2020/37 - Alles-geregelt 09/2020

suedwest.presse

S 21

PFULLINGEN

SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Alles geregelt

Ein Ratgeber in Sachen Vorsorge und Finanzen

FOTO: © KURHAN/SHUTTERSTOCK.COM

Vorsorgedokumente gut aufbewahren

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung sind wichtige Dokumente, die im Notfall schnell gebraucht werden. Wohin

also damit?

Mit einer Vorsorgevollmacht

kann eine Vertrauensperson

ausgewählt werden, die bei

vorübergehender oder dauerhafter

Entscheidungsunfähigkeit

für den Verfasser handeln

kann. Wer keine Vorsorgevollmacht

erteilen möchte,

kann zumindest eine Betreuungsverfügung

errichten. Die

eingesetzte Vertrauensperson

würde dann im Vorsorgefall

zum Betreuer bestellt und

unterläge damit der gerichtlichen

Kontrolle durch das

Betreuungsgericht. „Wir

empfehlen jedem, der über 18

Jahre alt ist, eine Vorsorgevollmacht

anzufertigen“, sagt

Simone Weidner von der Stiftung

Warentest. „Dazu kann

man getrost ein Formular

zum Ankreuzen nutzen, wie

es beispielsweise die Stiftung

Warentest anbietet.“ Auch

das Bundesjustizministerium

und verschiedene Institutionen

bieten Musterformulare

an.

FOTO: © OLENA YAKOBCHUK/SHUTTERSTOCK.COM

Jeder über 18

sollte eine

Vorsorgevollmacht

haben.

Simone Weidner

Stiftung Warentest

wichtig, sie von Zeit zu Zeit

zu überprüfen und gegebenenfalls

zu ändern, weil sich

Rechtsprechung und medizinische

Standards ändern.“

Eine notarielle Beurkundung

ist nicht unbedingt notwendig.

„Sie hat jedoch den Vorteil,

dass der Notar über die

Tragweite der Patientenverfügung

belehrt und – gegebenenfalls

in Abstimmung mit

dem behandelnden Arzt – zugleich

für eine auf die jeweiligen

individuellen Bedürfnisse

abgestimmte und

rechtssichere Ausgestaltung

sorgt“, sagt Dominik Hüren.

Dokumente in einem

Notfallordner ablegen

Diese Dokumente können

ihre Wirkung allerdings nur

entfalten, wenn sie im Ernstfall

auch gefunden werden.

Eine Möglichkeit ist, die Unterlagen

zu Hause in einem

Notfallordner aufzubewahren,

den der Bevollmächtigte

schnell findet. „Oder man

händigt ihm eine Kopie aus,

damit er sofort handlungsfähig

ist.“ Die Beurkundung

durch einen Notar ist zwar

nicht unbedingt notwendig.

„Es ist aber für die Akzeptanz

im alltäglichen Rechtsverkehr

hilfreich, wenn die Vollmacht

durch einen Notar beglaubigt

oder besser noch beurkundet

ist“, meint Karin

Bumann vom Deutschen Caritasverband

in Berlin.

Im Falle einer notariellen

Beurkundung gestaltet der

Notar die Vollmacht rechtssicher

aus und stimmt sie auf

die jeweiligen individuellen

Bedürfnisse des Vorsorgenden

ab. Die Überprüfung der

Identität und Geschäftsfähigkeit

führt zudem dazu, dass

die wirksame Errichtung später

kaum angezweifelt werden

kann. Gerade bei hochbetagten

Vollmachtgebern

hilft dies, spätere Streitigkeiten

über die wirksame Erteilung

der Vollmacht zu vermeiden.

Für bestimmte Angelegenheiten

sei eine beurkundete

Vollmacht sogar

zwingend, erklärt Dominik

Hüren von der Bundesnotarkammer.

„Nur die beurkundete

Vorsorgevollmacht deckt

daher alle Arten von Rechtsgeschäften

bestmöglich ab.“

Ähnlich sollten Verbraucher

im Prinzip auch mit ihrer

Patientenverfügung umgehen.

Mit diesem Dokument

können Wünsche zur medizinischen

Behandlung für den

Fall geäußert werden, in dem

ein Zustand der Entscheidungsunfähigkeit

vorliegt.

Auch für die Patientenverfügung

gibt es Formulare, etwa

von der Stiftung Warentest,

Ärztekammern oder sozialen

Institutionen. Mitunter hilft

der Hausarzt beim Ausfüllen

oder Formulieren der

Patienten verfügung. „Diese

Unterlagen können ebenfalls

im Notfallordner zu Hause

aufbewahrt werden“, sagt Simone

Weidner. „Es ist aber

Im zentralen

Vorsorgeregister hinterlegen

Wer die Vorsorgevollmacht,

eine Patienten- oder Betreuungsverfügung

nicht zuhause

aufbewahren will, kann die

Dokumente beim Zentralen

Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer

(ZVR) melden.

„Die Dokumente werden aber

lediglich registriert, nicht

hinterlegt“, stellt Dominik

Hüren klar. Allerdings wird

durch die Hinterlegung gewährleistet,

dass die Vorsorgedokumente

in einem Betreuungsverfahren

auch

beachtet werden.

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Alles geregelt

Ratgeber in Sachen Finanzen, Erben und Vererben

Berliner Testament: Der Partner erbt

Geht es um die Regelung des Erbes, setzen viele auf ein Testament. Zwei Drittel aller Ehepaare entscheiden sich

dabei für ein Berliner Testament.

Mit einem Testament haben

es die Erblasser in der Hand,

wie ihr Vermögen nach ihrem

Tod verteilt werden soll.

„Rund zwei Drittel entscheiden

sich für das sogenannte

Berliner Testament“, erklärt

Holger Siebert, Fachanwalt

für Erb recht.

Was ist ein Berliner

Testament eigentlich?

Mit diesem Testament regeln

Paare ihren Nachlass gemeinsam.

Sie setzen sich gegenseitig

zu Alleinerben ein. Erst

wenn beide Partner gestorben

sind, erhalten die Kinder

oder andere festgelegte Erben

das Familienvermögen.

Wie muss ein solches

Dokument aussehen?

Ein Berliner Testament aufzusetzen,

ist denkbar einfach.

Der Text könnte laut der Stiftung

Warentest so aussehen:

„Wir, die Eheleute X

und Y, setzen uns gegenseitig

zu Alleinerben ein. Die Erben

des Längstlebenden sind unsere

Kinder A, B, C zu gleichen

Teilen.“ Diesen Text

schreibt ein Partner eigenhändig

vom ersten bis zum

letzten Wort und unterschreibt

das Dokument am

Ende. Der andere Partner

muss nur noch unterschreiben.

Alternativ kann ein solches

gemeinschaftliches Testament

auch notariell beurkundet

werden.

Was bedeutet ein Berliner

Testament dann für die

Kinder?

Mit dieser Regelung sind die

eigenen Kinder beim Erbe zunächst

außen vor. Direkt nach

dem Tod eines Elternteils

könnten sie nur ihren Pflichtteil

geltend machen. „Das

kann aber oft mit einer

Pflichtteilsstrafklausel verhindert

werden“, erklärt Anton

Steiner, Präsident des

Deutschen Forums für Erbrecht.

Dann bekommen Kinder,

die nach dem Tod des

ersten Elternteils den Pflichtteil

fordern, auch nach dem

Tod des zweiten Elternteils

nur den Pflichtteil.

Ist das Berliner Testament

unwiderruflich?

„Solange beide Ehegatten

noch leben, kann in einem

solchen Testament alles einseitig

widerrufen werden“,

sagt Fachanwalt Siebert. „Das

funktioniert sogar bei wechselbezüglichen

Verfügungen.“

Der Widerruf muss nur

durch eine notariell beurkundete

Erklärung dem anderen

Ehegatten zugestellt werden.“

Wie sieht es mit der

Erbschaftsteuer aus?

So einfach sich ein Berliner

Testament aufsetzen lässt, so

Wer bekommt nach dem Tode

was? Diese Frage regeln Paare

oft mit einem Berliner Testament.

Doch das birgt Tücken.

FOTO: RAINER BERG/WESTEND61/DPA-MAG

kompliziert ist es bei der

Steuer. „Die steuerlichen

Freibeträge in der Familie

werden verschenkt“, sagt

Steiner. Bis das Vermögen der

Eltern zu den Kindern gelangt,

wird es zudem zweimal

versteuert. Ein Beispiel: Ein

Ehepaar mit zwei Kindern hat

ein Vermögen von drei Millionen

Euro. Beim Berliner

Testament hat der Ehepartner

nach dem Tod des Partners

einen Freibetrag von 500

000 Euro. „2,5 Millionen

Euro müssen also mit 19 Prozent

versteuert werden“, so

Steiner. „Das entspricht etwa

500 000 Euro Steuern, die

hier fällig werden.“ Erben

nach dem Tod des zweiten Elternteils

die beiden Kinder

die restlichen 2,5 Millionen

Euro, haben sie einen Freibetrag

von je 400 000 Euro. „1,7

Millionen müssten also mit 19

Prozent versteuert werden“,

erklärt Steiner. Das wären

noch einmal 300 000 Euro.

„Bei geschickter Gestaltung

hätten in diesem Beispiel insgesamt

1,6 Millionen Euro an

Freibeträgen genutzt werden

können.“

Welche Alternativen

gibt es?

Das Berliner Testament ist

für Vermögen unterhalb der

Freibeträge die einfachste Variante.

Was ist ein

Vermächtnis?

Bei der Verteilung des Nachlasses

machen die meisten Menschen

keinen Unterschied zwischen

„vererben“ und „vermachen“.

Und doch ist ein Vermächtnis,

auch „Legat“

genannt, etwas anderes als ein

Erbe.

Der Unterschied ist, dass derjenige,

der mit einem Vermächtnis

bedacht wird, nicht zur Erbengemeinschaft

gehört, also nicht

über das Erbe mitbestimmen

kann. So kann der Erb lasser etwa

Freunden, Bekannten oder Vereinen

etwas hinterlassen. Der Vorteil

für die so Bedachten: Anders

als klassische Erben müssen sie

weder Schulden aus dem Nachlass

begleichen noch die mit dem

Tod des Erblassers verbundene

Bürokratie abwickeln, etwa Erbschein

beantragen und Wohnung

auflösen.

Wer jemanden bedenken will,

sollte ins Detail gehen, besonders,

wenn es sich um Gegenstände

handelt. Übrigens kann

mit einem Vermächtnis auch ein

Tier bedacht werden. Da gesetzlich

aber eine natürliche und juristische

Person Empfänger sein

muss, geht das quasi durch die

Hintertür: Die Person erhält das

Vermächtnis mit der Auflage, es

für die Pflege des Tieres zu verwenden.

Fachanwälte

geben Sicherheit

Viele Menschen meiden das Thema Tod. Sie denken nicht daran, wem

sie was vererben. Die Scheu, sich mit dem eigenen Tod zu befassen

und seinen Nachlass zu regeln, ist verständlich. Ratsam ist sie nicht.

Die Rechtsanwälte Alexander Bächle und Rainer Amann betreuen das Erbrecht.

Laut einer Umfrage des Deutschen

Forums für Erbrecht haben

nur 30 Prozent der Deutschen

ein Testament verfasst –

und davon sind 80 Prozent aufgrund

missverständlicher oder

fehlerhafter Klauseln unwirksam.

Hier kommen die Rechtsanwälte

Alexander Bächle und

Rainer Amann ins Spiel. Es ist

zwar im Prinzip richtig, dass ein

Testament schnell geschrieben

ist – ein letzter Wille ist ja sogar

handschriftlich auf einem Bierdeckel

gültig. Trotzdem sollte

sich jeder mit seinem Nachlass

beschäftigen, um den Familienfrieden

zu wahren. Der Erblasser

bestimmt, wer das Vermögen

erbt. „Zudem vermeiden Sie die

gesetzliche Erbfolge, wenn Sie

Ihre Erben schriftlich festhalten“,

erklärt Alexander Bächle.

Sein Kollege Rainer Amann

hat ein Beispiel parat: Die Ehegatten

Müller sind ohne Ehevertrag

miteinander verheiratet und

haben zwei erwachsene Kinder

– Lisa und Max. Ein Testament

existiert nicht. Herr Müller hat

einen Unfall und verstirbt völlig

unerwartet. Der Nachlass besteht

im Wesentlichen aus dem

Haus des Verstorbenen im Wert

von 400 000 Euro. Max möchte

nach einer kurzen Trauerphase

schnellstmöglich Geld haben, da

er sich in einer finanziellen Notlage

befindet. Die Auswirkungen

sind verheerend: Dadurch, dass

kein Testament existiert, tritt die

gesetzliche Erbfolge ein. Da es

keinen Ehevertrag gibt, erbt Frau

Müller 50 Prozent des Vermögens

des Verstorbenen und die

Kinder erben jeweils 25 Prozent.

Es entsteht eine sogenannte Erbengemeinschaft.

Jeder Miterbe

kann jederzeit die Auflösung der

Erbengemeinschaft verlangen.

Max nimmt das in Anspruch und

will, dass das Haus verkauft beziehungsweise

versteigert wird,

um seinen Erbteil in Höhe von

100 000 Euro zu erhalten – Frau

Müller muss das Haus verlassen.

Ohne Testament

drohen nur Nachteile

Wie das Exempel zeigt, lohnt es

sich immer, ein Testament aufzusetzen,

damit die Wünsche des

Erblassers umgesetzt und komplizierte

Erbengemeinschaften –

zum Beispiel durch eine Patchworkfamilie

– vermieden werden.

Schließlich reicht schon ein

einfaches Schriftstück, um den

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Foto: leh

Nachlass zu regeln. Bei einem eigenhändigen

Testament muss

nur sichergestellt werden, dass

es durchgängig handschriftlich

verfasst und unterschrieben

wird. Ort und Datum sind zwar

keine Voraussetzung für die

Wirksamkeit, werden aber von

den Rechtsanwälten Alexander

Bächle und Rainer Amann dringend

angeraten, da immer nur

das letzte Testament zählt. Sie

raten auch zu eindeutigen Angaben,

damit klar ist, wer was bekommen

soll.

Bei gemeinschaftlichen Testamenten

genügt es, wenn ein Partner

eigenhändig schreibt – unterschreiben

müssen jedoch beide.

Die bekannteste Unterform

ist das „Berliner Testament“, bei

dem der länger lebende Ehegatte

Alleinerbe des Erstversterbenden

und Kinder Erben des Längerlebenden

werden. Um alles zu

berücksichtigen, lohnt sich der

Rat eines Fachanwalts. pm/leh

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Alles geregelt

Ratgeber in Sachen Immobilien und Geldanlage

Das besitzt

Deutschland

Deutschland ist ein reiches

Land. Die Deutsche Bundesbank

hat im vergangenen Jahr

die Ergebnisse einer Umfrage

veröffentlicht, in dem nach

dem Vermögen der Deutschen

gefragt wurde. Auf der Haben-Seite

sollten die Haushalte

Sachwerte und Finanzwerte

aufzählen, also Immobilien,

Autos, Schmuck zum einen

und Bankguthaben,

Aktien und Versicherungen

auf der anderen Seite. Von

diesem Vermögen werden

Kredite, Schulden und offene

Rechnungen abgezogen.

Der Median, also der Mittelwert,

liegt bei gut 70.000

Euro.

ka

© PHOTOSGH/SHUTTERSTOCK.COM

Betongold als Vorsorge

In den eigenen vier Wänden alt werden - davon träumen viele Menschen. Dank der niedrigen Zinsen sind die

Voraussetzungen so gut wie nie zuvor.

Keine zehn Jahre ist es her, da

freuten sich Immobilienkäufer

über günstige Zinsen von

drei bis fünf Prozent. Darüber

können Bauherren von heute

nur schmunzeln – die Zinsen

sind teilweise sogar auf unter

ein Prozent gesunken. Das

merkt man auf dem Immobilienmarkt:

Der ist fast wie

leer gefegt. Wer allerdings

eine Immobilie gefunden hat,

sollte zuschlagen, raten Experten.

Wohneigentum gehört

für viele Deutsche zur

Altersvorsorge dazu.

Nichts überstürzen

Noch günstigere Zinskonditionen

seien fast nicht denkbar,

meint etwa Max Herbst

von der unabhängigen Finanzberatung

FHM: „Das

sind traumhafte Zinsen. Was

will man mehr? Viel passiert

da im Moment auch nicht.

Und ob jetzt die Zinsen im

Durchschnitt 0,8 Prozent

oder 0,7 Prozent kosten, ist

am Ende auch keine Kaufentscheidung.“

Der einzige

Knackpunkt momentan sind

die Immobilienpreise. Denn

die hohe Nachfrage nach „Betongold“

hat das Angebot verknappt.

„Trotzdem sollte man

auch nicht überstürzt einen

Kaufvertrag unterschreiben“,

sagt Herbst. Eine durchdachte

Finanzplanung und ein

Zinsvergleich mehrerer Anbieter

lohnen sich. Denn

wenn sich die persönlichen

Lebensverhältnisse ändern,

kann eine Immobilie auch

zum Klotz am Bein werden.

Gut dran ist, wer vor 10 oder

15 Jahren gekauft hat, als

Wohnraum deutlich billiger

war als heute. Bei den damals

FOTO:© PIKSELSTOCK/SHUTTERSTOCK.COM

schon günstigen Drei-bisfünf-Prozent-Krediten

läuft

nun die Zinsbindung aus. Bei

den neuen Verhandlungen

haben die Immobilienbesitzer

gute Karten. Der Expertentipp

dabei: rechtzeitig planen.

Einige Monate vor Ende

der Zinsbindung machen

Banken in der Regel ein Angebot

zur Anschlussfinanzierung,

hat Annabel Oelmann

39

Jahre

alt sind Hauskäufer im

Schnitt in Bayern und Baden-Württemberg.

Auch in

den anderen Bundesländern

liegt das Alter von Immobilienkäufern

zwischen

37 und 41 Jahren.

Quelle: Statista 2020

von der Verbraucherzentrale

Bremen beobachtet. Für viele

Kunden sei das der Anlass,

zum ersten Mal über das Thema

nachzudenken, so Oelmanns

Erfahrung. „Das ist

aber viel zu spät“, sagt die Expertin.

„Kunden sollten nicht

gleich das erstbeste Angebot

ihrer Bank annehmen, sondern

die Konditionen mehrerer

Geldinstitute vergleichen.“

Verhandlungsgeschick

gehört schon dazu

Dabei können sich die Zinssätze

deutlich unterscheiden.

Ein Wechsel kann sich lohnen.

„Wichtig ist, dass die Zinseinsparungen

die Wechselkosten

übersteigen“, so Anna bel

Oelmann. Und es sollten Optionen

zu Sondertilgung oder

Tilgungssatzwechsel ausgehandelt

werden. Nach Oelmanns

Erfahrung bleiben

viele Kunden ihrer Bank aber

auch dann treu, wenn sie vergleichsweise

schlechte Konditionen

anbietet. „Dann sollten

sie trotzdem Angebote anderer

Geldinstitute einholen und

die eigene Bank damit konfrontieren“,

so die Empfehlung.

„Oft ist sie dann bereit,

einen besseren Zinssatz zu gewähren.“

ka/dpa

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hat ein Gesicht

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Mehrwert zu bieten“, bestätigt

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den genossenschaftlichen Gedanken

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Ulm-Biberach. Der Teamleiter

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Arbeit und machen unsere

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SONDERVERÖFFENTLICHUNG

Alles geregelt

Ratgeber in Sachen Versicherung und Todesfall

Die eigene

Beisetzung

planen

Nicht immer geht es ums liebe Geld,

wenn sich die Hinterbliebenen nach

dem Tod eines Angehörigen in die

Haare kriegen. Manchmal gibt es auch

Streit um die Bestattung.

Erd-, Feuer- oder Seebestattung?

Urnengrab oder Waldfriedhof?

Blumen oder Büsche?

Holz, Metall oder Stein?

Wer wird zur Trauerfeier eingeladen?

Das sind häufige

Streitpunkte unter Hinterbliebenen.

Damit es zu solchen

Zwistigkeiten erst gar

nicht kommt, kann jeder zu

Lebzeiten eine Bestattungsverfügung

aufsetzen. „Darin

formuliert man seine konkreten

Wünsche für die eigene

Beisetzung“, sagt Eberhard

Rott, Fachanwalt für Erbrecht

aus Bonn. Wer sonst darüber

entscheidet, ist nicht immer

eindeutig. Klar geregelt ist im

Bürgerlichen Gesetzbuch,

dass der Erbe die Kosten der

Beerdigung trägt. Dem nächsten

Angehörigen komme dagegen

das Totenfürsorgerecht

zu – also das Recht, über die

Art der Beisetzung und die

Gestaltung der Grabstätte zu

entscheiden, erläutert der Experte

der Arbeitsgemeinschaft

Testamentsvollstreckung

und Vermögensvorsorge.

Eine Bestattungsverfügung

kann Auseinandersetzungen

verhindern. „Sie sollte immer

schriftlich erfolgen“, betont

Wer auf einem Waldfriedhof beigesetzt werden will, sollte

das schriftlich festlegen.

BILDER: © GASCHWALD , © SUTI STOCK PHOTO/SHUTTERSTOCK.COM

Paul Grötsch vom Deutschen

Forum für Erbrecht. Das

Schriftstück bedarf keiner besonderen

Form. Wichtig sind

Datum und Unterschrift. Dafür

kann – muss aber nicht

zwingend – ein Anwalt hinzugezogen

werden. Notariell

beurkundet werden muss das

Dokument nicht. „Man kann

allenfalls seine eigene Unterschrift

von einem Notar beglaubigen

lassen oder einen

Dritten, etwa den Hausarzt,

mit unterschreiben lassen“,

sagt Grötsch. Ein solcher

Schritt bietet sich an, wenn

absehbar ist, dass es Streit

darüber geben könnte, ob die

Wünsche tatsächlich dem

Eine Verfügung

sollte

immer schriftlich

erfolgen.

Paul Grötsch vom Deutschen

Forum für Erbrecht

Willen des Verstorbenen entsprechen.

In einer Bestattungsverfügung

kann zum

Beispiel stehen, welche Bestattungsart

man sich

wünscht. Zudem kann festgelegt

werden, ob eine Trauerrede

gehalten werden soll,

man religiösen Beistand haben

möchte und welche Musik

und welchen Blumenschmuck

man haben möchte.

Soll nur der engste Familienkreis

teilnehmen oder auch

Freunde und Bekannte? Oder

soll es eine öffentliche Trauerfeier

sein? Sogar der Text

für die eigene Todesanzeige

kann Bestandteil der Bestattungsverfügung

sein.

Für die Finanzierung der

Bestattung vorsorgen

„Wichtig ist aber auch, dafür

zu sorgen, dass ausreichend

Geld für die Umsetzung der

Bestattungswünsche zurückgelegt

worden ist“, erklärt

Elke Herrnberger vom Bundesverband

Deutscher Bestatter.

Sie empfiehlt, bei der

Bestattungsvorsorge zwischen

zwei Lösungen zu wählen.

Sicher seien die einmalige

und verzinste Einlage in

einen sogenannten Bestattungsvorsorge-Treuhandvertrag

oder eine Sterbegeldversicherung,

die in Raten angespart

wird. Bei allem gilt:

Über seine eigenen Wünsche

sollte man unbedingt rechtzeitig

innerhalb der Familie

sprechen. Wichtig: Die Bestattungsverfügung

darf nicht

Bestandteil des Testaments

sein. „Das nämlich wird erst

einige Wochen nach dem Todesfall

eröffnet – wenn die

Bestattung längst erfolgt ist“,

warnt Grötsch. dpa

Sterbegeldversicherung

525 Euro – so hoch war das Sterbegeld

im Jahr 2003, im letzten

Jahr seines Bestehens. Die Krankenkasse

zahlte es den Hinterbliebenen.

Es sollte eine würdige

Bestattung garantieren und die

Angehörigen entlasten. Seit dem

Jahr 2004 wird Sterbegeld nur

noch in Ausnahmefällen gezahlt,

etwa an Kriegsopfer, Beamte

oder Opfer von Arbeitsunfällen.

In einigen Tarifverträgen und

in manchen Verträgen zur betrieblichen

Altersvorsorge ist ein

Sterbegeld vorgesehen.

525 Euro waren schon damals

nur ein Bruchteil der Kosten,

die auf die Hinterbliebenen zukommen.

Heute rechnet man für

eine Bestattung mit Trauerfeier

– je nach Bestattungsart – mit

durchschnittlich 7000 Euro. Zum

Vergleich: Das Sterbegeld der gesetzlichen

Unfallversicherung,

das für Arbeitsunfälle oder Berufskrankheiten

mit Todesfolge

gezahlt wird, beträgt derzeit rund

5000 Euro.

Hinterbliebene

entlasten

Anzeige

Es braucht Mut, sich mit dem eigenen Tod auseinanderzusetzen und

über seine Bestattung nachzudenken. Wer diesen Mut aufbringt,

entlastet später seine Hinterbliebenen in Zeiten arger Trauer.

Tel.: 0731-968500 · www.streidt.de

Zinglerstraße 70 · 89077 Ulm

Eltern sorgen für ihre Kinder.

Aber was passiert später?

Drei Generationen Streidts kümmern sich um Bestattungen: Christian, Daniel und Ramon.

Nach dem Tod ei nes ge lieb ten

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dun gen, die rasch ge trofen

wer den müs sen. „Wer frühzeitig

an den Ernstfall denkt, kann

seinen Lieben viel Kummer ersparen“,

weiß der Präsident des

Bundesverbandes Deutscher Bestatter

und Inhaber des Ersten

Ulmer Bestattungsinstituts,

Christian Streidt, aus jahrzehntelanger

Erfahrung.

Gemeinsam mit Sohn Daniel

und Enkel Ramon sieht er die Tätigkeit

des Bestatters nicht nur

als Beruf, sondern als Berufung.

„Unsere erste Aufgabe ist es, für

die Trauernden da zu sein – mit

fachlicher Kompetenz, aber auch

mit Empathie, Sensibilität und

Menschlichkeit. Für den letzten

Abschied des menschlichen Weges

mit Respekt und Würde.“ Damit

der emotionale Schmerz der

Hinterbliebenen nicht zusätzlich

von finanziellen Belastungen begleitet

wird, ist es ratsam bereits

zu Lebzeiten Vorsorge zu trefen,

empfehlen Streidts. Mit einer

Sterbegeldversicherung – die das

Bestattungshaus Streidt in Kooperation

mit dem Kuratorium

Deutsche Bestattungskultur und

den Versicherungsunternehmen

anbietet – wird beispielsweise sichergestellt,

dass die eigenen Bestattungskosten

später einmal

gedeckt sind und sich Angehörige

über die Kosten für Friedhofsverwaltung,

Trauerfeier und eine

mögliche Grabpflege keine Gedanken

machen müssen. Eine

weitere Option zur Bestattungsvorsorge

ist der Vorsorgevertrag

direkt mit dem Bestattungshaus

Streidt. Mit dem Vertrag wird gewährleistet,

dass im Todesfall

alle Wünsche rund um die Beerdigung

erfüllt werden und die Finanzen

geklärt sind. Angehörige

können an den vertraglichen

Vereinbarungen keine Änderungen

vornehmen.

Foto: leh

Von Entscheidungen befreien

Haben Verstorbene nie Wünsche

zu ihrer Beerdigung geäußert,

fällt es Angehörigen meist

schwer damit einhergehende

Entscheidungen zu trefen. Hinzu

kommt, dass sie meist unter

Zeitdruck stehen. Das macht die

Angelegenheit nicht einfacher.

Wer also zu Lebzeiten schriftlich

dokumentiert, wie die Bestattung

gestaltet sein soll, nimmt

der Familie viele Sorgen ab. Unter

anderem sollte ein Schriftstück

aufzeigen, wo man beerdigt

werden möchte, welche Art

von Grab und ob Sarg oder Einäscherung

bevorzugt wird. „Das

Dokument gilt später als Bestattungsverfügung,

die für Hinterbliebene

bindend ist“, ergänzt

Daniel Streidt.

Unter dem Motto: „Stillstand

bedeutet Rückschritt“ hat es sich

das Bestattungsinstitut Streidt

zur Aufgabe gemacht, den Wandel

der Bestattungskultur zu sehen

und in seinen Angeboten widerzuspiegeln.

Das zeigt sich

nicht nur im Bestattungshaus in

der Zinglerstraße 70, wo auch

große Trauergesellschaften genügend

Platz finden, um eine angenehme

und würdevolle Trauerfeier

auszurichten. Themen

wie Individualisierung und Anonymisierung,

Mobilität, Digitalisierung,

neue Trauerrituale sowie

multikulturelle Glaubensrichtungen

sind ebenfalls Herausforderungen,

denen sich die

Familie Streidt stellt. leh

Info Erstes Ulmer Bestattungsinstitut

Helmut Streidt e.K.

89077 Ulm • Zinglerstraße 70

Tel.: 0731 968500

www.streidt.de

Sprechen Sie rechtzeitig über

Ihre Wünsche für das Lebensende.

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Bestattungsinstitut

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CHRISTIAN STREIDT

BESTATTER VOM HANDWERK GEPRÜFT

Tel.: 07303-33 03 Einsteinring 13 · 89257 Illertissen · www.bestattungen-streidt.de

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