Text: Beo - Pfadi St.Jakob

stjakob.org

Text: Beo - Pfadi St.Jakob

Etat

Pfadi St. Jakob

2002-1

SoLa-Schneelager-Samichlaus-Val Grande


Abteilung

AL-Bericht

Liebe Pfadis, Wölfe,

Raider, Rover und Eltern

Alle Jahre wieder... (gähn)

Aber NEIN! Dieses Jahr wird

anders, besonders, einmalig

sein:

ir werden 50! W

-3-

Um dieses Jubiläum

gebührend zu feiern, veranstalten

wir ein grosses

Geburtstagsfest (im November)

und ein Abteilungs-

Pfingstlager. Das heisst, zum

ersten Mal nach 10 Jahren

werden an Pfingsten Pfadis,

Wölfe, Raider und Rover

wieder gemeinsam ins Lager

aufbrechen.

Jahre – ein halbes

50 Jahrhundert !

Mit dem Alter wird man

zwar klüger und weiser,

aber bekanntlich schrumpft

man auch... Wir wollten da

keine Ausnahme machen und

verabschiedeten uns deshalb

im vergangenen November

von unserem geliebten Fähnli

Radon. (sniff)

Zu guter letzt möchte ich

mich bei all jenen nochmals

bedanken, die sich für

die diversen Lager, Übungen

und Anlässe im letzten Jahr

eingesetzt haben.

FFE und mfG

Allzeit bereit

K ondor


..

Wolfe

Meuteleitung

Liebe Wölfe und liebe

Eltern

Wahnsinn, es hat schon

wieder ein neues Jahr

angefangen und alle freuen

sich auf das, was vor uns

liegt. Das vergangene Jahr

hat uns viele interessante

und lehrreiche Übungen und

Lager beschert.

Genaueres darüber

könnt ihr in

den nächsten

Berichten lesen.

Diesmal sind es

viele kleinere

Berichte, welche

über einen speziellen

Anlass

erzählen. Aber

nun zum kommenden

Jahr.

Auch dieses Jahr

werden wir hoffentlich

wieder so spannende

Übungen haben. Auf jeden

Fall werden wir Leiter uns

Mühe geben es wieder so

abwechslungsreich zu gestalten.

Leider geht das nicht

-4-

ohne eure Mithilfe. Wie ihr

auf der Adressliste erkennen

könnt, sind wir nicht mehr

eine so grosse Meute!!! Ich

hoffe ihr werdet uns Leitern

helfen das zu ändern. Fragt

doch wieder einmal eure Kollegen

ob sie nicht Lust hätten

in die Pfadi zu gehen? Vielleicht

hat ja der eine oder

andere Freude daran mit

euch in den Wald zu gehen?

MIS BESCHT Pudmini


Meute

He-La

Sännechuteli, Joe Mc

Nugget, Aborigines, Sage

Dir diese Wörter noch etwas?

Ja, kar, So-La im Netztal!

Wenn Du diese Woche woanders

verbracht hast, bist du

selber schuld. Denn das

Thema " ... geht um die Welt"

hatte einiges interessantes

und spannendes zu bieten.

Damit du dir das letze So-La

ein bisschen vorstellen, beziehungsweise

nochmals durch

den Kopf gehen lassen

kannst, wird ich dir das Lager

kurz vorstellen.

Samstag, Anreise mit

Begleitung von zwei

Appenzeller in ihrer Tracht.

Am Abend reisten wir per

Flugzeug nach Afrika. 15.07.

dies war Sonntag, gab es

-5-

Morgens die Besinnung,

wobei es sich um das Thema

"Die Erde in unserer Hand"

handelte. Nachmittags mussten

die Wölfe, also Afrikaner,

in einem Geländespiel um

Wasser kämpfen. Abend gab

es einen Stern-OL im Haus.

Gegen 22Uhr, also kurz vor

der Nachtruhe, flogen wir mit

dem Flugzeug nach Nordamerika.

Am nächsten Morgen,

bastelten wir Regenrohre und

Pfeilbogen. Als es dunkel

wurde, begaben wir uns nach

draussen, um das Versprechen

im Fackellicht zu unterzeichnen.

Dienstag, dies war

ein sportlicher Tag. Wir

maschierten von Nord-nach

Südamerika, das heisst, vom

Lagerhaus zum Klöntalersee

und zurück. Am nächsten Tag,

gab es am Morgen einen

Z'Morgen-OL. Nach dem

Nachtessen bastelten wir das

Lagerabzeichen, welches

Anfangs eine Styroporkugel


war. Gegen 21:30 Uhr flogen

wir mit einem älteren Propellerflugzeug

nach

Australien. In dieser

Nacht war es soweit:

Die lang ersehnte

Nachtübung fand statt.

Die Wölfe wurden

gebeten, einem australischen

Polizisten zu

helfen. Die Aufgabe

war es, einen Schmuggelring

zu sprengen.

Als sich die tapferen

Wölfe mit Fackeln den

Schmuggler näherten,

verschraken die Schmuggler

und konnten die Flucht ergreifen.

Als Geschenk erhielten

wir das Geld, welches sie

zurückgelassen hatten. 19.07.

an diesem Morgen wurden

die Wölfe von einem Aborigines

und einem Farmer

geweckt. Das Morgenturnen

wurden von dem Aborigines

organisiert, der Farmer übersetzte

die Anweisungen auf

Deutsch. Nach dem Frühstücken

konnten die Kinder ein

Spez-Ex erarbeiten. Zur Auswahl

stand Koch, Reporter,

Samariter und Feuer. Nach

einem spannenden und auch

etwas hartem Rahm-Rugby,

gab es einen

zweistündigen Pfadi-

Technik-Block.. Zum

Schluss dieses Tages

flogen wir nach Asien.

Am Freitag Morgen,

es war wieder einmal

ein sehr nasser Tag,

mussten wir einem

Goldsucher helfen,

sein Goldfieber zu

senken. Nach dem

Mittagessen spielten

wir Baseball. Schlussabend:

Wieder einmal hatten

wir ein Casino, na ja, ihr wisst

ja was man dort so alles spielt.

Vor der Nachtruhe sassen wir

das letzte mal in diesem Lager

in ein Flugzeug. Wir flogen

von Asien

zurück nach

E u r o p a .

S a m s t a g ,

nach dem

H a u s p u t z

und ein paar

S p i e l e n

kehrten wir

zurück nach

Dübendorf.

Ich hoffen,

euch hat

diese einwöchige

Weltreise gefallen.

Euses Bescht


Rudel

Hrundar/Sarbook

Hallihallo mitänand

Ich han zum erste mal di ehr

übercho än rudelbricht däfe

schriebe! Also wird ich mis

beschte mal versuche und

eu än einigermasse interessante

text z`mache!

Fanged mer mal ah mit äm

QP! Das isch leider leider

uf dütsch gseit « id hose»

gange. Mir händs sehr schad

gfunde aber die guäte vorschläg

vo eu händ mir ja

immer no. Dänn chunnt no,

das mummer ja au erwähne

das dä Dominic und dä Nico

dä 2 Sternlauf mit bravur

bestande händ!! Wi iär sicher

no wüsset händ mir zum

-7-

erste mal ä Üäbig mit dä

pfadis gmacht. Di ganzi sach

isch än volle erfolg gsie und

mir händ alli dä spass drah

kah. Jetzt no zum Remo, vo

eusem Rudel wo dä schritt

id pfadi gwagt hät und det

sicher au viel spass wird ha.

(Danke Remo isch ä schöni

ziet gsie mit dir!!) Mir sind

zwar jetzt nuno 6 i eusem

Rudel aber mir werdet sicher

au so die nächsti ziet spass

mitänand ha. Also nämed

wieter eui kollege und fründe

mit, dänn wedet mir bald

wieder meh sie!!

Euses bescht Minaut und

Bagheera


Rudel

Nathu/Waingunga

Lieber Mirco, lieber Patrick,

lieber Markus, lieber

Ivano

Vor einem Jahr war es

die Familie, vor einem

halben Jahr war es niemand,

jetzt seit ihr es, nein nicht

die Schuldigen dafür, dass

die Gletscher der Schweiz

schmelzen, sondern die-

jenigen welche ich am

Anfang meines Etatberichtes

erwähne. Ihr vier und

ich erlebten ein halbes Jahr

Pfadi, in welchem wir viel

Spass miteinander hatten.

Wir hatten Sommerferien, mit

einem sehr, sehr nassen

So-La, wir liefen am OL wie

-8-

wild durch den Wald, am

Familienabend war Dia-Show

mit Mami und Papi angesagt,

der Samichlaus kam, und

nahm keinen von euch mit

(ich bin soooo stolz auf euch).

Etwas hätte ich fast vergessen,

nämlich den Übertritt

und somit möchte ich

Dominik aus unserem Rudel

verabschieden. Danke dafür,

dass du so oft an den Übun-

gen teilgenommen hast!!! So

jetzt möchte ich eure Zeit

nicht mehr länger verschwenden,

dass ihr euch schnellstens

auf die Suche machen

könnt. NEIN-HALT-STOP!!!

nicht auf die Suche nach dem

Christkind und dem Osterhasen,

sondern auf die Suche

nach neuen Wölfen!!! So jetzt

ist aus die Maus, oder aus

der Wolf? Egal

Mis Bescht King Louie


Meute

Samichlaus

Dä Samichlaus und dä

Schmuzli uf bsuech bi dä

Wölf

Freitag, 7.Dezember, 19:30

Uhr. Wir trafen uns im Pfarreizentrum

Leepünt, genauer

gesagt im Cheminée-Raum.

Wir Leiter kochten für 40 Personen

Riz Casimir. Mit einer

halben Stunde Verspätung

begannen wir mit dem Nachtessen.

Nachdem wir uns alle

satt gegessen hatten, hörten

wir plötzlich das Leuten der

Samichlaus-Glocke. Wie ein

durchwühlter Ameisenhaufen,

rannten die Wölfe im Raum

herum. Mit einem lauten "Hallo

Samichlaus", nahmen wir ihn

und den Schmuzli in Empfang.

Als erstes liess er das vergangene

Jahr Revue passieren.

Er erzählte vom Pfi-La,

Korps-Tag, So-La, vom Guezli

Backen und vom Chlausmärt.

Nach einigen lustigen Bemerkungen

vom Samichlaus und

dem Schmuzli an die Seite der

Eltern, kam die traditionelle

Sündelieste von den Wölfen.

Als der liebe Mann im roten

-9-

Chlausgewand nach einigen

Samichlaus-Sprüchli fragte,

bekam er unter anderem folgendes

zu hören: Samichlaus

du Suppermän, leider

bin ich Schnuzli fän." Dieser

Samichlaus-Spruch brachte

den Samichlaus in Verlegenheit.

Nach dern Sündeliesten

gab es ausser dem Chlaussack

noch ein spezielles

Geschenk: Jeder Wolf bekam

ein Sackmesser. Darauf ist

das Wölfe St.Jakob Signet und

der Wolfskopf aufgedruckt.

Anschliessend durften die

Kinder und die Eltern Nüssli,

Schöggeli und Mandarindli

essen. Mit witzigen Worten

verabschiedete sich der

Samichlaus samt Schmuzli.

Nach diesem tollen Besuch

der beiden Waldbewohner,

diskutierten, assen und lachten

wir bis gegen 23Uhr.

Toll, dass fast die ganze

Meute anwesend war, und

dass die meisten so lange

geblieben sind. Ein grosses

Dankeschön geht an die

Eltern, welche beim Einkaufen,

Kochen oder Aufräumen

halfen!


-11-

Pfadi

Stamm

Hallo liebe Etat-Leser

Im Stamm hat sich so einiges

geändert. Das beginnt mit der

Zusammenlegung der Fähnli und

endet mit meinem Abgang. Nach

zweijähriger Tätigkeit als Stammführer

ist es nun Zeit, meinen

Job weiterzugeben. Und zwar

an meinen jetzigen Stellvertreter

Shogun. Hannibal wird die Stellvertretung

übernehmen.

Auch werde ich nicht ganz

alleine von dannen ziehen.

Chaos, der mehrere Jahre das

Fähnli Radon leitete wird mich in

die 4. Stufe begleiten. Für alles

was er in der Pfadi geleistet hat

möchte ich ihm im Namen aller

ganz extrem fest danken. Er hat

viel gutmütiges Chaos ins Leitungsteam

gebracht und damit

für die erfrischende Atmosphäre

gesorgt.

Wie schon angetönt sind aus

vier, nun drei Fähnli entstanden.

Gründe dazu waren

nicht nur die schrumpfende Mitgliederzahl,

sondern auch die

Tatsache, dass es mit grösseren

Fähnli einfach mehr Spass

macht, Pfadi zu machen.

Anlässlich des Übertritts

wurde das Radon in den

Winterschlaf geschickt. Damit

seine Mitglieder nicht auch in

Schlaf sinken, haben wir sie auf

die anderen drei Fähnli verteilt.

Die neue Fähnliverteilung ist

in der Adressenliste ersichtlich.

Und wieder einmal ist es Zeit

Dankesworte zu verteilen.

Zum einen an unseren Abteilungsleiter

Kondor und an den

Elternrat, für die administrative

und rückendeckende Unterstützung.

Und natürlich meinen Mitleitern

fürs Pfadi-Machen.

Macht weiterhin mit Freuden

Pfadi und habt Freude an

der Pfadi. Ich habe sie bis heute

nicht verloren, und hoffentlich

werden sie noch viele finden, die

Freude an der Pfadi. Damit eines

Tages das Radon aus dem Winterschlaf

erwachen kann.

All Zeit Bereit (auch weiterhin,

in der 4.Stufe)

Shark


-12-

Pfadi

Uebertritt

Am 17. November war es

wieder soweit, es hiess

wieder Übertritt. In dieser

mega Übung suchten die

Pfadis ihr Fähnli Radon, welches

von der dunklen Macht

in seinen Bann gezogen

wurde, und auch unsere kleinen

Wölfe in den Bann zog.

Doch die Pfadis fanden ein

Gegenserum und konnten

die Wölfe und Pfadis wieder

befreien, jedoch ging es bei

drei Wölfen nicht und sie

Üebungsplan

konnten erst nach dem

Schütteln mit dem Pfaditrank

befreit werden.

Doch zu unserer Bestürzung

konnte der Fähnligeist

des Radon nicht gerettet

werden.

DATUM ZEIT ANLASS ORT AUSRÜSTUNG

12. Jan 15.00 Stammübung Lokal Waldkleider Velo

19. Jan 14.00 Fähnliübung Lokal Waldkleider Velo

26. Jan 14.00 Fähnliübung Lokal Waldkleider Velo

02. Feb Noch offen Papiersammeln Bahnhof Infos Folgen

02. Mrz Keine Übung

16. Mrz 14.00 Werbeübung Offen Infos Folgen

30. Mrz 15.00 Stammübung Lokal Waldkleider Velo

06. Apr Keine Übung

07. Apr Noch Offen Unihockeyturnier Regensdorf Turnzeug

04. Mai 14.00 Fähnliübung Lokal Waldkleider Velo

11. Mai Keine Übung

17.- 20. Mai Noch offen PFI-LA Infos Folgen

!!BEI ABWESENHEIT VORZEITIG BEIM JEWEILIGEN LEITER ABMELDEN!!


Pfadi

-13-

Schnee-LAger

Fähnli Argon

BD uongiorno as Wetter war Pfadis wieder- und

nöd einmal Pfadis, schön sonnig,

wenn es auch teilweise ein

wenig regnete. Das feine

I

Fondue eusem war Grossbetrieb nicht zu überbie- häz

ten rächti und der Veränderige

Samichlaus

gäh, hat wieder vor alem einmal Personal- allen

wächsel, die Leviten aber gelesen. da das

sowieso Das Schlitteln warschindli viel leider eh

ali wieder mitübercho ins Wasser, hand, weil

verzell nur wenige ich ez das ein nöme, wenig

nu Schnee s wichtigschte: mitnahmen,

dafür ging es im Ersatz-

Ageländespiel us Fabian voll ward zur

Sache. Gringo Die und Seiten- aus

Michel hinweise, de Monsun. wurden Und ins

mir Schloss händ geschmuggelt,

au no en neue,

nämlich welches de via Remo. Fähre Wel- und

come vorbei to an Argon! den Wachen

erreicht wurde. Die

Seiten endlich einmal

Wergattert, as isch wurden susch no sie pas- zu

Papierfliegern siert? I de verarbeitet zweite

Wuche und es ging vom darum So-La

hät’s wer am au weitesten mal nöd

grägned. kam, Mir Comics händ

es Gruppe JP/P siegte Weekend um

gha, wenige wo de Meter. Flint en Ja

coole das war grüene bereits Stern das

und Schneelager de Monsun 01 ich en

blaue hoffe nächstes Stern über- Jahr

cho kommen hät. Aber ein paar me

händ mehr au Pfadis, gseh, dann das

mer wirds vor noch de JP viel Prüelusfigtiger. vilicht doch emal

is Pfaditechbüechli

luege sött, will au

de Tblau Stern nöd

ext:Hannibal


Pfadi

-14-

Fähnli SOLA Argon 01

Val da Camp (Poschiavo)

José Benito Gonzalez y

Huarés

Geschickt per Zweifelwerbung

scharrte er seine

Untertanen um sich. Gemeinsam

bildeten wir «El Gruppo

Caramba». Wir liessen uns

zwei Wochen lang von ihm

führen und landeten am Ende

den grossen Clou. Nicht alle

konnten wir ihn bis zum

Schluss begleiten, denn die

Ausbildung zum Bandito war

streng. Wir folgten ihm

blind......José Benito Gonzalez

y Huarés genannt Benito der

Schweinebeinfresser.

In Gruppen angereist, sammelten

wir uns im hintersten

Loch Mexicos, in den Bergen

des Val da Camp. Mitten im

Sommer konnten wir es

schneien sehn, doch selber

standen wir im Regen und das

nicht zu selten in der ersten

Woche, was uns das Einrichten

unseres Versteckes nicht

erleichterte. Wir waren aber

mit grossem Einsatz dabei und

schon bald waren unsere

Zelte, direkt am Fluss

liegend, vom Wasser

geschützt, auf Hochbauten

aufgestellt.

Benito liess es uns gut

gehen. Nach ersten Auskundschaftungen

der Gegend,

genossen wir das freie Leben

als Banditos. Benito ermunterte

uns eine grosse Vergnügungsschaukel

zu bauen, und

am Abend gab es Casino.

Z wischendurch wurden wir

aber auch ganz schön

getestet, in der Nacht geweckt

und im dunkeln Wald zum

Schmuggler ausgebildet.

Nichts war mit wieder in den

Schlafsack huschen, schon

ging es auf Richtung Poschiavo,

ein erstes kleines Kaff,

in welchem es Unruhe zu stiften

galt. Wir lösten unsere

Aufgabe mit Bravour. Nach

diesem Tag kannten uns alle

in Poschiavo. Wir verschanzten

uns zuerst im Hallenbad,


um von dort aus unser Treiben

im Kaff vorzubereiten und uns

heiss zu machen. Es wurde

auch heiss, denn wir ergatterten

uns eine heisse Banditendame,

die für unser leibliches

wohl in der zweiten

Woche verantwortlich war,

nachdem sich unsere

Schmugglerin der ersten

Woche davon geschmuggelt

hatte. Dann durchstöberten

wir das Dorfzentrum, hauten

uns ein Wässerchen hinter die

Kehle und verschwanden mit

einer gekaperten Postkutsche,

dessen Lenker wir nach rasanter

Fahrt doch noch reichlich

beschenkten, weil er seine

Sache so gut und schnell

gemacht hatte.

Endlich hatten wir wieder

mal etwas Zeit um uns zu

erholen. Wir schliefen lange

und hätten es noch länger

getan, wäre da nicht plötzlich

die Sonne erschienen. Mit der

Sonne erschienen auch die

Überfallexperten aus dem

Flachland, welche trotz langer

Reise, zahlreich erschienen

sind. Das Wetter war uns nun

besser gesinnt. Wir verbrach-

ten einen schönen Tag mit

unseren erfahrenen Experten.

Sie gaben uns nochmals Kraft

für die zweite Woche. Am

Abend verschwanden sie aber

bereits wieder im Kutschenstaub

der Grossstädte, während

die Sonne für die nächsten

Tage noch etwas bei uns

blieb.

B enito nutzte diese Gelegenheit

und schickte uns

auf eine Ausdauerprüfung in

die Berge. Für die Kräftigen

ging es zwei Tage in die

höchsten Höhen. Diejenigen,

welche eher mit dem Kopf

arbeiten, hatten zwar nur eine

Eintagestour, dafür wurden sie

vor ein schwieriges Rätsel

gestellt: Wie kalt ist das

Wasser des Saoseo-See wirklich?

Um das zu testen, sprangen

einige rein und kamen

schnell wieder raus. Mit Hilfe

eines Bootes konnten wir doch

noch die tiefen des Saoseo-

See`s erforschen. Wir hätten

uns kein schöneres Örtchen

für unser Versteck aussuchen

können und weit weg von der

Zivilisation waren wir auch

noch. Nur unsere Nahrungsbeschaffer

Bandito Mirakul

(1.Woche) und Langbart

Chondor (2. Woche) hatten

damit einige Mühe, sind denn

die Schweinsherden eher in

der Tiefe zu finden. Doch wir

mussten nicht verhungern,

irgend etwas Essbares fanden

sie immer wieder und das


wurde dann auch immer köstlich

zubereitet.

Nach der teils strengen teils

weniger strengen Ausdauerübung

auf den Pfaden des

Val da Camp, stand schon

bald der grosse Clou auf dem

Programm. Wir waren gut

vorbereitet und freuten uns

alle auf den grossen Abend.

Leider müssten wir danach

auch unser Versteck im schönen

Val da Camp aus Sicherheitsgründen

aufgeben. Alles

wurde bestens vorbereitet, das

Versteck bis auf das Wichtigste

abgerissen und verräumt.

Benito war sichtlich

nervös, was verständlich war.

Nun gut, das lange harte Training

hatte sich gelohnt und

Benito marschierte mit der

Beute in der Hand und der

Gruppo Caramba im Rücken

zufrieden zum Versteck.

Am nächsten Tag genossen

wir noch einmal die

Sonne und unsere Beute, die

Dank Langbart Chondor und

unserer Banditendame vorzüglich

schmeckte. War übrigens

keine leichte Aufgabe,

schliesslich war das geile

Schweinebein doch seine

zehn Kilo schwer und liess

sich nur ungern vom Locheisen

durchstossen.

Schnell war das Versteck

vollständig abgebrochen

und kunstvoll verbrannt. Wir

reisten inkognito nach Hause,

wo uns unsere Experten mit

Jubel und Glückwünschen

erwarteten. Dann lösten wir

«El Gruppo Caramba» mit

dem Versprechen, niemandem

etwas zu verraten, auf

und verstreuten uns in alle

Himmelsrichtungen.

Schön war`s..... das So-La..,

das Val da Camp, das

Versteck, die Schaukel, das

Schweinebein, die Banditinnen

und Schmugglerinnen, die

Zeltordnung!?, der Lagerbau

mit Sozialdienst, die Sonne,

manchmal auch der Regen,

die Sombreros, die banditischen

Jonglierkünste, das

Radio, der Jass, die Kuhherde,

Poschiavo, der dichte «Sarasani»,

das Hallenbad, das

Essen, die Natur, die Hochbauten,

die SAC-Hütte mit

Restaurant, die Wanderung,

das chaosiös einstudierte Feuerspektakel,

die Berge mit

Schnee, der Saoseo-See, die

Pflanzen, die Molche, das Klo,

....schön war`s.

T ext:Shark


-17-

Pfadi

Fähnli Krypton

GUTEN TAG MEINE LIEBEN

ICH DARF EUCH HERZLICH BEGRÜSSEN ZUM KRYPTONE-

RETATBERICHT. AN DIESER STELLE MÖCHTE ICH UNSERE

NEUEN PFADIS, GUISEPPE UND DOMINIK, BEGRÜSSEN. DA

DER GEIST VON RADON NICHT MEHR EXISTIERT, FÜHL-

TEN WIR UNS GEZWUNGEN, DEN GEISTESABWESENDEN

FRODO IN UNSERN BANN ZU ZIEHEN. SUPER, EMU, EINER

UNSERER PFADIS BESTAND DIE OP-PRÜFUNG, HERZLI-

CHEN GLÜCKWUNSCH. DER BAU UNSERES FÄHNLIPLAT-

ZES WIRD SOFORT NACH DEM EINTREFFEN DER PALMEN

UND DES SANDSTRANDES IN ANGRIFF GENOMMEN.

JEDER DEN ICH KENNE WIRD EUCH SAGEN: „DIESER

KERL WEIS WAS ER WILL.“ UND FALLS WIR UNS NICHT

MEHR SEHEN, GUTEN MORGEN, GUTEN ABEND UND GUTE

NACHT IN HOCHACHTUNG

JOJO


-18-

Pfadi

Fähnli Argon

Buongiorno Pfadis und

nöd Pfadis,

eusem Grossbetrieb häz

I rächti Veränderige gäh, vor

alem Personalwächsel, aber

da das sowieso warschindli

eh ali mitübercho hand, verzell

ich ez das nöme, nu s

wichtigschte:

Aus Fabian ward Gringo

und aus Michel de

Monsun. Und mir händ au no

en neue, nämlich de Remo.

Welcome to Argon!

Was isch susch no passiert?

I de zweite

Wuche vom So-La hät’s au

mal nöd grägned. Mir händ

es JP/P Weekend gha, wo de

Flint en coole grüene Stern

und de Monsun en blaue

Stern übercho hät. Aber me

händ au gseh, das mer vor de

JP Prüefig vilicht doch emal is

Pfaditechbüechli luege sött,

will au de blau Stern nöd

veschänkt wird!!

Was isch dänn glich plibe?

Glich plibe isch, das

mer no käi Fändlihütte händ.

Glich plibe isch, das mer

jewils am Samschtig wänns

guet cho isch zwei lüüt gha

händ (de Flint und de Tapir).

Glich plibe isch, dass s neue

Jahr am Silväster aafangt.

Und d’Sune gaht immer no

im Weste uf (hä?).

Was wird andersch? Es

wird e Fändlihütte gäh.

De Flint und de Tapir werdednöme

die zwei einzige si,

wo regelmässig chömed!!!!

Es wird Pflotsch gäh uf de

Strass wil de Winter chasch

eh rauche in Dübi

Allzeit bereit

Skan & Comic


-20-

Raider

Triton

Nur weil der letzte Etat-

Bericht auf der Strecke

geblieben ist, heisst das nicht,

dass es nichts zu berichten

gäbe. Im Gegenteil, Triton war

aktiv wie noch nie (ist ja auch

leicht im ersten «Betriebsjahr»...).

Und zwar fand

statt...

... das No-Lame-Weekend

Über Auffahrt trafen sich

die Tritoner im Schlupf, zu

einer 3.-Stufen-Aktivität. Der

Donnerstag war der Ideensuche,

der Freitag der Organisation,

und Samstag und

Sonntag der Durchführung

gedacht. Schlussendlich kam

natürlich alles anders, es

wurden viele interessante

Ideen ausgebrütet und wieder

verworfen. Verwirklicht

wurden dann eine Kompass-

Wanderung, wobei die Tritoner

die regelmässigen Richtungswechsel

dem Zufall bzw.

den Würfeln überliessen.

... die III.-Stufen-Wanderung

im So-La

Während die Pfadis sich

auf eine Tageswanderung

machten, setzte Triton

zu einem Zweitäger an.

Durch die wunderschöne

Berglandschaft führte die Tour

bis nach Italien. Am ersten

Tag war die Hitze das grösste

Problem, entsprechend langsam

kamen wir voran. Das

Tagesziel erreichten wir aber

und biwakierten dort. Leider

folgte der Hitze ein Gewitter,

das wirklich heftig war und

uns inkl. Gepäck durchnässte.

Ziemlich früh am Morgen

waren darum alle - nach eher

kurzem Schlaf - wach und

beschlossen die unverzügliche

Rückkehr (eigentlich war

noch ein Berg mehr eingeplant).

Gesund und (mehr oder

weniger) munter kamen wir

auf den Lagerplatz zurück.


... der Kampf gegen die

Wurlox (Stammübung)

Für die Pfadis organisierten

die Tritoner eine Stammübung.

Aber nicht irgendeine:

Es galt die Galaxis von den

bösen Wurlox› zu befreien,

ein zeitraubendes Unternehmen

das vom Nachmittag bis

in den Abend dauerte. Zuerst

mussten die Pfadis ihr Raumschiff

bauen, für den Erwerb

der Bauteile galt es Rohstoffe

abzubauen und zu erbeuten.

Danach erst konnte der Kampf

aufgenommen werden. Um

Hinweise über die Schwächen

der Wurlox zu finden, mussten

Auskünfte eingeholt werden.

Diese erhielt aber nur, wer eine

pfaditechnische Frage beantworten

konnte. Schlussendlich

war die Wunderwaffe gefunden

und vereint konnten die

Wurlox besiegt werden.

Rover

Unique

Unique sind wir und Unique

war es!!! Die „Alten“, die

-21-

... die Suche nach den Wölfli-Leitern

(Meuteübung)

Auch für die Wölfe organisierte

Triton eine Meuteübung.

Die Wölflileiter waren

von einem bösen Zauberer

entführt worden. Als Lösegeld

verlangte er verschiedene

Z auber massen -Zut aten.

Diese und auch die Hinweise

auf das Versteck des Zauberers

fanden die findigen Wölfe

zügig. Die Zutaten verwandelte

der Zauberer in eine

Zaubermasse, danach gelang

aber dessen Vertreibung und

die Befreiung der Wölfe. Und

die Zaubermasse entpuppte

sich als essbar, über dem

Feuer gegrillt schmeckte sie

wie Schlangenbrot.

In diesem Sinne gilt auch weiterhin:

NO LIMITS

Text: Beo

„Weisen“ oder einfach die

Roverrotte hat sich wieder für

ein Highlight im Pfadijahr 2001

getroffen. Der Abend stand

unter dem Motte des „Kräftemessen“

einer ganz besonderen

Art. Kondition, Geschicklichkeit

aber auch Kaltblütigkeit

und unberechenbare Fahrkünste

waren die Eigenschaften,

welche von allen Teilnehmern


gefordert waren. Die Vorbereitungen

für diesen ausserordentlichen

Event waren für jeden einzelnen

von entsprechend grosser

Bedeutung. Pi übte seine

Fahrkünste mittels seines VW’s

im öffentlichen Verkehr, Stylo hat

sich seit rund 5 Jahren mental

durch Hilfe von Fremdstoffen

vorbereitet, Sputnik hat sich die

Fritte auf der Birne entsprechend

zurechtgestutzt, Pan hat sich seit

einiger Zeit die Zähne nicht mehr

geputzt und den Kampfstoff

Mundgeruch an der ETH weiterentwickelt,

Quirrly hat sich ein

Ranzen angefressen, um nicht

immer die Ausrede von „du

gewinnst nur weil du leicht“ bist

anzuhören, Dölf hat sich ein

Ranzen angetrunken, um sagen

zu können „ich verliere, weil ich

so ein Ranzen habe“, und als

Gäste hatten wir noch einige Konkurrenten,

die aber nicht erwähnenswert

sind...oder doch, wie

auch immer, wir haben keinen

Platz, um Pfeiffen zu erwähnen...

Ja wo waren wir den überhaupt?

Das TEMPO DROM

am Lagerplatz 17 in 8400 Winter-

thur, da haben wir uns an diesem

Abend rumgetrieben oder bessergesagt

abgerackert. Gokartfahren

auf höchstem Niveau

konnte von 2 Zuschauern, oder

3 oder vielleicht waren’s auch

4, bewundert werden. Ja ja, da

haben wir uns recht ins Zeug

gelegt, keine Gnade auf der

Rennstrecke. Während 3 Rennen

haben sich die Top-„Alt-Pfadis“

gegenseitig sozusagen das

Leben schwer gemacht. Die

Reifen wurden selbstverständlich

durch Reibung vorgewärmt,

wobei jeder wieder etwas anders

verstand unter „Reibung erzeugt

Wärme“, egal, schlussendlich

quietschten die Reifen, das Profil

spritze dem Hinteren in die Fratze

und schon war ein Crash von

Stylo und Pan zu verzeichnen

bzw. hat der Kampfstoff von Pan

entsprechend seine Wirkung

gezeigt. Doch der gedopte Stylo

kämpfte sich entsprechend

wieder mit Bravour an die Spitze

zurück. Aber nein, Stylo hat nicht

gewonnen...anscheinend hatte er

sich auch einen Ranzen angefressen.

Die „eiserne Faust“ Pi

hat sich ohne Rücksicht auf Verluste

einen Podestplatz ergattert


und der Kampfstoffexperte Pan

hat den gecrashten Stylo in letzter

Sekunde noch geschlagen.

Doch der kleine, feine und unterdessen

verfressene Quirrly, hat

sich fast wie jedes Jahr wieder

die Spitze der Spitze erobert,

Rang 1! Text: Quirrly

Unique

-23- -23-

Fähnli Adressen Argon


-24-

Erlebnis

Val Grande

Mittwoch 17.10.01, 17.00. Es

geht los. Dölf’s Auto fährt

gut, die Stimmung ist prima.

Noch einmal vergewissern wir

uns, ob wir auch wirklich alles

dabei haben. Es ist alles dabei,

und nach einem kleinen Lunch

vor dem Eindunkeln erreichen

wir bereits tief in der Nacht den

Zoll. Nicht dass wir gerade böse

aussehen, doch der Calibra von

Dölf gibt den Zöllnern Anlass,

unser unvorhandenes Italienisch

zu testen, und einen kurzen Blick

in unseren leeren Aschenbecher

und den vollen Abfallsack zu

werfen. Nach einem mageren

Gespräch auf Englisch, Deutsch,

Italienisch und Zeichensprache,

war auch den etwas tristen Zöllnern

klar, dass wir keine Zigaretten

schmuggeln, sondern einfach

nur wandern gehen wollen.

Wir dürfen durch. Jetzt kann’s

losgehen. Schnell erreichen

wir Malesco, ein schmuckes

Dörfchen im Valle Vigezzo

liegend, zwischen Locarno und

Domodossola. Natelempfang

haben wir keinen.

Beim Dorfskilift etwas ausserhalb

wird übernachtet.

Die einen schlafen besser, die

andern weniger. Es könnte

Schlangen und böse italienische

Bauern haben. Keine Schlangen,

keine Bauern, die Nacht

gut überstanden suchen wir uns

einen Parkplatz. Das Auto ist

geparkt, die Rucksäcke mit dem

Wichtigsten für vier Tage gefüllt.

Wir spazieren los Richtung Val

Grande. Unser erstes Ziel ist

die Alp Scaredi. Wir machen

uns auf alles gefasst, sogar aufs

Hüttenreparieren oder im freien

Campen. Nun wir sind schnell

unterwegs und schon fast ein

bisschen erstaunt als wir die

Scaredi antreffen. Hier lässt es

sich gut übernachten. Aber wir

beschliessen weiter zu gehen zur

Campo auf 2000 Meter Höhe.

A usser einer Schlangenhaut

haben wir nichts Gefährliches

entdeckt. Aber es gibt sie

also die snakes. Nebel kommt

auf und wir sind schon mitten

im Park auf der Suche nach der

Campo. Unsere Schweizer Karte,


1:50›000, ist gut, doch wir verirren

uns. Zum Glück haben wir

früher in der Pfaditechnik aufgepasst.

Wir nutzen die Gunst

zweier Nebellöcher und peilen

mit unserem Kompass zwei

bekannte Hütten an, voilà. Wir

finden die Hütte und es trifft uns

der Schlag, ist die Scaredi angenehm

für Übernachtungen, dann

ist die Campo luxuriös und erst

noch saugemütlich.

Schnell ist der Ofen eingeheizt.

Wir kochen. Kondors

Sauce ist einzigartig, ausser

den Oliven. Shark hat solchen

Hunger, dass er die Spaghetti

ins leider noch nicht kochende

Wasser schüttet. Das gibt dann

Pampe, aber wir haben sie trotzdem

ganz aufgegessen. Der

Nebel ist wieder weg und wir

geniessen einen schönen ruhigen

Abend.

Am nächsten Morgen lassen

wir uns lange Zeit mit aufstehen.

Wir müssen uns richtig

wegzwingen von dieser Hütte.

Auf geht’s via Scaredi zur Alp

In la Piana. Gutes Wanderwetter,

nicht gerade blauer Himmel

aber angenehm, erwartet uns auf

unserer zweiten Tagestour. Dölf’s

Knie machen bis jetzt gut mit,

er hat sie auch immer schön

eingebunden. Noch immer sind

wir keinem Menschen begegnet.

Gämse und Bergsalamander

haben wir entdeckt, Riesendinger.

Die Alp In la Piana ist wunderschön,

leider abgeschlossen,

weil sie den Parkrangern gehört.

Für uns steht eine schwarze Militärbaracke

bereit. Nicht gerade

romantisch aber wir gewöhnen

uns daran. Immerhin im Vergleich

zur Campo haben wir jetzt

Betten, auch wenn sie nicht vom

Feinsten sind. Wir bieten den

Spinnen unsere Freundschaft an

und werden prompt nicht angegriffen.

Eine ruhige Nacht geht

vorbei.

W ir stehen früher als gestern

auf. Es regnet und wir brechen

mit düsterer Stimmung auf.

Dölf merkt sein Knie. Wir sind

auf 1200 Metern und fühlen uns

wie im Regenwald. Die Berge

sagen uns mehr zu. Je höher

wir kommen je besser wird

unsere Stimmung, doch schon

bald mischt sich zum Regen noch

der Nebel. In einer

heruntergekommenen Hütte


machen wir Rast. Gestärkt erreichen

wir die Bergschulter. Das

neue Seitental gefällt

uns schon besser,

weniger Regen und

Nebel. Die Al Cedo

unser nächstes Ziel

rückt immer näher,

doch auch Dölf’s Knie

schmerzen immer

mehr. Eine Stunde vor

dem Übernachtungsplatz

entscheiden wir

uns um, und nehmen

den direktesten Weg

zur Strasse. Die

Gesundheit ist uns

doch noch wichtiger

als das Abenteuer. Mit

durchnässten Schuhen

und ohne vorher

Internet

Fähnli Homepage Argon

Seit einigen Monaten ist

unsere Pfadihomepage

jetzt online. Sie hat bis jetzt

schon über 300 Zugriffe. Im

privaten Bereich (Passwort

kannst du über etat@gmx.ch

bestellen) berichtete Beo

immer aktuell vom Moot in

Australien. Dort ist es auch

-26-

nochmals einen Menschen gesehen

zu haben, erreichen wir

Malesco. Der Calibra

steht noch da, wir

ziehen etwas warmes

an und fahren los.

Noch immer hat es

Nebel, noch

immer regnet es. Im

Heidiland gibt es ein

Sandwich und gegen

zehn Uhr erreichen

wir einen Tag zu früh

Dübendorf. Eine

traumhafte Gegend

wird uns in Erinnerung

bleiben.

T ext:Shark

möglich die letzten Ausgaben

des ETATs runterzuladen,

sowie die Adressverzeichnis

der ganzen Pfadi St.Jakob

anzusehen. In der Linksammlung

zBsp. findet man ein Link

zur Spielbörse wo viele Geländespiele

angeboten werden.

Na dann clickt euch mal rein...

http://pfadi.ch/stjakob


Humor

-27-

Witze

Die Eltern eines Pfadfinders

kommen zu Besuch

ins Lager und sind entsetzt,

wie schmutzig die Pfadfinder

herumlaufen. „Wascht ihr euch

denn nicht?“ Darauf der

kleinste Pfadi: „Nein, wozu,

wir erkennen uns an der

Stimme...“

Der Pfadfinder zur Verkäuferin:

„Ich möchte genau

so ein beiges Hemd, wie ich

es jetzt anhabe.“ - „Tut mir

leid, wir führen nur saubere

Hemden.“

Die Millionärstochter wird

vom Pfadfinder aus dem

Wasser gezogen. Die Wiederbelebungsversuche

sind

erfolgreich. Sagt der Millionär

zu seinem Chauffeur: „Okay,

geben Sie dem Burschen

einen Dollar!“ - „Aber Daddy“,

sagt das Mädchen, „ich war

halb tot!“ - „Okay, dann geben

Sie ihm die Hälfte...!“

Der Pfadfinder geht mit

einem Panther an der

Leine durch die Stadt.

„Unmöglich!“ entrüstet sich

eine ältere Dame. „Du solltest

mit dem Vieh lieber in den-

Tiergarten!“ - „Da waren wir

schon gestern. Heute gehen

wir ins Kino.“

Trifft der Pfadfinder einen

Neandertaler: „Kannst du

mir sagen, wie spät es ist?“

- „Leider nein, keine Ahnung.“

- „Was, und du willst ein Uhr-

Mensch sein?“

Der Gruppenführer fragt in

der Gruppenstunde über

technische Errungenschaften

der Menschheit: „Wozu hat

ein Flugzeug Propeller?“Der

Pfadfinder antwortet: „Damit

der Pilot nicht schwitzt.“ -

„UNSINN!!“- „Hab ich aber

neulich im Fernsehen gesehen.

Da flog ein Pilot in einem

Flugzeug. Plötzlich fielen die

Propeller aus - da hat der Pilot

vielleicht geschwitzt.“

E in Pfadfinder und ein Fliegenpilz

stehen im Wald

und unterhalten sich. Sagt der

Fliegenpilz: „Eigentlich können

wir Pilze ja gar nicht sprechen!“

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