Fußball Report NKR

suedwest.presse

FÜR DAS LIMPURGER LAND

FUSSBALL UND DIE REGION

SAISON 2020 | 2021

REPORT

SONDERVERÖFFENTLICHUNG DER RUNDSCHAU GAILDORF

35.

AUSGABE

SCHWÄBISCH GMÜND • SCHWÄBISCH HALL • 2x AALEN • CRAILSHEIM


2

EDITORIAL

Alles anders als sonst

Neu Eine durch die Corona-Pandemie abgebrochene Saison liegt hinter den Fußballern der

Region. Eine Spielzeit mit verstärktem Abstieg und vielen Unsicherheiten wartet.

Mit dem Fußball-Report

der Rundschau

erschien 1986 erstmals

ein Magazin

über den Fußball und die Fußballer

in der Region. Nun liegt

die 35. Ausgabe des Magazins

vor. Diese steht aber unter dem

Eindruck einer Spielzeit 2019/20,

in der alles anders war als sonst.

Die Corona-Pandemie zwang

zunächst zum vorläufigen und

dann zum endgültigen Abbruch

der Punktspielrunde im März.

Die Spitzenreiter wurden mit einer

Quotientenregelung ermittelt.

Keine ideale Lösung, wie

auch der Württembergische

Fußballverband (WFV) einräumt:

Unter vielen schlechten

Lösungen ist es noch die beste!

Dennoch gab’s Härtefälle. Die

SG Hohenstadt/Untergröningen

ist so einer. Der Herbstmeister

musste dem SV Lautern den Vortritt

lassen. Auch die TSF

Gschwend und der TSV Gaildorf

sind betroffen: Diese beiden

Teams – und wie viele andere

Mannschaften in den Ligen – waren

auf einem guten Weg zur Vizemeisterschaft

und den Einzug

in die Aufstiegsrelegation. Doch

die entfiel komplett.

Komplett gestrichen wurde

auch die Abstiegsfrage. Da es

aber aus jeder Liga einen Aufsteiger

in eine höhere Spielklasse

gab, wuchs die Staffelgröße

deutlich an – was nun zu einem

verschärften Anstieg führt. Dieses

Problem erkannte auch der

WFV: Bei Staffeln mit mehr als

18 Vereinen wird der verschärfte

Abstieg über einen Zeitraum

von zwei Spieljahren ausgedehnt

(mehr dazu auf Seite 32).

Nach dem Abbruch des Spielbetriebs in der Saison 2019/20 hoffen alle Fußballer, dass in dieser Saison

die Meisterschaft auf dem Platz entschieden wird.

So wird die Rückkehr zu den

regulären Staffelgrößen erst zur

Spielzeit 2022/23 erreicht sein.

Doch dann wird wohl bereits die

nächste Veränderung am Horizont

aufziehen: Nach der Empfehlung

einer WFV-Kommission

soll die Zahl der Bezirke reduziert

und dabei der Bezirk Hohenlohe

geteilt und mit dem Bezirk

Rems-Murr vereinigt werden.

Diese Neuordnung wird

wieder einen verschärften Abstieg

zur Folge haben. Doch zunächst

gilt es, die Entscheidung

des nur alle drei Jahre stattfindenden

WFV-Verbandstages im

nächsten Sommer abzuwarten.

Viele Fragen waren und sind

noch zu lösen. Auch vor dem

Hintergrund der Hygiene-Bestimmungen.

Und dann droht

bei einer neuerlichen Verschärfung

der Corona-Pandemie wieder

ein Saisonabbruch.

Die Bezirke starten angesichts

der Staffelgrößen mit einem

strammen Programm in die Saison.

Doch es wird gespielt. Und

darauf kommt es den Fußballern

– von klein bis groß – auch an.

Es bleibt zu hoffen, dass die Saison

2020/21 auch zu Ende gespielt

werden kann und die Entscheidungen

auf dem Platz fallen.

Aus dem Inhalt

Bezirk Hohenlohe

Bezirksliga3

Kreisliga A1 4

Kreisliga B3 8

Bezirk Rems-Murr

Bezirksliga12

Kreisliga A2 15

Kreisliga B2 19

Kreisligen B3/B5 24

Schiedsrichter25

Bezirk Ostwürttemberg

Kreisliga B2 26

Kreisligen B1 31

Schiedsrichter31

Fußball-Report 2020/21

Ein Magazin der Rundschau

29. August 2020

Redaktion:

Jochen Höneß (verantw.)

Klaus Rieder

Autoren:

Klaus Rieder, Hans Buchhofer, Hartmut Ruffer, Viktor Taschner,

Joachim Mayershofer sowie Mitarbeiter aus den Bezirken,

Schiedsrichtergruppen und Vereinen

Impressum

Fotos: Hans Buchhofer, Mathias Welz, Vereine, SWP-Archiv

Anzeigen:

Jörg Heiland (verantw.)

Verlag:

Südwest Presse Hohenlohe GmbH, Verlagsbetrieb Rundschau,

Grabenstraße 14, 74405 Gaildorf, Telefon: 0 79 71 / 95 88-0

rundschau.redaktion@swp.de

www.rundschau-gaildorf.de

Druck:

DHO Druckzentrum Hohenlohe-Ostalb, Crailsheim

Spielsystem

Auf- und Abstieg 32

Frauen

Die Teams 33

Jugend

Die Teams 34

Reform

Vorschläge des WFV

zur neuen Verbandsstruktur 35


Halbe Liga in Gefahr

BEZIRKSLIGA HOHENLOHE 3

Bezirksliga In einem Horror-Szenario drohen in dieser Saison bis zu neun Direktabsteiger.

Dazu müsste der Tabellenneunte in die Abstiegsrelegation.

Mit zwei Mannschaften

über Soll-Stärke geht

die Bezirksliga Hohenlohe

in die Saison

2020/21 – mit 18 statt üblichen 16

Mannschaften. Deswegen wird

es viele Absteiger geben, weil

man in der kommenden Saison

wieder mit 16 Vereinen starten

muss. „Es kann heftig werden“,

sagt Bezirksspielleiter Hartmut

Megerle. „Wenn es dumm läuft,

können bis zu neun Vereine aus

der Bezirksliga absteigen.“ Er

rechnet vor, dass es auf jeden

Fall drei Aufsteiger aus den

A-Klassen geben wird. 18 plus

drei – damit käme man auf 21

Mannschaften. Der Bezirksliga-Meister

steigt direkt in die

Landesliga auf – macht 20

Teams. Also muss es in dieser

Saison vier fixe Absteiger geben,

will man wieder auf 16 Vereine

kommen. Weil aber in der Landesliga

1 sechs Landesligisten

aus Hohenlohe mitspielen und

es auch dort mit 19 Mannschaften

einen verschärften Abstieg

geben wird, befürchtet Megerle,

dass es „den ein oder anderen

Hohenloher Verein da leider erwischen

wird“. Und das hätte

zur Folge, dass aus der Bezirksliga

weitere Klubs eine Klasse

tiefer rutschen werden.

Der SV Westheim hat eine

turbulente Saison hinter sich.

Der Aufsteiger rutschte nach gutem

Saisonstart ins untere Tabellendrittel.

Nach internen Meinungsverschiedenheiten

verließen

im November Spielertrainer

Marc Elser und Co-Trainer Rafael

Garcia den SVW. Nico Sasso

wurde als neuer Spielertrainer

installiert. Der Kader besteht

mehrheitlich aus der Aufstiegsmannschaft

von 2019. Neu im

Angriff ist Luis Weinberger vom

TSV Gaildorf. Sasso: „Für sein

junges Alter hat er sehr gute Ansätze

und ein gutes Spielverständnis.

Er zeigt, dass er Ambitionen

hat.“ Bühlerzells Trainer

Michael Hannemann peilt einen

einstelligen Tabellenplatz an,

was in dieser Abstiegs-Konstellation

den Klassenerhalt bedeuten

würde. Doch er möchte den

Abstand zu den Top 5 nicht zu

groß werden lassen.

Der Bezirksligist SV Westheim (oben links): Teammanager Antonio Varela, Patrick Hadun, Trainer 2.

Mannschaft Manuel Holder, Lian Kletschka, Leon Hadun, Tim Di Mattia, Luis Weinberger, Dominik

Kubincanek, Dominic Rauh, (Mitte) Trainer Nico Sasso, Kai Krüger, Vorstand Karl-Heinz Hübner,

Raphael Kellner, Michael Röger, Sven Däuber, Matthias Tamke, David Bubeck, Dennis Bischoff, Rene

Weinberger, Trainer Markus Klein, Medizinische Koordinatorin Hanne Herrmann, (vorne) Janis Keil,

Lukas Bubeck, Noel Schirmer, Simon Röger, Carmelo Cutuli, Sven Schneider, Timo Graf, Markus Röger,

Sven Müller, Sebastian Hambrecht, Romuald Keumo Donfack

SGM SSV/Spfr. Hall

Trainer: Viorel Ratoi

Zugänge: Michael Leb (TSG Öhringen),

Georgios Koukouliatas (TSV Eutendorf),

Nuradin Hassan Farah (TSG Waldenburg),

Thomas Mickler (TSV Hessental), Daniel Kasian

(SV Rieden), Alexander Dreiling (Tura

Untermünkheim)

Abgänge: Steven Hildebrant (SV Waldbach)

Saisonziel: Klassenerhalt

Meistertipp: SV Wachbach, Tura Untermünkheim

SV Westheim

Trainer: Markus Klein, Nico Sasso

Tor: Benjamin Gorzawski, Andre Ludwig, Sven Schneider

Tura Untermünkheim

Trainer: Goran Dosenovic

Zugänge: Fabian Stirn (TSV Braunsbach),

Florian Weidner (TSV Ilshofen), Michael

Schlageter (Spvgg Satteldorf), Gian-Luca

Bühler (SV Tüngental), Andreas Eberle (SSV

Gaisbach)

Abgänge: Anil Öztürk (SV Rieden), Alexander

Dreiling (SG SSV/Spfr. Hall), Jago Büllingen

(unbekannt)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: Wachbach, Niedernhall

Abwehr: Lukas Bubeck, Kai Krüger, Dominik Kubincanek, Dominic Rauh, Markus Röger, Matthias

Tamke, Rene Weinberger

Mittelfeld: Jonathan Bahle, David Bubeck, Nils Däuber, Tim Di Mattia, Markus Hasselböc, Janis

Keil, Romuald Keumo Donfack, Lian Kletschka, Sven Müller, Nicola-Yannik Sasso , Marco

Schmauß, Steffen Toth

Angriff: Dennis Bischoff, Leon Hadun, Patrick Hadun, Julien Jung (24), Dragan Majstorovic,

Jason Orzol, Luis Weinberger

Zugänge: Luis Weinberger (TSV Gaildorf), Romuald Keumo Donfack (Königsbronn/Oberkochen),

Benjamin Gorzawski (TSV Obersontheim), Jason Orzol (Sportfreunde Schwäbisch Hall)

Abgänge: Tobias Leutert (TSF Gschwend), Mark Wieland (TSV Braunsbach)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: SV Wachbach, Tura Untermünkheim

SV Wachbach

Trainer: Marco Reuß, Tobias Botsch

Zugänge: Jannik Wolfarth (Creglingen), Lukas

Ziegler (Krautheim), Andre Fries (SG Taubertal),

Felix Weiß, Justin Hepp (eig. Jugend)

Abgänge: Michael Brunner, Patrick Peppel

(beide Spvgg Apfelbach), Christopher Limbrunner

(Pause), Alexander Grope (unbek.)

Saisonziel: Top 5

Meistertipp: keine Angabe

Spfr. Bühlerzell

Trainer: Michael Hannemann

Tor: Christopher Ammon, Nils Hägele, D. Riek

Abwehr: Simon Beißwenger, Patrick De

Gruyter, Niklas Kurz, Rafael Lopez, Amadeus

Trittner

Mittelfeld: Tobias Häußler, Jan Heinrich,

Florian Kachel, Kevin Maintok, Jonas Nagy,

Uwe Schuch, Christian Stein, Daniel Walz,

Marco Wengert, Oliver Wengert, Jannik Wirtheim,

Fabian Zühlke

Angriff: Florian Immel, Philipp Krupp, Anthony

Riek, Max Schwarz, Andreas Stein

Zugänge: Niklas Bareiß (TSV Ilshofen)

Abgänge: keine

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: keine Angabe


4

KREISLIGA A1 HOHENLOHE

Besser als „nur“ Zweiter

Kreisliga A1 Hohenlohe Der zweifache Vizemeister TSV Gaildorf strebt nach dem Titel.

Doch dafür kommen eine Reihe anderer Mannschaften auch noch in Frage.

Ein offenes Rennen verspricht

wieder die Saison

in der Kreisliga A1. Die

Spielgemeinschaft der

SSV Hall/Sportfreunde Hall II

hat sich als Meister in die Bezirksliga

verabschiedet. Damit

dürfte die Liga ausgeglichener

werden, da keine Spieler aus

dem Sportfreunde-Landesliga-Umfeld

in der A1 auftauchen

werden.

Wer macht in dieser Saison

das Rennen. Traditionell werden

dem TSV Gaildorf große Chancen

eingeräumt. Adam Wilczynski

und Irfan Kücükatan gehen

als Trainer-Duo in die Saison mit

der Vorgabe „oben mitspielen“,

was in vielen Fällen eine Verklausulierung

für den Aufstieg

bedeutet. In den beiden vergangenen

Spielzeiten landeten die

Gaildorfer jeweils auf dem zweiten

Platz. Unruhe im Umfeld im

Sommer 2019 hatte seinen Anteil

dran, dass der Aufstieg über

die Relegation nicht klappte. Im

Sommer sorgte die Corona-Pandemie

dafür, dass es wieder

nichts mit dem Gaildorfer Aufstieg

wurde. Die Relegation fiel

aus.

Gaildorfs Spielertrainer Adam Wilczynski (links) schaut sich nach

einer Anspielstation um. Der 32-Jährige ist in der Region vielen noch

bekannt wegen seiner Zeit bei den Spfr. Hall in der Verbandsliga. Der

TSV Gaildorf gehört zu den Favoriten in der Kreisliga A1.

Weitere Anwärter

Der TSV Gaildorf wird wie in

den vergangenen Jahren wieder

hoch gehandelt. Doch wie ebenfalls

in den vergangenen Jahren

gibt es eine größere Zahl von

weiteren Anwärtern auf den Titel.

Hoch gehandelt wird der

Name SC Steinbach. Das Team

um Trainer Marc Greiner verfügt

über sehr gute Individualisten,

was sich beispielsweise regelmäßig

im Winter in der Halle

zeigt. Schafft es die Mannschaft

von der Comburg diesmal,

konstant als Team seine Leistung

abzurufen, werden sie nur

schwer zu schlagen sein.

Zufrieden war man in Gailenkirchen

mit der vergangenen Saison.

Platz 6 für einen Aufsteiger

– ein beachtliches Ergebnis.

Trainer Orhan Aygün kann auch

dieses Mal auf seine starke Offensive

bauen. Trotz des starken

Vorjahrs sehen sich die Gailenkirchener

weiterhin als Außenseiter.

Der Klassenerhalt bleibt

die oberste Priorität.

Die große Wundertüte der

Liga könnte der TSV Braunsbach

werden. Eigentlich wäre der Abstieg

in die B-Klasse als abgeschlagener

Tabellenletzter kaum

noch zu vermeiden gewesen. Corona

verhalf dem Team zur Möglichkeit,

nochmal bei null anzufangen.

Die Spielertrainer Kai

Gfrärer und Siggi Waldbüßer

möchten einen gesicherten Mittelfeldplatz

erreichen. Vereinzelt

wird der TSV von anderen sogar

weiter vorne gesehen, da neben

den Trainern weitere bekannte

Spieler wie Marc Elser, Mark

Wieland, Benjamin Neu und Jens

Blickle im Kader sind.

Wer noch?

Wer könnte noch eine gute Rolle

spielen? Auf der Rechnung

muss man wohl auch den SC Michelbach/Wald

haben, der aus

seiner starken Jugendarbeit im

Verbund mit der TSG Öhringen

immer wieder talentierte Nachwuchskräfte

hochzieht. Trainiert

wird die Truppe von Wolfgang

Walz, ehemals beim VfL Mainhardt

tätig. Und der TSV Kupferzell

hat mit Dennis Schmieg

den ehemaligen A-Jugend-Trainer

des TSV Ilshofen an Land gezogen.

Vier seiner Schützlinge

aus der U 19-Verbandsstaffel

sind mit Schmieg nach Kupferzell

gewechselt, darunter auch

Torjäger Moritz Jakesch.

Im Kampf um die Meisterschaften

wollen auch der SV

Dimbach und der FV Künzelsau

eingreifen. Dimbach peilt nach

zwei dritten Plätzen in den letzten

beiden Jahren wieder einen

Rang unter den ersten Drei an.

Künzelsau als Vorjahresfünfter

hat auch die Qualität, wieder zu

den Top-Teams der Liga zu gehören.

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Gerhard Strohmeier

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KREISLIGA A1 HOHENLOHE 5

Nachwuchs mit Potential

TSV Gaildorf Mit dem „Trainerpaket“ Irfan Kücükatan und Adam Wilczynski geht es in die

neue Runde. Das Wort „Aufstieg“ fällt nicht. Das Ziel lautet: „oben mitspielen“.

HINTEN VON LINKS

Pascal Carle, Finn Kuhr, Athanasios Thomos

, Marco Lutz, Julian Ammon

MITTE VON LINKS

Trainer Irfan Kücükatan, Betreuer Christian

Runkel, Leon Koppenhöfer, Manuel Rösner,

Robin Fritz, Tom Zecha, Abteilungsleiter

Tillmann Möller

VORNE VON LINKS

Christian Schmidt, Adam Wilczynski, Jürgen

Schaile, Nikolaos Koukaras, Michael

Schenke, Marco Egger, Luca Strengern

Nachdem der TSV Gaildorf

in der Saison

2018/19 in der Relegation

gescheitert war,

wollte die Mannschaft natürlich

auch in der folgenden Saison

wieder vorne mit dabei sein. Das

Vorhaben war zu Beginn der

Runde kurz gefährdet, nachdem

man drei Mal in Folge nicht gewinnen

konnte. Trotzdem gelang

es noch den zweiten Tabellenplatz

zu festigen. Die Spannung

und Vorfreude auf die Rückrunde

war groß – umso enttäuschender

war daher der Abbruch

Trainer Irfan Kücükatan folgt

auf Manfred Schmierer.

der laufenden Saison. Auch für

Mannfred Schmierer als Coach,

der dem TSV vor der Runde mitgeteilt

hat, dass dies seine letzte

Saison als Trainer sein wird.

„Manne hat eine lange Trainerlaufbahn

hinter sich und ist stets

ein gern gesehener Gast bzw.

Trainer in Gaildorf“, so Abteilungsleiter

Tillmann Möller.

Schon früh wurde nach einem

Nachfolger für Schmierer geschaut.

Nachdem Adam Wilczynski

– er ist auf dem Platz oft

der Taktgeber – für die neue Saison

zugesagt hatte war klar: der

Neue und Adam müssen gut zusammenarbeiten

können, damit

das „Trainerpaket“ passt.

Wir möchten

wieder vorne

mit dabei sein

„Fündig“ wurden die Gaildorfer

bei einem ehemaligen Spieler.

Irfan Kücükatan spielte in

der Jugend viele Jahre beim TSV.

„Mit Irfan haben wir einen sehr

jungen Trainer. Teilweise haben

die aus der A-Jugend aufrückenden

Spieler bereits unter ihm

trainiert. Er kennt den Verein

und das Umfeld sehr gut. Auch

passt er sehr gut zu dem ebenfalls

jungen Umfeld der Fußballabteilung“,

so Möller.

Der Kader ist weitgehend zusammen

geblieben. Dennoch gilt

es die Lücke zu schließen, die

Anatolij und Nikolaj Schneider

mit ihrer Rückkehr zum FC Ottendorf

hinterlassen haben. „Erfreulicherweise

kommen dieses

Jahr erneut viele Jugendspieler

zu den Aktiven. Diese Spieler haben

das Potential, um den direkten

Sprung in die erste Mannschaft

zu schaffen.“ Man muss

jedoch auch verfolgen, wie die

Entwicklung der Spieler weitergeht.

„Im ersten Jahr ist vieles

neu, das motiviert nochmals besonders.

Interessanter ist meiner

Meinung nach die Entwicklung

im zweiten und dritten Jahr,

wenn die Spieler wissen, wie es

im Bereich der Aktiven zugeht“,

sagt Möller. Durch die eher bescheidene

Größe des Kaders

„benötigen wir jeden Spieler für

die ganze Saison. Das Verhältnis

zwischen jungen und erfahrenen

Spielern ist sehr gut.“

Die Zielsetzung ist ähnlich

wie im vergangenen Jahr. Da sich

einige Konkurrenten erneut verstärkt

haben, bleibt es wie jedes

Jahr spannend. „Einfacher wird

es definitiv nicht. Trotzdem

möchten wir auch dieses Jahr

wieder vorne mit dabei sein“, so

Möller zur Zielsetzung.

Stimmung ist gut

Die Vorbereitung auf die neue

Saison ist beim TSV Gaildorf am

12. Juli angelaufen. Es wurden

bereits die ersten Testspiele absolviert.

„Leider mussten wir

auch schon die ersten Verletzungen

verzeichnen, so fällt Jürgen

Schaile aufgrund einer Verletzung

im Knie für längere Zeit

aus. In der Summe ist die Stimmung

in der Mannschaft trotzdem

sehr gut, alles andere wird

sich zeigen. Es ist aktuell noch

zu früh die Stärke der Mannschaft

einzuschätzen.“

Aufgrund des Baus des Kunstrasenfeldes

auf dem hinteren

Sportplatz wird viel in Münster

und auf der Bleichweise trainiert.

Dass dieser Kunstrasenplatz

nun endlich kommt, ist

eine Bereicherung für den Fußballbetrieb.

Möller sieht die Fußballabteilung

insgesamt gut aufgestellt.

Die Jugendtrainerpositionen

sind alle besetzt. Im Bereich

der Abteilungsleitung ist

Giuseppe Tulino dazu gestoßen.

„Gut wäre es auch, noch einen

klassischen Spielleiter zu bekommen.“

TSV Gaildorf

Trainer: Irfan Kücükatan, Adam Wilczynski

Tor: Nikolaos Koukaras

Abwehr: Manuel Rösner, Robin Fritz, Julian

Ammon, Christian Schmidt, Tom Zecha

Mittelfeld: David Braxmaier, Adam Wilczynski,

Marco Walzhauer, Marco Lutz, Lukas

Kühneisen, Jürgen Schaile, Dominik Reisenbüchler,

Finn Kuhr, Marco Egger

Angriff: Anthanasios Thomos, Luca Strenger,

Leon Koppenhöfer

Zugänge: Michael Schenke (TSV Hessental),

Finn Kuhr, Leon Koppenhöfer, Marco Egger,

Lukas Hägele (eigene Jugend)

Abgänge: Anatolij Schneider, Nikolaj

Schneider (FC Ottendorf)

Saisonziel: Oben mitspielen

Meistertipp: SC Michelbach/Wald, SC

Steinbach


6

KREISLIGA A1 HOHENLOHE

SC Steinbach

Trainer: Marc Greiner

Abgänge/Zugänge: –

Saisonziel: oben mitspielen

Titelfavoriten: TSV Gaildorf, SC Michelbach/Wald,

TSV Kupferzell

FV Künzelsau

Trainer: Matthias Weisler

Zugänge: Jannis Weilser (SGM Niedernhall),

Petar Matovic (TSG Öhringen)

Abgänge: –

Saisonziel: oben mitspielen

Meistertipp: TSV Braunsbach

Sonntag, 30. August, (R: 14. März)

SV Gailenkirchen - SGM Bretzfeld

TSV Bitzfeld - FV Künzelsau

TSV Hessental - TSV Braunsbach

TSV Eutendorf - TSV Gaildorf

TG Forchtenberg - TSV Zweiflingen

SC Steinbach - TSV Pfedelbach II

SV Dimbach - VfB Neuhütten

TSV Kupferzell - SC Michelbach/W.

Sonntag, 6. September (R: 21. März):

FV Künzelsau - TSV Kupferzell

SC Michelbach/W. - SV Dimbach

VfB Neuhütten - SC Steinbach

TSV Pfedelbach II - TG Forchtenberg

TSV Zweiflingen - TSV Eutendorf

TSV Gaildorf - TSV Hessental

TSV Braunsbach - SV Gailenkirchen

SGM Bretzfeld - TSV Bitzfeld

Sonntag, 13. September (R: 28. März):

SV Gailenkirchen - TSV Gaildorf

TSV Bitzfeld - TSV Kupferzell

TSV Hessental - TSV Zweiflingen

TSV Eutendorf - TSV Pfedelbach II

TG Forchtenberg - VfB Neuhütten

SC Steinbach - SC Michelbach/W.

SV Dimbach - FV Künzelsau

SGM Bretzfeld - TSV Braunsbach

Sonntag, 20. September (R: 3. April):

FV Künzelsau - SC Steinbach

SC Michelbach/W. - TG Forchtenberg

VfB Neuhütten - TSV Eutendorf

TSV Pfedelbach II - TSV Hessental

TSV Zweiflingen - SV Gailenkirchen

TSV Gaildorf - SGM Bretzfeld

TSV Braunsbach - TSV Bitzfeld

TSV Kupferzell - SV Dimbach

Sonntag, 27. September (R: 5. April):

SV Gailenkirchen - TSV Pfedelbach II

TSV Bitzfeld - SV Dimbach

TSV Hessental - VfB Neuhütten

TSV Eutendorf - SC Michelbach/W.

TG Forchtenberg - FV Künzelsau

SC Steinbach - TSV Kupferzell

TSV Braunsbach - TSV Gaildorf

SGM Bretzfeld - TSV Zweiflingen

Sonntag, 4. Oktober (R: 11. April):

FV Künzelsau - TSV Eutendorf

SC Michelbach/W. - TSV Hessental

VfB Neuhütten - SV Gailenkirchen

TSV Pfedelbach II - SGM Bretzfeld

TSV Zweiflingen - TSV Braunsbach

TSV Gaildorf - TSV Bitzfeld

SV Dimbach - SC Steinbach

TSV Kupferzell - TG Forchtenberg

Sonntag, 11. Oktober (R: 18. April):

SV Gailenkirchen - SC Michelbach/W.

TSV Bitzfeld - SC Steinbach

TSV Hessental - FV Künzelsau

TSV Eutendorf - TSV Kupferzell

TG Forchtenberg - SV Dimbach

TSV Gaildorf - TSV Zweiflingen

TSV Braunsbach - TSV Pfedelbach II

SGM Bretzfeld - VfB Neuhütten

Sonntag, 18. Oktober (R: 25. April):

FV Künzelsau - SV Gailenkirchen

SC Michelbach/W. - SGM Bretzfeld

VfB Neuhütten - TSV Braunsbach

TSV Pfedelbach II - TSV Gaildorf

TSV Zweiflingen - TSV Bitzfeld

SC Steinbach - TG Forchtenberg

SV Dimbach - TSV Eutendorf

TSV Kupferzell - TSV Hessental

Sonntag, 25. Oktober (R: 2.Mai):

SV Gailenkirchen- TSV Kupferzell

TSV Bitzfeld - TG Forchtenberg

TSV Hessental - SV Dimbach

TSV Eutendorf - SC Steinbach

TSV Zweiflingen - TSV Pfedelbach II

TSV Gaildorf - VfB Neuhütten

TSV Braunsbach - SC Michelbach/W.

SGM Bretzfeld - FV Künzelsau

Sonntag, 1. November (R: 9. Mai):

FV Künzelsau - TSV Braunsbach

SC Michelbach/W. - TSV Gaildorf

VfB Neuhütten - TSV Zweiflingen

TSV Pfedelbach II - TSV Bitzfeld

TG Forchtenberg - TSV Eutendorf

SC Steinbach - TSV Hessental

SV Dimbach - SV Gailenkirchen

TSV Kupferzell - SGM Bretzfeld

Sonntag, 8. November (R: 16. Mai):

SV Gailenkirchen- SC Steinbach

TSV Bitzfeld - TSV Eutendorf

TSV Hessental - TG Forchtenberg

TSV Pfedelbach II - VfB Neuhütten

TSV Zweiflingen - SC Michelbach/W.

TSV Gaildorf - FV Künzelsau

TSV Braunsbach - TSV Kupferzell

SGM Bretzfeld - SV Dimbach

Sonntag, 15. November (R: 30. Mai):

FV Künzelsau - TSV Zweiflingen

SC Michelbach/W. - TSV Pfedelbach II

TSV Bitzfeld - VfB Neuhütten

TSV Eutendorf - TSV Hessental

TG Forchtenberg - SV Gailenkirchen

SC Steinbach - SGM Bretzfeld

SV Dimbach - TSV Braunsbach

TSV Kupferzell - TSV Gaildorf

Samstag, 21. November (R: 6. Juni):

SV Gailenkirchen- TSV Eutendorf

TSV Bitzfeld - TSV Hessental

VfB Neuhütten - SC Michelbach/W.

TSV Pfedelbach II - FV Künzelsau

TSV Zweiflingen - TSV Kupferzell

TSV Gaildorf - SV Dimbach

TSV Braunsbach - SC Steinbach

SGM Bretzfeld - TG Forchtenberg

Samstag, 28. November (R: 13. Juni):

FV Künzelsau - VfB Neuhütten

TSV Bitzfeld - SC Michelbach/W.

TSV Hessental - SV Gailenkirchen

TSV Eutendorf - SGM Bretzfeld

TG Forchtenberg - TSV Braunsbach

SC Steinbach - TSV Gaildorf

SV Dimbach - TSV Zweiflingen

TSV Kupferzell - TSV Pfedelbach II

Samstag, 5. Dezember (R: 19. Juni):

SC Michelbach/W. - FV Künzelsau

VfB Neuhütten - TSV Kupferzell

TSV Pfedelbach II - SV Dimbach

TSV Zweiflingen - SC Steinbach

TSV Gaildorf - TG Forchtenberg

TSV Braunsbach - TSV Eutendorf

SGM Bretzfeld - TSV Hessental

SV Gailenkirchen- TSV Bitzfeld (So.)

TSV Bitzfeld

Trainer: Michael Steigauf

Zugänge: Andre Beyer (FC Langenburg)

Abgänge: Dennis Filipp (TSV Waldbach)

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Meistertipp: TSV Gaildorf

TG Forchtenberg

Trainer: Tibor Kerekes

Zugänge: Robin Olp (ASV Scheppach), Andre

Kraft (TSV Braunsbach), Nils Ellmers, Jonas

Troner, Nick Jung (alle eigene Jugend)

Abgänge: Artur Kellermann, Gero Wieland,

Daniel Baudermann, Alexander Kellermann,

Umut Caliskan (alle Karriere beendet)

Saisonziel: Klassenerhalt

Meistertipp: TSV Gaildorf

SC Michelbach/Wald

Trainer: Wolfgang Walz

Zugänge: Alperen Tali (TSG Verrenberg),

Hapilan Jeyachandran (TSG Öhringen), Simon

Bühlmaier (reaktiviert), Felix Stürzl (SG

Sindringen), Luca Frank, Marvin Radzik, Nick

Schaum, Jann Maurer, Luis Walter (eigene Jugend)

Abgänge: Luca Panknin, Nils Krause, Jonas

Dietscher (alle TSG Öhringen), Hannes

Fischle (TSV Pfedelbach), Chrisoph Geist, Filip

Orec, Cornel Radzik, Heiko Schupp, Mario

Colasuonno, Ronny Geist (alle SC Michelbach/W.

II), Kevin Widowski (Ziel unbek.)

Saisonziel/Meistertipp: –

TSV Hessental

Trainer: Marko Tuttar

Zugänge: Viktor Balz (TSV Eutendorf)

Abgänge: Thomas Mickler (SSV/Spfr. Hall),

Michael Schenke, Eduard Ibach (beide TSV

Gaildorf), Andreas Probst (Karriereende)

Saisonziel: Klassenerhalt

Meistertipp: TSC Michelbach/Wald

SV Dimbach

Trainer: Heiko Höra

Zugänge: Mustafa Brkic (TSG Verrenberg),

Alin Mihai Stanciu (TSV Eutendorf)

Abgänge: Oguzhan Kadioglu (Phönix Nagelsberg),

Patrick Czaker (TSV Kupferzell)

Saisonziel: –

Meistertipp: –

TSV Pfedelbach II

Trainer: Björn Käpplinger

Zugänge: –

Abgänge: Abdullah Eita (ASV Scheppach),

Sascha Arnold (TSV Pfedelbach I), Ebrima

Jasseh (SSV Gaisbach)

Saisonziel: Klassenerhalt

Meistertipp: Gaildorf, Künzelsau, Braunsb.

TSV Braunsbach

Trainer: Kai Gfrärer, Siggi Waldbüßer

Zugänge: Mark Wieland (SV Westheim), Simeon

Stier (FC Matzenbach)

Abgänge: Andre Kraft (TG Forchtenberg),

Fabian Stirn (TURA Untermünkheim), Jens

Koppenmüller (TSV Ingelfingen), Daniel Ilg

(Karriereende), Moritz Grundmann (unbek.)

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Meistertipp: TSV Gaildorf, SC Michelb./W.

VfB Neuhütten

Trainer: Mario Bosch, Steffen Braun

Zugänge: Tim Gessler (SV Spiegelberg),

Nick Bosch (TSV Löwenstein), Steffen Braun

(FV Wüstenrot)

Abgänge: Moritz Maier, Marius Giebler, Florian

Fetzer, Michael Märklen (alle Reserve/

AH)

Saisonziel: Klassenerhalt

Meistertipp: TSV Gaildorf

TSV Kupferzell

Trainer: Dennis Schmieg

Zugänge: Nico Layer, Moritz Jakesch, Felix

Horlacher (alle U19 TSV Ilshofen), Marius

Mietan (SSV Gaisbach), Lars Retzbach (TSV

Ilshofen II), Patrick Czaker (TSV Dimbach)

Abgänge: Nicolai Janda (SSV Gaisbach)

Saisonziel: oben mitspielen

Meistertipp: TSV Gaildorf, SC Michelbach/

Wald, TSV Braunsbach, SC Steinbach

SV Gailenkirchen

Trainer: Orhan Aygün

Zugänge: Lukas Klemmer, Luca Köhl, Kaan

Aygün (alle Jugend), David Schroth (reaktiviert)

Abgänge: Sven Ludwig (Pause), Jean-

Jacques Tiendjeu (unbek.), Sascha Mugele,

Nico Walter, Holger Grün (alle AH/Reserve)

Saisonziel: Klassenerhalt

Meistertipp: SC Steinbach


KREISLIGA A1 HOHENLOHE 7

Vorsichtig optimistisch

TSV Eutendorf Eine fast neue Truppe, zwei neue Trainer und wenige erfahrene Spieler

sollen die junge Mannschaft nach dem Umbruch in der A-Liga stabilisieren.

HINTEN VON LINKS

Co-Trainer Steffen Sadler, Moritz Bauer,

Tim Joos, Maximilian Moser, Eduard Demaj,

Alex Gottschalk, Marian Schimanek, Marian-Horatiu

Radu, Trainer Stefan Ledwig,

Abteilungsleiter Lothar Kurz

VORNE VON LINKS

Benjamin Haut, Driton Sylmetaj, Arif Krasnici,

Nico Schimanek, Maxi Stowasser, Niklas

Ammon, Fabio Herb, Sven Zemke

Eutendorfs Trainer Stefan

Ledwig Fotos: Hans Buchhofer

Die abgebrochene Saison

in der Kreisliga AI Hohenlohe

verlief für den

TSV Eutendorf nicht

optimal. Teilweise hatte die

Mannschaft Pech und verlor sicher

geglaubte Spiele. Dann kam

noch das Problem der Chancenverwertung

hinzu. Was manchmal

an Chancen versiebt wurde,

war nicht zu fassen.

Als es dann darum ging wieder

aus dem Tabellenkeller herauszukommen,

wurde es für die

Eutendorfer schwierig. Wenn einem

das Wasser bis zum Hals

steht, ist einem das Glück nicht

hold. Das Spiel beim FV Künzelsau

war so ein Beispiel. Martin

Lenghel hatte in der 29. Minute

das 1:0 für die Gäste markiert,

die dann immer vorsichtiger

agierten, um ja keinen Fehler

zu machen. So wurde das Spiel

noch vergeigt. Die Gastgeber

schafften in der zweiten Halbzeit

gegen zunehmend verunsicherte

Gäste doch noch die Wende

(61., 70. und 90 +2) zum

3:1-Endstand.

Die Chance, doch noch auf

sportlichem Weg den Klassenerhalt

zu schaffen, blieb den Eutendorfern

durch den Abbruch

wegen der Corona-Pandemie

versagt. Doch die Mannschaft

spielt, weil es keine Absteiger

gab, weiter in der A-Liga.

Es folgte während der spielfreien

Corona-Zeit die schwierigste

Phase in der Geschichte

des TSV Eutendorf. Das erfolgreiche

Führungsduo Karl-Heinz

Butz und Momcilo Pavlovic beendete

nach zehn Jahren die Tätigkeit

beim TSV. Außerdem verließen

etliche Spieler den Verein.

Ein Planungsteam mit Manfred

Schacher, Wolfgang Jurthe,

Wolfgang Schimanek, Michael

Joos, Maik Kaiser, Peter Bauer

und Rainer Hägele fand sich zusammen,

um diese schwierige

Phase zu meistern. Das Ziel war

wieder die eigenen Spieler an

den Verein zu binden, bisherige

Stammkräfte zu halten und auch

Verstärkungen zu gewinnen.

Dieses Ziel wurde erreicht,

denn zum Saisonauftakt stehen

dem Verein etwa 24 Spieler zur

Verfügung. Schon bald konnte

eine neue Führung gebildet werden.

Mit Stefan Ledwig und Steffen

Sadler aus Sulzdorf verpflichtete

der TSV Eutendorf ein

neues Trainergespann. Neuer

Abteilungsleiter wurde Lothar

Kurz. Manfred Schacher bleibt

weiterhin Spielleiter.

Das Ziel beim TSV Eutendorf

für die kommende Saison ist

klar: Es soll versucht werden,

den Klassenerhalt zu schaffen.

Daher wurde schon Anfang Juli

mit dem Training begonnen.

Dreimal pro Woche wurde trainiert,

denn die beiden Trainer

wissen um ihre schwere Aufgabe:

es gilt eine homogene Truppe

zu formen.

Die ersten Testspiele der neu

formierten Truppe berechtigen

Wichtig

ist uns der

Zusammenhalt

zu leisen Hoffnungen; so wurden

im ersten Testspiel gegen den

TSV Sulzdorf zwar etliche Mängel

erkennbar, doch im zweiten

Durchgang zeigten die Jungs,

dass sie sich langsam untereinander

verstehen. Vor dem Saisonauftakt

soll ein Trainingswochenende

auf dem eigenen Gelände

für die letzte Fitness sorgen.

Was ist nun den Verantwortlichen

noch wichtig? „Wir wollen

die Kameradschaft fördern,

wir setzen die Spieler nicht unter

Druck und falls uns der Klassenerhalt

nicht gelingt, geht bei

uns die Welt nicht unter. Wichtig

ist uns auch der Zusammenhalt.

Und dazu gehört auch die

AH und die Jugend. Außerdem

wollen wir uns bei passender

Gelegenheit bei Karl-Heinz Butz

und Momcilo Pavlovic bedanken“

– lässt der Verein wissen.

TSV Eutendorf

Trainer: Stefan Ledwig, Co-Trainer Steffen

Sadler

Tor: Nico Schimanek

Abwehr: Tim Joos, Jochen Schimanek, Nico

Schimanek, Ionut Päun, Arif Krasnici, Niklas

Ammon, Sven Zemke, Jordani Papadopoulos,

Alex Gottschalk, Stanislav Wulfert

Mittelfeld: Marian Schimanek, Driton Sylmetaj,

Maxi Stowasser, Maximilian Moser,

Moritz Bauer, Fabio Herb, Benjamin Theileis,

Benjamin Haut, Marian-Horatiu Radu

Angriff: Vasile Alexandru, Eduard Demaj,

Patrick Bauer, Ioan-Sorin Bodor

Zugänge: Marian Schimanek und Nico Schimanek

(beide FC Ottendorf)

Abgänge: Stanciu Mihai (SV Dimbach),

Georgios Koukouliatas (Spfr. Hall), Besfort

Gashi, Leca Valentin, Leca Lucian (alle zum

TAHV Gaildorf), Viktor Balz (TSV Hessental),

Chalil Impram (TSC Murrhardt), Özkan Mehmet,

Christian Rotaru, Martin Lenghel (alle

Spvgg Unterrot)

Saisonziel: Klassenerhalt, Spaß haben und

gute Kameradschaft

Titelfavoriten: TSV Gaildorf, TSV Hessental,

SC Michelbach/Wald


8

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

Blick

nach Osten

B3 Hohenlohe Der TSV Gaildorf II und der

FC Ottendorf in ungewohnter Umgebung.

In einer völlig neuen Umgebung,

der Kreisliga B3, müssen

sich der FC Ottendorf

und der TSV Gaildorf II zurecht

finden. Außerdem müssen

aus der B1 noch die Spfr. Bühlerzell

II in diese „Crailsheimer

Staffel“ umziehen. Dafür müssen

die Spfr. Leukershausen II und

der TSV Dünsbach II in die B4

umziehen, in der die meisten

Zweitvertretungen der Bezirksligisten

zu finden sind. Nur die

SGM VfR Altenmünster/ESV

Crailsheim und der TSV Ilshofen

schicken ihre zweite beziehungsweise

dritte Mannschaft in

der B3 ins Rennen, weil beide –

wie auch die Spfr. Bühlerzell II –

zusätzlich noch eine Reserve gemeldet

haben. Der TSV Ilshofen

III hat sich zu dieser Saison mit

dem SV Großaltdorf zusammengeschlossen

und agiert als Spielgemeinschaft.

Das alles – und

weil es Corona-bedingt auch keine

Absteiger aus der Kreisliga A2

gibt – hat zur Folge, dass in der

Kreisliga B3 sogar eine Mannschaft

weniger an den Start geht

als in der vergangenen Runde.

Wer von den 14 Teams in der

B3 nun der Topfavorit auf die

Meisterschaft ist, ist im Vorfeld

gar nicht so leicht zu beantworten.

Nach dem Aufstieg des GSV

Waldtann in die A2 dürften die

Verfolger Satteldorf II, Hengstfeld

und FC Honhardt auf jeden

Fall zum Kreis der Titelanwärter

zählen. Satteldorf II und Hengstfeld

haben bärenstarke Offensivleute,

die es 57- beziehungsweise

50-mal im gegnerischen Kasten

klingeln ließen. Der Hengstfelder

Spielertrainer Fredi

Skurka hat sich mit 21 Treffern

die Torjägerkanone in der B3 gesichert.

Der Oberliga-erfahrene

Stürmer hat bewiesen, dass er

auch mit 45 Jahren noch weiß,

wo das gegnerische Tor steht.

Honhardt bestach vor allem mit

seiner Defensive (12 Gegentore

in 15 Spielen). Auch Bühlerzell II

und Ottendorf wird zugetraut,

dass sie in der B3 vorne ein Wörtchen

mitreden werden. Bühlerzell

landete in der B1 auf

Rang 2, der FCO wurde Vierter.

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Crailsheim


HINTEN VON LINKS

Julian Halbauer, Patrik Kinderknecht, Edgar

Happel, Nico Leuze, Daniel Mayer, Patrick

Walz, Nikolaj Schneider, Fabian Maier,

Anatoli Schneider, Steffen Köger, Mika

Tischler, Semir Kubat, Marcel Heinold, Trainer

Heiko Winter

VORNE VON LINKS

Linienrichter Thomas Höpfl, Maxi Reissner,

Karl-Niklas Drescher, Markus Wirth, Thomas

Wasik, Christian Jäckel, Eric Haubold,

Christian Roll, Dominik Neumann, Erwin

Reitenbach, Abteilungsleiter Steffen Tippelt

KREISLIGA B3 HOHENLOHE 9

Stimpfach statt Steinbach

FC Ottendorf Über den „Umzug“ von der Kreisliga B3 in die Staffel B1 ist man beim FCO

„alles andere als glücklich“. Das Ziel in der neuen Saison ist das erste Tabellendrittel.

Das vergangene Spieljahr

war beim FC Ottendorf,

wie bei allen anderen

Vereinen auch, geprägt

von der Corona-Pandemie und

den damit einhergehenden Problemen.

Aufgrund des Umstandes,

dass die Rückrunde bis auf

das erste Spiel überhaupt nicht

mehr stattfinden konnte, ist es

schwer eine einigermaßen objektive

Bilanz zu ziehen – meint

FC Ottendorf

Trainer: Heiko Winter

Tor: Thomas Wasik, Eric Haubold

Abwehr: Julian Halbauer, Dominik Zauner,

Markus Wirth, Markus Koch, Fabian Maier,

Edgar Happel, Marcel Heinold, Karl-Niklas

Drescher, Patrick Schumacher, Ivan Dolenc;

Marc Babiej, Erwin Reitenbach, Fabian Maier

Mittelfeld: Christian Jäckel, Dejan Draganovic,

Daniel Mayer, Maximilian Reissner,

Nico Leuze, Sven Schust, Mika Tischler, Marcel

Grau, Patrik Kinderknecht, David Roi, Sebastian

Schmidt, Christian Roll, Anatolli

Schneider, Patrick Walz, Semir Kubat

Angriff: Lukas Krupp, Tobias Kaiser, Philipp

Ilauski, Kevin Löhe, Andreas Hessentaler,

Steffen Köger, Önder Genccik, Dominik Neumann,

Niko Schneidern

Zugänge: Nikolaj Schneider, Anatoli Schneider

(beide TSV Gaildorf), Patrick Walz (TSV

Hessental), Semir Kubat (FK Mladost/Bosnien)

Abgänge: Marian und Nico Schimanek (beide

TSV Eutendorf)

Saisonziel: Im ersten Tabellendrittel

Meistertipp: kein Tipp, da Gegner unbekannt

Steffen Tippelt, der zusammen

mit Erich Krupp die Abteilung

der Ottendorfer leitet.

Der Start in die Saison

2019/20, verlief für die 1. Mannschaft

des FCO durchaus positiv.

Die Vorbereitung hat gepasst

und die Spielergebnisse der Vorrunde

waren bis auf die Spiele

gegen Bibersfeld und Tüngental

auch in Ordnung. Daher waren

die Ottendorfer mit dem vierten

Tabellenplatz zur Winterpause,

nach der verkorksten Saison zuvor,

sehr zufrieden. „Ein wesentlicher

Grund für die positive

Entwicklung liegt sicherlich in

der Person des Trainers Heiko

Winter. Seine Art mit der Mannschaft

zu arbeiten, die Ansprachen,

das passt einfach“, sagt

Tippelt.

Problematischer war die Situation

bei der Reserve-Mannschaft.

Der schmale Spielerkader

stellte die Verantwortlichen immer

wieder vor die Herausforderung

eine Mannschaft für den

Sonntag zu stellen. Wenn Spieler

der 1. Mannschaft ausfallen

und Reservespieler aufrücken,

bleibt oftmals nur noch die Option,

mit einem 9er-Team anzutreten.

Diese Situation dürfte

sich kaum ändern. Tippelt: „Ein

wesentlicher Grund hierfür liegt

darin, dass der FCO als kleiner

Verein zu wenige Jugendspieler

aus den eigenen Reihen in die

Aktive-Mannschaften bringen

kann. Dies konnte in den letzten

Jahren damit kompensiert werden,

dass es innerhalb der Mannschaft

und dem Verein stimmt

und dies auch anderswo bekannt

ist. Daher waren immer wieder

Spieler anderer Vereine daran

interessiert zum FCO zu wechseln.

Ob und wie lange es noch

gelingt, eine Reservemannschaft

zu stellen, bleibt dennoch abzuwarten.“

„Immer ein offenes Ohr“

Die Rahmenbedingungen hierfür

stimmen, meint Tippelt. Das

neue Vereinsheim werde hierzu

seinen Beitrag ebenfalls leisten.

Zudem könne sich die Fußballabteilung

auf die Vorstandschaft

verlassen und findet bei

Anliegen immer ein offenes Ohr.

„Der nun anstehende Start in

die neue Saison wird sicherlich

spannend. Die Herausforderungen

im Umgang mit Corona, die

einzuhaltenden Hygienekonzepte

sowie die neue Staffeleinteilung

– über die wir alles andere

als glücklich sind – sorgen dafür,

dass es nicht langweilig wird“,

so Tippelt. „Was uns in der anstehenden

Saison erwartet, wissen

wir auch noch nicht so richtig.“

Die meisten Vereine der B3

kennen die Ottendorfer nicht.

Mit den drei Neuzugängen

Niko und Anatoli Schneider sowie

Patrick Walz kommen sehr

erfahrene Spieler zurück zum

FCO. „Qualitativ sicherlich eine

Steigerung. Auch sind wir sehr

froh darüber, dass sich unser

Torwart Thomas Wasik dazu bereit

erklärt hat, noch eine Saison

weiterzumachen. Eigentlich

wollte er im Sommer seine

Kickstiefel an den Nagel hängen.

Da wir aber leider keinen neuen

Torwart finden konnten, lässt

Thomas die Mannschaft nicht

hängen. Dafür sind wir ihm sehr

dankbar.“ Jedoch wird der langjährige

Spielleiter Walter

Mursch aus dem Abteilungsteam

auf eigenen Wusch ausscheiden.

„Hier gilt es nochmals danke zu

sagen für die langjährige Arbeit

und sein Engagement in der Fußballabteilung“,

unterstreicht

Steffen Tippelt abschließend.

Da wir in der Sommerpause

überraschend erfahren haben,

Heiko Winter, Trainer beim FC

Ottendorf. Fotos: Hans Buchhofer

dass wir in der kommenden Saison

in einer neuen Staffel spielen

müssen und wir die dortigen

Mannschaften, bis auf wenige

Ausnahmen, überhaupt nicht

kennen, ist es schwer einzuschätzen,

was uns dort erwartet.

Wir kennen die Spielstärke dieser

Mannschaften einfach nicht.

Ich würde mir aber schon wünschen,

dass wir im 1. Tabellendrittel

unterwegs sind.


10

KREISLIGA B3 HOHENLOHE

FC Honhardt

Trainer: Manuel Munz

Saisonziel: oben mitspielen

Meistertipp: Satteldorf II, Spfr. Bühlerzell

II, Hengstfeld

Spfr. Bühlerzell II

Trainer: Manfred Faust

Saisonziel: keine Angabe

Meistertipp: Spvgg Hengstfeld, FC Honhardt,

FC Ottendorf, Spvgg Satteldorf II

VfB Jagstheim

Trainer: Jaroslaw Sperlich, Christian Bandel

Saisonziel: keine Angabe

Meistertipp: Spvgg Satteldorf II

BC Marktlustenau

Trainer: Yilmaz Yıldız (2. Jahr)

Saisonziel: Mittelfeld der Tabelle

Meistertipp: Spvgg Hengstfeld-Wallhausen,

Spvgg Gröningen-Satteldorf II

KSG Ellrichshausen

Trainer: Alex Lutscher (neu)

Saisonziel: vorderes Mittelfeld

Meistertipp: Spvgg Satteldorf II

Spvgg Satteldorf II

Trainer: Antonio Fernandez-Martinez

Saisonziel: Top 3, im besten Fall Aufstieg

Meistertipp: FC Honhardt

Großaltdorf/Ilshofen III

Trainer: Michael Bäuerle

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: Sportfreunde Bühlerzell II

SV Onolzheim

Trainer: Wolfgang Nachtnebel

Saisonziel: oben mitspielen

Meistertipp: Satteldorf II, Hengstfeld

Spvgg Hengstfeld

Trainer: Fredi Skurka

Saisonziel: Verbesserung gegenüber der

letzten Saison, also Meister oder Aufstieg

über Relegation

Meistertipp: Spvgg Satteldorf II, FC Honhardt

SSV Stimpfach

Trainer: Sascha Tremmel

Saisonziel: Wir möchten eine ernste Rolle

unter den ersten drei Plätzen mitspielen.

Meistertipp: Satteldorf II, Honhardt und

Hengsfeld

TSV Unterdeufstetten

Trainer: Markus Mosshammer

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: Satteldorf II

SGM Altenmünster/ESV II

Trainer: Aydin Senel

Saisonziel: keine Angabe

Meistertipp: keine Angabe

SOLIDARITÄT UND ZUSAMMENHALT

Den Fußballer*innen im Limpurger Land

wünschen wir eine unterbrechungsfreie

und erfolgreiche Saison

bei guter Kameradschaft.

Eure SPD Gaildorf-Limpurger Land

Kreisliga B3 Hohenlohe

Sonntag, 20. August (R: 14. März):

SGM Großaltd./Ilshofen III – TSV Gaildorf II

Altenmünster/ESV II – Satteldorf II

Bühlerzell II – FC Ottendorf

SV Onolzheim – SSV Stimpfach

VfB Jagstheim – FC Honhardt

BC Marktlustenau – KSGM Ellrichshausen

Sonntag, 6. September (R: 21. März):

TSV Gaildorf II – SV Onolzheim

FC Ottendorf – SGM Altenmünster/ESV II

Spvgg Satteldorf II – BC Marktlustenau

KSGM Ellrichshausen – VfB Jagstheim

FC Honhardt – SGM Großaltdorf/Ilshofen III

Spvgg Hengstfeld – TSV Unterdeufstetten

Sonntag, 13. September (R: 28. März):

Groß./Ilshofen III – Ellrichshausen

VfB Jagstheim – Spvgg Satteldorf II

BC Marktlustenau – FC Ottendorf

Spvgg Hengstfeld – SSV Stimpfach

TSV Unterdeufstetten – Spfr. Bühlerzell II

SV Onolzheim – FC Honhardt

Sonntag, 20. September (R: 3. April):

TSV Gaildorf II – Spvgg Hengstfeld

Bühlerzell II – SGM Altenmünster/ESV II

FC Ottendorf – VfB Jagstheim

Spvgg Satteldorf II – Großaltdorf/Ilsh. III

KSGM Ellrichshausen – SV Onolzheim

SSV Stimpfach – TSV Unterdeufstetten

Sonntag, 27. September, 15 Uhr (R: 5. April):

Großaltd./Ilshofen III – Ottendorf

Unterdeufstetten – Altenmünster/ESV II

BC Marktlustenau – Spfr. Bühlerzell II

SSV Stimpfach – TSV Gaildorf II

Spvgg Hengstfeld – FC Honhardt

SV Onolzheim – Spvgg Satteldorf II

Sonntag, 4. Oktober (R: 11. April):

SGM Altenm./ESV II – Marktlustenau

Gaildorf II – TSV Unterdeufstetten

FC Ottendorf – SV Onolzheim

KSGM Ellrichshausen – Spvgg Hengstfeld

FC Honhardt – SSV Stimpfach

Spfr. Bühlerzell II – VfB Jagstheim

Sonntag, 11. Oktober (R: 18. April):

SGM Altenm./ESV CR II – Jagstheim

TSV Gaildorf II – FC Honhardt

SGM Großaltdorf/Ilsh. III – Bühlerzell II

SSV Stimpfach – KSGM Ellrichshausen

Spvgg Hengstfeld – Spvgg Satteldorf II

TSV Unterdeufstetten – BC Marktlustenau

Sonntag, 18. Oktober, (R: 25. April):

SGM Altenm./ESV II – SGM Groß./Ilsh. III

BC Marktlustenau – VfB Jagstheim

Spfr. Bühlerzell II – SV Onolzheim

FC Ottendorf – Spvgg Hengstfeld

Spvgg Satteldorf II – SSV Stimpfach

KSGM Ellrichshausen – TSV Gaildorf II

FC Honhardt – TSV Unterdeufstetten

Sonntag, 25. Oktober (R: 2. Mai):

SGM Groß./Ilshofen III – Marktlustenau

TSV Gaildorf II – Spvgg Satteldorf II

TSV Unterdeufstetten – VfB Jagstheim

SV Onolzheim – SGM Altenmünster/ESV II

FC Honhardt – KSGM Ellrichshausen

SSV Stimpfach – FC Ottendorf

Sonntag, 1. November (R: 9. Mai):

FC Ottendorf – TSV Gaildorf II

Spvgg Satteldorf II – FC Honhardt

KSGM Ellrichshausen – Unterdeufstetten

VfB Jagstheim – Großaltdorf/Ilshofen III

BC Marktlustenau – SV Onolzheim

Bühlerzell II – Spvgg Hengstfeld

Sonntag, 8. Nov. (R: 16. Mai):

KSGM Ellrichshausen – Spvgg Satteldorf II

FC Honhardt – FC Ottendorf

SSV Stimpfach – Spfr. Bühlerzell II

Hengstfeld – Altenmünster/ESV CR II

Unterdeufstetten – Großaltdorf/Ilshofen III

SV Onolzheim – VfB Jagstheim

Sonntag, 15. Nov. (R: 30. Mai):

SGM Altenm./ESV II – Stimpfach

Spfr. Bühlerzell II – TSV Gaildorf II

FC Ottendorf – KSGM Ellrichshausen

Spvgg Satteldorf II – TSV Unterdeufstetten

SGM Großaltd./Ilshofen III – Onolzheim

BC Marktlustenau – Spvgg Hengstfeld

Samstag, 21. Nov. (R: 6. Juni):

Spvgg Satteldorf II – FC Ottendorf

TSV Gaildorf II – SGM Altenm./ESV II

TSV Unterdeufstetten – SV Onolzheim

FC Honhardt – Spfr. Bühlerzell II

SSV Stimpfach – BC Marktlustenau

Spvgg Hengstfeld – VfB Jagstheim

Samstag, 28. Nov. (R: 13. Juni):

SGM Altenm./ESV CR II – Honhardt

TSV Unterdeufstetten – FC Ottendorf

SGM Großaltd./Ilsh. III – Spvgg Hengstfeld

VfB Jagstheim – SSV Stimpfach

BC Marktlustenau – TSV Gaildorf II

Spfr. Bühlerzell II – KSGM Ellrichshausen

Samstag, 5. Dez. (R: 19. Juni):

Spvgg Satteldorf II – Bühlerzell II

TSV Gaildorf II – VfB Jagstheim

Ellrichshausen – Altenmünster/ESV CR II

FC Honhardt – BC Marktlustenau

SSV Stimpfach – SGM Großaltdorf/Ilsh. III

Spvgg Hengstfeld – SV Onolzheim

Abschluss Vorrunde: 5. Dezember

Frühjahrsstart: 14. März

Letzter Spieltag: 19. Juni


Unbekanntes Terrain

KREISLIGA B3 HOHENLOHE 11

TSV Gaildorf II Die Versetzung in die Staffel B3 Hohenlohe wird gelassen gesehen.

Wichtiger als die Platzierung: Die „Zweite“ dient als Sprungbrett für die „Erste“.

HINTEN VON LINKS

Maurice Marinelli, Dennis Glaser, Jonas

Leuze, Lukas Bauer, Alexander Frühauf,

Philipp Rau

MITTE VON LINKS

Trainer Björn Hofmann, Maximilan Fischer,

Edon Krasniqi, Kevin Schneider, Dominik

Reisenbüchler, Abteilungsleiter und Spieler

Tillmann Möller

VORNE VON LINKS

Timo Lutz, Jannik Schmidt, Tobias Munz,

Philipp Greinert, Tom Gehring, Tobias

Brändle, Lukas Hägele

Die zweite Mannschaft

des TSV Gaildorf hat

sich über die vergangenen

Jahre hinweg zu einer

festen Konstante entwickelt.

Viele Spieler fühlen sich dort

sehr wohl“, sagt Abteilungsleiter

Tillmann Möller, der ebenfalls

zum Kader der „Zweiten“

zählt. Neben einer guten Kameradschaft

habe man auch einige

sportlich Erfolge feiern können.

Björn Hofmann, Trainer des TSV

Gaildorf II

„Mit Trainer Björn Hofmann,

der aus den eigenen Reihen

stammt, passt das Gesamtpaket

aktuell sehr gut“, ist sich Möller

sicher. Die Spieler hätten Freude

am Fußball und wollten auch

sportlich weiterkommen. „Dies

ist natürlich auch gut für Spieler,

welche zwischen der ersten

und zweiten Mannschaft stehen.“

Hier sei die zweite Mannschaft,

im Gegensatz zu einer

Mannschaft die an der Reserve-Runde

teilnimmt, nicht unattraktiv.

„Das kann richtig Spaß

machen“, sagt Tillmann Möller

aus eigener Erfahrung. Natürlich

gebe es immer wieder auch Momente,

in denen bemerkbar wird,

dass es sich nicht um die „Erste“

handle, sondern dass es eine

Wir bekommen

Verstärkung

aus der A-Jugend

zweite Mannschaft ist. „So war

es zu Beginn der Vorbereitung

auf die Rückrunde im Februar etwas

schwieriger mit der Trainingsbeteiligung.

Dies hat sich

jedoch schnell wieder geändert.“

Als die Saison wegen der Corona-Pandemie

dann abgebrochen

wurde, belegte der TSV

Gaildorf den fünften Platz. In

den bis dahin ausgetragenen 15

Spielen gab es acht Siege, zwei

Unentschieden und fünf Niederlagen,

die Tordifferenz: 32:23. Die

Kurve bei der Gaildorfer Zweiten

zeigte am Ende deutlich nach

oben. Am dritten Spieltag wurde

Platz zwölf belegt, am sechsten

Spieltag der elfte Rang. Nach

der 13. Runde stand der TSV

Gaildorf II auf dem vierten Platz

– drei Punkte hinter dem Tabellenzweiten

Spfr. Bühlerzell II

und ein Zähler hinter dem FC

Ottendorf. Es folgte das 3:5 nach

2:1-Pausenführung beim SV Rieden

im letzten Spiel des Jahres

am 23. November und das 0:0

beim TSV Michelfeld II zum

Wiederauftakt des Spielbetriebes

am 8. März – was gleichzeitig

der letzte Spieltag der Saison

wurde. Am Ende dürfte man

beim TSV Gaildorf II mit dieser

Platzierung zufrieden sein.

Für die kommende Saison

bleibt die Mannschaft größtenteils

zusammen. „Sanjin Glaser

wird uns in Richtung Sulzbach-Laufen

verlassen. Dafür bekommen

wir aus der A-Jugend

Verstärkung. Hier wird die Zeit

zeigen, in welcher Mannschaft

sich die Nachwuchsspieler einfinden

werden“, meint Tillmann

Möller.

Neue Ausrichtung

Überrascht wurde der Abteilungsleiter

von der neuen Staffeleinteilung.

Es geht nicht mehr

gegen die seit vielen Jahren bekannten

Teams aus dem Haller

Raum. Die Versetzung in die

Staffel B3 Hohenlohe erfordert

eine ganz neue Ausrichtung –

auch geografisch. Ging es bislang

bei Auswärtsspielen in Richtung

Norden, so geht es jetzt nach Osten,

bis an die Landesgrenze zu

Bayern. Völlig unbekanntes Terrain.

Beim TSV Gaildorf sieht

man das allerdings gelassen.

Steht doch durch die erwartete

Neuordnung der Bezirke in einigen

Jahren eine weitere Neuorientierung

an. „Spannend wird

die neue Liga sicherlich. Bis auf

Ottendorf und Bühlerzell II sind

uns die anderen Mannschaften

weitestgehend unbekannt.“ Daher

sei es auch schwer eine Prognose

abzugeben oder ein Saisonziel

auszugeben. Unabhängig

davon: „Bei der zweiten Mannschaft

ist die Vorbereitung gut

angelaufen und die Trainingsbeteiligung

ist hoch.“ Abteilungsleiter

Tillmann Möller ist nicht

unzufrieden.

TSV Gaildorf II

Trainer: Björn Hofmann

Tor: Eduard Ibach, Philipp Greinert, Patrick

Rotkugel

Abwehr: Lukas Bauer, Alexander Frühauf,

Tom Gehring, Fabian Hees, Mario Kettemann,

Christian Richert, Peter Alber, Maurice Marinelli

Mittelfeld: Timo Lutz, Ronny Lutz, Tillmann

Möller, Philipp Rau, Tobias Kleinhans, Jonas

Leuze, Lukas Hägele

Angriff: Kevin Schneider, Dennis Glaser,

Edon Krasniqi, Tobias Munz, Pascal Carle

Zugänge: Eduard Ibach (TSV Hessental),

Finn Kuhr, Leon Koppenhöfer, Marco Egger,

Lukas Hägele (alle eigene Jugend)

Abgänge: Sanjin Glaser (TSV Sulzbach-Laufen),

Philipp Peredo Cruz (FC Esslingen), Ruben

Stübner (Ziel unbekannt)

Saisonziel: obere Tabellenhälfte

Meistertipp: kein Tipp, da Liga nach dem

Staffelwechsel unbekannt


12

BEZIRKSLIGA REMS-MURR

Remshalden im Fokus

Bezirksliga Rems-Murr Mit 16 Mannschaften geht es in die Saison. Um wieder auf die

Normzahl zu kommen, müssen am Ende wohl drei Vereine absteigen – oder auch mehr.

Es ist die große Preisfrage:

Wieviel Mannschaften

müssen am Ende der Saison

aus der Bezirksliga

direkt absteigen? Mindestens

zwei – wenn es keinen Absteiger

aus der Landesliga gibt; bis zu

sieben, wenn eine ganze Reihe

von Rems-Murr-Teams aus der

Landesliga absteigt (dort kann es

bis zu 7 Direktabsteiger geben).

Zählt man noch den Abstiegsrelegationsplatz

dazu, dann ist der

erste wirklich sichere Tabellenplatz

die achte Position. Das ist

zwar mit düsteren Farben gemalt,

wer aber auf Rang zehn

oder elf steht, der muss sich Sorgen

machen.

Der SV Remshalden dürfte

nicht dazu zählen. Der Vizemeister

gehört schon seit Jahren zu

den Topteams und gibt als Saisonziel

einen Platz von eins bis

fünf an. Cheftrainer in Remshalden

bleibt Sascha Riker. Ihm und

seinen beiden Co-Trainern Marcel

Pfanz und Ramazan Öztürk

sowie Torwart-Trainer Carlo

Babo ist das Meisterstück schon

zuzutrauen. Dazu müsste aber

die Auswärtsbilanz verbessert

werden. Der nächste Titelkandidat

wäre der Tabellendritte TSV

Nellmersbach. Dieser Verein

mischt seit Jahren in der Spitzengruppe

mit und ist organisatorisch

top aufgestellt. Chef-Trainer

ist weiterhin Tim Böhringer,

der von den Co-Trainern Denis

Musik und Daniel Berkowitsch

unterstützt wird. Sportdirektor

Oliver Redelfs kennt sich seit

Jahren im Fußballgeschäft sehr

gut aus. Zwei Abgängen stehen

zwei Neuzugänge gegenüber. Bei

den Nellmersbachern herrscht

Kontinuität, das Team ist eingespielt,

muss aber seine Bilanz in

der Fremde verbessern.

Gundelsweiler zum SVU

Überraschend stark präsentierte

sich auch der FSV Waiblingen

auf Platz vier. Trainer bleibt Guiseppe

Catizone. Wie konstant

der FSV Waiblingen ist, verdeutlicht

die ausgeglichene Heimund

Auswärtsbilanz der Mannschaft.

Der SV Unterweissach

verpflichtete mit Trainer Norbert

Gundelsweiler einen bekannten

Trainer. Der SVU hat

die beste Auswärtsbilanz der

Liga. Auch wenn Giuseppe Iorfida

und Kadir Akyüz (zum TSC

Murrhardt) den Verein verließen,

wird Unterweissach ähnlich

stark erwartet.

Der SV Steinbach peilt einen

einstelligen Tabellenplatz an

und nennt den FSV Waiblingen,

Nellmersbach und Remshalden

als die Topfavoriten. Steinbach

spielte zu Hause schwach, wetzte

dies mit einer guten Auswärtsbilanz

wieder aus. Fünf Spieler

wechselten zu anderen Vereinen.

Es muss sich zeigen, ob die

Neuen von der TSG Backnang

diese Lücken schließen werden.

Beim SC Korb führt weiterhin

Trainer Vlado Szichta die Regie.

Korb war mit dem siebten Tabellenplatz

zufrieden und dürfte

diesen Platz erneut anstreben.

Bei der SG Schorndorf gab es dagegen

einen lebhaften Spielerwechsel.

Neun Zugänge, vor allem

vom TSV Schwaikheim sollen

es richten, dass man vorne

mitspielen kann. Doch den sechs

Abgängen trauert man nach, es

sei ein herber Verlust, war zu

vernehmen. Den KTSV Hößlinswart

verließen sechs Spieler und

zwei Neue kamen dazu. Ob es

erneut zu einem einstelligen

Platz reicht, muss abgewartet

werden. Beim VfR Murrhardt

macht Trainer Markus Reule

weiter. Ihn unterstützen Egzon

Krasniqi und Michael Röhm als

Torwart-Trainer. Allerdings verließen

sechs Spieler den Verein.

Okan Tüysüz, der nach Kaisersbach

abwanderte, hätte man gerne

behalten. Diesmal soll es

mehr als Platz zehn werden.

Fechner im Kochertal

Beim SV Fellbach II bleibt fast

alles gleich. Trainer Verim Kica

macht weiter. Alexander Backnang,

der SSV Steinach, Winterbach

und der TSV Sulzbach-Laufen

werden von Beginn an Punkte

gegen den Abstieg sammeln.

Beim TSV Sulzbach-Laufen wurde

mit Dieter Fechner ein neuer

Trainer verpflichtet, und ihm zur

Seite steht mit Manfred Retter

ein Urgestein des Vereins. Zwei

neue Spieler verstärken den Kader

und wenn die Kochertäler

eine stärkere Heimbilanz als zuletzt

erzielen, könnte es eine ruhigere

Saison werden.


BEZIRKSLIGA REMS-MURR 13

Athletik als Basis

TSV Sulzbach-Laufen Dieter Fechner ist neuer Trainer und bringt seine eigene Philosophie

mit. Er ersetzt den aus beruflichen Gründen scheidenden Philipp Potuschek.

REIHE 5 VON LINKS

Jochen König, Dominik Diener, Simon Hagel,

Maximilian Markowetz, Jannik Riexinger,

Marcel Hägele, Alexander Köngeter,

Simon Jäger, Robert Schneider

REIHE 4 VON LINKS

Daniel Köger, Marek Hähnel, Sanjin Glaser,

Jannik Obieglo, Sebastian Haas, Patrick

Epple, Julian Fritz

REIHE 3 VON LINKS

Abteilungsleiter Steffen Bauer, Jannik

Paxian, Trainer Dieter Fechner, Friedrich

Rühle, Physiotherapeutin Marion König

REIHE 2 VON LINKS

Simon Hägele, Jonas Nast

REIHE 1 VORNE

Marcel Retter

Mit einer guten Vorbereitung

in der Winterpause

wollte der

TSV Sulzbach-Laufen

fit in die zweite Saisonhälfte

gehen, um die nötigen Punkte

für den Klassenerhalt zu schaffen.

Durch die Corona-Pandemie

und den Saisonabbruch kam

dann aber alles anders.

Die Kochertäler starteten mit

einem neuen Trainer in die Saison

2019/20: Philipp Potuschek.

Wie die Jahre davor mussten

sich der Trainer und die Mannschaft

neu kennenlernen. Dabei

möchte man beim TSV doch gerne

Konstanz auf dieser Position.

In der Vorbereitung zeigte sich,

dass der Kader nicht sehr breit

aufgestellt war. Mit Stephan

Munz, Markus Haas und Johannes

hatten Führungsspieler die

Schuhe an den Nagel gehängt.

Zudem waren Sebastian Haas

und Julian Fritz in der Vorrunde

verletzt, Simon Jäger und Jannik

Riexinger kämpften mit Blessuren.

Marcel Hägele fehlte in der

Vorbereitung.

Die Testspiele konnten jedoch

weitestgehend positiv gestaltet

werden. Doch in der ersten Runde

des Bezirkspokals kam bereits

das Aus: Beim A-Ligisten Schmiden

wurde keine Glanzleistung

abgeliefert. Zum Punktspielauftakt

stand gegen den

Aufsteiger SSV Steinach-Reichenbach

am Ende ein Unentschieden

und die Erkenntnis,

dass der TSV seine Möglichkeiten

noch nicht ausgeschöpft hat.

Es folgte ein Sieg gegen Fellbach,

doch dann gab es nicht mehr viel

Positives. Lediglich gegen Korb,

Steinbach und Schorndorf konnte

gepunktet werden. Gegen

Nellmersbach, Remshalden und

Allmersbach fuhren die Kochertäler

empfindliche Klatschen

ein. Bei direkten Konkurrenten

um den Klassenerhalt, wie Backnang,

Winterbach oder Murrhardt

setzte es Niederlagen.

Schlusslicht

Neben dem dünnen Kader wurde

deutlich, dass dem TSV in

den Spielen immer wieder die

nötige Kondition und damit auch

Konzentration gefehlt hat. Die

Kochertäler waren nicht so fit,

wie es nötig ist, um in der Bezirksliga

mithalten zu können.

Dieses Manko konnte bis zum

Ende der Vorrunde ausgeglichen

werden – siehe die Siege gegen

den KTSV Hößlinswart und den

SSV Steinach-Reichenbach.

Dennoch befand sich Sulzbach-Laufen

mit mageren 13

Punkten auf dem letzten Tabellenplatz.

In der Wintervorbereitung

sollte die Fitness der Mannschaft

weiter verbessert werden. Mit

einem Trainingslager sowie einem

Event auf einer Radrennbahn

holte der Verein zudem die

nötige Motivation ins Team. Mit

Jannik Paxian und Alex Köngeter

kamen neue Spieler und auch

Julian Fritz sowie Sebastian Haas

waren wieder einsatzbereit.

„Der Kader war nun wieder gut

besetzt und vor allem Fitnesstechnisch

auf einem sehr guten

Level“, ist sich TSV-Pressewart

Daniel Köger sicher. „Alles was

danach kam, ist bekannt, Corona,

langes und zähes Warten, Saisonabbruch.“

Mit einem neuen Trainer geht

der TSV Sulzbach-Laufen in die

neue Saison: Dieter Fechner, er

ersetzt den aus beruflichen

Gründen scheidenden Philipp

Potuschek. Fechner ist nicht

ganz unbekannt für den einen

oder anderen Akteur im Team

der Kochertäler, trainierte der

Ruppertshofener doch schon Jugendteams

der SGM SV Frickenhofen/TSV

Sulzbach-Laufen.

Der 57-Jährige spielte einst in der

Landesliga bei Mannschaften

aus dem Gmünder Raum. Als

verantwortlicher Trainer betreute

er Ruppertshofen (Kreisliga

B), sowie die A-Ligisten Großdeinbach

und SG Bettringen II.

Daniel Köger: „Dieter Fechner

überzeugte uns vor allem dadurch,

dass er viel Wert auf Athletik

legt und die notwendige

Autorität mitbringt. Zudem ist er

ein Freund der Kameradschaft

und mit den hiesigen Gepflogenheiten

vertraut, sodass es keinen

Kulturschock geben dürfte.“

In der kommenden Saison sehen

die Kochertäler Nellmersbach,

Waiblingen und Unterweissach

vorne – und ein Überraschungsteam,

mit dem jetzt

noch niemand rechnet.

Im hinteren Drittel

„Neben uns erwarten wir die

Fellbacher, Winterbach, Hößlinswart,

Backnang, Steinach

und Weiler im hinteren Tabellendrittel“,

so Daniel Köger.

TSV Sulzbach-Laufen

Trainer: Dieter Fechner

Tor: Jonas Nast, Antonio Lovric, Simon Hägele

Abwehr: Patrick Epple, Simon Hagel, Sebastian

Haas, Marcel Hägele, Jannik Riexinger,

Sanjin Glaser, Friedrich Rühle, Max Reichart

Mittelfeld: Jannik Obieglo, Jochen König,

Marcel Retter, Daniel Köger, Simon Jäger,

Bastian Müller, Robert Schneider, Marek

Hähnel, Julian Fritz, Alexander Köngeter

Angriff: Max Markowetz, Dominik Diener,

Jannik Paxian

Zugänge: Sanjin Glaser (TSV Gaildorf/Winterpause),

Simon Hägele (TSG Hofherrnweiler/A-Jugend),

Jannik Paxian (SK Fichtenberg),

Alexander Köngeter (TSV Gaildorf/

Winterpause), Janos Kerekesch (SC Fornsbach),

Alexander Ruhl (reaktiviert), Joschi

Engel, Kevin Riek, Niklas Freimüller (alle eigene

Jugend)

Abgänge: Steffen Sauter (Karriereende),

Marco Retter (Karriereende).

Saisonziel: Klassenerhalt

Miestertipp: TSV Nellmersbach, FSV Waiblingen


14

BEZIRKSLIGA REMS-MURR

Der VfR Murrhardt (hinten von links): Trainer Markus Reule, Betreuer Rainer Gössl, Hamza Karadeniz,

Georgios Michailidis, Marco Geuder, Fabian Hirschmann, David Heeb, Niclas Müller, Dennis Briegel,

Spielleiter Patrick Reisshauer, (vorne) Evangelos Tsakiridis, Louis Piscopo, Sergen Uzun, Egzon Krasniqi,

Torwart-Trainer Michael Röhm, Antonio Randisi, Benjamin Döz, Sebastian Schmölzer

Sonntag, 30. August (R: 21. Feb.):

SV Unterweissach - TSV Nellmersbach

TSV Sulzbach-Laufen - KTSV Hößlinswart

TV Weiler/Rems - SG Oppenweiler

SV Fellbach II - VfL Winterbach

SV Steinbach - Alex. Backnang

SV Remshalden - SC Korb

FSV Waiblingen - VfR Murrhardt

SSV Steinach-R. - SG Schorndorf

Sonntag, 6. September (R: 28. Feb.):

SC Korb - SV Steinbach

Alex. Backnang - SV Fellbach II

VfL Winterbach - TV Weiler/Rems

SG Oppenweiler - SSV Steinach-R.

KTSV Hößlinswart - FSV Waiblingen

VfR Murrhardt - SV Unterweissach

TSV Nellmersbach - SV Remshalden

SG Schorndorf - TSV Sulzbach-Laufen

Sonntag, 13. September (R: 7. März):

SV Fellbach II - SC Korb

SV Unterweissach - SV Remshalden

TSV Sulzbach-Laufen - SG Oppenweiler

TV Weiler/Rems - Alex. Backnang

SV Steinbach - TSV Nellmersbach

VfR Murrhardt - KTSV Hößlinswart

FSV Waiblingen - SG Schorndorf

SSV Steinach-R. - VfL Winterbach

Sonntag, 20. September (R: 14. März):

SG Schorndorf - VfR Murrhardt

TSV Nellmersbach - SV Fellbach II

SC Korb - TV Weiler/Rems

Alex. Backnang - SSV Steinach-R.

VfL Winterbach - TSV Sulzbach-Laufen

SG Oppenweiler - FSV Waiblingen

KTSV Hößlinswart - SV Unterweissach

SV Remshalden - SV Steinbach

Sonntag, 27. September (R: 21. März):

SV Fellbach II - SV Remshalden

SV Unterweissach - SV Steinbach

TSV Sulzbach-Laufen - Alex. Backnang

TV Weiler/Rems - TSV Nellmersbach

KTSV Hößlinswart - SG Schorndorf

VfR Murrhardt - SG Oppenweiler

FSV Waiblingen - VfL Winterbach

SSV Steinach-R. - SC Korb

Sonntag, 04. Oktober (R: 26. März):

SG Schorndorf - SV Unterweissach (2.10.)

TSV Nellmersbach - SSV Steinach-R.

SC Korb - TSV Sulzbach-Laufen

Alex. Backnang - FSV Waiblingen

VfL Winterbach - VfR Murrhardt

SG Oppenweiler - KTSV Hößlinswart

SV Steinbach - SV Fellbach II

SV Remshalden - TV Weiler/Rems

Sonntag, 11. Oktober (R: 11. April):

TSV Sulzbach-Laufen - TSV Nellmersbach

TV Weiler/Rems - SV Steinbach

SG Schorndorf - SG Oppenweiler

KTSV Hößlinswart - VfL Winterbach

VfR Murrhardt - Alex. Backnang

FSV Waiblingen - SC Korb

SSV Steinach-R. - SV Remshalden

SV Unterweissach - SV Fellbach II

Sonntag, 18. Oktober (R: 18. April):

TSV Nellmersbach - FSV Waiblingen

SC Korb - VfR Murrhardt

Alex. Backnang - KTSV Hößlinswart

VfL Winterbach - SG Schorndorf

SG Oppenweiler - SV Unterweissach

SV Fellbach II - TV Weiler/Rems

SV Steinbach - SSV Steinach-R.

SV Remshalden - TSV Sulzbach-Laufen

Sonntag, 25. Oktober (R: 25. April):

SG Schorndorf - Alex. Backnang

FSV Waiblingen - SV Remshalden

SV Unterweissach - TV Weiler/Rems

TSV Sulzbach-Laufen - SV Steinbach

SSV Steinach-R. - SV Fellbach II

SG Oppenweiler - VfL Winterbach

KTSV Hößlinswart - SC Korb

VfR Murrhardt - TSV Nellmersbach

Sonntag, 01. November (R: 5. Mai):

SV Fellbach II - TSV Sulzbach-Laufen

TSV Nellmersbach - KTSV Hößlinswart

SC Korb - SG Schorndorf

Alex. Backnang - SG Oppenweiler

VfL Winterbach - SV Unterweissach

TV Weiler/Rems - SSV Steinach-R.

SV Steinbach - FSV Waiblingen

SV Remshalden - VfR Murrhardt

Sonntag, 8. November (R: 9. Mai):

SG Schorndorf - TSV Nellmersbach

FSV Waiblingen - SV Fellbach II

SV Unterweissach - SSV Steinach-R.

TSV Sulzbach-Laufen - TV Weiler/Rems

VfL Winterbach - Alex. Backnang

SG Oppenweiler - SC Korb

KTSV Hößlinswart - SV Remshalden

VfR Murrhardt - SV Steinbach

Sonntag, 15. November (R:16. Mai):

SV Fellbach II - VfR Murrhardt

SC Korb - VfL Winterbach

Alex. Backnang - SV Unterweissach

TV Weiler/Rems - FSV Waiblingen

SV Steinbach - KTSV Hößlinswart

SV Remshalden - SG Schorndorf

TSV Nellmersbach - SG Oppenweiler

SSV Steinach-R. - TSV Sulzbach-Laufen

Samstag, 21. November (R: 6. Juni):

SG Oppenweiler - SV Remshalden

SG Schorndorf - SV Steinbach

Alex. Backnang - SC Korb

VfL Winterbach - TSV Nellmersbach

KTSV Hößlinswart - SV Fellbach II

VfR Murrhardt - TV Weiler/Rems

SV Unterweissach - TSV Sulzbach-Laufen

FSV Waiblingen - SSV Steinach-R.

Sonntag, 29. November (R: 13. Juni):

SV Unterweissach - SC Korb (27.11.)

TSV Sulzbach-Laufen - FSV Waiblingen

TV Weiler/Rems - KTSV Hößlinswart

SV Fellbach II - SG Schorndorf

SV Steinbach - SG Oppenweiler

SV Remshalden - VfL Winterbach

TSV Nellmersbach - Alex. Backnang

SSV Steinach-R. - VfR Murrhardt

Sonntag, 6. Dezember (R: 20. Juni):

SG Schorndorf - TV Weiler/Rems (5.12.)

FSV Waiblingen - SV Unterweissach

SC Korb - TSV Nellmersbach

Alex. Backnang - SV Remshalden

VfL Winterbach - SV Steinbach

SG Oppenweiler - SV Fellbach II

KTSV Hößlinswart - SSV Steinach-R.

VfR Murrhardt - TSV Sulzbach-Laufen

VfR Murrhardt

Trainer: Markus Reule

Tor: Egzon Krasniqi, Michael Röhm

Abwehr: Fabian Hirschmann, Antonio Randisi,

Evangelos Tsakiridis, Sebastian Schmölzer,

Louis Piscopo, Laurat Berisha

Mittelfeld: Niclas Müller, Dennis Briegel,

Sergen Uzun, Marco Geuder, David Heeb,

Benjamin Döz, Christoph Kübler, Marc Ellinger,

Moritz Unseld

Angriff: Georgios Michailidis, Benjamin Bischoff,

Muhammat Hamza Karadeniz

Zugänge: Georgios Michailidis (TSC Murrhardt)

Abgänge: Luca Weller (TSV Sechselberg),

Marcel Klink (SC Fornsbach), Patrick Voag

(SC Fornsbach), Sebastiano Di Benedetto

(SC Fornsbach), Okan Tüysüz (SV Kaisersbach),

Erkut Polat (SV Hertmannsweiler)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: TSV Nellmersbach

SV Remshalden

Trainer: Sascha Ricker

Zugänge: Ramazan Öztürk (TV Stetten),

Nico Bauer, Alex Waleczko (beide SG Weinstadt)

Abgänge: Alessandro Chirivi (SG Weinstadt)

Saisonziel: Platz 1 bis 5

Meistertipp: TSV Nellmersbach

TSV Nellmersbach

Trainer: Tim Böhringer

Zugänge: Dimis Naoumis (TSG Backnang),

Julius Böse (SSV Steinach-R.)

Abgänge: Yannick Urbitsch (TSV Schwaikheim),

Tugay Akgün (TSC Murrhardt)

Saisonziel/Meistertipp: –

SV Steinbach

Trainer: Darko Milosevic

Zugänge: Onur Özturk, Julian Weber, Ivan

Juric (alleTSG Backnang), Marko Janzekovic

(TSV Rudersberg)

Abgänge: Yasin Kalkan, Yasin Kalkan (beide

TSC Murrh.), Dennis Warwash. Emanuel

Merino (FSV Weiler), Wladimir Franz (Breunigsweiler),

Marcel Weishäupl (Ziel unbek.)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: FSV Waiblingen, TSV Nellmersbach,

SV Remshalden

SG Oppenweiler

Trainer: Daniel Funk, Stephen Perri

Zugänge: Tim Roger (Spvgg Kleinaspach),

Kay Kübler (FC Oberrot), Marcel Polaschek

(Spvgg Kirchberg M.), Joshua Jakubzik (SV

Allmersbach III)

Abgänge: Noah Weingärtner (FV Sulzbach/M.)

Saisonziel/Meistertipp:–


Weiler will’s wissen

KREISLIGA A2 REMS-MURR 15

Kreisliga A2 Rems-Murr Die Meisterschaft scheint offener denn je zu werden. In Frage

kommen zunächst nur die Topteams der vergangenen Saison.

Der große „Spielereinkauf“

scheint in der A2

– abgesehen von wenigen

Ausnahmen wie

Weiler – nicht stattgefunden zu

haben. Die Liga startet mit 16

Mannschaften und das heißt, es

wird einen verschärften Abstieg

geben. Aber es müssen nur maximal

vier Teams direkt aus der

A2 in die B-Ligen – in der A1

kann es bis zu sechs Vereine treffen,

plus Abstiegsrelegation.

Neu in der Staffel sind die

Meister: aus der B5 die SG Oppenweiler

II und der TAHV Gaildorf

aus der B2. Zu welchen Leistungen

die beiden Aufsteiger fähig

sind, wird sich bald zeigen.

Beim TAHV Gaildorf herrscht

große Zuversicht. Der Kader ist

personell stark besetzt und Trainer

Yasar Uysal wird auch Ausfälle

gut kompensieren können.

Natürlich kann der Verein die

beiden Abgänge von Murat Kalkan

und Serkan Uygun nicht

gleichwertig ersetzen, beide haben

zu deutlich höherklassigen

Vereinen gewechselt. Doch mit

den Zugängen vom TSV Eutendorf,

Westheim und Unterrot

hofft der TAHV starke Leute bekommen

zu haben. Die SG Oppenweiler

wird mit dem gleichen

Kader auflaufen und dürfte sich

dank der starken Vorstellung als

Meister bald in der neuen Umgebung

zurechtfinden.

In der vergangenen Saison setzte sich der FC Oberrot (in Rot) mit

4:1 gegen den FSV Weiler zum Stein durch. Der FSV hat sich enorm

verstärkt und peilt nun die Meisterschaft an.

Zehn Neue

Zu den Titelanwärtern: Als Favoriten

wären zunächst die

Teams zu nennen, die in der vergangenen

Saison im ersten Drittel

mitgemischt haben: Allmersbach

II, Kirchberg/Murr, Kleinaspach,

Steinbach II, TSC Murrhardt

oder Rudersberg. Aber zu

denen dürfte man auch den FSV

Weiler zum Stein zählen, der

sich gewaltig verstärken konnte:

Zehn Spieler aus der Bezirksliga

wechselten nach Weiler. Wohin

die Reise für das Team von Trainer

Hakan Keskin gehen soll, ist

klar: Wer Platz eins bis fünf als

Saisonziel nennt, der will aufsteigen.

In Allmersbach genießt

das Landesliga-Team oberste

Priorität. Dass aber der SVA II

nicht vernachlässigt wird, zeigte

die Vizemeisterschaft. Ob es

wieder dazu reicht, wird davon

abhängen, wie viele Spieler aus

der A2 der ersten Mannschaft

zur Verfügung gestellt werden.

Die SVG Kirchberg gibt sich bescheiden

und wäre mit einem

einstelligen Tabellenplatz zufrieden.

Zwei Neue kamen dazu,

doch Marcel Polaschek musste

man nach Oppenweiler ziehen

lassen. Die Spvgg Kleinaspach

möchte erneut oben mitspielen

und konnte sich mit Christoph

Siewert von der TSG Backnang

verstärken, musste aber Tim Roger

ziehen lassen. Der SV Steinbach

II tritt mit dem gleichen

Kader an und möchte mit Trainer

Daniel Kost einfach schönen

Fußball spielen. Klar und deutlich

formuliert man beim TSC

Murrhardt das Saisonziel: Aufstieg!

Drei Spieler aus der Bezirksliga

werden die beiden Abgänge

kompensieren. Trainer

Mahir Celik kann auf einen

gleichstark besetzten Kader zurückgreifen

und so ist der TSC

sicher ein heißer Titelkandidat.

Ob der TSV Rudersberg in die

Phalanx der Topteams eingreifen

kann, muss ich noch zeigen,

vor allem muss dann die Bilanz

in den Heim- und Auswärtsspielen

verbessert werden.

In Kaisersbach spielt auch die

Landesliga-Truppe die erste Geige,

doch für das „B-Team“ stehen

noch genügend erfahrene Spieler

zur Verfügung. Das Ziel ist

klar: Der SV Kaisersbach II will

nicht absteigen, und damit rechnet

auch keiner.

Pascal Disch ist der Trainer

der SKG Erbstetten. Spielerwechsel

gab es so gut wie keine,

und so wird Erbstetten mit einer

ähnlichen Bilanz wie zuletzt zufrieden

sein. Ein gesicherter

Platz im Mittelfeld dürfte das

Ziel sein.

FCO mit Erfahrung

Beim FC Oberrot strebt man

nach einer nicht ganz zufriedenen

Saison auf Platz zehn eine

bessere Platzierung an. Der Kader

bleibt gleich, und mit Trainer

Heiko Rohrweck dürfte bei

etwas mehr Glück eine wesentliche

Steigerung möglich sein,

denn die Mannschaft hat Erfahrungen

gesammelt und ist stabiler

geworden. Der FC Welzheim

konnte sich mit fünf Kräften verstärken,

hat keinen Abgang zu

beklagen und dürfte mit Trainer

Thomas Rieger kaum noch in

Abstiegsgefahr kommen. Anders

ist dies beim FC Viktoria Backnang.

Es fallen die vielen Abgänge

auf, die nichts Gutes verhießen.

Der Klassenerhalt ist das

Ziel des TSV Oberbrüden, der

wenigstens mit dem gleichen

Kader antritt, und beim TSV Althütte,

der drei Zugänge aus Unterweissach

und Allmersbach

verzeichnet.


16

KREISLIGA A2 REMS-MURR

FSV Weiler zum Stein

Trainer: Andreas Kalb

Zugänge: Dennis Warwash, Emanuel Merino

(beide SV Steinbach), Taner Bakir (Alex

Backnang), Ilir Kurtulaj (KTSV Hößlinswart),

Anastasios Broussas, Serdar Tayar (beide

TSV Leutenbach), Manuel Kanzler (TSV

Schwaikheim III)

Abgänge: Patrick Köllner (SV Breunigsweiler

II)

Saisonziel: Platz 1 bis 5

Meistertipp: –

TSV Althütte

Trainer: Koray Günerli

Zugänge: Philip Ziegler (Unterweissach II),

Laurin Weller (Allmersbach III)

Abgänge: Nikolai Wagner (Rudersberg)

Saisonziel: Klassenerhalt

Meistertipp: SV Allmersbach II

SV Allmersbach II

Trainer: Florian Mrasek

Zugänge: –

Abgänge: –

Saisonziel/Meistertipp: –

SV Steinbach II

Trainer: Daniel Kost, Talha Ünal

Zugänge: Adrian Vogt (Bad Rietenau)

Abgänge: Alexander Feuchtinger (SC

Fornsbach)

Saisonziel: schönen Fußball spielen

Titelfavoriten: FSV Weiler

FC Vikt. Backnang

Trainer: Lami Sabani

Zugänge: Emerson Klemnz, Ahmad

Al-Shorbaji (beide vereinslos), Mario Prete,

Hüseyin Karaca (beide SV Steinbach), Jonathan

Curia (SG Weinstadt)

Abgänge: Arif Akgün, Boris Spirov, Tugay

Akgün (alle TSC Murrhardt), Lukas Hagemann,

Fabian Liebentritt (beide pausieren),

Nesim Bouchantouf, Lennart Becker (beide

Bad Rietenau), Matthias Liebentritt (Karriere

beendet)

Saisonziel: Klassenerhalt

Meistertipp: –

TSC Murrhardt

Trainer: Mahir Celik

Zugänge: Arif Akgün, Boris Spirov (FC Viktoria

Backnang), Yasin Kalkan (SV Steinbach),

Kadir Akyüz (SV Unterweissach),

Cihan Büber (Rudersberg), Adem Sahin

(Hößlinswart), Tugay Akgün (Nellmersbach)

Abgänge: Shkodran Prushi (SV Allmersbach),

Patrick Uebele (SV Hertmannsweiler)

Saisonziel: Aufstieg

Meistertipp: –

SKG Erbstetten

Trainer: Pascal Disch, Daniel Bauer

Zugänge: Pascal Disch (SSV Steinach-R.),

Aaron Biedenbach, Luca Dietl (eigene Jug.)

Abgänge: Ralf Kosztovics (Ziel unbekannt)

Saisonziel: Mittelfeldplatz

Meistertipp: SV Allmersbach II

Sonntag, 30. August, 15 Uhr (R: 21. Feb.):

SV Steinbach II - TSV Althütte

FC Oberrot - FC Viktoria Backnang

Spvgg Kleinaspach - SV Kaisersbach II

FSV Weiler - TSV Rudersberg

TSV Oberbrüden - SG Oppenweiler II

TAHV Gaildorf - SVG Kirchberg

TSC Murrhardt - FC Welzheim

Sonntag, 6.September (R: 28. Feb.):

SG Oppenweiler II - FSV Weiler

SV Kaisersbach II - FC Oberrot

FC Welzheim - TAHV Gaildorf

SVG Kirchberg - SV Steinbach II

TSV Althütte - TSV Oberbrüden

TSV Rudersberg - Spvgg Kleinaspach

SKG Erbstetten - SV Allmersbach II

Sonntag, 13. September (R: 7. März):

SV Steinbach II - FC Welzheim

SV Allmersbach II - TSC Murrhardt

FC Oberrot - TSV Rudersberg

Spvgg Kleinaspach - SG Oppenweiler II

FSV Weiler - TSV Althütte

TSV Oberbrüden - SVG Kirchberg

SKG Erbstetten - FC Viktoria

Sonntag, 20. September (R: 10. März):

SG Oppenweiler II - FC Oberrot

SVG Kirchberg - FSV Weiler

TSV Althütte - Spvgg Kleinaspach

SV Kaisersbach II - SKG Erbstetten

FC Viktoria Backnang - SV Allmersbach II

TSC Murrhardt - TAHV Gaildorf

FC Welzheim - TSV Oberbrüden

Sonntag, 27. September (R: 14. März.):

SV Steinbach II - TSC Murrhardt

SV Allmersbach II - TAHV Gaildorf

Spvgg Kleinaspach - SVG Kirchberg

FSV Weiler - FC Welzheim

FC Viktoria - SV Kaisersbach II

SKG Erbstetten - TSV Rudersberg

FC Oberrot - TSV Althütte

Sonntag, 4. Oktober (R: 21. März):

SG Oppenweiler II - SKG Erbstetten

SV Kaisersbach II - SV Allmersbach II

TAHV Gaildorf - SV Steinbach II

TSC Murrhardt - TSV Oberbrüden

FC Welzheim - Spvgg Kleinaspach

SVG Kirchberg - FC Oberrot

TSV Rudersberg - FC Viktoria Backnang

SVG Kirchberg/Murr

Trainer: Roland Stampfl

Zugänge: Manuel Müller (SG VfR Murrhardt

II/Spvgg Kirchenkirnberg), Mark Klink

(TSV Sechselberg)

Abgänge: Marcel Polaschek (SG Oppenweiler)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: SV Allmersbach II

Sonntag, 11. Oktober (R: 28. März):

TSC Murrhardt - FSV Weiler (Sa.)

SV Kaisersbach II - TSV Rudersberg

SV Allmersbach II - SV Steinbach II

FC Viktoria Backnang - SG Oppenweiler II

SKG Erbstetten - TSV Althütte

FC Oberrot - FC Welzheim

TSV Oberbrüden - TAHV Gaildorf

Mittwoch, 14. Oktober (R: 11. April):

TSC Murrhardt - Spvgg Kleinaspach

SVG Kirchberg - SKG Erbstetten

TSV Althütte - FC Viktoria Backnang

SG Oppenweiler II - SV Kaisersbach II

TSV Rudersberg - SV Allmersbach II

SV Steinbach II - TSV Oberbrüden

TAHV Gaildorf - FSV Weiler

Sonntag, 18. Oktober (R: 18. April):

TSC Murrhardt - FC Oberrot

SKG Erbstetten - FC Welzheim

SV Allmersbach II - TSV Oberbrüden

Spvgg Kleinaspach - TAHV Gaildorf

FSV Weiler - SV Steinbach II

TSV Rudersberg - SG Oppenweiler II

SV Kaisersbach II - TSV Althütte

Sonntag, 25. Oktober (R: 25. Mai):

SG Oppenweiler II - SV Allmersbach II

SV Steinbach II - Spvgg Kleinaspach

FC Welzheim - FC Viktoria Backnang

SVG Kirchberg - SV Kaisersbach II

TSV Althütte - TSV Rudersberg

TSV Oberbrüden - FSV Weiler

TAHV Gaildorf - FC Oberrot

Mittwoch, 28. Oktober (R: 28. April):

SV Allmersbach II - FSV Weiler

FC Oberrot - SV Steinbach II

Spvgg Kleinaspach - TSV Oberbrüden

SG Oppenweiler II - TSV Althütte

TSV Rudersberg - SVG Kirchberg

SV Kaisersbach II - FC Welzheim

SKG Erbstetten - TSC Murrhardt

Sonntag, 1. November (R: 5. Mai):

SVG Kirchberg - SG Oppenweiler II

TSV Althütte - SV Allmersbach II

FSV Weiler - Spvgg Kleinaspach

TSV Oberbrüden - FC Oberrot

TAHV Gaildorf - SKG Erbstetten

TSC Murrhardt - FC Viktoria Backnang

FC Welzheim - TSV Rudersberg

Spvgg Kleinaspach

Trainer: Markus Gentner

Zugänge: Christoph Siewert (TSG Backnang),

Luca Erath (reaktiviert)

Abgänge: Tim Roger (SG Oppenweiler)

Saisonziel: oben mitspielen

Meistertipp: SVG Kirchberg/Murr

Sonntag, 8. November (R: 9. Mai):

SG Oppenweiler II - FC Welzheim

SV Allmersbach II - Spvgg Kleinaspach

FC Oberrot - FSV Weiler

TSV Althütte - SVG Kirchberg

FC Viktoria Backnang - TAHV Gaildorf

SKG Erbstetten - SV Steinbach II

SV Kaisersbach II - TSC Murrhardt

So., 15. November (R: 15.5.):

SV Steinbach II - FC Viktoria Backnang

Spvgg Kleinaspach - FC Oberrot

TSV Oberbrüden - SKG Erbstetten

TAHV Gaildorf - SV Kaisersbach II

TSC Murrhardt - TSV Rudersberg

FC Welzheim - TSV Althütte

SVG Kirchberg - SV Allmersbach II

Samstag, 21. November (R: 6. Juni):

SV Allmersbach II - FC Oberrot

SG Oppenweiler II - TSC Murrhardt

SV Kaisersbach II - SV Steinbach II

FC Viktoria Backnang - TSV Oberbrüden

SKG Erbstetten - FSV Weiler

SVG Kirchberg - FC Welzheim

TSV Rudersberg - TAHV Gaildorf

Sonntag, 29. November (R:13. Juni):

SV Steinbach II - TSV Rudersberg

TAHV Gaildorf - SG Oppenweiler II

TSC Murrhardt - TSV Althütte

SV Allmersbach II - FC Welzheim

Spvgg Kleinaspach - SKG Erbstetten

FSV Weiler - FC Viktoria Backnang

TSV Oberbrüden - SV Kaisersbach II

Sonntag, 6. Dezember (R: 20. Juni):

SG Oppenweiler II - SV Steinbach II

SKG Erbstetten - FC Oberrot

SVG Kirchberg - TSC Murrhardt

TSV Althütte - TAHV Gaildorf

TSV Rudersberg - TSV Oberbrüden

SV Kaisersbach II - FSV Weiler

FC Viktoria Backnang - Spvgg Kleinaspach

TSV Rudersberg

Trainer: Patrick Haaf

Zugänge: Nikolai Wagner (TSV Althütte),

Cristan Raccuglia, Dennis Kübler, Benedikt

von Bremen (alle eigene Jugend)

Abgänge: Marko Janzekovic (SV Steinbach),

Rene Heinrich (SV Hegnach), Artur

Kusminov (Pause), Volkan Kabasakal (SG

Schorndorf II)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: –

FC Welzheim

Trainer: Thomas Rieg

Zugänge: NaJan Herzog (Waldhausen), Leonard

Hasani, David Solakovic (beide Kaisersbach

II), Philipp Wehrle (Pfahlbronn),

Marcel Tesar (TV Lindach), Daniel Gantner,

Carlos Widmann (beide eigene Jugend)

Abgänge: –

Saisonziel/Meistertipp: –

Abschluss Vorrunde: 6. Dezember

Auftakt 2021: 21. Februar

Letzter Spieltag: 20. Juni


KREISLIGA A2 REMS-MURR 17

Mehr Stabilität

FC Oberrot Trainer Heiko Rohrweck startet bei den Rottälern in seine dritte Saison und

möchte mit dem fast gleichen Kader eine bessere Platzierung in der A2 erreichen.

HINTEN VON LINKS

Marcel Schober, Simon Schäffer, Michael

Klöhn, Markus Wurst, Maximilian Benz,

Marvin Woelk, Tobias Bader, Frederic Weber

MITTE VON LINKS

2. Vorstand Jörg Koch, Abteilungsleiter Pietro

Santonastaso, Dominik Weller, Lukas

Schäf, Nico Adolf, Jürgen Prokisch, Matthias

Wieland, Markus Bauer, Tom Scheuermann,

Simon Kühnle, Michael Wieland,

Trainer Heiko Rohrweck, Torwarttrainer

Tobias Schuldes

VORNE VON LINKS

Sebastian Beerkircher, Jens Koch, Benjamin

Hasanaj, Thorsten Härer, Fabian Steinle,

Remy Butsch, Dirk Noller, Lucas Puppe,

Steffen Wieland, Nick Kübler

Es ist schwierig über eine

im März abgebrochene

Saison die richtigen Worte

zu finden, da seither

kaum Fußball gespielt oder trainiert

wurde“, meint FCO-Fußball-Abteilungsleiter

Pietro Santonastaso.

So bleibe daher nur

ein Rückblick über die 16 ausgetragenen

Spiele übrig. Was bei

einer normalen Saison noch hätte

passieren können, bleibt ungewiss

und so ist die Bilanz eben

etwas unvollständig.

Generell kann man beim FC

Oberrot mit der Saison 2019/20

nicht zufrieden sein. „Wir waren

nie konstant genug, so dass wir

Trainer Heiko Rohrweck geht in

sein drittes Jahr beim FCO.

immer wieder dem Tabellenkeller

zu nahe kamen. Aber dennoch

sind wir immer der Überzeugung

gewesen, dass wir eine

gute Mannschaft besitzen, wenn

alle Spieler gesund und einsatzbereit

sind“, lautet das Fazit im

Rottal. Der FC Oberrot landete

zuletzt auf dem 10. Platz. Die

Gründe sind mannigfaltig: In einigen

Spielen war etwas Pech

dabei. Mit etwas mehr Glück hätte

durchaus ein besserer Tabellenplatz

herausspringen können.

Sicher dürfte sein, dass mit den

Abgängen die Mannschaft geschwächt

wurde. Beispielhaft sei

Philipp Kees genannt, der in der

Landesliga beim SV Kaisersbach

in der Stammformation seinen

Mann steht.

Drei Niederlagen in Serie

Es war auch nicht förderlich,

dass die Mannschaft in ihren ersten

sieben Spielen lediglich zwei

Siege erringen konnte – wobei

die drei Unentschieden gegen

den SV Kaisersbach II, die Spvgg

Kirchberg/Murr und die SKG

Erbstetten eine Menge Punkte

gekostet haben. Ende Oktober

geriet die Mannschaft in eine

kritische Phase, als mit drei Niederlagen

in Folge gegen den TSC

Murrhardt, gegen Viktoria Backnang

und beim TSV Althütte der

Tiefpunkt der Saison erreicht

worden war.

„Bis zum Saisonende am 8.

März wurde die Bilanz erfreulicher.

Mit drei Siegen, einem Remis

und zwei Niederlagen gelang

wenigstens ein versöhnlicher

Abschluss“, so Abteilungsleiter

Pietro Santonastaso. Mit

fünf Siegen aus 16 Spielen, vier

Remisspielen und sieben Niederlagen

war die Bilanz etwas

mager, doch die Mannschaft

wurde von der Coronakrise in

ihrem Aufwärtstrend gestoppt.

Punkte und Platzierungen

sind aber nicht alles bei einer

Amateurmannschaft. Mit Trainer

Heiko Rohrweck ist da der

richtige Mann zur richtigen Zeit

am richtigen Ort – ist man beim

FCO überzeugt. Wir sind ein

Team, lautet sein Credo, und jeder

im Kader ist ihm wichtig.

Spaß zu haben im Training und

im Spiel ist ihm wichtig. Dennoch

weiß man auch in Oberrot,

dass eine gewisse Leistung dazugehört.

Fußballchef Pietro

Santonastaso bläst da in das gleiche

Horn: „Will die Mannschaft

in der kommenden Runde endlich

mal das zeigen, was sie wirklich

kann, dann gelingt das nur,

wenn wir mehr Stabilität in unsere

gesamte Mannschaft bekommen.“

Was noch gewesen wäre,

wenn die Runde normal zu Ende

gespielt worden wäre kann keiner

sagen. Eines sei sicher, die

neue Saison werde auch nicht

einfacher. Mit dem Abgang von

Torhüter Kay Kübler zur SG Oppenweiler

wird die Situation mit

Sicherheit nicht einfacher, bei

den Zugängen steht nur die Reaktivierung

von Jürgen Prokisch

und aus der Jugend rücken keine

Spieler nach. Trainer Heiko

Rohrweck geht beim FCO in seine

dritte Saison. Es soll für ihn

eine richtungsweisende werden,

hat er zu verstehen gegeben.

Aber dazu muss jedem einzelnen

klar werden, dass es nur im Kollektiv

geht, und manchmal andere

Sachen zurückgestellt werden

müssen. „Ich bin mir aber sicher,

wenn wir alle an einem Strang

ziehen wird es eine gute Saison

2020/21“, ist sich Pietro Santonastaso

sicher.

FC Oberrot

Trainer: Heiko Rohrweck

Tor: Remy Butsch, Thorsten Härer, Fabian

Steinle

Abwehr: Nico Adolf, Volkan Akgöz, Tobias

Bader, Maximilian Benz, Steffen Hägele, Jens

Koch, Dirk Noller, Simon Schäffer, Marc

Scheuermann, Frederic Weber, Michael Wieland,

Markus Wurst

Mittelfeld: Daniel Gräter, Michael Klöhn,

Jörg Koch, Andreas Krockenberger, Nick Kübler,

Simon Kühnle, Dominik Mursch, Julius

Neumann, Patrick Paxian, Maximilian Reske,

Lukas Schäf, Tom Scheuermann, Marcel

Schober, Robin Steinle, Dominik Weller,

Matthias Wieland, Steffen Wieland, Marvin

Woelk

Angriff: Sulayman Bary, Markus Bauer, Sebastian

Beerkircher, Phillippe Benz, Adrian

Hertlein, Lukas Puppe, Frederik Walch

Zugänge: Jürgen Prokisch (reaktiviert)

Abgänge: Kay Kübler (SG Oppenweiler,

Alexander Strack (TSV Dünsbach)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz (besser

als die vergangene Saison)

Meistertipp: SV Allmersbach II


18

KREISLIGA A2 REMS-MURR

Abgänge wiegen schwer

TAHV Gaildorf Nach dem Aufstieg verlassen mit Serkan Uygun und Murat Kalkan zwei

wichtige Spieler den Verein, für den es um den Klassenerhalt geht.

HINTEN VON LINKS

Tayfun Oymak, Anil Yorulmaz, Sadat Aydin,

Ramazan Öztürk, Ismail Ilisik, Mohammed

Imre, Berkay Aydin, Emrah Bildirici,

Batuhan Sahin

MITTE VON LINKS

Vorstand Salih Demirci, Co-Trainer 2.

Mannschaft Hüseyin Kutay, Ibrahim Erdogdu,

Trainer zweite Mannschaft Mustafa

Gürbüz, Görken Pek, Burak Könü, Kevin

Philipp, Vahid Gholani, Vedat Aydin, Aytac

Uysal, Besfort Gashi, Alpay Yildiz, Trainer

Yasar Uysal, Serkan Sahin, Abteilungsleiter

Hasan Balcioglu, Cagri Sahin, Co-Trainer 1.

Mannschaft Seyhan Göktepe

VORNE VON LINKS

Berkcan Kutay, Emre Cakir, Erdem Demirci,

Errahman Sakarya, Oguzhan Büyükfirat,

Ögün Ilisik, Mohammed Büyükfirat,

Gökhan Yilmaz, Enes Aydemir

Yasar Uysal, Trainer beim

Aufsteiger TAHV Gaildorf

Am Ende war es knapp,

ganz knapp: 0,02 betrug

der Vorsprung in

der Tabelle nach der

Quotientenregel. 2,79 hatte der

FV Sulzbach/Murr auf dem Konto,

2,81 der TAHV. Das Duell der

beiden Mannschaften in der Vorrunde

endete mit einem Spielabbruch:

Der Tabellenführer

TAHV Gaildorf führte beim Tabellenzweiten

FV Sulzbach/

Murr nach einer Viertelstunde

mit 1:0. Beobachter sagten später,

dass bereits im ersten Durchgang

sich die harte Gangart der

Gastgeber bemerkbar machte,

die der Unparteiische mit Ermahnungen

einzudämmen bemüht

war. Dem FV gelang erst

mit seinem zweiten Angriff das

Ein guter

Start. Und

dann sehen wir, was

die Saison so bringt

1:1 und kurz nach der Pause sogar

das 2:1. Der TAHV hatte

Chancen auf den Ausgleich.

Doch als ein Gästespieler die

Rote Karte sah, gab es Handgreiflichkeiten

bei den

TAHV-Zuschauern mit den Ordnern.

Der Schiri pfiff vorzeitig

das Spiel ab, das mit 3:0 für den

FV Sulzbach/Murr gewertet

wurde.

Die Entscheidung in der Titelvergabe

war aber schon eine

Woche vor dem TAHV-Spiel in

Sulzbach/Murr gefallen: Am 6.

Oktober 2019 gelang Nikolas

Schmiedt in der zweiten Minute

der Nachspielzeit der Treffer

zum 3:2-Heimsieg der SK Fichtenberg

gegen den FV Sulzbach/

Murr. Dass dieses Tor und die

damit verbundene Niederlage

des FV die Meisterschaft für den

TAHV sein würde – damals ahnte

niemand es, von Corona hatte

noch keiner was gehört. Ebenso

von einer „Quotienten-Meisterschaft“.

Das 0:3 am grünen Tisch sollte

die einzige Niederlage für die

Mannschaft von Trainer Yaşar

Uysal bleiben. Dieser hatte zusammen

mit dem Trainerneuling

Yakub Şaffak die Mannschaft im

Sommer 2018 von Irfan Kücükatan

übernommen. Das Ziel war

klar: Nach 16 Jahren sollte die

Rückkehr in die Kreisliga A gelingen.

Mit Murat Kalkan gelang

dem TAHV eine überraschende

Spielerverpflichtung. Der hatte

zuvor mehr als 15 Jahre in der

Türkei in der Süper Lig und der

1. Lig gespielt. 13 Tore werden für

ihn zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs

notiert sein. Serkan

Uygun kam auf 19 Tore, Aytac

Uysal gar auf 27 in 16 Spielen.

Das Trio zeichnete für 59 der 92

erzielten Treffer verantwortlich.

In der kommenden Saison

muss der Kreisliga-A-Aufsteiger

auf Serkan Uygun (zum Landesligisten

Spfr. Hall) und Murat

Kalkan (zum Landesligisten

Türk Spor Neckarsulm) verzichten.

Außerdem hat Ahmet Sakarya

den Verein (zur Spvgg Unterrot)

verlassen. Für Trainer Yasar

Uysal wird es keine leichte

Aufgabe diese Abgänge zu ersetzen.

Beim Aufsteiger ist aber

klar: „Die Jungs wissen nun, dass

auf sie mehr Verantwortung zukommt

und jeder mehr tun

muss“.

Der aktuell starke Kader wurde

nochmals mit sechs Spielern

verstärkt. Auf ein Saisonziel will

sich der TAHV Gaildorf nicht

festlegen. Zunächst sollte wie für

jeden Neuling der Klassenerhalt

im Vordergrund stehen. Wichtig

dafür ist ein guter Start in die

Runde. Das sieht man beim

TAHV Gaildorf ebenso: „Wir

hoffen auf einen guten Start. Und

dann sehen wir, was die Saison

so bringt.“

TAHV Gaildorf I

Trainer: Yaşar Uysal

Tor: Oğuzhan Büyükfırat, Musa Tahta, Görkem

Pek

Abwehr: Enes Aydemir, Berkay Aydın, Sedat

Aydın, Burak Könü, Emre Çakır, Alexandru Copandean,

Muhammet Imre, Valentin Leca,

Enes Parlak, Kevin Philipp, Kerem Sakarya,

Sertaç Uysal

Mittelfeld: Vedat Aydın, Emrah Bıldırıcı,

Muhammet Büyükfırat, Ozan Erdoğdu, Besfort

Gashi, Ilışık Öğün, Avran Karpouzis, Berkcan

Kutay, Lucian Leca, Ramazan Öztürk,

Çagrı Şahin, Serkan Şahin, Abdurrahman Sakarya,

Errahman Sakarya, Yunus Temiz, Anıl

Yorulmaz, Erdem Demirci

Angriff: İsmail Ilışık, Tayfun Oymak,

Batuhan Şahin, Yassir Selçuk, Aytaç Uysal,

Alpay Yıldız, Gökhan Yılmaz, Vahid Gholami,

Cemil Tahta

Zugänge: Besfort Gashi, Lucien Leca, Valentin

Leca (alle TSV Eutendorf), Öztürk Ramazan

(SV Westheim), Gökhan Yilmaz (Spvgg

Unterrot)

Abgänge: Ahmet Sakarya (Spvgg Unterrot),

Serkan Uygun (Spfr. Hall), Murat Kalkan

(Türkspor Neckarsulm)

Saisonziel: eine Aussage

Meistertipp: TSC Murrhardt


Fünf wollen rauf

KREISLIGA B2 REMS-MURR 19

Ligaübersicht Der TSV Sechselberg, der FV Sulzbach/Murr, die Spvgg Unterrot, der

SC Fornsbach und Kosova Kernen wollen am Ende auf Platz eins landen und aufsteigen.

Über mangelnde Spiele,

wie in der vergangenen

Saison brauchen die

Mannschaften in der B2

Rems-Murr nicht mehr klagen.

Mit 16 Teams ist diese Liga bestückt.

Das garantiert einen prallen

Terminkalender. Der SV

Weinstadt ist nicht mehr in dieser

Liga dafür kamen als Neulinge

der TSV Oberbrüden II und

der SV Kaisersbach III dazu.

Fehlen wird auch der TAHV

Gaildorf, der als Aufsteiger in

der A2 auflaufen wird. Aus dem

Limpurger Raum spielen die SK

Fichtenberg, die SGM Murrhardt/Kirchenkirnberg,

die

Spvgg Unterrot und der TSV

Sulzbach-Laufen II in dieser

Liga.

Heißer Titelanwärter

Fünf Vereine melden ihre Ansprüche

auf einen vorderen Tabellenplatz

an. Da wäre zunächst

der Vizemeister FV Sulzbach/

Murr zu nennen. Ein Trainerteam

mit Aljoscha Schäffner und

Tobias Witt sowie Torwarttrainer

Bernd Solyom sollen den bisherigen

Kader auf Meisterkurs

bringen. Der TSV Sechselberg

fühlt sich stark genug, um im Titelrennen

mitzumischen und

konnte dazu zwei neue Spieler

aus Murrhardt an Land ziehen.

Die beiden Trainer David Bohn

und Marius Kinzel sollen das

Team auf das große Ziel ausrichten.

Auch bei der Spvgg Unterrot

redet man nicht um den heißen

Brei herum. Man will vorne mitspielen

und bei den starken Neuzugängen

ist dieses Vorhaben

durchaus verständlich. Trainer

Espinos Eduardo Molina kennt

seine Mannschaft sehr gut, weiß

um deren Stärke und wird die

nötigen Leistungen aus ihrer

Mannschaft herauskitzeln. Die

Spvgg Unterrot ist – so scheint

es – jedenfalls für den Titelkampf

gut gerüstet.

Kosova Kernen fiel schon in

der vergangenen Saison mit

Platz drei auf und macht sich

nun berechtigte Hoffnungen auf

eine Steigerung. Der Kader

bleibt gleich und man nennt als

Saisonziel den Aufstieg.

Am 13. Oktober 2019 setzte sich die Spvgg Unterrot (in Rot) mit 2:1 zu Hause gegen die SK Fichtenberg

durch. In der neuen Saison ist diese Paarung auf den 18. Oktober 2020 angesetzt.

Dann wäre noch der SC Fornsbach

zu nennen. Der Sportclub

schloss die vergangene Saison

auf Rang 14 ab, doch die Corona-Pause

nutzten die Verantwortlichen,

um eine schlagkräftige

Truppe auf die Beine zu stellen.

Eine Reihe neuer Spieler

kam dazu und mit einen Trainer-Quartett

mit Marcel Klink,

Torsten Kugler, Patrick Voag und

Joachim Dieterich will man oben

mitspielen.

Verliererrolle abgelegt

Die SF Großerlach haben ihre

Verliererrolle längst zu den Akten

gelegt und werden den Favoriten

auf den Fersen bleiben,

denn mit Platz fünf überraschten

sie zuletzt und den Platz will

man mindestens wieder erreichen.

Bei der SK Fichtenberg

werden Toni Liepold und sein

Co-Trainer Steve Arndt versuchen,

mehr aus ihrer Mannschaft

als einen neunten Platz zu erreichen.

Der Kader ist zwar gleich,

doch es handelt sich um eine

eingespielte Mannschaft. Der SV

Spiegelberg hat eine Truppe die

im Schnitt fast 30 Jahre alt ist.

An Erfahrung sollte es also nicht

mangeln, um einen einstelligen

Platz zu erreichen. Beim TSV

Bad Rietenau gab es nur wenige

Wechsel, und auch diese Mannschaft

ist im Schnitt 30 Jahre alt.

Ein einstelliger Platz wird angestrebt.

Einstelliger Tabellenplatz

Die SGM Murrhardt II/Kirchenkirnberg

hat einige Spieler verloren

und dürfte wie bisher auftreten.

Der TSV Sulzbach-Laufen

II wird von Jochen Schmid

und Manfred Retter trainiert,

tritt mit dem gleichen Kader an

und möchte einen einstelligen

Tabellenplatz erreichen. Die

B-Teams von Oberbrüden II, Unterweissach

II und SGM Erbstetten/Nellmersbach

II sollen wie

die anderen B-Teams den Unterbau

der ersten Mannschaften sichern.


20

KREISLIGA B2 REMS-MURR

Nachwuchs integrieren

SK Fichtenberg Vier Jugendspieler stoßen zum Kader. Der neue Trainer Martin Walter und

Abteilungsleiter Timo Gitzel peilen einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an.

HINTEN VON LINKS

Lukas Helper, Luca Bauer, Thilo Fritz, Tobias

Wieszt, Marco Liepold, Fabrice Miko,

Christian Kühnle, Moritz Wohlfahrt, Nils

Joos

MITTE VON LINKS

Abteilungsleiter Timo Gitzel, Daniel Lutz

(sportlicher Verantwortlicher), Lukas Fritz,

Rene Hutzenlaub, Andreas Rosenau, Julian

Feucht, Nicolas Schmiedt, Rico Hoffmann,

Joshua Paxian, Manuel Neumann, Trainer

Martin Walter

VORNE VON LINKS

Andreas Vogel, Nico Liepold, Marius Gottschalk,

Pascal Fritz, Justin Brod, Phillipp,

Süpple, Patrick Mai, Bastian Kübler

Trainer Martin Walter von der SK

Fichtenberg

Die SK Fichtenberg steht

vor einem Umbruch.

Die Truppe vom Viechberg

geht mit einem

neuen Trainer und einem neuen

Abteilungsleiter in die Saison

2020/21.

Rückblende: In die vergangene

Saison starteten die Fichtenberger

mit ihrem Trainerduo

Toni Liepold und Steve Arndt.

Es wurde eine Mannschaft für

die Kreisliga B2 Rems-Murr gemeldet

und einen Reservemannschaft

– jedoch nahmen an der

Reserve-Runde nur sechs Mannschaften

teil, sodass man gegen

jeden Gegner drei Mal spielen

musste. Nach dem Saison-Abbruch

wegen der Corona-Pandemie

belegte die Reserve den

dritten Platz mit drei Siegen und

drei Niederlagen sowie 15:18 Toren.

Bei der SK Fichtenberg dürfte

man nicht unglücklich darüber

sein, dass die Reserve-Runde

in der kommenden Saison

aufgelöst wurde und die „Zweite“

der Fichtenberger nun im

Wettbewerb in der Kreisliga B5

Rems-Murr antritt. Mit insgesamt

16 Mannschaften in der

Staffel ist ein regulärer Spielbetrieb

möglich.

Die Saison bei der ersten

Mannschaft war von zwei Einschnitten

geprägt: Zunächst ist

da der Saisonabbruch wegen der

Corona-Pandemie und dann ein

Spielerwechsel: In der Winterpause

zog es den damaligen

Spielführer Jannik Paxian von

der SKF zum Bezirksligisten

TSV Sulzbach-Laufen. „Das war

ein großer Verlust, da Jannik

Paxian ein Führungsspieler und

wichtig für die Mannschaft war“,

sagt SKF-Abteilungsleiter Timo

Gitzel.

Nach dem Saisonabbruch im

März lag die „Erste“ auf Platz

neun der Kreisliga B2 Rems-

Murr – fünf Siege, drei Unentschieden

und sieben Niederlagen.

Das Torverhältnis war 28:33.

In besonderer Erinnerung

blieb ein Spiel, in dem die

SKF-Truppe eine sehr gute Leistung

zeigte. Es ging zu Haue gegen

den FV Sulzbach/Murr.

Fichtenberg gewann mit 3:2. Im

Rückblick betrachtet: Dieser Erfolg

der SKF vermasselte dem

FV Sulzbach/Murr den ersten

Platz gerechnet nach der Quotientenregelung.

Zum Saisonende hörten dann

das Trainerteam Toni Liepold

und Steve Arndt auf. Für die

neue Runde konnte mit Martin

Walter ein erfahrener Trainer

gewonnen werden. Der trainierte

unter anderem auch schon

den SV Hintersteinenberg, die

TSF Gschwend und den SV Kaisersbach.

Zusätzlich gibt es jetzt

mit Timo Gitzel einen Abteilungsleiter

– kein Unbekannter

in Fichtenberg. Er trainierte zuvor

die B-Jugend der SGM Rottal

und spielte früher aktiv in

Fichtenberg.

Am 20. Juli stieg die SK Fichtenberg

ins Training ein. Es folgten

eine Reihe von Testspielen.

Wir

wollen uns

weiterentwickeln

Zwar gab es beim SV Westheim

II eine Niederlage und beim TSV

Gaildorf II mussten sich die

Fichtenberger mit einem 1:1 begnügen.

Beim SV Kaisersbach II

folgte dann ein 1:0-Sieg. Die Aussagekraft

solcher Ergebnisse ist

begrenzt, zeigt aber auch: es

klappt immer besser. Und das ist

auch ein Ziel bei den Fichtenbergern:

„Wir wollen uns weiterentwickeln“,

sagt Timo Gitzel. Und

da gehört die Integration der

vier Jugendspieler dazu. Am

Ende möchten die Fichtenberger

in der oberen Tabellenhälfte landen.

Den Top-Anwärter auf die

Meisterschaft und den Aufstieg

in die Kreisliga A haben sie

schon ausgemacht: den FV Sulzbach/Murr.

SK Fichtenberg

Trainer: Martin Walter

Tor: Mario May, Pacal Fritz, Justin Brod, Marcel

Kaupp

Abwehr: Julian Feucht, Lukas Helber, Marco

Huber, Nils Joos, Heiko Kühnle, Drazen Miklic,

Malte Specht, Philipp Süpple, Moritz Wohlfarth,

Dennis Wahl, Patrick Mai, Finn Barth,

Joshua Paxian

Mittelfeld: Marc-Kevin Aller, Antonio Biberovic,

Lukas Firtz, Timo Gitzel, Marius Gottschalk,

Manuel Hunger, Rene Hutzenlaub,

Christian Kühnle, Nico Liepold, Marco Liepold,

Fabrice Miko, Stefan Rauch, Nicolas

Schmiedt, Rico Hoffmann, Andreas Rosenau,

Andreas Vogel, Manuel Neumann

Angriff: Luca Bauer, Jannik Fritz, Thilo Fritz,

Bastian Kübler, Peter Silazy, Tobias Wiezt

Zugänge: Finn Barth, Rico Hoffmann, Pascal

Fritz (alle A-Jugend), Joshua Paxian (eigene

A-Jugend)

Abgänge: Jannik Paxian (bereits im Winter

zum TSV Sulzbach-Laufen), Cemil Thata

(TAHV Gaildorf)

Saisonziel: Neuaufbau, Integration der

A-Jugendspieler, obere Tabellenhälfte

Meistertipp: FV Sulzbach/Murr


Attraktiver spielen

KREISLIGA B2 REMS-MURR 21

Spvgg Unterrot In der kommenden Saison will der Verein einen Schritt nach vorne machen

und hat sich dazu auf allen Positionen verstärkt.

HINTEN VON LINKS

2. Spielleiter Stefan Werner, Edonart Krasniqi,

Robin Greis, Ahmet Sakarya, Christian-Ionel

Rotaru, Jakob Ibach, 1. Spielleiter

Philipp Smolka

MITTE VON LINKS

Sportlicher Leiter Andreas Zauner, Spielführer

Nico Bulling, Maikel Abel, Benjamin

Werner, Thomas Pokovba, Niclas Schober,

Betreuer Ahmet Sahinmen

VORNE VON LINKS

Patrick Ryborz, Mehmet Özkan, Florian

Laukert, Jona Brumm, Spielertrainer: Eduardo

Manuel Espinos Molina

Das vorgegebene Saisonziel

der vergangenen

Runde – Platz eins bis

fünf – wurde mit Rang

vier erreicht. „Aufgrund der Personalabgänge

war im Vorfeld

eine bessere Platzierung auch

nicht realistisch – obwohl wir

uns es durch unnötige Niederlagen

selbst verbaut haben, einen

besseren Tabellenplatz zu erspielen“,

fasst Unterrots sportlicher

Leiter Andreas Zauner die

Spielzeit 2019/20 zusammen.

Unterots Spielertrainer Eduardo

Manuel Espinos Molina.

„Aber man muss auch ehrlicherweise

sagen, dass wir das

ein oder andere Spiel glücklich

gewonnen haben. Oft fehlte uns

einfach die nötige Konstanz und

letzte Konzentration, um unsere

Leistungen über mehrere

Spiele zu bringen“, räumt Zauner

ein.

Die Waage zwischen Defensive

und Offensive habe nicht immer

gestimmt. „Das sieht man

an den vielen Gegentoren. Daran

müssen wir in der neuen Saison

arbeiten.“ Zudem hatte die

Spvgg Unterrot eine Vielzahl an

Langzeitverletzten zu beklagen.

„Die konnten wir bei unserem

kleinen Kader nicht immer

gleichwertig ersetzen. Und so

haben wir bei einigen Spielen

gar nicht gut ausgesehen.“ Zauner

denkt dabei an die 1:11-Niederlage

beim späteren Meister

TAHV Gaildorf und die 0:6-Pleite

beim Vizemeister FV Sulzbach/Murr.

„Dennoch schauen

wir nicht wehmütig in die Vergangenheit,

sondern sehen vielmehr

positiv in die Zukunft.“

Noch ein positiver Punkt der

vergangenen Saison: Die Reserve

der Spvgg Unterrot dürfte als

letzter Reserve-Meister des Fußballbezirks

Rems-Murr in die

Geschichte eingehen. Die vergangene

Saison schloss die Zweite

der Spvgg Unterrot ungeschlagen

an der Spitze der Reserve-Runde

der Kreisliga B2

Rems-Murr ab und wurde Reserve-Meister.

Die Weichen für die kommende

Runde sind gestellt. Eduardo

Manuel Espinos Molina wird

auch in der kommenden Saison

bei den Unterrotern Cheftrainer

bleiben. „In der Saison 2020/21

wollen wir einen Schritt nach

vorne machen, besseren und attraktiveren

Fußball spielen als

zuvor“, gibt Andreas Zauner die

Richtung vor. „Damit das gelingt,

Mit einem

erfrischenden

Spielstil begeistern

haben wir uns auf allen Positionen

verstärkt.“

Das Ziel für die Vorbereitung

sei es nun, die neuen Spieler in

die Mannschaft zu integrieren

und die Fehler, die in der vergangenen

Saison gemacht wurden,

möglichst auszumerzen. „Mit einem

erfrischenden und attraktiven

Spielstil möchten wir nicht

nur erfolgreich sein, sondern

auch die Vereinsmitglieder und

unsere Fans begeistern.“

Die Unterroter wollen zudem

den Teamgeist wieder auffrischen

und Tugenden wie Disziplin,

Kameradschaft, Einstellung,

Wille und Ehrgeiz sowie

die volle Identifikation mit dem

Verein Spvgg Unterrot aufleben

lassen.

„Die Mannschaft soll mit sehr

viel Selbstvertrauen in die neue

Saison startet, damit sich der Erfolg

schnell zeigt. Außerdem

wünschen wir uns, dass wir verletzungsfrei

bleiben, um mit dem

bestmöglichen Team in die ersten

Saisonspiele starten zu können“,

sagt der sportliche Leiter.

Gelingt es dem Trainer, aus den

vielen jungen Spielern zwei

schlagkräftige Truppen zu formen,

dann ist bei der ersten

Mannschaft – aber auch bei der

zweiten Mannschaft in der B5 –

eine gute Platzierung möglich.

Da ist man sich bei der Spvgg

Unterrot ganz sicher.

Spvgg Unterrot

Trainer: Eduardo Manuel Espinos Molina

Tor: Florian Laukert

Abwehr: Jakob Ibach, Kevin Jahn, Patrick

Ryborz, Niko Valjak, Louis Walz

Mittelfeld: Jona Brumm, Eduardo Manuel

Espinos Molina, Muhammad Fahad Khan,

Mehmet Özkan, Thomas Pokovba, Christian-

Ionel Rotaru, Ahmet Sakarya, Benjamin Werner,

Nko Valjak

Angriff: Antonio Benito Escrig, Nico Bulling,

Edonart Krasniqi, Martin Lenghel, Marco

Wahl, Maikel Abel

Zugänge: Ahmet Sakarya, Edonart Krasniqi,

Senol Saffak (TAHV Gaildorf), Martin Lenghel,

Mehmet Özkan, Christian-Ionel Rotaru

(TSV Eutendorf), Niclas Schober (SK Fichtenberg),

Jens Kretsch (SV Morsbach)

Abgänge: Gökhan Yilmaz (TAHV Gaildorf),

Santiago Belmonte Agut (pausiert,

nach Spanien), Marko Vinkesevic (SC Fornsbach),

Maikel Abel, Antonio Benito Escrig (SV

Braunsbach), Dennis Gütler (TSV Gaildorf),

Noah Stowasser

Saisonziel: vorne mitspielen

Meistertipp: FV Sulzbach/Murr


22

KREISLIGA B2 REMS-MURR

SG VfR Murrh./K’Kirnberg

HINTEN VON LINKS

Dimitrios Charissopoulos, Björn Wick, Bayram

Özkan, Marcel John

MITTE VON LINKS

Spielleiter Patrick Reisshauer, Co-Trainer

Klaus Pröger, Christoph Kübler, Laurat Berisha,

Jakob Knödler, René Kasubke, Marcel

Liszka, Trainer Fabian Stubenvoll

VORNE VON LINKS

Mika Schmidgall, Justin Moldenhauer, Mukram

Chaudry, Marc Ellinger, Georgios Tsakiridis

Trainer: Fabian Stubenvoll

Tor: Mukram Chaudry

Abwehr: Laurat Berisha, Lukas Deuschle,

Robin Dieterich, Wassilios Ftouchos, Jacob

Knödler, Patrick Koch, Bayram Özkan, Georgios

Tsakiridis, Axel Endress

Mittelfeld: Blin Demeri, Marc Ellinger, Marcel

John, Christoph Kübler, Justin Moldenhauer,

Mika Schmidgall, Gökan Boy

Angriff: Dimitrios Charissopoulos, Rene Kasubke,

Björn Wick, Kevin Winkle

Zugänge: Jacob Knödler (eigene Jugend)

Abgänge: Stefano Trefz (TSV Sechselberg),

Marvin Gabriel (SC Fornsbach), Konstantinos

Tsakiridis (FC Viktoria Backnang), Manuel

Müller (SVG Kirchberg/Murr), Maximilian

Welz (Karriere beendet), Sebastian Hirsch

(Karriere beendet)

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: FV Sulzbach/Murr

Sonntag, 30. August, (R: 10. März):

TSV Oberbrüden II - TSV Lippoldsweiler

SV Unterweissach II - SK Fichtenberg

TSV Sulzbach II - SG VfR Murrh. II/K’kirnberg

Kosova Kernen - SF Großerlach

FV Sulzbach/M. - TSV Sechselberg

TSV Bad Rietenau - SV Spiegelberg

Spvgg Unterrot - SG Erbstetten II/Nell.III

Sonntag, 6. September (R: 28. Feb.):

SG VfR Murrh. II/K’kirnberg - Spvgg Unterrot

SG Erbst. II/Nell. III - SV Unterweissach II

SV Spiegelberg - FV Sulzbach/M.

TSV Sechselberg - Oberbrüden II

SK Fichtenberg - Kosava Kernen

SF Großerlach - Bad Rietenau

SC Fornsbach - TSV Sulzbach-Laufen II

Sonntag, 13. September (R: 7. März):

TSV Sulzbach-Laufen II - SV Kaisersbach III

Oberbrüden II - SV Spiegelberg

SV Unterweissach II - Kosava Kernen

SG Erbst. II/Nell. III - SG Murrh. II/K’kirnberg

FV Sulzbach/M. - SF Großerlach

Bad Rietenau - SK Fichtenberg

Spvgg Unterrot - SC Fornsbach

Sonntag, 20. September (R: 10. März):

SV Kaisersbach III - Spvgg Unterrot

Kosava Kernen - Bad Rietenau

SG Murrh. II/K’kirnberg - Unterweissach II

SF Großerlach - TSV Oberbrüden II

TSV Lippoldsweiler - TSV Sulzbach-Laufen II

SC Fornsbach - SG Erbst. II/Nellmersb. III

SK Fichtenberg - FV Sulzbach/M.

Sonntag, 27. September (R: 14. März):

SG Erbst. II/Nellmersb. III - Kaisersbach III

TSV Oberbrüden II - SK Fichtenberg

TSV Sulzbach-Laufen II - TSV Sechselberg

SG VfR Murrh. II/K’kirnberg - SC Fornsbach

SV Unterweissach II - Bad Rietenau

FV Sulzbach/M. - Kosava Kernen

Spvgg Unterrot - TSV Lippoldsweiler

Sonntag, 4. Oktober (R: 21. März):

Kaisersbach III - SG VfR Murrh. II/K’kirnberg

SV Spiegelberg - TSV Sulzbach-Laufen II

TSV Sechselberg - Spvgg Unterrot

Kosava Kernen - Oberbrüden II

Lippoldsweiler - SG Erbst. II/Nellmersb. III

SC Fornsbach - SV Unterweissach II

TSV Bad Rietenau - FV Sulzbach/M.

Sonntag, 11. Oktober (R: 28. März):

TSV Oberbrüden II - TSV Bad Rietenau

TSV Sulzbach-Laufen II - SF Großerlach

SG VfR Murrh. II/K’kirnberg - Lippoldsweiler

SG Erbst. II/Nellmersb. III - TSV Sechselberg

SV Unterweissach II - FV Sulzbach/M.

SC Fornsbach - Kaisersbach III

Spvgg Unterrot - SV Spiegelberg

Mittwoch, 14. Oktober (R: 11. April):

SF Großerlach - Spvgg Unterrot

SV Spiegelberg - SG Erbst. II/Nellmersb. III

Sechselberg - SG VfR Murrh. II/K’kirnberg

TSV Lippoldsweiler - SC Fornsbach

FV Sulzbach/M. - Oberbrüden II

SK Fichtenberg - TSV Sulzbach-Laufen II

SV Kaisersbach III - SV Unterweissach II

Sonntag, 18. Oktober (R: 18. April):

TSV Sulzbach-Laufen II - Kosava Kernen

SV Kaisersbach III - TSV Lippoldsweiler

SG VfR Murrh. II/K’kirnberg - SV Spiegelberg

SV Unterweissach II - Oberbrüden II

SG Erbst. II/Nellmersb. III - SF Großerlach

SC Fornsbach - TSV Sechselberg

Spvgg Unterrot - SK Fichtenberg

Sonntag, 25. Oktober (R: 25. April):

SV Spiegelberg - SC Fornsbach

TSV Sechselberg - Kaisersbach III

Kosava Kernen - Spvgg Unterrot

SF Großerlach - SG VfR Murrh. II/K’kirnberg

TSV Lippoldsweiler - SV Unterweissach II

TSV Bad Rietenau - TSV Sulzbach-Laufen II

SK Fichtenberg - SG Erbst. II/Nellmersb. III

Mittwoch, 28. Oktober (R: 28. April):

TSV Lippoldsweiler - TSV Sechselberg

SC Fornsbach - SF Großerlach

SG VfR Murrh. II/K’kirnberg - SK Fichtenberg

Spvgg Unterrot - Bad Rietenau

TSV Sulzbach-Laufen II - FV Sulzbach/M.

SV Kaisersbach III - SV Spiegelberg (29.10.)

SG Erbst. II/Nell. III - K. Kernen (29.10.)

Sonntag, 1. November (R: 5. Mai):

TSV Oberbrüden II - TSV Sulzbach-Laufen II

TSV Sechselberg - SV Unterweissach II

Kosava Kernen - SG VfR Murrh. II/K’kirnberg

SV Spiegelberg - TSV Lippoldsweiler

SF Großerlach - Kaisersbach III

FV Sulzbach/M. - Spvgg Unterrot

Bad Rietenau - SG Erbst. II/Nellmersb. III

SK Fichtenberg - SC Fornsbach

Sonntag, 8. November (R: 9. Mai):

SG VfR Murrh. II/K’kirnberg - Bad Rietenau

SG Erbst. II/Nellmersb. III - FV Sulzbach/M.

SV Kaisersbach III - SK Fichtenberg

TSV Sechselberg - SV Spiegelberg

TSV Lippoldsweiler - SF Großerlach

SC Fornsbach - Kosava Kernen

Spvgg Unterrot - TSV Oberbrüden II

Sonntag, 15. November (R: 16. Mai):

Oberbrüden II - SG Erbst. II/Nellmersb. III

SV Spiegelberg - SV Unterweissach II

Kosava Kernen - Kaisersbach III

SF Großerlach - TSV Sechselberg

FV Sulzbach/M. - SG VfR Murrh. II/K’kirnberg

TSV Bad Rietenau - SC Fornsbach

SK Fichtenberg - TSV Lippoldsweiler

Samstag, 21. November (R: 6. Juni):

SV Kaisersbach III - Bad Rietenau

SG VfR Murrh. II/K’kirnberg - Oberbrüden II

SV Unterweissach II - TSV Sulzbach-L. II

TSV Sechselberg - SK Fichtenberg

SV Spiegelberg - SF Großerlach

TSV Lippoldsweiler - Kosava Kernen

SC Fornsbach - FV Sulzbach/M.

Sonntag, 29. November (R: 13. Juni):

TSV Oberbrüden II - SC Fornsbach

SV Unterweissach II - SF Großerlach

TSV Sulzbach-Laufen II - Spvgg Unterrot

Kosava Kernen - TSV Sechselberg

Bad Rietenau - TSV Lippoldsweiler

SK Fichtenberg - SV Spiegelberg

FV Sulzbach/M. - Kaisersbach III

Sonntag, 6. Dezember (R. 20. Juni):

SV Kaisersbach III - TSV Oberbrüden II

SG Erbst. II/Nell. III - TSV Sulzbach-L. II

SV Spiegelberg - Kosava Kernen

TSV Sechselberg - Bad Rietenau

Spvgg Unterrot - SV Unterweissach II

TSV Lippoldsweiler - FV Sulzbach/M.

SF Großerlach - SK Fichtenberg

Abschluss Vorrunde: 6. Dezember

Start Rückrunde: 21. Februar

Letzter Spieltag: 20. Juni

FV Sulzbach/Murr

Trainer: Aljoscha Schäffner, Tobias Witt

Zugänge: Özcan Unutkan (TSV Eutendorf),

Ronan Bannenberg (eigene Jugend), Yannik

Gawel (eigene Jugend), Noah Weingärtner

(SG Oppenweiler)

Abgänge: –

Saisonziel: –

Meistertipp: –

SC Fornsbach

Trainer: Marcel Klink und Patrick Voag

(Spielertrainer)

Zugänge: Marcel Klink (VfR Murrhardt), Patrick

Voag (VfR Murrhardt). Sebas tiano Di

Benedetto (VfR Murrhardt), Marko Vinkesevic

(Spvgg Unterrot), Alexander Feuchtinger

(SV Steinbach II), Marvin Gabriel (Spielgemeischaft

VfR Murrhardt II/Spvgg KIrchenkirnberg)

Abgänge: Steffen Gentner (Ziel unbekannt),

Markus Hallmayer (Ziel unbekannt)

Saisonziel: oben mitspielen

Meistertipp: FV Sulzbach/Murr, Spvgg Unterrot


KREISLIGEN B2 UND B3 REMS-MURR 23

Drei Teams im Spielbetrieb

TSV Sulzbach-Laufen II und III Bei den Kochertälern ist man stolz auf diese Leistung.

Die „Dritte“ tritt in der kommenden Saison auch im Spielbetrieb an.

HINTEN VON LINKS

Robert Schneider, Michael Beißwenger, Joschi

Engel, Sebastian Staiger, Maximilian

Markowetz, Dennis Riek, Thorsten Sauter,

Alexander Ruhl, Alexander Seitz

MITTE VON LINKS

Christoph Köger (Co-Trainer 3. Mannschaft),

Marco Retter, Niklas Autenrieth,

Jochen Schmid (Trainer 2. Mannschaft),

Daniel Unfried, Andre Sorg (Trainer 3.

Mannschaft), Julius Köger

VORNE VON LINKS

Moritz Keck, Stefan Schock, Antonio Lovric

Wir sind nach wie vor

stolz, dass wir in

der Lage sind drei

Mannschaften im

Aktiven-Bereich stellen zu können“,

sagt Daniel Köger, Pressewart

beim TSV Sulzbach-Laufen.

„Nachdem wir drei Jahre in Folge

dieses Pensum absolvieren

konnten, müssen wir uns in der

kommenden Saison einer neuen

Herausforderung bei der dritten

Mannschaft stellen.“

Bislang agierte „die Dritte“

der Kochertäler als das Reserve-Team

zur zweiten Mannschaft

in der Kreisliga B2 Rems-

Murr. Nun wird es keine Reserverunde

mehr geben. Schon in

der vergangenen Runde war das

Interesse der Vereine überschaubar.

In der Sommerpause

sind noch weitere Teams abgesprungen.

Ein halbwegs ordentlicher

Spielbetrieb war nicht

mehr möglich – nicht nur die

Entscheidungsträger im Bezirk

kamen zu diesem Ergebnis. So

blieb nur die Wahl: Anmeldung

der Reserve zum Spielbetrieb

oder Reduzierung auf zwei

Teams.

Die Abteilungsleitung kam

zusammen mit den Trainergespann

der 2. und 3. Mannschaft

– Jochen Schmid und Andre

Sorg – zu dem Entschluss, die 3.

Mannschaft für die kommende

Die Trainer der zweiten und dritten Mannschaft des TSV Sulzbach-Laufen:

Jochen Schmid (links) und Andre Sorg.

Saison in Konkurrenz zu melden.

Eingeteilt wurde die Mannschaft

in die Kreisliga B3 Rems-Murr.

„Diese Entscheidung wird das

geforderte Pensum für Trainer,

Spieler und Abteilungsleitung sicherlich

nochmals erhöhen. Allerdings

war es für uns keine Option

unsere 3. Mannschaft in eine

Liga für Freundschaftsspiele zu

stecken oder gar ganz abzumelden“,

sagt Köger. Im Kochertal

ist man sich bewusst, dass dies

nicht ganz einfach werden wird,

„jedoch wollen wir es versuchen

und in der Klasse bestehen“.

Die Voraussetzungen sind gegeben:

Was bei der ersten Mannschaft

in den vergangenen Jahren

nicht gelang, in den beiden

anderen Mannschaften gelingt

es: Konstanz auf dem Trainerstuhl.

„Mit Jochen Schmid und

Andre Sorg hat sich über die vergangenen

Jahre ein hervorragendes

Duo gebildet. Wir freuen uns

sehr darüber, dass die beiden

Trainer auch in der kommenden

Saison zur Verfügung stehen“,

sagt Köger.

Beim Blick zurück auf die vergangene

Saison fällt auf: Die

dünne Personaldecke bei der 1.

Mannschaft zog sich wie ein roter

Faden durch alle Mannschaften

der Kochertäler. Oftmals

musste Jochen Schmid seine

Besten „nach oben“ abgeben, damit

der Bezirksliga-Kader aufgefüllt

werden konnte. „Keine guten

Vorzeichen, um auf ein eingespieltes

Team zurückgreifen

zu können. Zudem spiegelten

sich die durchwachsenen Trainingsleistungen

aus der Vorrunde

in den Spielen wider.

So stand auch am Ende des

Jahres 2019 ein enttäuschender

letzter Platz. Für die Rückrunde

hatte sich „die Zweite“ einiges

vorgenommen – wegen der Corona-Pandemie

konnte die Truppe

aber nicht zeigen, dass mehr

Sulzbach-Laufen II/III

Trainer: Jochen Schmid und Andre Sorg

Tor: Jonas Nast, Antonio Lovric, Simon Hägele,

Moritz Keck

Abwehr: Christoph Köger, Dennis Kaiser,

Paul Hansen, Marius Beißwenger, Ludwig

Moll, Niklas Autenrieth, Sebastian Staiger, Levin

Ulmer, Alexander Ruhl, Frank Obermüller,

Joschi Engel

Mittelfeld: Alexander Seitz, Berkan Akgül,

Daniel Unfried, Dennis Riek, Stefan Staiger,

Paul Kunz, Stefan Schock, Viktor Fust, Hannes

Oesterle, Kevin Riek, Niklas Freimüller,

Mehmet Demir

Angriff: Christian Schwochow, Janos Kerekesch,

Eduard Klein, Jens Mayer, Julius Köger,

Michael Beißwenger, Seyfettin Akgül, Thorsten

Sauter

Zugänge: siehe 1. Mannschaft

Abgänge: siehe 1. Mannschaft

Saisonziel: 40 Punkte

Meistertipp: Spvgg Unterrot, SC Fornsbach

ihr steckt als das in der Vorrunde

gebotene.

„Das Projekt 3. Mannschaft

wurde auch in der Saison 2019/20

ohne jeglichen Spielermangel

fortgesetzt“, sagt Daniel Köger

mit berechtigtem Stolz. In einer

abgespeckten Reserve-Runde

mit nur sechs Mannschaften

konnte der TSV gut mithalten

und belegte beim Abbruch der

Saison gemäß der Quotienten-Regel

den zweiten Platz hinter

der bereits weit entfernten

Spvgg Unterrot.


24

KREISLIGEN B3 UND B5 REMS-MURR

Die Zweiten im Wettstreit

Kreisligen B3 und B5 Nach dem Ende der Reserve-Runde im Bezirk steigen Unterrot II und

Fichtenberg II in den Punktspielbetrieb der B5 ein: der TAHV und Oberrot warten schon.

TAHV Gaildorf II (hinten von links): Co-Trainer Hüseyin Kutay, Görkem Pek, Burak Könü, Vahid Gholani,

Berkay Aydin, Serkan Sahin, Cagri Sahin, Ramazan Öztürk, Trainer 2. Mannschaft Mustafa Gürbüz,

(vorne): Berkcan Kutay, Emre Cakir, Erdem Demirci, Tayfun Oymak, Ögün Ilisik, Mohammed Büyükfirat,

Mohammed Imre, Enes Aydemir

Nur fünf Vereine hatten

im Bezirk Rems-Murr

eine Reserve-Mannschaft

gemeldet. Deswegen

gibt es in der Saison

2020/21 keine Reservestaffel. Ein

vernünftiger Spielbetrieb in einer

Reserverunde war nicht

mehr möglich. Die bisherigen

Reserveteams wurden zum

Spielbetrieb in den Kreisligen B

angemeldet.

In der B3 Rems-Murr spielen die

zweiten oder dritten Mannschaften

der Bezirksliga oder der A1.

Neu dabei ist der TSV Sulzbach-Laufen

III. Diese Liga ist

mit 16 Mannschaften besetzt und

dürfte von der Qualität her eine

starke B-Liga darstellen. Zwei

Favoriten werden genannt. Da ist

zuerst der TSV Schornbach II

und dann die SG Schorndorf II

zu nennen.

In der Kreisliga B5 Rems-

Murr sind die zweiten Mannschaften

der A2 und B2 zusammen

gefasst. Die Liga ist mit 16

Mannschaften bestückt. Als heißer

Topfavorit wird der SV Allmersbach

III gehandelt, der Vizemeister

der vergangenen Corona-Saison.

Der TAHV Gaildorf

kann auf einen ausreichend bestückten

Kader bauen, in den

viele junge Spieler zum Einsatz

kommen. Die Truppe wird von

Mustafa Gürbüz und Hüseyin

Kutay trainiert. Da könnte es für

die Gegner oft eng werden, jedenfalls

ist mehr als Rang 12

drin. Der FC Oberrot II kam

nicht so erfolgreich zum Zug wie

in den vergangenen Jahren, doch

mit Trainer Heiko Rohrweck

könnte die Mannschaft wieder

an die Spitzengruppe herankommen.

Rückkehrer als Neulinge

Die SK Fichtenberg II und die

Spvgg Unterrot II werden als

Neulinge erst einmal Wettkampfluft

schnuppern müssen.

Die Reserve der Spvgg Unterrot

dürfte als letzter Reserve-Meister

des Fußballbezirks Rems-

Murr in die Geschichte eingehen.

Die vergangene Saison

schloss die Zweite der Spvgg Unterrot

ungeschlagen an der Spitze

der Reserverunde der Kreisliga

B2 ab und wurde Reserve-Meister.

Eine Einteilung von

Unterrot II in die angestammte

Umgebung der B2 war nicht

möglich, da dort die erste Mannschaft

aufläuft. Die zweite Mannschaft

der Spvgg Unterrot wird

von Ahmet Sahin betreut.

Bei der Spvgg Unterrot ist

man über diese Neuorganisation

der Staffel nicht unglücklich.

Denn in der B5 sind Vereine

zusammengefasst, deren erste

Mannschaften in der A2 oder

B2 spielen – was eine Terminierung

als Vorspiel erleichtert.

Auch die restlichen Teams

wie der SC Fornsbach II, Welzheim

II, Sulzbach/Murr II, Lippoldsweiler

II oder der FSV Weiler

II werden von ihren Konkurrenten

nicht als die großen Favoriten

angesehen und dürften

sich mit Plätzen im Mittelfeld

begnügen.

Bereits in der Spielzeit 2017/18

hatten es die zweiten Mannschaften

des FC Oberrot, der SK

Fichtenberg und der Spvgg Unterrot

in der B5 miteinander zu

tun. Damals traten aber alle drei

Verein mit ihren ersten Mannschaften

in der A2 Rems-Murr.

In der Saison 2018/19 war damit

aber Schluss. Nach dem Abstieg

durften die „Zweiten“ aus Unterrot

und Fichtenberg wieder in

der Reserverunde spielen. Doch

das ist auch schon wieder Geschichte.

Der TAHV Gaildorf

hatte zur Saison 2018/19 eine

zweite Mannschaft zum Spielbetrieb

gemeldet – in der B5, da

die „Erste“ in der B2 auflief.


KREISLIGEN B3 UND B5 REMS-MURR 25

Spvgg Unterrot II

Trainer: Ahmet Sahin

Tor: Steffen Schürg

Abwehr: Muhammed Dönmez, Martin Funk,

Jakob Ibach, Kevin Jahn, Jens Kretsch, Janek

Mangold, Oliver Moll, Heiko Schmidt, Hannes

Werner, Stefan Werner, Johannes Zahn

Mittelfeld: Juan Andres Navarro, Alex Mario

Annicchiarico, Robin Greis, Niclas Schober,

Jakob Smolka, Phillip Smolka, Eduard Steinhauer,

Noah Stowasser, Marc Weidner, Yakub

Saffak, Senol Saffak, Mehmet Özkan, Dennis

Gütle

Angriff: Enes Cagman, Patrick Jäger, Servet

Seker, Edonart Krasniqi

Zugänge: Yakub Saffak, Senol Saffak (beide

TAHV Gaildorf), Mehmet Özkan (TSV Eutendorf)

Abgänge: –

Saisonziel: einstelliger Tabellenplatz

Meistertipp: TSV Allmersbach III

Spvgg Unterrot II (hinten von links): Spielleiter Philipp Smolka, sportlicher Leiter Andreas Zauner, Kevin

Jahn, Robin Greis, Benjamin Werner, Spielleiter Stefan Werner, Hannes Werner, Jakob Smolka, Edonart

Krasniqi, Noah Stowasser, (vorne): Jakob Ibach, Niclas Schober, Johannes Zahn, Alex Annicchiarico,

Senol Saffak, Steffen Schürg, Yakub Saffak, Fahad Khan, Eduard Steinhauer, Spielertrainer Eduardo

Espinos Molina, Trainer zweite Mannschaft Ahmet Sahin

Kreisliga B3 Rems-Murr:

(Rückrunde in Klammer)

30.8.: Sulzbach-L. III - Hößlinswart II (21.2.)

6.9.: Schorndorf II - Sulzbach-L. III (28.2.)

13.9.: Sulzbach-L. III - Hertmannsw. II (7.3.)

20.9.: Winterbach II - Sulzbach-L. III (14.3.)

27.9.: Sulzbach III - Alex Backnang II (21.3.)

4.10.: SC Korb II - Sulzbach-L. III (28.3.)

11.10: Sulzbach III – Nellmersbach II (11.4.)

18.10: Strümpfelb. – Sulzbach III (18.4.)

25.10.: Sulzbach-L III - Schornbach II (25.4.)

1.11.: Winnenden II - Sulzbach-L. III (6.5.)

8.11.: Sulzbach-L.. III - Weiler/R. II (9.5.)

15.11.: SSV Steinnach _ Sulzbach III (16.5.)

21.11.: Unterweissa. III - Sulzbach-L. III (6.6)

29.11.: Sulzbach-L.. III - SF Höfen-B. (13.6.)

6.12.: Hohenacker II - Sulzbach-L. III (20.6.)

Kreisliga B5 Rems-Murr:

Sonntag, 30. August, (R: 21.2.):

SV Allmersbach III - SK Fichtenberg II

Kleinaspach II - SC Fornsbach II

FSV Weiler II - TSV Rudersberg II

TSV Bad Rietenau II - TSV Lippoldsweiler II

FV Sulzbach/M. II - TSV Althütte II

TAHV Gaildorf II - SVG Kirchberg/M. II

TSC Murrhardt II - FC Welzheim II

Sonntag, 6. September (R: 28.2.):

FC Welzheim II - TAHV Gaildorf II

SVG Kirchberg/M. II - FV Sulzbach/M. II

TSV Althütte II - TSV Bad Rietenau II

TSV Lippoldsweiler II - FSV Weiler II

TSV Rudersberg II - Kleinaspach II

SC Fornsbach II - FC Oberrot II

SK Fichtenberg II - TSC Murrhardt II

Sonntag, 13. September (R: 7. März):

FC Oberrot II - TSV Rudersberg II

Kleinaspach II - TSV Lippoldsweiler II

FSV Weiler II - TSV Althütte II

TSV Bad Rietenau II - SVG Kirchberg/M. II

FV Sulzbach/M. II - FC Welzheim II

TAHV Gaildorf II - SK Fichtenberg II

Spvgg Unterrot II - SC Fornsbach II

SV Allmersbach III - TSC Murrhardt II

Sonntag, 20. September (R: 9. März):

SVG Kirchberg/M. II - FSV Weiler II

TSV Althütte II - Kleinaspach II

TSV Lippoldsweiler II - FC Oberrot II

TSV Rudersberg II - Spvgg Unterrot II

TSC Murrhardt II - TAHV Gaildorf II

SK Fichtenberg II - FV Sulzbach/M. II

FC Welzheim II - TSV Bad Rietenau II

Sonntag, 27. September (R: 14. März):

Kleinaspach II - SVG Kirchberg/M. II

FSV Weiler II - FC Welzheim II

TSV Bad Rietenau II - SK Fichtenberg II

FV Sulzbach/M. II - TSC Murrhardt II

Spvgg Unterrot II - TSV Lippoldsweiler II

’SV Allmersbach III - TAHV Gaildorf II

FC Oberrot II - TSV Althütte II

Sonntag, 4. Oktober (R: 21. März):

SC Fornsbach II - SV Allmersbach III

TAHV Gaildorf II - FV Sulzbach/M. II

TSC Murrhardt II - TSV Bad Rietenau II

SK Fichtenberg II - FSV Weiler II

FC Welzheim II - Kleinaspach II

SVG Kirchberg/M. II - FC Oberrot II

TSV Althütte II - Spvgg Unterrot II

Sonntag, 11. Oktober (R: 28. März):

TSV Bad Rietenau II - TAHV Gaildorf II

SC Fornsbach II - TSV Rudersberg II

Spvgg Unterrot II - SVG Kirchberg/M. II

SV Allmersbach III - FV Sulzbach/M. II

FC Oberrot II - FC Welzheim II

Kleinaspach II - SK Fichtenberg II

FSV Weiler II - TSC Murrhardt II

Dienstag, 13. Oktober (R: 1. April):

TSC Murrhardt II - Kleinaspach II

SK Fichtenberg II - FC Oberrot II

FC Welzheim II - Spvgg Unterrot II

TSV Lippoldsweiler II - SC Fornsbach II

TSV Rudersberg II - SV Allmersbach III

FV Sulzbach/M. II - TSV Bad Rietenau II

TAHV Gaildorf II - FSV Weiler II

Sonntag, 18. Oktober (R: 18. April):

Spvgg Unterrot II - SK Fichtenberg II

SV Allmersbach III - TSV Bad Rietenau II

FC Oberrot II - TSC Murrhardt II

Kleinaspach II - TAHV Gaildorf II

FSV Weiler II - FV Sulzbach/M. II

TSV Rudersberg II - TSV Lippoldsweiler II

SC Fornsbach II - TSV Althütte II

Sonntag, 25. Oktober (R: 25. April):

SVG Kirchberg/M. II - SC Fornsbach II

TSV Althütte II - TSV Rudersberg II

TSV Lippoldsweiler II - SV Allmersbach III

TSV Bad Rietenau II - FSV Weiler II

FV Sulzbach/M. II - Kleinaspach II

TAHV Gaildorf II - FC Oberrot II

TSC Murrhardt II - Spvgg Unterrot II

Dienstag, 27. Oktober (R: 27. April):

SV Allmersbach III - FSV Weiler II

FC Oberrot II - FV Sulzbach/M. II

Kleinaspach II - TSV Bad Rietenau II

TSV Lippoldsweiler II - TSV Althütte II

TSV Rudersberg II - SVG Kirchberg/M. II

SC Fornsbach II - FC Welzheim II

Spvgg Unterrot II - TAHV Gaildorf II

Sonntag, 1. November (R: 4. Mai):

SVG Kirchberg/M. II - TSV Lippoldsweiler II

TSV Althütte II - SV Allmersbach III

FSV Weiler II - Kleinaspach II

TSV Bad Rietenau II - FC Oberrot II

FV Sulzbach/M. II - Spvgg Unterrot II

SK Fichtenberg II - SC Fornsbach II

FC Welzheim II - TSV Rudersberg II

Sonntag, 8. November (R: 9. Mai):

TSV Althütte II - SVG Kirchberg/M. II

TSV Lippoldsweiler II - FC Welzheim II

TSV Rudersberg II - SK Fichtenberg II

SC Fornsbach II - TSC Murrhardt II

Spvgg Unterrot II - TSV Bad Rietenau II

SV Allmersbach III - Kleinaspach II

FC Oberrot II - FSV Weiler II

Autoteile und Zubehör

Sonntag, 15. November (R: 16. Mai):

FSV Weiler II - Spvgg Unterrot II

TAHV Gaildorf II - SC Fornsbach II

TSC Murrhardt II - TSV Rudersberg II

SK Fichtenberg II - TSV Lippoldsweiler II

FC Welzheim II - TSV Althütte II

SVG Kirchberg/M. II - SV Allmersbach III

Kleinaspach II - FC Oberrot II

Samstag, 21. November (R: 6. Juni):

TSV Rudersberg II - TAHV Gaildorf II

SC Fornsbach II - FV Sulzbach/M. II

Spvgg Unterrot II - Kleinaspach II

SV Allmersbach III - FC Oberrot II

SVG Kirchberg/M. II - FC Welzheim II

TSV Althütte II - SK Fichtenberg II

TSV Lippoldsweiler II - TSC Murrhardt II

Sonntag, 29. November (R: 13. Juni):

TSC Murrhardt II - TSV Althütte II

SK Fichtenberg II - SVG Kirchberg/M. II

SV Allmersbach III - FC Welzheim II

FC Oberrot II - Spvgg Unterrot II

TSV Bad Rietenau II - SC Fornsbach II

FV Sulzbach/M. II - TSV Rudersberg II

TAHV Gaildorf II - TSV Lippoldsweiler II

Sonntag, 6. Rezember (R: 20. Juni):

Spvgg Unterrot II - SV Allmersbach III

FC Welzheim II - SK Fichtenberg II

SVG Kirchberg/M. II - TSC Murrhardt II

TSV Althütte II - TAHV Gaildorf II

TSV Lippoldsweiler II - FV Sulzbach/M. II

TSV Rudersberg II - TSV Bad Rietenau II

SC Fornsbach II - FSV Weiler I

Gaildorf-Unterrot, Im Brühl 2

Telefon 0 79 71/9 19 99 45/46


26

KREISLIGA B2 OSTWÜRTTEMBERG

Fünf mit Ambitionen

Kreisliga B2 Ostwürttemberg Die SGM Hohenstadt/Untergröningen, der SV Göggingen,

Bartholomä, die TSF Gschwend und auch der TSV Essingen II wollen sich vorne etablieren.

Die Nachwehen wegen

des verpassten Aufstiegs

wirken bei der

SGM Hohenstadt/Untergröningen

immer noch nach.

Die Mannschaft gehört sicher zu

den Geschädigten der vom WFV

beschlossenen Quotientenregelung,

denn als Tabellenführer zusehen

zu müssen, dass ein Vierter

aufsteigen darf, da kann man

leicht mitfühlen. „Der Blick richtet

sich aber nach vorne. Wir haben

es selbst vergeigt. Wir hätten

nur das Nachholspiel in

Abtsgmünd ausfallen lassen

müssen, dann wären wir aufgestiegen“,

meint Abteilungsleiter

Jens Buchal im Nachklang. Da

kam auf dem dortigen Kunstrasenplatz

die SG nur zu einem 2:2

gegen Schechingen.

Nun geht es darum erneut die

Chance zum Aufstieg zu suchen.

Klar nennt man als Saisonziel

den Aufstieg. Der Kader bleibt

unverändert. Trainer Ahmet

Akin macht weiter und zwei Jugendspieler

verstärken die Truppe.

Auch die TSF Gschwend

mischten im Titelkampf mit und

werden sich auch in der kommenden

Saison nicht schlechter

verkaufen wollen. Beim Kader

änderte sich wenig, so dass

Gschwend mit einer eingespielten

Truppe auflaufen wird. Trainer

Taner Has macht weiter und

ihm zur Seite steht als Co-Trainer

Ali Dursun Ayaz. Gleich zum

Saisonauftakt steht das Gemeindeduell

gegen Frickenhofen an.

Darauf haben die Fans gewartet.

Der Verfolger TSF Gschwend (in Schwarz) musste sich im Oktober 2019 im Spitzenspiel der Kreisliga B2

Ostwürttemberg dem Tabellenführer und späteren Herbstmeister SGM Hohenstadt/Untergröningen

mit 0:1 geschlagen geben.

Deutliche Steigerung

Der dritte Limpurger Club in

dieser Liga, der SV Frickenhofen,

war mit der Bilanz der vergangenen

Saison nicht ganz zufrieden.

Rang acht war es. Und

das soll deutlich besser werden.

Der Kader ist ausreichend besetzt,

das Trainergespann Mihajel

Uslun und Fabio Larusso wollen

eine deutliche Steigerung in

der Tabelle erreichen.

Der SV Göggingen hat einen

Platz in der Spitzengruppe im

Blick. Die Gögginger vertrauen

auf ihre eingespielte Mannschaft

und auf das Trainergespann Simon

Brenner und Andrea Aiello.

Zu den spielstarken Teams in

dieser Liga zählen auch der TSV

Essingen II, der FC Eschach oder

der TSV Bartholomä, die sich

vor den Favoriten nicht verstecken

müssen. Essingen musste

aber eine Reihe von Spielern abgeben.

Man wird abtwarten müssen,

wie sich das auswirkt. Der

TSV Bartholomä konnte sich mit

drei Spielern verstärken und will

mit Trainer Rudi Lorch auf Platz

eins bis fünf landen. Der FC

Eschach war schon immer ein

gefährliches Pflaster für die Favoriten.

Der Kader wurde mit etlichen

Spielern verstärkt, man

musste aber mit Dursun Ayaz

den Toptorjäger nach Gschwend

ziehen lassen. Das Ziel der

Eschacher, bei denen Ulrich

Bauer als Trainer weiter dabei

ist, klingt bescheiden: Man will

junge Spieler weiter entwickeln.

Der TSV Leinzell konnte seinen

Kader von der Zahl und von

der Qualität her gut verstärken,

hat keine Abgänge und will natürlich

viel mehr als Rang 12 erreichen.

Auch der TSV Ruppertshofen

mit Trainer Pascal

Horntasch konnte sich verstärken

und wird sicher nicht mehr

im Tabellenkeller landen. Das

Feld in dieser Liga komplettieren

die Reserveteams der höher

spielenden Vereine. Was diese

zu leisten imstande sind, darf

nicht unterschätzt werden. So

hat die SGM Hohenstadt/Untergröningen

den Aufstieg auch wegen

eines Remisspieles gegen

solch eine Truppe verpasst. Der

FC Mögglingen ist so ein Beispiel.

Die Mannschaft hat sechs

Zugänge, wird von Thomas Vogt

trainiert und will einen einstelligen

Platz erreichen. Also unterschätzen

sollte man diese

Teams auf keinen Fall.


Vollgas statt Trauer

KREISLIGA B2 OSTWÜRTTEMBERG 27

SG Hohenstadt/Untergröningen Das Motto nach dem verpassten Aufstieg: Vergangenheit

hinter sich lassen. Das Ziel für die neue Saison: Rückkehr in die Kreisliga A.

VON LINKS

Nico Antonucci, Fabian Berroth, Sebastian

Bogesch, Danilo Funk, Adrian Hägele, Julian

Feil, Adrian Buchal, Robin Horlacher, Robin

Antz, Lars Tielesch, Felix Häußler, Marius

Zimmermann, Trainer Ahmet Akin, Manuel

Rupp, Moritz Müller, Lukas Haug

SG Hoh./Untergröningen

Trainer: Ahmet Akin

Tor: Felix Häußler, Bernd Weidner, Jonas Tielesch

Abwehr: Ali Akin, Nico Beißwenger, Elias

Diez, Julian Feil, Adrian Hägele, Lukas Haug,

Tobias Hirsch, Sven Höfler, Robin Horlacher,

Manuel Rupp, Fabian Stegmaier, Kai Zimmermann,

Steven Gerstner, Julian Weller, Thorsten

Kessler, Frank Fautz, Moritz Müller

Mittelfeld: Fabian Berroth, Danilo Funk,

Christian Focke, Robin Grimm, Markus Rieker,

Oliver Stegmaier, Lars Tielesch, Daniel Weidner,

Marius Zimmerhackl, Adrian Buchal,

Henrik Leuze, Michael Müller, Armin Weilbacher

Angriff: Ahmet Akin, Nico Antonucci, Robin

Antz, Jannik Bürgel, Marco Klotzbücher, Dorian

Grau, Tim Horlacher, Sebastian Bogesch,

Marvin Dorsch, Patrick Grau

Zugänge: Robin Antz (reaktiviert), Marius

Zimmerhackl, Adrian Buchal (beide eigene

Jugend)

Abgänge: Sebastian Barbas (verletzungsbedingtes

Karriereende)

Saisonziel: Aufstieg

Meistertipp: TSF Gschwend

Ärgerlich“ – dieses Wort

beschreibt den Abschluss

der vergangenen

Saison aus Sicht

der SG Hohenstadt/Untergröningen

nur unzureichend.

Herbstmeister, aber nicht Quotientenmeister.

Mit Jens Mayer, der nach Sulzbach

wechselte, musste zu Beginn

der vergangenen Saison nur

ein Abgang verkraftet werden.

Gleichzeitig konnte der Kader

mit Robin Antz, der zuvor bei

den TSF Gschwend spielte, aber

zwischenzeitlich pausierte, verstärkt

werden. Außerdem entwickelten

sich einige Spieler aus

der eigenen Jugend zu wichtigen

Stammspielern in der ersten

Mannschaft.

Mit drei klaren Siegen startete

die SGHU relativ sorglos in

die Spielzeit, bevor man am fünften

Spieltag beim SV Lautern

zum ersten Mal das Nachsehen

hatte (1:2). Direkt im nächsten

Spiel ließ man wieder Punkte

liegen – 1:1 gegen den SV Frickenhofen.

Abgesehen von der

2:3-Niederlage beim Titelkonkurrenten

SV Göggingen konnten

alle weiteren Hinrundenspiele

sowie das erste Rückrundenspiel,

das noch im Jahr 2019

ausgetragen wurde, siegreich beendet

werden.

Remis kostet Aufstieg

Nach der Winterpause stand im

März das Derby gegen Schechingen

auf dem Plan. Doch weder

der Platz in Hohenstadt noch in

Untergröningen war bespielbar.

Die SGHU wich auf den Kunstrasenplatz

in Abtsgmünd aus.

Hier ging man – nach mangelnder

Chancenverwertung und

Anfälligkeit bei Standards – mit

einem 2:2 vom Platz. Dies kostete

die entscheidenden Punkte.

Zwar stand die SGHU zum Zeitpunkt

des Abbruchs auf dem ersten

Tabellenplatz. Doch nach der

Quotientenregel hatte die SGHU

einen Punktedurchschnitt von

2,38 und lag hinter Lautern (2,43)

und Göggingen (2,40). Bei der

Weiterhin Trainer bei der SGHU:

Ahmet Akin

SGHU ärgert man sich zudem,

dass die beiden Konkurrenten

ihr noch aus der Vorrunde stammendes

Duell bis zum Saisonabbruch

im März immer noch nicht

nachgeholt hatten. Ein Remis in

diesem Spiel und die SGHU

wäre Quotienten-Meister gewesen.

Bei der Spielgemeinschaft

war man über diese Entscheidung

nicht unbedingt erfreut.

Wobei auch die Einsicht da war,

dass ein Weg gefunden werden

musste, mit dem unter Umständen

nicht jeder zufrieden ist.

Die Reserve hatte in der abgebrochenen

Saison nur 10 Spiele

(6 Siege, 3 Remis und 1 Niederlage).

Insgesamt war man mit

der Leistung der Reservisten, bei

denen wegen Personalmangel

öfters auch AH-Spieler auflaufen

mussten, zufrieden. Hier

bleibt es abzuwarten wie sich die

Situation in den kommenden

Spielzeiten entwickelt.

Anstatt dem verpassten Aufstieg

hinterher zu trauern, bereitet

man sich bei der SG Hohenstadt/Untergröningen

nun wieder

mit Vollgas auf die neue Saison

vor. Und die SGHU startet

mit dem klaren Ziel: wieder in

die Kreisliga A aufzusteigen.

Problem: Standards

Abgänge müssen keine kompensiert

werden. Gleichzeitig kommen

aus der Nachwuchsabteilung

zwei Jungs, die in der vergangenen

Spielzeit in der A-Jugend

Bezirksstaffel für die SG

Schechingen/Abtsgmünd/Hohenstadt

aufliefen. In der Vorbereitung

soll vor allem die Defensivarbeit

verbessert werden, da

man in der vergangenen Saison

in den wichtigen Spielen zu viele

Gegentore kassiert hat – vor

allem nach Standards. Nach vorne

hat die SGHU schnelle Spieler,

die stets viele Chancen herausarbeiten.

Die Effektivität im

Abschluss ist allerdings auch ein

Punkt der ganz oben auf der

Agenda stehen dürfte.


28

KREISLIGA B2 OSTWÜRTTEMBERG

TSV Leinzell

Trainer: Sergej Friesen (die zweite Spielzeit,

zuvor Göggingen)

Zugänge: Peter Fütterer (TV Herlikofen/

Kreisliga A1)

Abgänge: –

Saisonziel: schönen Fußball spielen, Spieler

weiterentwickeln

Meistertipp: TSF Gschwend, SGM Hohenstadt/Untergröningen

TV Heuchlingen II

Trainer: Manuel Krötz, Pascal Waibel

Zugänge/Abgänge: –

Saisonziel/Meistertipp: –

FC Schechingen II

Trainer: Matthias Kurz, Markus Waibel

Zugänge: Lars Gruber (FC Eschach)

Abgänge: –

TSV Bartholomä

Trainer: Rudi Lorch

Zugänge: Jannis Weygoldt (TSV Essingen)

Abgänge: Marc Tiede (SV Lautern)

Saisonziel: schönen Fußball spielen

Meisteripp: SG Hohenstadt/Untergröningen

TSV Heubach II

Trainer: Denis Alim

Zugänge: –

Abgänge: Marco Haack (SV Lautern), Ferdi

Sandik (TSF Gschwend)

Saisonziel: –

Titelfavoriten: –

FC Eschach

Trainer: Uli Bauer

Tor: Thomas Hägele, Mathias Wahl

Abwehr: Eike Bauer, Mathias Brenner, Florian

Haag, Tobias Hasieber, Tim Könke, Rene

Reupke, Andreas Rödelberger, Niklas Schmid,

Lucca Stark, Markus Trompisch, Luca Ultsch

Mittelfeld: Tobias Burkhardt, Tim Dietze,

Marc Federer, Luis Feifel, Pascal Gosolitsch,

Michael Jäger, Magnus Knödler, Daniel Krause,

Max Krieger, Philipp Robert Maitz, Alessandro

Mascia, Andreas Schock, Jakob Stoll,

Lukas Stoll

Angriff: Adrian Bauer, Jannik Bauer, Christian

Render, Viktor Stechbart

Zugänge:Magnus Knödler, Marc Federer

(beide reaktiviert), Alessandro Mascia (SV

Lautern), Haci-Bektas Aygün (TSV Bad Rietenau),

Philipp Robert Maitz (SGM Alfdorf/

Hintersteinenberg), Markus Trompisch (FC

Julbach-Kirchdorf/Niederbayern)

Abgänge: Dursun Ali Ayaz (TSF Gschwend),

Antonio Calzetta (TSF Gschwend)

Saisonziel: –

Titelfavoriten: –

SV Göggingen

Trainer: Simon Brenner, Andrea Aiello

Zugänge: Daniel Di Maggio (TV Heuchlingen)

Abgänge: –

Saisonziel: –

Meistertipp: –

TSV Essingen II

Trainer: Dominik Maier

Zugänge: –

Abgänge: Robin Patzer (FV Unterkochen),

Alexander Bergmann (SG Union Wasseralfingen

II), Christoph Klett (SGM Fachsenfeld/

Dewangen), Jannis Weygoldt (TSV Bartholomä),

Fabian Pohl, Dennis Hofer, Christopher

Berger (alle SV Lautern)

Saisonziel: oben mitspielen

Meistertipp: TSG Hohenstadt/Untergröningen

TSV Ruppertshofen

Trainer: Pascal Horntasch

Tor: Marc Adam, Uwe Werthmann

Abwehr: Laurentiu Bucur, Lukas Klink, Lukas

Kuhnert, Manuel Kunz, Philip Opp, Florian

Schmidt, Joachim Schrauf, Tobias Schuler,

Harun Solmaz

Mittelfeld: Gian-Marco Cherchi, Andre Eggers,

Simon Eller, Nico Horacki, Stefan Janzer,

Daniel Müller, Dominic Strobel, Alexandru

Uta, Oliver Weinert

Angriff: Alin Ravzan Cont, Felix Paschko,

Thomas Kunz, Tim Reiter

Zugänge: Laurentiu Bucur, Alexandru Uta,

Alin Ravzan Cont (alle Ermis FC Schwäbisch

Gmünd)

Abgänge: Marco Fuhrmann (SGM Alfdorf/

Hintersteinenberg)

Saisonziel: –

Meistertipp: –

Sonntag, 23. August, (R: 21.11.):

1. FC Mögglingen II - TSV Ruppertshofen

TSV Böbingen II - TSV Leinzell

SV Lautern II - 1. FC Eschach

FC Schechingen II - SV Göggingen

TSV Heubach II - SG Hoh./Untergröningen

TSF Gschwend - SV Frickenhofen

TSV Bartholomä - TSV Essingen II

Sonntag, 30. August (R: 29.11.):

TSV Ruppertshofen - TSV Bartholomä

TSV Essingen II - TSV Heubach II

SG Hoh./Untergröningen - Schechingen II

SV Göggingen - TSF Gschwend

SV Frickenhofen - SV Lautern II

1. FC Eschach - Böbingen II

TSV Leinzell - 1. FC Mögglingen II

Sonntag, 6. September (R: 28.3.):

Schechingen II - SV Frickenhofen

SV Lautern II - TSV Leinzell

Böbingen II - TSV Ruppertshofen

TSV Heubach II - SV Göggingen

TSV Bartholomä - 1. FC Mögglingen II

TSF Gschwend - 1. FC Eschach

TSV Essingen II - SG Hoh./Untergröningen

Sonntag, 13. September (R: 3.4.):

1. FC Mögglingen II - Böbingen II

TSV Leinzell - TSF Gschwend

1. FC Eschach - Schechingen II

SV Frickenhofen - TSV Heubach II

SV Göggingen - TSV Essingen II

SG Hoh./Untergröningen - TSV Bartholomä

TSV Ruppertshofen - SV Lautern II

Sonntag, 20. September (R: 18.4.):

TSV Heubach II - 1. FC Eschach

FC Schechingen II - TSV Leinzell

SV Lautern II - 1. FC Mögglingen II

TSV Bartholomä - Böbingen II

TSF Gschwend - TSV Ruppertshofen

SG Hoh./Untergröningen - SV Göggingen

TSV Essingen II - SV Frickenhofen

Sonntag, 27. September (R: 25.4.):

TSV Böbingen II - SV Lautern II

1. FC Mögglingen II - TSF Gschwend

1. FC Eschach - TSV Essingen II

SV Frickenhofen - SG Hohenstadt

SV Göggingen - TSV Bartholomä

TSV Ruppertshofen - Schechingen II

TSV Leinzell - TSV Heubach II

Sonntag, 4. Oktober (R: 2.5.):

TSV Heubach II - TSV Ruppertshofen

Schechingen II - 1. FC Mögglingen II

SG Hoh./Untergröningen - 1. FC Eschach

TSV Essingen II - TSV Leinzell

TSV Bartholomä - SV Lautern II

TSF Gschwend - Böbingen II

SV Göggingen - SV Frickenhofen

Sonntag, 11. Oktober (R: 9.5.):

SV Lautern II - TSF Gschwend

Böbingen II - Schechingen II

1. FC Mögglingen II- TSV Heubach II

SV Frickenhofen - TSV Bartholomä

TSV Ruppertshofen- TSV Essingen II

TSV Leinzell - SG Hoh./Untergröningen

1. FC Eschach - SV Göggingen

Sonntag, 18. Oktober (R: 16.5.):

TSV Heubach II - Böbingen II

Schechingen II - SV Lautern II

TSV Bartholomä - TSF Gschwend

SV Frickenhofen - 1. FC Eschach

SV Göggingen - TSV Leinzell

SG Hohenstadt - TSV Ruppertshofen

TSV Essingen II - 1. FC Mögglingen II

Sonntag, 25. Oktober (R: 30.5.):

SV Lautern II - TSV Heubach II

Böbingen II - TSV Essingen II

Mögglingen II - SG Hoh./Untergröningen

TSV Ruppertshofen - SV Göggingen

TSV Leinzell - SV Frickenhofen

1. FC Eschach - TSV Bartholomä

TSF Gschwend - Schechingen II

Sonntag, 1. November (R: 6.6.):

TSV Heubach II - TSF Gschwend

TSV Bartholomä - Schechingen II

1. FC Eschach - TSV Leinzell

SV Frickenhofen – TSV Ruppertshofen

SV Göggingen - 1. FC Mögglingen II

SG Hohenstadt - Böbingen II

TSV Essingen II - SV Lautern II

Sonntag, 8. November (R: 13.6.):

TSV Leinzell - TSV Bartholomä (7.11)

SV Lautern II - SG Hoh./Untergröningen

Böbingen II - SV Göggingen

1. FC Mögglingen II - SV Frickenhofen

Schechingen II - TSV Heubach II

TSV Ruppertshofen - 1. FC Eschach

TSF Gschwend - TSV Essingen II

Sonntag, 15. November (R: 20.6):

SV Frickenhofen - Böbingen II

SV Göggingen - SV Lautern II

SG Hoh./Untergröningen - TSF Gschwend

TSV Essingen II - Schechingen II

TSV Bartholomä - TSV Heubach II

TSV Leinzell - TSV Ruppertshofen

1. FC Eschach - 1. FC Mögglingen II

Letzter Spieltag der Vorrunde: 15. November

Letzter Spieltag 2020: 29. November

Frühjahrsstart 2021: 28. März

Letzter Spieltag 2021: 20. Juni


KREISLIGA B2 OSTWÜRTTEMBERG 29

Viel Zuversicht

TSF Gschwend Nach mehr als vier Jahren haben die Turn- und Sportfreunde wieder eine

Reservemannschaft gemeldet. Die „Erste“ will unter die ersten Drei.

HINTEN VON LINKS

Gezim Zymeri, Marcus Pfisterer, Manuel

Graf, Philipp Stoll, Eugen Martens, Patrick

Pfisterer, Mario Fernandez

MITTE VON LINKS

Abteilungsleiter Markus Weiser, Jakob

Kämmerling, Steffen Lange, Simon Sorg,

Antonino Calzetta, Ersin Göküzüm, Ferdi

Sandik, Nico Rothenberger, Marc Schmid,

Trainer Taner Has

VORNE VON LINKS

Tobias Leutert, Tuomas-Petteri Priebe,

Wilhelm Bräuning, Jonas Schuster, Sebastian

Joos, Johannes Wahl, Tristan Joos,

Co-Trainer Dursun Ali Ayaz, Nico Munz,

Matthias Gaugel; 1. Reihe (von links): Torhüter

Patrick Karasek und Juri Martens

Bis zum durch die Corona-Pandemie

bedingten

Saisonabbruch war man

in Gschwend guter Dinge.

Der Start in die Saison verlief

für die Grün-Weißen verheißungsvoll.

Nach drei Spieltagen

belegte man nach drei Siegen

und einem Torverhältnis von 17:1

Toren den ersten Tabellenplatz,

ehe nach einer Niederlage gegen

Göggingen am 4. Spieltag der

erste Rückschlag und der kurzzeitige

Tabellenplatz 5 folgte.

Auf Tabellenplatz 2 stehend

zur Winterpause, mit nur einem

Gschwends Trainer Taner Has

Punkt Rückstand und identischem

Torverhältnis auf den Tabellenführer

Hohenstadt/Untergröningen,

rechnete man sich

bei den TSF gute Chancen auf

den Aufstieg beziehungsweise

den Relegationsplatz aus. Nach

der vom WFV angewandten

Quotienten-Regelung belegte

Man kann

nicht sofort

Wunder erwarten

man in der Abschlusstabelle nur

noch Platz vier.

Nachdem Trainer Taner Has

bereits im März seinen Trainervertrag

frühzeitig um ein weiteres

Jahr verlängerte, nutzte man

in Gschwend die Zeit und bastelte

am Kader für die neue Saison.

Acht Neuzugänge standen

am Ende zu Buche.

Breiter und spielstärker

Für den zum FSV Waiblingen abgewanderten

Co-Trainer Tobias

Hofmann konnte man Ali Ayaz

vom FC Eschach als neuen

Co-Trainer für sich gewinnen.

Ayaz gilt als torgefährlicher

Spieler mit Bezirksligaerfahrung.

Ayaz brachte seinen ebenso

offensivstarken Teamkollegen

Antonino Calzetta aus Eschach

mit. Mit den weiteren Neuzugängen

ist der Gschwender Kader

wesentlich breiter und spielstärker

aufgestellt als in der Vorsaison.

Dass man nicht sofort Wunder

erwarten kann, darüber ist

man sich beim TSF im Klaren.

Die neu zusammengestellte

Truppe braucht Zeit, trotzdem

geht man mit Zuversicht in die

neue Saison. Ein wesentlicher

Faktor wird auch sein, dass man

das gesamte Spieljahr konstant

bestreitet und nicht wie in den

vergangenen Jahren in der Rückrunde

einbricht. Den acht Neuzugängen

stehen drei Abgänge

gegenüber: Neben Tobias Hofmann

hat Sefoulaye Kouboni

(TSB Gmünd) die TSF Gschwend

verlassen. Torhüter Patrick

Sackmann hängte nach mehr als

300 Pflichtspielen für die TSF

seine Fußballschuhe an den Nagel.

Besonders freut man sich in

Gschwend darüber, dass man

nach über vier Jahren wieder

eine Reservemannschaft melden

konnte. Ziel der Reservemannschaft

wird es sein, ohne Druck

die Nachwuchsspieler an die 1.

Mannschaft heranzuführen und

somit eine solide Grundlage für

die nächsten Jahre zu erarbeiten.

Nach der guten Leistung der

vergangenen Saison möchten die

TSF Gschwend in der kommenden

Runde natürlich wieder vorne

mitspielen. Angestrebt wird

ein Tabellenplatz unter den ersten

drei.

TSF Gschwend

Trainer: Taner Has

Tor: Patrick Karasek, Juri Martens

Abwehr: Baris Bozkus, Wilhelm Bräuning,

Mario Fernandez, Manuel Graf, Sebastian

Joos, Nico Munz, Patrick Pfisterer, Thomas

Schock, Jonas Schuster, Simon Sorg, Johannes

Wahl

Mittelfeld: Alkan Arslan, Dursun Ali Ayaz,

Antonino Calzetta, Matthias Gaugel, Ersin

Göküzüm, Dennis Grau, Taner Has, Steffen

Lange, Marcus Pfisterer, Tuomas-Petteri Priebe,

Nico Rothenberger, Marc Schmid, Gezim

Zymeri

Angriff: Florian Braun, Dominik Grau, Fidan

Hasani, Ahmet Hasani, Tristan Joos, Jakob

Kämmerling, Tobias Leutert, Eugen Martens,

Savvas Papadopoulos, Ferdi Sandik, Philipp

Stoll, Jan-Philipp Swetlik

Zugänge: Dursun Ali Ayaz, Antonino Calzetta

(beide FC Eschach), Matthias Gaugel (TSV

Obersontheim), Ersin Göküzüm (TSK Türkgücü

Gmünd ), Tobias Leutert (SV Westheim),

Juri Martens (SSV Schwäbisch

Hall), Ferdi Sandik (TSV Heubach), Gezim Zymeri

(SG Bettringen)

Abgänge: Tobias Hofmann (FSV Waiblingen

II), Sefoulaye Kouboni (TSB Schwäbisch

Gmünd), Patrick Sackmann (Karriere beendet/mehr

als 300 Pflichtspiele für die TSF

Gschwend)

Saisonziel: oben mitspielen, an die Leistung

der vergangenen Saison anknüpfen

Meistertipp: SG Hohenstadt/Untergröningen,

SV Göggingen


30

KREISLIGA B2 OSTWÜRTTEMBERG

Besser als Platz 8

SV Frickenhofen Nach dem bereits im März begonnenen individuellen Training ist die

Mannschaft am 6. Juli in die Vorbereitung auf die neue Saison gestartet.

FÜNFTE REIHE VON LINKS

Florian Grau, H.Schneider

VIERTE REIHE VON LINKS

Co-Trainer Fabio Lorusso, Thorsten Etzel,

Frederik Belz, Max Preuß, Thomas Hirth,

Colin Postic, Tim Bauer

DRITTE REIHE VON LINKS

Benjamin Maier, Simon Däß, Tim Rehberg,

Markus Hinderer, Luca D‘Alessandro, Trainer

Mihajel Uslun

ZWEITE REIHE VON LINKS

Christoph Bauer, Maurice Degout, Alex

Frech, Robin Bauer, Fabian Bauer

ERSTE REIHE VON LINKS

Ignat Constantin, Alexander Seeger, Luis

Hirth, Ion Munteanu

Ruhmreich war die vergangene

Saison nicht“,

so die Bilanz von Thomas

Nast, der beim SV

Frickenhofen für die Spielberichte

zuständig ist. „Zudem kam

auch noch der Saisonabbruch

nach den ersten beiden Rückrundenspielen

hinzu.“ Zum Auftakt

das 2:3 beim SV Göggingen

– nach einem 0:3-Rückstand zur

Halbzeit – dem folgte das 3:0 zu

Hause am 8. März gegen den

TSV Ruppertshofen.

Mihajel Uslun, Trainer des SV

Frickenhofen (links) und der

Co-Trainer des SVF, Fabio

Lorusso Fotos: Thomas Nast

Der „Dreier“ vor dem Saisonabbruch

ließ den SVF mit dem

1. FC Eschach (1:1 beim TSV Böbingen

II) nach Punkten und

nach Toren gleichziehen. So

stand der achte Platz nach der

Quotientenregel. „Angepeilt war

ja der fünfte Platz“, blickt Nast

zurück. „Positiv war hingegen,

dass wir uns gegen Lautern, der

SG Hohenstadt/Untergröningen

und Göggingen sehr gut verkauft

haben.“

Auch in der kommenden Saison

liegt der Fokus auf einer

konstanten Leitung. Als Ziel für

die kommende Saison heißt es

beim SVF: dieses Jahr „besser als

die vergangene Saison“. Nast:

Wir sind gespannt, was die neue

Saison mit sich bringt. Als Titelanwärter

sieht man beim SV Frickenhofen

den Herbstmeister

SG Hohenstadt/Untergröningen

und den SV Göggingen.

Die Vorbereitung in die neue

Spielzeit startete am 6. Juli. Der

größte Teil der Mannschaft hielt

sich seit dem Saisonabbruch und

dem Trainingsverbot im März

selbst fit. „Mit Fahrrad fahren

oder auch durch sechs Pflichtläufe,

die von den Trainern drei

Wochen vor der Vorbereitung

vorgegeben wurden“, erläutert

Nast. „Wer seine Pflichtläufe

nicht absolviert hatte, musste

diese im Training nachholen.

Aber unterm Strich ist das Trainerteam

mit den Leistungen der

Mannschaft sehr zufrieden, da

1200 Kilometer in 110 Stunden

gelaufen wurden.“

„Wir haben diverse Neuzugänge,

die uns kommende Saison

in beiden Mannschaften verstärken

werden.“ Bei unserer Jugend

stellt sich die Situation

schwierig dar, da die SGM aus

drei Vereinen besteht und die

Spieler so drei Teams zur Wahl

haben, wohin sie nach der Jugend

gehen können. Die SVF-Reserve

musste im vergangenen

Jahr auch oft nach dem Norwegermodell

bzw. dem Flex-System

spielen. Doch beim Blick in die

Zukunft zeigt sich Nast zuversichtlich:

„Wenn wir noch zwei

weitere Jahre warten, dann kommen

aus der Jugend etwa acht

Zufrieden:

In 110 Stunden

1200 Kilometer

Jungs raus, die aus Frickenhofen

und Mittelbronn kommen.“

Die Funktionäre beim SVF

bleiben bis zur nächsten Jahreshauptversammlung

dieselben.

„Was nicht so gut läuft, ist, dass

wir in diesem Jahr kein Jugendturnier

veranstalten konnten sowie

unser Almabtrieb ausfallen

musste. Trotz der Corona-Pandemie

stehen wir als Verein

nicht schlecht da, doch bis wir

zur Normalität zurückkehren,

kann es dauern.“ Doch beim SVF

ist man zuversichtlich. Es geht

weiter, auch neben dem

Sport: „Seit März laufen Mähroboter

im Waldstadion, die unseren

Platz wie ein Teppich aussehen

lassen. Eine Solaranlage

wurde über dem ganzen Vereinsheimdach

installiert, um selbst

Strom zu erzeugen.“

Verein

Trainer: Mihajel Uslun, Fabio Lorusso

(Co-Trainer)

Tor: Luis Hirth, Alex Seeger

Abwehr: Christoph Bauer, Thorsten Etzel,

Florian Grau, Max Preuß, Andi Stütz, Jens

Weimer, Hannes Weller, Simon Däß, Frederik

Belz, Thomas Hirth, Heiko Weller, Daniel Müller,

Tim Schmelzle, Benjamin Maier

Mittelfeld: Fabian Bauer, Robin Bauer,

Gianluca D’Alessandro, Maurice Degout, Andreas

Dürr, Armin Gentner, Tim Gückelhorn,

Benjamin Hägele, Mathias Hägele, Simon Hägele,

Markus Hinderer, Amaury Krief, Ion

Munteanu, Colin Postic, Tim Rehberg, Philipp

Schaupp, Alexander Frech, Dennis Frey, Ignat

Constantin

Angriff: Andreas Barth, Tim Bauer, Benjamin

Grau, Jeton Ismaili, Mihajel Uslun, Marcel

Wahl, Daniel Bauer, Joachim Degout, Björn

Kirsten, Thomas Nast

Zugänge: Philipp Schaupp und Marcel Wahl

(beides Neueinsteiger), Jeton Ismaili (SV

Plüderhausen), Daniel Müller (TV Herlikofen)

Abgänge: Sergej Brandt (verletzungsbedingt),

Ilie Panfil (pausiert), Mihaita Truta

(pausiert), Jan Grau (pausiert), Heiko Weller

(pausiert)

Saisonziel: besser als in der vergangenen

Saison (Platz 8), Neuzugänge integrieren

Meistertipp: TSV Göggingen, SG Hohenstadt/Untergröningen


Positive Bilanz

SCHIEDSRICHTERWESEN / A1 OSTWÜRTTEMBERG 31

Schirigruppe Gmünd Fünf Referees sind in der Landesliga unterwegs. 121 aktive

Schiedsrichter sind im Einsatz, dennoch ist keine Besetzung der Reserve-Spiele möglich.

Auch für die Schiedsrichter

war es eine außergewöhnliche

Saison

mit der schlussendlichen

Beendigung des Spielbetriebs

Mitte März 2020.

Dennoch fällt die Saisonbilanz

bei der Schiedsrichtergruppe

Schwäbisch Gmünd überwiegend

positiv aus.

Da die Beobachtungssaison in

der Landes- und Verbandsliga im

württembergischen Fußballverband

zusammen mit dem Spielbetrieb

abgebrochen wurde, gab

es grundsätzlich keine Auf- und

Absteiger. Somit hat die Gmünder

Schiedsrichtergruppe in Miriam

Dreher, Dominik Barth,

Manuel Krieger, Johannes Röhrig

und Felix Stukelj weiter fünf

Landesligaschiedsrichter. Zudem

wurde Felix Strukelj als einer

von nur zwölf Assistenten

Ismael Üstün leitete die Partie der Kreisliga B2 Ostwürttemberg

zwischen dem FC Eschach und der SGM Hohenstadt/Untergröningen.

Endstand am 1. Dezember: 2:3.

aus dem Verbandsgebiet zur A-

und B-Junioren-Bundesliga nominiert.

In der abgelaufenen Saison

2019/20 leiteten 115 Gmünder

Schiedsrichter insgesamt in

achteinhalb Monaten 1413 Spiele,

wobei die 13 Neulinge nach

Abschluss ihres Neulingskurses

Ende Februar 2020 wegen des

Saisonabbruchs nicht mehr im

Spielbetrieb eingesetzt werden

konnten.

Die Gmünder Gruppe zählt

aktuell 121 Aktive. Die Belastung

für jeden Schiedsrichter ist weiterhin

hoch. „Hätten wir nicht

einige Kameraden, die Woche

für Woche Doppel- oder gar

Dreifacheinsätze in Kauf nehmen

würden, könnten wir den

derzeitigen Spielbetrieb schon

längst nicht mehr so aufrechterhalten“,

bilanziert Obmann

Frank Dürr. Deshalb werden in

der kommenden Saison die Herren-Reservespiele

auch in der

zweiten Saison hintereinander

nicht mehr durch einen geprüften

Schiedsrichter besetzt.

Zwei im Blick

A1 Ostwürttemberg Der TV Straßdorf und

der FC Durlangen sind in der Favoritenrolle.

Wenn es nach Ansicht

der Konkurrenten

in der Kreisliga A1

Ostwürttemberg

geht, dann kommen für die Meisterschaft

vor allem der TV

Straßdorf und der FC Durlangen

in Frage. Geringere Chancen

werden noch dem 1. FC Mögglingen

eingeräumt.

Die Mannschaft aus Straßdorf

wird schon in der vierten Saison

von Steffen Mädger betreut. Unterstützt

wird er weiterhin von

Co-Spielertrainer Ertac Seskir.

Die Mannschaft bleibt zusammen.

Neu ist Emre Yücel vom

Ligakonkurrenten TSV Heubach.

Trainer Soner Nergiz betreut

weiterhin den FC Durlangen.

Die ohnehin schon gute Offensive

wird in der kommenden

Saison von Andreas Rusche verstärkt,

der von der SG Bettringen

kommt und über reichlich

Bezirksligaerfahrung verfügt.

Als weiterer Torhüter stößt Salih

Gürdal zum FC. Er kommt

vom TSV Heubach. Beim 1. FC

Mögglingen wurden keine

Veränderungen gemeldet.

– Reinigen von

Heizöl- und

Dieseltanks

– Einbau von

Kunststoff-

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Qualirunde als Ausweg

FRAUENFUSSBALL 33

Frauen Die Regionalliga ist in zwei Gruppen geteilt. Die anderen Ligen der Region haben nur

geringe Probleme wegen der Zahl der Mannschaften in einer Staffel.

Nach dem Saisoabbruch

wegen der Corona-Pandemie

gab es keine Absteiger

aus den einzelnen

Ligen, dafür aber Aufsteiger.

So wuchs die Staffelgröße an,

was einen starken Anstieg von

Spieltagen zur Folge hatte. In der

Frauen-Regionalliga Süd umging

man dies. Die Liga wurde in zwei

Gruppen geteilt, die zunächst

eine Qualirunde spielen.

Die vorne platzierten Teams

aus den beiden Gruppen tragen

dann anschließend eine Meisterrunde

aus. Die weiter hinten

platzieren Vereine spielen die

Absteiger aus. Erster Spieltag ist

am Sonntag, 13. September. Der

TSV Crailsheim ist dann aber

noch spielfrei. Die B-Juniorinnen

des TSV spielen am Samstag,

12. September, beim TSV

Alberweiler.

Am 13. September steigt auch

die Landesliga in den Spielbetrieb

ein. Die Regionenliga Staffel

1 und die Bezirksliga Ostwürttemberg

sind erst am 20. September

an der Reihe. Die Staffel

3 wie auch die Bezirksliga treten

bereits am 12. September erstmals

an. Die Bezirksliga Rems-

Murr/Stuttgart hat ihren ersten

Spieltag erst am 4. Oktober.

Die Kreisliga Hohenlohe startet

am Samstag, 12. September.

Da hat die DJK Bühlerzell/SC

Bühlertann die Spvgg Hengstfeld-Wallhausen

zu Gast. Am folgenden

Sonntag wird dann auch

die Kreisliga Rems-Murr/Stuttgart

gespielt. Die SK Fichtenberg

erwartet zum Auftakt den SV

Hegnach II.

Regionalliga Süd

Qualigruppe 2

1. FC Nürnberg, FFC Wacker

München, SV 67 Weinberg, SV

Alberweiler, TSV Crailsheim,

VfB Obertürkheim.

Mannschaften auf den Plätzen 1

bis 4 spielen mit den Top-Teams

der Qualigruppe 1 in der Meisterrunde,

die Plätze 5 bis 7 in der

Abstiegsrunde.

B-Juniorinnen-Bundesliga Süd

1. FC Donzdorf, Eintracht Frankfurt

U17, FC Bayern München,

FFC Pohlheim, SC Dortelweil,

Für die Frauen der SK Fichtenberg geht es am 13. September los. Dann kommt Hegnach II.

SC Freiburg, SV Alberweiler,

TSG Hoffenheim, TSV Crailsheim,

TSV Schwaben Augsburg,

VfL Sindelfingen Ladies

Landesliga 1

1. FC Normannia Gmünd, FC

Biegelk. Erdmannhausen, FV

Sontheim/Brenz, SC Urbach, SV

Westernhausen, SV Winnenden,

Spvgg Satteldorf, Spvgg Gammesfeld,

TSV Heumaden, TSV

Langenbeutingen, TSV Michelfeld,

TSV Wendlingen, TSVgg

Plattenhardt, VfB Obertürkheim

II

Regionenliga 1

FC Creglingen, FC Kirchhausen,

SG Gundelsheim, SG Schorndorf,

SGM Ilsfeld/Neckarwestheim,

SGM SV Westernhausen/

TSV Krautheim II, SGM TSV

Crailsheim II/VfB Jagstheim II,

SV Leingarten, SV Sülzbach,

Sportverein Heilbronn am Leinbach,

Spvgg Rommelshausen,

TSG Schwäbisch Hall

Regionenliga 3

1. FC Stern Mögglingen, FC Ellwangen,

FC Härtsfeld 03, SGM

Dornstadt/Machtolsheim/Lonsee,

SSG Ulm, SV Eintracht

Kirchheim, TB Neckarhausen,

TB Ruit, TSF Ludwigsfeld, TSV

Deizisau, TSV Eschenbach, TSV

Ruppertshofen, TV Steinheim,

VfL Ulm/Neu-Ulm

Bezirksliga Hohenlohe

SC Amrichshausen, SGM Blaufelden,

SGM TSV Neuenstein II/

TSV Kupferzell II, SGM Tüngental/Rieden/Michelbach-Bilz,

SGM Weikersheim, SV Onolzheim,

SV Tiefenbach, TSV Ilshofen,

TSV Michelfeld II, TSV

Pfedelbach

Bezirksliga Ostwürttemberg

FC Ellwangen II, RSV Hohenmemmingen,

SGM Normannia

Gmünd/TSV Wäschenbeuren II,

SGM Ebnat/Waldhausen, SGM

FC Alfdorf/ FC Eschach, SGM

Hofherrnweiler/Neuler/Wasseralfingen,

SV Kirchheim II, SV

Fachsenfeld, TSV Hüttlingen

Bezirksliga Rems-M./Stuttg.

SGM Oppenweiler/Sulzbach,

SGM Heumaden/Sillenbuch II,

SGM Birkmannsweiler/Steinach,

Spvgg Stuttgart-Ost II, TSG

Backnang, TSV Bernhausen,

TSV Weilimdorf, TV Oeffingen,

VfB Obertürkheim III

Kreisliga Rems-Murr/Stuttg.

1. FC Lauchhau, SGM Oppenweiler/Sulzbach

II, SK Fichtenberg,

SSV Zuffenhausen, SV Hegnach

II, SV Hoffeld II, SV Winnenden

II, Spvgg Kleinaspach (flex),

Spvgg Rommelshausen II (flex),

TSV Bernhausen II, TSV Uhlbach,

TSVgg Plattenhardt II, TV

Zazenhausen

Kreisliga Hohenlohe

FV Wüstenrot, SGM Bühlerzell/

Bühlertann, SGM Fichtenau

(Flex), SGM Mulfingen/Dünsbach,

SGM Weikersheim II,

Spvgg Satteldorf II, Spvgg

Hengstfeld-Wallhausen, TSG

Öhringen (flex), TSV Sulzdorf

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34

JUGENDFUSSBALL

Es geht um Aufstiegsplätze

Nachwuchs Zur Runde 2021/22 werden bei den A-, B- und C-Junioren die Regionenstaffeln

eingeführt. Die Platzierung in der Bezirksstaffel zum Saisonende ist entscheidend.

Bei den A- B- und C-Junioren

werden in der

Saison 2020/21 letztmalig

die Bezirksmeister

ausgespielt. Zur Saison

2021/2022 werden die Regionenstaffeln

eingeführt. Dafür qualifizieren

sich die Mannschaften

auf den Plätzen 1 bis 5 in den Bezirksstaffeln.

Alle anderen Mannschaften

steigen aus den Bezirksstaffeln

ab und werden dann zur neuen

Saison 2021/2022 wieder in Quali-Staffeln

eingeteilt. Die Ermittlung

der Aufsteiger aus den Quali-Staffeln

in die Bezirksstaffel

B-JUNIOREN

Hohenlohe erfolgte über die

Quotienten-Regelung.

Die Kreisstaffel Rems-Murr

der A-Junioren wird eine Dreifachrunde

spielen (drei mal Jeder-gegen-jeden).

A-JUNIOREN

Leistungsstaffel Rems-Murr.

FC Welzheim, SV Plüderhausen, SV Steinbach,

TB Beinstein, SGM Haubersbronn, TSV

Leutenbach, SGM Neustadt, TV Oeffingen, SG

Weinstadt II, SGM Fichtenberg/Rottal

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Kreisstaffel Rems-Murr

Spvgg Kleinaspach, SGM Breuningsweiler, SV

Hegnach, TSV Althütte, TV Stetten, VfR Murrhardt

Quali-Staffel 2 Hohenlohe

SGM Rosengarten/Michelbach, SGM Tüngental,

TSV Gaildorf, SGM Hessental, SGM Hessental

2, SGM Kupferzell, SGM Bühlerzell, SGM

Zweiflingen (9er), SGM Waldbach

Qualistaffel 1 Ostwürttemberg

1. FC Mögglingen II, SGM Albuch, SGM Alfdorf,

SGM Frickenh./Sulzbach/Gschwend, SGM

Hussenhofen, SGM Königsbronn, SGM Gussenstadt,

SV Mergelstetten, TSV Heubach

Quali-Staffel 1 Ostwürttemberg

1. FC Germania Bargau II, SGM Eschach/

Gögg. SGM Durlangen, SGM Hintersteinenberg,

SGM Schechingen/Abtsg./Hoh., SGM

Lindach, Spfr Lorch, TSV Heubach

Quali-Staffel 3 Ostwürttemberg

FC Ellwangen, SGM Eigenzell, SGM Frickenhofen/Sulzbach-Laufen/Gschwend,

SGM Neuler,

SGM Schrezheim, SGM Rosenberg

Qualistaffel 03 Rems-Murr

FC Viktoria Backnang, SV Kaisersbach, SV

Steinbach, SV Unterweissach, TSG Backnang

II, SGM SC Fornsbach/Rottal, SGM Oberbrüden,

Spvgg Kleinaspach

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Quali-Staffel 3 Hohenlohe

SGM Sulzdorf, SGM Michelbach/Rosengarten,

SGM Braunsbach (9er), SGM Eutendorf/

Ottendorf/Unterrot, TSV Gaildorf, SGM

Neuhütten (9er), SGM Bühlerzell/Bühlertann

I, SGM Bühlerzell/Bühlertann II (9er)

B-JUNIORINNEN

Quali-Staffel 2 Hohenlohe

SV Onolzheim, TSG Hall, Spfr Bühlerzell,

SpVgg Satteldorf, TSV Crailsheim 2

C-JUNIOREN

Quali-Staffel 04 Rems-Murr

SGM FC Oberrot/Rottal, Viktoria Backnang,

SGM Sulzbach/Murr I, TSG Backnang II, SGM

SpVgg Unterrot/Ottendorf/Eutendorf, SGM

Oberbrüden I, TSC Murrhardt, SV Allmersbach

I, VfR Murrhardt

Quali-Staffel 2 Ostwürttemberg

SGM Dewangen, SGM Frickenhofen/Sulzbach-L./Gschwend,

SGM Göggingen/

Eschach, SGM Neuler, SGM Röhlingen II (9er),

SGM Dalkingen II, SGM Wasseralfingen II,

TSG Hofherrnweiler II

C-JUNIORINNEN

Quali-Staffel 2 Hohenlohe

Spfr Bühlerzell, SV Morsbach, TSG Hall, TSV

Michelfeld, TSV Sulzdorf

D-JUNIOREN

Bezirksstaffel Rems-Murr

FSV Waiblingen II, SGM Sulzbach/M. I, SC Urbach

I, SG Sonnenhof Großaspach II, SV Fellbach

I, SV Hegnach, SGM Remshalden I, TSG

Backnang I, TSV Schmiden I, VfR Murrhardt

Quali-Staffel 05 Rems-Murr

SV Unterweissach I, TSG Backnang II, SGM

Oberbrüden I, TSV Bad Rietenau, TSC Murrhardt,

SV Steinbach, SV Allmersbach, Spvgg

Kleinaspach

Quali-Staffel 06 Rems-Murr

SGM FC Oberrot/Rottal I, Viktoria Backnang I,

FC Welzheim I, SGM Sulzbach/M. II, SG Sonnenhof

Großaspach III, SV Unterweissach II,

TSV Althütte

Quali-Staffel 4 Hohenlohe

SGM Neuhütten, SGM Bibersfeld, SGM SV

Rieden/Rosengarten/Michelbach Bilz, SGM

Tüngental, TSV Gaildorf, TSV Hessental, TSV

Sulzdorf

Quali-Staffel 2 Ostwürttemberg

Normannia Gmünd II, SGM Abtsgmünd/

Schechingen/Hohenstadt, SGM Böbingen II,

SGM Eschach/Göggingen, SGM Frickenhofen/Sulzbach-Laufen/Gschwend,

SGM Iggingen,

TSG Hofherrnweiler II, TSV Essingen II

D-JUNIORINNEN

Kreisstaffel Rems-Murr:

FC Welzheim 06 (7er), SGM Oppenweiler

(7er), SV Allmersbach, SGM Fellbach, Normannia

Gmünd, SV Winnenden, VfR Murrhardt

C- JUNIOREN

Quali-Staffel 4 Hohenlohe

TSV Crailsheim, SGM Altenmünster, SV Ingersheim,

SGM Goldbach, SGM Bühlerzell/

Bühlertann I, TSV Ilshofen II, TSV Gaildorf

Quali-Staffel 5 Hohenlohe

SGM Michelfeld, SGM Bühlerzell/Bühlertann

II, TSV Braunsbach II, SGM Spfr./SSV Hall II,

SGM Weikersheim II, SGM Westheim/Rosengarten/Michelbach

II, SGM Gailenkirchen II

Quali-Staffel 6 Hohenlohe

SGM Spfr/ SSV Hall 1, SGM Gailenkirchen, SGM

Westheim/Rosengarten/Michelbach, SGM

Eutendorf/Ottendorf, TSV Hessental, TSV

Sulzdorf, SGM Untermünkheim 1

E-JUNIOREN

Quali-Staffel 8 Rems-Murr

VfR Murrhardt II, Spvgg Kleinaspach II, SV

Steinbach I, SV Unterweissach, TSG Backnang

II, SVG Kirchberg/Murr, SV Kaisersbach,

SGM Fichtenberg/Rottal II

Quali-Staffel 9 Rems-Murr

TSG Backnang I, Viktoria Backnang, SGM Oppenweiler

I, SGM Fichtenberg/Rottal I, SGM

Oberbrüden I, VfR Murrhardt I, Spvgg Kleinaspach

I, SV Allmersbach I

Quali-Staffel 10 Rems-Murr

SGM Oppenweiler II, SV Steinbach II, FC Welzheim

II, SGM Oppenweiler I, SV Allmersbach

II, SGM Nellmersbach II, SGM Fichtenberg/

Rottal III, SGM Oberbrüden II

Quali-Staffel 8 Hohenlohe

TSV Hessental I, SGM Bühlerzell/Bühlertann

II, TSV Michelbach/Bilz, SGM Ottendorf/ Eutendorf,

SGM Rosengarten, TSV Gaildorf

Quali-Staffel 11 Hohenlohe

TSV Hessental II, TSV Michelbach/Bilz II, SGM

SSV//Spfr. Hall IV, SGM Rosengarten II, SGM

Bühlerzell/Bühlertann III, TSV Gaildorf II

Quali-Staffel 11 Ostwürttemberg

SGM FC Spraitbach, SGM Frickenhofen/Sulzbach-Laufen/Gschwend,

SGM Pfahlbronn,

Spfr. Lorch III, TSB Gmünd, TSV Ruppertshofen,

TV Lindach, TV Straßdorf

Quali-Staffel 12 Ostwürttemberg

1. FC Germania Bargau, SGM Dewangen, SGM

Bartholomä III, SGM Wasseralfingen III, SGM

Untergröningen/Hohenstadt/Schechingen,

TSG Hofherrnweiler III


FUSSBALLVERBAND 35

Von Blaufelden bis Fellbach

WFV-Kommission Der Abschlussbericht schlägt vor: Die Hohenloher Mannschaften aus

dem Landkreis Hall sollen mit dem Bezirk Rems-Murr zusammengefasst werden.

Fast zwei Jahre beschäftigte

sich die „Kommission

Verbandsstruktur“ unter

dem Vorsitz des WFV-Vizepräsidenten

Steffen Jäger und

des Spielausschuss-Vorsitzenden

Harald Müller mit den

Strukturen des Württembergischen

Fußballverbandes. Im Juni

legte die Kommission ihren Abschlussbericht

vor. Die Kernpunkte:

• Die Kommission ist einstimmig

der Meinung, dass das aktuelle

Spielsystem nicht mehr zukunftsfähig

ist und daher weiterentwickelt

werden muss.

• Die Kommission empfiehlt

mehrheitlich die Änderung auf

das Modell 1-4-12.

• Die Kommission empfiehlt einstimmig

die ursprüngliche Variante

1-4-12a (Schorndorf

bleibt beim Bezirk Rems-Murr)

und die geänderte Landesliga-Einteilung

(Stuttgart zur

Staffel 2, Donau-Iller zur Staffel

4) der Variante 1-4-12c.

• Die Kommission empfiehlt

mehrheitlich, die Verbandsstruktur

an das neue Spielsystem

mit zwölf Bezirken anzupassen.

Sind Spielsystem und

Verbandsstruktur einheitlich,

ergibt sich eine einfache Organisation.

An Zeitplan festhalten

„Wir wissen, dass in der Fußballwelt

in Württemberg derzeit andere

Themen drängender zu

beantworten sind“, so der

WFV-Vizepräsident Steffen Jäger.

„Wir haben uns die Frage gestellt,

wann ist ein richtiger Zeitpunkt

trotz oder wegen Corona

diesen Abschlussbericht vorzustellen.

Wir sind zu dem Ergebnis

gekommen, dass es trotzdem

wichtig ist, den Blick in die Zukunft

nicht zu vergessen. Wir haben

auch entschieden, an dem

Zeitplan festhalten zu wollen.“

Das bedeutet, dass der Vorschlag

der Kommission im kommenden

Mai dem – nur alle drei Jahre

stattfindenden – regulären Verbandstag

vorgestellt wird. „Ich

glaube, dass sich die Ergebnisse

nach fast zwei Jahren fundierter

Arbeit in der Kommission aber

Die Kommission empfiehlt die Variante 1-4-12c (oben). Wie in der

Variante 1-4-12a bildet der Bezirk Rems-Murr mit den Vereinen des

Bezirks Hohenlohe im Landkreis Hall den neuen Bezirk 12. Die

anderen Hohenloher Vereine kommen zum Bezirk 3 (Unterland). Der

Unterschied zwischen den Modellen: Bei Variante 1-4-12c wird der

neue Bereich 1 der Landesliga Staffel 2 zugeordnet, der Bereich

Donau-Iller der Staffel 4. Grafik: Peter Oberndörfer/Quelle: WFV

auch mit den Vereinen sehen lassen

können.“ Jäger geht davon

aus, „eine sehr gute Grundlage

für die weiteren Beratungen auf

den Tisch legen zu können“.

Dem WFV-Vizepräsidenten war

es wichtig zu betonen, dass beim

Verbandstag 2018 der „Auftrag

zur Überprüfung und ggf. Änderung

der Verbandsstruktur“ mit

einer großen Mehrheit gefasst

worden ist. Jäger sieht darin die

Basis für die Arbeit der Kommission,

die zu dem Ergebnis

kommt, dass „das aktuelle Herren-Spielsystem

nicht mehr zukunftsfähig

ist und daher weiterentwickelt

werden muss“.

Genau hier setzt ein Teil der

Kritik an den Ergebnissen der

Kommission an: Laut Leitantrag

sollte die Verbandsstruktur

überprüft werden und nicht das

Spielsystem. Diese Frage stellte

Hartmut Megerle (Bezirksspielleiter

Hohenlohe) bei der Regionalkonferenz

im November in

Frankenbach. Der Spielausschuss-Vorsitzende

Harald Müller

blieb die Antwort schuldig –

aus Megerles Sicht. Für den

Spielleiter sind es zwei verschiedene

Dinge: der Auftrag (Verbandsstruktur)

und was die

Kommission daraus machte

(Spielstruktur). Für die Kommission

ist es dagegen die logische

Reihenfolge einer Entwicklung.

Die Kommission sieht das aktuelle

Spielsystem mit 16 Bezirksligen

als „nicht zukunftsfähig“

an, mit 12 Bezirksligen dagegen

schon. So würden aber die

Zahl der Bezirke und der Bezirksligen

voneinander abweichen.

Hieraus wird die Notwendigkeit

einer Anpassung der Verbandsstruktur

abgeleitet: Aus

den 16 müssen 12 Bezirke werden.

„Sind Spielsystem und Verbandsstruktur

einheitlich, ergibt

sich eine einfache und verständliche

Organisation“, heißt es in

dem Bericht. Für die Kritiker

zäumt der WFV das Pferd damit

von hinten auf. Ohne eine Änderung

des Spielsystems sei auch

keine Änderung der Bezirksstrukturen

notwendig.

206 Mannschaften

Ein wesentliches Ziel der Kommission

war die Angleichung der

Zahl der Mannschaften. Die

reicht derzeit von 71 aktiven

Teams im Bezirk Riß bis zu 142

(Ostwürttemberg). Nach dem

neuen Konzept ist Ostwürttemberg

Schlusslicht und Rems-

Murr/„Rest-Hohenlohe“ mit 206

neuer Spitzenreiter – der damit

die maximale Zahl an Teams für

das „idealtypische Spielsystem“

von 190 überschreitet. Das Gebiet

des neuen Bezirks würde

von Schrozberg bis nach Fellbach

reichen. WFV-Vizepräsident

Steffen Jäger räumte ein:

Natürlich könne man immer

auch der Meinung sein, dass andere

Modelle die besseren wären.

Der Kommission sei es aber

darum gegangen, „unter objektiven

Gesichtspunkten zukunftsfähige

Lösungen zu erarbeiten,

(...) die einen attraktiven Spielbetrieb

gewährleisten“. Die Lösung

sehen Jäger und die Kommission

nur in der neuen Struktur

1-4-12 mit einer Verbandsliga,

vier Landesligen und 12 statt

16 Bezirken. Jäger geht davon

aus, dass die Mehrheit der Vereine

ähnlich denkt. Zwar seien

die Abstimmungen bei den Regionalkonferenzen

nicht als repräsentativ

anzusehen. Wenn

sich aber nur drei Prozent für die

Beibehaltung des Spielsystems

aussprechen, „bedeutet dies im

Umkehrschluss, dass 97 Prozent

zur klaren Überzeugung gekommen

sind, wir brauchen eine

Weiterentwicklung“.

Der Bericht der Kommission

liegt jetzt beim WFV-Beirat. Die

Entscheidung fällt beim Verbandstag

am 8. Mai 2021, bis zum

Frühjahr sollen die Anträge dazu

vorliegen. Sollte der Verbandstag

dem Vorschlag der Kommission

folgen, wird eine Übergangsphase

über mehrere Jahre

empfohlen.

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