• Gute Beziehungen wollen gepflegt sein • Wie setzten wir ...

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• Gute Beziehungen wollen gepflegt sein • Wie setzten wir ...

Zusammen wachsen –

zusammenwachsen

Von Thomas Müller *

Montag

Gemeinsam verreisten zwei Klassen des zeka Zentrums Aarau mit zwei Klassen des zeka

Zentrums Baden vom 23. bis 27. August 2004 in die Schulverlegung nach Montbovon.

25 Jugendliche mit ihren BetreuerInnen verbrachten erlebnisreiche Tage im Kanton

Fribourg.

Bei zwei Besuchen im Vorfeld der

Schulverlegung lernten sich die Jugendlichen

gegenseitig kennen und

waren gespannt, wie die Woche mit

den KollegInnen aus der Schwesterschule

verlaufen würde. Bereits im

rollstuhlgängigen Car funkte es zwischen

Badenern und Aarauern.

Nach einem Picknick-Halt an der

Autobahnraststätte Grauholz erreichten

wir am frühen Nachmittag

unser Ziel, das Dorf Montbovon an

der Strecke Bulle – Château-d’Oex.

Neugierig wurde das Hôtel de la

Gare, unsere Unterkunft, bezogen.

«In welchem Zimmer befindet sich

mein Bett?» «Wer schläft zusammen

mit mir im Zimmer?» «Wo ist

der Esssaal?» «Wo befindet sich die

rollstuhlgängige Dusche?» «Wow!

Hast du den tollen Wintergarten

schon gesehen?» «Wo ist mein Gepäck?»

Nach einiger Zeit legte sich

die allgemeine Aufregung und das

Interesse am Lagerort erwachte. In

kleinen Gruppen machten sich Jugendliche

mit den begleitenden

Erwachsenen auf einen Erkundungspostenlauf,

der sie zu den wichtigsten

Bauwerken Montbovons

führte: Bahnhof, Kirche, Schulhaus,

Eisenbahntunnel … und natürlich

zum Dorfladen.

Nach einem feinen Znacht, den

unser Küchenteam aus einer winzigen

Küche hervorzauberte, verflog

der Abend im Nu. Bald war es Zeit,

im gemütlichen Bett dem nächsten

Tag entgegen zu träumen…

Dienstag

Regenschauer prägten den Tag.

Während die FussgängerInnen mit

der Schmalspurbahn nach Gruyère

reisten, wurden die RollstuhlfahrerInnen

mit zwei Schulbussen direkt

zur Schaukäserei am Fuss des Städtchens

gefahren. Dort erforschten

wir die interessante Ausstellung

rund um den berühmten Käse aus

dieser Gegend. Lesen, Tasten, Riechen,

ja sogar Schmecken waren

angesagt. Dass kommerzielle Käserei

nicht mehr viel mit Alphüttenromantik

zu tun hat, sondern eine

hoch technisierte Angelegenheit ist,

wurde uns hier so richtig bewusst.

Nach dem Picknick spazierten wir

hinauf zum Städtchen Gruyère.

Glücklicherweise boten die alten

Häuser mit ihren ausladenden Dächern

immer wieder Schutz vor den

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