Biogas professionell. - Kaufmann Landtechnik GmbH

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Biogas professionell. - Kaufmann Landtechnik GmbH

Biogas professionell.

Erfahrungen aus der Praxis


Inhalt

Maissilage als Kosubstrat:

Qualitätsanforderungen

im Überblick.................6-11

Für den Biogas-Einsatz optimiert:

Der JAGUAR von CLAAS..............12-17

Praktiker berichten

über Ihre Erfahrungen...................18-21


Rund um die

leistungsfähige

Logistik ..........................22-27

AGRO-BioGas:

Komplett-Software für

Biogasanlagen

......................................28-29

Der wirtschaftliche Erfolg einer Biogasanlage hängt von

vielen Faktoren ab. So gilt es, nicht nur die Technik der

Biogasanlagen zu optimieren, sondern auch, die individuellen

Kosten zur Beschaffung der nachwachsenden

Rohstoffe durchzurechnen. Damit Ihre Planungen auf

sicheren Füssen stehen, sollten Sie sich von den Experten

der Landwirtschaftskammern und -Ämtern bzw,

anderen Organisationen, z.B. vom Fachverband Biogas,

beraten lassen.

Die richtigen Partner brauchen Sie auch für die Ernte-,

Transport- und anderen Feldarbeiten rund um die Substratbeschaffung.

Lohnunternehmer und Maschinenringe

stehen als leistungsfähige Dienstleister mit optimaler

Technik und hoher Schlagkraft zur Verfügung.

Dabei gilt es, nicht den billigsten, sondern den leistungsfähigsten

und zuverlässigsten Partner zu gewinnen.

Denn was nutzt Ihnen ein niedriger Preis, wenn

die Technik später in der knappen Erntezeit versagt?

Damit schließt sich der Bogen zu CLAAS. „Erfolg

ernten“ heißt hier die Devise. Weltweit ist CLAAS bei

vielen landwirtschaftlichen Großbetrieben und Landtechnik-Dienstleistern

der führende Partner, der ihnen

die richtige Technik liefert: Angefangen beim Feldhäcksler

für die Ernte von Silomais-, Gras- oder Ganzpflanzensilage,

über den Mähdrescher für Getreide,

Körnermais und CCM bis hin zu den leistungsfähigen

Traktoren sowie Teleskopladern. Damit zählt CLAAS

auch zu den wichtigen Partnern für den erfolgreichen

Betrieb von Biogasanlagen.

Wegen des hohen Ertrags- und Energiepotentials

steht der Silomais bei den NawaRo-Anlagen derzeit an

1. Stelle. Mit der vorliegenden Broschüre hat CLAAS

deshalb eine Vielzahl von Informationen über die Silomaisernte

und -logistik zusammengestellt. Damit sollen

Ihnen Anregungen und Impulse an die Hand gegeben

werden, so dass Sie die Wirtschaftlichkeit der Substratbeschaffung

immer weiter optimieren können.

Georg Döring

Produktmanager Feldhäcksler

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4

Für alle Substrate

Gärrest-

Ausbringung

• Transport und

Ausbringung

gerüstet…

Betrachtet man die Wirtschaftlichkeit von Biogasanlagen,

so wird oft nur über die Technik und Kosten der

Anlagen selbst diskutiert. Doch die Wirtschaftlichkeit

hängt in entscheidendem Masse auch von den Herstellkosten

der Substrate, der Substratqualität sowie

dem Aufwand für die Gärrestverwertung ab. Bis zu

50% der Kosten, davon gehen viele Expertenberechnungen

aus, entfallen auf diese Verfahrensteile, die der

eigentlichen Biogasproduktion vor- und nachgelagert

sind (siehe Übersicht 1).

Übersicht 1: Kostenanteile bei der Biogasproduktion

Biogasanlage

ca. 50 %

• Gaserzeugung

• Stromerzeugung

• Endlager

Bereitstellung

Nawa

Ro-Substrate

• Saat, Düngung,

Pflanzenschutz

• Ernte und Transport

• Silokosten

• Substratvorlage

Wie sich die Kosten der Substratbeschaffung im

Einzelnen zusammensetzen, stellt die Übersicht 2

(Seite 5) am Beispiel Silomais dar. Da je nach Anlage

und Region unterschiedliche Verhältnisse auftreten,

sollen die hier aufgeführten Zahlen nur der groben

Orientierung dienen.

Es zeigt sich, dass bei über 50% der Kostenpositionen

(Verfahrensschritten 1 b bis 3 sowie 5 und 6) Maschinen

aus dem CLAAS Programm zum Einsatz kommen

können. Das entspricht, wenn man die Biogasherstellung

aus nachwachsenden Rohstoffen als Komplettverfahren

betrachtet, einem Anteil von rund 25% an

der gesamten Wertschöpfung.

Für CLAAS leitet sich daraus die Verpflichtung ab,

nicht nur bei der bereits angebotenen Technik hohe

Leistungen mit geringstmöglichen Kosten optimal zu

kombinieren; vielmehr werden auch neue Maschinen,

neue Verfahren und Verfahrenskombinationen entwickelt,

um weitere Rationalisierungseffekte bei der

Substratbeschaffung möglich zu machen.

Schon beim Blick in die nähere Zukunft wäre es aber

zu wenig, sich im Hinblick auf nachwachsende Rohstoffe

für Biogasanlagen nur auf Silomais zu konzentrieren.

Denn die zunehmende regionale Dichte von

Biogasanlagen sowie die rasant steigende Durchschnittsgröße

der neu geplanten Anlagen, die bis zu

ganzen Biogas-Parks reichen, zeigen jetzt, dass nicht

mehr ausreichend betriebsnahe Flächen für den Silomaisanbau

zur Verfügung stehen.

So steigen die Transportentfernungen, und damit

reduziert sich die relative Vorzüglichkeit von Silomais –

trotz seines hohen Energiegehaltes. Weil die Silomais-

Ernte bei relativ geringem Trockensubstanz- und

hohem Wassergehalt stattfinden muss, sind die Transportkosten

hier überproportional hoch. So erhöhen

sich die Aufwendungen für die Beschaffung von Silomais

um 250 bis 350 €/ha, wenn die Transportentfernungen

von 2 auf 20 km steigen. Das entspricht


Übersicht 2: Aufteilung der Substratbeschaffungskosten am Beispiel Silomais

Verfahrensschritt Kostenanteil

1 a.) Anbau: Produktionsmittel/Zinsansatz 43 %

1 b.) Anbau: Feste und variable Maschinenkosten 17 %

2.) Überbetriebliche Ernte 12 %

3.) Überbetrieblicher Transport zum Silo (2 km Entfernung) 5 %

4.) Gemeinkosten 3 %

5.) Feste und variable Silokosten 13 %

6.) Siloentnahme und Substratvorlage am Fermenter 7 %

Substratkosten frei Fermenter 100 %

zusätzlichen Kosten von bis zu 25 % und hat dementsprechende

Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit.

Deshalb arbeiten die Maiszüchter weiterhin mit Hochdampf

an neuen Sorten, um den Energieertrag pro

Hektar weiter zu erhöhen. Erprobt werden auch neue

kombinierte Ernte- und Transportverfahren unter Einbeziehung

des Lkw-Transportes, um die Beschaffungskosten

zu senken. Eine dezentrale Lagerung,

neue Energiefruchtfolgen sowie weitere Alternativen

stehen ebenfalls als Lösungen in der Diskussion.

Während das Transportkostenproblem in der Vergangenheit

bei vielen Anlagenplanungen noch nicht ausreichend

berücksichtigt wurde – vielmehr ging man

zumeist pauschal von 2 bis 4 km Transportentfernungen

aus – findet derzeit vielerorts ein Umdenken statt:

Eine Biogasanlage zu planen und zu bauen, und erst

dann zu klären, wie und wo die Substrate beschafft

werden können – das war gestern. Heute wird

zunächst die Frage beantwortet, welche Substrate zu

welchen Konditionen zu beschaffen sind, und danach

die Anlage entsprechend geplant und ausgelegt.

Sicher ist auf jeden Fall, dass zukünftig verstärkt auch

Corn-Cob-Mix (CCM) und Getreide als Substrate für

die Biogasproduktion genutzt werden. Sie verursachen

zwar höhere Produktionskosten, können aber bei

Trockensubstanz-Gehalten von ca. 60 bzw. 90 %

geerntet werden, so dass die Transportkosten deutlich

geringer ausfallen. Mit zunehmender Transportentfernung

zwischen den Ernteflächen und Biogasanlagen

wird somit die Stromerlös- und Kostendifferenz zwi-

schen Silomais und den Alternativsubstraten zunehmend

kleiner und kehrt sich schließlich um. Dieser

Trend verstärkt sich, wenn man auch die Kostenunterschiede

beim Transport der Gärreste berücksichtigt.

Als Konsequenz zeigt sich tatsächlich immer häufiger

in der Praxis: Ab 10 bis 20 km Entfernung – je nach

den regionalen Verhältnissen – gilt CCM als die

kostengünstigere Alternative, ab 20 bis 25 km das

Getreide. CLAAS, einer der größten Erntemaschinenund

Traktorenhersteller, ist auch hier gut gerüstet und

bietet für die Beschaffung dieser Substrate ebenfalls

die optimalen Maschinen und Verfahrensketten an.

CLAAS Mähdrescher bei der Ernte von

Corn-Cob-Mix (CCM).

Biogas

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Silage als Kosubstrat

in Biogasanlagen.

Dr. Johannes Thaysen von der Landwirtschaftskammer

Schleswig-Holstein gibt eine Übersicht zum biologischen

Ablauf der Methangasbildung sowie zum Einsatz

der Kosubstrate.

Beim Abbau organischer Masse zu Biogas laufen die

in der Übersicht 1 dargestellten Schritte ab: a) Hydrolyse,

b) Säurebildung, c) Essigsäurebildung und

d) Methanbildung. Es entsteht daraus neue Biomasse

oder Wärme. Näheres zur Masse- und Trockensubstanzbilanz

des Prozesses ist von REINHOLD (2005)

beschrieben. Das gebildete Gasgemisch besteht ca.

Schematische

Darstellung des

anaeroben Abbaus

Übersicht 1

Niedere Fettsäuren

(Propionsäure, Buttersäure)

zu 2/3 aus Methan und zu 1/3 aus Kohlendioxid. Die

beteiligten Bakterien und insbesondere die Methanmikroben

stellen unterschiedliche Ansprüche an Sauerstoff,

Temperatur, Nährstoffversorgung, pH-Wert. Weiterhin

spielt die Art der Fermentation (Nass- oder

Trocken) sowie der Anlagentyp mit seiner Verweildauer

und Raumbelastung eine Rolle. Schließlich muss die

Misch- und Pumpfähigkeit sicher sein. Manche Substrate

müssen zerkleinert werden, um die organische

Masse besser abbauen zu können und Schwimmschichten

zu vermeiden, die in bestimmten Fermenterbauarten

unbeherrschbar werden.

Ausgangsmaterial

(Eiweiße, Kohlenhydrate, Proteine)

Hydrolyse

Einfache organische Bausteine

(Aminosäuren, Fettsäuren, Zucker)

Säurebildung

Essigsäurebildung

Weitere Produkte

(Milchsäure, Alkohole usw.)

Essigsäure Methanbildung H2 + CO2

Biogas

CH4 + CO2


Von der Gülle zu nachwachsenden

Rohstoffen

Die landwirtschaftliche Biogaserzeugung entwickelte

sich ausgehend vom Einsatz flüssiger Wirtschaftsdünger.

So kam früher aufgrund der größeren vorhandenen

Mengen, des höheren Trockenmassegehaltes

(TM) und damit des höheren Gasbildungspotenzials

vor allem Rindergülle zum Einsatz.

Die für den Gasbildungsprozess entscheidenden Substratparameter

sind der Trockensubstanzgehalt, der

organische Trockenmassegehalt (oTM), die Methanausbeute

und die Methankonzentration.(Übersicht 2)

Übersicht 2: Biogasrelevante Parameter der

Wirtschaftsdünger (REINHOLD, 2005)

Art TM % o TM % Methanausbeute Methangehalt 1)

d.TM m 3 /kg oTM x d %

Rindergülle 6-12 80 200 55

Schweinegülle

Geflügel-

2-8 80 240 60

trockenkot 45-65 75 325 65

Rindermist 20-30 80 250 55

1) ohne Luftzufuhr infolge der biologischen Entschwefelung

Mit der Novellierung des Erneuerbare-Energien-

Gesetz 2004 wurden ökonomische Rahmenbedingungen

geschaffen, die den Einsatz von

nachwachsenden Rohstoffen in Biogasanlagen

ökonomisch sinnvoll machen.

Beim Einsatz dieser Kosubstrate sind folgende

Kriterien von Bedeutung:

- zeitliche und mengenmäßige Verfügbarkeit (die

Einsatzzeit eines Produktes sollte nicht unter sechs

Wochen liegen, um eine ausreichende Adaptation

des Prozesses zu gewährleisten)

- Kenntnis der Produkteigenschaften, wie oTS

(organischer Trockensubstanzanteil),

weitere Inhaltsstoffe (incl. flüchtige Fettsäuren,

Schwermetalle und Prozesshemmer)

- Aussagen zur notwendigen Aufbereitung der

Produkte (z. B. Häckseln der Silage, Quetschen

von Getreide)

- Kosten der Kosubstrate

- Nährstoffgehalte der Gärreste. Die ökonomische

Nährstoffwirkung ist gegen die Ausbringungskosten

zu saldieren.

Kosubstrate zur Biogaserzeugung

Prinzipiell eignen sich alle Feldfrüchte für die Biogaserzeugung.

Hohe Rohfettgehalte führen zu hohen

Gasausbeuten. Zucker wird schnell konvertiert.

Ungünstig sind Fruchtarten, die einen höheren

Ligninanteil (z. B Stroh, Landschaftspflegegras) mit

einem geringen Futterwert aufweisen (Übersicht 3).

Übersicht 3: Methanerträge verschiedener Substrate

Verfahrenstechnische Unterschiede zwischen den

Feldfrüchten lassen sich am Beispiel der Substrate

Silage und Getreide gut erkennen. Beim Einsatz von

Silage wird eine große Menge Wasser (600-700 kg/t)

zugeführt. Zusätzlich sind die Silierverluste sowie evtl.

anfallender Gärsaft zu berücksichtigen.

Der Einsatz von Getreide hingegen erfordert geringere

TS-Gehalte des Grundsubstrates. Bei großen Mengen

ist zusätzliche Flüssigkeitszufuhr, z.B. durch Rezirkulation

von Biogasgülle, erforderlich. Charakteristisch ist

auch der geringere Prozesswärmebedarf. Daher ist

Getreide eher für Schweinegülle, bzw. für Anlagen aus

Schweinezuchtbetrieben geeignet, die einen hohen

Wärmebedarf haben. Bei der weiteren Beurteilung von

Kosubstraten ist auch die Methanbildung zu beachten

(Übersicht 4).

Biogas

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Art TM % oTM % Methanertrag Methangehalt 1)

d.TM m 3 /kg oTM %

Maissilage 32 (28-35) 95

GPS-Silage 40 (bis 50) 95 300-400 52-54

Getreide 86 95

8

Ubersicht 4: Biogasspezifische Kennwerte

}

1) ohne Luftzufuhr infolge der biologischen Entschwefelung

Kenngrößen wie Verweilzeit und Raumbelastung hängen

von der Umsetzbarkeit der Substrate zu Methan

ab. So können z.B. Rüben aufgrund des hohen

Zuckergehaltes schnell abgebaut und daher bei hoher

Raumbelastung und kurzer Verweilzeit vergoren werden.

Demgegenüber ist Maissilage aufgrund des

höheren Faseranteils mit einer längeren Verweilzeit

und einer geringeren Reaktorbelastung zu fahren.

Eine Substrataufbereitung, z.B. das Quetschen von

Getreide oder das Zerkleinern von Silage (JOHANN-

SEN, 2005), erhöht die Abbauraten bzw. ermöglicht

es, mit kleineren Faulräumen bei höheren Belastungsstufen

zu arbeiten.

Kenngrößen für die Silagequalität

Der Gebrauchswert einer Silage hängt von verschiedenen

Kenngrößen ab (s. Übersicht 5). Wichtigstes

Kriterium ist der TM-Gehalt bzw. der organische Anteil

an der TM (oTM-Gehalt). Unterhalb einer TM-Grenze

von 28 bis 30 % kann sich Gärsaft bilden, der eine

große Verlustquelle darstellt. Verhindern lässt sich das

nur durch eine genügende Abreife bei Silomais bzw.

hohe Körneranteile bei GPS. Wenn dennoch Gärsaft

Übersicht 5: Kenngrössen Silage für Biogasausbeute

Kenngrößen Einheit Zielwert

Organische Trockenmasse % oTM > 90

Sandgehalt % TM < 2

Verdaulichkeit der OM

(Gasbildung HFT), ELOS

% TM > 75

pH < 4,2 bei 30 %

Ammoniak % NH3-N < 10 %

Essigsäure % TM > 2,0

Buttersäure % TM < 0,3

aerobe Stabilität Tage > 3

fließt, sollte er entweder gebunden oder aufgefangen

werden und der Anlage zugeführt werden.

Anorganische Anteile, insbesondere der Sand/

Erdanteil, müssen so gering wie möglich gehalten

werden, denn aus Ihnen kann kein Gas gebildet werden

(Ausnahme sind essentielle Mineralstoffe und

Spurenelemente). Analog zur Tierfütterung entscheidet

die Verdaulichkeit (hier die Abbaubarkeit) der

organischen Masse über die Methanausbeute. Da die

Ligninverbindungen weitestgehend unverdaulich sind,

kann eine hohe Gasausbeute nur aus rechtzeitig

geschnittenem Material mit hoher Verdaulichkeit realisiert

werden. Bei stärkehaltigen Silagen ist hier der

Korn bzw. Kolbenanteil maßgebend.

Hinsichtlich der Säuerung als Folge des Silierprozesses

ist eine milchsäurebetonte Silierung (mit der

Folge eines in Abhängigkeit vom TM-Gehalt niedrigen

pH-Wertes) anzustreben. Anders als bei der Rinderfütterung

spielt Essigsäure für die Methanausbeute

eine Sonderrolle: Ihr Anteil kann höher sein als für die

Tierfütterung gefordert. Hintergrund ist die zentrale

Rolle der Essigsäure im Abbauprozess (siehe Übersicht

1). Lässt sich dieses z.B. durch den Einsatz von

Silierzusätzen erreichen, wird gleichzeitig die für die

Entnahmequalität der Silage so entscheidende aerobe

Stabilität und hygienische Qualität (Schimmelfreiheit,

Nacherwärmung) optimiert.

Qualitätssilage ist das A und O

Ziel einer kostengünstigen und verlustarmen Silagebereitung

und -lagerung bis hin zur Einspeisung muss

es also sein, abraumfreies Futter mit hohem

Energiewert und bester Gärqualität ohne Nacherwärmung

und Verschimmelung zu produzieren.

Silagen mit schlechten Gärqualitätsnoten geben

weniger Gas und gefährden durch ihren Besatz an

Schadmikroben (Clostridien, Listerien, Hefen und

Schimmelpilze) die Kontinuität der Gasbildung.

Um höchste Qualität bis zur Einspeisung in die Anlage

zu sichern, sind hochwertige Pflanzenbestände, die

Ernte im optimalen Entwicklungszustand, eine sachgerechte

Konservierung und ein Silomanagement

nach guter fachlicher Praxis erforderlich. Details dazu

werden im nächsten Beitrag beleuchtet.

Optimale Maistruktur für

Biogasanlagen.


Maissilage für Biogasanlagen

– das sollten Sie beachten.

Bei Maissilage für Biogasanlagen ist die spätere

Gasausbeute umso höher, je besser es gelingt, die

richtigen Sorten im optimalen Reifestadium zu ernten,

eine intensive Zerkleinerung zu erreichen und die

Silierverluste zu minimieren. Dr. Johannes Thaysen

von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein,

Abteilung Pflanzenbau/Landtechnik beschreibt, worauf

sie achten müssen.

Für die Biogaserzeugung ideal sind ertragreiche Silomaissorten

mit einem hohem Eiweiß-, Fett- und

Stärkegehalt. Am besten eignen sich Sorten, die eine

vergleichbar grüne Restpflanze (hohe Verdaulichkeit)

und einen hohen Zuckergehalt aufweisen (AMON et

al. 2004). Die für die jeweiligen Regionen interessanten

Sortimente werden von den Länderdienstellen

geprüft, z. T. liegen schon Gasmessungen der Sorten

vor. Bei der Sortenwahl sollten Sie sich an den

Empfehlungen der Offizialberatung orientieren.

Erntezeitpunkte und TM-Gehalte

In der Reife und damit in der Festlegung des optimalen

Erntetermins unterscheiden sich die „Biogassorten“

kaum von den „Futtersorten“. Silomais für die

Biogaserzeugung sollte das Stadium der Teigreife der

Körner jedoch auch in weniger günstigen Jahren

erreichen. Spätreife Sorten liefern zwar oft höhere

Frischmasseerträge (d.h. höhere Wassergehalte =

höherer Transportaufwand), bringen jedoch bei der

Gausausbeute nicht immer bessere Werte.

Entscheidend ist der Ertrag an vergärbarer Masse!

Für die Ernte bei optimalen TM-Gehalten von 28 bis

33 % steht nur ein relativ kurzer Zeitraum zur

Verfügung. Es kann daher einzelbetrieblich sinnvoll

sein, verschieden abreifende Sorten anzubauen, oder

zeitlich gestaffelt – entsprechend den Abreifegraden

auf verschiedenen Bodentypen – zu ernten. Die

Länderdienststellen und das DMK führen

Reifeprognosen für die verschiedenen Sortentypen

und Verwendungszwecke durch, die Sie nutzen sollten.

Häcksellänge und -qualität,

Körneraufbereitung, Überlängen

Verschiedene Untersuchungen (JOHANNSEN, 2005),

(FNR, 2005), (KTBL, 2004) haben gezeigt, dass eine

intensive Zerkleinerung von Silagen bei sonst gleichen

Fermentationsbedingungen höhere Gasausbeuten

bringt. Daher müssen Sie bei der Festlegung der

Häcksellängen zwischen dieser Anforderung, der

Verdichtbarkeit des Materials, dem Anlagentyp und

dem Dieselverbrauch einen Kompromiss finden.

Übersicht 6 enthält Empfehlungen zu Häcksel- und

Schnittlängen, Körneraufbereitung, hygienischer

Silagequalität und Anlagentyp. Demnach sollte die

Spannbreite der Häcksellängen zwischen 4 und 7 mm

(theoretisch) liegen, außerdem eine intensive Körnerzerkleinerung

durch die Crackerwalzen erfolgen. Die

Intensität der Körneraufbereitung muss dabei umso

höher sein, je weiter die Körner abgereift sind.

Für die Häcksellänge gilt: Je größer der Gesamt-TM-

Gehalt bei der Ernte ist, umso wichtiger ist es, die

oben genannten Empfehlungen einzuhalten, da mit

zunehmender Abreife auch eine Zunahme des

Fasergehaltes einhergeht. Dies bewirkt eine schlechtere

Verdichtbarkeit und eine geringere Gasausbeute.

Hier ist bei der Silierung etwas

schiefgelaufen.

Biogas

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10

10

Zu Überlängen, z. B durch lange Lieschblätter, kann

es v.a. bei höheren Abreifegraden kommen. Überlängen

entstehen, wenn die Vorpressung im Einzug des

Häckslers abnimmt, weil die zugeführte Pflanzenmatte

dünner wird, z.B. beim Anhalten für den Wechsel der

Transportfahrzeuge oder beim Rein- und Rausfahren

Übersicht 6: Anforderungen an Maissilage als Kosubstrate 1) für Biogasanlagen

kleiner Fermenter + Nachgärer großer Fermenter +

Kenngrössen 1 Fermenter oder großer Fermenter mit Nachgärer mit > 10 m 3 /kW

bis 5 m 3 /kW elektr. Leistung 5 - 10 m 3 /kW elektr. Leistung elektr. Leistung

Verweildauer kurz (< 40 Tage) mittel (40-60 Tage) lang (> 60 Tage)

Raumbelastung hoch mittel niedrig

Methangasausbeute unterer Wert Standardwert hoch

m 3 /t FM (relativ) 80 - 90 100 > 110

Anforderungen an Maissilage

als Koferment

1) Je größer die Anlage ist, desto geringer kann der Gülleanteil (bis 0) werden. Bei sehr geringen Gülleanteilen

muss zur pH-Wert-Stabilisierung evtl. eine pH-Regulation (z. B. mit Kalkzusatz) praktiziert werden (optimal pH-Wert: 7,2 – 8,0)

2) Silage-Hygienequalität muss mit abnehmender Güllemenge optimal sein

Silage-Hygiene

Maissilage ist zwar leicht silierbar, neigt aber auch zur

aeroben Instabilität. Nacherwärmende bzw. schimmelbelastete

Silagen erniedrigen die Gasausbeute und

können in Extremfällen den Biogasprozess sogar zum

Erliegen bringen!

Zur sicheren Vermeidung dieser Risiken gibt es DLGgeprüfte

Zusätze, die als Flüssigprodukte während

des Häckselns zugeführt werden sollten. Hinweise zur

Mittelwahl, Dosiergeräte sowie Bezugsquellen-

aus dem Pflanzenbestand. Übersteigt der Anteil der

Überlängen in der Silage einen Wert von 5%, so

können abhängig von der jeweiligen Pump- und

Rührtechnik Probleme entstehen. Außerdem erhöht

sich die Gefahr der Schwimmdeckenbildung.

- Häcksellänge < 5 mm 5 – 7 mm 5 – 7 mm

- TM - Gehalt > 33 % 28 (30) – 33 % 28 (30) – 33 %

- Körneraufbereitung erforderlich abhängig von Abreife abhängig von Abreife

und Verweildauer und

Verweildauer

- Überlängen- bzw. abhängig von Anlagensystem abhängig von Anlagensystem abhängig von Anlagensystem

Lieschenanteile und Rührtechnik und Rührtechnik und Rührtechnik

- Silagehygiene 2)

- Hefen < 10 4 < 10 4 < 10 4

- Pilze < 10 2 < 10 2 < 10 2

nachweise enthält die 7. Auflage des „Handbuches

Futterkonservierung“, das Sie beim Autor bestellen

können.

So erreichen Sie eine hohe

Verdichtung im Fahrsilo

Der Ablauf der Gärprozesse und die Lagerstabilität im

Silo hängen sehr stark von der Qualität der Verdichtung

ab. Ist die Verdichtung unzureichend, dringt

Sauerstoff in das Silo ein, was das Wachstum uner-

Biogas – ein Massengeschäft


wünschter Keime wie Hefen und Schimmelpilze fördert

und zur Nacherwärmung führt. So gilt es, bei der

Einlagerung ins Fahrsilo mit dem Walzschlepper oder

-radlader einen hohen Verdichtungsdruck zu erreichen.

Der Kontaktflächendruck (kg/cm 2 ), der durch

die Reifen des Walzfahrzeuges auf den Silostock

wirkt, wird zum einen über das Gewicht des Fahrzeugs

und zum anderen über den Reifendruck und

die Reifenaufstandsfläche beeinflusst. Folgende

Regeln gelten gilt für die Verdichtung:

• 2 bis 3,5 bar Reifendruck

• Auf Zwillingsreifen verzichten, möglichst

schmale Reifen einsetzen

• Maximal 30 cm Schichtdicke (ansonsten

zu geringe Tiefenwirkung)

• Walzgeschwindigkeit 4 bis 6 km/h

• Mehrfache Überfahrt (mindestens dreimal).

Je höher die Ernteleistung des Häckslers, umso höher

werden die Anforderungen an die Arbeitsorganisation,

um diese Empfehlungen umzusetzen. Für das Gewicht

der Walzschlepper gilt die folgende Faustregel:

Bergeleistung des Häckslers

(Tonne Frischmasse je h)

--------------------------- = erforderliches Walzgewicht

4

Schon 50 t/h Bergeleistung erfordern mindestens

12,5 t Walzgewicht.

Die Geometrie der Silos richtet sich nach dem

Vorschub, der im Winter bei 1,5 m/Woche und im

Sommer bei 2,5 m/Woche liegen sollte. Bei schmalen

Silos und zugleich hoher Ernteleistung sollten zwei

Silos angelegt werden, so dass parallel eingelagert

und mit zwei Walzfahrzeugen verdichtet werden kann.

Bei ausreichend großen Entnahmemengen und hoher

Ernteleistung sind Silos mit mindestens 7 bis 8 m

Breite zu empfehlen, die eine zügige Befüllung und

intensives Verdichten ermöglichen. Die maximale

Füllhöhe beträgt 4 m, außerdem sollten die Längen

der Silos flexibel erweiterbar sein.

Silos mit Folie abdecken!

Aufgrund der großen Einspeisemengen in Biogasanlagen

sind auch die Silos in Länge, Breite und

Höhe relativ groß. Da zudem die TM-Gehalte relativ

niedrig und der Zerkleinerungsgrad eher hoch

sind, kann man Siloanlagen ohne Seitenwände

eigentlich nicht mehr in ausreichendem Maße verdichten.

Silos ohne Seitenwände müssen bei entsprechenden

Höhen sehr flach und mit langen

Flanken angelegt werden, was viel Platz erfordert.

Fahrsiloanlagen mit festen Silowänden bieten

im Vergleich zu Freigärhaufen deutliche Vorteile:

bessere Möglichkeiten der Verdichtung und eine

geringere Silooberfläche (weniger Problemzonen).

Auch die Verdichtung der Randbereiche lässt sich

in einem Silo mit schräg stehenden Wänden (sog.

Traunsteinersilos) problemloser durchführen.

Teilweise beobachtete Praxis ist die „Nicht- oder

Getreideeinsaatabdeckung“. Das ist nicht zu

empfehlen!

Denn einerseits kommt es dabei zu hohen TMund

Energieverlusten, andererseits dringt ständig

Regenwasser in den Haufen ein, so dass die

Silage auch in unteren Schichten verdirbt;

Nacherwärmung und Schimmelbildung sind die

Folgen. Erhebungen und ökonomische Berechnungen

von NUSSBAUM (2005) weisen aus, dass

sich die Praxis der Nichtabdeckung z.B. für Mais–

silage weder aus arbeits- noch aus betriebswirtschaftlicher

Sicht lohnt.

Die Folienindustrie ist gefordert, möglichst bald

Folien mit größeren Breiten herzustellen, so dass

auch auf Großsilos eine nahtlose Abdeckung

möglich wird. Während sich Silokies-Säcke für die

Kantensicherung und Riegelbildung eignen, können

Spanngurte anstatt der Reifenscheiben eine

Alternative für die Sicherung der Abdeckmaterialien

darstellen.

Dr. Johannes Thaysen,

Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein,

Abteilung Pflanzenbau/Landtechnik

Tel. 04331-841427;

E-Mail: jthaysen@lksh.de

Große Biogasanlagen – große Siloanlagen.

Biogas

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Besser mit dem

12

JAGUAR…

Das Konzept des Jaguar ...

Nicht umsonst ist das Konzept des JAGUAR das

Erfolgsrezept des Marktführers! Nach über 20 Jahren

Erfahrung und kontinuierlicher Weiterentwicklung laufen

mittlerweile 20.000 Maschinen weltweit erfolgreich

im Praxiseinsatz. Die Erfahrungen der Praktiker

bestätigen einen günstigen Kraftstoffverbrauch und

höchste Durchsatzleistungen. Nicht nur für Silomais in

Biogasanlagen sondern auch für eine Vielzahl anderer

Erntegüter lässt sich die gewünschte Häckselqualität

schnell und einfach erreichen. Der Einstell- und

Bedienkomfort für den Fahrer ist hoch. Zugleich gibt

es viele Vorsatzgeräte, um eine hohe Auslastung

sicherzustellen. Und natürlich – den "Vertriebspartner

vor der Haustüre" sowie den CLAAS Service!

Aufs Kraftstoffsparen programmiert

Wichtigste Merkmale des JAGUAR sind das geringere

Eigengewicht, kraftsparende mechanische Antriebe für

Aggregate und Allrad, vier effiziente Vorpresswalzen,

die sich radial um die Trommel bewegen, ein geradliniger

Gutfluss ohne Umlenkung – im Vergleich zu

hydraulischen Antrieben spart das Kraft und Kraftstoff.

Damit zählt der JAGUAR zu den verbrauchsgünstigsten

Maschinen in den jeweiligen Leistungsklassen.

Geht man von einer systembedingen Kraftstoffersparnis

in Höhe von ca. 10 % aus, was Praxiseinsätze zeigen,

so errechnet sich bereits ein beachtlicher Verbrauchsvorteil:

Für einen Häcksler der oberen

Leistungsklasse, der jedes Jahr 250 Stunden im Mais

und 250 Stunden im Gras arbeitet, errechnet sich eine

Krafstoffeinsparung von rund 4.000 Liter pro Jahr bzw.

rund 20.000 Liter über einen Zeitraum von fünf Jahren.

Dabei gilt unabhängig vom Häcksler-Hersteller im Bio-

gasbereich: Je kürzer Mais gehäckselt wird, desto

größer wird der Kraftstoffverbrauch und desto geringer

der Durchsatz pro Stunde. „Häcksellängen von etwa 5

mm“ empfiehlt deshalb auch der Biomasse-Experte

Dr. HansJörg Nussbaum vom Bildungs- und Wissenszentrum

Aulendorf im Landwirtschaftlichen Wochenblatt

Baden Württemberg.

Häckselqualität vom Besten

Die V-förmige Anordnung der Messer auf der Häckseltrommel

(jeweils zwei Messer auf einer Ebene) ermöglicht

einen ziehenden und vor allem Kraft sparenden

Schnitt. Messer und Gegenschneide arbeiten mit dem

Praxisspaltmaß von 0,02 mm. Das Schnittlängenspektrum

reicht von 3,5 bis 15 mm (V 28 Trommel)

bzw. 4 bis 17 mm (V 24 Trommel).

Trommel und Messeranzahl hat CLAAS optimal auf

den großen Querschnitt des Einzugskanals (1.080

bzw. 1.314 cm 2 ) abgestimmt, so dass der JAGUAR bis

an die Leistungsgrenze des Motors gefahren werden

kann. Das sichert maximale Durchsatzleistung und

Effektivität. Aufgrund des großen Kanalquerschnitts ist

der JAGUAR mit maximal 28 Messer bestens gerüstet,

um im Silomais-Einsatz für Biogasanlagen einen niedrigen

spezifischen Kraftstoffverbrauch sicherzustellen.

Messer-Gegenschneideneinstellung

Aufgefasertes Häckselgut bietet maximale

Oberfläche für die Microorganismen.


Weil Silomais den Mikroorganismen größtmögliche

Angriffsflächen bieten muss, ist vor allem auch ein

mechanischer Aufschluss der Pflanzen wichtig. Der

JAGUAR ist mit Reibeinrichtungen und individueller

CORN CRACKER Drehzahl bestens dafür gerüstet.

Der Einsatz von Reibleisten oder Reibböden unterstützt

das Auffasern der Pflanzenteile. Beim CORN

CRACKER hingegen entscheiden der Crackerspalt,

der Zustand der Crackerzähne und die Drehzahldifferenz

über die Intensität von Kornaufschluss und Spindelzerkleinerung.

Optimal mit dem HD-CRACKER

Speziell für den Silomais-Einsatz stellt CLAAS den „HD

Biogas Cracker“ zur Verfügung. Mit einem aggressiven

Sägezahnprofil auf den beiden Walzen (jeweils 80

Zähne) sowie 30 % Drehzahldifferenz zwischen den

Vorpreßdruck

V24 / V 28 Messertrommel

Zustand Messer

und Messerart

Walzen-Ausschlag

radial

Walzen kann er auch die seitlichen Oberflächen des

Häckselgutes optimal auffasern und aufbereiten. So

entstehen weitere Angriffsflächen für die Mikroorganismen.

Zustand CC-Walzen

1 2 3

Entscheidend für die Häckselqualität …

1 Reibboden kurz

Zustand

Gegenschneide

2 Reibleiste

Crackerspalt

3 Drehzahldifferenz

20 / 30 / 60 %

Abstand Messer /

Gegenschneide

Biogas

13


14

Für Biogas ideal

Um der EU-Dokumentationsverordnung für die Vergabe

von Fördergeldern nachzukommen, müssen die

Lieferanten von Biogasanlagen einen schlagbezogenen

Nachweis für die jeweiligen Energieträger führen.

Hier bietet der JAGUAR eine komfortable Ertragsmessung:

Per QUANTIMETER lassen sich u.a. die Fläche

QUANTIMETER-Durchflußmessung

• Kundenaufträge anlegen

• Motorstunden in (h)

• Einzugsstunden in (h)

• Erträge in (t/ha)

• Fläche in (ha) anzeigen

• Durchsatz darstellen in (t/h) und

• Durchsatz in (t) pro Auftrag

• Dieselverbrauch erfassen in (L) (L/ha) L/h)

Diese Daten können mittels eines Ausdrucks festgehalten

werden.

Fazit: Eine leistungsgerechte Kundenabrechnung.

Aufsteigen und Geschwindigkeit der Vorpresswalzen wird

mit einem Kalibrierfaktor verrechnet.

Gegenwiegen erhöht die Genauigkeit der Ertragsangaben.

In der Praxis waren die Kunden mit einer Differenz von

zwei Prozent absolut einverstanden.

in ha, die Erträge in t/ha, der Durchsatz in t/h oder die

Gesamterntemenge in t pro Auftrag messen und darstellen.

In Kombination mit der Ertragsmessung können

optional mit Hilfe der GPS-Positionsdaten die

jeweiligen Ertragskarten erstellt werden.


Hoher Bedienkomfort

Der Bedienkomfort des JAGUAR entlastet den Fahrer.

Wartungs- und Pflegeroutinen lassen sich schnell und

einfach erledigen, was die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit

der Aggregate erhöht und Stillstandszeiten

verringert. Das Messerschleifen und die Gegenschneideneinstellung

lassen sich komfortabel aus der Kabine

heraus erledigen – der Garant für stets scharfe Messer

und weniger Kraftstoffverbrauch.

Für andere Servicearbeiten bietet die intelligente Konzeption

des JAGUAR ebenfalls eine optimale Zugänglichkeit.

So lässt sich der CLAAS Häcksler mit wenigen

Handgriffen von Gras- auf Maiseinsätze umrüsten:

Den Grasschacht durch den CORN CRACKER ersetzen

und umgekehrt – das erledigen Sie beim JAGUAR

ohne den umständlichen und zeitraubenden Einsatz

von Hilfsmitteln wie Seilwinde etc. Desweiteren lassen

sich Siliermittel von der Kabine aus über das CIS Terminal

dosieren.

15

Biogas


16

Die guten

Vorsätze

für Biogas.

Mehr Biss mit dem neuen ORBIS seitliche Bodenanpassung bis zu +/- 4° zu. Auch auf

Für den Silomais-Einsatz bietet CLAAS ab 2007 das

komplett neu entwickelte Maisgebiss ORBIS mit 6,00

m und 7,50 m Arbeitsbreite an. Besondere Merkmale

des neuen Konzepts sind seine Einsatzflexibilität, der

geradlinige Gutfluss, die kompakte Bauweise, kraftsparende

Antriebe sowie niedrigere Verschleißkosten.

Daraus ergeben sich viele Vorteile für die Praxis:

• Auch bei unterschiedlichen Reihenweiten,

Engsaaten sowie Unterwuchs hinterlassen die

neuen Gebisse einen flächigen Schnitt und fasern

die Schnittflächen an den Stoppeln optimal auf.

• Als Folge des neu konzipierten Gutflusses werden

die Pflanzen sehr gradlinig zu den Einzugskegeln vor

den Vorpresswalzen geführt: Optimale Voraussetzungen

für eine konstante Häckselqualität.

• Die kompakte Bauweise mit verkürztem Abstand zur

Vorderachse verbessert das Einsatzverhalten bei

Kurvenfahrten und am Vorgewende. Mit rund 2.700

kg Eigengewicht werden Vorderachslasten von

12.000 kg erreicht. Ein Pendelrahmen lässt eine

der Straße hat der Fahrer eine hervorragende Sicht

über das zusammengeklappte Maisgebiss.

• Aufgrund optimierter Antriebsstränge mit verringerter

Getriebeanzahl ist der Kraftbedarf und damit

der Kraftstoffverbrauch gering. Bei geringen Anlaufdrehmomenten

können die ORBIS Gebisse auch

unter Volllast eingeschaltet und reversiert werden.

• Verschleißarmut und hohe Wartungsfreundlichkeit

aller Komponenten runden das praxisgerechte

Konzept der neuen Maisgebisse ab.

CLAAS Häcksler mit einer Pick-up bei der Grassilagebergung

(links), mit dem DIRECT DISC Schneidwerk bei der

Ernte von Ganzpflanzensilage. (oben)


Mehr Auslastung

Darüber hinaus bietet CLAAS eine Vielzahl weiterer

Vorsatzgeräte für den JAGUAR an. So findet kurz

gehäckseltes Gras bei verschiedenen Biogasanlagetypen

durchaus Anwendung als Gärsubstrat. D.h. relativ

geringe Aufwüchse sowie häufiges, schlagkräftiges

Mähen sind angesagt. Innerhalb der CLAAS PROFI-

LINE z.B. schaffen die Mäheinheiten COUGAR 1400

oder der XERION mit einem DISCO 8550 die Grundlagen

für den Einsatz des Schwaders LINER 3000 und

den JAGUAR Häcksler mit seiner leistungsstarken

Pick-up. Dank des CONTOUR Systems kann der

Fahrer den Auflagedruck individuell an die Bodenbedingungen

anpassen und sorgt so, in Kombination

mit dem dritten Stützrad in der Mitte, für beste Erntequalität.

Auch die Ganzpflanzensilage erfährt durch Biogas

einen Aufschwung. Ob Getreide, Leguminosen, Zwischenfrüchte,

Grünroggen oder Sudangras – das neue

DIRECT DISC 520 mit einem integrierten Pendelrahmen

sorgt für ein sauberes Schnittbild und ist absolut

vielseitig einsetzbar. Es zeichnet sich durch eine

enorme Durchsatzleistung aus und kann auf Wunsch

auch mit einem LASERPILOT zur Bestandskantenerfassung

ausgerüstet werden.

Wird Wert auf hohe Energie gelegt, z.B. bei weiten

Transportentfernungen, heißt die Alternative Lieschkolbenschrot

(LKS). Der sechs- oder achtreihige CONS-

PEED Pflücker erntet die energiereichen Kolben sowie

ca.15 % der Restpflanze. Zusatzausrüstungen im

Häcksler sorgen für das Schroten. So wird LKS – bei

gewünschtem Aufbereitungsgrad – eine echte Alternative

zu CCM.

Biogas

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18

Das sagt die Praxis.

Gerd Thoben (Mitte) und sein Lohnunternehmer

Ludger Kruse (rechts). Thoben betreibt eine 500 KW-

Biogasanlage.

Lohnunternehmer Ludger Kruse,

Scharrelerdamm, Kr. Cloppenburg

Kundenzufriedenheit wird bei Lohnunternehmer Kruse

groß geschrieben. Das heißt: Höchste Qualitätsansprüche

– sowohl in der Silomaisernte, aber auch in der

Ganzpflanzensilage und im Gras. Einer seiner Kunden,

Gerd Thoben, betreibt eine 500 KW-Biogasanlage.

Thoben kann die hohe Häckselqualität des JAGUAR

bestätigen, da er die Silagequalität von der LUFA untersuchen

lässt. Je nach Maissorte wird hier bei 30 bis 32

% TS geerntet.

Wichtig ist für Thoben nicht nur die komplette Erntekette

mit Häcksler, drei Transportfahrzeugen und zwei Walzschleppern

à 14 Tonnen, sondern auch die schnelle

Abdeckung des Silos mit Folie. „So etwas muss aus

einer Hand kommen", bestätigt Gerd Thoben.

Die 500 KW-Anlage der Bioenergie Marhorst GmbH.

Lohnunternehmer Jens Schäfer und Henning Honholt

von der Marhorst GmbH: Die Erfahrung zeigt, dass 6 bis

7 mm die richtige Schnittlänge ist, um ein wirtschaftliches

Ergebnis zu erreichen.

Lohnunternehmer Jens Schäfer,

Affinghausen, Kreis Diepholz

„Mit der Arbeitsqualität des neuen JAGUAR 890 sind

unsere Kunden absolut zufrieden – und wir natürlich

auch“, berichtet Lohnunternehmer Jens Schäfer aus

Affinghausen. „Darüber hinaus zeichnet sich der

JAGUAR durch einen eindeutig günstigen Spritverbrauch

aus.“

Silomais für Biogasanlagen häckselt Schäfer auf 6 bis

7 mm Länge. Die Erfahrung zeigt, dass dies die richtige

Länge ist, um ein wirtschaftliches Ergebnis zu

erreichen. Abgerechnet wird das Maishäckseln nach

Tonnen – ein Modus, mit dem auch die Kunden zufrieden

sind.


Die 500 KW-Anlage seines Kunden Bioenergie Marhorst

GmbH wird mit Silomais und Schweinegülle

gefüttert; die Verweildauerbeträgt 90 Tage. Rund 25

Tonnen Mais müssen der Anlage jeden Tag zugeführt

werden. Die hohe Gasausbeute der Anlage führt Henning

Honholt von der Marhorst GbR u.a. auf die gute

Häckselqualität, d.h. die aufgefaserte Struktur des

Maissubstrates zurück. Von anfänglich 26 % Trockensubstanz

im Mais soll zukünftig aber bei 28 bis 30 %

Trockensubstanz gehäckselt werden.

Wichtig ist für Henning Honholt außerdem, dass der

Lohnunternehmer eine komplette Häckselkette anbietet

und zugleich eine optimale Verdichtung der Silage

sicherstellt. Lohnunternehmer Schäfer, der bisher mit

zwei Walzschleppern arbeitete, will deshalb zukünftig

auf einen hoch ballastierten XERION umsteigen.

Qualitätsuntersuchungen bei der LUFA bestätigen die

Häckselqualität.

Lohnunternehmer Erhard Meyer,

Hude-Vielstedt, Kreis Oldenburg

Lohnunternehmer Erhard Meyer aus Hude-Vilstedt im

Kreis Oldenburg häckselt Mais nicht nur für Biogasbetriebe,

sondern auch für den eigenen Viehbestand. Die

550 Rinder, davon 150 Milchkühe (durchschnittlich

9000 Liter Milchleistung, 4,24 % Fett) benötigen täglich

ca. 10 Tonnen Silage von bester Qualität.

„Eine Biogasanlage arbeitet wie der Tiermagen, allerdings

ohne Wiederkäuen“, weiß Erhard Meyer. „Dementsprechend

ist die Fütterung der Mikroorganismen in

einer Biogasanlage sehr sensibel zu handhaben. Bei

der Substrateinbringung zeigt sich eindeutig, dass eine

aufgefaserte Maisstruktur enorm wichtig ist, um größtmögliche

Oberflächen zu erreichen und damit den

Mikroorganismen eine möglichst große Angriffsfläche

zu bieten. Es hat sich beim Häckseln gezeigt, dass gut

angerauhter bzw. aufgefaserter Mais sich homogen im

Gärsubstrat vermischt. Bei kurzen Häcksellängen und

Maispartikeln mit glatten Schnittflächen kann es zu

Sinkschichten im Gärbehälter kommen, die erhebliche

Probleme in der Anlage verursachen. Die Schnittlänge

steht erst an zweiter Stelle. Unsere Landwirte sind mit

der Qualität unseres neuen JAGUAR 890 und seiner

stufenloser Schnittlängeneinstellung absolut zufrieden.“

Mathias Meyer Junior: „Bei der Substrateinbringung

zeigt sich, dass eine aufgefaserte Maisstruktur enorm

wichtig ist, um größtmögliche Oberflächen zu erreichen.

Die Schnittlänge steht erst an zweiter Stelle.“

19

Biogas


20

Lohnunternehmer Werner

Kleemann, Heede, Kreis Emsland

Auch im Lohnunternehmen Kleemann kommen zwei

JAGUAR 870 unter anderem für die Ernte im Biogasmais

zum Einsatz. Kleemann häckselt derzeit jeweils

240 ha Mais für zwei Biogasanlagen in seiner Region.

Da die Hof-Feld-Entfernungen immer größer werden,

arbeiten auch hier komplette Ketten: Jeweils ein

Häcksler, drei 45 m 3 -Transportfahrzeuge sowie zwei

Radlader. Ein Teleskoplader übernimmt später die

Entnahme aus dem Silo. Kunde Heinz Hunfeld

betreibt eine 530 KW Anlage mit drei Fermentern.

Gefüttert wird die Anlage mit Gülle und Hähnchenmist

sowie rund 30 Tonnen Silomais/Tag und einer Tonne

CCM/Tag. Einmal pro Woche werden Proben aus der

Anlage gezogen. Analysen bestätigen die Qualität der

Kosubstrate. „Bei Silomais liefern Schnittlängen von 5

bis 7 mm eine optimale Gasausbeute“, so Heinz Hunfeld.

Das hält zudem Kraftstoffverbrauch und Erntekosten

der beiden sparsamen JAGUAR 870 im vernünftigen

Rahmen. So steht auch hier die Wirtschaftlichkeit

an erster Stelle - und die haben Lohunternehmer Kleemann

und Heinz Hunfeld fest im Griff.

Kunde Heinz Hünfeld, Hans-Hermann und Werner

Kleemann: „Bei Silomais liefern die üblichen Schnittlängen

von 5 bis 7 mm eine optimale Gasausbeute.“

Lohnunternehmer Bernhard

Lübbers, Lindern,

Kreis Cloppenburg

Lohnunternehmer Bernhard Lübbers betreibt eine

eigene Biogasanlage mit 500 KW. Neben relativ

frühem Silomais sowie möglichst kurz gehäckseltem

Gras mit hohem Eiweißgehalt kommen hier zusätzlich

Roggen und CCM zum Einsatz, um die Energiedichte

zu erhöhen. Da die Anlage mit nur einem Fermenter

bei einer Verweildauer von ca. 30 Tagen arbeitet,

werden gerade an den Mais sehr hohe Qualitätsansprüche

gestellt. Gute Erfahrungen im Hinblick auf die

Gasausbeute hat Bernhard Lübbers mit 7 mm Schnittlänge

bzw. 5,5 mm (bei steigendem TS Gehalt)

gemacht.

Da Lübbers für drei weitere Anlagen häckselt, kommt

er zur Zeit auf eine Erntefläche von ca. 800 ha Mais

pro Jahr allein für Biogas – und die Nachfrage steigt

weiter. Er arbeitet aus Überzeugung mit JAGUAR

Häckslern, darunter als jüngste Maschine ein JAGUAR

890.

Lohnunternehmer Bernhard Lübbers: Gute Erfahrungen

bei der Gasausbeute mit 7 mm Schnittlänge bzw.

5,5 mm (bei steigendem TS Gehalt).

Maximale Gasausbeute dank modernster

Computerüberwachung


Lohnunternehmen Helmut Bley,

Ellerbrock, Kreis Oldenburg

Im Umkreis des Lohnunternehmens Bley stehen die

Biogasanlagen zuhauf. So erntet Lohnunternehmer

Bley (JAGUAR 860, 880, 900) für insgesamt elf Biogasanlagenbetreiber,

deren Flächen teilweise bis

zu 20 km entfernt liegen. „Nur komplette Ernteketten

machen da Sinn, um bei den Häckslern hohe Durchsatzleistungen

zu erreichen. Ein günstiger Kraftstoffverbrauch

und die gute Häckselqualität, mit der unsere

Kunden sehr zufrieden sind, sprechen für den

JAGUAR“, so Bernhard Bley, der Betriebsleiter.

Bestätigen kann dies Willi Peters aus Ellerbrock, der

eine 500 KW Biogasanlage betreibt. Bei 29 Tonnen

Maissilage, die täglich benötigt werden, fordert auch

er beste Silagequalität. Der Mais wird bei mindestens

28 % Trockenmasse geerntet. Eine Schnittlänge von 5

bis 6 mm hält Willi Peters für ideal. Entscheidend ist

auch für ihn die komplette Erntekette seines Lohnunternehmers

Bley, denn für Willi Peters steht die

Schlagkraft bei der Maisernte mit an erster Stelle.

Lohnunternehmer Bernhard Bley und Kunde Willi

Peters: Der Mais wird bei mindestens 28 % Trockenmasse

geerntet. Eine Schnittlänge von 5 bis 6 mm hält

Willi Peters für ideal.

Biogas

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22

Ernte und

Logistik

leistungsfähig

kombiniert.

Je größer die Erntemengen, je weiter die Transportstrecken,

desto interessanter wird das FIELD

SHUTTLE Konzept – es kombiniert die leistungsfähige

Häckslertechnologie des JAGUAR 890 bzw. 900 mit

besonders schlagkräftigen Transportmöglichkeiten. In

Deutschland kommt überwiegend der FIELD

SHUTTLE CSL mit einem 35 m 3 -Bunker und seitlicher

Überladung zum Einsatz: Während das Häckselgut

kontinuierlich in den hinten aufgebauten Bunker

gehäckselt wird, kann der Bunker hydraulisch schräg

gestellt und das Erntegut per Kratzketten auf parallel

fahrende Transportfahrzeuge seitlich überladen werden.

Im Vergleich zum herkömmlichen Ernteverfahren

können so Wartezeiten z.B. am Vorgewende, beim

Fahrzeugwechsel oder beim Anschneiden eines Feldstückes

eingespart werden.

Eine zweite Variante ist der mit einem Hochkipp-Bunker

ausgerüstete FIELD SHUTTLE: Ist der Bunker voll,

fährt die Maschine zum Vorgewende und hebt den

kompletten Bunker auf Entladehöhe an, um das Erntegut

rückwärts auf Transportfahrzeuge zu überladen.

Diese Technik ist vor allem dann sinnvoll, wenn große

Transporteinheiten wie z.B. LKW das Erntegut für

einen schnelleren und kostengünstigen Straßentransport

übernehmen sollen.


Biogas

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24

Einer kann

mehr:

Der XERION.

Dass er nicht nur als Zugmaschine bei der schweren

Bodenbearbeitung eingesetzt, sondern als Systemtraktor

auch bei anderen Arbeiten ausgelastet werden

kann, ist nur einer von vielen Vorteilen des XERION.

Gerade das aber macht den 335 PS starken CLAAS

Traktor besonders interessant.

Rund um die Ver- und Entsorgung von Biogasanlagen

kommt der XERION bei Transportarbeiten, als schwerer

Walzschlepper sowie bei der Gärrestausbringung

und -Einarbeitung zum Einsatz. So kann er z.B. vor

Innerbetrieblich darf der XERION auf 30 t aufballastiert werden.

einem 60 m 2 -Abschiebewagenauflieger mit speziellen

Vorteilen überzeugen: Günstige Schwerpunktlage, 50

km/h Transport-Geschwindigkeit bei niedrigen und

kraftstoffgünstigen Drehzahlen (Stufenlos-Getriebe),

hohe Wendigkeit am Silo (Allradlenkung).

Als Walzschlepper auf dem Fahrsilo hingegen schafft

er eine hohe Verdichtung des Silohaufens. Aufgrund

der Rahmenbauweise ist ein zulässiges Gesamtgewicht

(Straßenfahrt) von 18 Tonnen erlaubt, bei innerbetrieblichen

Einsätzen bis zu 30 Tonnen. So kann der

XERION als Walzschlepper zwei Standard-Großtraktoren

ersetzen; damit spart man eine Arbeitskraft,

zugleich wird die Arbeit am Silo einfacher und übersichtlicher.

Vorteilhaft ist auch die Hundeganglenkung,

weil sie spurversetztes Walzen ermöglicht; die Einzelradlasten

betragen bei optimaler Ballastierung dann

immer noch bis zu 4,5 oder sogar 7,5 Tonnen.

Zugleich bleibt der Kraftstoffverbrauch niedrig, denn

aufgrund hoher Kraftreserven kann der XERION auch

riesige Silagemengen bei niedrigen Drehzahlen den

Haufen hochschieben.

Zur Erinnerung:

120 t/h = 30 t Walzgewicht

4

siehe Aussage Dr. Thaysen, Seite 11


Gärrest-Ausbringung mit niedrigem

Kraftstoffverbrauch

Mit 335 PS Motorleistung, vier gleich großen Rädern

und optimaler Gewichtsverteilung zieht der XERION

größte Anhänge- oder Aufsattelfässer problemlos mit

den geforderten Endgeschwindigkeiten über das

Land, sogar mit angebautem Bodenbearbeitungsgerät.

Eine Alternative zu Anhänge- oder Aufsattelfässern

ist der Einsatz eines Aufbaufasses (bis 15 m 2 ) auf

dem XERION SADDLE TRAC bzw. dem TRAC VC (bei

gedrehter Kabine). Mit dieser Ausrüstung lässt sich der

XERION wie ein Gülleselbstfahrer nutzen, behält aber

den Vorteil, dass man ihn auch für andere Arbeiten einsetzen

kann. Auch das neu entwickelte Schwanenhalsfass

ist eine interessante Alternative zu herkömmlichen

Anhängefässern. Hier wird eine Stützlast von

7 Tonnen zwischen den Achsen des XERION eingeleitet,

was die Traktion zusätzlich erhöht.

Besondere Vorzüge bietet bei allen Ausbringsystemen

die optional erhältliche Leistungshydraulik des

XERION. Damit lassen sich schon bei geringen Motordrehzahlen

hohe Leistungen für den Antrieb der Ölmotoren

am Ausbringfass bereitstellen, so dass man

extrem niedrige Kraftstoffverbrauchswerte erreicht.

Biogas

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SCORPION –

der Teleskoplader

von CLAAS

Für innerbetriebliche Umschlags- und Transportarbeiten

bietet CLAAS seit 2005 die neue Baureihe SCOR-

PION an: Fünf verschiedene Typen, drei mögliche

Motorisierungen (75, 88 und 103 kW nach ISO 9249

TIER III), Teleskoparme mit 6,25 m, 7,10 m oder 8,95

m Hubhöhe sowie Hubkräfte von 3,3 t bis 4,1 t.

Kompakt und wendig zugleich (Allradlenkung, 3,60 m

Wenderadius) verfügt der SCORPION über eine geräumige

Komfortkabine mit Panorama-Verglasung – für

eine freie 360°-Rundumsicht. Mit niedrigem Schwerpunkt

ist die Standsicherheit des SCORPIONs hoch.

Mit dem neuen stufenlosen VARIPOWER Antrieb können

Geschwindigkeiten (stufenlos von 0 bis 40 km/h)

und Schubkräfte je nach Arbeit automatisch optimal

aufeinander abgestimmt werden. Sämtliche Ladefunktionen

und der Fahrtrichtungswechsel lassen sich

bequem und einfach per JOYSTICK ausführen. Die

Hydraulik des Teleskoparms wird über ein LOAD-

SENSING-SYSTEM beschickt, das bis zu 150 l Öl pro

Der SCORPION beim Befüllen des Feststoffdosierers

(oben) und beim Silageschieben (rechts).

Minute fördert, so dass man schon bei geringer Motordrehzahl

hohe Leistungen erzielen kann. Eine zuschaltbare

Schwingungstilgung sowie eine Endlagendämpfung

im Teleskoparm ermöglichen ein absolut

kräfteschonendes Arbeiten.

Der SCORPION im Biogaseinsatz

Bei Landwirt Armin Ohmstede in Bockhorn bei Wilhelmshaven

arbeitet seit Mitte 2006 ein SCORPION

9040. Biogaserfahrung hat Ohmstede, der zusammen

mit seinem Vater, seinem Sohn Andre und einem Auszubildenden

einen 130 ha-Betrieb samt Milchviehherde

und Mastschweinehaltung bewirtschaftet, schon

seit 2001: Angefangen mit einer 100 kW-Anlage, die

zunächst auf 180 kW und zuletzt 2005 auf 500 kW

aufgestockt wurde. Die ca. 400 kW Abwärme der

Anlage nutzen Ohmstedes für eine Brennholztrocknung,

die Beheizung von Schweinstall, Betriebswerkstatt,

Wohnhaus sowie Altenteil. Darüber hinaus beliefern

sie 19 Wohnhäuser in der Nachbarschaft mit

Wärme.

Die Substrate für die Biogasanlage stammen von ca.

250 Hektar Maissilage, die zum Teil von benachbarten

Landwirten zugekauft werden. Hinzu kommen 350

Tonnen Getreide und rund 40 ha CCM. Die tägliche

Futterration, die auf zwei Befüllungen aufgeteilt ist,

beträgt (Anfang 2007) rund eine Tonne Roggen, 500

kg CCM sowie 20 bis 22 Tonnen Silomais neben rund

3 m 3 Gülle.


Nach der letzten Erweiterung der Biogasanlage auf

500 kW stand fest, dass ein Teleskoplader angeschafft

werden sollte. „4 Jahre haben wir unsere Anlage mit

einem Frontlader-Traktor beschickt, aber da sind

Grenzen gesetzt“, berichtet Armin Ohmstede. „Vor

dem Kauf haben wir zunächst vier führende Hersteller

zur Vorführung hier gehabt und die Maschinen ausführlich

im praktischen Einsatz getestet“, so Ohmstede

weiter. „Die anderen Fabrikate waren auch gut, aber

vor allem der Wohfühlfaktor für den Fahrer bei der

Arbeit sowie die Kraft bei Schubarbeiten haben uns

beim SCORPION am besten gefallen.“

Die Entscheidung fiel dabei bewusst für den größten

SCORPION 9040: Neben dem 8,95 m langen Teleskoparm

bietet er den Vorteil eines längeren Radstands,

was sich wie ein starkes Kontergewicht auswirkt und

wesentlich bessere Arbeitsmöglichkeiten bietet: „Damit

können wir bei unseren Entnahmehöhen (bis 8 m am

Silo) fast alles machen, ohne dass wir gleich die Kippgrenze

erreichen,“ berichtet Armin Ohmstede. Von

Vorteil ist der lange Radstand zudem bei Straßenfahrt,

denn der SCORPION läuft auch bei 40 km/h ohne

Schwingungen und absolut ruhig. Im ersten halben

Jahr nach der Anschaffung hat der SCORPION bei

Ohmstedes bereits rund 600 Stunden gearbeitet. Zu

seinen Aufgaben zählt vor allem das Füttern der

Anlage: Zweimal täglich werden fünf bis sechs Schaufeln

(2,5 m 2 ) vom Silohaufen geholt, um sie in die Feststoffdosierer

einzufüllen – und das, ohne groß zu teleskopieren.

Beim Silageschieben und -walzen während der Maisernte,

zusammen mit anderen Walzfahrzeugen, überzeugte

der SCORPION ebenfalls: Mit kleiner Reifenauf-

standsfläche (ohne Zwillingsbereifung) verdichtete er

die Silage – bei 9,3 Tonnen Leergewicht – besser als

alle anderen Walzfahrzeuge, z.B. ein 12-Tonnen-Radlader

mit Zwillingsbereifung. Mit seinem hydrostatischen

Antrieb war er auch beim Silageschieben im

Vergleich zum gleich starken Radlader (Wandler-

Maschine) besser.

Er lässt sich vielseitig einsetzen“, loben Armin und

Andre Ohmstede den SCORPION. „Mit dem langen

Arm können wir z.B. auch die Rührwerke für Reparaturen

oder Servicearbeiten aus den Behältern heben.“

Im Detail nennen sie viele weitere Argumente, die für

den SCORPION sprechen. Der Kabinen-Komfort ist

hervorragend, auch für den gut 2 m großen Junior

Andre Ohmstede, Mit dem JOYSTICK in der rechten

Hand lassen sich sämtliche Laderfunktionen sowie

Vorwärts-/Rückwärtsfahrt bequem bedienen. Die Sicht

aus der Kabine gefällt ebenfalls gut. Dazu Andre Ohmstede:

„Mit der durchgehenden Scheibe gibt es keine

Kanten, die im Blickfeld liegen.“ Der Kraftstoffverbrauch

liegt bei durchschnittlich nur 8,5 Liter/Stunde –

auch das ist ein guter Wert!

Armin und Andre Ohmstede in 26345 Bockhorn.

Biogas

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28

AGRO-BioGas –

die Komplett-Software

für Biogasanlagen.

Mit zunehmender Größe der Biogasanlagen steigt

auch die Anzahl der Flächen für die Substratgewinnung

und -ausbringung. Kann man als Betreiber einer

kleineren Biogasanlage das Flächen- und Mengenmanagement

noch mit Hilfe von Notizzetteln und „im

Kopf“ erarbeiten, wird dies mit zunehmender Größe

der Anlagen immer schwieriger – schließlich sogar fast

unmöglich.

Mit AGRO-BioGas hat die CLAAS Tochtergesellschaft

AGROCOM deshalb eine Komplett-Software für die

verschiedenen Planungs-, Dokumentations- und Kontrollaufgaben

entwickelt. Dabei geht es nicht um die

Steuerung der Biogasanlage selbst, sondern um die

komplexen Abläufe, die vor und nach der Anlage anfallen.

AGRO-BioGas dokumentiert und verarbeitet

sämtliche Zahlen und Daten über Stoffe und Mengen,

die der Biogasanlage zugeführt werden ebenso wie die

Gärrest-Mengen und ihre nutzbringende Verwertung.

So ist das Programm nicht nur ein ideales Planungsinstrument,

es vermag zudem eine „permanente Stoff-

Bilanz“ zu erstellen.

Von der Vielzahl der Möglichkeiten seien hier nur einige

vorgestellt: Die Substratanbauflächen lassen sich als

Daten aus Ackerschlagkarteien übernehmen, oder,

wenn sie per Flächenvermessungssoftware erfasst

worden sind, von dort importieren. Hier, wie bei allen

anderen Datentransfers auch, unterstützt AGRO-Bio-

Gas die Standard-Schnittstelle Agro XML. Dem Programmnutzer

steht schließlich ein umfassender

Überblick zur Verfügung: Wo stehen welche Flächen

zur Verfügung, wo steht z.B. Mais mit welchen Qualitäten,

wie weit sind die Transportwege? Räumliche Lage

und Entfernungen der Flächen lassen sich auf Übersichtskarten

darstellen.

Während der Ernte können die Substratmengen entweder

von Hand eingegeben, einfacher aber über

Schnittstellen zur Betriebswaage oder per Chip aus

der Ernteerfassungs-Software des CLAAS Häckslers

übernommen werden. Das Programm berücksichtigt

dabei, welche Mengen von welchem Lieferanten angeliefert

werden, und nutzt das integrierte Lieferscheinund

Rechnungswesen. Außerdem wird der schlagbezogene

Nachweis für den Verbleib der Energieträger

entsprechend EU-Dokumentationsverordnung generiert.

Mit den Anlieferungsdaten steht schließlich ein

Überblick zur Verfügung, in welchem Lagerbehälter

welche Mengen an Substraten zur Verfügung stehen.

Werden alle weiteren Lagerbewegungen erfasst, lässt

sich jederzeit ermitteln, wie lange die Energieträger-

Vorräte für den Betrieb der Anlage reichen.

Planung und Dokumentation sind auch im Anschluss

an die Biogas- und Stromproduktion wieder gefragt:

AGRO-BioGas berechnet, auf welche Flächen welche

Mengen Biogasgülle – entsprechend der Nährstoffbilanz

der verschiedenen Schläge – ausgebracht werden

können, und dokumentiert auch hier die tatsächlichen

Abläufe. Besonders komfortabel erfolgt das z.B. über

eine Schnittstelle zu AGRO-NET mobile edition, einer

Per Chipkarte können Daten aus der Ernteerfassungs-

Software des CLAAS Häckslers in das Programm

übernommen werden.


Handheld-kompatiblen Software, mit der sich GPSunterstützt

die Transportwege und -mengen sowie

Ausbringflächen bei der Gärrestausbringung dokumentieren

lassen. Auch für den Prozessabschnitt der

Gärrest-Verwertung werden bei Bedarf wiederum Lieferscheine

und Rechnungen am PC generiert.

Alles in allem ist AGRO-BioGas von AGROCOM ein

hochinteressantes und umfassendes Tool für Biogasanlagenbetreiber.

Neben der Dokumentation der Produktionsprozesse,

dem Management von Ressourcen

und Kapazitäten sowie der Lagerverwaltung bietet es

eine Vielzahl von Auswertungsfunktionen, um die Wirtschaftlichkeit

zu überprüfen. Damit ist es eine ideale

Management-Hilfe. Interessant ist das Programm vor

allem auch für solche Anlagenbetreiber, die im Verbund

und/oder mit vielen Lieferanten zusammenarbeiten.

So verwaltet AGRO-BioGas z.B. auf einer Biogasanlage

mit 1 MW elektrischer Anlagenleistung rund

2.000 Hektar Substratfläche, die auf ca. 1.300

Schläge verteilt sind.

Für mehr Informationen:

AGROCOM GmbH & Co. Agrarsystem KG,

33179 Bielefeld, tel.: 0521-2079-0,

Ansprechpartner: Olaf Wißwedel,

wisswedel@agrocom.com

"Von Praktikern für Praktiker"

“AGRO-BioGas ist ein Programm von Praktikern für

Praktiker, das auch wir unseren Biogaskunden empfehlen“,

berichtet Christian Grotholt, einer von zwei

Geschäftsführern der 2G Energietechnik GmbH aus

48619 Heek. Die 2G Energietechnik GmbH ist ein

auf den Biogas-Nutzungsbereich spezialisierter

Anlagenbauer mit eigener BHKW-Fertigung. Im Jahr

2006 hat das Unternehmen rund 100 Anlagen (von

100 kW bis 1 MW) mit insgesamt ca. 28.000 kW ans

Netz genommen.

„Je größer heute die Anlagen werden“, so Grotholt,

„desto schwieriger wird es für den Betreiber, die

Beschaffungsseite und das Ausbringen der Restnährstoffe

zu überschauen. Mit AGRO-BioGas

besteht die Möglichkeit, die Abläufe zu systematisieren,

zu archivieren und auszuwerten. Je mehr Controlling

möglich ist, desto besser kann man sich später

noch einmal die Entwicklungen vor Augen führen.

Es sind ja die kleinen Stellschräubchen, die über

Erfolg und Misserfolg entscheiden."

Christian

Grotholt von

der 2G

Energietechnik

GmbH im

Gespräch mit

seinem Kunden

Johannes

Wolters aus

Nienborg.

Biogas

29


30

Immer für Sie bereit –

Die Einsatzsicherheit des JAGUAR ist groß, doch sollte

der Häcksler einmal ausfallen, steht die ganze Kette

still. Jede Stunde Ausfallzeit einer Häckslerkette kostet

schnell bis zu 400 Euro, umgerechnet auf einen Einsatztag

sind das gleich mehrere Tausend Euro. Unzufriedene

Kunden, die nicht pünktlich bedient werden

können, sind da noch nicht einmal berücksichtigt.

Ein optimaler Service ist also genauso wichtig wie die

Technik der Maschinen. Bei CLAAS gehört dieser Service

deshalb zur Unternehmens-Philosophie. So steht

Ihnen ein enges Netz kompetenter CLAAS Vertriebs–

partner zur Verfügung, die mit den erforderlichen Diag–

nosesystemen und Spezialwerkzeugen ausgerüstet

sind, um Wartungs- und Reparaturarbeiten schnell

Der CLAAS Service.

und kostengünstig durchzuführen. Die Weiterbildung der

Werkstatt-Mitarbeiter erfolgt über regelmäßige Schulungen.

Damit ist Ihr Vertriebspartner immer auf dem neuesten

Stand der Technik und kann, wenn erforderlich,

schnell und kompetent helfen. Unterstützt wird er dabei

vom Serviceteam des CLAAS Kundendiensts aus Ihrem

regionalen Komptenzzentrum.

Bei Ersatzteilen hingegen kommt es auf eine hohe Verfügbarkeit

sowie ein schnelles, funktionierendes Logistikkonzept

an. Das CLAAS Ersatzteilkonzept beginnt

ebenfalls bei Ihrem Vertriebspartner, wo alle vor Ort

benötigten Verschleiß- und Reparaturteile abholbereit

liegen.


Regionales CLAAS Centrum

Regionales CLAAS Centrum

mit Gebrauchtmaschinenzentrum

Zentrales Ersatzteillager,

CLAAS weltweit

CLAAS Stammsitz

Wichtige Begriffe bei der Biogasproduktion

Substrat = Zur Vergärung bestimmter Stoff.

Kosubstrat = Zur Vergärung bestimmter organischer Stoff,

der kein Wirtschaftsdünger ist.

Fermenter = Behälter, in dem der mikrobiologische Abbau

des Substrats und gleichzeitig die Biogasbildung stattfindet.

Raumbelastung: Organischer Anteil des in den Fermenter

eingebrachten Gutes, bezogen auf das nutzbare Fermentervolumen

pro Zeiteinheit.

Verweilzeit = Aufenthaltszeit eines Substrates im Fermenter

Der Vertriebspartner steht online mit seinem jeweiligen

CLAAS Gebietsersatzteillager in Verbindung.

Insgesamt sieben Gebietsersatzteillager in

Deutschland verfügen über so gut wie alle ORIGI-

NAL Ersatzteile, die in den Regionen benötigt werden.

An verkehrsgünstigen Standorten gelegen

sind sie für Vertriebspartner und Kunden in maximal

2,5 Stunden erreichbar. Bestellungen, die bis

22:00 Uhr eingehen, sind per Nachtversand pünktlich

vor Arbeitsbeginn vor Ort. Zusätzlich gibt es

den CLAAS PLUS-Express innerhalb des Erntedienstes:

Montags bis freitags vor 08:30 Uhr

bestellte Teile sind am gleichen Tag spätestens um

14:00 Uhr beim CLAAS Vertriebspartner.

Alle Gebietsersatzteillager sind mit dem übergeordneten

Zentralersatzteillager in Hamm-Uentrop vernetzt.

Jüngste Neuerung im CLAAS Ersatzteilkonzept

ist der „24 Stunden Ersatzteil-Service an 365

Tagen im Jahr“. Seit Mai 2006 hat CLAAS damit

die Erreichbarkeit des Ersatzteilservice für den

CLAAS Vertriebspartner auf 24 Stunden an 365

Tagen im Jahr ausgebaut. Erfolgt z.B. in den

Nachtstunden eine Bestellung durch den Vertriebspartner,

kann sie von Hamm-Uentrop aus sofort

auf den Weg gebracht werden.

Ersatzteilservice - rund um die Uhr.

Gasausbeute = Relation zwischen dem eingebrachten Substrat

und der in Abhängigkeit von der Verweilzeit erreichten

Gasbildung.

Methangas = farbloses, geruchloses und ungiftiges Gas.

Verbrennt zu Kohlendioxid und Wasser.

Organischer Trockensubstanzanteil (oTM) = um den Wasseranteil

und die anorganische Substanz verringerter Anteil

eines Stoffgemisches.

Gärrest: Biogassubstratrest, also der Teil des Biogassubstrates,

der den Fermenter nicht als Gas verlässt.

www.claas.de

31


CLAAS Vertriebsgesellschaft mbH

Münsterstrasse 33

33428 Harsewinkel

Tel.: +49 5247 12-1144

www.claas.de

256 065.0

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