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Die Energiewende in Hessen nach dem Energiegipfel - HeRo

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der Natur nutzen!

Geschäftsbericht


Der HeRo-Vorstand ...............................................................................................................................................................................................................................5

Tätigkeitsbericht 2012: Elisabeth Apel, Geschäftsführerin .........................................................................................6

Auftrag und Aufgaben von HeRo .................................................................................................................................................................................8

Die Energiewende in Hessen nach dem Energiegipfel ......................................................................................................9

Energetische und stoffliche Verwertung

� Biogene Festbrennstoffe ........................................................................................................................................................................12

� Technische Anlagen für nachwachsende Rohstoffe ..........................................................................13

� Bauen und Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen .......................................................15

Dämmstoffe und energetische Sanierung ..........................................................................................15

Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen ...............................................................................................18

� Nachwachsende Rohstoffe im Garten- und Landschaftsbau ......................................19

Materialien .........................................................................................................................................................................................................19

Anwendung: Erosionsschutz und Ingenieurbiologie ...................................................... 21

Produktion nachwachsender Rohstoffe

� Landwirtschaftliche Produktion ...........................................................................................................................................24

Wissenschaft, Forschung und Technologietransfer

� Anbau schnellwachsender Hölzer auf landwirtschaftlichen Flächen ............28

� SoMaRu ....................................................................................................................................................................................................................................29

Aus,- Fort- und Weiterbildung

� Das nawarum – ein lebendiger Lernort .............................................................................................................34

� Schulische Angebote ...................................................................................................................................................................................35

Für Schulklassen ....................................................................................................................................................................................35

Für Lehrerinnen und Lehrer ........................................................................................................................................ 40

Öffentlichkeitsarbeit

Akteure

� Veranstaltungen ...................................................................................................................................................................................................... 44

� Druckerzeugnisse ................................................................................................................................................................................................ 47

� Netzwerkarbeit ....................................................................................................................................................................................................... 49

� Das HeRo-Team ....................................................................................................................................................................................................54

� Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ..............................................................................................................56

� Organigramm ..............................................................................................................................................................................................................57

� Neue Mitglieder .....................................................................................................................................................................................................58

� Mitgliederentwicklung ................................................................................................................................................................................60

� Mitgliederverzeichnis ...................................................................................................................................................................................61

3


Der HeRo-Vorstand

Dr. Anna Runzheimer

Hessisches Ministerium für Umwelt,

Energie, Landwirtschaft und

Verbraucherschutz

Vorstandsvorsitzende

Herwig Marloff

Hessische Erzeugergemeinschaft

für nachwachsende Rohstoffe w.V.

Fachvorstand:

Produktion nachwachsender

Rohstoffe

Klaus Kühlborn

Holzbau Kühlborn GmbH

Fachvorstand:

Energetische und stoffliche

Verwertung

Dipl. Ing. Thomas Turk

IGLux Witzenhausen GmbH

Fachvorstand:

Wissenschaft und Forschung

Die benannten Vorstandsmitglieder:

Dietrich Kübler

Brenergo – Gesellschaft für Breitband

und regenerative Energien mbH

Fachvorstand:

Kommunale Initiativen

Heinz Moering

Direktor Holzfachschule

Bad Wildungen

Fachvorstand:

Aus-, Fort- und Weiterbildung

Thomas Krause

SEEGER Engineering AG

Fachvorstand:

Technologie

und Technologietransfer

Als Vertreter für den Hessischen Bauernverband benannt: Heinrich Heidel

Als Vertreter für den Hessischen Waldbesitzerverband benannt:

Als Vertreter für das Hessische Ministerium für Umwelt,

Maria Jacinta Roeder von Diersburg

Energie, Landwirtschaft u. Verbraucherschutz benannt: Andreas Sandhäger

Carsten Wilke

Jörg van der Heide

Andreas Koch

5


6

Bericht der Geschäftsführerin

Elisabeth Apel

„Bis zum Jahr 2050 soll der Energieverbrauch in Hessen aus

erneuerbaren Energien gedeckt werden. Die Energiewende in

Hessen kann nicht ohne nachwachsende Rohstoffe gelingen.

Deshalb ist ihre energetische Nutzung ein fester Baustein

des hessischen Energiekonzepts und die Arbeit des Kompetenzzentrum

HessenRohstoffe ist hierfür ein wichtiger und

unverzichtbarer Bestandteil. HeRo zeigt beispielhaft, dass

Nachhaltigkeit unter ökologischen und ökonomischen Gesichtspunkten

möglich ist. Bei der Energiewende geht es nicht darum

die schnellsten, sondern die klügsten Lösungen zu finden.

Erneuerbare Energien müssen sicher, sauber und bezahlbar

sein.

Hessens Bürgerinnen und Bürger über die Energiewende

zu informieren, ist eine essentielle Aufgabe, um die nötige

Akzeptanz zu schaffen. HessenRohstoffe leistet dabei einen

wichtigen Beitrag, indem das Kompetenzzentrum als Plattform

und zuverlässiger Ansprechpartner sowohl Schulen und

Verbrauchern als auch der Wirtschaft zur Verfügung steht.

Als Verein ist die Einrichtung offener und breiter aufgestellt

und kann die Zielgruppen besser erreichen. Wichtig ist die

Bündelung der Aufgaben im Bereich der nachwachsenden

Rohstoffe, um deren vielfältige Anwendungsmöglichkeiten optimal

darzustellen. Die 427 hessischen Kommunen sind wichtige

Partner bei der Arbeit von HeRo. Bei den anstehenden

Investitionen zur energetischen Sanierung der landeseigenen

Liegenschaften ist das Fachwissen von HeRo über die Vorteile

von Bau- und Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen

nützlich. Ich möchte Sie ausdrücklich ermuntern, den erfolgreichen

Ansatz weiter zu verfolgen.“

Mit diesen Worten würdigte der Hessische Ministerpräsident

Volker Bouffier während seines Besuches im

September 2012 die Arbeit von HeRo. Für uns ist diese

Würdigung Anerkennung und Herausforderung zugleich:

Wir bieten unseren Netzwerkpartnern und Mitgliedern,

interessierten Verbrauchern und Fachleuten, Schülern

und Lehrern spannende Produkte und Mitwirkungsmöglichkeiten,

um die politisch beschlossene Energiewende

und gesellschaftlich erforderliche Rohstoffwende aktiv zu

gestalten. Wir tun dies in einem überzeugten und überzeugend

agierenden Team, fachlich fundiert, authentisch

und zielgerichtet arbeitend – an einem Standort, der sich

in den beiden zurückliegenden Jahren ständig nach vorne

entwickelt hat.

Das Jahr 2012 bildete einen Meilenstein in der Etablierung

des HeRo-Standortes durch die gezielte Nutzung

unserer neuen räumlichen Gegebenheiten wie der Ausstellungshalle,

dem interaktiven Schüleraktionsraum und

dem völlig neu gestalteten Außengelände. Gleichzeitig

können sich nun erstmals die unterschiedlichen HeRo-

Disziplinen vor Ort mit einem anspruchsvollen Angebot

präsentieren. Dieses Angebot wird nicht nur in der

nordhessischen Region, sondern weit darüber hinaus

intensiv und dankbar aufgenommen. Für die Teilnahme

an den HeRo-Angeboten in Form von Informationsveranstaltungen

für Baufamilien, Workshops für bestimmte

Fachgruppen, Schüler- und Lehrerseminare sowie


Tagungen für Wissenschaftler sind die Teilnehmer auch

bereit, weite Strecken in Kauf zu nehmen, um die im

Bundesgebiet teilweise einmaligen Bildungsveranstaltungen

zu besuchen.

Seit Beginn des Jahres 2012 finden in der ausschließlich

aus nachwachsenden Rohstoffen gebauten und

gedämmten Ausstellungshalle, dem nawarum, Informationsveranstaltungen

für interessierte Verbraucher statt,

die sich objektiv und neutral über Festbrennstoffe und

Anlagentechnik sowie das Bauen und Dämmen mit nachwachsenden

Rohstoffen informieren lassen. Landwirte

erhalten Topaktuelles zu Biogas und schnellwachsenden

Hölzern aus landwirtschaftlicher Produktion. Seit einigen

Monaten ist HeRo offiziell zertifiziert und anerkannt für

die Lehrerfortbildung. Schüler und Lehrer nutzen den

neuen Schüleraktionsraum im nawarum intensiv, um

die neuen Bildungsprodukte von HeRo kennenzulernen:

den gemeinsam mit HessenFo r s t entwickelten Holz-

Energie-Koffer sowie das HeRo-„Eigengewächs“, den

BioKunststoff-Koffer. HeRo hat inzwischen insbesondere

im Bildungsbereich eine bundesweite Vorreiterstellung

erworben. Das freut uns und setzt neue Energien für

neue, spannende Produkte frei.

Hessischen Kommunen wurde in 2012 durch das Kompetenzzentrum

HessenRohstoffe erstmals eine landesweite

Informationskampagne angeboten, in der die

HeRo-Fachreferenten in öffentlichen Informationsveranstaltungen

vor Ort interessierten Verbrauchern und

Kommunalbediensteten die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten

nachwachsender Rohstoffe darstellen. Insbesondere

im Rahmen der Umsetzung energiepolitischer Weichenstellungen

zur verstärkten thermischen Nutzung

von Bioenergie wie auch zur Verbrauchsreduzierung

durch geeignete energetische Sanierung von Bestandsbauten

werden die angebotenen Informationen durch

die jeweiligen Zielgruppen intensiv nachgefragt.

Das von HeRo initiierte Baucluster „baumhaus“ hat

seine Startphase erfolgreich bestanden. Nun gilt es, mit

einschlägig tätigen Unternehmen und Verbänden die

künftige Weiterentwicklung auf ein stabiles Fundament

zu setzen, damit sich gezielt gemeinsame Projekte zur

verstärkten Nutzung von Bau- und Dämmmaterialien

aus nachwachsenden Rohstoffen etablieren lassen.

Das von der FNR über drei Jahre geförderte ProLoc-

Projekt zu Klon-/Standort-Wechselwirkungen bei Pappel

und Weide wurde ebenso erfolgreich beendet wie das

über die EU-finanzierte Forschungsprojekt BENWOOD.

Mit der Marketingmaßnahme SoMaRu beteiligt sich

HeRo unter der Projektleitung des Fraunhofer-Instituts

UMSICHT im Rahmen des Forschungsprojekts SOJUS an

Umsetzungsstrategien zur Etablierung einer nachhaltigen

Holzbiomassenutzung in Russland.

HeRo agiert in einem Netzwerk von Unternehmen, Verbänden,

Initiativen und Hochschulen, stellt neue Verknüpfungen

her, unterstützt Akteure vor Ort und initiiert die

Wissensvermittlung von der Theorie in die Praxis.

Diese Netzwerkarbeit zahlt sich aus: HeRo freut sich

über konstant hohe Mitgliederzahlen und wachsendes

Interesse aus der Bevölkerung. Wir sind gut aufgestellt,

um die sich immer aus dynamischen Prozessen ergebenden

neuen Herausforderungen zu meistern.

Das Ganze lässt sich nur realisieren durch enge Zusammenarbeit

aller Akteure: impulsgebende, innovative Mitglieder;

konstruktive Vorstandsarbeit und ein hochkompetentes,

engagiertes Team. Allen, die daran mitgewirkt

haben, danke ich persönlich und im Namen des Kompetenzzentrums

HessenRohstoffe.

7


8

� Auftrag und Aufgaben von HeRo

Die hessische Landesregierung will den Anteil der

erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch

des Bundeslandes Hessen wesentlich erhöhen. Das

dient dem Klimaschutz, der Versorgungssicherheit

und der Förderung der Entwicklung des ländlichen

Raumes gleichermaßen. Daher wurde 2004 auf Initiative

des Hessischen Landtages und der Hessischen

Landesregierung das Kompetenzzentrum Hessen-

Rohstoffe (HeRo) e. V. als gemeinnütziger Verein

mit Sitz in Witzenhausen gegründet. Beteiligt waren

dabei zahlreiche Partner aus Wirtschaft, Forschung

und öffentlichen Einrichtungen.

Informationen vermitteln, beraten, vernetzen, Anreize

schaffen, Chancen aufzeigen und Märkte für

die Biomassenutzung öffnen – das sind die Aufgaben

von HeRo. Thematisch bearbeiten die HeRo-

Fachreferentinnen und -referenten folgende Handlungsfelder:

� Biogene Festbrennstoffe

� Kurzumtriebsplantagen

� Biogene Treib- und Schmierstoffe

� Biogas

� Bau- und Dämmstoffe

� Stoffliche Nutzung

� Forschung und Wissenschaft

� Kommunale Initiativen

� Schulische Bildung, Aus- und Weiterbildung

Die Verbindung zu den Mitgliedern wird gewährleistet

über die satzungsgemäß festgeschriebenen

sechs Kernbereiche.

Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte

sechs Vertreter, die im HeRo-Vorstand und nach

außen hin aktiv für die Ziele „ihres“ Kernbereiches

eintreten.

� Wissenschaft und Forschung

An Hessens Forschungsinstituten wird am Thema

„Biomasse“ gearbeitet. HeRo bringt die Anliegen aus

Wirtschaft und Gewerbe bei Fachgesprächen mit den

wissenschaftlichen Partnern zu Gehör und vermittelt zwischen

Vertretern verschiedener Fachdisziplinen. In Teilbereichen

initiiert HeRo selbst Verbundkooperationen mit

systemischem Ansatz als Leuchtturmprojekte für die Forschungslandschaft

Hessen.

� Produktion nachwachsender Rohstoffe

In enger Zusammenarbeit mit der Land- und Forstwirtschaft

informiert HeRo über Möglichkeiten zur Verbesserung

der Produktion nachwachsender Rohstoffe und fördert

Maßnahmen zu ihrer Vermarktung.

� Energetische und stoffliche Verwertung

HeRo sucht gemeinsam mit Fachleuten aus Technik, Industrie

sowie Land- und Forstwirtschaft nach neuen Lösungen

zur effektiven und nachhaltigen Verwertung nachwachsender

Rohstoffe und regt Maßnahmen zur Optimierung und

Weiterentwicklung von Technologien an.

� Technologie und Technologietransfer

Als Informationsplattform und Schnittstelle der verschiedenen

Biomasse-Akteure in Hessen beteiligt sich HeRo am

Technologietransfer, führt Innovationsberatungen durch, ist

auf Messen und Ausstellungen präsent und führt innovative

Firmen und Investoren zusammen.

� Kommunale Initiativen

HeRo unterstützt die hessischen Kommunen bei der Umsetzung

von regional angepassten Biomasse-Konzepten

durch fachliche Erstberatung, Durchführung von Informationsveranstaltungen

und Dokumentation von best-practice-

Beispielen.

� Aus-, Fort- und Weiterbildung

HeRo organisiert hessenweit gemeinsam mit Weiterbildungseinrichtungen

vor Ort Veranstaltungen zu verschiedenen

Themen aus dem Bereich Bio-Rohstoffe für

Fachkreise aus Land- und Forstwirtschaft, Naturschutz,

Kommunen, Handwerk, Industrie, Öffentliche Hand, Universitäten

etc. Die HeRo-Bildungsinitiative unterstützt außer-

dem gezielt Lehrkräfte bei der Bearbeitung des Themas

„Stoffliche und energetische Nutzung nachwachsender

Rohstoffe“ im Unterricht.


Die Energiewende in Hessen nach dem Energiegipfel:

Maßnahmen der Hessischen Landesregierung

Zielvorgaben

Definition der Ziele

des Hessischen

Energiegipfels

Die privaten Verbraucher sowie die Wirtschaft und Industrie in Hessen

benötigen jetzt und zukünftig eine

� bedarfsgerechte

� (ökologisch, ökonomisch und sozial) nachhaltige

� auf sicheren Quellen und Technologien basierende

� gesellschaftlich akzeptierte und

� sich in den europa- und bundesrechtlichen Rahmenvorgaben

bewegende Energieversorgung.

� Deckung des Endenergieverbrauchs in Hessen (Strom und Wärme)

möglichst zu 100 % aus erneuerbaren Energien bis zum Jahr 2050

� Steigerung der Energieeffizienz und Realisierung deutlicher Energie-

einsparungen

� Ausbau der Energieinfrastruktur zur Sicherstellung der jederzeitigen

Verfügbarkeit – so dezentral wie möglich, so zentral wie nötig

� Steigerung der gesellschaftlichen Akzeptanz der energiepolitisch

notwendigen Schritte in der Zukunft

Leitbild des Wer gut informiert ist, kann klüger handeln

Umsetzungskonzepts � Information ist Grundlage für die Akzeptanz erneuerbarer Energien.

� Beratung fördert Investitionen zum Ausbau der erneuerbaren Energien

und der Energieeffizienz.

� Förderung der Maßnahmen führt zur Umsetzung der Energiegipfelziele.

Das Umsetzungskonzept

(auszugsweise, als Handlungsauftrag u. a. für HeRo)

� Handlungsfeld Energiemix

� Projekte zur Steigerung der Nutzung von biogenen Reststoffen und Abfällen

� Durchführung von Fachveranstaltungen zur effizienten Biomethanproduktion und -nutzung

� Handlungsfeld Akzeptanz

� Energieeffizienz und Erneuerbare Energien im Schulunterricht

� Weitere Maßnahmen

� Anhebung der Sanierungsrate auf mindestens 2,5 bis 3 % pro Jahr

9


Energetische und stoffliche Verwertung

Energetische und stoffliche Verwertung

11


Energetische und stoffliche Verwertung

12

��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

� Biogene Festbrennstoffe

Bei der Novellierung des Erneuerbare-Energie-Gesetzes

(EEG 2012) sind in der Biomasseverordnung neue Fördersätze

für die Vergütung elektrischer Energie aus Festbrennstoffanlagen

geschaffen worden, die Biomasse aus

Kurzumtriebsplantagen verstromen. Während in den

letzten Fassungen des EEG die Vergütung der elektrischen

Leistung maximal 4 ct/kWh über der Basisvergütung lag,

ist derzeit ein Mehrertrag von bis zu 8 ct/kWh möglich.

Voraussetzung für die höhere Vergütung ist eine nicht zu

große zusammenhängende Fläche (maximal 10 ha), welche

zuvor nicht als Grünland genutzt wurde und keinen naturschutzrechtlichen

Bestimmungen unterliegt. Werden diese

Anforderungen nicht erfüllt, wird die niedrigere Vergütung

von 4 bis 6 ct/kWh bezahlt.

Das Spektrum von Brennstoffen für die Nutzung in genehmigungsfreien

Feuerungsanlagen wurde mit der Novellierung

der 1. BImschV erweitert. Stroh und ähnliche

pflanzliche Stoffe, nicht als Lebensmittel bestimmtes

Getreide wie Getreidekörner und Getreidebruchkörner,

Getreideganzpflanzen, Getreideausputz, Getreidespelzen

und Getreidehalmreste sowie Pellets aus den vorgenannten

Brennstoffen und sonstige nachwachsende Rohstoffe

sind nun in automatisch beschickten Feuerungsanlagen bis

100 kW Feuerungswärmeleistung unter weiteren Auflagen

zugelassen (§3 1. BImschV). Zu diesen Auflagen ergeben

sich konkrete Auslegungsfragen für die Umsetzung

und den Vollzug der Verordnung.

Martin Schultze als HeRo-Fachreferent für die energetische

Nutzung von NawaRos vertritt das Land Hessen

in einer vom Bundesumweltamt geleiteten Arbeitsgruppe

aus Vertretern und Experten von Bund und Ländern, die

Vorschläge für eine Auslegung des § 3 „Zulässige Brennstoffe“

erarbeitet. Daneben sollen die Experten Fragen

zur Ausgestaltung der vorgesehenen Typprüfung für Anlagen

klären, die mit Stroh, Getreide oder sonstigen biogenen

Brennstoffen betrieben werden.

� Bildungsangebot für Kommunen

„Biogene Festbrennstoffe im kleinen und mittleren Leistungsbereich in Neubauten

sowie Bestandsobjekten privater Eigentümer und gewerblicher Unternehmen“

HeRo unterstützt Kommunen in ganz Hessen mit einer landesweiten Informationskampagne zum Umstieg

auf erneuerbare Energien, zur Erneuerung und zum Betrieb von Heizungsanlagen. Im Rahmen des Veranstaltungsangebots

in den Kommunen für private Verbraucher und Gewerbetreibende werden wichtige Belange

und Hintergründe der biogenen Festbrennstoffe und ihren Einsatz in Holzfeuerungen behandelt. Die neutrale

Beratung umfasst einen Technologieüberblick, wichtige gesetzliche Grundlagen, Belange des wirtschaftlichen

Anlagenbetriebs, Planungs- und Realisierungsempfehlungen und einen Überblick über staatliche Fördermaßnahmen.

� Infoabend für private und gewerbliche Eigentümer von

Neubauten und Bestandsobjekten

� „Grundlagen zur Sammlung und Konditionierung von Energieholz aus

urbaner Herkunft und aus der Landschaftspflege“

Für Studierende des Studiengangs Arboristik der Fakultät Ressourcenmanagement an der Hochschule

für Angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) in

Göttingen werden ausgewählte Vorlesungen im nawarum

angeboten. Martin Schultze stellt dabei Einsatzbereiche,

Prozessketten und Arbeitsverfahren für die energetische

Verwertung von Restholz dar.

� Halbtägige Vorlesung mit Exkursion für Studierende


��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

� Transfer 4 „Holzbrennstoffe“

Der gründlich überarbeitete Transfer „Holzbrennstoffe – Scheitholz,

Holzhackschnitzel, Holzpellets“ vergleicht und beschreibt Herstellung und

Herkunft der drei wichtigsten Holzbrennstoffprodukte, ihre spezifischen

Brennstoffeigenschaften und Verwendungsbereiche. Die mittlerweile etablierten

Qualitätsstandards und Produktnormen werden detailliert vorgestellt

und ihre Bedeutung erläutert.

� Technische Anlagen für nachwachsende Brennstoffe

Heizen mit Holz ist das Dauerthema bei der energetischen

Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen.

Moderne Holzfeuerungen erreichen hohe Anlagenwirkungsgrade,

machen unabhängig vom Bezug fossiler Energieträger

und der benötigte Brennstoff lässt sich regional

beschaffen. Mit dem Inkrafttreten der novellierten

� Bildungsangebot für Baufamilien, Hausbesitzer,

Hausverwaltungen und Mieter:

„Heizungsmodernisierung – jetzt auf Holzbrennstoffe umsteigen“

Energetische und stoffliche Verwertung

Fassung der 1. BundesImmissionsschutzverordnung

(1. BImschV) in 2010 wurde die Verbrennung biogener

Festbrennstoffe in Kleinfeuerungsanlagen neu geregelt.

Martin Schultze informiert über Funktion und Leistungsfähigkeit von Holzheizungsanlagen und stellt die drei

Holzheizungsvarianten im nawarum vor.

� Infoabend für private und gewerbliche Eigentümer von Neubauten

und Bestandsobjekten

� Bildungsangebot für Kommunen:

„Betriebliches Management von Wärmeerzeugungsanlagen

für biogene Festbrennstoffe in kommunalen Liegenschaften:

Qualitätssicherung für Holzbrennstoffe in automatisch beschickten

kommunalen Festbrennstoffanlagen“

Das Seminar vermittelt die fachlichen Zusammenhänge zwischen der

Brennstoffproduktion und -disposition und erklärt die Auswirkungen

der Brennstoffeigenschaften auf den Anlagenbetrieb. Es orientiert sich

an den europäischen Normen für feste Biobrennstoffe, die europaweit

eindeutige Klassifizierungs- und Sprachregelung garantieren. Die Seminarteilnehmer entwickeln unter fachlicher

Anleitung Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Lenkung für den Betrieb von Holzfeuerungsanlagen.

Anschließend lassen sich diese Erkenntnisse direkt in die Betriebsorganisation der kommunalen Hackschnitzelfeuerungen

übertragen und Kommunikationsregeln entlang der gesamten Prozesskette – vom Baum zur

Feuerung – einsetzen.

� 3-stündiges Seminar für kommunal Beschäftigte und kommunale Energiebeauftragte

13


Energetische und stoffliche Verwertung

14

��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

� „Basisschulung Kesseltechnik und Heizen mit Biomasse“

Der international tätige Holzfeuerungsanlagenhersteller

Guntamatic führte 2012 die erste Basisschulung für die

hessischen Partnerbetriebe des SHK-Fachhandwerks

unter Einbindung der HeRo-Fachreferenten im nawarum

durch. Die HeRo-Ausstellungshalle bietet mit den fest

installierten Festbrennstoffheizungsanlagen eine wichtige

Plattform für HeRo-Mitglieder, um für und mit ihren

Kunden die Einrichtung zu nutzen und neben produktspezifischen

Fragen die Grundlagen einer effizienten und

nachhaltigen Energieversorgung zielgruppenspezifisch

aufzuarbeiten. Weitere Veranstaltungen und Schulungen

mit und für HeRo-Mitglieder sind geplant.

� Schulung für hessische Partnerbetriebe der

GUNTAMATIC GmbH aus dem SHK-Fachhandwerk

� Neuer Transfer „Heizen mit Holz“

Der Transfer beschreibt unterschiedliche Heiztechnologien und deren technische Komponenten

und gibt hilfreiche Informationen für die Planung, Auslegung und den Betrieb holzbefeuerter Anlagen.


��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

Energetische und stoffliche Verwertung

� Bauen und Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen

� Dämmstoffe und energetische Sanierung

Ein wichtiges Thema des Jahres 2012 war die stoffliche

Nutzung nachwachsender Rohstoffe in der Gebäudesanierung.

Zum Jahresbeginn 2012 befassten sich Klaus

Diehl und Norbert Quast zusammen mit Uwe Welteke-Fabricius

vom Verein für zukunftsfähiges Bauen und

Wohnen natureplus e.V. mit der Frage, wie sich der

� Fachaufsatz „Wie ökonomisch ist die ökologische Alternative?“

Der Vergleich unterschiedlicher Dämmvarianten zeigt, dass im Endpreis einer

Baumaßnahme nicht die Kosten des Dämmmaterials die entscheidende Rolle

spielen, sondern Lohnkosten, Baustelleneinrichtung, Gerüst und Putzoberflächen.

Auch fällt hier jeder zusätzliche Zentimeter Dämmstärke kaum ins Gewicht,

solange keine sog. „sprungfixen“ Kosten auftreten. Eine Dämmung wird erst dann

sprungartig teurer, wenn beispielsweise ab einer bestimmten Dämmstärke der

Dachüberstand verlängert werden muss.

HeRo-Fachreferentin Eva Riks konzipierte Seminare und

Vorträge für Baufamilien zum Thema Bauen, Dämmen und

Heizen mit nachwachsenden Rohstoffen für die energetische

Modernisierung im Bestand und insbesondere an

denkmalgeschützten Häusern. Das Bildungsprogramm

wurde sowohl um Vortragsabende für Verbraucher in ihren

eigenen hessischen Kommunen als auch um Workshops

und Kolloquien für kommunale Mitarbeiter bei HeRo in

Witzenhausen erweitert.

Einsatz ökologisch vorteilhafter Naturdämmstoffe aus

wirtschaftlicher Sicht darstellt. Die Ergebnisse dieser

Untersuchung wurden im Fachaufsatz „Wie ökonomisch

ist die ökologische Alternative?“ in der Märzausgabe der

Zeitschrift „B+B Bauen im Bestand“ vorgestellt.

Die Sanierung mit natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen

bietet die Gewähr, dass Gebäude auch den nächsten

Generationen noch historisch authentisch und trotzdem

energieeffizient zur Verfügung stehen. Im HeRo-Bildungsprogramm

werden daher ab 2012 in Zusammenarbeit mit

erfahrenen Praktikern die Seminare „Energetische Sanierung

im Fachwerk“ sowie „Bauen und Sanieren mit Lehm“

angeboten.

15


Energetische und stoffliche Verwertung

16

��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

� „Hilfe, ich habe ein Denkmal!“

Eva Riks gibt Informationen und Unterstützung bei der energetischen Modernisierung von Fachwerk- und

denkmalgeschützten Gebäuden, erläutert die Gesamtplanung, Prioritätensetzung und Innendämmsysteme

und gibt praxisnahe Tipps. Dabei wird sie unterstützt von Dr. Tobias Wolf vom Landesamt für Denkmalpflege,

Gebietskonservator für den Landkreis Kassel und den Werra-Meißner-Kreis.

� Infoabend für Baufamilien, Hausbesitzer und -verwalter

� „Energetische Sanierung im Fachwerk“

Angesichts ständig steigender Energiekosten denken immer mehr Fachwerkhausbesitzer über eine energetische

Sanierung nach. Das Seminar bietet fachkundige Unterstützung bei der Erstellung eines Gesamtkonzepts

und macht deutlich, wie sich Schäden und Fehlsanierungen vermeiden und beheben lassen.

� Infoabend für Baufamilien, Hausbesitzer und -verwalter, Mieter

� „Energiekosten senken mit Verstand“

Eva Riks erläutert gemeinsam mit einem naturdämmstofferfahrenen Energieberater die gesetzlichen Grundlagen

energetischer Baustandards und zeigt die Bedeutung eines Gesamtkonzepts bei der energetischen

Modernisierung. Der Besucher erfährt Wissenswertes über staatliche Fördermöglichkeiten und wo er sich

fachkundige Hilfe holen kann. Ergänzt wird der Vortrag durch einen Marktüberblick über moderne Bau- und

Dämmstoffe aus der Natur sowie die Vorteile und Grenzen einer natürlichen Dämmung.

� Infoabend für Baufamilien, Hausbesitzer und -verwalter, Mieter

� „Fördermittel für die energetische Sanierung und Modernisierung – der Weg zur Traumwohnung“

Klaus Diehl, HeRo-Bereichsleiter Stoffliche Nutzung, führt die Teilnehmer kompetent durch den Fördermitteldschungel

und informiert über zahlreiche staatliche Förderprogramme.

� Informationstag für Baufamilien, Hausbesitzer und -verwalter, Mieter

� Vortragsangebot für hessische Kommunen:

„Energetische Sanierung mit natürlichen Bau- und Dämmstoffen im privaten Bestand“

Über die Vorteile natürlicher Bau- und Dämmstoffe bei der energetischen Sanierung informiert dieses Vortragsangebot

in Kooperation mit hessischen Kommunen.

� Infoabend für Baufamilien, Hausbesitzer und -verwalter, Mieter


��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

Energetische und stoffliche Verwertung

� „Vorzüge nachwachsender Rohstoffe zur Dämmung von Fachwerkbauten“

Eva Riks referierte im Freilichtmuseum Hessenpark in Neu Anspach über „Energiesparen im Fachwerkbau“

anlässlich einer Tagung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

� Neuer Transfer: „Fachwerk – natürlich dämmen!“

Auch für die Nutzer historischer Bausubstanz soll Energie in Zukunft bezahlbar bleiben. Der neue Transfer

unterstützt Eigentümer von Baudenkmälern bei der behutsamen Sanierung und Modernisierung von Fachwerkhäusern

und zeigt, wie dabei substanzschädigende Fehler vermieden werden. Er gibt Hinweise zur

Prioritätensetzung und zur holzverträglichen energetischen Modernisierung mit natürlichen Materialien.

Damit räumt er viele Vorurteile aus und trägt zur fachgerechten Erhaltung der oft ortsbildprägenden

Fachwerksubstanz bei.

17


Energetische und stoffliche Verwertung

18

� Bauen und Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen

� Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen

Das 2011 von HeRo ins Leben gerufene Baubranchen-

Cluster „baumhaus - Netzwerk für nachhaltiges Bauen

und Sanieren“ schaut auf eine positive Startphase zurück,

in der es mit Mitteln der EU und des Hessischen

Wirtschaftsministeriums gefördert wurde. Das Netzwerk

präsentierte sich hessenweit und konnte durch intensive

Beteiligung des Cluster-Managements an vielen Veranstaltungen

innerhalb und außerhalb Hessens zahlreiche Unternehmen,

Verbände und verwandte Netzwerke für das

neue Thema sensibilisieren.

��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

Nun sind interessierte Partner gefragt, die

gemeinsam mit HeRo aus den aktuellen

Energiezielen und Nachhaltigkeitsbestrebungen

in inhaltlichen oder regionalen

Partnerschaften erste bauspezifische und

zukunftsorientierte Projektthemen definieren und anpacken,

um daraus ein solides Fundament für den weiteren

Ausbau des Netzwerks und die verstärkte Nutzung von

Bau- und Dämmmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen

zu schaffen.

� „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen – der Weg zum Traumhaus“

Für das Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen werden geeignete Naturfaserdämmungen, Architektenhinweise

zum ökologischen Bauen und ein Praxisbeispiel mit hochgedämmten Holztafelbauwänden in Vorfertigung

vorgestellt. Die abschließende Exkursion zu einem „Sonnenhaus“ bietet vielfältige Anregungen zum Bauen

mit Holz.

� Informationstag für Baufamilien

� „Bauen und Sanieren mit Lehm“

Das Praxisseminar vermittelt Kenntnisse über die gebräuchlichsten Lehmmaterialien für Innen und Außen, von

Innenputzen über Wärme- und Schallisolierung bis hin zur Fachwerksanierung, und bietet Gelegenheit zum

praktischen Arbeiten mit Lehm.

� Praxisseminar für Hausbesitzer und Mieter

HeRo-Infostände auf ausgewählten hessischen Baumessen:

Bau-Expo vom 09. bis 12. Februar in Gießen

ReWoBau vom 02. bis 04. März in Wiesbaden

DaBau vom 08. bis 11. März in Darmstadt

Sportinfra am 14. und 15. November


��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

Energetische und stoffliche Verwertung

� Nachwachsende Rohstoffe im Garten- und Landschaftsbau

� Materialien

In den „grünen Bereichen“ Gartenbau, Garten- und Landschaftsbau

sowie im dazugehörigen Sektor der Grünflächenpflege

kommt bereits traditionell eine Vielzahl von

Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe zum

Einsatz. Dazu gehören beispielsweise Holz, Holzfasern,

Holzspäne, Rindenprodukte, Kompost, Pflanzenfasern,

pflanzliche Öle, Fette, Harze, Zucker, Stärke, Cellulose,

Stroh, tierische Nebenprodukte und Exkremente, lebende

und abgestorbene Pflanzenteile sowie spezifische pflanzliche

Wirk- und Hilfsstoffe. Diese finden u.a. Verwendung

als konstruktive Werkstoffe für Anwendungen im Außenbereich

oder im Spielplatzbau, als naturnahe Baumaterialien

im Bereich der Ingenieurbiologie, als Mulchstoffe, als

Substratzuschlagstoffe und insbesondere als Torfersatz,

als Dünger und Bodenverbesserungsstoffe, als Pflanzenstärkungsmittel,

als Wirk- oder Zusatzstoffe in Pflanzenschutzmitteln

sowie als sonstige Materialien für den

gartenbaulichen Bedarf (Biokunststofftöpfe, Biokunststoff-

Clips, Biokunststoff-Mulchfolien, Bindegarne, Stammschutz,

Werkzeugstiele, Mulchscheiben, etc.).

� GaLaBau-Forum Thüringen am 06. September

Über den Einsatz von NawaRos im Garten- und Landschaftsbau

referierte Klaus Diehl in der Lehr- und Versuchsanstalt

Erfurt.

In vielen Fällen stehen ihnen, wie auch in anderen Bereichen

der Bauwirtschaft, Produkte auf Basis mineralischer

und fossiler Rohstoffe gegenüber. Dazu gehören

u.a. Torf, Mineralien sowie eine Vielzahl an Kunststoffen

und anderen erdölbasierten Produkten.

Holz im Außenbereich, Holz im Spielplatzbau, Baumaterialien

für den Erosionsschutz, Substratzuschlagsstoffe,

Mulchstoffe, organische Düngemittel, biobasierte Pflanzenschutzmittel

und Biokunststoffprodukte für den Gartenbau:

Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Gesamtmengen

an nachwachsenden Rohstoffen, die für diese

Produkte verwendet werden, bereits immens sind. Zu

den Einsatzmöglichkeiten werden aktuell im Fachbereich

Stoffliche Nutzung intensive Recherchen betrieben, deren

Ergebnisse im kommenden Jahr die Grundlage für einen

neuen HeRo-Transfer sowie Weiterbildungsveranstaltungen

zu diesem Thema bilden.

Foto: Peter Gass

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Energetische und stoffliche Verwertung

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��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

Exponate zur Hangsicherung auf dem HeRo-Gelände

� Krainerwand

Schwere Holzstützkonstruktion mit Steinschüttung zur Sicherung rutschgefährdeter Hänge und Abbrüche (Geländebruch).

Durch das zusätzliche Einlegen von austriebsfähigen Weidenästen oder bewurzelten Laubhölzern

wird der Boden zusätzlich stabilisiert und eventuell auftretendes Oberflächen- oder Schichtwasser aufgenommen

und verdunstet. Steinschüttung und Vegetation übernehmen die Stützfunktion, wenn die Holzkonstruktion

ihre Funktion verliert.

� Hangrost

Holzkonstruktion zur Sicherung instabiler Oberbodenschichten an steilen

Hängen. Durch die anschließende Bepflanzung mit Weidensteckhölzern,

bewurzelten Laubgehölzen oder eine Ansaat mit tiefgründig wurzelnden

Gräsern und Kräutern wird der Boden mittelfristig stabilisiert und eventuell

auftretendes Niederschlagswasser aufgenommen und verdunstet. Die

Vegetation soll dann die Funktion der Oberbodensicherung übernehmen,

wenn der Hangrost seine Funktion verliert.

� Pilotenwand

Holzkonstruktion zur Sicherung instabiler 10 bis 20 cm tiefer Oberbodenschichten

an steilen Hängen. Durch die anschließende Bepflanzung mit

Weidensteckhölzern, bewurzelten Laubgehölzen oder eine Ansaat mit tiefgründig

wurzelnden Gräsern und Kräutern wird der Boden mittelfristig stabilisiert

und eventuell auftretendes Niederschlagswasser aufgenommen und

verdunstet. Die Vegetation soll dann die Funktion der Oberbodensicherung

übernehmen, wenn die Pilotensicherung ihre Funktion verliert.

� Schafwoll-Erosionsschutzmatte

Erosionsschutzgewebe zur Sicherung des Oberbodens und der aufkommenden

Vegetation an unbegrünten Hängen vor Abschwemmung. Weiterhin

Verhinderung oder Stoppen von fortschreitendenden Rinnenbildungen sowie

Aufnahme und Ableitung (Drainage) von Oberflächen- und Schichtwasser.

Das in der Schafwolle befindliche Samenpotenzial gewährleistet eine

eigenständige Begrünung, wodurch der Oberboden mittelfristig stabilisiert

wird. Die in der Wolle vorhandenen Kot-Reste wirken als Dünger. Haltbarkeit:

ca. 5 Jahre.

� Kokos-Erosionsschutzmatte

Erosionsschutzgewebe zur Sicherung des Oberbodens und der aufkommenden

Vegetation an unbegrünten Hängen vor Niederschlagsaufprall

(splash) oder anderen gelegentlichen hydraulischen Belastungen. Je nach

Belastung stehen unterschiedliche Gewebestärken zur Auswahl. Haltbarkeit:

ca. 5 Jahre.


� Anwendung: Erosionsschutz und Ingenieurbiologie

Eine wichtige Rolle im Landschaftsbau, auch im internationalen

Kontext, spielt der Erosionsschutz. Witzenhausen

hat hier als Standort des Studiengangs Ökologische Agrarwissenschaften,

dem DITSL und anderen Weiterbildungseinrichtungen

für Stipendiaten internationale Bedeutung.

Dadurch eröffnen sich Chancen für weitere Synergien.

Auch hierzulande spielen ingenieurbiologische Bauweisen

zunehmend wieder eine Rolle: Zum Schutz von Wegen,

Straßen und Schienen, hydraulisch belasteten Gräben,

Gewässerufern und -sohlen sowie von erosions- und abbruchgefährdeten

natürlichen und künstlich angelegten

Böschungen (Pisten, Halden, Deponien) stehen aus planerischer

Sicht eine Vielzahl unterschiedlicher Sicherungsbauweisen

zur Verfügung. Bis zur Hälfte des letzten

Jahrhunderts bediente man sich bei solchen Maßnahmen

vornehmlich anstehender Materialien wie Naturstein, Holz

oder lebender Pflanzen. Nach dem zweiten Weltkrieg verwendete

man vielfach Beton, was allerdings, wie heute bekannt,

häufig zu negativen Umweltauswirkungen geführt

hat. Die oftmals massiven Bauweisen gingen vornehmlich

Energetische und stoffliche Verwertung

zu Lasten der Gewässerstruktur und Gewässerdynamik

sowie des Landschaftsbildes, versiegelten den Boden und

führten häufig zum Verlust wertvoller Biotope an Extremstandorten.

Daher besinnt man sich heutzutage auf traditionelle

Bauweisen zurück, bei denen oftmals natürliche

Baustoffe einen temporären Schutz übernehmen, oder

man kombiniert synthetische und natürliche Produkte

und erhält so die Vorteile beider Materialien.

Zur Demonstration unterschiedlicher ingenieurbiologischer

Bauweisen – sowohl als Schauanlage als auch für

die praktische Umsetzung – eignet sich das HeRo-Gelände

außerordentlich gut. Wie bereits im vergangenen Jahr geplant

konnten hier 2012 erste Böschungssicherungsmaßnahmen

als Demonstrations- und Schauobjekte realisiert

werden. Inzwischen wurden unterschiedliche Hangsicherungsmaßnahmen

beispielhaft als Anschauungsobjekte

realisiert. Im kommenden Jahr sollen die Exponate mit

austriebsfähigem Weidenmaterial als Lebendverbau ergänzt

werden.

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Energetische und stoffliche Verwertung

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Produktion nachwachsender Rohstoffe

Produktion nachwachsender Rohstoffe

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Produktion nachwachsender Rohstoffe

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� Landwirtschaftliche Produktion

Die Erzeugung von Holz auf Ackerflächen mittels schnellwachsender

Baumarten gewinnt in Zeiten steigender

Preise für Energie zunehmend an Bedeutung.

In Hessen erkundigen sich Landwirte vermehrt nach dieser

Bewirtschaftungsform, vor allem für Flächen, die ungünstig

gelegen sind oder nur geringe landwirtschaftliche Erträge

erwarten lassen. Daher informiert HeRo in verschiedenen

Schulungen über Anbau, Pflege, Ernte und Verwendungsmöglichkeiten

schnellwachsender Baumarten.

� „Landwirtschaftliche Energieholzproduktion“

Daniel Amthauer Gallardo und Christian Siebert, Mitarbeiter im HeRo-Forschungsteam zu Kurzumtriebsplantagen,

stellen die Anforderung an die Böden mit der passenden Pflanzenauswahl, den Anbau, die Pflege, Ernte

und Verwendung schnellwachsender Baumarten dar. Ergänzt werden die theoretischen Ausführungen durch

Exkursionen zum Beginn der Vegetationsperiode im März und zum Vollwachstum im Juni. Dabei werden

insbesondere Aspekte des Ertrages und der

Beikrautregulierung betrachtet.

� Infotag für Landwirte und nachgelagerte Branchen

� „Exkursion und Praxisinformationen zu

Kurzumtriebsplantagen“

� Exkursion für Produzenten in Land- und

Forstwirtschaft

Durch die Informationskampagne zum Thema Kurzumtriebsplantagen

lässt sich die regionale Wertschöpfung im

Bereich Wärme und Kraft-Wärme-Kopplung gezielt fördern,

daher wird diese von HeRo auch im kommenden

Jahr weiter verfolgt werden.

� Transfer „Biogasanlagen“

Der HeRo-Transfer Biogasanlagen wurde an die EEG-Novellierung

angepasst.


��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

� Neuer Transfer „Kurzumtriebsplantagen – Holz vom Acker“

Grundlage dieses neuen Transfers zum Thema Kurzumtriebsplantagen

sind die Forschungsergebnisse aus dem

ProLoc-Forschungsprojekt insbesondere zur Standortwahl

sowie die Änderung der Vergütungssätze nach der EEG-

Novellierung. Die rechtlichen Rahmenbedingungen

werden detailliert dargestellt, um Praktikern Sicherheit für

das Vorgehen bei der Neuanlage von Kurzumtriebsplantagen

zu geben.

Produktion nachwachsender Rohstoffe

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Produktion nachwachsender Rohstoffe

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Wissenschaft, Forschung und Technologietransfer

Wissenschaft, Forschung und Technologietransfer

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Wissenschaft, Forschung und Technologietransfer

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� Anbau schnellwachsender Hölzer auf landwirtschaftlichen Flächen

Seit einigen Jahren beschäftigt sich die Wissenschaft mit der

Frage, welchen Beitrag ein verstärkter Anbau von schnellwachsenden

Hölzern auf Ackerflächen liefern kann, um die

in wenigen Jahren im Bereich der biomassebasierten Wärmeerzeugung

erwartete Rohstofflücke zu schließen. Die

bisherigen Ergebnisse bescheinigen Kurzumtriebshölzern

wie Pappeln, Weiden und Co. das Potenzial, in kürzester

Zeit höchste Erträge zu erbringen. Darüber hinaus sind

die CO 2 -Vermeidungskosten im Zusammenhang mit der

kombinierten Strom- und Wärmeerzeugung aus Waldrest-

und KUP-Holz als überaus günstig zu bewerten.

� ProLoc

Am 31.01.2012 wurde das FNR-Forschungsprojekt ProLoc abgeschlossen, mit dessen Koordination und zentraler

Bearbeitung das Kompetenzzentrum HessenRohstoffe seit April 2008 beauftragt war. Das Projekt diente der

Erfassung von Klon-Standort-Wechselwirkungen bei Pappel und Weide auf landwirtschaftlichen Ackerflächen im

Kurzumtrieb. In Zusammenarbeit mit 22 Forschungseinrichtungen aus der Land- und Forstwirtschaft wurden 35

Versuchsflächen mit Pappel und Weide mit kurzer Umtriebszeit etabliert und drei Jahre lang wissenschaftlich begleitet.

Projektziele waren die Evaluierung unterschiedlicher Standorte für den Feldholzanbau, die Identifizierung

von ertragsbestimmenden Standortvariablen und die Erstellung eines empirisch-statistischen Ertragsmodells. Um

diese Ziele zu erreichen wurden im jährlichen Turnus die Daten zu Durchmesser, Höhe, Überlebensrate und Ertrag

des Bestands erfasst. Indikatoren des Baumwachstums aus Boden (Textur, Lagerungsdichte, Ackerzahl, usw.) und

Klima (Temperatur, Niederschlag, Trockenheitsindex) sind für jeden Standort ermittelt worden.

Im Rahmen des Projektes konnten wichtige Erkenntnisse hinsichtlich Standortanforderungen und Ertragsbildung

gewonnen werden. Insgesamt waren die nutzbare Feldkapazität (nFK) des Bodens (Maß für den von Pflanzen für

Wasser- und Stoffaufnahme nutzbaren Porenraum) sowie die Niederschlagssumme der ersten Hälfte der Vegetationsperiode

(Mai bis Juli) für das Pappel- und Weidenwachstum am relevantesten. Mit einer differenzierten

Betrachtung der Hauptbodenarten konnten spezifische ertragsbildende Parameter identifiziert werden. Bei

Sandböden waren die Niederschlagssumme von Juni und Juli sowie der Feinbodenanteil entscheidend. Bei den

Lehmböden wies die nFK die höchste Beziehung zum Wachstum auf. Als wichtigste ertragsbestimmende Eigenschaft

bei Lössböden fungierte die Bodenzahl. Mithilfe der genannten Standortseigenschaften konnten Modelle

mit einer Genauigkeit zwischen 68 und 99 % ermittelt werden. Die Ergebnisse des Projekts wurden erstmals

im Rahmen des Biomassekolloquiums am 30.10.2012 vorgestellt. Eine umfassende Darstellung der Projektergebnisse

wird im Rahmen einer Dissertation in 2013 publiziert werden. Das HeRo-Team bedankt sich an dieser

Stelle bei allen Mitwirkenden im Projekt.


��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

� Biomassekolloquium am 30. Oktober

Wissenschaft, Forschung und Technologietransfer

Die Chancen des Anbaus von schnellwachsenden Baumarten auf landwirtschaftlichen Flächen waren Thema

des ersten KUP-Biomassekolloquiums bei HeRo am 30. Oktober. Experten aus Praxis und Forschung

beleuchteten die Rahmenbedingungen für den wirtschaftlichen Betrieb von so genannten Kurzumtriebs-

plantagen (KUP).

� Fachtagung für interessierte Praktiker aus der Forst- und Landwirtschaft, Forscher, Entscheidungsträger aus

Industrie, Politik, Verwaltung und Kommunen, der Energieversorger sowie Studierende der Agrar- und Forstwirtschaft

und der Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung

SoMaRu – SOJUS Marketing in Russland

Unter Koordination des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-,

Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT baut HeRo

gemeinsam mit anderen Akteuren aus Forschung und

Wirtschaft seit April 2011 Marketingstrukturen für das

internationale wissenschaftliche Forschungsnetzwerk SO-

JUS BIOENERGIE in der Russischen Föderation auf, das

Akteure aus Forschung und Entwicklung in Deutschland,

Russland, der Ukraine und Belarus verbindet.

SoMaRu – SOJUS Marketing in Russland – wird durch das

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert

und unterstützt den internationalen Wissensaustausch

sowie die Kooperation zur nachhaltigen Entwicklung

der energetischen Biomassenutzung. Die Maßnahmen

im Zielland Russland sollen gleichzeitig als Werbung für

den Innovationsstandort Deutschland dienen. Partner sind

u. a. das Deutsche Biomasseforschungszentrum und die A-

Tech Anlagentechnik GmbH. SoMaRu ist bei zahlreichen

Fachtagungen in Russland mit Vorträgen und Informationsmaterial

präsent und fördert so den Bekanntheitsgrad des

SOJUS-Netzwerks.

Im Oktober fand in Kooperation mit der Staatlich-Technischen

Universität Kuzbass der zweitägige Wokshop

"Use of Bioenergy Resources: Prospects and New Possibilities"

statt, bei dem die Möglichkeiten der Bioenergie

in Russland erörtert wurden. Der Fokus lag auf deutschrussischen

Projektvorhaben, Finanzierungsmöglichkeiten

und Fragen der anwendungsorientierten Forschung. Neun

Projektvorschläge für SoMaRu sind das Ergebnis, für die

jetzt deutsche Partner gesucht werden, die entweder mit

Technologie, Know-how oder finanziellen Mitteln die Forscher

in Kemerowo unterstützen.

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Wissenschaft, Forschung und Technologietransfer

��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

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� Tagung in Kemerowo, Sibirien,

vom 22. bis 24. Oktober

SoMaRu-Weiterbildungsmaßnahme "Nachhaltige

Holzbiomassenutzung"

Im Rahmen des SoMaRu-Netzwerks entwickelte

HeRo-Mitarbeiter Stefan Pfeiffer für Wissenschaft,

Wirtschaft und die öffentliche Hand die Weiterbildungsmaßnahme

"Nachhaltige Holzbiomassenutzung",

in der es um den Anbau von Energiepflanzen,

die Nutzung und Verbreitung von Energie aus

Biomasse sowie nachhaltige Forstwirtschaft geht.

Durch die Befragung verschiedener Fachleute und

Akteure konnten der Bedarf und die inhaltliche

Ausgestaltung der Fortbildung genauer bestimmt

werden. Basierend auf deren Ergebnissen wurde

die Fortbildung im Oktober in der Staatlich-Technischen

Universität Kuzbass in Kemerowo/Russland

im Rahmen des SoMaRu-Workshops "Use of

Bioenergy Resources: Prospects and New Possibilities"

durchgeführt und stieß auf großes Interesse

bei den teilnehmenden russischen Forschern und

Wissenschaftlern. Alle Projektteilnehmer waren

sich einig, dass die Zusammenarbeit im Netzwerk

und insbesondere die Weiterbildungsmaßnahme

fortgesetzt werden sollte.

� KWF-Tagung „BioEnergy Wood“

vom 13. bis 16. Juni

Die gesamte Prozesskette „Festbrennstoff Holz“

von der Holzernte über die Aufarbeitung und den

Transport bis hin zur Konditionierung des Brennstoffs

Holz zeigte die BioEnergy Wood bei der 16.

KWF-Tagung in Bopfingen. Das Kuratorium für

Waldarbeit und Forsttechnik e. V. (KWF), HeRo, die

Holzfachschule Bad Wildungen und die Hochschule

Rottenburg gestalteten dafür gemeinsam die Sonderschau „Scheitholz und Hackschnitzel“.

Auf ca. 400 m² Ausstellungsfläche im Freigelände wurden gemeinsam mit weiteren Partnern Produktion und

Qualitätssicherung von Scheitholz und Hackschnitzeln präsentiert. Die Sonderschau bot eine einzigartige Gelegenheit,

einem internationalen Publikum Lösungen zur Trocknung, Qualitätssicherung und Produktionstechnik

von Scheitholz und Hackschnitzeln vorzuführen.

� „Forstliche Energieholzbereitstellung und -vermarktung“

Das Seminar wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst

(HAWK) in Göttingen für Studierende des Studiengangs Forstwirtschaft entwickelt. Prof. Dr. Friedbert Bombosch

(HAWK) und Martin Schultze stellten die forstliche Energieholzbereitstellung und -vermarktung, die

Anlage und Bedeutung von Kurzumtriebsplantagen sowie die stoffliche und energetische Holzverwendung

und Modelle der multiplen Nutzung vor.

� Seminar für Studierende


��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

� Labor

� Labor

Wissenschaft, Forschung und Technologietransfer

Durch das ProLoc-Verbundvorhaben und einige wissenschaftliche Arbeiten, die bei HeRo betreut wurden, konnte

ein beachtlicher Bestand verschiedenster frischer oder grob vorgetrockneter Holz-, Rinden- und Bodenproben

aufgebaut werden.

Um die vorhandenen und künftige Proben in einen lagerstabilen Zustand zu überführen, der weiterführende

Analysen ermöglicht, wurde Anfang des Jahres ein Labor zur Trocknung, ph-Wert- und Feuchtebestimmung sowie

zur exakten Verwiegung auf dem HeRo-Gelände eingerichtet. An den nach wissenschaftlichen Standards aufbereiteten

Proben lassen sich nun im Anschluss in einem externen Labor detaillierte Analysen der Inhaltsstoffe und der

Struktur durchführen.

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Wissenschaft, Forschung und Technologietransfer

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Aus-, Fort- und Weiterbildung

Aus-, Fort- und Weiterbildung

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Aus-, Fort- und Weiterbildung

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� Das nawarum – ein lebendiger Lernort

Zu einem Publikumsmagneten hat sich das nawarum entwickelt,

die ausschließlich aus nachwachsenden Rohstoffen

gebaute und gedämmte interaktive Schulungs- und Ausstellungshalle

von HeRo. Sie demonstriert neue, innovative

Einsatzmöglichkeiten von Holz, Mais und Co. in der energetischen

und stofflichen Nutzung sowie deren Beitrag für

nachhaltigen Komfort, Klimaschutz, Wirtschaftskraft und

zur Stärkung des ländlichen Raums. Bei Verbraucher- und

studentischen Seminaren, Heizungsbauerschulung, zum

Treffen der Energiebeauftragten Hessens, beim Vortrag für

den Haus- und Grundbesitzerverband oder der Führung

interessierter Gäste von HeRo und DEULA erforschten

rund 500 Besucher bisher die Bauweise der Halle sowie

die ausgestellten Geräte und Materialien. Das nawarum

bietet mit seinem flexiblen Nutzungskonzept und den

verschiedenen Holzfeuerungsanlagen vielschichtige Möglichkeiten,

die Zusammenhänge zwischen Material und

innovativer Technik zu verstehen und zu erleben. Daher

wird es zunehmend von HeRo-Mitgliedern und universitären

Einrichtungen als Veranstaltungsort nachgefragt.

Die Zusammenarbeit mit der Göttinger Hochschule und

anderen universitären Einrichtungen soll mit weiteren gemeinsamen

Lehrveranstaltungen vertieft werden.

Die nawarum-Dämmstoff-Ausstellung wurde nach einem

fulminanten Auftakt auf dem Hessentag jetzt an ihrem

Bestimmungsort im nawarum aufgebaut. Es handelt sich

dabei um eine Sammlung nachwachsender Rohstoffe

(NawaRos) und den daraus hergestellten Dämmstoffen

zum Anfassen. Die Exponate geben auf 50 m² Ausstellungsfläche

einen umfassenden Überblick über die Vielfalt

natürlicher Dämmstoffe, darunter so herkömmliche und

viel genutzte Substanzen wie Holz, Zellulose, Flachs, Hanf

und Schafwolle, aber auch Exotisches wie die Neptunbälle.

Letztere sind an die Mittelmeerstrände gespültes Seegras,

die vom Wind in feste Kugeln gerollt werden. Die Ausstellung

wird ergänzt durch Dauerleihgaben von Wand-

und Dachsegmenten sowie Handproben verschiedener

Hersteller von Naturfaserdämmstoffen. Bauwillige haben

so die Möglichkeit, einen modellhaften Schichtenaufbau in

Ergänzung zu den theoretischen Erläuterungen hautnah zu

erleben.

Zusätzlich zum nawarum wurde ein Schüleraktionsraum

eingerichtet, der für Schulklassenangebote und Lehrerfortbildungen

genutzt wird. Er enthält verschiedene Lernstationen

und Experimentiermöglichkeiten sowie Vorführungstechnik

für Vorträge oder Filme. Die Ausstattung ist

flexibel, sodass sowohl normaler Unterricht als auch Diskussionsrunden

hier stattfinden können.

Die erweiterten Räumlichkeiten sind Voraussetzung für

die vielfältige Informations- und Bildungsarbeit, die damit

ab 2012 starten konnte. Veranstaltungen für Verbraucher

und die Bildungsangebote für Kommunen sind unter der

jeweiligen Überschrift im Fachbereich „Energetische und

stoffliche Nutzung“ aufgeführt.


� Schulische Angebote

� Für Schulklassen

HeRo hat in den vergangenen Monaten eine Vielzahl neuer

Bildungs- und Lernmaterialien für Schulen zum Thema

Nachhaltigkeit und nachwachsende Rohstoffe entwickelt,

die durch ihre praktische und alltagsorientierte Ausrichtung

geeignet sind, das Interesse an naturwissenschaftlichen

Themen in Verbindung mit gesellschaftlichen Fragestellungen

zu wecken und Kinder früh für experimentelle

Abläufe zu begeistern.

Die verschiedenen Unterrichtsmaterialien wie der Holz-

Energie-Koffer und der BioKunststoff-Koffer, die Schüler-

Transfers und Lernposter verbinden naturwissenschaftliche,

technische und gesellschaftliche Fragestellungen und

Aufgaben zu einem Gesamtpaket. Beide Koffer wurden

mittlerweile als Geschmacksmuster angemeldet und in

den deutschlandweiten MINT-Atlas aufgenommen.

Die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit mit dem Ziel, die

HeRo-Bildungsprodukte im Land bekannt zu machen,

zeigte in diesem Jahr ihre Wirkung: Die Anfragen nach

Postern und Schüler-Transfers von Lehrern und außerschulischen

Bildungsinstitutionen vervierfachte sich in

2012, ähnlich verhält es sich mit der Nachfrage nach dem

„Nawaro-Entdecker“. Es wurden mehrere BioKunststoff-

sowie Holz-Energie-Koffer bestellt. Zunehmende Anfragen

und Einladungen aus dem schulischen und außerschulischen

Bereich, die HeRo-Produkte zu präsentieren, sind

Indiz dafür, dass HeRo als Institution in der „Schulwelt“

angekommen ist und als Ansprechpartner wahrgenommen

wird.

Aus-, Fort- und Weiterbildung

Der MINT-Atlas des Bundesministeriums für

Forschung und Entwicklung stellt zahlreiche

Projekte und Initiativen vor, die es sich u.a. zum

Ziel gesetzt haben, Kinder schon früh für MINT-

Themen (Mathematik - Informatik - Naturwissenschaften

- Technik) zu begeistern und die pädagogischen

Fachkräfte bei der Gestaltung sinnvoller

Angebote zu unterstützen.

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Aus-, Fort- und Weiterbildung

��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

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� Der BioKunststoff-Koffer

Der Lernkoffer BioKunststoffe enthält Unterrichtsmaterialien, spannende Experimente und

viele Exponate für den modernen Chemieunterricht. Zunächst kann damit die Stoffgruppe der

Kunststoffe auf Basis fossiler Rohstoffe, ihre Klassifizierung, Herstellung, Verwendung und Entsorgung

betrachtet und anschaulich vermittelt werden. Er gibt einen aktuellen Überblick, wie

Biopolymere heute genutzt werden, und ist mit vielen Exponaten, Experimentieranleitungen und Arbeitsblättern

ausgestattet. Mit ihm kann ein breites und fächerübergreifendes Themenspektrum von der Chemie über das

eigene Verbrauchsverhalten bis hin zu globalen ökologischen Aspekten bearbeitet werden.

Der Lernkoffer BioKunststoffe wurde als Prototyp erstmals auf der didacta vorgestellt. Er ist in zwei Varianten,

für die Grundschule oder für die Sekundarstufen 1 und 2, erhältlich.

� Das Wärmedämmhäuschen

Für Grundschüler wurde das Wärmedämm-Häuschen entwickelt, ein kleines Haus aus Pappe, das sich am

Dach öffnen lässt und mit einer „Heizung“ sowie beliebigen Stoffen zur Dämmung oder auch zur Wärme-

leitung gefüllt werden kann. Als Heizungseinheit wird eine SIGG-Flasche mit warmem Wasser befüllt. Mit einem

Thermometer außen am Häuschen und einem Kurzzeitwecker werden Messreihen des Wärmeflusses pro Zeiteinheit

erstellt und verglichen. Neben den vorhandenen Dämmstoffen können auch selbst gesammelte gut

oder schlecht wärmeleitende Materialien getestet werden. Diese Bildungseinheit soll zum Experimentierkasten

erweitert werden.

� Bildungsmaterial für Jahrgangsstufen 2 bis 4

� „Holz steckt voller Energie“

Der nachwachsende Rohstoff Holz von der Entstehung bis zur energetischen Nutzung steht im Zentrum dieses

Seminars. Auf spielerischem Weg, angereichert mit Experimenten aus dem Holz-Energie-Koffer, erleben Schulklassen

das Thema Holzenergie im Workshop.

� Schülerseminar für die Jahrgangsstufen 2 bis 7

� „Kunststoffe im Alltag und Biokunststoffe unter der Lupe“

In diesem Seminar werden die Kunststoffe des Alltags und Biokunstoffe unter die Lupe genommen. Grundschulkinder

lernen konventionelle, fossil basierte Kunstoffe und ihre Alternativen aus nachwachsenden Rohstoffen

spielerisch und experimentell kennen.

� Schülerseminar für die Jahrgangsstufen 2 bis 4


��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

Aus-, Fort- und Weiterbildung

� „Biokunststoffe unter der Lupe“

Kunststoffe begegnen uns überall im Alltag. Die Vielfalt der Materialien, ihre Herstellung, die eingesetzten fossilen

oder nachwachsenden Rohstoffe sowie die Entsorgung und die Müllproblematik sind Themen dieses Seminars.

Mit vielen Exponaten, Experimenten und Aktionen werden die Inhalte dargestellt und begreifbar gemacht. Das

eigene Herstellen eines Biokunststoffs transportiert das Thema in die Alltagswelt der Kinder. Dabei kommt der

von HeRo neu entwickelte didaktische Lernkoffer „BioKunststoffe“ zum Einsatz.

� Schülerseminar für die Sekundarstufe 1

� „Biokunststoffe – eine echte Alternative?“

Mit dem Lernkoffer Biokunststoffe und seinen Exponaten und Experimenten lernen größere Schüler ein komplexes

Thema aus eigener Anschauung kennen. Behandelt werden die Klassifizierung von Kunststoffen, ihre Herstellung,

Umweltbelastungen sowie die Vorteile und Besonderheiten von biobasierten Kunststoffen.

� Schülerseminar für die Sekundarstufen 1 und 2

� „Biokunststoffe – Von den Algen bis zum Plastikdino“

Die Kinder erleben eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der nachwachsenden Rohstoffe. Mit vielen

Exponaten und Experimenten des BioKunststoff-Koffers werden die Vielfalt der Kunststoffe, ihre Herstellung,

die eingesetzten fossilen oder nachwachsenden Rohstoffe sowie die Entsorgungsproblematik dargestellt und

begreifbar gemacht. Unter pädagogischer Anleitung gestalten die Kinder ein Theaterspiel, das Verwandlungstheater,

welches den Bogen von der Entstehung des Erdöls bis zu den Plastikprodukten des Alltags spannt.

� Verwandlungstheater und experimentelles Kennenlernen von biobasierten Kunststoffen

für die Jahrgangsstufen 2 bis 6

� „Biogas – erneuerbare Energie aus der Landwirtschaft“

Die Nutzung von Energie aus Biogas wird anschaulich und altersgerecht vermittelt und der Zusammenhang mit

dem globalen CO 2 -Kreislauf und der Suche nach alternativen Energiequellen hergestellt.

� Schülerseminar für die Sekundarstufen 1 und 2 in Kooperation mit der Initiative Bioenergie Hessen

� „Biogas – Strom von der Kuh“

Die Erzeugung und Nutzung von Energie aus Biogas wird anschaulich und altersgerecht vermittelt.

� Schülerseminar für die Jahrgangsstufen 2 bis 4 in Kooperation mit der Initiative Bioenergie Hessen

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Aus-, Fort- und Weiterbildung

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� 5. Hessischer Grundschultag in Dreieich am 27. August

Natur, Landwirtschaft, gesunde Ernährung, Bewegung und Umwelt – eng miteinander verschränkt sind die Themen

des Hessischen Grundschultages, der im August in Dreieich stattfand. Mit 80 Schulklassen, insgesamt etwa

1600 Kindern, war Gut Neuhof für rund 6 Stunden lang Schauplatz vieler Experimente und Entdeckungen. Auch

das Kompetenzzentrum HessenRohstoffe trug mit dem Stand „Nachwachsende Rohstoffe entdecken“ zur Bereicherung

des Programms bei. Acht Klassen aus den Jahrgangsstufen 3 und 4 erlebten dabei das Mini-Seminar

„Plastik vom Acker“ und erfuhren, welche Rohstoffe für die Erzeugung von Kunststoffen gebraucht werden, was

Biokunststoffe sind und welche Vorteile sie haben. Auch über die Entsorgung von herkömmlichen und Biokunststoffen

lernten die Kinder so manches.

� Hessischer Tag der Nachhaltigkeit am 19. September

Einen spannenden „Tag der Nachhaltigkeit“ verbrachten rund 140 Schülerinnen und Schüler am HeRo-Lernort

nawarum. Sie erhielten von HeRo-Bildungsreferentin Erika Hofmann in verschiedenen Gruppen eine Einführung

in die Welt der Kunststoffe und des Energieträgers Holz. Viele Experimente und Aktionsmöglichkeiten weckten

das Interesse der Kinder und Jugendlichen. Sie konnten je nach Neigung mit dem Holz-Energie-Koffer die praktischen

Seiten der Brennstoffgewinnung erkunden oder im HeRo-Labor Wissenswertes über Kunststoffe im

Alltag erfahren und sich dann einen eigenen „Wobbly“, einen Hüpfball aus Biokunststoff, herstellen. Die begleitenden

Lehrer waren begeistert. Silke Schmücker, Lehrerin an der Gelstertalschule, würde gerne diesen Besuch

am außerschulischen Lernort Witzenhausen für alle vierten Klassen im Unterrichtangebot verankern. Auch die

Johannisbergschule möchte das Thema Bio-Kunststoffe fest im Lehrplan einbauen und das HeRo-nawarum als

Lernort nutzen. Da der Tag der Nachhaltigkeit bei HeRo komplett ausgebucht war, wichen verschiedene Schulklassen

auf andere Besuchstermine aus.

� Verschiedene Schülerseminare für 8 Schulklassen der Grundschule und Sekundarstufe 1

� Schüler-Transfer „Holz steckt voller Energie!“

� Schülertransfer „Biokunststoffe – die Alternative aus nachwachsenden Rohstoffen"

� Schüler-Info-Folder „Energie aus Biogas“

� Lern-Info-Poster „Biokunststoffe – die Alternative aus nachwachsenden Rohstoffen“


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Aus-, Fort- und Weiterbildung

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Aus-, Fort- und Weiterbildung

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� Für Lehrerinnen und Lehrer

Das Verständnis dafür, dass der Einsatz nachwachsender

Rohstoffe wesentlich für eine nachhaltige Entwicklung

ist, ist am einfachsten bei Kindern und Jugendlichen zu

verankern. Lehrer sind wichtige Multiplikatoren bei der

Bildungsarbeit für eine nachhaltige Entwicklung. Um die

HeRo-Themen an den Schulen über die unmittelbare

Arbeit der Referenten hinaus zu befördern, wurden auf

der Basis des entwickelten Lernmaterials verschiedene

Schulungen für Lehrkräfte geschaffen, die vom Institut für

Qualitätsentwicklung (IQ) als Lehrerfortbildungen akkreditiert

sind.

� „Biokunststoffe - eine echte Alternative? Der BioKunststoff-Koffer“

Als Biokunststoffe bezeichnet man Kunststoffe, die aus nachwachsenden Rohstoffen wie Stärke, Zellulose und

Pflanzenölen hergestellt werden. Deren Vorteile und Besonderheiten können mit dem vorgestellten Lernmaterial

spielerisch und experimentell vermittelt werden. Die Lehrerfortbildung zum BioKunststoff-Koffer stellt die

Elemente des Lernkoffers vor und gibt viele wertvolle Hinweise zu ihrer Verwendung im Unterricht.

� Lehrerfortbildung für Lehrkräfte der Grundschule und Sekundarstufe 1 sowie andere Interessierte

� „Kunststoffe im Alltag – Kunststoffe und Biokunststoffe unter der Lupe“

Die Fortbildung gibt Hinweise für eine altersgerechte Vermittlung des Themas Kunststoffe. Bei der spielerischen

und experimentellen Wissensvermittlung hilft der Lernkoffer BioKunststoffe mit vielen Materialien für einen

handlungsorientierten Unterricht und bildet eine gute Einstiegsmöglichkeit in Umweltthemen.

� Lehrerfortbildung für Lehrkräfte der Grundschule und andere Interessierte

� „Energie ein brennendes Thema – der Holz-Energie-Koffer“

Der Holz-Energie-Koffer regt die kritische Auseinandersetzung mit aktuellen Formen der Energienutzung und

-gewinnung sowie mit dem Thema Holzenergie als mögliche Alternative zu fossilen Energieträgern an und fördert

damit Kompetenzen und Leitbilder aus der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Er zeigt Zusammenhänge

von der Entstehung bis zur energetischen Nutzung des Holzes, hilft aber auch ganz praktisch, den Umgang

mit dem Brennstoff Holz im Unterricht zu erlernen.

� Lehrerfortbildung für Lehrkräfte der Grundschule und Sekundarstufe 1, Waldpädagogen

und forstliche Bioenergieberater sowie andere Interessierte


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� didacta in Hannover vom 14. bis 18. Februar

Aus-, Fort- und Weiterbildung

Vor 80.000 Besuchern konnte das Kompetenzzentrum seine neuen Bildungsmaterialien

auf Europas größter Bildungsmesse präsentieren. Der

Gemeinschaftsstand „Landwirtschaft & Umwelt“ wurde zusammen mit

der FNR, dem DBV, dem aid Infodienst und dem information.medien.

agrar e. V. besetzt. Viele Gespräche zeigten, dass die Themen Bioenergie,

Biokunststoffe und nachwachsende Rohstoffe anstelle von fossilen

Rohstoffen auch an den Schulen stark im Kommen sind und hier noch

eine Material- und Infolücke besteht. Bildungsreferentin Anja Neubauer sieht in der guten Nachfrage nach dem

HeRo-Bildungsmaterial eine Bestätigung der von HeRo geleisteten Arbeit. Eine sehr gute überregionale Resonanz

beim Fachpersonal und viele Anfragen zu Kooperationen auch mit anderen Bildungsinstitutionen, von

Bildungszentren bis hin zu landwirtschaftlichen Ausbildungsstätten, zeigten den Bedarf, diese Themen fach- und

zielgruppengerecht aufgearbeitet an die Multiplikatoren zu bringen.

� Aktion „Umweltschule – Lernen und Handeln für unsere Zukunft“

Bei einer Veranstaltung an der Wollenbergschule in Wetter im Rahmen der hessischen Aktion „Umweltschule –

Lernen und Handeln für unsere Zukunft“ nutzte auch das Kompetenzzentrum die Möglichkeit, sich den 72 neu

ausgezeichneten Umweltschulen vorzustellen. Poster, Schülerhefte und die beiden Lernkoffer weckten großes

Interesse bei den Vertretern der frischgebackenen Umweltschulen.

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Aus-, Fort- und Weiterbildung

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Öffentlichkeitsarbeit

Öffentlichkeitsarbeit

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Öffentlichkeitsarbeit

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� Öffentlichkeitsarbeit

Über die Vielzahl der zielgruppenspezifischen Bildungsprodukte

hinaus leistet HeRo eine permanente Öffentlichkeitsarbeit,

die sich an Mitglieder und alle Interessierten

wendet und somit auf eine größtmögliche Breitenwirkung

zielt. Der Newsletter als wichtigstes Instrument für alle,

die „am Ball bleiben“ wollen, erreicht aktuell 263 Abonnenten

und informiert monatlich über wichtige Events

und Entwicklungen im Bereich nachwachsende Rohstoffe.

Nachrichten aus allen verwandten Branchen werden hier

� Veranstaltungen

Hessentag vom 01. bis 10. Juni

ebenso vermittelt wie der regionale Pelletpreis oder

die Inhalte der einschlägigen Veranstaltungen in komprimierter

Form. Tagesaktuell können Entwicklungen und

Informationen im umfangreichen HeRo-Webauftritt

abgerufen werden, der gleichzeitig eine hervorragende

Darstellung der gesamten Arbeit des Kompetenzzentrums

liefert. Mit der Teilnahme an publikumsstarken

Veranstaltungen wurden 2012 rund eine Million Menschen

erreicht.

Die HeRo-Ausstellung auf dem Sondergelände „Natur auf der Spur“ war Publikumsmagnet des Hessentags in

Wetzlar und wurde in enger Abstimmung mit der benachbarten BAUnatour geplant. Kinder und Jugendliche

waren begeistert von der Möglichkeit, die Natur mit allen Sinnen zu erleben, Erwachsene nutzten die Gelegenheit,

sich ausführlich über den Einsatz nachwachsender Rohstoffe zum Bauen und Dämmen zu informieren.

Dabei halfen die neue nawarum-Ausstellung im 150 m² großen Zelt und der Barfußpfad im angeschlossenen

Außenbereich.

Ausgebucht waren die Seminare für Schulklassen, bei denen altersgerecht und anschaulich über die Themen

Biokunststoffe und Biogas unterrichtet wurde. Auch das Interesse an den HeRo-Lernkoffern „BioKunststoffe“

und „Holz-Energie“ war groß. Reißenden Absatz fanden die eigens für den Hessentag entworfenen Postkarten

mit originellen Tiermotiven und Slogans zum natürlichen Bauen.

HeRo-Fachreferent Klaus Diehl stellte gemeinsam mit Michael Lohr von der BAUnatour als Gast im Hessentagsradio

die nachwachsenden Rohstoffe vor. Ministerpräsident Volker Bouffier, die hessische Umweltministerin

Lucia Puttrich, der hessische Innenminister Boris Rhein und Umweltstaatssekretär Mark Weinmeister informierten

sich bei ihrem Besuch des HeRo-Standes über die aktuellen Themen.

Fazit: Das HeRo-Team konnte ein breites Publikum von den Vorzügen nachwachsender Rohstoffe beim Bauen,

Dämmen und Heizen überzeugen.


Öffentlichkeitsarbeit

45


Öffentlichkeitsarbeit

��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

46

� HOLZPUR 2012 am 15. und 16. September

Holz als Baustoff – Brennstoff – Gesprächsstoff, so

lautete das Motto der zweitägigen Leistungs- und Wissensschau,

die an allen Messestationen auf dem HeRo-

Gelände deutlich machte, dass der älteste Werkstoff

des Menschen gerade eine Renaissance erlebt. Aus dem

gesamten HeRo-Netzwerk präsentierten Unternehmen

innovative Produkte und Dienstleistungen rund um den

Rohstoff Holz – von der Ernte über die energetische

Nutzung, die Weiterverarbeitung zu Faserdämmstoffen

und Innenausstattungen, die Anwendung im Landschaftsbau

bis hin zur Verwendung als unverzichtbarer Rohstoff

in der chemischen Industrie. Live-Darbietungen wie ein

Holzkohlemeiler, ein Rückepferd im Einsatz, der Bau einer

Strohballenhauskonstruktion und der Betrieb eines

Energieholz-Ernteaggregats spannten den Bogen zwischen

Gestern und Heute.

Ein Tipi aus Holzstangen verdeutlichte die Wuchskraft

verschiedener Baumarten und veranschaulichte insbesondere

das Potenzial schnellwachsender Hölzer von

Kurzumtriebsplantagen auf landwirtschaftlichen Flächen

gegenüber dem traditionellen Waldbau.

Experimente für Kinder und Jugendliche stießen auf

großes Interesse und ließen die Eigenschaften des Materials

Holz deutlich werden, beispielsweise bei der Herstellung

von Holzpellets oder dem Versuch, mit Feuerstein

eine Flamme zu entfachen. Jung und Alt testete die

eigenen Fertigkeiten beim Drechseln auf einem traditionellen

Wippdrechsler - ganz ohne elektrische Energie.

In diesem Jahr konnten sich die Besucher auch umfassend

über die energetische Modernisierung mit Naturfaserdämmstoffen,

Holzfenster und natürliche Anstriche

informieren.

Staatssekretär Mark Weinmeister, der die HOLZPUR

eröffnet hatte, zollte dem HeRo-Team und den Ausstellern

hohen Respekt für das Geleistete und äußerte die

Überzeugung, dass derartige Leistungsschauen erheblich

dazu beitragen, nachwachsende Rohstoffe zur energetischen

und stofflichen Verwendung noch mehr in den

Fokus der Fachbranchen und der Verbraucher zu rücken.

Die beteiligten Firmen zeigten sich hoch zufrieden

über die hervorragende Qualität der Veranstaltung und

die erfolgversprechenden Gesprächskontakte.


��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

Öffentlichkeitsarbeit

� Energie- und Klimatage Bad Hersfeld

Bei den gut besuchten Energie- und Klimatagen der Stadt Bad Hersfeld und der Kreishandwerkerschaft Hersfeld-Rotenburg

referierte Eva Riks über natürliche Dämmstoffe und deren Einsatz in Fachwerk- und denkmalgeschützten

Gebäuden.

� Frühjahrsausstellung Kassel

Zur Frühjahrsausstellung in Kassel präsentierte sich HeRo vor über 100.000 Besuchern.

� Witzenhäuser Woche

Eva Riks referierte auf der Witzenhäuser Woche zum Thema „Naturdämmstoffe – Eine Ergänzung des Dämmstoffsortiments

mit positiven Effekten“.

� Druckerzeugnisse

� Kalender „Bio-Energie 2013“ der FNR � HeRo-Imageflyer

� Infoposter „Vom Holz zum Biokunststoff“

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Öffentlichkeitsarbeit

��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

48

� Postkarten und Deckenhänger

� Roll-Up-Duo

„Fossile und nachwachsende Rohstoffe“


��� Hero-Pro d u k t e 2012 ���

� Netzwerkarbeit

� Landwirtschaftliche Wochen Nord- und Südhessen vom 10. bis 12. Januar in Baunatal

und vom 30. bis 31. Januar in Gernsheim

HeRo präsentiert sich mit einem Infostand.

� Tagung der Junglandwirte am 28. Januar im nawarum in Witzenhausen

Björn Staub (LLH) besucht mit den von ihm betreuten Junglandwirten das nawarum.

Öffentlichkeitsarbeit

� Tagung „Altbauten und Denkmäler energieeffizient sanieren“ am 24. März in Eupen/Belgien

Eva Riks hielt vor der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens in Eupen/Belgien einen Vortrag über den

„Einsatz moderner Naturdämmstoffe in denkmalgeschützten Gebäuden“.

� Kasseler Abfall- und Bioenergieforum vom 27. bis 29. März in Kassel

HeRo präsentiert sich mit einem Infostand.

� Treffen kommunaler Energiebeauftragter am 25. April im nawarum in Witzenhausen

� KUP-Schulung für Besucher aus Nordkorea am 11. Mai

in Witzenhausen und Unterrieden

Besucher aus Nordkorea absolvierten die KUP-Schulung sowie eine

Exkursion, die in Zusammenarbeit mit der GNE für ein Projekt der

Europäischen Union mit Schwerpunkt „Capacity Building“ angeboten

wurde.

� 2. Hessischer Klimaempfang am 31. Mai in Wiesbaden

� Hessischer Bauerntag am 21. Juni in Darmstadt

HeRo präsentiert sich mit einem Infostand.

� Hessischer Clusterkongress am 20. August in Wiesbaden

Klaus Diehl nimmt für HeRo teil.

� HMUELV-Auftakt-Veranstaltungen zur Umsetzung der Energiewende am

15. August in Wiesbaden, 27. August in Darmstadt und 18. September in Kassel

HeRo präsentiert sich mit einem Infostand.

49


Öffentlichkeitsarbeit

50

� Besuch des Hessischen Ministerpräsidenten

Volker Bouffier am 12. September im nawarum

in Witzenhausen

Ministerpräsident Volker Bouffier löste sein Versprechen

ein, HeRo in Witzenhausen zu besuchen, das er auf dem

Hessentag gegeben hatte. Er zeigte sich beeindruckt von

den vielfältigen Aktivitäten des 14-köpfigen HeRo-Teams

und betrachtete die Gründung von HeRo als Verein im

Jahre 2004 als „visionäre Entscheidung, denn die Themen,

mit denen HeRo sich befasst, sind heute in aller Munde“.

Der Ministerpräsident hob hervor, wie wichtig die Bündelung

der Aufgaben im Bereich nachwachsende Rohstoffe

in einer Landeseinrichtung ist.

Bouffier sprach sich dafür aus, dem Kompetenzzentrum

auf dem nächsten Hessentag eine umfangreiche Präsentationsmöglichkeit

im Rahmen der Kommunalkonferenz

zu ermöglichen.

Auch könne es sinnvoll sein, bei der Sanierung der Landesgebäude

das Know-how von HeRo zu nutzen und an

bestimmten Objekten den Einsatz von NawaRo-

Materialien für die Dämmung zu prüfen.

Der Ministerpräsident ermunterte das HeRo-Team, den

höchst erfolgreichen breiten Ansatz in seiner Arbeit

weiter zu verfolgen und versprach, sich um eine engere

Zusammenarbeit der verschiedenen Ministerien zum

Thema NawaRos zu kümmern.

� Besuch einer Regierungsdelegation aus Kamerun

am 18. September im nawarum in Witzenhausen

Eine Regierungsdelegation aus Kamerun besuchte das

Kompetenzzentrum und zeigte großes Interesse an

der Arbeit des HeRo-Teams. Mehrere Stunden lang informierten

sich Vertreter der Ministerien für Umwelt,

Wirtschaft, Wald und Fauna sowie Wasser und Energie

Kameruns über die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten

von Holz und die Grundsätze einer nachhaltigen

Rohstoffwirtschaft. Organisiert wurde der Besuch von

der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, die

im Auftrag des Bundesentwicklungsministeriums weltweit

Projekte betreut. Die zentralafrikanischen Gäste interessierte

vor allem eine stärkere wirtschaftliche Entwicklung

ihres Landes durch nachhaltige Produktions- und Nutzungsformen von Holz. Entsprechend groß war das Interesse

der Besucher an den HeRo-Projekten aus den Bereichen der energetischen und stofflichen Nutzung von

Biomasse, der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit des hessischen Kompetenzzentrums sowie der Struktur von

HeRo als ein im Wesentlichen aus staatlichen Mitteln finanzierten Vereins, der als Netzwerk zwischen staatlichen

Behörden, Unternehmen und Verbrauchern fungiert. Beeindruckt zeigte man sich von den didaktisch gelungenen

Präsentationen des nawarum.


� Energy Region am 27. September in Kassel

In Kassel präsentiert Anja Neubauer

die HeRo-Bildungsmaterialien.

� IKZ-Kongress am 10. Oktober in Butzbach

� KlimZug Regionalforum am 11. Oktober

in Bad Wildungen

Öffentlichkeitsarbeit

� Besuch von Schulleiterinnen und Schulleitern

aus Bosnien-Herzegowina am 12. Oktober

im nawarum in Witzenhausen

Gemeinsam mit Vertretern der regionalen Schulämter informierten

sich 28 Schulleiterinnen und Schulleiter aus Bosnien-

Herzegowina über die Bildungsaktivitäten des Kompetenzzentrums

HessenRohstoffe e. V.

Das besondere Interesse der Besucher galt der Frage, wie

Schulen in Sachen Bildung für nachhaltige Entwicklung unter-

stützt werden können. Die HeRo-Bildungsreferentinnen

Anja Neubauer und Erika Hofmann stellten die verschiedenen

Angebote und Materialien vor, mit denen HeRo das

Verständnis für Nachhaltigkeit an den Schulen fördert. Bei

einer Führung durch die interaktive Ausstellungshalle und den außerschulischen Lernort nawarum konnten die

Besucher aus Bosnien die beiden Lernkoffer zur Holz-Energie und zu Biokunststoffen kennenlernen und testen.

Sie zeigten sich begeistert über die Aktivitäten des Kompetenzzentrums und waren angetan von den vielen

Exponaten und Materialien auf dem HeRo-Gelände.

Die Bildungsreise wurde vom Regional Environmental Center for Central and Eastern Europe, REC, in Ungarn mit

Unterstützung der Europäischen Union und des Finnischen Außenministeriums durchgeführt und von Reiner

Mathar, dem Koordinator der hessischen Umweltschulen aus dem Hessischen Kultusministerium, begleitet.

� BioEnergy vom 13. bis 16. November in Hannover

HeRo präsentiert sich mit einem Infostand.

� Energieberater im Expertengespräch am 15. November im nawarum in Witzenhausen

Energieberater in der bauseitigen energetischen Sanierung treffen sich zum Erfahrungsaustausch im nawarum.

� 6. Biomasse-Forum am 21. und 22. November in Bad Hersfeld

HeRo präsentiert sich mit einem Infostand.

� denkmal 2012 am 22. bis 24. November 2012 in Leipzig

HeRo ist mit seinem Bildungsangebot zur energetischen Modernisierung

mit Naturfaserdämmstoffen am Gemeinschaftsstand des

Landes Hessen auf der denkmal2012, der europäischen Messe für

Denkmalpflege, Restaurierung und Altbausanierung, in Leipzig

vertreten.

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Öffentlichkeitsarbeit

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Akteure

Akteure

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Akteure

Das HeRo-Team

Elisabeth Apel

Geschäftsführerin

Daniel Amthauer Gallardo

Referent Wissenschaft, Produktion

und schnellwachsende Baumarten

(KUP)

Klaus Diehl

Bereichsleiter Stoffliche Nutzung

Biokunststoffe

Förderung

Nachhaltigkeit

Clustermanager baumhaus

Jutta Keppner

Mitarbeiterin NawaRo´s im Gartenbau

Norbert Quast

Referent Bauen und Dämmen

(bis Juni 2012)

Erika Hofmann

Referentin Bildungskonzepte

Schulen

Dr. Martin Hofmann

Bereichsleiter energetische Nutzung

Referent Kurzumtriebsplantagen

Wissenschaft

Internationale Beziehungen

(bis März 2012)

Martin Schultze

Referent Biogene Festbrennstoffe

Karin Hoffmann

Referentin Bauen und Dämmen

Stefan Pfeiffer

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Anja Neubauer

Bereichsleiterin Bildungskonzepte

Grafik

Eva Riks

Referentin Bildungskonzepte

Fachbranchen


Christian Siebert

Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit

Mitgliederpflege

Haushalt

Heike Knobel

Sekretariat

Zoran Milojkovic

Messebau

Materialverwaltung

Logistik

Madeleine Ponert

Telefonzentrale

Allgemeine Geschäftstätigkeit

Öffentlichkeitsarbeit

Internet

Sibylle Rathmann

Buchhaltung/Haushalt

Akteure

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56

Akteure

� Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

� Stefan Pfeiffer

Seit Mai 2012 verstärkt Stefan Pfeiffer das HeRo-Team als wissenschaftlicher Mitarbeiter

in den Bereichen stoffliche Nutzung und Gartenbau. Zusätzlich betreut er das

Marketingvorhaben Sojus-Bioenergie in Russland, SoMaRu, für HeRo. Der 30-Jährige

studierte Geographie mit den Schwerpunkten Bioklimatologie, Naturschutz, Umwelt-

und Ressourcenökonomie an der Georg-August-Universität in Göttingen. Die wissenschaftliche

Abschlussarbeit verfasste er über eine von ihm durchgeführte Akzeptanzanalyse

zum Thema Bioenergie in seiner Heimat, dem Siegerland.

Im Jahr 2011 bildete der Dipl.-Geograph sich als „Koordinator im Internationalen

Projektmanagement“ bei der Gesellschaft für Nachhaltige Entwicklung (GNE) in Witzenhausen

weiter und begann im Rahmen dieser Weiterbildung im Februar 2012 ein

zweimonatiges Praktikum mit anschließender Weiterbeschäftigung bei HeRo.

Stefan Pfeiffer unterstützt den Fachbereich Stoffliche Nutzung bei den Recherchen

zum Thema nachwachsende Rohstoffe im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus.

Im Oktober 2012 fuhr er im Rahmen seiner Arbeit für das SoMaRu-Vorhaben nach

Kemerowo in Sibirien, um einen Workshop zum Thema „Nachhaltige Holzbiomassenutzung“

zu halten.

� Jutta Keppner

Im Bereich stoffliche Nutzung im Gartenbau unterstützt Jutta Keppner seit Oktober

2012 das HeRo-Team. Die 53-Jährige studierte nach ihrer Ausbildung zur Gärtnerin

Fachrichtung Baumschule zunächst Biologie, entschied sich dann aber wieder in den

praktischen Bereich des Gartenbaus zurück zu kehren und absolvierte eine Weiterbildung

zur staatlich geprüften Technikerin, Fachrichtung Agrartechnik mit Schwerpunkt

Landschaftsbau, an der Peter-Lenné-Schule, Staatliche Fachschule für Gartenbau in

Berlin. Ihre beruflichen Erfahrungen sammelte sie über viele Jahre als Ausbilderin und

Ausbildungsleiterin im Garten- und Landschaftsbau.

Ab 2006 arbeitete Jutta Keppner als Entwicklungshelferin über vier Jahre für den

Deutschen Entwicklungsdienst (DED) auf den Philippinen. Nach ihrer Rückkehr bildete

sie sich bei der Gesellschaft für Nachhaltige Entwicklung (GNE) in Witzenhausen

im Internationalen Projektmanagement weiter.

Ihr Interesse an der Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen führte sie zu HeRo.

Zu ihren Aufgaben gehört die Mitwirkung an der Entwicklung künftiger Weiterbildungsmodule

für den Garten- und Landschaftsbau sowie von Informationsveranstaltungen

für Gartenbesitzer. Weiterhin wird sie an der Überarbeitung des HeRo-Transfers

“Nachwachsende Rohstoffe im Garten“ beteiligt sein und soll den Netzwerksaufbau

im gartenbaulichen Bereich unterstützen.

� Karin Hoffmann

Seit dem 01. November ist die Architektin und Baubiologin Dipl.-Ing. Arch. Karin Hoffmann

(58) als Fachreferentin für das „Bauen und Dämmen mit nachwachsenden Rohstoffen“

bei HeRo beschäftigt. Sie wird sich neben der inhaltlichen Arbeit auch mit dem

weiteren Ausbau des Netzwerkes für nachhaltiges Bauen und Sanieren befassen.

Frau Hoffmann war nach dem Diplom an der RWTH Aachen 1977 zunächst in verschiedenen

Planungsbüros, später als selbständige Architektin insbesondere im ökologischen

Wohnbau tätig. Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Entwicklung nachhaltiger

Produkte und Konstruktionen im Holz- und Lehmbau von der Idee bis zur Ausführung

und Vermarktung. Seit langem gibt Frau Hoffmann in Vorträgen, Schulungen und Workshops

ihr Wissen und ihre Erfahrung praxisnah sowohl an Fachleute als auch an Laien

weiter.


HeRo intern – Organisation und Zuständigkeiten

Organigramm

Geschäftsführung

Elisabeth Apel

Mitgliederversammlung

Vorstand

5 Vertreter des Landes Hessen - 1 Vertreter des Hessischen Bauernverbandes

1 Vertreter des Hessischen Waldbesitzerverbandes

je 1 Vertreter der Säulen 1 bis 6 (gewählt von der Mitgliederversammlung)

1 2 3

6

4 5 6

Produktion Energetische Technologie

Aus-/Fort-

Wissenschaft

Kommunale Aus-, Fortnachwach-

und und

und

und

Initiativen undWeitersender stoffliche TechnologieWeiterbil-

Forschung

bildung

Rohstoffe Verwertung transferdung

Fachbereich 1

Energetische Nutzung

Daniel Amthauer Gallardo (komm.)

� KUP

� Holzproduktion

� Festbrennstoffe

Fachbereich 11

Stoffliche Nutzung

Klaus Diehl

� Bauen und Dämmen

� Gartenbau

� Biobasierte Kunststoffe

� Industrielle Verwertung

pflanzlicher Inhaltsstoffe

Geschäftsführung

Geschäftsstelle

Sekretariat

Heike Knobel, Madeleine Ponert

Buchhaltung

Sibylle Rathmann

Grafik/Gestaltung

Anja Neubauer

Fachbereich 111

Bildung

Anja Neubauer

Logistik

Zoran Milojkovic

� Berufl. Fort- u. Weiterbildung

� Schulische Bildung

� Außerschulische Bildung

Fachbereich 1V

Öffentlichkeitsarbeit

Christian Siebert (komm.)

� Messen

� Veranstaltungen

� Mitgliederpflege

Akteure

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58

Akteure

� Neue HeRo-Mitglieder

HOMATHERM ® GmbH

Ahornweg 1

06536 Berga

03 46 51 - 4 16 0

info@homatherm.com

www.homatherm.com

Die Homann Unternehmensgruppe arbeitet bereits seit

1929 mit Holz. 1992 ging die HOMATHERM GmbH an

den Start und begann 1994 mit der Produktion der weltweit

ersten flexiblen Dämmmatte aus Zellulose. Schnell

entwickelte sich das Unternehmen zu einem Innovationsmotor

der Branche. In den Folgejahren wurde eine eigene

Holzzerfaserung angeschafft, die die Weiterentwicklung

der seit Anfang 2001 auf dem Markt befindlichen flexiblen

Holzfaserdämmmatten ermöglichte. Die Investition in

Innovationen gehört bei HOMATHERM ganz natürlich

zur Geschäftsstrategie. So wurde 2009 eine Produktions-

Fachverband Garten,- und Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V.

Roger Baumeister

Max-Plank-Ring 37

65205 Wiesbaden-Delkenheim

Tel: 06122 93114-15

r.baumeister@galabau-ht.de / www.galabau-ht.de

Der FGL Hessen-Thüringen vertritt die Interessen von

Garten- und Landschaftsgestaltern in beiden Bundesländern

und hat derzeit 282 Mitgliedsbetriebe. „Eine Zusammenarbeit

mit dem FGL ist für uns ein Anlass, dem Bereich

stofflicher und thermischer Verwendung von Biomasse im

MBS Ligna Therm GmbH

Jobst Kühn von Burgsdorff

Nassaustr. 13-15

65719 Hofheim-Wallau

Tel.: 06122-8001-0

jobst.burgsdorff@lignatherm.de / www.lignatherm.de

MBS LignaTherm bietet alle Dienstleistungsbereiche der

dezentralen Energieversorgung aus einer Hand – von der

Projektentwicklung der Anlagenstandorte über die Logistik

und Aufbereitung von Biomasse, dem Bau und Betrieb

von Holzenergieanlagen, Nahwärmenetzen bis zur

kompletten Finanzierung über Contracting-Modelle. Das

Unternehmen vermittelt unabhängig von internationalen

Energiemärkten zwischen Anbietern von nachwachsen-

strecke für druckfeste Dämmplatten, 2010 die Fertigung

von Zellulosedämmflocken in Betrieb genommen. Die

modernen Dämmstoffe aus Holz und Zellulose können

mehr als nur Energie sparen: Im Sommer herrschen bis

zu 6°C kühlere Temperaturen unterm Dach, optimaler

Schallschutz sorgt für angenehme Ruhe in Innenräumen.

HOMATHERM-Dämmstoffe sind dampfdiffusionsoffen

und können bis zu 17 Prozent Feuchtigkeit zwischenspeichern

ohne an Dämmwirkung zu verlieren. So werden

Feuchtigkeitsschäden effizient vermieden und ein gesundes

Wohnklima erzeugt.

Außenbereich, insbesondere bei Geotextilien, Düngemitteln,

Pflanzenschutz- und Stärkungsmitteln auf NaWaRo-

Basis verstärkt Aufmerksamkeit zukommen zu lassen“,

erklärt Klaus Diehl, Fachreferent bei HeRo.

den Energieträgern (z. B. Holz) und regionalen Holzenergieanlagen

und bringt so Angebot und Nachfrage mit regionalem

Fokus zusammen. MBS LignaTherm ermöglicht

in Kooperation mit den Kommunen eine nachhaltige und

langfristige Wärmeversorgung mit regionalen Partnern.

Kommunale und private Waldbesitzer werden als Lieferanten

und Investoren an den dezentralen Holzenergieanlagen

beteiligt.


iovision Umwelt- und Gebäudeanalytik GmbH

Peter K. Wolff

Hinter der Mauer 11

36205 Sontra

Tel.: 0 56 53 - 91 49 21

info@baubiologiebuero.de / www.baubiologiebuero.de

Diplom-Biologin Dr. rer. nat. Kerstin Volkenant und Baubiologe

Peter K. Wolff bieten Informations- und Beratungsdienstleistungen

in den Bereichen Umwelt, Energie und

Gesundheit an. Neben der Bauberatung für eine umwelt-

und gesundheitsbewusste Bau- und Wohnkultur und einer

unabhängigen, herstellerneutralen und fachkompetenten

Sanierungs- und Umweltberatung veranstalten sie Vorträ-

Peter Gaß

Rosenthalstraße 7

65187 Wiesbaden

Tel.: 0611 844827

info@der-landwirt-schafft.de

www.der-landwirt-schafft.de

Wer als Unternehmen Öffentlichkeitsarbeit betreibt und

auf Verbraucher- und Fachmessen präsent ist, wird immer

wieder daran erinnert, dass die Verwendung von ansprechendem

branchenspezifischen Bildmaterial und gut formulierten

Texten ein wesentlicher Schlüssel ist, um sein

Zielpublikum zu erreichen. Mit Peter Gaß aus Wiesbaden

hat HeRo nun einen Fotografen im Netzwerk, der sich

thematisch seit Jahren auf die Bereiche Landwirtschaft,

Forstwirtschaft und erneuerbare Energien konzentriert.

MOST gartenlandschaften

Bjørn Most

Wilhelmshöher Allee 178

34119 Kassel

Tel: 0561-5109696

most@mostgartenlandschaften.de / www.mostgartenlandschaften.de

Planen, Gärtnern, Pflegen und Gestalten: Außergewöhnliche

Gartenlandschaften baut Bjørn Most. Bei der Planung

von Landschaftsprojekten mit den Elementen Stein,

Wasser und Pflanze erarbeitet er Vorschläge, die auf den

Ort und auf den Kunden abgestimmt sind, und ermittelt

die Möglichkeiten und Kosten, um den Auftraggeber dann

bei der Umsetzung seiner Wünsche zu begleiten.

Auch temporäre Parklandschaften im Innenraum und

die Begleitung von Events mit Bäumen, Blüten und grü-

Akteure

ge, Workshops und Seminare zum gesunden Bauen und

Wohnen. Auch das Messen und Bewerten von Raumklima,

Wohngiften, Pilzen, Bakterien, Gerüchen, Elektro-Stress

und Wohnpsychologie gehört zum Tätigkeitsfeld der biovision

Umwelt- und Gebäudeanalytik GmbH, dem früheren

Büro für Baubiologie und Information.

Analog zu den Handlungsfeldern von HeRo möchte Peter

Gaß sein Fotoarchiv mit Motiven aus Land- und Forstwirtschaft,

nachwachsenden Rohstoffen, Erneuerbaren

Energien und den Bereich des nachhaltigen Bauens weiter

ausbauen. So soll auf diese Weise eine Sammlung öffentlichkeitswirksamer

Fotos entstehen, die von den Branchenunternehmen

genutzt werden können, um entsprechende

Pressemitteilungen und Nachrichten wirksam zu

illustrieren.

nem Rasen gehören zu seinem Tätigkeitsfeld. Dauerhafte

Bepflanzungen in ungewöhnlichen Größen bietet er im

Langzeitleasing und Finanzkauf an. Für die Größe der

gestalteten Flächen gibt es keine Grenze: Vom Hausgarten

mit 100 m² bis zum Firmengelände mit 10.000 m² nutzen

die MOST gartenlandschaften alle Möglichkeiten. Blüten

und andere florale Elemente werden zu individuellen Objekten

gestaltet.

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Akteure

� Mitgliederentwicklung

Das Netzwerk des Kompetenzzentrums HessenRohstoffe hat sich in den zurückliegenden Monaten vergrößert.

Es zählt aktuell 69 Mitglieder (Stand 10-2012)

Verbände und

Institutionen

29 %

Logistik

und Handel

10 % Hersteller und

Produzenten

25 %

Bildung und Forschung

13 %

Ingenieur- und

Planungsbüros

14 %

Öffentliche Einrichtungen

und Kommunen

9 %


Mitgliederverzeichnis

Hersteller und Produzenten

ante-holz GmbH

www.ante-holz.de

Energieversorgung Offenbach (EVO) AG

www.evo-ag.de

Fotografie Peter Gaß

www.der-landwirt-schafft.de

HOMATHERM ® GmbH

www.homatherm.com

IngA – Integration durch Arbeit

im Ev. Kirchenkreis Hofgeismar gGmbH

www.inga-hofgeismar.de

Lambion Energy Solutions GmbH

www.lambion.de

MOST Gartenlandschaften

www.mostgartenlandschaften.de

Novamont GmbH

www.novamont.com

WHSE GmbH & Co. KG

www.whse.de

BioWärmeRhön GmbH & Co. KG

www.biowaermerhoen.de

FireStixx Rhein-Main GmbH

www.firestixx-dieburg.de

Guntamatic Vertrieb Kassel

www.guntamatic.com

Holzbau Kühlborn GmbH

www.holzbau-kuehlborn.de

Krag Hausbau GmbH

www.krag.de

MBS LIGNA THERM GmbH

www.lignatherm.de

Hessische Erzeugergemeinschaft für

Nachwachsende Rohstoffe w.V.

www.ezg-nawaro.de

Viessmann Werke GmbH & Co. KG

www.viessmann.com

Akteure

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Akteure

Ingenieur- und Planungsbüros, Energieberatung

Bioenergie Wächtersbach GmbH

www.bioew.de

EWT Ingenieure

www.ewt-ingenieure.de

IDEE-SEEGER

www.idee-seeger.de

IGLux Witzenhausen GmbH

www.iglux-witzenhausen.de

sienergium GmbH

www.sienergium.de

Öffentliche Einrichtungen und Kommunen

BioenergiePark Nordwaldeck GmbH

www.bio-energie-park.de

Kreisausschuss des Werra-Meißner-Kreises

www.werra-meissner-kreis.de

Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

(LLH)

www.llh-hessen.de

biovision Umwelt - und

Gebäudeanalytik GmbH

www.baubiologiebuero.de

Hempel Engineering Consultants GmbH

www.ib-hempel.de

Ingenieurbüro Harry Wilhelm

www.ibwilhelm.de

SEEGER ENGINEERING AG

www.seeger.ag

Witzenhausen-Institut für Abfall,

Energie und Umwelt GmbH

www.witzenhausen-institut.de

Hessisches Ministerium

für Umwelt, Energie, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz

www.hmuelv.hessen.de

Landesbetrieb HESSEN-FORST

www.hessen-forst.de

Stadt Witzenhausen

www.witzenhausen.de


Aus- und Weiterbildung, Forschung und Wissenschaft

DEULA Witzenhausen

Deutsche Lehranstalt für angewandte

Technik GmbH

www.deula-witzenhausen.de

Förderverein für nachwachsende

Rohstoffe e.V.

www.schnellwachsendebaumarten.de

Gesellschaft für Nachhaltige Entwicklung mbH

– GNE

www.gne-witzenhausen.de

Universität Kassel

www.uni-kassel.de

Verbände und Institutionen

Brenergo

Gesellschaft für Breitband und regenerative

Energien mbH

www.brenergo.de

Centrales Agrar-Rohstoff-Marketing- und

Energie-Netzwerk e.V.

www.carmen-ev.de

Fachverband Sanitär-, Heizung- und

Klimatechnik Hessen

www.shk-hessen.de

Fördergesellschaft für nachhaltige Biogas-

und Bioenergienutzung e.V.

www.fnbb.de

Hessischer Bauernverband e.V.

www.agrinet.de/hbv/

DITSL Deutsches Institut für Tropische und

Subtropische Landwirtschaft GmbH

www.ditsl.de

Fraunhofer Institut IWES

www.iwes.fraunhofer.de

Technische Hochschule Mittelhessen

www.th-mittelhessen.de

Verband Hessischer Zimmerer e.V.

Landesinnungsverband

www.zimmerer-hessen.de

Bundesverband Pro Holzfenster e. V.

www.proholzfenster.de

deENet e.V.

www.deenet.org

Fachverband Garten-, Landschafts- und

Sportplatzbau Hessen-Thüringen e.V.

www.galabau-ht.de

Genossenschaftsverband e.V.

www.genossenschaftsverband.de

Hessischer Waldbesitzerverband e.V.

www.hesswald.de

Akteure

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64

Akteure

Vertrieb und Logistik

Kompetenzzentrum Erneuerbare Energien

Rheingau-Taunus e.V.

www.kee-rtk.de

Landesarbeitsgemeinschaft der

Maschinenringe und Landtechnischen

Fördergemeinschaften in Hessen e.V.

www.wbl-lag-hessen.de

Landessportbund Hessen e.V.

www.landessportbund-hessen.de

naturkraft region

www.naturkraft-region.de

Verband der Deutschen

Säge- und Holzindustrie e.V.

www.nordverband.de

Cl. Bergmann GmbH & Co. KG

www.cl-bergmann.de

Raiffeisen-Warenzentrale

Kurhessen-Thüringen GmbH

www.raiffeisen-kassel.de

Georg Reuss Holzrecycling und

Transporte

www.georg-reuss.de

SynEnergie GmbH (Tochtergesellschaft

der Überlandwerk Fulda AG)

www.uewag.de

Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik

e.V.

www.kwf-online.org

Landesinnungsverband Schornsteinfegerhandwerk

Hessen

www.schornsteinfeger-hessen.de

Losekamm, Unnerstall & Partners GmbH

www.lup-marketing.de

Internationaler Verein für zukunftsfähiges

Bauen und Wohnen natureplus e.V.

www.natureplus.org

Verein für Bioenergie e.V.

www.verein-fuer-bioenergie.de

Holzhof Breitenbach GmbH & Co.KG

www.holzhof.eu

Raiffeisen-Warenzentrale Rhein-Main eG,

Vertriebsgruppe Hessen

www.rwz.de

Scherz Umwelt GmbH & Co. KG

www.scherz-umwelt.de


Herausgeber

Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) e.V.

Verantwortlich: Elisabeth Apel, Geschäftsführerin

Mitwirkung Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von HeRo

Redaktion: Martina Selzer, Selzer- Konzepte, Wildeck

Gestaltung/Layout: Anja Neubauer, HeRo-Grafik

Erscheinungsdatum: 11/2012

Druck: Druckerei Heppner und Ziegeler GbR, Kassel


Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (HeRo) e.V.

Am Sande 20

37213 Witzenhausen

Tel.: +49 (0) 5542 3038 350

Fax: +49 (0) 5542 3038 358

E-Mail: info@hero-hessen.de

Internet: www.hero-hessen.de

Gefördert durch:

Hessisches Ministerium

für Umwelt, Energie, Landwirtschaft

und Verbraucherschutz

Gedruckt auf PEFC-zertifiziertem Papier

mit Farben auf Basis nachwachsender

Rohstoffe.

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