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Moderne, Gemälde 19. Jahrhundert, Russische Kunst

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ONE OF THE LEADING AUCTION HOUSES IN EUROPE

KATALOG V

MODERNE, GEMÄLDE 19. JAHRHUNDERT,

RUSSISCHE KUNST

CATALOGUE V

MODERN ART, 19TH CENTURY PAINTINGS,

RUSSIAN ART

AUKTIONEN / AUCTIONS:

DONNERSTAG, 24. & FREITAG, 25. SEPTEMBER 2020

Besichtigung: Samstag, 19. September – Mittwoch, 23. September

THURSDAY, 24 & FRIDAY, 25 SEPTEMBER 2020

Exhibition: Saturday, 19 September – Wednesday, 23 September

KATALOG

CATALOGUE

V

DONNERSTAG

THURSDAY


TAMINA


MODERN ART &

IMPRESSIONISTS


ALEXEJ VON JAWLENSKY

1864 Torschok – 1941 Wiesbaden

550

ALEXEJ VON JAWLENSKY,

18 191

MEDITATION

Öl auf Karton.

18,5 x 12,5 cm.

Die Monogrammsignatur „A.J.“ links unten in

dunklerem Ockerton.

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.

Verso oktogonaler Gummistempel „GURLITT / GALE-

RIE / BERLIN / TL 3884“, darunter gedruckter Galerie-Textaufkleber

mit Bezeichnung „Kopf Meditation

1935“.

Der russisch-deutsche Maler zählt zum engsten Kreis

von Wassily Kandinsky (1866-1944) und Franz Marc

(1880-1916) sowie zur Künstlergruppe „Der Blaue Reiter“.

Ausgebildet wurde Jawlensky noch in Moskau

bei Marianne von Werefkin (1870-1938), empfohlen

durch den berühmten Maler Ilja Repin (1844-1930).

Mit der Malerin und deren elfjährigem Dienstmädchen

in Lebensgemeinschaft, zog er nach München.

Größere Einwirkung hatte dort die Schulung durch Anton

Azbe (1862-1905), der wohl auch sein Interesse an

gesteigerter Farbintensität förderte. Aber auch Lovis

Corinth (1858-1925), Wilhelm Leibl (1844-1900), Leo

Putz (1869-1940) und Wilhelm Trübner (1851-1917)

hinterließen nun Einflüsse, wie auch Vincent van

Gogh (1853-1890), mit dessen Werk er sich in den

Jahren ab 1904 auseinandersetzte. Arbeitsaufenthalte

in der Umgebung Münchens folgten. Zu den Höhepunkten

dieser Periode zählt das berühmte „Bildnis

Sacharoff“.

Was das hier vorliegende Werk betrifft, so zeigt sich

darin der bereits lange vorbereitete Bruch mit Jawlenskys

Malweise davor. Als 1916 die 25 Jahre jüngere

Galka Scheyer (1889-1945) in sein Leben trat, der

Maler kriegsbedingt in die Schweiz ziehen musste,

entstanden die ersten seiner „konstruktiven Köpfe“,

die er selbst auch „Christusköpfe“ nannte. 1920 ließ

er aus Ascona u.a. drei „Heilandsgesichter“ zur Biennale

nach Vendig schicken. Es folgte eine Weiterentwicklung

hin zu seinen „Abstrakten Köpfen“, um eine

noch merklichere Entfernung vom menschlichen Vorbild

zu erreichen. Das Gesicht sollte nur noch Metapher

sein. Letztlich ist eine Verschmelzung von der

Grundkomposition eines Gesichtes mit dem Kreuzsymbol

erreicht. Noch auf dem Krankenbett malte er

schmerzgeplagt zuletzt nur noch mit der linken Hand.

Es entstanden Köpfe, bei denen er auf die Rundung

am Unterrand des Kinns verzichtete. In dieser Phase

entstand auch das vorliegende Gemälde.

Der Grundton ist ein mit breitem Pinsel aufgetragenes

Braun, darüber die Gesichts-Mittelachse und die Augenpartie

in Form schwarzer Balken, Aufhellung am

Oberrand durch ockergelbe flache Bögen, deren Farbe

sich am Unterrand wiederholt. A.R.

Literatur:

Clemens Weiler, Alexej Jawlensky, Köpfe – Gesichter

– Meditationen, Hanau 1970.

Roman Zieglgänsberger, Annegret Hoberg, Matthias

Mühling (Hrsg.), Lebensmenschen – Alexej von Jawlensky

und Marianne von Werefkin, Ausstellungskatalog.

Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau,

München/Museum Wiesbaden, München u.a. 2019/

2020. Dort weitere Literaturangaben. (1241341) (11)

ALEXEJ VON JAWLENSKY,

18 191

MEDITATION

Oil on card.

18.5 x 12.5 cm.

Monogram signature “A.J.” lower left in dark ochre.

Framed with mount under glas.

Octagonal rubber stamp “GURLITT / GALERIE / BER-

LIN / TL 3884” on the reverse, printed gallery label

“Kopf Meditation 1935” underneath.

Literature:

C. Weiler, Alexej Jawlensky, Köpfe - Gesichter -

Meditationen, Hanau 1970.

R. Zieglgänsberger, A. Hoberg, M. Mühling (eds.),

Lebensmenschen - Alexej von Jawlensky und Marianne

von Werefkin, exhibition catalogue, Städtische

Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, Munich/Museum

Wiesbaden, Munich, and others, 2019/2020.

With further bibliography.

€ 50.000 - € 70.000


INFO | BIETEN

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AUGUSTE RODIN

1840 Paris – 1917 Meudon

551

AUGUSTE RODIN,

180 1917

LES BÉNÉDICTIONS

Bronze.

Höhe: 28,1 cm.

Breite: 24,3 cm.

Tiefe: 23,3 cm.

„A.Rodin“, auf dem Sockel gestempelt „© by Musée

Rodin“ und „Georges Rudier Fondeur. Paris“.

Im Sockelinneren „No.1723“ in Rot.

Beigegeben eine Expertise Comité Auguste Rodin,

von Francois Lorenceau und Jérome Le Blay, 10. April

2010.

Bronzefigurengruppe mit nuanciert-grüner Patina. Gestaltung

zweier geflügelter jugendlicher Gestalten über

einem konisch nach oben sich verjüngenden, kegelförmigen

Wolkengebilde. Das Modell schuf Rodin

1894. Der französische Generalinspector Armand

Dayot (1851-1934) schlug noch im selben Jahr vor,

dass die Plastik als Bekrönung für ein „Turm-Denkmal

der Arbeit“ Verwendung finden sollte. Dies entsprach

einem Gedanken der Emanzipation der Arbeiterklasse.

Das Denkmal sollte eine Höhe von 130 Metern haben,

formal inspiriert von bedeutenden Bauwerken der

Weltarchitektur, wie dem Turm von Pisa, der Treppe

von Chambord, oder der Trajansäule in Rom. Am Sockel

sollten die Allegorien von Tag und Nacht stehen,

dazwischen das „Tor der Hölle“.

Die bekrönende Gruppe „Bénédiction“ sollte den

Ausdruck von „Freude und Liebe“ allegorisieren.

Das Monument wurde nie realisiert, Rodins Gruppe

wurde nun als ein davon unabhängiges Werk ausgestellt.

Zwischen 1931 und 1945 ließ das Musée Rodin von

der Gießerei Alexis Rudier mindestens drei Güsse

vom Modell herstellen. Weitere sieben Exemplare

wurden von der Gießanstalt Georges Rudier gegossen.

Die vorliegende Bronze ist eines dieser sieben

Exemplare. Das Comité Rodin datiert die Ausführung

„nach verlorener Form“ für März 1964.

Die Bronze in sehr guter Erhaltung. A.R.

Provenienz:

Musée Rodin Paris, Dominion Gallery Montreal,

November 1965, erworben zwischen 1965 und 1970.

Literatur:

Aufgeführt in: Catalogue Critique de l‘œuvre sculpté

d‘Auguste Rodin, vorbereitet d. Galerie Brame &

Lorenceau, Direktion Mr. Jérome Le Blay, Nr. 2010-

3069 B. (12413519) (11)

AUGUSTE RODIN,

180 1917

THE BÉNÉDICTIONS

Bronze.

Height: 28.1 cm.

Width: 24.3 cm.

Depth: 23.3 cm.

“A.Rodin”, stamped on base: “© by Musée Rodin” and

“Georges Rudier Fondeur. Paris”.

On inside base “No.1723” in red.

Accompanied by an expert‘s report Comité Auguste

Rodin, by Francois Lorenceau and Jérome Le Blay, 10

Apri 2010.

Rodin created the model in 1894. That same year, Armand

Dayot (1851-1934), inspector general of the

Ministry of Fine Arts suggested that the sculpture

should surmount a monument titled „The Tower of Labour“,

celebrating the emancipation of the working

class. The monument, designed like a 130 m tall staircase

tower, recalls famous world-architecture such as

the tower of Pisa, the double-spiral staircase of the

Château de Chambord or the Trajan‘s Column in

Rome.

Provenance:

Musée Rodin Paris, Dominion Gallery Montreal,

November. 1965, purchased between 1965 and 1970.

Literature:

Listed in: Catalogue Critique de l‘œuvre sculpté

d´Auguste Rodin, currently being prepared by the

Comité Rodin in collaboration with Galerie Brame &

Lorenceau under the direction of Mr Jérôme Le Blay,

archive no. 2010-3069 B.

€ 50.000 - € 70.000


INFO | BIETEN

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HENRI-THÉODORE

FANTIN-LATOUR

1836 Grenoble – 1904 Buré

552

HENRI-THÉODORE FANTIN-LATOUR,

18 190

Henri-Théodore Fantin-Latour war ein französischer

Maler, der von seinem Vater, einem Portraitisten, ausgebildet

wurde. Er setzte ab 1854 seine Ausbildung an

der École des Beaux-Arts in Paris fort, besuchte regelmäßig

den Louvre, wo er große Meister kopierte. Hier

entwickelte er eine Begeisterung für die venezianische

Malerei, vor allem für die von Tiziano Vecellio

(1485/89-1576) und Paolo Veronese (1528-1588). Er

schloss Freundschaft mit Édouard Manet (1832-1883),

Berthe Morisot (1841-1895) und später mit James Abbot

McNeill Whistler (1834-1903), der ihn mit nach

England nahm und einer Klientel vorstellte, die sich

für seine Stillleben, im speziellen die Blumenstillleben,

begeisterten. Außerdem mit dem realistischen Maler

Gustave Courbet (1819-187) und den Impressionisten

befreundet, behielt er nichtsdestotrotz seinen eigenen

Stil und orientierte seine Malerei hin zu Gruppenportraits,

wovon die berühmtesten Exemplare im

Musée d‘Orsay aufbewahrt sind. Später zog er sich in

die Normandie nach Buré zurück und widmete sich

dort fast ausschließlich seinen Blumensträußen, die

er in seinem Garten pflückte.

HENRI-THÉODORE FANTIN-LATOUR,

18 - 190

STUDY OF A YOUNG NAKED WOMAN

Oil on canvas. Relined.

37 x 22 cm.

Signed and dated “Fantin. (18)74” top left.

In magnificent frame.

The artist studied at the École nationale supérieure

des beaux-arts in Paris since 1854, where he met Edgar

Degas and Édouard Manet. In 1859 he met Gustave

Courbet, in whose workshop he worked two years

after that. Although he was a contemporary of the Impressionists,

he developed his own style of realism.

Note:

Old label from Amsterdam with artist name and title

on the reverse.

€ 25.000 - € 30.000


INFO | BIETEN

STUDIE EINER JUNGEN NACKTEN FRAU

Öl auf Leinwand. Doubliert.

37 x 22 cm.

Links oben signiert und datiert „Fantin. (18)74“.

In prunkvollem Rahmen.

In einem braunen Innenraum eine junge nackte Frau

nach rechts, auf einem weißen Tuch oder Kleid sitzend,

das auf einem roten Chaiselongue liegt, auf dessen

Kissen sie ihren rechten Arm gelegt hat. Ihre linke

Hand hat sie zum Gesicht erhoben. Sie hat braunes,

teils hochgestecktes Haar und scheint einen Ohrring

zu tragen. Qualitätvolle Studie in lockerem Pinselduktus

bei zurückhaltender Farbgebung.

Anmerkung:

Verso alter Aufkleber aus Amsterdam mit Künstlerund

Titelnennung. (1241322) (1) (18)

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MAURICE UTRILLO

1883 Paris – 1955 Dax

553

MAURICE UTRILLO,

188 19

LE LAPIN AGILE SOUS LA NEIGE, UM 1950

Öl auf Leinwand.

37 x 46 cm.

Rechts unten signiert „Maurice Utrillo V“.

In vergoldetem barockisierenden Rahmen (minimal

besch.).

Beigegeben sind ein Zertifikat von Gilbert Pétridès

und die Bestätigung über die Aufnahme in das Werkverzeichnis

von Jean Fabris, in Kopie.

Le Lapin Agile wurde von Utrillo zu allen Jahreszeiten

erfasst und war eines seiner Lieblingsmotive. 1983

erschien sogar eine 4 Franc-Briefmarke mit dem

Motiv. Der Name des Cabarets auf dem Montmarte

rührt von einem Schild, welches André Gill 1875 für

das Cabaret malte. Es zeigte einen Hasen, welcher

aus der Pfanne sprang. Landläufig nannte man das

Schild und dementsprechend auch das Lokal „Lapin a

Gill“, woraus „Le Lapin Agile“ wurde. Neben Utrillo waren

hier auch Picasso und Modigliani regelmäßig anzutreffen.

(†)

Provenienz:

Sammlung Jean Foulon, Paris.

Literatur:

Paul Pétridès, L‘œuvre complet de Maurice Utrillo,

Bd. III, Paul Pétridès Éditeur, Paris 1969, Nr. 1936,

S. 220, mit Schwarz-Weiß-Abb. S. 221. (1241742) (13)

MAURICE UTRILLO,

188 - 19

LE LAPIN AGILE SOUS LA NEIGE - CA. 1950

Oil on canvas.

37 x 46 cm.

Signed lower right “Maurice Utrillo V“.

In Barock-style gilt frame (with minimal damage).

Accompanied by a certificate by Gilbert Pétridès and

a confirmation regarding the painting‘s inclusion in the

catalogue raisonné by Jean Fabris, both in copy.

Le lapin agile was one of Utrillo‘s favourite subjects

and he painted it in all seasons. This subject even featured

on a 4-franc postage stamp in 1983. In 1875, the

caricaturist André Gill painted the sign for the Cabaret

that was to suggest its permanent name. It depicted

a rabbit jumping out of a saucepan and from then on

the Cabaret was commonly known as „Le Lapin a Gill“,

which evolved over time into Le lapin agile, i.e. the

nimble rabbit. The original painting on canvas was stolen

in 1893. Apart from Utrillo, the cabaret became a

favourite spot for famous artists of the time such as

Picasso and Modigliani. (†)

Provenance:

Jean Foulon Collection, Paris.

Literature:

P. Pétridès, L‘œuvre complet de Maurice Utrillo, vol. III,

Paul Pétridès Éditeur, Paris 1969, no. 1936, p. 220,

with black-white illustration, p. 221.

€ 100.000 - € 150.000


INFO | BIETEN

Le Lapin Agile, Paris, 1880er Jahre

1983 erschienene Briefmarke mit „Le Lapin Agile“

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GEORGES LEMMEN

1865 Brüssel – 1916 ebenda

554

GEORGES LEMMEN,

18 191

NU AU COUSSIN BLUE, 1907

Öl auf Papier/ Karton.

54,5 x 68 cm.

Rechts oben monogrammiert „AOÛT GL 1907“.

Verso alter Aufkleber von Georges Lemmen, Brüssel

mit Titelnennung und Maßangaben.

In dekorativem Rahmen.

Der liegende Frauenakt auf einem großen Chaiselongue.

Die junge Frau mit schwarzem Haar, hat ihren

Oberkörper dabei auf ein türkisfarbenes, teils rot und

gelb gemustertes großes Kissen gelegt. Der Bezug

ihrer Liegestätte ist in einer rot-gelb, gold und weiß

flirrenden Farbenvielfalt wiedergegeben, sodass sie

sich kaum von der Rückwand in gold-gelben Farbtönen

unterscheiden lässt. Unterhalb des Körpers der jungen

Frau ist der Bezug mit großen roten und weißen Blüten

wiedergegeben. Malerei in impressionistischer Manier

bei schnellem kurzen Pinselstrich. Besonders fein herausgearbeitet

dabei das helle Inkarnat der liegenden

jungen Frau.

GEORGES LEMMEN,

18 191

NU AU COUISSIN BLUE, 1907

Oil on paper/ card.

54.5 x 68 cm.

Monogrammed “AOÛT GL 1907” top right.

Verso an old sticker by Georges Lemmen,

Brussels with title and dimensions.

In decorative frame.

€ 8.000 - € 12.000


INFO | BIETEN

Anmerkung:

Der belgische Maler wurde in den frühen 1880er-Jahren

von Edgar Degas (1834-1917) und Henri de Toulouse-

Lautrec (1864-1901) beeinflusst. Um 1890 wurde er

Anhänger des Pointilismus, was auch bei dem vorliegenden

Frauenakt zu merken ist. (1241358) (18)

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ARMAND GUILLAUMIN

1841 Paris – 1927 Orly

555

ARMAND GUILLAUMIN,

181 197

Der Künstler besuchte ab 1861 die Académie Suisse.

Dort begegnete er Paul Cézanne (1839-1906) und Camille

Pissarro (1830-1903) mit denen er lebenslang

befreundet blieb. Zu seinen späteren Freunden zählten

außerdem Vincent van Gogh (1853-1890) und dessen

Bruder, der Kunsthänder Theo van Gogh (1857-

1891), der einige von seinen Werken verkaufte.

VASE MIT PRACHTVOLLEM BLUMENSTRAUSS,

CA. 1900

Öl auf Leinwand.

65,2 x 54 cm.

Links unten signiert „Guillaumin“.

In prunkvollem vergoldeten Originalrahmen.

Auf braun gemustertem Boden oder Tischplatte stehend

eine weiße bemalte Vase mit Goldrand, darin

der fantastische leuchtende Blumenstrauß mit rosafarbenen

Kosmeen, zwischen grün-gelben leuchtenden

Blättern. Im Hintergrund eine gelbliche Wand mit

blauen Blüten und grünlichen Blättern. Fantastisches

impressionistisches Werk des französischen Malers in

flirrender Lebendigkeit und vielen differenzierten Farbstufen.

ARMAND GUILLAUMIN,

181 197

VASE WITH MAGNIFICENT BOUQUET,

CA. 1900

Oil on canvas.

65.2 x 54 cm.

Signed “Guillaumin” lower left.

In magnificent gilt original frame.

Literature:

The painting is illustrated in:

Armand Guillaumin 1841 - 1927, Catalogue raisonné

de l’œuvre paint par G. Serret et D. Fabiani, Editions

Mayer, Paris 1991, ill. 544. Vase de Fleuers, vers

1900 (copy enclosed).

€ 75.000 - € 80.000


INFO | BIETEN

Literatur:

Das Gemälde ist abgebildet in:

Armand Guillaumin 1841 - 1927, Catalogue raisonné

de l‘œuvre paint par G. Serret et D. Fabiani, Editions

Mayer, Paris 1991, Abb. 544. Vase de Fleuers, vers

1900 (in Kopie vorliegend). (12418911) (18)

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YVONNE SERRUYS

1873 Menen, Belgien – 1953 Paris

556

YVONNE SERRUYS,

187 19

Die Künstlerin studierte Malerei und Zeichnen bei

Emile Claus (1849-1924). Von 1892 bis 1904 studierte

sie in Brüssel in der Werkstatt des Malers Georges

Lemmen (1865-1916). Nach einer Tournee durch Italien

und Griechenland stellte sie ihre Bilder im Pariser Salon

aus. Danach entschied sie sich, ein Studium der Bildhauerei

zu beginnen. 1904 gründete sie in Paris ihre

eigene Werkstatt.

RÜCKENAKT EINES SITZENDEN MÄDCHENS

Öl auf Leinwand. Doubliert.

80 x 58 cm.

Rechts unten signiert „Yvonne Serruys“.

In vergoldetem Prunkrahmen.

YVONNE SERRUYS,

187 19

NUDE PORTRAIT OF A YOUNG GIRL FROM

THE BACK

Oil on canvas. Relined.

80 x 58 cm.

Signed “Yvonne Serruys” lower right.

In magnificent gilt frame.

€ 20.000 - € 25.000


INFO | BIETEN

Ganz im Stil des Pointilismus ausgeführte Arbeit, die

ein junges nacktes Mädchen nach rechts in Rückenansicht

zeigt vor blauem Vorhang, auf einem roten Hocker

sitzend. Feine gekonnte Malerei in vielen frischen differenzierten

Farbtönen. (1240497) (18)

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KEES VAN DONGEN

1877 Delfshaven – 1968 Monte Carlo

557

KEES VAN DONGEN,

1877 198

FEMME AU BÉRET ET À L‘OMBRELLE, 1901

Gouache auf Papier.

27,5 x 35 cm.

Rechts unten signiert „van Dongen“.

Hinter Glas in dekorativem Rahmen.

Beigegeben eine Expertise von Jean-Marie van

Dongen vom 12. Februar 2019, die bestätigt, dass

die Gouache ein authentisches Werk ihres Vaters ist,

auf die Anfrage von Monsieur Broc von der Universität

Marseille.

Die Gouache zeigt eine junge Frau in rotem Kleid mit

roter Baskenmütze auf ihren gelben Haaren. Vor

blauem Horizont hält sie, mit ihrer linken Hand, einen

geöffneten gelben Sonnenschirm hinter ihren Schultern.

Mit ihren blauen Augen blickt sie konzentriert

und aufmerksam zur Seite.

KEES VAN DONGEN,

1877 198

FEMME AU BÉRET ET À L’OMBRELLE, 1901

Gouache on paper.

27.5 x 35 cm.

Signed “van Dongen” lower right.

In decorative frame behind glass.

Accompanied by an expert‘s report by Jean-Marie

van Dongen dated 12 February 2019, confirming that

the gouache is an authentic work by her father in response

to an enquiry by Monsieur Broc of the University

of Marseille.

€ 50.000 - € 60.000


INFO | BIETEN

Anmerkung:

Der in den Niederlanden geborene Maler, der auch

Mitglied der Fauves war, kam durch Auftragsarbeiten

zahlreicher Frauenportraits in den goldenen 20er Jahren

zu Erfolg und schloss sich den mondänen Kreisen

an, die am Montparnasse verkehrten. 1929 wurde er

französischer Staatsbürger. (1240483) (1) (18)

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MARGARETHA ROOSENBOOM

1843 Den Haag – 1896 Voorburg

558

MARGARETHA ROOSENBOOM,

18 189

Die Künstlerin bekam ihren ersten Unterricht von ihrem

Vater und ihrem Großvater mütterlicherseits

Andreas Schelfhout (1787-1870), der ihr zudem die

Aquarelltechnik beibreachte. Am liebsten malte sie

Blumen in ihrem meist natürlichen Zustand, in Vasen

geordnet oder aber auf einer Steinplinthe. Die von

ihr am häufigsten abgebildete Blumensorte waren

Rosen.

STILLLEBEN MIT WEISSEN ROSEN

Öl auf Leinwand.

65,8 x 39 cm.

Rechts unten signiert „Margt Roosenboom“.

MARGARETHA ROOSENBOOM,

18 189

STILL LIFE WITH WHITE ROSES

Oil on canvas.

65.8 x 39 cm.

Signed “Margt Roosenboom” lower right.

€ 29.000 - € 32.000


INFO | BIETEN

Vor braunem Hintergrund, auf einem rechteckigen

Stein stehend, eine hellbraune Vase, darin das feine

Arrangement mit weißen Rosen. Diese werden in

unterschiedlichen Stadien wiedergegeben: Teils voll

aufgeblüht, teils mit Knospen und eine nach unten

hängende, bereits verblühte Rose, inmitten von grünen

Blättern, von denen einige auf die Platte herabgefallen

sind. Feine harmonische Malerei in zurückhaltender

Farbgebung mit gekonnter Hell-Dunkel-Akzentuierung.

(1241325) (1) (18)

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CAMILLE JEAN-BAPTISTE COROT

1796 Paris – 1875

559

CAMILLE JEAN-BAPTISTE COROT,

179 187

GOUVIEUX, NAHE CHANTILLY

Öl auf Leinwand.

27 x 35 cm.

Rechts unten signiert.

Zertifikat der Galerie Brame & Lorenceau.

Drei kleine, zerbrechlich wirkende Figuren kommen auf

einem Weg dem Betrachter entgegen und wandern in

der Mitte einer breiten Straße. Der Erwachsene mit

den beiden Kindern wirkt in der großen weiten Landschaft

beinahe verloren, vor allem im Kontrast zu der

hohen Baumreihe am rechten Bildrand. Auf der anderen

Seite ist der Blick dagegen sehr frei gehalten durch

einen grasbewachsenen Hügel mit einer anschließenden

Ansiedlung, nämlich Gouvieux. Darüber öffnet sich

der milchig-weiße Himmel, keine einzige Wolke ist zu

sehen. Der fast flach wirkende Himmel erscheint wie

ein geometrisches Element, vor dem sich die Strukturen

der Bäume mit ihrem Blattwerk und des Hügels

umso effektvoller abheben. Das Gemälde ist ein wunderbares

Beispiel für die Feinheit des Werkes von

Corot. Die Palette ist subtil und nuanciert und verleiht

der an sich banalen Landschaft eine ästhetische Qualität.

Die schlanken und hoch wachsenden Baumstämme

bilden einen halb durchsichtigen Vorhang aus

Grün- und Ockertönen. Dieselbe Palette, jedoch in satterer

Form, findet sich im Hügel gegenüber wieder.

Corot stellt damit eine transluzide Farbfläche einer

dichten gegenüber. Die erdige Straße spiegelt den

Himmel wieder. Die menschliche Präsenz, durch die

Personen und die Häuser wiedergegeben, steht im

Dreh- und Angelpunkt der Komposition.

Mit 26 Jahren war Corot in das Atelier des Malers

Achille Etna Michallon (1796-1822) eingetreten, in

dem er die Prinzipien der klassizistischen Landschaftsmalerei

erlernt und an die Plein Air-Malerei herangeführt

wird. Zahlreiche Reisen führen ihn durch Frankreich

und Italien. 1835 stellt er im Pariser Salon aus

und erhält dort rasch Zuspruch für seine realistische

Behandlung klassischer Themen. Nach 1850 gibt der

berühmte französische Landschaftsmaler Corot die

Exaktheit des Motivs auf, um Landschaften nach seiner

Fantasie neu zu ordnen. Er wählt eine Malerei der

Erinnerung an die zahlreichen Orte, die er besucht hatte.

Das Gemälde stellt ein wunderbares Beispiel für

diese Malerei mit freierem Duktus dar. (†)

CAMILLE JEAN-BAPTISTE COROT,

179 187

GOUVIEUX, NEAR CHANTILLY

Oil on canvas.

27 x 35 cm.

Signed lower right.

Certificate by Galerie Brame & Lorenceau.

The painting is a wonderful example for the fineness of

Corot´s works. The colour palette is subtle and nuanced

and lends aesthetic quality to this otherwise ordinary

landscape. The human presence, made obvious by

the people and houses, is the composition´s focus.

At the age of 26 Corot joins the workshop of the

painter Achille Etna Michallon (1796-1822) where he

studies the principles of classical landscape painting

and where he is introduced to painting en plein air.

After 1850 he gives up his motifs´ accuracy to reorganize

landscapes according to his own imagination. He

chooses paintings in memory of numerous places that

he had visited. The present painting is a wonderful

example of this freer style of painting. (†)

Literature:

Illustrated in the 2nd supplement of André Schoeller,

Jean Dieterle, L’Œuvre de Corot.

€ 90.000 - € 120.000


INFO | BIETEN

Literatur:

Abgebildet im 2. Supplement von André Schoeller,

Jean Dieterle, L‘Œuvre de Corot. (12417413) (10)

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MAURICE DE VLAMINCK

1876 Paris – 1958 Rueil-la-Gadelière

560

MAURICE DE VLAMINCK,

187 198 --

Bedeutender französischer Maler der Moderne in dem

Kreis französischer Künstler, der vor allem in enger

Freundschaft mit André Derain (1880-1954) wirkte und

die Entstehung des Fauvismus einleitet. Als Postimpressionist

wurde er zeitweise von dem Galeristen

Daniel-Henry Kahnweiler betreut. 1955 Teilnehmer der

documenta 1 in Kassel. 2008 Würdigung seiner Werke

durch eine Ausstellung im Musée du Luxembourg in

Paris.

FLEURS

Öl auf Leinwand.

72,6 × 53,5 cm.

Rechts unten signiert „Vlaminck“.

In barockisierendem vergoldeten Rahmen mit

textilem Passepartoutausschnitt.

Die Authentizität des Werks wurde vom Wildenstein

Institut bestätigt, Paris, 27. September 2013. Das Werk

wird in den Catalogue critique des peintures, dessins

et céramiques de Maurice de Vlaminck aufgenommen.

Sich in die Bildtiefe hineinwölbende, runde Tischplatte,

darauf eine Keulenvase mit wenig ausladendem, dezentem

Blumenstrauß, dessen Blüten in ihrer Bedeutung

in Gleichklang stehen mit dem in verschiedenen

Grün, Blau- und Weißtönen schimmerndem Hintergrund,

welcher als Folie dient. Für de Vlaminck vergleichsweise

helle Komposition. (†)

MAURICE DE VLAMINCK,

187 198 --

FLEURS

Oil on canvas.

72.6 × 53.5 cm.

Signed “Vlaminck” lower right.

In Baroque-style gilt frame.

The painting‘s authenticity was confirmed by the

Wildenstein Institute, Paris, 27 September 2013. It will

be included in the following publication: Catalogue critique

des peintures, dessins et céramiques de Maurice

de Vlaminck. (†)

Provenance:

Galerie de l‘Elysée (Alex Maguy), Paris.

Manhattan Gallery, Tokyo.

Company collection, Japan.

Auction Christie‘s, Paris, 3 December 2013, lot 97.

Private collection, Germany.

€ 45.000 - € 60.000


INFO | BIETEN

Provenienz:

Galerie de l‘Elysée (Alex Maguy), Paris.

Manhattan Gallery, Tokyo.

Firmensammlung, Japan.

Auktion Christie's, Paris, 3. Dezember 2013, Lot 97.

Deutsche Privatsammlung. (1241744) (13)

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JEAN-PIERRE CASSIGNEUL

geb. 1935 Paris

561

JEAN-PIERRE CASSIGNEUL,

19

Der in Frankreich wirkende Maler wurde besonders

durch seine Frauenbildnisse bekannt, in denen er die

Leichtigkeit sommerlicher Stimmungen zu erzeugen

wußte, häufig junge Mädchen mit Strohhut, meist in

mediterranem Umfeld. Sein Stil setzt die ehemalige

Avant-garde der Nabi-Künstler fort, mit Reminiszenzen

an Maler wie Édouard Vuillard (1868-1940), oder Pierre

Bonnard (1867-1947), zuweilen zeigen seine Bilder die

Nähe des Kees van Dongen (1877-1968). Der Maler

veranstaltete bereits 17-jährig seine erste private Ausstellung

in der Galerie Lucy Krohg in Paris. Zwei Jahre

später besuchte er die Academie Charpentier und studierte

dort unter Jean Souverbie (1891-1981), Professor

an der École des Beaux-Artes in Paris. 1958 veranstaltete

er seine erste Ausstellung und wurde daraufhin

Mitglied des Salon d‘Automne. Neben weiterer Ausbildung

durch Roger Chapelain-Midy (1904-1992) beteiligte

er sich an mehreren Ausstellungen in Paris und

anderen französischen Städten und stand anschließend

unter Vertrag der Galerie Belle Choses in Paris.

Ab 1965 stellte er international aus wie etwa in der

Galerie Tamenaga in Japan oder der Wally Findlay Galerie

in New York. In den letzten Jahren von der Galerie

Smith Davidson vertreten, war er seit 2015-2017 in

mehreren internationalen Präsentationen vertreten.

JEAN-PIERRE CASSIGNEUL,

19

LE BERET JAUNE

Oil on canvas.

91.5 x 64.8 cm.

Signed lower right and on the reverse with title

“le beret jaune”, place and date “Paris 1970”.

€ 68.000 - € 75.000


INFO | BIETEN

LE BERET JAUNE

Öl auf Leinwand.

91,5 x 64,8 cm.

Rechts unten signiert, verso nochmalige Signatur mit

Titelbezeichnung „le beret Jaune“ sowie Datierung

„Paris 1970“.

Das vorliegende Gemälde atmet die sommerliche

Atmosphäre einer mediterranen Stimmung, mit Sandstrand,

einem Segelschiff im Hintergrund und dem

jungen Mädchen mit gelbem Barett, das die Hände

auf einen weißen Balken gelegt hält. Die betont

großen und leicht verschattet wiedergegebenen Augen

zeigen jugendliche Melancholie, der Mund mit

schön geformten Lippen verführerische Unschuld. Das

Gemälde zählt zu den besten Werken des Künstlers.

A.R. (1241321) (1) (11)

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562

ELIE ANATOLE PAVIL,

187 198

LE CANAL DE L‘OURCQ

Öl auf Leinwand.

97 x 130 cm.

Links unten signiert. Rückwärtig auf Etikett betitelt

sowie datiert „1930“ und mit der Wohnadresse des

Künstlers versehen. (1241086) (1) (13)

ELIE ANATOLE PAVIL,

187 198

LE CANAL DE L’OURCQ

Oil on canvas.

97 cm x 130 cm.

Signed lower left. Titled and dated “1930” on label

on the reverse and with artist’s address.

€ 10.000 - € 12.000


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563

CHARLES CAMOIN,

1879 19

BOIS DE BOULOGNE, 1910

Öl auf Leinwand.

81,5 x 100,5 cm.

Links unten signiert „Camoin“", verso alter Aufkleber

der Galerie Dr. Raeber, Basel mit Künstlernennung

und Betitelung „Am Bois de Boulogne. 1910“.

In vergoldetem Rahmen.

Das Gemälde bezieht sich auf den benannten Wald

und Park im Westen von Paris. Blick über einen dortigen

See auf die prächtige Parkanlage mit zahlreichen

unterschiedlichen Strauch- und Baumarten, in frischen

leuchtenden Farben, die sich im ruhigen Wasser wiederspiegeln.

Die Sonne bestrahlt die Landschaft unter

hohem hellblauen Himmel mit weißen Wolken und

versetzt den Betrachter in eine sommerliche Stimmung.

Die Farben dabei teils mit breitem kurzen Pinselstrich

aufgetragen in vielen differenzierten Farbtönen. Der

Maler konzentrierte sich dabei auf die suggestive Interpretation

des Kolorits.

Anmerkung:

Der französische Maler wird dem Kreis der Fauves

zugeordet. Er ging 1896 nach Paris und studierte dort

im Atelier von Gustave Moreau (1826-1898), wo er

auch Albert Marquet (1875-1947) kennenlernte. 1902

machte er die Bekanntschaft mit Cézanne (1839-1906).

Er schloss sich den Fauves zwar an, war aber kein

überzeugter Fauvist.

Literatur:

Ein fast identisches Gemälde des Künstlers ist abgebildet

in:

Charles Camoin, Retrospective 1879-1965.

Catalogue édite à l‘occasion de l‘exposition, Musées

de Marseille, 1997, S. 49. Betitelt: Charles Camoin,

Arbres au bord du lac, vers 1907 (in Kopie vorliegend).

(1241357) (18)

CHARLES CAMOIN,

1879 19

BOIS DE BOULOGNE, 1910

Oil on canvas.

81.5 x 100.5 cm.

Signed “Camoin” lower left, old label from Galerie

Dr Raeber, Basel with artist’s name, title and date

“Am Bois de Boulogne. 1910” on the reverse.

In gilt frame.

Notes:

The French painter is associated with the circle

of the Fauves. He settled in Paris in 1896 to study

at the workshop of Gustave Moreau (1826-1898),

where he also met Albert Marquet (1875-1947). In

1902 he made the acquaintance of Paul Cézanne

(1839-1906) and joined the group of the Fauves,

however, he never became one of their staunch

representatives.

Literature:

An almost identical painting by the artist is ill. in:

Charles Camoin, Retrospective 1879-1965.

Catalog édite à l’occasion de l’exposition, Musées

de Marseille, 1997, p. 49. Titled: Charles Camoin,

Arbres au bord du lac, vers 1907 (copy enclosed).

€ 30.000 - € 40.000


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39


564

ÉMILE RENÉ LAFONT,

18 191

DAS MUSÉE D‘ORSAY IN PARIS

Öl auf Leinwand. Doubliert.

33 x 55 cm.

Links unten signiert.

Blick über die mit dampfenden Booten befahrene

Seine auf das am Ufer liegende große Gebäude des

Musée d´Orsay unter grauem Himmel. Helles, teils

rötliches Licht fällt durch die Fenster und Türeingänge

der Gebäude sowie von den Booten auf den Fluss

und versetzt das überwiegend in grauer Farbgebung

gehaltene Bild in eine stimmungsvolle Atmosphäre.

(1240121) (18)

€ 7.000 - € 8.000

565

JEAN PESKÉ,

1870 199

NEOIMPRESSIONISTISCHE LANDSCHAFT

Öl auf Malkarton.

31 x 39 cm.

Links unten signiert.

Mit kahlen Bäumen, Figurenstaffage und Höhenzug

am Horizont. Pastose Malweise. (12410813) (1) (11)

€ 4.000 - € 6.000



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566

HENRI BAPTISTE LEBASQUE,

18 197

SOMMERLICHE LANDSCHAFT MIT FRAU IM

LIEGESTUHL UND KINDERN

Öl auf Karton.

57 x 78 cm.

Rechts unten signiert „Lebasque“.

Ungerahmt.

Auf einer weiten, in unterschiedlichen Grüntönen

schimmernden Wiese mit einem kleinen See sitzen

eine Frau in weißer Kleidung in einem Liegestuhl sowie

eine jüngere Frau in rosa Kleidung auf einem

Klappstuhl, ein kleines Mädchen in ihrem Schoß haltend.

Zudem auf einem Holzhocker ein Junge in feiner

Uniform mit kurzer Hose und eckigem Matrosenkragen.

Jeweils links und rechts zur Seite ein im Gras

sitzender Hund. In der Ferne fällt der Blick auf ein

Wäldchen unter niedrigem weiß-blauen Himmel. Stimmungsvolle

Malerei in vielen differenzierten Grüntönen,

die Stimmung eines herrlichen Sommertages

vermittelnd. Pappe leicht gewellt, kleinere Kratzer und

Gebrauchssp., insbesondere an den Rändern.

(12410811) (1) (18)

HENRI BAPTISTE LEBASQUE,

18 - 197

SUMMER LANDSCAPE WITH WOMAN IN DECK-

CHAIR AND CHILDREN

Oil on card.

57 x 78 cm.

Signed „Lebasque“ lower right.

Unframed.

Card slightly wavy, minor scratches and signs of wear.

€ 15.000 - € 20.000


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41


567

ISAAC LAZARUS ISRAELS,

18 - 19

Der Maler war Sohn des Frühimpressionisten Jozef

Israels (1824-1911). Er besuchte zunächst die Königliche

Akademie der bildenden Künste in Den Haag,

ehe er sich an der Rijksakademie van beeldende kunsten

von Amsterdam einschrieb. Im Sommer war er

oft in Scheveningen an der holländischen Küste, wo

er mit dem älteren deutschen Impressionisten Max

Liebermann (1847-1935) zusammenarbeitete. Er war

Freund von Georg Hendrik Breitner (1857-1923), vor

allem während seiner Arbeitszeit in Paris und London.

1928 erhielt er die Goldmedaille für sein Bild „Reiter

in rotem Rock“.

PORTRAIT EINES MANNES MIT RUNDER

NICKELBRILLE

Öl auf Leinwand. Doubliert.

50,5 x 40,5 cm.

Rechts unten signiert „Isaac Israels“.

In vergoldetem Rahmen.

Vor braunem Hintergrund das Brustbildnis des Mannes

mit brauner Jacke und weißem Hemd. Er hat braune

Haare, leicht zusammengekniffene rote Lippen und

mit seinen dunklen Augen blickt er ernsthaft aus dem

Bild auf den Betrachter hinaus. Die fein nuancierte,

beinahe monochrome Farbpalette und der sichere, zuweilen

breite Pinselstrich verraten die Auseinandersetzung

des Künstlers mit dem Impressionismus. Für

den bekannten Künstler typisches Werk. (1241352)

ISAAC LAZARUS ISRAELS,

18 - 19

PORTRAIT OF A MAN WITH ROUND

METAL-RIMMED GLASSES

Oil on canvas. Relined.

50.5 x 40.5 cm.

Signed “Isaac Israels” lower right.

In gilt frame.

€ 15.000 - € 20.000


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568

BRONZE-TORSO NACH PAUL GAUGUIN

188 190

Höhe: 30 cm.

Gesamthöhe inkl. Holzsockel: 40 cm.

Sockeldurchmesser: 12,5 cm.

Auf der linken Seite des Torsos Signatur.

Späterer Nachguss.

Schwarz patiniert. Halbkörper-Darstellung einer wohl

sitzenden nackten Frau, die ihre Haare am Hinterkopf

zusammen gebunden hat. Leicht berieben.

(12410816) (1) (18)

Literatur:

Vgl. Robert Goldwater, Paul Gauguin, Harry N. Abrams,

Inc, Publishers, New York 1983, S. 35 (nicht 37, als

Terrakotta-Skulptur, bezeichnet „Torso of a Tahitian woman.

1893“).

Vgl. Christopher Gray: Sculpture and Ceramics of Paul

Gauguin, Baltimore 1963, S. 252, Nr. 116 (als Tonfigur,

bezeichnet „Torso of a woman“, Höhe 30,5 cm, von

der 10 Kopien in Bronze existieren by Valsuani.

€ 5.000 - € 7.000


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43


569

OTMAR OLIVA,

19

KÖNIG UBU

Höhe: 60 cm.

1989/ 90.

Bronze, gegossen, patiniert. Über gekehltem Rundsockel

die organische Figur mit auslaufenden Gliedmaßen

(ein Finger gebrochen).

Anmerkung:

Eines der Hauptwerke des Künstlers ist der Thron

für Paul II, welcher in der Kapelle Redemptoris Mater

im Vatikan zu sehen ist. (1220521) (13)

€ 5.000 - € 6.000


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Thron Paul II von Otmar Oliva

570

JOZEF ISRAELS,

18 1911

BILDNIS EINES HOLLÄNDISCHEN MÄDCHENS

Öl auf Holz.

41 x 26,5 cm.

Rechts unten signiert.

In vergoldetem Prunkrahmen.

Vor einer grünen Wiese, die am Horizont Häuser erkennen

läßt, unter hohem grauen Himmel, das Portrait

eines jungen Mädchens nach links in dunklerer Kleidung

und einem Schultertuch. Sie hat blonde Haare und trägt

darauf eine weiße Hollandhaube. Mit ihrem feinen Gesicht,

dem kleinen roten Mund, den geröteten Wangen

und ihren braunen Augen schaut sie seitlich aus dem

Gemälde heraus. Für den bekannten niederländischen

Maler typisches Motiv.

JOZEF ISRAELS,

18 1911

PORTRAIT OF A DUTCH GIRL

Oil on panel.

41 x 26.5 cm.

Signed lower right.

In magnificent gilt frame.

€ 12.000 - € 14.000


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Anmerkung:

Der Künstler zählt zu den bedeutendsten Vertretern

der Haager Schule. Nach seiner Zeit in Amsterdam

und dann Paris, wo er die Maler von Barbizon kennenlernte,

ging er nach Den Haag; hier waren es seine

von einfachen Leuten, vor allem von Fischern aus

Südholland, die ihn berühmt machten. (1241353) (18)

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SALVADOR DALÍ

1904 Figueres – 1989 ebenda

571

SALVADOR DALÍ,

190 1989

MÉTAMORPHOSE TOPOLOGIQUE DE LA VÉNUS

DE MILO, 1988

Bronze, grünlich patiniert.

Höhe gesamt: ca. 205 cm.

Auf der Basis signiert „Salvador Dalí“, rückseitig „CIRE

PERDUE C. VALSUANI 6/8 (8 Exemplare + IV E.A.).

Die im Louvre in Paris befindliche Venus von Milo,

welche 1820 auf der griechischen Insel Milos gefunden

wurde, ist eines der bekanntesten Beispiele hellenistischer

Kunst und gab Salvador Dalí Zeit seiner

künstlerischen Karriere Gelegenheit, sich mit ihr auseinanderzusetzen.

Den zarten weiblichen Körper mit

seinen geschmeidigen Kurven kontrastierte Dalí auf

surreale Weise mit den kantigen statischen Formen

von Schubfächern, welche dem Körper entspringen

und diesen durchdringen. Laut Robert Descharnes ging

der Bronze eine Tonkopie Dalís von der Venus von

Milo voraus und Descharnes zitiert „My first project

as a sculptor gave me unknown and delicious erotic

joy“. In dieser Skulptur spielt Dalí auch mit der Idee

der Öffnung der Frau im Sinne einer Entdeckung der

inneren Geheimnisse, welche durch die geöffneten

Schubladen symoblisiert werden. Auf kubischem

Sockel mit Reliefs nach Dalí.

Provenienz:

Artcurial, 01. Dezember 2015, Lot 29.

Pariser Privatbesitz.

Literatur:

Vgl.: Ein ähnliches, vergleichbares Exemplar in: Robert

et Nicolás Descharnes, Dali The Hard and the

Soft Spells for the Magic of Form Sculptures & Objects,

Eccart, Paris, Nr. 7, mit Farbabb. S. 38.

(1240191) (13)

SALVADOR DALÍ,

190 1989

MÉTAMORPHOSE TOPOLOGIQUE DE LA VÉNUS

DE MILO, 1988

Bronze, with green patina.

Total height: 205 cm.

Signed on base: “Salvador Dalí”, on the reverse: “CIRE

PERDUE [lost-wax casting] C. VALSUANI limited ed.

6/8 (8 examples + IV artist’s proofs)”

The Venus de Milo, held at the Louvre in Paris and

discovered in 1820 on the Greek island of Milos, is

one of the most renowned examples of Hellenistic art

and it gave Salvador Dalí an opportunity for artistic

dialogue throughout his career. Dalí contrasted the

delicate female body with its supple curves with the

angular, static shapes of drawers, which are emerging

from her body as well as penetrating it in a surreal

style. According to Robert Descharnes, a terracotta

copy by Dalí preceded the bronze Venus de Milo and

he cites that: “My first project as a sculptor gave me

unknown and delicious erotic joy”. In this sculpture

Dalí also alludes to the “opening” of a woman in the

sense of discovering her inner secrets, which are

symbolized by the pulled out drawers. On cubic base

with reliefs after Dalí.

Provenance:

Artcurial, 1 December 2015, lot 29.

Private collection, Paris.

Literature:

Compare: A similar, comparable example can be

found in: R. et N. Descharnes, Dali The Hard and the

Soft Spells for the Magic of Form Sculptures & Objects,

Eccart, Paris, no. 7 with colour ill. p. 38.

€ 90.000 - € 100.000


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DIEGO GIACOMETTI

1902 Borgonovo - 1985 Paris

572

DIEGO GIACOMETTI,

190 198

SELLETE AU RUBAN ET AUX ARBUSTES

Höhe: 45 cm.

Breite: 57 cm.

Tiefe: 57 cm (Deckplatte).

Auf einer der Verstrebungen signiert.

Beigegeben in Fotokopie eine Bestätigung von James

Lord, Paris vom 8. Juli 2008.

Bronze, gegossen, patiniert, eingelegte Glasplatte.

Vierfüßiger Tisch mit kreuzförmiger Verstrebung,

welche neben den Beinen in Kreisornamenten endet.

Gerade quadratische Zarge mit eingelegter Glasplatte.

Literatur:

Vgl. Diego Giacometti, Edition Hermaux, Paris 1986,

S. 124. (1240192) (13)

DIEGO GIACOMETTI,

190 198

SELLETE AU RUBAN ET AUX ARBUSTES

Height: 45 cm.

Width: 57 cm.

Depth: 57 cm (table top).

Signed on one of the struts.

Accompanied by a photocopy of the confirmation by

James Lord, Paris dated 8 July 2008.

Bronze; cast, patinated, inserted glass top.

Literature:

Compare D. Giacometti, Edition Hermaux, Paris 1986,

p. 124.

€ 55.000 - € 65.000


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CARLO BUGATTI

1856 Mailand – 1940 Molsheim

573

-

Höhe: 76,5 cm.

Breite: 98 cm.

Tiefe: 67 cm.

Carlo Bugatti (1856-1940) wurde in eine Künstlerfamilie

in Mailand geboren und eröffnete 1880, nach

seinem Architektur- und Tischlereistudium, seine

eigene Werkstatt in Mailand.

Walnussholz, eingelegt mit Zinnelementen, Bein, gegerbte

Ziegenhaut, gegerbtes Pergament, getriebene

Kupferelemente und textiler Behang. Vier profilierte

Füße mit darüberliegenden architektonischen Beinen

mit Vogel-, Getreide- und Bambusdekor. Orientalisierender

Aufbau mit reich getriebenen Kupferelementen

mit feinen Ornamenten und textilem Behang. Die

Deckplatte mit Pergamentbezug, als Schreibplatte

nutzbar und mit einer Klappfunktion versehen (besch.

und rest.). (1240981) (13)

CARLO BUGATTI TABLE

Height: 76.5 cm.

Width: 98 cm.

Depth: 67 cm.

Walnut, inlaid with pewter and bone elements, tanned

goats leather, tanned vellum, chased copper elements

and fabric decoration. Four profiled feet with architectural

legs decorated with bird, corn and bamboo décor.

Oriental-style design with opulently chased copper

elements, fine ornaments and fabric lining. The table

top lined with vellum (damaged and restored).

€ 35.000 - € 40.000


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Detailabbildung

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Schreibplatte mit Pergamentbezug, aufklappbar

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ALEXANDRE NOLL

1890 - 1970

574

ALEXANDRE NOLL,

1890 - 1970

Höhe inkl. Sockel: 64,5 cm.

An der Skulpturunterseite monogrammiert „AN“.

Frankreich, 20. Jahrhundert.

Auf quadratischem Holzsockel die gedrehte figurative

sich nach oben windende Skulptur mit abschließendem

kopfähnlichem Glied. Wenige Kratzer.

Literatur:

Vgl.: Olivier Jean-Elie, Pierre Passebon: Alexandre

Noll. Editions du regard, Paris, 1999. (1240791) (13)

€ 3.000 - € 5.000


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55


575

AUDE HERLÉDAN,

19

Lebt und arbeitet in Paris und Sologne.

TWO FACES

Bronzeskulptur.

Höhe: 38 cm.

Breite: 15 cm.

Tiefe: 14,9 cm.

„Present primitives/ faithful to my african roots“,

monogrammiert „AH“ sowie datiert „2019 Avangini

Art Foundry“.

Exemplar 2/ 8.

Mit dunkelbrauner Patina. (1240991) (1) (11)

€ 6.500 - € 8.000


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576

AUDE HERLÉDAN,

19

FIGURE BROWN

Höhe: 40 cm.

Höhe inkl. Sockel: 57 cm.

Breite: 22 cm.

Tiefe: 10 cm.

Exemplar „1/ 8“.

Monogrammiert „AH“.

Guss Avangini Art Fonderie.

2019.

Bronzeskulptur auf hohem Marmorsockel. Gestalt

zweier annährend anthropomorpher nebeneinander

stehender Gebilde. (1240992) (1) (11)

€ 6.500 - € 8.000


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57


KAREL APPEL

1921 Amsterdam – 2006 Zürich

577

KAREL APPEL,

191 00

Der Künstler zählt neben Asger Jorn (1914-1973),

Constant (1920-2005), Corneille (1922-2010) und anderen

zu den Begründern der Künstlergruppe „CoBrA“,

die sich dem Ziel verschrieben hatte, den Expressionismus

der Malerei noch einmal im Sinne einer neuen

künstlerischen Position umzudeuten und ihn mit den

Mitteln des emporkommenden Informel zu vereinen.

HALBFIGUR

Mischtechnik mit Acryl auf Leinwand.

90 x 70 cm.

Links unten signiert „Appel“ und datiert „79“.

Verso auf Leinwand angefangene Studie.

In schmalem Rahmen.

KAREL APPEL,

191 - 00

HALF FIGURE

Mixed media with acrylic on canvas.

90 x 70 cm.

Signed „Appel“ lower left and dated „79“. First

outlines of a study on the back of the canvas.

In narrow frame.

€ 25.000 - € 30.000


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Portrait vor grünem Hintergrund mit plastisch herausgearbeiteten,

grünen Augen, Nase und Mund, die

rechte Hand nach oben haltend, während die linke

Hand im unteren Vordergrund zwischen den Fingern

ein kleines rundes Objekt hält. Für den Künstler typisches

Werk, der ab 1950 entstandenen Arbeiten, in

denen er Figuren als zentrales Motiv zitierte, die er im

Sinne einer neuartigen naiven „Art brut“ interpretierte.

Das Gemälde besteht aus farbintensiven, teils großen

Flächen und kräftigen, pastos aufgetragenen Linien.

(1241894) (18)

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A.R. PENCK

1939 Dresden – 2017 Zürich

578

A.R. PENCK,

EIGENTLICH RALF WINKLER,

199 017

SCHICKSAL. DIE ERYNNEN, ROT, 1993

Siebdruck auf Büttenkarton.

Blattmaß: ca. 70 x 99 cm.

Rechts unten signiert, links unten Ex. 3/3.

Hinter Glas gerahmt. Nicht geöffnet.

Auflage von 3 Exemplaren + 1 E.A.

Am untersten Rand grüne Farbreste, am oberen

rechten Rand leichte Faltspuren.

Literatur:

Katalog: A.R. Penck, Der expressive Kosmos, Galerie

Heidefeld & Partner (Hrsg.), Krefeld 2018, S. 21.

(1240645) (1) (18)

€ 3.000 - € 3.500


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579

A.R. PENCK,

EIGENTLICH RALF WINKLER,

199 017

ADLER MIT WELTAUGE, 1993

Siebdruck auf Büttenkarton.

Blattmaß: ca. 70 x 100 cm.

Rechts unten signiert, links unten Ex. 5/ 5.

Hinter Glas gerahmt. Nicht geöffnet.

Auflage von 5 Exemplaren.

Papier mittig rechts am Rand nicht ganz glatt.

(1240643) (1) (18)

€ 3.000 - € 3.500


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61


580

199-017

197

KOMMUNIKATION, 1993

Siebdruck auf Büttenkarton.

Blattmaß: ca. 70 x 99 cm.

Mittig unten signiert „ar. penck“, rechts unten signiert

„G Bräunling“, links unten Ex. 5/10.

Hinter Glas gerahmt. Nicht geöffnet.

Auflage von 10 Exemplaren.

Das Werk ist eine Zusammenarbeit der beiden Künstler.

Literatur:

Katalog: A.R. Penck, Der expressive Kosmos, Galerie

Heidefeld & Partner (Hrsg.), Krefeld 2018, S. 23.

(1240644) (1) (18)

€ 3.000 - € 3.500


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581

HERBERT ZANGS,

19 00

OHNE TITEL, 1970ER JAHRE

Gratfaltung aus Rupfen, verweißt.

Ca. 109 x 90 cm.

Rechts unten in einem Rupfenfeld signiert „Zangs“.

Freigestellt in weißem Rahmen.

Anmerkung:

Der Künstler studierte von 1945-1950 an der Kunstakademie

Düsseldorf. Ab dem Jahr 1952 entstanden

seine Verweißungen, mit einem leichten Schleier

weißer Farbe überzogene Fundstücke (Objekte) bzw.

Objekt-Collagen. Ferner entstanden wichtige Werkgruppen

wie Faltungen und Knüpfungen. Ab 1970

entstanden erneut Verweißungen. (1240641) (1) (18)

HERBERT ZANGS,

19 00

UNTITLED, 1970S

Creases, hessian, white paint.

Ca. 109 x 90 cm.

Signed "Zangs" lower right.

Mounted freely in white frame.

€ 8.000 - € 12.000


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582

HERBERT ZANGS,

19 00

OHNE TITEL, 1970ER JAHRE

Gratfaltung aus Rupfen, geschwärzt.

Ca. 119 x 120 cm.

Links unten in einem Rupfenfeld signiert „Zangs“.

Freigestellt in weißem Rahmen.

Farbe im oberen Bereich teils leicht eingerissen.

Anmerkung:

Der Künstler studierte von 1945 - 1950 an der Kunstakademie

Düsseldorf. Ab dem Jahr 1952 entstanden

seine Verweißungen, mit einem leichten Schleier

weißer Farbe überzogene Fundstücke (Objekte) bzw.

Objekt-Collagen. Ferner entstanden wichtige Werkgruppen

wie Faltungen und Knüpfungen. Ab 1970

entstanden erneut Verweißungen (1240642) (1) (18)

HERBERT ZANGS,

19 00

UNTITLED, 1970S

Creases, hessian, black paint.

Ca. 119 x 120 cm.

Signed “Zangs” lower left.

Mounted freely in white frame.

€ 10.000 - € 15.000


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63


583

ROGER BISSIÈRE,

188 19

KOMPOSITION/ ETUDE

Mischtechnik auf Papier. Auf Holz aufgezogen.

21 x 18,5 cm.

Verso bezeichnet, datiert „(19)57“ und betitelt

Anmerkung:

Der Künstler war ein französischer Maler des Tachismus.

Er begann in der Nachfolge des Kubismus und

entwickelte unter dem Einfluss von Paul Klee (1879-

1940) einen träumerisch-poetischen Stil. Er war 1955,

1959 und 1964 Teilnehmer der documenta in Kassel.

(1240792) (18)

€ 1.000 - € 2.000


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584

GÜNTHER UECKER,

190 00

Lebte und arbeitete in Düsseldorf und Sankt Gallen.

OHNE TITEL

Prägedruck auf Papier

Blattgröße: 35,4 x 21,4 cm.

Rechts unten signiert

In Passepartout, hinter Glas gerahmt. (1240646) (1)

(18)

€ 1.800 - € 2.000

585

LADISLAS KIJNO,

191 01 ---

KOMPOSITION

Öl auf Leinwand. Montiert auf Leinwand.

118 x 87 cm.

Links unten signiert „Kijno“" und datiert „90“.

Verso auf Leinwand bezeichnet.

Ungerahmt.

Etwas unfrisch, vereinzelt fleckig. (1241082) (1) (18)

€ 4.000 - € 6.000



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586

FERNAND LÉGER,

1881 19 --

PAYSAGE ANIMÉ, 1921

Farblithographie.

20.5 x 17,5 cm.

Rechts unten Drucksignatur und Datierung, links

unten Ex. 417/ 650.

Hinter Glas in dekorativem Rahmen.

(1240485) (1) (18)

€ 1.000 - € 1.500


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587

ROBERT PANSART,

1909 197

STILLLEBEN MIT KRUG, FLASCHE UND FRÜCHTEN

Öl auf Platte.

50 x 64 cm.

Verso Stempel „Vente du 22/02/15 Robert Pansart

Biarritz“.

In dekorativem Rahmen.

Auf einer roten Tischplatte die mit schwarzen und weißen

Linien umfassten und angedeuteten Objekte: ein

gelber Krug, eine schwarz-grüne Flasche und eine

blaue Schale mit vier verschiedenfarbigen Früchten.

Vereinfachte Wiedergabe der Gegenstände in teils

kräftigen Farben. (1240482) (1) (18)

€ 2.000 - € 3.000


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588

GEORGES VALMIER,

188 197

MÄDCHEN MIT BUCH

Pochoir auf Papier.

20 x 14 cm.

Rechts unten signiert und datiert.

Hinter Glas gerahmt.

Nach einem Gemälde, ausgeführt 1924 durch den

genannten Künstler, veröffentlicht in Paris 1929 durch

Charles Moreau in limitierter Ausgabe für L´Art Cubiste,

gedruckt durch Daniel Jacomet, Paris.

(1240481) (1) (18)

€ 800 - € 1.200


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65


589

0

BALINESISCHE FRAU MIT KIND AN EINEM

FLUSSUFER

Öl auf Leinwand.

48 x 67 cm.

Rechts unten signiert „Musman“ und datiert „57“.

Ungerahmt.

In bergiger Landschaft an einem breiten Flussufer, in

dem sich die Landschaft wiederspiegelt, sitzend eine

junge Frau mit dunklen Haaren und roter Schleife

neben ihrem kleinen Sohn. Beide schauen mit nachdenklichem

Blick über das blaue Wasser hinweg. Sie

sitzen auf einer hellgrünen leuchtenden Wiese mit

kleinen Blumen. Hinter ihnen ein Baum mit weißen

leuchtenden Blüten. Malerei in frischer sommerlicher

Farbgebung. (12413511) (18)

€ 2.000 - € 3.000


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590

MIMMO PALADINO,

198

Lebt in Rom, Mailand und Benevento.

OHNE TITEL

Farbholzschnitt/ Linolschnitt.

Darstellung: 35 x 25 cm.

Rechts unten signiert.

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.

Exemplar 51/ 100.

Holzrahmen mit Kratzsp.

(12413820) (1) (18)

€ 1.800 - € 2.500


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591

0

PORTRAIT EINER JUNGEN SCHÖNHEIT

Öl auf Leinwand.

70,5 x 50,5 cm.

Rechts unten signiert „Musman“ und datiert „56“".

Ungerahmt.

In einem Innenraum das Dreiviertelportrait einer dunkelhäutigen

asiatischen Frau, die sich mit ihrer rechten

Hand an einen Tisch lehnt. Gezeigt wird sie in frontaler

Sicht, bei freiem Oberkörper mit grünem Rock, einem

orangefarbenem Tuch, das über ihren Schultern

und ihrer Brust liegt sowie einer gelben Kopfbedeckung

auf ihren dunklen Haaren. Sie hat die Augen geschlossen

und ihr Kopf ist leicht nach unten gerichtet. In ihrer

linken Hand hält sie einen kleinen gelben Fächer.

Von links fällt durch einen Vorhang das Licht auf den

mit einer weißen Decke belegten Tisch, auf dem eine

bauchige Vase steht, mit leuchtenden weißen, roten

und blauen Blumen. Zudem wird die linke Körperseite

und Kleidung der jungen Frau malerisch beleuchetet.

Harmonische Wiedergabe in frischen Farben.

(12413510) (18)

€ 2.000 - € 3.000


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593

ADRIEN JEAN LE MAYEUR DE MERPRES,

1880 198

ZWEI BALINESISCHE MÄDCHEN

Zeichnung in Kohle/ Kreide auf Papier auf Holz.

62 x 48,5 cm.

Links unten bezeichnet „Bali“ und signiert „J. de

Mayeur“.

Hinter Glas gerahmt.

In Rückenansicht eine junge Frau mit blütengeschmücktem

Haar, in ihrer rechten Hand eine Schale

hochhaltend. Sie blickt auf eine weitere junge Frau in

einem teilgewickelten Gewand, das ihre Brust freilässt,

mit dunklen Haaren und darin eingearbeiteten

hellen Blüten. Sie erwidert den strengen Blick der

Anderen. Beide haben lange, teils kräftige Arme mit

großen Händen. Malerei auf gelblichem Papier, in

der typischen Manier des bekannten Künstlers. Teils

leichte Flecken.

Anmerkung:

Der in Brüssel geborene Maler kam 1932 nach Bali

und verbrachte dort einen Großteil seines Lebens.

Er lernte dort seine zukünftige Frau kennen, die ihm

mehrfach auch als Modell diente. (1241356) (18)

ADRIEN JEAN LE MAYEUR DE MERPRES,

1880 198

TWO BALINESE GIRLS

Charcoal/ crayon drawing on paper. On panel.

62 x 48.5 cm.

Inscribed “Bali” and signed “J. de Mayeur” lower left.

Framed behind glas.

€ 8.000 - € 12.000


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592

DAVID MALANGI,

197 1998

Malangi war ein Maler der Aborigines vom Stamme

der Yoingu. Ohne sein Wissen druckte die Australische

Reserve Bank eines seiner Traumzeitbilder 1966 auf

die 1-Dollar-Note, wodurch er Berühmtheit erlangte.

OHNE TITEL

Pigmente auf Holz.

Maße des Schaukastens: 99,5 x 41,2 cm

Rückwärtig mit Etikett.

In Plexiglaskasten durch drei Haken gehalten.

(1241359) (13)

€ 5.000 - € 7.000


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67


594

MICHAEL VOGT,

197

Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf

bei Peter Kleemann, Gerhard Richter und Erwin Heerich.

AM LAGO MAGGIORE

Acryl und Pigment auf Leinwand.

110 x 115 cm.

Verso auf Leinwand signiert und datiert „Michael

Vogt 2017“.

Landschaftswiedergabe in leuchtenden Farben in plakativer

Manier. Der Künstler findet seine Motive bevorzugt

bei Spaziergängen und fertigt viele seiner

Werke vor Ort an. (1240647) (1) (18)

€ 3.000 - € 5.000


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595

WALASSE TING,

199 010

Chinesisch-amerikanischer Künstler und Dichter.

WOMAN WITH CAT, 1985

Farblithografie.

Blattgröße: 50 x 66 cm

Mittig unten eines von 200 Exemplaren, signiert und

datiert (19)85.

Hinter Glas gerahmt. (1240488) (1) (18)

€ 700 - € 800


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596

JEAN GABRIEL DOMERGUE,

1889 19

HALBBILDNIS EINES SCHLANKEN JUNGEN

MÄDCHENS

Öl auf Presspappe.

33,5 x 25 cm.

Rechts unten signiert. Verso auf der Abdeckung

ältere Bezeichnung mit Nummer „892 folie par JG.

Domergue“.

Das Mädchen mit entblößtem Oberkörper, dunklem

kurzen Lockenhaar, betonten Wimpern und ansprechendem

Blick auf den Betrachter heraus. (12410814)

(1) (11)

€ 3.000 - € 5.000


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597

EDUARD BARGHEER,

1901 1979

GEFANGENNAHME

Radierung auf Velin.

44 x 31,2 cm.

Rechts unten signiert.

Links unten nummeriert „45/ 50“.

Hinter Glas und Passepartout gerahmt.

Fast quadratische Landschaftsdarstellung mit tiefen

Kontrasten. Darin ein berittener Soldat mit einem

Gefangenen. (1241124) (13)

€ 300 - € 500


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598

MAX PECHSTEIN,

1881 19 -

ANSICHT AUS „DIE SÜDSEEBILDER“

Lichtdruck.

Sichtmaß: 22 x 19,5 cm.

In silberner Galerieleiste hinter Glas und Passepartout

gerahmt.

Schönes, kontrastreiches, posthumes Blatt aus der

Auflage, welche 1972 herausgegeben wurde.

(1241125) (13)

€ 200 - € 300

599

IGAEL TUMARKIN,

19


Höhe: 33,2 cm.

Bodenseitig signiert: „Tumarkin 57“.

1957.

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Eisen, gegossen, gebogen, montiert. Über quadratischer

Bodenplatte mit vier Löchlein die abstrakte

Komposition. Seine Arbeiten sind unter anderem ausgestellt

im Museum of Modern Art in Haifa, in der

Galleria Nazionale d‘Arte Moderna in Rom und im

Museum of Modern Art in New York. (1241207) (3)

(13)

€ 1.000 - € 1.500


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69


600

EMIL SCHUMACHER,

191 1999

HOMMAGE À PICASSO

Aquatintaradierung.

54,7 x 41,3 cm.

Rechts unten signiert „Schumacher“. Links unten

nummeriert „65/ 90“.

In schwarz-silbernem Rahmen, hinter Glas und Passepartout

gerahmt. (1241382) (1) (13)

€ 2.000 - € 3.000


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601

LEONOR FINI,

1907 199

VISAGE

Farblithografie.

Blattmaß: 65 x 50 cm.

Rechts unten signiert.

Hinter Glas gerahmt.

Exemplar 241/ 300.

Glas links oben am Rand gesprungen.

(12413818) (1) (18)

€ 300 - € 500


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602

SANDRO CHIA,

19

VATER UND SOHN

Farbradierung.

Darstellung: 89 x 61 cm.

Rechts unten signiert.

Nicht geöffnet.

Hinter Glas gerahmt.

Exemplar 3/ 75.

Anmerkung:

Rechts unten Trockenstempel „Stamperia Beradinelli

Verona Italia“. (12413825) (1) (18)

€ 2.000 - € 2.500


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603

JAMES COIGNARD,

19 008

KOMPOSITION

Farbradierung, Relief, Collage.

Ca. 103 x 67 cm.

Rechts unten signiert „J. Coignard“.

Hinter Glas gerahmt.

Exemplar 30/ 55.

Leichte Kratzsp. am Rahmen.

(12413824) (1) (18)

€ 1.500 - € 2.000


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604

ABRAHAM GERARDUS VAN VELDE,

189 1981


ABSTRACT, 1977

Farblithografie.

32 x 26 cm.

Mittig unten signiert, links unten bezeichnet „HCI/I“.

Hinter Glas gerahmt.

Am rechten Rand ungleichmäßig.

(12413821) (1) (18)

€ 700 - € 900


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605

JIM DINE,

19

OHNE TITEL (HEART)

Farblithografie.

89 x 61 cm.

Im Druck oben mittig signiert „Jim Dine“ und datiert

„1982“, rechts unten, unterhalb der Darstellung

signiert.

Hinter Glas gerahmt.

Rahmen mit minimalen Kratzsp. (12413829) (1) (18)

€ 1.800 - € 3.000


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71


606

CLAES THURE OLDENBURG,

199

SKETCH OF A THREE-WAY-PLUG, 1965

Offset-Lithografie.

80,5 x 61,6 cm.

Mittig unten signiert, zudem im Druck rechts unten

signiert und links unten Monogramm und datiert „65“.

Hinter Glas gerahmt.

Verso auf Blattrückseite erneut Namensnennung

„Claes-Oldenburg“ sowie Betitelung und Zeitraumnen

nung „1965-1972“ sowie Vermerk „(Accent/

Platzker 86)“.

Exemplar 89/ 250. (1241383) (1) (18)

€ 2.200 - € 3.000


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607

WILLEM DE KOONING,

190 1997

RAINBOW

Farblithografie.

Ca. 88 x 60 cm.

Rechts mittig in der Platte signiert.

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.

Minimale Knitterungen, rechte untere Ecke mit Faltsp.

Nicht geöffnet. (12413810) (1) (18)

€ 1.200 - € 1.500


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608

ARNALDO POMODORO,

19

Lebt und arbeitet seit 1954 in Mailand. Begründete

1954 zusammen mit seinem Bruder Giò Pomodoro

(1930-2002) und Giorgio Perfetti (1932-1961) die Gruppe

3P. Danach zählte er, zusammen mit weiteren

Künstlern, zur Gruppe Continuità. 1954 erste Einzelausstellung

in der Galeria Numero, Florenz. 1959

Beteiligung an der documenta II in Kassel. Ab 1960

mehrmals in den USA. Pomodoro erhielt zahlreiche

nationale und internationale hohe Auszeichnungen.

OHNE TITEL

Serigrafie/ Multiple in Braun.

Ca. 75 x 55 cm.

Rechts unten signiert.

Nicht geöffnet.

Hinter Glas gerahmt.

Exemplar 96/ 100. (12413815) (1) (18)

€ 900 - € 1.200


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609

VICTOR VASARELY,

190 1997

KOMPOSITION

Ca. 100 x 77 cm.

Rechts unterhalb der Darstellung signiert, links unten

„F.V. 22/50“.

Hinter Glas gerahmt.

Exemplar 22/ 50.

Etwas unfrisch und leicht stockfleckig. Nicht geöffnet.

(12413814) (1) (18)

€ 700 - € 900


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610

HANS HARTUNG,

190 1989

OHNE TITEL

Lithografie in schwarz-weiß.

Ca. 76 x 102 cm.

Rechts unten signiert „Hans Hartung“.

Nicht geöffnet.

Hinter Glas gerahmt.

Exemplar 11/ 75. (12413822) (1) (18)

€ 1.800 - € 2.500


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611

199-017

19

197

AUS: LAUSANNE SUITE 1990

Lithographie auf Papier.

63 x 90 cm.

Links oben nummeriert „34/ 70“ und signiert

„ar penck“.

Hinter Glas, in schwarzem Rähmchen.

Glas gesprungen.

Leicht fleckig und gewellt. (1241381) (1) (13)

€ 800 - € 1.200


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73


612

612

SALVADOR DALÍ,

190 1989

SERIE VON 40 FARBLITHOGRAFIEN

ZUR „GÖTTLICHEN KOMÖDIE“

VON DANTE ALIGHIERI

Je ca. 33 x 26 cm.

In der Darstellung Drucksignatur, unterhalb der

Darstellung bezeichnet „Dalí“.

Je hinter Glas gerahmt.

Je ca. 38 x 32 cm.

Nicht geöffnet.

Die Blätter teils etwas unfrisch und lichtfleckig.

(1241212) (3) (18)

€ 4.000 - € 5.000


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612

613

SALVADOR DALÍ,

190 1989

SERIE VON SECHS FARBLITHOGRAFIEN MIT

ILLUSTRATIONEN DER „GÖTTLICHEN KOMÖDIE“

VON DANTE ALIGHIERI

Sichtmaß je: 27,5 x 21 cm.

Verso jeweils Zertifikat mit Betitelung und Datierung

„Paris le 24 Novembre 1974“, je eines von 200 Exemplaren.

Im Passepartout hinter Glas in Metallrahmen:

je 56 x 46 cm.

Nicht geöffnet.

Blätter jeweils rechts unten mit Trockenstempel

„Edizioni Pregiate Roma“.

Kleinere Rahmenschäden, teils mit Kratzern.

Anmerkung:

Salvador Dalí fertigte ab 1960 Illustrationen zu „La

divine comédie“ von Alighieri an. (1241211) (3) (18)

€ 1.500 - € 2.000


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75


614

ELVIRA BACH,

191

Vertreterin der „Jungen Wilden“.

OHNE TITEL (STEHENDE FRAU)

Farbserigraphie.

63 x 37 cm.

Rechts unten signiert „Bach“ und datiert „97“.

Frei gestellt, hinter Glas in schmalem Holzrahmen.

Exemplar 6/ 30. (12413816) (1) (18)

€ 1.000 - € 1.500


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615

ELVIRA BACH,

191

Vertreterin der „Jungen Wilden“.

FLOWER POWER

Serigraphie.

107 x 73 cm.

Links unten signiert und datiert „97“, rechts unten

nummiert „16 / 99“.

In Passepartout in rosa gefasstem Rahmen.

Ohne Verglasung. Leicht fleckig und wellig.

Nicht ausgerahmt. (12413819) (1) (13)

€ 800 - € 1.000


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616

VICTOR VASARELY,

190 1997

OHNE TITEL

Farbserigraphie.

Ca. 106 x 73 cm.

Rechts unten signiert „Vasarely“, links unten „F.V.

36/40“.

Hinter Glas gerahmt.

Exemplar 36/ 40.

Etwas fleckig, Rahmen mit Kratzsp.

(1241387) (1) (18)

€ 800 - € 1.000


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617

ALEXANDER CALDER,

1898 197

SCHLANGE MIT ROTEM HERZ

Farblithographie.

Ca. 72 x 54 cm.

Rechts unten signiert „Calder“.

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.

Exemplar 21/ 75.

Leicht fleckig, Rahmen mit leichten Kratzern.

Nicht geöffnet. (12413823) (1) (18)

€ 2.200 - € 3.000


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618

MEL RAMOS,

19

018

TALLULAH TUCHER

Farboffsetlithographie.

23 x 16 cm.

Rechts seitlich signiert.

Hinter Glas gerahmt.

Exemplar 383/ 499. (12413828) (1) (18)

€ 600 - € 800


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619

ROBERTO MATTA,

EIGENTLICH ROBERTO SEBASTIAN MATTA

ECHAUREN,

1911 00

Der Künstler studierte in Chile Architektur und ging ab

1933 nach Paris, wo er im Atelier von Le Corbusier

(1887-1965) arbeitete. Ab 1938 wandte er sich der

Malerei zu. Er reiste viel durch Europa und wurde mit

zahlreichen Künstlern, darunter Salvador Dalí (1904-

1989), Henry Moore (1898-1986) und Alvar Aalto

(1898-1976) bekannt. Ausschlaggebend für seine

künstlerische Entwicklung war jedoch die Begegnung

und Freundschaft mit André Breton (1896-1966). Die

Jahre des Zweiten Weltkriegs verbrachte er ab Herbst

1938 in New York, kehrte aber 1948 nach Europa zurück

und ließ sich 1958 in Rom nieder. Seine Arbeiten

werden dem Surrealismus zugeschrieben.

KOMPOSITION MIT FIGUREN

Farbserigraphie.

133 x 141 cm.

Rechts unten signiert.

Exemplar 30/ 50.

Hinter Glas gerahmt. 133 x 141 cm. (12413826) (1) (18)

€ 4.200 - € 6.000


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77


620

JAMES ROSENQUIST,

19 017

Lebt in New York und Tampa/ Florida.

GIFT WRAPPED DOLL

Farblithographie auf Papier.

61 x 61 cm.

Links unten nummeriert „33 / 100“, betitelt, signiert

und datiert „1993“.

In Holzleiste gerahmt.

Leicht fleckig. Zur Beschreibung nicht ausgerahmt.

(1241384) (1) (13)

€ 2.200 - € 3.000


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621

CORNEILLE,

EIGENTLICH „GUILLAUME CORNELIS VAN

BEVERLOO“,

19 010 --

Mitbegründer der Künstlergruppe CoBrA.

OHNE TITEL

Terragraphie in Farbe.

50 x 60,5 cm.

Links unten signiert „Corneille“ und datiert „2000“.

Frei gestellt in schwarzem Rahmen.

Exemplar 9/ 120.

Am Rand leichter Farbabrieb.

Anmerkung:

Bei der Terragraphie handelt es sich um eine Art der

Siebdrucktechnik. Im Verlauf des Druckprozesses wird

der Farbe speziell vorbereiteter Sand zugegeben,

wodurch die rauhe, stark strukturierte „sandige“

Bildoberfläche entsteht. (12413811) (1) (18)

€ 500 - € 700


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622

CORNEILLE,

EIGENTLICH „GUILLAUME CORNELIS VAN

BEVERLOO“,

19 010 --

Mitbegründer der Künstlergruppe CoBrA.

OHNE TITEL

Farblithographie auf Papier.

Sichtmaß: 74,5 x 54,5 cm.

Links unten nummieriert „112 / 200“, rechts unten

siginiert und datiert „Corneille 93“.

In weißem Galerierahmen.

Zur Beschreibung nicht ausgerahmt.

(1241388) (1) (13)

€ 500 - € 700


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623

CORNEILLE,

EIGENTLICH „GUILLAUME CORNELIS VAN

BEVERLOO“,

19 010 --

Mitbegründer der Künstlergruppe CoBrA.

OHNE TITEL

Terragraphie in Farbe.

61,5 x 52 cm.

Rechts oben signiert „Corneille“ und datiert „2000“.

Frei gestellt in hellem Holzrahmen.

Exemplar 9/ 120.

Am Rand etwas berieben, kleine Farbabsplitterungen.

(12413813) (1) (18)

€ 500 - € 700


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624

CORNEILLE,

EIGENTLICH „GUILLAUME CORNELIS VAN

BEVERLOO“,

19 010 --

Mitbegründer der Künstlergruppe CoBrA.

OHNE TITEL

Terragraphie in Farbe.

53 x 62 cm.

Links unten signiert „Corneille“ und datiert „2000“.

Frei gestellt in schwarzem Rahmen.

Exemplar 9/ 120.

Rand leicht berieben. Kleinere Farbabsplitterungen im

unteren Bereich. (12413812) (1) (11)

€ 500 - € 700


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625

CORNEILLE,

EIGENTLICH „GUILLAUME CORNELIS VAN

BEVERLOO“,

19 010 --

Mitbegründer der Künstlergruppe CoBrA.

MEMOIRE DE BALI, 1993

Farbserigraphie.

Darstellung: 43 x 33,5 cm.

Rechts unten signiert „Corneille“ und datiert „93“.

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.

Exemplar 25/ 200. (1241389) (1) (18)

€ 500 - € 700


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79


627

STEFAN PLENKERS,

19

MARBURG SERIE (3 ARBEITEN), 1992

Schwarze und farbige Tusche auf Papier.

62,5 x 49 cm.

Teils signiert, monogrammiert und datiert.

Ungerahmt.

Papier etwas gewellt.

Provenienz:

Deutsche Privatsammlung. (1241692) (18)

€ 2.000 - € 2.500


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626

STEFAN PLENKERS,

19

Stefan Plenkers studierte von 1967-1972 an der Hochschule

für Bildende Künste Dresden. Von 1980-1982

war er Meisterschüler bei Prof. Kettner in Dresden.

NEW YORK SERIE (5 ARBEITEN), 1994

Schwarze Tusche auf Papier.

Je 60,5 x 45 cm.

Teils monogrammiert „SP“ und datiert.

Ungerahmt.

Ein Blatt beschriftet mit „New York“, ein weiteres mit

„Long Beach“.

Papier gebräunt und etwas gewellt.

Provenienz:

Deutsche Privatsammlung. (1241691) (18)

€ 1.500 - € 1.800


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628

ARMAND PIERRE FERNANDEZ,

GENANNT „ARMAN“,

198 00

VIOLON DÉCUPÉ

101,5 x 81 cm.

Am linken unteren Seitenrand signiert „Arman“.

Ungerahmt.

Beigegeben ein Zertifikat vom Archiv Denyse Durand

Ruel, Frankreich, mit Betitelung, Datierung auf 2001

und Archivnummer 10.510.

Assemblage mit Violinenstücken und Violinenkasten

auf mit Acryl bearbeiteter Leinwand, montiert auf Holz.

(1241781) (3) (18)

ARMAND PIERRE FERNANDEZ,


198 00

VIOLON DÉCUPÉ

101.5 x 81 cm.

Signed “Arman” on lower left margin.

Unframed.

Certificate from the Demyse Duron Rouel archive,

France, titled, dated to 2001 and archive no. 10.510 is

enclosed.

Assembly with violin pieces and violin case on canvas

with acrylic, laid on panel.

€ 10.500 - € 12.500


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629

STEFAN PLENKERS,

19

KONVOLUT VON 6 ARBEITEN

Zweimal 49 x 62,5 cm,

dreimal 62,5 x 49 cm, 78 x 63,5 cm.

Teils signiert, mongrammiert und datiert.

Ungerahmt.

Unterschiedliche Techniken mit Tusche und Kreide auf

Papier. Papier teils leicht gewellt. (1241694) (18)

Provenienz:

Deutsche Privatsammlung.

€ 3.200 - € 3.500


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630

ALEXANDER CALDER,

1898 197

SONNE ÜBER FARBIGEN FELDERN

Farblithografie.

Ca. 78 x 57 cm.

Rechts unten signiert „Calder“.

Hinter Glas gerahmt.

Exemplar 115/ 125. (12413817) (1) (18)

€ 2.800 - € 4.000


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631

STEFAN PLENKERS,

19

OKTOBER SERIE (3 ARBEITEN)

Schwarze und farbige Tusche auf Papier.

49 x 62,5 und zweimal 62,5 x 49 cm.

Jeweils monogrammiert und teils datiert. Ein Blatt beschriftet

mit „Saint Tropez“.

Ungerahmt.

Papier teils leicht gewellt.

Provenienz:

Deutsche Privatsammlung. (1241693) (18)

€ 2.000 - € 2.500


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632

JEAN TINGUELY,

19 1991

MÉMOIRE DE LA LIBERTÉ, 1990

Farbserigraphie und Collage.

67 x 87 cm.

Rechts unten signiert. Links unten nummeriert „20/

100“.

Zwischen zwei Glasrahmen. (12413827) (1) (13)

€ 7.000 - € 9.000


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633

GERHARD RICHTER,

19

PLAKAT: KERZE I., 1988

Farbige Offsetlithografie.

Ca. 89 x 90 cm.

Rechts unten signiert „Richter“.

Hinter Glas gerahmt.

Nicht geöffnet.

(1241386) (1) (18)

€ 800 - € 1.200


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83


634

HEINRICH SIEPMANN,

190 00

ABSTRAKTE FARBKOMPOSITION

Öl/ Tempera auf Leinwand.

75 x 99 cm.

Rechts unten signiert „Siepmann“ und datiert „67“.

Ungerahmt. (1231096) (18)

€ 2.500 - € 3.500


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635

HEINRICH SIEPMANN,

190 00

B. 8/1992

Öl auf Leinen.

100 x 90 cm.

Links unten signiert „Siepmann“ und datiert „92“,

verso auf Rahmen Künstlernennung, Betitelung und

alter Ausstellungsaufkleber vom Westdeutschen

Künstlerbund e.V. Düsseldorf 1992.

Frei gestellt in weißem Holzrahmen. (1231094) (18)

€ 3.000 - € 4.000


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636

HEINRICH SIEPMANN,

190 00

B. 7/1989

Öl auf Leinwand.

140 x 100 cm.

Rechts unten Ritzsignatur „Siepmann 89“, verso auf

Rahmen Namensnennung und Betitelung.

(1231095) (18)

€ 4.000 - € 5.000


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637

SIGMAR POLKE,

191 010

CALLA, 1996

Farboffset auf Offsetpapier.

Darstellung: 38,5 x 31,8 cm.

Rechts unten signiert „S. Polke“.

Hinter Glas gerahmt.

(1241385) (1) (18)

€ 800 - € 1.200


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638

ANDRÉ MASSON,

189 -- 1987

HORS COMMERCE

Lithographie.

Ca. 60 x 74 cm.

Links unten signiert „André Masson“,

rechts unten betitelt.

Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.

Nicht geöffnet. (1241841) (18)

€ 1.000 - € 1.500


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639

ETIENNE MARTIN,

191 -- 199

Französischer Bildhauer und Objektkünstler des Informel

und der „Individuellen Mythologien“. Martin war

tätig im Kreis der Maler Roger Bissière (1886-1964),

Jean Le Moal (1909-2007), Alfred Manessier (1911-

1993) sowie dem Bildhauer François Stahly (1911-

2006). Bereits 1938 und 1939 stellte er in der Künstlergruppe

„Témoignage“ aus, stand im Kontakt mit

Con stantin Brancusi (1876-1957) und beschäftigte

sich mit den fernöstlichen Einflüssen des Daoismus.

1984 Retrospektive im Centre Pompidou, Paris, ferner

Beteiligung an der documenta 3 sowie documenta 5

in Kassel.

ABSTRAKTE KUBISCHE KOMPOSITION

IN ART DER DEMEORES

Modelliermasse im Hochrelief, kupferoxidbraun

gefasst.

50 x 34,5 cm.

Verso Zeichnung in Blau sowie schwer lesbare

Datierung. (1240795) (11)

€ 1.000 - € 1.500


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85


19TH CENTURY

PAINTINGS


640

THÉODORE GERICAULT,

1791 18

PORTRAIT DE NAUFRAGÉ (AUCH TÊTE D'ÉTUDE)

Öl auf Leinwand. Altdoubliert.

55,8 x 45,8 cm.

Oben links in Rot signiert „GÉRICAULT“.

Restaurierungsbericht von Laurence Baron-Callegari,

2007 und Untersuchungsbericht von 2008 mit vielfältigen

Untersuchungsmethoden.

Gemeinhin wird angenommen, und daher auch der

Titel, dass es sich bei dem Dargestellten um eine Studie

zu einem Schiffbrüchigen handelt. Gericaults „Le

Radeau de La Méduse“ gingen zahlreiche Studien

voraus, welche in das Werk mit einflossen, das eine

der größten Katastrophen der französischen Marinegeschichte

darstellt. Kapitän Chaumareys war nicht in

der Lage, das 1816 mit 400 Personen auf Grund gelaufene

Schiff Medusa wieder freizubekommen, und

ließ aus hölzernen Bestandteilen der Medusa ein Floß

bauen, welches 149 Personen an Land bringen sollte.

Nach zwei Wochen waren in Folge von Wellen, Suiziden

und um sich greifendem Kannibalismus nur noch 15

Personen am Leben, von welchen weitere fünf Personen

an Land starben. Gericault studierte aufmerksam

– etwa auch im Krankenhaus von Beaujon – ausgemergelte

Kranke und ließ seine Eindrücke in das

weltbekannte Werk einfließen, das an ein Ereignis

erinnert, welches viele Franzosen damals gern verdrängt

hätten. (†)

Provenienz:

M. Bertholon, Lyon 1877.

Dr. Jean Audry (1858-1960), laut Bazin 1924 Arzt am

Krankenhaus Lyon und Mitglied der Akademie der

Wissenschaften, der schönen Literatur und Künste

von Lyon bis 1920.

Paris, Privatsammlung.

Anmerkung:

Das Werk wird in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis

von Bruno Chenique aufgenommen.

Literatur:

Alfred Darcel, Expositions rétrospectives de Lyon et

d´Angoulême, Gazette des Beaux-Arts, XVI, September

1877, S. 271.

Germain Bazin, Théodore Géricault. Étude critique,

documents et catalogue raisonné, Bd. V, Le retour à

Paris, Wildenstein Institute & Bibliothèque des arts,

1992, S. 98 (erwähnt).

Bruno Chenique, „Ein kannibalisches Kaiserreich. Politische

Symbole in Théodore Géricaults Floß der Medusa“,

Idea. Jahrbuch der Hamburger Kunsthalle 2005

- 2007. Im Fokus: Kunst um 1800, 2009, S. 64, Abb. 3,

Farbabb.

Bruno Chenique, L´atelier du monde: Portraits de

Noirs, d'Orientaux, de naufragés, de Vendéen, d´italienne,

de monomane, catalogue de l´exposition au

coeur de la création romantique. Études pour le Radeau

de la Méduse, Clermont-Ferrand, Musée d´art

Roger Quillot, 2. Juni - 2. September 2012, S. 200f.

Ausstellung:

Retrospektive, Lyon. A. L. Perrin & Marinet, 1877, S. 20,

Nr. 81. Als: „Géricault (Théodore), 1791-1824, École

francaise – Tête d‘etude. / M. Bertholon“.

Au coeur de la création romantique. Études pour le Radeau

de la Méduse, Clermont-Ferrand, musée d´art

Roger Quillot, 2. Juni - 2. September 2012, S. 212,

Nr. 28 (Farbabb.) als „Géricault. Portrait de naufragé,

1818-1819“.

Bei Dickinson, TEFAF, 2018.

THÉODORE GÉRICAULT,

1791 18

PORTRAIT DE NAUFRAGÉ (ALSO TÊTE D'ÉTUDE)

Oil on canvas. Old relining.

55.8 x 45.8 cm.

Signed “GÉRICAULT” in red top left.

Restoration report by Laurence Baron-Callegari, 2007,

and Inspection report, 2008, incl. various methods of

examination. (†)

Provenance:

M. Bertholon, Lyon 1877.

Dr Jean Audry (1858-1960), according to Bazin 1924,

doctor at the Lyon hospital and member of the Academy

of Sciences, Humanities and Arts of Lyon until

1920.

Private collection, Paris.

Notes:

The painting will be included in the forthcoming catalogue

raisonné by Bruno Chenique.

Literature:

A. Darcel, Expositions rétrospectives de Lyon et

d´Angoulême, Gazette des Beaux-Arts, XVI, September

1877, p. 271.

G. Bazin, Théodore Géricault. Étude critique, documents

et catalogue raisonné, vol. V, Le retour à Paris,

Wildenstein Institute & Bibliothèque des arts, 1992,

p. 98 (mentioned).

B. Chenique, “Ein kannibalisches Kaiserreich. Politi sche

Symbole in Théodore Géricault Floß der Medusa”, Idea.

Jahrbuch der Hamburger Kunsthalle 2005 - 2007. Im

Fokus: Kunst um 1800, 2009, p. 64, ill. 3, colour illustration.

B. Chenique, L´atelier du monde: Portraits de Noirs,

d´Orientaux, de naufragés, de Vendéen, d´italienne, de

monomane, catalogue de l´exposition au coeur de la

création romantique. Études pour le Radeau de la Méduse,

Clermont-Ferrand, Musée d´art Roger Quillot,

2 June - 2 September 2012, pp. 200.

Exhibition:

Retrospective, Lyon. A. L. Perrin & Marinet, 1877,

p. 20, no. 81, as: “Géricault (Théodore), 1791-1824,

École francaise – Tête d’etude./ M. Bertholon”.

Au coeur de la création romantique. Études pour le

Radeau de la Méduse, Clermont-Ferrand, Musée d’art

Roger Quillot, 2 June - 2 September 2012, p. 212, no. 28

(colour illustration) as “Géricault. Portrait de naufragé,

1818-1819”.

At Dickinson, TEFAF, 2018.

Examples of comparison:

A similar head study by Géricault, however, with

different dimensions (46.5 x 37.3 cm) is held at the

Musée des Beaux-Arts in Besançon and shows the

head on offer for sale in this lot, also as a study, but

in a slightly modified version.

€ 700.000 - € 900.000


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Vergleiche:

Eine ähnliche Kopfstudie Géricaults, jedoch mit abweichenden

Maßen (46,5 x 37,3 cm), befindet sich

im Musée des Beaux-Arts in Besançon und zeigt den

hier angebotenen Kopf ebenfalls studienhaft, jedoch

in leicht abgewandelter Form. (12417414) (13)

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641

PAUL HERMANN WAGNER,

18 197

SOMMERTAG MIT MUTTER UND TOCHTER AUF

EINER WIESE

Öl auf Leinwand.

70 x 110 cm.

Links unten signiert „Paul Wagner München Kochel“.

In vergoldetem Prunkrahmen.

Auf einer in frischem Grün leuchtenden Wiese sitzend

eine junge Frau in langem Kleid mit blauer Samtschürze

und Strohhut, in ihren Händen eine Stickarbeit haltend.

Links von ihr steht in der Wiese ein kleiner Henkelkorb

mit weiteren Stickutensilien. Sie hat ihren Kopf leicht

gesenkt und wendet sich mit liebevollem Blick einem

kleinen Mädchen in weißem Kleidchen mit Spitzenkragen

und Kopfbedeckung zu, das rechts neben ihr

am Boden auf einem Kissen sitzt und ihre Mutter anstrahlt.

Ein geöffneter, asiatischer rötlicher Schirm mit

Muster schützt das Kind vor der direkten Sonne und

wirft leichten Schatten. Im Hintergrund ein Holzgatter,

das die Wiese von einem Waldstück abtrennt. Meisterhafte,

qualitätvolle, impressionistische Malerei in vielen

differenzierten Farbtönen, die herzliche Verbundenheit

von Mutter und Kind betonend. Verso zwei kleine

Unterlegungen. (12401124) (18)

PAUL HERMANN WAGNER,

18 197

SUMMER’S DAY WITH MOTHER AND DAUGHTER

ON A MEADOW

Oil on canvas.

70 x 110 cm.

Signed “Paul Wagner München Kochel” lower left.

In magnificent gilt frame.

€ 30.000 - € 50.000


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642

EMANUELE COSTA,

187 199

Gemäldepaar

MUTTER MIT KLEINEM KIND

Öl auf Leinwand.

66 x 53,5 cm und 55 x 66,5 cm.

Eines links unten signiert, das andere Bild rechts unten

signiert, jeweils mit „E. Costa“.

In dekorativen Rahmen.

Das erste Gemälde zeigt eine junge, sitzende schwarzhaarige

Mutter in einem römischen Interieur, ihr Kind

in weißem Kleidchen mit beiden Händen festhaltend,

das freudestrahlend einen weißen Sittich beobachtet,

der auf einer von der Decke herabhängenden, goldfarbenem

Metallgestell sitzt. Die Frau ist in eine goldfarbene

Tunika gekleidet und hat ihre Füße auf einem

Löwenfell stehen, das am Boden liegt.

Das zweite Gemälde präsentiert in einem vergleichbaren

Interieur eine junge Frau auf einer rot gepolsterten

Sitzgelegenheit, mit ihrem Kind spielend, das sie mit

beiden Händen auf dem Schoss ihres langen Kleides

festhält. Wiederum liegt auf dem Mosaikfußboden ein

Löwenfell. Am linken unteren Bildrand zudem eine

Schale mit einer kleinen Palme. Feine Malerei, die liebevolle

Beziehung zwischen Mutter und Kind in harmonischer

Farbgebung zeigend. Das erste Gemälde mit

kleinerer Hinterlegung. (12207413) (18)

EMANUELE COSTA,

187 199

A pair of paintings

A MOTHER AND SMALL CHILD

Oil on canvas.

66 x 53.5 cm and 55 x 66.5 cm.

One is signed lower left, the other is signed lower

right, each with “E. Costa”.

In decorative frame.

The first painting with a minor area of relining.

€ 12.000 - € 15.000


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644

ANTONIO MANCINI,

18 190

Der Maler zählt zu den bedeutendsten Künstlern der

italienischen Moderne. Nach lobendem Urteil über

seine Jugendzeichnungen durch Domenico Morelli

(1823-1901) wurde er bereits mit zwölf Jahren an der

Kunstakademie in Napoli aufgenommen. Bereits 18-

jährig stellte er unter großem Beifall im Salon du Paris

aus. Mancini war Mitglied der Verismo-Bewegung.

Er begab sich 1877 nach Frankreich, wo er Édouard

Manet (1832-1883) und Edgar Degas (1834-1917)

kennenlernte, später war er eng befreundet mit John

Singer Sargent (1856-1925) in London.

FRAU MIT KIND

Öl auf Leinwand.

74 x 53 cm.

Links unten signiert „A. Mancini“. Rückwärtiges

Etikett der Galleria d'arte Finstermacher in Rom.

In bronziertem Rahmen mit Textilpassepartout.

Ein Kind in dunkler Kleidung wird von Mancini mittels

Reflexion seines Inkarnats im Wesentlichen erfasst

und das Geschehen auf wenige Lichtpunkte verdichtet,

welche sich in seiner Hand und der Wange sammeln.

Zwar im Hintergrund, doch die Ruhe, in welcher

sich das Kind befindet durch suggerierter nach- rechts-

Bewegung und durch differenzierteres Kolorit, die

Mutter, welche dem Moment des Nachdenkens des

Kindes vielleicht als „helle“ prüfende Instanz beiwohnt.

Provenienz:

Laut rückwärtigem Etikett: Galleria d‘arte

Finstermacher, Rom.

643

FRANZ SERAPH VON LENBACH,

18 190

KINDERPORTRAIT SEINER TOCHTER GABRIELE

Öl auf Leinwand.

92 x 75,5 cm.

Die Echtheit des Gemäldes schriftlich bestätigt durch

den Urenkel des Malers.

In hügeliger Landschaft das kleine Mädchen nach

links auf dem Boden sitzend in einem weißen Kleidchen

mit rotem Band oberhalb ihrer Hüfte, sich dabei

mit ihrer rechten Hand am Boden abstützend. Sie hat

den Kopf leicht gewendet und schaut mit ihrem roten

runden Mund, der Stupsnase und ihren kristall blauen

Augen interessiert seitlich aus dem Bild. Liebevolle

Darstellung des Künstlers von seiner Tochter Gabriele,

aus seiner zweiten Ehe mit Lolo von Lenbach, geborene

Hanstein. (1240161) (18)

€ 6.000 - € 8.000


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Ausgestellt:

Laut rückwärtigem Etikett vom 09.- 30. November

1920 ausgestellt in der Galleria d‘arte Finstermacher,

Rom. (1240501) (2) (13)

ANTONIO MANCINI,

18 190

WOMAN AND CHILD

Oil on canvas.

74 x 53 cm.

Signed “A. Mancini” lower left. Label from Galleria

d’arte Finstermacher in Rome on the reverse.

In burnished frame with fabric mount.

Provenance:

According to the label on the reverse: Galleria d’arte

Finstermacher, Rome.

Exhibition:

According to the label on the reverse exhibited 9 - 30

November 1920 at Galleria d´arte Finstermacher,

Rome.

€ 30.000 - € 50.000


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Lot 644


645

HENRI-THÉODORE FANTIN-LATOUR,

18 190

Henri-Théodore Fantin-Latour war ein französischer

Maler, der von seinem Vater, einem Portraitisten, ausgebildet

wurde. Er setzte seine Ausbildung an der

École des Beaux-Arts in Paris fort, besuchte regelmäßig

den Louvre, wo er große Meister kopierte. Hier

entwickelte er eine Begeisterung für die venezianische

Malerei, vor allem für die von Tiziano Vecellio

(1485/89-1576) und Paolo Veronese (1528-1588). Er

schloss Freundschaft mit Édouard Manet (1832-1883),

Berthe Morisot (1841-1895) und später mit James Abbot

McNeill Whistler (1834-1903), der ihn mit nach

England nahm und einer Klientel vorstellte, die sich

für seine Stillleben, im speziellen die Blumenstillleben,

begeisterten. Außerdem mit dem realistischen Maler

Gustave Courbet (1819-187) und den Impressionisten

befreundet, behielt er nichtsdestotrotz seinen eigenen

Stil und orientierte seine Malerei hin zu Gruppenportraits,

wovon die berühmtesten Exemplare im

Musée d‘Orsay aufbewahrt sind. Später zog er sich in

die Normandie nach Buré zurück und widmete sich

dort fast ausschließlich seinen Blumensträußen, die

er in seinem Garten pflückte.

FLEURS

Öl auf Leinwand.

45,8 x 38,5 cm.

Links oben signiert und datiert „Fantin 1862“.

In barockisierendem vergoldetem Rahmen.

Dieses Gemälde wird laut Einlieferer von Brame &

Lorenceau, Paris, in das in Vorbereitung befindliche

Supplément des Werkverzeichnisses aufgenommen.

Vor schwarzem Grund zeichnet sich eine nur durch

wenige Reflexe zu erkennende Glasvase ab, deren

Wesen zurücktritt und nur als kausale Begründung gebraucht

wird für den Zusammenhalt des in ihr befindlichen,

vielfältigen und doch zarten Blumenstraußes.

Besonders die zarten Rosatöne der Rose und das

strahlende Weiß der weit aufgeblühten Lilie kontrastieren

vor dem dunklen Hintergrund und vermögen so

an Dreidimensionalität zu gewinnen. Besonders nach

1860 wandte sich der gebürtige Grenobler Maler der

Stilllebenmalerei zu, welche in England, wo er sich

häufig aufhielt, verbreitet war. (†)

HENRI-THÉODORE FANTIN-LATOUR,

18 190

FLEURS

Oil on canvas.

45.8 x 38.5 cm

Signed “Fantin 1862” and dated top left.

In Baroque-style gilt frame.

According to information by the owner the painting

will be included in the supplement of the catalogue

raisonné by Brame & Lorenceau, Paris, which is currently

being prepared. (†)

Provenance:

J. Russell Buckler.

Obach Collection.

Connall Collection.

P. Larsen Collection.

Jorge Anibal Mendaro Nogoya collection.

Peter Hecht Collection, Buenos Aires.

Gallery Dr Hans-Peter Bühler, Munich.

Swiss private collection, purchased in 1986 at

aforementioned gallery.

Auction Koller, Zurich, 19 June 2020, lot 3102.

Exhibition:

Munich 1986/87, Eine Galerie sammelt ... Werke des

19. und 20. Jh., Gallery Dr Hans-Peter Bühler, no. 1

(illustrated on catalogue cover).

Examples of comparison:

A similar painting by his hand: Foundation E.G.

Bührle in Zürich (Roses and Lilies in a Vase, 1864.

Oil on canvas, 57 × 42.5 cm, inv. no. 43).

€ 170.000 - € 200.000


INFO | BIETEN

Provenienz:

J. Russell Buckler.

Sammlung Obach.

Sammlung Connall.

Sammlung P. Larsen.

Sammlung Jorge Anibal Mendaro Nogoya.

Sammlung Peter Hecht, Buenos Aires.

Galerie Dr. Hans-Peter Bühler, München.

Schweizer Privatsammlung, 1986 bei obiger Galerie

erworben.

Ausstellung:

München 1986/87, Eine Galerie sammelt ... Werke

des 19. und 20. Jh., Galerie Dr. Hans-Peter Bühler,

Nr. 1 (abgebildet auf dem Katalogumschlag).

Vergleiche:

Ein vergleichbares Gemälde aus seiner Hand: Foundation

E.G. Bührle in Zürich (Rosen und Lilien in einer

Vase, 1864. Öl auf Leinwand, 57 × 42,5 cm, Inv.-Nr. 43).

(1241741) (13)

96 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.


647

EUGÈNE-ERNEST HILLEMACHER,

1818 1887

LA POSTE ENFANTINE

Öl auf Holz.

20 x 25 cm.

Links unten signiert und datiert „Ernest Hillemacher

1859“.

In einem sommerlich beleuchteten Landschaftsgarten

lässt Hillemacher eine Familie mit vier Kindern diagonal

in den rechten Bildvordergrund spazieren oder vielmehr

tänzeln. Die kindliche Bewegtheit, welche mit der

des Hundes vorn rechts korrespondiert, verleiht dem

Gemälde eine bezaubernde Dynamik, welche noch

durch die Lichtregie betont wird. Während die Eltern

– die Mutter ist schon aufgrund des zu schiebenden

Kinderwagens in ihrer Bewegung eingeschränkt – durch

den sie hinterfangenden Baum verschattet werden,

sind die Kinder in ihrer hellen Kleidung vom Sonnenlicht

erhellt. Das Gemälde ist wieder ein gutes Beispiel

für Hillemachers Kunst, in der er die franzö sische

Genremalerei auf eine neue Ebene hob. Sehr häufig

stellte Hillemacher im Salon de Paris aus und wurde

dreimal mit der Medaille erster Klasse belohnt; 1869

wurde er gar zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. (†)

Provenienz:

J. S. Earle & Son, Philadelphia.

Katherine Rudloff, St. Louis, Missouri.

Anmerkung:

Nach dem hier angebotenen Gemälde existiert eine

Lithographie von Claude Thielley (1811-1891). Solche

Vervielfältigungen seiner Werke trugen zu seiner

Popularität bei.

Literatur:

C. de Mourgues, Explication des ouvrages de

peinture, sculpture, gravure et lithographie des

architecture des artistes vivant exposés au Palais

des Champs-Élysée, le 1er mai 1861, Paris 1861.

Ausstellung:

Das hier angebotene Gemälde war im Salon de 1861

mit dem Titel „La poste enfantine“ ausgestellt.

(1241743) (13)

646

JOHANN HEINRICH WILHELM TISCHBEIN,

171 189

Der Künstler war ab 1765 zunächst Schüler seines

Onkels Johann Heinrich Tischbein d.Ä. (1722-1789) in

Kassel, danach bei seinem Onkel Jakob Tischbein

(1725-1791) in Hamburg. Ab 1777 arbeitete er an dem

Berliner Hof erfolgreich als Portraitmaler. Bei seinem

zweiten Italienaufenthalt, der bis 1799 dauerte, freundete

er sich 1786 mit dem inkognito reisenden Johann

Wolfgang von Goethe (1749-1832) an, mit dem er 1778

nach Neapel reiste. 1786 entstand auch das berühmte

Gemälde Tischbeins, das Goethe als Reisenden in der

römischen Campagna zeigt.

PORTRAIT DER GRÄFIN S.

Pastell.

31 x 26 cm.

Verso Sammlungsetikett „87 J.H.W.Tischbein 1751-28

Portrait der Gräfin S.“

Hinter Glas in vergoldetem Prunkrahmen.

Brustbildnis einer jungen Frau vor grauem Hintergrund

in blauem Kleid, das um die Hüfte mit einem goldenen

Gürtel versehen ist. Um den Hals hat sie ein weißes

durchsichtiges Tuch, das im Brustbereich geknotet ist.

Sie hat dunkelblonde lockige Haare, in denen ein langer

weißer Schleier steckt. Die Wangen, Nase und Augen

ihres zarten Gesichts sind leicht gerötet, dazu ein

schmaler roter Mund und mit ihren blauen leuchtenden

Augen schaut sie aufmerksam aus dem Bild heraus.

Qualitätvolle, die Dargestellte charakterisierende Malerei,

in der typischen Manier des bekannten Künstlers.

(1241483) (18)

€ 4.000 - € 6.000


INFO | BIETEN

EUGÈNE-ERNEST HILLEMACHER,

1818 1887

LA POSTE ENFANTINE

Oil on panel.

20 x 25 cm.

Signed and dated “Ernest Hillemacher 1859” lower left.

The painting is an excellent example of Hillemacher’s

art, which elevated French genre painting to new

heights. He frequently exhibited his work at the Salon

de Paris and was awarded a first class medal on three

occasions. In 1869 he was made a Knight of the Legion

of Honour. (†)

Provenance:

J. S. Earle & Son, Philadelphia.

Katherine Rudloff, St. Louis, Missouri.

Notes:

A lithograph was created by Claude Thielley (1811-

1891) after the model of the painting on offer for

sale here. Such reproductions greatly contributed to

the artist’s popularity.

Literature:

C. de Mourgues, Explication des ouvrages de peinture,

sculpture, gravure, lithographie et architecture

des artistes vivant exposés au Palais des Champs-

Élysée, 1 May 1861, Paris 1861.

98 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.

Exhibitions:

The painting on offer for sale here was exhibited at

the Salon of 1861 titled “La poste enfantine”.

€ 40.000 - € 60.000


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648

LÉONCE PETIT,

189 - 188

DER BESUCH DES PRÄFEKTEN

Öl auf Leinwand.

70 x 100 cm.

Mittig unten signiert und datiert „Léonce Petit, (18)74“.

In dekorativem vergoldeten Rahmen.

Auf einem Marktplatz einer kleinen Stadt, umgeben

von alten Häusern, hat sich um den Präfekten, der in

der Bildmitte steht in elegantem schwarzen Anzug mit

weißem Hemd, eine große Anzahl der Stadtbewohner

versammelt. Sie werden von dem hohen Verwaltungsbeamten

mit hochgehobenem Zylinder, gehalten in

seiner rechten Hand mit blauem Handschuh, herzlich

begrüßt, während die andere Hand die eines Mannes

schüttelt. Mehrere der umstehenden Männer haben

sich für den Besuch extra herausgeputzt und tragen

ebenfalls Zylinder, zwei davon haben diesen

ebenfalls zur Begrüßung angehoben. Die anwesenden

Frauen tragen weiße Hauben, von den im Hintergrund

viele zu sehen sind. Im Vordergrund außerdem zahlreiche

Tiere, zu denen Schweine, Hühner, Schafe, eine

Ente und ein neugieriger Hund gehören, der den Besucher

beschnuppern möchte. Am linken Rand ragen

zudem die Köpfe zweier brauner Kühe ins Bild, darunter

stehend zwei Holzfässer, auf und vor denen stilllebenhaft

einige Keramikgefäße wie Schüsseln und Krüge

präsentiert werden, wohl als Hinweis darauf, dass

der Künstler sich auch auf diesem Gebiet der Darstellung

auskennt. Feine Malerei mit vielen Details in zurückhaltender

Farbgebung. (†)

Anmerkung:

Der Künstler war Maler, Illustrator, Karikaturist, Graveur

und Lithograf. Ab 1863 arbeitete er für das Magazin

„Le Journal Amusant“. Ab 1969 stellte er im Salon

mehrere Ölgemälde auf Leinwand aus. (1241745) (18)

LÉONCE PETIT,

189 - - 188

THE PREFECT‘S VISIT

Oil on canvas.

70 x 100 cm.

Signed and dated „Léonce Petit, (18)74“ at centre below.

In decorative gilt frame.

Notes:

The artist was active as a painter, illustrator, caricaturist,

engraver and lithographer. Since 1863 he worked

for the magazine Le Journal Amusant and he exhibited

several oil paintings on canvas at the Salon from 1869

onwards.

€ 50.000 - € 70.000


Detail mit Signatur von Lot 649

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649

HENRY PAUL PERRAULT,

187 19

MEERJUNGFRAUEN

Öl auf Leinwand.

146,6 x 114,9 cm.

Links unten signiert „Hy. Perrault“.

In Prunkrahmen.

Auf einem Stein eines schroff ins Meer ragenden

Felsens sitzend eine junge Meerjungfrau mit freiem

Oberkörper und einem gelb-grünen Fischkörper, ihre

langen goldenen Haare mit ihren erhobenen Händen

sanft zur Seite streichend. Sie hält ihren Kopf leicht

gesenkt und hat einen kleinen roten Mund sowie sinnliche

dunkle Augen, mit denen sie auf den Betrachter

aus dem Bild herausschaut. Vor ihr, im seichten Wasser

liegend, eine weitere nackte junge Frau mit bewegten

roten Haaren, in denen ein kleines Stück Koralle steckt.

Diese hat ihren Blick nach rechts aus dem Bild hinausgerichtet.

Beide werden von den Wellen und der Gischt

des Meeres sanft umfangen. Nach links öffnet sich

der Blick, vorbei an den sonnenbeschienen Felsen,

auf das blaue Meer und den hohen hellblauen Himmel,

in dem einige Möwen zu erkennen sind. Malerei

in vielen diffe renzierten Farbtönen bei raschem Pinselduktus.

Rahmenschäden. (1240454) (18)

HENRY PAUL PERRAULT,

187 19

MERMAIDS

Oil on canvas.

146.6 x 114.9 cm.

Signed “Hy. Perrault” lower left.

In magnificent frame.

€ 7.500 - € 10.000


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100 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.


650

JAN HENDRIK VERHEYEN,

1778 18

HOLLÄNDISCHE STADTANSICHT

Öl auf Holz.

55 x 42,5 cm.

Links unten am anliegenden Schiff, oberhalb des

Wasserspiegels, signiert und datiert „1811“.

Gotische Kuppelkirche zwischen Häusern an einer

Gracht mit Steinbrücke und Staffagefiguren. Bürgerhäuser

und Fassade in spätem Nachmittagslicht.

Standort der Kirche noch nicht ermittelt, möglicherweise

Amsterdam. (1241026) (11)

€ 5.000 - € 7.000


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651

19

0

PORTRAIT EINES IRISH SETTERS

Öl auf Leinwand. Doubliert.

126 x 165 cm.

Rechts unten signiert „C. Laplace“ und datiert „1889“.

Im Mittelpunkt das Portrait eines nach links aufrecht

stehenden Irish Setters mit rot-braunem Fell auf einem

gefliesten Boden vor dem Eingang eines Hauses. An

der Wand hinter ihm eine Plakette mit Beschriftung

und Datierung vom 12. September 1887. Im Hintergrund

rechts eine braune Eingangstür mit verglastem

Durchblick. Am Boden stehend eine große, leicht beschlagene,

mit Wasser gefüllte Schüssel, davor einige

Brotstücke liegend. Der Hund mit aufrechtem Kopf

schaut mit seinen braunen Augen treu zur Seite. Feine,

fast monochrome Malerei in rot-brauner und grauer

Farbigkeit. Rest. (1241012) (18)

€ 8.000 - € 10.000


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652

OWEN DALZIEL,

180 189

GESELLSCHAFT AM STRAND

Öl auf Leinwand. Doubliert.

40 x 50 cm.

Links unten signiert und datiert „(18)85“.

In bronziertem barockisierendem Rahmen.

Besonders für Strandbilder wie das hier angebotene

war Dalziel bekannt. In diagonalem Boden schiebt sich

die Grenze von feuchtem Sand und flachem Meer in

den Bildhintergrund. Viele Menschen promenieren am

Strand, einige durchbrechen jedoch die natürliche Grenze

und sind nun samt ihrer Spiegelbilder kontrastreich

in die flachen Wellen gesetzt. (1240653) (13)

€ 6.000 - € 8.000


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103


653

ANTON DOLL,

18 1887

WINTERLANDSCHAFT

Öl auf Leinwand.

98 x 133 cm.

Links unten signiert „A. Doll“ sowie ortsbezeichnet

„München“.

In vergoldetem barockisierenden Rahmen.

Für Doll typische Winterlandschaft mit in den Bildraum

diagonal hineinführendem Weg, welcher von

Kutschen befahren und von Menschen passiert wird.

Am Wegesrand gotisierende Häuser, ein gefrorener

Teich zur Rechten bietet Personen Platz zu winterlichen

Freuden. Der diesige Wintertag, welcher nur im

Vordergrund Sonnenstrahlen zeigt, lässt den Gebirgszug

im Hintergrund verschwommen erscheinen.

(1240662) (13)

€ 8.000 - € 12.000


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104 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.


654

18071877

1798991881

HIRTENSZENE MIT KÜHEN UND SCHAFEN VOR

LANDSCHAFT

Öl auf Leinwand. Doubliert.

63 x 86 cm.

Links unten signiert „Louis Verwee“ und „Eug. Verboeckhoven“.

In vergoldetem Prunkrahmen mit Kartuschen.

Durch das weite grüne Tal einer von Bergen umsäumten

Landschaft führt ein Bauer seine kleine Herde

mit Kühen und Schafen auf einem mit zwei Furchen

durchzogenen Weg. Rechts davon hat ein weiterer

Mann seine Herde zur Tränkung an das Ufer eines

flachen Flusses gebracht. Im Schatten auf der linken

Bildseite ein Reiter in Begleitung seines Hundes und

in der Ferne auf hellgrüner Wiese ein Schäfer mit seiner

großen Herde. Idyllische Landschaftswiedergabe

unter hohem wolkigen Horizont im warmen Licht der

Nachmittagssonne. (1240654) (18)

€ 6.000 - € 8.000


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Detailabbildung

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105


655

DEUTSCHER MALER DES BEGINNENDEN

0

BLICK IN DIE SKULPTURENHALLE DES NEUEN

MUSEUMS BERLIN

Öl auf Leinwand.

73 x 93 cm.

Blick in einen Skulpturensaal des im Stil des Klassizismus

und der Neorenaissance errichteten Museumsbaus.

Links und rechts des Saals die auf Sockeln

stehenden antiken Skulpturen, während in der Höhe

durch die Fenster das Sonnenlicht idyllisch in den

Saal und einzelne Skulpturen und Säulen bestrahlt.

In der Bildmitte vier große kannelierte korinthische

Säulen, durch die der Blick in ein bemaltes Gewölbe

und eine breite Pforte fällt, durch die man einen Säulengang

mit einer Figur erkennen kann. Malerische

Darstellung mit gekonnter Lichtführung in zurückhaltender

Farbgebung. Verso Unterlegungen und

wenige Retuschen. (1240681) (18)

€ 6.000 - € 8.000


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Lot 656

106 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.


656

ORESTE DA MOLIN,

18 191

MARKUSPLATZ MIT MASKENTRÄGER ZUR ZEIT

DES KARNEVALS

Öl auf Holz.

65 x 100 cm.

Links unten signiert „Oreste da Molin“.

In dekorativem Prunkrahmen.

Blick auf einen teilverschatteten Arkadengang auf dem

Markusplatz, mit zahlreichen maskentragenden Figuren.

Darunter in der Mitte zwei elegant gekleidete

Damen, eine davon mit Fächer und einem kleinen

Hündchen an ihrer Seite am Boden. Die Dame in

blau-beigem Gewand wird gerade von einem dunkel

gekleideten Herren mit Dreispitz angesprochen. Hinter

diesem ein Herr mit langem Spitzhut, der wohl

den Dottore aus der Commedia dell‘Arte darstellen

könnte. Von rechts betreten weitere Maskierte den

Durchgang. In der Mitte des Hintergrunds ist beim

Durchblick durch diese Arkade eine Säule mit dem

Stadtheiligen Theodorus zu erkennen, während sich

auf dem Platz weitere kostümierte, Karneval feiernde

Figuren versammelt haben. Harmonische Malerei

in zurückhaltender Farbigkeit. (1241002) (18)

€ 2.500 - € 4.000


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657

SALOMON CORRODI,

1810 189

Der Künstler kam bereits 22-jährig nach Rom in den

Künstlerkreis von Joseph Anton Koch (1768-1839),

Franz Ludwig Catel (1778-1856) und Johann Christian

Reinhart (1761-1847). Auch war er mit dem berühmten

Bildhauer Bertel Thorwaldsen (1768/70-1844) eng verbunden.

Die überwiegende Zahl seiner Werke zeigen

römische Ansichten mit zeitgenössischer Figurenstaffage.

Das englische Königshaus sowie Zar Nikolaus

erwarben Werke seiner Hand. 1845 war er Mitbegründer

des deutschen Künstlervereins in Rom, 1853 bis

1856 dessen Präsident. 1875 Gründungsmitglied der

Società degli Acquarellisti in Rom und ab 1888 Ehrenmitglied

der dortigen Accademia di San Luca.

DAS RÖMISCHE FORUM MIT BLICK AUF DEN

SEPTIMIUS SEVERUS-BOGEN

Aquarell und Gouache auf Karton.

Sichtmaß: 37 x 56 cm.

Rechts unten signiert „Sal. Corrodi. Roma 1852“.

Hinter Glas, im klassizistischen Rahmen.

Der Mitte des 19. Jahrhunderts noch nicht bis zu den

Grundmauern freigelegte Bogen steht hier leicht

vertieft unter dem Straßenniveau mit vorgelegtem

Platz. Dieser belebt von einem von Rindern gezogenen

Wagen und Staffagefiguren. Links, leicht erhöht,

Säulen und Tempelreste, hinterfangen vom hohen

Gebäude im Sonnenlicht. (1240672) (3) (11)

SALOMON CORRODI,

1810 189

THE ROMAN FORUM WITH VIEW OF THE

SEPTIMUS SEVERUS ARCH

Watercolour and gouache on card.

Visible size: 37 x 56 cm.

Signed “Sal. Corrodi. Roma 1852” lower right.

In classical frame behind glass.

€ 30.000 - € 40.000


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107


658

OSWALD ACHENBACH,

187 190

Zusammen mit seinem Bruder Andreas Achenbach

(1815 - 1910) gehört der Künstler zu den bedeutensten

Landschaftsmalern dieser Zeit.

KLEINE PROZESSION VOM KOLOSSEUM DURCH

EINE BEWOHNTE STRASSE IN ROM

Öl auf Leinwand.

130 x 113 cm.

Links unten signiert „Osw. Achenbach“.

In dekorativem Rahmen.

Im warmen gelb-roten Licht der untergehenden Sonne

führt eine kleine Prozession vom Kolosseum durch

eine belebte Straße, auf deren rechter Seite zahlreiche

Häuser stehen. Ein Hund betrachtet den Kreuzträger

am Anfang der Gruppe. Linksseitig führt ein Weg an

einer Mauer entlang, hinter der zwischen Häusern Pinienbäume

und weitere Pflanzen über den Weg ragen,

auf den sich einige Stadtbewohner mit Kindern gesetzt

haben. Romantische stimmungsvolle Malerei in der

typischen Manier des bekannten Künstlers. Wenige

kleinere Retuschen. Rahmenschäden.

OSWALD ACHENBACH,

187 190

SMALL PROCESSION THROUGH AN INHABITED

STREET IN FRONT OF THE COLOSSEUM IN ROME

Oil on canvas.

130 x 113 cm.

Signed “Osw. Achenbach” lower left.

In decorative frame.

Literature:

Compare Martina Sitt (ed.), Andreas und Oswald

Achenbach, Das A und O der Landschaft, Cologne

1997, p. 132.

€ 15.000 - € 20.000


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Literatur:

Vgl. Martina Sitt (Hrsg.), Andreas und Oswald Achenbach,

Das A und O der Landschaft, Köln 1997, S. 132.

(12405311) (1) (18)

659

ANGELO INGANNI,

1807 1880

SEITLICHER BLICK AUF DIE KATHEDRALE VON

MAILAND

Öl auf Leinwand. Doubliert.

48 x 37 cm.

Rechts unten betitelt und datiert „1842“, verso auf

Rahmen altes Etikett mit Betitelung, Datierung und

Unterschrift „Angelo Ingrammi“.

In vergoldetem Rahmen.

Unter hohem hellblauem Himmel auf der linken Seite

in Teilansicht der prachtvolle, größtenteils verschattete

Bau des Mailänder Domes. Minutiös herausgearbeitet

die Außenfassade mit den fialengekrönten

Strebepfeilern, den hohen Fenstern und sie flankierenden

Skulpturen. Auf dem sonnenbeschienenen

Platz vor und seitlich des Domes, umrahmt im Hintergrund

und seitlich rechts von Häusern mit runtergelassenen

Markisen, zwei Pferdekutschen, ein Reiter

und zahlreiche spazierende Figuren in Kleidung des

Biedermeier. Hervorragende Malerei in harmonischer

Farbgebung, die Stimmung eines belebten Sommertages

in der Stadt vermittelnd. (1231064) (2) (18)

€ 7.000 - € 9.000


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109


660

JACQUES FRANÇOIS CARABAIN,

18 19

Der niederländisch-belgische Künstler studierte an der

Amsterdamer Kunstakademie. Er schuf hauptsächlich

Stadt- und Gebäudeansichten im Stil des „Romantischen

Realismus“.

MALERISCHE ARABISCHE STADTANSICHT MIT

BEDUINEN

Öl auf Leinwand.

52,5 x 30,5 cm.

Links unten signiert „J. Carabain“.

Auf den steinernen Treppenstufen einer engen, von

Häusern gesäumten Gasse einer arabischen Stadt eine

ganz in weiß gekleidete Beduinin. Sie scheint ihren

Blick auf zwei kleine Jungen gerichtet zu haben, einer

davon mit roter Kopfbedeckung, die vor einem großen

Eingang zu einem Haus stehen. Im schattigen Hintergrund

sind vor einem Haus weitere Figuren zu erkennen

sowie ein Mann in Rückenansicht, der hinter der

Frau die Stufen hinaufsteigt. Das Licht strahlt aus nicht

sichtbarer Quelle von links oben auf diese alte Gasse

und verschattet zumeist den linken Teil der alten Häuser.

Malerische Ansicht in zurückhaltender Farbigkeit.

(1241632) (1) (18)

€ 5.000 - € 7.000


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661

JOSEP TAPIRO Y BARO,

180 191

ZWEI MUSIZIERENDE ARABER VOR EINER HÖHLE

Öl auf Holz.

20 x 13 cm.

Rechts unten signiert „J Tapiro Roma“.

In vergoldetem Prunkrahmen.

Zwei Araber, davon einer in Rückenansicht, in weißer

Kleidung aus Leinen und mit einem blauen beziehungsweise

mit einem beigen Tuch um den Kopf, stehen mit

ihren Lauten auf steinigem Boden mit kleinen roten

Blumen vor einer teils begrünten Grotte, in der ein Paar

sitzt. Feine qualitätvolle Malerei.

Provenienz:

Laut altem rückseitigen Aufkleber:

Levi Z. Leiter

Collection, Chicago (1883-1934).

Barry Collection (1934-1948).

The Barnes Collection.

Ausstellung:

New York, Metropolitan Museum of Art, Loan Collection

of paintings and sculpture in the West Galleries

and the Grand Hall, 1881-1883, Nr. 191 (als „The

Musicans“). Siehe auch rückseitige Aufkleber.

(12401112) (18)

JOSEP TAPIRO Y BARO,

180 191

TWO ARABS OUTSIDE A CAVE MAKING MUSIC

Oil on panel.

20 x 13 cm.

Signed “J Tapiro Roma” lower right.

In magnificent gilt frame.

Provenance:

According to old label on the reverse:

Levi Z. Leiter Collection, Chicago (1883-1934).

Barry Collection (1934-1948).

The Barnes Collection.

Exhibition:

New York, Metropolitan Museum of Art, Loan

Collection of paintings and sculpture in the West

Galleries and the Grand Hall, 1881-1883. no. 191

(as “The Musicans”). See label on the reverse.

€ 17.000 - € 25.000


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110 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.


662

ALBERT FLAMM,

18 190

BLICK AUF CAPRI

Öl auf Leinwand.

70 x 100 cm.

Rechts unten signiert „a.flamm capri“.

In dekorativem Prunkrahmen.

Von leicht erhöhtem Standpunkt aus Blick auf eine

romantisch gelegene Bucht, mit schroffen Felsen,

einigen Bäumen und einer in den hohen hellblauen

Himmel ragenden Palme. Am steinigen Ufer haben

sich einige Figuren niedergelassen, eine davon ist

gerade im Begriff, im türkis schimmernden Wasser

schwimmen zu gehen. Zudem sind zwei Wäscherinnen

am Ufer zu erkennen. Malerische Wiedergabe

mit Blick in der Ferne auf die Insel unter hohem

Himmel mit großen weißen Wolkenforma tionen, die

Stimmung eines herrlichen Sommertages vermittelnd.

Verso eine kleine Unterlegung. Rahmenschäden.

(12404218) (18)

€ 6.000 - € 8.000


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112 HAMPEL ONLINE Visit www.hampel-auctions.com for around 6.000 additional images.


663

AGAPIT STEVENS,

189 1917

MUTTER MIT KIND IN ORIENTALISCHEM

INTERIEUR

Öl auf Leinwand. Doubliert.

111 x 71 cm.

Rechts oben signiert "Agapit Stevens".

In vergoldetem Prunkrahmen.

In einem orientalischen Innenraum eine stehende

schwarzhaarige Schönheit in glänzendem türkisfarbenem,

mit Goldmuster versehenem Gewand, goldenem

Kopfschmuck und Korallenkette, ein auf ihrem rechten

Arm sitzendes nacktes Kind hochhaltend, mit dem sie

sich gemeinsam in einem Handspiegel in ihrer linken

Hand betrachtet. Im Hintergrund in der Ecke hängend

sowie am Boden stehend diverse orientalische Gegenstände,

wie eine Karaffe, ein kleines Kästchen mit

Intarsien und ein Fächer. Die liebevolle Darstellung von

Mutter und Kind in einem weichen Licht mit gekonnt

gesetzten Hell-Dunkel-Partien. Kleine Retuschen.

(12401113) (18)

€ 9.000 - € 12.000


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664

HENRY SCHOUTEN,

187 197

Der Künstler war ein belgischer Tier- und Landschaftsmaler.

REITENDE BEDUINEN IN DER WÜSTE

Öl auf Holz.

70 x 100 cm.

Rechts unten signiert.

In dekorativem Rahmen.

Unter hohem sonnigen Himmel eine Männerschar

von Arabern, meist in Gewändern mit weißer Kopfbedeckung,

auf edlen Pferden durch die karge Wüstenlandschaft

reitend und dabei Staub aufwirbelnd. Sie

scheinen sich einer in der Ferne liegenden Oase mit

grünen Palmen nähern zu wollen. Malerei in überwiegend

beiger und türkiser Farbgebung. Für den Künstler

eher seltenes Motiv. (1240123) (18)

€ 6.000 - € 8.000


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113


665

MARIANO BARBASÁN,

18 19

INTERIEUR MIT TEE TRINKENDEM BERBER

Öl auf Holz.

31,5 x 19,5 cm.

Rechts oben signiert und datiert „M Barbasan 1884“.

In vergoldetem Rahmen.

In einem Innenraum auf einem blauen Seidenkissen

sitzend, den Rücken dabei an eine weiße, mit farbigem

Streifen versehene Wand gelehnt, ein Berber in

orientalischem Gewand, aus dem die Griffe zweier

Dolche herausragen, und mit weißem Turban. Seine

nackten Füße auf einem roten gemusterten Teppich,

auf dem neben ihm ein eckiger Holztisch steht. Auf

dessen Platte eine gläserne Henkelkanne und eine

Tasse. Das Licht fällt aus unbekannter Quelle von links

oben herab und wirft leichte Schatten. Feine Malerei,

dabei die Stoffe besonders herausgearbeitet.

(1240119) (18)

€ 4.000 - € 6.000


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666

AUGUST JOHANNES LEGRAS,

18 191

ORIENTALISCHER KAMELMARKT

Öl auf Leinwand.

50 x 69 cm.

Rechts unten signiert und datiert „AUG. LEGRAS.

1896“.

In dekorativem Prunkrahmen.

Auf einem großen Platz eines nordafrikanischen Dorfes,

umgeben von weißen Häusern, haben sich zum Markt

zahlreiche Araber versammelt, um ihre Kamele zum

Verkauf anzubieten. Die Männer tragen überwiegend

lange weiße Gewänder mit passender Kopfbedeckung,

farblich aufgelockert durch einige wenige rote Kleidungstücke

und rote Kopfbedeckungen. Bei wolkenlosem,

hellblauem Himmel fällt das gleißende Licht

auf die Händler und ihre Kunden herab und wirft entsprechend

Schatten. Atmosphärische Malerei.

Anmerkung:

Auf vielen Gemälden des Künstlers finden sich nordafrikanische

Motive wieder, die meist in Tunesien

oder Algerien verortet sind; teils werden auch Orte

wie Tunis oder Kairouan genannt. (1240122) (18)

€ 7.000 - € 9.000


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667

CHARLES THÉODORE FRÈRE,

181 1888

DIE KOLOSSE VON MEMNON

Öl auf Holz.

31 x 51,5 cm.

Links unten signiert „Th. Frère“ und beschriftet

„Colossus de Memnon, Thebes“.

In vergoldetem Rahmen.

Die beiden nebeneinanderstehenden altägyptischen

Kolossalstatuen aus dem 14. Jh. v. Chr. im Mittelpunkt

des Gemäldes. Sie befinden sich im weiten Niltal, in

dem auch einige Beduinen ihre Zelte aufgeschlagen

haben. Im Vordergrund sieht man zudem ein sitzendes

Dromedar und rechts zwei weitere. Im Hintergrund

der weite ansteigende Gebirgszug und weitere

Tempelanlage mit einer kleinen Karawane. Die von

nicht sichtbarer Stelle links einfallende Sonne wirft nur

einen leichten Schatten. Das Bild strahlt Ruhe aus, die

fast monochrom beigetonige Farbgebung verleiht den

beiden Kolossen, die in einen durchgehend blauen

Himmel ragen, Würde und besondere Aufmerksamkeit.

Kleine Rahmenschäden. (1240114) (18)

CHARLES THÉODORE FRÈRE,

181 1888

THE COLOSSI OF MEMNON

Oil on panel.

31 x 51.5 cm.

Signed “Th. Frère” lower left and inscribed “Colossus

de Memnon, Thebes”.

In gilt frame.

Minor frame damage.

€ 14.000 - € 20.000


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115


668

MICHELE CAMMARANO,

18 190

BILDNIS EINES ORIENTALEN

Öl auf Leinwand, auf Karton aufgezogen.

48 x 40 cm.

Rechts unten eventuell ein Rest der Signatur.

In geschnitztem und vergoldetem Rahmen.

Der eigentlich auf Schlachtenszenen spezialisierte

Maler hielt sich seit 1887 in Massawa in Eritrea auf,

und es ist sehr gut möglich, dass dieses ausdrucksstarke

wie einfühlsame Portrait hier entstand. Das fein

geschnittene Gesicht lässt er gegenüber der im flotten

Pinselduktus wiedergegebenen Kleidung kontrastieren.

Rückwärtig verkleidet. Ränder mit Retuschen.

Literatur:

Vgl. Michele Biancale, Michele Cammarano, Arti

Grafiche Bertarelli, 1936.

Vgl. Paolo Ricci, Michele Cammarano, Exhibition

catalog, Società Promotrice di Belle Arti, Salvator

Rosa, 1959. (1240348) (13)

€ 2.500 - € 3.500


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669

GIUSEPPE AURELI,

188 199

MÜSSIGGANG IN EINEM HAREM

Aquarell/ Bleistift auf Papier.

43,5 x 55,5 cm.

Rechts unten signiert und ortsbezeichnet „G. Aureli

Rome“.

Hinter Glas in vergoldetem Rahmen.

In einem orientalischen Palast mit gekachelten Wänden

und edlen Teppichen an Wand und Boden zwei junge

Frauen auf einer steinernen Bank. Die Sitzende in einem

faltenreichen blauen Gewand mit bestickten roten

Pantoffeln, silberner Kette und einem um die Haare gebundenen

Tuch, die Liegende in rot glänzender Seidenhose,

weißer Bluse mit blauer Samtweste und Schmuck

um den Hals und auf dem Kopf. Am linken Bildrand ein

Tisch mit Wasserpfeife. Feine Malerei in vielen weichen

abgestuften Farbtönen, einen ruhigen Tag in einem Harem

vermittelnd.

Anmerkung:

Der Künstler besuchte die Kunstakademie von San

Luca. Er machte sich einen Namen als Historienmaler

und Portraitmaler der italienischen Königsfamilie. Ein

weiterer Themenkreis waren orientalische Motive wie

Harems- und Basarszenen. (12418918) (18)

€ 5.800 - € 6.200


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117


670

19 0

BLICK AUF DIE MOSCHEE VON KONSTANTINOPEL

Aquarell auf Papier.

Ca. 15,5 x 26 cm.

Rechts unten in der Darstellung bezeichnet „CODAN“,

links unten unterhalb der Darstellung betitelt.

Hinter Glas gerahmt. Nicht geöffnet.

Malerischer Blick auf die weiße Moschee mit ihren vier

Minaretten, umgeben von zahlreichen Häusern, unter

hellblauem Himmel. Im Vordergrund eine lange Reihe

von Figuren, meist in langen weißen Gewändern mit

Kopfbedeckung, sowie ein Pferd, ein Esel und einige

Kamele. (1240347) (18)

€ 600 - € 800


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671

19

ANSICHT DES HAFENS VON BOSTON

Gouache auf fünf zusammengefügten Blättern, auf

Karton. Aus einer Wandvertäfelung.

115 x 231 cm.

Von einer Uferseite mit Händlern, lagernden Fässern

und angelegten beladenen Booten, Blick über den

Fluss auf die Stadt mit ihren prächtigen Gebäuden

und zahlreichen Kirchen. Auf der linken Bildseite

mehrere ankernde Segelschiffe, auf dem Fluss selbst

diverse Boote, darunter auch ein Dampfer. Auf der

rechten Bildseite eine Mühle am Hafen, dahinter die

hochragende Takelage von mehreren ankernden Segelschiffen.

Malerei in überwiegend weichen blauen und

grauen sowie rötlichen Farbtönen vor weiß-grauem

Himmel. Diverse Gebrauchssp., wie leichte Flecken,

Einrisse, teils berieben. (12402615) (18)

€ 6.000 - € 8.000


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672

DAVID ROBERTS,

179 18

BLICK ÜBER DEN CANAL GRANDE IN VENEDIG

Öl auf Leinwand.

40,5 x 61 cm.

Links unten signiert „David Roberts“ und datiert

„1846“.

In vergoldetem Prunkrahmen.

Blick von erhöhtem Standpunkt auf den türkis-blau

schimmernden Canal Grande, auf dem gerade eine

Gondel zu sehen ist, auf eine kleinere Brücke und auf

links und rechts davon flankierende Gebäude. Auf der

linken Seite ist die Basilika San Pietro di Castello zu

erkennen mit dem hohen Glockenturm. Am linken Ufer

sind zudem einige ankernde Segelboote mit Figuren

zu sehen. Stimmungsvolle Malerei, bei der sich Boote

und Gebäude teilweise im Wasser wiederspiegeln,

unter hohem sommerlichen hellblauen Himmel. Kleinere

Rahmenschäden. (1241506) (18)

DAVID ROBERTS,

179 18

VIEW OF THE GRAND CANAL IN VENICE

Oil on canvas.

40.5 x 61 cm.

Signed “David Roberts” lower left and dated “1846”.

In magnificent gilt frame.

€ 10.000 - € 20.000


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119


673

19

VEDUTE VON HONGKONG

Öl auf Holz.

22,5 x 62,5 cm.

In ebonisiertem Holzrahmen.

Darstellung von Victoria Harbour auf Hongkong Island

im 19. Jahrhundert mit zahlreichen verschiedenen

Segelschiffen und Raddampfern. Malschicht minimal

verlustig, Rahmen minimal besch. Rückwärtiges Etikett

eines englischen Malgrundherstellers.

(1240354) (13)

€ 2.500 - € 3.500


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674

FRANZ SERAPH VON LENBACH,

18 190

1882 geadelt, seiner Zeit einer der bekanntesten und

gesuchtesten Portraitisten Europas, von dem sich

bedeutende Persönlichkeiten wie Bismarck, die deutschen

Kaiser, aber auch der österreichische Kaiser

Franz Joseph und Papst Leo XIII portraitieren ließen.

PORTRAIT DER PRINZESSIN VIKTORIA VON

PREUSSEN (1866-1929)

Kohle auf Karton, partiell koloriert.

49 x 37 cm.

In schlichtem Holzrahmen hinter Glas gerahmt.

Nach rechts gerichtetes Profilbildnis der Tochter von

Kaiser Friedrich III (1831-1888) und Schwester des

Kaisers Wilhelm II. Etwas fleckig.

Anmerkung:

Rückwärtig Nachlassstempel mit Nr. 28 und Echtheitsbestätigung

von Lolo von Lenbach, München,

6. Februar 1937. (1240044) (13)

€ 2.000 - € 3.000


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675

19

DER RAUB DER SABINERINNEN

Öl auf Leinwand. Doubliert.

75 x 105 cm.

In vergoldetem Rahmen.

Die Darstellung geht auf eine Sage zurück, nach der

Romulus die Bewohner der benachbarten Städte von

Rom zu einem großen Kampfspiel eingeladen hatte.

Besonders zahlreich waren die Sabiner mit ihren Familien

gekommen. Während der Spiele stürzten sich die

römischen Krieger auf die kaum bewaffneten Gäste

und ergriffen alle unverheirateten jungen Frauen, da

es zu diesem Zeitpunkt in Rom an Frauen mangelte.

Dargestellt die figurenreiche Szene von Männern,

teils in Rüstung mit Helm, wie sie junge Frauen ergreifen

und in ihren Armen versuchen davonzutragen. Im

Hintergrund die Bauten der Stadt Rom, auf der rechten

Bildseite scheint dabei der Herrscher der Stadt

auf einem flachen Gebäude neben einem Opferfeuer

zu stehen und dem Treiben zuzuschauen. Im Hintergrund

die bergige Landschaft unter hohem Himmel

mit weißen Wolkenformationen. Einige Retuschen.

(12404217) (18)

€ 6.000 - € 8.000


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121


676

EUGEN ALFONS VON BLAAS,

18 191

Der in Italien geborene Maler war Sohn des bekannten

österreichischen Malers Carl von Blaas (1815-1894),

bei dem er auch seinen ersten Unterricht erhielt. Wie

sein Vater hielt auch er später eine Professur an der

Akademie in Venedig. Er wurde bekannt durch seine

Genrebilder.

JUNGE BEIM SCHÄLEN EINER ORANGE

Öl auf Leinwand.

38 x 24,5 cm.

Rechts oben signiert „E. de Blaas“ und datiert

„1889.24/12.“

In dekorativem Rahmen.

Beigegeben eine Echtheitsbestätigung von Leonhard

Pelloth, Sachverständiger, München, vom 10. April

2009.

Im Mittelpunkt, vor grünlichem Hintergrund, ein Knabe

in weißem Hemd, hellblauer Hose mit schwarzem

Gürtel und einem blauen Tuch über den Schultern, das

im Brustbereich geknotet ist. Er trägt auf seinen

schwarzen Haaren einen kleinen beigen Strohhut.

Seinen Kopf und die Augen hat er nach unten gesenkt

auf die Orange, die er in seinen Händen hält und voller

Konzentration schält. Qualitätvolle feine Malerei, in

der typischen Manier des Künstlers. (1241503) (18)

EUGEN ALFONS VON BLAAS,

18 191

BOY PEELING AN ORANGE

Oil on canvas.

38 x 24.5 cm.

Signed “E. de Blaas” top right and dated

“1889.24/12.”

In decorative frame.

Accompanied by a certificate of authenticity by expert

Leonhard Pelloth, Munich dated 10 April 2009.

€ 15.000 - € 25.000


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677

HENRI PIERRE PICOU,

18 189

ALLEGORIE DES LEBENS

Öl auf Leinwand. Doubliert.

61 x 81 cm.

Rechts unten auf Steinsockel signiert und datiert

„Henry Picou 1877“.

Ungerahmt.

Auf der überdachten Veranda eines Hauses, auf die von

links die Sonne hereinfällt, eine junge sitzende Frau in

weiß-hellblauem Kleid, in ihren leicht erhobenen Händen

einen aufgewickelten Faden haltend. Hinter ihr ein

kleiner Putto mit Flügeln, der sie liebevoll umarmt. Ihr

gegenüber sitzt eine alte Frau in braunem Gewand und

weißer Kopfbedeckung, ein Knäuel in der einen Hand

haltend, den damit verbunden langen Faden in der anderen

Hand. Die Frau hat neben ihr einen Korb stehen

mit mehreren farbenfrohen Knäueln. Zwischen beiden

Frauen steht zudem ein Spinnrad. Im Hintergrund

schaut ein weiterer Putto hinter einer Abgrenzung und

einem zur Seite gezogenen, langen grünen Vorhang

hervor. Bei der Darstellung dürfte es sich um eine

Allegorie handeln, die Bezug nimmt auf den „Faden

des Lebens“. Feine Malerei in meist weicher Farbgebung.

Wenige Retuschen, teils berieben.

(1231063) (2) (18)

HENRI PIERRE PICOU,

18 189

ALLEGORY OF LIFE

Oil on canvas. Relined.

61 x 81 cm.

Signed and dated “Henry Picou 1877” lower right on

stone base.

Unframed.

With minor retouching, partially rubbed.

€ 10.000 - € 12.000


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123


678

19 0

BLUMENSTILLLEBEN

Öl auf Leinwand. Doubliert.

45 x 65 cm.

Auf einer Holzplatte vor braunem Hintergrund ein

geflochtener flacher Korb mit einem prachtvoll arrangierten

Blumenbouquet, u.a. aus Rosen, Tulpen,

Klatsch mohn und Narzissen. Rechts daneben stehend

ein Wasserglas mit kleinblütigen Blumen. Auf

dem Brett zudem eine rote Tulpe und eine bläuliche

Blume liegend. Farbenfrohe Malerei ganz im Stile

alter Vorbilder. Rand min. berieben.

(1240735) (1) (18)

€ 4.000 - € 6.000


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679

PIETRONELLA PETERS,

188 19

MIT PUPPENSTUBE SPIELENDE MÄDCHEN

Öl auf Leinwand.

27 x 21,5 cm.

Rechts unten signiert „Pietronella Peters“.

In vergoldetem Prunkrahmen.

In einem vornehmen Interieur zwei junge Mädchen,

ganz in das Spiel mit einem Puppenhaus vertieft. Eines

der Mädchen sitzt auf einem kleinen Holzstuhl in einem

mit Spitze besetzten Kleidchen und großer, auf

dem Rücken gebundener, rosa Schleife. Sie hat ihre

Arme in der nach vorne und oben offenen, auf einem

hohen Lehnstuhl stehenden Puppenstube. Rechts von

ihr stehend ein größeres Mädchen mit dunkelblondem

Haar, in dem eine braune Schleife steckt, und weißer

Bluse, darüber ein blau-weiß gestreiftes Kleidchen. In

ihrer Hand, hinter dem Rücken, hält sie eine Puppe,

die sie jedoch nicht so sehr interessiert wie die mit

rotem Stoff bezogenen Wände der Puppenstube, auf

die sie angetan herabblickt. Liebevolles typisches

Motiv der Künstlerin, die sich auf Gemälde mit spielenden

Kindern spezialisiert hat. (1241354) (18)

€ 3.000 - € 5.000


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680

THÉODORE GERARD,

189 189

BÄUERLICHE FAMILIE MIT ZURÜCKGEKEHRTER

ZIEGE

Öl auf Leinwand. Doubliert.

98 x 76,5 cm.

Rechts unten signiert und datiert „Theodore Ferard

1872“.

In dekorativem Prunkrahmen.

Vor dem hölzernen Eingang eines einfachen Hauses

sitzt im hellen Sonnenlicht eine junge Mutter in rotweiß

gestreiftem langen Rock und hält in ihren Armen

ein kleines Kind, das sich ihr liebevoll mit ausgestrecktem

linken Arm zuwendet. Die Frau blickt auf einen

unterhalb eines Baumes stehenden jungen Mann mit

hellem Mantel und Kopfbedeckung, der seine linke

Hand nach unten ausstreckt und unter dem rechten

Arm einen längeren Stock hält. Anscheinend hat er

gerade eine entlaufene Ziege zurückgebracht, die vor

dem Türeingang steht und freudig von einem Jungen

gestreichelt wird. Auch zwei Mädchen, im Schatten

des Eingangs stehend, betrachten die Ziege. Zudem

steht eine ältere Frau mit ausgebreiteten Armen in

der Haustür und wirkt überrascht sowie glücklich

über die Rückkehr. Erzählerische Genremalerei mit

fein gemalter Physiognomie der Gesichter und stimmungsvoller

Licht- und Schattenauffassung. Wenige

kleinere Retuschen. (1240651) (18)

€ 5.000 - € 7.000


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125


681

ALBERT MARIE LEBOURG,

189 -- 198

Französischer Impressionist. Er gehörte zum Freundeskreis

von Degas, Monet und Sisley. Bedeutender

Maler der sogenannten Schule von Rouen, Schüler

von Gustave Morin. Stellte bereits 1876 neben Claude

Monet, Alfred Sisley und Renoir aus.

PARISER STRASSENSZENE

Aquarell auf Papier.

Sichtmaß: 17,5 x 25,2 cm.

Links unten signiert „a. Lebourg“.

In vergoldeter Leiste, hinter Glas und Passepartout

gerahmt.

Als er 1879 in der Impressionistenausstellung neben

Renoir, Sisley und Monet debütierte, hatte er schon

mehrere Stationen hinter sich, in denen er in Rouen

studierte, bevor er nach Algier auswanderte. Hier

sehen wir eine impressionistisch aufgefasste Straßenszene

aus Paris in herrlich warmen Farben eines

Nachmittags im Sommer. Ungeöffnet.

(1241343) (13)

€ 6.000 - € 8.000


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682

LODEWIJK JOHANNES KLEYN,

1817 1897

EIN RUHIGER TAG AN DER SEE

Öl auf Holz.

26 x 36 cm.

Rechts unten signiert „L.J. Kleijn“.

In dekorativem Rahmen.

Im malerisch warmen Licht des Sonnenuntergangs der

gelblich verfärbte hohe Himmel und die ruhige See mit

einigen Segelbooten. Auf der rechten Bildseite ein befestigter

Kai, an dem bereits zahlreiche Segelboote angelegt

haben. Im Vordergrund ein kleiner Uferabschnitt

mit Gras und kleineren roten Blümchen. Stimmungsvolle

Malerei in der typischen Manier des Künstlers.

Kleinere Retuschen. (1241323) (1) (18)

€ 4.000 - € 6.000


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683

LODEWIJK JOHANNES KLEYN,

1817 1897

WINTERLICHES EISVERGNÜGEN MIT

WINDMÜHLEN

Öl auf Leinwand. Doubliert.

46 x 64 cm.

Rechts unten signiert „LJ Kleijn“.

In dekorativem Rahmen.

Blick auf einen zugefrorenen niederländischen Fluss

mit zahlreichen schlittschuhlaufenden oder schlittenfahrenden

Figuren. Am rechten Uferrand ein altes Gehöft

und eine große stattliche Windmühle. Linksseitig in der

Ferne die Silhouette einer Stadt mit weiteren Windmühlen

und hochragenden Gebäuden, dazu einige erkennbare

Schiffsmasten. Stimmungsvolle Malerei mit

hohem blauen Horizont mit weißen Wolken im Licht

der spätnachmittäglichen Sonne. Für den Künstler typisches

Motiv. (1241324) (1) (18)

€ 9.500 - € 12.000


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Lot 682

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127


RUSSIAN

A R T


684


Höhe: 23,5 cm.

Russland, 19. Jahrhundert.

Metall, graviert, partiell vergoldet. Profilierter Fuß mit

aufseitigen gravierten Heiligendarstellungen in rankenumwundenen

Medaillons. Genodeter Schaft und gravierte

Kuppa mit Heiligendarstellungen und umlaufender

Inschrift. (12401337) (13)

€ 1.500 - € 2.500


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685


Höhe: 40,5 cm.

Gewicht: 550 g.

Keine für uns identifzierbaren Punzen.

Deutschland, Anfang 20. Jahrhundert.

Silber, getrieben, gedrückt, ziseliert, innen vergoldet.

Gotische gefußte Form mit balustriertem Schaft mit

plastischen Fischblasen. Wandung mit Monogramm

und Daten 1886-1911 sowie Wappen. Umlaufende Inschrift

„Dem Stadtverordneten Herrn Wilhelm Redicker

in dankbarer Anerkennung der 25 Jahre lang der

Stadt Hamm geleisteten treuen Dienste / Die Stadt

Hamm Westf. 1911.“. Steckdeckel mit Vasenknauf.

Leicht gedellt. (12414744) (13)

€ 200 - € 300


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686

SILBERBÜSTE ZAR PETER DER GROSSE AUF


Gesamthöhe: 38 cm.

Sockel und Büste einzeln gemarkt: Silberstempel

„84“, Jahresstempel „1896“ sowie Silberschmiedstempel

„Morosoff“ neben Doppeladler.

Russland, 1896.

Die Büste zeigt den Herrscher Russlands in Art einer

Caesarenbüste mit Rüstung und umgelegter, an der

Schulter geknoteter Toga, auf dem Haupt ein Lorbeerkranz.

Das Gesicht physiognomisch nach Bildnissen

des Zaren mit Lippenbart. Am Büstenansatz ein kleiner

Zwischensockel mit kyrillischer Aufschrift. Der

hohe Silbersockel in Form eines kannelierten Säulenstumpfes

mit umlaufendem Rundfuß mit Zungenblattfries.

An der Vorderseite erhabene Wappenkartusche

mit legiertem Monogramm „PP“, überkreuzt, darüber

Zarenkrone. Quadratischer schwarzer Basissockel.

(12414912) (11)

SILVER BUST OF TSAR PETER THE GREAT ON

TALL SILVER PEDESTAL

Total height: 38 cm.

Base and bust hallmarked separately: silver hallmark

“84”, date stamp “1896” and silversmith´ mark "Morosoff”

next to double eagle.

Russia, 1896.

Cartouche with coat of arms on the front with crossed

“PP” monogram in ligature and surmounted by the

Imperial crown of Russia. Square black pedestal.

€ 10.000 - € 12.000


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687

FEDOR IVANOVICH GROSS,

18 1897

KHANPALAST VON BACHTSCHYSSARAJ

82 x 108 cm.

Links unten signiert.

Russland, 19. Jahrhundert.

In bronziertem Rahmen.

Der Maler, Lithograph und Archäologe wurde in eine

bereits künstlerisch geprägte Familie geboren – Johann

Ludwig Gross war deutscher Auswanderer, von welchem

er die Malerei erlernte. Dieser war Zeichenlehrer

am Gymnasium von Simferopol, wo Gross die Schule

besuchte. Er bereiste viel die Krim und fertigte weit verbreitete

Lithografien an mit Ansichten der Krim. Hier

ist der Khanpalast von Bachtschyssaraj dargestellt, dessen

älteste Bestandteile in das 16. Jahrhundert zurückreichen,

in sommerlichen Farben mit Hügeln in Luftperspektive,

vor denen sich Zypressen im Park des

Palastes nebst seiner Figurenstaffage wirkungsvoll

absetzen. (1221891) (13)

€ 5.000 - € 7.000

688


66 x 49 cm.

Öl auf Leinwand.

Rückwärtig mit altem Sammlungsetikett.

Russland, 19. Jahrhundert.

Brustportrait eines bärtigen Mannes mit nach rechts gewandtem

Blick. Die gerade noch erkennbaren Schulterklappen

könnten ein Hinweis auf einen militärischen

Hintergrund der dargestellten Person sein. In italienischem

ebonisierten und mit Akanthusschnitzerei verziertem

Rahmen. Rahmen minimal besch.

(1241213) (3) (13)

€ 2.500 - € 3.000



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689


Höhe: 21,8 cm.

Italien, 20. Jahrhundert.

Passige Wandkartusche mit Malachitbelag. Darauf aus

Akanthus und kannelierter Vase gebildetes vergoldetes

Relief, welches unten in einer Weihwasserschale mit

reliefiertem Stern endet. Vergoldung minimal berieben.

Rückwärtig mit kleiner Aufhängung. (1240632) (13)

€ 150 - € 300


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690

-

Höhe: 51 cm.

Einmal an der Aufsatzoberfläche mit gravierter

kyrillischer Signatur und ortsbezeichnet.

Moskau, Anfang 19. Jahrhundert.

Glas, entfärbt, gegossen, geschliffen, diamantiert;

Bronze gegossen, getrieben, ziseliert. Quadratischer

Stand mit Ormolurelief. Korpus in gefußter Ei-Form

mit diamantiertem Korpus. Aufsatz als Stülpdeckel, den

floralen Dekor der Sockelzone aufnehmend. Plastisch

gestaltete Brennstellen in Blütenform mit raumgreifendem

Blattwerk. Minimal besch. (1240892) (13)

€ 8.000 - € 10.000


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691


Höhe: 77,5 cm.

Durchmesser: 42,5 cm.

Aus der Kaiserlichen Glasmanufaktur.

Sankt Petersburg, um 1820.

Über drei gedrückten vergoldeten Bronzefüßen die

Glas basis auf dreieckigem Grund mit geebneten Spitzen.

Doppelkonischer dreieckiger Schaft mit zentralem

Rundstab, der auch durch den darüberliegenden Glasbaluster

und in den gemuldeten Unterbau für die

Deckplatte übergeht. Dem Blasbaluster unten eingestellt

drei S- förmige vergoldete Voluten, den geriffelten

Ormolureif tragend, welchem die Deckplatte eingelegt

ist. Alle Glasbestandteile aufwändig gesteinelt

und diamantiert. Min.besch.

Provenienz:

Privatsammlung.

Anmerkung:

Ein weiterer Guéridon als Tripod aus den kaiserlichen

Glaswerkstätten wird in der Hermitage (inv. EPC-2682)

aufbewahrt. Er zeigt bei allen Unterschieden auch

Gemeinsamkeiten, vor allem in Bezug auf die Glas behandlung.

SAINT PETERSBURG CRYSTAL GUÉRIDON

Height: 77.5 cm.

Diameter: 42.5 cm.

From imperial glass manufactory.

Saint Petersburg, ca. 1820.

Provenance:

Private collection.

Notes:

A further guéridon designed as a tripod from the

imperial glass manufactory is held at the State Hermitage,

St Petersburg (inv. no. EPC-2682). Despite

all the differences there are also similarities, especially

with regards to the glass processing.

Literature for comparison:

A. Gaydamak, Russian Empire, Architecture, Decorative

and Applied Arts, Interior Decoration, 1800-1830,

Moscow - Paris 2000.

The Golden Age of Russian Porcelain and Glass. To the

200th anniversary of 1812 Patriotic War, Moscow, The

State Historical Museum, 2012.

€ 25.000 - € 40.000


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Vergleichsliteratur:

Arcadi Gaydamak, Russian Empire, Architecture, Decorative

and Applied Arts, Interior Decoration, 1800-1830,

Moscou - Paris 2000.

The Golden Age of Russian Porcelain and Glass. To

the 200th anniversary of 1812 Patriotic War, Moscou,

The State Historical Museum, 2012. (1241907) (13)

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692


30,5 x 27 cm.

Das Oklad punziert mit Moskauer Beschau von 1766.

Zentralrussland, Mitte 18. Jahrhundert, das Oklad

Moskau.

Eitempera auf Holz. Das Oklad in Vermeil getrieben.

Die Gottesmutter von Kasan ist eine der meistverehrten

Ikonen der russisch-orthodoxen Kirche. Oft wird

die Malerei durch wertvolle Materialien, wie hier das

vergoldete Silberoklad, überhöht. Die Verehrung geht

zurück auf eine Legende, nachdem die Ikone von einem

Mädchen in den Ruinen eines niedergebrannten

Hauses gefunden worden sein soll, nach der Truppen

von Iwan dem Schrecklichen die Stadt Kasan 1579

brandgeschatzt hatten. Von 1612-1920 wurde das Bild

oder eine Kopie nach ihm in der Moskauer Kasaner

Kirche verehrt. Das Original gilt heute als verschollen.

(1241477) (13)

€ 3.600 - € 4.500


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693


45 x 37 cm.

Russland, Umgebung von Moskau, 18. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Die Hüftfigur des Christus mit zum

Segensgestus erhobener Hand in vertieftem hochrechteckigen

Bildfeld, in seiner anderen Hand das geöffnete

Evangelium mit der Textstelle „kommt alle zu

mir“ (Mt. 11.25) haltend, sein Nimbus über den Bildrand

hinausgehend.

Ausstellung:

Ausstellung der Palech-Meister, Museum Flehite,

Amersfoort, Niederlande, 2004. (12414718) (13)

€ 3.500 - € 4.500


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694


32,2 x 27,5 cm.

Pomorye, Russland, letztes Drittel 18. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz mit graviertem, getriebenem und

ziseliertem vergoldetem Metalloklad. (12414713) (13)

€ 3.500 - € 5.000


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695


Maße: 58 x 39,5 cm.

Moskau, 17./ Anfang 18. Jahrhundert.

Dargestellt ist eines der großen Feste im Jahr, es hat

folglich einen festen Platz in der Ikonostase und auf

Festtagsikonen. Es symbolisiert Christus‘ königlichen

Einzug in das Himmelreich nach seinem Tod. Dieser

Ikonentypus zeigt eine vereinheitlichte Begebenheit:

Christus sitzt auf einem Eselsrücken, ihm von links

folgend die Apostel. Rechts, vor der Stadt, die Pharisäer

und Schriftgelehrten, hier als zwei Personen dargestellt.

Darunter legen Kinder Palmzweige und Tuch

ab. Hier wird also auch ein Vergleich gezogen zwischen

Palmsonntag und dem himmlischen Jerusalem. Oft

wird im Hintergrund ein Palmbaum gezeigt, von welchem

Kinder Zweige schneiden; dieser ist hier vereinfacht

dargestellt. (1241476) (13)

€ 5.500 - € 7.000


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137


696


18 x 15 cm.

Zentralrussland, 19. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz, Messingoklad versilbert, getrieben

und geschnitten. Hochrechteckiges ornamental umrandetes

Bildfeld Jesus zeigend, wie er einen Lahmen

heilt. Durchbrochene Gesichter und Extremitäten mit

darunter liegender Malerei der figürlichen Szene in

polychromem architektonischen Zusammenhang.

(12414734) (13)

€ 500 - € 700


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697


35 x 31 cm.

Aufwändig vertieft gerahmt durch einen samtbezogenen

Kassettenrahmen.

18. Jahrhundert.

Mit Darstellung des segnenden Christus in einer runden

Gloriolenscheibe, thronend über einer Cherubengestalt

mit vier roten Flügeln, umgeben von vier weiteren

stehenden Engelsfiguren, jeweils mit goldenen

Scheibennimben. Außenrand grün gefasst mit bekrönender

Aufschrift in Gold „Christetnia-Michael“.

(1231316) (11)

€ 1.000 - € 1.200


698


24,5 x 19,5 cm.

Russland, 19. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Zentrales, hochrechteckiges, blaugrundiges

Bildfeld mit stehendem Heiligen neben

einer Kirche, rechts oben rotgrundiges Bildfeld mit

Muttergottes und Jesuskind. Umliegende, in Metall

getriebene, ovale und rechteckige Kartuschen mit

Brustportraits von zwölf Heiligen, sicherlich eine Sonderanfertigung

auf Bestellung zum privaten Gebrauch.

(12414733) (13)

€ 400 - € 600

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699


46 x 40,5 cm.

Mstera, um 1900.

Eitempera auf Holz. Das Paar Ikonen jeweils mit hochrechteckigem

vertieftem Bildfeld mit ornamentaler

Umrandung und oberseitiger liegender Kartusche mit

Betitelung. Einmal fantastische Flusslandschaft mit

zerklüfteten Gebirgszügen und Christus, wie er durch

Johannes getauft wird. Einmal mit Szenen aus der

Geburt Christi.

Provenienz:

Privatsammlung Pavel Ryabushinskiy - ein reicher russischer

Unternehmer, Philanthrop, Sammler, 1871-1924.

Ausstellung:

Museum Flehite, Amersfoort, Niederlande, 2006.

(1241654) (13)

BIRTH OF THE LORD AND THE BAPTISM IN THE

RIVER JORDAN

46 x 40.5 cm.

Mstera, Russia, ca. 1900.

Egg tempera on panel.

Provenance:

Pavel Ryabushinskiy Collection - a wealthy Russian

entrepreneur, philanthropist, collector, 1871-1924.

700


31,5 x 26,5 cm.

Moskau, Ende 19. Jahrhundert.

Exhibition:

Museum Flehite, Amersfoort, Netherlands, 2006.

€ 15.000 - € 18.000


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Eitempera auf Holz. Zentrales hochrechteckiges Bildfeld

mit der Gottesmutter von Kasan und dem frontal

ausgerichteten Jesuskind. Nimbus und Rand vergoldet

und mit plastischem Duktus polychrome Emaildekorationen

auf einem Oklad suggerierend.

(1241653) (13)

€ 2.400 - € 3.000


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139


701


18 x 14 cm.

Oklad punziert: Meistermarke Sergiev Posad.

Russland, 19. (Ikone) / 20. (Oklad) Jahrhundert.

Eitempera auf Holz, Silberoklad, teils emailliert und

ziseliert. Ganzkörperdarstellung des nach rechts gewandten

Heiligen mit kyrillischer Titulur an der unteren

Kante. Ecken mit Ornamentbuckeln. Rückwärtig mit

textilem Bezug. (1241651) (13)

€ 8.000 - € 10.000


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702


Maße: 37,5 x 30 cm.

Nordrussland, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Hochrechteckiges vertieftes

Bildfeld mit breitem weißem Rand. Darstellung des

Johannes Chrysostomus (Goldmund), welcher als

einer der drei heiligen Hierarchen verehrt wird mit

zahlreichen Heiligen, die auf der ganzen Welt gelitten

haben.

Ausstellung:

Museum Flehite, Amersfoort, Niederlande, 2005.

(12414728) (13)

€ 2.000 - € 3.000


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705


147 x 48 cm.

Zentralrussland, Mitte 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Hochrechteckiges Bildfeld mit passigem

oberen Abschluss und erhabener Randbetonung.

Beide Kartuschen weißgrundig, oben mit Kniestück

des Heiligen Elias, unten mit der Ganzfigur des

Heiligen Jakob. Außergewöhnliche Größe und Form,

sicherlich in einer Folge von Propheten entstanden

und innerhalb dieser links hängend, da beide Propheten

nach rechts gerichtet. (12414715) (13)

€ 5.500 - € 7.000


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703

-

70,5 x 53,5 cm.

Nordrussland, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Diese Ikone ist von einer prächtigen

Komposition gekennzeichnet und erhält ihre Ausstrahlung

nicht zuletzt von der schönen Farbigkeit.

Der Stil verweist in den Norden Russlands, wo sie

wohl in der Mitte des 17. Jahrhunderts entstand.

(12414725) (13)

€ 2.500 - € 3.500


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704

DEË

23,5 x 70,5 cm.

Nordrussland, Region Archangelsk, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Stark in die Breite gestrecktes

Format, vermutlich ehemals über der Königspforte einer

Ikonostase hängend. Mittig mit thronendem und

segnenden Christus und acht zu seinen beiden Seiten

gleichmäßig verteilten Heiligen auf stilisiertem Rasengrund

stehend. Vertieftes Bildfeld.

Ausstellung:

Schloss Heeswijk-Dinther, Nordbrabant, Niederlande.

(12414736) (13)

€ 3.800 - € 4.800


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141


706


94 x 51,5 cm.

Russland, wohl Moskau, um 1600.

Eitempera auf Holz. Der Evangelist Johannes gehörte,

genauso wie sein älterer Bruder Jacobus und der

Evangelist Matthäus zu den zwölf Jüngern Jesu. Am

See Genezareth wurden sie, die beiden Söhne des

Fischers Zebedeus, von Jesu gerufen und sie folgten

ihm (Mat. 4,19-20). Beide waren auch Zeugen der

Verklärung des Herrn auf dem Berg Tabor, nahmen Teil

am letzten Abendmahl und begleiteten Christus zum

Ölberg. Als einziger der zwölf Jünger jedoch stand

Johannes unter dem Kreuz, ohne Furcht vor den Folgen,

welche ihm als Schüler Jesu gebühren könnten,

sodass Christus ihm die Fürsorge für Maria auferlegte

(Joh. 19,26- 27). In unserer Ikone, welche Johannes

ganzfigurig nach links gewandt zeigt, trägt er das Buch

geschlossen vor sich her. Sowohl sein rotes Untergewand,

als auch sein grüner Umhang sind prächtig

wiedergegeben, sodass eine Datierung zum Ende

des 16. bzw. Anfang des 17. Jahrhunderts gerechtfertigt

ist. Die scheibenartige Aureole in Blattgold. Rand

mit Ikonentitel. (1241473) (13)

€ 8.500 - € 10.000


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707


Je 9 x 7,5 cm.

Jeweils am Unterrand russischer Silberstempel „84“.

Russland, 19. Jahrhundert.

Rechteckiges rahmendes Silberoklad, besetzt mit

emailliertem durchbrochenen Dekor, im Zentrum jeweils

hochovale verglaste Öffnung, darin Bildnis des

segnenden Jesus sowie Maria mit dem Kind. Jeweils

Hängeöse. (12414735) (11)

€ 700 - € 900


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708

- -

40,5 x 35 cm.

18. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Dieser Ikonentypus wird Staurothek-Ikone

genannt, was Kreuzträger bedeutet. Ein

metallisches oder hölzernes Kreuz ist in der Mitte der

Ikone und kann als Segenskreuz entnommen werden.

Bei dieser Ikone ist das Kreuz in Bronze gegossen und

emailliert, der Grund mit vier Darstellungen aus dem

Heilsgeschehen. Das Segenskreuz gibt die Kreuzigungsszene

detailgetreu wieder und erwächst dem

Schädel Adams als Zeichen der Wiederauferstehung

und der Überwindung des Alten Bundes. Der erste

Balken deutet die Stadt Jerusalem an, über dem Kreuz

thronen Gottvater und der Heilige Geist in Form einer

Taube. Randeinschriften mit Bezug auf die Darstellung

komplettieren das Dekor. Die Bildabgewandte Seite

mit Gebetsinschriften, das Segenskreuz rückseitig mit

floralen Motiven. (12414721) (13)

€ 3.500 - € 4.500


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709


39 x 34,5 cm.

Russland, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Hierbei handelt es sich um die

früheste und am meisten verehrte Wunderikone der

orthodoxen Kirche. Der Legende nach wurde sie vom

Evangelisten Lukas selbst gemalt; insgesamt soll er

drei Bildnisse der Heiligen Mutter Gottes und dem

Jesuskind angefertigt haben. Technische Untersuchungen

legten jedoch nahe, dass die Ikone, welche in der

Tretjakow Galerie aufbewahrt wird, zumindest noch

teilweise im 12. Jahrhundert enstanden ist. Sie wird

am 6. Juli gefeiert und ist eines der russischen Nationalheiligtümer.

Ausstellung:

Kloster Geldrop, Niederlande, 2002.

(12414723) (13)

€ 2.500 - € 3.500


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710


31,5 x 25,5 cm.

Russland, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Hochrechteckiges vertieftes Bildfeld

mit Halbfigur der Muttergottes zu ihrer Rechten

das sitzende Jesuskind tragend, beide mit Nimbus

versehen. (12414731) (13)

€ 1.700 - € 2.400


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711


32,5 x 25,5 cm.

Palech, Russland, Ende 18. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Hochrechteckiges vertieftes Bildfeld

mit der Heiligen Mutter Gottes das Jesuskind zur

Linken haltend. Nimbus den Rand übergreifend. Die

Ikone wird am 21. Mai (3. Juni) und 26. August (8.

September) verehrt. Der Legende nach soll der Evangelist

Lukas drei Portaits der Muttergottes mit dem

Kind gefertigt haben, wobei die Wladimir-Ikone eine

davon sein soll, was jedoch mittels materialtechnischer

Untersuchungen widerlegt werden konnte.

Diese Ikone wird heute in der Tretjakow Galerie aufbewahrt

und auf das 12. Jahrhundert datiert.

Ausstellung:

Ausstellung von Palech-Ikonen, Odigia Museum, Den

Haag, 1995. (1241479) (13)

€ 2.500 - € 3.500


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143


712


57 x 37 cm.

Russland, Ende 18. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. In hochrechteckigem Bildfeld acht

übereinanderliegende Register mit Heiligendarstellungen,

welche sich auf einen Tag beziehen und als

Schutzheilige fungieren. Oberer Rand mit Nennung

der Monatsnamen „September“ und „Oktober“.

(12414724) (13)

€ 4.000 - € 5.000


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713


Maße: 36 x 30 cm.

Zentralrussland, 19. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Hochrechteckiges Bildfeld mit absidialem

obigem Abschluss und Nennung des Monats

Juni auf dem breiten Rand. Übereinanderliegende vier

Register mit Schutzheiligen.

Ausstellung:

Kloster Geldrop, Niederlande. (12414727) (13)

€ 2.500 - € 3.500


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714

VITA IKONE DES HEILIGEN NIKOLAUS


72 x 57 cm.

Russland, 16. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Vielfelderikone mit zentraler Darstellung

des Heiligen Nikolaus von Myra in Halbfigur

mit der Heiligen Schrift und Nimbus. Die Zwickel zwischen

Nimbus und Schultern gefüllt mit Darstellungen

von Christus und der Mutter Gottes. Umlaufend zwölf

Felder mit polychrom wiedergegebenen Darstellungen

aus dem Leben des Heiligen, der im 3. und 4. Jahrhundert

lebte und im 4. Jahrhundert als Bischof in

Myra (heute Demre in der heutigen Türkei) wirkte.

Heute ist er einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirche.

Ausstellungen:

Ausstellung während des Tennisturniers in Rosmalen

in den Niederlanden.

Ausstellung im Rathaus, Brügge, Belgien, August 2004.

(12414714) (13)

€ 5.500 - € 7.000

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715


Maße: 71,5 x 57 cm.

Russland, 18. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Hochrechteckiges vertieftes Bildfeld

mit der Darstellung des thronenden Kreuztragenden

Christus inmitten von Heiligen Figuren über Altar.

Gedacht für den zweiten Pfingstsonntag, ein Feiertag

des gesamten Heiligen Russlands.

Ausstellungen:

Die Ikone 2004, 2006 und 2007 im Museum

Flehite, Amers foort, Niederlande ausgestellt.

(1241471) (13)

€ 5.500 - € 7.000


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716

-

56 x 45 cm.

Russland, 18. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. In hochrechteckigem vertieften

Bildfeld der querovale weißgedeckte Tisch mit dem

Abendmahlskelch in zentraler Position. Vor dem Tisch

Darstellung der Fußwaschung beim letzten Abendmahl

(Joh. 13,1-11), vielleicht als Petrus auf Jesu Worte

„Wenn ich dich nicht wasche, so hast Du kein Anteil an

mir (Joh. 13,8)“ seine Füße waschen lässt. Alle Jünger

sind mit Heiligenschein dargestellt, nur der hinten mittig

dargestellte Judas trägt keinen Nimbus.

Ausstellung:

Museum Flehite, Amersfoort, Niederlande, 2006.

(12414717) (13)

€ 6.500 - € 8.000


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717


34 x 28 cm.

Zentralrussland, erste Hälfte 18. Jahrhundert.

Die Ikone stellt das in der russischen Malerei besonders

beliebte Thema Pokrov (russisch: Schleier,

Schutzmantel) dar. Im Zentrum der an Figuren reichen

Komposition breitet die Muttergottes ihr Maphorion

(Schultertuch) aus, das sich mit ihrem Gürtel in der

Blachernenkirche befand, als Schutz über das anwesende

Volk. Zentral im unteren Ikonenregister ist der

byzantinische Hymnensänger Romanos Melodos abgebildet,

wie er durch die Mutter Gottes inspirierte

singt. Links neben ihm der Kaiser und der Patriarch

von Konstantinopel, rechts Epiphanias und Andreas

Salos. Maria zu Jesus gewandt, welcher links oben in

einer Wolke erscheint. Rechts vor der Blachernenkirche

neben Maria der Johannes und eine Gruppe von Heiligen.

Umrandung oben mit Bildtitel. (12414710) (13)

€ 2.500 - € 3.500

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145


718


30,5 x 26,5 cm.

Stroganov-Werkstatt, erstes Viertel 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz mit erhabenem Rand. Dieser mit

Darstellung von zwei Heiligen. Kleinere Farbverluste.

Anmerkung:

Die Familie der Stroganov war eine der Reichsten der

damaligen Zeit, sammelte Kunst aus allen Epochen

und Materialien und eröffnete an vielen Orten Malwerkstätten.

Die Wichtigste befand sich in Moskau

und wurde von Simon Ushakov geführt (ab 1640).

(12414712) (13)

€ 2.400 - € 3.200


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719

-

87 x 52,5 cm.

Russland, 18. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Große Ikone zum Fest der Mariä

Schutz und Fürbitte (Pokrov). (1241472) (13)

€ 5.500 - € 7.000


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720


31 x 27 cm.

Russland, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Vertieftes leicht hochrechteckiges

Bildfeld mit der Geburt Mariens, durch die bereits

betagten Anna und Joachim, denen die Geburt einer

Tochter von einem Engel geweissagt worden ist. Das

Fest wird am am 8. September (21. September) gefeiert.

Manchmal wird Maria von ihren Eltern geliebkost;

diese Ikonen werden dann Liebkosung der

Muttergottes genannt. (1241478) (13)

€ 2.000 - € 3.000


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721

GOTTESMUTTER VOM UNVERBRENNBAREN


31,5 x 26 cm.

Russland, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Der Name dieses Ikonentypus

geht auf Jesaja zurück: „Darum wird euch der Herr

selbst ein Zeichen geben; siehe, die Jungfrau wird

empfangen einen Sohn gebären, den wird sie heißen

Emanuel“ (Jes. 7,14-16). Hierauf bezieht sich die Benennung

Znamenje. Der Legende nach soll das Muttergottesbild

1169 in den Kampf zwischen Susdal und

Nowgorod eingegriffen haben. Das zentrale Motiv umrandet

durch Kartuschen mit Szenen aus dem Marienleben.

Ausstellungen:

Knokke-Heist, Belgien, 2001.

Museum Flehite, Amersfoort, Niederlande, 2005.

(12414726) (13)

€ 3.000 - € 4.000


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722

-

30,5 x 24,5 cm.

Nordrussland, Ende 16./ Anfang 17. Jahrundert.

Eitempera auf Holz. Die Osterikone der orthodoxen

Kirche ist die Anastasis- oder Auferstehungsikone. Im

Gegensatz zur westlichen christlichen Ikonografie wird

hier nicht das Geschehen als solches, sondern die

geistliche Auswirkung dargestellt: Christi Sieg über

den Tod und die Hölle. Schöne an den Rändern erhabene

Darstellung von vertieftem Tondo am oberen Bildrand

überhöht. (12414719) (13)

€ 3.300 - € 5.000


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723


35,5 x 30 cm.

Moskau, um 1700.

Eitempera auf Holz. Spezialanfertigung einer Familienikone.

Besonders bei Familienikonen wurden bei den

Heiligendarstellungen oft solche Heilige ausgewählt,

welche mit den Namen der Familienangehörigen einhergehen.

(12414729) (13)

€ 1.800 - € 2.400


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147


724


39 x 33,5 cm.

Russland, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Der Neffe des Abraham und Sohn

des Haran als nach links gerichtete Sitzfigur in vertieftem

hochrechteckigen Bildfeld mit randübergreifendem

Nimbus. Eine Hand im Redegestus, die andere

mit Schriftrolle. In der orthodoxen Kirche wird seiner

am 9. Oktober gedacht.

Ausstellung:

Ausstellung im Rathaus, Brügge, Belgien, 2002.

(12414722) (13)

€ 3.500 - € 4.500


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725

-

58 x 44,5 cm.

Russland, ca. 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. David, der König von Judäa in

Israel, lebte von 1042 - 965. Er war der jüngste von

den acht Söhnen Jesses, bezwang als junger Mann

Goliath und wurde daraufhin König von ganz Israel.

Sieben Jahre verbracht er in Hebron und 33 Jahre in

Jerusalem, stets die Einheit seines Volkes im Auge

behaltend. Einer der bekanntesten Psalme (Psalm 23)

wird ihm zugeschrieben „Der Herr ist mein Hirte, es

soll mir an nichts mangeln...“. Diese Ikone, welche sich

in Bezug auf die Tonalität und die Atmosphäre in ihrer

Wärme auszeichnet, wird sicherlich neben einer Ikone

mit der Muttergottes und gegen über einer Ikone mit

seinem Sohn und Nachfolger Salomon in einer Kirche

gehangen haben. (1241474) (13)

€ 3.400 - € 4.000


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726


31,2 x 26,5 cm.

Nordrussland, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. In hochrechteckigem vertieftem

Malgrund die Sitzfigur der Heiligen Muttergottes, das

Jesuskind ihr zugewandt auf ihrem Arm sitzend. Ihr

Nimbus den Bildrand überschneidend. Die Gottesmutter

von Tichwin oder auch Tichwinskaja ist auch bekannt

als „Nördliche Königin“ und wurde 30 Kilometer

nördlich von Ladoga entdeckt. Ihr Feiertag in der orhodoxen

Kirche ist der 26. Juli, man betet vor ihr vor allem

um die Gesundheit der Kinder und die Heilung ihrer

Krankheiten. Der Legende nach wurde die Ikone bereits

in Konstantinopel aufbewahrt und 70 Jahre nach

dem Fall der Stadt und der Einnahme durch die Türken

verschwand die Ikone aus der Stadt und erschien

Fischern, welche ihre Netze auswarfen, über dem

Ladogasee schwebend bis sie bei der Stadt Tichvin

stehen blieb, wo ihr eine Holzkirche gebaut wurde.

(12414716) (13)

€ 2.200 - € 2.800

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727


38 x 33,2 cm.

Russland, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. In hochrechteckigem vertieften

Bildfeld die Dreiviertelfigur des Propheten Daniel, der

im 7. Jahrhundert v. Chr. in Jerusalem geboren und im

6. Jahrhundert v. Chr. in Babylon gestorben ist – sein

Mausoleum befindet sich in Susa, Iran. In der orthodoxen

Kirche wird seiner am 17. Dezember gedacht. In

einer Hand eine Schriftrolle, die andere erhoben, sein

Nimbus den Bildfeldrand übergreifend.

Ausstellung:

Ausstellung im Rathaus, Brügge, Belgien, 2002.

(12414720) (13)

€ 4.000 - € 5.000


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728

-

60 x 52,5 cm.

Russland, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Der König des israelitischen Zwölfstämmereichs

Salomon (965-920 v. Chr.) in Halbfigur

nach links gewandt mit Schriftrolle. Er ließ einen prächtigen

Tempel bauen, welcher selbst bei der Königin

von Saba Bewunderung fand. Dort brachte er auf Gottes

Befehl Brandopfer dar. Der Tempel wurde 587 v.

Chr. durch Truppen des Nebukadnezar verwüstet. Auf

Ikonen wird dieser weiseste unter den Menschen (1.

Kön 5,11) stehts jugendlich ohne Bart dargestellt. Anders

als sein Vater ist Salomon ein Prophetenkönig

und wird daher immer mit Schriftrolle und mit bekröntem

Haupt dargestellt. Es ist anzunehmen, dass die

Ikone einst in einer Kirche rechts neben der Muttergottes

und gegenüber von einer Ikone mit König David

hing. (1241475) (13)

€ 5.000 - € 7.000


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729

-

Öl/ Tempera, unter Verwendung von Blattgold.

53,5 x 46 cm.

Wohl 18./ 19. Jahrhundert.

Im Zentrum das Kreuz Christi, darüber Schweißtuch

der Veronika. Die insgesamt 60 kleineren Darstellungen

durch ein mittleres Kreuz in vier Sektionen gegliedert,

die Szenen jeweils vielfigurig. Der braun bemalte

Außenrand leicht erhöht, mit Aufschriften. Beide Einschubleisten

entfernt. (1231311) (11)

€ 1.500 - € 2.000


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149


730


95,5 x 39 cm.

Russland, Jaroslawl, 17. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Hochrechteckiges Format mit vertieftem

Bildfeld. Darin, auf weißem Grund und durch

kontrastierende Fassung angedeutetem Bodenstück,

die stehende Figur des Thomas in rotem faltenreichen

Gewand, seinen Körper und seine Hände nach rechts

gerichtet.

Ausstellung:

Schloss Heeswijk-Dinther, Nordbrabant, Niederlande,

2000. (12414746) (13)

€ 6.000 - € 8.000


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731


106 x 54 cm.

Russland, Ikonenmalschule des Kreml in Moskau,

Ende des 18. Jahrhunderts.

Eitempera auf Holz. Hochrechteckiges Bildfeld mit angedeutetem

Bodenbereich und ganzfiguriger Darstellung

des Erzengels, frontal dem Betrachter zugewandt,

vor ihm den Abendmahlskelch tragend. Nach oben mit

absidialem Abschluss und geschweiften Kanten. Besch.

(12414747) (13)

€ 5.000 - € 7.000


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732


107,5 x 44 cm.

Zentralrussland, 19. Jahrhundert.

Eitempera auf Holz. Hochgestrecktes hochrechteckiges

Format mit der Darstellung des Vorgängers

Jesu Christi, Johannes dem Täufer, der das Kommen

des Messias voraussagte. (12414748) (13)

€ 4.000 - € 6.000


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733

KLEINE SCHNITZFIGUR EINES RUSSISCHEN


Höhe: 20 cm.

Sockel: 2 cm.

Russland, Anfang 19. Jahrhundert.

Holz, dunkel gebeizt mit schöner Alterspatina auf kleinem

hölzernen Standsockel, Reste von Bemalung.

Langbärtig mit Kapuze auf einem Sessel thronend in

stark stilisierter Auffassug. (12414745) (11)

€ 250 - € 350


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734

-

Höhe inkl. Henkel: 14,5 cm.

Gewicht: 426 g.

Bodenseitig punziert mit 88 Zolotnik, Beschau- und

Meisterzeichen.

Russland, um 1900.

Silber, getrieben, gegossen, emailliert. Über rundem

Standring stark bombierter Korpus mit allseitigem,

ornamentalem, teils opakem, teils transluzidem Zellschmelzdekor.

Bügelhenkel in Silber. (12414757) (13)

€ 1.700 - € 2.400


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151


735

ALEXANDR TYSHLER,

1898 1980

PORTRAIT EINES RABBI

Öl auf Karton.

56 x 47,5 cm.

Rechts unten bezeichnet und datiert „A. Tyshler.

(19)16.“.

In Frontalstellung das Brustbildnis eines alten Mannes

mit breitem Hut und rotem, langen Bart unter einer

Rundbogenarchitektur; durch diese fällt der Blick auf

einen rot-blauen Himmel. Gemälde in überwiegend

dunkler, düster wirkender Farbigkeit. Kleinere Retuschen,

Karton leicht gewölbt. (†) (1241391) (18)

€ 3.000 - € 5.000


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736

NIKOLAI NIKOLAEVICH SAPUNOV,

1880 191

BLUMENSTILLLEBEN MIT ROSEN

Öl auf Leinwand.

61 x 46 cm.

Rechts unten signiert.

In vergoldetem Prunkrahmen.

Beigegeben ein Gutachten von The State Tretyakov

Gallery, Nr. K 564/16 vom 26.02.2003, die das Gemälde

als „Lilac roses“ betiteln und auf 1899 datieren (sowohl

in Kyrillisch wie in englischer Übersetzung im

Original vorliegend).

Vor faltenreichem ockergelbem hängendem Tuch der

prachtvolle Strauß mit gefüllten hellen und dunkleren

rosa- und violettfarbenen Rosen und grünen Blättern

in einer hohen glänzenden blauen Vase mit zwei gelben

Querstreifen. Das Gefäß stehend auf einem Tuch mit

roten Streifen am Rand, das auf einer grünen Platte

liegt. Zudem ein weißes Glanzlicht auf der Vase. Harmonische

Malerei mit besonderer Wiedergabe der

Rosenblüten, deren Duft sich erahnen lässt.

Literatur:

Das Gemälde abgebildet in: Ida Hoffmann, Nikolai

Sapunov, Moscow 2003, S.242. (1210062) (18)

NIKOLAI NIKOLAEVICH SAPUNOV,

1880 191

FLORAL STILL LIFE WITH ROSES

Oil on canvas.

61 x 46 cm.

Signed lower right.

In magnificent gilt frames.

Accompanied by the original expert´s report by the

The State Tretyakov Gallery, no. K 564/16 dated

26.02.2003, wich titeld the painting as “Lilac roses”

and dated it to 1899 (original translation enclosed).

Literature:

Furthermore the painting is illustrated in: I. Hoffmann,

Nikolai Sapunov, Moscow 2003, p. 242.

€ 15.000 - € 25.000


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737


48,5 x 37 x 11 cm.

Russland, zweite Hälfte 19. Jahrhundert.

In eichenem Schaukasten mit verglaster Front die holzgearbeitete,

gefasste Schnitzfigur des Heiligen mit

Strahlennimbus. Umlaufender Dekor in architektonische

Auffassung, mit goldglänzenden Perlen gesäumten

Säulen auf quadratischen Postamenten und sie

umspielende, symmetrisch gestaltete, durchbrochen

gearbeitete und mit Perlen hinterfangene ornamentalisierte

Blüten. (12414753)

€ 500 - € 700


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738

GEORGES ARTEMOFF,

189 19

AMAZONE

Öl auf Platte.

124 x 104 cm.

Unten rechts signiert.

Anbei eine in Kopie vorliegende Expertise von Marie

Artemoff Testa vom 13. Februar 2006.

Reliefierte Holzplatte mit partiell vergoldeter Darstellung

einer Amazone, welche neben einem steigenden

Pferd steht. Ein ähnliches Relief von ca. 1942 wurde

am 16.10.2018 in Paris bei Artcurial angeboten (Lot

42). Randbeschädigungen, kleinere Fassungsverluste.

(1221211) (13)

GEORGES ARTEMOFF,

189 19

AMAZON

Oil on panel.

124 x 104 cm.

Signed lower right.

A copy of the expert´s report by Marie Artemoff Testa,

from 13. February 2006 is enclosed.

Wooden relief with parcel-gilt depiction of an Amazon

next to a rearing horse. A similar relief dating ca. 1942

was offered for sale on 16.10.2018 in Paris at Artcurial

(lot 42). Damages to the frame, with minor loss to the

polychromy.

€ 20.000 - € 30.000


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153


739

STEPHAN WLADISLAWOWITSCH BAKALOWICZ,

187 197

RÖMISCHE DAME, EINE ÖLLAMPE AM

HAUSALTAR ENTZÜNDEND

Öl auf Leinwand.

40 x 27,5 cm.

Rechts unten signiert „St. Bakolowicz“, bezeichnet

„Rome“ und datiert „MCMXI“.

Hinter Glas in dekorativem Prunkrahmen.

Beigegeben eine Expertise des Federal State Institution

of Culture N. 707 EK-905-07, vom 20. September

2007 (im Original vorliegend) sowie die Expertise in

englischer Übersetzung der Russian Federation in the

city of Moskau (in Kopie vorliegend).

Im Inneren eines römischen Hauses, vor einer bemalten

Wand, eine junge Frau in römischem Gewand mit

hochgesteckter Frisur. Mit ihrer rechten schmalen

Hand zündet sie gerade eine Öllampe an, die sie in

ihrer Linken hält. Mit den Augen ihres zarten Gesichts,

das zudem durch einen Perlohrring geschmückt wird,

schaut sie aufmerksam auf das Entzünden. Ihr zur

Seite steht der auf einer rechteckigen Säule befindliche

Altar in Form eines Hauses, dessen rot gefärbter

Eingang von zwei Säulen flankiert wird, und in dem

drei Statuen stehen. Die Bekrönung bildet ein rötliches

Satteldach mit einem weißen Fries. Feine qualitätvolle

Malerei, die den Betrachter in die Antike versetzt und

an Rom und Pompeji erinnert. (1220481) (18)

STEPHAN WLADISLAWOWITSCH BAKALOWICZ,

187 197

ROMAN LADY LIGHTING OIL LAMP

AT A HOUSE ALTAR

Oil on canvas.

40 x 27.5 cm.

Signed „St. Bakolowicz“ lower right, inscribed

„Rome“ and dated „MCMXI“.

Framed with glass in decorative frame.

Accompanied by an expert´s report of the Federal

State Institution of Culture no. 707 EK-905-07, dated

20 September 2007 (original enclosed) and a copy of

the expert´s report with translation in English from the

Russian Federation in the city of Moscow.

Fine high- quality paining, which transports the beholder

into antiquity and is reminiscent of Rome and Pompeii.

€ 25.000 - € 35.000


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740

FYODOR ANDREYEVICH BRONNIKOV,

187 190

STRASSENANSICHT IN FRASCATI

Öl auf Holz.

46 x 23,8 cm.

Rechts unten signiert, links unten bezeichnet und

datiert „Frascati 1886“.

In dekorativem teilvergoldetem Rahmen.

Beigegeben eine Expertise des Repins Art Examination

Center vom 19. Mai 2015.

Durch eine schmale, im Schatten liegende Gasse laufender

Mönch mit Stock und einem Korb über seinem

rechten Arm. Während die rechte Straßenseite fast

gänzlich im Schatten liegt, wird die andere Seite größtenteils

noch von der leuchtend warmen Mittagssonne

bestrahlt. Hinter einer hohen Steinmauer sind einige

grüne Bäume sowie ein trockener, bis hoch in den

Himmel ragender Baum zu erkennen. Auf der Straße

zudem zwei Frauen in Tracht im Gespräch, ein sitzender

Mann auf der linken Seite sowie ein Priester in

schwarzem Rock im hinteren Bereich. In der Ferne

führt der Blick auf eine bergige Landschaft unter

hohem, strahlend blauem Himmel mit großen weißen

Wolkenformationen. Feine qualitätvolle Malerei mit

vielen Details mit gekonnter Licht- und Schattensetzung,

die Atmosphäre eines sonnenbeschienenen

Tages in der italienischen Stadt vermittelnd. Minimale

Rahmenschäden. (1220482) (18)

FYODOR ANDREYEVICH BRONNIKOV,

187 190

FRASCATI STREET VIEW

Oil on panel.

46 x 23.8 cm.

Signed lower right, inscribed and dated “Frascati

1886” lower left.

In decorative parcel-gilt frame.

Accompanied by an expert´s report from Repins Art

Examination Center dated 19 May 2015.

Fine high- quality painting with many details and skilful

use of light and shadow, conveying the atmosphere

of a sunlight day in an Italian town. With minimal damage

to frame.

€ 25.000 - € 35.000


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741

MARTIROS SERGEEVICH SARIAN,

1880 197

DE VERGER DE POMMIERS

(DER APFELGARTEN), 1937

Öl auf Leinwand.

48,5 x 102 cm.

Links unten signiert „M. Sarian“ und datiert „1937“

und ein weiteres Mal signiert sowie auf der Rückseite

beschriftet und erneut datiert.

Ungerahmt.

Beigegeben in Kopie ein Zertifikat des Ministry of Culture,

Republic of Armenia vom 9.08.2010, dazu ein

Zertifikat in Kopie von Chaen Khatchatrian, Direktor des

Museums von Martiros Sarian, sowie in Kopie ein Zertifikat

des Armenian National Bureau of Expertises.

Blick auf eine große, grün leuchtende Wiese mit zahlreichen

Apfelbäumen, deren Äste sich aufgrund der

Schwere der Früchte fast bis zum Boden neigen. Die

zahlreichen Äpfel in frischen leuchtenden, gelb-orangen

und roten Farbtönen. Im Hintergrund der leuchtend

blaue Himmel. Malerei in vielen differenzierten grünen

und rot-gelben Farbtönen, die Stimmung eines sonnenbeschienenen

Herbsttages vermittelnd.

(1210061) (18)

MARTIROS SERGEEVICH SARIAN,

1880 197

DE VERGER DE POMMIERS

(THE APPLE ORCHARD), 1937

Oil on canvas.

48.5 x 102 cm.

Signed “M. Sarian” and dated “1937” lower left and

signed, inscribed and dated again on the reverse.

Unframed.

Accompanied by a copy of a certificate by the Ministry

of Culture, Republic of Armenia dated 9.08.2010,

with a copy of a certificate by Chaen Khatchatrian,

direc tor of the museum of Martiros Sarian and a copy

of a certificate by the Armenian National Bureau of

Expertises.

€ 30.000 - € 40.000


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157


KATALOG VI

LIVING & AUFLÖSUNG EINER

HERRSCHAFTLICHEN VILLA

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ONE OF THE LEADING AUCTION HOUSES IN EUROPE

KATALOG VI

LIVING & AUFLÖSUNG EINER

HERRSCHAFTLICHEN VILLA

– mit unlimitierter Versteigerung –

CATALOGUE VI

LIVING & DISSOLUTION

OF A STATELY VILLA

– with unlimited auction –

AUKTIONEN / AUCTIONS:

DONNERSTAG, 24. & FREITAG, 25. SEPTEMBER 2020

Besichtigung: Samstag, 19. September – Mittwoch, 23. September

THURSDAY, 24 & FRIDAY, 25 SEPTEMBER 2020

Exhibition: Saturday, 19 September – Wednesday, 23 September

KATALOG

CATALOGUE

VI

FREITAG

FRIDAY

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