der-Bergische-Unternehmer 09/2020

weinheimer

Das Wirtschaftsmagazin für das Bergische Land und den Kreis Mettmann

der BERGISCHE www.bvg-menzel.de

UNTERNEHMER

DAS WIRTSCHAFTSMAGAZIN FÜR DAS BERGISCHE UND DEN KREIS METTMANN

09

2020

Die Bank der Zukunft

Die Mischung

macht`s

34 Service

Recht - Finanzen -

Steuern

36 Schwerpunkt

Weiterbildung - Digital

macht Schule

42 Unterwegs

Zypern - Die Insel der

Aphrodite


Regional verwurzelt, international verbunden.

Höchste Ansprüche an die Beratungsqualität und langjährige Verankerung in der Region:

Das sind die Eckpfeiler unserer Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungstätigkeit. Zu unseren Mandanten zählen bedeutende

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STILLSTAND BEDEUTET RÜCKSCHRITT – diese Lebensweisheit

erhält in Zeiten der Digitalisierung einmal mehr Bedeutung. Kaum ein Bereich

in Gesellschaft und Wirtschaft kann sich dieser Entwicklung verschließen –

auch unsere Banken nicht. Doch ist die Kommunikation via Datenleitung nicht

für jede Lebensphase das richtige Instrument. Wer ein Haus baut oder kauft,

sein Unternehmen mit innovativen Maschinen ausstatten will und dafür finanzielle

Unterstützung benötigt oder wer für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben

vorsorgen will, wünscht sich dazu immer noch zumeist einen persönlichen

Ansprechpartner bzw. eine Ansprechpartnerin. Das jedenfalls stellen die

Experten fest, die wir zu unserem Titelthema „Die Bank der Zukunft – Erreichbar

auf allen Kanälen“ befragt haben. So setzen die Institute zwar massiv

auf das Angebot eines modernen Online- und Mobile Bankings, sichern aber

genauso die gute Erreichbarkeit vor Ort und die individuelle Beratung zu. Das

sollten wir zu schätzen wissen!

Stillstand bedeutet Rückschritt – gilt genauso für den Bereich der beruflichen

Weiterbildung. Lernen via Videochat, E-Learning und Podcasts sind bei den

Anbietern ein fester Bestandteil der Wissensvermittlung. Auf diesen Wandel

stellen sich die Weiterbildungsträger und ihre Kundinnen und Kunden ein.

Genauso spielt die Digitalisierung inhaltlich natürlich eine herausgehobene

Rolle. Sich mit Neugier und Freude auf Neues Einlassen, sich zu qualifizieren

und weiterzuentwickeln ist die beste Vorsorge, um beruflich dauerhaft fest

im Sattel zu sitzen.

Und dann empfehle ich Ihnen noch unseren Reisebericht. Nehmen Sie sich Zeit

und Muße und träumen sich für einen Sommer nach Zypern – der Insel der

Aphrodite.


INHALT

20 Titel

Erreichbar auf allen Kanälen - Die Bank der Zukunft.

Die Banken und Sparkassen in der Region setzen auf Digitalisierung und persönliche Kontakte.

36

Serie Prima Klima!?

Klimawandel -

Klimaangst

42

Fokus:

Weiiterbildung - digital

macht Schule

4 www.bvg-menzel.de


48

Zypern - Insel der Aphrodite

Namen & Nachrichten

06 Digitalisierung an Solingens

Schulen läuft mit Hochdruck

06 Geschäftslage in der Autoindustrie

hellt sich auf

07 Arbeitslosigkeit steigt langsamer -

Arbeitskraftnachfrage steigt

08 Mehr potenzielle Käufer durch

Mehrwertsteuersenkung

09 Kurzarbeit sinkt langsam

10 Weniger Unternehmensgründungen

11 4.300 Zombieunternehmen bis

Jahresende

12 Weiteres Bauprojekt im

Hansaquartier Solingen

13 Händler zeigen Mut zur

Digitalisierung

14 Hybrid-Event-Nachfrage steigt

14 Sparkassen-SB-Center am

Weyer bleibt in Betrieb

15 Deutsche Wirtschaft auf

Erholungskurs

Titel

16 Erreichbar auf allen Kanälen - Die

Bank der Zukunft

20 Interview: „Schade, dass wir damit

nicht vorher begonnen haben“

Aus der Region

32 Gastkommentar: Jung und digital

- So erreichen Unternehmen die

Generation Z

Aus der Praxis

34 Recht / Finanzen / Steuern

Serie: Prima Klima!?

32 Klimawandel - Klimaangst

Im Fokus

36 Digital macht Schule

38 Einschätzungen von Wibke Lang,

FOM Wuppertal

Für Sie unterwegs

42 Zypern - Insel der Aphrodite

Rubriken

48 Handelsregister

52 Vorschau / Impressum

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RINKE

der Bergische Unternehmer 09|20 5


NAMEN & NACHRICHTEN

Digitalisierung an Solingens Schulen läuft mit Hochdruck

Die Klingenstadt erhielt 3,15 Millionen Euro aus dem DigitalPakt.

Foto: Stadt Solingen

Bei der Übergabe des Förderbescheids

(v.L.) Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher,

Oberbürgermeister Tim Kurzbach,

Bildungsministerin Yvonne Gebauer,

dahinter Michael Becker (Schulleiter

des Technischen Berufskollegs Solingen

und Sprecher der Schulen im Projekt

Schuldigitalisierung, Dirk Wagner (Chief

Digital Officer der Stadt Solingen) sowie

Alexander Lübeck (Schulleiter der Humboldtschule).

Mit über 3,15 Millionen Euro Fördermitteln

aus dem „DigitalPakt Schule in Nordrhein

Westfalen“ kann die Stadt Solingen nun in

die IT-Infrastruktur weiterer Schulen investieren.

Dazu zählen die flächendeckende

Vernetzung, digitale Präsentationtechnik

wie Beamer und Whiteboards und schulgebundene

mobile Endgeräte wie Laptops oder

Tablets. Solingen finanziert mit den nun zu-

geteilten Fördermitteln aus dem DigitalPakt

den weiteren Aufbau der Inhouse-Verkabelung

und die Verbesserung der digitalen

Vernetzung durch flächendeckendes WLAN

– dank 2.000 Routern – in den Schulgebäuden

und auf dem Schulgelände.

Die Gesamtkosten der vorgesehenen Maßnahme

betragen rund 3,5 Millionen Euro,

die zu 90 Prozent aus dem Digitalpakt

Schulen finanziert werden. Fördermittel des

DigitalPaktes können bis Ende dieses Jahres

alle 40 Solinger Schulen an insgesamt 55

Standorten ans Citynetz angebunden und

verkabelt sein. In einem nächsten Schritt

wird dann die Ausstattung der Einrichtungen

mit Endgeräten und Präsentationstechnik

umgesetzt - insgesamt 6.000 PCs, Laptops

und Tablets.

Ca. 6,4 Millionen Euro an Fördermitteln hat

Solingen bereits in die Digitalisierung der

Schulen investiert, die vorwiegend aus dem

NRW-Programm „Gute Schule 2020“ akquiriert

werden konnten. Künftig erhalten

rund 20.000 Schülerinnen und Schüler in

rund 3.000 angemessen ausgestatteten Unterrichtsräumen

Zugang zum digitalen Unterricht.

Geschäftslage in der Autoindustrie hellt sich auf

Gleichwohl bleibt die Beschäftigungssituation angespannt.

Die Stimmung unter den deutschen Autoherstellern

und Zulieferern hat sich im August

verbessert. Das ergibt die neueste Konjunkturumfrage

des ifo Instituts. Von minus 68,3

Punkten im Juli stieg die Beurteilung der

Geschäftslage auf minus 34,8 Punkte im August.

„Im dunklen Keller geht ein Licht an“,

umschreibt Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-

Umfragen, die Situation. Die Erwartungen

zum künftigen Geschäft fielen leicht auf plus

37,4 Punkte, nach plus 40,9 im Juli. Die Exporterwartungen

gaben ebenfalls etwas nach,

Foto: Stadt Solingenauf 31,3 Punkte, nach

39,9 Punkten im Juli. Die Produktionspläne

erreichten 48,4 Punkte, nach 49,4 Punkten

im Juli. „Die Beschäftigungssituation bleibt

ange-spannt, die Unternehmen planen weiter

mit Personalabbau“, sagt Wohlrabe weiter.

Die entsprechenden Erwartungen legten gering-fügig

zu: auf minus 48,3 Punkte, nach

minus 51,7 Punkten im Juli. Der Auftragsbestand

hat sich gegenüber dem Vormonat verbessert.

Der Indikator stieg auf plus 37,9

Punkte, nach plus 25,9 im Juli.

6 www.bvg-menzel.de


Arbeitslosigkeit im Städtedreieck steigt langsamer

Die Nachfrage nach Arbeitskräften zog an.

Foto: Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal

„Es gibt keine Entwarnung

auf dem Arbeitsmarkt“,

sagt Kirsten

Roth, Geschäftsführerin

Operativ der Agentur für

Arbeit Solingen-Wuppertal

zur aktuellen Situation

auf dem Arbeitsmarkt

im Bergischen Städtedreieck.

Im Bergischen Städtedreieck waren 33.416

Menschen im August arbeitslos. Die Arbeitslosenquote

ist mit 10,1 Prozent zweistellig.

Es gab 932 neue Stellengesuche. Auch in diesem

Monat ist die Arbeitslosigkeit im Städtedreieck

mit einer Zunahme von rund 60

Prozent im Vergleich zum Vorjahr im

Rechtskreis des SGB III deutlich stärker gestiegen

als im Rechtskreis des SBG II (17,2

Prozent). In Wuppertal ist die Arbeitslosigkeit

um 34,4 Prozent höher als vor einem

Jahr, das bedeutet den stärksten Anstieg der

Arbeitslosigkeit innerhalb der drei Städte.

Während sich in Solingen und Wuppertal weniger

Menschen als im Vormonat aus ihrer

Erwerbstätigkeit heraus neu arbeitslos gemeldet

haben, waren es in Remscheid rund fünf

Prozent mehr. Positiv sind aber im Vormo-natsvergleich

zunehmende Arbeitsaufnahmen in

allen drei Städten. „Wir gehen davon aus, dass

die Arbeitslosigkeit im Vormonatsver-gleich

zumeist saisonüblich gestiegen ist und sich

darin auch niederschlägt, dass sich zum Beispiel

durch geänderte Prüfungstermine das

Ende der Ausbildungszeit zum Teil auf August

verschoben hat. Im Vormonatsver-gleich

haben sich aktuell weniger Menschen neu arbeitslos

gemeldet und die Arbeitsauf-nahmen

sind angestiegen. Auch die Nachfra-ge nach

Arbeitskräften zog erfreulicherweise an. Gegenüber

dem Vormonat kann die Agen-tur

mit 32 Prozent den prozentual höchsten Anstieg

in NRW bei den Stellenzugängen verzeichnen.

Aber es gibt keine Entwarnung –

denn der prozentuale Anstieg der

Arbeitslo-sigkeit gegenüber dem Vorjahr gehört

leider mit über 30 Prozent zu den höchsten

in NRW“, analysiert Kirsten Roth, Geschäfts-führerin

Operativ der Agentur für

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der Bergische Unternehmer 09|20 7


NAMEN & NACHRICHTEN

Mehrwertsteuer: 1,7 Millionen potenzielle Käufer mehr

Mehr Passanten besuchen die Innenstädte.

Grafik: Hystreet

Nach Ende des Lockdowns

füllten sich die Innenstädte

wieder.

Die Stimmung unter den Unternehmen in

Deutschland hat sich weiter verbessert. Der

ifo Geschäftsklimaindex ist im Juli auf 90,5

Punkte gestiegen, nach 86,3 Punkten[1] im

Juni. Dies ist der dritte Anstieg in Folge.

Die Unternehmen waren mit ihrer aktuellen

Lage merklich zufriedener. Zudem blicken

sie vorsichtig optimistisch auf die kommenden

Monate. Die deutsche Wirtschaft erholt

sich schrittweise. Im Verarbeitenden Gewerbe

hat sich das Geschäftsklima erneut

deutlich verbessert. Die aktuelle Lage wird

von den Industrieunternehmen nicht mehr

ganz so schlecht eingeschätzt wie in den

Vormonaten. Zudem erwarten die Unternehmer

in den kommenden Monaten bessere

Geschäfte. Die Kapazitätsauslastung

konnte von 70,4 auf 74,9 Prozent gesteigert

werden. Sie liegt aber immer noch erheblich

unter ihrem langfristigen Durchschnitt von

83,5 Prozent. Im Dienstleistungssektor ist

der Geschäftsklimaindex nach einem starken

Anstieg wieder im positiven Bereich

angekommen. Die Dienstleister waren

merklich zufriedener mit ihrer aktuellen

Geschäftslage. Zudem verbesserte sich der

Ausblick auf die kommenden Monate deutlich.

Auch im Handel setzte sich die Aufwärtsbewegung

fort. Die Händler korrigierten

ihre Einschätzungen zur aktuellen Lage

und die Erwartungen für die kommenden

Monate merklich nach oben. Vor allem im

Einzelhandel hat sich die Lage verbessert.

Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima

erneut verbessert.

Die Baufirmen waren mit ihrer aktuellen

Lage zufriedener. Auch ihre Erwartungen

fielen weniger pessimistisch aus. Ebenso

macht sich unter den deutschen Exporteuren

vorsichtiger Optimismus breit. Die ifo Exporterwartungen

der Industrie sind im Juli

von minus 2,2 auf plus 6,9 Punkte gestiegen.

Die Erholung der Wirtschaft in vielen

Ländern kommt der deutschen Exportwirtschaft

zugute. Einer der größten Gewinner

war die Autobranche. Nach sehr schwierigen

Monaten dürfte das Exportgeschäft

wieder gut anlaufen. Auch in der Elektroindustrie

ist die Zuversicht wieder zurückgekehrt.

Gleiches gilt für die Chemische

Industrie. Im Maschinenbau hat der Pessimismus

merklich abgenommen, steigende

Umsätze werden aber noch nicht erwartet.

Weiterhin schwierig ist der Exportmarkt für

die Bekleidungs- und Lederwarenindustrie.

8 www.bvg-menzel.de


Kurzarbeit sinkt

weiter langsam

Die Zahl der Firmen mit Kurzarbeit sinkt

laut info Institut weiter langsam. „Der

Anteil an Firmen mit Kurzarbeit war

über fast alle Branchen hinweg rückläufig,

auch wenn es insgesamt immer noch

viele sind“, sagt ifo-Arbeitsmarktexperte

Sebastian Link. Spitzenreiter blieb im

August die Industrie mit 53 Prozent der

Firmen, nach 57 Prozent im Juli. Bei den

Dienstleistern befanden sich im August

noch 33 Prozent der Firmen in Kurzarbeit,

nach 39 Prozent im Juli. Im Handel

fiel der Anteil von 31 Prozent im Juli auf

26 Prozent im August. Vergleichsweise

wenig betroffen war das Bauhauptgewerbe,

wo nur 7 Prozent der Unternehmen

Kurzarbeit fuhren, nach 11 Prozent im

Juli. In den aggregierten Zahlen der großen

Wirtschaftszweige verbergen sich

riesige Unterschiede. Das zeigt sich besonders

deutlich an den Dienstleistern.

Obwohl der Durchschnittswert nur 33

Prozent betrug, waren im August 88 Prozent

der Reisebüros und -veranstalter in

Kurzarbeit, 74 Prozent der Arbeitskräftevermittler,

71 Prozent der Hotels, 69 Prozent

der kreativen und künstlerisch tätigen

Betriebe, 52 Prozent der

Gastronomieunternehmen und 40 Prozent

der Verlage. Besonders wenig Kurzarbeit

gab es im August im Grundstücksund

Wohnungswesen mit 4,2 Prozent

sowie bei Informationsdienstleistern mit

2,8 Prozent. Ähnlich gemischt sieht es in

der Industrie aus: Der Durchschnittswert

beträgt dort 53 Prozent. Dennoch waren

im August noch 80 Prozent der Metallerzeuger

und- bearbeiter in Kurzarbeit. Bei

den Herstellern von Bekleidung waren es

67 Prozent und bei den Herstellern von

Me-tallerzeugnissen ebenfalls 67 Prozent.

In der Autobranche betrug der Anteil

65 Prozent der Unternehmen, in der

Chemie nur 34 Prozent, bei den Herstelern

von Nahrungsmitteln 14 Prozent und

bei der Pharmazie 4 Prozent.

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der Bergische Unternehmer 09|20 9


NAMEN & NACHRICHTEN

Pandemie lässt Unternehmensgründungen einbrechen

Wege aus der Krise nur mit Innovation und technischem Fortschritt.

Foto: Shutterstock

Junge Unternehmen

kommen nur schwer

durch die Krisenzeit.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden im ersten

Halbjahr 2020 rund 16 Prozent weniger Unternehmen

gegründet, wie das Statistische

Bundesamt ermittelt hat. Insgesamt ist das

mit Abstand der geringste Wert seit der Jahrtausendwende.

Allerdings müssen auch weniger Unternehmen

schließen – trotz der schwerwiegenden

Wirtschaftskrise. Das liegt zum Teil an der

ausgesetzten Antragspflicht für Insolvenzen.

Zudem dürften Verzögerungen in der Arbeit

er Gewerbeämter die Gründungs- und

Schließungszahlen etwas gedrückt haben.

Der Rückgang der Gründungszahlen müsse

Sorge bereiten, so das Institut der deutschen

Wirtschaft (IW).

Denn insgesamt befinde sich die deutsche

Unternehmenslandschaft momentan im Stillstand.

Die Politik müsse aufpassen, dass diese

Starre nicht zum Dauerzustand werde.

Denn gerade die jungen Unternehmen seien

es, die mit neuen Ideen und Technologien auf

den Markt kommen und so alteingesessenen

Unternehmen Konkurrenz machten. Im Mai

hat die Bundesregierung bereits ein „Schutzschild“

für Startups in Höhe von zwei Milliarden

Euro bereitgestellt.

Junge innovative Unternehmen, die aufgrund

der Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten

geraten sind, können diese Hilfe

beantragen. Doch Geld allein werde die geringen

Gründungszahlen nicht ankurbeln.

„Nach wie vor braucht es schnellere Genehmigungsverfahren,

weniger Bürokratie, eine

starke digitale Infrastruktur und mehr wirtschaftliche

Bildung an Schulen, sagt IW-Unternehmensexperte

Klaus-Heiner Röhl. Innovation

und technischer Fortschritt seien

wichtige Bausteine, um schwungvoll aus der

Krise zu kommen

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4.300 „Zombieunternehmen“ bis Jahresende

Aussetzung der Insolvenzantragspflicht hat Folgen.

Foto: Shutterstock

Die Pflicht zur Anzeige

der drohenden Insolvenz

wurde ausgesetzt. Damit

steigt laut Institut

der deutschen Wirtschaft

jedoch die Gefahr

der Unternehmen, die

überschuldet zu Lasten

von Wettbewerbern

wirtschaften.

Die Bundesregierung verlängert die Aussetzung

der Insolvenzantragspflicht für überschuldete

Unternehmen bis Jahresende. Was

im Frühjahr sinnvoll war, könnte jetzt ein

Problem werden: Nach Berechnungen des

Instituts der deutschen Wirtschaft (IW)

könnte es bis Jahresende 4.300 „Zombieunternehmen“

geben. Im Corona-Lockdown

hat die Bundesregierung schnell reagiert:

Schon im März wurde beschlossen, dass

Unternehmen, die aufgrund der Pandemie

in finanzielle Schieflage geraten, zunächst

keinen Insolvenzantrag stellen müssen. So

sollte verhindert werden, dass viele überlebensfähige

Firmen Pleite gehen und die Zeit

im Lockdown überstehen. Dafür stellten

Bund und Länder zudem staatliche

Kredite und direkte Zuschüsse für Kleinbetriebe

bereit. Die Antragspflicht auszusetzen

hat offenbar gewirkt: Im Mai meldeten

sogar fast zehn Prozent weniger Unternehmen

Insolvenz an als im Vorjahr. Mit der

Verlängerung dieser Regelung bis Jahresende

könnte die Insolvenzzahl auf das Gesamtjahr

gerechnet um etwa acht Prozent

sinken, auf circa 17.250 Pleiten. Das

wäre ein neuer Tiefstand seit der Jahrtausendwende.

Dabei gelte aber nicht unbe-

dingt das Credo „weniger ist besser“ – dann

könne man das Insolvenzrecht auch abschaffen,

warnt das IW. Denn das geregelte

Ausscheiden von Unternehmen, die im

Wettbewerb nicht mehr mithalten können,

erfülle eine wichtige Funktion: Es signalisiere

Banken und Geschäftspartnern, dass

sie dem betreffenden Unternehmen kein

Geld mehr leihen und keine Verträge mit

ihm abschließen sollten und macht Platz für

andere Firmen. Mit dem Aussetzen der Insolvenzpflicht

bei Überschuldung steige die

Gefahr von „Zombieunternehmen“, die zu

Lasten von Wettbewerbern wirtschaften,

obwohl sie nicht überlebensfähig sind. Aufgrund

des Wirtschaftseinbruchs im ersten

Halbjahr wäre selbst bei schneller Erholung

ein Anstieg der Insolvenzzahl um 15 Prozent

zu erwarten, zeigen Berechnungen

vomnIW und dem Bundesverband der Deutschen

Volksbanken und Raiffeisenbanken

(BVR). Sinkt nun die Insolvenzzahl im Jahr

2020 stattdessen um circa acht Prozent,

klaffe aufgrund der Aussetzung der Antragspflicht

bis Jahresende im Vergleich

zum Vorjahr eine Lücke von 23 Prozentpunkten

oder etwa 4.300 Unternehmen, die

trotz fehlender ökonomischer Perspektive

weitermachen.

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der Bergische Unternehmer 09|20 11


NAMEN & NACHRICHTEN

Weiteres Bauprojekt im Hansa-Quartier

item wächst am Solinger Hauptbahnhof.

Das Hansa-Quartier

wächst, wie beim

Ortstermin auf den

Plänen zu sehen war.

Die Umwandlung des Hansa-Quartiers im

Stadtteil Ohligs zu Solingens „Bürostandort

der Zukunft“ nimmt Fahrt auf. Die Solinger

item Industrietechnik GmbH, der Pionier bei

Systembaukästen für industrielle Anwendungen

und ein weltweit anerkannter Partner der

Fertigungsindustrie, wird zusätzlich zu den

Firmenstandorten im Stadtteil Aufderhöhe

und am Piepersberg einen reinen Bürostandort

an der Hochstraße, vis-à-vis zur codecentric

AG, errichten. Auf Einladung der Wirt-

schaftsförderung Solingen übergab

item-Gesellschafter Gerrit Pies den Bauantrag

offiziell an Oberbürgermeister Tim

Kurzbach und informierte den Rathauschef,

im Beisein von Horst Gabriel, Aufsichtsratsvorsitzender

Wirtschaftsförderung Solingen

und Elmar Jünemann, Prokurist Wirtschaftsförderung

Solingen, über das Bauvorhaben.

Bis spätestens zum 31. März 2023 soll das

architektonisch hochwertig gestaltete und

ausgestattete Bürohaus mit rund 2.900 Quadratmetern

Fläche für rund hundert Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter, schwerpunktmäßig

aus dem IT-Bereich, bezugsfertig sein. Die

Räumung des Grundstücks, auf dem sich

noch alte Fundamente sowie Strauchwerk befinden,

wird bis Ende Februar 2021 erfolgen.

Das alte Industriegelände hinter dem Solinger

Hauptbahnhof entwickelt sich zusehends:

Letztes Jahr gingen das Galileum Solingen

und eine Kindertagesstätte in Betrieb. Der

Baubeginn für ein Hotel mit 158 Zimmern

steht bevor.

Das neue Büroquartier, in dem bevorzugt

Dienstleister und Firmen aus dem Bereich

Informationstechnologie und Digitalisierung

angesiedelt werden sollen, wird auch Dank

der Pionierarbeit der codecentric AG in der

Region zunehmend wahrgenommen.

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Lokale Händler zeigen Mut zur Digitalisierung

Viele Wuppertaler Einzelhändler nutzen Digitalisierungsprogramm.

Fotos: Andreas Fischer

Paul Morhenn möchte einen

eigenen Online Shop

für seine Weinhandlung

Oellingrath aufbauen.

Henriette Bock will das

Musikhaus Landsiedel

Becker in Zukunft digitaler

aufstellen.

Mit den Fördergeldern investieren die Händler

in die digitale Zukunft ihrer stationären

Geschäfte. Die ersten Bewilligungen seien

bereits da, teilen die Wirtschaftsförderung

Wuppertal und das Projektteam Online City

Wuppertal mit, um einen eigenen Online-

Shop aufzubauen, Warenwirtschaftssysteme

oder digitale Zahlungsmethoden einzuführen.

Wie berichtet, stellt das Land NRW unter

dem Titel „Digitalen und stationären Einzelhandel

zusammendenken“ Fördermittel

bereit, mit denen Einzelhändler ihre Geschäfte

fit in Sachen Digitalisierung machen

können. Das Programm werde in Wuppertal

gut angenommen, viele Händler wurden bei

der Antragstellung unterstützt. So wie Paul

Mohrhenn von der Weinhandlung Oellingrath

in Ronsdorf. Sein Geschäft läuft gut,

doch möchte er seine Absatzkanäle noch erweitern.

Mit Hilfe der Förderung plant er den

Aufbau eines eigenen Online Shop. Vor wenigen

Tagen erhielt er als einer der Ersten einen

positiven Förderbescheid, nun kann er

mit der Umsetzung seiner Idee starten. „Ich

erhoffe mir, meinen Kunden ein größeres

Serviceangebot bieten zu können, auch in

Zeiten von Corona schnell erreichbar zu sein,

neue Kundschaft zu gewinnen, deutschlandweit

Produkte zu verkaufen und meine internen

Abläufe vereinfachen zu können“, erklärt

Mohrhenn. Auch das Traditionsgeschäft Musikhaus

Landsiedel Becker aus Barmen hofft

auf einen positiven Förderbescheid. Eine eigene

Website, einen Facebook-Auftritt und

einen digitalen Vertriebskanal über die Online

City gibt es bereits.

Trotzdem sieht Inhaberin Henriette Bock

noch weiteren Bedarf bei der Digitalisierung

ihres Geschäfts.

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der Bergische Unternehmer 09|20 13


NAMEN & NACHRICHTEN

Hybrid-Event Nachfrage steigt

Die Event- und Kommunikationsbranche setzt auf neue Angebote.

Foto: Vok Dams

Colja Dams setzt für

seine Kommunikationsagentur

auf neue Konzepte.

„Als Kommunikationsagentur haben sich

bei uns die Schwerpunkte verschoben“,

heißt es von der in Wuppertal beheimatete

Agentur Vok Dams.

Waren es Anfang des Jahres noch ca. 70

Prozent live und 30 Prozent digitale

Events, so variierte dieses Verhältnis zwischen

März und Ende Mai auf fast 90 Prozent

zu digitalen Events. Aktuell fragten

die Kunden verstärkt eine Mischung aus

live und online Formaten, sogenannte Hyb-

rid-Events, nach. „Wir sind auch überzeugt,

dass Hybrid-Events die Branche

maßgeblich prägen werden, denn sie ermöglichen

eine parallele live Teilnahme

vor Ort und virtuell von überall aus der

Welt her. Gleichzeitig benötigen solche

Formate, ebenso wie auch digitale Events,

ganz neue Konzept und Herangehensweisen,

sowohl inhaltlicher als auch technischer

Natur“, erklärt Agentur Chef Colja

Dams.

Einfach einen „live“ Event zu nehmen und

online zu veranstalten, das reiche nicht und

werde das Kommunikationspotential nicht

ausschöpfen und auch die Wirkung der

Kommunikation schmälern.

„Das lernen auch gerade unsere Kunden,

die zunehmend zurückkommen und unsere

Online- und Hybrid-Expertise anfragen,

sei es als Eventtechniker oder

Konzeptioner,oder die einfach nur auf der

Suche nach neuen Lösungen und Möglichkeiten

sind“, so Dams. Inzwischen habe die

Branche auch sehr gute Hygienekonzepte

entwickelt.

Mit Erfolg: Erste Events fänden bereits in

China und auch in Europa wieder statt –

wenn auch in häufig kleinerem Ausmaße

als vorher.

Sparkassen-SB-Center am Weyer bleibt in Betrieb

Bisheriges Selbstbedienungsangebot bleibt bestehen.

Foto: Sparkasse Solingen

Auch nach dem Verkauf der ehemaligen Geschäftsstelle

Weyer bleibt das Selbstbedienungsangebot

der Sparkasse Solingen erhalten.

Da der neue Eigentümer das Foyer, in

dem sich bisher das SB-Angebot befand, für

eigene Zwecke benötigt, wurde kurzerhand

ein Nebenraum eingerichtet, in dem jetzt

ein Geldautomat und ein Multifunktionsgerät

für Kontoauszüge, Überweisungen und

Daueraufträge zur Verfügung stehen.

„Es war uns sehr wichtig, unser SB-Angebot

an der Weyerstraße zu erhalten, damit

unsere Kundinnen und Kunden weiterhin in

gewohnter Nähe ihre Geldgeschäfte erledigen

können“, sagt Stefan Grunwald, Vorstandsvorsitzender

der Stadt-Sparkasse Solingen.

Das neue SB-Center ist täglich von

6 bis 23 Uhr geöffnet, verschiedene Parkmöglichkeiten

befinden sich an der Weyerstraße.

14 www.bvg-menzel.de


Die deutsche Wirtschaft ist auf Erholungskurs

Die Unternehmen blicken vorsichtig optimistisch in die Zukunft.

Foto: Shutterstock

Im Vergleich zum Vormonat

beurteilten die Unternehmen

ihre Lage im August merklich

besser.

Die Stimmung unter den Unternehmenslenkern

ist weiter im Aufwind. Der ifo Geschäftsklimaindex

ist im August auf 92,6

Punkte gestiegen, nach 90,4 Punkten im

Juli. Die Unternehmen beurteilten die aktuelle

Lage im Vergleich zum Vormonat

merklich besser. Ihre Erwartungen fielen

zudem leicht optimistischer aus. Im Verarbeitenden

Gewerbe hat sich das Geschäftsklima

erheblich verbessert. Trotzdem beurteilen

noch viele Industriefirmen ihre

wirtschaftliche Lage als schlecht. Der Ausblick

auf die kommenden Monate fiel hingegen

erneut optimistischer aus. Die Auftragsbücher

füllen sich wieder. Bei den

Dienstleistern ist der Geschäftsklimaindex

stark gestiegen. Die Dienstleister waren

deutlich zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage.

Auch der Ausblick auf die kommenden

sechs Monate verbesserte sich weiter.

Im Handel hat sich die

Aufwärtsbewegung des Geschäftsklimas

abgeflacht. Die Händler waren zwar etwas

zufriedener mit ihrer aktuellen Lage. Jedoch

blieben die Erwartungen nahezu unverändert

pessimistisch. Im Großhandel war das

Geschäftsklima sogar rückläufig. Im Bauhauptgewerbe

befindet sich das Geschäftsklima

im Aufwind. Die Baufirmen waren

erneut mit ihrer aktuellen Lage zufriedener.

Vereinigung Bergischer Unternehmerverbände e.V. - VBU®

Unsere Verbandsgruppe umfasst rd. 620 Mitgliedsunternehmen mit

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der Bergische Unternehmer 09|20 15


TITEL ERREICHBAR AUF ALLEN KANÄLEN - DIE BANK DER ZUKUNFT

Erreichbar auf allen

Kanälen – die Bank

der Zukunft

Keine Frage: Die Banken werden gebraucht – heute und in Zukunft.

Ohne Banken kein Wachstum, würden sie fehlen, käme der Wirtschaftskreislauf

zum Erliegen. Auch ihre Expertise ist gefragt und

wird unbedingt benötigt, wie man gerade in der Corona-Krise wieder

gesehen hat. „Die „Task Force Banken“ aus Vertretern des Bankenverbands

NRW, des Genossenschaftsverbands und der DZ Bank,

des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbands und des Sparkassenverbands

Westfalen-Lippe sowie der Hauptverwaltung in NRW,

der Deutschen Bundesbank und der NRW.BANK hat wichtige Impulse

für das Corona-Krisenmanagement in NRW gegeben. Doch hat die Digitalisierung

genauso wie in allen anderen gesellschaftlichen und

wirtschaftlichen Bereichen dazu geführt, dass das Bankge-schäft

Text: Stefanie Bona

Fotos: Sparkassen Remscheid,

Solingen, Wuppertal

neu gedacht werden muss. Darauf stellen sich auch die bergischen

Kreditinstitute ein.

16 www.bvg-menzel.de


der Bergische Unternehmer 09|20 17


TITEL ERREICHBAR AUF ALLEN KANÄLEN - DIE BANK DER ZUKUNFT

Herbert Thelen,

stellvertretendes Vorstandsmitglied

der

Stadtsparkasse Remscheid

Die Herausforderungen, mit denen

Banken und Sparkassen konfrontiert

werden, sind nicht

ohne. Die anhaltende Niedrigzinsphase,

der damit verbundene

Kostendruck, eine wachsende

Zahl von Mitbewerbern – darunter innovative Fin-

Techs und Anbieter von mobilen Zahlungsdiensten

– sowie generell die Digitalisierung, die sich

in nahezu allen Ebenen des Bankensystems zeigt,

erfordern neue Innovationsstrategien und Geschäftsmodelle.

Noch ist Deutschland das Land

der Bargeldliebhaber. Und noch gibt es eine nach

wie vor hohe Filialdichte und damit für die Bankkunden

eine immer noch recht komfortable Situation,

wenn es um kurze Wege zur nächsten Bankfiliale

oder Sparkassengeschäftsstelle geht.

Gleichwohl sehen die Institute sich hier mit einem

zweischneidigen Schwert konfrontiert: Ihre Filialen

sind gewollt, aber zunehmend wenig genutzt.

Wenn sich Banken oder Sparkassen – wie auch in

der bergischen Region in den letzten Jahren vielerorts

geschehen – von Standorten trennen, weil

sie wenig frequentiert und damit einfach zu teuer

sind, ist der Aufschrei in der Öffentlichkeit erst

einmal groß.

Angebote anpassen und erweitern

Aber: „Im Schnitt besucht jeder Sparkassenkunde

seine Geschäftsstelle einmal pro Jahr, das ist sicherlich

kein Geheimnis“, rechnet Herbert Thelen,

stellvertretendes Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse

Remscheid vor. Im Gegensatz dazu sei es

mittlerweile so, dass die Kundinnen und Kunden

jeden zweiten Tag online die Sparkasse besuchen

- entweder über die Homepage oder die Sparkassen-App.

Hier werden Bankgeschäfte abgewickelt

oder der Kontostand geprüft. „Hierauf müssen wir

uns natürlich einstellen und unsere Angebote anpassen

und erweitern“ sagt Thelen.

2018 gab es in Deutschland knapp 30.000 Bankfilialen.

In zehn Jahren wird sich deren Anzahl

nach Expertenmeinungen nahezu halbiert haben.

Andererseits tun sich die Bankkunden schwer damit,

auf ihre Stammfiliale zu verzichten. Gibt es

in der Nähe Alternativen, ist ein Wechsel zu einer

anderen Bank nicht ausgeschlossen. Ein echtes

Dilemma also, in dem die Institute stecken. „Der

Kunde entscheidet heute situativ und individuell,

wann und über welchen Kanal er mit uns in Kontakt

treten und sein Anliegen klären möchte“, erklärt

Gunther Wölfges, Vorstandsvorsitzender der

Stadtsparkasse Wuppertal und ergänzt: „Das Banking

verändert sich heute grundlegend – insbesondere

durch die fortschreitende Digitalisierung.“

Wie erreicht die Sparkasse Wuppertal also heute

ihre Kunden? Darauf Wölfges: „Um unseren Kundinnen

und Kunden den Zugang so bequem und

einfach wie möglich zu machen, sind wir schon

heute auf allen Wegen für sie da: Wir sind in

Wuppertal flächendeckend vertreten und rund um

die Uhr erreichbar. Dafür sorgen unsere 34 Filialen

mit flexiblen Service- und Beratungszeiten,

die zahlreichen Selbstbedienungsfilialen und unsere

mobilen und digitalen Services.“

Kanalvielfalt gefordert

Den Kunden per se wie vor 20, 30 Jahren gibt es

nicht mehr. Die Anforderungen sind abhängig von

Privat- oder Firmenkunden, von der Generationszugehörigkeit

und der persönlichen Lebenssituation.

Die Bedürfnisse innerhalb der verschiedenen

Kundengruppen seien sehr unterschiedlich, bestätigt

Herbert Thelen von der Stadtsparkasse Remscheid.

„Viele Kunden fordern eine Kanalvielfalt

und legen aber gleichzeitig auch Wert auf den persönlichen

Kontakt, gerade, wenn es um komplexe

Beratungen, Anlagen oder auch Finanzierungen

geht. Die normalen Serviceleistungen erledigen

unsere Kundinnen und Kunden mehrheitlich über

unsere Onlineplattformen und das Servicecenter.

Auf diesen Wandel sind wir eingestellt“, stellt er

fest. Persönliche Beratungen fänden inzwischen

auch per Screen Sharing statt und viele Produkte

könnten bereits online abgeschlossen werden.

Online-Banking weiter entwickeln

Gunther Wölfges stimmt dem zu: Die Internet-Filiale

gehöre schon heute zu den wichtigsten Anlaufstellen

für die Sparkassen-Kunden in Wuppertal.

Sie bietet zahlreiche Informationen und

flexiblen Service – 24 Stunden am Tag, sieben

Tage in der Woche. „Mit dem Online-Banking

bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, ihr

Fortsetzung auf Seite 22

18 www.bvg-menzel.de


www.bergische-volksbank.de

Wo

smarte

Lösungen

den Schalter

umlegen,

da ist die Volksbank

im Bergischen Land.

Ein leuchtendes Beispiel für die Strahlkraft

unserer Region: Das Familienunternehmen

Gira bringt seit über 110 Jahren Licht

in die ganze Welt. Und wo immer

Inno vationen auf bergischem Boden

entstehen, ist die verwurzelte Genossenschaftsbank

eine smarte Entscheidung.

der Bergische Unternehmer 09|20 19


TITEL INTERVIEW DIE BANK DER ZUKUNFT

Flexibel, digital und

persönlich

Kunden haben eine veränderte Erwartung an ihre Bank. Dem müssen die Institute

Rechnung tragen und sich breit aufstellen. Bei allen Wünschen an ein

modernes Online-Banking bleiben aber die Anforderungen an Begleitung und

Beratung in entscheidenden Lebensfragen. Und diese Antworten, so sagt

Lutz Uwe MAgney, Vorstandsmitglied der Volksbank im Bergischen Land, findet

man am besten vis à vis im persönlichen Gespräch.

Herr Magney, wie sieht die Bank der Zukunft

aus?

Das ist eine spannende Frage. Die Bank der Zukunft

sollte ein Medium sein, das die Menschen

gerne akzeptieren. Mit der früheren Vorstellung

von einem imposanten Gebäude mit Säulen davor,

hat das natürlich nichts mehr zu tun. Vielmehr

muss man sich an den unterschiedlichen Wünschen

und Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden

noch viel stärker orientieren, vor allem, was

die Kommunikation und die Kontakte angeht. Die

Bank der Zukunft muss flexibel reagieren können

und wird eine hybride Bank sein.

Die Digitalisierung ist derzeit das Schlagwort,

wenn es um Zukunftsfragen der Wirtschaft

geht. Ist eine erfolgreiche Digitalisierung auch

das Allheilmittel für den Bankensektor?

Es ist schon so, dass der Begriff der Digitalisierung

häufig wie eine Fahne vor sich hergetragen

wird. Auch für uns als Bank ist der digitale Wandel

von essentieller Bedeutung, wenn auch nicht

der alleinige Schlüssel zum Erfolg. Corona hat

gezeigt, wie sich der Geschäftsverkehr verändert

hat und der Digitalisierung einen weiteren, großen

Schub gegeben. Ein einfaches Beispiel: Menschen,

die bislang immer noch gerne mit Bargeld

bezahlt haben, nutzen jetzt auf einmal doch den

bargeldlosen Zahlungsverkehr. Stapel von Überweisungen

oder eingereichten Schecks, wie es sie

zu Beginn meiner Laufbahn gab, gibt es nicht

mehr. Und die Kundinnen und Kunden informie-

ren sich verstärkt über das Internet, bevor sie mit

konkreten Fragen zu uns kommen.

Diese Entwicklung setzt sich auf vielerlei Ebenen

fort und hat auch unseren Beruf entscheidend beeinflusst.

Banken haben sich aber immer schon

den Erfordernissen der Realwirtschaft angepasst.

Das ist heute nicht anders. Trotzdem setzen wir

als regional verwurzelte Bank immer noch auf

die persönlichen Beziehungen zu unseren Kunden.

Und wir gehen davon aus, dass wir den Herausforderungen

gerecht werden und für die verschiedenen

Erwartungen ein überzeugendes

Angebot hinbekommen.

Welche Anforderungen haben denn aus Ihrer

Sicht die Bankkunden an Ihr Kreditinstitut?

Gibt es in den verschiedenen Generationen

unterschiedliche Ansprüche?

Die klassischen Erwartungen, nämlich dass das

Bankinstitut für die wichtigen Fragen des Lebens

wie Finanzierung des Eigenheims, die Altersvorsorge,

die Vorsorge der Kinder oder den Vermögensaufbau

individuelle Lösungen anbieten kann,

sind nach wie vor gegeben – bei allen Generationen.

Was sich hingegen verändert hat, ist die

Form, wie man miteinander kommuniziert und

die Erwartungen erfüllt werden. Früher hat man

sich eben den guten Anzug angezogen, wenn man

zur Bank ging, um den Hausbau zu realisieren.

Heute informieren sich die Menschen zunächst

über verschiedene Finanzierungsmodelle auf dem

Sofa zu Hause. Jüngere Menschen sind gerade

20 www.bvg-menzel.de


Lutz Uwe Magney ist

Vorstandsmitglied der

Volksbank im Bergischen

Land.

was das Wohneigentum angeht etwas mutiger als

ihre Eltern, was natürlich auch mit den unvergleichlich

günstigen Konditionen zu tun hat. Sicherlich

hängt die Nachfrage bezüglich unsere

Leistungen und die Erwartung an unsere Beratung

auch vom Lebenszyklus ab. Insofern gibt es

schon generationsabhängige Unterschiede.

Wie passen ein fortschrittliches Online-Banking,

mit dem der Kunde seine Bankgeschäfte

weitgehend selbstständig erledigt, und das

Filialgeschäft zusammen?

Bei vielen Dingen ist es heute ganz logisch, dass

man sie elektronisch erledigt. Das Bargeldhandling

kann außerhalb der Geschäftszeiten am

Geldautomaten erfolgen und wer kurz vor Reiseantritt

noch eine Versicherung abschließen will,

kann das ebenso kurz vor Reiseantritt online tun.

Aber: Es gibt eben auch wichtige Dinge, die lebensentscheidend

sind. So ist der Mensch nun

einmal, dass er das nicht ohne persönlichen Kontakt

tun will. Wir sind eine Beraterbank, bei der

sich unsere Kundinnen und Kunden klugen Rat

holen können. Darauf setzen wir konsequent genauso

wie auf das Angebot fortschrittlicher Möglichkeiten,

Bankgeschäfte virtuell zu erledigen.

Als Bergische Volksbank setzen Sie bislang

sehr stark auf Ihre Filialen und modernisieren

hier konsequent. Dennoch sprechen Fachleute

und Analysten heute davon, dass sich in den

nächsten 10 Jahren deutschlandweit die Zahl

der Bankfilialen halbieren wird. Folgen Sie

diesem Urteil nicht?

Es ist schon so, dass die Bankfiliale in jedem kleinen

Ort und an jeder Ecke nicht mehr so relevant

ist. Richtig ist, das diese Tendenz zu verzeichnen

ist. Für uns als Volksbank im Bergischen Land

wäre das aber nur eine Option, wenn wir keine andere

Lösung mehr haben, wie wir uns als Bank positionieren

wollen. Wenn wir unsere Filialen modernisieren,

sorgen wir dafür, dass dies nach

neuesten Gesichtspunkten geschieht. Unsere Geschäftsstellen

müssen so aufgestellt sein und das

Angebot haben, wie es unsere Kunden erwarten.

Wir werben dafür, dass bestimmte Fragen besser

von Angesicht zu Angesicht besprochen sein sollten.

So lange das angenommen wird, verfolgen wir

diese Linie.

Die Volksbank im Bergischen Land ist eine Regionalbank.

Sollten Innovationsstrategien hier

in eine andere Richtung gehen als bei einer

Großbank?

Jein, will ich mal sagen. Der Rechtsrahmen ist für

alle Institute gleich. Innerhalb der aufsichtsrechtlichen

Bestimmungen muss man sich bewegen –

als regionale Volksbank, als Sparkasse und auch

als Großbank. Auch den Innovationen der Kommunikationswege

müssen sich alle Institute gleichermaßen

stellen. Einen differenzierteren Ansatz

verfolgen wir, in dem wir die Bedürfnisse

der Städte, in denen wir vertreten sind, genau

kennen. Regional sind wir bodenständiger unter-

der Bergische Unternehmer 09|20 21


TITEL INTERVIEW DIE BANK DER ZUKUNFT

wegs, als das internationaler aufgestellte Banken

sind. Was Produkte und neue Ideen angeht, gibt

es Marktstandards, die wir erfüllen und weiterentwickeln

müssen.

wird uns auf Dauer unterscheiden. Trotzdem können

auch wir von den Direktbanken lernen, etwa

wenn es darum geht, die eigenen Abläufe und

Möglichkeiten permanent zu hinterfragen.

Welche Geschäftsmodelle gehören zum alten

Eisen, auf welche sollte man hingegen setzen?

Ich glaube alles, was auf die Kombination der unterschiedlichen

Medien setzt, hat Zukunft. Wer sich da

nicht bewegt, hat Schwierigkeiten. Das betrifft die

Wirtschaft generell – den Einzelhandel genauso

wie die Banken. So setzen wir alles um, was dem

Grundgedanken der hybriden Situation dient. Das

ist etwas, was aus meiner Sicht Zukunft hat.

Wie können sich regional verwurzelte Kreditinstitute

gegenüber der Konkurrenz der Direktbanken

behaupten?

Direktbanken sind Bestandteil unseres Gewerbes,

daran wird sich nichts mehr ändern. Ihr Geschäftsmodell

ist aber ein anderes. Wir haben

eine Reihe von Vorzügen, die Direktbanken überhaupt

nicht verfolgen. Das Verstehen von individuellen

Wünschen und auf diese Anforderungen

einzugehen, ist genauso wie das Verständnis für

die Region, in der wir beheimatet sind, nichts,

was eine reine Online-Bank bieten kann. Das

Kommen wir zur Niedrigzinsphase, die ja erst

recht durch die Pandemie-Bekämpfung wohl

zum Dauerbrenner werden wird. Wie begegnen

Sie als Volksbank im Bergischen Land

dieser Entwicklung?

Da haben Sie recht, die niedrigen Zinsen werden

uns auf ganz lange Sicht begleiten und unser Geschäft

dauerhaft beeinflussen. Bei allen Herausforderungen

sehe ich aber auch Möglichkeiten. Bei

Immobiliengeschäften ist das für die Menschen

keine schlechte Situation. Das können wir begleiten

und unseren Kunden vieles bieten. Die Produkte

zur Altersvorsorge erfordern natürlich ein sehr viel

individuelleres Betrachten als in früheren Jahren.

Dem können wir als Regionalbank gerecht werden.

Wir müssen unser Handeln mit den aktuellen Bedingungen

in Einklang bringen. Wir sind aber in

der Lage, tatsächlich individuelle Lösungen zu bieten,

und dies ermöglicht uns gute Chancen.

Das Gespräch führte Stefanie Bona

Foto: Volksbank / Bettina Osswald

Fortsetzung von Seite 18

Konto bequem von zuhause aus per PC, Tablet

oder Smartphone zu führen und zum Beispiel

Überweisungen zu tätigen oder Kontoauszüge abzurufen.“

Dabei bleibe man aber nicht stehen:

„Wir entwickeln unseren Online-Banking-Bereich

stets zu einer umfassenden Finanzplattform weiter:

Hier können Kunden nicht nur die klassischen

Finanzgeschäfte erledigen, sondern auch von anderen

Funktionen und digitalen Services profitieren,

die ihren Alltag erleichtern“, erklärt Wölfges.

Dazu gehöre zum Beispiel die Online-Steuererklärung

oder der Sparkassen Finanzplaner, mit

dem Kunden ihre Umsätze aus verschiedenen

Konten und Kreditkarten analysieren können.

Mit der zusätzlichen Funktion des Vertragschecks

behalten die Nutzer zudem immer einen Überblick

über ihre Abos und Verträge und können

diese auch selbst anpassen. „Wir freuen uns, unseren

Kunden für Apple Pay neben der Kreditkarte

jetzt auch die girocard anbieten zu können. Mit

dieser Erweiterung kommen wir unserem Ziel bei

digitalen Bezahllösungen noch näher – nämlich

allen Kunden überall das Bezahlen mit allen Medien

zu ermöglichen“, sagt Wölfges.

Ganzheitliche Beratung

Dass die die digitalen Kanäle demnächst den persönlichen

Kontakt komplett ersetzen werden,

denkt der Vorstandsvorsitzende der Stadtsparkasse

Wuppertal nicht. „Auch wenn sich einige Finanzgeschäfte

zunehmend in den Online-Bereich

verlagern, glauben wir, dass der persönliche Kontakt

auch künftig einen hohen Stellenwert haben

wird.

Denn wir wollen für alle Wuppertalerinnen und

Wuppertaler in ihrer unmittelbaren Nähe erreichbar

sein – gerade auch für die Teile der Bevölke-

22 www.bvg-menzel.de


Gunther Wölfges, Vorstandsvorsitzender

der

Stadtsparkasse Wuppertal

rung, die nicht online-affin sind.“ Der persönliche

Kontakt sei vor allem im Rahmen einer ganzheitlichen

Beratung aus den unterschiedlichen Anlässen

wie der Finanzierung des eigenen Zuhauses,

der geeigneten Vermögensanlage, der Absicherung

von Lebensrisiken und der Zukunftsplanung

besonders empfehlenswert.

Zweischneidiges Schwert Corona

Dass die Banken und Sparkassen auch künftig

zweigleisig fahren, natürlich das Online-Banking

auf modernstem Stand halten, aber auch an persönlichen

Kontaktmöglichkeiten festhalten sollten,

hat gerade die Pandemie-Bekämpfung gezeigt.

Auf der einen Seite, haben viele Menschen

verstärkt das Bargeld im Automaten gelassen und

sind auf bargeldloses Bezahlen umgestiegen. Dass

Kundengespräche auch am Telefon oder per Video-Chat

möglich sind, hat Corona ebenso deutlich

gemacht. Und die Kreditinstitute haben erfahren,

dass der Geschäftsbetrieb reibungslos

funktioniert, auch wenn ein Teil der Beschäftigten

im Homeoffice arbeitet. Dennoch wird an vielen

Stellen – bei den Unternehmen und den privaten

Kunden – der Kontakt zu den Bank- und Sparkassen-Beratern

und Beraterinnen weitaus intensiver

gewesen sein, als zuvor. Unterschiedliche Problemlagen

mussten besprochen und gelöst werden.

Eine vertrauensvolle Beziehung zu einem bekannten

Berater oder einer Beraterin hat sich vielfach

als großer Vorteil erwiesen.

„Gerade in der aktuellen, herausfordernden Zeit

ist es wichtig, ganzheitlich über die persönliche

Situation zu sprechen und Lösungen zu finden.

Das geht immer noch am besten mit einem Exper-

Dr. Marc d‘Avoine

Oliver Teubler

Prof. Dr. Peter Neu

Dr. Christof Heußel

Robin Schmahl

Thorsten Kapitza

Peter Mazzotti

Ignacio Ordejón

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Dennis Kreuzer Claas Thien Sebastian Haug

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Büro Remscheid

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Kölner Str. 58

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T: 02 12.1 30 60 80

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der Bergische Unternehmer 09|20 23


TITEL ERREICHBAR AUF ALLEN KANÄLEN - DIE BANK DER ZUKUNFT

Sebastian Greif, Vorstandsmitglied

der Stadt-

Sparkasse Solingen

ten im gemeinsamen Miteinander“, ist Gunther

Wölfges überzeugt.

Online den passenden Berater finden

Auch bei der Stadttsparkasse Remscheid wird das

digitale Angebot stetig weiterentwickelt. Jüngstes

Beispiel hierfür ist der „Beraterfinder“. Über einen

Online-Fragenkatalog können Kundinnen und

Kunden den Berater oder die Beraterin entdecken,

die zu ihren individuellen Anforderungen und

auch ganz persönlich gut zu ihnen passt. „So

möchten wir sicherstellen, dass beide die gleichen

Interessen haben und so dann auch schon einen

direkten Draht zueinander finden“, erläutert Vorstandsmitglied

Herbert Thelen. Dem Anspruch

der Sparkassen-Kunden in Remscheid, ihre Bankgeschäfte

flexibel zu erledigen, werde man mit einem

modernen, leistungsstarken und sicheren Online-Banking

gerecht. „Gleichzeitig ist unsere

fundierte, kompetente und individuelle Beratung

das, was uns auszeichnet – sowohl vor Ort, in unserer

Internetfiliale als auch telefonisch oder per

Chat im Kundenservicecenter. Wir sind auf unterschiedlichsten

Kanälen erreichbar, eben genau da,

wo die Kundinnen und Kunden uns brauchen“, betont

Herbert Thelen.

Turbulente Umbruchphase

Sebastian Greif, Vorstandsmitglied der Stadt-Sparkasse

Solingen, schaut in die Zukunft: „Der Markt

für Finanzdienstleistungen befindet sich in einer

turbulenten Umbruchphase. Ich bin aber davon

überzeugt, dass Kreditinstitute ihre Zukunftsfähigkeit

aktiv gestalten können“, sagt er. Dabei werde

ein gut zusammengestellter Kanal-Mix für den

künftigen Erfolg absolut entscheidend sein. Schon

seit einigen Jahren werden dazu bei der Stadt-Sparkasse

Solingen der persönliche und der telefonische

Kontakt als klassische Kommunikationswege um

digitale Alternativen ergänzt. „Doch digital bedeu-

Ich bin überzeugt, dass Kreditinstitute ihre

Zukunftsfähigkeit aktiv gestalten können. Dafür ist ein

gut zusammengestellter Kanal-Mix entscheidend

tet nicht gleich digital: Von der Internetfiliale mit

Online-Banking bis zur Banking-App für die

Smartwatch entwickeln sich die technischen Möglichkeiten

in der Finanzbranche genauso rasant wie

Handy & Co“, zeigt Greif auf. Und nur, wenn ein

Kreditinstitut mit seinen digitalen Angeboten mit

der Weiterentwicklung der Infrastruktur Schritt

halte, werde es als zeitgemäß wahrgenommen werden.

Banking müsse also bedürfnisgerecht, schnell

und unkompliziert sein.

Dazu zähle nicht nur der Zugriff auf die alltäglichen

Finanzgeschäfte und der Einsatz digitaler Bezahllösungen,

sondern auch die Nutzung digitaler

Beratungsleistungen und Abschlussmöglichkeiten.

„Diese Services werden aber nur angenommen,

wenn sie praktisch und komfortabel sind. Da Komfort

für jeden Kunden etwas anderes bedeutet, ist

ein vielschichtiges und heterogenes Portfolio erforderlich“,

erläutert Sebastian Greif.

Die Bank der Zukunft

Und wie wird die Bank der Zukunft wohl in zehn

Jahren aussehen? „Niemand von uns weiß heute,

wie das Bankgeschäft in zehn Jahren aussehen

wird. Fest steht aber, dass die Anbieter erfolgreich

sein werden, die sich ihren Kunden immer wieder

mit einem Angebot an Service, Produkten und

Kontaktmöglichkeiten präsentieren, das auf dem

neuesten Stand ist“, bringt das Vorstandsmitglied

der Stadt-Sparkasse Solingen die Sache auf den

Punkt. „Auf eine Präsenz vor Ort zu verzichten

wäre auch in zehn Jahren aus meiner Sicht nicht

richtig“, sagt auch Herbert Thelen.

Trotz der zunehmenden Digitalisierung bleibe die

Geschäftsstelle für die meisten Verbraucher ein

wichtiger Teil der Beziehung zu ihrem Kreditinstitut.

Es komme auch hier wieder auf die richtige

Durchmischung der Kanäle an. „Unser Geschäftsmodell

der Zukunft stellt auch weiterhin die Kundinnen

und Kunden und ihren Bedarf in den Mittelpunkt.

Wir müssen die individuelle Lebenssituation genau

erfassen und darauf eingehen. Darauf zielt

unsere ganzheitliche Beratung jetzt und auch in

Zukunft ab – ob in der persönlichen Ansprache

vor Ort oder in der digitalen Welt. Das eine wird

das andere nicht ausschließen“, sagt Thelen.

24 www.bvg-menzel.de


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ein kleines Vermögen aufbauen,

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Foto: Bettina Osswald

der Bergische Unternehmer 09|20 25


AUS DER REGION GASTKOMMENTAR

Jung und digital

So erreichen Unternehmen die Generation Z

Generation X, Millennials und nun die Generation Z –

immer wieder beeinflussen neue Altersgruppen den

Markt. Mit den zwischen 1996 und 2012 Geborenen tritt

eine Generation in den Vordergrund, die durchschnittlich

11 Stunden pro Woche an Mobiltelefonen verbringt. Sie

stellt eine besondere Herausforderung für Unternehmen

dar, weil für die sogenannten Digital Natives ist eine

Welt ohne Smartphone und Internet kaum noch vorstellbar.

Vertriebler sollten daher wissen, wo sie die Gen Z

antreffen, und auf einen modernen Verkaufsstil setzen.

Einfach und effektiv

Um ein Produkt oder eine Dienstleistung an die Generation

Z zu verkaufen, müssen Unternehmer die junge Zielgruppe

verstehen lernen und sich über ihre Besonderheiten

informieren. Für die Generation spielen weder die

ausführliche Unternehmenshistorie noch das gesamte

Leistungsspektrum eine Rolle – sie sucht das beste Produkt

für ihre Bedürfnisse, sowie eine zielführende Beratung

und das in möglichst kurzer Zeit.

Neben der schnellen Kaufabwicklung sollte der Vorgang

vor allem eines sein: einfach! Bestes Beispiel für kundenfreundliches

Onlineshopping bietet der Versandhändler

Amazon. Hier gelangen Käufer innerhalb kürzester

Zeit zu ihrem gesuchten Produkt und erwerben es mit

nur wenigen Klicks.

Ständige Onlinepräsenz

Unternehmen sollten sich bewusst sein, dass neben einer

ausdrucksstarken Homepage beziehungsweise eines effizienten

Webshops auch die Präsenz auf Social-Media-

Kanälen immer wichtiger wird. Aktuell liegen die Plattformen

mit visuellem Schwerpunkt wie YouTube,

Instagram, Snapchat und TikTok im Ranking der meistgenutzten

Netzwerke vorn. Insbesondere die Ge-neration

Z informiert sich jederzeit und ortsunabhängig online

über Produkte und studiert deren Bewertungen – gutes

sowie ausführliches Feedback der Kunden schafft Vertrau-Jung

und digital So erreichen Unternehmen die Generation

ZFoto:OK-Training en und wirkt sich positiv auf

Foto:BVG

Der Autor ist Oliver Kerner, professioneller Vertriebs-trainer,

Speaker und Coach aus Bremen sowie

Gründer von OK-Training.

zukünftige Kaufentscheidungen aus. Eine Homepage und Firmenseiten

in den sozialen Netzwerken haben sich daher immer

mehr zur Visitenkarte eines Unternehmens entwickelt

und sind heutzutage das A und O eines erfolgreichen Vertriebs.

26 www.bvg-menzel.de


Deutsche Bank

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Deutsche Bank Portfolioberatung:

Ihr direkter Zugang zu unserer globalen Investmentkompetenz

Anleger, die ihr Depot selbst steuern

möchten, dabei aber auf die Begleitung

durch erfahrene Investmentexperten

Wert legen, können im Rahmen der

Portfolioberatung der Deutschen Bank

auf ein kompetentes Beratungsteam

zurückgreifen.

„Ein gutes Portfolio ist mehr als eine

lange Liste von Wertpapieren. Es ist

eine ausbalancierte Einheit, die dem

Investor gleichermaßen Chancen und

Absicherung unter einer Vielzahl von

möglichen zukünftigen Entwicklungen

bietet.” So umschreibt der Nobelpreisträger

der Wirtschaftswissenschaften Harry

M. Markowitz die Anforderungen, die

ein gut ausbalanciertes Wertpapierdepot

erfüllen sollte – und das gilt insbesondere

in Zeiten schnelllebiger Märkte.

Die größten Herausforderungen für den

Anleger sind dabei: Sie müssen eine Flut

an Informationen bewältigen und Markttrends

erkennen, um ihr Depot zum

richtigen Zeitpunkt an sich verändernde

Rahmenbedingungen anzupassen.

Globales Know-how nutzen

tigen Investmententscheidungen selbst –

er hat also die volle Kontrolle über den

Kauf und Verkauf von Wertpapieren.

„Gleichzeitig profitiert er von der Kompetenz

erfahrener Investmentexperten”,

so Stephan.

Aus der Kapitalmarkteinschätzung des

Chef-Anlagestrategen werden auf Basis

unterschiedlicher Ertrags- und Risikoprofile

sogenannte Orientierungsdepots

entwickelt. Dabei steht ein aktiver

und auf Einzeltitel fokussierter Ansatz

im Vordergrund, der insbesondere auf

die Bedürfnisse wertpapieraffiner Kunden

zugeschnitten ist. Ändert sich die

Marktsituation, werden die Orientierungsdepots

angepasst: Während in turbulenten

Börsenphasen eine eher defensive

Ausrichtung im Fokus steht, werden

beispielsweise in Phasen einer anziehenden

Wirtschaftsdynamik stärker

konjunktursensitive Titel berücksichtigt.

Beispielhaftes Orientierungsdepot

Ein volatiler Markt beispielsweise bietet

nicht nur Chancen zum Direkteinstieg

in Aktien. „Renditemöglichkeiten

gibt es auch auf der Zertifikate-Seite,

et wa bei Diskont zer tifikaten”, so Stephan.

Auch diesbezüglich die richtige Depotstrukturierung

zu wählen, kann maßgeblich

zur Renditeentwicklung des

Portfolios beitragen.

Informativ und transparent

Im Rahmen der Portfolioberatung erhält

der Kunde auf Wunsch regelmäßig auf

seine Anlagepräferenzen zugeschnittene

Analysen und Berichte zu Märkten

und Branchentrends. Darüber hinaus

bekommt er regelmäßig umfangreiche

Aufstellungen über die Entwicklung und

Zusammensetzung seiner Vermögenswerte

zugesandt. Trotz aller Beratung:

Die eigentliche Anlageentscheidung verbleibt

letztlich beim Anleger. Damit kann

er das Chance-Risiko-Verhältnis seiner

Geldanlage gemäß seinen persönlichen

Präferenzen beeinflussen. Auch bei der

Vergütung hat der Anleger die Wahl

zwischen zwei Varianten. „Die Portfolioberatung

der Deutschen Bank bietet

eine kompetente Beratung für komplexe

Anlagethemen.”

Selbst für erfahrene Anleger ist das

Meistern dieser Herausforderungen

zeitintensiv und keine leichte Aufgabe.

Mehr zur Portfolioberatung der

„Anlegern, die ihr Depot selbst steuern,

Deutschen Bank erklärt Ihnen

bietet die Deutsche Bank deshalb mit

gerne Ihr zuständiger Leiter

ihrer Portfolioberatung die Möglichkeit,

Portfolioberatung Region West:

sich hierfür einen kompetenten Partner

zur Seite zu stellen”, sagt Dr. Ulrich

Stephan, Chef-Anlagestratege Privatund

Firmenkunden der Deutschen Bank. Das Depot gestalten

Im Mittelpunkt der Portfolioberatung

steht ein eingespieltes „Tandem” aus Die Portfolioberatung erfolgt in den

dem persönlichen Berater und dem Anlageklassen Liquidität, Aktien, Renten,

Spezialberater Portfolioberatung. Letzterer

Immobilien und Rohstoffe (außer

sichert dem Anleger Zugang zum Agrarrohstoffen). Im Austausch mit dem

globalen Know-how der Deutschen Bank, Kunden gibt der Berater diesem konkrete

Daniel Anderheggen

das durch den Chef-Anlagestrategen

Empfehlungen zur Gewichtung von Telefon (0221) 142-2323

Dr. Ulrich Stephan zur aktuellen Marktmeinung

Anlageklassen in seinem Portfolio sowie daniel.anderheggen@db.com

für Privat- und Firmenkunden zu Einzeltiteln. Diese basieren auf dem

zusammengeführt wird. Bei dieser Beratungsform

vom Kunden definierten Chance-Risiko-

der Bergische trifft Unternehmer der Anleger 09|20 alle wich- Profil und dem aktuellen Marktumfeld:

27


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

Betriebsräte: kein Einsichtsrecht

in elektronische Personalakten

Das generelle Einsichtsrecht des Betriebsratsvorsitzenden

in die elektronische

Personalakte der Arbeitnehmer, das

nicht von deren Zustimmung abhängig

ist, verletzt die Arbeitnehmer in ihrem

allgemeinen Persönlichkeitsrecht. Dieses

Recht haben die Betriebsparteien bei ihren

Regelungen zu achten. Eine entsprechende

Gesamtbetriebsvereinbarung ist

daher unwirksam. Zur Kontrolle der Regelungen

aus einer Gesamtbetriebsvereinbarung

ist ein derart weites Einsichtsrecht

der Betriebsratsseite weder

geeignet noch erforderlich. Das gilt insbesondere

dann, wenn die Gesamtbetriebsvereinbarung

weitere spezifische

Kontrollrechte für die Betriebsratsseite

enthält.

(Beschluss des Landesarbeitsgerichts

Düsseldorf vom 23. Juni 2020, 3 TaBV

65/19)

Corona-Krise: (Nochmalige)

Verlängerung der Frist zur

Umstellung von

Registrierkassen

Fotos: MEV

Von Unternehmen, Händlern, Gastwirten

usw. verwendete elektronische Registrierkassen

müssen grundsätzlich ab Oktober

2020 mit einem manipulationssicheren

zertifizierten technischen

Sicherheitssystem (TSE) ausgestattet

sein. (1) Aufgrund der aktuellen Corona-

Krise und des erheblichen Aufwands im

Zusammenhang mit der Umstellung der

Umsatzsteuersätze haben viele Unternehmer

zeitliche Probleme, die neuen Aufzeichnungssysteme

fristgerecht zu implementieren.Daraufhin

haben die

Finanzministerien der meisten Bundesländer

(2) beschlossen, elektronische

Aufzeichnungssysteme ohne TSE bis

zum 31.03.2021 nicht zu beanstanden.Vo-

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28 www.bvg-menzel.de


raussetzung hierfür ist:– Der Unternehmer

hat die entsprechenden Systeme bis

zum 30.09.2020 nachweislich verbindlich

bestellt, in Auftrag gegeben oder – es ist

der Einbau einer cloud-basierten TSE

vorgesehen, eine solche aber nachweislich

noch nicht verfügbar. Für Kassen,

die nach dem 25.11.2010 und vor dem

01.01.2020 aufgrund früherer Anforderungen

angeschafft wurden und nicht

umrüstbar sind, bleibt es bei der bisherigen

Übergangsregelung: Derartige Kassen

dürfen weiterhin bis zum 31.12.2022

verwendet werden.

(Quelle: Rinke Treuhand)

Zahlt die Versicherung bei

Corona-Lockdown?

Verspricht eine Betriebsschließungsversicherung

Deckungsschutz für „nur die im

Folgenden aufgeführten (vgl. §§ 6 und 7

Infektionsschutzgesetz)“ Krankheiten

und Krankheitserreger, wobei Covid-19

und Sars-Cov-2 nicht genannt sind (auch

nicht sinngemäß), besteht kein Versicherungsschutz

bei Betriebsschließungen

wegen des Corona-Virus.

Der zitierte Wortlaut und die anschließende

ausführliche Auflistung einer

Vielzahl von Krankheiten und Erregern

verdeutlicht dem durchschnittlichen Versicherungsnehmer,

dass der Versicherer

nur für die benannten, vom Versicherer

einschätzbaren Risiken einstehen will.

Der Klammerzusatz „(vgl. §§ 6 und 7 Infektionsschutzgesetz)“

ist nicht so zu

verstehen, dass der Versicherer auch für

eine spätere Erweiterung des Infektions-

schutzgesetzes Versicherungsschutz gewährt.

In dem entschiedenen Fall war der

Versicherungsvertrag vor dem In-Kraft-

Treten einer Änderung des Infektionsschutzgesetzes

am 23. Mai 2020 und vor

der Verordnung über die Ausdehnung der

Meldepflicht vom 30. Januar 2020 geschlossen

worden. Anders sieht es aus,

wenn die Versicherungsbedingungen einer

Betriebsschließungsversicherung

eine sogenannte „dynamische Verweisung“

auf die jeweils aktuelle Fassung

des Infektionsschutzgesetzes enthalten.

Dann ist das Corona-Virus grundsätzlich

abgedeckt, so dass eine Eintrittspflicht

der Versicherung besteht. Eine solche dynamische

Verweisung liegt bei folgendem

Wortlaut der Versicherungsbedingungen

vor: „Meldepflichtige

Krankheiten und Krankheitserreger im

Sinne dieser Bedingungen sind die in den

§§ 6 und 7 Infektionsschutzgesetz namentlich

genannten Krankheiten und

Krankheitserreger.“ So formuliert verweisen

diese Versicherungsbedingungen

allgemein auf das Infektionsschutzgesetz,

ohne Nennung einer bestimmten

Gesetzesfassung. Damit werden alle meldepflichtigen

Krankheiten und Krankheitserreger

erfasst, auch die durch späte-

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ERFAHRUNG. ENGAGE MENT. ERFOLG.

der Bergische Unternehmer 09|20 29


AUS DER PRAXIS RECHT | STEUERN | FINANZEN

re Gesetzesänderungen neu hinzugekommenen.

Diese Versicherungsbedingungen

enthalten gerade keine enumerative,

abschließende Aufzählung von

verschiedenen Erregern bzw. Krankheiten.

(Beschluss des Oberlandesgerichts

Hamm vom 15. Juli 2020, 20 W 21/20,

Urteil des Landgerichts Mannheim vom

29. April 2020, 11 O 66/20)

Urlaubsansprüche nach einer

rechtswidrigen Entlassung

Ein Arbeitnehmer hat für den Zeitraum

zwischen seiner rechtswidrigen Entlassung

und der Wiederaufnahme seiner früheren

Beschäftigung Anspruch auf bezahlten

Jahresurlaub oder – bei

Beendigung seines Arbeitsverhältnisses –

auf eine Vergütung als Ersatz für nicht genommenen

bezahlten Jahresurlaub. Ist der

Arbeitnehmer während dieses Zeitraums

einer neuen Beschäftigung nachgegangen,

kann er die Ansprüche, die dem Zeitraum

entsprechen, in dem er dieser Beschäftigung

nachgegangen ist, nur gegenüber

dem neuen Arbeitgeber geltend machen.

(Urteil des Europäischen Gerichtshofs

vom 25. Juni 2020, verb. Rs C-762/18 und

C-37/19)

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Anlass zum Streit. Musste das wirklich

schon sein? Wäre es nicht preiswerter zu

machen gewesen? Welchen Anteil an den

Ausgaben müssen die Mieter bezahlen?

So lauten die häufigsten Fragen. Die

höchsten deutschen Zivilrichter haben

nach Information des Infodienstes Recht

und Steuern der LBS nun eine aktuelle

Antwort darauf gegeben. Das Fazit: Eigentümer

können die Modernisierungskosten

zwar umlegen, ihnen sind dabei

aber gewisse Grenzen gesetzt.Der

Fall: Eine Mieterin zahlte monatlich etwas

mehr als 300 Euro für ihre Wohnung.

Doch dann setzte der Vermieter zu

einer Art Generalsanierung an – unter

anderem erneuerte er Treppenhausfenster,

Wohnungstüren, Briefkästen und

Haustüren. Zwei Mieterhöhungen binnen

eines Jahres hätten am Ende dazu geführt,

dass die Frau über 400 Euro mehr

im Monat hätte bezahlen müssen. Das

schien der Betroffenen deutlich überhöht,

zumal sie die Notwendigkeit mancher

Arbeiten bestritt. Das Urteil: Der Bundesgerichtshof

entschied, dass die Mieterin

nicht in vollem Umfang an den Kosten

beteiligt werden dürfe. Bei den

Umbauten sei zwischen Modernisierung

(Verbesserung des Wohnwerts) und Instandhaltung

(Erhalten der Bewohnbarkeit)

zu unterscheiden. Für Letzteres ist

der Eigentümer alleine verantwortlich.

Bei der Modernisierung darf er die Mieter

zur Kasse bitten – allerdings ist hier

ein möglicher Instandhaltungsanteil abzuziehen.

Sonst sei es einem Eigentümer

möglich, sich unter dem Deckmantel der

„Modernisierung“ tatsächlich fällige Erhaltungsmaßnahmen

bezahlen zu lassen.

Im konkreten Fall – es ging um bis zu 60

Jahre alte Bauteile wie etwa die Wohnungstüre

– sei die Lebensdauer schlicht

30 www.bvg-menzel.de


„bereits zu einem sehr großen Teil abgelaufen“

gewesen.(Bundesgerichtshof,

Aktenzeichen VIII ZR 81/19)

(Quelle: LBS Infodienst Recht und Steuern)

Weitere steuerliche

Entlastung für Familien ab

2021 geplant

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf

(1) vorgelegt, der zum Teil stufenweise

ab dem Jahr 2021 Verbesserungen

insbesondere beim Kindergeld und

Kinderfreibetrag sowie beim Grundfreibetrag

vorsieht. Flankiert werden diese

Maßnahmen durch tarifliche Entlastungen

zum Ausgleich der „kalten Progression“

in den Jahren 2021 und 2022. Der

folgenden Übersicht können die wichtigsten

Änderungen entnommen werden:

aktuell ab 2021 ab 2022

Kindergeld

1. und 2. Kind jeweils 204 € 219 € unveränd.

für das 3. Kind 210 € 225 € unveränd.

ab dem 4. Kind jeweils 235 € 250 € unveränd.

Kinderfreibeträge (2) 7.812 € 8.388 € unveränd.

Grundfreibetrag 9.408 € 9.696€ 9.984 €

Unterhaltshöchstbetrag

(§ 33a Abs. 1 EStG) 9.408 € 9.696 € 9.984 €

Ein Ehepaar mit 2 Kindern und einem

Einkommen von 100.000 Euro hätte dann

im Jahr 2021 eine steuerliche Entlastung

gegenüber 2020 von 638 Euro und im

Jahr 2022 von weiteren 224 Euro

1) Siehe Entwurf eines Zweiten Familienentlastungsgesetzes.(2)

Beträge für beide

Elternteile einschließlich des Freibetrags

für Betreuungs-, Erziehungs- oder Ausbildungsbedarf

in Höhe von 1.464 Euro

bzw. 2.928 Euro (für beide Eltern).

(Quelle: Rinke Treuhand)

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der Bergische Unternehmer 09|20 31


SERIE PRIMA KLIMA!?

Wir tragen

Verantwortung

Deutschland hat 2020 den dritten Trockensommer in Folge erlebt. Die

Dürre und die überdurchschnittlich heißen Temperaturen machen vor allem

der Landwirtschaft zu schaffen. Die Ernten, etwa für die Tierversorgung,

fallen wesentlich zu gering aus. Doch auch die Natur, etwa im

Wald, ächzt unter dem fehlenden Regen. Besonders hart hat es dabei die

Fichten getroffen, bei denen der Borkenkäfer in den letzten Jahren leichtes

Spiel hatte und zu einem erheblichen Fichtensterben beigetragen hat.

Ein ganzes Jahr Regen, so Diplom-Meteorologe Sven Plöger in einem TV-

Interview, fehlen den Böden in Deutschland. Das alles betrachtet der

Mensch, Wissenschaftler, Meteorologen, Klimaexperten und auch Normalbürger

mit großer Sorge. Doch was machen diese Klimaveränderungen

mit der Gesundheit des Menschen?

Klimawandel – Klimaangst:

Die Gesundheit leidet erheblich

32 www.bvg-menzel.de


Zunehmende Hitzeperioden

haben nicht nur Auswirkungen

auf die Natur, sondern

direkt auch auf die Gesundheit

des Menschen.

Kllar ist: An so ein verändertes Klima ist

der Mensch bisher nicht angepasst. Das

sagte Dr. Elmar Kriegler vom Potsdam-

Institut für Klimaforschung in einem

Interview mit dem Deutschlandfunk. Extreme Wettereignisse

wie Hitzewellen, Stürme und Starkregen

hatten vor einigen Jahren noch Seltenheitswert,

sind nun aber eine Folge des Temperaturanstieges.

Inzwischen treten sie weltweit immer häufiger auf.

Die Ereignisse, so Kriegler weiter, verteilen sich

nicht einheitlich über den gesamten Globus, sondern

sind lokal unterschiedlich ausgeprägt. In den

vergangenen Jahren hatten Polarstürme beispielsweise

die Ostküste der USA im Griff, sorgten für

bis dahin ungewöhnliche arktische Temperaturen

und Schneestürme, die das Leben in Städten wie

Chicago oder New York wochenlang bestimmten.

Auch bekannte Extremwetterverhältnisse wie Zyklone

in Indien oder Tornados in den USA nehmen

zu und verursachen noch verheerendere Folgen.

Mensch muss Klimawandel mit

Konsequenzen bezahlen

Der Regen, der früher über Monate verteilt gefallen

ist, tritt nun verstärkt an lokalen Stellen als

Starkniederschläge, nicht selten auch mit anderen

Unwettererscheinungen wie Gewitter und Sturm,

auf. Die Folge: Lokale Überschwemmungen, die

zum Teil katastrophale Folgen für Mensch und Natur

nach sich ziehen – sowohl finanzieller als auch

gesundheitlicher Art. Die Menge des Regens reicht

zudem nicht aus, um die Defizite während der Dürreperioden

auszugleichen. Die Böden sind trocken,

können das Wasser nicht aufnehmen.

Sollte die globale Erderwärmung, wie beim Pariser

Klimaabkommen 2015 vereinbart, bis Ende des

Jahrhunderts bei rund 1,5 Grad Celsius liegen, so

Sven Plögers Prognose, könnte die Folge von drei

Hitzesommern zum Regelfall werden. Sollte sogar

das Worst-Case-Szenario – eine Erderwärmung um

bis zu fünf Grad – eintreten, könnten die Trockensommer

in Mitteleuropa sogar zehn Jahre in Folge

auftreten. Die massiven Veränderungen von Umwelt

und Klima werde die Menschheit mit vielen

Konsequenzen bezahlen müssen, lautet Elmar

Krieglers Prognose im Deutschlandfunk-Interview.

Direkte und indirekte Auswirkungen

des Klimawandels

Extremwettererscheinungen haben sowohl direkte

als auch indirekte Auswirkungen auf den Menschen.

Das Umweltbundesamt fasst diese auf seiner

Homepage (www.umweltbundesamt.de) zusammen.

Stürme, Orkane, Hochwasser und Überschwemmungen

können direkt zum Beispiel zu Infektionen

führen, etwa durch verunreinigtes

Trinkwasser. Auch Verletzungen jeglicher Art sind

möglich, bei Verschüttungen etwa. Zudem ist eine

Zunahme von Todesfällen infolge von Extremwetterereignissen

nicht auszuschließen, zum Beispiel

durch Ertrinken bei Überschwemmungen. Feuchtigkeitsschäden

am Haus oder in der Wohnung infolge

von Hochwasser können unter anderem einen

Schimmelbefall mit gesundheitlichen Auswirkungen

erzeugen. Neben den körperlichen Auswirkungen

können die Wetterextreme bei Menschen auch

psychische Belastungen verursachen. Dazu zählen

Stress, Angstzustände, Traumata oder auch Depressionen

durch die Zerstörung des eigenen Hauses

oder lebensnotwendiger Infrastruktur. Die Zahl

der psychischen Erkrankungen wird Experten zufolge,

mit den Klimaauswirkungen zunehmen.

Gefahr von Krankheitsübertragungen

Zu den indirekten gesundheitlichen Auswirkungen

zählt die Beeinträchtigung von Qualität und Quantität

von Trinkwasser und Lebensmitteln mit dem

Resultat von Mangelernährung, Hunger oder

Durchfallerkrankungen. Polllenallergiker leiden

bereits jetzt unter mehr und aggressiveren Pollen

sowie einer längeren Pollenflugzeit durch die milderen

Temperaturen im Winter. Verstärkte Symptome

wie Asthma, Schnupfen, Husten, Juckreiz

und Müdigkeit sind verstärkt und wirken sich auf

den Alltag und die Leistungsfähigkeit aus.

Zusätzlich steigt die Gefahr von Krankheitsübertragungen

durch Tiere, etwa Zecken oder Stechmücken.

Rückblickend hat man bereits beim Elbe-

Hochwasser von 2002 gesehen, dass

Hochwasserereignisse ideale Bedingungen für die

Massenvermehrung von Stechmücken bieten. Die

milden Winter begünstigen nicht nur die Populati-

der Bergische Unternehmer 09|20 33


SERIE PRIMA KLIMA!?

Wir tragen

Verantwortung

onsgröße, sondern sorgen auch dafür, dass sich für

Europa exotische Arten hier wohler fühlen und

ausbreiten. Darüber verbreiten sich Viren, die zu

bisher in der Region nicht heimischen Infektionskrankheiten

führen. Das Dengue-Fieber, Zika oder

West-Nil-Virus sind Beispiele dafür. „Höhere Temperaturen

können außerdem in Seen und in der Ostsee

zu Algenblüten durch Cyanobakterien (Blaualgen)

führen, was Hautreizungen verursachen kann.

Darüber hinaus wird die Erwärmung der Ostsee

voraussichtlich das Risiko von Vibrio-Infektionen

erhöhen“, heißt es auf der Homepage der Deutschen

Allianz Klimawandel und Gesundheit, kurz

KLUG (www.klimawandel-gesundheit.de).

Risikofaktor Hitzewelle

kontinuierlich gefordert, seine Temperatur zu regulieren,

was ihn bei Hitze doppelt anstrengt. Die

Merkmale von Mattigkeit und Erschöpfung können

zu lebensbedrohlichen Symptomen ansteigen,

wenn ein Mensch der Hitze schutzlos ausgeliefert

ist“, heißt es auf der Internetseite des Umweltbundesamts.

Hitzestress und hohe bodennahe Ozonkonzentrationen

wirken sich besonders stark bei

Älteren sowie Menschen mit Vorerkrankungen des

Herz-Kreislaufsystems oder der Atemwege aus und

können lebensbedrohliche Folgen haben. Auch die

Todesrate von Säuglingen wird laut dem Report

der American Academy of Pediatrics bedingt durch

den Klimawandel steigen.

Hitze in der Stadt

Die Uhr tickt. Es bleibt

nicht mehr viel Zeit, um

dem Klimawandel Einhalt

zu bieten.

Neben der Zunahme von Erfrierungen bei Kältewellen

stellen vor allem die Hitzeperioden eine besondere

Gefahr für die Menschen dar, wie verschiedene

Studien belegen. „Der Körper ist

In Städten ist die Bedrohung erhöht, weil durch die

Bebauung die Hitze gespeichert wird und die Gebäude

auch in der Nacht nicht wesentlich abkühlen.

Sogenannte Wärmeinseln entstehen. Dadurch

steigt die Belastung für den menschlichen Organismus.

Mehr Grün, etwa durch eine Dachbegrünung,

könnte für etwas mehr Abkühlung in den Städten

sorgen und vor übermäßiger Hitzebelastung der

Städter schützen. Eine weitere Gefahr: der sogenannte

Sommersmog. Er entsteht durch hohe Lufttemperaturen

und intensive Sonneneinstrahlung

und bewirkt eine zu hohe Belastung vor allem von

Hitze und bodennahem Ozon. Schleimhautreizungen,

Einschränkungen der Lungenfunktion, Entzündungsreaktionen

der Atemwege und Beeinträchtigungen

der körperlichen Leistungsfähigkeit

sind die Folgen. Im ersten, großen Hitzesommer

2003 starben allein in Deutschland 7.500 Menschen

mehr durch die langanhaltenden Hitzeperiode als

prognostiziert. Auf Westeuropa gesehen betraf das

mehr als 40.000 Menschenleben. Herzinfarkt, Erkrankungen

des Herz-Kreislauf-Systems, der Nieren

und der Atemwege sowie Stoffwechselstörungen

infolge der außergewöhnlichen Hitzebelastung

führten zum Tod.

Warnanzeichen ernst nehmen

Gerade bei Hitzewellen ist es wichtig, auf den eigenen

Körper zu hören. Zu den Warnanzeichen des

Körpers zählen Kreislaufbeschwerden, Muskel-

34 www.bvg-menzel.de


Formen hitzebedingter Notfälle:

Hitzschlag, Hitzekollaps, Hitzeerschöpfung,

Hitzekrämpfe, Hitzeausschlag, Sonnenbrand,

Sonnenstich.

Tipps für das richtige Verhalten bei Hitze

gibt die Broschüre des Umweltbundesamtes,

abrufbar auf der Homepage www.

umweltbundesamt.de.

Klug ist ein Zusammenschluss aus

verschiedenen Akteurinnen und Akteuren

des Gesundheitswe-sens, die sich zum

Ziel gesetzt haben, den Klimawandel

als zentrales Thema für die Gesundheit

deut-lich zu machen und aktiv zum

Klimaschutz beizutragen. Gemeinsam

wollen sie Strategien entwickeln, wie

Gesundheitssystem und Gesellschaft auf

die Klimaerwärmung reagieren und ihre

Auswirkungen mildern können (Notfallpläne

für Hitzewellen, Aus- und Fortbildung

für Mediziner und Pflege). Infos im Netz

unter www.klimawandel-gesundheit.de.

krämpfe in Armen und Beinen, Bauchkrämpfe,

Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen,

erhöhter Puls, ein Gefühl der Erschöpfung

oder von Unruhe, Verwirrtheit oder auch

ein trockener Mund. Bei älteren Menschen lässt

jedoch häufig das Durstgefühl nach, sodass sie

zu wenig trinken. Gleichzeitig nimmt die Fähigkeit

zu schwitzen ab, was die Wärmeabgabe

einschränkt. Leben sie allein oder vereinsamt,

ist die Gefahr hoch, dass nicht ausreichend

Flüssigkeit aufgenommen wird, lebensbedrohliche

Dehydrierung tritt ein.

Frühwarnsystem

Um Todesfälle zu vermeiden, hat der Deutsche

Wetterdienst (DWD) nach dem Hitzesommer

2003 ein Hitzewarnsystem eingerichtet, das

durch Frühwarnvorhersagen an die Bundesländer,

bei Bedarf auch an die Landkreise, über bevorstehende

Hitzeperioden informiert (www.

dwd.de/hitzewarnung). Diese wiederum geben

Verhaltensempfehlungen an die Bevölkerung

weiter.

Kurzum: Die Gesundheit des Menschen ist durch

den Klimawandel massiv bedroht. Eigentlich der

wichtigste Grund für ein Umdenken.

Text: Anna Mazzalupi

Fotos. Shutterstock

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IM FOKUS DITIGAL MACHT SCHULE

Macht Corona nicht nur krank, sondern auch noch dumm? Die Befürchtungen

sind groß, dass in der augenblicklichen Krise das Studium und

die betriebliche Weiterbildung auf der Strecke bleiben. Denn zahlreiche

Firmen fahren zwangläufig ihre Programme für die Fortbildung der Mitarbeiter

zurück. Auch Hochschulen und Universitäten haben re-agiert

und das Sommersemester 2020 bereits online gestellt.

Digital macht

Schule

36 www.bvg-menzel.de


Angesichts der weiter steigenden Infektionszahlen,

die für die kalte Jahreszeit zu

erwarten sind, wird sich auch in den

kommenden Monaten an der schwierigen

Situation nicht viel ändern. Die Bergische

Universität in Wuppertal stellt beispielsweise ein

sogenanntes Hybrid-Semester für den Winter in

Aussicht. Eine Kombination aus digitalen und

Vor-Ort-Lehrveranstaltungen mit so viel Präsenz

wie möglich. Aber: „Was ab Ende Oktober möglich

sein wird, hängt von der Entwicklung der Pandemie,

von externen Vorgaben der Politik sowie sich

daraus ergebenden hauseigenen Regelungen ab. Es

gilt, eine gute Balance zwischen Sicherheit und

Schutz einerseits und guter Lehre andererseits zu

finden“, schränkt Dr. Andreas Frommer, Professor

für Studium und Lehre, vorsorglich ein.

Weiterbildung schafft Vorsprung

Unbestritten ist, dass die Reduzierung der Weiterbildungsaktivitäten

erhebliche Beeinträchtigungen

für die Wirtschaft mit sich bringt. Wer jedoch

heute weiterhin in die Fortbildung investiert, nutzt

die Gelegenheit, die Beschäftigten für die künftigen

Herausforderungen nach Ende der Pandemie

zu qualifizieren.

Dies versetzt diese Firmen in die Lage, die Mitarbeiterbindung

zu vertiefen, sich einen Wettbewerbsvorsprung

zu sichern und besser als andere

vom konjunkturellen Aufschwung zu profitieren.

Klar ist aber auch, dass Betriebe, die mit Auftragsrückgängen,

Umsatzeinbrüchen und Kurzarbeit

zu kämpfen haben, vielfach nicht im Stande

sind, die Kosten für Weiterbildung aufzubringen

– oder auch nicht bereit sind, zurzeit für die Fortführung

der Weiterbildungsmaßnahmen Geld in

die Hand zu nehmen. Der Gesetzgeber hat sich

dieser Frage angenommen und bezuschusst mittlerweile

die Weiterbildung von Beschäftigten in

Kurzarbeit.

Hilfestellung vom Staat

Tausende Unternehmer haben in den letzten Monaten

Kurzarbeit angemeldet. Trotzdem kein

Grund, in dieser wirtschaftlich angespannten Phase

die Qualifizierung der Beschäftigten auszusetzen.

Denn Firmen, die dennoch gezielt weiterbilden,

erhalten staatliche Unterstützung.

Gut zu wissen:

• Kurzarbeit kann grundsätzlich für die Fortbildung

von Mitarbeitern genutzt werden, wenn

sich die jeweiligen Maßnahmen am Arbeitsausfall

orientieren, überwiegend Inhalte vermitteln,

die über eine arbeitsplatzbezogene Einarbeitung

hinausgehen und auf dem Arbeitsmarkt verwertbar

sind.

• Um die Voraussetzungen für eine Förderung

nach § 82 SGB III zu erfüllen, muss die Qualifizierung

von einem zugelassenen Träger durchge-

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IM FOKUS DITIGAL MACHT SCHULE

Wissenschaft und Lehre gut gerüstet

Schwerpunkt auf virtueller Lehre

„Corona hat unseren Lehr- und Studienalltag

deutlich verändert. Binnen kurzer

Zeit haben wir den kompletten Lehrbetrieb

von Präsenzunterricht auf virtuelle

Lehre umgestellt. Damit haben wir alles

getan, um den FOM-Studenten trotz der

Pandemie weiterhin eine Hochschulausbildung

neben dem Beruf zu ermöglichen.

Zu diesem Zweck wurde eine

Lernortverschiebung vom Präsenzunterricht

hin zu einer virtuellen Lehr- und

Lernumgebung vollständig umgesetzt.“

Online-Plattform im Mittelpunkt

„Der hochschulinterne „Online-Campus“

entwickelte sich zum Dreh- und Angelpunkt.

Für alle Beteiligten war das kein

Problem, da Studierende wie Dozenten

einen eigenen Computer oder ein Notebook

besitzen.“

Dipl.-Kff. (FH)

Wibke Lang

Geschäftsleitung

FOM Wuppertal

Am FOM Hochschulzentrum in Wuppertal

nutzen aktuell über 600 Studenten

die Gelegenheit, berufsbegleitend

ihren Master oder Bachelor in verschiedenen

Fachrichtungen abzulegen.

Als im März dieses Jahres die Behörden

in Land und Bund dem Rat des Robert-

Koch-Instituts folgten und das öffentliche

Leben heruntergefahren wurde, war

natürlich auch die Hochschule für Oekonomie

& Management in der bergischen

Metropole betroffen. Geschäftsleiterin

Wibke Lang erklärt, wie ihr Institut auf

die Herausforderungen geantwortet hat.

Zustimmung von allen Seiten

„Das Feedback auf die konsequente und

schnelle Umstellung verlief durchgehend

positiv. Für vereinzelte kleine Anfangsprobleme

zeigte jeder Verständnis.“

Sämtliche Sommermester 2020 im grünen

Bereich

„Anders als an vielen staatlichen Universitäten

wurde der Studienbetrieb an der

FOM im gesamten Sommersemester 2020

auf virtueller Basis nahtlos fortgeführt.

Dazu haben wir die persönliche Betreuung

der Studenten durch die Dozenten

deutlich ausgeweitet. Auf diese Weise

konnten wir sicherstellen, dass die

Studienziele der Studierenden weiterhin

erreicht wurden.“

Flexibilität in schwierigen Zeiten

„Für das neue Wintersemester in Hybridform

ist die FOM bestes gerüstet. Wir

haben viele Erfahrungen gesammelt und

gehen gestärkt mit großer Motivation

aus der Corona-Krise. Welche Herausforderungen

auch auf uns warten: Ich bin

mir sicher, dass wir diese als Hochschule

der Möglichkeiten auch noch meistern

werden.“

38 www.bvg-menzel.de


führt und mehr als 120 Stunden in Anspruch

nehmen. Die Agentur für Arbeit übernimmt je

nach Betriebsgröße zwischen 25 und 100 Prozent

der Weiterbildungskosten.

• Da wegen Corona zurzeit keine Präsenzveranstaltungen

durchgeführt werden, fördern die

Agenturen für Arbeit die Teilnahme an beruflichen

Qualifizierungslehrgängen auch dann,

wenn digitale Lernformen zur Wissensvermittlung

eingesetzt werden.

• Sollte die Zahlung von Kurzarbeitergeld durch

die Agentur für Arbeit aus bestimmten Gründen

entfallen, endet automatisch ebenfalls die Weiterbildung.

Aber: Die finanzielle Unterstützung

läuft auch außerhalb der Kurzarbeit weiter – und

zwar in Abstimmung mit dem betreffende Unternehmen,

das darüber hinaus einen Zuschuss

für Arbeitsentgelt erhält.

Interessante Angebote auf dem Markt

Nun hat sich in der Corona-Krise gezeigt, dass

Lernen und Wissenstransfer auch anders gehen

können als normalerweise üblich. E-Learning

heißt das Zauberwort, das zielführend einen Ausweg

aus der Bredouille zeigt. Natürlich gab es

auch schon vor Corona zahlreiche Offerten zur digitalen

Weiterbildung. Doch jetzt im akuten Notfall

nehmen die Angebote stark zu. Dabei gehören

die einschlägigen Firmen zu den Vorreitern, wie

eine Information des Branchenverbandes bitkom

über die Möglichkeiten einer kostenfreien Fortbildung

in Corona-Zeiten belegt.

Das Spektrum umfasst Live-Webinare, Online-

Trainings, Kurse und Workshops, Video-Sprechstunden

und ähnliche Maßnahmen, die Betroffenen

gratis Wissen vermitteln und Beratung bieten.

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IM FOKUS DITIGAL MACHT SCHULE

Zu den Anbietern zählen unter anderem die Google

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für Entrepreneure, die ISICO Datenschutz GmbH,

SAP, die M.I.T. e-Solutions GmbH, PwC, Vodafone

und die WBS Akademie.

Ausführliche Informationen bekommen Interessenten

auf den jeweiligen Web-Sites der Unternehmen.

Mit Abstand klar im Vorteil

Die Vorteile der digitalen Weiterbildung liegen

auf der Hand. Denn solange das Gebot des Abstandhaltens

gilt, ist das gemeinsame Lernen vor

Ort schwierig, wenn nicht unmöglich. Aus diesem

Grund ist digitales Lernen eine ideale Alternative,

um sich beispielsweise im Home-Office flexibel

fortzubilden.

In den folgenden acht Punkten lassen sich die

Vorzüge des digitalen Wissenstransfers übersichtlich

zusammenfassen:

1. Die Unabhängigkeit von Zeit und Ort

2. Das eigene Lerntempo selbst bestimmen

3. Gleichbleibende Qualität der Wissensvermittlung

4. Problemlose Aktualisierung des Angebots

5. Mehrsprachiges Lernmaterial

6. Ständige Kontrolle des Lernfortschritts

7. Individuelle Zusammenstellung verschiedener

Lernmethoden

8. Größere Selbstständigkeit und Eigenverantwortlichkeit

Darüber hinaus ist E-Learning an keine Mindestanzahl

von Teilnehmern gekoppelt – das

macht die digitale Variante gerade auch für kleinere

Unternehmen attraktiv, die weniger als zehn

Mitarbeiter beschäftigen.

Es sieht jedenfalls so aus, als ob zahlreiche

Betriebe die Corona-Krise als Chance begreifen,

mit Hilfe des E-Learnings ihre Weiterbildungs-

Aktivitäten fortzusetzen. So gaben laut einer

Studie des Kompetenzzentrums Fachkräftesicherung

KOFA 36 Prozent der befragten Unternehmen

an, dass die Nutzung digitaler Lernangebote

in ihrem Hause stark oder eher stark gestiegen

ist.

Durchblick beim E-Learning

Immer dann, wenn zur Präsentation und Weitergabe

von Lerninhalten digitale Medien zum Einsatz

kommen, ist von E-Learning die Rede. Ein

weit gefasster, aber auch leicht schwammiger Begriff.

Deshalb folgt hier im Schnelldurchgang ein

kleines Lexikon der Fachbegriffe.

• Adaptive Lernsysteme

Darunter versteht man eine intelligente Software,

die wie ein Tutor agiert, den individuellen Lernbedarf

ermittelt und entsprechend gezielte Vorschläge

für den Nutzer macht.

• Blended Learning

Eine Mischung aus klassischen sowie computerund

webgestützten Lernangeboten. Zurzeit eine der

beliebtesten Varianten in der betrieblichen Weiterbildung.

Zum einen wird das theoretische Wissen

kostengünstig und effizient vermittelt. Zum anderen

gewährleistet der Kontakt zum beratenden Experten

eine stabile Implementierung des Gelernten.

• Computer-based Training CBT

Hier erfolgen die Anwendungen in Form von Animationen

und Videodokumenten auf CD-ROM

oder DVD, die lokal auf einem PC abgespielt werden.

Der User lernt selbstbestimmt ohne Unterstützung

eines Tutors.

• Lern-Management-Systems LMS

Der Begriff beschreibt webbasierte Lernplattformen,

die nicht nur Lerninhalte bereitstellen, sonder

auch kommunikative und verwaltungstechnische

Aufgaben übernehmen.

• Mobile Learning

Die Weitergabe von Lernangeboten über mobile,

personalisierte Endgeräte wie Tablets oder Smartphones.

Realisiert über installierte Apps, bietet

diese Form des E-Learnings den Vorteil, jederzeit

und überall angewendet werden zu können.

• Massive Open Online Course MOOC

Hier geht es um Online-Kurse, an der umfangreiche

Zielgruppen teilnehmen können. So ist es beispielsweise

möglich, Vorlesungen einer großen

Zahl von Studenten zugänglich zu machen.

40 www.bvg-menzel.de


• Simulationen

Computerprogramme, in denen der Anwender in

einer kontrollierten Umgebung virtuelle Experimente

durchführen kann. In der Regel werden Simulationen

auch von Experten begleitet.

• Webbasiertes Trainings WBT

Bei dieser Version sind digitale Lernprogramme

auf einem Server gespeichert, von dem aus die modular

aufgebauten Informationen abgerufen werden

können. Der Lernfortschritt wird tutoriell gesteuert;

der User behält aber die Kontrolle über die Anwendung.

In zahlreichen Online-Plattformen sind

zusätzlich in das WBT Chatrooms und Foren für

den Erfahrungsaustausch und die gemeinsame

Kommunikation integriert. So ist das ‚virtuelle

Klassenzimmer‘ ein aktuelles Beispiel für eine

WBT-Version mit synchronisierter Kommunikation

zwischen Tutor und Lern-Community.

Wer gehört zu den Guten?

Um bei den Anbietern von E-Learning-Angeboten

die Spreu vom Weizen zu trennen, kann diese

Checkliste hilfreich sein. Unternehmen, die für

ihren Bedarf die passende Online-Fortbildung

finden möchten, sollten:

1. Das Angebot gründlich prüfen.

Angaben über Arbeitsweisen, Lerninhalte, Dauer

und Ablauf der Maßnahmen sowie Nachweise

über erfolgreich realisierte Projekte überprüfen.

2. Interaktiver Erfahrungsaustausch

Die virtuelle Zusammenarbeit zwischen Trainer

und anderen Kursteilnehmern fördert den Lernerfolg

des Einzelnen.

3. Den Trainer unter die Lupe nehen

Erkundigungen über die Qualifikation der Lehrkräfte

einzuholen, ist eine Pflichtaufgabe.

4. Die Vertragsbedingungen checken

Augenmerk sollte unter anderem auf die Klauseln

für Rücktritt und Kündigung, die Modalitäten bei

krankheitsbedingtem Pausieren und die Kostenfrage

gelegt werden.

5. Den Service ausprobieren

Besteht die Möglichkeit, einen Testzugang zu erhalten

und Beratung sowie technischen Support

zu überprüfen? Das spricht für den Anbieter.

Text: Brigitte Waldens

Fotos: FOM, Shutterstock

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der Bergische Unternehmer 09|20 41


FÜR SIE UNTERWEGS ZYPERN - INSEL DER APHRODITE

Zypern -

Insel der

Aphrodite

Woher die Insel Zypern ihren Namen hat, verliert

sich im Dunkeln der Geschichte. Homer

nennt sie in seiner Ilias „Kypros“, was sich

von dem griechischen Namen für die

Hennapflanze ableiten könnte, die damals auf

der Insel wuchs. Als wahrscheinlicher gilt

aber ein Zusammenhang mit dem Kupfer, auf

lateinisch „cuprum“. Ob Zypern jedoch nach

dem Kupfer oder das Kupfer nach der Insel

genannt wurde, das bleibt ungeklärt.

42 www.bvg-menzel.de


Als zugleich östlichste und südlichste Mittelmeerinsel

liegt Zypern im Schnittpunkt

dreier Kontinente und uralter Seewege,

die das „Morgenland“ mit dem

„Abendland“ verbinden. Obwohl Zypern rein geografisch

schon zu Asien gehört, wirkt die Insel

weitaus europäischer als so manch andere Mittelmeerinsel.

Vielleicht liegt es auch an den vielen

waldreichen Regionen in den Bergen, die man bei

ausgiebigen Wanderungen genießen kann. Lässt

man die politische Situation mit dem Status einer

geteilten Insel außer Betracht und besucht die historischen

Stätten , begegnet man einer Kultur, die

schon wesentlich länger Bestand hat als die Teilung

in Republik Zypern und Türkische Repwublik Nordzypern.

Wir erleben eine sonnenverwöhnte Insel mit einer

8.000-jährigen Geschichte, deren Spuren wir folgen

wollen. Lange Traumstrände, glasklares Wasser,

wilde Steilküsten und zwei markante Gebirge prägen

ihre Landschaft Gotische Kathedralen, türkische

Moscheen, byzantinische Klöster und Kreuzritterburgen

ihre Kultur. Die griechischen

Zyprioten sind in der Mehrzahl orthodoxe Christen,

die türkischen Zyprioten sunnitische Moslems.

Von Larnaca nach Limassol

Beginnt man die Reise in Larnaca an der Ostküste,

kann man in südliche Richtung entlang der Küste

bis zum Südzipfel nach Limassol fahren. Die Altstadt

ist charmant mit ihren britischen Kolonialbauten,

den traditionellen Werkstätten und den

modernen Bars und Cafés und mit der mittelalterlichen

Burganlage, in der heute das Mittelalter-

der Bergische Unternehmer 09|20 43


FÜR SIE UNTERWEGS ZYPERN - INSEL DER APHRODITE

bergt. Vor der Kulisse einer lang gestreckten

Steilküste liegen mehrere einsame Kiesstrände.

Den westlichen Abschluss, etwa 22 Kilometer

südöstlich von Páfos, bildet an der flach gewordenen

Küste ein kleiner Strand, vor dem mehrere

Felsen aus dem Meer aufragen. Eigentlich heißen

sie „Felsen der Romäer“, Pétra tou Romioú, aber

die Touristikwerbung bezeichnet sie als „Felsen

der Aphrodite“ und behauptet, dass hier Aphrodite,

die Göttin der Liebe, dem Schaum des Meeres

entstiegen sei. Wer bei Vollmond dreimal um den

Felsen herumschwimmt, wird mit besagter Jugend

und Schönheit belohnt.

Kulturhauptstadt Paphos - gestern

und heute

vorherige Seiten: der

‚Strand‘ der Schönheit

von Aphrodite

diese Seite Foto oben:

die Altstadt von Larnaca

Foto unten: die Felsen-

Höhle von Petra tou Romiou

museum von Zypern untergebracht ist. Am alten

Hafen beginnt die 16 Kilometer lange Strandpromenade

für alle, die mehr Auslauf haben möchten

– alle anderen können in einer Bar einen kalten

Zivania verkosten, eine typisch zypriotische Spirituose

aus destilliertem Traubentrester. Andere

Spezialitäten wie Honig, Olivenöl, weiße Spitze

oder Lederwaren werden in der Anexartisias-

Straße, eine der beliebtesten Einkaufsgegenden

der Altstadt, angeboten.

Ebenso ist das türkische Viertel des historischen

Stadtteils mit seiner eindrucksvollen großen Moschee

erlebens- und sehenswert. Die Moschee

wird auch heute noch von türkischen Zyprern und

anderen in Limassol lebenden Muslimen genutzt.

Das elegante Minarett der bereits im 16. Jahrhundert

errichteten Moschee ist von hohen Palmen

umrandet. Direkt daneben befindet sich der älteste

osmanische Friedhof der Stadt.

Ewige Schönheit aus dem Meer

Noch 25 Kilometer sind es bis Paphos, der Kulturhauptstadt

der Insel. Eingefasst vom Alten Hafen

ist das Wahrzeichen der Stadt, der Kastellturm

von 1592, sichtbar. Und an der Promenade, die

sich um den südwestlichsten Zipfel der Insel

schlängelt, tummeln sich Souvenirläden und leider

wenig passende Hotelanlagen. Dies sind die

touristischen Bausünden der 1980er Jahre. Perser

und Ptolemäer, Byzantiner und Briten - wer alles

in den vergangenen 10.000 Jahren hier war, zeigt

eine Ausstellung im restaurierten und zum Museum

umgebauten Hamam. Bitte sich nicht die Königsgräber

in den unterirdischen, atriumartig angelegten

und mit dorischen Säulen geschmückten

Kammern entgehen lassen, wo die Ptolemäer ab

dem 4. Jahrhundert vor Christus hochrangige Beamte

prunkvoll wie Könige bestatten ließen.

Auf dem Weg die Südspitze zu umrunden, kommt

man an den Felsen Petra tou Romiou nicht vorbei.

Urlaub machen und dabei ewige Jugend und

Schönheit erlangen? Das ist einer Legende nach

auf Zypern möglich – und zwar am Aphrodite

Beach, der den Pétra tou Romioú Felsen beher-

44 www.bvg-menzel.de


Mehr Infos unter „Tombs of King“, www.visitpafos.org.cy.

Immer noch lebendig und vielfältig genutzt

ist dagegen das römische Odeon, damals

wie heute eine Live-Bühne mit fast 300 Veranstaltungen

jährlich.

Agios Neófytos - Glaube und Stärke

Genug vom Trubel der kleinen Stadt, fährt man

eine halbe Stunde ins nördliche Gebirge nach

Agios Neófytos, um das gleichnamige Kloster zu

besuchen. Hier lebte einst der Einsiedler Neófytos,

der den Anstoß zur Klostergründung gab. Am 14.

September 1159, drei Monate nach seiner Ankunft,

begann er hier mit dem Bau der Einsiedelei, die er

genau ein Jahr später fertiggestellt haben soll. Eigenhändig

arbeitete er mit Axt und Spaten aus

dem Gestein eine Kapelle und Zelle heraus. Einige

der Fresken, die man heute an den Wänden und den

Decken sieht, stammen noch aus dieser Zeit. Bett,

Tisch und Stuhl sind alle aus Stein und sogar sein

späteres Grab grub er selbst aus und vermerkte:

„Selbst wenn Du alles auf der Welt besessen hast,

nicht mehr als dieses Grab wird deines sein.“

Beeindruckend ist vor allem die ‚Dritte Höhle‘,

der Wohnraum (Cella) des Neófytos. Hier verbrachte

dieser außergewöhnliche Mensch vier

Jahrzehnte seines Lebens und von hier aus schrieb

er mit unvergleichlichem Scharfsinn über die dramatischen

historischen Ereignisse seiner Zeit.

Dichter und Denker als Zeitgeist

In den Vertiefungen und Nischen seiner Wohnhöhle

bewahrte Neófytos seine Papiere und

Schreibgeräte auf. Hier schrieb er einige Bücher,

unter anderem „Die Widrigkeiten, die das Land

Zypern bedrängen“ - ein Werk, das von den Verhältnissen

auf der Insel im 12. Jahrhundert handelt.

Auf einer Darstellung blickt Christus von der

Decke aus auf das Grab des Neófytos. Links vom

Grab erkennt man Neófytos als kleine, kauernde

Gestalt vor Christus.

Schon zu Lebzeiten des Heiligen hatte seine Einsiedelei

einen derartigen Zulauf von Mönchen,

dass Neófytos oberhalb der Kapelle einen weiteren

Raum in den Felsen schlug, der nur mit einer

Strickleiter zu erreichen war. Von diesem Hagíasterion

nahm er an den Gottesdiensten teil, deren

Klänge er durch einen extra dafür angelegten

Schacht hören konnte. Während er einen neuen

Pfad zu der Höhle anlegen wollte, entging er nur

knapp dem Tod, als sich ein riesiger Felsbrocken

löste und ihn teilweise begrub.

Von der Einsiedelei schaut man zur Klosteranlage

hinüber. Die der Muttergottes gewidmete Basilika

ist wahrscheinlich im 15. Jahrhundert entstanden

und enthält wertvolle Ikonen. Vorne links in der

Klosterkirche befindet sich auch der versilberte

Schädel des Neófytos, der von den Gläubigen als

eine besondere Reliquie verehrt wird. Er wird in

einer silbernen, pyramidenförmigen Lade aufbewahrt.

Heute leben nur noch wenige Mönche hier.

In der Osterwoche ziehen große Pilgerscharen um

das Kloster, um an der österlichen Liturgie teilzunehmen.

Die Teilnahme an den Osterfeierlichkeiten

gerade hier soll Glück bringen.

Richtung Grenze

Um nach Norden zu gelangen, wählt man am besten

den direkten Weg durch das Troodos-Gebirge.

Foto links: das Kloster

des Agios Neofytos

Foto rechts: das Monument

der Freiheit in Nikosia

der Bergische Unternehmer 09|20 45


FÜR SIE UNTERWEGS ZYPERN - INSEL DER APHRODITE

Foto oben: der Kastellturm

am Hafen

von Paphos

Foto unten: Ikone in

der Scheunendachkirche

von Nikitari

Die Ortschaft Páno Plátres auf 1.100 m Höhe ist

das touristische Zentrum der hoch gelegenen Region

und ein guter Ausgangspunkt für ausgedehnte

Wanderungen, zum Beispiel dem Kryos Potamos

Fluss folgend, gelangt man an die

Kaledonischen Wasserfälle.

Danach geht es weiter bis zum Dorf Nikitari. Hier

ist die Scheunendachkirche von Asinou sehenswert,

die 1106 erbaut und mit byzantinischen

Fresken aus dem 13. Jahrhundert verziert wurde.

Nikitari liegt direkt südlich der Grenze zu Nordzypern.

Für die Fahrt sollte man sicher gute zwei

Stunden einplanen. Wer noch mehr von der üppigen

grünen Natur genießen möchte, fährt weiter

Richtung Olympos, dem höchsten Gipfel des Gebirges

, der 1.951 Meter misst. Dort liegt auch das

reichste und mächtigste Kloster Zyperns namens

Kykko. Wem nach all dem staubigen Gemäuer

der Sinn nach einem irdischen Genuss steht,

fährt still weiter in das Weindorf Omodos. Weiterführende

Erläuterungen sind wohl überflüssig!

Zweimal Nikosia

Bevor man über die Grenze, die quer durch die geteilte

Hauptstadt Nikosia verläuft, in den unter

türkischer Verwaltung stehenden nördlichen Teil

der Insel, die Türkische Republik Nordzypern,

gelangt, sollte man sich in der Stadt Nikosia umsehen.

Lefkosia, wie sie in der Landessprache

heißt, hat eine sehenswerte Altstadt, die seit dem

16. Jahrhundert von einer 4,5 Kilometer langen

venezianischen Mauer umgeben ist.

Ebenso Pflicht ist der erzbischöfliche Palast, die

Kathedrale Ágios Ioánnis und vielleicht das Byzantinische

Museum, welches die größte Ikonensammlung

der Insel beherbergt. Zu Fuß kann man

dann in den nördlichen, türkischen Teil der Stadt

gehen. Also bummeln mit Grenzübertritt und Personalausweis.

Auch Soldaten prägen das Stadtbild

zu beiden Seiten, zwar entspannt, aber immerhin

sichtbar. Die Einheimischen haben sich daran gewöhnt

und manch kuriose Anpassungen kann

man direkt „bestaunen“: In einer Moschee im

Nordteil der Stadt liegen die Gebetsteppiche

schräg, um nach Mekka gerichtet sein zu können,

da die Bauweise der gothischen Kathedrale keine

andere Lösung bot, als die Gebetsnische schräg in

die Mauern einzufügen.

Die nördliche Region Zyperns

Nordzyperns Landschaft wird vom Kerýneia-Gebirge

geprägt, das sich bis über 1.000 Meter hoch

an der Nordküste entlang zieht und weitgehend alpinen

Charakter mit schroffen Felshängen und bizarren

Gipfelknollen hat. Auf der Karpass-Halbinsel

geht es in sanfte Hügellandschaft über, in die

46 www.bvg-menzel.de


viele kleine, grüne Täler eingebettet sind. Neben

Nordnicosia sind Kerýneia und Famagusta die einzigen

Städte Nordzyperns. Sonst ist der Nordteil

der Insel überwiegend ländlich geprägt. Allerdings

ist in den letzten Jahren viel gebaut worden. Riesige

Urbanisationen, oft von erschreckender Eintönigkeit,

erstrecken sich schon von Lapta bis Esentepe

entlang der Nordküste und greifen von

Famagusta bis über Bogaz hinaus an der Ostküste

um sich. In diesen Abschnitten stehen auch fast

alle Ferienhotels Nordzyperns. Ursprünglich geblieben

ist hingegen die Karpass-Halbinsel. Dort

gibt es nur wenige, zumeist einfache Hotels.

Politische Geisterstädte

Zwei Orte an der Ostküste von Nordzypern sind

auf jeden Fall einen Besuch wert und liegen auf

der Route zurück zum Ausgangspunkt Larnaca.

Famagusta als ehemalige Hotelbettenburg und die

angrenzende ‚Geisterstadt‘ Varosia. Griechische

Migranten begannen 1956, die Vorstadt Varosia

zu errichten, wo 1973 der überwiegende Teil der

griechischen Bevölkerung von Famagusta, also

insgesamt 31.960 Zyperngriechen, lebte .

Bedeutung erlangte Varosia mit dem Massentourismus

der 1960er und 70er Jahre. Große Hotelanlagen

wurden an den Strand des Ortes gebaut. Im

Jahre 1973, dem letzten Jahr vor der türkischen

Invasion im Zypernkonflikt, erwirtschaftete Varosia

53,7 Prozent der Gesamteinnahmen des Tourismusgewerbes

auf der Insel.

Die „Geisterstadt“, die von den Zyperntürken

Maraş und den Zyperngriechen Varosia genannt

wird, ist seit 1974 eine militärische Sperrzone innerhalb

von Famagusta. Seit der geografischen

Teilung der Insel wird Varosia als ein potenzielles

Tauschobjekt und Pfand betrachtet, das man bei

den Verhandlungen zur Lösung der Zypernfrage

einlösen wird. Experten gehen davon aus, dass

man zwei bis vier Milliarden US-Dollar für Sanierungs-

und Bauarbeiten für die Hotelanlagen aufwenden

muss, um den alten Glanz des Tourismusgebiets

wiederherzustellen. Mit diesem krassen

Gegensatz von Kultur, Historie und lebendiger Gegenwart

beschließen wir die Erkundung einer historisch

geprägten, von gelebter Entwicklung geteilten

Insel, deren Menschen in Nord und Süd ihre

kulturelle Vielfalt intensiv pflegen, der Zukunft

optimistisch und positiv entgegen sehen. Als Urlaubsregion

spannend, entspannend, interessant,

lebendig, warm und abenteuerlich.

Ta léme stin Kypro

Kıbrıs‘ta görüşmek üzere

Auf Wiedersehen Zypern

Text: KATJA WEINHEIMER

Fotos: Shutterstock

Foto links: Kloster in

Kykko im Troodo Gebirge

Foto rechts: Die Geisterstadt

Varosia in

Nordzypern.

der Bergische Unternehmer 09|20 47


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ist die Förderung der Kunst

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2. (Firma, Sitz) und mit ihr die Sitzverlegung

von Bochum (bisher Amtsgericht

Bochum HRB 16766) nach

Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

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des § 6 Nr.3 und 4 StBerG). Stammkapital:

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er die Gesellschaft allein. Sind

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zwei Geschäftsführer oder durch

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mit einem Prokuristen vertreten.

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im Namen der Gesellschaft mit sich

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abzuschließen. Geschäftsführer:

Gültekin, Yilmaz, Essen, *17.11.1986,

einzelvertretungsberechtigt mit der

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mit sich im eigenen Namen oder als

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abzuschließen.

18.08.2020 HRB 30957: ETS Solingen

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Solingen. Gesellschaft mit beschränkter

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42699 Solingen. Gegenstand: Der

Hausmeisterservice, insbesondere

die Durchführung kleinerer Reparatur-

und Instandsetzungsarbeiten,

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und die Verwaltung und Pflege von

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die Vermietung hauswirtschaftlicher

Geräte wie Rasenmäher und Schneeschieber.

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einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Vörtmann, Marcel,

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Gesellschaft mit beschränkter

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22.07.2020. Geschäftsanschrift: Daniel-Kircher-Straße

5, 40822 Mettmann.

Gegenstand: Die Förderung

von Kundenorientierung im privaten

und öffentlichen Sektor durch die

Zertifizierung bewährter Methoden,

Maßnahmen und Trainings aus dem

Bereich Kunden- und Mitarbeiterorientierung.

Stammkapital: 5.000,00

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Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch die Geschäftsführer gemeinsam

vertreten. Geschäftsführer:

Osthaus, Stefan Werner, Mettmann,

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Namen der Gesellschaft mit sich im

eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

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Für die Aktualität, Korrektheit und

Vollständigkeit der Anlage kann vom

Verlag keine Gewähr übernommen

werden.

schutzes und der Landschaftspflege

sowie der sozialen und kulturellen

Belange der Mitglieder durch gemeinschaftlichen

Museumsbetrieb.

(2) Gegenstand des Unternehmens

ist: - die Weiterentwicklung und der

Betrieb der musealen Anlagen und

der Außenanlagen des „Zeittunnel

Wülfrath“, - die Vernetzung mit regional

tätigen Organisationen und

Unternehmen und damit die Schaffung

von Synergieeffekten, - die

Tourismus- und Kulturförderung,

- die Nutzung vorhandener regionaler

Strukturen und landschaftlicher

Besonderheiten zur Erhaltung des

Kulturguts „Zeittunnel Wülfrath“

und deren wirtschaftliche und touristische

Nutzung sowie - alle damit

in Zusammenhang stehenden

Maßnahmen, die geeignet sind, die

vorgenannten Tätigkeiten zu ermöglichen

und zu unterstützen. (3) Die

Genossenaft ist berechtigt, andere

Unternehmen zu errichten und zu

erwerben sowie sich an anderen

Unternehmen zu beteiligen. Sie ist

ferner berechtigt, Zweigniederlassungen

zu errichten. (4) Die Ausdehnung

des Geschäftsbetriebes

auf Nichtmitglieder ist zugelassen.

Die Genossenschaft wird durch zwei

Vorstandsmitglieder oder durch ein

Vorstandsmitglied gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Vorstand:

Dr. Becker, Ulrich, Wülfrath,

*21.09.1956; Dr. Fornefeld, Martin,

Wülfrath, *02.12.1959. Als nicht eingetragen

wird bekannt gemacht:

21.08.2020 HRB 30969: IM Guard Security

GmbH, Remscheid, Losenbücheler

Straße 39, 42857 Remscheid.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

05.08.2020. Geschäftsanschrift: Losenbücheler

Straße 39, 42857 Remscheid.

Gegenstand: Bewachungsgewerbe.

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Özgan,

Mustafa, Remscheid, *11.08.1990,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Entstanden

durch Ausgliederung der Gesamtheit

des von dem Einzelkaufmann

Özgan, Mustafa, Remscheid, geb.

11.08.1990, unter der Firma IM Guard

Security e.K. Inh. Mustafa Özgan in

Remscheid (Amtsgericht Wuppertal,

HRA 24844) betriebenen Unternehmens

nach Maßgabe des Ausgliederungsplanes

vom 05.08.2020. Die

Ausgliederung wird erst wirksam

mit der Eintragung auf dem Registerblatt

des übertragenden Rechtsträgers.

Als nicht eingetragen wird

bekannt gemacht.

21.08.2020 HRB 30970: Rolf Kaiser

GmbH, Velbert, Am Rosenhügel 37,

42553 Velbert. Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 25.06.2020. Geschäftsanschrift:

Am Rosenhügel 37, 42553

Velbert. Gegenstand: Die Produktion

und der Vertrieb von Maschinenbauteilen.

Stammkapital: 40.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Kaiser,

Rolf, Wuppertal, *28.01.1939; Kaiser,

Andreas, Wuppertal, *24.01.1967,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

25.08.2020 HRA 25133: Alexander

Glimpel e.K., Wuppertal, Wettinerstraße

14, 42287 Wuppertal. (Gegenstand

des Geschäftes ist der

Handel mit verschiedenen Waren

im Bereich a) Automobil- & Rollerzubehör,

insbesondere Zubehör für

E-Scooter, b) Veranstaltungstechnik,

insbesondere Zubehörartikel für

Deejayequipment.). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift: Wettinerstraße

14, 42287 Wuppertal. Inhaber:

Glimpel, Alexander, Wuppertal,

*29.05.1991.

26.08.2020 HRB 30978: Metriax

GmbH, Wuppertal, Lise-Meitner-

Straße 1-13, 42119 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

22.06.2020. Geschäftsanschrift: Lise-Meitner-Straße

1-13, 42119 Wuppertal.

Gegenstand: Die Entwicklung,

die Herstellung, die Beratung und

der Handel von Hard- und Software,

Geräten, Anwendungen und Systemen

der Informationstechnologie,

insbesondere der Identifikationstechnologie,

sowie die Erbringung

damit verbundener Dienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Grunewald, Melanie,

Wuppertal, *18.12.1995, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

26.08.2020 HRB 30979: codeks Nr.

2 GmbH, Wuppertal, Simonsstraße

6, 42117 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 09.06.2020.

Geschäftsanschrift: Simonsstraße 6,

42117 Wuppertal. Gegenstand: Die

Entwicklung, Förderung des Zusammenarbeitens,

Koarbeitens/kollaborativen

Arbeitens („Co-working“) im

Bereich neuer Arbeitsformen durch

Einrichtung von Business-Center

oder Office-Center in Gebäuden

oder Gebäudekomplexen, in denen

Arbeitsplätze und Infrastruktur

(„Coworking Spaces“) errichtet

und zeitlich befristet entgeltlich zur

Verfügung gestellt wird. Die Gesellschaft

ist auch zur Untervermietung/

Weitervermietung von angemieteten

Gesamtflächen berechtigt, unabhängig

von eventuell anderen Leistungen

welche die Gesellschaft diesen

Mietern zukommen lässt. Gegenstand

ist ferner die Stärkung des

„Co-working“ durch Förderung der

Bildung einer Gemeinschaft („Community“)

u.a. mittels gemeinsamer

Veranstaltungen, Workshops und

sonstiger Aktivitäten. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Küpper, Boris, Wuppertal,

*05.09.1980; Küpper, Thilo, Wuppertal,

*29.07.1982, jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

Seit über 110 Jahren

sind wir für Ihren Schutz

bestens gerüstet!

Wach- und Schließgesellschaft

Hauptverwaltung

Wuppertal

Deutscher Ring 88

42327 Wuppertal

Tel. (02 02) 2 74 57-0

Fax (02 02) 2 74 57-47

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Remscheid

Lenneper Str. 47 -49

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Tel. (0 21 91) 93 12 91

Fax (0 21 91) 3 10 59

der Bergische Unternehmer 09|20 49


HANDELSREGISTER

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

26.08.2020 HRB 30973: Sebastian

Limberg Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt),

Wuppertal, Laurentiusstraße

21, 42103 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

Gesellschaftsvertrag vom

05.08.2020. Geschäftsanschrift:

Laurentiusstraße 21, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: Der Erwerb, das

Halten und die Verwaltung von Beteiligungen.

Stammkapital: 1.500,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Limberg,

Sebastian, Wuppertal, *19.08.2001,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

26.08.2020 HRB 30975: Bollongino

GmbH, Remscheid, Damaschkestraße

20, 42859 Remscheid. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 03.08.2020.

Geschäftsanschrift: Damaschkestraße

20, 42859 Remscheid. Gegenstand:

Der Betrieb eines Unternehmens

im Bereich Sanitär, Heizung

und Klima, Montage von Sanitär-,

Heizungs- und Klimaanlagen sowie

damit verbundene Dienstleistungen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Bollongino, Peter,

Remscheid, *29.07.1965; Bollongino,

Tim, Remscheid, *22.07.1993,

jeweils einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

27.08.2020 HRA 25135: Raumakustik

Premium e. K., Velbert, Unterer

Eickeshagen 30, 42555 Velbert. (Gegenstand

ist die Beratung in Fragen

der Raumausstattung, insbesondere

im Hinblick auf die Raumakustik,

die Entwicklung von Produkten für

Raumausstattung und insbesondere

Raumakustik, der Vertrieb eigener

Produkte oder von Produkten

Dritter, die Raumausstattung und

die Raumakustik betreffend.). Einzelkaufmann.

Geschäftsanschrift:

Unterer Eickeshagen 30, 42555 Velbert.

Inhaber: Ochsenfeld, Gerhard,

Velbert, *18.02.1965.

28.08.2020 HRB 30982: Jainy

GmbH, Solingen, Schorberger Str.

66, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 23.06.2020.

Geschäftsanschrift: Schorberger Str.

66, 42699 Solingen. Gegenstand:

Verwaltung eigenen Vermögens.

Stammkapital: 25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist

nur ein Geschäftsführer bestellt, so

vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer beschaft

mit sich im eigenen Namen

oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen. Persönlich

haftender Gesellschafter: RealWert

Vermögensverwaltung GmbH,

Düsseldorf (Amtsgericht Düsseldorf

HRB 70155), Die Geschäftsführer

des persönlich haftenden Gesellschafters

sind für Rechtsgeschäfte

zwischen dem Komplementär und

der Kommanditgesellschaft von den

Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

01.09.2020 HRB 30984: Manhart

Beteiligungs GmbH, Wuppertal, Linderhauser

Str. 38, 42279 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

rosenlöcher stellt, anzeige so wird 90x60 die zeichenwege.indd Gesellschaft durch 2 Haftung. Gesellschaftsvertrag 03.02.20 vom 17:52

zwei Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Hilgerloh, Jens Erik,

Solingen, *08.02.1963, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Geschäftsführer:

Hilgerloh, Jannis Calvin, Solingen,

*23.04.1992; Lammers, Melanie, Hannover,

*21.07.1991, jeweils mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen. Einzelprokura:

Kehler, Detlef Heinz, Langenfeld,

*23.02.1963.

01.09.2020 HRA 25137: RealWert

Osterath GmbH & Co. KG, Erkrath,

Steinhof 3a, 40699 Erkrath. (Der

Erwerb, Bebauung und der Verkauf

von Grundstücken und Immobilien).

Kommanditgesellschaft. Geschäftsanschrift:

Steinhof 3a, 40699 Erkrath.

Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln. Jeder

persönlich haftende Gesellschafter

ist befugt, im Namen der Gesell-

25.11.2019. Geschäftsanschrift: Linderhauser

Str. 38, 42279 Wuppertal.

Gegenstand: Die Übernahme der

Stellung als persönlich haftende

Gesellschafterin und der Geschäftsführung

bei der Manhart automotive

GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Wuppertal

(HRA 24569 Amtsgericht Wuppertal).

Stammkapital: 25.000,00

EUR. Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft

allein. Sind mehrere Geschäftsführer

bestellt, so wird die Gesellschaft

durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer: Erfurt,

Christoph, Wuppertal, *01.04.1969,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

01.09.2020 HRB 30987: Küpper &

Kollegen Wuppertal Steuerberatungsgesellschaft

mbH, Wuppertal,

Luisenstraße 17, 42103 Wuppertal.

Gesellschaft mit beschränkter

Haftung. Gesellschaftsvertrag vom

02.09.2019. Geschäftsanschrift:

Luisenstraße 17, 42103 Wuppertal.

Gegenstand: 1, Die geschäftsmäßige

Hilfeleistung in Steuersachen

sowie die damit vereinbaren Tätigkeiten

gem. § 33 i.V.m. § 57 Abs. 3

StBerG. 2. Tätigkeiten, die mit dem

Beruf des Steuerberaters nicht vereinbar

sind, insbesondere gewerbliche

Tätigkeiten i. S. v. § 57 Abs. 4

Nr. 1 STBerG wie z.B. Handels- und

Bankgeschäfte, sind ausgeschlossen.

Stammkapital: 25.000,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

zwei Geschäftsführer oder durch

einen Geschäftsführer gemeinsam

mit einem Prokuristen vertreten.

Geschäftsführer: Hahne, Matthias,

Erkrath, *05.04.1984; Küpper,

Burkhard Rainer, Mönchengladbach,

*23.10.1971; Reimer, Reinhard Winfried,

Velbert, *07.08.1954; Schupp,

Carsten, Köln, *31.03.1969, jeweils

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

02.09.2020 HRB 30994: FiSPRO

GmbH, Mettmann, Ruhrstraße 13,

40822 Mettmann. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 12.08.2020.

Geschäftsanschrift: Ruhrstraße

13, 40822 Mettmann. Gegenstand:

Die Planungsanalyse, Beratung,

Import, Export sowie Handel mit

Türen, Fenstern und anderen (Fertig-)Bauteilen,

Baustoffen sowie

mit (Einbau-)Möbeln wie unter anderem

Küchen, die Durchführung

von Transporten unter 3,5t, die

Vermittlung von Transporten über

3,5t und die Montage. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so

wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem

Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Spahic, Mirza, Kalesija / Bosnien

und Herzegowina, *13.03.1988,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.09.2020 HRB 30997: aquila

GmbH, Solingen, Neuenhofer Straße

125, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 31.07.2020. Geschäftsanschrift:

Neuenhofer Straße

125, 42657 Solingen. Gegenstand:

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Das Justizministerium des Landes

NRW veröffentlicht unter der Internet-

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Insolvenzverfahren.

Die Beteiligung als persönlich haftender

und vertretungsberechtigter

Gesellschafter an der Kommanditgesellschaft

unter der Firma

secundo aquilae GmbH & Co. KG

mit dem Sitz in Solingen. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Noll, Thomas, Solingen, *01.02.1962,

einzelvertretungsberechtigt mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

03.09.2020 HRB 30999: Dib GmbH,

Wuppertal, Schwelmer Str. 185,

42389 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 26.08.2020.

Geschäftsanschrift: Schwelmer

Str. 185, 42389 Wuppertal. Gegenstand:

Die Beteiligung an anderen

Unternehmen und die Verwaltung

eigenen Vermögens. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Dib, Ribal, Schwelm,

*18.01.1988, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

04.09.2020 HRA 25139: Milz Werkzeuggroßhandel

GmbH & Co. KG,

Wuppertal, Berghauser Straße 118

- 122, 42349 Wuppertal. (Der Handel

mit Werkzeugen.). Kommanditgesellschaft.

Geschäftsanschrift:

Berghauser Straße 118 - 122, 42349

Wuppertal. Jeder persönlich haftende

Gesellschafter vertritt einzeln.

Jeder persönlich haftende Gesellschafter

ist befugt, im Namen der

Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Persönlich haftender Gesellschafter:

freedomli GmbH, Solingen (Amtsgericht

Wuppertal HRB 30974), mit der

Befugnis -auch für jeden Geschäftsführer-,

im Namen der Gesellschaft

Geschäftsführer bestellt, so wird die

Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer

oder durch einen Geschäftsführer

gemeinsam mit einem Prokuristen

vertreten. Geschäftsführer:

Kunze, Daniel Matthias, Solingen,

*04.10.1983, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis im Namen

der Gesellschaft mit sich im eigenen

Namen oder als Vertreter eines Dritten

Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Einzelprokura mit der Ermächtigung

zur Veräußerung und Belastung von

Grundstücken: Kunze, Stephan, Solingen,

*31.05.1958.

07.09.2020 HRA 25140: Hochdahler

Bestattungshaus Inhaber Maximilian

Meier e.K., Erkrath, Schildsheider

educate.nrw

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

04.09.2020 HRB 31002: wohnKUltur

Holding GmbH, Solingen, Bünkenberg

5, 42657 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 06.08.2020.

Geschäftsanschrift: Bünkenberg 5,

42657 Solingen. Gegenstand: Die

Verwaltung von eigenem Vermögen,

insbesondere die Gründung, der

Erwerb, das Halten und Verwalten

sowie die Veräußerung von Gesellschaftsbeteiligungen.

Stammkapital:

100.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer

bestellt, so vertritt er

die Gesellschaft allein. Sind mehrere

Straße 51, 40699 Erkrath. (Durchführung

von Bestattungen nebst

der Erbringung sämtlicher damit

zusammenhängenden Dienstleistungen

sowie Herstellung, Vertrieb und

Handel mit Bestattungsartikeln aller

Art.). Einzelkaufmann. Geschäftsanschrift:

Schildsheider Straße 51,

40699 Erkrath. Inhaber: Meier, Maximilian

Josef, Erkrath, *03.02.1991.

09.09.2020 HRB 31012: Sprezatura

GmbH, Wuppertal, Herzogstraße

28, 42103 Wuppertal. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 18.10.2016 Die

Gesellschafterversammlung vom

28.05.2020 hat die Änderung des

Gesellschaftsvertrages in § 1 Ziffer

(2) (Firma und Sitz) und mit ihr die

Sitzverlegung von Dortmund (bisher

Amtsgericht Dortmund HRB 28877)

nach Wuppertal beschlossen. Geschäftsanschrift:

Herzogstraße 28,

42103 Wuppertal. Gegenstand: - die

Führung von Gastronomiebetrieben

aller Art, - der Großhandel mit

Lebensmitteln aller Art. Stammkapital:

25.000,00 EUR. Allgemeine

Vertretungsregelung: Ist nur ein

Geschäftsführer bestellt, so vertritt

er die Gesellschaft allein. Sind

mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch zwei

Geschäftsführer oder durch einen

Geschäftsführer gemeinsam mit

einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer:

Unfericht, Alexander,

Düsseldorf, *15.09.1987, einzelvertretungsberechtigt

mit der Befugnis

im Namen der Gesellschaft mit sich

im eigenen Namen oder als Vertreter

eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

09.09.2020 HRB 31006: DNJ Immobilienmanagment

UG (haftungsbeschränkt),

Solingen, Scharrenberger

Damm 5, 42699 Solingen. Gesellschaft

mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag

vom 15.06.2020.

Geschäftsanschrift: Scharrenberger

Damm 5, 42699 Solingen. Gegenstand:

Die Verwaltung von Immobilien.

Stammkapital: 100,00 EUR.

Allgemeine Vertretungsregelung:

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt,

so vertritt er die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Geschäftsführer bestellt,

so wird die Gesellschaft durch

die Geschäftsführer gemeinsam vertreten.

Geschäftsführer: Denz, Daniel,

Solingen, *09.01.1990, mit der

Befugnis im Namen der Gesellschaft

mit sich im eigenen Namen oder als

Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte

abzuschließen.

der Bergische Unternehmer 09|20 51


VORSCHAU

Im Oktober 2020

IMPRESSUM

Herausgeber und Eigentümer:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Simonsstraße 80

42117 Wuppertal

Fon 0202 451654

Fax 0202 450086

Mail info@bvg-menzel.de

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Verlag und Anzeigenverwaltung:

Bergische Verlagsgesellschaft

Menzel GmbH & Co. KG

Katja Weinheimer

Fon 0202 70538874

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Das Wasser wird knapp

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Redaktion:

Stefanie Bona (verantwortlich)

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Manfred Lindner

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Druck: L.N. Schaffrath GmbH & Co. KG

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übernehmen dennoch keine Haftung für Druckfehler.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Fotos wird keine Gewähr übernommen. Nachdruck

– auch auszugsweise – nur mit Quellenangabe

gestattet. Mit Namen oder Initialen gezeichnete

Beiträge geben die Meinung des Verfassers, aber

nicht unbedingt die des Verlags wieder. Bezugspreis

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