1/2004 - St. Georg

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1/2004 - St. Georg

Der Umzug des Stadtkrankenhauses

Friesenstraße steht

unmittelbar bevor

Mit der Planung des neuen Integrationsgebäudes

der Klinik Friesenstraße

stellte sich den Architekten

im Jahr 2000 eine reizvolle

Aufgabe: Es galt, auf dem Areal

der Robert-Koch-Klinik – inmitten

des denkmalgeschützten Parks

mit schönem alten Baumbestand

– ein neues Bettenhaus an das

bestehende anzufügen. Die Lösung

der Aufgabe wurde im Rahmen

eines Architekturwettbewerbes

zum Erfolg für das Leipziger

Büro HPP Laage & Partner.

Spätestens nach Fertigstellung des

Rohbaus zeigt sich, wie elegant sich

das neue Gebäude in das Gelände

integriert und mit dem Altbau eine

Einheit bildet:

Ein aufgelöster dreigeschossiger

Baukörper schließt östlich an den

Altbau an. Durch zwei abgespreizte

Gebäudewinkel entstehen großzügige

Grünbereiche zum Altbau, eine

lang gestreckte aufgebrochene

Raumkante bildet den Rücken zum

angrenzenden Wohngebiet, der

Straße am Park. Die Zurücknahme

des Erdgeschosses, besonders am

nördlichen und südlichen Ende der

Gebäudeflügel, lässt das Gebäude

leicht, fast schwebend erscheinen

Viel Licht und Farbe für Patienten und Personal

und verstärkt dadurch

die Einfügung

ins Gelände.

Die Ausbildung

der Grundrisse im

Neubau folgt der

Prämisse kurzer

Wege sowie medizinisch

und wirtschaftlichsinnvoller

und effektiver

Betriebsabläufe.

Dabei liegt der

zentrale Haupteingang

am Schnittpunkt

zwischen Alt und Neu. Über

ihn erreichen Patienten, Besucher

und Personal auf kurzem Wege ohne

Durchquerung anderer Bereiche alle

Funktionsstellen. Andererseits schaffen

wandhohe Glasfassaden zusammen

mit der prägnanten Haupttreppe

und ihrem schönen Luftraum eine

großzügige räumliche Qualität, die

zum Verweilen einlädt.

Im Erdgeschoss des Neubaus befinden

sich die zentralen Einrichtungen und

Behandlungsräume, wie Patientenaufnahme,

Entlassung/Kasse, Arztdienst,

Physiotherapie und Onkologische

Tagesklinik. Die Tagesklinik

hat einen zusätzlichen separaten Ein-

Eine Oase der Ruhe und Entspannung

gang und verfügt, ebenso wie die

Physikalische Therapie, über eine angrenzende

Terrasse im Außenbereich.

Die neue Intensivstation ist separat

mit der Rettungsstelle im ebenfalls

sanierten Altbau verbunden.

Die beiden Obergeschosse im Neubau

sind der Pflege vorbehalten. Jeweils

zwei Stationen pro Etage sind

so organisiert, dass sie sowohl unabhängig

voneinander als auch im

Nachtdienst zusammen betrieben

werden können. Die Pflegestützpunkte

liegen im Zentrum der Stationen,

sind leicht auffindbar und bestechen

durch sehr kurze Wege für

Pflege und Ärzte. Synergieeffekte

Das neue Gebäude integriert sich elegant in das

Gelände und bildet mit dem Altbau eine Einheit

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