Sportspiegel_02-2012 - SC Alstertal Langenhorn

scala.sportclub.de

Sportspiegel_02-2012 - SC Alstertal Langenhorn

Au s g A b e 2 • J u n i 2012 • c 1712 e • w w w.spor tclub1.de

Mitgliederzeitschrift des sportclub AlstertAl-lAngenhorn e. v.

Sportspiegel

Basketball-Mädels erfolgreich

Fußball:

Turniersieg für die 1. E-

Jugend in Bad Schwartau

seite 26

Handball:

Das Team der mB1 feiert

Hamburger Meistertitel

seite 28

Rope Skipping:

Workshop mit dem

Deutschen Meister

seite 36


Inhalt

Was uns beWegt

03 Vorstand

Liebe Mitglieder, ...

Protokoll der Mitgliederversammlung 2012

08 scala-Kurzmeldungen

Namen und Nachrichten

tribüne

17 das ist der neue!

Interview

19 sommer, sonne & scala-spass

aus den sparten

22 budo

Ju Jutsu • Karate

24 basKetball

Ü35 • 2. Frauen • w13

26 Fussball

1. E-Jugend • 1. Liga-Mannschaft • Spielplan

28 Handball

mB1 • JSG Alstertal-Norderstedt • wD3

32 Volleyball

Aufstieg der 1. Damen

32 tennis

40 Jahre Tennis-Sparte

34 leicHtatHletiK

Ehrungen • Weltmeister-Staffel

34 turnen und Freizeit

Akrobatik • Orientalischer Tanz

Rope Skipping

36 Kung Fu

Nordseefighter Open • Prüfung • Qi Gong-Lehrgang

36 Fitness und gesundHeit

Zumba • Herzsport

38 bildung und Kultur

Kurse und Veranstaltungen Sommer 2012

in jeder ausgabe

42 organisation und impressum

Verein, Geschäftsstelle, Sparten

Wegen der besseren Lesbarkeit ist meist die männliche

Bezeichnung gewählt. Gemeint sind jeweils

selbstverständlich immer sowohl die männliche als

auch die weibliche Form.

inhalt

editorial

EdItorIal

Liebe Mitglieder!

An dieser Stelle hat Sie in den letzten Jahren immer

Jeppe Nielsen begrüßt. Auf der mit 133 stimmberechtigten

Mitgliedern außerordentlich gut besuchten Mitgliederversammlung

am 27. April wurde der langjährige 1. Vorsitzende

unseres Vereins stimmungsvoll verabschiedet und zum

Ehrenvorsitzenden ernannt.

Auf der gleichen Veranstaltung hat der neu gewählte

ehrenamtliche Aufsichtsrat einen neuen Vorstand und mich

zum geschäftsführenden Vorsitzenden bestellt (Protokoll,

S. 6). Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit

den ehrenamtlichen Übungsleitern, Betreuern und Funktionsträgern

und den hauptamtlichen Mitarbeitern des SC

Alstertal-Langenhorn. Dass ich kein ganz neues Gesicht in

diesem Verein bin, erfahren Sie in einem Interview (S. 17).

Kurz nach Auslieferung dieses SPORTSPIEGELS werden an

der Lüttkoppel die Bagger anrollen und die Baugrube ausheben

– endlich. Der Auftrag an den Bauträger ist erteilt,

wir freuen uns auf den Baubeginn für den neuen Sportkindergarten.

Viele ehemalige SCALA-Sportkindergarten-Kinder sind

dem Verein treu geblieben und einige spielen heute in

unseren Leistungsmannschaften. Ein Großteil unserer Wettkampfsportler

und Mannschaften kann auf eine sehr erfolgreiche

Saison zurückblicken. Im zweiten Teil dieser Ausgabe

finden Sie Berichte über Meister, Pokalsieger und Aufsteiger

aus verschiedenen Sparten (ab S. 22).

Aber der SC Alstertal-Langenhorn möchte sich auch

noch stärker als Quartiersverein für alle an Sport und Bewegung

Interessierten etablieren. Deshalb präsentieren

wir uns nach den alljährlich erfolgreichen Kinderfesten auf

dem Oktoberfest Langenhorner Markt im September zum

ersten Mal mit einem ähnlich großen Programm auf dem

Marktplatz in Fuhlsbüttel (S. 12) – wir freuen uns auf Ihren

Besuch.

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Sommer ...

Viel Spaß beim Lesen und Blättern

Mit sportlichen Grüßen

Andreas Brannasch

Wichtiger Hinweis für unsere Mitglieder!

In den Sommerferien bleibt die Geschäftsstelle in

diesem Jahr für zwei Wochen geschlossen:

9. Juli bis 20. Juli 2012.

SCALA Sportspiegel 2/2012 3

Foto: Birgit Studer


Sportliche Vielfalt im

EdItoral

Die ehrenamtlichen Trainer, Übungsleiter und Betreuer machen es möglich:

SC Alstertal-Langenhorn e.V.

www.sportclub1.de

Aikido

Badminton

Ballett

Basketball

Billard

Chor

Coronarsport

Fitness

Fußball

Gymnastik

Handball

Hockey

Jazz Dance

Judo

Ju Jutsu

Karate

Kindertanz

Kung Fu

Leichtathletik

Lungensport

Nordic Walking

Pilates

Prellball

Psychomotorik

Rock‘n Roll

Schwimmen

Sport-Reisen

Tanzen

Tennis

Tischtennis

Trampolin

Turnen + Freizeit

Volleyball

Yoga

Wassergymnastik

Wir machen Sie � t !

SCALA Sportspiegel 2/2012 5


Vorstand

PrOTOkOLL dEr MiTGLiEdErVErSAMMLunG 2012

dES SC ALSTErTAL-LAnGEnhOrn E.V.

AM FrEiTAG, 27. APriL 2012, BEGinn:19.30 uhr, SPOrThALLE LüTTkOPPEL 1, 22335 hAMBurG

Es waren 133 stimmberechtigte Mitglieder anwesend.

Versammlungsleiter Jeppe nielsen (bis zur Konstituierung

des aufsichtsrats)

reiner soll (nach der Konstituierung

des aufsichtsrats)

Protokoll andreas Brannasch

TOP 1 Begrüßung und Eröffnung

der Vorsitzende Jeppe nielsen eröffnet um

19.35 Uhr die Mitgliederversammlung mit der

Begrüßung der anwesenden und des Ehrenvorsitzenden

Egon schedler.

anschließend folgt das Gedenken der im Jahr

2011 verstorbenen Mitglieder.

TOP 2 Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung

Jeppe nielsen stellt fest, dass zu dieser Versammlung

ordnungsgemäß sowie fristgerecht in ausgabe

1/12 der Mitgliederzeitschrift sPortsPIEGEl

und zusätzlich durch persönliche schreiben

eingeladen wurde.

TOP 3 Genehmigung des Protokolls vom 29.04.2011

das Protokoll der MV vom 29. april 2011 wurde im

sPortsPIEGEl 2/11 veröffentlicht. Es gab keine

schriftlichen Einwände.

Beschlussfassung: das Protokoll wird einstimmig

per handzeichen genehmigt.

TOP 4 Ehrungen

der Vorsitzende informiert über die am nachmittag

stattgefundenen Ehrungen für langjährige

Mitglieder. Folgende Ehrungen werden während

der Versammlung vorgenommen:

� reiner soll für 60-jährige Mitgliedschaft

� Matthias halpaap, Carsten Gerdey und nils

Bonk für besondere leistungen während ihrer

ehrenamtlichen tätigkeit in der sparte Fußball

mit der silbernen Ehrennadel

� Waltraut „Bossi“ Masius für besondere

leistungen während ihrer langjährigen ehrenamtlichen

tätigkeit in der sparte handball mit

der goldenen Ehrennadel

TOP 5 Bericht des Vorstandes

Jeppe nielsen würdigt 2011 als ein sportlich und

finanziell glänzendes Jahr für den Verein und

berichtet zu folgenden themen:

6 SCALA Sportspiegel 2/2012

� Fortschritte und sachstand beim KiGa-neubau.

Jeppe nielsen wird auch nach seinem ausscheiden

aus dem Vorstand als Beauftragter für

den KiGa-Bau dieses Projekt begleiten.

� sportliche Erfolge der Mannschaften aus den

Ballsportarten

� sportliche Erfolge Budo-sparte und deren

positive Mitgliederentwicklung

� reha- und Präventionsangebote der abteilungen

turnen und Freizeit sowie Fitness und

Gesundheit

� Entwicklung der Mitgliederzahlen. sie ist mit

einem Zuwachs von ca. 100 Mitgliedern gegenüber

dem Zeitpunkt der MV 2011 positiv.

� Betonung des sportvereins als „Erlebnis-Gemeinschaft“,

zu dessen angebot auch reisen

und sportfremde Kursangebote gehören

� Umstrukturierung der Vereinsführung und

damit verbundene Personalentscheidungen

TOP 6 Bericht des Schatzmeisters zum Jahresabschluss

2011

reiner soll erläutert die Bilanz sowie die GuV für

das Jahr 2011.

Einem liquiditäts-rückgang um ca. 86.000 Euro

stehen entgegen Investitionen in höhe von ca.

132.000 Euro, darlehensrückzahlungen von ca.

72.000 Euro sowie eine reduzierung von Verbindlichkeiten

um ca. 90.000 Euro (im Wesentlichen

Kunstrasen Beckermannweg). Wie bereits 2010

wurde eine sonderabschreibung in höhe von

rund 20.000 Euro vorgenommen, die abschreibung

beträgt insgesamt ca. 167.000 Euro. Es

wurde eine neue rückstellung gebildet in höhe

von 30.000 Euro für reparaturen und Einbauten

im schlehdornweg.

das Geschäftsjahr schloss mit einem Überschuss

in höhe von 4030 Euro ab, die Eigenkapital-deckung

des Vereins beträgt über 68 Prozent. reiner

soll bezeichnet das Jahresergebnis als gut.

TOP 7 Bericht der revisoren

der revisor Wolfram Burmester berichtet über die

Prüfung des Jahresabschlusses und der Buchführung

für das Jahr 2011, die am 18. april 2012 im

Gruppenraum des Vereinsheims stattfand. Es gab

keine Beanstandungen, herr Burmester empfiehlt

der Versammlung die Genehmigung des abschlusses.


TOP 8 Beschlussfassung über den Abschluss per

31.12.2011

Beschlussfassung: der Jahresabschluss wird bei

2 Enthaltungen einmütig per handzeichen genehmigt.

TOP 9 Anträge

Ein antrag auf Änderung der ab 27. april 2012

gültigen satzung wurde im sPortsPIEGEl 4/11

veröffentlicht, ein weiterer antrag in ausgabe

1/12.

� Änderung § 12, abs. 1 c): der aufsichtsrat

besteht aus bis zu weiteren drei Mitgliedern

(bisher: weiteren fünf Mitgliedern). Begründung:

straffung der arbeit im aufsichtsrat.

Beschlussfassung: der antrag wird bei 1

Enthaltung einmütig per handzeichen angenommen.

� Änderung § 13, abs. 1: die Bestellung des

Vorstandes erfolgt für die dauer von bis zu fünf

Jahren (bisher: bis zu vier Jahren). Begründung:

Bei der suche nach potentiellen Bewerbern

war eine Vertragslaufzeit von nur vier Jahren

nicht durchsetzbar.

Beschlussfassung: der antrag wird bei 2 Enthaltungen

einmütig per handzeichen angenommen.

� Änderung § 5, abs. 4: Ein Mitglied kann durch

den Vorstand ausgeschlossen werden, wenn es

… finanzielle Verpflichtungen gegenüber dem

Verein innerhalb von vier Monaten nach Fälligkeit

nicht erfüllt hat (bisher: sechs Monaten).

Begründung: der Zeit- und arbeitsaufwand

von Mahnverfahren soll verringert werden.

Beschlussfassung: der antrag wird einstimmig

per handzeichen angenommen.

TOP 10 Entlastung des Vorstandes

der Ehrenvorsitzende Egon schedler bittet die

Versammlung um Entlastung des Vorstandes.

Beschlussfassung: der Vorstand wird einstimmig

per handzeichen entlastet.

TOP 11 Wahlen

1. Jeppe nielsen erklärt die nach der satzungsänderung

notwendigen Wahlen zum neuen

aufsichtsrat. die Kandidaten werden durch den

gerade entlasteten Vorstand vorgeschlagen,

alle sind langjährige Mitglieder des Vereins.

Es gibt keine weiteren Vorschläge aus der

Versammlung. die Kandidaten stellen sich kurz

vor.

� Vorsitzender des aufsichtsrates für zwei Jahre:

reiner soll.

Mehrheitliche Wahl per handzeichen bei 1

Gegenstimme.

reiner soll nimmt die Wahl an.

� Mitglied des aufsichtsrates für zwei Jahre:

Bernd lange-Beck, Geschäftsführer Verband

für turnen und Freizeit. Einmütige Wahl per

handzeichen bei 2 Enthaltungen.

Bernd lange-Beck nimmt die Wahl an.

� stellv. Vorsitzender des aufsichtsrates für ein

Jahr: richard seelmaecker, rechtsanwalt.

Einmütige Wahl per handzeichen bei 1 Enthaltung.

richard seelmaecker nimmt die Wahl an.

� Mitglied des aufsichtsrats für ein Jahr: Matthias

steiner, redakteur.

Einmütige Wahl per handzeichen bei 1 Enthaltung.

Matthias steiner nimmt die Wahl an.

� Mitglied des aufsichtsrates für ein Jahr: Uwe

schleicher, aufsichtsratsvorsitzender der Flu-

Wog nordmark

(in abwesenheit)

Mehrheitliche Wahl per handzeichen bei 2

Gegenstimmen und 4 Enthaltungen

Uwe schleicher nimmt die Wahl an.

abweichend von der tagesordnung folgen Verabschiedung

und danksagung für den langjährigen

1. Vorsitzenden Jeppe nielsen. reiner soll schlägt

Jeppe nielsen im namen des gerade entlasteten

Vorstandes für den Ehrenvorsitz vor und bittet die

Versammlung um Zustimmung.

Beschlussfassung: die Versammlung bestätigt

den Vorschlag mehrheitlich bei 1 Gegenstimme

(Jeppe nielsen selbst)

– Kurze Pause der MV, in der sich der aufsichtsrat

konstituiert –

SCALA Sportspiegel 2/2012 7


8 SCALA Sportspiegel 2/2012

2. der neue aufsichtsratsvorsitzende reiner soll

übernimmt die Versammlungsleitung. der

aufsichtsrat beruft den neuen Vorstand:

� andreas Brannasch, Vorsitzender

� Fred Menkhoff, stellv. Vorsitzender

� Gisela Kortmann, stellv. Vorsitzende

der neue Vorsitzende andreas Brannasch stellt

sich mit einer kurzen antrittsrede vor.

3. Wahl von zwei revisoren für zwei Jahre (bisher

Franz dornieden und Wolfram Burmester).

Beide sind bereit, weiter als revisor für den

Verein tätig zu sein.

Einstimmige Wahl per handzeichen.

4. Wahl des Ehrenausschusses für zwei Jahre (bisher

Gerda seyffarth, dieter Buhr, Karl Karrasch).

alle drei sind bereit, weiter als Ehrenausschuss

für den Verein tätig zu sein.

Einstimmige Wahl „en bloc“ per handzeichen.

5. Bestätigung der Wahl von Inken asbahr zur

Vereins-Jugendwartin auf der Jugend-Versammlung

am 18. april 2012.

auf der gleichen Versammlung wurde anke

Kammradt erneut zur stellv. Jugendwartin

gewählt. Inken asbahr stellt sich kurz vor.

Einstimmige Bestätigung der Wahlen per

handzeichen.

TOP 12 Genehmigung des haushaltsplans 2012

der haushaltsplan 2012 wird bei 1 Enthaltung

einstimmig durch handzeichen angenommen.

TOP 13 Verschiedenes

der aufsichtsratsvorsitzende weist die Versammlung

auf einige besondere Veranstaltungen des

Vereins hin:

� Fußball, tag der E-Jugend, 1.5., siemershöh

� Fußball, airport-Cup, 26. – 28.5, siemershöh

und heinrich-traun-Platz

� tennis, turniere zum 40-jährigen Jubiläum,

26. – 28.5., Beckermannweg

� diverse sparten und abteilungen, sportfest,

9.6., Quartier Essener straße

� diverse sparten und abteilungen, „hamburg

macht sport“, 16.9., Marktplatz Fuhlsbüttel

� diverse sparten und abteilungen, Kinderfest,

23.9., langenhorner Markt

� Gerda seyffarth weist mit einer Wortmeldung

außerdem auf folgende Großveranstaltung des

Vereins hin: handball, Internationales Jugendturnier,

18./19.8., sporthalle hamburg

nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, schließt reiner soll um 21.39 Uhr die Mitgliederversammlung mit

einem dank für das zahlreiche Erscheinen.

hamburg, 03.05.2012

Versammlungsleiter Protokollführer


Fotos: abra, Sarah Schedler

Foto: Andreas Bock

naMEn Und naChrIChtEn

WiE dAMALS, SO hEuTE (WiE diE MuTTEr SO diE TOChTEr)

Kleine Turnerinnen im Entspannungsmodus: 31 Jahre liegen zwischen diesen beiden Fotos von Mutter Anna (li.) und ihrer Tochter Sian (re.). Beide sehen sich unglaublich

ähnlich, beide scheinen gerade etwas platt, beide fühlen sich aber sichtlich wohl beim Kleinkinderturnen. Die Übungsleiterin ist geblieben: Petra Brannasch.

Auftakt der ParkSport-Aktion mit Sportsenator Michael Neumann, HSB-Vizepräsident Thomas Fromm,

SCALA-Geschäftsführer Andreas Brannasch und igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten (v.l.)

SCALA STArTET OuTdOOr-AnGEBOTE

Der SC Alstertal-Langenhorn nimmt an der Kampagne „ParkSport“ teil. Das Motto: Raus aus den

Sporthallen und rein in die grünen Lungen der Stadt. Über 30 Hamburger Sportvereine haben sich

mit der internationalen gartenschau hamburg (igs 2013) zusammengetan, um Menschen zum

Sport im Grünen zu motivieren – direkt vor der Haustür und mitten in der Stadt.

Mit seinen Angeboten wollen die Vereine die Parks erobern. Vorteil des Vereinssports im Grünen

ist die fachliche Betreuung und Anleitung. Ausgebildete Trainerinnen und Trainer sind ebenso

selbstverständlich wie das richtige Material. Vereine werden dadurch zur ersten Adresse für Outdoorsport

mit Qualität und zur besseren Alternative zum individuellen, nicht organisierten Sport.

In Kursen und Workshops wird Bekanntes wie Nordic Walking angeboten, aber es werden auch

völlig neue Ideen präsentiert wie „Urban Cross“ (Termine s.u.).

Informationen, Kursanmeldung und Info-Flyer mit einer Übersicht der Sportangebote von allen

teilnehmenden Vereinen ab sofort in der SCALA-Geschäftsstelle, NEU: Telefon 3006299-0.

10 SCALA Sportspiegel 2/2012

urban cross

Kreuz und quer durcHs alstertal

Parcour, Akrobatik, Cross und Kampf – präzise, schnell, fließend

und spannend. Bist du mutig genug dich dieser Herausforderung zu

stellen? Wir vereinen mehrere Trends in einem Kurs. Wir springen,

überwinden Hindernisse auf verschiedenen Arten, laufen kreuz und

quer, balancieren auf der Slackline und kämpfen miteinander.

Unsere Trainerin Miriam Kuhl freut sich auf Euch.

Kurs 16.8. – 27.9.2012

Kosten 15,- Euro für Mitglieder

25,- Euro für Nichtmitglieder

Zeit donnerstags 16.00 – 17.30 Uhr

Alter Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren

Ort Alstertal

Treffpunkt großer Spielplatz im Alstertal

(Wellingsbütteler Landstraße,

beim Cafe Alsterwiesen)

nordic WalKing-Kurs

Gelenkfreundlicher, sanfter und doch äußerst effektiver Ausdauersport,

fortlaufendes Angebot

Kosten Schnuppertermin kostenlos,

anschließend Mitgliedsbeitrag

Zeit donnerstags, 10.00 – 11.30 Uhr

Ort Kleingartenrevier Beckermannweg

und Sportanlage

Treffpunkt Beckermannweg 23

Fußballplatz, 22419 Hamburg

nordic WalKing einsteiger-WorKsHop

Kurs Einführung für Einsteiger

Kosten kostenlos

Zeit Samstag, 18.8.2012, 10.00 – 14.00 Uhr

Ort Alstertal

Treffpunkt großer Spielplatz im Alstertal

(Wellingsbütteler Landstraße,

beim Cafe Alsterwiesen)


Foto: Birgit Studer

POrTräT

WEBMASTEr und

SPArTEnLEiTEr

Wer mit einem Ehrenamt noch nicht ausgelastet ist,

der sucht sich halt ein zweites. Nach diesem Motto

betreut Markus Studer nicht nur seit über zehn Jahren

den Internet-Auftritt unseres Vereins, sondern seit

zwei Jahren auch die Sportart Basketball als Spartenleiter

– was bei seiner Herkunft aus einer basketballverrückten

Familie nicht verwundert.

Markus findet leider schon länger neben BWL-Studium

und Beruf nicht mehr die Zeit, noch selbst Basketball

zu spielen oder eine Mannschaft zu trainieren. Nur

als Schiedsrichter ist er noch ab und zu aktiv, aber nicht

mehr 40 – 50 mal pro Saison wie früher. Beruflich ist

der 31-Jährige als Kaufmann in der IT-Branche tätig,

aber beim Web-Design beschränkt er sich auf sein

„Hobby“, die SCALA-Homepage und die Internet-Seite

der Sparte Basketball.

Alle vier Mitglieder der Familie Studer haben irgendwann

in unserem Verein Basketball gespielt und

Mannschaften trainiert. Markus wurde im Alter von

zehn Jahre sanft von Mutter Birgit dazu gedrängt, als

sie damals eine neue Mannschaft aufgebaut hat. Nur

das Skifahren hat als zweite Sportart daneben noch

eine Chance und wird regelmäßig und begeistert betrieben.

Birgit ist seit vielen Jahren Kassenwartin der

Sparte und ihr Sohn Markus nun Spartenleiter. „Da

kommen schon einige Termine im Jahr zusammen,

weil wir auch regelmäßig Trainersitzungen abhalten.

Aber solange es Spaß macht, tue ich das sehr gern.“

Wie auch viele andere Sparten kämpft die Basketballsparte

zurzeit mit Nachwuchssorgen, sowohl bei

Spielern als auch bei ehrenamtlichen Trainern und

Betreuern. Markus ist aber zuversichtlich, dass die

Mitgliederzahlen der Sparte in diesem Jahr wieder

wachsen werden: „Es liegt sicher viel Potential in den

Schulen, aber es wird immer schwieriger Trainer zu

finden, die schon nachmittags als Übungsleiter zur

Verfügung stehen.“

Auch sein zweites Ehrenamt kostet oft mehr Zeit als

geplant. Für den neuen Auftritt der SCALA-Homepage

hat Markus schon jede Menge Arbeitsstunden investiert.

„Aber ich freue mich auf die neue Gestaltung

und auf die neuen Funktionen, die alte Homepage war

einfach nicht mehr zeitgemäß.“

Und weil die Betreuung der neuen Homepage wieder

mehr Spaß bereiten wird, engagiert sich Markus auch

auf diesem Feld gern für den Verein – denn der Spaß

an der Sache und die erfolgreiche Umsetzung der Vereinsarbeit

sind seine Motivation für beide Ehrenämter.

abra

SCALA Chor

SUMMERTIME!

SUMMERTIME

offenes

Sommerlieder Singen

und Grillen!

21. Juni 19Uhr

Donnerstag

naMEn Und naChrIChtEn

Gemeindehaus

der St. Lukas Kirche

Hummelsbütteler Kirchenweg 3

22335 Hamburg - Fuhlsbüttel

Wir begrüßen den Sommer

mit den schönsten

Sommerliedern und -Songs zum

Mitsingen oder Zuhören.

der langjäHrige

1. Vorsitzende jeppe

nielsen (recHts im

bild) Wurde auF der

mitgliederVersammlung

am 27. april

stimmungsVoll VerabscHiedet

und zum

eHrenVorsitzenden

ernannt.

SCALA Sportspiegel 2/2012 11

Foto: Markus Studer


naMEn Und naChrIChtEn

bitte notieren:

neue

teleFonnummern

BEi AnruF SPOrT

Mit der Istallation einer modernen und

leistungsfähigeren Telefonanlage wollen

wir den Service für unsere Mitglieder

verbessern.

gescHäFtsstelle

3006299-0

clubaKtiV

12 SCALA Sportspiegel 2/2012

3006299-201

Anzeige

Samstag,

15. Sept. 2012,

zwischen 11.00 Uhr

und 13.00 Uhr

Kinder-olympiade 2012

ZEiG, WAS in dir

STECkT

Du hast Lust auf Bewegung, sportliche Herausforderungen und möchtest dein

Talent unter Beweis stellen? Dann ist die 7. Hamburger Kinder-Olympiade genau

das Richtige für dich. Wenn du zwischen fünf und zehn Jahre alt bist und dich an

unserem abwechslungsreichen Geschicklichkeits- und Bewegungsparcours versuchen

möchtest, kommst du einfach am Samstag, 15. September 2012, zwischen 11.00

und 13.00 Uhr, in unsere Sporthalle Lüttkoppel 1. Einfach Sportzeug mitbringen, und

schon kann es losgehen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig – einfach kommen

und Spaß haben. Die Besten jedes Jahrgangs aus den 23 teilnehmenden Hamburger

TopSportvereinen treffen sich eine Woche später am Sonntag, 23. September, in der

Leichtathletik-Halle Alsterdorf zum großen Hamburg-Finale.

Infos: SCALA-Geschäftsstelle, NEU: Telefon 3006299-0.

sonntag, 16. september 2012

SCALA PräSEnTiErT SiCh

MiTTEn in FuhLSBüTTEL

Im Rahmen des 1. Hamburger Sportvergnügens präsentiert sich unser

Verein zum ersten Mal mit einem umfangreichen Programm auf dem

Marktplatz Fuhlsbüttel am Ratsmühlendamm. Es gibt tolle Vorführungen

von Kinder- und Jugendgruppen aus verschiedenen

Sparten und Abteilungen sowie spaßbetonte Mitmachaktionen

für Kinder, bei denen sie sich in verschiedenen Sportarten

erproben können. Außerdem sorgt eine aufblasbare

Riesenrutsche für Spielspaß und reichlich Bewegung. Für Essen

und Trinken ist ebenfalls gesorgt.

Kinder und ihre Eltern sind herzlich willkommen zum Zuschauen

und Mitmachen am Sonntag, 16. September 2012, ab 14 Uhr auf

dem Marktplatz Fuhlsbüttel am Ratsmühlendamm.

GRoSSE PREMiERE!

PS: Auch die regionale Vorausscheidung zur Kinder-Olympiade am 15.

September in der Sporthalle Lüttkoppel gehört zum 1. Hamburger Sportvergnügen

(s.o.)


naMEn Und naChrIChtEn

FrüHjaHrsputzaKtion

POrTräT

VOn dEr hOCkEy-MuTTEr ZuM hOCkEy-FAn

Es gibt in unserem Verein viele Eltern, die über ihre Kinder auch selbst (wieder) den Weg zum Sport gefunden haben.

Aber nur wenige engagieren sich so intensiv ehrenamtlich wie Ingrid Hansemann. Seit 1994 ist sie Spartenleiterin

unserer Hockeyabteilung. „Ich hatte meine Kinder gerade komplett fürs Hockeyspielen ausgestattet und eingekleidet,

als der damalige Spartenleiter sein Amt aufgab und die Existenz der gesamten Sparte im TuS Alstertal auf der Kippe

stand – da habe ich mich spontan bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen.“

Ihre drei mittlerweile erwachsenen Kinder Luise (27), Richard (25) und Helene (20) haben alle schon als kleine Kinder mit

dem Hockeyspielen begonnen, welches sie bei einer Mitmachaktion kennengelernt hatten. Ingrid war zuerst „nur“ Hockey-

Mutter“, aber schon nach einem halben Jahr dann fast aus Versehen Spartenleiterin. Im folgenden Sommer hat sie dann eine Ausbildung

zur C-Trainerin absolviert, „damit ich mehr vom Hockey verstehe als nur vom Zuschauen.“ Sie selbst hatte als Jugendliche nämlich im TuS Alstertal

Handball gespielt und bei Gerda Seyffarth trainiert. Außerdem hat sie ihre Begeisterung für Kampfsport im Judo, Karate und im Fechten ausgelebt, wurde

allerdings durch eine Fußverletzung gestoppt.

Beruflich ist die studierte Englisch- und Französischlehrerin in der Erwachsenenbildung tätig und froh, „dass ich mit Menschen arbeiten kann, die freiwillig

zu mir kommen und eine hohe Motivation zum Lernen mitbringen.“

Auch ihre Freizeit verbringt die geborene Fuhlsbüttlerin mittlerweile gern auf Hockeyplätzen – unabhängig von ihrer Funktion bei SCALA: „Aus mir ist mittlerweile

ein richtiger Hockey-Fan geworden, ich schaue mir öfters internationale Begegnungen von Hamburger Vereinen an, gern auch mal im Ausland.“

Ingrid großer Wunsch für die Zukunft ist, dass die Hockeysparte endlich Zugang zu einem Kunstrasenplatz erhält. „In den letzten Jahren haben uns manchmal

komplette Jugendmannschaften verlassen, weil sie für leistungsbezogenes Hockey bei SCALA keine Perspektive mehr sahen – ohne Kunstrasenplatz

geht da heute einfach nichts mehr.“ Für internationale Begegnungen würde es vielleicht noch nicht so bald reichen, aber überhaupt ein paar leistungsstarke

Mannschaften in den höheren Altersklassen wäre ja auch schon was. abra

SCALA hAT

AuFGEräuMT

Am 28. März beteiligten sich zwei Gruppen von SCALA

an der Aktion „Hamburg räumt auf“. Unter der Leitung

von Petra Kerl (Volleyball) und Angela Scheer (Sportkindergarten)

wurde in Langenhorn ein Abschnitt des

Raakmoors und in Fuhlsbüttel die Flughafenwiese

zwischen Alsterkrugchaussee und Zeppelinstraße von

losen Abfällen und wilden Müllablagerungen befreit –

es kamen einige große Müllsäcke zusammen.

Doch nicht alles passte überhaupt in die von der Stadtreinigung

gestellten Säcke: Die Langenhorner Gruppe

konnte als größten Fund eine rostige Schubkarre vermelden

– immerhin gefunden in einem ausgewiesenen

Naturschutzgebiet.

SCALA Sportspiegel 2/2012 13


Foto: abra

naMEn Und naChrIChtEn

Mit freundlicher genehmigung: Lokalanzeiger

14 SCALA Sportspiegel 2/2012

Würzige Würste helfen kranken Kindern

LANGENHORN (ers). Es ist

inzwischen bereits eine liebe

Tradition: Alljährlich zum

SCALA-Kinderfest, das während

des Langenhorner Oktoberfestes

stattfindet, baut

Marktkauf einen Stand auf, an

dem würzige Würste und kühle

Getränke verkauft werden.

Gewinn macht das Unternehmen

damit nicht, denn alles,

was Marktkauf-Mitarbeiter

Dennis Marahrens im vergangenen

Jahr beim Kinderfest

eingenommen hat, wanderte

in eine große Spendenbüchse.

600 Euro kamen so zusammen,

die Kinderfest-OrganisatorinGiselaKortmanngemeinsam

mit Marktkauf-Marktleiter

Johann Carsten Möller und

SCALA-„Vize“ Fred Menkhoff

jetzt an Privatdozent Dr. Norbert

Veelken, den sehr engagierten

Chef der Kinderklinik

im Langenhorner Asklepios-

Klinikum Nord, übergaben.

Die Spende ist, wie Veelken

betonte, überaus willkommen.

Mit dem Geld soll die inzwischen

„abgespielte“ Ausstattung

des „Kinderzimmers“

in der Kinderklinik erneuert

werden.

Marktkauf-Mitarbeiter Dennis Marahrens, Marktleiter Johann Carsten Möller, Kinderfest-Organisatorin

Gisela Kortmann, Privatdozent Dr. Norbert Veelken und SCALA-„Vize“ Fred Menkhoff.

Foto: ers

Noch

Restplätze

frei!

Für körPEr und SEELE

FiTnESS-WOChEnEndE in

TiMMEndOrFEr STrAnd/

OSTSEE

Dieses Kurzprogramm aus Bewegung und Entspannung lässt jeden frei

durchatmen und fegt den Kopf frei. Bausteine wie Laufen, Rückenpower,

Bauch-Beine-Po und Aqua-Fit bringen den Körper in Schwung.

Das 4-Sterne Maritim Seehotel liegt direkt am Strand und bietet einen herrlichen

Blick auf die Ostsee. Die Kombination von Meerwasser und Seeluft

wirkt wie ein klimatisches Verwöhnprogramm. Ein tolles Erlebnis, hier mit

Körper und Seele aktiv zu werden.

Zeit: 14. – 16. Sept. 2012

Leistungen: Sportprogramm, Hotelunterkunft mit Vollpension.

Die Anreise erfolgt in Eigenregie.

Extras: Wenn gewünscht können Schwimmen, Sauna und

Massage zusätzlich wahrgenommen werden.

Kosten: ca. 265 Euro im Doppelzimmer

ca. 315 Euro im Einzelzimmer.

Die Teilnahme an diesem Aktiv-Wochenende wird

von einigen gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst.

Leitung: Petra Brannasch

Anmeldung: SCALA-Geschäftsstelle, Telefon 3006299-0

Reiseveranstalter:

VTF (Verband für Turnen und Freizeit)


internet

SCALA-hOMEPAGE

Wird nEu GESTALTET

Zehn Jahre sind eine lange Zeit – besonders wenn

es um eine Internet-Homepage geht. So wurde es nun

endlich Zeit für einen neuen Auftritt unseres Vereins.

Unser Webmaster Markus Studer hat bereits viele

Stunden investiert, um die Seiten zu überarbeiten.

Die Idee für die grafische Gestaltung stammt von der

Grafikerin Bianca Adam, die auch für das Layout des

Sportspiegels verantwortlich zeichnet. So ist gewährleistet,

dass das Erscheinungsbild von Sportspiegel

und Homepage stimmig ist.

Weil aber ein sogenannter „Relaunch“ einer Webseite

die totale Neugestaltung der Struktur, der Inhalte

und des Designs betrifft, könnte es noch ein paar Tage

dauern, bevor wir die Seite online schalten können.

Bis dahin zeigt das Bildschirm-Foto von der „Baustelle“

schon mal einen ersten Eindruck. Am besten immer

mal wieder reinschauen unter www.sportclub1.de

Schon mal

vormerken!

SoNNtaG, 23. SEPtEMbER 2012

naMEn Und naChrIChtEn

Unser Verein präsentiert sich wieder mit tollen Vorführungen von Kinder-

und Jugendgruppen aus verschiedenen Sparten und Abteilungen sowie

Mitmachaktionen auf dem Langenhorner Oktoberfest. Wie im vergangenen

Jahr findet das Kinderfest an einem Sonntag statt. Das Programm ist damit

umfangreicher und es kommen viel mehr Besucher als freitags. Kinder und

ihre Eltern sind herzlich willkommen zum Zuschauen und Mitmachen am

Sonntag, 23. September, ab 14.Uhr auf dem Langenhorner Marktplatz.

SCaLa bEiM LaNGENHoRNER oKtobERFESt

SCALA Sportspiegel 2/2012 15


inTErViEW

dAS iST dEr nEuE

SPORTSPIEGEL: Herzlich Glückwunsch, Andreas. Am

27. April 2012 hat dich der neue Aufsichtsrat im Rahmen

der Mitgliederversammlung gemeinsam mit den

beiden weiteren Vorständen Gisela Kortmann und

Fred Menkhoff zum Vorsitzenden des SC Alstertal-

Langenhorn bestellt.

Andreas: Vielen Dank.

SPORTSPIEGEL: Du bekleidest eine im Verein neu

geschaffene Führungsposition. Um den Posten des

hauptamtlichen Vorsitzenden einzurichten, mussten

einige Voraussetzungen erfüllt werden. Kannst du uns

sagen, welche Veränderungen vorgenommen wurden

und warum?

Andreas: Moderne Großvereine werden heute fast

ausschließlich hauptamtlich geführt. Der Zeitaufwand

ist ehrenamtlichen Vorständen einfach nicht mehr

zuzumuten. Unser bisheriger Vorstand hat in den vergangenen

sieben Jahren großartige Arbeit geleistet,

aber trotzdem fehlte es manchmal zur Entlastung

mindestens an einem Geschäftsführer. Die Satzungsänderung

vor zwei Jahren hat die Umstrukturierung

zu einem ehrenamtlichen Aufsichtsrat und einem Vorstand

mit einem hauptamtlichen geschäftsführenden

Vorsitzenden und zwei weiteren ehrenamtlichen Vorständen

ermöglicht. Wir sind zuversichtlich, dass wir

den Verein auch weiterhin in eine erfolgreiche Zukunft

führen werden.

SPORTSPIEGEL: Seit Januar dieses Jahres hast du dich

zunächst in der Funktion als Geschäftsführer in die

Verwaltung und in die Leitung des Vereins eingearbeitet.

Dabei hast du bereits verschiedene Themenfelder

kennengelernt und schon ein paar eigene Marken

gesetzt. Was kannst du über die Eingewöhnungszeit

sagen?

16 SCALA Sportspiegel 2/2012

Schon früh machte es sich

der sportbegeisterte Andreas

im Verein gemütlich: während

er sich im Tor der 1. Knabenmannschaft

langweilte

(liegend v. l.), ackerten sein

Mitspieler im Angriff – zum

Beispiel „Ditsche“ Olli Dittrich

(liegend v. r.)

Sport nicht nur theoretisch:

Andreas ist seit über 35

Jahren als Karatelehrer aktiv

Andreas: Einiges war mir schon durch meine Tätigkeit

als Übungsleiter in der Karatesparte und als Redakteur

vom SPORTSPIEGEL bekannt: die Vielfalt der Sparten

und Abteilungen und deren erfolgreiche Arbeit,

die bisherige Organisationsform, die ehrenamtliche

Arbeit des bisherigen Vorstandes, die Hallenvergabe

usw. Daneben habe ich auch Neuland betreten, zum

Beispiel die verschiedenen Wege zu Fördergeldern

für Sportvereine oder die konkrete Arbeit in Mitgliederverwaltung

und Buchhaltung. Dort habe ich mich

intensiv mit den Abläufen vertraut gemacht. Gut zu

wissen, dass diese Aufgaben in unserem Verein in den

bewährten, verantwortungsbewussten Händen von

Andrea Wagner und Angelika Stripp liegen.

SPORTSPIEGEL: Du warst viele Jahre als Sportwissenschaftler

in der Gesundheitsförderung für eine

Krankenkasse tätig und hast als freiberuflicher Journalist

für verschiedene Magazine vor allen Dingen zu

Sportthemen geschrieben. Was hat dich zu diesem

beruflichen Wechsel bewogen?

Andreas: Ich habe mich nicht von meiner Stelle wegbeworben,

sondern der damalige Vorstand ist an

mich herangetreten. Mit jedem Gespräch wuchsen

mein Interesse und meine Begeisterung für die neue

Aufgabe. Die Arbeit in einem Sportverein finde ich

ausgesprochen sinnvoll, denn wir bieten Menschen

eine freudvolle und gesundheitsfördernde Freizeitgestaltung

mit der Möglichkeit, soziale Kontakte und

Freundschaften zu knüpfen. Dass ich dabei leitende

Verantwortung übernehmen und die Entwicklung

unseres Vereins mitgestalten kann, ist für mich eine

besondere Motivation.

trIBÜnE

Früher hat er beim tus alstertal das tor seiner Fußballmannschaft gehütet, heute ist er so etwas wie der Kapitän

des ganzen Vereins: seit der Mitgliederversammlung am 27. april 2012 trägt andreas Brannasch als geschäftsführender

Vorsitzender Verantwortung für den sC alstertal-langenhorn. der sPortsPIEGEl besuchte

den neuen Mann in der Geschäftsstelle und hat ihm ein paar neugierige Fragen gestellt.

SPORTSPIEGEL: Die Verantwortung für einen Sportverein

statt für ein Wirtschaftsunternehmen zu übernehmen,

klingt nach einem beschaulichen Leitungsposten.

Andreas: Dieser Eindruck täuscht gewaltig, fragen sie

mal unsere vielen Ehrenamtlichen, ohne die unser

Verein gar nicht funktionieren könnte! Der SC Alstertal-Langenhorn

ist mit derzeit etwa 7500 Mitgliedern

einer der größten Sportvereine in Hamburg. Wir ermöglichen

es, für erschwingliche und vergleichsweise

günstige Beiträge ein vielfältiges Sport- und Bewegungsangebot

unter fachlicher Anleitung wahrzunehmen.

Von Ballsportarten über asiatische Kampfkünste,

Leichtathletik, Turnen und Freizeit bis zum Fitnesstraining.

Das muss alles organisiert, strukturiert, neuen

Rahmenbedingungen angepasst werden – und bedeutet

eine Menge Arbeit ...

SPORTSPIEGEL: ... Arbeit, die Spaß macht?

Andreas: Auf jeden Fall, ich arbeite ausgesprochen

gern in unserem Verein, auch wenn die Arbeitszeit

meist nicht mit dem Verlassen der Geschäftsstelle endet.

Diese Vielfalt und die Vereinskultur auch in Zeiten

des demografischen Wandels zu gewährleisten, ist

eine spannende Herausforderung.

SPORTSPIEGEL: Stichwort Herausforderung. Was dürfen

wir uns darunter vorstellen?

Andreas: Altersstruktur und Ansprüche der Sporttreibenden

ändern sich. Kinder und Jugendliche werden

durch die Einführung der Ganztagsschulen an Nachmittagen

gebunden. Uns fehlen aber nicht nur diese

Kinder und Jugendlichen, sondern auch die Hallenzeiten

in den entsprechenden Schulen. Außerdem

wollen wir wieder stärker die Zielgruppe der jungen

Erwachsenen ansprechen. Wenn Leute in Fuhlsbüttel


oder Langenhorn „Sport“ sagen, dann sollen sie zuerst

an SCALA denken. Dafür müssen wir kreative Ideen

entwickeln und bestehende Angebote ausbauen oder

verändern.

SPORTSPIEGEL: Zum Beispiel durch den Bau des neuen

Sportkindergartens?

Andreas: Durch den neuen Sportkindergarten stärken

wir unsere Position als erste Adresse für Sport in den

Stadtteilen Fuhlsbüttel und Langenhorn. Unser langjährigen

Erfahrungen mit der Sportkindergartengruppe

am Schlehdornweg stehen für unser Know-how auf

diesem Gebiet und geben uns das Selbstvertrauen,

dieses Angebot auszuweiten. Der Bewegungsraum in

dem neuen Gebäude wird uns in den Abendstunden

ein Stück unabhängiger machen von Hallenzeiten in

manchmal wenig gastlichen Schulturnhallen.

SPORTSPIEGEL: Plant der neue Vorstand den Neubau

weiterer eigener Sportstätten?

Andreas: Eigentlich gilt: Je mehr vereinseigene Sportstätten,

desto besser. Aber für derart große Vorhaben

sind unsere finanziellen Möglichkeiten natürlich sehr

begrenzt. Außerdem müssen wir auch dafür sorgen,

dass unsere bestehenden Anlagen gut in Schuss

bleiben und eventuell modernisiert werden. Deshalb

hätte die Renovierung unserer Sporthalle an der Lüttkoppel

zurzeit Vorrang. Schließlich sollen sich unsere

Mitglieder in den vereinseigenen Räumen besonders

wohl fühlen.

SPORTSPIEGEL: Andreas, vielen Dank für das Gespräch.

Zur PErSOn

Jahrgang 1957, Diplom-Studium der Sportwissenschaften.

Über 20 Jahre Sportexperte in der

Gesundheitsförderung für eine Krankenkasse,

freiberufliche Tätigkeit als Journalist mit dem

Themenschwerpunkt Sportmarketing. Seit über

35 Jahren Karatelehrer, seit vier Jahren in der

Budo-Sparte bei SCALA.

Weitere Sportarten: Triathlon, Snowboarden,

Wellenreiten.

Andreas ist verheiratet mit der im Verein bestens

bekannten Sportlehrerin Petra Brannasch aus der

Abteilung Turnen und Freizeit. Der erwachsene

Sohn Vincent war ebenfalls viele Jahre bei SCALA

aktiv – und machte gerade seinen Bachelor-

Abschluss im Fach Event, Sport & Entertainment

Management.

SCALA Sportspiegel 2/2012 17


trIBÜnE

Sommer, Sonne & Scala-SpaSS

FEriEnSPASS MiT SCALA

AuSFLüGE in dEn

SOMMErFEriEn

Die Abteilung Turnen und Freizeit und die Jugendwartin haben

gemeinsam ein spannendes Ferienprogramm zusammengestellt.

Die Ausflüge wenden sich an alle Kinder zwischen 6 und 10

Jahren, die gerade nicht verreist sind. Alle Aktivitäten starten um

10.30 Uhr an der Vereinssporthalle Lüttkoppel und enden gegen

15.00 Uhr auch wieder dort.

Die Kinder brauchen bitte für alle Ausflüge ein Lunchpaket und

ausreichend zu trinken.

DoNNERStaG, 5. JULi 2012

Ausflug ins Speicherstadt Museum: Entdeckertour für Kids, eine

Führung durch das Speicherstadt Museum zum Anfassen und

Mitmachen.

DoNNERStaG, 12. JULi 2012

Ausflug zum Feuerwehr Informationszentrum. Die Kinder bekommen

einen Einblick in die Arbeit der Feuerwehr und dürfen

alles selbst ausprobieren.

DoNNERStaG, 19. JULi 2012

Ausflug zum Tierpark Hagenbeck

DoNNERStaG, 26. JULi 2012

Ausflug ins Museum für Arbeit. Die Kinder lernen die Kunst der

Lithographie (Steindruck) und Drucksachenherstellung kennen.

Wir bilden zwei Gruppen und die Kinder dürfen selbst Druckvorlagen

erarbeiten und Drucke herstellen.

KOSTEN pro Ausflug pro Kind für

Vereinsmitglieder € 2,00 und

Nichtmitglieder € 3,00.

ANMELDUNG unbedingt erforderlich in der

SCALA-Geschäftsstelle

Telefon: 3006299-0

MIT SPASS DABEI: Im letzten Jahr nahmen 20 Kinder

am Ausflug in den Tierpark Hagenbeck teil und verbrachten

dort einen erlebnisreichen Ferientag.

turnen und Freizeit

In den Sommerferien bleiben die Schulturnhallen

für unsere Gruppen geschlossen – noch

lange kein Grund, keinen Sport zu treiben:

Zum Glück haben wir eine vereinseigene Halle.

Unser Sommerferienplan bietet zum Beispiel

Rückengymnastik, Yoga oder Powergymnastik,

aber auch Eltern-Kind-Turnen. Das komplette

Programm erhalten Sie vom Übungsleiter Ihrer

Gruppe oder in der Geschäftsstelle oder Sie

können es auf der Internetseite unseres Vereins

einsehen www.sportclub1.de

Susann Schönemann

SCALA Sportspiegel 2/2012 19


BErIChtE aUs dEn sPartEn

wir machen Sie fit!


aUs dEn sPartEn

Die erfolgreichen Starter von SCALA beim Bodenturnier

budo / ju-jutsu

Kinder-bodenturnier

bei scala

32 Kinder und Jugendliche trafen sich am 25. März

in der Sporthalle am Foorthkamp, der Trainingsstätte

des SC Alstertal-Langenhorn. Auch viele Eltern, Großeltern

und Freunde der Kämpfer waren gekommen,

um ihre Favoriten anfeuern zu können. Das wieder ins

Leben gerufene Bodenrandori-Turnier soll vor allem

dazu dienen, Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit

zu geben, erste Wettkampfluft schnuppern und

den Spaß daran entdecken zu können. Darüber hinaus

budo / ju-jutsu

Am 25. Februar fanden die Hamburger-Landeseinzelmeisterschaften

im Ju-Jutsu in Finkenwerder statt.

Dort startete auch zum ersten Mal der junge Ju-Jutsuka

Dennis Specht in der Altersklasse U15.

Mit seinen 12 Jahren und dem 5. Kyu (gelber Gürtel)

war es natürlich eine große Herausforderung, die

er meistern musste. Wie es das Schicksal manchmal so

will, war Dennis der einzige Starter in dieser Alters-

und Gewichtsklasse, der nicht dem Hamburger Kader

angehörte, sodass die Chancen nicht sehr gut für ihn

standen.

22 SCALA Sportspiegel 2/2012

wird aber auch im Deutschen Ju-Jutsu Verband gerade

ganz aktuell das System des Bodenkampfes in den

Wettkampf aufgenommen und integriert.

Die Starter des Turniers wurden in sieben Pools aufgeteilt.

Dabei wurde darauf geachtet, dass die Kämpfer

faire Gegner bezüglich ihres Alters und Gewichtes

hatten. Auf zwei Matten wurden die Kämpfe ausgetragen.

Um die Kampfrichterbesetzung hatte sich im

Vorfeld Hagen Popko-Bäumler gekümmert. An dieser

Stelle ein herzliches Dankeschön dafür. Innerhalb von

etwa zwei Stunden waren die Kämpfe ausgetragen

und es konnte zur Siegerehrung kommen.

Dank der tollen Organisation des ausrichtenden

Vereins und den vielen fleißigen Helfern konnte ein

reibungsloser Ablauf garantiert werden. Auch konnten

Zuschauer und Kämpfer sich während oder nach

den Kämpfen mit Kaffee und Kuchen sowie kalten

Getränken stärken.

Insgesamt konnten wir den Rückmeldungen entnehmen,

dass das Turnier bei Kämpfern, Vereinsvertretern

und auch Eltern auf große Zustimmung traf.

Im Herbst wird somit also auch das zweite Turnier

stattfinden. Der Ort wird noch vor den Sommerferien

bekannt gegeben. Wir hoffen, dass zu diesem zweiten

Turnier noch mehr Teilnehmer und Teilnehmerinnen

dabei sein werden. Wir freuen uns auf euch!

Abschließend möchte mich noch einmal recht

herzlich beim ausrichtenden Verein SCALA bedanken.

Eine tolle Organisation und viele motivierte Helfer

haben diesen tollen Vormittag möglich gemacht. Die

Jugendleitung freut sich über hoffentlich, weitere

gemeinsame Aktionen. Ebenso geht Dank an Andreas

Werner, unseren Präsidenten Leistungssport, der die

Idee hatte, das Bodenrandori-Turnier wieder stattfinden

zu lassen und gleichzeitig vor Ort als Sanitäter

war. Hannah Schröder, Jugendreferentin des HJJV e.V.

zum ersten mal bei landesmeisterscHaFten dabei

Trotz der wenig motivierenden Aussicht, dass er

wohl sicher keinen Platz auf dem Treppchen erreichen

würde, stellte sich Dennis dieser Aufgabe. Leider

verlor er unter den Augen der Matten-Kampfrichter

und Vereinskollegen Olaf Bertram und Hagen Popko-

Bäumler trotz guter Leistung gegen die Kader-Athleten

alle seine Kämpfe. Die Leistung von Dennis war

trotzdem beachtlich, da er gute Treffer und Würfe einbringen

konnte. Wir wünschen Dennis für die Zukunft

alles Gute und sehen ihn hoffentlich auf dem nächsten

Turnier wieder auf der Matte. Christian Weber

Lisa mit guter Technik, aber leider zu viel Abstand

budo/Karate

ladies open

Das Turnier fand am 6. Mai statt und ist traditionell

sehr stark besetzt, weil auch Teams aus anderen Bundesländern

anreisen, manchmal sogar internationale

Gäste. Deshalb mussten sich auch einige unserer Teilnehmerinnen

schon in der ersten Runde gegen stärkere

Gegnerinnen geschlagen geben. Besonders für

unsere Grüngurte war die Aufgabe, in der Oberstufe

zu starten, noch etwas zu schwierig. Aber lieber gegen

eine stärkere Gegnerin ausscheiden als durch ein

Fehlurteil.

Platzierungen gab es dieses Mal nur für Brigitte,

die sich allerdings bei der Landung nach dem Sprung

in der Kata Kanku Sho an der Hand verletzt hat, und

für Meriel, die in der mit 25 Starterinnen am stärksten

besetzten Klasse an den Start ging. Beide konnten

einen dritten Platz erringen, wobei Meriel zum ersten

Mal auf einem Turnier die sehr hohe Kata Sochin

zeigte, und sich damit den dritten Platz im kleinen

Finale sichern konnte. Im Poolfinale hatte sie leider

in ihrer Kata einen Wackler. Lisa hat als unsere einzige

Teilnehmerin im Kämpfen zwar wieder eine gute Leistung

gezeigt, aber leider nach einem 2:0-Vorsprung

ein bisschen das Kämpfen vergessen und unglücklich

noch mit 2:3 verloren. Andreas

Einige der SCALA-Starterinnen bei den Ladies Open

Fotos: Oliver Wohlers


udo / Karate

secHs starter – acHt

poKale. das geHt!

Am xx. März waren wir mit einigen Kindern und

Jugendlichen beim Schwale-Cup in Neumünster am

Start. Über 400 Starter sorgten für ein ziemliches

Gewimmel in der Halle. Unseren nur sechs Startern

gelang das Kunststück, gleich zehn Platzierungen zu

erreichen. Wie das geht? Durch Mehrfach-Starts im

Einzel und im Team oder in Kata und in Kumite. Leider

hatten unsere Karatekas manchmal kein Glück dabei,

sich gegen die Schleswig-Holstein-Connection der

Kampfrichter durchzusetzen.

So musste Malte sich trotz eines fehlerfreien Kata-

Vortrags mit 1:2 geschlagen geben, obwohl sein Gegner

für alle sichtbar einen Wackler hatte – es wollten

nur vielleicht nicht alle sehen.

Lisa setzte in der letzten Aktion im Finale einen

wunderbaren Mawashi-Geri zum Kopf ihrer Gegnerin,

der nicht mehr gewertet wurde mit dem Hinweis vom

Tischpersonal, der Kampfrichter hätte zwar den Gong

nicht gehört, aber die Kampfzeit sei bereist abgelaufen

gewesen. Ihre Gegnerin war die Enkelin des Veranstalters

– ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Und

unser Kata-Team musste sich im Finale mit einer guten

recht hohen Form mit einer einer kleinen Unsicherheit

einer zugegeben fehlerfreien, aber eben auch viel

niedriger einzustufenden Anfänger-Form geschlagen

geben. Aber solche oberlehrerhaften Entscheidungen

kennen wir schon – damit muss man leben.

Lisa kämpft, Trainer Mehmet schaut gespannt zu

Das Team bei ihrem Synchron-Vortrag

Trotz dieser Niederlagen war es wieder ein sehr

starker Auftritt unserer Gruppe und unser Name SCA-

LA hat mittlerweile im Karate in Norddeutschland

einen sehr guten Ruf. Herausragend die Leistung von

Meriel, die wegen eines Doppelstarts im Einzel und

im Team fünf Katas hintereinander ohne Pause absolvieren

und dabei immer die Kampffläche wechseln

musste. Eine physisch und psychisch ungemein starke

Leistung, die Meriel mit einer unglaublichen Konzentration

bravourös erledigte. Klasse auch die Leistung

von Lisa, die sowohl im Kata als auch im Kumite aufs

Treppchen kam. Ganz überlegen fiel der Sieg von Katharina

aus, die sich nun an höheren Katas versuchen

muss, um ihre Erfolgsserie fortsetzen zu können.

Karate-WocHenende in scHönHagen/ostsee.

aUs dEn sPartEn

Fotos: Oliver Wohlers, Ralf eckert

Wie immer herzlichen Dank an alle Eltern die ihren

Samstagmorgen in einer zugigen Halle verbracht haben

und an Oliver und Ralf für den Bilderbogen.

Hier die ergebnisse,

HerzlicHen glücKWunscH!

MERiEL: 1. Platz Kata Einzel, 2. Platz Kata

Master Klasse, 2. Platz Kata Team

KATHARinA: 1. Platz Kata

ToM: 2. Platz Kata Einzel,

2. Platz Kata Team

MALTE: 3. Platz Kata Einzel,

2. Platz Kata Team

LiSA: 3. Platz Kata, 2. Platz Kumite

Andreas

SCALA Sportspiegel 2/2012 23


aUs dEn sPartEn

basKetball

old boys ü35 – ein Halbes jaHrtausend basKetballer-

FaHrung

HSENII – das ist die offizielle Kodierung der Hamburger

Herren-Ü35-Liga. SCALA nimmt mit einem

Team, welches sich liebevoll „OLD BOYS“ nennt, an

diesem Wettbewerb teil. Inzwischen ist der Spielerkader

sogar auf ungefähr 25 Spieler angewachsen – so

richtig gründlich hat das vermutlich aber noch niemand

nachgezählt.

Nach dem erfolgreichen Erringen des Hamburger

Ü35-Titels in der Saison 2010/2011 wurde das erklärte

Saisonziel für 2011/2012 sogar noch übertroffen: Der

Ü35-Titel wurde nicht nur verteidigt, sondern dieses

gelang, ohne eine einzige Niederlage hinnehmen zu

müssen.

Wer sind diese old boys?

Die ältesten dieser alten Jungen begegneten

erstmalig einem Basketball, als der legendäre „Dr.

J.“ noch in den gegnerischen Zonen „operierte“; Lew

Alcindor war inzwischen zu Kareem Abdul-Jabbar

24 SCALA Sportspiegel 2/2012

geworden, man trug kniehohe Sportstrümpfe und

knallenge Sprinterhosen. 3-Punkte-Würfe oder ähnlichen

neumodischen Kram gab es höchstens aus

Spaß bei irgendwelchen Benefizveranstaltungen,

Basketballberichte im Deutschen Fernsehen gab es

maximal einmal im Jahr für vielleicht fünf Minuten als

Beitrag aus der Kuriositätenkiste zwischen dem „Tor

des Jahres“ und dem Sendungsabspann. Die jüngeren

Vereinsmitglieder werden dies alles wahrscheinlich

nur aus verstaubten Büchern kennen – oder eher aus

unscharfen Filmchen von irgendwelchen Internet-Video-Portalen.

Nichtsdestotrotz waren Spieler wie Dirk

Nowitzki oder Kobe Bryant noch nicht mal geplant.

Tatsächlich kommen die OLD BOYS insgesamt jedenfalls

locker auf eine Gesamtbasketballerfahrung

von über einem halben Jahrtausend. Einzelne OLD

BOYS können sogar von Spielzeiten in verschiedenen

Landesauswahlen und in der Tat bis hoch in die 2.

Bundesliga berichten. Gut unterrichtete Kreise bestätigten

außerdem, dass die OLD BOYS angeblich sogar

einen ehemaligen U20-Mexikomeister in ihren Reihen

haben.

Trotz dieser fast schier grenzenlosen Basketballerfahrung

auf hohem Niveau lief die vergangene Saison

für die OLD BOYS nur schleppend an. Die anderen

Teams schienen extrem motiviert zu sein, dem amtierenden

Ü35-Meister von SCALA ein paar schwierige

Spiele abzuverlangen. Insbesondere das Team vom

völlig unterschätzten Post SV war nahe an einer Sensation.

Die später als „Wunder vom Alstertal“ in die

Geschichte eingegangene Begegnung konnten die

OLD BOYS erst in der letzten Minute zu ihren Gunsten

drehen.

Zunächst bestimmten einige weitere sehr mühsame

Siege die Hinrunde, bis die OLD-BOYS-Maschinerie

schließlich rechtzeitig zum Jahres- bzw.

Hinrundenende auf Touren kam. Dort wurde der

Meisterschaftsmitanwärter SGHB2 (mit einer Reihe

sehr gefährlicher Präzisionsschützen) recht deutlich

bezwungen, und mit dem höchsten Saisonergebnis

von sogar 95:46 konnte SGHB1 in die Weihnachtspause

verabschiedet und damit zugleich die Herbstmeisterschaft

gesichert werden.

Die zweite Saisonhälfte verlief ein wenig entspannter.

Die weiteren Siege kamen nun nicht mehr so mühevoll

zustande, und die OLD BOYS standen ein Spiel

vor Saisonende bereits vorzeitig erneut als Hamburger

Ü35-Meister fest.

Wie eingangs erwähnt, bestehen die OLD BOYS

inzwischen aus deutlich mehr spielbereiten Basketballern,

als auf einem Spielberichtsbogen Platz finden.

Damit jedoch jeder OLD BOY genügend Spielzeit

erhält, und zudem ihre Fans noch mehr OLD-BOYS-

Herrlichkeit für ihre Season-Tickets erhalten, werden

die alten Jungs in der kommenden Saison, sowohl im

Ü35-Titelverteidigungskampf als auch zusätzlich in

einer regulären Hamburger Liga zu bewundern sein.

Gunnar Kempke


2. Frauen –

auFstieg gescHaFFt!

Seit Jahren spielen wir mit einem festen Kern von

fünf bis sechs Frauen und wechselnder Ergänzung

– aber immer mit kleinem Kader – in der höchsten

Hamburger Spielklasse. Und das mit Erfolg. Wenn ich

mich richtig erinnere, haben wir immer den 1. oder 2.

Platz der Liga erreicht und hätten in den vergangenen

Jahren jedes Mal aufsteigen können. Da wir aber bereits

ein erstes Team in der 1. Regionalliga haben und

zumindest für die älteren unserer Frauen Basketball

nicht mehr erste Priorität hat, haben wir in der Vergangenheit

regelmäßig auf den Aufstieg verzichtet.

Auch in der Oberliga gibt es gute Gegner und enge

und spannende Spiele; aber man spielt seit Jahren

immer gegen die gleichen Teams. Wir kennen uns gut

und jeder weiß schon, worauf und auf wen er achten

muss. Nun haben wir eine wirklich erfolgreiche Saison

mit nur einem verlorenen Spiel hinter uns und planen,

es auf unsere – nur zum Teil – alten Tage doch noch

einmal eine Klasse höher zu versuchen.

Für den Aufstieg in die Regionalliga sind in diesem

Jahr erstmals Relegationsspiele erforderlich. Der Erste

aus dem Landesverband Schleswig-Holstein spielt

gegen den Ersten aus Hamburg den Aufsteiger in

die zweite Regionalliga Nord-West aus. Mit unserem

Heimsieg am 12.05.2012 gegen Preetz/Jahn hatten

wir den ersten Schritt gemacht. Der erspielte Endstand

von 83:46 verschaffte uns für das Rückspiel in

Preetz ein dickes Polster.

Am 20. Mai haben wir dann im sommerlichen

Preetz den Aufstieg in die 2. Regionalliga Nord-West

perfekt gemacht. Nachdem die erste Halbzeit für uns

nicht stattfand, reichte ein dann sehr gutes 3. Viertel

(33:6), um alles klar zu machen. Aufgrund des dicken

Polsters aus dem Hinspiel lag die Hürde für uns ja nicht

wirklich hoch.

Nach dem Aufstiegserfolg würden wir uns über den

einen oder anderen Zuschauer in der nächsten Saison

freuen. Vielleicht gibt es auch „Doppelpacks“ bei

Heimspielen mit unseren 1. Frauen, sodass Eberhard

dann ordentlich Kaffee und Kuchen verkaufen kann.

Trainer/Coach Gitta

aUs dEn sPartEn

W13 qualiFiziert sicH Für die nord-

deutscHe meisterscHaFt

Joana – Augen zu und durch

Lea – mit großen Schritten zum Korb (oben

Sarah – den Korb fest im Blick (rechts)

Fotos: Th. Lichtner

Mona – den Ball gebe ich nicht her.

SCALA Sportspiegel 2/2012 25


aUs dEn sPartEn

Fussball

1. e-jugend

geWinnt turnier in

bad scHWartau

Die Fußball 1.E-Jugend machte sich am 1. Mai auf

dem Weg nach Bad Schwartau: Unser erstes großes

Turnier mit 32 Mannschaften aus Schleswig-Holstein

und Hamburg – alle waren sehr gespannt.

Treffen war um acht Uhr morgens – man wusste

nicht, wer müder war, die Eltern oder die Jungs.

Nachdem wir in Bad Schwartau angekommen waren,

wurden wir empfangen und uns wurde ein Tisch mit

unseren Vereinsemblem zugeteilt. Ein wirklich gut organsiertes

Turnier mit Hüpfburg, Tombola, Showeinlagen,

Torwandschießen etc zum

Zeitvertreib.

Jetzt merkte man doch leichte

Anspannung bei den Jungs, die

beeindruckende Kulisse, die große

Anzahl an Zuschauern. Dann war es

soweit, die Mannschaften wurden

gebeten sich nacheinander aufzustellen,

um ins Stadion einzulaufen.

Nach dem Vorstellen der Mannschaften

bekamen wir unsere Gruppeneinteilung

fürs Turnier. In der

Vorrunde wurden die Mannschaften

in vier 8er-Gruppen aufgeteilt.

Wie es auch sein sollte, hatten wir

gleich das erste Spiel gegen Concordia Hamburg. Das

Spiel wurde nach starker kämpferischer Mannschaftsleistung

mit 1:0 gewonnen. Der Anfang war gemacht.

Es folgten Siege gegen Uetersen (1:0), Bad Schwartau

(3:1), Barsbüttler SV (2:0), TuS Lübeck (2:0), TuS

26 SCALA Sportspiegel 2/2012

Holstein Quickborn (3:0), und ein Unentschieden gegen

Heidgrabener SV (0:0).

Damit waren wir mit 19 Punkten und einem Torverhältnis

von 12:1 souverän Erster in unser Gruppe. Die

jeweils Ersten und Zweiten jeder Gruppe zogen dann

ins Viertelfinale ein.

Unser Gegner im Viertelfinale hieß Altona 93. Man

merkte, dass der Tag schon schwer in den Beinen lag,

die Konzentration lies nach, sodass ,die Ansprachen

auch immer länger dauerten. Nur gegen Altona 93

hieß unsere Motivation: Revanche für die knappe

Pokalniederlage der 2. E-Jugend, und so gingen die

Jungs auch ins Spiel.

Nach einem sehr starken Spiel konnten wir Altona

93 mit 3:0 besiegen – jetzt waren wir schon sicherer

Vierter (geht da etwa noch mehr?).

Im Halbfinale erwartete uns Olympia Bad Schwartau.

Diesmal haben wir die Jungs taktisch ein bisschen

defensiver aufgestellt, es war wie erwartet ein sehr

kampfbetontes Spiel, das immer hin und her ging.

Chancen zum Sieg waren auf beiden Seiten, sodass

es nach Neunmeterschiessen roch, aber die Jungs versuchten

noch einen Angriff zu starten, was ihnen dann

auch über rechts glückte. Bis zur Grundlinie gelaufen,

zurückgelegt, Abschluss: Ja, er ist drin! Wie stark war

das, mit dem Abpfiff 1:0 gewonnen! Der Jubel war

groß. Finale, Finale, Finale!

Im Finale war der Bramfelder SV unser Gegner.

Diesmal brauchten wir keine große Ansprache zu halten.

Man sah in den Gesichtern von den Jungs, jetzt

packen wir Bramfeld auch. Das Spiel ging auch sehr

kampfbetont los, die Beine wurden immer schwerer

nach so einem langen Tag. Um 10.00 Uhr angefangen

und jetzt das Endspiel um 19.00 Uhr. Aber sie gaben

wirklich alles und wurden auch belohnt, mit einem

sehenswerten Treffer aus sehr spitzem Winkel. 1:0,

ja super noch zwei Minuten. Alle Eltern und Trainer

feuerten die Jungs nochmal richtig an, dann kam der

Schlusspfiff. Der Jubel war jetzt grenzenlos! „So sehen

Sieger aus“ stimmten die Jungs das Lied an, alle lagen

sich in den Armen – was für ein Tag.

Die Jungs haben nicht nur den Pokal gewonnen,

sondern zusätzlich einen Wanderpokal mitgenommen,

den nächstes Jahr der Jahrgang 2002 verteidigen

muss. Obendrauf gab es noch ein Trikotsatz.

Wir als Trainer (Jörg & Dominik) und Betreuer

(Frank) müssen sagen: super Leistung der gesamten

Mannschaft, weiter so Jungs wir sind mächtig stolz

auf euch. Dazu gehört natürlich auch die gesamte

Elternschaft. Vielen Dank, dass ihr diesen Aufwand

mitmacht.

Teilnehmende Jungs: Sebastian Rath, Tom Burmeister,

Lars Kuchenbecker, Alexander Krause, Nigel

Sauer, Jomo Ngum, Elias Khoutari, Henry Rohn, Yann

Schiller, Marc Mielenz Jörg Brackelmann


Gruppenbild und Unterstützer: 1. Liga-Mannschaft, Funktionsteam, Sponsoren,

Club-100-Mitglieder sowie Tore-Club-Mitgliedern

1. liga-mannscHaFt – als auFsteiger

erFolgreicH

Die Saison ist zu Ende, es war eine spannende Saison,

es war eine erfolgreiche Saison. Wie bereits im

Dezember im Sportspiegel beschrieben, waren wir bis

zur Winterpause auf Platz vier vorgerückt.

Mit einem hochklassigen Vorbereitungsprogramm

– Gegner waren z. B. Oberligist Norderstedt; OL Condor;

OL Altona 93; OL Victoria Hamburg und viele

andere – konnte der Grundstein vom Trainerteam Gerdey/Kral

gelegt werden, um auch die abschließenden

Saisonspiele positiv zu gestalten.

Dabei kam am Ende der Saison der vierte Platz

heraus. Ich meine, für einen Aufsteiger ist das ein

hervorragendes Ergebnis. Ein Riesenkompliment an

die alles immer gebende Mannschaft. Ein großes Dankeschön

auch an das Trainergespann Carsten Gerdey

und Oliver Kral, die das Team immer auf den Punkt

vorbereitet haben. Unser Dank geht auch an unsere

Physiotherapeutin Alessa Dörling sowie die Betreuer

Jörg Schultze-Scheer, Uwe Schwarz und Ingo Matzik.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass dieser Erfolg

nicht zustande gekommen wäre, wenn wir nicht so

viele Unterstützer gehabt hätten, wie z. B. unter anderem

die „Toreclub“-Mitglieder, „Club-100“-Mitglieder,

wohlwollende Spender, sowie unsere Sponsoren, allen

voran unser Hauptsponsor die Firma August-Kahl. Das

Schöne ist, dass all diese genannten Personengruppen

für die nächste Saison ihre weitere Unterstützung zugesagt

haben bzw. noch im Gespräch sind. Ich wünsche

mir, dass es in der kommenden Saison noch mehr

Unterstützer geben wird.

Die 1. Liga-Mannschaft dokumentierte mit dem Tag

der Jugend, der am 1. Mai 2012 mit einem Riesenzuspruch

stattgefunden hat, ihr soziales Engagement,

indem sie Trainer-, Schiedsrichter- und Betreuer-

Tätigkeiten übernahmen. Ein dickes Dankeschön auf

diesem Wege an Andrea und Rainer Wagner für die

tolle Organisation dieses Tages. Am 13. Mai 2012

(Muttertag) bei unserem letzten Saison-Heimspiel

haben wir und der Sponsor August Kahl erstmalig alle

Mütter im Bereich Langenhorn/Fuhlsbüttel zu einem

kostenlosen Besuch unseres letzten Spiels eingeladen.

Doch es geht Schlag auf Schlag weiter: Am 19.

Juni 2012 ist bereits wieder Trainingsauftakt für die

neue Saison. Die Trainer haben nur wenig Zeit um die

Mannschaft in Form zu bringen, da wir vom 7. – 14.

Juli 2012 wieder den August-Kahl-Cup auf der Sportanlage

Beckermannweg austragen werden (siehe unten

Termine und Spielpaarungen.).

Weiterhin ist geplant, dass am 1. Spieltag der neuen

Saison auf der Siemershöh unsere neue „Hütte“ für

Würstchen und Getränke eingeweiht wird. Ebenfalls

wollen wir nach den Sommerferien die Schüler von

den umliegenden Schulen Langenhorn/Fuhlsbüttel zu

einem kostenlosen Besuch eines Punktspiels einladen.

Wie sie sehen, haben wir für die neue Saison einiges

geplant.

Ich möchte mich hiermit ebenfalls bei unserer

Spartenleitung Helmut Kammradt und Günter Dörich,

sowie dem stellv. Vorsitzenden Fred Menkhoff für ihre

Unterstützung bedanken. Ich wünsche ihnen allen einen

schönen Sommer und damit verbunden eine gute

Erholung und verbleibe mit sportlichem Gruß

Ralf Rath, Ligaobmann

P.S.: Ich hoffe, dass wir zu unserem Turnier sehr

viele Mitglieder des Vereins als Zuschauer begrüßen

können.

aUs dEn sPartEn

spielplan august KaHl cup

2012

SAMSTAG, 7.7.2012

11.00 Uhr Hamburger SV III – Niendorfer TSV

13.00 Uhr Germania Schnelsen –

Blau-Weiß 96 Schenefeld

15.00 Uhr SC Alstertal-Langenhorn

SV Rugenbergen

17.00 Uhr VFL Pinneberg – SC Sperber

SONNTAG, 8.7.2012

11.00 Uhr Niendorfer TSV – SV Rugenbergen

13.00 Uhr Germania Schnelsen – VFL Pinneberg

15.00 Uhr Hamburger SV III –

SC Alstertal-Langenhorn

17.00 Uhr SC Sperber – Blau-Weiß 96 Schenefeld

DIENSTAG, 10.7.2012

18.00 Uhr Germania Schnelsen – SC Sperber

20.00 Uhr Niendorfer TSV –

SC Alstertal-Langenhorn

MITTWOCH, 11.7.2012

18.00 Uhr Hamburger SV III – SV Rugenbergen

20.00 Uhr Blau-Weiß 96 Schenefeld –

VFL Pinneberg

FREITAG, 13.7.2012, HALBFINALS

18.00 Uhr 1. Gruppe A – 2. Gruppe B

20.00 Uhr 1. Gruppe B – 2. Gruppe A

SAMSTAG, 14.7.2012 - FINALS

11.00 Uhr 4. Gruppe A – 4. Gruppe B

13.00 Uhr 3. Gruppe A – 3. Gruppe B

15.00 Uhr Verlierer Halbfinale 1 –

Verlierer Halbfinale 2

17.00 Uhr Sieger Halbfinale 1 –

Sieger Halbfinale 2

Alle Spiele finden auf dem Sportplatz

Beckermannweg (Kunstrasen) statt.

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SCALA Sportspiegel 2/2012 27


Handball

mb1 zieHt „dorcH“ – Hamburger meister

Im Mai 2011 starteten wir einen mutigen Versuch

als erste Kooperationsmannschaft im männlichen Bereich

Focus Leistung, mit der HG Norderstedt und Alstertal.

Anfangs beäugte man sich misstrauisch, denn

nur einige kannten sich aus Auswahl oder aus Zusammenspiel.

Keiner kannte alle und eigentlich hatte man

bisher vorwiegend GEGENEINANDER gespielt.

die startFaKtoren

� aus der mB1 HGN – Freddi, Fredi, Christopher,

Marcel R., Mads, Robin, Thorben

� aus der mB1 HGN aber Alt Alstertaler – Nico, Tom

� aus der mC1 HGN – Frederik, Emi, Hannes

� aus der mC1 Alstertal – Nikl, Nils, Gähler, Jesper,

Jeffi

� Aus Rentnerdasein reaktiviert – Damian

� Körpergröße von 1,68 cm bis 1,97 cm und Trikots

M (einmal) bis XXL (vorwiegend)

unser ziel

... schnell aus vielen Einzelspielern eine Mannschaft

formen, die die Qualifikation zur SH/HH-Liga

schafft. Unglücklicher Qualifikationsmodus, denn wir

erwischten das Vorquali-Spiel und als Gegner ausgerechnet

die starke Kooperationstruppe mB AMTV/

THB/Aumühle. Ausgeschieden und aus der „Traum

SH/HH-Liga“. Das Team nahm die Herausforderung an

und zerfiel nicht etwa oder erging sich in Selbstzerfall,

sondern wir definierten die Ziele einfach neu:

� Hamburger Meister werden

� jeder sollte sich maximal weiterentwickeln

Trotz Quali konnten wir gerade noch an zwei Turnieren

teilnehmen, die wettermäßig leider beide eine

sechs waren: HGN Cup und Lübeck.

Das Alstertal-Turnier war dann glücklicherweise

in der Halle, wir lieferten uns eine Schlacht gegen

Schülp/Westerrönfeld, spielten sehr erfolgreich und

wurden Dritter. Für den Saisonstart waren wir gewappnet.

28 SCALA Sportspiegel 2/2012

erFolgreicHe Hinrunde

Die Hinrunde lief sagenhaft erfolgreich: alle möglichen

Gegner wurden aus der Halle gefegt und auch

das Spitzenspiel gegen Esingen wurde mit drei Toren

gewonnen! Mit Null Minuspunkten auf Platz Eins. Der

Plan: das sollte ein halbes Jahr später noch genauso

aussehen.

In den Weihnachtsferien stellten wir uns beim

Einladungsturnier vom THW Kiel dann auch anderen

Leistungsmannschaften aus Norddeutschland und

mussten feststellen, dass wir mit einer „die putzen wir

mal eben so weg“-Einstellung nicht punkten konnten.

Statt Platz 2 in der Gruppe kam Platz 4 raus. Es gab

also noch viel zu tun!

Wie sagten die Trainer zum Start der Rückserie

dann auch vorausschauend: Mit all den Siegen im

Kopf wird das größte Ziel sein, konzentriert und motiviert

weiterzuspielen. Taktisch war das Pokalviertelfinale

gegen den HSV von den Trainern extra so gelegt

worden, dass es (weil wir mit einer Niederlage rechneten)

nicht direkt vor dem wichtigen Esingen-Spiel

lag, sondern noch ein weiteres Spiel dazwischen lag:

Elmshorn. So hätte man HSV Frustration im EHT Spiel

durch positive Erfolgserlebnisse neutralisieren können

... dachten die Trainer.

es Kam aber ganz anders

Das Pokal Viertelfinale gegen den HSV war eine

grandiose Saisonleistung. Man spielte auf Augenhöhe

und verlor am Ende knapper, als der Endstand mit vier

Toren es zeigte. Alle waren begeistert und zufrieden.

Zu zufrieden. Denn zwei Tage später gegen Elmshorn,

eine spielerisch und körperlich hoffnungslos unterlegene

Truppe (eigentlich) tat sich ein ganz dunkles

Handballkapitel auf. Nicht zu glauben, aber Tatsache:

wir verloren gegen Elmshorn.

Nun war wieder alles offen, der schöne 2 Punkte

Vorsprung v e r g u r k t. Die Trainer versanken kurzfristig

in Selbstzweifeln, stellten Trainingskonzepte und

-methoden in Frage, begaben sich in Klausur ... und

entschlossen sich doch weiter an das Gute ihrer Arbeit

zu glauben. Die Jungs zum Glück auch.

aUs dEn sPartEn

das entscHeidende spiel

Die Spannung bis zum allen entscheidenden Esingen-Spiel

stieg: facebook-Aufrufe des Gegners, eine

Kiste Sekt Bestechung für Alstertaler Fans – nichts,

aber auch nichts sollte dem Zufall überlassen werden.

Das Spiel entwickelte sich zum Krimi, keiner konnte

sich absetzen, der Schiri verteilte 7:0 Zwei-Minuten-

Strafen gegen uns und 5:0 Siebenmeter, aber wir

blieben dran. 15 Sekunden vor Schluss: Henrik unser

Joker, der Henrinator HÄLT den Esinger Siebenmeter!

Wir überstehen die restlichen 13 Sekunden und dann

JUBEL OHNE ENDE. Denn UNS reicht das Unentschieden!

Und deshalb gewinnen wir die letzten drei Saisonspiel

auch noch. Wir steigern uns zu einer super

Leistung im letzten Spiel gegen Buxtehude und zeigen

endlich mal wieder: dieses Team kann richtig gut

Handball spielen.

Verdient Werden diese jungs

Hamburger meister 2011/2012

Mit

... der mit Abstand besten Abwehr der Liga

... dem besten Torverhältnis (nur geworfene Tore

hinter Aumühle, zwei Tore hinter Esingen)

... nur drei Minuspunkten

... und einer unglaublich ausgeglichen besetzten

Mannschaft mit super Typen

Eine tolle Saisonabschlussfeier bis in die Nacht beendet

die Saison. Es war riesig mit euch:

DiDDA – mit Gähler der unumstrittene Abwehrchef

und Ironman. Er liefert das Motto der Saison

„Dorchgezogen“ und steigert sich in der Rückrunde

enorm.

FREDi – der zwar ungern trainiert und sich noch

weniger gern anstrengt, aber WENN er sich mal entschließt

so richtig mitzuspielen, super Tore wirft ...

und das meist, wenn er den Abend vorher so richtig ...

ähm ... gefeiert hat.

RoBi – der das enorme Pech hat, als Kreisspieler

zwei super Mitspieler auf der gleichen Position vor

sich zu haben, durch zuverlässiges Training sich enorm

gesteigert hat und ein wichtiges „Herz“ der Mannschaft

ist.

ToM – der sich ungern quält, sich aber doch dazu

durchringt und feststellt, wie gut man spielen kann,

wenn man so groß ist, dass oben einfach (fast) keiner

(außer Niklas, und der ist im eigenen Team) ankommt

und zumindest mal in die Nähe der eigenen Grenzen

kommt.

niCo – der nach einer kurzen deutlichen Ansage zu

Saisonbeginn beschließt, doch wieder der „alte“ Nico

zu werden und eine sensationelle Entwicklung zum

Beidhänder auf Rechtsaußen hinlegt.

Damian – der sich zum Glück gegen sein Rentnerdasein

entschieden hat, mehr und mehr ins Training


einsteigt und in der Hinrunde schon mal aufblitzen

lässt, was alles noch drin steckt.

THoRBEn – der sich einfach weigert mal einen

normalen Wurf von außen zu machen und die Trainer

es bis zum Ende der Saison nicht schaffen, ihm das abzuringen.

Dafür deckt er auf Außen wirklich proaktiv

und hat das 3:2:1 Prinzip verstanden.

niLS – der sich zu einem der besten Rückraummitte-Spieler

Hamburgs entwickelt hat und gegen

Ende der Saison auch selbst wieder daran glaubt.

GäHLER – der als einer der besten Kreisspieler mit

Kienbaum belohnt wird, sich gemeinsam die Rolle

mit Didda als Chef auf der A-Position teilt und WENN

er jetzt noch ein (ganz) bisschen besser fangen lernt

... das Vori Potential hat. Und übrigens: nicht verletzt

war!

HAnnES – der sich als Rückraum rechts endlich

mehr traute und in der Abwehr große Fortschritte

machte und langsam den Trainern glaubt, dass man

nicht IMMER eine Wurftäuschung machen MUSS, son-

dern durchaus auch mal gleich durchziehen darf.

JESPER – unser Filigrantechniker, der immer noch

spielend leicht alle verlädt, sich einen festen Platz in

der Auswahl erarbeitet hat und gemeinsam mit Emi zu

den besten Linksaußen im Norden gehört.

FREDERiK – der sich technisch und spielerisch hervorragend

entwickelt hat, mit Nils die besten Kreisanspiele

macht und natürlich der unerschrockenste Diskutierer

auf dem Feld ist. Motto: Grundsätzlich lohnt

es, JEDE Entscheidung der Schiris erst einmal NICHT

hinzunehmen!

EMi – Immonel Djobococ, den einige Weisheitszähne

aus der Bahn warfen und fast glauben machten, er

könne kein Handball mehr spielen. Zum Glück glaubte

er den Trainern und ging nicht zum Turnen, stattdessen

zur DHB Sichtung und zeigte den „Abalo“-Faktor.

niKL – der eine sagenhaft kontinuierlich gute

Saison spielte, schönste Rückraumtreffer aus allen

Lagen und das auch in der mA und mit 3er Ball. Fassungslos

stellte er fest, dass das Sprungkrafttraining

sich tatsächlich gelohnt hat und die Einsamkeit auf

geschätzten 2,70 cm herrlich sein kann.

HEnRiK – der für die verletzten Jeffi und Jan im

Tor einsprang und zum Joker der Saison wurde. Denn

ohne den einen gehaltenen Siebenmeter im Esingen-

Spiel, wäre die Meisterschaft Adé gewesen. Das nennt

man Effizienz: zuschlagen, wenn es besonders weh

tut! Henriknator eben. Martina Kadenbach

jsg alstertal-norderstedt

– geWinnen Heisst

beginnen!

Begonnen haben wir vor knapp einem Jahr mit unserer

Kooperation im weiblichen Bereich mit der HG

Norderstedt und der Gründung der „Jugendspielgemeinschaft“,

abgekürzt JSG Alstertal-Norderstedt. Ein

großer Schritt im organisatorischen Bereich, denn es

galt zwei eigenständige Handballwelten unter einen

Hut zu bringen, mit Augenmaß Neuerungen einzuführen

nach dem Prinzip: „Jeder bringt seine Stärken

ein!“

So gab es auch zu Beginn etwas Sand im Orga-

Getriebe, denn wo genau in der SCALA-Halle an der

Lüttkoppel eine Anzeigetafel „versteckt“ ist, wenn die

elektronische mal nicht funktioniert oder wo man die

Spielberichte im Schulzentrum Süd hinterlegt, damit

die Ergebnisse rechtzeitig ankommen – diese und andere

Informationen waren dann eben doch nicht bei

jedem Trainer angekommen.

erFolge nacH startscHWierig-

Keiten

Mit großer Geduld und viel Nachsicht auf allen

Seiten wurden diese Startschwierigkeiten gelöst und

so langsam kam der JSG Zug dann ins Rollen. Interessanter

Weise stellte sich schnell heraus, dass der

Schritt im Organisationsbereich offensichtlich wesentlich

größer und schwieriger war, als bei den vielen

jungen Sportlerinnen selbst. Sehr schnell fanden sich

die neuen Teams zusammen und im Laufe der Saison

wuchsen die Teams zu tollen Gemeinschaften.

Das zeigte eine Flut von Einträgen auf facebook

(„Ich liebe euch so!“ und vieles mehr) und letztlich

auch der sportliche Erfolg. Getreu dem Ziel, wirklich

jedem Mädchen eine sportliche Heimat im Handball

bieten zu können, um insgesamt auch mehr Mädchen

für unseren Sport zu begeistern, ist die Saisonbilanz

auch in den sportlichen Bereichen sehr erfreulich:

Im Leistungshandball konnten sich die wA1 und

die wB1 für die erste Saison in der starken SH-/HH-

Liga qualifizieren. Bei beiden Teams konnte noch nicht

das gesamte Potenzial abgerufen werden, aber über

Kampf und Zusammenhalt steigerten sich die Teams

um Saisonende noch einmal auf einen Platz im Mittelfeld.

aUs dEn sPartEn

Für’s erste Jahr in dieser Liga ein guter Beginn, auf

dem wir aufbauen können. Auch für die wC1 war die

Saison (ohne Torwart) auf Platz 4 der HH-Liga durchwachsen,

zum Ende der Saison gaben die Mädels aber

noch mal Gas und zeigten, dass (noch) viel mehr in

Ihnen steckt: Sie gewannen in Frederikshavn den B-

Pokal und den Hamburger Pokal zum Saisonfinale.

aucH untere teams Weit Vorn

Sehr erfreulich schlugen sich auch die wA2 und die

wB2, die beide in der HH-Liga sehr gute Plätze erreichten

und im Pokal erst im Halbfinale gestoppt werden

konnten. Nicht zu vergessen unsere wC2 als komplett

jüngerer Jahrgang, die sich tapfer durch die HH-Liga

schlugen und sich toll weiterentwickelten und sich so

wohl miteinander fühlen, dass sie in der neuen Saison

alle zusammen bleiben wollen!

Auch unsere Jüngeren, die wD1, die sich unerschrocken

in der HH-Liga durchkämpfte und nie aufgab,

oder die wD3, die sogar die Bezirksmeisterschaft erreichte,

sowie unsere kleinen wE’s spielten eine tolle

Saison. Wichtig auch, dass wA3, wC3 und wB3 fleißig

trainierten und Spaß am Sport hatten. Als Abschluss

der Saison gab es über Ostern dann noch für interessierte

Mannschaften die Fahrt nach Stövring (mit

HGN) und das Leistungsturnier in Frederikshavn (mit

Alstertal), wo es einmalige Erlebnisse mit Gänsehautgefühl

zu bestaunen gab, als man sich gemeinsam

mit Alstertal–Norderstedt anfeuerte – zu bestaunen

im JSG Film.

der ricHtige Weg

Diesen erfolgversprechenden Weg wollen wir gemeinsam

mit der HG Norderstedt fortsetzen, denn

die sportlichen und menschlichen Erfolgsmomente

sprechen für sich. Wir müssen auch weiterhin für Mädchen,

egal ob sie leistungs- oder breitensportorientiert

Handball spielen wollen, eine attraktive Adresse

sein. Wie notwendig dies ist, zeigt die ansonsten bittere

Entwicklung im Hamburger Mädchen Handball:

nur jeweils zwei (!) wA Mannschaften (Buxtehude,

Alstertal/Norderstedt) und ganze drei wB Teams (+

Esingen) meldeten für gesamt Hamburg für die HH/

SH-Liga und ebenfalls ernüchternd: nur 4 (in Worten

VIER!) Teams für die HH-Liga für die kommende Saison.

Unser Weg ist die einzig richtige Antwort auf

diese Entwicklung.

Großer Dank geht an alle beteiligten Trainer und

Organisatoren für ihren unermüdlichen Einsatz, ihren

Glauben an die Sache und ihre Geduld bei der Umsetzung

und natürlich an alle Spielerinnen und Eltern, die

so offen und vorurteilsfrei aufeinander zugegangen

sind und gemerkt haben: JSG Alstertal/Norderstedt:

gewinnen heißt beginnen!

SCALA Sportspiegel 2/2012 29


aUs dEn sPartEn

Handball

riesenerFolg am saisonende Für alstertal und jsg

Zwei Teams – zwei Mal Pokalsieger: wC1 und mC1

Es heißt doch immer: Es kann nur einen Sieger

geben! Falsch! Denn das gilt nicht für Alstertal und

die JSG, denn am 28. April, dem Abschlusstag der

Saison 2011/2012 im Schulzentrum Süd, an dem die

Meisterehrungen und Pokalfinals stattfanden, gab es

ZWEI – nämlich zwei Pokalsieger: die wC und die mC

gewannen beide den Hamburger Pokalwettbewerb.

Das hatten wir noch nie! Was für ein toller Erfolg, aber

der Reihe nach.

Um 10.00 Uhr musste zuerst die wC1 im Finale

gegen die starken Esinger Mädchen antreten. In der

Saison ging es für die weibliche C ja bekanntlich ziemlich

auf- und abwärts. Die Zuschauer wurden in manchem

Spiel hart geprüft, denn es war schwer vorher

zu sagen, ob die Mädchen gerade einen „guten“ Tag

erwischt hatten und richtig guten Handball spielten

oder ... nicht. Dann konnte es auch richtig schrecklich

werden.

30 SCALA Sportspiegel 2/2012

angstgegner

Zu diesen Tagen gehörten eindeutig die beiden Saisonspiele

gegen Esingen. Sang- und klanglos wurden

beide Spiele hoch verloren. Warum Trainer und Fans

solche Leistungsschwankungen so kontinuierlich ertragen

mussten, bleibt das Geheimnis der Mädchen.

Insofern war die Zielsetzung für das Finale, dieses

Mal aber wirklich konzentriert das auf die Platte zu

bringen, was möglich ist. Denn gegen die sehr ausgeglichen

besetzten Esinger, die mehrere Auswahlspielerinnen

in ihren Reihen haben, musste das schon

mindestens her, wenn man nicht richtig hoch verlieren

wollte.

Der Beginn des Spiels ließ nichts Gutes erwarten

– nach acht Minuten lagen wir bereits mit 1:5 hinten,

alle unsere Torwürfe fanden nur ein Ziel: mitten

auf den Torwart. Langsam füllte sich die Halle jedoch

mit vielen Fans, Stimmung kam auf und endlich erinnerten

sich wohl auch die Mädchen daran, wie toll

es in Dänemark mit dem Gewinnen gewesen war. Ein

ums andere Tor wurde sich herangekämpft.

Zur Halbzeit führte Esingen noch mit 3 Toren Vorsprung.

Nach weiteren zehn Minuten stand es zum

ersten Mal Unentschieden! Esingen war wohl selbst

überrascht und hatte so gar nicht damit gerechnet,

dass die JSG Mädchen viel besser spielen können, als

sie es so manches Mal dort gezeigt hatten (guter Trick

Mädels!). Die technischen Fehler bei Esingen nahmen

zu, der Rückraum wurde immer hilfloser, unser Rückraum

hingegen traf hervorragend! Esingen hatte keine

Ideen und Kraft mehr, das Spiel noch einmal zu drehen

und nach einem weiteren Treffer von Marleen zum

22:20 war der POKALSIEG da! Was für ein Jubel.

doppelerFolg

Gleich im Anschluss stellte sich die mC1 im Finale

dem Buxtehuder SV, die als Favoritenschreck im Vorwege

den HSV aus dem Pokal geworfen hatten. Man

war also gewarnt. Zum Glück konnte in Bestbesetzung

angetreten werden, denn durch die Aktion auf facebook:

„Finale nur mit Henrik“ konnte Henrik seinen

Ferienflug umbuchen und war dabei! Dank an alle

Beteiligten.

Die mC1 drehte gleich zu Beginn auf und spielte

sich einen 12:6-Vorsprung heraus. Wer sich jetzt

schnell einen Kaffee holen wollte in der Erwartung,

dass sich dieses Spiel wohl zu einer eindeutigen Angelegenheit

entwickeln würde, wurde enttäuscht. Die

mC stellte das Decken ein und produzierte technische

Fehler en masse. Buxtehude kam heran und ließ sich

auch nicht abschütteln. Zum Glück brachten die Jungs

ihren Vorsprung letztlich über die Zeit, aber sie können

so viel besser spielen. Egal – manchmal zählt eben

einfach nur das Ergebnis und dass heisst: POKALSIEG!

Endlich mal nicht zweiter (Hamburger Vize-Meister

z.B.) sondern auf dem höchsten Podest. Das haben sich

die Jungs nach einer tollen Saison verdient.

HandballFest

Als super Überraschung erhielten beide Teams coole

Pokalfinal-Shirts, ein großes Dankeschön an Dirk!

Das dann im Anschluss an die Ehrung nicht nur diese

beiden Teams ihre Pokale in den Händen hielten, sondern

die mB1 auch noch für ihren Hamburger Meistertitel

geehrt wurde, machte aus diesem Samstag einen

super tollen Erfolg für Alstertal und die JSG.

Was für ein Handballfest und das auch noch in toller

„fast Heim-Umgebung“ mit sehr, sehr vielen Fans

und einer irren Stimmung, Dank auch an die HGN für

eine hervorragende Ausrichtung und Bewirtung. Wer’s

nicht glaubt oder nicht dabei war: schaut auf die Fotos

... da kann man neidisch werden!

Großen Glückwunsch an die Trainer Sascha, Claus,

Dirk und die Teams. Genießt euren Erfolg und jetzt

wird erst einmal (ganz kurz) gechillt, bevor es heißt:

nach der Saison ... ist vor der Saison.

Martina Kadenbach


Handball

Wd 3 ist bezirKsmeister 2012 – Was Für eine leistung!

In der Saison 2011/2012 wurdet Ihr mit nur vier Minuspunkten

als jüngerer Jahrgang Bezirksmeister. Auf

Grund einer sehr soliden Abwehrleistung und einer

hoch motivierten Torhüterin habt Ihr die wenigsten

Gegentore kassiert und die Rückrunde verlustpunktfrei

gespielt. Mehr ging fast nicht. Herzlichen Glückwunsch

zu dieser super Mannschaftsleistung!

Wie Fing alles an?

Im Mai 2011 begann die Saison mit 15 Mädchen,

die aus der E-Jugend in die D-Jugend kamen. Unsere

Turniere in Ohlstedt und in Hamdorf entpuppten sich

eher als Wasserschlachten, aus denen wir zwar Lehren

ziehen konnten, aber keine großartigen Erfolge. Nach

den Sommerferien nahmen wir noch an dem traditionellen

Jugendturnier von Alstertal teil und auch dort

war die Platzierung mittelmäßig, was ich für den jüngeren

Jahrgang als völlig in Ordnung empfand.

Die ersten beiden Spiele wurden problemlos gewonnen.

Das dritte Punktspiel war gegen die SG

Hamburg-Nord 3, die zu diesem Zeitpunkt auf dem

2. Platz unserer Liga stand und ungeschlagen war. Es

handelt sich um einen kompletten 99er-Jahrgang und

die Mädchen der SG waren unseren Mädels körperlich

klar überlegen. Schon beim Warmwerfen sah man die

Unterschiede und ich rechnete mit dem Schlimmsten.

Aber es kam ganz anders. Wir gewannen dieses Spiel

nach tollem Kampf, beherzten Aktionen im Angriff,

einer konsequenten Deckungsleistung und einer sehr

gut aufgelegten Torhüterin.

Die nächsten beiden Spiele gegen Aumühle und SG

Hamburg-Nord 2 gingen verloren. AMTV und THB 03

wurden problemlos geschlagen.

ungescHlagen durcH die rücKrunde

Die Rückrunde begann mit einem spannenden

Spiel gegen die JSG Alstertal-Norderstedt 2, welches

wir mit einem Tor für uns entscheiden konnten. Die

folgenden Spiele habt Ihr überlegen gewinnen können.

Die Meisterschaft haben wir im Grunde Ende Februar

in Aumühle gegen unseren direkten Verfolger

gewonnen. Das war kein Spiel für schwache Nerven,

auch die mitgereisten Eltern hielt es nicht mehr auf

ihren Sitzen. Sportlich gesehen, war das die beste

Leistung, die Ihr in dieser Saison gezeigt habt. Mit enormen

Engagement, einem sehr guten Angriffsspiel

sowie einer außerordentlich guten Deckung und Torhüterin,

habt Ihr die Aumühler mit 14:13 geschlagen.

Das war wirklich eine grandiose Leistung, die u.a. mit

einer La-Ola-Welle der Eltern belohnt wurde.

erWartungen Weit übertroFFen

Interessant wurde es dann noch einmal im Spiel

gegen die SG Hamburg-Nord 2 – das Hinspiel hatten

wir ja verloren. Aber auch an dem Samstag habt Ihr

Euch von dem Gegner nicht beeindrucken lassen und

ein relativ torarmes Spiel mit 10:5 gewonnen. Das

letzte Punktspiel habt Ihr nach anfänglichen Schwierigkeiten

sicher gewinnen können und nun seid Ihr

Bezirksmeister!

Ihr habt meine Erwartungen weit übertroffen, denn

mit einer Meisterschaft hätte ich nie gerechnet. In der

kommenden Saison werdet Ihr Euch erneut beweisen

müssen und Euer Teamgeist wird gefordert sein, da Ihr

in der Landesliga spielen werdet. Also schön fleißig

weitertrainieren J

Bezirksmeister 2011/2012 sind geworden: Lee

Ann Mankiewicz im Tor sowie die Feldspielerinnen

Zoë Bipp, Tomke Lattekamp, Maja Sander, Lynn Meeder,

Lula Beyene, Linda Hasselbusch, Lina Balcke, Lea

Früchtnicht, Kira A., Johanna Berens, Franzi Schmidt,

Emilie Stoelk, Cecilie Brandt und Andrea Sredojevic.

Vielen Dank an Ben Hartig, der uns als Co-Trainer

unterstützt hat und mit seinem Geniestreich in Aumühle

– grüne Karte in den letzten Sekunden werfen

– zum Sieg beitrug.

Ein herzliches Dankeschön geht auch an die Eltern

für ihre Einsatzbereitschaft, die Kinder wann auch

immer wohin auch immer zu fahren, bei den Spielen

zu unterstützen und auch bei Auswärtsspielen Heimspielatmosphäre

zu verbreiten. Das ist nicht selbstverständlich.

Annette Müller

SCALA Sportspiegel 2/2012 31


aUs dEn sPartEn

Volleyball

grossartiger saisonabscHluss:

auFstieg der 1. damen in die 3. bundesliga

Ausgelassener Jubel und lautstarke Freudenschreie

waren am 31. März aus der Hein-Dahlinger-Halle in

Kiel zu hören. Diese stammten allerdings keinesfalls

von den Spielerinnen des Kieler TV, sondern von uns,

den SCALA-Spielerinnen. Es war geschafft, der Aufstieg

in die dritte Bundesliga wurde gesichert. Doch

am Anfang des Tages war die Situation noch eine ganz

andere.

Eine unserer Spielerinnen musste sich am Morgen

leider krank melden, wodurch wir in einer anderen

Aufstellung als üblich in das Spiel starteten und leicht

verunsichert waren. Dies zeigte sich leider auch sofort,

denn dank der vielen Eigenfehler erspielte sich die

Kieler Mannschaft den ersten Satz, lautstark unterstützt

von den Kieler Fans und dem Hallensprecher.

Den Kieler Damen reichte dieser eine gewonnene

Satz bereits, um sich für die dritte Liga zu qualifizieren,

doch natürlich wollten sie ihre Fans nicht enttäuschen

und das Spiel auch gewinnen. Für uns rückte der Aufstieg

also in weite Ferne, da nur ein Sieg das Ticket in

die dritte Liga sicherte.

32 SCALA Sportspiegel 2/2012

Jubel ohne Ende

Der zweite und dritte Satz liefen dann jedoch immer

besser für uns und wir lieferten uns ein enges

Match mit dem Team vom KTV. Letzten Endes gelang

es uns dann aber doch, die Sätze für uns zu entscheiden.

Jetzt trennte uns also nur noch ein Satz von Sieg

und Aufstieg. Wir aktivierten alle Kräfte und gaben

unser bestes, bis wir endlich die 25 Punkte hatten.

Danach ertönte natürlich lautstarkes Jubeln und

Kreischen, denn wir hatten es wirklich geschafft! Der

direkte Aufstieg in die dritthöchste Liga Deutschlands,

an den zur Mitte der Saison nur noch wenige glaubten.

Schließlich lief es bis dahin alles andere als gut für uns,

doch irgendwie gelang es uns in der Rückrunde sieben

von neun Spielen zu gewinnen und das Blatt zu wenden.

Eine großartige Leistung, die wir natürlich auch auf

unseren Trainer, Jörg Drews, zurückführen können.

Nach diesem freudigen Ereignis stand jedoch noch ein

anderes, trauriges Ereignis auf dem Programm. Wir

haben Jörg verabschiedet, der nach zwei erfolgreichen

Jahren nun einen Schlussstich unter seine Trainerzeit

zog. Während unserer Saisonabschlussfeier, die eigentlich

sehr fröhlich war, wurde also auch die eine

oder andere Träne verdrückt, doch wir wünschen Jörg

alles Gute für die Zukunft!

Nun beginnt eine neue Saison, viele von uns werden

das erste Mal Bundesligaluft schnuppern und es

wird viel auf uns zukommen. Wir freuen uns sehr auf

die nächste Saison und auf unseren neuen Trainer,

doch leider müssen wir uns auch von einigen Spielerinnen

verabschieden. Es war eine sehr schöne Saison

und wir werden euch vermissen!

Natürlich wollen wir auch noch weiteren Leuten für

ihr Engagement danken, allen voran natürlich Jörg,

Petra und Fred Menkhoff. Doch auch die Eltern, die Zuschauer,

Helfer, Anschreiber und Organisatoren haben

uns unterstützt. Ohne euch wäre diese Mannschaft

niemals so weit gekommen. DANKE!

Luisa Braunschweig


Foto: Thomas Straub

tennis

„Wochenend und Sonnenschein und dann mit dir

auf’m Platz allein, ja was brauch ich mehr zum Glücklichsein?

– Wochenend und Sonnenschein!“ sangen

die Hamburg-Harmonists als sie am 6. Mai die Jubiläumsfeier

der Tennissparte des SC Alstertal-Langenhorn

musikalisch umrahmten. Auf den Tag genau vor

40 Jahren, am 6. Mai 1972, hatten tennisbegeisterte

Mitglieder des damaligen SC Langenhorn die Voraus-

setzung dafür geschaffen, dass über die Jahrzehnte

eine der schönsten Anlagen Hamburgs in Langenhorn

am Beckermannweg 25 entstanden ist. Um die Gründungsmitglieder

zu ehren und ihnen auch für ihre geleistete

Arbeit zu danken, hatte die Spartenleitung sie

und weitere verdienstvolle Mitglieder zu einer kleinen

Feier ins Clubrestaurant eingeladen.

eHrengäste

Dort konnte der Spartenleiter Karl Drexel als Ehrengast

die Vizepräsidentin des Hamburger Tennisverbands

Claudia Hoffmann-Timm begrüßen. In ihrer

Rede gratulierte sie den Mitgliedern von SCALA zur

sehenswerten Tennisanlage im Grünen, auf der sie vor

20 Jahren als Schülerin schon einmal selbst gespielt

hatte. Als symbolhaftes Geschenk überreichte sie

einen Tennis-Softball, mit dem die Kleinsten an das

Spiel mit der Filzkugel herangeführt werden können.

Als weiterer Gast wurde der neue geschäftsführende

Vorsitzende des Vereins Andreas Brannasch

begrüßt. In seiner persönlichen Vorstellung verriet

dieser, dass er sein Sportstudium einige Jahre lang

zum Teil durch Tennisunterricht finanziert hat. Es besteht

also die Hoffnung, dass er zum eigenen Vergnügen

den Schläger mal wieder schwingen und auf diese

Weise einen kleinen Beitrag leisten wird, um die Mitgliederzahl

der Sparte zu steigern. Denn diese ist bei

den Erwachsenen seit einigen Jahren leicht rückläufig,

während der Zulauf bei Kindern und Jugendlichen sehr

gut ist.

aUs dEn sPartEn

40 jaHre tennis-sparte bei scala

Ich bin von Kopf bis Fuß auf Tennis eingestellt

Karl Drexel, Spartenleiter Tennis beim

SC Alstertal-Langenhorn, bei seiner Rede

auf der Feier zum 40-jährigen Jubiläum.

rücKblicK

Das Gründungsmitglied Harald Krüger erinnerte

an den Elan der Anfangstruppe um den damaligen 1.

Vorsitzenden Alfred Hansper und die schönen Stunden

im Bauwagen, bis das erste Clubhaus stand. Dann ließ

der ehemals langjährige Spartenleiter Thomas Straub

auf locker-launige Weise die wichtigsten Etappen der

letzten beiden Jahrzehnte Revue passieren: den Bau

der Tennishalle im Jahr 1994, die Fusion des SC Langenhorn

mit dem TUS Alstertal zu SCALA im Jahr 2002

und der Neubau des abgebrannten Clubhauses im Jahr

2003.

In seinem Schlusswort dankte Karl Drexel noch

einmal allen, die sich zum Wohl der Sportgemeinschaft

in vielfältiger Weise engagieren: Trainer, Wirtin,

Platzwart und allen bereitwilligen Helfern. Den Gründungsmitgliedern

versprach er die sorgsame Pflege

und Erhaltung der attraktiven Anlage gemäß dem

Spruch über dem Eingangsportal des Rathauses.(Was

errungen die Alten, mögen die Nachfahr’n würdig erhalten).

Letzte Bitte: Zur großen Jubiläumsfeier mit

Turnieren, Grill- und Tanzparty etc. an den Pfingsttagen

recht zahlreich auf die Anlage kommen.

Um eventuelle Wiedereinsteiger zu motivieren, änderten

die Hamburg-Harmonists in Ihrem letzten Lied

augenzwinkernd ihre erste Strophe „Ich bin von Kopf

bis Fuß auf Tennis eingestellt“ ab und intonierten zur

Erheiterung der Anwesenden: “Ich hab von Kopf bis

Fuß das Tennis eingestellt ...“ Karl Drexel

SCALA Sportspiegel 2/2012 33


Fotos: Jonas Baseda

aUs dEn sPartEn

leicHtatHletiK

eHrungen

Die silberne Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes für Bärbel Woltmann

Die Auszeichnung zum Seniorensportler des Jahres für den zweifachen Staffel-Weltrekordler Axel Wendt

Weltmeister

Heinz Keck (zweiter von links) und Hartmann Knorr (rechts) wurden bei der Hallen-WM in Finnland Weltmeister

mit der deutschen 4x200-Meter-Staffel der AK M70 (1:56,31 min)

WerFertage

Die Werfer der Senioren besuchten wie in jedem

Frühjahr einige Werfertage. Dabei erzielte Jens Lauk,

neu in die M70 aufgestiegen, im Kugelstoßen 10,35

m, im Diskuswerfen 31,12 m und im Hammerwerfen

34,52 m. Unser „Neuer“ Reinhard Dahms glänzte im

Diskuswerfen mit 39,75 m und in seiner ungeliebten

Übung, dem Hammerwerfen, kam er auf beachtliche

32,90 m. Wolfgang Saß brachte es im Diskuswerfen

auf 34,90 m sowie im Hammerwerfen auf 38,86 m.

Ein Ausflug zu den Deutschen Meisterschaften der

Gewichtwerfer in Vellmar brachte Wolfgang den 2.

Platz ein. Er konnte 3,0 kg auf die Weite von 26,92

m, 5,0 kg auf 21,41 m und 7,5 kg auf 15,29 m wer-

34 SCALA Sportspiegel 2/2012

fen und es hat auch noch Spaß gemacht. Diese drei

Werfer denken nun darüber nach, als Mannschaft zu

den Deutschen Werfer-Mehrkampfmeisterschaften zu

fahren und den Deutschen Rekord anzugreifen.

damm

Am 17. Mai findet die Vorrunde zu den Deutschen

Mannschaftsmeisterschaften in Hamburg statt und

die Mannschaftsaufstellung steht fest. In der Startgemeinschaft

mit der SV Polizei soll in der M60 und

M70 die Endrunde am 8. September in Essen erreicht

werden und dafür sind noch einige Trainingseinheiten

erforderlich. Gruß Wolfgang

turnen und

Freizeit

AkrOBATik

Der Einführungskurs war ein voller Erfolg. Deshalb

wird es ab sofort eine neue Akrobatik-Gruppe geben,

in der Kinder und Jugendliche ausgefallene

Kunststücke lernen können.

Habt ihr Lust, ein bisschen Zirkusluft zu schnuppern.

In der Akrobatik geht es darum, gemeinsam

auch in schwierigen Haltungen und Kunststücken

das Gleichgewicht zu finden.

Zeit mittwochs, 17.00 – 18.00 Uhr

Ort Albert-Schweitzer-Gymnasium,

Struckholt 27, neue Sporthalle

Alter ab 6 Jahre

Kosten Mitgliedsbeitrag SCALA

+ € 2 Zusatzbeitrag

Infos und

Anmeldung SCALA Geschäftsstelle

Telefon 505718

Beim Orientalischen Tanz mit der Gruppe

Yallabinas liegt die Betonung auf Spaß

turnen und Freizeit

nEuES

AnGEBOT Für

kindEr

mitmacHen beim

orientaliscHen

tanz

Die Gruppe „Yallabinas“ trainiert Orientalischen

Tanz mit der Übungsleiterin Nela immer

dienstags von 18.15 – 19.45 Uhr in der

Sporthalle am Eberhofweg 63. Der Einstieg ist

jederzeit möglich, völlig unabhängig von Alter

und Vorkenntnissen. Die Übungsstunde ist

aufgeteilt in Technik, Choreografie und freies

Tanzen. Du bist herzlich willkommen! Weitere

Informationen gibt es bei Nela, Telefon

0176/80291572


Der deutsche Meister Sebastian Deeg mit den SCALA-Teilnehmern am Rope-Skipping-Workshop

turnen und Freizeit

rope-sKipping-WorKsHop mit dem meister

Am 31. März konnte sich das SCALA-Rope-Skipping-Showteam

über hohen Besuch freuen: Für einen

vereinsinternen Workshop hatte Gruppenleiterin Petra

Brannasch den ehemaligen Europa- und amtierenden

Deutschen Meister Sebastian Deeg aus Rüsselsheim

eingeladen.

Fast sechs Stunden lang wurden neue Tricks und

Kunststücke geübt – im Einzelseil, in der Gruppe

und im Double Dutch mit zwei Langseilen. Sebastian

konnte die Teilnehmer durch seinen sympathischen

sebastian deeg, 26,

meHrFacHer deutscHer,

eHemaliger europameister und

Vize-Weltmeister im

rope sKipping.

HäuFige auFtritte im

FernseHen, bei gross-

Veranstaltungen und bei

sport-galas.

abgescHlossenes studium

internationales WirtscHaFtsingenieursWesen.

und kompetenten Auftritt begeistern und alle immer

wieder durch Kostproben seines Könnens mitreißen.

Auch wenn die Beine am Ende ziemlich müde waren

und der Muskelkater noch tagelang zu spüren war –

dieser Lehrgang war ein tolles Erlebnis und Motivation

für das weitere Training.

Recht vielen Dank an Fred Menkhoff, der durch seine

guten Kontakte zum Hoteldirektor vom Ibis-Hotel

am Flughafen eine kostenlose Unterkunft für Sebastian

organisieren konnte.

Kunststücke von Sebastian wirken

spielerisch leicht und schwerelos

aUs dEn sPartEn

interVieW

SPORTSPIEGEL: Sebastian, du bist jetzt 26 Jahre alt.

In welchem Alter hast du mit dem Rope Skipping

angefangen?

SEBASTiAn: Mit 11 Jahren. Vorher habe ich Fußball

gespielt, bin geritten, habe Tennis und Tischtennis

ausprobiert.

SPORTSPIEGEL: Und wie bist du schließlich beim

akrobatischen Seilspringen gelandet?

SEBASTiAn: Durch meine ältere Schwester. Sie

hat damals zuerst mit Rope Skipping angefangen,

ich habe zuerst nur zugeschaut. Seilspringen gilt ja

als typische Mädchensportart, deshalb musste die

Trainerin mich damals schon etwas zum Mitmachen

überreden. Aber ich habe dann sehr schnell großen

Spaß gehabt und gemerkt, wie viele Möglichkeiten

dieser vielseitige Sport auch für Jungen bietet.

SPORTSPIEGEL: Du hast dann recht früh mit

Wettkämpfen begonnen und bist auch schnell sehr

erfolgreich gewesen.

SEBASTiAn: Dafür war die Gruppe in Rüsselsheim

natürlich der perfekte Einstieg, denn Rüsselsheim

war schon immer eine Hochburg im Rope Skipping.

Wir haben viele Titel im Einzel und im Team

sammeln können. Nach nationalen Erfolgen sind wir

mit unserem Vereinsteam dann auch international

für Deutschland gestartet.

SPORTSPIEGEL: Werden dafür nicht die besten

Springer aus ganz Deutschland zu einem Team

zusammengestellt?

SEBASTiAn: Nein, denn das Einstudieren und die

Feinabstimmung der Kunststücke wäre zu aufwändig.

Vor internationalen Meisterschaften muss man

einige Wochen lang jeden Tag trainieren – das ginge

ja nicht, wenn jeder der vier bis fünf Teamspringer

aus seiner anderen Stadt käme.

SPORTSPIEGEL: Wo holst du dir Anregungen für neue

Kunststücke für die Wettkampfform „freestyle“, die

besonders spektakulär ist?

SEBASTiAn: Ich überlege ständig, ob sich Sprünge

neu und noch schwieriger kombinieren lassen, so

wie es vielleicht noch nie jemand anders gezeigt hat.

Außerdem schaut man bei Wettkämpfen und auch

schon mal im Internet bei YouTube, ob es von anderen

Topspringern oder -teams etwas Neues gibt.

Manchmal holt man sich auch Anregungen beim

Street- und Breakdance.

SPORTSPIEGEL: Wo liegt dein persönlicher Rekord bei

der Wettbewerbsform „tripple under“, also möglichst

vielen Dreifachsprüngen hintereinander ohne Fehler?

SEBASTiAn: Bei 256 Sprüngen.

SPORTSPIEGEL: Dieser unglaublichen Zahl ist nichts

hinzuzufügen. Sebastian, vielen Dank für dieses

Gespräch und viel Erfolg bei den Weltmeisterschaften

im August in Tampa, Florida. Text und Fotos: abra

SCALA Sportspiegel 2/2012 35


aUs dEn sPartEn

Kung Fu

Unten: Vor dem Kampf

Rechts: Im Kampf

erFolgreicH beim nordseeFigHter-turnier

Am 21. April fanden die Nordseefighter Open in

Wilhelmshaven statt. Johannes (als Coach) und Marie

hatten sich entschieden, an dem Turnier teilzunehmen

und fuhren, unterstützt von Igor und Maries Eltern,

Samstag um 8 Uhr Richtung Südwesten. Ein Turnier ist

immer eine aufregende Angelegenheit, gerade, wenn

man wie Marie erst seit wenigen Monaten an Turnieren

teilnimmt. Umso erfreulicher waren die Ergeb-

Kung Fu

prüFung

Prüfungen sind für Kung-Fu Schüler immer anstrengende

Termine. Nicht nur, dass man alles Wissen,

welches man in den letzten Monaten, manchmal

Jahren (teils sogar Jahrzehnten) erlernt hat, innerhalb

eines sehr kurzen Zeitraums parat haben muss. Nein,

es muss auch noch so vorgeführt werden, dass der

Prüfer einen bestehen lässt.

Keine leichte Aufgabe. Auch für Niels, Tim, Corbinian

und Johannes war es ein großer Schritt. Geprüft

von drei Prüfern, die genau hingeguckt haben und ihnen

einiges abverlangten, was im Training noch nicht

gelernt worden war, mussten sie alles geben.

Eine Stunde lang wurden Tritte, Stände, Kombinationen

und Techniken abgefragt, bevor alle vier glücklich

als neue Gelbgurte den Kwon (Trainingsraum)

verlassen durften. Auch für die Prüfer war es eine

anstrengende Sache, war es doch das erste Mal seit

längerem, das gleich vier Prüflinge zeitgleich geprüft

wurden. Und für jeden der vier war es sicher ebenso

36 SCALA Sportspiegel 2/2012

nisse. Marie konnte sich in zwei Klassen durchsetzen

und nahm einen hart erkämpften 3. Platz und einen

4. Platz mit nach Hause. Das Besondere an diesem Turnier

war, dass es in den Juniorenklassen keine Gurtunterteilung

gab. Dies hatte zur Folge, dass sich sowohl

Schwarz- als auch Gelbgurte in derselben Kategorie

fanden. Und so lässt sich festhalten, dass viel gelernt,

geschwitzt, gekämpft wurde (immerhin mussten

anstrengend, wussten sie doch von ihrem Lehrer, dass

die Zulassung zur Prüfung nicht bedeutet, dass alle

bestehen – nur das Gezeigte zählt!

Dennoch oder gerade deshalb gaben sie alle ihr Bestes,

und wurden belohnt. Mit Schweiß, Tränen, und

– zu guter Letzt, mit der freudigen Nachricht, dass

Nach dem Kampf

sechs Runden bestanden werden) – Erfolg kommt

eben nicht von selbst. Herzlichen Glückwunsch zu den

tollen Ergebnissen und viel Erfolg bei den nächsten

Turnieren! Und an alle, die nicht dabei waren: das

nächste Turnier kommt mit Siebenmeilenstiefeln: die

Dacascos Open 2012 am 12. Mai in Wandsbek. Den

Nachbericht hierzu findet ihr im Newsblog vom SCA-

LA. Johannes Cyrus

Unten: Vor dem Kampf

Rechts: Im Kampf

alle bestanden haben. Euer Lehrer freut sich mit euch,

und war von dem Gezeigten sehr beeindruckt. Ihr habt

hart gearbeitet und euch euren Gurt verdient. Ich freu

mich auf das weitere Training mit euch!

Euer Todai Johannes


Kung Fu

seminar im „eisenHemd“-qigong

Vor einigen Tagen war ich im Auftrag des Kung Fu-

Reisenden aufgebrochen, um meinen Wissenstand auf

einem Qigong-Seminar zu erweitern.

Geladen hatte Sifu Jan Hintelmann vom Nan-Shaolin

Kung Fu aus Altona. Sein Gast und Leiter des Seminares

war Master Paul Chew (72) aus der Weng Gong

Ci Martial Arts School aus Malaysia. Im Gepäck hatte er

das Süd-Shaloin-Kranich-Qigong auch „Eisenhemd“-

Qigong genannt.

Mir war bereits sei Jahren bewusst, dass die Schule

von Sifu Jan Hintelmann irgendwo in Altona war, wo

genau hatte ich allerdings noch niemals erkundet.

Umso angenehm überrascht war ich, als ich die Schule

dann tatsächlich fand. Unmittelbar neben einem

Hauseingang, war ein schmaler Durchgangstunnel zu

einem typischen Altonaer Hinterhof mit schrabbeligen

Gartenstühlen, verwucherten kleinen Ecken und ein

paar Fahrrädern. Ein flaches kleines Gebäude, ähnlich

einem Waschhaus oder einem Raum zum Fahrräderunterstellen

präsentierte sich als Kung Fu Schule und siehe

da: Ein echtes Kleinod – gut versteckt und mit dem

richtigen Geist und der Aura einer urtypischen Kung Fu

Schule, wie sie in den siebziger und achtziger Jahren in

Hamburg ab und an zu finden waren.

Das Innere ähnelte beinah schon an einen Schrein.

In jeder Ecke und an jeder Wand gab es Devotionalien,

Ehrenbekundungen, Waffen, Raritäten, Bilder und

Fotos uvm. aus den vielen Lern- und Lehrjahren des

Schulinhabers. Ein hübscher kleiner Garten hinter den

Räumlichkeiten rundete das gelungene Ambiente ab.

Ich war einer von zwei externen TeilnehmerInnen

des Seminars. Die Aufnahme des „Fremden“ war sehr

persönlich und ausgesprochen herzlich. Überhaupt

war das gesamte Wochenende geprägt von einer sehr

freundlichen Stimmung und ich hatte nicht ein einziges

Mal das Gefühl, nicht dazuzugehören.

Dann begann um 11 Uhr der Unterricht. Master

Chew begann in geduldiger Art, jedem einzeln die

ersten Schritte und die Basis des Kranich-Qigongs zu

erläutern. Nach kurzem Übungsteil war dann ein/e

jede(r) selbst an der Reihe, das Gelernte vor allen

Anwesenden zu demonstrieren. Dies war in der Regel

der anstrengendste Teil des Unterrichts. In erster Linie

war ich dort um zu lernen, doch als Repräsentant des

hiesigen Kung Fus aus dem SC Alstertal-Langenhorn

wollte ich natürlich auch irgendwo eine ganz gute

Figur machen ;)

Wir erlernten einige Basisschritte gepaart mit verinnerlichenden

Kraftkonzentrationen in Hand, Arm,

Rumpfbereich und in den Beinen (und im ganzen

restlichen Körper auch). In der zweiten Runde wurde

dieses noch gesteigert mit zwei weiteren Personen auf

dem eigenen Körper.

Im Anschluss daran wurden Gurte ausgepackt und

von sechs verschiedenen Seiten wurde gleichzeitig

in alle Richtungen gezerrt und gezogen. Es galt auch

hierbei die Ruhe zu bewahren und die innere Kraft zu

entfalten. Meine Jahre beim Chen-Taji wirkten sich

hierbei auch jeden Fall wohltuend unterstützend aus.

Die nächste Übung ging mir besonders leicht von

der Hand. Es handelte sich um eine 5-Block Kombination

mit anschließendem Haltegriff (Lock). Für

Jemandem aus dem kombinierten Faustkampf rasch

umsetzbar. Als sich dann Meister Chew in die Mitte

stellte, um in der Partnerübung die Kraft der einzelnen

Blocks zu testen, waren meine schnellen und kräftigen

Techniken zwar zügig und solide, aber doch einigermaßen

kraftlos im Angesicht der steinernen Arme

des zweiundsiebzigjährigen Meisters. Ich bin bald 42,

dreißig Jahre hab ich also noch Zeit zum Üben.

Gegen 16 Uhr verließen wir die Schule um einen

kleinen Imbiss im nahegelegenen koreanischen Fa-

aUs dEn sPartEn

milienbetrieb Kimzen einzunehmen. Im Anschluss

musste ich leider das Seminar verlassen, da noch

andere Verpflichtungen auf mich warteten. Ehrlich

gesagt hatte ich auch nicht damit gerechnet, dass der

Qigong-Tag erst nach 20 Uhr endete. Die haben halt

einen langen Atem.

Am Sonntag ging es mit dem zweiten Teil um 11

Uhr weiter. Auch an diesem Tag musste ich zu meinem

Leidwesen früher aufbrechen und konnte daher nur

einen kleinen Teil mitnehmen. Dafür aber einen der

Höhepunkte des Wochenendes: Wie schon am Vortag

erwähnt, wurden einige der Basisübungen mit zwei

weiteren Personen auf dem Körper ausgeführt. Nun

sollten es vier sein. Als einer der leichtesten mit weniger

als 80 Kilogramm galt es, die gesamte Konzentration

zusammenzunehmen. Vier Personen, kurz mal

durchgerechnet, macht roundabout 300 Kilo sich irgendwie

immer bewegende Fleischmasse. Naja, nicht

lange nachdenken, einfach machen. Wie meinte schon

Meister Yoda: „Tun oder nicht tun, Keinen Versuch es

gibt“.

Auch diese Übung konnte erfolgreich bewältigt

werden. Das Seminar ging noch viele Stunden weiter,

doch mein eigener Unterricht im Kung Fu rief und so

verließ ich den Ausflug ins Qigong. Ich bedankte mich

bei allen Anwesenden für diese schönen Lehrstunden

und begab mich weiter, um dass Gelernte zu verinnerlichen.

In Johor, Malaysia, hängt übrigens ein Bild aus den

jungen Jahren von Meister Chew, auf welchem er acht

Leute auf seinem Körper trägt. Ein echtes Eisenhemd

eben. Marvin

SCALA Sportspiegel 2/2012 37


aUs dEn sPartEn

Fitness und gesundHeit

zumba® –

jetzt aucH im clubaKtiV!

Es ist der zurzeit heißeste Fitness-Trend weltweit!

am Sonntag, 17. Juni, 14.00 – 15.30 Uhr, findet

das dritte ZUMba® – Special im Sportzentrum

Schlehdornweg statt. Im April und Mai gab es unter

der Leitung der lizensierten ZUMBA®-Trainerin Desiree

die ersten beiden Kurse und die Teilnehmerliste für

den nächsten Termin füllt sich bereits.

Mit einer Mischung aus lateinamerikanischen

Rhythmen und Tanzstilen wie Salsa, Samba, Flamenco

oder Merengue hat ZUMBA® einen außerordentlich

hohen Spaßfaktor. Die Bewegungskombinationen

sind recht schnell zu erlernen und bieten viel Abwechslung.

Alter und Geschlecht spielen keine Rolle –

allerdings ist die Damenwelt deutlich in der Überzahl.

Feiern und dabei Fit Werden –

das ist zumba®!

Wer es ausprobieren möchte, es aber vielleicht am

17. Juni nicht schafft: Unter Telefon 590685 erfährt

man die Termine für Juli und August!

Und die beste Nachricht: Ab September wird es

im clubaktiv einen regelmäßigen wöchentlichen

ZUMBA®-Kurs geben! Voraussichtlich donnerstags,

18.30 – 19.30 Uhr.

Der konkrete Starttermin kann ebenfalls telefonisch

erfragt werden – oder einfach die Studio-Homepage

anklicken: www.clubaktiv-online.de

Jürgen Mems

38 SCALA Sportspiegel 2/2012

Anzeige

Fitness und gesundHeit

Die Herzsportgruppe vom Mittwoch in Langenhorn mit Kursleiterin Raya

Herzsport – eine gute sacHe

Es war wohl das Porträt von Jürgen Mems aus der

Märzausgabe des „Sportspiegels“, der zu dem Gedanken

führte, diese Zeilen über eine Herzsportgruppe

zu schreiben. In der großen Abteilung „Fitness und

Gesundheit“ sind wir zwar nur eine Randgruppe,

können auch keine Siege und Meisterschaften vorweisen,

freuen uns aber, dass SCALA auch diese Sparte

betreibt. Ich glaube, dass ich das für alle Teilnehmer

sagen kann, denn sonst würden sie nicht so gern und

regelmäßig kommen. Auch schätzen wir die vielseitige

Kompetenz von Jürgen, wenn er bei Engpässen

auch mal die Leitung bei uns übernimmt.

Koronarsport wurde schon vor der Fusion in den

beiden Vorgänger-Vereinen SC Langenhorn und TuS

Alstertal angeboten. In diesem Jahr, so erfahren wir,

wird der Herzsport bei uns 25 Jahre alt!

Leider gibt es immer noch Zulauf, sodass Gruppen

geteilt oder neu gegründet werden müssen. Mit anderen

Worten: Herzkrankheiten haben eher zu- als

abgenommen. Schade!

Für uns ist Birgit Ganter die Jubilarin. Sie hat vor

25 Jahren den Herzsport übernommen und zu einem

vereins-übergreifenden Begriff gemacht. Wie oft ist

sie Patienten von Rehakliniken oder der Dachorganisation

„Herz in Form“ empfohlen worden.

Irgendwann sind ihr die vielen Gruppen „über den

Kopf gewachsen“ Sie hat dann einen Teil, den Mittwochsport

mit drei aufeinander folgenden Gruppen,

an Raya Hauschild übergeben. Auch Raya ist eine

besondere Expertin. Wir können nur bewundern, wie

vielseitig ihr Übungsrepertoire ist, das sie ständig erweitert,

und wie feinfühlig sie die Gruppen von circa

25 Teilnehmern überblickt und jede kleine Unpässlichkeit

oder Schwäche bei Einzelnen erkennen, oder auch

die Leistungsanforderungen ihrer Übungen anpassen

kann.

Koronarsport wird heute von Kardiologen und Internisten

nachdrücklich empfohlen. Die Durchführung

erfolgt unter ständiger ärztlicher Begleitung. Wir, die

Mittwochsgruppen, haben das besondere Glück, dass

sich Frau Dr. Franz, unsere Katrin, nun auch schon seit

ca. 20 Jahren aktiv einsetzt, an vielen Tagen die Betreuung

selbst übernimmt und dafür sorgt, auch wenn

es oft schwierig ist, dass ständig die ärztliche Betreuung

sichergestellt ist. Wir sagen Katrin und dem Ärzteteam

auf diesem Wege ganz herzlich Dankeschön.

Darüber, wie es überhaupt zum Herzsport gekommen

ist, gibt es verschiedene Versionen. Mir gefällt

die folgende am besten, die von einer Norderstedter

Herzsportgruppe in plattdeutscher Sprache verbreitet

worden ist. Danach ist der Koronarsport aus USA zu

uns gekommen.

Zitat sinngemäß:

Seit etwa 1972 verordnet man Infarktpatienten

nicht mehr sechs Wochen stramme Bettruhe, sondern

reaktiviert sie möglichst schnell. Man hatte herausgefunden,

dass Patienten, die das Krankenhaus

kurzfristig wieder verlassen hatten – aus Kosten- und

oder Versicherungsgründen – also die ärmeren, nach

einiger Zeit viel gesünder waren und länger lebten als

die ruhig gehaltenen.

Kardiologen winken diese Entstehungsgeschichte

heute zu recht ab und verweisen auf wissenschaftliche

Studien. Wir sind auch individuell sehr unterschiedlich

stabilisiert und mit Medikamenten versorgt. Fest steht

aber, dass Bewegung für Herzpatienten sehr wichtig

ist. Also, liebe Herzsportler, kommt möglichst regelmäßig

zu den Übungen! Arnold Kiesselbach


tai CHi FüR JEDEN

40 SCALA Sportspiegel 2/2012

Das SCALA Bildungs- und Kulturprogramm

Sommer 2012

Bewegung für körper und Geist

Ohne asiatische Folklore zeigt Dr. Christoph Blumberg

was Tai Chi für jeden bereithält: Die Förderung

von Entspannung, Vitalität, Gelassenheit und innerer

Stärke. Diese kompakte Einführung will Lust auf mehr

machen.

Wir bieten zwei Kurse an.

Kurs Samstag, 1.9.2012, 14.00 – 17.00 Uhr

ort Sportzentrum Schlehdornweg 10

Kursraum

Kosten Vereinsmitglieder € 20,00

nichtmitglieder € 25,00

Leitung Dr. Christoph Blumberg

Sportwissenschaftler, Tai Chi Lehrer

Aikido Meister

Qi GoNG – HiLFEN FüR DEN

aLLtaG

Anhand ausgewählter Übungen aus dem Qi Gong

lernen wir die wohltuende Wirkung von Bewegung,

Atmung und Achtsamkeit kennen. Wir entdecken,

wie sich Verspannungen sanft lösen lassen und wir zu

neuer Kraft kommen. Und wir erleben wie erfrischend

und belebend dieses Üben sein kann.

Kurs Samstag, 22.9.2012, 14.00 – 16.00 Uhr

ort Sportzentrum Schlehdornweg 10

Kursraum

Kosten Vereinsmitglieder € 15,00

nichtmitglieder € 20,00

Leitung Dr. Christoph Blumberg

aUtoGENES tRaiNiNG

„Autogenes Training“ heißt zu lernen, sich durch

Konzentration zu entspannen. Die Methode ist medizinisch

anerkannt. Durch genau vorgeschriebene

Übungen wird die Fähigkeit erworben, sich nach und

nach ganz in sich selbst zu versenken und so die Funktion

des vegetativen Nervensystems zu beeinflussen.

Autogenes Training kann gegen Stress und z.B. Schlafstörungen

oder Kopfschmerzen helfen und ist von

jeder und jedem erlernbar.

Beginn Kurs 8.8.2012

Termine mittwochs, 17.00 – 18.00 Uhr

8 Termine

ort Sportzentrum Schlehdornweg 10

Kursraum

Kosten Vereinsmitglieder € 60,00

nichtmitglieder € 80,00

Leitung Margret Beck, Sportpädagogin mit

Zertifikat des DTB „Kursleitung

Autogenes Training“

Eine Teilerstattung der Kursgebühren durch

gesetzliche Krankenkassen ist möglich.

WoRKSHoP StURZPRoPHyLaxE

Gezieltes Gleichgewichts- und Koordinationstraining

verbessert die geistige und körperliche Fitness und

kann in entscheidenden Momenten äußerst nützlich

sein!

Termin Samstag, 15.9.2012,

15.00 – 17.30 Uhr

ort Sportzentrum Schlehdornweg 10

Saal 1

Kosten Vereinsmitglieder € 10,00

nichtmitglieder € 15,00

Leitung Jürgen Mems, Sportlehrer

Dr. Frank neuland

Sportwissenschaftler

DER RüCKEN bRaUCHt

bEWEGUNG

In dieser Veranstaltung erarbeiten wir uns nach einer

theoretischen Einführung Körpertechniken, die

unseren Alltag erleichtern und vor allem auch Spaß

machen! Theorie und Praxis ergänzen sich, bitte bequeme

Freizeitkleidung mitbringen.

Termin Samstag, 29.9.2012,

15.00 – 17.30 Uhr

ort Sportzentrum Schlehdornweg 10

Saal 1

Kosten Vereinsmitglieder € 10,00

nichtmitglieder € 15,00

Leitung Dr. Frank neuland

Sportwissenschaftler


Damals 1989, so begann unser erstes

Training bei der einzigenartigen Jazz Tanz

Turniermannschaft des TuS Alstertal „TuS

Alstertal I“.

Wir, das sind Kirsten, Eliza und Petra

musiK und tanz

hatten uns beim Training unter der Leitung

von Daniela Parchmann kennen

gelernt WoRKSHoP und gleich CiRCLE Gefallen SoNGS an die kreativen

(CHoR Ideen oHNE und NotEN) Schrittfolgen unserer

damaligen Circle Songs sind Trainerin besonders und durch an den der Vokalakro- ganzen

Gruppe

baten Bobby

gefunden.

Mc Ferrin populär geworden, der diesen

Gesängen ein vielbeachtetes Album gewidmet hat.

Eine kurze Melodie oder ein Rhythmus sind ohne

Notenkenntnisse oder Chorerfahrung Ausgangspunkt

für einen immer dichter werdenden vielstimmigen

Gesang. Wir werden uns behutsam der vokalen Improvisation

nähern, loten das Klangspektrum unserer

Stimmen aus und schenken unseren Ohren ganz neue

Klangeindrücke.

Wir bieten zwei Kurse an.

Weihnachtsfeier Kurs Samstag, 11.8.2012, Incognito 14.30 2008 – 17.00 (Kirsten, Uhr

Eliza ort und Sportzentrum Petra) Schlehdornweg 10

Kursraum

Kosten Mit dem Vereinsmitglieder ersten Tanz „Jump“ € 10,00 und hautengen

Lila-Lycra- nichtmitglieder Outfits € 15,00 begeisterten wir

die Leitung Zuschauer Kai Schnabel auf dem Langenhorner

Marktplatz, wobei die Mädels, die in der

SCaLa-CHoR

Ein Chor für jung und alt! Mitsängerinnen und Mitsän-

Von Petra Brannasch

ger sind jederzeit willkommen!

Dieses Kurzprogramm aus Bewegung

und Termine Entspannung donnerstags, lässt ab 19.00 jeden Uhr frei durchatmen

ort und Gemeindesaal fegt den St. Kopf Lukas frei. Bausteine

wie zum Hummelsbütteler Beispiel Nordic Kirchenweg Walking, 3

Rückengymnastik, Chorleiter Kai SchnabelBauch-Beine-Po

oder

Wassergymnastik bringen den Körper in

Schwung.

yoUNG Das 4-Sterne VoiCESMaritim

ClubHotel liegt

direkt Unter der an Leitung der wunderschönen von Kai Schnabel planen Lübecker wir die

Bucht Gründung und eines bietet Kinderchores einen aus herrlichen den Stilrichtungen Blick

auf Gospel, die Pop, Ostsee. Jazz und Dort, traditionelles wo sich Liedgut. Schleswig- Noten-

Holstein kenntnisse von sind seiner nicht erforderlich. schönsten Interessierte Seite zeigt. Kin-

Das der melden beeindruckende sich bitte in der Naturbild Geschäftsstelle, von Strand Telefon:

und 3006299-0. See lässt grenzenlose Freiheit spüren.

Die Kombination von Meerwasser

und Seeluft wirkt wie ein klimatisches

Verwöhnprogramm. Es ist ein tolles Erlebnis,

hier mit Körper und Seele aktiv zu

aNMELDUNG

werden.

Dafür haben wir natürlich die gesamte

Mannschaft. BIldUnG Die Regeln Und besagen, KUltUr 6 Teilnehmer

Minimum und 12 Teilnehmer Maximum.

Wir sind mittlerweile 15 Mädels

im Alter von 20-45 Jahren. Viele von Ihnen

feiern in den nächsten 1 bis 4 Jahren

ihren 20., so wie wir heute!

Es ist für uns eine große Freude, die

Abendveranstaltung des 100-jährigen

Geburtstags des Vereins am 05.09.2009

zu eröffnen und unsere Mitglieder aber

auch Zuschauer zu begeistern.

Wir bitten um rechtzeitige verbindliche

Anmeldung 30 unter Telefon 3006299-0.

Sportspiegel 02/09

Überweisen Sie bitte die Kursgebühr unter

Angabe der Veranstaltung und dem Vermerk

„Bildungswerk“ auf folgendes Konto:

SC Alstertal-Langenhorn

Hamburger Sparkasse

BLZ: 200 505 50

Kto.-Nr.: 1215 122 795

fühlt Euch angesprochen). Wir lernten

ja erst! Der Dienstag und der Donnerstag

Abend wurden regelmäßig für das

Training verplant. 4 Turniere im Jahr waren

für uns selbstverständlich! Leistungstraining,

das war total angesagt und forderte

uns heraus.

Seit dem Jahre 1993 bilden wir den

harten „old sexapeal“ Kern der heutigen

Showdancegruppe „Incognito“, vgl.

www.showdance-incognito.de. Uns

bringt nichts mehr um, Dreifachd

r e h u n g e n ,

Spagatsprünge,

Hebfiguren- das

schaffen wir blind

und mit links (immer

noch!). Titel,

wie Hamburger Meister,Norddeutscher

Vize- und

auch Norddeutscher

Meister

schmücken unseren

Jazz Dance- Lebenslauf.

7 Teilnahmen

bei Deutschen

Meisterschaften

und davon zweimal

Aktiv-Wochenende in Timmendorf

Zeit:

20.11. – 22.11.2009

Leistungen:

Sportprogramm, Hotelunterkunft mit

Vollpension. Die Anreise erfolgt in Eigenregie.

Extras:

wenn gewünscht, können Schwimmen,

Sauna und Massage zusätzlich wahrgenommen

werden.

Kosten:

ca. 250 Euro im Doppelzimmer, 280 Euro

im Einzelzimmer. Die Teilnahme an diesem

Aktiv-Wochenende wird von den

gesetzlichen Krankenkassen bezuschusst.

Leitung:

Petra Brannasch

Anmeldung:

SCALA-Geschäftsstelle, Tel. 505718.

SCALA Sportspiegel 2/2012 41


IMPrEssUM Und orGanIsatIon

impressum

Sportspiegel

Herausgeber

Sportclub Alstertal-Langenhorn e.V.

Lüttkoppel 1 • 22335 Hamburg

Telefon 3006299-0

Redaktion Andreas Brannasch

E-Mail sportspiegel@sportclub1.de

Gestaltung/illustrationen Bianca-Maria Adam

Druck Druckerei Steffens Hamburg

Anzeigen Geschäftsstelle

und Vertrieb anzeigen@sportclub1.de

Erscheinungsweise 4 x im Jahr

Bezugspreis im Mitgliedsbeitrag

enthalten

redaktionsschluss 12.08.2012

für Sportspiegel 3/2012

Die namentlich oder mit Initialen gezeichneten Beiträge geben

die Meinung des Autors und nicht unbedingt die Ansicht der

Schriftleitung wieder. Hierfür wird auch nur die presserechtliche

Verantwortung übernommen.

42 SCALA Sportspiegel 2/2012

spenden-auFruF

liebe mitglieder!

Helfen Sie uns beim Bau unseres Sportkindergartens.

Jeder noch so kleine Betrag ist willkommen

und wird für die Inneneinrichtung (Möbel, Spielsachen

etc.) verwendet!

Bis zu einem Betrag von 200 Euro genügt dem

Finanzamt ein Überweisungs-Nachweis; bei

größeren Beträgen erhalten Sie von uns eine

Spendenbescheinigung.

Ihre Spende erbitten wir auf unser Konto:

SC alstertal-Langenhorn – Kita

Hamburger Sparkasse, bLZ 200 505 50,

Konto-Nr. 1215 12 99 23

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Vorstand und Hauptausschuss des

SC Alstertal-Langenhorn e.V.

PS: Ihre Spende ist absolut zweckgebunden für

Sporthalle

den Bau des KiGa. Falls dieses Projekt nicht umgesetzt

werden sollte, würden die gespendeten

Beträge zu 100 Prozent zurückgezahlt.

15

3.35

3.50

15

S C A L A

OST- ANSICHT (NIEDERNSTEGEN)

ARCHITEKTEN

H E R Z B E R G & P A R T N E R

UWE HERZBERG

WOLFGANG BRUCH

PEZOLDTWIETE 7 22175 HAMBURG SOPHIENSTR. 14 23560 LÜBECK

TEL.040-6937061 FAX 040-6953939 TEL.0451-6 55 51 FAX 0451-6 55 64

PROJEKT

Neubau einer KITA und Gymnastikhalle

Lüttkoppel 1, 22335 Hamburg

BAUHERR Sportclub Alstertal-Langenhorn e.V.

Lüttkoppel 1, 22335 Hamburg

organisation

Sportclub Alstertal-Langenhorn e.V.

Mitglied im Hamburger Sportbund und

im Freiburger Kreis

geschäftsstelle und sporthalle

Lüttkoppel 1 · 22335 Hamburg

geschäftszeiten

Montag, Donnerstag 9.00 – 16.00 Uhr

Dienstag* 9.00 – 16.00 Uhr

Freitag 9.00 – 14.00 Uhr

Mittwoch geschlossen

telefon

Mitgliederverwaltung Telefon 3006299-0

Fax Telefon 3006299-199

internet www.sportclub1.de

e-Mail sportclub@t-online.de

Hausmeister Telefon 5001565

ehrenvorsitzende egon Schedler

Telefon 5238012

Jeppe nielsen

Telefon 5391933

clubheim, Kegelbahn

Niedernstegen 21 · 22335 Hamburg

Telefon 59360847

sportzentrum clubaktiv/

sportkindergarten

Schlehdornweg 10/Erdkampsweg 97

22335 Hamburg

clubaktiv Telefon 3006299-201

Sportkindergarten

und Clubraum Telefon 502952

tennisanlage

Beckermannweg 25 · 22419 Hamburg

Telefon 52732168 (ab 17.00 Uhr)

sportanlage siemershöh

Langenhorner Chaussee 118 a

22415 Hamburg

Clubheim Telefon 53169021

bankverbindung

Hamburger Sparkasse

BLZ 20050550 · Nr. 1215/122795

spendenkonto

Hamburger Sparkasse

BLZ 20050550 · Nr. 1215/121201

NEUE NUMMERN:

NEUE NUMMER:

Vorstand

Vorsitzender Andreas Brannasch

Telefon 3006299-101

stv. Vorsitzender Fred Menkhoff

Telefon 5206212

stv. Vorsitzende gisela Kortmann

Telefon 5205509

Jugendwartin inken Asbahr

Telefon 57221335

auFsicHtsrat

Vorsitzender Reiner Soll

Telefon 5383802

spartenleiter

Basketball Markus Studer

Telefon 0172/4092906

Budo Arnd gläser

Telefon 5203167

Fußball Helmut Kammradt

Telefon 5278092

handball Heike Bahr

Telefon 5114928

hockey ingrid Hansemann

Telefon 5318264

leichtathletik Wolfgang Sass

Telefon 6029111

tennis Karl Drexel

Telefon 5386159

tischtennis Hans-georg Karg

Telefon 5311961

Volleyball Petra Kerl

Telefon 5208607

abteilungsleiter

Badminton Dawin Kasper

Telefon 0163/3599413

Fitness & Gesundheit Jürgen Mems

Dr. Frank neuland

Telefon 3006299-202

Kung Fu Hubert Wolf

Telefon 312130

rock n’ roll Dr. Dirk Jacobi

Telefon 6440479

turnen und Freizeit Susann Schönemann

Telefon 3006299-103

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