Kempact Pulse - Kemppi

kemppi.com

Kempact Pulse - Kemppi

Kemppi Kundenzeitschrift 1/2007 DE


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Kemppi ProNews 1 • 2007

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EDITORIAL

3 Die Dinge aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten,

wahrt einen frischen Geist

INNOVATION

4 Lichtbogen-Fugenhobeln zum Abtragen überschüssigen

Materials

13 Kemppi Arc Feed bahnt den Weg vom E-Hand- zum MIG/

MAG-Schweißen

27 Aktualisiertes Produktreihe: „Kempact Pulse“ bietet

verbesserte Synergieeff ekte

FALLSTUDIEN

5 Großer Test für KempGouge auf den Schiff swerften von Aker

Kværner

12 Austal Ships ersetzt überholte Schweißmaschinen durch

Produkte von Kemppi

15 FastMig KMS – die ideale Lösung für Unitrans in Polen

29 NMC verschweißt Schiff steile aus Aluminium mit der

Schweißmaschine „Kempact Pulse 3000“

38 ThyssenKrupp Elevator in China vertraut auf

Schweißmaschinen von Kemppi

IN ZUSAMMENARBEIT

6 Eine Brücke über der Düna

9 Kemppi und Spyker: Kemppi hat mit dem Formel-1-

Team Spyker einen Sponsoringvertrag für die Saison 2007

abgeschlossen

10 Gemeinsames Ziel für Kemppi und Valtteri Bottas: in fünf

Jahren in die Formel 1

10 Kemppi-Motorsport

30 Partnerschaft ist der Grundstein zum Erfolg

JOY STORY

35 Der Schweißer des Firmaments

WAS PASSIERT?

36 Brandaktuelle Neuigkeiten

ALLGEMEINES

Familie Kubanys fantastische Reise nach São Paulo 16

Nachfrage nach Schweißsystemen bedeutet Herausforderung

für die Fertigung bei Kemppi 19

Die ausgezeichnete MinarcMig Adaptive 180 bekommt einen

Brenner mit entsprechendem Design 20

Kemppi am Start in Stuttgart: 8. Blechexpo und 1. Schweisstec 21

Wettbewerb „Jugend schweißt 2007“ in Marburg / Mittelhessen 23

Mit dem Datamaster II ist das Vor-Ort Programmieren

von Kemppi Schweißgeräten einfach und leicht 25

Der neue, agile DuraTorque Mechanismus verbessert die

Drahtförderung in den Kempact Produkten 26

Fragen & Antworten 32

Russische Gastfreundschaft bei der Eröff nung von OOO Kemppi 33

Tagungen mit Repräsentanten bieten immer etwas Neues und

Überraschendes 36

Kemppi Tochtergesellschaften 43

Kemppi Verkaufsbüros 43

Kemppi Oy Kundenzeitschrift

Herausgeber: Kemppi Oy, P.O. BOX 13, 15801 Lahti, Finnland.

Internet: www.kemppi.com. Telefon: +358 3 899 11.

Chefredakteur: Hannu Jokela.

Redaktionsassistenz: Elina Suomalainen.

Redakteur: Jukka Pohjola

Bilder: Risto Kallio. Layout: Tekijätiimi Oy.

Bestellungen und Adressenänderungen: Kemppi Oy.

Telefax: +358 3 899 445.

Druck: Esa Print Oy, Lahti, Finnland, 2007.

3 Ausgaben pro Jahr. ISSN 1796-847X.


Die Dinge aus verschiedenen

Perspektiven zu betrachten,

wahrt einen frischen Geist

Was hat das Thema „Schweißen“ mit

dem Himmel zu tun? Was hat das

Schweißen mit traditioneller fi nnischer

Tanzmusik zu tun? Derartige Fragen

könnten bei Ihnen aufkommen, wenn Sie sich

das Inhaltsverzeichnis dieser Ausgabe der Pro-

News ansehen. Für die vermeintlich seltsamen

Themen auf den Seiten dieses Magazins gibt es

allerdings sehr gute Erklärungen.

Eine der Grundvoraussetzungen für Innovation

ist, bekannte Dinge aus neuen und ungeahnten

Perspektiven zu betrachten. Bei allen menschlichen

Experimenten wurden großartige Fortschritte

gemacht, wenn man es wagt, sich von

gewohnten Denkensweisen zu lösen, Dinge aus

neuen Perspektiven zu betrachten und scheinbar

zusammenhanglose Elemente zu kombinieren.

Dies gilt auch für die Entwicklung von

Schweißmaschinen und -ausrüstungen.

Kemppi genießt international einen hohen

Bekanntheitsgrad, weil das Unternehmen mit

immer neuen Entwicklungen von Einsatzmöglichkeiten,

verbesserten Leistungsmerkmalen

und innovativen Designs für Lichtbogenschweißausrüstungen

in Zusammenhang gebracht

wird. Als Beweis dessen haben wir erst

letztes Jahr die internationale Red-Dot-Auszeichnung

für Industriedesign erhalten, und

dieses Jahr feiern wir einen wichtigen Jahrestag

des Schweißinverters. Die erste serienmäßig

hergestellte Inverter-Schweißstromquelle der

Welt wurde genau vor 30 Jahren, also 1977 auf

dem Markt eingeführt, und es handelte sich um

ein Produkt von Kemppi. Die Einführung der

Invertertechnologie führte gewissermaßen zu

einer Revolution auf dem Markt für Schweißmaschinen

und -ausrüstungen. Die Technologie ermöglichte

die Entwicklung noch kleinerer und

vielseitigerer Stromquellen.

Unbestreitbarerweise haben unsere Bemühungen,

die Dinge aus ungewöhnlichen Perspektiven

zu betrachten, zu Kemppis positivem

Auftreten auf dem Weltmarkt beigetragen. Der

Aufschwung in der Schweißindustrie, der vor

zwei Jahren einsetzte, zeichnet sich dieses Jahr

immer noch ab, und die meisten metallverarbeitenden

Unternehmen erhalten Aufträge in Rekordhöhe.

Trotzdem sind unsere Verkaufserlöse

schneller angestiegen als der Markt gewachsen

ist, und unsere neuen Produkte und Lösungen

scheinen den Wünschen der Kundschaft bestens

entgegenzukommen und ihren Erfordernissen

sehr gut gerecht zu werden.

Aufgrund der steigenden Nachfrage waren wir

letztes Jahr zeitweise stark belastet. Das führte

dazu, dass unsere Fertigungskapazität ihre

Grenzen erreichte. Um die Nachfrage befriedigen

zu können, haben wir am 1. September

2006 eine neue Produktionsanlage für Schweißzubehör

in Lahti, Finnland eröff net und wir werden

in nächster Zeit weitere neue Investitionen

in eine größere Fertigungskapazität tätigen.

Zudem wurde letztes Jahr unser Hauptsitz in

Lahti renoviert und dieses Frühjahr erhalten

die, um die Produktionsstätte bei Okeroinen

angeordneten Parkanlagen ein völlig neues

Aussehen. Schöne Pfl anzen und Teiche sowie

gepfl egte Grünfl ächen und neue Verbindungswege

heißen Kunden und Mitarbeiter im erneuerten

Hauptquartier willkommen.

Letztes Jahr gab es keine Engpässe in Bezug

auf Geschwindigkeit und Innovation, und auch

dieses Jahr hat schon rasant begonnen. Wir

geben jetzt auch im Motorrennsport Gas, und

zwar in zweierlei Hinsicht. Zunächst unterstützen

wir den aufsteigenden fi nnischen Rennfahrer

Valtteri Bottas, der in die Fußstapfen von

Kimi Räikkönen, Heikki Kovalainen und anderer

fi nnischer Rennfahreridole getreten ist, auf seinem

Weg in die Meisterklasse der Formel 1. Außerdem

haben wir mit dem F1-Team Spyker ein

Kooperationsabkommen für diese Saison geschlossen,

d.h. den Firmennamen Kemppi und

das Firmenzeichen wird man über das Jahr an

vielen Orten dieser Welt sehen können. Im Abschnitt

Motorsport dieser Ausgabe, können Sie

mehr über diese Entwicklungen lesen.

In der ersten Ausgabe unserer ProNews führen

wir Sie mit Artikeln über Kemppis Produkte und

Dienstleistungen zudem an viele verschiedene

Orte in der ganzen Welt: In mehrere europäische

Länder, nach Australien, Brasilien… sogar

bis ans Herz der fi nnischen Mythologie und an

den Geburtsort des Universums.

Kommen Sie also mit, genießen Sie die Reise

und lernen Sie all die neuen Produkte und

Dienstleistungen von Kemppi kennen!

EDITORIAL

ANSSI RANTASALO


GESCHÄFTSFÜHRER

KEMPPI OY

Eine der Grundvoraussetzungen

für Innovation

ist, bekannte Dinge aus

neuen und ungeahnten

Perspektiven zu

betrachten.

Kemppi ProNews 1 • 2007 3


4

INNOVATION

Kemppi ProNews 1 • 2007

Lichtbogen-

Fugenhobeln

zum Abtragen überschüssigen Materials

Lichtbogen-Fugenhobeln ist eine anspruchsvolle

Arbeit. Es handelt sich um ein Verfahren,

bei dem überschüssiges Material mit Hilfe

einer Kohleelektrode entfernt wird. Für erfolgreiches,

sauberes Fugenhobeln ist eine

leistungsstarke Maschine erforderlich, die für

diese Anwendung mit entsprechenden Funktionen

ausgestattet sein muss.

Dieses Frühjahr hat Kemppi ein Präzisionsprodukt

auf dem Markt eingeführt, das speziell

für das Lichtbogen-Fugenhobeln ausgelegt

ist: Die Stromquelle „KempGouge ARC

800“. Diese robuste Ausrüstung ist trotz ihrer

hohen Leistungsfähigkeit erstaunlich

leicht.

„Öffnen von Wurzelnähten“ klingt eher wie eine

Zahnarztbehandlung, die man verständlicherweise

lieber vermeiden will. Im Bereich Schweißtechnik

versteht man unter dem Öffnen einer Wurzelnaht

jedoch einen Vorgang, beim dem keine Tränen

fl ießen und auch keine Löcher in Zähne gebohrt

werden; es handelt sich vielmehr um einen Prozess,

für den ein Präzisionsverfahren erforderlich

ist: das Kohlelichtbogen-Fugenhobeln.

Beim Kohlelichtbogen-Fugenhobeln werden

Werkstückbereiche entfernt, indem sie mit einem

Lichtbogen geschmolzen werden und dann das

geschmolzene Material mit Druckluft weggeblasen

wird. Bei der verwendeten Elektrode handelt

es sich um einen Kohlestab, wobei man zwischen

runden und fl achen Kohleelektroden unterscheidet.

Beim Schweißen muss eine Wurzelnaht oft

fugengehobelt werden, wenn zusätzlich ein

Stumpfstoß an der Wurzel geschweißt wird. In

solchen Fällen wird das sog. Gegenfugen verwendet,

um Schweißfehler zu vermeiden.

„KempGouge ARC 800“ ist ein neues Präzisionstool von Kemppi für den

Einsatz bei Kohlelichtbogen-Fugenhobelarbeiten. Im Lieferumfang ist zudem

ein Transportwagen enthalten.

Neben dem Gegenfugen bestehen noch zahlreiche andere

Anwendungsmöglichkeiten für das Lichtbogen-Fugenhobeln,

wie z.B. Abtragen von Schweißfehlern, Herstellung

von Schweißfugen, Schneiden von Metall, Anfertigung von

Löchern, Abschleifen von Oberfl ächenfehlern, lichtbogenbasierte

Gradierung von Schweißkappen und Öffnen fehlerhafter

Gussstücke.

Beim Kohlelichtbogen-Fugenhobeln handelt es sich um ein

Verfahren, das einem sehr einfachen Prinzip zugrunde liegt:

Das Material wird geschmolzen und dann wird das fl üssige

Material mit Druckluft abgetragen. Daher kann es an vielen

metallischen Materialien angewandt werden – Stahl, Edelstahl,

Gusseisen, Nickel, Kupfer, Magnesium, Aluminium

usw.

Trotz des Einsatzes von Druckluft zum Abtragen des geschmolzenen

Metalls handelt es sich beim Kohlelichtbogen-Fugenhobeln

nicht um ein unruhiges, sondern um ein

sehr kontrolliertes Verfahren. Die Wärmeübertragung auf

das Material ist gering, sodass das Fugenhobeln nur minimale

Deformationen verursacht.

KempGouge – die optimierte

Ausrüstung für die Fugenhobelarbeit

Bei „KempGouge ARC 800“ handelt es sich um eine

neue Produktreihe von Kemppi, die für alle Arten von Kohlelichtbogen-Fugenhobelarbeiten

ausgelegt ist und eine 800

A Stromquelle mit Bedienpanel sowie ein Massekabel umfasst.

Im Lieferumgang ist zudem eine Transporteinheit mit zwei

großen Rädern enthalten, an der die Maschine befestigt ist,

sodass sie leicht durch die Arbeitsstätte transportiert werden

kann. Das ganze System wiegt mit der Transporteinheit

nur 115 kg, was ein erstaunlich geringes Gewicht für diese

Leistungsklasse darstellt.

Für den Einsatz der Ausrüstung „KempGouge ARC 800“

sind entsprechende Kohleelektroden und ein Elektrodenhalter

mit Druckluftanschluss erforderlich. Sie kann auch

mit 13 mm Kohleelektroden verwendet werden.

Die Betriebsparameter der Maschine werden mit Hilfe einer

Kennlinie gesteuert, die speziell für das Kohlelichtbogen-Fugenhobeln

ausgelegt ist, wodurch dem Anwender

eine Ausrüstung mit optimalen Eigenschaften für Fugenhobelarbeiten

zur Verfügung steht. Außerdem handelt es sich

um eine sehr geräuscharme Maschine. █


Das System KempGouge wurde auch auf der Schiffswerft von Aker in Egersund getestet.

Großer Test für

KempGouge

auf den Schiffswerften von Aker Kværner

Die norwegische Gruppe Aker Kværner zählt

weltweit zu den führenden Anbietern von

Ingenieurleistungen, Dienstleistungen für

das Baugewerbe, Technologieprodukten und

umfassender Lösungen auf ihrem Gebiet.

Aker Kværner gehört international zweifellos

zu den führenden Schiffsbauern und

Herstellern von Ölbohrinseln.

In Zusammenarbeit mit Aker Kværner hat Kemppi die

Stromquelle „KempGouge ARC 800“ für das Kohlelichtbogen-Fugenhobeln

entwickelt und unter den Arbeitsbedingungen

auf Schiffswerften getestet. Beim Fugenhobeln

handelt es sich um eine relevante Arbeit auf Schiffswerften

und bei den problematischen Standortgegebenheiten wurde

das System KempGouge während des etwa neunmonatigen

Tests auf eine harte Probe gestellt.

Aufgrund der weit reichenden Erfahrungen im Bereich

Fugenhobeln war Kemppi während der Testphase in der

Lage, die Leistungsmerkmale und die Verwendbarkeit

FALLSTUDIEN


Die Arbeiter wussten

der Maschine zu verbessern. Somit

konnte das System KempGouge

insgesamt verfeinert und seine Leistungsfähigkeit

und Funktionalität

optimiert werden, um die hohen

Anforderungen zu erfüllen, die bei

Fugenhobelarbeiten an das System

gestellt werden.

„Wir haben die Stromquelle Kemp-

Gouge hauptsächlich mit 13 mm

Kohleelektroden und bei einer Stromstärke

von 700–750 A eingesetzt“,

berichtet Arild Dahl von Aker Kværners Schiffswerft in

Verdal. „Die Arbeiter wussten insbesondere den niedrigen

Geräuschpegel der Maschine zu schätzen und sie waren mit

ihrer Transportfähigkeit äußerst zufrieden“, betont er.

Dahl sagt, dass die Ausrüstung über die gesamte neunmonatige

Testphase hinweg störungsfrei funktioniert hat und

somit nichts zu beanstanden war. Die Maschine bietet nun

höchsten Bedienkomfort. █

insbesondere den

niedrigen Geräuschpegel

der Maschine zu schätzen

und sie waren mit ihrer

Transportfähigkeit äußerst

zufrieden.

Kemppi ProNews 1 • 2007 5


6

IN ZUSAMMENARBEIT

Kemppi ProNews 1 • 2007

Text: Pirjo Pöllänen

Eine Brücke

über der Düna

Die belastenden Verkehrsstaus im

Zentrum von Lettlands Hauptstadt Riga

werden sich im Sommer 2008 lösen,

wenn die Südbrücke über der Düna

für den Verkehr im südlichen Teil des

Zentrums eröffnet wird. Bei der neuen

Autobahnbrücke handelt es sich um

Lettlands größtes Bauprojekt seit 25

Jahren; sie wird die erste sechsspurige

Durchfahrtsstraße des Landes tragen.

Beim Bau der 6000 Tonnen schweren

Brücke verlassen sich die Konstrukteure

auf Kemppis WeldForce.

Die Verkehrsdichte hat in Riga beträchtlich zugenommen,

was nun zu größeren Verkehrsstaus führt. Die neue Autobahnbrücke

über der Düna wird dieses Problem erheblich

verringern. Sie wird den Personenverkehr entlasten und

zudem den Gütertransportfl uss in das Zentrum von Riga

ermöglichen.

Dies denkt Andrejs Garkulis. Er ist Leiter der Schweißabteilung

des Unternehmens Latvijas Tilti, das sich auf den

Brückenbau spezialisiert hat.

Die neue Brücke wird die zwei Stadtteile von Riga auf den

beiden Seiten der Düna verbinden. Die von der Brücke getragene

Durchfahrtsstraße wird in die Via Baltica (Europastraße

67) münden, die von Finnland durch das Baltikum

nach Polen führt.

Bei der neuen Autobahnbrücke handelt es sich um die erste

Brücke, die seit 30 Jahren über die Düna gebaut wird.

Die erste, immer noch befahrene Eisenbahnbrücke wurde

1914 eröffnet. 1937 hatte die Stadt Riga den Bau der neuen

Brücke bereits geplant, allerdings wurde mit konkreten Planungsarbeiten

erst Anfang der 2000er Jahre begonnen.

Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit – die

Trumpfkarten von WeldForce

Die Bauarbeiten für die Südbrücke begannen 2005. Die

Brücke besitzt zehn kräftige, tragende Pfeiler, von denen

sechs in den Fluss gesetzt wurden. Das Stahltragwerk der

Brücke besteht aus zwei gekrümmten Konstruktionen, die

über Querträger miteinander verbunden sind. Der oberste

Teil des Tragwerks wurde aus Stahlbeton hergestellt.

Der Zusammenbau des Brückentragwerks wurde im Februar

2006 begonnen und war im Februar dieses Jahres


© JSC Institute Giprostroymost Saint-Petersburg, Russia, www.gpsm.ru


beendet. Das Gewicht der gesamten Brückenkonstruktion

beträgt stolze 6380 Tonnen.

„Das Tragwerk wurde hauptsächlich auf dem Flussufer

der Düna unter einer großen Plane gebaut. Sie schützte vor

Regen und Wind, sodass 70% der Schweißnähte mit dem

MIG-Schweißverfahren hergestellt werden konnten. Wenn

bei schlechtem Wetter keine Überdeckung zur Verfügung

stand, haben wir das MMA-Schweißverfahren eingesetzt“,

berichtet Andrejs Garkulis.

In weniger als einem Jahr wurden auf der Brückenbaustelle

über 8000 Meter Schweißnähte hergestellt, und 90% der

Schweißnähte wurden mit Hilfe von Ultraschall überprüft.

Bei den Schweißarbeiten vertraute Latvijas Tilti auf Kemppis

Schweißausrüstung WeldForce. Für die Arbeiten wurden

elf wassergekühlte WeldForce-Schweißsätze eingesetzt,

die mit dem Drahtvorschubgerät KWF 300 ausgestattetet

waren. Zudem kamen neun Stromquellen KPS 4500, eine

KPS 3500 und eine KPS 5500 zum Einsatz. Modris Vanags,

Geschäftsführer von Kemppis Fachhändler „Industry

Welding Equipment“ in Lettland, war für die Bereitstellung

der Schweißausrüstung verantwortlich.

Kemppis Schweißausrüstung hat sich als sehr praktisch

erwiesen, weil ein Ausrüstungsgegenstand für beide

Schweißverfahren verwendet werden konnte, was auf derartigen

Baustellen von besonderer Bedeutung ist“, lobt Andrejs

Garkulis.

„Für die äußerst zuverlässige Schweißausrüstung von

Kemppi haben sich schon viele Brückenbauer entschieden“,

fügt er hinzu.

Kemppis Schweißausrüstung hat

sich als sehr praktisch erwiesen,

weil ein Ausrüstungsgegenstand

für beide Schweißverfahren

verwendet werden konnte.

Die Düna, das Symbol für Lettlands

Schicksal

Die Düna wird als Lettlands Landesfl uss angesehen. Es

handelt sich um den größten Strom, der durch Lettland

fl ießt. Der Fluss besitzt eine Länge von 1005 Kilometern,

wovon 352 Kilometer durch lettisches Gebiet verlaufen.

Die Düna war im Lauf der Geschichte von großer Bedeutung.

Die Wasserstraße wird auch als „der Schicksalsfl uss“

und „die Mutter aller Flüsse“ bezeichnet und stellte die

Handelsroute zwischen der Ostsee und dem Schwarzen

Meer dar. Über die Jahrhunderte war die Düna ein lebenswichtiger

Transportweg und galt als Existenzgrundlage sowie

Energiequelle.

Die sich zurzeit im Bau befi ndliche Autobahnbrücke besitzt

eine Breite von etwa 35 Metern und eine Länge von über

800 Metern. Der Verkehr wird auf sechs Spuren (drei in

jede Richtung) fl ießen. In Lettland gab es bisher noch nie

dreispurige Straßen, wodurch das Projekt noch einzigartiger

wurde. █

Kemppi ProNews 1 • 2007 7


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Kemppi ProNews 1 • 2007


Bilder: Spyker

IN ZUSAMMENARBEIT

Kemppi und Spyker

Kemppi hat mit dem Formel-1-Team

Spyker einen Sponsoringvertrag für die

Saison 2007 abgeschlossen

Die orangenen Farben der F1-Rennwagen

von Spyker und Kemppis Firmenfarben

ergänzen sich ausgezeichnet. Diese Saison

sind Kemppis Firmenzeichen und

Name als Zeichen des Sponsoringvertrags

zwischen Kemppi und Spyker auf

den Seitenfl ügeln der Rennwagen zu

sehen.

Kemppi ist der offi zielle Sponsor des Formel-1-Teams Spyker

für die Saison 2007. Dies bedeutet, dass sich Kemppis

weltweiter Bekanntheitsgrad erheblich steigern wird, weil

das Firmenzeichen des Unternehmens auf den Rennwagen

und den anderen Fahrzeugen sowie auf sämtlichen Druckunterlagen

des Rennteams abgebildet ist.

Vertriebs- und Marketingleiter John Frost der Niederlassung

Kemppi UK Ltd. ist der Koordinator des F1-Sponsoringprojekts.

Er sagt, dass es sich bei der Formel 1 um einen

aufregenden, modernen und technischen Teamsport handelt,

bei dem der Einfallsreichtum, die Innovativität und die körperliche

Leitungsfähigkeit der Mitglieder der Rennteams

zu fester Entschlossenheit zusammengeschweißt werden.

„Die Zusammenarbeit mit dem Team Spyker führt zu einer

größeren Bekanntheit der Marke Kemppi unter Millionen

von Menschen in der ganzen Welt, wobei wir für unsere

Marke auch zugunsten unserer Geschäftspartner an den

verschiedenen Standorten werben“, schätzt Frost die Situation

ein.

„Die Rennwagen von Spyker sind auf den Grand-Prix-Rennen

der Formel 1 ideal, um in all unseren Marktbereichen

für die orangene Kraft des Schweißens zu werben!“

Kemppis Firmenzeichen reist auf den Seitenfl ügeln

der F1-Rennwagen von Spyker um die Welt. Das

Logo ist auch auf Druckunterlagen und den anderen

Fahrzeugen des Teams zu sehen.

Kemppis Mastertig

MLS reist mit Spyker

um die Welt

Obgleich die wachsende weltweite

Bekanntheit der Marke

Kemppi einen erheblichen Nutzen

darstellt, der durch diesen

Sponsoringvertrag geschaffen

wird, bedeutet die Zusammenarbeit

mit dem Team Spyker

weitaus mehr.

John Frost berichtet, dass

Kemppi das Rennteam mit der

orangenen Kraft des Schweißens

in Form von vier Schweißmaschinen

versorgt hat. Dabei

handelt es sich um die für das

WIG-Schweißen ausgelegte

Schweißausrüstung „Mastertig

MLS 2300 AC/DC“, die

für die Fertigungsarbeiten des

Teams eingesetzt und auch auf

den F1-Grand-Prixs mitgenommen wird.

„Die Stromquellen „Mastertig MLS“ sind für den Transport

optimal, weil eine dieser Maschinen nur 15 kg wiegt,

wodurch sie auch einfach getragen werden kann. Egal unter

welchen Bedingungen Sie arbeiten, werden diese Stromquellen

Sie nicht im Stich lassen, weil sie trotz der 230 A

an ein normales Versorgungsnetz mit Einphasenstrom oder

an einen Generator angeschlossen werden können“, erklärt

John Frost von Kemppi UK Ltd. █


Die Rennwagen von Spyker

sind auf den Grand-Prix-

Rennen der Formel 1 ideal,

um in all unseren Marktbereichen

für die orangene

Kraft des Schweißens zu

werben!

Kemppi ProNews 1 • 2007 9


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IN ZUSAMMENARBEIT

Kemppi ProNews 1 • 2007

Gemeinsames Ziel für Kemppi und

Valtteri Bottas:

in fünf Jahren

in die Formel 1

Valtteri Bottas ist ein ungewöhnlich zurückhaltender

und nachdenklicher junger Mann.

Man würde kaum vermuten, dass er ein so

rasantes Hobby hat: Bottas liebt Autorennen.

Er hat sich zum Ziel gesetzt, innerhalb

der nächsten fünf Jahre in die Spitzenklasse

des Motorsports vorzustoßen. Unterstützt

wird er dabei von Kemppi Oy, Hersteller von

Schweißsystemen aus dem fi nnischen Lahti.

Wenn der Siebzehnjährige im kommenden Herbst seinen

Führerschein macht, wird er vermutlich seinem Fahrlehrer,

was die Geschwindigkeit angeht, einiges voraushaben.

Bottas, der derzeit im fi nnischen Heinola eine Ausbildung

zum Kfz-Mechaniker absolviert, wird als einer der größten

Kemppi-Motorsport

Es scheint, dass zwischen Schweißen und

Motorsport eine natürliche, enge Beziehung

besteht. Beides wird klassisch als eine Arbeit

bzw. einen Sport für Männer betrachtet, also

warum nicht auch für Frauen! Beides erfordert

eiserne Kraft und die Präzision eines

Chirurgen. Beim Schweißen und im Motorsport

kann eine kleine Fehlberechnung zum

Totalausfall führen und ein Maschinenfehler

oder Ungeschicklichkeit ernsthafte Gefahr

verursachen. Aus diesen Gründen ist es für einen

Schweißausrüstungshersteller ideal, ein

Motorsportteam zu sponsern.

Daher ist Kemppi im Motorsportsponsoring

aktiv geworden. Im Frühjahr haben wir mit

dem F1-Team Spyker einen Sponsoringvertrag

abgeschlossen, und wir unterstützen zu-

Hoffnungen des fi nnischen Rennfahrernachwuchses gehandelt.

In Finnland hat er bereits mehrere Kartrennen in unterschiedlichen

Klassen gewonnen. Diese Saison fährt er am

Steuer eines leistungsstärkeren Fahrzeugs beim Formel

Renault 2000 NEC. Diese Klasse gilt allgemein als Sprungbrett

in die höheren Rennklassen.

Im Höllentempo vom Kart zum

Formelrennen

Bottas fand seinen Weg in den Formelsport auf ungewöhnliche

Weise. Bei einem Praktikum in der Werkstatt des Formel-Renault-Teams

Koiranen Bros. Motorsport in Lahti

wurde er als Testfahrer nach Deutschland geschickt. Zur

Vorbereitung blieb ihm nur eine Woche.

„Ich wollte bei Koiranen praktische Erfahrungen sammeln

und etwas über Formelfahrzeuge lernen, und gelernt habe

dem den 17 Jahre alten Rennfahrer Valtteri

Bottas auf seinem Weg an die Spitze.

Bottas nimmt in der Formel Renault 2000

an der nordeuropäischen Meisterschaft

teil.

Kemppis Internetseite wird ab Frühjahr

diesen Jahres einen eigenen Abschnitt

für den Motorsport enthalten, in dem Sie

die Errungenschaften des Teams Spyker

auf den F1-Grand-Prixs sowie Valtteris

Erfolge verfolgen und über seine Vorstellungen

über seinen Weg in die Formel 1

lesen können.

Also, wenn Sie sich für Hochgeschwindigkeit

und das Röhren kraftvoller Motoren

interessieren, sollten Sie Kemppis

Webseite im Auge behalten!


ich jede Menge“, freut sich Bottas. „Plötzlich fand ich mich

am Steuer eines Formelfahrzeugs auf dem Nürburgring

wieder!“

Bottas berichtet, wie schnell er sich an die neuen Fahrzeuge

gewöhnt hat. Formelfahrzeuge haben zwar ein völlig anderes

Fahrverhalten als die leichteren Karts, doch er gewöhnte

sich schnell an Getriebe, Vierradbremsen und andere neue

Elemente.

„Ich war überrascht über die Geschwindigkeiten und kurzen

Bremswege bei diesen Fahrzeugen. „Der Abtrieb durch die

Flügel drückt das Fahrzeug auf die Strecke, bei größeren

Geschwindigkeiten ist daher der Anpressdruck besser“, erläutert

Bottas.

„Es hat eine Weile gedauert, bis ich die Grenzen kannte und

wusste, wie sich das Fahrzeug unter unterschiedlichen Bedingungen

verhält. Dann lief es aber richtig gut.“

Mittlerweile ist er auf vielen europäischen Rennstrecken

gefahren und hat Testfahrten mit Toppiloten hinter sich.

Vater hat zunächst Bange

Bottas’ Vater Rauno ist gleichzeitig sein Manager. Als er

seinen Sohn mit 250 Stundenkilometern um die Rennstrecke

im niederländischen Zandvoord rasen sah, war er zunächst

einmal schockiert.

„Mir lief es kalt den Rücken hinunter“, berichtet er. Valtteri

saß alleine am Steuer, und konnte nur auf seinen Schutzengel

und sein Talent zählen. Dass ich ihm nicht helfen

konnte, hat mir doch Bange gemacht. Als wir vor Jahren

die Stützräder von seinem Fahrrad abnahmen, bin ich hinter

ihm hergelaufen, um ihm im Notfall beizustehen. Jetzt

war klar, ich kann ihm nicht helfen, auch wenn ich noch so

schnell hinterherlaufe.“

„Nach fünf Minuten Angst begriff ich aber, dass der Junge

die volle Kontrolle über das Fahrzeug hatte und durchaus

in der Lage war, es über die Ziellinie zu bringen - wie immer.“

Mittlerweile kann er seinem Sohn ohne Angst zusehen und

unterstützt ihn bei seinen Aktivitäten. Valtteri hat sich selbst

unter Kontrolle. Deshalb kommen er und das Fahrzeug immer

heil über die Ziellinie, auch wenn es auf der Strecke

Schwierigkeiten gibt.

„Sein kühler Kopf ist möglicherweise das, was ihn von anderen

Fahrern unterscheidet“ glaubt Vater Bottas.

Fünf Jahre bis zur Formel 1

Valtteri Bottas ist immer konzentriert und bleibt sich selbst

treu. Die Entscheidung für den Motorsport hat er alleine

gefällt. Bei einem Kartrennen, zu dem sein Vater ihn mit

fünf Jahren mitnahm, beschloss er, Rennfahrer zu werden.

Seinem Vater hatte eher eine Laufbahn als Eishockeyspieler

vorgeschwebt, doch der Kleine entschied sich anders.

„Valtteri setzte sich zum Ziel, an die Spitze des fi nnischen

Kartsports zu kommen, und das hat er erreicht. Jetzt hat

er einen ausgefeilten Plan für seinen Einstieg in die Formel

1, und ich glaube, das wird er auch schaffen“ so Rauno

Bottas.

Niemand kann ein solches Ziel ohne

fremde Hilfe erreichen. Unterstützung

erhält Bottas von Kemppi Oy, Hersteller

von Schweißsystemen aus dem

fi nnischen Lahti, mit dem er im Januar

2007 einen Vertrag abgeschlossen hat.

Sponsor Kemppi möchte Bottas helfen,

sich voll auf seinen Sport zu konzentrieren.

Das langfristige Ziel beider Vertragspartner

ist der Einstieg in die Formel

1 in fünf Jahren.

„Dank unserer zielgerichteten Arbeit gehören wir inzwischen

weltweit zu den Branchenführern, und ich glaube

fest daran, dass ein ähnlich zielgerichteter Fahrer wie Bottas

eine sehr gute Chance hat, im Motorsport Weltstatus zu

erlangen“, äußert Hannu Jokela, Marketingdirektor von

Kemppi Oy und fügt hinzu: „Ich weiß aber auch nur zu gut,

dass das nicht einfach wird.“

Bottas selbst ist hochmotiviert. Für ihn ist der größte Anreiz

Teil eines Teams zu sein. Die eiligen Vorbereitungen eines

großen Teams vor dem Start, die letzten Handgriffe der Mechaniker

und die Spannung aller sind für ihn ein richtiger

Kick. Das Beste ist dann natürlich, einen Sieg einzufahren.

Bottas resümiert: „Es ist wunderbar, etwas für das ganze

Team zu tun, das ist mein Hauptziel.“ █

”Mir lief es kalt den

Rücken hinunter. Valtteri

saß alleine am Steuer,

und konnte nur auf

seinen Schutzengel und

sein Talent zählen.

Kemppi ProNews 1 • 2007 11


Das australische Unternehmen Austal Ships ist weltweit führender Hersteller

40 Meter langer Passergierkatamarane.

12

FALLSTUDIEN Austal Ships ersetzt

überholte Schweißmaschinen

durch Produkte von Kemppi

An Düsenkonen dieser Art wird nach dem Schweißen immer eine

Röntgenstrahluntersuchung durchgeführt. Mit Hilfe dieser Düsen

kann in 1,5 Sekunden ein Wasservolumen gepumpt werden, das ein

Schwimmbecken in einer Größe füllen würde, die auf Olympiaden

üblich ist, erklären die Oberschweißer Fanie Henrico (links), Glenn

French und Cameron Harvey. Für das Schweißen dieser Kone

verwenden sie Kemppis Schweißmaschine „Pro Evolution 4200“.

Kemppi ProNews 1 • 2007

Das in Henderson, Westaustralien, ansässige

Unternehmen Austal Ships ist weltweit der

größte Schiffsbauer von Hochgeschwindigkeitsfähren

sowie Entwickler und Hersteller hochwertiger

Seefahrzeuge für den internationalen

Markt. Austal Ships ist zurzeit damit beschäftigt,

einige Schweißmaschinen auszumustern und

durch neue Produkte von Kemppi zu ersetzen.

Seit das Unternehmen 1988 den Betrieb aufnahm, hat es

sich schnell zu einem Schiffsbauer entwickelt, der nun eine

sehr wichtige Position auf dem internationalen Markt einnimmt.

In fünf Jahren hat sich Austal Ships zum weltweit

führenden Hersteller 40 Meter langer Katamarane für den

Passergierdienst entwickelt und ist heute Hauptlieferant für

Asien.

Mittlerweile ist das Unternehmen weltweit der größte Hersteller

von Hochgeschwindigkeitsfähren und stolz darauf,

viele der führenden Reedereien und Betreiber von Hochgeschwindigkeitsfähren

zu seinen Kunden zählen zu können.

Austal ist Anbieter eines der umfangreichsten und bekanntesten

Produktsortimente unter den Schiffsbauern auf

der ganzen Welt.

Ein Generationswechsel unter den

Schweißmaschinen

Austal Ships besitzt insgesamt mehr als 200 Schweißmaschinen,

einschließlich mehrerer Modelle verschiedener


Marken für das MIG/MAG- und WIG-Schweißen sowie

MIG-Impulsschweißen. Bei 165 Maschinen handelt es

sich um Produkte von Kemppi. Austal ist zurzeit damit

beschäftigt, die Maschinen der anderen Marken

nacheinander auszumustern und durch Produkte von

Kemppi zu ersetzen.

Das Unternehmen hat sich für Kemppi entschieden,

nachdem eine Schweißmaschine der Reihe Kempomig

über ein Jahr lang getestet worden war. Austal stellt

hohe Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der

Schweißmaschinen, weil die Stromversorgung in den

Produktionsanlagen nicht sehr stabil ist und die Maschinen

somit in der Lage sein müssen, mit den Schwankungen

im Hauptversorgungsnetz fertig zu werden.

Bei Austal Ships war man von dem Leistungsvermögen

und der Zuverlässigkeit der Schweißmaschinen der Reihe

Kempomig sehr beeindruckt. Diese Maschinen von Kemppi

gewährleisteten einen problemlosen Betrieb, weil sie den

Stromschwankungen gewachsen waren, was sich für Austal

Ships als überaus vorteilhaft erwies.

Einige der erfahrensten Schweißer haben weitere Tests mit

den Maschinen durchgeführt. Sie verglichen die Schweißmaschinen

der anderen Marken mit einem Schweißgerät

von Kemppi, die mit einer Gasüberwachung ausgestattet

war. Aus den Ergebnissen ging hervor, dass die Schweißmaschine

von Kemppi 20 % weniger Gas verbrauchte.

Schweißmaschinen von Kemppi für alle

Anwendungsbereiche

Seitdem die Schweißmaschinen der Reihe WeldForce die

der Reihe Kempomig ablösten, besitzt Austal 160 MIG-

Schweißmaschinen der Reihe WeldForce, zwei MIG-Impulsschweißmaschinen

„Pro Evolution 4200/MXE“ und

drei Maschinen „MinarcMig 180 Adaptive“. Die Maschinen

„MinarcMig 180 Adaptive“ werden von den Elektroinstallateuren

eingesetzt, weil sie aufgrund ihrer kompakten

Leichtbauweise problemlos über hinderliche Stellen getragen

werden können und durch Luken passen. Trotz ihrer

geringen Größe handelt es sich bei den Schweißmaschinen

der Reihe MinarcMig um leistungsstarke Maschinen für die

sorgfältige Durchführung von Schweißarbeiten.

Die von Austal Ships eingesetzten Schweißmaschinen der

Reihe WeldForce sind mit einem 30 Meter langen Zwischenschlauchpaket,

einem 10 Meter langen Massekabel,

einer Fernsteuerung mit einer Reichweite von 10 Metern

und einem Bedienpanel ausgestattet, mit dem die Einstellung

der synergistisch wirkenden Schweißparameter vorgenommen

wird. Bei der Stromquelle handelt es sich um das

Modell „KPS 3500“ mit einem Drahtvorschubgerät „KWF

300“, das mit trapezförmigen Antriebsrollen ausgestattet

ist.

Austal Ships verwendet 0,9 und 1,2 mm Schweißdrähte

5356 für das MIG-Schweißen der Ausgangmaterialien 5183

und 5356. Die Materialstärke reicht von 3 bis 40 mm und

bei den eingesetzten Schutzgasen handelt es sich um reines

Argon oder ein Gemisch aus Helium und Argon. █

INNOVATION

Kemppi

Arc Feed

bahnt den Weg vom

E-Hand- zum

MIG/MAG-Schweißen

Kemppi hat ein neues Drahtvorschubgerät entwickelt,

das mit einer Spannungserkennung

ausgestattet ist. Das neue Produkt „Kemppi Arc

Feed“ wird diesen Sommer auf dem Markt eingeführt.

Der entscheidende Vorteil dieses neuen

Vorschubgeräts besteht darin, dass es einen

größeren Anwendungsbereich für bestehende

Stromquellen ermöglicht. Dies gilt insbesondere

für Stromquellen, die zum E-Hand -Schweißen

verwendet werden, d.h. für höhere Arbeitsproduktivität

bei nur geringen Kosten können diese

Stromquellen nun auch beim MIG/MAG-Schweißen

eingesetzt werden.

Das neue Drahtvorschubgerät mit Spannungserkennung

verwendet den Schweißlichtbogen, um die für die Steuerung

des Betriebs des Vorschubgeräts erforderliche Energie

zu erzeugen. Wählen Sie vor Beginn Ihrer Schweißarbeit

einfach die gewünschten Einstellungen für das Drahtvorschubgerät

und die Stromquelle gemäß Ihren Schweißanforderungen

sowie dem zu bearbeitenden Ausgangsmaterial

und dem verwendeten Zusatzwerkstoff. Wenn Sie mit

►►►

Kemppi ProNews 1 • 2007 13



Eine kleine Investition

14

für einen großen

Sprung in Richtung

höherer Produktivität.

Kemppi ProNews 1 • 2007

►►► dem Schweißen beginnen, steuert

das Vorschubgerät die Parameter, um eine

beständig hohe Qualität der Schweißnähte zu

gewährleisten.

Das Steuerkabel zwischen Stromquelle und

Vorschubgerät, über das die Stromquelle

die Parameter beim normalen MIG/MAG-

Schweißprozess steuert, ist bei Kemppis

Drahtvorschubgerät mit Spannungserkennung

nicht erforderlich. Eine Schweißausrüstung

ohne Steuerkabel kann einfach und sicherer

durch die Arbeitsstätte bewegt werden

und verringert somit deutlich die Gefahr von

Beschädigungen. Dies ist ein großer Vorteil

in Arbeitsbereichen, in denen die einfache

und sichere Tragbarkeit der Schweißausrüstung

eine wichtige Rolle spielt, wie z.B. auf

Schiffswerften, Baustellen und bei Einsätzen

unter Feldbedingungen.

Die Abkürzung zum produktiven

MIG/MAG-Schweißen

Weil das Drahtvorschubgerät mit Spannungserkennung

kein Steuersignal aus der Stromquelle

benötigt, kann eine Schweißausrüstung

mit diesem Gerät an die verschiedenen

Stromquellen jeder Marke angeschlossen

werden, wobei es sich nicht unbedingt um

Stromquellen handeln muss, die über hochentwickelte

Steuerungsfähigkeiten verfügen.

„Somit lässt sich mit dem Drahtvorschubgerät

Kemppi Arc Feed“ leicht der Anwendungsbereich

einer E-Hand-Schweißstromquelle

oder anderer Stromquellen erweitern, die

nun auf produktivere Weise für das MIG/MAG-Schweißen

eingesetzt werden können“, erklärt Aarno Laine, Hauptvertriebsleiter

bei Kemppi.

„Unser neues Vorschubgerät ist eine kleine Investition für

einen großen Sprung in Richtung höherer Produktivität.

Dies gilt insbesondere für Anwendungen, bei denen hohe

Produktivität eine größere Rolle spielt als eine hochentwickelte

Schweißparametersteuerung, welche die Qualitätsschwankungen

bei der Schweißarbeit in einem engen

Toleranzbereich halten soll. Daher ist das Drahtvorschubgerät

Kemppi Arc Feed“ die ideale Lösung für Schweißanwendungen,

bei denen das E-Hand - und das MIG/MAG-

Schweißverfahren Seite an Seite eingesetzt werden“, zeigt

Herr Laine auf.

Das Vorschubgerät kann mit einer Stromquelle mit Konstantstrom-

oder Konstantspannungskennlinie betrieben

werden, was in der Praxis bedeutet, dass das Gerät an beide

Arten von Stromquellen angeschlossen werden kann. MIG/

MAG-Schweißen wird typischerweise mit Stromquellen

mit Konstantspannung und optimaler Kennlinie für diesen

Prozess durchgeführt.

Anwenderfreundlichkeit und

Dauerhaftigkeit

Das Drahtvorschubgerät „Kemppi Arc Feed“ wird seine

Anwendung hauptsächlich bei anspruchsvollen Schweißarbeiten

auf Baustellen und Schiffswerften sowie bei Einsätzen

unter schwierigen Feldbedingungen fi nden. Aus

diesem Grund werden besondere Anforderungen an seine

Konstruktion gestellt. Das Vorschubgerät muss leicht genug

sein, um es tragen zu können, aber zudem muss seine

Konstruktion auch robust bzw. stabil genug sein, um den

Beanspruchungen zu widerstehen, ohne auseinander zu

brechen.

Das elektrisch isolierte Doppelwandgehäuse des neuen

Drahtvorschubgeräts „Kemppi Arc Feed“ schützt alle inneren

Bauteile vor Stößen, Schlägen und Wasser. Der präzise

und gleichmäßige Drahtvorschub wird durch einen zuverlässigen

4-Rollen-Antrieb gewährleistet.

Das mit der Gastest-Funktion ausgestattete Vorschubgerät

Kemppi Arc Feed“ erkennt automatisch die Polarität der

Stromquelle, es steuert die Drahtführung automatisch und

zeigt die zuletzt verwendeten Schweißparameter an. Zudem

können Sie bei dem Gerät die Gasnachströmzeit und die

Drahtrückbrandzeit einstellen.

Bei dem Entwurf und der Entwicklung des Drahtvorschubgeräts

haben Kemppis Ingenieure besonderen Wert auf seine

einfache Bedienbarkeit gelegt. Beispielsweise unterstützt

Sie die adaptive Regelung, wenn Sie mit der Herstellung einer

Schweißnaht beginnen. Zudem werden die Schweißparameter

auf dem von hinten beleuchteten LCD-Display aus

stoßfestem Polycarbonat deutlich angezeigt und können

über das Bedienpanel leicht geändert werden. Somit bietet

Ihnen das Display ausgezeichnete Sichtbarkeit, sowohl bei

Regen als auch bei Sonnenschein. █


FastMig KMS –

die ideale Lösung

für Unitrans in Polen

Als die polnische AG Gdynia Shipyard

2005 ihre Betriebsabläufe umstrukturierte,

wurden die Transportabteilung sowie

die Firmenbereiche Vorfertigung und

maschinelle Bearbeitung zusammengeschlossen,

um ein neues Unternehmen zu

formen: Unitrans. Das neue Unternehmen

konnte seitdem seine Geschäfte stärken,

indem es sich auf die langen Traditionen

seines Mutterunternehmens stützte

– auch bei der Wahl der Schweißausrüstung.

Unitrans verschweißt Schiffsteile

mit Schweißmaschinen von Kemppi. Es

werden Geräte der Reihe ”FastMig KMS”

eingesetzt.

Seit der Unternehmensgründung ist Unitrans hauptsächlich

Hersteller verschiedener Arten von Stahlkonstruktionen für

die Gdynia Shipyard AG und auch für andere Auftraggeber.

Nachdem das Unternehmen dann später sein betriebseigenes

Konstruktionsbüro eingerichtet hatte, begann man mit

der Planung und Herstellung eigener Produkte, die auch auf

dem Markt eingeführt wurden.

Das Unternehmen beschäftigt heute 300 Mitarbeiter, die in

der Entwicklung und Herstellung der Produkte von Unitrans

arbeiten. Bei den Produkten handelt es sich u.a. um

verschiedene Ausrüstungsgegenstände für Schiffe, wie z.B.

Radargeräte und Signallampen sowie Antennen-, Bug- und

Heckmaste. Unitrans beschäftigt sich zudem mit der Entwicklung

und Konstruktion verschiedener Produkte für

Schiffe, wie z.B. Kräne und Lader, Mannlochdeckel, Luken,

Plattformen sowie Treppen und Fußtritte.

Das Unternehmen ist nicht nur Entwickler und Hersteller

von Stahlkonstruktionen, sondern auch Anbieter technischer

Dienstleistungen und spezieller Verkehrsleistungen. Auf

Anfrage stellt Unitrans außerdem Verarbeitungsanlagen zur

Verfügung und übernimmt die Wartung und Instandhaltung

von Motoren.

►►►

FALLSTUDIEN

Kemppi ProNews 1 • 2007 15


16

Kemppi ProNews 1 • 2007

►►► Bei der Produktion spielen die

Schweißarbeiten eine wichtige Rolle

Die schnellen Erweiterungen der Fertigungskapazitäten von

Unitrans richteten sich auf Möglichkeiten für das Verschweißen

von Schiffsteilen, wofür dem Unternehmen zudem ein

Standort in der Nähe der großen Schiffswerft in Gdynia zur

Verfügung steht. Weil die Qualität und Produktivität der

Schweißarbeiten bei der Produktion des Unternehmens von

größter Bedeutung sind, stellt der störungsfreie Betrieb der

Schweißausrüstung einen wichtigen Faktor im Wettbewerb

mit den anderen Zulieferern der Schiffswerft dar.

Bei der Planung bezüglich der Investition geeigneter

Schweißmaschinen gewann Unitrans einen guten Eindruck

bei den MIG/MAG-Schweißinvertern von Kemppi. Unitrans

war völlig davon überzeugt, dass die Marke Kemppi

die beste Wahl für die hohen Anforderungen sein würde.

Der erste Eindruck bestätigte sich nachdem Unitrans mit

Kemppis Schweißmaschinen für längere Zeit auf der

Schiffswerft in Gdynia gearbeitet und dabei überaus positive

Erfahrungen mit diesen Maschinen gemacht hat.

Die Schiffswerft in Gdynia ist ein langjähriger Kunde von

Kemppi, dem für die Herstellung seiner schweren Stahlkonstruktionen

etwa 500 Schweißmaschinen von Kemppi

zur Verfügung stehen.

Die Tests sprachen für die Wahl des

Systems „FastMig KMS“

Unitrans holte von den Schweißingenieuren und Schweißern

Informationen ein, die dann sorgfältig geprüft wurden.

Die Ergebnisse fi elen zugunsten der Marke Kemppi aus.

Beispielsweise sagte ein Schweißer: „Die Schweißmaschine

von Kemppi ist handlich und leicht zu bedienen. Im Vergleich

zu anderen MIG/MAG-Schweißmaschinen besticht

sie zudem durch erstklassige Lichtbogeneigenschaften.“

Nachdem die Ergebnisse, der auf der Schiffswerft in Gdynia

durchgeführten Tests untersucht wurden, hat sich Unitrans

für das Modell „FastMig KMS“ entschieden. Die

Tests wurden mit einer Schweißmaschine „FastMig KMS“

durchgeführt, die Kemppi der Schiffswerft für Testzwecke

zur Verfügung gestellt hat. Nach sorgfältiger Untersuchung

der Testergebnisse stellte sich heraus, dass dieses Modell

die beste Wahl für die Schweißanforderungen von Unitrans

darstellt.

Zurzeit stehen dem Unternehmen fünf komplette Systeme

„FastMig KMS 400“ für das Verschweißen von Schiffsteilen

zur Verfügung. Die KMS-Stromquellen sind mit einem

Drahtvorschubgerät „MSF 55“ mit einem Bedienpanel „SF

53“ und einem 25 Meter langen Zwischenschlauchpaket

ausgestattet. Für das Verschweißen der Schiffsteile kommen

1,2 mm Fülldrähte und CO2 als Schutzgas zum Einsatz.

Unitrans ist mit dem Kauf der Schweißmaschinen „FastMig

KMS“ von Kemppi sehr zufrieden – und weitere Maschinen

sind bereits fest geplant. Für 2007 hat man sich bereits

entschieden, weitere Schweißmaschinen von Kemppi anzuschaffen.


Familie Kubanys

fantastische

Reise nach

São Paulo

Als Albin Kubany, der in Neunkirchen-

Seelscheid lebt, den Messestand von

Kemppi besuchte, ahnte er nicht, wie

dies sein Leben und das seiner Frau Astrid

in überraschender Weise bereichern

würde. Die Folge davon war eine Reise

auf die andere Seite des Globus. „Es war

für uns ein unvergessliches und tolles

Erlebnis, welches man nicht in Worte fassen

kann. Das muss man einfach erlebt

haben“, schrieben die Kubanys in ihrem

Dankesbrief an Kemppi.

Albin Kubany, der im Werk Ahrweiler der ZF Sachs AG

als Schweißingenieur arbeitet, hat sich sicherlich nicht

vorstellen können, welche glücklichen Folgen es hatte, als

er im September 2005 auf der Essener Schweißmesse den

Stand von Kemppi betrat. Von den anderen Messeständen

hob sich der von Kemppi durch seine bunten Farben und

seine frohe Gestaltung hervor. Auf der Bühne ertönten

heiße Samba-Rhythmen, und bunt gekleidete Tänzer und

Tänzerinnen bewegten sich gelenkig im Takt der Musik.

Die exotische Stimmung entführte den Betrachter nach Südamerika.

Kubany konnte damals noch nicht ahnen, dass die Latino-

Show auf der Bühne für ihn persönlich ein Omen war. Er

wollte nur nach Geräten Ausschau halten, die sich für das

Roboterschweißen eigneten. Er machte sich auf dem Messestand

von Kemppi mit den Produktneuheiten vertraut und

füllte außerdem das Formular einer Verlosung aus.

Als der Geschäftsführer von Kemppi Deutschland ihn an-



Der Block tobte, als

der Brasilianer Felipe

Massa auch noch das

Qualifying gewann und

sich genau gegenüber

von uns auf die Mauer

stellte.

rief und ihm mitteilte, dass er der Gewinner sei, konnte Kubany

noch nicht so recht an sein Glück glauben. Erst eine

per Post eingetroffene schriftliche Bestätigung überzeugte

ihn völlig davon, dass er bei der Verlosung wirklich eine

Reise für zwei Personen zu dem Formel-1-Rennen nach

São Paulo in Brasilien gewonnen hatte.

Fortuna hatte diesmal wirklich den Richtigen getroffen,

denn Albin Kubany verfolgt Motorsport mit Begeisterung,

und vor allem interessierte es ihn, wie Michael Schumacher

in der Formel 1 abschneidet.

Die Reise zum Formel-1-Rennen erhielt eine zusätzliche

dramatische Note, als bekannt gegeben wurde, dass Kubanys

Idol Schumi gerade mit dem Rennen in São Paulo seine

aktive Karriere beenden würde.

Brasilien, wir kommen!

Als die Kubanys es endlich glauben konnten, dass sie eine

Reise nach Brasilien gewonnen hatten, begann eine hek-

tische Phase. Sie studierten Reiseführer, wechselten Devisen,

ließen sich gegen verschiedene Krankheiten impfen

und besorgten sich Informationen über Land und Leute.

Wer eine solch lange Reise unternimmt, hat sich gut vorzubereiten,

und die Vorbereitungen bildeten an sich schon

einen Teil der Reise.

Die eigentliche Reise begann dann am Mittwoch den

18.10.2006, als die Kubanys mit dem Zug von Siegburg

zum Frankfurter Flughafen fuhren. Abends um zehn saßen

sie in einem riesigen Jumbojet, einer Boeing 747, die an das

Ende der Startbahn rollte, rasch beschleunigte, mit dröhnenden

Motoren abhob und Kurs auf Brasilien nahm.

Früh am nächsten Morgen landete die Maschine auf dem

vom Nieselregen nassen Flughafen von São Paulo. Dort

wartete bereits ein Fahrer auf die Kubanys, der sie zum

Mercure Grand Hotel Ibirapuera brachte.

►►►

Kemppi ProNews 1 • 2007 17



Samba-Klänge ertönten, und


Überall herrschte ein buntes

18

Kemppi ProNews 1 • 2007

►►► Der erste Tag der Kubanys in Brasilien begann

mit einem opulenten Frühstück. Für den ersten Tag hatte

man nichts Besonderes eingeplant, und so konnte sich das

Ehepaar erst einmal in Ruhe umschauen, sich ausruhen und

Kräfte sammeln. Der lange Flug von Europa nach Südamerika

war anstrengend gewesen, und der Nachtschlaf im

Flugzeug war recht kurz geblieben.

Ausfl ug nach Rio de Janeiro

Am nächsten Morgen wachten die Kubanys erfrischt auf.

Für den Freitag hatten sie eine ganztägige Exkursion nach

Rio de Janeiro gebucht, einem der berühmtesten und beliebtesten

Urlaubziele auf der Welt.

Der Samba-Karneval von Rio, der Zuckerhut-Felsen und

die Strände Copacabana und Ipanema sind in aller Welt bekannt.

Rio de Janeiro ist jedoch auch ein wichtiges Zentrum

für die Kultur und Wirtschaft des Landes.

Die Kubanys waren erst abends

um elf zurück in São Paulo, so

dass sie das Freie Training der

Formel 1 verpasst hatten. Aber

das tat ihnen nicht leid, denn auf

dem Ausfl ug nach Rio hatten sie

viel gesehen und erlebt.

Müde, aber glücklich setzten sie

sich zum Abschluss des Abends

in die Hotelbar, um die traditionellen

brasilianischen Caipirinha-Drinks zu probieren und

die milde Abendstimmung zu genießen.

die Zuschauer bewegten

sich noch wilder im Takt

der Musik als ein Jahr zuvor

auf dem Messestand von

Kemppi.

Jubel und Trubel auf der Tribüne

Samstag der 21.10. war ein lang erwarteter Tag. Rasantes

Tempo, das Aufheulen der getrimmten Motoren und der

Geruch von schwelendem Gummi bestimmten das Feeling.

Auf der Rennstrecke von Interlagos stand das Zeitfahren

an.

Als die Kubanys früh am Samstagmorgen in Interlagos

ankamen, herrschte dort bereits ein reges Treiben. An der

Rennstrecke und in ihrer Umgebung

wimmelte es von Straßenhändlern,

improvisierten Imbissständen,

Wachleuten und Tausenden

von Formel-1-Fans. Überall

herrschte ein buntes Durcheinander

von Farben, Stimmen und Düften.

„Wir suchten uns einen freien Platz auf der Tribüne im

Block B, welcher sich zu unserem Glück fast direkt gegenüber

von Start und Ziel sowie dem Siegerpodest befand“,

berichtete Albin Kubany. „Das Wetter war kühl, bedeckt

und windig, und trotzdem reichte es für einen saftigen Sonnenbrand.“

Im Block B saßen viele Brasilianer, und man kann sich

kaum vorstellen, in welch einem Trubel die Kubanys das

Zeitfahren verfolgten. Samba-Klänge ertönten, und die Zuschauer

bewegten sich noch wilder im Takt der Musik als

ein Jahr zuvor auf dem Messestand von Kemppi.

Durcheinander von Farben,

Stimmen und Düften.

„Der Block tobte, als der Brasilianer Felipe Massa auch

noch das Qualifying gewann und sich genau gegenüber von

uns auf die Mauer stellte“, erzählte Kubany.

Das eigentliche Rennen fand am Sonntag statt. Die Kubanys

trafen rechtzeitig an der Rennstrecke ein und nahmen

ihre Plätze ein, die sich direkt vor dem Startplatz von Ralf

Schumacher, Schumis kleinem Bruder, befanden. Das Publikum

zog wieder seine eigene Show ab und schuf eine

einzigartige, unvergessliche Stimmung.

Das Rennen war äußerst spannend. Es hielt die Zuschauer

nicht mehr auf den Bänken, als Massa sich an die Spitze

setzte und Schumi seine Aufholjagd begann. Zum Schluss

trug Massa jedoch den Sieg davon.

„Auf dem Rückweg zum Hotel war die Stimmung im Bus

doch eher etwas gedrückt, da Schumi bei seinem letzten

Rennen nicht gewonnen hatte, obwohl er doch das Rennen

seines Lebens gefahren war“, kommentierte Albin Kubany

im Nachhinein.

Zurück nach Deutschland

Als die Kubanys am Montagmorgen zusammen mit anderen

deutschen Touristen, die auf ihren Heimfl ug warteten,

im Foyer des Hotels bei einer Tasse Kaffee saßen, kamen

ihnen noch einmal mit etwas Wehmut die unvergesslichen

Erlebnisse der letzten Tage ins Gedächtnis: der Ausfl ug

nach Rio, das Zeitfahren und das Formel-1-Rennen.

Die Koffer waren gepackt, die letzten Fotos gemacht, und

die Abreise stand kurz bevor. Ein Guide holte sie noch zu

einer Tour durch São Paulo ab und erzählte ihnen in gebrochenem

Englisch dieses und jenes über die Stadt. São Paulo

ist eine Großstadt mit rund 18 Millionen Einwohnern. Das

Straßenbild und die Stimmung sind ganz anders als in irgendeiner

deutschen Stadt. Das Leben auf den Straßen von

São Paulo ist farbenfroh und von fi eberhafter Hektik, was

jedoch manchmal etwas ausartet, dass es für Touristen gefährlich

sein kann, sich dort frei zu bewegen.

Der Rückfl ug nach Deutschland startete um Mitternacht,

und die Maschine landete am nächsten Nachmittag um

16.30 Uhr lokaler Zeit auf dem regennassen Frankfurter

Flughafen. Mit der Zugfahrt heim ins vertraute Siegburg

endete diese unvergessliche Reise, die eigentlich viel zu

kurz gewesen war. █


Hannu Meriranta, hier beim Zusammenbau eines

Drahtvorschubgeräts, ist jetzt seit einem Jahr bei

Kemppi beschäftigt. Er zog mit der Werksverlegung

von Okeroinen nach Pekanmäki.

Nachfrage nach

Schweißsystemen bedeutet

Herausforderung

für die Fertigung bei Kemppi

Im vergangenen Herbst wurde ein Teil

der Fertigung von Kemppi Oy weiter

nach Osten verlegt. Allerdings nicht weit:

Die neue Fertigungsstätte im Stadtteil

Pekanmäki im fi nnischen Lahti liegt nur

acht Kilometer von der alten im Stadtteil

Okeroinen entfernt.

Die globale Nachfrage nach Schweißsystemen wächst seit

einigen Jahren. Dies ist eine direkte Folge des günstigen

globalen Wirtschaftsklimas und eines beträchtlich angewachsenen

Investitionsbedarfs in der Schweißindustrie.

Schweißanlagen werden weiterentwickelt und Geräte aufgerüstet,

gleichzeitig besteht der Bedarf an konventionellen

Geräten zum Stahlschweißen jedoch weiter.

Globales Wirtschaftswachstum und erfolgreiche Produktstrategien

spiegeln sich bei Kemppi seit mehreren Jahren in

Die Fertigung in Pekanmäki riecht noch nach frischer

Farbe und bietet mit ihren großen Fenstern eine

angenehme Arbeitsumgebung.

Ertragssteigerungen wieder. Die starke Nachfrage bedeutet

auch eine Herausforderung für die Fertigung, die schließlich

mit dem Wachstum Schritt halten muss.

Es begann in einem Gartenhäuschen

90 Prozent des Umsatzes bei Kemppi werden im internationalen

Geschäft erzielt. Unter den multinationalen Unternehmen

stellt Kemppi allerdings insofern eine Ausnahme

dar, als Entwicklung und Produktion immer noch in derselben

Region angesiedelt sind, in der das Unternehmen vor

sechzig Jahren gegründet wurde. Die ersten Geräte wurden

in einem Gartenschuppen im Stadtteil Laune von Lahti gebaut.

1951 erwarb das Unternehmen Fertigungsräume in einem

Industriebau zwischen den Bahnlinien nach Kouvola und

Heinola im Stadtteil Pekanmäki. Angesichts wachsender

Produktion erwarb man in den sechziger Jahren ein großes

Grundstück im Stadtteil Okeroinen und errichtete dort ein

großes Gebäude für Fertigung und Verwaltung.

►►►

Kemppi ProNews 1 • 2007 19


Die ersten

Schweißgeräte des

mittlerweile zu den

Branchenbesten

gehörenden

Unternehmens

”Während des

vergangenen

Jahres

wurden bei

Kemppi

120 neue

Mitarbeiter

eingestellt

und geschult.

20

Kemppi ProNews 1 • 2007

►►► Noch heute befi nden sich der Hauptsitz von

Kemppi sowie die größte Fertigungsstätte in Okeroinen.

Gebäude und Gelände wurden während des Sommers renoviert

und umstrukturiert.

Verlegung der Fertigung weiter östlich

Das rasche Wachstum in der Schweißbranche hatte auch

positive Konsequenzen für die Region. Während des vergangenen

Jahres wurden bei Kemppi 120 neue Mitarbeiter

eingestellt und geschult. Die jüngste Entwicklung ließ darauf

schließen, dass bei weiteren Einstellungen das Gebäude

in Okeroinen mit seinen 21000 m² bald aus den Nähten

platzen würde.

Daher begann man nach einer Ausweichmöglichkeit zu suchen.

Die Suche konzentrierte sich auf geeignete Gewerbegebäude

im Osten. Allerdings nicht gleich im fernen Osten,

sondern nur im vertrauten Stadtteil Pekanmäki, aus dem

man zuvor nach Okeroinen gezogen war.

Ein geeignetes Gebäude von 1400 m² wurde gefunden

und eingerichtet. Im September wurde die nagelneue Fertigungsstätte

dann eröffnet – nur einen Katzensprung von

dem Standort entfernt, von dem man in den sechziger Jahren

nach Okeroinen gezogen war.

Laut Mika Kuusela, dem Leiter der Materialverwaltung

bei Kemppi, gab es bei der Eröffnung und Inbetriebnahme

keinerlei Probleme. Der schwierigste Bereich war die

Materialbeschaffung, doch dank unserers EDV-Systemens

läuft auch hier alles

reibungslos.

In der ersten Phase

wurde die Fertigung

der Drahtvorschubgeräte,

wassergekühlten

Systeme und WIG-

Geräte umgesiedelt.

Im November begann

man mit dem Bau

und der Prüfung von

1-Phasen-Stromquellen.

Derzeit stellen in

Pekanmäki etwa 20 Mitarbeiter täglich fast 130 Einheiten

her.

Pekanmäki ist die dritte Fertigungsstätte des Unternehmens

in der Region Lahti. Neben Pekanmäki und Okeroinen gibt

es eine weitere Fertigung bei Kalkkinen in Asikkala, wo

Schweißbrenner und -kabel hergestellt werden. █

Die ausgezeichnete

MinarcMig Adaptive

180 bekommt

einen Brenner mit

entsprechendem

Design

Kemppi‘s MinarcMig Adaptive 180 Schweißmaschine

erhält den international anerkannten

Designpreis “Red Dot” am Anfang des Jahres 2006.

Jetzt wurde auch der Brenner der MinarcMig Adaptive

erneuert und mit einer besseren Ergonomie und Beständigkeit

ausgestattet, der MMG 20-Brenner hat ein

stromlinienförmiges Design, das besser zu der mit dem

Red Dot ausgezeichneten Design der MinarcMig Adaptive

180 passt. Der neue Brenner komplettiert das ganze

zu einem harmonischen Paket.

Die Verbesserungen des MMG 20 Brenners liegen nicht

nur im Design. Die technischen und funktionalen Möglichkeiten

des neuen Brenners wurden auch verbessert.

Der Brenner eignet sich für hohe Belastungen, speziell

bei maximaler Leistung und bei Verwendung von schutzgaslosen

Fülldrähten. In dem neuen Brenner wurde die

Hitzebeständigkeit des Gasförderschlauches verbessert

um den hohen Belastungen zu widerstehen. Dank der

neuen Griffkonstruktion wird dieser nicht so stark erhitzt

und macht das Schweißen mehr komfortabel.

Durch den Einsatz des fl exiblen Knickschutz wurde

auch die Schweißarbeit bei Positionsschweißungen verbessert.

Der neue MMG 20 Brenner ist in dem Lieferumfang der

MinarcMig Adaptive 180 enthalten. █


Kemppi am Start in Stuttgart:

8. Blechexpo und

1. Schweisstec

37.500 m² Messegelände und knapp

700 ausstellende Unternehmen haben

die BlechExpo und die Schweisstec zu

bieten. Auch Kemppi möchte dieses

Jahr die Chance nutzen um in der

Prozesskette der Blechbearbeitung in

Stuttgart präsent zu sein. Somit zählt

Kemppi dieses Jahr zu den Ausstellern

der „informativen Fachmesse“ für

Fachleute, so wie sich die Messe in

Fachkreisen identifi ziert.

Wir präsentieren unser geniales FastROOT-Programm

und laden auch Sie auf unseren 100 m² großen Messestand

ein um sich von den Vorteilen des FastROOT-Systems

zu überzeugen. Der FastROOT-Prozess wird digital über

die Strom-/Spannungsparameter der Stromquelle gesteuert.

Während der Prozessentwicklung wird der Kurzschluss

überwacht und der Tropfen genau zum richtigen Zeitpunkt

von der Drahtspitze in das Schmelzbad geleitet. Die Stromstärke

wird bei Kurzschlussbeginn erhöht und dann allmählich

auf das gewünschte Niveau reduziert. Im Moment der

Tropfenablösung wird die Stromquellenleistung

kurz abgesenkt und dann wieder

auf den festgelegten Wert angehoben,

woraufhin sich der Lichtbogen erneut

entzündet. Mit Hilfe der FastROOT

Stromkurvenform gelingt die störungs-

und spritzerfreie Ablösung des Tropfens

und dessen Übergang in das Schmelzbad

sowohl für schwarzen als auch für Edelstahl.

Der Lichtbogen verhält sich kontrolliert,

und der Zusatzstoff lässt sich problemlos an der gewünschten

Stelle in das Schweißbad einbringen. Dies ermöglicht

eine besonders gleichmäßige Modellierung des Wurzeleinbrandes.

Durch die minimale Spritzerbildung verringert

sich der Nacharbeitsbedarf im Vergleich zu normalen MIG/

MAG Schweißarbeiten erheblich.

Entwickelt für spritzerarmes Wurzelschweißen, kann die

FastROOT- Eigenschaft als Option bestellt werden.

FastROOT sichert ein einfaches und schnelles Wurzelschweißen,

was die Produktivität und Qualität erheblich

steigert.

Das und vieles mehr werden wir in Stuttgart vorstellen und

freuen uns schon heute auf Ihren Besuch! █

Halle 8, Stand 8509

An unserem Stand

erhalten Sie ausführliche

Informationen über

FastROOT und lassen

Sie sich weitere innovative

Stromquellen aus Kemppi’s

Produktpalette vorführen.

Kemppi ProNews 1 • 2007 21


22

FastMig Synergic

Schweißmaschine für den mittelschweren

und schweren Einsatz im Produktionsbereich

und für alle gängigen Materialien. Schnelles

und einfach zu bedienendes FastROOT-

Programm für das Schweißen von Wurzellagen.

Modularer Aufbau, unterschiedliche Zusammenstellungen

möglich, 3 Drahtvorschubgeräte,

verschiedene alternative Bedienpanele.

Schweißstrom 300, 400 und 500 A

Kemppi ProNews 1 • 2007

Ein Gerät

für alles

Wenn alle beim MIG-Schweißen

erforderliche Technologie in

einem Gerät zur Verfügung steht,

sparen Sie Zeit, Geld und Aufwand.

Die FastMig Synergic ist ein

Schweißgerät für den mittelschweren

und schweren Einsatz, ausrüstbar mit

dem FastROOT-Programm für das

Schweißen von Wurzellagen.

www.kemppi.com


Wettbewerb „Jugend

schweißt 2007“

in Marburg / Mittelhessen

Kemppi fördert den Nachwuchs und

stattet die Teilnehmer des Wettbewerbes

mit neuester Gerätetechnik aus.

Zum zweiten Mal beteiligte sich der DVS-Bezirksschweißverband

„Mittelhessen“ an dem vom DVS-Schweißverband

in Düsseldorf bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb

„Jugend schweißt“. Gesucht wurden die besten

Schweißer bis zum Alter von 21 Jahren in den Kategorien

„Jungschweißer“ und „Fortgeschrittene“. Für den Wettbewerb,

der alle drei Jahre und auch diesmal wieder im Berufsbildungszentrum

(BBZ) Marburg stattfand, hatten sich

acht Jungschweißer in den Verfahren Wolfram-Inert-Gas

(WIG), Metall-Aktiv-Gas (MAG) und Lichtbogen-Handschweißen

(E) aus Mittelhessen angemeldet. Dimitri Jorch

und Jörg Pfeiffer heißen die Sieger. Sie konnten sich knapp

vor ihren Mitkonkurrenten behaupten.

Die acht Teilnehmer wurden an mehreren Wochenenden im

BBZ Marburg unter der Anleitung der erfahrenen Schweißfachmänner

Alfred Hoffmann (Amöneburg), der zugleich

auch Leiter der Schweißwerkstatt im BBZ ist, Klaus-Dieter

Mattern (Bischoffen) und Reiner Jung, (Lahnau) auf den

Wettbewerb, der am 10. März bundesweit durchgeführt

wurde, vorbereitet.

Wie schon beim letzten Wettbewerb vor drei Jahren konnte

die Jury, die aus Holger Wentz, (Weilburg), Heinrich Strohmann

(Biedenkopf) und Gert Zielezniak (Stadtallendorf)

bestand, den Jungschweißern eine gute Beurteilung ausstellen.

Nach den erreichten Punkten haben sich vier Jungschweißer

für den Wettbewerb auf Landesebene, der am

27. und 28. April in Darmstadt-Weiterstadt stattfi nden wird,

qualifi ziert. Die Endergebnisse, die aus einem praktischen

und theoretischen Teil bestanden, lagen so dicht zusammen,

dass nur ein Punkt oder Punktgleichheit über die Platzierung

entschied. Jörg Pfeiffer erreichte als Einziger im theoretischen

Teil 20 von 20 mögliche Punkte. Die Kemppi

GmbH aus Butzbach, hatte als Hauptsponsor alle acht Teilnehmer

mit neuen WIG-, MAG,- und einem E-Schweiß-

►►►

Fotos: Fritz Reucker / DVS Mittelhessen

Geschweißt wurde bei den Prüfungen in den verschiedenen Verfahren, mit

Kempact 2530 / Mastertig 3000 MLS und / Master 3500 MLS Anlagen.

Kemppi ProNews 1 • 2007 23


24

Kemppi ProNews 1 • 2007

Das Foto zeigt von links nach rechts: 1. Vors. Otto Langbein, Jörg Pfeiffer 1. Sieger der Jungschweißer

(Jahrgang 1988-1991), Dimitri Jorch 1. Sieger Fortgeschrittene (Jahrgang 1985-1991), und Holger Hartmann

(Dealer Sales Manager / Kemppi GmbH).

►►► gerät ausgerüstet, damit alle die gleichen Bedingungen

hatten.

Erstmals bestand für die Jungschweißer die Möglichkeit im

Rahmen des Wettbewerbs auch die Schweißerprüfung für

ihren weiteren berufl ichen Werdegang abzulegen. Alle Teilnehmer

haben dies geschafft, und erhielten von Schweißfachmann

Alfred Hoffmann den entsprechenden Schweißerbrief

(Zertifi kat).

Die Ergebnisse der „Fortgeschrittenen“

WIG,- und E-Verfahren:

1. Dimitri Jorch (Stadtallendorf) 88 Punkte, 2. Jürgen Milandin

(Stadtallendorf) 87 P., 3. Andreas Engelbrecht (Gladenbach)

85 P., und 4.Viktor Laukerd (Neustadt) 67 P.

Die Ergebnisse der „Jungschweißer“

MAG-Verfahren:

1. Jörg Pfeiffer (Bad Endbach) 87 Punkte, 2. Tobias Bürckenmeyer

(Stadtallendorf) 79 P., 3. Adrian Kretzer (Bischoffen),

79 P., 4. Christopher Gruß (Kirchhain) 77 P.

Der Vorsitzende des DVS-Bezirksverbandes, Otto Langbein

(Butzbach) und Fritz Reucker (Sinn), zuständig für

Öffentlichkeitsarbeit und Leiter des Wettbewerbes „Jugend

schweißt“ nahmen die Siegerehrung vor.

Beim Landesentscheid für Hessen am 27. / 28.04.07 in

Weiterstadt-Darmstadt wird Kemppi, die vier Vertreter aus

Mittelhessen wieder soweit es möglich ist mit Ausrüstung

und Schweißanlagen unterstützen █


Mit dem Datamaster II ist

das Vor-Ort Programmieren

von Kemppi Schweißgeräten

einfach und leicht

Die mobilen Kemppi Datamaster Programmiergeräte

für Schweißgeräte haben sich zur neuen

Generation weiterentwickelt. Das Aussehen des neuen

Datamaster II unterscheidet sich kaum von seiner

Vorgängerversion. Dennoch gibt es großartige Weiterentwicklungen

in der Ausstattung, Kompatibilität und

der dazugehörigen PC-Software.

Die mobile Kemppi Datamaster II Programmiereinheit

beherrscht das Aktualisieren von Betriebssoftware, zusätzlichen

Ausstattungsmerkmalen sowie Synergiekurven

von Schweißgeräten. Die Datamaster II PC-Software kann

zudem zum Vorführen der MTM Funktionen der Mastertig

MLS auf dem PC Bildschirm oder mittels Beamer vor

einem Publikum benutzt werden. Die Setup- und Speicherinhalte

des Panels können auf den PC übertragen, gespeichert

und dort bearbeitet werden, sowie von dort zurück auf

das Panel übertragen werden.

”Im Vergleich zur vorherigen

Version ist der Anwendungsbereich

des neuen Datamaster II

Programmiergerätes um einiges

größer.

Die Vorgängerversion des Datamasters wurde vorwiegend

zum Aktualisieren der Betriebssoftware der Master MLS

und Mastertig MLS sowie zum Aktualisieren und Kalibrieren

von Geräten mit einem Flash-Speicher benutzt. Nachdem

die Produktvielfalt an Schweißtechnischen Lösungen

gewachsen ist, gibt es einen wachsenden Bedarf für eine

bessere Kompatibilität der Programmiereinheit mit den

neueren Schweißgerätegenerationen und Panelen.

Der neue Datamaster II trägt diesem Bedarf mit einer deutlich

verbesserten Kompatibilität Rechnung. Die Schnittstellen

wurden zum einen um einen USB-Anschluss, und

zum anderen mit einer CAN-Bus-Schnittstelle (im runden

PRO-Stecker), für die Kompatibilität mit der FastMIG-

Geräteserie erweitert. Dank der neuen Anschlussmöglichkeiten

beherrscht der Datamaster II das Aktualisieren von

Software Vor-Ort bei z.B FastMIG- oder Kempact Pulse-

Geräten ohne einen PC mit DLI-Adapter.

Äußerlich hat sich am

Datamaster II nicht viel

verändert, dafür wurde

die Bedienbarkeit klar

verbessert.

Die beiliegende CD-ROM enthält Software für den PC sowie

alle notwendigen Treiber und Anwendungen. Die CD-

ROM mit Software wurde auf den neuesten Stand gebracht:

Das optische Erscheinungsbild wurde modernisiert sowie

die Benutzerfreundlichkeit und Funktionalität gesteigert.

Nun ist es beispielsweise möglich Daten vom Schweißgerät

in Tabellenform auf dem PC zu speichern. █

Produkt Software

Update

Software

Kopieren

Setup,

Speicher-

Funktionen

Mastertig 1500, 2200 – – – –

Pro, Pro Evolution Ja – – –

Promig, Protig – – – –

Fastmig Ja – – –

Mastertig MLS 2300 ACDC Ja – – Ja

ACS und ACX panels Ja – – –

Mastertig 2000, 3000,4000 MLS Ja Ja – Ja

MTL, MTX, MTM und MTZ panels Ja Ja Ja (MTM) –

Master 1600, 2500, 3500 MLS Ja Ja – Ja

MEX panel Ja Ja – –

Mastertig 2000, 2500, 3500 AC/DC Ja – – –

Weldforce Ja – – –

Kempact Pulse 3000, 2800 Ja – – Ja

MinarcTig Ja – – Ja

MinarcMig – – – –

Kalibrierung

Kemppi ProNews 1 • 2007 25


26

”Aus der Entwicklungsarbeit

resultiert der DURATorque,

ein kleiner, leichter und

effektiverer Drahtvorschubmechanismus.

Kemppi ProNews 1 • 2007

Der neue, agile DuraTorque

Mechanismus verbessert

die Drahtförderung in den

Kempact Produkten

Kemppi‘s neuer DURATorque

Mechanismus hebt die Drahtförderung in

den Kempact-Maschinen auf eine neue

Ebene. Er verbessert die Motorleistung

und die Übertragungscharakteristik zum

Zusatzwerkstoff. Der Anwender sieht

die technischen Verbesserungen in der

schnelleren Reaktionsgeschwindigkeit

und die weichere Drahtförderung speziell

im Doppel-Puls Schweißen.

Neue, anspruchsvolle Schweißmethoden kreieren neue

Aufgaben in der Entwicklung von Drahtvorschüben zum

MIG/MAG-Schweißen. Zum Beispiel beim Doppel-Puls

Schweißen wird die Drahtvorschubgeschwindigkeit elektronisch

kontrolliert. Die Vorschubgeschwindigkeit des

Zusatzwerkstoffes kontrolliert auch den Pulsstrom. Hierzu

ist ein schneller Anlauf und das Abbremsen von großer Bedeutung.

Kemppi möchte einen Drahtvorschub in MIG/MAG Maschinen

die die Aufgaben von heute und morgen bewältigen

kann. Aus der Entwicklungsarbeit

resultiert

der DURATorque,

ein kleiner, leichter und

effektiverer Drahtvorschubmechanismus.

Die Struktur der Getriebeeinheit

wurde so

geändert das die Torsionskräfte

zur Sekundärachse effi zient genutzt wird. Dies

vermindert die Übertragungsverluste der Energie in der

Getriebeeinheit.

Bei der Entwicklung des neuen Drahtvorschubmechanismus

wurde besonders auf die Langlebigkeit der Förderrollen

und die Zusatzwerkstoff-Förderung gelegt. Durch eine

verbesserte mechanische Verarbeitung der Vorschubnut

wurde die Übertragung zum Zusatzwerkstoff verbessert

und der Abrieb minimiert.

Der neue DURATorque Mechanismus wird in folgenden

Modellen eingesetzt: Kempact MIG 2530, Kempact

Pulse 2800 Automotive, Kempact Pulse 3000, Kempact

Pulse 3000 MVU und Kempact Pulse 2800 Automotive

MVU. █


An allen Modellen der Reihe „Kempact Pulse“ wurden Verbesserungen vorgenommen, die von außen nicht zu

sehen sind, sich aber in einem reibungsloseren Betrieb ausdrücken.


Der Lichtbogen nun

►►►

INNOVATION

Aktualisiertes Produktreihe

Kempact Pulse“ bietet

verbesserte Synergieeffekte

Bei Kemppi suchen wir immer nach

Möglichkeiten zur Verbesserung unserer

Schweißausrüstungen. Beispielsweise

werden die Schweißkurven bei unseren

Synergieprodukten fortlaufend verbessert

und neue Kurven für neue Anwendungsbereiche

eingeführt. Während der

Entwicklungsarbeiten dieses Frühjahrs

wurde das Hauptaugenmerk auf die Produktfamilie

Kempact Pulse“ gerichtet,

dessen neueste Modelle mit den fortschrittlichsten

Schweißkurven für verbesserte

Synergieeffekteeigenschaften

ausgerüstet sind.

Aber was meinen wir wirklich mit „Synergie“

und „Schweißkurven“? Kurz gesagt,

umschreibt der Begriff „Synergie“

bei Schweißausrüstungen, dass die Ausrüstung

je nach der gewählten Drahtvorschubgeschwindigkeit

automatisch den

Schweißstrom oder die Schweißspannung

oder beide Parameter einstellt.

Ganz so einfach ist es natürlich nicht.

Im Fall von Schweißausrüstungen bezieht sich der Begriff

„Synergie“ auch auf etliche andere Schweißparameter,

deren Werte während des Schweißvorgangs mit Hilfe der

Software der Schweißmaschine fortlaufend überwacht und

eingestellt werden. Bei diesen Parametern handelt es sich

u.a. um die Schweißstromanstiegs- und -absenkzeit während

der Zündung bzw. des Erlöschens des Lichtbogens,

die Stromdynamik bzw. das Kurzschlussverhalten sowie

stabiler ist als je

zuvor, insbesondere

beim Schweißen von

Aluminium.

Kemppi ProNews 1 • 2007 27


Für die Schweißmaschinen der Reihe „Kempact Pulse“ steht nun eine größere

Auswahl an Schweißkurven zur Verfügung.

28

Kemppi ProNews 1 • 2007

►►► die Form und Frequenz der Stromimpulse beim

Impulsschweißen.

Die Wirksamkeit des Zusammenspiels zwischen diesen

Schweißparametern wird durch die Programme bzw.

Schweißkurven bestimmt, auf die über das Bedienpanel der

Schweißmaschine zugegriffen werden kann. Die Schweißkurven

wurden für verschiedene Grundwerkstoffe, Zusatzwerkstoffe

und Schutzgase entwickelt.

Der Zweck der Kurven besteht darin, dem Schweißer während

der gesamten Schweißarbeit ideale Schweißbedingungen

für die gewählte Anwendung und die Herstellung

von Schweißnähten mit bestmöglicher Qualität zu schaffen.

Dank der Schweißkurven kann der Schweißer die Einstellungen

für die praktischen Elemente, wie z.B. das Schutzgas,

die Schweißdrahtquerschnitte und die Blechdicke, mit

Hilfe eines einzigen Einstellknopfs an seiner Schweißmaschine

vornehmen, ohne sich mit komplizierten Sachverhalten

der Elektrotechnik für die Wahl der richtigen Einstellungen

auseinandersetzen zu müssen.

Verbesserungen an der „Kempact Pulse

Dieses Frühjahr wurden in Kemppis Schweißlabor viele

Lichtbögen für die weitere Verfeinerung der Schweißmaschine

Kempact Pulse“ gezündet. Mit Hilfe der Ergebnisse

der Testschweißungen im Labor konnte die Präzision

der Maschine weiter verbessert werden. Zudem wurden

neue Schweißkurven entwickelt, sodass die verbesserte

Schweißmaschine „Kempact Pulse 3000“ nun mit insgesamt

73 Kurven für verschiedene Schweißanwendungen

ausgerüstet ist.

Für den Einsatz mit der Kempact-Maschine steht jetzt eine

weitaus größere Auswahl an Schweißdrahttypen und -querschnitten

zur Verfügung. Die Schweißmaschine ist nun mit

einem vollständigen Kurvenpaket für die Legierung CuAl8

ausgerüstet und verfügt darüber hinaus über noch mehr

Schweißkurven für 0,9 und 1,2 mm Schweißdrähte. Zudem

bestehen jetzt mehr Einsatzmöglichkeiten für Fülldrähte.

Es ist uns gelungen, die Konstruktion der Schweißmaschinen

und die Eigenschaften der bei den Maschinen verfügbaren

Schweißkurven zu verbessern, sodass der Lichtbogen

nun stabiler ist als je zuvor, insbesondere beim Schweißen

von Aluminium. Außerdem gewährleisten die verbesserten

synergetischen Eigenschaften einen höheren Bedienkomfort

und ermöglichen die Herstellung von Schweißnähten

mit besserer Qualität.

Alle Modelle der Reihe „Kempact Pulse“ wurden verbessert:

die Maschinen „Kempact 3000“ und „Kempact 2800

Automotive“ sowie deren Multispannungsversionen MVU.

Die Produktion der neuen Modelle der Reihe „Kempact

Pulse“ hat im März 2007 begonnen. Sie sind an den Produktcodes

mit der Endung ‘02’ zu erkennen. █


NMC verschweißt

Schiffsteile aus Aluminium mit der

Schweißmaschine „Kempact Pulse 3000“

Bei der NMC-Gruppe handelt es sich um

einen in Holland ansässigen Konzern, der

sich auf verschiedene Bereiche der Metallindustrie

spezialisiert hat. Der Konzern verwendet

das MIG-Impulsschweißverfahren

für die Zusammenfügung von Schiffsteilen

aus Aluminium. NMC hat umfangreiche

Tests durchgeführt, um die beste Wahl für

diese anspruchsvollen Aluminiumschweißarbeiten

treffen zu können. Die Tests

führten zu dem Ergebnis, dass Kemppis

Schweißmaschine „Kempact Pulse 3000“

den Anforderungen des Konzerns am besten

gerecht wird.

Die NMC-Gruppe ist ein bedeutender Anbieter fl exibler

und vielseitiger Dienstleistungen für den Schiffsbau, die

Schwermetallindustrie und für Hochseearbeiten. Der Konzern

besteht aus etlichen spezialisierten Unternehmen, wie

z.B. NMC sectiebouw Alblasserdam, eine Reparaturwerft

in Alblasserdam, und NMC Special Products B.V., ein Unternehmen,

das sich auf das Schweißen von Feinkornstahl

spezialisiert hat, der aufgrund seiner hohen Schlagfestigkeit

oft in der Offshore-Industrie eingesetzt wird.

Die NMC-Gruppe besitzt Produktionsstätten in Alblasserdam,

Rotterdam sowie Nieuw-Lekkerland und ist zudem

extern auf zahlreichen Schiffswerften tätig. Bei den externen

Aktivitäten handelt es sich hauptsächlich um Konstruktionsarbeiten

beim Schiffsbau, die auf den Schiffswerften

IHC Kinderdijk, Sliedrecht, de Merwede, de Volharding

und auf der Schiffs- und Reparaturwerft Damen in Rotterdam

durchgeführt werden.

Zurzeit besteht eine große Nachfrage nach den Dienstleistungen

der NMC-Gruppe. Der Konzern ist für die nächsten

drei Jahre mit Aufträgen ausgebucht und der Mitarbeiterstamm

wächst.

FALLSTUDIEN

Kempact garantiert einwandfreies

Schweißen

Beim Bau einer Stahlyacht werden in der Werkstatt von

NMC große Aluminiumkonstruktionen zusammengeschweißt.

Weil die Deckaufbauten der Yacht aus der Aluminiumlegierung

6082 (51ST) hergestellt werden, spielt

das Aluminiumschweißen beim Bau des Schiffs eine wesentliche

Rolle. Das neue Projekt wird von Produktionsleiter

Zlatko Tomšić betreut, der zudem maßgeblich an

den Projektvorbereitungen beteiligt war. Er erklärt, dass

die Schweißer mit der Schweißmaschine „Kempact Pulse

3000“ mit 1,2 mm Aluminiumdraht (AlMg4,5Mn) arbeiten,

um die Aluminiumkonstruktionen zu verschweißen.

Vor dem Projekt wurden umfangreiche Tests durchgeführt,

um die geeignetste Schweißmaschine für die bevorstehende

Aufgabe zu ermitteln. Die Tests ergaben, dass es sich bei

der Schweißmaschine „Kempact Pulse 3000“ von Kemppi

um die optimale Maschine für diese Aufgabe handelt.

Die hier eingesetzten Schweißmaschinen der Reihe Kempact

sind mit einem 4,5 Meter langen Schweißkabel mit

Kemppis patentierter DL-Liner-Technologie ausgestattet.

Zudem wird Kemppis Aluminiumschweißsatz eingesetzt,

um einen gleichmäßigen und fehlerfreien Drahtvorschub

zu gewährleisten.

NMC ist mit dieser Schweißausrüstung von Kemppi sehr zufrieden.

Sie ermöglichte problemloses Aluminiumschweißen

in allen Positionen und unter allen Fertigungsbedingungen.

Mit Kemppis Schweißbrennern, mit einem 4,5 Meter langen

Schweißkabel und einem 6 Meter langen Gasschlauch, kann

sich der Schweißer in einem Arbeitsbereich mit einem Radius

von etwa 11 Metern frei bewegen.

Auch das geringe Gewicht der Schweißmaschine wurde von

Herrn Tomšić gelobt. Mit einem Gewicht von nur 22 kg kann

die Schweißmaschine „Kempact Pulse 3000“ einfach bewegt

werden. Endlich muss man keine schweren Schweißmaschinen

und Gasfl aschen mehr durch die Werkstatt schleppen. █

Schweißen von

Deckaufbauten aus

Aluminium unter

der Aufsicht von

Produktionsleiter Zlatko

Tomšić.

Kemppi ProNews 1 • 2007 29


30

IN ZUSAMMENARBEIT

Kemppi ProNews 1 • 2007

Text: Pirjo Pöllänen. Bilder: Risto Oinonen, Pirjo Pöllänen und Steka Oy

Partnerschaft

ist der Grundstein zum Erfolg

„Enge Terminpläne lassen es oftmals

nicht zu, Arbeiten zu korrigieren, die

falsch gelaufen sind. Oberstes Gebot ist

es, gute Qualität zu liefern. An Schweißnähte

werden hohe Anforderungen gestellt.

Schweißmaschinenfehler führen zu

Fehlern an den Schweißnähten, und das

können wir uns nicht leisten“, erklärt Matti

Käki, Montageleiter bei Steka Oy.

Steka Oy verlässt sich auf Kemppis Schweißausrüstung.

Über die Jahrzehnte hat sich die Geschäftsbeziehung zwischen

den beiden Unternehmen zu einer funktionierenden

Partnerschaft entwickelt, die Früchte trägt und ein gemeinsames

Ziel verfolgt. Meinungen, Gedanken und Ideen werden

offen ausgetauscht.

Das 1971 gegründete, fi nnische Unternehmen Steka Oy ist

Hersteller von mit Druck beaufschlagten Bauteilen, Druckbehältern

sowie Hochdruckleitungen und Rohrleitungssystemen

für Dampfgeneratoren sowie Rückgewinnungskes-

sel und verfügt über fi rmeneigene Installateure. Das Unternehmen

beschäftigt etwas mehr als 120 Mitarbeiter. Etwa

vierzig von ihnen arbeiten im Produktionsbetrieb Kouvola

im Südosten Finnlands. Zirka 75 Mitarbeiter sind ständig

mit Installationsprojekten in Finnland und im Ausland beschäftigt.

Acht Angestellte arbeiten im Büro und in der Geschäftsführung.

Neben Installationsarbeiten ist das Herstellungsunternehmen

Steka Oy auch Anbieter von Wartungs- und Reparaturarbeiten

rund um die Uhr und beauftragt auf Anfrage

Fachkräfte für seine Kunden. Der Kundenkreis umfasst

Hersteller von Betriebs- und Rückgewinnungskesseln sowie

die Energiebranche und das Forstwesen.

2006 belief sich der Umsatz des Unternehmens auf 8,1 Millionen

€ (drei Millionen durch den Produktionsbetrieb und

fünf Millionen aus Installationsarbeiten). Der Umsatz für

dieses Jahr wird auf 10,5 Millionen € geschätzt und die Zukunft

sieht vielversprechend aus.

„Wir lösen immer unsere Versprechen ein und halten uns

an die Lieferfristen“, zählt Montageleiter Matti Käki von

Steka Oy die Schlüsselfaktoren des Unternehmens auf. Von

Beginn an hat Kemppi Oy seinen Geschäftspartner bei der

Einhaltung von Versprechen unterstützt.


Montageleiter Matti Käki (rechts) und Vertriebsleiter

Risto Oinonen sitzen zum Gespräch zusammen.

„Steka und Kemppi halten ihre Versprechen“, beschreibt

Matti Käki den Grundstein der Partnerschaft.

Mit der richtigen Ausrüstung ist man

sofort in der Lage, gute Qualität

herzustellen

Das Unternehmen Steka Oy kaufte Kemppis Schweißausrüstung,

als es in den 70ern den Betrieb aufnahm, und seitdem

war es nicht erforderlich, den Schweißausrüstungshersteller

zu wechseln. Heute besitzt das Unternehmen etwa 75

Ausrüstungsgegenstände von Kemppi.

Kemppis Ausrüstung war immer erstklassig“, erklärt Matti

Käki den Grund, warum sich Steka Oy für den Hersteller

Kemppi entschieden hat.

„Wir arbeiten in einer Industrie, in der hohe Anforderungen

gestellt werden und enge

Terminpläne einzuhalten

sind. Die Qualitätsanforderungen

an Druckkessel- besteht für

Schweißnähte sind hoch.

Schweißmaschinenfehler uns kein

führen zu sichtbaren Fehlern Grund, den

an den Schweißnähten, und

Schweiß-

das können wir uns nicht

leisten“, erklärt Matti Käki. ausrüstungs

„Beispielsweise werden die

hersteller zu

Terminpläne für die jährlichen

Wartungs- und In- wechseln.

standhaltungsarbeiten in den

Kraftwerken von Jahr zu

Jahr immer enger, deshalb haben wir einfach nicht die Zeit,

unnötige Schweißfehler zu korrigieren.“

„Bei den jährlichen Wartungsarbeiten handelt es sich um

Schichtarbeiten, sodass die Ausrüstung fast immer im Einsatz

ist. Folglich ist Zuverlässigkeit von hoher Bedeutung.

Kemppis Schweißausrüstung war immer zuverlässig und

die Schweißer sind mit dem Bedienkomfort, den die Ausrüstung

bietet, sehr zufrieden. Wenigstens besteht für uns

kein Grund, den Schweißausrüstungshersteller zu wechseln.“


Wenigstens

Die Meinung des Geschäftspartners wird

hoch geschätzt

„Bei Steka Oy handelt es sich um einen unvoreingenommenen

Kooperationspartner, der immer nach neuen Produkten

und Anwendungsmöglichkeiten Ausschau hält. Das

Unternehmen ist meist eines der allerersten, die

►►►

Die Mitarbeiter von Steka sind stolz auf die Ergebnisse

ihrer Arbeit. Die Pfl ege ihrer Ausrüstung und

Werkzeuge ist Ehrensache. Lagerverwalter Vesa

Erjanko besitzt etwa 30 Jahre Erfahrung in der Wartung

und Instandhaltung von Kemppis Schweißausrüstungen.

Er überprüft alle Ausrüstungsgegenstände

mit größter Sorgfalt, wenn sie von der Baustelle

zurückkommen.

Eine große Schweißausrüstung

dorthin zu bringen,

wo sie benötigt wird

und sie einzustellen, ist

oft schwieriger als die

Schweißarbeit selbst.

„Die Schweißmaschine

MinarcTig kann einfach in

kleine und enge Arbeitsbereiche

getragen werden“,

lobt Montageleiter

Matti Käki.

Kemppi ProNews 1 • 2007 31


32

Fragen & Antworten

Woran erkennt man, dass eine mit dem WIG-Schweißverfahren auf Titan

hergestellte Schweißnaht akzeptabel ist?

Titan oxidiert, d.h. es reagiert mit Sauerstoff , wenn die Schweißnahtoberfl äche

oder ihre gegenüberliegende Seite bei einer Oberfl ächentemperatur von

etwa 300°C mit Luft in Berührung kommt. Je nach Temperatur der Schweißnaht

nimmt das Oxid auf der Oberfl äche der Naht verschiedene Farben an.

Die Schweißnaht verliert zudem ihre Haltbarkeit, Korrosionsbeständigkeit

und andere Eigenschaften, wenn sie mit Sauerstoff reagiert.

Eine Schweißnahtoberfl äche bzw. ein Werkstück ist akzeptabel, wenn die

Nahtoberfl äche und der angrenzende Bereich eine klare, strohgelbe, gelbe

und teilweise hellblaue Farbe aufweisen.

Unser Unternehmen hat seine ersten Schweißmaschinen für das MIG-Impulsschweißverfahren

gekauft, das teilweise das WIG-Schweißverfahren

ersetzen wird. Bietet Kemppi einen Schweißerlehrgang für das MIG-Impulsschweißverfahren

an?

Ja, der Kurs kann auf dem Firmensitz des Kunden oder in Kemppis eigenen

Geschäftsräumen gehalten werden.

Wie können wir den Verbrauch an MIG-Schweißbrenner-Verschleißteilen,

wie z.B. die Strom- und Gasdüsen, verringern?

Sie können den Verbrauch verringern, indem Sie einen wassergekühlten

MIG-Schweißbrenner verwenden, der eine niedrigere Temperatur des Brennerkopfs

gewährleistet. Damit wird auch die Temperatur der inneren Bestandteile

des MIG-Schweißbrennerkopfs

verringert, wodurch er besser

funktioniert und seine Lebensdauer

erhöht wird.

Sie können den Verbrauch an Verschleißteilen

auch verringern, indem

Sie die empfohlenen Schweißparameter

verwenden, wodurch die Entstehung

von Spritzern reduziert wird

und der Schweißbrenner seltener gereinigt

werden muss.

Es ist zudem empfehlenswert, den

Schweißbrennerkopf immer zu reinigen,

wenn Spritzer entstanden sind

und „Antihaft-Produkte“ zu verwenden, welche die Anhaftung von Spritzern

verhindern.

Sind für Kemppis Schweißmaschinen der Reihe „Pro Evolution“ mehr synergetische

Schweißprogramme für verschiedene Drahtquerschnitte und

verschiedene Schutzgas- und Drahtkombinationen erhältlich?

Ja, die Maschinen können mit neuen Synergieprogrammen für verschiedene

Schutzgas- und Drahtkombinationen aktualisiert werden. Je nach den Erfordernissen

des Kunden können auch völlig neue Programme hergestellt werden.

Weitere Informationen über Preise für Aktualisierungen und kundenspezifi

sche Schweißprogramme erhalten Sie von Kemppi Oy oder Kemppis

Fachhändlern.

Kemppi ProNews 1 • 2007

►►► aktuelle Produkte einsetzen und sich mit neuen

Anwendungen beschäftigen“, charakterisiert Vertriebsleiter

Risto Oinonen von Kemppikoneet Oy seinen Geschäftspartner.

Er ist auch dankbar für das Feedback von Steka Oy. Die

optimale Partnerschaft zwischen Steka und Kemppi drückt

sich u.a. darin aus, dass der Gedankenaustausch in offenen

Gesprächen stattfi ndet. Nicht nur die Verkäufer und Käufer

sitzen am selben Tisch, sondern manchmal auch die Produktentwickler

von Kemppis Schweißausrüstungen und die

Schweißer von Steka.

„Bei Steka herrscht ein angenehmes Betriebsklima und die

Mitarbeiter wissen, was im Unternehmen vorgeht und was

geplant wird“, erklärt Matti Käki. Dies wirkt sich positiv

auf die Zufriedenheit am Arbeitsplatz aus und die Mitarbeiterfl

uktuation bei Steka bleibt gering. Nach den Einschätzungen

von Matti Käki bleibt ein Mitarbeiter von Steka

durchschnittlich etwa 20 Jahre im Unternehmen.

Der Kauf moderner Schweißausrüstungen, die mit neuesten

Technologien ausgestattet sind, erhöht laut Käki die Zufriedenheit

und Motivation am Arbeitsplatz.

„Unsere Schweißer wissen die Qualitäten einer modernen

Ausrüstung zu schätzen, weil sie die Arbeit erleichtert und

eine bessere Körperhaltung bei der Arbeit erlaubt. Mit einer

fortschrittlichen Ausrüstung können die Mitarbeiter ihre eigenen

Fertigkeiten weiterentwickeln und die Qualität ihrer

Arbeit verbessern“, erklärt er.

MinarcTig 180 – für die schnelle

Herstellung von Schweißnähten

Steka Oy war eines der ersten Unternehmen, das Kemppis

Schweißmaschine „MinarcTig 180“ eingesetzt hat.

„Eine große Schweißausrüstung dorthin zu bringen, wo sie

benötigt wird und sie einzustellen, ist oft schwieriger als die

Schweißarbeit selbst, aber die MinarcTig kann einfach in

kleine und enge Arbeitsbereiche getragen werden. Zudem

ist es einfach, die Schweißmaschine in Betrieb zu setzen

und sie kann an ein normales Stromversorgungsnetz angeschlossen

werden, was sehr vorteilhaft ist, weil Starkstrom

nicht immer zur Verfügung steht“, zählt Montageleiter Käki

die Vorteile der MinarcTig auf.

Bei Steka Oys neuester Anschaffung handelt es sich um die

Schweißausrüstung „Mastertig MLS“, die für den Einsatz

auf Baustellen vorgesehen ist.

Lagerverwalter Vesa Erjanko sagt, dass das Unternehmen

Steka seine Schweißausrüstung sorgfältig pfl egt. Auf den

Baustellen wird die Ausrüstung unter schwierigen Bedingungen

eingesetzt, wie z.B. bei Arbeiten in Rückgewinnungskesseln.

Nach der Arbeit wird die Ausrüstung gründlich

überprüft, gereinigt sowie gewartet und danach wird

eine Testschweißung durchgeführt. Zudem führt Steka die

für das Prüfzeugnis erforderlichen Prüfungen durch.

Steka verwendet ein vom TÜV-Nord zertifi ziertes Schweißqualitätssystem

gemäß der Norm EN 729-2 und ein von Inspecta

zertifi ziertes Qualitätssicherungssystem gemäß ISO

9001:2000. █


Russische

Gastfreundschaft

bei der Eröffnung von OOO Kemppi

Champagnerkorken knallten, und Tische

bogen sich unter traditionellen russischen

Köstlichkeiten bei der feierlichen Eröffnung

der zwölften Kemppi-Niederlassung,

OOO Kemppi, am 16. Februar 2007

in Moskau. Eingeladen waren die Mitarbeiter

der neuen Niederlassung, lokale

Einzelhändler und andere Geschäftspartner

sowie eine Delegation von Kemppi Oy

aus dem fi nnischen Lahti.

OOO Kemppi wurde im Mai letzten Jahres

offi ziell in Moskau eingetragen. Die

geleasten Geschäftsräume in einem 1908

errichteten Backsteinbau liegen direkt neben

der dritten Ringstraße, etwa fünf Kilometer

nördlich des Kreml. Das Gebäude

gehört der Sandvik-Gruppe, das Gelände

wird rund um die Uhr von einem eigenen

Wachdienst bewacht.

Die Räume wurden sorgfältig den Anforderungen gemäß

renoviert. Neben Büroräumen verfügt die Niederlassung

über einen Ausstellungsraum und Räumlichkeiten für die

Servicefortbildung von 130 m² und ein Lager von 120 m².

Die schicken neuen Räumlichkeiten sind ein hervorragender

Beweis für die Bemühungen des Unternehmens um

einen Ausbau des Geschäfts in Russland.

►►►


Wir können in jedem

Winkel dieses

großen Lands

einen kompetenten

Kundendienst bieten.

Kemppi ProNews 1 • 2007 33


Jouko Kemppi, Aufsichtsratsvorsitzender

von Kemppi Oy, weist

Geschäftsführer Lauri

Leinonen von OOO

Kemppi die Richtung.

34

Kemppi ProNews 1 • 2007

►►► Aufbau des Kundendiensts in

Russland

Lauri Leinonen, Geschäftsführer von OOO Kemppi,

glaubt, dass die russischen Kunden von der neuen Niederlassung

profi tieren werden. Mit einer eigenen Niederlassung

erhält Kemppi bessere Geschäftsbedingungen in Russland

und kann einen schnelleren Kundendienst bieten.

„Russland ist ein riesiges Land. Unsere Hauptaufgabe besteht

daher darin, unser Vertriebsnetz zu stärken“, so Leinonen.

„Mit einem umfassenden Händlernetz können wir

in jedem Winkel dieses großen Lands einen kompetenten

Kundendienst bieten.“

„Service- und Produktschulungen sowie Dokumentation

auf Russisch sind für einen guten Kundendienst extrem

wichtig,“ fügt Leinonen hinzu, „genauso wie kürzere Lieferzeiten

bei Produkten aus unserem eigenen Lager.“

Derzeit hat OOO Kemppi neben Leinonen sechs weitere

Mitarbeiter: Buchhaltungsleiterin Inna Poltarichina, Verkaufsdirektor

Arkadi Schoschenski, Wartungstechniker Andrej

Solowiew, Sekretärin Julia Schalaewa, Putzfrau Alla

Yaschkowa und die geschäftsführende Logistikleiterin für

Kemppi Oy, Julia Potapova.

Fröhliche Eröffnung

Die Eröffnungsfeier war von einer fröhlichen Atmosphäre

bestimmt. Der offi zielle Teil fand in den Geschäftsräumen

statt, wo sowohl OOO Kemppi-Geschäftsführer Lauri Leinonen

als auch Kemppi Oy-CEO Anssi Rantasalo eine

Willkommensrede auf Russisch hielten. Für musikalische

Begleitung der Feierlichkeiten sorgten eine Blaskapelle und

ein Streichquartett.

Nach dem offi ziellen Teil ging die Feier mit einem reizvollen

musikalischen und humoristischen Programm in

einem Restaurant mit sowjetischem Leitmotiv, dem Sovetski,

weiter. Zum Abschluss des Abends erhielt jeder Anwesende

eine handgezeichnete Kohlekarikatur seiner eigenen

Person zum Mitnehmen.

„Bei der Eröffnung unserer neuen Geschäftsräume erfüllte

uns die gewohnte unbekümmerte Freude, die bei Kemppi

schon immer Basis aller Innovationen war. Dank der fröhlichen

Atmosphäre blicken wir optimistisch in die Zukunft,

und das ist ein guter Ausgangspunkt für die Entwicklung

des Geschäfts in Russland,“ so Leinonen hochzufrieden. █


Ari Andersin. Vastavalo.fi

Der Schweißer des Firmaments

Über die Entstehung des Weltalls

sind allerlei Theorien vorgebracht

worden. Einige von ihnen sind wissenschaftlich

fundiert, andere sind

reiner Nonsens.

Der modernen wissenschaftlichen Weltanschauung

zufolge ist die Erde dem Ei einer

Tauchente entschlüpft, und zwar irgendwo

in der Provinz Karelien im östlichen Finnland.

Den genauen Ort und die exakte Zeit weiß

man nicht, aber ansonsten ist der Vorgang

im fi nnischen Nationalepos Kalevala genau

dokumentiert.

Als das Weltall aus der Schale kroch, war es

noch keineswegs fertig. Man benötigte sofort

die Hilfe eines Schmiedes, mit anderen Worten:

eines Ur-Schweißers, der das Firmament

schmieden und anschweißen musste. An diese

Arbeit machte sich der erste Schweißer

der Welt: der Finne Ilmarinen. Und was für ein

Himmelsgewölbe hat dieser Mann geschaffen!

Noch heute lohnt es sich, besonders in

dunklen Winternächten, seinen Blick zu erheben

und zu schauen, wie die Sterne durch die

Löcher im Firmament blinzeln.

Wie wir wissen, gehören eine gewisse Zurückhaltung

und Vorsicht in sozialen Kontakten

zur Mentalität der Finnen. Als schüchterner

Mann brachte unser Ur-Schweißer kein Wort

heraus, wenn eine Frau in seiner Nähe stand.

Es fi el ihm unsagbar schwer, mit dem anderen

Geschlecht anzubändeln.

Aber als geschickter Mann wusste er sich zu

helfen. Er schmiedete sich selbst eine Frau.

Für den Schöpfer des Himmelsgewölbes war

dies ein Leichtes!

Ilmarinen ging also ans Werk. Er hämmerte

und bog, schweißte die Teile zusammen und

verzierte seine Kreation noch mit Gold und

anderen Edelmetallen. Welch eine Freude

des Schweißens mochte er in seiner düsteren

Werkstatt verspürt haben, die nur durch das

rote Licht der Esse beleuchtet wurde!

Eine stattliche Frau hat er zustande gebracht,

und schön geschmückt war sie. Sie nörgelte

nicht und kommandierte ihren Mann nicht

herum. Ilmarinen war stolz, seine Gemahlin

auf der Dorfstraße im Morgenlicht des gerade

aus dem Ei geschlüpften Weltalls zu präsentieren.

Aber wie es sich denken lässt: Eine kalte

Metallfrau bringt einem auf die Dauer keine

Freude, selbst wenn sie mit dem kostbarsten

Metall bedeckt ist. Auch der von der Arbeit

abgehärtete Schmied hätte lieber etwas

Warmes und Weiches berührt als solch ein

JOY STORY

hartes und kaltes Ding.

In der Geschichte von Ilmarinen steckt eine

schöne Lehre: Der eigene Schatz ist wertvoller

als alles Gold.

Die Geschichte enthält jedoch auch noch

eine andere Moral: Versuche nicht, dir eine

Frau zusammenzuschweißen. Das gelingt

auch mit den besten Schweißgeräten nicht.

Nicht einmal mit dem Kempact Pulse 3000,

das alle synergischen Raffi nessen enthält und

dessen vielseitige Kurvenpakete in Kemppis

aktueller Verkaufskampagne „Wonderful Curves“

gepriesen werden.

Die Kurven sind in diesem Fall ausschließlich

als von Kempact programmierte synergische

Schweißkurven zu interpretieren, die die

Wahl der Schweißparameter erleichtern. Damit

kann man allerlei machen, nur eine Ehefrau

nicht.

Andererseits lässt sich denken, dass wenn es

überhaupt möglich wäre, sich eine Frau zu

schweißen, es gerade mit Kempact Pulse am

ehesten gelingen würde.

Viel Freude beim Schweißen!

Kemppi ProNews 1 • 2007 35


Für alle Teilnehmer war

es ein unvergessliches

Erlebnis, die Stadt

Dubrovnik und ihre

Umgebungen kennen

zu lernen.

36

Kemppi ProNews 1 • 2007

Tagungen mit Repräsentanten

bieten immer etwas

Neues und

Überraschendes

Die europäischen Importeure der Produkte von

Kemppi trafen sich am 20. September 2006 zu

einer viertägigen Repräsentantenkonferenz in Dubrovnik,

Kroatien.

Kemppis Repräsentantentagungen bieten immer

etwas Neues und Überraschendes. Die größten

Überraschungen waren diesmal die neue robotisierte

Schweißausrüstung der Produktreihe

Kemparc und die aktuellen Informationen über

den Schweißprozess FastRoot“, berichtet Darko

Ćordaš, Geschäftsführer des kroatischen Unternehmens

Cromatec d.o.o.

Text: Pirjo Pöllänen. Bilder: Kemppi Oy

Als Repräsentant des Gastlandes war Darko Ćordaš auch

an der Organisation der Versammlung beteiligt.

„Wir fühlten uns sehr geehrt, als Kemppi die Entscheidung

traf, die Konferenz in Dubrovnik abzuhalten, und es war

uns natürlich eine besondere Freude, an einer Versammlung

in Kroatien teilzunehmen“, lobt Herr Ćordaš.

Derartige Zusammentreffen sind für ihn von besonderer

Bedeutung und er ist überzeugt, dass er auch an künftigen

Versammlungen teilnehmen wird, wenn sich die Möglichkeit

bietet. Herr Ćordaš hat bereits an ähnlichen Repräsentantenkonferenzen

in Finnland, Deutschland und auf Zypern

teilgenommen.

Feedback und Ideen

Aarno Laine, Hauptvertriebsleiter von Kemppi Oy, betrachtet

diese Tagungen als einen Verbindungsweg zwischen

Kommunikation, Feedback und Planung.

„Dieses Mal wollten wir miteinander besprechen, wie sich

die neuesten positiven Marktentwicklungen auf die Verkäufe

unserer Produkte und die Vergrößerung unseres Marktanteils

auswirken. Wir haben Angelegenheiten diskutiert,

mit denen wir uns bereits beschäftigt haben, und es wurde

außerdem besprochen, was wir tun müssen, um den Herausforderungen

gewachsen zu sein, die durch den schnellen

Anstieg unseres Umsatz- und Marktanteils entstanden sind.



Wenn sich die internationalen

Geschäftpartner aus den

verschiedenen Marktbereichen

zusammenfi nden, wird eine

beträchtliche Anzahl an

Entwicklungsvorschlägen

vorgetragen.

Zudem erörterten wir unsere Maßnahmen zur Sicherstellung

einer qualitativ hochwertigen sowie quantitativ angemessenen

Produktion und unsere Fähigkeit zu Produktlieferungen

unter wettbewerbsfähigen Bedingungen.“

Kemppis Lösungen für den Verkauf/Vertrieb und den Kundendienst

bzw. die Kundenbetreuung wurden ebenfalls auf

der Repräsentantenkonferenz dargelegt. Laine berichtet,

dass Kemppi sein Online-System erheblich verbessert hat,

das für den Handelsverkehr zwischen den Handelsvertretern

und Kemppi sowie zur Pfl ege der Kundenbeziehungen

ins Leben gerufen wurde.

Er betont zudem, dass derartige Versammlungen auch sehr

wichtig sind, um Kundenfeedback zu sammeln und Vorschläge

für künftige Entwicklungsarbeiten vorzutragen.

„Wenn sich die internationalen Geschäftpartner aus den

verschiedenen Marktbereichen zusammenfi nden, wird eine

beträchtliche Anzahl an Entwicklungsvorschlägen vorgetragen“,

zeigt er auf.

Internationale Arbeitsgruppen, die aus Repräsentanten

aus verschiedenen Ländern bestehen, haben dieses Mal

neue Lösungen für die Vermarktung von Lichtbogen-

Schweißausrüstungen sowie die Wartung und Instandhaltung

dieser Ausrüstungen entwickelt.

Als Darko Ćordaš zur Konferenz eingeladen wurde, hat es

sich in erster Linie auf den Gedankenaustausch ►►►

↑ 19 Repräsentanten

aus 18 Ländern besuchten

die Konferenz

in Dubrovnik.

← Darko Ćordaš steht

auch zwischen den

Meetings mit den europäischen

Importeuren

von Kemppi in Kontakt.

„Manchmal unterhalten

wir uns am Telefon über

die erfreulichen Erinnerungen

an die Tagungen“,

sagt er mit einem Lächeln.

↓ Neue Produkte kennen

zu lernen, ist wichtig und

informativ, aber ebenso

interessant ist der internationale

Austausch von

Ansichten. João Pedro C.

Mendonça stimmt dem zu.

Kemppi ProNews 1 • 2007 37


38

►►► mit den Kollegen aus den verschiedenen Ländern gefreut, mit denen er

auch zwischen den Meetings in Kontakt steht. Es fällt ihm schwer, zu sagen, was

das Beste an der Versammlung war. Laut Ćordaš war die Gruppenarbeit interessant

und hätte man leicht mehr als einen Tag damit verbringen können.

„Auf den Versammlungen, denen ich beigewohnt habe, gab es immer regen und

ausgiebigen Gedankenaustausch. Leider ist es aufgrund der Situation am Arbeitsplatz

und der großen Entfernungen oft nicht einfach, derartige persönliche Treffen

zu organisieren. Trotzdem unterhält man sich am Telefon manchmal gerne über

die erfreulichen Erinnerungen an Kemppis Repräsentantenkonferenzen.“

Dubrovnik, ein Paradies auf Erden

Die Einwohner von Dubrovnik zitieren gerne den irischen Dramatiker George

Bernard Shaw, der die Stadt 1929 besuchte und einmal gesagt haben soll: „Diejenigen,

die das Paradies auf Erden suchen, sollten nach Dubrovnik kommen.“

Neben den Besprechungen auf der Versammlung hatten die Teilnehmer die Gelegenheit,

die Stadt zu erkunden, die mit dem Paradies verglichen wird – und

sie waren von ihr tief beeindruckt. João Pedro C. Mendonça, Geschäftsleiter des

portugiesischen Unternehmens Electro Portugal Lda., berichtet, dass er die Repräsentantenkonferenz

besuchte, um Neuigkeiten mit den Kollegen auszutauschen

und die neuen Produkte von

Kemppi kennen zu lernen.

Neben den Kollegen und den

neuen Produkten hat die Stadt

Dubrovnik einen unvergesslichen

Eindruck bei ihm hinterlassen.

Repräsentant des Gastlandes

Darko Ćordaš war stolz auf

den großartigen Programmablauf

der Konferenz.

„Es war herrlich, die Freude

und Zufriedenheit in den Gesichtern

der Besucher nicht nur während der Tour durch die Stadt, sondern auch

während den Arbeiten zu sehen.“

Preise für Kimex und Virs

2005 hat Kemppi das elektronische Garantiesystem „eWarranty“ eingeführt, in

dem die Garantien registriert und die Garantiereparaturabläufe elektronisch erfasst

werden. Das elektronische Garantiesystem enthält registrierte Garantiekarten,

die Kundenlisten der Fachhändler, Garantiereparaturmeldungen und bietet die

Möglichkeit, Aufträge/Bestellungen einzutragen.

Auf der Repräsentantenkonferenz in Kroatien wurde ein eWarranty-Preis verliehen.

Der Preis ging an Kemppis bulgarischen Importeur Kimex. Das Unternehmen

Kimex hat den Preis erhalten, weil es verstanden hat, das System schnell und

umfassend für seine Verkäufe zu verwenden und weil dies für gutes Feedback

gesorgt hat.

Ein weiterer Preis ging an das slowenische Unternehmen Virs, weil seine Kundendienstabteilung

für positives Feedback gesorgt hat. Die Kundendienstabteilung

lobte die ausführlichen, verständlichen und technisch detaillierten Registrierungen

und Garantiereparaturmeldungen eines bestimmten Unternehmens.█

Kemppi ProNews 1 • 2007

FALLSTUDIEN

ThyssenKrupp

Elevator in China

vertraut

auf Schweißmaschinen

von Kemppi

Mit einem Jahresumsatz von etwa 4,0 Milliarden

Euro ist die ThyssenKrupp Elevator

AG weltweit drittgrößter Hersteller von

Aufzügen und Rolltreppen. Im November

2006 hat die ThyssenKrupp Elevator AG

eine neue Fabrik in Zhongshan, Provinz

Guangdong, China eröffnet. In der Fabrik

in Zhongshan mit einer Produktionsfl äche

von 40.000 m 2 können jährlich bis zu 4000

Rolltreppen und Fahrsteige sowie 200 Fluggastbrücken

hergestellt werden. Für die

Produktion im neuen Werk steht ein wachsender

Bestand an Schweißmaschinen von

Kemppi zur Verfügung.

Die ThyssenKrupp Elevator AG ist Hersteller von Personen-

und Lastenaufzügen, Rolltreppen und Förderbänder,

Sitz- und Plattformliften sowie Fluggastbrücken. Für

all diese Produkte bietet sie Kundenservice und –betreuung

an. Das Unternehmen operiert an mehr als 800 Standorten

in mehr als 60 Ländern und beschäftigt über 34.000 Mitarbeiter.

Auf dem internationalen Flughafen von Guangzhou hat die

ThyssenKrupp Elevator AG Asiens erste Fluggastbrücke

installiert, die speziell für den neuen Airbus A380 entwickelt

wurde.

ThyssenKrupp brachte seine Kemppi-

Maschinen nach China

Vor dem Produktionsstart in Zhongshan brachte die ThyssenKrupp

Elevator AG mehrere Schweißmaschinen „Kempomig

4500SW“ von Deutschland nach China. Als das Produktionsvolumen

in Zhongshan anstieg, wurde der Bestand

an Schweißgeräten um mehrere MIG/MAG-Schweißsätze

PS3500 erweitert.

Während der letzten zehn Jahre hat ThyssenKrupp auch etliche

Schweißmaschinen anderer Marken getestet. Nach der


Testphase, während der die Maschinen der anderen Marken

in die Produktion eingebunden wurden, waren sowohl die

Schweißer als auch die Produktionsleiter von der Überlegenheit

der Schweißausrüstung von Kemppi überzeugt. Es

stellte sich heraus, dass die Schweißmaschinen von Kemppi

den Produktions- und Qualitätsanforderungen der ThyssenKrupp

Elevator AG am besten gerecht werden.

Die Schweißer waren mit dem Bedienkomfort der Schweißmaschinen

von Kemppi sehr zufrieden und wussten zudem

zu schätzen, wie einfach der Lichtbogen mit diesen Maschinen

stabil gehalten werden konnte. Für die Schweißer

ist der zuverlässige und störungsfreie Betrieb ihrer

Schweißausrüstung sehr wichtig, um in der Lage zu sein,

die täglich erforderlichen Produktionsmengen zu erreichen.

Die Produktionsleiter waren insbesondere mit der Festigkeit

und dem hervorragendem Nahtbild der Schweißnähte

zufrieden, die mit den Schweißmaschinen von Kemppi

hergestellt wurden. Einwandfreie Schweißnähte tragen

maßgeblich zur Gewährleistung der Gesamtqualität und -

sicherheit bei, wobei es sich um Faktoren handelt, die bei

Produkten für den Personentransport eine überaus wichtige

Rolle spielen.

Die hohe Beständigkeit und gute Instandhaltbarkeit der

Schweißmaschinen von Kemppi sind für die ThyssenKrupp

Elevator AG auch von entscheidender Bedeutung, weil

aufgrund der großen Nachfrage am Markt hohe Produktionsraten

erreicht werden müssen. Die Einschaltdauer der

Maschinen ist hoch, weil in der Fabrik in Zhongshan meist

in zwei Schichten gearbeitet wird.

Ständig wachsender Bestand an

Schweißmaschinen von Kemppi

Mittlerweile zählt die ThyssenKrupp Elevator AG in China

zu Kemppis wichtigsten Kunden in diesem Land. Die chi-

nesische Niederlassung verfügt derzeit

über einen Bestand an Schweißmaschinen,

der hauptsächlich aus den

Maschinen „Pro 4000“ und „Pro Evolution

4200“ besteht. Sie werden für

spezielle Schweißanwendungen und

anspruchsvolle Schweißarbeiten mit

Spezialwerkstoffen eingesetzt.

Für das normale MIG/MAG-Schweißen

kommen die Schweißsätze „Kempomig“

und „PS 3500“ zum Einsatz.

Zudem hat die ThyssenKrupp Elevator

AG mehr als 40 MIG/MAG-Schweißstromquellen

„WeldForce KPS 4500“

für das neue Werk in Zhongshan gekauft, und für die Zukunft

sind weitere Investitionen in Schweißmaschinen von

Kemppi geplant, um mit einer größeren Fertigungskapazität

in der Lage zu sein, die wachsende Marktnachfrage zu

befriedigen.

Die Stromquellen von Kemppi werden eingesetzt, um eine

höhere Produktivität beim automatisierten Schweißen zu

erreichen. Aufgrund der ausgezeichneten Lichtbogeneigenschaften

können Schweißnähte mit einem Aussehen hergestellt

werden, das die Erwartungen der Kunden übertrifft.

Kemppis chinesischer Vertriebshändler Zhuhai Junli Welding

Equipment Co., Ltd. stellt der ThyssenKrupp Elevator

AG seinen Kundendienst zur Verfügung und versorgt sie

mit Ersatzteilen. Er trägt einen wichtigen Teil zur Gesamtzufriedenheit

der ThyssenKrupp Elevator AG bei.

„Die Schweißer sind mit dem Bedienkomfort der Schweißmaschinen

von Kemppi sehr zufrieden und wissen zudem

zu schätzen, wie einfach der Lichtbogen mit diesen Maschinen

stabil gehalten werden kann.“ █

”Für die Schweißer ist

der zuverlässige und

störungsfreie Betrieb

ihrer Schweißausrüstung

sehr wichtig, um in

der Lage zu sein, die

täglich erforderlichen

Produktionsmengen zu

erreichen.

Kemppi ProNews 1 • 2007 39


WAS PASSIERT?

Fachmesse AutoZum stärkt das Vertrauen

in die Zukunft der Automobilindustrie

Kemppis deutsche Niederlassung, die

Kemppi GmbH, hat sich zum vierten

Mal an der internationalen Fachmesse

AutoZum für die Automobilindustrie

beteiligt. Die Messe hat vom 17. bis zum

20. Januar 2007 in Salzburg, Österreich

stattgefunden. Die AutoZum 2007, auf der

eine Rekordbesucherzahl erreicht wurde,

stärkte das Vertrauen der Anwesenden in

eine günstige Konjunkturentwicklung für

die Kfz-Industrie.

Die Fachmesse AutoZum hat sich mittlerweile

zum faszinierendsten Ereignis für die

Fachleute aus der Automobilindustrie im Alpen-

und Donaugebiet entwickelt. Sie stellt

einen vorzüglichen Schauplatz für die österreichische

Kfz-Industrie dar, die ein Marktvolumen

von etwa 26 Millionen Euro vorzuweisen

hat. Die alle zwei Jahre stattfi ndende

Fachmesse hat als anspornendes Ereignis für

die Beteiligten aus der Industrie jedes Jahr

zunehmend an Bedeutung gewonnen. Sie

wird heute genutzt, um den Investoren die

aktuellen Marktentwicklungen aufzuzeigen

und dient als wichtige Motivation für diejenigen,

die eng mit der Automobilindustrie

zusammenarbeiten.

Die AutoZum 2007 war in jeder Hinsicht

ein Großereignis, bei dem insgesamt 300

Aussteller aus Österreich und vielen anderen

Ländern vertreten waren. Auf der Fachmesse

waren alle Arten von Lieferanten für

die Kfz-Industrie anwesend und den Beteiligten

standen 14 Ausstellungshallen zur

Verfügung. Unter den Messeausstellern befanden

sich Hersteller von Reparaturteilen,

Lieferanten von Ersatz- und Zubehörteilen,

Reifen- und Felgenhersteller und viele Fachleute

aus den Bereichen Autotuning und

40

Kemppi ProNews 1 • 2007

kundenspezifi sche Fertigung.

Für die Präsentation ihrer Produkte stand der

Kemppi GmbH ein 54 m 2 großer Messestand

zur Verfügung, neben dem sich auch die

österreichischen Fachhändler eingerichtet

hatten. An dem Stand wurden hauptsächlich

Kemppis Produkte und Dienstleistungen für

Autoreparaturwerkstätten vorgestellt.

Die Besucher des Messestands waren besonders

an den Qualitäten und Einsatzmöglichkeiten

von Kemppis MIG-Impulsschweißausrüstung

für das Lichtbogenschweißen interessiert.

Am Stand der Kemppi GmbH bestand

zudem großes Interesse an Verfahren für das

Neben den Lichtbogenschweißmaschinen

bestand auch großes Interesse an den

kleineren Minarc-Maschinen, unter ihnen

die bewundernswerte Schweißmaschine

„MinarcMig 180“ von Kemppi, welche die

Red-Dot-Auszeichnung für ihr hervorragendes

Design erhielt.

Aluminiumschweißen bei Reparaturarbeiten

an Karosserien.

Dieses Jahr war die Fachmesse AutoZum

sehr gut besucht. Das Ereignis zog wesentlich

mehr Besucher an als die Fachmesse vor

zwei Jahren. Insgesamt waren dieses Jahr

über 23.000 Besucher anwesend, von denen

4 % nicht aus Österreich stammten, sondern

hauptsächlich aus angrenzenden Gebieten

wie z.B. Italien, Südtirol, Slowenien und Kroatien

angereist waren.

Fast alle der Besucher, die ein Feedback gaben,

waren mit dem, was die Messe zu bieten

hatte, sehr zufrieden. Das Hauptaugenmerk

wurde auf die Aussteller gerichtet, die

Reparatur- sowie Ersatzteile vorstellten und

Produkte im Bereich Autotuning präsentierten.

Auf Kemppis Messestand versammelten

sich viele Besucher, um sich eine Bildschirmvorführung

über das Schweißen

anzuschauen.


Kemppi bietet eine neue Lösung um

sicher Vorschübe auf zu hängen

Kemppi hat eine neue Aufhängevorrichtung

entwickelt, die es erlaubt kleine

Schweißanlagen und Drahtvorschübe an

einem Auslegearm zu Installieren. In den

Sicherheitsvorschriften für Schweißgeräte

gibt es klare Vorschriften wie eine Schweißausrüstung

aufgehängt werden muss. All

diese Vorschriften werden mit dieser Vorrichtung

erfüllt.

KFH 1000 wurde entwickelt

um Kampact-Maschinen und

verschieden Drahtvorschübe

auf zu hängen. Es repräsentiert

eine erhebliche Verbesserung

gegenüber allen früheren Lösungen.

Jetzt Kann der Drahtvorschub

oder die Schweißanlage

sicher befestigt werden und

es besteht auch nicht die Gefahr

das sich Schrauben lösen und

die Ausrüstung herunter fällt.

Die neue KFH 1000 Aufhängevorrichtung

ist robust und kompakt. Sie besteht aus der

Gleitlagerbox und dem Einstellmechanismus

für die Positionierung. In der Metallbox ist ein

zuverlässiges Gleitlager das es erlaubt die

Geräte um 180 Grad zu drehen und dadurch

den Bewegungen des Schweißers folgt.

Sie hat einen Neigungskontrollmechanismus

die es erlaubt die Geräte in verschieden

Neigungswinkeln zu

fi xieren. Dies ermöglicht es immer

den besten Arbeitsbereich

zu erlangen.

Man kann die Vorrichtung mit

einer Adapterplatte direkt auf

das Gerät schrauben oder mit

Schrauben und einer Konterplatte

an die Kunststoff gehäuse

montieren.

Hans Edström aus Schweden gewinnt eine

MMA-Schweißmaschine „Minarc 150“

Kemppis Webseite wurde letzten Herbst

erneuert. Seitdem haben wir von den

Besuchern der Webseite aus der ganzen

Welt viele Positive und aufbauende Rückmeldungen

erhalten.

Wir danken Ihnen an dieser Stelle für Ihr

wertvolles Feedback. Wir hoff en, dass Sie uns

auch weiterhin Ihre Kommentare und Fragen

zusenden.

Die Ergebnisse des Preisausschreibens

Wir haben eine Gewinnauslosung für all

diejenigen veranstaltet, von denen wir in

den ersten Monaten nach Veröff entlichung

unserer aktualisierten Webseite Feedback

erhalten haben. Hier sind die glücklichen

Gewinner:

Der erste Preis ging an Hans Edström aus

Schweden. Er gewann eine brandneue

Schweißmaschine „Minarc 150“.

Zwei weitere Preise gingen an Marcos Müller

Lobato aus Brasilien und Jesper Sørensen

aus Dänemark, die beide jeweils eine Kemppi-Kühltasche

und einen Kemppi-Wandkalender

gewonnen haben.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

„Eine fantastische Schweißmaschine, die

auch ich verwenden kann.“

Der Gewinner Hans Edström wohnt in der

Stadt Östersund in der Mitte Schwedens

und arbeitet dort für Meca, eine Handelskette,

die Werkzeuge, Ersatzteile und Reifen

für Kraftfahrzeuge und verschiedene andere

Zubehörteile für Kraftfahrzeuge und für den

Freizeitgebrauch verkauft.

„Ich war wirklich überrascht, als mir Kemppis

Verkäufer Magnus Berglund mitteilte, dass

ich eine Minarc-Schweißmaschine gewonnen

habe“, berichtet Herr Edström. „Ich kann

nicht behaupten, dass ich viel Erfahrung im

Schweißen besitze, aber ich weiß, dass es

sich bei der Minarc 150 um eine fantastische

MMA-Schweißmaschine handelt, die auch

ich verwenden kann“, fügt er hinzu.

Herr Edström besitzt ein Landhaus im Berggebiet

Oviksfj ällen, etwa 60 Kilometer entfernt

vom Wintersportzentrum Åre, in dem

dieses Jahr im Februar die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften

ausgetragen wurden.

In seiner Freizeit fährt Herr Edström gerne

mit seinem Motorroller oder mit seinem

Schneemobil. Manchmal benutzt er eine

Schweißmaschine, um seine Fahrzeuge zu

reparieren.

„Ich habe auch schon einige MMA-Schweiß-

Mit der KFH 1000 Aufhängung kann

man sicher Schweißequipment in der

exakten Position aufhängen. Dazu muss

immer die spezielle Klemmvorrichtung

verwendet werden.

maschinen „Minarc 150“ verkauft; sie wurden

für die Reparatur der Skilifte in Åre eingesetzt“,

berichtet Hans Edström und bedankt

sich herzlich für den wertvollen Preis.

Magnus Berglund von Kemppi Schweden

(rechts) gratuliert Hans Edström. Herr

Edström ist der glückliche Gewinner

einer Schweißmaschine „Minarc 150“ bei

Kemppis Webseiten-Preisausschreiben.

Kemppi ProNews 1 • 2007 41


WAS PASSIERT?

Ein bisschen Romantik fürs Schweißen

im Kemppi Musik Club

Rauno Jussila war lange Zeit Mitarbeiter von

Kemppi und ist seit letztem Sommer im Ruhestand.

Er erzählt uns, dass er sich in den

vielen Jahren oft gewundert hat, warum Musiker

nicht die selbe Art von lebhaften und

fl otten Liedern über Schweißer geschrieben

haben, wie sie über Holzfäller und Lkw-Fahrer

existieren.

Als Jussila seine Gedanken Urpo Poussu

präsentierte, der als Kopf des Kemppi Musik

Clubs gilt und selbst ein begeisterter Akkordeon-Spieler

ist, war dieser von der Idee sehr

JA DANKE, ich wünsche die Kemppi ProNews-Zeitschrift KOSTENLOS an meinen Arbeitsplatz an meine Privatadresse

Firma/Organisation:

Position in der Firma/Organisation:

Straße/Postfach:

Bestellt von:

PLZ: Ort:

Land: Telefon (Firma):

Datum: Unterschrift:

ADRESSENÄNDERUNG

angetan und schrieb sogleich, inspiriert von

Kemppi, ein Humppa-Lied. Humppa ist traditionell

fi nnische Tanzmusik, die durch ihren

peppigen Style prima während des Schweißens

gehört werden kann, erklärt Poussu.

Der Song wurde bereits zu verschiedenen

Anlässen performed.

Der englische Text von Poussu’s Song: „The

Joyful Welder“, wurden auch zu Ihrer Freude

gedruckt. Die Songtexte wurden von Jukka

Pohjola, Kemppi’s technischem Textbearbeiter,

geschrieben.

Der Kemppi Oy Messe-Kalender 2007

In 2007 wird Kemppi sich auf folgenden Messen präsentieren:

National Manufacturing Week, Melbourne, Australia 22.–25.5.2007

BlechExpo, Stuttgart, Deutschland 13.–16.6.2007

Beijing Essen Welding & Cutting, Shanghai, China 19.–22.6.2007

HI Industri, Herning, Denmark 4 –7.9.2007

Welding Week, Antwerpen, Belgium 16.–19.10.2007

Bestellt von: Firma/Organisation:

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Neue Straße/Postfach

Neue PLZ: Neuer Ort:

Land: Datum:

Unterschrift:

The Joyful Welder

Running a root pass of highest class,

he is the welderman!

Weld pool aglow and shining fi ne,

along with his sparkling eyes,

Behind that mask he sings a song,

smile so joyful and bright,

But how can he meet his girl tonight,

with a workload oh so tight?

When the welder runs a pass,

he wants to run it fast.

He wants to make it good

like a Kemppi welder should.

His pistol in his hand,

he pulls the trigger and

what he would like to do

is make a pass at you.

With stable hand and steady move,

he’s fi lling up the groove.

The heat of the arc is burning hot,

but the welder stays so cool.

The heart in his chest is in double pulse,

but he holds back his nerves,

’Cause in his mind he sees his girl

with all her synergic curves.

When his welding is done,

he wants to have some fun.

With the Kemppi machine

all the welds are clean.

He puts out the arc,

that joyful chap –

But can’t put out the spark

burning in his heart.

Can’t put out the spark

burning in his heart.

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