5. Afrika-Filmtage Wuppertal

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Programm der 5. Afrika Filmtage in Wuppertal vom 17. bis 25. September 2020. Alle Veranstaltungen finden im REX-Filmtheater am Kipdorf in Elberfeld statt und beginnen jeweils um 18 Uhr. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Eine Kooperation der Initiative für Demokratie und Toleranz Wuppertal e.V. und Filminitiativ Köln in Zusammenarbeit mit dem REX-Filmtheater.

Gefördert werden die 5. Afrika Filmtage Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und vom Kulturbüro der Stadt Wuppertal.

5. Afrika Filmtage Wuppertal

Programm vom 17. bis 25. September 2020, REX-Kino

Alle Filme beginnen um 18 Uhr im REX-Filmtheater. Der Eintritt ist jeweils frei.

Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V. in Zusammenarbeit

mit FilmInitiativ Köln und dem 18. Afrika FilmFestival Köln


Die 5. Afrika-Filmtage in Wuppertal vom 17. bis 25. September 2020

Zum fünften Mal haben wir es geschafft, in Kooperation mit FilmInitiativ Köln e.V. und dem 18. Afrika Filmfestival Köln

die Afrika-Filmtage nach Wuppertal zu holen. Gemeinsam mit dem REX-Filmtheater bemühen wir uns, die pandemiebedingten

Herausforderungen für Veranstalter, Kinos, Festivals und Publikum verantwortlich anzunehmen und

einen möglichst sicheren Kinobesuch zu ermöglichen (siehe Corona-Hinweise).

Umso mehr freuen wir uns, auch dieses Jahr im REX Filme mit dem Themenschwerpunkt Afrika zeigen und Gäste

aus Afrika und der afrikanischen Diaspora begrüßen zu können. Für die fünfte Ausgabe der Afrika-Filmtage

liegt der Fokus auf den Themen Migration, LGBTQI+ und dem Ende des Faschismus in Europa vor 75 Jahren aus afrikanischer

Sicht. Wir zeigen jeweils sechs Filme ab 18 Uhr im großen Saal des REX und erwarten als Gäste vier

Filmemacher*innen bzw. Darsteller*innen, die einen Einblick in die Filmszene und politische Landschaft Afrikas geben

und für die Besucher*innen der Filmtage die Gelegenheit bieten, nach den Veranstaltungen, bzw. Filmen zu diskutieren

und Fragen zu stellen.

Auch 2020 arbeiten wir außerdem wieder mit zwei Wuppertaler Schulen zusammen. Für die Gesamtschule Else-Lasker-Schüler aus Elberfeld wird es

am 25.9. außerhalb des offiziellen Afrika-Filmtage-Programms vormittags eine Extravorstellung im REX geben und für das Carl-Fuhlrott-Gymnasium

aus Cronenberg organisieren wir in der Schule selbst einen Film-Vormittag.

Sich selbst und andere schützen - Corona-Hinweise

Alle Veranstaltungen finden im großen Saal des REX statt, sodass die empfohlenen

Abstandsregeln eingehalten werden können. Das Filmtheater hat sämtliche Verordnungen

und Empfehlungen baulich und organisatorisch berücksichtigt. So gibt es eine

Schleuse mit Ein- und Ausgang, die Theke ist mit Schutzscheiben ausgestattet und die

Toiletten können nur einzeln betreten werden. Zu den Vorstellungen erhalten maximal

70 Personen Einlass, zwischen den Zuschauern bleibt jeweils ein Platz im Kinosaal frei.

Für den Weg bis zum Sitzplatz gilt eine Alltagsmaskenpflicht. Vor dem Einlass werden

wir außerdem eine Datenerfassung (Name, Adresse, Telefonnummer) durchführen.

Dazu befinden sich im Eingangsbereich vorbereitete Listen.


Das Programm

Alle Filme werden im REX-Kino am Kipdorf in Wuppertal-Elberfeld gezeigt.

Zu allen Veranstaltungen und Filmen der 5. Wuppertaler Afrika-Filmtage ist der Eintritt frei.

Donnerstag, 17.9.2020, 18 Uhr

Freitag, 18.9.2020, 18 Uhr

Samstag, 19.9.2020, 18 Uhr

Sonntag, 20.9.2020, 18 Uhr

Dienstag, 22.9.2020, 18 Uhr

Mittwoch, 23.9.2020, 18 Uhr

Eröffnung der 5. Wuppertaler Afrika-Filmtage

mit Oberbürgermeister Andreas Mucke; Milton Camillo; Nina Bramkamp; Rebecca Beatrice Duopou

Auftaktfilm: Lusala

R: Mugambi Nthiga; Kenia / Deutschland 2019; OF Suaheli/engl. m. dt. UT; 61 min.

Rahmenprogramm im REX: Ausstellungen von Rebecca Beatrice Duopou und Milton Camilo

Adam

R: Maryam Touzani; Marokko / Frankreich / Belgien / Katar 2019; OF arab./frz. m. dt. UT; 98 min.

Ein Abend zu 75 Jahren Befreiung Europas vom Faschismus aus afrikanischer Sicht, Gast: Mehdi Lallaoui

Kurzfilm: Auch Afrikaner haben das Elsass befreit

R: Petra Rosay & Jean Marie Fawer; Frankreich 1994; OF frz., dt. UT; 26 min.

Film: Ein anderer 8. Mai 1945: Die Massaker von Sétif in Algerien

R: Mehdi Lallaoui & Bernard Langlois; Frankreich 1995; OF frz./arab. m. dt. UT; 53 min.

African Shorts: Queer – Decolonizing the Gaze, Gast: Miss Immigration (Misael Franco, Brasilien)

Kurzfilm: Anemone

R: Amrou Al-Kadhi; Großbritannien / Nigeria 2018; OF engl.; 18 min.

Kurzfilm: Iftin

R: Ladan Mohamed Siad; Kanada 2018; OF engl. m. engl. UT; 9 min.

Kurzfilm: Baltringue (Freed)

R: Josza Anjembe; Frankreich 2019; OF frz. mit engl. UT; 21 min.

Kurzfilm: ZURURA, ZURURA (The Smile Blooms)

R: Marthe Djilo Kamga; Belgien 2019; OF frz. m. engl. UT;19 min.

Kurzfilm: NEGRUM3 (BLACKN3SS)

Regie: Diego Paulino; Brasilien 2018; OF port. m. engl. UT; 22 min.

Le Choix d’Ali, Gast: Yassine Benkhadda

R: Amor Hakkar; Frankreich / Belgien / Algerien 2018; OF frz. m. dt. UT; 93 min.

Paris-Stalingrad, Gast: Hind Meddeb

R: Hind Meddeb, Frankreich / Tunesien 2019; OF frz./engl./arab. m. dt. UT; 86 min.


Donnerstag, 17. September 2020, 18 Uhr

Eröffnung 5. Afrika-Filmtage Wuppertal

Eröffnung der Filmtage am Donnerstag, den 17.09.2020 um 18 Uhr mit

Milton Camillo als Schirmherr der Filmtage, Oberbürgermeister Andreas

Mucke, Nina Bramkamp von der Wuppertaler Initiative für Demokratie

und Toleranz, und Rebecca Beatrice Duopou (Gesang).

Ende der Veranstaltung gegen 20:30 Uhr.

Rahmenprogramm: Ausstellungen von Rebecca Beatrice Duopou und von

Milton Camilo im REX- Filmtheater

Rebecca Beatrice Duopou, Milton Camilo

Auftaktfilm: LUSALA

Regie: Mugambi Nthiga; Kenia/Deutschland 2019

OF Suaheli/engl. m. dt. UT; 61 min.

Der junge Lusala wächst bei seinem gewalttätigen Vater auf dem Land auf.

Nachdem er es geschafft hat zu fliehen, wird Lusala von einer wohlhabenden

Familie in der Metropole Nairobi adoptiert.

Die Erinnerungen an die schrecklichen Kindheitserlebnisse verfolgen den

Jungen jedoch immer wieder.


Freitag, 18. September 2020, 18 Uhr

Adam

Regie: Maryam Touzani; Marokko/Frankreich/Belgien/Katar 2019

OF arab./frz. m. dt. UT; 98 min.

Der Film handelt von der jungen Marokkanerin Samia, die arbeitslos und

schwanger ist. Das Kind ist unehelich entstanden und somit flieht die Frau

vor ihrer Familie und sucht in der Stadt Arbeit.

Ihr Ziel ist es, dass Kind nach der Geburt zur

Adoption freizugeben und dann wieder zur

Familie zurückzukehren, zu heiraten und ein

„normales“ Leben zu führen. Auf ihrer Suche

nach Hilfe findet sie eine Frau, die den Tod

ihres Mannes nie verkraftet hat und ihre

Tochter alleine großzieht.

Beide Frauen freunden sich an und arbeiten

gemeinsam in einer Bäckerei. Starker Film

um die Freundschaft zweier vom Schicksal

gebeutelter Frauen.

Senjam


Samstag, 19. September 2020, 18 Uhr

Ein Abend zu 75 Jahre Befreiung Europas

vom Faschismus aus afrikanischer Sicht

In Europa wird in jedem Jahr am 8. Mai an die bedingungslose Kapitulation

der deutschen Wehrmacht erinnert und an den Sieg der Alliierten über

das nationalsozialistische Deutschland. Auf Seiten der Alliierten kämpften

im Zweiten Weltkrieg auch Millionen Afrikaner unter dem Kommando

ihrer britischen und französischen Kolonialherren. Die Einsätze der

afrikanischen Soldaten waren nach Kriegsende jedoch rasch wieder

vergessen. Obwohl sie wesentlich zur Befreiung Europas vom Nazi-Terror

beitrugen, wurden ihre Forderungen nach Unabhängigkeit ihrer eigenen

Länder gewaltsam unterdrückt, besonders brutal in Algerien.

Gast: Regisseur Mehdi Lallaoui

Mehdi Lallaoui ist französisch-algerischer Filmregisseur und Schriftsteller

und hat fast 50 Dokumentarfilme gedreht. Sein Werk kreist um die Themen

Migration, Geschichte der Arbeiterbewegung und Kolonialgeschichte.

Er schrieb unter anderem Un siècle d’immigrations en France; Du bidonville

aux HLM‘; Exils, exodes, errances und Monique H. Nanterre 1961.

Bücher, in denen es vor allem um die Lage algerischer Migrant*innen in

Frankreich geht. Sein Film Les Massacres de Sétif, un certain 8. Mai 1945

lief auf zahlreichen Festivals und in einer deutschen Fassung auch auf

ARTE. Er gehörte 1995 zu den ersten Versuchen, die so genannte „Mauer

des Schweigens“ zu durchbrechen, die bis dahin das Gedenken an französische

Kolonialverbrechen in Algerien verhinderte.

Der 8. Mai gilt in Algerien als „Tag der Trauer“ und wird noch immer mit

Kranzniederlegungen und Gedenkveranstaltungen begangen. Denn am

8. Mai 1945 und den darauffolgenden Tagen verübte die Kolonialmacht

Frankreich dort Verbrechen, die als Ausgangspunkt des 1954

beginnenden Algerienkriegs gelten.

Mehdi Lallaoui


75 Jahre Befreiung aus afrikanischer Sicht - Die Filme

Auch Afrikaner haben das Elsass befreit

Regie: Petra Rosay & Jean Marie Fawer; Frankreich 1994

OF frz. m. dt. UT; 26 min.

In diesem Film kommen afrikanische Veteranen zu Wort, die zur Befreiung

des Elsass (und damit auch Süddeutschlands) vom Nazi-Regime beigetragen

haben. 500.000 Afrikaner kämpften 1944/45 für das „Freie Frankreich“

und einige von ihnen blieben auch nach Kriegsende im Elsass. Sie wurden

„zwar auf dem Papier“ Franzosen, fühlten sich aber auch ein halbes Jahrhundert

später noch immer nicht als gleichberechtigte Bürger anerkannt.

Ein anderer 8. Mai 1945:

Die Massaker von Sétif in Algerien

Regie: Mehdi Lallaoui & Bernard Langlois; Frankreich 1995

OF frz./arab. m. dt. UT; 53 min.

Dokumentation mit beeindruckendem Archivmaterial und bewegenden

Aussagen von Zeitzeugen über den Tag des

Kriegsendes in Europa, der in Algerien zum Tag

der Trauer wurden, weil in dem Örtchen Sétif

französische Siedler auf Zivilisten schossen, die

bei den Feierlichkeiten des Kriegsendes auch

eine algerische Fahne mit sich führten. Die Folge

davon war eine Revolte in der gesamten Region,

die von den französischen Truppen brutal

niedergemetzelt wurde, was nach algerischen

Quellen bis zu 45.000 Opfer forderte.


Sonntag, 20. September 2020, 18 Uhr

African Shorts:

Queer – Decolonizing the Gaze

Die Kurzfilmreihe African Shorts: Queer – Decolonizing the Gaze wurde

von DEMASK Kuratiert. DEMASK versteht sich als queeres intersektionales

Kollektiv, das Veranstaltungen von und für BI*POC in und um Köln organisiert.

Die Filmauswahl porträtiert schwarze LGBTQIA+ Lebensrealitäten.

Anemone

Regie: Amrou Al-Kadhi; UK/Nigeria 2018; OF engl.; 18 min.

Anemio ist ein nicht-binärer Teenager der zweiten Generation und wird im

Alltag mit geschlechtsspezifischen Erwartungen konfrontiert. Um diesem

Druck zu entfliehen, verwandelt er*sie sich in eine Anemone.

Iftin

Regie: Ladan Mohamed Siad; Canada 2018; OF engl. m. engl. UT; 9 min.

In Iftin muss eine Teenagerin ihre Großmutter zu ihren Terminen begleiten

und kommt dieser auf eine neue Art und Weise näher.

Gast: Miss Immigration (Misael Franco, Brasil.)

Miss Immigration ist ein kulturelles,

politisches und antirassistisches

Projekt. Sie war eine der wichtigsten

Personen bei der Dekonstruktion

der elektronischen Musikszene in

Sao Paulo, Brasilien und als bildende

Künstlerin und Koproduzentin bei

Mamba Negra. Auch für die Gründung

von Coletividade Namibia, einem

Kollektiv schwarzer und LGBTQ+-

Künstler, das zu einem wichtigen

Kollektiv der Bewegung in Brasilien

geworden ist, war Miss Immigration

mitverantwortlich.


African Shorts - Die Filme

Baltringue (Freed)

Regie: Josza Anjembe; Frankreich 2019; OF frz. mit engl. UT; 21 min.

Der 20-jährige Issa steht kurz davor, aus dem Gefängnis entlassen zu

werden, als er den jungen Insassen Gaetan trifft, der seine Haftstrafe noch

nicht verbüßt hat.

ZURURA, ZURURA (The Smile Blooms)

Regie: Marthe Djilo Kamga; Belgium 2019; OF frz. m. engl. UT;19 min.

In ZURURA, ZURURA (The Smile Blooms) eröffnet die Regisseurin Marthe

Djilo Kamga auf experimentelle Weise eine neue Perspektive des

schwarzen weiblichen Körpers und lädt neue Generationen dazu ein,

ihr Schwarzsein zu feiern.

NEGRUM3 (BLACKN3SS)

Regie: Diego Paulino; Brasilien 2018; OF port. m. engl. UT; 22 min.

N3GRUM ist ein Manifest der Schwarzen LGBTQI-Community in Brasilien,

das auf die Unterdrückung der Marginalisierten innerhalb der Gesellschaft

verweist und durch performative Aufführungen und persönliche Anekdoten

kritisch mit ihrer gesellschaftlichen Position umgeht.


Le Choix d’Ali

Dienstag, 22. September 2020, 18 Uhr

Regie: Amor Hakkar; Frankreich/Belgien/Algerien 2018

OF frz. m. dt. UT; 93 min.

Ali ist glücklich. Seit 2 Jahren lebt er mit seinem Freund Eric in Paris. Eines

Abends erhält er einen Anruf von seiner Schwester, die ihn informiert,

dass seine Mutter einen Schlaganfall hatte. Er zögert nicht und fährt nach

Besançon. Eric begleitet ihn. Ali hofft seine Mutter zu sehen, sie zu beruhigen,

sich selbst zu beruhigen, und dann sofort wieder zu fahren.

Denn vor 5 Jahren hat er seine Familie, sein Viertel, seine Stadt hinter sich

gelassen weil er schwul ist. Das ist unfassbar, unvorstellbar für die Seinen.

Es ist eine riskante Rückkehr zu seiner muslimischen praktizierenden Familie,

die Homosexualität als Sünde ansieht.

In seinem sechsten Langfilm nimmt Amor Hakkar abermals das Motiv

einer schwierigen Entscheidung auf. Mit wenigen Worten wirft er ein Licht

auf die wichtigen Themen Homosexualität, Islam und Selbstfindung.

Gast: Darsteller Yassine Benkhadda

Der 1991 in Frankreich geborene Schauspieler

Yassine Benkhadda wurde hat sich eine Karriere

als Schauspieler in der französischen Theater-,

Film- und Fernsehbranche aufgebaut und ist u.a.

auch als Moderator bei Festivals oder der Tour

de France tätig. Bekannt wurde er durch Rollen

in Lebowitz contre Lebowitz (2016) und Art of

Crime (2017). Bei der Comedy Web-Serie Clap

arbeitet er als Autor und vor der Kamera als Comedian.

Auch in dieser Filmproduktion, Le

Choix d’Ali, zeigt Yassine Benkhadda seine beeindruckende Vielseitigkeit.


Mittwoch, 23. September 2020, 18 Uhr

Paris-Stalingrad

Regie: Hind Meddeb, Frankreich/Tunesien 2019

OF frz./engl./arab. m. dt. UT; 86 min.

Stalingrad ist eine Metro-Station in Paris. Hier vegetieren 4.000 so

genannte „illegale Einwanderer“ auf der Straße, ohne Papiere, ohne Arbeit,

regelmäßig von der Polizei verjagt und verhaftet.

Viele traumatisierte Flüchtlinge sind darunter, einige seit Wochen obdachlos,

andere kommen gerade erst an. Sie haben keinen Zugang zu einem

Anwalt oder zu einem geregeltem Asylverfahren. In Frankreich herrscht

Krieg gegen Flüchtlinge auf den Straßen.

Gast: Regisseurin Hind Meddeb

Hind Meddeb ist eine französisch-tunesische Journalistin und Dokumentarfilmregisseurin

mit Sitz in Paris. 2008 entstand mit Casablanca. One Way

Ticket to Paradise ihr erster Film, der sich mit unerzählten Geschichten

marokkanischer Selbstmordattentäter auseinandersetzt.

Zwischen 2011 und 2013 drehte

Hind Meddeb zwei Dokumentarfilme, in denen

sie die arabischen Revolutionen anhand junger

Musiker in den Slums von Kairo und in ganz

Tunesien beobachtete.

Von ihrem aktuellen Film Paris-Stalingrad sagt

sie: „Ich wollte der Welt eine versteckte Seite

von Paris zeigen. Die französische Hauptstadt

verschließt Asylbewerbern die Türen, baut Zäune und schafft neue Grenzen

im Stadtzentrum, um sie aus dem öffentlichen Raum zu vertreiben.“


5. Afrika Filmtage Wuppertal

vom 17. bis 25. September 2020, REX-Kino

Wir danken allen Kooperationspartnern:

Schirmherr Milton Camilo, FilmInitiativ Köln e.V., Kolleg*innen der Wuppertaler Initiative, dem Team vom REX-Filmtheater und der Stadtsparkasse Wuppertal

Gefördert vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Kulturbüro der Stadt Wuppertal

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Durchführung: Oliver Schulten von der Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.; www.wuppertaler-initiative.de – Kontakt: oliver.schulten@initiative.wuppertal.de / Tel.: 0202 254 32 27

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