Geraldine - Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald eG

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Geraldine - Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald eG

wo wiR wohnen

Mitgliederinformation

wohungsbau-

Genossenschaft

Greifswald eG

3. Ausgabe 16. Jahrgang

September 2011

Geraldine

Olivier war der Stargast

auf unserem maritimen

Sommerfest am 2. Juli.

Es war ein vollauf gelungenes Fest.

Das schlechte Wetter hat es nicht

geschafft, die Stimmung

zu trüben.

Rückblick SommeRfeSt

maritimes Flair auF dem sommerFest – Viele Besucher seite 2

GRundSteinleGunG

Für die neue GeschäFtsstelle seite 6

ZukunftSweRkStAtt

GenossenschaFtliches mitspracherecht seite 9

bAlkonwettbeweRb seite 17

GReifSwAldeR klimAAktionStAGe seite 18

dAS GeSAmte inhAltSveRZeichniS seite 2

Gut und

sicher Wohnen


2

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

3. Ausgabe 16. Jahrgang

September 2011

inhalt

Rückblick SommeRfeSt

Neubau GeSchäftSStelle

NeubauteN

apaRtmeNthäuSeR

ZukuNftSweRkStatt

SüdStadt

komplexSaNieRuNG

doStojewSkiStRaSSe 3, 4

betRiebShaNdweRkeR

umfeldGeStaltuNG

peteR-waRSchow-StR.

betRiebSkoSteNabRechNuNG

NeueR

feRNwäRmeveRtRaG

aNZeiGeN

auSbilduNGSStaRt

balkoNwettbeweRb

klimaSchutZbüNdNiS

diGitaleS tv

NeuGeStaltuNG

deR mitGliedeRZeituNG

SeNioReNRat

NachbaRSchaftShilfe

S. 2

S. 6

S. 8

S. 9

S. 10

S. 12

S. 13

S. 14

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S. 23

rückBlick sommerFest

GRoSSARt

mARitimeS SommeRfe

Greifswald, Franz-mehring-straße 60,

sonnabendnachmittag (2. Juli):

Viele gutgelaunte Gäste und ein freundliches Zusammenrücken

unterm wasserdichten Zeltdach, Stimmungsmusik,

der Duft von frischem Kuchen und Kaffee, lockende Gerüche

vom Grill, Kinderlachen aus der großen Garage, Piraten,

die die Gäste in ihre Bucht lockten – das und noch manches

mehr zeugen davon, dass sich die Genossenschaft durch

nichts, schon gar nicht durch mieses Wetter, erschüttern lässt.

Nach vielen Jahren Wetterglück zum Mitgliederfest hat es in diesem

Jahr mit dem Sonnenschein nicht geklappt. Der Unmut angesichts der

Wetterprognose wich schnell entschlossenem Handeln. Ein Zelt wurde

zusätzlich geordert. Garagen wurden geräumt und gesäubert, um Platz für

Kinderspiele, den Trödelmarkt und den Stand des DRK zu schaffen. Die Vorstandsvorsitzende

stellte ihr Büro als Begrüßungskiosk zur Verfügung.

Als gegen halb eins die ersten Gäste um die Ecke schauten, stellten sie mit Erstaunen

fest, dass alles so gut vorbereitet war und wohl selbst bei Regen das

Programm planmäßig und ungekürzt ablaufen würde. Und so war es dann

auch. Pünktlich 13 Uhr eröffnete die Vorstandsvorsitzende Frau Dr. Jäger das

Fest, und die Versorgungsstrecke der Firma Koschinski erwartete die Gäste

ebenso wie das große Hafen-Café, die Piratenbucht, das Kinderzentrum und

der Trödelmarkt.

Es dauerte keine Stunde bis sich die Besucherzahl von der ersten Hundert

auf ein mehrfaches erhöhte. De Plattfööt mit ihren immer wieder gern gehörten

Titeln brachten die Zuschauer zum Lachen und sorgten dafür, dass

sich das Zelt schnell füllte. Wer sich doch lieber im festen Gebäude aufhalten

wollte, fand im Hafen-Café, stilvoll gestaltet von den Auszubildenden

und den jüngeren Mitarbeitern der WGG, einen gemütlichen Platz, um Kaffee

und Kuchen zu genießen und sich vom singenden Seemann Matthias

Wöller dabei unterhalten zu lassen.


iGeS

St – tRotZ ReGen

Eine Tanzrunde,

eine Polonaise und viel Beifall für das Programm waren ein Ausdruck dafür, dass sich

niemand die Laune vom Wetter verderben ließ.

Viel Spaß

hatten die Kinder beim Angeln

in der Garage.

Der Hauptpreis

kam von AEP Plückhahn. Azubi Aline

nahm ihn für ihre Mutter in Empfang.

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

rückBlick sommerFest

Die Piraten

Marlies Neumann und Torsten Schöpa

zeigten sich gastfreundlich.

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Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

rückBlick sommerFest

Geraldine

Olivier kann nicht nur gut

singen, sie verstand es auch, das

Publikum für sich zu gewinnen und

einzubeziehen, so dass es für alle

ein Erlebnis wurde.

Nur ein paar Regentropfen musste man in

Kauf nehmen, um vom Café zum Trödelmarkt

zu gelangen, wo der Verein Nachbarschaftshilfe

WGG e.V. ein großes Angebot

an nützlichen Dingen bereit hielt. Man

konnte nicht wenige Leute sehen, die von

dort mit einem Schnäppchen unterm Arm

in den nächsten Eingang huschten, um die

Piratenbucht aufzusuchen. Dort war es gruselig

schön, das Piratenpaar erwies sich als

gastfreundlich und wer es wollte, konnte

sich zum furchteinflößenden Seeräuber

schminken lassen.

Auf dem Weg zurück zum Zelt, wo in der

Zwischenzeit Clown Eddi mit seinem sprechenden

Vogel für Gaudi sorgte, bog mancher

schnell in die Getränke-Oase ein, wo

junge Leute von Rotaract fruchtige Mixgetränke

anboten. In der Etage darüber konnte

man sich bei der AEP Plückhahn Service

GmbH über die Möglichkeiten des digitalen

Fernsehens erkundigen und Geräte mit echt

scharfem Bild bewundern. Auf dem Weg

zurück kam man an einer Bilderausstellung

mit ausgewählten Werken des künstlerischen

Schaffens vom WGG-Mitglied Professor

Bernhard Waack vorbei. Darunter,

im Erdgeschoss waren die Garagentore weit

geöffnet, damit für alle sichtbar war, welchen

Spaß die Kinder beim Angeln, Knoten

knüpfen (ein Dankeschön an den Seesportclub

Greifswald!), Ball werfen und beim

Rätseln hatten.

An dieser Stelle muss man die Mitarbeiter

der Genossenschaft erwähnen, die mit viel

Einsatz und sichtbarer Freude bei der Sache

waren, ob am Empfang, beim Glücksrad

oder an den vielen schon genannten

Stationen. Und es war überhaupt nicht verwunderlich,

dass der technische Vorstand

Herr Roth die Garage ausfegte oder der Justitiar

Herr Falck mit Kaffeekannen hin und

her über den Hof lief. Hier waren viele mit

dem Herzen dabei. Auch das kennzeichnet

unsere Genossenschaft.

Gewürdigt werden muss auch der flexible

Einsatz der Firmen Koschinski Catering und

der AEN GmbH unter Leitung von Herrn

Steinke, der sich auch als Techniker und

Moderator aufs beste bewährte. Da konnte

dann auch nichts schief gehen als der vielstimmige

Shanty-Chor „Luv&Lee“ aus Rostock

die Bühne betrat. Er begeisterte das Publikum

mit seinen maritimen Weisen. Dann

war die Zeit für den Stargast Geraldine Olivier

gekommen. Diese Frau kann nicht nur

gut singen, sie versteht es auch, das Publikum

für sich zu gewinnen und einzubeziehen,

so dass es für alle ein Erlebnis wird. In

ihrem Programm gab es den großen Chor


der Zuschauer, eine Polonaise, ein Duett

mit WGG-Mitarbeiter Uwe Durak und eine

Tanzrunde fürs Publikum. Der große Andrang

im Anschluss am Autogrammtisch

spricht für die Begeisterung des Publikums.

Unterm Strich, so fasste es der Aufsichtsratsvorsitzende

Herr Jürgens

zusammen, war es ein vollauf gelungenes

Fest. Erstaunlich viele

Besucher waren trotz des Regens

gekommen. Das schlechte Wetter

hat es nicht geschafft, die Stimmung

zu trüben.

Viele

Geschäftspartner

hatten in Form von Geld- oder Sachspenden

zum guten Gelingen des Festes

beigetragen. Wir bedanken uns

in diesem Zusammenhang bei:

● AEP Plückhahn

● ALP Ingenieurgesellschaft mbH

● Andreas Sochiera – Sanitär, Heizung, Ofenbau

● ASA-Bau GmbH

● Ausbaugenossenschaft Anklam

● Baureparaturen Grawe

● Bautenschutz Steinbrügger

● Bauunternehmen Hahn Tiefbau

● Brandschutztechnik K. Mäder

● Deutsche Kreditbank AG

● DUST Automobile

● Eichhorst GmbH – Elektro, Heizung, Sanitär

● Frank Milenz Rabenseifner Architekten

● Glas- und Gebäudereinigung M. Bothe

● G. Schumacher GmbH & Co. KG

● Hausverwaltungsservice Fischer

● Heizung & Sanitär Fritz-Robert Böttcher

● Hecke Küchenstudio

● Hochbau GmbH Greifswald

● Ingenieurbüro MKK, Schwerin

● Landschaftsarchitekturbüro Osigus

● Malerbetrieb Benter GmbH, Lubmin

● Malerbetrieb Mirko Vahl

● Malermeister Gunnar Schmidt

● Müller Rohrreinigung

● Piepenbrock GmbH u. Co. KG

● Schilderwelt Henning

● Schröter Sicherheitstechnik & Metallbau

● Techem Energy Service GmbH

● Thomas Wetzel Elektriker

● Tischlerei Braune

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

rückBlick sommerFest

Musikalischer Leckerbissen

oder auch nicht, auf jeden Fall war es für das Publikum überraschend, dass

WGG-Mitarbeiter Uwe Durak zum Mikrofon griff und mit der Sängerin auftrat.

Das Schminken

ist immer wieder ein Anziehungspunkt für die Kleinen. Ob Schmetterling oder

Pirat – es sieht einfach toll aus!

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Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

Der historische

Moment

der Versenkung der Schatulle:

Jasmin Kassner (4, l.) und Chiara Falck (3)

halfen dabei dem Technischen Vorstand,

Herrn Roth.

neuBau GeschäFtsstelle

GRundSteinleGunG

füR die neue GeSchäftSStelle

Nachdem am 8. Juni auf dem Gelände Geschwister-Scholl-

Straße 1 der Erste Spatenstich für das zukünftige Mitglieder-

und Service-orientierte Büro- und Verwaltungsgebäude der

WGG erfolgt war (WO WIR WOHNEN berichtete darüber

in Nr. 2-2011), fand nun am 15. September 2011 die festliche

Grundsteinlegung statt. Dabei wurde eine Schatulle im Fundament

versenkt, die in ferner Zukunft Auskunft geben wird

über die Absichten, die die Genossenschaft mit dem Neubau verfolgte

und die Umstände, unter denen der Bau realisiert wurde.

Ein schönes und aussagestarkes Symbol war die Beteiligung der 4jährigen

Jasmin und der 3jährigen Chiara sowie der 35jährigen Jeanette

Kassner und des 77jährigen Ernst-Ludwig Brecht, Mitglied seit 1959 und

langjähriger engagierter Mitgliedervertreter, an dem festlichen Akt. Mit

jeweils drei Hammerschlägen bezeugten sie, dass der Genossenschaftsgedanke

in der WGG lebendig gehalten und von Generation zu Generation

weiter gereicht wird.

Im Folgenden sollen einige Gedanken und

Informationen aufgegriffen werden, die auch

in der Urkunde, die in der Schatulle steckt,

erwähnt sind.

Die täglich Arbeit der Verwaltung wird

bestimmt von den Mitgliedern und der

Kommunikation mit und unter ihnen. Doch

diese Kommunikation wurde seit längerer

Zeit erschwert durch die nicht barriere-

freie Erreichbarkeit und wachsende Unzu-

länglichkeiten am alten Standort. Veränderungen

wurden erforderlich.

Deshalb wünschte sich die Genossenschaft

für den neuen Standort ein im Betrieb sparsames

Gebäude von hoher gestalterischer

Qualität und Funktionalität und mit angemessenen

Investitionskosten. Auch soll das

Gebäude den besonderen Anspruch aus dem

gemeinschaftlichen Wirken der Genossenschaft

nach außen hin für die Öffentlichkeit

sichtbar machen. Die Mitglieder sollen es

als ihr Haus annehmen.


Aufgrund von Unwetterschäden

hatte sich im August ein ca. 2-wöchiger Zeitverzug bei den Bauarbeiten ergeben.

Der Vorstand beschloss deshalb eine Verlängerung der täglichen Arbeitszeiten

sowie Veränderungen in der Bautechnologie, die die Ausführungszeiten um

mindestens 10 Tage verkürzen sollen.

Bei der Gestaltung des Hauses wird großer Wert gelegt auf ausreichend

Tageslicht sowie natürliche Belichtungs- bzw. Belüftungsmöglichkeiten.

Ein entsprechender Gebäudeentwurf, der alle geforderten Funktionen

unter einem Dach vereint, wurde durch das Architekturbüro Frank Milenz

Rabenseifner im Jahr 2010 ausgearbeitet.

Das Gebäude ist für die Genossenschaft und für Greifswald in jeder

Hinsicht außergewöhnlich. Schon auf den ersten Blick fällt seine besondere

„Schiffsform“ ins Auge. Entlang der geschwungenen Fassaden

liegen auf beiden Außenseiten die Büro- und Aufenthaltsräume. Durch

die variierende Gebäudetiefe lässt sich im mittleren Bereich eine Kernzone

anordnen, die zentrale Technik und Nebenfunktionen aufnimmt.

Dementsprechend fließend, weiten bzw. verengen sich auch die innen

liegenden Flure.

Der neue Haupteingang an der Geschwister-Scholl-Straße wird schon von

weitem zu erkennen sein und den Übergang zu einer moderner Mitglieder-

und Serviceorientierung markieren.

Der Vermietungsservice mit dem Empfang im Erdgeschoss ist zukünftig

der zentrale Anlaufpunkt. Von hier aus wird jeder Besucher mit seiner

Anfrage direkt an den gewünschten Gesprächspartner weitergeleitet. Darüber

befinden sich der Bereich Hausverwaltung / Technik im 1. OG sowie

die Kasse und das Rechnungswesen im 2. OG. Der Vorstandsbereich ist im

obersten Geschoss zu finden.

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

Baustellenansicht

Mitte September

neuBau GeschäFtsstelle

Projektzeichnung

des Architekturbüros

Frank Milenz Rabenseifner

Ansicht aus der Geschwister-Scholl-Straße

auf den Haupteingang

Die klassische Lochfassade und traditionelle

Bauweise (Mauerwerk mit Massivdecken)

dokumentieren, dass die Genossenschaft

sehr verantwortungsvoll mit ihren verfügbaren

Finanzmitteln umgeht.

Das neue Geschäftsstellengebäude erfüllt

die aktuellen Ansprüche des Klimaschutzes

und des nachhaltigen Bauens. Gegenüber

dem bestehenden Sitz in der Franz-Mehring-Straße

60 ergeben sich erhebliche Einsparungen

im jährlichen Energieverbrauch.

Die Außenräume werden ebenfalls barrierefrei

und ansprechend gestaltet. Neben den

notwendigen PKW-Stellplätzen werden gut

erreichbare Fahrradstellplätze entstehen.

Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Mitte

Juni 2012 geplant. Die Baukosten betragen

etwa 3,8 Mio. €.

Ab dem Sommer 2012 sollen die jährlichen

Mitgliederfeste und Veranstaltungen hier

stattfinden.

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Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

neuBauten apartmenthäuser

eRSteR SpAtenStich

neue wohnhäuSeR im wohnpARk

An deR kARl-kRull-StRASSe

»Schöne Wohnungen

sollen entstehen…«

Wohn- und Lebenswelten brauchen eine Seele, eine Identifikation.

Sie werden getragen von Grundüberzeugungen wie der Idee

vom Leben in der genossenschaftlichen Gemeinschaft.

Die Südstadt gehört in ganz besonderer Weise zur Geschichte unserer

Genossenschaft.

Unsere Chronik berichtet: In der Zeit bis 1966 entstand hier der erste sozialistische

Wohnkomplex mit 694 Wohnungen. Die Aufbaujahre waren geprägt

von einem großen Zusammengehörigkeitsgefühl und Engagement

der Mitglieder. Gemeinsam überwanden sie zahlreiche Schwierigkeiten

bei der Materialbeschaffung sowie beim Auf- und Ausbau ihrer Wohnungen.

Starke Hausgemeinschaften waren typisch für das Zusammenleben.

Eine starke Bindung an das Quartier und gute Nachbarschaften sind heute

noch sehr deutlich spürbar. Von den 152 Anträgen auf die neu zu errichtenden

52 Wohnungen kommt die überwiegende Zahl von Bewohnern

der Südstadt oder Mitgliedern, die sie mit aufgebaut haben. Es ist ihre Lebenswelt

und auch ein Stück Lebenswerk.

Die Entwicklung des Wohnparks durch die Genossenschaft ist für

sie das größte Neubauprojekt nach der Wende. Wichtige Ereignisse

dabei waren:

• Abriss der Lindgreen-Schule im Jahr 2003,

• Planungen für die bedarfsgerechte Bebauung ab 2004,

• Erster Spatenstich für das Senioren-Service-Haus am 30. Juni 2006,

• Grundsteinlegung für die Gebäude Karl-Krull-Straße 19 a / b

am 15. April 2008.

Mit dem Ersten Spatenstich am 8. Juni 2011 im Adolf-Hofmeister-Weg

wurde eine weitere Etappe bei der Entwicklung des Grundstückes mit seiner

zentralen Lage innerhalb der Südstadt eröffnet. Insgesamt wird die

WGG Ende des Jahres 2012 rund 14 Millionen Euro für die Neubauten im

Wohnpark ausgegeben haben.

Die Befragung der Mitglieder bestärkte den Vorstand, den eingeschlagenen

Weg der Entwicklung und Differenzierung des Bestandes auch durch

Neubau fortzusetzen.

Mit den Jahren werden hohe Ansprüche an das Wohnen, aber auch das

entsprechende Preisbewusstsein deutlich. Diese neuen Wohnungen werden

von überzeugender Qualität sein und dennoch erschwinglich für unsere

Mitglieder und jene, die es werden wollen.

Ihre Festrede zum Ersten Spatenstich beendete Frau Dr. Jäger mit den Worten:

„Schöne Wohnungen sollen entstehen, großzügig im Grundriss, mobilitätsfreundlich,

bequem für jedes Familienmitglied, mit viel Nebengelass für Spielzeug

und Auto – Wohnungen, die glücklich machen.“

Beim Ersten Spatenstich:

v. l. Herr Fehlhaber, Kaufmännischer Vorstand,

Herr Roth, Technischer Vorstand, Herr Jürgens,

Vorsitzender des Aufsichtsrates, Frau Michel

vom Greifswalder Planungsbüro PHS

Baustellenansicht im August

Adolf-Hofmeister-Weg

Mit diesen beiden Häusern werden 52 Wohnungen

entstehen – mit Wohnflächen von

49 m² (1-½-Raum-W.) bis 99 m² (4-Raum-W.).

Der Bezug der Wohnungen im A.-Hofmeister-

Weg ist noch für den Herbst 2012 vorgesehen.


Der

Technische

Vorstand

Herr Jörn Roth

bei seinem Vortrag

ZukunftSweRkStAtt

SüdStAdt und AlteS oStSeevieRtel

Die Überschrift diese Beitrages lässt der Fantasie freien Raum.

Der für die meisten unserer Genossenschaftler neue Begriff Zukunftswerkstatt

(Ja richtig, die Mitgliedervertreter haben ihn

schon einmal im Februar –Vertreterinformationsveranstaltung

– und im Juni – ordentliche Vertreterversammlung – gehört!)

enthält zumindest zwei Aussagen: Da wird an einer Sache gearbeitet,

die nicht in diesem und im nächsten Jahr abgehakt sein

wird, und da sollen viele Leute daran beteiligt werden – wie es

bei wichtigen Dingen in unserer Genossenschaft üblich ist.

Am 8. August hatte der Vorstand Vertreter und Ersatzvertreter aus der Südstadt

und dem Alten Ostseeviertel zu einem „Workshop“ (sinngemäß: eine Veranstaltung

mit festgelegtem Teilnehmerkreis, wo Informationen gegeben, diese kritisch

verarbeitet und die Geladenen eigene Ideen und Vorschläge zur Sprache bringen)

eingeladen – eine wichtige Veranstaltung als Bestandteil der Zukunftswerkstatt.

Auf der Tagesordnung stand eine Bestandsanalyse des Wohnens in der Südstadt

und das städtebauliche Leitbild für dieses Wohngebiet sowie Vorstellungen zu

dessen zukünftiger Heizungs- und Wärmeversorgung.

Der Technische Vorstand Herr Jörn Roth gab zu Beginn eine Fülle von Informationen

über das von einem Architekturbüro erarbeitete städtebauliche Leitbild

der Südstadt und schloss dabei Gedanken zur Bestandsentwicklung bis

zum Jahre 2020 und darüber hinaus ein. Die geladenen Gäste waren beeindruckt

von den vorgestellten Möglichkeiten des Neubaus, Anbaus und Abrisses

von Objekten sowie von der Aufzählung der Faktoren, die künftige Entscheidungen

beeinflussen werden. In gewisser Weise beruhigend aber war für

die meisten der Anwesenden die Auskunft, dass es bis zum Jahr 2015 keine

gravierenden Eingriffe in den Wohnungsbestand der Südstadt geben wird.

Weiterhin informierte Herr Roth über die Ergebnisse der Untersuchung zur

Wärme- und Energieversorgung in der Südstadt. Hier ist aktuell ein sehr

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

ZukunFtsWerkstatt südstadt

In der Pause

wurde angeregt weiter diskutiert.

hoher Energieverbrauch zu verzeichnen –

normal für nur teilweise gedämmte Gebäude

dieses Alters; aber heute ist das nicht mehr

akzeptabel. Außerdem sind die Einzel-Gasthermen

in den Wohnungen am Ende ihrer

technischen Lebensdauer angekommen.

Innerhalb der letzten vier Jahre haben sich

hier die Instandhaltungskosten verdoppelt.

Der Austausch der Geräte ist notwendig.

Als Alternativen für den Austausch wurde

in der Südstadt erstens die Errichtung eines

zentralen Blockheizkraftwerkes für den

WGG-Wohnungsbestand und zweitens der

Anschluss der Gebäude an das Fernwärmenetz

technisch und ökonomisch untersucht.

Im Ergebnis fielen dabei beide Varianten

durch. Ein Grund dafür war, dass aufgrund

der vorhergehenden Teilmodernisierungen

in den Wohnungen und Bädern die bei

beiden angedachten Varianten in den Wohnungen

notwendigen Maßnahmen einfach

unsinnig aufwendig erscheinen.

Unterm Strich blieb nichts anderes übriges

als doch auf den Ersatz der Gasthermen zu

orientieren, trotz aller Nachteile: energetische

Ineffizienz, hohe Investitionskosten

und höhere CO2-Emissionen.

Diese Lösung bedeutet für die betroffenen

WGG-Mitglieder, dass der Eingriff in

die Wohnungen gering bleiben wird. Den

Anwesenden wurde aber auch deutlich,

dass sie den damit verbundenen Anstieg

der Wärmeerzeugungskosten (d.h. eingeschlossen

der Instandhaltung, Wartung,

Reparatur- und Kapitalkosten) zum Teil mit

tragen müssen.

Obwohl die Problematik auf der Veranstaltung

im Wesentlichen auf die Südstadt bezogen

dargestellt wurde, ist die Lage für das

Alte Ostseeviertel ähnlich. wo wiR wohnen

wird die Mitglieder zu diesem Thema weiter

auf dem Laufenden halten.

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Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

Student

Julian Behncke und

WGG-Bauleiterin Margitta

Janke im entspannten

Gespräch über die fast schon

vergessenen Bauarbeiten

in der Wohnung.

komplexsanierunG dostoJeWskistrasse 3, 4

woRt GehAlten

In der wo wiR wohnen Heft März 2011, wo über bevorstehende

Maßnahmen der Komplexsanierung in der Dostojewskistraße

1 bis 4 berichtet wurde, gab es auf Seite 7 ein Versprechen:

Während der Bauphase wird es den ständigen Kontakt

zwischen der Bauleitung und den betroffenen Mitgliedern

geben. Baumaßnahmen „im bewohnten Zustand“ sind eine

enorme Belastung. Hier soll keiner allein gelassen werden.

Nachdem die Handwerker ihre Arbeit in den Wohnungen der

Aufgänge 4 a und b sowie 3 a und b beendet haben und noch

einiges in den Aufgängen und Fluren zu richten ist, befragte

die Redaktion Bewohner zu ihren Erlebnissen während der

Sanierungsarbeiten.

Der Student Julian Behncke wohnt mit Freundin und Schwester in

einer Wohngemeinschaft. Durch ausführliche schriftliche Information

im November und darauf folgende Gespräche waren wir

gut vorbereitet, auf das, was da auf uns zukam, meint Herr Behncke.

»Wir haben uns darauf eingestellt, dass wir für eine gewisse Zeit unsere Gewohnheiten

ablegen mussten, z.B. was Aufstehen am Morgen, das Waschen

usw. betraf. Dass es schon gegen 7 Uhr mit den Arbeiten losging, war schon

hart. Doch wusste man, dass es nach dem vorgegebenen Zeitraum vorbei sein

würde. Das Duschen war meine Hauptsorge. Um in den zwei Wochen doch

duschen zu können, ließ uns Frau Janke dankenswerter Weise in eine Leerwohnung.

Den Toilettencontainer im Hof zu nutzen, stellte für uns kein Problem

dar. Das war sauber und annehmbar. Die Arbeiten im Bad haben wirklich viel

Dreck und Lärm verursacht. Mit den Folien von der WGG konnten wir die privaten

Sachen und den Fußboden schützen, dort, wo die Handwerker liefen…

Als Student ist man tagsüber viel unterwegs, dadurch war das alles nicht so

dramatisch für uns.«

Befragt nach der Betreuung seitens der

WGG, meinte Julian Behncke:

»Frau Janke als Baubetreuerin – gerne wieder!“

Beim unserem Gespräch am 28. Juli

war das freundliche Verhältnis zwischen

ihm und der Bauleiterin unübersehbar. So

etwas ist wohl nur bei wahrer Zufriedenheit

möglich. Als Herr Behncke für uns noch

einmal die Badtür öffnete, meinte er. „Sehen

sie, es ist kein Wunder, wenn Freundin und

Schwester nun kaum noch aus der Wanne

heraus zu bekommen sind.«

Frau Janke brachte das Gespräch dann auf

Untersuchungen der WGG zur Anbringung

von Balkonen an der Südseite der Dostojewskistraße

4a. Für Julian Behncke wäre

das eine tolle Geschichte, wo er doch diese

Wohnung noch ein paar Jahre nutzen möchte.

Mit den damit verbundenen Bauarbeiten in

der Wohnung hätte er - insbesondere nach

den Erfahrungen der letzten Wochen – absolut

keine Probleme.

Liselotte Grünberg

begutachtet mit der Bauleiterin die Ergebnisse

der Bauarbeiten in ihrem Bad.

Frau Liselotte Grünberg kennt den Straßenzug

Dostojewskistraße 1-4 seit dem Ersteinzug

seiner Bewohner im Jahre 1976. Ihre zwei

Kinder wuchsen in einer 4-Raum-Wohnung

in der Nr. 1 auf. Der Umzug in die 4b erfolgte

Ende 1990. Dort erlebte Frau Grünberg im

Jahre 1992 bereits die erste Sanierung. Nun

also die Komplexsanierung. Ihr begegnet die

75jährige mit Lebenserfahrung und Gelassenheit:

„Ja, es war „ ‚ ne Möhl“ in der Wohnung

und Krach war auch… aber nicht problematisch.

Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt.“,

sagt Frau Grünberg, als wir ihr am 2. August

gegenüber sitzen. Ich sehe freundliche Augen

und erkenne Dankbarkeit als sie mit Margitta

Janke, der Bauleiterin, spricht.


»Wissen Sie, meine Söhne sind auch Handwerker. Ich kenne das: Die Arbeit

dauert so lange, wie sie dauert. Ich habe sie in Ruhe machen lassen und mich

in die Küche zurück gezogen. Frau Janke hat dafür gesorgt, dass die Gewerke

Hand in Hand gearbeitet haben. Und es wurde dann auch alles nach Plan fertig.«

Mit der Benutzung des Toilettencontainers hatte sie keine Schwierigkeiten.

Der sei ja auch täglich gereinigt worden.

Nach ihrer Zufriedenheit mit dem Ergebnis in Bad und Küche befragt,

gibt sie eine kleine Führung. Ein solches schönes Bad hatte sie noch nie,

die Fliesen sind selbst ausgewählt, die Waschmaschine passt jetzt in die

Nische neben dem Rohrleitungsschacht. Das neue Waschbecken ist etwas

kleiner, aber anders geht es in dem kleinen Bad nicht, erklärt Frau Janke

noch einmal. Die Küche sieht mit dem neuen Fliesenspiegel und der neuen

Armatur auch sehr gut aus, meint Frau Grünberg. Das alles passe sehr

gut zu ihren neu angeschafften Küchenmöbeln. Die Stubenmöbel sind

ebenfalls neu, eine Rundum-schön-Wohnung habe sie nun. Bald wird alles

andere auch fertig sein: Die Wechselsprechanlage, das Treppenhaus

und der Eingang. Dann komme auch die neue Wohnungseingangstür und

der holzfarbene Türrahmen richtig zur Geltung. „Frau Janke wird schon

aufpassen, dass Termine eingehalten werden und die Qualität stimmt“,

bringt Liselotte Grünberg ihr volles Vertauen zum Ausdruck.

Manfred Zschiesche

freut sich über die Aufgangstrennung und

meint: „Alles hat geklappt!“

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

Der langjährige Vertreter

(zurzeit Ersatzvertreter)

Manfred Zschiesche, den

ich am neuen Hauseingang

4b spreche, bestätigt alle

Eindrücke aus den vorher

geführten Interviews.

Man hat sich vorher alles

viel schlimmer vorgestellt,

meint er. Wir sind informiert

in die Sanierung

gegangen. Es hat alles gut

geklappt. Beruhigend sei

gewesen, dass abends die

Toiletten wieder angeschlos-

sen wurden. Mit Frau Janke

hat man stets eine zuverlässige

Partnerin von der

WGG an seiner Seite gehabt.

Das Fazit lautet also: Wort gehalten! „Ich bin hier zu oft erwähnt“, findet

Margitta Janke, als sie die obigen Zeilen liest. Als ich nicht davon abgehen

will, fordert sie, dass die beteiligten Firmen und ihre Handwerker gelobt

werden, denn die „haben mitgezogen“, sonst hätte es nicht funktioniert.

(Und sie zählt auf: EIM GmbH, Reinke & Häger, NOBA Schlüsselfertigbau,

Benter Maler GmbH, A. Hochschild Malerbetrieb, Baureparaturen Neubrandenburg,

Wetzel Elektroinstallationen.)

Wie geht es nun weiter in der Dostojewskistraße? Planmäßig werden in

diesem Jahr die Treppenhäuser und Hausflure in Nr. 4 und 3 zuende gebracht

und die Hauseingangstrennung bis zur Nr. 1 und die damit verbundenen

Arbeiten in den Kellerbereichen weiter geführt. Im November

werden die schriftlichen Modernisierungsankündigungen verschickt,

die Vorbesichtigungen in den Wohnungen erfolgen im Januar. Und am 5.

März 2012 werden dann die Arbeiten in den Wohnungen im Haus 2a aufgenommen.

Dann geht es schrittweise und zügig voran wie im Jahr zuvor.

Im September soll dann auch in der letzten der 81 Wohnungen (2011: 60)

Ruhe einkehren. Zusätzlich werden im Jahr 2012 von der Nr. 1 bis zur 4

die Betonsanierung der Balkone und der Fassadenanstrich erfolgen.

Uwe Durak

komplexsanierunG dostoJeWskistrasse 3, 4

Dieser Toilettencontainer

stand bis zum 8. August im Hof. Er wurde

immer nur von denen benutzt, deren

„Strang gerade in Arbeit“ war. Täglich wurde

der Container von einem Dienstleister

gesäubert. Im März 2012 wird er wieder an

diesem Platz aufgestellt und angeschlossen.

Aufgangstrennung

zwischen Nr. 1a und 1b:

Vergleichen Sie das Foto aus der Mitgliederzeitung

1-2011 mit dem aktuellen Anblick.

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Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

unSeRe betRiebShAndweRkeR

flexibel, Schnell und

SeRvice-oRientieRt…

»Sie sind zufrieden

mit ihrer Arbeit…«

?

Was sind die Schwerpunktaufgaben

der Handwerker in der WGG?

Hans-Jürgen Peters, Chef von 17

Betriebshandwerkern, weiß genau genau

worüber worüber er er spricht, spricht, wenn wenn er er sich sich

zum Handwerk in unserer WGG

äußert. Herr Peters ist Hand

werksmeister und kennt kennt sich

bestens bei den den in der Genossenschaft

anfallenden handwerkli

chen Arbeiten aus. Ihm macht

keiner etwas vor. Die Redaktion

bat Ihn um kurze Antworten

auf folgende Fragen.

»Das ist zum Einen das Herrichten der Wohnungen bei Wohnungswechsel.

Dazu gehören Maler- und Fliesenlegearbeiten. Auch Trockenbau machen wir,

z. B. beim Umbau von Wanne auf Dusche. In einigen Fällen haben wir kleinere

Grundrissveränderungen in der Wohnung vorgenommen. Im Detail müsste

ich noch vieles andere aufzählen.

Ein zweites Feld sind die täglich anfallenden Reparaturarbeiten. Das betrifft

defekte Spülkästen und Mischbatterien, Rohrbrüche und verstopfte Abflüsse.

Nicht zu vergessen der Notdienst – rund um die Uhr und am Wochenende.

Sanitärreparaturen werden in solchen Fällen schnell erledigt. Unsere Mit-

glieder wissen, dass sie sich auf uns verlassen können.«

(Anmerkung d. Red. : Den Elektro-Notdienst nimmt in unserem Auftrag die

Firma Wetzel wahr, Telefonnummern siehe Heftrückseite)

?

Was sind die Grundprinzipien

ihrer Arbeit?

BetrieBshandWerker

»Ein guter Handwerksbetrieb, und das wollen wir sein, muss mit der technischen

Entwicklung mithalten und immer auf dem neuesten Stand bleiben.

Das heißt, wenn wir herrichten, dann wird der aktuelle zur Wohnung pas-

Wenn Kollegen in den Ruhestand

verabschiedet werden (vordere Reihe, v. l.

Uwe Kowalewski, Joachim Paslack,

Dietmar Völknitz) dann findet sich auch

einmal Zeit für ein gemeinsames Foto.

sende Standard realisiert; z. B. kommt entsprechend

der Ausstattung der Wohnungen

solides WC- und Waschbeckenmaterial zum

Einsatz und danach werden diese Bäder

vernünftig gefliest. Das Material und das

Werkzeug, das wir beim Herrichten oder bei

Reparaturen verwenden, kommt nicht vom

Baumarkt. Wir sparen nicht am falschen

Platz. Die Arbeit ist in den letzten Jahren

vielfältiger und anspruchsvoller geworden.

Unsere Kollegen sind damit „gewachsen“

und legen Wert darauf, schnell zu reagieren

und ihre Flexibilität unter Beweis zu stellen.

Sie wissen, dass sie damit ihren Teil zum flüssigen

Vermietungsgeschäft beitragen. Einige

von uns haben sich zum „Allrounder“ qualifiziert.

Sie beherrschen den Trockenbau, die

Sanitärinstallation und das Fliesenlegen.«

?

Wie ist die Stimmung bei

unseren Handwerkern?

Die ist gut. Sie sind zufrieden mit ihrer

Arbeit und motiviert, Qualitätsarbeit zu

leisten. Dafür haben sie gute Arbeitsbedingungen.

Von den Mitgliedern erhalten sie

eine unmittelbare Reaktion auf ihr Arbeitsergebnis.

Damit erfahren meine Leute sehr

genau, was es heißt, als Dienstleister für das

Wohnen in der Genossenschaft tätig zu sein.

Als Werterhalter des genossenschaftlichen

Eigentums nehmen die Handwerker einen

wichtigen und geachteten Platz im Dienstleistungsgefüge

der WGG ein. Das macht

sie verantwortungsbewusst und zufrieden.

Und weil alle so denken, haben wir ein gutes

Klima im Bereich. Gemeinsame Grillabende

der Handwerker und manches mehr belegen,

dass wir uns gut verstehen.«


Ein Stück

Ausführungsplan:

Ecke P.-Warschow-Str. 3

ARbeiten im

wohnumfeld in deR

peteR-wARSchow-StRASSe 1-11

D

Die Feuerwehr hatte gefordert, das Abstellen von Fahrzeugen längs

der Anliegerstraßen zu unterbinden, damit im Ernstfall Hubrettungsgeräte

eingesetzt werden können. Also bestand die dringende Aufgabe,

Ersatzparkplätze zu schaffen bzw. die Abstellflächen neu zu ordnen.

Da bekannt war, dass im Bereich der P.-Warschow-Str. 1-11 eine Erneuerung

der Regenentwässerung und der Abwasserleitungen seit längerem auf der Tagesordnung

stand, wurde eine Baumaßnahme beschlossen, die beide Probleme

lösen sollte. Auch eine Sanierung der Kellerniedergänge und die Neugestaltung

der Rasen- und Pflanzflächen an den drei Gebäuden (Nr. 1-3, 4-7 und 8-11) sind

bei der Maßnahme eingeschlossen, die in zwei Bauabschnitte eingeteilt wurde,

im Sommer 2012 abgeschlossen sein wird und insgesamt einen finanziellen

Aufwand von rund 350 Tausend Euro erfordert.

Das Planungsbüro Kinderfreund GbR aus Wolgast wurde mit der Planung des

Gesamtvorhabens und der Baubegleitung beauftragt. Bauausführender Partner

wird dabei zum größten Teil die Firma Landschaftsbau GmbH Siedenbüssow

aus Alt Tellin sein. Seitens der WGG wurde die Mitarbeiterin Frau Schlie

mit der Bauleitung betraut.

Am 26. Juli hatte die WGG die Vertreter des Wohnquartiers eingeladen, um mit

ihnen die Abfolge der Baulichen Maßnahmen und die damit im Zusammenhang

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

WohnumFeldGestaltunG pWs

Frau Schlie

von der WGG (Mitte) erläutert

den Ausführungsplan.

Miteinander sprechen ist wichtig:

Frau Dr. Jäger und Mitgliedervertreter Herr

Fehlert, Herr Böttner (r.), Abteilungsleiter

bei der WGG, und Anwohner Herr Sielaff.

stehende Beeinträchtigung der Parkflächen- und

Garagennutzung zu besprechen. Verantwortliche

Mitarbeiter der WGG und auch Frau Dr. Jäger

vom Vorstand waren gekommen, um die Fragen

zu beantworten. Auch zwei Ingenieurinnen der

Planungsfirma konnten angesprochen werden

um Details zu klären.

Begrüßt wurde von den Bewohnern, dass im

nächsten Jahr insgesamt 71 neue Stellflächen in

diesem Bereich genutzt werden können. Auch das

Konzept der Begrünung fand Anklang.

Ein besonderes Gesprächsthema waren die sich im

Umfeld der Gebäude befindlichen Einzelgaragen

und ein Garagenblock. Diese sollen nach der Erneuerung

der Stellflächen und Pflanzflächen keinen

optischen Gegensatz zum Umfeld bilden. Deshalb

wurden die Garageneigentümer verpflichtet,

ihrer Garage einen neuen Anstrich zu verpassen.

Dass diese Aktion dem Wohnquartier gut zu

Gesicht stehen wird, darüber war man sich einig.

13


14

2

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

Susanne

Knuth und Lars Neumann

sind zuständig für die

Betriebskostenabrechnungen

der Mitglieder.

55

10

10

eine mitteilunG

ZuR betRiebSkoStenAbRechnunG 2

10

rungsverhältnisse herrschen. In einem Jahr regnet und schneit es viel,

2

BetrieBskostenaBrechnunG

Die Betriebskostenabrechnungen für das Abrechnungsjahr

2010 liegen nun hinter uns und auch diesmal gab es einige

Rückfragen. Schwerpunkt waren auch in diesem Jahr wieder

Fragen zur Art und Durchführung der Hausreinigung,

der Grünlandpflege und des Winterdienstes sowie zu Nachzahlungen

und der Anpassung der Vorauszahlungen.

20

Sollten Sie, liebe Mieter, mit der Hausreinigung und / oder den Pflegearbeiten

rund um Ihr Objekt nicht zufrieden sein, so kann der

Hausmeister oder der Hausverwalter Ihre Fragen am besten beantworten.

Bitte bedenken Sie, dass nicht in jedem Jahr die gleichen Witte-

20

im nächsten Jahr ist es sehr trocken. Diese Bedingungen haben zum Beispiel

Einfluss auf die Kosten der Grünlandpflege, des Winterdienstes,

aber auch der Heizkosten und fallen demnach jährlich unterschiedlich

hoch aus. Veränderungen sind bei den Abfallgebühren eingetreten. So

kostete eine 1.100 l Tonne im Jahr 2009 noch 58,22 €. Im Jahr 2010 sanken

die Gebühren hierfür auf 36,37 €. Seit dem 1.1.2011 gibt es eine neue

Abfallgebührensatzung für Greifswald und die Kosten für die 1.100 l

Tonne stiegen auf 42,03 €. Solche Veränderungen in den städtischen

Gebühren müssen natürlich auch Berücksichtigung

bei der Anpassung der Vorauszahlungen

finden.

In der Vergangenheit haben wir die Anpassungen

für alle Objekte nach dem glei-

chen Schlüssel vorgenommen. Nunmehr

wird jedes Objekt individuell angepasst.

Hierfür gibt es verschiedene Gründe. Ausgangspunkt

sind immer die Kosten und

die Preisentwicklung des Vorjahres sowie

die uns schon bekannten Preisveränderungen

des laufenden Geschäftsjahres.

Darüber hinaus gibt es Kosten, die nicht

jedes Jahr anfallen, wie z. B. die Wartung

der Gasthermen in den Wohnungen in

der Südstadt oder die Wartung der Aufzüge.

Auch neue Positionen kommen hinzu.

Wird beispielsweise die Hausreinigung im

laufenden Jahr erstmalig durchgeführt, so

wurde die Betriebskostenvorauszahlung

entsprechend erhöht. Diese Kosten sind

jedoch nicht in den Gesamtkosten der Abrechnung

des Vorjahres enthalten, so dass

im Ergebnis eine zu niedrige Vorauszahlung

ermittelt werden würde. Um daraus

möglicherweise resultierende Nachzahlungen

zu vermeiden, achteten wir Mitarbeiter

der Betriebskostenabteilung in diesem

Jahr besonders auf eine angemessene

Anpassung in Häusern mit erstmaliger

Hausreinigung.

2

2

10

Im Ergebnis der diesjährigen Betriebskostenabrechnung

wurden die

Vorauszahlungen bei einigen Mietern

abgesenkt. Im Hinblick auf die stetig

steigenden Kosten, Veränderungen

bei der Haushaltsstärke oder aus anderen

persönlichen Gründen wollten

sehr viele Mieter ihre bisherigen Vorauszahlungen

beibehalten. Da die

Vorauszahlungen zwar angemessen

sein sollen, aber zwischen Vermieter

und Mieter frei vereinbart werden

können, sind wir den Wünschen größtenteils

nachgekommen. Allerdings

ist bei Mitgliedern, die Sozialleistungen

beziehen, solch eine nachträgliche

Veränderung der Vorauszahlung

nicht möglich. Auch eine Erhöhung

der Vorauszahlungen führt manchmal

zu Diskussionen. Doch seien Sie versi-

chert, dass dies nur im Interesse unserer

Mitglieder ist, um sie vor höheren

Nachzahlungen im nächsten Jahr zu

schützen und einen Gleichklang von

Vorauszahlungen und Abrechnungsbetrag

herzustellen.

S. Knuth, L. Neumann

5


neueR feRnwäRmeAnSchluSS- und

feRnwäRmeveRSoRGunGSveRtRAG

(RAhmenveRtRAG) AbGeSchloSSen

Die Kosten der Wärmeversorgung durch Fernwärme werden

auch durch die sogenannten Anschlusskennwerte der jeweiligen

Heizstation (Hausanschluss-Station) beeinflusst – siehe

wo wiR wohnen Nr. 4-2010, S. 17. Je höher der Anschlusskennwert

(Vorlauftemperatur) desto höher der Grundpreis pro Kilowatt vereinbarter

Vertragsanschlussleistung für die jeweilige Hausanschluss-Station.

Die bisherigen Anschlusskennwerte wurden bereits 1993 vereinbart.

Damals war der Zustand vieler fernwärmeversorgter Objekte in

Schönwalde I und II sowie im Ostseeviertel ein ganz anderer als heute.

In den 18 Jahren seit damals ist der Wohnungsbestand der WGG umfangreich

modernisiert worden. Durch die energetische Gebäudesanierung

konnte die WGG im fernwärmebeheizten Wohnungsbestand

den Energieverbrauch um 44 % senken. Es war also an der Zeit, diese

Entwicklung zu berücksichtigen und einen neuen Rahmenvertrag

für die Fernwärmeversorgung abzuschließen. Dafür mussten die Anschlusskennwerte

der Heizstationen auf der Grundlage einer Heizlastberechnung

aktualisiert werden. Die WGG beauftragte die Greifswalder

Firma ESN EnergieSystemeNord GmbH mit dieser Aufgabe.

Bei ihren Berechnungen ging die ESN in Abstimmung mit der WGG davon

aus, das folgende Temperaturen im Haus und in den Räumen jeder Wohnung

zu garantieren sind: Treppenhaus 15 °C, Wohn / Esszimmer 22 °C,

Schlafzimmer 20 °C, Kinderzimmer 22 °C, Küche 20°C, Bad 24 °C, Flur 15 °C.

In Schönwalde I und II und im Ostseeviertel wurden für über 1000

Wohnungen und die Gebäude als Ganzes (Bauweise WBS 70 und WBR

83) der Wärmebedarf unter Berücksichtigung der Wärmeverluste

(durch Böden, Wände, Decken, Fenster, Lüftung…) ermittelt. Das

war keine geringe ingenieurtechnische Leistung. Das Ergebnis war

eine ausführliche Dokumentation für alle einbezogenen Gebäude.

Als Beispiel sei hier ein Diagramm zu den anteiligen Wärmeverlusten

am Gebäude Spiegelsdorfer Wende 6 gezeigt:

pRoZentuAle Anteile deR wäRmeveRluSte

26,7 %

5 %

17,2 %

5,7 %

26 %

19,4 %

Prozentuale Anteile der Wärmeverluste am Gebäude Spiegelsdorfer Wende 6

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

26,0 % Wände

19,4 % Fenster / Türen

5,7 % Dach

17,2 % Innen

5,0 % Decken

26,7 % Lüftung

neuer FernWärmeVertraG

Bei anderen Häusern, beispielsweise Maxim-

Gorki-Straße 4 bis 5, zeigt es sich, dass dort

die Wärmeverluste bei Fenstern und Türen

den höchsten Anteil aufweisen. Aus dem

Ergebnisbericht von ESN lassen sich somit

auch Schlussfolgerungen für künftige

Schwerpunkte energetischer Sanierungen

ableiten.

Das wichtigste Ergebnis der Untersuchungen

lässt sich wie folgt auf den

Punkt bringen:

• Für die untersuchten Heizstationen kann

der Anschlusswert im Durchschnitt um

20 % gesenkt werden.

• Einsparungen bis zu 40 % sind bei den bisher

mit einer Vorlauftemperatur von 110 °C

betriebenen Heizungsanlagen möglich.

Was das konkret für unseren Bestand

bedeutet und welche Auswirkungen

das auf die Heizungskosten unserer

Mitglieder hat, werden wir in einer

späteren Ausgabe der Mitgliederzeitung

darlegen.

Uwe Durak

Hausanschluss-Station

Lomonossowallee 2, 3

15


16

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

anZeiGen


Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

AuSbildunGSStARt bei deR wGG

Sarah Krajewski, Absolventin des Runge-Gymnasiums Wolgast, und Felix

Berg, Absolvent des Schloss-Gymnasiums Gützkow, haben am 1. August

ihre Ausbildung zur Immobilienkauffrau bzw. zum Immobilienkaufmann

bei der WGG aufgenommen. Sie hatten sich unter 36 Bewerbern durchgesetzt.

Für beide hat damit ein neuer, weit in die Zukunft reichender Lebensabschnitt

begonnen. Die Redaktion fragte sie, was sie bewogen hatte,

eine Ausbildung bei unserer Genossenschaft aufzunehmen.

Sarah

Die Anregung für den Berufswunsch kam für sie aus der Familie.

Mutter und Schwester arbeiten bei Wohnungsunternehmen. Sarah

meint, dass die Wohnungsbranche immer eine Zukunft hat. Das

Anziehende des Berufes besteht für sie darin, dass er immer auch

mit Modernisierung und Erneuerung zu tun hat und dass es hierbei

direkt um das menschliche Grundbedürfnis des Wohnens geht.

Felix

Er legt wert auf eine vielseitige Ausbildung, an die sich später eventuell

ein Studium anschließen ließe. Er hat sich davon überzeugt, dass man

als Azubi bei der WGG wirklich in vielen Bereichen Kenntnisse erwirbt.

bAlkonwettbeweRb

Auch in diesem Jahr gab es wieder einen Wettbewerb um den schönsten

Balkon im Wohnungsbestand unserer Genossenschaft. Einige Mitglieder

meldeten ihren Balkon persönlich zum Wettbewerb an, unsere Hausmeister

benannten der Redaktion weitere preiswürdige Balkone.

Die Jury, bestehend aus Vorstandsmitglied Frau Dr. Jäger, den Hausverwaltern

Herrn Haar, Herrn Mielke und Herrn Zander sowie dem Mitarbeiter

für Öffentlichkeitsarbeit Herrn Durak, stimmte darin überein, dass

im Laufe des Wettbewerbszeitraums mal dieser und ein anderes mal wohl

jener Balkon „der schönste“ gewesen sein könnte. Alle unterstützen die

Auffassung, dass die individuelle Art der Balkongestaltung zu einer erstaunlichen

Vielfalt führte, wobei das miteinander Vergleichen zu keiner

von allen getragenen Rangliste führte. Deshalb entschied das Losglück:

Die fünfzehn Gewinner eines Baumarkt-Gutscheines im Werte von

je 20 Euro sind:

● Herr Dräger, Karl-Krull-Straße 19b

● Herr Pautsch, Karl-Krull-Straße 19b

● Herr Wandt, Gedserring 9a

● Frau Zabel, Bernhard-Birkhahn-Weg 8

● Herr Henke, Puschkinring 67

● Herr Hintze, Ostrowskistraße 14

● Frau Teschner, Karl-Krull-Straße 19

● Frau Fingerloos, Trelleborger Weg 32

● Herr Seitz, Ostrowskistraße 4a

● Frau Pohl, Ostrowskistraße 4a

● Frau Oldenburg, Heinrich-Hertz-Straße 18b

● Herr Darm, Spiegelsdorfer Wende 6

● Frau Buß, Makarenkostraße 5a

● Frau Wachholz, Helsinkiring 28

● Frau Gräfe, Feldstraße 38 c

ausBildunGsstart . BalkonWettBeWerB

Sarah Krajewski und Felix Berg

Die Redaktion fragte nach den Eindrücken

der ersten vier Wochen Ausbildungszeit.

Beide haben gleiches zu berichten: Das

Durchlaufen aller Abteilungen in den ersten

Wochen und dabei das Kennenlernen der

Mitarbeiter – das ist eine sehr interessante

Sache. Sie schnuppern nicht nur rein, sondern

bekommen auch schon wichtige Aufgaben

übertragen. Auch das Zusammenwirken

der Bereiche innerhalb der Genossenschaft

als Voraussetzung für das „tägliche Geschäft“

finden sie spannend. Das Arbeitsklima empfinden

beide als sehr gut; und sie fühlen sich

schon als voll dazu gehörig!

Die Redaktion meint, das spricht für die beiden

sympathischen jungen Menschen und

auch für die Genossenschaft.

Die Gutscheine werden ab dem

4. Oktober übergeben.

Dieser Balkon

gehört Frau Wachholz aus dem Helsinkiring.

17


18

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

klimaschutZBündnis

neueS vom

GReifSwAldeR

klimASchutZbündniS

Seit 2009 berichten wir in jedem Septemberheft von wo wiR

wohnen über die Arbeit und die Erfolge des lokalen Klimaschutzbündnisses.

Ziel des 2008 gegründeten Bündnisses ist

es, den Kohlendioxid-Ausstoß für Greifswald bis zum Jahr

2020 um 14 Prozent im Vergleich zu 2005 zu senken. Dies soll

durch eine gemeinsame Energie- und Klimaschutzstrategie

Im Mai 2011

wurde eine Photovoltaikanlage auf dem

Gebäude Ostrowskistraße 13-15 errichtet.

Ein Foto von Doremarie Hintze, die von

ihrem Balkon aus die bereit gestellten

Module fotografiert hat.

erreicht werden. Insgesamt sind

acht Einrichtungen im Klimaschutzbündnis

2020 vertreten. Neben

unserer Genossenschaft sind das

die Universitäts- und Hansestadt

Greifswald, die Ernst-Moritz-Arndt-

Universität, die Universitätsmedi-

zin Greifswald, die Stadtwerke,

die Wohnungbau- und Verwaltungs-

gesellschaft mbH, die Sparkasse

Vorpommern sowie das Technologie-

zentrum Vorpommern.

Damit sind die größten Energie-

verbraucher und der lokale Energie-

versorger der Universitäts- und

Hansestadt mit eingebunden.

Zu den Ergebnissen beim Klimaschutz

gehören das integrierte Klimaschutzkonzept,

das von der Greifswalder Bürgerschaft

im September 2010 beschlossen

wurde, und die im Oktober 2010

beschlossene Fernwärmesatzung.


Befragt zu den Beiträgen, die die WGG innerhalb der letzten

Monate zum Klimaschutz geleistet hat, wies der technische

Vorstand Herr Roth auf die Fertigstellung der letzten

sechs von insgesamt 23 Photovoltaikanlagen auf Häusern

der WGG hin. Damit haben wir ab 2010 insgesamt 5.864 m²

Dachfläche an Betreiber von Photovoltaikanlagen langfristig

vermietet - mit einer Gesamtleistung von 825 Kilowatt.

Dadurch ergeben sich CO2-Einsparungen von 577 Tonnen

pro Jahr. Ein sehr wichtiger Beitrag zur Energieeinsparung

war in diesem Jahr der neue Fernwärmevertrag (siehe Seite 15).

Über den großen Energieeinspareffekt durch energetische

Gebäudesanierung bei der WGG hat die Mitgliederzeitung

bereits im Heft 4-2010 berichtet.

die 3. Greifswalder klima-aktionstage,

ein Projekt des Klimaschutzbündnisses, finden am 18. und 19. November

in der Stadthalle Greifswald statt, wo das Foyer, der Kaisersaal und der

Rubenowsaal für eine Ausstellung und informative und kulturelle Veranstaltungen

genutzt werden. Die Ausstellung wird von kleinen und mittelständischen

Unternehmen aus der Region getragen. Interessierte Bürger

können sich bei Fachleuten verschiedener Branchen rund um das Thema

Energie und Nachhaltigkeit informieren und beraten lassen. Die Messeschwerpunkte

reichen von energiesparender Technik, energiesparendem

Heizen, Bauen und Sanieren bis hin zur Elektromobilität. Auch die WGG

und alle anderen Partner des Klimaschutzbündnisses werden auf der

Messe vertreten sein.

Das Ganze wird von kulturellen Angeboten umrahmt. Über die Details des

Programms und der Angebote wird in der Presse rechtzeitig informiert.

Ein Angebot der Stadtwerke wird beispielsweise sein, dass Pendelbusse

vom Nexöplatz zu einem Wasserwerk und einem Heizwerk fahren, wo die

technischen Anlagen besichtigt werden können

Fotowettbewerb zum klimaschutz

Anlässlich der Klima-Aktionstage startete im August ein Fotowettbewerb

rund um das Thema Klimaschutz unter dem Motto: „GREIF mit ein! –

GREIFswalder Klimaschutz im Fokus“.

Noch bis zum 30. September können Beiträge eingeschickt

werden.

Die Teilnahmeregeln: Es werden von den Teilnehmern nur selbst

angefertigte Fotos als Wettbewerbsbeitrag akzeptiert. Diese können

auch als Collage oder Montage eingereicht werden. Pro Teilnehmer

dürfen maximal 3 Fotos eingesandt werden, auch als zusammengehörige

Serie. Die Fotos sollen einen möglichst lokalen oder regionalen

Bezug zum Thema Klima bzw. Klimaschutz aufweisen. Eine Jury

wird die besten Einsendungen küren und der Oberbürgermeister Dr.

Arthur König wird am 18. 11. 2011 im Kaisersaal die Preisverleihung

vornehmen. Die ersten 3 Plätze bekommen Hauptpreise im Wert

von insgesamt 600 €. Die weiteren 7 Plätze erhalten Sachpreise.

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

Ein Foto

von Doremarie Hintze, welches sie unter

anderen zum Fotowettbewerb Klimaschutz

eingesendet hat.

aus dem programm der

3. klima-aktionstage

18. /

19.

18.

November

Messe

November

Abendveranstaltung

19.00 Uhr

Eröffnung durch den

Oberbürgermeister

19.30 Uhr

Vortrag von Franz Alt,

Publizist, bekannt aus Presse und TV

„Das ökologische Wirtschaftswunder –

Arbeit und Wirtschaft im 21. Jahrhundert”

21.30 Uhr

Konzert Gruppe „Krach“

klimaschutZBündnis

19


20

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

diGitales tV

hdtv

dAS beSSeRe

feRnSeheRlebniS

Von Uwe Durak

Der folgende Text setzt die Betrachtung zur Fernsehtechnik von Heft 2-2011, Seite 7, fort.

Der erste Schritt, den in vergangenen Jahren viele TV-Konsumenten

in die digitale Fernseh-Welt unternommen haben, war die Verwendung

eines Zusatzgerätes (digitaler Receiver oder Set-Top-Box),

das beim herkömmlichen Fernsehgerät digitale Programme sichtbar

machte. Dadurch konnte ein Greifswalder zum Beispiel den Brandenburger

Sender RBB sehen. Um aber HDTV („höhere Auflösung“: mehr Bildpunkte

pro Flächeneinheit) genießen zu können, muss nun wirklich ein

neues Fernsehgerät her. Dieses hat einen Flachbildschirm und muss das

Zeichen „HD ready“ oder „FullHD“ aufweisen. Moderne Fernseher dieser

Art besitzen meist schon einen integrierten Digitalempfänger, welcher

beim Kabelkunden die Bezeichnung DVB-C haben muss. Wenn wir dieses

Gerät mit nach Hause nehmen und an die Dose anschließen, sehen wir

digital fern - allerdings nur das, was Kabel Deutschland hier frei anbietet

(nur die öffentlich rechtlichen TV-Programme und nicht die Fülle der

privaten Sender, wie sie die „analogen Vollversorgung“ bietet), aber auch

schon mal ARD, ZDF und Arte in echt scharfer HD-Qualität.

Wenn wir auch die privaten digital sehen wollen, muss noch eine Sache

beachtet bzw. angeschafft werden: Der KD-Kunde sollte darauf achten,

dass sein Gerät eine besondere Schnittstelle (Common Interface (engl.)

= CI) hat – die muss die Bezeichnung „CI+“ tragen. In diese muss dann

ein „CI+ Modul“ eingefügt werden. Dieses Modul hat den Schacht für die

Smartcard (eine Chipkarte, die aussieht, wie eine EC-Karte), die sie per

Vertrag von KD erhalten. Ohne Smartcard geht gar nichts, denn diese regelt

Ihren Zugriff auf das Senderangebot entsprechend Ihrem individuellen

Vertragsinhalt.

Einen Vertrag können Sie bei AEP ab 2,90 € pro Monat abschließen und

das CI+Modul können Sie kaufen (aktuell 79 € und zusätzlich 9,90 € für

die Bearbeitungs- und Versandpauschale) oder mieten (für 3 € pro Monat).

Falls Sie das Modul mieten, steigen die monatlichen Kosten also auf

5,90 €. Wir wollen dabei nicht aus den Augen verlieren, dass diese Kosten

zusätzlich zu der TV Grundversorgung (in den Betriebskosten) und dem

Herr Bahls

von der AEP Plückhahn Service GmbH

erklärte auf dem Mitgliederfest, wie man

zuhause HDTV empfangen kann.

Obolus an AEP für die „analoge Vollversorgung“

entstehen.

Mit dem Vertrag zu 2,90 / 5,90 € monatlich

habe sie nun eine große digitale Senderauswahl,

aber, wie gesagt, nur die oben genannten

drei bieten HD-Qualität auf einem

jeweils eigenen Sendeplatz: „Das Erste HD“,

„ZDF HD“ und „Arte HD“.

Auf die Dauer, so ist der Mensch im allgemeinen,

will man mehr. Sie vielleicht nicht,

aber bestimmt Ihr Nachbar. Damit kommt

das von Kabel Deutschland (KD) angebotene

Programmpaket „Kabel Digital Home HD“

ins Spiel. Es enthält zu den drei genannten

acht weitere acht HD-Sender, und insgesamt

mehr als 30 hochwertige TV-Programme

(Spielfilme, Serien, Dokumentation,

Information, Unterhaltung, Sport, Kinderprogramm,

Musik, Erotik) und 30 digitale

Radiosender. Es kostet 12,90 € pro Monat

(einjährige Vertragslaufzeit) anstelle der

oben genannten 2,90 €. Ab Oktober wird

Kabel Deutschland auch Pro 7, Sat 1, Sixx &

Kabel 1 in HD-Qualität einspeisen.

Außerdem bietet KD, das soll nicht unerwähnt

bleiben, obwohl es nichts mit HD

zu tun hat, für fremdsprachige Mitbürger

und Sprachinteressierte internationale Programmpakete

„Kabel Digital International“

ab 2,90 € pro Monat an – 42 digitale Programme

in 9 Fremdsprachenpaketen zusammengefasst.

Juckt es jemanden nach noch mehr, z. B. nach

Sky Cinema oder Sky Sport HD1, Euro Sport

HD oder Disney Cinemagic und weiteren

Programmen, so muss in dem Fall ein separater

Vertrag mit „Sky“ (früher „Premiere“)

abgeschlossen werden. In diesem Vertrag

muss man die Nummer des Receivers und

die Nummer der Smartcard bekannt geben,

dann erfolgt die entsprechende Freischaltung,

weitere Gerätetechnik ist nicht notwendig.

Es reicht ja auch schon so.


Einen nicht seltenen Fall muss ich noch abhandeln – den Zweitfernseher!

Wenn Sie als KD (AEP)-Kunde auf dem zweiten Fernseher auch die privaten

Sender digital schauen möchten, wird eine zweite Smartcard (und

alles, was dazu gehört – siehe oben) benötigt. Die Smartcard kostet einmalig

14,90 € + 9,90 € Versand. Die laufenden monatlichen Kosten erhöhen

sich durch die zweite Karte nicht, wenn lediglich das „Free TV“ gewünscht

ist (RTL. PRO7, Sat1…). Das öffentlich-rechtliche TV ist auch ohne Smartcard

zu empfangen, vorausgesetzt, Sie haben auch für dieses Gerät einen

Receiver (Digitalempfänger).

Die in diesem Beitrag aufgeführten Preise sind die aktuell (Ende Juli 2011)

gültigen Preise. Da kann sich immer mal was ändern.

Die Mitarbeiter der Firma AEP Plückhahn laden Sie ein, zur Klärung

Ihrer Fragen in die Geschäftsstelle in der Greifswalder Domstraße 26

zu kommen. Telefonisch erreicht man die Kollegen dort unter 518820.

Liebe Mitglieder,

in 18 Ausgaben, seit März 2007, erschien unsere

Mitgliederzeitung Mitgliederzeitung in der Ihnen geläufigen Form,

die auf grafischen Ideen von Frau Petra Krüger,

Go Nord – Agentur für visuelle Kommunikation,

beruht. Wir waren bemüht, in übersichtlicher

und gut lesbarer Form die vielfältigen

Inhalte unseres genossenschaftlichen Lebens

und Wirtschaftens darzustellen. Sie erhielten

aktuelle Informationen von der Planung und

Durchführung baulicher Maßnahmen bis hin zu den vielfältigen ehrenamtlichen

Aktivitäten unserer Mitglieder, von der täglichen Umsetzung

des Fördergedankens, der laut Satzung den generellen Zweck der

Genossenschaft bestimmt, bis hin zur Praktizierung der demokratischen

Prinzipien der Genossenschaft, in deren Mittelpunkt die Mitgliedervertreter

stehen. Aber auch Sie, liebe Mitglieder, standen im Blickpunkt

unserer Berichte, ebenso wie die für Sie tätigen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Genossenschaft. Soll sich dies ändern? Nein!

Unsere Genossenschaftsmitglieder und die Entwicklung der WGG

werden weiter im Mittelpunkt unserer Zeitung stehen. Was die

Darstellungsform betrifft, so sagt man, sei von Zeit zu Zeit eine

Auffrischung angebracht, denn das bringt neue Impulse und

Herausforderungen für die „Macher“ und die Leser. Bewährtes

und Neues sollen eine gute Verbindung eingehen. Andere Farben und

Formen sollen positiv aufgenommen werden und allmählich zu

einem „Markenzeichen“ der WGG werden.

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

i Hat Ihr Flachbild-TV keinen integrierten DVB-C, müssen Sie einen

zusätzlichen HD-Receiver erwerben. Beim Kauf eines Receivers im

Handel ist dringend darauf zu achten, dass das Gerät für die digitalen

Angebote von KD geeignet ist. KD bietet den HD-Receiver Humax

NA-HD 2000c an. Dieser kostet einmalig 99 €. KD bietet auch

den digitalen HD-Videorecorder RCI88-320 KDG an, allerdings nur

zur Miete: 10,90 € monatlich.

in eiGeneR SAche – wo wiR wohnen

Unsere Mitgliederzeitung erhält eine neue grafische Gestaltung

neuGestaltunG der mitGliederZeitunG

Eine kleine Ausstellung

auf dem Mitgliederfest machte den Unterschied

zwischen dem normalen Fernsehen und

der HD-Qualität deutlich.

Die Genossenschaft steht vor einer großen Neuerung: 2012

wird unsere neue Geschäftsstelle Geschäftsstelle am Standort Geschwister-

Scholl-Straße 1 eröffnet. Auch deshalb schien es es uns angebracht,

im Vorfeld mit der Neugestaltung der Mitgliederinformation

an die Öffentlichkeit zu gehen.

Da nun unsere bisherige Partnerin für grafische Angelegenheiten,

Frau P. Krüger, ihre Geschäftstätigkeit in Greifswald beendet hat,

bietet sich ein Wechsel in der grafischen Darstellung der Mitgliederinformation

an, mit dem die Redaktion all die genannten positiven

Erwartungen verknüpft. Unser Partner dabei ist die Firma

„haus neuer medien GmbH“.

Zwei Dinge sind uns wichtig: Wir setzen auf Kontinuität und

Aktualität in unserer Zeitung, und nicht zuletzt auf die Beteiligung

unserer Mitglieder. Wir brauchen Ihre Meinung zu

dieser und den folgenden Ausgaben. Bitte, sprechen Sie mit

unseren Hausmeistern, mailen Sie an „u.durak@wgg-hgw.de“

oder rufen Sie uns an – (03834) 552-761.

Thomas Schneidewind

Mitgliedervertreter und ehrenamtliches Mitglied im Redaktionsbeirat

21


22

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

Günther

Politt

im Gespräch

mit André Böttner

seniorenrat

SenioRenRAt

behAndelte wichtiGen themen

A

m 24. Juni behandelte der Seniorenrat das Thema „Aufgaben und

Methoden des Risikomanagements in der WGG“ und hatte den

Controller der WGG Herrn Jan Schneidewind zu Gast. Folgerichtig

galten die ersten Nachfragen dem Begriff Controlling und den Aufgaben

eines Controllers. In seinem anschaulichen Vortrag erläuterte Jan

Schneidewind seine Aufgaben in der WGG. Er verwies auf notwendige

Zuarbeiten, wenn wirtschaftliche Entscheidungen zu treffen sind, auf die

Planungstätigkeit für unterschiedliche Zeiträume, auf die Analyse von

Abweichungen vom Finanzplan, auf die Vorbereitung der Finanzierung

von Vorhaben und manche andere. Die Mitglieder des Seniorenrates waren

beeindruckt von diesem komplexen wirtschaftlichen Herangehen und

von den Instrumentarien, die ein Controller zu beherrschen hat.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausführungen von Herrn Schneidewind

war das Risikohandbuch der Genossenschaft. Es ist ein gesetzlich vorgeschriebenes

Arbeitsinstrument, dessen kluge Anwendung verhindert,

dass ein Unternehmen wirtschaftliche Risiken übersieht und so in

Schwierigkeiten gerät. In diesem Zusammenhang galten die Fragen der

Senioren der Belastung der WGG durch Mietschulden und dem Einfluss

von Bankenkrisen auf wirtschaftliche Lage der Genossenschaft. In beiden

Fällen konnte Jan Schneidewind beruhigende und überzeugende Antworten

geben.

Am Ende dankte der Seniorenrat für die anschauliche und klare Darstellung

des nicht einfachen Themas. Man wusste nun mehr darüber, welch

Der Controller

Jan Schneidewind an der Seite

des Vorsitzenden des Seniorenrates

Professor Günther Politt

Halten mit Ihrer Meinung

nicht hinterm Berg – die Seniorenratsmitglieder

Lieselotte Wohlrab, Margarete Preußer

und Eva-Marie Hensel (v. l.)

ein immenses Wissen sowie Erfahrungen

und Überblick vonnöten sind für ein erfolgreiches

wirtschaften und ein verantwortungsbewusstes

Entscheiden zu den

Vorhaben der Genossenschaft. Die Senioren

sprachen den Verantwortlichen der WGG

einschließlich Herrn Schneidewind ihre

Anerkennung aus.

Am 2. September behandelte der Seniorenrat

die Frage „Gibt es Möglichkeiten, die

Betriebskosten in der Genossenschaft zu

senken?“ Zu Gast waren der Abteilungsleiter

Hausverwaltung / Technik Herr André

Böttner sowie die Mitarbeiter für Betriebskostenabrechnung

Frau Susanne Knuth und

Herr Lars Neumann (siehe S. 14). Zu Beginn

machte der Vorsitzende des Seniorenrates

Herr Professor Politt deutlich, dass die

Höhe der Betriebskosten und Steigerungen

einzelner Positionen im zurückliegenden

Jahrzehnt vielen älteren Mitgliedern Sorgen

machten. Was ist dem entgegen zu setzen?


Herr Böttner verwies noch einmal auf die Zahlen von der ordentlichen

Vertreterversammlung:

Ende 2010 betrug bei der WGG die durchschnittliche (Ø) Grundnutzungsgebühr

4,46 € / m², die Ø-Vorauszahlungen für Betriebskosten - 1,34 € / m²,

die Ø-Vorauszahlungen für Heiz- und Warmwasserkosten - 1,25 € / m².

Damit gehört die WGG nicht zu den Preistreibern unter den Greifswalder

Vermietern. Auf die Preisentwicklung bei Versorgern (Wärme, Wasser)

und Entsorgung (Abfall) hat die WGG geringen Einfluss. Es ist noch kein

Jahr her, dass sie im städtischen Ausschuss überstimmt wurde, als sie für

ein Abfallgebührensatzung eintrat, die die Bewohner eines Mehrfamilienhauses

entlastet hätte. Mit dem Abschluss des neuen Fernwärmevertrages

(siehe S. 15) wird die Genossenschaft ihre Mitglieder jedoch spürbar

besser stellen.

Anhand einer Grafik zeigten Frau Knuth und Herr Neumann, welches die

größten Posten bei der Betriebskostenabrechnung sind (Heizkosten 44 %,

Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

AuS dem veReinSleben

Mit monatlich insgesamt zehn Themennachmittagen

an den Stand- Standorten

Makarenkostraße 18, Ernst-

Thälmann-Ring 25 und Feldstraße 29

bietet der Nachbarschaftshilfeverein

ein vielfältiges kulturelles Angebot.

Dazu kommt noch ein Fitness-

Training für Körper und Seele und

die Veranstaltungsreihe „Senioren

am PC“. Termine und Inhalte erfahren Sie monatlich im

Greifswalder Stadtblatt oder im Vereinsbüro unter Tel. 552-866.

Fortsetzung

der märchenhaften nachmittage

im nachbarschaftshilfeverein

Ein neuer Zyklus mit fünf Veranstaltungen beginnt am 20. September

2011. Jeweils an einem Dienstag im Monat wird in der Makarenkostraße

18 die Veranstaltung um 14 Uhr traditionell mit Kaffee und Kuchen

eröffnet. Auf folgende Themen können sich die Märchenfreunde freuen.

20.

September

„Ein armer Hütejunge befreit eine Königstochter.“

Frau Elke Maier macht uns mit dem pommerschen Märchen- und

Sagensammler Alfred Haas bekannt – mit vielen Beispielen aus

seinen Sammlungen.

nachBarschaFtshilFe

Wasserkosten 17 %, Müllabfuhr 8 %) und

wo man als Nutzer einer Wohnung Einsparungen

erzielen kann. wo wiR wohnen wird

dazu im nächsten Heft einen Beitrag bringen.

Die Mitglieder des Seniorenrates stellten

Fragen zum Heizverhalten bei unterschiedlichen

Vorlauftemperaturen im System und

zur Bedienung des Thermostates, zur Rege-

lung der Grünlandpflege und des Winterdienstes

und auch zur Zukunft der Abfall-

entsorgung im neuen Großkreis Vorpommern-Greifswald.

Alle Fragen konnten

von den Gästen zur Zufriedenheit beantwortet

werden.

11.

08.

13.

10.

Oktober

Von der Königin, die keine Pfeffernüsse

backen konnte“

und andere Märchen von Richard

Volkmann-Leander stellt Frau Eva

Aumüller vor.

November

„Allerleirauh“

Geführt von Herrn Dr. Fred Gebler

wollen wir dieses Märchen der Brüder

Grimm auf uns wirken lassen

und mit parallelen Fassungen aus

Italien und Russland vergleichen.

Dezember

„Hüte dich, diese Tür zu öffnen!“

Über Tabubruch und seine Folgen

im Märchen spricht Frau Adelheid

Ulbricht.

Januar 2012

„Mutabor“

„Mutabor“ - das ist das Zauberwort

aus dem Märchen „Kalif Storch“

von Wilhelm Hauff. Dem Motiv der

Verwandlung begegnen wir in den

Märchen vieler Völker. Frau Ingrid

Czichowski will sie uns nahe bringen.

23


wo wiR wohnen

Mitgliederinformation

wohungsbau-

Genossenschaft

Greifswald eG

hAuSmeiSteRStütZpunkte

Herr Spiering Schönwalde I, Lomonossowallee 49 03834 552-831

Herr Blank Schönwalde I, Lomonossowallee 17 03834 552-832

Herr Ganschow Südstadt, B.-Birkhahn-Weg 03834 552-833

Herr Bendig Schönwalde II, Puschkinring 70 03834 552-834

Herr Möller Schönwalde II, Ostrowskistraße 4b 03834 552-835

Herr Borkenhagen Schönwalde II, Dostojewskistraße 20a 03834 552-836

Herr Prusakowski Schönwalde II, Prokofjewstraße 9 03834 552-837

Herr Fischer Schönwalde II, E.-Thälmannring 25 03834 552-838

Herr Grunwaldt Ostseeviertel Parkseite, Helsinkiring 23b 03834 552-839

Herr Dust Ostseeviertel Parkseite, Rigaer Straße 10 03834 552-840

Fleischervorstadt, F.-Mehring-Straße 60

Herr Schielke Ostseeviertel Ryckseite, R.-Amundsen-Straße 22 03834 552-841

Herr Tober Fleischervorstadt, F.-Mehring-Straße 60 03834 552-842

ÖFFnunGsZeiten hausmeisterBüros

Täglich von 07.30 Uhr–08.30 Uhr

Dienstag 16.00 Uhr–18.00 Uhr

Donnerstag 15.00 Uhr–17.00 Uhr

veRwAltunGSbeReich büRo telefon

hausVerWaltunGsBereich 2 Greifswald schönwalde i, anklamer str., südstadt . Gützkow, karlsburg

Herr Wolfgang Haar Lomonossowallee 49 03834 552-791 / 0172 38 02 707

hausVerWaltunGsBereich 3 Greifswald schönwalde ii

franz-mehring-Straße 60, 17489 Greifswald

telefon: 03834 552-6 . fax: 03834 552-800

e-mail: info@wgg-hgw.de . web: www.wgg-hgw.de

Unsere Hausmeister sind ab sofort unter einer Festnetz-Telefonnummer

zu erreichen, ganz gleich, wo sie gerade ihre Arbeit verrichten:

Herr Axel Mielke Makarenkostraße 18 03834 552-792 / 0172 38 02 709

hausVerWaltunGsBereich 4 Greifswald ostseeviertel, Fleischervorstadt

Herr André Zander Rigaer Straße 10 03834 552-794 / 0173 20 95 610

ÖFFnunGsZeiten VerWalterBüros

Montag, Mittwoch, Freitag 08.00 Uhr–09.00 Uhr

Dienstag 09.00 Uhr–12.00 Uhr & 15.00 Uhr–18.00 Uhr

Donnerstag 08.00 Uhr–09.00 Uhr & 15.00 Uhr–17.00 Uhr

impReSSum

herausGeBer: Wohungsbau-Genossenschaft Greifswald eG . Franz-mehring-straße 60, 17489 Greifswald

telefon: 03834 552-6 . Fax: 03834 552-800 . e-mail: info@wgg-hgw.de . Web: www.wgg-hgw.de

redaktion: dr. G. Jäger, u. durak Fotos: u. durak, e. knuth, r. Fehlhaber, J. rother, G. kulke, m. Jakubik, d. hintze

layout & satZ: haus neuer medien Gmbh . telefon: 03834 8313-0 . e-mail: info@hnm.de . Web: www.hnm.de

Sprechzeiten

des Vermietungsservice

Montag–Mittwoch 07.30–18.00 Uhr

Donnerstag 09.00–18.00 Uhr

Freitag 07.30–15.00 Uhr

Havariebereitschaft

Elektro 0172 38 02 712

Klempner 0172 38 02 708

Mo.–Do. ab 16.00 Uhr,

Fr. ab 12.00 Uhr

Wochenende ganztags

An unsere Mitglieder und

Interessenten!

Ein aktuelles Angebot an sofort vermietbaren

Wohungen und Eigentumswohungen

finden Sie im Internet und

natürlich in unserer Geschäftsstelle.

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