Mai Ausgabe 2020 s'Psairer Heftl - Monatsmagazin für das Passeiertal

ipunkt

s'Psairer Heftl - Monatsmagazin für das Passeiertal
Herausgeber: Ratio KG des Helmuth Fritz
Grafik & Redaktion: MP Graphics & Design der Monika Pfitscher

MENSCHEN

TRADITIONEN

NEUIGKEITEN

Monatsmagazin für das Passeiertal

Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

INTERESSANTES

E V E N T S

TIPPS & NEWS

TERMINE Poste Italiane S.P.A. - Spedizione in abbonamento Postale-Aut. n° …………… /2020/BZ Periodico Roc Ausgabe 05 - Mai 2020 - Jahrgang 11

Am Sonntag,

10. Mai ist

Muttertag

WEITERE THEMEN

Holen Sie sich die 30% Werbebonus

Das Immunsystem stärken nach Kneipp

Auto: Gesetzliche Neuerungen & Infos

Wir liefern zu Euch nach Hause!

Interview mit Prof. Dr. Bernd Gänsbacher

Mundschutz selber nähen

Home-Schule in Corona Zeiten

40 Jahre Kunst im Vereinshaus St. Leonhard

Karl Ilmer - Pilgern aus Leidenschaft


EINE GESCHICHTE ZUM MUT MACHEN

hatte mich trotz meiner Einschränkungen

gepackt und ich spürte, dass dies

nicht mein letzter war. So folgten in den

Jahren von 2016 bis 2020 auf den Camino

„Norte“, der Primitivo, der Finisterra

-Muxia, Portoges, die Hälfte des Via de

la Plata, St.Martin - Einsiedeln, Schweiz -

Einsiedeln, Gebennensis, Podienses und

Frances. Es waren insgesamt 4.600,10

km in 146 aktiv gewanderten Tagen.

Ganz besonders stolz bin ich auf meinen

letzten Pilgerweg. Schritt für Schritt

wanderte ich nach sorgfältiger Planung

der Route abseits der Straßen und

Hektik, von St. Martin in Passeier über

den Meraner Höhenweg nach Staben,

dann hoch zum Vinschgauer Höhenweg

bis Reschen. Weiter ging es über

den drei Länder Stein ins Inntal nach

Scuol (Schweiz) bis nach Santiago de

Compostela. Ich war vom 27.06.2019 -

16.03.2020 an 97 aktiven Tagen unterwegs

und habe 2.627,5 km zurückgelegt.

„Auch der längste Weg

beginnt mit dem ersten Schritt!“

Karl Ilmer aus St. Martin wanderte

2.627 km von seinem Heimatort bis

nach Santiago. Wie es dazu kam, lesen

sie hier.

Wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf

mich 2012 ein Schlaganfall. Nach längeren

Krankenhaus Aufenthalten, diversen

Tests und Ergo-Therapien wurde

mir aufgrund diverser Einschränkungen

wie z.B. Störungen des Kurzzeitgedächtnisses

meine ganzen Führerscheine,

(Berufs-LKW-Fahrer und Busfahrer seit

über 30 Jahren) entzogen. Nach längerem

Betteln und viel Willenskraft, durfte

ich nach geraumer Zeit wieder in der

Werkstatt meines damaligen Arbeitgebers

in der Schweiz, wo ich 12 Jahre

lang als Busfahrer tätig war, als Mechanikergehilfe

anfangen zu arbeiten. Ich

merkte aber selber bald, dass ich durch

meine Einschränkungen einem sehr großen

Unfallrisiko ausgesetzt war. Meine

Ergo-Therapeutin legte mir dringlichst

nahe, meine Arbeit in der Werkstatt

zu beenden. Das war psychisch ein ungeheurer

Schlag für mich. Da ich mir

nicht vorstellen konnte, meine Arbeit

aufzugeben, legte ich mehrere Pausen

ein, um meinen Kopf etwas zu entlasten.

Dennoch passierten immer wieder

kleine Unfälle, so auch 2015 als ich mein

linkes Augenlicht fast zur Gänze verlor.

Mein Selbstwertgefühl war am Boden!

Psychisch rutschte ich immer mehr ab.

Ich hatte Existenzängste. Es war einfach

alles zu viel für mich. Nicht mehr

zu funktionieren war schlimm! Ohne die

Hilfe meiner Ergo-Therapeutin, einem

Psychologen und Ärzten hätte ich die

Zeit danach nicht überstanden. Innerhalb

von acht Monaten zeigten sie mir

Schritt für Schritt, wie das Leben wieder

lebenswert sein kann. Auf ihre Empfehlung

hin bin ich dann 2016 meinen ersten

Pilgerweg gegangen. Mittlerweile habe

ich 10 gemacht und schon nach meinem

Ersten wusste ich, dass ich wieder zu mir

selbst gefunden hatte. Das Pilgerfieber

Die letzten Tage der Pilgerreise waren

bedingt durch die Corona-Krise mühsam.

Herbergen und Restaurants hatten

zunehmend geschlossen. Zu dritt

kämpften wir uns bis Santiago vor die

geschlossene Kathedrale durch. Die Pilger

Urkunde „Credencial“ bekamen wir

leider nicht mehr, aber das holen wir

nach. Am nächsten Tag schaffte ich es

noch bis in die Schweiz zu meinem Erstwohnsitz

zurück, von wo aus ich zwei

Wochen in Quarantäne musste. Auch

als ich wieder daheim in St. Martin war,

musste ich wiederum zwei Wochen in

Quarantäne verbringen. Das Leben auf

den Pilgerreisen ist nicht immer einfach.

Blasen an den Füßen, Durst, Hunger,

Herbergssuche, Regen, Hitze… all das

sind ständige Begleiter und dennoch ist

jeder Tag unglaublich wertvoll.

Wertvoll…

an Erfahrungen

an Menschen, die man kennenlernt

an guten Gedanken

um sich selber wieder zu spüren

um mit sich ins Reine zu kommen

um wieder dankbar zu werden.

Und dankbar bin ich heute sehr! Gott

meinte es nach meinem Schlaganfall sehr

gut mit mir und gab mir eine Chance,

mein Leben zwar neu zu ordnen, es aber

dennoch lebenswert zu machen. Daher

möchte ich allen Mut zusprechen, auch

nach einem Tief nach vorne zu blicken,

Hilfe anzunehmen und nicht aufzugeben.

Wenn jemand Informationen zu den

Pilgerwegen oder mich gerne begleiten

möchte, freue ich mich auf eine E-Mail

karlilmer.ch58@gmail.com

ih


INHALT

Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

bereits seit mehreren Wochen leben wir mit dem

COVID-19 Virus. Auch in Zukunft werden wir uns mit

einigen Beschränkungen (außer den üblichen Ignoranten)

daran gewöhnen müssen. Die Solidarität untereinander

ist gewachsen. Die Entschleunigung haben wir

ganz einfach über uns ergehen lassen. Dadurch sind

sehr gute Ideen entstanden, wir wurden kreativ, wie

das Beispiel der Hauslieferungen von unseren Geschäften

zeigt. Freiwillige Dienste von Privatpersonen

sowie all jene die für unsere Gesundheit arbeiten, wissen

wir wieder mehr zu schätzen und zu respektieren.

Gerade nach dieser Erfahrung sollten wir unsere lokale

Wirtschaft, auch wenn es vielleicht ein bisschen teurer

ist, voll unterstützten, damit alles schnell wieder in

Schwung kommt. Ja, wir hatten Zeit zu chatten und zu

surfen (hatten ja viele vorher auch schon). Das Internet

war da, um alles mögliche anzusehen, zu vergleichen

und das billigste dann schlussendlich auch zu kaufen -

auch wenn es oft Tausende Kilometer weit versandt

werden musste. Aber im Ernst, brauchen wir das, was

wir wollen, wirklich? Ist es nicht schöner, sich in einem

Geschäft beraten zu lassen und es im Falle auch gleich

zu probieren? Einen persönlichen Kontakt zu haben?

Leider werden einige den Muttertag heuer nicht mit

den Müttern feiern können. Freuen würden sie sich

jedoch, wenn Sie ihnen einen Tagesausflug mit Enkeln

im Sommer oder Herbst schenken würden. Denn was

wäre schöner und wertvoller als das Geschenk Zeit?

In eigener Sache: Um einen reduzierten Tarif der

Postzustellung zu bekommen, fehlen uns noch einige

Abonnenten. Bitte unterstützen Sie uns durch ein

ABO (Seite 12) oder senden Sie uns Ihre E-Mail, dann

können Sie das 's Psairer Heftl ONLINE- gemütlich

zu Hause lesen. Ab sofort können Sie das ABO oder

einen Förderbeitrag gerne auch bei unseren Mitarbeitern

bezahlen.

Wo auch immer Sie Ihre Zeit verbringen,

wünschen Ihnen meine Mitarbeiter und ich,

viel Spaß beim Lesen und bleiben Sie gesund!

Helmuth Fritz

Herausgeber ‘s Psairer Heftl

Inhaltsverzeichnis

Das perfekte Muttertagsmenü von Manfred Pixner 5

Wir liefern zu Euch nach Hause! 6-7

Raika Passeier ist auch in schwierigen Zeiten für ihre Kunden da 8

Was ist aus uns geworden? - Kolumne von Barbara Hofer 9

Holen Sie sich die 30% Werbebonus für das Jahr 2020 10

Mit dem Weißen Kreuz LIVE im Einsatz! 10

Corona-Einschätzung und Hilfestellungen der Kanzlei Contracta 11

Abonnement & Solidaritätsbeitrag für das Psairer Heftl 12

Impressum 12

Buchtipp: Mehr Hühnersuppe für die Seele 13

Kraedu - Das Immunsystem stärken nach Kneipp 14

Musikkapelle St. Martin 15

Lukas Fahrner: Digitale Sichtbarkeit - heute wichtiger denn je 15

Helden des Tages: Das Weiße Kreuz & Freiwillige Feuerwehr 16

Oswald Kuenzer: MAI: Ostermonat-Marienmonat-Bittmonat 17

Mir Psairer holten zom und sagen DANKE! 17

JuMi Hairstyle: Das richtige Shampoo! 18

Gärtnerei Bacher: Gartenfeeling auf Terrasse und Balkon 18

Mit Mandalas Stress abbauen und neue Kraft schöpfen 19

Holzböden für mehr Wohnqualität 19

Kleinanzeiger 20

Brot backen leicht gemacht 20

Vom Widersinn des Lebens - von Kurt Gufler 21

Projekt GO Snow 21

Jagd ist… Verantwortung 22

Erkenne was dir wichtig ist - von Günther Righi 22

Kinderseite von Isabella Halbeisen 24

Auto Freitag: Gesetzliche Neuerungen und Infos rund um's Auto 25

Mundschutz selber nähen 26

St. Martin „Drhuam“ von Peter Theiner 26

Seit 2007… der Kultursommer auf der Jaufenburg 27

Getraut enk, mir sein für enk do! Krebshilfe Passeier 28

„Huemet in dr Bockstub“ - Einfach traditionell gut! 28

Corona-Pandemie Interview mit Prof. Dr. Bernd Gänsbacher 29

Home-Schule in Corona Zeiten... 30

40 Jahre Kunst im Vereinshaus St. Leonhard - von Heinrich Hofer 31

s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

3

PSAIRER HEFTL

INFO BOX

Redaktion: Monika Pfitscher 348 464 30 54 info@mpgraphicsdesign.com

Werbung: Isabella Halbeisen 349 445 75 15 isabella.halbeisen@gmail.com

Werbung: Barbara Hofer 348 002 89 69 hoferbaba91@gmail.com

Werbung: Robert Bernard 338 303 74 66 robert.bernard@wochenblatt.it

Werbung: Ernst Müller 333 464 33 34 ernst.mueller@gmail.com

Werbung: Markus Hatzis 335 646 56 60 info@imconcepts.it

Werbung: Allgemein 0473 49 15 05 werbung@heftl.it

Verwaltung: Helmuth Fritz 335 63 777 53 - Fax 0473 49 15 03 heftl@heftl.it


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VERLEIH VON BAUMASCHINEN

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• Für Hoch- &Tiefbau

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Tel. 0473 244 535

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Den Schneider und die Schneiderin

gibt es nach wie vor.

Reparaturen und Änderungen

werden stets erledigt!

“Hat Ihr Messer keine Schneid, dann ist der

Charly zum Schleifen bereit!”

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4 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

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& DESIGN

Freude am Schauen

und Begreifen

ist die schönste Gabe

der Natur.

Albert Einstein

Jeden ersten Samstag im Monat

beim Bauernmarkt beim Martinerhof

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Beschallung | Beleuchtung | Bühnenbau | Zeltverleih

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+39 335 1050837 - info@passeierevents.com

Grafik ∙ Webdesign ∙ Texte ∙ Social

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KULINARIK

Das perfekte Muttertagsmenü

Muttertag - ein Tag an dem viele mit

ihren Mami‘s in einem Lokal gemütlich

essen gehen! Heuer dürft ihr (liebe

Männer mit euren Kindern) euch am

Herd so richtig austoben!

Es gibt viele Gerichte, welche gar nicht

sooo schwierig zum Nachkochen sind.

Mit etwas Organisation im Vorfeld- Gerichte

auswählen, Einkaufsliste zusammen

stellen, einkaufen, eventuell etwas

schon am Vortag vorbereiten, sollte es

doch machbar sein, die liebe Ehefrau

und tüchtige Mutti an „IHREM“ Tag so

richtig zu überraschen?

Manfred Pixner vom Hotel Wildschütz

St. Leonhard bekocht nicht nur seine

Lieben daheim, sondern auch seine Gäste

mit viel Passion und Können und zaubert

wahre Gaumenfreuden! Wir haben

2 Rezepte für Sie zum Nachkochen.

Spargel

Spargel sauber schälen und im Salzwasser

kurz bissfest kochen und im Eiswasser

schocken. Den Spargel in Mehl, Ei

und Pankomehl (spezielles Paniermehl)

panieren und kurz in heißem Fett backen

und anschließend auf ein Küchenkrepp

legen, auf Teller mit dünn geschnittenen

Kaiserteil oder Schinken anrichten.

Remouladen Sauce

Gekochtes Ei, Essiggurken, Petersilie,

Mayonnaise

Schokocremetörtchen mit Erdbeeren

und Schokoeis

200 g Schokolade; 20g Butter; 4 Eigelb

Zimmertemperatur; 4 Eiweiß; 50 g Zucker

Die Schokolade zusammen mit der

Butter bei ca. 28 Grad schmelzen. Die

Eigelb unter die geschmolzene Schokolade

rühren. Eiweiß mit Zucker steif

schlagen, ein Drittel des Eischnees kräftig

unterrühren, den Rest vorsichtig unterheben.

Die Masse in gebutterte und

ausgezuckerte Souffléförmchen füllen

und im vorgeheizten Backofen bei 180

Grad 7 Minuten backen, sodass der Kern

noch flüssig ist.

Das Schokotörtchen aus der Form stürzen

und mit Erdeeren, Erdbeerragout

und Schoko- oder Vanilleeis auf einem

Teller anrichten.

ih

s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

5


Wir liefern

zu Euch

nach Hause!

Passeirer Betriebe liefern

Ihnen ihre Spezialitäten und

Produkte nach Hause!

6 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

Ob Essen, Blumen oder für den Muttertag...

Die Corona Krise hat uns noch immer fest im Griff und

unser Alltag ist durch sie komplett auf den Kopf gestellt

worden. Die meisten von uns arbeiten nicht mehr wie gewohnt

und Freunde, Hobbies und soziale Kontakte sind auf

das Minimum heruntergefahren geworden.

Natürlich zählt zu unserem normalen Alltag immer auch ein

schönes Essen in unserem Lieblingsrestaurant, eine Shopping-Tour

mit unserer Freundin oder das Feierabend-Bier

im Stammlokal. Damit die Zeit daheim nicht allzu eintönig

wird, haben sich Passeirer Betriebe dazu entschlossen, ihre

Produkte und Gerichte auch zu liefern.

Wir sind auch in Corona-Zeiten für Euch da

Bergkäserei Seppnerhof

Wir beliefern Sie immer Donnerstags mit

unserem hausgemachten Heumilchkäse,

Frischkäse, diversen Joghurt‘s, Milch und frischen

Käseknödeln. Ab sofort gibt es auch

Ziegen-Frischkäse. Ab 20€ machen wir 10%

Rabatt!

Wir liefern im Passeiertal bis Vinschgau, Kastelbell, Meran, Lana,

Marling, Burgstall,Terlan...

Anfagen und Bestellungen unter: Marlies T. 345 622 98 76; Christian T. 349 601 79 87

kontakt@kaeserei-pfelders.com

www.kaeserei-pfelders.com

Dies kann den nunmehrigen kulinarischen Alltag positiv auffrischen,

aber auch der Garten, Balkon oder Terrasse können

nun doch noch in Angriff genommen werden.

Unterstützen auch Sie die Passeirer Betriebe und kaufen Sie

so oft es geht lokal ein. Ob persönlich oder geliefert, alles

trägt zum Erhalt der lokalen Geschäfte und Restaurants bei.

Und der Fortbestand der Nahversorgung ist - wie wir jetzt

aktuell wieder gesehen haben - gerade in solchen Krisenzeiten

unersetzlich!

mp

Gasthof Pizzeria Zirmwirt

Freitag, Samstag,

Sonntag

und an Feiertagen

liefern wir

Pizza ab 17:00

Uhr im gesamten

Hinterpasseier

und St. Leonhard.

Bestellungen werden ganztägig bis

19:00 Uhr unter 339/2187757 entgegengenommen.

Alle Infos und Pizzakarte findet Ihr

auf unserer Facebook Seite.

Tel. +39 339 218 77 57

Wegerhof Stuls

Wir liefern für

euch Käse, Joghurt,

Mozzarella

und Eier

bis nach Meran.

Bestellungen

immer bitte bis

Dienstag 15:00

Uhr auf Facebook oder auch gerne per Telefon

3473234665 oder WhatsApp bestellen.

Tel. +39 347 323 46 65

Martinerhof's Brauhotel Pizzeria • St. Martin in Passeier

Pizzeria im Herzen des Passeiertales

mit hauseigener Bierbrauerei

"Martinsbräu" und hauseigener

Weinkellerei "Passir".

Unsere Pizza's werden ofenfrisch bei uns mit regionalen

und einheimischen Produkten zubereitet und

zu euch nach Hause geliefert.

Tel. 0473 641226

www.martinerhof.it


Wir liefern zu Euch nach Hause!

Muttertags-Geschenksidee

Vielleicht zum Muttertag gute

Produkte oder Gerichte aus dem

Passeiertal an die liebe Mamma als

Geschenk liefern lassen?

Wenn wir auch persönlich vielleicht

noch nicht vorbeischauen können,

können wir durch ein geliefertes

Präsent viel Freude bereiten!

Dekorationen

Öffnungszeiten 9-12 Uhr und

15 - 18 Uhr - Samstag 9 -12 Uhr

Samstag 10. Mai von 9-18 Uhr

durchgehend geöffnet

Muttertag

Unser Lieferservice überrascht alle

Mütter am Muttertag mit Dekoartikeln,

Blumen, Topfpflanzen, Kräutern

uvm. Rufen Sie uns an!

Tel. +39 393 973 9089

UNSERE PRODUKTE:

Gratis Lieferdienst

Passeiertal, Burggrafenamt und auf Anfrage Richtung Bozen

Bestellungen

bitte bis Mittwoch:

Martin Schweigl

Tel. 349 70 36 810

Babsi‘s Genussladele

Tel. 377 090 7428

Frisches Psairer Kitz- und

Lammfleisch, sowie junges

Ziegenfleisch

Kitz- und Lammbratl

Neu ab jetzt: „Gspouchn Bratl“

(Fleisch von junger Ziege, die nicht gekitzt hat!)

Kaminwurzen (Pkg. 3 Stk.)

Kaminwurzen

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Wurstwaren

Frische Würste / Rollwürste

Frankfurter / Hauswürste

Bauernwürste (Pkg. 3 Stück)

Leberkäse / Pizzaleberkäse

Bauernschinken

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Speck & Geselchtes

Speck Hamme

Bauchspeck hiesig

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Geräuchertes Rindfleisch

Geräuchertes Ziegenfleisch

Knödelspeck

Haussalami / Scharfe Salami

Ungarische Salami / Coppa

Ziegensalami / Hirschsalami

Schweinefleisch

Schnitzel / Schopfbraten

Filoni / Filet

Schulter / Sparerips

Gulasch / Rippen

Ossobuchi

Faschiertes gemischt

Kalbfleisch

Schnitzel / Braten

Filoni / Schulter

Gulasch / Ossobuchi

Rindfleisch

Rindsfilet / Roastbeef Steak

Spitzrose / Gulasch

Braten / Tellerfleisch

Suppenfleisch / Fiorentina

Rindsfaschiertes

Truthahnfleisch

Schnitzel / Im Stück

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Gams gemischt

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Lamm geschnitten

Kitz geschnitten

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gekitzt hat!)

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FINANZEN & HILFE

8 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

Die Raiffeisenkasse Passeier ist auch in

schwierigen Zeiten für ihre Kunden da

Welche Maßnahmen hat die Raiffeisenkasse

Passeier getroffen, um

den Gefahren des Corona-Virus entgegen

zu treten?

Um unsere Kunden, Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter zu schützen wurde der

Schalterbetrieb aufs Notwendigste reduziert.

Viele Zahlungen machen die

Kunden über Onlinebanking, Bargeldbehebungen

und –einlagen werden über

die Geräte gemacht, welche in unserem

Selfservice-Bereich unseren Kunden zur

Verfügung stehen. Trotzdem gibt es Ausnahmen,

wo Kunden direkt in die Raiffeisenkasse

kommen möchten. Hierfür

werden Termine mit unseren Mitarbeitern

vereinbart. Aus Gründen der Diskretion

und um mögliche Ansteckungen

zu vermeiden, wird jedoch jeweils nur

ein Kunde bedient. Die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Raiffeisenkasse

Passeier stehen zudem unseren Kunden

telefonisch für die Abwicklung der Bankgeschäfte

während der Geschäftszeiten

zur Verfügung.

Wie können Firmenkunden fällige

Raten unkompliziert aussetzen?

Bedingt durch Einnahmeausfälle durch die

Corona Krise kann es bei Unternehmen zu

kurzfristigen finanziellen Engpässen kommen.

Um diese zu überbrücken, können

Unternehmen verschiedene Maßnahmen

in Anspruch nehmen, um fällige Ratenzahlungen

zeitweilig auszusetzen bzw. die

Laufzeit zu verlängern. Diese Möglichkeit

erhalten Kunden mit geringem Aufwand

und ohne Zusatzkosten.

Ist eine Laufzeitverlängerung möglich?

Es kann beantragt werden, dass die Zahlung

des Kapitalanteils der Raten, für die

Dauer von bis zu einem Jahr ausgesetzt

wird. Zugleich besteht die Möglichkeit,

die Laufzeit dieser Darlehen, zu verlängern.

Für Kleinstunternehmen, kleine

und mittlere Unternehmen (KMU) besteht

zudem die Möglichkeit die gesamte

Rate bis zum 30.09.2020 auszusetzen.

Auch bei Familien und Privatpersonen

kann es bedingt durch Einnahmeausfälle

der Corona Krise zu kurzfristigen finanziellen

Engpässen kommen. Wie sieht es

da aus?

Um diese zu überbrücken, können auch

Familien und Privatpersonen verschiedene

Maßnahmen in Anspruch nehmen,

um fällige Ratenzahlungen zeitweilig auszusetzen

bzw. die Laufzeit zu verlängern.

Diese Möglichkeit erhalten Kunden mit

geringem Aufwand.

Ist eine Laufzeitverlängerung auch bei

Privatpersonen möglich?

Es kann beantragt werden, dass die Zahlung

des Kapitalanteils der Raten, für die

Dauer von bis zu einem Jahr ausgesetzt

wird. Zugleich besteht die Möglichkeit,

die Laufzeit dieser Darlehen, um maximal

24 Monate zu verlängern, um auf

diese Weise auch von einer verminderten

Rate profitieren zu können. Für die

Aussetzungen und / oder Verlängerungen

werden keine Zusatzkosten berechnet.

Auch der Zinssatz ändert sich nicht.

Welche weiteren Hilfsmaßnahmen wurden

getroffen, um den Familien und Betrieben

in dieser schwierigen Zeit zu

helfen?

Es besteht ein Vorschlag für ein Landesabkommen,

welches in Zusammenarbeit

zwischen Land und den drei Banken ausgearbeitet

wurde. Dieses Abkommen ist

noch in Ausarbeitung (Stand 14.04.2020),

wird aber folgendes beinhalten:

1) Zinslose Vorfinanzierung in Höhe von

bis zu 1.400 Euro ohne Gebühren für die

Arbeitnehmer, die in Erwartung der Zahlungen

aus der Lohnausgleichskasse sind.

2) Finanzierungen von 3.000 bis zu

10.000 Euro für natürliche Personen mit

einer Laufzeit von 5 Jahren und einem

Zinssatz von 0% im ersten Jahr und von

1% in den nachfolgenden Jahren. Die im

zweiten Jahr angereiften Zinsen werden

vom Land übernommen. Es sind keine

Bearbeitungskosten oder sonstige Gebühren

vorgesehen.

3) Finanzierungen für Einzelunternehmen

und für Klein- und Mittelunternehmen bis

zu 35.000 Euro mit einer Garantie von

80% / 90% von Seiten der Garantiegenossenschaften

Garfidi und Confidi. Das

Darlehen hat eine Laufzeit von fünf Jahren.

Der Zinssatz im ersten Jahr beträgt

0% und in den darauffolgenden Jahren

1,25%, wobei die Zinsen im zweiten Jahr

vom Land in Form eines Zinsbeitrages

übernommen werden.

Was müssen Kunden tun, um diese

Hilfsmaßnahmen in Anspruch nehmen

zu können?

Interessierte Kunden melden sich am

besten telefonisch bei uns, um sich bezüglich

der passenden Maßnahmen beraten

zu lassen und die entsprechenden

Antragsformulare gemeinsam auszufüllen.

Alle Anfragen werden im vereinfachten

Verfahren unbürokratisch und

schnell bearbeitet. Auf alle Fälle raten

wir unseren Kunden weiterhin die Berichte

in den Medien aufmerksam zu

verfolgen, da weitere Hilfsmaßnahmen

zu erwarten sind.

ih

Kontaktieren Sie uns:

Helmut Gufler

zuständiger

Kundenberater

Geschäftsstelle

St. Leonhard

Stephan Kuppelwieser

zuständiger

Kundenberater

Geschäftsstelle

St. Leonhard

Helmut Ploner

zuständiger

Kundenberater

Geschäftsstelle Moos

Christian Mair

zuständiger

Kundenberater

Geschäftsstelle

Riffian


Was ist aus uns geworden?

Machen wir uns nichts vor. Die Ausgangssperre

dauert bereits ziemlich

lange. Zu lange. Die ersten zwei Wochen

waren geprägt von unerschütterlichem

Optimismus, von Tatendrang und Motivation.

Die Erkenntnis der freien Zeiteinteilung

über das Wochenende hinaus ließ

uns zur Höchstform auflaufen: Es wurde

Sport getrieben wie noch nie, das Auto

mit viel Liebe geputzt und das Haus war

blitzeblank - inklusive Keller, Dachboden,

Garage, Kästchen und allen nur erdenklichen

Ecken und Enden. Mittlerweile hat

sich die Situation jedoch geändert, obzwar

noch kein eindeutiges Ende in Sicht

ist. Was ist also in der Zwischenzeit mit

uns passiert? Wie werden wir nach dieser

Ausgangssperre auf andere zugehen?

Der anfängliche „Ich habe jetzt Zeit für

die Dinge, die ich immer vor mir hergeschoben

habe“-Moment wich schleichend

einer „Ach, das kann ich auch morgen

machen“-Einstellung. Ein Tag gleicht dem

nächsten. Es scheint keinen Unterschied

zu machen. Doch wie so oft im Leben,

führt das Eine erst später erkennbar zum

Anderen. Also welches Szenario wird bei

uns eintreffen?

Sind wir zehn Kilo schwerer oder leichter?

Hat uns das Sportfieber über die ersten

zwei Wochen hinaus gepackt oder war

das Sofa schlussendlich doch gemütlicher?

Sind wir zu einem Sternekoch mutiert und

haben die Zeit genutzt, uns auszuprobieren?

Es gab also zum Frühstück nicht mehr

„nur“ das übliche Brötchen mit Marmelade

und Butter und eine Tasse Kaffee, sondern

Eier Benedict mit einem laktosefreien

Zimt-Karamell-Latte. Zu Mittag - man

hat ja Zeit - einen Zwiebelrostbraten mit

Herzoginkartoffeln und zum Dessert vielleicht

ein Tartufo; selbstgemacht versteht

KOLUMNE

sich. Abends dann noch Grillen, weil das

schöne Wetter ja geradezu einlädt, wenn

wir schon nicht raus dürfen. Diese Entwicklung

hat dann auch wahrscheinlich zu

ersterem Szenario geführt und nicht zur

Sportskanone. Aber sei es drum. Nicht

jeder hat das Hobby „Kochen“ für sich

entdeckt und ist in einer anderer Kategorie

zum Experten mutiert. Das Puzzle hat

in diesen Tagen sein Revival gefeiert und

konnte viele Menschen glücklich machen.

Je nach vorhandener Anzahl an Puzzles

schaffte es eines vielleicht sogar öfter als

ein Mal.

Einer unter uns hat auch die Chance genutzt,

mit seiner Katze, seinem Kanarienvogel

oder dem Hausschwein vor die Tür

zu gehen - das Haustier Gassi zu führen

ist ja erlaubt, oder nicht?

Ein jeder hat in dieser Zeit seine eigene

Taktik entwickelt, um den Tag bestmöglich

zu überstehen. Ob allein, mit Kindern

oder zu zweit. Jeder, in welcher Situation

er sich auch immer befindet, hat mit verschiedenen

Tätigkeiten das Beste daraus

gemacht. Ich bin gespannt, was aus uns

geworden ist, wenn wir uns wieder sehen.

Barbara Hofer


WERBUNG & STEUERN

10 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

30% Werbebonus für das Jahr 2020!

Im Jahr 2017 wurde für Unternehmen,

Freiberufler und nicht gewerblichen

Körperschaften ein Werbebonus eingeführt,

welcher eine Steuerbegünstigung

in Höhe von 75%, berechnet auf den

Zuwachs der Werbespesen im Vergleich

zum jeweiligen Vorjahr, vorsieht.

Mit dem Maßnahmenpaket „Cura Italia“

Nr. 18 vom 17. März 2020 wurden einige

Änderungen an den bestehenden

Bestimmungen vorgesehen, welche die

Inanspruchnahme des Werbebonus wesentlich

erleichtern.

Es zählt nicht mehr die Steigerung der

Werbespesen gegenüber dem Vorjahr,

sondern der Gesamtbetrag der im

Jahr 2020 getätigten Werbeausgaben.

Gleichzeitig wird der bisherige Bonus in

Höhe von 75% auf 30% herabgesetzt.

Dies bedeutet, dass für Werbeausgaben

von € 1.000.- im Jahr 2020 ein Steuerbonus

von € 300.- gewährt wird. Berücksichtigt

man noch den Steuervorteil

IRPEF durch den betrieblichen Abzug

des Werbeaufwandes, sinkt die Nettoausgabe

für Werbespesen von € 1.000.-

auf ca. € 350.- bis € 400.-. Diese Abänderungen

gelten nur für das Jahr 2020.

Die restlichen Bestimmungen für den

Werbebonus sind unverändert geblieben

und können wie folgt kurz zusammengefasst

werden:

Begünstigt sind Investitionen in Werbeflächen

und kommerzielle Werbung in:

periodisch/täglich erscheinenden Printmedien

(national oder lokal), auch online

lokalen Fernseh- und Radiostationen

Es sind nur die reinen Werbespesen

(ohne Nebenspesen oder Vermittler-

kosten) begünstigt. Voraussetzung für

die Inanspruchnahme des Werbebonus

ist, dass sich die entsprechenden Werbespesen

im Vergleich zum Vorjahr um

mindestens 1% erhöht haben (der Steuerbonus

steht also nur dann zu, wenn im

Vorjahr Werbespesen angefallen sind).

Die Anträge bzw. die Vormerkungen für

2020 sind im Zeitraum 1. September -

30. September 2020 über das Portal der

Einnahmenagentur elektronisch zu versenden.

Innerhalb 31. Januar 2021 ist dann eine

Ersatzerklärung über die effektiv getätigten

Investitionen zu versenden. Die

Realisierung der Investitionen und die

Tätigung der Ausgaben müssen durch

einen Steuerberater, der zur Erteilung

des Bestätigungsvermerks ermächtigt

ist, oder durch einen Abschlussprüfer,

geprüft und bestätigt werden.

Innerhalb 30. April wird dann die Liste

der anerkannten Steuerguthaben (bzw.

der anteilige Betrag der gewährten Förderung,

falls die zur Verfügung stehenden

Mittel nicht ausreichen) veröffentlicht.

Das entsprechende Steuerguthaben

kann dann über den Zahlungsvordruck

F24 mit anderen Steuern oder Beiträgen

verrechnet werden.

Dr. Florian Kiem

Kanzlei König:Skocir:Kiem

Wirtschafsprüfer und Steuerberater

Rennweg 21 - Meran

www.ksk.it

WEISSES KREUZ

Mit dem Weißen Kreuz LIVE im Einsatz!

Du siehst so aus, als hättest du Lust,

ein Jahr lang mit uns als Zivildiener

LIVE im Einsatz zu sein!

Was du dafür mitbringen musst?

Die Motivation, jeden Tag dein Bestes

zu geben, eine offene Persönlichkeit und

jede Menge Freude an der Arbeit mit

anderen Menschen. Du hast keine medizinischen

Vorkenntnisse? Überhaupt kein

Problem. Du erhältst eine umfangreiche

Ausbildung und wirst bestens auf deine

Aufgaben vorbereitet.

Der Zivildienst richtet sich an alle in

Südtirol ansässigen Personen zwischen

18 und 28 Jahren, die sich ein Jahr lang

einem sozialen Zweck widmen möchten.

Im Weißen Kreuz werden die Zivildiener

in den über das Land verteilten Sektionen

vorwiegend im Krankentransport

eingesetzt.

Du hast Interesse? Dann greif zum Telefonhörer

und melde dich unter der

grünen Nummer 800110911 oder unter

zivildienst@wk-cb.bz.it.


Corona-Einschätzung und Hilfestellungen

der Kanzlei Contracta in Meran

Herr Dr. Wickertsheim, wie schätzen

Sie die allgemeine Krise ein?

Dr. Hans Werner

Wickertsheim

Wirtschaftsprüfer

& Steuerberater:

Die Krise hat unsere

Kunden und

ihre Mitarbeiter

natürlich vollkommen

überrascht und unvorbereitet getroffen.

Nach dem ersten Lockdown mit

Ausgangssperren vom 10/03/2020 dachten

die meisten sicherlich, dass dieser

Stillstand nach zwei, maximal drei Wochen

vorbei sein dürfte und man in die

Normalität zurückkehren könnte. Jetzt

haben wir aber bereits Anfang Mai und

immer noch keine klare Perspektive vor

uns. Alle hoffen dass mit Fase 2 des Lock-

Downs wieder langsam Normalität einkehren

wird.

Der Corona-Virus stellt demnach wohl

die größte medizinische und vor allem

wirtschaftliche Herausforderung für Südtirol

in den letzten Jahrzehnten dar.

Manchmal wurde unserer Südtiroler

Wirtschaft nachgesagt, dass wir zu kleinstrukturiert

seien. Aber genau das sehe

ich in der jetzigen Zeit als größten Vorteil

gegenüber anderen Regionen der Welt.

Durch die genannte „Kleinstrukturiertheit“

haben wir nun die nötige Flexibilität,

um diese Krise zu überstehen. Neben

dieser Flexibilität haben wir ein sehr

großes und spezialisiertes Know-How in

vielen Bereichen, sowie ideale Voraussetzungen

auch künftig eine sehr wichtige

Urlaubsdestination zu bleiben.

Leider wissen wir noch nicht wann und

wie die Krise enden wird. Ich bin aber

überzeugt davon, dass unsere lokale

Wirtschaft mittelfristig gestärkt hervorgehen

kann. Wenn alle an einem Strang

ziehen und die lokalen Wirtschaftskreisläufe

vermehrt fördern, dann wird nach

dem Tief auch wieder ein Hoch kommen!

#lokalewirtschaftfördern

Wie stehen Sie als Kanzlei für Steuer- und

Arbeitsrecht Ihren Kunden in der aktuellen

Situation zur Seite?

In den ersten Wochen der Corona-Krise

hat sich die Steuerberatung in eine effektive

Wirtschafts- und Unternehmensberatung

verwandelt.

Hierbei gilt es zu differenzieren

zwischen:

a) steuerrechtlichen Förderungen &

Beratungen und

b) arbeitsrechtlichen Förderungen &

Beratungen.

Möchten Sie dies genauer erklären?

Dr. Wickertsheim: Nachdem alle paar

Tage neue Dekrete und Dringlichkeitsmaßnahmen

von der Italienischen Regierung

und/oder Landesregierung erlassen

wurden, haben wir versucht die Gesetzestexte

zu analysieren und unseren

Kunden mitzuteilen ob, wieviel und unter

welchen Voraussetzungen sie weiter

ihrem Gewerbe nachgehen dürfen und

welche Förderungen für sie in Frage

kommen können.

Die Maßnahmen zu steuerrechtlichen

Förderungen und Beratungen, welche

wir für Unternehmer und Freiberufler

dabei (bis Redaktionsschluss) in Anspruch

genommen haben, unterteilen

sich grundsätzlich wie folgt:

- Inps-Beiträge: 600-Euro-Ansuchen für

jene die eine Inps-Pflichversicherungs-

Position (Handel, Handwerk, getrennte

Verwaltung) haben

- Steuergutschriften:

a) für Miete Geschäftslokale (Katasterkategorie

C1): in Höhe von 60% der

März-Miete

b) für den Ankauf von Material für die

Sicherheit und den Schutz gegen das Coronavirus

(z.B. für Desinfektionsmittel;

Schutzmasken etc.) in Höhe von 50%

des Ankaufwertes

- Unterstützung beim Ansuchen um

Kreditstundung

- Unterstützung beim Ansuchen von

geförderten „Krisen-Krediten“

- Ausarbeitung der Ansuchen für

sog. Verlustbeiträge der Klein- und

Mittelbetriebe

- Ausarbeitung von Liquiditätsplänen, für

den Unternehmer selbst oder auch

für die Bank

Besonders die staatlichen Förderungen

haben sich hierbei - entgegen allen Versprechungen

- als äußerst komplex und

bürokratisch dargestellt, wie z.B. das Ansuchen

für die 600 Euro.

Dr. Klaus Stocker

Arbeitsrechtsberater:

Bei arbeitsrechtlichen

und fördernden

Beratungen

sind im Prinzip

zwei Situationen

zu berücksichtigen.

Zum einen mussten viele Kunden

die Wintersaison vorzeitig beenden,

die Saisonarbeitsverhältnisse beenden

und die Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit

mit der entsprechenden Arbeitslosenunterstützung

NASPI entlassen.

Andere Kunden konnten die neue Saison

im Frühjahr erst gar nicht beginnen

KANZLEI CONTRACTA MERAN

und dementsprechend auch nicht wie

gewohnt neue Arbeitsverhältnisse abschließen.

Die Saisonmitarbeiter hoffen

nun auf eine Verlängerung der zustehenden

Arbeitslosenzeiten und Entschädigungen.

Saisonmitarbeiter im Tourismussektor

oder in der Landwirtschaft

können um einen Beitrag von € 600,00

ansuchen.

Zum anderen sehen sich viele Kunden

jetzt mit einer völlig neuen Situation

konfrontiert: Sie müssen versuchen,

diese Krise mit ihren Mitarbeitern bei

weiterhin bestehenden Arbeitsverhältnissen

zu meistern. Betriebsbedingte

Entlassungen sind bis zum 15/05/2020

per Dekret nicht möglich. Sonderurlaube

von maximal 15 Tagen für Eltern

wurden eingeführt und die möglichen

Pflegezeiten verlängert.

Herr Dr. Stocker, was hat es mit der Lohnausgleichskasse

auf sich?

Hilfestellung kann auch in Form einer

Lohnausgleichskasse gefunden werden,

ein bis dato in Südtirol für die meisten

unbekanntes Instrument. Den Mitarbeitern

kann so zumindest ein Teil ihrer

Entlohnung garantiert werden und

der Staat übernimmt einen Großteil

der anfallenden Kosten. Die maximale

Dauer der Inanspruchnahme in dieser

Krisenzeit ist (bislang) auf 9 Wochen beschränkt.

Auch hier hat sich leider der zu Beginn

der Krise gehegte Wunsch auf eine einfache

Bürokratie nicht erfüllt. Es gibt für

Südtirol zumindest vier verschiedene

Lohnausgleichskassen mit unterschiedlichen

Regelungen und Ansuchmodalitäten.

Natürlich wird unsere Kanzlei mit seinem

40köpfigen Team auch die kommenden

Maßnahmen, welche nach Redaktionsschluss,

erlassen werden, analysieren

und für unsere Kunden das bestmögliche

an Förderungen/Steuergutschriften/vergünstige

Kredite in Anspruch nehmen!

Sollten Sie Fragen haben, rufen Sie uns

an oder schreiben uns Ihre Frage -

Kontaktdaten unter www.contracta.it

Wir sind sicher, dass wir gemeinsam

diese Krise bewältigen werden!

Contracta mit Sitz in Meran

Rennweg 23 und

St. Martin i.P. Lahne 9/H

Meran, am 02.05.2020

ih


MENSCHEN

TRADITIONEN

NEUIGKEITEN

Foto: Stefan Pflug

INTERESSANTES

E V E N T S

TIPPS & NEWS

1

s‘Psairer Heftl - N°68 ▪ 2016

1

1

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LIEBE LESERIN UND

LIEBER LESER

IMPRESSUM

Helmuth Fritz

Verleger & Herausgeber

heftl@heftl.it

Mob. 335 637 7753

Das Psairer Heftl wird mit viel Freude

und Herzblut gestaltet und publiziert.

Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit durch

ein Abonnement von 14,00 .- € oder

einen Förderbeitrag unterstützen.

Ich bedanke mich im Namen meiner Mitarbeiter

bereits im Voraus für Ihr Verständnis und Ihren

freiwilligen Beitrag.

Isabella Halbeisen

Werbung, Kinderseite,

Berichte

isabella.halbeisen@gmail.com

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Monika Pfitscher

Grafik, Redaktion &

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12 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

Ihr Helmuth Fritz

Herausgeber vom Psairer Heftl

AUCH ICH MÖCHTE DAS

PSAIRER HEFTL UNTERSTÜTZEN,

"WEIL 14 € PRO JOHR,

ISCH MER ‘S HEFTL WERT!"

Sie können bei unseren Mitarbeiter oder auf das Konto der

MENSCHEN

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TIPPS & NEWS

Monatsmagazin für das Passeiertal

RAIFFEISENKASSE MERAN

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Monatsmagazin für das Passeiertal

Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

TERMINE Ausgabe 68 - August 2016 - Jahrgang 7

Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

TERMINE Ausgabe 66 - Juni 2016 - Jahrgang 7

Foto: Martina Jaider, Flughafen Bozen

Volksbefragung

Flughafen

… wie geht es weiter?

WEITERE THEMEN

Gemeinsam gegen Verkehrsrowdys

Murmi-Tage für Kinder

Wander- & Einkehrtipps im Passeiertal

Erfolg der Pa seirer Leichtathleten

Feierliche Einweihung

Gipfelkreuz Hohe

Kreuzspitze Stuls

WEITERE THEMEN

Einkehrtipps am Meraner Höhenweg

Der Ötztaler Radmarathon in St. Leonhard

Pfelderer Kirchtig

Primiz in St. Leonhard

MENSCHEN

TRADITIONEN

NEUIGKEITEN

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E V E N T S

TIPPS & NEWS

Oldtimer Traktortre fen

Sozialsprengel Pa seier

"Psaier gaig au" - Bildungsau schu s

Fu sba l-EM: Spielplan & Tipps zum Einkehren

Treu ein Leben lang - Jubelpaare

WEITERE THEMEN

Pa seirer beim Ötztaler Radmarathon

Traditione les Herbstfest in Riffian

Der Pfeiftaler Hans wurde 80

Der Gore-Tex® Transalpine-Run

Monatsmagazin für das Passeiertal

s‘Psairer Heftl - N° 6 ▪ 2016

Murmi Kindertage in Hinterpa seier

Einkehrtipps im Hirzer Wandergebiet

Goaßlschnë ler Meisterschaft

Gaudi-Dorfturnier des ASC Pa seier

Steinlabyrinth Rundweg in Pfelders

MENSCHEN

TRADITIONEN

NEUIGKEITEN

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TIPPS & NEWS

Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

WEITERE THEMEN

RAI Südtirol am Dorfplatz

Familienfest der Kita St. Leonhard

Mobiler Radreparaturservice in Moos

Psairer Fraitige in St. Leonhard

bezahlen /einzahlen.

Monatsmagazin für das Passeiertal

TERMINE Ausgabe 70 - Oktober 2016 - Jahrgang 7

Kuens | Riffian | St. Martin | St. Leonhard | Hinterpasseier mit Dorf Tirol und Schenna

TERMINE Ausgabe 67 - Juli 2016 - Jahrgang 7

Wander- &

Einkehrtipps

im Passeiertal

Foto: Andrea Pflug, Stuls

Große Erfolge für Pa seirer Ranggler

Mitn Tate im Zelt...

Rückblick: Das beliebte Jaufenburgfeschtl

Mortiner Dorffest 2016

Murmi Kindertage im Hinterpa seier

22. Passeirer Almabtrieb

in Pfelders

7. Oldtimerfestival Passeiertal 2016

Mitn Tate im Zelt

Vespa Tre fen in Kuens

Kultursommer 2016 auf der Jaufenburg

Ste tiner Cup by Sportler

Solidaritäts

beitrag für

s'Heftl

s‘Psairer Heftl - N°70 ▪ 2016

s‘Psairer Heftl - N°67 ▪ 2016

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Handy +39 335 63 777 53

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ROC Nr. 32 996 del 16.05.2019, C.I.A.A. - Bolzano

- Reg. Soc. Trib. BZ 4431 - Rec. Nr. 80278 BZ

Registriert im Register der Druckschriften

Nr. 5/2013 beim Landesgericht Bozen,

Redaktion: Monika Pfitscher, (mp) E-Mail

info@mpgraphicsdesign.com, Tel. 348 464 3054

Presserechtlich Verantwortlich:

Mag. Maren Schöof (ms)

Druck: Lanarepro - Lana - Peter-Anich-Straße 14,

I-39011 Lana (BZ), Tel. +39-0473 498 500

E-Mail: info@lanarepro.com

Layout, Grafik & Redaktion:

MP Graphics & Design d. Monika Pfitscher

Druck: Lana Repro - Auflage: 4.500 Stück,

erscheint monatlich - Postversand an alle

Haushalte im Passeiertal.

Kleinanzeiger: Kostenlos für private Inserate

Anzeigenannahme Kleinanzeiger:

www.wochenblatt.it/kleinanzeiger -

oder redaktion@heflt.it oder Mob. 338 30 37 466

Werbung: werbung@heftl.it - www.heftl.it

redaktion@heftl.it

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Hinweis: Im Sinne des Art. 1 des Ges. Nr. 903

vom 09.12.1977 wird eigens darauf aufmerksam

gemacht, dass sämtliche in dieser Zeitung veröffentlichten

Stellenangebote, sei es im Kleinanzeiger

oder auch in Formatanzeigen, sich ohne

Unterschied auf Personen beiderlei Geschlechts

beziehen.

Fotos: TV Passeiertal, IDM, Shutterstock, Freepik, iStockphoto; Meraner

Land, Benjamin Pfitscher, Fotos ohne Quellenangabe wurden von Einsendern

geliefert oder stammen aus der Redaktion. Das Psairer Heftl weist

darauf hin, dass der Inhalt von beigelegten Werbeprospekten, sowie eingesandte

redaktionelle Texte mit gekennzeichnetem Verfasser, ausschließlich

der Verantwortung des jeweiligen Auftraggebers unterliegen und nicht die

Meinung der Redaktion wiederspiegeln.


BUCHTIPP

Mehr Hühnersuppe

für die Seele

von Jack Canfield -

Marc Victor Hansen

Dieses Buch muntert auf, macht Mut,

streichelt die Seele und wärmt das

Innere- fast so wie Omas gute Hühnersuppe.

Eine Auswahl von liebenswerten

und klugen Geschichten bekannter und

weniger bekannter Autoren, die eines

gemeinsam haben: Sie berühren das

Herz und erinnern daran, dass die Liebe

das Wichtigste im Leben ist.

Auszug einer Geschichte:

Ein Engel mit rotem Hut

Wenn ich es auch nie zugegeben hätte

- ich hatte schreckliche Angst, als ich in

der Cafeteria gegenüber der Majo- Klinik

saß. Am nächsten Tag sollte ich dort

als Patientin aufgenommen werden, um

IN EIGENER SACHE

mich einer Operation an der Wirbelsäule

zu unterziehen. Das Risiko war

groß, aber mein Glaube war stark. Nur

wenige Wochen zuvor hatte ich bei der

Beerdigung meines Vaters ein Stoßgebet

zum Himmel geschickt: “Vater im

Himmel, sende in dieser Zeit der Prüfung

einen Engel zu mir herab!“ Als ich

meinen Blick erhob und gerade gehen

wollte, sah ich auf einmal eine ältere

Frau, die ganz langsam auf die Orgel

zuging. Ich stand hinter ihr und bewunderte

ihre geschmackvolle und modische

Art, sich zu kleiden- sie trug ein

bunt bedrucktes Kleid in Rot- und Lilatönen,

einen Schal, eine Brosche und

einen leuchtend roten Hut. „Verzeihen

sie mir, wenn ich sie anspreche, aber ich

muss ihnen einfach sagen, was für eine

schöne Frau sie sind. An einem Tag wie

diesem sind sie ein wahrer Lichtblick!“

Sie griff nach meiner Hand und sagte:

„Mein liebes Kind, der Himmel möge

ihnen danken. Wissen sie, ich habe eine

Armprothese und im anderen Arm

eine Metallplatte und das eine Bein ist

auch nicht mehr in Ordnung. Ich brauche

ziemlich lang um mich anzuziehen.

Ich tue mein Bestes, aber mit den Jahren

habe ich immer mehr den Eindruck,

dass kaum einer noch wirklich Wert darauf

legt. Ihr Kompliment tut mir so gut!

Möge Gott sie schützen und sie segnen,

denn sie sind bestimmt einer von seinen

kleinen Engeln.“

Dann ging sie davon. Ich sprach kein

Wort, denn sie hatte mich so tief in

meinem Herzen berührt wie es nur ein

Engel tun kann.

Tami Fox

Mehr Hühnersuppe für die Seele von

Jack Canfield - Marc Victor Hansen

ISBN 3-442-21588-9 WG2111

ih

Das Psairer Heftl erhalten Sie in

Die Sommelière

Chardonnay Goldegg Riserva 2016

Wer genießt an warmen Tagen wie diesen nicht

gerne ein erfrischendes Glas Weißwein?

Heute, liebe Weinfreunde, geht es um den

himmlischen Chardonnay Goldegg Riserva. Der

Chardonnay zählt nachweislich zu den

kräftigsten, aber auch elegantesten Weinen.

Seine frischen Aromen von Citrus, Apfel und

Melone, umspielt von einem Hauch Walnuss,

geben diesem hier eine feine, auffallende

Leichtigkeit, von der man nicht so „leicht“ genug

bekommt.

Allzu sehr ist mir bewusst, dass es gerade in

dieser Zeit beachtlicher Anstrengung bedarf,

sich in Selbstdisziplin zu üben und auch ich bin

schon so einige Male gescheitert.

Nichtsdestotrotz gehört das Amüsement einfach

dazu. Falls es euch etwas beruhigt, kann ich nur

sagen, dass außergewöhnliche Situationen

außergewöhnliche Maßnahmen erfordern und

die beste Maßnahme zurzeit ist, guten Wein zu

genießen.

Oh Wein! Oh Wein! Mir ist so wohl wie nie!

Schenkt ein! Schenkt ein! Das nenn ich

Therapie!

Damit wünsche ich viel Freude mit dem

Chardonnay Goldegg Riserva und hoffe auf

eine baldige Rückkehr der Normalität.

Es lebe die Freiheit! Es lebe der Wein!

(Persönliche Bewertung

durch die Sommelière Sonja Zehani)

s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

13

SCHENNA:

COOP Market Illmer

Schennastraße 4

DORF TIROL:

Lebensmittel Pirpamer

Haslachstraße 1

KELLEREI MERAN

Kellereistraße 9, Marling

Info: 0473 447137

Achtung: Panorama-Önothek

und Detailverkauf geöffnet

Montag - Freitag 8 – 18 Uhr

www.kellereimeran.it


GESUNDHEIT & NATUR

Pr-Info

14 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

Alte Heilkräuter neu entdeckt:

Das Immunsystem stärken nach Kneipp

Das Immunsystem: Jeder spricht darüber.

Jeder hätte es gerne. Aber vor

allem, ein jeder Mensch braucht es. Ein

gesundes Immunsystem! Was ist das Immunsystem?

Es ist unser körpereigenes

Abwehrsystem, mit dem man sich vor

Krankheitserregern schützt. Den meisten

ist es nicht bewusst, dass sich 80% unseres

Immunsystems im Darm befindet. Sie haben

richtig gelesen: der Darm ist der Sitz

des Immunsystems. Erst wenn man dann

einmal krank wird, fängt man an sich intensiv

damit auseinander zu setzen. Unser

Abwehrsystem kann aus diversen Gründen

schwächeln, unter anderem weil man

sich ungesund ernährt, Stress ausgesetzt

ist, nicht auf seinen Lebensstil achtet oder

man einfach nur verweichlicht ist. Das

Immunsystem kann gefüttert und trainiert

werden, vergleichbar mit unseren

Muskeln. Sebastian Kneipp, auch als der

Wasser Pfarrer bekannt, war schwer an

Tuberkulose erkrankt. Die Ärzte hatten

ihn bereits aufgegeben, als ihm ein Buch

über Wasseranwendungen in die Hände

fiel. Von diesem Tag an veränderte sich

sein Leben schlagartig. So entdeckte er

die heilende Kraft des Wassers und baute

diese in diversen Anwendungen ein.

Mit diesen Anwendungen stärkte er sein

Immunsystem und konnte eine zu dieser

Zeit noch nicht heilbare Krankheit besiegen.

Allein mit der Kraft seines gestärkten

Immunsystems. Dies gilt heute z.B. auch

für Corona. Menschen mit einem guten

Immunsystem erkranken erst gar nicht,

bzw. das Virus wird sofort vom körpereigenen

Immunsystem in Schach gehalten.

Als Ausgang zur Stärkung des Immunsystems

stehen bei Kneipp diverse Wasser-

anwendungen, ein geregeltes Leben, eine

gesunde Ernährung, viel Bewegung an der

frischen Luft und nicht zuletzt die Heilkräuter.

Wasserbehandlungen: Wassertreten,

Tautreten, Schneetreten, Waschungen,

Güsse und Wickel stehen immer in Verbindung

mit Wasser. Dabei bevorzugte

Pfarrer Kneipp stets kaltes Wasser. Das

Ziel ist stets die Abhärtung.

Ernährung: Wichtig ist eine ausgewogene

Ernährung. Viele Ballaststoffe, vitaminreiches

Obst und Gemüse, etwas Fleisch

und Milch, so wenig wie möglich Kohlenhydrate

und wenn, dann Hafer. Obst und

Gemüse sollten tagsüber gegessen werden,

ab ca. 16.00 Uhr sollte es nur mehr

im gekochten zustand verzehrt werden,

da es im rohen Zustand nicht mehr verdaut

werden kann und zu Schlafstörungen

führt und Schlaf ist wichtig für unser

Abwehrsystem.

Bewegung: So oft wie möglich im Frei-

Pichler Walter KG - Kohlstatt Nr. 85 - 39015 St. Leonhard in Passeier

Tel. 0473 65 63 84 – Fax 0473 65 65 84 – walter.pichler@gruppoitas.it

en aufhalten. Viel frische Luft einatmen,

denn Viren und Bakterien hassen nämlich

Sauerstoff. Zudem signalisiert die Sonne

(Vitamin D) dem Körper, den Stoffwechsel

in Schwung zu bringen. Es gibt bereits

diverse Vermutungen, dass die Todesrate

beim Coronavirus bei Menschen mit

einem sehr niedrigen Vitamin D-Spiegel

besonders hoch ist.

Kräuter: Kräuter kräftigen das Immunsystem

erheblich. Die wertvollen Inhaltsstoffe

begünstigen den Magen- Darmtrakt

positiv, der wie anfangs erwähnt, die Basis

für das Immunsystems darstellt. Nutzen

Sie also jede Gelegenheit frische und

getrocknete Kräuter zu sich zu nehmen.

Zudem kann man mit diversen Kräutern

Essig ansetzen, den man zur Entgiftung

und Desinfektion verwenden kann. Dazu

aber mehr beim nächsten Artikel im Monat

Juni.

Viel Spaß beim Kneippen,

Rosi


MENSCHEN & MUSIK

Pr-Info

Musikkapelle St. Martin - Rückblick und

Tätigkeiten der neuen Konzertsaison

Mit dem Konzert vom 19. September

2019 im Dorfhaus von St. Martin

beendete die Musikkapelle ihre Konzertsaison

des letzten Jahres. Insgesamt

wurden im Sommer 2019 neun Konzerte

gespielt, davon eines in Oberrasen,

eines in Riffian und eines in Lana. Das

letzte Konzert in St. Martin nutzte die

Kapelle für etwas ganz Besonderes: Neben

der Konzertmoderation von Magdalena

Pamer und Jennifer Marth bedankte

sich der Obmann Josef Pichler offiziell

bei der Raiffeisenkasse von St. Martin,

vertreten durch den Obmann Walter

Fleischmann, die der Musikkapelle mit einer

Spende den Kauf einer neuen Posaune

ermöglichte. Wir wünschen unserem

Musikanten Walter viel Spaß mit seinem

neuen Instrument. Am Samstag, den 23.

November 2019 feierte die Musikkapelle

ihren Schutzpatron, die Heilige Cäcilia.

Die Heilige Messe wurde von den

Musikantinnen und Musikanten musikalisch

umrahmt. Anschließend gab es ein

gemütliches Beisammensein im Gasthof

Haselstaude, wo unsere Musikantin

Jasmin Marth für 15 Jahre Mitgliedschaft

in der Musikkapelle St. Martin geehrt

wurde. Liebe Jassi, bleib der Kapelle mit

Deinem musikalischen Talent noch lange

erhalten. Ende Dezember 2019 waren

die Musikantinnen und Musikanten wieder

drei Tage unterwegs, um beim Neujahranspielen

Glückwünsche fürs neue

Digitale Sichtbarkeit - heute wichtiger denn je

In den letzten zwei Monaten hat sich

vieles schlagartig geändert, viele Geschäfte

mussten geschlossen bleiben,

persönliche Kontakte wurden eingeschränkt,

kurzum ein direkter Verkauf

vieler Produkte war nicht mehr wie gewohnt

möglich.

Diverse einheimische Betriebe bieten

plötzlich auch einen Lieferservice in ganz

Passeiertal an, egal ob Käse, Fleisch,

Fisch, Wein, Schuhe, Bekleidung, Gutscheine

oder Blumen, weit mehr als 20

lokale Geschäfte findet man im Raum

Passeiertal die nach Hause liefern.

Oder findet man eben nicht?

Digitale Sichtbarkeit spielt dabei eine

große Rolle, damit der Lieferservice

kurzfristig erfolgreich ist. Durch eine gezielte

Cross-Media-Strategie kann der

Verkauf gesteigert und somit die Lieferkosten

niedrig gehalten werden. Neben

Zeitungs- und Radiowerbung, kann dazu

eine eigene Webseite, Google My Business,

Facebook, Instagram, Twitter, Pinterest,

Youtube, XING, LinkedIn, Whats-

App und viele Dienste mehr zählen.

Doch was ist richtig und wichtig für

meinen Betrieb oder mein Produkt im

WWW?

Da gibt es viele Faktoren die eine Rolle

spielen. Das größte soziale Netzwerk in

Deutschland und Italien ist immer noch

Facebook mit je über 30 Millionen registrierten

Nutzern, gefolgt von Youtube

und Instagram. Wenn ich also eine

eigene Webseite und je einen oben

genannten Account betreibe, liege ich

ja goldrichtig oder? In der Theorie ja,

in der Praxis leider nein. Denn wie bei

so vielen Sachen im Leben, spielt nicht

die Quantität sondern die Qualität eine

große Rolle. Eine übersichtliche Webseite

mit nutzerrelevanten Inhalten gepaart

mit einer aktuellen Google My Busi-

WEB . GRAFIK

Jahr zu überbringen. Da wir den Bewohnern

von Grub und Kalmtal im vorherigen

Jahr mit musikalischen Neujahrsgrüßen

große Freude bereiten konnten,

hatten die Jungmusikanten beschlossen,

auch im letzten Jahr einen vierten Tag

für diesen Brauch einzuführen.

Am 11. Januar 2020 fand die Jahreshauptversammlung

im Gasthaus Lamm - Mitterwirt

statt, wo Kapellmeister Markus

Gufler verabschiedet und gleichzeitig

der neue Kapellmeister Adolf Augscheller

aus Walten begrüßt und herzlich in

die Kapelle aufgenommen wurde.

Ein intensives Proben für das Frühjahrskonzert

begann. Aufgrund der unvorhergesehenen

aktuellen Umstände

wird es unser Frühjahrskonzert in dieser

Form heuer nicht geben. Geplant ist aber

ein Frühjahrskonzert auf dem Dorfplatz

von St. Martin. Der genaue Termin wird

zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben.

In diesem Sinne wünscht die Musikkapelle

St. Martin allen Musikkapellen des

Tales alles Gute und gutes „Homeprobing“,

um für die Konzerte im Sommer

gut vorbereitet zu sein.

Isabella Brancato

Bild o.l v. r. Obmann Walter Fleischmann, Götsch Elisabeth, MK

Obmann Josef Pichler, Walter Gufler; Bild o.r.v. r. Bürgermeisterin

Rosmarie Pamer, Leonhard Kinzel, Jasmin Marth, Kapellmeister

Markus Gufler, Obmann Josef Pichler

ness- und Facebook-Unternehmensseite

und Kontaktaufnahme über WhatsApp

reicht in den meisten Fällen völlig aus,

wenn man sie richtig einsetzt und gezielt

vernetzt. Gerne beraten wir Euch

bei der Wahl und der Umsetzung einer

erfolgreichen Verkaufsstrategie.

Lukas Fahrner, seit 2009 selbstständig

im Web unterwegs.

fahrner.it | web . grafik

www.fahrner.it

Telefon +39 347 8756814

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Webprogrammierung

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s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

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HELDEN DES TAGES

16 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

Das Weiße Kreuz

Die Mitglieder des Weißen Kreuzes

setzten sich tagtäglich den Gefahren

des aktuellen Coronavirus für die Bevölkerung

aus. Sie mussten sich nicht nur an

die neue Situation gewöhnen, sondern

Freiwillige Feuerwehr

Trotz Ausgangssperre sind etliche

Menschen zum Schutz der Bevölkerung

unterwegs. Freiwillig. Die Mitglieder

der Freiwilligen Feuerwehr haben

sich in Zeiten der Corona-Krise an die

sich auch demensprechend anpassen

und reagieren. Nicht nur das Leben der

Bevölkerung hat sich verändert, sondern

auch die Dienste der freiwilligen Mitglieder

des Weißen Kreuzes. Die Besatzung

Situation angepasst, um nach wie vor im

Einsatz zu sein – ohne dabei das Wohl

der eigenen Wehrmänner außer Acht

zu lassen. Es hat sich einiges verändert,

wie uns der Kommandant der Freiwil-

auf den Fahrzeugen wurde verringert,

um somit die Ansteckungsgefahr zu

minimieren, in der Sektion müssen alle

Mitglieder permanent einen Mundschutz

tragen und die Transportwagen müssen

akribisch desinfiziert werden. Für den

Fall, dass ein positiv getesteter Patient

darin befördert wurde, wird dadurch

Ansteckungsgefahr für weitere Personen

so gering wie möglich gehalten.

Obzwar die Einsätze für Freizeitunfälle

aufgrund des Ausgangsbeschränkungen

minimal sind, sind die freiwilligen Mitglieder

ständig im Einsatz. Sie helfen unentgeltlich

im Altersheim aus und haben einen

freiwilligen Einkaufsdienst ins Leben

gerufen. Dabei werden Personen unterstützt,

die zur Risikogruppe gehören, indem

für sie der Einkauf erledigt und zu

ihnen nach Hause gebracht wird.

Bei Einsätzen, die mit einem Verdachtsfall

zu tun haben, ist ein Schutzanzug und

drei Paar Handschuhe von Nöten. Unter

diesen Anzügen ist es sehr heiß und die

Handschuhe verringern die Sensibilität in

den Fingern erheblich.

Jedoch kann nichts davon die Freiwilligen

des Weises Kreuzes daran hindern,

ihren Dienst anzutreten. Sie riskieren

tagtäglich eine Ansteckung, damit für die

Bevölkerung gesorgt ist. Danke dafür.

hb

ligen Feuerwehr St. Leonhard Roman

Pfitscher berichtet: „Die Einsätze sind

aufgrund der Einschränkungen des gesellschaftlichen

Lebens zurückgegangen,

bei Einsätzen wird nur mit einer minimalen

Mannschaft ausgerückt und nach jedem

Einsatz werden die Fahrzeuge und

Gerätschaften gereinigt und desinfiziert.

Atemschutzmasken, Wegwerfhandschuhe

und Desinfektionsmittel gehören

mittlerweile zur Grundausstattung der

Feuerwehr, um die Ansteckungsgefahr

zu minimieren.“

Sie sind aber nicht nur in Notfällen zur

Stelle: Am 27. Und 28. März waren sie

in St. Leonhard unterwegs und haben

die vom Land zur Verfügung gestellten

Kopfschlauchtücher an die Bevölkerung

verteilt. Zudem haben sie auf Wunsch

an zwei Wochenenden einen Präsenzund

Ordnungsdienst organisiert. Dabei

wurde in den Lebensmittelgeschäften

darauf geachtet, dass sich nicht zu viele

Personen im Geschäft aufhalten.

Die Freiwillige Feuerwehr ist auch in

schwierigen Zeiten unentgeltlich da und

sorgt nicht nur für den Schutz der Bevölkerung,

sondern gibt zudem jedem Bürger

das Gefühl, sich in jeder Situation auf

ihn verlassen zu können. Danke dafür.

hb


MENSCHEN, GLAUBE & KIRCHE

MAI: Ostermonat - Marienmonat - Bittmonat

Der Monat Mai hat’s in sich, auch und

besonders in geistlicher Hinsicht: Ostergottesdienste,

Tauffeiern, Erstkommunionsfeiern,

Firmungen, Maiandachten,

Florianifeiern, Bittage, Baumfeste, Hochzeiten

und vieles andere. Das war jedenfalls

noch im vorigen Jahr so. Heuer müssen

die Pfarrgemeinden auf die feierlichen

Gottesdienste verzichten, die Gläubigen

auf die Osterkommunion, die Gebrechlichen

zuhause auf den Besuch des Pfarrers,

die Kinder auf die Erstkommunion,

die Mittelschüler müssen sogar bis 16+

auf die Firmung warten, Brautleute müssen

um ihre teilweise bereits verschobenen

Hochzeitstermine bangen, auch die

Bittprozessionen werden sicher vermisst

werden.

Dieser Mai ist, wie bereits der April, ein

besonderer, unvergesslicher OSTERMO-

NAT. Statt Pfarrgottesdienste werden

Hausgottesdienste gefeiert. Es ist wie vor

2000 Jahren. Denn die ersten christlichen

Gottesdienste waren Hausgottesdienste,

geleitet vielfach von Hausmüttern - wie

Lydia, das Oberhaupt der ersten Hauskirche

in Europa, in Philippi/Nordgriechenland.

Und der Jude Jesus feierte - wie alle

Juden heute noch - als Kind mit seinen

Eltern und vor seinem Sterben mit seinen

Jüngern das Ostermahl als Hausgemeinschaft.

Dies ist der Ursprung der Messe.

Wir können uns also zurückerinnern und

einfühlen, wie alles angefangen hat. Ich

denke, das tut uns allen, besonders den

Familien gut!

Auch der Mai als MARIENMONAT wird

eine innigere Bedeutung erhalten. Denn

die Familien werden wieder - den Älteren

unter uns aus Kindertagen gut bekannt

- lernen, zuhause den Rosenkranz

zu beten, oder ein Stück davon, oder den

Engel des Herrn, oder wenigstens ein

„Gegrüßt seist du, Maria“ oder den kurzen

Mariensegen „Maria mit dem Kinde

lieb uns allen deinen Segen gib!“ Und dazu

natürlich das Marienbild in der Stube mit

Blumen schmücken! Ich denke, die Beziehung

zur Mutter Jesu wird auch im Mai

dieses Jahres ganz gewiss nicht leiden - im

Gegenteil!

Auch als BITTMONAT wird dieser Mai in

die Geschichte eingehen. Denn wie wohl

schon im März und April werden auch

im Mai die Gläubigen und - wie ich stark

vermute - sogar jene, die sonst eher sel-

ten beten, Bittrufe zu Gott empor senden

und alle möglichen Heiligen bemühen,

damit diese Corona-Krise - mit allen anderen

Krisen, die sie auslöst - so gelinde

wie möglich ausgehen möge. So geht

also auch hier, trotz ausbleibender (oft

eh schlecht besuchter) Bittprozessionen

nichts verloren, sondern es wird vielleicht

wieder etwas zurückgewonnen, nämlich

die Beziehung zu Gott, unserem Schöpfer!

Unser großer Fürsprecher beim himmlischen

Vater ist aber Jesus Christus, der

unser Menschenleben geteilt hat, von der

Wiege bis zum Grabe. Und seine große,

seine größte Gabe ist der Heilige Geist,

der große Erneuerer und Kraftspender

und Tröster, dessen Kommen wir in diesen

Tagen, in diesem Jahr besonders stark

herabrufen werden, bis zum Höhepunkt

von Ostern, dem Pfingstfest am 31. Mai.

Möge sich, nach langen Wochen der Läuterung,

des Gebetes und der Solidarität,

das Leben, auch das gesellschaftliche und

kirchliche, endlich erneuern!

Oswald Kuenzer, Pfarrer im

Hinterpasseier (oswald@kuenzer.it)

Bild o.l. Baumfest in Moos; o.r. Maialtar in Stuls

s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

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#Mir Psairer holten zom und sagen DANKE!

Die Organisatoren der Aktion „Kitzbratl“

möchten sich herzlich bei allen Unterstützern

bedanken.

Ihr alle habt dazu beigetragen, dass den

Bauern die Abnahme der Tiere garantiert

werden konnte und dadurch ein kleiner,

aber wichtiger Wirtschaftskreislauf des

Tales - trotz der schwierigen Zeiten - bestehen

bleiben konnte.

Besonderer Dank gebührt Ideengeber,

Tierarzt Helmuth Gufler.

Es freut uns ganz besonders, dass durch

diese Aktion sichtbar wurde, wie groß

der Zusammenhalt in der heimischen

Bevölkerung ist und, dass lokale Produzenten

wie Produkte, gerade in Zeiten

wie diesen wieder mehr Wertschätzung

erfahren.

Allen Beteiligten, die zum Erfolg dieser

Aktion beigetragen haben, sei herzlich

gedankt.

Danke!


HAARPFLEGE, PFLANZEN & BLUMEN

Das richtige Shampoo!

Ihr Ziel sind gesunde, brillant glänzende Das Repair-Shampoo

Haare? Dann beginnen sie ihre Pflegereise

nicht erst mit Masken, Kuren &

Co., sondern setzen den wichtigen ersten

Schritt mit dem richtigen Shampoo.

Die Saubermacher können nämlich viel

mehr, als sie vielleicht vermuten…

Sie reparieren mit unsichtbarem Werkzeug,

werfen sich schützend vor schädliche

UV-Strahlen und können schlappen

Haaren ein WOW-Volumen schenken.

Man muss schon sagen: Shampoos legen

sich für uns ganz schön ins Zeug! Jedes

wirkt auf seine eigene Weise. Damit

sie aus den vielen verschiedenen Haarwaschmitteln

das beste für ihren Typ

wählen, stellen wir hier eines der wichtigsten

Shampoos vor.

Schuld am spröden, glanzlosem Haar

und Spliss ist eine aufgeraute Struktur!

Sie kann entweder von Natur aus bestehen

oder das Haar hat von der Hitze

vom vielen Föhnen, Glätten und strapazierenden

Färbeprozessen Schaden genommen.

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bauen die Haaroberfläche wieder

auf, kitten größere und kleinere Risse

und versiegeln die Haarspitzen, damit

sich Spliss nicht ausbreiten kann.

Komm vorbei und lass dir das richtige

Shampoo empfehlen oder ruf uns an!

Sobald wir unseren Salon wieder

öffnen, geben wir es via Facebook-

Social Media bekannt! Reservieren

Sie rechtzeitig Ihren Termin!

Öffnungszeiten:

Di: 8-13 | 15-19 Uhr - Mi: 12-20 Uhr

Do: 8-16 Uhr - Fr: 8-13 | 15-19 Uhr

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Tel.: 346 47 47 594

Pr-Info

18 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

Gartenfeeling auf Terrasse und Balkon

Pr-Info

Liebe Leserinnen und Leser,

immer mehr Balkonbesitzer greifen

den Trend auf, Obst, Salate, Gemüse

und Kräuter selbst anzubauen. Die Bedingungen

sind wegen der geschützten

Lage günstig. So dient die Hauswand als

Puffer, der nach Sonnenuntergang die

gespeicherte Wärme an die Pflanzen

abgibt.

Deshalb beginnt auf dem Balkon die

Gemüsesaison früher und endet später

als im Gartenbeet. Dank der guten Voraussetzungen,

dem Schutz vor extremer

Witterung, bester Erde und Pflege,

kaum Krankheiten und Schädlinge, sind

auf dem Balkon hohe Ernten auf kleinem

Raum möglich.

Unser Balkon Obst- und Gemüsesortiment:

Tomaten, Paprika, Melanzane,

Gurken, Zucchini, Salate, Kräuter, Himbeere,

Brombeere, Blaubeere, Erdbeere,

Preiselbeere und Mini-Obstbäum-

Wir liefern

Geschenke

Speziell für den Muttertag

bieten wir einen Lieferservice!

Überaschen Sie ihre Mami‘s

mit blumigen Grüßen, Kräutern

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chen in den Sorten Apfel, Birne, Kirsche,

Pfirsich, Zwetschge und Marille.

Das Gärtnerei Bacher Team

Gandellenweg 1 - 39015 St. Leonhard

Tel. & Fax: 0473 656 530

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SEELE & GESUNDHEIT

Mit Mandalas Stress abbauen und neue Kraft schöpfen

Der Begriff Mandala bedeutet so viel

wie „vom Zentrum ausgehend“. Es

sind Bilder aus geometrischen Formen,

die sich um einen Mittelpunkt bilden.

Mandalas haben in einigen Religionen

eine besondere Bedeutung und dienen

auch zu Meditationszwecken. Sie werden

meist mit einer Vorlage gemalt, gelegt

oder auch mit buntem Sand oder

Blumen, Blätter und Zweige gestreut.

Wozu Mandalas malen?

Es lässt sich herrlich entspannen und

dadurch Stress abbauen, der Gedankenfluss

beruhigt sich, Kreativität und Konzentration

werden gefördert, es wirkt

beruhigend und steigert die Gelassenheit.

Aber nicht nur bei Erwachsenen

erfüllen sie ihren Zweck. Besonders bei

Kindern hat das Ausmalen von Mandalas

positive Wirkungen, zudem macht es ihnen

großen Spaß. Vorlagen für Mandalas

finden Sie im Internet.

Auch eine Variante: Im Freien mit Naturmaterialien

ein Mandala legen. Das

fördert zudem die Naturverbundenheit

der Kinder.

Pr-Info

Holzböden für mehr Wohnqualität

s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

19

Holzböden verleihen jedem Raum

Wärme und Natürlichkeit: Richtig

verlegt und gepflegt, macht er lange

Freude. Dabei sind hochwertige Holzböden

nicht nur schön anzusehen, sondern

sorgen auch für ein angenehmes

Raumklima.

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Naturstein- und Fliesensortiment. Dabei

führen wir klassische Dauerbrenner, die

nie aus der Mode kommen, z.B. Eiche

und Nuss, sowie Parkettböden aus europäischem

Holz. Wir organisieren für

unsere Kunden gerne die korrekte Verlegung

der Holzböden in Südtirol.

Auch unsere unempfindlichen Laminatböden

stammen aus Europa. Die pflegeleichten

Laminat- und Vinylböden sind in

diversen Optiken und Formaten erhält-

lich. Eine PVC- und Weichmacher-freie

Alternative zum Vinylboden sind die Designböden

DISANO des Unternehmens

Haro. Belastbar und trotzdem fußweich,

sind die schadstofffreien Bodenbeläge

auch wohngesund. Daher wurden die

Böden mit dem Umweltsiegel des „eco-

Instituts“ und mit dem Umweltzeichen

„Blauer Engel“ ausgezeichnet.

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20 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

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Tel. 0473-237671

• Weibliche Küchenhilfe in Teilzeit vormittags für die

kommende Saison im Hotel Sonnenhof, Marling, gesucht

(info@hotelsonnenhof.net).

Tel. 335-6068093

• Einheimische, erfahrene Babysitterin für fünf Monate

altes Baby täglich halbtags oder mehrere Male in der

Woche, langfristig, mit Referenzen, in Meran gesucht.

Tel. 335-8282900

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Haushaltes und über Kochkenntnisse.

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Instandhaltungsarbeiten im Haus, sowie die Gartenpflege.

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im Besitz des Autoführerscheins und an einer

langfristigen Mitarbeit interessiert sein.

Diese Tätigkeit ist eine Vertrauensanstellung und

setzt absolute Zuverlässigkeit voraus.

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Dienstauto und eine angemessene Entlohnung.

Gerne erwarten wir Ihre Bewerbungsunterlagen

absolute Diskretion wird zugesichert.

Laura Giaier, laura.giaier@thun.it

Tel. +39-338 177 03 00

• Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir auf der

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Küchenhilfe m/w von Mai bis Anfang November

6-Tage Woche.

Tel. 349-5866972

• Gouvernante/Hausdame mit sehr guten Kochkenntnissen

zur Vollzeitorganisation (Koordination, Management

und Leitung Haushalt, Reinigungspersonal und

Gärtner) für Privathaushalt in Meran gesucht. Referenzen

erwünscht.

E-Mail leventnew2020@gmail.com

• Alleinkoch ab Mitte Mai für Hausgäste im Vitalhotel

Rainer, St. Walburg/Ulten gesucht (info@hotelrainer.info)

Tel. 0473-795322

• Einfühlsame Pflege-Betreuung für die Nacht und

eventuell sonntags in Marling gesucht.

Tel. 339-2902933

• Wir suchen Dich: Servicemitarbeiter und Entremetier

(Vorspeisenkoch) ab ca 20. Juni für unser Rosmarie-Team.

Tel. 347-0155802

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Zustand. 2-Takter, wassergekühlt, Baujahr Juni 2011

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Tel. 333-9582719 (nachmittags)

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Tel. 338-2275093

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werden.

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• Suche Haus, auch zu renovieren, zu kaufen.

Tel. 371-1776194

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• Seriöse 60-jährige sucht ehrlichen, korrekten Partner

für eine ernst gemeinte Beziehung.

Tel. 333-7852055

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• Einheimische Frau sucht täglich für ein paar Stunden

Arbeit.

Tel. 328-9642808

• Einheimische, deutschsprachige Altenpflegerin bietet

einfühlsame Betreuung stundenweise in Meran oder

Umgebung an, eventuell auch Nachdienst möglich.

Tel. 339-7113913

• Einheimischer sucht interessante, ganzjährige Vollzeit-

Stelle im Büro im Raum Meran.

Tel. 347-0593294

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Uhr in Meran, Schenna oder Algund. Habe Orderman-

Kenntnisse und beherrsche beide Landessprachen.

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ein Auto und könnte Sie begleiten, oder auch nur ein

Stündchen plaudern.

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oder nächster Umgebung Arbeit als Betreuerin älterer

Personen in der Mittagszeit.

Tel. 346-5940346

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an. Montags bis freitags, nur vormittags zwei bis

drei Stunden im Raum Meran

Tel. 342-3230142

• 33-jährige sucht Stelle als Haushaltshilfe drei bis

viermal die Woche drei bis vier Stunden. Bitte nur mit

Meldung, Referenzen sind vorhanden.

Tel. 371-1310586

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bedürftigen oder älteren Menschen Hilfe an: Einkaufen,

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sucht 3 bis 4-Zimmerwohnung längerfristig zu mieten.

Tel. 335-5342118

zu schenken gesucht

• Spielsachen werden gesucht.

Tel. 346-2313361

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Tel. 366-6237744

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Krankenhausnähe (Karl-Wolf-Straße) im 3. Stock ohne

Aufzug, zu vermieten.

Tel. 333-8839700 (9-17 Uhr)

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Brot backen leicht gemacht

Es gibt nichts schöneres, als den Geruch

von selbstgebackenem Brot, der

durch die Wohnung zieht.

Hier ein Rezept, das mit wenigen Handgriffen

sicher gelingt und schmeckt. Zuerst

die Hefe im Wasser auflösen. Dann

alle Zutaten zu einem feucht-klebrigen

Teig vermischen. Danach den Teig in

eine eingefettete Kastenform geben und

ca. 25 Minuten zugedeckt ruhen lassen.

Anschließend bei 180 Grad Umluft für

1 Stunde in den Ofen geben. Dann nur

noch abkühlen lassen und genießen.

Zutaten:

450 ml Wasser

250 g Dinkelmehl

250 g Dinkel-Vollkornmehl

150 g Samen, Nüsse, Haferflocken

oder einfach alles, was das Herz begehrt

25 g frische Hefe

4 EL Apfelessig

Salz

Viel Spaß, gutes Gelingen

und lasst es euch schmecken!

Barbara Hofer


EIN WORT ZUM NACHDENKEN

Vom Widersinn des Lebens

Wir haben heutzutage zweifelsohne mehr

Wissen, Kenntnisse und Ausbildung,

aber deutlich weniger Zeit, Vernunft,

Hausverstand und Herzensbildung.

Wir haben zwar viele Experten, mehr Medizin,

aber weniger Gesundheit,

wir kommunizieren andauernd,

aber der Weg zum Nachbarn ist oft zu weit.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt,

aber nicht den Jahren Leben,

vergessen Zeit zu schenken,

wollen zumeist nehmen und nicht mehr

geben.

Aber Leben wird nie gemessen

an der Anzahl der Atemzüge, wie viele glauben,

sondern an der Anzahl jener Augenblicke,

die uns des Atems berauben.

Kurt Gufler

AB IN DEN SCHNEE

Projekt GO Snow

Vom 20. Bis zum 23. Januar fuhr die

Klasse 2A der Mittelschule St. Martin

im Rahmen des Projekts „Go Snow“

nach Reinswald. „Go Snow“ ist eine landesweites

Projekt, in dem alle zweiten

Klassen Südtirols für vier Tage in einem

Skigebiet das Skifahren erlernen oder

verbessern konnten. Am Montag starteten

wir in der Früh mit einem Privatbus

nach Reinswald. Vor Ort konnten wir

die Skiausrüstung ausleihen, bekamen

unsere Skipässe und wurden von den

Skilehrern in drei Gruppen eingeteilt:

Anfänger, fortgeschrittene Mädchen und

fortgeschrittene Jungen.

Zu Mittag aßen wir in verschiedenen

Skihütten, am Abend im Hotel. Dort

genossen wir unseren wohl verdienten

Feierabend, indem wir uns ausruhten,

Nachtmahl aßen und alle zusammen Gemeinschaftsspiele

spielten.

Von unseren Skilehrern lernten wir verschiedene

Techniken, Tricks und Sprünge.

Zu unserer Freude durften wir auch

Tiefschneepisten fahren. Die Anfänger

haben wichtige Grundkenntnisse gelernt,

sodass sie jetzt gut Skifahren können.

Als wir am Donnerstag, den letzten Tag,

wieder auf den Skiern standen, kam das

Rai Fernsehteam, um uns zu filmen und

zu interviewen. Am selben Abend kam

ein Beitrag zum Projekt in den Nachrichten.

Wir hatten im Rahmen dieser

Pressekonferenz auch einen Vortrag

zum Thema „Erste Hilfe im Schnee“. Die

Bergrettung und das Weiße Kreuz lernten

uns noch die wichtigsten Schritte der

Rettungskette.

Es wurden uns auch die Pistenfahrzeuge

vorgestellt und wir durften uns sogar

hineinsetzen und mitfahren. Am Abend

kamen wir alle wieder gesund zu Hause

an. Für uns war es ein unvergessliches

Erlebnis.

Klasse 2A


DIE JÄGERIN

Jagd ist... Verantwortung

Manuela Oberhofer - Die Jägerin

Jäger und Jägerinnen hegen und pflegen

das ganze Jahr über mit großer Verantwortung

die Waldtiere und deren Lebensraum.

Und das nicht, um sie später

wahllos zu jagen. Es gibt gesetzliche Abschusspläne,

die eine Wildtierdichte zum

Ziel haben, welche für die Natur- und

Kulturlandschaft angemessen ist. Einerseits

um einen gesunden und artenreichen

Wildbestand zu garantieren und

andererseits um Schäden in der Landund

Forstwirtschaft vorzubeugen.

Jäger und Jägerinnen helfen mit, den

Lebensraum der Wildtiere zu erhalten

und zu verbessern. Und dies auch für

freilebende

Tiere, die

nicht gejagt

werden dürfen.

Jäger legen

Hecken,

N i s t h i l fe n ,

Dickungen

und Teiche an, um die Lebensgrundlage

der Tiere zu verbessern und die Artenvielfalt

zu fördern. Sie putzen Steige aus,

schneiden Hecken, mähen Wiesen und

helfen bei der Tierfütterung im Winter.

Die Liebe zur Natur und zu den Tieren

verbindet die Jäger und Jägerinnen,

die sich für deren Schutz und für einen

aktiven Naturschutz einsetzen. Ein Jäger

beobachtet das Wild. Er kennt den

Wald, die biologischen Zusammenhänge

und den Jahresablauf der Tiere. Er lebt

nach einer jagdlichen Ethik, der Waidgerechtigkeit.

Davon erzähle ich euch das

nächste Mal.

Waidmannsheil, Eure Manuela

MENSCHEN & LEBEN

"Erkenne was dir wichtig ist, dann wirst du sehen,

wie viele Dinge im Leben keine Bedeutung haben...“

Meine Kraftquelle in der Zeit von Corona… unsere intakte und wunderschöne Natur!

Fotos: Günther Righi


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s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

23

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Hallo Kinder,

habt ihr schon an den Muttertag am 10. Mai gedacht?

Vielleicht möchtet ihr ja was Tolles basteln, im Internet

findet ihr coole Bastelideen, oder ihr malt ein schönes Bild

mit euren Hand- und Fußabdrücken, pflückt Wiesenblumen,

backt einen Kuchen... auch Steine könnt ihr toll bemalen...

verbringt einfach einen schönen Tag mit euren Mama´s.

( alle Bilder stammen von Pinterest)

24 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

Quelle: Spatzenpost

Muttertagsgedicht:

Hammer Mama

Die Mama ist der Hammer!

Was wär´n wir ohne sie?

Sie schenkt uns Herzenswärme

und sorgt für Harmonie.

Sie opfert sich tagtäglich,

für uns von früh bis spät.

Obwohl wir kaum mal fragen,

wie es ihr dabei geht.

Sie ist der Antriebsmotor,

der ohne Pause müht,

das Kabel welches leitet

und ab und zu auch glüht.

Sie ist das goldne Zahnrad,

der täglich Sonnenschein,

das Salz in unsrer Suppe,

der Hammer obendrein.

Norbert van Tiggelen


AUTO & SICHERHEIT

Gesetzliche Neuerungen und Infos

rund um's Auto

Bis wann muss ich die

Sommerreifen wechseln?

Ab 15. April kann man wieder auf Sommerreifen

umrüsten, bis spätestens 15.

Mai muss dies gemacht sein! Winterreifen

dessen Geschwindigkeitskodex

mit dem Fahrzeugschein übereinstimmt

dürfen zwar das ganze Jahr gefahren

werden, dies ist aber nicht zu empfehlen,

da das speziell bei hohen Temperaturen

die Fahreigenschaften beeinträchtigt und

auch gefährlich werden kann. Weitere

Nachteile sind erhöhte Abnutzung des

Reifen, erhöhter Kraftstoffverbrauch

und bedeutend längere Bremswege.

Trotz derzeit geltender Ausgangsbeschränkung

ist der Reifenwechsel für all

jene erlaubt, welche das Auto arbeitsbedingt

brauchen.

Bis wann muss ich die gesetzliche

Hauptuntersuchung (Collaudo) gemacht

haben?

Alle Fälligkeiten ab März sind bis Ende

Oktober gültig und man hat demzufolge

bis 31. Oktober Zeit den Collaudo

zu machen. Wir raten allerdings nach

Möglichkeit, den Collaudo frühzeitig zu

machen, da es für die Prüfstellen nicht

möglich sein wird, alle Fahrzeuge im Oktober

zu prüfen.

Solange die Ausgangsbeschränkungen

aufgrund des Covid 19 bestehen, ist der

Collaudo alleine keine Dringlichkeit und

somit keine Berechtigung das Auto zur

Werkstatt zu bringen. Allerdings ist es

in Zusammenhang mit anderen Reparaturen,

Inspektion usw. erlaubt den Collaudo

zu machen. Weiters können die

Werkstätten einen Hol- und Bringservice

anbieten.

Welcher Sicherheitsmaßnahmen

sind zu befolgen?

Es sind die üblichen Sicherheitsabstände

und Hygienemaßnahmen, sowie

Mundschutz ecc. einzuhalten. Die Autos

werden nach der Reparatur mit Desinfektionsmittel

gereinigt (Lenkrad, Ganghebel,

Türgriff). Weiters bieten einige

Werkstätten auf Wunsch Ozonbehandlungen

des Fahrzeuginnenraums an.

Ihre Gesundheit ist uns wichtig, deshalb bieten

wir ab sofort Desinfektionen Ihres Autos

mit Ozonbehandlung an!

NEU

Wie funktioniert das?

Mit einem Ozongenerator

wird im Auto eine hohe

Ozonkonzentration geschaffen,

was zur Folge hat, dass

Schimmelsporen, Bakterien

und Viren vollständig eliminiert

werden.

Auch unerwünschte Gerüche

von Zigaretten, Hunden

usw. werden vollständig neutralisiert.

Auto Freitag - PasseirerStrasse 80 - St Leonhard

T. +39 0473 65 62 02 - info@autofreitag.it

www.autofreitag.it


26 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

CORONA MUND-NASEN-SCHUTZMASKEN

Mundschutz selber nähen

Super für Einsteiger! Mit diesem Schnittmuster

ist Mundschutz nähen super

einfach.

Bild 2: Man benötigt folgende Schnittteile:

2x das Schnittteil in doppelter Lage

aus Außenstoff z.B. Baumwolle, Jersey

oder Sweat; 2x das Schnittteil in doppelter

Lage für die Innenseite (beliebiger

Stoff z.B. Leinenstoff); 2 Stück Gummiband,

ca. 14-18cm, je nach Dehnbarkeit

WICHTIG! 1cm Nahtzugabe hinzufügen

Bild 3: Die abgesteckte Kante mit einem

Geradstich schließen.

Bild 4: So sollte es aussehen.

Bild 5: Eine Markierung auf dem Schnittmuster

aus Außenstoff zeichnen: je 1,5

cm von der oberen und unteren Kante

entfernt an der schmalen Seite des

Schnittmusters.

Bild 6: Dort das Gummiband befestigen.

Bild 7: Das Gummiband mit ein paar Stichen

festnähen.

Bild 8: Man steckt Außenstoff und Innenstoff

rechts auf rechts bündig zusammen.

Wichtig, markiere eine Wendeöffnung

von ca. 3 - 4cm an der unteren geraden

Kante. Die Kanten nun vernähen.

Bild 9: Maske durch die Wendeöffnung

wenden.

Bild 10: Am Ende die Wendeöffnung mit

einem Geradstich schließen.

Bild 11: Fertig! So soll der Mundschutz

aussehen

Dies ist die Beschreibung/Anleitung um

einen Mund-Nasenschutz zu nähen. Das

Schnittmuster enthält 4 verschiedene

Größen. Für Männer, Frauen, Kinder von

7-12 Jahren und Kinder 3-6 Jahren.

Wir weisen daraufhin, dass es sich hierbei

um keine medizinische Masken handelt

und dass man durch das Tragen

dieser Masken nicht selbst geschützt ist,

sondern lediglich andere nicht mehr anstecken

kann.

1 2 3

4 5 6

7 8 9

11 12

10

Für Fragen oder Schnittmuster, könnt Ihr

Euch gerne an mich wenden.

(A)patschl Petra Folie

Dorfstraße 17

39010 St. Martin in Passeier

Tel: +393391375435

E-Mail: apatschl.foliepetra@gmail.com

www.apatschl.com

St. Martin - „Drhuam“ von Peter Theiner

Wie ruhig es in der Zeit des Coronavirus

COVID 19, im Dorf St.

Martin war, veranschaulicht das Video von

Peter Theiner. Sei es auf den Straßen, in

den Dorfgassen oder im Wald. Alles ist

ruhig, die Natur atmet auf, alles blüht und

der Frühling zeigt sich in seinem schönsten

Kleid. Südtirolweit ist dies der Fall. Das

Video soll für alle eine Aufmunterung sein,

um positiv nach vorne zu schauen. So

langsam dürfen wir wieder ins Freie, spazieren

gehen…in ein paar Wochen werden

wir auch hoffentlich wieder unsere

Eltern, Freunde und

Bekannte besuchen

dürfen. Dann kehrt

wieder Normalität

ein. Wir werden

wieder zur Arbeit

dürfen, in die Schule

oder einfach nur

Kaffee trinken. Bleibt gesund!

Das Video kann man auf YouTube

ansehen, es heißt „ St. Martin- Drhuam

Text und Video Peter Theiner


BILDUNGSAUSSCHUSS ST. LEONHARD

Fotos: Bernadette Pfeifer

Seit 2007... der Kultursommer

auf der Jaufenburg

Erstaunlich aber wahr - die Chronik unserer

Veranstaltung weist den Sommer

2007 als ersten Kultursommer auf

der Jaufenburg aus, den es zwar vorher

schon gab, der aber als Initiative des Bildungsausschusses

St. Leonhard in dem

o.g. Jahr wiederbelebt wurde. Das Organisationsteam

hat sich in den nunmehr

13 Jahren immer mal wieder verändert,

die Wahl der Jaufenburg als Veranstaltungsrahmen

hat sich aber zu einer ganz

„innigen“ Verbindung entwickelt, die unser

Publikum und wir als Team an vielen

Sabes-inserto-sicher-Meran_Wochenblatt_230x160.pdf 1 23/01/2020 10:19:06

tollen Abenden - auch bei Sturm und Regen

und harten Holzbänken - zu schätzen

gelernt haben. Viele tolle Künstler

- Musiker, Kabarettisten, Schauspieler

und viele interessante Persönlichkeiten

aus der Literaturszene haben die Mittwochabende

dort oben mit ihren Programmen

und ihrem Können zu einem

Erlebnis werden lassen; oft auch nach

ihren offiziellen Auftritten bei Gesang,

interessanten Gesprächen und einem

Glasl Wein. Ein paar Namen zur Erinnerung

? Dietmar Gamper, The Other,

Thomas Hochkofler, Titla‘, Herbert Pixner,

Ferruccio Cainero, Markus Lintner,

Hans Haid und tyroll, Christoph Spörk,

Julian Messner, Robert Asam, Cosa Nostra,

Sepp Messner Windschnur, Philipp

Schwarz und Simon Gamper, die Zydeco

Annie, die Alpenpfeilchen…

Den Kultursommer 2019 hat das Trio

„folksmilch“ aus Graz mit einer ganz

besonderen Mischung aus Jazz, Balkanswing,

Tango und Folklore eröffnet. Auch

am zweiten Abend spielte das Trio Gruberich

mit Hackbrett, Geige und Cello

und „grooviger, schräger, bayrischer

Volksmusik“ auf. Die allseits bekannte

Gruppe „Titla‘“ begeisterte unser Publikum

erneut mit neuen und alten, urigen

und innigen Liedern aus Tirol. Sogar ein

Magier war beim Kultursommer 2019

auf der Burg und hat unserem Publikum

einen zauberhaften, aus „dem Bauch geredeten“

Abend geboten.

Und nun zu unseren Plänen für den Kultursommer

2020… auch diese sind dem

Corona Virus zum Opfer gefallen. Wir

werden aber versuchen, die für heuer

verpflichteten Künstler im nächsten Jahr

auf die Burg zu locken für ein wiederum

unterhaltsames Programm !

Bis dahin bleibt gesund, wir freuen

uns auf euch als Publikum!

Das Organisationsteam Eberhard,

Peter, Hansjörg, Maria und Gaby

Notaufnahme?

Nur im Notfall.

Erfahren Sie mehr auf

www.sabes.it/notaufnahme

Die Notaufnahme ist rund um die Uhr für Sie da, wenn es sich um einen

Notfall handelt. Für andere Gesundheitsfragen ist der Arzt / die Ärztin

für Allgemeinmedizin Ihr erster Ansprechpartner.


KREBSHILFE PASSEIER

„Getraut enk, mir sein für enk do!“

Gemeinsam trägt sich vieles leichter!

Man lacht und weint zusammen...

fühlt miteinander und hilft sich gegenseitig,

tauscht Erfahrungen aus und darf

einfach so sein, wie man ist!

Mal gut darauf, dann wieder traurig mit

sich, seinem Körper, seiner Krankheit.

All das bereichert die Gruppe und gibt

das Gefühl nicht allein zu sein.

All das bereichert die Gruppe und gibt

das Gefühl nicht allein zu sein.

Wir ermöglichen:

· Finanzielle Unterstützungen

· Rechtsberatung

· Psychologische Beratung

· Krebsnachsorgeturnen

· Erholungswochen

· Ausflüge und Treffen

· Fahrten in entlegene Krankenhäuser

· Gezielte Massagen bei Lymphödemen

Infos bei Erika 348 74 92 604

Annalise +39 347 82 24 300

oder Isabella 349 44 57 515

WIR SIND FÜR EUCH ERREICHBAR

Momentan finden keine Treffen statt, aber wir sind telefonisch

für euch erreichbar:

Werde auch DU Mitglied

der Südtiroler Krebshilfe!

„Du musst deinen Mitmenschen Zeit widmen; und wenn es nur etwas ganz Kleines ist,

tu etwas für andere- etwas, für das du kein anderes Entgelt bekommst, als das Privileg,

es tun zu dürfen."

Albert Schweitzer

Information

Bis auf weiteres sind alle Treffen

der Krebshilfe Passeier abgesagt!

Telefonisch könnt ihr uns bei

Fragen gerne kontaktieren!

Rennweg, 27 - 39012 Meran

T. +39 0473 44 57 57

meran-burggrafenamt@krebshilfe.it

www.krebshilfe.it

28 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

Infos unter Erika 348 74 92 604

Annaliese +39 347 82 24 300

Isabella 349 44 57 515

Johanna 349 3751364

LBS SAVOY PROJEKT

Die Aktion: Eine Rose für das

Leben wird auf einen späteren

Zeitpunkt verschoben!

„Huemet in dr Bockstub“ - Einfach traditionell gut!

Die SchülerInnen der LBS Savoy üben

sich unter kritischen Augen an traditionellen

Gebäcken. Von Sara Staffler,

Ida Maria Platzgummer, Sandra Ladurner

und Stefan Unterholzner. Meran - In den

letzten Wochen und Monaten haben

wir, die 1 BFS B am Projekt „Huemet

in dr Bockstub“, im Fach BACKEN mit

unserer Fachlehrerin, Frau Magdalena

Raffl gearbeitet. Vorrangig ging es dabei

darum, Südtiroler Gebäcke mit einheimischen,

bäuerlichen Produkten herzustellen.

Wir starteten damit, uns einen

Namen und ein Logo dafür auszudenken.

Auch die Gebäcke wurden gemeinsam

ausgesucht. Im Jänner kam Bäuerin Rosina

Kuen, vom Pillinghof in Kuens zu uns

in die Praxis und hat mit uns „Straubn“,

„Buchtln“, „Bauernkropfn“, „Äplkiechl“,

Äpflstrudl“ und „Kniekiechl“ hergestellt.

Dazu erzählte sie auch spannende Geschichten,

die hinter den Gebäcken

stehen. Der Großteil der Schüler fand

diese Nachmittage sehr interessant und

war begeistert davon. Am Tag der offenen

Tür, am 07. Februar 2020 wurden

die Gebäcke von uns Schülern nachgebacken

und die Besucher damit verköstigt.

Außerdem haben wir das Projekt

mit Plakaten, die wir dazu gestalteten,

vorgestellt. Im März wäre dazu noch ein

Ausflug nach Kuens, auf den Bauernhof

der Familie Kuen, geplant gewesen. Dort

hätten wir gemeinsam mit Herrn Adolf

Höllrigl in einer Mühle Mehl gemahlen

und mit Frau Rosina wie in früheren Zeiten

Brot gebacken. Da die Schule Anfang

März geschlossen wurde, konnte dieser

Teil des Projekts leider nicht durchgeführt

werden. Das Projekt hat uns Spaß

gemacht und wir haben dabei auch wieder

viele neue Kompetenzen, nicht nur

im Bereich Backen, erlernt.

Magdalena Raffl

Foto: David Jovcevski


MEDIZIN - CORONA-PANDEMIE

Prof. Dr. Bernd Gänsbacher, Facharzt für Innere Medizin,

Allergie/Immunologie, Hämatologie/Onkologie und

emeritierter Hochschulprofessor der Technischen Universität

München. Er war einer der ersten Kliniker weltweit,

der die Gentherapie mitentwickelt und in die Klinik

eingeführt hat. (Quelle Wikipedia)

Interview mit Prof. Dr. Bernd Gänsbacher

Zum Thema Corona-Virus gibt es

unzählige Informationen. Wenn man

die Medien einschaltet, dann wird man

erschlagen von den vielfältigen Nachrichten,

Neuigkeiten oder sonstigen

Informationen. Ganz rudimentäre Informationen

findet man jedoch nicht

so einfach, vor allem weiß man nie, was

stimmt denn da überhaupt. Um da gesicherte

Informationen zu bekommen,

haben wir Prof. Dr. Bernd Gänsbacher

kontaktiert, der ganz genau weiß, was

Sache ist, wovon er spricht.

Herr Professor, wie verbreitet sich das Virus?

Das Virus verbreitet sich über Tröpfcheninfektion,

d. h., wenn jemand Viruspoliferation,

also Virusvermehrung im

Rachenraum, in der Nasenschleimhaut

oder in der Lunge hat, scheidet er das

Virus über Tröpfchen in seiner Atemluft

aus. Wenn das Virus dann auf Schleimhautzellen

eines Nichtinfizierten landet,

findet es den ACE2 Rezeptor auf der

Zelloberfläche, dringt in die Zelle ein

und übernimmt die gesamte Zellmaschinerie

und diese Zelle produziert

dann Viren, Hundertausende, Millionen

bis die Zelle platzt und die Viren dann

ausgestoßen werden. Das Viruspartikel

kommt dann nicht herausgeschossen,

wie eine Kugel aus der Pistole, sondern

in Tröpfchen verpackt, in Flüssigkeitsbläschen

drin. Entweder Aerosole oder

Tröpfchen. Wenn es Tröpfchen sind, die

sind „groß und schwer“ im Vergleich zu

den Aerosolen und fallen nach einem

Meter auf den Boden. Aerosol bleibt ein

bisschen länger in der Luft und auf den

verschiedensten Materialien liegen. Dort

weiß man, dass sich das Virus bis zu drei

Tagen halten kann. Eine weitere Form

der Ausscheidung ist, besonders bei Kindern,

über den Stuhl.

Wenn so ein Aerosol, also eine ausgeschiedene

Dunstwolke, die Viren beinhaltet, zum

Beispiel in einem Aufzug ist, wie lange kann

die Luft im Aufzug dann gefährlich sein?

Das ist eine sehr theoretische Frage. Da

stellt sich zum Beispiel die Frage, wie

groß ist der Luftzug. In dem Moment, in

dem sich die Aufzugtüren öffnen, ergibt

sich ein Luftzug und fast das ganze Luftvolumen

wird erneuert. Wenn es ein

Raum ohne Luftzug wäre, mit still stehender

Luft, was aber in der realen Welt

nicht vorkommt, dann kann das schon

ein- zwei Stunden in der Luft schweben.

Aber das kommt in der realen Welt selten

vor. Auch in einem Aufzug werden

die Luftsäulen andauern ausgetauscht.

Wenn Viren auf der Straße auf den Boden

abgesunken sind und ich auf der Straße

gehe, werden natürlich meine Schuhsohlen

kontaminiert und ich bringe so die Viren

mit nach Hause. Wie lange kann das gefährlich

für meine Wohnung sein?

Das ist theoretisch möglich, aber da

muss man unterscheiden zwischen

wichtig und unwichtig, häufig oder selten.

Das ist sicher eine Variante, die sehr

unwahrscheinlich ist und die wenigsten

Menschen werden so infiziert, aber natürlich

würde ich nicht die Schuhe in

mein Wohnzimmer, neben das Sofa stellen

und stundenlang stehen lassen. Normalerweise

hat man einen Platz, wo die

Schuhe abgestellt werden und wo man

sie säubern kann.

Desinfektionsmittel ist derzeit Mangelware.

Gibt es eine Möglichkeit, mit einfachen

Mitteln selbst ein wirkungsvolles Desinfektionsmittel

herzustellen?

Etwas ganz Einfaches, was sehr gut wirkt,

ist 70-prozentiger Alkohol. Sehr leicht zu

machen, jede Apotheke kann das. Wenn

man diesen 70-prozentigen Alkohol verwendet

und eine Minute einwirken lässt,

tötet das jedes Corona-Virus ab.

Ein Mundschutz, momentan Pflicht, wenn

man das Haus verlässt, dient in erster Linie

dazu, andere zu schützen. Einen Mundschutz

aus Stoff (Windstopper, Schal oder

dergleichen) sollte nach Gebrauch gewaschen

werden. Bei welcher Temperatur

kann ich davon ausgehen, dass eventuell

vorhandene Viren abgetötet werden?

Den Mundschutz müsste man nicht

waschen, wenn man vier verschiedene

verwenden würde. Das Virus kann zwei

oder drei Tage auf Materialien bestehen.

Zudem ist das, womit der normale

Mensch (ausgenommen natürlich Personen,

die in direktem Kontakt zu Corona-

Patienten stehen oder sich in der Nähe

aufhalten, wie Pflegepersonal, Ärzte

usw.) im Freien konfrontiert wird, eine

Minimalkonzentration des Virus. Wenn

man also vier Masken hat und jeden Tag

eine andere verwendet, haben alle Masken

drei Tage Ruhezeit, die eventuelle

Viren nicht überleben würden. Ansonsten

ist das Waschen mit 60 Grad auch

in Ordnung. Das Virus trocknet relativ

schnell aus. In dem Moment, wenn das

Virus vom Infizierten ausgeschieden

(durch Niesen, Husten, Sprechen usw.)

wird, beginnt schon das Austrocknen.

In den Medien wird das Virus immer wieder

als eine Art

„Gummiball“

dargestellt, wie

groß ist eigentlich

dieses Virus?

Das Corona-

Virus ist das

größte RNA-

Virus und ist 120

Nanometer groß (Ein Nanometer ist

der millionste Teil eines Millimeters, ein

Nanopartikel verhält sich zur Größe eines

Fußballs etwa so, wie ein Fußball zur

Größe unseres Planeten Erde).

Vielen Dank für das Gespräch.

s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

29


SCHULE, KINDER & ELTERN

zu machen. Mir fehlen meine Lehrer.

Mutter: Anfangs war es schwierig mit

dem digitalen Register umzugehen. Der

Drucker hat uns vieles erleichtert, somit

mussten nicht alle Arbeiten am Computer

erledigt werden. Ich finde den Fernunterricht

eine gute Lösung. Manchmal

nimmt er viel Zeit in Anspruch, man

muss sich und den Kindern bewusst Pausen

einplanen. Bei Unklarheiten müssen

auch wir Eltern uns erst einlesen, um

korrekte Antworten geben zu können.

Junge 13 Jahre Mittelschule: Man kann

sich die Aufgaben selber einteilen. Die

Vormittage sind gut ausgefüllt. Blöd ist,

wenn man seine Schulfreunde nicht sehen

kann.

30 s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

Home-Schule in Corona Zeiten...

wie geht es Schülern, Eltern, Lehrer/innen

Nachdem wir ja nun schon seit einigen

Wochen „ drhuam“ bleiben, die

sozialen Kontakte nur auf Social Media

statt gefunden haben und die Schüler,

Eltern und Lehrer/innen sich an das

HOME-Schule gewöhnt haben, fanden

wir es an der Zeit, genau diese anonym

zu befragen. Wie es ihnen mit dieser

ungewöhnlichen Situation geht, welche

Schwierigkeiten es zu überwinden galt,

wie motiviert sie sind. All ihnen gilt es

einen großen Lob aus zu sprechen! Die

meisten arbeiten motiviert, helfen sich

gegenseitig und nehmen den Fernunterricht

ernst. Hoffen wir, dass die Landesregierung

bald eine Lösung findet welche

für alle akzeptabel ist, so dass auch lernschwache

Schüler nicht den Anschluss

verlieren!

Lehrerin, Volksschule: Ich konnte es anfangs

nicht glauben, die Schule schließt

für 10 Tage wegen des Corona Virus.

Mittlerweile sind es schon mehrere Wochen

und ich fürchte, dass die Schule

dieses Schuljahr nicht mehr ihre Tore

öffnet. Wir wurden alle ins kalte Wasser

geworfen, waren auf solch eine Situation

nicht vorbereitet. Die Schüler erhalten

nun jede Woche ein Aufgabenpaket, das

sie erarbeiten müssen und uns Lehrern

über E-Mail oder Whatsapp zuschicken.

So können wir ihre Arbeiten verbessern

und ihnen eine Rückmeldung geben.

Viele Kinder schicken mir auch Videos,

wobei sie mir Gedichte aufsagen oder

Texte vorlesen. Da freue ich mich jedes

Mal darüber. Auch über Videokonferenzen

versuche ich mit den Schülern

in Kontakt zu treten. Ich möchte mich

auf diesem Wege auch bei allen Eltern

für ihr Verständnis und ihre Mitarbeit

bedanken. Ohne ihre Unterstützung

würde der Fernunterricht nicht so gut

funktionieren.

Vater: Meine Kinder besuchen die Reform-

Grundschule in St. Martin. Sie

bekommen nicht viel Hausaufgaben. Sie

teilen sich die Zeit selber ein, aber es ist

sehr mühsam, wenn man als Elternteil

Aufgaben nicht versteht oder von den

Kindern ständig zu hören bekommt,

dass man nicht gut erklären kann. Nach

einem Telefonat mit der Lehrerin wurde

mir gesagt, die Kinder sollen einfach das

machen, was sie schaffen. Aber ob das

richtig ist? Im Herbst anzuknüpfen wird

sicher schwierig. Auch die Lehrer geben

unsichere Antworten auf die Frage, wie

es weiter geht…wie wir unterrichten

sollen, ob wir mehr tun sollen. Dazu

kam dieses Statement: "Liebe Eltern. Es

ist in Ordnung, wenn eure Kinder nicht

alle Aufgaben schaffen, wenn ihr euren

Kindern nicht alles erklären könnt. Streitet

euch nicht wegen Hausaufgaben.

Schreit einander nicht an wegen Hausaufgaben.

Stattdessen: Seid für die Kinder

da! Wenn die Corona Krise vorbei

ist, wird sich kein Kind daran erinnern,

was es für die Schule gemacht hat, aber

jedes Kind wird sich daran erinnern, wie

es sich in dieser Situation gefühlt hat.

Jetzt umarmt eure Kinder und sagt, dass

ihr sie liebt!"

Tochter 9 Jahre Volksschule: Mir geht es

gut, ich komme gut zurecht.

Tochter 8 Jahre Volksschule: Ich muss oft

weinen, weil ich Angst habe alles falsch

Junge 14 Jahre Berufsschule: Ich muss

nicht mehr um 6 Uhr in der Früh aufstehen

um nach Meran zu fahren und kann

somit länger schlafen. Die Aufgaben passen,

ich teile sie mir selber ein. Am meisten

fehlt mir der Praxis Unterricht und

meine Freunde.

Mutter: Meine Kinder machen die Aufgaben

selbstständig und meiner Meinung

nach gewissenhafter als in der Schule,

das sie sich daheim mehr Zeit nehmen

können. Sie sind ruhiger geworden, nicht

mehr so gestresst und genervt. Ich denke,

dass für sie der Druck in der Schule

oft zu groß ist. Zwischen dem frühen

Aufstehen in der Früh, Bus fahren, Schule,

wieder Bus fahren, Essen, Aufgabe,

Musikschule, Sport…ist das ja auch oft

kein Wunder. Alles ist ruhiger geworden.

Lehrerin Mittelschule: Am Anfang dachten

alle, ja das ist nur vorübergehend, in 2

Wochen ist alles vorbei. Nun wissen wir,

dass diese Situation noch länger andauern

kann. ich habe knapp 200 Schüler,

unterrichte die Hauptfächer, dann kann

sich jeder selber vorstellen, wie viel ich

vorzubereiten und zu korrigieren habe.

Es kommen alle Aufträge der Schüler

per WatsApp oder Mail an mich retour.

Ich sitze stundenlang vor meinem Handy

und Pc und muss aufpassen, dass ich alles

richtig eintrage, jeden Schüler kontrolliere

oder eventuelle Ermahnungen schicke

die Aufgaben ernster zu nehmen. Alle

Sitzungen werden über Videokonferenz

abgehalten, es ist anstrengend. Sicher

hat es da ein Turn- oder Musiklehrer einfacher.

Ich vermisse meine Schüler und

den normalen Schulalltag!

Mädchen 14 Jahre Mittelschule: Ich kann

mich einerseits daheim besser konzentrieren,

weil es in der Schule oft zu laut ist.

Mir geht es mit dieser Situation gut, ich

teile mir den Tag so ein, wie ich möchte.


GESCHICHTE & MENSCHEN

Blöd ist, dass ich meine Freunde nicht

sehen darf, ich vermisse sie.

Mutter: Also wir sind mit der Situation

überfordert. Erstens kennen mein

Mann und ich uns mit Computer so

gut wie gar nicht aus, Drucker haben

wir keinen. Wir sitzen täglich oft mehr

als drei Stunden. Mein Kind geht in

die 1. Mittelschule und ist verzögert.

Er braucht somit mehr Hilfe als andere.

Ich sitze bei ihm und versuche ihm

so gut es geht alles zu erklären aber

ich stoße täglich an meine Grenzen.

Er kann die Aufgaben nicht alleine

bewältigen und es ist für uns alle eine

unglaublich große Herausforderung.

Zudem klappt das Verschicken der

Emails teilweise nicht, bzw. sagen die

Lehrer sie haben nichts erhalten. Es

ist schwierig für unsere ganze Familie.

Junge 7 Jahre Volksschule: Meine

Mutter ist viel strenger als die Lehrerin,

bei ihr muss ich schön schreiben,

sogar die Zahlen in Mathe. Ich mache

immer gleich nach dem Frühstück

Aufgabe, so bis zur Pause, dann habe

ich frei. Mir gefällt es, dass meine Eltern

so viel Zeit für uns haben.

Mädchen Maturaklasse: Bei mir steht

mehr auf dem Spiel, ich möchte Medizin

studieren und brauche einen guten

Abschluss mit hoher Punktezahl.

Ich sitze nur noch am Computer und

lerne…es ist mir oft alles zu viel. Generell

die ganze Situation. Oft weiss

ich nicht, wo mir der Kopf steht. Ich

habe Angst, vor der Maturaprüfung.

Mir fehlen meine Professoren, die

wir gerade jetzt für persönliche Gespräche

brauchen würden. Ich hoffe,

dass wenigstens wir Abschlussklassen

im Mai an die Schulen zurück kehren

dürfen.

Barbara Hofer, Nachhilfe,

Texte & Übersetzungen:

Zurzeit gibt es kaum Berufsstände,

die nicht von der Coronakrise betroffen

sind. Auch für mich als Privat-

bzw. Nachhilfelehrerin hat sich

einiges verändert. Einheiten finden

nicht mehr regelmäßig statt, sondern

nur mehr spontan und im Falle einer

Notwendigkeit. Aufgrund der Ausgangssperre

müssen solche Einheiten

zudem über Telefon oder Videochat

abgehalten werden. Das funktioniert

für die aktuelle Situation sehr gut und

man gewöhnt sich daran, aber es ist

kein Vergleich zum Lerneffekt einer

gemeinsamen Unterrichtsstunde.

ih

40 Jahre Kunst im Vereinshaus St. Leonhard

Vor 40 Jahren (1980) vollendete der

82jährige Künstler Franz J. Lenhart

(1898 - 1992) aus Meran sein letztes großes

Wandgemälde (15 x 4 m) im Festsaal

des Vereinshauses in St. Leonhard.

Grund genug, um uns an den international

bekannten Künstler zu erinnern.

In Häring/Tirol geboren, besuchte Franz

J. nach der Matura die Kunstakademie in

Wien, worauf er von 1916 bis 1918 als

Soldat an die Südfront berufen wurde.

Nach dem Krieg setzte er das Studium

an der Kunstakademie Wien fort. Danach

besuchte er für ein Jahr die Accademia

delle Belle Arti /Florenz, gefolgt

von der Staatsprüfung für das Lehrfach

1922. Es folgten Unterrichtsjahre in verschiedenen

Oberschulen in Meran und

Bozen bis 1935. Dann folgte die Suspendierung

vom Staatsdienst „weil Lenhart

kein Faschist war“. Der schon bekannte

Porträtist fand nun die Zeit zu seinen

Kunstreisen in verschiedene Länder Europas

und Fernost bis ihn die Ereignisse

des 2. Weltkriegs wieder an die Front

riefen. Nach dem Krieg setzte Lenhart

seine Unterrichtstätigkeit an Meraner

Oberschulen fort, wieder unterbrochen

von Porträtreisen nach Deutschland,

Österreich, Schweiz und Frankreich sowie

nach Nord- und Südamerika (Brasilien).

Lenhart war auch gefeierter Dozent

an der Südtiroler Ferienakademie

Meran.

Werfen wir einen Blick auf das Kunstschaffen

Lenharts: in den 60 Arbeitsjahren

entstanden über 850 Porträts,

Landschaftsbilder und Akte sowie bedeutende

Lithografien (Handzeichnung

auf Stein und Metall). Architektur

- Entwürfe, Werbeplakate und Porträts

von internationalem Rang - geschult in

London, der Hochburg der englischen

Porträtmalerei, finden sich ebenso im

künstlerischen Nachlass. Nebenbei war

Lenhart ein fleißiger Autor von Artikeln

in verschiedenen Fachzeitschriften. Professor

Lenhart war verheiratet mit Bianca

Maria Pavinato (+ 1982) und umsorgt

von seiner Adoptivtochter Anna.

Die Gemeindeverwaltung von St. Leonhard

berief den schon betagten Künstler

zur Verwirklichung eines Saalgemäldes

im Vereinshaus von St. Leonhard

mit Lebensbildern aus dem Passeiertal,

gekrönt vom Porträt Andreas Hofers.

Dem alten Meister kostete es Mühe, das

Gerüst hochzuklettern und Farbe und

Pinsel hochzubringen, wobei ihm der damalige

12-jährige Christian Hofer - späterer

Sandwirt - gern behilflich war, das

benötigte Zeugs über die Leitern hochzubringen.

Das Wandgemälde in St. Leonhard ist die

letzte größere Arbeit des Schöpfers der

Gemälde der Wandelhalle in Meran. Lenharts

Arbeiten - vorwiegend Porträts und

Akte - finden sich weltweit in Patrizierh

ä u s e r n s o w i e i n b e d e u t e n d e n M u s e e n .

Heinrich Hofer

Bildtext: der 82jährige Künstler Lenhart (Linkshänder) malt

hoch oben auf dem Gerüst im Vereinssaal von St. Leonhard

s‘Psairer Heftl - N° 05 ▪ 2020

31


Platz für sorglose

Landwirtschaft.

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