Unter der Staleke 219, Herbst 2020

druckhaus.wuest

Heimatzeitung für die Gemeinde Hagen im Bremischen – Die STALEKE erscheint vier Mal im Jahr und wird kostenlos an alle Haushalte der Gemeinde Hagen im Bremischen verteilt.

Unter der

Ü B E R

50 Jahre

STALEKE

Heimatzeitung für die Gemeinde Hagen im Bremischen

BEMERKENSWERTES | BERICHTE | BEGEBENHEITEN

219 | Herbst 2020

www.staleke.de


1965 – 2015

www.staleke.de

Staleke – Das ist die mittelhochdeutsche

Bezeichnung der Hagener für

ihre Gerichtseiche. Sie schmückte das

Siegel des ehemaligen Amtes Hagen

und ziert jetzt das Wappen der Ortschaft

Hagen.

Das Wort „Staleke“ taucht erstmals

in einer lateinischen Urkunde auf.

Darin ist festgeschrieben, dass Graf

Gerbert II. von Stotel am 8. März 1248

dem Bremer Erzbischof die Vogtei Bramstedt verkauft hat. Unter

dieser Eiche hielten die Stoteler als Herren über Hagen Gericht und

leiteten wohl bis 1363 Volksversammlungen.

Der Standort der Staleke: auf dem heutigen Schulgelände; im Durchgang

zwischen dem ehemaligen Forsthaus und dem 1969 fertiggestellten

Neubau der Mittelpunktschule.

198 | Sommer 2015

50 Jahre

Unter der

STALEKE

Heimatzeitung für die Gemeinde Hagen im Bremischen

BEMERKENSWERTES | BERICHTE | BEGEBENHEITEN

Platz

für Ihr

Foto

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger der

Gemeinde Hagen im Bremischen ein schönes

Foto, passend zur jeweiligen Jahreszeit an

die Staleke zu senden. Unter allen Einsendungen

wählt das Redaktionsteam ein Foto für die

neue Titelseite der Staleke aus und prämiert

dieses dann mit 50,00 €.

Senden Sie Ihre Fotos als JPG-Datei per E-Mail

an g.wuest@staleke.de Wir freuen uns auf Ihre

Fotos und sind sehr gespannt.

Das Herbst-Foto für die Titelseite kommt von Pascal Franke aus Rechtenfleth.

Vielen Dank

Inhaltsverzeichnis

Editorial ....................................................3

Land & Leute

Grußwort des Bürgermeisters Andreas Wittenberg ..........5

Land schafft Verbindung (LSV) ..............................7

Trauer um Helma Voss ......................................9

Neuer Fußboden für das Heimathaus .......................11

Hof Hühnken bietet wieder Blühpatenschaften an. ..........12

Uthlede bei Nacht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18

Sehr gute Facharbeit über den jüdischen Friedhof

in Hagen ................................................20

Fakten aus alten Akten .....................................26

Aktionsbündnis zur Rettung des Grienenbergmoores .......32

Sommer im Anziehungspunkt ..............................35

Linda Frerichs kämpft für Flora und Fauna ...................36

Badeverbot an der Weser in Sandstedt ......................37

Open-Air-Abschlussfeier an der Hermann-Allmers-Schule. ...39

Bestattungskultur in stetigem Wandel ......................41

Die Macht der Körpersprache ...............................43

CDU-Kreistagsfraktion besuchte die Gemeinde Hagen ......45

Die beiden Pflugscharen …. ................................50

Meine Erinnerungen an die Nachkriegszeit in Hagen ........51

IMPRESSUM

Unter der Staleke“, Heimatzeitung für die Gemeinde Hagen im Bremischen

Weißenberger Straße 12, 27628 Hagen im Bremischen-Driftsethe, Tel. 04746 9464 - 0,

Fax 9464 - 94, E-Mail: staleke@druckhaus-wuest.de, www.staleke.de

Geschäftsführer: Gerhard Wüst, Mobil 0160 4703697

Rechnungswesen:

Titelfoto:

2 | HERBST 2020

Gerhard Segelken

Wunderschönes Foto am Sandstedter Strand Richtung Brake.

Foto: Pascal Franke

Anzeigenannahme: Gerhard Wüst, Mobil 0160 4703697, Telefax 04746 9464 - 94,

E-Mail: g.wuest@staleke.de

Auflagenhöhe:

6.300 Exemplare – Die STALEKE erscheint vier Mal im Jahr

und wird kostenlos an die Haushalte der Gemeinde Hagen im

Bremischen verteilt.

Gesamtherstellung: Druckhaus Wüst GmbH, Weißenberger Straße 12

27628 Hagen im Bremischen-Driftsethe

Telefon 04746 9464 - 0, Telefax 04746 9464 - 94

E-Mail: mail@druckhaus-wuest.de

Sämtliche Geldeinzahlungen (Anzeigengebühren, Spenden usw.) nur auf das fol gende

Konto der Volksbank eG Bremerhaven-Cuxland erbeten:

IBAN DE77 2926 5747 4810 3772 00, BIC GENODEF1BEV

Für unverlangt eingereichte Manuskripte keine Gewähr. Die Zeitung ist dem Gemeinwohl

verpflichtet. Jede Mitarbeit ist ehren amtlich und unbesoldet. Veröffentlichte oder unveröffentlichte

Manuskripte werden nicht honoriert. In den Verteilorten wird je ein Exemplar

kostenlos an die Haushalte abgegeben.

Die nächste Ausgabe erscheint am

Donnerstag, dem 26. November 2020

Anzeigenschluss ist

Freitag, der 29. Oktober 2020

Vereine & Gruppen

Neuer Wegweiser zum Mehr-Generationen Platz ............6

NESTWERK – ein erfolgreicher Verein in der

Flüchtlingsarbeit ........................................10

NESTWERK – Hagens ehrenamtliche Erwachsenenbildung

.................................................15

Neuer Präsident des Lions Clubs Wesermünde

kommt aus Hagen .......................................31

Gewerbe & Dienstleistungen

Der goldene Weg zur Heilung von Menschen und Tieren ....8

Schützen, was wichtig ist!. ..................................13

Kläranlage Hagen geht zum Jahresende vom Netz. ..........14

Kanzlei Jordan in neuen Räumlichkeiten in Garlstedt ........30

Blumenwiesen im Gewerbe park „Döhrenacker“ .............33

Osteopathie – eine hilfreiche Ergänzung zur Schulmedizin. ..16

Bekanntmachungen & Termine

Kein Wegerecht per Gewohnheitsrecht

zwischen Nachbarn. .....................................42

Neuigkeiten aus dem Standesamt Hagen-Beverstedt ........ 47

Das Staleke Redaktionsteam ................................48

Regelmäßige Termine ......................................49

Programm der Hagener Burg ...............................53

Telefon-Übersicht ..........................................55

UNTER DER STALEKE


EDITORIAL

C privat

SYLT –

wir kommen!

Endlos lange Strände, Schlick, Wattenmeer, Reetdächer, Seeluft …

Lange Spaziergänge durch den Sand von Kampen nach Westerland – wie haben wir

das vermisst. Es dauert nicht mehr lange, wir sitzen im Autozug von Niebüll nach

Wester land und ich schmecke schon das Fischbrötchen aus der nördlichsten Fischbratküche

Deutschlands, von Gosch. Wir können es kaum erwarten.

Wir dürfen wieder auf die Insel und sind sehr glücklich!

Einschecken in Kampen unter Reetdach mit wunderschönem Blick aufs Wattenmeer.

Der erste Restaurantbesuch und eine leckere Fischsuppe in Westerland. Das ist ein tolles

Geschenk, aber alles ist irgendwie anders, eine eigenartige Atmosphäre um uns, ein

zögerlicher Aufbruch, vermischt mit einer inneren Ruhe und Freude.

Jeder Schritt knirscht im Sand und es hört sich an wie die ersten Schritte im Neuschnee.

Die Dünen haben sich neu und ganz hoch aufgetürmt, die vor einiger Zeit noch nicht

existierten. Die Insel hat uns wieder, aber es fühlt sich an als ob die Stille der Insel tiefer

ist. Wir werden nachdenklich. Hat das Corona mit uns gemacht? Wir werden durch

Corona unsere gesamte Einstellung gegenüber dem Leben anpassen müssen, es wird

sich alles ändern.

Wir sitzen im Sand und es wird uns klar, dass das Meiste unverändert geblieben ist:

Der Wind weht weiter und die Sonne versinkt wie immer in der Nordsee. Der Sonnenuntergang

ist jeden Abend anders und immer ein Schauspiel ohnegleichen. Die Seele

wird berührt und man wird ganz still und ruhig und ist entspannt. Ich glaube, dass wir

Menschen uns verändert haben. Diese Krise hinterlässt eine Geschichte, die weit in die

Zukunft weist. Denken wir an die musizierenden Italiener auf den Balkonen. Schauen

wir die Satellitenbilder an und wundern uns darüber, dass diese Bilder uns Industriegebiete

Chinas, Italiens und überall auf der Welt frei von Smog zeigen. 2020 wird der

CO 2 -Ausstoß der Menschheit zum ersten Mal fallen. Wenn das Virus so etwas kann,

können wir das dann vielleicht auch?

Bewegen sich die Menschen jetzt anders? Ist alles so wie früher? Viele von uns fühlen

sich jetzt sogar erleichtert, dass das viele Rennen, Reden und Kommunizieren zu einem

Halt kam. Verzicht ist nicht unbedingt Verlust, sondern können neue Räume ermöglichen.

Vielleicht war der Virus nur ein Sendebote aus der Zukunft und will uns sagen,

dass unsere Zivilisation zu dicht, zu schnell und zu überhitzt geworden ist. Wir rasen zu

schnell in eine Richtung, in der es keine Zukunft gibt, doch sie kann sich immer wieder

neu erfinden und sie erfindet sich neu, wir werden uns noch wundern.

Doch allen zum Trotz, unseren Humor, unser Lachen haben wir nicht verloren, trotz

Corona. Das hilft uns immer wieder weiter. Wir wollen doch alle nur glücklich und

zufrieden sein und wenn wir alle auf uns aufpassen und uns gegenseitig helfen, gelingt

das auch!

Schöne, sonnige Herbsttage und Gelassenheit wünsche ich Ihnen. Bleiben Sie gesund!

Ihr Gerhard Wüst

UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 3


Raumausstattung aus

Leidenschaft.

Katja Schulze übernimmt das Geschäft von Raumausstatter Helbig in Bremenhaven.

Infos: www.katja-schulze.de

Gerhard Helbig ist ein bekannter und erfahrener Raumausstattermeister aus Bremerhaven. Nach 46 Jahren als Handwerker mit Leidenschaft, gibt er

jetzt seinen Hammer an Katja Schulze weiter.

Heute gehöre ich zu den Meistern

auf meinem Gebiet.

Nachdem ich vor 10 Jahren erfolgreich das

Geschäft Pelz übernommen habe, stehe ich

jetzt voller Stolz und Freude erneut kurz vor

der Übernahme eines Traditionsgeschäfts. Es

handelt sich um das Geschäft von Gerhard

Helbig. Gerd, so ist er bei seinen

Kunden bekannt, ist genau

wie ich in der Raumausstattung

tätig. Sein vielfältiges Angebot

umfasst die Polsterei, Sonnenund

Insektenschutz, Bodenbeläge

und Dekorationsartikel.

Er übergibt seine Objektkunden

aus der Gastronomie und

Industrie gleich mit, die wir

selbstverständlich sehr gerne

weiter betreuen. Für die Übergangszeit steht

Gerd seinen Kunden natürlich weiterhin als

Ansprechpartner zur Verfügung. Unternehmen

aus unterschiedlichen Branchen wie Hotels,

Krankenhäuser oder Reedereien profi tieren

von unserer Raumausstattung. Warum? Wir

schaffen ein Ambiente, in dem sich Menschen

wohlfühlen. Außerdem stehen mein selbst

ausgebildetes Team und

ich unseren Kunden stets

„Als Gerd vor 46

Jahren Raumausstatter

wurde, war

ich noch nicht

mal geboren.“

mit Rat und Tat zur Seite.

Unsere Schwerpunkte

liegen in den Bereichen

der Polsterei und der textilen

Fensterdekoration.

Gardinen und Vorhänge,

Tapeten und die Wohnraumgestaltung

runden

unser Angebot ab. Jedes

Material und jedes Muster hat seine eigene

Wirkung. Deshalb ist es uns wichtig, unseren

Kunden eine große und vielfältige Auswahl von

Stoffen und Mustern anbieten zu können. Ob

es eine Sitzheizung, Steckdosen oder Musik

im Sofa sind oder die richtige Sitzhöhe und der

optimale Härtegrad – mein Team und ich erfüllen

jeden Wunsch!

„Als selbständige Raumausstattermeisterin

mit

langjähriger Erfahrung

bin ich für meine bestehenden

und zukünftigen

Kunden in Loxstedt sowohl

vor Ort als auch

europaweit erreichbar.“

4 | HERBST 2020

Interesse geweckt? Kontakt zur Raumausstattung

von Katja Schulze: 04744 / 2386

UNTER DER STALEKE


C Julian Berndt

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner in der

Gemeinde Hagen im Bremischen!

Wir sind in der zweiten Jahreshälfte

dieses besonderen Jahres

angekommen. Ich hoffe, Sie

konnten die warmen Sommertage

trotz der noch bestehen

Covid19 - Lage genießen und

haben Kraft für das Jahresende

getankt. Der Virus und

die Einschränkungen werden

uns weiter begleiten und ich

möchte mich wiederholt dafür

bedanken, dass sich unsere Gemeinde

sehr vorbildlich verhalten

hat.

Leider betrifft das nicht alle

Lebenslagen in unserer Gemeinde

und ich möchte eindringlich

darauf hinwiesen,

dass wir eine gut funktionierende

Abfallbeseitigung

in unserer Gemeinde Hagen

im Bremischen haben. Trotzdem

werden in unserem Ordnungsamt

immer wieder illegale

Müllentsorgungen in der

freien Landschaft gemeldet,

die wir gemeinsam mit dem

zuständigen Landkreis Cuxhaven

häufig kostenaufwendig

beseitigen. Ebenso stellen wir

immer wieder fest, dass Abfall

neben die Glas-, Elektroabfall

bzw. Altkleidercontainer

gestellt wird, wenn diese voll

sind. Ich ärgere mich maßlos

über das Verhalten derjenigen,

die so agieren! Daher appelleriere

ich an alle, dieses zu

unterlassen. Für den Fall, dass

die Container bereits voll sind,

melden Sie sich bei uns im

Rathaus und suchen Sie einen

anderen Standort in unserer

Gemeinde auf. Wir leben in

einer sehr schönen Gemeinde

mitten in der Natur, lassen Sie

uns gemeinsam dafür sorgen,

dass es auch schön bleibt.

Aprospros Natur: Der Rat der

Gemeinde Hagen im Bremischen

und das Aktionsbündnis

zum Erhalt des Grienenbergsmoores

haben sich sehr dafür

eingesetzt, dass der Torfabbau

im Grienenbergsmoor eingestellt

und die Flächen der Renaturierung

und Wiedervernässung

zugeführt werden.

Mittlerweile liegen die erforderlichen

Genehmigungen zur

Einstellung des Torfabbaus vor

und voraussichtlich im Herbst

werden die Arbeiten zur Wiedervernässung

starten. Ich

freue mich, dass wir zukünftig

neben dem Königsmoor einen

weiteren Landschaftsschatz in

unserer Gemeinde haben werden.

Gerade in der heutigen Zeit

ist das Thema „regional und

fair“ sehr wichtig. Daher bitte

ich Sie, bei allen Kaufentscheidungen

immer die Betriebe in

unserer Gemeinde zu bedenken.

Nur so können diese wirtschaftlich

weiter bestehen und

Ihre Dienstleistungen für uns

bereithalten. In diesem Zusammenhang

freue ich mich, dass

wir als Gemeinde im Sommer

die Titelerneurung als „Fairtradegemeinde“

erhalten haben.

Ich bedanke mich bei allen, die

den Fairen Handel unterstützen

und natürlich vor allem bei

unserer Fairtradesteuerungsgruppe.

Am Donnerstag, 29. Oktober

2020 biete ich in der

Zeit von 15:00 bis 18:00 Uhr

eine Bürgersprechstunde in

meinem Büro an. Um Wartezeiten

zu vermeiden, vereinbaren

Sie bitte einen Termin

bei Frau Paulawitz (Telefon

04746 8732). In diesem Zusammenhang

möchte ich Sie

ermutigen, sich auch außerhalb

dieser Sprechstunde bei

mir oder meinen Kolleginnen

und Kollegen im Rathaus zu

melden. Mir persönlich sind

die Anliegen und Interessen

unserer Einwohnerinnen und

Einwohner sehr wichtig und

ich freue mich über Ihr Feedback.

Bitte rufen Sie mich an

(Telefon 04746 8731) oder vereinbaren

einen Termin.

Herzliche Grüße

Ihr

Andreas Wittenberg

Ihr Ansprechpartner bei

Garten-, Land- & Forstarbeiten

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Lohnarbeiten

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 5


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in der Tierarztpraxis Hohenheide

Neuer Wegweiser zum Mehr-

Generationen Platz

HAGEN. „Toll wäre es, wenn

wir am Weg zum Rathaus ein

Hinweisschild zum Mehrgenerationenplatz,

einem alten

historischen Straßen- bzw.

Platzschild nachempfunden,

aufstellen würden!“

Das war der Wunsch von Rosemarie

Haese bei einem

Arbeitsdienst der Boule- und

Schachfreunde auf dem Mehrgenerationenplatz.

Gesagt! Getan!

Als der Boule-Freund Adolf

Hartmann, der engagierte

Entwurf. Jetzt gab es für den

begeisterten „Boule-Freund-

Adolf“ kein Halten mehr.

Nachdem auch unser Bürgermeister

Herr Andreas Wittenberg

sein ok gegeben hatte,

wurde das Schild umgehend

angefertigt.

Bisher verhinderte die Corona-

Krise die Einweihung dieses tollen

Hinweisschildes. Heute war

es dann soweit.

Die Boule- und Schachfreunde

und sicherlich auch viele

Gut Hohenheide

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Gen

Einweihung des Hinweisschildes Mehr-Generationen Platz – v.l.: Adolf und Maria

Gen J oitare !n

eid Hartmann, etneR-sdnoF-MVL Gaby Kasper, Rosemarie und red Detlef Haese. tim dnu nessal neta

.neßeilhcs ekcülnetneR

J

eid etneR-sdnoF-MVL red tim dnu nessal neta

.neßeilhcs ekcülnetneR Fachmann für alle kniffligen Hagener Bürgerinnen, Bürger

rutnegasgnurehcisreV-MVL und besonderen Aufgaben davon

erfuhr, war seine Begeiste-

Verschönerung des Platzes und

und Gäste freuen sich über die

sualK rutnegasgnurehcisreV-MVL giwtraH

rung groß! „Wie stellst Du Dir danken Rosemarie Haese für

A01gewnehcuB sualK retlA giwtraH

dieses Schild denn vor? Wie soll den Entwurf, Adolf Hartmann

mi negaH 82672

A01gewnehcuB retlA

es aussehen?“

für die Anfertigung.

nehcsimerB

mi negaH 82672

Rosemarie Haese, die sich schon Das Ehepaar Maria und Adolf

717975959740nofeleT

nehcsimerB

länger mit diesem Thema beschäftigt

hatte, übergab Adolf volle Schild gespendet. Wir ha-

Hartmann haben dieses kunst-

.h @sualk

.sualked.mvl

717975959740nofeleT

/:sptth .sualk/ed.mvl

.h @sualk

.sualked.mvl

Hartmann am nächsten Boule- ben uns sehr gefreut und dafür

/:sptth .sualk/ed.mvl

Tag einen entsprechenden sagen wir DANKE! s Gaby Kasper

6 | HERBST 2020

oitare !n

C Gaby Kasper (2)

en uen red egrosrovsretlA eiD

en uen red egrosrovsretlA eiD

UNTER DER STALEKE


Zahlreiche Mitglieder von „Land schafft Verbindung“ freuten sich über die Ankunft

des „Dankeschön-Wagens“ in Sandstedt.

HAGEN. „Vielen Dank für ihre

Unterstüzung“, sagen die im

Verband „Land schafft Verbindung“

(LSV) zusammengeschlossenen

Landwirte. Am 29.

Juni erreichte der Motto-Anhänger

das Cuxland und möchte

den Verbrauchern damit

während der Rundreise durch

den Landkreis für den Kauf regionaler

Produkte danken. Seit

Anfang Mai tourt der Anhänger

durch Deutschland. Startpunkt

war Olpe im südlichen Sauerland,

nach der Rundreise durch

die Wesermarsch übergaben

die Mitglieder der LSV-Regionalgruppe

den Wagen an der

Fähre Brake-Sandstedt an die

Regionalgruppe Weser-Elbe

Nord. Volker Peters aus Geestland

übernahm den Wagen

während dem Übersetzen auf

der Fähre. Fährführer Peter

Schultze erfreut sich über die

Aktion und drehte während der

Übergabe einige „Ehrenrunden“

auf der Weser, die er darüber

hinaus mit lauten Signalen

aus seinem Typhon begleitete.

Auf der Sandstedter Weserseite

erwarteten etwa 20 Landwirte

mit sechs Zugmaschinen den

Motto-Wagen. Seit Oktober

2019 demonstrieren die Landwirte

im LSV gegen politische,

existenzbedrohende Entscheidungen

der Regierung. Mit Beginn

der Corona-Krise waren

keine weiteren Demonstrationen

möglich. Dennoch haben

die Verbraucher in Krisenzeiten

C Andreas Palme

Land schafft Verbindung (LSV)

offensichtlich mehr Wert auf

lokale, regionale und gesunde

Lebensmittel gelegt. Dies

konnten insbesondere die

Hofläden der Bauernhöfe bestätigen,

deren Umsätze seither

gestiegen sind. Für diese

offensichtlich neue Wertschätzung

der landwirtschaftlichen

Produkte aus der Region wollten

die Bauern auf sich und

ihre Produkte aufmerksam

machen und sich gleichzeitig

bei den Verbrauchern bedanken.

„Der Danke-Anhänger“

wird bis Ende des Jahres alle

Bundesländer durchquert haben“,

erklärt Ann-Kathrin Harrje

für das Organisationsteam

der Regionalgruppe. Durch

den Landkreis Cuxhaven ziehen

Traktoren den Wagen

und machen Stationen auf

Regionalmärkten und in Bremerhaven.

„Unbegreiflich sind

die vielen Absagen von Marktverantwortlichen,

unsere Wagen

während der Verkaufszeit

aufzustellen“, findet Harrje

mit Blick auf die voran gegangen

Planungen. Dennoch war

die Aktion während der drei

Tage aus Sicht der Organisatoren

erfolgreich. Zahlreiche

Bürger konnten sich über die

Probleme der Landwirtschaft

informieren. So gefährde Handelsabkommen

mit anderen

Ländern (Mercosur) die heimische

Landwirtschaft, die

sich stark in Sachen Tier- und

Pflanzenschutz, Arten- und

Naturschutz sowie in Nachhaltigkeit

und Tierwohl engagiert.

„Die Auflagen für die heimische

Landwirtschaft sind schon seit

Jahren auf existenzzehrendem

Niveau und dürfen nicht weiter

von Nicht-Regierungsorganisationen

(NGO) in bundesweiten

Entscheidungsgremien unsachlich

und unnötig gesteigert

werden“, erklären Haarje und

Peters mit Blick auf ihren Berufsstand.

Der „Danke-Wagen“

wurde dann am 1. Juli an der

Burg Hagen an das Orga-Team

der LSV-Gruppe Osterholz übergeben.

Die bundesweite Aktion

soll schließlich auf die Probleme

in den meist familiengeführten

Betrieben aufmerksam machen

und für regionale Produkte werben,

zu Gunsten von Tierwohl,

Umwelt und Naturschutz sowie

einer nachhaltigen Landwirtschaft.

s

Andreas Palme

Ann-Kathrin Harrje und Volker Peters übernahmen auf der Weserfähre Brake-Sandstedt den Motto-Wagen für dei Reise durch das Cuxland.

UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 7


8 | HERBST 2020

Ich führe Menschen und Tiere mit seelischen

und körperlichen Problemen auf

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erkenne und löse ich seelische

Blockaden und biete

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& Tier (als Nah- und Fernbehandlung)

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Der goldene Weg zur Heilung

von Menschen und Tieren

HOOPE. „Ich biete den goldenen

Weg zur Heilung von Menschen

und Tieren“, erklärt Dr.

Britta Lange ihre Berufung. In

ihrer eigenen Praxis in Hoope

möchte die Fachärztin für innere

Medizin und Kardiologie

ihre Patienten mit seelischen

und körperlichen Problemen

auf den Weg zur Gesundung

führen. Mit ihrer über 25-jährigen

Berufserfahrung und

mehrjähriger Ausbildung zur

spirituellen Heilerin möchte

sich die 53-jährige zum Wohle

ihrer Patienten engagieren.

„Meine Schwerpunkte liegen

bei Herz- und Suchterkrankungen,

Depressionen, Angststörungen

und der Tierheilung“,

zählt die Ärztin auf und ergänzt,

„dass ich auch bei Beziehungsproblemen

helfen

möchte“. In ihrer Berufskarriere

arbeitete Dr. Lange in zahlreichen

Krankenhäusern, wo die

Patienten mit Methoden der

Schulmedizin behandelt wurden.

Dort herrschte ein großer

Druck auf alle Mitarbeitenden

und neben der Patientengesundung

stand auch immer

die Wirtschaftlichkeit der Behandlung

im Focus der Klinikführung.

Vor etwa 20 Jahren interessierte

sich die Heilerin für

die chinesische Medizin und

die ganzheitliche Behandlung

gesundheitlicher Probleme.

Vor vier Jahren brach Britta

Lange aus dem Korsett der

getakteten Klinikabläufe in

Bremen aus und zog mit ihrem

Ehemann nach Hoope. Auf der

„Hoope Ranch“, einem Resthof

in der Ortsmitte neben dem

Dorfgemeinschaftshaus, fand

sie ihre berufliche Erfüllung

zwischen Pferden, Hühnern,

Hund und Katzen. Ihr Praxisraum

liegt im Obergeschoss

des historischen Bauernhauses

und wirkt beruhigend auf

die Patienten. „Als Hausärztin

C Andreas Palme

hätte ich durch das derzeitige

Abrechnungssystem wieder

keine Zeit für meine Patienten“,

erklärt Dr. Lange den Schritt zur

Selbstständigkeit auch mit der

mangelnden Wertschätzung im

Dr. Britta Lange hat sich in Hoope mit

einer Praxis für alternative Medizin

selbstständig gemacht.

herrschenden Gesundheitssystem.

„Hier habe ich meine Berufung

gefunden“, betont die

Ärztin lächelnd und präzisiert

ihre Angebote zur ganzheitlichen

Behandlung ihrer Patienten.

In Hoope möchte die

Fachärztin seelische Blockaden

erkennen und auflösen,

energetische Heilbehandlung

anwenden und Heilmeditationen

sowie Akupunktur durchführen.

Darüber hinaus bietet

Dr. Lange ihren Patienten eine

Zweitmeinung bei medizinischen

oder tiermedizinischen

Therapieentscheidungen an.

„Die energetischen Heilbehandlungen

können auch telefonisch

durchgeführt werden“,

erklärt die Heilerin und hebt

damit hervor, „dass so nicht

UNTER DER STALEKE


alle Patienten nach Hoope fahren

müssen“. Für Britta Lange

gibt es immer einen Weg zur

Behandlung. So hat sie sich mit

dem Wechsel nach Hoope von

der „Apparatemedizin“ verabschiedet

und setzt auf die Freiwilligkeit,

mit der die Patienten

zu ihr kommen. Darüber hinaus

bietet die Ärztin auch Hausbesuche

nach telefonischer Absprache

an, um ihre Patienten

in deren häuslichen Umfeld zu

behandeln. „So viel wie nötig,

so wenig wie möglich“ lautet

C Otto Baur

das Credo bei der Behandlung,

die von den Patienten meist

selbst bezahlt werden müssen.

Unter www.heilerin-und-aerztin.de

stellt die Hooperin ihre

Dienstleistungen detailliert vor

und bietet einen Gutschein für

eine kostenlose „Frühstücksmeditation“

an. Dabei geht es

um eine ärztlich geführte Reise

durch die Strukturen und Organe

des menschlichen Körpers.

Sie dient dem Erkennen,

Annehmen und Loslassen von

Gefühlen. s

Andreas Palme

Trauer um Helma Voss

UTHLEDE/ WULSBÜTTEL/

AXSTEDT. Am 19. Juni starb

Helma Voss im Alter von 87

Jahren. Damit geht eine fast

fünfzig Jahre lange Ära als

Chorleiterin zu Ende. Daneben

hatte Helma Voss

auch 12 ½-Minuten-Gottesdienste

in der Uthleder

Kirche und Andachten im

Seniorenheim gehalten.

Begonnen hatte alles 1972,

als Helma Voss als Frau des

Uthleder Pastoren Udo

Voss eine gesangliche Begleitung

für das Krippenspiel

suchte. Die Mütter

der damaligen Konfirmanden

machten spontan mit,

und schnell entstand der

Wunsch nach festen Singabenden.

Daraus entwickelte

sich der Frauenchor der

Uthleder Kirchengemeinde,

der bei zahlreichen Veranstaltungen

auftrat und auch

das alljährliche Adventskonzert

ins Leben rief. Bereits

seit 1971 bestand der Singkreis

in Axstedt. Als dort

Dirigentenmangel herrschte,

übernahm Helma Voss

auch hier die Chorleitung

und fuhr mit ihrem Daimler

manchen Kilometer

dorthin ab. Keinen kirchlichen

Chor, sondern den

Chor der Landfrauen gab es

seit 1982 in Wulsbüttel. Als

der nach dem plötzlichen

Tod der Dirigentin Gudrun

Stolz ohne Leiterin dastand,

übernahm Helma Voss auch

hier die Stabführung. So hat

sie durch ihren Einsatz diese

Chöre noch lange am Leben

gehalten. Aber durch Nachwuchsmangel

überalterten

die Gruppen.

Es konnten oft nicht mehr

alle Stimmen besetzt werden.

Deshalb traten die

Chöre bis zuletzt meistens

gemeinsam auf. Noch im

letzten Jahr dirigierte Helma

Voss ihre Sängerinnen

und Sänger beim Adventskonzert

in Uthlede. Nun ruht

ihr Taktstock. Die Mitglieder

aller drei Chöre sind sich

aber einig: „Sie hat uns immer

animiert, und wir sind

immer mit Freude zu den

Übungsabenden und Auftritten

gegangen“. s Otto Baur

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Der Fachmann

in Ihrer Nähe!

HAGEN. „Wir schaffen das!“ –

erinnern Sie sich noch an die

damals aufgeregten Zeiten mit

den täglichen Meldungen über

die ankommenden Flüchtlinge

und der Turnhallenunterbringung

bei uns, der schwierigen

Suche nach passenden Unterbringungsmöglichkeiten

und einer

mühsamen Verständigung?

Das Ortsbild wurde bunter und

lebendiger, die Unsicherheiten

wuchsen und das Miteinander

musste sich langsam entwickeln.

Inzwischen sind schon

fünf Jahre vergangen, und es

ist eine gute Normalität und

Selbstverständlichkeit im Zusammenleben

entstanden.

Dank an die vielen

HelferInnen

2008 gegründet, war von Beginn

an die Begleitung von

Menschen mit Fluchtgeschichte

ein wichtiger Bestandteil

unserer Vereinsarbeit. Und

damit verbunden auch die Begleitung

der vielen Menschen,

die freiwillig die notwendige

und konkrete Unterstützungsarbeit

geleistet haben. Wir alle

sind diesen Personen zu großem

Dank verpflichtet, denn

sie haben das „Ankommen“ der

seelisch und körperlich meist

beeinträchtigten Neubürger in

unserer Gemeinde erst ermöglicht.

Wenn man sich ansieht,

was in diesen Jahren geschafft

wurde, können wir sagen: In

Hagen haben wir es gut geschafft,

auch wenn natürlich

noch nicht alles glatt und zu aller

Zufriedenheit funktioniert.

Es gab hilfreiche lokale und

regionale Netzwerke für Austausch

und professionelle

Unterstützung im Bereich Ausländer-

und Aufenthaltsrecht,

Ausbildung- und Arbeitsfragen

sowie sozialen Problemen. Im

aktuell beschlossenen Integrationskonzept

der Gemeinde

kann man den Prozess und das

Erreichte gut nachverfolgen.

Von Anbeginn war die Sprachvermittlung

ein wichtiger Baustein.

Mit finanzieller Unterstützung

der Gemeinde sowie

umfangreicher Landesmittel

konnten allen erwachsenen

Interessenten/Innen durchgehend

Sprachkurse vor Ort

angeboten werden, sodass

viele inzwischen gute Voraussetzungen

für Arbeitsvermittlung

und in weitergehende

Ausbildungen vorweisen. Die

ersten Lehrverhältnisse wurden

inzwischen erfolgreich abgeschlossen.

Neu: Schulung im Umgang

mit Computern

Ab September werden wir im

Rahmen eines Sprachkurses

auch den Umgang mit Computern

schulen. Zur Anschaffung

von entsprechenden Laptops

hatte der Verein im vergangenen

Jahr großzügige Spenden

von den örtlichen Lions sowie

dem Landfrauenverein Bramstedt

erhalten und davon jetzt

10 Geräte angeschafft und

die notwendige Vernetzungstechnik.

Der Unterricht wird

in Räumen des Bürgermarktes

stattfinden und im Herbst auch

die Möglichkeit für offene Kursangebote

bieten.

Anlaufstelle jetzt

im Rathaus

Mehr als fünf Jahre lang war das

Nestwerk-Büro die Anlaufstelle

für Menschen mit Fluchtgeschichte

und die sie begleitenden

Personen. Das personelle

und räumliche Angebot kann

der Verein aber seit Anfang August

finanziell nicht mehr aufrechterhalten

und musste das

Büro bis auf Weiteres schließen.

UNTER DER STALEKE


Die Kollegin Daniela Plugge ist

weiterhin Ansprechpartnerin

bei der Gemeinde und hat ihren

Arbeitsplatz jetzt im Rathaus.

Kontakt 04746 8753 oder Plug

ge@hagen-cux.de

Im November 2015 wurde die

Kleiderkammer „Anziehungspunkt“

im Laden neben dem

Büro eingerichtet und seitdem

freiwillig von ca. 20 Frauen betreut.

Öffnungszeiten Mo. und

Do. von 9:00-12:00 und 15:00-

18:00 Uhr. Hier kann inzwischen

jeder Mensch zu kleinem Preis

gebrauchte, gut erhaltene und

manchmal auch hochwertige

Kleidung kaufen. Der Laden

wird gut besucht, unter Corona-Bedingungen

mit Maske

und Abstandsregeln, und erwirtschaftet

einen kleinen Gewinn

zugunsten der allgemeinen

Vereinsarbeit. Kontakt über

Maria Denker; Tel.: 04746 273.

Zur Unterstützung von Grundschulkindern

bietet das Nestwerk

eine Schularbeitenhilfe

in den Schulzeiten jeweils Mo.

und Do. von 12:30 bis 13:30 Uhr

an. Auch hier betreuen Freiwillige

die Kinder bei den Hausaufgaben.

Es werden auch ständig

weitere Mitarbeiter gesucht.

Kontakt: Wolfgang Steen; Tel.:

04746 918120. s Wolfgang Steen

Neuer Fußboden für das

Heimathaus

UTHLEDE. Einen neuen Fußboden

erhält zurzeit das Heimathaus

in Uthlede. In jedem

Jahr sind die Heimatfreunde

dabei, durch ehrenamtlichen

Einsatz das Haus und die Anlagen

auf dem Hof zu erhalten

und zu renovieren. Ein neuer

Fußboden war schon lange an

der Reihe, aber durch die zahlreichen

Veranstaltungen fand

sich dafür kein passendes Zeitfenster.

„Weil wir jetzt durch

Corona eine Zwangspause

bei unseren Veranstaltungen

haben, wollten wir die Zeit

nutzen“, sagt Vereinsvorsitzender

Torsten Wulff. Das ist nun

schon der dritte Fußboden seit

der Eröffnung 1997. Der erste

wurde später als Dielen für

den Dachboden verwendet,

und auch der zweite wird nicht

entsorgt, sondern der neue darübergelegt.

Nach den ersten

beiden Böden aus Nadelholz

entschieden sich die Heimatfreunde

jetzt für solide Eichendielen,

die im Eingangsbereich

und vor der Theke von Fliesen

unterbrochen werden. Auch

die Theke wurde komplett neu

aufgemauert und erhält eine

Eichenplatte als Abschluss.

Die Schränke dahinter sind aus

Edelstahl und voll kühlbar. Nun

bleibt den Heimatfreunden zu

wünschen, dass die Reihe der

Veranstaltungen bald wieder

anläuft und viele Gäste die Vorteile

der Renovierungen nutzen

können. s

Otto Baur

Inh. Heinz Mann

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Sa. 26.09. Relax & DIY Workshop: - „Herbstkranz binden“

So. 18.10. Workshop: „Yoga Nidra - der magische Schlaf“

Sa. 21.11. Relax & DIY Workshop: - „Kerzen gießen“ uvm.

Die Veranstaltungspause wegen Corona nutzten die Uthleder Heimatfreunde, um im

Heimathaus einen neuen Fußboden und eine neue Thekenanlage einzubauen.

C Otto Baur

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Hof Hühnken bietet wieder

Blühpatenschaften an

BRAMSTEDT. Mit der Vergabe

von Blühpatenschaften haben

Ingo und Imke Hühnken anscheinend

den Nerv vieler Naturliebhaber

aus der Region getroffen.

Seit Anfang Mai haben

90 Interessierte einen Patenschaftsvertrag

abgeschlossen.

„Wir freuen uns sehr über die

große Resonanz. Damit haben

wir so nicht gerechnet,“ sagen

die Bramstedter. Für den Schutz

und die Förderung der Artenvielfalt

stellt Familie Hühnken,

die einen Milchviehbetrieb bewirtschaftet,

seit dem Frühjahr

einen Teil des eigenen Ackers

zur Verfügung.

„Mein Mann und ich vergeben

diese Patenschaften an Menschen,

denen es nicht möglich

ist, selbst zuhause bienenfreundliche

Blumen zu pflanzen,

oder denen die Natur und

Biodiversität genauso am Herzen

liegen wie uns,“ beschreibt

Imke Hühnken das Projekt, das

auf jeden Fall im nächsten Jahr

fortgesetzt werden soll.

Sehr gefreut habe man sich

über die Initiative der Kita „Kleine

Früchtchen“ aus Wersabe.

„Die Kinder haben unter Anleitung

von Jeanny Cammann

und der anderen Betreuerinnen

ein Insekten-Hotel gebaut, das

jetzt auf der Blühwiese aufgestellt

ist. „Die Kleinen können

jederzeit mit ihren Eltern kommen

und sich anschauen, was

sich in dem Insekten-Hotel alles

tummelt“, bietet Imke Hühnken

den Kindern an.

Bis Ende Februar 2021 gibt es

für Interessierte wieder die

Möglichkeit, eine Mindestfläche

von 25 Quadratmeter für

einen Euro pro Quadratmeter

zu erwerben. Möglich ist aber

auch eine größere Fläche.

Alle Patinnen und Paten können

ihre Blühwiese jederzeit

besuchen und die Insektenvielfalt

bewundern. Wer lieben

C privat

Menschen eine Freude machen

will, kann auch eine Patenschaft

verschenken.

Die Blühwiese der Bramstedter Familie

Hühnken ist ein Paradies für Bienen,

Schmetterlinge und viele andere

Insekten.

„Die mechanische Vorbereitung

der Ackerfläche sowie

das Aussäen einer passenden

Blühsaatgutmischung werden

von uns sachgemäß durchgeführt.

Ebenfalls informieren wir

regelmäßig über die Entwicklung

der angelegten Blühwiese

auf unserer Website und verwalten

die Patenschaften,“ erklärt

Imke Hühnken. Die Fläche

werde weder gedüngt noch

mit Pflanzenschutzmitteln behandelt.

Gelegen ist die Blühwiese am

Ortsrand von Bramstedt an der

Kreisstraße 46 zwischen der L

135 (ehemalige B 6) und der

Ortschaft Finna/Harrendorf.

Interessenten für eine Patenschaft

können sich bei

Imke Hühnken unter Tel.

01590:2847460 oder per E-Mail

an info@bluehpatenschaft-hofhuehnken.de

melden. Genutzt

werden kann auch das Kontaktformular

der Website www.bluehpatenschaft-hof-huehnken.

de. s

Ursula Heß

UNTER DER STALEKE


Schützen, was wichtig ist!

Einbruchschutz durch

Infraschalltechnologie

Es ist unglaublich, aber alle

paar Minuten wird in Deutschland

eingebrochen. Einer der

Gründe ist, dass in Deutschland

noch vergleichsweise wenige

Alarmanlagen verbaut sind.

Dies soll sich künftig ändern,

da eine innovative Technologie

zur Einbruchsdetektion jetzt in

Häuser und Gewerbeobjekte

Einzug hält.

Während die meisten herkömmlichen

Alarmsysteme

in der Regel Kabel, Kontakte,

Sensoren und somit viel Aufwand

erfordern, ist ein Einbruch-Frühwarnsystem

mit

Infraschall-Detektion ganz

ohne Einbau in wenigen Minuten

einsatzbereit. Eine einzige

Steckdose genügt dem hochmodernen

Gerät, um das ganze

Gebäude absichern zu können

– ganz ohne Sensoren!

Was kann man sich unter

Infraschall vorstellen?

Als Infraschall bezeichnet man

Schallwellen mit einer Frequenz

zwischen 2-15 Hertz. Dieser

Frequenzbereich ist für den

Menschen nicht hörbar. Diese

speziellen Schallwellen treten

nur unter bestimmtem Bedingungen

auf – beispielsweise,

wenn ein Einbrecher versucht,

gewaltsam mit einem Schraubendreher

oder mit einem

Brecheisen die Außenhülle des

Gebäudes zu durchdringen.

Solch ein klassisches Einbruchgeschehen

erzeugt also messbare

Infraschall-Wellen.

Der Vorteil dieser Technologie:

Eine Detektion des Einruchs

kann bereits registriert werden,

wenn der Täter außen an Fenstern

oder Türen hebelt – also

gerade zum Einbruchsversuch

ansetzt und noch gar nicht im

Gebäude ist.

Was ist der Vorteil von

FR.ED? (FRühwarnsystem-EinbruchDiebstahl)

" FR.ED sichert eine Wohnfläche

bis 800 qm und auch

über mehrere Etagen oder

auch bis zu 2500 qm Lagerfläche

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mehr nicht.

" FR.ED kommt ohne permanente

Funkstrahlung oder

WLAN aus.

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bedienen.

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 13


Kläranlage Hagen geht zum

Jahresende vom Netz

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HAGEN. „Wir wollen die Kläranlage

Hagen zum Jahresende

vom Netz nehmen“, erklärte

Matthias Wittschieben, Pressesprecher

des OOWV. Nach

Ertüchtigung der Kläranlage

in Sandstedt ist die bisherige

Anlage überflüssig und soll

stillgelegt werden. „Unsere

Mitarbeiter haben gerne an

diesem idyllischen Ort an der

Drepteniederung gearbeitet“,

berichtet Wittschieben und

weist auf die besondere Lage

des Betriebsbereiches hin. Hoher,

alter Baumbestand bildet

einen Ring um die Abwasseranlage,

deren Tage nun gezählt

sind. Neben dem großen

runden Klärbecken befinden

sich ein Maschinenhaus, Werkstattbereiche

und Sozialräume

auf dem etwa 5.000 Quadratmeter

großen Areal. Während

der jüngsten Ratssitzung berichtete

Hagens Bürgermeister

Andreas Wittenberg (parteilos)

von den Stillegungsplänen und

rief die Hagener Bevölkerung

auf, „sich Gedanken über die

Zukunft der Anlage zu machen“.

Im Rathaus steht man

den Ideen offen Gegenüber

und hofft auf eine rege Beteiligung.

Die Umwandlung zu

einem Naherholungsgebiet

kommt dem Betrachter der

Anlage bei schönem Wetter

in den Sinn. Das gereinigte

und umgebaute Klärbecken

kann Badegäste anlocken, im

Maschinenhaus wäre Platz für

die Nutzung als Treffpunkt der

Gemeinde und die Sozialräume

bieten Toiletten und Umkleidemöglichkeiten

für Badegäste

und Freiluftsportler. Darüber

hinaus ist das Gelände fußläufig

von der Ortsmitte und dem

Neubaugebiet auch für Kinder

und Jugendliche ohne größere

Verkehrsprobleme erreichbar.

„Die Hagener Verwaltungsspitze

freut sich auf ihre Mitwirkung

an der Ideensammlung

zur Nachnutzung der Kläranlage

Hagen“, so Bürgermeister

Wittenberg. s Andreas Palme

Öffnungszeiten:

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14 | HERBST 2020

C Andreas Palme

Die Kläranlage Hagen wird bis Ende des Jaahres vom Netz genommen. Jetzt sucht

die Hagener Verwaltung nach Ideen zur Nachnutzung des Areals in idyllischer Lage

an der Drepte.

UNTER DER STALEKE


NESTWERK – Hagens ehrenamtliche

Erwachsenenbildung

HAGEN. Der Verein „Nestwerk“

ist seit Anbeginn seiner Arbeit

in Hagen nicht nur Träger von

sozialen und kulturellen Angeboten

und Projekten, sondern

auch ein örtlicher Bildungsträger

der Erwachsenenbildung,

ähnlich der VHS. Das bedeutet,

dass Veranstaltungen, die

gesetzliche Vorgaben zur Erwachsenenbildung

in Niedersachsen

erfüllen, auch beim

Land über einen anerkannten

Landesträger abgerechnet werden

können. Das ist in unserem

Fall der VNB – „Verein Niedersächsischer

Bildungsinitiativen

e.V.“, bei dem wir auch Mitglied

sind. Aus der finanziellen Förderung

dieser Landesmitteln,

aber auch aus verschiedenen

Projektgeldern, konnten wir

bislang unsere räumliche Infrastruktur,

also Büro, Seminarräume

und Kreativwerkstatt

finanzieren.

Unsere Stärke: Freiwilligenarbeit

und private

Potenziale

Allerdings reicht das Geld nicht

für hauptamtliches Personal,

wie es z.B. die VHS vorhält. Wir

müssen auf Freiwilligenarbeit

und private Potenziale des Vereins

zurückgreifen. Damit sind

Einschränkungen im Angebot

verbunden. Trotzdem hat sich

unsere Palette der angebotenen

Veranstaltungen im Verlauf

der Zeit erweitert und umfasst

auch selbstorganisierte Gruppen,

mit denen wir inhaltlich

und räumlich zusammenarbeiten,

z.B. Mutter-Kind-Gruppe,

Fotogruppe, Musikgruppe,

„Sorglos-Café“ oder Angebote

vom „Lernort“. Unser Motto dabei

ist: „mehr möglich machen“.

Initiative von aktiven Menschen

in der Gemeinde Hagen greifen

wir gern auf und unterstützen,

wenn wir können.

Aktuell ist in Finanzierungsfragen

durch einen Beschluss

des Kreistages Bewegung in die

Debatte gekommen, um eine

Neuorganisierung der VHS und

damit Unterstützung auch von

Trägern der Erwachsenenbildung

im Südkreis. Aber wie so

oft: Der Teufel liegt im Detail,

und es ist überhaupt nicht klar,

ob wir eine bessere und gesicherte

Strukturförderung erhalten

werden.

Literaturveranstaltungen

– es gibt seit vielen

Jahren verlässliche

Angebote

Ein wichtiger Baustein in unserem

Angebot sind die Literaturveranstaltungen,

neben der

Mitwirkung beim Vorlesefieber

vor allem der Literaturkreis

und das sonntägliche literarische

Frühstück. Beides gibt es

jetzt schon mehr als 12 Jahre

und findet in jeweils monatlichem

Turnus immer verlässlich

statt. Dabei sind auch wir alle

entsprechend älter geworden,

sind aber immer noch offen für

neue an Literatur interessierte

Menschen. Alle Beteiligten können

sich nach ihren Wünschen

jederzeit einbringen. Es ist immer

ein lebendiges Treffen mit

persönlichem Bezug und ganz

vielen neuen Erfahrungen. Ab

September soll es wieder losgehen.

Der Literaturkreis findet an jedem

zweiten Donnerstag im

Monat von jeweils 15:00 bis

17:30 Uhr statt.

Frühstück mit Literatur an jedem

letzten Sonntag im Monat

ab 9:30 Uhr bis gegen 12:30 Uhr.

Beide Veranstaltungen finden

nach den jeweils aktuellen Corona-Bedingungen

statt.

Weitere Information und Kontakt:

Wolfgang Steen; Telefon

04746 918120. s Wolfgang Steen

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Osteopathie als neues diagnostisches

und therapeutisches

Konzept in die Medizin geht zurück

auf den amerikanischen

Arzt Dr. Andrew Taylor Still.

Bei der Entwicklung der Osteopathie

ließ sich Dr. Still von

den folgenden Überlegungen

leiten:

Der menschliche Körper

als Einheit

Dickdarm schauen und diese

dann mitbehandeln, wenn dort

eine Störung vorliegt.

Der menschliche Körper

verfügt über eine ausgeprägte

„Selbstheilungskraft“

Im Zentrum osteopathischen

Denkens und Handelns steht

das Bemühen, den erkrankten

Organismus wieder in eine

Balance, ein Gleichgewicht,

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Störungen aus eigener Kraft

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Alle Teile des Körpers bilden

eine Einheit; man sollte sie daher

als Einheit bei der Diagnose

und Behandlung von Erkrankungen

berücksichtigen.

Funktionsstörungen

betreffen den Körper als

Ganzes

Verändert sich die Struktur oder

Funktion eines Körperteiles

oder Organes, so nimmt diese

Veränderung Einfluss auch auf

alle anderen Teile und Organe

des Körpers.

Will man ein gesundheitliches

Problem beheben,

muss man Probleme im

ganzen Körper suchen

und behandeln

Den Osteopathen interessiert

nie nur „die Schulter“ oder „das

Knie“, er wird bei „der Schulter“

immer auch z. B. nach der Leber

und dem Zwerchfell, bei „dem

Knie“ nach der Niere oder dem

ausgleichen und überwinden

kann. Das macht die Osteopathie

zu einer sanften, aber sehr

wirkungsstarken Behandlungsmethode.

Jedes Organ, jedes

Körperteil befindet sich

ständig in einer natürlichen,

„organspezifischen“

Bewegung

Ist diese natürliche Bewegung

ständig beeinträchtigt, folgt

daraus irgendwann eine Funktionsstörung

dieses Organs, was

am Ende zu einer Erkrankung

führen wird. Es ist die Aufgabe

des osteopathischen Arztes,

mittels seiner Hände solche

Bewegungsstörungen aufzufinden

und zu therapieren.

Es versteht sich von selbst, dass

eine osteopathische Behandlung

nicht der üblichen „5 – Minuten

– Medizin“ entspricht (die

sich in einer normalen Kassen-

UNTER DER STALEKE


arztpraxis ja gar nicht vermeiden

lässt), sondern pro Patient

etwa 50 Minuten dauert.

In der Regel sind für eine anhaltende

Beschwerdelinderung

nur 3 Behandlungen im Abstand

von jeweils 3 bis 4 Wochen

nötig.

In den Vereinigten Staaten ist

die Osteopathie seit vielen

Jahrzehnten eine anerkannte

medizinische Disziplin. Dort

kann man den Beruf des Arztes

sowohl an einer osteopathischen

als auch an einer „normalen“

medizinischen Universität

erlernen. Der Abschluss an

einer osteopathischen Universität

berechtigt den Absolventen

z. B. genauso dazu, den Beruf

eines Herzchirurgen oder Neurologen

auszuüben, wie den

Absolventen einer „normalen“

medizinischen Universität. Die

Ausbildung an einer osteopathischen

Universität vermittelt

ja keine anderen medizinischen

Inhalte wie die an einer „normalen“

medizinischen Hochschule

– sie ist nur ergänzt durch das

Erlernen osteopathischer Diagnostik

und Therapie.

In Deutschland gibt es mittlerweile

osteopathische Studiengänge,

die aber nicht einem

medizinischen Vollstudium entsprechen.

Leider ist der Begriff

„Osteopathie“ in Deutschland

auch nicht geschützt.

Ein Patient ist daher gut beraten,

einen Osteopathen

aufzusuchen, der Mitglied in

einer der anerkannten osteopathischen

deutschen Fachgesellschaften

ist. Dann kann er

sicher sein, dass dieser wirklich

eine vollumfängliche Ausbildung

in dieser Behandlungsrichtung

absolviert und diese

mit einer anerkannten Prüfung

abgeschlossen hat.

Ein osteopathischer Arzt sieht

sich nicht in Konkurrenz zu

einem „schulmedizinischen“

Kollegen, ist er doch selbst als

Schulmediziner ausgebildet. Er

wird vertrauensvoll mit seinen

schulmedizinischen Kollegen

zusammenarbeiten. Da er im

Rahmen einer langen osteopathischen

Ausbildung gelernt

hat, mit seinen Händen und seinem

Tastsinn die „Sprache des

erkrankten Gewebes“ zu verstehen,

kann er in vielen Fällen, in

denen ein anderer Arzt nicht

wirklich weiterkommt, eine

therapeutische Bereicherung

darstellen.

Damit sind z.B. Beschwerden

wie anhaltender Schwindel,

ständig wiederkehrende

Schmerzen, urologische Probleme

wie Blasenschwäche und

rezidivierende Harnwegsinfekte,

chronische Verstopfung, ein

„irritierter“ Darm, Erschöpfung,

Infektanfälligkeit und viele weitere

gemeint.

Ausdrücklich sei aber darauf

hingewiesen, dass Osteopathie

nicht in der Lage ist, schwere

Erkrankungen wie Krebs, Herzinfarkt,

Schlaganfall, Schizophrenie

oder schwere Depressionen

zu heilen. Hier kann

Osteopathie allenfalls eine die

schulmedizinische Behandlung

unterstützende therapeutische

Maßnahme sein. s Dr. Ulrich Charlet

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Selbstverständlich werden auch Kassenpatienten

behandelt. Die Terminvergabe erfolgt ab 1.9.2020

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gern auch per SMS oder WhatsApp.

Da eine osteopathische Behandlung etwa 50 Minuten dauert,

ist eine Terminvereinbarung zwingend notwendig.

Dr. med. Hans-Ulrich Charlet

Arzt für Chirurgie / Arzt für Allgemeinmedizin

manuelle Therapie

Diplom osteopathische Medizin (DGOM)

UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 17


Uthlede

bei Nacht

01

Uthlede bei Nacht zeigen diese Bilder von Otto Baur. Es ist

wahrscheinlich nicht schwer, genügend Motive zu finden,

wenn man eine Serie über Hamburg, Berlin oder München

bei Nacht fotografieren will. Wie man an diesen Fotos sieht,

bietet auch ein kleines Dorf wie Uthlede mit seinen Straßen

und dem reichen Vereinsleben interessante nächtliche

Motive, die man mit Hilfe eines Stativs und langen Belichtungszeiten

einfangen kann.

04

Diese Fotos vom nächtlichen Uthlede sind in dem neuen

Kalender für 2021 enthalten, der ab sofort für 19 Euro bei

Christa Schnibbe vom Heimatverein, in Jenny Findeisens

Waffellädchen, beim Ortsbürgermeister Marco Vehrenkamp

und bei Otto Baur erhältlich sind. s Text & Fotos: Otto Baur

07

08

11

12

18 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


02

03

05

06

09

10

13

01 Die Uthleder Kirche im weihnachtslichen Glanz. / 02 Es war einmal: Ende 2018

wurde die Uthleder Volksbank-Geschäftsstelle geschlossen. / 03 Die Nacht geht zu

Ende, und auf der Lehnstedter Straße setzt der Berufsverkehr in Richtung Autobahn

ein. / 04 Der FC Hagen/Uthlede trägt einen Teil seiner Heimspiele im Uthleder

Galgenbergstadion aus. / 05 Blick von der Autobahnbrücke in Hohenheide auf

den Feierabendverkehr auf der A 27. / 06 Recht idyllisch wirkt der Ortseingang

aus Richtung Hagen bei Nacht. / 07 Die Feuerwehr bei einer Nachtübung. / 08 Das

Osterfeuer lockt jedes Jahr wieder viele Besucher an. / 09 Bei Regen reflektieren die

Lichter auf der Ellhornstraße besonders stark. / 10 Der Laternenumzug ist besonders

für die Kinder ein großes Ereignis. / 11 Ein farbenprächtiger Blickfang ist die Weihnachtsdekoration

an der Ellhornstraße in Uthlede. Mancher Spaziergänger bleibt

staunend stehen. / 12 Das Anleuchten vor dem Heimathaus ist ein stimmungsvoller

Beginn der Adventszeit. / 13 Die Ellhornstraße in Weihnachtsstimmung.

UNTER DER STALEKE

HERBST 2020 | 19


Sehr gute Facharbeit über den

jüdischen Friedhof in Hagen

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HAGEN. „Denk mal! Vor Ort.“

Das war das Oberthema, das die

Schüler/-innen der 12. Klasse

der Waldschule Hagen-Beverstedt

im Zeitraum August 2019

bis April 2020 als Seminarfacharbeit

zu bearbeiten hatten.

Dafür hatte sich Maresa Gregor

das Thema „Ist das Bewahren

des Judenfriedhofs am Forst

Döhren noch zeitgemäß?“ ausgesucht.

Vorzulegen war neben

der schriftlichen Arbeit eine

Präsentation als Vortrag, Film,

Modell oder Website. Die Driftsether

Schülerin hat sich für die

Website als Präsentation entschieden

– nachzulesen unter

judenfriedhof-am-forst-doehren-2.jimdosite.com.

Ihre mit der Höchstpunktzahl

benotete schriftliche Arbeit

umfasst 7 Kapitel, ein ausführliches

Literaturverzeichnis sowie

einen bebilderten Anhang

und eine „Eigenständigkeitserklärung“.

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Grafik Maresa Gregor

Grafisch gelungen ist das selbst entworfene Titelblatt der umfangreichen Seminarfacharbeit

von Maresa Gregor.

Nachfolgend bringen wir Auszüge aus ihrer bemerkenswerten

Seminarfacharbeit.

… 1. Vorwort

… 2. Einleitung

„… Der Judenfriedhof am Forst

Döhren, welcher sich durch das

Wachstum des Ortes mittlerweile

in der Hagener Ortsmitte befindet,

ist bereits über 200 Jahre alt

und hat demzufolge eine lange

Geschichte zu erzählen. Jedoch

geriet er über die Jahre mehr oder

minder in Vergessenheit, sodass

einige Bewohner (…) weder von

20 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


der Existenz noch von der örtlichen

Lage der ehemaligen jüdischen

Begräbnisstätte wissen.

Die folgende Seminarfacharbeit

behandelt anhand des Judenfriedhofs

in Hagen das Thema

„Denk mal! Vor Ort“. Dabei ist es

das Ziel, mit Hilfe der Geschichte

jener Begräbnisstätte auf die

Problemfrage: „Ist die Bewahrung

des Judenfriedhofs am

Forst Döhren noch zeitgemäß?“,

Antworten zu finden …

3. Bestattungstradi tionen

im Judentum

Das Judentum ist mit ungefähr

15 Millionen Mitgliedern die

kleinste, aber auch die älteste der

fünf größten Weltreligionen. Es

legte den Grundstein für andere,

weit verbreitete Religionslehren

wie das Christentum und den

Islam …

Traditionen haben in der jüdischen

Kultur eine herausragende

Bedeutung... Sie werden von

Generation zu Generation weitergegeben

und noch heute von den

gläubigen Juden weltweit nahezu

identisch praktiziert. Für beinahe

alle Belange des jüdischen

Lebens gibt es traditionelle Regularien,

die auch den Tod, das

Sterben sowie die Bestattung und

Trauerrituale einschließen.

Neben der Geburt gilt der eigene

Tod als großer Moment im Leben

der Juden … Als Idealfall wird angesehen,

wenn der Todgeweihte

im Familienkreis das Sündenbekenntnis

spricht und mit dem

Eingang zum jüdischen Friedhof.

jüdischen Glaubensbekenntnis

sein irdisches Leben beendet

… Es ist gebräuchlich, dass die

Bestattungen innerhalb von 24

Stunden nach Eintritt des Todes

vonstattengehen. Jedoch gibt es

Ausnahmen. So finden beispielsweise

am Sabbat, dem Samstag

als siebenten Wochen- und Ruhetag

im Judentum, keine Beisetzungen

statt. Der Verstorbene

wird rituell gewaschen, in ein

weißes Totenhemd mit Gebetsumhang

und der (…) weißen Kippa

gekleidet und anschließend in

einem großen Tuch oder einem

einfachen Holzsarg in die Erde

herabgelassen. Nach der Beerdigung

beginnt sowohl die Totenruhe,

welche (…) nicht gestört

werden darf, als auch das stille

Warten auf die Auferstehung der

Verstorbenen. Das ewige Ungestörtsein

ist ein Versprechen der

Lebenden (…), weshalb weder

der Friedhof noch die Gräber der

Juden jemals beseitigt oder erneut

belegt werden dürfen …

4. Geschichte des Judenfriedhofs

am Forst Döhren

Vermutlich besiedelten die Juden

Hagen bereits gegen Ende

des 18. Jahrhunderts, denn die

Begräbnisstätte der israelitischen

Gemeinde Hagen ist schon 1786

erstmals in der hannoverschen

Landesaufnahme verzeichnet …

Im Jahre 1786 kam es zu einer

Einigung (…) zwischen dem

Amt Hagen und dem Vorstand

der weit verstreut wohnenden

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Menschen jüdischen Glaubens.

Die israelitische Gemeinde bekam

dann die Erlaubnis, gegen

die Gebühr von 1,16 Reichstalern,

ihre Verstorbenen (…) im Forst

Döhren zu beerdigen. Diese erste

jüdische Begräbnisstätte lag weit

außerhalb (…) und verfügte über

keinerlei Einfriedung …

Im Laufe des Jahres 1887 errichtete

man (…) ein schmiedeeisernes

Eingangstor mit einer Pforte und

vermutlich auch einer Hecke zur

Umzäunung des Friedhofs. Zu

dem Tor gehören drei Steinsäulen;

zwei von ihnen zeigen den

Denkspruch: „Hier ruhen sie von

ihrer Arbeit. Ihre Werke folgen ihnen

nach. 1887“

Vergleicht man die Entstehungszeit

des jüdischen und des kommunalen

Friedhofs, so fällt auf,

dass die (…) Hagener Begräbnisstätte

erst rund 70 Jahre später

(…) eingeweiht wurde. Vorher

war Bramstedt die für Hagen

zuständige Kirchengemeinde,

sodass dort sämtliche Bestattungen

aus der Gemeinde Hagen,

ausgenommen die der Juden,

stattfanden …

Aufgrund des zahlenmäßigen

Anstiegs der jüdischen Gemeinde

(…) reichte die bereits bestehende

Grabstätte nicht mehr aus.

Dies machte eine Friedhofserweiterung

unumgänglich. Nach

mehrjährigen Verhandlungen

mit der Landdrostei (Anm.: i.e.

Bezirksregierung) gab diese dem

Antrag im Jahre 1844 statt. Gegen

eine alljährliche Gebühr und

der Verpflichtung zur Übernahme

sämtlicher Unterhaltungskosten

genehmigte die Landdrostei

eine Erweiterung auf 1388 m².

Zum Wachstum der Hagener Judengemeinde

geben die Zahlen

aus den Jahren 1816 mit 63 Personen,

1841 mit 81 und 1870 mit 150

Mitgliedern einen Überblick …

Möglicherweise erscheint es verwunderlich,

dass der ältere Teil

des jüdischen Friedhofs auf der

rechten Seite, welcher schon vor

der Erweiterung existierte, fast

einer Wiese gleicht …

Aus religiösen Gründen widersprach

das Setzen persönlicher

Grabsteine der jüdisch-orthodoxen

Vorstellung des Gleichheitsgrundsatzes

im Tode. „Niemand

sollte sich mit einem besonderen

Grabstein hervorheben. Vor Gott

sollen alle gleich sein.“

Man favorisierte schlichte Beisetzungen

und schmucklose Gräber

in jeglicher Hinsicht...

Mit fortlaufender Zeit sind auch

die strenggläubigen, die orthodoxen

Juden zu einer dem Christentum

ähnlichen Grabsteinkultur

übergegangen. Infolgedessen

besitzt der jüdische Friedhof vornehmlich

Grabplatten aus dem

19. Jahrhundert. An der Grabsteingestaltung

sind außerdem

Einflüsse des jeweiligen Zeitgeschmacks

und seiner Architektur

zu erkennen … Es wurde zunehmend

üblich, die Inschriften mit

detaillierten Hinweisen auf das

Wirken und die besonderen Verdienste

des Verstorbenen zu versehen.

Aber auch Sprüche zur Abschiednahme

häuften sich. Dabei

enthalten viele Grabsteine (…)

sowohl hebräische als auch deutsche

Inschriften. Dieses Vorkommen

zeigt, dass die einheimische

jüdische Gemeinde versuchte,

sich auch in der Friedhofskultur

den christlichen Gepflogenheiten

anzunähern …

5. Untergang der jüdischen

Gemeinde Hagen

Der von den Nationalsozialisten

geplante (und durchgeführte)

Massenmord an den Juden

(…) reichte bis nach Hagen und

schaffte es, die ehemalige israelitische

Gemeinde komplett aufzulösen.

Nach der Judenemanzipation im

Jahre 1871, als Juden (…) allmählich

die vollen bürgerlichen Rechte

erhielten, galten diese laut der

(Reichs-)verfassung als gleichgestellt.

Auch in Hagen wurden die

jüdischen Bewohner vollkommen

in die Gemeinschaft integriert,

von den Mitbürgern respektiert

und anerkannt …

Doch wodurch wurde der hochgeschätzte

Freund und Nachbar

zum Feind – „der Jude“?

Nach dem ersten Weltkrieg be­

UNTER DER STALEKE


schuldigten die Deutschen vor

allem die Juden für Veränderungen

im Land, wie zum Beispiel die

Abschaffung der Monarchie oder

den Verlust großer Landesteile.

Antisemitische Einstellungen der

Bevölkerung verstärken sich so

anfangs eher unmerklich, später,

mit dem Erstarken des Nationalsozialismus

und der entsprechenden

Propaganda, aber auch ganz

bewusst und vorsätzlich …

Als Folge nahm die Auswanderung

von Juden immer weiter zu

… Man zwang sie zum Austritt

aus Vereinen, wie dem Schützenoder

Sportverein, und zerstörte

die berufliche Existenz …

Die deutsche Bevölkerung wurde

aufgefordert, alle Beziehungen

mit Juden zu unterlassen.

Die Rassengesetze (Anm.: von

1935) verboten Eheschließungen

zwischen jüdischen und sogenannten

arischen Menschen

und verurteilten und bestraften

auch jeglichen außerehelichen

Kontakt als Rassenschande.

Sämtlicher jüdischer Besitz, wie

Grundstücke, Wohnungen, Inventar

wurde enteignet. Auf die

Entrechtung folgten Verschleppung

und Ermordung nahezu der

ganzen jüdischen Gesellschaft in

Deutschland und Europa. Auch

die Judengemeinde von Hagen

blieb von diesen Geschehnissen

nicht verschont …

Bereits vor den gewaltsamen

Übergriffen der Nationalsozialisten

bei den Novemberpogromen

1938 sollte der Judenfriedhof

in Hagen ursprünglich (…)

umgepflügt werden. Dies konnte

der damalige Bürgermeister, A.

Wohltmann, jedoch (…) verhindern

… Vom 9. auf den 10.

November des Jahres 1938 fand

in Deutschland die „Reichspogromnacht“

statt (…), in deren

Folge viele Juden von den Nationalsozialisten

beraubt, enteignet,

vertrieben und auch getötet

wurden.

In der darauffolgenden Nacht

trieben in Hagen Männer aus

dem Ort und der Umgebung,

die überwiegend der SA angehörten,

auch auf dem Friedhof

ihr Unwesen. Sie zerstörten

zahlreiche Gedenksteine und

zertrampelten die Grabstellen.

Des Weiteren setzten sie die

Synagoge in Brand und ließen

diese bis auf die Grundmauern

abbrennen …

Mitte November des Jahres 1941

deportierte man schließlich die

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Deutlich zu erkennen ist auf diesem 1881 gesetzten Grabstein für Schönchen

(Schönette) Baar aus Uthlede der Wunsch der Hinterbliebenen für die Verstorbene:

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 23


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wenigen übriggebliebenen jüdischen

Bewohner Hagens nach

Osten in verschiedene Konzentrationslager,

wo sie der sichere

Tod erwartete. Damit hörte die

israelitische Gemeinde Hagen

auf zu bestehen. Insgesamt sind

mindestens 13 Juden aus der Gemeinde

Hagen gewaltsam beim

Holocaust umgekommen.

Nach dem Ende des Zweiten

Weltkriegs (…) übernahmen

die Siegermächte, die Sowjetunion,

USA, Großbritannien und

Frankreich die Herrschaft über

Deutschland. Diese vier Gewinner

teilten das Land unter sich

auf... Von Mai bis Dezember

1945 besetzten amerikanische

Soldaten Hagen. Sie verlangten

(…) Wiedergutmachung an den

Juden, indem sie Männern aus

der Region befahlen, den Friedhof

wieder instandzusetzen.

Später erfolgte die Pflege der

einzelnen Grabstätten nur auf

privater Basis … Ab 1951 befasste

sich eine Gärtnerei mit

der Instandhaltung des Geländes

und der Grabplätze. Die

Begräbnisstätte der Juden war

von 1952 bis 1959 Eigentum der

Jewish Trust Commission aus

London und ging anschließend

in den Besitz des Landesverbandes

der jüdischen Gemeinden

von Niedersachsen über …

Zwischendurch haben auch

Freiwillige ehrenamtliche Arbeit

zu dessen Erhaltung geleistet.

So bemühte sich schon in den

1970er Jahren der Hagener Pastor

H. Rodiek mit interessierten

Konfirmanden (…) um eine Bewahrung

der Begräbnisstätte.

Auch Schüler der Waldschule

(…) beteiligten sich unter der

Leitung des Lehrers D. Woydellek

seit 1984 über mehrere

Jahre an diesem Vorhaben. Der

Landesverband sorgt nunmehr

dafür, dass der Rasen gemäht,

die Hecke geschnitten und auch

die Wege zu den Grabplätzen

freigehalten werden, um dem

Friedhof so ein würdiges Äußeres

zu geben.

6. Andenken an die

Judengemeinde

Judenfriedhöfe findet man nicht

überall. Dies macht sie zu etwas

Besonderem (…)

Der Judenfriedhof am Forst

Döhren steht heute unter Denkmalschutz.

Er ist, neben zwei

Gedenksteinen das Einzige, was

noch von der jüdischen Gemeinde

Hagen geblieben ist …

Seit dem Jahre 1981 steht in der

Ortsmitte vor der Martin-Luther-

Kirche (…) eine Stele, um das Andenken

an die (…) abgebrannte

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Gedenkstein; Quelle: STALEKE, Nr. 145, Seite 32.

24 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


Synagoge in Hagen zu bewahren.

Der in Stein eingemeißelte

Text ist zweisprachig – deutsch

und hebräisch …

Auch vor Ort im Forst Döhren

(…) steht ein Gedenkstein, der

mit den Namen der ortsansässigen

Juden versehen ist,

die in Folge von Deportation

und Massenvernichtung umgekommen

sind. Geschrieben

steht: „Unter der nationalsozialistischen

Herrschaft mussten

in den Jahren 1938 bis 1945

ihr Leben lassen, weil sie Juden

waren: Siegfried Goldmann

aus Hagen; Frieda Goldmann,

geb. Cohn; Mary Goldschmidt

aus Hagen; Ludwig Leeser aus

Bramstedt; Bertha Leeser, geb.

Goldmann; Jacob Wolff aus

Sandstedt und Tony Wolff, geb.

Rosenfeld.“

Mithilfe dieses Denkmals bleiben

die aus Hagen stammenden

Opfer des Nationalsozialismus,

sowie die vollständige Geschichte

des Judenfriedhofs auf ewig in

Erinnerung der Menschen.

7. Fazit

Traditionen (…) spielen im Judentum

(…) eine äußerst große

und präsente Rolle. Die Juden

verbinden mit dem Tod auch

eine absolute Ungestörtheit der

Grabstätten bezüglich der Auferstehung

und des ewigen Lebens


Dass die Hagener Bürgerschaft

die Juden als vollwertige Mitglieder

der Gesellschaft anerkannte

und (…) ihnen einen eigenen

Platz für die Begräbnisse ihrer

Verstorbenen gewährte, beweist

die Akzeptanz gegenüber den

jüdischen Mitbürgern …

Die (…) gut in die Gesellschaft

integrierten Menschen des jüdischen

Glaubens waren zunächst

nur passiv durch den Antisemitismus

vertrieben und später dann

aktiv ausgerottet worden, bis

keiner der jüdischen Bürger von

Hagen mehr übrigblieb. Wieso

sollte man die Begräbnisstätte

der Juden (…) also weiterhin

bewahren, wenn es vermutlich

ohnehin keine Juden mehr in (…)

Hagen gibt und der Friedhof stillgelegt

ist?

Antagonisten würden vermutlich

(…) aufgrund der Kosten, die

eine weitere Pflege verursacht,

für eine andere Nutzung des

Platzes plädieren. Es gibt jedoch

eine ganze Menge anderer Argumente

für das Bewahren des Judenfriedhofs

am Hagener Forst

Döhren.

Gerade (…) der Friedhof selbst ist

ein Denkmal für die Zeit der Entrechtung

und Verfolgung, welche

sich in keinem Fall wiederholen

(darf) und immer im Gedächtnis

der Menschen sein sollte. Der

Gedenkstein an die deportierten

Opfer erinnert zusätzlich an die

Tragödie …

Nach der direkten Schändung

(…) während der Hitler-Diktatur

sollte unsere Gesellschaft auch

weiterhin dafür sorgen, dass es

nicht zu einer indirekten Schändung

durch Verwahrlosung

kommt. Bereits nach dem Zweiten

Weltkrieg war es den Menschen

(…) ein großes Anliegen,

durch kleinere Renovierungen

(…) zur Erhaltung des Friedhofs

beizutragen …

Auch in Zukunft müssen Einrichtungen

wie diese weiterhin die

nötige Ehrfurcht und Aufmerksamkeit

der Gesellschaft erfahren,

damit die geschichtlichen

Hintergründe im Gedächtnis aller

bewahrt bleiben …

Die jüdische Begräbnisstätte in

Hagen hat eine immerwährende

Bedeutung. Aufgrund dessen

sollte es eine ewige Aufgabe

sein, ihre Geschichte an die folgenden

Generationen weiterzutragen


Auch ich finde es richtig, die alte

Begräbnisstätte der Juden (…)

weiterhin zu pflegen und so das

Andenken an die israelitische

Gemeinde und vor allem an die

Holocaustopfer zu bewahren.

Meiner Meinung nach sollte sich

die Frage „Ist das Bewahren des

Judenfriedhofs am Forst Döhren

noch zeitgemäß?“ somit erst gar

nicht stellen. Es sollte vielmehr

eine Selbstverständlichkeit sein

… s

Maresa Gregor

(überarbeitet von Hansdieter Kurth)

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Fakten aus alten Akten

Amtmänner in Hagen

(Fortsetzung)

Ein in den Akten sehr häufig

vorkommender Verwalter des

Amtes Hagen war von 1769 bis

1801, also über 30 Jahre lang,

Johann August Levin von

Schlepegrell

Er wurde 1723 in Verden geboren,

studierte Jura in Göttingen,

begann seine Karriere

als Auditor bei der Regierung

in Stade, übte die Funktion eines

Obervogtes in Dorum aus

und wurde auf Grund seiner

adeligen Herkunft 1769 Oberhauptmann

in Hagen, was dem

Amtmann oder Ersten Beamten

entsprach.

Er war verheiratet mit der ebenfalls

adeligen Maria Wilhelmina

Philippine von der Wense auf

Gut Eldingen (Lüneburger Heide).

Sie hatten zwei Söhne und

eine Tochter, über die noch zu

berichten sein wird.

Aus den beiden adeligen Familien

muss ein ansehnliches

Vermögen mit nach Hagen gebracht

worden sein, denn in

den Akten erscheint der Amtmann

von Schlepegrell sehr

häufig als Geldverleiher, der seinen

Reichtum durch die eingenommenen

Zinsen vermehrte.

Solche Darlehnsgeschäfte und

Hypothekenverträge wurden

zu der Zeit in sogenannten Ingrossationsbüchern

schriftlich

festgehalten, einige davon haben

sich zum Glück erhalten,

so wie dieses in Schweinsleder

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Darin lässt sich folgende Geldverleihtätigkeit

von Schlepegrells

feststellen, angegeben ist

jeweils die Gesamtsumme des

Jahres:

1771 1772 1773 1784

2125 Rth 600 Rth 150 Rth 100 Rth

1785 1786 1787 1788

940 Rth 2970 Rth 3140 Rth 1580 Rth

1789 1790 1791

1250 Rth 2100 Rth 50 Rth

Das sind doch erhebliche Summen,

die er über 20 Jahre hinweg

zu 5 bis 6 % Zinsen verleihen

konnte. Die Lücke zwischen

1773 und 1784 erklärt sich dadurch,

dass kein Ingrossationsbuch

vorhanden ist. Interessant

ist, an wen und wofür er unter

anderem Geld verliehen hat.

Hier zwei Beispiele:

Nicht viel Glück hatte er bei der

Meierstelle des Hinrich Semcken

in Heine. Diese gehörte

mit zwei anderen Stellen zum

Rittergut Bilohe, welches von

Schlepegrell 1777 kaufte.

Die Familie Semken musste

1788 in Konkurs gehen, wodurch

sie auch den Meierstatus

verlor. von Schlepegrell kam ihnen

zu Hilfe, indem er die Schulden

von 50 Rthl bezahlte und

Hinrich Semken und seine Ehefrau

Ahlheit geb. Heißenbüttel

als Meier auf der Stelle beließ,

wogegen sie ihr ganzes persönliches

Hab und Gut verpfändeten.

Im Ingrossationsbuch ist

dieser Vorgang nicht gelöscht,

d.h. da hat der Geldgeber wohl

keinen Gewinn, sondern Verlust

gemacht, weil er seine 50 Rthl

nicht wiedergesehen hat.

Anders verlief das Geldgeschäft

mit dem Apotheker

Daniel Wolff. Dieser war 1769

mit seinem Handel in Konkurs

gegangen, die Apotheke war

„gerichtlich“ (Zwangsversteigerung)

für 175 Rth an den Apo-

26 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


theker Satorius in Uthlede verkauft

worden. 1771 bat Daniel

Wolff den Oberhauptmann von

Schlepegrell die Apotheke zurückzukaufen

und ihn als Pächter

einzusetzen, was vertraglich

auch vereinbart wurde. Die

Pacht betrug 8 Rthl 54 Grote,

das entspricht den Zinsen für

den Kaufpreis und war alljährlich

Weihnachten zu bezahlen.

Die weiteren Schulden des

Apothekers in Höhe von 350

Rthl wollte dieser mit 20 Rthl

jährlich abtragen. Dafür verpfändeten

Wolff und seine Frau

Margretha am 9. April 1771 alle

ihre Habe und Güter. In diesem

Fall enthält das Ingrossationsbuch

einen Tilgungsvermerk

für diesen Vertrag vom 20. Mai

1793. von Schlepegrell hat also

sein Geld nach 22 Jahren zurückbekommen

und solange

kräftig Zinsen kassiert.

Neuigkeiten aus einer

alten Akte

Wer sich mit Heimatgeschichte

beschäftigt und in alten Akten

stöbert, macht zu seiner Freude

gelegentlich unerwartete Entdeckungen.

So erging es mir

mit einer Akte aus den Jahren

1794/95, in der ich etwas über

den Oberhauptmann Johann

August Levin von Schlepegrell

zu erfahren hoffte.

Die Akte beschäftigt sich mit

der Apotheke in Hagen, die

wahrscheinlich schon vor 1769

in diesem Haus bestand, das

heute (2020) noch die „Alte

Amtsapotheke“ beherbergt.

Apotheke Wolf.

C privat

Der heutige Amtsdamm war

noch nicht als Straße ausgebaut,

sondern die Dorfstraße

führte an der Rückfront der

heutigen Apotheke vorbei, die

deshalb den Eingang von Süden

her über die auf dem Bild

zu erkennende Treppe hatte.

Die Front des Hauses wandte

sich also dem Amtsplatz zu, der

damals Bauer-Brink hieß und

eine besondere Funktion hatte,

wie interessanterweise aus der

Akte hervorgeht.

Dem Apotheker Daniel Wolff

muss es durch die Unterstützung

des Oberhauptmanns

von Schlepegrell nach 1771

gelungen sein, sein Geschäft

in bessere Bahnen zu lenken.

Bald darauf übergab er die Apotheke

an seinen Sohn Gottfried

Wolff, der 1792 das Haus von

dem Kontributionseinnehmer

Rosenbohm kaufen konnte,

1793 alle Schulden des Vaters

bei von Schlepegrell bezahlte

und nun Ausbaupläne für sein

Geschäft machte.

Er kaufte von der Bauerschaft

einen kleinen Teil des Brinks

und suchte 1794 in mehrmaligen

Schreiben an die Königl.-

Churfürstl. Regierung in Hannover

um die Genehmigung

zum Bau eines Speichers oder

Stalles nach. Die Regierung in

Hannover verlangte endlich einen

Bericht aus Hagen zu dieser

Angelegenheit, den der Oberhauptmann

von Schlepegrell

als Amtmann 1795 ablehnend

verfasste. Als Gründe gab er an:

1.) Der Bauer-Brink liege vor

dem Amtshause und sei der

einzige Platz im Ort, wo man

die Untertanen versammeln

könnte, z.B. um „Mannzahl zu

halten“. Das geschah bei Bedarf

nach Listen bei Rekrutierung

von Soldaten oder wenn eine

große Wolfsjagd anstand, bei

der die Dorfbewohner als Treiber

fungieren mussten.

2.) „[Der Brink] diene auch bei

Durchmärschen zur Versammlung

und Stellung fremder Truppen,

zur Aufbewahrung der Artillerie,

der Munitions- und der

Geht es Ihnen auch manchmal so?

Beim Frühjahrsputz oder Aufräumen findet man den alten

Karton oder den Ordner mit den Dokumenten aus Großvaters

oder gar Urgroßvaters Zeit wieder, und man bekommt Lust,

darin zu stöbern.

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andere kommt zum Vorschein. Nur leider ist alles handschriftlich

und in deutscher Schrift verfasst und daher mühsam zu

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Bagage-Wagens und der Furage

und sei darzu unentbehrlich, wie

solches sich beym Durchmarsch

der Hessischen Truppen nach

Amerika, und noch neuerlich der

Engländer und der Hannöverschen

Truppen gezeiget hat, das

wird durch den Bau des Speichers

beschränkt."

Hannover und England befanden

sich zu dieser Zeit in Personalunion.

König Georg III. von

Großbritannien unterzeichnete

am 15. Januar 1776 mit seinem

Schwager, Landgraf Friedrich II.

von Hessen-Kassel, sogenannte

Subsidienverträge. Gemäß diesen

Verträgen verpflichtete sich

der hessische Landesfürst, Großbritannien

mietweise ein Kontingent

Soldaten in einer Gesamttruppenstärke

von etwa 12.000

Mann permanent zu überlassen.

Georg III. benötigte diese Truppen

in Amerika, wo seit 1775 der

Unabhängigkeitskrieg der Britischen

Kolonien tobte.

Diese Soldaten wurden zum

Teil auf Schiffen von Hessen

über die Weser befördert. Das

schildert Johann Gottfried

Seume in seiner Autobiografie

„Mein Leben“. Andere Truppen

mussten den Landweg nehmen,

wie hier beschrieben, mit

allen dazugehörigen Waffen

und Ausrüstungen. Hagen lag

an dem Postweg, der auch die

Korrespondenz zwischen Hannover

und Großbritannien bewerkstelligte.

Das Ziel für die

durchziehenden Truppen war

Bremerlehe, wo an der Geeste

Hessische Soldaten 1776

Schiffe für England und Amerika

abgefertigt wurden.

Diese frühere Funktion unseres

Amtsplatzes war bisher nicht

bekannt.

Weitere Gründe, die nach Meinung

von Schlepegrells gegen

die Genehmigung des Gebäudes

sprachen:

3.) Das Gebäude solle sowohl zu

dicht an einer schon bestehenden

Scheune des Advokaten

Hurtzig als auch an der Heerstraße

errichtet werden. Das

sei feuergefährlich wegen des

Strohdaches, und der Weg zum

zweiten Amtshof, damit ist die

Burg gemeint, werde versperrt.

4.) Am Rande des Bauer-Brinks

befinde sich eine Notkuhle (ein

Feuerlöschteich), die durch „den

Unrat aus dem Stall des Apothekers

verunreinigt würde und die

Herrschaftliche Feuer-Sprütze unbrauchbar

und schädlich mache.“

Auch die Nachbarn

protestieren

Ebenso ablehnend und sehr

ausführlich äußern sich in einer

Eingabe an die Regierung die

umliegenden Nachbarn Hurtzig,

Sierichs, Bolte und die Witwe

Ohlsen.

1.) der Bauplatz sei widerrechtlich

an den Apotheker Wolff

verkauft worden, denn der Bauer-Brink

gehöre der Gemeinheit

und nicht alle Anlieger seien

gefragt worden.

2.) Das neue Gebäude erschwere

die Zufahrt zu ihren eigenen

Stellen. „Denn recht vor der Biegung

gehet die Straße so steil

herunter, daß es nicht möglich

ist, Pferde und Wagen in vollem

Lauf so geschwind aufzuhalten

und so knap zu biegen, ohne an

das neue Gebäude zu jagen, mit

vollem Fuder umzuweichen und

den Wagen zu zerbrechen.“

3.) „Weil in der Apotheke so mancherley

gefährliche Sachen gekocht

und destilliret werden und

dabey durch Unvorsichtigkeit so

leicht was versehen werden und

Feuers Gefahr entstehen kan, so

kan man ohnehin nie ohne Sorgen

seyn, wenn man eine Apo­

UNTER DER STALEKE


theke so nahe bey sich hat. Auch

diese Gefahr wird durch den neuen

Scheunen Bau noch vermehret.

Denn jetzo heißet es zwar, daß es

nur eine Scheune seyn soll, bald

aber wird er auch eine Material

Kammer, worin allerley zündbare

Sachen aufbewahret werden

und vielleicht gar ein Laboratorium

darin anlegen.“ Wenn es erst

einmal so weit gekommen sei, so

könnte später " ein Brauer oder

Brenner darin wohnen, könnte

eine weitläuftige Gast Wirthschaft

darin anfangen und denn auch

Raum zu einer Brau- und Brennerey,

Kornboden und zum großen

Wagen- und Pferde Stall von dem

Bauer- Brinck verlangen."

Es wird also von den Nachbarn

sehr schwarz gemalt! Und der

Advokat Hurtzig geht für sein

Haus noch weiter ins Detail:

Er käme nicht mehr an seinen

Misthaufen zum Auf- und Abladen

heran, der neue Stall nähme

ihm das Licht in der Scheune

und „wann in solchem Gebäude

mancherley Material Wahre an

Kräuter, Pulver und dergl. aufbewahret

werden, davon oftmahls

was heraus geschüttet oder gefeget

wird, so dem Vieh schädlich

ist, und dieses als dann, da es

meiner Scheune so nahe ist, mir

am gefährlichsten wird, wie denn

schon der Fall gewesen, das meine

Hüner und der Witwe Ohlsen

Änten in dem Unrat aus der Apotheke

was gefährliches gefunden

haben und davon crepiret sind.“

Am 1. Oktober 1795 gibt die

Regierung in Hannover – trotz

der massiven Einwände sowohl

der Nachbarn als auch des Oberhauptmanns

von Schlepegrell

– grünes Licht für den Bau des

Gebäudes, allerdings unter Auflagen.

Und sie rügt die Eigenmächtigkeit

einiger Bauern beim

Verkauf des Grundstücks aus der

Gemeinheit. Der Amtmann soll

künftig besser darauf achten.

Auflagen für den Bau

1.) Das Gebäude soll etwas

kleiner ausgeführt werden als

geplant

2.) Es muss versprochener Maßen

massiv gebaut, mit Ziegeln

gedeckt, das Dach zur Straße

hin mit einer Regenrinne versehen

werden

3.) Der Apotheker muss einen

Steinweg von seinem Hause

an dem neuen Stall vorbei

zum herrschaftlichen Steinweg

(Burgallee) bauen und künftig

auf eigene Kosten unterhalten

4.) Der Apotheker Wolff darf

in diesem Nebengebäude

„schlechterdings nicht laborieren

oder etwas feuergefährliches

vornehmen, wie auch darin nicht

mehr wie zum höchsten zwey

Stück Hornvieh stallen und muß

den Ablauf davon in die Ohlsensche

Mistgrüppe leiten“.

5.) übernimmt derselbe, da seiner

Stelle an diesem Nebengebäude

so sehr gelegen ist, statt

der offerierten 6 Grote wenigstens

12 Grote jährlichen Zins (!).

Ob dieser Stall je gebaut worden

ist und wenn ja, ob die

Nachbarn trotzdem friedlich

miteinander lebten oder weiter

stritten, geht aus dieser Akte

nicht hervor, aber die Funktion

des Brinks als Truppensammelund

Rastplatz durchziehender

Soldaten vermittelt ein lebendiges

Bild aus alten Zeiten,

und man stellt fest, dass manche

Probleme – wie Nachbarschaftskonflikte

– auch damals

schon die Menschen beschäftigte.

s

Jutta Siegmeyer

(Fortsetzung folgt)

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 29


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30 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


Neuer Präsident des Lions Clubs

Wesermünde kommt aus Hagen

BRAMSTEDT. Kai Uwe Brinkmann

ist der neue Präsident

des Lions Clubs Wesermünde.

Der 55-jährige kaufmännische

Leiter aus Hagen hat bei der

Hauptversammlung im Clublokal

„Landhaus Ahrens“ das

Amt von Uwe Scheper übernommen,

der bereits zum

zweiten Mal das Amt des

Präsidenten übernommen

hat. Als Motto für sein Präsidentenjahr

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Hagen, Torge Jander. „Us Land

an’e Küst – Unsere Heimat zwischen

Elbe und Weser“ lautete

der Vortrag von Gerhard Furtwängler.

Dr. Klemens Pütz vom Antarctic

Research Trust informiert die

Lions über die Überlebenskunst

der Pinguine. Seine spannenden

Erlebnisse in Tansania schildert

NFV-Schiedrichterlehrwart

Günther Thielking.

Zu den jährlichen Aktionen

der Wesermünder Lions gehören

die Weihnachtsmärkte

in Loxstedt und Beverstedt. Bei

diesen Veranstaltungen wollen

die Mitglieder Geld für soziale

Zwecke erwirtschaften. Fortgesetzt

werden auch die seit

Jahrzehnten durchgeführten

zweimaligen Arbeitseinsätze

im Jahr beim „Haus am Paschberg“

in Wulsbüttel. s Ursula Heß

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 31


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Grienenbergmoores

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HAGEN. Ein Jahr nach Gründung

des Aktionsbündnisses zur

Rettung des Grienenbergsmoores

trafen sich einige Mitstreiter

bei einer Informationsveranstaltung

im Grienenbergsmoor.

„Ich freue mich über den Erfolg

nach Süd entlang des eigentlichen

Moorkörpers. Von diesem

Weg aus hat man einen guten

Blick in die Moorfläche und

gute Möglichkeiten zur Naturbeobachtung.

Vor dem Treffen

ist der Plan zur Renaturierung

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C Andreas Palme

Heino Hüncken und Eike Rachor (hinten, v,r.n.l.) erläutern den Teilnehmern des

Aktionsbündnis den Sachstand zur Renaturierung des Grienenbergsmoores.

unseres Bündnisses“, erklärte

Heino Hüncken als Sprecher

der Initiative zur Begrüßung der

Teilnehmer. Mit der geplanten

Renaturierung sei ein wesentliches

Ziel des Bündnisses erreicht.

Dennoch möchte das

Bündnis die Renaturierungsmaßnahmen

aufmerksam begleiten

und den Erfolg der Umsetzung

dokumentieren. Auf

einer Schautafel gab Hücken

den Anwesenden einen Sachstandbericht,

vom BUND gab

Eike Rachor ergänzende Informationen

zum Schutz von Flora

und Fauna im Renaturierungsgebiet.

Hier muss eine besonders

präzise geplante Entwässerungsleitung

für den Schutz

der höher gelegenen landwirtschaftlichen

Flächen sorgen.

„Wir möchten nach dem Stau

von Regenwasser mit unseren

Flächen später nicht absaufen“,

sorgt sich ein Landwirt. Mit Blick

in die Zukunft sprachen sich die

Anwesenden für den Erhalt des

„Kapitänsdamms“ aus, einer

Wegeverbindung von Nord

dem Rat der Gemeinde Hagen

im Bremischen vorgestellt worden.

Im Beisein von Torfwerke

Gnarrenburg-Geschäftsführer

Manfred Bischoff stellte Bernd

Hofer in seiner Funktion als Geschäftsführer

der Ingenieurgesellschaft

für Ökologie, Umweltschutz

und Landschaftsplanung

Hofer & Pautz die Entwicklungsziele

und Herrichtungspläne

vor. Darin sollen die noch vorhandenen

hochmoortypischen

Biotope erhalten bleiben und

sich weiterentwickeln. In drei

Abschnitten soll eine stufenweise

Wiedervernässung zum Aufwuchs

der abgetorften Flächen

führen. Schwerpunkte sind hier

die Schließung von Abflussgräben,

die das jetzt stillgelegte

Abbaugebiet bisher entwässert

haben. Da das Moor aus

Naturschutzaspekten nur mit

Niederschlagswasser gefüllt

werden soll, sind auch die Gräben

mit Wasserzulauf aus den

landwirtschaftlichen Gebieten

zu verschließen. Ein wichtiger

Bestandteil zum Einstauen des

UNTER DER STALEKE


Regenwassers ist der Bau eines

regelbaren Ablaufbauwerkes.

Im Laufe der sechs Jahre andauernden

Umbaumaßnahmen

soll der Wasserstand damit um

90 Zentimeter angehoben werden.

Das etwa 70 Hektar große

Gebiet entlang der A27 soll an

den Rändern in einen Moorwald

eingebettet werden, die Planer

gehen davon aus, dass Bäume

und Büsche im Moorgelände

bei steigenden Pegelständen

eingehen und daher nicht vorher

entnommen werden müssen.

Die Planungen sehen einen

Baubeginn zur Renaturierung

am Ende der Vegetationsperiode

zwischen August und September

vor.

Die engagierten Moorschützer

in Hagen machen sich nun

Gedanken über die Gründung

eines Fördervereins, der sich

auch zukünftig um den Moorerhalt

kümmert. Die Firma

Compo hat ihre Gesprächsbereitschaft

mit den Interessengruppen

und politischen Vertretern

der Gemeinde Hagen

angeboten – eine gute Ausgangsposition.

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Blumenwiesen im Gewerbe park

„Döhrenacker“

HAGEN. Die erste Blumenwiese

im Gewerbepark „Döhrenacker“

hatte eine Größe von

2.500 Quadratmetern. Angelegt

wurde sie 2018 von den

Hagenern Matthias Laartz und

Stefan Wesenberg, die das Land

gepachtet haben. Inzwischen

sind aufgrund ihrer Initiative

zwei weitere Blühflächen mit

rund 5.500 Quadratmetern

hinzugekommen. Sie bieten

Bienen, Schmetterlingen und

vielen anderen Insekten einen

natürlichen Lebensraum.

„Mit unserem Projekt wollen

wir möglichst viele Menschen

inspirieren, Blühflächen anzulegen.

Für Hobbygärtner ergibt

sich vielleicht die Möglichkeit

im eigenen Garten Blühflächen

anzulegen. Landwirte können

Blühstreifen entlang ihrer Felder

anlegen“, beschreiben die

Hagener ihre Idee.

Die Ortsfeuerwehr hat bei der

Flächenbearbeitung geholfen,

die Raiffeisen Lune e.G. unterstützte

die Aktion mit Maschineneinsatz

und das Gartencenter

Döscher spendete die

Blumensaat. Nicht nur die Einheimischen,

sondern auch Durchreisende,

erfreuen sich an der

bunten Vielfalt von Kornblumen,

Margeriten, Sonnenblumen,

Schafgarbe und vielen anderen

Blühpflanzen. s

Ursula Heß

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Initiatoren und Unterstützer der Blumenwiesen in Hagen: (Von links) Stefan

Wesenberg, Nils Grafelmann und Stefan Wenk (Ortsfeuerwehr), Christin Schewe

(Gartencenter Döscher), Matthias Laartz, Florian Pustan (Ortsfeuerwehr).

C Ursula Heß

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34 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


Sommer im Anziehungspunkt

HAGEN. Unser Start in die

Frühling/Sommer – Saison war

dieses Jahr anders. Aufräumen

und desinfizieren, mit „Snuten-

Pulli“ und Handschuhen. Pfeile

geklebt, die die Laufrichtung

anzeigen sowie das vorgeschriebene

Desinfektionsspray

Anziehungspunkt und privat

mit Naturkosmetikprodukten,

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und tierischen Produkten auskommen

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ein kleines Mosaiksteinchen

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und Tücher am Eingang parat

stellen. Natürlich auch ausgestattet

mit Seife für unsere

Handhygiene.

Alles für die Sicherheit der

Kundschaft und den fleißigen

Helferinnen. Angelika Schlude

hat die vergangene Zeit mit

Joggen und ihrer geliebten

Gartenarbeit verbracht und

freut sich, jetzt endlich wieder

im Anziehungspunkt loslegen

zu können. Auch Christa Flathmann

und Melissa Gentner

haben sich in ihren Gärten ausgetobt

und freuen sich auf die

gespannten Kundinnen.

Viele Menschen reden im Zeichen

des Umweltschutzes von

Nachhaltigkeit, hier wird sie

praktiziert. Die Welt ein klein

wenig verbessern – in der Fairtrade

Steuerungsgruppe, im

Der Anziehungspunkt hat sich

in den letzten Jahren als gemeinnützige

Einrichtung zu

einer Erfolgsgeschichte entwickelt.

Mit dem Verkauf von Kleidung

für Kinder und Erwachsene,

Accessoires, Bettwäsche etc.

wird der Laden finanziert.

Die Überschüsse, die nach der

Corona-Pause sicher wieder erwirtschaftet

werden, kommen

dem gemeinnützigen Verein

Nestwerk zugute, der soziale

und kulturelle Projekte in der

Gemeinde unterstützt.

20 Frauen, aufgeteilt in Teams,

halten diese wichtige Einrichtung

am Laufen.

Öffnungszeiten (Abweichungen

werde bekanntgegeben):

Montag und Donnerstag von

10:00 bis 12:00 und von 14:00

bis 17:00 Uhr. s

Gaby Kasper

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 35


Linda Frerichs kämpft für

Flora und Fauna

SANDSTEDT. Linda Frerichs

kämpft engagiert für Flora

und Fauna. Wenn es um den

Erhalt unserer Umwelt geht,

scheut die Sandstedterin keine

Diskussionen. Besonders

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Die Sandstedterin Linda Frerichs setzt sich für den Erhalt der Flora am Deich in Sandstedt

und Rechtenfleth ein. Ihr Engagement kann von Wasser- und Bodenverband

hier jedoch aus Hochwasserschutzgründen nicht unterstützt werden und so fallen

die Blüten vier Mal im Jahr dem Mähwerk zum Opfer.

36 | HERBST 2020

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stört sich Frerichs am mähen

der Wegeseitenränder entlang

des Deichverteidigungswegs

zwischen Offenwarden und

Rechtenfleth. „Hier wachsen

zahlreiche Blumen die den

Bienen und Hummeln als

Jeden letzten

Nährstofflieferant Sonntag im dienen“, erklärt

die Monat Sandstedterin. Schautag Neben

von 14-17 Uhr

Margaritten und anderen verbreiteten

Wildblumenarten

wachsen hier auf dem etwa

einen Meter breiten Streifen

zwischen Straße und Schafschutzzaun

wilde Malven und

die Wiesen-Flockenblume.

Auf der Wiesen-Flockenblume

lassen sich Bienen, Hummeln,

Schwebfliegen sowie verschiedene

Schmetterlingsarten beobachten.

Die lange Blütezeit

bis in den Herbst hinein macht

den farbenfrohen Korbblütler

zu einer bedeutenden Nahrungsquelle

für Insekten. „Leider

wird der Randstreifen vom

Wasser- und Bodenverband

und einigen Anliegern immer

wieder gemäht“, berichtet Frerichs

erbost „und so werden

die bunten Blüten regelmäßig

völlig vernichtet“. Die Naturschützerin

fragt sich warum

der Naturschutz hier „mit Füßen

getreten wird“, obwohl andernorts

mit viel Engagement

Blühstreifen auf Ackerböden

angelegt werden. „Hier könnte

durch weniger Mäheinsatz

mehr Umweltschutz erreicht

werden“, findet Frerichs und

erkennt hier eine „Win-Win“

Situation. Für den Wasser-und

Bodenverband im Altkreis Wesermünde

gilt hier jedoch eine

Güterabwägung. Hier hat der

Hochwasserschutz auftragsgemäß

Vorrang vor den Interessen

des Naturschutzes. „Die Deiche

sind technische Bauwerke die

einen besonderen Schutz bedürfen“,

erläutert Kathy Müller

vom Wasser- und Bodenverband

auf Nachfrage. Daher

kann eine unkontrollierte Ausbreitung

von Wildpflanzen die

Grasnarbe schädigen und die

Schutzfunktion der Deiche

gefährden. Beispielhaft nennt

Müller die Verbreitung von

Breit- und Spitzwegerich, der

die Grasnarbe großflächig schädigt.

Daher beauftragt der Verband

das Mähen der Flächen an

UNTER DER STALEKE


den Deichverteidigungswege

vier Mal im Jahr. „Es tut auch

uns in der Seele weh, wenn

hier die bunten Blüten abgemäht

werden“, bekennt Müller.

Als Beitrag zum Naturschutz

hat der Verband deshalb eine

Fläche an der Schäferei in Rechtenfleth

ungemäht für Insekten

stehen lassen. s Andreas Palme

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Thomas Behra ärgert sich über den Umgang der Hagener Verwaltung mit dem Badeverbot

durch die europäische Umweltagentur. Eine zweifelhafte Bewertung der

Messergebnisse führt aktuell zu einem Badeverbot obwohl alle bisher gezogenen

Proben in Ordnung sind.

SANDSTEDT. „Das Badeverbot

an der Weser in Sandstedt

ist geschäftsschädigend“, erklärt

Thomas Behra, der in dem

Marschenort Ferienwohnungen

vermietet. „Es sind schon

Interessenten wegen der Wasserqualität

abgesprungen“, ergänzt

Behra und betont die Diskussionen

mit den Feriengästen

um das Badeverbot. Es sei sehr

mühsam den Gästen die Lage

am Sandstedter Weserufer zu

erklären, fügt der Vermieter hinzu

und fragt sich, „was die Ortschaft

Sandstedt nun noch zum

Ferienort macht“? Seit Anfang

Juni ist die Badestelle Sandstedt

vom Landkreis gesperrt worden.

Nach Probenauswertung

der Europäischen Umweltagentur

(EEA) ist die Qualität des Weserwassers

mit „mangelhaft“

bewertet worden. Das Verbot

des Badevergnügens beruht

nach der europäischen Testmethode

auf den Durchschnittswerten

der letzten vier Jahre.

Weil also in 2017 und 2018 bis zu

1.400 Kolibakterien in 100 Milliliter

Wasser nachgewiesen wurden,

reichten die ausreichenden

Werte der letzten zwei Jahre

nicht aus, den Durchschnitt

über 500 Kolibakterien pro 100

Milliliter zu senken. „Derzeit

haben wir eine ausreichende

Wasserqualität, die auch ein

Baden zulässt“, erklärte Hagens

Bürgermeister Andreas Wittenberg

während der letzten

Ratssitzung unter Berufung auf

aktuelle Proben des Gesundheitsamtes.

Mit Unverständnis

nahmen die Ratsmitglieder die

europäische Messmethode zur

Kenntnis. „Warum sollen wir in

2020 nicht in Sandstedt baden,

wenn es 2017 und 2018 schlechte

Wasserwerte gab?“, fragten

sich Politiker und Zuhörer. Unter

ihnen war auch der Sandstedter

Thomas Behra. Der ehemalige

Schiffdorfer Ratsvorsitzende

und CDU-Ortspolitiker stellte

dem Rat und der Verwaltung

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einen Fragenkatalog zum Gewässerzustand

der Weser in

Sandstedt zur Verfügung. „Was

wurde von der Verwaltung in

der Vergangenheit zur Verbesserung

der Wasserqualität unternommen,

fragte der Vermieter

von Ferienwohnungen und

stellte die Frage nach den Verursachern

der Verunreinigung.

Darüber hinaus vermisst der

Sandstedter bisher eine öffentliche

Darstellung der Hagener

Verwaltung zur aktuellen Wasserqualität.

Schließlich fordert

Behra eine Bekanntgabe möglicher

Verschmutzer, „für eventuelle

Klagen der Unternehmen,

die vom „Ferienort Sandstedt“

leben und Einbußen durch die

negative Berichterstattung und

dem Ausbleiben von Maßnahmen

zur Wiederherstellung der

Wasserqualität erfahren mussten“.

Behra möchte damit den

guten Ruf des Marschenortes

wieder herstellen und eine

gefahrlose Nutzung des Badestrandes

durch Feriengäste

ermöglichen. Mit Blick auf das

aktuelle Badeverbot und die

Absage des Hermann-Allmers-

Schwimmen fragt sich der

Unternehmensberater und Immobilienfachmann,

„warum das

Allmers-Schwimmen in den Jahren

2017 und 2018 trotz geringer

Wasserqualität stattfand“.

Auch Sandstedts Ortsvorsteher

Falko Wahls-Seedorf brennt das

Wasserproblem auf der Seele.

„Es ist schon Wahnsinn, dass

eine europäische Umweltagentur

wegen lange zurückliegender

Verunreinigungen heute ein

Gewässer mit ordentlichen Werten

für die touristische Nutzung

sperrt“, erklärt Wahls-Seedorf.

Jetzt richtet sich der Blick des

Landkreises in die Zukunft. Das

Amt für Wasser- und Abfallwirtschaft

aus Cuxhaven arbeitet

mit einer „Task-Force“ an der Ursachenforschung.

Für das Amt

vermutet Dr. Jessica Ramm die

Herkunft der Verschmutzung

mit Koli-Bakterien aus den Zuflüssen

der Weser mit intensiver

landwirtschaftlicher Nutzung.

Auch könne die Einleitung aus

der kommunalen Kläranlage an

der Verunreinigung des Weserstrandes

beteiligt sein. Diesen

Fragen will das Amt mit einem

wissenschaftlichen Gutachten

auf den Grund gehen. Als erste

Maßnahme wird das Gesundheitsamt

mit seinen Kontrolleuren

schon im August neue

Wasserproben ziehen und auswerten.

Schließlich empfiehlt

das Amt für Wasser-und Abfallwirtschaft

der Gemeinde und

den Tourismusbetrieben einen

Aushang mit den aktuellen

Messergebnissen des Gesundheitsamtes,

„damit Einheimische

und Touristen über den

aktuellen Wasserzustand Bescheid

wissen“. s Andreas Palme

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38 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


Open-Air-Abschlussfeier an der

Hermann-Allmers-Schule

HAGEN. Die sonst übliche festliche

Zeugnisübergabe in der

Aula konnte es für die Schulabgänger

in diesem Jahr wegen

der Corona-Regeln nicht

geben. Aber ganz ohne Zeremonie

wollte die Hermann-

Allmers-Schule in Hagen ihre

Schüler auch nicht gehen lassen.

Und so gab es doch noch ein

stimmungsvolles Fest mit

feierlicher Zeugnisübergabe

für die Abschlussklassen der

Haupt- und Realschule – allerdings

open Air auf dem Busbahnhof.

Begleitet von lauter Partymusik

und dem Jubel der Lehrkräfte

und Gäste fuhren die Absolventen

klassenweise zu ‚ihrem‘

Pavillon an ‚ihrer‘ Busstation.

Immer zwei Abschlussklassen

nahmen parallel in dem bunt

geschmückten und mit Blumen

dekorierten Pavillon die Zeugnisse

entgegen – Abschlussschüler

und ihre Eltern fuhren in

einem Konvoi aus geschmückten

und bunt dekorierten

Autos, Treckern, Motorrädern

und anderen Gefährten an den

jeweiligen Übergabeort! Unter

tosendem Applaus stieg jeder

einzelne Schüler aus, um von

der Klassenlehrerin/dem Klassenlehrer

das heißersehnte Abschlusszeugnis

und eine Rose

entgegenzunehmen. Weiter

ging die Fahrt in Richtung der

zweiten Station, an der Schulleiterin

Claudia Hillers noch für

jeden eine „Abschlussrede-togo“

bereithielt.

So viel gute Stimmung und

fröhliches Feiern konnten

selbst ein paar gelegentlich

auftretende Regentropfen

nichts anhaben.

Diese Abschlussfeier war ein

voller Erfolg. Schülerinnen und

Schüler, Eltern und Abschlusslehrer

erlebten eine unvergessliche

Zeugnisübergabe.

Alle sind sich einig – diese Abschlussfeier

wird in die Hagener

Geschichte eingehen! s

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 39


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40 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


Bestattungskultur in stetigem

Wandel

HAGEN. Auch die Bestattungskultur

unterliegt einem stetigen

Wandel und ist Ausdruck

des Zeitgeistes. Dennoch gibt

es örtliche Regelungen zur Gestaltung

der Friedhöfe, die von

den Besitzern einer Grabstelle

einzuhalten sind. „Wir bemerken

eine steigende Zahl von

Gräbern, die mit großflächigen

Steinplatten oder Kiesflächen

bedeckt sind“, berichtet Birgit

Hülseberg, die in der Hagener

Bauverwaltung für die 13

Friedhöfe der Gemeinde zuständig

ist. Hülseberg weist in

diesem Zusammenhang auf

die Friedhof-Satzung hin, in

der die Grabgestaltung festgelegt

ist. „Gemäß der Satzung

vom Dezember 2019 dürfen

nur 2/3 einer Grabstelle mit

Kies belegt werden“, zitiert die

Verwaltungsangestellte und ergänzt,

„dass daher der verbleibende

Rest von einem Drittel

bepflanzt werden muss“. Diese

Regelung dient dem Verwesungsprozess

und dient dabei

zusätzlich auch dem Naturschutz.

„Denn auf Kies oder

Steinplatten können keine

Insekten überleben“, betont

Hülseberg. Die Verwaltungsangestellte

belegt ihre Aussagen

zur Verwesung mit einer

Expertise von Bodengutachter

Dr. Michael C. Albrecht. Der

Gutachter hat Reihengräber

in unterschiedlichen Bodenstrukturen

bewertet und kam

zu dem Ergebnis, „dass ein

Zwei Beispiele ohne Vorbildfunktion- Reihengräber in der Gemeinde Hagen im Bremischen sollen weder gänzlich mit Steinplatten

noch mit Kies bedeckt sein. Die Verwaltungsangestellte Birgit Hülseberg dringt auf Umsetzung der Friedhofssatzung

und möchte mehr Staudenbepflanzungen sehen.

C Andreas Palme

Grab mit einer Kies- und Vliesabdeckung

unter speziellen Bodenverhältnissen

eine erhöhte

Bodenfeuchte, verglichen mit

bepflanzten Grabstellen, hat. Je

höher der Wassergehalt umso

geringer ist die Luftkapazität

des Bodens. Sofern die Wassersättigung

erreicht wird, ist

keine Bodenbelüftung mehr

gegeben und der Verwesungsprozess

wird gestört“. Diesem

Gutachten folgte die Gemeinde

in ihrer geänderten Friedhofssatzung,

da es nach Ablauf der

Liegezeit zu Problemen bei der

Grabräumung kommen könnte.

In diesem Zusammenhang

weist Birgit Hülseberg auf die

Höhenbeschränkung von Bäumen

auf dem Gräberfeld hin.

Hier sind die Eigentümer gemäß

der Satzung verpflichtet,

den Wuchs auf 2,50 Meter Höhe

zu begrenzen. Schließlich bittet

die Verwaltungsangestellte

die Friedhofsbesucher die Äste

in den Wasserstellen liegen zu

lassen. „Was auf den ersten Blick

unordentlich aussieht soll Kleintieren,

die ins Wasser gefallen

sind, helfen aus der tödlichen

Gefahr zu entkommen“, erklärt

die Fachfrau und appelliert an

die Tierliebe der Besucher. Für

weitergehende Fragen zum

Friedhofswesen der Gemeinde

Hagen im Bremischen steht Birgit

Hülseberg im Fachbereich

3 unter Telefon 04746 8762

zur Verfügung. Eine Kontaktaufnahme

ist auch per E-Mail

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 41


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Kein Wegerecht per Gewohnheitsrecht

zwischen Nachbarn

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Mit Urteil vom 24.01.2020 hatte

der Bundesgerichtshof (Az: V

ZR 155/18) den Streit zwischen

einer beklagten Grundstückseigentümerin

und ihren drei

klagenden Nachbarn zu entscheiden,

welche angrenzend

an das Grundstück der Beklagten

drei nebeneinander gelegene

Grundstücke besaßen. Diese

waren im vorderen Teil jeweils

mit aneinander angrenzenden

Reihenhäusern und im hinteren

Teil mit baurechtswidrig errichteten

Garagen bebaut.

Die Garagen erreichten die

Kläger, bzw. ihre Mieter, bereits

seit über 30 Jahren über

das Grundstück der Beklagten,

ohne dass ein Wegerecht zu

ihren Gunsten im Grundbuch

eingetragen war. Es gab bis dahin

auch nie Ärger.

Nun aber gefielt der Beklagten

die Nutzung nicht länger. Sie

stellte sich auf den Standpunkt,

sie habe ihren drei Nachbarn

das Wegerecht nur schuldrechtlich

„geliehen“ und kündigte

ihnen den Leihvertrag.

Sie errichtete sodann ein Tor

und verschloss dieses mit der

Folge, dass die Nachbarn und

ihre Mieter die Garagen fortan

nicht mehr anfahren konnten.

Die drei Grundstücksnachbarn

klagten dagegen und beriefen

sich u.a. auf ein ihnen zustehendes

Gewohnheitsrecht, da die

Garagen dort bereits seit ca.

1940 stünden und die ganzen

Jahre (für 1969 und 1973 gab

es Beweise) entsprechend angefahren

worden seien. Es gebe

auch keine andere Zufahrt.

Das Oberlandesgericht (OLG)

Köln entschied 2018 noch zu

ihren Gunsten und beschied,

dass die Zufahrt offenbleiben

müsse. Das ergebe sich

aus Gewohnheitsrecht, denn

es bestünde eine langjährige

tatsächliche Übung. Es seien

alle Beteiligten davon ausgegangen,

einer rechtlichen Verpflichtung

bzw. Berechtigung

zu folgen.

Der Bundesgerichtshof als höhere

Instanz hat diese Entscheidung

jedoch nicht bestätigt. Im

Gegenteil hat er ausgeführt,

dass ein Gewohnheitsrecht

zwar durch eine lange tatsächliche

Übung entstehen könne,

wenn diese wegen ihrer Dauer,

der Gleichmäßigkeit und

Allgemeingültigkeit von den

beteiligten Personen als verbindlich

akzeptiert werde. Es

müsse dabei auch nicht so sein,

dass das Recht für alle gelten

müsse, sondern es könne auch

nur im Verhältnis zu einer begrenzten

Anzahl von Personen,

die zueinander in irgendeinem

Rechtsverhältnis stünden, greifen.

Eine Beschränkung auf ein

oder mehrere Rechtsverhältnisse,

wie sie typischerweise

zwischen einzelnen Nachbarn

entstehen, sei aber nicht ausreichend.

In solchen Fällen komme

ein Wegerecht nur

a) als dingliches, im Grundbuch

eingetragenes Recht oder

b) als rein schuldrechtlich vereinbartes

Recht oder

c) als gesetzlich begründetes

Recht (z.B. als Notwegerecht)

zustande.

Weitere Möglichkeiten für die

Begründung eines Wegerechts

zwischen den Nachbarn gebe

es nicht. Daran ändere auch

eine jahrzehntelange Übung

nichts.

Der BGH hob das OLG-Urteil

auf und verwies die Sache zur

erneuten Verhandlung und

Entscheidung zurück. Das OLG

Köln müsse nun prüfen, ob die

Zufahrt für die ordnungsgemäße

Benutzung der Grundstücke

erforderlich sei, wobei auch

Mieterbelange zu berücksichtigen

seien. Dann könnte den

drei Nachbarn oder einzelnen

von ihnen ein Notwegerecht

42 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


gemäß § 917 Abs. 1 BGB zustehen,

das aber ggf. auch zu

vergüten wäre.

Soweit im vorliegenden Fall die

Grundstücke allerdings rein zu

Wohnzwecken genutzt wurden,

ließ der BGH erkennen,

dass die weitere Zufahrt zu den

Garagen eher nicht erforderlich

sein dürfte, weil diese baurechtswidrig

errichtet wurden

und an einer solchen Nutzung

kein berechtigtes Interesse bestehen

könne.

Fazit ist im Ergebnis, dass es

zwischen Grundstücksnachbarn

kein Wegerecht per Gewohnheitsrecht

gibt.

Sylvia Otten-Horstmann

(Rechtsanwältin aus Hagen im

Bremischen)

Die Macht der Körpersprache

Ein alter Kaufmann zieht mit

seinem Eselskarren aus der

schönen Stadt Augsburg ins

Land hinaus. Sein Esel tut gute

Dienste und zieht den Karren

rasch voran.

Nach einer Weile erreicht er

eine schmale Steinbrücke, die

nur für einen Karren breit ist.

Gerade in diesem Moment

kommt ihm ein Mann auch mit

seinem Karren entgegen. Der

blickt sehr grimmig mit vorgebeugtem

Oberkörper und ruft

mit drohendem Unterton: „Geh

mir aus dem Weg, alter Mann,

sonst mache ich das Gleiche,

was ich in Pottmös getan habe“.

Erschrocken und verängstigt

macht der alte Mann sofort

Platz. Nachdem der Grimmige

mit seinem Karren die Brücke

passiert hatte, fasst sich der

Augsburger Kaufmann ein Herz

und fragt schüchtern: „Was hast

du denn in Pottmös getan?“

„Nun“, antwortete der andere

schmunzelnd, „dort bin ich ausgewichen

und habe Platz gemacht“.

Verfasser unbekannt

Ist uns eigentlich bewusst, welchen

Anteil die Körpersprache

an unserer zwischenmenschlichen

Kommunikation, der

Übermittlung unserer persönlichen

Botschaft hat?

Über 90%! Dabei ist die Stimme

mit ca. 30% beteiligt. Die

Stimme, das ist der Tonfall, die

Lautstärke, der Rhythmus, die

Pausen- und Atemtechnik, die

Betonung usw.

„Stimme macht Stimmung“,

sagt der Psychotherapeut Paul

Watzlawick. Und nun können

wir ermessen, wie wichtig für

den Erfolg eines Vortrages die

Stimme (und die Stimmung)

ist. Die Neurobiologen haben

festgestellt, dass die Aussage

eines Politikers in einer TV-Talkrunde

dann nachhaltige Beachtung

findet, wenn sie emotional

vorgetragen wird. Eine reine

Sachaussage verpufft dagegen

schnell. So ergeht es auch

dem, der einen Vortrag hält

und dabei die Bedeutung der

emotionalen Brücke zum Zuhörer

geringschätzt. Sein Vortrag

verfliegt ohne Wirkung, egal

wie wertvoll und tief der Inhalt

sein mag.

Körper und Geist sind eine Einheit.

Das wissen wir. Ahnen wir

auch, wie sehr unser Lernerfolg

von unserem körperlichen Befinden

abhängt? Von unserer

körperlichen Haltung?

Denken ist keine exklusive

Aufgabe des Gehirns, bei dem

der Rest des Körpers staunend

zusieht. Denken und sich-Entwickeln

ist Teamwork. Unsere

Sinneseindrücke, unsere Bewegungen

und Haltungen unterstützen

den Lernprozess. Dazu

nur zwei verblüffende Forschungsergebnisse,

die diese

These belegen:

Wir können uns Neues besser

aneignen, wenn wir die rechte

Faust ballen. Wir denken kreativer,

wenn wir uns in hohen

Räumen aufhalten.

Ein Forscherteam kam zu der

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Erkenntnis, dass hohe Decken

„das Konzept von Freiheit aktivieren,

während niedrige Decken

jenes von Beschränkungen

hervorrufen. So bringen hohe

Kathedralen religiöse Menschen

dazu an Größe, Weite,

also letztlich an Gott zu denken,

während Kapellen durch ihre

gedrungene Bauweise den Weg

in unser Inneres eröffnen, so fallen

uns Einkehr und persönliche

Rückbesinnung leichter.

Wenn wir die rechte Faust ballen,

dann lernen wir leichter, sagen

die Neurobiologen. Nicht

nur das, sondern auch unsere

Körperhaltung soll Einfluss auf

unsere Aufnahmefähigkeit, unsere

Lernfähigkeit haben.

Zum Beispiel unsere Sitzhaltung

in Ruhe. Ich sitze mit übereinandergeschlagenen

Beinen

auf meinem Stuhl, leicht nach

vorne gebeugt, das Kinn fast

auf der Brust und meine Hände

liegen auf meinen Oberschenkeln.

Mein Gehirn schließt daraus:

Entspannung. Es sendet

also an die Zentrale, an das

Limbische System in meinem

Kopf: Nach Innen horchen. Was

da draußen abläuft geht dich

jetzt nichts an. Die Folge: Den

Inhalt des Vortrages nehme ich

nicht auf und damit beraube ich

mich der Chance der geistigen

Entwicklung. Mag ja sein, dass

ich mich hinterher entspannt

fühle, aber ich stehe auf demselben

geistigen Stand wie vorher.

Dann kann ich gleich in die

Sauna gehen.

Da hat die Körperpädagogin

Julia Kosinàr einen besseren

Vorschlag: Aufrecht sitzen, geradestehen.

Irgendwie kenne

ich die Ratschläge aus meinem

Elternhaus! Jetzt signalisiere

ich meinem Kopf nämlich, aufmerksam

sein, Neues aufnehmen.

Außerdem fühle ich mich

selbstbewusster, habe bessere

Laune und kann freier atmen.

Ich bin emotional gestärkt und

das intensiviert meine Achtsamkeit

und meine Lernbereitschaft.

Das kann nur ein Anriss zum

Thema Körpersprache sein, zur

Anregung. Wir sind im Alltag

daran gewöhnt und machen

uns keine großen Gedanken.

Das sollten wir aber tun, damit

die zwischenmenschliche

Kommunikation störungsfreier,

bewusster und effektiver läuft.

Vielleicht hat der Augsburger

Kaufmann gelernt und kopiert

in Zukunft das Verhalten

zu seinem Vorteil. So wie wir

zielorientierter mit unserer

emotionalen Kommunikation

umgehen sollten, als Gestalter,

Beobachter und Aufnehmender.

Versuchen wir es! s G. Wüst

UNTER DER STALEKE


Die Christdemokraten des Landkreis informierten sich während einer Reise durch den Südkreis über den Sachstand zur Anlage

eines Kunstrasenplatzes in Hagen.

C Andreas Palme

HAGEN. Im Rahmen ihrer

Sommerreise besuchte die

CDU-Kreistagsfraktion die Gemeinde

Hagen im Bremischen.

„Wir möchten uns über den

Sachstand der im Kreistag behandelten

Probleme Hagens

informieren“, betonte der

Kreisvorsitzende Frank Berghorn

(CDU). Startpunkt war

die Burg zu Hagen. Hier ging

es um die Herstellung der Barrierefreiheit

und den Ausbau

des Brandschutzes. „Die Besucherzahlen

sind derzeit auf

88 Gäste begrenzt“, erklärte

Friedel Zittlosen vom Burgverein

die aktuellen Brandschutzbeschränkungen,

die zukünftig

durch den Einbau von Fluchtrutschen

wieder auf bisherige

100 Gäste erhöht werden soll.

CDU-Kreistagsfraktion besuchte

die Gemeinde Hagen

Darüber hinaus setzen sich

die Teilnehmer für den Einbau

eines Fahrstuhls für mobilitätseingeschränkte

Menschen ein.

Dieses Projekt steht seit 2015

auf der Agenda und sollte nun

endlich begonnen werden.

Beide Projekte bedürfen der

Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde.

„Unsere Burg

ist ein Highlight im Landkreis

und bedarf der Unterstützung

durch den Landkreis“, betonte

Bürgermeister Andreas Wittenberg

(parteilos). Zweiter

Besuchspunkt war der Kreissportplatz.

„Hier hat Hagen

Priorität“, betonten die Anwesenden

und wiesen auf den

jüngsten Beschluss des Kreistages

zum Umbau der Fläche mit

Kunstrasen hin. Hier investiert

der Kreis 500.000 Euro für den

Kunstrasen. Mit diesem Entschluss

wird ein langgehegter

Wunsch des JFV Staleke Rechnung

getragen. „Wir freuen

uns auf die Umgestaltung und

können so mit unseren Teams

wetterunabhängig trainieren“,

erklärt Xenia Köstergarten vom

Jugendförderverein. Darüber

hinaus wird die Kampfbahn Typ

C für weitere 300.000 Euro erneuert.

Die Gemeinde Hagen

kommt später für die Pflege des

Platzes auf. Abschließend reiste

die Gruppe zur K 48 um sich

über die Planungen des Radwegs

zwischen Uthlede und

Lehnstedt zu informieren. Hier

möchten die Christdemokraten

„Druck machen“ damit es endlich

voran geht. Der Hagener

Kreistagsabgeordnete Christoph

Werde (CDU) möchte mit

den Eigentümern der Flächen

in Kontakt treten, „aber dazu

müsse man die Trassierung kennen“.

Die Fraktion möchte das

Thema „Radweg“ in der nächsten

Sitzung des Bauausschuss

in Cuxhaven auf die Tagesordnung

setzen. s Andreas Palme

Der Mensch ist einzigartig

und die Pflege und

Betreuung eines Menschen

sollte es auch sein.

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46 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


Neuigkeiten aus dem Standesamt Hagen-Beverstedt

GEBURTEN

02.02.2020 Anton Klages, Hagen i. Brem., OT Heine

06.02.2020 Marian Ziemer, Hagen i. Brem., OT Sandstedt

10.02.2020 Amira Jane Warnke, Hagen i. Brem., OT Kassebruch

10.02.2020 Moritz Tietjen, Hagen i. Brem., OT Bramstedt

11.02.2020 Luka Grotheer, Hagen i. Brem., OT Bramstedt

12.02.2020 Sunny Schöwe, Hagen i. Brem., OT Driftsethe

12.02.2020 Jördis Thannhäuser, Hagen i. Brem., OT Uthlede

29.02.2020 Fritz Johann Ullrich, Hagen i. Brem.

05.03.2020 Tammo Röper, Hagen i. Brem.

06.03.2020 Martin Tietjen, Hagen i. Brem., OT Bramstedt

08.03.2020 Eibe Johann Hotes, Hagen i. Brem., OT Wurthfleth

08.03.2020 Giovanna Petram, Hagen i. Brem., OT Bramstedt

24.03.2020 Neele Sackmann, Hagen i. Brem., OT Wersabe

25.03.2020 Manuel Gil, Hagen i. Brem., OT Bramstedt

14.04.2020 Ina Riethmüller, Hagen i. Brem.

19.04.2020 Thila Temme, Hagen i. Brem.

01.05.2020 Phil Knoop, Hagen i. Brem., OT Uthlede

28.05.2020 Jonas Flathmann, Hagen i. Brem.

29.05.2020 Lina Johanna Czaykowski, Hagen i. Brem.,

OT Bramstedt

31.05.2020 Anea Berisha, Hagen i. Brem., OT Uthlede

13.06.2020 Max Adebahr, Hagen i. Brem., OT Bramstedt

23.06.2020 Ben Otto, Hagen i. Brem., OT Kassebruch

29.06.2020 Luis Mateo Möller, Hagen i. Brem.

29.06.2020 Kira Pauls, Hagen i. Brem., OT Lehnstedt

01.07.2020 Jonas Müller, Hagen i. Brem.

01.07.2020 Lotta Maleen Ulrich, Hagen i. Brem.

09.07.2020 Emil Amelung, Hagen i. Brem., OT Bramstedt

11.07.2020 Enna Jolie Ahrens, Hagen i. Brem., OT Bramstedt

EHESCHLIESSUNGEN

29.05.2020 Aron Bollen und Celina Spaethe,

Hagen i. Brem., OT Bramstedt

26.06.2020 Christoph Siebert und Anika Siebert,

geb. Hellwege, Hagen i. Brem.

07.07.2020 Rene Stamminger und Aileen Stamminger,

geb. Meyns, Hagen i. Brem., OT Albstedt

09.07.2020 André Behrens und Nina Behrens, geb. Otten,

Hagen i. Brem., OT Sandstedt

10.07.2020 Ansgar Lösking und Silvia Lösking, geb. Märtens,

Hagen i. Brem., OT Hoope

22.07.2020 Christoph Richter, geb. Ehrke und Yvonne Richter,

Hagen i. Brem., OT Driftsethe

23.07.2020 Noel-Yannik Werner und Lisa Marie Werner,

geb. Wefer, Hagen i. Brem., OT Sandstedt

24.07.2020 Timo Zimmering und Jutta Zimmering, geb. Gerke,

Hagen i. Brem., OT Lehnstedt

24.07.2020 Jürgen Schwoge und Iris Höveling-Schwoge,

geb. Höveling, Hagen i. Brem., OT Wersabe

08.08.2020 Bastian Buttelmann, geb. Wellbrock und

Mandy Buttelmann, Hagen i. Brem.

10.08.2020 Torben Pohler und Sabrina Pohler,

geb. Thielemann, Hagen i. Brem.

STERBEFÄLLE

14.02.2020 Christiane Rogalla, geb. Riehl,

Gartenstraße 10, Hagen i. Brem.

25.02.2020 Alina Braun, geb. Müller,

Lärchenweg 12, Hagen i. Brem.

29.02.2020 Brigitte Elsbeth Helene Nackenhorst, geb. Manzke,

Am Dorfbogen 4, Hagen i. Brem., OT Uthlede

17.03.2020 Anita Voß-Liedtke, geb. Bock,

Parkstraße 3, Hagen i. Brem.

06.04.2020 Jörg Sanders, Auf der Wurth 10, Hagen i. Brem.

08.04.2020 Henry Lüder Lüerssen,

Moorstraße 7, Hagen i. Brem., OT Uthlede

12.05.2020 Ursel Margarete Geils, geb. Schikorra,

Kreisstraße 21, Hagen i. Brem., OT Bramstedt

21.05.2020 Andreas Bundschuh,

Loge 17, Hagen i. Brem., OT Wulsbüttel

23.05.2020 Hannelore Käthe Riethmüller, geb. Flathmann,

Westpreußenweg 4, Hagen i. Brem.

23.05.2020 Werner Lordan, Feldstraße 14, Hagen i. Brem.

25.05.2020 Margret Wilhelmine Tienken, geb. Gerke,

Dorfring 8, Hagen i. Brem., OT Driftsethe

26.05.2020 Manfred Alfred Groß,

Unter den Linden 7, Hagen i. Brem., OT Albstedt

17.05.2020 Petra Kühntopf, geb. Gerdes,

Mühlenteich 20 A, Hagen i. Brem.

27.05.2020 Karlheinz Günter Kozik,

Ginsterweg 19, Hagen i. Brem.

30.05.2020 Erika Clara Maria Sieckmann, geb. Janke,

Im Leegmoor 5, Hagen i. Brem., OT Driftsethe

28.06.2020 Iris Bargmann geb. Heyer,

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03.07.2020 Elke Auguste Erika Minet, geb. Heissenbüttel,

Häusler Heide 59, Hagen i. Brem.

12.07.2020 Hildegard Martha Hermine Mallow, geb. Mehrtens,

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 47


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Die STALEKE finden Sie

auch im Internet unter

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Das STALEKE-Redaktionsteam

STALEKE Redaktion

redaktion@staleke.de

Otto Baur

o.baur@staleke.de

Andreas Palme

a.palme@staleke.de

Gerhard Wüst

Geschäftsführer/Redakteur

g.wuest@staleke.de

Ina Eden

i.eden@staleke.de

Milena Schwoge

m.schwoge@staleke.de

Gerhard Segelken

Rechnungswesen

g.segelken@staleke.de

Ursula Heß

u.hess@staleke.de

Axel Wüst

a.wuest@staleke.de

Hansdieter Kurth

Ehrenredakteur

h.kurth@staleke.de

Gabriele Kasper

g.kasper@staleke.de

Schreiben Sie uns gerne

eine Email und nehmen Sie

Kontakt mit uns auf.

48 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


Regelmäßige Termine

MONTAG:

u jeden Montag ab 19:00 Uhr

„Sorglos-Café“, NESTWERK,

Amtsdamm 42

u jeden 1. im Monat ab 19:30

Uhr, Restaurant „Pellka“, Mitsing-Chor

„Jeder kann singen“

u jeden 2. Montag im Monat

Beratung des SoVD-OV Hagen

im Rathaus

DIENSTAG:

u jeden Dienstag ab 19:30 Uhr

Uhr, Gemeindehaus, Amtsdamm

59, Treffen der Hagener

AA-Gruppe

u jeden 1. im Monat ab 18:00

Uhr; Tierschutzverein Südkreis

Cuxland e. V.; Landhaus

Ahrens, Dorfstr. 31, Bramstedt

u jeden 1. im Monat ab 17:00

Uhr: Praxis „Energie im Leben“;

„Trauern und Leben“,

Tel. 04746 7279997

u jeden 2. im Monat ab

20:00 Uhr: Flüchtlingsinitiative;

Unterstützung der

Flüchtlinge, NESTWERK,

Amtsdamm 42

u jeden 2. im Monat English

Conversation, von 15:30 bis

17:00 Uhr im Leseraum des

Bürgermarktes

u jeden 2. und 4. im Monat

von 13:00 bis 15:00 Uhr:

SoVD-Sprechstunde. Bitte

unbedingt immer erst in

Hemmoor (Tel. 04771 2547)

anmelden!

u jeden letzten im Monat ab

14:30 Uhr: SoVD-OV Hagen;

Spielenachmittag, Seniorenpark,

Parkstraße 3, Hagen

MITTWOCH:

u Jeden Mittwoch von 17:00

bis 18:30 Uhr: Alte Schule

Wulsbüttel; „Lesezeit“ – ein

Treffen für Jung & Alt zum

Büchertauschen, Spielen und

Klönen

u Jeden Mittwoch (April bis

September) von 17:00 bis

18:30 Uhr: Alte Schule Wulsbüttel;

Boulespiel, Mehrgenerationenplatz

Alte Schule

Wulsbüttel

u jeden Mittwoch ab 15:30

Uhr: Integrationsbeauftragte;

„Teestube“ mit Spielen für

jede/-n; NESTWERK, Amtsdamm

Nr. 42 (OG)

u jeden Mittwoch (April –

Oktober) ab 16:00 Uhr: Seniorenbeirat;

Boule- und

Schachspielen, Mehrgenerationenplatz

u jeden 2. im Monat ab 15:00

Uhr: HV Bramstedt; Niedersachsenhaus,

Spielenachmittag

u jeden 2. im Monat ab 15:00

Uhr: Kirchengemeinde Hagen;

Seniorennachmittag, Gemeindehaus,

DRK, OV Hagen

u jeden 3. im Monat ab 19:00

Uhr: Verein der Briefmarkenfreunde;

Tauschtag, „Lindenschänke“,

Weißenberg

DONNERSTAG:

u jeden Donnerstag öffnet die

Gemeindebücherei im Erdgeschoss

der Hermann-Allmers-Schule:

von Oktober bis

April 17:00 bis 19:00 Uhr, von

Mai bis September 17:30 bis

19:00 Uhr. Das Ausleihen von

Büchern ist kostenlos.

u jeden 2. und 4. im Monat

ab 14:30 Uhr: Seniorenbeirat;

Spielenachmittag für

Se nioren und Seniorinnen,

Wohn- und Pflegepark,

Parkstraße 3

u jeden 2. im Monat ab 19:00

Uhr: NESTWERK; Literaturkreis

u jeden 3. im Monat ab 9:30

Uhr (Ferien ausgenommen):

„LernOrt“; offene Hebammensprechstunde

mit Ulla

Mehrtens (Familienhebamme)

im Hort (ehem. Lehrerwohnheim);

Anmeldungen

erbeten, Tel. 04746 726812

FREITAG:

u jeden 1. im Monat ab 10:00

Uhr: Seniorenbeirat; Klönschnack,

Senioren-Schlösschen

u jeden 3. im Monat ab 15:00

Uhr: „Gruppe 65+“ der Kirchengemeinde

Sandstedt/

Wersabe; Klönschnack, Gemeindehaus

Sandstedt

u jeden 3. im Monat ab 15:00

Uhr Seniorennachmittag der

ev. Kirchengemeinde Uthlede-Wulsbüttel;

Klönschnack,

Gemeindehaus Wulsbüttel

u jeden 3. im Monat von 9:00

bis 10:00 Uhr; Sprechzeit der

Koordinierungsstelle „Frau

und Wirtschaft“, Wintergarten

des Rathauses, nur mit

Anmeldung, Telefon: 04721

599619

u jeden letzten im Monat von

14:30 bis 18:00 Uhr Spielenachmittag

mit Kaffee und

Kuchen im Büro Nestwerk,

Amtsdamm 40

SAMSTAG:

u jeden 3. Samstag im Monat,

jeweils ab 10:00 Uhr Upcycling-Aktionen

im NESTWERK,

Amtsdamm 42

SONNTAG:

u jeden Sonntag von 13:00 bis

15:00 Uhr: Kaffeemühlenausstellung

von Harald Sawatzski

im Landhaus Ahrens,

Dorfstraße 31, Bramstedt

u jeden Sonntag ab 14:00 Uhr:

„Landfrauen Burg Café“ in

der Burg zu Hagen, Telefon:

04746 6043

u jeden letzten im Monat ab

9:30 Uhr: NESTWERK; Literarisches

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 49


Zwei Pflugscharen kamen miteinander

neu vom Schmied und

waren von völlig gleichem Aussehen.

Die eine wurde hingeworfen

und lag jahrelang in einer

Ecke, so dass sie vom Rost verunstaltet

wurde. Die andere kam

sofort an den Pflug und musste

das Land pflügen, wobei sie

blank wurde. Als die beiden einmal

wieder zusammenkamen,

sahen sie sich voller Verwunderung

an. Die so lange in der Ecke

lag, sprach zu ihrer Schwester:

„Sage mir doch, wodurch bist du

so schön geworden und ich so

hässlich? Ich habe doch lauter

gute Tage gehabt und lag still

und warm in meiner Ecke“.

„Das ist es ja eben“, erwiderte die

andere, die träge Ruhe hat dich

verunstaltet, ich aber bin schön

durch meinen Fleiß geworden“.

August Gottlieb Meißner, Schriftsteller

(1753 – 1807)

Die beiden Pflugscharen

Ohne Fleiß, kein Preis – wer rastet,

der rostet – Arbeit schändet

nicht. Ich bin mit diesen Sprüchen

groß geworden. Sie haben

mich geprägt und nicht zu meinem

Nachteil! Bei Goethe klingt

es so: „Es ist nicht genug zu

wissen, man muss es auch anwenden;

es ist nicht genug zu

wollen, man muss es auch tun“.

Und genau dieses Tun, dieses

Umsetzen der reinen Absicht

in Energie und Arbeit macht so

manchem Mitmenschen Probleme.

Denn das Umsetzen ist

mit Verzicht verbunden. Erinnern

wir uns an die Schulzeit, an

die Lehrzeit, ans Studium – da

war Disziplin gefordert.

Ich erinnere mich an ein Klassentreffen:

Da wurden die Karrieren

verglichen. Karrieren nicht

nur im finanziellen, sondern

auch im geistigen Bereich. Es

ergaben sich große Unterschiede,

die aber nicht zu Ausgrenzungen

führten. Hässlich war

allein die offene oder verdeckte

Neiddebatte, weil der eine Ehemalige

eben erfolgreicher war,

eine gute Position begleitete

oder mehr Geld verdiente und

Haus und Auto und Ferienhaus

hatte. Doch die Mühe, die da

hinter stand, die sahen die Neider

nicht. Also motivieren wir

uns immer wieder gegenseitig

und treiben uns an. „Auf geht’s“,

auch wenn es Überwindung

kostet. Watt mutt, dat mutt!

Und natürlich kann ich den

Spruch auch übertragen auf

den Alltag. Wer nicht im Training

bleibt: Lernen, Lesen, Bewegung,

neugierig sein – der fällt

zurück, erschlafft, altert früh,

setzt eben Rost an. Der große

Verführer ist das Fernsehen:

Kein Denken, keine Bewegung,

keine Phantasien entwickeln,

nur passiv konsumieren.

Jeder wünscht sich, bis ins hohe

Alter fit und gesund zu sein. Das

Wünschen reicht aber nicht! Jeder

wünscht sich, glücklich und

erfolgreich zu sein, auch das fällt

keinem in den Schoß. Ich erinnere

Sie an das Märchen „Frau Holle“.

Was hat sich die Stieftochter

Marie ins Zeug geworfen, immer

und immer wieder, während die

andere Tochter allen Bewährungsprüfungen

aus dem Weg

gegangen ist und deshalb mit

Pech übergossen wurde.

Ein Bekannter von mir kann wunderbar

Geige spielen und muss

sich immer wieder anhören, dass

er Talent hat. Aber das ist es nicht

allein. Er hat eisern geübt, immer

und immer wieder. Denn Übung

macht den Meister (wieder so

ein Spruch meiner Eltern).

Von Henry Ford (1863 – 1947)

stammt der Satz: „Leben ist arbeiten,

und alles, was man tut,

bringt Erfahrung“. Und genau

diese Erfahrung begehren wir,

damit das Leben reicher, lebendiger

und erfüllter, glücklicher

wird. Zu diesem Lernprozess,

dem Sammeln von Erfahrungen

gehören auch die „Bauchklatschen“,

die das Erleben des Versagens

und der Enttäuschung,

genauso wie das „Himmel hoch

jauchzen“ eines Erfolgs.

Die Erfahrung kann ich allerdings

nur erleben, wenn ich

mich aus der Sofaecke erhebe.

Sonst droht ganz schnell Stagnation.

Und das auf allen Ebenen:

Im Kopf, im Intellekt, im

Gespräch, im aktiven Zuhören,

im Herzen, in körperlicher Fitness,

im Verständnis für Andere

und Anderes, in der Horizontweite,

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50 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


Meine Erinnerungen an die

Nachkriegszeit in Hagen

HAGEN. Es gab nach dem Krieg

in Hagen diese Gastwirtschaften:

Waldschenke am Börsten

(heute China-Restaurant), Eichhorn

(heute griechisches Restaurant),

Auf dem Keller (wurde

1988 abgerissen), Schrage

(heute Shisha-Bar) und Gasthof

Ritter (heute ital. Restaurant Da

Maria).

Die Inhaber bewirtschafteten

auch das Reiterfest, das Ringreiten

und das Schützenfest

abwechselnd. Beim Reiterfest,

welches auf einer Wiese außerhalb

des Dorfes im heutigen

Ortsteil Hagen-Aue stattfand,

gab es ein Problem, weil es über

2 Tage ging und kein Strom vorhanden

war.

Die Brauerei stellte die Kühlschränke,

das Stangeneis und

die Zapfanlage. Man konnte für

den 2. Tag nicht alles abbauen

oder mit nach Hause nehmen,

also wurde eine Wache für die

Nacht von Samstag auf Sonntag

eingeteilt.

In der alten Schützenhalle im

Amtholz gab es eine Küche. Da

war für die Wirte dann vieles

leichter zu handhaben. Beim

Schützenfest war ein Schausteller

aus Hambergen mit einem

Kinderkarussell, einem Kettenkarussell

und einer Schießbude.

Es gab auch einen Stand mit

kleinen Häusern, man setzte auf

ein Haus, ein Meerschweinchen

wurde in der Mitte (hungrig?)

freigelassen und suchte sich

dann ein Haus aus. Wer auf dieses

Haus gesetzt hatte, bekam

einen Gewinn.

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Der Bäcker Kiesling war auch

schon mit selbst hergestelltem,

losem Eis vertreten, er hatte 2

Behälter am Fahrrad. Eine Kekstüte

mit einer Kugel kostete 10

Pfennig.

Später verkaufte Alfred Wersebe

(Auf dem Keller) „Matsch

am Paddel“ von Botterbloom.

Rolf Rohn übernahm dann die

Botterbloom-Vertretung und

belieferte alle Gastwirtschaften

und Geschäfte der Gemeinde

Hagen und darüber hinaus.

Ich bekam für das Schützenfest

eine neue Armbrust angefertigt

von dem Tischler Nikolaus von

Glahn für ca. 15 Mark, denn es

wurde auch ein Kinder-König

ausgeschossen.

Schulzeit

Ich wurde 1950 in der Volksschule

eingeschult. Die ersten

beiden Jahre fand der Unterricht

im kleinen Haus nahe dem

Gericht statt. Im Krieg war es

das HJ-Heim gewesen. Die 3.

und 4. Klasse befand sich im

Haupthaus bei Herrn Osterholz,

der auch mal mit dem Geigenstock

aktiv war.

Volksschule 1951

In einer Pause beim Fangenspiel

riss jemand meine Hose

von oben bis unten auf. Frau

Kesselhut, die Frau des Schulleiters,

nähte die oben in ihrer

Küche wieder zusammen.

Der Weg von der Waldschule

zur Bushalltestelle führte am

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Schulhof der Volksschule vorbei,

und im Winter haben wir

die Waldschüler, die wir „Privataffen“

nannten, mit Schneebällen

beworfen. Ich traf die

Lehrerin Frau Paschke, diese

ließ meine Schwester antreten.

„Dein Bruder hat mich mit

einem „Eisball“ getroffen!" Meine

Schwester hat sich für mich

entschuldigt.

In der Schützenhalle gab es

auch eine Weihnachtsfeier,

Maria und Josef waren Nebensache,

die Geschäftsleute hatten

vorher gesammelt und

„Die Braune Tüte“ wurde zum

Schluss verteilt, mit Äpfeln,

Spekulatius, braunen Kuchen,

Storck Riesen, Sahnebonbons

und anderen kleinen Überraschungen.

Für uns Kinder in

dieser Zeit eine große Freude!

Weihnachtsabend wurde immer

Radio Norddeich eingestellt,

die Familien konnten hier

weltweit die Besatzungen der

Schiffe grüßen.

Es gab einige Autos in Hagen:

Heini Ulli hatte eine Auto-Reparatur-Werkstatt

am unteren

Amtsdamm (heute Tischlerei

Kobbenbring), Zahnarzt Borchers

fuhr einen Opel P4, der

Radiohändler Klemt – sein

Geschäft war in Bremerhaven

– einen schwarzen Opel Kapitän.

Für die Handwerker gab

es später Goliath und Tempo-

Dreiradlieferwagen. Die Holzvergaser-Lastautos

brannten

oft auf der B6.

Es gab zwei Geschäfte in Hagen,

die für mich interessant

waren. Der Friseur Tischer mit

einem tollen drehbaren Kindersitz.

Rechts vom Eingang wurde

auch Spielzeug verkauft, hier

gab es Wiking Modellautos,

heute Sammlerschätze.

Gegenüber war der Laden

von Brockmeyer. Hier konnte

man alle Zutaten für die

Hausschneiderei kaufen, z.B.

Modezeitschriften, Costanze-,

Schnittmuster, Knöpfe, Litzen

und Garne. Auch Groschenromane

waren beliebt. Für meine

5 Damen der Waldschenke war

dieses Geschäft die Rettung.

UNTER DER STALEKE


Hier gab ich die Nylon-Strümpfe

ab, mit der Auflage, Sonntag

müssen diese fertig sein. Es war

der einzige Laufmaschendienst

in der Gegend. Die kostbaren

Nylonstrümpfe wurden immer

wieder repariert.

Hier gab es auch die ersten Comics,

z.B. Prinz Eisenherz, Akim,

Nick Knatterton usw.

Dieses Haus wurde im Dorf auch

WIDU-Haus genannt. Die Familie

Brockmeyer gehörte wohl

Busse fuhren morgens gegen 6

Uhr ab, nach Bramstedt gab es

keine Verbindung.

Die Frauen, die bei uns in der

Waldschenke aushalfen, nahmen

den Kaffeesatz für den

zweiten Aufguss mit nach Hause

und sammelten auch für die

Männer Zigarettenkippen, in

denen noch etwas Tabak zu

finden war.

Im Saal gab es eine mit kleinen

Spiegeln besetzte, drehbare

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Das „WIDU-Haus“

einer bestimmten Lebensauffassung

an. Ihr Wahlspruch war:

„Wie du die Welt siehst, hängt

davon ab, wie du sie ansiehst!“

Weil es auch sehr viele Unfälle

auf der Kreuzung am Börsten

gab, wurden ohne Vorwarnung

14 Halteverbotsschilder angebracht.

Die Busse durften nicht

mehr an der B6 halten und der

Waldschenke fehlten die Parkplätze

vor dem Saal, der Terrasse

und dem Eingang. Die ersten

Kugel, diese wurde eingeschaltet

und auch vier Scheinwerfer,

dann spielte die Kapelle

das Lied „Lili Marleen“, es war

der letzte Tanz, denn um Mitternacht

war Sperrstunde. Ich

konnte das ganze Repertoire

der Kapelle zum Spaß vieler

Erwachsener mitsingen. Von

„Hein Mück aus Bremerhaven“

bis „Die Beine von Dolores“.

Wenn ich „Wir wollen unsern

Kaiser Wilhelm wiederhaben“

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UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 53


sang, setzte die Kapelle die Pickelhauben

auf.

Am Montag musste ich einen

Teil der Einnahmen zur Sparkasse

bringen, immer um kurz

vor 16 Uhr.

Es war nicht viel, denn es wurde

viel bar bezahlt und es gab ja

noch „Otto Reuter“. So nannte

man es damals, wenn ohne

Rechnung bezahlt wurde. In

der Sparkasse wurde das Geld

nicht am Tresen eingezahlt,

sondern Ernst Augustin, Helmuth

Falten, Herr Stölting oder

Herr Bunk zählten das Geld persönlich

im Hinterzimmer.

Die Taschenuhren lagen im

Wertfach der Kreissparkasse:

z.B. die silberne Lloyd von Opa

Assmann, gekauft in Geestemünde

bei F. Liedecke. Ich habe

nie gesehen, dass diese Uhren

getragen wurden. Jetzt sind

sie bei mir, und nach 70 Jahren

ohne Service und Öl laufen

diese immer noch perfekt. Im

Innendeckel ist der volle Name

eingraviert. Zwei goldene Taschenuhren

mit Kette von Opa

und Uropa Zaetzsch sind eine

wertvolle Erinnerung.

Neben Schmied Pape in der

Friedhofstraße, heute Lindenallee,

gab es Frau Lüdemann

und Schuster Bolten, der hatte

was, was ich nie wieder gesehen

habe, eine nagelneue Holznagelmaschine

zum Besohlen

der derben Schuhe. Aber auch

noch eine Glaskugel, die das

Kerzenlicht verstärken sollte.

Die Schusterwerkstatt lag von

oben bis unten voll mit Schuhen:

fertig reparierte, noch zu

repariende, nicht abgeholte

und auch neue Schuhe zum

Verkauf. Es war ein Wunder,

dass er immer alles wiederfand.

Einige Fragen habe ich, auf die

ich keine Antwort finde: Wie

sind die Mädchen aus Dorfhagen,

Wittstedt, Bokel, Weißenberg,

Offenwarden und Umgebung

nach dem Tanzabend

nach Hause gekommen?

Wie konnte das gute Buffett

und eine Glasvitrine mit gebogenen

Scheiben über den Krieg

gerettet werden?

Onkel Friedo betreute 1932

die japanische Olympia-Mannschaft

und bekam als Gastgeschenk

ein hauchdünnes mit

Goldrand bemaltes Teeservice.

Dies wurde nie benutzt, stand

aber immer im Glasschrank.

Alle diese Stücke stehen jetzt

nach dem Tod meiner Schwester

bei mir im Taunus und haben

mich zu diesen Erinnerungen

angeregt. s Friedo Strahlmann

Wir vermissen Sie/Euch!

FILMABEND: BOOT UN DOOD

Freitag, 2. Oktober 2020; 20:00 Uhr

STORY: Eine Kriminalkomödie

– Hendriks

Ehe gerät in Schieflage,

als das Hochzeitsgeschenk

– ein knallgelbes

Kanu – verschwindet.

Auf der Suche nach

dem Boot gerät er in

zwielichtige Gefilde,

stolpert über Leichen

und wird schon bald

selbst zum Hauptverdächtigen in Inspektor Mahlers

Mordermittlungen. Schafft er es, das Boot zu

finden, seine Unschuld zu beweisen und seine

Ehe zu retten? REGIE: Sandro Giampietro

Kosten: Mitglieder 8,00 €; Nichtmitglieder 10,00 €;

erm. 4,00 / 5,00 €

WERNER MOMSEN –

SCHUM VÖRN MUUL

Donnerstag, 22. Oktober 2020;

18:00, 19:00 und 20:00 Uhr

Der Mensch sollte eigentlich überschäumen vor

Glück, schäumt aber lieber vor Wut. Warum tut

sich der Mensch sogar auf der Sonnenseite des

Lebens so schwer mit dem Selbigen? Werner

Momsen fragt sich in seinem neuen Programm,

worüber soll, sollte, muss, müsste, darf, dürfte

man sich eigentlich aufregen? Politik, Weltgeschehen,

Alltag? Und

was macht eigentlich

glücklich? Wenn einem

beim Parkplatzsuchen

der Kamm anschwillt,

müsste man sich über

eine gefundene Lücke

eigentlich freuen. Das

tut man aber nur, wenn

man vorher ewig im Kreis gefahren ist. Was ist

da schief gelaufen? Viele kennen Glück nur noch

aus den Keksen vom Chinesen. Aber, wenn wir

nicht wissen was Glück ist, wissen wir auch nicht

was Pech ist. Wahrscheinlich haben deswegen so

viele sprichwörtlich Schaum vorm Mund.

Werner Momsen wäscht ihnen in seinem neuen

Programm den Kopf und guckt den Menschen

mal wieder ganz genau auf Körper, Geist und

Seele. Das macht glücklich. Versprochen!

Kosten: Mitglieder 13,00 €; Nichtmitglieder 15,00 €;

erm. 6,50 / 7,50 €

SONDERAUSSTELLUNG:

20 LIEBLINGSSTÜCKE VON

MARIA & FRITZ

Sonntag, 1. und 8.11.2020, 15:00-17:00 Uhr

Kaffeestunde und musikalische

Begleitung

am Flügel mit Jürgen

Gorges (1.11.2020)

und Thomas Rogalla

(8.11.2020). Matthias

Höllings, der Neffe

des Künstlerehepaares

und Leihgeber der

Bilder, wird anwesend

sein und gerne Fragen zu Ihren Lieblingsbildern

beantworten.

Kosten: Kulturnachmittag mit Kaffee und Kuchen

insgesamt: 11,00 €

Interessierte Besucher (maximal 20 Personen je

Veranstaltung) haben die Möglichkeit, die Auswahl

der präsentierten Bilder zu beeinflussen:

111 Motive stehen Ihnen auf der Homepage der

Burg zu Hagen (www.burg-zu-hagen.de) zur Verfügung.

Burg zu Hagen im Bremischen e. V. – Kultur- und Heimatverein · Burgallee 1 · 27628 Hagen im Bremischen

Telefon 04746/6043 · www.burg-zu-hagen.de · info@burg-zu-hagen.de

aa

54 | HERBST 2020

UNTER DER STALEKE


Notruf-Nummern:

Notruf/Feuerwehr 112

Rettungsdienst 112

Krankentransport 04721 23066

Gift-Telefon 0551 19240

Polizei 110

Polizei tagsüber 04746 938980

ab 20 Uhr 04706 9480

Telefon-Seelsorge 0800 1110111

Kinder/Jugendtel. 0800 1110333

Jugendhilfestation

Hagen 04746 72680

Frauen-Notruf 04721 579393

Frauen-Beratungsstelle 04721 579392

BISS – gegen

häusliche Gewalt 04745 7825920

Der weiße Ring 0800 0800343

Wasserversorgungsverband

Entstörungsdienst 04745 943666

APOTHEKEN

Apotheken & Ärzte

Apotheken-Notdienst-Finder

0800 0022833

Alte Amts-Apotheke 04746 94940

Kranich Apotheke 04746 951060

ÄRZTE

Ärztlicher Bereitschaftsdienst

(bundesweit) 116 117

Augenarztpraxis in Hagen 04746 7272606

Oliver Becker 04746 8079

Dr. Thomas Dorsch, Hashem Lutfi,

Dr. Michael Nowak, Ralf Waltemade

und Julianne Wittig 04746 93940

Ilka Priebe 04746 1213

Dr. Britta Lange 0170 4114114

PSYCHOTHERAPIE

Schneider, Anette 04746 9177300

ZAHNÄRZTE

Praxis am Park: Dres. Petra Korf,

Jens-Olaf Hosenfeldt,

Kira-Melina Heise 04746 8057

Mombeck, Th. 04746 72 57 27

Petersen, K., Dr., MSc 04746 249

Implantologie

Petersen, B., Dr., MSc 04746 249

Orale Chirurgie

Petersen, H., Dr., 04746 249

Orale Chirurgie

TIERÄRZTE

Heinze, Britta 04746 726606

Neugebauer, G., Dr. 04296 222

Dr. Fritze 04746 931777

Dr. Gröngröft 04746 94960

Behörden & Einrichtungen

RATHAUS

Gemeinde Hagen i. Brem. 04746 87 – 0

Gemeindebücherei 04746 938651

Okt.–Apr.: Do. von 17:00 – 19:00 Uhr

Mai–Sept.: Do. von 17:30 – 19:00 Uhr

Gleichstellungsbeauftragte

Grahl, Kerstin 0160 90225643

Klimaschutzbeauftragte

Klohs, Friederike 04746 8737

TAXI

AST (Sammeltaxi) 0471 3003777

Gödeke Taxi 04746 6000

SCHIEDSLEUTE

Griemsmann, Herbert 04795 1064

Fromme, Evelyn 04746 725925

SCHULDNERBERATUNG

Betreuungsverein Bremerhaven e.V.

Amtsdamm 42 (Bürgermarkt) 0471 9545951

MUSEEN

Burg zu Hagen 04746 6043

Hermann-Allmers-Haus 04702 810

Kaffeemühlensammlung 04746 6061

Staleke-Inserenten

DIENSTLEISTUNG

ACS Computersysteme 04746 1754

Allianz, Versicherung 04746 950125

Bannach, Frisörin 04702 520142

Behra Immobilien 04702 5211180

Brandt, Stephan 04746 726446

Breden, Immobilien 04748 9313266

Concordia Versicherung 04746 950120

Czerniak, Krzystof 04296 7477981

Die Pfoten, Heimtierbed. 04746 9387850

Druckhaus Wüst 04746 94640

Dunkelberg, Jörg, Fahrschule 04746 938341

Ergo Versicherung, Feuß 04746 727771

Ferien-Monteurwohnung 0176 4950030

Feuerlilie, Kaminholz 04296748306

Giese, Busreisen 04747 7464000

Gollys Pfötchenwelt 04747 9189888

GVO-Vers., Trowitzsch 04209 9311993

HaarScharf, Hartmann 04746 726768

Holze, Heizöl 04746 8011

Home-Service, Hinners 04296 2129744

Ideler IT-Service 04746 9381520

immobilien-kontor-nord 04702 520610

Korf, Joachim 0160 97511014

Lacrimare, Bestattung 04746 1550

LBR, Lohnsteuerberatung 04746 725455

Luz, Hundephysiotherap. 04746 931638

Sterntropfen, Lüllmann 04746 7260719

LVM Versicherungen 04795 9579717

Mogck Fahrschule 04746 7260677

Murglat, M. 04296 748494

Obermann, Schmuck 04746 466

Ortgies Medien 04746 5349121

Papier & Co. 04746 6376

„Piratenburg“ 04746 938115

Rauner, Mediation 04746 950042

Regenbogenland, C. Bergmann 04746 931189

Salon Hairzstück 04746 9176985

Schögehof-Service Dunker 0171 5511645

Segelken, Hilfsdienste 04746 1729

„Sternschnuppe“ 04746 917961

Tierasyl Wittstedt 04746 72430

Torstens Hausmeisterserv. 04746 9178928

VGH Laartz/Baumgarten 04746 7271700

Voss Haushaltsstudio 103 04746 950014

Weser-Elbe Sparkasse 0471 4800-29071

GASTSTÄTTEN/IMBISSE

Bauernschänke 04746 6061

Burg-Café Hagen 04746 950116

Haus am Amtsplatz 04746 7260695

Lindenschänke 04746 6304

Mensing 04702 294

Pellka, Restaurant 04746 726767

GESUNDHEIT

Andersen, Niels 0471 801900

Bloß, Podologie 04748 8210312

Bockow, Jens & Dieter 04746 6458

Dialogo, Logopädie 04746 727555

Energie im Leben, Fromme 04746 7279997

fit&sun-Studio 04746 72292

Förster, Fußpflege 04746 1098

Graue, Optik 04746 6669

hagen-ergo 04746 727699

Hagener Sanitätshaus 04746 9311 – 07/-09

Jahn, Yoga-Schule 04748 821276

Jüttner, Physiotherapie 04746 8673

Koch, Martina, Fußpflege 01590 1725379

„LebensWert“ 04746 918363

Lehnigk, Caroline 0151 12421556

Lomi Lomi Nui Massage 04746 9388646

Ringana-Naturkosmetik 0174 1936754

Physio und Meer 04702 330901

Reemts, Hörakustik 04746 7279999

Ruhs, energetisches Heilen 04746 727633

Siebert, WellnessZeit 04746 918219

Sterntalerhaus 04746 725126

Tanz- u. Bewegungsschule 0421 48541340

Thomsen, Erika, Heilprakt. 04746 9179410

HANDWERK

Autoh. Küver, VW+Audi 04746 94930

Autohaus Mann, Ford 04746 1004

Autohaus Nagel 04746 8091

bauXpert Gebhard 04746 9390 – 0

Behrmann, Elektro 04702 214

Borchers, Fliesen 04746 93970

Brähler, Petra 04746 9176916

Bühring, El., Heiz., San. 04746 1235

Bülow, Autoservice 04746 727475

Dapprich & Gerlach 0471 954380

Döschers, Gartencenter 04746 475

Friese, Gebäudetechnik 04746 512

Haar-Pavillon 0160 98094257

HASO, Elektrotechnik 04702 1059

Heizwerk, Öfen 04746 8100

Herrmann, Malerbetrieb 04746 931118

HJM-Motorradtuning 04746 726630

Hirschhausen, Gartenbau 04746 72242

Holler, Tischlerei 04702 520800

Hüttmeyer, Fliesen 04746 931356

Kobbenbring, Tischlerei 04746 72177

Kok Fahrzeugpflege 01525 3675506

Köster, Lackierfachbetr. 04746 938555

Kreativgärten 04746 9176586

Kreimeyer, Malerbetrieb 04746 726692

Küster, Jan, Landsch.-Gärtner 04746 931963

Leck, Tischlerei 04702 520424

Mahlstedt-Ficke, Zimmerei 04795 241

Mahrenholz, Fenster-Türen 0471 806290

MATEC 04746 919940

Mehrtens, Maurer 04747 8730070

Meyer, ATD 04746 725217

NC Bauelemente 0421 606860

Riedel, Grabmale 04746 6031

Riethmüller, Fliesen 04747 872333

Schröder, Tischlerei 04746 6838

Schulze, Raumausstatt. 04744 2386

Siering, Dachdecker 04746 1018

Sievers, Fliesenverlegung 04748 947794

Spaethe, Bauelemente 04746 8154

Steen, Maler 0170 6473558

Tietje, Zimmerei 04746 6414

Wehmeyer, Holzhandel 04746 1565

Werkstatt für Malerei 04746 7260135

Widdecke, Malermeister 04702 1029

Wiechmann, Gärtner 0175 4043401

Wittke, Handwerker-Serv. 0176 71207540

LEBENSMITTEL

Frasch, Bäckerei 04746 919791

Schomacker, EDEKA 04746 9177000

Schöwe, Schlachterei 04702 267

PFLEGEEINRICHTUNGEN

Allan, Pflegedienst 04746 72125

Müller, Pflegedienst 04702 521124

Seniorenpark GmbH 04746 94630

Senioren-Schlößchen 04746 9492 – 0

Sozialstation Beverstedt/Hagen

04747 94420 04746 931073

Wehldorfer Seniorenhus 04747 87460

RECHTSANWÄLTE/NOTARE

Eickhoff, Dr. Meyer, Otten 04746 72690 – 0

Dr. Gorski, Scheibe-In der Stroth,

Piotter 04746 8051

Kanzlei Jordan 04795 7000

Karla Mombeck 04702 520253

STEUERBERATER

Grotheer/Paries 04746 9466 – 0

UNTER DER STALEKE HERBST 2020 | 55


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