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Jahresbericht 2014 Sozialmedizinisches Zentrum Oberwallis

Das Sozialmedizinische Zentrum Oberwallis (SMZO) leistet einen grundsätzlichen Versorgungsauftrag im pflegerischen und sozialen Bereich. Das SMZO bedient die Gemeinden des Oberwallis und verfügt einerseits über kompetentes Fachpersonal vor Ort (Standorte), andererseits über eine gemeinsame Leitung in Brig (Organisation).

Das Sozialmedizinische Zentrum Oberwallis (SMZO) leistet einen grundsätzlichen Versorgungsauftrag im pflegerischen und sozialen Bereich. Das SMZO bedient die Gemeinden des Oberwallis und verfügt einerseits über kompetentes Fachpersonal vor Ort (Standorte), andererseits über eine gemeinsame Leitung in Brig (Organisation).

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Bericht Geschäftsleiter<br />

Bericht des Geschäftsleiters<br />

Worüber berichten, wenn man auf ein<br />

intensives Jahr zurückblickt – ohne<br />

ausufernd zu sein und dennoch das<br />

Wesentliche zu berücksichtigen?<br />

Wir haben uns dafür entschieden, ein<br />

Schwergewicht auf die Sozialberatung<br />

zu legen. Diese lag im Berichtsjahr<br />

mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit<br />

– nicht nur durch positive<br />

Schlagzeilen. Der vorliegende <strong>Jahresbericht</strong><br />

soll wie üblich einen Einblick<br />

in die Gesamtheit unserer Dienstleistungen<br />

in den Bereichen Gesundheit<br />

und Soziales geben. Wir finden es<br />

angemessen, die Sozialberatung in<br />

den Mittelpunkt zu rücken. Wir machen<br />

dies unter anderem mit einem<br />

Gastbeitrag des neuen Dienstchefs<br />

für das Sozialwesen, Herrn Jérôme<br />

Favez, sowie Erfahrungsberichten<br />

aus Sicht einer ehemaligen Klientin<br />

und zweier Sozialarbeiterinnen, die<br />

sich in unserem Betrieb in Ausbildung<br />

befinden. Damit möchten wir den Fokus<br />

auf die Sozialhilfe etwas breiter<br />

fassen und einen differenzierten Blick<br />

auf die Thematik ermöglichen.<br />

Ein Blick in Statistiken verschiedener<br />

Art kann dabei hilfreich sein; aus<br />

Sicht eines Nidwaldners hat unser<br />

Kanton eine durchaus erhöhte Sozialhilfequote,<br />

während die Mehrheit der<br />

Kantone mit einer Quote unter 2% zufrieden<br />

wären: Ist die Sozialhilfequote<br />

in unserem Kanton nun hoch oder<br />

nicht? Die Antwort darauf hängt wohl<br />

massgeblich von der Perspektive und<br />

der Ausgangslage ab. Mit dieser und<br />

weiteren Fragen haben sich im Berichtsjahr<br />

verschiedene<br />

6/27<br />

Gremien beschäftigt.<br />

Zu erwähnen sind hier die<br />

Berichte der Finanzkommission und<br />

der Geschäftsprüfungskommission<br />

des Grossen Rates sowie des vom<br />

Kanton beauftragten Berner Büros<br />

ECOPLAN. Die Vorarbeiten zu beiden<br />

Berichten haben uns im vergangenen<br />

Jahr intensiv beschäftigt und wir sind<br />

überzeugt, die für uns richtigen Massnahmen<br />

daraus ableiten zu können.<br />

Bericht des Geschäftsleiters<br />

Ein Jahresende ist jeweils auch ein<br />

Zeitpunkt, um all jenen zu danken, die<br />

sich im vergangenen Jahr für unsere<br />

Institution eingesetzt haben und ihr<br />

das notwendige Vertrauen geschenkt<br />

haben – auf verschiedene Art und<br />

Weise und zu unterschiedlichsten<br />

Gelegenheiten. Eine Aufzählung Einzelner<br />

birgt immer die Gefahr, wichtige<br />

Personen zu vergessen und ihnen<br />

damit Unrecht zu tun.<br />

Wir sind uns auf allen Stufen sehr<br />

bewusst, dass das Umfeld für unsere<br />

Dienstleistungen schwieriger geworden<br />

ist – der Kostendruck auf Einrichtungen<br />

der öffentlichen Hand zieht<br />

auch an uns nicht spurlos vorüber.<br />

Dies sehen wir als Ansporn, unsere<br />

Tätigkeiten umso transparenter und<br />

zielführender auszuüben. Uns motiviert<br />

die gemeinsame Überzeugung,<br />

dass wir Menschen in herausfordernden<br />

Lebensabschnitten unterstützen<br />

– und ihnen so ein gewisses Mass an<br />

Selbstständigkeit im Alltag zu ermöglichen.<br />

Worüber berichten, wenn man auf ein intensives Jahr zurückblickt<br />

dennoch das Wesentliche zu berücksichtigen?<br />

Willy Loretan<br />

Geschäftsleiter<br />

ohne ausufernd zu sein<br />

Wir haben uns dafür entschieden, ein Schwergewicht auf die Sozialberatung zu legen. D<br />

Berichtsjahr mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit nicht nur durch positive Schlag<br />

vorliegende <strong>Jahresbericht</strong> soll wie üblich einen Einblick in die Gesamtheit unserer Dienstle<br />

den Bereichen Gesundheit und Soziales geben. Wir sehen es jedoch als angem<br />

Sozialberatung in den Mittelpunkt zu rücken. Wir machen dies unter anderem mit einem G<br />

des neuen Dienstchefs für das Sozialwesen, Herrn Jérôme Favez, sowie Erfahrungsbe<br />

Sicht einer ehemaligen Klientin und zweier Sozialarbeiterinnen, die sich in unserem<br />

Ausbildung befinden. Damit möchten wir den Fokus auf die Sozialhilfe etwas breiter fassen<br />

differenzierten Blick auf die Thematik ermöglichen.<br />

Ein Blick in Statistiken verschiedener Art kann dabei hilfreich sein; aus Sicht eines Nidwa<br />

unser Kanton eine durchaus erhöhte Sozialhilfequote, während die Mehrheit der Kanton<br />

Quote unter 2% zufrieden wären:<br />

Ist die Sozialhilfequote in unserem Kanton nun hoch oder nicht? Die Antwort darauf hängt w<br />

massgeblich von der Perspektive und der Ausgangslage ab. Mit dieser und weiteren Fragen<br />

sich im Berichtsjahr verschiedene Gremien beschäftigt. Zu erwähnen sind hier die Berichte<br />

Finanzkommission und der Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates sowie des vo<br />

beauftragen Berner Büros ECOPLAN. Die Vorarbeiten zu beiden Berichten haben uns im<br />

vergangenen Jahr intensiv beschäftig und wir sind überzeugt, die für uns richtigen Massnah<br />

daraus ableiten zu können.<br />

Ein Jahresende ist jeweils auch ein Zeitpunkt, um all jenen zu danken, die sich im vergange<br />

für unsere Institution eingesetzt haben und ihr das notwendige Vertrauen geschenkt haben<br />

verschiedene Art und Weise und zu unterschiedlichsten Gelegenheiten. Eine Aufzählung ei<br />

birgt immer die Gefahr, wichtige Personen zu vergessen und ihnen damit Unrecht zu tun.<br />

Wir sind uns auf allen Stufen sehr bewusst, dass das Umfeld für unsere Dienstleistungen sc<br />

geworden ist der Kostendruck auf Einrichtungen der öffentlichen Hand zieht auch an uns<br />

spurlos vorüber. Dies sehen wir als Ansporn, unsere Tätigkeiten umso transparenter und zie<br />

auszuüben. Uns motiviert die gemeinsame Überzeugung, dass wir Menschen in herausfor<br />

Lebensabschnitten unterstützen und ihnen so ein gewisses Mass an Selbstständigkeit 7<br />

zu ermöglichen.

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