Magazin-Lepra-Heute-Nr-3-Aug-2020

lepramissionschweiz
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Mit unserem Magazin «Lepra Heute» bleiben Sie am Ball! Lesen Sie spannende und bewegende Lebensgeschichten, Neuigkeiten aus den Lepra-Projekten, Gebetsinformationen und alles rund um die Lepra-Mission.

LEPRAHEUTE

Nr. 3 | 2020

Anita überwindet Lepra

Nothilfe angelaufen

In das Leben investieren

Not-Helfer

Patenschaft

Update


Impressum

Die Evangelische Lepra-Mission

ist eine christlich-humanitäre

Organi sation, die sich weltweit für

die Beseitigung der Ursachen und

Folgen von Lepra engagiert. Das Ziel

ist die Heilung und Integration der

Ärmsten zurück in die Gesellschaft.

Der Verein ist steuerbefreit.

Spenden können vom steuerbaren

Einkommen abgezogen werden.

Sollten mehr Spenden für ein

bestimmtes Projekt / Aktivität

zusammenkommen, setzen wir sie

für weitere Projekte gemäss unseren

Statuten ein.

Die Evangelische Lepra-Mission

ist seit 1992 ZEWO-zertifiziert.

Evangelische Lepra-Mission

Bernstrasse 15A | Postfach 175

3360 Herzogenbuchsee

Tel. 062 961 83 84

info@lepramission.ch

www.lepramission.ch

Spendenkonto: 50-16000-6

IBAN: CH15 0900 0000 5001 6000 6

Lepra Heute

ist das Mitteilungsblatt der

Evangelischen Lepra-Mission

für Gönner und Mitglieder.

Verlag, Redaktion und Copyright:

Evangelische Lepra-Mission

Layout:

| Sonja Räss

Druck: Jordi AG, Belp

ISSN 2297-2161

Fotos: Tom Bradley, Daniel Wahl,

Lepra-Mission International

EDITORIAL

Liebe Leserin

Lieber Leser

Unsere Welt scheint aus den Fugen geraten

zu sein. Unsicherheit und Angst beschäftigen

uns. Wie wichtig gelebte Solidarität heute ist

und was diese verändert, lesen Sie in diesem Magazin.

Dieses Magazin dient als Fortschrittsbericht für alle, die eine

Not-Helfer Patenschaft abgeschlossen haben. Sie unterstützen

unsere Not-Helfer, damit sie sich um Leprapatienten wie Basu

(S. 6) und Anita (S. 4) kümmern können. Ihr Beitrag zieht positive

Kreise und vervielfacht den Segen – so wie bei Basu.

Dank seiner erfolgreichen Behandlung im Lepra-Spital Anandaban

kann Basu heute ehemaligen Leprapatienten Arbeit und

Unterkunft bieten. Er zeigt sich solidarisch und unterstützt die

Integration von Leprabetroffenen in die Gesellschaft.

Unerwartet geschehen Wunder – grosszügige Spenden erreichen

uns zur richtigen Zeit, um die Nothilfe für die Ärmsten der

Armen zu finanzieren. Ein grosses Dankeschön.

Der Lockdown stürzt das Lepra-Spital in einen finanziellen

Engpass. Helfen Sie mit, dass Leprapatienten weiter Hilfe und

Hoffnung erfahren. Danke!

Herzliche Grüsse

Nadja Klarer

Kommunikation

Titelseite:

Anita aus Nepal.

Foto: Tom Bradley

i

Noch keine Patenschaft abgeschlossen?

Mit nur 1 Franken pro Tag sind Sie dabei (siehe S. 11).

2


COVID-19: Nothilfe kommt an

Danke!

Ende April tagte der Vorstand der Lepra-

Mission zum ersten Mal online. Erste Hilfsanfragen

für dringende COVID-19-Hilfe lagen

vor. Im Vertrauen in unsere Spenderinnen

und Spender ist die Nothilfe bereits anfangs

Mai angelaufen.

Im Wissen, was das Coronavirus für einen

immensen Schaden anrichten kann, entschieden

die Vorstandsmitglieder unbürokratisch

und im Vertrauen auf Gott, 100'000

Franken zur sofortigen Nothilfe freizugeben.

Leprabetroffene erhalten für das Nötigste Geld.

Im Begleitbrief der Mai-Ausgabe von «Lepra

Heute» baten wir Sie, liebe Leserinnen und

Leser, um eine zusätzliche Spende für

Not-Pakete in Bangladesch: Mit überwältigendem

Erfolg! Durch Ihre grosse Anteilnahme

konnten 8‘000 Personen in Bangladesch

mit Not-Paketen versorgt werden. Ein herzliches

Dankeschön, Sie helfen Menschen vor

COVID-19 und Hunger zu retten.

Gleichzeitig finanzierten Stiftungen und weitere

Institutionen einen Teil der Nothilfe.

Dieses Geld wird in Bangladesch, Indien,

Niger und der Demokratischen Republik

Kongo eingesetzt. Mehr dazu auf Seite 9.

!

«Wir sind tief berührt von

der enormen Solidarität

unserer Spenderinnen

und Spender!» erklärt

Jan Kuny, Präsident der

Lepra-Mission Schweiz.

«Die Krise ist jedoch noch nicht ausgestanden

– die Pandemie breitet sich schier unaufhaltsam

immer noch aus. Ganz zu schweigen

vom Verlust der Lebensgrundlage und

der drohenden Hungersnot der Ärmsten

unter den Armen.

Wir bleiben dran und setzen uns für

Menschen mit Lepra und Behinderungen

ein, damit ihr Leben nicht in einer Katastrophe

endet.»

Dunkelziffer steigt

Zuwenig Tests führen dazu, dass COVID-19 sich in den Entwicklungsländern weiter

ausbreitet. Danke für Ihre Hilfe in dieser globalen Krise!

www.lepramission.ch

3


NEPAL

Pause in der Papierfabrik: Anita bekommt Besuch von ihrem Sohn Amos (5).

Anita überwindet Lepra

Lepra drohte das Leben von Anita zu zerstören.

Dank rechtzeitiger Behandlung und

Selbstpflege kann sie heute ein normales

Leben ohne Behinderungen führen. Doch

bereits tauchen neue Gewitterwolken am

Horizont auf.

Anita (24) arbeitet seit fünf Jahren in der

Papierfabrik Kapan. Sie lebt auf dem Areal

mit ihrem Mann Parmeswor (27) und Sohn

Amos (5). Ihr Ehemann ist ebenfalls von

Lepra betroffen. Das Paar lernte sich im

Lepra-Spital Anandaban kennen.

Lepra bricht aus

«Ich erkrankte an Lepra als ich sieben Jahre

alt war. Meine Mutter brachte mich zum

lokalen Gesundheitsposten. Dort stellte

man die Krankheit fest und versorgte mich

mit den Medikamenten, die Lepra stoppen.

Ich war noch klein und vergass oft, sie einzunehmen.

Bald bekam ich Geschwüre an meinen

Füssen und wurde zuerst nach Lalgadh

und dann ins Lepra-Spital nach Anandaban

überwiesen. Dank der Behandlung in Anandaban

heilte ein riesengrosses Geschwür am

Fuss. Damals war ich zehn Jahre alt.»

4


Erfolgsrezept Selbstpflege

«Im Spital zeigte man mir, wie ich meine

Füsse selber pflegen kann. Seit ich das

Selbstpflegetraining absolviert habe, hatte

ich keine Geschwüre mehr. Ich pflege meine

Füsse regelmässig. Mein ganzer rechter Fuss

ist gefühlslos, also muss ich aufpassen,

wenn ich mich verletze und es nicht sofort

merke. Sonst entstehen offene Wunden, die

sich infizieren können und im schlimmsten

Fall zu einer Amputation führen würden.»

Wunderbare Fügung

Weil Anita oft längere Zeit zur Behandlung

ins Spital musste, konnte sie nur bis zur 5.

Klasse am Unterricht teilnehmen. Neben

ihrer Bildungslücke verringerte das Stigma

Lepra ihre Aussicht auf eine gute Arbeit.

Dann aber traf Anita auf den Fabrikbesitzer

Basu. «Meine Arbeit verdanke ich Basu, der

zur gleichen Zeit im Spital war. Ihm gehört

eine Papierfabrik. Er erwähnte eine freie

Stelle in seiner Fabrik und dass ich dort auch

günstig wohnen könne.»

In der traditionellen Welt Nepals werden die

Ehen arrangiert. Die Verlobung von Leprabetroffenen

wird oft gelöst, weil die gesunden

Partner sie nicht mehr wollen. Oder sie können

auf dem Heiratsmarkt gar nicht vermittelt

werden. Anita hatte Glück. «Im Lepra-

Spital lernte ich auch Parmeswor kennen.

Die Mitarbeiter sagten mir, er sei ein guter

Mensch.» Die beiden wurden erfolgreich

verkuppelt und sie heirateten. Bald kam

Amos auf die Welt. Er besucht eine sehr gute

Schule in der Nähe der Fabrik.

Aktuelle Anliegen

Kurz vor der Coronakrise wechselte Parmeswor

die Stelle und die Familie zog in die Nähe

seiner Arbeit. Dies berichtete uns ein lokaler

Mitarbeiter, der mit der Familie in Kontakt

steht. Anita erwartete ihr zweites Kind. Gross

war ihre Freude, aber ihr Baby kam mit einer

Lippenspalte auf die Welt. Es kann nicht

gestillt werden und Milchpulver ist teuer. Die

Familie verlor aufgrund des Lockdowns ihr

Einkommen. Weil das Geld für die Miete

fehlte, zogen sie in Anitas Heimatdorf zurück.

Sie hoffen auf bessere Zeiten.

«Sie sind verzweifelt und machen sich Sorgen

wann ihr Sohn operiert werden kann.

Und wie und wann Amos wieder zur Schule

gehen kann. Aber sie geben die Hoffnung

nicht auf. Wenn sich die Situation beruhigt

hat, werden sie wieder Arbeit finden und ihre

Familie unterstützten können. Sie warten

geduldig auf bessere Zeiten», berichtet unser

Kontakt weiter.

! Wir kümmern uns weiterhin um

Leprabetroffene. Danke, dass Sie

mit uns an der Seite von Menschen

wie Anita und ihrer Familie stehen.

www.lepramission.ch

5


NEPAL

Basu: Unternehmer mit sozialer Verantwortung

Vor 28 Jahren wurde Basu (42) wegen Lepra

behandelt. Seit vier Jahren leitet er eine

Papierfabrik und ermöglicht ehemaligen

Leprapatienten ein Einkommen und ein

neues Zuhause.

Basu und seine Frau Chamele wissen aus

eigener Erfahrung, was eine Erkrankung an

Lepra bedeutet. Sie leben mit ihren beiden

Söhnen (20 und 12) in Kapan. Dort führt

Basu eine Papierfabrik, die früher Teil eines

Lepra-Rehabilitationsprojekts war. Jetzt gehört

sie ihm. Von den 15 Beschäftigten sind

sieben von Lepra betroffen – wie er selbst.

Feinste Handarbeit

In seiner Fabrik wird ein handgeschöpftes

Papier aus Lokta produziert. Dieses Handwerk

ist eines der ältesten Kunsthandwerke

in Nepal. Das Rohmaterial wird aus der Rinde

des wachsenden Daphnestrauches (Lokta)

gewonnen, der nur im Himalaya auf einer

Höhe von 5000 Metern wächst. Die Rinde

kostet umgerechnet 1.50 Franken pro Kilogramm.

Man braucht fünf Kilogramm Lokta,

um zwei Kilogramm Papier herzustellen (ca.

170 Blatt). Dieses Papier ist also ein sehr teures

und hochwertiges Produkt.

Er hat ein Herz für ehemalige Leprapatienten. Basu in seiner Papierfabrik.

6


Basu erklärt: «Das Geschäft läuft gut, aber

nicht grossartig. Früher produzierten wir

auch Notizbücher, allerdings nicht in der

Fabrik. Ich hoffe wir können expandieren

und sie auch hier wieder herstellen. Aber im

Moment fehlen uns die finanziellen Mittel.»

Basu musste sein Land verkaufen, um investieren

zu können. Der frühere Besitzer der

Fabrik kauft ihm einige Produkte ab, den

Rest vertreibt Basu auf dem lokalen Markt.

Coronakrise bedroht Existenz

Aufgrund des Lockdowns musste Basu seine

Produktion vorübergehend unterbrechen.

Nicht nur Basu und seine Familie sind betroffen,

sondern auch die Angestellten, die vom

Einkommen in der Fabrik abhängig sind.

Lepra veränderte sein Leben

Seit seiner Antibiotika-Therapie vor bald 30

Jahren hat er viele gefühllose Stellen an

seinen Händen und Füssen. «Ich pflege sie

sorgfältig. Die Arbeit in der Fabrik ist gut für

die Hände von Leprabetroffenen. Wir tauchen

sie die ganze Zeit in Wasser - das hält die

Hände geschmeidig und weich. Wenn jemand

frei hat, springe ich manchmal für sie oder

ihn ein. Und wir haben hier unser eigenes

Sanitätszimmer, um erste Hilfe zu leisten.»

Inzwischen besitzt Basu für die Papierfabrik

sogar ein eigenes Fahrzeug.

Gegenwärtig leben auf dem Fabrikgelände

vier Familien – alle sind von Lepra betroffen.

Basus Engagement für Menschen mit Lepra

ist gross. Der Unternehmer möchte noch

mehr Betroffenen Arbeit und ein Zuhause

geben. Der Kreis schliesst sich: Der ehemalige

Leprapatient fand im Lepra-Spital

Heilung. Nun stellt er Betroffene wie Anita

(Seite 4) ein und schenkt ihnen eine Chance

auf eine bessere Zukunft.

Basu sorgt sich um seine Angestellten.

«Ich kann meinen Angestellten keinen Lohn

zahlen, weil die bereits gelieferte Ware noch

nicht bezahlt wurde. Einige konnten ihre

Arbeit wieder aufnehmen, aber nur mit genügend

Distanz und mit wenigen Materialien.»

Die Belegschaft beschwert sich bei Basu. Es

fehlt an Lebensmitteln und weiteren lebensnotwendigen

Dingen. Doch er kann nicht alle

Bedürfnisse stillen. Es ist eine schwierige Zeit

für ihn, aber Basu unterstützt seine Angestellten

auf jede erdenkliche Art und Weise.

!

Ihre Spende für Leprakranke

bewirkt nachhaltige Veränderungen

und dieser Segen vermehrt sich

weiter – wie bei Basu.

www.lepramission.ch

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LESERSERVICE

Sie leben in der grössten Lepra-Kolonie Indiens: Benachteiligte Kinder, weil ihre Eltern an Lepra und grosser

Armut leiden.

In das Leben investieren

Dank einem Vermächtnis erhalten Lepra-

Betroffene und ihre Kinder eine Chance auf

eine besser Zukunft.

Neben der medizinischen Behandlung unterstützten

wir auch die Bildung von Kindern

aus Familien mit Lepra.

Sie können über Ihr Leben hinaus Gutes tun,

wenn Sie Hilfswerke wie die Lepra-Mission in

Ihrem Testament berücksichtigen - und in die

Zukunft von Benachteiligten investieren. Die

am 15. April geplante Veranstaltung zum

Thema wurde auf 2021 verschoben. Doch es

bleibt hochaktuell.

Bei Fragen bin ich gerne persönlich für Sie da.

Markus Freudiger

Geschäftsleiter

Direkt 062 961 83 86

m.freudiger@lepra mis sion.ch

TV-Moderator Ruedi Josuran in Tahirpur.

i

Auf unserer Webseite

www.lepramission.ch/testament

finden Sie umfassende Informationen

zur Nachlassplanung und einen

Testament-Generator von «DeinAdieu»

– damit ist es ganz einfach ein Testament

zu erstellen.

Bestellen Sie ausserdem

die kostenlose Broschüre

«Herzensangelenheit»

mit der Bestellkarte auf

Seite 11 oder unter Tel.

062 961 83 84 / per Email

info@lepramission.ch.

Herzensangelegenheit

WissensWertes Über das erbrecht

und tipps fÜr das schreiben ihres testamentes

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COVID-19

Nothilfe angelaufen

ASIEN:

Bangladesch

Dank grosszügigen Spenden aus der Schweiz

erhielten bereits 8'000 Mitglieder unserer

Selbsthilfegruppen Not-Pakete. Weitere Hilfsaktionen

laufen. Herzlichen Dank!

Sie nähen Masken für die Ärmsten.

Die Krise ist noch lange nicht überstanden.

Die Lepra-Mission hilft rasch und unbürokratisch

– hier ein kurzer Überblick über die

laufende Aktion.

AFRIKA:

DR Kongo

Kaum war die Ebola-Epidemie vorbei, folgte

Corona. Viele Leprabetroffene leben bereits

am Rande der Gesellschaft und leiden nun

aufgrund des Lockdowns unter einer unbeschreiblichen

Armut. Die Lepra-Mission liefert

Nahrungsmittel und verteilt Schutzmaterial.

Wir klären über COVID-19 auf, schulen Leitende

und Dorfchefs. Gleichzeitig wird auch über

Lepra sensibilisiert.

Niger

Die Nothilfe lief in Niger etwas später an. Die

Lepra-Mission verteilt Seifen, Eimer, Desinfektionsmittel

und Masken. 400 bedürftige

Familien bekommen einen Sack Hirse um zu

überleben.

Nepal

Unser Lepra-Spital Anandaban behandelt

auch COVID-19 Patienten. Im Spitallabor

werden die Tests ausgewertet. Und: An 325

Leprabetroffene Familien konnten Not-Pakete

abgeben werden.

Indien

Leprabetroffene erhalten Lebensmittel und

Schutzmaterial. Das Lepra-Spital in Salur

lancierte die Kampagne «Wir tragen Masken».

Personal und Verwandte nähen Masken und

geben sie kostenlos an die Ärmsten ab.

Strassenbilder, um das Tragen von Masken zu

fördern. Lepra-Spital Salur, Indien.

www.lepramission.ch

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NEPAL

Patenschaftsbericht 2019

Unsere Mitarbeitenden setzen sich für die

verschiedensten Bedürfnisse von Menschen

mit Lepra und Behinderungen ein. Dank ihrer

Arbeit erhalten die Betroffenen die richtige

Behandlung und nötige Unterstützung.

Jährlich werden mehr als 6'000 Lepra- und

25'000 allgemeine Patienten behandelt.

Letztes Jahr wurden 1'658 chirurgische Eingriffe

im Spital Anandaban durchgeführt. In

den mobilen Kliniken konnten 1'250 Patienten

behandelt werden.

Unsere Not-Helfer arbeiten im Lepra-Spital

Anandaban sowie in den mobilen Kliniken

und Gesundheitsposten auf dem Land. Die

Not- Helfer koordinieren mit der Regierung

und anderen Partnern Lepra – Gesundheitsdienste.

Unermüdlich arbeiten sie daran, die

Übertragung von Lepra zu stoppen und Betroffene

zu heilen. Grosse Priorität setzen sie

auf die Früherkennung, rechtzeitiges Behandeln

und Vorbeugen von Behinderungen.

Herausforderungen

Mit mehr als 3'000 jährlich diagnostizierten

Fällen ist Lepra nach wie vor ein grosses öffentliches

Gesundheitsproblem. Über 30'000

Menschen mit Behinderungen benötigen

eine rekonstruktive Operation. Von Lepra

Betroffene werden in ihren Dorfgemeinschaften

weiterhin diskriminiert. Das gegenwärtige

Gesundheitssystem reicht nicht aus,

um den ganzheitlichen Bedürfnissen der

Betroffenen gerecht zu werden.

Ziele

Das Spital verpflichtet sich, spezialisierte

Gesundheitsdienste für Lepra- und andere

Patienten anzubieten. Die Durchmischung

mit allgemeinen Patienten trägt dazu bei,

das Stigma von Lepra zu verringern.

Not-Helferin Sangita Shrestha diagnostiziert beim

11-jährigen Bijay Lepra.

Bijay hört Sangita aufmerksam zu, während sie

ihm erklärt, wie wichtig die tägliche Einnahme

der Medikamente ist.

10


PATENSCHAFT

Sangita – Not-Helferin mit Herz

Sangita, Not-Helferin

und Mutter von einem

Sohn (9)

Sangita arbeitet in der

Lepra-Klinik in Butwal,

die ebenfalls zum Spital

gehört. Sie ist nur

eine von vielen Mitarbeitenden,

die sich unermüdlich

um Leprapatienten

kümmert.

Die Not-Helferin erklärt: «Bei Verdachtsfällen

werden Patienten aus der Umgebung an mich

verwiesen. Ich untersuche sie und bestätige

die Diagnose. In den letzten 16 Jahren habe

ich viele Leprafälle gesehen. In einem Jahr

waren es 55 positiv Getestete – und die

Fallzahlen steigen immer noch. Diese Arbeit

macht mich glücklich und ich kümmere mich

gerne um die Patienten. Ich freue mich, wenn

sich ihre Situation verbessert.»

Damit im Spital die Arbeit weitergeht, sind wir

auf regelmässige Spenden angewiesen. Eine

Not-Helfer Patenschaft sichert die Finanzierung

der Gehälter der Mitarbeitenden und

den Betrieb des Lepra-Spitals, sowie der

mobilen Kliniken und Gesundheitsposten.

!

Schliessen Sie eine Not-Helfer

Patenschaft ab: Mit nur 1 Franken

pro Tag sind Sie dabei.

Ich nehme am Sudoku-Gewinnspiel teil; Meine Lösung ist auf der Rückseite umkreist.

Ich bestelle kostenlos den Ratgeber «Herzensangelegenheit»

Ich übernehme eine Not-Helfer Patenschaft

für Fr.

im Monat (ab 30 Franken)

Wir senden Ihnen per Post Einzahlungsscheine oder die Angaben für den Dauerauftrag.

Die Patenschaft kann jederzeit wieder aufgelöst werden.

Vorname | Name

Antwortkarte

Strasse | Nr.

PLZ | Ort

Telefonnummer

Jahrgang

E-Mail

Senden Sie mir kostenlos den E-Mail Newsletter (bitte E-Mail Adresse angeben)

Talon an Lepra-Mission, Postfach 175, 3360 Herzogenbuchsee senden. Danke.


SPIEL

Buchstaben-Sudoku Nr. 21

Im Buchstaben-Sudoku ist das Wort «KASHI» versteckt.

Der Not-Helfer arbeitet im Lepra-Spital Anandaban

und hilft Leprapatienten ihre Wunden zu pflegen.

Leprabetroffene leiden an gefühlslosen Gliedern. Sie

müssen regelmässig ihre Hände und Füsse auf Verletzungen

überprüfen und sie pflegen. Kashi zeigt

ihnen wie das geht. Der ehemalige Leprapatient

weiss, wie wichtig die Selbstpflege ist. Offene Wunden

können sich leicht infizieren und zu schlimmen

Geschwüren führen. Am Ende folgen Amputationen.

Das wollen wir verhindern.

Spielanleitung

Buchstaben-Sudoku:

Füllen Sie die leeren Felder so

aus, dass in jeder Zeile, in jeder

Spalte und in jedem «3x3»-Quadrat

folgende Buchstaben je einmal

stehen:

A B C D E H I K S

a

Wenn Sie das Sudoku vervollständigen, können Sie

das Wort «KASHI» aufdecken. Es kann waagrecht

von links nach rechts oder senkrecht von oben nach

unten lesbar sein. Viel Spass beim Knobeln!

1 2 3 4 5 6 7 8 9

B

b D E B K A

c E I C H

d E C H

e K H I C S D

Einsenden und gewinnen

Wo taucht das Wort «KASHI» auf?

Gewinnen Sie eines von drei

handgefertigten Notizbüchern aus

einem Fair-Trade Projekt.

Markieren Sie die Position der Felder

und senden Sie den Talon an:

Lepra-Mission Schweiz, Postfach 175,

3360 Herzogenbuchsee.

Oder senden Sie uns eine e-Mail mit

der Lösung an info@lepramission.ch.

Geben Sie die blauen kleinen

Buchstaben links und die Zahlen

oberhalb des Sudoku-Rasters an

(z.B. i2-6 oder 3a-e). Drei Gewinner

werden verlost und in der übernächsten

Ausgabe von «Lepra

Heute» veröffentlicht.

Einsendeschluss: 30. Sept. 2020.

f E H K

g S K E I

h I C A

i

A

Danke an alle, die beim letzten

Sudoku (Nr. 20) teilnahmen.

Die richtige Antwort lautete: 7c–h.

Die Verlosung gewonnen hat:

Frau Therese Hess aus Bubendorf.

Herzliche Gratulation!

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