Jahresbericht 2011 - zeka, Zentren körperbehinderte Aargau

zeka.ag.ch

Jahresbericht 2011 - zeka, Zentren körperbehinderte Aargau

Jahresbericht 2011

Auf Kurs!

zentren

körperbehinderte

aargau


Impressum

Herausgeber zeka

und Copyright zentren körperbehinderte aargau

Geschäftsstelle

Guyerweg 11, Postfach 233, 5004 Aarau

www.zeka-ag.ch, zeka@zeka-ag.ch

Redaktion Geschäftsleitung,

Leitung Marketing, PR und Fundraising

Gestaltung Atelier für Gestaltung

Peter Spalinger, Bremgarten

Fotos Felix Wey, Wohlen

Archiv zeka

Druck buag, Baden-Dättwil

Auflage 5 500 Exemplare

Datum Juni 2012

Angebote für Menschen

mit Körperbehinderungen

Bereich – Heilpädagogische Früherziehung

Ambulatorien – Logopädie

– Physiotherapie

– Ergotherapie

– Psychomotorische Therapie

– Heilpädagogischer Beratungs-

und Begleitdienst

– Logopädische Abklärungsstelle

Bereich – Kindergarten

Schulen – Primarstufe

– Oberstufe

– Berufswahlschule

– Sozialpädagogische Betreuung sowie

Grund- und Behandlungspflege

– Transport

– Wocheninternat

– Logopädie

– Physiotherapie

– Ergotherapie

– Psychomotorische Therapie

Bereich – Wohnen mit Assistenzleistungen

Erwachsene – Grund- und Behandlungspflege

– geschützte Arbeit

– Ausbildung

– Beschäftigung und Tagesbetreuung

Dienstleistungen

für Kundinnen und Kunden

– Bürodienstleistungszentrum kontor

– Restaurant ristoro

– Raumvermietung und Menüservice


Inhalt

Editorial 5

Leistungsbericht

Wachstum = Entwicklung?

Entwicklung = Wachstum? 7

Interview mit

Marlon Dietiker 8

Interview mit

Dr. Andrea Capone Mori 9

Wachstum und Entwicklung

im Wohnhaus Aargau 10

Wachstum und Entwicklung

in den Schulen 13

Wachstum und Entwicklung

in den Ambulatorien 15

Veranstaltungen 2011 16

Spenden für zeka 17

Organigramm 18

Mitarbeitende 19

Jahresrechnung 2011

Zahlen und Entwicklung

der Kennzahlen 20

Jahresrechnung 21

Bilanz 22

Betriebsrechnung 24

Statistisches 25

Zusammenfassung Rücklagen-

Fondsrechnung mit

eingeschränkter Zweckbindung 26

Rechnung über die Veränderung

des Organisationskapitals 26

Mittelflussrechnung 27

Revisionsbericht 28

Organe 30

Adressen 31

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 3


Editorial

Letztes Jahr durfte ich das Präsidium des Stiftungsrates

von zeka antreten. Pia Brizzi, ehemalige Präsidentin,

hat mir ein Schiff übergeben, welches „auf

Kurs“ war. Sie hat zeka in den letzten Jahren mit

ihrem ausserordentlichen Einsatz massgebend mitgestaltet.

Dafür gebührt Pia Brizzi ein sehr grosses

und herzliches Dankeschön!

Am 6. August 2010 konnten wir termingerecht die

Eröffnung des Wohnhaus Aargau feiern. Unser Angebot

hat damit eine wesentliche Erweiterung erfahren:

Mit dem gelungenen Einstieg in den Erwach-

senbereich stellen wir nicht nur Wohnplätze für

erwachsene Menschen mit Körperbehinderungen

zur Verfügung, sondern bieten mit den geschützten

Arbeitsplätzen im kontor, den Beschäftigungsplätzen

im Atelier sowie dem Restaurant ristoro eine

breite Palette von Dienstleistungen an. Zudem beherbergen

wir im Wohnhaus Aargau das ökumenische

Zentrum sowie den Mittagstisch von Dättwil.

Das Schiff ist heute noch immer auf Kurs – auch im

übertragenen Sinne, nämlich auf „Expansionskurs“.

Dies zeigt sich an den verschiedenen Projekten,

welche auf operativer Stufe verfolgt werden. Ein

Wachstum in qualitativer Hinsicht soll und muss

dabei immer Ziel sein. Dies gilt nicht nur für wirtschafts-

und gewinnorientierte Betriebe, sondern

(und immer mehr) auch für Unternehmungen, die

nicht primär wirtschaftliche Zielsetzungen verfolgen.

Auch diese stehen in einem Wettbewerb untereinander,

dem sie sich gar nicht entziehen können.

Dies scheint vielleicht eine etwas ungewohnte Betrachtungsweise,

ist aber auch bei Unternehmungen

mit sozialem Auftrag heute nicht mehr weg zu

denken. Dabei darf Wachstum nicht gleichgesetzt

werden mit einer ungebremsten quantitativen Grös-

senzunahme. Eine solche bringt Risiken mit sich, vor

allem dann, wenn diesen nicht bereits im Voraus

Rechnung getragen wird. Vielmehr gilt es, einen ge-

sunden Mix von qualitativem Wachstum und damit

verbunden ein gewisses Mass an Risikobereitschaft

sowie die Konzentration auf die Kernaufgaben zu

finden. Wichtig scheint mir auch, zwischenzeitlich

inne zu halten, durchzuatmen und zu versuchen,

nach einer Wachstumsphase einen Zeitraum der

Konsolidierung einzuschalten. So wird es möglich,

die neuen Errungenschaften mit allem Unbekannten

in den Alltag übergehen zu lassen.

Ich meine, dass uns diese Gratwanderung in den

vergangenen Jahren gut gelungen ist. Zusammen

mit dem Stiftungsrat lege ich grossen Wert darauf,

dass dies in Zukunft nicht anders gehandhabt wird:

Wachstum ja, aber nur unter klaren kalkulierbaren

Bedingungen. Gleichzeitig dürfen Konsolidierung

und Stabilität nicht zu kurz kommen. So wird es uns

gelingen, auch inskünftig einen Kurs zu fahren, der

uns Erfolg bringt.

Im Namen des Stiftungsrates danke ich allen, die

uns im vergangenen Jahr unterstützt haben, sei es

ideell, finanziell oder mit ihrer professionellen oder

ehrenamtlichen Arbeit, herzlich. Das gleiche gilt für

die politischen Behörden, ohne deren Mitwirken unsere

Arbeit nicht möglich wäre. Und last but not least

gilt mein Dank allen Mitarbeitenden, die mit ihrem

überdurchschnittlichen Engagement das gute Geschäftsergebnis

überhaupt möglich gemacht haben.

Markus Leimbacher

Präsident des Stiftungsrates

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 5


Wachstum = Entwicklung?

Entwicklung = Wachstum?

Die Grafiken auf der Seite 20 zeigen ein deutliches

Bild: zeka verzeichnete in den vergangenen Jahren

in allen Belangen ein stetiges Wachstum. Aus „unternehmerischer“

Sicht präsentiert sich zeka als erfolgreiches

und gesundes Unternehmen.

Trotzdem stimmt mich das permanente Wachstum

nachdenklich: zeka hat sich dem Grundsatz „so viel

wie nötig, so wenig wie möglich“ verschrieben.

Oder mit anderen, etwas provokativen Worten: „Unser

höchstes Ziel wäre es eigentlich, uns überflüssig

zu machen!“ Wie kommt es denn, dass wir auch im

Jahr 2011 ein enormes Wachstum zu verzeichnen

hatten und dieses – wenn auch in geringerem Mass

– im Jahr 2012 wohl anhalten wird?

Natürlich hinterlässt unser Einstieg in den Bereich

Erwachsene seine markanten Spuren. Im Verlauf des

Jahres 2011 erreichte das Wohnhaus Aargau erstmals

seinen Vollbetrieb. Innert eines Jahres haben wir

in neuen Räumlichkeiten einen völlig neuen Betrieb

mit neuen Angeboten und Aufgaben und rund 60

neuen Mitarbeitenden „auf die Beine“ gestellt.

Überrascht wurden wir im Frühjahr 2011 zudem mit

einer sprunghaften Zunahme der Zuweisungen zu

unseren Sonderschulen. Wir können uns dies eigentlich

nur als paradoxe Folge der Integrationsbemühungen

der Volksschule erklären: Mit der Schliessung

zahlreicher Kleinklassen im Kanton Aargau verschwindet

ein lokales Angebot, welches bisher einigen Kindern

und Jugendlichen mit Lernschwierigkeiten und

weniger ausgeprägten Körperbehinderungen erlaubt

hat, die Schule in der Nähe des Wohnortes zu besuchen.

Spätestens ab dem Schuljahr 2012 werden

wir auch zu spüren bekommen, dass in der überarbeiteten

Sonderschulverordnung die Grenze für die

Definition einer „Intelligenzminderung“ vom IQ 75

auf einen IQ von 70 gesenkt wurde. Dies führt automatisch

zu einer Ausweitung unserer Zielklientel.

Mit der Inbetriebnahme der Therapiestelle Rheinfelden

im Sommer 2011 ist zeka nun in allen Kantonsteilen

präsent und kann die ambulanten Angebote

flächendeckend sicher stellen; dies innerhalb zumutbarer

Distanzen für die Klientinnen und Klienten.

Im Jahr 2012 wird zudem das überarbeitete Rahmenkonzept

Psychomotorik wirksam, welches einen

Angebotsausbau im Bereich Prävention und Beratung

vorsieht und so zu einem Wachstum dieses

Angebotes um 25 Prozent führt.

Wenn ein organisches Gebilde – und zeka versteht

sich mit all seinen Klientinnen und Klienten sowie

mit den rund 300 Mitarbeitenden als solches – allzu

rasch wächst, besteht die Gefahr von „Wachstumsstörungen“.

Auch aus diesem Grund hat der Ausschuss

des Stiftungsrates im Herbst 2011 den Antrag

einer kleinen Stiftung vorläufig abgelehnt, welche

sich gerne zeka angeschlossen hätte. Auf eine Einladung

zur Offertstellung für die Übernahme der

Heilpädagogischen Schule der Stadt Aarau ist der

Ausschuss des Stiftungsrates ebenfalls bewusst

nicht eingetreten.

Der Erfolg von zeka liegt wohl nicht zuletzt in unseren

stetigen Bemühungen um Qualität. Wir freuen

uns über die Erstzertifizierung des Bereiches Erwachsene

nach ISO 9001:2008 sowie BSV/IV 2000.

Die Berichterstattungen über die im Auftrag des

Kantons durchgeführten „Quadits“ in der Heilpädagogischen

Früherziehung und beim Heilpädagogischen

Beratungs- und Begleitdienst erfüllen uns mit

Stolz. Abgerundet wird das erfreuliche Bild mit den

Ergebnissen der Klientenbefragungen in den Bereichen

Schulen und Ambulatorien, welche zeka eine

hohe Zufriedenheit mit unseren Dienstleistungen

attestieren.

Allen Mitarbeitenden, Spendenden, Kundinnen und

Kunden, Lieferanten und Behörden, mit welchen

wir auch im Jahr 2011 erfolgreich zusammenarbeiten

durften, danke ich von ganzem Herzen!

Ueli Speich

Stiftungsleiter

Qualität geht vor Quantität: zeka will

in den kommenden Monaten noch

bewusster der „inneren“ Qualität Beachtung

schenken und Sorge tragen:

Strukturen und Abläufe sind – zum Teil

ganz neu – definiert und zertifiziert.

Die Pflege und Weiterentwicklung der

angestrebten „Kulturen“ hingegen benötigt

Zeit, Geduld und Energie.

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 7


8

Interview mit

Marlon Dietiker

Marlon, nachdem du bereits als Kleinkind von der

Heilpädagogischen Früherziehung von zeka betreut

wurdest, hast du die Schule im zeka Zentrum Aarau

begonnen. Nun bist du seit zwei Jahren in der Regelschule.

Wie war der Wechsel?

Ich habe mich sehr gefreut und war sehr stolz, dass

ich diesen Schritt geschafft hatte! Natürlich hatte

ich auch gemischte Gefühle. Im zeka hatte ich sehr

gute Kollegen. Es fiel mir nicht leicht, diese zu verlassen.

Allerdings kannte ich die meisten Kinder an

der neuen Schule. Es entwickelten sich wieder neue

Freundschaften.

Welches sind die grössten Unterschiede der beiden

Schulen?

Im zeka sind die Kinder viel respektvoller zueinander.

Sie hänseln einander nicht. An der Regelschule ist

der Umgang härter, die Klasse ist viel grösser und

dadurch unruhiger. Im zeka waren die Klassen klein

und es gab mehr Zeit für Fragen. Jetzt ist es strenger

und ich habe mehr Hausaufgaben.

Wie gefällt es dir heute in der Primarschule?

Es gefällt mir sehr gut! Und ich freue mich auf die

Sekundarschule!

Welches sind deine Lieblingsfächer?

Turnen, Werken und Englisch.

Was machst du in deiner Freizeit?

Sport, lesen und Schlagzeug spielen.

Wo unterstützt dich zeka heute mit dem Heilpädagogischen

Beratungs- und Begleitdienst?

Frau Friz hilft mir in Mathe. Sie kommt nach Oberflachs

und bearbeitet den Stoff mit mir alleine. Sie

kümmert sich auch darum, wenn ich zum Beispiel

einen speziellen Lineal oder so etwas brauche. Zudem

gehe ich auch noch jede Woche in die Ergo- und

Physiotherapie im zeka Ambulatorium in Baden.

Weisst du schon, was du einmal werden möchtest?

Sportjournalist oder Mechaniker!

Was hast du für Träume für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass sich die Behinderung auskuriert

– auch wenn das eigentlich nicht möglich ist.

Und ich möchte allen zeigen, dass man auch mit

einer Behinderung Gas geben kann!

Marlon Dietiker ist 12 Jahre alt und wohnt in Oberflachs. Die

ersten vier Jahre der Primarschule absolvierte er im zeka Zentrum

für körperbehinderte Kinder Aarau. Seit zwei Jahren geht

Marlon in die Regelschule in Oberflachs.

Marlon hat aufgrund einer Hirnblutung als Folge einer Frühgeburt

eine armbetonte, spastische Hemiparese.


Interview mit

Dr. Andrea Capone Mori

Frau Dr. Capone, seit wann kennen Sie zeka und wie

kam es dazu?

Ich habe meine Arbeit am Kantonsspital Aarau im

Jahr 2003 begonnen. Seither kenne ich zeka. Wir

betreuen viele Kinder gemeinsam und führen zusammen

Sprechstunden durch. Auch durch meine

Teilnahme an zahlreichen interdisziplinären Gesprächen

habe ich zeka kennen gelernt.

Was verbindet Sie heute mit zeka?

Als Neuropädiaterin habe ich mit zeka vor allem

eine berufliche Verbindung. Mit den Therapeutinnen

und Therapeuten des zeka Ambulatoriums pflege ich

einen regelmässigen fachlichen und kollegialen Aus-

tausch. Zudem habe ich an internen Weiterbildungen

oder öffentlichen Informationsveranstaltungen

von zeka auch schon Fachreferate gehalten.

Dr. Andrea Capone Mori ist Leitende Ärztin Neuropädiatrie an der

Klinik für Kinder und Jugendliche im Kantonsspital Aarau.

Inwiefern hat sich die Zusammenarbeit mit zeka in

den letzten Jahren verändert?

Verändert hat sie sich insofern, als dass wir uns in

dieser langen Zeit immer besser kennen gelernt

haben und einen unkomplizierten Umgang pflegen.

Eine Oberärztin aus meinen Team, Dr. Florence

Martin, ist zudem Therapieärztin im zeka Zentrum

Baden. Auch das verbindet.

Stellen Sie eine Veränderung von Behinderungsbildern

bei Kindern und Jugendlichen fest?

Dank mehr Vorschriften im Strassenverkehr wie Geschwindigkeitsbegrenzung

in Wohnquartieren oder

Gurtentragepflicht gibt es erfreulicherweise weniger

schwere Unfälle bei Kindern, die eine bleibende

Behinderung zur Folge haben. Zudem nehmen vor

allem bei Frühgeborenen dank der Fortschritte in

der Medizin schwere körperliche Behinderungen als

Folgeschäden von Komplikationen ab. Durch einen

Wandel der gesellschaftlichen Anforderungen und

Strukturen treten heute Störungen aus dem Bereich

Autismusspektrum oder ADHS immer mehr und

stärker in den Vordergrund.

Welche Auswirkungen hat dies auf das Kind?

Es braucht meiner Meinung nach längerfristig tendenziell

eher etwas weniger medizinisch-therapeutische

Massnahmen wie Physio- oder Ergotherapie.

Dafür ist eine verstärkte Unterstützung im Bereich

Lerntherapie, Lernstrategie, Verhalten etc. nötig.

Welches glauben Sie, sind die künftigen Herausforderungen

von Unternehmen wie zeka?

Es wird eine regelmässige Neuorientierung brauchen,

um sich auf die veränderten Bedürfnisse der Kinder

anzupassen. Für zeka könnte dies bedeuten, dass

die Kinder eine noch umfassendere Unterstützung,

Betreuung und Begleitung im psychologischen und

pädagogischen Bereich brauchen, d.h. dass diesem

Bereich in Zukunft eine noch grössere Aufmerksamkeit

geschenkt wird.

Petra Bolfing

Leiterin Marketing, PR und Fundraising

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 9


10

Wachstum und Entwicklung

im Wohnhaus Aargau

Das zweite Betriebsjahr des Wohnhaus Aargau war

erneut intensiv und spannend. Die Anzahl Mitarbeitende

ist auch im zweiten Jahr gewachsen und beträgt

per Ende Jahr 57 Personen. Mehrere Bewohner-

innen und Bewohner fanden im Wohnhaus Aargau

ihr neues Zuhause. Eine Person ist ausgezogen und

wohnt heute an einem anderen Ort. Leider mussten

wir uns zudem von drei Bewohnenden verabschieden,

welche verstorben sind.

Das zweite Betriebsjahr gab uns die Möglichkeit, die

Organisation und die Abläufe zu festigen. Wir sind

sehr stolz, dass das Wohnhaus Aargau nach nur 16

Monaten Betriebszeit die BSV/IV-2000 und ISO 9001:

2008 Zertifizierung erlangt hat! Die genaue Dokumentation

der einzelnen Abläufe war äusserst zeitintensiv.

Nur dank der Ausdauer der Teamleiterinnen

und Teamleiter konnte diese Zertifizierung so früh

und so reibungslos erreicht werden. Herzlichen Dank

an dieser Stelle für den unermüdlichen Einsatz.

In den einzelnen Bereichen des Wohnhaus Aargau

fand im Jahr 2011 eine spürbare Entwicklung statt.

Wohnbereich und Pflege

Die Mitarbeitenden der Pflege konnten ihre Arbeit

mit den Klientinnen und Klienten intensivieren, ein

Vertrauensverhältnis aufbauen und ihr Wissen vertiefen.

Die letzten Vorbereitungen für die Einführung

des Bezugspersonenkonzeptes sind abgeschlossen,

die Umsetzung kann beginnen. Anfang 2012 führte

die Leitung von zeka eine Zufriedenheitsbefragung

durch. Es freut uns, dass alle Bewohnerinnen und

Bewohner zufrieden sind, gerne im Wohnhaus Aargau

wohnen und sich hier wohl fühlen. Die Wohnsituation

und die gute Pflege werden von allen sehr

geschätzt.

Atelier

Die Beschäftigungsarten sind seit dem Zugang von

neuen Klientinnen und Klienten und neuen Mitarbeitenden

im Jahr 2011 noch vielfältiger. Gegen Ende

des Jahres feierte das Atelier zudem eine Premiere:

Das Team nahm zum ersten Mal am Badener Adventsmarkt

teil. Die mit viel Hingabe hergestellten

Produkte verkauften sich zur grossen Freude der Teilnehmenden

sehr gut. Dieser Erfolg spornt alle an,

auch nächstes Jahr am Markt vertreten zu sein.


Bürozentrum kontor

Das Bürozentrum kontor hat an Bekanntheit gewonnen

und darf heute für Firmen, Vereine, Institutionen

und Privatpersonen aus Dättwil und Umgebung

tätig sein. Die Kundinnen und Kunden schätzen die

vielfältigen Dienstleistungen des kontor.

Besonders gefreut haben sich die Mitarbeitenden

an den geschützten Arbeitsplätzen über einen speziellen

Auftrag: Seit Jahren publiziert Pro Infirmis

Aargau für verschiedene Regionen Rollstuhlführer,

die wichtige Informationen über die hindernisfreie

Zugänglichkeit zu öffentlichen Gebäuden enthalten.

Dieses Jahr wurden die Führer der Stadt Baden

und der Gemeinde Bad Zurzach in Zusammenarbeit

mit dem kontor überarbeitet.

Nachdem wir im ersten Betriebsjahr den Fokus auf

den Bereich der geschützten Arbeitsplätze gesetzt

hatten, starteten wir im 2011 mit einem weiteren

Angebot: Seit August 2011 bildet kontor Lehrlinge

im Bereich PrA Büroassistenz aus.

Restaurant ristoro

Das zweite Betriebsjahr des ristoro war in vielerlei

Hinsicht sehr erfreulich. Eine durchgeführte Umfrage

bei den Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnhaus

Aargau zeigt, dass sie mit der Qualität der

Speisen, mit der Auswahl und mit dem Ambiente

im ristoro zufrieden sind. Dank der guten Kundenfrequenz

von aussen konnten wir einem mehrfach

geäusserten Wunsch der Bewohnerinnen und Bewohner

nach einem Koch am Sonntag entsprechen.

Mittlerweile ist das ristoro zu einem Dättwiler-Mittags-Treffpunkt

geworden. Immer mehr externe

Gäste finden den Weg ins Wohnhaus Aargau und

geniessen dort ihr Mittagessen. Nicht nur unter der

Woche, sondern auch am Sonntag ist das Restaurant

gut besucht. Der Sonntagsbrunch ist bei Familien

aus der näheren Umgebung sehr beliebt.

Das ristoro verpflegt jedoch nicht nur Bewohnende

und Restaurant-Gäste, sondern liefert wöchentlich

rund 660 Menüs an sechs verschiedene Mittagstische

in der Region aus. Da im Raum Baden viele

weitere Mittagstische und Tagesbetreuungen eröffnet

werden, ist die Nachfrage nach weiteren

Kindermenüs steigend.

Im Wohnnhaus Aargau fanden im Berichtsjahr zahlreiche

Aktivitäten statt. Ein Höhepunkt war das

Sommerfest im Juni, zu dem wir unzählige Gäste

begrüssen durften. Nebst den Aktivitäten, die das

Team vom Wohnhaus Aargau organisiert, werden

die Räumlichkeiten auch rege von Drittpersonen

gemietet. So fanden zum Beispiel das Stiftungsessen

der arwo Wettingen, diverse Geburtstagsfeiern,

Leidmahle und Generalversammlungen in unserem

Haus statt. Auch für dieses Jahr stehen einige

Events an, unter anderem die erste Hochzeitsfeier!

Ein sehr wichtiges Ziel, nämlich die Integration von

Menschen mit Behinderungen im Wohnhaus Aargau

haben wir damit bereits erreicht.

Mit dem Ende des Jahres 2011 ging ein erfolgreiches,

herausforderndes u nd interessantes Jahr

zu Ende. Wir danken den Kundinnen und Kunden

für ihr Vertrauen und ihre Treue. Auch danken wir

den Mitarbeitenden, den Klientinnen und Klienten

sowie den Kolleginnen und Kollegen aus den anderen

Bereichen von zeka. Ohne sie wäre es nicht

möglich gewesen, dass sich das Wohnhaus Aargau

in so kurzer Zeit so gut entwickelt.

Karin Filli

Bereichsleiterin Erwachsene

Für das Jahr 2012 plant zeka in enger

Zusammenarbeit mit dem Departement

Bildung, Kultur und Sport des

Kantons Aargau eine Bedarfs- und

Angebotsplanung. Damit ergeben sich

wichtige Erkenntnisse, welche uns die

Basis für künftige Angebote im Erwachsenenbereich

liefern.

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 11


Wachstum und Entwicklung

in den Schulen

„Das Leben ist auch im Bereich Schulen für die

Kinder und Jugendlichen komplexer als eine binäre

Interaktion zweier Faktoren und deren Steuerung.“

Biozentrum Uni Basel, modifiziert von Carlo Mettauer

Die Begriffe Wachstum und Entwicklung sind nahe

miteinander verwandt. Kinder und Jugendliche erleben

ihr eigenes Wachstum und damit verbunden

auch die Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit

sowie die Veränderungen in ihrem Umfeld. Dadurch

werden sie Schritt für Schritt ins Erwachsenenleben

geführt.

Im Allgemeinen werden Ziele zukunftsorientiert

gesetzt. Kurzfristig ist das Wohlergehen wichtig.

Langfristig müssen wir vor allem auch in der Schule,

im Unterricht und im Wissensvermitteln immer

wieder den Fokus auf das Wecken der Neugierde,

auf lustvolles Lernen und auf die soziale Integration

setzen. So erhalten die Schülerinnen und Schüler

eine Bildung, entwickeln Selbstbewusstsein und

Selbstwert und nehmen am Kulturleben teil.

Fähigkeiten sind zu aktivieren, zu erhalten und zu

pflegen. Dazu gehören im Schulalltag Lernfähigkeit,

Ausdauer, Durchhaltevermögen, Konzentration, positive

Haltung zur Arbeit, Allgemeinwissen, Wissenserweiterung.

Wachstum und Entwicklung sind aber

auch immer begrenzt. Manchmal müssen wir uns auf

Bestehendes besinnen, können nicht immer Neues

hinzufügen. Stillstand muss nicht Rückschritt sein,

man soll innehalten, reflektieren, Gutes pflegen, festigen

und verstetigen. Das reine „Mehr“ führt uns

nirgendwohin, ausser an die Grenzen, die wir immer

wieder erfahren.

Das Streben nach ständiger Verbesserung soll mit

der persönlichen Entwicklung und mit qualitativem

Wachstum in Einklang stehen. Klarheit und Einfachheit

der Strukturen sind Voraussetzungen für gutes

Wachsen und eine gesunde Entwicklung der Kinder

und Jugendlichen.

Die Sonderschulen von zeka sind im Kanton Aargau

ein notwendiges und anerkanntes Angebot. Es

braucht diese Schulen. Die zeka Sonderschulen benötigen

auch in Zukunft die finanziellen Mittel, um

die Qualität der interdisziplinären Arbeit zu halten

und in spezifischen Bereichen weiterzuentwickeln.

Carlo Mettauer

Bereichsleiter Schulen

Neue Lernformen wirken sich positiv

aufs Lernen der Schülerinnen und

Schüler aus. Das Wachstum unserer

Schule verlangt zunehmend Flexibilität,

die Schülerschaft verändert sich bei

zeka wie in der Regelschule, die Spannweite

und Heterogenität erhöht sich

weiter. Dieses Jobenrichment kann für

Mitarbeitende motivierend sein.

Das neue, standardisierte Zuweisungsverfahren

ist bezüglich Schuljahresplanung

herausfordernd und verlangt

grosse Flexibilität. Die von aussen implementierten

Kontrollsysteme sind auf

deren Sinnhaftigkeit zu hinterfragen.

Die zeka Schulen entwickeln sich weiter

– immer mit dem Bildungsauftrag

für Kinder und Jugendliche im Zentrum.

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 13


Wachstum und Entwicklung

in den Ambulatorien

Das Jahr 2011 war geprägt durch infrastrukturelles

Wachstum, insbesondere in der Psychomotoriktherapie:

Am 1. Januar 2011 wurde die neue Psychomotorik-Therapiestelle

an der Unteren Brühlstrasse

11 in Zofingen eröffnet. Nach 15 Jahren im Römerquartier

war es Zeit, eine Lokalität zu finden, wo

zwei Therapieräume zur Verfügung stehen. Diese

haben wir in einem Bürogebäude im Industriequartier

gefunden. Dass am gleichen Ort auch der Schulpsychologische

Dienst und die Früherziehung der

Stiftung Netz untergebracht sind, schafft Synergien

und erleichtert den fachlichen Austausch.

Seit dem 1. August 2011 befindet sich die Wettinger

Psychomotorik-Therapiestelle an der Schönaustrasse

25, gleich vis à vis der Kantonsschule Baden.

Auch hier war die Erweiterung auf zwei Therapieräume

das Motiv für den Umzug. Die Therapieräume

liegen ebenerdig und verfügen über einen direkten

Ausgang zur Spielwiese. Das eröffnet viele neue

therapeutische Möglichkeiten.

Aller guten Dinge sind drei! Im November 2011 traf

mit Verspätung die Umbaubewilligung für ein altes

Bierdepot an der Weihermattstrasse 76 in Aarau

ein. Hier wird zeka mit der Psychomotorik-Therapiestelle

als Mieterin einziehen. Am bisherigen Standort

am Girixweg wird der Platz für die steigende

Schülerzahl der Sonderschule von zeka gebraucht.

Einige Kinder der zeka Sonderschule und der HPS

werden weiterhin in die Psychomotoriktherapie

kommen. Die räumliche Nähe der neuen Stelle beschert

ihnen einen kurzen „Schulweg zu Fuss“, was

ihnen neue Erfahrungsmöglichkeiten eröffnet.

Dass ausgerechnet in der Psychomotoriktherapie

erweitert werden musste, hat verschiedene Gründe:

Erstens ist die Therapie für viele Kinder mit motorischen

Problemen und Verhaltensschwierigkeiten

eine wirkungsvolle Massnahme. Die guten Ergebnisse

der Klientenbefragungen und der Audits bestätigen

dies regelmässig. Zum zweiten nimmt die Bevölkerungszahl

in den Einzugsgebieten der Stellen von zeka

stetig zu, und damit auch die Nachfrage. Und drittens

hat der Kanton, im Wissen um die grossen

Wartelisten und die ausgewiesen gute Wirkung,

das Kontingent der Psychomotoriktherapie auf das

Jahr 2012 um 25% erhöht.

Ein kleines Juwel entstand in Rheinfelden: Dort eröffnete

zeka am 1. August 2011 seine siebte Ambulante

Therapie- und Beratungsstelle an der Marktgasse

61 in der Altstadt. Das logopädische Angebot

von zeka für kleine Kinder mit Schluck-, Trink- und

Essstörungen und mit schweren Kommunikations-

und Sprachschwierigkeiten gibt es damit endlich

auch im Fricktal. Die Eltern müssen mit ihren kleinen

Kindern nicht mehr über den Jura nach Aarau reisen,

um Hilfe und Unterstützung zu erhalten. zeka ist die

einzige Trägerschaft, die diesen kantonalen Leistungsauftrag

ausführt. Das Angebot gab es bisher

nur an den zeka Standorten in Aarau, Baden und

Muri. Es war also überfällig, dass auch im Fricktal ein

solches Angebot für Eltern und Kinder wohnortsnah

erreichbar wurde. In diesem Kantonsteil ist zeka

bereits mit der Früherziehung und dem Heilpädagogischen

Beratungs- und Begleitdienst vor Ort

vertreten. Synergien fachlich-interdisziplinärer und

räumlicher Art kommen den Kindern, Eltern und

den Schulen zu Gute.

Ich danke allen Mitarbeitenden für den grossen

Einsatz im Jahr 2011. Die anspruchsvollen Bau- und

Umzugsprojekte hätten ohne ihren zusätzlichen

Effort nicht in so kurzer Zeit realisiert werden können.

Durch das erweiterte Raumangebot erhalten

sie mehr Gestaltungs- und Kooperationsmöglichkeiten.

Nutzniesser sind die Kinder, die von einer

guten Förderung profitieren.

August Schwere

Bereichsleiter Ambulatorien

Mit der räumlichen Erweiterung einher

geht die mengenmässige Erweiterung

beim Angebot. Neue, kompetente

Mitarbeitende wurden gefunden und

sorgfältig in ihre Arbeit eingeführt.

Damit die Qualität weiterhin auf gutem

Niveau bleibt, wird dem Leitbildsatz

„Unsere wichtigste Ressource sind motivierte

und gut ausgebildete Mitarbeitende“

grosse Beachtung geschenkt.

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 15


16

Veranstaltungen 2011

Im Berichtsjahr 2011 hat zeka diverse Anlässe für

Menschen mit Körperbehinderungen, für die Öffentlichkeit

und für die Mitarbeitenden durchgeführt.

Wir fördern damit die Integration von Kindern, Jugendlichen

und Erwachsenen mit Körperbehinderungen

und bilden die Mitarbeitenden weiter.

Gleichzeitig informieren und sensibilisieren wir die

Öffentlichkeit.

Einige Veranstaltungen

aus dem Kalender 2011:

– Schneelager der Mittel- und Oberstufe des zeka

Zentrum Aarau in der Lenk

– Spielwoche Ambulatorien Frühbereich Baden

– Sporttag zeka Zentrum Aarau

– Abschlussreise der Berufswahlschule nach

Südfrankreich

– öffentliches Sommerfest im Wohnhaus Aargau

– Teilnahme am Aarauer Maienzug

– Eröffnung der ambulanten Therapie- und

Beratungsstelle Rheinfelden

– Teilnahme am Umzug des Aarauer Bachfischet

– Teilnahme mit einem Stand am Markt Aarauer

Gewerbetreibender

– Jubiläum 11 Jahre Heilpädagogischer Beratungs-

und Begleitdienst im Paraplegikerzentrum Nottwil

– diverse Klassenlager

– Teilnahme an der nationalen Erzähl- und Lesenacht

– Trainingslager und Wettkämpfe der zeka-Rollers

– Treffen mit verschiedenen Fachstellen

(Mütter-/Väterberatung, Kinderärzte, Inspektorate,

Schulpsychologische Dienste, etc.)

– Herbstfest Ambulatorien

– öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema

„Wie ungeschickt dürfen Kinder sein?“

– Mitherausgabe des Buches „Spannungsfeld

Schulische Integration“ (Verlag SZH)

– Gastgeber der SVFKM Tagung zum Thema

„Schule und danach…“

– Teilnahme am Badener Adventsmarkt

– Weihnachtsfenster-Präsentation im Wohnhaus

Aargau


Spenden für zeka

Während fünf Jahren sammelten wir intensiv Spenden

für das Wohnhaus Aargau. Was passiert, wenn

die Fundraisingkampagne Ende 2010 abgeschlossen

ist? Würden uns die treuen sowie die neuen Spenderinnen

und Spender weiterhin unterstützen? Ist

ihnen bewusst, dass wir weiterhin auf Spenden angewiesen

sind? Diese Fragen haben uns im Jahr

2011 beschäftigt.

Mit grosser Freude und Wertschätzung durften wir

Ende Dezember 2011 diese Fragen mit Ja b eantworten!

Wie erwartet, reduzierte sich das Spendenergebnis

im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr

und beträgt 253 529 Franken. Die Anzahl Spenden

hat gegenüber den Vorjahren aber kaum abgenommen.

Dies werten wir als Beweis dafür, dass die

Spenderinnen und Spender Vertrauen in unsere

Arbeit zu Gunsten von Menschen mit Körperbehinderungen

haben. In Zeiten, wo immer mehr gemeinnützige

Organisationen auf den Spendenmarkt treten

und gleichzeitig von wirtschaftlich schwierigen Zeiten

zu lesen und zu hören ist, nehmen wir diesen Vertrauensbeweis

mit grosser Dankbarkeit entgegen!

Zahlreiche Spenden sind nicht zweckgebunden eingegangen.

Diese setzen wir in absehbarer Zeit für

diverse Projekte ein. Mit anderen Spenden haben

wir im 2011 beispielsweise folgendes finanziert:

– den Musikunterricht „Lex Musica“ für die Schülerinnen

und Schüler der beiden Sonderschulen in

Aarau und Baden dank einer Spende von 20 000

Franken der Schweizerischen Stiftung für das cerebral

gelähmte Kind

– ein Trainingslager für die Mitglieder der zeka-Rollers

dank einer Spende der Stiftung Sternschnuppe

– ein Stehbrett für die Bewohnerinnen und Bewohner

im Wohnhaus Aargau in Baden-Dättwil

– eine Hockertreppe und weitere Gegenstände zu

Therapiezwecken in Muri.

Die ZEWO hat im Jahr 2011 geprüft, ob wir ihr Gütesiegel

für weitere fünf Jahre verwenden dürfen.

Dank der Erfüllung sämtlicher von der ZEWO vorgegebenen

Rahmenbedingungen haben wir die Rezertifizierung

bestanden.

Wir danken allen Spenderinnen und Spendern ganz

herzlich für die treue und wertvolle Unterstützung!

Petra Bolfing

Leiterin Marketing, PR und Fundraising

Was steht im aktuellen Jahr an? Wir

planen diverse Projekte, Ausflüge und

Lager, deren Durchführung nur dank

Spenden sichergestellt ist. Die Sonderschule

in Aarau platzt aus allen Nähten.

Bauliche Massnahmen, die unter

anderem mit Spenden finanziert werden

müssen, sind dringend angezeigt

und in Planung. Das Wohnhaus Aargau

mit seinen Studios und Arbeits- und

Beschäftigungsplätzen ist inzwischen

in Betrieb. Menschen mit einer weniger

ausgeprägten körperlichen Behinderung

suchen im Kanton Aargau weiterhin

nach Angeboten, die ihren Bedürfnissen

entsprechen. Für diese prüfen

wir niederschwelligere Angebote.

Wir freuen uns, wenn Sie uns auch in

Zukunft unterstützen.

Herzlichen Dank

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 17


Organigramm

(Stand 1.7.2012)

Fachbereiche

Schulische Heilpädagogik

Heilpädagogische

Beratung und Begleitung

Heilpädagogische

Früherziehung

Logopädie

Physiotherapie

Ergotherapie

Psychomotoriktherapie

Sozialpädagogik

Pflege

Kaufmännische Berufe

Facility Management

und Gastronomie

18

Administration

Stiftung

Marketing,

PR und Fundraising

Bereich Schulen

Team Kindergarten/

Primarstufe Baden

Team Oberstufe Baden

Team Sozialpädagogik

Baden

Team Sozialpädagogik

Aarau

Team Kindergarten/

Primarstufe Aarau

Team Oberstufe

Internat Aarau

Internat Wohngruppe 1

Internat Wohngruppe 2

Bereich Ambulatorien

Team Frühbereich

Aarau

Team Muri

Stiftungsrat

Ausschuss Stiftungsrat

Stiftungsleitung

Team Schulbereich Baden

Team Frühbereich

Baden

Team Schulbereich Aarau

Bereich Erwachsene

Pflegedienst

Wohnhaus Aargau

kontor

Wohnhaus Aargau

Atelier

Wohnhaus Aargau

Interne Ombudsgruppe

Qualitätsentwicklung

Fachverantwortliche

Ärztliche/psych. Dienste

Bereich Dienste

Human Resources

Finanzwesen

Infrastruktur

Sicherheitsbeauftragte

Administration Bereiche

Facility Management zeka

Aarau

Facility Management und

Gastronomie

zeka Baden

Küche (Küchenchef)

Wohnhaus Aargau

Hauswart/Technisches

Gebäude Management

Baden


Mitarbeitende (Stand 31.12.2011)

Abplanalp Elisabeth

Aeschbach Mejica Sophie

Aeschbach Alexandra

Ammann Barbara

Amodeo Daniela

Andres Franziska

Andrist Helga

Arizzoli Livia

Arslan Nimet

Aubert Eliane

Bachmann Doris

Bachmann Linda

Bader Barbara

Baschnagel Andrea

Baumann Walter

Blaser Christian

Bobst Thanh

Bolfing Petra

Bolliger Rita

Boogk Kathrine

Bopp Andreas

Boss Jasmin

Bossert Christian

Brenner Yvonne

Brumann Jacqueline

Brunner Erika

Brunner Hofmann Katja

Buchmüller Agnes

Burger Alicja

Burger Catherine

Burkhalter Pia

Burkhalter Anna

Bäbler Tabea

Bättig Lisa

Böller Johanna

Büchli Elisabeth

Bühlmann Claudia

Bürgi Sabine

Bürgisser Beatrice

Dahinden Rita

Deppeler Denise

Di Gioia Sabine

Dieterle Matthias

Dietiker Alexandra

Disler Veronika

Easten Theres

Ebert Yasmine

Eckert Stefanie

Egger Bolliger Christine

Eglauf Reto

Eglin Lilo

Egloff Anita

Ehrsam Wettstein Annemarie

Eichenberger Ulrich

Elderhorst Annelies

Engler Lucia

Erne Ursula

Faraj Tenchio Bettina

Fastenrath Kathrin

Fay Annika

Fessel Thomas

Filli Karin

Fischer Dorli

Fischer Doris

Fischer Kofmel Jrène

Flury Christina

Frei Oswald

Frey Silvia

Friedli Dürrenmatt Doris

Friedli Evamaria

Friz Ursula

Fuchs Brigitt

Fuchs Irene

Fuchs Susanne

Funk Christina

Gaigg Andreas

Gaigg Prisca

Galler Marianne

Gantenbein Irene

Gasche Gertrud

Gashi Zemrije

Gauger Irene

Gelpke Steinmann Regina

Gerber Christine

Germann Mayela

Gerspach Keller Inge

Gielow Susanne

Gisi Makhrov Claudia

Glanzmann Timo

Gmür-Gapan Leonida

Gobbi Meier Antoinette

Goldschmid Yvonne

Gottfried Gisela

Graf Tanja

Granizo Merja

Grau Werner

Grenacher Elisabeth

Gschwind André

Gucci Vera

Guhl Bucher Trudi

Gut Christine

Göbbels Ute

Güney Sabine

Güttinger Daniel

Habermacher Sibylle

Halbenleib Claudia

Hanusch Susanne

Harmanci Zeynep

Hartmann Schärer Doris

Hasler Bossert Ruth

Hauptlin Cristina

Hauri Dorothea

Hediger Gudrun

Heinz Catia

Hersberger Käthi

Herzog Schindler Beatrice

Hitz Käthi

Hochstrasser Elisabeth

Hoenen Keller Caroline

Hofer Deborah

Hunziker Suter Ursula

Häfeli Markus

Härdi Katrin

Höfler Brigitte

Hüsler Andrea

Indermühle Rosmarie

John Marthi

Joye Michel

Junghans Elfriede

Jäggi Patricia

Jägle Monika

Kallen Soldera Regula

Kalvelage Theresia

Kaucic-Hof Gudrun

Kaufmann Tanja

Keil Nadine

Keller Andrea

Keller Sara

Kim Silvana

Kirchhofer Rainer

Klay Tanja

Klein Anne Katrin

Koch Annett

Koller Barbara

Krakowitzer Marie-Louise

Kurz Karin

Kuster Kaufmann Cornelia

Kyburz Ursula

Kym Karin

Küng Margret

Küpfer Franz

La Rosa Susan

Lasagni Nekys Nicole

Lerch Inge

Leuenberger Andrea

Liebhauser Alice

Luigart Christine

Läubin Regina

Lötscher Brigitte

Lüscher Buchser Silvia

Mages Sabrina

Maier Klaus Susanne

Malesevic Mira

Marley Lucia

Martensson Göran

Martinel Natascha

Marzo Stefanie

Maurer Elizabeth Victoria

Mehlhorn Béatrice

Meier Elisabeth

Meili Sarah

Meister Doris

Merkli Carmen

Merz Heidi

Mettauer Carlo

Metzler Céline

Michel Eveline

Muri Helena

Möri Tanya

Mössner Elisabeth

Müller Christine

Müller Christine

Müller Esther

Müller Othmar

Müller Ruth

Müller Thomas

Neuenschwander Beatrice

Nydegger Irene

Olsen Marlis

Oster Kornelia

Pabst Vianca

Pascariello Giovanni

Passerini Deborah

Paz Speck Ruth

Peterhans Gabriela

Peterhans Dorothea

Petkovic Stefan

Ramadani Fazile

Rast Eveline

Renner Luzia

Rieger Regula

Risi Angela

Roduner Franziska

Rohner Karl

Rohr Astrid

Rohr Karin

Rohr Sonja

Romagnoli Bruno

Roos Cornelia

Rose Christoph

Roser Heidi

Roser Nicole

Rousseau Gloor Nathalie

Russo Blaser Patrizia

Rötheli Sabine

Rüegsegger Veronika

Sax Urs

Schabrun Fabienne

Scheidegger Stefanie

Scheiwiller Brigitta

Schenk Therese

Scheuner Elisabeth

Scheurmann Susanne

Schindler Barbara

Schläpfer Ursula

Schmid Corinne

Schmitter Ursula

Schmutz Maja

Schneegans Christina

Schneitter Marianne

Scholer Regula

Schweizer Andrea

Schwere August

Senn Brigitte

Senn Robin

Senthilnathan Thayanithy

Siegrist Martin

Silvestri Sandra

Simon Renate

Sommer-Meier Esther

Speck Verena

Speich Monika

Speich Ueli

Spielmann Magdalena

Spycher Elena

Stalder Evelyne

Stauber Christina

Steiner Martin

Steiner Ruth

Steinmann Martin

Steinmann Karin

Strässle Janna

Stuber Annemarie

Stucki Barbara

Studerus Margrit

Styger Katharina

Suhner Ursula

Suter Heidi

Suter Verena

Sutter Brigitta

Sägesser Christa

Tanner Patrick

Thali Judith

Thomas Andrea

Thuraisingam Raveendran

Thut Cornelia

Thöny Antoinette

Trüssel Irene

Tschalèr Dell‘Ava Yvonne

Tschanz Therese

Uebersax Denise

Ullmann Judith

Veuve Grieder Nicole

Vismara Elisabeth

Vonesch Urs

Wampfler Ruth

Weibel Monika

Werffeli Monica

Werthmüller Yvelisse

Wiklund Gabriela

Wipfli Gruber Mona

Wittwer Verena

Woodtli Gabriella

Wisselink Meyer Ilse

Wyss Malaika

Wächter Alexandra

Zemp Manuela

Ziemer Stefanie

Zollinger Alain

Zwollo Katinka

Zürcher Elisabeth

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 19


20

Zahlen 2011 und

Entwicklung der Kennzahlen

Ertrag

Total: 25 268 823 CHF

Schülerinnen und Schüler

Schulen

124

Aufwand*

Total: 25 210 482 CHF

Sachaufwand

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

Bewohnerinnen und Bewohner

Wohnhaus Aargau

Klientinnen und Klienten

geschützte Arbeit

und Beschäftigung

Total Aufwand* in CHF

Personalaufwand

Kinder und Jugendliche

Therapie und Beratung

Ambulatorien

Mitarbeitende

Vollzeitstellen

Leistungsfinanzierer

Total: 25 268 823 CHF

Total Ertrag in CHF

Restkostenübernahme Kanton bis 2006

Kantone

Kantone

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

12526491

Bereich

Schulen

129

13047108

141

13571216

Bereich

Ambulatorien

Übrige Erträge

147

14575580

146

15167814

Bereich

Erwachsene

143

15790256

2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

*ohne Auflösung Neubewertungsreserve

142

17054068

150

18134428

144

19

17

20697319

154

29

21

25210482

645

190

95

4206159

8 320 332

655

192

97

4214602

8832506

195

101

4391112

9180104

200

104

13 39924

13235656

Dritte

(Kunden)

Krankenkasse/IV

Eltern, Versorger,

Klientinnenund Klienten

717

770

866

202

112

15 65729

13602086

881

213

111

15805011

Gemeinden

1061

225

11 5

17 319 199

1128

232

12 2

18652259

1152

27 5

1 57

21298551

1166

2 91

17 0

25268823


Jahresrechnung 2011

Die Bilanz und die Erfolgsrechnung für das Jahr

2011 sind nach den Rechnungslegungsrichtlinien

Swiss GAAP FER, insbesondere gemäss FER 21 für

Nonprofit-Organisationen, erstellt. Die Neubewertungsreserven

sind in der Bilanz ausgewiesen. Im

Anhang zur Jahresrechnung sind Details ersichtlich.

Dieser Anhang ist mit einer Tabelle der Anlagenbuchhaltung

ergänzt. Die Rechnungslegung entspricht

auch den Standards zur Rechnungslegung

von ZEWO. Die Rechnung zeigt die tatsächlichen

Werte der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die publizierte Bilanz entspricht dem true & fair view

Prinzip und weist per 31.12.2011 Aktiven und Passiven

von CHF 46.0 Millionen aus. Die Bilanz ist nach

Jahren des Wachstums nun um 6.23% gegenüber

dem Jahr 2010 gesunken, dies im Wesentlichen auf-

grund der Konsolidierung des Neubaus Wohnhaus

Aargau in Baden-Dättwil. Die weitgehend elektronische

Leistungserfassung hat sich im Berichtsjahr

weiter bewährt. Dank der umgehenden Fakturierung

aller Leistungen aus dem Jahr 2011 und der termingerechten

Zahlungsweise durch den Kanton und die

Gemeinden war die Liquidität jederzeit gesichert.

Das Rechnungsjahr 2011 war wieder geprägt durch

eine Reihe von Sonderfaktoren. Dank der termingerechten

Einreichung der Bauabrechnungen erfolgten

die Schlusszahlungen sowohl durch den Kanton

Aargau wie durch das BSV rechtzeitig. Innert 8

Monaten wurden die zugesicherten Subventionen

an den Neubau geleistet. Die Leistungserbringung

der Sonderschulen in Aarau und Baden und der

Ambulatorien sowie die Angebote im Bereich Erwachsene

basieren auf den mit dem Kanton Aargau

(Departement Bildung, Kultur und Sport) abgeschlossenen

Leistungsverträgen. Die Rechnungsstellung

erfolgt nach den im Vertrag festgelegten Preisen

(Leistungspauschalen).

Bei einem Ertrag von CHF 25.2 Millionen resultiert

ein Ertragsüberschuss von CHF 58 342.–. Dieser

Überschuss setzt sich zusammen aus einem Betrag

bei den Ambulatorien von CHF 5 712.–, einem Betrag

von CHF 24 362.– bei den Sonderschulen und

im Internat. Der Bereich Erwachsene schloss mit

einem Betrag von CHF 28 268.– ab.

Die Sicherstellung der notwendigen infrastrukturellen

Raum- und Informatikbedürfnisse machte im

Jahr 2011 Investitionen in der Höhe von rund CHF

960 000.– notwendig. Die Finanzierung erfolgte aus

dem im Jahre 2011 erarbeiteten Cash Flow.

Aufgrund der aktiven Zusammenarbeit mit dem

Kanton Aargau (BKS) konnten die Eckwerte für das

Jahr 2012 verbindlich geplant, budgetiert und die

Kapazitäten entsprechend eingestellt werden. Dadurch

lassen sich die finanziellen Verpflichtungen

von zeka zielsicher auch für das Jahr 2012 steuern.

Christian Blaser

Bereichsleiter Dienste

(Personal, Finanzen und Infrastruktur)

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 21


22

Bilanz

* siehe Anhang zur Jahresrechnung unter www.zeka-ag.ch

Index * 31.12.2011 in % 31.12.2010 in %

CHF CHF

AKTIVEN Vergleich mit Vorjahr 93.77% 46047455 100.00% 49104542 100.00%

Umlaufvermögen 12 021 862 26.11 % 12507604 25.47%

Flüssige Mittel 1 4711854 10.23% 4953644 10.09 %

Kassen 5 833 2 759

Postkonti 1775635 3210753

Kontokorrent AKB 2 898 644 1 638 436

Kontokorrent NAB – 21 233 55 172

Sparkonto AKB „Legat Schmid“ 21 040 21 055

Mietkautionen 31 935 25 469

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2 6967719 15.13 % 7 232 727 14.73 %

Debitoren Betreute 6 171 800 5 993 441

Guthaben Verrechnungssteuer 11 502 12 458

Guthaben Konsortium Schulanlage Telli 405 958 160 534

Diverse Debitoren 82 113 481 128

Kurzfristiges Darlehen APK 296 346 585 166

Wertschriften 3 280 323 0.61 % 304 455 0.62 %

Wertschriften 280 323 304 455

Vorräte 18 965 0.04% 5 950 0.01%

Vorräte 18 965 5 950

Aktive Rechnungsabgrenzung 4 43 001 0.09% 10 827 0.02 %

Aktive Rechnungsabgrenzung 43 001 10 827

Anlagevermögen 5 34 025 593 73.89% 36 596 938 74.53 %

Mobile Sachanlagen 2 214 161 4.81% 1154787 2.35 %

Mobilien Schulanlage Telli, Aarau 68 896 72 915

Mobilien Schulanlage Höchi, Baden 56 728 68 432

Mobilien Ambulatorien 157 395 105 862

Mobilien Bereich Erwachsene 884 042 4 916

Mobilien Zentrale Dienste 37 264 55 895

Fahrzeuge Aarau 241 036 339 234

Fahrzeuge Baden 67 259 81 526

Fahrzeuge Wohnhaus Aargau, Baden 39 123 48 904

Informatik- und Kommunikationssysteme Schulanlage Telli, Aarau 102 214 17 629

Informatik- und Kommunikationssysteme Schulanlage Höchi, Baden 96 719 58 418

Informatik- und Kommunikationssysteme Ambulatorien 25 022 11 833

Informatik- und Kommunikationssysteme Bereich Erwachsene 216 999 122 513

Informatik- und Kommunikationssysteme Zentrale Dienste 221 463 166 710

Immobile Sachanlagen 31 811 432 69.08 % 35442152 72.18 %

Immobilien Schulanlage Telli, Aarau 4 868 960 5 091 754

Therapiebad Schulanlage Telli, Aarau 1 430 039 1 501 088

Schulpavillon Schulanlage Telli, Aarau 305 416 0

Immobilien Schulanlage Höchi, Baden 4 754 652 4 925 581

Wohnhaus Aargau, Baden 6 20 452 366 23 923 729


Index * 31.12.2011 in % 31.12.2010 in %

CHF CHF

PASSIVEN Vergleich mit Vorjahr 93.77% 46047455 100.00% 49104542 100.00%

Fremdkapital 14 776 610 32.09 % 24655134 50.21%

Fremdkapital kurzfristig 1 596 610 3.47 % 1735134 3.53 %

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7 945 568 2.05 % 850 306 1.73 %

Kreditoren 945 568 850 306

Passive Rechnungsabgrenzung 8 651 042 1.41% 884 828 1.80 %

Passive Rechnungsabgrenzung 651 042 884 828

Fremdkapital langfristig 13 180 000 28.62 % 22 920 000 46.68%

Langfristige Finanzverbindlichkeiten 9 13 180 000 28.62 % 22 920 000 46.68%

Zwischenfinanzierung Wohnhaus Aargau, Baden 0 10 060 000

Darlehen Departement Finanzen und Resourcen Kanton Aargau 280 000 560 000

Hypothek Schulanlage Telli, Aarau 2 000 000 2 000 000

Hypothek Schulanlage Höchi, Baden 1 900 000 1 900 000

Hypothek Wohnhaus Aargau, Baden 9 000 000 8 400 000

Zweckgebundes Rücklagen- und Fondskapital 7 139 800 15.51 % 10544169 21.47 %

Zweckgebundene Rücklagen und Gewinnreserven 12 1618826 3.52 % 1 017 594 2.07 %

Rücklagen zweckgebunden Bereich Schulen 1 074 944 822 317

Rücklagen zweckgebunden Bereich Ambulatorien 321 907 – 24 603

Rücklagen zweckgebunden Bereich Erwachsene 2 095 0

Gewinnreserven Bereich Kinder + Jugendliche (Jahre 2000; 2005; 2006) 219 880 219 880

Zweckgebundenes Fondskapital 5 520 974 11.99 % 9 526 575 19.40 %

Zweckgebundene Spendenfonds 10 5 520 974 9 526 575

Organisationskapital 24 072 702 52.28 % 13304006 27.09 %

Stiftungskapital 1 000 1 000

Neubewertungsreserven 11 22 131 980 11 479 794

Betriebsreserven 1703397 1703397

Freie Spendenfonds 236 326 119 816

Ertragsüberschuss Schulen/Ambulatorien/Erwachsene 13 58 342 0.13 % 601 232 1.22 %

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 23


24

Betriebsrechnung

Index * 31.12.2011 in % 31.12.2010 in %

CHF CHF

ERTRAG Vergleich mit Vorjahr 118.64% 25 268 823 100.00% 21298552 100.00%

Ertrag Schulen/Internat A 12 760 160 50.50% 12 595 940 59.14 %

Ertrag Leistungen ausserkantonale Schulen/Internat 569 322 2.25 % 554 886 2.61%

Ertrag Bereich Erwachsene A 5 702 954 22.57 % 2313522 10.86 %

Ertrag Ambulatorien A 5 240 235 20.74 % 5 143 551 24.15 %

Erträge aus Dienstleistung, Handel, Produktion 47 542 0.19 % 139 290 0.65 %

Uebrige Erträge aus Leistungen für Betreute 6 882 0.03% 12 015 0.06%

Miet- und Kapitalzinsertrag B 422 463 1.67 % 286 992 1.35 %

Erträge aus Nebenbetrieben 404 041 1.60 % 163 576 0.77 %

Erträge aus Leistungen an Personal und Dritte 115 224 0.46% 88 780 0.42 %

AUFWAND Vergleich mit Vorjahr 123.90% 26142716 100.00% 21099162 100.00%

Personalaufwand C 19 539 353 74.74 % 16476519 78.09%

Sachaufwand 6 603 363 25.26 % 4622643 21.91%

Medizinischer Bedarf 17 037 26 413

Lebensmittel und Getränke 469 177 349 156

Haushalt 145 975 83 801

Unterhalt und Reparaturen immobile und mobile Sachanlagen 736 110 532 610

Aufwand für Anlagennutzung D+E 3 272 640 1 762 830

Energie und Wasser 214 038 181 729

Schulung, Ausbildung und Freizeit 329 300 287 670

Büro und Verwaltung 842 785 618 504

Werkzeuge Materialaufwand 17 518 6 355

Uebriger Sachaufwand F 558 784 773 576

Jahresergebnis ohne Fondsergebnis – 873 893 199 390

Einnahmen zweckgebundene Mittel 286 347 1 201 595

Ausgaben zweckgebundene Mittel – 4 291 947 – 154 211

Entnahme = +/ Zuweisung = – zweckgebundene Mittel von/an Fonds 4 005 600 – 1 047 384

Jahresergebnis vor Bewegung Organisationskapital – 873 893 199 390

Einnahmen freie Mittel 116 510 32 661

Ausgaben freie Mittel 0 0

Zuweisung freie Mittel an Fonds – 116 510 – 32 661

Auflösung Neubewertungsreserve 932 234 401 843

JAHRESERGEBNIS 58 342 601 232

Ertrags- Aufwandüberschuss Bereich Schulen 13 24 362 252 627

Ertrags- Aufwandüberschuss Bereich Ambulatorien 13 5 712 346 510

Ertrags- Aufwandüberschuss Bereich Erwachsene 13 28 268 2 095

* siehe Anhang zur Jahresrechnung unter www.zeka-ag.ch


Statistisches

2011 2010 2009

Tagesschulen/Wocheninterna t

Schüler/innen (Stand 31.12.) 154 144 150

Mädchen 57 49 51

Knaben 97 95 99

Eintritte 31 34 34

Austritte 21 40 26

Schultage 26 184 26 129 26 043

Einzelmahlzeiten 13 314 14 093 13 618

Kinder im Wocheninternat 15 15 15

Übernachtungen 2 008 1 966 2 094

Lagertage 345 463 431

Therapien Schule (jeweils Anzahl Kinder)

Med.-therap. Massnahmen Physiotherapie 96 101 108

Med.-therap. Massnahmen Ergotherapie 142 147 141

Päd.-therap. Massnahmen Logopädie 125 126 124

Therapien Ambulatorien (jeweils Anzahl Kinder)

Med.-therap. Massnahmen Physiotherapie 76 78 63

Med.-therap. Massnahmen Ergotherapie 117 112 82

Päd.-therap. Massnahmen Logopädie 144 153 154

Päd.-therap. Massnahmen logopädische Abklärungsstelle 61 52 63

Päd.-therap. Massnahmen Psychomotorik 422 427 432

Päd.-therap. Massnahmen Psychomotorik Sonderschulen 74 67 55

Heilpädagogische Früherziehung 91 83 83

Heilpädagogischer Beratungs- und Begleitdienst 181 180 196

Realisierte Stellen Bereich Schulen 86.98 87.30 85.72

Tagesschulen 45.24 45.60 45.66

Wocheninternat 6.70 6.90 6.09

Übergreifende Dienste 13.10 12.27 11.90

Physio- und Ergotherapie 9.49 9.85 9.75

Logopädie 4.48 5.46 5.59

Leitung und Verwaltung 7.97 7.22 6.73

Realisierte Stellen Bereich Ambulatorien 30.43 27.28 27.59

Heilpädagogische Früherziehung 3.73 3.70 3.44

Logopädie 4.92 3.25 3.00

Psychomotorik 8.94 8.30 8.64

Heilpädagogischer Beratungs- und Begleitdienst 6.86 6.51 7.00

Physiotherapie, Ergotherapie 3.81 3.29 3.20

Leitung und Verwaltung 2.17 2.23 2.31

Realisierte Stellen Bereich Erwachsene 42.66 33.75 0.51

Pflegedienst 21.02 14.94 0.00

Facilitymanagement und Gastronomie 13.18 12.80 0.00

Bürozentrum 5.39 3.95 0.00

Leitung und Verwaltung 3.07 2.06 0.51

Realisierte Stellen Zentrale Dienste 10.25 8.58 7.99

REALISIERTE STELLEN GESAMT 170.32 156.91 121.81

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 25


26

Zusammenfassung Rücklagen- und Fondrechnung

mit eingeschränkter Zweckbindung 2011

Fonds

spezielle Zwecke

gesamt

Fonds

spezielle Zwecke

Kinder gesamt

Fonds

spezielle Zwecke

Kinder Aarau

Fonds

spezielle Zwecke

Kinder Baden

Fonds

spezielle Zwecke

Erwachsene

Fonds

Bau/Renovation

Kinder gesamt

Ertrag 37 494 59 470 13 626 42 464 45 324 19 673 20 081

Spenden 53 091 7 123 34 776 45 324

Zinsen 37 494 6 379 6 503 7 688 0 19 673 20 081

Aufwand 0 68 068 0 1 488 9 100 0 0

Diverse Zusatzausstattung Schulen 3 085 1 488

Spenden für zeka-Rollers 22 579

Lex Musica (Musikunterricht) 21 488

Anteil Aufwand PR/FR

Diverse Zusatzausstattung

20 915

Wohnhaus Aargau 9 100

Investition Wohnhaus Immobilie

Investition Wohnhaus Mobilien

Investition Wohnhaus Fahrzeug

Investition Wohnhaus ICT Mittel

Fonds

Bau/Renovation

Kinder Aarau

Stand 01.01.2011 1363434 231970 236484 279561 0 715389 730226

Ertrag 37 494 59 470 13 626 42 464 45 324 19 673 20 081

Aufwand 0 68 068 0 1 488 9 100 0 0

Stand 31.12.2011 1400928 223373 250110 320537 36225 735062 750307

Veränderung + 37 494 – 8 597 + 13 626 + 40 976 + 36 225 + 19 673 + 20 081

Rechnung über die Veränderung

des Organisationskapitals 2011

Stiftungskapital

Neubewertungs-

Reserven Betriebsreserven

Freie

Spendenfonds Total

Stand 01.01.2011 1000 11479793 1703397 119816 13304006

Spenden ohne Zweckbindung 113 215 113 215

Zinsertrag freier Spenden Fonds 3 295 3 295

Bildung Neubewertungsreserven infolge Subventionen 11 584 420 11 584 420

Auflösung im Rahmen Abschreibung Sachanlagen nach FER – 932 234 – 932 234

Verwendungen 0

Stand 31.12.2011 1000 22131979 1703397 236326 24072702

Veränderung 0 10 652 186 0 116 510 10 768 696


Fonds

Bau/Renovation

Erwachsene (WH)

Total

Spendenfonds

gebunden

48 214 286 347

140 314

48 214 146 033

4213 292 4 291 947

4 573

22 579

21 488

20 915

1 446 10 545

2 876 477 2 876 477

1 091 141 1 091 141

48 904 48 904

195 324 195 324

Rücklagen

zweckgebunden

Sonderschulen

Rücklagen

zweckgebunden

Ambulatorien

Rücklagen

zweckgebunden

Bereich Erw.

Gewinnreserven

Kinder+Jugendliche

(2000;2005;2006)

Total Rückl./-

Gewinnres.

gebunden

Total Fonds

gebunden

5969512 9526575 822317 -24603 0 219880 1017594 10544169

48 214 286 347 252 627 346 510 2 095 0 601 232 887 579

4 213292 4 291 947 0 0 0 0 0 4 291 947

1804434 5520974 1074944 321907 2095 219880 1618826 7139800

– 4 165 078 – 4 005 600 + 252 627 + 346 510 + 2 095 + 0 + 601 232 – 3404 368

Mittelflussrechnung

31.12.2011 31.12.2010

CHF CHF

Mittelfluss aus Betriebstätigkeit + 1 136 238 – 837 367

Jahresergebnis – 873 893 + 199 390

Abschreibungen + 1 904 704 + 880 891

Kursverlust/Kursgewinn Wertschriften + 24 132 + 2 735

Zunahme/Abnahme Forderungen + 265 008 – 1 622 778

Zunahme/Abnahme Warenvorräte – 13 015 – 5 950

Zunahme/Abnahme Aktive Rechnungsabgrenzung – 32 174 – 7 752

Zunahme/Abnahme Schulden und Verpflichtungen + 95 261 – 472 715

Abnahme/Zunahme Vorauszahlungen + 0 + 0

Abnahme/Zunahme Passive Rechnungsabgrenzung – 233 786 + 188 813

Mittelfluss aus Investitionstätigkeit + 12 251 061 – 11 265 281

Zugänge Investitionen – 1 008 021 – 12 430 134

Abgänge Investitionen/Subventionen + 13 259 082 + 1 014 853

Verkauf Wertschriften + 0 + 150 000

Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit – 13 629 089 + 11 628 490

Zunahme Hypotheken, langfristiges Fremdkapital – 9 740 000 + 10 680 000

Zunahme/Abnahme Fonds – 3 889 089 + 948 490

Veränderung flüssige Mittel

Liquiditätsnachweis

– 241 790 – 474 158

Flüssige Mittel per 1. Januar 4 953 644 5 427 802

Flüssige Mittel per 31. Dezember 4 711 854 4 953 644

Veränderung flüssige Mittel – 241 790 – 474 158

Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 27


Kompetenz für Menschen mit Körperbehinderung 29


30

Organe (Stand 31.12.2011)

Wahlorgan Stiftungsrat

Vereinigung CEREBRAL Aargau

Stiftungsrat

Präsident Leimbacher Markus, lic. iur., Rechtsanwalt, Umiken (2005, Präsident seit August 2011)

Ausschuss Fischbacher Schrobiltgen Elisabeth, Baden (2002)

Küng Markus, Wagenführer, Nesselnbach (2000)

Rich Ruth, Biomedizinische Analytikerin (BMA), Aarau (2005)

Rodel Francis, Leiter Unterhalt Technik, Widen (2005)

Zimmermann Christian, dipl. Arch. ETH SIA BSA, Suhr (2005)

Weitere Mitglieder Brizzi Pia, Heilpädagogin, 5606 Baden-Rütihof (2002)

Brun Klemm Ursula, Friedensrichterin, ehem. Grossrätin, Rheinfelden (2005)

Egger-Wyss Esther, Kauffrau, ehem. Nationalrätin, Kirchdorf (2005)

Eichenberger Cornina, Rechtsanwältin, Nationalrätin, Kölliken (2010)

Eliassen Vecko Eva, Berufs- und Laufbahnberaterin, Grossrätin, Nussbaumen (2010)

Gnehm Hanspeter, Prof. Dr. med., ehem. Chefarzt Kinderklinik Kantonsspital Aarau, Aarau (1990)

Gosteli Patrik, dipl. Executive MBA/dipl. Betriebswirtschafter HF, Grossrat, Kleindöttingen (2010)

Guignard Marcel, Dr. iur., Stadtammann, Grossrat, Aarau (2005)

Herrmann Heinz, lic. iur., ehem. Stadtschreiber, Baden (1985)

Käppeli Hans-Mathias, lic. oec. HSG, Beinwil/Freiamt (2005)

Killer Hans, Mitglied Geschäftsleitung Tiefbauunternehmen, Nationalrat, Untersiggenthal (2010)

Riniker-Baumann Maja, Betriebsökonomin, Suhr (2010)

Scholl-Debrunner Kathrin, stv. Geschäftsführerin alv, Grossrätin, Lenzburg (2010)

Wehrli Cornel, lic. iur., Rechtsanwalt, Frick (2005)

Wertli Peter, lic. iur., Jurist, ehem. Regierungsrat, Wohlen (2005)

Kontrollstelle

Treuhand AG Lenzburg, Schulthess Sascha, dipl. Wirtschaftsprüfer (2008)

Stiftungsrat und Kontrollstelle sind von 2010 bis 2014 gewählt.

Geschäftsleitung

Speich Ueli, Stiftungsleiter (1994/2000)

Schwere August, Bereichsleiter Ambulatorien (2000)

Blaser Christian, Bereichsleiter Dienste, Stv. Stiftungsleiter (2008)

Mettauer Carlo, Bereichsleiter Schulen (2002)

Filli Karin, Bereichsleiterin Erwachsene (2010/2011)

Mitgliedschaften

Website

www.zeka-ag.ch


Geschäfts- und

Therapiestelle Aarau

Therapiestelle Aarau

Zentrum Aarau

Zentrum Baden-Dättwil

Therapiestelle Lenzburg

Therapiestelle Muri

Therapiestelle Wettingen

Therapiestelle Zofingen

Therapiestelle Rheinfelden

Wohnhaus Aargau,

ristoro und kontor Baden-Dättwil

Adressen

zeka Geschäftsstelle

5004 Aarau

Guyerweg 11

Postfach 233

Tel. 062 838 21 31

zeka@zeka-ag.ch

zeka Internat

5004 Aarau

zeka Zentrum für

körperbehinderte Kinder

Girixweg 20

Postfach 233

Tel. 062 838 21 38

sekretariat.aarau@zeka-ag.ch

zeka Schulen

5004 Aarau

zeka Zentrum für

körperbehinderte Kinder

Girixweg 20

Postfach 233

Tel. 062 838 21 38

sekretariat.aarau@zeka-ag.ch

5405 Baden-Dättwil

zeka Zentrum für

körperbehinderte Kinder

Dättwilerstrasse 16

Tel. 056 470 92 22

sekretariat.baden@zeka-ag.ch

zeka Wohnhaus Aargau

5405 Baden-Dättwil

zeka Wohnhaus Aargau

Hochstrasse 6

Tel. 056 484 86 86

wohnhaus.aargau@zeka-ag.ch

Bürozentrum kontor

5405 Baden-Dättwil

Hochstrasse 6

Tel. 056 484 86 86

kontor@kontor-ag.ch

www.kontor-ag.ch

Restaurant ristoro

5405 Baden-Dättwil

Hochstrasse 6

Tel. 056 484 86 70

ristoro@ristoro.ch

www.ristoro.ch

zeka Ambulante Therapieund

Beratungsstellen

5004 Aarau

Guyerweg 11

Postfach 233

Tel. 062 838 21 31

sekretariat.aarau@zeka-ag.ch

Heilpädagogische

Früherziehung, Logopädie,

Heilpädagogischer Beratungsund

Begleitdienst

5405 Baden-Dättwil

Dättwilerstrasse 16

Tel. 056 470 92 22

sekretariat.baden@zeka-ag.ch

Heilpädagogische

Früherziehung, Logopädie,

Heilpädagogischer

Beratungs- und Begleitdienst,

Physiotherapie, Ergotherapie

5630 Muri

Aarauerstrasse 26

Tel. 056 664 90 61

sekretariat.muri@zeka-ag.ch

Heilpädagogische

Früherziehung, Logopädie,

Heilpädagogischer

Beratungs- und Begleitdienst,

Physiotherapie, Ergotherapie

4310 Rheinfelden

Marktgasse 61

Tel. 056 484 86 85

sekretariat.rheinfelden@zeka-ag.ch

Heilpädagogische

Früherziehung, Logopädie,

Heilpädagogischer

Beratungs- und Begleitdienst

zeka Psychomotorik-

Therapiestellen

5004 Aarau

Weihermattstrasse 76

Tel. 062 837 10 81

psymot.aarau@zeka-ag.ch

5405 Baden-Dättwil

Dättwilerstrasse 16

Tel. 056 470 92 22

sekretariat.baden@zeka-ag.ch

5600 Lenzburg

Niederlenzer Kirchweg 1

Gleis 1

Tel. 062 892 30 03

psymot.lenzburg@zeka-ag.ch

5430 Wettingen

Schönaustrasse 25

Tel. 056 484 86 80

psymot.wettingen@zeka-ag.ch

4800 Zofingen

Untere Brühlstrasse 11

Tel. 062 752 22 57

psymot.zofingen@zeka-ag.ch


zentren

körperbehinderte

aargau www.zeka-ag.ch

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