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SAISON 2020 | 2021

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EDITORIAL 3

Unter der Maske steckt ein Lächeln: Hartmut Ruffer, Viktor Taschner und Gottfried Mahling (von links).

Corona kann weg!

Die neue Fußball-Spielzeit ist aus verschiedenen Gründen eine

historische. Hoffentlich kann sie komplett gespielt werden.

Foto: Ufuk Arslan

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

als die Popgruppe R.E.M. im

Jahr 1987 ihren Hit „It’s the end

of the world as we know it“ veröffentlichte,

war Corona höchstens

als Biermarke bekannt. Bekanntlich

wissen wir nun alle,

dass hinter dem Namen ein Virus

steht, der das uns bekannte

Leben gewaltig aus den Fugen

hebelte. Selbst vor dem Fußball,

der Deutschen liebsten Sportart,

machte er nicht halt. Die drei

obersten Spielklassen brachten

die Saison mit Geisterspielen zu

Ende, darunter wurde die Saison

abgebrochen – bis auf den bayerischen

Verband, der die Saison

nun weiterspielen möchte.

Der Saisonabbruch war,

glaubt man der überwältigenden

Mehrheit der Funktionäre, prinzipiell

die richtige Entscheidung.

Wie er kommuniziert und durchgeführt

wurde, gehörte sicher

nicht zu den Sternstunden der

Verbände. Nun aber ist alles

durch. Und weil es keine Absteiger

gibt, stehen wir vor einer außergewöhnlichen

Spielzeit.

Die Ligen sind teilweise

enorm aufgebläht: In der Oberliga

tummeln sich 21 Vereine, in

der Verbandsliga 20, in der Landesliga

19. Da kommt auf die

Hobbykicker – und das sind 99,9

Prozent – einiges zu. Die vielen

Mittwochtermine mit der Arbeitsstelle

in Einklang zu bringen

wird nicht einfach werden.

Sportlich betrachtet steht der

Altkreis Schwäbisch Hall sehr

gut da: Mit dem TSV Ilshofen

gibt es weiterhin einen Oberligisten,

in der Landesliga spielen

dank des Aufstiegs des TSV

Obersontheim nun zwei Altkreisvertreter,

da die Sportfreunde

Hall aufgrund der Quotientenregel

hauchdünn den Aufstieg

verpassten.

Die Ligen sind

teils enorm

aufgebläht.

In der Bezirksliga, die mit 18

Vereinen eigentlich auch zwei zu

viel hat, tummeln sich gar sieben

Teams aus dem Altkreis. Und

auch in den Kreisligen A und B

gibt es jede Menge ambitionierte

Mannschaften, die gerne die

Ligenleiter um eine Stufe nach

oben klettern wollen.

Die veränderte Struktur mit

nun drei höherklassig spielenden

Teams, die zudem häufig

sonntags antreten, zwingt die

Sportredaktion zu einer Veränderung:

Das in der vergangenen

Saison eingeführte Spiel des Tages

der Kreisligen wollen wir unbedingt

beibehalten. Das aber

schaffen wir sonntags rein zeitlich

nicht mehr. Deshalb wird es

natürlich Ergebnisse und Tabellen

in der Montagsausgabe geben,

das Spiel des Tages aber

wandert in die Dienstagsausgabe.

Aber ähnlich wie bei der

Mammutsaison für manche

Spielklasse gilt das zunächst für

eine Spielzeit – in der Hoffnung,

dass diese auch regulär zu Ende

gespielt werden kann. Ein neues

Pandemieszenario wünscht sich

niemand.

Wir wünschen viel Vergnügen

beim Lesen und eine gesunde,

möglichst verletzungsarme

neue Saison!




Hartmut Ruffer

Viktor Taschner

Gottfried Mahling


6

OBERLIGA

Drei Ilshofener (Baba Mbodji, Maximilian Eiselt und Kapitän Maximilian Egner) umringen einen Ravensburger.

Verschiedene Welten

Foto: Hartmut Ruffer

Die 21 Vereine der Oberliga haben für eine 42-Spieltage-Runde plädiert. An dieser

Abstimmung zeigt sich, dass die Ausrichtung der einzelnen Clubs unterschiedlich ist.

Die Vereine, beziehungsweise

deren Vertreter

haben es so gewollt: Die

Oberliga Baden-Württemberg

steht vor einer Spielzeit,

die es in dieser Form noch

nie in den 42 Jahren ihres Bestands

gegeben hat. 21 Mannschaften

nehmen den Spielbetrieb

auf. Das bedeutet: 42 Spieltage,

verteilt auf Wochenenden,

einige Mittwoche und auf so

ziemlich jeden Feiertag, den der

Kalender außerhalb des Winters

hergibt.

Die enormen Anstrengungen,

die ein solcher Terminplan hervorruft,

bezieht sich nicht nur

auf die Spieler, Trainer und Betreuer

eines Vereins. Denn ohne

Würstegriller, Kassierer, Ordner

und Schiedsrichter funktioniert

ein Spieltag nicht. Dennoch haben

sich bei einer Umfrage der

Oberliga-Verantwortlichen zwei

Drittel der befragten Vereinsoffiziellen

für die 42-Spieltage-Variante

erschienen. Die Alternative

– eine Einfach-Runde, danach

Teilung in eine Meister-

und eine Abstiegsrunde – hätte

zehn Spieltage weniger bedeutet.

Bei solch einem außergewöhnlichen

Szenario stellt sich

zwangsläufig die Frage, warum

eine satte Mehrheit das Riesenprogramm

wünscht. Man könnte

sagen: mehr Heimspiele, mehr

Einnahmen. Daran mag sicher

etwas dran sein. Gerade für Vereine

wie die Stuttgarter Kickers

und den SSV Reutlingen ist dieses

Geld enorm wichtig, haben

sie doch teilweise Profistrukturen.

Und dieses Wort „Profistrukturen“

dürfte einiges erklären:

Die Stuttgarter Kickers müssen

erneut die Warteschleife in der

Oberliga drehen, nachdem sie

nun zweimal den Aufstieg in die

Regionalliga verpasst haben. Als

Ex-Bundesligist hat der Verein

nicht nur eine ganz andere Tradition

als Oberachern und Ilshofen,

sondern eben auch eine andere

Struktur – die bezahlt werden

muss.

So betrachtet ist die Oberliga

eine Spielklasse, in der zwei

Welten aufeinanderprallen. Auf

der einen Seite die Vereine wie

Kickers oder Reutlingen, auf der

anderen die Vereine, für die

Oberliga so ziemlich das höchste

darstellt, was erreichbar ist.

So sind die Unterschiede enorm,

dementsprechend gehen auch

die Meinungen auseinander.

Amateure müssen sich für die

Spiele unter der Woche frei nehmen,

Profis nicht.

Das Gros der

Liga spielt

gegen den Abstieg.

Rein sportlich betrachtet sind

die Stuttgarter Kickers erneut

wieder der Top-Favorit. In Degerloch

wird man sehnlichst darauf

hoffen, dass es nun endlich

mit dem Aufstieg klappen wird.

Einmal fehlte ein Tor in der Relegation,

das andere Mal konnten

die Kickers den Dreikampf

mit dem VfB Stuttgart II und

dem 1. Göppinger SV wegen Corona

nicht zu Ende bestreiten.

Das Gros der Liga dagegen

kämpft gegen den Abstieg. Wie

viele es erwischen wird, steht

nicht fest, da das auch von Absteigern

aus der Regionalliga abhängt.

Fünf direkte Absteiger

werden es aber in jedem Fall

sein, sieben ist die wahrscheinlichere

Variante.

Für den TSV Ilshofen heißt

das: Die Mission Klassenerhalt

ist schwierig, und zwar sehr. Das

weiß das verjüngte Team und

das ebenso junge Trainergespann

Julian Metzger (27) und

Silas Probst (Co-Trainer, 26) ohnehin,

aber sie gehen es mit

reichlich Optimismus an.

Der Teamgedanke wird aller

Voraussicht nach entscheidend.

Schlecht war die Stimmung in

Ilshofen nie, auch wenn es ab

und zu Kommunikationsprobleme

gegeben hat. Doch diesmal

darf es keine Neben- und Störgeräusche

geben. ruf


TSV ILSHOFEN 7

Wollen, nicht müssen

Wahrscheinlich hätte der TSV Ilshofen ohne Corona den Gang in die Verbandsliga antreten

müssen. Nun will er mit einem jungen Trainer seine neue Chance in der Oberliga nutzen.

HINTEN VON LINKS

Hermann Jessensky (Teambetreuer), Lukas

Lienert, Daniel Schmelzle, Timo Brenner,

Matthias Hahn, Julian Schiffmann,

Nico Rodewald, Uwe Schips (Torwart-Trainer)

OBERE MITTLERE REIHE VON LINKS

Manuel Baier (Teammanager), Jannis

Schlosser, Michael Etzel, Jonas Lausenmeyer,

Maximilian Egner, Matthias Stüber,

Silas Probst (Co-Trainer)

UNTERE MITTLERE REIHE VON LINKS

Julian Metzger (Trainer), Sascha Esau, Dominik

Rummler, Benjamin Kurz, Lukas Lindner,

Michael Eberlein, Simon Wilske, Philipp

Schmidt (Physiotherapeut)

VORNE VON LINKS

Darko Lucic (Teambetreuer), Tom Marmein,

Moritz Lindner, Jonas Wieszt, Marc

Göltenboth, Valentin Dambach, Lars Fischer,

Niklas Wackler, Hernert Schürl (1.

Vorsitzender)

Mit etwas Abstand betrachtet

muss man

festhalten: Beim TSV

Ilshofen war in der

vergangenen Saison allerhand

los. Danach sah es zunächst gar

nicht aus. Zwar kam mit Michael

Hoskins nach der Ära Ralf

Kettemann ein neuer Trainer,

doch einen kompletten Umbruch

in allen Belangen gab es

trotz einiger Abgänge nicht. Und

tatsächlich schien der TSV gut

in der Liga mitspielen zu können.

Doch nach dem 11. Spieltag

holte der TSV in zehn Spielen

nur vier Punkte – und dann stellte

Corona die Ampel auf Rot. Mit

der Pandemie kamen finanzielle

Schwierigkeiten, kein Spielbetrieb

und auch das Aus für Michael

Hoskins.

Es folgte eine Phase der Ungewissheit.

Ging es weiter und

wenn ja, in welcher Liga? Erst als

die sportliche Situation klar war

– Saisonabbruch, der TSV Ilshofen

hält die Oberliga, weil es keine

Absteiger gibt –, lichtete sich

der Nebel. Die Verantwortlichen

des TSV um Fußball-Vorstand

Dario Caeiro mühten sich, Sponsoren

weiter an sich zu binden.

Gleichzeitig war klar, dass der

TSV mit einem jungen, 27-jährigen

Trainer in die dritte Oberliga-Spielzeit

gehen wird. Julian

Metzger, in der vergangenen Saison

Trainer der Bezirksliga-Mannschaft

des TSV Ilshofen

sowie Co-Trainer von Michael

Hoskins, nahm die Herausforderung

an und machte erstmal –

nichts. Gezwungenermaßen,

denn wegen Corona war kein

Mannschaftstraining möglich.

„Im Juli sind wir wieder eingestiegen“,

berichtet er. Dabei gab

es auch viele individuelle Trainingspläne.

Wir wollen

mutig und

frech spielen.

Die hat Silas Probst erstellt.

Er war schon in der vergangenen

Saison Metzgers Co-Trainer in

der Bezirksliga, rückt nun mit

seinem Chef auf. Mit 26 Jahren

ist er ein Jahr jünger als Julian

Metzger, kümmert sich vor allem

um die Fitness und Athletik. „Da

ist er aufgrund seiner beruflichen

Ausbildung ohnehin deutlich

besser aufgestellt als ich“,

bekennt Julian Metzger. Vieles

Vorsaison

17. Platz

Oberliga

Quotient 0,90

29:45 Tore

stand unter dem Stichwort „Verletzungsprophylaxe“,

denn die

kommende Runde wird – sofern

Corona sie nicht ausbremst –

hart, um nicht zu sagen sehr hart

für alle Beteiligten.

42 Spieltage stehen an, es wird

ein knüppelhartes Programm bis

zum kommenden Juni. An fast

jedem Feiertag wird gespielt

werden, zudem häufiger auch

unter der Woche, was die Amateure

vor besondere berufliche

Herausforderungen stellt.

Julian Metzger schreckt das

alles nicht. Er weiß, dass seine

Aufgabe keine einfache werden

wird. Der Klassenerhalt ist nicht

unmöglich, aber es wird schwierig

werden, diesen zu erreichen.

Dessen sind sie sich in Ilshofen

bewusst. „Wir wollen mutigen,

frechen Fußball spielen und erfolgreich

sein.“ Julian Metzger

betont dabei das Wort „und“,

Schönspielerei ist kein Selbstzweck.

Der junge Trainer hat eine

klare Vorstellung davon, wie seine

Mannschaft agieren soll. Und

diese soll aus Spielern bestehen,

die um die Besonderheiten in Ilshofen

wissen.

„Mir war wichtig, dass alle aus

Überzeugung da sind“, unterstreicht

der Trainer. Deshalb hat

er bei den Gesprächen mit möglichen

Zugängen sich intensiv

mit dem jeweiligen Menschen

beschäftigt. Nicht nur, weil Julian

Metzger wissen wollte, ob

dieser zu seiner Mannschaft charakterlich

passt, sondern weil es

seine Philosophie ist. Er will die-

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TSV ILSHOFEN

se persönliche Wertschätzung

vorleben. Überträgt sich das auf

das gesamte Team, dann kann

das große Ziel Klassenerhalt erreicht

werden.

Der Kader des TSV hat sich

verändert. Mit Maximilian Eiselt,

Karel Nowak, Daniel Schelhorn

oder Stani Bergheim haben

erfahrene Spieler den Verein

verlassen, zudem schmerzte der

Wechsel von Baba Mbodji sehr.

Der Senegalese war nicht nur ein

guter Verteidiger, sondern mit

seiner Art auch ein besonderer

Mensch, der viel für das Binnenklima

des Teams machte.

Das stimme alles, meint Julian

Metzger, dennoch will er das in

Gänze so nicht stehen lassen.

„Alle anderen haben seit dem

Aufstieg eineinhalb Jahre Oberliga-Erfahrung

gesammelt.“ Soll

heißen: Grünschnäbel sehen anders

aus. Was Julian Metzger besonders

hervorhebt: „Wir sind

hungriger geworden.“

Beim Blick auf die Neuzugänge

erschließt sich, was Julian

Metzger damit meint. Von der

zweiten Mannschaft kommen

Sascha Esau und Jannis Schlosser.

In der Vorbereitung waren

Spieler aus der U23 regelmäßig

Julian Metzger (links) und Silas Probst sind das Trainer-Duo des

Oberligisten TSV Ilshofen.

Foto: Ufuk Arslan

beim Training der Oberliga-Mannschaft

dabei. „Die beiden

haben ihre Chance genutzt“,

freut sich Julian Metzger. Mit

Marc Göltenboth hat der TSV

zudem einen talentierten Torhüter

geholt, der bei Stammkeeper

Jonas Wieszt Erfahrungen sammeln

soll.

Matthias Stüber (vom SGV

Freiberg) und Tom Marmein

(VfB Eppingen) sind beide noch

jung, haben aber in den Gesprächen

deutlich gemacht, dass sie

unbedingt zum TSV wollen.

Samstag, 22. August, 14 Uhr

1. CfR Pforzheim – TSV Ilshofen

Samstag, 29. August, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FC 08 Villingen

Mittwoch, 2. September, 19 Uhr

FSV Bissingen – TSV Ilshofen

Samstag, 5. September, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Astoria Walldorf II

Samstag, 12. September, 15.30 Uhr

Neckarsulmer SU – TSV Ilshofen

Mittwoch, 16. September, 17.30 Uhr

TSV Ilshofen – 1. Göppinger SV

Samstag, 19. September, 15.30 Uhr

SV Linx – TSV Ilshofen

Samstag, 26. September, 14 Uhr

TSV Ilshofen – 1. FC Bruchsal

Mittwoch, 30. September, 17 Uhr

FC Nöttingen – TSV Ilshofen

Samstag, 3. Oktober, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SSV Reutlingen

Samstag, 10. Oktober, 14 Uhr

SV Sandhausen II – TSV Ilshofen

Samstag, 24. Oktober, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SGV Freiberg

Sonntag, 1. November, 14 Uhr

FV Lörrach-Brombach – TSV Ilshofen

Samstag, 7. November, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Stuttgarter Kickers

Samstag, 14. November, 14.30 Uhr

Freiburger FC – TSV Ilshofen

Samstag, 21. November, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SV Oberachern

Samstag, 28. November, 14 Uhr

Spf. Dorfmerkingen – TSV Ilshofen

Samstag, 5. Dezember, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FV Ravensburg

Samtag, 12. Dezember, 14 Uhr

1. FC Rielasingen-Arlen – TSV Ilshofen

Samstag, 27. Februar, 14 Uhr

TSV Ilshofen – TSG Backnang

Charakterlich, so heißt es, sollen

sie perfekt zu der Mannschaft

passen.

Vom Landesligisten Spvgg

Satteldorf kommen Michael Etzel

und Michael Eberlein. Etzel

hat schon Oberliga-Erfahrung,

hat zwei Jahre lang (2012 bis

2014) für den FSV Hollenbach

gespielt, will nun erneut die Herausforderung

angehen. Sein

Sturmpartner Michael Eberlein

betritt mit der Oberliga Neuland.

Allerdings sind seine Qualitäten

so gut, dass er diesen Sprung bewältigen

kann. In der abgebrochenen

Landesliga-Saison

schoss er in 17 Spielen 18 Tore.

Und dann ist da noch Daniel

Schmelzle, den sie beim TSV alle

nur „Dan“ nennen. „Unser Königstransfer“

nennt ihn Fußball-Vorstand

Dario Caeiro. Und

Julian Metzger muss bei der Frage,

wie viele Teams an Schmelzle

Interesse hatten, lächeln.

„Sehr viele!“ Zwei Jahre spielte

er bereits für den TSV Ilshofen,

stieg mit diesem in die Oberliga

Samstag, 6. März, 14 Uhr

TSV Ilshofen – 1. CfR Pforzheim

Samstag, 13. März, 14 Uhr

FC 08 Villingen – TSV Ilshofen

Samstag, 20. März, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FSV Bissingen

Samstag, 27. März, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Neckarsulmer SU

Donnerstag, 1. April, 18 Uhr

Astoria Walldorf II – TSV Ilshofen

Montag, 5. April, 15.30 Uhr

1. Göppinger SV – TSV Ilshofen

Samstag, 10. April, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SV Linx

Samstag, 17. April, 15 Uhr

1. FC Bruchsal – TSV Ilshofen

Mittwoch, 21. April, 18.30 Uhr

TSV Ilshofen – FC Nöttingen

Samstag, 24. April, 15.30 Uhr

SSV Reutlingen – TSV Ilshofen

Samstag, 1. Mai, 14 Uhr

TSV Ilshofen – SV Sandhausen II

Samstag, 8. Mai, 14 Uhr

SGV Freiberg – TSV Ilshofen

Donnerstag, 13. Mai, 14 Uhr

TSV Ilshofen – FV Lörrach-Brombach

Sonntag, 16. Mai, 14 Uhr

Stuttgarter Kickers – TSV Ilshofen

Samstag, 22. Mai, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Freiburger FC

Mittwoch, 26. Mai, 18.30 Uhr

SV Oberachern – TSV Ilshofen

Samstag, 29. Mai, 14 Uhr

TSV Ilshofen – Spfr. Dorfmerkingen

Donnerstag, 3. Juni, 14 Uhr

FV Ravensburg – TSV Ilshofen

Sonntag, 6. Juni, 15.30 Uhr

TSV Ilshofen – 1. FC Rielasingen-Arlen

Samstag, 12. Juni, 15.30 Uhr

TSG Backnang – TSV Ilshofen


TSV ILSHOFEN 9

auf. Dann folgte je eine Spielzeit

bei den Oberligisten Neckarsulmer

Sport-Union und beim FSV

Bissingen. Der Wechsel nach

Neckarsulm war damals berufsbedingt,

nun sind es familiäre

Grunde, warum er wieder das

Trikot des TSV Ilshofen tragen

kann. Nach Schmelzles Weggang

war der Kontakt von der Mannschaft

zu ihm nie abgerissen,

„gefühlt kommt er jetzt nach

Hause“, drückt es Julian Metzger

aus.

Wie wichtig der 26-Jährige ist,

zeigte er im Erstrundenspiel des

WFV-Pokals beim FSV Hollenbach

(4:3), als er nicht nur ein

stabiler Verteidiger war, sondern

auch als Vorlagengeber und Torschütze

glänzte. Der Sieg tat der

Mannschaft gut, schließlich gab

es in den Vorbereitungsspielen

nur wenige positive Resultate.

Nach zwei Spielzeiten kennt

der TSV Ilshofen mittlerweile

die Oberliga. Julian Metzger hat

beide Spielzeiten als Co-Trainer

miterlebt. „Im Spielsystem gibt

es einen gewissen Oberliga-Standard,

das ist das 4-4-2“, hat er

festgestellt. Er legt Wert darauf,

dass dies eine stark vereinfachte

Aussage ist, da jeder Trainer

seine eigenen Ansichten wie, das

TSV Ilshofen

Trainer: Julian Metzger

Tor: Valentin Dambach (22), Marc Göltenboth

(20), Jonas Wieszt (28)

Abwehr: Timo Brenner (22), Maximilian Egner

(28), Matthias Hahn (20), Moritz Lindner

(19), Dominik Rummler (27), Daniel Schmelzle

(26), Matthias Stüber (23), Simon Wilske

(25)

Mittelfeld: Sascha Esau (19), Lars Fischer

(21), Lukas Lienert (27), Tom Marmein (19),

Julian Schiffmann (28), Jannis Schlosser

(18), Niklas Wackler (21)

Angriff: Michael Eberlein (26), Michael Etzel

(26), Benjamin Kurz (26), Jonas Lausenmeyer

(26), Lukas Lindner (22), Nico Rodewald

(22)

Zugänge: Marc Göltenboth (TSV Michelfeld),

Michael Eberlein (SpVgg Satteldorf),

Michael Etzel (SpVgg Satteldorf), Matthias

Stüber (SGV Freiberg), Daniel Schmelzle (FSV

08 Bissingen), Tom Marmein (VfB Eppingen),

Sascha Esau (TSV Ilshofen II), Jannis Schlosser

(TSV Ilshofen II)

Abgänge: Baba Mbodji (1. CfR Pforzheim),

Maximilian Eiselt (Sportfreunde Dorfmerkingen),

Karel Basco Nowak (pausiert), Dominik

Pfeifer (SV Neresheim), Stani Bergheim (1. FC

Bruchsal), Julian Baumann (TSV Crailsheim)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Stuttgarter Kickers, 1. Göppingen

SV, SGV Freiberg

Lukas Lienert (weißes Trikot in der Mitte) hält sich beim Gastspiel in Göppingen einen Gegner vom Leib.

Daniel Schelhorn (vorne) und Simon Wilske beobachten die Szene.

Foto: Werner Kurz

jeweilige Team das System interpretieren

soll.

Das gilt auch für Metzgers

Team. Flexibilität muss sein,

aber auch „ein gewisses Maß an

Eigenverantwortlichkeit“, drückt

es der Trainer aus. Er wolle vor

allem die Struktur vorgeben.

Die genaue Anzahl der Absteiger

richtet sich danach, ob es

neben dem Meister der Oberliga

auch der Zweite über die

Relegation in die Regionnaliga

schafft und wie viele Absteiger

aus der Regionalliga in die Oberliga

Baden-Württemberg kommen.

Laut Informationen des

WFV sind es im günstigsten Fall

fünf Direktabsteiger. Die Variante

mit sechs Absteigern gibt es

auch nur bei zwei Konstellationen.

Sehr wahrscheinlich werden

sieben Teams den Weg in die

Verbandsligen antreten müssen.

Das bedeutet, dass der 14. Platz

der letzte Nichtabstiegsrang ist

– eine extrem harte Regelung,

die dem Saisonabbruch und dem

damit verbundenen Entschluss

geschuldet ist, dass es keine Absteiger

gibt. Trotz der enormen

Menge an Absteigern gibt es

Konstellationen, dass es in der

Saison 2021/22 sogar 23 Mannschaften

in der Oberliga gibt.

Julian Metzger nimmt die

hohe Zahl der Absteiger mit einem

Schulterzucken zu Kenntnis

– ändern kann er sie ohnehin

nicht. Da die Saison, wenn Corona

nicht wieder für einen

Zwangsstopp sorgen sollte,

enorm lang werden wird, gibt es

keine Vergleichsmöglichkeiten

zu früheren Spielzeiten. Wie

stark sich die hohe Belastung

auswirken wird, werden Spieler,

Trainer, Fans und Beobachter

erst im Laufe der Spielzeit erfahren.

Von den Wechselmöglichkeiten

werden alle Trainer reichlich

Gebrauch machen, um den

Spielern auch Verschnaufpausen

zu gönnen.

Dass der TSV Ilshofen gegen

den Abstieg spielen wird, ist allen

klar. Und bei sieben möglichen

Absteigern wird er fast immer

als „heißer Anwärter“ genannt.

Das liegt vor allem daran,

weil Ilshofen eine lange Durststrecke

in der abgebrochenen

Runde hinter sich gebracht hat

mit reichliche Niederlagen. Die

Statistik kann man aber auch anders

deuten. Bis zum 11. Spieltag

rangierte der TSV Ilshofen im

Mittelfeld.

Mit anderen Worten: Nichts

genaues weiß man nicht. Und in

einer so langen und anstrengenden

Saison passieren zumeist eh

Dinge, die niemand vorher auf

der Rechnung hatte. Hauptsache,

diese Dinge heißen nicht

Corona …

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VERBANDSLIGA FSV HOLLENBACH/TSV CRAILSHEIM

Lust auf Fußball

Der FSV Hollenbach und der Aufsteiger TSV Crailsheim sind die Hohenloher Vertreter in der

Verbandsliga. Der eine schaut nach oben, der andere will die Klasse halten.

Nach der langen Corona-Zwangspause

ist

beim FSV Hollenbach

ein gewisser Schwung,

eine Lust auf die Verbandsliga-Saison

zu erkennen. „Ich will

um die ersten beiden Plätze mitspielen“,

sagt Trainer Martin

Kleinschrodt. „Wir müssen nicht

aufsteigen, aber wir wollen.“ Neben

dem FSV Hollenbach haben

der 1. FC Normannia Gmünd, der

TSV Essingen und der SSV Ehingen-Süd

das Zeug dazu, vorne

mitzumischen.

Der Hollenbacher Kader ist etwas

angewachsen. „Mit den Neuzugängen

bin ich soweit zufrieden“,

sagt Kleinschrodt. „Klar ist

aber, dass wir auch viele junge

Spieler bekommen haben, die talentiert

sind, aber noch dazulernen

müssen.“ Dennis Schorb (SV

Kuppenheim) und Yanis Apfelbach

(SGV Freiberg U19) sind

Talente, die von extern kamen.

Benjamin Utz, Felix Limbach

und Jakob Scheppach entstammen

der eigenen Jugend. Dazu

kommen die beiden erfahreneren

Neuzugänge. Hannes Sche-

FSV Hollenbach

Trainer: Martin Kleinschrodt (34)

Tor: Len Brutzer (20), Philipp Hörner (24)

Abwehr: Yannis Apfelbach (19), Manuel

Hofmann (30), Dennis Hutter (28), Jakob

Scheppach (19), Dennis Schorb, Marius Uhl

(20), Philipp Volkert (25)

Mittelfeld: Robin Dörner (20), Noah Krieger

(20), Felix Limbach (18), Jonas Limbach

(20), Lorenz Minder (21), Boris Nzuzi (28),

Christoph Rohmer (31), Samuel Schmitt (21),

Arne Schülke (22)

Angriff: Sebastian Hack (21), Goran Jurjevic

(25), Michael Kleinschrodt (24), Hannes

Scherer (23), Benjamin Utz (18)

Zugänge: Hannes Scherer (TSG Balingen),

Felix Limbach, Jakob Scheppach, Benjamin

Utz (alle eigene Jugend), Goran Jurjevic (FV

Lauda)

Abgänge: Torben Götz (TSV Schwabhausen/SV

Windischbusch), Marco Gräff (FV

Lauda), Fabian Schuler (VfR Gommersdorf),

Felix Gutsche (TSV Heimerdingen), Marcel

Karausch (SGM Markelsheim/Elpersheim),

Robin Stier (SGM Mulfingen/Hollenbach)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Der Ex-Haller Kevin Lehanka (links) stürmt für den TSV Crailsheim.

rer kam vom Regionalligisten

TSG Balingen, muss nach einer

langen Verletzungszeit aber erst

wieder auf 100 Prozent kommen.

Goran Jurjevic kam aus der Landesliga

vom FV Lauda. Insgesamt

habe er damit einen ausgeglichenen

Kader zusammen. Vor

allem eine eingespielte Mannschaft,

denn wie üblich gab es

nur wenige Veränderungen.

Der eine

oder andere

braucht Geduld.

Kleinschrodt hat aber Respekt

vor der Saison. Denn die Zahl

der Mannschaften ist angestiegen.

„Wir haben 38 Spiele, da

wird jeder zum Zug kommen,

der eine oder andere braucht

aber vielleicht etwas Geduld“,

sagt der Trainer. Da ist auch sein

Geschick gefragt, zu rotieren

und die Belastung für jeden Spieler

in der Waage zu halten. Er

geht davon aus, dass seine Mannschaft

in vielen Partien das Spiel

machen muss. „Das ist für uns

aber kein Problem. Wir hatten

auch Spiele, in denen wir gegen

die hinteren Mannschaften verloren

haben. Mir ist es ganz

wichtig, dass es dann auch im

Verein ruhig bleibt, wenn man

Spiele verliert. Es dürfen halt

nicht zu viele Niederlagen sein“,

sagt Kleinschrodt.

Der zweite Verbandsliga-Vertreter

aus der Region ist der TSV

Crailsheim. Vor drei Wochen

durfte er den Landesliga-Meisterwimpel

in Empfang nehmen.

Bezirksvorsitzender Ralf Bantel

hatte ihn extra zur Mannschaftsvorstellung

vorbeigebracht.

„Auch wenn es sicher schöner

gewesen wäre, mit einem Autokorso

durch die Innenstadt zu

fahren und bei einer großen Party

mit den Fans den Aufstieg zu

feiern, ist die Landesligameisterschaft

dennoch eine tolle Sache

und einer der größten Erfolge in

unserer 100-jährigen Abteilungsgeschichte“,

betont Dirk Brenner

nicht ohne Stolz. Er ist sportlicher

Leiter der Fußballabteilung

und zieht die Fäden im Hintergrund.

Nach dem Rückzug des TSV

im Jahr 2010 in die Bezirksliga

sind die Crailsheimer Fußballer

nun wieder da, wo sie bereits vor

zehn Jahren nach dem Abstieg

aus der Oberliga eigentlich gelandet

wären, nämlich in der

Verbandsliga. Und dies unter

ganz anderen Voraussetzungen

als damals, wo es auf dem Sportgelände

dank eines Großsponsors

nur so von Halb- und teilweise

sogar Vollprofis gewimmelt

hat.

Trainer Michael Gebhardt hat

viel mehr auf lokale Identifikation

der Spieler gesetzt und seine

junge Truppe in den letzten Jahren

ohne teure Neuzugänge

Schritt für Schritt zum Spitzenteam

der Landesliga geformt.

FOTO: BERND WOLF

„Oberstes Ziel bei der Kaderzusammenstellung

für die neue

Runde war es, alle Spieler des

erfolgreichen Teams zu halten,

egal für welche Liga“. Und dies

gelang auch größtenteils. Bis auf

Dominik Wappler, der aus beruflichen

Gründen zum TSV Obersontheim

zurückkehrt, Christian

Farkas, der zurück in seine

Heimat nach Ungarn gezogen ist,

und Leistungsträger Dennis

Schwenker, der wegen eines

Langzeitpraktikums nach Rutesheim

zurück ist, haben alle Spieler

für die neue Runde zugesagt.

„Wir wollen uns schnell in der

neuen Liga akklimatisieren“, so

Gebhardts Ziel. Er weiß, dass es

ein großer Sprung von den Landes-

in die Verbandsliga ist. „Alle

Aufsteiger haben sich in den

letzten Jahren schwer getan.“

Oberstes Ziel ist natürlich der

Klassenerhalt, bei dem verstärkten

Abstieg in dieser Saison sicherlich

kein einfaches Unterfangen.

„Wir haben ein junges, hungriges

und ehrgeiziges Team, das

vor allem von seiner Ausgeglichenheit

lebt. Der Star ist die

Mannschaft“, nennt Gebhardt als

Erfolgsgeheimnis. hers/rama

TSV Crailsheim

Trainer: Michael Gebhardt (33)

Tor: Lars Albig (20), Thomas Weiß (36)

Abwehr: Julian Baumann (21), Jonas Düll

(22), Andreas Fuchs (29), Tobias Hertfelder

(30), Kai Rümmele (30), Thilo Schupp (19),

Danny Thomas (22), Marc Wagemann (23),

Benjamin Weinberger (28)

Mittelfeld: Niklas Diehm (25), Simon Glück

(21), Rudolph Krebs (24), Sebastian Krüger

(30), Marcel Maneth (23), Jörg Munz (33), Lukas

Schmidt (23), Hannes Wolf (29)

Angriff: Daniele Hüttl (29), Kevin Lehanka

(29), Tim Messner (27), Pedram Saket (19)

Zugänge: Julian Baumann (TSV Ilshofen),

Simon Glück (Sportfreunde Schwäbisch

Hall), Lukas Schmidt (Spvgg Ansbach)

Abgänge: Dominik Wappler (TSV Obersontheim),

Krisztián Farkas (Ungarn), Dominik

Schäfer (unbekannt), Dennis Schwenker

(SKV Rutesheim)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Normania Gmünd, Essingen,

Hollenbach und Ehingen-Süd


Langer Atem gefragt

LANDESLIGA ALLGEMEIN 11

Sechs Vereine aus dem Fußballbezirk Hohenlohe mischen in der Landesliga mit. Eine lange

Saison mit 36 Spielen steht den 19 Mannschaften bevor.

Aufgebläht sind in dieser

Saison die höherklassigen

Fußballligen, da

macht auch die Landesliga

Staffel 1 keine Ausnahme.

19 Mannschaften tummeln sich

in dieser Division, darunter

sechs Vereine aus dem Fußballbezirk

Hohenlohe. Wer also heuer

seine Saisonziele erreichen

möchte, braucht einen langen

Atem. Alle 36 Partien konstant

auf hohem Niveau zu spielen ist

eine Herausforderung.

Trotz des Aufstiegs von Meister

TSV Crailsheim in die Verbandsliga

ist die Zahl der Hohenloher

bei sechs geblieben. Der

TSV Obersontheim als Meister

der Bezirksliga Hohenlohe gehört

zu den vier Neulingen in

der Landesliga, ebenso wie

Türkspor Neckarsulm, Leonberg/Eltingen

und Allmersbach.

Nach zwei Mal Platz 4 und einmal

Platz 2 haben es die Obersontheimer

in der abgebrochenen

Corona-Saison nun geschafft.

Der Verein aus dem Bühlertal

will nicht gleich wieder

runter. Die starke Offensive dürfte

auch eine Liga höher ihre Tore

machen. Wenn die Defensive

den stärkeren Gegnern als in der

Bezirksliga stand halten kann,

dann sollte der Klassenerhalt

möglich sein.

Starkes Duo weg

Der letztjährige Tabellendritte

Spvgg Satteldorf musste zwei

schmerzliche Abgänge hinnehmen.

Sowohl Michael Eberlein

als auch Michael Etzel haben in

den vergangenen Jahren das

Spiel der Satteldorfer bestimmt.

Sie kicken jetzt beim Oberligisten

TSV Ilshofen. Eberlein war

mit 18 Toren der Torschützenkönig

der abgebrochenen Spielzeit.

Ob die Spielvereinigung die beiden

ersetzen kann? Das Gefühl

und der Blick auf die Neuzugänge

sagt eher nein, aber aufgrund

der mannschaftlichen Geschlossenheit

des Teams sind die Satteldorfer

nicht zu unterschätzen.

Profiteure von der Regelung,

dass es keine Absteiger gibt, waren

mit Sicherheit die drei Clubs

aus dem Hohenlohekreis. Sowohl

Öhringen, Pfedelbach als

Sportfreunde-Spieler Selcuk Vural (blau) nimmt den Ball in der Luft mit. Pfedelbachs Marvin Hilkert

sprintet hinterher. Die beiden Mannschaften treffen auch in der neuen Landesliga-Saison aufeinander.

Lediglich

Platz 12 könnte

den sicheren

Klassenerhalt

bedeuten.

auch Sindringen steckten in Abstiegsgefahr.

Alle drei gehen mit

neuen Trainern in die Saison. Bei

der TSG in Öhringen führt jetzt

Martin Weiß (ehemals Tura Untermünkheim

und Satteldorf)

das Zepter, Wolfgang Guja ist

jetzt der sportliche Leiter. In Sindringen

hat Marius Müller aufgehört.

Tobias Strothmann heißt

der neue Mann an der Seitenlinie.

Und in Pfedelbach fungiert

jetzt Michael Blondowski als

Spielertrainer. Martin Wöhrle

hat nach drei Jahren nun an seinen

Nachfolger übergeben.

Das Hohenloher Sextett komplettieren

die Sportfreunde

Schwäbisch Hall. Als Vorjahreszweiter

– nur ganz knapp im

Quotienten hinter Crailsheim –

stehen die Sportfreunde für diese

Saison bei vielen Vereinen

ganz oben auf der Favoritenliste.

Halls Trainer Thorsten Schift

lässt das aber kalt, zumal er natürlich

weiß, dass eine Favoritenrolle

auf dem Papier nichts

wert ist, wenn der Schiedsrichter

angepfiffen hat. Von der Papierform

her kann man den Hallern

aber attestieren, dass sie einen

nominell starken Kader haben.

Wenn das Team konstant

seine Leistung abruft, dann werden

die Sportfreunde mit Sicherheit

im Kampf um die Meisterschaft

ein Wörtchen mitreden.

Oberliga-Erfahrung

Welcher Verein könnte noch

vorne landen? Viele Augen richten

sich zum einen nach Breuningsweiler

(Stadtteil von Winnenden).

Vor zwei Jahren aus der

Verbandsliga abgestiegen, hat

die Mannschaft in der Vorsaison

unter ihren Verhältnissen gespielt.

Im Kader des SVB findet

man weiterhin gestandene Spieler

mit Oberliga-Erfahrung wie

Marian Asch, Sven Franzen,

Marko Kovac und Tobias Armbruster.

Vom TSV Schwaikheim

kamen zudem mit Christian

Seitz (11 Tore) und Falco Frank

(12 Tore) zwei Top-Stürmer der

vergangenen Saison.

Ein weiteres Team, dass oft

genannt wird, wenn es um den

Aufstieg geht, ist der FV Löchgau.

Das Team aus dem Landkreis

Ludwigsburg verfügt über

eine sehr gute Nachwuchsarbeit.

Die U 19 der Löchgauer spielt in

der Oberliga Baden-Württemberg

gegen die Junioren von Profivereinen

wie dem SV Sandhausen,

Waldhof Mannheim oder

den Stuttgarter Kickers. Die Landesliga-Elf

des FV wird von Tim

Schwara angeführt, der 15 Treffer

beisteuerte. Paul Weber, ehemals

TSV Ilshofen, ist ein in Hohenlohe

bekanntes Gesicht im

Kader der Löchgauer.

Aufgrund des verschärften

Abstiegs dürfte es im Kampf um

den Klassenerhalt ein großes

Hauen und Stechen geben. Maximal

sechs direkte Absteiger

und einen Relegationsplatz sieht

der Verband vor. Damit könnte

nur Rang 12 oder besser zum

Klassenerhalt reichen. Wahrscheinlich

kämpft die Hälfte der

Liga ums Überleben. tav

FOTO: UFUK ARSLAN


12

SPORTFREUNDE SCHWÄBISCH HALL

Blick geht nach ganz oben

Die Sportfreunde Schwäbisch Hall rechnen sich als Vorjahreszweiter gute Chancen im

Kampf um die Meisterschaft aus.

VON OBEN NACH UNTEN

UND LINKS NACH RECHTS

Trainer Thorsten Schift, Ali Gökdemir, Joshua

Voigt, Niklas Täger, Johannes Beez,

Betreuer Forian Merz, Abteilungsleiter

Eberhard Döring,Dennis Koch, Christian

Baumann. Niklas Vuletic, Tim Großberndt,

Co-Trainer Marco Dahmen, Daniel Dahmen,

Dogukan Kaplan, Philipp Minder, Volkan

Demir, Daniel Martin, Günter Schmidt, Johann

Kjartansson, Marc Höfer, Serkan Uygun,

Yannik Winker, Tim Richter, Manager

Sport Walter Kolb, Betreuer Frank Nabholz,

Selcuk Vural, Michael Martin, Angelo Tulino,

Tortwarttrainer Sven Dambach, Jannic

Weiss, Jannik Pauels

Ungewöhnliche Zeiten

erfordern ungewöhnliche

Entscheidungen.

Wie löst man den Knoten

auf, den der Saisonabbruch

wegen Corona verursacht hat?

Am Ende gab es eine breite

Mehrheit für die Quotienten-Regelung.

Der Erstplatzierte steigt

auf, Absteiger gibt es keine.

Was die breite Masse der Vereine

entweder stillschweigend

oder sogar wohlwollend (Meister,

Abstiegskandidaten) angenommen

haben, hat bei einigen

Wenigen für Verdruss gesorgt.

Die Sportfreunde Schwäbisch

Hall, Zweiter in der Landesliga

1, schauten auch in die Röhre,

weil sie – auf einem Relegationsplatz

stehend – keine Möglichkeit

hatten, in die Verbandsliga

zu kommen.

„Crailsheim ist zurecht aufgestiegen,

sie haben eine sehr gute

Runde gespielt. Auch Satteldorf

hätte es verdient gehabt“, verdeutlicht

Sportfreunde-Trainer

Thorsten Schift zunächst einmal

unmissverständlich. Zwar haben

den Sportfreunden beim Quotienten

nur 0,04 Punkte auf die

Crailsheimer gefehlt und die

Sportfreunde hätten in der verbleibenden

Rückrunde drei

Heimspiele mehr gehabt als der

zum Meister gekürte TSV. Aber

Schifts Unbehagen richtet sich

ausdrücklich nicht gegen die

sportliche Konkurrenz, sondern

vielmehr gegen die Entscheidungsträger

beim Verband. „Es

Vorsaison

2. Platz

Landesliga

Quotient 2,18

44:23 Tore

war klar, dass eine Entscheidung

getroffen werden musste. Und

dass es einen trifft, war auch klar.

Aber mit der Art und Weise, damit

bin ich unzufrieden.“ Was

Schift dem WFV vorwirft, ist die

mangelnde Kommunikation mit

den betroffenen Vereinen und

der mangelnde Informationsfluss.

„In Zeiten von Videokonferenzen

hätte man sich doch

austauschen können und die

Zwei-, Dritt- oder Viertplatzierten

der Landesligen anhören

können, welche Vorschläge sie

zur Situation haben. Ob dann

was besseres herausgekommen

wäre, weiß man nicht, aber man

hätte zumindest Mitsprache gehabt.“

In anderen Bereichen

würde so ein Krisenmanagement

wie das des WFV nicht funktionieren.

Aus Sicht der Haller wäre zum

Beispiel eine übergangsweise

Aufstockung und Aufteilung der

Verbandsliga in zwei Gruppen,

Nord und Süd, ein denkbares

Modell gewesen. So hätten neben

den Meistern auch die Zweiten

und vielleicht sogar Dritten

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SPORTFREUNDE SCHWÄBISCH HALL 13

der Landesligen die Möglichkeit

gehabt, aufzusteigen.

Schift stellt sich zudem die

Frage, was passiert, wenn in der

neuen Saison die zweite Infektionswelle

kommt. „Wie wird

dann gewertet? Wer darf dann

aufsteigen? Gibt es wieder keine

Absteiger und die Ligen werden

noch größer? Warum legt der

Verband nicht jetzt schon zu Saisonbeginn

fest, wie bei Abbruch

verfahren wird, damit jeder

weiß, woran er dann ist?“ Der

Haller Trainer hinterfragt auch,

warum der WFV-Pokalwettbewerb

2019/20 zu Ende gespielt

wird. „Da geht es halt ums Geld

für den Verband, weil sie am

DFB-Pokal partizipieren. Da

sieht man, wo die Prioritäten liegen“,

merkt Schift kritisch an.

Wenn Thorsten Schift die

sportliche Entwicklung seiner

Mannschaft in den Blick nimmt,

dann habe das Team sich nach

einem schwachen Saisonstart

gefangen und eine starke Serie

hingelegt. „Mit einem Altersdurchschnitt

von 21 Jahren erkennt

man, dass die Mannschaft

noch entwicklungsfähig ist.“ Der

Großteil der Mannschaft spielt

seit mehreren Jahren zusammen,

die meisten Spieler trugen schon

im Jugendbereich das Sportfreunde-Trikot.

In der Winterpause

habe man mit Michael

Martin und Serkan Uygun zwei

Neuverpflichtungen getätigt, die

sich gut integriert haben. Daher

sahen die Sportfreunde nun im

Sommer keinen Anlass, neue Akteure

dazuzuholen.

Dass es in diesem Sommer

keine externen Neuzugänge gibt,

hat noch einen weiteren Grund.

Durch den Saisonabbruch sind

dem Verein auch Einnahmen

weggebrochen. „Die Spieler haben

aber alle einstimmig auf einen

Teil ihres Gehalts verzichtet.“

Schift betont, dass alle auf

denselben Prozentsatz, der nicht

unerheblich ist, verzichten, egal

wie viel sie bekommen. „Dass da

alle dahinter standen, zeigt die

Einheit in der Truppe“, sagt

Schift. Für die neue Saison ist

mit der Mannschaft bereits geregelt,

dass wieder alle auf Geld

verzichten würden, wenn eine

zweite Infektionswelle kommt.

Aufgrund der Loyalität der jetzigen

Spieler wäre es aus Vereinsseite

nicht angebracht gewesen,

das eingesparte Geld für

Neuzugänge auszugeben und ihnen

andere vor die Nase zu setzen.

Aus Geldnot haben die

Sportfreunde nicht auf neue

Spieler verzichtet, finanziell stehe

der Verein trotz Corona weiterhin

solide und schuldenfrei

da, erklärt der Haller Trainer.

Das da alle

dahinter

standen, zeigt

die Einheit in der

Truppe.

Thorsten Schift

zum Gehaltsverzicht der Spieler

Also starten die Haller (fast)

unverändert in die neue Saison.

Mit Johann Kjartansson, Niklas

Täger und Daniel Dahmen gehören

drei 18-Jährige dem Kader an,

die auch noch in der A-Jugend

eingesetzt werden können. Generell

setzen die Sportfreunde

ihren konsequenten Weg, der auf

die eigene Nachwuchsarbeit basiert,

fort. „Diese drei gehören

zum ersten Jahrgang, der bereits

in der C-Jugend in der Landesstaffel,

also überbezirklich, gespielt

hat. Sie hatten früh schon

dreimal die Woche Training. Sie

wissen, welchen Ehrgeiz man

braucht, um auf einem gewissen

Niveau zu spielen und das merkt

man als Trainer gleich.“

Mangelnde Erfahrung will der

Sportfreunde-Coach nicht gelten

lassen, auch wenn sage und

schreibe 15 Spieler in seinem Kader

21 Jahre oder jünger sind.

„Die Mischung ist hervorragend“,

ist sich Schift sicher. „Erfahrung

mache ist nicht nur am

Alter fest. Es kommt auch darauf

an, wo und auf welchem Niveau

man bereits gespielt hat.

Daher sehe ich uns da gut aufgestellt.“

Als Beispiel nennt er den

22-Jährigen Joshua Voigt. Der

Kapitän des Teams hat schon in

jungen Jahren Verbandsliga-Erfahrung

sammeln können.

Bei den Abgängen sticht der

Name Simon Glück hervor, der

16 von 17 Partien für die Sportfreunde

absolviert hat und damit

zum Stammpersonal gezählt

hat. „Simon hat seine Leistung

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14

SPORTFREUNDE SCHWÄBISCH HALL

gebracht, aber er musste bei uns

als Linksverteidiger spielen, was

für ihn als Rechtsfuß nicht die

Lieblingsposition ist. Er hat eine

neue Herausforderung gesucht,

wo er vielleicht auch auf seiner

Position als Rechtsverteidiger

spielen kann“, erklärt Thorsten

Schift. Glück schnürt daher beim

TSV Crailsheim in der Verbandsliga

seine Kickstiefel.

Ebenfalls zu den Horaffen ist

Thilo Schupp gewechselt, der

aber hauptsächlich in der Haller

U 19 eingesetzt wurde. Mit Jason

Orzol hat ein durchaus talentierter

Außenstürmer den Verein

verlassen, der aber viel mit Verletzungspech

zu kämpfen hatte.

Orzol möchte nun beim Bezirksligisten

SV Westheim wieder

Spielpraxis sammeln. Der vierte

Abgang betrifft die Torhüterposition.

Routinier Lukas Dambach,

der in der vergangenen

Runde schon nur sporadisch im

Einsatz war, wechselt aus privaten

Gründen zum FC Alfdorf.

Wie könnte also die Startformation

der Haller aussehen? Im

Tor wird Yannic Weiss die Handschuhe

überstreifen. Innenverteidiger

und Abwehrchef Joshua

Voigt wird als Kapitän seine

Mannschaft aufs Feld führen. Allerdings

steht noch nicht fest, ob

und inwieweit er in der Rückrunde

auflaufen kann. Voigt beginnt

ein Studium in Heidelberg.

Der zweite Innenverteidigerplatz

könnte an Johannes Beez

gehen, der mit seinen 27 Jahren

zu den Erfahrensten im Kader

gehört. Allerdings fällt Beez mit

einer langwierigen Bänderverletzung

zum Saisonstart noch

aus. Der 19-jährige Niklas Vuletic

hat aber schon in der vergangenen

Saison gezeigt, dass er

durchaus eine Alternative für die

Abwehrmitte ist. Auch der

Thorsten Schift spricht mit seiner Mannschaft während einer

Trinkpause im Testspiel gegen den TSV Ilshofen. Hinter ihm steht

Co-Trainer Marco Dahmen.

Foto: Ufuk Arslan

18-jährige Daniel Dahmen kann

als Innenverteidiger – oder im

defensiven Mittelfeld – spielen.

Nach einer starken Runde

dürfte Philipp Minder auf der

Rechtsverteidigerposition gesetzt

sein. Die gegenüberliegende

Seite muss Schift nach dem

Abgang von Simon Glück neu

besetzen. Als starker Linksfuß

wäre Ali Gökdemir die naheliegendste

Option. Mit dem lange

verletzen Chris Baumann

(Kreuzbandriss) steht den Hallern

quasi eine weitere Neuverpflichtung

zur Verfügung. „Er

wird aber noch ein bisschen Zeit

brauchen, die er auch bekommt“,

stellt Schift klar. Tim Richter

(19) und Marc Höfer (18) können

die defensiven Außenbahnen

auch bekleiden.

Für die Zentrale haben die

Haller mit Michael Martin bereits

im Winter einen starken

Mittelfeldspieler dazubekommen,

der in der U 19 des VfL Bochum

in der Junioren-Bundesliga

auf hohem Niveau ausgebildet

wurde. Es ist nicht unwahrscheinlich,

dass er zusammen

mit seinem Bruder Daniel Martin

die Fäden im Mittelfeld ziehen

wird. Auch der nach Kreuzbandriss

wiedererstarkte Tim

Großberndt ist als Sechser denkbar.

Zudem wird auch der junge

Yannik Winker (20) einen weiteren

Schritt nach vorne machen

wollen. Nach einem starken Debütjahr

bei den Aktiven stagnierte

seine Entwicklung etwas.

Trotzdem hat das Haller Eigengewächs

das Zeug, sich auf der

Sechs festzuspielen. Von daher

scheint es für die beiden zentralen

Mittelfeldpositionen, um die

sich vier potenzielle Stammspieler

streiten, den größten Konkurrenzkampf

zu geben.

Auf den offensiven Außenbahnen

mangelte es den Hallern

im Vorjahr an Alternativen. Die

zweite Winterverpflichtung Serkan

Uygun tat da Not. Der ehemalige

Zweitligaspieler in der

Türkei bringt Tempo und Dribbelstärke

ins Spiel. Zusammen

mit Selcuk Vural, der auch im

Eins-gegen-eins seine Qualitäten

hat, könnten die Sportfreunde

tiefstehende Gegner über die

Außen knacken. Mit Dennis

Koch oder Angelo Tulino, die in

der vergangenen Runde viel

Spielzeit bekommen haben, oder

Dogukan Kaplan bieten sich Alternativen.

Im Sturmzentrum dürfte das

Duo aus der Vorsaison gesetzt

sein. Vizekapitän Volkan Demir

(14 Treffer) und Günter Schmidt

(12 Tore) waren für 26 der 44

Haller Torerfolge verantwortlich.

Neben Dennis Koch, der

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Wir wünschen allen

Mannschaften

eine gesunde Saison

2020/21!

Sportfreunde Schwäbisch Hall

Trainer: Thorsten Schift

Tor: Nicolai Feimer (22), Seraphim Hentschel (19), Yannik Pauels (19), Yannic Weiss (28)

Abwehr: Christian Baumann (24), Johannes Beez (27), Ali Gökdemir (28), Marc Höfer (18),

Philipp Minder (23), Joshua Voigt (22), Niklas Vuletic (19)

Mittelfeld: Daniel Dahmen (18), Tim Großberndt (22), Johannes Haderecker (19), Dogukan

Kaplan (19), Daniel Martin (24), Michael Martin (20), Tim Richter (19), Selcuk Vural (20), Yannik

Winker (20)

Angriff: Volkan Demir (29), Johann Kjartansson (18), Dennis Koch (21), Günter Schmidt (25),

Niklas Täger (18), Angelo Tulino (19), Serkan Uygun (23)

Zugänge: Johann Kjartansson, Niklas Täger, Daniel Dahmen (alle eigene Jugend)

Abgänge: Thilo Schupp (TSV Crailsheim II), Lukas Dambach (FC Alfdorf), Jason Orzol (SV

Westheim), Simon Glück (TSV Crailsheim)

Saisonziel: Erste Drei

Titelfavoriten: Breuningsweiler, Löchgau


SPORTFREUNDE SCHWÄBISCH HALL 15

auch als Sturmspitze spielen

kann, werden die A-Jugendlichen

Niklas Täger und Johann

Kjartansson auf ihre Chance lauern.

Den Kader fast unverändert

zusammengehalten und die zwei

starken Neuverpflichtungen aus

der Winterpause weiter integriert:

Das Ziel als Vorjahreszweiter

kann also nur automatisch

Aufstieg heißen. Mag man

denken. „Der Verein sagt nicht:

Ihr müsst jetzt aufsteigen!“, verdeutlicht

Schift. Er gibt als Ziel

eine Platzierung unter den ersten

Drei aus. „Natürlich entwickelt

sich aber innerhalb der

Mannschaft das Gefühl, aufsteigen

zu wollen, weil man sich

eine Liga höher besser entwickeln

kann.“ Falls mit der jungen

Mannschaft der Aufstieg klappen

sollte, wäre sie auch in der

Verbandsliga so aufgestellt, dass

man keinen kompletten Umbruch

bräuchte. Aber um das

große Ziel zu erreichen, müsse

das Team jede Woche Gas geben.

„Da dürfen wir uns nicht erlauben,

mal ein bisschen weniger zu

machen, weil das reicht dann in

dieser Liga nicht. Das muss unsere

junge Mannschaft verinnerlichen.“

Konstante und konzentrierte

Leistungen werden also

vonnöten sein, vor allem wenn

Hall auswärts auf nominell

schwächere Teams trifft. Letztes

Jahr setzte es zum Beispiel in

Samstag, 22. August, 15 Uhr

Germania Bietigheim – Sportfreunde Hall

Samstag, 29. August, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – Türkspor Neckarsulm

Mittwoch, 2. September, 18.30 Uhr

TSV Pfedelbach – Sportfreunde Hall

Samstag, 5. September, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – TV Oeffingen

Freitag, 11. September, 19 Uhr

Sportfreunde Hall – TSV Obersontheim

Mittwoch, 16. September, 18.30 Uhr

TSV Schornbach – Sportfreunde Hall

Samstag, 19. September, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – TSG Öhringen

Samstag, 26. September, 15 Uhr

FV Löchgau – Sportfreunde Hall

Samstag, 3. Oktober, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – SV Kaisersbach

Samstag, 10. Oktober, 16 Uhr

SG Sindringen – Sportfreunde Hall

Samstag, 17. Oktober, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – SV Allmersbach

Samstag, 31. Oktober, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 8. November, 14.30 Uhr

TSV Schwaikheim – Sportfreunde Hall

Samstag, 14. November, 14.30 Uhr

Sportfreunde Hall – TV Pflugfelden

Samstag, 21. November, 14.30 Uhr

Kornwestheim – Sportfreunde Hall

Samstag, 28. November, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – SV Breuningsweiler

Sonntag, 6. Dezember, 14 Uhr

Leonberg/Eltingen – Sportfreunde Hall

Samstag, 27. Februar, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – SV Leingarten

Samstag, 6. März, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – Germania Bietigheim

Sonntag, 14. März, 15 Uhr

Türkspor Neckarsulm – Sportfreunde Hall

Samstag, 20. März, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – TSV Pfedelbach

Sonntag, 28. März, 15 Uhr

TV Oeffingen – Sportfreunde Hall

Donnerstag, 1. April, 18.30 Uhr

Sportfreunde Hall – TSV Schornbach

Montag, 5. April, 16 Uhr

TSV Obersontheim – Sportfreunde Hall

Schornbach (Platz 10) und Kornwestheim

(Platz 11) unerwartete

und selbst verschuldete Niederlagen,

die wohl den Aufstieg gekostet

haben.

Ob seine Mannschaft von den

anderen Vereinen in die Favoritenrolle

gesteckt werde, wisse

Thorsten Schift nicht. Dies sei

aber auch nicht entscheidend.

Auf der Rechnung um den Titelkampf

hat er insbesondere den

SV Breuningsweiler und den FV

Löchgau.

tav

Sonntag, 11. April, 15 Uhr

TSG Öhringen – Sportfreunde Hall

Samstag, 17. April, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – FV Löchgau

Sonntag, 25. April, 15.30 Uhr

SV Kaisersbach – Sportfreunde Hall

Samstag, 1. Mai, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – SG Sindringen

Sonntag, 9. Mai, 16 Uhr

SV Allmersbach – Sportfreunde Hall

Sonntag, 16. Mai, 15 Uhr

Spvgg Satteldorf – Sportfreunde Hall

Samstag, 22. Mai, 14 Uhr

Sportfreunde Hall – TSV Schwaikheim

Sonntag, 30. Mai, 15 Uhr

TV Pflugfelden – Sportfreunde Hall

Donnerstag, 3. Juni, 18.30 Uhr

Sportfreunde Hall – Kornwestheim

Sonntag, 6. Juni, 14 Uhr

SV Breuningsweiler – Sportfreunde Hall

Samstag, 12. Juni, 15.30 Uhr

Sportfreunde Hall – Leonberg/Eltingen

Samstag, 19. Juni, 15.30 Uhr

SV Leingarten – Sportfreunde Hall

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16

TSV OBERSONTHEIM

Die Defensive stärken

Mit breiterem Kader sowie des Euphorie des Aufstiegs und Bezirkspokalsiegs im Rücken

peilt der TSV Obersontheim den Klassenerhalt an.

HINTEN VON LINKS

Maik Weidner, Michael Däschler, Martin

Gorges, Marco Krause, Dominik Wappler,

Marcel Huss, Tim Michael, Tim Blümel, Mathias

Glasbrenner, Moritz Stephan, Michael

Deininger

VORNE VON LINKS

Marcel Hossner, Marco Pfitzer, Thomas

Wagner, Andrey Nagumanov, Daniel Hornung,

Pablo Wild, Kai Graf, Tobias Hornung,

Niko Wild

TSV Obersontheim

Trainer: Michael Deininger

Tor: Janis Baumann (24), Eugen Frescher (35), Daniel Hornung (17)

Abwehr: Mathias Glasbrenner (31), Martin Gorges (k.A.), David Herrmann (29), Marcel Hossner

(25), Marcel Huß (27), Marco Krause (24), Muhammed Ali Turac (26), Thomas Wagner

(23), Dominik Wappler (26), Dennis Welz (31)

Mittelfeld: Tim Blümel (26), Dennis Eder (29), Tobias Hornung (20), Tim Michael (22), Andrey

Nagumanov (33), Moritz Stephan (27), Niko Wild (29), Pablo Wild (27)

Angriff: Michael Däschler (25), Kai Graf (20), Marco Pfitzer (25)

Zugänge: Moritz Stephan (27, SSV Gaisbach), Dominik Wappler (26, TSV Crailsheim), Muhammed

Ali Turac (26, TSV Ilshofen II), Janis Baumann (24, SpVgg Gröningen-Satteldorf), Daniel

Hornung (17, SG Obersontheim / TSV Vellberg)

Abgänge: Matthias Gaugel (34, TSF Gschwend), Tim Otterbach (24, SC Bühlertann), Michael

Schloßstein (23, SC Bühlertann), Benjamin Gorzawski (33, Sportverein Westheim)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Sportfreunde Schwäbisch Hall

40 Spiele –

das ist für

Amateurfußball

absoluter

Wahnsinn

Trainer Michael Deininger

über Obersontheims Premiere in

der auf 19 Mannschaften aufgestockten

Landesliga

Mehr als drei Monate

musste der TSV

Obersontheim bangen,

ob die tolle Bezirksliga-Saison

2019/2020 mit

dem Aufstieg gekrönt wird. Der

Außerordentliche WFV-Verbandstag

entschied am 20. Juni,

dass die Saison nicht annulliert

und der erste Spieltag der Rückrunde

noch gewertet wird. Wäre

nur die Hinrunde gezählt worden,

wäre Ilshofen II aufgestiegen.

Doch am ersten und wegen

Corona einzigen Rückrundenspieltag

patzte der Kontrahent

beim 1:1 gegen Westheim. Und

Obersontheim zog durch einen

Sieg gegen Altenmünster noch

vorbei auf Platz eins.

„Wir haben uns natürlich gefreut

und auch noch in kleinem

Rahmen ein bisschen gefeiert.

Trotzdem war das natürlich ein

komischer Aufstieg“, blickt

Obersontheims Trainer Michael

Deininger auf die Entscheidung

des Verbandes zurück. Für

den TSV hat der Aufstieg eine

historische Dimension: Zum ersten

Mal überhaupt – nach mehreren

knapp gescheiterten Anläufen

– spielt der Verein in der

Landesliga.

Mit dem Sieg im Bezirkspokal-Finale

Anfang August gegen

Niedernhall machte die Mannschaft

auch noch das Double

perfekt. Beim 8:0 gegen Niedernhall

präsentierte sich der TSV in

bestechender Form. „Wir waren

für diesem sehr frühren Zeitpunkt

nach der langen Corona-Pause

in sehr guter Verfassung“,

analysiert Deininger. Was

nicht nur an der Euphorie nach

der Aufstiegs-Nachricht lag. Anders

als viele andere Vereine

schöpften die Obersontheimer

das zunächst erlaubte Kleingruppentraining

voll aus. Zwei

Mal pro Woche absolvierte die

aufgeteilte Mannschaft kleine

Technikübungen, bolzte Kraft

und Ausdauer. In der letzten

Phase vor dem Saisonauftakt am

23. August in Leingarten standen

vor allem Sprints, Zweikämpfe,

Torschüsse und Flanken auf dem

Programm.

„Uns erwarten diese Saison

rund 40 Spiele. Das ist für Amateurfußball

absoluter Wahnsinn“,

blickt Michael Deiniger

auf die mit 19 Teams besetzte

Landesliga. Nachdem der Aufstieg

feststand, sei beim TSV sofort

klar gewesen: „Wir brauchen

einen großen Kader.“ Die

Vereins-Verantwortlichen machten

sich gezielt auf die Suche

nach Verstärkungen und wurden

fündig. Mit Moritz Stephan

kommt ein Leistungsträger vom

SSV Gaisbach mit langjähriger

Bezirksliga-Erfahrung. Dominik

Wappler, ein Obersontheimer Eigengewächs,

kehrt vom TSV

Crailsheim an alte Wirkungsstätte

zurück. Muhamed Ali Turac,

zuletzt bei Ilshofen II und Satteldorf

in tieferen Spielklassen

aktiv, kommt wegen der sportlichen

Herausforderung nach

Obersontheim. Und mit Janis

Baumann (zuvor Satteldorf) und

Daniel Hornung (eigene Jugend)

hat der TSV zwei starke Optionen

auf der Torwart-Position

„Alle Neuzugänge waren

Wunschkandidaten“, sagt Michael

Deininger. Gleichzeitig

bedauert er die vier Abgänge,

insbesondere die von Tim Otterbach

und Michael Schloßstein:

„Wir hätten sie sehr gern gehalten.“

Vorsaison

1. Platz

Bezirksliga

Quotient 2,38

56:23 Tore


TSV OBERSONTHEIM 17

Sonntag, 23. August, 15 Uhr

SV Leingarten – TSV Obersontheim

Samstag, 29. August, 16 Uhr

TSV Obersontheim – Germania Bietigheim

Dienstag,1. September, 19.30 Uhr

Türkspor Neckarsulm – TSV Obersontheim

Samstag, 5. September, 17 Uhr

TSV Obersontheim – TSV Pfedelbach

Freitag, 11. September, 19 Uhr

Sportfreunde Hall – TSV Obersontheim

Mittwoch, 16. September, 18.30 Uhr

TSV Obersontheim – TV Oeffingen

Samstag, 19. September, 17 Uhr

TSV Obersontheim – TSV Schornbach

Freitag, 25. September, 19 Uhr

TSG Öhringen –TSV Obersontheim

Samstag, 3. Oktober, 17 Uhr

TSV Obersontheim – FV Löchgau

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr

SV Kaisersbach – TSV Obersontheim

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr

TSV Obersontheim – SG Sindringen

Sonntag, 25. Oktober, 16 Uhr

SV Allmersbach – TSV Obersontheim

Samstag, 7. November, 14.30 Uhr

Spvgg Satteldorf – TSV Obersontheim

Sonntag, 15. November, 14.30 Uhr

TSV Obersontheim – TSV Schwaikheim

Samstag, 21. November, 17 Uhr

TV Pflugfelden – TSV Obersontheim

Samstag, 28. November, 15.30 Uhr

TSV Obersontheim – Kornwestheim

Samstag, 5. Dezember, 14 Uhr

SV Breuningsweiler – TSV Obersontheim

Samstag, 27. Februar, 14 Uhr

TSV Obersontheim – Leonberg/Eltingen

Weil voraussichtlich mindestens

sechs Mannschaften absteigen,

lautet das Saisonziel zunächst

einmal Klassenerhalt.

„Wir brauchen 40 Punkte

oder mehr“, prognostiziert Michael

Deininger. Ob die gefürchtete

Obersontheimer Offensivabteilung

um Michael Däschler,

Marco Pfitzer, Andrey Nagumanov

und Tim Blümel in der Landesliga

genauso zuschlagen kann

und der TSV wie in der Bezirksliga

fast 100 Tore schießt, scheint

unwahrscheinlich. „Dehalb müssen

wir nun viel mehr Augenmerk

auf die Defensive legen.

Wir müssen unbedingt besser

verteidigen“, betont der Trainer.

Und: „Wir sollten auch mal den

ein oder anderen Punkt mitnehmen,

nicht um jeden Preis auf

Sieg spielen, wenn es kurz vor

Schluss 1:1 steht.“

Die neuen Voraussetzungen

sieht Deininger aber gelassen

und als Chance. „Die Gegner

werden sich nicht wie in der Bezirksliga

nur hinten reinstellen.

Wir werden weniger Ballbesitz,

dafür mehr Räume haben.“

Der Coach wird bei seiner Arbeit

von Co-Spielertrainer Andrey

Nagumanov unterstützt.

„Er ist meine rechte Hand auf

dem Platz“, sagt Deininger. Zudem

kümmert sich zur neuen

Saison auch Marc Schwerin mit

um die Landesliga-Mannschaft

– in der Funktion des Sportlichen

Leiters. In den letzten Jahren

hatte der 44-jährige die

Zweite Mannschaft des TSV trainiert.

Um das Kreisligateam

kümmert sich nun Yavuz Tuncel.

Ein Zünglein an der Waage, ob

der TSV den Klassenerhalt in

der Landesliga schafft, könnten

nicht zuletzt die Fans sein. Michael

Deininger rechnet mit jeder

Menge Unterstützung – trotz

Corona-Sicherheitsvorkehrungen

auf den Sportplätzen. „Zu

den letzten Auswärtsspielen haben

uns sogar unter der Woche

viele Obersontheimer begleitet.

Wir haben eine wirklich tolle

Fanbase“.

Als Favoriten auf den Aufstieg

sieht Deininger eindeutig die

Sportfreunde Schwäbisch

Hall. „Sie haben so eine gute

Mannschaft. Es würde mich sehr

wundern, wenn sie das nicht

schaffen.“

gm

Samstag, 6. März, 15.30 Uhr

TSV Obersontheim – SV Leingarten

Sonntag, 14. März, 15 Uhr

Germania Bietigheim – TSV Obersontheim

Samstag, 20. März, 14 Uhr

TSV Obersontheim – Türkspor Neckarsulm

Samstag, 27. März, 15 Uhr

TSV Pfedelbach – TSV Obersontheim

Donnerstag, 1. April, 19.30 Uhr

TV Oeffingen – TSV Obersontheim

Montag, 5. April, 16 Uhr

TSV Obersontheim – Sportfreunde Hall

Samstag, 10. April, 14 Uhr

TSV Schornbach – TSV Obersontheim

Samstag, 17. April, 17 Uhr

TSV Obersontheim – TSG Öhringen

Sonntag, 25. April, 15 Uhr

FV Löchgau – TSV Obersontheim

Sonntag, 2. Mai, 15 Uhr

TSV Obersontheim – SV Kaisersbach

Sonntag, 9. Mai, 15 Uhr

SG Sindringen – TSV Obersontheim

Donnerstag, 13. Mai, 18.30 Uhr

TSV Obersontheim – SV Allmersbach

Samstag, 22. Mai, 17 Uhr

TSV Obersontheim – Spvgg Satteldorf

Sonntag, 30. Mai, 16 Uhr

TSV Schwaikheim – TSV Obersontheim

Donnerstag, 3. Juni, 19.30 Uhr

TSV Obersontheim – TV Pflugfelden

Sonntag, 6. Juni, 15 Uhr

Kornwestheim – TSV Obersontheim

Samstag, 12. Juni, 15.30 Uhr

TSV Obersontheim – SV Breuningsweiler

Samstag, 19. Juni, 15.30 Uhr

Leonberg/Eltingen – TSV Obersontheim

Obersontheims Mannschaftskapitän Tim Blümel reckt nach dem

Bezirkspokalfinale Anfang August die Pokale in die Höhe. Beim 8:0

gegen SGM Niedernhall/Weißbach zeigte der TSV beeindruckende

Frühform. Genauso gejubelt werden dürfte, wenn der Klassenerhalt

in der Landesliga gelingt.

Foto: Hartmut Ruffer

Amselweg 25 | 74423 Obersontheim | Geschäftsführer: Marc Schwerin

Fon: 07973 441 | E-mail: m.schwerin@t-online.de | Fax: 07973 6768

Tennisanlage am Heerberg, Hirtensteige

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.30-12 & 14.30-18 Uhr + Sa 9.30-13 Uhr


18

SPVGG SATTELDORF/SG SINDRINGEN-ERNSBACH

Im Umbruch

Bei der Spvgg Satteldorf blickt man

vorsichtig optimistisch in die Zukunft.

Keine Neuen

Bei der SG Sindringen-Ernsbach weiß man,

dass der Klassenerhalt schwierig wird.

Sportlich waren wir sehr

zufrieden mit der Runde,

das hatten wir alle

nicht erwartet, dass wir

da so lange ganz oben stehen“,

sagt Satteldorfs Trainer Marcus

Becker rückblickend. „Ein bisschen

schade ist es, dass wir gegen

Ende der Vorrunde noch

zwei Niederlagen hatten beim

Tabellenletzten in Leingarten

und gegen Bietigheim. So haben

wir leider den ersten Platz kurz

vor der Winterpause abgegeben.“

Diesen übernahm der TSV

Crailsheim und behielt ihn bis

zum Abbruch der Saison. Satteldorf

rutschte auf Rang 3 ab, weil

die Sportfreunde Schwäbisch

Hall dank des besseren Quotienten

Platz 2 übernahmen.

Über die Quotientenregel

gebe es mittlerweile genügend

Meinungen, sagt Becker. „Für

mich ist sie absoluter Schwachsinn.

Uns hat Hall überholt, obwohl

sie kein Spiel gemacht haben.

Es kann natürlich nicht sein,

dass eine Mannschaft, die nicht

spielt, besser dasteht als Mannschaften,

die spielen.“

Spvgg Satteldorf

Trainer: Marcus Becker (35)

Tor: Manuel Schoppel (39), Markus Weiss

(25)

Abwehr: Robin Belesnai, Andreas Etzel

(28), Nils Hörle (27), Jannis Jüttner (28), Sebastian

König (27), Dominic-Pascal Kreft

(28), Andreas Schlageter (25)

Mittelfeld: Tobias Becker (29), Marius Doderer,

Nico Maurer (19), Aaron Rüger (21),

Nico Vogt (25), Toni Weihbrecht (20)

Angriff: Kevin Heck (26), Martin Kreiselmeyer

(28), Bubacarr Saidy (22), Fabio Schumacher,

Baris Yerlikaya (20)

Zugänge: Fabio Schumacher (FV Wüstenrot),

Juri Kildau (eigene Zweite), Nico Maurer

(TSV Ilshofen II), Bubacarr Saidy (TSV Crailsheim)

Abgänge: Nico Siegrist (TSV Weiler), Michael

Eberlein, Michael Etzel (beide TSV Ilshofen),

Christoph Betz (eigene Zweite), Franz

Frison (SV Opfingen), Janis Baumann (TSV

Obersontheim), Michael Schlageter (Tura

Untermünkheim)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Schwäbisch Hall, Breuningsweiler

Ob nach der starken Vorsaison

wieder genauso eine gute

Runde gespielt wird? „Die Erwartungshaltung

ist sicherlich

da, auch bei den Jungs selber, das

ist logisch. Aber trotzdem müssen

wir da etwas vorsichtig sein.

Es gab einen kleinen Umbruch“,

erklärt Marcus Becker, der in

Die Spvgg Satteldorf (blau)

gewinnt im WFV-Pokal gegen

Kornwestheim 6:1. Foto: jom

dieser Saison von Co-Trainer Juri

Kildau statt von Daniel Kamptmann

unterstützt wird. „Uns haben

wichtige Spieler verlassen,

die man nicht einfach eins zu

eins ersetzen kann. Deswegen

müssen wir da ein bisschen aufpassen.“

Schmerzen wird vor allem das

Fehlen der beiden Offensivkräfte

Michael Eberlein und Michael

Etzel, sie wechselten zum

Oberligisten TSV Ilshofen. Trotz

der Abgänge habe seine Mannschaft

aber immer noch genügend

Qualität, betont Marcus Becker.

Die Qualitäten der Abgänge

müsse man nun anders ersetzen.

Wichtig werde es für seine

Mannschaft sein, gut in die Runde

reinzukommen, „damit wir

mit dem Thema Abstieg überhaupt

nichts zu tun haben. Es

gibt ja auch einen verschärften

Abstieg. Dann traue ich uns eine

gute Runde zu.“

jom

Vorsaison

3. Platz

Landesliga

Quotient 2,11

47:22 Tore

Die SG Sindringe/Ernsbach

geht in ihre zweite

Landesliga-Saison.

Und das im Jahr der

Volljährigkeit der Spielgemeinschaft,

die vor 18 Jahren gegründet

wurde. „Die Saison ist ganz

schwer einzuschätzen“, sagt Kapitän

und Abteilungsleiter Thi-

Bei den Sportfreunden Schwäbisch

Hall unterliegt die SGSE

mit 0:2.

Foto: ruf

lo Baier. „Wir gehören schon wegen

unseres Budgets zu den Außenseitern.

Einige Teams haben

wohl trotz der Einschnitte durch

die Corona-Pandemie noch genügend

Möglichkeiten.“ Für ihn

ist klar, dass es für die SGSE auch

in dieser Saison nur um den

Klassenerhalt geht.

Die Mannschaft ist beinahe

unverändert im Vergleich zur

vergangenen Saison. Neben Trainer

Marius Müller haben Steffen

Pscheidl und Felix Stürzl den

Club verlassen. Externe Neuzugänge

gab es keine. Trotzdem

sagt Baier: „Wir können uns keine

besseren Neuzugänge vorstellen,

als die, die wir bekommen

haben.“ Die Langzeitverletzten

der vergangenen Runde wie Fabio

Roth, Lukas Endreß, Valentin

Gronbach und Julian Winkler

werden wieder zur Verfügung

stehen. Für Baier sind sie

wie Neuzugänge. „Vier, fünf

Teams werden vorne weg gehen.“

Dazu rechnet er die Sportfreunde

Schwäbisch Hall, den SV

Breuningsweiler und den FV

Löchgau. „Dahinter wird es ausgeglichen

zugehen“, sagt Baier.

„Aber wer weiß, wie lange die

Saison geht. Bei vielen ist Vieles

schon wieder zu normal, was

Corona anbelangt. Das ist schon

etwas fragwürdig.“

Nicht nur deshalb hofft er auf

einen guten Saisonstart. „Realistisch

geht es für uns nur darum

die Klasse zu halten. Gerade bei

so vielen Direktabsteigern“, sagt

Baier. Mindestens sechs Teams

werden den Gang in die Bezirksliga

antreten. Falls aus der Verbandsliga

Mannschaften in die

Landesliga 1 kommen, werden es

noch mehr sein. Trainer Tobias

Strothmann sieht seine Mannschaft

so langsam auf dem richtigen

Weg. „Am Anfang hat man

schon gemerkt, dass die lange

Pause allen in den Beinen steckt.

Da war ich überrascht, wie viel

das ausgemacht hat. Wir mussten

viel an den Grundlagen arbeiten.“

Die taktischen Vorgaben

gab er dann nach und nach. Er

verteilte die Spielzeit so gut wie

möglich, schaute, dass jeder seine

Einsatzzeiten bekam.

„Ich bin so langsam zufrieden“,

sagt Strothmann. Und sollte

die SGSE vom Verletzungspech

der vergangenen Saison

verschont bleiben und nicht wieder

ständig sechs bis acht potenzielle

Stammspieler ersetzen

müssen, ist die Mannschaft der

SGSE konkurrenzfähig und

könnte den Klassenerhalt durchaus

schaffen. mars

SG Sindringen-Ernsbach

Trainer: Tobias Strothmann

Tor: Stefan Grötsch (23), Mario Hüttinger

(25), Torsten Zink

Abwehr: Thilo Baier (35), Ruben Bogert

(23), Chris-Michael Nöthe (24), Oleg Romenski

(27), Jochen Seiß (33), Julian Winkler

(23), Marc Zeller (30)

Mittelfeld: Christian Baier (33), Lukas Endreß

(24), Valentin Gronbach (21), Markus

Herkert (23), Fabian Kollmar (22), Yannick

Lotfi (24), Jonas Max (24), Adrian Roth (21),

Kamil Scherba (32), Edgart Sehfert (26),

Friedmar Sütterlin (22), Robin Winkler (23)

Angriff: Lukas Fluhrer (25), Justus Marmein

(22), Jonas Nöthe (21), Fabio Roth (24)

Zugänge: keine

Abgänge: Steffen Pscheidl (29, TSG Verrenberg),

Marius Müller (37, SC Michelbach/

Wald), Felix Stürzl (26, SC Michelbach/Wald)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Spfr. Schwäbisch Hall, SV

Breuningsweiler


TSV PFEDELBACH/TSG ÖHRINGEN 19

Mehr Punkte

Pfedelbach geht mit Michael Blondowski als

spielendem Trainer in die neue Runde.

Im Umbruch

Der Klassenerhalt ist das Ziel der neu

formierten Mannschaft der TSG Öhringen.

Mit einem neuen Trainer,

der aber ein alter

Bekannter ist, geht

der TSV Pfedelbach

in seine vierte Landesliga-Saison.

„Wir reiten jetzt seit 2013

auf einer Erfolgswelle“, sagt der

stellvertretende Abteilungsleiter

Marc Hofacker. Und diese darf

aus seiner Sicht gerne noch eine

Weile anhalten, bevor sie bricht.

„Wir haben eine super Truppe.

Wir haben keinen Spinner

dabei. Die wollen einfach Spaß

am Fußball haben. Der Großteil

sind schon eigene Spieler. Da

sieht man, wie wichtig eine gute

Jugendarbeit ist“, sagt Hofacker.

Drei Mal verpatzten die Pfedelbacher

den Start in die Landesliga-Saison.

Das soll sich nun ändern.

„Wir wollen in den ersten

sechs Spielen mehr Punkte holen

als vergangene Runde“, sagt

der neue Chef- und Spielertrainer

Michael Blondowski.

Ihm zur Seite stehen Sead Halilovic

und Markus Schilling. Für

Martin Wöhrle, der in Weilimdorf

wohnt, war der Aufwand

nach drei Jahren Pendelei zu

TSV Pfedelbach

Trainer: Michael Blondowski

Tor: Sascha Arnold (20), Hannes Fischle

(20)

Abwehr: Matthias Cebulla (24), Mattia

Frank (19), Marvin Hilkert (25), Nico Hütter

(27), Mario Lebherz (19), Markus Schilling

(34), Daniel Schmidgall (19), Kevin Schmidgall

(27), Kai Simon (24)

Mittelfeld: Dennis Bantel (20), Beri Bardadze

(20), Michael Blondowski (32), Robin

Eberhardt (28), Philipp Ehrle (20), Marco Gebert

(28), Matthias Rein (25), Jens Schmidgall

(27), Oliver Schöne (26), Kaan Uzuner

(23), Sergen Uzuner (25), Robin Volkert (21)

Angriff: Julian Krämer (24), Janik Pfeiffer

(21), Marco Rehklau (25), Goran Terzic (21)

Zugänge: Mattia Frank (19, TSG Öhringen),

Sascha Arnold (20, TSV Pfedelbach II), Hannes

Fischle (20, SC Michelbach/Wald), Janik

Pfeiffer (21, TSV Ilshofen II)

Abgänge: Martin Wöhrle (43, Pausiert), Andreas

Cebulla (26, VfR Gommersdorf), Dennis

Petrowski (23, VfR Gommersdorf)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Sportfreunde Schwäbisch

Hall, SV Breuningsweiler, FV Löchgau

groß geworden. Er ist dem Verein

aber weiter verbunden, bejubelte

beispielsweise den Einzug

ins WFV-Pokal-Halbfinale

der vergangenen Saison Anfang

August noch mit und wird sich

immer wieder bei Spielen unter

die Zuschauer mischen.

Das Pokalspiel gegen den

Auf den TSV Crailsheim trifft

Pfedelbach nicht mehr. Foto: bw

Ligakonkurrenten FV Löchgau,

der mit Schwäbisch Hall und

Breuningsweiler zu den Titelkandidaten

gezählt wird, machte

Hofacker Mut. „Da haben wir

gesehen, dass wir mithalten können“,

sagt er. Der stellvertretende

Abteilungsleiter hat aber so

seine Zweifel, dass die Saison

ohne Komplikationen zu Ende

gespielt werden kann: „Wenn

man die Entwicklung der Corona-Zahlen

sieht, muss man abwarten,

was passiert.“ Spielabsagen

und Verlegungen sind ein realistisches

Szenario. Selbst ein

erneuter Saison-Abbruch könnte

drohen. Doch zunächst genießen

es nicht nur die Pfedelbacher,

dass zunächst wieder Fußball

gespielt werden kann. „Aber

das wird eine brutale Runde. Es

wird sechs Absteiger geben. Da

werden zwei Drittel der Mannschaften

gegen den Abstieg spielen“,

sagt Hofacker. „Das ist ein

Monsterprogramm. Wir haben

aber das Glück, dass wir die Unter-der-Woche-Spiele

in unmittelbarer

Nähe haben.“

Sead Halilovic formuliert es

so: „Wenn wir bestehen wollen,

müssen wir das zeigen, was Pfedelbach

ausmacht. Kampf, Wille,

Moral nie aufgeben.“ Dann

könnte die Erfolgswelle weitergehen

anstatt zu brechen. mars

Der Umbruch ist etwas

größer ausgefallen als

geplant. Gerne hätten

die Verantwortlichen

des Landesligisten TSG Öhringen

den einen oder anderen

Spieler mehr zum Bleiben bewegt.

Nimmt man die Winter-Abgänge

der vergangenen

Halls Volkan Demir im Kampf mit

zwei Öhringern. Foto: eba

Saison dazu, galt es elf Spieler

zu ersetzen. Dies gelang mit

zehn Neuzugängen dann auch.

Vier davon stammen mit Luca

Panknin, Nils Krause, Jonas Dietscher

und Mika Frank aus der eigenen

Jugend.

Eine ganz wichtige Roll könnte

Ramazan Kandazoglu zukommen.

Der Routinier mit Oberligaerfahrung

soll im Mittelfeld

das Spiel ordnen und als Führungsspieler

fungieren. Zusammen

mit Neu-Torhüter Bojan

Spasojevic, der unter anderem in

Nachwuchsleistungszentren

ausgebildet wurde, sowie den Innenverteidigern

Philipp Schropp

und Joachim Rup – sobald dieser

nach seiner langen Verletzungszeit

wieder zum Team

stößt – soll Kandazoglu eine

Achse bilden.

„Ich denke, wir bringen eine

gute Mentalität auf den Platz“,

sagt Trainer Martin Weiß. Er

übernahm zum Zeitpunkt der

Corona-Unterbrechung der vergangenen

Saison das Amt von

Wolfgang Guja, der nun als

Sportlicher Leiter fungiert. „Gerade

was die Einstellung und die

Spielidee anbelangt, sind wir gut

vorangekommen“, meinte Weiß

während der Vorbereitung. In

Testspielen und auch der ersten

Runde des Verbandspokals fehlte

den Öhringern allerdings noch

etwas die Konstanz im Spiel. So

hielt das Team gegen Schwäbisch

Hall eine Halbzeit lang

sehr gut mit, musste sich dann

aber mit 2:5 geschlagen geben.

„Wir müssen da jetzt dran

bleiben“, sagt Weiß. Er will die

Mannschaft etwas offensiver

spielen lassen als noch in der

vergangenen Saison, dabei aber

die Balance mit einer defensiven

Stabilität nicht vergessen.

Das primäre Ziel mit der neu

formierten Truppe ist zunächst

der Klassenerhalt. Wohl wissend,

dass dies gerade in dieser

Saison mit den vielen Direktabesteigern

und der auf 19 Teams

angewachsenen Spielklasse. Allerdings

haben auch Teams Leistungsträger

der vergangenen

Saison verloren. „Insgesamt gab

es eher einen Qualitätsverlust in

der Liga“, sagt Abteilungsleiter

Michael Carle.mars

TSG Öhringen

Trainer: Martin Weiß

Tor: Ruben Götz (40), Tobias Söhner (23),

Bojan Spasojevic (24)

Abwehr: Mansour Ceesay (24), Jannik Hasenauer

(18), Samuel Helming (30), Yannick

Jankowski (22), Moritz Lauser (20), Patrik

Mösner (k.A.), Luca Panknin (18), Lukas Renner

(-1), Joachim Rup (29), Philipp Schropp

(23)

Mittelfeld: Patrick Abele (20), Alper Cöleri

(24), Antonio Sebastiano Della Rocca (24),

Mika Frank (18), Ramazan Kandazoglu (32),

Nils Krause (19), Lars Krenkler (k.A.), Rinor

Nuhiu (23), Dzenan Redzic (k.A.), Mert Sipahi

(29), Cedric Weyreter (21)

Angriff: Jonas Dietscher (19), Rade Jovanovic

(20), Wadim Turkinow (22), Dieter Walter

(21)

Zugänge: Luca Panknin (SC Michelbach/

Wald), Nils Krause (SC Michelbach/Wald),

Jonas Dietscher (SC Michelbach/Wald), Jannik

Hasenauer (TSV Ilshofen)

Abgänge: Petar Matovic (FV Künzelsau),

Mario Feghelm (TSV Schwabbach), Michael

Leb (SG SSV/Spf. Hall), Dennis Overkamp

(TSV Löwenstein), Mattia Frank (TSV Pfedelbach),

Hapilan Jeyachandran (SC Michelbach/Wald),

Jan Kast (Türkspor Neckarsulm),

Amin Yazji (SpVgg Neckarelz)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Sportfreunde Hall


20

BEZIRKSLIGA

Artistische Einlage beim Spiel zwischen dem VfL Mainhardt (blaue Trikots) und der SGM Niedernhall/Weißbach, das der VfL mit 3:2

gewinnt.

Foto: Ufuk Arslan

Bis zu neun Absteiger

In der Bezirksliga Hohenlohe starten sieben Mannschaften aus dem HT-Land. Der TSV

Obersontheim hat sich nach oben verabschiedet, von unten kommt die SGM Hall.

Mit zwei Mannschaften

über Soll-Stärke geht

die Bezirksliga Hohenlohe

in die Saison

2020/21. 18 statt der üblichen 16

Mannschaften tummeln sich im

Oberhaus des hiesigen Fußballbezirks

– sieben von ihnen sind

im Verbreitungsgebiet des Haller

Tagblatts angesiedelt: der

TSV Ilshofen II, der TSV Michelfeld,

der Tura Untermünkheim,

der VfL Mainhardt, die

Sportfreunde Bühlerzell, der SV

Westheim und der Aufsteiger

SGM SSV/Sportfreunde Schwäbisch

Hall. Mit anderen Worten:

Der Altkreis Hall stellt fast die

halbe Liga.

Wegen der hohen Zahl an

Vereinen wird es in dieser Bezirksliga-Saison

viele Absteiger

geben, weil man in der kommenden

Saison wieder mit 16

Vereinen starten muss. „Es kann

heftig werden“, sagt Bezirksspielleiter

Hartmut Megerle.

„Wenn es saudumm läuft, können

bis zu neun Vereine aus der

Bezirksliga absteigen.“ Er rechnet

vor, dass es auf jeden Fall

drei Aufsteiger aus den A-Klassen

geben wird. 18 plus drei –

damit käme man auf 21 Mannschaften.

Den einen oder

anderen wird

es erwischen.

Der Bezirksliga-Meister

steigt direkt in die Landesliga

auf – macht 20 Teams Also muss

es in dieser Saison vier fixe Absteiger

geben, will man wieder

auf 16 Vereine kommen. Sollte

der Zweite über die Relegation

in die Landesliga aufsteigen,

sind es nur drei.

Weil aber in der Landesliga 1

sechs Landesligisten aus Hohenlohe

mitspielen und es auch

dort mit 19 Mannschaften einen

verschärften Abstieg geben

wird, befürchtet Megerle, dass

es „den einen oder anderen Hohenloher

Verein da leider erwischen

wird“. Und das hätte zur

Folge, dass aus der Bezirksliga

weitere Klubs eine Klasse tiefer

rutschen werden. Eben bis zu

den von Hartmut Megerle erwähnten

neun direkten Absteigern.

Die Bezirksliga hat das Los

des verschärften Abstiegs sofort

zu tragen. Würde es in dieser

Spielklasse eine Mannschaft

mehr geben, würde eine andere

Reglung greifen. Denn der WFV

hat entschieden, dass bei Spielklassen

mit mehr als 18 Mannschaften

der verschärfte Abstieg

auf zwei Spielzeiten gestreckt

wird. Das ist nun bei der Landes-

und der Verbandsliga der

Fall, aber eben nicht bei der Bezirksliga

Hohenlohe.

Da im extremsten Fall mehr

als die Hälfte der Liga gegen den

Abstieg spielt, ist die Zahl der

Titelaspiranten in dieser außergewöhnlichen

Spielzeit begrenzt.

Zu den Favoriten auf den

Titelgewinn in der kommenden

Runde zählt der TSV Ilshofen

II, der aufgrund der Quotientenregel

nur knapp vom Meister

TSV Obersontheim auf Platz 2

verwiesen wurde. Das allerdings

nur, wenn die Mannschaft

den Weggang einiger Leistungsträger

und des Trainers langfristig

kompensieren kann. Häufig

genannt wird der Drittplatzierte

SV Wachbach, der lange Zeit

mit dem Spitzen-Duo mithielt.

Auch der SGM Niedernhall/

Weißbach werden von der Konkurrenz

gute Chancen eingeräumt.

Da es fast immer ein weiteres

Team in die Spitze schafft,

das nicht so häufig im Vorfeld

genannt wird, ist die Chance

hoch, dass es aus dem Haller

Altkreis kommt. Fühlen sich

etwa die Spieler in Untermünkheim

angesprochen? jom/ruf


TSV ILSHOFEN II 21

Zwei große Ziele

Mit einem neuen Trainer geht der TSV Ilshofen II in die Bezirksliga-Saison. Viktor Burez fühlt

sich gut aufgenommen.

HINTEN VON LINKS

Marcel Kaufmann, Dimitrios Dimitrakoudis,

Jan Götzemann, Stefan Freimüller,

Alexander Burez

MITTE VON LINKS

Trainer Viktor Burez, Salomon Goes, Benjamin

Hoffmann, Cedrik Krämer, Mario Gehring,

Yannick Zucker, Florian Maas,

VORNE VON LINKS

Filimon Frosynis, Pascal Steigauf, Fabian

Halder, Jannik Fischer, Claudio Gahm

Viel hat nicht gefehlt,

und die zweite Mannschaft

des TSV Ilshofen

hätte den Titel in

der Bezirksliga geholt. Nach der

Hinrunde stand das damals von

Julian Metzger trainierte Team

auf Rang 1. Am ersten Spieltag

der Rückrunde, der letztlich der

letzte der gesamten Spielzeit

werden sollte, holte der TSV Ilshofen

II nur einen Punkt gegen

den SV Westheim. Der TSV

Obersontheim zog deshalb noch

vorbei. Zwar hätten die Ilshofener

gerne die Meisterschaft gefeiert,

doch das Aufstiegsrecht

hätten sie nicht wahrgenommen.

Ein Oberliga- und ein Landesligateam

zu koordinieren – das

wäre zu viel gewesen.

Unabhängig davon aber war

es eine erfolgreiche Saison. Als

klar war, dass Julian Metzger das

Traineramt beim Oberliga-Team

übernehmen würde, verabschiedete

er sich von seiner Mannschaft

so persönlich wie es zum

damaligen Zeitpunkt eben ging:

per Videochat mit allen Spielern.

Dario Caeiro, Fußball-Vorstand

des TSV Ilshofen, begab

sich auf Trainersuche. Zum damaligen

Zeitpunkt wusste er

noch nicht, dass der neue Mann

für das Bezirksliga-Team Viktor

Burez heißen würde – der

36-Jährige Burez übrigens auch

nicht.

„Ich wurde von einem ehemaligen

Arbeitskollegen darauf aufmerksam

gemacht, dass Ilshofen

einen Trainer sucht“, berichtet

Viktor Burez. Dessen Motto hieß

damals: Anhören kann man sich

es mal. Denn tatsächlich liebäugelte

Viktor Burez damit, ein Aktiven-Team

zu trainieren.

Ich habe viele

angenehme

Gespräche geführt.

Seit fünf Jahren ist er Coach,

hatte in Unterweissach mit einem

Jugendteam angefangen,

dann die U17 und U19 der TSG

Backnang, sowie zuletzt die U15

und U16 der SG Sonnenhof

Großaspach. Aber Ilshofen liegt

von seinem Wohnort bei Stuttgart

rund 60 Kilometer entfernt.

Entsprechend ließ es Viktor

Burez ruhig angehen. Er schaute

sich eine Trainingseinheit an,

gab dann selbst eine. „Es war

sehr interessant und ich habe

Vorsaison

2. Platz

Bezirksliga

Quotient 2,31

34:14 Tore

viele angenehme Gespräche geführt.“

Darunter auch mit Julian

Metzger, den Burez schon kannte.

Die beiden haben zusammen

den B-Trainer-Schein gemacht.

Sie tauschten sich über die jeweilige

Spielphilosophie aus und

stellten fest, dass sie nicht allzu

weit auseinanderliegen. Nachdem

die Familie grünes Licht

gab, sagte Viktor Burez zu.

Nach den ersten Wochen fühlt

er sich sehr gut aufgenommen.

Das Training musste er etwas

umstellen. „In Großaspach haben

wir dreimal in der Woche

trainiert. Nun versuche ich, diese

Inhalte in zwei Einheiten unterzubekommen.“

Viktor Burez

hat sich viel vorgenommen, will

sich beweisen, vor allem aber

sich selbst. „Keiner kann mir so

einen hohen Druck aufbauen wie

ich mir selbst“, erklärt er. Er hat

Ambitionen und für die kommende

Runde zwei große Ziele.

„Es soll eine Entwicklung der

Mannschaft sichtbar werden und

darüber hinaus soll sich jeder

einzelne entwickeln.“ Diese beiden

Ziele will Viktor Burez unabhängig

von Ergebnissen erreichen.

Er möchte seinem Team keine

starre Idee überstülpen, wie

gespielt werden soll. „Ich möchte

die beste Spielweise für den

jeweiligen Kader entwickeln“,

verdeutlicht er. Mit dem neuen

Trainer der Ilshofener A-Junioren;

Aaron Beißwenger, hat sich

Viktor Burez ebenfalls schon

ausgetauscht. „Es vereinfacht

vieles, wenn man weiß, was über

einem und unter einem passiert“,

beschreibt er den dahinterliegenden

Ansatz. ruf

TSV Ilshofen II

Trainer: Viktor Burez

Tor: Fabian Halder (26)

Abwehr: Stefan Freimüller (26), Claudio

Gahm (21), Mario Gehring (21), Marcel Kaufmann

(20), Cedrik Krämer (21), Peter Maas

(26), Simon Mödinger (20), Nemanja Samac

(k.A.)

Mittelfeld: Dimitrios Dimitrakoudis (19),

Sascha Esau (19), Jannik Fischer (19), Lars Fischer

(21), Jan Götzelmann (24), Benjamin

Hoffmann (28), Florian Maas (23), Jannis

Schlosser (18), Pascal Steigauf (19), Yannick

Zucker (21)

Angriff: Frederic Baumann (18), Filimon

Frosynis (18), Salomon Goes (18)

Zugänge: Frederic Baumann, Jannis Schlosser,

Salomon Goes, Filimon Frosynis, Jannik

Fischer, Sascha Esau, Dimitrios Dimitrakoudis

(alle TSV Ilshofen A-Junioren), Alexander

Burez (19, TSV Oberbrüden)

Abgänge: Florian Weidner (Tura Untermünkheim),

Nikolai Otterbach (TSV Vellberg),

Muhammed Ali Turac (TSV Obersontheim),

Nico Maurer (SpVgg Satteldorf),

Lars Retzbach (TSV Kupferzell), Janik Pfeiffer

(TSV Pfedelbach), Lukas Bauer (25, SGM

Großaltdorf/Ilshofen III), Markus Hörger (24,

SGM Großaltdorf/Ilshofen III)

Saisonziel: Spieler weiterentwickeln

Titelfavoriten: keine Angabe


22

TSV MICHELFELD

Alle sollen Chance erhalten

Der TSV Michelfeld möchte seinen breiten Kader voll ausschöpfen. Das Saisonziel des

Trainergespanns: mindestens 50 Punkte holen.

HINTEN VON LINKS

Benjamin Haag, Denis Scherer, Maximilian

Hille, Andreas Probst, Jan Schumacher,

Stefan Schmieg, Kevin Weis, Jonathan Bingel,

Nils Göltenboth

MITTE VON LINKS

Matthias Haag, Nico Nierichlo, Daniel Bauer,

Hannes Göltenboth, Jason Scherf, Lukas

Amann, Pascal Klein, Tim Schürrle,

Daniel Bareither

VORNE VON LINKS

Luca Gebert, Raphael Blömer, Moritz

Braun, Jonas Jaeschke, Mario Stepper,

Danny Rödel, Manuel Huber, Michael Lehmann,

Jonas Wieland, Nico Maas

Auf jeden Fall besser

sein als letztes Jahr,

mehr als 50 Punkte holen:

So definieren Nico

Nierichlo und Matthias Haag die

Zielstellung für die neue Saison.

Nach der vergangenen Hinrunde

– der TSV musste im grauen

Mittelfeld überwintern – waren

die beiden Trainer überhaupt

nicht zufrieden. Nach guten

Trainingseinheiten in der Winterpause

machte Corona der

Aufholjagd einen Strich durch

die Rechnung. Teilweise hielten

sich die Spieler selbst konditionell

fit – sofern dies mit beruflichen

und privaten Verpflichtungen

vereinbar war. „Nachdem

das Training in Kleingruppen erlaubt

wurde, haben wir das bei

zwei Einheiten ausprobiert. Wir

haben aber schnell gemerkt, dass

das nicht das Richtige ist – obwohl

wir eigentlich heiß auf

Fußball waren“, sagt Haag.

Nachdem der Abbruch der

Spielzeit 2019/2020 feststand,

traf sich die Mannschaft zum

Saisonabschluss, einer spaßigen

Angelegenheit: Über alle drei

Plätze des TSV-Michelfeld-Geländes

wurde Fußballgolf gespielt.

Seit dem 20. Juli befinden sich

die Michelfelder wieder im Training.

„Wir haben zunächst viel

mit Ball am Fuß gemacht, der

war anfangs ein richtiger Fremdkörper“,

erinnert sich Nico Nierichlo.

In den letzten Wochen

vor Saisonstart legten die Trainer

den Schwerpunkt auf die Arbeit

an taktischen Details.

Kopfzerbrechen bereitete den

TSV-Verantwortlichen beim

Trainingsauftakt die Torwart-Position.

Der 20-jährige Stammkeeper

Marc Göltenboth versucht

sein Glück künftig beim TSV Ilshofen.

„Anfang Mai war noch ein

Funke Hoffnung da, dass er

bleibt“, räumt Matthias Haag ein.

Und bekennt: Göltenboth wird

schwer zu ersetzen sein. Anrufe

bei möglichen Ersatzkandidaten

waren bis Mitte August ohne Erfolg

geblieben. „Die Wechsellust

scheint wohl auch wegen Corona

nicht allzu groß zu sein.“ Sollte

kein Neuzugang mehr auf der

Torwart-Position gefunden werden,

wird die Verantwortung auf

den beiden bisherigen Ersatzkeepern

Danny Rödel und Mario

Stepper ruhen. Notfalls könnte

sich auch der 39-jährige Daniel

Bareither, der zuletzt ausschließlich

als Torwarttrainer

fungierte, noch einmal in der Bezirksliga

zwischen die Pfosten

stellen.

In den anderen Mannschaftsteilen

sehen die Trainer die Stärke

in der Breite. „Wir haben 25

Mann im Kader und könnten

jede Position praktisch doppelt

besetzen“, so Nico Nierichlo.

Vorsaison

7. Platz

Bezirksliga

Quotient 1,44

38:28 Tore


TSV MICHELFELD 23

Nierichlo und Haag ist es wichtig,

dass nicht immer die gleichen

elf Mann spielen, auch

wenn dann die Abläufe wohl etwas

besser wären. Vielmehr sollen

alle Spieler die Chance auf

Einsätze in der ersten Mannschaft

bekommen – auch wenn

dies unter Umständen den einen

oder anderen Punkt kosten

könnte.

Neben Abgang Marc Göltenboth

hat der TSV auch einen starken

Neuzugang zu vermelden: Mittelfeldspieler

Alexander Grope,

zuletzt beim SV Wachbach in der

Bezirksliga und davor unter anderem

bei der SG Findorff in der

Landesliga Bremen aktiv. Der

31-Jährige wohnt seit kurzem in

Schwäbisch Hall. „Er ist ein Allrounder,

wir trauen ihm viel zu“,

sagt Nico Nierichlo.

Zudem sollen zwei Eigengewächse

aus der A-Jugend Bezirksliga-Luft

schnuppern: Jason

Scherf und Hannes Göltenboth.

Beide hängen sich zurzeit im

Training voll rein und sind für

ihr Alter körperlich ziemlich robust,

was den Einstieg bei den

Männern erleichtern dürfte.

Wegen der verschärften Abstiegsregel

rechnen die Haag

und Nierichlo mit einem nicht

alltäglichen Saisonverlauf. „Fünf

Teams werden oben mit- und der

Rest bis zum Schluss gegen den

Abstieg spielen“, vermutet Nierichlo.

Als heißeste Aufstiegskandidaten

handelt er Wachbach

und Niedernhall. gm

TSV Michelfeld

Trainer: Nico Nierichlo (30), Matthias Haag (32)

Tor: Daniel Bareither (39), Johannes Ludwig (26), Danny Rödel (34), Mario Stepper (20)

Abwehr: Moritz Braun (20), Jens Burberg (20), Merlin Diehm (28), Nils Göltenboth (21), Matthias

Haag (32), Lukas Knapp (22), Andreas Probst (30), Moritz Rau (20), Jan Schumacher

(30), Laslo Wenczel (19)

Mittelfeld: Lukas Amann (20), Daniel Bauer (25), Elias Beck (20), Raphael Blömer (30),

Pascal Di Mattia (20), Fabian Fritz (20), Benjamin Haag (21), Maximilian Hille (30), Manuel

Huber (20), Jonas Jaeschke (28), Tim Felix Kern (20), Elias Knapp (20), Michael Lehmann

(28), Nico Nierichlo (30), Dennis Scherer (29), Stefan Schmieg (28), Tim Schürrle (20), David

Uhrhan (27), Kevin Weis (28), Jonas Wieland (22)

Angriff: Efdal Balaban (30), Jonathan Bingel (28), Niklas Funk (21), Luca Gebert (20), Nico

Maas (20), Simon Megele (20)

Zugänge: Alexander Grope (SV Wachbach)

Abgänge: Marc Göltenboth (TSV Ilshofen)

Saisonziel: mehr als 50 Punkte

Titelfavoriten: SV Wachbach, SGM Niedernhall/Weißbach

Bei den Sportfreunden Bühlerzell triumphieren die Michelfelder um

Kapitän Stefan Schmieg (links) mit 4:0.

Foto: Achim Köpf

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24

TURA UNTERMÜNKHEIM

Grund zum Optimismus

Der Tura Untermünkheim hat zwei durchwachsene Saisons hinter sich. Trainer Goran

Dosenovic freut sich nun über mehr Alternativen im Kader.

HINTEN VON LINKS

Tim Oliver Baumann, Alessio Bühler, Marco

Pfauser, Stefan Kolb, Felix Wieland

MITTE VON LINKS

Betreuer Enzo di Vivo, Kevin Hornig, Dominik

Bauer, Joschka Karle, Matthias Kolb,

Edwin Wilhelm, Fabian Stirn, Nico Pfauser,

Jannis kronmüller, Firat Doganay, Trainer

Goran Dosenovic, Co-Trainer Klaus Paxian

VORNE VON LINKS

Simon Trumpp, Vincent Butzer, Marc Feinauer,

Florian Weidner, Andreas Eberle, Marcel

Bauer, Erhan Ilmekli, Kevin Reinwald,

Michael Schlageter

Wer Goran Dosenovic

zuhört, wenn er

über die neue Saison

spricht, merkt

an seiner Stimme sofort: Da will

jemand wieder richtig angreifen.

Nach einem elften Platz in der

Vorsaison will der Tura-Trainer

in dieser Spielzeit einen einstelligen

Tabellenplatz einfahren.

„Und ich hätte nichts dagegen,

wenn es nicht nur Platz 9 oder 8

ist“, fügt Dosenovic zwar mit einem

leichten Schmunzeln aber

auch durchaus mit Kampfeswillen

an.

Dass der 46-Jährige aus Heilbronn

mit den Untermünkheimern

mehr erreichen will als

noch im Vorjahr, hat gute Gründe.

Der wichtigste: Ihm stehen

jetzt mehr Spieler zur Verfügung

als im Vorjahr. „Durch Verletzungen,

berufsbedingt und Urlauber

hat sich die Mannschaft

oft quasi selbst aufgestellt“, erinnert

sich Goran Dosenovic,

der als Spieler selbst mit dem

Tura von der Bezirksliga in die

Landesliga aufgestiegen ist. Wegen

des mangelnden Konkurrenzkampfs

im Training war es

schwierig, ans Limit zu gehen.

„Diese Situation war nicht ideal.

Wir haben uns im Verein zusammengesetzt

und festgestellt, dass

wir was ändern müssen.“ In der

Saison 18/19 entging der Tura

Vorsaison

11. Platz

Bezirksliga

Quotient 1,20

21:26 Tore

nur knapp der Abstiegs-Relegation,

als er sich am letzten Spieltag

mit Schützenhilfe retten

konnte. In der Vorrunde 19/20

ging der Blick tendenziell eher

nach unten als nach oben. Da

dies kein Dauerzustand sein sollte,

nahmen die Untermünkheimer

Veränderungen am Kader

vor.

Schon im Winter hatte der

Tura aufgerüstet: Marc Feinauer

kam von den Sportfreunden

Schwäbisch Hall zurück zu seinem

Heimatverein. Auch Firat

Doganay kehrte zum Tura aus

Satteldorf zurück. Ob er zum jetzigen

Saisonstart fit wird, ist unklar.

„Er kam im Winter schon

verletzt zu uns. Er hat noch kein

Spiel machen können und ist immer

noch in Behandlung.“

In der Sommerpause legte der

Verein dann nochmal nach: Mit

Michael Schlageter kam ein weiterer

Rückkehrer aus Satteldorf

zurück. Talent bringen Fabian

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TURA UNTERMÜNKHEIM 25

Stirn aus Braunsbach und Gian-Luca

Bühler (Bruder von

Alessio Bühler) mit. Der größte

„Fang“ dürfte aber Florian Weidner

sein, der vom TSV Ilshofen

nach Untermünkheim gewechselt

ist. Auch er kennt den Tura

bereits, da er als Jugendspieler

für den Verein aktiv war. Sein

Vater Roland Weidner spielte

ebenfalls für Untermünkheim.

Florian Weidner sammelte anschließend

in der Junioren-Bundesliga

bei der TSG Hoffenheim

Erfahrung, jedoch bremsten ihn

Verletzungen immer wieder aus.

In Ilshofen war er zum Teil nah

an der Oberliga-Mannschaft

dran und bekam auch den ein

oder anderen Einsatz. Der große

Durchbruch blieb ihm dort

aber verwehrt. Nun möchte der

technisch versierte Weidner

beim Tura wieder durchstarten.

„Flo ist ein Spieler mit außergewöhnlichen

Fähigkeiten, ganz

klar. Aber wir werden ihn langsam

aufbauen und geben ihm die

Zeit, wie allen anderen auch.“

Die lange verletzten Simon

Trumpp und Kevin Reinwald

sind weitere verkappte Zugänge,

da sie in der vergangenen Vorrunde

kein Spiel bestreiten

konnten.

Bei den Abgängen „schmerzen

alle drei“ gibt Dosenovic zu.

„Es waren alle feine Jungs und

gute Fußballer. Es wurde miteinander

gesprochen und dann hat

man diese Entscheidungen getroffen.

Das muss man akzeptieren.“

Ex-Kapitän Anil Öztürk

führt künftig den SV Rieden als

Spielertrainer an. Auch Alexander

Dreiling war beim Tura

Stammspieler. Er ist zum Bezirksliga-Aufsteiger

SGM SSV/

Spfr. Hall gewechselt. Torwart

Jago Büllingen fiel nach einem

Kreuzbandriss lange aus. Sein

neuer Verein war nicht bekannt.

Florian Weidner (rechts) spielt jetzt für den Tura.

„Es war ein super Gefühl,

nach der Corona-Pause wieder

auf dem Feld zu stehen. Wem das

nicht gefehlt hat, der hat den

Fußball nie geliebt“, verdeutlicht

Goran Dosenovic. Die lange

Wem der

Fußball nicht

gefehlt hat, der hat

diesen Sport nie

geliebt.

Goran Dosenovic

Trainer Tura Untermünkheim

Auszeit habe die Entwicklung

des Teams zurückgeworfen. „Die

ausgefallene Rückrunde fehlt

uns auf dem Platz als Team, aber

dieses Problem haben andere

Vereine auch“, sagt Dosenovic.

Er hofft, dass es keine Rückschläge

wegen Corona geben wird,

„nicht nur für den Fußball, sondern

für die ganze Wirtschaft“.

Dosenovic hat seinen Spielern

noch einmal verdeutlicht: Wer

Foto: Werner Kurz

Symptome hat, soll daheim bleiben.

Ansonsten sei die Vorbereitung

normal verlaufen, seitdem

es wieder erlaubt war, mit Körperkontakt

zu trainieren (1. Juli).

Auf dem Papier hat der Tura

dieses Jahr einen durchaus vorzeigbaren

Kader für die Bezirksliga.

Zu bekannten Namen wie

Jannis Kronmüller, Markus Diether

und Edwin Wilhelm gesellen

sich nun die Rückkehrer als

Neuzugänge. Damit verfügt der

Tura wieder über mehrere Akteure

die schon mindestens eine

Klasse höher in der Landesliga

aktiv waren.

Dosenovic freut sich, dass er

dieses Jahr mehr Alternativen

zur Verfügung hat und das Team

insgesamt mehr Potenzial

hat. „So stellt man sich das als

Trainer vor.“ In Durchschnitt

sind nun 16 Mann da, „und es

fehlen noch sechs Leute“. Dosenovic

schwebt ein offensives

System vor, bei dem viel Laufarbeit

von Nöten sein wird. Das

klingt nach einer hohen Pressinglinie,

um möglichst früh wieder

in Ballbesitz zu kommen.

Grundlage dafür ist jedoch eine

Tura Untermünkheim

Trainer: Goran Dosenovic

Tor: Marcel Bauer (20), Kebba Fadera (23),

Kevin Hornig (25)

Abwehr: Tim Oliver Baumann (24), Johann

Friederich Bullinger (21), Max Christ (21), Aaron

Fabri, Florian Hornig (30), Dominik Kalnbach

(29), David Kircher (23), Matthias Kolb

(27), Stefan Kolb (30), Jannis Kronmüller

(26), Marco Pfauser (26), Nico Pfauser (28),

Georgios Printizis (32), Patrick Pröllochs

(32), Sven Schiele (23), Benedikt Sommer

(21), Felix Wieland (22)

Mittelfeld: Gian-Luca Bühler, Vincent Butzer

(22), Markus Diether (28), Marc Feinauer

(21), Philipp Haug (32), Erhan Ilmekli (22),

Joschka Karle (33), Kevin Reinwald (23), Michael

Schiele (21), Michael Schlageter (23),

Tobias Vogel, Sam Weber (26), Florian Weidner

(20)

Angriff: Dominik Bauer (21), Alessio Bühler

(21), Firat Doganay (25), Alexander Ludwig

(26), Steffen Noller (36), Robin Rohrweck

(27), Fabian Stirn (23), Simon Trumpp (24),

Edwin Wilhelm (23)

Zugänge: Fabian Stirn (TSV Braunsbach),

Florian Weidner (TSV Ilshofen), Michael

Schlageter (Spvgg Satteldorf), Gian-Luca

Bühler (SV Tüngental)

Abgänge: Anil Öztürk (SV Rieden), Alexander

Dreiling (SG SSV/Spfr. Hall), Jago Büllingen

(unbekannt)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: Wachbach, Niedernhall

hohe Fitness.

Als Favoriten sieht Dosenovic

den SV Wachbach und die SGM

Niedernhall/Weißbach an. „Die

beiden sollen sich um den Titel

streiten. Vor allem Wachbach hat

eine eingespielte Truppe.“ Aber

der Tura-Trainer und mit Sicherheit

auch die Verantwortlichen

und Zuschauer in Untermünkheim

hätten nichts dagegen,

wenn ihr Club sich im vorderen

Verfolgerfeld platzieren würde.

Es wäre auf jeden Fall ein Schritt

in die richtige Richtung. tav

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26

VFL MAINHARDT

Vier Talente integrieren

Der VfL Mainhardt sieht das Rennen um den Klassenerhalt angesichts der verschärften

Abstiegsregel als spannende Herausforderung.

HINTEN VON LINKS

Fabian Schlepple, Jonathan Schweizer,

Paul Voland, Michael Schaffroth, Fabian

Wohlschläger, Max Truckenmüller

MITTE VON LINKS

Co-Trainer Alexander Wüst, Philipp Hägele,

Daniel Schoch, Marko Schaffroth, Vincent

Latiano, Marco Burberg, Co-Trainer Pascal

Rudolph

VORNE VON LINKS

Alex Walter, Florian Weißer, Alexander Luft,

Benjamin Bader, Heiko Feucht, Nico

Schwarz, Daniel Vogel, Manuel Braun, Trainer

Marius Constantinescu

Der VfL Mainhardt hatte

gleich zu Beginn der

vergangenen Saison für

Schlagzeilen gesorgt.

Nach verkorkstem Start trennte

sich der Verein von Trainer

Wolfgang Walz. Mit dem neuen

Coach Marius Constantinescu

konnte sich der VfL schnell stabilisieren.

1,55 Punkte holte die

Mannschaft unter seiner Regie

Wir freuen

uns, endlich

wieder gegen den

Ball treten zu

dürfen

Marius Constantinescu,

Trainer, zum Trainingsstart nach

der langen Corona-Pause

im Durchschnitt pro Spiel. Am

Ende stand ein Mittelfeldplatz

zu Buche, den viele der Mannschaft

– auch wegen des recht

schmalen Kaders – nicht unbedingt

zugetraut hätten. Dennoch

zeigte sich Constantinescu nicht

hundertprozentig zufrieden. So

wurmten den Coach die unglücklichen

Niederlagen gegen

Dünsbach, Ilshofen II und Untermünkheim.

„Die dynamischen Ereignisse

rund um die Corona-Pandemie

haben uns dann, fast wie alle anderen

Vereine, total überrannt.

An ein Vereinsleben, ein Zusammenkommen

oder ein Training

war zunächst nicht zu denken“,

erinnert sich Constantinescu an

den plötzlichen Saisonabbruch

im März. Anfangs hätten sich die

Spieler noch eigenständig fit gehalten.

Nachdem jedoch das Saisonende

abzusehen war, sei jedoch

auch das individuelle Training

eingestellt worden.

Nach der zweiten Lockerung

(zehn Spieler auf 400 Quadratmeter)

stiegen die Mainhardter

unter strengen Hygienevorschriften

wieder ins Mannschaftstraining

ein. „Die Jungs

nehmen die veränderte Situation

sehr gut an und freuen sich,

endlich wieder mit ihren Freunden

gegen einen Ball treten zu

können“, sagt Constantinescu.

Den Saisonabbruch sehen die

Verantwortlichen beim VfL als

einzig richtige Entscheidung.

„Bei den Wertungen wird man

leider nie eine Lösung finden

können, bei welcher alle Vereine

und Funktionäre glücklich

Vorsaison

9. Platz

(Bezirksliga)

Quotient 1,27

16:25 Tore

sind. Ich hätte eine komplette

Annullierung bevorzugt. Marius

findet die Lösung mit dem Quotientenregel

und einem Aufsteiger

für fair und richtig“, so Kapitän

Jonathan Schweizer.

Ich hätte eine

komplette

Annullierung

bevorzugt.

Jonathan Schweizer, Mannschaftskapitän,

zum Corona-bedingten

Abbruch der Saison.

Trainer Marius Constantinescu

sieht die neue Bezirksligarunde

mit 18 Mannschaften als „Riesen-Mammutprogramm“.

Die

Gefahr, dass bis zu neun Mannschaften

abstiegen können, stelle

eine spannende Herausforderung

dar. Durch den Aufstieg

von Obersontheim werde die

Liga voraussichtlich ausgeglichener.

Mit dem von den Sportfreunden

Großerlach kommenden Daniel

Schoch können die Mainhardter

einen Neuzugang vermelden.

„Wir gewinnen mit ihm

einen erfahrenen Spieler hinzu,

der durch seine Spielertrainertätigkeit

eine Führungsrolle bei

uns einnehmen soll und wird“,

sagt Constantinescu. „Mit Nico

Schwarz, Michael Bitter, Alexander

Luft und Benjamin Bader

stoßen zudem vier Talente von

den eigenen A-Junioren hinzu,

welche unseren Kader in der

Breite deutlich besser aufstellen

werden.“

VfL Mainhardt

Trainer: Marius Constantinescu

Tor: Milos Balicevic (36), Heiko Feucht (34), Kai Schlauch (22)

Abwehr: Valmir Bekaj (26), Marco Burberg (25), Philipp Hägele (27), Jonathan Schweizer

(28), Max Truckenmüller (23), Paul Voland (24), Alex Walter (23), Jonas Wohlschläger (20)

Mittelfeld: Benjamin Bader (19), Manuel Braun (24), Julian Herrmann (30), Vincent Latiano

(23), Pascal Rudolph (30), Marko Schaffroth (22), Michael Schaffroth (24), Fabian Schlepple

(23), Daniel Schoch (33), Nico Schwarz (18), Daniel Vogel (25), Florian Weißer (35)

Angriff: Valon Bekaj (30), Alexander Luft (19), Fabian Wohlschläger (23)

Zugänge: Daniel Schoch (33, SF Großerlach)

Abgänge: Marcel Schäfer (28, Karriereende)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: SV Wachbach, SGM Niedernhall/Weißbach, TSV Michelfeld, TSV Ilshofen II


VFL MAINHARDT 27

Verzichten muss das Team

derweil auf Marcel Schäfer, der

seine Karriere beendet hat.

Als Favoriten im Aufstiegsrennen

sieht man beim VfL den

SV Wachbach, Niedernhall/

Weißbach, den TSV Ilshofen II

und den TSV Michelfeld.

Parallel zum Spielgeschehen

in der Bezirksliga ist beim VfL

Mainhardt eine Ära zu Ende gegangen.

Fußballmama“ Cornelia

Gräter hat nach über 20 erfolgreichen

Jahren in der Abteilungsleitung

den Verein zum

Jahreswechsel verlassen. Nachfolger

ist Mannschaftskapitän Jonathan

Schweizer.

„Ich mache das gerne, aber

wenn sich zum Beispiel für die

Spielberichte jemand anderes

finden würde, würde ich es auch

gerne abgeben“, sagte der 28-Jährige

im November Interview mit

unserer Zeitung. Und „Ich möchte

der Gesellschaft etwas zurückgeben“

Zu uns passen

ein intensives

Training und die

autoritäre Art

von Marius, der

uns permanent

antreibt.

Jonathan Schweizer im HT-Interview

über Trainer Constantinescu

Das Training des Bezirksliga-Teams

des VfL findet übrigens

ausschließlich in Ammertsweiler

statt. Der Mainhardter Teilort

bildet mit der Zweiten Mannschaft

des VfL seit der Saison

2018/2019 eine Spielgemeinschaft.

Die Punktspiele werden

derweil ausschließlich in Mainhardt

ausgetragen.

Marius Constantinescu wird

bei seiner Trainertätigkeit von

zwei Co-Trainern unterstützt:

Alexander Wüst und Pascal Rudolph.

Die beiden bilden auch

das Trainer-Duo der Zweiten

Mannschaft.

Constantinescus Vorgänger

Wolfgang Walz trainiert in der

neuen Saison 2020/21 den SC Michelbach/Wald

(Kreisliga A).

Nach seiner Karriere als

DFB-Schiedsrichter hatte der

Pfedelbacher bei Niedernhall/

Weißbach seine erste Trainerstation,

danach führte ihn sein Weg

nach Mainhardt. gm

Der VfL Mainhardt (blaues Trikot) stieg in der Saison 2017/2018 in die Bezirksliga auf. Nun will die

Mannschaft zum dritten Mal in Folge die Klasse halten.

Foto: Rolf Müller

Trainer Marius Constantinescu

führte den VfL zurück in die

Erfolgsspur.Foto: Hans Buchhofer

Cornelia Gräter hörte nach über

20 Jahren als Abteilungsleiterin

auf.

Foto: Archiv

FOTO: ARCHIV

Jonathan Schweizer tritt

Cornelia Gräters Nachfolge an.


Foto: Ufuk Arslan


28

SPORTFREUNDE BÜHLERZELL

Spannend und schwierig

Bei den Sportfreunden Bühlerzell gibt es im Kader nur wenig Veränderungen. Die

kommende Spielzeit birgt für das Team besondere Herausforderungen.

HINTEN VON LINKS

Thomas Klaus (Torwarttrainer), Amadeus

Trittner, Marco Wengert, Florian Immel,

Kevin Maintok, Maximilian Schwarz, Spielleiter

und Betreuer Peter Riek

MITTE VON LINKS

Daniel Walz, Tobias Häußler, Christian

Stein, Florian Kachel, Niklas Kurz, Anthony

Riek, Philipp Krupp, Abteilungsleiter Simon

Rettenmeier

VORNE VON LINKS

Andreas Stein, Uwe Schuch, Jonas Nagy,

Trainer Michael Hannemann, Nils Hägele,

Co-Trainer Mike Dörr, Patrick de Gruyter,

Jan Heinrich, Fabian Zühlke

Corona. Dieses Wort

kannten zu Jahresbeginn

die wenigsten,

mittlerweile weiß jeder,

was dahinter steckt. „In Bühlerzell

hat es auch einige Fälle

gegeben, aber in unserer Mannschaft

war niemand direkt betroffen“,

blickt Trainer Michael

Hannemann auf die Zeit zurück,

in der Mannschaftssport verboten

war. Das Virus ist immer

noch da, deshalb ist der Optimismus

für die neue Saison gedämpft.

Doch klar ist, dass sich

die Fußballer natürlich auf die

neue Bezirksliga-Runde freuen,

die eine besondere werden wird.

18 Mannschaften umfasst das

Hohenlohe-Oberhaus in dieser

Spielzeit. Eine Tatsache, die Michael

Hannemann suboptimal

findet: „Es war sicher nicht einfach,

die Saison so abzubrechen,

wie es geschehen ist. Dennoch

finde ich es persönlich keine

gute Lösung, dass der Verband

keine Absteiger zugelassen hat.

So werden die Belohnt, die keine

gute Halbserie gespielt haben

und die bestraft, die gut gespielt

haben, aber auf dem zweiten

Rang stehen.“ Mit dieser Sichtweise

dürfte Michael Hannemann

nicht alleine sein.

Das Problem der Abbruch-Regelung

ist, dass es in der Bezirksliga

einen verschärften Abstieg

geben wird. „Fünf fixe Absteiger,

bis zu vier weitere können dazukommen.

Das bedeutet, dass die

halbe Liga absteigen kann. So

wird es für alle schwierig und

spannend.“

Wir hatten

viel zu wenig

Konstanz.

Wie schwierig es werden

kann, zeigt der Rückblick auf die

Abbruch-Saison. Bühlerzell

steht dort auf Rang 10, im

schlimmsten Fälle würde das

nun den Abstieg bedeuten. Michael

Hannemann blickt nicht

gerne zurück. „Ich bin nicht zufrieden,

wir hatten viel zu wenig

Konstanz. Wir haben Spiele verloren,

die wir einfach nicht hätten

verlieren dürfen.“

Vor allem der Beginn verläuft

alles andere als gut. Michael

Hannemann hält nicht viel von

netten Umschreibungen, verwendet

das Wort „schlecht“. Am

11. Spieltag gelingt mit dem

Vorsaison

10. Platz

Bezirksliga

Quotient 1,25

27:29 Tore

3:0-Derbysieg in Obersontheim

so etwas wie ein Befreiungsschlag.

Bis zur Winterpause verlieren

die Sportfreunde keine

Partie mehr, gehen mit einem

deutlich besseren Gefühl ins

neue Jahr. „Am ersten Spieltag

der Rückrunde schlagen wir

Wachbach mit 2:0. Da war eine

Aufbruchstimmung für den Rest

der Saison zu spüren“, meint der

39-jährige Coach. Der Konjunktiv

verrät es: daraus wurde

nichts wegen der Corona-Pandemie.

Im März und April, also in der

Zeit, in der nicht trainiert und

gespielt werden durfte, sprechen

Michael Hannemann und sein

Co-Trainer Mike Dörr mit jedem

einzelnen Spieler. Eine Telefonkonferenz

reiht sich an die andere.

Die Trainer wollen den

Kontakt so intensiv wie möglich

aufrechterhalten, „denn das ist

etwas, was uns hier in Bühlerzell

auszeichnet“, erklärt Michael

Hannemann. Die beiden erhalten

von allen die Zusage, auch in

der nächsten Runde für die

Sportfreunde Bühlerzell zu spielen.

Deshalb gibt es im Kader

kaum Veränderungen. Niklas Bareiß

kommt zurück zu seinem

Heimatverein. Er spielte zuletzt

beim TSV Ilshofen in der A-Jugend.

Gehört Niklas Bareiß zu

den Jüngsten, ist Daniel Walz mit

seinen 38 Jahren einer der Erfahrensten.

Er hatte gar keine andere

Möglichkeit als weiterzuspielen,

„schließlich ist er mein

Schwager“, grinst der Trainer,

um dann ernst hinzuzufügen:

„Daniel ist immer noch wichtig

für uns und es macht ihm nach

wie vor brutal Spaß.“

Und dann sind da noch zwei,

die zwar offiziell nicht unter der

Rubrik „Neuzugang“ auftauchen,

de facto aber Neue sind: Florian

Immel und Florian Kachel. Beide

kamen bereits im Winter,

konnten aber wegen Corona kein

Punktspiel mehr für die Sportfreunde

Bühlerzell bestreiten.

Sportfreunde Bühlerzell

Trainer: Michael Hannemann

Tor: Christopher Ammon (29), Nils Hägele

(38), Daniel Riek (31)

Abwehr: Simon Beißwenger (25), Patrick De

Gruyter (27), Niklas Kurz (20), Niklas Kurz

(20), Rafael Lopez (28), Amadeus Trittner

(24)

Mittelfeld: Tobias Häußler (27), Jan Heinrich

(22), Florian Kachel (22), Kevin Maintok

(26), Jonas Nagy (20), Uwe Schuch (30),

Christian Stein (30), Daniel Walz (38), Marco

Wengert (25), Oliver Wengert (22), Jannik

Wirtheim (20), Fabian Zühlke (24)

Angriff: Florian Immel (25), Philipp Krupp

(30), Anthony Riek (37), Maximilian Schwarz

(24), Andreas Stein (28)

Zugänge: Niklas Bareiß (TSV Ilshofen)

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: keine Angabe


SPORTFREUNDE BÜHLERZELL/KADER 29

Der eine Florian, mit dem Nachnamen

Immel, kam vom TSV

Crailsheim. Der andere vom

TSV Sulzdorf. „Beide tun uns

richtig gut, und zwar sportlich

und menschlich“, betont Michael

Hannemann.

Die Sportfreunde peilen einen

einstelligen Tabellenplatz, was

in dieser außergewöhnlichen

Konstellation zunächst einmal

den Klassenerhalt bedeuten

würde. Doch Michael Hannemann,

der mit Bühlerzell in seine

siebte Saison geht, möchte

den Abstand zu den Top 5 der

Liga nicht zu groß werden lassen.

Auch wenn der ehemalige

deutsche U15-Nationalspieler

gelassener geworden ist – ehrgeizig

ist er weiterhin und er will

das Bestmögliche erreichen.

In der kommenden Runde

müssen die Sportfreunde auf das

Bühlertal-Derby gegen den TSV

Obersontheim verzichten. „Nun,

wir haben alles getan, um sie

noch ein Jahr länger in der Bezirksliga

zu halten“, meint Michael

Hannemann mit einem Lächeln

und spielt damit auf den

3:0-Derbysieg an. „Natürlich ist

der Aufstieg des TSV aber vollkommen

verdient.“

Das Derby

bitte in der

Bezirksliga, nicht in

der Kreisliga A.

So richten sich die Blicke in

Sachen Derby gen Bühlertann.

Als die Sportfreunde Bühlerzell

für eine Saison in die Kreisliga

A mussten, gab es das Duell, das

Michael Hannemann als „das

echte Bühlertal-Derby“ bezeichnet.

Er hätte nichts dagegen einzuwenden,

wenn es dieses bald

wieder geben würde. „Allerdings

bitte dann in der Bezirksliga,

nicht in der Kreisliga A.“ Mit anderen

Worten: Der Ball liegt

diesbezüglich beim SC Bühlertann.

Eine besondere Begegnung

dürfte für Michael Hannemann

auch der Saisonauftakt sein. Die

Sportfreunde erwarten dabei

den Tura Untermünkheim, also

den Verein, bei dem Michael

Hannemann mit dem Fußball begonnen

hat und bei dem sein Vater

Uli eine prägende Spielerpersönlichkeit

in den 1970er-Jahren

gewesen ist. ruf

Spvgg Gammesfeld

Trainer: Lars Langenbuch (28), Martin Dill

Tor: Achim Denecke (21), Thomas Krämer

(42), Dominik Schüttler (23)

Abwehr: Timo Beck (28), Levin Deitigsmann

(21), Martin Fischer (28), Sven Preunkert

(29), Konstantin Rohn (21), Leo Rohn

(19), Simon Ruttmann (32), Andreas

Schmieg (22)

Mittelfeld: Sascha Anselm (21), Andreas

Barthelmeß (33), Julian Beck (21), Marius

Beck (25), Marcel Bender, Jonas Denecke,

Mario Hofmann (28), Jan Langenbuch (30),

Lars Langenbuch (28), Bernd Leyh, Tim Peppel

(22), Frank Rahn (24), Tim Schürger (23),

Daniel Schüttler (27), Christian Sylka (22),

David Weber (21)

Angriff: Maximilian Fleck (29), Joshua

Hoffmann (20), Fabian Schmieg (22), Timo

Schmieg (31), Tobias Schmieg, Peter Sylka

(22), Aaron Weber (21)

Zugänge: Kevin Dietrich (eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Erfahrungen in der neuen Liga

sammeln und so viele Punkte wie möglich

holen.

Titelfavorit: SV Wachbach

TSV Dünsbach

Trainer: Alexander Horst (33)

Tor: Dominik Horst (26), Jens Kostan (22),

Kevin Ternes (24)

Abwehr: Lars Baumann (21), Torsten Feldscher

(30), Björn Fischer (29), Max Kaiser

(19), Manuel Küstner (26), Marius Metzger

(19), Tim Nowak (22), Patrik Otterbach, Dominik

Schaffert (23)

Mittelfeld: Michael Beyer (28), Dominik

Grießmayr (22), Daniel Gronbach (28), Luca

Gronbach (25), Benedikt Hofmann (30), Tilman

Naundorf (35), Felix Schaffert (18), Philip

Schaffert (23), Florian Spang (27), Julian

Stapf (28)

Angriff: Florian Grahm (25), Frederik

Heynold (26), Manuel Kappes (26), Jan Stepper

(19), Benjamin Walch (23)

Zugänge: Max Kaiser (FSV Hollenbach),

Marius Metzger, Jan Stepper (beide TSV Ilshofen)

Abgänge: Jonathan Heynold (SV Gründelhardt-Oberspeltach)

Saisonziel: oberes Tabellendrittel

Titelfavoriten: Ilshofen II, Wachbach

SV Wachbach

Trainer: Marco Reuß, Tobias Botsch (29)

Tor: Jannik Hadamek (26), Marcus Striffler

(24)

Abwehr: Bernd Botsch (26), Benedikt Dörner

(23), Ruben Hahn (26), Daniel Hellinger

(20), Philipp Kaufmann (23), Lukas Schmitt

(21), Nico Thissen (24)

Mittelfeld: Florian Dörner (31), Dominik

Ehrler (25), Felix Ettwein (27), Achim Feidel

(26), Andre Fries, Justin Hepp, Sebastian Kißling

(24), Simon Kißling (28), Jakob Scheidel

(22), Florian Schlund (28), Jan Thomas (27),

Lukas Ziegler (24)

Angriff: Manuel Gerner (31), Michael Mack

(23), Marco Schmieg (29), Felix Weiß (19),

Jannik Wolfarth (24)

Zugänge: Jannik Wolfarth (FC Creglingen),

Lukas Ziegler (SpG Krautheim-Westernhausen),

Andre Fries (SG Taubertal/Röttingen),

Felix Weiß, Justin Hepp (beide eigene Jugend)

Abgänge: Michael Brunner, Patrick Peppel

(beide Spvgg Apfelbach-Herrenzimmern),

Christopher Limbrunner (pausiert), Alexander

Grope (TSV Michelfeld)

Saisonziel: Top 5

Titelfavoriten: keine Angabe

Spfr. Leukershausen

Trainer: Ralf Wacker

Tor: Dominik Labusga (27), Philipp Pless

(29), Alexander Schmieg (23), Steffen Welß

(35), Arthur Ebert (21)

Abwehr: Andreas Fohrer (30), Roman

Kildau (22), Patrik Kubicza, Samuel Stegmeier

(32), Fabio Täger, Ivan Unruh (25)

Mittelfeld: Nico Bäuerle (21), Daniel Beck

(38), Marco Däschner (23), Sebastian Eckelhardt

(28), Moritz Hofelich, Thomas Kreidl

(22), Tobias Labusga (26), Tobias Neser (33),

Alexander Quint (26), Jannik Strehle (23),

Jannis Wacker (23), Pascal Wacker (25)

Angriff: Marius Keck (24), Jan Schöller (24),

Piotr Tobola (37)

Zugänge: Marius Keck (TSG Kirchberg), Arthur

Ebert (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim ), Nico Bäuerle (BC Marktlustenau)

Abgänge: Ardit Marmullakaj, Cetin Senel

(beide SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim),

Adnan Akman, Jakob Kreidl, Johannes

Lang, Martin Quint, Matthias Reuter, Alessandro

Zaiser, Julian Stimpfig (alle eigene

Zweite)

Saisonziel: oberes Tabellendrittel

Titelfavoriten: keine Angabe

Altenm./ESV Crailsheim

Trainer: Jochen Just (37)

Tor: Ugur Özcan (30), Cetin Senel (26), Kai

Wiedmann (24)

Abwehr: Bartuan Denizli (24), Marcel Faldum

(21), Marc Früh (18), Benjamin Hanselmann

(25), Patrick Herrmann (29), Simon

Horlacher (20), Lukas Hörner (19), Jochen

Just (37), Niklas Kehl (19), Thaweesule Khananit

(30), Jochen Kunigk (36), Mustafa Nam

(29), Maik Nitschka (20), Achim Ries (37),

Jonathan Rück (20), Toni Saric (20)

Mittelfeld: Enes Arslan (23), Kaan Denizli

(19), Medet Gökdemir (22), Daniel Horn (29),

Patrick Kujat (18), Maurice Loßner (20), Ardit

Marmullakaj (24), Fehmi Marmullakaj (27),

Lukas Poplawski (34), Dennis Sami (23),

Sven Schwanicke (28), Eduard Sterkel (19)

Angriff: Talip Colak (28), Patrick Lettenmaier

(33), Kevin Molodovski (21), David Paulo

(20), Mahmoud Youssef (22)

Zugänge: Ardit Marmullakaj, Cetin Senel

(beide Spfr. Leukershausen-Mariäkappel),

Mustafa Nam (Spvgg Gröningen-Satteldorf

II), Patrick Kujat, Eduard Sterkel, Niklas Kehl

(alle eigene Jugend), Dennis Sami (TSV Gerabronn)

Abgänge: Samuel Bayerlein (SV Gründelhardt-Oberspeltach),

Arthur Ebert (Spfr. Leukershausen-Mariäkappel),

Jonas Burkert

(Spvgg Hengstfeld-Wallhausen), Oliver Purtscher

(SSV Stimpfach), Arlind Dashi, Laurin

Zwerger (beide SV Ingersheim), Martin Bauer

(eigene Zweite), Serdal Kocak (SC Böckingen),

Jonathan Röck (GSV Waldtann)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

FC Matzenbach

Trainer: Samuel Schultes (30)

Tor: Alessandro Heth (21), Noah Winter

Abwehr: Valerius Domas, Alexander May

(21), Nico Merz (23), David Müller (26), Kevin

Müller (23), Ditmar Mustafa (25), Fabian

Schultes (23), Julian Trittenbach (23), Bartosz

Wolff (39)

Mittelfeld: Jonathan Erhard (23), Basti

Palm (22), Michael Rein (20), Steffen Rein

(27), Samuel Schultes (30), Jusef Taher (28),

Maurice Weinschenk (25), Fatih Yildiz (27)

Angriff: Michael Kranz (39), Nico Rein (18)

Zugänge: Ditmar Mustafa (SV DJK Stödtlen),

Bartosz Wolff (SSV Aalen), Fatih Yildiz

(FV 08 Unterkochen), Basti Palm (FC Röhlingen)

Abgänge: Matthias Rein (unbekannt), Simeon

Stier (TSV Braunsbach), Elias Meier

(TSV Unterdeufstetten), Steffen Butz (SV Ingersheim)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: SV Wachbach, SGM Niedernhall/Weißbach


30

SV WESTHEIM

Neue Doppelrolle

Nico Sasso bekleidet seit der Winterpause das Amt des Spielertrainers beim SV Westheim.

Der letztjährige Aufsteiger will dieses Jahr weiter nach oben in der Tabelle.

HINTEN VON LINKS

NTeammanager Antonio Varela, Patrick

Hadun, Trainer 2. Mannschaft Manuel Holder,

Lian Kletschka, Leon Hadun, Tim di

Mattia, Luis Weinberger, Dominik Kubincanek,

Dominic Rauh

MITTE VON LINKS

Trainer Nico Sasso, Kai Krüger, Vorstand

Karl-Heinz Hübner, Rahael Kellner, Michael

Röger, Sven Däuber, Matthias Tamke, David

Bubeck, Dennis Bischoff, Rene Weinberger,

Trainer Markus Klein, Medizinische Koordinatorin

Hanne Herrmann

VORNE VON LINKS

Janis Keil, Lukas Bubeck, Noel Schirmer,

Simon Röger, Carmelo Cutuli, Sven Schneider,

Timo Graf, Markus Röger, Sven Müller,

Sebastian Hambrecht, Romuald Keumo

Donfack

Wer Nico Sasso auf

dem Feld gesehen

hat, der weiß: Der

ehrgeizige Mittelfeldstratege

dirigierte seine Mitspieler

lautstark auf dem Platz,

er war quasi ein verlängerter

Arm des Trainers. Daher lag es

nahe, dass der 30-Jährige im

Winter sein erstes Engagement

als Spielertrainer angenommen

hat. Sasso wollte mit dem SV

Westheim in der Rückrunde den

Klassenerhalt in der Bezirksliga

schaffen. Aber nach nur einem

Spiel kam Corona dazwischen.

Der Klassenerhalt erfolgte dann

per Beschluss des WFV-Verbandstags,

der keinen Absteiger

in den Ligen vorsah.

„Wir hätten auch so den Klassenerhalt

schaffen können“,

meint Sasso. Sein Team habe gut

in der Wintervorbereitung gearbeitet,

vor allem defensiv. Das 1:1

im ersten Spiel gegen den damaligen

Tabellenführer Ilshofen II

gab zusätzlichen Auftrieb. Nur

aufgrund dieses Unentschiedens

stieg nicht Ilshofen sondern

Obersontheim auf.

Wegen des Corona-Abbruchs

endete für die Westheimer eine

Saison vorzeitig, die turbulent

verlief. Der Aufsteiger musste

sich erst an das höhere Niveau

der Bezirksliga gewöhnen. Das

Wir werden

alle im Kader

brauchen, denn

es wird eine lange

Saison.

Nico Sasso

Spielertrainer SV Westheim

Team legte zwar einen guten Saisonstart

mit zwei Siegen aus drei

Spielen hin. Im Laufe der Vorrunde

rutschte die Mannschaft

aber immer mehr ins untere Tabellendrittel.

Nach internen

Meinungsverschiedenheiten

verließen dann Mitte November

Spielertrainer Marc Elser und

Co-Trainer Rafael Garcia den

SVW. In der Winterpause wurde

dann Nico Sasso als neuer

Spielertrainer installiert.

Sasso nennt die gegenseitige

Wertschätzung als einen der

Gründe, warum er sich für Westheim

entschieden hat. Zudem

kannte er Teile der Mannschaft

schon. Daher wusste er: Es

passt. „Ich wollte das aber nicht

alleine machen, sondern nur,

wenn noch ein starker Trainer

an der Seitenlinie da ist.“ Mit

Markus Klein bildet Nico Sasso

ein Duo. Klein ist ein sehr erfahrener

Trainer und die Person, die

das Team in- und auswendig

kennt. Klein betreut die Westheimer

schon seit 2010 und stieg mit

dem Team im Sommer 2019 in

die Bezirksliga auf. Er war es

auch, der nach dem Abgang von

Elser und Garcia die Mannschaft

wieder alleinverantwortlich

übernahm.

Mit dem Training nach der

Corona-Pause haben die Westheimer

relativ früh begonnen,

aber die Intensität nur langsam

gesteigert. Erst einmal die Woche

Training, dann zweimal,

dann zweimal plus Testspiel am

Wochenende.

Natürlich sei es eine neue

Herausforderung für Nico Sasso,

Spielertrainer zu sein. Das

Paradoxe: „Ich muss lernen,

Spieler zu sein“, sagt Sasso, der

bis dato immer nur Spieler war.

Was er meint: Während der Testspiele

schon hat er viel auf dem

Feld gecoacht und Anweisungen

an seine Mitspieler gegeben. Jedoch

muss er sich auch auf sein

eigenes Spiel konzentrieren, damit

er seine Leistung bringen

kann. Denn ein Spielertrainer

sollte als Spieler auf dem Feld

stärker als der Rest der Mannschaft

agieren, damit er auch die

nötige Autorität als Trainer hat.

„In dieser Hinsicht habe ich zum

Beispiel großen Respekt vor Ralf

Kettemann, wie er das in Ilshofen

über viele Jahre geschafft

hat“, erklärt Nico Sasso.

In der neuen Saison strebt

Nico Sasso einen einstelligen Tabellenplatz

an. Für einen letztjährigen

Abstiegskandidaten ein

ambitioniertes Ziel. Sasso liefert

jedoch sofort die Begründung

Vorsaison

14. Platz

Bezirksliga

Quotient 0,88

22:40 Tore


SV WESTHEIM 31

hinterher: „Wenn man ehrlich

ist, dann wird man einen einstelligen

Tabellenplatz brauchen,

wenn man diese Saison mit dem

verschärften Abstieg sicher drinbleiben

will.“ Unter Umständen

könnten aus der Landesliga drei,

vier Hohenloher Teams absteigen,

was die Zahl der Absteiger

in der Bezirksliga auch erhöhen

würde.

Agieren und Reagieren

Beim Spielstil möchte Sasso mit

seinem Team variabel sein. „Ich

will einerseits, dass wir pressen

und Bälle erobern, aber andererseits

wollen wir auch selbst das

Spiel machen.“ Gegen manche

Mannschaften hat man mehr

Ballbesitz, gegen andere muss

man eher reagieren. „Deswegen

müssen wir beides draufhaben“,

gibt Sasso vor.

Der Westheimer Kader besteht

weiterhin mehrheitlich aus

der Aufstiegsmannschaft von

2019. Neu im Team ist nun Benjamin

Gorzawski, der zuletzt in

Obersontheim im Tor stand. Sasso

kennt ihn noch als Mitspieler

bei Tura Untermünkheim in der

Verbandsliga. „Er ist zum einen

Torwarttrainer und zum anderen

ein wichtiger Back-up.“ Das

heißt: Sven Schneider bleibt die

Nummer 1 bei den Westheimern.

Mit Jason Orzol hat Sasso einen

talentierten Stürmer nach Westheim

gelotst. Die beiden standen

in der vergangenen Saison noch

bei den Sportfreunden Hall im

Kader. Der lange verletzte Orzol

ist nun „auf einem guten Weg“.

Sasso ist überzeugt, dass der

19-Jährige durchstarten wird,

wenn er fit ist. „Er ist körperlich

stark und ist trotzdem schnell.“

Sasso schätzt an Orzol auch die

Fähigkeit der „Special Moments“,

mit denen man ein Spiel

Der Westheimer Lian Kletschka (rechts) ist vor dem Mainhardter Daniel Vogel am Ball. Foto: Achim Köpf

auch mal aus dem Nichts entscheiden

kann. Auch Leon Hadun

habe diese Gabe.

Ein weiterer Neuzugang für

den Angriff ist Luis Weinberger

vom TSV Gaildorf, dessen Bruder

René Weinberger ebenfalls

in Westheim spielt. „Für sein

junges Alter hat er schon sehr

gute Ansätze und ein gutes Spielverständnis.

Er zeigt, dass er

Ambitionen hat.“ Weinberger

soll den Konkurrenzkampf bei

den Stürmern anheizen.

Ein völlig unbeschriebenes

Blatt im Hohenloher Fußball ist

SV Westheim

Trainer: Markus Klein, Nico Sasso

Tor: Benjamin Gorzawski (33), Andre Ludwig (32), Sven Schneider (24)

Abwehr: Lukas Bubeck (25), Kai Krüger (24), Dominik Kubincanek (21), Dominic Rauh (20),

Markus Röger (24), Matthias Tamke (35), Rene Weinberger (22)

Mittelfeld: Jonathan Bahle (25), David Bubeck (21), Nils Däuber (20), Tim Di Mattia (25),

Markus Hasselböck (29), Janis Keil (20), Romuald Keumo Donfack (30), Lian Kletschka (22),

Sven Müller (25), Nico Sasso (30), Marco Schmauß (25), Steffen Toth (30)

Angriff: Dennis Bischoff (23), Leon Hadun (21), Patrick Hadun (24), Julien Jung (24), Dragan

Majstorovic (18), Jason Orzol (19), Luis Weinberger

Zugänge: Luis Weinberger (TSV Gaildorf), Romuald Keumo Donfack (Königsbronn/Oberkochen),

Benjamin Gorzawski (TSV Obersontheim), Jason Orzol (Sportfreunde Schwäbisch Hall)

Abgänge: Tobias Leutert (TSF Gschwend), Mark Wieland (TSV Braunsbach)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: Wachbach, Untermünkheim

der vierte Westheimer Neue: Romuald

Keumo Donfack. „Romi

hat früher schon Bezirksliga gespielt

und sich dann auf sein Studium

konzentriert. Jetzt ist er für

die Arbeit in unsere Region gezogen“,

erklärt Sasso. Der defensive

Mittelfeldspieler aus Kamerun

hat seine Qualitäten im lauferischen

und kämpferischen Bereich.

„Wir haben jetzt in der

Breite einen Kader, mit dem wir

was reißen können. Und wir

werden alle brauchen, denn es

wird eine lange Saison“, prophezeit

Sasso.

Im Kampf um die Meisterschaft

wähnt Sasso ebenfalls die

hochgehandelten Wachbacher

vorne. Sein zweiter Favoritentipp

allerdings ist überraschend:

der Tura aus Untermünkheim.

„Mit ihren ganzen Neuzugängen,

auch aus dem Winter, und den

guten Spielern, die schon da waren,

haben sie eine sehr starke

Mannschaft.“

tav

SGM Niedernhall/Weißbach

Trainer: Klaus Heinle (56), Tizian Amon (26)

Tor: Dennis Donner (21), Hannes Kerl (28), Max Wassmer (24)

Abwehr: Sinan Akin (24), Eddie Bach (22), Jonas Bauer (18), Laurits Braun (25), Luca Heinle

(24), Julian Hirn (26), Max Kerl (26), Benjamin Kilian (21)

Mittelfeld: Tizian Amon (26), Yannik Braun (26), Dennis Göller (28), Kornelius Herz (24),

Sven Hettenbach (40), Marius Keiner (25), Friedrich-Philipp Messerschmidt (22), Cedrik Preyer

(18), Marco Rüttgers (30)

Angriff: Kim Foss (27), Niklas Renner (20), Benno Schneider (28), Christoph Schneider (26)

Zugänge: Marius Keiner (TSV Hardthausen), Jonas Bauer (eigene Jugend), Marco Rüttgers

(reaktiviert)

Abgänge: Jannis Weisler (FV Künzelsau), Niko Tassioudis (Karriereende), Jonas Foss, Fabian

Zurmühl, Pietro Palumbo (pausieren alle)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Wachbach, Ilshofen II


32

SGM SSV/SPORTFREUNDE SCHWÄBISCH HALL

Nach dem großen Sprung

Die SGM SSV/Sportfreunde Hall hat in der Kreisliga souverän den Titel geholt. Auch in der

Bezirksliga will die Spielgemeinschaft gut mitmischen.

HINTEN VON LINKS

Co-Trainer Markus Stapf, Maximilian Kühnlein,

Daniel Kasian, Waldemar Schneider,

Djilali Bouidia, Bünymin Zorlu, Michael Leb,

Valerio Falconeri, Zsigmond Kovács, Paul

Biedermann.

VORNE VON LINKS

Hesiyar Horori, Oliver Köhler, Nikolai Feimer,

Seraphim Hentschel, Patrick Krenedics,

Dogukan Kaplan.

In Corona-Zeiten gibt es keine

Punktzahl, die den Tabellenplatz

ergibt, sondern einen

Quotienten. Die erzielten

Punkte werden durch die gespielten

Begegnungen geteilt. 3,0

ist der Maximalwert. Die SGM

SSV/Sportfreunde Hall kam in

der abgebrochenen Saison der

Kreisliga A1 auf 2,6 – das ist ein

Top-Wert.

Unso hat auch Trainer Viorel

Ratoi kein Problem damit, das

Wort „verdient“ in den Mund zu

nehmen. „Eigentlich war es sogar

recht deutlich“, blickt er auf

die vergangene Spielzeit zurück.

Von 15 Spielen hat die SGM nur

zwei verloren.

Doch die Zukunft, daran lässt

Viorel Ratoi auch keinen Zweifel,

wird anders werden. Denn

diese Zukunft heißt nun Bezirksliga.

„Es ist ein großer Sprung

zwischen Kreisliga A und Bezirksliga“,

glaubt Viorel Ratoi. Er

macht das an einem Beispiel

deutlich. „Lagen wir in der

Kreisliga 0:1 hinten, habe ich mir

keine Sorgen gemacht. Liegt man

aber in der Bezirksliga 0:1 hinten,

dann hat man sehr oft ein

Problem.“

Im Oberhaus Hohenlohes

würden alle Mannschaften gut

spielen können. Das bedeutet

aber auch, dass das für die SGM

SSV/Sportfreunde Hall gilt. Sie

will in der Bezirksliga eine gute

Rolle spielen. Offiziell lautet die

Zielsetzung Klassenerhalt, und

Vorsaison

1. Platz

Kreisliga A1

Quotient 2,60

58:16 Tore

das auch aus gutem Grund: Da

sich wegen Corona 18 statt 16

Mannschaften in der Liga tummeln,

gibt es einen verschärften

Abstieg. Im schlimmsten Fälle

könnte es neun Direktabsteiger

geben, wenn aus der Landesliga

drei Absteiger in die Bezirksliga

Hohenlohe kommen. Daran aber

glaubt Viorel Ratoi nicht. „Ich

gehe momentan von sechs Absteigern

aus.“

Mit dem Westheim, dem TSV

Michelfeld und dem Tura Untermünkheim

gebe es viele Spiele

mit Derbycharakter. „So etwas

ist schön, aber es bedeutet auch

immer etwas mehr Druck als

normal. Und deshalb ist es

schön, dass wir einen guten,

breit aufgestellten Kader haben.“

Dieser war schon für Kreisliga-Verhältnisse

gut besetzt.

Durch die Neuzugänge sind nun

nahezu alle Positionen doppelt

besetzt. Viorel Ratoi kennt fast

alle Neuen aus vergangenen gemeinsamen

Zeiten. So spielte er

beispielsweise mit Georgios

Koukouliatas beim TSV Eutendorf.

Dieser bringt mit 29 Jahren

auch schon einige Erfahrung mit.

Die braucht die SGM auch, denn

erfahrene Spieler gibt es nur wenige.

„Oliver Köhler, Samuel

Obot und Hotte Lang haben

schon höherklassig gespielt“, erklärt

Viorel Ratoi, „doch auch

die jungen Akteure sind sehr

gute Fußballer. Die Qualität ist

da.“

Konkurrenz

macht ein

Team besser.

Zudem kann es sein, dass Ratoi

ab und zu auch den einen

oder anderen Spieler von der

Landesliga-Mannschaft der

Sportfreunde erhält. Das verschärft

den Konkurrenzdruck

zusätzlich. „Konkurrenz macht

eine Mannschaft immer besser“,

ist Ratoi überzeugt.

Das Bezirksliga-Team wird

wie gehabt weiter gemeinsam

mit der zweiten Mannschaft trainieren.

Markus Stapf, Trainer

der Kreisliga-B-Mannschaft,

wird auch immer dabei sein. Die

beiden Coaches werden sich absprechen,

wie die Kader für die

jeweiligen Begegnungen aussehen

werden. Unangenehme Gespräche

werden da nicht ausbleiben

können. „Das gehört dazu.

Aber wenn jemand nicht gut

trainiert, dann sage ich ihm das

auch ins Gesicht“, stellt Viorel

Ratoi klar. ruf

SGM SSV/Spfr. Hall

Trainer: Viorel Ratoi

Tor: Nicolai Feimer (22), Seraphim Hentschel

(19), Mohammad Ibrahim (21)

Abwehr: Alex Altmann (20), Hamadouche

Bouidia (33), Rodin Hisman (20), Rohat Hisman

(22), Patrick Krenedics (28), Arthur

Kuschnir (28), Joscha Müller (24), Peter Prosowski

(20), Hannes Rothenberger (k.A.),

Ron Schmidt (20)

Mittelfeld: Lawen Bibo (19), Jan Blömer

(32), Djilali Bouidia (30), Alex Bus (19), Valerio

Falconieri (19), Nuradin Hassan Farah

(k.A.), Hesiyar Horori (25), Dogukan Kaplan

(19), Daniel Kasian (29), Oliver Köhler (32),

Zsigmond Kovács (26), Max Kühnlein (23),

Michael Leb (21), Thomas Mickler (21), Waldemar

Schneider (28), Bünyamin Zorlu (21),

Alexander Dreiling (24)

Angriff: Paul Biedermann (20), Alexandr

Davljatschin (27), Dennis Koch (21), Georgios

Koukouliatas (29), Thomas Lang (31), Samuel

Denis Obot (33), Marco Pfeiffer (24)

Zugänge: Michael Leb (TSG Öhringen),

Georgios Koukouliatas (TSV Eutendorf),

Nuradin Hassan Farah (TSG Waldenburg),

Thomas Mickler (TSV Hessental), Daniel Kasian

(SV Rieden), Alexander Dreiling (Tura

Untermünkheim)

Abgänge: Steven Hildebrant (SV Waldbach)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: SV Wachbach, Tura Untermünkheim


BEZIRKSLIGA SPIELPLAN/KADER 33

Sonntag, 30. August, 15 Uhr (R: 7.3.)

FC Matzenbach – SV Westheim

SGM Hall – TSV Neuenstein

Niedernhall/Weißb. – Leukershausen

TSV Michelfeld – VfL Mainhardt

TSV Ilshofen II – Weikersheim/Schäfters.

Altenm./ESV CR – SV Edelfingen

Spfr. Bühlerzell – Tura Untermünkheim

Spvgg Gammesfeld – SSV Gaisbach

SV Wachbach – TSV Dünsbach

Sonntag, 6. September, 15 Uhr (R: 14.3.)

SSV Gaisbach – Spfr. Bühlerzell

Tura Untermünkheim – Altenm./ESV CR

SV Edelfingen – TSV Ilshofen II

Weikersheim/Schäfters. – TSV Michelfeld

VfL Mainhardt – Niedernhall/Weißb.

Leukershausen – SGM Hall

TSV Neuenstein – SV Wachbach

TSV Dünsbach – FC Matzenbach

SV Westheim – Spvgg Gammesfeld

Sonntag, 13. September, 15 Uhr (R: 21.3.)

FC Matzenbach – Spvgg Gammesfeld

SGM Hall – VfL Mainhardt

Niedernhall/Weißb. – Weikersheim

TSV Michelfeld – SV Edelfingendasda

TSV Ilshofen II – Tura Untermünkheim

Altenm./ESV CR – SSV Gaisbach

Spfr. Bühlerzell – SV Westheim

TSV Dünsbach – TSV Neuenstein

SV Wachbach – Spfr. Leukershausen

Sonntag, 20. September, 15 Uhr (R: 28.3.)

VfL Mainhardt – SV Wachbach (Sa.,15 Uhr)

SSV Gaisbach – TSV Ilshofen II

Tura Untermünkheim – TSV Michelfeld

SV Edelfingen – Niedernhall/Weißb.

Weikersheim/Schäftersheim – SGM Hall

Spfr. Leukershausen – TSV Dünsbach

TSV Neuenstein – FC Matzenbach

Spvgg Gammesfeld – Spfr. Bühlerzell

SV Westheim – Altenm./ESV CR

Sonntag, 27. September, 15 Uhr (R: 3.4.)

FC Matzenbach – Spfr. Bühlerzell

SGM Hall – SV Edelfingen

Niedernhall/Weißb.– Untermünkheim

TSV Michelfeld – SSV Gaisbach

TSV Ilshofen II – SV Westheim

Altenm./ESV CR – Spvgg Gammesfeld

TSV Neuenstein – Spfr. Leukershausen

TSV Dünsbach – VfL Mainhardt

SV Wachbach – Weikersheim/Schäft.

Freitag, 2. Oktober, 18.30 Uhr (R: 5.4.)

SSV Gaisbach – Niedernhall/Weißb.

Tura Untermünkheim – SGM Hall

SV Edelfingen – SV Wachbach

Weikersheim/Schäft. – TSV Dünsbach

VfL Mainhardt – TSV Neuenstein

Spfr. Leukershausen – FC Matzenbach

Spfr. Bühlerzell – Altenm./ESV CR

Spvgg Gammesfeld – TSV Ilshofen II

SV Westheim – TSV Michelfeld

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr (R: 11.4.)

FC Matzenbach – Altenm./ESV CR

SGM Hall – SSV Gaisbach

Niedernhall/Weißb. – SV Westheim

TSV Michelfeld – Spvgg Gammesfeld

TSV Ilshofen II – Spfr. Bühlerzell

Spfr. Leukershausen – VfL Mainhardt

TSV Neuenstein – Weikersheim/Schäft.

TSV Dünsbach – SV Edelfingen

SV Wachbach – Tura Untermünkheim

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr (R: 18.4.)

SSV Gaisbach – SV Wachbach

Tura Untermünkheim – TSV Dünsbach

SV Edelfingen – TSV Neuenstein

Weikersheim/Schäft. – Leukershausen

VfL Mainhardt – FC Matzenbach

Altenm./ESV CR – TSV Ilshofen II

Spfr. Bühlerzell – TSV Michelfeld

Spvgg Gammesfeld – Niedernhall/Weißb.

SV Westheim – SGM Hall

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr (R: 25.4.)

FC Matzenbach – TSV Ilshofen II

SGM Hall – Spvgg Gammesfeld

Niedernhall/Weißb. – Spfr. Bühlerzell

TSV Michelfeld – Altenm./ESV CR

VfL Mainhardt – Weikersheim/Schäft.

Spfr. Leukershausen – SV Edelfingen

TSV Neuenstein – Tura Untermünkheim

TSV Dünsbach – SSV Gaisbach

SV Wachbach – SV Westheim

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr (R: 2.5.)

SSV Gaisbach – TSV Neuenstein

Tura Untermünkheim – Spfr. Leukershausen

SV Edelfingen – VfL Mainhardt

Weikersheim/Schäft. – FC Matzenbach

TSV Ilshofen II – TSV Michelfeld

Altenm./ESV CR – Niedernhall/Weißb.

Spfr. Bühlerzell – SGM Hall

Spvgg Gammesfeld – SV Wachbach

SV Westheim – TSV Dünsbach

Sonntag, 1. November, 14.30 Uhr (R: 9.5.)

FC Matzenbach – TSV Michelfeld

SGM Hall – Altenm./ESV CR

Niedernhall/Weißb. – TSV Ilshofen II

Weikersheim/Schäft. – SV Edelfingen

VfL Mainhardt – Tura Untermünkheim

Spfr. Leukershausen – SSV Gaisbach

TSV Neuenstein – SV Westheim

TSV Dünsbach – Spvgg Gammesfeld

SV Wachbach – Spfr. Bühlerzell

Sonntag, 8. November, 14.30 Uhr (R: 16.5.)

SSV Gaisbach = VfL Mainhardt

Tura Untermünkheim – Weikersheim

SV Edelfingen – FC Matzenbach

TSV Michelfeld –Niedernhall/Weißb.

TSV Ilshofen II – SGM Hall

Altenm./ESV CR – SV Wachbach

Spfr. Bühlerzell – TSV Dünsbach

Spvgg Gammesfeld – TSV Neuenstein

SV Westheim – Spfr. Leukershausen

Sonntag, 15. November, 14.30 Uhr (R: 22.5.)

FC Matzenbach – Niedernhall/Weißb.

SGM Hall – TSV Michelfeld

SV Edelfingen – Tura Untermünkheim

Weikersheim/Schäft. – SSV Gaisbach

VfL Mainhardt – SV Westheim

Spfr. Leukershausen – Spvgg Gammesfeld

TSV Neuenstein – Spfr. Bühlerzell

TSV Dünsbach – Altenm./ESV CR

SV Wachbach – TSV Ilshofen II

Samstag, 21. November, 14.30 Uhr (R: 30.5.)

SSV Gaisbach – SV Edelfingen

Tura Untermünkheim – FC Matzenbach

Niedernhall/Weißb. – SGM Hall

TSV Michelfeld – SV Wachbach

TSV Ilshofen II – TSV Dünsbach

Altenm./ESV CR – TSV Neuenstein

Spfr. Bühlerzell – Spfr. Leukershausen

Spvgg Gammesfeld – VfL Mainhardt

SV Westheim – Weikersheim/Schäft.

Sonntag, 29. November, 14.30 (R: 6.6.)

FC Matzenbach – SGM Hall

Tura Untermünkheim – SSV Gaisbach

SV Edelfingen – SV Westheim

Weikersheim/Schäft. – Spvgg Gammesfeld

VfL Mainhardt – Spfr. Bühlerzell

Altenm./ESV CR – Leukershausen

TSV Neuenstein – TSV Ilshofen II

TSV Dünsbach – TSV Michelfeld

SV Wachbach – Niedernhall/Weißb.

Sonntag, 6. Dezember, 14.30 Uhr (R: 13.6.)

FC Matzenbach – SSV Gaisbach

SGM Hall – SV Wachbach

Niedernhall/Weißb. – TSV Dünsbach

TSV Michelfeld = TSV Neuenstein

TSV Ilshofen II – Spfr. Leukershausen

Altenm./ESV CR – VfL Mainhardt

Spfr. Bühlerzell – Weikersheim/Schäft.

Spvgg Gammesfeld – SV Edelfingen

SV Westheim – Tura Untermünkheim

Sonntag, 13. Dezember, 14.30 Uhr (R: 19.6.)

SSV Gaisbach – SV Westheim

Tura Untermünkheim – Spvgg Gammesfeld

SV Edelfingen – Spfr. Bühlerzell

Weikersheim/Schäft. – Altenm./ESV CR

VfL Mainhardt – TSV Ilshofen II

Spfr. Leukershausen – TSV Michelfeld

TSV Neuenstein – Niedernhall/Weißb.

TSV Dünsbach – SGM Hall

SV Wachbach – FC Matzenbach

SV Edelfingen

Trainer: Sebastian Müller

Tor: Bastian Linsenmayer (33), Niklas Ulshöfer (20)

Abwehr: Max Czeczatka (25), Jacek Niewiadomski (31), Mutuku Mwikali (35), Luis Kaiser

(22), Efrem Ghirmay (25), Meron Ghirmay (29), Ali Haj Ahmad (18), Arthur Horst (24), Janek

Kuhnhäuser (22)

Mittelfeld: Mario Fading (25), Fabio Haberkorn (24), Sarja Jarjusey (28), Edison Hajra (24),

Edmon Hajra (18), Mohammad Wasegh (29), Omar Skairek (26), Ahmad Al-Abdallah (19), Vincent

Courage (23), Wasid Abdi (21)

Angriff: Sandro Wolfart (27), Andre Engert (26), Adam Wakyie (18), Joel Körner (21), Fabian

Zürn (26)

Zugänge: Ahmad Al-Abdallah, Adam Wakyie, Ali Haj Ahmad (alle FV Lauda A-Jugend), Mohammad

Wasegh (Spvgg Apfelbach/Herrenzimmern), Omar Skairek, Edmon Hajra (FSV Hollenbach

A-Jugend), Edison Hajra (SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen)

Abgänge: Cedric Krebs, Jan Gronbach (beide SGM Bad Mergentheim/Löffelstelzen), Jonas

Kroh (1. FC Umpfertal)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: SGM Weißbach/Niedernhall, SV Wachbach

Weikersh./Schä./Laud.

Trainer: Edgar Klärle

Tor: Daniel Schober (25), Maik Bauer (31),

Jannik Mies (18)

Abwehr: Benjamin Eifert (33), Maximilian

Hammel (28), Steffen Lutz (31), Fabian

Schmitt (29), Carl-C. Schumm (20), Marco

Unterwerner (29), Henri Wolfarth (21), Daniel

Settelmeier (26), Elias König-Daus (18)

Mittelfeld: Kevin Scheidel (30), Felix Stodal

(31), Josua Wilhelm (21), Christopher Göttfert

(23), Christian Wunderlich (22), Marco

Wiesler (26), Hannes Schiebold (21), Dennis

Burkhardt (18)

Angriff: Yassine Zienecker (27), Moritz Stodal

(26), Pascal Unterwerner (27), David

Schmitt (21)

Zugänge: Jannik Mies (Würzburger Kickers),

Dennis Burkhardt, Elias König-Daus

(beide eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: Niedernhall, Wachbach

SSV Gaisbach

Trainer: Rico Megerle (35), Nicolas Baur

(30)

Tor: Tobias Musch (22), E. Wintergoller (20)

Abwehr: Marius Fichte (26), Fabian Grau

(26), Lukas Heimerl, Nicolai Janda (21), David

Kalis (31), Michael Schukraft (29), Jonas

Sterbenk (30), Alexander Weidner (30), Lukas

Wojtasik (28), Jannik Zoller (20), Andreas

Zwetzich (35)

Mittelfeld: Jonathan Baur (27), Nicolas

Baur (30), Manuel Conrad, Ebrima Jasseh

(24), Janik Koppenhöfer (23), Morris Münch,

Daniel Stark, Nikolas Sturm

Angriff: Bjarne Böhm (22), Emre Ipek, Rico

Megerle (35), Lukas Münch (27), Ridvan Sahin

Zugänge: Nicolai Janda (TSV Kupferzell),

Ebrima Jasseh (TSV Pfedelbach II)

Abgänge: Moritz Stephan (TSV Obersontheim),

Marius Mietan (TSV Kupferzell)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavorit: SV Wachbach


34

KREISLIGA A1 ALLGEMEIN

Gaildorfs Spielertrainer Adam Wilczynski (links) schaut nach einer Anspielstation um. Der 32-Jährige ist vielen noch bekannt wegen seiner

Zeit bei den Sportfreunden Hall in der Verbandsliga. Der TSV Gaildorf gehört zu den Favoriten in der Kreisliga A1. Foto: Hans Buchhofer

Großes Feld der Favoriten

Vier Vereine aus dem Haller Altkreis kämpfen in der A1 um Punkte. Die Titelfrage gestaltet

sich offen, mindestens eine handvoll Mannschaften kommen in Frage.

Ein offenes Rennen verspricht

wieder die Saison

in der Kreisliga A1. Die

Spielgemeinschaft der

SSV Hall/Sportfreunde Hall II

hat sich als Meister in die Bezirksliga

verabschiedet. Damit

dürfte die Liga ausgeglichener

werden, da keine Spieler aus

dem Sportfreunde-Landesliga-Umfeld

in der A1 auftauchen

werden.

Neuer Coach in Hessental

Hoch gehandelt wird der Name

SC Steinbach. Das Team um

Trainer Marc Greiner verfügt

über sehr gute Individualisten,

was sich beispielsweise regelmäßig

im Winter in der Halle zeigt.

Schafft es die Mannschaft von

der Comburg diesmal, konstant

als Team seine Leistung abzurufen,

werden sie nur schwer zu

schlagen sein.

In Hessental hat ein neuer

Trainer das Zepter übernommen.

Marko Tuttar soll den TSV

aus der Talsohle führen. Platz 12

im Vorjahr war sicher nicht das,

was man sich am Einkorn

wünscht. Der Umbruch mit jungen

Spieler muss weitergeführt

werden. Die Zeit der „Goldenen

Generation“ in der Bezirksliga

ist passé.

Starke Offensive

Zufrieden war man in Gailenkirchen

mit der letzten Saison.

Platz 6 für einen Aufsteiger – ein

beachtliches Ergebnis. Trainer

Orhan Aygün kann auch dieses

Mal auf seine starke Offensive

bauen. Trotz des starken Vorjahrs

sehen sich die Gailenkirchener

weiterhin als Außenseiter.

Der Klassenerhalt bleibt die

oberste Priorität.

Die große Wundertüte der

Liga könnte der TSV Braunsbach

werden. Eigentlich wäre der Abstieg

in die B-Klasse als abgeschlagener

Tabellenletzter kaum

noch zu vermeiden gewesen. Corona

verhalf dem Team zur Möglichkeit,

nochmal bei null anzufangen.

Die Spielertrainer Kai

Gfrärer und Siggi Waldbüßer

möchten einen gesicherten Mittelfeldplatz

erreichen. Vereinzelt

wird der TSV von anderen sogar

weiter vorne gesehen, da neben

den Trainern weitere bekannte

Spieler wie Marc Elser, Mark

Wieland, Benjamin Neu und Jens

Blickle im Kader sind.

Schmieg in Kupferzell

Wer könnte noch eine gute Rolle

spielen? Traditionell werden

dem TSV Gaildorf große Chancen

eingeräumt. Adam Wilczynski

und Irfan Kücükatan gehen

als Trainer-Duo in der Saison

mit der Vorgabe „oben mitspielen“,

was in vielen Fällen eine

Verklausulierung für den Aufstieg

bedeutet. Auf der Rechnung

muss man wohl auch den

SC Michelbach/Wald haben, der

aus seiner starken Jugendarbeit

im Verbund mit der TSG Öhringen

immer wieder talentierte

Nachwuchskräfte hochzieht.

Trainiert wird die Truppe von

Wolfgang Walz, ehemals beim

VfL Mainhardt tätig. Und der

TSV Kupferzell hat mit Dennis

Schmieg den ehemaligen A-Jugend-Trainer

des TSV Ilshofen

an Land gezogen. Vier seiner

Schützlinge aus der U 19-Verbandsstaffel

sind mit Schmieg

nach Kupferzell gewechselt, darunter

auch Torjäger Moritz

Jakesch.

Im Kampf um die Meisterschaften

wollen auch der SV

Dimbach und der FV Künzelsau

eingreifen. Dimbach peilt nach

zwei dritten Plätzen in den letzten

beiden Jahren wieder einen

Rang unter den ersten Drei an.

Künzelsau als Vorjahresfünfter

hat auch die Qualität, wieder zu

den Top-Teams der Liga zu gehören.

tav


TSV HESSENTAL 35

Feuertaufe für junge Spieler

Mit stark verjüngtem Kader und einem neuen, erfahrenen Trainer geht der TSV Hessental

optimistisch in die neue Saison.

Nach dem Abstieg aus

der Bezirksliga und einer

durchwachsenen,

vorzeitig durch Corona

beendeten Saison in der Kreisliga

A weiß der TSV Hessental

noch nicht so richtig, wie er die

Lage einschätzen soll. Nach den

Abgängen von Michael Schenke

und Thomas Mickler ist der Kader

noch einmal schmaler geworden.

Erschwerend hinzu

kommt, dass der Spielertrainer

der vergangenen Saison Marian

Föll aus privaten Gründen bis auf

weiteres verhindert ist. Außerdem

haben die Routiniers Erik

Kronmüller und Julian Schwerdt

ihren Rückzug angekündigt. Aus

dem früheren Bezirksliga-Kader

sind nur wenige Spieler erhalten

geblieben. Im Gegenzug sind

viele junge talentierte aber auch

unerfahrene Spieler im Kader.

Neu an Bord ist Trainer Marko

Tuttar. Der 50-jährige Polizeibeamte

und B-Lizenz Inhaber,

den es aus privaten Gründen

nach Gaildorf verschlagen hat,

bringt 34 Jahre Trainererfahrung

Vorsaison

12. Platz

Kreisliga A1

Quotient 1,00

21:27 Tore

mit. Unter anderem coachte Tuttar

Jugendmannschaften beim

SC Geislingen, VfR Aalen, TSV

Gaildorf und der TSG Backnang,

sowie diverse Herren- und Frauenteams.

„Die Mannschaft macht einen

charakterlich tollen Eindruck“,

schildert Marko Tuttar seine ersten

Eindrücke vom TSV Hessental.

Gleichzeitig bekennt er aufgrund

des angespannten personellen

Situation und Unerfahrenheit:

„Die Saison wird

sicherlich nicht einfach. Grundsätzlich

wollen wir einen gesicherten

Mittelfeldplatz erreichen.“

Viele junge Spieler müssen

den Umbruch mitgestalten,

ihre Feuertaufe bestehen. Paradebeispiel

war das Pokalspiel

Mitte August in Braunsbach.

Hessental machte ein tolles

Spiel, führte bis zur 75. Minute

mit 3:0 und verlor völlig unnötig

noch mit 3:4. Aber aus diesen

Fehlern können die Jungs lernen.

Marko Tuttar will auch auf

A-Jugendliche zurückzugreifen,

wie beispielsweise Dino Ventura

und Dominik Holub. Die Planung

mit jungen ehrgeizigen

Spielern soll auch den künftigen

Hessentaler Weg aufzeigen und

Ansporn für die Jungen sein.

Im Training verfolgt Tuttar

bis zum Saisonstart vor allem ein

Ziel: Ein System einstudieren,

dass Stabilität in die Abwehr

bringen soll. „Wir wollen auch

versuchen, mit Passspiel nach

Es geht wohl nur über den Kampf: Die Spieler des TSV Hessental

(rotes Trikot) wollen versuchen, mit guter Defensivarbeit als Basis

den Klassenerhalt zu schaffen.

Foto: Rolf Müller

vorn zu kommen, denn lange

Bälle kommen oft ganz schnell

wieder zurück“, so Tuttar. Darüber

möchte er innerhalb der

Mannschaft das Gemeinschaftsgefühl

stärken, das bei einem

schwierigen Saisonverlauf besonders

wichtig ist.

Neben dem TSV Hessental

trainiert Marko Tuttar derzeit

auch die Auswahlmannschaft

des Polizeipräsidiums Aalen, die

vor allem bei Freundschaftsspielen

im Rahmen der Polizei-Öffentlichkeitsarbeit

in Aktion

tritt.

gm

TSV Hessental

Trainer: Marko Tuttar

Tor: Viktor Balz (38), Adriano Caizzi (24), Marcel Schoch (21)

Abwehr: Daniel Fedoruk (19), Dimitri Fedoruk (28), Denis Fries (19), Roman Otto (20), Marc

Richter (22), Luca Schor (20), Jan Solonez (21), Alexander Wittmann (24), Dominik Holub (18)

Mittelfeld: Alexander Wandschneider (24), Darius Hajian (23), Yannik Frey (19), Marian Föll

(28), Scheriyar Halim (22), Marco Ludwig (24), Taner Useinov (23), Dino Ventura (18), Lars Anskinewitsch

(27), Nico Grindler (29), Ovidiu Crina (24), Tanju Kocacöl (21), Tobias Glasbrenner

(21), Eugen Kunz (35)

Angriff: Fabio Philipp (23), Emmanuel Cozma (19), Jakob Krout (35), Alexander Befus (34)

Zugänge: Viktor Balz (TSV Eutendorf), Scheriyar Halim (TSV Gaildorf), Florian Saljani (TSV

Eutendorf), Ovidiu Crina (Rumänien), Emmanuel Cozma, Denis Fries, Denis Bethker, Dominik

Holub, Dino Ventura (alle A-Jugend)

Abgänge: Michael Schenke (TSV Gaildorf), Thomas Mickler (SG SSV Schw.-Ha / Spf. S.-Hall),

Eduard Ibach (TSV Gaildorf), Andreas Probst (Karriereende)

Saisonziel:sicherer Mittelfeldplatz

Titelfavoriten: SC Michelbach/Wald, TSV Gaildorf, SC Steinbach

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36

SV GAILENKIRCHEN

Dominik Bitsch vom SV Gailenkirchen zieht gegen Steinbach mit dem Ball Richtung Tor.

Ein starker Underdog

Foto: Rolf Müller

Der SV Gailenkirchen hätte als Aufsteiger auch ohne Corona die Klasse locker gehalten. In

der neuen Runde geht es laut Trainer Aygün trotzdem wieder gegen den Abstieg.

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Nach fast 30 Jahren in der

Kreisliga B war die Vorfreude

in Gailenkirchen

auf die A-Klasse

groß. Mit dem damals neuen

Trainer Orhan Aygün wollte der

SVG so schnell wie möglich den

Klassenerhalt erreichen. Ein Jahr

später fällt Aygüns Fazit positiv

aus: Platz 6 als Aufsteiger. Aygün

ist sich sicher, dass sein Team

auch ohne Corona-Abbruch einen

einstelliger Tabellenplatz

geschafft hätte.

„Unser diszipliniertes Auftreten

war einer der Schlüssel für

den Erfolg“, erklärt der Gailenkirchener

Trainer. Als Spitzenmannschaft

in der B-Klasse habe

das Team in den Jahren davor

gerne mal 120 bis 130 Tore in einer

Saison erzielt. Das war eine

Liga höher dann nicht mehr

möglich. „Die Mannschaft musste

lernen, mit Rückschlägen umzugehen.

Da war dann psychologische

Arbeit gefragt. Aber

weil das Team intakt ist, haben

wir auch das geschafft“, lobt Aygün.

Zudem hätte die Mannschaft

von ihrer sehr guten Sommervorbereitung

profitiert.

Was Aygün bei seinem Team

gefehlt hat, war etwas die Konstanz

bei den Ergebnissen. „Wir

haben Spiele gewonnen, bei denen

man es vorher vielleicht

nicht gedacht hat, aber auch Partien

verloren, die wir nicht verlieren

müssen.“

Kurzpass dominiert

In der neuen Runde will der Gailenkirchener

Coach weiterhin

auf sein Kurzpassspiel bauen.

„Damit haben wir oft die Spiele

dominiert.“ Das 3-5-2-System

bleibt weiterhin das Grundge-


SV GAILENKIRCHEN 37

Kevin Braband sind weiterhin

wichtige Stützen. Zudem bleibt

die Offensive um Torjäger Paul

Rickert und Dominik Bitsch das

Paradestück. „Dominik war sehr

fit in der letzten Saison“, sagt Aygün

über seinen Stürmer, dem 14

Tore gelangen. Ein Treffer mehr

verzeichnete Paul Rickert, der

aber verletzungsbedingt einige

Spiele verpasst hat. „Paul trainiert

wieder. Ich hoffe, dass er

schnell zu seiner alten Form findet“,

sagt Aygün. Denn wenn die

Gailenkirchener Offensive mal

ins Rollen kommt, wird sie für

jeden Gegner in dieser Liga gefährlich.

tav

Die Reserve-Mannschaft des SV Gailenkirchen bekommt den Wimpel für die Meisterschaft in der

Reserverunde der Kreisliga A1.

Foto: Ufuk Arslan

rüst, wobei Aygün in diesem Jahr

auch ein 3-4-3 einstudieren will,

das dem Team noch mehr Offensiv-Power

geben soll.

Die jetzige Vorbereitung gestaltete

sich am Anfang, wie bei

allen Clubs, schwierig. Nur kontaktlose

Formen waren im Training

erlaubt, zudem musste man

die Gruppen splitten, um nicht

die zulässige Höchstzahl an Personen

nach der aktuell gültigen

Corona-Verordnung zu überschreiten.

„Ein paar Jungs sind

mit einem kleinen Bäuchlein zurückgekehrt“,

sagt Aygün mit einem

Schmunzeln. Die versäumten

Fitnesseinheiten während

des Lockdowns müssen dann

eben in der Vorbereitung und bei

Bedarf noch während der Vorrunde

nachgeholt werden.

Der Kader der Gailenkirchener

ist fast unverändert geblieben.

Stammspieler Holger Grün wird

künftig in der Reserve spielen.

Die anderen Abgänge spielten in

der Vorsaison keine Rolle in der

ersten Mannschaft. Neu im

Team sind drei Jugendspieler.

Zwei von ihnen sind erst 17 Jahre

alt: Luca Köhl und Kaan Aygün,

Sohn von Trainer Orhan Aygün.

Beide sind Jahrgang 2003.

Um im Aktivenbereich mitspielen

zu dürfen, brauchen sie ein

ärztliches Attest und die Einwilligung

der Eltern, da sie noch im

ersten Jahr A-Jugend sind.

Vorsaison

6. Platz

Kreisliga A1

Quotient 1,69

42:35 Tore

Als Ziel gibt Orhan Aygün den

Klassenerhalt aus, da sein Team

weiterhin „ein Underdog“ in der

Liga sei. „Die Mannschaften haben

uns jetzt auch auf dem Zettel“,

sagt Aygün. Daher dürfte

der letztjährige Absteiger von

den Gegner nicht mehr unterschätzt

werden, falls dies vergangene

Saison der Fall gewesen

sein sollte. Aygün baut auf das

intakte Mannschaftsgefüge. Der

Zusammenhalt und das geschlossene,

disziplinierte Auftreten

wird auch in der kommenden

Runde mitentscheidend

sein. Dabei bezieht Aygün nicht

nur die Spieler mit ein, sondern

den ganzen Verein. Der Gailenkirchener

Trainer lobt dabei

explizit die Zusammenarbeit mit

Abteilungsleiter Michael Wülk.

Spieler wie Kapitän Marcel

Bitsch, Daniel Klenk, Christopher

Orthen, Lorenz Thier oder

SV Gailenkirchen

Trainer: Orhan Aygün

Tor: Benjamin Ehleiter (31), Eugen Kliewer

(30), Lukas Leu (19), Florian Nagel (30)

Abwehr: Tim Bauer (25), Frieder Baumann

(29), Kevin Braband (33), Hannes Däuber

(21), Max Däuber (19), Fabian Deininger (24),

Lukas Klemmer (18), Alexander Mauthe (31),

Sascha Pfisterer (31), Daniel Stepani (31),

Manuel Thoma (36), Jakob Wegner (25),

Marcel Windmüller (23), Robin Zaulich (29)

Mittelfeld: Julian Bitsch (25), Marcel Bitsch

(29), Pascal Hammel (18), Jan Ingenhaag

(27), Daniel Klenk (23), Luca Köhl (17), Matthias

Noller (31), Christopher Orthen (33),

Kai Pröllochs (28), David Schroth, Lorenz

Thier (25), Rafael Werner (24), Mario Wieland

(29)

Angriff: Kaan Aygün (17), Andre Bitsch (25),

Dominik Bitsch (28), Paul Rickert (25), Tobias

Wolfrum (35)

Zugänge: Lukas Klemmer, Luca Köhl, Kaan

Aygün (alle Jugend), David Schroth (reaktiviert

)

Abgänge: Sven Ludwig (pausiert), Sascha

Mugele (Reserve/AH), Jean-Jacques Tiendjeu

(unbekannt), Nico Walter (AH), Holger Grün

(Reserve)

Saisonziel: Klassenerhalt

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38

SC STEINBACH

Angriff auf die Spitze

Beim SC Steinbach hat man sich einiges vorgenommen. Die Mannschaft von Trainer Marc

Greiner hat den Aufstieg in die Bezirksliga im Blick.

Die vergangene Spielzeit

würden die Steinbacher

gerne vergessen. Das

hat natürlich auch mit

Corona zu tun. Die Pandemie

stoppte die Mannschaft genau in

dem Moment, als diese begann,

ins Rollen zu kommen. „Wir hatten

zum Auftakt der Rückrunde

den SC Michelbach/Wald mit 4:1

geschlagen und fühlten uns

stark. Wir haben zumindest mit

dem zweiten Platz noch geliebäugelt“,

so Trainer Marc Greiner.

Diese hätte die Aufstiegsrelegation

bedeutet. Hätte, könnte,

wenn und aber. Bekanntlich

wurde daraus nichts.

Nun aber soll es etwas werden

mit dem Angriff auf die Spitze,

zumindest wenn Corona das

erlaubt. In dieser Hinsicht ist

Marc Greiner etwas skeptisch,

doch in sportlicher Hinsicht

könnte seine Ansage kaum deutlicher

sein. „In der abgebrochenen

Runde waren wir Vierter.

Der Meister SGM SSV/Sportfreunde

Hall ist in die Bezirksliga

aufgestiegen. Soll ich jetzt sagen,

dass wir Dritter werden

wollen?“, meint er mit jeder

Menge Ironie, um dann nachzuschieben:

„Wir sind wirklich

ehrgeizig, wollen mindestens

Platz zwei.“

Die Konkurrenz wird diese

Worte vernehmen. Sie wird sicher

in der einen oder anderen

Situation mit dem Finger gen

Steinbach zeigen. Marc Greiner

stört das nicht. „Jetzt beginnt

mein drittes Jahr mit dem SC.

Gefahr für das Steinbacher Tor: Das Bild entstand beim Heimspiel des SC Steinbach (blaue Trikots)

gegen den TSV Gaildorf (1:2).

Foto: Hans Buchhofer

Die ersten zwei waren ja nur eineineinhalb,

das war zu kurz.

Wir werden

mehr Tore

schießen.

Aber jeder weiß nun, wie der

jeweils andere tickt.“ Ohnehin

kommt man beim SC gut miteinander

aus. Das soll sich nicht

verändern, selbst wenn das Trainergespann

manchmal schlechte

Nachrichten für einzelne Spieler

hat, die dann in der zweiten

Mannschaft spielen müssen.

Dieses Trainergespann umfasst

in dieser Saison drei Personen:

Marc Greiner, Dennis Weinberger

und nun auch Benjamin

Bühler. Der 26-Jährige zeigte Interesse

an der Trainertätigkeit,

Marc Greiner nahm das Angebot

sofort dankend an.

Sonst verändert sich wenig im

Kader des SC. Nach wie vor gibt

es Mischung aus Jung und Erfahren,

„wobei die Erfahrenen nicht

weniger fit sind“, betont Marc

Greiner. Die Fitness ist ein entscheidender

Faktor, denn Marc

Greiner möchte, dass sein Team

die Räume besser nutzt, mit und

ohne Ballbesitz. Das ist mit mehr

Laufleistung verbunden.

Zudem werde sich noch etwas

verändern, ist sich der Trainer

sicher. „Wenn wir keine riesige

Verletztenliste bekommen, dann

werden wir werden mehr Tore

als in der vergangenen Runde er-

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SC STEINBACH/SPIELPLAN/KADER 39

zielen – und zwar deutlich

mehr.“ Bedenkt man, dass der SC

Steinbach in der abgebrochenen

Runde 40 Treffer in 16 Partien

erzielte (Schnitt von 2,5 Toren

pro Partie), ist auch das eine

deutliche Ansage.

Doch bei allem Ehrgeiz und

Stärke, geht beim SC niemanddavon

aus, im Alleingang die

Spitze zu erklimmen. Der TSV

Gaildorf hat sich ebenfalls sehr

viel vorgenommen. Marc Greiner

nennt zudem noch den SC

Michelbach/Wald sowie den

TSV Kuperzell als „Geheimfavoriten“

und den TSV Braunsbach

als „Wundertüte“.

Es deutet also alles auf eine

spannende Kreisliga-Saison für

den SC Steinbach hin, solange

Corona diese nicht wüst abgrätscht.


ruf

Vorsaison

4. Platz

Kreisliga A1

Quotient 1,81

40:19 Tore

SC Steinbach

Trainer: Marc Greiner

Tor: Dario D‘ariano (32), Michael Großmann

(30), Fausto Luppino (31), Michael Schwenger

(35), Timo Weth (41)

Abwehr: Jan Buder (24), Benjamin Bühler

(26), Kevin Jannasch (28), Muhammed Kalkan

(38), Daniel Kolegov (30), Kai Luibrand

(26), Kilian Merz (25), Giacinto Patane (36),

Hans-Georg Philip (35), Nicodemo Raso (24),

Leonardo Succurro (30), Antonio Traficante

(34), Dennis Weinberger (k.A.)

Mittelfeld: Karim Abu Dia (28), Sascha

Burmeister (33), Angelo Callerame (31),

Claudio Callerame (25), Sitar Deshtan (35),

Marc Greiner (40), Manuel Hald (18), Thomas

Herrmann (27), Benjamin Hochstein (25),

Michael Kolegov (k.A.), Jannik Kunst (k.A.),

Anton Medenzov (23), Christian Perrino (33),

Timo Probst (28), Kevin Rzyczniok (28), Michael

Schelhorn (34), Florian Schreiber (26),

Zerda Sharif (23), Viktor Vunder (19), Onur

Vural (26), Talat Vural (29), Tolunay Yilmaz

(25), Turan Yilmaz (30), Luka Zanzinger (27)

Angriff: Roberto Di Bono (34), Daniele Luppino

(36), Dario Patané (29), Marcello Perrino

(28), Manuel Schön (26), Waldemar Wolf

(k.A.), Oktay Yilmaz (31)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: TSV Gaildorf, SC Michelbach/Wald,

TSV Kupferzell

Sonntag, 30. August, (R: 14. März)

SV Gailenkirchen - SGM Bretzfeld

TSV Bitzfeld - FV Künzelsau

TSV Hessental - TSV Braunsbach

TSV Eutendorf - TSV Gaildorf

TG Forchtenberg - TSV Zweiflingen

SC Steinbach - TSV Pfedelbach II

SV Dimbach - VfB Neuhütten

TSV Kupferzell - SC Michelbach/W.

Sonntag, 6. September (R: 21. März):

FV Künzelsau - TSV Kupferzell

SC Michelbach/W. - SV Dimbach

VfB Neuhütten - SC Steinbach

TSV Pfedelbach II - TG Forchtenberg

TSV Zweiflingen - TSV Eutendorf

TSV Gaildorf - TSV Hessental

TSV Braunsbach - SV Gailenkirchen

SGM Bretzfeld - TSV Bitzfeld

Sonntag, 13. September (R: 28. März):

SV Gailenkirchen - TSV Gaildorf

TSV Bitzfeld - TSV Kupferzell

TSV Hessental - TSV Zweiflingen

TSV Eutendorf - TSV Pfedelbach II

TG Forchtenberg - VfB Neuhütten

SC Steinbach - SC Michelbach/W.

SV Dimbach - FV Künzelsau

SGM Bretzfeld - TSV Braunsbach

Sonntag, 20. September (R: 3. April):

FV Künzelsau - SC Steinbach

SC Michelbach/W. - TG Forchtenberg

VfB Neuhütten - TSV Eutendorf

TSV Pfedelbach II - TSV Hessental

TSV Zweiflingen - SV Gailenkirchen

TSV Gaildorf - SGM Bretzfeld

TSV Braunsbach - TSV Bitzfeld

TSV Kupferzell - SV Dimbach

Sonntag, 27. September (R: 5. April):

SV Gailenkirchen - TSV Pfedelbach II

TSV Bitzfeld - SV Dimbach

TSV Hessental - VfB Neuhütten

TSV Eutendorf - SC Michelbach/W.

TG Forchtenberg - FV Künzelsau

SC Steinbach - TSV Kupferzell

TSV Braunsbach - TSV Gaildorf

SGM Bretzfeld - TSV Zweiflingen

Sonntag, 4. Oktober (R: 11. April):

FV Künzelsau - TSV Eutendorf

SC Michelbach/W. - TSV Hessental

VfB Neuhütten - SV Gailenkirchen

TSV Pfedelbach II - SGM Bretzfeld

TSV Zweiflingen - TSV Braunsbach

TSV Gaildorf - TSV Bitzfeld

SV Dimbach - SC Steinbach

TSV Kupferzell - TG Forchtenberg

Sonntag, 11. Oktober (R: 18. April):

SV Gailenkirchen - SC Michelbach/W.

TSV Bitzfeld - SC Steinbach

TSV Hessental - FV Künzelsau

TSV Eutendorf - TSV Kupferzell

TG Forchtenberg - SV Dimbach

TSV Gaildorf - TSV Zweiflingen

TSV Braunsbach - TSV Pfedelbach II

SGM Bretzfeld - VfB Neuhütten

Sonntag, 18. Oktober (R: 25. April):

FV Künzelsau - SV Gailenkirchen

SC Michelbach/W. - SGM Bretzfeld

VfB Neuhütten - TSV Braunsbach

TSV Pfedelbach II - TSV Gaildorf

TSV Zweiflingen - TSV Bitzfeld

SC Steinbach - TG Forchtenberg

SV Dimbach - TSV Eutendorf

TSV Kupferzell - TSV Hessental

Sonntag, 25. Oktober (R: 2.Mai):

SV Gailenkirchen- TSV Kupferzell

TSV Bitzfeld - TG Forchtenberg

TSV Hessental - SV Dimbach

TSV Eutendorf - SC Steinbach

TSV Zweiflingen - TSV Pfedelbach II

TSV Gaildorf - VfB Neuhütten

TSV Braunsbach - SC Michelbach/W.

SGM Bretzfeld - FV Künzelsau

Sonntag, 1. November (R: 9. Mai):

FV Künzelsau - TSV Braunsbach

SC Michelbach/W. - TSV Gaildorf

VfB Neuhütten - TSV Zweiflingen

TSV Pfedelbach II - TSV Bitzfeld

TG Forchtenberg - TSV Eutendorf

SC Steinbach - TSV Hessental

SV Dimbach - SV Gailenkirchen

TSV Kupferzell - SGM Bretzfeld

SC Michelbach/Wald

Trainer: Wolfgang Walz

Tor: Jochen Hauf (26), Tim Streckfuß (24), Simon Bühlmaier (24)

Abwehr: Daniel Busch (31), Yannik Heider (19), Marcel Brümmer (25), Eren Eroglu (24), Calvin

Frank (23), Nicolas Streckfuß (21), Mirco Leone (21), Moreno Leone (21), Viktor Deibert

(34), Luca Frank (18), Marvin Radzik (18), Felix Stürzl (26), Nick Schaum

Mittelfeld: Michael Steinbach (28), Dominic Wenk (25), Marco Hornung (31), Rico Colasuonno

(19), Felix Gronbach (25), Marcel Jaschick (30), Leon Frey (23), Nicolai Schiffmann

(25), Jann Maurer (18), Alperen Tali (38), Hapilan Jeyachandran (19)

Angriff: Levin Preuninger (24), Yanic Colasuonno (28), Luca Traub (22), Marco Thöni (25),

David Käfer (21), Devon Glöckler (25), Luis Walter (18)

Zugänge: Jann Maurer, Luis Walter, Luca Frank, Marvin Radzik, Nick Schaum (alle eigene Jugend),

Alperen Tali (TSG Verrenberg), Viktor Deibert (hat pausiert), Simon Bühlmaier (hat

pausiert), Hapilan Jeyachandran (TSG Öhringen), Felix Stürzl (SG Sindringen/Ernsbach)

Abgänge: Ronny Geist (Karriere beendet), Christoph Geist, Mario Colasuonno, Cornel Radzik

(alle SC Michelbach 2), Tobias Kropf (TSV Zweiflingen / Winter 2019/20), Hannes Fischle (TSV

Pfedelbach), Ömer Dursum (TSV Braunsbach / Winter 2019/20), Filip Orec (SC Michelbach 2)

Saisonziel: vorne mitspielen

Titelfavoriten: keine Angabe

Sonntag, 8. November (R: 16. Mai):

SV Gailenkirchen- SC Steinbach

TSV Bitzfeld - TSV Eutendorf

TSV Hessental - TG Forchtenberg

TSV Pfedelbach II - VfB Neuhütten

TSV Zweiflingen - SC Michelbach/W.

TSV Gaildorf - FV Künzelsau

TSV Braunsbach - TSV Kupferzell

SGM Bretzfeld - SV Dimbach

Sonntag, 15. November (R: 30. Mai):

FV Künzelsau - TSV Zweiflingen

SC Michelbach/W. - TSV Pfedelbach II

TSV Bitzfeld - VfB Neuhütten

TSV Eutendorf - TSV Hessental

TG Forchtenberg - SV Gailenkirchen

SC Steinbach - SGM Bretzfeld

SV Dimbach - TSV Braunsbach

TSV Kupferzell - TSV Gaildorf

Samstag, 21. November (R: 6. Juni):

SV Gailenkirchen- TSV Eutendorf

TSV Bitzfeld - TSV Hessental

VfB Neuhütten - SC Michelbach/W.

TSV Pfedelbach II - FV Künzelsau

TSV Zweiflingen - TSV Kupferzell

TSV Gaildorf - SV Dimbach

TSV Braunsbach - SC Steinbach

SGM Bretzfeld - TG Forchtenberg

Samstag, 28. November (R: 13. Juni):

FV Künzelsau - VfB Neuhütten

TSV Bitzfeld - SC Michelbach/W.

TSV Hessental - SV Gailenkirchen

TSV Eutendorf - SGM Bretzfeld

TG Forchtenberg - TSV Braunsbach

SC Steinbach - TSV Gaildorf

SV Dimbach - TSV Zweiflingen

TSV Kupferzell - TSV Pfedelbach II

Samstag, 5. Dezember (R: 19. Juni):

SC Michelbach/W. - FV Künzelsau

VfB Neuhütten - TSV Kupferzell

TSV Pfedelbach II - SV Dimbach

TSV Zweiflingen - SC Steinbach

TSV Gaildorf - TG Forchtenberg

TSV Braunsbach - TSV Eutendorf

SGM Bretzfeld - TSV Hessental

SV Gailenkirchen- TSV Bitzfeld (So.)

TSV Gaildorf

Trainer: Irfan Kücükatan, Adam Wilczynski

Tor: Nikolaos Koukaras

Abwehr: Manuel Rösner, Robin Fritz, Julian

Ammon, Christian Schmidt, Tom Zecha

Mittelfeld: David Braxmaier, Adam Wilczynski,

Marco Walzhauer, Marco Lutz, Lukas

Kühneisen, Jürgen Schaile, Dominik Reisenbüchler,

Finn Kuhr, Marco Egger

Angriff: Anthanasios Thomos, Luca Strenger,

Leon Koppenhöfer

Zugänge: Michael Schenke (TSV Hessental),

Finn Kuhr, Leon Koppenhöfer, Marco Egger,

Lukas Hägele (eigene Jugend)

Abgänge: Anatolij Schneider, Nikolaj

Schneider (FC Ottendorf)

Saisonziel: Oben mitspielen

Meistertipp: SC Michelbach/Wald, SC

Steinbach


40

TSV BRAUNSBACH

Zweite Chance für den TSV

Braunsbach will nach zwei desolaten Spielzeiten in ruhigere Fahrwasser kommen. Mit

schmalem Kader, aber viel individueller Klasse peilt das Team einen Mittelfeldplatz an.

Nach einer rabenschwarzen

Niederlagenserie

feierte der TSV Braunsbach

am 8. März, dem

ersten Rückrundenspieltag, den

ersten Saisonsieg. Mit den starken

Neuzugängen Marc Elser,

Oliver Schäfer und Benjamin

Neu wollten die Braunsbacher

eine Aufholjagd starten und den

Klassenerhalt noch aus eigener

Kraft sichern. Doch dann kam

Corona dazwischen – mit monatelanger

Unsicherheit, in welcher

Spielklasse die Mannschaft

in der Saison 2020/21 antreten

darf.

Durch die vom WFV im Juni

getroffene Entscheidung, keine

Mannschaften absteigen zu lassen,

bekommen die Braunsbacher

in der Kreisliga A nun eine

zweite Chance. „Das freut uns

natürlich. Und wir sind erstmal

froh, dass überhaupt wieder

Fußball gespielt wird“, sagt Trainer

Kai Gfrärer. Ziel für die neue

Saison sei nun, dort anzuknüpfen,

wo man am letzten Spieltag

Wir haben

uns richtig

gefreut, dass wir

in der Kreisliga A

bleiben dürfen.“

Kai Gfrärer, Trainer des TSV

Braunsbach

der vergangenen aufgehört hat.

„Mit dem Abstieg von Beginn an

nichts zu tun haben, einen gesicherten

Mittelfeldplatz anpeilen“,

gibt Kai Gfrärer als Saisonziel

aus.

Für höhere Ziele sei der Kader

nicht breit genug aufgestellt.

Vorsaison

16. Platz

Kreisliga A1

Quotient 0,19

16:65 Tore

In der Abwehr bissig, vor dem gegnerischen Tor eiskalt: Am letzten Spieltag vor der Corona-Zwangspause

feierten die Braunsbacher (blaues Trikot) gegen Bretzfeld/Öhringen den ersten Sieg nach langer

Durststrecke.

Foto: Ufuk Arslan

Fünf Spieler haben den Verein

in den letzten Monaten verlassen.

„Das lag auch daran, dass

wir hinsichtlich der Spielklasse

lange keine Planungssicherheit

hatten“, begründet Gfrärer. Fabian

Stirn sucht bei Tura Untermünkheim

eine neue sportliche

Herausforderung. Mit Jens Koppenmüller

verlässt ein zweiter

„Ur-Braunsbacher“ den Verein

in Richtung seines aktuellen

Wohnortes Ingelfingen. Daniel

Ilg entschied sich aufgrund einer

langen, schweren Verletzung

fürs Karrierende, und auch Andre

Kraft und Moritz Grundmann

stehen nicht mehr zur Verfügung.

Ob die zwei Neuzugänge die

fünf Abgänge kompensieren

können, bleibt abzuwarten. Mark

Wieland, der das Mittelfeld verstärken

soll, ist ein ehemaliger

Teamkollege von Kai Gfrärer aus

Zeiten beim SV Westheim. Simeon

Stier kehrt nach einem Intermezzo

beim FC Matzenbach

nach Braunsbach zurück. „Er ist

technisch stark und bringt ein

gutes Tempo mit“, lobt ihn der

Trainer.

Kai Gfrärer bildet weiter mit

Siggi Waldbüßer ein Trainer-Duo.

Währemd Gfrärer

selbst viel spielen möchte, soll

Waldbüßer von der Seitenlinie

den Überblick behalten. Wenn

Not am Mann ist, könnte Waldbüßer

selbst – trotz Knieproblemen

– wohl noch die eine oder

andere Minute auf dem Platz stehen.

Als Stärke der Mannschaft

sieht Gfrärer die individuelle

Klasse einzelner Akteure und

den guten Zusammenhalt. Der

Blick auf den Fußball ging im

Frühjahr nie ganz verloren. Während

der Corona-Zangspause

hatten viele TSV-Spieler individuell

Kraft und Kondition trainiert.

„Dennoch merkt man im

Training, dass die jetztige Pause

viel länger war als jede Sommerund

Winterpause“ sagt Gfrärer.

Vor dem Saisonstart am 30. August

in Hessental gab es im Trainig

jede Menge Arbeit. gm

TSV Braunsbach

Trainer: Kai Gfrärer (29), Siggi Waldbüßer (32)

Tor: Marvin Schmidt (27), Daniel Unrath (23)

Abwehr: Manuel Bader (30), Kai Gfrärer (29), Karl Henne (22), Patrick Höfer (25), Dominik

Kappel (26), Dominik Leuser (32), Edin Mesic (39), Oliver Schäfer (24)

Mittelfeld: Maximilian Bürkle (23), Thomas Diemer (32), Ömer Dursun (26), Marco Härtweg

(28), Jannick Haupt, Mario Kadow, Jan Lehr (28), Benjamin Neu (30), Aaron Schön, Simeon

Stier (22), Siggi Waldbüßer (32), Mark Wieland (22)

Angriff: Götz-Matthias Alius, Jens Blickle (36), Marc Elser (35), Kevin Gfrärer (25), Ralf Wittmann

(34)

Zugänge: Mark Wieland (Sportverein Westheim), Simeon Stier (FC Matzenbach)

Abgänge: Andre Kraft (TG Forchtenberg), Fabian Stirn (Tura Untermünkheim), Jens Koppenmüller

(TSV Ingelfingen), Daniel Ilg (Karriereende), Moritz Grundmann (unbekannt)

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Titelfavoriten: TSV Gaildorf, SC Michelbach/Wald


KADER 41

FV Künzelsau

Trainer: Mathias Weissler

Tor: Nico Zimmermann (34)

Abwehr: Christo Sarantidis (30), Roman

Martos Christobal (31), Damir Kos (37), Konstantinos

Tsiligiris, Andrej Maric (30), Christos

Soupidis (24), Stefo Bartula (46), Peter

Jakimets (30), Andreas Ulrich (32), Gafar

Adam (24), Tim Michel (19), Timo Hübsch

(20), Petar Macrovic (36)

Mittelfeld: Theodoros Sotirelis (27), Daniel

Scharmann (30), Thomas Dechant (25), Jovan

Veselinovic (51), Eleftherios Marvidis

(27), Ali Esen (28), Ioannis Anagnostou (22),

Hieu Tran van (26), Lars Dehning (29), Iordanis

Papageorgiou (50), Sunkary Sanyang

(34), Jakob Chevalier (34), Peter Chevalier

(36), Anton Becker (27), Weisler Joannis (18)

Angriff: Ioannis Tsemperis (28), Sinapoudis

Mavroudis (23), Kevin Unrath (25), Iviza

Glavina (41), Boris Bartula (22), Petros Charetidis

(20), Michael Dechant (26), Argjend

Sahini (24), Walter Völker (25), Arthur Reizer

(27)

Zugänge: Weisler Joannis (TSV Niedernhall),

Petar Macrovic (TSV Ingelfingen)

Abgänge: Niko Asvestas, Thomas Kelesis,

Tilemachos Broussis, Njie Gibbi (unbekannt)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

VfB Neuhütten

Trainer: Mario Bosch, Steffen Braun

Tor: Tobias Czech (41), Jan Gessler (26),

Dennis Kübler (26)

Abwehr: Steffen Braun (30), Alexander

Funk (27), Fabian Kettner (25), Daniel Christoph

Klier (23), Marvin Lang (25), Felix Lechler

(28), Daniel Maier (24), Ralf Merkle (32),

Steffen Rickert (35), Nicolas Schock (19),

Steffen Weidner (27), Jonas Weimar (23),

Thomas Wiederholl (30)

Mittelfeld: Egzon Bekaj (34), Denis Bosch

(30), Mario Bosch (33), Joris Braun (27), Maximilian

Freymann (24), Jesse Hasenmayer

(24), Moritz (Momo) Maier (30), Jannis Meisser

(23), Joe Schoch (29), Maximilian Schock

(20), Ferdinand Trefz (22), Alexander Vogt

(24), Dirk Wieland (26)

Angriff: David Böhm (37), Nick Bosch (19),

Sven Dietrich (26), Tim Gessler (23), Luca

Hammel (23), Tim Kettner (25), Malek Regi

(24), Marvin Strack (24)

Zugänge: Tim Gessler (23, SV Spiegelberg),

Nick Bosch (19, TSV Löwenstein), Steffen

Braun (30, FV Wüstenrot)

Abgänge: Moritz Maier (34, Reserve/AH),

Marius Giebler (32, Reserve/AH), Florian Fetzer

(23, Reserve), Michael Märklen (32, Reserve/AH)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: TSV Gaildorf

TSV Kupferzell

Trainer: Dennis Schmieg

Tor: Pablo Colasuonno (27), Fabian Albert

Abwehr: Kai Rittmann (32), Timm Walter (31), Yunus Sütcü (28), Alexander Rau (27), Thomas

Buck (27), Jonas Niebel (27), Marc Langer (32), Jens Lauber (26), Bastian Albert (25),

Marco Federolf (21), Felix Mayer, Patrick Czaker, Nico Layer, Felix Horlacher, Kadir Kurt, Nico

Rittmann

Mittelfeld: Michael Volpp (33), Alexander Dietrich (29), Tim Rittmann (26), Maximilian Buck

(27), Jonas Bader (24), Sven Kaiser (24), Hannes Schnell (23), Florian Feinauer (26), Lukas

Renner (26), Paul Georg Stier, Marius Mietan, Lars Retzbach, Alexander Stirn (20), Simon Michelbach,

Emre Akkus, Jochen Schoeters , Patrick Damm

Angriff: Steffen Blume (34), Patrik Kreß (28), Tran Phong Nguyen (33), Kevin van Uden, Kevin

Syskowski, Timo Federolf, Moritz Jakesch, Lukas Spreng

Zugänge: Paul Georg Stier (eigene Jugend), Kevin van Uden (reaktiviert), Marius Mietan

(SSV Gaisbach), Kevin Syskowski (eigene Jugend), Timo Federolf (eigene Jugend), Patrick Czaker

(SV Dimbach), Nico Layer (TSV Ilshofen U19), Moritz Jakesch (TSV Ilshofen U19), Lars

Retzbach (TSV Ilshofen U23), Felix Horlacher (TSV Ilshofen U19)

Abgänge: Marcel Klässing (AH), Adrian Brommer (pausiert), Leon Roll (TSV Ilshofen), Simon

Schäfer (pausiert), Matthias Bosnjak (TSV Ingelfingen), Vedran Saric (unbekannt), Nicolai

Janda (SSV Gaisbach)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: SC Steinbach, SC Michelbach/Wald, TSV Braunsbach, TSV Gaildorf

TSV Eutendorf

Trainer: Stefan Ledwig

Tor: Nico Schimanek

Abwehr: Tim Joos, Jochen Schimanek, Nico

Schimanek, Ionut Päun, Arif Krasnici, Niklas

Ammon, Sven Zemke, Jordani Papadopoulos,

Alex Gottschalk, Stanislav Wulfert

Mittelfeld: Marian Schimanek, Driton Sylmetaj,

Maxi Stowasser, Maximilian Moser,

Moritz Bauer, Fabio Herb, Benjamin Theileis,

Benjamin Haut, Marian-Horatiu Radu

Angriff: Vasile Alexandru, Eduard Demaj,

Patrick Bauer, Ioan-Sorin Bodor

Zugänge: Marian Schimanek und Nico Schimanek

(beide FC Ottendorf)

Abgänge: Stanciu Mihai (SV Dimbach,

Georgios Koukouliatas (Spfr. Hall), Besfort

Gashi, Leca Valentin, Leca Lucian (alle zum

TAHV Gaildorf), Viktor Balz (TSV Hessental),

Chalil Impram (TSC Murrhardt), Özkan Mehmet,

Christian Rotaru, Martin Lenghel (alle

Spvgg Unterrot)

Saisonziel: Klassenerhalt, Spaß haben

Titelfavoriten: TSV Gaildorf, TSV Hessental,

SC Michelbach/Wald

SV Dimbach

Trainer: Heiko Hörar

Tor: Arek Salzburg (37), Frank Wiedmann (52), Nikolaos Drossas (29), Lukas Stadel (18), Pascal Sadi (27), Pascal Seeber (21)

Abwehr: Jan Reinhard (37), Michael Schönleber (38), Oliver Bareiß (33), Konstantin Klein (39), Christoph Reinhard (31), Florin Dobre (38),

Benjamin Müller (27), Dominik Schneck (29), Johannes Gisi (24), Damir Spahic (23), Patrick Christ (21), Adrian Erdmann (23), Ali Oktay (38),

Miodrag-Florin Dumitrovici (27), Sükrü Gectan (30)

Mittelfeld: Daniel Wölffer (39), Peter Arnberg (38), Andreas Gisi (28), Artur Bernwald (29), Alin Mihai Stanciu (31), Tom Flansburg (26), Cristian

Lup (30), Euller Katicu Dos Santos Conceicao (25), Filippo Zimbili (44), Yasin Tiryaki (26), Burhan Salihu (30), Marino Mastrogiacomo

(23), Sevdaim Segashi (28), Miguel Artero (23), Michael Badtmann (30), Andrei Luta (29), Alex Luta (30), Nando Lumpp (21), Ugur Ciftcioglu

(33), Dener Felipe De Oliveira Silva (22), Delil Bekler (28), Özgür Bekler (29), Moritz Neumann (34), Florian Badtmann (20), Caique Dos Santos

Bitencourt (25), Fabian Hartl (20), Mario Harwar (30)

Angriff: Nicolae Stan (42), Timo Pfeifer (34), Patrick Perner (25), Claudiu Lup (31), Christof Zybulla (34), Dimitris Paraskevas (26), Sandro

Kuckert (39), Diyar Bekler (26), Enrico Artero (20), Armend Hasani (32), Johannes Bemmerer (28), Manuel Wölffer (26), Nico Hettich (25),

Mustafa Brkic (25)

Zugänge: Alin Mihai Stanciu (TSV Eutendorf), Pascal Seeber (TSV Viktoria Stein a. K.), Mustafa Brkic (TSG Verrenberg), Sükrü Gectan (FC Botan

Heilbronn), Mario Harwar (TSG Bretzfeld-Rappach)

Abgänge: Marino Lumpp (FV Wüstenrot), Enrico Mastrogiacomo (FV Wüstenrot), Oguzhan Kadioglu (Phönix Nagelsberg), Phillip Wörner

(VFL Eberstadt), Patrick Czaker (TSV Kupferzell)

Saisonziel: Platz 1 bis 3

Titelfavoriten: keine Angabe

TSV Zweiflingen

Trainer: Dirk Österlein

Tor: Michael Singer (30), Simon Grether (28), Kevin May (25), Kevin Eggs (20)

Abwehr: Tobias Domke (32), Jonas Thomä (27), Benjamin Ruf (24), Nico Schneck (26), Marius

Braun, Finn Streeb (22), Thomas Hörner (27), Fabian Kopf (22), Tobias Bastek (26), Daniel

Pfleger (33), Marcel Reißer

Mittelfeld: Bernd Hörner (32), Fabian Jordan (27), Steffen Bauer (28), Manuel Kollmar (26),

Ralf Specht (27), Tim Specht (25), Alexander Frank (27), Jakob Riedling (23), David Heffel

(24), Thomas Werner (23), Morice Jordan (23), Robin Hilpert, David Mugele

Angriff: Ruben Saager (33), Brian Coyle (27), Denis Weippert (26), Martin Strecker (27), Nico

Weippert (23), Simon Lang (23), Felix Weiß, Fredrik Streeb (24), Nico Guldan (21), Joshua Ritter

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: keine Angabe


42

KREISLIGA A2

Ein Bild aus der Vor-Corona-Zeit vom Nachbarschaftsduell zwischen dem SC Bühlertann und dem TSV Vellberg (grünes Trikots).

Offenes Titelrennen

Foto: kö

In der Kreisliga A2 werden gleich sieben Vereine als Titelkandidaten genannt. Weiterhin soll

es zwei direkte Absteiger in die Kreisliga B geben.

Der FC Matzenbach hat

sich in der Saison

2019/2020 zum verdienten

Meister der Kreisliga

A2 gekürt. War in anderen

Klassen das Rennen um Platz 1

spannend und hätte noch anders

ausgehen können, so hatte der

FCM doch einen zweistelligen

Punktevorsprung vor der Konkurrenz

und wäre wohl auch bei

normaler Beendigung der Saison

nicht aufzuhalten gewesen. Ob

sich in dieser Spielzeit in der A2

wieder ein Verein so klar absetzen

kann? Das scheint ausgeschlossen,

wenn man die Prognosen

der Klubs betrachtet.

Als Titelfavoriten werden

gleich sieben Vereine ins Spiel

gebracht: Stimmen haben der SC

Bühlertann, der TSV Goldbach,

der SV Westgartshausen, der FC

Langenburg, der TSV Gerabronn,

der TSV Crailsheim II

und der SV Gründelhardt-Oberspeltach

bekommen.

An der Soll-Stärke der Staffel

hat sich nichts geändert: Die

Kreisliga A2 geht mit 15 Mannschaften

in die Runde. Da nur

aus der Kreisliga B3 und der B4

Vereine in die A2 aufsteigen können,

gibt es bis zu zwei direkte

Absteiger, wie Bezirksspielleiter

Hartmut Megerle erklärt – mit

einer Einschränkung: Steigen

mehr als zwei Vereine aus der

Bezirksliga in die A2 ab, gibt es

in der A2 noch einen weiteren

direkten Absteiger.

So viele Vereine, wie es in der

Kreisliga A2 für die Aufstiegsplätze

gibt, so viele Vereine wird

es vermutlich auch geben, die

um den Klassenerhalt zittern

müssen. In der vergangenen Saison

mussten vor allem Aufsteiger

SV Tiefenbach, der SV Ingersheim,

der TSV Vellberg und

die TSG Kirchberg um den Klassenverbleib

bangen. Letztlich

sollte es wegen Corona ja keine

Absteiger geben.

Drei Teams

aus dem Haller

Altkreis dabei

Aufsteiger GSV Waldtann

kommt neu in die A2 hinzu, in

der sich Serdal Kocak (FC Langenburg)

mit 21 Treffern in zwölf

Spielen die Torjägerkrone aufsetzte.

Auf dem geteilten zweiten

Platz in dieser Statistik fanden

sich mit jeweils 16 Toren

Henrik Herbst vom SV Westgartshausen

und Sebastian Krüger

vom TSV Crailsheim II.

Den Altkreis Schwäbisch Hall

vertreten weiterhin drei Mannschaften:

die zweite Mannschaft

des Landesliga-Aufsteigers TSV

Obersontheim II, der TSV Vellberg

und der SC Bühlertann.

Letzterer hätte nach der guten

Halbsaison sicher nichts dagegen

wieder oben mitzuspielen.

Schließlich winkt bei einem Aufstieg

das Bühlertal-Derby gegen

die Sportfreunde Bühlerzell.

Und der TSV Vellberg möchte

seine sehr übersichtliche Leistung

gerne vergessen machen,

schließlich droht sonst der Abgang

von Trainer Manuel Rauner.

jom/ruf


SC BÜHLERTANN 43

Die wenigsten Gegentore

Eine starke Spielzeit bis zum Corona-Abbruch hat der SC Bühlertann hingelegt. Das

Prunkstück bildet weiterhin die Defensive.

Hochzufrieden war er

mit der Platzierung in

der vergangenen Runde.

Bühlertanns Trainer

Andreas Kurz wollte mit seinem

Team unter die ersten Fünf

kommen, am Ende wurde es sogar

Platz 3. „Die jungen Spieler

haben einen Schritt nach vorne

gemacht. Und die Mannschaft

hat alles gegeben und bis zur

letzten Minute gekämpft“, nennt

Kurz die Gründe für das starke

Abschneiden.

Der Corona-Abbruch kam den

Bühlertannern nicht gelegen.

Der SCB lag aussichtsreich um

den Aufstiegsrelegationsplatz 2

im Rennen. „Ich glaube, wir hätten

bis zum Schluss mit Goldbach,

Westgartshausen und

Crailsheim II um diesen Platz gekämpft“,

meint Kurz. „Matzenbach

hat eine klasse Saison gespielt.

Sie sind zurecht hoch. Sie

haben ja auch etwas Geld in die

Hand genommen“, sagt Andreas

Kurz.

Ich glaube,

wir hätten bis

zum Schluss um

den zweiten Platz

gekämpft.

Andreas Kurz

Trainer SC Bühlertann

Bühlertanns Swen Köbler dribbelt mit dem Ball in der ersten Runde

des Bezirkspokals 19/20 gegen Wiesenbach. Foto: Achim Köpf

Ins Training sind die Bühlertanner

schon Ende Mai/Anfang

Juni eingestiegen, erst in kleineren

Gruppen, dann ab Juli wieder

mit Körperkontakt. „Wir haben

die Trinkflaschen mit den jeweiligen

Rückennummern versehen,

damit jeder Spieler seine

eigene hat“, beschreibt Kurz eine

Trainingsanekdote in Pandemiezeiten.

Noch vor Corona hat der

Verein bei Sponsoren das Geld

für eine neue Anzeigentafel im

Stadion zusammen bekommen.

„Das wäre jetzt wahrscheinlich

so nicht mehr möglich

gewesen“, so Kurz.

Der Bühlertanner Coach will

natürlich auch in der neuen Saison

an die alte anknüpfen. Wieder

ist ein Rang unter den ersten

Fünf das Ziel. „Wenn es mehr

wird als letzte Saison, dann haben

wir auch nichts dagegen“,

schmunzelt Kurz. Möglich machen

soll dies wieder die starke

Verteidigung. Mit nur 22 Gegentreffern

hatte Bühlertann die

beste Abwehr der Liga, sogar

Meister Matzenbach musste ein

Gegentor mehr schlucken. „Die

Abwehr war und ist weiterhin

unser Prunkstück“, weiß Kurz.

Darauf will er wieder aufbauen.

Schmerzlich vermisst wird jedoch

weiterhin der lange verletzte

Linksverteidiger Fabian

Deininger, der Anfang März im

einzigen Rückrundenspiel gegen

Vorsaison

3. Platz

Kreisliga A2

Quotient 1,67

35:22 Tore

Gerabronn (0:0) übel gefoult

wurde. Deininger konnte erst

Mitte August wieder ins Training

einsteigen und wird zu Beginn

der Saison noch fehlen.

Die Bühlertanner Offensive

soll Neuzugang Tim Otterbach

beleben. Otterbach kommt vom

TSV Obersontheim. Er spielte

bereits vor drei Jahren in Bühlertann.

In Obersontheim gehörte

er zu den Stammspielern, die

den Aufstieg von der Bezirksliga

in die Landesliga ermöglicht

haben. „Tim hätte berufsbedingt

nicht die Intensität des Trainings

für die Landesliga stemmen können“,

erklärt Andreas Kurz.

Auch der zweite Neuzugang

wechselt aus Obersontheim ein

paar Kilometer weiter nach Bühlertann.

Michael Schloßstein,

der in der Abwehr oder im Mittelfeld

eingesetzt werden kann,

hätte auch das erhöhte Trainingspensum

in Obersontheim

zeitlich nicht geschafft. Zudem

war er rund eineinhalb Jahre verletzt.

In Bühlertann erhofft er

sich mehr Spielzeit nach der langen

Verletzung. „Erschwerend

hinzu kommt, dass er mein Neffe

ist“, sagt Kurz mit einem Lächeln.

Aus der eigenen Jugend

ist Luca Bader aufgerückt.

Den Verein verlassen hat niemand.

„Das freut mich sehr. Als

ich vor drei Jahren hier wieder

anfing, hatten wir acht Abgänge“,

erinnert sich Kurz. Mit den

drei Neuen habe Kurz nun mehr

Alternativen. Und die wird er

auch brauchen: „Die Liga ist brutal

ausgeglichen.“ Bühlertanns

Coach hat den TSV Crailsheim

II und Westgartshausen mit Torjäger

Henrik Herbst (Kurz: „Der

ist eine Maschine“) ganz oben

auf der Rechnung. Auch Goldbach,

Langenburg und Gerabronn

könnten wieder vorne

mitmischen. tav

SC Bühlertann

Trainer: Andreas Kurz

Tor: Noah Ehrmann (21), Christian Ott (41), Rene Pfitzer (27)

Abwehr: Niklas Beißer, Fabian Engel (27), Eric Filbry (18), Marco Fischer (30), Thilo Hummel

(24), Ralf Idler (38), Marco Knobel (27), Steffen Lober, Timo Scherer (33), Michael Schloßstein

(23), Nico Schloßstein, Aaron Schwegler (25), Jannik Zauner (26)

Mittelfeld: Felix Arnoldt, Hannes Boy (20), Fabian Deininger (23), Heiko Gaugel, Andre Heese

(31), Swen Köbler (26), Jonas Köder (20), Johannes Lang (22), Sebastian Müller (25), Thomas

Müller, Sebastian Rüger (21), Daniel Saile (38), Pascal Schneider (21), Fabian Steglich

(20), Jonas Trübendörfer (21), Nico Ulreich (26), Daniel Wengert, Sebastian Wengert (23)

Angriff: Luca Bader, Tim Otterbach (24), Adrian Schäfer, Leopold Stoll, Alexander Wied (29)

Zugänge: Tim Otterbach, Michael Schloßstein (beide TSV Obersontheim), Luca Bader (eigene

Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Erste Fünf

Titelfavoriten: Westgartshausen, TSV Crailsheim II


44

TSV OBERSONTHEIM II

Gegen den Meister FC Matzenbach unterliegt Obersontheims Zweite mit 1:4.

Foto: Hartmut Ruffer

Talente wollen überzeugen

Ein erst 17 Jahre alter Torwart könnte sich für den TSV Obersontheim II als wichtige Stütze

erweisen. Trainer Javuz Tuncel sucht den Erfolg durch Spaß im Training.

Gegen die oberen Mannschaften

oft überraschend

gut, gegen die

schwächeren mitunter

enttäuschend: Die zweite Mannschaft

des TSV Obersontheim

erwies sich in der vergangenen

Saison oft als Wundertüte.

„Wenn wir selbst das Spiel machen

mussten, kam uns das nicht

sonderlich entgegen. Und wenn

wir einmal einem Rückstand

hinterhergelaufen sind, taten wir

uns schwer. Das lag sicher auch

daran, dass wir ständig in wechselnden

Aufstellungen spielen

mussten“, resümiert Yavuz Tuncel.

Bislang bildete der 46-Jährige

bei Obersontheims Zweiten

mit Marc Schwerin ein Trainerduo.

Da sich Schwerin jedoch

zur neuen Saison auf die Rolle

des Sportlichen Leiters des Landesliga-Teams

konzentriert, ist

Tuncel nun als alleiniger Coach

gefordert.

Vorsaison

10. Platz

Kreisliga A2

Quotient 1,20

25:29 Tore

Ich möchte die

Mannschaft

formen und

junge Spieler

heranführen.

Yavuz Tuncel über seine Philosophie

als Trainer

„Einige Spieler kamen fit aus

der Corona-Pause, andere nicht

so fit“, sagt Tuncel. Und gesteht:

„Ich selbst habe acht bis neun

Kilo zugenommen.“ In den vergangenen

Wochen stand viel

Kondition und verhältnismäßig

wenig Taktik auf dem Plan. Mitte

August sei die Manschaft bereits

in wesentlich besserer Verfassung

gewesen. Tuncels generelle

Philosophie für seine junge

Truppe: „Viel Spaß im

Training“.

Auf einen besonders jungen

Spieler könnte es in der Kreisliga

A in den kommenden Monaten

schon ganz besonders ankommen.

Der 17-jährige Daniel

Hornung soll auf der Torwart-Position

so häufig wie möglich

zum Einsatz kommen. „Er ist

für sein Alter schon ziemlich abgezockt,

hat gute Reflexe und

kann beidfüßig gut Fußball spielen“,

lobt ihn der Trainer. Ob die

Doppelbelastung für Daniel

Hornung – samstags bei der

A-Jugend im Tor und sonntags

bei den Aktiven – dauerhaft umsetzbar

ist, bleibe aber abzuwarten.

Neben Daniel Hornung traut

Tuncel auch anderen seiner jungen

Spieler mittelfristig den

Sprung in die erste Mannschaft

zu. So hält der Trainer große

Stücke auf Felix Eckert, aber

auch auf Jan Moser und David

Siemianowski. Zudem kehrt mit

David Wieland ein Youngster an

alte Wirkungsstätte zurück.

Nachdem er in Suldzdorf Spielpraxis

sammelte, möchte sich

Wieland sich nun in der Zweiten

des TSV zum Stammspieler entwickeln.

Der einzige Abgang, Jonas

Scherz, habe letzte Saison

kein einziges Spiel bestritten.

Wo könnte Obersontheims

Zweite am Ende der neuen Saison

landen? Tuncel hält eine

Platzierung zwischen Tabellenrang

vier und acht für realistisch.

Wichtiger als die Platzierung

sind ihm jedoch andere Dinge:

„Junge Spieler heranführen, die

Mannschaft formen.“ Als voraussichtlich

stärkste Teams der

Liga sieht Tuncel Bühlertann

und Crailsheim II.

gm

TSV Obersontheim II

Trainer: Yavuz Tuncel (46)

Tor: Claudio Cannizzo (49), Michael Dingil (48), Eugen Frescher (35), Daniel Hornung (17)

Abwehr: Stefan Aller (33), Jens Coblenz (32), Felix Eckert (19), Felix Glasbrenner (23), Felix

Hartmann (38), David Herrmann (29), Marcel Huß (27), Falk Immel (20), Michael Schmidt

(28), David Siemianowski (20), Thomas Wagner (23), Dennis Welz (31)

Mittelfeld: Julian Feil (18), Daniel Glasbrenner (25), Dominik Hamann (21), Jan Moser (20),

Kai Otterbach (29), Jens Söllner (32), Uwe Traub (k.A.), Yavuz Tuncel (46), Edgar Wagner (29)

Angriff: Kai Graf (20), Nico Otterbach (28), Tom Schlosser (20), Jannik Spitzenberger (22),

David Wieland (20)

Zugänge: David Wieland (20, TSV Sulzdorf)

Abgänge: Jonas Scherz (19, SpVgg Gröningen-Satteldorf II)

Saisonziel: Platz 4 bis 8

Titelfavoriten: SC Bühlertann, TSV Crailsheim II


TSV VELLBERG 45

Schritt nach vorn

Der TSV Vellberg steht vor einer richtungsweisenden Spielzeit. Denn das Trainerteam um

Manuel Rauner hat der Mannschaft eine klare Ansage gemacht.

Vorsaison

14. Platz

Kreisliga A2

Quotient 0,93

25:40 Tore

Beim Derby in Bühlertann setzt sich der TSV Vellberg (grüne Trikots) mit 2:1 durch.

Die vergangene Saison

sorgt bei den Verantwortlichen

des TSV

Vellberg immer noch

für etwas Grummeln. Für Corona,und

den damit zusammenhängenden

Abbruch kann niemand

etwas, für das sportliche

Abschneiden nach der Hinserie

plus ein Spiel der Rückrunde

aber schon. Und da sprudelt es

aus Trainer Manuel Rauner heraus.

„Wir sind super gestartet,

haben Matzenbach geschlagen

und dann dachten einige, dass

uns gegen Kirchberg nicht viel

passieren kann.“

Prompt folgte eine 1:3-Niederlage

und fortan ward der TSV

Vellberg für den Rest der Spielzeit

im Tabellenkeller gesehen.

„Dabei haben wir Riesenspiele

gezeigt, beispielsweise gegen

Westgartshausen.“ Doch gegen

die vermeinlich Schwächeren

folgte sofort wieder das Gegenteil.

„Vermutlich, weil wir gegen

die das Spiel machen mussten

und unsere Konterstärke nicht

ausspielen konnten.“ So kommt

ein magerer Quotient von 0,93

Punkten pro Spiel nach den nur

insgesamt 16 Saisonbegegnungen

zustande.

In der neuen Saison kann es

fast nur besser werden. Und es

gibt verschiedene Indizien, die

darauf hinweisen. Da sind zunächst

die Spieler, die „größtenteils

hochmotiviert sind. Einige

wenige haben den Fußball in der

Zwangspause weniger vermisst,

doch der allergrößte Teil ist

heiß“, freut sich der Trainer, der

selbst in der Corona-Pause viel

Motivation bei seiner Mannschaft

entdecken durfte. „Wir

haben in der Zeit, als wir nicht

trainieren durften, mit einer

Running-App interne Challenges

veranstaltet. Drei Wochen lief jeder,

immer ein bisschen mehr. 15

Spieler haben durchgehalten,

wurden vom Trainerteam zu einem

Grillabend eingeladen.

Selbst der Coach selbst lief mit

– mit durchschlagendem Erfolg.

„Ich habe 17 Kilogramm abgenommen“,

berichtet der 31-Jährige

mit einem Lächeln.

auf.

Dann hören wir

alle als Trainer

Mangelnde Fitness ist also

kein Kriterium mehr. Ein weiteres

Indiz für den erhofften besseren

Saisonverlauf in der Kreisliga

A2 ist der Kader. Rund 35

Spieler tummeln sich im Training

für die erste Mannschaft

und für die Reserve. Jeder kennt

jeden, fast alle sind Vellberger

oder kamen aufgrund von

Freundschaften zum TSV. Mit

Nikolai Otterbach ist ein Vellberger

zurückgekehrt. Er spielte

zuletzt für die zweite Mannschaft

des TSV Ilshofen. Zudem

sind da noch die vier A-Junioren,

die altersbedingt zu den Aktiven

aufsteigen. Manuel Rauner hält

viel von diesen Jungs. „Sie sind

alle Kandidaten für die erste

Mannschaft“, unterstreicht er.

Selbst körperlich könnten die

vier schon mit den erfahrenen

Akteuren mithalten.

Das wird dazu führen, dass

das Durchschnittsalter der

Mannschaft sehr niedrig ist.

„Wir haben vermutlich die

jüngste Mannschaft in der ganzen

Liga.“ Und die soll nun einen

Schritt nach vorn machen.

„Das machen wir auch, das spürt

man.“

Es soll eben keine ständige

Berg- und Talfahrt mehr geben.

Das hat das Trainer-Trio Manuel

Rauner, Alex Artes und Benjamin

Herzog dem Team auch

unmissverständlich mitgeteilt.

„Wenn wir in dieser Hinsicht

keine Entwicklung bemerken,

dann hören wir nach der

Saison als Trainer auf.“ Als

Ur-Vellberger, wie es Manuel

Rauner und seine Kollegen sind,

ist das kein einfach dahingeworfener

Satz. Die drei sind fest

davon überzeugt, dass in dem

Team mehr steckt, als es zuletzt

gezeigt hat. Und wenn das nicht

funktioniert, muss eben ein anderer

Trainer her.

Klar aber ist, dass die drei viel

lieber weitermachen wollen. ruf

TSV Vellberg

Trainer: Manuel Rauner

Tor: Louis Beißwenger (21), Jan Majeric (31),

Dominik Schmieder (29), Sergen Tuncel (23)

Abwehr: Justin Balle (22), Daniel Blümlein

(23), Hannes Fischer (23), Jonas Fischer

(20), Sebastian Fischer (30), Tobias Hintermajer

(28), Jannick Pfisterer (30), Manuel

Rauner (31), Fabian Scope (31), Okan Tuncel

(24), Tim Wedde (20), Sebastian Weidner

(36), Brian Zink (27)

Mittelfeld: Marco Balatinac (22), Mario

Brenner (19), Manuel Büchele (23), Markus

Hanselmann (k.A.), Nico Katsigiannis (30),

Giulian Klein (20), Heiko Lanzendorfer (24),

Alexander Mix (27), Nikolai Otterbach (22),

Niklas Pitz (21), Phillip Reichel (30), Tom Rodehau

(32), Moritz Seitz (29), Jannick

Stephan (22), Andreas Volzer (29), Nico Werner

(27), Daniel Wisotzki (28), Jona Wölfl

(18)

Angriff: Damian Boll (21), Jonas Eder (22),

Mario Gmach (25), Steffen Heier (31), Leon

Klein (19), Daniel Köder (23), Kubilay Köksal

(21), Ülker Köksal (31), Duran Kolubüyük

(28), David Pietsch (19), Marvin Rauner (28),

Phillip Schaffitzel (30), Marco Schierle (k.A.),

Fabian Zitterbart (22)

Zugänge: Nikolai Otterbach (TSV Ilshofen

II)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Foto: Achim Köpf


46

KREISLIGA A2

SV Brettheim

Trainer: Paulo Alexandre Fernandes Viana

(41)

Tor: Andreas Hornung (31), Lukas Offenhäuser,

Pascal Rüeck (22)

Abwehr: Florian Beiser (25), Patrick Feuerstack

(28), Joschua Heißwolf (26), Sven Hornung

(23), Patrick Käss (21), Andreas Pfänder

(38), Luka Protzer (21), Markus Schmitt

(22), Daniel Schübel (29), Patrick Ulm (28)

Mittelfeld: Daniel Barthelmeß (28), Fabian

Caro (27), Sascha Caro (31), Lars Dambach,

Manuel Ehrmann (19), Tobias Haag (33), Jan

Karmann (19), Simon Keitel (31), Manuel

Kraft (39), Raphael Waldmann (29), Patrick

Walter (24)

Angriff: Kareem Ibrahim (22), Jan Kuch, Boris

Laukenmann (36), Simon Martis (19),

Shedrack Oseghale, Süleymann Varak (20)

Zugänge: Manuel Ehrmann, Jan Karmann,

Simon Martis (alle eigene Jugend), Goran

Gregorovic (NK Sveti Durad), Patrick Feuerstack

(TSV Markelsheim)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

TSV Gerabronn

Trainer: Matthias Thomas

Tor: Sebastian Schuch (23), Fabio Thomas

(25)

Abwehr: Marc Albig (23), Dennis Hartwich

(23), Sven Hodik (26), Fabian Krey (25), Lukas

Moser (22), Marcel Weiszdorn (27)

Mittelfeld: Constantin Buchholz (26), Florian

Csöke (20), Matthias Erhardt (24), Marco

Fischer, Johannes Haberlandt (27), Martin

Hallmen, Andreas Hartwich (21), Attila Kazan

(44), Till Kohler (27), Elia Lewalski (19), Elia

Lewaski, Steffen Miesner, Tobias Pelzer (23),

Andritiana Kennedy Ranomenjanahary (22),

Julian Riedl (28), Ricky-Jovany Sandeu Ballack,

Waldemar Schleicher (33)

Angriff: Jan Bücherl (25), Cris Dumalski

(30), Doudou Faye (21), Marvin Wahl (27),

Daniel Wesolek (29)

Zugänge: keine

Abgänge: Dennis Sami (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim), Niklas Häusinger

(TSV Crailsheim II)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: TSV Crailsheim II, SC Bühlertann

und SV Gründelhardt-Oberspeltach

SV Westgartshausen

Trainer: Armin Herbst (47)

Tor: Pascal Meißner (31), Sascha Wagner

(29), Jan Würth (20)

Abwehr: Thomas Brenner (27), Christian

Dölling (27), Ruben Frank (25), Jonas Hofmann

(22), Robin Kaufer (30), Daniel Kinzel,

Oliver Krauß (32), Elias Reder (28), Artur

Schmidt (30), Christian Schnell (30), Kai

Stängle (27)

Mittelfeld: Matei Doru-Iulian, Marcel Hager,

Tom Hanselmann (22), Sebastian Kümmel,

Nikolai Lindenthal (35), Johannes Muskat

(31), Lukas Popp (21), Gregor Rokowski (32),

Eugen Schützle (28), Brian Täger (27), Patrick

Wagner (33)

Angriff: Bernd Brenner (26), Jens Ehrmann

(31), Arian Eregi (21), Henrik Herbst (27), Andreas

Klein (31), Axel Mecus (31), Florian

Meißner (31)

Zugänge: Ivo Rikert, Marco Rieck, Moritz

Hähnlein, Leon Schmitt (alle eigene Jugend),

Brian Täger (VfB Jagstheim, Winterpause)

Abgänge: keine

Saisonziel: Platzierung unter den Top 5

Titelfavorit: Gründelhardt-Oberspeltach

GSV Waldtann

Trainer: Thomas Wenzel (31)

Tor: Manuel Ehrmann (40), Tristan Haug

(25), Benjamin Hertfelder (32), Michael Jabs

(37), Uwe Joachimsthaler (30)

Abwehr: Thomas Feuchter (27), Fabian

Hofmann (27), Jonas Hörner (26), Philipp

Kamm (35), Simon Keith (25), Lukas Keller

(18), Manuel Kober (24), Pascal Kranz (27),

Daniel Kretschmaier (36), Daniel Kunz (24),

Florian Langenbucher (37), Manuel Leidig

(23), Moritz Rottler (23), Daniel Seibold (33),

Tim Seibold, Niklas Stegmaier (19), Thomas

Wenzel (31), Heiko Wörsinger (36)

Mittelfeld: Alexander Baumann (21), Matthias

Beck (32), Moritz Dollinger, Nico Gleß

(29), Paul Haag (23), Sven Herderich (28),

Sascha Hofmann (37), Tobias Kohr (28),

Bernd Laun (29), Fabian Mack (25), Max

Rottler (22), Lukas Schill (22), Markus

Schneider (26), Georg Singer (25), Holger

Stegmaier (48), Sergei Steinepreis (32), Simon

Wolz (26), Kevin Wüstner (26), Mike

Hoffmann (18)

Angriff: Holger Bartelmeß (35), Markus

Bäuml (29), Aki Jallow (23), Michael Killig

(23), Hartmut Krieger (53), Marcel Mächler

(28), Sascha Rehm (26), Jonathan Röck, Stefan

Wolz (29)

Zugänge: Jonathan Röck (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim), Moritz Dollinger,

Niklas Stegmaier, Lukas Keller (alle eigene

Jugend), Tim Seibold (eigene Reserve), Sascha

Hofmann (TSV Goldbach), Marcel

Mächler (VfB Jagstheim)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: TSV Gerabronn, FC Langenburg,

TSV Goldbach, SV Westgartshausen,

TSV Crailsheim II

Der TSV Vellberg (grün) und der TV Rot am See treffen in der A2 wieder aufeinander.

Foto: Achim Köpf

TV Rot am See

Trainer: Klaus-Dieter Kraft (46)

Tor: Tobias Hosch (32), Richard Sabanovic (24)

Abwehr: Christian Brück (34), Jan Gögelein (29), Andreas Herber (33), Lukas Hofmann (24), Konrad Manz (32), Dennis Schnurr (24), Artur

Wilhelm

Mittelfeld: Tobias Bachmann (20), Haysam Garabandah, Timon Heuschmann (21), Lars Köber (21), Marcel Kryskiw (24), Alexander Kunz

(30), Julian Wacker (32), Jan Wagner (21)

Angriff: Benjamin Früh (20), Sven Maier (22), Cem Mutlu (22), Jonathan Pfrommer (29), Julian Ritter (20), Benjamin Spirov (23), Hannes

Varga (21)

Zugänge: Marcus Rück (eigene Jugend), Benjamin Götz (TSV Crailsheim), Cem Mutlu (Spvgg Satteldorf), Endrit Thaqi (Kosovo, Winter

2019/20), Haysam Garabandah (Spvgg Hengstfeld, Winter 2019/20) und Tobias Szczecinna (TSV Dünsbach, Winter 2019/20)

Abgänge: keine

Saisonziel: junge Truppe zu Einheit formen

Titelfavorit: FC Langenburg

FC Langenburg

Trainer: Semih Dalyanci (32)

Tor: Joachim Fritsch (28), Michael Gronbach

(38)

Abwehr: Michael Blind (22), Hans-Peter

Bolz (36), Marco Brück (26), Timo Brück (29),

Franz Bühler (25), Tom Hofmann (24), Leon

Vogel (19)

Mittelfeld: Norbert Balogh (31), Marvin

Blind (25), Semih Dalyanci (32), Patrick Dürr

(30), Sven Herrmann (33), Ralf Hodik (24),

Marcel Mönch (25), Raphael Mönch (19), Nils

Wieland (27), Philipp Wolf (35)

Angriff: Julian Dürr (24), Halil Hyusein (25),

Lucas Schmidt (27), Maximilian Schnecke

(31), Yankuba Sonko (21)

Zugänge: Marcel Mönch (TSV Blaufelden),

Soner Basar (TuS Feuchtwangen), Marko

Lovric (VfB Oberesslingen/Zell)

Abgänge: Andre Beyer (TSV Bitzfeld)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavorit: TSV Crailsheim II


KREISLIGA A2 47

SV Ingersheim

Trainer: Daniel Probst (33), Klaus Fester

Tor: Mike Kronenwetter (28), Steffen Probst

(30), Tyrese Stäudle

Abwehr: Eugen Betke, Nico Dollmeier (26),

Philipp Gellner (28), Peter Joos (27), Moritz

Kamossa (26), Christian Krauß, Marco Kreuzberger,

Jens Probst (35), Max Riedel (24), Daniel

Rilk (26), Markus Schwiewager

Mittelfeld: Steffen Butz (29), Arlind Dashi,

Patrick Gellner (32), Johannes Hein (31), Marcel

Hofmann (27), Sören Hoss (32), Michael

Köhler, Florian Müller (28), Axel Probst (29),

Daniel Probst (33), Manuel Queissner, Domenico

Rohrmüller, Jannik Schnabl, Sandy

Schnabl (19), Daniel Söbbeke, Kai Trumpp

(25), Adrian Van den Broek (24), Kevin Velder,

Florian Wagner, Chris Walkum (25), Markus

Weber, Lars Wenzelburger, Laurin Zwerger

(23)

Angriff: Pascal Gellner (31), Marcel Greiner

(41), Tobias Hanselmann (29), Felix Kamossa

(26), Antohny Ouma, Dominik Rötlich (30),

Cedric Schnabl, Chris Weihbrecht (36), Patrick

Weiß (36), Wangyi Zhu

Zugänge: Laurin Zwerger, Arlind Dashi (beide

SGM VfR Altenmünster/ESV Crailsheim),

Sandy Schnabl (SG Altenmünster), Tyrese

Stäudle (Spvgg Hengstfeld-Wallhausen),

Markus Schwiewager, Domenico Rohrmüller

(reaktiviert), Marcel Greiner (TSG Kirchberg),

Steffen Butz (FC Matzenbach)

Abgänge: Andrei Astefanei, Raphael Randacher

(beide unbekannt), Michael Krey, Andreas

Galli (beide Karriereende), Sebastian

Illig, Philipp Karg, Daniel Krauß, Maximilian

Losch, Raffael Sochacki, Eric Wenzelburger

(pausieren alle), Tobias Karg, Jan Plieninger,

Martin Jabs (alle eigene Reserve/AH)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: SV Westgartshausen, TSV

Crailsheim II

TSG Kirchberg

Trainer: Steffen Wieser (46)

Tor: Dominik Bergmann (19), Matthias Deeg

(31), Dario Köhler (19)

Abwehr: Karsten Bohn (25), Max Botsch

(31), Robin Kindler (22), Fabian Nuß (27), Andreas

Schlauch (30), Lukas Schmidt (20),

Nils Zeitler (21)

Mittelfeld: Bledar Bala (28), Nikola Brnic

(26), Andreas Garmatter (29), Denny Grasmüller

(25), Stefan Groh (22), Marius Jauch

(20), Noah Kimmerle (18), Klaus Kruthof

(24), Thomas Raabe (27), Fabian Sorg (20)

Angriff: Alexander Lemmer (35), Jan Ludwig

(24), Jul Lührs (20)

Zugänge: Karsten Bohn, Andreas Schlauch,

Florian Walter (alle reaktiviert)

Abgänge: Alex Lutscher (KSG Ellrichshausen),

Marius Keck (Spfr. Leukershausen-Mariäkappel)

Saisonziel: Neuaufbau

Titelfavorit: SC Bühlertann

Der SV Tiefenbach (schwarz) traut dem TSV Goldbach (blau) in der

Kreisliga A2 den ganz großen Wurf zu. Foto: Hans-Otto Hettler

SV Tiefenbach

Trainer: Martin Wörner (40)

Tor: Oliver Binder (26), Thomas Brumm (31),

Jannik Ströbel

Abwehr: Marc Belßner (19), Tobias Binder

(22), Heiko Brumm (34), Schmidt Florian

(26), Felix Irsigler (23), Max Irsigler, Jonas

Kappeller (26), Peter Klein (33), Alexander

Lober (31), Christopher Raczek (28), Fabian

Steinhülb (30), Sven Steinhülb (26), David

Wahba (32), Martin Wörner (40)

Mittelfeld: Uwe Bartholdy (29), Robin Belle

(25), Lukas Besta (20), Andre Brumm (33),

Nelu-Ionut Cancea, Robert Cernika (20), Niklas

Groschke (20), Steffen Horn (31), Patrick

Knyszczuk (30), Bernhard Lober (30), Luca

Martin (21), Michael Munzinger (31), Andreas

Neusser (33), Evren Özel (28), Sascha Sackreuter

(23), Pratz Thomas (38), Giorgi Toroshelidze

(28), Kevin Wieser (23)

Angriff: Ilie Cancea, Benny Kludzuweit (29),

Felix Kolasinski (26), Rafal Krum (26), Lukas

Reichelt (22), Jonas Schmidt (23), Kevin Weikum

Zugänge: Felix Irsigler (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim II), Marc Belßner

(SG Altenmünster), Luca Martin (SV Onolzheim),

Lukas Reichelt (KSG Ellrichshausen)

Abgänge: Ali Gürbostan (pausiert), Willy

Dörr, Sebastian Schmidt (beide Karriereende)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavorit: TSV Goldbach

TSV Goldbach

Trainer: Tim Göller (45)

Tor: Albert Hoffmann (32), Tobias Milbradt

(33), Christian Swonke (34)

Abwehr: Walter Braun (54), Florian Brückner

(32), Thomas Engel (39), Manuel Erbel

(26), Florian Fessel (34), Moritz Hernadi (25),

Jan Huntscha (19), Steffen Kohr (32), Sven

Kretschmaier (31), Patrick Schanz (32), Benjamin

Schlenvoigt (29), Jan Henrik Schneider,

Kerim Sentürk (25), Pascal Zörlein (18)

Mittelfeld: Nico Bauer (22), Alexander Conrad

(37), Nicolas Dierolf, Mike Ebert (27), Uwe

Engel (32), Robin Erbel (23), Christoph Grimmer

(34), Jens Großmann (19), Marcus Hutzenlaub

(52), Balàzs Kàcsor (38), Julian

Kirchherr (35), Kai-Uwe Kretschmaier (26),

Fabian Munzinger (25), Björn Stimpfig (26),

Johann Wolfarth (35), Tim Wüstner (19)

Angriff: Maximilian Balzer (25), Marcel Bäßler,

Julian Fessel (22), Maximilian Flux (31),

Phillip Gesswein (31), Tim Göller (45), Dennis

Lahn (28), Christoph Salinger (28), Jan Tomaschewski

(32), David Zheng (21)

Zugänge: Pascal Zörlein, Jan Huntscha, Tim

Wüstner, Jens Großmann (alle eigene Jugend)

Abgänge: Alexander Kochendörfer, Stephan

Fohrer (beide Karriereende)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: SC Bühlertann, FC Langenburg,

SV Westgartshausen

Gründelhardt-Obersp.

Trainer: Andreas Drechsler (32)

Tor: Jan Kaaden (20), Jens Reichert (29), Jonas

Roth (24), Ercan Yoldas (48)

Abwehr: Samuel Bayerlein (23), Fabian

Duske (31), Martin Eberhardt (36), Daniel Häberlin

(32), Tim Hertfelder (26), Ahmed Karim

(25), Lenny Keck (21), Jens Kettemann

(28), Peter Köhnlein (34), Matthias Kolb

(35), Udo Leyh (28), Sebastian Schacht (22),

Jan Schneider (20), Jörn Spiekers (31), Luca

Stahl (21), Patrick Zauner (30)

Mittelfeld: Vincent Bauer (23), Luca Blümlein

(22), Jonas Burk (22), Andreas Drechsler

(32), Klaus Eberhardt (31), Mark Eiberger

(22), Leon Gerstner (21), Hannes Häberlein

(29), Lukas Häberlein (27), Michael Herderich

(31), Jonathan Heynold (28), Moritz Hübner

(20), Manuel Jabs (34), Lukas Köhnlein

(20), Florian Kreiser (34), David Loflin (43),

Anton Mertens (19), Ralf Munz (24), Adrian

Reichert (31), Kevin Reisenbüchler (26), Andre

Wagner (19)

Angriff: Constantin Geier (19), Fabian Geier

(27), Tizian Kühnle (21), Peter Mack (38),

Markus Treiber (35), Daniel Würtemberger

(30), Heiko Würtemberger (27), Simon Zepf

(30)

Zugänge: Jonathan Heynold (TSV Dünsbach),

Samuel Bayerlein (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim), Andre Wagner, Anton

Mertens (beide eigene Jugend)

Abgänge: Timo Holl, Daniel Herrmann (beide

eigene AH)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: keine Angabe

TSV Crailsheim II

Trainer: Michael Falk (27)

Tor: Anil Davut Bisgin (20), Alexander Krüger

(26), Marco Mantaj (25), Dimitrios Moskovou

Abwehr: Marius Apetrei (23), Kevin Behrendt

(22), Benjamin Breuninger (21), Fabian

Fritz (25), Maximilian Fritz (27), Antonio Gräfenstein

(23), Sascha Gräfenstein (20), Kushtrim

Hisenaj (31), Dorde Mandaric (24),

Sandi Planincic (30), Thilo Schupp (19), Kai

Trexler (20)

Mittelfeld: Markus Elsasser (19), Michael

Falk (27), Konstantin Gross (25), Max Häusinger

(19), Niklas Häusinger (22), Yasin Islertas

(23), Cem Kaplan, Tim Klein (26), Marius

Kölly (27), Cengiz Korkmaz (24), Sebastian

Krüger (30), Imre Rebok (24), Ayhan Sadik

(29)

Angriff: Joseph Loresch (23), Mert Nam

(25), Pedram Saket (19)

Zugänge: Thilo Schupp (Spfr. Schwäbisch

Hall), Cengiz Korkmaz (Spfr. Leukershausen),

Niklas Häusinger (TSV Gerabronn), Max Häusinger

(TSV Obersontheim), Markus Elsasser

(Spvgg Satteldorf)

Abgänge: Moritz Gentner (unbekannt)

Saisonziel: oberes Tabellendrittel

Titelfavorit: FC Langenburg


48

KREISLIGA A2

Das Derby Gerabronn (blau) gegen Langenburg wird am 11. Oktober um 15 Uhr angepfiffen.

Foto: Joachim Mayershofer

Sonntag, 30. August, 15 Uhr (R: 14. März)

Obersontheim II – Gründelhardt (12.30 Uhr)

TSV Vellberg – TSV Crailsheim II

SV Ingersheim – SV Tiefenbach

SV Westgartshausen – SC Bühlertann

SV Brettheim – TSG Kirchberg

TV Rot am See – FC Langenburg

TSV Gerabronn – TSV Goldbach

GSV Waldtann

spielfrei

Sonntag, 6. September, 15 Uhr (R: 21. März)

FC Langenburg – SV Brettheim

TSG Kirchberg – TSV Obersontheim II

SV Gründelhardt – SV Westgartshausen

SC Bühlertann – SV Ingersheim

SV Tiefenbach – TSV Vellberg

TSV Crailsheim II – TSV Gerabronn

GSV Waldtann – TV Rot am See

TSV Goldbach

spielfrei

Sonntag, 13. September, 15 Uhr (R: 28. März)

Ingersheim – Gründelhardt-Oberspeltach

SV Westgartshausen – TSG Kirchberg

TSV Obersontheim II – FC Langenburg

SV Brettheim – GSV Waldtann

TSV Goldbach – TSV Crailsheim II

TSV Gerabronn – SV Tiefenbach

TSV Vellberg – SC Bühlertann

TV Rot am See

spielfrei

Sonntag, 20. September, 15 Uhr (R: 3. April)

SV Gründelhardt – TSV Vellberg

SC Bühlertann – TSV Gerabronn

SV Tiefenbach – TSV Goldbach

TV Rot am See – SV Brettheim

GSV Waldtann – TSV Obersontheim II

FC Langenburg – SV Westgartshausen

TSG Kirchberg – SV Ingersheim

TSV Crailsheim II

spielfrei

Freitag, 25. Sept., 18.30 Uhr (R: 5. April)

TSG Kirchberg – TSV Vellberg

TSV Gerabronn – SV Gründelhardt

Samstag, 26. Sept., 15.30 Uhr (R: 5. April)

TSV Goldbach – SC Bühlertann

Sonntag, 27. Sept., 15 Uhr (R: 5. April)

SV Ingersheim – FC Langenburg

SV Westgartshausen – GSV Waldtann

TSV Obersontheim II – TV Rot am See

TSV Crailsheim II – SV Tiefenbach

SV Brettheim

spielfrei

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr (R: 11. April)

SV Brettheim – TSV Obersontheim II

TV Rot am See – SV Westgartshausen

GSV Waldtann – SV Ingersheim

FC Langenburg – TSV Vellberg

TSG Kirchberg – TSV Gerabronn

SV Gründelhardt – TSV Goldbach

SC Bühlertann – TSV Crailsheim II

SV Tiefenbach

spielfrei

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

TSV Goldbach – TSG Kirchberg

TSV Gerabronn – FC Langenburg

TSV Vellberg – GSV Waldtann

SV Ingersheim – TV Rot am See

SV Westgartshausen – SV Brettheim

SV Tiefenbach – SC Bühlertann

TSV Crailsheim II – SV Gründelhardt

TSV Obersontheim II

spielfrei

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr (R: 25. April)

Obersonth. II – Westgartshausen (13 Uhr)

GSV Waldtann – TSV Gerabronn

FC Langenburg – TSV Goldbach

TSG Kirchberg – TSV Crailsheim II

SV Gründelhardt – SV Tiefenbach

SV Brettheim – SV Ingersheim

TV Rot am See – TSV Vellberg

SC Bühlertann

spielfrei

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr (R: 2. Mai)

TSV Vellberg – SV Brettheim

SV Ingersheim – TSV Obersontheim II

Bühlertann – GründelhardtOberspeltach-

SV Tiefenbach – TSG Kirchberg

TSV Goldbach – GSV Waldtann

TSV Gerabronn – TV Rot am See

TSV Crailsheim II – FC Langenburg (16 Uhr)

SV Westgartshausen

spielfrei

Sonntag, 1. November, 14.30 Uhr (R: 9. Mai)

FC Langenburg – SV Tiefenbach

TSG Kirchberg – SC Bühlertann

SV Westgartshausen – SV Ingersheim

TSV Obersontheim II – TSV Vellberg

SV Brettheim – TSV Gerabronn

TV Rot am See – TSV Goldbach

GSV Waldtann – TSV Crailsheim II

SV Gründelhardt

spielfrei

Samstag, 7. Nov., 14.30 Uhr (R: 16. Mai)

TSV Goldbach – SV Brettheim

Sonntag, 8. Nov., 14.30 Uhr (R: 16. Mai)

TSV Vellberg – SV Westgartshausen

Gründelhardt–Oberspeltach – Kirchberg

SC Bühlertann – FC Langenburg

SV Tiefenbach – GSV Waldtann

TSV Crailsheim II – TV Rot am See

TSV Gerabronn – TSV Obersontheim II

SV Ingersheim

spielfrei

Sonntag, 15. Nov., 14.30 Uhr (R: 30. Mai)

Obersontheim II – Goldbach (12.30 Uhr)

SV Ingersheim – TSV Vellberg

SV Westgartshausen – TSV Gerabronn

SV Brettheim – TSV Crailsheim II

TV Rot am See – SV Tiefenbach

GSV Waldtann – SC Bühlertann

Langenburg – Gründelhardt-Oberspeltach

TSG Kirchberg

spielfrei

Samstag, 21. Nov., 14.30 Uhr (R: 6. Juni)

SV Tiefenbach – SV Brettheim

TSV Crailsheim II – TSV Obersontheim II

TSV Goldbach – SV Westgartshausen

TSV Gerabronn – SV Ingersheim

TSG Kirchberg – FC Langenburg

Gründelhardt-Oberspeltach – Waldtann

SC Bühlertann – TV Rot am See

TSV Vellberg

spielfrei

Samstag, 28. Nov., 14.30 Uhr (R: 13. Juni)

Obersontheim II – SV Tiefenbach (13 Uhr)

TV Rot am See – SV Gründelhardt

GSV Waldtann – TSG Kirchberg

SV Ingersheim – TSV Goldbach

SV Brettheim – SC Bühlertann

Sonntag, 29. Nov., 14.30 Uhr (R: 13. Juni)

TSV Vellberg – TSV Gerabronn

SV Westgartshausen – TSV Crailsheim II

FC Langenburg

spielfrei

Samstag, 5. Dez., 14.30 Uhr (R: 19. Juni)

TSV Goldbach – TSV Vellberg

FC Langenburg – GSV Waldtann

TSG Kirchberg – TV Rot am See

SV Gründelhardt – SV Brettheim

SC Bühlertann – TSV Obersontheim II

SV Tiefenbach – SV Westgartshausen

Sonntag, 6. Dezember, 14 Uhr (R: 19. Juni)

TSV Crailsheim II – SV Ingersheim

TSV Gerabronn

spielfrei


KREISLIGA B2 ALLGEMEIN 49

Julian Horlacher vom SC Bibersfeld schirmt den Ball ab. Sein Mitspieler Manuel Scholz (links) und der Riedener Marcel Fuchs (Mitte)

beobachten die Szene.

Foto; Achim Köpf

Längere Anreisen

Die Gemengelage in der neu zusammengestellten B2 ist nur schwer einzuschätzen. Teams

aus dem Haller Raum messen sich mit Mannschaften aus dem Hohenlohekreis.

Neue Gegner, neue Orte,

neue Motivation? Klar

ist, dass der Fußballbezirk

mit seiner Einteilung

der B-Klassen vieles auf

den Kopf gestellt hat. Mit der

Ausgliederung der Bezirksliga-Reserven

in die B4 mussten

die restlichen „Ersten“ neu eingeteilt

werden. Herausgekommen

ist unter anderem eine neu

zusammengewürfelte B2, in der

Mannschaften aus dem Altkreis

Hall und dem Hohenlohekreis

aufeinander treffen.

Sechs Teams aus dem Haller

Raum haben daher teilweise ihre

Derbys (Tüngental-Sulzdorf,

Rieden-Bibersfeld), andererseits

wird man aber auch vielleicht

mal den Sportplatz in Scheppach,

Schwabbach oder Hohebach

erst einmal suchen müssen, weil

man dort noch nie gespielt hat.

Der SV Tüngental geht als das

hiesige Team in die neue Liga,

das in der Vorsaison die beste

Platzierung (noch in der B1) vorweisen

konnte. Der Dritte der

Corona-Abbruch-Saison dürfte

bei einigen Konkurrenten auf

dem Zettel stehen, wenn es um

die Vergabe der vorderen Plätze

geht. Das junge Team steigerte

sich in der jüngsten Vergangenheit

von Saison zu Saison. Geht

der Meisterwimpel jetzt nach

Tüngental? Es wäre zumindest

keine Überraschung mehr.

Fuchs in Michelbach

Ein Verein, dem man in den letzten

Jahren eher den Sprung in

die A-Klasse zugetraut hat, ist

der TSV Michelbach. Nach dem

Scheitern in der Relegation im

Sommer 2019 folgte eine diskrete

Runde, die der TSV am Ende

auf Platz 6 brachte. An der Bilz

soll es mit dem neuen Trainer

Ralf Fuchs wieder aufwärts gehen.

Er traut den Michelbachern

zu, in den Titelkampf eingreifen

zu können.

Gespannt darf man sein, wie

sich der neue Spielertrainer des

SV Rieden, Anil Öztürk mit seiner

Mannschaft schlagen wird.

Platz 7 in der Vorsaison war für

einen der Favoriten auf die Meisterschaft

zu wenig. Öztürk,

Ex-Kapitän des Tura Untermünkheim

in der Bezirksliga,

nimmt in Rieden seinen ersten

Trainerjob in Angriff.

Beim SC Bibersfeld hat sich

vor allem abseits des Platzes einiges

getan. Der Vorstand ist neu

besetzt worden, was dem Verein

mehr Stabilität verleihen soll.

Auf der Trainerbank gab es hingegen

keine Wechsel, Sascha

Horlacher und Rudi Frescher betreuen

die Mannschaft.

Ebenso im Amt geblieben ist

Trainer Jürgen Hartmann beim

TSV Sulzdorf. Ohne echten Einzelkönner

wird es in Sulzdorf

wieder über das Kollektiv gehen

müssen, wenn der TSV in dieser

Saison etwas erreichen will.

Die zweite Mannschaft des SC

Steinbach mit Coach Oktay Yilmaz

musste in ihrer Premierensaison

viel Lehrgeld zahlen. Nur

zwei Unentschieden und 13 Niederlagen

bedeuteten den letzten

Platz in der B1. Mit einer verjüngten

Mannschaft soll es dieses

Mal zu mehr Punkten reichen.

Untersteinbach stark

Und dann bleibt noch die Frage

zu klären, ob die Teams aus dem

Haller Raum oder die aus dem

Hohenlohekreis die stärkeren

sind. Die Antwort werden die

Spiele liefern. Top-Favorit aus

dem Nachbarlandkreis dürfte

der TSV Untersteinbach sein.

Schon im Vorjahr verpasste der

Verein nur knapp die Meisterschaft.

tav


50

SV TÜNGENTAL

Aufwärtstrend fortsetzen

In Tüngental setzen die Verantwortlichen konsequent auf die Jugend. Der SVT peilt diese

Saison einen Platz auf dem Treppchen an – trotz der neuen Ligaeinteilung in der B-Klasse.

Platz 8, Platz 8, Platz 4,

Platz 3. Die Entwicklung

des SV Tüngental nach

dem Abstieg 2016 verlief

in den vergangenen vier Spielzeiten

positiv. Insbesondere in

den letzten beiden Jahren hat das

junge Team oft sein Potenzial

ausgeschöpft. „Die Integration

der jungen Spieler war ein entscheidender

Faktor“, verdeutlicht

Trainer Samuel Schwenger.

Er übernahm vor der vergangenen

Saison die Mannschaft und

führte sie nicht nur auf Platz 3 in

der Meisterschaft, sondern als

B-Ligist auch ins Achtelfinale

des Bezirkspokals, das der SVT

zuletzt Angang der 90er-Jahre

erreicht hatte. Nach starken 90

Minuten unterlagen die Tüngentaler

dem Bezirksliga-Spitzenteam

Niedernhall nur 1:3.

Wie jung Tüngentals Mannschaft

ist, zeigt eine Anekdote

aus dem einzigen Rückrundenspiel,

bevor Corona alles stoppte.

Beim 5:0 gegen Westheim II

betrug der Altersschnitt 21,7 Jahre.

„Und da war ein 30-Jähriger

dabei, der den Schnitt kaputt gemacht

hat“, schmunzelt Schwenger

über Vize-Kapitän Max

Stutz.

Nach diesem Auftaktsieg zum

Rückrundenstart hatten die Tüngentaler

berechtigte Aussichten

auf den Aufstiegsrelegationsplatz

2. Von daher zählte der Verein

sicherlich nicht zu den Begünstigten

des vorzeitigen Saisonabbruchs.

„Nach dem 5:0

stand das Spiel in Michelbach an.

Das wäre ein richtiger Gradmesser

gewesen“, erinnert sich

Schwenger.

Die lange Pause nutzten die

Tüngentaler Spieler, um sich gegenseitig

zu motivieren. Mit Videos

auf Whatsapp oder mit

Posts über gelaufene Strecken

trieben sich die Akteure gegenseitig

an. „Anfang Mai sind wir

in Fünfergruppen wieder ins

Training eingestiegen“, sagt

Schwenger. Unter Berücksichtigung

der Corona-Verordnung

war zunächst nur kontaktloses

Training möglich. Seit dem 1. Juli

ist Körperkontakt wieder erlaubt.

„Seitdem fühlt es sich

Viel Glück für die neue Saison!

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Der Tüngentaler Niklas Poslovski (grün) schirmt den Ball vor dem

Riedener Daniel Kasian ab.

Foto: Achim Köpf

auch wie eine ganz normale Vorbereitung

an.“ Die Tüngentaler

haben früh ihre Testspiele terminiert

und mussten dann spätere

Anfragen ablehnen.

In diesem Sommer haben die

Tüngentaler weiter an der Abstimmung

gefeilt. Einfache Regeln

im Spielaufbau und der

Spielgestaltung sollen in Fleisch

und Blut übergehen. „Wir bleiben

in der neuen Saison bei unserem

4-3-3, da machen wir kein

Geheimnis daraus“, erklärt Tüngentals

Trainer.

Diese Saison soll ein Platzierung

unter den ersten Drei heraussprungen,

was ein höher gestecktes

Ziel als in den Vorjahren

ist. „Wir hatten keine Abgänge

und konnte in der

Vorbereitung gut arbeiten. Und

unsere Jugendspieler bringen

uns nach vorne und sorgen für

eine Aufbruchstimmung“, unterstreicht

Samuel Schwenger.

Vorsaison

3. Platz

Kreisliga B1

Quotient 2,07

52:24 Tore

Dass Tüngental in die neue B2

eingruppiert wurde, findet

Schwenger positiv. „Mich hat es

vor allem für unsere Reserve gefreut,

die nun in einer Zehnerliga

spielen kann.“ In der alten B1

hätte es nur noch fünf Reserveteams

gegeben. Für die Tüngentaler

Erste verkörpern die neuen

Gegner aus dem Hohenlohekreis

unbekanntes Terrain. „Ich

sehe es als schöne Herausforderung,

uns auf andere Teams einzustellen.

Und die längeren Auswärtsfahrten

muss man so annehmen.

Aber ich werde immer

einen Navi brauchen“, meint

Schwenger und lacht. „Wenigstens

haben sie uns nicht das Derby

gegen Sulzdorf genommen.“

Sein Meisterschaftsfavorit

kommt aus der Öhringer Ecke.

Untersteinbach war im Vorjahr

mit einem Quotienten von 2,46

ein starker Zweiter in der B2 hinter

Meister Forchtenberg. tav

SV Tüngental

Trainer: Samuel Schwenger

Tor: Ralf Bauer (33), Michael Falk (37), Klaus

Gundel (22), Nico Windmüller (18)

Abwehr: Christian Bentz (24), Bastian

Blank (27), Daniel Eisenmann (26), Andreas

Friedrich (29), Lukas Geier (23), Dreni Florian

Grajcevci (18), Patrick Hofmann (21), Nils

Poslovski (26), Balthes Reichensperger (21),

Mathis Reichensperger (19), Lukas Rössler

(26), Heiko Runde (42), Simon Schweizer

(18), Nico Traub (23), Florian Wüst (27), Jonas

Kraft (21), Philipp Strohmeier (31)

Mittelfeld: Pascal Brehmer (21), Patrick

Briegel (31), Niclas Stünkel (22), Michael Flöß

(21), Johannes Klenk (24), Jannik Kuper (21),

Naser Mosawi (20), Yannick Neuss (27), Niklas

Poslovski (24), Pascal Seeger (19), Max

Stutz (30), Andreas Zoller (24), Simon Kuls

(22)

Angriff: Robin Burkert (19), Vamid Ahmad

Ghafari (21), Heiko Gundel (25), Oliver Singer

(31), Thomas Sperrle (25), Toni Taschner

(29), Micha Weidenbach (19)

Zugänge: Daniel Eisenmann (TSV Braunsbach,

Winterpause), Robin Burkert, Micha

Weidenbach, Simon Schweizer, Dreni Florian

Grajcevci, Pascal Seeger, Nico Windmüller

(alle eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: erste Drei

Titelfavoriten: Untersteinbach


Mit dem neuen Trainer Anil Öztürk möchte der SV Rieden um die vorderen Plätze

mitspielen. Der Fokus im Verein liegt nun voll und ganz auf der Ersten Mannschaft.

SV RIEDEN 51

Kompakte Kämpfertruppe

Jede Menge frischer Wind

wehte in den vergangenen

Wochen beim SV Rieden.

Um die „Erste“ zu stärken

meldete der Vorstand die zweite

Mannschaft ab. Und nachdem

Marvin Göbel kürzlich Vater einer

Tochter wurde und in Sachen

Fußball kürzer treten

möchte, begab sich der Verein

auf die Suche nach einem neuen

Trainer. Durch Christian Neitzel

kam der Kontakt zu Anil Öztürk

zustande. Für Öztürk, jahrelang

Kapitän in der Bezirksliga beim

Tura Untermünkheim, ist der SV

Rieden nun die erste Trainerstation.

„Beim Tura gab es zuletzt unterschiedliche

Vorstellungen,

wir sind leider nicht im Guten

auseinandergegangen“, begründet

der 29-Jährige seinen Wechsel

zum SV Rieden. Für das Traineramt

habe er sich aber auch

aus beruflichen Gründen entschieden:

„Das passt gut zu meiner

pädagogischen Ausbildung,

die ich gerade in Schwäbisch

Gmünd absolviere.“

Vorsaison

7. Platz

Kreisliga B1

Quotient 1,67

37:29 Tore

Öztürks erster Eindruck von

der Mannschaft beim Trainingsauftakt

am 17 Juli war überaus

positiv. Viele Spieler hatten sich

in der Corona-Pause konditionell

fit gehalten. „Und man

merkt, dass die Jungs Spaß am

Fußball haben“, betont der neue

Trainer. Schon bei den ersten

Einheiten seien regelmäßig

mehr als 15 Spieler im Training

gewesen – „Das ist top!“ Seit der

Corona-Pause hat die Mannschaft

nun auch einen Spielerrat.

Als Neuzugang konnte der SV

Rieden Anfang August Daniel

Abel vermelden. Mit weiteren

potenziellen Neuzugängen sei er

im Gespräch, so Öztürk. Der

neue Coach möchte zudem die

Jugendlichen stärker ins Training

der Aktiven einbeziehen. In

diesem Zusammenhang hofft er,

dass sich die Nachwuchs-Spielgemeinschaft

mit dem SV Westheim

besser als bisher für den

SV Rieden auszahlt.

Nach einer durchwachsenen

Spielzeit 2019/2020 soll diesmal

eine bessere Platzierung herausspringen.

Ziel seien die ersten

Fünf, sagt Öztürk. Rieden muss

von der Kreisliga B1 in die B2

wechseln – eine Liga, die schwer

einzuschätzen sei. Die Riedener

müssen sich mit etlichen Teams

aus dem Hohenlohekreis messen.

Diese könnten sich schnell

mit Fußballern aus dem Großraum

Heilbronn verstärken, wo

SV Rieden

Trainer: Anil Öztürk

Tor: Marco Beug (28), Kevin Ledwig (32), Robin Lutz (22), Michael Schien (35), Sven Stippschild

(30)

Abwehr: Vincenzo Berardi (43), Lucas Brodbeck (23), Kalin Brown (27), Michael Burucker

(35), Marcel Enslin (32), Marcel Fuchs (27), Andre Gerke (32), Florian Grießmayr (33), Christoph

Rene Hartmann, Dominik Kronmüller (27), Marcel Steck (32), Julian Wolf (29)

Mittelfeld: Daniel Abel (28), Jannik Cudok (21), Sabri Doganay (27), Pascal Ernst, Marvin

Göbel (31), Axel Grießmayr (25), Gianluca Guaragnone (25), Christopher Kasian (33), Tobias

Ley (31), Florian Menke (35), Michael Peter, Jan Rohrweck (24), Manuel Traub, Alexander Weger

(33), Christopher Wolf (30)

Angriff: Marcus Krauß (31), Christian Neitzel, Jens Otremba (35), Simon Pflugfelder (22),

Mehmet Selcuk (29), Sebastian Steck (36), Patrick Stroye (33)

Zugänge: Daniel Abel (Spvgg Unterrot)

Abgänge: Daniel Kasian (SGM SSV Hall/Spfr. Hall II)

Saisonziel: erste Fünf

Titelfavoriten: SV Tüngental

Rieden (rotes Trikot) lieferte sich mit Tüngental im September 2019

eine umkämpfte Partie.

Foto: Achim Köpf

das Reservoir an starken Spielern

groß sei. Als Aufstiegskandidaten

sieht er aber auch den

SV Tüngental.

Die Stärke des eigenen Teams

sieht Öztürk vor allem in der

Kompaktheit und Diszipliniertheit.

„Es sind Kämpfer in der

Mannschaft, die über ihre Grenzen

hinausgehen. Einige Spieler

haben Bezirksliganiveau“, hat

Öztürk festgestellt.

gm


52

TSV MICHELBACH

Klare Ansage

In den vergangenen Jahren ist der TSV Michelbach/Bilz häufig unglücklich am Aufstieg

gescheitert. Diesmal soll der Sprung in die Kreisliga A gelingen.

Gerade einmal ein Spiel

konnte Ralf Fuchs mit

seinem Team nach der

Winterpause absolvieren.

Das war erfolgreich, 5:3

beim Spitzenreiter und späteren

Aufsteiger VfB Neuhütten. Doch

mehr Spiele waren dem Trainer,

der für Stefan Ledwig kam, nicht

vergönnt. Der erwünschte Angriff

zumindest auf Rang 2, der

zur Aufstiegsrelegation berechtigt

hätte, wurde durch Corona

zunichte gemacht.

Untätig waren die Bilzkicker

in der Folge nicht. Zwar durfte

es keine Spiele mehr geben, doch

sobald das Training zumindest

in Kleingruppen wieder erlaubt

war, stand das Team unter Einhaltung

der Abstandsregeln auf

dem Platz. „Wir haben bis zum

12. Juni trainiert“, berichtet Ralf

Fuchs, „schließlich stand längere

Zeit nicht fest, wie die Saison

gewertet wird.“ Auch wenn alles

lockerer abgelaufen sei, waren

die Einheiten gut. „Trotz Abstand

war das Gemeinsame sehr

intensiv.“

Traub und

Probst kehren

zum TSV zurück

Die Gemeinschaft wird in Michelbach

traditionell groß geschrieben.

Das gute, stark ausgeprägte

interne Klima soll dazu

beitragen, dass diesmal der Aufstieg

gelingt. Selbst wenn niemand

weiß, ob die Spielzeit

durchgezogen werden kann, rüttelt

Ralf Fuchs nicht an dieser

Zielsetzung. „Ohne Ziel in eine

Saison zu gehen wäre fatal. Man

braucht Ziele. Das spiegelt sich

Vorsaison

6. Platz

Kreisliga B1

Quotient 1,67

52:28 Tore

Christoph Elbel (blaues Trikot) geht in seine letzte Saison für den TSV Michelbach.

Foto: Achim Köpf

dann auch in der Trainingsintensität

wider“, ist er überzeugt.

Zweimal ist Michelbach in der

Relegation gescheitert, Ralf

Fuchs hat beide Male als Zuschauer

miterlebt. Sprüchewie

„oben mitspielen“ sind seine Sache

nicht. „Was bringt es zu sagen,

wir wollen uns um einen

Platz verbessern? Nein, wir wollen

hoch.“ Dafür hat Ralf Fuchs

eine minimal veränderte Mannschaft

zur Verfügung. Manuel

Traub und Timo Probst kehren

zurück. „Auch das zeigt, dass

hier nicht so viel verkehrt gemacht

wird, wenn die Spieler zurück

wollen.“

Der Kader ist insgesamt breit

aufgestellt, lediglich im Angriff

ist er etwas dünner besetzt. Dafür

gibt es fast schon ein Überangebot

im Mittelfeld – Ralf

Fuchs wird öfter unangenehme

Nachrichten dem einen oder anderen

Spieler übermitteln müssen.

Attraktiven Fußball sollen die

treuen Fans der Bilzkicker zu sehen

bekommen. In nahezu jedem

Spiel wird der TSV in der Favoritenrolle

sein. Das aber schreckt

niemanden. Es stimme auch die

Mischung zwischen Jung und

Alt. Deshalb sei auch ein erfahrener

Spieler wie Christoph Elbel

so wichtig. Der 39-jährige

Linksverteidiger geht in seine

letzte Saison. Und zwar mit einem

klar definierten Ziel, so Ralf

Fuchs. „Er will zum Abschluss

seiner Karriere nochmal aufsteigen.“

ruf

TSV Michelbach

Trainer: Ralf Fuchs

Tor: Alexander Grünke (30), Mirko Pröschel, Matthias Schmid

Abwehr: Christoph Altdörfer (31), Johannes Altdörfer (27), Tim Jonas Binder (25), Jannik

Böhm (27), Christoph Elbel (39), Nico Exner (22), Julian Hirsch (25), Florian Hoffmann (25),

Pierre Köder, Benjamin Möhrle (30), Cornelius Schmid (31), Thorsten Schneider (31), Marius

Stellner, Jonas Voß (28), Murtaza Wafa, Patrick Wrobel (27)

Mittelfeld: Mirko Bauer (28), Jan Baumann, Tim Baumann (25), Jakob Dykas (24), Max Feiler

(21), Robin Frank (23), Benny Griese (18), Christopher Grünke (27), Khaled Hashemi, Million

Kidane, Marc Kochendörfer (34), Patrick Kochendörfer (30), Michael Paxian, Timo Probst

(28), Jannik Schaaf (24), Nicolai Schaaf (28), Dominik Schön (27), Dennis Schuller (18), Kai

Steinhäuser (21), Manuel Traub, Fabian Unfried, Marvin Woitke, Manuel Wurst

Angriff: Nico Heinzelmann (19), Christoph Probst (27), Martin Schreyer (32), Julian Stellner

Zugänge: Manuel Traub (SV Rieden), Timo Probst (SC Steinbach)

Abgänge: Dennis Bischoff, Tim di Mattia, Christoph Fiedler (alle bereits im Winter zum SV

Westheim)

Saisonziel: Aufstieg

Titelfavoriten: SV Tüngental, TSV Untersteinbach


SC BIBERSFELD 53

Der SC Bibersfeld (dunkle Trikots) bei seinem Sieg gegen Ottendorf in vergangenen Oktober.

In ruhigerem Fahrwasser

Der SC Bibersfeld möchte nach einer durchwachsenen Saison wieder weiter oben

mitspielen. Eine neuer Vorstand soll für Kontinuität sorgen.

Foto: Hans Buchhofer

Nach dem Abstieg aus

der Kreisliga A in der

vorletzten Spielzeit

und Platz neun in der

Saison 2019/20 möchte sich der

SC Bibersfeld künftig wieder

nach oben orientieren. „Wir wollen

gut durchstarten, Platz eins

bis fünf könnte möglich sein“,

sagt Sascha Horlacher, der zusammen

mit Rudi Frescher das

Team trainiert. Nach der langen

Corona-Pause sei die Kreisliga

B2 schwer einzuschätzen, auch

weil viele Teams personell

durcheinandergewürfelt worden

seien.

Dies kann man von den Bibersfeldern

nicht behaupten.

Vorsaison

9. Platz

Kreisliga B1

Quotient 1,43

26:25 Tore

Der SC geht mit dem gleichen

Kader wie zur Rückrunde

2019/2020 an den Start. Damals

kehrte Patrick Abel nach Zwischenstationen

in Unterrot und

Braunsbach an alte Wirkungsstätte

zurück. „Mit ihm sind wir

in der Offensive stärker“, hofft

Sascha Horlacher.

Ballgefühl zurückgewinnen

Die ersten Trainingseinheiten

nach der Corona-Pause hatten

beim Trainer einen guten Eindruck

hinterlassen. „Die meisten

haben im Frühjahr Kondition

trainiert, die Lust war da, alle

sind motiviert“, freut sich der

32-Jährige. Der Schwerpunkt bis

zum Saisonstart lag vor allem auf

Fitness und darin, durch viele

Trainingsspiele „wieder Ballgefühl

reinzubringen“.

„Dass die letzten Jahre beim

SC Bibersfeld nicht so erfolgreich

liefen, könnte auch an den

ständigen Wechseln im Vorstand

gelegen haben“, glaubt Sebastian

Hollich, der mit Fabian Bruchmann

bis vor kurzem das Vorstands-Duo

im Verein gebildet

hatte. Während Hollich nun ganz

ausgeschieden ist und Bruchmann

sich auf seine neue Aufgabe

als Spieler und Abteilungsleister

Breitensport konzentriert,

führen nun Stefan Beck

(Vorstand Technik) und Thomas

Brodbeck (Vorstand Verwaltung

und Finanzen) den Verein.

Unter anderem habe man die

mehr als zehn Jahre alte Satzung

überarbeitet und nach den Empfehlungen

des WLSB aktualisiert,

sagt Klaus Brodbeck. Er

hofft, dass nun beim SC Bibersfeld

Ruhe und Kontiunität einkehren

und sich dies auch im

fußballerischen Erfolg niederschlägt.


gm

SC Bibersfeld

Trainer: Rudi Frescher (30), Sascha Horlacher (32)

Tor: Willi Eifeld (31), Sascha Horlacher (32), Duc Nguyen (40), Timo Seeger (30), Christian

Seidel

Abwehr: Christian Elke (22), Markus Fallmerayer, Florian Knödler (28), Chris Kolder (22), Philipp

Niebel (20), Marcel Schacher (28), Thomas Schmid (31), Torsten Seiz (33), Tom Waldvogel

Mittelfeld: Patrick Abel (30), Fabian Bruchmann, Jens Dörr (22), Eduard Eifeld (32), Rudi

Frescher (30), Joachim Haug (38), Jan-Lukas Höhr (22), Patrik Hudacek, Marcel Knapp (24),

Simon Rück (27), Patrick Schacher (28), Daniel Schiele (33), Patrick Übel (29), Hannes Wellinger,

Daniel Yaroshevskiy (26), Serdar Yilmaz (31)

Angriff: Ramon Allweiler (28), Ricco Fuchs, Yunus Kalkan (23), Manuel Scholz (22)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: erste Fünf

Titelfavoriten: keine Angabe


54

TSV SULZDORF

Mehr Biss entwickeln

Sulzdorfs Trainer Jürgen Hartmann möchte das Potenzial seiner Mannschaft besser

ausschöpfen und für die eine oder andere Überraschung sorgen.

Die Lust auf Fußball ist

nach der langen Corona-Zwangspause

auch

beim TSV Sulzdorf

groß. „Was ich seit Juli von der

Mannschaft gesehen habe, ist

wirklich vielversprechend, die

Trainingsbeteiligung ist gut“,

sagt Trainer Jürgen Hartmann.

Ein Teil seiner Spieler hatte sich

im Frühjahr mit selbstständigem

Konditionstraining fitgehalten.

Auf das zunächst erlaubte Training

in Kleingruppen hatten die

Sulzdorfer dann aber verzichtet.

„Für eine Mannschaftssportart

macht das nicht allzu viel Sinn“,

begründet Hartmann. Nun gelte

es, in der kurzen Zeit bis zum

Saisonstart „den Wettkampfmodus

wieder bestmöglich in Gang

zu setzen“.

Wir müssen

besser als

bisher in den

Wettkampfmodus

schalten.

Gleich drei Spieler aus der eigenen

Jugend möchte der Trainer

zur neuen Saison integrieren:

die jeweils erst 18 Jahre alten

Ibrahim Messaoudi, Ismael

Messaoudi und Mansour Ahmadi.

„Das sind gute Burschen, die

bei uns reinpassen. Sie müssen

sich natürlich erst akklimatisieren“,

so Hartmann. Ein weiterer

junger Neuzugang könnte sich

ebenfalls zum Leistungsträger

entwickeln: Fabian Pluhatsch hat

es aus dem Raum Stuttgart nach

Schwäbisch Hall verschlagen.

Der 21-Jährige arbeitet bei der

Bausparkasse.

Vorsaison

10. Platz

Kreisliga B1

Quotient 1,21

29:39 Tore

Die Sulzdorfer (gelbe Trikots) wollen Drang nach vorn entwickeln.

Allerdings müssen die Sulzdorfer

auch einen Abgang verschmerzen.

David Wieland kehrt

nach nur einem Jahr zu seinem

Heimatverein Obersontheim zurück.

Hartmann: „Das ist für uns

schade. David hat zuletzt gut gespielt.

Aber es war von Anfang

an klar, dass er möglicherweise

wieder zurückgeht.“ Verzichten

muss der TSV in den kommenden

Monaten auch auf Fabio

Wiedmann, der wegen seines

Studiums eine Pause einlegt.

Eine konkrete Platzierung

möchte Jürgen Hartmann nicht

als Saisonziel ausgeben. „Ich will

aber dazu beitragen, dass die

Mannschaft ihre Möglichkeiten

besser ausschöpft“, sagt der

54-Jährige. Die Gemeinschaft sei

gut, aber es gelte, noch mehr Biss

und Siegeswillen bei den Spielern

zu wecken. In dieser Hinsicht

habe es seit Mitte der letzten

Hinrunde schon Fortschritte

gegeben, so Hartmann. Und:

„Wir haben zwar keine Überflieger,

sind aber sicher für die ein

oder andere Überraschung gut.“

An einem guten Tag könne in der

neu formierten, mit etlichen

Foto: Michael Busse

Teams aus dem Hohenlohekreis

besetzten Kreisliga B2 vermutlich

jeder jeden schlagen. Als einen

möglichen Aufstiegskandidaten

sieht Hartmann den SV

Tüngental.

gm

TSV Sulzdorf

Trainer: Jürgen Hartmann (54)

Tor: Rafael Fahrer (26), Alexander Zeh (24)

Abwehr: Sebastian Färber (31), Michael Glasbrenner (22), Fabian Haas (23), Tom Kollmar,

Tobias Lindner (25), Domenic Mayer (25), Andreas Nieß (24), Tobias Schnotz (25)

Mittelfeld: Philipp Bögner (29), Luca Glasbrenner (22), Alexander Kachel (18), Maciej Majchrzak

(20), Ismael Messaoudi (18), Christian Nerlich (35), Sven Otterbach (30), Fabian Pluhatsch

(21), Daniel Schierle (25), Maximilian Treml (22), Sascha Vogt (28), Michael Wolf (29),

Jannik Wollmershäuser, Nico Wollmershäuser

Angriff: Mansour Ahmadi (18), Nils Bauer, Armando Herrmann (31), Ibrahim Messaoudi (18),

Alexander Papelheim (32), Luca Stephan (20)

Zugänge: Ibrahim Messaoudi, Ismael Messaoudi, Mansour Ahmadi (alle eigene Jugend), Fabian

Pluhatsch (TSV Weissach)

Abgänge: David Wieland (TSV Obersontheim II), Fabio Wiedmann (pausiert)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: SV Tüngental


SC STEINBACH II/KADER 55

Mehr Jugend

Der SC Steinbach II geht mit einem deutlich

verjüngten Kader in die neue Saison.

Die Premierensaison im

Spielbetrieb der Aktiven

ist für den SC Steinbach

II nicht überzeugend

verlaufen. Zwei Unentschieden

holte die Mannschaft

in 15 Spielen, sonst setzte es nur

Niederlagen, die teilweise deftig

ausfielen. „Wir hatten eine lange

Findungsphase. Es war fast

wie ein Geduldsspiel. Der Spielbetrieb

bei den Aktiven ist nun

mal etwas anderes als der bei

den Reserven“, drückt es Trainer

Oktay Yilmaz aus.

Der 31-Jährige hat aber auch

„einige Lichtblicke“ gesehen,

und das nicht nur bei den beiden

Remis. „Es gibt bei uns Potenzial“,

ist er sich sicher – und das

will er in der kommenden Runde

auch freilegen. Schon in den

Testspielen gab es ansprechende

Ergebnisse, was bei allen die

Hoffnung nährt, dass es auch in

SC Steinbach II

Trainer: Oktay Yilmaz

Tor: Dario D‘ariano (32), Fausto Luppino

(31), Timo Weth (41)

Abwehr: Benedikt Schneider (k.A.), Jan Buder

(24), Florian Bühler (28), Kevin Jannasch

(28), Kai Luibrand (26), Kilian Merz (25), Giacinto

Patane (36), Hans-Georg Philip (35),

Nicodemo Raso (24), Philipp Risch (35), Andreas

Stark (36), Leonardo Succurro (30),

Antonio Traficante (34)

Mittelfeld: Malcolm Abbey (26), Sitar

Deshtan (35), Murat Doganay (20), Esposito

Giuseppe (), Thomas Herrmann (27), Furkan

Kamay (24), Michael Kolegov (k.A.), Mario

Krizic (k.A.), Jannik Kunst (k.A.), Anton Medenzov

(23), Frederik Nußbaumer (25), Alexander

Pelimski (28), Christian Perrino (33),

Guillermo Garcia Rodriguez (k.A.), Kevin Rzyczniok

(28), Luigi Vincente Savigano (k.A.),

Michael Schelhorn (34), Florian Schreiber

(26), Benjamin Sürmelioglu (27), Viktor Vunder

(19), Ali Vural (40), Talat Vural (29), Tolunay

Yilmaz (25)

Angriff: Fatih Canoglu (k.A.), Kalkan Emrulla

(21), Daniele Luppino (36), Marcello Perrino

(28), Vedat Saljaku (41), Manuel Schön

(26), Frank Wassermann (35), Oktay Yilmaz

(31)

Zugänge: -

Abgänge: -

Saisonziel: einstelliger Platz

Titelfavorit: TSV Michelbach/Bilz

der Saison mehr Erfolgserlebnisse

geben wird als in der ersten

Spielzeit. Oktay Yilmaz strebt

sogar einen einstelligen Platz an.

Ein Bild der Partie Michelfeld II

(gelb) gegen Steinbach IIFoto: kö

Das wirkt auf den ersten Blick

gewagt, doch der Trainer nennt

Gründe für seine Aussage. „Im

Schnitt haben wir 30 Mann im

Training. Das ist gut. Entscheidend

aber ist, dass wir aus der

Jugend einige Spieler bekommen

haben, die wirklich stark sind.“

Einige davon hätten die Fähigkeit

auch höherklassig zu spielen,

ist sich Oktay Yilmaz sicher.

Er selbst hat in seiner Jugend

beim Karlsruher SC gespielt. „Da

bekommt man ein ganz anderes

Bild von Fußball. Doch die Jungs

sind lernwillig und können viele

Dinge auch schnell umsetzen.“

Um die Wertschätzung zu demonstrieren,

hat Oktay Yilmaz

einen frisch aus der Jugend gekommenen

Spieler in einem Test

gleich als Kapitän auflaufen lassen.

Bleibt die Trainingsintensität

so hoch „, dann werden wir

ganz sicher auch den einen oder

anderen Sieg einfahren“. ruf

Vorsaison

15. Platz

Kreisliga B1

Quotient 0,13

15:68 Tore

TSV Schwabbach

Trainer: Jürgen Birkert

Tor: Stefan Banzhaf (31), Jonas Kruse (31),

Ralph Eurich (49), Simon Grether (28)

Abwehr: Martin Veyel (41), Alex Zaharanski

(37), Uwe Gunnesch (32), Philipp Leihenseder

(30), Daniel Hoffmann (36), Elefterios

Ioannidis (32), Lukas Leihenseder (26), Steffen

Wespel (31), Philipp Reimold (26), Jan

Fröhlich (25), Jonas Vogtmann (24), Kevin

Bretzel (26), Moritz Mergenthaler (27), Placido

Falzone (37), Matteo Leihenseder (19),

Mario Feghelm (20)

Mittelfeld: Dennis Merz (37), Daniel Bauer

(40), Alex Banzhaf (31), Dominik Bessler

(26), Kevin Grünagel (29), Patrick Wespel

(31), Simon Weihbrecht (26), Steffen Schüll

(23), Fabian Schüll (26), Simon Leihenseder

(22), Talha Gökgöz (22), Fabian Müller (27),

Andreas Klement (26), Mehmet Uguz (21),

Benjamin Egloff (22), Jonas Bräuninger (18),

Michael Beck (27), Axel Finsterle (22), Simon

Rudolph (31), Rene Sinn (28)

Angriff: Christian Scholl (29), Declan Hackett

(40), Florian Grünagel (27), Gerhard

Kraus (38), Max Dietz (23), Erik Hähnlein

(25), Axel Kielmayer (32), Janos Ratkai (35)

Zugänge: Ralph Eurich (TSG Öhringen), Michael

Beck (reaktiviert (Winter 19/20)), Axel

Finsterle (TSV Waldbach (Winter 19/20)),

Mario Feghelm (TSG Öhringen), Simon

Grether (TSV Zweiflingen), Simon Rudolph

(reaktiviert), Rene Sinn (FV Wüstenrot)

Abgänge: Manuel Laukhuf (Pausiert), Pajtim

Helshani (Pausiert)

Saisonziel: Weiterentwicklung der Mannschaft

Titelfavoriten: keine Angabe

TSV Waldbach

Trainer: Patrick Stroye

Tor:Timo Steiner (38), Jonas Krieg (25), David

Schmid (18)

Abwehr: Sebastian Elsaß (33), Tobias Fischer

(27), Dieter Täubert (32), Jonas Bauer

(26), Steven Seyfferle (32), Andreas Gebert

(25), Michael Fleißner (28), Arthur Gottfried

(25), Tobias Steffl (27), Micha Christ (19),

Benjamin Christ (31), Mark Pfeifer (26), Ralf

Stiehler (21), Mario Kuch , Louai Alhalki (24),

Dennis Hotz, Erik Seltenreich (18), Silas

Schwab (18), Jonas Schweitzer (19), Yannis

Braun (31), Patrick Stroye (33), Jonas Herbst

(18)

Mittelfeld: Fabio Fillipi (27), Steven Hildebrant

(29), Marcel Socha (19), Malcolm Nasilowski

, Calvin Plugsley (22), Jean Nothnick

(45), Oliver Plappert (25), Lion Pascal Weippert

(17), Danny Hermann (17), Valerio Cafaro

(31), Leonid-Fabien Wimberger (22), Bastian

Schäfer (18), Dennis Filipp (22)

Angriff: Wafi Naser Eddin, Sandro Haspel

(24), Thomas Decker, Colin Schwaderer (18),

Denny Haspel (30), Saad Almohammad (23),

Nico Wagner (19), Pascal Ferlein

Zugänge: Steven Seyfferle (VfL Mainhardt),

Fabio Fillipi (TSV Ammertsweiler), Steven Hildebrant

(SG SSV/Spf. Schwäbisch Hall), Lion

Pascal Weippert (Jugend), Danny Hermann

(Jugend), Denny Haspel (TSG Öhringen),

Nico Wagner (TSV Kupferzell), Bastian Schäfer

(Jugend), David Schmid (Jugend), Jonas

Schweitzer (Jugend), Yannis Braun (TSV Kupferzell),

Patrick Stroye (SV Rieden), Jonas

Herbst (Jugend), Dennis Filipp (TSV Bitzfeld)

Abgänge: Nikolaos Tsakalidis (SV Hellas

Bietigheim), Ali Ergin (unbekannt), Timo

Lumpp (Unbekannt), Marius Bader , Niklas

Dierolf , Jehad Abdulnabi (Karriere beendet),

Jonas Lumpp (TSG Bretzfeld), Tim Waldbüßer

, Axel Finsterle (TSV Schwabbach), Jakob

Häcker , Patrick Drautz , Pascal Rauer (TSV

Bitzfeld), Maik-Leon Spaude

Saisonziel: gesichertes Mittelfeld

Titelfavoriten: keine Angabe

SGM Hohebach/Rengershausen II

Trainer: Heiko Wolf

Tor: Daniel Grombach (30), Tobias Chrzan (30), Martin Heck (44), Lukas Jahn (21), Micha

Bürkert (20)

Abwehr: Marco Dörr (20), Christian Falkenberger (29), Tom Falkenberger (19), Patrick Müller

(25), Kai Tremmel (20), Sven Walter (30), Simon Ehrler (21), Jan Eckert (19), Florian Hüber

(22), Daniel Koch (32), Simon Koch (32), Tobias Münch (23), Udo Wagner (30)

Mittelfeld: Sven Engert (31), Philipp Baudermann (31), Jens Bauer (18), Patrick Dörr (23),

Marcel Engert (30), Robin Engert (18), Jochen Falkenberger (30), Patrick Geissler (22), Lukas

Heck (22), Tobias Model (36), Matthias Müller (34), Steffen Rupp (38), Philipp Tremmel (22),

Marcel Fahrbach (21), Tobias Hofmann (23), Felix Hüber (21), Philipp Kerl (26), Lukas Koch

(19), Mark Sigmeth (31), Bernd Walter (29), Thomas Walter (30)

Angriff: Gregor Bauer (29), Tim Mezger (20), Dominik Schenkel (24), Maximilian Kerl (20),

Michael Kozok (22), Eric Mack (24), Manuel Mütsch (32), Daniel Schmieg (32), Julian Schmieg

(23), Ralf Schmötzer (36), Manuel Zenkert (37), Henning Mayer (30)

Zugänge: Lukas Koch (eigene Jugend), Heiko Wolf (SV Berlichingen/Jagsthausen)

Abgänge: keine

Saisonziel: vorderes Drittel

Titelfavoriten: TSV Untersteinbach, SV Rieden


56

KADER/SPIELPLAN

ASV Scheppach-A.

Trainer: Thomas Kidder

Tor: Lukas Nehls (33), Thorben Schäfer (21),

Moaz Almansour, Justin Recker

Abwehr: Michael Walter (32), Christoph

Hennebold (31), Marcus Barthelmä (27),

Thomas Joost (32), Abedin Recica (34), Kim

Ammann (24), Fabian König (27), Artur Zarychta

(36), Viktor Schneider (34), Dominik

Langner, Justin Recica, Kai Witte, Petrit Krasniqi,

Konstantin Janzon, Konstantinos Paparas

Mittelfeld: Christian Scheifele (32), Julian

Bunk (22), Bunk Julian (22), Daniel Stein

(25), Simon Rau (27), Fabian Winter (18), Alraed

Suliman (22), Sebastian Salcher, Oliver

Hanus, Mustafa Suleiman, Abu Icundha, Pascal

Setzepfand

Angriff: Jochen Stein (26), Stefan Konrad

(27), Denis Bukvic (30), Thomas Kidder (30),

Furkan Baskin (19), Markus Stang (33), Sascha

Rosenfelder, David Seubert (26), Ali

Youssef (21), Tamás Kozics (44), Abdullah

Eita, Ewald Stir, Alieu Saidy

Zugänge: u.a. Dominik Langner (TSG Öhringen),

Sebastian Salcher (eigene Jugend),

Moaz Almansour (TSV Pfedelbach), Pascal

Setzepfand (TSG Öhringen)

Abgänge: u.a. Maximilian Van Ommen (FC

Unterheinbach), Robin Olp (TG Forchtenberg),

Emre Bingöl (TSG Bretzfeld-Rappach)

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Titelfavoriten: TSV Untersteinbach

TSV Untersteinbach

Trainer: Alexander Küstner

Tor: Pascal Feinauer (24), Dominik Ziegler

(31)

Abwehr: Nico Schuller (38), Matthias Kappler

(31), Moritz Jakob (29), Lukas Megerle

(30), Matthias Bühler (28), Hannes Andermann

(27), Marc Gebhardt (26), Thomas

Feucht (25), Simon Boysen (25), Sven Geist

(23), Dennis Burkhardt (19), Marcel Sommer

(21), Philipp Carle (22), Niklas Wartenberg

(21), Dietmar Afanas (29), Chris Beier (20)

Mittelfeld: Marius Rösch (33), Wanja Hübner

(31), Florian Seybold (29), Stefan Haußler

(27), Patrick Diehlmann (27), Florian Pachel

(25), Jonathan Knoche (26), Philipp Hettenbach

(25), Maximilian Zeug (25), Felix Stepper

(30), Marcel Keller (24), Marvin Gebhardt

(23), Lukas Räse (22), Kai Keller (22)

Angriff: Dennis Schablitzki (33), Florian Jakob

(33), Tobias Adam (31), Florian Kretschmann

(26), Marco Jensch (36), Patrick Heigl

(27), Robin Bender (23), Paskal Deck (21),

Marvin Spengler (20), Luca Bender (20)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: vorne dabei sein

Titelfavoriten: keine Angabe

FC Unterheimbach

Trainer: Uwe Salzer

Tor: Thorben Schäfer

Abwehr: Kevin Dietle (28), Jonas Dubke

(27), Felix Dietz (24), Yannik Huber, Christian

Weber (22), Daniel Reinhard, Christian Zauner,

Daniel Kellermann

Mittelfeld: Kevin Widenmeyer (29), Marco

Schlumpberger (25), Niklas Dietle (26), Nico

Mahramas, Timo Fleisch

Angriff: Simon Vogelmann (28), Micha

Benzler (29), Patrick Dietle (26), Stanislaw

Alexeew

ohne Positionsangabe: Manuel

Borth, Philipp Vogelmann, Jesse Hasenmayer,

Daniel Christoph Klier, Dominique

Müller, Denis Sefic, Tim Baust, Eric William

Soria Panajo, Pierre Beutenmüller, Lukas Apfel,

Maximilian Weber

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: Tabellenkeller verlassen

Titelfavoriten: keine Angabe

TSG Verrenberg

Trainer: Asmir Horozovic

Tor: Alexander Bitter (22), Daniel Weippert

(22), Kiril Neubauer (33)

Abwehr: Fabian Frank (23), Stefan Diehlmann

(24), Jannick Lumpp (22), Nikolaos

Stergioudis (26), Lars Gebert (24), Kevin

Groß (22), Sven Jasinski (27), Marvin Müller

(26), Zeljko Paunkovic (22), Sven Roßberg

(25), Marco Simon (25), Matthias Welther

(25), Pascal Gebert (29), Oguz Güdücü (24),

Johann Henneberg (36), Berke Ünlü (18),

Christian Schiele (19)

Mittelfeld: Jerome Yarbrough (21), Moritz

Kraft (29), Max Habel (18), Bernad Crnkic

(41), Selcuk Yilmaz (35), Johannes Geist (33),

Dominik Ammann (25), Asmir Horozovic (41),

Arda Kocausta (23), Pascal Lederer (25),

Burak Muratdagi (26), Nikiforos Papagerorgiou

(34), Tevfik Tyriaki (23), Darko Jovanovic

(38), Mohammad Ghasemi (22), Meysam

Hosseini (20), Amir Ramic (49), Tolunay Simsek

(22), Fabian Debernitz (22)

Angriff: Sven Baier (30), Adriano Faggiano

(22), Marco Hanuszewicz (24), Christian

Mack (24), Rene Roßberg (33), Thomas Gebert

(27), Robin Langner (25), Pero Lasic

(48)

Zugänge: u.a. Moritz Kraft (TSG Öhringen)

Abgänge: u.a. Mustafa Brkic (SV Dimbach)

Saisonziel: vorderes Drittel

Titelfavoriten: TSV Untersteinbach, SV

Tüngental

Sonntag, 30. August, 15 Uhr (R: 14. März)

SC Steinbach II – TSV Waldbach (13 Uhr)

SV Rieden – TSV Untersteinbach

TSV Schwabbach – ASV Scheppach-A.

SV Tüngental – FC Unterheimbach

TSV Sulzdorf – TSV Michelbach

SGM Hohebach/R. II – SC Michelbach/W. II

TSG Verrenberg

spielfrei

SC Bibersfeld

spielfrei

Sonntag, 6. September, 15 Uhr (R: 21. März)

SC Michelbach/W. II – TSV Sulzdorf (13 Uhr)

TSV Michelbach – SC Steinbach II

TSV Waldbach – SV Tüngental

FC Unterheimbach – TSV Schwabbach

ASV Scheppach-A. – SV Rieden

SC Bibersfeld – TSG Verrenberg

TSV Untersteinbach

spielfrei

SGM Hohebach/Reng. II

spielfrei

Sonntag, 13. September, 15 Uhr (R: 28. März)

SC Steinbach II – Michelbach/W. II (13 Uhr)

TSG Verrenberg – SGM Hohebach/R. II

SV Rieden – FC Unterheimbach

TSV Schwabbach – TSV Waldbach

SV Tüngental – TSV Michelbach

SC Bibersfeld – TSV Untersteinbach

TSV Sulzdorf

spielfrei

ASV Scheppach-A.

spielfrei

Sonntag, 20. September, 15 Uhr (R: 3. April)

SC Michelbach/W. II – SV Tüngental (13 Uhr)

TSV Michelbach – TSV Schwabbach

TSV Waldbach – SV Rieden

ASV Scheppach-A. – SC Bibersfeld

TSV Untersteinbach – TSG Verrenberg

SGM Hohebach/R. II – TSV Sulzdorf

FC Unterheimbach

spielfrei

SC Steinbach II

spielfrei

Sonntag, 27. September, 15 Uhr (R: 5. April)

Steinbach II – SGM Hohebach/R. II (13 Uhr)

TSG Verrenberg – TSV Sulzdorf

SV Rieden – TSV Michelbach

TSV Schwabbach – SC Michelbach/W. II

TSV Untersteinbach – ASV Scheppach-A.

SC Bibersfeld – FC Unterheimbach

SV Tüngental

spielfrei

TSV Waldbach

spielfrei

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr (R: 11. April)

SC Michelbach/W. II – SV Rieden (13 Uhr)

TSV Waldbach – SC Bibersfeld

FC Unterheimbach – TSV Untersteinbach

ASV Scheppach-A. – TSG Verrenberg

TSV Sulzdorf – SC Steinbach II

SGM Hohebach/R. II – SV Tüngental

TSV Michelbach

spielfrei

TSV Schwabbach

spielfrei

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

TSG Verreinberg – SC Steinbach II

TSV Schwabbach – SGM Hohebach/R. II

SV Tüngental – TSV Sulzdorf

ASV Scheppach-A. – FC Unterheimbach

TSV Untersteinbach – TSV Waldbach

SC Bibersfeld – TSV Michelbach

SV Rieden

spielfrei

SC Michelbach/W. II.

spielfrei

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr (R: 25. April)

SC Michelbach/W. II – SC Bibersfeld (13 Uhr)

SC Steinbach II – SV Tüngental (13 Uhr)

TSV Michelbach – TSV Untersteinbach

TSV Waldbach – ASV Scheppach-A.

FC Unterheimbach – TSG Verrenberg

TSV Sulzdorf – TSV Schwabbach

SGM Hohebach/R. II – SV Rieden

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr (R: 2. Mai)

TSG Verrenberg – SV Tüngental

SV Rieden –TSV Sulzdorf

TSV Schwabbach – SC Steinbach II

FC Unterheimbach – TSV Waldbach

ASV Scheppach-A. – TSV Michelbach

TSV Untersteinbach – SC Michelbach/W. II

SC Bibersfeld

spielfrei

SGM Hohebach/R. II

spielfrei

Sonntag, 1. November, 15 Uhr (R: 9. Mai)

Michelbach/W. II – Schepp.-A. (12.30 Uhr)

SC Steinbach II – SV Rieden (12.30 Uhr)

TSV Michelbach – FC Unterheimbach

TSV Waldbach – TSG Verrenberg

SV Tüngental – SC Bibersfeld

TSV Untersteinbach – TSV Schwabbach

SGM Hohebach/R. II – SC Bibersfeld

TSV Untersteinbach

spielfrei

TSV Sulzdorf

spielfrei

Sonntag, 8. November, 15 Uhr (R: 16. Mai)

TSG Verrenberg – TSV Schwabbach

SV Rieden – SV Tüngental

TSV Waldbach – TSV Michelbach

FC Unterheimbach – SC Michelbach/W. II

SC Bibersfeld – TSV Sulzdorf

SC Steinbach II

spielfrei

ASV Scheppach-A.

spielfrei

Sonntag, 15. November, 15 Uhr (R: 30. Mai)

Michelbach/W. II – Waldbach (12.30 Uhr)

SC Steinbach II – SC Bibersfeld (12.30 Uhr)

TSV Michelbach – TSG Verrenberg

TSV Schwabbach – SV Rieden

TSV Sulzdorf – TSV Untersteinbach

SGM Hohebach/R. II – ASV Scheppach-A.

SV Tüngental

spielfrei

FC Unterheimbach

spielfrei

Samstag, 21. Nov., 15.30 Uhr (R: 6. Juni)

TSG Verrenberg – SV Rieden

TSV Michelbach – SC Michelbach/W. II

FC Unterheimbach – SGM Hohebach/R. II

ASV Scheppach-A. – TSV Sulzdorf

TSV Untersteinbach – SC Steinbach II

SC Bibersfeld – SV Tüngental

TSV Waldbach

spielfrei

TSV Schwabbach

spielfrei

Samstag, 28. Nov., 14.30 Uhr (R: 13. Juni)

Steinbach II – Scheppach-A. (12.30 Uhr)

Verrenberg – Michelbach/W. II (12.30 Uhr)

TSV Schwabbach – TSV Untersteinbach

TSV Sulzdorf – FC Unterheimbach

SGM Hohebach/R. II – TSV Waldbach

SV Rieden

spielfrei

TSV Michelbach

spielfrei

Samstag, 5. Dez., 15.30 Uhr (R: 19. Juni)

TSV Michelbach – SGM Hohebach/R. II

TSV Waldbach – TSV Sulzdorf

FC Unterheimbach – SC Steinbach II

ASV Scheppach-A. – SV Tüngental

TSV Untersteinbach – TSV Schwabbach

SC Bibersfeld – SV Rieden

SC Michelbach/W.

spielfrei

TSG Verrenberg

spielfrei


KREISLIGA B3 57

In der vergangenen Spielzeit stehen sich der TSV Ilshofen III und der SAV Großaltdorf (blaue Trikots) noch als Gegner gegenüber. In dieser

Saison treten sie als Spielgemeinschaft an.

Foto: Ufuk Arslan

Drei Alte und zwei Neue

In der Kreisliga B3 werden fünf Mannschaften zum Kreis der Titelfavoriten gezählt, darunter

ist auch die zweite Mannschaft der Sportfreunde Bühlerzell.

In der Kreisliga B3 gibt es in

dieser Saison drei neue Gesichter:

Aus der B1 kommen

die Sportfreunde Bühlerzell

II, der FC Ottendorf und der

TSV Gaildorf II hinzu, dafür rücken

die Sportfreunde Leukershausen-Mariäkappel

II und der

TSV Dünsbach II in die B4, in

der die meisten Zweitvertretungen

der Bezirksligisten zu finden

sind. Nur die SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim und

der TSV Ilshofen schicken ihre

zweite beziehungsweise dritte

Mannschaft in der B3 ins Rennen,

weil beide – wie auch die

Spfr. Bühlerzell II – zusätzlich

noch eine Reserve gemeldet haben.

Der TSV Ilshofen III hat

sich zu dieser Saison mit dem SV

Großaltdorf zusammengeschlossen

und agiert als Spielgemeinschaft.

Das alles – und weil es

Corona-bedingt auch keine Absteiger

aus der Kreisliga A2 gibt

– hat zur Folge, dass in der Kreisliga

B3 sogar eine Mannschaft

weniger an den Start geht als in

der vergangenen Runde.

Ex-Turaner

Skurka immer

noch treffsicher

Wer von den 14 Teams in der

B3 nun der Topfavorit auf die

Meisterschaft ist, ist im Vorfeld

gar nicht so leicht zu beantworten.

Nach dem Aufstieg des GSV

Waldtann in die Kreisliga A2

dürften die Verfolger Spvgg Gröningen-Satteldorf

II, Spvgg

Hengstfeld-Wallhausen und FC

Honhardt auf jeden Fall zum

Kreis der Titelanwärter zählen.

Satteldorf II und Hengstfeld haben

bärenstarke Offensivleute,

die es 57- beziehungsweise 50-

mal im gegnerischen Kasten

klingeln ließen. Der Hengstfelder

Spielertrainer Fredi Skurka

hat sich mit 21 Treffern die Torjägerkanone

in der Kreisliga B3

gesichert und gezeigt. Der Oberliga-erfahrene

Stürmer hat bewiesen,

dass er auch mit 45 Jahren

noch weiß, wo das gegnerische

Tor steht. Der FC Honhardt

bestach vor allem mit seiner Defensive,

die nur zwölf Gegentore

in 15 Spielen zuließ. Der FCH

stellte damit die beste Abwehr

der B3.

Auch den Neulingen Bühlerzell

II und Ottendorf wird zugetraut,

dass sie in der Kreisliga

B3 ein Wörtchen im Kampf um

den Aufstieg mitreden werden.

Angesichts der Platzierungen in

der Vorsaison in der Kreisliga B1

gar nicht so abwegig: Die Bühlerzeller

mit ihrem Trainer Manfred

Faust landeten hinter dem

Meister VfB Neuhütten auf

Rang 2, der FC Ottendorf wurde

Vierter.

Der Altkreis Schwäbisch Hall

ist wie im Vorjahr mit zwei

Mannschaften vertreten. Neben

Bühlerzell II ist die bereits erwähnte

Spielgemeinschaft Großaltdorf/Ilshofen

III am Start.

Wenn das Zusammenspiel der

beiden Vereine funktioniert,

kann die Mannschaft von Trainer

Michael Bäuerle im Vorderfeld

zu finden sein. jom/ruf


58

SPORTFREUNDE BÜHLERZELL II

Beim SV Westheim II spielt die zweite Mannschaft der Sportfreunde Bühlerzell (rote Trikots) 2:2-Unentschieden.

Einerseits, andererseits

Die Sportfreunde Bühlerzell II kehren in die Kreisliga B3 zurück. Trainer Manfred Faust

appelliert vor allem an den Willen seiner Mannschaft.

Foto: Hartmut Ruffer

Zwei Jahre lang haben die

Sportfreunde Bühlerzell

II in der Kreisliga B1 gespielt,

also in der „Haller“

Staffel. Jetzt wechseln sie erneut

und kehren in die Kreisliga

B3, „die „Crailsheimer“ Staffel,

zurück. Dort waren sie schon vor

dem zweijährigen Abstecher in

die B1. Das Hin- und Herschieben

nimmt man in Bühlerzell mit

einem Schulterzucken zur

Kenntnis, wichtiger ist, dass die

dritte Mannschaft weiterhin das

Vorspiel zur Zweiten bestreiten

kann. Dies nämlich ist der

Grund, warum Bühlerzell II

nicht wie alle anderen Zweitvertretungen

von Bezirksligisten in

der Kreisliga B4 einsortiert wurde.

Trainer-Legende Manfred

Faust wird sowohl die zweite als

auch die dritte Bühlerzeller

Mannschaft weiterhin betreuen.

Im Fußball hat er schon vieles

erlebt, eine abgebrochene Saison

gehörte bislang nicht dazu.

Vorsaison

2. Platz

Kreisliga B1

Quotient 2,29

52:16 Tore

Blickt er auf die vergangenen

Vorrunde plus das eine Spiel der

Rückrunde zurück, dann fällt

sein Fazit einerseits positiv aus.

„Wir hatten im Vorfeld nicht erwartet,

dass es so gut lief. Nach

den ersten Saisonspielen konnten

wir aber vermuten, dass vielleicht

doch etwas mehr als gedacht

gehen kann.“

Die lange

Pause hat

einiges verändert.

Doch Manfred Faust nennt

auch die Kehrseite der Medaille.

„Im Nachhinein betrachtet

hat uns nur ein Punkt zum Aufstieg

gefehlt. Deshalb ist es aus

sportlicher Sicht schon etwas

schade gewesen, dass die Saison

abgebrochen wurde. Gesundheitlich

betrachtet war das aber

völlig nachvollziehbar. Dennoch

müssen wir sagen: Wir haben es

selbst verbockt, weil wir unnötig

Punkte abgegeben haben.“

Manfred Faust hält nichts

davon, von der guten Halbsaison

auf eine starke neue Runde zu

schließen. „Da muss man sehr

vorsichtig sein. Die lange

Zwangspause hat einiges verändert.

Man muss manchmal die

Spieler erstmal wieder dafür gewinnen,

das Training wieder wie

gewohnt aufzunehmen. Manch

einer hat festgestellt, dass er

auch ohne Fußball ganz gut leben

kann.“

Der Wiederaufbau nach der

Corona-Pause war nicht ganz so

einfach. „Die Spieler sind verletzungsanfälliger.

Mit dem Wissen

von heute hätte ich das Training

zu Beginn der Vorbereitung anders

aufgebaut.“

Doch nun richtet sich der

Blick nach vorne und das, obwohl

keiner weiß, ob die Saison

diesmal zu Ende gespielt werden

kann. Auch Manfred Faust ist

skeptisch, hofft aber dennoch auf

eine vergleichsweise normale

Runde. In dieser gilt für seine

Mannschaft das Motto „kein

Müssen, aber Wollen – mit den

jeweiligen Gegebenheiten“ wie

es der Trainer ausdrückt.

In der Kreisliga B3 gibt es für

Manfred Faust eine ganze Reihe

von Titelaspiranten: Der FC

Honhardt gehört dazu genau wie

die zweite Mannschaft der Spvgg

Satteldorf und die Spvgg Hengstfeld-Wallhausen.

Ein ganz heißer

Kandidat auf die vorderen Plätze

sei der FC Ottendorf. „Der FC

wird nochmals stärker als in der

Vorsaison sein“, ist sich Manfred

Faust sicher. In der abgebrochenen

Runde landeten die Ottendorfer

zwei Plätze hinter den

Sportfreunden Bühlerzell II auf

Rang 4. Wie stark die Ottendorfer

tatsächlich sind, können die

Bühlerzeller schnell feststellen,

erwarten sie doch den FC zum

Rundenauftakt. ruf

Spfr. Bühlerzell II

Trainer: Manfred Faust

Tor: Thorsten Diehm (32), Nils Hägele (38),

Daniel Riek (31)

Abwehr: Michael Beißwenger (29), Simon

Beißwenger (25), Adam Brachmann (32), Jonas

Dittes (26), Julian Fischer (24), Sven

Gentner (21), Jannis Hägele (26), Maximilian

Hägele (22), Nico Hägele (23), Simon Köger

(31), Michael Kohn (31), Lukas Pfitzer (20),

Patrick Seuferlein (31), Stefan Weiss (29)

Mittelfeld: Niklas Bareiß (18), Fynn Berends

(18), Marvin Biehlmaier (23), Robin

Binder (30), Matthias Gronbach (31), Frank

Günzel (30), Jonas Häußler (k.A.), Tobias

Häußler (27), Jan Heinrich (22), Jonathan

Herrmann (25), Arthur Hild (37), Marvin Köder

(), Stephan Kurz (28), Matthias Ludewig

(32), Viktor Maier (30), Timo Müller (24), Johannes

Nübel (30), Jannik Wirtheim (20)

Angriff: Hannes Gall (24), Sebastian Korcz

(30), Anthony Riek (37), Maximilian Schwarz

(24), Michael Weikel (k.A.), Steffen Wilhelm

(24), Enzo Reiber (20)

Zugänge: Niklas Bareiß (U19 TSV Ilshofen)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: Spvgg Hengstfeld, FC Honhardt,

FC Ottendorf, Spvgg Satteldorf II


Aus zwei mach eins

SGM GROSSALTDORF/ILSHOFEN III 59

Der SV Großaltdorf und die dritte Mannschaft des TSV Ilshofen gehen nun als

Spielgemeinschaft ins Rennen. Das Team muss erst einmal zusammenwachsen.

Händeringend hat Trainer

Michael Bäuerle

vor manchen Partien

noch kurzfristig Spieler

gesucht. Der kleine Großaltdorfer

Kader gab da nicht viel her.

Die Ersatzbank war dementsprechend

fast leer und großen Spaß

macht das auch nicht. Bei den

Verantwortlichen des SV Großaltdorf

wuchs die Erkenntnis,

dass es wahrscheinlich auf absehbare

Zeit keine Fußballmannschaft

mehr geben könnte.

Also schaute sich der Verein

nach Alternativen um. Da die

dritte Mannschaft des TSV Ilshofen

Spieler hatte, aber kaum

Betreuer – welche wiederum in

Großaltdorf vorhanden waren –

schlossen sie nun beide Mannschaften

zu einer Spielgemeinschaft

zusammen.

„Das ist schon was anderes,

wenn 25 Spieler im Training sind

und nicht nur 10. Von daher ist

die Fusion wirklich sinnvoll“,

sagt Michael Bäuerle. Eigentlich

wollte der 34-Jährige nicht mehr

das Team coachen. Ein emotionales

Video, dass die Spieler eigens

für ihn gedreht hatten, ließ

nun dann doch „schwach werden“.

Und so hat Bäuerle jetzt

eine zusammengewürfelte Truppe

von mehr als 30 Akteuren

übernommen.

Heimspiele aufgeteilt

„Das Zusammenwachsen klappt

schon gut. Das Gefühl, eine Einheit

zu werden, macht sich bereits

bemerkbar“, hat Bäuerle

festgestellt. Um dem Teamgeist

auf die Sprünge zu helfen,

kommt das Team während der

Vorbereitung auch zu einem

Trainingswochenende mit

Mannschaftsabend zusammen.

Die Vorbereitung läuft überwiegend

in Großaltdorf ab, weil

dort die Trainingsplätze frei

sind, während man sich in Ilshofen

das Feld mit anderen Teams

hätte teilen müssen. Während

der Meisterschaft soll der Trainingsort

wochenweise bei den

beiden Vereinen wechseln – genauso

wie der Spielort bei den

Partien. „Es ist angedacht, dass

wir dann in Ilshofen spielen,

wenn ihre zweite Mannschaft in

Hier waren sie noch Konkurrenten. Künftig spielen der TSV Ilshofen

III und der SV Großaltdorf zusammen als Spielgemeinschaft.

Vorsaison

8. und 11.

Kreisliga B3

1,40/0,87

24:30/18:37

der Bezirksliga sonntags zu Hause

spielt. Dann spielen wir vor

ihnen. Wenn sie samstags spielen

oder auswärts, dann spielen

wir in Großaltdorf. Das läuft

quasi auf 50:50 hinaus“, erklärt

Bäuerle.

Manche Spieler aus den beiden

Clubs hätten sich schon vorher

gekannt. „Die Wege zwischen

Ilshofen und Großaltdorf

sind ja nicht weit.“ Auch Bäuerle

kannte ein paar „Neue“ zumidnest

auf dem Feld schon, da beide

Teams in der B3 aufeinander

getroffen sind. Allerdings muss

er erstmal alle kennenlernen.

Daher experimentiert Bäuerle

viel in der Vorbereitung. Auf einen

speziellen Spielstil möchte

er sich vor Rundenstart nicht

festlegen.

Was kann das Konglomerat

des Tabellenachten (TSV) und

Elften (SVG) des Vorjahres in

der neuen Saison erreichen?

Bäuerle möchte keine großen Erwartungen

schüren. Ein Platz

unter den ersten Zehn sei das

Ziel. Der Trainer räumt dem

FOTO: UFUK ARSLAN

Großaltdorf/Ilshofen III

Trainer: Michael Bäuerle

Tor: Joshua Gerullis (25), Volker Gerullis

(53), Fabian Halder (26)

Abwehr: Joscha Balle (28), Lukas Bauer

(25), Michael Bäuerle (34), Sebastian Enz

(35), Ferdinand Frank (28), Jakob Gebhardt

(23), Manuel Gerullis (29), Jonas Halder (28),

Jens-Kilian Herhoffer (25), Lukas Hofer (27),

Patrick Jäger (28), Björn König (20), Jonas

Renoth (29), Nemanja Samac (), Robin

Schnabel (26), Daniel Schwarz, Tom Schwarz

(21), Patric Slansky (24), Julius Stock (30),

Sascha Utz

Mittelfeld: Friedrich Färber (25), Simon

Hanselmann (27), Sven Oliver Herhoffer

(28), Timo Hermann (27), Hannes Hofer (27),

Maximilian Junker (22), Maximilian Kayser

(24), Janosch Krämer (24), Stephan Lengersdorf

(30), Lukas Pertosa (), Manuel Schimmele,

Achim Schüler (28), Rico Schwarz, Mike

Stoll (27), Simon Storz (), Andre Waltz (19),

Kevin Weber (24), Stefan Paul Bleher (19)

Angriff: David Engelhardt (28), Franklin Fernandez

(34), Lysander Förster (25), Jeremias

Gerullis (22), Markus Hörger (24), Johannes

Marik Rößler (21), Julian Salm (24), Julian

Schürl (k.A.), Toni Thoi (33), Miro Verleger

(23), Patrick Wahl (34)

Zugänge: Lukas Bauer, Markus Hörger (beide

TSV Ilshofen II)

Abgänge: keine

Saisonziel: Top 10

Titelfavoriten: Sportfreunde Bühlerzell II

Team Zeit ein, schließlich sei die

Fusion keine kurzfristige Sache.

Als Titelfavoriten hat Bäuerle

die Sportfreunde Bühlerzell II

mit Trainer-Legende Manfred

Faust ausgemacht. tav

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SV Großaltdorf

viel Glück und

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60

KADER/SPIELPLAN B3

Altenmü./ESV Crailsh. II

Trainer: Aydin Senel (39)

Tor: Ugur Özcan (30), Cetin Senel (26), Kai

Wiedmann (24)

Abwehr: Emircan Bartan (19), Bartuan Denizli

(24), Marcel Faldum (21), Marc Früh (18),

Benjamin Hanselmann (25), Patrick Herrmann

(29), Simon Horlacher (20), Jochen

Just (37), Niklas Kehl (19), Thaweesule Khananit

(30), Mirko Lettenmaier (29), Maik

Nitschka (20), Achim Ries (37), Jonathan

Rück (20), Luca Rück (18)

Mittelfeld: Enes Arslan (23), Kaan Denizli

(19), Patrick Kujat (18), Kirill Manoschkin

(24), Fehmi Marmullakaj (27), Melih Meshur

(18), Gazmend Neziraj (19), Lukas Poplawski

(34), Sven Schwanicke (28), Aydin Senel

(39), Vatan Shala (25), Eduard Sterkel (19),

Friedemann Wehnhardt (18)

Angriff: Martin Bauer (25), Talip Colak (28),

Jürgen Ochs (34), Tim Trinkle (20), Jannik

Ulshöfer (19), Rojhat Yalcin (18)

Zugänge: Martin Bauer (eigene Erste),

Emircan Bartan, Gazmend Neziraj, Jannik Ulshöfer,

Rojhat Yalcin (alle eigene Jugend)

Abgänge: Jan Rötlich (KSG Ellrichshausen),

Felix Irsigler (SV Tiefenbach)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

SSV Stimpfach

Trainer: Sascha Tremmel (35)

Tor: Andreas Frank (32), Dennis Gackstatter

(24), Florian Lenz (38), Fabian Riek (23), Tobias

Sturm (29)

Abwehr: Michael Erhardt (30), Jaime Klein

(34), Adrian Mjekici (22), Alex Molodovski

(23), Christian Munzinger (27), Niklas Scheiner

(19), Vincent Schulz (19), Fabian Stecher

(22), Sascha Wächter (23), Bernd Wolff (34)

Mittelfeld: Fabian Betzler (30), Manuel

Christ (38), Dominik Cuic (21), Johannes

Denk (19), Paul Effenberger (31), Christian

Frank (29), Hans Galauner (29), Kenan Hajdarevic

(23), Alexander Heindl (41), Mathias

Kamrad (28), Raphael Klein (30), Patrick Köder

(21), Justin Kreuzer (19), Tobias Laukenmann

(33), Lukas Neckermann (19), Yannick

Rein (23), Simon Scheiner (18), Johannes

Schneider (30), Sascha Tremmel (35), Gabriel

Wagner (30)

Angriff: Osman Bah (22), Johannes Dambacher

(23), Mario Fetsch (18), Robin Grüning

(27), Oliver Purtscher (21), Patrick Stegmeier

(33), Thomas Täger (35)

Zugänge: Patrick Köder (SV Jagstzell), Oliver

Purtscher (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim), Simon Scheiner, Johannes Denk

(beide eigene Jugend)

Abgänge: keine

Saisonziel: Wir möchten eine ernste Rolle

unter den ersten drei Plätzen mitspielen.

Titelfavoriten: Satteldorf II, Honhardt und

Hengstfeld

FC Ottendorf

Trainer: Heiko Winter

Tor: Thomas Wasik, Eric Haubold

Abwehr: Julian Halbauer, Dominik Zauner,

Markus Wirth, Markus Koch, Fabian Maier,

Edgar Happel, Marcel Heinold, Karl-Niklas

Drescher, Patrick Schumacher, Ivan Dolenc;

Marc Babiej, Erwin Reitenbach, Fabian Maier

Mittelfeld: Christian Jäckel, Dejan Draganovic,

Daniel Mayer, Maximilian Reissner,

Nico Leuze, Sven Schust, Mika Tischler, Marcel

Grau, Patrik Kinderknecht, David Roi, Sebastian

Schmidt, Christian Roll, Anatolli

Schneider, Patrick Walz, Semir Kubat

Angriff: Lukas Krupp, Tobias Kaiser, Philipp

Ilauski, Kevin Löhe, Andreas Hessentaler,

Steffen Köger, Önder Genccik, Dominik Neumann,

Niko Schneidern

Zugänge: Niko Schneider, Anatolli Schneider

(beide TSV Gaildorf), Patrick Walz (TSV

Hessental), Semir Kubat (FK Mladost/Bosnien)

Abgänge: Marian und Nico Schimanek (beide

TSV Eutendorf)

Saisonziel: Im ersten Tabellendrittel

Meistertipp: kein Tipp, da Gegner unbekannt

KSG Ellrichshausen

Trainer: Alex Lutscher (neu)

Tor: Marius Wackler (27), Steffen Bohnet

(31), Markus Schmidt (48)

Abwehr: Christian Bohnet (29), Jan Köffler

(24), Martin Meiser (32), Jonas Schaible (27),

Fabian Dittrich (33), Jannik Wolf (18), Paul

Wackler (21), Tim Kochendörfer (32)

Mittelfeld: Alex Lutscher (30), Patrick

Steinacker (34), Christian Foydl (24), Sebastian

Pelzer (29), Fabian Hoffmann (22), Florian

Ilgenfritz (35), Steffen Dittrich (33), Andrei

Estefani (28)

Angriff: Michael Dittrich (30), Jan Rötlich

(27), Stefan Schneider (31), Silvio Drägänescu

(33)

Zugänge: Alex Lutscher (Kirchberg), Stefan

Schneider (Schnelldorf), Jannik Wolf (A-Jugend

Satteldorf), Jan Rötlich (Altenmünster)

Abgänge: keine

Saisonziel: vorderes Mittelfeld

Titelfavorit: Spvgg Satteldorf II

SV Onolzheim

Trainer: Wolfgang Nachtnebel

Tor: Patrick Bader (27), Thomas Böckler

(29), Simon Magg (26), Waldemar Prübner

(36)

Abwehr: Daniel Belz (30), Lars Blum (21),

Klaus Dierolf (33), Kai Eberhardt (26), Stefan

Friedrich (31), Axel Hofmann (25), Ralf Nerenz

(34), Lukas Renoth (24), Lars Schaborak

(24), Luca Schmidt (29), Stefan Schulz (28),

Jonas Soldner (26), Benjamin Stiegler (28)

Mittelfeld: Philipp Blank (27), Bernd Blumenstock

(34), Amara Chehade (38), Moritz

Deffner (34), Christian Goßler (33), Mark

Herrmann (24), Andreas Horlacher (31), Gerrit

Klein (29), Jan Köhler (32), Sven Liebchen

(33), Christian Pelger (25), Pascal Schäfer

(34), Ralf Schneider (28), Denis Schneiker

(29), Christian Soldner (28), Jan Stillhammer

(27), David Ullmann (21)

Angriff: Oliver Ott (35), Emre Sahin (35),

Marc Schürle (26), Lars Wolfinger (23)

Zugänge: Christian Goßler (FC Grosselfingen)

Abgänge: Luca Martin (SV Tiefenbach)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Satteldorf II, Hengstfeld

Letzte Saison noch in der Kreisliga B1, jetzt in der B3: der FC

Ottendorf (rot) und der TSV Gaildorf II. Foto: Hans Buchhofer

Spvgg Satteldorf II

Trainer: Antonio Fernandez-Martinez

Tor: Manuel Bauer (28), Patrick Grobshäuser

(28), Björn Wirsching

Abwehr: Christoph Betz (30), Christian

Eberlein (23), Alexander Eder (35), Marcel

Günther (24), Hannes Hägele (26), Vincent

Heinlein, Daniel Lober

Mittelfeld: Mathias Grimm, Marius Kohr

(24), Timo Marschick (26), Max Nizamutdinov

(29), Kai Schenkel (29), Jonas Scherz

(19), William Natanael Soares da Rosa (26)

Angriff: Antonio Fernandez-Martinez, Tobias

Hörner (27), Oliver Kreft, Marc Schön (23)

Zugänge: Christoph Betz (eigene Erste), Jonas

Scherz (TSV Obersontheim II), Oliver

Kreft (Spvgg Hengstfeld-Wallhausen)

Abgänge: Juri Kildau (Spvgg Gröningen-Satteldorf),

Mustafa Nam (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim)

Saisonziel: Top 3, im besten Fall Aufstieg

Titelfavorit: FC Honhardt

TSV Unterdeufstetten

Trainer: Markus Mosshammer (44)

Tor: Jürgen Ilg (38)

Abwehr: Sergiu-Dan Barboni (33), Andreas

Etzel (32), Laurin Höhl (21), Elias Meier, Jochen

Meyer (28), Ricardo Schips (25), Manuel

Utz (26)

Mittelfeld: Florian Butz (23), Felix Ilg, Daniel

Pfisterer (27), Dominik Rettenmeier (24),

Sven Steinebronn (41), Martin Stollenmeier

(29), Steffen Utz (24)

Angriff: Ioan-Mihai Barna (30), Kai Kitterer

(26), Domenic Meier (24), Mohamed Reza,

Niklas Utz (20)

Zugänge: Elias Meier (FC Matzenbach), Kai

Kitterer (SV Segringen), Pascal Höhl (eigene

Jugend), Mohammed Reza (vereinslos)

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavorit: Satteldorf II

TSV Gaildorf II

Trainer: Björn Hofmann

Tor: Eduard Ibach, Philipp Greinert, Patrick

Rotkugel

Abwehr: Lukas Bauer, Alexander Frühauf,

Tom Gehring, Fabian Hees, Mario Kettemann,

Christian Richert, Peter Alber, Maurice Marinelli

Mittelfeld: Timo Lutz, Ronny Lutz, Tillmann

Möller, Philipp Rau, Tobias Kleinhans, Jonas

Leuze, Lukas Hägele

Angriff: Kevin Schneider, Dennis Glaser,

Krasniqi Edon, Tobias Munz, Pascal Carle

Zugänge: Eduard Ibach (TSV Hessental),

Finn Kuhr, Leon Koppenhöfer, Marco Egger,

Lukas Hägele (alle eigene Jugend)

Abgänge: Sanjin Glaser (Sulzbach-L.), Philipp

Peredo Cruz (Esslingen), Ruben Stübner

Saisonziel: obere Tabellenhälfte

Titelfavoriten: keine Angabe

BC Marktlustenau

Trainer: Yilmaz Yıldız (seit 2019)

Tor: Fabian Pittelkow, Marius Zeller

Abwehr: Yilmaz Yıldız, Dominik Offenhäußer,

Axel Späth, Fabian Langohr, Kenny Shirley,

Leon Weidle, Oliver Frank, Raoul Petke,

Sven Aulbach, Jonathan Hüttner

Mittelfeld: Adrian Schneider, Eric Petke, Jamie

Shirley, Jens Mosgallik, Jonas Berttram,

Lukas Schäfer, Marvin Furak, Michael Winter,

Nico Glas, Philipp Sackreuter, Tobias Vetter,

Tom Lange, Valentin Schneider

Angriff: Leon Waldmann, Alexander Dietle,

Maximilian Beck

Zugänge: Maximilian Beck (TSV Crailsheim),

Axel Späth (FC Matzenbach)

Abgänge: Nico Bäuerle (Spfr. Leukershausen),

Frank Kardolsky (SV Rosellen)

Saisonziel: Mittelfeld der Tabelle

Titelfavoriten: Hengstfeld, Satteldorf II


KADER/SPIELPLAN B3 61

Hengstfeld-Wallhausen

Trainer: Fredi Skurka (45)

Tor: Jonas Busch (23), Marc Knödler(22),

Mika Drexel (19), Julian Gackstatter (20)

Abwehr: Rüdiger Deimling (24), Marco Dörr

(26), Luca Hammer (20), Marcel Skurka (19),

Mike Balzer (22), Jonas Burkert (27)

Mittelfeld: Tim Barthelmeß (20), Robert

Becke (23), Noah Berger (20), Jonas Dorfi

(20), Hannes Eberlein (22), Alexander Frey

(25), Marcus Groß (35), Patrick Groß (26), Felix

Höfferl (23), Julian Hofmann (19), Alexander

Jeschke (22), Luca Kimmelmann (20),

Lukas Reiß (25), Maximilian Renaudier (22),

Daniel Walch (20), Felix Walch (20), Florian

Walch (26), Marvin Weber (23), Marcel

Wiedmann (23), Aron Kleinert (19), Patrick

Angele (19), Yannik Müller (19)

Angriff: Fabian Haug (25), Fabio Klein ((21),

Marcus Kleinert (23), Marcel Krauss (21),

Matthias Kreft (24), Jörg Rossell (41), Fredi

Skurka (45), Markus Wilhelm (33), Marco Dezort

(24)

Zugänge: Jonas Burkert (SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim), Aron Kleinert, Patrick

Angele, Yannik Müller, Julian Gackstatter,

Mika Drexel (alle eigene Jugend)

Abgänge: Daniel Pressler, Oliver Kreft

(Spvgg Satteldorf), Haysam Garabandah (TV

Rot am See)

Saisonziel: Verbesserung gegenüber der

letzten Saison, also Meister oder Aufstieg

über Relegation

Titelfavoriten: Spvgg Satteldorf II, FC Honhardt

FC Honhardt

Trainer: Manuel Munz

Tor: Heiko Disch (39), Matthias Jag (24), Andreas Lachmann (33), Simon Täger (20)

Abwehr: Daniel Büeck (18), Mario Fuchs (25), Marcel Hofmann (29), Johannes Jag, Jens König

(24), Thorsten Meiser (31), Patrick Rau (18), Stephan Rollbühler (29), Sven Rollbühler (21),

Stefan Stegmaier (21)

Mittelfeld: Sebastian Breuninger (25), Christoph Düll (25), Leon Hirmann (23), Robin Hirsch

(19), Henri Hofmann (20), Simon Jag, Julian Munz (23), Luca Munz (19), Manuel Munz (35),

Stefan Peichl (27), Philipp Raabe (23), Adrian Rößler, Daniel Schroth (27), Jan Schroth (20),

Georg Spötta (27), Max Veigel (20)

Angriff: Chris Glump (30), Alex Jawara (27), Maurice Schulpig (23), Constantin Täger (19),

Tizian Täger

Zugänge: Stefan Stegmaier (Sportfreunde Rosenberg), Daniel Büeck, Patrick Rau, Constantin

Täger, Luca Munz, Robin Hirsch (alle eigene Jugend)

Abgänge: Florian Blümlein, Michael Braun, Kim Bröllochs, Manuel Bröllochs, Musa Ceesay,

Martin Engel, Daniel Haag, Julian Greve, Benjamnin Hartner, Stefan Hartner, Mario Heinkelein,

Benjamin Hohenstein, Florian Lober, Johannes Look, Kai Müller, Michael Munz, Volker Nalito,

Dominik Peichl, Wendelin Rau, Dominik Skowron, Andreas Wappler, Ralf Wappler (alle eigene

Reserve/AH), Szczepan Ciosk (Karriereende)

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: Satteldorf II, Bühlerzell II, Hengstfeld

Der FC Honhardt (rot) will oben mitmischen.

Foto: Ralf Mangold

VfB Jagstheim

Trainer: Jaroslaw Sperlich (42), Christian

Bandel (36)

Tor: Philipp Brückner-Melber (28), Lars

Herbst (27), Kevin Spretka (25)

Abwehr: Swen Binder (35), Christian Brückner-Melber,

Felix Bullinger (24), Kevin Gronbach

(23), Sven Heidel (27), John Humpfer

(23), Andreas Kamptmann (32), Markus Kinzel

(28), Felix Lüdtke (26), Julian Müller (30),

Denis Rikert (29), Sven Schmidt (24), Patrick

Schörg (28), Jannik Schuch (19), Luca Sulzbacher

(18), Jan Thumm (26), Thomas Tom

(28), Mattis Widmer (18)

Mittelfeld: Jan Bauer (18), Marc Bauer (23),

Norman Brauner (39), Salieu Faal, Timo Fassnacht

(27), Tim Graf (29), Florian Groninger

(30), Jannis Hagen (19), Janis Heidel (24),

Dominic Hohenstein (28), Johannes Kurfiß

(28), Lucas Lenz (20), Pascal Magner (27),

Leon Melchinger (19), Marcel Ruf (25), Tamer

Sentürk (28), Jaroslaw Sperlich (42), Sven

Thumm (25)

Angriff: Christian Bandel (36), Dominic

Ebert (26), Christian Holtschlag (33), Marcel

Hopf (28), Juan Manuel Olivera (29), Max

Schindler (25), Daniel Spretka (29), Dennis

Stadtmüller (28)

Zugänge: Jan Bauer, Mattis Widmer (beide

SG Altenmünster)

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavorit: Spvgg Gröningen-Satteldorf II

Sonntag, 30. August, 15 Uhr (R: 14. März)

Großaltd./Ilshofen III – Gaildorf II (13 Uhr)

Altenm./ESV CR II – Satteldorf II (13 Uhr)

Bühlerzell II – FC Ottendorf (13 Uhr)

SV Onolzheim – SSV Stimpfach

VfB Jagstheim – FC Honhardt

BC Marktlustenau – KSG Ellrichshausen

Spielfrei: Unterdeufstetten, Hengstfeld

Sonntag, 6. September, 15 Uhr (R: 21. März)

TSV Gaildorf II – SV Onolzheim (13 Uhr)

FC Ottendorf – Altenm./ESV Crailsheim II

Spvgg Satteldorf II – BC Marktlustenau

KSG Ellrichshausen – VfB Jagstheim

FC Honhardt – SGM Großaltdorf/Ilshofen III

Spvgg Hengstfeld – TSV Unterdeufstetten

Spielfrei: Stimpfach, Bühlerzell II

Sonntag, 13. September, 15 Uhr (R: 28. März)

Groß./Ilshofen III – Ellrichshausen (13 Uhr)

VfB Jagstheim – Spvgg Satteldorf II

BC Marktlustenau – FC Ottendorf

Spvgg Hengstfeld – SSV Stimpfach

TSV Unterdeufstetten – Spfr. Bühlerzell II

SV Onolzheim – FC Honhardt

Spielfrei: Altenmünster/ESV CR, Gaildorf II

Sonntag, 20. September, 15 Uhr (R: 3. April)

Gaildorf II – Hengstfeld-Wallh. (13 Uhr)

Bühlerzell II – SGM Altenmünster/ESV CR II

FC Ottendorf – VfB Jagstheim

Satteldorf II – Großaltdorf/Ilshofen III

KSG Ellrichshausen – SV Onolzheim

SSV Stimpfach – TSV Unterdeufstetten

Spielfrei: Honhardt, Marktlustenau

Sonntag, 27. September, 15 Uhr (R: 5. April)

Großaltd./Ilshofen III – Ottendorf (13 Uhr)

Unterdeufstetten – Altenmünster/ESV CR II

BC Marktlustenau – Spfr. Bühlerzell II

SSV Stimpfach – TSV Gaildorf II

Hengstfeld-Wallhausen – FC Honhardt

SV Onolzheim – Spvgg Satteldorf II (17 Uhr)

Spielfrei: Jagstheim, Ellrichshausen

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr (R: 11. April)

Altenm./ESV CR II – Marktlustenau (13 Uhr)

Gaildorf II – TSV Unterdeufstetten (13 Uhr)

FC Ottendorf – SV Onolzheim

KSG Ellrichshausen – Spvgg Hengstfeld

FC Honhardt – SSV Stimpfach

Sportfreunde Bühlerzell II – VfB Jagstheim

Spielfrei: Satteldorf II, Großaltd./Ilshofen III

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr (R: 18. April)

Altenm./ESV CR II – Jagstheim (13 Uhr)

TSV Gaildorf II – FC Honhardt (13 Uhr)

SGM Großaltdorf/Ilshofen III – Bühlerzell II

SSV Stimpfach – KSG Ellrichshausen

Spvgg Hengstfeld – Spvgg Satteldorf II

TSV Unterdeufstetten – BC Marktlustenau

Spielfrei: Onolzheim, Ottendorf

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr (R: 25. April)

Altenm./ESV CR II – Groß./Ilsh. III (13 Uhr)

BC Marktlustenau – VfB Jagstheim

Spfr. Bühlerzell II – SV Onolzheim

FC Ottendorf – Spvgg Hengstfeld

Spvgg Satteldorf II – SSV Stimpfach

KSG Ellrichshausen – TSV Gaildorf II

FC Honhardt – TSV Unterdeufstetten

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr (R: 2. Mai)

Groß./Ilshofen III – Marktlustenau (13 Uhr)

TSV Gaildorf II – Spvgg Satteldorf II (13 Uhr)

TSV Unterdeufstetten – VfB Jagstheim

SV Onolzheim – Altenmünster/ESV CR II

FC Honhardt – KSG Ellrichshausen

SSV Stimpfach – FC Ottendorf

Spielfrei: Hengstfeld, Bühlerzell II

Sonntag, 1. November, 14.30 Uhr (R: 9. Mai)

FC Ottendorf – TSV Gaildorf II

Gröningen–Satteldorf II – FC Honhardt

KSG Ellrichshausen – TSV Unterdeufstetten

VfB Jagstheim – Großaltdorf/Ilshofen III

BC Marktlustenau – SV Onolzheim

Bühlerzell II – Hengstfeld-Wallhausen

Spielfrei: Altenm./ESV CR, Stimpfach

Sonntag, 8. Nov., 14.30 Uhr (R: 16. Mai)

KSG Ellrichshausen – Spvgg Satteldorf II

FC Honhardt – FC Ottendorf

SSV Stimpfach – Spfr. Bühlerzell II

Hengstfeld – Altenmünster/ESV CR II

Unterdeufstetten – Großaltdorf/Ilshofen III

SV Onolzheim – VfB Jagstheim

Spielfrei: Gaildorf II, Marktlustenau

Sonntag, 15. Nov., 14.30 Uhr (R: 30. Mai)

Altenm./ESV Crailsheim II – Stimpfach

Spfr. Bühlerzell II – TSV Gaildorf II

FC Ottendorf – KSG Ellrichshausen

Spvgg Satteldorf II – TSV Unterdeufstetten

SGM Großaltdorf/Ilshofen III – Onolzheim

BC Marktlustenau – Hengstfeld-Wallhausen

Spielfrei: Jagstheim, Honhardt

Samstag, 21. Nov., 14.30 Uhr (R: 6. Juni)

Spvgg Satteldorf II – Ottendorf (12.30 Uhr)

Gaildorf II – Altenm./ESV II (12.30 Uhr)

TSV Unterdeufstetten – SV Onolzheim

FC Honhardt – Sportfreunde Bühlerzell II

SSV Stimpfach – BC Marktlustenau

Hengstfeld-Wallhausen – VfB Jagstheim

Spielfrei: Ellrichsh., Großaltd./Ilshofen III

Samstag, 28. Nov., 14.30 Uhr (R: 13. Juni)

Altenm./ESV CR II – Honhardt (12.30 Uhr)

TSV Unterdeufstetten – FC Ottendorf

Großaltdorf/Ilshofen III – Spvgg Hengstfeld

VfB Jagstheim – SSV Stimpfach

BC Marktlustenau – TSV Gaildorf II

Spfr. Bühlerzell II – KSG Ellrichshausen

Spielfrei: Onolzheim, Satteldorf II

Samstag, 5. Dez., 14.30 Uhr (R: 19. Juni)

Spvgg Satteldorf II – Bühlerzell II (12 Uhr)

TSV Gaildorf II – VfB Jagstheim (12.30 Uhr)

Ellrichshausen – Altenmünster/ESV CR II

FC Honhardt – BC Marktlustenau

Stimpfach – SGM Großaltdorf/Ilshofen III

Hengstfeld-Wallhausen – SV Onolzheim

Spielfrei: Ottendorf, Unterdeufstetten


62

KREISLIGA B4

Ein Bild von der Begegnung TSV Michelfeld II (gelbes Trikot) gegen die zweite Mannschaft des SC Steinbach. Die Michelfelder siegen in

diesem Spiel mit 3:1.

Foto: Achim Köpf

Eine Staffel für die Zweiten

In der Kreisliga B4 spielen ausschließlich Zweitvertretungen. Der Bezirksvorstand greift

damit einen Vorschlag der Bezirksligisten auf.

Da ist sie also wieder, die

Kreisliga B, die es nur

mit Zweitvertretungen

gibt. Letztmals gab es

eine solche Staffel in der Spielzeit

2011/12. Damals hieß sie

Kreisliga B5, diesmal bekommt

sie den Namen Kreisliga B4 verpasst.

Vor zehn Jahren sorgte

diese Art der B-Staffel für Diskussionen.

Einerseits war es für

die zweiten Mannschaften eine

schöne Sache, am regulären

Spielbetrieb teilzunehmen und

auch um das Aufstiegsrecht zu

kämpfen. Andererseits war es

eine Staffel eben „nur“ mit zweiten

Mannschaften. Mach einer

sprach da von einem „Aufstieg

durch die Hintertür“.

Diesmal ist die Gefühlslage

ein bisschen anders. Einige Bezirksligisten

hatten beim Fußball-Bezirk

Hohenlohe angefragt,

ob man eine solche Staffel

wieder einführen könne, um der

zweiten Mannschaft weiterhin

das Vorspiel vor der Ersten zu

ermöglichen. Die Anfrage wurde

vom Bezirksvorstand positiv

beantwortet. Denn so entstand

ein größerer Spielraum für die

Verteilung der B-Kreisligisten,

die auch eine Reserve angemeldet

haben, heißt es vom Fußball-Bezirk.

Und so tummeln sich nun 14

Mannschaften in dieser Kreisliga

B4, wobei es genau genommen

eigentlich 13,5 sind. Denn

die Spielgemeinschaft Ammertsweiler/Mainhardt

setzt sich aus

dem TSV Ammertsweiler und

der zweiten Mannschaft des VfL

Mainhardt zusammen.

Favoriten zu bestimmen fällt

schwer. Schließlich sehen die

Kader zweiter Mannschaften

von Wochenende zu Wochenende

anders aus – je nachdem, ob

und wenn ja, wie viele Spieler

die jeweilige Erste benötigt.

Kommt es dort zu einer langen

Verletztenliste, kann sich ein guter

Saisonstart der Zweiten ins

Gegenteil verkehren. Und umgekehrt

ist es genauso möglich.

Zunächst nur

für ein Jahr

angelegt

Geht man ausschließlich nach

dem Abschneiden aus der Abbruch-Saison,

so steht von den

Vertretern des Altkreises Schwäbisch

Hall die zweite Mannschaft

des TSV Michelfeld am

Besten da. 15 Spiele durfte sie absolvieren,

gewann davon sieben.

Doch Statistik aus der Vorsaison

taugt bekanntermaßen wenig,

zumal es in dieser Kreisliga

B4 auch jede Menge weniger bekannte

Gegner geben wird. Mit

der zweiten Mannschaft der

SGM Weikersheim/Schäftersheim

haben sich hiesige Vereine

höchstens im Bezirkspokal duelliert.

Die Anfahrten werden teilweise

deutlich länger sein. Doch

wegen der Corona-Pandemie ist

vieles neu – und muss auch nicht

ewig halten. Das hat der Fußball-Bezirk

deutlich gemacht:

Die Klasseneinteilung gilt vorerst

nur für ein Jahr. Und sollte

die neue Spielzeit komplett

durchgezogen werden können,

dann dürften am Ende alle erleichtert

sein. ruf


TSV MICHELFELD II/TURA UNTERMÜNKHEIM II 63

Auf Suche

Der TSV Michelfeld II dient als Sprungbrett

für die erste Mannschaft

Zwei dabei

Natalino Tulino und Markus Kläßing heißt

das Trainer-Duo bei Untermünkheim II.

Im Kader der Zweiten Mannschaft

des TSV Michelfeld

stehen exakt die gleichen 52

Namen wie im Bezirksliga-Aufgebot.

Das Trainer-Gespann

Nico Nierichlo und Matthias

Haag setzt auf Rotation.

Häufig entscheidet sich erst

beim Abschlusstraining am Freitagabend,

wer in der Ersten

Mannschaft zum Einsatz kommt

und wer in der Zweiten. Jeder

soll die Chance bekommen,

durch gute Leistungen im Training

Bezirksliga-Einsätze zu bekommen.

In der neu formierten Kreisliga

B4, in der ausschließlich

zweite Mannschaften spielen,

fühlen sich die Michelfelder gut

aufgehoben. Denn sonntags

kann die Kreisliga B4 nun immer

direkt vor der Bezirksliga spielen.

So kommt es zum Saisonauf-

TSV Michelfeld II

Trainer: Nico Nierichlo (30), Matthias Haag

(32)

Tor: Daniel Bareither (39), Marc Göltenboth

(20), Johannes Ludwig (26), Danny Rödel

(34), Mario Stepper (20)

Abwehr: Moritz Braun (20), Jens Burberg

(20), Merlin Diehm (28), Mümin Ersoy (19),

Nils Göltenboth (21), Matthias Haag (32),

Tino Hagenmüller (k.A.), Philipp Kaul (24),

Lukas Knapp (22), Holger Lindacher (35),

Jannick Pfisterer (30), Andreas Probst (30),

Moritz Rau (20), Jan Schumacher (30), Laslo

Wenczel (19)

Mittelfeld: Lukas Amann (20), Daniel Bauer

(25), Elias Beck (20), Raphael Blömer

(30), Patrick Bohm (28), Pascal Di Mattia

(20), Lutz Engel (32), Fabian Fritz (20), Justin

Görmann (), Benjamin Haag (21), Maximilian

Hille (30), Manuel Huber (20), Jonas Jaeschke

(28), Tim Felix Kern (20), Pascal Klein

(26), Elias Knapp (20), Michael Lehmann

(28), Nico Nierichlo (30), Silas Noller (25),

Dennis Scherer (29), Stefan Schmieg (28),

Tim Schürrle (20), David Uhrhan (27), Kevin

Weis (28), Jonas Wieland (22)

Angriff: Efdal Balaban (30), Jonathan Bingel

(28), Niklas Funk (21), Luca Gebert (20),

Nico Maas (20), Simon Megele (20), Jason

Scherf (k.A.)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe

Die Reserve des TSV (helles

Trikot) hoft auf einen guten

Saisonstart. Foto: Rolf Müller

takt am 30. August gleich zum

mit Spannung erwarteten Doppel-Derby.

Um 13 Uhr empfängt

Michelfeld II die SGM Mainhardt/Ammertsweiler,

bevor um

15 Uhr die Ersten Mannschaften

von Michelfeld und Mainhardt

gegeneinander antreten.

„Der Tabellenplatz ist am

Ende nicht so entscheidend. Der

Erfolg definiert sich mehr über

die Art und Weise, wie wir Fußball

spielen“, sagt Nico Nierichlo.

Die Zweite soll die Funktion

eines Sprungbretts in die Bezirksliga

habe.

Matthias Haag und Nico Nierichlo,

die sowohl Erste und

Zweite Mannschaft trainieren,

und auch noch als Spieler auf

dem Platz stehen, möchten gern

etwas von der Mehrfachbelastung

abgeben. So wird für den

TSV Michelfeld II ein neuer

Trainer gesucht. Man sei in Gesprächen

mit möglichen Kandidaten

und mit der Abteilungsleitung.


gm

Vorsaison

8. Platz

Kreisliga B1

Quotient 1,67

32:26 Tore

Im Februar stand er noch in

der Hagenbachhalle beim

HT-Cup. Natalino Tulino

(46) kümmerte sich damals

um die F-Jugend des Tura Untermünkheim.

„Die Kleinen rennen

ja alle dem Ball hinterher.

Dann stehen alle irgendwann auf

einem Haufen. Man muss ihnen

erklären, dass sie lieber den Ball

zupassen sollen. Am Ende des

Turniers sind viele auf mich zugekommen

und haben uns gelobt,

wie gut das bei uns schon

funktioniert hat.“

Ein halbes Jahr später bekleidet

Tulino immer noch ein Traineramt

beim Tura. Allerdings

sind jetzt sein Spieler nicht sieben

oder acht Jahre alt, sondern

schon erwachsen. Im Gegensatz

zur F-Jugend kann er zudem

auch noch selbst bei der zweiten

Mannschaft der Untermünkheim

auf dem Feld stehen. In der

vergangenen Saison hat Tulino

acht Spiele für die Tura II bestritten.

„Klar sind die Jüngeren

schneller, aber das kann man

durch Stellungsspiel wieder wett

machen. Wenn ein Junger an einem

46-Jährigen gar nicht vorbeikommt,

dann hat er ein Problem“,

sagt Tulino, der zu Landesliga-Zeiten

für den Tura aktiv

war und zuletzt auch noch bei

den Alten Herren gespielt hat.

Der Kontakt zum Tura sei daher

nie abgebrochen. „Abteilungsleiter

Nico Pfauser hat

mich dann angesprochen, ob ich

die Zweite übernehmen kann.“

Tulino bildet mit Markus Kläßing

ein Trainer-Duo. Da Kläßing

berufsbedingt viel unterwegs

ist, hat man Tulino mit ins

Boot geholt.

Für ihn ist es die erste Trainerstelle.

„Ich kann mich noch

gut an Manfred Stephan bei den

Sportfreunden Hall erinnern,

Vorsaison

11. Platz

Kreisliga B1

Quotient 1,00

27:45 Tore

wie er die Viererkette eingeführt

hat“, blickt Tulino auf seine ehemaligen

Trainer zurück. Auch er

möchte in der Abwehr mit vier

auf einer Linie agieren. Mit dem

Ball sollen es nicht mehr als

zwei, drei Kontakte sein, bevor

das Spielgerät weitergepasst

wird. „Wir haben jetzt einen festen

Kader. Auch das Training ist

von der Ersten getrennt. Die

Trainingsbeteiligung ist gut, es

sind immer 15, 16 Mann da.“ tav

Natalino Tulino trainiert den

Tura II.

Foto: thumi

Untermünkheim II

Trainer: Markus Kläßing, Natalino Tulino

Tor: Marcel Bauer (20), Kebba Fadera (23),

Kevin Hornig (25)

Abwehr: Tim Oliver Baumann (24), Johann

Friederich Bullinger (21), Max Christ (21), Aaron

Fabri, Timo Hanselmann (), Florian Hornig

(30), Dominik Kalnbach (29), David Kircher

(23), Markus Klässing (40), Matthias

Kolb (27), Stefan Kolb (30), Jannis Kronmüller

(26), Marco Pfauser (26), Nico Pfauser

(28), Georgios Printizis (32), Patrick Pröllochs

(32), Sven Schiele (23), Benedikt Sommer

(21), Felix Wieland (22)

Mittelfeld: Pascal Abele (26), Gian-Luca

Bühler, Vincent Butzer (22), Silas Frank, Philipp

Haug (32), Tim Hofmann (24), Erhan Ilmekli

(22), Joschka Karle (33), Valentin Meisl

(19), Kevin Reinwald (23), Michael Schiele

(21), Valeriy Stynych (27), Natalino Tulino

(46), Nguyen Van Minh (28), Tobias Vogel,

Sam Weber (26)

Angriff: Dominik Bauer (21), Alessio Bühler

(21), Alexander Ludwig (26), Mutlu Metin

(46), Steffen Noller (36), Robin Rohrweck

(27), Simon Trumpp (24)

Zugänge: keine

Abgänge: keine

Saisonziel: gute Runde spielen

Titelfavoriten: keine Angabe


64

SV WESTHEIM II / SGM SSV/SPORTFREUNDE SCHWÄBISCH HALL II

Neuer Trainer

Manuel Holder betreut den SV Westheim II.

Davor war er im Frauenfußball tätig.

Noch jünger

Die SGM SSV/Sportfreunde Hall II freut sich

auf noch unbekannte Gegner.

Mit einem neuen Gesicht

auf der Trainerbank

geht die zweite

Mannschaft des SV

Westheim in die Saison. Nach

Steffen Katz wird nun Manuel

Holder das Team betreuen.

Holder hat in der vergangenen

Spielzeit noch den VfR

Murrhardt trainiert – und zwar

die Damenmannschaft in der Regionenliga.

„Aufgrund von

Schwangerschaften und Studium

mussten wir das Team abmelden,

weil wir nicht mehr genügend

Spielerinnen hatten“, erklärt

Manuel Holder. Die Murrhardterinnen

belegten den achten

Platz in der Regionenliga,

punktgleich mit der TSG Hall.

Seinen neuen Verein hat Holder

auf moderne Weise gefunden:

Social Media. „Ich habe mich

über die Plattform Fupa gemeldet.

So kam der Kontakt nach

Westheim zustande“, so Holder,

der in Fichtenberg wohnt.

SV Westheim II

Trainer: Manuel Holder

Tor: Carmelo Cutuli (18), Timo Graf, Andre

Ludwig (32), Ruben Wegner (20)

Abwehr: Daniel Baumgärtner (37), Jannik

Brutzer (26), Christoph Fiedler, Sebastian

Hambrecht (31), Hendrik Hauber (19), Kai

Krüger (24), Dominik Kubincanek (21), Adrian

Luksch (30), Simon Röger (21), Sven Sohlleder

(23), Stephan Strobel (32), Julian Felix

Vogel (26)

Mittelfeld: Jonathan Bahle (25), Bastian

Braun (23), David Bubeck (21), Edwin Jhonathan

Culquitante Morales (29), Nils Däuber

(20), Sven Däuber, Michael Dietle (24), Janis

Keil (20), Raphael Kellner (20), Romuald

Keumo Donfack (30), Lian Kletschka (22),

Marco Schmauß (25), Steffen Toth (30), Philipp

Vogel (19)

Angriff: Benjamin Betz (32), Anton Fischer

(23), Patrick Hadun (24), Simon Kalmbach

(31), Dragan Majstorovic (18), Michael Röger

(27), Noel Schirmer (21), Maximilian Storz

(19)

Zugänge: Maximilian Storz, Hendrik Hauber,

Carmelo Cutuli (alle eigene Jugend), Patrick

Hadun (reaktiviert)

Abgänge: Ramazan Öztürk (TAHV Gaildorf),

Philipp Strobel (Karriereende)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Titelfavoriten: keine Angabe

Und worin besteht der Unterschied

zwischen dem Training

bei Männer- und Frauenteams?

„Die Männer muss man öfter mal

in den Senkel stellen“, verdeutlicht

Holder, der früher auf der

Schwäbischen Alb (SV Zainingen,

TSV Sondelfingen) in der

Bezirksliga gespielt hat.

David Bubeck auf dem Weg nach

vorne. Foto: Hartmut Ruffer

Bei der Westheimer Zweiten

sieht Holder Potenzial. „Wir haben

eine gute Mischung aus Jung

und Alt“, so der neue Trainer.

Was seiner Mannschaft fehlen

würde, sei ein Torjäger ganz vorne.

„Unsere Stärken liegen in der

Defensive. Nach vorne wollen

wir dann schnell umschalten“,

gibt Holder die Taktik vor.

Die neue Liga und die anderen

Vereine kann Holder

schlecht einschätzen. „Ich möchte

einen einstelligen Tabellenplatz

erreichen. Ein weiteres Ziel

ist es, die jungen Spieler an das

Niveau der Ersten heranzuführen.“

Holder hofft, dass er nicht

allzu oft die Auftstellung ändern

muss, weil der Spielerkader – in

Absprache mit dem Bezirksligateam

– durchgemischt werden

könnte. tav

Vorsaison

12. Platz

Kreisliga B1

Quotient 0,93

26:42 Tore

Im Großen und Ganzen ist

Trainer Markus Stapf mit der

Premierensaison der Spielgemeinschaft

SSV/Sportfreunde

Schwäbisch Hall II zufrieden.

„Wir haben einige Male

unnötig hoch verloren. Aber gegen

Ende der Vorrunde haben

die Jungs alles reingehauen und

Beim FC Ottendorf verliert die

SGM Hall II (rot) mit 1:4. Foto: bu

dann auch mit Gegnern mitgehalten,

die ich stärker eingeschätzt

habe. Insofern war es für

uns blöd, dass dann die Winterpause

kam“, fügt er mit einem

Lächeln hinzu.

Die junge Mannschaft habe einen

Lernprozess durchlaufen.

„Der Älteste war 21, da ist es nur

logisch, dass allen noch die Erfahrung

fehlt.“ Und diese macht

im Aktivenbereich auch in den

unteren Spielklassen viel aus.

„Die Spieler, die aus der A-Jugend

herauskommen, müssen

sich umstellen. Wer in der Bezirkssstaffel

gespielt, musste in

vielleicht vier oder fünf Spielen

an seine Leistungsgrenze gehen.

Jetzt muss er das permanent.“

In der kommenden Saison ist

die Mannschaft im Schnitt nochmals

jünger. Das macht Markus

Vorsaison

13. Platz

Kreisliga B1

Quotient 0,57

21:59 Tore

Stapf nichts aus, in der Vergangenheit

hat er sowohl Jugend- als

auch Aktiventeams trainiert,

kennt also die jeweiligen Besonderheiten.

Einfacher wird es für

ihn organisatorisch dank der

Einführung der Kreisliga B4 für

die zweiten Mannschaften der

Bezirksligisten. „Als wir von diesen

Plänen gehört haben, haben

wir sofort zugestimmt. Wir trainieren

ohnehin immer mit unserer

Bezirksliga-Mannschaft zusammen.

Dass jetzt die Spiele

immer hintereinander stattfinden

ist auch gut für den Teamgeist.“

Wie stark die Liga sein wird,

sei schwierig einzuschätzen.

„Neun Gegner sind für uns Neuland.“

Die Zweitvertretungen

beispielsweise aus Matzenbach

oder Gammesfeld kennen die

Haller nur vom Hörensagen.

Dass es in der neu geschaffenen

Kreisliga B4 immer wieder spielfreie

Wochenenden geben wird,

„kann man so oder so sehen.

Letztlich weiß man erst hinterher,

ob es ein Vor- oder ein

Nachteil ist. Schade ist nur, dass

wir einmal drei Wochen lang

kein Spiel haben werden“, meint

der Trainer zum Spielplan. ruf

SGM SSV/Spfr. Hall II

Trainer: Markus Stapf

Tor: Seraphim Hentschel (19), Mohammad

Ibrahim (21)

Abwehr: Alex Altmann (20), Sehou Bah

(20), Hamadouche Bouidia (33), Rodin Hisman

(20), Rohat Hisman (22), Mohammad

Ibrahim (21), Fynn Klenk (19), Peter Prosowski

(20), Ron Schmidt (20), Marcel Schüle

(20), Salam Saeed Sulaiman Tamur (20)

Mittelfeld: Lawen Bibo (19), Zineddine

Bortt (19), Ceyhun Celik (21), Valerio Falconieri

(19), Hesiyar Horori (25), Leah Ioan (35),

Salam Badal Khalaf (21), Jan Radek (20), Ali

Rezai (21)

Angriff: Taher Bakar Amin (19), Paul Biedermann

(20), Musa Camara (21), Alexandr(Sanja)

Davljatschin (27), Charles Ezeoke

(21), Tomislav Lucic (19), Viktor Obenauer

(34), Ali Tercan (45)

Zugänge: keine

Abgänge: Juri Martens (33, TSF Gschwend)

Saisonziel: keine Angabe

Titelfavoriten: keine Angabe


SGM AMMERTSWEILER/MAINHARDT / SPIELPLAN 65

Blick geht nach oben

Die Spielgemeinschaft Ammertsweiler/Mainhardt möchte sich dauerhaft von den hinteren

Tabellenregionen verabschieden. Junge Spieler bilden das Grundgerüst der Mannschaft.

Keinen Neuzugang, dafür

gleich 16 Abgänge: Stehen

der in der Saison

2018/2019 ins Leben gerufenen

Spielgemeinschaft Ammertsweiler/Mainhardt

massive

Personalprobleme in Haus? Keineswegs,

betont Trainer Pascal

Vorsaison

14. Platz

Kreisliga B1

Quotient 0,40

18:44 Tore

Sonntag, 30. August, 13 Uhr (R: 7.3.)

FC Matzenbach II – SV Westheim II (13 Uhr)

SGM Hall II – TSV Neuenstein II

Niedernhall/Weißb. II – Leukershausen II

Michelfeld II – Ammertsw./Mainhardt II

SV Wachbach II – TSV Dünsbach II

Spielfrei: Edelfingen II, Untermünkheim II,

Gammesfeld II, Weikersh./Schäfters. II

Sonntag, 6. September, 13 Uhr (R: 14.3.)

TSV Dünsbach II – FC Matzenbach II

Weikersh./Schäfters. II – Michelfeld II

Ammertsw./Mainh. II – Niedernh./Weißb. II

Leukershausen II – SGM Hall II

TSV Neuenstein II – Wachbach II

Westheim II – Gammesfeld II

Spielfrei: Untermünkheim II, Edelfingen II

Sonntag, 13. September, 13 Uhr (R: 21.3.)

FC Matzenbach II – Gammesfeld II

SGM Hall II – Ammertsw./Mainh. II

Niedernh./Weißb. II – Weikers./Schäft. II

TSV Michelfeld II – SV Edelfingen II

TSV Dünsbach II – TSV Neuenstein II

SV Wachbach II – Leukershausen II

Spielfrei: Untermünkheim II, Westheim II

Sonntag, 20. September, 13 Uhr, (R: 28.3.)

Ammer./Mainh. II – Wachb. II (Sa., 13 Uhr)

Untermünkheim II – Michelfeld II

SV Edelfingen II – Niedernh./Weißb. II

Weikersh./Schäfts. II – SGM Hall II

Leukershausen II – Dünsbach II

Neuenstein II – Matzenbach II

Spielfrei: Gammesfeld II, Westheim II

Sonntag, 27. September, 13 Uhr (R: 3.4.)

SGM Hall II – SV Edelfingen II

Niedernh./Weißb. II – Untermünkheim II

Neuenstein II – Leukershausen II

TSV Dünsbach – Ammertsw./Mainh. II

SV Wachbach II – Weikersh./Schäfters. II

Spielfrei: Matzenbach II, Michelfeld II,

Westheim II, Gammesfeld II

Rudolph. „Auf dem Papier sind

viele Spieler dabei, die ohnehin

schon lange nicht mehr gespielt

haben. Einige Störenfriede sind

jetzt weg, dafür kommen viele

junge Spieler nach.“ Rudolph bildet

gemeinsam mit Alexander

Wüst ein Spielertrainer-Duo.

Die Zeiten, in denen Ammertsweiler

den Ruf als

schwächstes Team und Schießbude

der Kreisliga B hatte, sollen

endgültig der Vergangenheit

angehören. Zielstellung für die

neue Saison sei ein einstelliger

Tabellenplatz, sagt Rudolph.

Übergeordnetes Ziel des Trainer-Duos

bleibt weiterhin, aus

einer „zusammengewürfelten

Truppe“ eine Einheit zu formen.

Einige Spieler aus der A-Jugend

sollen zum Einsatz kommen, unter

anderem Alexander Luft und

Nico Schwarz, denen das Trainer-Duo

durchaus den Sprung in

die erste Mannschaft zutraut.

Das Training der Spielgemeinschaft

findet mittlerweile

Freitag, 2. Oktober, 20.15 Uhr (R: 5.4.)

Untermünkheim II – SGM Hall II

Edelfingen II – Wachbach II

Weikersh./Schäfters. II – Dünsbach II

Ammerts./Mainh. II – Neuenstein II

Leukershausen II – Matzenbach II

Westheim II – Michelfeld II

Spielfrei: Niedernhall II, Gammesfeld II

Sonntag, 4. Oktober, 13 Uhr (R: 11.4.)

Niedernh./Weißb. II – Westheim II

Michelfeld II – Gammesfeld II

Leukershausen II – Ammerts./Mainh. II

Neuenstein II – Weikers./Schäfters. II

Dünsbach II – Edelfingen II

Wachbach II – Untermünkheim II

Spielfrei: Matzenbach II, SGM Hall II

Sonntag, 11. Oktober, 13 Uhr (R: 18.4.)

Untermünkheim II – Dünsbach II

Edelfingen II – Neuenstein II

Weikersh./Schäfters. II – Leukershausen II

Ammerts./Mainh. II – Matzenbach II

Gammesfeld II – Niedernhall/Weißb. II

Westheim II – SGM Hall II

Spielfrei: Wachbach II, Michelfeld II

Sonntag, 18. September, 13 Uhr (R: 25.4.)

SGM Hall II – Gammesfeld II

Ammerts./Mainh. II – Weikers./Schäft. II

Leukershausen II – Edelfingen II

Neuenstein II – Untermünkheim II

SV Wachbach II – SV Westheim II

Spielfrei: Niedernhall II, Michelfeld II, Dünsbach

II, Matzenbach II

übrigens ausschließlich in Ammertsweiler

statt. Die Punktspiele

hingegen werden nur in Mainhardt

ausgetragen.

gm

SG TSV Ammertsweiler/Mainhardt

Trainer: Alexander Wüst (29), Pascal Rudolph (30)

Tor: Milos Balicevic (36), Lukas Bommerer (21), Marcus Mainusch (26)

Abwehr: Thorben Balmer (23), Valmir Bekaj (26), Marco Burberg (25), Jonas Funke (20), Philipp

Hägele (27), Thomas Herrmann (32), Philipp Kaul (24), Dawid Krawczyk (34), Paul Voland

(24), Alex Walter (23), Jonas Wohlschläger (20)

Mittelfeld: Jan-Michael Assenheimer (), Benjamin Bader (19), Fabian Bellin (27), Manuel

Braun (24), Niklas Funke (21), Julian Herrmann (30), Zlatan Kekic (k.A.), Pascal Rudolph (30),

Darius Schanzenbach (24), Moritz Strauß (), Ahsante Treffert (22), Samuel Veit (26), Daniel

Vogel (25), Florian Weißer (35)

Angriff: Valon Bekaj (30), Alexander Luft (19), Tim Truckenmüller (25), Georg Vogelmann

(32), Alexander Wüst (29)

Zugänge: keine

Abgänge: Fabio Filippi (27, TSV Waldbach), Rene Kubaßa (k.A., Karriereende), Walid Nayli

(27, Karriereende), Stefan Schönleber (k.A., Karriereende), Artur Vogel (37, Karriereende), Uwe

Messer (k.A., Karriereende), Jeremia Janvier Pantring (20, Karriereende), Andreas Schäfer (36,

Karriereende), Steffen Seyfferle (k.A., TSV Waldbach), Dennis Bader (28, FC Neulautern), Marco

Köbl (k.A., Karriereende), Vitali Völker (32, Karriereende), Jens Truckenmüller (32, Karriereende),

Christian Mezger (35, Karriereende), Steffen Köttner (k.A., Karriereende), Marcel Fischer

(22, Karriereende)

Saisonziel: einstelliger Platz

Titelfavoriten: keine Angabe

Sonntag, 25. Oktober, 13 Uhr (R: 2.5.)

Untermünkheim II – Leukershausen II

Edelfingen II – Ammertsw./Mainh. II

Weikers./Schäters. II – Matzenbach II

Gammesfeld II – Wachbach II

Westheim II – Dünsbach II

Spielfrei: Neuenstein II, Michelfeld II, Niedernhall

II, SGM Hall II

Sonntag, 1. November, 12.30 Uhr (R: 9.5.)

FC Matzenbach II – TSV Michelfeld II

Weikersh./Schäfters. II – Edelfingen II

Ammertsw./Mainh. II – Untermünkheim II

Neuenstein II – Westheim II

Dünsbach II – Gammesfeld II

Spielfrei: SGM Hall II, Niedernhall II, Leukershausen

Ii, Wachbach II

Sonntag, 8. November, 12.30 (R: 16.5.)

Untermünkheim II – Weikers./Schäfters. II

Edelfingen II – Matzenbach II

Michelfeld II – Niedernhall/Weißb. II

Gammesfeld II – Neuenstein II

Westheim II – Leukershausen II

Spielfrei: Ammertsweiler, SGM Hall II,

Wachbach II, Dünsbach II

Sonntag, 15. November, 12.30 Uhr (R: 22.5.)

Matzenbach II – Niedernhall/Weißb. II

SGM Hall II – TSV Michelfeld II

Edelfingen II – Untermünkheim II

Ammertsw./Mainh. II – Westheim II

Leukershausen II – Gammesfeld II

Spielfrei: Weikersheim II, Neuenstein II,

Dünsbach II, Wachbach II

Samstag, 21. Nov., 12.30 Uhr (R: 30.5.)

Untermünkheim II – Matzenbach II

Niedernhall/Weißb. II – SGM Hall II

Michelfeld II – Wachbach II

Gammesfeld II – Ammerts./Mainh. II

Westheim II – Weikersh./Schäfters. II

Spielfrei: Edelfingen II, Dünsbach II, Neuenstein

II, Leukershausen II

Sonntag, 29. November, 12.30 Uhr (R: 6.6.)

Matzenbach II – SGM Hall II

Edelfingen II – Westheim II

Weikersh./Schäfters. – Gammesfeld II

Dünsbach II – Michelfeld II

Wachbach II – Niedernhall/Weißb. II

Spielfrei: Untermünkheim II, Ammertsweiler,

Leukershausen II, Neuenstein II

Sonntag, 6. Dezember, 12.30 Uhr (R: 13.6.)

SGM Hall II – Wachbach II

Niedernhall/Weißb. II – Dünsbach II

Michelfeld II – Neuenstein II

Gammesfeld II – Edelfingen II

Westheim II – Untermünkheim II

Spielfrei: Matzenbach II, Leukershausen II,

Ammertsweiler, Weikersheim II

Sonntag, 13. Dezember, 12.30 Uhr (R: 19.6.)

Untermünkheim II – Gammesfeld II

Leukershausen II – Michelfeld II

Neuenstein II – Niedernhall/Weißb. II

Dünsbach II – SGM Hall II

Wachbach II – Matzenbach II

Spielfrei: Westheim II, Edelfingen II, Weikersheim

II, Ammertsweiler


66

TSV CRAILSHEIM B-JUNIORINNEN BUNDESLIGA SÜD

Ziel ist wieder Klassenerhalt

Mit dem sechsten Tabellenrang haben die B-Juniorinnen des TSV Crailsheim vor dem

Abbruch der Bundesliga-Saison die beste Platzierung seit dem Aufstieg 2016/17 erreicht.

HINTEN VON LINKS

Viola Reiß, Lara Kollmar, Svea Kollmar, Samina

Kuhn, Anna Deutscher, Verena Ehnis,

Carina Ost

MITTE VON LINKS

Trainer Michael Schwenger, Physiotherapeutin

Selina Hecht, Trainerin Tanja Hofmann,

Franka Ziegler, Lea Würth, Ina Hofelich,

Nele Schürle, Abteilungsleiter Manfred

Schaborak, Sportl. Leiter Marco

Schmitt

VORNE VON LINKS

Heidi Klatt, Tamara Trumic, Madeleine

Reuther, Sofya Midler, Carlotta Stark, Nele

Haußmann, Emily Kübler, Lara Yildiz, Charlette

Sittner, Lucy Rüdenauer. Es fehlt Trainer

Martin Grund.

Mit vier Siegen, drei Remis

und sechs Niederlagen

beendete

der TSV die Saison

auf Platz 6. Das Team hatte zum

Zeitpunkt des Abbruchs schon

fünf Punkte Vorsprung auf den

ersten Abstiegsrang. „Insgesamt

bin ich mit der ersten Saison als

Trainerin sehr zufrieden“, so das

Fazit von Tanja Hofmann.

Corona-bedingt gibt es keine

Absteiger, sodass der VfL Sindelfingen

drinbleibt. Schlusslicht

Samstag, 12. Sept., 14 Uhr (R: 5. Dezember)

SV Alberweiler – TSV Crailsheim

Samstag, 19. Sept., 14 Uhr (R: 20. Februar)

TSV Schwaben Augsburg – TSV Crailsheim

Samstag, 26. Sept., 14 Uhr (R: 27. Februar)

TSV Crailsheim – FFC Pohlheim

Samstag, 10. Oktober, 14 Uhr (R: 3. April)

TSV Crailsheim – 1. FC Donzdorf

Samstag, 17. Oktober, 14 Uhr (R: 10. April)

FC Bayern München – TSV Crailsheim

Samstag, 24. Oktober, 14 Uhr (R: 17. April)

TSV Crailsheim – SC Dortelweil

Samstag, 7. November, 12 Uhr (R: 24. April)

VfL Sindelfingen – TSV Crailsheim

Samstag, 14. November, 14 Uhr (R: 22. Mai)

TSV Crailsheim – Eintracht Frankfurt

Samstag, 21. November, 14 Uhr (R: 30. Mai)

TSG Hoffenheim – TSV Crailsheim

Samstag, 28. November, 14 Uhr (R: 3. Juni)

TSV Crailsheim – SC Freiburg

FV Löchgau hat allerdings verzichtet.

Mit dem FFC Polheim,

dem 1. FC Donzdorf und Schwaben

Augsburg kommen drei Aufsteiger

hinzu. So treten in der

Bundesliga Süd insgesamt elf

Mannschaften gegeneinander

an, da der 1. FFC Frankfurt und

Eintracht Frankfurt fusioniert

haben. Am Ende der Saison müssen

drei Teams runter in die

Oberliga.

„Mit Tanja Hofmann haben

wir einen Glückstreffer gelandet“,

lobt Abteilungsleiter Manfred

Schaborak die Trainerin.

„Sie verlangt viel, gibt aber auch

viel. Die Mädels folgen ihr.“ Als

Erfolgsrezept nennt er ihr sehr

gutes und abwechslungsreiches

Training sowie den guten Draht

der hauptberuflichen Erzieherin

zur Mannschaft.

Sieben Spielerinnen des Jahrgangs

2003 haben das Team altersbedingt

verlassen. Fünf

davon wechseln in die Regionalligaelf

der TSV-Frauen. Pia Wolfmeyer

will schulisch bedingt etwas

kürzertreten und spielt in

Vorsaison

6. Platz

(Bundesliga Süd)

15 / 1,15 Punkte

14:23 Tore

der zweiten Mannschaft. Mit

Paulina Krause verlässt nur eine

Spielerin den Verein und wechselt

zum TSV Neuenstein in die

Verbandsliga.

Durch vorausschauendes

Scouting konnte trotz der Corona-Unterbrechung

der sportliche

Leiter Marco Schmitt acht

gute Spielerinnen für das TSV-

Team gewinnen: Neben Lara

Kollmar (SC Wiesenbach), Anna

Deutscher, Verena Ehnis (beide

FFV Heidenheim), Viola Reiß

(SGM Weikersheim), Nele

Schürle (SV Onolzheim), Charlette

Sittner (Spfr. Hall) und

Nele Haußmann (SGM Pfedelbach)

könnte insbesondere Lea

Würth für Furore sorgen.

Die torgefährliche Angreiferin

ist nur durch einen Zufall

beim TSV gelandet. Nach einem

mehrjährigen Auslandsaufenthalt

kehrte die Familie von Lea

Würth berufsbedingt vor ein

paar Wochen nach Deutschland

zurück und fand in Oedheim bei

Heilbronn eine neue Heimat. Die

14-Jährige durfte in Mexiko sogar

schon in einer Frauenmannschaft

mitkicken.

Eine realistische Einschätzung,

wo die Mannschaft nach

der langen Corona-Pause wirklich

steht, ist schwierig. „Viele

Leistungsträgerinnen haben unser

Team in Richtung Damen

verlassen, die mit ihrer Qualität

sicher nicht eins zu eins zu ersetzen

sind“, so Tanja Hofmann.

Die Mädels haben bis zu einer

Stunde einfache Anfahrtszeit

und opfern große Teile ihrer

Freizeit für ihr Hobby. Die meisten

Mädchen kommen mit dem

Zug und werden vom Bahnhof

abgeholt und dorthin zurückgebracht.


rama

TSV Crailsheim

Trainer: Tanja Hofmann (seit 2019), Martin

Grund (seit 2018), Marco Schmitt (seit 2017)

und Michael Schwenger (seit 2019)

Tor: Carlotta Stark (16), Mia Calabrese (15),

Nele Haußmann (14)

Abwehr: Samina Kuhn (15), Svea Kollmar

(16), Madeleine Reuther (15), Tamara Trumic

(15), Carina Ost (15), Viola Reiß (15), Charlette

Sittner (14), Verena Ehnis (15)

Mittelfeld: Emily Kübler (15), Franka Ziegler

(15), Heidi Klatt (15), Sofya Midler (16), Lara

Yildiz (15), Lucy Rüdenauer (16), Lara Kollmar

(16), Anna Deutscher (16), Nele Schürle (15)

Angriff: Ina Hofelich (16), Lea Würth (15)

Zugänge: Nele Haußmann (TSV Zweiflingen),

Viola Reiß (SGM Weikersheim), Charlette

Sittner (Spfr. Schwäbisch Hall), Lara

Kollmar (SC Wiesenbach), Verena Ehnis,

Anna Deutscher (beide FFV Heidenheim),

Nele Schürle (SV Onolzheim), Lea Würth

(Spvgg Oedheim)

Abgänge: Marlen Schmelzle, Maren Geschwill,

Jule Wagner, Paula Schwab, Pia Wolfmeyer,

Pauline Graf (alle eigene Damen),

Pauline Krause (TSV Neuenstein)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: TSG 1899 Hoffenheim,

SC Freiburg, SV Alberweiler


FRAUEN TSV CRAILSHEIM 67

Ligaverbleib auf Umwegen

Die Regionalliga-Fußballerinnen des TSV Crailsheim peilen mit Trainer Fritz Langenbuch

den Klassenerhalt an. Stark verjüngtes Team startet mit neuem Spielmodus in die Saison.

HINTEN VON LINKS

Marlen Schmelzle, Maren Geschwill, Lisa

Wich, Jule Wagner, Sibel Meyer

MITTE VON LINKS

Fritz Langenbuch (Trainer), Patrick Wöhnl

(Physiotherapeut), Lucy Schmitt, Sarah

Herrmann, Pauline Graf, Emily Bullinger,

Marco Schmitt (sportlicher Leiter), Manfred

Schaborak (Abteilungsleiter)

VORNE VON LINKS

Hanna Birkner, Anna Horwath, Maren

Schmitt, Nadine Wodke, Celina Wolf, Jenny

Schmitt, Theresa Frech, Kim Feyl, Nele

Wedde. Es fehlen auf dem Bild: Martin

Grund (Trainer), Cora Heidinger, Paula

Schwab und Jessica Knaus.

Die Regionalliga-Frauen

des TSV Crailsheim

starten nach der Corona-Pause

am 20. September

in Alberweiler in die

neue Saison der Regionalliga

Süd. Der neue Spielmodus lässt

relativ viel Luft im Terminplan,

sollten bundesweit erneut strengere

Corona-Einschränkungen

in Kraft treten. Im Süden wird

nämlich in zwei Vorrundengruppen

gespielt. In Gruppe 1

spielen acht Teams, in Gruppe

2 sind es inklusive Crailsheim

sieben. Die besten vier Teams

jeder Gruppe rücken in die

Meisterrunde auf, die anderen

sieben kommen in die Abstiegs-

TSV Crailsheim

Trainer: Fritz Langenbuch, Martin Grund

Tor: Jenny Schmitt (17), Nadine Wodke (22),

Celina Wolf (19)

Defensive: Hanna Birkner (19), Theresa

Frech (19), Pauline Graf (17), Cora Heidinger

(17), Sarah Herrmann (28), Anna Horwath

(21), Lucy Schmitt (17), Paula Schwab (17),

Jule Wagner (17), Nele Wedde (19)

Offensive: Emily Bullinger (19), Kim Feyl

(18), Maren Geschwill (17), Sibel Meyer (20),

Marlen Schmelzle (16), Maren Schmitt (19),

Lisa Wich (29)

Zugänge: Emily Bullinger (TSG Schwäbisch

Hall), Sibel Meyer (SV Alberweiler), Maren

Geschwill, Pauline Graf, Marlen Schmelzle,

Paula Schwab und Jule Wagner (alle eigener

Nachwuchs)

Abgänge: Nina Hasenfuß (SV Weinberg),

Sophia Klärle, Celia Kirbach und Luisa Scheidel

(alle FC Würzburger Kickers)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: keine Angabe

Vorsaison

12. Platz

(Regionalliga Süd)

7 / 0,41 Punkte

16:55 Tore

runde. Letztlich müssen vier

Teams runter in die Oberliga.

Der TSV Crailsheim hat vom

Corona-bedingten Saisonabbruch

profitiert, hätte als Drittletzter

vermutlich den Klassenerhalt

nicht mehr geschafft. „Ich

freue mich natürlich über den

glücklichen Klassenerhalt, aber

es war trotzdem schade, dass

wir die Saison nicht zu Ende

spielen konnten“, sagt Fritz Langenbuch,

der im Spätherbst den

Trainerposten von Eckardt Köder

übernommen hat und mit

Martin Grund und Marco

Schmitt das Trainergespann

auch für die kommende Runde

stellt. „Für die Entwicklung unseres

jungen Teams wäre es

wichtig gewesen, eine Bestätigung

auf dem Platz für das zu

bekommen, was wir uns aufgebaut

haben“, hadert Langenbuch.

Nur so könne man die

wackligen Strukturen eines sehr

jungen Teams festigen.

Mit einer stark verjüngten

Mannschaft geht man die neue

Runde beim TSV zuversichtlich

an. Das Durchschnittsalter des

Teams wird beim Start gerade

mal 19,6 Jahre betragen. Abteilungsleiter

Manfred Schaborak

und der sportliche Leiter Marco

Schmitt schätzen die Spielstärke

dieses Teams dennoch

höher ein als die des Teams in

der letzten Saison.

Quintett aus der B-Jugend

Fünf Spielerinnen des erfolgreichen

B-Juniorinnen-Teams kommen

zu den Frauen. Darunter

auch die Offensivspielerinnen

Marlen Schmelzle und Maren

Geschwill, die in der B-Juniorinnen-Bundesliga

zusammen

mehr als zwei Drittel der Tore

ihres Teams in der letzten Saison

erzielt haben. Mit Sibel

Meyer vom SV Alberweiler ist

noch eine weitere Angreiferin

zum Team gestoßen, die schon

zwei Jahre Regionalliga-Erfahrung

sammeln durfte. Die Abwehr

der Frauen bekommt mit

Pauline Graf, Paula Schwab und

Jule Wagner kampferprobte

Nachwuchskräfte. Mit Emily

Bullinger (TSG Schwäbisch

Hall) kommt eine Spielerin hinzu,

die ihre Chance bei den

Crailsheimerinnen nutzen

möchte. Erfreulich ist auch, dass

nach langer Verletzungspause

Nele Wedde den Weg zurück ins

TSV-Team gefunden hat.

Auf der anderen Seite stehen

allerdings einige Abgänge, die

dem TSV sehr wehtun. Besonders

schmerzhaft sind die

Wechsel der Urgesteine Nina

Hasenfuß (zum Ligakonkurrenten

SV Weinberg) und Luisa

Scheidel. Letztere möchte ihre

Spielmacherqualitäten beim SC

Würzburg in der zweiten Liga

unter Beweis stellen. Sophia

Klärle und Celia Kirbach folgten

ihr dorthin. „Wir haben aus

der Jugend tolle Spielerinnen

hinzubekommen. Allerdings ist

der Sprung von der U 17 in die

Regionalliga groß“, weiß Langenbuch

um die Schwere der

Mission Klassenerhalt. „Entscheidend

wird sein, dass wir

auch nach negativen Ergebnissen

mit Mut und Überzeugung

auf den Platz gehen“, so Langenbuch.

„Die Frauen sollen Spaß

am Fußball haben, dann können

wir auch besser abschneiden als

in der Vorsaison.“ rama

Sonntag, 20. September, 13 Uhr

SV Alberweiler – TSV Crailsheim

Samstag, 3. Oktober, 14 Uhr

TSV Crailsheim – FC Forstern

Sonntag, 11. Oktober, 14 Uhr

SV Weinberg – TSV Crailsheim

Sonntag, 18. Oktober, 14 Uhr

TSV Crailsheim – 1. FC Nürnberg

Sonntag, 25. Oktober, 12.30 Uhr

TSV Crailsheim – FFC Wacker München

Sonntag, 8. November, 14.30 Uhr

VfB Obertürkheim – TSV Crailsheim

Sonntag, 22. November, 14 Uhr

TSV Crailsheim – SV Alberweiler

Sonntag, 29. November, 14 Uhr

FC Forstern – TSV Crailsheim

Sonntag, 14. März, 14 Uhr

TSV Crailsheim – SV Weinberg

Sonntag, 21. März, 14 Uhr

1. FC Nürnberg – TSV Crailsheim

Sonntag, 28. März, 14 Uhr

FFC Wacker München – TSV Crailsheim

Sonntag, 11. April, 14 Uhr

TSV Crailsheim – VfB Obertürkheim


68

FRAUEN TSV MICHELFELD

Kurs beibehalten

Nach den vielen Veränderungen in der vergangenen Spielzeit fühlen sich die Frauen des

TSV Michelfeld gut gerüstet für die Landesliga-Saison.

Kurz war die Saison für

den TSV Michelfeld,

der weiterhin das

höchstklassig spielende

Frauenteam des Altkreises

Schwäbisch Hall stellt. Rang 9

stand nach 11 Spieltagen zu Buche.

Gerade, als der TSV so richtig

ins Rollen kam, bremste ihn

Corona aus.

Vor der letztlich abgebrochenen

Saison wusste das neue Trainergespann

um Timo Seeger,

dass es eine schwierige Spielzeit

werden würde. Erfahrene Spielerinnen

wie Tanja Hofmann

(Trainerin B-Juniorinnen TSV

Crailsheim), Natalie Wied (Spielertrainerin

TSV Neuenstein II)

oder Theresa Wengert (verletzungsbedingtes

Karriereende)

standen nicht mehr zur Verfügung.

Die erste und die zweite

Mannschaft, die in der Bezirksliga

antritt, trainierten gemeinsam.

Höchster

Sieg in der

Landesliga

Anfangs schienen die Veränderungen

zu viel zu sein. Der

TSV verlor ein Spiel nach dem

anderen, teilweise recht hoch

(darunter war ein 0:12 beim SC

Urbach). „Die Bezirksligamannschaft

litt ebenfalls darunter, da

einige Spielerinnen, „oben“ in

der Landesliga ins kalte Wasser

geworfen werden mussten. Aber

die Spielerinnen haben nie aufgegeben

und immer hart an sich

gearbeitet“, erinnert sich Timo

Seeger. Letztlich wurde dieser

Einsatz belohnt: Am 7. Spieltag

siegten die Michelfelderinnen

mit 2:1 beim TSV Langenbeutingen.

Zwei weitere Siege schlossen

sich direkt an, darunter das

7:0 gegen Heumaden, das den

höchsten Erfolg in der Michelfelder

Landesliga-Geschichte bedeutete.

„Leider verhinderte

dann die Corona-Pause, dass wir

diesen aufsteigenden Trend in

zwei „selbst erarbeitete Klassenerhalte“

umsetzen konnten“,

meint Timo Seeger.

Damit hat er durchaus Recht:

Zwar war das Torverhältnis das

zweitschlechteste der gesamten

Landesliga, doch fehlten zum

Abbruch der Saison nur drei

Zähler zu Rang 8.

In der neuen Spielzeit ist der

Umbruch nicht ganz so heftig,

Veränderungen aber gibt es dennoch.

Marc Weidner hört als

Co-Trainer auf, dafür rückt Sina

Katz nach, die verletzungsbedingt

pausieren muss, und nun

in den Trainerbereich hineinschnuppert.

Vom VfR Murrhardt kommen

Julia Galle und Nathalie Hofmann,

zudem kehrt Silvana Ehret

nach einer Pause zurück.

„Dadurch haben wir an Qualität

Michelfeld · an der B 14 · Telefon (07 91) 8 98 05

Die Frauen des TSV Michelfeld (gelbe Trikots, beim Test gegen den FSV Bissingen) wollen erneut den

Klassenerhalt in der Landesliga schaffen.

Foto: Hartmut Ruffer

hinzugewonnen und unseren

Kader in der Breite verstärkt“,

freut sich Timo Seeger.

Klar ist, dass man beim TSV

Michelfeld den eingeschlagenen

Weg weitergehen möchte, „indem

wir die Mannschaften im

Training und in der Ausrichtung

nicht trennen, sondern alle als

ein großes Team betrachten“,

verdeutlicht Timo Seeger. So

geht der TSV zwar mit einer sehr

jungen Mannschaft in die Landesliga-Saison,

jedoch scheint

die Perspektive diesmal besser.

„Als Saisonziel gilt für beide

Teams der Klassenerhalt – diesmal

aber bitte ohne Corona-Hilfe“,

merkt Timo Seeger mit einem

Augenzwinkern an. ruf

Vorsaison

9. Platz

Landesliga

Quotient 0,91

16:38 Tore

TSV Michelfeld

Trainer: Timo Seeger

Tor: Debora Eckstein (24), Theresa Richter

(26)

Abwehr: Lea Bergius (23), Sarah Bronner

(17), Ann-Christin Deininger (25), Silvana Ehret

(23), Marie Gräter (19), Laura Gronbach

(20), Chantal Kreis (17), Lara Mack (24), Selina

Scherf (23), Binita Schweizer (17), Larissa

Stark (25)

Mittelfeld: Ines Berg (32), Irina Friederich

(20), Julia Galle (25), Thea Goldschmidt (17),

Nathalie Hofmann (30), Jolie Hoppe (31),

Ann-Kathrin Huber (22), Jessica Lütsepp

(26), Angelika Meinhard (21), Jana Pflüger

(21), Julia Roll (20), Bianca Rüger (26), Julia

Schilling (21), Kathrin Schmauß (18), Nathalie

Schmiedt (25)

Angriff: Svenja Brüning (23), Marlen Burkert

(24), Cindy Löchner (19), Carlita Marie

Monn (23), Stefanie Sattler (35), Anna

Schneider (22), Jacqueline Wagner (22)

Zugänge: Julia Galle, Nathalie Hofmann

(beide VfR Murrhardt), Larissa Stark (25, FVS

Sulzfeld)

Abgänge: Sina Katz (pausiert)

Saisonziel: Klassenerhalt

Titelfavoriten: keine Angabe


FRAUEN 69

Geschichte wiederholt sich

Die Frauen der Spvgg Gammesfeld holen in der abgelaufenen Spielzeit das Double. Der

TSV Sulzdorf meldet für die neue Spielzeit eine Frauen-Mannschaft an.

Die Mannschaft der Saison

2019/20 war im Bezirk

Hohenlohe die

Spvgg Gammesfeld.

Was im letzten Jahr der SGM

Westernhausen/Krautheim gelang,

schafften in diesem Jahr die

Frauen aus der Gemeinde Blaufelden:

Das Double aus Regionenliga-Meisterschaft

und Bezirkspokal!

Der erste Platz in der

Regionenliga war dabei vollauf

verdient, auch wenn nur eine

Halbserie in die Wertung kam,

hatte man sich doch ohne eine

einzige Niederlage bereits satte

sieben Punkte Vorsprung auf

den Zweitplatzierten erarbeitet.

Im Bezirkspokalfinale ließen die

Gammesfelderinnen ebenfalls

nichts anbrennen und setzten

sich gegen den Bezirksligisten

SGM Tüngental/Rieden/Michelbach

mit 6:1 souverän durch.

Im überbezirklichen Bereich

erlebten die Hohenloher Mannschaften

ganz unterschiedliche

Spielzeiten – die eigentlich ja nur

eine halbe war. Das klassenhöchste

Team, der TSV Crailsheim,

konnte immerhin drei Rückrundenspiele

absolvieren, darunter

ein wichtiger Sieg gegen

die direkten Konkurrentinnen

des Hegauer FV. Am Ende wurde

der 12. und damit drittletzte

Platz in der Regionalliga gewertet.

Hoffnungsvoll für die Zukunft

der Crailsheimerinnen

stimmt dabei der sehr beachtliche

6. Platz, den die B-Juniorinnen

in der Bundesliga belegten.

Landesliga ist

in Hohenloher

Hand

Beachtlich war einmal mehr

auch die Vorrunde des TSV Neuenstein

in der Verbandsliga, die

auf Platz 5 mit Tuchfühlung zur

Spitzengruppe erneut eine starke

Leistung in der Verbandsliga

zeigten. Eine Klasse tiefer konnte

auch die Spvgg Satteldorf-Gröningen

als Dritter ihren starken

zweiten Platz aus dem Vorjahr

bestätigen. Mehr als beachtlich

Im Endspiel um den Bezirkspokal gewinnt die Spvgg Gammesfeld (im Bild links die fünffache Torschützin

Michelle Frank) gegen die SGM Tüngental/Rieden/Michelbach mit 6:1.

Foto: Hartmut Ruffer

schlugen sich auch die Aufsteigerinnen

des SV Westernhausen,

sie belegten Rang 4. Schwerer taten

sich hingegen der TSV Michelfeld

(Rang 9) und der zum

Zeitpunkt der Saisonbeendigung

auf dem letzten Rang liegende

TSV Langenbeutingen. Aber

auch sie hatten noch alle Chancen

auf den Klassenerhalt und

somit folgerichtig, dass sie sich

in der neuen Spielzeit wieder beweisen

dürfen. Zusammen mit

den Aufsteigerinnen aus Gammesfeld

gehen dann sage und

schreibe fünf Hohenloher Landesligisten

an den Start.

In der Regionenliga bleibt es

bei vier Mannschaften aus dem

Bezirk. Die SGM Crailsheim II/

Jagstheim, die TSG Schwäbisch

Hall und die SGM Westernhausen/Krautheim

II werden von

den Bezirksligaaufsteigerinnen

des FC Creglingen komplettiert.

Die Bezirksliga geht weiterhin

mit zehn Teams in die neue Runde.

Hier profitiert die SGM Blaufelden/Wiesenbach/Schrozberg

von der Mannschaftsabmeldung

der SGM Langenbeutingen II/

Ohrnberg und steigt als Zweiter

hinter dem verdienten Meister

SC Amrichshausen ebenfalls in

die Bezirksliga auf.

In der Kreisliga kann die Anzahl

der Mannschaften trotz der

zwei Abgänge durch Aufsteiger

und Mannschaftsabmeldung

konstant bei acht beibehalten

werden, denn mit den neu gemeldeten

Frauen des TSV Sulzdorf

und dem aus dem Bezirk

Unterland zum Bezirksgebiet

Hohenlohe dazu gestoßenen

Team des FV Wüstenrot kommen

zwei Mannschaften hinzu.

Somit ist der Bezirk Hohenlohe

für die Saison 2020/21 mit 11

überbezirklich spielenden

Teams sehr gut vertreten, gleichzeitig

ist wieder ein attraktiver

Frauen-Spielbetrieb auf Bezirksebene

gewährleistet. Bleibt zu

hoffen, dass die neue Runde wieder

über die volle Distanz gespielt

werden kann und sich die

Akteurinnen wie auch Zuschauer

am gemeinsamen Hobby erfreuen

können. Lars Krimmer


70

SCHIEDSRICHTER

Im Umbruch

Bei der Schiedsrichtergruppe Schwäbisch Hall kündigen sich Veränderungen an: Marco

Zauner hört auf, Volker Stellmach wird als Verbandsschiedsrichterobmann kandidieren.

Auch wenn es auf dem

Papier für die SRG

Schwäbisch Hall keine

Auf- oder Absteiger zu

verzeichnen gab, ergeben sich

für die SRG Schwäbsich Hall zur

neuen Saison Veränderungen in

den Amateurligen: Für Marco

Zauner (Spfr. Bühlerzell) endet

mit der kommenden Runde eine

Ära – er pfeift in der Landesliga

seine sage und schreibe 14. und

letzte Saison in den Amateurligen.

Damit endet seine außergewöhnliche

erfolgreiche Schiedsrichterlaufbahn,

die ihn als

Schiedsrichter bis in die Oberliga

und A- und B-Jungend-Bundesliga

und als Assistent bis in

die Regionalliga geführt hat, auf

Verbandsebene. Als Schiedsrichter

und Mitglied des Ausschusses

bleibt Marco Zauner der

Schiedsrichtergruppe aber weiterhin

erhalten.

Auch Knut Krimmer (TSV

Eutendorf) und Manuel

Schmauß (SV Morsbach) bleiben

in der Landesliga, Manuel

Schmauß wird jedoch zur kommenden

Runde aus beruflichen

Gründen ein Jahr pausieren, so

dass die SRG Schwäbisch Hall in

der neuen Saison mit zwei Unparteiischen

in den höheren

Klassen vertreten sein wird.

Zahl der

Schiris geht

stark zurück.

Die Unparteiischen der SRG Schwäbisch Hall unter Beobachtung (von links): Manuel Schmauß, Alix

Küppershaus, Cihan Aksoy, Knut Krimmer, Roman Maier, Patrick Schlipf, Marco Zauner. Es fehlt: Lara

Moser.

Foto: privat

Ebenso wie für die Mannschaften

musste auch für die

Schiedsrichter der Saisonstand

zur Winterpause als Maßstab für

die Qualifikation dienen. Pech

hatte somit Patrick Schlipf (TSV

Ammertsweiler), der in der Bezirksliga

für den A-Kader qualifziert

war und unter normalen

Umständen um den Aufstieg in

die Landesliga hätte kämpfen

dürfen. Ebenso gab es für Roman

Maier (SSC Tübingen) keine

Chance, trotz guter Leistungen

den personenbezogenen Beobachtungsplatz

für die neue Saison

zu erhalten. Beide Schiedsricher

wurden jedoch aufgrund

ihrer guten Leistungen für neuen

Saison wieder für die Bezirksliga-Beobachtung

nominiert.

Dasselbe gilt für Neuling Cihan

Aksoy, der bereits seit zwei Jahren

in der Bezirksliga pfeift und

nun ebenfalls in der Bezirksliga-Beobachtung

starten wird.

Für den WFV-Kader der Frauen

wurden erneut Alix Küppershaus

(Spfr. Bühlerzell) und Lara

Moser (TSG Schwäbisch Hall)

nominiert. Sie kommen damit als

Assistentinnen in den Frauen-Regionalligen

und als

Schiedsrichterinnen bis zur

Frauen-Oberliga zum Einsatz.

Im Verlaufe der Saison wird

in der SRG Schwäbisch Hall eine

weitere Ära zu Ende gehen: Bei

der Hauptversammlung am 1. Februar

2021 wird Obmann Volker

Stellmach nach 18 Jahren nicht

wieder als Obmann der Gruppe

kandidieren. Er wird bei der einige

Wochen später stattfindenden

Hauptversammlung des

WFV als Verbandsschiedsrichterobmann

kandidieren, also für

das höchste Amt als Schiedsrichter

im Württembergischen Fußballverband.

Für die Gruppe

Schwäbisch Hall bedeutet dies

nach langen und erfolgreichen

Jahren und Stellmachs Führung

einen gravierenden Einschnitt

und eine entsprechende Neuausrichtung

mit einem neuen Obmann

ab 2021.

Dessen Hauptaufgabe wird

dabei gemeinsam mit seinem

Ausschuss sicherlich die Gewinnung

und Erhaltung von Schiedsrichtern