Alnatura Magazin September 2020

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Rezeptideen mit Tomaten / Hersteller-Reportage: Tomatenglück von LaSelva / Alnatura Initiative: Faire Preise für unsere Milchbauern

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Italien

Vielfalt in Farbe, Form und Aroma

Es gibt unzählige Tomatensorten, die sich alle in Form, Farbe,

Schalendicke und natürlich dem Geschmack unterscheiden.

Während die Urtomaten wohl die Größe einer Johannisbeere

hatten, können Tomaten heute richtig groß und schwer werden.

Besonders beliebt ist die klassische Rundtomate, auch

Salattomate genannt. Sie ist meist rot, so wie die Sorte Matina,

die wohl die meisten kennen, die gern im Garten arbeiten.

Diese Tomaten wachsen kräftig in die Höhe und müssen angebunden

werden. Den idealen Erntezeitpunkt vorausgesetzt,

sind Rundtomaten ausgesprochen saftig und aromatisch.

Rispentomaten haben den Vorteil, dass die Früchte einer

Rispe gleichzeitig reifen und fest an ihr haften. So können sie

lange an der Pflanze wachsen, Sonne tanken und ihr optimales

Aroma entwickeln. Rispentomaten gibt es vor allem in Rot

und Gelb; die kleineren Varianten finden wir als Cocktail- oder

Cherrytomaten im Handel. Diese sind dann gern auch einmal

orange.

Selten im Gemüseregal zu entdecken, dafür aber besonders

schmackhaft, sind Sorten wie die San-Marzano-Tomate. Sie

stammt aus dem gleichnamigen Ort in der italienischen Region

Kampanien. Ihre Form ist länglich, ihr Geschmack grandios

aromatisch und ihre Schale knallrot, aber sehr empfindlich –

daher werden die Früchte oft zu Dosentomaten verarbeitet, die

wiederum von Spitzenköchinnen und -köchen außerordentlich

ge schätzt werden. Ersteht man die San-Marzano-Tomate frisch

oder baut sie gar im eigenen Garten an, so hat man eine perfekte

Salattomate.

Der richtige Umgang

Tomaten mögen keine Temperaturen unter zehn Grad Celsius und

gehören daher nicht in den Kühlschrank. Hier verlieren sie an

Aroma. Am besten lagern die Früchte bei Zimmertemperatur –

reife Tomaten halten sich in einer Schale unkompliziert ein bis

zwei Wochen. Vor dem Verzehr empfiehlt es sich, den grünen Stängelansatz

herauszuschneiden. Dieser enthält das bereits erwähnte

Solanin, bei dem etwas Vorsicht geboten ist.

Doch genug der Warnhinweise – jetzt heißt es genießen. Tomatenscheiben

pur auf Brot, dezent gesalzen, mit Mozzarella, Basilikum

und Olivenöl, im Salat, zu Sauce eingekocht, auf Pizza, Pasta oder

Bruschetta, im Auflauf überbacken, zu Fleisch, Fisch und vielem

mehr – Tomaten sind pures Sommerglück.

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