Tragwerksplanung und Ausführungs- zeichnungen

tierheimcrailsheimev

Tragwerksplanung und Ausführungs- zeichnungen

Neubau

des

Tierheimes…

Tierschutz Post

2011

Ausgabe 2/2011

und für uns endlich artgerechte Unterkünfte!

info@tierheim-crailsheim-ev.de

www.tierheim-crailsheim-ev.de

Steinbruchweg 65

74564 Crailsheim

Tel. 07951/294777


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Du tust alles für deinen Liebling. Wir auch! Deshalb findest du bei uns eine Riesenauswahl zu günstigen

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Tierschutz Post 2011

Impressum

Herausgeber:

Tierschutzverein Crailsheim – Tierheim e. V.

Steinbruchweg 65, 74564 Crailsheim

Telefon: 07951/294777

Öffnungszeiten: 17 bis 18 Uhr

(Termine nach Vereinbarung)

info@tierheim-crailsheim-ev.de

www.tierheim-crailsheim-ev.de

Anzeigenverwaltung: Monika Geurtsen

Claudia Hofmann

Satz und Layout: Ulrike Seng

Druck: Druckerei Löhner,

Ilshofen

Tragwerksplanung

und

Ausführungszeichnungen

Ingenieurbüro

für Baustatik

Dipl.-Ing. (FH)

H. J. Raddatz

Haller Straße 8

74564 Crailsheim

Telefon 07951/24888

Telefax 07951/26876

Inhalt

Vorwort 4

Bauphasen des neuen Tierheimes 6

Bausteine 8

Zuhause für Katzen gesucht

Pflegestellen für kleine/kranke Katzen 10

Zu vermittelnde Katzen 12 - 14

Beitrittserklärung Innenteil

Nachricht

von ehemaligem Tierheimbewohner 16

Fachberichte

Kampfhunde 18

Schäferhundkeratitis 20

Im Alter noch ein Haustier? 22

Zuhause für Hunde gesucht 24

Warum soll ich Mitglied werden? 26

HabenSieProblememitder

Erziehung Ihres Hundes?

Sprechen Sie mit unserem

Tierheimleiter, Tel. 0 79 51 / 29 47 77.

3


Tierschutz Post 2011

Vorwort

Liebe Mitglieder,

sehr geehrte Leser,

endlich ist es so weit. Am 30.08.2011 konnten wir den

ersten Spatenstich für unser neues Tierheim vollziehen.

Eine für uns unendliche Geschichte geht zu Ende.

Drei Jahre nervenaufreibender Planungen auf verschiedenen

Grundstücken und deren Finanzierung sind

erledigt.

Nach Fertigstellung unseres neuen Tierheims haben

wir endlich Gebäude, die von der Substanz und von der

Einrichtung dem Deutschen Tierschutzgesetz entsprechen.

Leider wird bis zur Fertigstellung der Gebäude

noch eine geraume Zeit vergehen, sodass wir noch fast

ein Jahr mit unserem Provisorium am Steinbruchweg

leben müssen. Für unsere Tiere und deren Betreuer ist

das ein sehr schrecklicher Zustand.

4

Auch möchte ich es nicht versäumen einige positive

und negative Aspekte auf dem Weg zum neuen Tierheim

aufzuzeigen.

Positive Aspekte:

1. Nach langwierigem Suchen ist es der Stadt Crailsheim

gelungen uns ein neues Grundstück zur Verfügung

zu stellen. Es ist aufgrund seiner Topographie

nicht optimal, aber leider gab es keine Alternative,

um endlich mit dem Neubau beginnen zu

können. Durch diese Topographie entstehen erhebliche

Mehrkosten.

2. Mit der VION Crailsheim GmbH, die unser altes

Grundstück benötigt, konnte nach mehrmaligen intensiven

Verhandlungen über die entstehenden

Mehrkosten eine Vereinbarung getroffen werden.

3. Unsere Bausteinaktion wurde von den Tierfreunden

sehr gut angenommen (siehe Seite 8).

Bei allen Beteiligten und Spendern möchte ich mich

recht herzlich bedanken.


Negative Aspekte:

1. Wir hatten für unseren Tierheimneubau ein Sonderheft

der Tierschutzpost erstellt. Mit diesem Sonderheft

hatten wir ca. 150 einheimische Firmen,

einschließlich aller so genannten Weltmarktführer,

persönlich mit der Bitte um eine Spende angeschrieben.

Auch Herr Oberbürgermeister Michl

hatte in einem Grußwort um die Unterstützung gebeten.

Die Reaktionen der Firmen war für uns sehr verblüffend

und deprimierend. Die Anzahl der Spender

kann man leider an einer Hand abzählen.

Dieses Ergebnis hat uns sehr traurig gemacht, zumal

diese Unternehmen selbstverständlich wissen,

welche Aufgaben ein Tierschutzverein hat. Sollte

eine Katze auf ihrem Gelände Junge bekommen

oder will man seine Wachhunde loswerden, hat

man Anspruch auf die Lösung dieser Probleme

durch den Tierschutzverein. Ob der Tierschutzverein

zur tierartgerechten Erledigung seiner Aufgaben

ein entsprechendes Gebäude benötigt, ist selbstverständlich

uninteressant.

2. Für die Herstellung unserer Quarantänestationen

war ein Zuschuss des Landes Baden-Württemberg

in Höhe von 22.000,– EUR beantragt und in dieser

Höhe in Aussicht gestellt worden. Leider erfolgte

die Zusage durch das Land Baden-Württemberg

nur in Höhe von 10.000,– EUR.

Dringend benötigen wir deshalb noch Spenden.

Gerne können Sie sich auch an unserer Bausteinaktion

beteiligen.

Zum Schluss bedanke ich mich nochmals bei allen

Spendern, Helfern und unseren Mitgliedern.

Herzliche Grüße

Heinz-Leo Geurtsen, 1. Vorsitzender

5


Tierschutz Post 2011

… im September

… im Oktober

… im November

6

des

neuen Tierheimes …


8

Tierschutz Post 2011

Hilfe für den

Tierheimneubau

Die Bausteinaktion ist bis jetzt eine tolle Sache. Viele haben sich schon beteiligt und unterstützen

damit unseren Tierheimneubau. Allen Bausteinkäufern ein herzliches Dankeschön.

Wir freuen uns über noch viele weitere Spender.

Anträge für Bausteinkäufe finden Sie hier im Heft, auf unserer Internetseite oder in unserem Tierheim

Crailsheim, Steinbruchweg 65. Monika Geurtsen

25 Euro 50 Euro 100 Euro 250 Euro 500 Euro 1000 Euro

Stand: 11.11.2011


… bei Fressnapf … bei OBI

Bausteinaktionen …

Untere Gasse 7 Telefon 0 79 52/96 77- 0

74582 Gerabronn Telefax 0 79 52/96 77- 33

9


10

Tierschutz Post 2011

Wir suchen dringend Pflegestellen

für kleine/kranke Katzen

● Wollen Sie von zu Hause aus unsere Arbeit unterstützen?

● Sind Sie aus dem Großraum Crailsheim?

● Haben Sie eventuell Katzenerfahrung?

● Haben Sie die Möglichkeit unsere Tiere für eine gewisse Zeit

in einem separaten Zimmer unterzubringen?

Wenn ja, melden Sie sich bei uns.

Es entstehen keine Kosten für Sie (Futter, Tierarzt usw.)

Wir suchen diese Pflegestellen für unsere Schützlinge bis zur

Weitervermittlung bzw. bis zum Umzug ins Tierheim.

Über Ihren Anruf würden wir uns freuen!

Fam. Rysell, Telefon 07951/41360.


❀ ❀

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Sommerfest

bei Immobilien

Leichner in Crailsheim.

Schon zum dritten Mal

ging der Erlös der tollen Tombola

an unseren Tierschutzverein.

Vielen Dank

11


SCHINGO –

zurückgelassen!

12

Tierschutz Post 2011

Im April 2011 wurde uns Schingo mit ihrer Tochter Flecki

übergeben; acht und vier Jahre alt.

Die Besitzer sind weggezogen und haben beide Katzen

zurückgelassen. Nachbarn haben sich darum gekümmert

und deren neue Adresse herausgefunden. Bei der

Kontaktaufnahme wurde angegeben, es sei noch nicht

geklärt, ob es in der neuen Wohnung erlaubt ist, die

Katzen zu halten.

Aber die Frau kam zweimal ins Tierheim. Schingo hat sich

unheimlich gefreut, hat sich auf den Arm nehmen lassen

und gekuschelt. Flecki war auf jeden Fall abzugeben und

Schingo sollte womöglich wieder aufgenommen werden,

weil sie schwierig zu vermitteln war. Sie war aggressiv

zu jedem, zu anderen Katzen und zum „Personal“.

Schließlich doch Abgabe beider Katzen; man hätte keine

Erlaubnis bekommen sie zu behalten. Flecki wurde sehr

krank aus Kummer und deshalb von einer Mitarbeiterin

übernommen.

Schingo geht es gesundheitlich gut, aber sie ist gereizt und

traurig. Ganz selten setzt sie sich bei jemand auf den Schoß

und streicheln kann man sie nur in wenigen „guten“

Momenten. Sie hat ein besonderes flauschiges Fell, was

dringend gepflegt werden sollte, aber sie lässt es nicht zu.

Wenn Schingo ohne andere Katzen wäre und eine eindeutige

Bezugsperson hätte, würde sie sicher umgänglicher

werden. Viel Zeit müsste man ihr daher geben.

Was uns wirklich böse macht und erbittert: die treulose

Vorbesitzerin hat sich ein junges Kätzchen angeschafft

und macht es in Facebook der Öffentlichkeit kund.

lebenslänglich ?

MARIE –

eine

ängstliche

Katze

Im August 2008 übernahmen wir acht Katzen aus einer

Zwangsräumung in Rothenburg. Verhältnismäßig

schnell konnten wir die überlebenden fünf Katzen vermitteln;

sowie auch Marie, zusammen mit dem Kater

Freddy. Nach zwei Wochen kam die Rückmeldung: mit

Freddy ist alles ok! Aber Marie muss zurück ins Tierheim.

Sie hatte sich die ganze Zeit versteckt und wurde

unsauber. Marie machte einen glücklichen Eindruck

wieder „daheim“ zu sein.

Ihre nächste Chance im Februar 2009. Vermittlung zusammen

mit einer jungen Katze. Rückgabe von Marie

schon nach vier Tagen. Sie versteckte sich dort und fraß

nicht.

Marie war richtig übermütig, „Hurra, wieder daheim!“

Seither macht Marie sich in ihrem Häuschen unsichtbar,

wenn Interessenten kommen. Uns gegenüber ist sie

verschmust und liebebedürftig. Mit anderen Katzen ist

sie verträglich, zieht sich aber zurück vor sehr dominanten

Katzen; wird von diesen auch gerne gemobbt.

Leider muss man ihr wegen verschlossenem Tränenkanal

immer wieder die Kruste um die Augen entfernen.

Danach meidet sie den „Täter“.

Wenn sie wegen eines Tierarztbesuchs in die Transportbox

gesetzt werden soll, kämpft die sanfte Marie

wie eine Wildkatze ums Überleben.

Oft huscht sie geduckt durch den Auslauf. Wer weiß,

was für Gefahren lauern?!

Marie ist nun schon drei Jahre bei uns.

Fortsetzung Seite 14


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Betriebswirtin

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74564 Crailsheim

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Steuerberaterin

13


Kisha –

unerwünscht

und

ungeliebt?!

14

Tierschutz Post 2011

Seit Anfang 2011 sitzt Kisha bei uns. Sie ist eine wunderschöne

dreifarbige Katze. Sie hat deutlich zugenommen, seit

sie bei uns lebt, d. h. sie hat wohl etwas Übergewicht. Aber

Fressen ist das einzige, was ihr bei uns richtig Freude macht.

Sie empfindet die anderen Katzen als Störung, weicht ihnen

aus und sucht ruhige Plätze auf. Dabei schätzt sie es auch

nicht, wenn man sie streicheln will. Das genießt sie nur,

wenn sie sich völlig entspannt zum Schlafen hingelegt hat.

Ihre Vorgeschichte erklärt aber manches: Als junges Kätzchen

namens „Sunny“ ist sie 2008 bei uns abgegeben wor-

den, im Oktober 2008 dann an eine junge Frau vermittelt. Da es Probleme mit deren Hunden gab, wurde sie an die Mutter

in Gerabronn weitergegeben. Diese verlangte dann von uns nach zwei Jahren Haltung die Rücknahme der Katze, da sie

unsauber sei. Bei uns ist Kisha nicht unsauber! Ganz gelegentlich erledigt sie ihr „Geschäft“ am falschen Ort. Sie legt sehr

Wert darauf, dabei unbeobachtet und ungestört zu sein. Auch unsere „Putzaktionen“ u. Ä. können sie irritieren.

Sie wäre eine wunderbare Katze für einen ruhigen Haushalt mit wenig Umtrieb an Tieren und Menschen. Und ihr neuer Besitzer

sollte sie akzeptieren, wie sie ist. Ob je eine Schmusekatze aus ihr wird, ist sehr ungewiss.

Tobi –

ein kleiner

Wildling

Im Herbst 2009 brachte uns eine Familie aus Blaufelden einen

kleinen Tigerkater, etwa fünf Monate alt. Er hatte sich

den eigenen Katzen bei der Fütterung zugesellt. Die Mutter

war eine heimatlose Katze; d. h. der Kleine war in seinen ersten

Lebenswochen und -monaten ohne Menschenbezug

aufgewachsen. Über die Fütterung hatte er sich wohl doch

ein wenig an Menschen gewöhnt. Entgegen unseren Erwartungen

wurde er recht zutraulich. Streicheln fand er immer

schön, beim Füttern war er der Erste. Aber als wir ihn zum

Impfen und später zur Kastration in die Transportbox setzen

wollten, kämpfte er um sein Leben. Bis heute lässt er sich nicht freiwillig festhalten oder auf den Arm nehmen. Er kommt

gut mit anderen Katzen zurecht. Er findet immer wieder einen Spielkameraden, der dann aber irgendwann vermittelt wird.

Auch Tobi war einmal vermittelt; im Frühling 2010 zu einer Familie mit kleinen Kindern. Nach zwei Wochen wurde er zurückgebracht.

Er hatte sich die ganze Zeit unter dem Bett versteckt. Es muss für ihn der reinste Horror gewesen sein: zum

ersten Mal in einer richtigen Wohnung, keine anderen Katzen und sicher lebhafter Betrieb mit den kleinen Kindern.

Das Tierheim war seine Welt, in der er Versorgung und Geborgenheit und lustige Spielkameraden erlebt hatte. Er war so froh

wieder „daheim“ zu sein. Aber es ist jetzt noch schwieriger ihn einzufangen. Wenn Fremde kommen, verschwindet er. Ganz

oben auf dem hohen Kratzbaum versteckt er sich. Zwei Jahre ist Tobi jetzt schon bei uns.

Vielleicht würde er sich leichter anderswo einleben, wenn er zusammen mit seinem momentanen Kumpel vermittelt würde.

Oder wenn in seinem neuen Heim freundliche und spielfreudige Katzen schon vorhanden wären. Und seine neuen

„Dosenöffner“ müssten ihm sehr viel mehr Zeit zur Umstellung und Eingewöhnung geben. Ilse von Bosse

Valentin Markus Dipl.-Ing. (FH)

Ingenieurbüro für Vermessung

Crailsheim

Tel. 07951/959113

Tierärztliche Praxis

Dr. Willi Viehmann

Rubensstr. 24, 74575 Schrozberg

Telefon 0 79 35/5 44


Tag der

offenen

Tür

am 4.9.2011

15


16

Tierschutz Post 2011

Unsere

Geschichte mit

Es war der

erste strahlende

Frühlingssamstag,

als wir mit einem Schulkameraden samt seiner Familie

im Café Kett in Crailsheim saßen. Wir sprachen über

Hunde und er erzählte uns, dass er mit seinen Kindern

ab und an mit Hunden aus dem Tierheim Crailsheim

Gassi geht.

Da wir beide mit Hunden groß geworden sind und wir

schon länger über einen eigenen Hund nachdachten,

haben wir uns noch am selben Tag im Tierheim verabredet.

Ich kannte das Tierheim bereits aus der Jugend, da

wir unsere Hunde dort immer zum „Hundeurlaub“ in

Betreuung gaben. Und auch aus unserer direkten Nachbarschaft

wussten wir, dass Rowdy, ein Hund aus dem

Tierheim, aufgenommen worden war.

Doch zurück zu Samstag: Wir waren alle sehr gespannt,

auf welche Hunde wir treffen würden.

Im Tierheim selbst wurden wir von Beginn an unheimlich

freundlich behandelt und wir waren mächtig überrascht,

wie viel im Tierheim los war. Wir liefen zunächst

durch das Gebäude, in dem die Hunde untergebracht

waren und schauten uns einen nach dem anderen an.

Alle waren aufgeregt und es schien, als ob die Hunde

uns zuriefen: „Nehmt mich mit zum Spazieren.“ Schließlich

kamen wir zur letzten Box. In der linken hinteren

Ecke lag ein Hund ganz still und leise in seinem Korb und

wollte von uns und der Welt zunächst überhaupt nichts

wissen. So gingen wir mit einem anderen Hund Gassi.

Als wir zurückkamen, wollten wir unbedingt noch einmal

nach diesem ruhigen Hund sehen. Er schien uns

einfach anders zu sein als alle anderen. Und da lag er

noch immer, doch als er uns dieses Mal bemerkte, kam

er spontan auf uns zu und ließ sich sogar durch das Gitter

streicheln. Wahrscheinlich war es genau in diesem

Moment bereits um uns geschehen.

Ich dachte mir: „Das kann kein Zufall sein“ und sagte zu

meiner Partnerin, dass wir auf jeden Fall mal mit Charly

spazieren gehen müssen.

Nach ca. 1 Woche war es dann so weit. Wir nahmen

Charly zu unserer ersten Runde mit und besuchten ihn

anschließend regelmäßig 1- bis 2-mal die Woche, um

mit ihm spazieren zu gehen.

Während dieser Zeit versorgte uns Herr Löbrich mit weiteren

Informationen über Charly und schon nach kurzer

Zeit wurde uns auch erlaubt, Charly für ein paar Stunden

mit nach Hause zu nehmen.

So konnten wir uns Schritt für Schritt ein Bild von Charly

machen und uns aneinander gewöhnen. An Ostern war

es dann so weit und wir holten Charly zu uns nach Beuerlbach.

Er ist ein fester Bestandteil unseres Lebens geworden

und bereichert jeden Tag für uns. Wie bei allem

im Leben gab es auch bei uns schon einige Höhen und

Tiefen. Aber wir lernen alle drei jeden Tag voneinander

und es ist toll zu beobachten, wie wir es Tag für Tag besser

schaffen, Charlys Signale zu verstehen.

Irgendwie haben wir den Eindruck, dass Charly sehr

dankbar ist, dass er bei uns ein Zuhause gefunden hat.

Vielleicht liegt es auch daran, dass er in den Sommerferien

seinen ersten Urlaub mit uns gemeinsam in Österreich

verbringen durfte. Wer weiß …

Vielen Dank an das ganze Tierheim-Team für

das entgegengebrachte Vertrauen sowie eine

unkomplizierte Vermittlung.

Kathrin Strohmeier

und

Mark Schweitzer-Pullar


Tierliebe Helfer gesucht

Wenn Sie Freude an der Arbeit mit Tieren haben, sind Sie bei uns herzlich willkommen. Wir suchen freiwillige

Helfer, die uns bei der täglichen Arbeit im Tierheim unterstützen. Sie können sich im Bereich des Hunde- und/oder

Katzenhauses einbringen, wie z. B. Gassi gehen mit den Hunden, Versorgung der Tiere, Übernahme eines

Dienstes nach Einarbeitung während der Öffnungszeiten.

Bitte melden Sie sich ganz unverbindlich unter Tel.-Nr. 07951/294777

oder persönlich im Tierheim während der Öffnungszeiten

täglich von 17.00 bis 18.00 Uhr.

Tierärztliche Klinik für Kleintiere

Dr. D. Hörber und

Dr. J. Lauer

Tel. (Notruf): 0 98 51/17 37

Heininger-Ring 17, 91550 Dinkelsbühl

Fax 0 98 51/1309, www.tierklinik-dkb.de

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Herzlichen

Dank!

ALWICO

Hesterberg GmbH

Pistoriusstraße 43 - 45

74564 Crailsheim

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Telefax

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17


Die Verwendung des Begriffs

„Kampfhund“ wurde im Jahr

2000 durch die verstärkte Medienberichterstattung,

aufgrund

einiger Angriffe von Hunden auf

Menschen, erneut in den Wortschatz der Öffentlichkeit gelegt.

Der tödliche Übergriff (26. Juni 2000) zweier Hunde

auf einen kleinen Jungen, Volkan Kaya, sechs Jahre, versetzte

die Gesetzgeber der Bundesländer in Diskussionsund

Handlungszwang. Es wurden Hundeverordnungen

zum Schutz der Öffentlichkeit erlassen. Haltern der Hunde

bestimmten Rassen wurden sehr fragliche Tests auferlegt.

Gemeinden führten Hundesteuersatzungen ein, in denen

einige Rassen als „Kampfhunde“ bezeichnet wurden und

mit einem vielfach höheren Satz besteuert wurden als

andere Rassen. Die Bild-Zeitung wurde das Blatt, welches

reißerische Fotos einstellte und zum Töten der Bestien aufforderte,

eine Massenhysterie entstand. Es wurden Hunde-

KZs gebaut (Harburger Halle, Hamburg). Hundehalter dieser

Rassen trauten sich nur noch nachts auf die Straße, um

ihren Hund auszuführen. Die Tierheime füllten sich. Hunderte

von Hunden wurden wegen angeblicher Gefährlichkeit

eingezogen und getötet. Niedersachsen, Hessen und

NRW töteten wie am Fließband. Allen voran Hamburg.

Der Begriff Kampfhund bezeichnet im eigentlichen Sinn

Hunde, die zu Tierkämpfen, insbesondere zu Hundekämpfen

gezüchtet, ausgebildet und eingesetzt werden. Er bezeichnet

also keine bestimmte Rasse, sondern lediglich ein

bestimmtes Einsatzgebiet. In den Kulturen der Frühzeit der

Menschheit wurden sehr große Hunde des Mastiff-Typs als

Kriegshunde eingesetzt. Häufig trugen sie Messer oder

Fackeln am Halsband. Im antiken Rom ließ man Hunde

gegen Bären, Löwen und Gladiatoren kämpfen! Im 18. und

18

Tierschutz Post 2011

American Pit Bull Terrier

Staffordshire Terrier & Co. ...

„Kampfhunde“

– oder was wir

daraus machen!

19. Jahrhundert, die Blütezeit der Hundekämpfe,

verloren die Zuschauer das Interesse

an der unblutigen Kampfweise der

Bulldoggen, welche sich schnell in den

Gegner verbissen und nicht mehr losließen,

bis dieser getötet war. Es wurden Terrier eingekreuzt, so entwickelte

sich der so genannte „Bull-and-Terrier“, heute „Bullterrier“.

Die Bezeichnung „Kampfhund“ reflektiert hier

lediglich die historischen Hintergründe der Tiere.

Seit der Mensch begann Geschehenes in Bildern darzustellen

oder aufzuschreiben, findet der Hund als Jagdhund

große Anerkennung. Felsenmalereien aus dem heutigen

Anatolien zeigen eine Hirschjagd mit Pfeil und Bogen.

Diese Bilder (vermutlich aus der Zeit um 6000 – 7000

v. Chr.) stellen an der Seite des Jägers einen großen Hund

dar, der den neuzeitlichen Mastiffs sehr ähnlich gewesen

sein muss. „Man richtet sie auch ab die Bäre, wilde

Schweine, Hirsche, u.s.w. bey den Ohren zu fassen, und fest

zu halten, ohne sie zu beschädigen. Wenn sie frei herumlaufen,

sind sie zahm und gutherzig ... Die Schnauze ist

dick, kurz glatt ... der Kopf dick und breit ..."

(Originalzitat FRANZ 1781).

Die Geschichte dieser Hunde ist lang, zum Teil gut dokumentiert

und grausam.

Grausam immer dann, wenn der Mensch sie als „Kampfmaschinen“

missbraucht und abrichtet, um sein Gegenüber

auf Kommando zu zerfleischen. Es ist nicht abzustreiten,

dass diese Rassen für den Zweck des Kampfes von

uns gezüchtet wurden! Es ist auch nicht abzustreiten, dass

solche Tiere in den falschen Händen beängstigend wirken

können. Gerade dann, wenn Menschen, die ein schweres

Problem mit sich selber haben, Tiere anschaffen, um ihr

fehlendes Selbstbewusstsein nach außen hin zu stärken ...


Kampfhunde, und was wir daraus machen

Kriegs- oder Waffenhund, der Kampfhund gemacht für den

Hundekampf oder der Jagdhund, sie werden alles für uns

sein, genauso Familienhund und treuer Gefährte.

Um den letzten Satz fachlich zu bestätigen, folgend ein

Auszug einer Doktorarbeit (Tina Johann 2004), Institut für

Tierschutz und Verhalten der Tierärztlichen Hochschule

Hannover.

„... In dieser Studie wurde beim Vergleich der Rassen American

Staffordshire Terrier, Bullterrier, Dobermann, Rottweiler,

Staffordshire Bullterrier und Hunden vom Pitbull-

Typus mit der Kontrollgruppe der Golden Ret riever kein

Unterschied im Auftreten von inadäquat aggressivem Verhalten

festgestellt. Es ist somit ethologisch nicht vertretbar,

dass bestimmte Hunderassen vom Gesetzgeber und

der Gesellschaft diskriminiert werden ...“ (Seite 75)

„... Die Ergebnisse zeigen, dass es nicht legitim ist, bestimmte

Rassen zu diskriminieren und sie den Verboten

und Einschränkungen von so genannten Rasselis ten zu unterwerfen.

Vielmehr sollte in unserer Gesellschaft ein kompetenter,

fachlich gebildeter und verantwortungsvoller

Hundebesitzer gefördert werden, denn dies ist eine wirkungsvolle

Maßnahme, um Verhaltensproblemen bei

Haushunden vorzubeugen.“ (Seite 78)

Trotz der in Deutschland vorhandenen besonderen Zuchtbedingungen

und des Importverbotes scheint es immer

noch möglich zu sein, Hunde dieser Rasse zu bekommen.

In der Regel haben Personen, die ihr fehlendes Selbstbewusstsein

damit kaschieren wollen, solche Hunde. Dass die

Ortspolizei solche Hunde nur mit einem Wesenstest toleriert,

weiß man angeblich nicht. Ohne diesen Wesenstest

werden sie deshalb von der Ortspolizei eingezogen.

Unser Tierschutzverein hat schon in der Vergangenheit

mehrmals diese Problematik lösen müssen.

So betreuen wir derzeit drei American Staffordshire Terrier

in unserem Tierheim, alle unter einem Jahr und ohne

Wesenstest! Ihre Namen sind Attila, Brutus und Sultan,

Namen, die wir mit Stärke verbinden. Stärke und Sicherheit

hätten sie von ihren Besitzern erfahren und kennen lernen

sollen. Aber fehlende Sozialisierung führten zu ihrer großen

Unsicherheit. Der fehlende Wesenstest und die angedrohte

Einziehung durch die Ortspolizei führte zu einer Abgabe

an uns. Unser Tierheimleiter muss die unsicheren,

aber ganz ohne Frage liebenswerten Tiere in kürzester Zeit

auf den Wesenstest vorbereiten. Die Kosten trägt der Verein!

Dieser Artikel soll aufklären und bittet, negative Vorurteile

gegenüber bestimmter Rassen aus einem breiteren Blickfeld

zu betrachten und den verantwortungsvollen Umgang

unserer Hunde, ganz gleich welcher Rassen, zum Wohl der

Tiere und der Öffentlichkeit unterstreichen.

Kathrin Rosenitsch

19


Die Schäferhundkeratitis ist eine chronische, oberflächliche

Entzündung der Hornhaut, die mit Rötung, Grau- und

Braunfärbung (Pigmentation) der Hornhaut einhergeht.

Als Schäferhundkeratitis wird sie bezeichnet, weil der

Schäferhund die am häufigsten betroffene Hunderasse

ist. Aber auch alle anderen Hunderassen sowie Mischlinge

können erkranken. Die medizinische Bezeichnung ist

Keratitis superficialis chronica.

Die Krankheit beginnt meist an beiden Augen gleichzeitig.

Am äußeren Augenwinkel am Übergang zwischen

weißer Sklera und transparenter Hornhaut kommt es zum

Einwachsen von Blutgefäßen, dadurch entsteht eine undurchsichtige

rote oder graurosa Erhebung auf der Hornhaut.

Beim Fortschreiten der Krankheit dehnt sich diese

Veränderung in Richtung Hornhautzentrum aus. In den

Randbereichen kommt es zum Einwandern pigmentbildender

Zellen und verleiht der Hornhaut ein braunschwarzes,

stumpfes Aussehen. Ohne Behandlung schreitet

der Entzündungsprozess fort, bis schließlich die

gesamte Hornhaut braunschwarz pigmentiert ist. Da die

Keratitis chronica beide Augen betrifft, führt sie dann zur

vollständigen Erblindung des Hundes. Anfangs ist für den

Besitzer nur eine rote Bindehaut (Bindehautentzündung)

und eine leichte Trübung der Hornhaut im Augenwinkel

(bei 9 bzw. 3 Uhr) zu erkennen.

20

Tierschutz Post 2011

Schäferhundkeratitis

(eine chronische Hornhautentzündung)

Die Ursachen der Schäferhundkeratits sind bis heute noch

nicht genau geklärt. Man geht von einem autoimmunen

Krankheitsgeschehen aus. Beim Deutschen Schäferhund

scheint auch eine erbliche Veranlagung vorzuliegen.

Sicher ist, dass der ultraviolette Strahlenanteil des Sonnenlichtes

als auslösender Faktor für den Ausbruch der

Krankheit und für neue Krankheitsschübe verantwortlich

ist.

Eine Heilung der Schäferhundkeratitis ist nach heutigem

Stand der Wissenschaft leider noch nicht möglich. Mit einer

lebenlangen, konsequenten Behandlung kann

diese Erkrankung in vielen Fällen sehr gut unter Kontrolle

gebracht werden. Besonders bei frühzeitigem Erkennen

und Behandeln kann wieder eine durchsichtige

Hornhaut erreicht werden.

Zur Behandlung wird Cortison eingesetzt entweder als Injektion

in den Bindehautsack oder als Augentropfen und

-salben. In letzter Zeit bevorzugt man den Wirkstoff

Ciclosporin (Augensalbe, 1- bis 2-mal täglich anwenden),

der mit weniger Nebenwirkungen behaftet ist und sehr

gute Therapieergebnisse bringt.

Besonders wichtig ist auch die

Vermeidung von übermäßiger

UV-Strahlung (große Höhen, Sonnenschein

in Gewässernähe, bei

Schnee und wolkenlosem Himmel).

Lässt sich der Aufenthalt im Freien

nicht vermeiden, hat sich das Tragen

von Sonnenbrillen bewährt.

Die Hunde gewöhnen sich in der

Regel schnell an die Brille.

Dr. Angelika Meißner


Seiko

Schnauzer-Mix

*2006

männlich

sucht

dringend

ein

Zuhause

Unser Seiko ist ein sehr lieber, anhänglicher und

verschmuster Hund, der dringend ein Zuhause

sucht. Die Grundkommandos kennt er, jedoch

kann man ihm noch viel antrainieren, da er sehr

schnell dazulernt. Mit anderen Hunden verträgt

er sich bedingt, dies hängt immer davon ab, wie

sich sein Gegenüber verhält. Die Verträglichkeit

mit Katzen und Kleintieren wird im Einzelfall getestet.

Leider hat Seiko eine Schäferhundkeratitis

und muss daher lebenslang zweimal

täglich Augensalbe bekommen, ansonsten

würde er erblinden. Dies lässt er

aber geduldig über sich ergehen und er ist

dadurch auch nicht weiter eingeschränkt.

Gerne können in Seikos neuem Zuhause auch

Kinder sein, diese sollten bereits im Schulalter

sein, sodass sie die Rückzugs- und Ruhephasen

eines Hundes verstehen und akzeptieren können.

Seiko ist auch für Hundeanfänger geeignet.

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21


Millionen von Senioren können sich nicht irren: Viele über

60-Jährige teilen ihr Leben mit einem Hund, einer Katze,

Ziervögeln oder anderen Kleintieren. Und es tut ihnen

gut.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Menschen

vom Zusammenleben mit ihren Haustieren gesundheitlich

profitieren. Allein das Streicheln eines Hundes

kann den Blutdruck und den Puls senken. Tierbesitzer

brauchen im Schnitt weniger Medikamente, das „Gassigehen“

bei jedem Wetter stärkt die Abwehrkräfte, den

Kreislauf, die Muskeln und Gelenke. Tiere nehmen ihre

Menschen in die Verantwortung und fordern sie zum Dialog.

Das hilft gegen Depressionen und Einsamkeit und

fördert Gefühle wie Zärtlichkeit und Freude.

Fest steht: Tiere sind wie Medizin.

Allerdings, wer sich im Alter noch ein Haustier anschaffen

möchte, sollte die Vor- und die Nachteile, die eine

Tierhaltung mit sich bringt, kritisch abwägen. Die Anschaffung

eines tierischen Begleiters muss gut überlegt

sein, denn Lebenserwartung, Haltung, Temperament und

22

Tierschutz Post 2011

Im

Alter

noch

ein

Haustier

– vernünftig oder

verantwortungslos ?

Kosten müssen zum Halter passen. Was nützt es, wenn

sich der putzige Welpe in einen temperamentvollen, großen

Hund verwandelt, der seinen Halter bei weitem überfordert

bzw. wenn sich der niedliche Hamster zum nächtlichen

Störenfried entwickelt.

Nicht zu unterschätzen ist der Gesundheitszustand des

zukünftigen Tierbesitzers. Ein Tier benötigt Pflege und Beschäftigung.

Sind die Tierbesitzer in der Lage, sich all diesen

Verantwortungen in den nächsten Jahren zu stellen?

Was geschieht mit dem Haustier, wenn ich krank werde

bzw. wenn mein tierischer Begleiter mich überlebt? Diese

Fragen sind zwar unangenehm, aber jeder Senior/jede

Seniorin sollte sich ihnen stellen – und zwar frühzeitig

und nicht erst, wenn es bereits zu spät ist.

Sie können z. B. dem/den Haupterben auferlegen, dass

das Tier bis zu seinem Lebensende untergebracht und gepflegt

wird. Die Kosten für die Unterbringung und Pflege

sind aus dem Nachlass zu erstatten. Sie können ebenfalls

bestimmen, ob z. B. mit Hilfe eines Tierschutzvereins ein

neues, gutes Zuhause gesucht werden soll.


Dafür können sie den Tierschutzverein

im Testament bedenken,

sodass ihr Tier sofort ins Tierheim

aufgenommen und dort fürsorglich

gepflegt wird, bis das neue,

passende Zuhause gefunden ist.

Was nicht geht, ist, dass ein gesundes

Tier eingeschläfert werden

soll, sobald der Halter/die Halterin

gestorben ist.

Insbesondere für Alleinstehende

oder verwitwete Tierfreunde, die

mit ihrem Vermögen ihr Haustier

absichern möchten, ist es bedeutsam,

frühzeitig über das eigene

Testament nachzudenken.

Aber es muss ja nicht immer ein

junges Tier sein, das einem im

Alter begleitet. In den Tierheimen

gibt es genug „tierische Senioren“,

die auf eine gute Vermittlung warten.

Und ist die Frage, wer sich im

Falle eines Falles um den tierischen

Hausgenossen kümmert,

geklärt, steht der Vermittlung

eines ruhigen, älteren Tieres an

Senioren nichts im Wege.

Folgende Fragen sollten Sie

sich stellen (und ehrlich beantworten),

wenn Sie sich für

ein Haustier interessieren:

• Bin ich noch rüstig für gemächliche Spaziergänge und gerne draußen in der Natur?

• Habe ich Freude an der Verantwortung für ein Haustier oder bedeutet es für mich eher eine Last?

• Bin ich auch bereit mich auf die Eigenheiten und Gebrechen eines vierbeinigen Seniors einzulassen?

• Ist jemand da, der sich um mein Tier kümmert, wenn ich krank werde oder sich mein Gesundheitszustand dauerhaft

verschlechtert?

• Weiß ich, wo mein Tier dann unterkommen kann und kann ich eventuell anfallende Kosten von meiner Rente tragen?

• Weiß ich, was passiert, wenn mich mein Haustier überlebt?

Wenn Sie alle Fragen überdacht haben und mit „Ja“ beantworten können, steht Ihrem Zusammenleben

mit einem Haustier auch im Alter nichts im Wege. Andrea Stapf

23


24

Tierschutz Post 2011

Zuhause

gesucht!

Lucky

Schäferhund-Mischling

*9/2009, männlich

Lucky ist, seinem Alter entsprechend,

sehr verspielt, agil und

freundlich. Er hat bereits eine gute

Grunderziehung, die problemlos

weiter ausgebaut werden kann. Er

ist ein kleiner Dickkopf und testet

seine Grenzen aus. Ein geradliniger

Umgang mit ihm ist daher wichtig,

da er sonst versucht die Führung

zu übernehmen. Auch sollte ein

agiler Hund wie Lucky dementsprechend

ausgelastet werden.

Mit Hündinnen verträgt er sich

gut, mit Rüden bedingt, je nachdem,

wie sich sein Gegenüber

verhält. Kinder in seinem neuen

Zuhause sollten im Schulalter sein,

damit sie die Rückzugs- und Ruhephasen

eines Hundes verstehen

und akzeptieren können. Gerne

kann man im Tierheim Crailsheim

Lucky näher kennen lernen.

Aktuell zu vermittelnde Tiere unter

www.tierheim-crailsheim-ev.de

Neo

Weißer Schäferhund

*2007, männlich

Für Neo suchen wir ein Herrchen

oder Frauchen mit Hundeerfahrung,

da er ein nervöser und unruhiger

Hund ist, der einen starken Schutztrieb

im eigenen Revier zeigt. Er ist

extrem verspielt und sollte auf jeden

Fall über Kopfarbeit ausgelastet

werden. Neo lernt unheimlich

schnell. Seinen Spieltrieb kann man

sehr gut nutzen um ihm neue Kommandos

und Tricks beizubringen.

Eine gute Erziehung hat er bereits.

Mit anderen Hunden ist er verträglich.

Mit Katzen oder Kleintieren hat

er bisher keine Erfahrungen gemacht.

Dies wird von uns im Einzelfall

getestet. Kinder in seinem

neuen Zuhause sollten mindestens

14 Jahre alt sein, damit sie die Rückzugs-

und Ruhephasen eines Hundes

verstehen und akzeptieren können.

Stella

Malinois-Mix

*2006, weiblich

Stella kam als Fundhund zu uns

ins Tierheim. Sie ist sehr anhänglich,

verschmust und hat

bisher wenig Erziehung genossen.

Da Malis sehr intelligente

Hunde sind, kann man die

Erziehung schnell ausbauen.

Außerdem muss bei diesen

Hunden auch eine regelmäßige

Auslastung über Kopfarbeit erfolgen.

Stella verträgt sich mit

anderen Hunden und Tieren.

Wenn in ihrem neuen Zuhause

andere Tiere leben sollten, tes -

ten wir die Verträglichkeit im

Einzelfall. Auch für Hundeanfänger

ist Stella gut geeignet.

Alleine bleiben mag sie jedoch

nicht sehr gerne. Gerne kann

man sie beim Gassigehen näher

kennenlernen.


Lucky

Cocker-Spaniel , *2005, männlich

Lucky ist ein unsicherer Hund, für den wir konsequente

neue Besitzer suchen, da er bereits zugeschnappt hat.

Sobald er merkt, dass jemand nicht geradlinig ist, übernimmt

er die Führung. Er eignet sich gut als Zweithund.

Mit Katzen und anderen Kleintieren hat er noch keine

Erfahrungen gemacht. Sollten in seinem neuen Zuhause

andere Tiere leben, testen wir die Verträglichkeit im Einzelfall.

Kinder in seinem neuen Zuhause sollten mindes -

tens 12 Jahre alt sein. Lucky verfügt über einen sehr guten

Gehorsam, ist sehr verschmust und liebesbedürftig.

Nero

Dobermann, *2003, männlich

Unser Nero ist ein sehr anhänglicher, verschmuster und

verspielter Hund. Er hat bereits eine gute Erziehung, die

auch noch ausgebaut werden kann. Nero spielt unheimlich

gerne Ball, so wie er auch ausgiebig Streicheleinheiten

genießt. Kinder in seinem neuen Zuhause

sollten schon etwas älter sein (ca. 12 Jahre) sodass sie

seine Rückzugs- und Ruhephasen akzeptieren können.

Mit anderen Hunden verträgt sich Nero bedingt, dies

hängt aber auch immer von seinem Gegenüber ab. Wir

suchen für Nero ein konsequentes neues Herrchen

und/oder Frauchen.

H. G. Ludwig

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Blechbearbeitung ✔

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Mobil 0171/ 5 7915 48

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Tierschutz Post 2011

Warum soll ich

Mitglied werden

Unser Tierschutzverein ist für den Altkreis

Crailsheim zuständig. In dem von uns

betreuten Gebiet wohnen ca. 85.000

Einwohner. Trotz dieser großen Bevölkerungsanzahl

werden wir von nur ca.

320 Einwohnern in Form einer Mitgliedschaft

unterstützt.

Vergleichbare Tierschutzvereine, die

in etwa die gleiche Einwohneranzahl

betreuen, haben in der Regel über 1.000

Mitglieder.

„Dasss eeiinmal das Wort

Tieerschhuutz geschaffen

wwerrdden musste,

ist eiine dder blamabelsten

Angelegenheiten

dderr menschlichen

Enttwicklung.“

(Theodor Heuss)

Woran liegt dieses Desinteresse im Hohenloher Raum?

Ist es die Höhe des Beitrages von 20,00 € jährlich für die

Einzelmitgliedschaft oder 30,00 € jährlich für die Familienmitgliedschaft?

Liegt es daran, dass eine Vielzahl von politischen Mandatsträgern

auch keine Mitglieder sind und deshalb auch von uns

eventuell nicht zu Werbezwecken genutzt werden können?

Oder ist es ein spezifisch auf unseren Raum vorhandenes

Desinteresse an unserer Tierschutzarbeit?

Welche Vorteile hat unser Tierschutzverein durch eine

höhere Zahl von Mitgliedern?

Durch eine höhere Zahl von Mitgliedern hat der Tierschutzverein

mehr politisches Gewicht.

Mehr Mitgliedsbeiträge führen zu einer größeren wirtschaftlichen

Unabhängigkeit in unserer Tierschutzarbeit.

Für unsere Arbeit brauchen wir ehrenamtliche Mitarbeiter zur

Erledigung der Aufgaben. Wir hoffen, dass von den neuen

Mitgliedern sich auch viele noch bei uns ehrenamtlich engagieren.

Deshalb meine große Bitte,

werden Sie Mitglied bei uns!

Selbstverständlich haben wir auch viele Tierfreunde,

die uns in Form einer monatlichen Patenschaft bzw.

Spenden unterstützen, dafür bedanken wir uns herzlich.

Dieses ist natürlich auch eine Alternative.

Heinz-Leo Geurtsen

Vielen Dank • Vielen Dank

Nadine und Franzi veranstalteten eine Spendenaktion

für das neue Tierheim in der Realschule zur Flügelau.

Herzlichen Dank

an die vielen kleinen und großen Spender,

die dazu beigetragen haben,

dass ein weiterer Baustein

in Höhe von 100 Euro gekauft werden konnte.

Vielen Dank • Vielen Dank


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