Gemeindebrief WIR September bis Novemer 2020
Gemeindebrief WIR September bis Novemer 2020
Gemeindebrief WIR September bis Novemer 2020
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WIR
in Idensen und Mesmerode
September bis November 2020
2 editorial
Liebe Gemeinde,
gerade stöhnen wir über Temperaturen
von deutlich über 30 Grad und beschäftigen
uns gleichzeitig mit den Aktivitäten
bis zum Jahresende, wie zum Beispiel
zum Volkstrauertag. Die Termine
müssen stehen, damit sie noch rechtzeitig
in den Gemeindebrief kommen.
Wir bemühen uns, den Gemeindebrief
so aktuell und informativ wie möglich
zu halten. Leider unterlaufen uns dabei
auch ab und zu Fehler, für die wir um
Entschuldigung bitten.
Wir freuen uns sehr über Anregungen
und Kritik zu unserer Arbeit und vor allem
darüber, mit Ihnen ins Gespräch zu
kommen und so gemeinsam Dinge zu
verbessern.
Nicht akzeptieren können wir anonyme
Schreiben, denn sie haben für die Empfänger
unabhängig vom Inhalt einen bedrohlichen
Charakter und stellen einen
Eingriff in die Privatsphäre dar.
Am 05.07.2020 haben wir Diakon Heinz
Laukamp verabschiedet. Einen Bericht
über die Veranstaltung finden Sie in dieser
Ausgabe.
Ich freue mich darüber, Ihnen heute
Frau Pastorin Julia Krohmer vorstellen
zu dürfen. Frau Krohmer ist 33 Jahre alt
und wurde in Krasnodar geboren. Das
Interview, das WIR mit ihr geführt haben,
liefert interessante Antworten. Sie
finden es ebenfalls in dieser Ausgabe
und auf unserer Homepage.
Ab 1. August 2020 ist Frau Krohmer für
die Seelsorge in der Gemeinde Idensen-
Mesmerode zuständig und Ansprechpartnerin
für Taufen, Trauungen und
Trauerfälle.
Frau Krohmer ist erreichbar unter Tel.
Nr. 05035/541 und per E-Mail Julia.Krohmer@evlka.de
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit
mit Frau Krohmer und wünsche uns allen
einen goldenen Herbst.
Ihr Hans-Heiner Tüting
Inhalt
2 editorial/inhalt
3 angedacht
4 aus der gemeinde
8 die ehrenamtlichen in
idensen und mesmerode
9 wir gratuliert
10 in unsere mitte genommen
freundeskreis
11 aus der gemeinde
14 termine
15 gottesdienste
16 sigwardskirche
19 hallo nachbar
26 gruppen und kreise
27 kontakte
28 buntes
Liebe Leserin, lieber Leser,
hier wäre doch eigentlich, so dachte ich,
einmal ein guter Raum, um beim Lesen
eines kleinen Textes ein wenig zur Ruhe
zu kommen. – Aber, es eilt! Schnell
muss ich wieder auf die Überholspur.
Termine, Stress, Leistung. Mein
Zeitplan: genau durchgetaktet. Jede
Minute zählt! Arbeit optimiert; Freizeit
optimiert; Beziehungen optimiert; ich
selbst: ganz optimiert! Mein Job
erfordert dies – auch und besonders in
„Corona-Zeiten“! Andere hingegen
wissen gerade jetzt kaum, was sie tun,
wovon sie überhaupt noch leben sollen.
Manchmal aber möchte ich einfach nur
auf meinem rasenden Wege umkehren,
mein Handy in einem großen Teich
versenken und in der klangvollen Stille
der Natur von allem loslassen!
Aber das kann ich mir nicht leisten! Es
ist nicht effektiv, wenn ich Freiheit wage,
wenn ich es wage, einfach zwecklos hinaus
zu gehen, mich in die Sonne setzte, den
Vögeln zuhöre, einmal nichts tue! Das
ist alles nur eine Illusion, nichts
produktives, nichts objektiv messbares
und verwertbares!
„Die Leute dürften nicht soviel darüber
nachdenken, was sie tun sollten, sie sollten
vielmehr bedenken, was sie sind.“ So einfach
und klar antwortet auf unseren
Selbstoptimierungs-
und
Beschleunigungswahn Meister Eckhart,
der große Mystiker und „Lebemeister“
vom Anfang des 14. Jh.
Muss ich denn ständig alles und jeden
durch die Leistungsbrille des Erfolges
angedacht 3
bewerten? Habe
ich selbst keinen
Wert mehr, wenn
ich plötzlich und
unverschuldet
nichts mehr
„leisten“ kann –
wenn ich Zeit
habe? Hat nur ein
„optimierter“
Mensch Wert?
Oder treibt mich nur die Angst, zu
versagen?
Während ich mich dies alles noch frage,
hat die ganze Welt völlig unerwartet
eine Vollbremsung hingelegt. Ein
kleines Virus hat sie verursacht. Einige
wollten schon immer gern einmal ein
wenig verzichten, viele aber müssen jetzt
auf vieles verzichten. Ist dies nun „das
Ende“ von allem, was mir Festigkeit,
Sicherheit und Perspektive gab? Oder
wird mir hier nicht auch ein neuer Weg
gezeigt?
Ich erkenne auf einmal nicht mehr nur
stückweise, dass unser Immer-
Schneller, Immer-Besser und Immer-
Mehr die eigentliche große Illusion ist.
Sie hat längst viele zurückgelassen;
nicht nur materiell, sondern auch
innerlich leer. Ich merke, wie wichtig
mir menschliche Nähe ist, gerade weil
sie uns nun oftmals verwehrt ist. Ich
sehe wie in einem Fokus, was zur
Ausgrenzung der „weniger
Optimierten“ und zu den so
offenkundigen Ungleichheiten geführt
hat, zur Ausbeutung von Mensch und
Natur, unter der die Schöpfung längst
4 aus der gemeinde
in das sich viele gerade geworfen sehen.
Es ist für uns als Christen eigentlich
nichts Neues: Im Ungeplanten und
Unerwarteten erkennen wir das Wirken
des Geistes Gottes: Auf einmal kommen
wir nicht mehr weiter. Aber dann
werden uns neue Wege gezeigt. Bislang
wollten wir sie nur nicht sehen, weil es
für uns kein Halten mehr gab, weil wir
oft rücksichtslos uns und anderen gegenüber
den ewigen Wettlauf liefen,
wer am schnellsten ist und am weitesten
kommt. Nun jedoch ist alles anders.
Wir sehen, dass es kein „alternativlos“
gibt. Die Schöpfung fängt frei von allen
Zwecken immer wieder neu an.
Darum: Mach Deinen Kopf frei von
allem Zweck-Zwang und der ständigen
Suche nach „objektiven“ Nutzen! Setz
Dich in die Freiheit! Lass Dich los und
komm ein wenig zur Ruhe! Neue Wege
und Möglichkeiten findest Du nur dort,
wo alles keinen Zweck hat!
Andreas Litzke, Diakon im Anerkennungsjahr
Rücktritt des Vorsitzenden des
Kirchenvorstandes
Am 09.07.2020 trat Hans-Heiner Tüting
aus persönlichen Gründen von seinem
Amt als Vorsitzender des Kirchenvorstandes
der Gemeinde Idensen-
Mesmerode zurück. Wir danken Hans-
Heiner Tüting für sein Engagement und
seine geleistete Arbeit. Bis zur Neuwahl
eines Vorsitzenden wird Kirsten Gutleben
in ihrer Funktion als Stellvertreterin
seine Aufgaben übernehmen.
Liebe Gemeinde,
im Juli bin ich von meinem Amt als
1. Vorsitzender des Kirchenvorstands
zurückgetreten.
Es war mir eine Freude und Ehre, in
dieser Funktion für die Gemeinde arbeiten
zu dürfen und viele von Ihnen kennen
und schätzen gelernt zu haben.
Ich möchte mich herzlich bei all den
Menschen bedanken, die mich in dieser
Zeit unterstützt haben, und wünsche der
Gemeinde alles Gute für die Zukunft!
Ihr Hans-Heiner Tüting
Tschüss, Heinz
Nun war es soweit, der Abschiedsgottesdienst
für
Heinz Laukamp,
der
uns verlassen
hat, fand am
5. Juli statt.
Da es an diesem
Tag
noch viele
Einschränkungen
gab,
wurden die
Gäste gebeten
sich anzumelden. Ungefähr 130 Personen
hatten sich angemeldet. Damit
mussten die Stühle und Bänke so aufgestellt
werden, dass zwischen den Familien
ein Mindestabstand gewährleistet
war und auch die Wege zu den Sitzplätzen
ohne Nähe zu den schon sitzenden
Gästen überwunden werden konnten.
Nachdem die Stühle und Bänke im Vorfeld
aufgestellt waren, war auch der gesamte
Platz an der Sigwardskirche ausgefüllt.
Zum Singen reichte der Abstand allerdings
nicht. Für den Organisten und
den Chor war ein Pavillon aufgebaut, so
dass sie auch bei Regen trockensitzen
konnten. Denn Regen war leider angesagt.
Der Gottesdienst startete mit Trompetenklängen,
die aus dem Turm der Sigwardskirche
erschallten. Auch die Sigward
Singers ließen es sich nicht nehmen,
sich mit Gesang von Heinz Laukamp
zu verabschieden. Nach seiner
letzten Predigt im Rahmen seiner Zeit in
aus der gemeinde 5
Idensen brachte ihm ein Teil des Kirchenvorstands
ein Abschiedsständchen
dar.
Im Anschluss an den Gottesdienst überreichte
Kirsten Gutleben für den Kirchenvorstand
ein Bild der Sigwardskirche,
das sich aus vielen Puzzleteilen aus
Bildern seines Wirkens in der Gemeinde
zusammen setzte. Die Bürgermeister
Rolf Herrmann und Ulrich Troschke
dankten Heinz Laukamp mit einer kurzen
Laudatio und einem Geschenk.
Auch der Kirchenvorstand der Nachbargemeinde
Bokeloh, zu der er durch
den gemeinsamen Konfirmandenunterricht
engen Kontakt hatte, verabschiedete
sich mit einem Rückblick auf die gemeinsame
Zeit. Die letzte Rede hielt die
Rektorin der Grundschule Bokeloh,
Dörte Hofheinz. Sie erzählte, dass Heinz
Laukamp dort über das Ghanaprojekt
von Louis Wonder berichtet hatte und
sich die Schüler der Schule immer noch
sehr dafür engagieren.
Zum Schluss fand ein Empfang im Rahmen
der erlaubten Möglickeiten statt, bei
dem sich neben der Kinderkirchen-
Gruppe noch viele andere Personen von
Heinz Laukamp verabschiedeten.
Uwe Wolf
Abschied der Kinderkirchen-Gruppe
Weitere Fotos finden Sie auf der Rückseite.
6 aus der gemeinde
Konfirmation 2020
Wegen der Corona-Pandemie musste
der Konfirmationstermin in diesem
Jahr verschoben werden. Die neuen
Termine werden Samstag, der 26. September
2020, in Idensen und Sonntag,
der 27. September 2020, in Bokeloh
sein. Es werden am 26.9. zwei Gottesdienste
vor der Sigwardskirche (bei
Regen in der Neuen Kirche) statt finden,
der erste um 10 Uhr und der zweite
um 14 Uhr. Der Gottesdienst in
Bokeloh wird um 10 Uhr gefeiert. Um
die zur Zeit noch geltenden Abstandsregeln
einzuhalten, können bei schlechtem
Wetter leider nur die Konfirmanden
und deren Angehörige den Gottesdienst
in der Neuen Kirche besuchen.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Einzelheiten werden mit den Konfirmandeneltern
abgestimmt.
Jubelkonfirmation fällt aus
Auch die Jubelkonfirmation, die traditionell
im September statt findet, ist in
diesem Jahr der Corona-Pandemie zum
Opfer gefallen. So müssen sich die
Konfirmierten der Jubeljahrgänge 1945,
1950, 1955, 1960 und 1970 leider etwas
gedulden. Der Festgottesdienst wird im
ersten Quartal 2021 nachgeholt werden,
sofern die Umstände es dann zulassen.
Kinderkonfirmandenzeit im Butteramt
– ab Klasse 4!
Der Konfirmandenunterricht in Bokeloh,
Idensen und Mesmerode beginnt
bereits in der 4. Klasse, denn Kinder im
Grundschulalter haben oft großes Interesse
an religiösen Fragen. In den folgenden
Jahren werden die Kinder einmal
jährlich zu einem Projekttag zu
Frieden und Schöpfung eingeladen. In
der 8. Klasse findet dann der Hauptkonfirmandenunterricht
statt und endet
mit der Konfirmation im Mai.
Ein Eltern-Informationsabend für
interessierte Eltern von Kindern, die
zwischen Sommer 2010 und Sommer
2011 geboren sind oder im August in
der 4. Klasse starten, findet am
Donnerstag, 10. September 2020
um 19:30 Uhr in der Kirche in
Bokeloh, An der Kreuzkirche 11
statt.
Anmeldung: bis zu den Herbstferien
über die Internetseiten www.evkirchebokeloh.de
und www.kirche-idensen.de
oder im Gemeindebüro.
Unterrichtsbeginn:
29.10.2020, 15:30 - 17:00 Uhr
Fragen? Pastorin Susanne v. Stemm,
Tel. 05037 96 96 655
Begrüßung der neuen Kinderkonfirmanden
Im St. Martins-Gottesdienst am
Sonntag, 08.11.2020, 17:00 Uhr,
in der ev. Kirche in Bokeloh
möchten wir die Kinderkonfirmanden
aus Idensen, Mesmerode und Bokeloh
begrüßen. Im Anschluss an den Gottesdienst
findet ein Laternenumzug statt
– natürlich nur, wenn die Corona-
Beschränkungen dies erlauben.
aus der gemeinde 7
Am 26. Und 27. September werden in Idensen und Bokeloh konfirmiert:
Cedric Dreier, Idensen
Emily Dreier, Idensen
Alisa Gerstenberger, Idensen
Charlotte Greth, Bokeloh
Sophie Heineberg, Idensen
Johanna Käschel, Idensen
Hanna-Sofia Leopold, Idensen
Philipp Schmitt, Mesmerode
Lilli Schulze, Idensen
Valentin Schünemann, Idensen
Mara Senff, Mesmerode
Jan Speidel, Mesmerode
Jonas Stolte, Mesmerode
Felix Taubenheim, Idensen
Hannah Thiele, Bokeloh
Julian Thisius, Bokeloh
Lara Türnau, Bokeloh
Alina Wilkening, Bokeloh
Wir gratulieren herzlich und wünschen Gottes Segen!
8 die ehrenamtlichen in idensen und mesmerode
Jörg Mecke
Funktion: Prädikant, Kirchenvorstand,
stellv. Vorsitzender des
Freundeskreises Sigwardskirche
Alter: 48
Wohnort: Idensen
Foto
Ich engagiere mich ehrenamtlich, weil …
… ich es wichtig finde, der Gesellschaft auch etwas zurückzugeben. Ich habe Vieles
empfangen und möchte mit anpacken. Als wir frisch nach Idensen gezogen
sind, war eine der ersten Aktionen der Anbau an die Friedhofskapelle. Dort konnte
ich viele Menschen kennenlernen und es hat einfach Spaß gemacht.
Das gefällt mir in unserer Gemeinde/unserem Dorf besonders gut:
Wir haben mit der Sigwardskirche einen Schatz, der Menschen glücklich macht.
Man kann es nicht besser beschreiben als ein Mensch, der letztes Jahr in das Gästebuch
schrieb, die Kirche sei „der perfekte Ort für den Mittelpunkt der Seele“.
Und inzwischen gilt das drinnen wie draußen.
Ich wünsche mir, dass…
… es mit unserer Gemeinde gut in die Zukunft geht. Wir sind nur noch gut 780
Gemeindeglieder und werden aktuell „mitversorgt“. Da braucht es neue, kluge und
manchmal auch verrückte Ideen.
Besonders wichtig ist mir …
… ein Satz meines ersten Chefs: „Geht nicht? Muss gehen! Geht.“ Packen wir es
an.
Jörg Mecke ist eines der Gründungsmitglieder des Freundeskreises Sigwardskirche
e. V.. Der studierte Informatiker bringt sich dabei auch bei der Gestaltung
der Webseiten von Freundeskreis und Kirchengemeinde ein, immer mit dem Ziel,
interessierten Menschen ein sehr ansprechendes digitales Angebot zu bieten.
Eines der größten Projekte, an dessen Erfolg Jörg Mecke maßgeblich beteiligt war,
war die Finanzierung und Durchführung der „Reinigung und Stabilisierung der
Wand- und Deckenmalereien“ in der Sigwardskirche. Es gelang ihm, 140.000 € zur
Finanzierung der Maßnahme zu beschaffen. Weiterhin organisiert er die Vortragsreihe
„Die Kirche bleibt im Dorf“. Die Auftaktveranstaltung mit Gregor Gysi lockte
mehr als 300 Menschen an. Besonders gern betrachtet Jörg Mecke die Störche und
Turmfalken vom neuen Hangsofa auf dem Gelände der Sigwardskirche.
wir gratuliert 9
…im September
Thea Fülbier
Ilse Thake
Hannelore Dettmer
Dora Kruse
Elfriede Förtmann
Roswita Krocker
Helmut Bergmann
71 Jahre
81 Jahre
75 Jahre
87 Jahre
84 Jahre
78 Jahre
80 Jahre
…im Oktober
Ute Stelter
Waltraud Kruschinski
Ingrid Heiner
Edeltraut Knittel
Christa Radermacher
Margarete Zumach
Edith Meyer
Meta Heinz
Heinrich Hattendorf
Klaus-Dieter Frank
76 Jahre
85 Jahre
77 Jahre
71 Jahre
79 Jahre
85 Jahre
83 Jahre
93 Jahre
81 Jahre
70 Jahre
…im November
Margarethe Rust
Luise Kölling
Edith Pinkenburg
Helga Oelze
Ditmar Schulenburg
Herbert Krocker
Elli Troschke
87 Jahre
95 Jahre
82 Jahre
80 Jahre
72 Jahre
78 Jahre
89 Jahre
Gemeindeglieder, die nicht in unserer Geburtstagsliste genannt werden möchten,
teilen dies bitte unserer Pfarrsekretärin unter Tel. 05031/2520 mit.
10 in unsere mitte genommen
In unserer Gemeinde wurden christlich bestattet
am 08. Mai 2020 Axel Troschke, 61 Jahre
am 05. Juni 2020 Ruth Seegers, geb. Siegmund, 94 Jahre
am 25. Juni 2020 Erna Krocker, 80 Jahre
am 07. August 2020 Hans-Jörg Hoffmann, 75 Jahre
freundeskreis sigwardskirche
Die Mitgliederversammlung des Freundeskreises
konnte wegen der Beschränkungen
nur im Freien stattfinden. So
wurde die ursprünglich für den 17. Mai
in den Räumen in der neuen Kirche geplante
Versammlung am 28. Juni auf
den Rasen vor der Sigwardskirche verlegt.
Neben den Berichten
über die Tätigkeiten im vergangenen
Jahr wurden die unter
geänderten Bedingungen
geplanten Aktivitäten des
restlichen Jahres vorgestellt.
Es muss (fast) alles unter
freiem Himmel stattfinden,
da die räumlichen Gegebenheiten in der
Sigwardskirche und auch in der Neuen
Kirche die Anzahl der Teilnehmer sehr
stark begrenzen würde.
Ein erster Test mit einem Freiluftkonzert
folgte nach der Versammlung. Der
Pianist Andy Morkus präsentierte etwa
150 Besuchern sein kurzweiliges Programm
„Klavierzeitreisen“ vor der Sigwardskirche.
Auch der nächste Termin,
das Marimbaphonkonzert mit Prof.
Fumito Nunoya, wurde vor die Kirche
verlegt. Die zahlreichen Besucher (auch
etwa 150) waren begeistert von der Musik
– und der Möglichkeit, diese vor der
Kulisse der Sigwardskirche zu genießen.
Wir freuen
uns, zum Abschluss der diesjährigen Saison,
am 13. September um 17.00 Uhr,
wieder vor die Sigwardskirche einladen
zu können, zur Musikalische Lesung:
Hab. Keine. Angst – Worte an die Nachwelt
von Lars Huldén.
Mit Susanne Russek und Phillip John
Baptist haben sich zwei lebenslustige
Musiker zusammengetan, die sich auf
ihre ganz eigene Weise diesem besonderen
Thema widmen – unseren letzten geschriebenen
Worten. Diese stammen aus
der Feder des finnlandschwedischen
Schriftstellers Lars Huldén (1926 –
2016), der eine immens große Zahl dieser
fiktiven Inschriften bereits in jüngeren
Jahren geschrieben hat, mit Augenzwinkern,
rätselhaft, versöhnlich, abgrundtief
ehrlich, direkt, treffend, aber
immer wohlwollend. Der Eintritt zu der
Veranstaltung ist frei, um Spenden wird
gebeten.
Die Lesung bildet auch den Abschluss
des Tages des offenen Denkmals, an
dem wir zu Kurzführungen von 10 – 15
Uhr im Rahmen der erlaubten Möglichkeiten
einladen. Es wird auch ein interessantes
virtuelles Angebot geben. Weitere
Informationen finden Sie auf der homepage
www.sigwardskirche.de und auf
Seite 22 in diesem Gemeindebrief.
Rolf Herrmann
Erntekronebinden vor der
Neuen Kirche
In diesem Jahr wird das in Idensen traditionell
im September statt findende Erntefest,
auf dem auch die Erntekrone gebunden
und anschließend in die Kirche
gebracht wird, wegen der noch geltenden
Coronaregeln ausfallen.
Damit wir zum Erntedankfest trotzdem
eine Erntekrone haben, wollen wir sie
am
Samstag, den 3. Oktober
um 15:00 Uhr vor der Neuen Kirche
gemeinsam binden.
Wir laden herzlich ein, dabei mit zu helfen
und bei Kaffee und Kuchen, Bratwurst
und Getränken ein paar gesellige
Stunden zu erleben – natürlich unter
Einhaltung der dann geltenden
Coronaregeln.
Der Erntedankgottesdienst findet am
Sonntag, den 4. Oktober
um 10:30 Uhr
vor der Sigwardskirche
statt. Im Anschluss laden wir herzlich zu
einer Tasse Kaffee oder Tee ein.
aus der gemeinde 11 3
Lebendiger Adventskalender 2020 –
auch in Coronazeiten
Auch in diesem Jahr darf und soll es in
Idensen und Mesmerode einen Lebendigen
Adventskalender geben. Er wird
sich sicher etwas anders gestalten, denn
die dann geltenden Hygienevorschriften
müssen eingehalten werden. Aber wir
dürfen uns treffen – mit dem erforderlichen
Abstand und wahrscheinlich ohne
gemeinsamen Gesang.
Wir laden Familien, Vereine und Initiativen
ein, zwischen dem 1. und 23. Dezember
kleine vorweihnachtliche Aktionen
– nicht länger als 30 Minuten – zu
gestalten. Beginn ist in der Regel um
18:00 Uhr, am Wochenende sind Abweichungen
möglich. Warme Getränke
während der Aktion dürfen angeboten
werden. Jeder bringt seine eigene Tasse
mit.
Bereits bestehende adventliche Termine
werden in den Adventskalender übernommen.
Anmeldungen sind ab dem 1. Oktober
nach den Gottesdiensten, zu den
Sprechzeiten im Pfarrbüro oder per Mail
unter ute.herrmann@kirche-idensen.de
oder Ina.Wolf@evlka.de möglich. Anmeldeschluss
ist der 9. November 2020.
Was wann und wo stattfindet, ist den
Adventskalendern in den Aushangkästen
und auf der Homepage der Kirchengemeinde
zu entnehmen.
Der lebendige Adventskalender
wird auf dem
Adventsmarkt in Idensen
am 28. November
eröffnet werden.
12 aus der gemeinde
Ein neues Gesicht auf dem Gelände
Zum Aufwärmen gibt es heißen Kaffee
oder Tee und Kleinigkeiten gegen den
Hunger.
Wir freuen uns auf viele Helfer.
Freundeskreis und Kirchenvorstand
Vielleicht haben Sie es schon bemerkt:
Das Gelände um die Kirchen wird
durch einen neuen Mitarbeiter betreut.
Kadi Göing, wohnhaft in Idensen, ist
unser neuer Außenküster und kümmert
sich jetzt um alle Belange wie Mähen,
dem Wildkraut und den Lindensamen
zu Leibe rücken …. WIR freuen uns
auf eine gute Zusammenarbeit, immer
genug Sprit im Tank sowie viel Freude
und Kontakte bei der Arbeit.
Herbstputz auf unserem Kirchengelände
Wie in jedem Herbst möchten wir die
Außenanlagen unserer Kirchen vor
dem Winter in Ordnung bringen: Hecke
schneiden, Kanten abstechen, Bänke
einlagern… Das ist viel Arbeit. Deshalb
laden wir am
Samstag, den 24. Oktober 2020
von 10 - 13 Uhr
zu einem Arbeitseinsatz ein und würden
uns über tatkräftige Unterstützung
sehr freuen. Bitte bringen Sie/bringt
Gartengeräte, Handschuhe und Werkzeuge
mit.
Mitreden.
Das ist in diesem Jahr das Jahresthema
der Diakonie in Niedersachsen.
Mit diesem Thema setzen wir uns auch
im Diakoniegottesdienst auseinander.
Er findet in unserer Gemeinde am
4. September um 10:30 Uhr
vor der Sigwardskirche
statt. Das Vorbereitungsteam lädt herzlich
ein zum Gottesdienst und im Anschluss
zu Gesprächen bei einer Tasse
Kaffee oder Tee.
Flöten im Advent
Der Advent ist die Zeit des Singens und
Musizierens. Wir möchten uns gern
musikalisch auf diese Zeit vorbreiten
und uns nach den Herbstferien einmal
in der Woche zum Flötenspielen treffen.
Interessierte laden wir herzlich ein,
sich bei Gudrun Laqua
(gudrunlaqua@gmail.com, Tel.
05031/14715 ) oder Ute Herrmann
(ute.herrmann@kirche-idensen.de, Tel.
05031/14565) bis zum 8. Oktober zu
melden. Übungsort und Termin werden
wir mit den Teilnehmenden absprechen.
Die dann gültigen Corona-
Vorschriften werden selbstverständlich
beachtet.
Nachdem Heinz Laukamp unsere Gemeinde verlassen
hat, ist Julia Krohmer, Pastorin in Munzel-
Landringhausen, für Seelsorge, Trauungen, Taufen und
Beerdigungen in Idensen und Mesmerode bzw. für
deren Koordination zuständig.
Im Interview stellt sie sich vor.
aus der gemeinde 13 3
Ich bin Pastorin geworden, weil…
ich nichts Anderes kann.
Kirche ist für mich…
eine Baustelle.
Ein guter Gottesdienst…
bewegt mein Herz.
Die meiste Freude in der Gemeindearbeit bereitet mir…
die Neugier der Kinder.
Julia Krohmer
Meine Lieblingsgeschichte in der Bibel …
ist der „sogenannte“ Sündenfall.
Meine Lieblingsfigur in der Bibel ist…
Eva.
Mit Idensen-Mesmerode verbinde ich…
Sigwards Garten – das Gelände um die Sigwardskirche – und die Begegnungen, die
ich dort schon hatte.
Mein Lieblingsplatz ist…
meine Dachterrasse.
Mein schönstes Erlebnis…
ist mit meinem Hund spazieren zu gehen und zu sehen, wie sie manchmal vor
Freude über die Wiese hüpft und springt.
Im Urlaub See oder Berge?
Strand und Meer.
Bach oder Beatles oder ganz etwas Anderes?
Metallica und George Michael
Was möchten Sie unseren Lesern zum Abschluss noch sagen?
Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit und schöne Erlebnisse mit Ihnen!
14 termine und gottesdienste
Datum Uhrzeit Veranstaltung
10.09.2020 19:30 Uhr Elternabend Kinderkonfirmanden (S. 6)
13.09.2020 Ab 10 Uhr Tag des offenen Denkmals: virtuelle Führungen und
Führungen vor Ort (S. 22)
13.09.2020 17:00 Uhr Hab‘ keine Angst – Musikalische Lesung (S. 10, S. 22)
03.10.20 15:00 Uhr Erntekronebinden vor der Neuen Kirche (S. 11)
24.10.20 10:00 Uhr Herbstputz (S. 12)
09.11.20 Anmeldung Lebendiger Adventskalender (S. 11)
Gottesdienste und Veranstaltungen finden den aktuellen Verordnungen der Landesregierung
und Landeskirche entsprechend statt.
Herbstabend
Wind aus dem Mond,
plötzlich ergriffene Bäume
und ein tastend fallendes Blatt.
Durch die Zwischenräume
der schwachen Laternen
drängt die schwarze Landschaft der Fernen
in die unentschlossene Stadt.
Rainer Maria Rilke
Datum Uhrzeit Gottesdienste
gottesdienste 15
06.09.2020 10:30 Uhr Diakonie-Gottesdienst, Vorbereitungsteam,
anschließend Kirchkaffee
18.09.2020
Freitag
26.09.2020
27.09.2020
20:30 Uhr Gute-Nacht-Andacht, Prädikant Jörg Mecke
10:00 Uhr
14:00 Uhr
10:00 Uhr
Konfirmation in Idensen
Diakon Heinz Laukamp, Pn Susanne von Stemm
Konfirmation in Bokeloh
04.10.2020 10:30 Uhr Erntedank-Gottesdienst, Prädikantin Helga Kaiser,
Kirsten Gutleben, anschl. Kirchkaffee
Gottesdienste finden ab jetzt wieder in der Neuen Kirche statt.
18.10.2020 10:30 Uhr Gottesdienst
31.10.2020 18:00 Uhr Sing & Praise, mit Abendmahl,
Pn Dr. Alexandra Diercks
14.11.2020 17:30 Uhr Andacht zum Volkstrauertag in Mesmerode,
Mehrzweckhalle Mesmerode
15.11.2020
Volkstrauertag
14:30 Uhr
15:00 Uhr
Ehrung und Kranzniederlegung am Denkmal
Andacht, Pn Julia Krohmer, anschl. Kirchkaffee
22.11.2020 10:30 Uhr Ewigkeitssonntag, Prädikant Jörg Mecke
28.11.2020 14:00 Uhr Andacht zur Eröffnung des Adventsmarktes und
des Lebendigen Adventskalenders,
Kirsten Gutleben
16 aus der gemeinde
Rückblick auf unsere Open-Air-
Gottesdienste
Die Pandemie zwang den Kirchenvorstand,
Ideen zur Gestaltung des Gemeindelebens
zu entwickeln. Auch wenn das
Treffen in Gruppen bis zu den Sommerferien
nicht möglich war, so haben wir als
Gemeinde doch zumindest einige Gottesdienste
zusammen gefeiert.
Schnell wurde klar: Beide Kirchen sind
zu klein, als dass die Gemeinde darin
Platz findet. Und wir wollten gern den
Gesang im Gottesdienst ermöglichen.
Es kam die Idee: Ein Abstand von 3 m
zwischen den Menschen bzw. Parteien
bei einer ausschließlichen Durchführung
als Freiluftgottesdienst.
Natürlich waren wir abhängiger vom
Wetter und bleiben es auch, aber der
Zuspruch hat gezeigt, dass die Menschen
in Mesmerode und Idensen sich nicht
von dunklen Wolken abhalten lassen und
tendenziell viel mehr Menschen kommen
als vor dem Corona-Ausbruch.
Wie wirkt sich die Verlagerung des Veranstaltungsortes
aus?
Der vergrößerte Abstand und die
schlechtere Akustik sind nicht gerade
Umstände, die eine Gemeinschaft fördern.
Aber die Wiedersehensfreude und
das besondere Ambiente führen dazu,
dass nicht nur die kommen, die häufig im
Gottesdienst zu sehen sind: Menschen
kamen von überall her und ließen sich
auf diese andere Art ein. Und auch wenn
es keine Gesangbücher gab und gibt, so
ist doch ein Zettel mit allen relevanten
Informationen eine gute Grundlage,
nicht nur einen Gottesdienst zu besuchen,
sondern mitzumachen und dabei
zu sein.
Unsere Gemeinde ist gesegnet mit einer
großen Freifläche rund um die Sigwardskirche,
sodass wir viele Menschen aufnehmen
können – eine Freifläche, die die
meisten anderen Gemeinden nicht haben.
Sicherlich ist es auch etwas Besonderes,
wenn ein Gebet durch Storchengeklapper
oder die Rufe unserer Turmfalken
ergänzt wird. Eins zu sein mit der
Schöpfung während eines Gottesdienstes
ist etwas, das man sich bewahren kann
für die Zeit nach Corona, für die Zeit
„der Normalität“. Weil damit auch Passanten,
die an der Kirche vorbeigehen,
neugierig werden und teilhaben. Es entsteht
eine neue, wichtige Offenheit, die
man hinter den dicken Mauern beider
Kirchen nicht vermitteln kann.
Einen besonderen Dank möchte ich noch
an all die Menschen richten, die zum Aufund
Abbau mit anpacken: mit einem
großen Maß an Selbstverständlichkeit und
Einsatzbereitschaft werden Stühle, Bänke
und Tische bewegt, das Klavier getragen
und „Sigwards Garten“ geschmückt. Der
Begriff „Sigwards Garten“ entstand übrigens
auch dieses Jahr, als wir merkten,
wie viele Menschen das Grundstück als
parkähnliche Anlage genossen und eine
ausgiebige Zeit verweilten. Jörg Mecke
Touristen als Teil der Gemeinde
Bei uns in der Gemeinde haben wir ein
besonderes Phänomen: die Anzahl der
Menschen, die die Sigwardskirche besuchen
oder auch zu Konzerten und Vorträgen
kommen, werden jedes Jahr mehr.
Von rund 4.000 Besuchenden vor acht
Jahren sind wir inzwischen bei rund
10.000, was aber keinesfalls zu einer
Überfüllung führt. Wir sehen immer
mehr Menschen, die auf den Radrouten
„Kirchen und Klöster“ oder der „Mittellandkanalroute“
fahren, wir sehen Pilger
und wir sehen „normale Touristen“, die
mit dem Auto kommen.
Anhand des Gästebuches in der Sigwardskirche
kann man sehen, dass ungefähr
die Hälfte der Besucher sich auf
den Weg macht, um die kulturelle Be-
deutung der Kirche zu entdecken, die andere
Hälfte kommt aus Gründen der Stille
und Einkehr.
Was haben diese Menschen mit der Gemeinde
zu tun? Sind sie unabhängig zu sehen
von dem, was wir als Gemeinde machen?
Es gibt Gründe, es so zu sehen, da
die Gäste unseren Gemeindegruppen
nicht wirklich beiwohnen. Aber es gibt
auch Gegenargumente, die die Chancen
besonders unserer Gemeinde offenbaren.
Die Evangelische Kirche in Deutschland
(EKD) brachte im Juli 2019 eine Ausarbeitung
zum Thema „Beteiligung auf Zeit“
heraus. Darin heißt es u. a.: Gemeinden können
mit ihrer touristischen Konzeptionsarbeit gastfreundlich
und einladend sein, Neugierige ansprechen
und situativ willkommen heißen. Eine Gemeindeatmosphäre,
die sich gleichsam umwendet
und ihre Sensoren nach außen »zu den Türen und
Fenstern« ausrichtet, wird eine gelegentliche, situative
Zugehörigkeit nicht als Defizit oder gar als
Kränkung verstehen, sondern als Chance, das
Evangelium auch an jene heranzutragen, die bisher
wenig Erfahrungen mit dem Evangelium gemacht
haben. Daran kann man zunächst erkennen,
dass Gastfreundschaft eine urchristliche
Eigenschaft ist, Reisende und
somit Fremde aufzunehmen. Es ist etwas,
aus der gemeinde 17 3
was viele von uns auch selbst im Urlaub
erleben: In eine Kirche, in einen Gottesdienst
zu gehen gehört häufig zu dieser
„Entspannungserfahrung“. Und so, wie
wir im Urlaub aufgenommen werden
möchten, nehmen wir hier auch auf: herzlich
und respektvoll.
Wir persönlich sind jedes Jahr auf Spiekeroog
und haben dort in der alten
Dorfkirche (Spiekeroog hat auch zwei Kirchen)
quasi eine zweite Heimat gefunden.
Was kann so ein Besuch – auch bei uns –
mit den Menschen machen? Jürgen Lojowsky,
für Idensen zuständiger Referent
von der Arbeitsstelle „Kirche im Tourismus“
der Landeskirche erzählte folgende
Geschichte, die sich so auch bei uns zugetragen
haben könnte: Das Paar mittleren Alters
hatte vor einer Kirche im Schatten einer großen
Linde Platz genommen. Dort standen zufällig
eine Bank und ein Tisch, ideal für ihr Pick-nick.
Ihre E-Bikes konnten sie auch hervorragend abstellen,
an Fahrradbügeln, nicht diesen elenden
Felgenkillern. Als wäre es für sie gemacht...Die
Wiese war hier noch schön grün, anders als dort
drüben in der Sonne. Die beiden waren auf einer
mehrtägigen Radtour im Weserbergland unterwegs.
Freunde hatten vorhergesagt: »Guckt Euch
18 aus der gemeinde
mal die schönen Kirchen an.« Überzeugt kam
die Antwort: »Nein, wir halten von diesem
ganzen Quatsch nichts.« Und nun saßen sie
doch vor einer Kirche. Aber reingehen wollten sie
nicht. War die überhaupt offen? Da war ein
weiß-blaues Schild mit weit geöffneten Türen
angebracht, darunter ein kleines grünes mit
einem Radfahrer. Was heißt das wohl? Doch
dann öffnete sich die Tür von innen, eine ältere
Dame kam heraus. Als sie die beiden anschaute,
kam von ihnen die Frage: »Ist es drinnen
schön?« Die Antwort kam schnell und ohne
nachzudenken: »Ja! Aber darauf kommt es gar
nicht an! Ich glaube an Jesus Christus und finde
in jeder Kirche das, was ich dazu brauche!«
Welch ein Bekenntnis zum Glauben an den
Gekreuzigten! Bald entspannt sich ein kurzes
Gespräch über das »Woher kommt ihr?« »Wo
wollt ihr hin?« Mehr nicht. Zum Abschied sagte
die Frau noch: »Gehen Sie ruhig einmal hinein,
es ist schön kühl und angenehm ruhig, wenn
auch der Hauch unseres Herrn hindurchweht.«
Natürlich sind die beiden hineingegangen, kurz
vor ihrem Aufbruch. Ein kurzes Umblicken
und dann wieder raus. Sie mussten ja weiter,
wollten sie ihr Ziel für heute noch erreichen.
Schweigend fuhren sie eine Weile nebeneinander,
jeder in seine Gedanken vertieft.
Ich finde es sehr beeindruckend, wie ein
Ort, ein Raum, auf Menschen wirken
kann. Einen solchen Schatz haben auch
wir. Er ist für uns alltäglich geworden.
Für uns als Gemeinde wird die Arbeit mit
Touristen immer mehr zunehmen. Einerseits
wird die Sigwardskirche immer bekannter
durch viele Berichte und der
Empfehlung bisheriger Besucher, andererseits
gibt es auch in unserer Gesellschaft
ein verändertes Freizeit- und Urlaubsverhalten.
Eine Studie der „Fachhochschule
Westküste“ in Husum im Jahr
2019 zeigt, dass der Erlebnisurlaub einem
„Entschleunigungs- und Sinnstiftungsurlaub“
gewichen ist. Und das in Altersklassen,
die wir in der alltäglichen Gemeindearbeit
so nicht wahrnehmen – näheres
entnehmen Sie bitte den Grafiken dieser
Studie.
Das gilt übrigens nicht nur für Menschen
von weiter her, sondern auch für Gäste
aus Wunstorf, Hagenburg oder Seelze:
Auch unsere „Nachbarn“ sind Gäste
unserer kleinen Gemeinde und nutzen
unseren Ort als „Tankstelle für die Seele“,
wie ich neulich hörte.
Was für eine schöne Umschreibung, die
man sich durch den Kopf gehen lassen
kann. Vielleicht tanken Sie ja bei einem
Spaziergang auch mal auf: Direkt vor der
Haustür und ohne Anmeldung. Jörg Mecke
hallo nachbar 19 3
Hallo Nachbar
Gemeindebrief Kirchengemeindeverband Region Südland
Nr. 52 /September - November 2020
Corona in Brasilen unter dem
Aspekt der Hoffnung
Liebe Freunde in der Liebfrauenund
Johanneskirche in Neustadt,
ich möchte Euch / Ihnen heute einen
kleinen Einblick in das Corona-Geschehen
bei uns in Brasilien (am 6.7.2020)
und ganz speziell bei mir in meiner Gemeinde
Vitoria geben, soweit es mir
möglich ist. Besonders erschreckend ist
für uns alle die momentane Entwicklung
der Todeszahlen durch die Corona-Pandemie,
waren es gestern noch 64.254, so
sind es heute bereits 65.556.
Dies allein kann schon einen gläubigen
Menschen schockieren und verzweifeln
lassen, wenn da nicht auch noch parallel
bzw. ergänzend die immense Vertiefung
der sozialen Ungleichheit und das daraus
resultierende Wachstum der Kluft zwischen
Arm und Reich wären. Die Gewalt
und der Rassismus steigen stark an,
und dann sind da ja immer noch die
Furcht vor dem Klimawandel und die
wachsende Zerstörung des Regenwaldes,
die Ausrottung der indigenen Völker
und das abstoßende Verhalten und
die Politik unseres Präsidenten Bolzo
naro.
Kann in dieser Welt Hoffnung sprießen
und helfen? Hoffnung durch den Glauben
in Jesus Christus kann in einer Kirchengemeinde
Gestalt finden. Der Glauben
allein „immunisiert nicht“ gegen
Corona Covid-19. Er ist jedoch Gottes
Gabe und ein wesentlicher Bestandteil
des Seins und Handelns der Christinnen
und Christen die sich in Jesus Christus
als Fundament ihres Glaubens bekennen
und in Liebe dienen. Glaube und Liebe
sind das ganze Wesen eines Christen.
„Der Glaube empfängt, die Liebe gibt“
(Martin Luther).
Hoffnung und Liebe verlangen konkrete
Gesten in dieser schweren Zeit. Dies
kann beispielsweise geschehen durch die
Verteilung von Lebensmitteln. Wichtig
ist aber auch die Ausweitung der Seelsorge
zusammen mit Psychologen, Ärzten,
Sozialpädagogen und sozialen Medien.
Des weiteren wären da eine Vernetzung
und Zusammenarbeit auf dem
Gebiet der Ökomene und mit Nichtregierungsorganisationen
zu nennen. Und
nicht vergessen werden darf hier die Unterstützung
sozialer Bewegungen zur
Verteidigung der jungen Demokratie in
unserem Lande.
Und was kommt zur Zeit von unserer
„Evangelische Kirche in Brasilien“?
Manchmal scheint es, „als sei sie in Quarantäne“.
Schaut man jedoch genauer
hin, passiert doch einiges: Frauen nähen
Masken und verteilen sie auf den Straßen.
Lebensmittel werden gesammelt
20 hallo nachbar
und an arme Familien und Senioren
verteilt. Nachbarn werden beim Einkaufen
und sonstigen Aufgaben unterstützt.
Dabei sind wir jeden Tag in
Kontakt mit unseren Gemeindemitgliedern
durch WhatsApp, Instagram
und Facebook mit kurzen Botschaften
(z.B. Losungen). Zudem geben wir
auch Seelsorge, psychologische und
medizinische Tipps. Wir versuchen
Zeichen der Hoffnung und Liebe in der
Praxis jetzt durch Solidarität zu leben.
Wichtig ist auch, dass die Regierung die
Pandemie nicht ernst nimmt und
dadurch die Erkrankungszahlen stark
steigen. Hier zeigt die Kirche große
Solidarität mit NGOs und Landlosenbewegungen.
Hoffnung bedeutet hier
solidarisches Handeln, Hilfe für die
Armen. Zur Zeit bangen wir, denn
die erste Welle ist noch sehr stark.
Carlos Luiz Ulrich aus Vitoria –
Brasilien
Diese bewegenden Zeilen erreichten
uns von Carlos Ullrich, Pastor in unserem
Partner-Kirchenkreis Synode Uruguay,
Brasilien, der einige Jahre in unserem
Kirchenkreis gearbeitet hat.
Unser Kirchenkreis bittet um Spenden
für unsere PartnerInnen in Brasilien.
Für jeden gespendeten Euro legt der
Kirchenkreis einen Euro dazu.
Wenn Sie spenden möchten, nutzen Sie
bitte folgende Daten:
Empfänger:
Kirchenamt Neustadt-Wunstorf
IBAN: DE 30 25050180 2000750758
Verwendungszweck 2001-315006
Für das Ausstellen einer Spendenbescheinigung
ist es hilfreich, Ihre Adresse
direkt auf dem Überweisungsträger
anzugeben.
Karola Königstein, Diakonin
Bin da! ist wieder im Einsatz
Auch wellcome startet im Kirchenkreis
Neustadt-Wunstorf wieder
Mit Bin da! erhalten junge Familien
Unterstützung von einer qualifizierten
Ehrenamtlichen, die sie zu Haus besucht.
Sie kann mit dem Geschwisterkind
spielen, kann das Baby draußen
schieben, kann die Mutter zum Arzt
begleiten oder, oder... – der Bin da!
Einsatz wird individuell gestaltet.
Außerdem kann die Ehrenamtliche
helfen, eine Krabbelgruppe für das
Baby zu finden, informierende Angebote
für die Eltern heraussuchen und
gemeinsam mit den Eltern die familienbegleitenden
Angebote vor Ort kennenlernen.
Im Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf
startet das Projekt „wellcome – Praktische
Hilfe nach der Geburt“ ebenfalls
wieder. Wellcome, eine moderne Nachbarschaftshilfe,
entlastet Familien in
den ersten Monaten nach der Geburt
ganz lebensnah. Ehrenamtliche unterstützen
ein- bis zweimal pro Woche,
wie es sonst Familie, Freunde oder
Nachbarn tun würden.
Dank der Lockerungen sind ehrenamtliche
Begleitungen und Beratungsgespräche
im Rahmen von wellcome und
Bin da! wieder möglich. Natürlich steht
die Berücksichtigung der Hygiene- und
Sicherheitsmaßnahmen an erster Stelle.
Für intensivere Beratung im Rahmen
von Bin da! geht es raus in die Natur –
da ist es mit den Sicherheits- und Hygienevorschriften
wesentlich leichter. Außerdem
lässt sich beim Kinderwagen
schieben prima reden. Die älteren Geschwisterkinder
dürfen gern mitkommen.
Für Termine und Anfragen – sowohl
von Familien als auch interessierten Ehrenamtlichen
– ist Janet Breier als Koordinatorin
im Kirchenkreis Neustadt-
Wunstorf für Sie unter
Tel. 0 50 32 - 96 69 958 und per Email
an janet.breier@evlka.de erreichbar.
hallo nachbar 21 3
dies alles schwieriger zu sein. Wichtig ist
aber, dass Kontakte und Gespräche
nicht abreißen und dass – vielleicht unkonventionelle
– Wege des Austausches
entwickelt werden. Position zu beziehen
und Partei zu ergreifen bei Ungerechtigkeiten
und Benachteiligungen ist und
bleibt Aufgabe der Diakonie. Wir dürfen
uns nicht daran gewöhnen, dass es in unserer
Gesellschaft viele arme Kinder
gibt, dass Menschen in unserer Nachbarschaft
vereinsamen, dass Wohnraum
nicht mehr bezahlt werden kann. Im Alten
Testament heißt es: „Tu deinen Mund
auf für die Stummen und für die Sache aller, die
verlassen sind“ (Sprüche 31,8).
Reiner Roth
Kirchenkreissozialarbeiter
Woche der Diakonie 2020:
Unerhört! #zuhören...mitreden
Bereits zum dritten Mal wird die Woche
der Diakonie mit dem Obertitel „Unerhört!
#zuhören“ gestaltet: unerhört - da
wird etwas nicht wahrgenommen, bemerkt
oder berücksichtigt bzw. da ist etwas
nicht in Ordnung; zuhören - sich jemandem
ohne Vorurteil zuwenden und
herausfinden, was das Anliegen ist. Ergänzt
wird das Motto in diesem Jahrdurch
die Aufforderung zum Mitreden:
nicht schweigend alles hinnehmen, sondern
sich aktiv mit seinen Mitmenschen
auseinandersetzen und seine Sichtweisen
vertreten. In den Corona-Zeiten scheint
22 hallo nachbar
Was ist los in der Region?
Die Lockerungen der Landesregierung erlauben uns, Veranstaltungen und Gottesdienste
unter strengen Auflagen wieder stattfinden zu lassen. Einiges ist möglich
geworden, vieles noch nicht. Eine wirkliche Planungssicherheit gibt es jedoch nicht.
Daher bitten wir Sie, die aktuellen Termine der Tagespresse, den Schaukästen oder
der Homepage der Kirchengemeinden und des Kirchenkreises zu entnehmen.
Idensen Sigwardskirche
Tag des offenen Denkmals am 13. September 2020
Der Tag des offenen Denkmals steht in diesem Jahr unter dem Motto „Chance
Denkmal: Erinnern. Erhalten. Neu denken.“
Die Pandemie hat die Veranstalter dazu bewogen, ihn in der gewohnten Form abzusagen
und virtuell stattfinden zu lassen. Der Freundeskreis Sigwardskirche wird
hierzu ein Angebot auf seiner Website www.sigwardskirche.de haben.
Durch die Lockerungen der Corona-Bestimmungen ist es aber wieder möglich,
Führungen in der Sigwardskirche stattfinden zu lassen. Hierzu sind Sie an diesem
Tag von 10 - 15 Uhr herzlich eingeladen.
Hab. Keine. Angst – Worte an die Nachwelt von Lars Huldén
Musikalische Lesung vor der Sigwardskirche am 13. September 2020 um 17:00 Uhr,
der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen auf www.sigwardskirche.de
Idensen Neue Kirche
Sing & Praise zu Halloween
Bisher haben Heinz Laukamp und ich die Sing&Paise-Gottesdienste gemeinsam
gestaltet, nun geht es ohne ihn weiter: Am 31.10. um 18.00 Uhr in der Kirche in
Idensen. Thema: Halloween – Grusel für Christen?
Vielfach wird ja im Blick auf den 31.10. ein Gegensatz gesehen zwischen Reformationstag
und Halloween. Manche halten Halloween sogar für heidnisch, auf jeden
Fall für unchristlich. Wir schauen genauer hin – was hat Reformationstag mit Halloween
zu tun? Wer fürchtet sich wovor? Warum? Das Ganze wieder im Rahmen
eines schwungvollen Gottesdienstes mit viel Musik und modernen Liedern. Herzliche
Einladung!
Alexandra Dierks (Evangelische Militärpfarrerin auf dem Fliegerhorst in Wunstorf)
Kolenfeld
hallo nachbar 23 3
Kreisfrauentreffen
Mehr als 50 Jahre gibt es schon das Kreisfrauentreffen und gerade in den letzten Jahren
hat sich eine große Runde älterer Frauen zusammengefunden, um sich zu begegnen
und manchen Impuls vom Vortrag mit nach Hause zu nehmen. In diesem Jahr
ist alles anders. Daher haben wir uns nach langem Überlegen entschlossen, nicht zu
einem Kreisfrauentreffen im September einzuladen. Noch ist es so, dass sich alle mit
dem Kontakt zu vielen anderen Menschen zurückhalten müssen. Daher finden wir es
nicht sinnvoll, wenn wir uns mit 80 oder mehr älteren Personen aus verschiedenen
Gemeinden treffen und in großer Runde einen Nachmittag verbringen. Es ist sicher
besser, behutsam mit den ersten Begegnungen wieder anzufangen und sich im Herbst
erstmal in kleineren Gruppen in den einzelnen Gemeinden zu treffen. Wir werden die
Situation beobachten. Wenn es wieder gut möglich ist, zu einer solchen Begegnung
einzuladen, werden wir das Treffen nachholen.
Vorerst grüßen wir alle ganz herzlich: Christa Hafermann und Claudina Baron-Turbanisch,
die in diesem Jahr als Referentin zu uns gekommen wäre.
Bleiben Sie gesund!
Munzel-Landringhausen
Reformation erleben – 2020
Eine gemeinsame Aktion der Kirchengemeinden
Kolenfeld und Munzel-Landringhausen
Herzliche Einladung zu einem reformatorischen Nachmittag am 31.10.2020 in der St.-
Michaelis-Kirche Groß Munzel, um 15 Uhr. Nach einem spannenden Vortrag zu Kaffee
und Kuchen, erleben wir, wie heute „dem Volk aufs Maul geschaut werden kann“
(Martin Luther).
Seien Sie dabei, bei diesem fröhlichen Nachmittag!
Stellenausschreibung
Die Kirchengemeinde Idensen sucht zum 01.12. 2020
Küster / Küsterin
Wir sind eine kleine Kirchengemeinde mit zwei denkmalgeschützten Kirchen. In Gruppen
und Kreisen findet ein reges Gemeindeleben in den Gemeinderäumen statt.
Arbeitsort:
Stellenumfang:
Ev.-luth. Kirchengemeinde Idensen,
An der Sigwardskirche 4, 31515Wunstorf
Teilzeit, 6 Wochenstunden, tarifliches Entgelt
24 hallo nachbar
Aufgabenbeschreibung:
Die Tätigkeit umfasst den Dienst an Sonn- und Feiertagen, an denen wir Gottesdienst
feiern, i.d.R. im 14-tägigen Rhythmus, inklusive der wöchentlichen Reinigung
der Kirche. Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit beträgt 6 Stunden.
Voraussetzungen:
Die Tätigkeit als Küster/in hat einen Bezug zum kirchlichen Verkündigungsdienst.
Daher setzen wir grundsätzlich die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche, die
Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Niedersachsen ist, für
die Mitarbeit voraus.
Wir bieten eine tarifliche Vergütung und eine zusätzliche Altersversorgung.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an die
Kirchengemeinde Idensen, An der Sigwardskirche 4, 31515 Wunstorf
oder per Mail an kg.idensen@evlka.de.
Unsere neue Diakonin
Hallo!
Ich bin Louisa Stölting, ich bin die Neue in der
Region Südland und ab September als Diakonin in
der Arbeit mit Jugendlichen tätig.
Ursprünglich komme ich aus dem Osnabrücker
Land. In Hannover habe ich Religionspädagogik
und Soziale Arbeit studiert und dann mein Anerkennungsjahr
in den Kirchengemeinden Hannover-
Hainholz, St. Andreas Vinnhorst und im Kulturtreff
Hainholz absolviert.
Jetzt freue ich mich sehr darauf, bald in der Region
Südland zuarbeiten. Besonders freue ich mich darauf, Euch, die Jugendlichen vor
Ort kennen zu lernen.
Gemeinsam mit Euch möchte ich gern vielfältige und kreative Angebote entwickeln
und richtig Spaß bei der Durchführung haben.
„Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird`s wohlmachen“ heißt es
in Psalm 37,5. Mit diesem Vertrauen auf Gott starte ich in die Arbeit. Und hoffe auf
eine schöne gemeinsame Zeit mit Euch und Ihnen.
Ich freue mich!
Eure Louisa Stölting
hallo nachbar 25 3
Evangelische Jugend
Jugendarbeit im Kirchengemeindeverband – herzliche Einladung!
Jugendgruppe ohne Namen, Neue Kirche Idensen, An der Sigwardskirche 4,
(meist) jeder 3. Freitag im Monat – ab 18:00 Uhr
Jugend-Treff in Dedensen, Gemeindehaus, Altes Dorf 28
(meist) jeder 3. Mittwoch im Monat - ab 18:30 Uhr
Jugend-Treff im Gemeindehaus Kolenfeld, Kirchdamm 14
(meist) jeder 3. Dienstag im Monat ab 18:30 Uhr
Wie immer mit Imbiss, Infos aus der Jugendarbeit ...
Noch Fragen? Meldet euch gern bei
Louisa Stölting, l.stoelting@web.de
Save the Date! Freizeiten und Veranstaltungen 2020 und 2021:
Sing&Praise in der Neuen Kirche in Idensen: 31.10.2020, 18:00 Uhr
Wie immer mit Team.
Ihr seid also eingeladen, dabei zu sein und mit zu machen.
3. ÖKT (ökumenischer Kirchentag) in Frankfurt/Main vom 12.05. bis 16.05.2021
SFS (Sommerferienseminar) in Altenstein vom 21.07. bis 01.08.2021
Folgt uns bei Instagram – hier gibt es Impulse unterschiedlicher Art und Infos
über die möglichen Angebote:
Evangelische Jugend Neustadt-Wunstorf: @evju.neustadtwunstorf
Projekt „kurze Wege“: @projektkurzewege
Die jungen Erwachsenen im „Ü 18-Treff“: @ueber18_wunstorf.luthe
Außerdem findest Du Aktionen und Infos aus der Evangelischen Jugend Hannover auf
deren Discordserver. Wir haben dort auch eigene Sprachchannel!
Servercode: aQrpUbs
Hallo Nachbar
26 gruppen und kreise
Sobald Veranstaltungen in Gruppen wieder zulässig sind, finden die Treffen
in unserer Gemeinde zu den angegebenen Zeiten statt.
Besuchsdienstkreis:
Kontakt: Hannelore Günther (05031/16665)
Jugendruppe: jeden dritten Freitag im Monat von 18 – 20:30 Uhr
Kontakt: Kirsten Gutleben, kirsten.gutleben@kirche-idensen.de
Kinderkirche:
Kontakt: kg.idensen@evlka.de odeer Sandra Kettner mail@sandrakettner.de
Krabbelgruppe für Kinder ab drei Monaten: montags von 16 - 17:30 Uhr
Kontakt: Johanna Palumbo (0163/1610535)
Plattdüütsch:
Kontakt: Inge Notholz (05723/81717)
Redaktionsteam des Gemeindebriefes:
Kontakt: Gemeindebüro (05031/2520) oder redaktion.wir@kirche-idensen.de
Seniorenkreis: jeden zweiten Mittwoch im Monat um 15:00 Uhr
Kontakt: Anneliese Gawehn (05031/13588)
Sigward Singers: dienstags um 19:20 Uhr, keine Proben in den Schulferien
Kontakt: Ute Herrmann (05031/14565)
ImpressumW I R
Herausgeber: Ev.-luth. Kirchengemeinde Idensen
E-Mail: redaktion.wir@kirche-idensen.de
Auflage: 750 Stück
Redaktionsschluss für die Ausgabe 4/20: 15.10.2020
Namentlich gekennzeichnete Beiträge entsprechen nicht zwangsläufig der Meinung
der Redaktion.
Spenden für den Gemeindebrief:
Empfänger Kirchenamt Wunstorf
IBAN DE26251524900000109207
bei der Stadtsparkasse Wunstorf.
BLZ 251 524 90
Verwendungszweck: KG Idensen 1414 / Gemeindebrief
Mitarbeit an dieser Ausgabe:
Ute Herrmann, Jörg Mecke, Hans-Heiner Tüting, Uwe Wolf
Pfarramt:
Pastorin Susanne von Stemm
(Hauptvakanzvertreterin)
Susanne.vonStemm@evlka.de
Taufen, Trauungen, Beerdigungen:
Pastorin Julia Krohmer
Julia.krohmer@evlka.de
05035/541
Kirchenvorsteher/innen:
Hans-Heinrich Gerstenkorn
An der Röthekuhle 8
05723/740923
Kirsten Gutleben
An den Auewiesen 12
kirsten.gutleben@kirche-idensen.de
05031/912936
Ute Herrmann
Auf der Breite 6
ute.herrmann@kirche-idensen.de
05031/14565
Frank Kettner-Nikolaus
An den Auewiesen 29
fkn@kirche-idensen.de
05031/14275
Jörg Mecke
Großer Winkel 2a
joerg.mecke@sigwardskirche.de
05031/72653
Hans-Heiner Tüting
Niengraben 29A
hh.tueting@kirche-idensen.de
05723/981310
Uwe Wolf
An den Auewiesen
Uwe.Wolf@kirche-idensen.de
0160/957 11 631
kontakte 27
Uwe Wolters
Niengraben 35
uwe.wolters@kirche-idensen.de
05723/82532
Gemeindebüro:
An der Sigwardskirche 4
05031/2520,
KG.Idensen@evlka.de
Sprechzeit dienstags von 9.30-11.30 Uhr
und nach Vereinbarung
Pfarrsekretärin:
Ina Wolf
mobil 0151/104 679 66
Küsterdienst:
Petra Leopold
kuester@kirche-idensen.de
05723/9898077
Ehe- und Lebensberatung im
Kirchenkreis Neustadt-Wunstorf:
05031/14467
Ambulanter Hospizdienst DASEIN:
05032/914507
hospizdienst.dasein@evlka.de
Telefonseelsorge
kostenlos rund um die Uhr erreichbar
0800/1110111
Diak.-kirchl. Zentrum St. Johannes
Albrecht-Dürer-Str. 3b, Wunstorf
Sozialberatung
Reiner Roth, Tel. 05031/3907
donnerstags 9 - 12 Uhr und nach Vereinbarung,
reiner.roth@evlka.de
Schuldnerberatung
Telefon-Sprechstunde dienstags 15-17
und freitags 10-12 Uhr
Thomas Franzen, Tel. 05031/915685
schuldnerberatung.neustadt-wunsorf
@evlka.de
Lied für Heinz präsentiert
Der Kirchenvorstand präsentiert „Ein
Hoch auf Heinz“.
Heinz Laukamp verabschiedet sich
In seinem letzten Gottesdienst von
der Gemeinde.