05.09.2020 Lindauer Bürgerzeitung

achja23

LINDAUER

Bürgerzeitung

mit Amtsblatt der Stadt Lindau (B)

5. September 2020 · Ausgabe KW 36/20 · an alle Haushalte

ANSICHTEN

Florian und

Lena Nüberlin,

Obstbau

Nüberlin,

Lindau

Dank des perfekten Bodenseeklimas

ist es uns Obstbauern

hier möglich, besonders

schmackhaftes Obst

nach höchstem Qualitätsstandard

zu produzieren.

Die Apfelernte 2020 hat

unter Einhaltung zahlreicher

Hygienemaßnahmen begonnen.

Hierbei wurden

beispielsweise alle unsere

Erntehelfer vor Erntebeginn

am bayerischen Bodensee

auf das Corona-Virus getestet.

Mit dem Pflücken der

knackigen Früchte konnte

daher erst nach Vorweisen

eines negativen Corona-

Tests begonnen werden.

Schon jetzt gibt es zahlreiche

Apfel- und Birnensorten in

unseren Hofläden – da ist

für jeden Geschmack etwas

dabei, selbst für Allergiker.

Unser Appell an Sie:

Gehen Sie zu Ihren Bauern

um die Ecke! Lassen Sie sich

beraten und kaufen Sie

regional! Denn:

Regional is(s)t optimal!

In diesem Sinne wünschen

wir uns und unseren Kollegen

weiterhin eine gute

Ernte und freuen uns,

Ihnen diese leckeren und

gesunden Vitamine in unseren

Hofläden anzubieten.

Bleiben Sie gesund!

(Mehr zum Thema auf S. 7)

Erscheinungstermine

Ihre nächsten BZ erscheinen

Samstag, 19.09.2020

Samstag, 03.10.2020

Geschäftsleben:

Ausbildung gestartet

IHK meldet, dass es mehr

offene Stellen als Bewerber

gibt S. 4

Wissenswertes:

Der Müll muss weg

Freiwillige Helfer dehnen

die Aktion „RhineCleanup“

aufs bayerische Bodenseeufer

aus S. 10

Kein Jahrmarkt und keine Hafenweihnacht

Coronabedingte Absagen Alternativ soll auf die „Weihnachtsinsel“ eingeladen werden

Die Bundeskanzlerin und die

Regierungschefinnen und Regierungschefs

der Länder haben

letzte Woche den Beschluss

gefasst, dass Großveranstaltungen

bis mindestens Ende

Dezember 2020 nicht stattfinden

sollen.

Die Stadtverwaltung hat verschiedene

Alternativen für den

Lindauer Jahrmarkt wie auch

für die Lindauer Hafenweihnacht,

wie einen entzerrten oder

einen kleineren Markt durchgespielt.

Zum Schluss mussten die

Verantwortlichen akzeptieren,

dass man mit keiner Alternative

den geforderten Corona-Richtlinien

nachkommen kann. Deshalb

ist eine Absage dieser beiden

Großveranstaltungen nun

leider zwingend.

Infektionsschutzrechtliche

Gründe sprechen eindeutig gegen

eine Ausrichtung in gewohnter

Form, weshalb auch

das Landratsamt Lindau als

zuständige Infektionsschutzbehörde

keine Möglichkeit einer

Ausnahmegenehmigung

für die Durchführung sieht.

„Unser wichtigstes Anliegen

ist, dass unsere Bewohner, Besucher,

Aussteller und Mitarbeiter

gesund bleiben und der Jahrmarkt

und die Lindauer Hafenweihnacht

keine Ansteckungsquelle

schaffen“, so Oberbürgermeisterin

Dr. Claudia Alfons.

„Wenn Lindau diesen Winter

zum ‚Hotspot‘ würde, wäre das

für die kommende Saison und

unser Kampagnenjahr 2021 fatal.“

Auch auf Wunsch der Schausteller-

und Markthändlerverbände

hat die Stadt Lindau mit

der Absage des Jahrmarktes bewusst

gezögert, um die Entwicklung

des Infektionsgeschehens

und die daraus resultierenden

gesetzlichen Vorgaben abzuwarten.

Bis zum letzten Donnerstag

hat man auf eine positive Entwicklung

und entsprechende

Lockerungen gehofft, um den

Markt durchführen zu können.

Schließlich ist der traditionelle

Jahrmarkt auf der Insel mit seinem

Krämermarkt und Schaustellergelände

alljährlich eine

besondere Attraktion für Jung

und Alt und zieht mit seinem

Der Jahrmarkt und die Hafenweihnacht können in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

breitgefächerten Angebot regelmäßig

viele Einheimische, aber

auch sehr viel Publikum aus der

Region an.

Oft herrscht dichtes Gedränge

in den Gassen mit den Buden

und am Rummelplatz. Die großräumige

Durchführung im offenen

Altstadtbereich der Insel

mit ihren zahlreichen Seitengassen

und Zugängen macht eine

Abgrenzung des Veranstaltungsraumes

schlicht unmöglich.

Gerade deshalb sind aber

die Anforderungen an die Kontaktverfolgung

und die Einhaltung

der Hygienevorgaben wie

zum Beispiel des Abstandsgebots

nicht zu realisieren.

So ist es nicht möglich, beispielsweise

die Fußgängerzone

zu sperren und nur die dann zugelassenen

200 Personen reinzulassen.

Geschäftsleute und

Anwohner würden sich zu recht

dagegen aussprechen. Auch

müssten große Wartebereiche

aufgebaut werden, in denen die

Besucher mit 1,50 Meter Abstand

anstehen müssten. Damit

wäre die ganze Insel eine einzige

Sperrfläche.

„Die für den Gesundheitsschutz

der Bevölkerung vorrangigen

Regelungen der Bayerischen

Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

könnten

nicht eingehalten und auch von

uns nicht effektiv kontrolliert

werden“, so Tanja Bohnert, Leiterin

des Bürger –und Rechtsamtes.

Eine Durchführung ist daher

nicht zu verantworten.

Den Verantwortlichen ist

aber wohl bewusst, dass mit der

Absage des Jahrmarktes für die

mitwirkenden Schausteller und

Marktkaufleute weitere wirtschaftliche

Einbußen verbunden

sind. Es ist deshalb beabsichtigt,

mit dem Schaustellerverband

zu sprechen, um gemeinsam

auszuloten, ob den

Schaustellern andere Möglichkeiten

eröffnet werden können,

wo und wie sie ihre Attraktionen

in vereinzelter Form anbieten

können. Oberstes Gebot

wäre dabei alles so klein zu halten,

dass große Menschenansammlungen

vermieden werden.

Möglich wäre zum Beispiel,

einzelne Fahrgeschäfte

und Stände an dezentralen

Standorten im ganzen Stadtgebiet

zu platzieren. „Das wäre

für uns als Stadt auch eine

schöne Möglichkeit, unsere

vielen verschiedenen Stadtteile

stärker in den Blick zu nehmen“,

sagt Oberbürgermeisterin

Claudia Alfons.

Nach Schätzungen besuchen

jedes Jahr etwa 300.000

Besucher die Lindauer Hafenweihnacht.

Sie rangiert mittlerweile

unter den zehn schönsten

kleinen Weihnachtsmärkten

Deutschlands und ist mit

dieser Magnetwirkung ein beliebtes

Tourismusziel. „Genau

in dieser Anziehungskraft liegt

aber in Corona-Zeiten ein unkalkulierbares

Risiko“, sagt Arnold

Weiner, Leiter des City- und

Eventmanagements der Stadt

BZ-Foto: Herpich

Lindau. „Zum einen können

wir als ein derart beliebter Weihnachtsmarkt

den Andrang der

Besucher vor dem Markt –

selbst wenn wir diesen einzäunen

– nicht steuern, zum anderen

hat die Erfahrung der letzten

Wochen gezeigt, dass sich

auch die Besucher nicht immer

coronakonform verhalten.“

Außerdem entspräche eine drastische

Beschränkung der Besucherzahlen

auf ein kontrollierbares

Maß (200 Personen) nicht

der Erwartungshaltung der Besucher

und der Aussteller. Für

letztere ist ein Weihnachtsmarkt

unter diesen Beschränkungen

unwirtschaftlich. Als

Alternative zur coronabedingten

Absage der Lindauer Hafenweihnacht

wollen Stadt und

Kulturamt nun auf die Lindauer

„Weihnachtsinsel“ einladen.

Dafür putzt sich Lindau ganz

besonders weihnachtlich heraus.

„Wir wollen den Lindauerinnen

und Lindauern weihnachtliche

Vorfreude und Genuss,

verbunden mit Sicherheit

und einem gutem Gefühl bieten“,

so die Oberbürgermeisterin.

„Das wäre – mit Abstand –

eine gemütliche und angemessene

Alternative zur Lindauer

Hafenweihnacht, eine Weihnachtsinsel

mit besinnlicher

Atmosphäre, die sich nicht nur

am Seehafen, sondern in alle

Gassen erstreckt.“

(Fortsetzung auf Seite 2)

▶ BRK Lindau funkt SOS

Der Kreisverband Lindau des Roten Kreuzes

sucht dringend ehrenamtliche Helfer, die in

den beiden Rotkreuzläden auf der Lindauer

Insel eingesetzt werden sollen. S. 12

▶ Apfelernte am Bodensee

Kühle Nächte und sonnige Tage bei

milden Temperaturen sind eine

Schönheitskur für die Früchte und

gut für den Geschmack S. 7


2 5. September 2020 • BZ Ausgabe KW 36/2020

AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B)

Fortsetzung von Seite 1

Leider abgesagt

Jahrmarkt und Hafenweihnacht können leider nicht stattfinden

Schon auf dem Weg zur

Insel tauchen die Besucher

ein, in ein Leuchten und

Funkeln, lassen sich verzaubern

vom stimmungsvollen

Ambiente der Inselaltstadt.

Gemütlich bummeln sie

durch Gassen und Gässchen,

bis hin zum Hafen, wo sie das

einzigartige See- und Alpenpanorama

genießen. Die

prächtig mit Sternen geschmückte

Maximilianstraße,

die großen und kleinen

Clever unterwegs – besser leben

Die Europäische Mobilitätswoche 2020 in Lindau

Vom 14. bis 20. September 2020

nimmt Lindau zum vierten Mal

mit verschiedenen Aktionstagen

an der Europäischen Mobilitätswoche

(EMW) teil. Die EMW ist

eine Kampagne zur Förderung

nachhaltiger Mobilität in Städten

und Gemeinden. Das Motto

2020 lautet „Clever unterwegs –

besser leben!“. Veranstalter sind

die Stadt Lindau, die GTL und die

Lokale Agenda 21.

Der Gewinn des EMW-Preis in

der Kategorie „Städte bis 50000

Einwohner“ von 2018 und dass

sich Lindau seit Juli diesen Jahres

„fahrradfreundliche Stadt“

nennen darf, ist Motivation, die

mit dem Klimafreundlichen

Lindauer Mobilitätskonzept

(KLiMo) beschlossenen Ziele

weiterhin engagiert zu verfolgen.

Zudem werden zusätzliche

Mobilitätsangebote wie der

neue Reutiner Bahnhof mit

dem „starken Knoten“ des

Stadtbus und die neue Stadtbusline

5 ab Ende Jahr es Lindauerinnen

und Lindauern

Die Garten- und Tiefbaubetrieben

Lindau (GTL) wollen

ein Spielplatzkonzept für das

gesamte Stadtgebiet erarbeitet.

Dazu sind Kinder, Eltern

und interessierte Bürgerinnen

und Bürger eingeladen,

Ihre Ideen und Wünsche zu

äußern.

In einer ersten Phase werden

Verbesserungen an einzelnen

Spielplätzen geprüft, die zeitnah,

in Teilen noch innerhalb

des laufenden Jahres umsetzen

lassen.

Im Rahmen von vorerst drei

Veranstaltungen soll dazu auf

ausgewählten Spielplätzen ein

Stimmungsbild vor Ort eingefangen

und kurz- bis langfristige

Verbesserungsmaßnahmen

auf der Sachebene diskutiert

werden. Stellvertretend für die

duftenden Weihnachtsbäumchen,

das wunderschönen

weihnachtlichen Angebot

in den charmanten Inselgeschäften,

in heimeligen

Gaststätten, in den Altstadtgassen

runden das besondere

Ambiente der beschaulichen

Lindauer Weihnachtsinsel

ab. „Die Weihnachtsinsel“, so

Arnold Weiner „wird bestimmt

ein Glanzstück, von

dem sich vor allem die Lindauer

selbst wie auch unsere

leicht machen, clever und umweltfreundlich

unterwegs zu

sein.

Sieben tolle Aktionstage

in Lindau

umgebenden Stadtgebiete beginnt

die Veranstaltungsreihe

in Oberreitnau, gefolgt von

Reutin und Zech sowie der Lindauer

Insel.

Wegen der aktuellen Corona-Situation

ist beabsichtigt,

den Teilnehmerrahmen jeweils

auf max. 25 bis 30 Personen

zu beschränken.

Interessierte Bürger werden

gebeten, sich verbindlich und

ausschließlich per Mail über

spielplatz@lindau.de und unter

Angabe von Namen und

Kontaktdaten und Terminwunsch

anzumelden.

Folgende Ortstermine bzw.

Spielplatzbegehungen sind

bisher geplant:

Die erste Spielplatzbegehung

hat am Freitag, 4. September,

in Oberreitnau

stattgefunden.

Urlaubsgäste angesprochen

fühlen dürfen.“

Die virtuelle

Hafenweihnacht

Und niemand muss auf seine

traditionellen Lieblingsprodukte

der Hafenweihnacht verzichten.

Auf der Homepage der Lindauer

Hafenweihnacht haben

alle Aussteller und Gastronomen,

die normalerweise die Hafenweihnacht

bespielt hätten,

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Stadt Lindau an der

Europäischen Mobilitätswoche. Thema diesmal ist „Clever unterwegs

– besser leben!“.

Foto: BoB

Die weiteren Termine sind:

Spielplatzbegehung Teil 2

/ Freitag, 11. September,

14.30 bis 17 Uhr

1.) Spielplatz Lugeckstraße

/ Zeitraum 14.30 bis 15.40

Besprechung Spielplatz

Lugeckstraße sowie weiterer

Spielplätze im Stadtteil

2.) Spielplatz Anger Zech /

Zeitraum ab ca. 16 bis 1730

Besprechung Spielplatz /

Grünzug Max-Halbe-Weg. Bezugnahme

auf bisherige Überlegungen

/ Konzeptionen.

Spielplatzbegehung Teil 3 /

Freitag, 18. September, 14.30

bis 17 Uhr

Treffen am Sina-Kinkelin-

Platz

Dort Baustellenführung

und Besprechung weiterer

Spielangebote auf der Insel.

BoB

die Möglichkeit sich zu präsentieren,

mit Foto, Kontakt und

ihren Warenangeboten. „Das

ist als ein Zeichen der Verbundenheit

der Stadt und des Kulturamtes

mit ihren Ausstellern,

sowie als Service für die Gäste

gedacht, die sich schon auf das

eine oder andere Produkt gefreut

hatten. Sie können Kontakt

mit den Händlern aufnehmen

und online bestellen und

diese zugleich in diesem schwierigen

Jahr etwas unterstützen“,

Montag, 14. September, 12 bis

13 Uhr, Paradiesplatz

Auftakt – Pressefoto „Ich entlaste

Lindau“. Lastenräder sind

ein auffälliges Symbol der Mobilitätswende!

Dies wollen wir

zu Beginn der Mobilitätswoche

bewusst machen.

Dienstag, 15. September, ab 7

Uhr, Paradiesplatz

Pendler-Frühstück der Lokalen

Agenda 21 mit gratis Brezeln

und Äpfeln als Dankeschön für

alle, die umweltfreundlich zu

Fuß, mit dem Fahrrad oder dem

ÖPNV unterwegs sind.

Mittwoch, 16. September, 12

bis 18 Uhr, Paradiesplatz

Informationstag der Kreisverkehrswacht

Aichach-Friedberg

in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht

Lindau: „Mobil bleiben,

aber sicher!“ und Verkehrsaufklärung

für Kindergartenkinder.

Donnerstag, 17. September, 10

bis 17 Uhr, Paradiesplatz

„Klimapicknick“ der Parents for

Future mit Infostand, verschiedenen

Vorträgen und Food-

Saving-Kochen. In Zusammenarbeit

mit dem BUND Naturschutz

in Bayern e.V. und der

Friedensregion Bodensee e.V..

Freitag, 18. September,

10 bis 17 Uhr, Paradiesplatz

PARKing Day – «Lebendige Plätze

statt Parkplätze». Infostände,

so Oberbürgermeisterin Dr.

Claudia Alfons.

Und für alle die ihren „Lieblingsgurkenhobel“

o.ä. dieses

Jahr auf dem Lindauer Jahrmarkt

nicht kaufen können,

wird den Markthändlern die

Möglichkeit geboten auf der

städtischen Homepage (www.

stadtlindau.de) ihre Kontaktdaten

zu hinterlegen, damit potenzielle

Kunden die vom Jahrmarkt

bekannten und beliebten Produkte

bestellen können. BoB

Umweltmobil, Cini‘s Crèpemobil,

Karrer‘s KaffeeRädle, der

Saftladen, Radstation, CarSharing

Bodensee, Tai Chi mit Euschen,

Buchinsel „Bücher &

Kunst“.

Samstag, 19. September, 10 bis

17 Uhr, Paradiesplatz

„Mobil in Türkis MIT“ – alles

um das Thema Öffentlicher Personenverkehr

in Lindau. Bodo

und Stadtbus informieren über

alle Neuerungen beim Stadtbus,

über den „starken Knoten“ am

neuen Reutiner Bahnhof und

die neue Linie 5. Außerdem

werden Umfrage-Postkarten

zum Thema Ein-Euro-Ticket zusammen

mit unseren Aktionsflyern

verteilt.

Sonntag, 20. Sept., 10 bis 17

Uhr, Rathaus Reutin

Autofreier Tag mit Prämierung

STADTRADELN. Parcours für

kleine und große Kinder, Puzzle,

Infostände, Breakdance &

Hiphop vom Tanzhaus, Kaffee

& Kuchen vom Minimaxi, Haug

am Brückele mit Sissi‘s legendäre

Suppe ...

Jaime Valedes

Kinder und Eltern äußern Ideen zum neuen Spielplatz

Die Garten- und Tiefbaubetriebe laden zur Spielplatzbegehung

Der große Elefant auf dem Spielplatz am Sina-Kinkelin-Platz wartet

schon auf kleine Besucher.

Foto: Dietrich


AMTSBLATT DER STADT LINDAU (B) 5. September 2020 • BZ Ausgabe KW 36/2020

Neue Musikschulleiterin

Seite 20 Jahren unterrichtet Regina Kuhn im Schloss Holdereggen

Nach zwei Jahren hat Musikschulleiterin

Victoria Scherer

ihren Vertrag zum Schuljahresende

gekündigt. Der Verwaltungsrat

hat nun Regina

Kuhn die kommissarische Leitung

der Musikschule für das

kommende Jahr übertragen.

Viele Lindauer kennen Regina

Kuhn bereits von zahlreichen

Veranstaltungen oder als

Singklassenlehrkraft ihrer Kinder.

Seit 20 Jahren unterrichtet

sie Gesang und seit 2004 Singklassen

an der Musikschule.

„Die Musikschule Lindau ist in

den letzten 20 Jahren meine

musikalische, berufliche und

natürlich auch soziale Heimat

geworden“, sagt Regina Kuhn.

Aus diesem Grund habe sie sich

auch zum letzten Schuljahr auf

die freigewordene Stelle der

stellvertretenden Schulleitung

beworben und die Stelle im Oktober

angetreten. „Viktoria

Scherer hat von Anfang an ihr

umfangreiches Wissen über die

Leitung einer bayrischen Musikschule

voll umfänglich und

geduldig mit mir geteilt“, erzählt

Regina Kuhn weiter. In

Bayern gelte es, als Qualitätssicherung,

eine strenge Musikschulverordnung

zu erfüllen,

um den Titel Musikschule überhaupt

führen zu dürfen. Dazu

hat sie im vergangenen Schuljahr

zahlreiche Fortbildungen

und Tagungen im Themenbereich

Leitung einer bayrischen

Musikschule besucht. Es habe

sich für sie schnell gezeigt, dass

Der erste bundesweite Warntag

seit der Wiedervereinigung

findet am 10. September

statt. Dazu werden in ganz

Deutschland Warn-Apps piepen,

Sirenen heulen, Rundfunkanstalten

ihre Sendungen

unterbrechen und Probewarnungen

auf digitalen Werbetafeln

erscheinen.

Ab sofort ist die neue Website

www.bundesweiter-warntag.de

online verfügbar. Sie bietet Informationen

über den ab 2020

Regina Kuhn übernimmt für das kommende Jahr die kommissarische

Leitung der Musikschule Lindau.

Foto: Bob

ihr die neuen Herausforderungen

als stellvertretende Musikschulleiterin

Freude bereiteten

und somit freue sie sich darauf,

für das kommende Schuljahr

die kommissarische Leitung der

Musikschule Lindau zu übernehmen.

„Tische, die drei Beine haben

wackeln nie und stehen immer

stabil. Für mich steht eine Musikschule

auch auf drei gleichgewichteten

Beinen: Rechtliche und

wirtschaftliche Sicherheit – Zufriedenheit

der Schüler und Eltern

– ein motiviertes Lehrer-

jährlich an jedem zweiten Donnerstag

im September stattfindenden

Warntag.

Bund und Länder haben im

Rahmen der Innenministerkonferenz

2019 gemeinsam beschlossen,

ab dem Jahr 2020

jährlich an jedem zweiten Donnerstag

im September einen

bundesweiten Warntag stattfinden

zu lassen. Er soll dazu beitragen,

die Akzeptanz und das Wissen

um die Warnung der Bevölkerung

in Notlagen zu erhöhen.

Wer rechtzeitig gewarnt wird

Team“, erklärt Regina Kuhn ihre

Ziele für die Musikschule

Lindau. Natürlich wird sie in einem

kleinen Umfang auch unterrichten,

denn: „Musik ist

Nahrung für die Seele und die

haben, nicht nur unsere Kinder

sondern wir alle in diesen Zeiten

nötig. Musik macht aber nur

dann wirklich glücklich, wenn

man – als Basis – über eine fundamentierte

spieltechnische

und musikalische Ausbildung

verfügt. Dass dies für alle Lindauer

möglich ist, gibt es zum

Glück die Musikschule Lindau.“

BoB

Am 10. September ist Warntag 2020

Ab 11 Uhr werden in ganz Deutschland die Warnmittel ausgelöst

Stadtverwaltung am Montag, 7. September,

telefonisch nicht erreichbar

Der Telefonanschluss der Stadtverwaltung

wird am Montag, 7.

September, durch den Telefonanbieter

auf All-IP umgestellt. Während

dieser Umstellung sind die

Anschlüsse der Stadtverwaltung

und der Friedhofsverwaltung nicht

erreichbar.

Zudem kann es durch die Umstellung

auch bei den Telefon-Anlagen

in den Außenstellen Bauhof, Stadtgärtnerei,

Klärwerk, Stadtarchiv-

und Stadt bücherei zu kurzfristigen

Beeinträchtigungen kommen.

Per Mail ist die Stadtverwaltung

jedoch wie gewohnt über die Emailadressen

der Sachbearbeiter, der

Fachbereiche oder die zentrale

Adresse stadtverwaltung@lindau.

de erreichbar.

Im Notfall ist die Stadtverwaltung

während der Umstellung telefonisch

unter der Nummer 0175-

6036878 erreichbar. BoB

und weiß, was zu tun ist, kann

sich in einem Notfall besser

selbst helfen. Zur Warnung der

Bevölkerung nutzen Bund, Länder

und Kommunen alle verfügbaren

Kommunikationskanäle:

so etwa das vom Bundesamt für

Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

(BBK) betriebene

Modulare Warnsystem (MoWaS)

und die Warn-App NINA, eine

Vielzahl von Medien und Rundfunksendern

bis hin zu Sirenen

und Lautsprecherdurchsagen

vor Ort.

BoB

Sommeröffnungszeiten

der Theaterkasse

Die Sommeröffnungszeiten der

Theaterkasse, An der Kalkhütte

2a, werden um eine Woche bis

einschließlich 12. September

verlängert. Montag bis Samstag

ist von 10 bis 13.30 Uhr geöffnet.

Ab Montag 14. September, gelten

wieder die normalen Öffnungszeiten:

Montag bis Donnerstag

10 bis 13.30 und 15 bis 18 Uhr,

Freitag und Samstag 10 bis 13.30

Uhr.

AUS DER TOSKANA

Liebe Lindauerinnen und

liebe Lindauer,

Bürgerfragestunde

3

der Sommer neigt sich dem

Ende entgegen und der

Herbst klopf leise an. Für uns

alle war es ein besonderer

Sommer. Alles war anders,

aber eines ist geblieben: Unsere

Stadt hat ihre Anziehungskraft

nicht verloren.

Im Gegenteil - gefühlt kamen

noch mehr Menschen als

sonst. Für uns alle war das eine

große Herausforderung,

die oft auch Toleranz und

Nachsicht erforderte. Deshalb

sage ich vielen Dank dafür,

dass wir alle auch in dieser

außergewöhnlichen Situation

gute Gastgeber sein konnten.

Jetzt beginnt die Schule und

wir hoffen alle sehr, dass im

Unterricht Normalität einzieht.

Doch auch wenn nicht, sind

wir gerüstet: Kein Kind unserer

städtischen Schulen muss künftig

ohne digitale Ausrüstung

den Heimunterricht absolvieren.

Über das Förderprogramm

„Sonderbudget Leihgeräte“ haben

wir Laptops angeschafft,

die an Kinder verliehen werden,

die keinen Computer haben.

Der Hauptausschuss hat

außerdem beschlossen, dass

Kinder in Notfällen auch einen

Internetanschluss gestellt bekommen.

Nichtsdestotrotz hoffe

ich inständig, dass ein halbwegs

normaler Unterricht möglich

ist und wünsche allen kleinen

und großen Schülern, LehrerInnen

und Eltern einen guten

Start in‘s neue Schuljahr!

Ihre Oberbürgermeisterin für

Lindau Dr. Claudia Alfons

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Große Kreisstadt Lindau (B) liegt attraktiv im Dreiländereck Deutschland,

Österreich und der Schweiz. Unsere Tourismus- und Tagungsstadt

besitzt einen hohen Freizeitwert und verfügt über ein sehr gut gegliedertes

Schul- und Bildungsangebot.

Für die Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) suchen wir zum nächstmöglichen

Zeitpunkt einen

Industriemechaniker (m/w/d)

Die ausführliche Stellenanzeige finden Sie auf unserer Homepage www.

stadtlindau.de.

Ende der Bewerbungsfrist ist der 11.09.2020

Stadt Lindau (B), Personalabteilung, Bregenzer Str. 6

88131 Lindau (B), Tel. 08382/918-108

Stadt Lindau

(Bodensee)

Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lindau (B) haben etwa einmal im

Quartal die Möglichkeit, Fragen an die Stadt zu richten mit dem Antrag,

dass diese in öffentlicher Sitzung des Stadtrates beantwortet werden

(Bürgerfragestunde). Die Fragen sollen kurz gefasst sein und müssen eine

Woche vorher schriftlich bei der Oberbürgermeisterin eingereicht werden.

Die nächste Bürgerfragestunde findet in der Stadtratssitzung am 30.

September 2020 statt.

Wir bitten, die Fragen

bis spätestens Mittwoch, 23. September 2020

schriftlich bei der Oberbürgermeisterin einzureichen.

Ist der/die Fragesteller(in) in der Sitzung nicht persönlich anwesend,

stellt die Verwaltung die Antwort nur schriftlich zu (§ 33 Abs. 2 Satz 3 der

Geschäftsordnung für den Stadtrat). In diesem Fall erfolgt keine Beantwortung

in der Sitzung.

Lindau (B), 5. September 2020

gez.

Dr. Claudia Alfons

Oberbürgermeisterin


4 5. September 2020 · BZ Ausgabe KW 36/20

GESCHÄFTSLEBEN

Mehr offene Stellen als Bewerber

Ausbildung IHK meldet, dass die Zahl der Neuverträge 2020 bei 85 Prozent vom Vorjahresniveau liegt

Zum Ausbildungsstart am 1. September

haben knapp 7.000 Jugendliche

eine Berufsausbildung

bei einem schwäbischen Unternehmen

aus Produktion, Handel

und Dienstleistung angetreten.

Das sind 15 Prozent weniger als

im Vorjahr. Der Grund: Die Corona-Krise

hat den Findungsprozess

von Auszubildenden und

Unternehmen abgebremst. Doch

die IHK Schwaben rechnet damit,

dass im September und Oktober

noch weitere Azubis eingestellt

werden. „Da ist noch viel Bewegung

im Ausbildungsmarkt“, ist

sich IHK-Regionalgeschäftsführer

Markus Anselment sicher.

Anzeigen

In Lindau liegt die Zahl der Neuverträge

mit 251 bei rund 88

Prozent des Vorjahresniveaus.

2019 waren zum gleichen Zeitpunkt

287 Neuverträge eingegangen.

„Ein Minus von rund

zwölf Prozent ist angesichts

der schweren wirtschaftlichen

Krise ein ordentliches Zwischenergebnis.

Es werden im Landkreis

Lindau aber noch viele

junge Leute in die duale Ausbildung

starten“, erklärt Anselment.

Besonders die Unternehmen

aus den Bereichen Metall

und Elektro, Transport sowie

Hotel- und Gastgewerbe hätten

bislang eher weniger Azubis

eingestellt. „Das Minus wird

Ende des Jahres geringer ausfallen,

weil Unternehmen dieses

Jahr auch noch im Spätherbst

und Winter Ausbildungsplätze

besetzen werden“, berichtet

Anselment.

In der IHK-Lehrstellenbörse

sind nach wie vor mehr als 400

freie Ausbildungsplätze für Bayerisch-Schwaben

zu finden, für

den Landkreis Lindau über 20.

Die Top-Ten der IHK-Ausbildungsberufe

in Bayerisch-Schwaben:

Industriemechaniker/-in;

Industriekaufmann/-frau; Kaufmann/-frau

für Büromanagement;

Kaufmann/-frau im Einzelhandel;

Verkäufer/-in; Kaufmann/-frau

im Groß- und Außenhandel;

Mechatroniker/-in;

Fachinformatiker/-in, Zerspanungsmechaniker/-in;

Fachkraft

für Lagerlogistik.

BZ

EXPERTEN-TIPP

E-Scooter & Co: Kfz oder Fahrrad?

Alexander

Greiner

Rechtsanwalt

Wer im Verkehr ein Fahrzeug führt,

obwohl er z.B. aufgrund seiner Alkoholisierung

dazu nicht sicher in

der Lage ist, wird nach § 316 StGB

bestraft.

Wer ein KfZ mit 1,1 Promille oder

mehr führt, gilt unwiderlegbar als

fahruntüchtig und macht sich strafbar.

Bereits ab 0,5 Promille liegt

eine Ordnungswidrigkeit vor.

Die absolute Fahruntüchtigkeit

und damit auch eine Strafbarkeit

kann auch bei Fahrradfahrern vorliegen,

allerdings wird die absolute

Fahruntüchtigkeit dort ab 1,6 Promille

angenommen.

Schwierig ist die Abgrenzung bei

modernen Elektrofahrzeugen, wie

z.B. E-Bikes, E-Scootern usw.

Das Bayerische Oberste Landesgericht

hat nun erstmals letztinstanzlich

die Auffassung bestätigt,

dass E-Scooter wie Kraftfahrzeuge

zu behandeln sind und damit bei

Fahren unter Alkoholeinfluss eine

Strafbarkeit bereits ab 1,1 Promille

vorliegt. Das BayObLG ist damit

das erste höchste Gericht, das

diese Rechtsauffassung ver-

schiedener Instanzgerichte bestätigt.

Es steht zu erwarten,

dass sich weitere Gerichte

dieser Entscheidung anschließen

werden. Die gleichen

Grundsätze gelten dann auch

für andere motorbetriebene

Fahrzeuge wie Segways etc.

Demgegenüber hat das OLG

Karlsruhe kürzlich in einem

Hinweisbeschluss dargelegt,

dass im Falle eines E-Bike-

Fahrers mit einer Alkoholisierung

von (knapp) unter 1,6

Promille keine Strafbarkeit

vorliege, da bei E-Bikes und

vielen Pedelecs die Motorkraft

lediglich unterstützend zum

Tretvorgang wirke und nicht

unabhängig das Fahrzeug antreibe.

Betroffene – ob wegen Ordnungswidrigkeit

oder einer

Straftat – sollten immer den

Rat eines Anwalts einholen. AG

Anwaltskanzlei

Laible Greiner Kollegen

Europaplatz 1, 88131 Lindau (B)

Tel.: 0 83 82/9 47 44 22

Strafverteidigernotdienst:

01 51/21 38 12 78

@ www.laible-greiner.de

Bienenzüchter

suchen Sponsoren

Der Bienenzuchtverein

Lindau e.V. wird an der

Lindauer Gartenschau 2021

teilnehmen. Zentraler Ort

wird ein Bienenhaus sein, in

dem fünf bis sechs Bienenvölker,

zum Teil in einsehbaren,

transparenten Bienenstöcken,

dem Betrachter das

Leben dieser Insekten und

die imkerische Arbeit mit

ihnen näher bringen.

Während der viermonatigen

Gartenschau stehen

Imker für Information

zur Verfügung und zeigen

praktisch die wichtigsten

Imkerarbeiten. Bebilderte

Schautafeln führen in den

Lebenskreis der Honigbiene

ein. Der Bienenzuchtverein

hat bisher zwei Hauptsponsoren.

So wird „s‘ Zimmerer

Team“ aus Weißensberg

den Rohbau des Holzhauses

erstellen. Das Unternehmen

Kai Stoll wird die Dachdeckerarbeiten

kostenlos übernehmen.

Für die Innenraumgestaltung,

die Fensterverglasung

und die Außenanlagen

braucht der Verein noch finanzielle

Unterstützung bzw.

Sponsorenverträge.

Kontakt bei Interesse: Florian

Andrä; E-Mail: vorstand@

bienenzuchtverein-lindau.de

Infos: www.bienenzuchtvereinlindau.de

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WISSENSWERTES 5. September 2020 · BZ Ausgabe KW 36/20

5

Ämterwechsel beim Inner Wheel Club Lindau

Mit der diesjährigen Ämterübergabe

blickt der Inner Wheel Club Lindau auf

zehn Jahre zurück, in denen sich die

Freundinnen sozial engagiert und zahlreiche

Projekte unterstützt haben. Die

bisherige Präsidentin, Sabine Blocher,

hat ihr Amt an die neue Präsidentin

Carmen Craß übergeben. Ihr Motto lautet:

„Niemand kann so viel bewirken

wie wir miteinander“. Dieses Themas

werden sich die Freundinnen des Inner

Wheel Clubs Lindau dieses Jahr annehmen.

Eine besondere Herausforderung

in Zeiten der Pandemie wird es sein,

den alljährlichen „Kleiderbasar von

Frau zu Frau“ durchzuführen. Geplant

ist der Basar für den 10. Oktober 2020

im Gemeindehaus St. Josef in Reutin.

Die Clubmitglieder hoffen sehr, dass

er wie geplant stattfinden kann.

Im Bild der neue Vorstand mit Past-

Präsidentin Sabine Blocher (3.v.li.) und

neuer Präsidentin Carmen Craß (5.v.li.).

BZ-Foto: IWC Li

Die Schöpfung im

Gehen erleben

Im Sinne des christlichen Anliegens

der Bewahrung der

Schöpfung lädt der Katholische

Deutsche Frauenbund

(KDFB), Diözesanverband

Augsburg, ein, innerhalb der

ökumenischen Schöpfungszeit

einen inhaltlich gestalteten

Weg zu erleben. Die Veranstaltung

findet am Freitag,

25. September 2020, von 14

bis 21 Uhr statt. In der Zeit

ist eine gemeinsame Einkehr

eingerechnet.

Biblische und geistliche Impulse

an Stationen regen zur

bewussten Vertiefung des

Glaubens im Blick auf die

Schöpfung an. Als Verband

engagiert sich der KDFB

schon viele Jahre für einen

nachhaltigeren Umgang mit

den Ressourcen der Erde und

möchte auch dieses Anliegen

mit auf den Weg nehmen.

Treffpunkt: Kirche St. Ludwig,

Lindau-Aeschach, Holbeinstraße

46. Die Veranstaltung

findet bei jedem Wetter statt.

Anmeldung (nur schriftlich)

notwendig bis 18. September

bei: Bildungswerk des

Kath. Deutschen Frauenbundes,

Diözesanverband Augsburg

e. V., Kitzenmarkt 20/22,

86150 Augsburg, per Fax:

08 21/31 66 34 49, per E-Mail:

frauenbund.veranstaltungen

@bistum-augsburg.de

Internet: www.frauenbundaugsburg.de

Info-Tel.: 08 21/31 66 34 43

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10. Kunstmarkt in Kressbronn

Sylvia-Maria Kreisz

88131 Telefon: Bodolz/Lindau

08382/9110031

Telefon: Fax: 03212/9110031

08382/9110031

Fax: Mobil: 0170/9371801 03212/9110031

Mobil: lindau@curita24.de 0170/9371801

www.curita24.de

lindau@curita24.de · www.curita24.de

Am Samstag, 5. September, und

am Soonntag, 6. September

2020, veranstaltet die Töpferei

Güttinger aus Isny den inzwischen

10. Kunstmarkt im Seegarten

beim Landungssteg in

Kressbronn.

70 Kunsthandwerker und

Künstler werden ihre selbst

hergestellten Produkte zum Kauf

anbieten. Darunter sind Töpferwaren,

Schmuck, Skulpturen aus

Stein und Metall, Windspiele,

Naturseifen, Lodenwaren, Bilder

sowie Gartendekorationen aus

Holz und Metall. Mit dabei sind

Korb- und Besenmacher.

Der Markt findet bei jeder

Witterung statt und ist am Samstag

von 10 bis 18 Uhr sowie am

Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

Eintritt frei. BZ-Foto: BG






EXPERTEN-TIPP

App fürs Hörgerät

Es gibt Apps, um Fotos zu schießen,

das Wetter abzurufen, zu

kommunizieren, zum Einkaufen,

fürs Bankgeschäft, die Paketzustellung,

für Spiele uvm.

Auch Hörgeräte lassen sich jetzt

mit speziellen Apps bedienen.

Einmal auf dem Smartphone

installiert, kann man darüber

zum Beispiel die Lautstärke des

gestreamten Telefon- und Fernsehsignals

in seinem Hörgerät

regulieren, das Hörgerät stumm

schalten oder das Hörprogramm

ändern. Man kann den Batterie-

Hörakustikermeister

Reinhold Kreutle



status sehen und seine

Hörgeräte sogar mit dem

Internet verbinden.

Haben Sie schon einmal

Ihre Hörgeräte verlegt?

Dann kann die praktische

„Hörgeräte finden“-Funktion

in der App helfen, sie

wiederzufinden.

Die App macht die Handhabung

der Hörgeräte für ihre

Träger noch einfacher und

komfortabler. So kann man

das Leben wieder richtig

genießen und ist mittendrin

im Geschehen.

RK

Optik Kreutle

Langenweg 33, Lindau

Tel.: 0 83 82/53 99

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Heilpraktiker

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Infoabend online

22. Sept. 2020 · 19 Uhr

Anmeldung per Mail:

lindau@lerninsel.net

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6 5. September 2020 · BZ Ausgabe KW 36/20

WISSENSWERTES

EXPERTEN

TIPP

Die Corona-Pandemie wirkt

sich auch auf die so genannte

häusliche „24-Stunden-Betreuung“

aus: Ausländischen

Pflege- und Betreuungskräften

aus der EU ist laut Bundesinnenministerium

die Einreise

nach Deutschland gestattet.

Die Tatsache, dass zu diesem

Zweck eingereist wird, muss

durch geeignete Unterlagen

nachgewiesen werden (z.B.

Arbeitsvertrag, Auftragsunterlagen,

A1-Bescheinigung).

Pflege- und Betreuungskräfte

aus Drittstaaten dürfen hingegen

nicht einreisen, es sei

denn, sie haben einen Aufenthaltstitel

in Deutschland.

Außerdem kann es sein, dass

die Herkunftsländer den

Betreuungskräften die Einreise

Häusliche Betreuung in Coronazeiten

nicht gestatten (z.B. Rumänien).

Aufgrund von Corona-Einreise-Verordnungen

der Bundesländer kann

für Einreisende aus dem Ausland

eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne

gelten. Ausnahmen davon

sind z.B. für den Bereich Transport

oder für Personen, deren Tätigkeit

im Gesundheitswesen „zwingend

notwendig“ ist, vorgesehen, ebenso

wie für die Einreise aus sozialen

Gründen, wie die Pflege schutzbedürftiger

Personen.

Interessieren Sie sich aktuell für die

Ralf Petzold

Geschäftsinhaber

Kunsthandwerk

„Kunsthandwerk und Genuss“

heißt es am 12. und 13. September,

wenn kulinarische Köstlichkeiten

und Kunsthandwerk auf

der Lindauer Insel in anregender

Marktatmosphäre angeboten werden.

Direkt von den Herstellern

gibt es z.B. Schmuck, Taschen,

Hüte, Schals und Kleidung, Wellnessprodukte,

Töpferwaren und

Upcyclingkunst, Bilder, Gaumenfreuden

uvm. Geöffnet ist auf dem

Schrannenplatz am Samstag von

10 bis 18 Uhr und am Sonntag von

11 bis 18 Uhr. BZ-Foto: Baum

sogenannte häusliche „24-Stunden-Betreuung“,

so lassen Sie sich

von der gegenwärtigen Situation

nicht verunsichern. Befolgen Sie

z. B. die Empfehlungen der Verbraucherzentralen

oder lassen

Sie sich persönlich durch einen

Pflegeberater vor Ort informieren.

RP

PflegeHilfePlus

Bodensee, Allgäu, Oberschwaben

(Mitglied im BHSB)

Zum Jägerweiher 20

88099 Neukirch

Tel.: 0 75 28/9 21 81 78

E-Mail:

kontakt@pflegehilfeplus.de

@ www.pflegehilfeplus.de

„Mein Garten und ich“

Naturerlebnis in der Staudengärtnerei

Die Landschaft am Bodensee

ist mehr als nur schön. Viele

Einheimische pflegen eine ganz

besondere, glückliche Beziehung

zu Pflanzen und Tieren

und auch Urlaubsgäste können

sie zu einer Revitalisierung ihres

Gefühls für die Natur nutzen.

Das Veranstaltungsformat

„Mein Garten und ich“ lädt alle

Interessierten zu einer (Wieder-)Entdeckung

dieser einzigartigen

Qualität ein.

An drei Nachmittagen führt

Staudengärtnerin Andrea Porsch

die Gäste durch ihren Garten

in Hergensweiler, Landschaftsarchitektin

Angelika Mangold

vom Veranstalter faktorNatur

begleitet sie bei der gemeinschaftlich-genussvollen

Auseinandersetzung

mit einem ganz

speziellen Ort. „Die Besucher

sollen die Möglichkeit bekommen,

unsere Natur auf eine

Weise kennen zu lernen, die

weniger mit der Optik zu tun

hat, sondern damit, wie einfach

der Weg hin zum ‚guten

Leben‘ sein kann“, erklärt

Angelika Mangold.

Die Idee zu dem Format entstand

im Rahmen der Initiative

Land.belebt. Die ersten drei

Veranstaltungen dienen als

Pilotevents für eine größere

Veranstaltungsreihe im Umfeld

der Bayerischen Gartenschau

2021 in Lindau.

Termine: 16. und 23.9. jeweils

von 14 bis 17 Uhr; 26.9. von 15

bis 18 Uhr in der Staudengärtnerei

Porsch in Hergensweiler,

Obernützenbrugg 1a. Anmeldung

unter info@faktornatur.com,

Tel.: 00 43 55 73/8 26 26 (Di.,

Mi. u. Do. zwischen 9 und 13

Uhr) oder in der Tourist-Information

Lindau. BZ/BZ-Foto: Pulko

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8 5. September 2020 · BZ Ausgabe KW 36/20

KUNST UND KULTUR

Eiserner Waffenthron am Lindauer Hafen

Friedensräume starten mit Vorträgen und Kunstaktion ihr Herbstprogramm

Die Friedensräume Lindau bieten

im Herbst Vorträge an, die – um

den Hygiene- und Sicherheitsvorschriften

zu entsprechen – nicht

in der Villa Lindenhof sondern an

anderen Orten stattfinden.

KLASSISCHER

HERBST

Trio Lézard

Oboe | Fagott | Klarinette

W. A. Mozart, M. Locke,

J. Haydn, H. Purcell, C. F. Abel

Samstag | 12.9.2020 | 19 Uhr

Am Freitag, 18. September,

spricht um 19.30 Uhr der angehende

Politikwissenschaftler

Kotayba Kadri im Pfarrzentrum

St. Josef in Lindau über Syrien.

„Revolution, Bürgerkrieg oder

Staatenkonflikt? – Syrienkonflikt

aus Sicht eines geflüchteten

Syrers“ lautet das Thema.

Der Referent gibt Einblicke in

die Ursachen und die Entwicklung

des Syrienkonflikts. Die

Auswirkungen auf die Bevölkerung

sowie die aktuelle Situation

werden anhand authentischer

Berichte eines Geflüchteten

geschildert.

Kartenbestellung:

Telefon 0751 859510

info@schloss-achberg.de

www.schloss-achberg.de

Natalia Ehwald

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Klavierrezital

J. S. Bach, J. Brahms,

R. Schumann, F. Schubert

Freitag | 25.9.2020 | 19 Uhr

Zum Weltfriedenstag am

Montag, 21. September, laden

die Friedensräume, die Friedensregion

Bodensee“ und der Verein

„Keine Waffen vom Bodensee“

zu einer Kunstaktion am

Hafen ein. Von 11 bis 14 Uhr

findet die öffentliche Aktion

„Game over - Eiserner Waffenthron“

statt. Im Rahmen der

bundesweiten Kampagne „Aktion

– Aufschrei – Stoppt den

Waffenhandel“ wird auf die

Problematik von Rüstungsexporten

aus Deutschland aufmerksam

gemacht. Die Kunstaktion

mit einem „Thron aus

Waffen“ ist ein Protest gegen

die menschenverachtende Politik,

das Spiel um den Thron

ist nämlich blutige Realität in

verschiedenen Kriegs- und Krisenregionen

weltweit.

Mit einer Lesung am Freitag,

25. September, um 19.30

Uhr in der Inselhalle in Lindau

geht es weiter im Programm der

Friedensräume. „Am Boden des

Himmels“ heißt der Debütroman

von Joana Osman.

Sanft und magisch erzählt sie

davon, dass ein kleiner Augenblick

der Furchtlosigkeit Welten

überwinden kann. Malek

Sabateen, ein neunzehnjähriger

Kultur in allen Ecken

Schloss Achberg feiert Jubiäum – Fest im Schlossgarten – Eintritt frei

Seit Frühjahr 1995 ist Schloss Achberg

für die Öffentlichkeit zugänglich

und bietet seinen Gästen alljährlich

ein reiches Kulturangebot.

Zum Jubiläum können Besucherinnen

und Besucher auf dem Weg

zum Schloss Achberg anhand von

25 Fahnen die bewegte Ausstellungsgeschichte

der letzten Jahre

Revue passieren lassen. Auch im

Schlossgarten werfen 25 bunte

Kuben – kleine Sitzwürfel und große

begehbare Kuben – einen Blick

auf die lebendige Kultur an diesem

besonderen Ort. Hier kann man

den Konzertmitschnitten aus dem

Rittersaal lauschen, in die Schlossgeschichte

eintauchen oder einfach

die Seele in einer Hängematte

baumeln lassen.

Palästinenser mit dem Zorn

eines Heiligen, dem Herzen

eines Weisen und dem Gemüt

eines Kindes besitzt eine besondere

Fähigkeit: Durch seine

Gabe gelingt es ihm, nicht nur

die Menschen in seiner Umgebung

zu beruhigen, sondern sie

für einen Moment durch die

Augen des Feindes sehen zu

lassen. In Israel, dem Heiligen

Land, ist das jedoch gleichsam

Wunder wie Bedrohung. Denn

während die Einen in ihm einen

Engel sehen, schürt er bei

den Anderen Panik und Hass.

Als Malek schließlich verhaftet

wird, braucht es den Mut einer

palästinensischen Journalistin,

eines ausgefuchsten, kleinen

Jungen und eines bis über

beide Ohren verliebten israelischen

Doktoranden, ihm zu

helfen.

Die Autorin Joana Osman ist

die Tochter eines palästinensischen

Vaters und einer deutschen

Mutter. 2012 war sie

Mitbegründerin der Friedensbewegung

„The Peace Factory“,

die Menschen verbindet, die

im anderen zuerst nur den

Feind sehen und dann den

Freund. Über dieses Projekt

wird Joana Osman ebenfalls

berichten. Die Autorin lebt

und arbeitet in der Nähe von

München.

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen

ist frei.

BZ

Bei sehr schlechtem Wetter kann das Jubiläumsfest nur mit einem

verkleinertem Programm im Schloss stattfinden. Aktuelle Informationen

unter: www.schloss-achberg.de

BZ-Foto: A. Koehler

Bennewitz Quartett

Violine | Violine | Viola

Violoncello

B. Smetana, E. Schulhoff,

L. v. Beethoven

Freitag | 2.10.2020 | 19 Uhr

Winterreise

Benjamin Appl,

Bariton

Magnus Svensson, Klavier

F. Schubert

Samstag | 10.10.2020 | 19 Uhr

Am Sonntag, 20. September

2020, wird ab 10 Uhr ganztägig

bei freiem Eintritt zum

Jubiläumsfest in den Schlossgarten

eingeladen. Den Anfang

macht ein ökumenischer Gottesdienst.

Bernhard „Barny“ Bitterwolf,

der oberschwäbische „Tausendsassa“,

Buchautor, Lehrer,

Musiker und Mundart-Komödiant

wirft im Anschluss einen

echt oberschwäbischen Blick

auf das kulturelle Leben in der

Region. Mit dabei sind an diesem

Tag „Die Blecharbeiter“ mit

ihrer szenischen Musik-Performance.

Am Nachmittag ist

unterhaltsame Musik des Glas

Blas Sing Quartetts zu hören.

Die vier Berliner sind mit ihrem

Programm „Flaschmob“ zu

Gast – „das mit Abstand beste

Flaschenmusikprogramm aller

Zeiten“, heißt es in der Programmankündigung.

Für kleine

Schlossbesucher führt das

„Königliche Hoftheater Lumumba“

gleich zwei Puppentheaterstücke

auf: das Märchen der

„Froschkönig“ sowie „Kasperl, Seppl

und der Flaschengeist“. BZ

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Wann? Wo? Was?

Veranstaltungen in Lindau und Umgebung

05.09. bis 19.09.2020

Klassik und Crossover bei den Langenargener Schlosskonzerten

Das Sommerfestival der Langenargener

Schlosskonzerte biegt auf

die Zielgerade ein. Die beiden Konzertabende

am 11. und 18. September

bieten einmal mehr Klassik

und Crossover mit herausragenden

Künstlern und Ensembles

von internationalem Rang.

Die Konzerte werden gemäß den

aktuellen Coronaverordnungen

durchgeführt und finden bis

auf Weiteres im Langenargener

Münzhof statt. Sie dauern 60 Minuten

und werden jeden Freitag

stets zweimal, um 18.30 und um

20.30 Uhr, angeboten.

Am Freitag, 11. September, betritt

um 18.30 und um 20.30 Uhr mit

Severin von Eckardstein (re. im

Bild) einer der bedeutendsten

deutschen Pianisten seiner Generation

die Bühne des Lagenargener

Münzhofs. Das erste Mal weilte

er im Jahr 1995, damals 16-jährig,

im Rahmen des ersten Internationalen

Festivals junger Meister

am Bodensee. Mittlerweile ist er

mit Solo- und Orchesterkonzerten

auf den großen Podien der Welt

zuhause. Auf seinem Programm

stehen Werke von Schubert, Nielsen

sowie die letzte Klaviersonate

von Ludwig van Beethoven, die

Opus 111.

Die beiden Konzerte am Freitag,

18. September, sind dem Quintett

Spark gewidmet. Das Ensemble bezeichnet

sich selbst gerne auch als

klassische Band“, was ebenso wie

die Komponisten Bach, Berlioz und

die Beatles, die im Mittelpunkt der

Konzerte stehen werden, auf seine

genreübergreifende Ausrichtung

hinweist. Im Kern klassisch, nach

außen eigenwillig, neugierig und

unangepasst, schlagen die fünf

Musiker ihr Ideenzelt auf einem

offenen Feld zwischen Klassik,

Minimal Music, Electro und Avantgarde

auf. Lustvoll und lässig werden

Stile gemixt und die zahlreichen

Klangvariationen ausgelotet,

die ihr reiches Instrumentarium

aus über 40 verschiedenen Flöten,

Violine, Viola, Violoncello,

„Classic meets Jazz“

Konzert Matinee im Hotel Bad Schachen mit dem Duo Pincsek/Hammerl

Ein klassisches Konzert der besonders

jazzigen Art – so beschreiben

Isabella Pincsek (Piano

& Gesang) und Herwig Hammerl

(Bass) ihre gemeinsamen

Auftritte mit dem Programm

„Classic meets Jazz“. Zu erleben

ist das Duo am Sonntag, 20.

September, um 11.30 Uhr im

Salon Belle Époque des Hotels

Bad Schachen.

Die beiden verbindet eine

fast 25-jährige Freundschaft,

ihre gemeinsame Liebe und

Leidenschaft zur Klassik,

zum Jazz und zum Soul fließt

in das Programm ein. Johann

Sebastian Bach, Ludwig van

Beethoven (nicht nur, weil

wir ein Beethoven-Jahr

schreiben) und Frédéric

Chopin werden original und

auch kombiniert mit Jazz

und Soul, frech und „frisch

von der Leber weg“ – ohne

Voreingenommenheit dem

einen oder dem anderen

Musikstil gegenüber – auf

eigene Art und Weise interpretiert.

Beide Genres

befruchten einander sozusagen.

Neben den klassischen

und den „hybriden“ Werken

sind auch „klassische“ Jazzsongs

von G. Gershwin, C.

Porter, H. Carmichael, E./A.

Zindras und anderen dabei.

Und natürlich Eigenkompositionen!

Das Konzert dauert ca.

eine Stunde ohne Pause. Kinder/Jugendliche

bis zum

Alter von 17 Jahren dürfen

das Konzert kostenfrei besuchen.

Im Anschluss an das Konzert

bietet das Hotel ein

Herbstmenü an. Bitte reservieren

Sie dieses direkt im

Hotel. Karten für die Matinee

gibt es an der Theaterkasse

und im Hotel Bad Schachen,

Telefon: 0 83 82/29 80. BZ

Politfilm „Death by design“

Trotz Corona sollen Kultur und

Information nicht auf der Strecke

bleiben. So soll der im Jahresprogramm

für September angekündigte

Politfilm „Death by

design“ (unter Berücksichtigung

der Corona-Regeln) am 22. September

um 20 Uhr im Club Vaudeville

stattfinden.

Konsumenten lieben ihre Smartphones,

Tablets und Laptops,

aber verborgen bleiben die

Schattenseiten der Elektronikindustrie.

Die Filmemacher recherchierten

in China, im Silikon

Valley, in einer New Yorker Gemeinde

und bei Unternehmen,

die nachhaltig arbeiten. BZ

Führung mit der Nachtwächterin

Die Führungen mit der Nachtwächterin

finden am Dienstag,

8. September, an den Freitagen,

11. und 18. September, sowie

am Samstag, 12. September,

jeweils ab 20 Uhr statt.

Die Führungen sind für Kinder

ab zwölf Jahren geeignet.

Eine Anmeldung per Telefon

oder Mail ist unbedingt erforderlich.

So erfahren die Teilnehmer

auch den Treffpunkt.

Telefon: 0 83 82/2 73 56 30

Mobil: 01 70/1 84 47 55

E-Mail: info@stadtfuehrunglindau.de

Mehr Infos unter: www.

nachtwaechter-lindau.de BZ

Melodica und Klavier zu bieten

hat. Kein Stück gleicht dem anderen,

und doch tragen sie alle die

unverwechselbare Handschrift

dieses aufregenden Ensembles.

Karten sind bei allen Reservix-

Vorverkaufsstellen sowie online

über www.reservix.de erhältlich.

BZ-Foto: Irène Zandel

Das Duo Pincsek/Hammerl verbindet bei der Matinee im Hotel

Bad Schachen klassische Musik mit Jazz und Soul. BZ-Foto: Pferscher

Kinderkleiderbasar abgesagt

Der erste Kinderkleiderbasar

Oberreitnau fand 2007 das erste

Mal statt. Da dem Verein der

Schönauer Hexen schon damals

viele Kinder angehörten und die

Kinderhäser schon immer getauscht

und weitergegeben wurden,

kamen einige Hexen auf die

Idee, einen Kinderkleiderbasar

Lindauer Stadtrundgang

Zu einem Stadtrundgang laden

die Lindauer Gästeführer

samstags um 15 Uhr

(bis 12.09.20),

sonntags um 10.30 Uhr

(bis 27.09.20)

sowie dienstags um 10.30 Uhr

und freitags um 14.30 Uhr

(bis 30.10.20) ein.

zu veranstalten, der seitdem

zweimal jährlich (Frühjahr und

Herbst) stattfindet. Der Erlös

wird zur Jugendarbeit im Verein

verwendet und abwechselnd an

den TSV Oberreitnau (Fußball)

und die GS Oberreitnau gespendet.

Der Basar am 20.09.2020

muss leider abgesagt werden. BZ

Tickets sind im Vorverkauf

in der Tourist-Information,

Alfred-Nobel-Platz 1,

Tel.: 0 83 82/26 00 30

erhältlich.

Weitere Infos gibt‘s bei der

Tourist Information und online

unter: www-stadtrundgaengelindau.de

BZ

TAG UND NACHT

Orgelkonzert

Am Sonntag, 6. September 2020, gibt

es um 17 Uhr in der Pfarrkirche St. Josef,

Lindau-Reutin, ein Orgelkonzert.

Auf Einladung von Kirchenmusiker Hans

Vogel spielt Wolfgang Kraus aus Furth

im Wald an der Albiez-Orgel. Es werden

zu hören sein von Johann Sebastian

Bach Fantasie und Fuge g-moll/BWV

542, von P. Theodor Grünberger zum

200. Todesjahr Sonate in B-Dur, von

Eberhard Kraus Toccata „Te Deum laudamus“,

von Franz Liszt „Der Papsthymnus“,

von Joseph Rheinberger Phantasie

Des-Dur und von Samuel Scheidt „Cantio

Sacra: Warum betrübst du dich, mein

Herz“. Wolfgang Kraus ist Kirchenmusiker.

Er leitet den Kirchenchor und das

Ensemble Cantamus in Furth im Wald,

das Collegium musicum in Regensburg

und den Oratorienchor in Schwandorf.

Es wird um Einhaltung der derzeit geltenden

Coronavorschriften gebeten.

BZ

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10 5. September 2020 · BZ Ausgabe KW 36/20

WISSENSWERTES

Wer sammelt mit?

Initiative „RhineCleanup“ 2020 auch am bayerischen Bodenseeufer

Über den Rhein gelangen Unmengen

von Müll in die Nordsee. Die

Initiative „RhineCleanup“ will

das zumindest verringern. Am

Samstag, 12. September, machen

sich nun schon zum dritten Mal

Tausende von Helfern auf, um das

Ufer von der Quelle bis zur Mündung

von Müll zu befreien. Im

letzten Jahr haben über 20.000

Freiwillige 170 Tonnen Unrat gesammelt.

Da der Rhein den Bodensee

durchfließt, wurde der Bund

Naturschutz (BN) Lindau von den

Organisatoren angesprochen, ob

er nicht die Säuberung des bayerischen

Bodenseeufers in die Wege

leiten könnte.

Da der BN die Aktion durchaus

unterstützenswert findet und

mit der Gebietsbetreuungsstelle

Moore Tobel, Bodenseeufer auch

für ein intaktes Bodenseeufer

eintritt, wurde Gebietsbetreuerin

Isolde Miller aktiv und hat

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die Aktion für die öffentlichen

Bereiche des bayerischen Bodenseeufers

in die Wege geleitet.

Sie findet wie fast überall

entlang des Rheins am 12. September

von 10 bis 13 Uhr statt.

„Wir freuen uns, dass die

Gemeinden Nonnenhorn und

Wasserburg und die Stadt Lindau

die Aktion unterstützen,

Müllsäcke und Helferbrotzeiten

zur Verfügung stellen und über

die Mithilfe der Bauhöfe und

der Seemeisterstelle, die die

Abfuhr zugesagt haben, sonst

hätten wir die Aktion nicht

schultern können,“ so Isolde

Miller. Der Zweckverband für

Abfallwirtschaft nimmt durch

Vermittlung von Landrat Elmar

Stegmann den Müll kostenfrei

ab.

Da die Gebietsbetreuerin als

Hauptorganisatorin nicht überall

gleichzeitig sein kann, hat sie

die Bitte um Unterstützung an

Im Kader der EV Lindau Islanders

gibt es die nächste Verlängerung.

Torhüter Dominik

Hattler wird neben Lucas Di

Berardo den Kasten der Lindauer

hüten. Der Goalie hängt ein

weiteres Jahr beim Eishockey-

Oberligisten an. BZ-Foto: EVL

einige örtliche Vereine gesandt,

dort den Einsatz zu leiten.

„Diese Adressliste ist sicher

nicht vollständig, falls hier

noch weitere Vereine aktiv werden

wollen, die ich nicht angeschrieben

habe, würde ich mich

freuen,“ so Isolde Miller. Bisher

hat der Landschaftspflegeverband

für den Bereich am Wäsen

zugesagt.

Nun werden viele aktive Helferinnen

und Helfer gesucht,

die die öffentlichen Uferbereiche

am bayerischen Bodensee

säubern. Damit die Helfer auf

die entsprechenden Uferabschnitte

verteilt werden können,

ist eine Anmeldung bei der

Gebietsbetreuerin des Bundes

Naturschutz (bis 08.09.) erforderlich.

Per E-Mail: isolde.miller

@bund-naturschutz.de und per

Tel.: 0 83 82/88 75 64. Isolde

Miller teilt den Helfern den

jeweiligen Treffpunkt mit. BZ

Der Deutsch-Tscheche Daniel

Schwamberger, vielen noch aus

seiner Zeit bei den Towerstars

in Ravensburg bekannt, wird von

den Lausitzer Füchsen zum EVL

wechseln. Der 25-jährige DEL2-

Stürmer läuft für die Islander

mit der Nr. 8 auf. BZ-Foto: Enderle

SolvisMax. Das Wirtschaftswunder!

Fortbestand des Vereins gesichert

Der Förderverein der Reutiner

Traditions-Kulturvereine hat in

seiner Generalversammlung neben

Schankwart und Schriftführer

auch beide Kassenprüfer neu

gewählt. Für die zwei neu zu vergebenden

Posten konnten

Robert Ratzinger (Mitte rechts)

und Margarete Zimmerer (oben

rechts) gewonnen werden, die

genau so wie Schriftführerin

Sabine Jakisch (oben links)

und Schankwart Uwe Ganshorn

(Mitte links) einstimmig gewählt

wurden. Der geschäftsführende

Vorstand mit dem Vorstandsvorsitzenden

Burkhard

Löhr (unten rechts), seinem

Stellvertreter Markus Schultes

(unten links) und der Kassiererin

Margot Vidlar (Mitte) steht

turnusmäßig erst im nächsten

Jahr zur Wahl an. In den Kassenberichten

von Kassiererin und

Schankwart wurde übereinstimmend

berichtet, dass das Jahr

2019 sehr zufriedenstellend

abgelaufen ist und die Einnahmen

der drei vom Förderverein

ausgerichteten Feste (Maibaumstellen,

Reutiner Weinfest und

Christbaumsingen), welche die

Haupteinnahmequellen des Vereins

darstellen, den Weiterbestand

des Vereins für die nächsten

zwei Jahre sichern, auch

wenn es coronabedingt zu weiteren

Absagen und Ausfällen von

Festen kommen sollte. Das Maibaumstellen

2020 und das Reutiner

Weinfest mussten ja bereits

abgesagt werden. Vorsitzender

Burkhard Löhr bedankte

sich bei allen Mitgliedern für ihr

Engagement im Verein, musste

aber auch mitteilen, dass sich

der Verein der Naturfreunde aus

Altersgründen und infolge gravierender

Nachwuchsprobleme

aufgelöst hat.

BZ-Foto: Privat

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SERVICE 5. September 2020 • BZ Ausgabe KW 36/2020

11

Spende rettet Leben

Blutspendedienst des BRK: Vollblutspender

und genesene COVID-19 Patienten gesucht

Zum Ausklang der Sommerferien

haben die Menschen in

Bayern mehrere Möglichkeiten,

sich im Bereich der Blutspende

solidarisch zu engagieren und

damit einen aktiven Beitrag für

akut sowie chronisch kranke

Patientinnen und Patienten in

den Krankenhäusern zu leisten:

mit einer Vollblutspende oder

mit einer Rekonvaleszentenplasmaspende

Die Reservebestände überlebenswichtiger

Blutkonserven

befinden sich am unteren

Rand. Ein vermehrtes Spendeaufkommen

in den kommenden

Tagen und Wochen

würde die Situation merklich

entspannen. Bei nach wie vor

hohem Bedarf der Kliniken

kann die Versorgung aktuell

jedoch weiterhin gewährleistet

werden.

Spendewillige, die sich in

den vergangenen 14 Tagen in

einem Coronavirus-Risikogebiet

aufgehalten haben, werden

zur Blutspende zugelassen,

wenn sie einen negativen Abstrichtest

auf SARS-CoV-2 besitzen,

der nicht früher als 48

Stunden vor der Einreise nach

Deutschland durchgeführt

wurde.

Ein Therapieansatz für

schwer an COVID-19 erkrankte

Personen ist die Gabe von Plasma

von genesenen Spenderinnen

und Spendern. Wer an

COVID-19 erkrankt war und

seit vier Wochen geheilt ist,

trägt Antikörper gegen das Virus

in sich. Diese können mittels

einer Blutplasmaspende

entnommen werden. Beim

Blutspendedienst des Bayerischen

Roten Kreuzes (BSD) gibt

es an den Instituts-Standorten

Nürnberg und München sowie

im Plasmazentrum Würzburg

die Möglichkeit, mit einer sogenannten

Rekonvaleszentenplasmaspende

einen wichtigen

Beitrag zur therapeutischen

Behandlung von COVID-

19-Patienten zu leisten.

Blut spenden kann jeder gesunde

Mensch ab dem 18. Geburtstag

bis einen Tag vor dem

73. Geburtstag. Zur Blutspende

mitzubringen sind unbedingt

ein amtlicher Lichtbildausweis

(Personalausweis, Reisepass

oder Führerschein im Original)

und der Blutspendeausweis. Bei

Erstspendern genügt ein amtlicher

Lichtbildausweis. Bei allen

Terminen besteht eine unumgängliche

Maskenpflicht. BZ

Weiterführende Informationen

zum Thema Rekonvaleszentenplasma

sowie das Anmeldeformular

finden Sie unter:

@ www.blutspendedienst.com/

blutspende/services/

rekonvaleszentenplasma

Alle Termine zur Vollblutspende,

aktuelle Informationen sowie

eventuelle Änderungen sind zwischen

8 und 17 Uhr abrufbar

unter Tel.: 0 800/1 19 49 11

oder unter:

@ www.blutspendedienst.com

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In Bayern werden täglich 2.000 Blutkonserven benötigt. Mit einer Blutspende

kann bis zu drei Menschen geholfen werden. BZ-Foto: BSD des BRK/Rehme

FAMILIENNACHRICHTEN

GEBURTEN

03.06.2020: Ayad Alyas Saado,

Nasrin Abo Hamo Hamo und Alyas

Saado Hussein Smoqi, Bodolz

19.07.2020: Klement Tunaj,

Drita Tunaj, geb. Malota und

Mark Tunaj, Lindenberg i.A.

04.08.2020: Hiranur Özkurt,

Seher Özkurt, geb. Kocabay und

Hakan Özkurt, Lindau (B)

04.08.2020: Lauris Bennet

Hathaway, Annika Alexandra

Hathaway und Simon Fritzsche,

Lindau (B)

06.08.2020: Nora Juna Keller,

Kerstin Lena Aach-Keller,

geb. Aach und Markus Keller,

Lindau (B)

08.08.2020: Lotta Schafner,

Saskia Ines Schafner, geb. Föhl

EHESCHLIESSUNGEN

STERBEFÄLLE

06.08.2020: Kurt Schaber,

Lindau (B)

08.08.2020: Günter Karl-Heinz

Wolf, Lindau (B)

10.08.2020: Stefan Kederer,

Lindau (B)

13.08.2020: Erwin Pfersich,

Lindau (B)

10.08. – 23.08.2020

und Michael Schafner,

Kressbronn a.B.

10.08.2020: Matteo Georg

Treiber, Katharina Joanna Treiber

und Alexander Boschert, Lindau (B)

12.08.2020: Charlotte Eidam,

Katharina Eidam, geb. Götze und

Axel Eidam, Sigmarszell

14.08.2020: Lukasz Herbert-

Hartmut Wegmann, Annemarie

Wegmann geb. Weidner und

Alfons Wegmann, Lindenberg i.A.

17.08.2020: Moritz Stück,

Marlène Accetta-Stück, geb. Accetta

und Robert Stück, Lindau (B)

18.08.2020: Felix Johannes

Wolfgang Jäger, Kathrin Margot

Jäger, geb. Lippert und

Rainer Jäger, Hergatz

21.08.2020: Theresa Schiller und Marcel Schirmer, Lindau (B)

15.08.2020: Gertrud Hannelore

Nickel, geb. Gehrlach, Lindau (B)

15.08.2020: Dieter Rudi Hofmann,

Lindau (B)

19.08.2020: Gertraud Rosa Kolb,

geb. Hauschildt, Lindau (B)

19.08.2020: Horst Dieter

Thommes, Lindau (B)

APOTHEKEN

Vorwahl Lindau: 0 83 82/...

Sa., 05. September 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 / 88 76 50

So., 06. September 2020:

Rosen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 2A,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/2 21 21

Mo., 07. September 2020:

Sonnen-Apotheke, Hauptstr. 48,

Kressbronn, Tel.: 0 75 43/5 49 83

Di., 08. September 2020:

Bahnhof-Apotheke, Bregenzer Str.

51, Lindau, Tel. 0 83 82/58 21

Mi., 09. September 2020:

Möven-Apotheke, Hemigkofener

Str. 10, Kressbronn,

Tel.: 0 75 43/86 41

Do., 10. September 2020:

Insel-Apotheke, Zeppelinstr. 1,

Insel, Tel.: 0 83 82/44 41

Fr., 11. September 2020:

Apotheke im Alten Bahnhof,

Bodenseestr. 30, Oberreitnau,

Tel.: 0 83 82/27 53 12

Sa., 12. September 2020:

Löwen-Apotheke, Friedrichshafener

Str. 1,

Aeschach, Tel.: 0 83 82/59 51

So., 13. September 2020:

Montfort-Apotheke,

Marktplatz 12, Langenargen,

Tel.: 0 75 43/23 57

Mo., 14. September 2020:

Jakobus-Apotheke, Seehalde 5,

Nonnenhorn, Tel.: 0 83 82/84 51

Di., 15. September 2020:

Steig-Apotheke, Schulstr. 34,

Reutin, Tel.: 0 83 82/7 39 62

Mi., 16. September 2020:

See-Apotheke, Untere Steig 2,

Bodolz-Enzisweiler im Einkaufszentrum,

Tel.: 0 83 82/2 68 66

Do., 17. September 2020:

Hirsch-Apotheke, Cramergasse 17,

Insel, Tel.: 0 83 82/58 14

Fr., 18. September 2020:

St.-Georgs-Apotheke,

Bahnhofstr. 7, Wasserburg,

Tel.: 0 83 82 / 88 76 50






GRABMALE

Heribert Lau

Steinmetzmeister

Hundweilerstraße 16

88131 Lindau (B)

Telefon (08382) 6894

Telefax (08382) 26870

lau.martin@web.de

AUSSTELLUNG

beim Friedhof

Lindau-Aeschach

Rennerle 14

Beratung und Verkauf

Mittwoch und Freitag

von 14 bis 18 Uhr

und nach Vereinbarung

LINDAUER

Bürgerzeitung

Verlag: Lindauer Bürgerzeitung

Verlags-GmbH & Co. KG

Herbergsweg 4, 88131 Lindau (B)

www.bz-lindau.de

Geschäftsführung (V.i.S.d.P.):

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Oliver Eschbaumer (OE)

E-Mail: verlag@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-41

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Verantwortlich für die Seiten 1 und

Amtsblatt der Stadt Lindau (B):

Presseamt Stadt Lindau (B)

Jürgen Widmer (JW),

Patricia Herpich (PAT), Birgit Russ (BR),

ausgenommen „Ansichten“ u. Inhaltsverz.

Anzeigen:

Hermann J. Kreitmeir

E-Mail: kreitmeir.lindau@t-online.de

Telefon: 08382/233-30, Fax: -14

Mobil: 01 71-5 46 04 58

Gisela Hentrich

E-Mail: giselahentrich@gmx.de

Telefon: 0 83 82 / 7 50 90-37, Fax: -38

Mobil: 01 62-2 39 52 37

Anzeigenservice:

E-Mail: anzeigen@bz-lindau.de

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Redaktion:

Heike Grützmann-Förste (HGF)

E-Mail: redaktion@bz-lindau.de

Telefon: 0 83 82/5 04 10-42

Telefax: 0 83 82 /5 04 10-49

Hans-Jörg Apfelbacher (APF)

Herstellung: Druckhaus Ulm Oberschwaben

Siemensstraße 10, 89079 Ulm

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22

vom 01.03.2020. Es gelten die allgemeinen

Geschäfts bedingungen des Verlages.

Auflage: 16.500 Exemplare

Erscheinungsweise: 14-täglich samstags

Bezug in Lindau/B:

Kostenlos an alle Haushalte

Bezug in PLZ-Region 88:

Abonnement 29,90 e/Jahr

Bezug deutschlandweit:

Abonnement 50,00 e/Jahr

Impressum

IM NOTFALL

Rettungsdienst 112

Notaufnahme

KASSENÄRZTL.

BEREITSCHAFT

Kassenärztl. Bereitschaftspraxis

Friedrichshafener Str. 80A (Li)

Auskunft unter Tel.: 116 117

Mi., Fr.: 16-21 Uhr,

Sa., So., Feiertage: 9-21 Uhr

ZAHNÄRZTL.

BEREITSCHAFT

An Wochenenden und

Feiertagen im unteren Kreis

Lindau: 01 80/5 05 99 91

Sie werden automatisch mit dem

diensthabenden Zahnarzt verbunden.

(Gesprächsgebühren 14 Cent aus dem

Festnetz, aus Mobilfunk netzen können abweichende

Kosten entstehen.)

Praxiszeiten: 10-12/18-19 Uhr.

Liste im Internet:

www.zahnaerzte-lindau.de


12 5. September 2020 · BZ Ausgabe KW 36/20

WISSENSWERTES

Wer kann und möchte helfen?

BRK Lindau sucht Ehrenamtliche für Einsatz in den Rotkreuzläden

Der Kreisverband Lindau des Bayerischen

Roten Kreuzes (BRK)

betreibt auf der Lindauer Insel

einen Kleiderladen und das Second-Hand-Geschäft

„Wundertüte“

in der Grub, in dem es Geschirr

und Deko zu kaufen gibt. Coronabedingt

fallen derzeit viele freiwillige

Helfer aus, da sie selbst aus

verschiedenen Gründen zur Corona-Risikogruppe

gehören. Die

Helfer, die jetzt noch dort arbeiten,

sind völlig überlastet.

Deshalb sucht das BRK händeringend

nach Menschen, die sich

ehrenamtlich in den beiden Geschäften

engagieren möchten.

In den Rotkreuzläden dürfen

alle Bürgerinnen und Bürger

einkaufen, sozial Bedürftige

mit Sonderausweis sogar zu

reduzierten Preisen.

„Die Rotkreuzläden dienen

in zweifacher Hinsicht einem

sozialen Zweck“, betont BRK-

Kreisgeschäftsführer Michael

Fischer: „Zum einen können

dort auch Leute mit kleinem

Geldbeutel einkaufen, zum

anderen wird mit dem Erlös

unsere Rotkreuzarbeit vor Ort

unterstützt.“ Und das zählt derzeit

mehr denn je, denn auch

dem BRK brechen wegen der

Pandemie wichtige Einnahmequellen

wie z.B. der Fahrdienst

weg.

Bis heute arbeiten ausschließlich

Ehrenamtliche in den Rotkreuzläden.

Der laufende Betrieb

wäre ohne die vielen

ehrenamtlichen Helferinnen

und Helfer nicht möglich, wie

Fischer betont. Viele spenden

ganze Tage ihrer Freizeit, andere

wiederum nur einige Stunden

pro Woche für die Arbeit in

den einzelnen Läden.

Normalerweise helfen im

Wer sich vorstellen kann, ein paar Stunden seiner Freizeit ehrenamtlich

in einem der Rotkreuzläden auszuhelfen, darf sich gern beim BRK

Kreisverband melden.

BZ-Foto: BRK

Anzeigen

Für die Seniorenbegegnung „Wallstüble“

suchen wir zum 01.10.2020 eine

engagierte ehrenamtliche Leitung,

die sich gemeinsam mit ihrem Mitarbeiterteam

gerne für Senioren einsetzen möchte.

Wenn Sie Freude im Umgang mit Menschen

mitbringen, dabei Lust und Zeit haben, sich

ehrenamtlich für eine gute und sinnvolle Sache

zu engagieren, dann freuen wir uns auf Sie.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann rufen Sie uns

doch einfach an.

Bayerisches Rotes Kreuz, Kreisverband Lindau (B)

Carsten Henschke, Telefon (08382) 2770-15

henschke@kvlindau.brk.de www.brk-lindau.de

Kleiderladen zwischen zehn

und 15 Helfer, die die Öffnungszeiten

über die Woche

abdecken. „Zur Zeit suchen

wir neue Ehrenamtliche, da

fünf unserer Freiwilligen coronabedingt

fehlen, wie z.B.

eine Helferin, die 83 Jahre alt

ist und selbst zur Risikogruppe

zählt. Eine andere kümmert

sich um ihre betagte Mutter

und traut sich deshalb nicht

mehr, im Laden zu helfen. Die

übrigen Helferinnen und Helfer

sind inzwischen überlastet.

Deshalb müssen die fehlenden

Ehrenamtlichren dringend ersetzt

werden“, erklärt Carsten

Henschke, beim BRK für die Rotkreuzläden

zuständig. Ohne

diese Unterstützung wäre der

BRK-Kreisverband gezwungen,

die Öffnungszeiten zu reduzieren.

Aber die beiden Geschäfte

sind wichtig, vor allem für die

Menschen, die sich sonst gar

nichts mehr leisten können“,

so Carsten Henschke. Und der

Andrang in den Läden sei derzeit

groß.

Die freiwilligen Helferinnen

und Helfer werden in den beiden

Geschäften eingesetzt, um

Ware auszupacken, zu präsentieren

und zu verkaufen. „Wir

sind für jede Zeitspende dankbar

und seien es auch nur zwei

oder drei Stunden pro Woche.

Jeder bestimmt selber, wie

lange er arbeiten möchte“, so

Carsten Henschke. BZ

Für Fragen und Informationen

zum Thema ehrenamtliche Unterstützung

für die Rotkreuzläden

steht Carsten Henschke

zur Verfügung.

Telefon: 0 83 82/27 70 15

E-Mail: henschke@kvlindau.brk.de

Landrat Elmar Stegmann, Tobias Walch (Leiter Soziales und Kreisentwicklung)

und Alexander Gehrlich (Leiter Sicherheitsrecht, Gewerberecht,

Katastrophenschutz) bei der Eröffnung des Bayerischen

Testzentrums für den Landkreis Lindau.

BZ-Foto: LK Li Angela Wolf

Testzentrum eingerichtet

Kostenfrei Tests für Landkreisbürger/-innen

Das Bayerische Testzentrum des

Landkreises Lindau ist am 28.

August auf dem Gelände des

Umlade- und Wertstoffzentrums

Lindau in der Bösenreutiner

Steig 33 zwischen Lindau

und Bösenreutin in Betrieb gegangen.

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Das Bayerische Testzentrum ist

als „Drive-In“ organisiert und

wird von der Firma Allgäu

Medical Service GmbH betrieben.

Dort kann sich jede Person

mit Wohnsitz im Landkreis

Lindau (Bodensee) oder

Personal von Schulen, Kindertagesstätten

und Pflegeeinrichtungen

mit Arbeitsort

im Landkreis kostenfrei

testen lassen.

Der Ministerrat hatte beschlossen,

umgehend in jeder

kreisfreien Stadt und jedem

Landkreis ein „Bayerisches Testzentrum“

einzurichten, in dem

sich jeder kostenlos auf das

Coronavirus testen lassen

kann. Ziel ist es, bayernweit

gegen Ende der Sommerferien

ein ausreichendes, flächendeckendes

Testangebot zur

Verfügung zu stellen.

Für die Einrichtung, die Organisation

und den Betrieb

des Testzentrums sind die jeweiligen

Kreisverwaltungsbehörden

zuständig. Das Landratsamt

Lindau (Bodensee) hat

denkbare Grundstücke für die

Errichtung des Bayerischen Testzentrums

geprüft. Die Wahl ist

auf das Gelände des Umladeund

Wertstoffzentrums Lindau

gefallen. Das vom Zweckverband

für Abfallwirtschaft Kempten

(ZAK) betriebene Gelände

liegt günstig an der Kreisstraße

LI 1 zwischen Lindau und Bösenreutin.

Es sind ausreichend

Pkw-Stellplätze sowie Wartezonen

vorhanden. Bei der Testung

erhält jede Person einen

QR-Code, über den das Ergebnis

nach 24 Stunden abgefragt

werden kann (alternative

Übermittlung auch per E-Mail

oder telefonisch möglich).

Positiv getestete Personen werden

direkt vom Gesundheitsamt

kontaktiert. Erkrankte Personen

werden im Testzentrum

nicht getestet! Diese sollen direkt

Kontakt mit dem Hausarzt

oder dem ärztlichen Bereitschaftsdienst

(Tel.: 116 117) aufnehmen.

Das Testzentrum hat

geöffnet: Mo./Mi./Fr. 17.30 bis

19.30 Uhr und So. 10 bis 13 Uhr.

Keine Anmeldung erforderlich. BZ

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