Festivalbuch Saarlouiser Orgeltage 2020

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9. Internationaler

Orgel-Kompositions-

Wettbewerb 2020

Saarlouis-Lisdorf


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Festschrift

zum

9. Internationalen

Orgel-Kompositionswettbewerb

2020

Saarlouis-Lisdorf

mit freundlicher Empfehlung überreicht vom

Vorstand des Fördervereins "Klingende Kirche"

der Katholischen Kirchengemeinde Saarlouis-Lisdorf e.V.

Spendenkonto des Fördervereins:

Kreissparkasse Saarlouis

IBAN: DE04 5935 0110 0074 3005 00



Schirmherr:

Peter Demmer

Oberbürgermeister der Kreisstadt Saarlouis

Vorsitzender der Jury:

Dr. Thomas Daniel Schlee, Wien

Veranstalter :

Katholische Kirchengemeinde Saarlouis-Lisdorf

Kreisstadt Saarlouis

Bistum Trier

Ausrichter des Wettbewerbes und Herausgeber der Festschrift:

Förderverein „Klingende Kirche“

der Katholischen Kirchengemeinde Saarlouis-Lisdorf e.V.

Künstlerischer Leiter:

Regionalkantor Armin Lamar

Texte:

Manfred Boßmann

Fotos:

Michael Heidenz, Harald Weiler, Michael Büch,

Pressestelle der Stadt Saarlouis

Redaktion:

Manfred Boßmann

Layout und Satz:

Bernd Hawner, Hawner Design Lisdorf

Druck:

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Inhalt:

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Grußworte

Jury des Wettbewerbs

Preisträger

Preisträgerkonzert

Kirchenmusikpreis 2020

Bilderauswahl der Orgeltage 2017

Fotos Verleihung Kirchenmusikpreis 2017

Konzertschnappschüsse 2017-2020

Lisdorfer MAYER-Orgel

Förderverein Klingende Kirche

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37

43

49

52

60

64

71

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Grußwort

Trotz den erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie

ist es dem Förderverein Klingende

Kirche der Kath. Kirchengemeinde Crispinus und

Crispinianus gelungen, auch in diesem Jahr einen

internationalen Orgel-Kompositionswettbewerb

auszurichten. Zu Beginn dieses besonderen Wettbewerbs

stand sicherlich das Wagnis, ob er sich in der

saarländischen Musikszene etablieren kann.

Heute nach neun erfolgreich abgeschlossenen Veranstaltungen

steht fest, dass sich das Wagnis gelohnt

hat. Der Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerb

hat sich zu einem renommierten Musikereignis entwickelt,

das zum jeweiligen Abschluss ein außergewöhnliches

Preisträgerkonzert bietet und mit herausragenden

Kompositionen glänzt.

Mein Dank gilt deshalb an dieser Stelle den Initiatoren

und Organisatoren des Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerbs,

die mit Entschlossenheit,

Mut und Kreativität ein solche Musikveranstaltung

auf die Beine gestellt haben, die mittlerweile ein

Markenzeichen der besonderen Klangkunst weit

über die Grenzen des Saarlandes hinaus ist.

Die Komposition des spanischen Komponisten

Gorka Cuesta gewann den Wettbewerb. Die Welturaufführung

dieses

Stückes findet im abschließenden

Preisträgerkonzert

am 27. September

in der Lisdorfer

Pfarrkirche statt.

Ich wünsche dem Preisträgerkonzert

einen

erfolgreichen Verlauf, den Künstlerinnen und Künstlern

den verdienten musikalischen Erfolg und allen

Gästen wohlklingende und genussvolle Stunden

in der Katholischen Pfarrkirche von Lisdorf, eine der

schönsten Barockkirchen in der Saar-Lor-Lux-Region.

Ministerpräsident des Saarlandes

Tobias Hans

In diesem Jahr haben 58 Komponisten aus 15 Ländern

ihre Arbeiten eingereicht. Die hochkarätige europäische

Jury war von der Qualität des Wettbewerbes

begeistert.

11


Bulgarien, Finnland, Kroatien, Lettland, Dänemark,

Ungarn, Südafrika und der Schweiz.

Vielfältig war die Auswahl der Soloinstrumente.

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Bulgarien, Bulgarien, Finnland, Finnland, Kroatien, Kroatien, Lettland, Lettland, Dänemarkmark,

Vielfältig Ungarn, Ungarn, war Südafrika die Südafrika Auswahl und der und der Soloinstrumente.

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Vielfältig werbsaufgabe mark, war Ungarn, die ausgesucht. Auswahl Südafrika der Das Soloinstrumente.

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der Schweiz. Jury Spitzenklasse

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24

(10),

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Instrument

der Oboe

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und dem Horn

die Trompete

(3).

für den Wettbewerb zu berufen.

(13),

Instrument gefolgt Instrument von war dem wiederum war Saxofon wiederum (12), die Trompete die der Trompete (13),

(13),

gefolgt von dem Saxofon (12), der Violine (10),

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Spitzenklasse

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Grußwort

Musik ist eine Sprache die

unterschiedliche Menschen

zusammen bringt.

Einzelne Noten, die mit

viel Fingerspitzengefühl

und Kreativität zusammengestellt

werden,

verschmelzen zu einem

imposanten Ganzen. Damit

möglichst viele Menschen

in den Genuss solcher beeindruckender Kompositionen

kommen, findet bereits zum neunten Mal der

Saarlouiser Orgel-Kompositions-Wettbewerb statt.

Der traditionelle Wettbewerb, der vom Kulturamt der

Stadt Saarlouis und dem Förderverein Klingende Kirche

veranstaltet wird, zieht schon lange internationale Komponisten

an. Aus 15 Ländern haben 58 Komponisten ihre

Bewerbung eingereicht. Die exzellente Jury, die in diesem

Jahr von sieben Musikexperten aus Belgien, Österreich

und Deutschland ergänzt wurde, hatte insgesamt

4 Wochen Zeit, um sich ein Bild über das umfangreiche

Notenmaterial zu machen. Die Arbeit der Jurymitglieder

sah in diesem besonderen Jahr ganz anders aus, als sie es

gewohnt waren. Im Homeoffice haben sich die Jurymitglieder,

unter der Leitung von dem Wiener Komponisten

und Musikologen Dr. Thomas Schlee, beraten und eine

Entscheidung über die Siegerkomposition getroffen.

Die Jury bewertete die Komposition „Les mots de la lumière“

für Orgel und Flöte als wohltuend musikalisch. Die

besondere Schönheit dieser Komposition ist das Zwiegespräch

zwischen sanfter Flötentöne und Orgel als Widerpart.

Der Komponist schafft es, dass vor dem geistigen

Auge eine aufgehende Sonne erscheint. Ich gratuliere

dem spanischen Komponisten Gorka Cuesta ganz herzlich

zu diesem großartigen musikalischen Werk.

Beim Preisträgerkonzert in der katholischen Pfarrkirche

St. Crispinus und St. Crispinianus am 27. September 2020

wird unter anderem die Siegerkomposition des spanischen

Komponisten Gorka Cuesta aus San Sebastian

uraufgeführt. Ich bin mir sicher, dass dieser erstklassige

Konzertabend in diesem außergewöhnlichen Jahr Musikern,

Jurymitgliedern und unseren Gästen in ganz besonderer

Erinnerung bleiben wird.

Dem Förderverein Klingende Kirche ist es mit diesem

internationalen Orgel-Kompositions-Wettbewerb gelungen,

eine bislang einzigartige kirchenmusikalische

Veranstaltung zu etablieren. Auf ein solch hochkarätiges

Kulturangebot können die Stadt und der Landkreis Saarlouis

sehr stolz sein.

Allen ehrenamtlichen Helfern und Beteiligten gilt mein

herzlicher Dank für die hervorragende Organisation. Unseren

Gästen wird es eine Freude und ein musikalischer

Genuss sein, die preisgekrönten Werke im spätbarocken

Gotteshaus in Lisdorf kennenzulernen und das musikalische

Angebot zu genießen. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen.

Ihr

Patrik Lauer

Landrat des Landkreises Saarlouis

13


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Grußwort

schon durch schwere Zeiten begleitet. Sie spendet Trost,

aber auch Hoffnung. Kaum ein Instrument kann dies

besser verdeutlichen als die Orgel mit ihrer Symbiose aus

Kraft und Eleganz. Für ihr großes Engagement bedanke

ich mich herzlich beim Förderverein Klingende Kirche,

aber auch bei den 58 Teilnehmerinnen und Teilnehmern

des Wettbewerbs aus der ganzen Welt.

Sehr geehrte Freunde der Orgelmusik, sehr geehrte Teilnehmerinnen

und Teilnehmer, liebe Organisatoren des

Fördervereins Klingende Kirche,

als wir uns an Silvester 2019 ein „Frohes neues Jahr“ gewünscht

haben, konnte niemand ahnen, welche globale

Krise, welche Umstände und Herausforderungen dieser

Jahreswechsel mit sich bringen würde. Das Jahr 2020

wird uns allen unvergesslich bleiben.

Der Lockdown und die damit verbundene Kontaktsperre

haben die Kreisstadt Saarlouis und auch ich persönlich

hart getroffen. Unsere Stadt mit ihren buchstäblichen“

Puren Lebensfreude“, ihren Menschen, ihrer Wirtschaft

und Kultur, stand still. Umso mehr freue ich mich, dass wir

nun, mit leiser Zuversicht und allen gebotenen Sicherheitsmaßnahmen,

wieder zaghaft nach vorne schauen

können.

Mein besonderer Glückwunsch gilt dem spanischen

Komponisten Gorka Cuesta, der den ersten Platz belegt

hat. Ich freue mich sehr, dass sein Werk in Saarlouis seine

Premiere feiert.

Man darf nie vergessen: Eine veränderte Normalität bietet

auch immer vielfältige Chancen.

Packen wir sie gemeinsam an.

Ihr

Peter Demmer

Oberbürgermeister der Kreisstadt Saarlouis

Ich finde, der Lisdorfer Orgel-Kompositions-Wettbewerb

ist für diesen Neubeginn ein wunderbares Zeichen. Die

inspirierende Kraft der Musik hat die Menschen immer

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Grußwort

Kunstwerke haben immer

das „erste Wort“, sie

sind jedesmal Ursprung

von Zauber, ja: Überwältigung

durch ihre

Schönheit, ihren Ausdruck

und ihre phantasievolle

Gestalt. Sie

kommen, wenn sie neu sind, und sie bleiben, wenn

ihre Substanz sie hierzu befähigt.

Die Orgel, jenes eigentümliche Instrument, hat im

Laufe der Jahrhunderte ein großes, überaus bedeutsames

Repertoire inspiriert, und doch sind auch hier

noch viele neue, „erste Worte“ zu formulieren, die

Anlass sein mögen, den Dialog des Hörens in die Zukunft

zu tragen.

Mein herzlicher Dank gilt allen Verantwortlichen,

die auch in diesem krisenhaften Jahr die perfekte

Durchführung des Wettbewerbes ermöglicht haben,

ebenso den vielen Komponisten und Komponistinnen

wie den Mitgliedern der Jury sowie den Subventionsgebern

und Sponsoren.

Saarlouis bleibt ein lebendiges Zentrum der Orgelkunst!

Dr. Thomas Daniel Schlee

Juryvorsitzender

Die überaus erfreuliche, ermutigende Resonanz, die

auch der diesjährige Kompositionswettbewerb von

Saarlouis erfahren hat, beweist einmal mehr, dass

durch das vorbildliche Engagement aller Beteiligten

der neu geschaffenen Literatur für Orgel und Instrument

respektive Stimme ein Forum von ungebrochenem

Zukunftspotential gegeben ist: 58 Kompositionen

aus 15 Ländern lagen 2020 vor. Die stilistische

Vielfalt der eingereichten Werke spiegelt sich in den

mit Preisen bedachten Kompositionen wider – auch

sie ist Anlass zur Freude.

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Grußwort

Liebe Freundinnen und Freunde der „Musica Sacra“!

Einer der größten Gelehrten des 20. Jahrhunderts, der

Friedensnobelpreisträger, Arzt, Philosoph, Theologe und

Orgelvirtuose, Albert Schweitzer, hat uns folgende Aussage

hinterlassen: „Jede wahr und tief empfundene Musik,

ob profan oder kirchlich, wandelt auf jenen Höhen, wo

Kunst und Religion sich jederzeit begegnen können.“

Dieser berührende Gedanke ist heute aktueller denn je.

Ich sehe darin eine überkonfessionelle Aussage: Musik

ist in der Lage, Spaltungen und Grenzen zu überwinden!

Das können auch Grenzen sein, die Menschen heute daran

hindern, einen Kontakt zur christlichen Religion zu finden.

Wenn es so aber gelingt, Menschen über die Musik

zu berühren und so für den Glauben an Gott zu begeistern,

dann erfüllt sich die ganze Wahrheit dieser Aussage.

Die Ausschreibung und Durchführung des 9. „Internationalen

Orgel-Kompositionswettbewerbs greift dabei diesen

Gedanken auf und setzt ihn sozusagen in die Tat um.

Der Corona-Pandemie geschuldet, musste die hochkarätige

Jury, unter bewährten Vorsitz von Dr. Thomas Daniel

Schlee (Wien), auf eine reale Tagung in Saarlouis verzichten.

Angepasst an diese besondere Situation, hat Dr. Schlee

in Abstimmung mit dem Förderverein „Klingende Kirche“

ein neues Wertungsreglement erarbeitet. So wurde es

möglich, dass die Juroren ihre Voten per Mail einreichen

konnten. Die Wertungsergebnisse konnten zentral ausgewertet

werden und führten so zu einem hervorragenden

Ergebnis. Das international hohe Interesse an dem

diesjährigen Wettbewerb

wurde durch die hohe Zahl

an Einsendungen erneut bestätigt.

Mein Dank gilt allen Freunden

und Förderern, die so

bereits über viele Jahre hinweg

diesen Wettbewerb

ermöglichen. Ein besonderer Dank gilt dabei dem Förderverein

„Klingende Kirche“ mit seinem Vorsitzenden

Manfred Boßmann, der Kreisstadt Saarlouis und unserem

Schirmherrn Oberbürgermeister Peter Demmer,

den Mitarbeiterinnen des Kulturamts, dem Bistum Trier,

sowie auch Pastor Dr. Frank Kleinjohann, der für alle unsere

Projekte die wunderbare Orgel und die schöne Lisdorfer

Barock-Kirche zur Verfügung stellt.

Die Förderung von Kirchen- und Orgelmusik konnte auf

dieser Basis in den letzten Jahrzehnten zu einem besonderen

Alleinstellungsmerkmal in Saarlouis mit überregionaler

Strahlkraft werden. Hoffen wir, dass uns dieser

„Schatz“ auch in Zukunft erhalten bleibt! Für unseren

Förderverein „Klingende-Kirche“ ist dies Motivation und

Aufgabe zugleich!

Armin Lamar

Regionalkantor und Künstlerischer Leiter

des Fördervereins „Klingende Kirche

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Grußwort

Vor einem Viertel Jahrhundert ist dem Förderverein mit

der erstmaligen Durchführung eines Orgel-Kompositions-Wettbewerbes

eine bemerkenswerte Akzentuierung

der saarländischen Orgellandschaft gelungen.

Die sehr gute Beteiligung dokumentiert auch in diesem

Jahr den hohen Stellenwert, den der Wettbewerb zwischenzeitlich

weltweit einnimmt.

Ein herzliches Dankeschön gilt all denen, die zum Gelingen

dieser orgelspezifischen Veranstaltung beigetragen

haben.

Ein besonderer Dank gebührt den Kooperationspartnern,

dem Bistum Trier, der Kath. Kirchengemeinde

Saarlouis-Lisdorf und insbesondere der Kreisstadt Saarlouis.

Besonders erwähnenswert ist die vertrauensvolle

Zusammenarbeit mit dem Oberbürgermeister Peter

Demmer, der Bürgermeisterin Marion Jost sowie den

Mitarbeiterinnen des Kulturamtes.

Ein besonderer Glücksfall bei der Durchführung dieser

orgelmusikalischen Herausforderung ist die freundschaftliche

Präsenz und die weltweit anerkannte Fachkompetenz

des Jury-Vorsitzenden, Herrn Dr. Thomas

Daniel Schlee. Mit der von ihm vorgeschlagenen Fachjury

verschaffte er dem Wettbewerb ein Qualitätssiegel

erster Güte.

ein persönliches Treffen

der Jury-Mitglieder zur

Preisfindung nicht erforderlich

machte.

Auch unserem Regionalkantor

Armin Lamar

gebührt für die umfangreichen

Vorprüftätigkeiten,

die zum Gelingen eines Wettbewerbs unabdingbar

sind, Dank und Anerkennung.

Danke auch den Persönlichkeiten, die durch ihre Grußworte

dem Wettbewerb einen besonderen Rahmen

geben.

Ein ebenso herzliches Dankeschön den Privatpersonen,

den Firmen und Institutionen, die uns immer wieder

finanziell begleiten oder durch die Schaltung von Anzeigen

die Herausgabe dieser Festschrift mit ermöglichen.

Für den Vorstand des Fördervereins

„Klingende Kirche“ e.V.

Manfred Boßmann

Pfr. Dr. Frank Kleinjohann

Ihm ist auch insbesondere dafür zu danken, dass er

wegen der Corona-Pandemie ein alternatives Bewertungssystem

zur Entscheidungsfindung schuf, welches

21


Bericht über den Verlauf des 9. Internationalen Orgel-Kompositions-Wettbewerbes 2020

Dieser einzigartige Wettbewerb hat auch bei seiner

9. Durchführung nichts von seiner Attraktivität eingebüßt.

Im Gegenteil: Gegenüber dem Vorwettbewerb

war eine anzahlmäßige Steigerung der Teilneh-mer/innen

um rund 30 Prozent zu verzeichnen.

Gefragt waren dieses Mal Kompositionen für „Orgel

und ein beliebiges Solo-Instrument“ bzw. „Orgel

und ein Solo-Instrument und eine Solo-Gesangstimme“.

Wettbewerbsbestimmend ist, dass nur Kompositionen

zugelassen werden, deren Dauer 8 bis 10 Minuten

betragen und auf die Disposition der Lisdorfer

MAYER-Orgel abgestimmt sind. Die Teilnehmer/innen

unterliegen keiner Altersgrenze. Nicht teilnahmeberechtigt

sind alle Personen, denen in den vorausgegangenen

8 Wettbewerben des Ausrichters

bereits ein 1. Preis zuerkannt wurde.

Jurytätigkeiten erforderlich machten. So war durch

die von der Bundesregierung angeordneten Versammlungsverbote

das traditionelle Treffen der

Jury zu einer gemeinsamen Sitzung in Saarlouis

nicht möglich.

Dr. Thomas Daniel Schlee, Vorsitzender der Jury erarbeitete

aufgrund dessen in Abstimmung mit dem

Vorstand des Fördervereins alternative Arbeitsabläufe,

die eine Preisträgerfindung in Heimarbeit der

Jury-Mitglieder ermöglichte.

Seinen Bewertungskriterien stimmten alle Mitveranstalter

sowie die Mitglieder der internationalen

Jury uneingeschränkt zu. Es wurde dabei festgelegt,

dass die Preisträgerfindung wie geplant bis 15.

Mai 2020 zu erfolgen hat.

Erschwerend war bei der diesjährigen Preisfindung,

dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie wesentliche

Änderungen im Ablauf der bisherigen

22


Wettbewerbspreise

In Erinnerung an den im Jahre 2012 verstorbenen

Mitbegründer des Wettbewerbes,

Herrn Prof. Theo Brandmüller, kann die Jury den

ersten Preis des Orgel-Kompositions-Wettbewerbes

vergeben, der sich wie folgt zusammensetzt:

Die Jury kann weiterhin vergeben:

einen zweiten Preis in Höhe von 1.000 Euro

und

einen dritten Preis in Höhe von 500 Euro

a) einem Geldbetrag in Höhe von 2.000 Euro

b) einer Produktionsaufnahme durch den

Saarländischen Rundfunk

c) der Uraufführung im Rahmen des

Preisträgerkonzertes 2020

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Ausschreibung des Wettbewerbes

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Mail: guddgess@gmx.de

Die mehrsprachigen Wettbewerbsbedingungen wurden

im Herbst des Vorjahres an 2.062 Adressaten

(Komponisten, Hochschulen, Verbände, Presseorgane,

Verlage, etc.) in 80 Ländern versandt. Darüber hinaus

erfolgte eine weitgestreute Werbung durch die Medien,

wie die Schaltung von Anzeigen in den Musik-Fachzeitschriften

und durch Internetveröffentlichungen.

Vermutlich aufgrund der erweiterten Wettbewerbsaufgabe

konnte die Anzahl der eingesandten Kompositionen

gegenüber dem Vorwettbewerb um rund 30 Prozent

gesteigert werden.

Bis zum Einsendeschluss am 31. März 2020 bewarben

sich 58 Komponisten/innen um die ausgelobten Preise.

Die Einsendungen kamen aus den nachstehenden 15

Ländern:

Land Anzahl Land Anzahl

• Deutschland 32 • Niederlande 1

• Japan 6 • Russland 1

• Österreich 6 • Schweden 1

• Dänemark 3 • Schweiz 1

• Bulgarien 1 • Spanien 1

• Italien 1 • Tschechien 1

• Kroatien 1 • USA 1

• Lettland 1

24


Jury der europäischen Spitzenklasse

Bei der Berufung der internationalen Jury gilt seit der

ersten Veranstaltung das Motto: „So gut wie die Jury, so

gut ist ein Wettbewerb“

Gerne haben die Veranstalter für die bedeutende Veranstaltung

nochmals den weltbekannten Komponisten,

Organisten und Musikwissenschaftler Dr. Thomas

Daniel Schlee gebeten, Vorschläge zur Besetzung der

Wettbewerbsjury zu unterbreiten. Dr. Schlee ist seit dem

7. Wettbewerb – nach dem Tode des Wettbewerbsmitbegründers

Prof. Theo Brandmüller - Vorsitzender der Jury.

In der inzwischen 24-jährigen Wettbewerbsgeschichte

gehörten bisher 26 Musikexperten aus den verschiedensten

europäischen Ländern dem 7-köpfigen Gremium

an.

Dr. Thomas Daniel Schlee, Wien

Prof. Christiane Edinger, Berlin

Prof. Benoît Mernier, Brüssel

Armin Lamar, Saarlouis

Prof. Michael Radulescu, Wien

Dr. Friedrich Spangemacher, Saarbrücken

Prof. Ruth Ziesak, Saarbrücken

Dr. Schlee, seit 1996 Mitglied der Jury, gelang es auch in

diesem Jahr eine hoch qualifizierte und in Fachkreisen

äußerst anerkannte Jury zu berufen. Erwähnenswert

ist, dass neben Thomas Daniel Schlee auch die Berliner

Geigerin Prof. Christiane Edinger und der Saarbrücker

Musikwissenschaftler Dr. Friedrich Spangemacher bereits

zum 8. Male in der Jury entscheidend mitarbeiten.

Der Jury gehörten in diesem Jahr nachstehend

genannte Musikexperten aus Belgien, Österreich und

Deutschland an:

25


Portraits der Jury-Mitglieder

Dr. Thomas Daniel Schlee

(Vorsitzender)

Jahrgang 1958, erhielt

seine erste künstlerische

Ausbildung bereits in der

Schulzeit am traditionsreichen

Wiener Gymnasium

„Theresianum“ sowie in der

Folge an der Wiener Musikhochschule

bei Michael

Radulescu (Orgel), Erich Romanovsky

(Tonsatz) und Francis Burt (Komposition).

Herausragend verlief für ihn das Jahr 1977/78, in

dem er am Pariser Conservatoire National Supérieur

de Musique Hörer des letzten Jahrgangs der Kompositionsklasse

von Olivier Messiaen sein durfte. Auch

nach seinen Studien blieb er diesem großen Vorbild,

dessen Klang- und Gedankenwelt sowie dem französischen

Kulturkreis insgesamt eng verbunden, worauf

nicht zuletzt auch die Titel mehrerer seiner Werke

hindeuten.

Als Organist bestritt Schlee zahlreiche Konzerte und

Rundfunkaufnahmen in aller Welt, seine CD-Veröffentlichungen

wurden mehrfach mit Preisen der

Schallplattenkritik ausgezeichnet.

Sein kompositorisches Schaffen umfasst nahezu

sämtliche Gattungen, wobei Schwerpunkte auf dem

Orgelsektor und im Bereich spirituell bzw. sakral bezogener

Kompositionen liegen; vielfach auch in Verknüpfung

wie bei den Orgelkonzerten „Der Kreuzweg

unseres Herrn und Heilandes“ op. 52, Horai op.

79 und „Rufe zu mir“ op. 80 oder in der Missa op. 61.

Neben seinem orgelmusikalischen und kompositorischen

Schaffen sind seine Tätigkeiten als Musikdramaturg

und Lehrbeauftragter sowie in der Folge

auch bisher drei gewichtige Intendantenfunktionen

erwähnenswert: Von 1990 bis 1998 war er Musikdirektor

des Linzer Brucknerhauses und des Internationalen

Brucknerfestes, von 1999 bis 2003 stellvertretender

Intendant des Internationalen Beethovenfests

Bonn und von 2004 bis 2015 bekleidet er das Amt

des Intendanten des Carinthischen Sommers.

2010 erhielt er den Österreichischen Kunstpreis für

Musik und im Jahre 2012 das Ehrenkreuz für Wissenschaft

und Kunst der Republik Österreich.

Regionalkantor Armin Lamar

1971 in Dillingen/Saar geboren, erhielt seinen ersten

Klavier- und Orgelunterricht bei Valentin Schmitt,

Hans-Georg Nicola, Wolfgang Trost und Karl Gottfried.

Er absolvierte zunächst eine Ausbildung zum

Schriftsetzer und war von 1988 bis 2003 in einer

26


führenden saarländischen

Druckerei tätig. Von

1996 bis 2004 war er Initiator

und künstlerischer

Leiter der Orgelkonzertreihe

der „Kulturszene

Saardom“ seiner Heimatstadt

Dillingen.

Von 2003 bis 2010 studierte er Kirchenmusik an der

Hochschule für Musik Saarbrücken. Sein A-Examen legte

er dort im Sommer 2010 mit großem Erfolg ab. Zu seinen

Lehrern zählten Prof. Andreas Rothkopf (Orgel), Prof.

Wolfgang Rübsam und Prof. Theo Brandmüller (Orgelimprovisation),

Prof. Andreas Göpfert und Thomas Kiefer

(Chorleitung), Ekkehard Abele und Tanja Ponten (Gesang)

sowie Prof. Toshiyuki Kamioka (Orchesterleitung).

Seit Oktober 2003 ist Armin Lamar Kirchenmusiker an

St. Crispinus u. Crispinianus Saarlouis-Lisdorf und zudem

seit Juli 2004 auch an St. Ludwig Saarlouis. Im Dezember

2010 wurde er Dekanatskantor für das Dekanat

Saarlouis. Seit April 2013 ist er Regionalkantor im Bistum

Trier. In dieser Funktion leitet er die Fachstelle für

Kirchenmusik Saarlouis und unterrichtet im Rahmen

der C- und D-Ausbildung an der Bischöflichen Kirchenmusikschule

im Bistum Trier.

2012 war er Ensemblemitglied der Internationalen

Bach-Akademie Porrentruy unter Leitung von Prof.

Michael Radulescu (Wien). Konzerte führten ihn bislang

u. a. nach Deutschland, Frankreich, Luxembourg

und Österreich. Aufnahmen beim Saarländischen

Rundfunk und CD-Einspielungen dokumentieren

seine künstlerische Tätigkeit.

Zahlreiche Meisterkurse im Fach Orgel u. a. bei Jon

Laukvik, Wolfgang Rübsam, Harald Feller, Guy Bovet,

Michael Radulescu, Pierre Pincemaille, Peter Planyavsky,

Jean Guillou und Daniel Roth sowie im Fach

Chorleitung u. a. bei Klaus Fischbach, Raimund Wippermann,

Wolfgang Schäfer und Martin Berger erweitern

seine musikalische Ausbildung.

Armin Lamar ist künstlerischer Leiter des Fördervereins

„Klingende Kirche“ und der „Europäischen

Orgelakademie“ Saarlouis-Lisdorf. Darüber hinaus

initiierte er die Konzertreihe und die Reihe der samstäglichen

Orgelmeditationen in St. Ludwig Saarlouis.

Prof.

Michael Radulescu

stammt aus einer

Musikerfamilie und

wurde 1943 als Sohn

eines rumänischen

Vaters und einer

deutschen Mutter geboren.

Nach erstem

Musikunterricht im

Elternhaus und nach

ersten Kompositionsversuchen

beginnt er

1956 das Orgelstudium bei Victor Bickerich und 1957

das Kompositionsstudium beim prominenten Reger-

Schüler Mihail Jora.

Nach dem Besuch der Sommerakademien „Mozarteum“

in Salzburg 1964 und 1965 und der Bekanntschaft

27


Carl Orffs und Thrasybulos Georgiades setzt er seine

Studien an der Akademie (heute Universität) für Musik

und darstellende Kunst in Wien als Schüler Anton Heillers

(Orgel) und Hans Swarowskys (Dirigieren) fort. Seit

seinem Debüt als Organist 1959 übt Radulescu in dieser

Funktion eine rege Konzerttätigkeit aus, seit 1983

auch als Dirigent, die ihn seither durch Europa, Nordamerika,

Australien, Japan und Korea gebracht hat.

Regelmäßig hält Radulescu Gastvorträge und Meisterkurse

in Europa und Übersee, deren Schwerpunkt die

Interpretation und Deutung des Werkes J. S. Bachs in

seinem Bezug zu unserer Gegenwart darstellt.

Von 1968 bis 2008 unterrichtete Radulescu Orgel an

der Universität (vormals Hochschule) für Musik und

darstellende Kunst in Wien. Von 1971 bis 1990 leitete

er den alljährlichen Orgel-Meisterkurs im Rahmen der

Internationalen Meisterkurse im Fürstentum Liechtenstein

und von 1977 bis 1987 betreute er die Internationale

Süddeutsch-Österreichische Orgelakademie

in Innsbruck. Seit 1990 leitet Radulescu die Internationale

BACH-AKADEMIE (Orgel; Kantaten; Oratorien)

in Porrentruy, Schweiz. 2002, 2003 und 2004 leitete er

dort auch das Projekt der Interpretation, Erarbeitung

und der vielbeachteten öffentlichen Aufführung von

L. van Beethovens Symphonien auf historischen

Instrumenten.

Als Komponist wurde Radulescu anfangs entscheidend

durch die frühe Auseinandersetzung mit der

Musik Hindemiths und Weberns geprägt und erhielt

anschließend entscheidende Impulse durch die

Kompositionen von Schönberg, Boulez und Ligeti

sowie durch die Klangwelt mittelalterlicher Musik,

der Werke Olivier Messiaens und Carl Orffs.

Das kompositorische Schaffen Michael Radulescus

umfasst Chorwerke, Orgelmusik, Werke für Gesang

und Orgel, für Chor und Orchester, Orchester- und

Ensemble-Musik und fand Anerkennung durch Kompositionsaufträge

bedeutender Ensembles sowie

durch zahlreiche Preisverleihungen und Auszeichnungen.

2003 fand im Grazer Dom die aufsehenerregende

Uraufführung seiner Passion („Leiden und

Tod unsres Herrn und Heilands Jesus Christus“) als

Auftragswerk des Grazer Doms statt. Im Jahre 2007

wurde ihm durch das Bundesministerium für Unterricht

und Kultur der hochdotierte österreichische

Würdigungspreis für Musik verliehen.

Dr. Friedrich Spangemacher

wurde 1950 in Raesfeld/

Westfalen geboren.

Er studierte Musikwissenschaft,

Philosophie und

Germanistik in Köln und

Berlin sowie Filmmusik an

der Hochschule der Künste

Berlin. Seine Dissertation

befasste sich mit dem Werk

Luigi Nonos. Er war mehrere

Jahre Lektor und Promotion

Manager bei einem großen Musikverlag sowie freier

Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitungsverlagen, Rundfunkanstalten

der ARD und der Deutschen Welle.

Er verfasste zahlreiche Publikationen, vorwiegend

über zeitgenössische Musik. Im Jahre 2013 erschien

28


seine Buchbiographie über Theo Brandmüller.

Von 1988 bis 2016 war Friedrich Spangemacher Leiter

der Programmgruppe Musik, später Musikchef

von SR 2 KulturRadio. Zwischen 1991 und 1999 war

er Künstlerischer Leiter des SR-Festivals „Musik im 20.

Jahrhundert“. Von 1995 – 2001 übte er das Amt des

Präsidenten des Landesmusikrates Saar aus.

Prof. Benoît Mernier

wurde 1964 in Bastogne

(Belgien) geboren. Seine

erste musikalische Ausbildung

erhielt er bei dem Organisten

Firmin Decerf, um

anschließend am Conservatoire

Royal in Lüttich weiter

zu studieren. Er gewann

zahlreiche Erste Preise und

ein Diplôme Supérieur für

Orgel in der Klasse von Jean Ferrard, dessen Assistent

er über mehrere Jahre hinweg an den Konservatorien

von Lüttich und Brüssel war. Danach setzte er seine

Ausbildung bei Jean Boyer fort.

In Kontakt mit zeitgenössischer Musik kam er in Lüttich

dank seiner Begegnungen mit Claude Ledoux,

Henri Pousseur, Bernard Foccroulle, Célestin Deliège

und Philippe Boesmans, bei dem er anschließend

Komposition studierte.

Einen Teil seiner Aktivitäten widmet Benoît Mernier

der Orgel, sowohl als Interpret als auch als Pädagoge.

Solistisch tritt er regelmäßig in Belgien und im Ausland

auf (Europa, Kanada, Mexiko, oder auch Japan).

Seine eigenen Werke werden oft bei bekannten Festivals

wie Ars Musica, Présences, Wien Modern, Gaudeamus,

World Music Days (ISCM), Prague Premieres

gespielt bzw. uraufgeführt.

Seine zahlreichen Kompositionen werden von namhaften

Interpreten aufgeführt, so unter anderem

auch vom Kammerchor Namur, dem Orchester des

Théâtre Royal de la Monnaie, Orchestre Philharmonique

de Liège, Orchestre National de Belgique, Orchestre

Philharmonique de Radio-France und das

Radiosymphonieorchester Wien. Mehrere seiner

Kompositionen erhielten Auszeichnungen in Belgien

und im Ausland.

Während der Saison 2002-2003 war Benoît Mernier

„composer in residence” im Palais des Beaux-Arts

in Brüssel und 2004 beim österreichischen Festival

Carinthischer Sommer. Für den Königin-Elisabeth-

Wettbewerb in Brüssel komponierte er 2004 das

Pflichtstück in der Kategorie Gesang. 2008 war er Ehrengast

beim Festival de Wallonie, wo sein Klavierkonzert

von Cédric Tiberghien und dem Orchestre

Philharmonique de Liège Wallonie-Bruxelles unter

der Leitung von Pascal Rophé aufgeführt wurde.

Seine erste Oper „Frühlings Erwachen” nach Frank

Wedekind und einem Libretto von Jacques De Decker,

schrieb er für das Théâtre de la Monnaie in

Brüssel. Sie wurde dort im März 2007 in einer Inszenierung

von Vincent Boussard uraufgeführt. Seine

zweite Oper „La Dispute”, ebenfalls ein Auftragswerk

29


des Théâtre de la Monnaie, wurde dort im März 2013

uraufgeführt. Sie ist bei Durand verlegt. Die Koussevitzky-Stiftung

und die Amerikanische Kongressbibliothek

gaben bei ihm ein Werk für das Pro Arte

Quartett in Auftrag, welches im März 2014 uraufgeführt

wurde und kürzlich auf CD erschien. Sein für

den Geiger Lorenzo Gatto und das Orchestre National

de Belgique als Auftraggeber komponiertes Violinkonzert

wurde im Februar 2015 uraufgeführt.

Sein Konzert für Orgel wird anlässlich der Einweihung

der neuen Orgel für den Palais des Beaux-Arts

in Brüssel uraufgeführt.

Nach etwa zehn Jahren Tätigkeit als Dozent für Analyse

an verschiedenen belgischen Hochschulen ist

er heute Professor für Orgel und Improvisation

am Institut Supérieur de Musique et de Pédagogie

(IMEP) von Namur und Titularorganist an der Eglise

du Sablon in Brüssel.

Seit 2007 ist Benoît Mernier Mitglied der Königlichen

Belgischen Akademie (Klasse der Schönen Künste).

Prof.

Christiane Edinger

studierte bei Vittorio Brero

an der Hochschule für Musik

Berlin, bei Nathan Milstein

in Gstaad (Schweiz)

und bei Joseph Fuchs an

der Julliard School of Music

in New York.

Mit 19 Jahren spielte sie zum ersten Mal mit dem Berliner

Philharmonischen Orchester. Zwei Jahre später

debütierte sie im Rahmen von Young Concert Artists,

Inc. in der Carnegie Recital Hall in New York. Seitdem

spielte sie regelmäßig mit allen großen Orchestern in

Deutschland. Sie gastierte in ganz Europa und konzertierte

regelmäßig in den USA. Konzertreisen führten

sie auch nach Südamerika, Osteuropa, die Sowjetunion

und nach Ostasien (Japan, Korea, China).

Ihr Repertoire ist sehr weit gespannt. Neben dem

gesamten Standard-Repertoire pflegt sie auch selten

gespielte Werke der Romantik. Ein Schwerpunkt ist

das Oeuvre von Eduard Franck, dessen Violinkonzerte

und Kammermusikwerke sie für Audite eingespielt

hat. Besonders interessiert sich die Geigerin auch für

die zeitgenössische Musik.

Nach Beendigung der Professur an der Musikhochschule

Lübeck akzeptierte Christiane Edinger eine

Gastprofessur in Xian (China). Auch die Central University

Beijing ist nach mehreren Meisterkursen an

einer regelmäßigen Zusammenarbeit interessiert.

Als gefragte Pädagogin unterrichtet sie regelmäßig

in Kursprojekten in Berlin und beim Lake District

summer Music Festival in England.

Prof. Ruth Ziesak

Ruth Ziesak studierte an der Hochschule für Musik

und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Elsa

Cavelti. Zahlreiche Wettbewerbserfolge, darunter

der jeweils Erste Preis beim deutschen Musikwett-

30


bewerb und beim renommierten

s‘Hertogenbosch-

Wettbewerb ebneten ihr

schnell den Weg in eine internationale

Karriere.

Inzwischen hat die Sopranistin

selbst eine Professur

für Gesang an der Hochschule

für Musik Saar.

Nach ihren Anfängen am

Heidelberger Theater und an der Deutschen Oper

am Rhein Düsseldorf/Duisburg führte sie ihr Weg auf

die internationalen Podien von München, Mailand,

Berlin, Florenz, Wien, Paris, London und New York,

wo sie in ihren Parade-Rollen wie Pamina, Ännchen,

Marzelline, Ilia oder Sophie glänzte. Mittlerweile hat

sie ihr Repertoire ausgeweitet und war als Gräfin in

Le Nozze di Figaro in Glyndebourne und Zürich sowie

2010 an der Stuttgarter Oper unter Manfred Honeck

zu hören.

Die facettenreiche Künstlerin ist eine viel gefragte

Konzertsängerin und arbeitet sehr gerne auch immer

wieder mit Barockorchestern wie der Akademie

für Alte Musik Berlin oder dem Freiburger Barockorchester.

Sie ist zu Gast bei den Salzburger Festspielen

und dem Lucerne Festival. Ihre Arbeit mit Dirigenten

wie Herbert Blomstedt, Daniele Gatti, Riccardo Muti,

Kent Nagano, Lothar Zagrosek, Riccardo Chailly,

Jukka Pekka Saraste oder Ivor Bolton führt sie zum

Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle

Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen

Rundfunks, dem WDR Sinfonieorchester, dem

Konzerthausorchester Berlin, dem Montreal Symphony

Orchestra sowie dem Salzburger Mozarteum-

Orchester.

Zuletzt war Ruth Ziesak zu Gast beim Los Angeles

Symphony Orchestra und bei den Berliner Philharmonikern,

beide Male unter Herbert Blomstedt mit

Beethovens Missa solemnis, beim Orchestre National

de France in der Pariser Salle Pleyel (Brahms Requiem)

unter Christoph Eschenbach, mit Schumanns

Faust-Szenen beim Frankfurter Museums-Orchester

unter Sebastian Weigle sowie mit den Wiener Philharmonikern

unter Leopold Hager in Rom. 2014 war

sie zu hören beim Orquesta sinfonica RTVE in Madrid

sowie beim Orquesta di Valencia, beide Male unter

Yaron Traub mit Poulencs Stabat mater, beim Scottish

Chamber Orchestra wieder unter E. Krivine, bei

der Tschechischen Philharmonie Prag mit Haydns

Schöpfung sowie beim Lucerne Festival unter András

Schiff mit der Missa solemnis von Beethoven.

Als Liedsängerin verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit

mit dem Pianisten Gerold Huber, mit

dem sie in Wien, Berlin, London, beim Heidelberger

Frühling und beim Kissinger Sommer gastierte. Ruth

Ziesak zählt zu den regelmäßigen Liedpartnern von

András Schiff. Gemeinsam waren sie zu Gast in der

Londoner Wigmore Hall, bei den Salzburger Festspielen

sowie in der Berliner Philharmonie. In der Kammermusik

arbeitet sie mit dem Merel-Quartett, dem

Wiener Klaviertrio, dem Auryn-Quartett und dem

Trio Wanderer.

31


Entscheidung im Homeoffice

Die nicht abschätzbaren Konsequenzen der Coronakrise

haben den Vorstand des Lisdorfer Fördervereins „Klingende

Kirche“ veranlasst, über eine Alternative für die

nicht durchführbare Jurysitzung in Saarlouis nachzudenken.

In enger Abstimmung mit dem künstlerischen Leiter

des Wettbewerbs, Herrn Dr. Thomas Daniel Schlee,

gelang die Erarbeitung von fachlich fundierten Arbeitsabläufen,

was letztendlich ein gemeinsames

Treffen der Jurymitglieder nicht erforderlich machte.

Dieser alternativen Möglichkeit der Preisträgerfindung,

die den Jurymitgliedern ein Arbeiten von zu

Hause aus ermöglicht, haben spontan alle Mitveranstalter

des Wettbewerbs und die Mitglieder der

internationalen Jury zugestimmt. Es wurde vereinbart,

dass die abschließenden Bewertungen der eingereichten

Arbeiten und die Preisträgerfindung bis

15. Mai 2020 erfolgen.

In der Ausschreibung zum Wettbewerb ist festgeschrieben,

dass die Bewerbungsfrist für eine Teilnahme

am 31. März 2020 endet. Zu diesem Zeitpunkt

lagen der registrierenden Stelle, dem Kulturamt der

Kreisstadt Saarlouis, 58 Arbeiten aus 15 Ländern vor.

Die aufwendige Registrierung, die Erfassung und das

vervielfältigende Kopieren der Werke erfolgte wie

in den Vorjahren, gekonnt und engagiert durch die

Mitarbeiterin des Kulturamtes Saarlouis, Frau Monika

Kaspar. Auch wurden die Arbeiten von dieser Stelle

anonymisiert, mit einer Tarnnummer gekennzeichnet

und aufgelistet.

Die fachspezifische Prüfung der Kompositionen bezüglich

der Einhaltung der Ausschreibungsbedingungen

wurde wie in den Vorjahren von Jurymitglied

Armin Lamar durchgeführt.

Nachstehende Bestimmungen gelten für eine Zulassung

zum Wettbewerb:

• Kompositionen für „Orgel und ein beliebiges

Solo-Instrument“ bzw. „Orgel und ein Solo-Instrument

und eine Solo-Gesangstimme“

• Die Dauer der Komposition soll 8 – 10 Minuten

betragen und auf die Disposition der Lisdorfer

Orgel abgestimmt sein

• Die Kompositionen darf weder veröffentlicht

noch uraufgeführt sein

• Die Anonymität der Bewerber/in muss gewährleistet

sein

• Die bisherigen ersten Preisträger des Saarlouiser

Orgel-Kompositionswettbewerbes sind von

einer erneuten Teilnahme ausgeschlossen

Die fachspezifische Prüfung ergab, dass 7 der eingereichten

Arbeiten wegen Nichteinhaltung einer oder

mehrerer Bestimmungen von einer Wettbewerbsteilnahme

ausgeschlossen wurden.

32


Hans Blasius

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5-wöchiger Prüfungszeitraum

Der Versand der im Wettbewerb verbliebenen 51

Kompositionen an die Privatadressen der Jurymitglieder

erfolgte durch das Kulturamt der Stadt Saarlouis.

Von dieser Erstbearbeitungsstelle wurde eine informative

Auflistung aller vorliegenden Kompositionen

beigefügt. Jede Arbeit ist mit einer Tarnnummer, dem

Datum des Eingangsstempels, der Besetzung und

dem Titel des Werkes versehen. Außerdem sind Angaben

über die Wahrung der Anonymität, der Dauer der

Komposition und auffallende Bemerkungen aus der

Liste ersichtlich.

Sehr angetan war die Jury von der Kreativität der teilnehmenden

Musikschaffenden. So galt es Tonschöpfungen

mit 22 verschiedenen Solo-Instrumenten zu

bewerten. In jeweils 5 Kompositionen wurden sowohl

die Flöte als auch die Violine als meist gewähltes Solo-Instrument

der Orgel zur Seite gestellt. Als zweites

Instrument zur Orgel wurden mehrfach auch die

Blockflöte, Posaune, Trompete oder die Viola gewählt.

Bei insgesamt 21 Kompositionen war die menschliche

Stimme als musikalischer Partner gefordert.

Aufgrund der von Dr. Schlee detailliert entworfenen

Ablaufbeschreibung für die auszuführenden Prüfungstätigkeiten

der Juroren, hatten diese nun in

Heimarbeit die Möglichkeit, sich zuerst einmal mit den

zu bewertenden Kompositionen vertraut zu machen.

Nach Kenntnis aller Arbeiten erstellte sodann jeder

Juror eine erste Bewertungsliste der aus seiner Sicht

10 besten Werke. Aufgabe war es weiterhin, innerhalb

dieser Liste eine Rangfolge festzulegen. Das nach seiner

Auffassung beste Werk erhielt 10 Punkte, das letztgereihte

1 Punkt.

Die Bewertungslisten wurden an das Wettbewerbsbüro

gesandt. Manfred Boßmann, Vorsitzender des

Fördervereins, hatte die vertrauliche Aufgabe übernommen,

die Einzelergebnisse der Juroren zu einem

Zwischenergebnis zusammenzufassen. Die Aufgabe

bestand darin mathematisch zu ermitteln, welche 5

Werke unter Berücksichtigung aller Jurorenwertungen

in die Finalrunde gehen.

Die höchsten Punktzahlen erhielten nachstehende

Kompositionen:

Tarn-Nr. Besetzung/ Titel der Komposition

2 Orgel und Violine / Piece for Violin and Organ

9 Orgel und Flöte / Les mots de la lumière

17 Orgel und Klarinette u. Sopran oder Tenor /

Ein Ruf nach Frieden

27 Orgel und Flöte / Wandlungen

41 Orgel und Violoncello / Annäherung

34


Aufgabe der Jury war es nun zunächst Kurzkommentare

in Form von 2 bis 3 Sätzen zu jedem der im Wettbewerb

verbliebenden Werke zu verfassen und diese

an das Wettbewerbsbüro zu senden.

Nach erfolgter Zusammenfassung der Einzelkommentare

wurden diese wiederum unverzüglich

an alle Juroren zu deren Kenntnisnahme gesandt.

Gleichzeitig wurde die Jury aufgefordert, nach einer

weiteren Frist von zwei Tagen die fünf im Wettbewerb

verbliebenen Kompositionen in eine Rangabfolge

zu bringen, in der das beste Werk 5 Punkte, das

letztgereihte 1 Punkt erhalten sollte. Diese Wertung

wurde nochmals der zentralen Bearbeitungsstelle

per Mail zur Verfügung gestellt.

Aus der dann erfolgten mathematischen ermittelten

Gesamtpunktzahlen der im Wettbewerb noch befindlichen

fünf Kompositionen hatte sich ein klares

Ergebnis zur Feststellung der ersten drei Preisträger

ergeben. Vor Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses

wurde von allen Juroren ihre Bestätigung zum

nachfolgenden Gesamtergebnis eingeholt.

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Viele vortreffliche Konzertideen für die Lisdorfer Orgel

Die hochkarätige Jury war von der Qualität der

zu bewerteten Arbeiten angetan. So erfreulich

einerseits die sehr gute Resonanz zu werten

war, so bedauerlicher wurden andererseits die

Notwendigkeit und der Zwang empfunden, einer

großen Anzahl sicherlich qualifizierter Bewerber

keinen Finalplatz erteilen zu können.

Nach einer äußerst engagierten Prüfungstätigkeit

standen nach rund 5 Wochen und mehreren

Bewertungsrunden die Preisträger fest.

Eine große Spannung unter den Juroren breitet

sich immer wieder aus, wenn es darum geht

die Anonymität des Wettbewerbes zu verlassen

und die Namen der Preisträger zu erfahren.

Aufgrund der Juryarbeit im Homeoffice wurde

dieses Geheimnis diesmal durch die engagierte

Mitarbeiterin Monika Kaspar vom Kulturamt der

Stadt Saarlouis gelüftet. Nachdem Frau Kaspar

die Geheimnummern der preisgekrönten Werke

erhalten hatte öffnete sie die betreffenden

Briefumschläge und prüfte, ob die festgestellten

Preisträger alle erforderlichen Daten und

Erklärungen gemäß dem Wettbewerbsreglement

beigefügt haben.

Diese sind:

• Titel des Werkes

• Name, Adresse, Telefon-Nr. des

Komponisten/in

• Kurzbiografie des Bewerbers

• Bestätigung, dass das Werk weder

publiziert noch uraufgeführt wurde

Bei allen Preisträgern lagen diese wichtigen

und geforderten Unterlagen vor.

Preisträger des 9. Kompositionswettbewerbes 2020:

1. Preis Gorka Cuesta *1969

(San Sebastian/Spanien)

mit der Komposition „Les mots de la lumière“

für Orgel und Flöte

2. Preis Matthias Wamser *1968

(Rheinfelden/Deutschland)

mit der Komposition „Annäherung“

für Orgel und Violoncello

3. Preis Jean Francois de Guise *1970

(Aken/Deutschland)

mit der Komposition „Piece for Violin and Organ“

für Orgel und Violine

37


Die positiven Entscheidungen der Juroren spiegelt

sich auch in deren Kurzkommentaren zu den siegreichen

Kompositionen. Auszugsweise sind nachfolgend

einige Anmerkungen zu der mit dem 1. Platz

prämierten Neukomposition des spanischen Musikschaffenden

Gorka Cuesta zu lesen:

• Ein schönes, heiteres Werk

• Ein zupackendes, strahlendes und entschlossenes

Werk, das direkt heraussticht

• Seine Hörer wird es „mitnehmen und packen“

• Orgel und Flöte ergänzen sich großartig

• Sehr gute Ausarbeitung der Registrierungen

• Ein sehr musikalisch gefühltes „Lichtstück“, das

der Idee seines Titels alle Ehre macht

• Sanft strahlenden Töne der Flöte im Zwiegespräch

mit der Orgel als Widerpart

• Man denke an die Bibel – „Es werde Licht“ –

oder die aufgehende Sonne

Große Zufriedenheit über das Ergebnis

– auch beim Vorsitzenden der Jury

Dr. Thomas Daniel Schlee bedankt sich mit nachstehender

Mailbotschaft bei allen, die zum Gelingen

des Wettbewerbs beigetragen haben. Er schrieb am

15. Mai 2020:

Liebe, verehrte Damen und Herren!

Heute hätten wir uns zur großen Jurysitzung im charmanten

und liebenswürdigen Saarlouis zusammenfinden sollen.

Wie fein wäre das Wiedersehen gewesen, dem noch

dazu ein künstlerisch so schöner Anlass als Ursache dient.

Verlauf und Ergebnis unseres diesjährigen Wettbewerbes

sind aber dennoch erfreulich, ja: beglückend wie immer.

Die Beteiligung war wieder hoch. Trotz der schwierigen

Umstände kann sich der künstlerische Ertrag sehen lassen.

So möchte ich den Organisatoren des Wettbewerbes –

Herrn Boßmann, Frau Kaspar und Herrn Lamar – ganz

herzlich für die bis ins kleinste Detail sorgfältige Planung

und perfekte Durchführung danken, aber auch

gratulieren. Wie viel Liebe zur Musik und zur „Sendung“

des Saarlouiser Wettbewerbes ermöglichen erst dessen

erfolgreiche Abhaltung!

Von Herzen danke ich auch Ihnen, liebe und verehrte

Damen und Herren der Jury – Frau Prof. Edinger, Frau Prof.

Ziesak, Herrn Dr. Spangemacher, wiederum Herrn Lamar

sowie Euch, lieber Michael und lieber Benoît – für die Mühe

der genauen Beurteilung der zahlreichen Werke und die

differenzierte Wertung. Nochmals: Die „Ernte“ ist gut.

Schließlich möchte ich auch den Verantwortlichen der

Stadt Saarlouis sowie allen Sponsoren und Förderern für

ihre Unterstützung danken. Der in den mittlerweile vielen

Jahren des Bestehens des Saarlouiser Kompositionswettbewerbes

stetig gewachsene Ruf der Stadt als lebendiger

Ort der Kultur weit über die Grenzen hinweg ist eine schöne

Bestätigung für die Richtigkeit dieses ambitionierten Unternehmens.

Mit den besten Grüßen und Wünschen an alle,

Dr. Thomas Daniel Schlee

Wien

38


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1. Preisträger: Gorka Cuesta

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Gorka Cuesta, geboren 1969 in

San Sebastian (Spanien), studierte

Komposition, Analyse

und Orchestrierung bei Peio

Cabalette an der Ecole National

de Musique in Bayonne.

Anschließend studierte er Harmonie

bei Loic Mallié am Conservatoire

National Supérieur

de Musique in Lyon.

Er schloss sein Studium als Kompositionsstudent bei

Edith Canat de Chizy am Konservatorium „Erik Satie“

in Paris ab.

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P A Q U E T

MEISTERBETRIEB

Er hat Aufträge von verschiedenen Gremien erhalten

und auch Preise bei verschiedenen Kompositionswettbewerben

gewonnen.

Seit 1989 ist er einer der Organisten in der Basilika

Santa Maria del Coro in San Sebastian.

Seine Werke wurden von Editions Musicales Rubin

und Editions Delatour France veröffentlicht.

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Auszüge aus der Partitur des preisgekrönten Werkes von Gorka Cuesta

40


2. Preisträger: Matthias Wamser

Matthias Wamser wurde

1968 in Würzburg

geboren. Er studierte

an der Staatlichen

Hochschule für Musik

in Stuttgart und an der

Schola Cantorum in Basel.

Seit 1996 lebt er in

der Schweiz. Am 1. Oktober

2014 übernahm

er die Chorleitung des

„chor rüschlikon“. Zu

seinen Lehrern gehören

Chr. Bossert, W. Jacob

und J.-Cl. Zehnder

(Orgel), W. Bezler und R. Lutz (Improvisation).

Im Rahmen seiner Konzerttätigkeit hat er zahlreiche

Uraufführungen gespielt und mit renommierten

Ensembles zusammengearbeitet (u.a.

Südfunkchor Stuttgart, Basler Sinfonieorchester).

Auch bei CD- und Rundfunkproduktionen

(SWR, MDR, BR, SRF) wirkte er mit.

Als freier Mitarbeiter einiger Musikverlage betreut

er Editionen alter und neuer Musik

Er ist als Chorleiter, Organist und Cembalist in

den Regionen Basel und Zürich tätig. Von 2008

bis 2013 war er Organist der reformierten Kirche

Wallisellen. Seit 2009 ist er Vorstandsmitglied

des Zürcher Kirchenmusikerverbandes im Bistum

Basel; seit 2013 Kantor und Organist der Antonius

Kirche Basel.

Sein besonderes Interesse gilt der Orgelmusik

des 20. Jahrhunderts, zu der er Vorträge und Publikationen

vorgelegt hat.

41


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3. Preisträger: Jean François de Guise

wurde am 15. Mai 1970

geboren und begann

seine musikalische Ausbildung

1976 mit dem

Fach Blockflöte. Ab

1977 erhielt er Unterricht

auf der Trompete.

In den nächsten Jahren

kamen die Fächer Musiktheorie,

Komposition,

Klavier und Orgel

sowie das Fach Dirigieren

und Gesang hinzu.

Zu seinen Lehrern gehörten,

unter anderen,

Jean Langlais, Sergiu Celibidache und Rolf Reuter.

Besondere Beeinflussung in der Komposition erfuhr

de Guise durch den US-amerikanischen Komponisten

Elliott Carter.

Die Kompositionen sind im weitesten Sinne der freitonalen

Musik bzw. der „new complexity music“ zuzuordnen,

da er auch Formen der seriellen Technik

verwendet, welche neu geordnet und interpretiert

werden. Es gehören Anklänge an die Avantgarde

ebenso zu seinem Stil, wie das Einbeziehen der musikalischen

Traditionen seiner französischen Heimat.

Im Liedschaffen steht für de Guise der Text im Vordergrund.

Hier erarbeitet er eine musikalische Struktur,

die zum einen in der Lage ist, sprachmelodisch Akzente

zu setzen, zum anderen aber auch Emotionen

seinen Interpreten und seinem Publikum zu vermitteln.

Konzertreisen führten ihn durch verschiedene Länder

Europas, die USA und Japan. Zurzeit lebt de Guise

in Japan und Deutschland, wo er sich ausgiebig seinem

kompositorischen Schaffen widmet.

Neben zahlreichen Dirigaten und Solokonzerten war

bis 2010 die kirchenmusikalische Arbeit ein wesentlicher

Bestandteil seiner musikalischen Tätigkeiten.

Jean François de Guise arbeitete als Dozent für Kompositionslehre

in der Schweiz. Das kompositorische

Schaffen de Guises umfasst mehr als 450 Werke, darunter

auch 4 Opern und 25 Orchesterkonzerte.

43


Samstag, 26. September 2020, 17.00 Uhr

Kath. Pfarrkirche St. Crispinus und Crispinianus, Saarlouis-Lisdorf

Gottesdienst

Die Hl. Messe wird als Dankgottesdienst für

die Lebenden und Verstorbenen des

Fördervereins „Klingende Kirche“ und für

alle Pfarrangehörigen gefeiert.

Musikalische Gestaltung:

Armin Lamar, Orgel

Florian Lamar, Trompete

Hinweis zum Besuch des Gottesdienstes

Corona-bedingt ist eine Teilnahme am Gottesdienst nur

nach einer vorhergehenden telefonischen Anmeldung

im Kath. Pfarramt „Saarlouis links der Saar“ möglich.

(Telefon-Nummer 06831/40187)

Aufgrund der geringen Platzkapazität ist eine rechtzeitige

Reservierung empfehlenswert.

44


Sonntag, 27.September 2020, 17.00 Uhr

Kath. Pfarrkirche St. Crispinus und Crispinianus, Saarlouis-Lisdorf

Preisträgerkonzert

des 9. Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerbes 2020

Musikalische Einleitung

Preisverleihung an die Sieger des

9. Internationalen Orgelkompositionswettbewerbes

Uraufführung der mit dem 1. Wettbewerbspreis prämierten Komposition

„Les mots de la lumière“ von Gorka Cuesta

Verleihung des Kirchenmusikpreises der Stadt Saarlouis

Musikalischer Abschluss

Solisten:

Pavol Valášek, Orgel - Dante Montoya, Flöte

Die Veranstaltung findet unter Berücksichtigung und Beachtung der Corona-bedingten Sicherheitskonzepte des Bistums Trier

und der Kirchengemeinde statt. Diese Vorgaben greifen u. a. die Besucherregelung auf, die derzeit auch für Gottesdienste ihre

Gültigkeit haben. Es steht daher nur eine stark reduzierte Anzahl an Besucherplätzen zur Verfügung. Der Veranstaltungsbesuch

ist kostenfrei und nur bei vorhergehender Anmeldung unter der Telefon-Nr. 06831/3108 (Vorstandsmitglied Alfred Philippi)

möglich. Wir bitten um Verständnis und empfehlen eine rechtzeitige Anmeldung.

45


Pavol Valášek, Organist

geboren 1993, studierte

Orgel am Konservatorium

in Žilina bei Mgr. Marián

Muška und an der

Hochschule für Musik

und darstellende Kunst in

Bratislava bei Dozent Imrich

Szabó. Von 2017 an

studierte er in der Klasse

von Dozent Rainer Oster

an der Hochschule für

Musik Saar und hat im

Sommer 2019 sein Orgelstudium

mit der Bachelorprüfung abgeschlossen.

Seit dem Wintersemester 2019 studiert er im Masterstudium

das Konzertfach Orgel in der Klasse von

Prof. Andreas Rothkopf an der Hochschule für Musik

in Saarbrücken. Um seine Kenntnisse zu erweitern,

besuchte er Meisterkurse bei renommierten

Interpreten: Olivier Latry, Jean-Baptiste Monnot,

Thierry Escaich, Vincent Warnier, Zuzana Mausen-

Ferjenčíková, Monika Melcová und Ernst Wally.

Er war an mehreren internationalen Wettbewerben

Semifinalist (St. Maurice - Lausanne, Hamburg, Katowice,

Opava) und im Jahre 2013 wurde ihm beim

gesamtslowakischen Orgelwettbewerb der jungen

Organisten (Košice) ein 3. Preis verliehen. 2018 war

er Stipendiat der Dr. Bruno und Elisabeth Meindl-Stiftung.

Von 2014 bis 2017 arbeitete der Organist mit

dem Symphonischen Orchester des Slowakischen

Rundfunks und mit dem Nationalen Männerchor

(SZSU) zusammen.

Der junge Künstler hat mehrere solistische Produktionen

bei RTVS (Slowakischer Rundfunk und Fernsehen),

Tschechischer Rundfunk und Saarländischer

Rundfunk aufgenommen und im Jahre 2015 die erste

CD zur Orgeleinweihung in Sielnica eingespielt.

In der Slowakei zählt er zu den profiliertesten Organisten

seiner Generation. Im Februar und Dezember

2019 unterrichtete als Gastdozent ein Seminar am

Konservatorium in Žilina.

Im Jahre 2019 nahm er beim Produzenten „Music

Fund Slovakia“ und „Stiftung Historische Musik“ eine

Profil-CD an den berühmten Orgeln im Schweriner

Dom und in Dudelange (Luxembourg) auf. In diesen

Produktionen zeigt sich seine Liebe zur großen romantischen

Orgelliteratur. Kennzeichnend für ihn ist

neben der Klangfarbigkeit gleichzeitig Transparenz

und Virtuosität, ohne nach Effekten zu haschen.

Pavol Valášek tritt regelmäßig im In- und Ausland,

wie beispielsweise in der Slowakei, Tschechien, Luxemburg

und Deutschland auf und konzertiert mit

verschiedenen Solisten und Ensembles wie dem

Bach Collegium Saarbrücken und SKO Žilina sowie

dem Staatlichen Kammerorchester Žilina.

46


Dante Montoya, Flötist

stammt aus Mexiko, wo er seine ersten Flötenstunden

bei Prof. María Esther García erhielt. Er studierte

an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Hans-

Jörg Wegner mit Abschuß-Diplomen als Flötist und

Instrumentalpädagoge. Nach Konzertexamen mit

Auszeichnung bei Prof. Gaby Pas-Van Riet an der

Hochschule für Musik Saar hat er dort aktuell einen

Lehrauftrag für Querflöte inne.

Erste Preise in Wettbewerben in seiner Heimat und

in Deutschland sowie diverse Stipendien des Mexikanischen

Förderfonds für Kultur und Kunst, des Deutschen

Akademischen Austauschdienstes DAAD, der

Studienstiftung Saar, der Bruno-Elisabeth-Meindl-

Stiftung, und des Alumni Vereins Detmold bezeugen

seine künstlerische Qualität. Außerdem belegte er

Meisterkurse bei bedeutenden Flötisten wie Peter-

Lukas Graf, Jacques Zoon, Emily Beynon, Andrea

Lieberknecht, Felix Renggli, Renate Greiss und Paul

Edmund-Davies.

Seine Konzerttätigkeit führte ihn bislang zu Engagements

u. a. mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart

des SWR, dem SWR Symphonieorchester, der

Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken-Kaiserslautern,

dem Württembergischen Kammerorchester,

dem Stuttgarter Kammerorchester, der Südwestfälischen

Philharmonie und dem Landestheater Detmold.

Er ist Mitglied des Ensemble Horizonte, einem Ensemble

das sich intensiv der zeitgenössi schen Musik

widmet. Verschiedene Auftritte werden vom SWR,

WDR, SR, Deutschlandfunk und Radio Bremen ausgestrahlt.

Regelmäßige Tourneen führten ihn nach

Portugal, England, in die Schweiz, Frankreich, Monaco,

Italien, Belgien, Dänemark, Österreich, Ungarn,

Mazedonien, Aserbaidschan, in den Iran, Kolumbien

und Mexiko.

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Corona-bedingte Absage der „Saarlouiser Orgeltage“

Mit Bedauern sind aufgrund der Corona-Pandemie die ursprünglich geplanten Veranstaltungen der diesjährigen

Orgeltage nicht durchführbar. Aber „aufgeschoben ist nicht aufgehoben“.

Der Vorstand des Fördervereins möchte seinen Mitgliedern und den Konzertliebhabern die für die diesjährigen

Orgeltage geplanten kirchenmusikalischen Kostbarkeiten nicht vorenthalten. Die Veranstaltungen sind

bereits für das nächste Jahr terminiert:

Sonntag, 19. Sept. 2021

Dienstag, 21. Sept. 2021

Mittwoch, 22. Sept. 2021

Freitag, 24. Sept. 2021

Sonntag, 26. Sept. 2021

Eröffnungskonzert

mit dem Kreissinfonieorchester Saarlouis

unter der Leitung von Christian Schüller und

Regionalkantor Armin Lamar, Orgel

Orgelkonzert für Kinder

Musikmärchen „Peter und der Wolf“

mit Andreas Hoffmann, Aachen (Orgel) und

Hubert Braunshausen (Sprecher)

Orgelfahrt ins Elsass

mit Besichtigung des Orgelmuseums und derSilbermann-Orgel in

Marmoutier und die Friedensfenster von Marc Chagall in Sarrebourg

Orgelnacht

ab 20 Uhr Orgelkonzert mit Domorganist Johannes Trümpler, Dresden

ab 21 Uhr Konzert mit dem Jazzchor United Voices

Leitung: Ruth und Dietmar Strauß

ab 22 Uhr Orgelmusik aus verschiedenen Epochen

mit den Studierenden der Orgelklasse von

Prof. Andreas Rothkopf, Saarbrücken

Abschlusskonzert (Mitwirkende werden rechtzeitig veröffentlicht)

49


Kirchenmusikpreis der Kreisstadt Saarlouis

Kirchenmusikpreis der Kreisstadt Saarlouis

Der Kulturausschuss und der Kulturbeirat der Kreisstadt Saarlouis haben

in ihrer Sitzung vom 27. November 2007 einstimmig dem Vorschlag des

Fördervereins „Klingende Kirche“ zugestimmt, erstmals im Jahre 2008

den Kirchenmusikpreis zu vergeben.

Der Kulturausschuss und der Kulturbeirat der Kreissta

ben in ihrer Sitzung vom 27. November 2007 einst

schlag des Fördervereins "Klingende Kirche" zugestim

Jahre 2008 den Kirchenmusikpreis zu vergeben.

Die Entscheidung liegt darin begründet, dass die Kirchenmusik innerhalb

der Stadt Saarlouis in den letzten Jahren durch spektakuläre Veranstaltungen

einen bedeutenden kulturellen Stellenwert erreicht hat.

Die Entscheidung liegt darin begründet, dass die Kirc

halb der Stadt Saarlouis in den letzten Jahren durch s

anstaltungen einen bedeutenden kulturellen Stellenwe

Äußerst anspruchsvolle Veranstaltungen, mit überregionaler Ausstrahlung,

die ebenso nationale und internationale Beachtung finden, sind

Ergebnisse eines ständigen Bemühens von Kirchengemeinden, Vereinen

und Personen, eine anspruchsvolle Kirchenmusik innerhalb der Stadt

lebhaft zu gestalten.

Äußerst anspruchsvolle Veranstaltungen, mit überreg

lung, die ebenso nationale und internationale Beacht

Ergebnisse eines ständigen Bemühens von Kircheng

nen und Personen, eine anspruchsvolle Kirchenmus

Stadt lebhaft zu gestalten.

Die Stadt Saarlouis bekennt sich zu dieser positiven Entwicklung und

möchte diese durch die Verleihung des Kirchenmusikpreises fördernd

und unterstützend begleiten.

Mit dem Preis sollen Personen und Institutionen ausgezeichnet werden,

die sich in hervorragender Weise um die Förderung der Kirchenmusik in

der Stadt Saarlouis verdient gemacht haben.

Die Stadt Saarlouis bekennt sich zu dieser positiven

möchte diese durch die Verleihung des Kirchenmusikp

Saarlouis fördernd und unterstützend begleiten.

Der Preis besteht aus einer Skulptur, die von dem Orgelbaumeister Stephan

Mayer geschaffen wurde. Die Skulptur steht als Auszeichnung für die Kreativität

und die außergewöhnliche Leistungen im Dienste der sakralen Musik.

Mit dem Preis sollen Personen und Institutionen aus

den, die sich in hervorragender Weise um die Förder

musik in der Stadt Saarlouis verdient gemacht haben.

Diese bedeutende Ehrung der Kreisstadt Saarlouis wird jeweils im

Rhythmus von 3 Jahren im Rahmen der Festivitäten rund um den

Kompositionswettbewerb verliehen.

Der Preis besteht aus einer Skulptur, die von dem Orgelbaumeister Stephan M

wurde. 50 Die Skulptur steht als Auszeichnung für die Kreativität und die außerg

tungen im Dienste der sakralen Musik.


Prof. Michael Radulescu erhält den Kirchenmusikpreis der Stadt Saarlouis 2020

Das Kuratorium des Kirchenmusikpreises der Stadt

Saarlouis hat in seiner Sitzung vom 11. März 2020

einstimmig entschieden, den Kirchenmusikpreis der

Stadt Saarlouis in diesem Jahr an den Wiener Professor

Michael Radulescu zu verleihen.

Als Begründung wurde verdeutlicht, dass er sich im

Zeitraum von 2007 bis 2019 als Dozent der Europäischen

Orgelakademie Saarlouis und im Zeitraum

von 2011 bis 2020 als Mitglied der Jury des Internationalen

Orgel-Kompositionswettbewerb Saarlouis

im besonderen Maße um die Förderung der Kirchenmusik

innerhalb der Stadt Saarlouis verdient gemacht

haben.

Die Auszeichnung besteht aus einem Sachpreis in

Form einer Skulptur, bestehend aus 7 in Spiralform

angeordneten Orgelpfeifen auf einem 8-eckigen Sockel

aus dunklem Edelholz.

Die Verleihung findet am Tag der Preisverleihung des

Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerbes

der Stadt Saarlouis in diesem Jahr 27. September

2020 in der Kath. Pfarrkirche St. Crispinus und St.

Crispinianus in Saarlouis-Lisdorf statt.

Werden Sie Mitglied und damit

auch Botschafter des

Fördervereins “Klingende Kirche“

der Kath. Kirchengemeinde Lisdorf.

51


Themen der unter der Dozentschaft von Prof. Michael Radulescu

veranstalteten Lisdorfer Orgelakademien

anno

Thema

2007 Johann Sebastian Bach:

Dritter Teil der Klavierübung

2009 Johann Sebastian Bach:

Die 18 Choräle der „Leipziger Originalhandschrift“ und

Kanonische Veränderungen über das Weihnachtslied

„Vom Himmel hoch da komm ich her“

2012 Johann Sebastian Bach:

Die Choralvorspiele aus dem „Orgelbüchlein“

2015 Johann Sebastian Bach:

Orgelwerke nach freier Wahl

2016 Johann Sebastian Bach:

Orgelwerke nach freier Wahl

2018 Johann Sebastian Bach:

II. Theil der Clavier Übungen

2019 Johannes Brahms

Gesamtwerk für Orgel

Johann Sebastian Bach

Vivaldi-Concert für Orgel in d-Moll (BWV 596),

a-Moll (BWV 593), C-Dur „Grosso Mogul“ (BWV 594)

52


Impressionen der Saarlouiser Orgelakademien 2016 und 2018

Herzliche Begrüßung zu Beginn der Orgelakademie 2016 auf der Orgelempore

v.l.: Pfr. Dr. Frank Kleinjohann, Prof. Michael Radulescu und Oberbürgermeister Roland Henz

Dozent Prof. Michael Radulescu mit dem

künstlerischen Leiter Regionalkantor Armin Lamar

Begrüßung der 16 Teilnehmer/innen der 11. Orgelakademie 2018 durch die

Leiterin des Kulturamtes der Stadt Saarlouis Frau Julia Hennings

53


Bilderauswahl der Orgeltage 2017

Eröffnungsgottesdienst mit Pfr. Dr. Frank Kleinjohann und Diakon Christoph Nenno

Hohe Messe in h-moll von Johann Sebastian Bach mit dem KammerChor Saarbrücken –

Daarler Barock Consort, Franziska Bobe – Sopran, Marion Eckstein – Alt,

Tobias Mäthger – Tenor, Dietrich Henschel – Bass

Gesamtleitung: Prof. Georg Grün

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Orgelkundefahrt mit Besichtigungen der Orgelwerke in Oberwesel, Koblenz und Bendorf-Sayn

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Armin Lamar und Franz Leinhäuser an der Orgel in der

Liebfrauenkirche Oberwesel

700 begeisterte Kinder beim „Karneval der Tiere“

mit Andreas Hoffmann (Orgel) und Hartmut Godel (Erzähler)

Markus Uhl, Heidelberg eröffnete die Orgelnacht 2017

57


Chormusik vom Feinsten wurde vom Dekanatschor „Intermezzo“

Wadgassen unter der Leitung von Susanne Zapp-Lamar dargeboten

Gernot Meiser mit seinen astronomischen Photografien

untermalte die stimmungsvolle Orgelmusik von Armin Lamar

Die zahlreichen Besucher lauschten dem „Klang der Sterne“

mit einfühlsamen Orgelklängen bereicherte Armin Lamar

die außergewöhnliche Veranstaltung

58


Ehrung der Preisträger des 8. Orgel-Kompositions-Wettbewerbes 2017

v.l.: Armin Lamar, Dr. Friedrich Spangemacher, Andreas Seemer-Koeper (2. Preis), Bürgermeisterin Marion Jost,

Pierre Damiano Peretti (1. Preis), Steven Heelein (3. Preis), Manfred Boßmann

Die drei Preisträger 2017

Mit den Preisträgern freuten sich auch die

Gastgeber und Besucher der Veranstaltung

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Preisträgerkonzert 2017

Pierre Damiano Peretti nach der Uraufführung seiner preisgekrönten Komposition

mit der Mezzosopranistin Marta Babic und dem Organisten Darko Pleli an der Lisdorfer „MAYER-Orgel“

61


Der Königin ergebener Diener:

Armin Lamar erhält Saarlouiser Kirchenmusikpreis

(Auszug aus dem Pressebericht der Saarbrücker Zeitung

von Jutta Stamm)

Armin Lamar aus Überherrn, Regionalkantor für

Saarlouis im Bistum Trier, erhielt eine besondere Auszeichnung,

die zum vierten Mal vergeben wurde.

Ihm wurde der „Kirchenmusikpreis 2017 der Stadt

Saarlouis zuerkannt. Hans-Jörg Schu hielt die Laudatio.

In der Urkunde heißt es: „Herr Lamar hat sich als Organist

der Katholischen Kirchengemeinden St. Ludwig

Saarlouis und St. Crispinus und St. Crispinianus

Saarlouis-Lisdorf in besonderem Maße um die Förderung

der Kirchenmusik verdient gemacht.

Insbesondere seine hervorragenden Engagements

um die Renovierung der Orgel in der Pfarrkirche St.

Ludwig, den Internationalen Orgel-Kompositionswettbewerben

der Stadt Saarlouis und die Europäischen

Orgelakademien in Saarlouis-Lisdorf verdienen

Dank und Anerkennung.“

Als Regionalkantor leitet Lamar die Fachstelle für

Kirchenmusik Saarlouis. In der C- und D-Ausbildung

unterrichtet er die Fächer Orgel, Musikgeschichte,

Liturgiegesang, Gregorianik und Gehörbildung an

der Bischöflichen Kirchenmusikschule Trier. Eine gemeinsame

Initiative von Pastor Anton Heidger, Jörg

Sonnet und Armin Lamar hatte 2008 zur Gründung

des Orgelbauvereins St. Ludwig Saarlouis geführt.

Armin Lamar hatte sich erst nach einer Ausbildung

als Schriftsetzer und einer kaufmännischen Tätigkeit

in der Dillinger Druckerei seines mütterlichen Großvaters

seinen Kindheitstraum erfüllt:

Er bekam seit seinem neunten Lebensjahr Klavierunterricht,

sang in Chören und wurde 1996 künstlerischer

Leiter und Initiator der Orgelkonzertreihe der

„Kulturszene Saardom“ Dillingen.

Dazu machte er Orgelvertretungen am Trierer Dom,

begleitete den Domchor und gab Orgelkonzerte.

Doch erst im Oktober 2003 begann er mit dem ersehnten

Studium der Kirchenmusik an der Hochschule

für Musik Saar.

„Es ist nicht nur irgendein Beruf, sondern meine ganze

Leidenschaft und mein Hobby“, bekannte Preisträger

Lamar. Es sei ihm eine große Freude, die Vielfalt

der Möglichkeiten auszuschöpfen, die sein Beruf biete.

„Das ist eine Quelle, die ständig sprudelt.“

62


Bürgermeisterin Marion Jost überreicht den im Jahre 2017 verliehenen Kirchenmusikpreis

der Stadt Saarlouis an Regionalkantor Armin Lamar

Danke dem Laudator Hans-Jörg Schu

Gratulation durch den Vorstand des Fördervereins

der Lisdorfer „Klingenden Kirche“

63


Über diese großartige und verdiente Auszeichnung freut sich mit Armin Lamar seine gesamte Familie

Gratulation durch den Vorstand

des Orgelbauvereins St. Ludwig Saarlouis

Bruno Proietti überbrachte die Glückwünsche

des Saarlouiser Unternehmens „Ludwig Schokolade“

64


Die vielen Gäste waren gerne der Einladung der Stadt Saarlouis zur Verleihung des Kirchenmusikpreises gefolgt.

65


Schnappschüsse aus der Konzertreihe der Lisdorfer „Klingenden Kirche“

im Zeitraum von 2017 - 2020

Katholische Pfarrkirche „St. Crispinus und Crispinianus“ Saarlouis-Lisdorf

66


25.10.2017: Orgelkonzert von Wayne Marshall 16.12.2017: Adventskonzert mit dem Großen Chor des RSG

und des KJSO Saarlouis unter Leitung von Günter Donie

Konzert Junge Künstler – Barocke Klänge

unter der künstlerischen Leitung von Lisa Saterdag

25.02.2018: Orgelkonzert mit

Prof. Andreas Rothkopf

67


15.06.2018: 15. Lisdorfer Open-Air-Konzert

u. a. mit dem Kreisjugend-Sinfonie-Orchester und dem Großen Chor des Robert-Schuman-Gymnasiums Saarlouis

Künstlerische Leitung: Günter Donie

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11. Europäische Orgelakademie Saarlouis-Lisdorf 26. Sept. – 29. Sept. 2018

Kath. Pfarrkirche St. Crispinus und St. Crispinianus

Der Einladung zur Orgelakademie unter der Dozentschaft

von Prof. Michael Radulescu waren

19 Teilnehmer/innen aus 4 Ländern gefolgt

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30.12.2018: Weihnachtskonzert der Lisdorfer Vereine,

u. a. mit dem Hard-Chor der Chorgemeinschaft Lisdorf

unter Leitung von Natalya Chepelyuk und der Sopranistin Sabine Becker

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17. Febr. 2019: Konzert Junge Künstler – Festliche Klänge

Kinder- und Jugendchor der Kirchengemeinden Überherrn

und Altforweiler.

Leitung: Susanne Zapp-Lamar

17. Febr. 2019: Konzert Junge Künstler – Festliche Klänge

Lisa Saterdag - Violine

Masanori Tsuboi - Violoncello

10. März 2019: Orgelkonzert mit

Zuzana Ferjencíková aus Bratislava

21. Juni 2019: Das 16. Lisdorfer Open-Air-Konzert

war nochmals restlos ausverkauft!

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12. Europäische Orgelakademie Saarlouis-Lisdorf

war mit 16 Teilnehmer/innen aus 3 Ländern wiederum ausgebucht

Klarinettist von Weltruf Giora Feidman und das Gershwin Quartett

begeisterten die zahlreichen Konzertbesucher in der Lisdorfer

Pfarrkirche

26.01.2020 Konzert mit dem Saarknappenchor unter der Leitung von Matthias Rajczyk

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Auszug aus der Entstehungsgeschichte der Lisdorfer MAYER – Orgel (1987)

Nach der Bewilligung der bischöflichen Behörde

vom 22. April 1985 erteilte die Lisdorfer Kirchengemeinde

am 27. April 1985 der Orgelbaumanufaktur

Hugo Mayer aus Heusweiler/Saar den verbindlichen

Auftrag - vorerst noch ohne Schnitzwerk - eine Orgel

für die Kath. Pfarrkirche St. Crispinus und St. Crispinianus

Saarlouis-Lisdorf zu bauen.

Laut Werklieferungsvertrag betrug die Fertigungszeit

24 Monate. Im Hinblick auf den 1700. Todestag

der Schutzpatronen am 25. Oktober 1987 beabsichtigte

die Kirchengemeinde, das Fest der Orgelweihe

zusammen mit diesem für die Pfarrei wichtigen Ereignis

zu feiern.

Die hoch qualifizierten Mitarbeiter der Orgelbaumanufaktur

Hugo Mayer schafften es in der vorgegebenen

Bauzeit ein Instrument zu bauen, das bis heute von

Orgelkennern und Orgelsachverständigen sehr geschätzt

wird.

Die würdige und eindrucksvolle Orgelweihe durch

Regionaldekan Albert André erfolgte am 23. Oktober

1987 im Rahmen der Feierlichkeiten zum 1700.

Todestag der Schutzpatrone der Pfarrkirche „St.

Crispinus und Crispinianus“. Mitzelebranten waren

Dechant Anton Heidger, der damals amtierende

Pfarrer Karl Detemple sowie die ehemaligen Lisdorfer

Pfarrherren Alois Loew und Ernst Seiwert.

Eindrucksvoll wurde die orgelmusikalische Gestaltung

dieser Feierstunde durch Prof. Paul Schneider,

Saarbrücken und den Lisdorfer Kirchenchor

gestaltet.

Am 25. Oktober 1987 lockte das erste Orgelkonzert

viele Besucher aus nah und fern an. Andreas

Arand, einem gebürtiger Lisdorfer, wurde die Ehre

zuteil, die neue Orgel „einzuspielen“.

Spätestens nach dem Erleben der Orgelweihe und

des Orgelkonzertes spürte man, welch große Dienerin

eine Orgel bei der Gestaltung von Gottesdiensten

und kirchenmusikalischen Veranstaltungen ist.

Dass die Orgel letztlich größer wurde als ursprünglich

geplant, schöner und qualitativ besser als je erhofft

und teurer als je befürchtet, führte dazu, dass seitens

des rührigen Orgelbaufördervereins weitere 5 Jahre

benötigt wurden, die finanzielle Grundlage für die

noch anstehenden Bauabschnitte zu schaffen. Die

entsprechenden Auftragsvergaben erfolgten jeweils

zu den Zeitpunkten, wo die erforderlichen Finanzierungsmittel

vorhanden waren. So auch bei der Entscheidung

über die Anfertigung des Orgelprospektes.

Nach den Wünschen der Pfarrgemeinde, des Orgelbauers,

des Architekten und mit der Genehmigung

des Bistums wurde ein Orgelprospekt mit schweren

geschwungenen Gesimsen und Profilen in starkem

Eichenholz konzipiert, das trotzdem einen leichten

und grazilen Gesamteindruck macht.

73


Im November 1992 war es dann soweit, dass das vor

rund 10 Jahren planerisch begonnene Werk durch

das Anbringen des Schnitzwerkes vollendet wurde.

Es ist schön, wenn große Vorhaben vollendet werden.

Besonders schön aber, wenn viele Institutionen und

viele Menschen daran beteiligt waren. Im Bewusstsein

dieser gerade in Lisdorf vorhandenen wichtigen

Voraussetzungen konnten im kirchlichen Bereich

74


viele wesentliche Vorhaben realisiert werden.

Als Glücksgriff erwies sich die Gründung des Orgelbauvereins,

der souverän den sich selbst gegebenen

Satzungsauftrag, nämlich für die Finanzierung des

Instrumentes Sorge zu tragen, innerhalb von 10 Jahren

erfüllte.

Die Bemühungen des aktiven und ideenreichen

Vorstandes und der 230 Vereinsmitglieder wurden

durch eine große Zahl von Einzelspendern gefördert.

Die vom Orgelbauförderverein im Jahre 1984 ins Leben

gerufene Konzertreihe „Klingende Kirche“ wurde

sehr gut angenommen. Hier waren es hauptsächlich

die kulturellen Vereine in Lisdorf, die für beachtliche

Konzerterlöse sorgten, die dem Orgelbau zu Gute

kamen.

Am Schluss aller Bemühungen war es geschafft, den

für den Orgelbau erforderlichen Finanzierungsbetrag

in Höhe von insgesamt 815.898,62 DM zu erwirtschaften.

Bemerkenswert ist, dass dabei Beträge der Kirchengemeinde

und des Bistums nicht zur Verfügung

standen und die Zuschussanträge seitens der Kommunen

jeweils abgelehnt wurden.

Der Lisdorfer Orgelbauförderverein löste sich im Januar

1993 wegen Erreichung des Vereinszweckes auf.

Der Vorstand und die 230 Mitglieder begriffen dieses

Ende jedoch nicht als Schlusspunkt ihres Engagements.

Sie gründeten den Förderverein „Klingende

Kirche der Kath. Kirchengemeinde Lisdorf e.V.“, mit der

Zielsetzung, ein Forum zu schaffen, das die lange Tradition

der Kirchenmusik in Lisdorf lebendig hält, aber

auch Impulse für das Entstehen neuer musikalischer

Entwicklungen gibt.

Innerhalb der Konzertreihe der Lisdorfer „Klingenden

Kirche“ wurden seither fast 200 Konzerte durchgeführt.

Aufgrund der Vereinsinitiativen wurden aber

auch bedeutende orgelspezifische Veranstaltungen

wie der Internationale Saarlouiser Orgel-Kompositionswettbewerb,

die Saarlouiser Orgeltage und die

Europäische Orgelakademie geschaffen.

Dadurch ist die Lisdorfer Pfarrkirche mit ihrer bemerkenswerten

Orgel zu einem Markenzeichen anspruchsvoller

Orgelmusik und kirchenmusikalischen

Veranstaltungen geworden.

Der Förderverein „Klingende Kirche“ hat entscheidend

zu dem hohen Stellenwert beigetragen, den

die Stadt Saarlouis im Bereich der Kirchenmusik

genießt.

Der Pflege und Unterhaltung des Orgelwerkes

kommt innerhalb des Vereinszweckes eine besondere

Bedeutung zu. Diese wichtigen und sinnvollen

Aufgaben zu erfüllen, ist für den Vorstand eine Herausforderung

und Verpflichtung zugleich.

Die Lisdorfer Orgel setzt klingende Zeichen. Möge

sie uns noch viele Jahre in Freud und Leid begleiten

und unsere Verbundenheit zur Kirche auch den kommenden

Generationen künden.

Manfred Boßmann (aus der Festschrift anlässlich des 25. Jahrestages

der Lisdorfer Orgelweihe)

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MAYER-Orgel in der Kath. Pfarrkirche Saarlouis-Lisdorf

I. MANUAL

(Rückpositiv C-g’’’)

Holzgedackt 8’

Quintade 8’

Principal 4’

Traversflöte 4’

Doublette 2’

Sesquialter 2 f.

Larigot 1 1/3’

Scharff 4 fach

Cromorne 8’

Tremulant

III. MANUAL

(Schwellwerk C-g’’’)

Offenflöte 8’

Salicional 8’

Vox coelestis 8’

Principal 4’

Blockflöte 4’

Waldflöte 2’

Nazard 2 2/3’

Terz 1 3/5’

Acuta 4 fach

Fagott 16’

Hautbois 8’

Trompette harm. 8’

Clairon 4’

Carillon c-c''

Tremulant

II. MANUAL

(Hauptwerk C-g’’’)

Bourdon 16’

Principal 8’

Holzflöte 8’

Gemshorn 8’

Octave 4’

Rohrflöte 4’

Quinte 2 2/3'

Principal 2’

Mixtur 5 fach

Cornet 5 fach

Bombarde 16’

Trompete 8’

PEDALWERK C-f ’

Principalbaß 16’

Subbaß 16’

Quintbaß 10 2/3’

Principalflöte 8’

Pommer 8’

Choralbaß 4’

Hintersatz 4 fach

Posaune 16’

Trompete 8’

Kopftrompete 4’

EFFEKTREGISTER

Rossignol

Zymbelstern

Der künstlerische Wert einer Orgel setzt ein harmonisches Zusammenspiel

von Architektur, Prospektgestaltung, Disposition, Zuordnung der einzelnen

Teilwerke und letztlich eine vollkommene Intonation voraus. Beim

Neubau der Lisdorfer Orgel durch die Orgelbaufirma Hugo Mayer Heusweiler/Saar

galt es im Besonderen, das neue Orgelwerk harmonisch dem

barocken Charakter des Innenraumes der Kirche so anzupassen, dass eine

homogene Einheit und Wechselwirkung zwischen Raum und Orgelwerk

entsteht. Nach intensiven Überlegungen wurde ein Orgelgehäuse mit einem

barocken Prospekt getreu dem großen Vorbild der bekannten Meister

konzipiert. Das Klingen und Schwingen der Töne lässt sich schon beim

Anblick erahnen.

In der reichhaltigen Disposition mit 45 Registern sind die einzelnen Pfeifenfamilien

vielfältig vertreten. Mit großem Einfühlungsvermögen gelang

es, die umfangreichen Pfeifenreihen der Akustik des Kirchenraumes anzupassen

und somit einen homogenen Gesamtklang zu erhalten, der sowohl

die feinen und zarten Stimmen als auch die kräftigen Rohrwerke zur

vollen Entfaltung kommen lässt. Traktiert wird die Orgel vom angebauten

Spielschrank am Orgelgehäuse über eine mechanische Holztraktur, über

dünne Holzleisten, den Abstrakten und Wellen. Die Orgel wurde 2006

mit dem Einbau der Register Hautbois 8’, Carillon und Rossignol klanglich

erweitert. Zudem erhielt sie eine elektronische Setzeranlage mit der

Speichermöglichkeit von 6.339 Registerkombinationen und 2 Crescendo-

Kombinationen. 2017 erhielt sie zudem das Efektregister „Zymbelstern“.

Das Gehäuse der Orgel besteht aus massivem Eichenholz. Das Schnitzwerk

des Orgelprospektes wurde durch die Werkstatt Martin Mrziglod,

Tholey/Saar gefertigt.

Technische Daten: 45 klingende Register, 3 Manuale und Pedal,

Spielhilfen: Elektronische Setzeranlage mit 6.339 Kombinationen,

2 Crescendo-Kombinationen, mechanische Registeranlage,

Koppeln: I-II, III-II, III – I, III – P, II – P, I - P

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Die „Klingende Kirche“ Lisdorf

Die kath. Pfarrkirche St. Crispinus und Crispinianus

(erbaut 1764) ist eine der schönsten Barockkirchen

der SaarLorLux-Region. Mit bemerkenswert großem

Engagement der Lisdorfer Gemeinde wurde dieses

Gotteshaus in den letzten Jahrhunderten errichtet, erweitert,

wieder aufgebaut und renoviert.

Als sich 1980 herausstellte, dass sich die Renovierung

des alten Orgelwerkes nicht mehr lohnt, schlossen

sich über 230 Interessierte im Orgelbauförderverein

zusammen, um Gelder für den Bau einer neuen Orgel

zu sammeln. Nach 10 Jahren konnte das neue Instrument

aus der Werkstatt von Hugo Mayer eingeweiht

werden. Durch ihren Barockprospekt und die 45 Register

verschmilzt die MAYER-Orgel optisch wie auch

akkustisch mit dem Barockgebäude zu einem der hervorragenden

kirchenmusikalischen Räume im Saarland

– der „Klingenden Kirche“.

Der Orgelbauförderverein löste sich 1992 nach dem

Erreichen seines Zieles auf. Seine Mitglieder begriffen

dieses Ende jedoch nicht als Schlusspunkt ihres Engagements.

Sie gründeten den Förderverein „Klingende

Kirche“, der sich neben der Erhaltung der MAYER-

Orgel zum Ziel setzte, ein Forum zu schaffen, das die

lange Tradition der Kirchenmusik in Lisdorf lebendig

hält aber auch Impulse für das Entstehen neuer musikalischer

Entwicklungen gibt.

Die „Klingende Kirche“ Lisdorf ist weit über das Saarland

hinaus zu einem Markenzeichen für anspruchsvolle

Kirchenmusik, orgelmusikalische Leckerbissen

und grenzüberschreitenden Austausch geworden.

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Die Einladung dabei zu sein

Fünf Gründe für eine Mitgliedschaft

Im Förderverein „Klingende Kirche“ haben sich engagierte

Freunde und interessierte Konzertbesucher zusammengefunden,

welche die Vereinsarbeit auf unterschiedliche

Art und Weise unterstützen möchten.

Wir laden Sie ein, durch eine Mitgliedschaft im Förderverein

nicht nur von dessen Angeboten zu profitieren,

sondern auch als Botschafter der „Klingenden Kirche“ die

Idee dieses einzigartigen Projekts in die Öffentlichkeit zu

tragen. Durch Ihre Mitgliedschaft fördern und gestalten

Sie die vielfältigen Aktivitäten der „Klingenden Kirche“ im

Konzertbereich, aber auch die Nachwuchsförderung, sei

es auf der Profi- oder Amateur-Ebene. Ihr Mitgliedsbeitrag

(Jahresbeitrag 30 Euro) sichert das lebendige Engagement

des Fördervereins für die Kirchenmusik.

• Nutzen Sie das Vorschlagsrecht der Mitglieder und

reden Sie bei der Konzertplanung mit.

• Entscheiden Sie mit, wie und für was Ihr Mitgliedsbeitrag

verwendet wird.

• Erleben Sie in Künstlergesprächen die „Großen“

hautnah.

• Sichern Sie sich rechtzeitige Informationen über

Termine und Inhalte der Konzerte.

• Schöpfen Sie die Möglichkeiten der Abzugsfähigkeit

der Beiträge aus.

Der Förderverein ist als gemeinnütziger

Verein anerkannt.

Wir freuen uns über jede neue Mitgliedschaft !

Unsere Vorstandsmitglieder sind sehr gerne Ihre

Ansprechpartner:

Der Vorstand des Fördervereins „Klingende Kirche“

bei der turnusmäßigen Generalversammlung 2019

Vorsitzender:

Stv. Vorsitzender:

Schriftführerin:

Kassiererin:

Organisationsleiter:

Stv. Organisationsleiter:

Beisitzerin:

Beisitzer:

Beisitzer:

Berufenes Mitglied:

Manfred Boßmann

Armin Lamar

Eva-Maria Amann

Sigrid Mayer

Klaus Hild

Marius Amann

Rosemarie Spoerhase-Eisel

Alfred Philippi

Franz-Josef Zender

Pfr. Dr. Frank Kleinjohann

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Aufnahmeantrag zum Förderverein „Klingende Kirche“

der Katholischen Kirchengemeinde Saarlouis-Lisdorf e.V.

Ich möchte Mitglied im Förderverein werden. Den Jahresbeitrag Beitrag von 30,00 € wollen Sie bitte am 1.7. eines

jeden Jahres von meinem nachstehenden IBAN-Konto abbuchen:

D E

BIC

Kreditinstitut: _____________________________________________

Wegen der steuerlichen Absetzbarkeit der Beitragszahlungen

bitte ich um eine jährliche Beitragsbescheinigung. ( ja / nein )

Name: ___________________________________________

PLZ / Ort: __________________________________________

Geburtstag: ________________________________________

Vorname: _________________________________________

Strtaße / Nr.: ________________________________________

Mail-Adresse: _______________________________________

Telefon-Nr.: ________________________________________

Datum: ___________________________________________

Unterschrift: ________________________________________

Bitte senden Sie den Aufnahmeantrag an:

Förderverein „Klingende Kirche“ e.V.

Weißdornflur 9,

66740 Saarlouis-Lisdorf

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Wir danken unseren Sponsoren, ohne deren ideelle, organisatorische und finanzielle Unterstützung

die Durchführung des 9. Internationalen Orgel-Kompositions-Wettbewerb nicht

möglich gewesen wäre.

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