Stammtisch Schlanke Mathilde - Dortmunder & Schwerter ...

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Stammtisch Schlanke Mathilde - Dortmunder & Schwerter ...

Stammtisch Schlanke Mathilde“ bei Goldschmiedemeister Hans Welling

Der „Stammtisch Schlanke Mathilde

trifft sich am . Donnerstag eines

ungraden Monats in der Gaststätte

„Zum Treppchen“ in der Fassstraße.

Mehrere Male im Jahr besuchen die

Mitglieder im Rahmen des Stammtisches

unter dem Motto: „Hörder

besuchen Hörder“, Unternehmen

aus Hörde, welche dann Einblick

in ihre Unternehmenstätigkeit geben.

Im September besuchten die

Mitglieder des Stammtisches den

Goldschmiedemeister Hans Welling

in der Friedrich-Ebert-Straße. Herr

Welling gab den Mitgliedern in einer

fast dreistündigen Demonstration

faszinierende Einblicke in das Goldschmiedehandwerk.

Dies umfasste u.

a. die Herstellung eines Ringes vom

Rohmaterial bis zur Fertigstellung

(sh. folgenden Bericht):

Wie ein Ehering entsteht – technischer

Bericht von Goldschmiedemeister

Hans Welling über die

Herstellung eines Trauringes vom

Legieren bis zur Endpolitur.

Das Ausgangsmaterial ist 585/000

Gelbgold. Gebraucht werden 0gr.

585/Gelbgold-Draht. 0gr. 585/000

setzen sich zusammen aus: 7,55gr.

Feingold, 7,45gr. Feinsilber und

5,00gr. Legierkupfer.

Zuerst werden die Metalle, Kupfer

und Feinsilber im Schmelztiegel verschmolzen.

Nun wird das Feingold

mit dem Zusatz verschmolzen. Damit

sich die Metalle gut verbinden, wird

die Schmelze im Tiegel gut bewegt.

Um den Sauerstoff von der Schmelze

fernzuhalten, wird Schmelzpulver

zugegeben. Zeigt das geschmolzene

Gold eine saubere Spiegelung, wird

es „durch die Flamme“ des Schmelzbrenners

in die Eingussform gegossen.

Nachdem das flüssige Gold erstarrt

ist, wird die Form auseinandergenommen

und das Gold mit einer

Zange herausgenommen. Das Stück

585/Gold ist 6mm und 75mm lang.

In 0% heißer Schwefelsäure werden

die Schmelzpulverreste abgebeizt.

Das so gegossene 585/Gold

muss nun geschmiedet werden, weil

es porös ist und beim Biegen brechen

würde. Nach dem Schmieden

wird das Stück bei ca. 400 Grad

geglüht, um es wieder zu entspannen.

Nach dem Erkalten kann mit

dem Walzen begonnen werden. Hier

wird der Golddraht je Walzvorgang

um / 0mm dünner gewalzt, bis

eine Materialstärke von ,5 x ,5mm

Vierkantdraht erreicht ist. Das Stück

Gold wird wieder bei 400 Grad geglüht

und in Wasser abgelöscht.

Nun ist es wieder geschmeidig. Der

nächste Walzvorgang ist das Flachwalzen

von ,5 mm Vierkant auf

mm flach in / 0 mm Abstufungen.

Dabei wird das Goldstück länger und

breiter. Nach dem Walzen wird wieder

geglüht. Dieser Goldstreifen ist

das Ausgangsmaterial für den Ring.

Mit der Schienenzange wird jetzt ein

Ring in Weite 64 gebogen. Weite 64

heißt 64mm Fingerumfang. Die Enden

werden mit einer schrägen Fuge

voreinander gebogen und mit 585/

Strenglot gelötet. Danach wird der

Ring in 0% Schwefelsäure gebeizt,

damit sich das Lötflussmittel und das

Kupferoxyd von der Oberfläche lösen.

Die Lötfuge wird beigefeilt und

der Ring auf dem Ringriegel genau

rund gerichtet. Der nächste Arbeitsvorgang

ist das Feilen. Hierbei wird

mit einer halbrunden Feile der Ring

innen mit leichter Wölbung ausgefeilt,

danach mit grobem und mittlerem

Schleifpapier geglättet. Nun

werden der 585 Feingehalt-Stempel

und das Firmenzeichen eingeschlagen.

Die Endmaße der gewünschten

Form werden auf die Seiten und die

Oberfläche des Ringes mit einem

Reißzirkel angezeichnet. Mit der

groben Flachfeile wird nun eine mittelstarke

Wölbung gefeilt, so dass

diese in der Ringmitte ,8mm stark

und an den Seiten 0,7mm stark ist.

Auch hier wird danach mit grobem,

mittlerem und feinem Schleifpapier

geschliffen.

Der soweit fertige Ring wird innen

mit einem Filzriegel mit 800U/Mi

poliert. Die Außenseite wir erst mit

der Filzscheibe und zum Abschluss

mit der Leinenschwabbel und Polierfett

hochglanzpoliert. Das schmierig

schwarze Polierfett wird in einer Fett

lösenden Flüssigkeit mit Ultraschall

entfernt, abgespült und in Sägespänen

getrocknet. Der Trauring ist fertig.

Arbeitszeit vom Legieren bis zur

Fertigstellung: 0 Minuten.


Bei Erkundungsarbeiten wurden Anfang

November im östlichen Teil des

Entwässerungsgrabens auf dem Entwicklungsgebiet

Phoenix-See erneut

Altölrückstände entdeckt. Während

es sich beim ersten Mal „nur“ um

ein 00-Liter-Fass gehandelt hatte,

wurde dieses Mal in einer Tiefe

von 5 Metern eine 50 mal 50 Meter

große und 50 Zentimeter starke verunreinigte

Bodenschicht entdeckt.

Die Bevölkerung fragt sich nun, ob

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Altöl auf dem Gebiet Phoenix-See entdeckt

– auch dieses Mal nur ein „Einzelfall?“ –

In der PHOENIX See-Dokumentation

„Seewärts“ geht es um die erste

Vision dieses Jahrhundertbauwerks

und um die Planungen für die erste

Bauphase. Im zweiten Teil schauen

wir dann schon den Kindern

der Weingarten-Grundschule beim

Bootsbau über die Schulter und

erleben den Umbau des Geländes.

Über einen Zeitraum von insgesamt

dies wirklich die letzte Entdeckung

dieser Art war oder ob es, wie viele

Ex-Hoeschianer aus langjähriger

Erfahrung - sprich Anschauung -

erwarten, erst „der Anfang eines

Schreckens mit nicht absehbarem

Ende ist.“ Wie auch immer: Es wäre

für die Bewohner Hördes interessant

zu erfahren, was die Entsorgung

allein dieser „Bodenschicht“ insgesamt

an Kosten nach sich zieht.

PHOENIX See: Erster Teil der Film-Doku im Internet abrufbar

zehn Jahren wird es spannende Bilder

und Geschichten rund um den

Seebau geben. Die Fortschritte auf

der Seebaustelle und das “Making

of“ des Sees im Film zu verfolgen,

ist für die Bürger von Hörde sicher

von Interesse. Der Film ist unter

www.dsw .de als Videostream im

Internet abrufbar.

Bad Hörde – Neues vom Seeufer

Was so ein See doch alles verändert.

Da gab es ein Wahrzeichen für den

unbändigen Freiheitswillen der Hörder.

Etwas, was Jahrhunderte lang

den Angriffen der Dortmunder getrutzt

hatte. Etwas, was auch nach

der Eingemeindung, diesem damaligen,

von vielen noch heute als intriganten

Handstreich bezeichneten

Verwaltungsakt, als Symbol Hörder

Eigenständigkeit diente. Die Hörder

Burg. Genommen wurde sie nicht

im Handstreich. Nein, der Ausdruck

ist falsch. Heute geht so etwas per

Handschlag. Der bisherige, ehrenwerte

Burgherr Panteleit übergab

seine Wirkungsstätte notgedrungen

seinem übermächtigen „Widersacher“.

Ein rühriger Heimatforscher

hatte schnell erkannt, dass der neue

Besitzer den Titel Gerhard der I.,

Verwaltungsfürst zu Dortmund und

Burgherr zu Hörde innehaben wird.

Was für eine Ehre. Und das zu Lebzeiten.

Konrad Adenauer musste erst

sterben und dann Jahre zusehen,

bis er in Hörde Namensgeber für

eine Allee werden durfte. Spötter

behaupten, dass die Suche deshalb

so lange gedauert habe, weil man

eine Zufahrt zu einer Fläche mit

Deponiecharakter gesucht hatte,

um dem „langen Alten“ die ganze,

hintergründige Wertschätzung zeigen

zu können. Dann doch lieber

als Burgherr in einem Denkmal gewürdigt

werden. Da die Pläne, hier

einen Kindergarten einzurichten,

gescheitert sind, ist der Weg frei für

eine repräsentative Sommerresidenz

für das Stadtoberhaupt. Castell am

Als Dank für die Treue ihrer Kunden

haben die 56 Mitglieder der Wellinghofer

Werbegemeinschaft im September

auf dem Dorfplatz ein zünftiges

Oktoberfest organisiert. Pünktlich

um 5 Uhr hieß es „o’zapft is’“! Das

Fest mit seinen Attraktionen sollte

die Gäste einfach einmal ein paar

schöne Stunden lang vom Alltag

ablenken. Die heimischen Kaufleute

und Dienstleister boten ein Programm

für die „ganze Familie“ an.

Garanten für das Gelingen der Veranstaltung

waren unter anderem das

Turbo-Prop-Theater aus Hörde, ein

attraktives Musikprogramm und eine

Seeo! Und,

damit die Sicht

auch frei wird,

können dann das

Parkhaus und das ein

oder andere Gebäude, warum

nicht gleich das ganze

Viertel, abgerissen werden.

Was tut man nicht alles für

so ein wahrhaft stattliches Präsent

zu Weihnachten. 5 Millionen soll

der Spaß vorerst kosten. Einen Dank

an die Finanzjongleure in der Verwaltung,

die unter Ausnutzung jeglichen

gestalterischen Spielraums

diese einmalige Chance genutzt und

filigran, vielleicht auch zerbrechlich,

das Projekt umgesetzt haben.

Die gesamtstädtischen Perspektiven

sind mit der Burg aber auch

geradezu gigantisch. Schon spricht

man vom „Neuschwanstein des Nordens“.

Dortmund als Attraktion für

Gäste aus aller Welt. Ein Blick auf

See und Burg aus dem neuen A 80

beim Landeanflug auf Dortmund

international ist das, wofür jeder

Japaner sein letztes Hemd geben

wird. Gutachten und Umfragen belegen

dies schon jetzt eindeutig. Ein

Flugplatzausbau wird ein absolutes

Muss. Eine Zukunftsinvestition in

einen Standort mit Strahlkraft bis

hin ins Handwerk. Bereits jetzt ist

dieser Aufbruch an unseren Schulen

zu spüren. Nicht bei der Wahl der

Fremdsprachen, nein eher bei einer

schallschutztechnischen Aufrüstung,

um trotz Fluglärms einen geordneten

Unterricht gewährleisten

zu können.

Zurück zum Anfang. So mancher

Adlige in früheren Zeiten mag auch

ähnliche Visionen gehabt haben.

Doch wie jeder weiß, sind diese

Adligen lange verarmt. Aber aus

Geschichte lässt sich wohl nicht

lernen, die muss sich wiederholen.

Klaus Tillmann

Ende September hieß es auf dem

Wellinghofer Dorfplatz „o’zapft is’“

exklusive Modenschau. Auch ein Programm

für Kinder fehlte nicht. Das

Highlight des Festes war die stilechte

Biergartenatmosphäre, die ihrem

Münchner Original auf der dortigen

„Wiesn“ in keiner Weise nachstand.

In dieser Umgebung mundeten die

angebotenen kulinarischen Leckerbissen

und Schmankerln natürlich

besonders gut. Nach der geplanten

Nikolausaktion im Dezember wird

im nächsten Jahr wieder das große

Dorffest stattfinden. Die Wellinghofer

und deren Gäste freuen sich

schon jetzt darauf.


Eine Glas-Pyramide über einem 150 Jahre alten

Brunnenschacht verleiht dem Vorplatz

der gws-Wohnen zusätzlichen Glanz

Seit Mitte September ziert eine Glas-

Pyramide über einem etwa 860 angelegten

Brunnenschacht den Vorplatz

der gws-Hauptverwaltung am

Schallacker . Der vierzehn Meter

tiefe Brunnenschacht, der vor sechs

Jahren im Verlaufe der Bauarbeiten

zur neuen gws-Zentrale unter einer

massiven Sandsteinplatte entdeckt

wurde, entstand nach Recherchen

von Horst Richter vom „Arbeitskreis

Hörde damals“ um 860, als der damals

größte Grundbesitzer der Stadt

Hörde im größeren Umfang Grund-

stücke am heutigen Schallacker

verkaufte. Da es zur damaligen Zeit

noch keine Wasserversorgung im

heutigen Stil gab, wurden zwangsläufig

zahlreiche Brunnen angelegt,

so auch dieser. Der Brunnenschacht

und die darüber „schwebende“ Glaskuppel,

die aus Sicherheitsgründen

aufgesetzt wurde, bilden ein beeindruckendes

Ensemble, das mit Hilfe

einer Lichtinstallation auch noch

bei Dunkelheit Einblicke in die Tiefe

erlaubt.

Im Rahmen der

Gesamtentwicklung des

Hörder Zentrums und

des Phoenix Sees

wird ein Quartiersmanager

gesucht

Ende September wurde der Öffentlichkeit

bekannt, dass ein „Quartiersmanager“

für Hörde gesucht

wird.

Da das Hörder Zentrum seine Funktion

als Zentrum des gesamten Stadtbezirks

– wie viele meinen - nur

mehr schlecht als recht wahrnimmt,

wird dieser Manager die extrem

schwierige Aufgabe haben, in den

kommenden 0 Jahren die beiden

Phoenix-Objekte mit einer bis dahin

neu gestalteten Altstadt zu verbinden.

Die Frage ist, wer diese Aufgabe

übernehmen soll.

Nach Auskunft von Planungsdezernent

Sierau will er noch „ein paar

Gespräche führen“, bevor er die Namen

geeigneter Kandidaten nennt.

Außerdem müsse noch über eine

„Trägerkonstruktion“ für das ehrgei-

MARKT

PLATZ

zige Vorhaben nachgedacht werden,

bevor zusammen mit der Kommunalpolitik,

dem StadtbezirksMarketing,

Aktivkreis, Stammtisch Schlanke

Mathilde und der Stadtverwaltung

entschieden werde.

Interessant für die Bevölkerung

wäre, wer denn wirklich über diese

Personalfrage abschließend mit zu

entscheiden hat und vor allem wer

das letzte Wort hat.

Ist es Herr Sierau? Oder entscheidet

er zusammen mit seinem Dienstvorgesetzten,

der ja auch Bürger Hördes

ist?

Es ist zu hoffen, dass gerade diese

anstehende Personalentscheidung

mit allem nötigen Ernst geführt

wird.

Es geht hier um eine Chance für Hörde

und insbesondere zahlreicher der

dort ansässigen Geschäftsleute.

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Zusammengestellt von:

Manfred Gockel

Quellen:

· Horst Richter

· Stadtarchiv

· Institut für

Zeitungsforschung

Verordnungen und Verbote aus

längst vergangener Zeit, erlassen

vom Rat der Stadt Dortmund.

Bevor diese skizziert werden, lassen

Sie uns einen Blick werfen auf den

Rat. Die Wahl fand jährlich am .

Februar abends statt. Die Wahlmänner

trafen sich schon am Nachmittag

in glänzender Amtstracht auf

dem Westenhellweg. Hier wurden sie

bewirtet. Abends begaben sie sich

dann im feierlichen Zug zum Rathaus.

Hier leisteten sie den Wahleid, worauf

sie sich dann hinter verschlossenen

Türen zur Wahl zurückzogen.

Auch bei der Wahl war es Gepflogenheit,

dem Trinken und Schlemmen

weiter zu frönen. Wer die Wahl zum

Ratsmitglied ablehnte, musste eine

Strafe zahlen, das erste und zweite

Mal 0 Mark und einen Fuder Wein.

Diese hochherrschaftlichen Herren

erließen dann aus „heutiger Sicht“

manch seltsame Verordnung. Heutzutage

denken viele über ein Rauchverbot

nach; zur damaligen Zeit

( 766) wurde bereits durch den Rat

der Stadt Dortmund ein Kaffee und

Teeverbot erlassen:........

“Es ist nämlich erstlich von nun an

allen Handwerkern, Tagelöhnern,

Dienstboten, Bauern und übrigen

Personen geringen Standes der ferne

Gebrauch des Thees und Kaffees

bey 5 Reichsthalern Strafe gänzlich

verboten; Es sey denn, dass ihm von

einem der hiesigen Doktoren der

Arzneiwissenschaft der Gebrauch des

Kaffees und Thees angerathen und

verordnet sey, und er solches durch

ein Zeugnis der Medici bescheinigen

könnte. Und ob nun gleich der Rat

denen vom Adel sodann denen Gelehrten,

ansehnlichen Kaufleuten

und sonst allen Personen von vorzüglichem

Stande, wie auch denen

Fremden, welche in den hiesigen

Herbergen abtreten, noch zur Zeit

den Gebrauch des Kaffees und Thees

zu ihrer Ergötzung gestattet, so will

wohl derselbe sich gleichwollen zu

ihnen versehen haben, dass sie bei

dem Gebrauch dieser fremden entbehrlichen

Waaren zukünftig mehr

Mäßigung bezeigen...“ Als Strafe

wurde für die Dienstboten und Ta-

gelöhner eine Strafe von 0 Gulden

festgelegt. Die Dienstboten selbst

konnten Reichstaler verdienen,

wenn sie ihre Herrschaft beim Stadtkämmerer

anzeigen.

30. Januar 1906

Durch sein eigenes Verschulden ist

heute Mittag kurz vor Schichtwechsel

der Bergmann Jäger auf Schacht

„Felicitas“ zu Tode gekommen. Die

Menschenförderung hatte noch nicht

begonnen. Jäger wollte jedoch mit

der Kohleförderung herausfahren

und geriet beim Besteigen des Förderkorbes

zwischen denselben und

die Schachtzimmerung. Er wurde zu

Tode gedrückt

31. Januar 1906

Am . April wird mit dem Neubau

des königlichen Amtsgerichts be-

gonnen. Die eingereichten Pläne

haben die Genehmigung des Justizfiskus

gefunden. Der Haupteingang

des Amtsgerichts wird in die Rathausstrasse

verlegt.

2. Februar 1906

Auf schreckliche

Weise verbrühte

sich Gesternmorgen

infolge Unachtsamkeit

ein

6 Wochen altes

Kind. Die Mutter

hatte das Kind in

einer mit lauwarmen

Wasser gefüllten

Zinkwanne

auf den Herd gesetzt

und verließ auf einige Zeit das

Zimmer. Bei ihrem Wiedereintreten

bot sich ihr ein jämmerliches Bild:

total verbrüht sah sie das Kind in

dem siedenden Wasser liegen. Die

Frau hatte sich zu lange Zeit entfernt

währenddessen ist das Kind

auf diese schreckliche Weise ums

Leben gekommen. Sollte man glauben,

dass es solche leichtfertigen

Mütter gibt?

3. Februar 1906

Der Arbeiter Heinrich Kletsch von

hier scheint in große Erregung zu

geraten, wenn er einen Polizeibe-


amten sieht. Einige Tage vor dem

9. Januar war er aus der Strafanstalt

Herford, wo er einen längeren Kursus

durchgemacht hatte, zurückgekehrt.

Als er am 9. Januar abends einen Polizeibeamten

sah, rannte er auf diesen

zu und nahm drohende Haltung

an. Als er dem Beamten gegenüber

tätlich wurde, sprang der den Beamten

begleitende Polizeihund auf den

Burschen zu und stellte ihn. Bei seiner

Festnahme brachte Kletsch dem

Beamten Widerstand entgegen und

griff ihn auch tätlich an. Die Strafkammer

verurteilte den Burschen

heute zu 4 Monaten Gefängnis.

6. Februar 1906

Der auf dem Eisenwerk des Hörder

Vereins beschäftigte Arbeiter Ahlke

kam heute Abend auf dem Nachhauseweg

infolge Ausrutschens auf

der Bahnböschung zu Fall, geriet

unter eine Lokomotive und wurde

überfahren. Der Verunglückte, dem

Arme und Beine, sowie der Kopf vom

Rumpfe getrennt wurden, war sofort

eine Leiche.

8. Februar 1906

Das königliche Oberbergamt in Dortmund

teilte dem Freiherrn v. Romberg

mit, dass unter dem Grundstück

Entenpoth Str. (4 ,69 Ar) in den

8 0 Jahren in einer Teufe von 0

– 40m. Bergbau stattgefunden habe.

Bei der geringen Teufe sei es nicht

ausgeschlossen, dass Holräume gegenwärtig

noch offen stünden. Der

Kirchenvorstand der Stiftsgemeinde

hatte das Grundstück vom Freiherrn

von Romberg zur Errichtung einer

zweiten katholischen Kirche in Hörde

gekauft. Soweit eine Kirche nicht

gebaut werden konnte, hatte sich

der Kirchenvorstand ein Rücktrittsrecht

vom Vertrag festschreiben lassen.

Entwarnung kam dann am .8.

vom Oberbergamt. Das Grundstück

wurde nunmehr für den projektierten

Kirchenbau als bausicher erklärt.

10. Februar 1906

Die Dreher Heinrich Köhler und

Heinrich Schluchtmann, zwei Hörder

Jungen, die jetzt in Witten wohnen,

besuchten am 0. November ihre Vaterstadt

und hatten zu tief ins Glas

geguckt. Beim Heraustreten aus

einer Wirtschaft sahen die Freunde

eine junge Frau nach einem Briefkasten

eilen, sie liefen ihr nach und

Schluchtmann umarmte dieselbe.

Nachdem die Frau sich losgerissen

hatte, eilte sie weiter, wurde jedoch

auf ihrem Wege von Köhler gepackt

und auch umarmt. Die Frau schlug K.

ins Gesicht und lief davon. Der Rowdy

wollte sich jedoch revanchieren,

er lief der Frau nach und versetzte

ihr zwei wuchtige Schläge mit dem

Laufen und Radeln „Am Segen“

Neue Wegeverbindung über Kleingartenanlage

„Am Segen“ in Dortmund-Brünninghausen.

Ab sofort

wird für Fußgänger und Radfahrer

entlang der Kleingartenanlage „Am

Segen“ eine Umleitung eingerichtet.

Grund sind Schachtbauarbeiten und

Baustellenverkehr zur Verlegung des

Abwasserkanals parallel zur Emscher

Der neue Kanal schließt an das bereits

während der Bundesgartenschau

99 verlegte rund km lange

Kanalstück an der Emscherpromenade

an. Im Rahmen der Umleitung

für Spaziergänger und Radfahrer

wird ein Teil des Weges über 50 Meter

unmittelbar durch die Kleingar-

tenanlage „Am Segen“ führen. Der

Weg liegt direkt parallel zum eigentlichen

Rad- und Fußweg. Die Übergangslösung

wird voraussichtlich

bis August 007 bestehen bleiben.

Die Emschergenossenschaft baut bis

Oktober 007 zwischen Steinklippenweg

und Ardeystraße ein knapp

km langes Teilstück des unterirdischen

Abwasserkanals, der später

das Schmutzwasser der Emscher

aufnehmen wird. Die Arbeiten für

den Kanal mit einem Durchmesser

von bis zu Meter werden teils in

offener Bauweise, teils im unterirdischen

Rohrvortrieb vorgenommen.

Die Arbeiten schließen auch den Bau

einer Regenwasserbehandlungsanlage

ein. Dieser Bauabschnitt stellt

die Fortführung der in Hörde bereits

nahezu fertig gestellten Kanalbaumaßnahmen

an der Faßstraße/Hermannstraße/Schüruferstraße

dar.

Bis 008 soll die Emscher unterhalb

der Kläranlage Deusen endgültig

abwasserfrei sein. Text: Emschergenossenschaft

Regenschirm. Das Gericht erkannte

bei Köhler wegen gefährlicher Körperverletzung

auf Wochen Gefängnis

und bei Schluchtmann auf 00

Mark Geldstrafe

10. Februar 1906

Der Ausbau der Preinstraße ist fertig

gestellt, sodass die Abnahme

erfolgen kann. Dieser Weg, welcher

früher einem Schlammbade glich, ist

jetzt zur Freude der Wellinghofener

in einen guten Zustand versetzt

worden. Im kommenden Frühjahr

sollen auch die Straßen nach der

Holtbrügge hin und die Kuhstrasse

ausgebessert werden.

15. Februar 1906

Die auf dem Remberge wohnende

Frau Zimmermann benutzte Gesternmorgen

um 5 Uhr beim Feueranmachen

Petroleum. Die Flamme ergriff

plötzlich die Kleider der Frau, die im

Nu lichterloh brannte. Hausgenossen

waren rasch zur Stelle und brachten

der Frau Hilfe, die Brandwunden sind

indessen schwerer Natur.

20. Februar 1906

In der Nacht vom

Sonntag auf Montag

wurden auf der Hermannshütte

Leute

von der Nachtpatrouille

abgefasst, als sie

mehrere Hundert Kilo

Messinglager vom

Blockwalzwerg wegschleppen

wollten.

Die Lager wurden bereits

hinter dem Bretterzaun

in der Nähe

der Bickefeldstraße

gebracht, während der Täter unerkannt

entkamen, konnte der .

festgenommen werden.

23. Februar 1906

Die Genickstarre fordert auch in der

Umgebung von Dortmund noch immer

Opfer. In Hörde wurde ein -

jähriger Knabe ins Hospital eingeliefert

und starb nach Tagen unter

den Anzeichen der Genickstarre.

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Hörder Erntemarkt war ein voller Erfolg

Konrad von der Mark gratulierte zum 666. Jahrestag der Verkündigung der Stadtrechte

In diesem Jahr fand zum dritten Mal

der Hörder Erntemarkt statt.

Wieder einmal kamen zigtausend

Besucher, um am bunten mittelalterlichen

Treiben teilzuhaben. Um

die Schlanke Mathilde herum und

auf der Fußgängerzone waren neben

vielen Trachten und musikalischen

Einlagen aus vergangenen Jahrhunderten

auch Meister zum Teil längst

vergessener Zünfte zu beobachten,

die ihre handwerklichen Künste präsentierten.

Speziell für die kleinen Gäste gab

es einen Streichelzoo sowie eine

uralte Postkutsche und viele Stände

mit Leckereien standen bereit.

Insbesondere am verkaufsoffenen

Sonntag nutzten zahlreiche Erwachsene

das umfangreiche Angebot der

Hörder Geschäftsleute.

Der Höhepunkt des Erntemarktes

fand am vierten und letzten Tag

statt: Anlässlich des 666. Jahrestages

der Verleihung der Stadtrechte

an Hörde, das danach bis

8

9 8 selbstständig blieb, wurde die

historische Szene der Verkündigung

der Stadtrechte nachgespielt.

Die Dramaturgie konnte man als gelungen

und prunkvoll bezeichnen:

Konrad von der Mark und seine Gattin

Elisabeth von Cleve fuhren, von

einem Knappen begleitet, in einer

Postkutsche auf dem Platz an der

Schlanken Mathilde vor. Nach deren

Ankunft verlasen dann Mitglieder

der Gruppe Frendskopp (Freundschaft)

symbolisch die Rechte.

Anlässlich der Verleihungszeremonie

hatte Heimatforscher Willi

Garth folgenden Text nachempfunden:

Konrad: Treue und ehrbare Bürger

und Bürgerinnen von Hörde. Wir,

Konrad von der Mark, Herr der Freiheit

Hörde und unsere Gemahlin

Elisabeth grüßen Euch in persona,

eingedenk der Verleihung der Stadtrechte

vor 666 Jahren.

Elisabeth: Auch ich grüße Euch,

wohllöbliche Männer und Frauen

dieser Stadt, deren Wohl und Gedeihen

uns angelegen sein soll.

Konrad: Herold, verlese nun die

Urkunde!

Herold: Im Jahre des Herrn eintausenddreihundertvierzig

( 40),

den . Augustus, verliehen wir dem

Dorf Hörde die Stadtrechte. 666

Jahre nach dieser Verleihung wollen

wir dessen eingedenk dieses Recht

heute erneuern. Wir gestatten, dass

zu diesem Gedächtnis jährlich ein

großes Fest gefeiert werden soll.

Allen Hörder Bürgern und den Besu-

chern aus Nah und Fern mögen die

Festlichkeiten ein köstliches Vergnügen,

Lust und Geselligkeit bereiten.

Gegeben zu Hörde, 3. Oktober des

Jahres 2006, Konrad von der Mark,

Edler Herr der Freiheit Hörde.

Eine spezielle Münze wurde in Silber

und Bronze geprägt.

Der Aktivkreis Hörde mit Hans Pingel

an der Spitze und das StadtbezirksMarketing

haben erneut bewiesen,

dass der von ihnen organisierte

Hörder Erntemarkt mit vergleichbaren

Festen mehr als nur mithalten

kann.


Eröffnung des Denkmaltages im Botanischen

Garten Rombergpark

Zu den Höhepunkten denkmalpflegerischer

Arbeit gehört die alljährliche

Präsentation denkmalgeschützter

Gebäude und Anlagen am Tag des

offenen Denkmals. Dieser Tag, der in

der Bevölkerung das Bewusstsein für

die Erhaltung von Kulturdenkmälern

fördern soll, stand in diesem Jahr

unter dem Motto „Rasen, Rosen und

Rabatten“.

Da der Botanische Garten in diesem

Jahr in die Denkmalliste der Stadt

Dortmund aufgenommen wurde und

somit das größte Flächendenkmal

der Stadt Dortmund ist, luden der

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeier

und das Team der Denkmalbehörde

um Dr. Rainer Rossmann,

Mitte September die an Geschichte

und Zukunft dieser Parkanlage interessierten

Bürger zu einem vielfältigen

Programm ein. Nach der

Eröffnungsfeier an den Pflanzenschauhäusern,

bei der nach dem

Oberbürgermeister auch der Landesminister

Oliver Wittke und der

Landeskonservator Prof. Karl Teppe

zu den Gästen sprachen, konnten

die Besucher bei historischen, botanischen

und literarischen Führungen

den Garten von einer neuen Seite

kennen lernen. Künstler wie Chris-

tina Rekittke, Bernd Moenikes, die

arke-Galerie sowie Caroline Keufen

und Thomas Eicher von der Melange

e.V. boten ein umfangreiches

Kulturprogramm. Die Freunde und

Förderer des Botanischen Gartens

Rombergpark informierten nicht nur

die Parkbesucher vor Ort, sondern

geben auch Ihnen die Möglichkeit

sich unter www.Freundeskreis-Botanischer-Garten-Rombergpark.org

über diesen schönen Tag in Text und

Bild zu informieren.

Frauen-Boxturnier des

DBS 20/50 war ein voller Erfolg

Anfang November führte der Dortmunder

Boxsport 0/ 0 sein .

Internationales Frauen-Boxturnier

durch. Akteurinnen aus Vereinen

nahmen daran teil. Unter den

Augen der anwesenden Zuschauer,

darunter auch zahlreicher Prominenz,

wurde guter Boxsport gezeigt.

Schon im . Kampf standen

sich im Frauen-Halbmittelgewicht

die Deutsche Junioren-Meisterin

Jessica

Balagun und die Internationale

Meisterin Jennifer

Romanowski gegenüber.

Jessica Balagun wurde verdiente

Punktsiegerin. Im Frauen-Weltergewicht

kreuzten Melissa Verhof (NL)

und Anika Lindner die Fäuste. Nach

einem farbigen Kampf gewann die

Niederländerin nach Punkten. Natalie

Efselmann (DBS 0/ 0) besiegte

Patricia Carcia (Vikt. 0 DO) in der

. Runde. Durch Losglück gewann

Carcia die von Juwelier Udo Kehl

gestiftete Goldnadel. Im Fliegengewicht

trafen mit der amtierenden

Deutschen Meisterin Fener Ay und

Evelyn Grubich zwei Technikerinnen

aufeinander. Nach drei abwechslungsreichen

Runden trennten sie

sich unentschieden. Pech hatte

Mona Herbach (DBS 0/ 0). Sie bekam

mit der Hessenmeisterin Christina

Hammer eine hoch motivierte

Boxerin vor die Fäuste. Nach

zweimaligem Abzählen brach

der umsichtige Ringrichter

Olaf Schatta den einseitigen

Kampf bereits in

der .Rd. zugunsten von

Hammer ab. Eine feine Leistung

zeigte Diana Scholz (DBS

0/ 0) im Frauen-Schwergewicht

gegen die Hessenmeisterin Manon

Rohrbach. Nach einem beherzt geführten

Fight siegte Rohrbach knapp

nach Punkten. Danach folgten zwei

Einlagekämpfe auf ebenfalls hohem

sportlichen Niveau. Bei der internen

Vereinswertung um den Vereinspokal

gewann der DBS 0/ 0 vor ÖSG

Viktoria 0 Dortmund und Arnheim

(NL). Der Ehrenpreis der Sparkasse

Dortmund ging an Katja Schatta aus

Wattenscheid. DBS 20/50


Bereits ab 2007 droht eine erhöhte Erbschafts- und Schenkungssteuer

Erneut plant der Fiskus eine Verschärfung

des Erb- und Schenkungsteuergesetzes zu

Lasten der Bürger, um den Not leidenden

Staatshaushalt zu sanieren.

Unabhängig von dem zur Zeit beim

Bundesverfassungsgericht anhängigen

Verfahren, das voraussichtlich nach

Einschätzung aller Beteiligter zu einer

deutlichen Erhöhung der Erbschafts-

und Schenkungssteuer führen wird, soll

bereits ab 00 durch Veränderungen der

Vorschriften des Bewertungsgesetzes:

durch weitergehende Annäherungen

der Besteuerungswerte der bebauten

und insbesondere der unbebauten

Grundstücke an die realen Verkehrswerte

das Erben und Verschenken teurer

werden.

Was können Familien mit wertvollem

Grundbesitz noch im Jahre 2006

tun, um ihr Vermögen sinnvoll

und steuergünstig an ihre Kinder

oder an ihre potentiellen Erben

weiterzugeben?

Grundsätzlich bieten sich zwei

Gestaltungswege an, die Rechtsnachfolge

der nächsten Generation zu ermöglichen:

Entweder durch eine zweckmäßige

Gestaltung der Erbfolge im Wege eines

Testamentes bzw. erbvertraglicher

Regelungen, oder steuergünstig: Durch

Übertragung von Teilen des Vermögens

bereits zu Lebzeiten, möglichst mit

einem Nutzungsvorbehalt zu Gunsten

des Schenkers.

Häufig findet sich das so genannte

„Berliner Testament“, in dem sich

die Eltern gegenseitig zu alleinigen

Erben einsetzen und erst nach dem

Tode des länger Lebenden die Kinder

letztlich Erben werden sollen. Eine

0

derartige Gestaltung ist in der Regel

steuerschädlich, da die Kinder auf den

ihnen zustehenden Freibetrag nach dem

Tode des Erstversterbenden verzichten

müssen, insbesondere, wenn die

üblichen Klauseln die Geltendmachung

von Pflichtteilsansprüchen verhindern

sollen. Diese steuerlich negativen

Folgen eines Berliner Testamentes

können abgemildert werden, wenn

entsprechende Vermächtnisse nach

dem Tode des Erstversterbenden

ausgesetzt werden. Gerade bei diesen

testamentarischen Gestaltungen

müssen aber die zivilrechtlichen

und die steuerlichen Folgen

gegeneinander abgewogen

werden. Nicht alles was

steuergünstig ist, erweist sich

auch zivilrechtlich als wirklich

sinnvoll - oder umgekehrt.

Zu bedenken ist auch, dass die

steuerlichen Freibeträge alle 0

Jahre geltend gemacht werden

können, so dass es auch sinnvoll

sein kann gegebenenfalls das

Vermögen nach und nach zu

übertragen, um hier jeweils

erneut die Freibeträge ausnutzen

zu können. Die Freibeträge

betragen zur Zeit:

Erbschaftssteuerklasse I: für den

Ehegatten 0 .000,00 €, für die Kinder

und die Kinder vorverstorbener Kinder

0 .000,00 € und für Enkelkinder, (Eltern

und Großeltern als Erben) . 00,00 €.

Erbschaftssteuerklasse II: Eltern und

Großeltern bei Schenkungen, Stief-

und Schwiegereltern, Geschwister und

Geschwisterkinder, Schwiegerkinder und

geschiedene Ehegatten 0. 00,00 €.

Erbschaftssteuerklasse III: das sind

alle übrigen Personen . 00,00 €.

Die Steuersätze sind progressiv gestaltet

und ergeben sich wie folgt. (Wert des zu

versteuernden Erwerbes nach Abzug des

Freibetrages): . 00,- € Steuerklasse I:

%, Steuerklasse II: %, Steuerklasse

III: %. ,000,- € Steuerklasse I:

%Steuerklasse II: %, Steuerklasse

III: %. ,000,- € Steuerklasse I:

% Steuerklasse II: %, Steuerklasse

III: %. . .000 € Steuerklasse

I: %Steuerklasse II: %,

Steuerklasse III: %.

. .000 € Steuerklasse

I: %Steuerklasse II:

%, Steuerklasse III: %.

. .000 € Steuerklasse I:

%Steuerklasse II: %,

Steuerklasse III: %. über

. .000 € Steuerklasse

I: 0% Steuerklasse II: 0%,

Steuerklasse III: 0%.

Im Erbfall kommen bei

Kindern und Ehegatten zu

den jeweiligen steuerlichen

Freibeträgen möglicherweise

noch Versorgungsfreibeträge

hinzu.

Weitere wichtige und häufig gewählte

Gestaltungen, die zivilrechtlich und

steuerlich sinnvoll sein können, sind

1. die „unbenannte“ Ehe bedingte

Zuwendung an den Ehegatten ( z.B.

wenn ein Ehegatte Alleineigentümer

ist, die Übertragung des halben Anteiles

auf den anderen Ehegatten), die völlig

steuerfrei ist, oder

2. die Übertragung eines Vermögensgegenstandes

unter Vorbehalt

des Nießbrauches, Wohnrechtes oder

sonstigen Nutzungsrechtes für den

Übertragenden, oder 3. eine gemischte

Schenkung (d.h. eine Kombination aus

Schenkung und Verkauf, z.B. gegen eine

entsprechende Rentenleistung o.ä.),

wodurch der Beschenkte verpflichtet

wäre, eine bestimmte Leistung zu

erbringen, die dem Schenker oder einem

Dritten zu Gute kommen soll. Gerade

diese letzte Form lässt möglicherweise

in zweifacher Hinsicht Steuervorteile

entstehen und zwar sowohl bei der

Schenkungs- als auch bei der regelmäßig

fälligen jährlichen Einkommenssteuer.

Es sind insoweit eine Vielzahl von

Gestaltungsmöglichkeiten denkbar,

die die Kinder einerseits bereits an

dem Vermögen teilhaben lassen, auf

der anderen Seite aber dem Schenker

ein gesichertes Einkommen oder

eine abgesicherte Wohnung und ihm

damit nach wie vor eine nachhaltige

Einflussmöglichkeit gewährleisten.

Dazu gehört auch die Vereinbarung

von entsprechenden Rückforderungsklauseln

für den Fall,

dass der Beschenkte sich nicht an die

Anweisung des Schenkers hält (z.B.

ohne dessen Einwilligung die Immobilie

verkaufen will), oder der Beschenkte

selbst in Vermögensverfall gerät. Auf

der anderen Seite sind die Auswirkung

einer Schenkung auf etwaige Leistungen

der Agentur für Arbeit (Hartz IV) zu

bedenken.

Alle diese Faktoren bedürfen der

sorgfältigen fachkundigen Einschätzung,

Bewertung und Formulierung im Einzelfall

durch den Notar, gegebenenfalls in

Zusammenarbeit mit dem Steuerberater.

gez. RA und Notar Rennert


Eichsfelder in Dortmund feierten 100-Jähriges

Ministerpräsident Dieter Althaus war zu Gast

Anfang Oktober feierte der „Verein

der Eichsfelder Dortmund“ sein 00jähriges

Gründungsfest.

Die Feier begann mit einem Festhochamt

in der Propsteikirche, das

vom Vereinsmitglied Pfarrer Alfons

Wiegel gehalten wurde. Bei der anschließenden

Feier konnte der .

Vorsitzende Erich Anhalt auch den

Ministerpräsidenten von Thüringen,

Dieter Althaus, begrüßen, der

als Schirmherr der Veranstaltung

fungierte. Als Vertreter der Stadt

Dortmund sprach Bürgermeister

Adolf Miksch ein Grußwort. Neben

Vorlesen macht Spaß

Was gibt es Schöneres, als wenn Oma

den Enkelkindern etwas vorliest?

Leider hat nicht jede Oma ein Enkelkind

und nicht jedes Enkelkind eine

Oma oder einen Opa. Hier setzt das

Lesepaten-Projekt der Stadt- und

Landesbibliothek an. Dort können

sich Interessierte melden. Sie werden

an Kindergärten, Grundschulen

und Stadtteilbüchereien vermittelt,

zahlreichen weiteren Rednern überbrachte

auch der stellvertretende

Bundesvorsitzende Karl Nienaber

Grüße. Danach erfolgten zahlreiche

Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften.

Abschließend überreichte

Ministerpräsident Dieter Althaus

dem . Vorsitzenden, Erich Anhalt,

den „Ehrenbrief des Freistaates Thüringen“

für seine Verdienste und

sein Engagement im Bund der Eichsfelder

Vereine und seine ständige

Verbindung zur alten Heimat, dem

Eichsfeld.

wo man sie dankbar begrüßen wird.

Selbstverständlich bietet die Stadt-

und Landesbibliothek auch Kurzausbildungen

und Fortbildungssemi-

nare an. Gerade in letzter Zeit gibt

es wunderschöne Kinderbücher, die

auch Erwachsenen noch viel Freude

beim Lesen bereiten - beim Lesen

und Vorlesen. Bei der Auswahl sind

die Bibliothekarinnen gern behilflich.

Die Ausleihe ist für Lesepaten

kostenlos.

„Grau ist bunt“

Diese mutige These versuchte das

Seniorentheater-Festival NRW, das

von der Landes-Seniorentheaterkonferenz

ausgerichtet wurde, zu

belegen. Auftakt dazu war ein Projekttag

in Zusammenarbeit mit

der Volkshochschule Dortmund. In

Workshops und Diskussionsrunden

hatten die Teilnehmer Gelegenheit

sich weiterzubilden. Das Schauspiel

Dortmund stellte sein Seniorenlaienprojekt

„Frühlings-Erwachen“ vor.

In einer Podiumsdiskussion im Theater

Fletch Bizzel wurde das Thema

„Kultur und Alter - wie kann das gehen“

- erörtert. Frau Bürgermeisterin

Birgit Jörder hatte Gelegenheit

aufzuzeigen, welche kulturellen Angebote

den Senioren in Dortmund

zur Verfügung stehen. Exemplarisch

seien hier genannt: Seniorenstudium,

Altenakademie, ZWAR

(Zwischen Arbeit und Ruhestand),

ProKultur, Aktivitäten im Wilhelm-

Hansmann-Haus, im Krautscheid-

Haus und im Dietrich-Keuning-Haus,

Lesepatenschaften in Kindergärten

und Stadtteilbibliotheken sowie

Arbeitsgemeinschaften von Dortmunder

Schülern mit Senioren. In

den letzten Wochen stellten neun

Seniorentheatergruppen aus NRW

auf der Bühne des Fletch Bizzel ihre

Produktionen zum Thema „Grau ist

bunt“ vor, unter anderem auch die

Dortmunder Seniorentheatergruppe

„Hassenichgesehen“ von ZWAR

mit ihrem Stück „Die Bremer Stadtmusikanten-

ein Märchen?“ Vier

Menschen, die ein vergleichbares

Schicksal wie Esel, Hund, Katze und

Hahn haben, treffen im Park eine

Frau, die ihnen den Rat gibt, sich

zu einer Seniorenwohngemeinschaft

zusammenzutun. Ob und wie das

klappt? Dieses Stück kann gebucht

werden. Spielfreudige Senioren sind

bei der Gruppe herzlich willkommen.

Auskünfte erteilt Uschi Zurek unter

der Telefonnummer .


Fischbörse im Naturkundemuseum wird zum Mekka der Aquarianer

Ende Oktober 00 fand die traditionelle

Zierfischbörse der Deutschen

Cichliden Gesellschaft (DCG) im Naturkundemuseum

an der Münsterstraße

statt. Der Obmann der DCG-

Region Ruhrgebiet, Gerd Büchner,

konnte sich über den Besuch von

mehr als 00 interessierten Buntbarsch-

und Aquarienfreunden freuen.

Diese erwartete neben einem

breiten Angebot von Zierfischen aus

eigener Zucht, Fachliteratur und Zubehör

auch eine Tombola, bei der

es wie immer keine Nieten gab. Die

DCG, die sich der Pflege und Zucht

von Buntbarschen verschrieben hat,

IHRE EVANGELISCHEN DIENSTLEISTER

IM DORTMUNDER GESUNDHEITSWESEN

Diakonische Dienste Dortmund gGmbH

ist Deutschlands größter Aquarienverein.

Im Ruhrgebiet leben al-

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Tel. 0231 / 94300, Fax 0231 / 9430333, www.krankenhaus-bethanien.de

lein mehr als 0 ihrer über 000

Mitglieder. An der Aquaristik und

der Natur Interessierte sind zu den

fachlich höchst ansprechenden Vorträgen,

die immer im Museum für

Naturkunde der Stadt Dortmund an

der Münsterstraße stattfinden,

herzlich eingeladen. Der nächste

Vortrag zum Thema „Krankheiten bei

Fischen“ findet am 0. Januar 00

um .00 Uhr statt. Weitere Informationen

zur DCG und zum Jahresprogramm

00 können bei Gerd

Büchner, Tel.: 0 0 / 0 , e-Mail:

gerdbuechner@tiscali.de angefordert

werden. Foto: Gerd Büchner

Ihr ganzheitliches Gesundheitszentrum

im Dortmunder Westen

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Geburtshilfe • Anästhesie und Intensivmedizin • Psychiatrie und

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Tel. 0231 / 61880, Fax 0231 / 6188211, www.evk-luedo.de

„Lieben Sie Castro?“

Diese Frage konnte uns Miguel

Barzaga nicht beantworten, da er

die deutsche Sprache nicht beherrschte.

Was er aber beherrschte,

war schon beeindruckend.

Der -jährige Kubaner war als Tocedor

der . Kategorie Meister seines

Fachs. Beim Fachhändler „Tabak

Vogt am Rathaus“ in der Dortmunder

Innenstadt ließ er uns bei seiner Arbeit

über die Schulter blicken. Die

Kubanische Zigarre wird von Hand

gerollt, der innere Teil (tripa) ergibt

den Geschmack, das Umblatt

(capato) gibt Form und Struktur, das

Deckbkatt (capa) verkörpert dann

die Vollkommenheit, die weltweit

geschätzt wird. Selbst Bundeskanzler

Schröder rauchte sie schon, als

er noch Ministerpräsident in Niedersachsen

war, Stars von Film und

Funk lassen sich gern mit ihnen ablichten.

Selbst Che Guevara rauchte

sie trotz seines Asthmaleidens und

Fidel Castro zeigte sich allein wegen

der Wirtschaftsförderung mit ihr.

Das Produkt der Begierde fiel auch

schon Kolumbus auf. In seinem Lokbuch

findet sich eine Eintragung „...

dass die Ureinwohner Kubas mit einer

kleinen glimmenden Stange aus

einem Kraut herumwandern, dessen

Rauch sie einatmen...“.

Jedes Blatt, von Hand gepflückt, an

der Luft getrocknet (zur Beseitigung

der Feuchtigkeit) gibt dem Blatt

den goldgelben Farbton. Die danach

folgenden Fermentierungen sind

eine Wissenschaft für sich. Wenn

die Blätter „so weit sind“ (das kann

Jahre dauern) um in eine Zigarre

verwandelt zu werden, beginnt die

Arbeit der Torcedos. Heute werden

die bekanntesten und feinsten Zigarren

im Westen Kubas produziert.

Kenner meinen zu wissen, dass im

Dreieck zwischen Pinar del Rio, San

Luis und San Juan y Martinez die

besten und teuersten Tabake der

Welt wachsen. Da sollte man sich

doch letztlich durch einen Fachhändler

beraten lassen.


Konzertankündigung

Ausgezeichnete & Virtuosen Teil ,

Solist: Motoi Kawashima, Japan.

Termin: .0 . 00 . Ort: Bürgersaal

der Bezirksverwaltungsstelle Dortmund-Hörde

(Hörder Bahnhofstr. ,

Dortmund). Beginn: : 0

Uhr, Ende: :00 Uhr. Eintrittskarten:

,00, ,00 und 0,00 Euro

(zzgl. VVG). Sitzplätze: nummeriert.

Vorverkauf: KulturInfoShop (Karstadthaus

Kampstr. ), Bezirksverwaltungsstelle

Hörde (Hörder Bahnhofstr.

, Raum ) und www.

buergersaal.com. Programm: Bach-

Busoni - Chaconne, Franz Schubert

– „Wandererfantasie“, Sergej Rachmaninoff

– Moments musicaux

op. ( ). Nächstes Konzert:

.0 . 00 – Martin Rasch, Mozart-

Klaviersonatenzyklus Teil III.

In der Konzertsaison 00 / 00

steht der 0. Geburtstag Wolfgang

Amadeus Mozart’s im Mittelpunkt

der Ausgezeichneten & Virtuosen.

An vier Konzertabenden führt der

Münchner Pianist Martin Rasch

sämtliche Klaviersonaten des Musikgenies

auf. Mozart gibt den Ton an

in der neuen Saison. Aber er übertönt

sie nicht. Neben dem Sonderkonzertzyklus

lässt das Programm

Raum für weitere Höhpunkte:

Der japanische Ausnahmepianist

Motoi Kawashima ist der erste

„ausgezeichnete Virtuose“ im neuen

Jahr im Hörder Bürgersaal. Dem

deutschen Publikum ist der vielfache

Preisträger (unter anderem

erste Preise bei „Citta di Marsala“ in

Marsala , „F. Busoni“ in Bozen „Guliano

Pecar“ in Gorizia , „Scriabin“ in

Grosseto (Italien), „Alicia de Larrocha“

in Andorra und „Republica San

Marino“ in San Marino) erstmals mit

dem Gewinn des X. Internationalen

Schubert-Wettbewerbs im Jahre

00 in Dortmund aufgefallen. Seine

noch junge Pianisten-Karriere führte

ihn bereits in viele große Säle auf

der ganzen Welt. Das technisch perfekte

Spiel Kawashimas beeindruckt

neben seinem Einfühlungsvermögen

immer wieder nicht nur das faszinierte

Publikum, sondern auch die

Fachpresse und Kritik lassen sich regelmäßig

zu Begeisterungsstürmen

hinreißen. Mit dem an pianistischen

Höchstschwierigkeiten gespickten

Programm wird sich auch das Dortmunder

Publikum von diesem technischen

Ausnahmetalent überzeugen

können.

Das Programm: Johann Sebastian

Bach / Ferruccio Benvenuto Busoni

– Chaconne, d-Moll, Franz Schubert

( – ) – Wandererfantasie

C-dur op. D 0 ( ), Sergej

Rachmaninow ( – ) –

Moments musicaux op. ( )

Huckarder fährt Formel 1

Technik und Präzision bestimmen seinen

Alltag. Als Zahntechniker ist der

-jährige Huckarder Günter Spranke

den Umgang mit technischen Geräten

und das präzise Anfertigen von

Zahnkronen und Implantatteilen gewohnt.

In diesem Herbst tauschte

er jedoch seinen Arbeitsplatz mit

dem eines Formel Piloten, als er im

südfranzösischen Le Luc das Lenkrad

eines 0 Kg schweren und 00 PS

starken Formel-Boliden in die Hände

nahm. Schon nach wenigen Eingewöhnungsrunden

beschleunigte der

rennerfahrene Motorsportfan, der in

früheren Jahren schon im Kartsport

und in kleineren Formelklassen erste

Erfolge feierte, den Rennwagen

auf Spitzengeschwindigkeiten von

fast 00 km/h. Auf die Frage, was

ihn am meisten beeindruckt hätte,

antwortete Günter: „Das enorme

Haftungsvermögen der Reifen in den

Kurvenabschnitten und die extreme

Verzögerung der Karbonbremsen innerhalb

von nur m Bremsweg von

00 km/h auf Null.“ und ergänzt

nach einigem Zögern: „Das ist das

Beste, was ich je gemacht habe.“


„Overkamp ist da, wo es nach Dortmund schmeckt“

So schrieb unlängst ein bekanntes

Ruhrgebietsmagazin. Hierdurch inspiriert,

erlaubte sich das Haus Overkamp,

sein erstes Kochbuch „Lecka

Dortmund“ vorzustellen. Es ist nicht

„nur“ ein Kochbuch, sondern es beschäftigt

sich mit der Heimat und

ihren kulinarischen Besonderheiten,

wie etwa der Spezialität Pfefferpotthas.

„Global denken, regional

Nur geschenkt ist billiger

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Abbildungen zeigen

Wunschausstattung gegen Mehrpreis

handeln“, gemäß dieser Maxime

regt Günther Overkamp-Klein die

Leser an, sich wieder mehr mit der

eigenen Region und der Qualität der

Lebensmittel zu befassen. Für diese

Haltung wurde das Haus Overkamp

unter anderem mit dem Futur- -Preis

der Verbraucherzentrale ausgezeichnet.

Weitere Ehrungen erfolgten

durch Slow Food Deutschland, vom

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Feel the difference

Verein Westfälisch genießen sowie

von zahlreichen Magazinen und last

but not least im „Feinschmecker

00 “. Der Name Overkamp wurde

erstmals erwähnt, als Schmiede

und Wechselstelle für Pferde auf

dem Höchsten. Seit über 00 Jahren

steht der Name nun für Gastfreundschaft

ersten Ranges. Man bekennt

sich zur Heimat und verwendet

Rohstoffe hiesiger Produzenten, die

man nicht nur als Geschäftspartner,

sondern sogar als Freunde betrachtet.

Gleiches gilt für das Verhältnis

zu vielen Gästen. Das Haus Overkamp

empfiehlt zur Lektüre des

Seiten starken Buches: „Lesen Sie,

kochen Sie nach und genießen Sie.

Besuchen Sie die Menschen, die in

diesem Buch vorgestellt werden und

Sie werden verstehen, was uns bewogen

hat, dieses „leckere“ Buch

vorzulegen.

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nach 80/1268/EWG ): 6,6(kombiniert), 8,7(innerorts), 5,4(außerorts) CO²-Emission:149g/km

(kombiniert).*Gegenüber der uvp. des Herstellers.

Weihnachtsausstellung:

Kurioses, Antikes

und Ausgefallenes

Der Sammler, Antiquitätenhändler

und Möbelrestaurator Gerd Klemmer,

macht seine Werkstatt zur Ausstellung.

Zum ersten Mal in Jahren

Sammelleidenschaft gibt der -jährige

Dortmunder seine Sammlung von

Kuriositäten und antiken Gegenständen

zu bestaunen. Die Weihnachtsausstellung

im Dortmunder Leierweg

(Innenstadt), bietet außerdem

Weihnachtsbaumschmuck, Spielzeug,

Kleinmöbel, Kunsthandwerk und

vieles mehr an ausgefallenen Geschenken

für sich und seine Lieben

an. Auch fachmännisch restaurierte

Möbel sind neben einem beweglichen

Figurenpanoptikum in der Sammlung.

Die Ausstellung lädt täglich ab

Uhr zur kostenfreien Besichtigung

ein. Sonntags ist kein Verkauf.

(Text: Hehner/Foto: Barajas)

Glück am Freitag,

dem 13ten!!

Bianca Hecht und Sabrina Wolter von

der Arbeitsagentur sowie Tim und

Max Kummer von der Fritz Kummer

GmbH waren die Sieger des Großen

Preis von Dortmund 00 - „ASU/value

buisiness Challenge“. Gemischte

Teams aus Unternehmen und Vertretern

von Rat und Stadtverwaltung

hatten einen Tag lang bei einer

Stadtrallye gemeinsam verschiedene

Aufgaben gelöst. Ziel war es, den

Teilnehmern von Unternehmen und

Stadt jeweils einen Einblick in die

unterschiedlichen Arbeitsweisen zu

vermitteln. Am Freitag, dem . Oktober

wurde der Veranstaltungserlös

in Höhe von .0 0 Euro an den gemeinnützigen

Verein „Aktion Kinderlachen

e.V.“ gespendet. Der Siegerscheck

wurde von den Siegern sowie

Birgit Boogs, Vorsitzende des ASU,

und Udo Mager, Geschäftsführer der

Wirtschaftsförderung Dortmund, an

Christian Vosseler, Vorsitzender des

Vereins „Aktion Kinderlachen e.V.“,

übergeben.


Arthrosesanierung des Knies: Alternativen zum künstlichen Gelenk

Die Arthrose ist die häufigste Erkrankung

des Stütz- und Bewegungsapparates.

Allein in Deutschland sind

mehr als Millionen Menschen von

diesem verschleißbedingten Leiden

betroffen – und die Tendenz ist steigend.

Arthrose wird damit immer

mehr zur Volkskrankheit. Auch wenn

die Häufigkeit im Alter zunimmt:

Jüngere Menschen können ebenso

Knorpelschäden an den Gelenken

entwickeln. Fast die Hälfte der -

jährigen zeigt erste Anzeichen einer

Arthrose. Auftreten kann sie in allen

Gelenken. Neben Wirbelsäule und

Hüfte gehört das Kniegelenk jedoch

zu den am häufigsten betroffenen

Regionen. Die ersten Anzeichen sind

Spannungsgefühle und Gelenksteifigkeit.

Dann folgen Schmerzen bei

Bewegung und Belastung. In fortgeschrittenem

Stadium sind Ruhe- und

Dauerschmerzen keine Ausnahme.

Das bedeutet Einschränkungen im

täglichen Leben und einen deutlichen

Verlust von Lebensqualität.

In schweren Fällen muss das Gelenk

operativ durch ein Kunstgelenk (sog.

Endoprothese) ersetzt werden.

„Wenn man frühzeitig handelt, lässt

sich der Prozess des fortschrei-

tenden Knorpelabbaus stoppen oder

zumindest deutlich verlangsamen“,

weiß Dr. Ulrich Schneider-May,

Chefarzt der Abteilung Chirurgie

am Evangelischen Krankenhaus Lütgendortmund,

aus über 0-jähriger

Erfahrung. „Selbst bei älteren Menschen

kann heute ein Knie gerettet

und die Prothese vermieden werden,

wenn die Therapie früh genug erfolgt.“

Zu den modernen Methoden

der Arthrosetherapie gehört u. a.

die Knorpel-Knochen-Transplantation,

die auch Mosaikplastik genannt

wird. Bei diesem Verfahren werden

kleine Knorpel-Knochen-Zylinder

aus gesunden und nicht tragenden

Gelenkflächen gestanzt und als Ersatz

für den zerstörten Knorpel wie

ein Mosaik in den beschädigten

Knorpelbereich eingepflanzt. Voraussetzung

ist allerdings, dass der

Schaden nicht zu großflächig ist.

Die Methode empfiehlt sich daher

eher für jüngere Patienten.

„Bei einer starken Zerstörung des

Knies wenden wir vielfach die Methode

der sog. Abrasionsarthroplastik

an“, so Dr. Schneider-May, „ein

Verfahren, das auf der Basis einer

gezielten biologischen Aktivierung

beruht.“ Mit Hilfe eines winzigen

Kugelfräsers werden an den kahlen

Knochenflächen Blutkanäle freigelegt

und geöffnet. Durch die Blutkanäle

werden mit dem Blut Reparaturzellen

(sog. Stammzellen) heran

geführt, die in den folgenden Monaten

einen belastbaren Ersatzknorpel

bilden. Wie die Mosaik- wird auch

die Abrasionsarthroplastik in aller

Regel minimal-invasiv, also mit dem

Arthroskop, durchgeführt. Auch bei

Hüfte steht Gelenkerhalt vor Gelenkersatz

„Natürlich gehört auch der

Einsatz von Kunstgelenken zu unserem

Leistungsangebot“, berichtet

der Chefarzt. „Unser vorrangiges Ziel

ist aber nicht, Gelenke zu ersetzen,

sondern vielmehr, sie zu erhalten.

Das gilt übrigens nicht nur für das

Knie, sondern beispielsweise auch

für Hüftgelenke, bei denen sich im

Frühstadium der Erkrankung ebenfalls

arthroskopische Behandlungsmöglichkeiten

bieten. Auch bei

Hüftoperationen sind heute vielfach

Verfahren mit geringen Knochenopfern

möglich. Anstatt den Hüftkopf

abzutrennen, kann man ihn mit

einer Metallkappe überkronen. Das

Kappensystem ist eine schonende

Alternative. Ob das Verfahren möglich

ist, muss natürlich im Einzelfall

entschieden werden. Aber auch

dann, wenn eine konventionelle

Prothese notwendig wird, kann man

den Zugang heute minimal-invasiv,

also mit einem kleinen Schnitt, gestalten.“

Chirurgische Abteilung am Ev.

Krankenhaus Lütgendortmund, Tel.

0 / - , Chefarzt Dr. med.

Ulrich Schneider-May


AB SOFORT

26.5122_AZ_NeuesDortmund_4c 24.0

Bei uns erleben Sie Mit großer Freude hat das Führungs-

Team des Dortmunder Mütterzentrums

erfahren, dass die Bewerbung

beim Bundesfamilienministerium

die neuen Küchen

26.5122_AZ_NeuesDortmund_4c in 24.0 Berlin erfolgreich war. Mehr als

000 Initiativen hatten sich beworben.

Das Mütterzentrum hat nun für

Dortmund den Zuschlag erhalten.

AB SOFORT Von den sechs Haustypen, die zur

Wahl standen, hatte man sich für

Bei uns erleben Sie

von SieMatic live.

den Prototyp Familien-/Mütterzentrum

plus beworben. Ein schwerwie-

die neuen Küchen gendes noch zu lösende Problem in

von SieMatic live. der derzeitigen Arbeit des Zentrums

ist eine noch intensivere Einbeziehung

der Väter. Es ist angedacht, an

Samstagen den Treffpunkt speziell

für die Väter zu öffnen. Dies soll

insbesondere auch für berufstätige

Väter gelten. Mit 0.000 Euro pro

Jahr für Personal- und Sachmittel

wird das Bundesfamilienministerium

das Mütterzentrum jährlich unterstützen.

Viel Vernetzungsarbeit und

Austausch mit anderen ausgewähl-

AB SOFORT ten Zentren wird damit verbunden

44357 DO-Bodelschwingh sein. Die Umbenennung von Mütter-

Bodelschwingher Bei uns erleben Strasse Sie 125 zentrum zum Mehrgenerationenhaus

Telefon 02 31/93 69 740 erscheint logisch und wäre sicher-

die www.moebel-drees.de neuen Küchen lich eine Überlegung wert.

von SieMatic live.

44357 DO-Bodelschwingh

Bodelschwingher Strasse 125

Telefon 02 31/93 69 740

www.moebel-drees.de

Dortmunder Mütterzentrum wird

Mehrgenerationenhaus

Tagesmütterqualifizierung im Mütterzentrum:

Das Mütterzentrum bietet

eine Kindertagesbetreuung durch

Tagesmütter an, die dort ausgebildet

wurden. Neben der Qualifikation der

Tagesmütter, die über eine Pflegeerlaubnis

verfügen, sollte insbesondere

das hohe Maß an Individualität

und nicht zuletzt der für Eltern finanziell

reizvolle Aspekt des Angebotes

Beachtung finden. Der Preis

für eine Betreuungsstunde durch

eine voll qualifizierte Tagesmutter

ist einkommensabhängig und beträgt

maximal ,0 Euro. Für Eltern,

die eine Betreuung suchen, stehen

beim Mütterzentrum aktuell schon

Tagesmütter in folgenden Ortsteilen

bereit: Dorstfeld, Marten, Mengede,

Bövinghausen, Lütgendortmund,

Barop, Hörde, Benninghofen. Vier

der Tagesmütter suchen Eltern, die

eine Betreuung im eigenen Haushalt

wünschen. Für nähere Informationen

steht Johanna Naujoks-

Berghof montags bis donnerstags

in den Räumen des Mütterzentrums

oder telefonisch unter der Rufnummer

0 und zur Verfügung.

Mütterzentrum

Die Tierschutzorganisation

„Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V.“

sucht ein neues Zuhause für folgende Hunde:

Aisha Bessy

ist ca. 0 Monate alt und lebt zur Zeit

in unserer Pflegestelle auf Lanzarote und

ist mit allen anderen Hunden verträglich.

Menschen gegenüber ist Aisha anfangs

etwas zurückhaltend, bei ihrer Pflegemama

taut sie nun aber langsam auf und

lässt sich streicheln. Für Aisha suchen

wir ein liebevolles, ruhiges Zuhause.

ist ca. - Jahre alt und wurde von

ihrem Besitzer mit ihren Welpen in der

Tötungsstation abgegeben. Nun ist Bessy

in einer Pflegestelle in Deutschland

und wartet auf ein liebevolles Zuhause.

Podenco-Hilfe-Lanzarote e.V. Tel: 0 0 / oder im Internet:

www.podenco-hilfe-lanzarote.de

Alle hier vorgestellten Hunde sind geimpft, gechipt, mehrfach

entwurmt und kastriert.


Hörder Frauenchor 1942

begeisterte mit Herbstkonzert

Im Jahre 94 , in der Zeit des

Krieges, wurde der jetzige Hörder

Frauenchor ins Leben gerufen. Der

damals existierende Männerchor der

Sängervereinigung Hörde verlor in

der Kriegzeit viele Mitglieder. Die

Überlegung, einen Frauenchor zu

gründen, wurde ernsthaft bewogen

und man schritt zur Tat. Auf der

Jahreshauptversammlung der Sängervereinigung

im Jahre 94 war

die Gründung eines Frauenchores

mit 49 Mitgliedern eine beschlossene

Sache. Gemeinsam mit dem

Männerchor der Hörder Sängervereinigung

folgten zwischen 94 und

944 die ersten Auftritte. Nach einer

Pause von 945 bis 949 erlebte

der Frauenchor eine wechselvolle

Zeit mit verschiedenen Chorleitern,

sinkenden Mitgliederzahlen und

finanziellen Problemen. Ab 96

begann dann die erfolgreiche Zeit

mit vielen Konzerten, Chorjubiläen

und Auftritten, die das Publikum

begeistern. Dazu gehört auch das

traditionelle Herbstkonzert, das im

September wieder große Resonanz

fand. In Zusammenwirkung mit dem

Männerchor Aplerbecker Mark 87

erlebten die Chormusikfreunde ein

gelungenes Konzert, vorgetragen

mit viel Engagement und Können.

Die Zuhörerschaft erfreute sich der

in deutlichen Feinheiten vorgetragenen

Lieder. Aus dem Zyklus

,,Klänge aus Mähren“, gefiel beson-

ders, auch unter der gut gestützten

Klavierbegleitung von Frau Marianne

Richters, das zügige ,,Wenn die Sense

scharf geschliffen wäre“. Auch die

anderen dargebotenen Hits wie ,,Soviel

Schwung“ und „Lieder sind wie

helles Sonnenlicht“, die mit sehr

viel Temperament gesungen wurden,

übertrugen die freudige Stimmung.

Das Repertoire des Männerchores

erwies sich als großartig und begeisterte

das Publikum. Das Potpourri

aus der Operette ,,Blume von

Hawaii“, nicht ganz einfach, kam

sehr gut an und den ganz großen

Beifall erhielt ,,Rock my Soul“, da

klatschten die Leute begeistert mit.

Die drei gemeinsam am Schluss

gesungenen Lieder bereiteten beiden

Chören große Freude und das

Publikum dankte mit großem und

freudigem Applaus. Aber auch die

Gemütlichkeit soll im Chor nicht

zu kurz kommen: Deshalb steht jedes

Jahr entweder ein Tages- oder

ein Zweitagesausflug auf dem Programm,

der allen Sängerinnen viel

Spaß bereitet. Seit Jahren singt

der Frauenchor in der Adventszeit

weihnachtliche Lieder im Krankenhaus

oder auch schon mal auf einem

Seniorennachmittag. Die Proben finden

immer mittwochs von 9. 0 Uhr

bis . 0 Uhr in der Kleingartenanlage

,,Flora“, Rathenaustr. , 44 4

Dortmund statt. Neue Sängerinnen,

die den Chorgesang lieben, werden

stets gern gesehen. Helga Aurich

Tradition mit Zukunft!

Overkamp ist seit dem 16. Jahrhundert in

Familienbesitz. Am Anfang ein kleiner Kotten,

als Schmiede und Wechselstelle für

Pferde, erwartet Sie heute ein modern geführtes

und rustikal gediegen eingerichtetes

Restaurant.

Durch die unterschiedlichen Räume für

15 bis 180 Personen, durch die verkehrs-günstige

Lage, und durch

den persönlichen Service ergibt

sich zusammen mit der beachtenswert

frischen regionalen

Küche das ideale Umfeld für

geschäftliche und private

Zusammenkünfte.

Im Sommer genießen Sie

erholsame Stunden in

einem der schönsten Gärten

Dortmunds.

Martinszug

führte durch die

Hörder Altstadt

Auch in diesem Jahr führte der

große Martinszug wieder durch die

Hörder Altstadt. Der Umzug wurde

zum zweiten Mal von den Kindergärten

des Kath. Pfarrverbundes organisiert.

An der Spitze ritt, auf einem

hohen Ross sitzend, der Heilige

Martin. Ihm folgten Hunderte von

Kindern mit ihren Laternen in Begleitung

ihrer Eltern. Der Zug wurde

musikalisch von einem Spielmannszug

begleitet, der die

Zugteilnehmer beim

Singen der Martinslieder

unterstützte.

Wittbräuckerstraße 633 · 44265 Dortmund

Telefon: (0231) 46 27 36 · Telefax: (0231) 4 70 01

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7


Bezirksvertretung Hörde unterstützt den

Stammtisch Schlanke Mathilde

beim Aufbau einer Kulturstiftung

Die Bezirksvertretung Hörde hat anlässlich

ihrer Septembersitzung beschlossen,

den seit 979 bestehenden

Stammtisch Schlanke Mathilde

beim Aufbau einer Kulturstiftung

mit 0.000 Euro zu unterstützen.

Die Stiftung möchte in einem Museum,

das in der Hörder Burg entstehen

soll, u. a. die 75 Werke

umfassende Sammlung „Malerei in

Deutschland nach 945“ präsentieren,

die der bekannte Kunstsammler

Manfred Wolnin und dessen Gattin

dem „Stammtisch“ vor einigen Monaten

übereignet haben (wir berich-

8

teten ausführlich darüber). Der jetzige

Vorsitzende des Stammtisches,

Dr. Siegbert Panteleit, teilte mit,

dass es in den letzten Monaten bereits

Gespräche mit dem städtischen

Kulturdezernenten Jörg Stüdemann

gegeben habe. Mit dem zukünftigen

Eigner der Burg – seit dem Beschluss

des Rates vom 9. November ist dies

die Stadt Dortmund - möchte die

Kulturstiftung einen Pachtvertrag

abschließen. Die Repräsentanten

der Stiftung gehen bei den zu erwartenden

Kosten für das Museum von

einem Betrag in Höhe von ca. ,

Mio. Euro aus.

Die Tür zum 17. Jahrhundert

Das Fürstenbergtor war das historische Highlight

der Hörder Museumsnacht

Auf der diesjährigen Museumsnacht

war das aus dem 6. Jahrhundert

stammende Fürstenberg-Tor erstmals

in einem extra hergerichteten

Raum des Hörder Heimatmuseum im

Westflügel der Burg zu sehen. Das

historische Portal wurde zuvor von

Heimatforscher Willi Garth hat alles

Wissenswerte der Familie im nach-

Wir können nur vermuten wer auf

dem Adelssitz der Familie von Fürstenberg

in Hörde ein- und ausgegangen

ist. Der Hof war der einzige

Adelssitz innerhalb der Hörder

Stadtmauern.

Man sagt der Familie von Fürstenberg

gute Beziehungen zum Hörder

Stadtgründer, dem Edelherrn Konrad

von der Mark, nach. Sonst hätte

Konrad den Fürstenbergern wohl

kaum seine Erbgruft in der Kirche

des Hörder Clarissenklosters überlassen.

Eine Abbildung, die in der Tuschezeichnung

wiedergegeben ist, lässt

nur schwach das Fürstenberg-Anwesen

erahnen, das an der heutigen

Straße Wallrabenhof lag. Dominierend

ist der Torbogen, wovon zumindest

der Türsturz mit der Jahreszahl

769 nicht aus der Zeit der Fürstenberger

stammt. Im Hintergrund

ist der Fürstenberger Hof mit der

Eingangstür zu erkennen. Über ihre

Schwelle wird manche für die Hörder

Susanne Stute ebenso fachkundig

wie liebevoll restauriert. Die zwei

Meter hohe und , 5 Meter breite

Barocktür war Bestandteil des einzigen

Rittersitzes dieser Art innerhalb

Hördes, der leider 96 abgerissen

wurde.

folgenden Artikel zusammengefasst.

Besuch bei den Rittern von Fürstenberg

Geschicke bedeutende Persönlichkeit

ihren Fuß gesetzt haben. Manch

prunkvolles Fest mit einer großen

Ritterschar hat sich hier abgespielt.

Aus diesem Eingang stammt die Tür,

die dem Hörder Heimatverein im Dezember

005 von einem Mitglied der

Familie Goos zum Geschenk gemacht

wurde. Die Jahrhunderte haben an

der schweren Tür ihre Spuren hinterlassen.

Die wollten die hinzugezogenen

Experten denn auch nicht

gänzlich beseitigen. Die Restauratorin

Susanne Stute hat inzwischen in

monatelanger Arbeit behutsam dem

für die Hörder Geschichte wichtigen

Zeugnis neuen Glanz verliehen. Die

Meter hohe schwere Eichentür ist

ein eindrucksvolles Erinnerungsstück

an die 6 5 in Hörde ausgestorbene

Familie der Ritter von Fürstenberg.

Sie lässt Raum für Gedanken an die

zeitweise prunkvolle Hörder Ritterzeit,

in der der Fürstenberger Hof

mit seinem Asylrecht für Gesetzesbrecher

eine besondere Stellung

einnahm.


Ev. Kirchengemeinde Syburg

Auf dem Höchsten

Partnerschaft mit der Ev.-luth. Gemeinde Kotela in Tansania

Alle Jahre wieder feiern wir im

Herbst unseren Partnerschaftsgottesdienst,

dieses Jahr zum 9. Mal

seit Bestehen der Partnerschaft,

aber zum ersten Mal in der Kirche

auf dem Höchsten. Das Motto lautete:

„Wer ein Ziel hat, nimmt auch

schlechte Straßen in Kauf“.

In einem Lichtbildervortrag berichtete

Astrid Eden, die Initiatorin der

Kotelagruppe, über das Land Tansania

und die Gemeinde südlich des

Äquators: Unsere Partner, die dem

Stamm der Chaggas angehören, haben

das Glück, dass sie in der wasserreichen

und fruchtbaren Gegend

am Hang des Kilimandscharo im

Norden Tansanias leben. Sie wohnen

in einfachen Lehmhütten inmitten

ihrer Shambas, auf denen Bananen,

Mais, Kaffeesträucher, Bohnen und

andere Feldfrüchte üppig wachsen.

Dort führen sie als Selbstversorger

ein einfaches, hartes Leben, müssen

aber dank der günstigen Lage

nicht hungern. Brauchen sie jedoch

Geld für Schulmaterialien, Schuluniformen,

Schulgebühren, Kleidung,

Arztbesuche und Medikamente,

dann wird es für viele Menschen

schwierig.

So versucht die Kotelagruppe mit ihren

Projekten besonders die Kinder

und Jugendlichen nach dem Motto

„Hilfe zur Selbsthilfe“ zu unterstützen.

Sie gab aus Spenden finanzielle

Hilfe zum Bau eines Kindergartens,

einer Nähschule und einer Metallwerkstatt.

Seit Januar 000 finanziert

sie die Lehrkräfte und den Betrieb

der Nähschule.

Nach den letzten Kotela-Tagen ist

es gelungen, für alle Aidswaisen

Kotelas Paten in unserer Gemeinde

zu finden. Die Patenkinder werden

jeweils mit einem jährlichen Beitrag

von 0 Euro unterstützt.

Nach dem Gottesdienst fand eine

typisch afrikanische Versteigerung

mit Spenden von den Gemeindemitgliedern

statt. Es kamen nicht nur

Äpfel, sondern auch Kartoffeln, Nüsse,

Marmeladen und Weine unter den

Hammer. Anschließend waren dann

alle im Gemeindehaus zum afrikanischen

Mittagessen eingeladen.

Wer dann immer noch nicht genug

hatte, konnte sich an dem selbst

gebackenen Kuchen und dem Kaffee

aus Tansania laben.

Ein wirklich gelungener Tag, der uns

schon auf eine Wiederholung im

nächsten Jahr freuen lässt.

Spendenkonto: Kgm. Syburg – Auf

dem Höchsten, Sonderkonto Kotela,

Kto. Nr. 7 005 5 , Stadtsparkasse

Dortmund, BLZ 440 50 99

Bitte geben Sie Namen und Adresse

deutlich an, damit wir Ihnen eine

Spendenbescheinigung zuschicken

können! Ingrid Lessing

Atlantis in Dorstfeld

Zur Vertiefung und Erweiterung ihrer

Kundenkontakte hatte die Firma

Atlantis in Dorstfeld, Walter-Welp-

Straße zur 5. Zigarren-Lounge eingeladen.

Ein illustrer Kreis aus Wirtschaft

und Liebhabern einer guten

Zigarre ließen sich von Bernd Hennecke,

Fachhändler aus Dortmund-

Hörde, in die geheimnisvolle Welt

der Zigarre führen. Fachsimpeln über

Herstellung, degustieren und genießen

war angesagt. Die Gastgeber

des Abends, Frau und Herr Lieberum

von der Firma Atlantis, hatten für

ein hervorragendes Ambiente und

für das leibliche Wohl gesorgt.

Hörde wird grüner

Das Hörder Zentrum wird zum Stadtumbau-

und Sanierungsgebiet.

Im Rahmen der Gesamtentwicklung

der Zukunftsstandorte Phoenix See

und -West werden sich auch für das

Hörder Zentrum gute Chancen zur

Weiterentwicklung ergeben. Das

Gebiet, das fast 50 Jahre lang von

den beiden Hüttenwerks-Arealen

quasi eingekeilt war, wird nun als

Bindeglied zwischen den beiden Zukunftsstandorten

zum Stadtumbau-

und Sanierungsgebiet.

Hierzu gehören im Einzelnen - neben

dem reinen Ortskern - Phoenix

Ost, Hermannstraße, Remberg,

Seydlitzstraße, Altschüren-West und

auch der Bereich Hochofen- und

Piepenstockstraße. Die Weingartenstraße

ist, wie Planungsdezernent

Wir wünschen Ihnen

ein frohes Weihnachtsfest.

Penningskamp 7

44263 Dortmund

Verwaltung: 0231 / 43 79 83

Mo. - Fr. 10.00 - 14.00 Uhr

Sierau mitteilte, nicht Gegenstand

der Sanierung.

Die Stadt wird für das gesamte

Gebiet Entwicklungsleitlinien aufstellen.

Ein Stadtteil- und Citymanagement

wird zu installieren sein

und das StadtbezirksMarketing wird

stärker als je zuvor in die Pflicht genommen

werden.

Zu den zukünftigen baulichen Maßnahmen

gehören u. a. der Umbau des

Stiftsplatzes, von dem aus danach

der See zu sehen sein soll, aber auch

die (Um-)Gestaltung und Begrünung

von privaten Grundstücken. Sierau

resümiert: „Wir werden der City von

Hörde die Möglichkeit geben, richtig

„aufzuatmen“. Hierfür sind Kosten in

Höhe von ,5 Mio. Euro.

Seniorenhaus Penningskamp

Mit Menschen für Menschen

Leitung - Information: 0231 / 43 79 81

Pflege- u. sonst. Dienste: 0231 / 43 79 82

e-mail: info@haus-penningskamp.de

Homepage: www.haus-penningskamp.de

9


Der städtische Kindergarten in

Wellinghofen feierte Richtfest

Mitte Oktober wurde im städtischen

Kindergarten Wellinghofen Richtfest

gefeiert. Die farbenfrohen

Bänder des Richtkranzes flatterten

zur Freude der anwesenden Kinder,

Erzieherinnen, Bauarbeiter und

Gäste im Wind - die umfangreichen

Bauarbeiten nähern sich dem Ende.

Nachdem die drei Gruppen mit je 5

Kindern nach Aussage der Leiterin

Doris Ueing bisher bereits über acht

Monate lang getrennte Wege gehen

mussten, um während der Umbauphase

in benachbarten Institutionen

„unterzukommen“, nähert sich

der Umbau an Hopmanns Mühlenweg

langsam aber sicher dem geplanten

baulichen Endzustand.

Das seit sieben Jahren von der Hörder

Bezirksvertretung angesparte

Geld wurde von den Baufachleuten

auftragsgemäß dazu verwendet, die

0

• Manuelle Therapie • Manuelle Lymphdrainage

• Behandlung von Kiefergelenks-Dysfunktionen

Hermannstraße 31-35

44263 Dortmund

Tel. 0231-9932520

Öffnungszeiten:

Mo-Do: 8 – 13 Uhr

und 14 – 18 Uhr

Freitag: 8 – 15 Uhr

Termine nach Vereinbarung

in den über 40 Jahren „Kindergartenbetrieb“

angefallenen Mängel zu

beheben. So mussten unter anderem

neue Elektro- und Heizungsanlagen

installiert, Fußboden gelegt und das

Dach neu gedeckt werden. Auch ein

dringend erforderlicher neuer Mehrzwecksaal

entsteht.

Vom Fortgang der Arbeiten, die im

Frühjahr kommenden Jahres beendet

sein sollen, informierten sich

auch Vertreter der Politik mit Bezirksvorsteher

Manfred Renno an der

Spitze. Alle Anwesenden waren sich

darüber einig, dass ohne die engagierten

Eltern und Sponsoren dies

alles nicht möglich gewesen wäre.

So war es den in einem Förderverein

aktiven Eltern gelungen, die BMW-

Niederlassung an der Nortkirchenstraße

und den Volkswohlbund als

Sponsoren zu gewinnen.

Hörder Heimatverein ehrt Prof. Dr.

Thomas Schilp durch den Konradring

Der 4. Träger des Konrad-Ringes, Prof. Dr. Thomas Schilp (2. von rechts) mit

den Vorstandsmitgliedern des Hörder Heimatvereins (von links)

Willi Feldkamp, Rolf Schröder und Willi Garth.

Mit der Wahl von Prof. Dr. Thomas

Schilp zum 4. Träger des Hörder

Konradringes lag der Hörder Heimatverein

offenbar goldrichtig. Das

bescheinigten ihm zumindest der

hochkarätige Laudator und die zahlreichen

Gratulanten nachdrücklich.

Laudator Prof. Dr. Ottfried Dascher,

ehemaliger leitender Direktor des

Hauptstaatsarchivs Düsseldorf und

davor Direktor des Westfälischen

Wirtschaftsarchivs in Dortmund, erwies

sich als guter Kenner der Hörder

Geschichte. Immerhin hatte er

schon 990, anlässlich der Feier des

Jubiläums „650 Jahre Stadtrechte

Hörde“, eine viel beachtete Laudatio

in der Stiftskirche gehalten.

Zur Wahl Schilps beglückwünschte

Dascher den Heimatverein: „Mit

Ihrem Preis zeichnen Sie nicht nur

Schilp sondern auch Ihre Stadt, ich

sage bewusst nicht Stadtteil, aus.“

Damit hatte Prof. Dascher treffend

die Mentalität der Hörder angesprochen.

Dass sich die Hörder für etwas

Besonderes in Dortmund halten, war

auch aus den Worten von Manfred

Renno, Hördes Bezirksvorsteher und

heimlichem Bürgermeister, herauszuhören.

Als der Vereinsvorsitzende Willi

Feldkamp und sein Stellvertreter

Willi Garth vor Monaten Prof. Schilp

unterbreiteten, er sei der durch den

Heimatverein auserwählte Kandidat

für den Konradring 006, sagte

Schilp, er fühle sich eigentlich noch

zu jung für solche Ehrungen. Bei

der Ringverleihung betonte Garth,

eine verdiente Auszeichnung sei

keine Frage des Alters. Auch seien

dem Heimatverein keinesfalls die

Kandidaten aus Hörde ausgegangen.

Es sei ganz einfach die Fülle der in

Publikationen und Vorträgen durch

Schilp hervorgehobene Bedeutung

Hördes, die seine Wahl rechtfertige.

Der 95 in Friedberg geborene Prof.

Dr. Thomas Schilp studierte und promovierte

in Marburg. Über Göttingen

kam er 985 als Staatsarchivrat an

das Hauptstaatsarchiv Düsseldorf.

Seit 987 ist er Archivdirektor beim

Dortmunder Stadtarchiv.

Die Idee zur Konradring-Verleihung

stammt von Goldschmiedemeister

Hans Welling, der den Goldring

selbst fertigt und stiftet. In den Lapislazuli-Stein

ist das Reiterbildnis

des Konrad von der Mark, des Hörder

Stadtgründers, eingraviert.

In seinen Dankesworten machte

Prof. Schilp die Hörder auf sein neuestes

Projekt aufmerksam. Im Rahmen

seiner Erforschung der Frauenstifte

wird Schilp Verbindungen des

Hörder Clarissenstifts zu den Habsburgern

untersuchen. Man darf darauf

gespannt sein.

Der Vorstand des Hörder Heimatvereins

um Willi Feldkamp, Willi Garth,

Rolf Schröder und Georg Borgmann

hatte sich alle Mühe gegeben, die

Konradring-Verleihung zu einem besonderen

Kulturereignis für Hörde zu

machen. Den musikalischen Teil bestritt

wie in den Vorjahren das Trio

Artivo mit Stücken von Mozart und

Carulli. Auch diesmal hatten sich die

Künstler ein originelles Schmankerl

als Zugabe ausgedacht. Die Bewirtung

lag wieder in den bewährten

Händen der Gastronomie Overkamp.


Stadtrundfahrt für neu Zugezogene

– Clarenberger Forum für Ehrenamtliche hatte eingeladen –

Zu einer Stadtrundfahrt für neu Zugezogene

hatte jetzt das Clarenberger

Forum für Ehrenamtliche eingeladen.

Die frischgebackenen Hörder Bürgerinnen

und Bürger konnten einen

halben Tag lang viel Neues über

Dortmunds Geschichte und Gegenwart

sehen und hören. Bei einem

längeren Aufenthalt im Westfälischen

Industriemuseum Zollern in

Bövinghausen wurde Bergbaugeschichte

anschaulich (unser Foto).

Ein gemeinsamer Imbiss am Ende

des Tages gab Gelegenheit zu Gesprächen.

Im Forum für Ehrenamtliche

treffen sich Menschen, die sich

am Clarenberg ehrenamtlich enga-

Herz-Jesu-Gemeinde

feierte zünftiges Rohbaufest

Mitte Oktober feierte die Herz-Jesu-

Gemeinde in Hörde ein zünftiges

Rohbaufest im neu zu errichtenden

Pfarrheim Am Richterbusch 6.

Zahlreiche Gemeindemitglieder und

auswärtige Gäste waren gekommen,

um sich über den Fortgang der Arbeiten

zu informieren. Auch für das

leibliche Wohl war bestens gesorgt.

Es gab Kaffee und Kuchen sowie

Grillwürstchen, Bier und antialkoholische

Getränke.

Im Erdgeschoss des Hauses entstehen

ein Saal für 0 Personen sowie

die Räume des neuen Pfarrbüros.

In der . Etage entstehen weitere

Gemeinderäume, die von den Verbänden

und Gruppen für ihre Zusammenkünfte

genutzt werden können.

Im . Obergeschoss ist eine Wohnung

untergebracht, die für den Vikar

der Gemeinde vorgesehen ist.

Nach Angaben des Architekten ist

mit der Fertigstellung des Hauses

im Dezember zu rechnen. Die offizielle

Eröffnung wird mit dem Neujahrsempfang

007 im Januar verbunden.

gieren. Das Forum ist im Rahmen

des Diakonieprojektes Clarenberg

Aktiv in Zusammenarbeit mit dem

Nachbarschaftsbüro und der Ruhr-

Lippe Wohnungsbaugesellschaft

entstanden.

Text u. Foto: Evangelische Kirche in

Dortmund und Lünen

Nachbarschaftshilfe

Hörde e.V. wählte neuen

Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung der

Nachbarschaftshilfe Hörde e.V. 006

wählten die zahlreich anwesenden

Mitglieder ihren Vereinsvorstand

satzungsgemäß für drei Jahre neu.

Zunächst nahmen die Mitglieder vom

. Vorsitzenden Norbert Kochannek

den Geschäftsbericht für das Vereinsjahr

005 entgegen.

Danach stellte der . Vorsitzende,

Johannes Hessel, den Finanzbericht

für 005 vor. Nachdem die Kassenprüfer

die einwandfreie Abwicklung

der Vereinsbuchführung attestiert

hatten, erfolgte die einstimmige

Entlastung des Vorstandes.

Als wichtigster Tagesordnungspunkt

folgte die Neuwahl des Vorstandes.

Folgende Mitglieder wurden gewählt

bzw. wieder gewählt*: Norbert

Kochannek* ( . Vorsitzender),

Johannes Hessel*( . Vorsitzender),

Georg Fähnrich*(Schriftführer) sowie

die Beisitzer Heinz Kalwe*, Gisela

Marks und Claudia Middendorf.

Zu Kassenprüfern gewählt wurden

Klaus Diederichs und erneut Wolfgang

Korngiebel.


Mögliche Veränderungen beim

Dortmunder Flughafen würden

auch den Stadtbezirk

Hörde betreffen - besonders

den Phoenixsee!

Seit einigen Wochen wird erneut

öffentlich über mögliche Erweiterungen

des Dortmunder Flughafens

diskutiert, und zwar sowohl im

Sinne einer denkbaren Verlängerung

der Start- und Landebahn als auch

in Bezug auf die Ausweitung der

Betriebszeiten. Dass das Flughafenmanagement

diese Veränderungen

für die nahe Zukunft favorisiert ist

selbstverständlich. Schließlich hat

man dort in erster Linie betriebswirtschaftliche

Optimierungen im

Blick. Die Ergebnissituation ist bekanntlich

mehr als bescheiden. Die

positivste Schätzung, wann der

Flughafen wieder ein positives Ergebnis

erwirtschaften wird, liegt

bei 0 4 und stammt vom DSW -

Chef und Harald Heinze, der sich

Ende September in den Ruhestand

verabschiedet hat. Aber es gibt da

noch einen Faktor, der unbedingt

zu berücksichtigen

ist: Es sind all die

Menschen, die durch

den Flugbetrieb betroffen

sind bzw. sein

werden und zum Teil auch schon

jetzt darunter leiden. Alle Dortmunder,

die gegen die Erweiterung des

Flughafens sind, haben einen

prominenten Mitstreiter: OB

Dr. Gerhard Langemeyer. Er ist

nach wie vor gegen eine Erweiterung

– welcher Art auch immer.

Der OB bekräftigte, dass das, was er

vor der letzten Wahl gesagt habe,

auch weiterhin gelte und fuhr fort:

„Meine Aussage ist an keinen Termin

gebunden.“ Inzwischen wurde

dem Bezirksvorsteher Manfred Renno

eine Liste mit über 500 Unterschriften,

überwiegend aus dem Bereich

Wellinghofen, übergeben. Die

Liste richtet sich gegen den Ausbau

des Flughafens. Anlässlich der Sitzung

der Bezirksvertretung Hörde

Ende November, beantragte Bezirksvertreter

Hans-Dieter Pohlschröder

(Bürgerliste), u. a. im Hinblick auf

die immensen Kosten des laufenden

Flughafenbetriebes, eine Resolution

an den Rat der Stadt zu richten und

so ein deutliches Zeichen gegen den

Ausbau des Flughafens zu setzen.

Da er nur von Thorsten Behrendt

(PDS) unterstützt wurde, fiel der Antrag

durch.

Stadt Dortmund

neuer Hörder

„Burgherr“ Der Streit um das Schulschwimmen

In einer nicht

öffentlichen

Sitzung hat

der Rat der

Stadt Dortmund

am 9.

N o v e m b e r

den Kauf der

Hörder Burg

beschlossen.

Parallel hierzu werden das Stiftsforum

und das Parkhaus an der Faßstraße

erworben. Verkäufer ist die

Projektentwicklungsfirma INPRO

GmbH, eine Tochtergesellschaft des

wirtschaftlich angeschlagenen Baukonzerns

Heitkamp AG.

Mit dem Kauf sichert sich die Stadt

ein strategisch wichtiges Areal in

Bezug auf die Entwicklung des Phoenix-Sees

und die Anbindung an das

Hörder Zentrum.

Bezirksvorsteher Manfred Renno hat

diesen Vorgang zwischenzeitlich

ausdrücklich begrüßt - er hatte sich

bereits seit langem für den Kauf eingesetzt.

Alle sind baden gegangen.

Keiner ist nass.

Streit um Schulschwimmen

wurde beendet

im Hörder Hallenbad endete mit

einem Kompromiss: Die Schulklassen

benutzen zukünftig zwischen

neun und zwölf Uhr das Bad unter

Ausschluss der Öffentlichkeit benutzen

- der Badbetreiber SSC Hörde erhält

als Entgelt auch weiterhin eine

Kopfpauschale pro Schüler.

Alle Beteiligten, incl. der Stadtelternschaft

und dem Förderverein Hallenbad

Hörde, zeigten sich zufrieden

mit dem Ausgang der Verhandlungen

und dem hierbei erzielten Kompromiss.

Dieser kam nicht zuletzt unter

aktiver Mithilfe des Bezirksvorstehers

Manfred Renno zu Stande, der

als Schlichter fungierte. Nun muss

sich die Vereinbarung in der Praxis

bewähren.

Für alle Hörder Bürger

und für die, die gern in

der Geschichte stöbern!

Auch als Geschenk an gute Freunde,

denn kleine Geschenke erhalten die

Freundschaft. Vorrätig bei der Buchhandlung

Neumann, Dortmund-Hörde,

Hermannstraße und bei allen

Mitgliedern des Arbeitskreises „Hörde

damals“.


FuNtastische Familien...

Zusammen geht´s viel besser, zusammen

macht´s mehr Spaß - unter

dieses Motto könnte man das

FuN-Projekt stellen, das für Hörder

Familien erstmals in den vergan-

genen Monaten angeboten wurde:

FuN steht dabei für „Familie und

Nachbarschaft“ und dabei handelt

es sich um ein „etwas anderes“

Familientrainingsprogramm. Ein

Angebot für Eltern und Kinder, das

gemeinsam vom Hörder Familienzentrum

= AWO-Kindergarten (Frau

Kletschka), der Städtischen Beratungsstelle

für Kinder, Jugendliche

und Eltern in Hörde (Frau Gulich)

und der Schulbetreuung(dobeq) der

Stift-Grundschule/Offene Ganztagsschule

(Frau Klingner) organisiert

und durchgeführt wurde. Treffpunkt

für alle war die Stift-Grundschule...

Theoretischtrockene Pädagogik

oberlehrerhaft serviert – das war

einmal...

FuN hatte sich vielmehr zum Ziel

gesetzt, Familien miteinander in

Kontakt zu bringen, nachbarschaftliche

Nähe zu nutzen und gleichzeitig

mit diesem niederschwelligen

Angebot pädagogische Arbeit ohne

erhobenen Zeigefinger zu leisten:

„Elternschule“, die Schule machen

kann. Zu acht wöchentlichen Treffen,

jeweils 4 Stunden, trafen sich

Eltern und Kinder und erfuhren

eine bunte und abwechslungsreiche

Mischung aus Hören und Sehen,

Sprechen und Spielen, Lernen und

Lachen – und da zu allen Treffen

auch selbst zubereitete Speisen auf

dem Stundenplan standen, musste

niemand mehr sein Süppchen alleine

kochen und verzehren... Auch so

kann man nämlich Kooperation fördern,

Kommunikation praktizieren

und Integration leben.

Wenn also von Vernetzung und Zusammenarbeit

im Stadtbezirk die

Rede ist, dann werden auch in Zukunft

AWO-Kindergarten (Familienzentrum),

Beratungsstelle Hörde

und die dobeq-Schulkindbetreuung

der Stift-Grundschule mit dabei sein

und zum Wohle von Eltern und Kindern

ihre vielfältigen Kompetenzen

zur Verfügung stellen: FuNtastische

Aussichten für Familien, ohne Frage...

Petra Gulich, Beratungsstelle Hörde

„Halloween“ in Hörde

Bereits zum 9. Mal veranstaltete

der Spielplatzverein Hörde gemeinsam

mit dem StadtbezirksMarketing

und dem Aktivkreis Hörde das Halloweenfest.

Es fand auch in diesem

Jahr wieder rund um die Schlanke

Mathilde statt. Freie Eintritte gab es

am Montag, 0. 0. 006, zwischen

6 und 8 Uhr zum ,,spuktakulären

Schocktoberfest“.

Auch gab es in vielen Hörder Geschäften

für alle verkleideten Kinder,

die in den Läden mit der Dro-

hung ,,Süßes oder es gibt Saures“

auftauchten, von den Inhabern die

eine oder andere Süßigkeit. Höhepunkt

des Halloween-Festes war der

Fackelumzug, der ab 8 Uhr durch

die Hörder Altstadt führte.

Kochen studieren bei „Küchen Wibbeke“

Am .08. 006 wurde die ,, . Wib- Testen Sie die Qualitäten Ihrer neubeke

Kochakademie“ aus der Taufe

gehoben. Unter dem Motto „Gewürzen

Küche schon vor dem Kauf.

küche – kochen und genießen mit Der beste Weg, sich von den

allen Sinnen“ wurden hier schon Qualitäten einer Sieerste

Koch- und Genusstests durch Matic zu überzeugen,

Stammkunden des Hauses durch- ist, sie in der Praxis zu

geführt. An geselligen Abenden in erleben. Darum nutzen viele

kleinen Gruppen zwischen acht und Kunden das Angebot von ,,Die Küche

fünfzehn Teilnehmern vermittelt der Wibbeke“ und testen unter realen

Profikoch ,,Sandro Pietrobelli“ um- Bedingung z. B. die Anordnung von

fassendes Wissen rund um das Ko- Herd, Spüle oder Backofen. So kann

chen – von der richtigen Verwendung man – bevor man sich endgültig für

der Zutaten bis hin zum dekorativen eine Küche entscheidet – ausprobie-

Finish eines feinen Gerichtes. Ein ren, ob alles am richtigen Platz ist

unvergessliches Erlebnis.

Mitschnipseln, mischen, formen,

und die Arbeitsabläufe den individuellen

Ansprüchen genügen.

kneten und sich aktiv am Kochen be- Für die gute Küche nur die feinsten

teiligen sind Grundvoraussetzungen

für einen gelungenen Abend. Kleine

Zutaten.

Kostproben für den Gaumen sind ge- So wie feine Kräuter den besonderen

nauso selbstverständlich wie ausge- Geschmack eines schönen Essens

suchte Weine, z.B. aus afrikanischen ausmachen können, so kann die

Anbaugebieten. Dabei erhalten die Ausstattung einer Küche die beson-

Teilnehmer nicht nur Profitipps für dere Freude daran bedeuten. Von A

den Küchenalltag mit auf den Weg, wie Arbeitsplatte über D wie Dampf-

sondern natürlich auch die Rezepte. garen, I wie Induktion bis hin zu K

Selbstverständlich sind auch außer- wie Küchenstudio Wibbeke erhalten

halb der Termine Kurse für Gruppen Sie ausschließlich hochwertige Mar-

ab neun Personen nach Absprache kenprodukte u. a. von MIELE, Gag-

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Von hundert Erwachsenen über

40 Jahren geben zwei Drittel

auf Nachfrage an, im Laufe des

letzten Jahres unter Rückenschmerzen

gelitten zu haben.

„Es gibt keinen Menschen, der

nicht einmal im Laufe seines

Lebens Rückenschmerzen hatte“,

so die ernüchternde Feststellung

von Chefarzt PD Dr.

Klaus Schmidt von der Orthopädischen

Klinik am Krankenhaus

Dortmund West in Kirchlinde.

Mehr als 90 Prozent dieser Beschwerden

sind harmlos und

oft bedürfen sie keiner Behandlung.

Die restlichen zehn

Prozent der Betroffenen leiden

unter hartnäckigen Schmerzen.

Wenn diesen Patienten weder

der Hausarzt noch der niedergelassene

Orthopäde zu einer

hinreichenden Besserung verhelfen

kann, kommen die Ärzte

aus Dortmund West zum Zug.

Sie verfügen über eine Reihe

von Therapiemöglichkeiten, die

sie konservativ nennen, weil

dazu kein operativer Eingriff

erforderlich ist. Rückenschmerz

ist nicht gleich Rückenschmerz.

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Sonderveröffentlichung

Frost-Therapie gegen Rückenschmerz

Die richtige Ursache herauszufinden,

gehört zur Kunst des

Orthopäden. Vielen Menschen

kann bereits mit einer Kombination

aus schmerz- und entzündungshemmenden

Spritzen

und physiotherapeutischen

Maßnahmen geholfen werden.

Wenn sie sich anschließend

rückenschonend verhalten, bestehen

gute Chancen auf einen

anhaltenden Erfolg dieser Behandlung.

„Etwa fünf Prozent der Patienten

kann so nicht geholfen

werden“, erklärt Dr. Schmidt.

Doch das ist noch kein Grund

für eine Operation. Bei Ischiasbeschwerden,

bei denen der

Schmerz ins Bein zieht, steht

mit der Epiduralanästhesie ein

Verfahren zur Verfügung, mit

dem eine Schmerzbehandlung

direkt im Wirbelkanal erfolgen

kann. Für Patienten, bei denen

die Schmerzen auf den Rücken

beschränkt sind und die Diagnose

Lumbago-Beschwerden

gestellt ist, hat der Orthopäde

ein neues Verfahren eingeführt,

das sonst bisher in der Region

nicht angeboten wird. Dabei

wird eine millimeterdünne

Sonde unter Röntgenkontrolle

Die Kryosonde mit gefrorener

Spitze, die bei der Therapie zum

Einsatz kommt.

an die schmerzverursachende

Stelle am Wirbelbogengelenk

geführt. Der empfindliche Nerv

wird für kurze Zeit vereist und

dadurch so geschädigt, dass

er für etwa zwei Jahre seine

Funktion verliert: Der Patient

verspürt keinen Schmerz mehr.

In dieser Behandlung liegt

eine Chance und eine Gefahr.

Wer die Zeit nutzt, sich rückengerecht

verhält und seine Haltung

mit Übungen verbessert,

der hat eine gute Chance auf

eine dauerhafte Behebung seiner

Beschwerden.

Die Gefahr liegt darin, dass

jetzt das Warnsignal Schmerz

fehlt. Wenn der Patient weiterhin

durch sein Verhalten den

Verschleiß seiner Rückenwirbel

begünstigt, muss er damit

rechnen, dass seine Schmerzen

spätestens nach zwei Jahren

wiederkehren. Das Verfahren

kann allerdings, so Dr. Schmidt,

wiederholt angewendet werden.

„Und manchmal reicht die Zeit

auch“, so der Rückenspezialist,

„damit die altersbedingte Versteifung

der Wirbelgelenke das

Problem auf natürliche Weise

löst.“

Autor:

Dr. Holger Böhm, Dortmund

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