Gemeindemitteilung Kirchanschöring 2020-4

boandl
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An alle Haushalte

2020, Ausgabe IV

Gemeindemitteilung

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seit Mai ist das neue Gemeinderatsgremium nun im Amt und hat

seine Arbeit aufgenommen. Es ist erfreulich, dass sachbezogenes

und lösungsorientiertes Arbeiten sofort wieder in den Alltag des Gemeinderats

eingezogen sind. Arbeiten jenseits von Parteigrenzen,

orientiert am Wohl der Gemeinde, ist auch in diesem Gremium wieder

spürbar der Maßstab allen Handelns.

Die Bürgerinnen und Bürger haben ein junges Gremium gewählt,

deren Mitglieder sich auch außerhalb der Sitzungen gut verstehen.

Gerade diese zwischenmenschliche Ebene ist ein entscheidender

Faktor für ein erfolgreiches Arbeiten in einem Gremium, in dem es

immer unterschiedliche Lösungsansätze geben wird. Das ist auch

gut so! Denn nur in der Diskussion und in der Abwägung verschiedener

Sichtweisen kann die beste Lösung gefunden werden.

Schon jetzt ist erkennbar, dass eine konstruktive und teamorientierte Kultur des Miteinanders das

Handeln des Gemeinderats in den nächsten sechs Jahren bestimmen wird. Bei den großen Herausforderungen,

die anstehen, ist dies eine wichtige Basis für eine erfolgreiche Arbeit für unsere

Gemeinde!

Für diese Offenheit und den guten Start in die Gremienarbeit bedanke ich mich auch persönlich

und wünsche allen viel Spaß bei unserer Arbeit zum Wohl unserer Gemeinde und unserer Mitbürgerinnen

und Mitbürger!

Euer Bürgermeister


Wichtige Anschriften, Öffnungszeiten und Telefonnummern

Gemeindeverwaltung Kirchanschöring

Rathausplatz 2, 83417 Kirchanschöring

www.kirchanschoering.info

Öffnungszeiten:

Montag - Mittwoch, Freitag: 8:00-12:00 Uhr

Donnerstag: 9:00-12:00 Uhr & 14:00-18:00 Uhr

Zentrale/Vermittlung

Telefon: 08685 / 77 939 - 0 / Telefax: 08685 / 77 939 - 30

gemeinde@kirchanschoering.de

1. Bürgermeister

Hans-Jörg Birner

Tel.: 08685 / 77 939 - 10

buergermeister@kirchanschoering.de

Geschäftsleitung & Kämmerei

Sabine Strohhammer

Tel.: 08685 / 77 939 - 15

strohhammer-sabine@kirchanschoering.de

Fachbereichsleitung für Ordnungsamt, Abwasser,

Kultur & Soziales, Personal

Ramona Aicher

aicher-ramona@kirchanschoering.de

Tel.: 08685 / 77 939 - 21

Bautechnik

Josef Parzinger

Tel.: 08685 / 77 939 - 27

parzinger-josef@kirchanschoering.de

Bauamt

Margot Aicher

Tel.: 08685 / 77 939 - 12

aicher-margot@kirchanschoering.de

Mo., Di., Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr / Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Vorzimmer Bürgermeister

Kindergarten- und Krippenbeiträge, Kanalgebühren

Sophia Reitschuh

Tel.: 08685 / 77 939 - 14

reitschuh-sophia@kirchanschoering.de

Mo - Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr

Einwohnermeldeamt

Sabine Inneberger & Theresa Aicher

Tel.: 08685 / 77 939 - 17 ( Sabine Inneberger)

Tel.: 08685 / 77 939 - 19 (Theresa Aicher)

ewo@kirchanschoering.de

Sozialwesen

Michaela Stockhammer

Tel.: 08685 / 77 939 - 18

stockhammer@kirchanschoering.de

Mo., Di., Mi.: 8:00 - 12:00 Uhr, Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Aufgrund der derzeitigen Situation sind die

Öffnungszeiten momentan nicht vorhersehbar.

Bitte beachten Sie die Hinweise

der einzelnen Einrichtungen.

Kassenwesen

Irene Prechtl

Tel.: 08685 / 77 939 - 28

kasse@kirchanschoering.de

Martina Waldherr

Tel.: 08685 / 77 939 - 16

waldherr-martina@kirchanschoering.de

Personalsachbearbeitung

Michaela Palliardi

Tel.: 08685 / 77 939 - 13

palliardi-michaela@kirchanschoering.de

Mo., Di., Mi.: 8:00 - 12:00 Uhr

Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Gemeindemitteilung

Petra Obermeier

gemeindeanzeiger@gmx.de

Sozialbüro

Anja Straßer

Öffnungszeiten

Mo., Di., Mi., Fr.: 08:00 - 12:00 Uhr

Do.: 9:00 - 12:00 Uhr und nach Vereinbarung

Telefon: 08685 / 77 939 - 26 / Telefax: 08685 / 77 939 - 30

sozialbuero@kirchanschoering.de

Postfiliale

Nicole Meinelt, Anneliese Kleinwötzl & Hubert Franken

Öffnungszeiten

Mo. - Fr.: 9:00 - 12:00 Uhr / Sa: 9:00 - 11:00 Uhr

Tel.: 08685 / 77 939 -11

Tourist-Information und VHS

Nicole Meinelt

Öffnungszeiten

Mo., Di, Mi, Fr.: 8:00 - 12:00 Uhr, Do.: 9:00 - 12:00 Uhr

Tel.: 08685 / 77 939 - 11

meinelt-nicole@kirchanschoering.de

G‘wandladen - der Kleidermarkt für Jedermann

Öffnungszeiten

Di.: 14:30 -16:30 Uhr, Do.: 10:00 - 12:00 Uhr

Sa.: 10:00 - 12:00 Uhr

Wertstoffhof

Öffnungszeiten

Di., Fr.: 15:00 -18:00 Uhr / Sa.: 8:00-12:00 Uhr

Gemeindebücherei St. Michael

Öffnungszeiten

Di.: 16:00 - 18:30 Uhr, Do.: 10:00 - 11:00 Uhr

So.: 9:30 - 10:30 Uhr

Tel.: 08685 / 77 86 363

buecherei.kirchanschoering@gmail.com

Abgabe für die nächste Ausgabe:

5. Oktober 2020

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Der Bürgermeister informiert

Geothermie Rupertiwinkel

Am zukünftigen Bohrplatz gehen die vorbereitenden Arbeiten voran. Mittlerweile ist die Erschließung (Straße,

Wasser, Abwasser, ...) vom Betreiber in enger Absprache mit der Kommune errichtet worden. Ebenso wurden

die Gründungen für das zukünftige Fundament erstellt.

Ein wichtiger Schritt war der Einbau der Schutzrohre zur Grundwassersicherung. Vor Errichtung des Bohrplatzes

werden Standrohre aus Stahl zur Abtrennung der Bohrung und zum Schutz der jeweiligen Grundwasserhorizonte

abgeteuft und je Standrohr ein Bohrkeller betoniert. Bei dem Kirchanschöringer Standort wurden 30“ (76,2

cm) - Standrohre bis auf eine Tiefe von 35 Meter abgeteuft. Dort befindet sich die dichtende Bodenschicht.

Die eigentliche Geothermiebohrung findet nun im Schutz dieses Rohres statt.

Bis Oktober soll der eigentliche Bohrplatz mit allen notwendigen Nebenanlagen errichtet werden. Danach

kann die Bohranlage geliefert werden und die Bohrung beginnen.

Parallel dazu läuft das Bauleitverfahren für den Bau der Kraftwerksanlage, die nach einer erfolgreichen Bohrung

erstellt werden soll. Auch hier gilt es wieder die Belange der Kommune und der Bürgerinnen und Bürger

entsprechend abzubilden. Durch das gewählte Verfahren ist dies bestmöglich umsetzbar. So konnten bereits

intensive Abstimmungsgespräche mit den Vertretern des Naturschutzes geführt werden, bei denen für alle

Seiten umsetzbare und akzeptable Lösungen gefunden wurden.

Mit dieser offenen Kommunikation gegenüber allen Beteiligten wollen wir ein Projekt voranbringen, das aufzeigt,

dass es durchaus möglich ist, die verschiedenen Belange miteinander in Einklang zu bringen. Dazu ist

jedoch Gesprächsbereitschaft und Offenheit von allen Beteiligten notwendig. Diese konstruktive Bereitschaft

ist bei diesem Projekt spürbar und entsprechend haben auch die bisherigen Ergebnisse des Abstimmungsprozesses

eine gute Qualität.

Erste Ergebnisse der eigentlichen geothermalen Bohrung (Bohrloch 1) sollten gegen Ostern 2021 vorliegen.

Corona und Kommune

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind

selbstverständlich auch in unserer Gemeinde und

unserem gesellschaftlichen Leben vor Ort zu spüren.

Ich denke hier in diesen Tagen vor allem an unsere

Feierlichkeiten und Feste im Sommer, die wir alle

schmerzlich vermissen. Das große Fest der Blaskapelle

wäre der Höhepunkt des Gemeindelebens in

diesem Jahr geworden.

Umso wichtiger ist es, die Möglichkeiten, die sich

nun Schritt für Schritt wieder eröffnen, zu nutzen.

Es wird Zug um Zug wieder kulturelle und gesellschaftliche

Angebote geben können. Bitte unterstützen

Sie unsere Vereine und Kulturschaffenden

wo immer es geht. Besonders jetzt, wenn uns die

gewohnten Angebote nicht mehr zur Verfügung

stehen, erkennen wir nochmals umso mehr den

Wert der Arbeit unserer Vereine und Kulturschaffenden.

Nehmen wir also die neuen Angebote an und

halten wir uns an die Regeln, die uns die Hygienekonzepte

der Veranstalter vorgeben. Gemeinsam

werden wir den Weg durch diese Zeit schaffen,

und dann mit umso mehr Freude und Begeisterung

unser gesellschaftliches und kulturelles Leben genießen.

Doch auch andere Infrastruktur vor Ort wird nun als

wichtig und besonders hilfreich erkannt.

Die Geschäfte, Läden und Wirtschaften in der

Region sind für die Zukunft wichtig.

Es ist erschreckend zu hören, dass Amazon im letzten

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Der Bürgermeister informiert

Quartal den Umsatz um 28 % hat steigern können.

Dies soll nicht als Anstoß zu einer Neiddiskussion

verstanden werden. Aber diese 28 % mehr bei

Amazon sind auf der anderen Seite ein Weniger für

Händler und Geschäfte vor Ort.

Es ist nachzuvollziehen, dass vieles im Lockdown

nicht vor Ort zu erwerben war. Aber jetzt müssen

wir uns wieder auf unsere Region, auf unsere Partner

vor Ort konzentrieren. Jeder Euro, der auf dem

Online-Weg an große Versandplattformen ausgegeben

wird, fehlt an Wertschöpfung vor Ort und

fehlt den Betrieben und Geschäften vor Ort um

überleben zu können.

Diese Betriebe sichern aber unsere Nahversorgung,

stellen Ausbildungsplätze zur Verfügung, versorgen

uns auch mit Gütern aus der Region und sind wichtige

soziale Pfeiler für unser gesamtgesellschaftliches

Fundament.

Es bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen,

was er in welcher Form einkauft. Aber ich bitte

Sie alle, vor dem nächsten Einkauf per Mausklick

zu überlegen, ob der Einkauf nicht auch vor Ort

möglich ist. Vielleicht nicht so bequem wie auf der

Wohnzimmercouch - aber sicher nicht verbunden

mit einem netten Gespräch und einer kompetenten

Beratung vor Ort.

Nehmen wir die aktuelle Situation zum Anlass unser

Denken und Handeln zu überprüfen. Regionalität

und gemeinschaftliche Verantwortung können

Spaß machen und bringen einen echten Mehrwert

für unsere Region. Mit unserem Einkaufsverhalten

können wir eine positive Spirale in Gang setzen.

Wenn mehr regionale Nachfrage einsetzt, werden

auch mehr Angebote entstehen.

Nutzen wir die aktuelle Situation auch als Chance

für unsere Entwicklung vor Ort - geprägt von Gemeinwohl

und einem positiven Signal für unsere

Zukunft!

Sollten Sie Ideen für eine Verbesserung der Angebote

vor Ort haben oder selbst aktiv werden wollen,

scheuen Sie sich nicht mit uns Kontakt aufzunehmen.

Gemeinsam werden wir nach Wegen

suchen, um neue Ideen umsetzen zu können!

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Der Bürgermeister informiert

Peter Schuster verabschiedet sich in den Ruhestand

Mit Geschäftsleiter Peter Schuster verabschiedet sich ein Urgestein

der Kirchanschöringer Verwaltung in den Ruhestand. Seit 1981 war

er in der Verwaltung der Gemeinde Kirchanschöring tätig. So manches

aktive Mitglied des aktuellen Gemeinderats war damals noch

nicht einmal geboren.

Bis 2012 kümmerte er sich als Kämmerer dabei um die kommunalen

Finanzen und übernahm im Jahr 2012 die Geschäftsleitung. Neben

den acht verschiedenen Gemeinderatsgremien konnte er mit vier

verschiedenen Bürgermeistern zusammenarbeiten: Bis 1984 Gerhard

Daiss; danach bis 2002 Hans Straßer; diesem folgte Albert Reiter

und seit 2008 nun Hans-Jörg Birner.

In diesen fast 40 Jahren erlebte und gestaltete Peter Schuster unsere Kommune mit. Er begleitete viele Entwicklungen

und gab Anstöße für eine Kommunalpolitik, die derzeit als beispielhaft in Bayern gilt.

Peter Schuster war ein wichtiger Ansprechpartner, als in den 80er-Jahren die Bürgerbeteiligung mit Bürgermeister

Hans Straßer Einzug in die kommunalpolitische Arbeit fand, und war auch später neuem Denken und

der Arbeit mit den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber aufgeschlossen.

Erfolgreich kann Kommunalpolitik nur sein, wenn die Vorgaben aus dem Gemeinderat und die Ideen des

Bürgermeisters Rückhalt in der Verwaltung und vor allem in der Führungsebene haben. Diesen Rückhalt lieferte

Peter Schuster und unterstützte die Entwicklung zusätzlich mit neuen Ideen und Denkanstößen.

So geht die bundesweit beachtete Gemeinwohlbilanz der Gemeinde Kirchanschöring auf eine Idee von

Peter Schuster zurück, als er bei einem Verwaltungsgespräch über einen Vortragsabend von Christian Felber

in der Salzachhalle berichtete und die Frage stellte, ob so eine Bilanzierung nicht auch etwas für eine Gemeindeverwaltung

wie Kirchanschöring sein könnte.

Und so gab es viele Anstöße in vielen Gespräche über die Entwicklungsmöglichkeiten einer Kommune.

Neben vielen Erfolgen gab es aber auch schwierige Momente in einer so langen Dienstzeit, die es durchzustehen

galt. Mit dem Amt eines Kämmerers oder Geschäftsleiters ist eine besondere Verantwortung verbunden,

die sich auf der Vielfalt der Aufgaben begründet.

Die Wechsel der Bürgermeister dürften wohl welche der größten Herausforderungen gewesen sein. Jeder für

sich mit eigenen Zielen und Vorstellungen über die Entwicklung der Gemeinde.

Jedes Mal musste sich die Verwaltung, und vor allem die Führungsebene, also auch Peter Schuster, neu ausrichten.

Bürgermeister sind von Natur aus sehr fordernde Chefs, auf die es sich einzustellen gilt.

Doch allen „seinen“ Bürgermeistern war Peter Schuster ein loyaler Mitarbeiter und unterstütze sie bei der Umsetzung

ihrer Ideen.

So prägte er mit seinen fast 40 Dienstjahren, bewusst oder unbewusst, die Kommunalpolitik der Gemeinde

Kirchanschöring mit.

Dafür einen herzlichen Dank von uns allen und auch von mir als amtierender Bürgermeister - persönlich ein

herzliches „Vergelt‘s Gott“.

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Ökomodellregion & ILE

Aufruf des Landschaftspflegeverbands Traunstein

Beteiligung an der Biosammelzertifizierung von Streuobstwiesen in der Ökomodellregion

Der Landschaftspflegeverband Traunstein

bietet heuer im dritten Jahr eine

Biosammelzertifizierung von Streuobstwiesen

an. Mehrere Betriebe aus der

Ökomodellregion haben sich bereits angeschlossen.

Die Biosammelzertifizierung richtet sich

an die Besitzer großer Obstwiesen (mindestens

acht Bäume), ob Gemeinde, Privatbesitzer

oder konventioneller Betrieb

(Ökobetriebe können ihre Streuobstwiesen

ohnehin biozertifizieren lassen). Sie

macht Sinn, wenn der überwiegende Teil

des Obstes nicht für den Eigenverbrauch

verwertet, sondern zur Saftherstellung an

Keltereien abgegeben wird.

Biozertifizierte Streuobstwiese in Schönhofen / Tengling

Die über den Landschaftspflegeverband

(Foto: LPV / Sandner)

zertifizierten Bioäpfel erzielen beim Verkauf an eine Kelterei mit Bioapfelsaftherstellung einen deutlich höheren

Preis als konventionelles Obst.

Voraussetzung für die Biozertifizierung ist eine Bewirtschaftung der Obstwiese nach den Kriterien der EU-Ökoverordnung

(keine chemischen Pflanzenschutzmittel, keine Mineraldüngung) und des Landschaftspflegeverbands

(keine Gülle, landwirtschaftliche Nutzung des Unterwuchses durch Wiesenmahd oder Beweidung - kein

Mulchen).

Obstwiesenbesitzer, die an der Biosammelzertifizierung interessiert sind, können sich

beim Landschaftspflegeverband

Sandner.LPV@Traunstein.Bayern oder Tel.: 0861 / 58 539

sowie bei der Ökomodellregion unter

oekomodellregion@waging.de bzw. Tel.: 08681 / 40 05 37

melden.

© Bessi/ Pixabay

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Ökomodellregion & ILE

Aufruf des Landschaftspflegeverbands Traunstein

Beteiligung an Landschaftspflegearbeiten in der Ökomodellregion

Der LPV kümmert sich im Gebiet der

Ökomodellregion seit vielen Jahren u.a.

um die Mahd einiger meist kleinerer,

aber dafür umso artenreicherer Extensivwiesen,

Feuchtwiesen oder Streuwiesen.

Es ist zu erwarten, dass künftig weitere

Flächen hinzukommen.

Dem Selbstverständnis des LPV Traunstein

entspricht es, dass die notwendigen

Pflegearbeiten (Mahd, Mähgutabfuhr)

möglichst an örtliche Landwirte vergeben

werden sollen.

Um die zunehmenden Arbeiten in Zukunft

zeitgerecht erledigen und auf mehrere

Schultern verteilen zu können, sucht der

LPV weitere Landwirte zur Übernahme

dieser Pflegearbeiten.

Handmahd einer artenreichen Steilwiese; Roßruck

(Foto: LPV / Sandner)

Wir bitten um Rückmeldung an den LPV Traunstein unter

Sandner.LPV@Traunstein.Bayern oder Tel.: 0861 / 58 539.

Biogemüse aus Bayern freut Kunden und Gärtner

Starke Nachfrage nach heimischem Biogemüse - auch, aber nicht erst seit Corona

Die Menschen kaufen gerade überall Bio - im Supermarkt

genauso wie in den Bioläden, direkt beim

Biobauern im Hofladen oder in den Abo-Kisten.

Damit leisten die Biobauern, Bioverarbeiter und

der Handel einen wichtigen Beitrag zu einer krisenfesten

Nahversorgung mit hochwertigen und nachhaltig

produzierten Lebensmitteln. Doch nicht nur

in der momentanen Ausnahmesituation bietet Bio

gute Absatzmöglichkeiten für heimische Betriebe.

Michi Steinmaßl, Biogärtner aus Kirchanschöring,

im Gewächshaus

(Foto: Stephan Kainzl-Hönig)

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Ökomodellregion & ILE

Bio ist ein seit vielen Jahren kontinuierlich wachsender

Markt - gerade heimisches Biogemüse ist gefragt.

Bio-Absatz stark gestiegen

Die Nachfrage nach Bioprodukten und die Bioanteile

am gesamten Lebensmittelumsatz haben sich

in den letzten Monaten erhöht. Ein Grund hierfür:

Zurzeit essen die Menschen weniger häufig in der

Kantine oder im Restaurant, wo Biolebensmittel selten

auf der Speisekarte stehen.

„Wenn die Menschen zuhause kochen, und dafür

selbst Lebensmittel einkaufen, entscheiden sie sich

häufig für Bioprodukte. Wenn sie im Betriebsrestaurant

oder der Mensa essen, haben sie diese Möglichkeit

bisher leider oft nicht“, erklärt Cordula Rutz,

Geschäftsführerin der Landesvereinigung für den

ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ Bayern).

Bio bedeutet gegenseitige Wertschätzung - nicht

nur in der Krise

Harro Colshorn, Inhaber der Bio-Gärtnerei Am Hainerbach

bei Bruckmühl

(Foto: LVÖ Bayern)

„Biobetriebe in Bayern leisten einen großen Beitrag

zu einer krisensicheren Versorgung mit nachhaltig

erzeugten Lebensmitteln von hoher Qualität. Die

Krise hat auch die Biobranche vor Herausforderungen

gestellt, aber Bio-Wertschöpfungsketten sind

stabil und basieren auf verlässlichen Partnerschaften

- das wird von den Kundinnen und Kunden sehr

geschätzt“, so Rutz weiter.

Genau über diese Wertschätzung für seine Arbeit

freut sich Biogärtner Harro Colshorn aus Bruckmühl

im Landkreis Rosenheim ganz besonders. Seit 1988

baut er Gemüse und Kräuter nach Bioland-Richtlinien

an, die er überwiegend über den eigenen

Hofladen und eine Gemüse-Abokiste vermarktet.

„In über 30 Jahren hatten wir nie Absatzprobleme.

Unsere Kunden sind für uns verlässliche Partner. Für

diese Menschen Biogemüse zu erzeugen, macht

einfach Freude“, erzählt Colshorn.

Bio als Perspektive für bayerische Erzeuger

Doch auch unabhängig von der momentanen Krise

ist Biogemüse bei den Kundinnen und Kunden

sehr beliebt.

„Die Direktvermarktung von Biogemüse bietet

gute Chancen für bayerische Betriebe“, sagt Tom

Braun, selbst Demeter-Gärtner und Gartenbau-Experte

der LVÖ Bayern. „Aber auch im Absatz von

heimischem Biogemüse an den Handel besteht

noch Potenzial. Insbesondere regionale Bio-Großhändler

arbeiten gerne auch mit kleineren Betrieben

zusammen“, so Braun.

Die Gärtnerei Am Hainerbach von Harro Colshorn

beliefert auch Kantinen - und ist somit auf einem

Markt aktiv, der in Sachen Bio noch stark ausbaufähig

ist. „Hier erwarten wir uns als Konsequenz aus

dem im Bayerischen Naturschutzgesetz formulierten

Ziel von 30 % Ökolandbau bis 2030 wichtige Impulse

und konkretes staatliches Handeln. Die Menschen

wollen Bio und sollten es auch in der Kantine

serviert bekommen“, fordert LVÖ-Geschäftsführerin

Cordula Rutz.

Hintergrund

Auf Einladung der Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern informierten sich am 16.

Juni 2020 Medienvertreter*innen vor Ort bei der Bioland-Gärtnerei Am Hainerbach darüber, wie ein bayerischer

Bio-Gemüse-Betrieb mit Hofladen und Abo-Kisten-Service die aktuell stark angestiegene Nachfrage

erlebt und wie die momentane Entwicklung längerfristig einzuordnen ist (www.hainerbach.de).

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Ökomodellregion & ILE

Weitere Informationen

zur stark gestiegenen Bio-Nachfrage seit Beginn der Corona-Pandemie:

www.oekolandbau.de/handel/marktinformationen/der-biomarkt/marktberichte/

bio-handel-waechst-waehrend-der-corona-pandemie/

Daten und Erläuterungen zur positiven Umsatzentwicklung bei Bioprodukten:

Bund Ökologische Landwirtschaft

www.boelw.de/themen/zahlen-fakten/handel/artikel/umsatz-bio-2019/

Informationen zum Thema Bio in der Außer-Haus-Verpflegung

https://oekolandbau.de/ahv/

Die Öko-Anbauverbände und ihre Berater unterstützen Bio-Gärtnereien und an der Umstellung interessierte

Betriebe bei Fragen zum Anbau und zur Vermarktung von Biogemüse:

www.lvoe.de/bio-service/beratungsangebot.html

Quelle: 16.06.2020, pressemiTTeilung der lVö BAyern

Finde dein Naturabenteuer und lerne die Region kennen

Seit Dezember 2018 darf sich die Region der Integrierten

Ländlichen Entwicklung (ILE) Waginger

See - Rupertiwinkel als „Digitales Alpendorf“

bezeichnen. In dem von der Bayerischen Staatsregierung

geförderten Projekt werden in Zusammenarbeit

mit den Bürgerinnen und Bürgern der

ILE-Kommungen digitale Lösungen für verschiedene

Lebensbereiche bedarfsgerecht entwickelt

und erprobt. Ziel ist es, den ländlichen Raum für

die Zukunft zu stärken.

Mit dem Teilprojekt „Zukunftswohnen“ wurden bereits

erste Ergebnisse des Projekts „Digitales Alpendorf“

sichtbar gemacht. Nun folgt das Teilprojekt Lama-Wanderungen mit Tanja Adam und Robert Dorroch

Beispielsfoto aus der Webseite „Findet Naturabenteuer“:

„Findet Naturabenteuer“. Mit Hilfe der Webseite

(Foto: Axel Effner)

können Anbieter ihre Naturerlebnisse und Umweltbildungsangebote

optisch ansprechend und nutzerfreundlich präsentieren. Dabei steht ein sanfter und naturverträglicher

Tourismus im Fokus. Die Webseite bietet Gästen und Einheimischen einen Überblick über die

vielfältigen Angebote an Naturabenteuern in der Region. Von der geheimnisvollen Moorwanderung über

Nachtwächterführungen und Yoga am See bis hin zu informativen Kräuterwanderungen und Gartenführungen

ist für jeden etwas dabei.

Mit Hilfe der Filterfunktion fi ndet jeder Nutzer sofort das passende Erlebnis für sich. Die Naturabenteuer sind

zudem auf einer interaktiven Karte dargestellt und können so passend zum Tagesplan ausgewählt werden.

Seite 9


Ökomodellregion & ILE

Die weiteren Teilprojekte sollen sukzessive folgen. Dazu zählen eine Biogenuss-Plattform zur Vermarktung regionaler

Bioprodukte sowie ein digitaler Pflegekompass, welcher unter anderem eine Übersicht über lokale

Untersützungsangebote geben soll. Zudem wird eine interkommunale, nachhaltige Beschaffungsplattform für

gesammelte Bestellungen sowie eine digitale Rathaus-Plattform, auf der gemeindespezifische Informationen

bequem abrufbar sind, im Zuge des „Digitalen Alpendorfs“ entwickelt.

Weitere Informationen zu den Teilprojekten und die Ergebnisse des Teilprojekts

„Findet Naturabenteuer“ und „Zukunftswohnen“ finden Sie unter

http://dahoamimrupertiwinkel.de/startseite-rupertiwinkel

oder scannen Sie einfach den QR-Code mit Ihrem Smartphone ein!

DA H OA M


VE R BU N DEN

MAGA

ZIN

VER NETZ

DI GITAL


Das neue Magazin

ist jetzt kostenlos erhältlich

in den Rathäusern der ILE und

in den örtlichen Geschäften.

Dahoam

IM RUPERTIWINKEL

–– einfach vielfältig!

Das Projekt Digitales Alpendorf stellt sich im Dahoam 4.0 ® -Magazin vor. Erhältlich in den Rathäusern der ILE

Gefördert durch das

Waginger See – Rupertiwinkel, Touristinfos, in den örtlichen Geschäften oder unter www.dahoamviernull.de/downloads

Bayerisches Staatsministerium für

Wirtschaft, Energie und Technologie

e

erdörfer Allgäu

Balderschwang - Obermaiselstein

Digitales Alpendorf

B a y e r n D i g i t a l

Digitales Alpendorf

Wa g i n g e r S e e - R u p e r w i n k e l

Gefördert durch

www.dahoamimrupertiwinkel.de / www.dahoamviernull.de / www.digitales-dorf.bayern

Digitales

Gesundheitsdorf

O b e r e s R o d a c h t al

Bayerisches Staatsministerium für

Familie, Arbeit und Soziales

Gefördert durch die

Bayerische Staatsregierung

Gefördert durch

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Bayerisches Staatsministerium für

Gesundheit und Pflege


Neues aus der Gemeindeverwaltung

Neue Regelungen zur Veröffentlichung der Gratulationen

Gemäß den Datenschutzbestimmungen ist vor jeder Veröffentlichung personenbezogener Daten eine schriftliche

Einwilligungserklärung einzuholen.

Daher erhalten die Gratulanten von Seiten der Gemeinde eine Informationsbrief, dem eine Einwilligungserklärung

beiliegt. Wünscht die betreffende Person eine Veröffentlichung in der Gemeindemitteilung, so kreuzt sie

auf der Einwilligungserklärung das Entsprechende an (hier: „Veröffentlichung in der Gemeindemitteilung“),

unterschreibt die Erklärung und gibt sie in der Gemeinde wieder ab. Leider können wir ohne Einwilligung die

Gratulationen nicht mehr veröffentlichen.

Sterbefälle dürfen aus datenschutzrechtlichen Gründen gar nicht mehr veröffentlicht werden.

© AnnLarin / Pixabay

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

© sathyatripodi / Pixabay

Ich wünsche euch, dass ihr nie aufhört,

miteinander zu lachen, miteinander zu träumen

und die Zweisamkeit zu genießen.

Ich wünsche euch, dass ihr nie aufhört,

einander zu vertrauen, füreinander da zu sein

und einander von Herzen zu lieben.

- unbekannt -

Herzlichen Glückwunsch zur Hochzeit

Julia Christine Geierstanger

&

Stefan Jahnel

Nadja Bianca Weigel

&

Norbert Swoboda

Jasmin Weiß

&

Peter Baumann

Stefanie Dandl

&

Christian Streitwieser

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© OlcayErtem / Pixabay


Neues aus der Gemeindeverwaltung

Hundekot - ein dauerndes Problem

© T.Michel / Fotolia

Immer wieder lassen Hundebesitzer ihre Hunde auf öffentlichen Geh- und

Wiesen sind zur Radwegen sowie in Wiesen ihre Geschäfte verrichten.

Nahrungsmittelproduktion Sowohl aus abfall- als auch aus naturschutzrechlichen Gründen ist dieses

und Tierernährung da! Verhalten der Hundebesitzer eigentlich nicht erlaubt. Hundekot muss als Abfall

unschädlich beseitigt werden.

Mit gutem Grund: Er beeinträchtigt auf landwirtschaftlichen Nutzflächen

nicht nur die Futterqualität, sondern stellt eine konkrete gesundheitliche Gefährdung

von Mensch und Tier dar.

Auf Feldern und Wiesen werden Lebensmittel in Form von Getreide und

Gemüse produziert oder es wird Futter für Nutztiere gewonnen, von denen

wiederum die Lebensmittel Fleisch und Milch stammen. Die Verschmutzung

dieser Flächen mit Hundekot widerspricht daher den Grundsätzen einer hygienischen

Futter- bzw. Lebensmittelgewinnung. Mit dem Hundekot können

Bandwurmeier und einzellige Parasiten ausgeschieden werden, die bei landwirtschaftlichen

Nutztieren und auch bei Menschen Erkrankungen hervorru-

Bitte nicht

mit Hundekot verschmutzen! fen. Einzellige Parasiten werden durch gängige Wurmmittel nicht abgetötet,

weshalb eine regelmäßige Entwurmung der Hunde in diesem Fall keinen

Schutz bietet.

Aus Gründen des Tierschutzes, der Lebensmittelhygiene und der öffentlichen Ordnung appellieren wir an alle

Hundehalter, ihre Tiere nur auf dem eigenen Grundstück die Notdurft verrichten zu lassen oder die Häufchen

mittels Entsorgungstüte mitzunehmen. Die Hundebesitzer können im Gemeindegebiet insgesamt 16 Hundetoiletten

nutzen und die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner in den dafür vorgesehenen Beuteln verpackt in

die Hundetoiletten einzuwerfen.

Unsere Hundekotbeutel bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen (Zuckerrohr). Für die Herstellung wird nur

halb so viel Material benötigt wie für konventionelle „Bio“-Beutel. Produktionsabfälle und Restbestände können

zu 100 % recycelt werden.

Bitte helfen Sie als Hundebesitzer daher mit,

die Geh- und Radwege sowie die Grünflächen von Hundekot rein zu halten.

Infos zur Biomülltonne

Die Auslieferung der Biotonnen in der Gemeinde Kirchanschöring erfolgt voraussichtlich in der KW 42 (12.10.

- 18.10.2020). Diese Angabe ist jedoch ohne Gewähr. Der Abfuhrkalender ist zu gegebener Zeit auf der Webseite

des Landkreis Traunstein www.traunstein.bayern abzurufen. Die Abfuhrkalender 2021 versenden wir - wie

gewohnt - Ende November 2020.

Ab sofort ist über unsere Website für An-, Ab- und Ummeldungen für Restmüll- und Biotonnen eine neue Online-

Beantragung unter dem Stichwort „Restmüll“ verfügbar (https://www.traunstein.com/buerger-verwaltung/

restmuell). An-, Ab- und Ummeldungen von Restmüll- und Biotonnen (ab 01.12.2020) sind ab sofort entweder

online über unseren Antragsmanager oder telefonisch bei den Kolleginnen und Kollegen der Kommunalen

Abfallwirtschaft, durchzuführen.

Für Rückfragen steht Ihnen das Team der Kommunalen Abfallwirtschaft,

insbesondere Florian Griesbeck, Tel.: 0861 / 58 - 650, jederzeit gerne zur Verfügung.

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Gefunden

Bekleidung / Schmuck

25.05.2020 VR-Bank Radhandschuhe „Zanic“, schwarz-rot

25.05.2020 VR-Bank Lesebrille „Miller & More“, schwarz-türkis

15.06.2020 Achenpark Sonnenbrille „Cancer“, schwarz

18.06.2020 Parkplatz Netto Armkettchen, silber

22.06.2020 Bio-Michi Ring, gold überzogen

Fahrräder

05.03.2020 Sportplatz Fahrrad, schwarz-weiß

22.06.2020 Bahnhof Mountainbike „Tun Sport X Bikecenter“, blau

Sonstiges

05.06.2020 Ufer Waginger See Angel, blau

17.06.2020 Sparkasse SIM-Karte

Verloren

Sonnenbrille, schwarz, mit Metallbügeln

vermisst seit 30.05.2020

Herrentasche mit Geldbeutel

vermisst seit 10.06.2020

Huawei P30, mit Klapphülle

vermisst seit 03.06.2020

Handy „Samsung“

vermisst seit ca. 22.06.2020

Fritz Phone

vermisst seit 10.06.2020

Samsung JS6

vermisst seit 25.06.2020

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Neues aus der Gemeindeverwaltung

Mitarbeiterin gesucht

Die Gemeinde Kirchanschöring

sucht zum sofortigen Eintritt eine

Reinigungskraft

Zur Stärkung unseres Teams suchen wir eine Reinigungskraft mit einem durchschnittlichen Stundenumfang

von ca. 42 Stunden im Monat mit der Option auf Stundenerweiterung ab 01.03.2021.

Wir bieten eine Vergütung nach TVöD sowie die Leistungen des öffentlichen Dienstes.

Die Arbeit wird hauptsächlich in der ersten Osterferien- und Winterferienwoche, sowie in den ersten drei

Sommerferienwochen an jeweils vier Arbeitstagen pro Woche, ganztägig, zur Grundreinigung unseres

Schulgebäudes benötigt. Während der Schulzeit würden Krankheits- und Urlaubsvertretungen anfallen.

Sie sind interessiert?

Dann kontaktieren Sie doch bitte in der Gemeindeverwaltung

Frau Michaela Palliardi, Tel.: 08685 / 77 939 -13.

E-Mail: palliardi-michaela@kirchanschoering.de

Neue Mitarbeiter gesucht?

Viele Firmen freuen sich, wenn sie neue Mitarbeiter aus der näheren

Umgebung, vielleicht sogar aus dem Dorf, einstellen können.

Auch wir wollen die regionale Suche gerne unterstützen und bieten

in der Gemeindezeitung eine Plattform für Kirchanschöringer

Firmen, die gerne eine Stelle neu besetzen würden.

Die gestaltete Stellenanzeige (ca. eine halbe Seite) können sie

gerne in Form einer pdf-Datei an

Petra Obermeier, gemeindeanzeiger@gmx.de, schicken.

Oder suchen Sie vielleicht einen neuen Job? Dann gerne auch Nachricht an uns!

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Sozialbüro / Sozial- und Rentenversicherungsamt

Bürger zeigen Solidarität mit der Laufener Tafel

BÜRGER ZEIGEN SOLIDARITÄT MIT DER LAUFENER TAFEL

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

hinsichtlich der Coronakrise bestimmen Angst, Sorge und Unsicherheit

unsere Bevölkerung. Diese Situation macht auch vor den Tafeln deutschlandweit nicht halt.

Besonders bedürftige Mitbürger haben weder finanzielle Reserven noch die Möglichkeit

Lebensmittel auf Vorrat zu kaufen.

Auch für die Laufener Tafel war es eine Herausforderung in dieser schweren und

ungewissen Zeit Lebensmittel zu besorgen und freute sich über dringend benötigte

Lebensmittelspenden um die Tafelgäste weiterhin versorgen zu können.

Bedürftigen Mitmenschen in unserem nahen Umfeld zu helfen war uns ein großes

Bedürfnis und Ziel.

In Absprache mit unserem Sozialbüro und mit Hilfe der Lebensmittelläden in Wolkersdorf,

Kirchstein und Kirchanschöring und vor allem den großzügigen gespendeten Einkäufen

vieler Kunden aus unserem Dorf und der Umgebung konnten wir die Tafel Laufen mit

hochwertigen Lebensmittel, Hygieneartikel sowie finanziellem Engagement von

Privatpersonen bis jetzt unterstützen.

Einen großen Beitrag leistete auch eine Bürgerin aus unserer Nachbargemeinde Fridolfing,

durch den Verkauf von selbstgenähten Mundschutz.

Mit diesen unterstützenden Aktionen konnten wir immer wieder Solidarität zeigen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern für Ihre großzügige,

wertvolle und vielseitige Unterstützung, auch im Namen der Laufener Tafel.

Eines war immer gut zu spüren: „Egal, was kommt, wir stehen das als Gemeinschaft durch!“

Sie alle haben „ mit Abstand“ ein großes Herz gezeigt!

Sozialbüro Kirchanschöring

Text: Julia Wiedemann/Kirchanschöring

Ein herzliches Vergelt's Gott

Entlastungsbetrag 125 Euro im Monat für Pflegebedürftige

Aufgrund der Coronakrise können Pflegebedürftige

ab Pflegegrad I die bisherigen Ansparmöglichkeiten

von nicht in Anspruch genommenen Entlastungsleistungen

(125 Euro im Monat) um drei Monate

bis zum 30.09.2020 verlängern.

© Stockfotos-MG / Adobe Stock

Für Rückfragen steht Ihnen gern Michaela Stockhammer,

Tel.: 08685 / 77 939 - 18, zur Verfügung.

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Aus dem Sozial- und Rentenversicherungsamt

G‘wandladen wieder geöffnet

Michaela Stockhammer (2.v.l.) und 2. Bürgermeister Herbert Babinger (rechts) mit dem G‘wandladen-Team (v.l.) Monika Riedel,

Elisabeth Streitwieser, Erna Reschberger, Elke Conrady und Renate Peters. Nicht auf dem Bild ist Brigitte Löffler.

Vor genau 15 Jahren bot die Gemeinde Kirchanschöring

im Rahmen ihres Projekts „Lebensqualität

durch Nähe“ im alten Caritashaus zum ersten Mal

gut erhaltene Kleidung, Wäsche und Schuhe zum

Verkauf an.

Mit diesem Secondhand-Shop, der mittlerweile im

ehemaligen Schleckermarkt an der Laufener Straße

untergebracht ist, und heuer sein 15-jähriges Bestehen

feiern kann, wollte man erreichen, dass sich

Mitbürger, auch besonders bedürftige, kostengünstig

einkleiden können. Zudem wollte die Gemeinde

auch verhindern, dass noch gut tragbare

Kleidung unnötigerweise auf dem Müll landet.

„Kleidungsstücke sind doch auch etwas sehr Werthaltiges“,

betont die in der Gemeinde für das Sozialwesen,

den Sozialfonds und den G‘wandladen

zuständige Michaela Stockhammer. „Aufgrund

der Corona-Situation musste die Ladentür zwar in

den letzten Wochen geschlossen bleiben, nun sind

wir aber wieder für unsere Kunden da“, freute sich

Stockhammer und mit ihr die ehrenamtlich tätigen

Frauen vom G‘wandladen bei der kürzlich erfolgten

Wiedereröffnung des Geschäfts.

Für den kleinen Laden sei es zwar nicht ums Überleben

gegangen, dennoch habe mancher Kunde

gemerkt, wie öde das Konsumleben ist, wenn er

nicht einmal mehr auf einen Ratsch dorthin gehen

kann.

„Viele haben bei uns in der Gemeindeverwaltung

angerufen und nachgefragt, wann endlich wieder

aufgesperrt wird.“ Der ein oder andere habe auch

an die Ladentür geklopft und geschaut, ob jemand

da ist. „Umso mehr freuen wir uns jetzt, dass

das Leben nach dieser dreieinhalb monatigen

Zwangspause langsam in das Geschäft zurückgekehrt

ist.“

Ein Ladenbesuch ist aber nur unter Einhaltung von

strengen Hygiene- und Abstandsregeln möglich.

Denn auch hier müssen die Mitarbeiterinnen dafür

sorgen, dass die Ausbreitung des Coronavirus gebremst

wird. So dürfen nur eine bestimmte Anzahl

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Aus dem Sozial- und Rentenversicherungsamt

an Kunden gleichzeitig eingelassen werden, die

natürlich alle einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gelte

natürlich auch für die Mitarbeiterinnen, für die es

gerade an heißen, sonnigen Tagen sehr unangenehm

werden kann, weil die Sonne den ganzen

Tag durch die großen Schaufenster scheint. „Ich

bewundere die Damen, die da trotzdem so fleißig

arbeiten“, sagte Stockhammer und würdigte die

große Leistungsbereitschaft des Teams, dem neben

Renate Peters auch Monika Riedel, Elke Conrady,

Erna Reschberger, Elisabeth Streitwieser und

Brigitte Löffler angehören.

„Sie alle erledigen nicht nur die Arbeit zur vollsten

Zufriedenheit, vielmehr ist es ihnen auch gelungen,

aus den Räumen einen Ort zu machen, an dem

sich die Menschen gerne aufhalten und miteinander

in Kontakt kommen.“ Diese Zeit nehme sich

das Team auch weiterhin. Allerdings müsse man

das Schwätzchen aufgrund des Abstandsgebots

ins Freie verlegen, weil das in den Innenräumen

nicht mehr möglich sei. „Glücklicherweise gibt es

ja noch die Sitzbank neben dem Haus.“

2. Bürgermeister Herbert Babinger schloss sich an

und sprach den Frauen „für das große ehrenamtliche

Engagement“ im Namen der Gemeinde den

Dank aus. „Ohne diesen freiwilligen und unentgeltlichen

Einsatz könnten wir den Laden so gar nicht

betreiben.“

Trotz der Hygieneauflagen, die auch mit Mehrkosten

verbunden sind, hat sich an den bisherigen

Verkaufspreisen der äußerst günstigen Waren

kaum etwas geändert. Menschen mit Berechtigungsscheinen

bezahlen nach wie vor nur 1 Euro

für ein erstandenes Teil.

Der Reinerlös des Ladens kommt dem örtlichen Sozialfonds

zugute, mit dem Kirchanschöring unschuldig

in Not geratenen Mitbürgern schnell und völlig

unbürokratisch unter die Arme greifen kann.

Dieser Laden, der sich anfangs schlicht und einfach

„Kleidermarkt“ nannte, ist vor ein paar Jahren

in das ehemalige Schlecker-Geschäft an der

Laufener Straße umgezogen und nennt sich seither

G‘wandladen. Dort steht das Team von motivierten

Frauen regelmäßig hinter dem Ladentisch

und kümmert sich um die Organisation des Ladens,

wozu unter anderem die Annahme und der Verkauf

der Ware zählen. Die Damen sind ausschließlich ehrenamtlich

tätig und sind damit also eine wertvolle

und wichtige Stütze dieses kommunalen Projekts.

„Es bereitet Freude, Mitarbeiterinnen zu haben, die

die von der Gemeinde sehr hochgehaltenen Prinzipien

des Füreinander-Einstehens und des freiwilligen

Dienens mittragen“, sagte Babinger.

Dass das Geschäft, das neben modischer Damenkleidung

auch Herren- und Kinderkleidung, Wäsche,

Schuhe, Spielzeug sowie eine schöne Auswahl an

Dekorationsartikeln bietet, so voller Schwung ist,

liegt in erster Linie daran, dass das Team die Rahmenbedingungen

selbst schafft, aus dem sich ihr

Antrieb und der Spaß an dieser Tätigkeit entwickelt.

Zu ihren vielfältigen Aufgaben, die Eigenverantwortlichkeit

und ein gutes Feedback mit sich bringen,

gehört es nämlich, Kunden beim Kleiderkauf

zu beraten und die eingegangenen Warenspenden

zu sichten, zu sortieren und einzuräumen.

Für diesen zusätzlichen Aufwand können sie selbst

bestimmen wieviel Zeit sie hierfür investieren.

In Kaufhaus-Atmosphäre und unter sachkundiger

Beratung können sich nicht nur Inhaber von Berechtigungskarten

in Würde mit gut erhaltenen

Kleidungsstücken eindecken, sondern auch alle

anderen. Gratis gibt es aber nichts. Seit der Eröffnung

dieser Kleiderkammer gilt nämlich die Regel,

gebrauchte Kleidung kostenlos anzunehmen, zur

besseren Wertschätzung bei der Abgabe aber einen

kleinen Kostenbeitrag von 1 bis höchstens 10

Euro pro Kleidungsstück zu erheben. Der Hintergrund

ist, dass die Stücke, sobald sie etwas kosten,

nicht in Massen mitgenommen und anschließend

getragen wieder zurückgebracht werden oder im

Müll landen. „Die Leute überlegen genauer, ob sie

ein Kleidungsstück wirklich brauchen und ob sie es

anziehen wollen“, ist Stockhammer überzeugt.

Nachdem ein gewisser Anteil des Erlöses für den

Unterhalt der Räume an der Laufener Straße abgezweigt

ist, fließt der große Teil des Geldes dann

in den Sozialfonds der Gemeinde Kirchanschöring

und kommt zu hundert Prozent bedürftigen

Kirchanschöringern zugute, womit die Gemeinde

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Aus dem Sozial- und Rentenversicherungsamt

beweist, dass sie mit dem Projekt neben ökologischen

Zielen vor allem auch soziale verfolgt.

Das Verkaufsteam würde sich aber freuen, wenn

die Spender nur saubere und nicht zerrissene Kleidungsstücken

in Wäschekörben oder Kartons anliefern

würden, da sie im Laden weder die Zeit

noch die Möglichkeit haben, die Ware zu waschen

oder zu flicken.

„Bei den Schuhen bitte auch darauf achten, dass

es nicht nur ein einzelner ist.“

Die Wäschekörbe zum Anliefern könne man sofort

wieder mitnehmen. „Der Umwelt zuliebe bitte

nichts in Plastiktüten bringen.“

Wer etwas spenden wolle, könne die Ware an der

Laufener Straße zu den Öffnungszeiten abgeben,

„aber bitte nichts einfach vor die Tür stellen.“

Text & Bilder: Anneliese Caruso

Wichtige Infos zu den Corona-Regeln und neuen Öffnungszeiten des G‘wandladens

Seit Juli ist unser G‘wandladen endlich wieder für Jedermann geöffnet.

Allerdings sind gewisse Schutz- und Hygienemaßnahmen zu befolgen:

Es dürfen nur höchstens zwei Kunden den G‘wandladen betreten.

Der Eintritt ist nur zulässig mit Mund-Nasen-Schutz.

Der Mindestabstand von 1,50 m ist einzuhalten.

Eine Sitzgelegenheit zum Verweilen und Zeit für einen „Plausch“ kann bis auf Weiteres nicht angeboten

werden.

Eine Desinfektion der Hände ist beim Eintreten erforderlich.

Eine Annahme von Warenspenden ist leider derzeit absolut nicht möglich.

Die Öffnungszeiten sind auf drei Tage beschränkt

Dienstag von 14:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Donnerstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Samstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Das gesamte Verkaufsteam freut sich ganz besonders, endlich ihre Kundschaften wieder begrüßen zu

dürfen und hofft, dass alle bald wieder zur „Normalität“ zurückkehren können.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne Michaela Stockhammer von der Gemeindeverwaltung, Tel.: 08685 /

77 939 - 18, zur Verfügung. Sie bedankt sich ebenfalls ganz herzlich für Ihr Verständnis bezüglich der Einschränkungen

und freut sich auf Ihr Kommen und Ihr Vertrauen.

Bleiben Sie gesund!

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Schulnachrichten

Schule in Coronazeiten

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Schulnachrichten

Mit Abstand die zwei gemütlichsten Feiern

MSV Salzachtal richtet an einem Tag zwei Abschlussfeiern im Freien aus - Schüler ausgezeichnet

Lange überlegten Rektor Thomas Stehböck, sein

Kollegium und die Eltern der Abschlussschüler, wie

in diesen verrückten Zeiten trotz Abstandsgebots

eine „gscheide“ Abschlussfeier veranstaltet werden

könnte. Denn, wenn schon der Gottesdienst

und der Abschlussball ausfallen müssten, sollte

wenigstens die Zeugnisübergabe ein würdiger Abschluss

für die verdienten Schülerinnen und Schüler

der MSV Salzachtal sein, an den sich alle noch lange

erinnern werden.

Und so wurde kurzerhand aus einer Feier in der

Schulturnhalle zwei Feiern unter freiem Himmel. Die

9. Klasse feierte ihren Abschluss auf dem Grundschulpausenhof,

die Feier der M10 wurde auf den

Pausenhof vor der OGT verlegt.

Bei traumhaftem Sommerwetter begrüßte Rektor

Thomas Stehböck die Anwesenden. Er stellte mit

dem Zitat eines französischen Schriftstellers, „dessen

Namen ich nicht aussprechen kann“, fest: „Ein

guter Lehrer hat nur eine Sorge: Zu lehren, wie man

ohne ihn klarkommt.“

Rektor Thomas Stehböck bei seiner Rede

So konnten die nötigen Abstände zwischen den

Familien locker eingehalten werden und es entwickelte

sich eine ganz eigene festliche Stimmung

unter den Bäumen auf dem Schulgelände. Die Familie

jedes Abschlussschülers bekam ihre eigene,

wunderschön geschmückte, Bierzeltgarnitur und

jeder nahm sich sein Essen und Getränke selbst

mit. Am Ende waren es zwei herrliche Feiern, die

mit ihrer Lockerheit und dem Draußen-Ambiente

die wohl „mit Abstand“ gemütlichsten Feiern der

letzten Jahre waren.

Corona habe dieses Zitat wortwörtlich leider während

der Schulzeit wahr werden lassen. Die Schüler

seien daheim gewesen, die Lehrer am PC, und jeder

gab sein Bestes. „Homeschooling“ sei für Stehböck

das Unwort des Jahres 2020 geworden.

Doch auch unter diesen Umständen habe man alles

erstaunlich gut geschafft. Dafür seien der Elan

und das Durchhaltevermögen von Schülern, Lehrern

und Eltern gefragt gewesen. Dafür bedankte

sich Stehböck sehr herzlich. Nun stehe die Berufswahl

sowie viele weitere Entscheidungen an. Ob

dies nun ein Umzug, die erste eigene Wohnung

oder auch nur die Gestaltung der freien Tage sei

- von nun an müssten die Schüler ihre Entscheidungen

selbst treffen.

„Entdeckt eure Talente und lasst euch nicht entmutigen.

Denn man wird auch mal Fehler machen.

Das gehört dazu,“ so das Schuloberhaupt.

Er erzählte dazu die Geschichte von einem Löwen,

der bei Lämmern aufwuchs und stets dachte, er

sei selbst ein Lamm. Bis ihm eines Tages ein anderer

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Schulnachrichten

Löwe begegnete und ihm die Augen öffnete. Es

sei äußerst selten, so Stehböck, dass einen jemand

an die Hand nimmt und ihm seine Bestimmung

zeigt. Deshalb ermunterte er die Abschlussschüler,

dies selbst in die Hand zu nehmen.

Es sei nicht immer einfach, sich selbst und seine

wahre Bestimmung zu fi nden. Dafür sei folgendes

wichtig: „Erkenne dich selbst.“

wird bestimmt immer auch mal einen Schritt zurück

gehen, aber denkt daran, danach geht es wieder

fl ott nach vorne.“

Im Anschluss an die Reden durfte jeder Schüler

nach vorne treten und sich ein kleines Geschenk

abholen, das vom Elternbeirat bereitgestellt wurde.

Dann wurden zwei besondere Schüler geehrt.

Beim MSV Salzachtal gibt es seit einigen Jahren das

sogenannte „Vorbilder-Projekt“. Schüler, die über

das Schuljahr durch besondere Hilfsbereitschaft,

Freundlichkeit oder soziale Kompetenz aufgefallen

sind, werden am Ende des Jahres als „Vorbilder“

ausgezeichnet.

In diesem Jahr waren die Vorbilder der 9a Aliya

Hauthaler und Tobias Hager. In der M10 sind dies

Hanna Köpferl, Veronika Stadler und Anna-Lena

Pallauf.

Auch Annemarie Dandl richtete Worte an die Anwesenden

Die Vertreterin für den Schulverband und die Gemeinden,

Annemarie Dandl, bemerkte: „Ich kann

die Erleichterung, die ihr jetzt mit eurem Abschluss

verspürt, gut nachvollziehen.“ Doch dieser Abschluss

sei nicht das Ende, sondern der Beginn eines

neuen Lebensabschnittes.

Sie gratulierte den Schülern und Eltern herzlich zu diesem

Meilenstein und dankte den Eltern und Lehrern

für ihre Unterstützung. Zum Schluss hatte sie noch einen

Rat an die Schüler. „Traut euch etwas zu und

gestaltet eure Zukunft mit Gewissen und Vernunft.“

Eine schönere Auszeichnung gibt es wohl kaum:

Die Vorbilder des Jahres der M10

Dann war es endlich soweit: Jeder Schüler trat einzeln

nach vorne und holte sich mit einem breiten

Grinsen sein Abschlusszeugnis ab. Da Händeschütteln

in diesem Jahr verboten war, gab es für jeden

einen Ellenbogen-Check mit Rektor Thomas Stehböck,

was alle sehr zum Lachen brachte.

Nicole Hauthaler ermuntert die Schüler bei Rückschlägen

nicht aufzugeben

Auch Elternbeiratsvorsitzende Nicole Hauthaler ermunterte

die MSVler: „Ich weiß, ihr schafft das. Es

Mit Abstand die besten Schüler der Klasse 9a

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Schulnachrichten

Die drei jeweils besten Schüler bekamen von Stehböck

noch eine Extra-Auszeichnung. In der Klasse 9a

freuten sich Tobias Hager, Emily Hippmann und Lucas

Mück über ihren hervorragenden Notenschnitt.

In der M10 strahlten Anna-Lena Pallauf, Martina

Drechsler und Veronika Stadler aufgrund ihrer super

Leistung zu Recht um die Wette.

Auch eine zweite Überraschung hatten die Schülerinnen

dabei. Sie übergaben an Konrektor Wolfgang

Baumann einen überdimensional großen

Scheck in Höhe von 500 Euro. Die Klasse M10 hatte

in diesem Schuljahr viel Geld mit dem Pausenverkauf

eingenommen, das eigentlich für die Abschlussfahrt

hätte verwendet werden sollen. Da

diese jedoch ausfi el, beschlossen die Schüler kurzerhand

von sich aus, das Geld an die Indienhilfe

zu spenden, die die Schule seit Jahren unterstützt.

Gerührt nahm Baumann das überaus großzügige

Geschenk an und bedankte sich herzlich dafür.

Die drei besten Schülerinnen der M10

Dann hörten die Gäste ein Rufen: „Achtung, Corona!

Achtung, Corona!“ Drei behandschuhte Schülerinnen

aus der M10 kamen mit einem Corona-geschmückten

Leiterwagen aus dem Schulgelände

und spazierten lachend in Richtung der Lehrer.

Mit im Gepäck hatten die drei für jeden Lehrer eine

Abschlusszeitung und ein „Corona“-Bier, was alle

sehr freute.

Zum Abschluss der Feierlichkeiten gab Pfarrer Ludwig

Westermeier allen Anwesenden seinen Segen.

„Wenn ihr das mal zusammenzählt, habt ihr bestimmt

einige 1000 Tage miteinander verbracht.“

Es seien Freundschaften entstanden, die hoffentlich

länger dauern, als das Schulleben. Nun beginne

ein neuer Lebensweg, so der Pfarrer. Zwar seien

die Lehrer nun nicht mehr da, aber man habe immer

noch die Eltern, die einem mit Rat und Tat bestimmt

auch mal zur Seite stehen würden. Westermeier

bat den Herrgott, seine schützenden Hände

über alle zu halten und wünschte allen noch einen

schönen Abend und viel Spaß beim Feiern.

Die Lehrer freuen sich über die Zeitung und ihr Corona-Bier

Klassleiterin Susanne Gerst bekam von ihrer 9a einen

Blumenstrauß für ihren Einsatz

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Schulnachrichten / Von anderen Stellen

Dem schloss sich Rektor Thomas Stehböck gerne an und es wurde noch lange gemeinsam geratscht und

gelacht. Und am Ende waren sich alle einig: „Das waren mit Abstand die zwei gemütlichsten Feiern.“

Musikunterricht in Kirchanschöring

Die Instrumental- und Gesangspädagog-

Innen der Musiklehrervereinigung e.V.

unterrichten auch vor Ort in Kirchanschöring.

Angeboten werden alle gängigen

Instrumente sowie Gesang, musikalische

Früherziehung sowie Bläser- und Streicherklassen.

Die Gemeinde Kirchanschöring unterstützt

den Musikunterricht und trägt in Form einer

Beihilfe einen Teil der Unterrichtskosten.

Vereinbaren Sie kostenlos und

unverbindlich eine Schnupperstunde

unter 0800 / 000 5795 ( Mo. - Do. von 9:00

- 11:00 Uhr und 15:00 - 18:00 Uhr)

oder kontaktieren Sie uns unter

buero@musiklehrervereinigung.de.

Weitere Infos zu unserem Angebot fi nden

Sie auch unter

www.musikehrervereinigung.de.

Wir erheben keinen Gastschulbeitrag

und keinen Erwachsenenzuschlag.

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Von anderen Stellen

Das Bayerische Landesamt für Umwelt informiert

Beim Hausbau an den Hochwasserschutz denken: Eigenvorsorge ist wichtig!

Der Bau eines Eigenheims ist für viele Menschen die

größte Investition ihres Lebens. Umso wichtiger ist es,

die Immobilie vor drohenden Naturgefahren wie

Hochwasser zu schützen. Dies gilt es schon bei der

Wahl des Bauplatzes zu bedenken.

Grunstücke in der Nähe eines Gewässers sind begehrt

- aber in der Regel auch besonders von Hochwasser

bedroht. Wer sich dennoch für ein solches

Grundstück entscheidet, sollte sich der Pfl icht zur Eigenvorsorge

bewusst sein.

Das Hochwasserrisiko wird oft unterschätzt. Dabei ist

es für Anwohner eines Gewässers statistisch gesehen

© mpix-foto / Adobe Stock

wahrscheinlicher, mindestens einmal im Leben von einem 150-jährlichen Hochwasser betroffen zu sein, als

bei einem Autounfall zu verunglücken. Indem Sie sich in Ihrem Auto anschnallen, sichern Sie sich bis zu einem

gewissen Grad gegen das Risiko ab. Ähnlich verhält es sich mit den technischen Maßnahmen, die Ihre Kommune

oder der Staat zum Schutz vor Hochwasser errichten: Diese werden auf die Pegelstände eines 100-jährlichen

Hochwassers ausgelegt. Sie schützen nicht vor extremeren Ereignissen, sodass ein Risiko bestehen bleibt.

Gemäß Wasserhaushaltsgesetz ist jede Person dazu verpfl ichtet, eigenverantwortlich Vorsorge für den Fall

eines Hochwassers zu treffen (§ 5 Abs. 2 WHG).

Wie die Umfrage „Hochwasserschutz in Bayern“ der Initiative Hochwasser.Info.Bayern gezeigt hat, sind landesweit

nur drei von zehn Bürgern überzeugt, dass ihr Handeln persönliche Schäden durch Überfl utungen

reduzieren kann (siehe Grafi k). Das ist eine fatale Fehleinschätzung, denn Bürgerinnen und Bürger können viel

tun, um sich und ihre Immobilie zu schützen.

Der sicherste Schutz besteht darin, nicht in hochwassergefährdeten Gebieten zu bauen.

Schadensbegrenzung durch eigenes Handeln

Der Glaube an die eigene Wirksamkeit ist eher gering: Landesweit sind nur 3 von 10 überzeugt, dass

durch ihr eigenes Handeln persönliche Schäden durch Überflutungen reduziert werden können.

Statistik: Hochwasserschutz in Bayern

Frage: Wie überzeugt sind Sie davon, dass Sie durch Ihr eigenes Handeln persönliche Schäden durch Überflutungen reduzieren können? Bitte antworten Sie auf einer Skala von 1=vollkommen überzeugt bis 6=überhaupt nicht

überzeugt.

Basis: 1.400 Befragte | Angaben in Prozent | Darstellung „Top-Two-Werte“ (1-2), „Bottom-Two-Werte“ (5-6)

Quelle: Kantar Emnid| Hochwasserschutz in Bayern 2019 [ 19 ]

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Von anderen Stellen

Ob Ihr geplantes Baugrundstück in einem von Flusshochwasser gefährdeten Gebiet liegt, erfahren Sie über

den Informationsdienst Überschwemmungsgefährdete Gebiete (www.iug.bayern.de). Entscheiden Sie sich

trotz der Risiken für ein solches Grundstück, berücksichtigen Sie bereits bei der Planung des Neubaus die

nötigen Schutzmaßnahmen. Dazu gehören beispielsweise die wasserdichte Ausführung des Kellers, erhöhte

Gebäudeöffnungen, um oberflächlichen Wasseraustritt zu erschweren oder eine Rückstausicherung.

Da auch bauliche Maßnahmen keinen hundertprozentigen Schutz bieten können, ist es zudem ratsam, eine

Elementarschadenversicherung abzuschließen, um das Eigenheim und den Hausrat vor existenzbedrohenden

Schäden zu versichern.

Weitere Informationen zu den Themen Eigenvorsorge und Hochwasserschutz in Bayern finden Sie unter

www.hochwasserinfo.bayern.de.

Text: Themendienst für Kommunale Veröffentlichungen des Bayerischen Landesamt für Umwelt

Tipps der Energieagentur Südostbayern

Altes Haus wieder neu - rentiert sich

Ein altes Haus zu sanieren ist teuer, andererseits werden über Jahrzehnte hohe Energiekosten bezahlt. Das

eigene Geld effizient zu investieren ist deshalb besonders wichtig.

Erspartes am Kapitalmarkt abzulegen ist seit langem wenig lukrativ oder sehr riskant. Das Geld in die bestehende

Immobilie zu investieren kann dagegen Renditen von bis zu 10 % bringen. Der Weg ist nur ein anderer

- die Rendite ergibt sich dabei aus den eingesparten Energiekosten, es ergibt sich also kein aktives Konto-Plus,

wie man es bei Kapitalanlagen gewohnt ist. Dabei spart dieser Weg Ressourcen und schont das Klima.

Eine Investition in die Haussanierung bringt zudem noch

weitere Vorteile. Mit jeder Energiepreissteigerung erhöht

sich die Rendite, der Wert der Immobilie wird erhalten und

der Wohnkomfort steigt.

Foto: energie- & umweltzentrum allgäu

Eine solche Investition birgt natürlich auch große Risiken,

daher empfiehlt die Energieagentur Südostbayern GmbH

als ersten Schritt den Gang zur kostenlosen und neutralen

Energieberatung. In dieser beraten Experten produktunabhängig

zu allen Fragen rund um die Themen Bauen, Sanieren,

Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Die kostenlose und persönliche Energieberatung für alle Bürgerinnen und Bürger der Landkreise

Berchtesgadener Land und Traunstein findet regelmäßig an verschiedenen Standorten, u.a. in Laufen

und Traunstein, statt. Info und Anmeldung unter Tel.: 0861 / 58 70 39. Das Team der Energieagentur

freut sich auf die Beratung - weitere Infos unter www.energieagentur-suedost.bayern.

In Zeiten von „Covid-19“ finden natürlich auch telefonische Energieberatungen statt.

Seite 26


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Kühle Wohnräume auch an heißen Tagen - Tipps zum Hitzeschutz

Wichtig ist es, Räume frühzeitig vor extremer Wärme zu

schützen. „Ist die Wohnung erst einmal richtig aufgeheizt,

lässt sich die Temperatur nur schwer wieder auf ein erträgliches

Niveau absenken“, raten die Energieexperten und

geben folgende Tipps zur Vorbeugung.

Richtiges Lüften

Möglichst nachts oder früh morgens lüften, wenn die

Außentemperaturen noch niedriger sind. Die effektivste

Methode, die Luft in einem Raum komplett auszutauschen,

ist längeres Querlüften bei weit geöffneten, sich

gegenüberliegenden Fenstern und Innentüren. Auch eine

Lüftungsanlage, für vermehrten Luftaustausch in der Nacht programmiert, kann hierbei hilfreich sein.

© ifeelstock / Fotolia

Rollläden, Außenjalousien und Co

Von außen angebracht schützen sie wirksamer vor Sonneneinstrahlung und hohen Außentemperaturen.

Zur Not hilft ein weißes Tuch, das von außen vor das Fenster gehängt wird.

Sonnenschutzfolien und Sonnenschutzverglasungen

Sie bieten ebenfalls einen wirksamen Hitzeschutz, verdunkeln allerdings dauerhaft die Räume und führen zu

erhöhtem Strombedarf für künstliche Beleuchtung. Zu beachten ist allerdings, dass die Schutzfolie außen an

den Fenstern angebracht werden muss um nützlich zu sein.

Klimageräte

Klimageräte verbrauchen sehr viel Strom und verursachen damit erhöhte Kosten. Wer ein Klimagerät benutzen

will, sollte ein Gerät mit einer möglichst hohen Energieeffizienzklasse wählen. Die Effizienzklasse ist Teil des

Energielabels und steht gut lesbar auf jedem Gerät. Fest eingebaute Splitgeräte sind erheblich energieeffizienter

als mobile Monoblockgeräte. Die beste Effizienzklasse ist A+++. Monoblockgeräte sind in der Regel drei

Klassen schlechter.

Ventilatoren

Vor der Anschaffung eines Klimageräts sollte zunächst ein Ventilator ausprobiert werden. Er verbraucht erheblich

weniger Strom und ist damit umweltfreundlicher.

Dämmung

Ein Großteil der Hitze dringt im Sommer über schlecht gedämmte Wände und Dächer ins Gebäude. Somit

ist ein guter Wärmeschutz auf Dauer die beste Lösung, um angenehme Temperaturen in Wohnräumen zu

gewährleisten.

Bei allen Fragen zum Thema Hitzeschutz hilft die Energieberatung

der Energieagentur Südostbayern GmbH und der Verbraucherzentrale Bayern weiter.

Info & Anmeldung unter Tel.: 0861 / 58 70 39.

Seite 27


Von anderen Stellen

Brandgefahr vorbeugen - Elektro(nik)

Altgeräte mit Lithiumbatterien richtig entsorgen

vom unsortierten Siedlungsabfall einer Erfassung

zuführen sollen. Altbatterien und Altakkumulatoren,

die nicht vom Altgerät umschlossen sind, z.B.

bei elektrischen Werkzeugen oder Laptops, sind

vor der Abgabe an einer Sammelstelle vom Altgerät

zu trennen (zerstörungsfreie Entnahme) und

über die für die Erfassung von Batterien vorgesehenen

Batterie-Sammelbehälter (nach BattG) zu

entsorgen.

Batterien spielen in der Recyclingwirtschaft von

Beginn an eine besondere Rolle. Der wesentlich

Grund dafür ist deren Gefahren- und Schadstoffpotenzial.

Alleine daraus ergibt sich die Notwendigkeit,

Batterien bereits bei der Erfassung zu separieren

und einer geeigneten Recyclinganlage

zuzuführen.

Die zunehmende Entwicklung und Verbreitung

von Lithiumbatterien und -zellen verstärkt diesen

Umstand, da von diesen Batteriearten ein hohes

Brandrisiko ausgeht. Elektrogeräte mit Lithiumbatterien

und -zellen sind gefährliche Güter. Ihr Transport

unterliegt den Vorschriften des Gefahrengutrechts,

welches einen Transport in loser Schüttung

verbietet.

Dies unterstreicht auch das ElektroG, denn es sieht

vor, dass Besitzer von Altgeräten diese getrennt

Welche Auswirkungen birgt eine fehlerhafte Sortierung?

Diese modernen Akku-Systeme haben ein äußerst

hohe Energiedichte, die, im Gegensatz zu

herkömmlichen NiCd-Systemen, auch bei älteren

Geräten und nach längerer Ruhephase noch eine

hohe Ladung besitzt.

Diese erzeugt bei Beschädigung oder übermäßiger

Hitze einen Kurzschluss. Es wird in kurzer Zeit sehr

viel Energie freigesetzt und somit enorme Temperaturen

erzeugt, die sämtliches Material in der direkten

Umgebung umgehend in Flammen setzen.

Daher ist es wichtig, bei der Entsorgung im Wertstoffhof

darauf zu achten, dass die Lithiumbatterien

von den Altgeräten getrennt und entsprechend

im Fass und Container entsorgt werden.

Wenn Sie Fragen bei der Entsorgung im Wertstoffhof

haben, wenden Sie sich einfach an unser Wertstoffhofpersonal

- wir helfen Ihnen gerne weiter.

Quelle: leiTfAden zur sepArATen erfAssung Von BATTerieBeTrieBenen eleKTro(niK)-AlTgerÄTen

des BdsV (www.BdsV.org), BVse www.BVse.de) und der Vdm (www.Vdm.Berlin)

© supergrey / Adobe Stock

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Aus dem Geschäftsleben

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Unsere Jugend

Das Ende einer Ära

Günter Wimmer übergibt Jugendarbeit in Kirchanschöring

Statt dem ´Im Grünen Festival´ sind mehrere kleine Events und Aktionen rund um den Kulturtreff ´KuBa´

(für Jung und Alt) geplant - neues Personal bei der Gemeinde fest angestellt

Fast 16 Jahre war Günter Wimmer verantwortlicher

Jugendpfl eger in der Gemeinde Kirchanschöring.

Insgesamt hat er 15 ´Im Grünen Festivals´ auf die

Beine gestellt, den Skate-Park initiiert und zahllose

Öffnungs- und Erlebnistage in den verschiedenen

offenen Jugendtreffs durchgeführt. Für das wirklich

einzigartige ´Im Grünen Festival´, welches der

größte Kulturevent eines Jugendtreffs in Bayern ist,

erhielten er und das ganze Team für Kirchanschöring

sogar den ´Deutschen Bürgerpreis´ im Jahr

2013 verliehen.

Doch schon einige Zeit arbeitete der Jugendpfl e-

ger in bestem Einvernehmen mit dem Bürgermeister

und der Gemeinde, die innovative Jugendarbeit

weiterhin voll unterstützen wird, an der Weiterführung

und Übergabe der Tätigkeit, da Günter

Wimmers andere berufl iche Tätigkeiten doch sehr

zunahmen. Hier aber gutes und passendes Personal

zu fi nden war schwierig und so versuchte der

Jugendpfl eger seine Nachfolger aus den ´eigenen

Reihen´ aufzubauen. Nach dieser langen Tätigkeit

wollte er einfach an jüngere Fachkräfte im besten

´Im Grünen Geiste´ übergeben. Dazu später mehr.

Vor allem das ´Im Grünen Festival´ bleibt unweigerlich

mit seinem Namen verbunden, denn seit dem

Jahr 2005 schaffte er es ganzjährig junge Leute im

Ort für die komplette Durchführung und Vorbereitung

zu begeistern. Das Festival wuchs und es

kamen schon bald 100 junge Kirchanschöringer

in allen Planungsgruppen und bei der Durchführung

des Riesenevents und Aushängeschilds der

Jugend-Kulturarbeit zum Einsatz. Auch für Kirchanschöring

und die ganze Region war dieser Event

wohl schon mehr als ein Markenzeichen.

Sein demokratischer Führungsstil, die Möglichkeit

auch Fehler machen zu dürfen, kam sehr gut an.

Der Nachwuchs sollte lernen, wie man große Veranstaltungen

vorbereitet und umsetzt, aber auch die

Verantwortung für alle Vorkommnisse übernimmt.

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Unsere Jugend

Im späteren Leben seien diese Kinder und Jugendlichen

die Entscheider in Vereinen, Firmen und immer noch gerne in den Jugendtreffs zu Gast und

und viele dieser ersten Generation waren bis zuletzt

Politik, da macht es Sinn in jungen Jahren schon auch beim Festival voll engagiert. Hier entstanden

viele Erfahrungen zu machen und Entscheidungen auch schon in Wimmers erstem Jahr die Pläne zum

treffen zu dürfen, so Wimmer. Eine Veranstaltung Kirchanschöringer Skate-Park, den er dann mit 25

dieser Größe wäre ideal, um alle Bereiche abzudecken,

sich im Vorfeld gut vorzubereiten, alles zu dis-

und den dieser dann auch beschloss. Immer noch

jungen Skatboardern dem Gemeinderat vorstellte

kutieren, aber sich auch intern zu reiben, um sich ist der Skate-Park Treff vieler junger Leute und eine

dann aber auch wieder zusammenzuraufen und Skate-Szene hat sich hier über Jahre etabliert.

zusammenzuarbeiten.

Nach den Jahren im ´Carei´ zog der Jugendtreff in

Und so begleitete das Festival als ´Flaggschiff´ das alte Bahnhofsgebäude um, in das sogenannte

ganzjährig die Jugendpflegertätigkeit, das stets im ´Base´ und Günter Wimmer leitete dort über Jahre

Juni durchgeführt, schon nach der Sommerpause die Geschicke der offenen Jugendarbeit. Zu einem

späteren Zeitpunkt ging es nochmal ins alte

immer wieder für das nächste Jahr geplant wurde.

Pfarrerhaus, die sogenannte ´Wohnung´ um dann

Insgesamt waren in 15 Jahren ca. 30.000 Gäste im neu gebauten Bahnhofsgebäude ein neues Zuhause

zu finden.

und gut 120 Bands zu Gast. Mit Wimmers Kontakten

und Know How im Veranstaltungsbereich wurden

selbstverwaltet von ihm ca. 1.000.000

Zu dieser Zeit, ca. 2016, hatte er schon

(1 Million) Euro in 16 Jahren in diesen

Jugendkulturevent investiert. Das einzigartige

und besondere ist, dass dieser

Betrag rein aus Einnahmen der Festivals

generiert wurde. Im nächsten Jahr

aber wurde das Geld immer gleich

wieder in die Jugend und das Festival

reinvestiert.

Wimmer hatte gut gewirtschaftet und solange das

´Im Grünen´ selbstverwaltet auf gesunden Beinen

stand, konnte ja quasi nichts passieren.

Die Gemeinde hätte sicherlich bei Engpässen geholfen,

war doch die Zusammenarbeit mit Bürgermeister

Birner und Gemeinderat über die Jahre

sehr eng, aber zu einem finanziellen Zuschuss für

das Festival kam es tatsächlich in 16 Jahren nicht.

Auch dieser Ansatz dürfte einzigartig in der Jugendarbeit

bleiben. Ein Großevent für und von der

Jugend in einem Dorf, komplett von den Einnahmen

selbst finanziert.

Aber kurz zur Entstehung:

Seine Arbeit begann Günter Wimmer im alten

´Caritas-Haus´, das die Jugend fortan ´Carei´

nannte. Dieser rustikale erste Treff war sehr bald

Dreh- und Angelpunkt der Kirchanschöringer Kids

Michi Obermeier, auch ein ´Im Grünen

Crew-Mitglied´, als Mini-Jobber

Das ´Im Grünen´ ,

das Flaggschiff beschäftigt, und dieses Zweier-Team

der Jugendarbeit in wurde dann von Bruno Tschoner, der

Kirchanschöring ebenfalls bei der Festivalcrew war,

komplettiert.

Beide arbeiteten dann drei bzw. zwei

Jahre als Mini-Jobber in Günter Wimmers Veranstaltungsagentur,

bevor dann die Übergangsphase

begann, die nun mit der Anstellung von

Obermeier und Tschoner bei der Gemeinde abgeschlossen

wurde. Günter Wimmers Plan ging auf

und das perfekte Personal für die Übergabe war

gefunden. Der neue Bahnhof wurde in das ´KuBa

- Kultur am Bahnhof´ umbenannt und das Konzept

wird nun immer mehr erweitert. Neue Events, andere

Öffnungszeiten und auch für Erwachsene und

Kultur-Interessierte zugänglich.

Die beiden ´Neuen´ haben weitaus mehr Stunden

zur Verfügung und sind auch Angestellte der Gemeinde.

Günter Wimmer hatte die Aufgabe als

Selbständiger ausgeführt.

Es geht also weiter mit einem offenen Treff im

wahrsten Sinne, direkt entstanden aus der ´Im Grünen

Crew´, allerdings mit neuen Ideen und nicht

nur als Jugendtreff, sondern als Kulturtreff ´für alle

Menschen´. Das ´Im Grünen Festival´ wird so in die-

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Unsere Jugend

ser Größe nicht mehr umsetzbar sein, auch wollen

die beiden ´KuBa-Chef‘s´ andere und neue Ideen

rund um den Kulturtreff etablieren. Ein neuer Weg

mit neuem Personal.

Das Ende des ´Im Grünen´ wurde mit den Jugendlichen

offen kommuniziert und abgestimmt. Letztendlich

sind es auch neue Generationen, die zwar

gerne mitgearbeitet haben, nun aber neue Ideen

einbringen können. Die Jugend sieht darin auch

eine Chance, einen Neuanfang.

Unvergessen dürften für Günter Wimmer die vielen

Momente und Erlebnisse mit dem Nachwuchs sein,

die zwangsläufig in 16 Jahren ´an der Front´ entstehen.

Aber auch den vielen jungen Leute wird die

Zeit mit Ihrem ´Festival-Papa´ sicher viel gegeben

haben. Was alles aus kleinen Ideen mit ein bisschen

Mut und Glück, dem Vertrauen des Trägers

(der Gemeinde) entstehen kann dürfte viele der

Jugendtreffbesucher und ´Im Grünen Crew´ nachhaltig

beeinflusst haben.

Auch der Bevölkerung sei zu danken, so der Jugendpfleger,

da auch hier immer Unterstützung

und Vertrauen kam, auch wenn es sicherlich nicht

immer ganz einfach war. Jugendarbeit ist auch

mal laut und nicht perfekt planbar.

Selbst die Kulturlandschaft in Chiemgau und Rupertiwinkel

hatte mit dem ´Im Grünen Festival´

ein absolutes Highlight der Festivalszene und man

kann nur wünschen, dass jungen Leuten weiterhin

so viel zugetraut wird, so Günter Wimmer das in

seiner Position heraus getan hat, denn dieses Vertrauen

zahlt sich aus! Mit ihm verliert die Gemeinde

sicherlich ein gutes Zugpferd in Sachen Jugendarbeit,

aber die Geschichte wird sicherlich mit anderen

Ideeen im ´KuBa´ weitergeschrieben und somit

geht der Grundgedanke der aktiven und innovativen

Jugendarbeit in Kirchanschöring weiter.

Danke, Günter ...

... für alles!

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Infos der vhs

vhs macht Bildung vor Ort

Die Volkshochschule Kirchanschöring ist selbständige Außenstelle der Volkshochschule Traunstein e.V. Selbstverständlich

können alle Angebote der Außenstelle Kirchanschöring auch über die Homepage der Volkshochschule

Traunstein e.V. online gebucht werden.

Bitte beachten Sie:

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Volkshochschule Traunstein e.V.

Kursgebühren werden aus organisatorischen Gründen nach Kursbeginn per Lastschrift von Ihrem Konto abgebucht.

Eine Barzahlung ist nur noch in der vhs-Geschäftsstelle in Traunstein möglich.

Anmeldung vor Ort

Nicole Meinelt

Telefon 08685 / 77 939 - 11

Fax: 08685 / 77 939 - 30

eMail: n.meinelt@vhs-traunstein.de

www.kirchanschoering.info/Kultur-Bildung

Tourist-Information

während der Geschäftszeiten

Montag, Dienstag, Freitag von 8:00 – 12:00 Uhr

Donnerstag von 9:00 - 12:00 Uhr

vhs-Geschäftsstelle Traunstein

Stadtplatz 38 a

83328 Traunstein

Telefon: 0861 / 90 97 166 – 0

Fax: 0861 / 90 97 166 – 10

eMail: info@vhs-traunstein.de

www.vhs-traunstein.de

Sport - Bewegung - Tanz

Tanzen

Tanzen - Grundkurs für Paare

Freitag, 25.09.2020 um 18:40 Uhr

Grund- und Teilhauptschule Kirchanschöring,

EG, Mehrzweckraum

Dozentin: Petra Weizbauer

Kursgebühr: € 98,00

Bitte mitbringen: Tanzschuhe oder Schuhe mit wenig

(keinem) Profil, Getränk

In gemütlicher Atmosphäre tanzen lernen. Hierbei

vermitteln wir die Basisschritte der Tänze, welche Sie

auf dem Tanzparkett immer gut gebrauchen können.

Und das mit ganz viel Spaß und in ungezwungenem

Ambiente.

Inhalt: Wiener Walzer, Langsamer Walzer, Fox, Discofox,

Boogie, Tango, Merengue, Cha Cha Cha und ein

Partytanz.

Am letzten Abend findet eine Abschlussparty mit

Schmankerlabend im Hotel Eichenhof in Waging statt.

Let‘s Dance Club für Paare

10 Termine

ab Freitag, 25.09.2020, jeweils 20:00 Uhr - 21:15 Uhr

Grund- und Teilhauptschule Kirchanschöring,

EG, Mehrzweckraum

Dozentin: Petra Weizbauer

Kursgebühr: € 98,00

Bitte mitbringen: Schuhe mit wenig (keinem) Profil,

Getränk

Hobby-Tanzkurs von Walzer bis Salsa für Quereinsteiger*innen

mit sicheren Vorkenntnissen. In unserem

Club haben Sie die Möglichkeit, neue Figuren

aus traditionellen und aktuellen Tänzen zu lernen und

zu üben. Nebenbei entstehen nette Tanzcliquen und

sogar Freundeskreise. Dance & Friends eben!

Am letzten Abend findet eine Abschlussparty mit

Schmankerlabend im Hotel Eichenhof in Waging statt.

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Infos der vhs

Bewegung

Let‘s go - jeder Schritt hält fit

Dienstag, 01.09.2020 um 9:00 Uhr

Donnerstag, 03.09.2020 um 17:00 oder um 14:30 Uhr

Treffpunkt: Schönramer Filz

Dozentin: Agnes Wiedemann

Kosten: € 40,00 (für beide Termine)

Es wird nicht nur im Schönramer Filz gewandert, es

werden unterwegs an schönen Plätzen in der Natur

gemeinsam in der Gruppe Übungen gemacht, die

die Koordination, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und

Entspannung verbessern können. Die Wanderstrecke

beträgt zwischen drei und fünf Kilometer und dabei ist

die Gruppe etwa eineinhalb Stunden aktiv.

Gesundheitswandern richtet sich an alle, die körperlich

fit bleiben oder werden wollen und lieber im Freien

als in der Sporthalle trainieren.

bodyArt®

10 Termine je Donnerstag, 24.09.2020 - 03.12.2020

Beginn: Donnerstag, 24.09.2020 um 8:30 Uhr

Kursgebühr: € 60,00

Dozentin: Conny Schwangler

Kosten: € 40,00

Bitte mitbringen: bequeme Sportkleidung & Matte

Im bodyArt® Trainingsprinzip steht der Mensch als

funktionelle Einheit im Vordergrund. bodyArt® verbindet

Trainingspositionen und klassische Atmungstechnik

zu einer Synergie aus körperlichem Training

und mentaler Entspannung. Das Ziel des bodyArt®-

Trainings ist es letztendlich, das korrekte Funktionieren

des gesamten Körpers durch funktionelle Kräftigung

und Stabilisierung des ganzen Bewegungsapparat zu

gewährleisten.

NEU - Tai Chi - Ba Fa Wu Bu

10 Termine

Beginn: Dienstag, 08.09.2020, 19:15 - 20:30 Uhr

Grund- und Teilhauptschule Kirchanschöring

EG, Mehrzweckraum

Dozent: Herbert Regenfelder

Kursgebühr: € 68,00

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung

Es handelt sich um eine recht neue Art des Tai Chi, die 2019 aus China als neue Standardkurzform festgelegt wurde.

Dieser Kurs soll eine Einführung in die Hauptprinzipien des Tai Chi sein. Es enthält die grundlegenden Konzepte der „8

Bewegungen und 5 Schritte“ in einer leicht erlernbaren Form.

Bewegung, Koordination und Konzentration werden mit Achtsamkeit und Atmung in diesem Tai Chi vereinigt.

Kreatives und manuelles Gestalten

Textiles Gestalten

Dirndl-Nähkurs

8 Termine, Beginn: Dienstag, 08.09.2020 um 19:00 Uhr

Grund- und Teilhauptschule Kirchanschöring,

UG, Raum 34, Eingang Achenpark

Kursgebühr: € 95,00 (zzgl. € 20,00 für den Schnitt)

Dozentin: Sandra Schäfer

Bitte mitbringen: Stoff fürs Dirndl

Wir fertigen ein maßgeschneidertes Dirndlgwand - ganz individuell und nach eigenen Vorstellungen. Jede Kursteilnehmerin

erhält einen für sie persönlich erstellten Maß-Dirndlschnitt und näht sich ihr Dirndl unter fachlicher Anleitung.

© karepa / Adobe Stock

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Infos der vhs

Musik

Musik für Kinder

Family Music First - Musikalische Frühförderung

10 Termine je 10 x dienstags oder 10 x mittwochs

Beginn: Dienstag, 22.09.2020 um 9:15 Uhr oder

Mittwoch, 23.09.2020 um 15:30 Uhr

Alte Schule Kirchstein

Kursgebühr: € 95,00

Dozentin: Hilla Richards

Vom Baby- bis zum Kleinkindalter wird das Talent zur

eigenen Musikalität fürs Leben gelernt - durch das

gemeinsame Musizieren mit den vorrangigen Bezugspersonen

(Eltern, Großeltern, Tagesmutter etc.)

© thedawn / pixabay

Musikarten für Kleinkinder (2½ bis 4 Jahre)

10 Termine, Beginn: Mittwoch, 16.09.2020 um 15:30 Uhr

Haus der Begegnung, EG, Gemeinschaftsraum

Kursgebühr: € 70,00

Dozentin: Susan Koslik

Bitte mitbringen: Decke und rutschfeste Socken

Der Musikgarten ist ein musikalisches Angebot für Kinder vom Babyalter bis zu 4 Jahren. In altersgerechten Kursen

werden die Kinder spielerisch an Musik herangeführt, es wird gesungen, getanzt, Musik gehört und mit einfachen Instrumenten

selbst musiziert.

Im Babykurs stehen vor allem Fingerspiele, Musikhören und sanfte Schaukelbewergungen zur Musik im Vordergrund,

es werden erste eigene Erfahrungen mit Rasseln oder Glöckchen gemacht. In den weiteren Kursen werden, dem

wachsenden Alter der Kinder angepasst, die Kursinhalte erweitert. So werden neben dem Singen neuer und alter Kinderlieder

das Spielen verschiedener Orff-Instrumente erlernt und kleine Tänze einstudiert. Mit rhythmischen (langsam

und schnell) oder mit sprachlichen Spielen (laut und leise) werden erste Feinheiten im Musizieren vermittelt. Neben den

musikalischen Erfahrungen wird durch Austeilen der Musikinstrumente, das Abwarten des Ende eines Liedes oder das

Rücksicht nehmen auf andere das Sozialverhalten der Kinder trainiert.

Musikarten für Kleinkinder (1 ½ bis 3 Jahre)

Infos siehe oben

Beginn: 16.09.2020 um 8:30 Uhr

Baby-Musikgarten (6-18 Monate)

Infos siehe oben

Beginn: 16.09.2020 um 9:30 Uhr

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Infos der vhs

Gesundheit & Entspannung

Entspannung

NEU

Wohltuender Rauch Teil I

1 Termin

Freitag, 13.11.2020, 18:00 - 21:00 Uhr

Obereggerhausen 1, 83355 Grabenstätt

Dozentin: Andrea Illgut

Kosten: € 35,00

Ausführliche Informationen unter www.Treffpunkt-gruen.de

Jetzt wird es drinnen wieder gemütlich!

Der Spätsommer ist uns noch in guter Erinnerung. Die

Natur verlangsamt ihren Rhythmus und bereitet sich

auf den Winter vor. Wir sollten es ihr gleich tun und uns

auch mehr Ruhe gönnen. Oft ist dies in der heutigen

Zeit nicht mehr möglich, denn die Anforderungen des

Alltags machen keinen Unterschied zu dem quirligeren

Sommer und dem gemütlichen Winter.

Runter vom Gas, das tut uns gut!

Sich auf alte Bräuche besinnen und alte Rituale pflegen

hilft zu entspannen. Das ist die Devise in diesem

Seminar. Wir stellen uns eine Räuchermischung für Zuhause

her.

Wohltuender Rauch Teil II

1 Termin

Freitag, 11.12.2020, 18:00 - 21:00 Uhr

Obereggerhausen 1, 83355 Grabenstätt

Dozentin: Andrea Illgut

Kosten: € 35,00

Ausführliche Informationen unter www.Treffpunkt-gruen.de

Das Personenräuchern und Hausräuchern war lange

Zeit ein alltäglicher Begleiter.

Man räucherte bei Krankheit, zur Hochzeit, in den

Raunächten, um Räume zu desinfizieren, im Stall, bei

Neuanfängen und um Altes abzuschließen.

Wir erlernen zusammen die Techniken der Personenräucherung

und der Hausräucherung.

Anschließend stellen wir eine Räuchermischung aus

orientalischen Harzen und Kräutern her. Sie lernen viele

Kräuter mit ihren Wirkungsweisen kennen, die Königskerze

steht im Mittelpunkt dieses Seminars.

Am Ende entzünden wir im Freien eine Königskerzenfackel.

Gesundheit

Wirbelsäulengymnastik

8 Termine

Beginn: Donnerstag, 08.10.2020 um 17:00 Uhr oder

18:30 Uhr

Haus der Begegnung

Dozentin: Isabella Stockhammer

Kursgebühren: € 60,00

Bitte mitbringen: Matte, Socken und Getränk

In Deutschland wurden Rückenschmerzen zur Volkskrankheit

ernannt: Dagegen kann jeder Einzelne für

sich etwas unternehmen.

In der Wirbelsäulengymnastik wird das Training von

Kraft und Beweglichkeit kombiniert, um die Gesundheit

des Rückens zu erhalten oder zu verbessern.

Auf jede*n Teilnehmer*in wird dabei individuell eingegangen.

Es können grundsätzlich alle mitmachen, denen ihre

Wirbelsäule wichtig ist.

Fünf Elemente Qigong

10 Termine

Beginn: Dienstag, 08.09.2020 um 18:00 Uhr

Grund- und Teilhauptschule, Mehrzweckraum

Dozent: Herbert Regenfelder

Kursgebühren: € 68,00

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung

Das fünf Elemente Qigong wird auch Wu Xing Qigong

genannt und ist eine alte taoistische Übungsform.

Die alten Taoisten erstrebten ein langes, vitales Leben,

um auch im hohen Alter noch geistige und körperliche

Fitness zu besitzen.

Diese Qigong zeichnet sich durch die Kombination

von Atemtechnik, Vorstellungskraft und Klang aus.

Basierend auf dem Konzept der 5 Elemente wird der

Körper gestärkt und der Geist entspannt.

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Infos der vhs

Pilates für den Beckenboden

10 Termine

Beginn: Dienstag, 29.09.2020 um 9:00 Uhr

Haus der Begegnung, Gemeinschaftsraum

Dozentin: Isabella Stockhammer

Kursgebühren: € 70,00

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, Matte, Socken

Yoga am Vormittag

10 Termine

Beginn: Dienstag, 15.09.2020 um 10:15 Uhr

Alte Schule, Kirchstein

Dozentin: Corinna Berger

Kursgebühren: € 90,00

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, warme Socken,

Matte, Decke und Kissen

Im Kurs erwartet Sie ein fließender, intensiver und dennoch

meditativer Unterricht. Die Verbindung zwischen

bewusster Atmung und Bewegung lässt den Geist

zur Ruhe kommen und führt Sie zu einer intensiveren

Selbstwahrnehmung.

In der abschließenden Entspannungsphase können

Sie Erholung, Ausgeglichenheit und Kraft auf mentaler

sowie auf körperlicher Ebene erfahren.

Der Kurs ist geeignet für Anfänger*innen und Fortgeschrittene.

Die Körperhaltungen (Asanas) und Atemtechniken

(Pranayama) werden genau erklärt und

präzise erarbeitet.

Nach einer ruhigen Einstimmungsphase übern wir den

Sonnengruß und gehen dann in sanfte Sequenzen

aus dem Hatha Yoga über.

Yoga auf Punktekarte

© Ataner007 / Pixabay

Sonntag und Dienstag von 19:00 - 21:00 Uhr

Mittwoch von 9:00 - 11:00 Uhr

Alte Schule, Kirchstein

Dozentin: Hilla Richards

10er Punktekarte: € 150,00

Bitte mitbringen: bequeme Kleidung, warme Socken,

Matte, Decke, Kissen und Getränk

Tiefgehendes, verwöhnendes Yogaüben nach TriYoga.

Einfühlsam, fließend, schön und für jede*n einfach zu

praktizieren. Freude, Wohlbefinden, Flexibilität und

Kraft für Körper, Geist und Seele. Atemübungen für

Atmungskraft- und Geschicklichkeit.

Allumfassende Entspannung stellt sich unweigerlich

ein, der Schlüssel zu persönlichem Glück und einer

wohltuenden Wirkung auf den Körper. Die Dozentrin

freut sich auf Sie. Die Punktekarte ist vier Monate gültig

für alle Yogaklassen.

© Rawpixel.com / Pixabay

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Impressum

Gesellschaft & Leben

Hochsensibilität

Hochsensibilität und Selbstliebe

1 Termin

Samstag, 07.11.2020 von 10:00 - 13:00 Uhr

Haus der Begegnung, EG, Gemeinschaftsraum

Dozentin: Kathrin Schäfer

Kursgebühren: € 50,00

Hochsensiblen Menschen machen oft die Schattenseiten

ihrer Gabe sowie alte Konditionierungen und

Glaubenssätze zu schaffen, sie zweifeln an sich selbst

und haben oft Minderwertigkeitsgefühle, da sie deutlich

spüren, dass sie irgendwie anders sind als der Rest

der Welt.

Sehr hilfreich ist es daher, sich mehr und mehr der Sonnenseite

der Begabung bewusst zu werden.

Außerdem können zahlreiche Strategien, praktische

Anleitungen, wirksame Übungen, umfassende Werkzeuge,

Erkenntnisse und Betrachtungsweisen helfen,

sich mehr und mehr mit seiner Begabung auszusöhnen,

sich selbst anzunehmen, zu lieben und wertzuschätzen.

Hochsensibilität und Ängste

1 Termin

Samstag, 17.10.2020 von 10:00 - 13:00 Uhr

Haus der Begegnung, EG, Gemeinschaftsraum

Dozentin: Kathrin Schäfer

Kursgebühren: € 50,00

In einem Sprichwort heißt es: „Mut bedeutet nicht,

keine Angst zu haben, sondern seine Ängste zu überwinden.“

Denn hochsensiblen, wahrnehmungsbegabten,

feinsinnigen Menschen fällt es oft schwerer

als Normalsensiblen, ihre Gefühle in Schach zu halten.

Gerade in Zeiten, wo der Mensch durch Schicksale,

besondere Umstände und Ereignisse gefordert ist, machen

sich Sorgen breit.

Sowohl im beruflichen als auch im zwischenmenschlichen

Bereich ist es hilfreich, wirksame Strategien zu

erarbeiten, wenn Ängste aufkommen.

In diesem Seminar können Sie Grundsätzliches über

den Umgang mit der Hochsensibilität erfahren, verschiedene

erfolgreiche Methoden zur Auflösung von

Ängsten für den Alltag kennenlernen und praktisch

ausprobieren.

Verantwortlich im Sinne des

Pressegesetzes:

1. Bürgermeister Hans-Jörg Birner

Koordination: Petra Obermeier

Das Amtsblatt mit den offiziellen Veröffentlichungen

ist die Südostbayerische Rundschau

Satz und Layout: Petra Obermeier

Korrektur: Juliane Reising

Gemeinde Kirchanschöring,

Rathausplatz 2

Druck: OH Druck GmbH, Laufen

Abgabeschluss

für die nächste

Ausgabe ist der

5. Oktober 2020

gedruckt auf Recyclingpapier aus 100 % Altpapier

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Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

Der Bürgermeister informiert

Geothermie Rupertiwinkel

Corona und Kommune

Ruhestand Peter Schuster

Ökomodellregion & ILE

Biosammelzertifizierung Streuobstwiesen

Beteiligung an Landschaftspflegearbeiten

Biogemüse aus Bayern

Finde dein Naturabenteuer

Seite 3

Seite 3

Seite 5

Neues aus der Gemeindeverwaltung

Gratulationen

Hundekot - ein dauerndes Problem

Infos zur Biomülltonne

Fundamt

Reinigungskraft gesucht

Jobangebote und -gesuche

Seite 6

Seite 7

Seite 7

Seite 9

Seite 11

Seite 13

Seite 13

Seite 14

Seite 15

Seite 15

Das Sozialbüro informiert

Bürger zeigen Sollidarität mit der Tafel Seite 16

Sozial- und Rentenversicherungsamt

Entlastungsbetrag für Pflegebedürftige

G‘wandladen wieder geöffnet

Schulnachrichten

Schule in Coronazeiten

Abschlussfeiern MSV Salzachtal

Von anderen Stellen

Musikunterricht in Kirchanschöring

Beim Hausbau an Hochwasserschutz denken

Tipps der Energieagentur

Altgeräte mit Lithiumbatterien richtig entsorgen

Seite 16

Seite 17

Seite 20

Seite 21

Seite 24

Seite 25

Seite 26

Seite 28

Aus dem Geschäftsleben

Fliesen Lazar stellt sich vor Seite 29

Unsere Jugend

Abschied Günter Wimmer Seite 30

Infos der vhs

vhs Programm Seite 33

Seite 39


Veranstaltungskalender

Aufgrund der aktuellen Situation können wir den Veranstaltungskalender nur unter Vorbehalt abdrucken.

Bitte informieren Sie sich darüber, ob die einzelnen Veranstaltungen wirklich stattfinden.

Sollten aufgeführte Termine nicht stattfinden, oder neue Termine dazukommen,

bitte immer in der Gemeinde bei Sophia Reitschuh melden, damit der Veranstaltungskalender aktuell bleibt

Tel.: 08685 / 77 939 - 14

reitschuh-sophia@kirchanschoering.de

Herzlichen Dank!

Sa, 22. August

Sa, 29. August ab 6:00 Uhr

So, 13. September

Fr, 18. September

Sa, 19. September

So, 20. September um 14:30 Uhr

So, 20. September ab 9:00 Uhr

Fr, 25. September um 20:00 Uhr

Sommernachtsfest (Feuerwehr Lampoding)

Edelweiß Bergmarsch 2020 Wagendrischlhorn (GebJgRK Wolkersdorf)

Herbstfischen Fischerverein

Jahreshauptversammlung (SVK)

Feuerwehrausflug (Feuerwehr Lampoding)

Bunter Nachmittag im Pfarrsaal (Gesang- und Musikverein)

Gebirgspreisplattln Kinder und Jugend in der Lodronhalle (GTEV)

JHV beim Rothlerwirt (Schützenblut)

Sa, 26. September, 13:00 - 17:00 Uhr Flohmarkt am alten Lagerhaus

Do, 8. Oktober

Do, 15. Oktober um 19:30 Uhr

So, 18. Oktober

Sa, 24. Oktober

So, 25. Oktober

Sa, 31. Oktober um 19:30 Uhr

Oktoberrosenkranz und Herbstversammlung beim Meisterfranzl (KFD)

Herbstversammlung beim Meisterfranzl (Gartenbauverein Lampoding)

Rauschberg Gedenkfeier (GebJgRK Wolkersdorf) - 9:00 Aufstieg Laubau

Herbstversammlung (Trachtenverein)

Skibasar in der Schulaula

Jahreshauptversammlung (EC Lampoding)

Fr, 6. November um 18:00 Uhr Theater (GTEV), weitere Termine: 7.11./8.11./13.11./14.11./15.11./20.11./21.11./22.11.

Sa, 7. November

Mi, 11. November um 19:11 Uhr

Mi, 11. November

Sa, 14. November um 19:30 Uhr

Fr, 20. November

Sa, 21. November um 19:30 Uhr

Fr, 27. November um 19:00 Uhr

Sa, 28. November ab 14:30 Uhr

Sa, 28. November

Herbstversammlung beim Meisterfranzl (Burschenverein)

Jahreshauptversammlung beim Saliterwirt (Faschingsmusik)

Jahreshauptversammlung beim Rotherwirt (Heimatverein)

Helmut-Stockhammer-Gedächtniswatten im Feuerwehrhaus Lampoding

Stammtischkickern beim Meisterfranzl

Aktivenversammlung im Feuerwehrhaus (Feuerwehr Lampoding)

Gottesdienst & Jahreshauptversammlung im Salitersaal (FF Kirchanschöring)

Adventsmarkt in der Alten Schule (Kath. Frauengemeinschaft Kirchstein)

Christbaumaufstellen (KSK)

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