Rahdener IM:PULSE - Kommunalwahl 2020

cdu.rahden

Kommunalwahl – Herbst 2020

IM:P LSE

Rahdener

Eine Informationsschrift Ihrer CDU Rahden

Themen in dieser Ausgabe

der Rahdener IM:PULSE

• Mit Dr. Bert Honsel (CDU)

tritt der amtierende Rahdener

Bürgermeister für eine weitere

Amtszeit an

(Seite 3)

Das Team der CDU steht

Alle Kandidaten sind aufgestellt und bereit für die Wahl

Am 13. September haben Sie es in

der Hand: Dann stellen Sie bei der

Kommunalwahl die Weichen in

Rahden und im Mühlenkreis für

die nächsten fünf Jahre.

Am 13.09.2020

wählen gehen!

In dieser Ausgabe der RAH-

DENER IM:PULSE erwarten

Sie dazu alle wichtigen Informationen

über die Ziele und

Kandidaten der CDU. Eine

Besonderheit liegt darin,

dass von den 17 Frauen

und Männern bei dieser

Wahl 13 Personen

zum ersten Mal

persönlich

als Direktkandidaten

antreten. Einige von

ihnen sind aber schon jetzt als Nachrücker

oder sachkundiger Bürger im

Stadtrat tätig und wissen genau, was

die Menschen in ihrem Wahlbezirk

bewegt – egal ob in Kleinendorf,

Wehe, Tonnenheide, Pr. Ströhen,

Varl, Rahden oder Sielhorst.

Unsere Stadt Rahden wird jeden Tag

vor Ort gemacht und dem tragen neben

den handelnden Personen insbesondere

auch die Inhalte Rechnung.

Die CDU will weiter daran arbeiten,

dass es sich überall in Rahden gut

leben lässt. Denn: Nur im Zusammenspiel

von attraktiver Innenstadt

und lebendigen Außenortschaften

funktioniert unsere Stadt! (fh/ch)

• Aus Rahden wollen mit Ulrich

Koors und Sven Reimers zwei

neue CDU-Kandidaten in den

Minden-Lübbecker Kreistag

(Seite 11)

• Anna Bölling ist die Landratskandidatin

der CDU bei uns im

Mühlenkreis

(Seite 12)


Liebe Leserinnen und Leser!

Seit 2004 bin ich Mitglied im Stadtrat.

In den vergangenen 16 Jahren

habe ich viele Wahlkämpfe und dazugehörige

Veranstaltungen erlebt.

Im Kommunalwahljahr 2020 beeinträchtigt

die Corona-Pandemie unseren

gesamten Alltag – und eben auch

den Wahlkampf. Dabei lebt Politik,

und Kommunalpolitik im Besonderen,

von der Begegnung mit Menschen.

Infostände auf dem Wochenmarkt,

Grillgespräche in den Nachbarschaften

und Begegnungen an der Haustür

können im Moment nicht im üblichen

Umfang oder in der gewohnten Art

und Weise stattfinden.

Unsere Kandidaten haben sich daher

für andere Wege der Kommunikation

entschieden. Zum einen finden

Sie in dieser Ausgabe der Rahdener

IM:PULSE ausführliche Porträts der

Ratskandidaten sowie Interviews und

persönliche Vorstellungen unserer

Landratskandidatin, unseres Bürgermeisters

sowie unserer neuen Kreistagskandidaten.

Zum anderen sind

wir seit den vergangenen Wochen verstärkt

über die digitalen Plattformen

mit Videos, die unsere Kandidaten

vorstellen, online präsent.

Uns ist es besonders wichtig, dass jeder

unserer Kandidaten in seiner Ortschaft

lebt. Denn: Rahden wird vor

Ort gemacht!

Sie als Wähler sind am 13. September

gefragt: Es geht darum, wer Chefin

im Kreishaus wird und wer die Rahdener

Interessen im Kreistag vertritt.

Es geht außerdem darum, dass mit

Dr. Bert Honsel ein Verwaltungsfachmann

weiterhin die Geschicke der

Stadt Rahden leitet. Unsere Auestadt

ist lebenswert und geht gut gerüstet

in die Zukunft – auch dank der souveränen

Amtsführung unseres Bürgermeisters,

der nach fünf Jahren Amtszeit

überall im positiven Sinne seine

Spuren hinterlassen hat. Und es geht

nicht zuletzt auch um die Frauen und

Männer, die Sie in den nächsten fünf

Jahren im Rat vertreten sollen.

Ich bitte Sie herzlich um Ihre Unterstützung

für unser CDU-Team 2020.

Ihre

Bianca Winkelmann MdL

Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes Rahden

Briefwahl: Besser. Sicher. Jetzt.

Stimmen Sie bereits vor dem Wahltag ganz einfach von zuhause aus ab

Am Sonntag, den 13. September haben

Sie die Wahl: Bei der anstehenden

Kommunalwahl geht es um die

Zukunft der Stadt Rahden und des

Kreises Minden-Lübbecke!

Sie sind am Wahltag im Urlaub? Sie

sind nicht zu Hause? Sie sind angesichts

der Corona-Pandemie besorgt?

Dann entscheiden Sie sich für

die Briefwahl, die Sie ohne Angabe

von Gründen beantragen können.

Auch für jeden, der sich schon vor

dem Wahltag festgelegt hat, wen er

wählen will, für den ist die Briefwahl

der bequemste Weg, sein Stimmrecht

auszuüben. (ch)

Fünf einfache Schritte zur Abstimmung per Briefwahl

1. Achten Sie in diesen

Tagen auf die Wahlbenachrichtigung

in Ihrem

Briefkasten.

2. Auf der Rückseite

finden Sie den Wahlscheinantrag,

mit dem

Sie die Briefwahl beantragen

können. Mit

Ihrem Wahlscheinantrag

und Ihrem Personalausweis

können Sie

alternativ auch direkt

im Rahdener Rathaus

wählen gehen!

3. Schicken Sie den ausgefüllten

Wahlscheinantrag

ans Rathaus zurück

– dies geht auch

bequem per Internet.

4. Sie bekommen Ihre

Briefwahlunterlagen

zugesandt und können

diese in Ruhe zu Hause

ausfüllen.

5. Schicken Sie Ihren

Wahlbrief rechtzeitig

vor dem Wahltag portofrei

per Post zurück.

2


Dr. Bert Honsel hat die Zukunft im Blick

Rahdens Bürgermeister stellt in den RAHDENER IM:PULSEN einzelne Ziele vor

RAHDENER IM:PULSE: Was zeichnet

für Sie die Arbeit als Bürgermeister

in Rahden aus?

Dr. Bert Honsel: Rahden ist mit seinem

besonderen Zusammenspiel aus

attraktivem Zentrum und starken,

aktiven Außenortschaften eine wirklich

lebens- und liebenswerte Stadt.

Die Rahdener packen an, viele von

ihnen sind ehrenamtlich aktiv. Es ist

ein großes Privileg, gemeinsam mit

solchen Menschen in so führender

Position seine Heimatstadt gestalten

zu dürfen. Es ist schön zu sehen,

was Verwaltung, Rat und Bevölkerung

in den vergangenen fünf Jahren

gemeinsam geschafft haben. Daran

möchte ich gerne anknüpfen, denn

das Amt bereitet mir jeden Tag aufs

Neue große Freude – trotz mancher

Belastungen, die ein solches Amt natürlich

auch mit sich bringt.

RAHDENER IM:PULSE: Die Folgen

der Corona-Pandemie zum Beispiel,

oder?

RAHDENER IM:PULSE: Sie haben zu

Beginn die Innenstadt angesprochen.

Was möchten Sie dort in den nächsten

fünf Jahren umsetzen?

Dr. Bert Honsel: Nach der umfassenden

Renovierung des Rathauses mit

neuem Bürgerservice und der Umgestaltung

des Kirchplatzes geht es

zukünftig darum, die Sanierung der

Kernstadt fortzuschreiben. Hier denke

ich insbesondere an den Kirchring.

Ich werde mich intensiv bemühen,

eine neue Konzeption unter Einbeziehung

der Denkmalschutzbehörde

erarbeiten zu lassen, die für potentielle

Investoren interessant ist. Dieser

altehrwürdige Teil der Stadt Rahden

muss endlich wieder vorzeigbar sein.

Dr. Bert Honsel: Bestenfalls sollten

alle angestoßenen Projekte in den

nächsten Jahren auch umgesetzt

werden. Das gilt insbesondere für

das schnelle Internet. Nachdem aktuell

die sogenannten weißen Flecken

angeschlossen werden, geht es

in Zukunft um die „grauen“ Flecken.

Mein Anspruch ist der Anschluss eines

jeden Hausgrundstücks in Rahden

mit Glasfaser. Das ist aber auch

nur ein Thema, die Kinderbetreuung

ist ein anderes. Bislang hatten weder

Varl noch Sielhorst eine eigene

Kita. Das möchte ich gerne ändern

und nach der Installation einer Container-Übergangslösung

dort einen

zweckmäßigen und ansprechenden

Standort schaffen. Die Stärkung des

Ehrenamtes ist mir zudem ein wichtiges

Anliegen und eine besondere

Rolle spielen hier unsere freiwilligen

Feuerwehren. Hier für eine gute

Ausstattung zu sorgen, sehe ich als

eine essentielle Aufgabe einer jeden

Kommune und ist mir persönlich ein

wichtiges Anliegen.

Dr. Bert Honsel: Genau, nach wirtschaftlich

äußerst erfolgreichen Jahren

für die deutschen Unternehmen

sind schwierige Zeiten angebrochen.

Das werden alle Kommunen im Land

und damit auch die Stadt Rahden

in finanzieller Hinsicht vermutlich

nicht nur im nächsten Jahr zu spüren

bekommen. Unabhängig von

den Rettungsschirmen aus Berlin

und Düsseldorf werden wir hier vor

Ort darauf reagieren müssen. Es gilt

jetzt noch viel mehr als sonst, mit

kluger Wirtschaftsförderung unsere

Unternehmen und den Einzelhandel

zu unterstützten, um Arbeitsplätze

zu sichern und die städtischen Finanzen

im Blick zu behalten.

Dr. Bert Honsel tritt 2020 wieder für die CDU an

RAHDENER IM:PULSE: In den Dörfern

passiert auch durch die Unterstützung

des Landes aktuell ganz

viel. Man denke nur einmal an die

vielen neuen Dorftreffpunkte. Was

wollen Sie außerdem für die Ortschaften

erreichen?

RAHDENER IM:PULSE: Wo steht die

Stadt Rahden in Sachen Klimaschutz

und was sind Ihre Ziele?

Dr. Bert Honsel: Unsere Stadt hat in

den letzten Jahren schon einiges für

den Klimaschutz getan. Alle öffentlichen

Gebäude sind in energetischer

Hinsicht saniert worden, unser Straßenbegleitgrün

hat einen enormen

Umfang bekommen und wir wollen

weiter in Bäume investieren. Darüber

hinaus werden wir das mit Hilfe des

Kreises aufgestellte neue Rahdener

Klimaschutzkonzept umsetzen. Alle

diese Maßnahmen dienen der Reduzierung

des CO2-Ausstoßes und

damit der Klimaverbesserung. (fh)

3


Ein starkes Team für die Auestadt

Kurzporträts von allen CDU-Kandidaten für die 17 Rahdener Ratsbezirke

Mit einer vielseitigen Mannschaft

aus insgesamt 17 Kandidaten geht

die Rahdener CDU ins Rennen um

den Einzug in den Stadtrat für die

Wahlperiode von 2020 bis 2025.

Neue und erfahrene Kandidaten,

Männer und Frauen, Selbstständige

und Angestellte – die Vielfalt an

Facetten ist groß und für die CDU

Rahden selbstverständlich.

Im bevorstehenden Kommunalwahlkampf

haben Sie leider coronabedingt

seltener die Gelegenheit als in

den vorherigen Jahren, mit dem Ratskandidaten

aus Ihrem Wahlbezirk

ins Gespräch zu kommen. Trotzdem

versucht die Rahdener CDU, den

Wählern diverse Informationsmöglichkeiten

anzubieten, beispielsweise

auch kurze Videos. Diese sind auf

dem neuen YouTube-Kanal und über

die Internetseite der Partei zu finden.

An dieser Stelle erhalten Sie in gebotener

Kürze einen ersten Eindruck in

Wort und Bild von den Kandidaten

aus dem gesamten Stadtgebiet.

Bei Fragen zögern Sie nicht, Ihren

Kandidaten darauf und auf seine

Ideen für die Rahdener Zukunft anzusprechen.

(ch/ck)

Frank

Holtmann

Rahden-Süd

Wirtschaft, Bildung, Gesundheit und

Umwelt sollen in einem vernünftigen

Rahmen bestehen und wachsen

können. Das ist das Ziel des 53-jährigen

Rahdeners für eine erfolgreiche

Stadtentwicklung. Für ein starkes

Rahden setzt sich Frank Holtmann

auch in seiner Rolle als Ortsvorsteher

ein. So kennt er das alltägliche

Gespräch mit den Menschen aus seiner

Ort- und Nachbarschaft, die ihm

manche Sorgen und Nöte schildern.

Er wirbt aber auch ausdrücklich für

die Stärken Rahdens und weiß um

die Bedeutung einer aufstrebenden

Kernstadt auch für die Außenortschaften.

Radfahren, Haus und Garten sowie

die Landwirtschaft bestimmen die

Freizeit des gelernten Diplom-Ingenieurs

(FH), der auch in Rahden

geboren wurde.

Guido

Peitsmeier

Rahden-Mitte

Als Fraktionsvorsitzender vertritt

der 55-jährige Vater dreier Töchter

die aktuelle CDU-Ratsfraktion nach

außen und weiß um die kommunalen

Themen bestens Bescheid. Speziell

für die Kernstadt sieht er die Weiterentwicklung

der Innenstadt rund

um den Kirchring als ein besonders

wichtiges Thema an. Von der Sicherung

der guten Schullandschaft im

Zusammenklang von Schulzentrum

und Grundschulen profitiert wiederum

die ganze Stadt Rahden. Durch

den Ausbau der Gewerbegebiete will

der Diplom-Kaufmann die heimische

Wirtschaft stärken. Bei alledem behält

er die haushaltspolitische Solidität

im Auge.

In seiner Freizeit verbringt Guido

Peitsmeier Zeit mit seiner Familie

und fährt mit dem Rennrad, fährt

im Urlaub Ski und spielt Gitarre.

4


Die 60-jährige Bilanzbuchhalterin

Petra Pödtke gehört seit fast 20

Jahren der CDU an und will sich in

der kommenden Amtszeit des Rates

für die Weiterentwicklung der

Bildungsangebote in Rahden einsetzen.

Das liebenswerte Miteinander

der Menschen soll bewahrt und

gefördert werden, auch durch die

Unterstützung und Erweiterung der

Freizeitangebote. Dies soll gleichermaßen

für Kinder, Jugendliche und

Erwachsene geschehen. Hierfür, aber

auch zu anderen Themen freut sie

sich auf Ideen und Anregungen aus

der Bürgerschaft, damit die Fraktion

diese aufgreifen und sinnvoll umsetzen

kann.

Petra Pödtke hat zwei erwachsene

Töchter und drei Enkelinnen. Zu ihren

Hobbys zählen Sport, Pferde,

malen und malern.

Petra

Pödtke

Rahden-Nord

Der Ruheständler hat zwei erwachsene

Söhne und setzt sich in seiner

freien Zeit für die Menschen in Stelle,

aber auch aus der ganzen Stadt

Rahden ein. Mitzugestalten und eine

dezidierte Meinung zu vertreten ist

sein Anspruch im Ehrenamt. Diesen

verwirklicht er in der CDU Rahden

schon seit seinem Parteieintritt vor

fast 30 Jahren. Im Wettbewerb der

Städte und Gemeinden soll Rahden

gut abschneiden und das besondere

touristische Flair Rahdens bei Führungen

attraktiv präsentiert werden.

Als einer der ehrenamtlichen Stadtführer

bietet er diese Rundgänge

aktuell schon selbst an.

Wenn die Politik ihn gerade nicht beschäftigt,

kümmert sich der 68-Jährige

häufig intensiv um sein Haus

und den Garten mit allem, was dazu

gehört.

Ulrich

Hartmann

Rahden-Stelle

Als neuer Kandidat möchte sich der

58-Jährige im Rat dafür einsetzen,

die finanzielle Handlungsfähigkeit

der Stadt Rahden auch weiterhin zu

erhalten. Die Ausweisung von Baugebieten

in Kleinendorf und interessante

Freizeitangebote sowohl für

Einheimische als auch für Touristen

sieht er als wichtigen Baustein für

die Attraktivität von Kleinendorf und

Rahden insgesamt an. So sollen das

Freibad und das Museumsdorf auch

in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.

Er ist Geschäftsführer eines mittelständischen

Unternehmens und

will seine Erfahrungen in der neuen

Fraktion insbesondere in finanzpolitischen

Fragestellungen einbringen.

Als Hobbys widmet sich der verheiratete

Vater zweier erwachsener

Kinder gerne dem Tanzen, Segeln

und Angeln.

Joachim

Daubitz

Kleinendorf-West

5


Ulrike

Kokemor

Kleinendorf-Süd

Die gelernte Industriekauffrau und

jetzige Ruheständlerin macht sich

dafür stark, dass Kleinendorf ein attraktiver

Wohnort für Jung und Alt

bleibt. Dazu gehören Baugebiete,

Wohnungen, Seniorenheime, Kindergärten,

Treffpunkte sowie Grünanlagen.

Sport- und Spielgeräte für

die verschiedenen Generationen und

auch für Menschen mit Behinderung

sollen hier einen wichtigen Beitrag

leisten. Bereits heute ist sie im Stadtrat

die Ansprechpartnerin der CDU

für Senioren. Weiterhin setzt sie sich

für den Bau eines Busbahnhofs am

Schulzentrum ein.

Ihre Familie mit Ehemann, zwei Töchtern

und vier Enkelkindern spielt für

Ulrike Kokemor eine wichtige Rolle.

In ihrer freien Zeit beschäftigt sie

sich auch mit Handarbeiten, Gartenarbeit

und Ahnenforschung.

Robert

Scherkowski

Kleinendorf-Mitte

Der im Jahr 1964 geborene Robert

Scherkowski sieht sich als Ansprechpartner

für die Menschen in Kleinendorf

und will sich aktiv um deren Interessen

kümmern. Aufgrund seiner

beruflichen Erfahrung als Tiefbau-

Techniker will er sich insbesondere

mit dem kommunalen Straßennetz

und dessen Zustand auseinandersetzen.

Hierzu bringt er sich aktuell

schon als Sachkundiger Bürger ein.

Als Jäger und Naturliebhaber liegt

ihm der Erhalt der vielfältigen Landschaft

in und um Rahden am Herzen,

die er in seiner Freizeit regelmäßig

erwandert. Er kandidiert in diesem

Jahr zum ersten Mal für ein Mandat

im Rat der Stadt Rahden.

Robert Scherkowski ist verheiratet

und hat zwei erwachsene Kinder. Der

CDU gehört er seit dem Jahr 2013 an.

Thorsten

Klein

Kleinendorf-Nord

Für den 49-jährigen Projektmanager

und Vorsitzenden der Heimatfreunde

Kleinendorf e.V. steht die Familienverbundenheit

an erster Stelle. Darüber

hinaus zeigt sich seine Freude

an der Natur und der traditionellen

Heimatpflege. Nicht nur die Arbeit

als ehrenamtlicher Vorsitzender, sondern

auch die Mitarbeit in anderen

Vereinen der Kleinendorfer Dorfgemeinschaft

bereitet ihm viel Freude.

Thorsten Klein kandidiert zum zweiten

Mal für ein Direktmandat im

Rat. Seine Stärken sind Ehrlichkeit,

Humor und Diplomatie, welche es

gilt im Rat einzubringen. Er möchte

sich für den Ausbau der Kinder- und

Jugendaktivitäten einsetzen, das Ehrenamt

fördern sowie die Familienfreundlichkeit

mit einer lebendigen

Dorfgemeinschaft der Stadt Rahden

stärken.

6


An einem gemeinsamen Leitbild für

Rahden und auch für die Ortschaften

möchte der 47-jährige Uli Eikenhorst

arbeiten. Besonderes Augenmerk

legt er auf die Ortschaft Varl/Varlheide.

Fragen sind: Wo stehen wir?

Wo sind unsere Stärken und unsere

Schwächen? Wo wollen wir hin? Wie

sollen unsere Stadt und unsere Ortschaft

in fünf Jahren aussehen? Was

brauchen wir, um unser gemeinsames

Ziel zu erreichen? Diesen Prozess

möchte er mit allen Beteiligten

vor Ort strategisch angehen und wie

bisher auch mit höchster Einsatzbereitschaft

umsetzen und erreichen.

Lokalpolitik heißt für den verheirateten

Vater zweier Kinder, vor Ort

anzupacken und sich für Menschen,

Ortschaft und Stadt einzusetzen. Dabei

soll alle Kommunikation immer

offen und transparent sein.

Ulrich

Eikenhorst

Varl-Nord

Die Erstellung von Programmen zur

Steuerung von Werkzeugmaschinen

(CNC-Programmierung) ist der Beruf

des 52-jährigen Matthias Hartmeier.

Im Rat der Stadt Rahden will er

sich in den kommenden fünf Jahren

besonders für den Ausbau der

Schullandschaft und die Sicherung

aller Grundschulstandorte einsetzen.

Leistungsfähiges Internet per Glasfaseranbindung

für alle Haushalte soll

die Außenortschaften und die Wirtschaft

insgesamt stärken. Darüber

hinaus sollen die Menschen ebenfalls

von der Erhaltung der örtlichen Straßen

und Wirtschaftswege im jetzigen

Zustand profitieren.

Seine Familie mit Kind, das Engagement

in einem Spielmannszug, das

Schützenwesen, Doppelkopf, Lesen

und Radfahren prägen seine Freizeitgestaltung.

Matthias

Hartmeier

Varl-Süd & Rahden-West

Der leitende kaufmännische Angestellte

hat konkrete Ziele für die

kommende Amtsperiode als Ratsmitglied.

Er will sicherstellen, dass

die Bürger bei allen wichtigen Ortsplanungen

frühzeitig eingebunden

werden. Als Ansprechpartner für die

Vereine will der 58-Jährige für die Belange

seiner Ortschaft Sielhorst einstehen.

Diese soll mit ihren öffentlichen

Gebäuden und Plätzen und

durch die maßvolle Ausweisung von

Neubaugebieten attraktiv bleiben.

Im Rat wird er für eine solide Haushaltspolitik

eintreten, was er gerade

in Zeiten von Corona als eine besondere

Herausforderung ansieht.

Jürgen Meyer ist verheiratet, hat

drei erwachsene Kinder und widmet

sich in der Freizeit neben dem

Radfahren mit der Familie auch dem

Schießsport.

Jürgen

Meyer

Sielhorst

7


Bianca

Winkelmann

Pr. Ströhen-West & Tielge

Das schönste kommunalpolitische

Ehrenamt ist für sie, Ortvorsteherin

von Pr. Ströhen zu sein. Dort wurde

zuletzt schon viel erreicht. Wichtige

Handlungsfelder bleiben die Sicherung

der Grundschule, der Ausbau

des Glasfaser- und Mobilfunknetzes,

die weitere Ausweisung von Gewerbeflächen

und vor allem, neben der

Ausweitung von Baugebieten, der

Bau von Mietwohnungen in Pr. Ströhen.

Als Landtagsabgeordnete hat

sie an der Novellierung des Landesentwicklungsplans

mitgearbeitet.

Erst durch die Verabschiedung durch

die NRW-Koalition sind nun auch

wieder Entwicklungen in Ortschaften

unter 2.000 Einwohnern möglich.

In ihrer Freizeit sind Lesen und

Gartenarbeit eine willkommene

Abwechslung für die verheiratete

Mutter dreier Kinder.

Christian

Kammeier

Pr. Ströhen-Ost & Moorort

Die Unterstützung aller Einrichtungen

in seiner Ortschaft ist für Christian

Kammeier ein wichtiges Anliegen.

Der IT-Anwendungsentwickler setzt

sich für einen Glasfaseranschluss für

alle Häuser und Firmen ein. Das Angebot

an Bauplätzen und Mietwohnungen

soll nach Ansicht des 55-jährigen

erweitert werden. Ebenso ist

die finanzielle Ausstattung für den

Unterhalt der Straßen und Wege aus

seiner Sicht zu verbessern. Christian

Kammeier schätzt die gute Dorfgemeinschaft

und das Vereinsleben

in Pr. Ströhen und will diese weiter

stärken.

Bereits seit 1994 gehört er der CDU

an und ist seit langem ein aktives

Mitglied, unter anderem im Stadtverbandsvorstand.

Handball und

Landwirtschaft bereichern die Freizeit

des verheirateten Vaters zweier

erwachsener Kinder.

Ralf

Möller

Wehe-Dorf

Der 50-jährige Verwaltungsleiter

kandidiert neu für den Rat. Mit einer

erst kürzlich abgeschlossenen 2-jährigen

berufsbegleitenden Weiterbildung

am kommunalen Studieninstitut

in Soest ist er ein Fachmann für

Kommunalrecht und kommunales Finanzmanagement.

Er möchte das Leben

in Rahden und seinem Wohnort

Wehe verantwortlich mitgestalten

und sich aktiv für alle Weher Bürgerinnen

und Bürger einsetzen. Ein ausgeglichener

Haushalt, ein lebendiger

Ortskern sowie die Sicherstellung

der ärztlichen Versorgung sind ihm

ein wichtiges Anliegen.

Er ist verheiratet und hat einen

13-jährigen Sohn. Seine Freizeit

verbringt er gerne mit seiner Familie

und seinem Hund, im Garten oder

mit Freunden (insbesondere auf dem

Rad). Ehrenamtlich ist er in mehreren

Vereinen aktiv.

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Der 40-jährige Elektrotechnikermeister

Sven Reimers ist seit 11 Jahren

im regenerativen Bereich selbstständig.

Er ist in Wehe-Barl aufgewachsen

und dort auch beheimatet. Das

Engagement in Weher Vereinen wie

der Kameradschaft ehemaliger Soldaten,

im Schützenverein oder bei

Wehe Aktiv liegt ihm persönlich am

Herzen. Deshalb sieht er auch seinen

politischen Interessensschwerpunkt

in der Förderung des Ehrenamtes,

in der Dorf- und Stadtentwicklung

und dem Ausbau der digitalen Infrastruktur.

Seine Freizeit verbringt er neben der

Vereinsarbeit gerne auch mit Kartenspielen.

Seit fünf Jahren erstellt er

den örtlichen „Dörpskalennar“ und

setzt sich für die Bushaltestelle an

„Gerkens Dreih“ in Wehe-Barl ein,

die gepflegt und erhalten wird.

Sven

Reimers

Wehe-Barl

Nachdem er bereits seit 2004 als

Sachkundiger Bürger Erfahrungen

sammeln konnte, ist der 50-jährige

Ulrich Koors in der aktuellen Amtsperiode

als Ratsmitglied nachgerückt

und konnte sich dort für Themen wie

eine Verbesserung der Krankenhaussituation

und eine Verhinderung des

drohenden Ärztemangels einsetzen.

Der gelernte Zerspanungsmechaniker

ist seit 1998 als Selbstständiger

tätig und führt seitdem den

elterlichen Betrieb für Garten- und

Landschaftspflege weiter. In seiner

freien Zeit geht Ulrich Koors mit seiner

Familie zelten, schwimmen oder

fährt Fahrrad. Für lange Zeit war er

2. Vorsitzender des Fördervereins

Grundschule und Kindergarten und

bringt sich inzwischen als 1. Vorsitzender

in der örtlichen Jagdgenossenschaft

ein.

Ulrich

Koors

Tonnenheide-Nord

Der 58-jährige Verwaltungsbeamte

lebt seit über 30 Jahren im Herzen

von Tonnenheide. Als zweifacher Familienvater

steht für ihn vor allem die

familiengerechte Weiterentwicklung

der rund 1.600-köpfigen Ortschaft

im Mittelpunkt. Hierzu gehört unter

anderem die Ausweisung von neuen

Baugebieten, um insbesondere

jungen Menschen eine interessante

Lebensperspektive zu bieten.

Als Ortsvorsteher setzt er sich für

die Sicherung von Grundschule und

Kindergarten in Tonnenheide ein.

Die Förderung des Vereinslebens, die

Stärkung des Ehrenamtes sowie den

Ausbau der örtlichen Begegnungsstätten

sieht er als einen bedeutenden

Beitrag zur Dorfentwicklung an.

Seine Freizeit verbringt er mit Fußballspielen

beim TUS Eintracht Tonnenheide,

Radfahren und Wandern.

Christian

Krüger

Tonnenheide-Süd

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Rahden 2025: Zehn Ziele für die Zukunft

Die wichtigsten Punkte aus dem CDU-Wahlprogramm auf einen Blick

Attraktive Innenstadt

Wir wollen unser breites Einzelhandelsangebot

unter anderem durch

ein aktives Leerstandsmanagement

unterstützen und die Sanierung des

Kirchrings weiter voranbringen.

Lebendige Ortschaften

Wir werden auch in Zukunft die Projekte

der Dorfentwicklung in den

Ortschaften beispielsweise in Form

von Begegnungsstätten fördern und

sind verlässliche Partner unseres vielfältigen

Vereinslebens.

Innovativer Wirtschaftsstandort

Wenn sich Möglichkeiten für die Erweiterung

von Gewerbegebieten ergeben,

dann werden wir diese nutzen

und wollen außerdem den Tourismus

voranbringen.

Gutes Wohnen

Wir unterstützen die Ausweisung

neuer Baugebiete und wollen den

Mietwohnungsbau gerade auch in

den Außenortschaften verstärkt in

den Blick nehmen.

Moderner Bildungsstandort

Wir stehen zu allen vier Rahdener

Grundschulstandorten und bringen

den Neubau der Sekundarschule

nach vorne, ohne die Kosten aus dem

Blick zu verlieren.

Guido Peitsmeier und Bianca Winkelmann haben das 10-Punkte-Programm der Lokalpresse vorgestellt

Familienfreundliche Stadt

Wir haben von den Jüngsten, die gute

Kindergärten und modern Spielplätze

verdienen über die Jugend bis hin

zu den Senioren, für die wir ausreichend

Pflegeplätze vorhalten wollen,

alle Generationen im Blick.

Medizinische Versorgung

Wir wollen auch nach der Errichtung

des Ärztehauses einen Fokus auf die

Ansiedlung von Medizinern legen

und setzen uns für den Erhalt des

Rahdener Krankenhaues ein.

Digitalisierung

Genauso selbstverständlich wie heute

ein Wasseranschluss an jedes Haus

gehört, soll es morgen auch überall

den Anschluss an das moderne Glasfasernetz

geben.

Gutes Zusammenspiel aus Umwelt,

Klima und Landwirtschaft

Wir sind stolz auf die Erfolge der Vergangenheit,

bereits jetzt erzeugen

Photovoltaik und Biogas 65 Prozent

des Stroms in Rahden – daran wollen

wir anknüpfen, für mehr Grün sorgen

und unserer Landwirtschaft verlässliche

Rahmenbedingungen geben.

Nachhaltige Finanzen

Wir bringen Investieren und Konsolidieren

zusammen und behalten den

Haushalt im Blick, um uns auch in

Zukunft etwa noch Sportplätze oder

Hallen- und Freibad leisten zu können.

(fh/bw)

Das ausführliche Wahlprogramm mit

allen weiteren Zielen finden Sie im

Internet unter www.cdu-rahden.de.

Die 17 Ratskandidaten der Rahdener CDU zusammen mit Dr. Bert Honsel (9. v. l.) – coronabedingt digital aufgereiht – im Rahdener Museumshof

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Für Rahden in den Kreistag nach Minden

Mit Ulrich Koors und Sven Reimers treten zwei neue Kandidaten aus Rahden an

Sie sind die beiden Kandidaten der

Rahdener CDU für den Kreistag

Minden-Lübbecke: Ulrich Koors

(50) und Sven Reimers (40) treten

zum ersten Mal für das Gremium an

und wollen ab dem 13. September

als Nachfolger von Matthias Specht

und Hermann Seeker die Interessen

der Auestadt in der Kreispolitik

vertreten.

Ulrich Koors ist CDU-Mitglied seit

2002, sachkundiger Bürger im Stadtrat

seit 2004 und Ratsmitglied seit

2018. Seinen Fokus für den Kreistag

legt der Kandidat vor allem auf die

Krankenhaussituation im Kreis Minden-Lübbecke.

Ferner möchte er sich

um die Ansiedlung von Ärzten – auch

im Außenbereich – kümmern. „Die

Bürgerinnen und Bürger müssen sich

auf eine wohnortnahe und schnell

verfügbare haus- und kinderärztliche

Versorgung verlassen können“,

stellt die Mühlenkreis-CDU hierzu

in ihrem Wahlprogramm klar. „Es gilt

den durch die aktuelle Lage entstandenen

wirtschaftlichen Schaden für

die Mühlenkreiskliniken zu bewältigen

und dennoch zukunftsweisende

Investitionen möglich zu machen.“

Weiterhin hat sich Ulrich Koors den

Arbeitsbereichen Schule und Bildung

verschrieben. Hier bringt er unter

anderem viele Jahre Erfahrung als

Vorstandsmitglied der Fördervereine

von Grundschule und Kindergarten

in der Ortschaft Tonnenheide mit.

Der Kreistag trifft sich im Mindener Kreishaus

Der gelernte Elektrotechnikermeister

Sven Reimers aus Wehe ist seit

über zehn Jahren vor Ort als Unternehmer

tätig. Politisch möchte er im

Kreistag ein Hauptaugenmerk auf die

Landwirtschaft und auf die dörfliche

Entwicklung legen. Konkret bedeutet

dies für ihn auch, sich beispielsweise

stadt- und kreisweit für die weitere

Entwicklung der digitalen Infrastruktur

einzusetzen. Gemeinsam

mit Anna Bölling als Landrätin des

Mühlenkreises will er sich für eine

starke und gesunde Landwirtschaft

einsetzen. „Die Wertschätzung der

Landwirtinnen und Landwirte für die

Erzeugung von Nahrungsmitteln, den

Umwelt- Tier- und Naturschutz und

die Pflege der ländlichen Kulturlandschaft

müsse erhalten bleiben“, heißt

es auch konkret im Wahlprogramm

von Bölling und Kreis-CDU.

Kümmert sich Reimers mal nicht um

Unternehmen und Politik, steht für

ihn die Vereinsarbeit an vorderster

Stelle. Insofern liegt es ihm auch politisch

sehr am Herzen, das Ehrenamt

zu stärken und für positive Anerkennung

Sorge zu tragen. (uh/fh)

Impressum

Herausgeber

CDU-Stadtverband Rahden

Verantwortlich

Bianca Winkelmann

Zum Alten Rennplatz 4

32369 Rahden

Redaktion

Christoph Hartke (ch)

Ulrich Hartmann (uh)

Florian Hemann (fh)

Christian Krüger (ck)

Bianca Winkelmann (bw)

Koordination & Layout

Christoph Hartke

Auflage

8.000 Exemplare

Ulrich Koors (li.) und Sven Reimers zusammen mit der CDU-Landratskandidatin Anna Bölling

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„Gestalten statt verwalten!“

Die CDU-Landratskandidatin Anna Bölling im Interview

Neben dem Rat der Stadt Rahden

und dem Kreistag Minden-Lübbecke

wird in diesem Jahr bei der

Kommunalwahl auch das wichtigste

Amt in der Kreisverwaltung des

Mühlenkreises neu besetzt. Hier

tritt Anna Bölling als Kandidatin

des CDU Kreisverbandes Minden-

Lübbecke für die Landratswahl am

13. September an.

RAHDENER IM:PULSE: Wer ist der

Mensch Anna Bölling?

Anna Bölling: Ich bin Ostwestfälin

mit Leib und Seele und ein Kind des

Mühlenkreises. Mit meinem Mann,

zwei Kindern und Hund lebe ich in

Minden. Seit zehn Jahren arbeite ich

in Politik und Verwaltung auf Kommunal-

und Landesebene – aktuell

als Sozialdezernentin beim Landkreis

Uelzen. Davor habe ich viele Jahre im

Ausland und in Großstädten gelebt

und kenne daher sowohl die Herausforderungen

in einer Stadt, als auch

im ländlichen Raum.

RAHDENER IM:PULSE: Was verbinden

Sie persönlich mit Rahden?

Anna Bölling: Als erstes denke ich

an ganz viele tolle Ausflugsziele und

wunderschöne Landschaften, zum

Beispiel den Museumshof in Kleinendorf

oder den Schnakenpohl in

Varl. Auch erinnere ich mich gerne

an schöne Spargelessen auf dem Hof

Winkelmann in Tonnenheide. Nordrhein-Westfalens

nördlichste Stadt

ist bei all dieser Idylle aber auch ein

ganz wichtiger Wirtschaftsstandort

für Minden-Lübbecke. Und damit das

auch in Zukunft so bleibt, möchte ich

von der Kreisseite aus meinen Beitrag

dazu leisten.

Anna Bölling möchte für die CDU in diesem Jahr neue Landrätin des Kreises Minden-Lübbecke werden

RAHDENER IM:PULSE: Wie sind Sie

zur Politik gekommen?

Anna Bölling: Meine Eltern würden

sagen: Sie hat schon immer gerne

diskutiert. Nein, aber im Ernst: Ich

wollte schon immer etwas bewegen

und verändern. Der erste Schritt

dazu ist für mich immer erstmal die

Ausgangslage zu analysieren und zu

verstehen. Deshalb habe ich mich

sehr früh entschieden, Politik und

Geschichte zu studieren.

RAHDENER IM:PULSE: Was sind Ihre

persönlichen Ziele, die Sie für den

Kreis Minden-Lübbecke erreichen

wollen?

Anna Bölling: Ich finde, der Mühlenkreis

hat unendlich Charme und aber

auch viel Potential. Um das zu heben,

braucht es Kommunikation, Tatkraft

und Mut für Neues. Als Landrätin

und damit Verwaltungschefin

möchte ich mehr als nur den Kreis

verwalten: Ich möchte zusammen mit

den Menschen aus dem Mühlenkreis

unsere gemeinsame Zukunft aktiv

gestalten. Unser wunderschöner

Kreis soll zukünftig auch innerhalb

Nordrhein-Westfalens stärker hörund

sichtbar sein.

RAHDENER IM:PULSE: Neben mehr

Investitionen in die Mühlenkreiskliniken,

einer starken Landwirtschaft,

Klimaschutz und guter Bildungspolitik

legen Sie einen wesentlichen

Fokus in Ihrem Wahlprogramm vor

allem auf die Digitalisierung. Warum

ist Ihnen dieser Punkt so wichtig?

Anna Bölling: Die Digitalisierung betrifft

ganz viele Bereiche und gerade

im Falle der öffentlichen Verwaltung

in Kommunen, Bund und Ländern

sehe ich großen Nachholbedarf. Die

Bürgerinnen und Bürger haben ein

Anrecht darauf, auf zeitgemäße digitale

Leistungen zugreifen zu können.

Von Rahden bis hin zum Kreishaus

in Minden ist es mehr als ein halbe

Stunde Fahrtweg. Da wäre es doch

für alle Seiten viel bequemer, wenn

Erledigungen digital von zuhause aus

erfolgen können. Darüber hinaus erzeugt

der zunehmende Fachkräftemangel

zusätzlich Handlungsbedarf.

(fh/ch)

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