DIGITALISIERUNG JETZT! BACK TO NEW NORMAL

MediaplanetVerlagDeutschland

Innovationen und Lösungen für neue Wege zum Kunden.

EINE UNABHÄNGIGE KAMPAGNE VON MEDIAPLANET

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DIGITALISIERUNG

JETZT!

Back to

New Normal

Innovationen und Lösungen für

neue Wege zum Kunden.

NICHT VERPASSEN:

#Digital Marketing

Neue Wege der Produkt- und

Dienstleistungsvermarktung

Seite 4

#MICE2.0

So sieht der Messestand

der Zukunft aus

Seite 12

#IT Security

Daten vor Übergriffen

schützen

Seite 14

#Corporate Finance

Unternehmen sicher

durch die Krise führen

Seite 16

Näher

geht

nicht

Maximal

dicht

an ihren Kunden mit

Customer Centric

Transformation von PwC

Jetzt anmelden unter

pwc.de/cct-webinarreihe


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VERANTWORTLICH FÜR DEN

INHALT IN DIESER AUSGABE

Tanja Bickenbach

Die Digitalisierung

erweitert die

Möglichkeiten zur

Identifikation

neuer Wege zum

Kunden deutlich.

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit BEVH entstanden.

Digital denken,

nicht digitalisieren!

Tim Müller

Corona: Wohl das

Wort des Jahres 2020,

dicht gefolgt von

Digitalisierung, denn

beides geht Hand in

Hand.

Zur Folklore des Jahres 2020 gehört es, dass Corona einen längst überfälligen

Schub der Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft gebracht

hat. Zu befürchten ist, dass die Effekte der Krise zu nachhaltiger digitaler

Wettbewerbsfähigkeit weit weniger beitragen werden als erhofft.

Joschka Kuznik

Die Krise trifft uns

alle. Lassen Sie

sich von vielen

praktischen

Lösungen auf dem

Weg in das „New

Normal“ inspirieren!

Head of Key Account Management: Tanja Bickenbach

(tanja.bickenbach@mediaplanet.com) Project Manager:

Joschka Kuznik, Tim Müller Geschäftsführung: Richard

Båge (CEO), Philipp Colaço (Managing Director), Franziska

Manske (Head of Editorial & Production), Henriette

Schröder (Sales Director) Designer: Ute Knuppe

Mediaplanet-Kontakt: redaktion.de@mediaplanet.com

Coverbild: Who is Danny/Shutterstock

Alle mit gekennzeichneten Artikel sind keine

neutrale Redaktion vom Mediaplanet Verlag.

facebook.com/MediaplanetStories

@Mediaplanet_germany

Please recycle

Martin

Groß-Albenhausen

Stellvertretender

Hauptgeschäftsführer

des bevh

bevh.org

Die bisher entstandenen Lösungen

bringen Deutschland

ins Jahr 2019. Und es

kann auch nicht anders

sein, solange als „normal“

ein Zustand „vor Corona“

angenommen wird und alle Maßnahmen

einen Zustand erhalten sollen, die schon vor

Corona prekär waren. Prekär, weil es längst

nicht mehr genügt, den Veränderungsdruck

zu moderieren und an bestehenden Lösungen

einer Welt „vor Corona“ teilzuhaben.

Die Herausforderungen, denen die Wirtschaft

in Deutschland und Europa gegenübersteht,

verlangen aber, destruktiv zu

agieren. Destruktiv im Sinne des kreativen

Zerstörens. Unsere Aufgabe ist es nicht,

mithilfe von Digitalisierung das zu erhalten,

was früher funktioniert hat, sondern

den Wertschöpfungskern der bestehenden

Geschäftsmodelle herauszufordern.

Welches digitale Erlebnis könnte den Kern

einer Wertschöpfung ersetzen und ein bestehendes

Geschäft ruinieren? Genau dort

entsteht echte Innovation.

Digitale Ertüchtigung vergangener Leitbilder

ist unsinnig. Amazon plant längst

für die Zeit nach Amazon. Darum spricht

der Gründer Jeff Bezos ganz ungeniert

aus, dass Amazon nicht überleben wird.

Alexa ist nur eine der „Wetten“, mit denen

die erkennbaren Schwächen der Plattform

überwunden werden sollen.

Doch genau das passiert derzeit zu selten.

Für den deutschen Handel erheben

sich Forderungen, die Digitalisierung des

bedrängten stationären Handels mit einem

weiteren Fördermitteletat von 100 Mio.

Euro zu unterstützen. Was nach viel Geld

klingt, ist längst kein adäquater Betrag.

Dazu genügt eine einfache Rechnung: Nach

Schätzungen sind 50.000 Einzelhändler

akut in der Existenz bedroht. Wollte man

mit dem genannten Geld nur zehn Prozent

von ihnen retten, hätte man für jeden gerade

einmal 20.000 Euro übrig. Sollte das

Geld in wenige digitale Leuchtturmprojekte

für Händlergemeinschaften fließen, müsste

mit beispielsweise zehn Mio. Euro ein im

Wettbewerb überlegenes Projekt finanziert

werden. Diesem würden Milliardenetats für

Forschung und Entwicklung gegenüberstehen,

die von digitalen Pionieren jeweils

allein in die Zukunft investiert werden.

Am Beginn der Digitalisierung steht die

Herausforderung, digital zu denken. Und

das bedeutet: das Digitale als das Normale

zu verstehen und das Analoge als

Möglichkeit, das Digitale zu optimieren.

In Deutschland wird darüber gestritten,

unter welchen Bedingungen man dem

Kunden am Point of Sale elektronische Bezahlsysteme

noch vorenthalten darf. Richtig

wäre zu fragen, wie man dem Kunden

die Kasse überhaupt erspart – und auch

hier kommen die mutigsten Entwürfe

nicht (mehr) aus dem klassischen Handel,

sondern von Digitalpionieren, die das Erlebnis

„Einzelhandel“ und „Innenstadt“

dekonstruieren und radikal neu aufbauen.

In dieser Ausgabe von „Digitalisierung

jetzt“ finden Sie viele Beispiele gelungener

Modernisierung. Fragen Sie sich ruhig bei

der Lektüre: Was verändert dieses Unternehmen

im Kern? Und: Könnten wir nicht

noch weiter springen?

Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit ROOOM AG entstanden.

„Wir wollen 3D für jeden zugänglich machen“

Das Coronavirus hat vielerorts für Veränderungen gesorgt. Besonders im Bereich der Markendarstellung wurde schnell vielen Unternehmen

klar, dass digitale Lösungen die Sichtbarkeit und Außendarstellung enorm fördern können. Im Interview erklärt Hans Elstner, CEO der rooom AG,

wie man schon heute Fotografie und Videos durch 3D-Modelle ersetzt oder mit virtuellen Showrooms begehbar macht.

Text Lukas Knochel

Inwieweit bieten digitale Lösungen, die auf VR,

AR und 3D basieren, Möglichkeiten für Unternehmen,

trotz ausfallender Messen sichtbar

zu bleiben oder Produkte zu bewerben?

Das Spannende ist ja gerade, dass wir besonders

darauf angewiesen sind, dass Produkte online

möglichst detailliert erlebbar werden. Anstatt Dinge

nur über Fotos einschätzen zu müssen, können

wir so durch Augmented Reality (AR) beispielsweise

Möbelstücke digital in der eigenen Wohnung

darstellen. So bekommen Kunden ein viel besseres

Gefühl für das Produkt. Im Bereich der Messen

können wir die reale Veranstaltung virtuell durch

3D und VR enorm erweitern und auch in der Vorund

Nachbereitung einige Aspekte digital umsetzen

oder zumindest unterstützen.

Welche Vision haben Sie?

Die ersten Schritte sind dabei bereits Realität,

nämlich die weltweite Verfügbarkeit unserer

Lösungen. Gerade fokussieren wir uns auf die

Erschließung des chinesischen Markts und

entwickeln parallel einen App-Store für unsere

Lösungen. Jeder dritte Entwickler soll dann Erweiterungen

auf Basis unseres Systems bauen.

Jede Veranstaltung, jeder Kunde hat andere

Anforderungen und kann so unsere Lösungen

perfekt auf sich abstimmen. „Democratizing 3D“

ist das, was wir leben. Wir wollen 3D für jeden

sowohl in der Nutzung als auch in der Erstellung

zugänglich machen.

FOTO: SUSANN NUERNBERGER

Hans Elstner

CEO rooom AG

Unternehmen, die Prozesse oder Lösungen

nun digitalisieren, legen großen Wert auf

IT-Sicherheit und Datenschutz. Welche Maßnahmen

ergreifen Sie dabei?

Das Thema ist mir sehr wichtig. Alle Dinge,

die wir tun, hosten wir in einem Rechenzentrum

in Deutschland. Außerdem setzen wir nur

Lösungen ein, die wir selbst kontrollieren, und

verzichten dabei auf Cloud-Dienste oder Ähnliches.

Dabei haben wir einen Mix aus selbst betriebenen

Open-Source-Lösungen und eigenen

IT-Security-Lösungen. Dadurch haben wir volle

Transparenz und Datenschutzkompatibilität.

Was sind die größten Hürden, die es auf dem

Weg dorthin geben könnte, und wie kann man

diese umgehen?

Wir sind tatsächlich bereits sehr weit. Besonders

im Bereich KI haben wir trotzdem noch einige

Forschungsarbeit vor uns. Der Rest im Wachstum

skaliert sich nun über die Ausrichtung

unseres Unternehmens. Unsere Aufgabe ist es

nun, mit unseren Kunden zu wachsen und

unsere Plattform bekannter zu machen. Dabei

sind wir bereits auf einem guten Weg.


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Digitale Gipfelerlebnisse –

das nächste Level der Customer Experience

Adobe Customer

Experience Day

28.10.2020

Formulare –

eiskalt serviert

AEM Forms

Forum

29.10.2020

Wie verbessern Sie die Customer

Journey Ihrer Kunden?

Wie optimieren Sie die Berührungspunkte

mit Ihren Kunden?

Wie sprechen Sie Ihre Kunden

personalisiert an?

Wie holen Sie das Maximale aus

den Adobe Technologien heraus?

Lassen Sie sich inspirieren, was die

Zukunft bringen wird und welche Auswirkungen

das auf Ihr Unternehmen

haben kann. Lernen Sie Strategien

kennen und gewinnen Sie neue Ideen

beim Erfahrungsaustausch – live oder

im Chat.

Auf der abwechslungsreichen

Agenda wartet der richtige Mix

aus Strategie, Praxisbeispielen,

Inspiration und vor allem auch Technologie.

Denn die technologische

Basis spielt für das digitale Kundenerlebnis

eine wichtige Rolle.

Der Tag beginnt mit dem inspirierenden

Dietmar Dahmen, einem

der gefragtesten Redner und

Berater für Change, Innovation

und disruptive Marktstrategien.

Er ist Gründer des „Bamm!Institue

for Transformation“ und fungiert

als Experte für disruptives Marketing

bei der European Association

of Communication Agencies

(EACA).

Christian Deinlein von der HUK-

COBURG gibt Einblicke in ihre

Digitalstrategie und die Verwendung

der Adobe Technologien. Denn

Adobe bietet mit der Adobe

Experience Cloud eine zentrale

Plattform für die Verwaltung und

Auslieferung von Content, die

Bereitstellung und Durchführung

von Kampagnen und die Erfolgskontrolle.

Zudem sprechen wir über Cloud vs.

onPremise, künstliche Intelligenz,

Content Management Strategien und

Marketing Automation.

Entdecken Sie im Rahmen von Vorträgen

und Demos die umfassenden

Möglichkeiten der Adobe Experience

Cloud und insbesondere von Adobe

Experience Manager. Lernen Sie

Strategien kennen und gewinnen Sie

neue Ideen beim Erfahrungsaustausch

mit anderen Online Marketing Experten

aus IT und Business.

Die Veranstaltung findet im Oberanger

Theater in München statt. Sie können

die Veranstaltung aber auch von zuhause

aus im Livestream verfolgen.

WANN?

28. Oktober 2020

von 09:30 – 17:00 Uhr

WO?

Oberanger Theater

Oberanger 38 · 80331 München

oder im Livestream

Die Veranstaltung richtet sich an

Verantwortliche aus Marketing und IT

von mittleren und großen B2C- und

B2B-Unternehmen.

JETZT bei eggs

ANMELDEN

Formulare – eiskalt serviert.

Was kann es Schöneres geben, als

sich einen Tag lang intensiv mit anderen

Fachexperten über Formulare,

Formularprozesse und Kundenkommunikation

zu unterhalten?

Nichts? Das sehen wir genauso!

Doch viele Unternehmen sehen

Formulare und Formularprozesse

nach wie vor als notwendiges Übel

an. Aber das ist grundlegend falsch.

Denn Formulare befinden sich an

der wichtigsten Schnittstelle Ihres

Unternehmens: An der Schnittstelle

zu Ihren Kunden oder Ihren Interessenten

- über Web, Mobile, oder auch

offline. Kunden sind häufig nur einen

Mausklick von Ihnen entfernt - und

konvertieren dennoch nicht über das

Formular. Oder sie warten seit Tagen

auf eine schriftliche Rückmeldung von

Ihnen – und sie kommt nicht.

Da können wir weiterhelfen, denn

Adobe bietet für die Optimierung

von Formularprozessen die weltweit

führende Lösung: Adobe Experience

Manager (AEM) Forms.

AEM beinhaltet Bausteine für endgeräteoptimierte

Formulare, Formularverwaltung

im Portal, Workflows,

Dokumentenschutz, digitale Signaturen

sowie, Erzeugung und Steuerung des

Dokumenten-Outputs. Mit AEM Forms

können Sie alle Interaktionen an der

Kundenschnittstelle, vom Input bis zum

Output, optimieren. Denn die Experience

muss stimmen – auch bei Formularen.

Unter dem Motto „Formulare – eiskalt

serviert“ richtet eggs unimedia am 29.

Oktober 2020 das inzwischen 7. AEM

Forms Anwenderforum aus. Auf dieser

Veranstaltung werden anhand von

Präsentationen, Kundenbeispielen und

Live-Demos die Möglichkeiten von

AEM Forms vorgestellt.

Unsere Kunden von BMW und der

Investitionsbank Berlin zeigen Ihnen,

wie AEM Forms in der Praxis funktioniert.

Unsere Experten von eggs

lassen Sie AEM Forms live erleben.

In den Pausen, im Chat, oder auch

nach der Veranstaltung, kann man

sich in entspannter Atmosphäre mit

anderen AEM Forms Anwendern,

Interessenten oder den Experten von

eggs austauschen.

Die Veranstaltung findet im Oberanger

Theater in München statt. Sie können

die Veranstaltung aber auch von zuhause

aus im Livestream verfolgen.

WANN?

29. Oktober 2020

09:30 – 17:00 Uhr

WO?

Oberanger Theater

Oberanger 38 · 80331 München

oder im Livestream

Die Veranstaltung richtet sich an Anwender

von AEM Forms und Interessenten

aus den Bereichen Financial Services,

Industrie, Public Sector, Pharma,

Energie und Telekommunikation.

JETZT bei eggs

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit SYBIT entstanden.

Digitalisierung

entlang der

Customer

Journey –

mit Sybit

Text Volker Holt

Sie bieten Ihren Kunden Customer

Experience aus einer Hand. Was

bedeutet dabei Ihr ganzheitlicher

Ansatz?

Unsere Kunden suchen im B2B

digitale Berührungspunkte mit ihren

Kunden und wollen klassische Sales-

Service-Produkte digital umsetzen.

Als langjähriges SAP-Beratungshaus

bieten wir eine ganzheitliche Prozessberatung

von der Analyse und

Strategieplanung über Design und

Implementierung bis hin zu umfassenden

Application Management

Services auf Basis der SAP Customer

Experience Solutions. Wir optimieren

und digitalisieren auf diese Weise die

Customer Journey unserer Kunden

– vom ersten Kontakt im Marketing

über den Kaufprozess im Vertrieb und

E-Commerce bis hin zum After Sales

im Service. Und das über alle Kunden-

Touchpoints hinweg.

Was ist dabei die Herausforderung?

Hier gibt es vier Ebenen, und die

sind ähnlich aufgebaut wie bei einer

Pyramide. Ganz unten ist die technische

Umsetzung. Bei der zweiten und

dritten Ebene, der Organisation und

den Prozessen, müssen wir schauen,

ob der Kunde die Digitalisierung wirklich

übergreifend in allen Unternehmensbereichen

umsetzen kann. Dafür

braucht es auf der vierten Ebene den

Changeprozess, der sich in den Köpfen

der Mitarbeiter abspielt. Gelingt es

also, dass sich wie bei einem Orchester

alle Instrumente zu einem Ganzen

vereinen? Oder spielt, wie beim

Fußball, die Abwehr nach vorne und

der Sturm mal nach hinten? Arbeiten

also in diesem Sinne zum Beispiel

Marketing und Vertrieb wirklich eng

zusammen? Außerdem steckt die

Digitalisierung allgemein und weltweit

noch in ihren Anfängen. Sie agil

zu implementieren, ist ein wichtiger

Erfolgsfaktor.

Ihr Unternehmen ist Sybit – was

verbirgt sich genau dahinter?

Sybit gehört zu den Top-20-Digitalagenturen

in Deutschland und

beschäftigt am Hauptsitz in Radolfzell

und den Niederlassungen in Bielefeld,

Hannover, Offenbach und Pforzheim

über 250 Mitarbeiter. Seit August 2018

ist Sybit eine Tochter der itelligence

AG, eines der weltweit führenden

SAP-Beratungshäuser mit circa 10.000

Mitarbeitern und Niederlassungen in

28 Ländern. Sybit wurde 2000

gegründet. Inzwischen vertrauen über

300 Kunden, vornehmlich Konzerne

und weltweit agierende Mittelständler

aus dem Maschinen- und Anlagenbau,

der Hightech-Industrie und dem

Automobilsektor, auf unsere langjährige

Expertise als SAP Platinum

Partner.

Robert Geppert

Chief Customer

Officer, Sybit

Cloud-Plattform

rund um

alle Maschinen

Die INDEX-Gruppe gehört zu den größten und führenden Drehmaschinenherstellern.

Traditionsbewusst und 1914 gegründet, setzt

das Unternehmen für einen erfolgreichen Sprung ins 21. Jahrhundert

voll auf die Digitalisierung der Kundenprozesse. Gemeinsam mit

Sybit und mit intelligenten, digitalen Lösungen von SAP.

Text Dominik Maaßen

Zwar lief die Digitalisierung

der eigenen Werkzeugmaschinen

bei INDEX bereits

auf Hochtouren. Allerdings

war die Systemlandschaft

rund um Marketing, Vertrieb,

Service und E-Commerce

an einigen Stellen heterogen und

nicht komplett integriert. Dabei hatte sie

mit rund 1,5 Millionen relevanten Datensätzen

wichtige Informationen zu bieten.

Viele Daten können genutzt werden

Weitere Herausforderung: Die alte

CRM-Lösung war technisch an ihre

Grenzen gestoßen. Das System ließ noch

keine mobile Nutzung zu, konnte keine

Dokumente anzeigen, Vertriebsprozesse

effizient unterstützen oder länderübergreifend

genutzt werden. Es gab keine

Schnittstelle zwischen ERP- und altem

CRM-System. Außerdem erkannte

INDEX deutlich mehr Potential in einem

moderneren E-Commerce-System.

Digitalisierungsstrategie für

Drehmaschinenhersteller

Um auch künftig die Marktposition

behaupten zu können, entschied sich der

CNC-Drehmaschinenhersteller für eine

umfangreiche und durchgängige Digitalisierungsstrategie

und holte sich dafür

die CX Experten von Sybit ins Boot. „Mit

Index haben wir eine integrierte Strategie

entwickelt, die jetzt und in Zukunft

darauf baut, voll auf SAP Produkte zu

vertrauen“, sagt Robert Geppert, CCO

bei Sybit. Basis sind die SAP Customer

Experience Solutions in Kombination

mit SAP AIN und SAP AE aus dem SAP-

Leonardo-Portfolio.

Systeme greifen ineinander

Die größte technische Herausforderung

war es, alle Systeme und Prozesse so zu

integrieren, dass sie optimal ineinandergreifen.

„Dabei galt es, den Mitarbeitern

ein effizientes Arbeiten bei transparenter

Informationsbereitstellung zu

garantieren“, so Geppert. „Die Kunden

sollten mit einer einzigen Plattform alle

Informationen und Services erhalten, die

sie benötigen, um sich über die Produkte

zu informieren, sie zu beschaffen sowie

ihre Maschinen zu warten und instand

zu halten.“

Online, mobil, integriert

Das Ergebnis: Aktuell ist nun mit der

iXworld eine Cloud-basierte Plattform

mit allen Funktionalitäten rund um

die Maschinen der INDEX-Kunden

entstanden. iXshop ist der Onlineshop

für Zubehör und Ersatzteile sowie

Dienstleistungen rund um die Maschine.

iXservices wiederum ermöglicht die

Verwaltung aller Kundenmaschinen,

inklusive Fremdprodukte zum Störungs-

und Wartungsmanagement,

Wartungsplanung und Remotezugriff

durch Videoübertragung. Und last,

but not least ist iX4.0 die IoT-Plattform,

die mit Machine Management, Performance

Management und Condition

Monitoring integrierte Maschinendiagnose,

Prozessüberwachung und

proaktive Instandhaltung bietet und

Informationen direkt per App auf

mobilen Endgeräten zur Verfügung

stellt.

Ausbaufähig für Anwendergruppen

Der weitere Vorteil: Die Plattform ist für

die Zukunft natürlich ausbaufähig. Mit

der Zusammenführung aller INDEX-Prozesse

auf der iXworld-Plattform können

nun weitere Anwendergruppen Zugriff

bekommen.

Die INDEX-Gruppe

gehört mit ihren

Marken INDEX

und TRAUB zu den

größten und führenden

Drehmaschinenherstellern.

i

Sie haben Fragen

zum Projekt oder

den Lösungen?

Nehmen Sie

Kontakt mit uns auf:

Jennifer Bertsche

Inside Sales

Executive

+49 (0)7732

9508-2000

sales@sybit.de

Weitere

Informationen:

sybit.de


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit TRBO entstanden.

Mit Personalisierung zum

perfekten Nutzererlebnis

im Online-Shop

Der Online-Handel boomt – nicht erst seit Corona. Immer mehr Händler erkennen,

dass sie eine gelungene Online-Präsenz benötigen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Individuelle Produktempfehlungen

Produktempfehlungen können

die meisten Shopsysteme in

rudimentärer Form. Aber erst

durch den Einsatz von Recommendation

Engines, die mit KIbasierten

Algorithmen arbeiten,

werden diese wirklich individuell.

Zwar sind Topseller bei unbekannten

Nutzern ein probates

Mittel, aber nur weil es vielen

gefällt, muss das Produkt nicht

jedem User gefallen. Deshalb

sollten auch Recommendations

personalisiert werden, um dem

Nutzer das Gefühl zu geben,

wirklich persönlich beraten zu

werden. In Echtzeit, basierend

auf den Interessen und der

spezifischen Customer Journey

werden den Nutzern dann nur

die Produkte empfohlen, die

wirklich zu ihnen passen. So

sind Steigerungen in Conversion

Rate und User Value auch keine

Ausnahme mehr.

Text

Dominik Maaßen

Schließlich shoppt

heute fast jeder online

– laut Branchenverband

Bitkom mittlerweile

97 Prozent der

Verbraucher. Und

zudem werden die Nutzer immer

anspruchsvoller. Ein „One size

fits all“-Ansatz, wenn es um die

Ansprache der User auf der Website

geht, genügt einfach nicht

mehr. Hier kommt Personalisierung

ins Spiel. Denn sie hilft,

Nutzer zielgerichtet und individuell

anzusprechen und ihnen

so ein besonderes Einkaufs- und

Surferlebnis zu bieten.

Statische Webseiten gehören

der Vergangenheit an

Eine Website, die für alle Nutzer

gleich aussieht, ganz egal welche

Interessen und Bedürfnisse die

einzelnen User haben? Das ist

nicht mehr zeitgemäß. Über drei

Viertel der Nutzer geben an, dass

ihre Kaufabsicht steigt, wenn

die Inhalte der Website für sie

relevant sind (Quelle: Marketing

Insider Group). Eine Zahl, die

kein Shopbetreiber vernachlässigen

sollte – schließlich winken

höhere Umsätze. Doch wie kann

eine Website so gestaltet werden,

dass die Inhalte noch relevanter

für die einzelnen Nutzer werden?

Genau hier setzt Personalisierung

auf der Website an.

Ein Beispiel für gelungene Personalisierung

ist die dynamische

Anpassung der Startseite auf die

Interessen und Bedürfnisse der

Nutzer. Das funktioniert in den

verschiedensten Branchen. Konkret

aus der Fashion-Branche:

Besuchen die Nutzer zum ersten

Mal die Startseite eines Shops,

sehen sie meist Teaserflächen

für Damen-, Herren- und vielleicht

auch Kindermode. Nutzer

A ist an Herrenmode interessiert,

bewegt sich ausschließlich

in dieser Kategorie und sieht

sich einige Produkte an. Beim

erneuten Besuch der Startseite

wird diese dann so umgestaltet,

dass die Teaserflächen nur mit

Herrenmode-Inhalten belegt

werden. Denn die Kategorie

Damenmode ist für Nutzer A

wenig interessant. Der Platz auf

der Website kann besser mit Angeboten

aus seiner bevorzugten

Kategorie, ersten Produktempfehlungen,

aber auch den zuletzt

von ihm angesehenen Produkten

belegt werden. Nutzerin B wiederum

ist Damenmode-affin

und sieht dementsprechend

andere Teaserflächen und Empfehlungen.

Eine solche Personalisierung

muss aber nicht nur auf geschlechtsbezogene

Bekleidung

ausgerichtet werden. Auch die

geografischen Begebenheiten

bei den Nutzern bieten Ansatzpunkte

für eine personalisierte

Ansprache. Mittels Geo- und

Wetterdaten kann zum einen

erkannt werden, wo sich die

Nutzer befinden und wie das

Wetter vor Ort ist. Geodaten können

von Shops mit stationären

Filialen eingesetzt werden, um

auf Filialaktionen oder Clickand-Collect-Services

am Ort des

jeweiligen Users aufmerksam zu

machen. Mit Wetterdaten kann

die Website mit ihren Produktinhalten

ganz individuell umgestaltet

werden – dann werden

Regenjacken statt Sommerkleidchen

beworben oder Gartenmöbel

statt gemütlicher Sofas.

Immer genau passend zum

Wetter am Ort des Users. Dieser

fühlt sich dann direkt persönlich

abgeholt.

Wie zahlt sich

Personalisierung aus?

Investitionen in externe Tools

sollen sich natürlich für jedes

Unternehmen über kurz oder

lang auszahlen. Um den Erfolg

der verschiedenen Personalisierungsmaßnahmen

zu testen,

sollten deshalb immer A/B- und

Multivarianten-Tests zum

Einsatz kommen. Solche

Testingfunktionen sind bei trbo

bereits auf der Plattform

integriert und im Preis inbegriffen.

So müssen nicht zusätzliche

Tools gekauft werden, Personalisierung,

Optimierung und

Testing gehen Hand in Hand.

Sie möchten mehr über Personalisierung

auf der Website

anhand konkreter Beispiele

erfahren? Dann laden Sie sich

das kostenlose Whitepaper

„Onsite-Personalisierung:

10 Tipps für Online-Händler“

von trbo herunter und lernen

Sie, wie ROSE Bikes, Urban

Decay, Stabilo und viele weitere

Shops die Onsite-Personalisierungs-Plattform

gewinnbringend

einsetzen.

trbo.com


6

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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit PWC entstanden.

Immer aus der

Sicht des Kunden

Ein Gespräch mit Michael Graf, Leiter Customer Centric Transformation,

und Ilana Rolef-Heberling, Lead Strategic Marketing & Communications bei

PwC Deutschland, über bewährte Strategien und Tools für die digitale

Transformation, moderne Markenführung und das Denken aus Sicht des Kunden.

Text Dominik Maaßen

Als international erfahrene

Unternehmensberatung

kennen Sie Probleme von

Firmen genau. Vor welchen

Herausforderungen stehen

diese momentan im Bereich

Digitalisierung?

Graf: Viele Firmen treibt die

eine Frage um: Wie können

wir unsere Kerngeschäftsprozesse

standardisieren

und digitalisieren? Denn es

gelingt den wenigsten, mit der

Geschwindigkeit des digitalen

Wandels mitzuhalten. Das

bedeutet in ihrem Business in

der Folge fehlendes Interesse

ihrer Kunden, ineffiziente

Vertriebsstrukturen und

Marketingstrategien, die sich

verändern. Finden sie hier

keine Lösungen, verlieren

sie Reputation, Umsatz und

langfristig Profitabilität. Dabei

sollten sie im verschärften

Wettbewerb dank digitaler

Lösungen Kunden gewinnen,

begeistern und langfristig

halten.

Sie bieten ihnen für die

digitale Transformation

daher Ihre sogenannte

Customer Centric Transformation

an – was verbirgt

sich dahinter?

Graf: Generell lautet unser

Motto: Alles, was wir für ein

Unternehmen entwickeln

und umsetzen, denken wir

aus Sicht seiner Kunden.

Wir sind mit allen Schnittstellen

der Customer Journey

vertraut, erarbeiten mit ihnen

kundenzentrierte Transformationsstrategien

und

implementieren diese in enger

Abstimmung mit den relevanten

Abteilungen. Von der Strategie

bis zur Umsetzung bieten

wir verschiedene Leistungen

an wie Customer Strategy,

Marketing Transformation,

Sales & Digital Commerce,

Smart Pricing, Digital Enablement

sowie Customer Service

& Engagement.

Können Sie diese Leistungen

etwas genauer beschreiben?

Graf: Für Unternehmen muss

zum Beispiel ein datenbasierter,

kundenzentrierter Transformationsprozess

messbar

sein. Der Return on Experience

(ROX) zeigt an, wie positive

Kundenerfahrungen auf das

Business einzahlen. Wir haben

bereits viele Hunderte Kundenprojekte

in diversen Industrien

messbar gemeistert. PwC

unterstützt aber auch dabei,

hochmoderne CRM-Systeme in

weniger als 100 Tagen zu implementieren.

Mit dem Knowhow

unserer Designer und

Michael Graf

Partner und Leiter Customer

Centric Transformation bei PwC

Deutschland. Er verfügt über mehr

als 25 Jahre Erfahrung im Bereich

der Unternehmensberatung. Sein

Schwerpunkt liegt hierbei auf der

Durchführung von End-to-End-

Projekten zur digitalen Transformation

in unterschiedlichen

Branchen auf globaler Ebene.

linkedin.com


Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de 7

Ziel muss sein, die

Konsumenten zur

richtigen Zeit, im

passenden Kanal, mit

der richtigen Frequenz

und im geeigneten

Kontext mit relevanten

Botschaften zu erreichen.

Developer bauen wir nützliche

Apps binnen 24 Stunden.

Oft fehlt dieses Know-how in

den Unternehmen. Gleichzeitig

analysieren wir dank

Kosten-Nutzen-Schätzungen,

welche Plattformen und

Technologien am besten

zum jeweiligen Geschäftsmodell

und den Prozessen

an den Kundenschnittstellen

passen. Im Mittelpunkt steht

außerdem eine einheitliche

Kundenansprache, die sich

durchgängig an Customer

Touchpoints, Buying Personas

und Customer Journeys

ausrichtet. Wichtig ist last, but

not least, die gemeinsam entwickelten

Transformationsstrategien

zu implementieren.

Deshalb sorgen wir für die

nachhaltige Qualifizierung

von Mitarbeitern.

In diesem Zusammenhang

stellt die aktuelle Marktsituation

auch die Markenidentität

zunehmend auf

den Prüfstand. Wie sind

Unternehmen speziell hier

herausgefordert?

Rolef-Heberling: Um wettbewerbsfähig

zu bleiben,

wird die Anpassung der

eigenen Positionierung und

des Leistungsangebots immer

bedeutender.

Potenzielle Kunden sollten

nicht als reine Käufer betrachtet

werden, sondern als

zukünftige Nutzer. Durch

einen engen Dialog mit den

Kunden sollten die Marke

und ihr Nutzen immer im

Vordergrund stehen.

Ziel muss sein, die Konsumenten

zur richtigen Zeit,

im passenden Kanal, mit

der richtigen Frequenz und

im geeigneten Kontext mit

relevanten Botschaften zu

erreichen. Andernfalls verlieren

sie den Anschluss –

an die Kunden und Wettbewerber.

Es ist daher extrem

relevant, sich die folgenden

Fragen zu stellen: Über welche

Kanäle kann mein Kunde

einkaufen? Zu welchem Zeitpunkt

gehe ich auf meinen

Kunden zu? Wann sollte ich

mit meinen Marketingaktivitäten

starten? Mit welchem

Content spreche ich meine

Kunden an?

Wie kann diese Markenführung

gelingen?

Rolef-Heberling: Bei der

Digitalisierung im Marketing

wird häufig in Form

von Marketingmaßnahmen

und -kanälen gedacht. Dies

reicht jedoch nicht aus,

um die Marke mit all ihren

Facetten in die digitale

Welt und das Unternehmen

gerecht zu transformieren.

Unser genereller Ansatz

beinhaltet fünf Schritte, um

die Marketing Transformation

voranzutreiben und die

Marketingmaßnahmen an

das neue Kundenverhalten

anzupassen: Im Fokus stehen

die Marke, die Zielgruppe,

Branded Content, eine agile

Marketing-Organisationsstruktur

und die richtige

Technologie.

In den meisten Unternehmen

ist die Marketingorganisation

historisch gewachsen. Dies

lässt häufig eine schnelle und

agile Arbeitsweise nur schwer

zu. Durch die Intelligenz

der digitalen Kanäle und die

ständige Interaktion mit den

Kunden sollte die Organisation

in Centers of Excellence

und Kundensegmenten

ausgerichtet und sollten

Technologien wertschöpfend

genutzt werden. Wir empfehlen

speziell unser individuelles

Marketing Operating

Model (MOM). Es umfasst

die gesamte Aufbau- und

Ilana Rolef-Heberling

Lead Strategic Marketing & Communications bei PwC, ist verantwortlich

für die strategische Marketing- und Kommunikationsberatung

bei PwC. Sie verfügt über mehr als 17 Jahre Erfahrung in

leitenden Marketing-Positionen und der digitalen Transformation.

Mit Fokus auf Digitalem Brand Management und ganzheitlicher

Marketing-Transformation. Zusätzlich ist sie Beirätin der

BeyondGenderAgenda und Partnerin der Global Digital Women.

linkedin.com

Ablauforganisation des

Marketings. Organisation,

Prozesse und IT müssen so

aufeinander abgestimmt sein,

dass unsere Kunden Technologien

für die Marketing

Automation und Kundendaten

optimal nutzen können

und sich so vom Wettbewerb

differenzieren.

Big Data sowie Automation

stehen bei der Digitalisierung

im Mittelpunkt

– wie lassen sich Daten

für das Marketing geschickt

auswerten?

Rolef-Heberling: Ohne CRM-

Systeme, Marketing Automation

Tools, Web Analytics und

andere technologische Lösungen

kann man die strategische

Marketingplanung und die

Customer Experience nicht

zukunftstauglich gestalten.

Die Plattformen zu implementieren,

birgt viele Herausforderungen.

Die Bedürfnisse

und Kompetenzen für die

richtige Marketing Automation

und die Analyse von Daten

müssen im Vorfeld analysiert

und adressiert werden.

PwC unterstützt deshalb

dabei, komplexe Datenmengen

automatisiert

auszuwerten – und dadurch

das Customer Experience

Management zügig zu

optimieren. Dazu gehört

auch, ein Daten-Ökosystem

mit modernsten Clouds

aufzubauen sowie schnell

verständliche Standardreports,

explorative Dashboards

und vorhersagende

Marketingmix-Modelle

zu entwickeln. Zudem

optimieren wir tägliche

Kampagnenausführungen

agil und in Echtzeit mithilfe

von Attributierungsmodellen.

Dank unserer

Unterstützung erleben

die Kunden also keine

Überraschungen bei ihrer

Marketing Automation.

Wir beraten sie so mit

bewährter Best-Practice-

Kompetenz von der Implementierungsstrategie

bis

zur Technologienutzung

und begleiten traditionsreiche

Marken bei

der digitalen Transformation.

Mehr Informationen zu Customer Centric

Transformation, Markentransformation,

Webinar-Reihen sowie zahlreichen

Case Studies von PwC:

pwc.de/de/im-fokus/

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8

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Cawa Younosi ist Head of HR bei der SAP SE und bekannt dafür, in puncto Diversität, Zukunft der

Arbeit und Mitarbeiterführung ein Visionär zu sein. Im Gespräch blickt er auf Remote-Work-Modelle

und erklärt, welche Fehler Unternehmen in der aktuellen Ausnahmesituation machen. Die Arbeitswelt

wird sich grundlegend verändern, und nur wer mitgeht, wird ein Sieger der Krise sein.

FOTO: SAP PRESSE

„Ich rate niemandem,

Mitarbeiter ohne Not

wieder in das Büro

zu holen“

Text Lukas Knochel und Tim Müller

Herr Younosi, welche Erkenntnisse

haben die vergangenen Monate gebracht?

SAP hat in den letzten Monaten gelernt,

dass viele Prozesse, aber auch Dienstreisen

digital umgesetzt werden können.

Wir sind global aufgestellt, also sind viele

Mitarbeiter/-innen ohnehin in der Welt

verteilt und müssen über digitale Lösungen

vernetzt werden. Reisen wollen wir

nicht nur aus gesundheitlichen Gründen,

sondern auch aus Umweltschutzgründen

auf ein Minimum reduzieren.

Viele Unternehmen verfügten allerdings

noch nicht über die benötigten

IT-Infrastrukturen, mit denen digitale

Termine durchgeführt werden können,

oder es passte nicht in ihre Firmenkultur.

Die Pandemie hat alles auf den Kopf gestellt.

Unsere Ergebnisse aus den letzten

Monaten zeigen allerdings, dass Homeoffice

funktioniert.

Wieso brauchte es erst eine Pandemie,

damit sich viele Unternehmen

Gedanken um Homeoffice-Modelle

machen?

In der Natur des Menschen liegt es, Dinge

so zu tun, wie man sie immer gemacht

hat. Not macht erfinderisch. Eine disruptive

Änderung steht normalerweise an

zweiter, dritter Stelle. Wir bei SAP hatten

zuvor schon Modelle, bei denen Mitarbeiter/-innen

im Schnitt zwei bis drei Tage

die Woche mobil gearbeitet haben. Aber

genügend Unternehmen scheinen damit

kulturell ein Problem zu haben. Man will

die bewährte Kultur nicht aufbrechen.

Die Pandemie hat nun alle gezwungen,

ins Homeoffice zu gehen. Die Unternehmen

müssen daher dafür sorgen, dass

ihre Mitarbeiter/-innen von dort arbeiten

können und die Infrastruktur dies

ermöglicht. Ich hoffe, dass die Mehrheit

der Skeptiker nun überzeugt ist, dass es

geht. Die richtige Mischung ist wichtig.

Flexible Arbeitsmodelle, flexible Arbeitsplätze

und ein neues Führungsverständnis

sind wichtig, auch nach der Krise. Ich

rate niemandem, in Zeiten einer Pandemie

Mitarbeiter ohne Not wieder in das

Büro zu holen. Für die Zeit danach sollte

ein gesunder Mix gelten. Wer weiterhin

an Präsenzkultur ohne betrieblichen

Grund festhält, wird der Verlierer der Krise

sein. Warum sollten Mütter und Väter

in ein Unternehmen gehen, das eine Präsenzkultur

verfolgt, wenn es doch viele

andere gibt, die flexibel arbeiten lassen.

Wie regelt SAP die aktuelle Situation?

Wir haben trotz der Krise die ohnehin

hohe Mitarbeiterzufriedenheit deutlich

steigern können. Seit März haben wir dafür

unser Portfolio komplett umgestellt,

den Fokus verlagert und maßgeschneiderte

Modelle für Eltern oder Alleinlebende

erstellt, um sie in der aktuellen

Situation so gut es geht zu unterstützen.

Dazu gehören Eins-zu-eins-Coaching,

virtuelle Mittagspausen, Lesungen, Grillen

etc. Außerdem haben wir besonders

in der ersten Zeit überkommuniziert

und möglichst viele Informationen

herausgegeben. Die Führungskräfte

haben bewusst Termine eingeführt, bei

denen auch private Belange oder Sorgen

besprochen werden können.

Alles, was im Büro zwischen Tür und

Angel stattfindet, fehlt im Homeoffice

und muss proaktiv aufgefangen werden.

Natürlich haben wir auch unsere Mitarbeiter/-innen

beim Homeschooling

unterstützt, um sie zu entlasten. Hierzu

haben wir die Kooperation mit Corona

School e. V. bekannt gegeben. Auch

kulturell haben wir unterschiedlichste

Programme angeboten, um unsere

Kolleginnen und Kollegen dahin gehend

zu Hause zu fördern. Wir leben nach

dem Prinzip „Happy People, Happy

Flexible

Arbeitsmodelle,

flexible

Arbeitsplätze

und ein neues

Führungsverständnis

sind wichtig,

auch nach der

Krise.

Customers“ und unsere Ergebnisse

zeigen, dass dies stimmt, da unsere

Mitarbeiter/-innen sich auf das Wesentliche

konzentrieren konnten, während

wir sie bei allem drumherum unterstützt

haben.

Was sind die größten Fehler, die Personaler

aktuell machen können?

Präsenzkultur, egal ob im Büro oder bei

Kunden vor Ort, ohne dass es betriebliche

Gründe gibt, ist ein grundsätzliches

Zeichen von Misstrauen. Verantwortliche

sehen eher die Risiken als die Chancen,

und das sagt viel über sie aus. Wenn

ich meinen Mitarbeitern im Homeoffice

nicht vertraue, sagt es aus, dass ich ein

Menschenbild habe, in dem Menschen

kontrolliert werden müssen und ihnen

nicht vertraut werden kann. Natürlich

gab es auch bei uns Skepsis. Aber mein

Ansatz war immer, wir vertrauen den

Menschen, denn es wird deutlich mehr

geben, die das Vertrauen zurückzahlen,

als solche, die es ausnutzen. Wir

dürfen nicht die Mehrheit in Geiselhaft

nehmen, nur weil Einzelne dies

missbrauchen könnten. Es kann einem

Unternehmen nichts Besseres passieren,

als dass sich Mitarbeiter/-innen als Mitunternehmer/-innen

sehen.

Danke, Herr Younosi – für Ihre Zeit

und die Insights in die aktuelle

SAP-HR-Strategie!


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit CENTERDEVICE entstanden.

Sensible Dokumente im Homeoffice?

Auch in Zeiten von Remote Work darf der Informationsfluss im Unternehmen nicht stocken. Wichtige Dokumente

müssen überall und flexibel zur Verfügung stehen. Cathrin Ribbrock von CenterDevice verrät im Interview, wie

digitale Lösungen das dezentrale Zusammenarbeiten mit Dokumenten erleichtern und wie die Datensicherheit

dabei gewährleistet werden kann.

Text Cathrin Ribbrock

FOTO: SHUTTERSTOCK

Wie unterstützen Ihre Lösungen Anwender

in den Themen Remote Work

und Homeoffice?

CenterDevice ist die deutsche Unternehmenscloud

für den einfachsten Umgang

mit sensiblen Dokumenten. Wir

möchten, dass unsere Kunden besser

und sicherer mit Dokumenten im Team

arbeiten. Besser heißt: Egal wo man ist,

hat man Zugriff auf alle Dokumente an

denen man arbeiten muss und kann im

Team daran arbeiten – ganz ohne VPN

oder E-Mail-Anhänge. Sicherer bedeutet:

Besonders die sensiblen Dokumente sind

in CenterDevice hervorragend aufgehoben.

Statt Faxübermittlung, Versand per

Kurier oder Transferdienste bieten wir

die sichere Unternehmenscloud, auf die

Sie sich verlassen können.

Wer wichtige Daten und Dokumente

im Home Office versenden und bearbeiten

will, möchte den möglichst

umfangreichsten Schutz dieser garantiert

bekommen. Welche Maßnahmen

und Lösungen kombinieren Sie

dabei, um den höchstmöglichen Grad

an Sicherheit zu gewährleisten?

Sicher ist sicher. Deswegen verschlüsseln

wir einfach alles: Jedes Dokument

und alle Metadaten. Immer. Wir übertragen

verschlüsselt. Wir speichern

verschlüsselt. Und jeder Verarbeitungsschritt

bis hin zur Löschung passiert

verschlüsselt.

Ob wir wirklich tun, was wir versprechen,

ist für den Kunden nur schwer

einzuschätzen. IT ist und bleibt eine

Vertrauenssache. Deshalb lassen wir

von externen, unabhängigen Experten

die Umsetzung und Angemessenheit

unserer Prozesse und Techniken regelmäßig

nach dem derzeit wichtigsten

Testat für Cloud-Anwendungen, dem C5

des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der

Informationstechnik) testieren. Der C5

ist für Cloudprodukte das derzeit wichtigste

und umfangreichste Testat. Er

wird vom BSI für alle Cloudprodukte, die

von Bundesbehörden und -ministerien

eingesetzt werden, vorgeschrieben.

Wir sichern alle Dokumente nach jeder

Änderung vollautomatisch in unser

Backup-System. Doch wir verlassen

und nicht darauf, denn Backups bieten

nur dann wirklichen Schutz, wenn die

Daten im Katastrophenfall tatsächlich

wiederhergestellt werden können. Deshalb

testen wir die Datensicherungen

wöchentlich vollautomatisch, indem wir

das komplette Backup in einer separaten

Umgebung wiederherstellen und die

Integrität der wiederhergestellten Daten

durch Funktionstest penibel prüfen.

Besonders Firmen, die erst kürzlich

auf digitale Arbeitsweisen umgestiegen

sind, scheuen sich vor komplizierten

oder zu komplexen/unverständlichen

Lösungen. Wie schaffen Sie

es, ihren Kunden eine einfache und

sichere digitale Arbeitsweise sicherzustellen?

CenterDevice ist sehr einfach. Jeder, der

einen Browser öffnen kann, kann auch

mit CenterDevice arbeiten. Nach dem

Speichern können Dokumente einfach

per Klick mit anderen Mitarbeitern,

Geschäftspartnern oder Kunden geteilt

werden. Änderungen an Dokumenten

werden bei der Speicherung automatisch

als neue Versionen angelegt. Die

Arbeit mit sensiblen Dokumenten soll

bei höchster Sicherheit so einfach sein,

wie mit jedem anderen Dokument.

Wir achten bei der Entwicklung neuer

Funktionen darauf, dass die Anwendung

jederzeit nutzbar bleibt und dass Abläufe

nur so komplex wie nötig sind. Wir

glauben, dass Technologie die Arbeit erleichtern

muss. Sie ist kein Selbstzweck,

sondern muss so gut werden, dass sie

unsichtbar wird. So können Teams sich

ganz auf ihre Projekte konzentrieren

– anstatt auf den Umgang mit Werkzeugen.

Natürlich unterstützen wir unsere

Kunden sowohl bei der Einrichtung der

Anwendung, als auch bei der täglichen

Arbeit. Neben Webinaren und persönlichen

Schulungen stellen wir unseren

Kunden umfangreiches Videomaterial

und Tutorials zur Verfügung. Außerdem

besteht jederzeit die Möglichkeit, uns

telefonisch zu erreichen.

Welche Erkenntnisse konnten sie

aus ihrer Zusammenarbeit mit ihren

Kunden ziehen? Worauf legen Unternehmen

bei digitalen Home-Office

Lösungen wert?

In vielen Unternehmen und Organisationen

war dezentrale oder Homeoffice-Arbeit

unbekannt. Mitarbeiter

hatten durch Corona von zuhause

keinen Zugang zu Informationen und

Dokumenten mehr. Sie waren plötzlich

abgeschnitten. VPN-Lösungen waren

zu kompliziert in der Einrichtung und

E-Mail-Kommunikation zu unsicher.

Also haben sich Unternehmen und Selbständige

auf die Suche nach einfachen

und schnell anzuwendenden sicheren

Cloud-Lösungen gemacht.

In erster Linie ging es den meisten

darum, die Kommunikation wiederherzustellen

und in zweiter Linie, die

Sicherheit zu gewährleisten.

Wir haben dies an den Internetsuchen

gesehen: es wird viel nach zertifizierten

oder testierten Cloudanwendungen

gesucht. Die Anwender haben insbesondere

unser digitales Angebot an Tutorials

und Videos zur Einrichtung und zum

Start in Anspruch genommen. Unser

Eindruck war, dass neben den Video-

Konferenzlösungen, cloudbasierte

Dokumentenlösungen am stärksten im

Markt nachgefragt wurden, um effiziente

und vor allem sichere Homeoffice-Arbeit

zu gewährleisten.

Cathrin Ribbrock

Marketingleiterin

CenterDevice

GmbH

Weitere

Informationen:

center

device.de


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit COMM-TEC EXERTIS entstanden.

Virtuelle Messe

DIE S14 SOLUTIONS DAYS

Für das digitale Homeoffice, aber auch die standortübergreifende Kommunikation setzen Unternehmen

zunehmend auf Konferenzsysteme. Mit ihnen lassen sich Zeit- und Reisekosten erheblich verringern –

ob nun für einen Mitarbeiter oder ganze Teams. Aber welche Systeme sind passend für das digitale Meeting

im jeweiligen Unternehmen? Zu beachten sind zum Beispiel technische Aspekte wie Qualität hinsichtlich

Bild und Ton, genauso Rechtliches in Bezug auf die DSGVO. Ein Gespräch mit Markus Kreuzer über die

Virtual S14 Solutions Days vom 30. September bis 2. Oktober 2020, die für ihre Besucher in diesem Jahr

online Neuheiten und Highlights der Branche zeigt.

Text Dominik Maaßen

Welche besonderen Produktlösungen

erwarten Ihre Besucher auf den S14

Solutions Days von COMM-TEC?

Grenzenlose, weltweite Konnektivität

steht mehr denn je für modernes

Business. Dabei muss insbesondere die

Konnektivität der Hardware mit den

gängigen Kommunikationstools und

Softwarelösungen wie Microsoft Teams,

Zoom, Lifesize etc. sichergestellt

sein. Die Systeme müssen

miteinander funktionieren und einfach

in der Installation und Bedienung

sein. Hier setzen wir einen zentralen

Schwerpunkt und stellen einige Neuheiten

vor. Auch im Bereich E-Learning

sehen wir große Potenziale und zeigen

hier neben UCC-Lösungen insbesondere

Media-, Recording- und Streaminglösungen

für Schulen und Hochschulen.

Außerdem bieten wir Seminare

an. Inhaltlich konzentrieren wir

uns bei den Schulungen in diesem

Jahr auf die Schwerpunktthemen UCC

und Collaboration, Digital Signage,

Visualization und E-Learning sowie

Pro Audio.

Auch Sie als Messeveranstalter

müssen umdenken. Statt einer Präsenzveranstaltung

gibt es nun ein

Event auf virtueller Ebene. Wie kann

man sich das vorstellen?

Einfach ausgedrückt, werden alle Infos,

die auf dem Onsite-Event stattgefunden

hätten, in der virtuellen Umgebung

abgebildet. Zwar etwas anders, aber

die Werthaltigkeit soll virtuell erhalten

bleiben. Wir bauen eine virtuelle Messehalle

mit entsprechenden Messeständen

sowie einen virtuellen Konferenzbereich

auf. An allen Ständen werden verschiedene

Touchpoints für Informationsgewinnung

und interaktiven Austausch

gegeben sein.

Eine Messe lebt auch vom persönlichen

Netzwerken. Wie gelingt Ihnen

das?

Den persönlichen Kontakt und Austausch

kann eine virtuelle Veranstaltung

natürlich nicht ersetzen. Wir vertrauen

hier jedoch auf die Interaktivität der

Veranstaltung und wollen unseren

Besuchern auf verschiedenen Wegen

die Möglichkeit des Zusammentreffens

geben. Der Besucher hat mehrere Möglichkeiten,

sich per Navigation auf dem

virtuellen S14 zu bewegen. Und er kann

auf verschiedenen Wegen Informationen

abrufen und Touchpoints nutzen.

Kurzum sind die Möglichkeiten vielfältig.

Wir möchten mehr als eine

Online-Plattform bieten, auf der der

Besucher Informationen zum Download

bereitgestellt bekommt. Ziel ist

es, eine interaktive Plattform zum

regen Austausch über Trends und

Neuheiten aus der Branche zu schaffen

und dem User eine Experience zu

bieten.

Die Messebesucher können sich

also auch in diesem Jahr wieder auf

spannende und interessante Vorträge

und Inhalte auf der virtuellen Messe

freuen. Zudem haben wir mit Sascha

Lobo einen interessanten Keynote-Speaker

gewinnen können. Thema dieser

Keynote lautet: „Keine Wahl – alles

digital. Wie die Vernetzung die Welt

verändert und wie wir davon profitieren

können.“

Markus Kreuzer

Leitung Marketing,

COMM-TEC

Exertis

Sascha Lobo

Keynote-Speaker

Mehr Informationen zu den

S14 Solutions Days von

COMM-TEC und Ihrer kostenfreien

Anmeldung:

comm-tec.de

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30.09. – 02.10.2020

Besuchen Sie uns auf den ersten „Virtual S14 Solutions Days“

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Weitere Informationen unter: www.comm-tec.de

Keynote-Speaker:

Sascha Lobo

Visualization

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Folgen Sie uns auf

www.comm-tec.de


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Lesen Sie mehr auf erfolgundbusiness.de

Diese Artikel sind in

Zusammenarbeit mit ROOOM AG

entstanden.

DER MESSESTAND

Virtuelle

Messehallen

in 3D

Personalisierte

Avatare

einfach

integrieren

Die

3D-Messestände

lassen sich auf

Websites, in virtuellen

Showrooms und

Messehallen

einbinden.

Eigene 3D Modelle

im Stand integrieren

und per Klick und ohne

App in Augmented

Reality vorführen

Digital zum Erfolg – Online-Events mit rooom

Messen und Konferenzen bilden das Herzstück für den Austausch von Unternehmen untereinander und mit Kunden.

Durch die Pandemie sind diese Veranstaltungen mit ihren Produktpräsentationen, Vorträgen und Diskussionsrunden im

Moment allerdings keine Option. Unternehmen müssen jetzt und auch langfristig andere Wege finden, sichtbar zu sein

und ihre Produkte vorzustellen.

Text Romy Knobel und Natalie Weigelt

Eine Möglichkeit bietet die EXPO-X.

Als Plattform für virtuelle Messen

und Events ermöglicht sie es Unternehmen

und Besuchern, Online-

Events bequem vom PC aus zu erleben

– ohne lange Anreisewege und

Hotelkosten und ohne hohe Standgebühren. Hinter

der Plattform steckt das Thüringer Start-up rooom

AG. Die Komplettlösung im Bereich 3D, Virtual und

Augmented Reality (VR & AR) wird auch von der

Messe Berlin eingesetzt.

Welche Vorteile haben Online-Events für die

Mitarbeiter?

Viele Unternehmen besuchen jährlich mehrere

Messen und geben ihren Mitarbeitern gern die

Möglichkeit, auf Konferenzen ihren Horizont zu

erweitern. Finden allerdings zwei Veranstaltungen

an einem Tag statt oder sind die Kosten zu hoch, ist

die Teilnahme nicht möglich. Online-Events geben

jetzt auch kleinen Firmen mit geringem Budget

und wenigen Mitarbeitern die Chance, mit einem

eigenen Messestand an Veranstaltungen teilzunehmen

und neue Kontakte zu generieren – einfach

vom Arbeitsplatz aus. Sogar internationale Messen

werden so für ein breites Publikum zugänglich. So

passt auch in den vollen Terminkalender des CEO

noch ein kurzer Messebesuch oder ein Vortrag auf

der großen B2B-Konferenz.

Was ist ein hybrides Event?

Auch die interaktivste Plattform kann die direkte

Kommunikation auf Dauer nicht ersetzen. Ein

Argument gegen virtuelle Events? Nein, ein Argument

für hybride Events! Künftig werden große

Branchenevents auf dem realen Messegelände mehr


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DER ZUKUNFT

Messestand

Individuelle

Anpassungen

im eigenen

Corporate

Design

Videos

einbetten und

abspielen

Interaktive

Flyer, Broschüren

und Aufsteller

im Stand

platzieren

Kommunikation durch

virtuelle Visitenkarten:

Textchat, Videochat,

Terminkalender und

Verknüpfungen zu

Netzwerken wie

LinkedIn und Xing.

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und mehr durch virtuelle Formate ergänzt

werden. Mit der Plattform EXPO-X werden

schon jetzt klassische Onsite-Messen der Messe

Berlin durch virtuelle Erweiterungen auf ein

vollkommen neues Level gehoben. Möglich sind

zum Beispiel virtuelle Bühnen für die ortsunabhängige,

interaktive Teilnahme an Vorträgen

und Diskussionsrunden oder auch virtuelle

Visitenkarten zum kinderleichten Netzwerken.

Aussteller können sich in dreidimensionalen

Showrooms präsentieren und ihre Produktneuheiten

zum Anfassen nah in Augmented Reality

vorführen. Wer den Bummel durch die reale

Messehalle nicht missen möchte, kommt vor Ort

auch weiterhin auf seine Kosten. Wer aber auf

den Trubel der großen Branchenevents verzichten

will, erhält künftig eine Alternative für den

entspannten Austausch.


14

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Digitalisierungsschub verändert

die Arbeitswelt –

Bedrohung im Cyber-Raum bleibt

Im Zuge der Corona-Krise wurden viele Arbeitsprozesse digitalisiert. Diese Erfahrungen kann

Deutschland auch langfristig nutzen, wenn die Sicherheit nicht vernachlässigt wird.

Text Arne Schönbohm

Weitere

Informationen:

bsi.

bund.de

Die Arbeitswelt hat durch

Corona einen Digitalisierungsschub

erfahren. Vieles,

das bisher als schwer

umsetzbar galt, wurde über

Nacht in Gang gebracht: Mitarbeiter

wurden mit Laptops ausgestattet und

die Arbeit im Home-Office wurde zur

Regel. Meetings werden virtuell oder als

Videokonferenzen durchgeführt. Veranstaltungen

und Messen wurden virtualisiert

oder finden hybrid statt. Auch der

Gesetzgeber erließ neue Regelungen.

Aktiengesellschaften können ihre

Hauptversammlung virtuell abhalten.

Das Betriebsverfassungsgesetz wurde

geändert, so dass Betriebsräte online

tagen können.

Viele dieser Entwicklungen könnten

rückgängig gemacht werden, wenn die

Pandemie-Abwehr solche Regelungen

nicht mehr erfordert. Aber gegenwärtig

sieht es so aus, als hätten Unternehmen

und Verwaltungen am „New Normal“

Gefallen gefunden. Laut einer Personalleiterbefragung

des Ifo-Instituts im

Auftrag des Personaldienstleisters Randstadt

(2. Quartal 2020) wollen knapp

zwei Drittel der befragten Unternehmen

dauerhaft häufiger virtuelle Konferenzen

ansetzen, rund 60 Prozent wollen

Meetings im Büro und Dienstreisen

reduzieren. Ähnlich sieht es bei der Entkopplung

von Arbeitsort und Arbeitszeit

aus. Nach einer Umfrage des Fraunhofer

Instituts für Arbeitswirtschaft und

Organisation (IAO) und der Deutschen

Gesellschaft für Personalführung e.V.

(DGFP) wollen 42 Prozent der befragten

Unternehmen das unternehmensseitige

Angebot, im Home-Office zu arbeiten,

künftig ausweiten, 44 Prozent sind noch

unentschieden. Dreizehn Prozent möchten

beim Status quo von vor Corona

bleiben.

Viele der neuen technologischen und

organisatorischen Änderungen wurden

krisenbedingt schnell und spontan

umgesetzt. Für viele Unternehmen und

Behörden war Arbeit im Home-Office

zudem weitgehendes Neuland, oftmals

war sie nicht oder nur unzureichend

geregelt. Schnellere und stabile Netzanschlüsse

oder Virtual Private Network-Lösungen

(VPN) konnten nur in

Ausnahmefällen kurzfristig aufgebaut

FOTO: G-STOCK STUDIO/SHUTTERSTOCK.COM

werden. Für virtuelle Meetings und

Konferenzen wurde Software angeschafft.

Die Prüfung jedoch, ob auch

sicher ist, was genutzt wird, war dabei

oftmals nachrangig. Dies muss jetzt

nachgearbeitet werden, denn es gibt

keine erfolgreiche Digitalisierung ohne

Cyber-Sicherheit.

Eingesetzte Produkte müssen auf

ihr Sicherheitsniveau hin geprüft,

Mitarbeiter müssen sensibilisiert und

geschult werden. Das BSI hat darum als

kurzfristige Reaktion auf die Corona-Krise

eine Kurzanleitung für den sicheren

Home-Office-Betrieb herausgegeben.

Sie empfiehlt grundlegende Maßnahmen,

die mit überschaubarem Aufwand

umgesetzt werden können. Ausführliche

Sicherheitsanforderungen finden sich

schon jetzt im IT-Grundschutzkompendium,

in den Bausteinen zu häuslichen

und mobilen Arbeitsplätzen, zur Telearbeit

und zu VPN.

Natürlich bedeutet die Umsetzung

dieser Empfehlungen Aufwand, den

mittelständische Unternehmen, die

durch Corona wirtschaftlich getroffen

sind, nicht so eben nebenbei leisten

können. Aber sie müssen sich verdeutlichen:

Die Digitalisierungsmaßnahmen

sollen helfen, das Unternehmen durch

die Krise zu bringen. Und es wäre fatal,

wenn dies durch eine Sicherheitslücke,

durch Phishing oder Cyber-Erpressung

konterkariert würde.

Arne Schönbohm

Präsident des

Bundesamts

für Sicherheit in

der Informationstechnik

(BSI)

Für viele

Unternehmen und

Behörden war Arbeit

im Home-Office

weitgehendes Neuland,

oftmals war sie nicht

oder nur unzureichend

geregelt.


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit FRAUNHOFER ACADEMY entstanden.

Smart und sicher im Homeoffice

Diese Best-Practice-Tipps

schützen das heimische Büro

Die Welt ist immer im Wandel, doch das Coronavirus hat viele Bereiche des alltäglichen Lebens von heute auf morgen

grundlegend verändert. So finden sich immer mehr Arbeitnehmer in Remote-Work- und Homeoffice-Modellen

wieder. Der Workflow ändert sich dabei oft deutlich, doch das Thema IT-Security darf dabei sowohl vonseiten der

Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber nicht vernachlässigt werden. Für die bestehenden Risiken muss ein Bewusstsein

geschaffen werden. Diese Best-Practice-Tipps helfen dabei, smart und sicher im Homeoffice zu arbeiten.

Text Lukas Knochel

Für die IT-Abteilungen

der Unternehmen ist

der rasante Wechsel

von Büroarbeit hin

zum Homeoffice

eine große Herausforderung.

Während viele Arbeitnehmer

im heimischen Büro sich

wie gewohnt auf die Schutzleistungen

des Arbeitgebers

verlassen, wissen Angreifer

um die vielen Schwächen und

Angriffsflächen, die ein sorgloses

Arbeiten im Homeoffice

mit sich bringen. Umso wichtiger

ist es für Unternehmen, bei

ihren Teams ein Bewusstsein zu

schaffen.

Bewusstsein der eigenen

Verletzlichkeit schärfen

Immer mehr Institute und IT-

Sicherheitsdienstleister bieten

Seminare und Kurse an, die

bei Mitarbeitern von Unternehmen

das Bewusstsein über

die eigenen Schwachstellen der

IT-Security schärfen sollen.

Und das zurecht, denn gerade

im Homeoffice wird oft noch zu

sorglos mit dem Thema Sicherheit

umgegangen. Es beginnt

bereits damit, dass Updates

von Soft- und Hardware wichtig

sind, um stets die bestmögliche

Sicherheit zu gewährleisten.

Wo man sich im Büro noch

auf die Schutzmechanismen

der IT-Abteilung verlassen

kann und die Firmenserver

durch eine Firewall geschützt

sind, braucht es im Homeoffice

ein Virtual Private Network

(VPN), über das man sicher

Daten übertragen kann. Auch

die heimische Internetleitung

ist nicht immer ausreichend

gesichert. Erst wer WPA2- und

WPA3-Verschlüsselungen im

eigenen WLAN hat, kann seine

Datenpakete sicher senden und

laden.

Diese Best-Practice-Tipps

schützen das heimische Büro

Wenn Mitarbeiter aus dem

Homeoffice heraus arbeiten,

muss ihnen bewusst werden,

dass sie damit Verantwortung

für die Datensicherheit des

Unternehmens haben. Mit

den folgenden Best-Practice-

Tipps können Mitarbeiter

das Homeoffice sicherer

machen.

Ein klar definierter

Arbeitsplatz sorgt dafür,

dass nicht nur Arbeit und

Privatleben getrennt werden,

sondern auch dass Daten und

Unterlagen zusammenbleiben.

Besonders wer vertrauliche

Dokumente in seiner Verantwortung

hat, ist zu deren

Schutz verpflichtet.

Grundregeln aus dem Büro

sollten auch im Homeoffice

gelten. Dazu gehört auch,

den Bildschirm beim Verlassen

des Arbeitsplatzes

zu sperren. Das stellt sicher,

dass die Daten vor Unbefugten

geschützt sind.

Zugangsdaten müssen

geheim sein. Auch im Homeoffice

sind Post-its mit den

eigenen Log-ins und Passwörtern

Sicherheitsrisiken.

Im Zweifelsfall kann ein Passwortmanager

dafür sorgen,

die eigenen Zugangsdaten

über ein zentrales Log-in abzusichern.

Wer im Büro mit firmeneigener

Hardware arbeitet,

muss darauf achten, dass

auch im Homeoffice alle

Geräte konform zu den

Firmenrichtlinien sind.

Wer am eigenen PC oder Laptop

arbeitet, sollte daher

immer Rücksprache mit der

IT-Abteilung halten und so

alle nötigen Firewalls und

VPN-Lösungen fachgerecht

einrichten.

Beim Homeoffice ist es trotz

allem immer schwieriger, es

komplett sicher zu halten.

Daher sollte man Firmendaten

möglichst nicht

zu Hause lagern. Daten sind

auf den fachgerecht geschützten

Servern des Unternehmens

oft sicherer als auf dem heimischen

Gerät.

Wer so bewusst mit dem

Thema IT-Security auch im

Homeoffice umgeht, schützt

das Unternehmen und kann

auch im heimischen Büro

sorglos und sicher arbeiten.

Aufgepasst - Phishing Mails!

Mithilfe von Phishing Mails versuchen Cyberkriminelle an persönliche

Daten zu gelangen. Meist werden dabei vertrauenswürdige

Unternehmen nachgeahmt - und zwar täuschend echt!

TIPP 1

Achtsamkeit und ein gesundes Misstrauen stellen einen ersten guten Schutz gegen

solche Mails dar. Mitarbeitende sollten deshalb immer auf ihr Bauchgefühl hören und

lieber einmal mehr nach dem Wahrheitsgehalt von Mailabsender oder Inhalten fragen.

TIPP 2

Oft wird in Phishing Mails auf angebliche Kontosperrungen hingewiesen. Nutzerinnen

und Nutzer sollten sich im Zweifelsfall in dem entsprechenden Online-Konto einloggen -

natürlich selbst herausgesucht und nicht aus der Mail. Gibt es dort keinen Hinweis auf

eine Kontosperrung, war der Sperrverweis nicht echt.

TIPP 3

Sie wurden gehackt - was tun? Wenn trotz all dieser Maßnahmen ein Anwender dennoch

Opfer eines Angriffes geworden ist, für den gilt: Rechner sofort herunterfahren, vom Netz

nehmen und die IT-Abteilung informieren. Nur eine Neuinstallation kann hier zuverlässig

helfen.

CYBERSICHERHEIT IM HOMEOFFICE

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LIVE-ONLINE-SEMINAR MIT DR. MICHAEL RADEMACHER

IT-Sicherheit – was verbirgt sich dahinter? Was bedeutet dies für

mein Unternehmen oder für mich privat?

Das Training verschafft einen aktuellen Überblick über das Thema IT-Sicherheit und ermöglicht,

die verschiedenen Aspekte und Grundbegriffe der IT-Sicherheit kennenzulernen. Dazu zählen

das Identifizieren von Schutzzielen, die Betrachtung von Angriffsmethoden und Bedrohungen

sowie Schutzmechanismen, um diesen entgegenzuwirken.

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FOTO: MARIAN WEYO/SHUTTERSTOCK.COM

Treasury im Wandel

Liquiditäts- und Finanzierungsmanagement unter Corona-Bedingungen

Text Heinrich Degenhart

In der Zeit vom 20. Mai bis 23. Juni

2020 hat der Verband Deutscher

Treasurer e. V. (VDT) seine

Firmenmitglieder zum Liquiditäts-

und Finanzierungsmanagement

unter Corona-Bedingungen

befragt. Geantwortet haben insgesamt

184 Mitglieder, auswertbar waren 160

Antworten. Knapp zwei Drittel der antwortenden

Unternehmen befanden sich

in der Umsatzgrößenklasse zwischen

500 Mio. und 5.000 Mio. Euro, gut ein

Viertel der Antwortenden hatte mehr als

5.000 Mio. Euro Umsatz.

Liquiditäts- und Finanzbedarf

Gut 90 % der Antwortenden sahen einen

zusätzlichen Finanzierungsbedarf, weit

überwiegend (75 %) im kurzfristigen

Bereich. Knapp zwei Drittel der Antwortenden

gaben allerdings an, dass

ausreichend Liquidität vorhanden sei.

Haupttreiber für den zusätzlichen Liquiditätsbedarf

sind der Wegfall von Umsatz

(48 %), ein höherer Lagerbestand (18 %),

längere Zahlungsziele für Kunden (16 %)

und Cash-Bestände im Ausland (17 %).

Demgegenüber spielten Forderungsausfälle,

kürzere Zahlungsziele der Lieferanten

und reduzierte Kreditlinien der

Banken eine eher untergeordnete Rolle.

Die Aussagen gelten über alle Umsatzgrößenklassen

in ähnlicher Form. Die

Haupttreiber für zusätzlichen Haupttreiber Liquiditätsbedarf für zusätzlichen im Unternehmen

Liquiditätsbedarf im Unternehmen

kreditgebenden Banken haben (bisher)

nur in wenigen Fällen negativ auf eine

erwartete Verschlechterung von Wegfall Financial

Covenants reagiert (14 % der befrag-

von Umsatz

Höherer Lagerbestand

ten Unternehmen), das heißt Zinssätze

erhöht, Kreditlinien gesenkt Cash-Bestände oder Kreditneuanträge

abgelehnt.

im Ausland

Längere Zahlungsziele für Kunden

Wirkungen auf Working Capital Management,

insbesondere Zahlungsziele

Der Liquiditätsbedarf im Working Capital

wurde durch eine Verlängerung der Zahlungsziele

für die eigenen Kunden (Debitoren)

und durch eine Erhöhung der

Lagerbestände ausgelöst, jedoch kaum

durch eine Verkürzung der Zahlungsziele

aus dem Bereich der Kreditoren.

Mindestens zum Zeitpunkt dieser

Befragung waren keine größeren Auswirkungen

von Limitreduktionen aus

dem Bereich der Warenkreditversicherungen

feststellbar. Entweder hat es

keine Limitreduktionen gegeben oder die

Limitreduktionen haben sich im Tagesgeschäft

nicht bemerkbar gemacht. Knapp

Forderungsausfälle

Kürzere Zahlungsziele für Zulieferer

Höhere Kosten

Reduzierte Kreditlinie

die Hälfte der Antwortenden hat eine

Warenkreditversicherung für die eigenen

Debitoren im Einsatz. Von diesen Firmen

haben nur wenige eine Verkürzung der Limite

für ihre Kunden erlebt (11 %). Knapp

70 % der Antwortenden werden selbst von

Kreditversicherungen bewertet. Auch

bei diesen Firmen sind Rating-bedingte

Einschränkungen der empfangenen Zahlungsziele

eher selten beobachtet worden

(10 %). Die Kommunikation mit den Warenkreditversicherungen

wurde insgesamt

gemischt bewertet (31 % gut und sehr

gut; in 40 % der Fälle funktionierte die

Kommunikation nur auf Nachfrage).

Einsatz von KfW-Krediten zur Deckung

des Finanzbedarfs: Stand, Bewertung

und Verbesserungsbedarf

Knapp ein Viertel der Antwortenden

hat staatliche Finanzierungshilfen beantragt

oder plant, sie zu beantragen.

Bei den Unternehmen über fünf Mrd.

Umsatz liegt die Quote unter 20%. Gut

die Hälfte der gestellten Anträge befand

sich zum Zeitpunkt der Befragung noch

im Bearbeitungsstadium. Am wichtigsten

waren KfW-Unternehmerkredite und

KfW-Konsortialfinanzierungen.

Wegfall von Umsatz

Höherer Lagerbestand

18%

Cash-Bestände 17% im Ausland

Längere Zahlungsziele 16% für Kunden

Forderungsausfälle

Kürzere 4% Zahlungsziele für Zulieferer

2%

4%

3%

Höhere Kosten

Reduzierte Kreditlinie

Mehrfachauswahl - 160 Antwortende

4%

Prof. Dr. Heinrich

Degenhart

Professur für

Finanzierung &

Finanzwirtschaft,

Leuphana Universität

Lüneburg und

Vorstandsmitglied

des VDT

18%

17%

16%

48%

Den Beantragungs- und Genehmigungsprozess

haben fast alle Firmen im mittleren

Bereich (mit gut bis ausreichend)

bewertet. Die Unterstützung der Hausbanken

wurde dagegen überwiegend als

sehr gut und gut bewertet.

Verbesserungsvorschläge zum Instrumenteneinsatz

machten 19 % der

Antwortenden. Sie betrafen vor allem

Bankkredite (53 %), Schuldscheindarlehen

(43 %) und Commercial Papers

(27 %). Knapp 20% der Befragten machten

Vorschläge zur Verbesserung der

Anforderungskriterien. Genannt wurden

in knapp 80 % aller Fälle verschiedene

Formen von Ausschüttungsbeschränkungen.

Wichtiger als KfW-Kredite waren das

Kurzarbeitergeld (49 %) und steuerliche

Hilfsmaßnahmen (19 %).

Weitere Informationen:

vdtev.de

48%

4%

3%

48%

2%

Mehrfachauswahl - 160 Antwortende

nennen Umsatzeinbrüche als

Hauptgrund für Liquiditätsengpässe


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Neue beste

Freunde

Corona-Krise

schweißt Vertrieb

und Credit

Management

zusammen

FOTO: G-STOCK STUDIO/SHUTTERSTOCK.COM

„Alle Kundenbeziehungen

müssen in der gegenwärtigen

Krise neu bewertet werden.

Dafür müssen Vertrieb und

Credit Management eng

zusammenarbeiten.“ Das sagt

Ludo Theunissen, Dozent

beim Bundesverband Credit

Management und Vorsitzender

des belgischen „Instituut voor

Kredietmanagement“ mit langjähriger

Erfahrung als Professor

an der Universität Gent. Dies sei

das Zwischenfazit einer Studie,

die er gerade mit Kollegen in den

USA und Europa durchführt.

Text Frank Wöbbeking

Die Rational

AG – weltweiter

Lieferant

hochwertiger

Küchengeräte

an

professionelle

Anwender – verfolgt im Credit

Management einen prozessorientierten

Ansatz. Das heißt,

dass beispielsweise wichtige

Funktionen des Credit Managements

ausgelagert sind. So liegt

die Bonitätsprüfung ganz in

Händen der beiden beauftragten

Kreditversicherer, während

das Mahnwesen beim Vertriebsinnendienst

angesiedelt

ist. Damit wiederum sind die

Funktionen Credit Management

und Vertrieb automatisch

miteinander verzahnt – ein

Umstand, der vor wenigen Jahren

in deutschen Unternehmen

noch fast undenkbar war.

Gerade in der gegenwärtigen

Corona-Krise ist die interne

Zusammenarbeit jedoch von

enormer Bedeutung. Bei

Rational beispielsweise gilt

derzeit das „50:50“-Prinzip.

„Das bedeutet, dass wir Kunden

unterstützen UND eigene

Risiken begrenzen“, berichtete

Credit Managerin Carolin

Teicht im Rahmen des jüngsten

Working-Capital-Management-

Symposiums. Um die interne

Akzeptanz für diesen Ansatz zu

stärken, wurde sogar ein eigenes

Logo entwickelt. Mit Erfolg:

Vertrieb, Einkauf und Credit

Management ziehen an einem

Strang – um für das Unternehmen

sichere Einnahmen zu

generieren.

Die Zeiten,

in denen sich

Vertrieb und

Credit Management

noch eher

als Gegner sahen,

sollten definitiv

vorbei sein.

Dieses Beispiel bestätigt aus

Sicht von Professor Ludo

Theunissen einen Trend: „Die

Zeiten, in denen sich Vertrieb

und Credit Management

noch eher als Gegner sahen,

sollten definitiv vorbei sein.

Heute ist es für Unternehmen

essenziell, dass diese Bereiche

zusammenarbeiten.“ Das ist

ein erstes Zwischenfazit einer

Studie von Professor Deva

Rangarajan von der Ball State

University in Indiana, die Theunissen

und weitere europäische

Wirtschaftswissenschaftler

derzeit ergänzen. „Zusammen

beleuchten wir das Thema

Kundenbeziehung aus Sicht des

Sales Manager und schlagen

die Brücke zum Credit Management“,

erklärt Theunissen.

Für die Studie wurden Sales

Manager, Wissenschaftler und

Credit Manager in Europa und

den USA befragt.

Ein Ergebnis: Jede Kundenbeziehung

muss von Grund auf

neu bewertet werden. „Gute

Kunden wurden durch die Krise

womöglich zu gefährdeten

Unternehmen, während bisher

kleinere Auftraggeber zu den

Gewinnern zählen und plötzlich

viel größere Potenziale

bieten als zuvor“, so Theunissen.

Um diese Informationen

zu erhalten, müssen sich Vertrieb

und Credit Management

eng austauschen – schließlich

pflegen beide engen Kontakt

zum Kunden, können diesen

aber derzeit nicht persönlich

besuchen. Deshalb muss jede

vorhandene Information geteilt

werden.

Zudem sollten Unternehmen

grundsätzlich ihre „Value

Proposition“ überprüfen. Biete

ich dem Kunden noch das, was

er braucht? Wie ergeht es dem

Wettbewerb? Versucht ein

Konkurrent, sich mit Billigpreisen

durch die Krise zu retten?

Sind eventuell ganz neue

Wettbewerber auf den Markt

gespült worden? Auch für die

permanente Marktbeobachtung

sind die Informationen von

beiden Seiten – Vertrieb und

Credit Management – erforderlich.

Auf diese Weise lassen sich

gleichzeitig Risiken minimieren

und Chancen identifizieren.

Die Rational AG macht es

vor.

Ludo Theunissen

Präsident

Institut für Kreditmanagement

(Belgien) und Dozent

im BvCM e. V.

Mehr Informationen:

creditmanager.de


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Dieser Artikel ist in Zusammenarbeit mit CREDITREFORM entstanden.

GESCHÄFTLICHE RISIKEN:

Früh erkennen, rechtzeitig handeln

Die Corona-Pandemie und ihre Folgen für die Wirtschaft sind noch lange nicht überwunden.

Nach Lockdown und Schließungen müssen viele deutsche Unternehmen wieder auf Kurs kommen

und dabei einige Hürden nehmen. Wie sich Unternehmer aktuell aufstellen können, um die Krise

zu meistern, und welche Tipps dabei helfen, lesen Sie hier.

Text Rebekka Baus

V

iele Unternehmen

stehen aktuell vor

neuen Herausforderungen.

Doch mit den

richtigen Maßnahmen können

Sie Ihr Business wieder auf Kurs

bringen.

Kunden genauer prüfen

War es bereits vor der Corona-

Krise wichtig, gut über seine

Geschäftspartner im Bilde zu

sein, ist das jetzt unerlässlich: Die

Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung

haben vielen Unternehmen

ermöglicht, vorerst

liquide zu bleiben. Zugleich ist es

aber schwieriger, die tatsächliche

finanzielle Lage von Geschäftspartnern

einzuschätzen.

Hilfestellung geben hier etwa

Bonitätsauskünfte und Monitoring-Lösungen,

mit denen Sie Ihr

eigenes Kunden- und Lieferantenportfolio

genau überwachen

und risikoreiche Geschäftsbeziehungen

erkennen können.

Bonität im Blick behalten

Wer einen Hilfskredit bei seiner

Hausbank beantragen möchte,

muss nachweisen, dass er nicht

schon vor der Corona-Krise

wirtschaftliche Schwierigkeiten

hatte. Zu diesem Zweck stellt

Creditreform Unternehmern

online einen kostenfreien

Risikomanagement mit Creditreform

Bonitätsnachweis zur Verfügung,

den Sie beim Kreditgespräch

vorlegen können. Wenn

Sie zudem Ihre aktuelle Bonität

dauerhaft im Blick behalten

möchten, können Sie auch

eine Selbstauskunft für Firmen

beantragen. So wissen Sie jederzeit,

wie Ihre Zahlungsfähigkeit

bewertet wird, und können Ihre

Position am Markt stärken.

Maßnahmen ergreifen

Wichtig sind auch eine gut

organisierte Buchhaltung

und ein konsequentes Mahnwesen.

Zahlen Ihre Kunden

nicht, sollten Sie unverzüglich

handeln, um nicht selbst in

finanzielle Schieflage zu geraten.

Professionelle Inkassoanbieter

können Sie dabei mit verschiedenen

Services unterstützen, um

offene Rechnungen erfolgreich

einzufordern. Einen Schutz vor

Zahlungsausfällen und eine

Absicherung der Lieferketten

bietet unter Umständen auch

eine Warenkreditversicherung.

Insolvenz als Chance

Die Insolvenzantragspflicht

wurde zwar zunächst bis zum

30. September 2020 ausgesetzt.

Dennoch lohnt es sich für

geschwächte Unternehmen, über

ein Insolvenzverfahren nachzudenken.

Denn das Insolvenzrecht

zielt zunächst auf eine

Sanierung, weniger auf eine

FOTO: NEUMANN UND RODTMANN/CORBIS VIA GETTY IMAGES

Zerschlagung des Unternehmens

ab. Dazu gibt es Instrumente

wie etwa das Insolvenzgeld, eine

mögliche Anpassung von Leasing-

und Finanzierungskosten

oder besondere Kündigungsund

Rücktrittsregelungen.

Geschäft wieder in

Schwung bringen

Nicht nur mit staatlicher Hilfe

können Unternehmen ihr Geschäft

wiederbeleben, sondern

auch mit eigenen Maßnahmen:

Überblick behalten:

Forderungsmanagement

optimieren

Bonität von Geschäftspartnern

im Auge behalten

Eigene Bonität kennen

Kosten reduzieren:

Check: Welche Ausgaben und

Investitionen sind aktuell

verzichtbar?

Leasingverträge prüfen

Verbindlichkeiten abbauen

Spielräume schaffen:

Stundung von Zahlungen bei

Steuern oder Miete

Zeitweiser Verzicht auf

Bonusleistungen der

Mitarbeiter

Mit Lieferanten verlängerte

Zahlungsziele vereinbaren

Roland Wedding

Mitglied der Geschäftsleitung,

Creditreform e. V.

Verband der Vereine

Creditreform e. V.

Hellersbergstraße 12

41460 Neuss

content@verband.creditreform.de

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