der-Bergische-Unternehmer_0820

weinheimer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische und Kreis Mettmann

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

08

2020

Home

Office

34 Service

Recht - Finanzen -

Steuern

36 Serie

Prima Klima: Nachhaltig

reisen - Auf die sanfte Tour

40 Unterwegs

Normandie - Meerblick

mit Charme


Regional verwurzelt, international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren Mandanten zählen bedeutende

mittelständische und kommunale Unternehmen. Als größte Kanzlei in Wuppertal und dem Bergischen Land bietet Ihnen

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EDITORIAL

NEUE ZEITEN BRAUCHEN NEUE LÖSUNGEN – so haben wir

unser aktuelles Titelthema überschrieben. Die Pandemie-Bekämpfung hat neben

vielen schmerzhaften Einschränkungen neue Erfordernisse für den Arbeitsalltag

gebracht, mit denen Arbeitgeber und Arbeitnehmer kreativ und mit

großem Pflichtbewusstsein umgegangen sind. Das Einhalten von Abstandsregeln,

strenge Hygieneauflagen und die Bereitschaft, Arbeit ins Homeoffice

zu verlegen, haben dazu beigetragen, die Infektionszahlen im Griff zu halten

– auch in unserer Region. Diese neue Arbeitswelt hat vielerorts gezeigt, dass

dezentrales Arbeiten möglich ist und „Heimarbeit“ sogar ausgesprochen produktiv

sein kann. Dazu wurden die Möglichkeiten der Videokonferenz entdeckt

und konstruktiv genutzt. Es ist also davon auszugehen, dass sich diese

Trends fortsetzen und wir zu einem neuen Arbeitsalltag kommen werden. Nur

„eitel Sonnenschein“ ist die Arbeit im heimischen Umfeld aber auch nicht. Wo

Experten Vor-, aber auch Nachteile sehen, welche Auswirkungen die Entwicklung

auf den Immobilienmarkt haben kann und welche Konflikte auch innerhalb

von Belegschaften entstehen können, lesen Sie in dieser Ausgabe unseres

„Bergischen Unternehmers“. Auch das Reisen hat sich verändert. Dabei muss

man sagen, dass vor dem Hintergrund des Klimawandels nachhaltiges Reisen

ohnehin eine Forderung ist. Dieses Thema haben wir in unserer Serie „Prima

Klima“ aufgegriffen. In wenigen Stunden Autofahrt ist vom Bergischen Land

aus die Normandie zu erreichen. Diese Küstenregion im Norden Frankreichs

bietet Entspannung an langen, fein-weißen Sandstränden genauso wie bezaubernde

Gärten, Parks und charmante Städte mit bewegter Geschichte. Verreisen

Sie mit uns und erleben Sie eine vielseitige Landschaft mit tollen Möglichkeiten

für einen abwechslungsreichen Urlaub.

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INHALT

20 Titel

Homeoffice - Neue Zeiten erfordern neue Lösungen

Der Trend zur Arbeit am heimischen Schreibtisch wird sich fortsetzen.

28

Expertenmeinung:

Wie das Homeoffice

effizient, sicher und

ohne Belastung gestaltet

werden kann,

erklärt Professor

Stefan Diestel von

der Uni Wuppertal.

36

Serie Prima Klima!?

Nachhaltig reisen

4 www.bvg-menzel.de


40

Normandie - Meerblick, Städte und

Gärten mit Charme

Namen & Nachrichten

o 6 Von der Heydt-Museum

verlängert Ausstellung

06 Neues Startercenter für

Remscheid

07 Volksbank unterstützt Vereine

08 Geschäftsklimaindex und

Exporterwartungen im Aufwind

09 Weniger Wohlstand bei Rückzug

von Globalisierung

10 Neues Stadtquartier für

Solingen

10 Mehr Chancen für Bildung

11 Selbstständige leiden verstärkt

unter Corona-Krise

12 Deutschlands wichtigste Kunden

12 Autoindustrie hofft auf

besseres Geschäft

13 #Umdenken jetzt auch als podcast

14 Nachfrage nach Arbeitskräften

steigt

14 Wuppertal Touristik hat neue

Öffnungszeiten

15 Neuer Leiter für die Sparkassen-

Filiale Aufderhöh

16 Kfz-Zulassungen steigen

16 Ausgezeichnete Lösungen von Gira

17 Deutsche Industrie optimistisch

Titel

18 Homeoffice - Neue Zeiten erfordern neue

Lösungen

22 Interview: „Schade, dass wir damit nicht

vorher begonnen haben“

Aus der Region

32 Gastkommentar: Sozial 4.0? Was tun wir

unseren Kindern an?

Aus der Praxis

34 Recht / Finanzen / Steuern

Serie: Prima Klima!?

36 Nachhaltig reisen

Für Sie unterwegs

40 Normandie - Meerblick mit Charme

Rubriken

46 Handelsregister

50 Vorschau / Impressum

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der Bergische Unternehmer 08 |20 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Von der Heydt-Museum verlängert Ausstellung „Mehr : Wert“

Internationale Künstler in einer Ausstellung erlebbar.

Foto: Von der Heydt-Museum Wuppertal

„An die Schönheit“,

ein Gemälde von Otto

Dix, gehört zu den

Stars der Ausstellung.

Die Ausstellung „Mehr : Wert – Die Sammlungen

der Stadtsparkasse Wuppertal und

des Von der Heydt-Museums im Dialog“ im

Von der Heydt-Museum Wuppertal wird verlängert.

Sie endet nun erst am 6. September

2020. „So haben noch mehr Besucher die

Möglichkeit, die beiden einzigartigen Samm-

lungen zusammen in einer Ausstellung zu erleben“,

sagt Museumsdirektor Dr. Roland

Mönig. Wegen des Corona-Lockdowns konnte

die Ausstellung erst vier Wochen später als

geplant eröffnen. Die Ausstellung im Von der

Heydt-Museum Wuppertal kombiniert – thematisch

sortiert – Werke aus der Sammlung

des Von der Heydt-Museums mit denen aus

der Sparkassen-Sammlung. Sie bringt 155

Kunstwerke höchst unterschiedlicher Provenienz

und Intention – davon 44 Gemälde, 27

Fotografien und 6 Skulpturen – so zusammen,

dass sich daraus eine Sicht auf die

Kunst der Gegenwart ergibt. Jedes einzelne

Werk steht in seiner Bedeutung für sich und

wird durch den thematischen Zusammenhang

der Schau gleichzeitig neu erlebbar. Die

ausgestellten Werke stammen von internationalen

Künstlern wie Max Bill, Tony Cragg,

Christo, Robert Motherwell, Nam June Paik,

A.R. Penck, John Chamberlain und von regionalen

Künstlern.

Mehr Informationen unter

www.von-der-heydt-museum.de

Neues STARTERCENTER für Remscheid

Zentrum ermöglicht umfangreiche Beratungsangebote.

Seit mehreren Jahren fungiert die „Gründerschmiede“

als Anlaufstelle für junge

Gründer und Gründerinnen in Remscheid.

Der Fokus der kostenfreien Beratungsangebote

und Veranstaltungen liegt auf der Begleitung

von wachstumsorientierten, innovativen

Gründungsideen. Mit einem

Startercenter in Remscheid könnten nun

auch umfangreichere Beratungsangebote für

klassische Existenzgründer und Selbstständige

in Remscheid geschaffen werden.

Durch das neue Gründerquartier in der Hindenburgstraße

ergibt sich die Gelegenheit,

die Qualitätsstandards der STARTERCEN-

TER NRW zur Realisierung eines STAR-

TERCENTER - Standortes in Remscheid zu

erfüllen. Die Projektpartner haben sich bereits

auf die Übernahme entsprechender

Kosten und Aufgaben des umfangreichen

Anforderungskataloges geeinigt, allerdings

müsste bei der Wirtschaftsförderung der

Stadt Remscheid eine Stelle für Existenzgründungen

geschaffen werden. Mit dem

STARTERCENTER soll der rückläufigen

Zahl an Unternehmensgründungen in Remscheid

entgegengewirkt werden.

6 www.bvg-menzel.de


Volksbank unterstützt Vereine

Crowdfunding-Plattform kann weiter genutzt werden.

Foto: Volksbank / Anne Stahl

Vorstandsvorsitzender Andreas Otto. Ihnen

hilft die Volksbank- Spende von 1.000 bzw.

1.500 Euro, abhängig von der Vereinsgröße,

ebenso wie den Vereinen, die coronabedingt

nun neue Wege gehen, um das Vereinsleben

aufrechtzuerhalten.

Vereine, die die Starthilfe-Aktion verpasst

haben, müssen nicht leer ausgehen. Sie können

dazu die volksbankeigene Crowdfunding-

Plattform „Bergische schaffen mehr“ (www.

bergische-schaffen-mehr.de) nutzen: Hier bekommen

Vereine beim Spendensammeln für

ihr Herzensprojekt gleichermaßen praktische

wie finanzielle Unterstützung.

Mehr Informationen unter

www.bergische-volksbank.de

Coronabedingt war die

persönliche Übergabe der

„Starthilfe“ an die Vereine

nicht möglich. Der Volksbank-Vorstand

und das

Team Unternehmenskommunikation

zeigen symbolisch,

welche Vereine unter

anderem bedacht wurden.

Von links: Jana Krane, Andreas

Otto, Markus Kottsieper,

Lutz Uwe Magney,

Kristina Hellwig und Katharina

Palmer.

25.000 Euro hat die Volksbank im Bergischen

Land an Vereine in der Region ausgeschüttet.

Von Hückeswagen bis Haan, Remscheid

bis Velbert reichten die Bewerbungen

um eine „Starthilfe-Spende“, um gemeinsam

aus der Krise zu kommen. Sportvereine waren

genauso dabei wie Schützen, Chöre oder

Freiwillige Feuerwehren. „Den meisten der

unterstützten Vereinen fehlen Einnahmen

aus Veranstaltungen, die normalerweise den

laufenden Betrieb aufrechterhalten“, erklärte

Eine große Lebensmittelauswahl

und

beste Frischequalität

erwarten Sie bei

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Wir freuen uns auf Sie!

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der Bergische Unternehmer 08 |20 7


NAMEN & NACHRICHTEN

ifo Geschäftsklimaindex und Exporterwartungen im Aufwind

Die Stimmung in der Wirtschaft ist vorsichtig optimistisch.

Grafik: ifo Institut

Auch wenn die Folgen

der Pandemie noch nicht

abzusehen sind, steigt

die Stimmung in der

deutschen Wirtschaft.

Die Stimmung unter den Unternehmen in

Deutschland hat sich weiter verbessert. Der

ifo Geschäftsklimaindex ist im Juli auf 90,5

Punkte gestiegen, nach 86,3 Punkten im

Juni. Dies ist der dritte Anstieg in Folge.

Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen

Lage merklich zufriedener. Zudem blicken

sie vorsichtig optimistisch auf die kommenden

Monate. Die deutsche Wirtschaft erholt

sich schrittweise. Im Verarbeitenden Gewerbe

hat sich das Geschäftsklima erneut

deutlich verbessert. Die aktuelle Lage wird

von den Industrieunternehmen nicht mehr

ganz so schlecht eingeschätzt wie in den

Vormonaten. Zudem erwarten die Unternehmer

in den kommenden Monaten bessere

Geschäfte.

Die Kapazitätsauslastung konnte von 70,4

auf 74,9 Prozent gesteigert werden. Sie liegt

aber immer noch erheblich unter ihrem

langfristigen Durchschnitt von 83,5 Prozent.

Im Dienstleistungssektor ist der Geschäftsklimaindex

nach einem starken Anstieg

wieder im positiven Bereich angekommen.

Die Dienstleister waren wesentlich zufriedener

mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem

verbesserte sich der Ausblick auf die

kommenden Monate deutlich. Auch im Handel

setzte sich die Aufwärtsbewegung fort.

Die Händler korrigierten ihre Einschätzungen

zur aktuellen Lage und die Erwartungen

für die kommenden Monate nach oben.

Vor allem im Einzelhandel hat sich die Lage

verbessert. Im Bauhauptgewerbe hat sich

das Geschäftsklima erneut verbessert. Genauso

waren die Baufirmen mit ihrer aktuellen

Lage zufriedener. Auch ihre Erwartungen

fielen weniger pessimistisch aus.

Auch unter den deutschen Exporteuren

macht sich vorsichtiger Optimismus breit.

Die ifo Exporterwartungen der Industrie

sind im Juli von minus 2,2 auf plus 6,9

Punkte gestiegen. Die Erholung der Wirtschaft

in vielen Ländern kommt der deutschen

Exportwirtschaft zugute. Einer der

größten Gewinner war die Autobranche.

Nach sehr schwierigen Monaten dürfte das

Exportgeschäft wieder gut anlaufen. Auch

in der Elektroindustrie ist die Zuversicht

wieder zurückgekehrt. Gleiches gilt für die

Chemische Industrie. Im Maschinenbau hat

der Pessimismus merklich abgenommen,

steigende Umsätze werden aber noch nicht

erwartet. Weiterhin schwierig ist der Exportmarkt

für die Bekleidungs- und Lederwarenindustrie.

Mehr Informationen unter

www.ifo.de

8 www.bvg-menzel.de


Weniger Wohlstand

bei Rückzug aus

der Globalisierung

Die im Zuge der Corona-Pandemie geäußerte

Forderung nach einer weniger integrierten

Welt führt zu Einkommens- und

Wohlstandsverlusten. Dies zeigt eine aktuelle

Studie des ifo Instituts. „Die Globalisierung

zurückzudrehen, also zum

Beispiel Produktion in größerem Umfang

nach Deutschland zurück zu holen, wäre

keine Lösung für die aktuelle Krise“, so

die Aussage von Lisandra Flach, Leiterin

des ifo Zentrums für Außenwirtschaft.

„Wir können zeigen, dass die wirtschaftlichen

Folgen von Covid-19 nur marginal

kleiner wären, wenn wir die Globalisierung

jetzt zurückdrehen“, ergänzt Flach.

In Deutschland hätten eine Renationalisierung

und das Zurückholen der Produktion

enorme negative Folgen auf die

Wirtschaftskraft. „In einer Welt mit um

100 Prozentpunkte erhöhten Handelskosten

zwischen allen Handelspartnern würde

der Covid-19-Schock zu einer Verringerung

des realen Einkommens von 7,4

Prozent führen“, erläutert Marina Steininger,

Ko-Autorin der Studie. In einer

weniger integrierten Welt läge unsere

Wirtschaftsleistung (BIP) bereits heute

auf einem weitaus geringeren Niveau, erklärt

Flach.

Laut den Berechnungen des ifo Instituts

liegt das durch Covid-19 verringerte BIP

Deutschlands auf dem Niveau von 2013.

In einer weniger globalisierten Welt wäre

das heutige BIP-Niveau mit dem Stand

von 1996 vergleichbar. Zwar trifft der

Covid-19-Schock globalisierte Länder

stärker als geschlossene Volkswirtschaften.

Aber durch die Globalisierung wurden

die beteiligten Länder bereits früher

auf ein Niveau gehoben, das ohne weltweite

Wertschöpfung nie erreicht worden

wäre. Allerdings wirke sich die Krise

sehr ungleichmäßig auf die verschiedenen

Sektoren aus.

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der Bergische Unternehmer 08 |20 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Pflege-Scouts leisten Hilfestellung

Auszeichnung für Ehrenamt-Projekt in Mettmann.

Solingen bekommt

neues Stadtquartier

Foto: Kreisstadt Mettmann

Seit Juni gibt es in Mettmann ehrenamtliche Pflege-

Scouts. Hierbei handelt es sich um ein Angebot der

Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher im Kreis Mettmann

e. V. – einem Verein von engagierten Verbraucherinnen

und Verbrauchern – und in dieser Form

einzigartig in Deutschland. Die Pflege-Scouts helfen

ergänzend zur städtischen Wohn-und Pflegeberatung

der Kreisstadt Mettmann im Antragsverfahren von

Leistungen der Pflegekasse. Ob und welche Leistungen

gewährt werden, entscheidet sich bei einem Begutachtungsbesuch

des Medizinischen Dienstes der

Krankenversicherungen. Dieser Besuch verursacht bei

vielen Antragstellern Unsicherheit und Aufregung.

Die ehrenamtlichen Pflege-Scouts stehen ihnen zur

Seite und unterstützen sie bei der Vorbereitung auf

diesen Termin. Dieses Angebot ist kostenlos. Für ihr

Ehrenamts-Projekt erhielt die Arbeitsgemeinschaft im

vergangenen Jahr in Berlin als „Projekt des Jahres

2019“ die höchste Auszeichnung der Deutschen Stiftung

Verbraucherschutz. Mettmanns Bürgermeister

Thomas Dinkelmann lobt das Engagement der Pflegescouts

als wichtigen Einsatz und Bereicherung für die

Gesellschaft.

Mehr Informationen unter

www.pflege-scouts.me

Mettmanns Sozialamtsleiterin

Anja Karp, Bürgermeister

Thomas Dinkelmann

und der

Vorsitzende der Pflege-

Scouts Erwin Knebel

(vorne v.l.) mit zahlreichen

Interessierten beim

ersten Treffen der Pflegescouts.

Das Grundstücks, auf dem in früheren

Zeiten das Solinger Traditionsunternehmen

„Kieserling und Albrecht“ Maschinen

baute und auf dem seit 1998 die Evertz-

Group ihren Sitz hat, ist an die Kondor

Wessels-Gruppe verkauft worden. Dies

teilt die Stadt Solingen mit. Auf dem Gelände

der früheren Firma Kieserling und

der angrenzenden Stahlwarenfirma Omega

– gelegen auf einem Industriegebiet des

19. Jahrhunderts vor den Toren des damaligen

Solingen – soll ein modernes urbanes

Stadtquartier im Zentrum der heutigen

Großstadt entstehen. Die Stadt muss das

private Bauvorhaben mit einem Bebauungsplan

flankieren, der in den politischen

Gremien beraten und beschlossen werden

muss. Außerdem ist die Klingenstadt über

ihre Wirtschaftsförderung Eigentümer des

dreiecksförmigen Omega-Grundstücks. Es

ist wichtiger Bestandteil des städtebaulichen

Entwurfs, den die Kondor Wessels-

Gruppe im Zuge der Kaufverhandlungen

präsentiert hatte. Dieses Grundstück ist

bisher noch nicht veräußert worden. Da die

Solinger Unternehmerfamilie den Verkauf

ihres Grundstückes davon abhängig gemacht

hatte, dass sich das private Bauvorhaben

harmonisch in die Zielsetzungen der

Stadtentwicklung fügt, mussten auch die

Planer der Stadtverwaltung überzeugt werden.

Den Maßstab für deren Urteil bildeten

ein 2017 durchgeführter Ideenwettbewerb

für das Areal und das

Stadtentwicklungskonzept City 2030, das

der Stadtrat im vergangenen Jahr einstimmig

verabschiedet hatte. Nach diesen

Maßgaben wurden alle Entwürfe bewertet.

„Das wird ein Neustart für die Solinger

Innenstadt, wie er seit Jahrzenten nicht

mehr da gewesen ist. Das neue Viertel

wird die angrenzende Solinger City mit

aufwerten und die Dynamik aus dem Südpark

in die Innenstadt tragen“ sagt Solingens

Oberbürgermeister Tim Kurzbach.

10 www.bvg-menzel.de


Selbständige leiden stark unter Coronakrise

Die Pandemie trifft Arbeiter, Angestellte und Beamte weniger hart.

Foto: Shutterstock

Bei den Selbständigen

hat es insbesondere

alleinerziehende

Frauen getroffen. 85

Prozent mussten ihre

Tätigkeit einschränken

oder ganz aufgeben.

Zwei Drittel der Selbständigen (66 Prozent)

haben während der Coronakrise Umsatzrückgänge

verzeichnet. Hingegen hat die

überwiegende Mehrheit der Arbeiter, Angestellten

und Beamten (80 Prozent) beim Gehalt

keine Einbußen durch die Coronakrise

hinnehmen müssen.

Das ist eines der ersten Teilergebnisse einer

interdisziplinären Studie unter Federführung

des Bundesgesundheitsministeriums, an dem

unter anderem das ifo Institut und das Mei-

nungsforschungsinstitut forsa beteiligt sind.

Über die Hälfte (61 Prozent) der Selbständigen

konnte während der Pandemie ihrer Arbeit

gar nicht oder nur noch eingeschränkt

nachgehen. „Besorgniserregend ist, dass die

Krise die Schwachen besonders hart trifft“,

sagt Clemens Fuest, Präsident des ifo Instituts.

Er ergänzt: „Bei den Selbständigen hat es

insbesondere die alleinerziehenden Frauen

getroffen: 85 Prozent mussten ihre Tätigkeit

einschränken oder ganz einstellen. Bei den

abhängig Beschäftigten hingegen mussten

Geringverdiener, Hauptschulabsolventen und

Arbeiter am meisten zurückstecken.

Diese Gruppen sollten im Mittelpunkt weiterer

politischer Maßnahmen stehen.“ Trotz

dieser Einbußen ist die Akzeptanz für die

Maßnahmen der Regierung hoch. Knapp

zwei Drittel aller Bürgerinnen und Bürger

(65 Prozent) halten die im März von der Politik

beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung

der Corona-Pandemie für richtig.

Gleichwohl plagt die Deutschen nach wie vor

die Sorge zum weiteren Verlauf der Pandemie:

40 Prozent halten eine zweite Infektionswelle

für wahrscheinlich. 37 Prozent

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der Bergische Unternehmer 08 |20 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Deutschlands wichtigste Kunden

China steigt zum wichtigsten Exportland auf.

Grafik: Institut der deutschen Wirtschaft

Die Grafik zeigt die

wichtigsten Exportpartner

Deutschlands.

China vermeldet positives Wirtschaftswachstum.

Der Aufschwung in Fernost dürfte dazu

führen, dass das Land mitten in der Corona-

Krise zum neuen Exportzielland Nummer

eins für die deutsche Wirtschaft werde, prognostiziert

das Institut der deutschen Wirtschaft

(IW).

Die globale Wirtschaftskrise im Zuge der

Corona-Pandemie hat tiefe Spuren im Exportgeschäft

deutscher Unternehmen hinterlassen.

Ein erster Hoffnungsschimmer ist

nun in Fernost zu sehen: Für das zweite

Quartal 2020 vermeldet China ein Wirtschaftswachstum

von 3,2 Prozent. Auch weitere

Indikatoren deuten laut IW bereits auf

eine Erholung in China hin: Die Auto-Neuzulassungen

lagen im Juni bereits über dem

Vorjahreswert, die Kauflaune steige wieder.

Da die Krise bei den wichtigsten Handelspartnern

Deutschlands unterschiedlich verläuft,

werde sich ihre Bedeutung für die

deutsche Wirtschaft im Verlauf des Jahres

2020 verändern, wie eine aktuelle IW-Studie

zeigt. „Es ist bereits abzusehen, dass China

durch seinen Aufstieg Exportzielland Nummer

eins wird“, sagt Studienautorin Professorin

Dr. Galina Kolev. Im vergangenen Jahr

war China der drittgrößte Abnehmer deutscher

Exporte nach den USA und Frankreich.

Daran hat sich zwar auch in den ersten fünf

Monaten des Jahres nichts geändert. Allerdings

ist der Abstand zu Frankreich in diesem

Zeitraum auf nur noch 0,6 Milliarden

Euro geschrumpft. Ebenso steigt Chinas Bedeutung

im Verhältnis zu den USA. Selbst

wenn die deutschen Exporte nach China im

Juni bis Dezember dieses Jahres nicht mehr

steigen und die Exporte in die USA einen

Rückgang wie in der Finanzkrise 2009 verzeichnen,

dürfte China Ende des Jahres

Deutschlands wichtigster Käufer sein. „Die

aktuelle Krise hat einen Prozess beschleunigt,

der bereits seit mehreren Jahrzehnten in

Gang ist“, sagt Kolev. Zudem exportiere

Deutschland anteilig immer mehr nach Polen.

Bereits in den Monaten Januar bis Mai

hat Polen Italien und Österreich überholt und

rangierte auf Platz sechs.

Autoindustrie hofft auf besseres Geschäft

Die deutsche Autoindustrie sendet erste Anzeichen,

dass ihr Geschäft wieder Fahrt aufnimmt.

Das hat die neueste Konjunkturumfrage des

ifo Instituts ergeben. Die Geschäftserwartungen

sind im Juli den zweiten Monat in Folge

deutlich gestiegen, auf 43,7 Punkte, nach

26,9 Punkten im Juni. Die Autobauer erwarten

auch eine Zunahme ihrer Exporte; der In-

dikator stieg auf 40,8 Punkte, nach 17,3

Punkten im Juni.

Der Indikator der aktuellen Geschäftslage

befindet sich im Juli aber immer noch im

Minus: Er stieg von minus 81,9 Punkten im

Juni auf minus 65,5 Punkte. „Die Entwicklung

des Personalbestandes bleibt besorgniserregend“,

sagt der Leiter der ifo-Umfragen,

Klaus Wohlrabe.

12 www.bvg-menzel.de


#UMDENKEN jetzt auch als Podcast

Initiative der Wirtschaftsförderung Solingen nun auch hörbar.

Foto: Wirtschaftsförderung Solingen

In der ersten Folge des

Podcasts spricht Frank

Balkenhol, Geschäftsführer

der Wirtschaftsförderung

Solingen,

mit Menschen, die

räumliche Distanz in

ihren Geschäftsalltag

integrieren mussten.

Die Initiative #UMDENKEN (www.

umdenken-Solingen.de) der Wirtschaftsförderung

Solingen bekommt einen eigenen

Podcast. #UMDENKEN richtet sich an alle

unternehmerisch Tätigen in Solingen, um

bestehende Geschäftsmodelle hinsichtlich

der Anforderungen für die Zeit während

und nach der Corona-Krise zu überprüfen

und gegebenenfalls anzupassen. Podcasts

sind ein zunehmend wichtiger Kanal in der

Kommunikation. Die Vorteile: Interessan-

ten Menschen und ihren spannenden Geschichten

kann einfach nebenbei zugehört

werden - im Auto, in der Bahn oder beim

Spazierengehen. Der #UMDENKEN-Podcast

erzählt von genau solchen Menschen

und Geschichten und beleuchtet relevante

Themen der Solinger Wirtschaft, wie etwa

Digitalisierung oder neue räumliche Distanz

und diskutiert diese aus verschiedenen Perspektiven.

In der ersten Folge spricht Frank

Balkenhol, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung

Solingen und des Gründer-

und Technologiezentrums, mit der Yogalehrerin

Susanna Andersen und dem

psychologischen Berater und Coach Peter

Koshorst über die neue räumliche Distanz

in ihrem Geschäftsalltag. Sie teilen ihre

persönlichen Erfahrungen, zeigen an konkreten

Beispielen auf, wie sie digitale Medien

zur Überbrückung von physischer Distanz

nutzen und liefern hilfreiche Tipps zur

technischen Umsetzung. Die Wirtschaftsförderung

Solingen setzt damit den Weg ihrer

eigenen Digitalisierung fort, mit dem

Ziel, Impulse und Einblicke aus und für die

Solinger Wirtschaft auf neuen Wegen erlebbar

zu machen. Der Podcast ist über die

Plattformen Spotify und in Kürze auch über

Apple Podcast abrufbar.

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Dienstleistungen für Unternehmen

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der Bergische Unternehmer 08 |20 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Arbeitskräftenachfrage im Städtedreieck steigt

Kurzarbeit bleibt wirksames Instrument gegen Arbeitslosigkeit.

Foto: Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal

Im bergischen Städtedreieck

konnten

mehr Menschen eine

Erwerbstätigkeit aufnehmen

als im Vormonat,

bilanziert Martin

Klebe, Leiter der Agentur

für Solingen-Wuppertal.

Im Juli ist die Arbeitslosigkeit im bergischen

Städtedreieck im Vergleich zum Juni

um 709 (2,2 Prozent) auf 32.668 Personen

gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr waren

7.451 (29,5 Prozent) mehr Menschen arbeitslos

gemeldet. Erneut ist die Arbeitslosigkeit

im Bergischen Städtedreieck mit einer Zunahme

von rund 55 Prozent im Vergleich

zum Vorjahr im Rechtskreis des SGBIII

deutlich stärker gestiegen als im Rechtskreis

des SBG II (18,2 Prozent). Anders als in den

Vormonaten ist im Agenturbezirk nun Solingen

am stärksten vom Anstieg der Arbeitslosigkeit

betroffen. Unverändert ist der

Bestand an Arbeitslosen und die Arbeitslo-

senquote in Wuppertal am höchsten, hier

sind nun über 20.000 Menschen arbeitslos.

In Remscheid hingegen ist die Arbeitslosigkeit

sogar leicht gesunken.

Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist im

Städtedreieck um rund 28 Prozent (273 Stellen)

niedriger als im Juli 2019. Im Vergleich

zum Vormonat wurden aber 13 (rund zwei

Prozent) mehr neue Stellen im Bergischen

Städtedreieck gemeldet. „Die Zahl der neuen

Arbeitslosmeldungen ist im Juli nur

leicht gestiegen und im Vergleich zum Vorjahr

sogar gesunken. Es konnten mehr Menschen

eine Erwerbstätigkeit aufnehmen als

im Juni. Dank der geringen Zugänge in Arbeitslosigkeit

und der gestiegenen Abgänge

in Erwerbstätigkeit ist der Bestand an Arbeitslosen

im Agenturbezirk im Vergleich

zum Vormonat nur geringfügig gestiegen“,

sagt Martin Klebe, Leiter der Agentur für

Solingen-Wuppertal. Im Vergleich der kreisfreien

Städte hat in NRW nur Remscheid einen

Rückgang im Bestand der Arbeitslosigkeit

zu verzeichnen. Auch im Juli lasse sich

also feststellen, dass die Kurzarbeit den Firmen

hilft, Entlassungen zu vermeiden. Die

Unternehmen könnten dadurch schneller auf

eine anziehende Konjunktur reagieren, resümiert

Klebe.

Unter anderem werden derzeit Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in den Berufsgruppen

Metallbearbeitung, Maschinenbau-und

Betriebstechnik gesucht.

Wuppertal Touristik: Öffnungszeiten werden ausgeweitet

Besucher können die Wuppertal Touristik an

der Kirchstraße 16 montags bis freitags von 9

bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 14 Uhr

aufsuchen. Neben Souvenirs aus und über

Wuppertal werden zurzeit die Mund-Nasen-

Masken mit der Schwebebahn (Foto) verkauft.

Außerdem gibt es Tickets für die

Stadtführungen von Wuppertal Marketing

sowie für die Fahrten im Doppeldeckerbus.

Das neue Angebot, im Cabriobus durch

Wuppertal zu fahren, ist eine Kooperation

zwischen der Bergische Touren c/o Münsteraner

Stadtrundfahrten GmbH und Wuppertal

Marketing, die von der Volksbank

im Bergischen Land unterstützt wird.

Gäste können sich zudem bei Wuppertal

Touristik über die Stadt und ihre Angebote

informieren.

14 www.bvg-menzel.de


Neuer Geschäftsstellenleiter für die Sparkasse Aufderhöhe

Manuel Steffes folgt auf Stefan Bensberg.

Foto: Stadt-Sparkasse Solingen

Stefan Bensberg (l.) übergibt

den Staffelstab an

Manuel Steffes (r.). Regionaldirektor

Holger Kartenberg

ist froh über die

Stellenbesetzung aus den

eigenen Reihen.

Stefan Bensberg hat mehr als 15 Jahre die

Sparkassen-Geschäftsstelle im Solinger

Stadtteil Aufderhöh geleitet. Nach so langer

Zeit fällt ihm der Abschied von der Filiale

an der Nussbaumstraße schwer, gleichzeitig

freut er sich auf seine neue Aufgabe: Ab

August wird er eine große, zentrale Dienstleistungseinheit

in der Solinger Sparkasse

leiten. Vorher übergibt er den Staffelstab an

seinen Nachfolger Manuel Steffes.

Der 33-jährige Bankkaufmann hat 2007

seine Ausbildung bei der Stadt-Sparkasse

Solingen begonnen und anschließend umfangreiche

Erfahrungen in der Beratung

von Privatkunden gesammelt. Erste Führungserfahrung

machte er, als er 2018 die

Teamleitung der Geschäftsstelle am Ohligser

Bremsheyplatz übernahm. Zukünftig ist

er als Filialleiter für acht Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter in Aufderhöhe verantwortlich.

9.500 Kundinnen und Kunden werden in

der Filiale betreut.

Regionaldirektor Holger Kartenberg sagt:

„Ich freue mich, dass wir diese wichtige

Position in unserem Geschäftsstellennetz

aus den eigenen Reihen besetzen konnten.

Zugleich danke ich Herrn Bensberg für

sein langjähriges Engagement und seinen

Einsatz in der Geschäftsstelle Aufderhöhe.“

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

ca. 71.000 Beschäftigten unterschiedlicher Branchen. Wir informieren,

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Neuenhofer Straße 24 · 42657 Solingen · Telefon 02 12 / 88 01-0 · Telefax 0212 / 88 01-35

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der Bergische Unternehmer 08 |20 15


NAMEN & NACHRICHTEN

Zulassungen steigen bei langen Wartezeiten

Kaufprämien bewirken hohe Verkaufszahlen bei E-Autos.

Foto: Shutterstock

Dank Kaufprämien

kommen die Deutschen

zunehmend

auf den Geschmack

des Elektroautos.

Gute Nachrichten vom Kraftfahrtbundesamt:

Die Deutschen lassen wieder fast so

viele Fahrzeuge wie vor der Corona-Krise

zu. Besonders bei Elektrofahrzeugen tut

sich etwas: Das Bundesamt zählte im Juli

16.798 neu angemeldete Elektrofahrzeuge,

hinzu kamen 19.119 Plug-In-Hybride. Bundeswirtschaftsminister

Peter Altmaier geriet

angesichts dieser Zahlen ins Schwärmen

und sprach von einem konjunkturellen

Schwung zum richtigen Zeitpunkt. Antreiber

sei die E-Autoprämie: Bis zum 8. Juli

bekamen Käufer eines reinen Elektrowa-

gens 3.000 Euro Unterstützung vom Bund

und 3.000 Euro Preisnachlass der Hersteller.

Inzwischen hat der Bund seinen Anteil verdoppelt:

Elektroautos sind damit um bis zu

9.000 Euro günstiger. Hinzu kommt noch

die reduzierte Mehrwertsteuer. Aber: Die

Lieferzeiten für Elektroautos sind lang. Auf

einen VW e-up warten Käufer aktuell fast

ein Jahr, der Opel Corsa-e braucht zehn Monate

bis zur Auslieferung, elektrische

Smarts sind derzeit gar nicht bestellbar, da

der Auftragsbestand abgearbeitet werden

soll, heißt es vom Institut der deutschen

Wirtschaft (IW).

Somit seien die Rekordzahlen des Kraftfahrtbundesamts

wohl eher der ehemaligen

Prämie zuzuschreiben, sagt IW-Verkehrsexperte

Thomas Puls. Gleichwohl gebe es Indizien

dafür, dass auch die Prämien-Erhöhung

den E-Auto-Verkauf deutlich

ankurbelt. So meldet Renault für seinen

Zoe, dem in Deutschland meistverkauften

Elektroauto, im Juli 5.307 abgeschlossene

Kaufverträge - im Vergleich zu Juli 2019

ein Plus von 972 Prozent. „Die erhöhte Prämie

wird in diesem Jahr den Absatz von

Elektroautos noch einmal kräftig ankurbeln“,

prognostiziert Puls. Der Auftragsbestand

wachse, allerdings seien die Produktionskapazitäten

bereits vor der

Prämienerhöhung ausgelastet gewesen.

Ausgezeichnete Lösungen von Gira

Rund 700 Lösungen haben sich in diesem

Jahr um den „German Innovation Award“

beworben. Er zeichnet zukunftweisende Innovationen

aus, „die nachhaltig Wirkung zeigen

und für den Nutzer einen Mehrwert bieten.“

Zu den Preisträgern 2020 gehören zwei

Neuheiten des Technologieunternehmens

Gira aus Radevormwald, der neue Gira Tastsensor

4 und der Präsenzmelder Gira Cube

(Foto) in der Kategorie „Building & Elements

– Gebäude & Elemente“. Das Preisgericht begründete

sein Votum beim Bewegungsmelder

Gira Cube mit dessen intelligenter Technik

sowie der einfachen Montage und Verdrahtung.

Der Gira Tastsensor 4 überzeugte die

Jury neben der Möglichkeit zur Integration in

intelligente Smart Home-Anwendungen insbesondere

durch seinen Bedienkomfort.

16 www.bvg-menzel.de


Industrie erwartet weitere Produktionssteigerung

Gleichwohl sind nicht alle Branchen gleichermaßen erwartungsfroh.

Foto: Capri23auto auf pixabay

Hinsichtlich ihrer

Produktionssteigerung

bleiben

die Maschinenbauer

pessimistisch.

Die deutsche Industrie erwartet in den kommenden

drei Monaten eine Zunahme ihrer

Produktion. Die Stimmung hat sich im Juli

das dritte Mal in Folge verbessert. Der ifo-

Produktionsindikator stieg auf plus 14,7

Punkte, nach plus 4,4 im Juni. „Die Industrie

arbeitet sich weiter aus ihrem Produktionstal“,

sagt der Leiter der ifo-Umfragen,

Klaus Wohlrabe.

Die Autoindustrie plant die Produktion nur

geringfügig auszuweiten: Der Index stieg

leicht auf 51 Punkte, von 49 im Juni. Die

Getränkehersteller planen eine deutlichere

Steigerung. Der Index erreichte 31 Punkte,

nach 19 im Juni. Ähnlich positiv sieht es bei

den Pharma-Unternehmen aus: Der Index

stieg hier auf 23 Punkte, nach 12 im Juni.

Auch in der Chemie und bei den Nahrungsmittelherstellern

haben sich die Erwartungen

verbessert: Der Index stieg im Juli jeweils

auf 19 Punkte, von 9 (Chemie) und 17

(Nahrung).

In anderen Branchen haben sich die Erwartungen

hingegen eingetrübt: Bei den Möbelherstellern

fiel der Index im Juli auf sechs

Punkte, bei den Herstellern von Gummiund

Kunststoffwaren auf fünf Punkte, bei

den Herstellern von Druckerzeugnissen auf

einen Punkt und bei den Herstellern von Leder,

Lederwaren und Schuhen auf minus 10

Punkte. Bei den Maschinenbauern bleibt der

Index negativ, stieg aber immerhin auf minus

12 Punkte, nach minus 25 im Juni.

Auch die Metallerzeuger und -bearbeiter

bleiben zurückhaltend, der Index stieg im

Juli auf minus 9 Punkte, nach minus 22 im

Juni.

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der Bergische Unternehmer 08 |20 17


TITEL HOMEOFFICE - NEUE ZEITEN ERFORDERN NEUE LÖSUNGEN

Neue Zeiten

erfordern neue

Lösungen

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock

Einen solchen Wandel hat die Wirtschaft in ihren Verwaltungen

wohl noch nie zuvor erlebt. Neben allen schwerwiegenden Folgen,

die Corona weltweit hinterlässt, hat die Pandemie-Bekämpfung international

für verwaiste Büros gesorgt. Auch der deutsche Angestellte,

Verwaltungs- oder Bankmitarbeiter ist mitsamt seiner Arbeit

an den heimischen Küchentisch, auf die Terrasse oder

bestenfalls ins eigene Arbeitszimmer umgezogen. Der Digitalisierung

sei Dank, hat dies in den Arbeitsabläufen offenkundig nicht

zu Kollateralschäden geführt. Im Gegenteil: Viele Unternehmen

verzeichnen erfreut die erstaunliche Produktivität ihrer Beschäftigten.

Und die Videokonferenz lief auf einmal zur Hochform auf.

So scheint der Trend zum Homeoffice unumkehrbar zu sein, was augenscheinlich

gravierende Veränderungen in der Arbeitswelt mit

sich bringt. Das wird auch vor unserer Region nicht halt machen.

18 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 08 |20 19


TITEL HOMEOFFICE - NEUE ZEITEN ERFORDERN NEUE LÖSUNGEN

Der Arbeitsplatz zu

Hause kann im Homeoffice

vielfältig sein.

Nur sollte er temporär

auf die jeweilige Nutzung

abgestimmt sein.

Tendenziell“, so sagt Jürgen Steidel,

Sprecher des Verbands Bergischer

Unternehmer (VBU®), sei das Thema

Homeoffice bei den Mitgliedsunternehmen

vor allem bei großen

Betrieben mit großen Verwaltungseinheiten

ein Thema, das sich durchsetzen werde

– auch wenn man jetzt vollständig oder in Teilen

zur Präsenz in den Firmen zurückkehre. Bei kleineren

Firmen, in denen die Beschäftigten in mehreren

Funktionen eingesetzt werden, sei die Sache

schwieriger. „Und für die Produktion ist Homeoffice

natürlich nicht umzusetzen“, schränkt Steidel

ein. So hänge die künftige Entwicklung sicher von

den Gegebenheiten und Rahmenbedingungen in

den jeweiligen Unternehmen ab, eine genauere Erhebung

zu dem Thema ist seitens des VBU® in

Planung. Global Player wie Google oder Twitter

machen es indes vor und haben ihren Angestellten

bereits avisiert, bis mindestens Mitte 2021 von zu

Hause aus arbeiten zu können. Auch Siemens geht

voran und gestattet für 140.000 Mitarbeitende an

zwei bis drei Arbeitstagen in der Woche Homeoffice.

Jeder zweite Büroarbeiter nutzt

Homeoffice

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft

(IW) untersuchte, basierend auf Befragungen von

20.000 Berufstätigen durch das Bundesinstitut

für Berufsbildung sowie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz

und Arbeitsmedizin, wie verbreitet

Homeoffice bei Bürobeschäftigten ist. Danach

können etwa 85 Prozent der Büroarbeiter theoretisch

auch zu Hause arbeiten, das hat Corona unter

Beweis gestellt. Bereits 2018 arbeitete nahezu jeder

zweite Büroangestellte zumindest gelegentlich

von zu Hause aus, 2006 waren es nur etwas mehr

als jeder Dritte. Die Mehrzahl der Beschäftigen in

20 www.bvg-menzel.de


Wer es bisher gewohnt war, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

in direkter Ansprache zu führen, wird sich umstellen müssen.

dieser Kategorie kann sich mit dieser Form des

dezentralen Arbeitens anfreunden. Nur jeder

Zehnte lehnt Homeoffice ab, unabhängig davon,

ob er die Möglichkeit dazu hätte oder nicht. Vorteile

in verschiedener Hinsicht bringt zweifelsohne

der eingesparte Weg zur Arbeit. Beschäftigte

sparen Zeit und gewinnen Freizeit, wenn sie weniger

pendeln. Auch sinkt der Stresspegel, wenn

man weniger im Stau stehen oder in überfüllten

Zügen und Bussen den Weg zum Arbeitsplatz zurücklegen

muss. Zudem sparen Mitarbeiter und

Firmen Fahrtkosten, Verkehrswege werden entlastet

und Emissionen eingespart. Der Vereinbarkeit

von Familie und Beruf kommt diese neue Seite der

Arbeitswelt natürlich ebenso entgegen.

Homeoffice zählt bei jungen Spezialisten

So wird die Offerte „Homeoffice“ auf dem gerade

für junge, Flexibilität schätzende Spezialisten und

Fachkräfte hart umkämpften Stellenmarkt eine

nicht unerhebliche Rolle spielen. Schaut man sich

beispielsweise im Arbeitgeber-Bewertungsportal

Kununu um, ist schnell offensichtlich, dass das

Thema bei den Mitarbeitenden zunehmend eine

Rolle spielt – auch bei den Empfehlungen oder

eben Nicht-Empfehlungen für bergische Unternehmen

als Arbeitgeber. Gerade weil sich – nicht

zuletzt durch die Maßnahmen zur Eindämmung

der Infektionszahlen – Arbeitsstrukturen und -abläufe

ändern, werden Personalverantwortliche die

Möglichkeiten des ortsunabhängigen Arbeitens

verstärkt in ihre Stellenangebote aufnehmen müssen.

Denn die weitaus größere Zahl der Bürobeschäftigten

ist im neuen Arbeitsalltag angekommen,

hat sich an ihn gewöhnt und weiß ihn eben

auch zu schätzen.

Neue Führungsrolle für Chef und Chefin

Wer bisher gewohnt war, seine Mitarbeiterinnen

Fortsetzung auf Seite 26

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der Bergische Unternehmer 08 |20 21


TITEL INTERVIEW HOMEOFFICE SCHREIBT ZUKUNFT

„Schade, dass wir

nicht früher damit

begonnen haben“

Die Pandemie hat das Homeoffice in Szene gesetzt. Um Abstandsregeln

einhalten zu können, schickten viele Arbeitgeber ihre

Mitarbeitenden an den heimischen Schreibtisch. Eine Entwicklung,

die sich fortsetzen wird, ist Christiane Flüter-Hoffmann, Senior

Researcher im Kompetenzfeld Arbeitsmarkt und Arbeitswelt,

beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) überzeugt.

Frau Flüter-Hoffmann, Corona hat dem Homeoffice

einen enormen Schub gegeben. Glauben

Sie, dass sich diese Entwicklung auch fortsetzen

wird, wenn die Pandemie durch einen

Impfstoff hoffentlich im Griff sein wird?

Ja, wir können jetzt schon sehen, dass viele Beschäftigte,

die vorher noch keine Erfahrung mit

dem Homeoffice gemacht haben, positiv überrascht

sind, wie gut sie dort arbeiten können, abgesehen

natürlich von der Doppelbelastung durch

das Homeschooling, das ja vor allem die Mütter

betrifft und sie (über-) fordert. Wenn aber der

Schulbetrieb regulär läuft und die Kindertagesstätten

wieder ihre Betreuung aufnehmen, kann

die Produktivität im Homeoffice wieder steigen.

Auch die Führungskräfte, die vorher immer

gern ihre „Schäfchen um sich geschart“ haben

wollten, um auch spontan einmal Arbeitsaufträge

zu verteilen oder Ergebnisse abzufragen, stellen

jetzt fest, dass ihre Teammitglieder auch im

Homeoffice sehr gute Ergebnisse liefern. Das

Vertrauen, das sie ihnen entgegenbringen,

bekommen sie oft doppelt zurück. Und generell

gilt: Digitales Arbeiten entwickelt sich von der

Ausnahme zur Regel.

Wie entscheidend sind bei dieser Entwicklung

die verstärkt entdeckten Möglichkeiten der Videokonferenz?

Das ist ein ganz entscheidender Punkt: Gerade

wenn alle im Homeoffice sind, ist die Kommunikation

das Wichtigste überhaupt. Hier kommt

den Führungskräften eine Vorbildfunktion zu,

die mit ihren Teams, aber auch mit den einzelnen

Teammitgliedern in engem Kontakt bleiben

sollten. Sie kennen ihre Leute meist so gut, dass

sie genau wissen, wer mehr Kontakt benötigt

und wer welchen Weg der Kommunikation bevorzugt.

Manchen reicht ein Telefonat, andere

lieben den Videochat.

Grundsätzlich werden die Videokonferenzen

aber auch nach Corona einen wesentlichen Beitrag

zur Einsparpolitik der Betriebe leisten: Da

die Technik inzwischen so ausgereift ist, dass

man den Eindruck hat, die Personen auf dem

Bildschirm würden mit am Tisch sitzen, über-

22 www.bvg-menzel.de


Christiane Flüter-Hoffmann

ist Expertin für

Personalpolitik beim Institut

der deutschen

Wirtschaft

denken viele Unternehmen ihre Dienstreise-Gewohnheiten.

Sie sparen viel Zeit und Geld, indem

sie mehr Videokonferenzen und weniger

Geschäftsreisen durchführen. Natürlich ist der

persönliche Austausch immer noch ein wichtiger

Faktor beim Aufbau von Vertrauen zwischen

Geschäftspartnern.

Wird das Thema Homeoffice in den Betrieben

verschiedener Größe gleich gewichtet? Oder

sind große Unternehmen diesbezüglich aufgeschlossener

als etwa der kleinere Mittelständler?

Nun, die Ergebnisse unserer Studien für das Bundesfamilienministerium

zeigen einen anderen Befund:

Alle drei Jahre erheben wir repräsentativ im

Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit, wo

die Unternehmen stehen und wo sie Nachholbedarf

haben. Beim Thema „Mobiles Arbeiten“ und „Telearbeit“

zeigte sich, dass es mehr eine Frage der

Digitalisierung ist, ob die Betriebe diese Formen

des arbeitsortflexiblen Arbeitens anbieten. Wenn

ein Großteil der Geschäftsprozesse schon von analog

auf digital umgestellt ist, steigt auch die Wahrscheinlichkeit,

dass die Beschäftigten dort im

Homeoffice arbeiten können. Eine zweite Einflusskategorie

ist die familienfreundliche Unternehmenskultur.

Diese zeichnet sich durch drei wesentliche Kriterien

aus:

• Sie berücksichtigt die familiären Verpflichtungen

ihrer Beschäftigten.

• Sie bietet den Beschäftigten mit Familienpflichten

dieselben Karrierechancen wie den

Beschäftigten ohne solche Pflichten.

• Und sie verschafft den Beschäftigten die Möglichkeit,

Einfluss auf das Angebot an familienfreundlichen

Maßnahmen zu nehmen.

Solche Unternehmen mit einer familienfreundlichen

Unternehmenskultur bieten auch signifikant

häufiger das Angebot des Homeoffice an

als Unternehmen ohne diese Rahmenbedingungen.

Welche Vorteile sehen Sie für die Unterneh-

der Bergische Unternehmer 08 |20 23


TITEL INTERVIEW HOMEOFFICE SCHREIBT ZUKUNFT

men, die ihren Beschäftigten die Möglichkeit

des Homeoffices dauerhaft einräumen?

Aus den verschiedenen Studien kennen wir die

wichtigsten Vorteile aus Sicht der Unternehmen:

den Beschäftigten mehr Flexibilität verschaffen,

damit sie Beruf und Familie oder Ehrenamt gut

vereinbaren können. So steigt die Arbeitszufriedenheit

der Beschäftigten, ihre Loyalität und ihre

Produktivität. Aber es sollte kein ausschließliches

Arbeiten von zuhause sein, sondern der persönliche

Austausch mit dem Team und den Führungskräften

ist auch wichtig zur Entwicklung von

neuen Ideen und Projekten. Manche Arbeitswissenschaftler

können sich sogar vorstellen, dass

Büroflächen künftig überwiegend für den persönlichen

Austausch von kleinen oder größeren

Teams gestaltet werden und dass die eigentliche

Arbeit am Computer nur noch außerhalb der Bürogebäude

stattfindet. Den Begriff eines Einzelbüros

oder eines einzelnen Arbeitsplatzes in einem

Bürogebäude gäbe es dann nicht mehr. Aber

das ist Zukunftsmusik.

Wahrscheinlich wurde jetzt ad hoc mancher

Küchen- oder Esstisch zum Homeoffice umfunktioniert.

Braucht es für langfristige Heimarbeit

nicht andere Strukturen?

Natürlich spielt die Ergonomie auch im häuslichen

Arbeitsbereich eine wichtige Rolle. Wer immer

gekrümmt über seinem Notebook auf der

Couch hockt, wird bald schon seinen Rücken unangenehm

bemerken, wenn er keine Ausgleichsübungen

macht.

Wir appellieren hier an den gesunden Menschenverstand,

der auch im häuslichen Umfeld dafür

sorgt, dass ein Computerarbeitsplatz so gesundheitsförderlich

wie möglich eingerichtet sein sollte.

Die Beschäftigten sollten ein Eigeninteresse

daran haben, sich dementsprechend verantwortlich

zu verhalten. Seitdem im Dezember 2016 die

Arbeitsstättenverordnung reformiert wurde und

jetzt auch für die Telearbeit gilt, müssen beispielsweise

Telebeschäftigte in ihrer häuslichen

Umgebung dafür sorgen, dass die Tastatur so eingerichtet

ist, dass sie ihre Hände davor ablegen

können. Vieles ist dort sehr kleinteilig geregelt.

Es erstaunt, wie wenig Eigenverantwortung den

Beschäftigten zugetraut wird. Generell hat der

Arbeitgeber die gesetzliche Verpflichtung, die Telearbeitsplätze

nach den Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung

einzurichten: Büromöbel müssen

ergonomisch angepasst, der Raum groß genug

und die Beleuchtung ausreichend sein.

Welche Rolle spielt das Angebot von Tätigkeiten

im Homeoffice für die Rekrutierung neuer

Fachkräfte und Spezialisten?

Das Angebot von Flexi-Modellen ist bei der Rekrutierung

immer ein großer Pluspunkt. Viele Bewerber

fragen auch explizit danach oder bewerben

sich grundsätzlich nur bei solchen

Arbeitgebern, die ihnen auch die Möglichkeit geben,

ortsflexibel zu arbeiten. Angesichts der höheren

Mieten in den Ballungsräumen ziehen viele

Beschäftigte lieber in das günstigere Umland,

und wenn sie dann durch weniger häufiges Pendeln

Zeit und Geld sparen können, ist dies ein

großer Vorteil.

Setzt sich das Homeoffice langfristig durch,

werden möglicherweise weniger Büroflächen

nötig. Es fallen für das Unternehmen also weniger

Kosten an, auf der anderen Seite müssen

wir mit größeren Leerständen bei vermieteten

Objekten rechnen. Auch aus dieser Sicht

ist ein großer Umbruch in der Arbeitswelt zu

erwarten, oder nicht?

In der Tat hat eine aktuelle Studie aus unserem

Haus gerade ermittelt, dass die Arbeit im Homeoffice

nach Corona erhöht werden könnte, sodass

teure Büroflächen in den Metropolen eingespart

werden. Zitat meines Kollegen, Prof. Dr. Michael

Voigtländer: „Die Büromieten sind nach den Personalkosten

der größte Kostenblock. Je nach Aufgabenstellung

und Wünschen der Mitarbeiter

könnte künftig bis zu 60 Prozent der Arbeit zu

Hause erledigt werden und zu enormen Einsparungen

bei den Büromieten führen“. Wir sehen

diesen Trend im Moment schon in San Francisco

und dem Silicon Valley, wo viele Tech-Unternehmen

bereits angekündigt haben, dass sie den Anteil

an „remote working“ erhöhen wollen: Marc

Zuckerberg, der Chef von Facebook, kündigte

beispielsweise Ende Mai an, dass von seinen

48.000 Beschäftigten weltweit bis zum Jahr 2030

etwa die Hälfte zumindest gelegentlich außerhalb

ihrer 70 Bürogebäude arbeiten würde. Und das

Wall Street Journal meldete gerade, dass Google

24 www.bvg-menzel.de


seine 200.000 Beschäftigten, incl. der Beschäftigten

in der Muttergesellschaft Alphabet, nicht nur

bis Januar 2021, sondern sogar bis Juli 2021 noch

von zu Hause arbeiten lassen wolle.

Gerade in Industrieunternehmen wird die Belegschaft

durch die Homeoffice-Regelungen

geteilt. Büroangestellte bekommen diese Möglichkeit,

Menschen, die im Produktionsprozess

eingebunden sind und deren Arbeitskraft physisch

benötigt wird, erhalten sie nicht. Wie

kann ein Unternehmen hier Unmut unter den

Beschäftigten vermeiden? Muss nicht für

Ausgleich, etwa bei der Arbeitszeit gesorgt

werden? Denn alleine die Vorteile gewonnener

Freizeit durch den Wegfall der Fahrt zur Arbeit

liegen ja schon auf der Hand.

Bei den Industrieunternehmen sind manchmal

nicht die Produktionsbeschäftigten die Gegner

der Mobilen Arbeit, sondern die Betriebsräte, die

auch die Bürobeschäftigten vertreten. Sie befürchten,

dass sich die Beschäftigten zu Hause

selbst „ausbeuten“, weil sie länger und mehr arbeiten

als sie müssten oder weil die technische

Ausstattung des Arbeitsplatzes unzureichend sei,

wenn die Beschäftigten mit einem kleinen Laptop-Bildschirm

auskommen müssten oder weil sie

die Arbeitsschutzregelungen nicht kennen. Auch

Isolation oder Entfremdung von der Firma oder

den Kollegen wird oft als Argument dagegen angeführt.

Aber es gibt in der Tat auch solche Unternehmen,

in denen die gewerblichen Beschäftigten nach einem

Ausgleich für „entgangene Telearbeit“ mit

dem Vorteil eingesparter Pendelzeit und eingesparter

Kosten fragen. Unternehmen finden hier meist

gute Lösungen. Und nicht zu vergessen: auch in

der Produktion hat die Digitalisierung schon Einzug

gehalten – für die Überwachung von Produktionsabläufen

ist beispielsweise vielfach keine physische

Präsenz mehr nötig, sondern dies kann auch

vom heimischen Computer aus geschehen.

Wäre es aus Ihrer Sicht sinnvoll, wenn es gesetzliche

Regelungen zur Heimarbeit geben

würde? Entsprechende Forderungen bzw. Anregungen

gab es ja bereits aus der Politik.

Ja, wir haben auch die Forderungen, die Wünsche

und die Absichten wahrgenommen, aber noch

liegt kein Referentenentwurf eines solchen Gesetzes

vor – weder zum Recht auf „Mobiles Arbeiten“

noch zum Recht auf „Telearbeit“. In verschiedenen

Medien war nur zu lesen, dass Fragen

wie Arbeitsschutz und Erreichbarkeit in dem Gesetz

geregelt werden sollten.

Und nein, wir halten solch ein Gesetz für überflüssig.

Wir sehen in der Praxis, dass die Sozialpartner

und Betriebsparteien dies ohne den Gesetzgeber

gut meistern können: Beispielsweise

haben Konzernpersonalvorstand und Gesamtbetriebsrat

von Daimler schon im Sommer 2016 unter

großer Beteiligung der Belegschaft eine Konzernbetriebsvereinbarung

geschaffen, die „allen

Beschäftigten der Daimler AG ein grundsätzliches

Recht gewährt, mobil zu arbeiten, wenn dies

mit der jeweiligen Aufgabe vereinbar ist“. Und

das ist ja für ein technik-orientiertes Unternehmen

erstaunlich. Bosch hatte eine solche Betriebsvereinbarung

schon 2014. Viele kleinere

Unternehmen haben längst nachgezogen und haben

Vereinbarungen zu „Mobiler Arbeit“ entwickelt.

Welches Arbeitsmodell können Sie sich zukünftig

vorstellen? Mit anderen Worten: Wird

es einen Mix aus Präsenz am Arbeitsplatz und

Homeoffice geben?

Ja, auf jeden Fall. Schon als wir 1999 bei unserem

ersten Telearbeitsprojekt Betriebe bei der Einführung

von Telearbeit begleitet haben und dafür von

der Europäischen Kommission für den „Europäischen

Telearbeitspreis“ nominiert wurden, haben

wir den Betrieben geraten, die Form der „alternierenden

Telearbeit“ einzuführen und flexible

Absprachen zwischen den Beschäftigten, ihren

Teams und den Vorgesetzten zu ermöglichen.

Das hat sich auf Dauer in den Unternehmen bewährt:

Arbeitszufriedenheit und Produktivität

stiegen, Fehlzeitenquote und Fluktuation sanken.

Viele Geschäftsführer sagten uns damals schon:

„Schade, dass wir nicht früher damit begonnen

haben“.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: Institut der deutschen Wirtschaft

(IW)

der Bergische Unternehmer 08 |20 25


TITEL HOMEOFFICE - NEUE ZEITEN ERFORDERN NEUE LÖSUNGEN

Fortsetzung von Seite 21

und Mitarbeiter täglich in direkter Ansprache zu

führen, wird sich umstellen müssen. Wie Studienergebnisse

zeigen, muss sich bei den zunehmenden

Möglichkeiten des Homeoffices ein neuer

Führungsstil durchsetzen. Auch die Art, Arbeitsleistung

zu kontrollieren und zu bewerten, wird

sich ändern. Vermutlich wird es in vielen Büros

künftig so sein, dass verschiedene Arbeitsmodelle

nebeneinander herlaufen und abgestimmt werden

müssen. Je nach Aufgabe, Tätigkeit und Funktion

wird es Beschäftigte in Präsenzphase geben, andere

arbeiten im Homeoffice an Projekten, wieder

andere haben ohnehin einen Teilzeitjob oder sind

im Außendienst beschäftigt. All das muss koordiniert

und effizient zusammengeführt werden. Das

ist unbestritten mit einem hohen Anspruch verbunden

und stellt Führungsmitarbeiter und -mitarbeiterinnen

vor neue, bislang unbekannte Herausforderungen.

Darauf müssen sich Chef und

Chefin einstellen. Personal- und Unternehmensberatungen

sowie der Weiterbildungsmarkt werden

sich an den neuen Anforderungen ausrichten

und entsprechende Qualifizierungsprogramme ins

Angebot aufnehmen.

ßig klassisch am Schreibtisch. Diese Entwicklung

hat gerade in den Ballungsräumen dazu geführt,

dass die Büromieten ins Unermessliche steigen.

Viele Firmen trotzten dieser Entwicklung und wichen

in kleinere Städte und benachbarte Kreise

aus. Büroraum ist inzwischen auch hier stark

nachgefragt. „Besonders verkehrsgünstig gelegene

Kreise und Städte, die nah an Metropolen liegen,

sind für Unternehmen attraktiv“, sagt Studienautor

Michael Voigtländer. Ergo profitierten

auch die kleineren Kommunen von der Ansiedlung

größerer Unternehmen. Corona hat dem nun

einen Dämpfer verpasst. In den kommenden Monaten

dürften Büros nicht mehr so stark nachgefragt

werden. Was für Vermieter großer Bürokomplexe

sich nun nachteilig auswirken dürfte,

bedeutet für die Unternehmen, die weniger Flächen

benötigen, einen klaren Kostenvorteil. Allerdings

wird zu überlegen sein, ob und wie Bürokosten

der Mitarbeitenden für Strom, PC-Wartung,

Internet und sonstige Ausstattung des heimischen

Arbeitsplatzes ausgeglichen werden.

Ausgleich innerhalb der Belegschaft

Folgen für den Immobilienmarkt

Zwischen 2012 und 2018 ist die Zahl der Bürobeschäftigten

in Deutschland um über drei Millionen

gestiegen, allein in Berlin gab es eine Steigerung

der sozialversicherungspflichtigen Bürobeschäftigten

um 42 Prozent bis 2019, wie eine Erhebung des

Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) aufzeigt.

Beeindruckende Zahlen, die den Anstieg der Büromieten

im vergangenen Jahrzehnt erklären.

Ohne Zweifel: Deutschland ist ein Büroland. Bundesweit

gibt es 14,8 Millionen Büroarbeiter, Tendenz

steigend, wie das IW in seiner Studie ausführt.

Die Bürohauptstadt ist Frankfurt am Main,

hier sitzt fast jeder zweite Beschäftigte regelmä-

Weiterbildungseinrichtungen stellen sich in

ihrem Angebot auf neue Anforderungen der

Führungsrolle ein.

Ebenso werden die Unternehmen möglicherweise

für Ausgleich in ihren Belegschaften sorgen müssen,

denn man kann weder Autoteile im Homeoffice

produzieren, noch Busse chauffieren, Fenster

putzen oder Reparaturen durchführen – um nur

einige Beispiele der Berufsgruppen zu nennen, für

die Homeoffice kein Thema sein wird. Unsere Expertin

vom Institut der deutschen Wirtschaft geht

in unserem ausführlichen Interview auf Seite 22

genau darauf ein.

Fazit: Die Arbeitswelt wird sich gravierend verändern

– durch die Faktoren Digitalisierung, die

„New Work-Bewegung“, die Start-up-Szene und

angeschoben durch die Pandemie. Das Homeoffice

wird die standortgebundene Arbeit nicht vollständig

ersetzen, sie aber maßgeblich ergänzen.

Dazu müssen Regeln aufgestellt und Rahmenbedingungen

geschaffen werden. Das wird in vielerlei

Hinsicht für Veränderungen sorgen. Doch wer

damit aufgeschlossen, vertrauensvoll und kreativ

umgeht, wird zu den Gewinnern zählen – auf Arbeitnehmer

und Arbeitgeber-Seite.

26 www.bvg-menzel.de


Schulterschluss

Eine beständige Partnerschaft

bewährt sich auch an

Wendepunkten. Seite an

Seite mit Ihrem Vermögensverwalter

schaffen Sie ein

robustes Fundament für eine

stabile Zukunft. Egal, ob Sie

ein kleines Vermögen aufbauen,

für Ihren Ruhestand

vorsorgen oder die Familie

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Foto: Bettina Osswald

der Bergische Unternehmer 08 |20 27


TITEL PRAKTISCHE TIPPS FÜRS HOMEOFFICE

wann ich welche Arbeiten erledigen will, wann

ich Besprechungen am Telefon oder Videokonferenzen

durchführe. An diese Zeitvorgaben sollte

ich mich halten. Wenn ich dem Tag eine solche

Struktur gebe, kann ich gleichzeitig Pausen einplanen,

beispielsweise 20 Minuten intensiv arbeiten,

danach 5 Minuten pausieren. Ein Wochenplan

ist sehr hilfreich, um für mich selbst freie Zeitfenster

festzulegen, in denen dann private Aktivitäten

und auch die Hausarbeit erledigt werden

können.

Gerade mit den zusätzlichen dynamischen Anforderungen

des Homeschoolings ist das Arbeiten zu

Hause natürlich eine große Herausforderung. Und

wenn dann noch Unsicherheit besteht, wie lange

ein solcher Zustand anhält oder ob die Schulen erneut

geschlossen werden müssen, ist es umso

schwieriger.

Dr. Stefan Diestel, Profess0r für Arbeits-, Organisations- und Wirtschaftspsychologie

an der Schumpeter School of Business and Economics

der Bergischen Universität Wuppertal

Wie gestalte ich das Homeoffice

effizient, sicher und ohne

Belastung?

Antworten darauf gibt Professor Dr. Stefan

Diestel, Lehrstuhlinhaber Arbeits-, Organisations-

und Wirtschaftspsychologie an der

Schumpeter School of Business and Economics,

Bergische Universität Wuppertal.

• Wie kann ich im Homeoffice Beruf und Privatleben

voneinander abgrenzen?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten der Abgrenzung.

Wichtig ist ein funktionierendes Zeitmanagement,

das so geführt werden sollte wie im

Büroalltag. Das heißt also, ich plane genau ein,

• Wie wichtig ist es, für die Heimarbeit ein Arbeitszimmer

vorzuhalten?

Ein eigenes Arbeitszimmer ist für das Homeoffice

sicherlich die beste Variante, weil es räumliche

Abgrenzung ermöglicht. Bei den steigenden

Immobilienpreisen und Mieten kann sich aber

nicht jeder Arbeitnehmer, für den Homeoffice in

Frage kommt, eine Wohnung leisten, in der noch

Platz für einen zusätzlichen Raum ist – mal ganz

abgesehen davon, dass für ein Arbeitszimmer ja

auch noch eine Ausstattung angeschafft werden

muss. Es ist aber durchaus möglich, in der Wohnung

zeitlich begrenzt Arbeitsraum zu ermöglichen.

Man schafft also temporär Raum und ritualisiert

diesen Vorgang. Der Esstisch zum Beispiel

wird während der Arbeitszeit wirklich nur für die

Arbeit genutzt. Alle anderen Dinge, die dort möglicherweise

abgelegt werden, müssen weggeräumt

werden. Der Arbeitstag beginnt dann so, wie man

ihn im Büro beginnen würde. Der Arbeitgeber hat

allerdings auch eine Verantwortung und sollte die

Anschaffung einer entsprechenden Ausstattung,

wie etwa eines Laptops mit dem für Online-Kommunikation

erforderlichen Equipment oder die

Einrichtung eines leistungsfähigen Internets, ermöglichen.

• Gibt es Tipps, wie sich die Arbeit im Homeoffice

effektiver gestalten lässt? Sollte man zum

28 www.bvg-menzel.de


Beispiel bewusst in Business-Kleidung am heimischen

Schreibtisch sitzen, um das Gefühl für

die Arbeitssituation zu stärken?

Kleidung vermittelt das Gefühl für eine andere

Rolle. Damit kann man für sich den Eindruck, in

den Arbeitsprozess einzusteigen, stärken. Das

müssen nicht Hemd und Krawatte oder das Kostüm,

sollten aber auch nicht die Jogginghose oder

der Bademantel sein. Kleidung ist ein Teil der Gewohnheiten

und Rezepte, um sich auf die Arbeitssituation

vorzubereiten. Umgekehrt gilt das natürlich

genauso: Hat man die Arbeit zu Hause

beendet, tut man das, was man üblicherweise

nach Feierabend tut.

• Laut einer Umfrage der DAK lässt die Arbeit

im Homeoffice die Stress-Resistenz steigen.

Darüber gibt es unterschiedliche Befunde. Das

Homeoffice kommt dem natürlichen Bedürfnis

nach Autonomie, Flexibilität und Kompetenz

sehr entgegen. Andererseits fehlen die sozialen

Beziehungen, die man am Arbeitsplatz hat

und nutzt. Ein Nachteil ist sicher auch die Entgrenzung

und die permanente Erreichbarkeit,

die nicht zuletzt durch die digitale Technik ermöglicht

wird.

Wenn Sie einen gut strukturierten Zeitplan für

Ihre Arbeit zu Hause haben, heißt das nicht

zwangsläufig, dass Ihre Führungskraft diesen

Plan kennt oder sich daran hält. Unter Umständen

fühlt man sich gedrängt, auch mal

am Wochenende zu arbeiten und abends tätig

zu werden. Das kann trotz der genannten Vorteile

Stress auslösen.

• Videokonferenzen sind ein Baustein, um Homeoffice

erfolgreich zu gestalten. Welche Verhaltensund

Kommunikationsregeln sollten da gelten?

Man sollte die üblichen Formen höflicher und

wertschätzender Kommunikation an den Tag legen.

Dazu gehört auch, mit dem Gesicht in die

Kamera zu blicken und den Gesprächspartnern

aufmerksam zuzuhören. Wichtig ist bei der Videokonferenz

eine gute Vorbereitung. Man sollte

sich mit der Technik auskennen und sich mit

den wichtigsten Funktionen vertraut machen.

Tauchen technische Probleme auf, löst das immer

Irritationen aus. Ein Moderator sollte vor

der Konferenz bestimmt werden, ebenso ist es

sinnvoll, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern

vorab eine Agenda und einen Zeitplan zur

Verfügung zu stellen, der auch eingehalten

werden sollte. Weiterhin ist darauf zu achten,

dass sich möglichst alle beteiligen und Redezeiten

in etwa gleich verteilt sind.

Führungskräfte und Moderatoren neigen dazu,

viel Rederaum für sich zu beanspruchen. Interaktion

ist hingegen viel wichtiger. Der Vorteil

der Videokonferenz ist bei eben entsprechend

guter Vorbereitung die Effizienz. Man

hat Corona-bedingt jetzt gesehen, dass man

nicht für jeden Workshop, für jede Agenda

oder Besprechung quer durch Deutschland

oder noch weiter fahren muss.

Lassen Sie sich inspirieren und planen Sie gemeinsam mit unserem Kreativteam Ihre Veranstaltung.

Unser lichtdurchfluteter Tagungsbereich „LERNzeit“ verspricht beste Qualität für erfolgreiche Seminare.

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AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Sozial 4.0?

Was tun wir unseren Kindern an?!

Sind wir Zeitzeugen der gewaltsamen Technisierung und Digitalisierung

der Schulen und Universitäten? Werden zukünftig

auch die letzten qualifizierten, humanoiden Lehrer und Dozenten

durch künstliche „Intelligenz“ ersetzt und Curricula via

Online-Chats und Emails notdürftig umgesetzt?

Überforderte Unternehmer und Angestellte klagen über familiäre

Missstände, weil insistierende Kinder und Jugendliche

den ganzen Tag zu Hause abhängen und die Nerven ihrer Eltern

überstrapazieren. Die Herausforderung „Arbeit und Familie“

gleicht der Fusion sich abstoßender Atome, während

unsere Schutzbefohlenen versuchen, mit TikTok-Challenges

ihre Selbstwirksamkeitserwartung aufzupäppeln… Hauptsache,

Ruhe im Karton! Was tun in einer Zeit, in der Familien

lernen müssen, sich in den eigenen vier Wänden miteinander

zu beschäftigen, Konflikte auszutragen und darüber hinaus

für eine angemessene Bildung und Erziehung ihrer Kinder zu

sorgen? Unsere Kinder haben ein Recht auf eine qualifizierte

und professionelle Ausbildung und Erziehung. Das

heißt für Eltern und Lehrkräfte, für unsere lieben Kleinen den

Tag ordentlich zu organisieren, den Schulstoff lehrplanmäßig

zu vermitteln und professionelle Hilfe zu akquirieren, wenn

zeitliche Ressourcen nicht zur Verfügung stehen. Weiterbildungsdienstleister

bieten Unterstützung beim Schulstoff, der

Prüfungsvorbereitung und für psycho-soziale Dienste an. Das

kann online, fernmündlich oder persönlich erfolgen.

• Beginnen Sie den Tag wie jeden gewöhnlichen Schultag.

• Geben Sie den Kindern Aufgaben und planen Sie Pausen

und Freizeit ein.

• Organisieren Sie sich mit anderen Eltern und fordern Sie

Hilfe bei Lehrkräften und Erziehern ein.

• Behindern Sie Ihre Kommunikation nicht mit Emails,

SMS und Whatsapps, sondern planen Sie unter Berücksichtigung

aktueller Auflagen auch persönliche Meetings

ein. Vor allem aber:

Signalisieren Sie Stabilität und Sicherheit, damit die

angstverherrlichenden Massenmedien in den verletzlichen,

noch unbelasteten Gehirnen unserer Lieblinge keine Traumata

verursachen. Sprechen Sie mit Ihren Kindern über die

Foto:BVG

Die Autorin Inga Plate ist Bildungswissenschaftlerin

und Dozentin der Fachabteilung Führung und

Kommunikation der Weiterbildungsunternehmung

educate in Wuppertal.

Situation und klären Sie sie sachgerecht auf, um Gefühle der

Unsicherheit und Sorge vorzubeugen. Vermitteln Sie den

Kleinen, auch in Ihrem eigenen Interesse, Mut und Zuversicht,

denn eines ist sicher: Das Leben geht weiter, und die

Generation von Morgen wird uns nach dem beurteilen,

wie wir jetzt handeln.

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Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

„Gleichzeitig profitiert er von der Kompetenz

erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risikoprofile

sogenannte Orientierungsdepots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.

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Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten

gibt es auch auf der Zertifikate-Seite,

et wa bei Diskont zer tifikaten”, so Stephan.

Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Renten,

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer

Immobilien und Rohstoffe (außer

sichert dem Anleger Zugang zum Agrarrohstoffen). Im Austausch mit dem

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von Telefon (0221) 142-2323

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 08 |20 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

31


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Berufliche Weiterbildung wird

stärker gefördert

Wer sich nebenberuflich oder in Vollzeit

weiterbilden möchte, wird vom Staat

stärker finanziell gefördert. Zum 1. August

tritt eine Reform des sogenannten

Aufstiegs-Bafögs – dem früheren Meister-Bafög

– in Kraft. Folgendes ist unter

anderem vorgesehen:

• Das Aufstiegs-Bafög gibt es künftig für

drei Fortbildungsstufen – etwa vom Gesellen

zum Servicetechniker, vom Servicetechniker

zum Meister und vom

Meister zum Betriebswirt.

• Bei einer vollzeitschulischen Fortbildung

übernimmt der Staat sämtliche

Kosten. Bisher kam er nur für die Hälfte

der Kosten auf.

• Der Bund steuert außerdem mehr zu

den Kosten für Lehrgänge und Prüfungen

bei. Aktuell erhalten Fortbildungswillige

60 Prozent als zinsgünstiges

KfW-Darlehen und 40 Prozent als Zuschuss.

Künftig kommt der Staat für

mindestens die Hälfte der Kosten auf.

• Besteht der Fortbildungswillige die

Prüfung, greift der Staat ihm noch einmal

finanziell unter die Arme.

Wer sich nach einer bestandenen Prüfung

Fotos: MEV

selbstständig macht, bekommt das Restdarlehen

erlassen.

Corona-Pandemie: Kontaktdaten

dürfen erhoben werden

Die in der nordrhein-westfälischen Corona-Schutzverordnung

vorgesehene Datenerhebung

zum Zweck der Nachverfolgung

von Kontaktpersonen im Bereich

der Gastronomie, des Friseurhandwerks

und der Fitnessstudios ist rechtmäßig.

Mit der vorsorglichen Erhebung der Kundendaten

soll sichergestellt werden, dass

bei Nachweis einer Neuinfektion die

Kontaktpersonen des Betroffenen durch

die Gesundheitsämter leichter identifiziert

werden können. Angesichts der

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weitgehenden Wiedereröffnung des sozialen

und wirtschaftlichen Lebens ist es

nicht zu beanstanden, wenn die Kontaktdatenerhebung

in bestimmten kontaktintensiven

Bereichen genutzt wird, um Infektionsketten

aufzudecken und zu

unterbrechen. Das Recht auf informationelle

Selbstbestimmung tritt gegenüber

dem Schutz von Leben und Gesundheit

vorübergehend zurück. Der sichere Umgang

mit den erhobenen personenbezogenen

Daten wird durch das Datenschutzrecht

gewährleistet.

(Beschluss des Oberverwaltungsgerichts

Münster vom 23. Juni 2020, 13 B 695/20.

NE)

Abgeltungswirkung der Entfernungspauschale

– Unfallkosten

Sämtliche gewöhnlichen und außergewöhnlichen

Aufwendungen, die durch

Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte

und durch Familienheimfahrten

entstehen, sind grundsätzlich mit

der Entfernungspauschale von 0,30 Euro

pro Entfernungskilometer abgegolten (§ 9

Abs. 2 Satz 1 EStG).Als Ausnahme von

diesem Grundsatz lässt die Finanzverwaltung

jedoch die tatsächlichen Kosten zum

Abzug zu, die durch einen Unfall auf einer

Fahrt zwischen Wohnung und erster

Tätigkeitsstätte entstehen. (1) Der Gesetzeswortlaut

sieht einen solchen Abzug

über die Entfernungspauschale hinaus eigentlich

nicht vor, auch wenn in der Gesetzesbegründung

davon ausgegangen

wurde, dass der Abzug von Unfallkosten

als außergewöhnliche Aufwendungen wei-

terhin möglich sein müsste. (2)In einer

aktuellen Entscheidung hat der Bundesfinanzhof

(3) zum Abzug von Aufwendungen,

die im Zusammenhang mit einem

Unfall entstehen, Stellung genommen.

Danach sind sog. Mobilitätskosten, wie z.

B. wegstrecken- oder fahrzeugbezogene

Aufwendungen (z. B. Reparaturkosten),

auch im Zusammenhang mit Unfällen abgegolten.

Krankheitskosten infolge eines

Unfalls auf einer Fahrt zwischen Wohnung

und erster Tätigkeitsstätte sind dagegen

keine Mobilitätskosten und werden

daher nicht von der Entfernungspauschale

umfasst; somit sind nicht erstattete Kosten

(weiterhin) als Werbungskosten abzugsfähig.Die

Finanzverwaltung nimmt bislang

keine solche Unterscheidung vor, sodass

neben nicht ersetzten Krankheitskosten

auch fahrzeugbezogene Kosten oder sonstige

Kosten wie z. B. von der Haftpflichtversicherung

nicht ersetzte Schadensersatzleistungen

abzugsfähig wären. (4) (1)

BMF-Schreiben vom 31.10.2013 – IV C 5

– S 2351/09/10002 (BStBl 2013 I S. 1376),

Tz. 4.(2) Bundestags-Drucksache

16/12099, S. 6.(3) Urteil vom 19.12.2019

VI R 8/18.(4) H 9.10 „Unfallschäden“

LStH.

(Quelle: Rinke Treuhand)

www.runkel-anwaelte.de

ERFAHRUNG. ENGAGE MENT. ERFOLG.

der Bergische Unternehmer 08 |20 33


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Dienstwagennutzung in

Corona-Zeiten

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im In- und ausland

Dank Corona stehen Dienstwagen häufiger

still. Wird ein Dienstwagen wegen

Home-Office-Tätigkeit seltener genutzt,

kann mittels Fahrtenbuch Lohnsteuer gespart

werden, wie die aktuelle Ausgabe

der in Bonn erscheinenden Zeitschrift

„GmbH-Steuerpraxis“ darlegt. Der Shutdown

des öffentlichen Lebens mit seinen

Kontaktverboten führte zu weniger

Dienst- und Privatreisen mit dem Dienstwagen.

Wird dem Arbeitnehmer ein

Dienstwagen auch zur privaten

Nutzung überlassen, hat er diesen geldwerten

Vorteil zu versteuern. Bei der

pauschalen Bewertungsmethode entfallen

dadurch jeden Monat Lohnsteuer sowie

ggf. Sozialabgaben auf 1 Prozent des inländischen

Listenpreises im Zeitpunkt

der Erstzulassung. Alternativ kann aber

auch die tatsächliche Nutzung des

Dienstwagens Steuergrundlage sein, sofern

diese durch ein Fahrtenbuch

dokumentiert und nachgewiesen wird.

Die Fahrtenbuch-Methode zur Bewertung

des geldwerten Vorteils kann in Corona-Zeiten

bares Geld wert sein: Wer

etwa wegen Home-Office-Tätigkeit oder

im Krankheitsfall weniger fährt, muss

auch weniger Steuern auf die Dienstwagennutzung

zahlen. Zwar erlaubt die Finanzverwaltung

keinen unterjährigen

Wechsel der Methode, doch kann der Arbeitnehmer

noch in seiner Steuererklärung

zur Einzelbewertung wechseln.

Dies gilt nicht nur für Fahrten zwischen

Wohnung und Betrieb, sondern auch –

sofern vereinbart – für die private PKW-

Nutzung. Denn Urlaubsfahrten zum Beispiel

fielen in den letzten Monaten in der

Regel auch ins Wasser. (Quelle: VSRW-

Verlag, www.gmbh-steuerpraxis.de.)

Corona-Krise: Corona-Steuerhilfegesetze

verabschiedet

Augustastr. 15

40721 Hilden

Telefon 02103-31012

Telefax 02103-360037

hi@dnpatent.de

Durch die Corona-Steuerhilfegesetze (1)

sollen umfangreiche Konjunkturmaßnahmen

zur Bewältigung der Corona-Krise

umgesetzt werden, darunter u. a. auch die

folgenden steuerlichen Regelungen: In der

Zeit vom 01.03.2020 bis zum 31.12.2020

aufgrund der Corona-Krise zusätzlich

zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn

vom Arbeitgeber an seine Arbeitnehmer

in Form von Zuschüssen oder Sachbezügen

gewährte Beihilfen und Unterstützungen

sind bis zu einem Betrag von insgesamt

1.500 Euro lohnsteuerfrei und

beitragsfrei in der Sozialversicherung (§ 3

Nr. 11a EStG). Zuschüsse bzw. Aufstockungen

des Arbeitgebers zum Kurzarbeitergeld

für die Monate März 2020 bis

Dezember 2020 sind lohnsteuerfrei, soweit

sie zusammen mit dem Kurzarbeitergeld

80 % des Unterschiedsbetrags zwischen

dem „Soll-Entgelt“ und dem

„Ist-Entgelt“ nicht übersteigen (§ 3

Nr. 28a EStG); diese Zuschüsse unterliegen

– wie das Kurzarbeitergeld selbst – jedoch

dem Progressionsvorbehalt. Der Ansatz

der Privatnutzung von ab dem

01.01.2019 angeschafften betrieblichen

Elektrofahrzeugen mit nur 0,25 % des

Bruttolistenpreises pro Monat gemäß § 6

Abs. 1 Nr. 4 Satz 2 Nr. 3 EStG wird rückwirkend

ab 01.01.2020 auf Fahrzeuge mit

34 www.bvg-menzel.de


Bruttolistenpreisen bis 60.000 Euro (bisher

40.000 Euro) ausgedehnt. Für bewegliche

Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens,

die in den Jahren 2020 und 2021

angeschafft oder hergestellt werden, kann

anstelle der linearen (wieder) eine degressive

Abschreibung in Anspruch genommen

werden. Der Prozentsatz darf höchstens

das 2,5-Fache der linearen

Abschreibung und nicht mehr als 25 %

betragen. Die Anrechnungsmöglichkeit

der Gewerbesteuer auf die Einkommensteuer

(§ 35 EStG) wird ab 2020 dauerhaft

verbessert. Zusätzlich wird der Freibetrag

bei der Hinzurechnung von Finanzierungsaufwendungen

von 100.000 Euro auf

200.000 Euro erhöht (§ 8 Nr. 1 GewStG).

Für jedes im Jahr 2020 (mindestens für einen

Monat) kindergeldberechtigte Kind

wird ein einmaliger Kinderbonus von 300

Euro pro Kind gezahlt (für September 200

Euro und für Oktober 100 Euro); der Bonus

wirkt sich nicht aus, wenn der Abzug

des Kinderfreibetrags bei höheren Einkommen

günstiger ist. Der Entlastungsbetrag

für Alleinerziehende wird für die

Jahre 2020 und 2021 von derzeit 1.908

Euro auf 4.008 Euro angehoben (§ 24b

EStG).Die maximale Bemessungsgrundlage

für die Ermittlung der Forschungszulage

(2) für nach dem 30.06.2020 und vor

dem 01.07.2026 entstandene förderfähige

Aufwendungen wird auf 4.000.000 Euro

verdoppelt.

(1) Corona-Steuerhilfegesetz vom

19.06.2020 (BGBl 2020 I S. 1385) und

Zweites Corona-Steuerhilfegesetz vom

29.06.2020 (BGBl 2020 I S. 1512); siehe

auch Nr. 6 und 7 in diesem Informationsbrief.

(2) Siehe Informationsbrief Februar 2020

Nr. 1. (Quelle: Rinke Treuhand)

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der Bergische Unternehmer 08 |20 35


SERIE PRIMA KLIMA!?

Wir tragen

Verantwortung

Auf

die

sanfte Tour

36 www.bvg-menzel.de


„Der Tourist zerstört das, was er sucht, indem er es findet.“

Hans Magnus Enzensberger urteilt hart. Hat er recht?

Angesichts der Auswirkungen auf die Umwelt, die der ungezügelte

Massentourismus weltweit hinterlässt, sind immer

mehr Menschen geneigt, der Ansicht des Schriftstellers zuzustimmen.

Und aktiv ihr Verhalten beim Erkunden neuer

Urlaubsziele zu ändern. Dies erklärt, weshalb nachhaltiges

Reisen zum Trend wird.

Sanfter Tourismus ist längst mehr als ein

Schlagwort einer öko-bewegten Minderheit.

Sensibilisiert durch den Klimawandel,

wächst das Verantwortungsgefühl in der

Gesellschaft, sich für den Schutz der Umwelt einzusetzen.

So ist es nicht verwunderlich, dass auch

der globale Tourismus als ein Hauptverursacher

erheblicher Belastungen für Klima und Ökosystem

in die Kritik gerät.

Einige Daten und Fakten verdeutlichen eine fatale

Entwicklung. Seit 1950 bis 2018 ist die Anzahl der

Auslandsreisen um über 50 Prozent gewachsen.

Mehr als 2,2 Millionen Deutsche sind jährlich auf

den Weltmeeren unterwegs mit der Folge, dass der

Kreuzfahrtmarkt in Deutschland im europäischen

Vergleich an der Spitze steht. Bei den Gesamtausgaben

für den Tourismus rangiert unser Land nach

China und den USA bereits auf dem dritten Platz

im Ranking. Klar – der Tourismus hat große Bedeutung

für die Weltwirtschaft. Immerhin entfallen

rund 10 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts

auf dieses Marktsegment.

Etliche besonders beliebte touristische Sehnsuchtsorte

stehen bereits vor dem Kollaps. Etwa

Bali, das im Müll erstickt. Oder Venedig, das unter

der Verschmutzung von Wasser und Luft leidet,

die durch die gigantischen Kreuzfahrtschiffe

verursacht wird. In der Hauptsaison legen bis zu

zehn dieser haushohen schwimmenden Riesen

täglich in der Lagunenstadt an und verpesten die

Umwelt durch das schwefelhaltige, ätzende

Schweröl, mit dem ihre Maschinen angetrieben

werden. 2019 wurde nun beschlossen, dass die

Schiffe außerhalb und nicht mehr in der Nähe des

historischen Zentrums vor Anker gehen sollen.

Doch bis dieser Plan umgesetzt ist, kann und wird

es noch dauern. Auch die Insel Mallorca, eines der

Lieblingsziele der Deutschen, hat Probleme. Da

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Eine außerordentliche Schadensbilanz

Die freie Natur am Urlaubsort

sollte nicht

darüber hinwegtäuschen,

dass die Anreise

in der Regel höchst

umweltbelastend ist.

Doch der wirtschaftliche Boom-Faktor hat auch

eine andere, weniger angenehme Seite. Wie eine

Studie der Universität Sydney ermittelte, ist der

Tourismus für acht Prozent der weltweiten CO2-

Emissionen verantwortlich. Ein WWF-Report untersuchte

die Abfallbelastung im Mittelmeer, die

in den Sommermonaten um ca. 40 Prozent ansteigt

– ausgelöst durch die über 350 Millionen

Touristen zwischen Spanien und Israel.

der Bergische Unternehmer 08 |20 37


SERIE PRIMA KLIMA!?

Wir tragen

Verantwortung

Umweltfreundlich unterwegs

Auf neuen Wegen erfolgreich zum Ziel. Diese

richtungsweisenden Tipps zeigen, wo’s langgeht.

• Außerhalb der Hauptsaison verreisen

Wer nicht Teil des naturzerstörenden Massentourismus

werden will, sollte seinen Urlaub

ein paar Wochen vor oder nach dem Mainstream

planen. Mit Preisvorteil und wesentlich

entspannteren Verhältnissen vor Ort.

• Es muss nicht die ganze Welt sein

Was ist gerade in bei Freunden und Bekannten?

Die Sozialen Medien verraten es. Viele

nehmen sich daran ein Beispiel, um auch dabei

zu sein. Low-Budget-Angebote und Billig-

Flüge bringen jeden in jeden Winkel der Welt.

Tausende Kilometer Entfernung spielen heute

keine Rolle mehr. Ungeachtet des riesigen

CO2-Ausstoßes. Viel besser wäre es, die Reise

auf näher gelegene Orte zu konzentrieren.

• Naturreservate respektieren

Hinter der Bezeichnung „Last Chance Tourism“

verbirgt sich die Absicht, bedrohte Orte zu besuchen,

bevor sie ganz verschwunden sind.

Ein folgenreicher Appell. Denn je mehr Leute

sich in die Arktis, auf einsame Inseln oder in

die Bergwelt aufmachen, desto gefährlicher

wird die Situation für Tiere, Umwelt und Klima

vor Ort. So zerstört beispielsweise die zunehmende

Erderwärmung die Lebengrundlage

zahlreicher Arten wie etwa Eisbären. Deshalb

ist es ein Gebot der Verantwortung gegenüber

unserer Umwelt, auf den Besuch solcher Biotope

zu verzichten.

• Mit gutem Gewissen auf der Schiene

Mit der Bahn fahren reduziert den Ausstoß

von Treibhausgasen. Eine Bahnreise erspart

dem Klima im Vergleich zum Auto rund zwei

Drittel CO2. Im Verhältnis zum Flugzeug sind

es sogar 75 Prozent, berichtet die Umweltorganisation

Nabu. Übrigens: Sogar Mallorca

wir Touristen Tag für Tag erhebliche Mengen an

Trinkwasser verbrauchen, bereitet die Wasserversorgung

zunehmend Schwierigkeiten. Der Bau

von weiteren Meerwasseraufbereitungsanlagen ist

aus ökologischer Sicht nicht sonderlich hilfreich:

Zuviel Energieverbrauch und zu viele Treibhausgas-Emissionen

in die Atmosphäre.

Und schließlich sei noch Prag erwähnt, ein Mekka

für Party-Touristen. Organisierte Kneipentouren,

billige Busfahrten, günstige Eintrittspreise in

Clubs und Stripplokale – das alles lockt Millionen

in die tschechische Hauptstadt, die seit 1992

UNESCO-Weltkulturerbe ist.

Spät, aber noch nicht zu spät

Also ist buchstäblich der Zug abgefahren, um

noch etwas zu ändern? 57 Prozent der Deutschen

sagen „Nein“ und planen, möglichst nachhaltig

ihre Ferienreise zu gestalten, wie die Forschungsgemeinschaft

Urlaub und Reisen herausfand. Die

Leuphana Universität in Lüneburg sieht den Prozentsatz

sogar bei 71 Punkten. Das lässt hoffen.

Doch wie funktioniert nachhaltiges Reisen eigentlich?

Zu Fuß lassen sich ferne Länder nur schlecht

erreichen und erkunden. Auch das Fahrrad als

Reisevehikel ist nicht jedermanns Sache. Trotzdem

muss niemand Verzicht üben und traurig zu

Hause bleiben. Denn es gelingt mit relativ wenig

Aufwand, auf die sanfte Tour Urlaub zu machen

und dabei Umwelt und Klima zu schonen.

Ein breites Spektrum von Möglichkeiten

Neben den genannten Aspekten gibt es noch zahlreiche

Dinge, die man tun kann, um den sanften

Tourismus zu unterstützen. Angefangen von der

Vermeidung von Verpackungsmüll über das respektvolle

Verhalten gegenüber den Menschen,

Tieren und der Kultur am Reiseziel bis zu simplen

Methoden zum Energiesparen. Einfach mal die

Klimaanlage ausschalten. Auch die Nachfrage

nach lokalen Speisen, Produkten und Dienstleistungen

hilft der regionalen Wirtschaft statt die

Gewinne der großen internationalen Hotelketten

zu maximieren. Denn eines ist klar: Ein nachhalti-

38 www.bvg-menzel.de


oder auch Griechenland sind bequem ohne

Flieger zu erreichen. Fernzüge und Fähren stehen

bereit und garantieren ebenfalls ein interessantes

Reiseerlebnis.

• Sauber unter Segeln kreuzen

Nach Berechnung des Nabu stößt ein Kreuzfahrtschiff

auf einer einzigen Seereise so viele

Schadstoffe aus wie fünf Millionen Autos, die

eine vergleichbare Strecke an Land zurücklegen.

Aus diesem Grund macht es Sinn, einen Segeltörn

zu buchen statt Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff

zu machen.

• Vor Ort mobil bleiben

Natürlich möchten Touristen das Land ihrer

Wahl gern entdecken. Möglichst komfortabel

und umweltverträglich. Das ist ein Mietwagen

keine gute Wahl. Eine sinnvolle Alternative:

Öffentliche Verkehrsmittel am Standort nutzen

oder gleich aufs Fahrrad umsteigen. Denn

so lernt man Land und Leute direkt und unverfälscht

kennen – und leistet dazu noch einen

Beitrag zum Umweltschutz.

• Nachhaltigkeit mit Brief und Siegel

Etliche Reiseveranstalter haben sich bereits

das Thema Umweltfreundlichkeit auf die Flagge

geschrieben. Eines der renommiertesten Gütesiegel

für sanften Tourismus ist das TourCert-

Zertifikat, das Nachhaltigkeit und Unternehmensverantwortung

im Tourismus auszeichnet.

Das Qualitätssymbol für Unterkünfte, Restaurants

und Reisedienstleister ist das Viabono-

Zeichen, das vom Umweltbundesamt ins Leben

gerufen wurde. Regelmäßig werden die angeschlossenen

Betriebe auf die Einhaltung der

Regeln hinsichtlich Wasser, Abfall, Energie, Klima

und Lebensmittel untersucht.

INDUSTRIEBAU

ger Tourismus ist in der Lage, auf vielfältige Weise

positive Zeichen zu setzen. Sei es ökologisch,

sozial, kulturell oder ökonomisch.

Welchen Einfluss ein reduzierter Tourismus auf

das Klima hat, zeigen die aktuellen Auswirkungen

der Corona-Krise. Dank zwangsreduzierter

Fernflüge, Ausgangsbeschränkungen und Grenzschließungen

bekommen Natur, Luft und Wasser

eine Erholungspause. Ein Gremium internationaler

Klimaforscher hat nun den stärksten CO2-Rückgang

seit 60 Jahren festgestellt. Demnach sanken

die globalen Emissionen zeitweise um bis zu 17

Prozent gegenüber den gewohnten Tageswerten

von 100 Millionen Tonnen Kohlendioxid. In

Deutschland lag der Ausstoß von CO2 im April sogar

um 26 Prozent niedriger als üblich. Auf das Gesamtjahr

bezogen, sagen die Experten Corona-bedingt

eine Minderung der weltweiten Emissionen

zwischen 4,2 und 7,5 Prozent voraus – je nachdem,

wie schnell die Maßnahmen gelockert werden.

KOMPETENZ

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Text: Brigitte Waldens

Fotos. Shutterstock

der Bergische Unternehmer 08 |20 39


FÜR SIE UNTERWEGS DIE KÜSTE VON MONET, RENOIR UND CEZANNE

Meerblick

mit Charme

Reisen in diesen Tagen ist nicht einfach. Corona hat bei zahlreichen Reiseplänen ordentlich dazwischen gef

land. Auch die Niederlande mit den Möglichkeiten zu Strand- und Aktivurlaub stehen wegen kurzer Anreis

schichte und zauberhaften Gärten bietet aber genauso die Normandie – Meerblick eingeschlossen. Und auc

40 www.bvg-menzel.de


Zwischen sechs und sieben Stunden Fahrzeit

mit dem Auto dauert es, bis man aus

dem Bergischen Land das Herz der Normandie

erreicht hat. Dabei empfehlenswert

die Fahrt über eine der imposantesten Brücken

Europas. Durch Belgien geht es bis nach Le

Havre und von dort über den 856 Meter langen

„Pont de Normandie“, die längste europäische

Schrägseilbrücke. Für die Fahrt über dieses architektonische

Meisterwerk wird zwar eine Mautgebühr

fällig, dafür wird man aber bei der Überquerung

der Seinemündung mit einem

fantastischen Blick belohnt. Da es ein ordentliches

Stück hoch geht, sollten sich Menschen mit

Höhenangst darauf einstellen oder dann doch

eine andere Route wählen. Im Süden der Brücke

stößt man sogleich auf das Künstler- und Hafenstädtchen

Honfleur – ein Pflichtbesuch für jeden

Normandie-Reisenden.

Malerisches Honfleur

Im 19. Jahrhundert wurde das malerisch gelegene

Honfleur im Departement Calvados zum Szene-

Treff künstlerischer Aktivitäten. Hier wurde Eugène

Boudin geboren, der Küstenlandschaften für

die Ewigkeit gemalt hat und dem in seiner Heimatstadt

ein Museum gewidmet ist. Aber auch andere

Künstler wie etwa Claude Monet, Pissarro,

Renoir und Paul Cézanne wussten die fantastische

Kulisse zu schätzen und trafen sich in der

„Ferme St-Siméon“, einem Bauernhof, der zu einer

der Geburtsstätten des Impressionismus wurde.

Heute können Reisende genau an diesem Ort

nächtigen und gut speisen, hat sich doch dort ein

stilvolles Hotel angesiedelt. Dem bedeutenden Ort

und dem Angebot entsprechend hat die Logis hier

natürlich den entsprechenden Preis. Ein Bummel

rund um den Hafen – das „alte Becken“ - mit sei-

unkt. Viele Menschen auch aus unserer Region entdecken daher Deutschland mal wieder neu als Urlaubse

hoch im Kurs. Einen erholsamen Urlaub in einer facettenreichen, grünen Landschaft mit viel Charme, Geh

hier der Vorteil: Der Weg an die Küste im Norden unserer französischen Nachbarn ist gar nicht weit.

der Bergische Unternehmer 08 |20 41


FÜR SIE UNTERWEGS DIE KÜSTE VON MONET, RENOIR UND CEZANNE

nen beiden historischen Türmen ist absolut empfehlenswert.

Von dort flaniert man durch zahlreiche

Gassen mit kleinen, feinen Geschäften und Ateliers.

Neben vielen anderen historischen Kirchen und weiteren

Gebäuden ist auch ein Besuch der Grenniers à

Sel empfehlenswert. Die aus Stein geschnitzten und

gefliesten Gebäude wurden geschickt in die Gegenwart

geführt und werden heute für kulturelle Veranstaltungen

und Ausstellungen der immer noch sehr

aktiven Kunstszene genutzt, die übrigens auch rund

um den Hafen immer wieder anzutreffen ist.

Von Mai bis Oktober

Zum Übernachten bietet die Normandie ein großes,

differenziertes Angebot. Es gibt Residenzen und Ferienparks

an der Küste oder in der Nähe beliebter und

sehenswerter Städte. Dort kann man gerade mit Kindern

den Strand-, Bade und Aktivurlaub und die Sightseeing-Trips

gut verbinden. Genauso gibt es in allen

Regionen Ferienhäuser und -wohnungen, häufig auch

angeschlossen an ein Hotel. Beides – Ferienpark und

Ferienwohnung – haben den aktuellen Vorteil, das

man in Corona-Zeiten die geltenden Abstandsregeln

gut und vielleicht besser als im Hotel-Urlaub einhalten

kann. Kleine, persönlich geführte Pensionen und

B&Bs runden das Angebot ab. Frankreich-Fans, die

Wert auf einen regelrechten Sommerurlaub mit Hitze,

wolkenlosem Himmel und Baden im lauwarmen

Meer bevorzugen, sollten lieber andere Landesteile

wie die Provence oder Côte d´Azur wählen. Wer

aber französisches Savoir vivre mit angenehmen

Temperaturen und wenig Niederschlag erleben will

und dann vielleicht auch noch historisch interessiert

ist, ist in der Normandie bestens aufgehoben. Eine

gute Reisezeit für die Region ist von Mai bis Oktober,

dann ist meistens schönes Wetter zu erwarten.

Städtetrips und Strandspaziergänge versprechen jedoch

genauso zu jeder anderen Jahreszeit einen

schönen Aufenthalt, nur sollte man sich mit wärmerer

und auch wetterfester Kleidung auch mal auf

kühlere Tage und Regenwetter einstellen.

Normannisches Fachwerk gepaart mit

Wohnkomfort

Dass vor mehr als tausend Jahren die Normannen

diesen Teil Nordwestfrankreichs besiedelten, ist

42 www.bvg-menzel.de


allerorten sichtbar. Davon zeugen geschichtsträchtige

Gebäude zuhauf, vor allem Festungen und

Burgen, die von Graben und Wall umgeben sind,

aber genauso Kathedralen und natürlich das für

diesen Landstrich bis heute prägende normannische

Fachwerk. Diese Bauweise wird bis heute kopiert,

auch viele Hotels halten diesem Stil die

Treue. Und es gibt auch Ferienhäuser in der Normandie,

die ihren Feriengästen eine Unterkunft

im original-normannischen Fachwerk oder Nachbauten,

gepaart mit modernem Wohnkomfort bieten.

Caen, die Stadt der Herzöge

Wer eine Zeitreise in die Vergangenheit unternehmen

will, sollte sich einen Besuch in der mittelalterlichen

Stadt Caen vornehmen, mit rund 105.000

Einwohnern die größte Stadt im Département Calvados

und die Stadt der Herzöge der Normandie.

Die Stadt Wilhelm des Eroberers wartet unter anderem

mit zwei majestätischen Abteien – die Abtei

der Männer und die Abtei der Frauen – und einem

trutzigen Schloss auf. Trotz der Bombardierung im

Juni 1944 wurde das architektonische Erbe bewahrt,

davon zeugen auch die romanische Kirche

Saint-Étienne und zahlreiche Patrizierhäuser. Wie

man es von einer solchen historischen Umgebung

erwarten kann, hat die Altstadt von Caen ein besonderes

Flair. Reichlich Gastronomie und viele

kleine Shops laden zum Verweilen ein. Dass die

Hauptstadt der Basse-Normandie eine Studentenstadt

ist, kommt der Atmosphäre natürlich ebenso

zugute.

Erinnerungen an den „D-Day“

Schlagen wir von hier den Bogen zu einem anderen

geschichtsträchtigen Ereignis von höchster

Bedeutung für die Region und ganz Europa. Von

Caen gut zu erreichen sind die Landungsstrände,

wo über 150.000 Soldaten am 6. Juni 1944 mit

dem D-Day die größte Militäroperation aller Zeiten

starteten. Die Strände mit den Codenamen

Sword, Juno, Gold, Omaha und Utah können von

Caen aus gut angefahren werden, auch als Radreise

eignet sich die Strecke. Moderne Museen,

Friedhöfe und Denkmäler erinnern bis heute an

Foto l. oben: Der Weg

über den Pont de Normandie

eröffnet einen

atemberaubenden Blick

über die Seine-Mündung.

Foto Mitte: Das typische

normannische Fachwerk

ist in der Normandie an

vielen Orten zu finden,

im Original oder als

Nachbau.

Foto r.: Malerisch ist der

Hafen von Honfleur gelegen

und von einer pittoresken

Altstadt umrandet.

der Bergische Unternehmer 08 |20 43


FÜR SIE UNTERWEGS DIE KÜSTE VON MONET, RENOIR UND CEZANNE

Imposant ragt die befestigte

Abtei hoch

oben auf dem Mont

Saint-Michel, der mit

seiner Bucht zum

Weltkulturerbe der

Unesco gehört.

die bewegende Geschichte und die großen Verluste

der alliierten Truppen. Hier wurde der Anfang

vom Ende des zweiten Weltkriegs eingeläutet, was

großes Leid mit unzähligen Opfern und betroffenen

Familien bedeutete.

Einen guten Überblick über die Ereignisse bietet

das Memorial von Caen, das den Beinamen „Museum

für den Frieden“ trägt und die Geschehnisse

des D-Day und die Befreiung Europas, eingebettet

in die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts,

erzählt.

Die Farben des Impressionismus

Ein anderes Thema: Unverzichtbar bei einem Besuch

in der Normandie ist eine Stippvisite im Garten

von Monet in Giverny, wo die Gäste ein farbenfrohes

Blütenmeer bewundern können. Der

Garten ist zweigeteilt, zum einen gibt es einen

Blumengarten mit Namen Clos Normand und

zum anderen einen japanisch anmutenden Wassergarten

auf der anderen Straßenseite. Nicht nur

Gartenfans werden an diesem farbenfrohen Stück

Natur ihre Freude haben, dort erschließt sich von

selbst, welche Inspiration der bedeutende Impressionist

auf diesem Fleckchen Erde fand.

Côte Fleurie, Pferdesport und Mont

Saint-Michel

Wie Perlen an einer Schnur reihen sich die Seebäder

wie Deauville, Trouville-sur-Mer, Houlgate

oder Cabour an der so genannten Blumenküste

der Normandie auf. Belle-Époque-Villen,

Strandpromenaden und Fischmärkte geben dem

Landstrich seinen maritimen Charakter. Dabei

ist jedes Bad einzigartig. Mondän mit einem der

berühmtesten Strandabschnitte Europas kommt

zum Beispiel Deauville daher. Die kleinen

Strandkabinen tragen die Namen großer Hollywood-Stars,

die die Stadt an der Côte Fleurie

während des amerikanischen Filmfestival in der

Vergangenheit besucht haben. Ohne Zweifel:

Deauville ist ein teures Pflaster, wo kaum eine

44 www.bvg-menzel.de


Luxusmarke der Welt nicht ihre Handtaschen,

Schuhe, Schals etc. offeriert. Auch wer Golf- und

Pferdesport liebt, kommt hier auf seine Kosten.

Die 1864 eröffnete Galopprennbahn gehört heute

zu den bedeutendsten Anlagen Frankreichs.

Deauville-La Touques ist 75 Hektar groß und

verfügt über 20 Bahnen, drei Polo-Plätze und

mindestens 300 Pferde und ist damit eine der

größten Reitsportanlagen Europas. Zu allen Jahreszeiten

finden hier Groß-Ereignisse statt. Ein

Besuch lohnt sich allenthalben schon wegen des

historischen Ambientes.

Nicht unerwähnt bleiben darf bei einem Reisetipp

zur Normandie der berühmte, an der Grenze

zur Bretagne gelegene Mont Saint-Michel mit

seiner Bucht, die zum Weltkulturerbe der

UNESCO gehört. Die auf dem Berg thronende

befestigte Abtei ist ein Touristenmagnet der Normandie

schlechthin und wird in jedem Jahr von

über zwei Millionen Menschen besucht.

Gute Vorbereitung

Zweifelsohne lassen sich über die Vorzüge der

Normandie Bücher schreiben, in diesem Reisetipp

finden einige besonders schöne Ziele Erwähnung,

die der Autorin als eindrucksvoll in Erinnerung

geblieben sind, inklusive der kulinarischen Genüsse

mit dem echten Camenbert, Calvados und feinster

Chocolaterie. Grundsätzlich bietet dieser Teil

Frankreichs gute Voraussetzungen für einen gelungenen

Urlaub, sei es, wenn man ihn für sportliche

Aktivitäten, zum Sightseeing oder zur Erholung

an feinen weißen Sandstränden nutzen will.

In Corona-Zeiten sollte man sich wie überall vor

Reiseantritt über die aktuelle Infektionslage informieren

und sich auf die behördlichen Anordnungen

vorbereiten. Das gilt für den Hotelaufenthalt

genauso wie für den Besuch von Museen.

Text: Stefanie Bona

Fotos: Shutterstock

Die berühmten Seerosen

im Garten von Monet

in Giverny (Foto

Mitte).

Caen ist die größte

Stadt im Departement

Calvados und wird wegen

seiner historischen

Substanz gerne als

„Stadt der Herzöge“ bezeichnet

(Foto r.)

der Bergische Unternehmer 08 |20 45


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Frankfurt am Main

(Amtsgericht Frankfurt am Main HRB

113217), mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Der Sitz ist von Frankfurt am Main

(bisher Amtsgericht Frankfurt am

Main, HRA 50313) nach Wuppertal

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06.05.2020. Geschäftsanschrift:

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sowie die Bildung von Kooperationen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer: Kiene,

Marco, Kronberg, *17.03.1971;

Dr. Knoll, Sebastian, Frankfurt,

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15.07.2020 HRB 30888: bitmex

GmbH, Erkrath, Lindenstraße 24,

40699 Erkrath. Gesellschaft mit

beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 14.11.2016 Die

Gesellschafterversammlung vom

02.07.2020 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Abs.

2 (Firma und Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Düsseldorf (bisher

Amtsgericht Düsseldorf HRB

79601) nach Erkrath beschlossen.

Geschäftsanschrift: Lindenstraße

24, 40699 Erkrath. Gegenstand: Die

Erbringung von Dienstleistungen

auf den Gebieten Internet Lösungen,

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Beratung und allen damit zusammenhängenden

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25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Gilles, Andreas, Düsseldorf,

*29.09.1962, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

16.07.2020 HRB 30892: Wera Tool

Rebels GmbH, Wuppertal, Korzerter

Str. 21-25, 42349 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 07.07.2020.

Geschäftsanschrift: Korzerter Str.

21-25, 42349 Wuppertal. Gegenstand:

Der Handel (insbesondere

Online Handel) mit Werkzeugen sowie

weiteren wechselnden Produkten

und Dienstleistungen. Das Erbringen

von Online-Marketing- und

E-commerce-Dienstleistungen, der

Aufbau und Betrieb von Internet-

Portalen und Online-Shops sowie

alle damit einhergehenden Tätigkeiten.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Strauch, Martin, Wuppertal,

*03.11.1963. Gesamtprokura

gemeinsam mit einem Geschäftsführer

oder einem anderen Prokuristen:

Reif, Jürgen, Wuppertal, *30.12.1959.

17.07.2020 HRB 30894: ATEX Wohnbau

GmbH, Wuppertal, Arrenberger

Straße 23, 42117 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

09.07.2020. Geschäftsanschrift:

Arrenberger Straße 23, 42117 Wuppertal.

Gegenstand: - schlüsselfertige

Errichtung von Bauwerken

- Vermittlung von Grundstücken einschließlich

der Prüfung des Grundstücks

auf dessen Geeignetheit für

das Bauvorhaben - Baureifmachung

von Grundstücken - Projektentwicklung

und Entwicklung von Bau- und

Nutzungskonzepten einschließlich

Planungsphase - Projektsteuerung

- Baubetreuung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Tanyeri, Erkan, Wuppertal,

*19.02.1987, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

17.07.2020 HRB 30893: KPR Immobilien

UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Gutenbergstr. 37, 42117

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 10.06.2020. Geschäftsanschrift:

Gutenbergstr. 37, 42117

Wuppertal. Gegenstand: Der Erwerb,

der Verkauf, das Halten und

Verwalten von Immobilien aller Art.

Stammkapital: 3.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Biesenbach, Jens Oliver

Pascal, Wuppertal, *10.12.1983;

Hilbig, Katharina, Wuppertal,

*19.03.1990; Leuering, Robin, Wuppertal,

*24.01.1989, jeweils mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.07.2020 HRB 30895: Ratz Aqua &

Polymer Technik GmbH, Remscheid,

Karlstr. 12, 42897 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

08.01.2020 Die Gesellschafterversammlung

vom 27.05.2020 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 (Firma, Sitz), § 2 (Gegenstand

des Unternehmens) und § 3

(Stammkapital, Geschäftsanteile)

und mit ihr die Sitzverlegung von

Hamburg (bisher Amtsgericht Hamburg

HRB 161760) nach Remscheid

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Karlstr. 12, 42897 Remscheid. Gegenstand:

die Herstellung, der Vertrieb,

die Planung und der Bau von

Wasseraufbereitungsanlagen und

alle damit zusammenhängenden Geschäfte.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Nicht mehr Geschäftsführer:

Lovens-Tödter, Corinna, Hamburg,

*02.07.1971. Geschäftsführer:

Pechura, André, Köln, *21.06.1982,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

20.07.2020 HRB 30898: ML Holding

Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Theodor-

Heuss-Straße 7, 42109 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

16.06.2020. Geschäftsanschrift:

Theodor-Heuss-Straße 7, 42109

Wuppertal. Gegenstand: Die Übernahme

und Verwaltung von Beteiligungen

aller Art, Übernahme von

Geschäftsführungsaufgaben sowie

die Erbringung von Finanz- und

Dienstleistungen aller Art. Ausgenommen

sind Dienstleistungen, die

nach § 32 Abs. 1 i.V.m. § 1 KWG

erlaubnispflichtig sind. Stammkapital:

500,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Moreno Leon, Dario,

Wuppertal, *29.10.1987, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

21.07.2020 HRB 30901: Ziigo GmbH,

Wuppertal, Essener Str. 70b, 42327

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.06.2020. Geschäftsanschrift:

Essener Str. 70b, 42327

Wuppertal. Gegenstand: Im- und

Export, Groß- und Einzel-, sowie

Onlinehandel mit Waren aller Art,

insbesondere Haushaltswaren, Sanitärwaren,

Werkzeugen, Eisen,

Holzwaren, Möbeln und Elektrowaren

sowie Logistik. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kizay, Yücel, Wuppertal,

*01.08.1968, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

22.07.2020 HRB 30903: Sportstain

UG (haftungsbeschränkt), Wülfrath,

Heidestraße 35, 42489 Wülfrath.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

24.06.2020. Geschäftsanschrift:

Heidestraße 35, 42489 Wülfrath.

Gegenstand: Die Konzeptberatung

und Übernahme von Marketingservices

für Physiotherapieanbieter,

Rehazentren sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen

und artverwandte

Anbieter im In- und Ausland, der

Handel mit Gesundheitsprodukten

im In- und Ausland, insbesondere

Sport-, Physio- und Rehabilitationsartikeln

sowie Einrichtungs- und

Ausrüstungsmaterialien für Anbieter

und sämtliche artverwandte Tätigkeiten.

Stammkapital: 5.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Weber, Florian,

Krefeld, *21.06.1967, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

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23.07.2020 HRB 30908: Vogel Verwaltungs

GmbH, Solingen, Nettelbeckstraße

16 a, 42653 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

07.12.2018 Die Gesellschafterversammlung

vom 20.05.2020 hat die

Änderung des Gesellschaftsvertrages

in § 1 Ziffer 1. und 2. (Firma, Sitz),

§ 3 (Gegenstand des Unternehmens)

und § 4 (Stammkapital und Stammeinlage)

und mit ihr die Änderung

der Firma und die Sitzverlegung

von Vreden (bisher Amtsgericht

Coesfeld HRB 17887) nach Solingen

beschlossen. Geschäftsanschrift:

Nettelbeckstraße 16 a, 42653 Solingen.

Gegenstand: Der Erwerb und

die Verwaltung von Beteiligungen

an Handelsgesellschaften sowie die

Übernahme der persönlichen Haftung

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insbesondere die Übernahme

der Position als persönlich haftende

Gesellschafterin an der 2Protection

GmbH & Co. KG mit Sitz in Solingen.

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einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Vogel, Torsten,

Solingen, *07.10.1979, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

23.07.2020 HRB 30906: Promakon

Enterprise UG (haftungsbeschränkt),

Heiligenhaus, Tüschener Straße 17,

42579 Heiligenhaus. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.05.2020. Geschäftsanschrift:

Tüschener Straße

17, 42579 Heiligenhaus. Gegenstand:

Anlagenbau einschließlich Wartung

und Instandhaltung im Bereich Sondergase.

Stammkapital: 300,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Schmitz,

Carolina, Heiligenhaus, *10.01.1995,

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

21, 42103 Wuppertal. Gegenstand:

IT-Dienstleistungen, schwerpunktmäßig

im B2B-Bereich. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Halimi, Artan, Wuppertal,

*14.01.1997, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

pertal, Konradswüste 15, 42289

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.07.2020. Geschäftsanschrift:

Konradswüste 15, 42289

Wuppertal. Gegenstand: Der Erwerb

und der Verkauf von bebauten und

unbebauten Grundstücken, die

Bebauung von Grundstücken mit

Wohn- und Gewerbeimmobilien, die

Verwaltung von eigenen Immobilien

und sonstigem eigenen Vermögen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

Feuerbachstraße 12a, 42719 Solingen.

Gegenstand: Die Entwicklung,

Konstruktion, Vermarktung und

Realisierung von Automatisierungsund

Digitalisierungslösungen sowie

die Erbringung von Beratungs- und

Engineeringdienstleistungen und

hiermit verbundener Warenleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Demtröder, Jörg,

Solingen, *25.07.1968, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

30.07.2020 HRB 30923: Meißner

& Schulten Haushaltshilfe UG

(haftungsbeschränkt), Wuppertal,

Wichlinghauser Straße 114, 42277

Wuppertal. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 11.05.2020. Geschäftsanschrift:

Wichlinghauser Straße

114, 42277 Wuppertal. Gegenstand:

Die Erbringung und Vermittlung

24.07.2020 HRB 30911: Jan Thiel

von Entlastungsleistungen, Hilfe

Invest UG (haftungsbeschränkt),

im Haushalt sowie Betreuung im

Haan, Am Sandbach 17, 42781 Haan.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Alltag für Senioren, schwangere,

behinderte oder andere pflege-

Gesellschaftsvertrag vom

bedürftige Menschen. Stamm-

03.04.2020. Geschäftsanschrift: Am

Sandbach 17, 42781 Haan. Gegen-rosenlöchestand: 28.07.2020HRB anzeige 90x60 zeichenwege.indd 30917: GESA Ver-

2 zwei Geschäftsführer oder 03.02.20 durch 17:52

kapital: 300,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Gegenstand des Unternehtriebs

UG (haftungsbeschränkt), einen Geschäftsführer gemeinsam Geschäftsführer bestellt, so ver-

mens ist die Beratung sowie der Remscheid, Ziegelstraße 32, 42859 mit einem Prokuristen vertreten. tritt er die Gesellschaft allein. Sind

Erwerb oder die Gründung, das Halten

Remscheid. Gesellschaft mit be-

Geschäftsführer: Friedrich, Ernst- mehrere Geschäftsführer bestellt,

sowie Verwalten, Verwerten und schränkter Haftung. Gesellschafts-

Joachim, Wuppertal, *16.05.1955, so wird die Gesellschaft durch

die Veräußerung von Beteiligungen

und Vermögensanlagen aller Art,

im eigenen Namen und auf eigene

Rechnung, nicht als Dienstleistung

für Dritte, sowie damit verbundene

vertrag vom 12.06.2020. Geschäftsanschrift:

Ziegelstraße 32, 42859

Remscheid. Gegenstand: Der Handel

mit Hygieneartikeln, Desinfektionsmitteln,

Spirituosen, Getränken

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelproku-

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Schulten, David,

Wuppertal, *13.09.1991, einzelver-

Geschäfte, soweit hierfür keine und Vermittlung (Provisionsgera

mit der Befugnis im Namen der tretungsberechtigt mit der Befugnis

behördliche Genehmigung erforderlich

ist. Stammkapital: 350,00 EUR.

schäfte) für IT-Lösungen. Stammkapital:

1.000,00 EUR. Allgemeine

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

Allgemeine Vertretungsregelung: Vertretungsregelung: Ist nur ein Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen:

eines Dritten Rechtsgeschäfte

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind Hauck, Michael Walter, Haan,

*11.01.1970; Wehrbein, Rüdiger, Wuppertal,

abzuschließen.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen *16.04.1965.

29.07.2020 HRB 30922: ENILUTION

31.07.2020 HRB 30926: Ohligser

Metallbau UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Mittelgönrather Straße 15,

Geschäftsführer: Thiel, Jan Geschäftsführer gemeinsam mit GmbH Engineering + Automation So-

42655 Solingen. Gesellschaft mit be-

Henning, Haan, *13.03.1975, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Di Corrado, Gessica,

lutions, Solingen, Feuerbachstraße

12a, 42719 Solingen. Gesellschaft

schränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 19.05.2020. Geschäftsanschrift:

mit sich im eigenen Namen oder als Remscheid, *09.11.1988; Sieben, mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

Mittelgönrather Straße 15,

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

Sandra, Remscheid, *04.09.1970,

vom 20.09.2017 Die 42655 Solingen. Gegenstand: Die in-

abzuschließen.

jeweils mit der Befugnis im Na-

Gesellschafterversammlung vom dividuelle Metallverarbeitung nach

27.07.2020 HRB 30913: AHGV GmbH,

men der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

12.05.2020 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

Kundenwunsch sowie die Montage

von Toren, Blechverarbeitung, Bau-

Wuppertal, Laurentiusstraße 21, eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

(2) (Firma, Sitz, Geschäftsjahr) schlosserei sowie insgesamt das

42103 Wuppertal. Gesellschaft

und mit ihr die Sitzverlegung von gesamte Spektrum der Metallverar-

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 20.07.2020. Geschäftsanschrift:

28.07.2020 HRB 30915: Friedrich

Hilden (bisher Amtsgericht Düsseldorf

HRB 82309) nach Solingen

beitung. Stammkapital: 500,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

Laurentiusstraße Baupartner Ratingen GmbH, Wup-

beschlossen. Geschäftsanschrift: nur ein Geschäftsführer bestellt,

so

48 www.bvg-menzel.de


Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

Adresse www.insolvenzenbekanntmachungen.de

zeitnah aktuelle

Insolvenzverfahren.

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Breidenbach,

Jannik, Solingen, *02.10.1990,

mit der Befugnis im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

31.07.2020 HRB 30925: Sophia HS

Holding GmbH, Erkrath, Gerberstraße

10c, 40699 Erkrath. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.03.2020

mit Änderung vom 17.07.2020. Geschäftsanschrift:

Gerberstraße 10c,

40699 Erkrath. Gegenstand: Die

Verwaltung eigenen Vermögens,

insbesondere die Beteiligung als

persönlich haftende geschäftsführende

Gesellschafterin an der Agile

HMS GmbH & Co. KG mit Sitz in Erkrath.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Darwin, William

Morgan, Carthage 28327, Moore

County, North Carolina / Vereinigte

Staaten, *26.06.1964; Dr. Hilgenfeld,

Rainer, Erkrath, *12.12.1962, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

31.07.2020 HRB 30928: Common

Consult UG (haftungsbeschränkt),

Haan, Zur Pumpstation 1, 42781

Haan. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

12.05.2020. Geschäftsanschrift: Zur

Pumpstation 1, 42781 Haan. Gegenstand:

Die Planung, der Vertrieb und

der Handel mit innovativen Heizsystemen,

der Erwerb von Patenten und

Unternehmensbeteiligungen sowie

die Erbringung von technischen und

wirtschaftlichen Beratungsleistungen

im Bereich Hoch-, Industriebau

sowie im kommunalen wie gewerblichen

Quartiers- und Siedlungsbau.

Stammkapital: 1.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur

ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

triebnahme und Diagnose von smart

Home- und Gebäudelösungen mit

KNX, c) Errichten von Zähleranlagen,

d) Planung, Auswahl, Montage,

Anbindung und Inbetriebnahme von

IP-Kameras unter Einhaltung rechtlicher

Vorgaben, e) Dämpfungs- und

OTDR-Messungen, Auswertung, Interpretation

und Dokumentation

von Messkurven und Ereignissen,

f) Kat 7-Messungen, g) Glasfaserspleiß-

und Messtechnik sowie Verlegung

von Glasfaserkabel, h) Trockenbau-

und Renovierungsarbeiten,

i) Durchführung von Kehrbohrungen,

j) Verleih von Mess- und Spleißgeräten,

k) An- und Verkauf von Immobilien.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

educate.nrw

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dube, Kerstin Anja,

Haan, *12.03.1970, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

03.08.2020 HRB 30932: AS Elektro

GmbH, Wuppertal, Futterstraße

3, 42287 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.06.2020.

Geschäftsanschrift: Futterstraße

3, 42287 Wuppertal. Gegenstand:

a) Kabelverlegung im Hochbau mit

Anschlüssen, b) Entwerfen, Inbenur

ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Kostadinoski, Oliver,

Wuppertal, *11.04.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.08.2020 HRB 30930: PAM Immobilien

Vermögensverwaltung GmbH,

Solingen, Schulstraße 35, 42653 Solingen.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 27.07.2020. Geschäftsanschrift:

Schulstraße 35, 42653 Solingen. Gegenstand:

Der Erwerb, die Veräußerung

und das Verwalten von Grundstücken

und Immobilien sowie von

eigenen Vermögensgegenständen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Schwarz, Martin,

Solingen, *05.06.1981, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im

Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

04.08.2020 HRB 30938: Kloop

GmbH, Mettmann, Rotkäppchenweg

6, 40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 31.07.2020.

Geschäftsanschrift: Rotkäppchenweg

6, 40822 Mettmann. Gegenstand:

Der Handel mit Waren aller

Art, insbesondere von Textilien

und Kinderbekleidung. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer

gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Klima, Cerille Marie,

Mettmann, *04.06.1982, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

der Bergische Unternehmer 08 |20 49


VORSCHAU

Im September 2020

IMPRESSUM

Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

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