Menschen, die Spuren hinterlassen - Unternehmerporträts

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Wir alle kennen sie, die sympathischen ‚Helden‘ unter den UnternehmerInnen und Künstlern. Und das sind sie deswegen, da sie wunderbar ehrlich nach außen auftreten. Sie haben Schwächen, Ecken, Kanten sowie den Mut, darüber zu sprechen. Das macht sie im großen Haifischbecken des Wettbewerbs unverwechselbar. Einige von ihnen werden hier via Unternehmerporträt vorgestellt.

UNTERNEHMERPORTRÄTS

MENSCHEN,

DIE SPUREN

HINTERLASSEN


Vorwort:

Wir alle kennen sie, die sympathischen ‚Helden‘

unter den UnternehmerInnen und Künstlern.

Und das sind sie deswegen, da sie wunderbar

ehrlich nach außen auftreten.

Sie haben Schwächen, Ecken, Kanten sowie den

Mut, darüber zu sprechen. Das macht sie im

großen Haifischbecken des Wettbewerbs

unverwechselbar, denn diese Persönlichkeiten

gibt es so mit deren Angebot nur einmal.

Kunden buchen in dem Fall gern, ohne noch

einen Blick auf die Konkurrenz zu

verschwenden oder gar über den Preis zu

verhandeln.

Die Vorteile von Unternehmerporträts:

Sie sind ein sehr glaubwürdiges Format

Sie erzeugen Sympathie und Nähe

Sie vermitteln das Gefühl, den porträtierten

Inhaber bzw. das porträtierte Unternehmen

zu kennen

Sie sprühen vor Lebendigkeit und Charme

Sie erzeugen Identifikation

Und sie sind einfach ehrlich

Nachfolgend ein paar Praxisbeispiele.



P O R T R Ä T

Heidi

Weber

Rüegg

P O R T R Ä T


Heidi stammt aus der Schweiz. Damit hat sie mit

der berühmten Heidi vom Alm-Öhi zwei große

Gemeinsamkeiten: den Namen und das

Herkunftsland – sehr viel mehr allerdings noch

das Heranwachsen in einem idyllischen und

dennoch sehr abgelegenen Ort in den Bergen.

Diese Tatsache bedingt quasi von selbst, dass

die Natur zu ihrem zweiten Zuhause wurde und

unbändige Freude wiederum ihr Lebensbegleiter.

Daran hat sich bis heute nichts

geändert, denn mit Freude gelingt alles spielend

leicht.

Das ist jetzt nicht einfach so à la Floskel daher

gesagt, sondern Heidi selbst ist der lebende

Beweis für diesen Tatbestand: Was immer sie in

die Hand nimmt, gelingt ihr außerordentlich gut

– privat oder auch beruflich in Sachen Leadership.

Dort zählt sie zu den erfahrenen alten

Hasen, wobei das Wort „alt“ im Zusammenhang

mit einer Frau des Jahrgangs 1973 vielleicht

gewagt sein mag. In Heidis Fall jedoch einfach

treffend.

Das mussten selbst schon gestandene

Führungskräfte hohen Ranges einsehen, bei

denen sie inzwischen durchgängig einen Stein

im Brett hat.


Bei scheinbar unlösbaren Führungs-Herausforderungen

klingelt dann ihr Telefon und man

begründet den Grund des Anrufes in etwa so:

„Wenn eine das schafft, dann Sie!“

Apropos „unlösbar“: Dieses Wort existiert in

Heidis Sprachschatz nicht. Für sie gibt es keine

unlösbaren Situationen, denn außer Freude hat

sie noch eine Menge anderes Rüstzeug in petto

und findet daher auch fast immer einen

Lösungs-Weg. Mit dem eigens entwickelten

Modell des Joyful Leadership wirkt sie dabei wie

ein Eisbrecher.

Eisbrecherische Fähigkeiten beweist sie sich

regelmäßig auch selbst. Einen Marathon laufen?

„Keine Ahnung wie, aber ich schaff’s.“ Und

natürlich schaffte sie es! Im Prinzip also kein

Unterschied zu ihrem beruflichen Wirken.

Pure Freude, Experimentierlust und Gelassenheit

tragen sie durchs Leben – in stillen

Momenten genauso wie in energiegeladenen.



Gabi

Laszinger

P O R T R Ä T


Aus Nichts ein Wunder zu erschaffen, damit

kennt sich Gabriella Laszinger bestens aus. Das

sah auch unser Bundespräsident in 2010 so, der

ihr für eines dieser Wunder das Bundesverdienstkreuz

verlieh.

Hierbei geht es um ihr Kinder-Hilfsprojekt in

Nepal, das insofern zwar wenig mit ihrem Beruf

als Coach zu tun hat und doch auch wieder so

viel – ebenso mit ihren motivierenden Speaker-

Qualitäten, denn Gabriella hat wahrlich viel zu

erzählen.

Die Ärmel hochzukrempeln und energiegeladen

zur Tat zu schreiten, das kennt sie in beiden

Bereichen. Im Prinzip geht es immer um

Klarheit. Gute Entscheidungen sollen getroffen

werden, um die erwünschten Ziele zu erreichen

– manchmal darf man dabei auch mutig eigene

Grenzen überwinden.

Was sich hier recht theoretisch lesen mag,

beschreiben ihre Kunden als Gabi-Magie –

Seriosität und große Diskretion inklusive. Das

verdeutlicht ihr Wirken dann doch recht

anschaulich. Und zwar deshalb, da sie längst die

Lösungen sieht, während ihr die Menschen noch

von den Herausforderungen sprechen. Ihre

Präzision dabei ist beinahe schon unheimlich.


Da könnte man jetzt glatt in Versuchung und auf

diesen Gedanken kommen: „Wie genial! Ich

bestelle mir fix Frau Laszinger ins Haus und fünf

Minuten später ist das Ding erledigt.“ Da es sehr

viel nachhaltiger wirkt, das „nächste Level“ und

die Prozesse dahinter zu verinnerlichen,

kommen ihre Kunden allerdings nicht ganz so

einfach davon.

Fühlen, verstehen, mit den Dingen

verschmelzen. Nur auf diese Weise gelangen

Menschen in ihre wahre Kraft, und das erst

schenkt Sicherheit – nicht nur in einer

herausfordernden Situation, sondern immer

wieder. Diese Kraft durften ihre inzwischen

tausenden von Kunden bereits lebhaft spüren

und auch sie selbst erlebte das zig Mal in

verschiedenen Situationen.

Da Gabriella grundsätzlich nichts dem Zufall

überlässt, lernte sie das Rüstzeug ihres Könnens

einst von den großen Meistern dieser Welt.

Zusätzlich studierte sie das Mindset der

Erfolgreichen sehr intensiv. Das tat sie übrigens

ganz praktisch, indem sie einige dieser

Menschen persönlich getroffen hat.


Einer ihrer Kunden beschrieb die

Zusammenarbeit mit ihr erst vor Kurzem wie

folgt: „Als Top-Manager ist man in punkto

Austausch auf Augenhöhe ein einsamer Wolf.

Schade, dass ich Frau Laszinger nicht schon

früher getroffen habe, wenn ich vor wichtigen

Entscheidungen stand. Da wäre mir einiges

erspart geblieben.“


Stefan

Ulbrich

P O R T R Ä T


Stefan Ulbrich ist Stimmtrainer, Produzent und

Menschen-Begeisterer. Außerdem hält er seit

ewigen Zeiten regelmäßig die E-Gitarre in den

Händen, ganz gern aber auch Stift, Papier und

Telefon – die wichtigsten Utensilien für einen

Organisationsfan wie ihn.

Sein Faible dafür brachte ihm in Vergangenheit

so manche steile Erfolgskurve ein, selbst aus

den tiefsten Tälern heraus. Ebenso die

Tatsache, mit Menschen gut zu können. Das

ging schon als Kind los und steht Schwarz auf

Weiß als positive Randbemerkung in jedem

seiner Zeugnisse.

Diese Stärke zog sich im Übrigen ähnlich durch

sein Leben wie der Umstand, seine Umgebung

immer wieder neu mit cleveren Ideen zu

überraschen. Sein Umfeld beschwört einhellig,

man können sich seiner Begeisterung für eine

Sache kaum entziehen.

Klartext ist neben Berlinerisch seine zweite

Muttersprache. Stefan ist eben immer Stefan –

so, wie er leibt und lebt. Ob er nun auf seinem

Motorrad durch die Lande zieht oder in der

Vorstandsetage eines Konzerns einem Kunden

gegenübersitzt.


Kommen wir zu seinen Werten, und die sind

ihm heilig. Ein Handschlag zählt für ihn genauso

wie eine Unterschrift unter einem Vertrag. Was

er verspricht, hält er! Herausforderungen

schrecken ihn grundsätzlich nicht, denn er

findet für alles kreative Lösungen. Seine

Experimentierfreude sowie seine Abneigung, in

Schema F zu denken, kommen ihm dabei zugute.



Cristina

Roduner

P O R T R Ä T


Damals, vor vielen Jahren. Auf leisen Sohlen

schlich ich in Mamas heimisches Büro. Sollte ja

niemand merken, dass ich vor Neugierde fast

platzte, denn dieses Internet war bei uns

eingezogen. Jeder redete davon und natürlich

wollte ich das sofort testen.

Klick, Rechner fix eingeschaltet, auf den

Browser Netscape geklickt, die Startseite von

bluewin.ch schaute mich an. Arg viel weiter kam

ich jedoch nicht und schon gar nicht so richtig

in dieses Internet hinein, denn: Wo klicken, um

von bluewin weiter zu kommen? Das hatte ich

mir einfacher vorgestellt!

Dass zwischen dem Internet und mir im Verlauf

dennoch eine große Liebe entstehen konnte –

ja, daran sind vermutlich meine Gene schuld

und zum Teil sogar die Menschheitsgeschichte.

Klingt lustig, gell? Hat aber alles sehr viel

miteinander zu tun.

Höhlenmenschen und Tattoos

Was bezweckten unsere Vorfahren mit ihren

Höhlenmalereien? Sie wollten Botschaften

vermitteln. Und zwar so, dass sie von anderen

verstanden werden.


Weil ich das extrem spannend finde, kannst du

ein paar dieser urzeitlichen Symbole als Tattoo

auf meiner Haut erkennen. Ausserdem lasse ich

keinen Ort aus, der geschichtsträchtig zehnoder

gar hunderttausende von Jahren

zurückreicht. Ich liebe diese Stätten und halte

mich gern und oft dort auf.

Bei meiner Liebe zur Sprache kommt hinzu,

dass auch meine Mutter nicht auf den Mund

gefallen ist. Insider behaupten, ich hätte da

etwas vererbt bekommen. Zudem ist sie als

Kommunikations-Profi ebenso dem Thema

verfallen – es konnte also gar nicht anders

kommen als so.

Da es in meinen jungen Jahren noch gar kein

Internet gab, lebte ich meine Berufung zunächst

als Buchhändlerin aus. Den Duft von Büchern

liebe ich noch heute und verschlinge sie

regelmäßig. Doch das World Wide Web und ich,

wir mussten uns zu gegebener Zeit einfach

finden.

Auch nicht verwunderlich ist wohl, dass ich

meinen Lebensgefährten anno 2006 genau dort

kennenlernte.


Ich suchte bei einem Onlinespiel noch einen

Mitspieler für den Bereich Taktik. Was soll ich

sagen: Ein taktisch kluger Schachzug meinerseits,

denn kurze Zeit später waren wir ein Paar.

Was mich zum Strahlen bringt? Wenn ich meine

Kundinnen und Kunden glücklich machen und

mit ihnen zusammen die wunderbaren Weiten

des www entdecken kann. Und das geht so: Am

Anfang sind ihnen die Onlinekanäle meist (noch)

einigermaßen suspekt. Nach einer Seminarstunde

oder einem ersten Gespräch schwappt

meine Begeisterung bereits auf sie über. Mein

Talent, Komplexes anschaulich auf den Punkt zu

bringen, ist daran nicht ganz unschuldig.

Außerdem sagt man mir nach, ich sei eine

Exotin im positiven Sinne, was Dienstleisterinnen

und Dienstleister im Online-Bereich

betrifft. Denn bei mir gibt es keine Lösungen

von der Stange. Endet in den meisten Fällen

damit, dass ich mit meiner Kundschaft in einen

gemeinsamen Sog gerate. Fühlt sich an wie

Fliegen und katapultiert meine Kundinnen und

Kunden in eine neue Social-Media-Sphäre.


Und bevor ich jetzt in weitere Online-Sphären

abdrifte, oute ich mich zum Ende dieser Zeilen

noch als Black-Metal-Fan. Das scheint dein nun

entstandenes Bild von mir womöglich leicht zu

sprengen. Doch wie bei allem in meinem Leben

gibt es auch hier eine logische Verbindung:

Zwischen den hart klingenden Tönen stecken

feine Botschaften Auf die Zwischentöne kommt

es an – beim Black-Metal genauso wie bei

deiner Online-Kommunikation. Mit Stolz kann

ich von mir sagen, dass ich gerade diese

punktgenauen Zwischentöne vorzüglich

beherrsche.



Simone

Schmid

P O R T R Ä T


Die Farb- und Stilberatung ist nicht zufällig in

mein Leben getreten, wenngleich auf einigen

Umwegen. Deutliche Spuren dafür waren schon

in meiner Kindheit ersichtlich, wenn ich meine

Mutter zum Shoppen begleitete. Ich war gerade

elf Jahre alt und blühte dabei auf, ihr passende

Outfits zusammenzusuchen.

Kurzer Zeitsprung ins Erwachsenenalter. Mein

Job als Sekretärin war zwar nicht meine

Erfüllung, aber in Ordnung. Nach einem

einschneidenden persönlichen Tiefpunkt

forderte mich das Schicksal allerdings dazu

heraus, über mein Leben neu nachzudenken.

Das tat ich intensiv und lange.

Eines Tages bekam ich einen heißen Tipp

übermittelt. „Warum machst du nicht eine

Ausbildung zur Farb- und Stilberatung? Das

liegt dir doch!“ Diese scheinbar belanglose

Frage traf mitten hinein ins Epizentrum meiner

Berufung – auch wenn ich das zu dem Zeitpunkt

noch nicht ahnen konnte. Das änderte sich

schlagartig am ersten Tag der Ausbildung. Es

fühlte sich wie eine Offenbarung an. Da wusste

ich: Ich bin angekommen!

Die letzten 20 Jahre im Zeitraffer könnte ich in

etwa so beschreiben:


Neugierig entdeck(t)e ich immer mehr Nuancen

meines Berufes – und auch an mir selbst.

Irgendwann gab ich Seminare, erstellte Videos

und folgte dem Ruf ins TV, als man mich als

Expertin fünfmalig in die Live-Sendung „Hallo

Hessen“ einlud. Das ehemalige schüchterne

Mädchen von einst wuchs dabei über sich

hinaus.

Und auch nach hunderten Beratungen bzw.

Seminaren kann ich immer noch sagen, dass ich

wie am ersten Tag für die Sache brenne. Weil es

mir wichtig ist, dass auch Sie das fühlen können,

was ich fühle:

Mit der passenden Kleidung und den

entsprechenden Farben werden Menschen

anders (authentisch) wahrgenommen. Das

öffnet viele Türen, vor allem die der Selbstliebe

und des Selbstwerts – und in beruflicher

Hinsicht oft ganz neue Sphären.

Meine Kundinnen beschreiben das in ihren

Worten beispielsweise so: „Sie haben mich nicht

nur mit einer außerordentlichen Fachkenntnis,

sondern auch mit ganz viel Herz, Humor und

Wertschätzung beraten. Das war nicht nur

Balsam für meine Seele, sondern ein echter und

sehr praxis-tauglicher Weckruf für meinen

Kleiderschrank!“



Sabine

Suckrau

P O R T R Ä T


Leidenschaftliche Strategin, Menschenfreundin,

Künstlerin. Nach einem kurzen (wenn auch

intensiven) Ausflug in den Personalbereich

betritt sie das Spielfeld der Psychologie. Dort

merkt sie schnell: Das ist meins!

Wer wie sie das strategische Denken schon in

die Wiege gelegt bekommen hat, endet

irgendwann an der Börse oder beim Schach. Für

sie keine Option, da es ihr dort bis zu einem

guten Ergebnis viel zu lange dauert.

Und auch sonst braucht sie unbedingt

Menschen um sich herum – und das in enger

Konstellation, wie das unter anderem im

Business Coaching der Fall ist.

Zur Sache: Ihre Strategievorliebe beruht darauf,

sich bedingungslos den kürzesten Weg zum Ziel

zu suchen. Jetzt wird auch klar, warum in der

Einleitung unter anderem das Wort „Künstlerin“

auftaucht. Denn ohne Kreativität wäre das bei

aller Strategiebegabung nicht möglich.

Das vereinfacht so manches – in ihrem eigenen

Leben und auch dem ihrer Coaching-Kunden,

da es langwieriges Drumherum erspart.


Dieser Tatsache geschuldet, braucht es im

Durchschnitt nur ganz wenige Sitzungen, bis

ihre Kunden zum gewünschten Ergebnis

gelangen. Und das freut nicht nur die

Menschen, sondern jedes Mal aufs Neue auch

sie selbst.

Nach schwäbischer Mundart könnte man sie

daher vorbehaltlos als „Cleverle“ bezeichnen,

was sie als bodenständige Persönlichkeit von

sich selbst jedoch nie behaupten würde.

Wenn sie nicht gerade in Sachen Coaching

zugange ist, malt sie oder stellt ihre Gemälde

aus. Das führte sie bereits um die halbe Welt bis

ins Reich der Mitte. Ansonsten genießt sie die

Natur zu Hause, zu Fuß oder mit dem Rad – am

allerliebsten gemeinsam mit ihrem Ehemann.



Ariane

Brandes

P O R T R Ä T


Leidenschaftliche Menschenfreundin mit

Vergangenheit als Multi-Berufsausüberin. Hat

mindestens ein Dutzend verfasster Drehbücher

sowie mehrere Patente in der Nachttisch-

Schublade liegen.

War mal Jobcoach für schwer erziehbare

Jugendliche und Langzeitarbeitslose Ü50,

Schuhstore-Besitzerin, Geschäftsführerin von

Sport- und Freizeitanlagen, Vertrieblerin und

wird in der Beliebtheitsskala vieler Menschen

mit 10 plus fünf Sternchen bewertet.

Studiert hat sie auch und als Diplom-

Betriebswirtin abgeschlossen. Aber das ist

längst Geschichte, wenngleich ihr ganzes Leben

lang immer hilfreich gewesen.

Wenn sie etwas gar nicht leiden kann, dann ist

es Ungerechtigkeit. Dagegen liebt sie Brokkoli

und Sonnenschein heiß und innig.

Doch nun Tacheles. Was genau an Ariane wirkt

auf Menschen so magisch, dass jede(r) ständig

ihre Nähe sucht? Vermutlich könnte man dieses

Phänomen mit dem Begriff „Aura“ zu erklären

versuchen. Bei ihr ist es jedoch sehr viel mehr.


Das war übrigens schon früher so. Mit dem

Unterschied, dass sich seinerzeit alle möglichen

Tiere wie von Geisterhand um sie scharten –

darunter sogar ein wilder Rabe.

Zusammenfassend kann man sagen: Ariane

agiert konsequent (kreativ) unabhängig, auf ihr

Wort ist immer Verlass und sie schenkt den

Menschen magische Momente wertschätzender

Aufmerksamkeit.



Hans-

Martin

Rolf

P O R T R Ä T


Bäcker Hans-Martin Rolf ist meistens gut

gelaunt. Auch um drei Uhr morgens, wenn er in

seiner Backstube die ersten Teiglinge

vorbereitet.

Nicht ganz unschuldig an diesem Frohsinn ist

Onkel Gerhard Rolf, der moderne Daniel

Düsentrieb des Bäckereihandwerks. Während

andere mit 75 Jahren entspannt den Ruhestand

genießen, entwickelt er mit Herzblut kluge

Lösungen, für die der Markt keine zufrieden

stellenden Produktantworten bieten kann.

Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens

begann in 2007. Hans-Martin Rolf erzählte

seinem Onkel eher beiläufig von diesem einen

Problem seines Bäckeralltags. Erwähne niemals

das Wort „Problem“ in Gegenwart eines

Tüftlers. Er könnte umgehend für die Lösung

sorgen. So auch in besagtem Fall, der sich mit

den Jahren bereits zigfach erfolgreich

wiederholte.

Jedes Produkt wird perfektioniert bis zur

Vollendung – nach ausgiebigen Praxistests

direkt in Hans- Martin Rolfs Backstube.

Inzwischen kommen die Kunden direkt auf das

Unternehmen zu mit den Worten: „Könnt ihr für

Problem xy bitte auch ein Produkt entwickeln?“


Wie positiv folgenreich eine solche Entwicklung

sein kann, zeigt das Plan B-Brezelblech. Ein

ganzes Bundesland konnte dank der Erfindung

wieder aufatmen, deren brisantes Aluminium-

Brezelproblem bereits höchste Staatsämter

beschäftigte.

Aktuell machen die Bielefelder Lösungs-Genies

mit ihrem neusten Produkt Furore: dem

AirAktiv-Brötchenblech. Es wirkt, als wäre es

gar nicht vorhanden und macht Etagenöfen-

Brötchen schneller besser.

Fragt man die beiden Herren nach ihren

Zukunftsplänen, lautet die Antwort einhellig:

„Wir machen einfach weiter wie bisher. Mit

gleicher Leidenschaft, Ideenreichtum und

Praxisnähe.“


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dem Urheberrecht – made by

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