STADTJournal Ausgabe August 2020

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Ausgabe

August 2020

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STADT

Journal

Mülheim-Kärlich

Schulstart

Heimat-AG geplant

Fly and Help meldet

Schulbau in Togo läuft

Musikscheune Amadeus

11. Jahr beginnt

Gute asiatische Küche

Zwei gute Adressen

Wertgutscheine im Heft

Unsere Heimat

Pfarrkirche St. Peter und Paul

SG 2000 in der Oberliga

Alle stehen dahinter

Magazin für die

Stadt Mülheim-Kärlich


Mit AbstAnd

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Morgen kann kommen.


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„Aus dem Rathaus!“

Liebe Bürgerinnen und Bürger

von Mülheim-Kärlich!

Editorial STADTJournal

Die diesjährigen Sommerferien sind

zu Ende und für viele von Ihnen

sind es etwas andere Ferien gewesen

als in den vergangenen Jahren. Durch die

Coronapandemie haben sich viele für einen

Urlaub innerhalb Deutschlands entschieden

oder auch zu Hause. Sicherlich ist dabei

die Erkenntnis gereift, dass wir in Rheinland-Pfalz

und auch in Deutschland schöne

Flecken zum Erholen haben. Vermehrt hört

man, dass viele Bürgerinnen und Bürger in

den vergangenen Wochen und Monaten

Ausflüge in der heimischen Region unternommen

haben und begeistert sind über

das riesige Angebot hier.

Leider wird uns dieses Thema Corona noch

eine Zeit begleiten. Die aktuelle Corona-

Bekämpfungsverordnung läuft zum 31.

August aus und die Vermutung liegt nahe,

dass auch die 11. Corona-Bekämpfungsverordnung

weiterhin ein Abstandsgebot beinhaltet

und viele Veranstaltungen in diesem

Jahr nicht stattfinden können.

Sicherlich hätte ich mir zum Einstand als

Bürgermeister dieser Stadt einen anderen

Verlauf im ersten Jahr gewünscht. Ja richtig,

der Stadtrat, die Beigeordneten und ich

sind nun bereits seit einem Jahr im Amt.

Ich kann sagen, insgesamt macht die Arbeit

sehr viel Spaß und wir sind mit Begeisterung

dabei, die weitere Entwicklung unserer

Stadt positiv voran zu treiben. Vielen Dank

für Ihr Vertrauen in uns!

Viele von Ihnen werden die grünen Bauzaunbanner

am Kolpingplatz wahrgenommen

haben, womit wir zeigen wollen, wo

die Stadt Mülheim-Kärlich investiert. Diese

Banner sind inzwischen nach Kärlich in die

Burgstraße gewandert.

Die Fertigstellung des Kolpingplatzes ist

soweit beendet. Leider fehlt noch eine

„kleine“ Stelle. Auf Grund der aktuellen Planungen

und Überlegungen in dem Bereich

die Mülheimer Kirmes wieder stattfinden

zu lassen, soll dort in der Zukunft der Kirmesbaum

für die Mülheimer Kirmes stehen.

Die Einrichtung der Bodenhülse für den

Kirmesbaum hat sich verzögert, da die in

der ursprünglichen Planung nicht enthalten

war. Es musste zunächst eine Ausschreibung

der Arbeiten hierzu erfolgen. Der Auftrag ist

inzwischen erteilt, und wir warten auf die

Lieferung des Betonfertigteils um den Platz

dann fertigstellen zu können.

Die Mülheimer Kirmes, welche jährlich

vom Theater- und Heimatverein Fidelio

ausgerichtet wird, findet leider in diesem

Jahr nicht statt. Die Kirmes in Urmitz-

Bahnhof hat leider auch nicht stattgefunden.

Dennoch hat der Vorstand der Ki & Ka

Urmitz-Bhf. mit seinem „Umzug“ durch den

Stadtteil darauf aufmerksam gemacht und so

ist ein „gemeinschaftliches“ Feiern in einem

etwas anderen Stil erfolgt. Anlässlich der

Mülheimer Kirmes, die über das Wochenende

15./16. August gefeiert worden wäre,

möchte ich alle Bürgerinnen und Bürger im

Stadtteil Mülheim bitten, unsere Stadtflagge

an den Tagen heraus zu hängen! Dies soll uns

an das Kirchweihfest und die Feierlichkeiten

dazu erinnern. Hoffen wir darauf, im nächsten

Jahr wieder wie gewohnt eine Kirmes

feiern zu können und dann diesmal auf dem

neu gestalteten Kolpingplatz.

Wie bereits kurz im letzten STADTJournal

berichtet, tut sich nun etwas in der Burgstraße

in Kärlich. Dort soll es künftig einen Platz mit

einer multifunktionalen Nutzung geben.

Am 15. September um 18.30 Uhr wird

es eine Informationsveranstaltung für die

Bürgerinnen und Bürger in der Kurfürstenhalle

geben. Es werden die ersten Planungsentwürfe

und das künftige mögliche

Nutzungskonzept vorgestellt. Interessierte

Bürgerinnen und Bürger sind zu dieser Veranstaltung

herzlich eingeladen und können

Vorschläge äußern und hierzu in die Diskussion

mit der Stadtspitze eintreten. Wir

möchten hier eine sehr frühe Beteiligung

der Öffentlichkeit um Ideen und Gedanken,

soweit möglich, in die Umsetzung einfließen

zu lassen.

Wir werden nach der Sommerpause wieder

mit den städtischen Sitzungen beginnen. Es

sind einige wichtige Beschlüsse zu fassen. In

der letzten Augustwoche findet wieder eine

Stadtratssitzung in der Kurfürstenhalle statt.

So allmählich macht sich wieder ein gewisses

Alltagsgefühl breit und man kommt wieder

zur Normalität im Arbeits- und Privatleben

zurück. Dennoch sollte man den Geboten

wie Abstand zu halten und der Maskenpflicht

weiterhin nachkommen, denn man

sieht wie dynamisch sich die Pandemie wieder

entwickelt. Es ist zum Schutze aller.

In diesem Sinne bleiben Sie gesund und

viel Spaß beim Lesen der Augustausgabe

unseres STADTJournals.

Ihr

Stadtbürgermeister

Gerd Harner

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STADTJournal In eigener Sache

Machen statt Warten

Die Zeit ist immer die richtige

Es ist die beste Zeit im Jahr, die Sommerzeit.

Das ist für manche so, längst nicht für jeden.

Für mich gibt es kaum schönere

Abende als die, die man lange draußen

gemütlich verbringen kann. In diesem

Corona-Sommer ist es aber noch einmal was

anderes, finde ich. Das Wetter meint es gut

mit uns, aber fast 40 Grad braucht keiner

und mehr Regen hätte die Natur auch

gebraucht. Aber immer wieder erwische

ich mich dabei, in schönen Momenten zu

betonen: Das ist die beste Zeit dieses Jahr –

lasst sie uns Genießen!

Seit Mitte März ist die Welt nicht mehr, wie

sie war. Vielleicht war sie auch überdreht.

Diese gewisse Entschleunigung tat vielen gut.

Aus dem Zeitlupenmodus wurde im Mai und

Juni ein leichtes Anlaufen. Dann kamen die

Ferien, immer war noch nichts, wie es war. Im

Privaten habe ich das Glück jeden Tag lieben,

leben und genießen zu können. Das hat nicht

jeder. Manche sind einsam. Für viele ist das

Leben schwieriger als vorher. Und das wird

nach dem Sommer schlimmer, befürchte ich.

Was passiert in dieser verunsicherten

Gesellschaft, wenn es kalt und nass

wird? Wenn es Husten, Erkältungen und

Grippeinfekte geben wird? Corona gibt es

auch noch – leider. Aber ich finde, unsere

Gesellschaft erfährt erhebliche Belastungen

und Veränderungen nur durch die Corona

Angst.

Was ich meine?

Vor zwei Wochen tauchten drei neue

Corona-Fälle in unserer Verbandsgemeinde

auf – die ersten seit Mai. Als dies von der

Kreisverwaltung veröffentlicht wurde,

gab es tatsächlich Nachfragen bei der

Verbandsgemeinde – telefonisch und per

facebook – wer denn die Infizierten seien?

Man hätte ein Recht, das zu erfahren!? Aha

– wenn die Namen rausgegeben worden

wären – und dann?

Mir wird angst und bange, wenn ich

diese unsäglichen Demonstranten sehe.

Es schwant mir aber auch Böses, was das

gesellschaftliche Miteinander hier angeht,

wenn es Corona-Fälle oder gar Verdachtsfälle

- zum Beispiel bei Erkältungssymptomen

geben wird. Zeigt man dann mit Fingern

aufeinander? Hoffentlich nicht!

Lasst uns die schönen, entspannten Tage

noch genießen und das tun, was möglich ist

– im Rahmen des Erlaubten. Es geht noch

einiges! Das haben wir am 3. Juli bewiesen, als

wir die 50-Tausender- Marke zum Schulbau

in Togo mit Hilfe vieler Mitbürgerinnen

und Mitbürger geschafft haben. Dies wurde

im Rahmen der Möglichkeiten vorsichtig

gefeiert. Schon das wurde vereinzelt kritisiert

– wie traurig und unnötig. Ich schwanke

zwischen Verärgerung und Mitleid für solche

Nörgler. Aber ich bin stolz – stolz auf diese

Aktion, die Summe, den Baubeginn und

siehe da – der Bau läuft auf Hochtouren, wie

diese aktuellen Bilder hier zeigen.

Uns hier geht es nach wie vor nicht

schlecht. Schlecht geht es anderen. Fast

minütlich verhungert ein Mensch auf

dieser Welt. Flüchtlinge ertrinken täglich

im Mittelmeer, Bomben fallen auf Schulen

und Krankenhäuser. Und was passiert hier?

Die einen protestieren, weil sie Masken

tragen sollen, die anderen sitzen zuhause

und malen den Teufel an die Wand.

Dazwischen ist sooo viel Luft, um Dinge zu

bewegen, Gutes zu tun und die Welt mit

anzukurbeln und sei es nur durch kleinste

Aktionen.

„Helden in der Krise“ sind zum Beispiel

die guten Seelen vom Roten Kreuz. Diese

Auszeichnung erhält auch das rheinlandpfälzische

Rote Kreuz für sein großes

Engagement in der Corona-Krise – aber

verdient ist es auch darüber hinaus.

Meine Mitarbeiterin Carina Zils zum

Beispiel stand monatelang, täglich mit

Schutzanzug und Maske in der Corona

Ambulanz.. Heute noch bricht sie

manchmal auf, um Corona Tests in Kitas

oder Altenpflegeeinrichtungen abzunehmen,

bald sicher auch in Schulen. Unaufgeregt

und für das Gemeinwohl sind diese Leute im

Einsatz – unfassbar großartig!

Eine andere Art vom Ehrenamt ist

die Vereinsarbeit – zum Beispiel in

der Kirmesgesellschaft in Kettig. Die

#kirmesdaheim wird jetzt gefeiert. Live-

Übertragungen auf Radio Kettig und per

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In eigener Sache STADTJournal

Video laufen, dazu gibt es Bier-, Wein- und

Grillpakete für Zuhause. Ich rufe allen

zu: Mitmachen und Unterstützen! Wir

werden dies tun, indem wir vom 15.- 20.

August wieder eine tägliche Radio-Stunde

produzieren werden, um auf das große

Online-Event Wochenende hinzuarbeiten.

Eine Woche später, am 29. August, werden

wir für die Verbandsgemeinde wieder eine

Sendung „für die Sieben“ produzieren

dürfen. Radio Kettig lebt – schalten Sie

bitte ein!

Die SG 2000 Mülheim-Kärlich ist auch

längst auf den Platz zurückgekehrt. Aber

nicht einfach so. Die Vorhängeschlösser

vor Sportplatzeingang und Kabinentüren

wurden erst entfernt, nachdem der Verein

ellenlange Konzepte geschrieben hatte.

Eigentlich eine Farce, dass Ehrenamtler in

nächtelanger Arbeit Konzepte schreiben

Auch der DRK Ortsverein

Mülheim-Kärlich leistete

außerordentliches in den

letzten Monaten und

sind auch „Helden in der

Krise“.

mussten, damit Kinder und auch Erwachsene

wieder Sport treiben durften, aber so war es.

Hervorheben möchte ich unsere „Hygiene-

Beauftragten“ Andreas Mattlener und

Andreas Vulicevic zum Beispiel. Der Antrieb

war nicht Langeweile, kein Geld, sondern der

Wunsch, primär Kindern und Jugendlichen

wieder „Auslauf“ und Gemeinschaft mit

Gleichgesinnten möglich zu machen.

Auf Kinder und Jugendliche hofft auch mein

Freund und Mentor Franz-Josef Baulig, der

pensionierte Lehrer, der es nicht lassen kann.

Im neuen Schuljahr möchte er eine AG

„Heimat“ an der Realschule Plus installieren.

Er möchte, dass die Schülerschaft weiß,

warum die Schule „An der Römervilla“

heißt – und noch mehr. Ich ziehe den Hut

vor diesen Typen. Auch vor junge Menschen,

die Aufstehen und sich bewegen. So kam

unser neuer Praktikant Nils Kohl zu uns,

der endlich kreativ sein will, oder Gabriel

Emmerich, der nun für seinen Fußballverein

die Social Media Arbeit übernommen hat.

Auch Unternehmen gibt es, die

unternehmen, die kämpfen. So sind

wir froh, in dieser Ausgabe zwei

gastronomische Betriebe vorstellen zu

können, die investieren, etwas riskieren.

Geben Sie all jenen eine Chance, die sich

strecken und bewegen.

Es hagelt weiter Absagen von fest eingeplanten

Veranstaltungen. Der Sparkassen-Gewerbeparklauf

wird nicht stattfinden.Eine knappe

Mehrheit des Vorstandes des TV Kärlich

möchte keine Risiken eingehen. Das ist

Demokratie und die muss man respektieren,

schade ist es trotzdem. Der Turnverband

Mittelrhein hat die Gymmotion abgesagt.

Für uns weit mehr als die Show in Koblenz.

Wir betreuen die Tour bundesweit – nächstes

Jahr hoffentlich wieder. Bis dahin muss ich

erst einmal kommen. Dazu bedarf es neuer

Aufträge, Tätigkeiten. Ein Lichtblick ist

die Beauftragung durch die Rhein-Mosel-

Werkstatt für Behinderte Menschen, deren

Öffentlichkeitsarbeit neu aufzustellen – siehe

Seite 46. Wer ähnliche Gedanken hegt,

ist herzlich willkommen, Kontakt mit uns

aufzunehmen.

Machen statt Warten – so habe ich diese

Zeilen betitelt. Ein ernst gemeinter Appell, der

nicht überall ankommen mag. Aber je mehr

Gleichgesinnte für die gesunde Mitte wir

sind, umso größer ist die Chance auf Freude,

Fröhlichkeit und eine gesunde Freiheit – einer

im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten.

Schon beim Schreiben spüre ich sowas wie

Zuversicht. Vielleicht wird der Rest des Jahres

ja doch nicht schlechter als das, was wir im

Sommer erleben dürfen? Sonne im Herzen ist

sogar besser als Sonne auf der Haut.

Viel Spaß beim weiteren Lesen in diesem

Journal wünscht herzlichst

Tom Theisen

SG Geschäftsführer Andreas Mattlener hat

in den letzten Monaten herausragendes

geleistet, um die Pandemie und allen

Einschränkungen zum Trotz, gerade

junge Fußballer wieder in Bewegung und

zusammen bringen zu können.

Nils Kohl aus Kettig

absolviert seit Anfang

August ein zunächst

unbefristetes Praktikum

bei der TomTom

PR Agentur. Der

frischgebackene Abiturient

möchte nicht untätig sein,

während er wohl erst in

2021 einen Studienplatz

für Intermedia-Design

belegen können wird.

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STADTJournal Schnappschuss

im August

Geranien aus dem Hof und die Insektenwiese im Kärlicher Flur für Bienen und Hummeln.

Aufgenommen von Christoph Paulus.

Jogi mit SG 2000 Mund-Nasen-Schutz.

Ein Urlaubsschnappschuss aus dem

Schwarzwald von Rüdiger Stodulka.

Manfred Wendel schickte uns die Königin

der Nacht, ein Wunder der Natur. Blüht

nur eine Nacht.

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STADTJournal Kommentar

Der Kommentar

Ralf Schmorleiz geht zurück

Das mediale Sommerloch ist auf Bundesebene mit der Corona-Pandemie mehr als

gefüllt. Dazu kommen noch die unfassbaren Dinge rund um die Firma Wirecard.

Aber diesmal gibt es auch auf kommunaler Ebene ein Ereignis, das zu vielen Diskussionen

führt und die Überraschung schlechthin ist. Ich rede von der Demission (Rücktritt)

des 1.Beigeordneten der Verbandsgemeinde Weißenthurm, Ralf Schmorleiz. Der

Verwaltungsfachmann kehrt an seinen früheren Arbeitsplatz zurück, die Hochschule für

öffentliche Verwaltung in Mayen. Dass der 50-Jährige an seinen alten Arbeitsplatz zurückkehrt,

nötigt mir höchsten Respekt ab. Wie er selbst sagt, haben private Gründe, die man

akzeptieren sollte, zu dieser Entscheidung geführt. Dass nicht sein kann, was nicht sein

darf, sind die Worte des Dichters Christian Morgenstern. Es darf jedoch durchaus sein,

dass man seine damalige Entscheidung revidiert, wenn man zu der Erkenntnis gelangt, dass

es für seine Familie und ihn besser ist. Privates Glück ist durch nichts zu ersetzen. Unsere

Zeit auf Erden ist endlich und nur ein Wimpernschlag. Da sollte privates Glück immer im

Vordergrund stehen. Wie geht es nun weiter? Auf keinen Fall darf Kirchturmpolitik eine

Rolle spielen. Das heißt, auf einen 1.Beigeordneten aus Mülheim-Kärlich muss zwingend

auch ein Nachfolger aus Mülheim-Kärlich folgen. Hierzu ein ganz klares „Nein“, nicht der

Wohnort ist entscheidend, sondern allein die Qualifikation. Aber es gibt auch die Überlegung,

die Stelle nicht mehr zu besetzen, sondern zukünftig ehrenamtlich zu verwalten und

die fachlichen Aufgaben innerhalb der Verbandsgemeindeverwaltung zu verlagern. Dafür

bedarf es aber einer Satzungsänderung, und nicht wenige sind der Meinung, dass sich Verbandsgemeindebürgermeister

Thomas Przybylla zu viel zumutet. Egal wie es auch kommen

wird, die Fachbereichsleiter sind gefordert. Ich wünsche Ralf Schmorleiz auf seinem weiteren

Weg alles erdenklich Gute und immer solch mutige Entscheidungen.

Wilfried Zils

Ralf Schmorleiz tritt als 1. Beigeordneter der

Verbandsgemeinde Weißenthurm ab

Hier die Stellungnahme:

Nach knapp zweijähriger Tätigkeit als Erster Beigeordneter der Verbandsgemeinde Weißenthurm

hat sich Ralf Schmorleiz aus persönlichen Gründen dazu entschieden, als Dozent

an die Hochschule für öffentliche Verwaltung zurückzukehren, an der er vor seiner Wahl

14 Jahre tätig war. „Ich werde die Verbandsgemeindeverwaltung zum 01.09.2020 im konstruktiven

und wertschätzenden Einvernehmen verlassen und jederzeit zur Verfügung stehen,

wenn meine Mithilfe bzw. meine Unterstützung gefragt ist. Ich bedanke mich bei

Bürgermeister Thomas Przybylla und dem Verbandsgemeinderat für die gute Zusammenarbeit.

Ebenso danke ich den Stadtbürgermeistern, der Ortsbürgermeisterin sowie allen

Ortsbürgermeistern. Ein weiterer Dank gilt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der

Verbandsgemeindeverwaltung für die gute und kollegiale Zusammenarbeit. Ich wünsche

der Verbandsgemeinde, den beiden Städten und den Ortsgemeinden eine weiterhin erfolgreiche

Entwicklung“, so Ralf Schmorleiz.

„Ich habe großen Respekt vor der persönlichen Entscheidung meines Kollegen und wünsche

ihm für seine Zukunft alles Gute. Gleichzeitig darf ich mich für die gemeinschaftliche

und kollegiale Zusammenarbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger in der Verbandsgemeinde

Weißenthurm bedanken“, so Bürgermeister Thomas Przybylla.

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STADTJournal Tierisch

Benny, der berühmte Nasenmops

Benny ist ein wahrer Superhund.

Mittlerweile ist er drei Jahr alt

und es gibt fast nichts, womit er

seine Anhängerschar nicht beeindrucken

könnte. Nur das Lesen fällt ihm noch

schwer. Aber wie sein Herrchen Volker

Haymann treffend anmerkte, konnte

auch er in diesem Alter noch nicht lesen.

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Fax. 02630 966864

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Wer hätte das gedacht, wenn man auf

den Lebensweg von Benny zurückschaut.

Seine Mutter kam aus einer Beschlagnahmung

des Veterinäramtes ins Tierheim

Andernach. Schnell bemerkte das Tierpflegerteam,

dass die Chihuahua-Hündin

Mutterfreuden entgegen sieht. Die Suche

nach dem Vater blieb nicht erfolglos.

Mops Konrad war verantwortlich dafür.

Es dauerte nicht lange und vier Welpen

erblickten das Lebenslicht.

Volker Haymann begleitete von diesem

Zeitpunkt an die junge Hundefamilie.

Als Vorstandsmitglied im Tierschutzverein

Andernach u.U.e.V. zuständig für die

Finanzverwaltung musste er sein Büro

fortan teilen. Als die Vermittlung der

Welpen anstand, konnte er dem treuherzigen

Blick von Benny nicht wiederstehen.

Im neuen Heim begrüßten Benny

neben dem Frauchen auch die ältere

Hundedame Luise und die edle Perserkatze

Flöckchen.

„Was ist das denn für ein Mischling?“ wurde

Volker Haymann, der stolze Hundebesitzer

bereits bei seinem ersten Spaziergang

gefragt. „ Es handelt sich um eine ganz neue

Rasse, die jetzt gezüchtet wird. Der Nasenmops!“

Beeindruckt nickten die Fragesteller

und schämten sich über ihre Unwissenheit.

Selbstverständlich gibt es die Rasse Nasenmops

nicht. Aber Benny schaut halt mopsähnlich

aus. Er hat jedoch statt der bei

Qualzüchtung üblichen platten Nase, die

die armen Tiere oft nach Luft schnaufen

lässt, von seiner Mutter eine länglich wohlgeformte

Nase geerbt.

Wer je einen jungen Hund aufgezogen

hat, weiß, dass es vieles darüber zu

berichten gibt. Benny hat sich jedoch den

Titel Superhund regelrecht verdient. Der

hochbegabte Schlaumeier hat mit großem

Erfolg neben der Hundeschule auch die

Hundeuniversität besucht. Benny unterscheidet

sogar Farben und ordnet sein

Spielzeug in unterschiedlichen Kisten ein.

Er beherrscht viele bühnenreife Kunststücke

wie den Slalom mit eingesprungenem

Schubs.

Neugierig geworden?

Volker Haymann hat in seinem Buch

„Benny, unser Nasenmops“ aufregende und

amüsante Erlebnisse aufgeschrieben - von

der Hundeschule über den ersten gemeinsamen

Urlaub bis zum unvergessenen

Abenteuer mit dem kleinen Ausreißer.

Das Buch ist in den hiesigen Buchhandlungen

vorrätig oder kann unter der

Angabe von Titel und Autor bzw. der ISBN

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STADTJournal Heimat

Pfarrkirche St. Peter und Paul in Urmitz-Bahnhof

Vor dem Zusammenschluss der Gemeinden Kärlich und Mülheim

zur Stadt Mülheim-Kärlich gehörte Urmitz-Bahnhof

zum größten Teil zu Mülheim, zum Teil zu Kärlich und zu

einem weiteren Teil zu Urmitz-Rhein. Die Besiedlung begann Ende

der 1820er-Jahre, und mit den Schwemmsteinfabriken, die in dem

Gebiet entstanden, stieg die Zahl der Einwohner, sodass 1899 eine

eigene Schule gebaut und am 30. November eingeweiht wurde. Der

„Bahnhof“ – so wurde die Ansiedlung nach der 1870 eingerichteten

Bahnhaltestelle inzwischen genannt – hatte zu der Zeit 40 Häuser,

in denen rund 290 Erwachsene und 60 Kinder lebten.

Wunsch nach einer eigenen Kirche

In den 1920er-Jahren, als die Zahl der Katholiken auf über 600

gestiegen war, wurde unter dem Mülheimer Pfarrer Heinrich Roedelstürtz

(* 1846, † 1933) der schon lange gehegte Wunsch nach einer

eigenen Kirche immer stärker, der sich allerdings erst 1945 mit einer

Notkapelle, einer dem Zweck entsprechend gestalteten ehemaligen

Militärbaracke, teilweise erfüllte. Am 11. November 1945 segnete

der Urmitzer Pfarrer Heinrich Mühlenheinrich († 1947) die Kapelle

ein und stellte sie unter den Schutz der Apostel Petrus und Paulus.

Den Bauplatz hatte der 1925 gegründete Kirchenbauverein bereits

1936 von der Witwe Georg Lohner erworben, doch der Ausbruch

des Krieges im Jahr 1939 vereitelte das Bauvorhaben. Seit 1942 war

Urmitz-Bahnhof Seelsorgebezirk, den der Redemptoristenpater Josef

Brach als Kaplan betreute. Pfarrer war Peter Müller (* 1888, † 1961).

Der letzte Gottesdienst in der Notkapelle fand am 15. Juni 1956 statt;

denn im Spätsommer 1956 begann an gleicher Stelle nach Plänen des

Trierer Bistumsarchitekten Dr. Ulrich Craemer (* 1919, † 2009) und

unter Leitung von Dipl.-Ing. Günther Hofmann aus Darmstadt der

Bau der heutigen Kirche. Ausführende Unternehmen waren Johann

Göbel aus Koblenz und Severin Hidien aus Mülheim. Grundsteinlegung

war am Dreikönigstag, dem 6. Januar 1957.

Das Gotteshaus wird gebaut

Am 25. Februar 1957 stellte der Architekt im Kindergarten ein

Modell der Kirche aus, das nicht auf uneingeschränkte Begeisterung

stieß. Schulleiter Philipp Lamby, der im Februar 1957 als

Nachfolger von Josef Daun seine Stelle angetreten hatte, schrieb als

Chronist unter anderem: „Man sprach damals von der modernsten

Kirche von Rheinland-Pfalz, aber die ‚Bahnhöfer‘ waren durch die

Bank sichtlich schockiert! Vielleicht wird man in späteren Zeiten

die bauende Generation als besonders fortschrittlich und ‚modern‘

einschätzen. Aber: sie war von den Ereignissen überrumpelt und

stand kopfschüttelnd und zweifelnd vor den Tatsachen …“

Abgesehen von der ungewöhnlichen Form mit dem ursprünglich

wie ein großes liegendes Teerfass wirkenden Dach war die Ausführung

als Stahlbetonbau statt aus Bimsstein ein Ärgernis. Philipp

Lamby hielt dazu fest: „Eingesessene Männer erklärten mir, dass

man für das Baumaterial keinen Pfennig hätte zahlen brauchen,

hätte man eine Bimssteinkirche gebaut. Eifrig und über alle Erwartungen

hatten alle Fabriken Steine und Zement gestiftet. So viel,

dass der Kirchenbauverein später gestiftete Steine verkaufte, da sie

am Bau nicht verwendet wurden.“ Tatsächlich soll allerdings ein

geringer Teil der Bimssteine an der Kirche eingesetzt worden sein.

In einem nach den Angaben des Architekten verfassten Artikel der

Rhein-Zeitung hieß es: „Nach den Plänen des Diözesanarchitekten …

wurde aus dem Geiste und den Mitteln unserer Zeit ein Werk geschaffen,

das in seiner Anlage und Konstruktion zu den modernsten des

Rheinlandes gehört. Die Ungunst der Geländesituation – das Baugrundstück

war eine ausgebeutete Bimsgrube – hat einer architektonischen

Idee zur Gestalt verholfen, die sich von dem konventionellen

Schema des Kirchenbaus weitestgehend unterscheidet. Von dem Vorplatz

der Kirche führt eine Freitreppe hinauf in das im unteren Teil

völlig geschlossene Kirchenschiff, das nicht mit dem Erdboden aufsitzt,

sondern gleichsam zu schweben scheint, dadurch zum Ausdruck bringend,

wie der moderne Mensch Gott begegnen will: losgelöst von allem

Irdischen, abgeschlossen vom lauten Weltgetriebe, geborgen in enger

Gemeinschaft mit dem Allerheiligsten, das nicht in einem besonderen

‚Chorraum‘, sondern im Kirchenschiff selbst aufbewahrt wird.“ Wie es

heißt, hatte das Bistum keinen Kostenplan erstellt und nicht geklärt, ob

die Gemeinde die finanziellen Mittel für den Bau aufbringen könnte.

Am 15. Juni 1958 benedizierte Domkapitular Prälat Carl Kammer

die neue Kirche und gab sie für den Gottesdienst frei. Die Kirche

war aber noch nicht fertig. In den Wochen nach der feierlichen

Benediktion stellten ortsansässige Männer in weitgehender Eigenleistung

die unteren Räume des Gebäudes fertig. Im Oktober 1958

wurde eine Orgel eingebaut und im November die Heizung.

Baumängel, Sanierung und Renovierung

Manches hatte der Architekt nicht bedacht, unter anderem, dass auch

alte und gebrechliche Menschen die Gottesdienste besuchen wollen,

für die die Freitreppe mit ihren elf Stufen ein schwer zur überwindendes

Hindernis ist. Dieser Mangel wurde in den späteren Jahren

durch den Einbau eines Personenaufzugs behoben. Andere Mängel

und Schäden waren schon nach kurzer Zeit zu beseitigen. 1963

wurde das Gotteshaus wegen befürchteter Einsturzgefahr zeitweise

geschlossen. Ursache war ein undichtes Dach und Regenwasser in

den Pfeilern, das nicht abfließen konnte und in das Mauerwerk eindrang.

Ursprünglich hatte das Gewölbe mit Kupferblech eingedeckt

werden sollen, war aber aus Kostengründen nur mit Bitumen gestri-

12


Heimat STADTJournal

chen worden. Als wesentliche Maßnahme zur nachhaltigen Lösung

des Problems entwarf der Architekt Matthias Klein aus Sinzig eine

Stahlkonstruktion für ein Satteldach, das 1973 aufgesetzt wurde und

die Außenansicht der Kirche grundlegend veränderte.

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gerne die Arbeit ab!

Im Frühjahr 1985 begannen erneut umfangreiche Sanierungen und

Renovierungen. Vor allem waren weitere Baumängel der 1950er-Jahre

zu beseitigen. Als Erstes wurde die gesamte Heizungsanlage erneuert

und 1994 folgten Arbeiten sowohl im Kirchenraum als auch in

den Nebenräumen. Unter anderem wurden der gesamte Estrich, der

Wandputz und die Altarinsel erneuert. Eine vorübergehend neben

dem Altar provisorisch installierte Orgelanlage wurde abgebaut.

Ausstattung der Kirche

Wer die Kirche über die hohe Freitreppe betritt, sieht als Erstes im

Vorraum ein Bild mit der Inschrift

„Der dich behütet, schläft nicht“

(Psalm 121,3), das die Malerin

und Grafikerin Beate Heinen (*

1944) im Jahr 2004 schuf und

das sich seit Februar 2005 an seinem

Platz befindet. Die in den

Farben Blau, Grau und Goldgelb

gehaltene Darstellung lässt einen

Schutzengel erkennen, der den

Menschen auf seinem Weg sowie

die Wohnung der Menschen am

Tag und in der Nacht behütet.

Die Buntglasfenster links und rechts vom Eingang zeigen die Kirchenpatrone,

Werke des Trierer Malers und Glaskünstlers Walter

Bettendorf, wie alle anderen Fenster von Glas-Kunst Kaschenbach

in Trier ausgeführt. Im großen hellen Innenraum der Kirche mit

einem hohen Gewölbe – nach der Intention des Architekten ein

Abbild des Himmels – fällt der Blick unwillkürlich auf das riesige

parabelförmige Fenster an der Westwand und die neu gestaltete

Altarinsel. Den frei stehenden Altartisch aus schwarzem Marmor

des ursprünglichen Altars, die Sakramentsstele und den Ambo

sowie das rechts im Seitengang stehende Taufbecken gestaltete der

Bildhauer Heinz Oliberius (* 1937, † 2001) aus St. Wendel.

Fortsetzung S. 29 »

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STADTJournal Heimat Sonderteil

In den ersten Jahren stand der Altar mit Tabernakel näher an der 1962 in Mülheim und Urmitz-Bahnhof tätig war. Die Madonna

Rückwand, Bestattungen auf die in Grau Urmetzer und Rot symbolisch informiert der brennende . . im . linken Seitengang ist ein Werk der Bildhauerin Friederike Bertet

aus dem Jahr 2009. Die Künstlerin entwarf und arbeitete es in

Dornbusch (Ex 3,2 –6) gemalt war, darüber stand in Hebräisch

JHWH für Jahve, der Name Gottes im Alten Testament.

der Kunstwerkstätte der Schönstätter Marienbrüder.

Rechts neben der Altarinsel stehen seit 2005 in einer „Wort-Gottes-

Bestattungsvorsorge . . .

Verehrungsstätte“ ein Pult mit dem Evangelienbuch, flankiert von Im September 1975 erhielt die Bahnhofer Kirche zwei Bronzeglocken,

gegossen in der Eifeler Glockengießerei Mark, Brockscheid.

zwei Kerzen, eine Kreuzigungsgruppe und der Osterleuchter des

Koblenz-Horchheimer Bildhauers und Goldschmieds Josef Welling Sie tragen die Aufschriften „Jesu, vita nostra“ (Jesus, unser Leben)

(* 1934), jeweils aus Bronze gegossen. Welling entwarf und fertigte und „Maria Virgo“ (Jungfrau Maria) sowie ein Bild des hl. Petrus auf

auch das Ewige Licht und das Kreuz auf der Altarinsel.

der einen und des hl. Paulus auf der anderen. Die Petrus-Glocke mit

einem Durchmesser von 75 cm ist 245 kg schwer, Schlagton des‘‘, die

. . . Eine

Das Fenster

Sorge

über dem Paulus-Glocke

weniger

hat einen Durchmesser von 65 cm und wiegt 165 kg,

Altar und das gleich Schlagton es‘‘. Ende der 1990er-Jahre erhielten die Glocken stärker

große Fenster in der dimensionierte Klöppel, um ihnen einen volleren Klang zu geben.

gegenüberliegenden Der geplante Glockenturm, der nach dem 1957 gezeigten Modell

Ostwand wurden nach in einigem Abstand links vor der Kirche stehen sollte, wurde nicht

Vorsorge schafft Sicherheit. Der Entwürfen moderne von Mensch Otto bindlichen gebaut. Die Glocken Grundlage, hängen einem im östlichen Vorsorgevertrag. Giebel der Kirche. In ihm werden

alle Einzelheiten geregelt. Im Vorsorgevertrag kann

überlässt nichts dem Zufall, Hoffmann, er verlässt Darmstadt, sich nicht

auf andere. Er ist aktiv, nimmt gestaltet. sein Leben Die selbst vorherrschende

den letzten Farbe Abschnitt des Die Mitte Ausgestaltung der Ost- bzw. Rückwand der Feier auf wird einem allen niedrigen Einzelheiten Podest aufgestellt. abge-

in festgelegt 1995 wurde eine werden, neue Orgel wer im der Todesfall Orgelbauwerkstatt zu benachrichtigen Hugo Mayer in ist. der

die Hand und plant seine Zukunft, auch

seines Lebens, den letzten Weg. Daher ersteren machen ist sich Königsblau immer sprochen. Dazu wurden Die Ein- Blumen und Ausgang für den nach Trauerschmuck links und rechts und verlegt. die Die musikalische

die übliche Umrahmung Nutzung zu klein werden geplante bestimmt. Orgelempore, Mit die ausgewähl-

ein Pater bei

für

mehr Menschen schon zu Lebzeiten Gedanken als Sinnbild über des die Form Göttlichen.

und den Abstrakte Rahmen Darstellungen ihrer Beisetzung. der Hände Es gibt mit viele den gute Wundmalen Gründe ten der Volksmission Lieblingsblumen 1958 „Spatzensteg“ oder mit genannt einem hatte, Musikstück war schon können früher

und dafür, von in fünf Ruhe Würfeln, alle Möglichkeiten angelehnt an das zu Matthäusevangelium überdenken und nach (Mt besondere entfernt worden. Lebenssituationen Die Orgel hat 564 Pfeifen, in Erinnerung 10 Register, gebracht zwei Manuale werden.

und Pedal. Möglichen Sie ist nach Konflikten französischem wird Vorbild vorgebeugt, intoniert. wenn im Vor-

27,35), gründlichem wonach Vergleich das Los über seine Jesu Wahl Kleider zu treffen. geworfen wurde, symbolisieren

das Leiden Christi, lassen aber auch persönliche Deutungen sorgevertrag festgelegt wird, wer die Trauerworte spricht; ob ein

des Die Betrachters mit einer Bestattung zu. Nach einem verbundenen Sturmschaden Kosten wurde sind das dabei Fenster oft Geistlicher Pfarrei Urmitz-Bahnhof

beauftragt wird oder ein Redner diese Pflicht übernehmen

Fast auf soll. den Art Tag und genau Umfang ein der Jahr Bestattungswünsche nach der Benediktion schließlich der Kirche

verändert ein wichtiger und unter Aspekt. anderem Doch am nicht unteren allein Rand der Gedanke auf Initiative an das von

Pfarrer Geld veranlasst Schomisch die das Menschen, nicht in die für Thematik ihre letzte passende Ruhe Vorsorge Bild einer zu bestimmen erklärte Diözesanbischof den Betrag, Matthias der zur Wehr späteren mit Urkunde Kostendeckung vom 16. Juni

Taube treffen. eingesetzt. Oft ist es Das Fürsorge in unterschiedlichen und vorausschauende Rottönen, Rücksicht der Farbe auf der übergeben 1959 Urmitz-Bahnhof wird, wobei zur zu selbstständigen erwartende Kirchengemeinde Versicherungsleistungen

Dekanat berücksichtigt Bassenheim. Am werden. 24. Juni 1959 Bis zur folgte dereinstigen die staatliche Bestat-

Bestä-

im

Märtyrer, die später gehaltene einmal Trauernden. Fenster über Man dem kann Ausgang ihnen zeigt die in Last ebenfalls vieler

abstrakter Entscheidungen Form die und Attribute Formalitäten der Kirchenpatrone vorab ersparen. Petrus So und lassen Paulus.

sich die Art der Beisetzung und der Beisetzungsort bestimmen, sorge Vier Jahre Treuhand später, am AG 14. treuhänderisch Juli 1963, wurde verwahrt Pastor Josef und Schomisch,

verzinst.

tung tigung wird und das am 1. Guthaben Juli 1959 bei trat der die Neugründung Deutschen Bestattungsvor-

in Kraft.

Die Sarg 14 und Stationen Ausstattung des Kreuzwegs auswählen Jesu, und dargestellt die weiteren in den Leistungen kleinen geboren am 11. Januar 1910 in Bendorf und in Simmern (Hunsrück)

aufgewachsen, Vorsorge entlastet als erster die Pfarrer trauernden von Urmitz-Bahnhof Angehörigen, St. Peter da

viereckigen für eine Feier Fenstern festlegen. der Seitengänge, Besonders sind das Nachdenken wie die Fenster über mit den die Eine

Apostelbildern gewünschte Bestattungsart am Eingang ein sollte Werk man von den Walter Hinterbliebenen

Bettendorf (* ihnen und Paul schwierige eingeführt. Entscheidungen, Aber erst 1971 konnte die in kurzer nach Zeit langem getroffen Bemühen

seitens müssen, der Gemeinde erspart das bleiben. Pfarrhaus beziehen.

1924, ersparen. † 2004). Die Wahl zwischen der Erdbestattung und der Einäscherung,

Madonnenskulptur verbunden mit in einer der Gedenkstätte Urnenbeisetzung, für die sollte im Krieg nicht

werden

Die

Gefallenen zu einem Konflikt hinten zwischen rechts steht Pietät seit Anfang und Preis 1962 führen. dort und wurde Konrad Josef Schomisch Urmetzer war stellt ein ihnen Pfarrer in „vom einem alten persönlichen Schlag“ und Gespräch bei allem

auf Die Anregung Bestattungsvorsorge von Kaplan Paul zu Kirsch Lebzeiten angeschafft, erfolgt der auf von einer 1959 ver-

bis individuelle gebotenen Respekt Möglichkeiten vielleicht der auch Bestattungsvorsorge als „Kauz“ zu bezeichnen. vor. Er

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14 22


Heimat STADTJournal

selbst stellte sich einmal mit den Worten vor: „Ich heiße Schomisch

und bin ein bisschen komisch.“ Neuerungen, die das Zweite Vatikanische

Konzil (1962–1965) erlaubte, lehnte er ab. So war es für

ihn undenkbar, der Gemeinde zugewandt zu zelebrieren, und er

verlangte auch von anderen Priestern, dass sie in „seiner“ Kirche die

Messe mit dem Rücken zum Volk hielten. Es wäre allerdings hinter

dem Altar ohnehin kein Platz für einen Zelebranten gewesen, weil

Pfarrer Schomisch – wie es heißt – die großen Kerzenständer hatte

am Boden fixieren lassen.

Begeistert und gekonnt spielte Schomisch Orgel, verließ im Gottesdienst

manchmal kurz den Altar und stimmte die Lieder an. Damit

der Weg nicht allzu lang war, hatte er nach eigener Vorstellung und mit

eigenem handwerklichen Einsatz links und rechts vom Altar das große

Instrument gebaut. Die Anlage fügte sich jedoch schlecht ins Gesamtbild

der Kirche ein und wurde später entfernt, ebenso eine dritte Orgel,

die auf Stahlstützen vor dem Ostfenster stand. Letztere war eine wertvolle,

aber instandsetzungsbedürftige Stummorgel, eine Leihgabe aus

St. Peter in Andernach. Nach aufwendiger Restaurierung durch das

Land Rheinland-Pfalz kam sie nach Andernach zurück.

Pfarrer Schomisch war auch hilfsbereit. Zum Beispiel stellte er sich

einst im Vertrauen auf seine Autorität während des Feierabendverkehrs

mitten auf die B 9, die damals noch durch das bebaute Gebiet

führte, hielt wie ein Verkehrspolizist die Autos an und winkte einen

Wartepflichtigen aus der Beethovenstraße heraus.

Am 30. Januar 1985 wurde Pfarrer Schomisch in den Ruhestand

versetzt. Er starb am 5. Januar 2002.

Nachfolger als Pastor von Urmitz-Bahnhof war fortan der Mülheimer

Pfarrer Alois Weller (* 1939). Zum 1. März 1985 erhielt der

große Seelsorgebezirk Mülheim/Urmitz-Bahnhof zusätzlich einen

Vikar, Gregor Mrziglod (* 1954, † 2019), der bis 1988 blieb. Danach

wurde das Pfarrhaus an die Militärpfarrer Carl Ursprung, Rainer

Schadt und Norbert Achcenich vermietet. Sie waren in Koblenz als

katholische Standortpfarrer stationiert und unterstützten an ihren

freien Wochenenden durch Übernahme von Gottesdiensten Pfarrer

Weller. Nach den Militärpfarrern wurde das Pfarrhaus an eine

Bahnhofer Familie vermietet, die später dieses Haus kaufte.

Nach den Plänen des Bistums sollte die Pfarrei Urmitz-Bahnhof

genau wie knapp 900 andere Pfarreien zum 31. Dezember 2019

aufgelöst werden und in der Großpfarrei Andernach, einer von

35 sogenannten „Pfarreien der Zukunft“, aufgehen. Der Vatikan

stoppte jedoch den Auflösungsprozess, nachdem von verschiedenen

Seiten Proteste vorgetragen worden waren. Zu hoffen bleibt, dass

die Bahnhofer weiterhin zu ihrem Gotteshaus stehen, damit es nicht

wie viele andere Kirchengebäude profaniert und abgerissen wird.

Text: Lothar Spurzem

Fotos: Thomas Beer, Lothar Spurzem,

Sammlung Karl-Josef Parsch

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Wir haben

geöffnet!

Der neue Gourmet Tempel

auf der Industriestraße

„Die Lage an dieser Straße, in diesem Gewerbegebiet ist ideal. Und

sehr wichtig zur Umsetzung unseres Konzepts ist die Nutzung eines

Neubaus, um die Räumlichkeiten maßgeschneidert anlegen zu

können,“ erklärt Familie Hu, die sich für Mülheim-Kärlich verantwortlich

zeichnet. „Es hat eigentlich alles reibungslos funktioniert

hier, bis Corona kam“, erklären die erfahrenen Restaurantbetreiber.

Die Eröffnung war fürs Frühjahr geplant. „Jetzt ist es aber endlich

soweit und wir freuen uns einfach darauf, die Menschen hier in der

Region kennenlernen zu dürfen.“

Ein Jahr lang schon fahren die Menschen im Gewerbepark an

diesem neuen Gebäude in der Industriestraße vorbei und jeder

wird sich gefragt haben: Wie wird es da wohl aussehen? Irgendwann

änderte sich dann die Fragestellung: Wann eröffnen die eigentlich?

Beide Fragen sind nun zu beantworten: Es ist geöffnet und wie es

geworden ist, sollte sich einfach jeder anschauen.

Aber von vorne: Familie Kunz, als Grundstückseigentümer und

Betreiber des Hairkiller entschloss sich zum Abriss der alten Gebäude

und konzipierte ein neues, prominentes und geräumiges

Objekt, mit einem neuen Hairkiller im vorderen Bereich des

Neubaus. Für den nicht unerheblichen anderen Teil des langgezogenen

Gebäudes wurde ein Mieter gesucht und gefunden. Ein

Gourmet Tempel wurde maßgeschneidert hier gebaut. Das Konzept

gibt es nun schon 15 mal in Deutschland. Die chinesische

Familie Hu suchte schon länger einen passenden Standort in der

Mitte der Republik, während Sie in Süd- und Norddeutschland

schon längst etabliert sind.

Familie Hu weiß, wie es geht und was der Kunde möchte. Das

Konzept ist ebenso durchdacht wie erfolgreich: Urlaub für ein

paar Stunden ist möglich. Die Gäste sollen einen stressfreien, entspannten

Besuch genießen können. Alle zahlen einen Pauschalpreis,

verweilen deshalb gerne etwas länger. Die klimatisierten

Räumlichkeiten sind hell und großzügig hergerichtet. Mehr als

500 Sitzplätze – viele große, auch runde Tische sind vorgehalten,

so dass keine Vorreservierungen oder Wartezeiten nötig sind.

„Hier geht es immer spontan.“ Gerne aber auch geplant, mit der

Familie, Freunden, Kunden – jederzeit auch größere Gesellschaften

können ebenso einkehren, wie Feiergesellschaften.

„Der Vorteil am Pauschalpreis ist: Man weiß genau, woran man

ist!“ Es herrscht volle Selbstbedienung. Getränke holen sich die

Gäste in Ruhe und wiederholt – ohne Wartezeiten. „Wir sehen

unser Personal lieber hinter der Theke, denn hier wird alles frisch

zubereitet,“ erklärt Familie Hu das Konzept. „Wir achten sehr auf

die Qualität und Frische unserer Speisen, dafür bedarf es des entsprechend

geschulten Personals.“ Allein frisches Sushi zuzubereiten

ist sehr zeitintensiv. „Unsere Köche kochen offen, jeder kann

zuschauen. Auf dem Teppanyaki Grill wird nach Wunsch frischer

Fisch und eine vielfältige Fleischauswahl aufgelegt.“ Ein von zwei

Seiten begehbares, reichhaltiges Vor- und Nachspeisenbuffet rundet

das kulinarische Angebot ab. Wenn die Gastgeber betonen: „Auch

wer nach 21.00 Uhr kommt, soll die gleiche Auswahl und Qualität

vorfinden, wie die die um 18.00 Uhr hier sind“, wird deutlich, wie

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Dieser Gutschein ist nicht gegen Bargeld einlösbar.

Anrechenbar auf das große Abendbuffet inkl.

Getränke, täglich ab17.30 Uhr. Nicht gültig

an Samstagen, Sonn- und Feiertagen. Nur ein

Gutschein pro Erwachsenem einlösbar. Nicht

gültig für Kinder und nicht mit anderen Aktionen

kombinierbar. Bitte den Gutschein vor der Bestellung

ausgedruckt abgeben. Gültig bis 30.09.2020.

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(Montag bis Samstag)

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Großes Abendbuffet, alle Getränke inklusive

(Montag bis Sonntag, auch an Feiertagen)

wichtig ihnen das Wohlbefinden und kulinarische Erlebnis

der Gäste ist. Nicht zuletzt die reichhaltigen Parkmöglichkeiten

am Haus runden das sehr gute Angebot ab.

Jetzt heißt es hingehen und testen. „Wir wollen einen guten

Start hinlegen und dann nachhaltig überzeugen.“ Der

Gourmet Tempel ist somit eine absolute Bereicherung für

den Gewerbepark und die gesamte Region.

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17.30 - 23.00 Uhr

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Kontakt

Industriestraße 38

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Telefon 02630 9559002

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Wir halten uns an alle Hygiene- und weitere

Bestimmungen. Es ist an alles gedacht. Nur den

Mund-Nasenschutz müssen die Gäste mitbringen.

17


STADTJournal Menschen

Menschen unserer Stadt

Rudi Kray

Der Vorsitzende des Kärlicher

Männergesangvereins Rudi Kray

hält es nicht für abwegig, dass

der Verein die nächsten Jahre nicht überstehen

wird. Dies liege keineswegs am

mangelnden Engagement der Verantwortlichen,

es ist einfach der Zeitgeist,

der das Ende des Vereins befürchten lässt.

„Junge Leute zum Chorgesang zu begeistern,

ist äußerst schwierig. Es gibt heute

vielfältige Angebote für junge Menschen,

da kann ein Gesangverein alter Prägung

nicht mithalten“, bedauert Kray, der

noch andere Zeiten erlebt hat.

unserer Freude wurde unser Ansinnen

positiv entschieden und fortan waren wir

mit Begeisterung Mitglieder in der Sängerschar.

Schon nach wenigen Wochen

durften wir zum Sängerwettstreit mitfahren,

aber noch nicht mitsingen“, erinnert

sich der heutige Vorsitzende, der bei seinem

Vater eine Lehre als Schlosser absolvierte

und später seinen Meister machte.

1965 heiratete er seine Karin, und die

Tochter kam zwei Jahre später zur Welt.

Beruflich führte ihn sein Weg nach Weißenthurm,

zur damaligen Firma Schmalbach.

1980 erfolgte der Wechsel nach

Koblenz zur Firma Stabilus. Nur zwei

Arbeitgeber, das ist ein Zeichen von

Kontinuität, die im Leben von Rudi

Kray eine wichtige Rolle spielt. Der Ur-

Kärlicher verließ seinen Heimatort nie

und beteiligte sich auch rege am Vereinsgeschehen

in der sogenannten Altstadt.

Neben dem Männergesangverein Liederkranz

war er auch aktiv im TV Kärlich

und wurde gleichzeitig auch Mitglied in

der K&K. Beiden Vereinen hält er auch

heute noch die Treue. Kray schmunzelt,

wenn er sich an die Zeit als Jugendlicher

im Handball erinnert: „Wir haben nie in

Mülheim gewonnen. Das lag zum einen

an der Qualität der Mannschaft, aber

auch an Severin Nickenig, dem legendären

Jugendleiter der Mülheimer. Dieser

fungierte oft als Spielleiter; da konnte

es schon mal ein Spiel, wenn die Mülheimer

zurücklagen, so lange dauern, bis

die Mülheimer führten, und dann pfiff

er ab." Wie tief der 78-Jährige mit seinem

Heimatort verwurzelt ist, zeigt die

Tatsache, dass er nicht nur Mitglied im

K&K ist, sondern auch immer mit Rat

und Tat zur Seite steht. In seinem ersten

Jahr, 1958, übernahm er schon die Rolle

als Hofnarr des Prinzen Rudi I (Rudi

Strahl). Es gab noch zwei Wiederholungen

in der Funktion des Hofnarr, als

Georg Still und Erwin Nickenig in Kärlich

den Prinzenthron bestiegen. Aber

sein Hauptaugenmerk galt schon immer

dem „Liederkranz“, dessen Vorsitzender

er seit 20 Jahren ist.

Kray blickt mit Wehmut auf die Vergangenheit

zurück: „Ich fing als 2. Tenor an und

Fertig für den Auftitt.

„1958 wollten wir mit fünf jungen Männern

in den Gesangverein aufgenommen

werden. Damals wurde noch darüber

abgestimmt, ob dies möglich ist. Zu

Ehrungen gehören zu den Aufgaben eines Vorsitzenden.

18


Menschen STADTJournal

dann machte mich der damalige Chorleiter

zum 1.Bass. Als Neuling wurde

ich zwischen zwei gute Sänger platziert

und es ging recht streng zu. Wer bei der

Probe fehlte, wurde mit einer Geldstrafe

belegt“, berichtete Kray.

Mangels aktiver Sänger schlossen

sich der „Liederkranz und der Mülheimer

Gesangsverein „Frohsinn“ im

Jahr 2007 zusammen. Beide Vereine

behielten ihre Eigenständigkeit, aber

Auftritte werden gemeinsam absolviert.

„Feste machen wir zusammen

und die Einnahmen werden geteilt.

Neben den fehlenden Sängern macht

natürlich auch die Corona-Pandemie

zusätzlich erheblich Probleme. Feste

fallen weg, damit auch dringend

benötigte Einnahmen. Wir haben

auch schon lange nicht mehr geprobt;

ich bin gespannt, ob alle zurückkommen

werden. Beide Vereine haben

einen hohen Altersdurchschnitt.

Das ist nicht unproblematisch. „Der

älteste Sänger ist Michael Hartmann

vom Frohsinn, der bald neunzig Jahre

wird“, erzählt Kray. Die Gesangvereine

waren über Jahrzehnte eine

Bereicherung für den Ort und jedes

Fest. Es wäre schade, wenn mit ihnen

eine Tradition verschwinden würde.

Aber aus jedem Ende entsteht ein

Neuanfang.

Hoffentlich ist dies keine Floskel,

sondern bewahrheitet sich auch in

diesem Fall. Fakt ist aber auch, dass

Männer wie Rudi Kray eine Bereicherung

für jeden Ort sind und ohne

ihre Tatkraft unsere Gesellschaft um

manches ärmer wäre. Solche Ehrenamtler

sind ein unverzichtbarer

Bestandteil unserer Gemeinschaft.

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Emission, kombiniert: 95-93 g/km (gemäß VO (EG) Nr. 715/2007, VO (EU) Nr. 2017/1153 und VO

(EU) Nr. 2017/1151). Effizienzklasse A

¹ Optional bzw. in höheren Ausstattungslinien verfügbar.

² Die angegebenen Verbrauchs- und CO 2

-Emissionswerte wurden nach dem vorgeschriebenen WLTP-Messverfahren (Worldwide harmonized

Light vehicles Test Procedure) ermittelt und in NEFZ-Werte umgerechnet, um die Vergleichbarkeit mit anderen Fahrzeugen gemäß VO (EG) Nr.

715/2007, VO (EU) Nr. 2017/1153 und VO (EU) Nr. 2017/1151 zu gewährleisten. Die Motoren erfüllen die Abgasnorm EURO 6d-/6d-TEMP. Für

Neuzulassungen ab dem 1. September 2018 wird für die Berechnung des CO 2

-emissionsabhängigen Elements der Kfz-Steuer der nach dem

WLTP-Messverfahren bestimmte Wert der CO 2

-Emission herangezogen.

Wilfried Zils

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STADTJournal Heimat

„Heimat“ - Was ist das?

Der Begriff Heimat hat im Laufe

der Geschichte verschiedene Interpretationen

erfahren. Um dem

Begriff eine Bedeutung zu geben, möchte

ich im nächsten Schuljahr (ab Klasse 7)

an der Realschule plus an der Römervilla

Mülheim-Kärlich eine Arbeitsgemeinschaft

anbieten.

Leider kennen sich unsere Kinder eher in

fremden Erdteilen als in unserer Heimat aus.

Das Thema Heimat wird heute in das Fach

Sachunterricht integriert und verliert damit

seine Bedeutung als eigenständiges Fachgebiet.

Gerne erinnere ich mich an meine

eigene Schulzeit zurück, wo uns unser Klassenlehrer

Edgar Enzel anschaulich „Heimat“

durch Unterrichtsgänge und Vertiefung des

Themas in einem Sandkasten beibrachte.

Die geplante AG sollte sich auf die Gemeinden

der Verbandsgemeinde Weißenthurm

beziehen und deren Heimat-Geschichten

den Schülern näher bringen. Befragung von

Zeitzeugen, Exkursionen, Heimat-Geschichten

und Dialekte könnten die AG füllen.

Schüler/Innen, die sich für die AG interessieren,

sollten sich zu Beginn des Neuen

Schuljahres bei der Schulleitung bzw. Klassenlehrern/Innen

melden.

Mit freundlichen Grüßen

Franz-Josef Baulig

100 Notfallordner für Mülheim-Kärlich

Sparkasse unterstützt Projekt des DRK Ortsvereins Mülheim-Kärlich

Stellen Sie sich einmal vor, sie oder einer

ihrer Liebsten benötigt die Hilfe des Rettungsdienstes.

Schon während der Erstversorgung

werden Ihnen die Retter erste

Fragen stellen: Gibt es bekannte Allergien

oder Unverträglichkeiten? Welche Medikamente

werden regelmäßig eingenommen?

Bestehen Vorerkrankungen? Besitzen Sie

einen Diabetiker-Pass oder ein Blutdruck-

Tagebuch?

Könnten Sie all diese Fragen beantworten

und hätten Sie die notwendigen Dokumente

schnell zur Hand?

„Die Liste an Unterlagen und Informationen,

die der Rettungsdienst oder das

Klinikpersonal im Notfall abfragen, ist

lang, weiß Franz Dreher. Als langjähriger

Rotkreuzler und First Responder hat er

schon viele solcher Situationen miterlebt.

„Dabei ist es absolut verständlich, dass sich

in einer solchen Ausnahmesituation weder

Patienten noch Angehörige daran erinnern

können, wo sie all diese Dokumente aufbewahren.“

Ist die Krankenvorgeschichte

eines Patienten lang, werden dann oftmals

kistenweiße Unterlagen und Zettel aus allen

Ecken des Hauses zusammengesucht – das

kann im Notfall wertvolle Zeit kosten.

Umso besser ist es, wenn für den „Fall der

Fälle“ vorgesorgt wurde und alle wichtigen

Dokumente nicht nur auf dem aktuellen

Stand sind, sondern auch gesammelt an

einem Ort aufbewahrt werden. „Wir möchten

diese Problematik endlich angehen.

Neben der Aufklärungsarbeit werden wir

unseren Mitmenschen aber auch eine aktive

Hilfe an die Hand geben“, erklärt Dreher.

Passend zum diesjährigen Jubiläum des

DRK Ortsvereins Mülheim-Kärlich spendete

die Sparkasse Koblenz nun 100 rote

Ordner an die Rotkreuzler. Gefüllt werden

diese mit Vordrucken, auf denen wichtige

Angaben zur Gesundheit und Krankenvorgeschichte

abgefragt werden. Ein Register

mit Erklärungen hilft außerdem beim

Einsortieren weiterer Unterlagen, wie z.B.

Krankenversichertennachweise, Arztbriefe,

Medikamentenpläne, Patientenverfügungen

und Vorsorgevollmachten sowie

Impf-, Röntgen- oder Allergiepässe.

„Neben der Sparkasse war auch die Firma

BeMatech sofort von der Idee begeistert

und kümmerte sich kostenfrei um den

Druck der Inhalte. Verteilt werden die

Ordner in den nächsten Wochen primär

durch das ehrenamtliche First-Responder-

Team des DRK“, erläutert Dreher. „Dabei

berücksichtigen wir vorwiegend Menschen,

die diesen aufgrund ihrer Krankenvorgeschichte

gut gebrauchen können.“ Aber

auch alle anderen Mülheim-Kärlicher

sollen sich zum Nachahmen motiviert

20


Heimat STADTJournal

Unsere

Heimat

11

Eine Veröffentlichung

anlässlich 50 Jahre

Mülheim und 2007-2018 Kärlich

STADT

Journal

Mülheim-Kärlich

Liebe Leserinnen und Leser

des Stadtjournals,

seit Jahren ist nun unser Beitrag „Heimat“ ein fester Bestandteil

des monatlich erscheinenden Stadtjournals geworden. In einem

Jahr konnten wir mit Geschichten aus der Bevölkerung ein Buch

mit 200 Seiten füllen, auf das wir sehr stolz sein können. Mit

dem Verkauf konnten wir einen wesentlichen Teil zur Summe

für den Bau einer Schule in Togo mit dem Namen Mülheim-

Kärlich beitragen. Nun hoffen und bitten wir Sie, uns zur

Erweiterung unseres Buches weitere Geschichten zu schreiben

und bei Tom Tom einzureichen. Scheuen Sie sich nicht. Sollten

Sie der Schrift nicht mehr mächtig sein, so laden Sie uns ein und

wir schreiben Ihre Erzählung auf.

Portraits - Geschichten - Anekdoten

Menschen - Institutionen - Brauchtum

Mit freundlichen Grüßen

Lothar Spurzem, Oswald Senner, Franz-Josef Baulig, Thomas

Theisen

Blutspende in Corona-Zeiten? Jetzt erst recht!

Insgesamt spendete die Sparkasse 3.000 Euro an den DRK Ortsverein

Mülheim-Kärlich – ein Teil dieser Summe finanziert die 100 Notfallordner

für Mülheim-Kärlich. Von der Umsetzung der Idee überzeugten

sich bei der offiziellen Übergabe: v.l. Albert Weiler (Beigeordneter), Gerd

Harner (Stadtbürgermeister), Kai Schubert und Franz Dreher (DRK Ortsverein

Mülheim-Kärlich), sowie Bernd Oster (Filialleiter der Sparkasse).

fühlen: Einfach die genannten Unterlagen in einen Ordner oder

Schnellhefter sortieren, entsprechend beschriften und an einem gut

zugänglichen Ort aufbewahren. Neben Notfällen kann der Ordner

nämlich auch bei Besuchen des Hausarztes, Reisen ins Ausland, im

Verlauf einer Schwangerschaft oder eines „planmäßigen“ Krankenhausaufenthaltes

zum Einsatz kommen.

Das berühmte „Sommerloch“ trifft auch die Blutspende

und drückt die ohnehin schon niedrigen Spenderzahlen,

pünktlich zur Urlaubssaison, weiter nach unten. Nicht

unschuldig daran ist in diesem Jahr auch die Corona-Pandemie

– dabei ist Blutspenden gerade jetzt wichtiger denn je. Um die

Sicherheit aller Spender, Helfer und Empfänger zu gewährleisten,

gelten erweiterte Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen, wie z.B.

die Messung der Körpertemperatur, Maskenpflicht und die Einhaltung

der Mindestabstände während der gesamten Spende sowie

die Verpflegung in Form eines Lunch-Paketes „ToGo“. Keinen

Zutritt zum Spendelokal haben: Personen mit Erkältungssymptomen

oder einer bestätigten Corona-Erkrankung innerhalb der

letzten vier Wochen sowie Begleitpersonen, die kein Blut spenden

möchten/können. Auch Menschen, die innerhalb der letzten vier

Wochen Kontakt zu einem Corona-Erkranktem hatten oder sich

innerhalb der letzten zwei Wochen außerhalb der EU aufgehalten

haben, kann leider keinen Zutritt gewährt werden. Ausführliche

Informationen zur Spende oder den geltenden Sicherheitsmaßnahmen

erhält man online unter www.blutspendedienst-west.de

oder der kostenlosen Hotline 0800 1194911.

Nächster Blutspendetermin:

Mittwoch, 26.08. - 16.30 – 20.30 Uhr

Rheinlandhalle Mülheim-Kärlich

21


STADTJournal Vereine

Alternative Kirmes in Urmitz-Bahnhof

Leider musste auch die Ki und Ka aus Urmitz-Bahnhof alle

geplanten Veranstaltungen zur diesjährigen St- Peter und Paul Kirmes

wegen des Corona-Virus absagen.

Trotzdem wollte der Vorstand der Ki und Ka verhindern, dass dieses

traditionelle Fest in Vergessenheit gerät. So schmückte man bereits

am Freitagabend den kleinen Stadtteil mit Girlanden in den Vereinsfarben

Grün-Weiß. Natürlich darf auch ein Kirmesbaum nicht

fehlen. Pünktlich um 15.00 Uhr am Samstag trafen sich die starken

Jungs des Vereins und stellten im Beisein des Stadtbürgermeisters

Gerd Harner vor der Mehrzweckhalle den Baum auf.

Anschließend zog man mit einem extra gefertigten “Corona-Kirmes-Wagen“

durch die Straßen von Urmitz-Bahnhof. Hier hatten

sich vor mehreren Häusern die Bewohner zusammengefunden, um

die Kirmes im kleinen Kreis unter Einhaltung der Corona-Regelungen

zu feiern.

Aber auch die verstorbenen und gefallenen Mitglieder des Vereins

hat man nicht vergessen. So traf man sich am Sonntagvormittag mit

einer kleinen Abordnung vom Vorstand und einigen Musikern des

MV Harmonie und legte in der Kirche einen Kranz nieder.

Vorstand der Ki und Ka vor dem Kirmesbaum,

Insgesamt eine ganz tolle Aktion der Ki und Ka Urmitz-Bahnhof,

die nun hofft, im nächsten Jahr wieder seine Gäste auf dem Kirmesplatz

begrüßen zu können, die dann unter dem Motto 25

Jahre Stadtrechte Mülheim-Kärlich stehen wird. Ganz bestimmt

Radio Kettig zur #kirmesdaheim…

…und am 29. August wieder Radio Kettig für die Sieben

Seit 2016 gibt es das von Udo Thielen ins Leben gerufene Radio

Kettig. Bis Corona kam, belief es sich dabei auf ein anlassbezogenes

Radioformat an Karneval und zum Weihnachtsfest.

Im April 2020 wurde daraus mit Unterstützung der

Verbandsgemeinde Weißenthurm Radio Kettig für

die Sieben. Die TomTom PR Agentur übernahm

Redaktion und Moderation und es entwickelte sich

ein beliebtes, total lokales Format.

Im Sommer 2020 ist immer noch vieles anders und so

entschied sich der Kirmesverein Kettig zur #kirmesdaheim.

Das Programm am Kirmeswochenende kann

sich sehen lassen. An diesen drei Tagen, aber auch in

der Vorwoche, genauer ab dem 15. August, wird ein

tägliches Programm produziert und ausgestrahlt auf UKW 88,7 und

im Stream über www.radio-kettig.de und www.kirmesinkettig.de.

Die Redaktion dieser täglichen Stunde vom 15. – 21. August übernimmt

wie bewährt TomTom. Um 13, 15, 18 und 20 Uhr wird das

Programm ausgestrahlt.

An den Veranstaltungstagen selbst werden die Live-Acts übertragen

– siehe Programm. „Natürlich wird sich in „unserer“ Woche fast

alles um Kettig und die Kirmes drehen. Aber es wird auch Musik

gespielt, zum Beispiel von den Bands, die unser Kirmesprogramm

gestalten werden“, kündigt Martin Rünz an. Der 1.

Vorsitzende hat mit seinen Mitstreitern einen Kraftakt

auf den Weg gebracht und hofft nun auf reichlich

Resonanz.

„Die wird es geben, da bin ich mir sicher“, ist Moderator

Thomas Theisen überzeugt von # kirmesdaheim.

Nach dem Kirmeswochenende wird er am

Samstag, 29. August, eine erste Sendung für Radio

Kettig für die Sieben nach der Sommerpause präsentieren.

„Dann wird ein Fazit zur Kirmes in Kettig

gezogen, über den Tourismus in der Verbandsgemeinde gesprochen

und die SG 2000 Mülheim-Kärlich eine Woche vor dem Oberliga-

Auftakt beleuchtet.“ Diese Sendung wird im Stream und im

Archiv über www.radio-kettig.de zu hören sein.

Das Einschalten lohnt sich „total lokal“ immer!

22


Werbung STADTJournal

wird man aber 2022 feiern

können, denn dann

begeht die älteste Kirmesund

Karnevalsgesellschaft

von Mülheim-Kärlich ihr

111-jähriges Bestehen.

Das aktuelle Kinderprinzenpaar

mit dem Corona-Festwagen.

Zwei Senioren-Kirmes-Jungen.

Zwei Ki und Ka Ehrendamen, die

sich extra in den Vereinsfarben

gekleidet hatten.

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Schule STADTJournal

Kurz vor Ferienbeginn ereilte die

Schulleiterin die freudige Nachricht:

Das rheinland-pfälzische Bildungsministerium

wird der Cristophorus Grundschule

in Kärlich die Plakette „Nachhaltige

Schule“ verleihen. „Für diese erfolgreiche

Teilnahme an einer Ausschreibung haben

wir einen Aktivitätenkatalog ausgefüllt,

dessen Erfüllung mit entsprechenden

Punktezahlen versehen wurde“, erklärt

Schulleiterin Birgit Simons-Eger den Vorgang.

„Wie erzielten die erforderliche

Punktzahl mühelos und freuen uns über

diese Auszeichnung, vor allem für unsere

engagierte Schülerschaft.“

Nachhaltige Schule

Cristophorus Grundschule erhält Auszeichnung

Rektorin Birgit Simons-Eger freut sich mit

ihren Kolleginnen und der Schülerschaft

über die Auszeichnung

Beispielhafte durchgeführte Nachhaltigkeitsdienste

sind: das Licht stetig ausmachen

beim Verlassen des Raumes; die Heizung

nicht unnötig laufen zu lassen; ökologisch

sinnvoll zu lüften; die Müllentsorgung ordnungsgemäß

durchzuführen; ein funktionierendes

Nachhaltigkeitsteam zu installieren.

Weiterhin für Pluspunkte sorgte der Schulgarten.

Vorteilhaft waren auch die Fakten,

dass zum Beispiel Schulausflüge und Wandertage

unbedingt klimaneutral und nachhaltig

sowie immer in einem direkten Bezug

zur Natur stattfinden.

„Wir werden im neuen Schuljahr eine

kleine Feierstunde veranstalten,“ kündigte

die Schulleiterin an, was das Anbringen

der Plakette anbetrifft. Das STADTJournal

wird berichten.

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hochwertige Aussehen der Oberfläche in der Küchenfront und an den

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Wir nehmen wieder Fahrt auf!

Nette Reisen nimmt

wieder Fahrt auf!

Reisebüroleiter Peter Efferz im Interview

Ende März wurden wir vom Corona Virus ausgebremst,

nun nehmen wir langsam und behutsam

wieder Fahrt auf. Natürlich unter Berücksichtigung

der aktuellen Hygienevorschriften. Da sich

diese stetig ändern geben wir unseren Kunden

diese zum jeweiligen Reisetermin aktuell bekannt.

Auszug aus unseren Tagesfahrten

Samstag, 05.09.

Maastricht

Sonntag, 01.11.

Roermond

Samstag, 07.11.

Halbtagesfahrt zum Saisonabschluss

Fahrpreis inkl. Kaffee & Kuchen

Sonntag, 08.11.

Musical STARLIGHT EXPRESS in Bochum

Sonntag, 29.11.

Musical Disneys ALADDIN in Stuttgart

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ab Mittwoch, 14.10. | 5 Tage

Herbst in Ostfriesland:

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Wangerland, Papenburg & Meyer Werft

ab Mittwoch, 21.10. | 5 Tage

Saisonabschlussfahrt Salzburger Land:

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Seen im Salzkammergut

ab Freitag, 13.11. | 3 Tage

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Wie hat ein Busunternehmen wie das

Ihre die letzten vier Monate erlebt?

Die letzten vier Monate waren für uns und die gesamte Touristikbranche

eine noch nie dagewesene Ausnahmesituation. Normalerweise

beginnt die Saison im März, doch dazu kam es in diesem

Jahr leider nicht. Von einem Tag auf den anderen mussten alle

geplanten Fahrten abgesagt und alle Buchungen rückorganisiert

werden. Die Zeit war geprägt vom Stillstand und vom Kampf

ums Überleben der Firma. Zum Beispiel konnten wir durch die

Kurzarbeit, die nicht nur die Fahrer sondern auch unser gesamtes

Büroteam betraf, die Lohnkosten für die Firma senken. Die finanziellen

Einbußen waren sehr groß und die Unterstützung der

Regierung läuft leider immer noch sehr schleppend.

Sehen Sie jetzt wieder Licht am Ende des Tunnels?

Zumindest sieht man einen Lichtschimmer, denn wir dürfen

ja nun wieder fahren unter Einhaltung des Hygienekonzepts.

Es hat leider sehr lange gedauert, bis ein bundesweit einheitliches

Hygienekonzept von der Regierung freigegeben wurde.

Aber nun versuchen wir behutsam das gemeinsame Erleben von

schönen Reisen wieder zu ermöglichen. Dennoch werden wir

weiter kämpfen müssen, da uns langfristig geplante Tages- und

Mehrtagesfahrten von Vereinen und Firmen bereits bis Ende

diesen Jahres vorzeitig abgesagt wurden.

Was können Sie ihren potenziellen Kunden garantieren?

Wir können garantieren, dass wir unser Möglichstes tun werden,

um unseren Kunden einen sicheren Urlaub zu gewährleisten.

Unser Büro ist weiterhin nur telefonisch erreichbar, da wir

den Mindestabstand auf Grund der kleinen Büroräume nicht

einhalten können. Außerdem bleibt die telefonische Erreichbarkeit

durch das Aufrechterhalten der Kurzarbeit eingeschränkt,

um auch weiterhin die laufenden Kosten gering zu halten.

Das Hygienekonzept während der Busreise wird selbstverständlich

erfüllt und bei Änderungen entsprechend angepasst. Bezüglich

des Sitzabstands im Bus gehen wir noch

einen Schritt weiter, denn je nach Auslastung

des Busses werden die Sitzplätze

gleichmäßig verteilt

um einen größeren Abstand

als gefordert zu erreichen.

28


Finanzen STADTJournal

Expertentipp

Bis Jahresende noch Baukindergeld sichern

Matthias Hannen, stv. Filial-Leiter in der Sparkasse

Mülheim-Kärlich, Telefon: 0261 / 393-5180, E-Mail:

GS.Muelheim-Kaerlich@sparkasse-koblenz.de

Bau- und kaufwillige Familien haben

noch fast ein halbes Jahr Zeit, sich ihre

Chance auf 12.000 Euro Baukindergeld

pro Kind zu sichern. Denn nur, wer bis

zum 31. De-zember dieses Jahres einen

Kaufvertrag unterzeichnet oder eine

Baugenehmigung erhalten hat, kann

noch bis Ende 2023 einen Antrag auf

Baukindergeld bei der Kredit-anstalt für

Wiederaufbau (KfW) stellen. Wichtig

ist, dass der Antrag innerhalb der ers-ten

sechs Monate nach Einzug gestellt wird.

Jeder, der eine Immobilie finanziert, freut sich

über Zuschüsse. Sei es von den Eltern, der

Oma oder vom Staat. Jeder Euro mehr erhöht

das zur Verfügung stehende Kapital oder sorgt

dafür, dass Darlehen schneller getilgt werden

können. Familien, die bereits ein Objekt im

Au-ge haben, sollten sich also sputen, damit

sie ihren Anspruch auf Baukindergeld rechtzeitig

geltend machen können. Bis Ende Mai

dieses Jahres haben bereits 232.800 Familien

Baukindergeld beantragt. Rund 20 Prozent

stammen aus Rheinland-Pfalz.

Wer hat Anspruch auf Baukindergeld?

Eigentümer oder Miteigentümer von selbstgenutztem

Wohneigentum bei denen im

Haushalt mindestens ein Kind gemeldet ist,

das zum Zeitpunkt der Antragstellung das 18.

Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Für das

Kind muss im Haushalt eine Kindergeldberechtigung

vorlie-gen. Das jährliche zu versteuernde

Haushaltseinkommen darf 90.000

Euro bei einem Kind, zuzüglich 15.000 Euro

je weiterem Kind, nicht überschreiten.

Was wird gefördert?

Der erstmalige Erwerb oder Bau von

Wohneigentum für die eigene Familie, wenn

dies bei Abschluss des Kaufvertrages oder der

Erteilung der Baugenehmigung die einzige

Wohnim-mobilie in Deutschland ist. Ob

Neubau, Bestandsbau, Wohnung oder Haus

ist dabei egal. Auch die Größe der Wohnfläche

ist für die Förderung nicht relevant.

Wie viel Baukindergeld gibt es?

Für jedes Kind unter 18 Jahren gibt es einen

jährlichen Zuschuss in Höhe von 1.200 Euro

über einen Zeitraum von maximal zehn Jahren.

So können Familien insgesamt 12.000

Euro für jedes Kind erhalten, wenn sie ihr

Eigenheim ununterbrochen zehn Jahre lang

selbst für Wohnzwecke nutzen. Für Kinder,

die nach Antragseingang geboren oder in

den Haushalt aufgenommen werden, kann

kein Baukindergeld beantragt werden.

Welche Fristen sind zu beachten?

Der Kaufvertrag muss zwischen dem 1.

Januar 2018 und 31. Dezember 2020

unterzeichnet worden sein. Bei einem

Neubau müssen Bauherren bis dahin eine

Baugenehmigung erhalten haben. Da das

Baukindergeld ausschließlich für selbstgenutztes

Wohneigentum gewährt wird,

ist der Einzug in die eigene Immobilie für

den Förderzeitraum entscheidend. Bis zu

sechs Mo-nate danach kann der Antrag auf

die staatliche Förderung gestellt werden.

Bei Erwerb einer bereits bewohnten Mietwohnung

muss der Antrag spätestens sechs

Monate nach Unterzeichnung des Kaufvertrags

erfolgen.

Die Beraterinnen und Berater in der Filiale

Mülheim-Kärlich unterstützen Sie gerne

bei der Antragsstellung und stehen Ihnen

bei allen Fragen rund um das Baukindergeld

zur Seite. Sprechen Sie sie einfach oder

vereinbaren Sie vorab einen Termin für eine

individuelle Bera-tung. Weitere Informationen

gibt es zudem auf www.sparkassekoblenz.de

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29


STADTJournal Spende

Volksbank RheinAhrEifel unterstützt das DRK Mülheim-Kärlich

und den Möhnen-Club 1950 Mülheim

Die Volksbank RheinAhrEifel hat

den DRK Ortsverein Mülheim-

Kärlich und den Möhnen-Club

1950 Mülheim mit Spenden unterstützt.

Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) wollte

in diesem Jahr sein 100. Jubiläum feiern

und erhielt für Veranstaltungen, Aktionen

sowie die Jubiläumsfeier 1.500 Euro von

der Genossenschaftsbank. Aufgrund der

Corona-Krise musste der Verein so gut wie

alle Aktivitäten absagen bzw. ins kommende

Jahr verschieben. Die Spende kann das DRK

dennoch sehr gut nutzen. So schafft der Verein

mit dem Geld zum Beispiel Schutzausrüstung

und Material an, das im Rahmen der

Corona-Pandemie verstärkt benötigt wird.

Überreicht wurde der symbolische Spendenscheck

von Jürgen Jung, Direktor des Regionalmarktes

KoblenzMittelrheinMosel, und

Meike Heift, Leiterin der Filiale Mülheim-

Kärlich an den 1. Vorsitzenden Franz Dreher

sowie Bereitschaftsleiter Kai Schubert.

Der Möhnen-Club 1950 Mülheim konnte

sich über eine Spende in Höhe von 600

Euro freuen. Das Geld nutzt der Verein, um

neue Blazer für den Vorstand anzuschaffen.

Übergeben wurde die Spende ebenfalls von

Jürgen Jung und Meike Heift vor der Volksbank-Filiale

in Mülheim-Kärlich.

Freuen sich über die Spende von 1.500 Euro von der Volksbank Rhein-

AhrEifel: Kai Schubert, Bereitschaftsleiter DRK Ortsverein Mülheim-

Kärlich, Jürgen Jung, Direktor des Regionalmarkts KoblenzMittelrheinMosel

bei der Volksbank, Meike Heift, Leiterin der Geschäftsstelle

Mülheim-Kärlich und Franz Dreher, 1. Vorsitzender des DRK Mülheim-

Kärlich (v.l.n.r.). Foto: Klaus Müller

Der Möhnen-Club 1950 Mülheim e.V. erhielt von Jürgen Jung, Direktor

Regionalmarkt KoblenzMittelrheinMosel bei der Volksbank RheinAhr-

Eifel (3.v.l.), und Meike Heift, Leiterin der Filiale Mülheim-Kärlich (5.v.r.),

eine Spende in Höhe von 600 Euro für neue Blazer. Foto: Klaus Müller

Herzlich Willkommen

Babys unserer Stadt

Noah Geisen

*20.05.2020, 22:34Uhr

3020 Gramm, 48cm

Die stolzen Eltern: Kim und Daniel Geisen

30


Finanzen STADTJournal

Gut gerüstet ins Studium starten

Du stehst mit Deinem Studium in den Startlöchern oder hast es gerade frisch begonnen?

Dann musst Du Dich mit vielen neuen Themen beschäftigen. Die Wohnungssuche

oder die Überweisung der dauerhaft anfallenden Semesterbeiträge sind nur

ein Teil von den Dingen, die schon vor Semesterbeginn auf der Agenda stehen. Hinzu

kommen noch Auto und Spritkosten, falls die Uni zu weit entfernt sein sollte oder man sie

mit den öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht erreichen kann. Hast Du einen Nebenjob?

Auch den musst Du noch mit unter einen Hut kriegen, ohne den Überblick über die vielen

Verpflichtungen zu verlieren.

Damit Du Dich auf Dein Studium konzentrieren kannst, hilft Dir ein Konto speziell für

Schüler, Azubis und Studenten bei der Volksbank. Denn zunächst einmal benötigst Du ein

Bankkonto, um Gehaltszahlungen und – falls vorhanden - die monatliche BAföG-Zahlung

zu erhalten. Hinzu kommt die Miete für Deine Studentenwohnung. Mit dem Konto hast

Du Deine Finanzen stets im Blick und kannst sämtliche Transaktionen wie die Zahlung

des Semesterbeitrags bequem von zu Hause aus oder von unterwegs über Dein Smartphone

erledigen. Pluspunkt speziell für Studenten: Girokarte und Kreditkarte sind kostenlos. Bei

der Kreditkarte erhältst Du die so genannte GoldCard mit vielen Vorteilen wie eine inkludierte

Reiserücktrittskostenversicherung. Weiterer Vorteil des Studentenkontos: Wenn Du

ein Auslandssemester planst, zahlt Dir die Volksbank einen monatlichen Zuschuss von 20

Euro fürs Studium für einen Zeitraum von sechs Monaten.

Katrin Jung, Privatkundenberaterin,

ist Deine Ansprechpartnerin zu Thema

Girokonto für Studenten.

E-Mail: katrin.jung@voba-rae.de

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STADTJournal Sammlerecke

Feuerwehr – Freiwillige Feuerwehr

Löschen – Bergen - Retten

Am 6. August 2020 gab die Deutsche Post im Rahmen der Serie

„Für die Jugend“ drei Zuschlags-Sondermarke mit Abbildungen

„Historischer Feuerwehrfahrzeuge“ heraus. Der Zuschlagserlös geht

an die „Stiftung Deutsche Jugendmarke“, die seit 1965 Projekte

und Bauvorhaben für Kinder und Jugendliche fördert.

Jugend“ hat zum Anlass mehrere Sonderstempel aufgelegt und

begeht den „Tag der Jungen Briefmarkenfreunde“ an Standorten

von Feuerwehr-Museen.

Abgebildet sind – Tragkraftspritzenfahrzeug

TSF VW,

Löschgruppenfahrzeug LF 16

MB und Tanklöschfahrzeug

TLF 16 W 50.

Die „Deutsche Philatelisten-

Der Schutz vor Feuer ist in den Europäischen Ländern sehr

unterschiedlich organisiert. In Deutschland und Österreich

liegt der Schwerpunkt bei „Freiwilligen Feuerwehren“. Berufswehren

und Werks-Feuerwehren sind in der Minderheit. In

der Schweiz haben viele Kantone eine Feuerwehrpflicht für die

dort wohnenden Bürger. In Frankreich werden die Berufsfeuerwehren

durch Freiwillige verstärkt. In Großbritannien gibt es

nur Berufsfeuerwehren.

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32


KIEFERORTHOPÄDIE ST. SEBASTIAN

BETTINA KRENNERICH

Einige Länder gaben zu den

Jubiläen zur 100-jährigen

Gründung der Feuerwehren

Marken heraus.

einfügen: A_01, A_02,

Ch_01, TZ_01

Viele Feuerwehren, vor

allem in der Nähe von Flüssen,

sind auch mit Feuerlöschbooten ausgestattet. Andere sind auf

Flugplätzen im Einsatz.

In unserer Praxis für Kieferorthopädie in

St. Sebastian bieten wir neben der

Behandlung von Kindern und

Jugendlichen selbstverständlich

auch die Erwachsenenbehandlung

an. Ganz gleich, in welchem Alter

Sie unsere Praxis aufsuchen: Nach

intensiver persönlicher Beratung werden

unsere Behandlungen individuell auf Ihre persönlichen Wünsche

und Bedürnisse abgestimmt. Lose Zahnspangen, feste Zahnspangen,

verschiedene Bracketsysteme oder auch nahezu unsichtbare

Zahnspangen sind möglich.

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sanfte und nahezu unsichtbare Art:

mit transparenten Invisalign®-Schienen. Sie erhalten durch

die Behandlung nicht nur ästhetisch schöne und gerade Zähne,

sondern auch einen gesunden Biss. Gerne stehen wir Ihnen zu

einem persönlichen Beratungsgespräch zu Verfügung.

Ein beliebtes Motiv sind auch die Abbildungen von historischen

Fahrzeugen.

Behandlungsschwerpunkte

Lingual-Technik

Frühbehandlung

Schienentherapie bei CMD

Erwachsenenbehandlung

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Kieferorthopädie St. Sebastian

Dr. med. dent. (USA) Bettina Krenerich

Hauptstraße 3 | 56220 St. Sebastian

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9.30 - 13.00 / 14.00 -17.00 Uhr

33


STADTJournal Unternehmen

Totalumbau bei möbel billi

Große Baufortschritte machen Neuerungen sichtbar

Da kommt man schon ins Staunen,

welch große Bauarbeiten

bei möbel billi im Gange sind.

Wo einst der Eingang samt Glasfassade

stand, prangt jetzt ein tiefes Loch. Die

Wände des 15 Meter hohen Gebäudes

stehen frei, Öffnungen wurden provisorisch

geschlossen, bis ein neuer Eingang

angebracht ist. Auch im Gebäude hat

sich schon vieles getan. Das alte Treppenhaus

wurde abgerissen und durch

ein Modernes an anderer Stelle ersetzt.

Personen-Fahrstühle wurden errichtet,

so dass es zukünftig komfortabler wird,

die drei Stockwerke zu besichtigen. Es

folgen neue Böden in jeder Etage und

farbenfrohe Wände. Das alles geschieht,

während das Geschäft geöffnet ist.

Der Verkauf geht ganz normal weiter.

„Der Totalumbau ist Teil eines neuen

Konzepts“, mehr möchte Inhaber und

Geschäftsführer Hans-Werner May noch

nicht verraten. Vor 27 Jahren haben seine

Eltern Werner und Rita May das Möbelhaus

als eines der ersten Unternehmen im

Der alte Eingang wurde abgerissen und

wird in Kürze durch einen neuen, ebenerdigen

Eingang mit Glasfassade ersetzt.

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Neue Öffnungszeiten

täglich bis 22.00 Uhr

Mittelstraße 14 I 56564 Neuwied I Telefon: 02631 8739179 I www.cafewolke7.de

Öffnungszeiten: Montag bis Sonntag von 8.30 - 22.00 Uhr

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34


Unternehmen STADTJournal

Gewerbepark Mülheim-Kärlich gegründet.

Er führt das Familienunternehmen

in zweiter Generation in die Zukunft.

Im fertig gestellten Anbau wird das

Unternehmen im Herbst ein eigenes

Restaurant eröffnen. Kurz und knapp

„Billi´s“ wird es heißen und die Kunden

mit gesunder Cross-Over-Küche überraschen.

Mit Alexander Hüllen hat Hans-

Werner May einen bekannten Koch in

der Region gewinnen können. Wer einmal

in den Genuss seines Caterings kam,

weiß, was ihn Kulinarisches erwartet.

„Wir legen viel Wert auf gute Qualität,

Frische und Vielfalt“, so der Küchenchef.

Besonders die vielen Menschen, die im

Gewerbegebiet arbeiten, dürften sich

auf ein leckeres Mittagessen freuen. Die

Eröffnung des Restaurants und die Fertigstellung

aller Baumaßnahmen in der

Ausstellung sind für Herbst dieses Jahres

geplant. Das Unternehmen informiert

regelmäßig auf Facebook und Instagram.

Der dreistöckige Anbau ist fertig. Hier wird

ab Herbst ein eigenes Restaurant betrieben.

Auf den anderen Etagen entstehen

moderne Büroräume für die Mitarbeiter.

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35


STADTJournal Kolping

250 Euro für den Pfarrgarten

Unser Pfarrgarten nimmt Gestalt an! Nicht nur, dass er eine regelmäßige

Pflege erfährt, mittlerweile wurde er auch vom Diözesanverband

gewürdigt.

Am Dienstag, den 21. Juli, konnte der Vorstand unserer Kolpingsfamilie

im Beisein von Präses Thomas Gerber ein Preisgeld von 250

Euro in Empfang nehmen. Im Rahmen des Wettbewerbes „Kolping

– Für die Menschen aktiv“ des Kolpingwerkes Diözesanverband

Trier, zeichneten Harald Schmillen und Joachim Plitzko die Kolpingsfamilie

St. Mauritius Kärlich für ihr soziales Engagement aus.

Bei der symbolischen Scheckübergabe wurde der Pfarrgarten am

Pfarrzentrum in Kärlich bestaunt und über die unterschiedlichen

Pflanzen gefachsimpelt. Der Betrag kommt natürlich dem Pfarrgarten

und seiner Pflege zugute.

Der Vorstand der Kolpingsfamilie bittet die zahlreichen Mitglieder

um ihre Mithilfe: gerne darf der Garten einmal gewässert (Schlauch

liegt bereit) oder Unkraut gezupft werden. Wer mithilft, darf sich

gerne am Kräuter- und Gemüseangebot – soweit vorhanden und

reif – bedienen. Frische Pfefferminze, Thymian und Rosmarin

locken ebenso wie Gurken, Zucchini und Tomaten.

Auch darf der Pfarrgarten – das Tor ist offen – gerne zum Verweilen

genutzt werden, z. B. unter dem Sonnensegel. Ebenso ist eine

Andacht vor der Marienstatue möglich.

Die Kolping – Theatergruppe Kärlich sagt: „Danke für 1500,- Euro!“

Trotz der spielfreien Saison initiierte man einen Spendenaufruf

Die Vorgeschichte ist schnell erzählt und bekannt. Aufgrund

der Covid-19 Pandemie konnten unsere diesjährigen Aufführungen

von „3 Männer im Schnee“ nicht stattfinden. Darauf

entschloss sich die Gruppe, spontan einen Spendenaufruf zu

starten. Über 1500,- Euro wurden so gesammelt und an 3

soziale Einrichtungen gespendet! Je 500,-€ konnten wir dank

unserer treuen Zuschauer an den Förderverein des Seniorenzentrums

St.Peter in Mülheim- Kärlich, den Hospizverein Koblenz

und das Hilfsprojekt Aid Kenya, das gehörlose Kinder in Kenia

unterstützt, spenden!

„Wir sind richtig stolz, trotz der fehlenden Einnahmen wenigstens

einen kleinen Teil spenden zu können“, so Marion Mülhöfer

und Thomas Anheier, die beiden Regisseure.

Ende August trifft sich nun die Gruppe erneut, um das Stück

aufzufrischen, bevor ab Januar der wöchentliche Probenrhythmus

aufs Neue beginnt. Wir hoffen, dass sich die Corona- Krise

bis nächstes Jahr beruhigt und wir unsere Zuschauer ab Ostern

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info@schreinerei-hinteregger.de

2021 mit der Komödie „3 Männer im Schnee“ von Erich Kästner

erfreuen können. Mit an Bord ist wieder Pfarrer Günther

Vogel, der die gute Stimmung und den Zusammenhalt in der

Gruppe freudig ergänzen wird.

(0261) 9423900-0

Siedlung-Depot 25a • 56218 Mülheim-Kärlich

Leider mussten für die neue Spielzeit aus beruflichen oder privaten

Gründen zwei Schauspieler und auch eine unserer langjährigen

Souffleusen ihre Teilnahme an unserem Stück absagen.

Wir bedanken uns auf diesem Wege bei Ihnen für ihre Zeit und

Hilfe beim Erarbeiten der Komödie!

Deshalb benötigen wir jetzt Ihre Hilfe!

Wir suchen noch Menschen, die uns auf oder hinter der Bühne

unterstützen möchten. Wer Interesse und Lust dazu hat, meldet

sich bitte bei Marion Mülhöfer (marionmuelhoefer@web.de)

oder bei Thomas Anheier (thomasanheier@live.de).

Wir freuen uns auf Sie!

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37


STADTJournal Events

100 Open Air-Events der Region gratis mit röhrig-Kulturbühne erleben

röhrig-Gewinn-Garantie auch für viele Familien-Freizeit-Events der Region

Auch „rund um Mülheim-Kärlich“ kann

man Eintrittskarten gewinnen im wertvollen

Gratis-Event-Newsletter, welchen

die röhrig-hagebaumärkte Andernach

und Treis-Karden herausgeben, sowie die

deutschlandweit einzige „Kulturbühne

im Baumarkt“. Mit einer besonderen Idee

werden in schwierigen Zeiten Kultur-Veranstalter

und Künstler der Region unterstützt.

100 verschiedene Open Air-Events

kann man im August g r a t i s mit röhrig

erleben. Dies sind Veranstaltungen mit

freiem Eintritt, wo das röhrig-forum, wie

im Wellinger Biergarten, zusätzlich Verzehrbons

verlost oder Events an besonders

schönen Spielstätten, wie auf Festung

Ehrenbreitstein oder auf Burg Namedy, wo

Eintrittskarten im August-Newsletter verlost

werden. Für jede teilnehmende Familie

gibt es eine Gewinn-Garantie - entweder

für ein Open Air-Event oder für Freizeit-

Events wie Schifffahrten auf dem Rhein,

Vulkan Express, Zoos, Freizeitparks oder

Montemare Bäder in verschiedenen Orten.

Da sich viele Kulturfreunde noch scheuen,

Live-Events zu besuchen, obwohl hier die

gültigen Corona Regeln optimal eingehalten

werden können, möchte Hans Peter

Röhrig mit der Verlosungs-Aktion Mut zum

Besuch von Veranstaltungen machen. Denn

Veranstalter und Künstler freuen sich auf

„Live-Events vor Publikum“, die nach langer

Corona-Pause Open Air schon wieder

riesig Spaß machen. Der in Corona-Zeiten

noch wertvollere röhrig-Newsletter mit der

Gewinn-Garantie enthält auch interessante

Rückblicke vom röhrig-Stammtisch „Kultur

auf dem Land“, der mit Rekordbeteiligung

in Löf statt fand. Den Newsletter

kann man abholen in den röhrig-hagebaumärkten

in Treis-Karden und Andernach

oder bequem kostenfrei unter forum@

roehrig-bauzentrum.de abonnieren. Da bei

Corona-Lockerungen kurzfristig viele kreative

Veranstaltungen hinzukommen, wird

jetzt auch wöchentlich aktualisiert berichtet

unter www.roehrig-forum.de.

Mit einzigartigen Verlosungs-Aktionen mit Gewinn-Garantie weckt die röhrig-Kulturbühne Lust

auf den Besuch von Open Air-Events, wie hier auf dem Foto auf „Festung Ehrenbreitstein“.

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EINTRITT FREI – teils mit zusätzlicher röhrig VERZEHRBON VERLOSUNG z. B. im Wellinger Biergarten

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Im röhrig NEWSLETTER – auch mit Infos zu vielen FLY & HELP Events

WÖCHENTLICH AKTUALISIERTE KULTUR-INFOS unter www.roehrig-forum.de

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„Fussball,

39


STADTJournal Kids

Musikscheune Amadeus bereitet sich

auf das neue Schuljahr vor

In der Ferienzeit ist es ungewöhnlich ruhig in der Musikscheune

Amadeus. Aus keinem der Unterrichtsräume sind Klavier-, Geigen-

oder Gitarrenklänge zu hören und im Innenhof warten

keine Schüler auf den Beginn ihrer Stunde. Auch wenn die Instrumente

in der Sommerpause ruhen, wird in der Musikschule von

Edna Kindl noch gearbeitet. Dabei geht es vor allem um die Planung

des nächsten Jahres, aber auch um die Einordnung der vergangenen

Monate.

Natürlich musste sich auch die Musikscheune auf die veränderten

Gegebenheiten im Zuge der Corona-Pandemie einstellen. Zunächst

wurde der Unterricht virtuell mit Hilfe von Videoanrufen fortgesetzt,

was, wie Edna Kindl berichtet, auch überraschend gut funktioniert

hat: „Das lief wirklich sehr sehr gut. Ich war am Anfang nicht

begeistert davon, aber es lief dann wesentlich besser als gedacht.

Auch wenn es den Unterricht von Angesicht zu Angesicht auf Dauer

nicht ersetzen kann, war das eine gute Möglichkeit, um weiterhin

Stunden anzubieten.“ Tatsächlich haben in dieser Zeit viele ihrer

Schüler/-innen auch besonders im Bereich der Technik Fortschritte

machen können.

Ende Mai konnte dann der Unterricht in der Musikscheune unter

strengen Hygienemaßnahmen wieder aufgenommen werden.

Neben den üblichen Abstands- und Hygieneregeln wurden sogar

Plexiglas-Stellwände aufgestellt, um den bestmöglichen Schutz zu

bieten. Trotz der besonderen Umstände war die Freude über das

Wiedersehen bei allen groß: „Es war ein unheimlich schönes Gefühl

und es haben sich alle gefreut, dass es wieder losgeht. Viele Schüler

haben uns gesagt, wie toll sie es finden, wieder hier sein zu dürfen

und das freut einen dann schon sehr.“

Für die ganz Kleinen wird es weiterhin mit dem Glockenspiel-

Unterricht die Möglichkeit geben, sich ab einem Alter von drei

Jahren der Musik spielerisch zu nähern und erste Eindrücke zu

sammeln.

Weiterhin liegt Edna Kindl am Herzen, talentierte Kinder und

Jugendliche aus finanzschwächeren Familien zu unterstützen: „Für

uns ist es immer ein Anliegen zu schauen, wie man helfen kann,

wenn es Kinder gibt, die begabt sind, sich den Unterricht aber nicht

leisten können. Wir versuchen immer diese Kinder bei uns unter zu

bekommen.“ Dies wird dann meist durch vergünstigten oder sogar

kostenlosen Unterricht ermöglicht.

Neben diesem sozialen Aspekt und dem breiten musikalischen

Angebot ist es vor allem die familiäre und entspannte Atmosphäre,

die die Musikscheune Amadeus zu einer besonderen Schule macht,

in der Schüler/-innen aller Altersklassen gerne musizieren. Und so

freut sich Edna Kindl und ihr Lehrer-Team schon jetzt auf ein weiteres

Schuljahr mit hoffentlich vielen musikalischen Highlights.

Unsere Angebote für das

kommende Schuljahr

Glockenspiel

Nach diesem ungewöhnlichen Halbjahr richtet sich der Blick in

der Musikschule nun wieder nach vorne. Nach den Sommerferien

möchte Edna Kindl das Angebot abermals erweitern. So wird es

Ukulele-Unterricht in Kleingruppen ab fünf Jahren geben. Das

Instrument bietet eine gute Grundlage für einen möglichen Gitarrenunterricht

später. Auch Trommel- und Schlagzeugkurse werden

in das Repertoire der Musikschule aufgenommen bzw. ausgebaut.

Der Schlagzeugunterricht, der seit Mai angeboten wird, fand bisher

immer bei den Schüler/-innen zu Hause am eigenen Instrument

statt. Ab August wird es auch ein Schlagzeug in der Musikscheune

geben und der Unterricht kann bei Interesse auch dort stattfinden.

Ukulele

Trommel &

Schlagzeug

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41


STADTJournal Sport

Tennis-Tag für Alle!

Gemeinsam mit dem Tennisclub

Mülheim-Kärlich e.V. lädt Special

Olympics Rheinland-Pfalz interessierte

Sportlerinnen und Sportler mit und

ohne geistige Behinderung am 29. August

2020 zum ersten Tennis-Tag nach Mülheim-Kärlich

ein.

Auf dem Gelände der Tennis- und Sportakademie

Rheinland (gegenüber dem

Freizeitbad Tauris) sind Anfänger, wie

fortgeschrittene Spielerinnen und Spieler

sowie Mitglieder und Nicht-Mitglieder

von Special Olympics herzlich

willkommen.

Gemeinsam mit Übungsleitenden des TC

Mülheim-Kärlich und der Tennis- und

Sportakademie, erlernen die Teilnehmenden

die Grundkenntnisse im Tennis

und erhalten auf spielerische Weise einen

Einblick in die Sportart. Fortgeschrittene

Spielerinnen und Spieler werden entsprechend

ihrer Kenntnisse trainiert.

An diesem Tag steht nicht die sportliche

Höchstleistung, sondern die Freude an der

Bewegung und das Erlernen von neuen

Fähigkeiten im Vordergrund. Special Olympics

Rheinland-Pfalz möchte nach dieser

langen Sportpause wieder Begegnungen

schaffen und Angebote unter den geltenden

Hygieneleitlinien ermöglichen.

Die Teilnahme am Tennis-Tag ist für alle

kostenfrei.

Für Rückfragen steht Ihnen Landeskoordinator

Claus Majolk und das Team von

Special Olympics Rheinland-Pfalz jederzeit

gerne zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Ablauf:

10:00 – 12:00 Uhr

Gemeinsames Training

12:00 – 13:30 Uhr

Gemeinsame Mittagspause

13:30 – 15:30 Uhr

Gemeinsames Training

ca. 15:30 Uhr

Verabschiedung aller Teilnehmenden

Mehr Infos:

Special Olympics Rheinland-Pfalz e.V.

Rheinau 10 - 56075 Koblenz

Tel.: 0261 / 135-254

info@so-rlp.de

www.so-rlp.de

Rheinland-Pfalz

Inklusive Trainingseinheit

SG 2000 begrüßt Special Olympics

Am 30. August 2019 feierten mehrere

hundert beeinträchtigte Menschen

erstmals die Sommerspiele

von Special Olympics Rheinland-Pfalz

im Schul- und Sportzentrum Mülheim-

Kärlich. Dabei wurde auch gemeinsam

Fußball gespielt. Die SG 2000 bot ein

Schnuppertraining an und das schrie

nach Wiederholung.

Am Dienstag, den 18. August, wird die

1. Mannschaft ab 19 Uhr ein Schnuppertraining

für beeinträchtigte Menschen

jeden Alters anbieten. Die Oberliga Spieler

werden ein paar Tricks und Kniffe

zeigen und ein Abschlussspiel wird natürlich

der krönende Höhepunkt sein.

Wer dabei sein möchte, kann sich noch

bis zum 18. August um 15 Uhr bei

der Geschäftsstelle von Special Olympics

Rheinland-Pfalz in Koblenz unter

0261-135252 anmelden.

Michael Wall wird am 18. August mal

wieder in mehreren Funktionen im Stadion

aktiv sein: Als Co-Trainer, Torwart und Mitorganisator

der inklusiven Trainingseinheit.

42


Erfolgsgeschichten aus dem Gesundarium:

Erfolgsgeschichten aus dem Gesundarium:

„Eine meiner besten Entscheidungen, mein Leben zu verändern!“

„Eine meiner besten Entscheidungen, mein Leben zu verändern!“

Sport STADTJournal

Heute erzählt uns Werner seine persönliche

(Erfolgs-)Geschichte erzählt uns Werner seine und wie persön-

das

Heute

liche Training (Erfolgs-)Geschichte im Gesundariums und sein wie Leben das

Training nachhaltig im Gesundariums psoitiv verändert sein hat: Leben

nachhaltig und psoitiv verändert hat:

„Im April 2019 haben ich mich entschlossen,

April etwas 2019 gegen haben mein ich mich Übergewicht entschlos-

„Im

sen, (148 kg) etwas zu tun gegen - primär, mein um Übergewicht

die Anzahl

(148 der Medikamente kg) zu tun - primär, zu verringern, um die Anzahl die ich

der nehmen Medikamente musste: Mein zu verringern, Übergewicht die verursachte

musste: Bluthochdruck Mein Übergewicht (drei Tabletten ver-

ich

nehmen

ursachte täglich) und Bluthochdruck Diabetes Typ (drei 2 (drei Tabletten Tabletten

und und tägliches Diabetes Insulin Typ 2 spritzen). (drei Tablet-

Da

täglich)

ten ich mich und tägliches ohne Schmerzmittel Insulin spritzen). nicht bewegen

mich konnte, ohne Schmerzmittel kamen außerdem nicht noch be-

Da

ich

wegen drei Ibuprofen konnte, 800 kamen Tag außerdem dazu. noch

drei Ibuprofen 800 am Tag dazu.

Mitte August 2019 habe ich dann angefangen,

August meine 2019 Ernährung habe ich umzustellen

dann ange-

Mitte

fangen, und dreimal meine die Ernährung Woche zu umzustellen trainieren.

und Seither dreimal konnte die ich Woche insgesamt zu trainieren. 47 Kilogramm

abnehmen konnte ich - schon insgesamt nach 47 den Kilo-

ers-

Seither

gramm abnehmen - schon nach den ers-

ten 15 Kilo waren meine Gelenke bereits

ten schmerzfrei. 15 Kilo waren Heute meine brauche Gelenke ich kein bereits Insulin

mehr zu Heute spritzen brauche und muss ich kein wegen In-

schmerzfrei.

sulin meiner mehr Diabetes-Erkrankung zu spritzen und muss nur wegen noch

meiner einziges Diabetes-Erkrankung Medikament nehmen nur - noch wobei

einziges der Wirkstoff Medikament von 1.000 nehmen mg auf - wo-

500

ein

bei mg der reduziert Wirkstoff werden von 1.000 konnte. mg Den auf Bluthochdruck

reduziert habe werden ich mit konnte. nur noch Den einem Blut-

500

mg

hochdruck Medikament habe ebenfalls ich mit sehr nur gut noch im einem Griff.

Medikament ebenfalls sehr gut im Griff.

Nach fast einem Jahr kann ich nun sagen,

dass fast einem es eine Jahr meiner kann besten ich nun Ent-

sa-

Nach

gen, scheidungen dass es war, eine meiner Leben besten zu Entscheidungeändern

und war, das mein Gesundarium-Team

Leben zu ver-

verändern

hat mir sehr und dabei das Gesundarium-Team

geholfen. Ich fühle

hat mich mir hier sehr gut dabei aufgehoben geholfen. und Ich spüre, fühle

mich dass es hier den gut Trainern aufgehoben und Coaches und spüre, wirklich

wichtig es den Trainern ist, an meiner und Coaches Gesundheit wirk-

dass

lich zu arbeiten wichtig und ist, an mir meiner mit Rat Gesundheit

Tat zur

zu Seite arbeiten zu stehen.“ und mir mit Rat und Tat zur

Seite zu stehen.“

Mein Motto lautet seither:

Mein Motto lautet seither:

„Wer sich verändern will,

„Wer muss sich verändern. will,

muss Wer sich dauerhaft verändern. verändern will,

Wer muss sich dauerhaft verändern!“ will,

muss sich dauerhaft verändern!“

Herzliche Grüße

Herzliche Grüße

Werner

Werner

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43


STADTJournal Sport

Alle stehen hier zur SG 2000

Saisonauftakt rückt näher

Den Sommer im 20-Jährigen haben

sich die Verantwortlichen

der SG 2000 etwas anders vorgestellt.

Die vielen Einschränkungen können

aber nicht verhindern, dass sich der

gesamte Verein auf die anstehende Spielzeit

freut. „Man muss die Dinge nehmen,

wie sie sind. Im Rahmen der Möglichkeiten

haben wir in den nächsten Tagen,

Wochen und Monaten viel vor“, verrät

Bernd Müller, „vor allen Dingen Spaß

haben.“ Dies beginnt mit einem zwar

eingeschränkten, und deshalb neu konzipierten

Familientag am 16. August. „Diesen

sehen wir als Aufgalopp für die neue

Saison“, freut sich der 1. Vorsitzende.

Und hochklassigen Jugendfußball kann

der Verein seinen Mitgliedern erneut

als Bonbon bieten. Zum Abschluss des

Familientags wird um 14 Uhr die U13

des 1. FC Köln, mit dem in Mülheim-

Kärlich bestens bekannten Trainer Evangelos

Nessos, auf die U13 von Eintracht

Frankfurt treffen. Eine Woche später –

am Sonntag, den 23. August wird um 15

Uhr die U17 des 1. FC Köln im Schulund

Sportzentrum seine Visitenkarte abgeben.

Gegner wird die U17 des 1. FC

Kaiserslautern sein.

„Unsere Teams befinden sich ebenso

allesamt in der Vorbereitung auf den

Saisonbeginn Anfang September.“ Mit

Spannung erwartet wird der Auftakt in

der Oberliga, wenn die 1. Mannschaft

am Freitag, den 4. September auf den FV

Engers treffen wird. „Bis dahin ist noch

viel zu tun“, lässt der Vereinschef wissen.

Damit meint er zum einen den sportlichen

Bereich, zum anderen aber auch

das Organisatorische. „Wir werden zum

Freundschaftsspiel gegen den Regionalligisten

Rot-Weiß Koblenz am Samstag,

den 29. August einen Dauerkartenverkauf

anbieten. Bis dahin werden wir hoffentlich

wissen, wie viele Zuschauer wir beim

Engers-Spiel zulassen dürfen und wie die

weiteren Regularien sein werden.“ Unabhängig

von Zuschauerbegrenzungen und

ähnlichen „Corona-Maßnahmen“ blickt

die SG 2000 gestärkt und mit einem

guten Gefühl der neuen Welt und Zeitrechnung

entgegen. „Die Partner stehen

zu uns – seien es die Stadt, Verbandsgemeinde

oder Sponsoren – das stärkt den

Rücken“, freut sich Bernd Müller mit

seinen Vorstandskollegen über den Status

quo zum 20-jährigen Bestehen.

Gerd Harner (rechts) unterstützt die SG 2000

auch als Unternehmer fortan mit einer Bande am

Kunstrasen. Der SG-Vorsitzende Bernd Müller

überreichte ihm im Gegenzug ein Fan-Trikot für die

anstehende Oberliga-Saison.

SG-Marketingassistent Jan Henrich (r.) konnte mit dem

Ehepaar Janina und Christian Daub nicht nur zwei neue

SG-Fans in den letzten Wochen gewinnen, sondern

auch gleich zwei neue Sponsoren. Mit Christian Daub

Transporte wurden neue Trainingsanzüge für die

1. Mannschaft gesponsert. Auch die Art Vinyl

Werbetechnik GmbH steht mit auf den Trainingsanzügen

des Oberligateams. Zudem ist das Unternehmen als

neuer Partner mit einem Werbereiter im Stadion ab sofort

präsent. „Für alle Werbeanbringungen im Stadion werden

wir ab sofort Art Vinyl zur Umsetzung empfehlen“, kündigt

Jan Henrich an. Das ist gelebte Partnerschaft.

44


Sport STADTJournal

Das ist der Oberliga-Kader der SG 2000 im Jubiläumsjahr, der seine Nagelprobe am Freitag, den 4. September gegen den FV Engers 07 erleben wird.

HOCHKLASSIGER JUGEND-

FUSSBALL BEI DER SG 2000

1. FC Köln

U17

-

Mund-/Nasenschutzpflicht und

Abstandsregeln gilt es zu beachten.

1. FC Kaiserslautern

U17

Sonntag, 23.08.

15:00 Uhr

im Schulund

Sportzentrum

Eintritt: 5€ Erwachsene

2€ Ermäßigte

Mathias Bang (li.) unterstützt die

1. Mannschaft der SG 2000 was die

persönliche Ausstattung der Aktiven

anbetrifft.

Der Provinzial Schriftzug ziert erneut

die neuen Polo-Shirts, die das Team

z.B. zu öffentlichen Auftritten und

vor den Spielen tragen wird.

Daniel Aretz (re.) - handverlesener

Lieblingsspieler von Mathias Bang,

überreichte dem Sponsor sein persönliches

Exemplar, in der Hoffnung ihn

damit bei den Heimspielen antreffen

zu können.

SG 2000 Mülheim-Kärlich

Oberliga

-

Mund-/Nasenschutzpflicht und

Abstandsregeln gilt es zu beachten.

DAS LETZTE TESTSPIEL IST

IMMER DAS WICHTIGSTE!

TuS Rot-Weiß Koblenz

Regionalliga

Sonntag, 30.08.

15:30 Uhr

im Schulund

Sportzentrum

An diesem Tag von

14:30 Uhr - 18 Uhr

Dauerkartenverkauf

für die SG-Heimspiele

in der Oberliga

zu Vorzugspreisen!

45


STADTJournal Der Schluss

TomTom nah dran an den Menschen

PR Agentur betreut und berät die Rhein-Mosel-Werkstatt

Seit dem 1. Juni dieses Jahres arbeitet

die TomTom PR Agentur noch intensiver

als zuvor mit der Rhein-Mosel-

Werkstatt zusammen. Die Einrichtung für

beeinträchtigte Menschen hat ihren Hauptsitz

in Koblenz, sowie weitere Betriebsstätten

in Weißenthurm, Kastellaun und Simmern.

„Seit 2008 haben wir regelmäßig Auftragsarbeiten

für die RMW erledigt, man kennt

und schätzt sich also“, beschreibt Agentur

Inhaber Tom Theisen die langjährige

Partnerschaft. „Die Geschäftsleitung der

Einrichtung kam Anfang des Jahres schon

mit der Bitte auf mich zu, die Öffentlichkeitsarbeit

des Hauses neu aufzustellen und

auszurichten.“ Im Rahmen eines 3-Stufen-

Plans soll bis Ende 2021 die Außendarstellung

step by step verändert und verbessert

werden.

Dementsprechend wurden schon eine neue

Homepage und eine erste Unternehmens-

Facebook-Seite online geschaltet.

Die untenstehende Anzeige ist der Auftakt

zu einer Imagekampagne der Behinderten-

Einrichtung, die sich trotz Corona wieder im

kontrollierten, laufenden Betrieb befindet.

Mehr zu sehen unter www.rme-koblenz.de

und facebook/rmwkoblenz

Impressum

Herausgeber:

TomTom PR Agenturr

Alleiniger Inhaber: Thomas Theisen

Bergpflege 13 - 56218 Mülheim-Kärlich

Tel: 02630 957760

www.tomtom-pr-agentur.de

stadtjournal@tomtom-pr-agentur.de

Anzeigenleitung: TomTom PR Agentur

Redaktion:

TomTom PR Agentur, Leo Bicvic,

Thomas Theisen, Wilfried Zils, Hannah Jülich

Redaktionelle Unterstützung:

Jürgen Glahé, Lothar Spurzem, Franz-Josef

Baulig, Oswald Senner, Manfred Krämer

ICH BIN GERNE

HIER, WEIL...

...WEIL MICH DIE LEUTE

SO AKZEPTIEREN, WIE

ICH BIN, ICH HIER HILFE UND

UNTERSTÜTZUNG BEKOMME,

ICH GEFÖRDERT WERDE UND

MICH ENTFALTEN KANN.

Thomas Tkocz

Mitarbeiter bei der

RMW Weißenthurm

Layout/Gestaltung:

TomTom PR Agentur, Dirk Peiter, Carina Zils

Fotos: TomTom PR Agentur, Lothar Spurzem,

freeimages, pixabay, Fotolia, gdefon, Peter Seydel,

Irene Appel

Druck:

LINUS WITTICH Medien KG

Windeckstraße 1

83250 Marquartstein

Webdesign: TomTom PR Agentur

Gestaltet von Beate Heinen

Die Verteilung/Auslage ist kostenlos.

Das STADTJournal erscheint monatlich.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Bilder

und sonstige Daten übernimmt die TomTom PR

Agentur keine Haftung. Nachdruck, auszugsweise

Nachdrucke oder sonstige Nutzung und

Verbreitung von Fotos und Berichten aus dem

Inhalt nur mit vorheriger Genehmigung der

TomTom PR Agentur. Veröffentlichungen jeglicher

Art geben nicht zwingend die Meinung des

Herausgebers wieder. Der Herausgeber schließt

jegliche Schadensersatzansprüche aus, welche

aus der Veröffentlichung dieser Texte und Fotos

resultieren könnten. Die Urheberrechte der vom

Herausgeber entworfenen Anzeigen liegen bei

der TomTom PR Agentur.

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