Geraldine - Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald eG

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Wo Wir Wohnen . septemBer 2011

diGitales tV

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Von Uwe Durak

Der folgende Text setzt die Betrachtung zur Fernsehtechnik von Heft 2-2011, Seite 7, fort.

Der erste Schritt, den in vergangenen Jahren viele TV-Konsumenten

in die digitale Fernseh-Welt unternommen haben, war die Verwendung

eines Zusatzgerätes (digitaler Receiver oder Set-Top-Box),

das beim herkömmlichen Fernsehgerät digitale Programme sichtbar

machte. Dadurch konnte ein Greifswalder zum Beispiel den Brandenburger

Sender RBB sehen. Um aber HDTV („höhere Auflösung“: mehr Bildpunkte

pro Flächeneinheit) genießen zu können, muss nun wirklich ein

neues Fernsehgerät her. Dieses hat einen Flachbildschirm und muss das

Zeichen „HD ready“ oder „FullHD“ aufweisen. Moderne Fernseher dieser

Art besitzen meist schon einen integrierten Digitalempfänger, welcher

beim Kabelkunden die Bezeichnung DVB-C haben muss. Wenn wir dieses

Gerät mit nach Hause nehmen und an die Dose anschließen, sehen wir

digital fern - allerdings nur das, was Kabel Deutschland hier frei anbietet

(nur die öffentlich rechtlichen TV-Programme und nicht die Fülle der

privaten Sender, wie sie die „analogen Vollversorgung“ bietet), aber auch

schon mal ARD, ZDF und Arte in echt scharfer HD-Qualität.

Wenn wir auch die privaten digital sehen wollen, muss noch eine Sache

beachtet bzw. angeschafft werden: Der KD-Kunde sollte darauf achten,

dass sein Gerät eine besondere Schnittstelle (Common Interface (engl.)

= CI) hat – die muss die Bezeichnung „CI+“ tragen. In diese muss dann

ein „CI+ Modul“ eingefügt werden. Dieses Modul hat den Schacht für die

Smartcard (eine Chipkarte, die aussieht, wie eine EC-Karte), die sie per

Vertrag von KD erhalten. Ohne Smartcard geht gar nichts, denn diese regelt

Ihren Zugriff auf das Senderangebot entsprechend Ihrem individuellen

Vertragsinhalt.

Einen Vertrag können Sie bei AEP ab 2,90 € pro Monat abschließen und

das CI+Modul können Sie kaufen (aktuell 79 € und zusätzlich 9,90 € für

die Bearbeitungs- und Versandpauschale) oder mieten (für 3 € pro Monat).

Falls Sie das Modul mieten, steigen die monatlichen Kosten also auf

5,90 €. Wir wollen dabei nicht aus den Augen verlieren, dass diese Kosten

zusätzlich zu der TV Grundversorgung (in den Betriebskosten) und dem

Herr Bahls

von der AEP Plückhahn Service GmbH

erklärte auf dem Mitgliederfest, wie man

zuhause HDTV empfangen kann.

Obolus an AEP für die „analoge Vollversorgung“

entstehen.

Mit dem Vertrag zu 2,90 / 5,90 € monatlich

habe sie nun eine große digitale Senderauswahl,

aber, wie gesagt, nur die oben genannten

drei bieten HD-Qualität auf einem

jeweils eigenen Sendeplatz: „Das Erste HD“,

„ZDF HD“ und „Arte HD“.

Auf die Dauer, so ist der Mensch im allgemeinen,

will man mehr. Sie vielleicht nicht,

aber bestimmt Ihr Nachbar. Damit kommt

das von Kabel Deutschland (KD) angebotene

Programmpaket „Kabel Digital Home HD“

ins Spiel. Es enthält zu den drei genannten

acht weitere acht HD-Sender, und insgesamt

mehr als 30 hochwertige TV-Programme

(Spielfilme, Serien, Dokumentation,

Information, Unterhaltung, Sport, Kinderprogramm,

Musik, Erotik) und 30 digitale

Radiosender. Es kostet 12,90 € pro Monat

(einjährige Vertragslaufzeit) anstelle der

oben genannten 2,90 €. Ab Oktober wird

Kabel Deutschland auch Pro 7, Sat 1, Sixx &

Kabel 1 in HD-Qualität einspeisen.

Außerdem bietet KD, das soll nicht unerwähnt

bleiben, obwohl es nichts mit HD

zu tun hat, für fremdsprachige Mitbürger

und Sprachinteressierte internationale Programmpakete

„Kabel Digital International“

ab 2,90 € pro Monat an – 42 digitale Programme

in 9 Fremdsprachenpaketen zusammengefasst.

Juckt es jemanden nach noch mehr, z. B. nach

Sky Cinema oder Sky Sport HD1, Euro Sport

HD oder Disney Cinemagic und weiteren

Programmen, so muss in dem Fall ein separater

Vertrag mit „Sky“ (früher „Premiere“)

abgeschlossen werden. In diesem Vertrag

muss man die Nummer des Receivers und

die Nummer der Smartcard bekannt geben,

dann erfolgt die entsprechende Freischaltung,

weitere Gerätetechnik ist nicht notwendig.

Es reicht ja auch schon so.

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