Mittendrin_September_2020

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DIE BREMER CITY

HERBST

2020

MITTEN

DRIN

SHOPPEN

SCHLEMMEN

ERLEBEN

Genial lokal |

Schlemmen in der City |

Urlaub an der Schlachte |

Maritimer Tag | u.v.m.

CITY INITIATIVE

BREMEN


Termine

CityGalerie „Maritim“

28. August bis 24. Oktober,

mittwochs bis freitags von 11 bis

18 Uhr, samstags von 11 bis 14.30 Uhr

Am Wall 154

Heimat shoppen

11. und 12. September

in der City

Made-in-Bremen-Markt

11. und 12. September,

11 bis 19 Uhr

LLOYD PASSAGE, Hanseatenhof und

Ansgarikirchhof

Kaufmannsmahl/

Spanferkelessen

12. September,

12 bis 17 Uhr

Sögestraße

Maritimer Tag

19. September,

12 bis 18 Uhr

verschiedene Orte

Herbstgärten

ab 21. September

auf dem Ansgarikirchhof

Verkaufsoffener

Sonntag zum Freimarkt

1. November,

13 bis 18 Uhr

in der City und im Viertel

CityGalerie

„Urbanes Leben –

Zukunftsvisionen“

5. November bis 19. Dezember

Am Wall 154

Weihnachtsmarkt &

Schlachte-Zauber

23. November bis 23. Dezember

Marktplatz und an der Schlachte

Skandinavischer

Weihnachtsmarkt

23. November bis 30. Dezember

in der LLOYD PASSAGE

... und vieles mehr ...

Änderungen vorbehalten

Für alle Veranstaltungen gilt:

Änderungen aufgrund behördlicher

Auflagen zur Eindämmung

des Coronavirus vorbehalten.

Weitere Infos zu den Terminen

unter www.bremen-city.de.

DAS HERZ DER CITY

IMPRESSUM

AKTUELL

Unsere Innenstadt ist nicht

nur in geografischer Hinsicht

Bremens Zentrum. Denn hier

liegt die „Gute Stube“ der

Hansestadt, hier schlägt das

Herz Bremens, werden Traditionen

und Geschichte ebenso

wie der Wandel einer modernen

Großstadt lebendig.

Um die Attraktivität der Innenstadt

zu erhalten und zu

steigern, bedarf es unablässiger

Anstrengungen. Dies

gilt umso mehr in der Corona-Krise,

die für die örtlichen

Einzelhändler, Gastronomen

und Dienstleister einen nie dagewesenen

Einschnitt mit sich

bringt. Der Innenstadtgipfel

hat kürzlich wichtige Akteure

in der Umgestaltung der Bremer

City im Rathaus zusammengebracht.

Über 13 Millionen

Euro hat der Senat nun für

kurzfristige Maßnahmen zur

Attraktivierung beschlossen.

Das ist ein wichtiger Schritt

und ein positives Zeichen für

die ortsansässige Wirtschaft.

Das Ziel muss dabei sein, die

Aufenthalts- und Erlebnisqualität

in der City zu erhöhen, die

Zentralität und Erreichbarkeit

MITTENDRIN

5. September 2020

zu stärken und ein vielfältiges

Angebot in Einzelhandel und

Gastronomie zu schaffen. Gemeinsam

mit allen Beteiligten

müssen die anstehenden Aufgaben

angepackt werden, gemeinsam

sind wir stark.

Schon jetzt ist die City der Inbegriff

für den Einkaufsbummel –

und für vielfältige Gastronomie.

Mit ihren Shoppingmöglichkeiten,

vom Warenhaus bis

zum inhabergeführten Fachgeschäft

in Kombination mit

dem innerstädtischen Flair,

vom regionalen Mittagstisch

und norddeutschen Teespezialitäten

bis hin zum internationalen

Genusstrip nach Asien

oder Fernost, ist sie einfach

unschlagbar. Die Bremer City

ist einfach genial lokal, was sie

mit dem anstehenden Heimat

shoppen-Termin noch einmal

unterstreicht.

Das Heimat shoppen findet am

Freitag, 11. September, und

Sonnabend, 12. September,

wieder in der Bremer City statt

und erinnert an die Bedeutung

des regionalen Einzelhandels

für die Lebensqualität

Herausgeber:

CityInitiative Bremen Werbung e.V.

Carolin Reuther (V.i.S.d.P.)

Hutfilterstraße 16–18, 28195 Bremen

Tel. 0421-165 55 51, www.bremen-city.de

Fotos, soweit nicht anders angegeben: CityInitiative Bremen

Verlag:

Bremer

Tageszeitungen AG

Martinistraße 43

28195 Bremen

vor Ort – und das mit jeder

Menge Shoppingspaß, geöffneten

Cafés und Restaurants

sowie besonderen Aktionen.

So laden die Kaufleute der Sögestraße

bereits zum dritten

Mal an eine lange Tafel zum

Spanferkelessen ein. Zum ersten

Mal dabei: Der Made-in-

Bremen-Markt mit echt hanseatischen

Produkten auf dem

Ansgarikirchhof, dem Hanseatenhof

und in der LLOYD

PASSAGE. Weitere Aktionen

wie Shoppingangebote, ein

Konzert und der eine Woche

später stattfindende Maritime

Tag runden das Ganze ab.

Herzlichst

Ihre Carolin Reuther,

Geschäftsführerin CityInitiative

Bremen

MARITIMER TAG LOCKT AM 19. SEPTEMBER

Die Maritime Woche, die Mitte

September stets mehr als

60 000 Besucher in die Bremer

Innenstadt lockt, fällt in diesem

Jahr aus. Der bundesweite Beschluss,

alle Großveranstaltungen

im Rahmen der Corona-

Verordnungen bis Ende Oktober

zu canceln, führt zur Absage

der Traditionsveranstaltung.

Die Organisatoren der

CityInitiative planen, mit einem

Maritimen Tag der City zumindest

für ein paar Stunden ein

besonderes Flair zu verleihen.

Die Besucher erwarten Musik,

Stelzenkünstler und noch mehr

maritimes Ambiente. Von 16.30

bis 18.00 Uhr sorgt etwa Jonny

Glut (Foto) mit seinem Akkordeon

auf dem Ansgarikirchhof

für Stimmung.

Daneben planen die Organisatoren

bereits für 2021: „Wir

hoffen, dass unsere Partner

und Besucher der Maritimen

Woche auch den Maritimen

Tag nutzen, um eine Brise Seeluft

zu tanken und dann viel

Luft holen, um im nächsten

Jahr wieder voll am Wind zu

FOTO: JONNY GLUT

segeln und eine unvergessliche

Maritime Woche mit uns zu

feiern“, wünscht sich Steffen

von Rotenhan, Projektleiter bei

der CityInitiative.

Druck:

Girzig + Gottschalk GmbH

Hannoversche Straße 64

28309 Bremen

FOTO: GABY AHNERT

ERLEBNIS & GENUSS

SCHÖNE ECKEN NEU ENTDECKEN

Viele Bremer sind in diesem Sommer zu Hause geblieben. Nicht wenige werden dabei die Hansestadt ganz neu für sich

entdeckt haben. Schließlich bietet diese neben dem Unesco-Weltkulturerbe Rathaus und Roland viele weitere schöne

Winkel, die es zu erforschen lohnt. Und auch kulinarisch lohnt es sich, näher hinzuschauen.

FOTO: CLAUDIA BRANDT

SPANISCHE LEBENSART Á LA CARTE

Das Aioli im Schnoor hat nach umfassender

Renovierung und unter neuer Leitung wiedereröffnet:

Für den Stammgast, der sich noch

an die alten Zeiten erinnert und das Restaurant

schmerzlich vermisst hat, für den Besuch

aus den umliegenden Büros, der „nur

eben“ einen schnellen Mittagstisch genießen

möchte, für die jungen Bremer, die auf einen

außergewöhnlichen Cocktail vorbeischauen

möchten, und natürlich für alle Liebhaber der

traditionellen spanischen Küche. Das neue

Team rund um Inhaber Ranjanathan Sivalingam

möchte, dass sich jeder Gast rundum wohlfühlt.

Die Speisekarte ist wie eine Reise in den Süden –

nur ohne Koffer. Authentische spanische

IN DIE GEHEIMNISSE DER STADT EINTAUCHEN

Bei einem Rundgang mit Gästeführerin Jasmin

Nitzschner (Foto) lernen Besucher und auch Bremer

die schönsten und interessantesten Seiten

der Hansestadt kennen. Sie erfahren etwas über

das historische Bremen, den Alltag der Bürger –

damals und heute – sowie über die Stadt der

Forschung, moderne Stadtplanung, ein paar

Döntjes und kulinarische Genüsse.

Bei der Führung „Wahrheit oder Lüge?“ etwa

ist Scharfsinn gefragt. Die Teilnehmer müssen

erraten, welche Geschichten der Wahrheit

FOTO: 1885 – DIE BURGER

entsprechen und welche einfach erstunken und

erlogen sind.

Eine Stadtführung ist ein besonderes Erlebnis,

das sich auch für Betriebsausflüge oder Familienfeiern

eignet. „Stadtgeschichten Bremen“

bietet ein buntes und vielfältiges Programm an.

Ob zu Fuß, im Reisebus oder mit dem Fahrrad –

auf Wunsch stellt Nitzschner auch individuelle

Führungen und Programme zusammen. Sie alle

beleuchten ganz eigene Aspekte der Stadt, die

viele bisher in dieser Tiefe nicht gekannt haben.

LECKERE BURGER – FRISCH ZUBEREITET

Ein Bummel durch die Bremer City kann hungrig

machen. Wer nach seiner Entdeckungstour

oder zwischendurch Lust auf einen besonderen

Burger bekommt, kann sich diesen im „1885 –

Die Burger“ in der Pelzerstraße, gegenüber

vom Parkhaus Mitte nach eigenen Vorlieben

selbst zusammenstellen. Die Burger – ob mit

Rindfleisch, Hähnchenfleisch, vegetarisch oder

vegan – werden in der offenen Küche frisch zubereitet.

Die Auswahl trifft der Gast seit Beginn

der Pandemie in aller Ruhe am Tisch über eine

App oder traditionell mit Speisekarte. Burger

ohne Brot und dafür mit mehr Salat gibt es für

Low-Carb-Fans.

Küche, bei der eine große Auswahl an Tapas

natürlich nicht fehlen darf, begleitet von

sonnenverwöhnten Weinen, vorwiegend aus

spanischen Regionen. Als Dessert lockt eine

verführerische Auswahl selbst gemachter

süßer Sünden.

Der Gastraum mit seinen 65 Plätzen hat

einen neuen frischen „Putz“ bekommen, aber

nichts vom beliebten Charme eingebüßt. Auch

Stammgäste sollen sich weiterhin wohlfühlen

und vieles wiederfinden. Bei schönem Wetter

sind die 20 Plätze vor der Tür ein Highlight.

Dort lässt es sich nach einem Stadtbummel

perfekt verschnaufen und das bunte Treiben

beobachten.

FOTO: NITZSCHNER

Einmalig ist auch das Angebot an hochwertigen

Zutaten: 100 Prozent Bioland-Rindfleisch, hausgemachte

Saucen und Burgerbuns sowie frisches

Gemüse geben dem Burger einen unvergleichbar

natürlichen Geschmack. Unterstrichen

wird dies durch den Verzicht auf Geschmacksverstärker,

Farb- und Konservierungsstoffe.

Seit 2016 wird „1885 – Die Burger“ jährlich

von TripAdvisor mit dem Zertifikat für Exzellenz

ausgezeichnet, im Buch „Burger Unser“

sind die Bremer unter den besten Burger-Restaurants

in Deutschland, Österreich und der

Schweiz gelistet.

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AKTIONEN

HEIMAT SHOPPEN

IN DER CITY

Einkaufen, zum Friseur gehen und danach gemütlich einen Kaffee

trinken – der Besuch in der Bremer Innenstadt kann zu einem

echten Erlebnis werden. Um die Bedeutung des lokalen Einzelhandels

und der Gastronomie für die Lebensqualität in den Städten,

Gemeinden und Regionen mehr ins Bewusstsein zu rücken,

finden in Bremen und vielen anderen Städten regelmäßig die

Heimat shoppen-Aktionstage statt. Auch in diesem Jahr möchten

die teilnehmenden Einzelhändler und Geschäfte mit zahlreichen

Aktionen darauf aufmerksam machen, dass die Kunden durch

ihren Einkauf vor Ort ihr eigenes Lebensumfeld selbst mitgestalten

können – genial lokal!

Am Freitag und Samstag, 11. und 12. September, ist es soweit:

Dann lädt die Bremer City zum Heimat shoppen ein. So findet

auf dem Hanseatenhof ein Erntefest statt, bei dem es sehr heimisch

wird. Kleine und große Besucher dürfen an diesen Tagen

kräftig mit anpacken, die Ernte des Sommers aus den urbanen

Gärten einholen und das frische Gemüse sogar mit nach Hause

nehmen. In der LLOYD PASSAGE, auf dem Hanseatenhof und auf

dem Ansgarikirchhof lockt zeitgleich ein regionaler Markt, auf

dem sich Händler aus Bremen und dem Umland mit ihren Produkten

präsentieren.

Neben dem Kaufmannsmahl in der Sögestraße erwartet

die Stadtbummler auch bei Anke Bischoff und ihrem Team

eine Verkostung mit leckeren Produkten aus ihrem Bremenshop:

Bremer Schiffsbrot, Vollkornbrot aus Vegesack, Bremer

Knüppel und andere regionale Leckereien. Der Aktionsstand befindet

sich an der Domsheide neben der Schnoortreppe.

Am Freitag, 11. September, um 18 Uhr findet im Bibelgarten am

St. Petri Dom ein musikalischer Gartensalon statt. Gastgeber

Galeria

Kaufhof

Der Bremenshop Schnoortreppe bietet heimische Köstlichkeiten.

des Open-Air-Genusses im Schatten des Doms ist Kapitel 8 zusammen

mit dem Restaurant D’Oro. Tickets für das Konzert sind

für 20 Euro unter www.musikalischer-gartensalon.de erhältlich.

Einlass in den Bibelgarten für Konzertbesucher ist ab 17 Uhr.

Lloydpassage

Mitveranstalter Pastor Hans-Jürgen Jung und Susanne Fleischmann

vom Klimaschutz der Bremischen Evangelischen Kirche

zeigen im Kapitel 8, Domsheide 8, eine Ausstellung zum Thema

fairer Handel und nachhaltiger Konsum. Zu sehen ist diese am

Freitag, 11. September, von 11 von 17 Uhr, am Samstag, 12. September,

von 11 bis 14 Uhr, sowie in der Woche darauf bis Mittwoch.

„Mit Kauf & Genuss zum Heimat shoppen von Gröpelingen bis

Hemelingen" lautet das Motto einer besonderen Radtour am

Samstag, 12. September. Auf der 20 Kilometer langen Strecke

durch die Bremer Stadtteile erwarten die Teilnehmer jede Menge

Informationen und Angebote. Die Anmeldung für die begrenzten

Plätze ist über die einzelnen Stadtteilinitiativen möglich. Weitere

Infos gibt es unter www.heimat-shoppen.de.

AKTIONEN

KAUFMANNSMAHL MIT SPANFERKEL

IN DER SÖGESTRASSE

PARKHAUS

MITTE

Sie ist eine der schönsten Einkaufsstraßen

der Bremer City.

Tradi tionsreiche Händler, elegante

Boutiquen und moderne,

trendige Geschäfte sind in der

Sögestraße zu finden. Die Bronzeskulptur

des Schweinehirten

und seiner Herde am Eingang

zu der Bummelmeile ist eines

der beliebtesten Fotomotive.

JACK & JONES

CREAM LOVERS

CHART 1

LEDER DITTFELD

KONDITOREI KNIGGE

SWAROVSKI

SCHUHHAUS MEINEKE

HUNKEMÖLLER

H&M

DOUGLAS

ONLY

JUWELIER MEYER

MISTER SPEX

SNIPES

SÖGESTRASSE

PANDORA

GEOX

STIESING

Wer am Sonnabend, 12. September,

dort entlang bummelt,

kann übrigens im wahrsten

Sinn des Wortes Schwein haben.

Denn als Hommage an die

charaktervolle Skulptur laden

die ansässigen Kaufleute an

diesem Tag zu einem Spanferkelessen

ein. An langen Tischen

genießen die Besucher

NANU NANA

BETTY BARCLAY

FOOT LOCKER

COS

WORMLAND

X KAUFMANNSMAHL

JUWELIER

WEMPE

ab Mittag knusprigen Braten

frisch aus dem Ofen und kosten

dazu ein Glas Wein. Auch

ein vegetarisches Angebot

wird vorgehalten. Es ist bereits

das dritte große Kaufmannsmahl,

das jeweils im September

ausgerichtet wird – und

bei den Teilnehmern sehr gut

ankommt.

DER MADE-IN-BREMEN-MARKT FEIERT PREMIERE

Kulinarisches, Literarisches, Musikalisches

und Handwerkliches – wie kreativ

Bremen ist, davon können sich Hanseaten

am Freitag und Samstag, 11. und

12. September, überzeugen. Zwischen

LLOYD PASSAGE, Hanseatenhof und Ansgarikirchhof

tummeln sich rund 35 Aussteller,

die auch bei der großen Made-in-

Bremen-Messe im März 2021 dabei sein

werden. Jeweils von 11 bis 19 Uhr findet

im Rahmen der Aktion Heimat shoppen

erstmalig der Made-in-Bremen-Markt

statt.

Nachdem die Messe dieses Jahr coronabedingt

entfallen musste, gibt es die Möglichkeit,

sich die Wartezeit ein wenig zu

verschönern und die Macher mit ihren

Produkten bereits kennenzulernen. Die

Besucher der Bremer City dürfen sich

FOTO: PABLO WOLFF

auf eine große Bandbreite an Produkten

freuen: Lebensmittel, Spirituosen, Kunsthandwerk,

feine Papiere, Bier, Gastrostände,

um nur einige zu nennen. Die Produzenten,

die allesamt aus der Hansestadt

und dem Umland stammen,

sind selbst vor Ort.

Mit dem Made-in-Bremen-Markt, der

durch die Kooperation mit der CityInitiative

Bremen entstanden ist, möchten die Manufakturen,

Hersteller und Macher zeigen,

wie groß das Potenzial der Region ist. Hinter

der Idee von „Made in Bremen“ stecken

Florian Wolff, Julia Windhoff und Stevie

Schulze (Foto von links) – und die glauben

fest an ihre Stadt sowie ihre kreativen und

visionären Menschen.

Die aktuell geltenden Corona-Regeln werden

im Rahmen des Made-in-Bremen-

Markts entsprechend der behördlichen

Vorgaben befolgt. Die weitläufige Fläche in

der Bremer City ermöglicht eine problemlose

Einhaltung der Abstandsregeln.

KARSTADT

LEBENSMITTEL

KARSTADT

DM

(AB FRÜHJAHR 2021)

WMF

KARSTADT

SPORTS

O2

SCHLEMMERMEYER

CALIDA

NORDSEE

TEE GSCHWENDER

RITUALS

VOIGT IMMOBILIEN

TELEKOM

SÖGESTRASSE

VODAFONE

HUT.DE

LIBERTY WOMAN

TCHIBO

SALAMANDER

DIE GESCHÄFTE

DER SÖGESTRASSE

AUF EINEN BLICK

* GASTRONOMIE

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ERLEBNIS & GENUSS

AKTIONEN

URLAUB AN

DER SCHLACHTE

KULTUR UND GENUSS

FÜR VIERTEL-FANS

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah.

Wussten Sie, dass es sich auch in Bremen ganz wunderbar

Warum Heimat shoppen in diesem Jahr eine ganz besondere

Bedeutung für die Interessengemeinschaft Das Viertel hat.

urlauben lässt? Ob auf dem Wasser oder an Land – nehmen

Sie sich doch mal einen Tag Auszeit vom Alltag!

Mit der „Oceana“ starten Ausflügler bis zum 12. September

jeweils mittwochs, donnerstags und samstags um 8.30 Uhr am

Martinianleger Richtung Brake, um von dort mit dem Fahrrad die

Flussinsel Harriersand zu erkunden. Auch an den Samstagen,

19. und 26. September, nimmt das Fahrgastschiff noch einmal

um 8.30 Uhr Kurs auf Brake. Für die Fahrten gilt eine Reservierungspflicht

unter www.hal-oever.de.

Zurück an der Schlachte ist erst einmal Zeit für eine kleine Stärkung.

Bremens Flaniermeile hat für jeden Genießertyp etwas zu

bieten: Wer an einem lauen Spätsommerabend gern ein kühles

Getränk genießt, findet in der Cafe & Bar Celona, im Blauen Fasan

oder im Kangaroo Island eine große Bandbreite an spritzigen

Drinks. In der warmen Jahreszeit gibt es in der australischen

Cocktail bar eine spezielle Karte mit besonders leichten Getränken.

„Spirituosen wie Gin oder Wermut sind sehr beliebt, auch in

der alkoholfreien Variante“, sagt Geschäftsführer Soheil Ghofrani.

„Generell ist weniger gerade mehr“, erläutert der Gastronom. Vor

allem Drinks, die mit frischen Beeren angereichert werden und

so eine sommerliche Spritzigkeit bekommen, sind bei den Gästen

angesagt. Bierfans finden im Red Rock eine riesige Auswahl

an internationalen Bieren – vom irischen Stout bis zum typisch

norddeutschen Kräusen. Daneben hat die Bar rund 50 internationale

Flaschenbiere im Angebot. „Bei sommerlichen Temperaturen

sind besonders unser leichtes, frisches und helles Atlantik

Ale der Störtebeker Brauerei sowie unsere fruchtig erfrischenden

Cider in den Sorten von Apfel über Birne bis zu roten Beeren

ein Genuss“, sagt Geschäftsführer Sven Seling.

Burritos, Tacos, Fajitas – im Enchilada herrscht echtes mexikanisches

Flair, natürlich mit landestypischen Spezialitäten. Der

große Biergarten mit Blick auf die Weser sorgt für Urlaubsgefühl.

Die Gäste wählen aus einer großen Cocktailkarte, täglich

von 17 bis 20 Uhr gibt es zudem eine Happy Hour. Im weiteren

Die „Oceana“ nimmt mehrmals pro Woche Kurs auf Harriersand.

FOTO: HAL ÖVER

FOTO: INSA LOHMANN

Die Schlachte-Gastronomie lockt mit leckeren Speisen und Getränken.

Verlauf der Schlachte, auf Höhe des GOP Varieté-Theaters, befindet

sich mit dem Chilli Club ein Garant für moderne asiatische

Küche, außerdem werden Sushi und Cocktails angeboten. Die

große Sonnenterrasse mit Blick auf das Wasser bietet Platz für

alle, die den Tag bei einem leckeren Essen und kühlen Getränk

ausklingen lassen wollen.

Spielen wie in Las Vegas und das mitten an der Schlachte? Kein

Problem: An der Bummelmeile, in einem schmucken, historischen

Kontorhaus, ist die Spielbank Bremen beheimatet. Ob

Black Jack, Poker oder Roulette – im Casino Bremen gibt es

nicht nur die amerikanischen Klassiker. Rund 135 Automaten

laden dort ein, sich an beliebten Spielen wie „Book of Ra“ zu

versuchen. Bei Einsteigern sind besonders die exklusiven Arrangements

beliebt, bei denen es für Gruppen ab vier Personen

eine Einführung in Game-Klassiker wie Poker und Roulette gibt.

„Man muss wirklich kein Experte sein“, sagt Christine Fugger

vom Casino Bremen. Gut besucht ist auch der Ladies-Day,

der jeden Donnerstag zahlreiche Stammkundinnen anzieht.

Neben einem Ladies-Cocktail lockt ein Glücksrad, bei dem Tickets

für die begehrten Automaten erspielt werden können.

Müde und zufrieden kann man sich nach einem Urlaubstag an

der Schlachte schließlich in eine der 38 Kojen auf der „Alexander

von Humboldt“ fallen lassen – und wie ein echter Weltumsegler

in den Kabinen des berühmten Schiffes übernachten.

Für spannende Abwechslung vom Alltag sorgt das Casino Bremen.

FOTO: CASINO BREMEN

Inhabergeführte Fachgeschäfte und Boutiquen, individuelle

Cafés und Restaurants sowie eine immense Dichte an Ateliers

und Kunsthäusern – in keinem anderen Teil der Stadt wird der

wunderbare Dreiklang aus Einkaufen, Schlemmen und Kultur so

gelebt wie im Bremer Ostertor und Steintor, dem Viertel.

Die Interessengemeinschaft Das Viertel (IGV) freut sich daher

sehr, erneut an der bundesweiten Aktion Heimat shoppen teilzunehmen

und zu zeigen, wie wichtig lokale Einzelhändler, Dienstleister

und Gastronomen für Standorte wie diesen sind – und das

mehr denn je. Denn auch im Viertel hat die Corona-Pandemie das

Leben auf den Kopf gestellt: Als im Zuge zur Eindämmung des

Virus Einzelhandel und Gastronomie bis auf wenige Ausnahmen

schließen mussten, stellte sich für etliche Inhaber die existenzielle

Frage, wie es in den kommenden Wochen und Monaten mit

ihrem Betrieb weitergeht.

„Es war großartig zu sehen, mit wie viel Kreativität und Erfindungsreichtum

nach individuellen Lösungen in dieser Zeit gesucht

wurde”, sagt Quartiersmanagerin Caroline Lehnigk, die

mit ihrem Team eine Gutscheinaktion startete und mehr als

15 000 Euro Soforthilfe zusammenbrachte. „Begleitet haben

wir die Zeit mit einer großen Info-Kampagne und dem Hashtag

#supportyourlocals”, erläutert Lehnigk. „Die Lieblingsgeschäfte

,um die Ecke' stehen für Expertise und Kundenservice. Sie begleiten

Anwohner und Besucher teils über Generationen. Diese

Für den Nahverkehr in der Hansestadt

beginnt eine neue Ära. Das aufwendige

Zulassungs- und Prüfverfahrung für die

neuen Bahnen der Bremer Straßenbahn

AG (BSAG) ist nahezu abgeschlossen. Geht

alles glatt, gehen die ersten beiden neuen

Fahrzeuge mit Namen „Nordlicht“ im September

in den Linienbetrieb.

In den kommenden drei Jahren wird das

neue Modell alle 77 alten Straßenbahnen

ersetzen. „Die neuen Bahnen sind mit 2,65

Metern ganze 35 Zentimeter breiter als die

Vorgänger und bieten den Fahrgästen damit

deutlich mehr Platz und Komfort“, sagt

BSAG-Vorstandssprecher Hajo Müller.

Die fast 37 Meter langen Fahrzeuge haben

nicht nur mehr Sitz- und Stehplätze, sondern

auch mehr Türen für einen bequemen

Ein- und Ausstieg. Insgesamt gibt es

acht sogenannte Mehrzweckflächen zum

lebendige Kultur zu bewahren und das Erlebnis aus Einkaufen,

Schlemmen und Kultur zu zelebrieren, dafür steht Heimat shoppen

2020 bei uns im Viertel.”

Als Highlight veranstaltet die IGV am Samstag, 12. September,

von 13 Uhr bis 20 Uhr einen Kultur- und Genussmarkt auf den

Plätzen des Quartiers. Lokale Gastronomen wie die S-Werkstatt,

das Burgerhaus und La Mexicana sind dort mit Foodtrucks und

den leckersten Speisen ihrer Menü-Karte vertreten. Eingerahmt

wird das Event von musikalischen und kulturellen Aktionen,

zum Beispiel Walking Acts von den Stelzenkünstlern der Gruppe

Stelzen-Art.

VERKEHR & MOBILITÄT

BREMENS „NORDLICHT“ GEHT IN DEN LINIENBETRIEB

FOTO: STEPHAN WURST

Verstauen von Kinderwagen, Rollatoren

oder Rädern. Zwei Plätze sind zudem für

Rollstuhlfahrer vorgesehen. Diese gelangen

an der zweiten Tür wie gewohnt mit

dem Hublift in die Bahn. Grundsätzlich

steigern breite Durchgänge an den Gelenken

die Bewegungsfreiheit.

Neben einer Klimatisierung kommt auch

das moderne Informationssystem den

Fahrgästen zugute. Große Doppelmonitore

zeigen die Liniennummern und nächsten

Haltestellen an. Bei Bedarf bieten sie

Platz für zusätzliche Fahrgastinformationen,

etwa zu Baustellen. In Sachen Sicherheit

hat sich ebenfalls etwas getan.

Zusätzlich zur Videoaufzeichnung gibt

es an jeder Tür eine Sprechstelle für den

Kontakt zum Fahrer.

FOTO: FRANZISKA JEDDING

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7



JUBILÄUM

30 JAHRE LLOYD PASSAGE –

HIER MACHT SHOPPEN SPASS

Eine überdachte Einkaufspassage in zentraler Lage, die aus

privaten Mitteln finanziert wird – die LLOYD PASSAGE ist

nicht nur in der Bremer Stadtgeschichte einmalig. In diesem

Jahr wird die beliebte Einkaufspassage 30 Jahre alt.

Anlieger und Mitarbeiter erzählen, was die Arbeit in der

LLOYD PASSAGE ausmacht.

Die Idee für eine überdachte Einkaufspassage hatten die in der

Großen Hundestraße seinerzeit angesiedelten Firmen bereits

Anfang der 1960er-Jahre. 1964 gründeten Bremer Geschäftsleute

eine private Initiative, die den Bau vorsah. Doch bis die LLOYD

PASSAGE schließlich realisiert wurde, sollte noch einige Zeit vergehen.

Erst am 18. Dezember 1987 fiel der Startschuss für die

insgesamt 250 Meter lange Bummelmeile, die am 30. April 1990

eröffnet wurde. Ursprünglich war lediglich eine einfache Überdachung

für das Kaufhaus Horten, heute Galeria Kaufhof, geplant.

Doch auch andere Anlieger, darunter Kaufhaus-Gigant Karstadt,

begeisterte die leidenschaftliche Überzeugungsarbeit der Initiatoren

– und so wurde die LLOYD PASSAGE die erste aus privaten

Mitteln finanzierte Passage, die sich auf öffentlichem Grund befindet.

Der Name soll an das Lloydgebäude – den ehemaligen Verwaltungssitz

der Reederei Norddeutscher Lloyd – erinnern, das

bis 1968 dort stand, wo sich heute Galeria Kaufhof befindet.

Susanne Keuneke, die das gleichnamige Bratwursttraditionsgeschäft

führt, erinnert sich noch gut an die Anfänge in der LLOYD

PASSAGE vor 42 Jahren. „Damals war das hier noch eine befahrene

Ladenstraße“, sagt die Unternehmerin. Ihr Schwiegervater,

der mit seinem Imbiss von der Domsheide weichen musste, hielt

den neuen Standort zunächst für eine nicht so optimale Alternative,

schließlich gab es die LLOYD PASSAGE als solche noch gar

nicht. „Das war damals noch nicht abzusehen“, sagt Keuneke, die

mit ihrem Imbiss als langjährigste Mieterin der Einkaufspassage

gilt. Der Bau der LLOYD PASSAGE sorgte seinerzeit nicht nur für

eine Aufwertung des Geschäfts, sondern der gesamten Bremer

Innenstadt. „Die LLOYD PASSAGE als überdachte Einkaufspassage

war ein guter Anziehungspunkt für Besucher“, erläutert die

Geschäftsfrau. „Es gab Möglichkeiten, sich mal hinzusetzen, sich

Apotheker Philip Hien-Völpel mag die Lebendigkeit in der Passage.

FOTO: INSA LOHMANN

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Susanne Keuneke schätzt die Mischung aus Verweilen und Einkaufen.

auszuruhen. Die Mischung aus Verweilen und Einkaufen macht bis

heute das besondere Flair aus.“ Zudem könne sich das Gastronomieangebot

sehen lassen. In ihrem Imbiss tummeln sich zu jeder

Tageszeit Alt und Jung, Bremer, aber auch Touristen. Und eine

Spezialität ist dabei natürlich die unangefochtene Nummer eins:

„Die Bratwurst. Bremen ist eine Stadt der Bratwurstesser“, sagt

Keuneke.

Seit ihrer Eröffnung vor 30 Jahren sorgen in der LLOYD PASSAGE

rund 27 Geschäfte aus Einzelhandel und Gastronomie für einen

bunten Mix. Dazu gehört auch die Apotheke Lloyd Passage, die

2018 ihr 25-jähriges Jubiläum feierte und fast seit Anbeginn dabei

ist. Inhaber Philip Hien-Völpel schätzt an dem Standort vor allem

die zentrale Lage und die gute Erreichbarkeit. „Dadurch haben wir

viele internationale Kunden“, sagt der Unternehmer. Trotz umfangreicher

Sprachkenntnisse seines ebenfalls internationalen

Teams müsse manchmal das Smartphone als digitaler Übersetzer

helfen. „Ich mag die Lebendigkeit hier in der Passage, es ist sehr

abwechslungsreich und immer ein bisschen trubelig“, erläutert

Hien-Völpel. Vor allem zu besonderen Anlässen wie dem Verkaufsoffenen

Sonntag oder dem Weihnachtsmarkt genießt er das Flair

in der LLOYD PASSAGE.

Auch Rainer Schons, der die Haustechnik bei Karstadt leitet,

ist nicht nur berufsbedingt in der LLOYD PASSAGE unterwegs.

„Mittags besuche ich gern Gosch“, sagt der Wahl-Bremer. Dann

tauscht er sich mit seinen Kollegen aus den anderen Häusern aus,

bevor er sich wieder den technischen Prüfungen, Instandhaltungen

und Wartungen der Karstadt-Technik widmet. Vor allem zur

Weihnachtszeit haben Schons und seine Kollegen alle Hände voll

zu tun. Dann müssen sie beispielsweise dafür sorgen, dass die Betreiber

der Buden mit dem notwendigen Wasser und Strom von

Karstadt versorgt werden. So ist immer etwas los in Bremens beliebter

Einkaufspassage.

Die Feierlichkeiten zum 30. Geburtstag wurden coronabedingt auf

den Herbst verschoben, können aufgrund der aktuellen Lage aber

leider nicht stattfinden. Mit einer stilvollen Dekoration und ein

paar tollen Highlights möchten die Anlieger dennoch an den runden

Geburtstag erinnern – und den Besuchern eine schöne Zeit

ermöglichen.

FOTO: INSA LOHMANN

GASTRO

DIE LLOYD PASSAGE BITTET ZU TISCH

Regionale Fischspezialitäten, frischer Butterkuchen oder Köstliches aus aller Welt: Meldet sich nach einem Citybummel

der Hunger, hält die LLOYD PASSAGE eine große kulinarische Vielfalt bereit. Neben dem Imbiss von Susanne Keuneke, in

dem es Bratwurst vom Rost und andere Leckereien gibt, laden dort weitere Gastronomiebetriebe zum Verweilen ein.

WIE EIN KURZURLAUB AM MEER

Am Anfang war der Aal: Auch Gosch-Gründer Jürgen Gosch hat einmal klein angefangen,

ohne Firmenlogo und Dach über dem Kopf, dafür ausgestattet mit einer

großen Portion Aale unter dem Arm. Nachdem Gosch seine Anstellung als Maurer

gekündigt hatte, machte er sich als Aalverkäufer am Sylter Strand einen Namen.

Heute ist aus dem Ein-Mann-Betrieb ein erfolgreiches Unternehmen geworden,

das in der LLOYD PASSAGE mit Köstlichkeiten wie Fischbrötchen, Brathering, Räucherlachs,

Muscheln oder Thainudeln garniert mit Flusskrebsen und Garnelen

lockt. „Matjes nach nordischer Art sind natürlich der Klassiker bei uns“, sagt Betriebsleiter

Mohamed Jairi. „Auch frisch gebratener Lachs ist der Renner.“ Dazu

empfiehlt der Gosch-Mitarbeiter einen Gosch Blanc: „Den Wein lieben die Gäste.“

Vor allem zur Mittagszeit sind die Tische in der LLOYD PASSAGE bei Buten- und

Binnenbremern sehr begehrt – dann kann man dort wunderbar das Treiben in der

Einkaufspassage beobachten.

KULINARISCHES AUS ALLER WELT

Das gemütliche und elegante Per Noi in der LLOYD PASSAGE vereint Bistro,

Cocktailbar und Restaurant unter einem Dach. Auf der Speisekarte stehen

Köstlichkeiten für nahezu jede Zeit des Tages – vom Frühstück über

das Mittag essen bis hin zum Dinner. Beim Frühstücksbüfett locken hausgemachte

Salate, Käseplatten, Aufschnitt, Rührei, Spiegelei, Müsli sowie frisch

zubereitete Frikadellen – Kaffee, Tee und Säfte sind inklusive. Anschließend

können hungrige Bremer beim Mittagsbüfett zwischen zwei wechselnden

Gerichten wählen. Dazu gibt es Leckeres aus der Dessertbar. Das Konzept

kommt bei den Gästen gut an: „Wir haben viele Stammgäste“, sagt Geschäftsführer

Lukas Gobas, der das Restaurant 2016 übernommen und in

Eigenregie liebevoll renoviert und gestaltet hat. Neben der umfangreichen

Abendkarte, die Gerichte aus aller Welt bietet, gibt es im Per Noi montags

bis freitags die sogenannten Aktionstage, bei denen mal Nudeln, mal Burger,

mal Steaks oder Pizzen im Fokus stehen.

FOTO: INSA LOHMANN

HANDWERK IN VIERTER GENERATION

Wer echtes Bäckerhandwerk erleben und schmecken möchte, der ist bei Haferkamp

in der LLOYD PASSAGE genau an der richtigen Adresse. Die Familie Haferkamp

blickt schließlich auf eine über 150-jährige Tradition im Bäckerhandwerk

zurück, die ihre Wurzeln im Raum Bremen und der näheren Umgebung hat. Bäckermeister

Wilhelm Haferkamp stammt aus Verden und führt das Unternehmen

bereits in vierter Generation. Er hat sich zum Ziel gesetzt, ausgefallene Produkte

und alte Rezepte neu zu interpretieren, um den Industrieprodukten im Brotbereich

die Stirn zu bieten.

Haferkamp steht in der Einkaufspassage nicht nur für hausgemachte Backwaren

und Kuchenspezialitäten, sondern auch für herzhaft-fruchtige warme Speisen.

Mehrmals am Tag wird in der Backstube in der Bremer Innenstadt mit Liebe zum

Detail frisch gebacken. Das Panorama-Café in der ersten Etage bietet jede Menge

Sitzplätze und einen schönen Blick auf das Innere der Passage. Besonders beliebt

für den schnellen Hunger sind Klassiker wie Lachsbrötchen.

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FOTO: INSA LOHMANN

FOTO: INSA LOHMANN



AKTIONEN

HERBSTGÄRTEN

LADEN ZUM VERWEILEN EIN

ZWISCHENNUTZUNG

SPAZIERGANG

DURCH WASSERWELTEN

Ein Bauerngarten mit Obstbäumen und -gehölzen, ein Garten

im klassischen norddeutschen Stil mit Buchsbaumkugeln und

-säulen sowie ein asiatischer Garten mit Bambussträuchern:

Das sind die neuen grünen Stars, die in den CityGärten des BID

Ansgari von Mitte September bis Mitte November in Szene gesetzt

werden. Die beliebten CityGärten laden die Besucher mit

bequemen Sitzmöglichkeiten ein, die Herbstsonne in der Innenstadt

zu genießen.

„Der Ansgarikirchhof hat sich durch die jährlich dort installierten

CityGärten zu einem der grünsten Orte der Innenstadt entwickelt,

mit vielen kostenfreien Sitzmöglichkeiten“, erläutert

Victoria Reischl von der CS City-Service GmbH, welche die Aktionen

des BID Ansgari betreut. Besucher der City können im

Ansgari Quartier für rund acht Wochen zahlreiche typische Pflanzen

der unterschiedlichen Gartenstile genießen. Darüber hinaus

werden mediterrane Pflanzen, die sich im Bremer Klima wohlfühlen,

in die „Beete auf Zeit“ eingesetzt. Wohlfühlen sollen sich

auch die Besucher, die auf der Suche nach einem Sitzplatz ohne

Verzehrpflicht sind.

GESCHICHTE

DER ANSGARIKIRCHHOF

IM WANDEL DER ZEIT

Für zahlreiche Besucher der Bremer City ist der

Ansgarikirchhof ein beliebter Treffpunkt, um eine kurze

Pause von der Shoppingtour einzulegen. Der Platz

lädt mit seinen großzügigen Sitzgelegenheiten, freiem

WLAN und viel Grün regelrecht zum Erholen ein. Im

Frühjahr lässt sich dort zwischen liebevoll angelegten

Frühlingsgärten Kraft tanken. Im Sommer freuen sich

Kinder über die übergroßen Sandkästen, ihre Eltern

über ein paar Minuten Ruhe. Interessant sind aber nicht

nur die jahreszeitlich angelegten Gärten. Auch die historische

Fassade des unter Denkmalschutz stehenden

Gewerbehauses (Sitz der Handwerkskammer Bremen),

zieht die Blicke der Gäste auf sich. Was viele von ihnen nicht

ahnen ist, dass sie ihren Snack an einem Ort genießen, an dem

bis zu ihrer Zerstörung im Zweiten Weltkrieg, eine große Kirche

stand, die 1522 Ausgangspunkt der Reformation in der Hansestadt

war und dem Platz schließlich seinen Namen verlieh.

Die Kirchturmspitze von St. Ansgarii, damals die höchste der

Stadt, diente zudem Carl Friedrich Gauß als Vermessungspunkt.

Das war im 19. Jahrhundert. Heute erinnert eine Platte auf dem

Ansgarikirchhof vor dem Bremer Carrée an dieses Ereignis. Die

letzten Ruinen des Gotteshauses wurden in den 1950er-Jahren abgetragen.

Wo einst die Kirche stand, wurde Anfang der 1960er-Jahre

ein Hertie-Kaufhaus errichtet. Doch bereits Ende der 1980er-

Jahre wurde es wieder abgerissen und durch das Bremer Carrée

ersetzt. In den 1960er-Jahren wurde darüber hinaus das sogenannte

Finke-Hochhaus gebaut, mit einem Einzel handels -

10

Das kostenfreie WLAN bietet außerdem einen Zugang ins Internet

und macht den Aufenthalt in den CityGärten für die Innenstadtbesucher

noch attraktiver. Die Finanzierung der Pflanzen

und die Pflege der Gärten werden von den Anliegern des Ansgarikirchhofs

durch das BID Ansgari getragen.

Anfang der 1960er-Jahre lud

das Kaufhaus Hertie an dem

heutigen Ansgarikirchhof zum

Bummeln ein.

FOTO: BTAG

FOTO: STAATSARCHIV BREMEN

Vor dem Zweiten Weltkrieg Krieg befand

sich dort die Kirche St. Ansgarii, wie die 1925 entstandene

Aufnahme aus Richtung Obernstraße zeigt.

geschäft in den unteren Etagen und Büros in den oberen Stockwerken.

An der Nordseite des Ansgarikirchhofs entstand in den

1980er-Jahren die Ansgari-Passage mit Wohnungen und Büros,

welche 1994 mit viel Glas und Licht in den Lloydhof verwandelt

wurde. An der Ostseite steht seit den 1990er-Jahren das Ladenund

Geschäftshaus Bremer Carrée, welches inzwischen den Namen

Ansgari-Haus trägt.

Eine bronzene Ansgar-Säule auf dem historischen Platz erinnert

heute an die mittelalterliche Kirche. Die Säule wurde 1965 zu Ehren

des 1100. Todestags des Apostels des Nordens und ersten

Erzbischofs von Bremen, St. Ansgar, aufgestellt.

Die Wellen rauschen nicht nur auf dem Gemälde, sondern fließen

auch über den alten Goldrahmen, während eine Nixe sich

geheimnisvoll im Bild räkelt. Auf einer anderen Leinwand schreitet

ein Herr im Humphrey-Bogart-Trenchcoat irgendwo zwischen

Melancholie und Nostalgie an einem verlassenen Hafen entlang.

Diese und viele weitere spannende Ansichten von Nordseestränden,

Farbfluten zum Sonnenuntergang, Containerriesen,

schwebenden Quallen und Co. bietet die neue Ausstellung in der

CityGalerie. „Maritim – von der Weser bis in die Tiefen des

Ozeans“ heißt das Motto der Wechselexposition, die bis Ende

Oktober Am Wall 154 zu sehen ist.

37 Bremer Künstler haben sich mit ihren Werken beteiligt.

Skulpturen, Objekte, Holzarbeiten, Gemälde, Drucke und Zeichnungen

sind darunter. „Das Thema spricht fast jeden unmittelbar

an, weckt Sehnsüchte und Emotionen. Das geht auch den Kreativschaffenden

so. Ich finde es toll, wie groß die Bandbreite der

maritimen Motive und Bearbeitungen ist“, sagt Kurator Achim

Breitkopf, der selbst einer der ausstellenden Künstler ist. „Es ist

für mich das Spannendste am Konzept der CityGalerie, dass man

so viele unterschiedliche Stile und Herangehensweisen an die

Leitidee erleben kann.“

Es ist inzwischen das achte Jahr, in dem die CityGalerie als

Zwischennutzungsprojekt ausgerichtet wird. Die CityInitiative hat

das clevere Konzept ins Leben gerufen und den Bremer Maler als

Kurator gewonnen. An wechselnden Standorten, zeitweise leer

stehende Geschäftsräume in der Innenstadt, präsentieren örtliche

Hobby- und Profikünstler ihre Arbeiten einem breiten Publikum.

In den Vorjahren der temporären Aktion bestand meist eine

Kooperation mit der Kunsthalle Bremen oder einem Museum,

deren Expositionen die Künstler auf ihre Art interpretierten.

„Unser größter Erfolg, der für die meiste Resonanz

gesorgt hat, war sicher die Begleitung der Picasso-Ausstellung

,Sylvette‘ in der Kunsthalle“, blickt Breitkopf zurück.

Die von Picasso porträtierte Muse Lydia Corbett alias

Sylvette besuchte damals sogar die CityGalerie und betrachtete

die bremischen Interpretationen ihres berühmten Portraits.

FOTO: CHRISTINA KUHAUPT

Handel ist Wandel. Es ist normal, dass in größeren

Städten hier und dort Geschäftsräume eine Zeit

lang leer stehen, bevor Händler oder Dienstleister

sie wieder mit Leben füllen. Auch in der Bremer

City sieht man gelegentlich ungenutzte Räumlichkeiten.

Doch nutzlos sind diese deshalb nicht. Im

Gegenteil: Die CityInitiative Bremen schiebt immer

wieder spannende Zwischen nutzungsprojekte an.

Die seit Jahren bestehende CityGalerie ist eines

davon. Dank städtischer Förderung und offenen

Eigentümern können lokale Künstler an wechselnden

Standorten dem großen Publikum in der

Innenstadt ihre Werke präsentieren.

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FOTOS: KRISTINA BUMB

Der Bremer Künstler und Kurator

der CityGalerie, Achim

Breitkopf, ist begeistert von

der Vielzahl der kreativen

Ansätze in der aktuellen

Ausstellung.

„Für die aktuelle Ausstellung haben wir keine Kooperation gesucht,

weil das coronabedingt nur schwer umzusetzen gewesen

wäre. Aus Gründen der gesundheitlichen Vorsorge bieten wir

dieses Mal auch kein Rahmenprogramm mit Kunstmärkten und

Seminaren wie sonst immer“, bedauert Breitkopf. Die Kunstwerke

sind aber alle zu erwerben, außerdem gibt es einen kleinen

Shopbereich mit Kunsthandwerk, Postkarten und Co.

Die Schau ist mittwochs bis freitags von 11 bis 18 Uhr und

samstags von 11 bis 14.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Am

5. November startet die nächste Exposition in der CityGalerie

zum Thema „Urbanes Leben – Zukunftsvisionen“.

LEERE RÄUME ALS IMPULS FÜR NEUES

Das CityLab (Foto) war das größte Projekt im Leerstandsmanagement

und wurde in Kooperation mit

der WFB – Wirtschaftsförderung Bremen umgesetzt.

Im Lloydhof richteten dabei Bremer Startups,

außergewöhnliche Händler, Kunsthandwerker

und innovative Gastronomen zu besonders

günstigen Preisen ihre Geschäftsräume ein. Die

Zwischennutzung ist zwar abgeschlossen, aber

das eine oder andere Start-up dieses City-Labors

ist mittlerweile zum etablierten Unternehmen

herangewachsen. Gelingendes Leerstandsmanagement

kann also ein spannender Faktor in der

Stadtentwicklung sein.



ERLEBNIS

(HEIMAT-)SHOPPINGTIPPS

King Kong bietet seit 17 Jahren ein breites

Sortiment für alle stilbewussten Bremer.

Der Laden lebt für den Kontakt mit Mensch

und Produkt bei ehrlicher Beratung und

einem flotten Spruch auf den Lippen.

Flio-Design, ein kleines Bremer Label,

entwirft im Schnoor Taschen aus Kunstrasen

und anderen veganen Materialien.

Die hier gezeigte Bike Bag Bremen sorgt

für ordentlich Lokalkolorit.

Das Geschäft von Carsten Frenz steht für

fachliche Kompetenz, umfassende Betreuung

und modische Brillenmodelle,

die mehr als nur gut aussehen. Kontaktlinsen

gibt es dort ebenfalls.

FOTO: VOLKER BERGMANN

FOTO: INSA LOHMANN

Individuelle Heimat-Statements, zum

Beispiel Manschettenknöpfe oder Ringe,

fertigt Antje Obreiter, Goldschmiedemeisterin

und Schmuckdesignerin im

Schnoor.

KONTRAST · Männermode im Fedelhören

gehört zu Bremens herausragenden Herrenausstattern.

Die Labels des Geschäfts

garantieren ein modisches, individuelles

und qualitativ hohes Niveau.

Der Bremer Geschenkgutschein ist das

perfekte Präsent für Bremenliebhaber.

Einlösbar bei 50 Annahmestellen aus

Einzelhandel, Gastronomie und Dienstleistung.

Mehr Infos: bremen-city.de.

FOTO: ANDREAS LICHT

FOTO: GABOR SHOP BREMEN CITY

FOTO: TABAC & PFEIFE

FOTO: ANTJE OBREITER

FOTO: MICHAELA MEISSNER

Die im Jahr 1897 gegründete Buchhandlung

Storm ist eine der ältesten

Bremens und bietet einen großen Schatz

an Literatur sowie geisteswissenschaftlichen

Themen.

Unter dem Motto „Bremen macht blau“

lädt Gabor zum Heimat shoppen und gewährt

zehn Prozent Rabatt auf alle blauen

Schuhe. Auf die Kundinnen warten

Lieblingsschuhe in den Größen 35 bis 46.

Mit mittlerweile 38 Jahren Erfahrung

berät Tabac & Pfeife in Sachen Whisky,

Rum, Zigarren, Zigarillos, Pfeifen, Tabak,

E-Zigarette und Zubehör individuell

und freundlich.

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