch

liebevoll ausgearbeitete Details

und besondere Ideen.

Ballons sind nicht für die

Ewigkeit geschaffen. Sie sind

Ausdruck von Momenten der

Freude. Das macht sie bei Klein

und Groß gleichermaßen be -

liebt. Was mit den kompostierbaren

Ballons alles möglich ist,

zeigen die Installationen noch

bis zum 15. August im ELBE Ein -

kaufszentrum eindrucksvoll auf.

www.eez.de

Lesepaten: Lesen bildet

Engagement in der Region:

Die Glasmeyer Lebens mit -

telgeschäfte in Othmar -

schen versorgen Menschen

mit hochwertigen Le bens -

mitteln. Informationen

über aktuelle Themen aus

dem Hamburger Abendblatt

sind aber ebenfalls so etwas

wie das „täglich Brot“, meinen

Anika und Liv Glasmeyer, im

Unternehmen als Sortimentsund

Personalleitung verantwortlich.

„Wir engagieren uns

sehr gerne als Lesepate für die

Kinder und Jugendlichen des

Gymnasiums Hochrad. So können

sich die Entscheider vor

morgen ihre eigene, fundierte

Meinung bilden“.


Elbvororte DorfStadt-Zeitung 11/2020 • 06.08.2020 • 7

Ausgewählte Termine der Elbvororte – weitere aktuell auf www.dorfstadt.de/elbvororte-events

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Neustart in historischen Spielstätten

Kammermusik im Jenisch Haus, Altonaer Museum und Museum für Hamburgische Geschichte | M. Krohn

Das Jahr 2020 ist für das

Ensemble Obligat Hamburg

ganz seinem 25-jährigen

Jubiläum gewidmet. Seit

einem Vierteljahrhundert

zelebrieren die Musiker -

innen und Musiker, die sich

1995 unter der Leitung der

Flötistin Imme-Jeanne Klett

zusammengefunden haben, die

hohe Kunst der Kammermusik.

Seit 2006 veranstaltet das En -

semble – häufig gemeinsam mit

bekannten Stars aus der internationalen

Klassik-Szene – im

Weißen Saal des Jenisch Hauses

ein jährliches Festival der Kam -

mermusik, dass in diesem Jahr

mit einem besonderen Pro -

gramm zum Ensemblejubiläum

aufwartet. Neben ausgewählten

Werken von Johann Sebastian

Bach, Wolfgang Amadeus

Mozart, Ludwig van Beetho -

ven und Johannes Brahms

werden auch kammermusikalische

Raritäten und kompositorische

Besonderheiten zu erleben

sein.

Ausgelöst von den pandemiebedingten

Veränderungen er -

weitert das Ensemble in diesem

Jahr den Aktionsradius seines

Festivals der Kammermusik

und wird neben dem Jenisch

Haus auch das Altonaer Mu -

OTHMARSCHEN

In diesem Jahr findet im

renommierten Hamburger

Polo Club ein gemeinschaftliches

Event zwischen

der British Flair und

der bekannten Traditions -

ver anstaltung HOME &

GARDEN Hamburg statt.

Unweit der exquisiten

Elbchaussee verwandelt sich

das Areal des Hamburger Polo

Clubs in ein Paradies kreativer

Wohn- und Gartenträume.

Hochwertig in Szene gesetzt

präsentieren nationale und

internationale Aussteller außergewöhnliche

Ideen, die das

Leben noch schöner gestalten.

Die Besucher erfreuen sich

neben den vielen schönen

Dingen „made in britain“ an

hochwertigen Produkten aus

den Bereichen Innen- und

Außeneinrichtung, Kunst,

Home-Entertainment, Lifestyle

und Fine Food.

Bei diesem lustvollen Open-

Air-Shopping finden unter dem

Label der British Flair zahlreiche

Charity-Aktionen sowie ein

attraktives Eventprogramm

statt. „Immerhin hat die British

Flair in diesem Jahr ihr 30.

Jubiläum und das muss gefeiert

werden“, bemerkt die Pro jekt -

leiterin Anna Regina Grap-

GROSS FLOTTBEK

Mitglieder des Ensemble Obligat im vergangenen Jahr im Empfang

des Jenisch Hauses. In diesem Jahr feiert das Ensemble sein 25-

jähriges Jubiläum in drei Spielstätten

Foto: C. Körte

seum und das Museum für

Hamburgische Geschichte zum

Klingen bringen. Das erprobte

Konzept einer Symbiose aus

Historie, Architektur und ex -

qui siter Musik hält somit an

gleich drei historischen Spiel -

stätten nicht nur klangliche

Überraschungen bereit.

Beim Programm „SAITEN -

KLÄNGE“, das am Sonnabend,

dem 15. August 2020 als Open-

Air-Konzert im Jenischpark

und am Sonntag, dem 16.

Schwarz. Dafür hat sie sich

wieder eine Menge einfallen

lassen und erklärt: „Besucher

und Aussteller der HOME &

GARDEN profitieren von dem

vielseitigen Event-, Sport und

Kulturprogramm der British

Flair.“ Die HOME & GARDEN

ergänzt durch ihr großzügiges

Garten- und Ausstellerangebot

perfekt den Stil der British Flair

August 2020 im Weißen Saal

des Jenisch Hauses dargeboten

wird, stehen vor allem die

Streicher des Ensemble Obligat

Hamburg im Rampenlicht. Das

Streichquintett G-Dur op. 111

von Johannes Brahms aus dem

Sommer 1890 ist von deutlichen

Spuren des Abschieds

durchzogen und von Brahms

selbst als sein kompositorisches

Schlusswort gesehen worden.

Rund 100 Jahre vorher entstand

1773 Wolfgang Amadeus

als eine englische Land- und

Gartenpartie.

In der Tradition der Briten ist

der karitative Gedanke fest verankert.

Aus diesem Grund wird

die British Flair traditionsge -

mäß von dem Verein „Friends

of Britain“ unterstützt. Dieser

fördert deutsch-britische Ver -

bindungen und setzt sich für

Mozarts Streichquintett B-Dur

KV 174, das er selbst als sein

bestes Kammermusikwerk an -

sah und das zu besonderem

konzertanten Elan und genialbelcantistischer

Spielfreude

ermuntert. Mit Andreas Jakob

Rombergs Quintett e-Moll op.

41, 1 bringt dann die Flöte

Farbe ins Spiel der Streicher:

Die Flötenquintette Rombergs,

einem Zeitgenossen von Beet -

hoven und Haydn, gehören zu

den reizvollsten, virtuos-eleganten,

aber leider unbekannteren

Werken der kammermusikalischen

Literatur. Umso schöner

dass diese selten zu hörende,

höchst entzückende Rarität

an den beiden Tagen zu erleben

sein wird.

15. August 2020, 18 Uhr

Open-Air im Jenischpark

Tickets: 30 Euro / erm. 20 Euro

Wetterfeste Kleidung empfohlen!

16. August, 16.30 und 19 Uhr

Jenisch Haus, Weißer Saal

Tickets: 25 Euro / 15 Euro

Kartenvorverkauf

Jenisch Haus: Tel. 040 82 87 90

Konzertkasse Gerdes:

Tel. 040 44 02 98

www.ensemble-obligat.de

HOME & GARDEN meets British Flair

Die Welt der Exklusivität und des Lifestyle Großbritanniens an einem Wochenende | Konrad Matzen

Die Wetteraussichten sind hervorragend: Da macht das Stöbern

in Deko-Ideen für den eigenen Garten Spaß!

Foto: PR

wohltätige Projekte in der

Region ein. Die Erlöse aus den

Charity-Aktivitäten gehen in

diesem Jahr an die „Klinik

Clowns“, die die Veranstaltung

ebenfalls seit vielen Jahren

unterstützen. Wer helfen kann,

sammelt oder verkauft für die

Klinik Clowns.

Geöffnet ist die British Flair an

allen drei Tagen von 10 bis 18

Uhr. Der Eintritt beträgt für Er -

wachsene zehn Euro. Kilt-

Träger, Kinder ab fünf Jahre

und Jugendliche bis einschließlich

15 Jahre zahlen in Be -

gleitung eines Erwachsenen

zwei Euro. Eine Familienkarte

(Samstag und Sonntag) für

zwei Erwachsene und bis zu

zwei Kinder ist für 22 Euro

erhältlich.

Selbstverständlich steht die

Veranstaltung ganz im Zeichen

der allgemein gültigen A-H-A

Regeln. Hinzu kommt ein spezielles

Hygienekonzept mit

Des infektions-Spendern und

der Pflicht zum Tragen einer

Mund- und Nasenmarke wäh -

rend des Besuchs, außer in den

Gastronomiebereichen.

www.homeandgarden-net.de

www.britishflair.de

Ausgewählte Veranstaltungen

in den nächsten drei Wochen:

Pippi Langstrumpf erfreut noch immer die Kinder – aktuell

Open Air bei der Batavia in Wedel

Foto: Batavia

Pippi Langstrumpf

2 August, 16 Uhr, 11 €

Batavia, Brooksdamm –, Wedel

Die Wirtin

6 August, 19:30 Uhr, 25 €

Römischer Garten,

Kösterbergstraße 40E

... ab ins Grüne

7 August, 20 Uhr, 12,50 €

Theater Wedel im Stadtmu -

seum, Küsterstraße 5, Wedel

Die Wirtin

7 August, 19:30 Uhr, 25 €

Römischer Garten,

Kösterbergstraße 40 €

Batavia-Kultur-Sommer: The

Nowhere Men – Beatles Cover

7 August, 19:30 Uhr, frei

Batavia, Brooksdamm –, Wedel

... ab ins Grüne

8 August, 20 Uhr, 12,50 €

Theater Wedel im Stadtmu -

seum, Küsterstraße 5, Wedel

Die Wirtin

8 August, 19:30 Uhr, 25 €

Römischer Garten,

Kösterbergstraße 40E

Batavia-Kultur-Sommer:

Veermaster – No-Shanty-

Partyband

8 August, 19:30 Uhr, Spende

Batavia, Brooksdamm –, Wedel

Pippi Langstrumpf

9 August, 16 Uhr, 11 €

Batavia, Brooksdamm –, Wedel

Die Wirtin

9 August, 19:30 Uhr, 25 €

Römischer Garten,

Kösterbergstraße 40E

Musikalische Sommer-Andacht

14 August, 20 Uhr, frei

Nienstedtener Kirche,

Elbchaussee 410

... ab ins Grüne

14 August, 20 Uhr, 12,50 €

Theater Wedel im Stadt mu -

seum, Küsterstraße 5, Wedel

Bon Voyage: Paris, mon Paris!

14 August, 19:30 Uhr, 11,50 €

Kulturkirche Altona, Bei der

Johanniskirche

Batavia-Kultur-Sommer:

Zorny Bode & Guido Plüschke

14 August, 19:30 Uhr, Spende

Batavia, Brooksdamm –, Wedel

...ab ins Grüne

15 August, 20 Uhr, 12,50 €

Theater Wedel im Stadtmu -

seum, Küsterstraße 5, Wedel

Parkführung durch

Goßlers Park

15 August, 14 Uhr, Spende

S-Bahnhof Blankenese,

Hauptausgang

Batavia-Kultur-Sommer:

Reginas Racy Rocker

15 August, 19:30 Uhr, frei

Batavia, Brooksdamm –, Wedel

SAITENKLÄNGE Open-Air

15 August, 18 Uhr, 30 €

Open-Air im Jenischpark,

Baron-Voght-Straße 50

Pippi Langstrumpf

16 August, 16 Uhr, 11 €

Batavia, Brooksdamm –, Wedel

SAITENKLÄNGE

16 August, 16:30 + 19 Uhr, 30 €

Jenisch-Haus, Baron-Voght-

Straße 50

Musikalische Sommer-Andacht

21 August, 20 Uhr, frei

Nienstedtener Kirche,

Elbchaussee 410

... ab ins Grüne

21 August, 20 Uhr, 12,50 €

Theater Wedel im Stadtmu -

seum, Küsterstraße 5, Wedel

Country-blues-man Max Wolff

21 August, 20:30 Uhr, 15 €

Batavia, Brooksdamm –, Wedel

... ab ins Grüne

22 August, 20 Uhr, 12,50 €

Theater Wedel im Stadtmu -

seum, Küsterstraße 5, Wedel

Pippi Langstrumpf

23 August, 11 €

Batavia, Brooksdamm –, Wedel

Musikalische Sommer-Andacht

28 August, 20 Uhr, frei

Nienstedtener Kirche,

Elbchaussee 410


8 • DorfStadt-Zeitung 11/2020 • 06.08.2020

Im Gespräch

ELBE-Centermanager Gerhard Löwe

(rechts) zerschneidet mit Babette Greif

(links) das Schleifenband zur

Eröffnung der WanderGalerie

AH

I, Hamburg!

Neues aus der Schifffahrt | Wolf Achim Wiegand

DorfStadt-Redakteur Wolf-Achim Wiegand

Foto: Küster

Kunst fürs ELBE-Einkaufszentrum

Pop-Up-Galerie für Nachwuchskünstler eröffnet | Konrad Matzen

Lange musste der Traum

warten. Jetzt starten Ba -

bette Greif und ihr Sohn

Constantin mit ihrer Wan -

dergalerie durch. Allerdings

anders als ursprünglich ge -

dacht: Die Nienstedtenerin ar -

beitet normalerweise im Hin -

tergrund und bereitet mit ihrer

Event- und Promotionagentur

Unternehmenspräsentationen

und Veranstaltungen vor, beispielsweise

in Einkaufszentren

oder auf Messen. Dafür arbeitet

sie seit Jahren mit Fotografen

und Illustratoren zusammen,

um ihre Kunden im besten

Licht darstellen zu können.

Nachwuchskünstler waren auch

schon immer dabei. Mit ihnen

und für sie schuf Greif Bene fiz -

veranstaltungen, brachte Men -

schen zusammen, die sich mit

Kunst auseinandersetzten.

In ihren Träumen malte sie sich

einen ehemaligen Bauernhof

aus, mit einer zentralen Galerie

und Ateliers drum herum, in

denen die Künstlerinnen und

Künstler sich gegenseitig beflügeln.

Daraus wurde bislang

nichts.

Bis Mitte März der Lock-Down

kam und damit Ruhe in Greifs

Agentur einkehrte. Bis jetzt ist

nicht absehbar, wann Promo -

tions, Veranstaltungen und

Mes sen wieder statt finden

können.

Kunst jedoch fand noch statt.

Mindestens in den Köpfen von

Kreativen und in deren Ateliers.

So auch bei Babette Greif und

ihrem Team, die sich überlegt

haben, dass die Kunst zu den

Menschen kommen muss, wenn

die Menschen nicht in Galerien

oder zu Veranstaltungen gehen

können.

So entstand zunächst eine

Online-Plattform, auf der sich

Nachwuchskünstler mit ihren

Werken präsentieren. Die

Kunst werke können in dem

Webshop direkt erworben werden,

zudem gibt es weitere In -

formationen zu den Künstle -

rinnen und Künstlern. Ziel der

Initiatoren ist es, Nachwuchs -

künstler und Kunstliebhaber

zusammen zu bringen.

Das Angebot erstreckt sich

hier bei von Unikaten und

OSDORF

unlimitierten Druckerzeug nis -

sen bis hin zu limited Editions.

Kerngedanke der WanderGalerie

ist es, Nachwuchskünstler zu

fördern und eine sichere

Plattform für den Verkauf Ihrer

Arbeiten bereitzustellen. So

sollen die Künstler Ihr Talent

frei von bürokratischem, finanziellem

und rechtlichem Auf -

wand entfalten können.

Die Künstler behalten jederzeit

die volle Kontrolle über ihre

Werke und sie bestimmen das

Honorar für ihre Arbeit. Der

Käufer wird darüber transparent

im Webshop informiert.

Weiterhin können alle Werke,

die von den Künstlern in der

WanderGalerie zum Verkauf

bereitgestellt werden, nur ex -

klusiv bei der WanderGalerie

bezogen werden. Diese zwei

Prinzipien gewährleisten die

größtmögliche Transparenz ge -

genüber potenziellen Kunst -

käufern.

Dass das nicht ausschließlich

über eine Online-Plattform

funk tioniert, war Babette Greif

von Anfang an klar. Glück -

licherweise ergab sich über den

Kontakt mit ELBE-Center -

manager Gerhard Löwe die

Möglichkeit, im ELBE Ein kaufs -

zentrum eine Pop-Up-Galerie

zu eröffnen, in der seit knapp

einer Woche die Kunstwerke

„live“ zu bestaunen sind. Und

nicht nur das: Auch die Künst -

lerinnen und Künstler werden

sich in Zukunft hier blicken

lassen und ihre Kunstwerke

erläutern sowie einen Blick

über die Schulter ermöglichen.

Durch eigene Kontakte und

Social Mediakanäle, zunehmend

aber auch durch Wei -

Das Team von Babette und Constantin Greif (4. und 2. v.r.)

feiert die Eröffnung mit Centermanager Gerhard Löwe (rechts).

terempfehlung, kommen täglich

neue Künstler und Kunst -

werke hinzu.

Für Centermanager Gerhard

Löwe ist die Wandergalerie ein

Glücksfall: „Wir freuen uns

über dieses kreative Angebot,

das vor allem junge Künst -

lerinnen und Künstler und

damit hoffentlich auch jüngeres

Publikum ins ELBE lockt. Dank

des ausgewogenen Branchen -

mix mit über 180 Geschäften

ist das ELBE ein Einkaufs -

zentrum der Spitzenklasse. Das

Online und Offline Konzept der

WanderGalerie wird unser

Angebot hervorragend abrunden.

Wir freuen uns sehr auf

die Vorstellung der jungen

Künstler im Center und heißen

alle Interessierten herzlich willkommen!

“ so Gerhard Löwe.

Die Verbindung zwischen On -

line- und Offline ist die Vor -

aussetzung für den Erfolg der

WanderGalerie, ist sich Con -

stan tin Greiff sicher. Er leitet

die WanderGalerie im

ELBE: „Wir sehen

die WanderGalerie

als Com munity für

Nachwuchs künstler

und Käufer“. Die „In -

ter aktive Galerie“ im

ELBE zeigt nicht nur

die Kunstwerke, es

werden auch Work -

shops unter An leitung

der Nach wuchs künstler angeboten.

Die Wan derGalerie kann

zum Treff punkt der kreativen

Sze ne in den Elbvororten werden.

Da sich sowohl die jungen Ta -

lente als auch die WanderGa -

lerie in der Entwicklung befinden,

tritt die WanderGalerie

aktiv mit Firmen- und Pri -

vatkunden in Kontakt und vermittelt

auf Wunsch Auf trags ar -

beiten an die Nachwuchs künst -

ler. Dank der 20-jährigen Ar -

beit als Konzept- und Event -

agentur kann Babette Greif auf

über 1.000 Firmen kunden für

die Auftrags ver mittlung zurückgreifen.

Auch kann die Wander

Galerie mit den Web- und

Social Media Accounts der

Künstler, sofern hier eine

Erlaubnis erfolgte, verlinkt

werden. Ziel ist es, Synergien

entstehen zu lassen und

gemeinsam zu wachsen.

Mit der Eröffnung nimmt die

WanderGalerie ein großes

soziales Projekt im ELBE in

Angriff: Sie ruft im November

2020, voraussichtlich zum verkaufsoffenen

Sonntag am 8.

November, eine Spenden- Tom -

bola ins Leben – mit Kunst -

werken von Prominenten und

Nachwuchskünstlern. Gemein -

sam mit Radio Hamburg sammeln

die Partner für Hörer helfen

Kindern e. V.

Das Motto: Füreinander einstehen,

auch in schwierigen

Zeiten! Dabei werden auch die

Nachwuchskünstler und deren

Kunstwerke in den Fokus

gerückt. So gibt es hierbei nur

Gewinner.

Seit dem 1. Juli ist die

WanderGalerie samt Online-

Shop zudem im Internet unter

www.wandergalerie.com zu

finden.

Moin, liebe Leser,

die Weltmeere sind einer der

um kämpftesten Wirtschafts -

räu me der Neuzeit. Sowohl

oberhalb wie unterhalb der

Wasserlinie. Immerhin werden

über 90 Prozent im Welthandel

über Schiffe abgewickelt. Die

Erträge aus dem Fischfang ge -

hö ren zu den wichtigsten Nah -

rungs quellen der Menschheit.

Und die Kreuzfahrt ist längst

eine Industrie geworden. Die

Menschen, die das alles be -

werk stelligen, stehen nur dann

und wann im Mittelpunkt -

Seeleute auf See sieht man eben

selten... Mehr in den Meldungen:

Selbstmord aus

Verzweiflung

London – Die ohnehin schwere

Arbeit der Seeleute ist durch

die Coronakrise noch belastender

geworden. Laut Report der

Internationalen Seemanns mis -

sion leiden viele Crews zunehmend

an Übermüdung, Depres -

sion und Psychosen. Grund:

Wegen gesperrter Flugverbin -

dungen gibt es für gut 200.000

Matrosen, Techniker und Kapi -

täne kaum noch Ablösung. G e -

werkschaften be rich ten von

Selbst mor den aus Über lastung,

Heimweh und Ver zweiflung.

Australien bannt Schiffe

Gladstone/Hay Point – Die

australische Behörde für Si -

cher heit auf See (AMSA) geht

hart gegen Lohndumping vor.

Innerhalb einer Woche wurden

zwei Frachtschiffe für ein Jahr

aus ihren Gewässern verbannt.

Gründe: unterbezahlte Löhne,

unzureichendes Essen, mangelnde

Hygiene. Im Hafen Hay

Point, Queensland, traf es den

in Liberia geflaggten Frachter

„Agia Sofia“, im Kohlehafen

Glad stone den ebenfalls liberianischen

Bulker „TW Hamburg“.

AMSA-Chef Michael Drake:

„Jedes Schiff, das Australien in

solchem Zustand anläuft, wird

dasselbe Schicksal erleiden.“

Carnival verdünnt Flotte

Miami – Die britisch-US-amerikanische

Carnival Corpo ra -

tion & plc trennt sich von zwei

weiteren Passagierschiffen. Da -

mit hat das größte Kreuzfahrt -

unternehmen wegen coronabedingter

Zwangsstilllegungen

bereits neun Schiffe verkauft

bzw. verschrottet. Carnival be -

treibt unter verschiedenen Mar -

kennamen rund 100 Einheiten.

Mit dabei: Cunard mit „Queen

Elizabeth 2“, AIDA Cruises und

Holland America Line. Das

Konglomerat beschäftigt rund

150.000 Menschen.

Häfen in Coronazeiten

Hamburg – Nordeuropas Häfen

haben die bisherige Corona -

flaute ungleich bewältigt. Die

führenden Ost-West-Ree derei al -

lianzen hatten im zweiten Jahr -

es quartal über 20% ihrer Fahrten

gestrichen. Daher litt Eu ropas

Von Hamburg lagen bei Redaktionsschluss keine Zahlen zur Hafen-

Entwicklung vor, Experten erwarten ein Minus.Foto: m.mphoto/ stock.adobe.com

größter Con tai ner um schlags platz

Rotterdam unter einem Halb jah -

res rück gang bei Importen von

sieben Prozent im Vergleich zu

2019. Ant wer pen dagegen meldet

ein TEU-Plus von 0.4%, wohl

weil Schiffe aus dem bestreikten

französischen Hafen Le Havre

umgeleitet wurden.

Fischfang am

Schutzgebiet

Puerto Baquerizo Moreno –

Große Sorge auf den ekuadorianischen

Galapagosinseln:

Hunderte chinesische Schiffe

fischen dort am Rande des

Erlaubten und bedrohen eines

der einzigartigsten Ökosysteme

der Welt. „Mit ihren Netzen und

Leinen saugt die Fangflotte von

außen das Leben aus dem

Schutzgebiet heraus,“ beklagt

die Ozeanschutzgruppe Blue

Planet Society in der Süd -

deutschen Zeitung. Selbst Mil -

lionenbußgelder und Gefängnis

halten die Chinesen nicht ab.

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