Politische Gemeinde Berneck Primarschulgemeinde Berneck ...

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Politische Gemeinde Berneck

Primarschulgemeinde Berneck

Jahresrechnungen 2009 mit Amtsberichten und Voranschlägen für 2010

Vorversammlung: Montag, 22. März 2010, 20.00 Uhr, im Gasthaus Ochsen, Berneck

Bürgerversammlung: Freitag, 26. März 2010, 20.00 Uhr, in der Mehrzweckhalle Bünt, Berneck


Ämterverzeichnis

Behörden und Angestellte

Gemeinderat

Jakob Schegg, Gemeindepräsident, Husenstr. 4

Margrit Wellinger-Moser, Drogistin, Vizepräsidentin,

Feldmülistr. 2

Reto Zellweger, eidg. dipl. Bankfachmann, 2. Vizepräsident,

Taaweg 1b

Jean-Pierre Frey, lic. oec. HSG, Gässeli 10

René Schürpf, Holzbaubetrieb/Baubiologe, Feldstr. 20

Christian Siegrist, Zollfachmann/Dienstchef, Rosenstr. 5

Kaspar Wetli, Weinbauingenieur HTL, Tramstr. 23

Geschäftsprüfungskommission

Bernhard Litscher, dipl. Ing. HTL, Kübachstr. 26e (Präsident)

Mike Leuenberger, Bankangestellter, Blättlerstr. 4 (Vizepräsident)

Markus Dierauer, Bauingenieur HTL, Gstaldenstr. 7 (Aktuar)

Monika de Miranda-Wetli, Buchhalterin FA, Flurstr. 3

Josef Zeller, eidg. dipl. Betriebsfachmann, Hinterdorfstr. 39

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung

Montag 08.00 – 11.30 Uhr

14.00 – 18.00 Uhr

Dienstag – Freitag 08.00 – 11.30 Uhr

14.00 – 16.30 Uhr

Telefon Gemeindeverwaltung 071 747 44 77

Fax 071 747 44 88

Internet www.berneck.ch

E-Mail kanzlei@berneck.ch

Bestattungsamt ausser Bürozeit:

Denise Kuratli 071 744 78 19

oder Erika Seitz 071 744 11 66

oder René Schelling 071 744 91 13

Büros Gemeindeverwaltung

071 747 44 75 Gemeindamt,

Präsident Vormundschaftsbehörde,

Baukommission,

Kommission für Alter und Pfl ege

Jakob Schegg

071 747 44 76 Gemeinderatskanzlei,

Vormundschaftssekretariat René Schelling

071 747 44 77 Telefonzentrale Corina Zwicker

071 747 44 70 Schulsekretariat Erika Seitz

2

071 747 44 71 Einwohner- und Bestattungsamt,

AHV-Zweigstelle, Sektionschef,

Mofa- und Hundekontrolle,

Verkauf Generalabonnements Denise Kuratli

071 747 44 73 Gemeindekassieramt, Elektra,

Wasserversorgung, Fürsorgeamt

Hans Peter Breu, Marina Heller-Mangold (TZ)

071 747 44 72 Gemeindesteueramt Caroline Nussbaumer

071 747 44 74 Grundbuch- und Betreibungsamt

Peter Jüstrich,

Annelise Baumgartner-Federer (TZ)

071 757 77 30 Zivilstandsamt Rheintal in Altstätten

Technische Betriebe

Telefon 071 747 44 80

Bauamtschef Urs Holenstein

Bausekretär Daniel Angehrn (TZ)

Werkpersonal Markus Bischofberger, Vorarbeiter

Jakob Frei

Rudolf Thurnheer

Hauswarte Thomas Krüsi

Ernst Graf

Karin Niederl-Walt (TZ)

Marcel Thurnheer (Bademeister)

Alters- und Pfl egeheim Städtli

Telefon 071 747 24 24

Internet: www.altersheim-berneck.ch

E-Mail: info@altersheim-berneck.ch

Heimleitung Peter Lenz

Pfl egedienstleitung

Denise L’Homme

Verpfl egung Marco Peifer

Hauswirtschaft Jasmin Benz

Krankenpfl ege/Spitex-Dienste

Telefon 071 747 24 20

E-Mail: spitex@berneck.ch

Pfl eger Fritz Wenger (Leiter)

Sr. Sandra Schmitter-Holenstein (TZ)

Sr. Maria Louisa Temiz-Grüninger (TZ)

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnungen und Amtsberichte 2009

Inhalt

Bürgerversammlung

Verhandlungsgegenstände 4

Vorwort des Gemeindepräsidenten 5

Kurzinformationen 6

Gutachten und Anträge

Jahresrechnungen und Voranschläge 8

Steuerplan und Steuerfuss 9

Bericht der Geschäftsprüfungskommission 11

Gutachten und Antrag über

Kredit für Bauamtsgebäude mit Option Photovoltaik 12

Gutachten und Anträge für Bürgerrechtserteilungen 18

Berichte

Gemeinderat 20

Verwaltungsabteilungen und Kommissionen 38

Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Laufende Rechnung 44

Aufwand der Laufenden Rechnung 56

Ertrag der Laufenden Rechnung 57

Nettoaufwand der Laufenden Rechnung 58

Investitionsrechnung 59

Bestandesrechnung 62

Abschreibungsplan 63

Liegenschaftenverzeichnis 64

Bauabrechnung Sanierung Gemperenstrasse 65

Interkommunale Zusammenarbeit

Verzeichnis Zweckverbände und Organisationen 66

3

Elektrizitätsversorgung

Laufende Rechnung 67

Investitionsrechnung 68

Bestandesrechnung 69

Wasserversorgung

Laufende Rechnung 70

Investitionsrechnung 71

Bestandesrechnung 72

Primarschulgemeinde Berneck

Siehe separates Verzeichnis auf Seite 73

Impressum

Redaktion Gemeinderatskanzlei Berneck

Gemeindekassieramt Berneck für Rechnungsteil

Fotos Gemeinderatskanzlei Berneck

Titelseite Renoviertes Schlössli Rosenberg mit sanierter Umgebungsmauer

(Die Museumskommission führt im August 2010 eine Ausstellung über

das Schloss Rosenberg im Torggelhaus durch. Dort ist mehr über

das Schloss und seine Geschichte zu erfahren.)

Satz Rheintaler Druckerei und Verlag AG, Hafnerwisenstr. 1, 9442 Berneck

Druck Rheintaler Druckerei und Verlag AG, Hafnerwisenstr. 1, 9442 Berneck

Gedruckt auf chlorfrei hergestelltem Papier

137-53173-0210-1108

Jahresrechnungen 2009


Bürgerversammlung

Verhandlungsgegenstände

Vorversammlung im Gasthaus Ochsen

Montag, 22. März 2010, um 20.00 Uhr

Bürgerversammlung in der Mehrzweckhalle

Bünt, Berneck

Freitag, 26. März 2010, um 20.00 Uhr

Verhandlungsgegenstände

1. Vorlage der Jahresrechnungen 2009 und des Berichtes

der Geschäftsprüfungskommission

2. Vorlage von Voranschlag und Steuerplan 2010

3. Gutachten und Antrag des Gemeinderates über Kredit

für Bauamtsgebäude mit Option Photovoltaikanlage

4. Gutachten und Anträge des Gemeinderates über Bürgerrechtserteilungen

5. Allgemeine Umfrage

Um Missverständnisse in der Interpretation zu vermeiden, sind

allfällige Anträge schriftlich einzureichen (Art. 53 Gemeindegesetz).

4

Jahresrechnungen 2009


Bürgerversammlung

Vorwort

Vorwort des Gemeindepräsidenten

Liebe Berneckerinnen und Bernecker

Die globale Wirtschaftskrise, welche sich

im Herbst 2008 anbahnte, hat sich 2009 in

unserer Region und auch in Berneck stärker

als erwartet ausgewirkt. So war Kurzarbeit und

eine wachsende Arbeitslosigkeit erkennbar.

In den letzten beiden Jahren senkten wir die Gemeindesteuern

von 122 % zweimal um 10 % auf 102 %. Diese zwei grossen

Steuer-Reduktionen machen sich jetzt auch in Ihrem Portemonnaie

bemerkbar.

Obwohl wir einen Aufwand-Überschuss und einen Eigenkapital-Verzehr

von 843’000.– budgetierten, können wir Ihnen 2009

einen Aufwand-Überschuss von lediglich 35’231.60 präsentieren.

Dieses fast ausgeglichene Resultat erreichten wir aufgrund

von 380’000.- Buchgewinn, eines geringeren Steuerbedarfs

der Schulen von 350’000.- und tieferen Sozialleistungen. Die

verschiedenen Steuer-Mehreinnahmen werden durch Minder-

Erträge wiederum neutralisiert.

Wir dürfen auf ein äusserst aktives Jahr 2009 zurückblicken:

■ Der neu zusammengesetzte Gemeinderat hat seine Aufgaben

untereinander aufgeteilt und arbeitet gut und intensiv

zusammen.

■ Die Gesamtrevision von Zonenplan und Richtplan wurde

in Angriff genommen und sehr aufwändig mit elf Sondersitzungen

bearbeitet.

■ Das Ortsbild-Inventar konnte nach mehrjähriger Bearbeitung

erfolgreich abgeschlossen werden.

■ Am 20.01.2010 wurde uns das Label «Energiestadt

Berneck» von Regierungsrat Willi Haag feierlich überreicht.

Mit vielen verschiedenen Aktivitäten, Veränderungen,

grundsätzlichen Prüfungen und konsequenten Entscheiden

arbeiten der Gemeinderat und die Arbeitsgruppe Energie permanent

daran. Damit geht die Gemeinde mit Vorbildfunktion

voraus und hofft, dass auch möglichst viele Bewohnerinnen

und Bewohner sich aktiv für diese Belange engagieren.

■ Im dritten Anlauf wurde vom Kanton einer Umzonierung in die

öffentliche Zone beim Schwimmbad Weier stattgegeben.

■ Die Gemperenstrasse hat nun ein durchgehendes Trottoir

und wurde saniert.

■ An der Feldmülistrasse und im Unterfeld werden fast

22’000 m 2 Bauland neu erschlossen und nachher überbaut.

■ In der Zentrumsgestaltung wurden Verhandlungen mit dem

Kanton geführt, welcher als Strasseneigentümer dieses Projekt

leitet. Parallel dazu läuft die Planung für den Rathausplatz

und die Rössliwiese. Im Laufe dieses Jahres erfolgen

5

die Aufl age des Referendums zum Strassenbau und die

Urnenabstimmung für die Platzgestaltung.

■ Beim vorgesehenen Bauamtsgebäude hat der Gemeinderat

einen Marschhalt gemacht, sich neu nach den Richtlinien

Energiestadt verhalten und präsentiert nun ein Gutachten für

ein nachhaltiges Projekt mit Photovoltaik. Diese Neuausrichtung

ordnet sich sehr gut ins Ortsbild ein und teilt den Platz

ideal ein.

■ Neben dem Neubau der Baumann AG entsteht der Neubau

der Nahrin AG an der Auerstrasse. Zwei interessante Firmen

konnten erfolgreich angesiedelt werden.

■ Im Dürrenbommert wurde das riesige Geschieberückhaltebecken

am Littenbach ausgehoben, welches nun zur

erhöhten Hochwasser-Sicherheit dient – aber ganz speziell

ist damit auch ganz in Dorfnähe ein wertvoller neuer ökologischer

Erholungsraum mit Querweg entstanden.

■ Im generellen Wasserversorgungsprojekt 2008 – 2013 wurde

das neue Wasser-Reservoir Taa erstellt. Die grossen Zuleitungen

zu diesem werden 2010 erstellt.

Für 2010 beantragt der Gemeinderat einen gleich bleibenden,

sehr günstigen Steuerfuss von 102 %. Wir blicken mit gedämpftem

Optimismus auf die mittelfristige wirtschaftliche Entwicklung

von Berneck und unserer Region. Nächstes Jahr werden wir uns

kritisch hinterfragen müssen, ob der eingeschlagene niedrige

Steuerkurs weiterhin beibehalten werden kann.

All jenen, welche sich wiederum in irgendeiner Form gemeinnützig

für unser Dorf Berneck betätigt und eingesetzt haben,

danke ich ganz herzlich. Ihr Mittragen in unserer Gemeinde ist

ein wichtiger und wertvoller Beitrag für einen attraktiven Dorf-

Alltag «bi üs z’Bärnig».

Berneck, 8. Februar 2010

Ihr Jakob Schegg, Gemeindepräsident

Jahresrechnungen 2009


Bürgerversammlung

Kurzinformationen

Amtsrechnung 2009

Die ersten Seiten informieren den Leser kurz und zusammenfassend.

Bei der Rechnung und beim Voranschlag fi nden Sie

Kommentare zu den Zahlen, verfasst vom Gemeindekassieramt.

Die vollständigen Rechnungsunterlagen erhalten Sie auf Wunsch

beim Gemeindekassieramt Berneck (Telefon 071 747 44 73 oder

E-Mail an kanzlei@berneck.ch).

Die Einwohnerschaft wird während des Jahres laufend durch

die regelmässig in den Tageszeitungen erscheinenden Gemeinderatsverhandlungen

über die Geschäfte des Gemeinderates

und der Gemeindeverwaltung informiert. Die Informationen

erscheinen auch im Internet unter www.berneck.ch und können

als Newsletter abonniert werden. Anmeldungen dazu nimmt die

Gemeinderatskanzlei gern entgegen.

6

Ausgabenüberschuss 2009

Die Laufende Rechnung des Gemeindehaushaltes schliesst mit

einem Aufwandüberschuss von Fr. 35’231.60 ab und wird durch

einen Reservebezug gedeckt. Das Budget sah einen solchen

von Fr. 843’000.– vor. Die Besserstellung gegenüber dem Voranschlag

beträgt somit Fr. 807’768.40. Der ausserordentliche

Buchgewinn aus drei Bodenverkäufen und der Minderaufwand

der Schulen führten zu diesem Ergebnis.

Grösste Abweichungen

Konto Grösste Abweichungen Fr.

1103

Ertrag

Grundbuchamt Gebühren 43’500

1900 Steuern

– Handänderungssteuern 45’000

– Verzugszinsen 20’000

1930 – Gewinn- und Kapitalsteuern –92’000

– Grundstückgewinnsteuern 93’000

– Quellensteueranteile –85’500

1942 Buchgewinn

Aufwand

379’700

1040 Personal, Mobilien, Mieten, Gebühren –65’100

1048 Informatik –30’500

1101 Grundbuchvermessung +47’000

1210 Finanzbedarf Volksschule –351’000

1300 Kulturförderung –21’000

134 Sport –20’000

1530 Allgemeine Sozialhilfe –43’500

1531 Beschäftigungsprogramm für Arbeitslose –25’000

158 Finanzielle Sozialhilfe –93’000

1621 Gemeindestrassen –27’000

1770 Raumplanung 57’000

Jahresrechnungen 2009


Bürgerversammlung

Kurzinformationen

Steuerfuss 2010

Der Gemeinderat beantragt, den Steuerfuss auf 102 Steuerprozenten

zu belassen. Die Steuerzahler werden so in einem

wirtschaftlich schwierigen Jahr nicht noch zusätzlich belastet.

Das Budget sieht einen Aufwandüberschuss von Fr. 593’000.–

vor, der vom Eigenkapital bezogen werden kann.

7

Wichtige Geschäfte des Gemeinderates

Start in neue Amtsdauer 2009 – 2012

Der Gemeinderat hat mit zwei neuen Ratsmitgliedern die neue

Amtsdauer 2009 – 2012 in Angriff genommen. In der Geschäftsprüfungskommission

wechselte ein Mitglied. Siehe Seite 20

Initiative Kübach/Schüllen eingereicht

Am 11. März 2009 reichte ein Initiativkomitee unter Leitung von

Heinz Stelzl, Schüllen, eine Initiative mit dem Titel «Vernünftiges

Bauen im Kübach/Schüllen» ein. Die Initiative verlangt in einem

Teilgebiet des Kübachs und Schüllens die Umzonung von der

bisherigen Zone W2b (Wohnzone 2 Geschosse) in die Zone

WE (Wohnzone für Einfamilienhäuser 1 – 2 Geschosse). An der

Bürgerversammlung wurde die Initiative knapp angenommen.

Siehe Seite 31

Geschiebe- und Treibholzfang Dürrenbommert

Die grösste Baustelle der Gemeinde befand sich im Dürrenbommert.

Die Ausbauarbeiten konnten abgeschlossen werden. Der

Weg Bünt – Schossenriet konnte mit einem Steg wieder passierbar

gemacht werden. Im Moment fehlt noch die Bepfl anzung.

Siehe Seite 29

Richt- und Zonenplan werden überarbeitet

Der Gemeinderat hat sich intensiv mit der Überarbeitung des

Zonen- und Richtplans beschäftigt. Auf den Aufruf des Gemeinderates

zur Beteiligung ist eine überaus grosse Anzahl von

Eingaben von Grundeigentümern, Einwohnern und Parteien

eingegangen. Der Rat führte Ortsbegehungen, Sitzungen und

Abklärungen durch. Das Zwischenergebnis wurde an einer

Informationsversammlung vorgestellt. Siehe Seite 30

Label «Energiestadt»

Ein Ziel wurde erreicht: Die Gemeinde Berneck erhielt am

24. November 2009 das Label Energiestadt. Am 20. Januar 2010

überreichte Regierungsrat Willi Haag offi ziell das Zertifi kat. Die

Arbeit der ARGE Energie geht aber weiter. Die Bevölkerung

sowie das Gewerbe und die Industrie sind aufgerufen, im Sinne

einer effi zienten und sparsamen Energieverwendung Sorge zur

Umwelt zu tragen.

Berneck ist mit den anderen Rheintaler Gemeinden an der

Rheintaler Energie-Initiative beteiligt. Es werden Förderbeiträge

gemäss einheitlichen Richtlinien gesprochen. Siehe Seite 33

Bau Reservoir Taa fertig erstellt

Die Bauarbeiten für das neue Reservoir Taa konnten abgeschlossen

werden. Der Ausbau und die Erneuerung der Wasserversorgungsanlagen

erfolgt gemäss dem generellen Wasserversorgungsprojekt.

Siehe Seite 37

Jahresrechnungen 2009


Gutachten und Anträge

Jahresrechnungen und Voranschläge

Gemeinderechnung

Ergebnisse mit Vergleichszahlen

Voranschlag Rechnung Voranschlag

2009 2009 2010

Fr. Fr. Fr.

Laufende Rechnung

Aufwand 22’008’450 20’657’720 21’306’300

Veränderung in % +6.16 –6.14 +3.14

Ertrag 21’165’450 20’622’489 20’713’300

Veränderung in % –2.91 –2.57 +0.44

Aufwandüberschuss

Investitionsrechnung

843’000 35’231 593’000

Ausgaben 1’937’750 683’681 2’726’500

Einnahmen 0 0 0

Nettoinvestitionen

Finanzierung

der Nettoinvestitionen

1’937’750 683’681 2’726’500

Abschreibungen 2’226’250 1’040’820 1’952’000

Selbstfi nanzierung 288’500 357’139 –774’500

Die Laufende Rechnung des Gemeindehaushaltes schliesst mit

einem Aufwandüberschuss von Fr. 35’231.60 ab. Das Budget

2009 sah einen solchen von Fr. 843’000.– vor.

Der Aufwandüberschuss 2009 wird vom Eigenkapital bezogen.

Zu den Abweichungen in den einzelnen Konten verweisen wir

auf den Kommentar in der Laufenden Rechnung.

8

Elektrizitätsversorgung

Ergebnisse mit Vergleichszahlen

Voranschlag Rechnung Voranschlag

2009 2009 2010

Fr. Fr. Fr.

Laufende Rechnung

Aufwand 4’294’500 4’297’373 4’116’300

Ertrag 4’294’500 4’297’373 4’116’300

Ertragsüberschuss

Investitionsrechnung

– – –

Ausgaben 615’000 585’267 540’000

Einnahmen – – –

Nettoinvestitionen 615’000 585’267 540’000

Die Laufende Rechnung der Elektra schliesst ausgeglichen

wie budgetiert ab.

Die Anlagen sind nach Aufl ösung der Reserven von

Fr. 150’022.36 mit Fr. 187’873.94 bewertet. Per 31. Dezember

2009 sind keine Reserven mehr vorhanden.

Wasserversorgung

Ergebnisse mit Vergleichszahlen

Voranschlag Rechnung Voranschlag

2009 2009 2010

Fr. Fr. Fr.

Laufende Rechnung

Aufwand 1’032’000 1’078’700 871’000

Ertrag 1’032’000 1’078’700 871’000

Ertragsüberschuss

Investitionsrechnung

– – –

Ausgaben 2’575’000 967’713 2’397’000

Einnahmen – – –

Nettoinvestitionen 2’575’000 967’713 2’397’000

Die Laufende Rechnung der Wasserversorgung schliesst, wie

dies das Budget vorsah, ausgeglichen ab.

Die Anlagen der Wasserversorgung sind mit Fr. 426’340.65 bewertet.

Per 31. Dezember 2009 bestehen keine Reserven mehr.

Die anfangs Jahr noch vorhandenen Reserven von Fr. 171’079.90

wurden aufgelöst.

Jahresrechnungen 2009


Gutachten und Anträge

Steuerplan und Steuerfuss

Steuerplan

1. Einkommens- und Vermögenssteuern

Rechnung Voranschlag Veränderung

2009 2010

Fr. Fr.

Einfache Steuer 100 %

laufendes Jahr

Gesamtsteuerfuss

7’159’062 6’863’000 – 4.1 %

inkl. Schulgemeinden 102 % 102 %

Die Entwicklung der einfachen Steuer in den letzten zehn

Jahren ersehen Sie aus der Zusammenstellung im Bericht des

Steueramtes.

2. Grundsteuern

Fr. 705’000’000.00 à 0,8 %o Fr. 564’000

Fr. 30’000’000.00 à 0,2 %o Fr. 6’000

Fr. 570’000

3. Feuerwehr-Dienstersatzabgabe

Ansatz 10 % minimal Fr. 30.–

maximal Fr. 700.–

Die Feuerwehrdienstersatzabgabe soll damit von bisher 14 %

auf 10 % gesenkt werden.

9

Steuerertrag

Voranschlag Rechnung Abweichung

2009 2009

Fr. Fr. Fr.

Einkommens- und

Vermögenssteuern

– Laufende Steuern 7’325’000 7’302’242 –22’758

– Nachzahlungen 500’000 433’758 –66’242

Gesellschaftssteuern 850’000 758’277 –91’723

Grundstückgewinnsteuern 250’000 342’827 92’827

Nach- und Strafsteuern 10’000 10’337 337

Grundsteuern 550’000 567’949 17’949

Handänderungssteuern 250’000 294’617 44’617

Anteile Quellensteuern 680’000 594’338 –85’662

Total 10’415’000 10’304’345 –110’655

Steuereinnahmen

Im Steuerplan wird dargelegt, in welchem Ausmass Steuern zu

erheben sind. Grundsätzlich ist der Steuerfuss so anzusetzen,

dass der Voranschlag ausgeglichen ist, sofern keine Reserven

für künftige Aufwandüberschüsse bestehen.

Bei der einfachen Staatssteuer 2009 ist gegenüber dem Vorjahr

eine Zunahme von 1,76 % zu verzeichnen. Das Budget rechnete

mit einer Steigerung von 2,0 %. Bei den Nachzahlungen aus

Vorjahren waren im Jahr 2009 Fr. 500’000.– budgetiert. Hier lag

der Ertrag mit Fr. 433’758.30 ebenfalls leicht unter den Erwartungen.

Die Grundstückgewinnsteuern lagen mit Fr. 342’826.95

beachtlich über dem Budget von Fr. 250’000.–.

Jahresrechnungen 2009


Gutachten und Anträge

Steuerplan und Steuerfuss

Steuerfuss

Der Gemeinderat beantragt einen gleich bleibenden Steuerfuss

von günstigen 102 Steuerprozenten. Der Gemeinderat will die

Steuerpfl ichtigen an den guten Abschlüssen in den Vorjahren

mitprofi tieren lassen.

Gemäss den kantonalen Berechnungen wird sich die einfache

Steuer im Jahr 2010 wegen der Steuergesetzrevision auf den

Ertrag von 95,6 % von 2009 zurückbilden. Der Gemeinderat

übernimmt diese Prognose im Steuerplan 2010. Die Nachzahlungen

aus Vorjahren werden im Rahmen des Eingangs 2009

budgetiert.

Der Gemeinderat hat für das Jahr 2010 straff budgetiert und

nicht dringende Aufwendungen in einem akzeptablen Rahmen

zeitlich hinausgeschoben. Zum Ausgleich des Budgets 2010

ist ein Bezug aus der Reserve für künftige Aufwandüberschüsse

von Fr. 593’000.– vorgesehen. Der Gemeinderat erachtet

angesichts des bestehenden Eigenkapitals von 5,6 Millionen

Franken einen Vermögensverzehr in dieser Grössenordnung als

vertretbar.

Der Gemeinderat beabsichtigt, auch in den nächsten Jahren

Mittel vom Eigenkapital zu beziehen und zur Beibehaltung eines

günstigen Steuerfusses einzusetzen. Allerdings ist die Entwicklung

der wirtschaftlichen Lage für die Festsetzung des Steuerfusses

massgebend. Je nach der Entwicklung der Einnahmen

und der Ausgaben muss in den nächsten Jahren eine Steuerfuss

erhöhung geprüft werden.

Die Gemeinde Berneck kann im regionalen und kantonalen

Vergleich weiterhin ein günstiges Steuerklima anbieten.

10

Steuerfussentwicklung 1999 – 2010

Rechnungsjahr Politische

Gemeinde

in %

1999 123

2000 123

2001 123

2002 123

2003 127

2004 123

2005 123

2006 123

2007 122

2008 112

2009 102

2010 102 (Antrag)

Jahresrechnungen 2009


Gutachten und Anträge

Bericht und Antrag der Geschäftsprüfungskommission

Bericht der Geschäftsprüfungskommission

an die Bürgerversammlung

der Gemeinde Berneck

Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen haben wir die

Buchführung, die Jahresrechnung und die Amtsführung für das

Rechnungsjahr 2009 sowie die Anträge des Rates über Voranschlag

und Steuerfuss für das Rechnungsjahr 2010 in Zusammenarbeit

mit der Firma Fey.Audit & Consulting AG, Mörschwil,

geprüft.

Für die Jahresrechnung und die Amtsführung ist der Gemeinderat

verantwortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, diese

zu prüfen und zu beurteilen.

Wir prüften die Posten und Angaben der Jahresrechnung

mittels Analysen und Erhebungen auf der Basis von Stichproben.

Ferner beurteilten wir die Anwendung der massgebenden

Haushaltsvorschriften, die wesentlichen Bewertungsentscheide

sowie die Darstellung der Jahresrechnung als Ganzes. Bei der

Prüfung der Amtsführung wird beurteilt, ob die Voraussetzungen

für eine gesetzeskonforme Amtsführung gegeben sind.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die Buchführung,

die Jahresrechnung und die Amtsführung sowie die Anträge

des Rates über Voranschlag und Steuerfuss den gesetzlichen

Bestimmungen.

Die Geschäftsprüfungskommission hat den Überblick über die Gemeinde.

11

Anträge

Aufgrund unserer Prüfungstätigkeiten stellen wir folgende

Anträge:

1. Die Jahresrechnung 2009 der Gemeinde Berneck sei zu

genehmigen.

2. Die Anträge des Rates über Voranschlag und Steuerfuss

für das Rechnungsjahr 2010 seien zu genehmigen.

Wir danken dem Gemeinderat, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der Gemeindeverwaltung und der Gemeindebetriebe

sowie den Kommissionsmitgliedern für ihre gute Arbeit.

Berneck, 15. Februar 2010

Jahresrechnungen 2009

Die Geschäftsprüfungskommission

Bernhard Litscher, Präsident

Monika de Miranda

Markus Dierauer

Mike Leuenberger

Josef Zeller


Gutachten und Anträge

Gutachten und Antrag des Gemeinderates

über den Kredit für ein Bauamtsgebäude mit Option Photovoltaikanlage

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Ausgangslage

Das Bauamt und der Werkhof sind im Bauamtsgebäude Rathausplatz

5, im ehemaligen Trolleyschuppen und in der ehemaligen

Bürki-Scheune Obereggerstr. 8b untergebracht. Der

Trolleyschuppen entspricht den heutigen Bedürfnissen nicht

mehr und ist sehr reparaturbedürftig.

Der Ersatz des Trolleyschuppens aus dem Jahr 1919 war

ursprünglich durch ein offenes Baumaterialien-Lagergestell

vorgesehen. Aus Gründen des Ortsbildschutzes wurden eine

einfache Holzverkleidung und ein Flachdach vorgesehen. Im

Budget 2008 war deshalb bereits ein Kredit enthalten, welcher

von der Bürgerschaft mit der Investitionsrechnung bewilligt wurde.

Infolge von Einsprachen verzögerte sich die Realisierung.

Der Kredit wurde deshalb nochmals in das Budget 2009 aufgenommen.

An der Bürgerversammlung vom 27. März 2009 stellte

Andreas Zellweger den Antrag, das vorgesehene Bauamtsgebäude

sei mit einem Giebeldach zu versehen und zusammen

mit einem erfahrenen Architekten besser ins Ortsbild zu integrieren.

Die Mehrkosten seien der Baureserve zu entnehmen.

Diesem Antrag stimmte die anwesende Bürgerschaft mehrheitlich

zu.

12

Überarbeitung Planung

Der Gemeinderat beauftragte daraufhin das in Ortsbildfragen

führende Büro Bänzigers Architektur AG, Berneck, mit der generellen

Überarbeitung der Planung. Beigezogen wurden auch

Landschaftsarchitekt Martin Klauser und Energiefachleute.

Die intensiven Planungsarbeiten führten zum Schluss, dass das

projektierte Gebäude mit einem Giebeldach am vorgesehenen

Ort sehr wuchtig und in den Proportionen nicht ideal erscheinen

würde.

Neues Projekt

Die planerischen Überlegungen mit dem Einbezug der Parkplatz-

Erweiterung und der neuen geräuscharmen, unterirdischen

Sammelstelle für wiederverwertbare Abfälle führten zu einem

länglichen Baukörper, welcher ideal an der nördlichen Grenze des

Platzes (öffentliche Zone) liegt. Es entsteht dadurch eine gefasste

Platzsituation mit einem gut proportionierten Gebäude. Zu den

Wohnhäusern im Norden wird der erwünschte Sichtschutz zum

geplanten Parkplatz erstellt und das Gebäude gliedert sich bestmöglich

ins Ortsbild ein. Dieses Gebäude könnte grundsätzlich

mit einem Giebel- oder Pultdach versehen werden.

Der Gemeinderat hat aufgrund des Auftrags der Bürgerversammlung

die ganze Planung nochmals grundsätzlich betrach-

Jahresrechnungen 2009


Gutachten und Anträge

Kredit für ein Bauamtsgebäude mit Option Photovoltaikanlage

tet und sich strategisch neu ausgerichtet. Die bisherigen Kleinlager

von Kies, Stangen und anderen Baumaterialien sollen nicht

mehr geführt werden. Weiter wurde geprüft, was langfristig für

unsere nachhaltigen Bedürfnisse richtig ist und zudem unseren

Bestrebungen von «Energiestadt Berneck» entspricht.

Nach Meinung des Gemeinderates handelt es sich hier um ein

vollkommen neues Projekt. Der Auftrag der Bürgerschaft auf ein

Gebäude mit Giebeldach bezog sich auf die ursprünglich vorgesehene

Baute neben dem Ökonomiegebäude der Weinbau-

Genossenschaft Berneck. Die Bürgerschaft kann mit diesen Anträgen

über ein völlig anderes und neues Projekt entscheiden.

Photovoltaikanlage

Im Hinblick auf eine zukunftsgerichtete Planung erachtet es der

Gemeinderat als sinnvoll und konsequent, bei diesem idealen

Pultdach den Einbau einer Photovoltaikanlage vorzunehmen.

Das Dach ist optimal nach Süden ausgerichtet. Die Gemeinde

Berneck hat das Label Energiestadt erreicht; die Förderung

alternativer Energien gehört zum Aufgabenbereich einer Energiestadt.

Das Dach kann vollständig mit Photovoltaik gedeckt werden. Ein

herkömmliches Dach mit Ziegeln erübrigt sich damit. Es können

so rund 320 m 2 Photovoltaikfl äche realisiert werden. Die elektri-

13

sche Leistung der Anlage beträgt rund 40 kWp (kiloWattpeak =

Spitzenleistung). Die Produktion von elektrischer Energie wird

auf rund 33’000 kWh veranschlagt, dem ungefähren Bedarf von

acht bis zehn Haushalten. Die Lebensdauer von Photovoltaikanlagen

beträgt 25 Jahre und mehr.

Die Photovoltaikanlage ist bereits beim Bund und Kanton für

Förderbeiträge angemeldet. Eine Zusicherung liegt allerdings

noch nicht vor.

Raumbeschrieb von Bänzigers Architektur AG

Werkhof Berneck – ein Gebäude das selbständig arbeitet!

Das kürzlich an die Gemeinde Berneck verliehene Label Energiestadt

bewirkt Tiefgang in der Entwicklung gemeindeeigener

Bauten. Eine dachintegrierte Photovoltaikanlage wird im Liegen

arbeiten: Strom erzeugen, zur Einspeisung ins Netz und zur

Abgabe an Elektrofahrzeuge.

Zur Unterbringung des Fuhrparks und der Bauamtsmaterialien

entsteht ein schlichter, lang gestreckter Baukörper an der nördlichen

Parzellengrenze. Zusammen mit den anderen, historisch

gewachsenen Gebäuden, bildet sich so eine multifunktionale

Piazza. Sie dient als Parkplatz, zeitweise als Marktgelände und

ganz sicher auch als Entsorgungstreffpunkt. Denn westlich vom

Jahresrechnungen 2009


Gutachten und Anträge

Kredit für ein Bauamtsgebäude mit Option Photovoltaikanlage

Situation Projekt

14

Jahresrechnungen 2009


Gutachten und Anträge

Kredit für ein Bauamtsgebäude mit Option Photovoltaikanlage

Erdgeschoss

Obergeschoss

Schnitt

15

Gebäude entsteht die unterirdische Entsorgungsstation. An ihr

vorbei führt die Treppe zum tiefer gelegenen Kinderspielplatz.

Die geplanten Nutzbauten bilden eine optische und akustische

Abgrenzung zum dahinter gelegenen Wohnquartier. Belagswechsel

mit Schotterrasen oder Rasenfugensteinen werden

den mehr als 80 Parkplätze bietenden Platz zusammen mit den

Schatten spendenden Bäumen strukturieren. Bei der Gestaltung

der Piazza ist nebst den Nutzungsmöglichkeiten auch der Wirkung

in der Vogelperspektive grosse Beachtung zu schenken.

Schliesslich liegt einem das Dorf bei der Fahrt von Oberegg zu

Füssen.

Der zweigeschossige Holzbau wird fast ausschliesslich aus

dem CO2-neutralen Baustoff Holz erstellt. Das multifunktional

nutzbare Erdgeschoss öffnet sich nach Süden mit 6 gebäudehohen

Holzschiebetoren und erschliesst 275 m 2 ebenerdige

Nutzfl äche für Fahrzeuge, Materialien, Werkzeuge. Die identische

Fläche im Obergeschoss bietet zusätzlichen Lagerraum

mit 500kg/m 2 Nutzlast. Sperrige Materialien werden mittels Stapler

von der Südseite eingelagert, kleinere Teile über die innen

liegende Treppe. Die natürliche Fassade ist aus Brettsperrholz

vorgefertigt. Innen wird das Fichtenholz sichtbar, nach aussen

sind es Lärchenbretter. Die Zeit wird der äusseren Hülle eine

silberne Patina verleihen und so das Gebäude ideal ins Ortsbild

einpassen.

Auf dem nach Süden geneigten Pultdach bilden 320 m 2 Photovoltaikpaneele

die Dacheindeckung. Sie werden voll integriert

und ersetzen die ansonsten notwendige Dachhaut. Diese

Lösung ist ästhetisch sehr ansprechend und gleichzeitig ein

Zeichen der Gemeinde für den Glauben an die Zukunft. Der erzeugte

Strom wird ins Netz eingespiesen und verbessert so mit

jedem Sonnenstrahl die Ökobilanz der Gemeinde. Zudem sind

ein bis zwei Zapfstellen für Elektromobile möglich. Es entsteht

ein nachhaltiges Gebäude, das keine Energie verbraucht, aber

ansehnliche Mengen von Energie produziert.

Jahresrechnungen 2009


Gutachten und Anträge

Kredit für ein Bauamtsgebäude mit Option Photovoltaikanlage

Kostenvoranschlag

Der Kostenvoranschlag lautet gemäss Zusammenstellung von

Bänzigers Architektur AG wie folgt:

BKP O Grundstück Zu- und Ableitungen 12’000.–

BKP 2 Gebäude Erstellen komplettes Gebäude im Kaltbereich 562’000.–

BKP 4 Umgebung pauschal

(Platzgestaltung mit Parkplätzen separat)

10’000.–

BKP 5 Baunebenkosten pauschal 16’000.–

Total Bauamtsgebäude 600’000.–

(Inklusive Fr. 25’000.– für Dacheindeckung. Diese entfällt, wenn die Photovoltaikanlage bewilligt und ausgeführt wird.)

Erstellen Photovoltaikanlage

BKP 2 Gebäude Erstellen der Photovoltaikanlage auf dem Dach 400’000.–

Elektrotankstellen 20’000.–

Planungshonorar Photovoltaikanlage 10’000.–

BKP 5 Baunebenkosten pauschal 30’000.–

Total Photovoltaikanlage 460’000.–

Gesamttotal 1’060’000.–

Kennwerte BKP 2

573 m 2 Bruttogeschossfl äche ergibt 980 Fr./m 2

1934 m 3 Volumen nach SIA 416 ergibt 290 Fr./m 3

Finanzierung

Die Baukosten des Bauamtsgebäudes mit Photovoltaikanlage

sollen aktiviert und innert längstens 20 Jahren ordentlich abgeschrieben

werden.

Die Photovoltaikanlage ist für Energieförderbeiträge angemeldet.

16

Weshalb ein Ja zu diesem Bauvorhaben?

■ Bedarf für ein neues Gebäude ist ausgewiesen

■ Gute Betriebsabläufe für den Werkbetrieb

■ Ideale Platzgestaltung mit öffentlichem Parkplatz

■ Klare Abgrenzung zu Wohnquartier Hinterdorf

■ Zeitgemässes und gut proportioniertes Bauamtsgebäude

■ Saubere Ordnung um Bauamt und Werkhof wird dadurch

möglich

■ Unterirdische Sammelstelle für wiederverwertbare Abfälle

reduziert Immissionen wesentlich

■ Antizyklisches Verhalten der öffentlichen Hand

Warum zusätzlich eine Photovoltaikanlage?

■ Optimal nach Süden ausgerichtete grosse Dachfl äche unbedingt

ausnützen

■ Förderung von erneuerbaren Energien

■ Vorbildfunktion der Gemeinde

■ Produktion von gemeindeeigenem Ökostrom für acht bis

zehn Haushalte

■ Solartankstelle auf dem Parkplatz möglich

■ Gebäude im Sinne des Energiestadtlabels realisieren

■ Jetzt eine nachhaltige Lösung für die nächsten 30 Jahre

verwirklichen

Jahresrechnungen 2009


Gutachten und Anträge

Kredit für ein Bauamtsgebäude mit Option Photovoltaikanlage

Anträge des Gemeinderates

Wir stellen Ihnen folgende Anträge:

1. Für den Bau eines Bauamtsgebäudes wird ein Kredit von

Fr. 600’000.– gewährt. Sofern Antrag 2 für eine Photovoltaikanlage

angenommen wird, reduziert sich der Kredit

um Fr. 25’000.–. Die Amortisationsdauer beträgt längstens

20 Jahre.

2. Für eine Photovoltaikanlage auf dem Bauamtsgebäude

als ökologische Massnahme wird ein Zusatzkredit von

Fr. 460’000.– bewilligt. Die Amortisationsdauer beträgt

ebenfalls längstens 20 Jahre.

Berneck, 2. Februar 2010

Gemeinderat Berneck

Der Gemeindepräsident

Jakob Schegg

Der Gemeinderatsschreiber

René Schelling

Der ehemalige Trolleyschuppen wird abgebrochen.

17

Jahresrechnungen 2009


Gutachten und Anträge

Bürgerrechtserteilungen

Geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Der Einbürgerungsrat und der Gemeinderat beantragen folgende

Einbürgerungen:

Cakarun-Arcaba Zeljko und Pera

Cakarun Zeljko wurde am 13. Dezember 1956

in Galovac, Kroatien, als kroatischer Staatsangehöriger

geboren, wo er auch die Schulen

besuchte. Er reiste am 8. Oktober 1981 in die

Schweiz nach Au-Heerbrugg ein. Er arbeitete

während acht Jahren bei einem Stickereibetrieb

in Au, dann ab 1990 bei den Mobil-

Werken Ulrich Frei AG und ab 2002 bei der

Nachfolgefi rma Mobil Werke AG als Extruder-

Maschinist.

Cakarun-Arcaba Pera kam am 13. Juli 1953 in Kasic/Benkovac,

Kroatien, ebenfalls als kroatische Staatsangehörige auf

die Welt. Sie fand am 30. März 1979 in der Schweiz ihre erste

Arbeitsstelle bei einer Bettwäschefabrik in Heiden. Anschliessend

arbeitete sie bei der Reguma in Widnau und bis zur

Betriebsaufgabe bei der Hasler Textil AG, Berneck. Sie ist heute

Hausfrau.

Pera und Zeljko Cakarun-Arcaba heirateten im Jahr 1980. Die

Kinder Bettina und Patrick kamen in der Schweiz auf die Welt.

Zeljko Cakarun spielt seit 25 Jahren beim Fussballclub Berneck,

jetzt als Veteran beim FC Au-Berneck 05. Sie pfl egen vielseitige

Kontakte im Dorf.

Die Einbürgerungsbewerber wohnen seit 27 Jahren in Berneck.

Sie haben sich gut eingelebt und kennen unsere Verhältnisse.

Einbürgerungsgebühr Fr. 1’700.–.

Wir beantragen Ihnen:

Cakarun Zeljko, geboren am 13. Dezember 1956, und seine

Ehefrau Cakarun-Arcaba Pera, geboren am 13. Juli 1953, beide

kroatische Staatsangehörige, wohnhaft in Berneck, Neugass 5,

seien in das Bürgerrecht der Gemeinde Berneck aufzunehmen.

18

Jahresrechnungen 2009

Lupo Antonio

Lupo Antonio wurde am 18. Mai 1940 in Melissano/Lecce

als italienischer Staatsangehöriger

geboren. Er besuchte in Italien die Schulen

und erlernte den Beruf eines Mechanikers.

Als Autodidakt bildete er sich berufsbegleitend in biologischer

Landwirtschaft aus.

Die Einreise in die Schweiz erfolgte am 13. Mai 1964, also

bereits vor 46 Jahren. Er arbeitete auf seinem angestammten

Beruf in Weinfelden, Romanshorn, Lausanne, St. Gallen, Rheineck,

Diepoldsau und Eichberg und zog dann nach Berneck. Er

ist seit 1981 zusätzlich als landwirtschaftlicher Berater im Bio-

Landbau tätig. Seit 2005 ist er AHV-Rentenbezüger, macht aber

weiterhin landwirtschaftliche Beratungen.

Einbürgerungsgebühr Fr. 1’500.–.

Wir beantragen Ihnen:

Lupo Antonio, geboren am 18. Mai 1940, geschieden, italienischer

Staatsangehöriger, wohnhaft in Berneck, Büntstr. 25, sei

in das Bürgerrecht der Gemeinde Berneck aufzunehmen.

Zairi-Malici Saip und Emine mit Sohn Selver

Zairi Saip wurde am 23. Juli 1963 in Samoljica,

Jugoslawien, als serbischer Staatsangehöriger

geboren. Er besuchte in Serbien die

Schulen und absolvierte eine Lehre als Metallbauschlosser.

Er arbeitete ab 1988 vorerst als

Saisonnier bei der Weinbau-Genossenschaft

Berneck, dann als Mitarbeiter bei der H. Eggenberger

AG, Heerbrugg und bei der Hepro

Mechanik AG, Berneck. Nun ist er bei der Firma

CMA CNC-Mechanik AG in Altstätten tätig.

Zairi-Malici Emine kam am 1. Januar 1972 in

Busovato, Jugoslawien, als serbische Staatsangehörige

auf die Welt. Sie besuchte die Grundschule

in Kosovo und dann während vier Jahren

eine Wirtschaftsschule. Sie reiste am 7. November

1992 nach der Heirat in die Schweiz ein. Sie

arbeitet seit 1994 in der Firma Verin SA und nun seit 1998 bei der

an diesem Standort nachfolgenden Firma Optiprint AG, Berneck.

Am 20. Oktober 1995 kam Sohn Zairi Selver in Altstätten SG

zur Welt. Dieser wuchs in Berneck auf und besucht nun die erste

Realklasse bei der Oberstufe Mittelrheintal.

Einbürgerungsgebühr Fr. 1’700.–.


Gutachten und Anträge

Bürgerrechtserteilungen

Wir beantragen Ihnen:

Zairi Saip, geboren am 23. Juli 1963, und seine Ehefrau Zairi-

Malici Emine, geb. 1. Januar 1972, und der Sohn Zairi Selver,

geb. 20. Oktober 1995, alle serbische Staatsangehörige,

wohnhaft in Berneck, Wäselistr. 8, seien in das Bürgerrecht der

Gemeinde Berneck aufzunehmen.

Zairovic Izeir

Zairovic Izeir wurde am 28. Mai 1979 in Grieskirchen,

Österreich, als Staatsangehöriger von

Serbien und Montenegro geboren – damals der

Wohnort seiner Eltern. Die Familie übersiedelte

anschliessend wieder nach Serbien/Montenegro, wo der

Gesuchsteller einen ersten Teil der Grundschule besuchte. Am

13. August 1990 kam er mit elf Jahren nach Berneck, wo er die

weiteren Schuljahre absolvierte.

Er bildete sich nach dem Besuch der Realschule bei der Firma

Jacob Rohner AG, Balgach, zum Lageristen aus. Er übte diesen

Beruf in Firmen in Arbon und Altstätten aus. Seit Mai 2008 ist er

in der Lagerverwaltung-Logistik der Sign-Tronic AG in Widnau

angestellt.

Zairovic Izeir ist grösstenteils in Berneck aufgewachsen und hat

sich hier gut integriert.

Einbürgerungsgebühr Fr. 1’500.–.

Wir beantragen Ihnen:

Zairovic Izeir, geboren am 28. Mai 1979, geschieden, Staatsangehöriger

von Serbien und Montenegro, wohnhaft in Berneck,

Neugass 2, sei in das Bürgerrecht der Gemeinde Berneck

aufzunehmen.

19

Anträge

Geschätzte Mitbürgerinnen und Mitbürger

Der paritätisch zusammengesetzte Einbürgerungsrat hat alle

Gesuche eingehend geprüft und eine Delegation führte Einzelgespräche.

Es sind dabei Gesuche von gesamthaft elf Personen

wegen fehlender Integration durch den Einbürgerungsrat

zurückgestellt bzw. abgelehnt worden.

Alle zur Einbürgerung beantragten Bewerberinnen und Bewerber

haben sich in die schweizerischen Verhältnisse eingegliedert

und sind mit den hier gebräuchlichen Lebensgewohnheiten

und Sitten vertraut. Sie verstehen und sprechen unsere Sprache.

Die hier aufgewachsenen Bewerberinnen und Bewerber

beherrschen unseren Dialekt.

Wir empfehlen Ihnen, den vorstehend aufgeführten Einbürgerungen

gemäss den Anträgen zuzustimmen.

Jahresrechnungen 2009

Berneck, 19. Januar 2010

GEMEINDERAT BERNECK

Der Gemeindepräsident

Jakob Schegg

Der Gemeinderatsschreiber

René Schelling


Berichte

Gemeinderat

Bürgerversammlung/Abstimmungen

An der Bürgerversammlung vom 27. März 2009 wurden die

Rechnung 2008 und das Budget 2009 mit einem um wiederum

10 Steuerprozente reduzierten Steuerfuss genehmigt. Der

Einbürgerung von 15 ausländischen Einwohnern und Einwohnerinnen

wurde ebenfalls zugestimmt.

Initiative angenommen

Am 4. Dezember 2008 reichte das Initiativkomitee «Vernünftiges

Bauen im Kübach/Schüllen» ein von 413 Stimmberechtigten

unterzeichnetes Initiativbegehren mit dem Wortlaut: «Das nachstehende

Gebiet Kübach/Schüllen (gemäss Planbeilage)

wird von der bisherigen Zone W2b in die Zone WE umgezont»

ein.

Der Gemeinderat beantragte in Übereinstimmung mit dem für

die Überarbeitung des Zonenplans beauftragten Planungsbüros

Eigenmann Rey Rietmann und des Amts für Raumentwicklung

und Geoinformation – mit dem Hinweis auf einen haushälterischen

Umgang mit den Bodenreserven – die Ablehnung der

Initiative.

An der Bürgerversammlung vom 24. August 2009 stimmte

dann die Bürgerschaft der Initiative mit 96 Ja- gegen 92 Nein-

Stimmen sehr knapp zu. Weiterer Bericht zur Initiative siehe im

Kapitel Ortsplanung.

Aufsichtsrechtliche Prüfung durchgeführt

Das Amt für Gemeinden des Departements des Innern führt

periodisch aufsichtsrechtliche Prüfungen über die Führung der

Gemeinde und des Rechnungswesens durch. Nebst der Gemeinderechnung,

die intensiv geprüft wurde, erfolgte auch eine

Kontrolle über die Anwendung aller massgebenden Grundsätze

zur Haushalt- und Buchführung. Es konnten keine materiellen

Differenzen festgestellt werden. Vorgeschlagene Verbesserungen

und Ergänzungen, die im formellen Bereich liegen, werden

inskünftig umgesetzt.

20

Treffen mit anderen Korporationen

Der Gemeinderat führte wie üblich informelle Treffen mit den

Schulräten der Primarschulen Berneck und Heerbrugg sowie

der Oberstufe Mittelrheintal, dem Ortsverwaltungsrat Berneck

und den Parteipräsidenten durch. Der Rat besuchte im Lauf des

Jahres Industrie- und Gewerbebetriebe im Dorf und führte auch

verschiedene Besichtigungen durch.

Die Mitglieder des Gemeinderates treffen sich jährlich zu einer gemeinsamen

Sitzung mit den Schulräten der Primarschulen Berneck und

Heerbrugg sowie der Oberstufe Mittelrheintal.

Start in neue Amtsdauer 2009 – 2012

Am 1. Januar 2009 begann die neue Amtsdauer 2009 – 2012.

Die neu gewählten Gemeinderäte René Schürpf und Christian

Siegrist sowie das neue GPK-Mitglied Mike Leuenberger starteten

mit ihrer Behördentätigkeit. Die bisherigen und die neuen

Mandatsträger haben ihre Arbeit im Jahr 2009 mit Freude und

Elan in Angriff genommen.

Der Gemeinderat überarbeitete an einem Klausurtag die Perspektiven

der Gemeinde und das Arbeitsprogramm des Rats.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Jeweils zu Beginn einer Amtsdauer wandert der Gemeinderat

zusammen mit den Mitgliedern der Geschäftsprüfungskommission

und den Angestellten des Rathauses und Werkbetriebs

sowie den Familienangehörigen entlang der Gemeindegrenzen.

Eingeladen waren auch die Mitglieder des Ortsverwaltungsrats.

Es ergeben sich gute Möglichkeiten, auch weniger bekannte

Wege und Ansichten vom Dorf kennen zu lernen.

Auf den 1. Januar 2010 tritt das neue Gemeindegesetz in

Kraft. Dieses schreibt vor, dass ein Geschäftsreglement für

die Gemeinde bzw. für den Gemeinderat zu erlassen ist. Das

bereits seit 2006 bestehende Geschäftsreglement der Gemeinde

Berneck für den Gemeinderat, die Kommissionen und die

Verwaltung enthält gemäss den Abklärungen alle erforderlichen

Regelungen. Eine Anpassung oder ein Neuerlass waren somit

nicht notwendig.

Bis zum Ablauf der Amtsdauer 2009 – 2012 muss auch die

Gemeindeordnung an die neuen gesetzlichen Bestimmungen

angepasst werden. Der Gemeinderat wird diese Arbeiten in

Angriff nehmen.

Referendum unterstellt

Dem fakultativen Referendum unterstand im Jahr 2009 der

folgende Erlass:

■ Teilzonenplan Schwimmbad Weier

21

Eintritte

Personelles

Verwaltung

■ Tatjana Eugster, Auszubildende Kauffrau

■ Denise Kuratli, Leiterin Einwohneramt (ab 1.2.2010)

Werkbetrieb/Abwarte/Schwimmbad

■ Markus Bischofberger, Vorarbeiter

■ Judith Köppel-Hongler, Bademeister-Stellvertreterin

Alters- und Pfl egeheim Städtli

■ Natalie Breu

■ Yvonne Bühler

■ Martina Buob

■ Qendresa Bytyqi

■ Joëlle Dudler

■ Martina Eggenberger

■ Barbara Feierabend

■ Denise L’Homme, Pfl egedienstleiterin

■ Bernadette Lüchinger

■ Mualina Saiti

■ Sila Sümbül

Wechsel im Einwohneramt von Karin Keller-Gschwend (rechts) zu

Denise Kuratli.

Austritte

Verwaltung

■ Larissa Hutter, Auszubildende Kauffrau (Lehrabschluss)

■ Karin Keller-Gschwend, Leiterin Einwohneramt

Alters- und Pfl egeheim Städtli

■ Jasmin Blättler-Dietsche

■ Martina Buob

■ Susana Da Costa Müller

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

■ Hamdie Ibrahimi-Agushi

■ Esther Langenegger

■ Käthi Mörz

■ Dubravka Rogulja Jerkovic

■ Margrith Rottermann-Thoma

Der Gemeinderat dankt allen Ausgetretenen für den geleisteten

Einsatz für die Gemeinde Berneck und heisst die neuen Mitarbeitenden

herzlich willkommen. Natürlich geht der Dank auch an alle

weiterhin im Dienst stehenden Mitarbeitenden der Gemeinde.

Treue Mitarbeit

Auf eine 10-jährige Mitarbeit konnten Adelheid Egger-Forster

und Jolanda Sonderegger-Weingartner in der Cafeteria des

Alters- und Pfl egeheims Städtli zurückblicken. 20 Jahre bei der

Gemeinde Berneck tätig war Ruedi Thurnheer, Angestellter

des Werkbetriebs. Seit 25 Jahren ist Elsbeth Ribi-Jordi eine

überaus zuverlässige und geschätzte Mitarbeiterin im Alters-

und Pfl egeheim Städtli. Der Gemeinderat dankt den Jubilarinnen

und dem Jubilar für den treuen Einsatz.

Generalabonnements im Rathaus erhältlich

Die Ortsgemeinde Berneck stellt der Bevölkerung von Berneck

vier Generalabonnement-Flexicards (GA) zum nach wie vor

ausserordentlich günstigen Preis von Fr. 30.–/Tag zur Verfügung.

Das Einwohneramt im Büro 4 des Rathauses ist für die Reservation

und die Ausgabe der GA zuständig. Anfragen und Reservationen

können über das Internet www.berneck.ch oder Telefon

071 747 44 71 vorgenommen werden. Die GA können 30 Tage

im Voraus für maximal zwei Tage bezogen werden. Ein allfälliges

Defi zit wird durch die Ortsgemeinde Berneck getragen. Im

vergangenen Jahr betrug die Auslastung sehr gute 96,1 %.

Neuzuzüger willkommen geheissen

Alle zwei Jahre heisst der Gemeinderat die Neuzugezogenen in

der Gemeinde willkommen. Der Torggel im Oberdorf war bei früheren

Willkommanlässen ein stimmungsvoller Durchführungsort.

Wegen der grossen Anzahl von Neuzuzügern mussten neue

Räumlichkeiten gesucht werden. In der neuen Mehrzweckhalle

bot sich dazu der ideale Ersatz an.

Auf den 26. Juni 2009 wurden 562 Neuzugezogene (inkl.

Kindern) eingeladen. 155 Personen meldeten sich zum Begrüssungsanlass

an. Eingeladen waren auch Vertreter der verschiedenen

Behörden, Parteien und Vereine.

Gemeindepräsident Jakob Schegg konnte so nach dem Apéro

im Foyer gut 200 Personen begrüssen. Der von Peter und

Jolanda Sonderegger erstellte Film stellte die Gemeinde mit

22

Die Neuzuzügerbegrüssung stiess auf ein erfreulich grosses Echo.

herrlichen Aufnahmen in sympathischer Art und Weise vor.

Über die Primarschule Berneck informierte Schulratspräsidentin

Stefanie Hug-Trinkler.

Mit dem Aufruf für eine aktive Teilnahme am Dorfl eben schloss

der offi zielle Teil des Anlasses. Für das leibliche Wohl sorgten

die Mitglieder der Torkelküche. Wie es sich in Berneck gehört,

durfte das Glas einheimischer Wein oder Bio-Traubensaft nicht

fehlen. Die Buramusig Berneck unterhielt während und nach

dem Essen mit schmissiger Blasmusik. Interessante Tischgespräche

und ein gemütliches Beisammensein rundeten den

Anlass ab.

Vereinsempfang

Es gehört zu den schönen Traditionen unserer Gemeinde: Wenn

sich ein Verein an einem eidgenössischen Fest beteiligt, wird

ihm bei der Heimkehr ein Empfang bereitet. Am 14. Juni 2009

durfte der Akkordeonclub Altstätten-Berneck vom eidgenössischen

Harmonika- und Akkordeon-Fest, das in Herisau durchgeführt

wurde, herzlich zu Hause empfangen werden.

Jungbürgerfeier – traditionell und beliebt

Am 27. November 2009 waren die Angehörigen des Jahrgangs

1991 zur Jungbürgerfeier eingeladen. Von 45 Eingeladenen

nahmen 29 junge Erwachsene, also zwei Drittel, an der Feier

teil. Nach dem Begrüssungstrunk stellte Gemeindepräsident

Jakob Schegg die Mitglieder des Gemeinderates vor. Er rief die

Jungbürgerinnen und Jungbürger auf, nebst den Rechten als

Volljährige auch die Verantwortung und Pfl ichten einer Gemeinschaft

wahrzunehmen. Mit Handschlag wurden die Jungbürgerinnen

und Jungbürger in den Kreis der Stimmberechtigten

aufgenommen.

Zum gemütlichen Teil des Abends wechselte die gut gelaunte

Gesellschaft in die Buschenschenke im Klumpentorkel. Mit

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Mit Handschlag werden die Jungbürgerinnen und Jungbürger

in das Stimmrechtsalter aufgenommen.

einem vorzüglichen Essen, angeregter Unterhaltung und Discomusik

wurde der fröhliche Abend abgeschlossen.

Torkelfest – ein Grossereignis

Alle zwei Jahre ist im Kalender am ersten Septemberwochenende

das Torkelfest Berneck eingetragen. Ein Anlass, der aus

unserem Dorfl eben kaum mehr wegzudenken ist. Am Freitag

erfolgte durch VINUMBERNECK der Auftakt mit dem Verschwellfest.

An diesem Abend – ein Geheimtipp für Weinliebhaber

– konnten die Weine aller einheimischen Produzenten

und dieses Mal sogar der Region degustiert werden.

Das Torkelfest selbst vermochte bei idealen Wetterbedingungen

wiederum Tausende nach Berneck zu locken. Auffallend

war die grosse Anzahl nostalgisch gekleideter Teilnehmender.

Grössere Gästeabordnungen aus der Stadt Dornbirn und aus

Nostalgie und Gemütlichkeit am Torkelfest.

23

dem deutschen Städtchen Bad Berneck nahmen am Umzug

und am Fest teil. Schon früh säumten Schaulustige die Neugass

und applaudierten den Umzugsteilnehmern. Nach der Verlesung

der Festsatzungen durch die beiden Nachtwächter strömten die

Gäste in die 14 Keller- und Besenwirtschaften. Zusätzlich boten

auch die Gaststätten und Betriebe im Dorfzentrum Speisen und

Getränke an.

Torkelfestfi lm erstellt

Das OK Torkelfest erteilte Tele Ostschweiz den Auftrag, nebst

der Werbung im Vorfeld des Festes auch einen Film über das

Torkelfest zu drehen. Der sehr eindrückliche Film wurde am

Sonntagabend nach dem Fest ausgestrahlt und stiess auf ein

erfreulich gutes Echo. Der Film kann auf der Homepage der

Gemeinde weiterhin heruntergeladen werden.

Organisiert wird das Torkelfest durch den Gemeinnützigen- und

Verkehrsverein, natürlich massgebend unterstützt durch die

Dorfvereine.

Viele Anlässe im Dorf

Nebst dem Torkelfest fanden aber auch noch andere zahlreiche

Anlässe und Veranstaltungen statt; der Veranstaltungskalender

zeigt dies von der Neujahrsbegrüssung bis zu den Adventsanlässen

auf der Gerbiwiese auf. Der Gemeinderat dankt den Organisatoren

und allen Helferinnen und Helfern für ihre Einsätze.

Ein spezieller Dank geht deshalb an alle Vereine und Institutionen,

die sich in verschiedensten Formen für unser Dorfl eben

einsetzen und hier nicht namentlich erwähnt sind.

Wechsel des Geometerbüros

Der Gemeinderat hat vor allem aus praktischen Überlegungen

beschlossen, für die Nachführung der amtlichen Vermessung

einen neuen Vertrag mit der Wälli AG, Ingenieure, Heerbrugg,

abzuschliessen. Die Werkleitungspläne der Elektra und Wasserversorgung

wurden bereits durch die Wälli AG, Heiden, vormals

Merkl AG, nachgeführt. Die Nachbargemeinde Au, mit der die

meisten Berührungspunkte bestehen, hat ebenfalls das gleiche

Büro mit der Nachführung der Vermessung beauftragt. Für

kurzfristige Vermessungs- und Kontrollaufträge ist die räumliche

Nähe ebenfalls ein Vorteil.

Der Nachführungsvertrag mit der Geoinfo Gossau AG, die die

Vermessungsarbeiten während Jahrzehnten kompetent und

zuverlässig ausführte, wurde aufgelöst. Die effektive Übergabe

erfolgte am 1. Mai 2009.

Katasterpläne für Baueingaben können beim Ingenieurbüro

Wälli AG, Auerstr. 23, 9435 Heerbrugg, Telefon 071 727 10 70,

bestellt werden.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Ende der Vermittlertätigkeit

Mit der Neuregelung des Vermittlerwesens ist Willi Niederer

nach über 24-jähriger Tätigkeit auf Ende Mai 2009 von seiner

Aufgabe zurückgetreten. Willi Niederer amtete von 1985 – 1988

als Vermittler-Stellvertreter. Auf den 1. Januar 1989 erfolgte

dann die Wahl zum Vermittler. Diese Aufgabe hatte er bis

31. Mai 2009 – die Amtsdauer wurde durch das Gerichtsgesetz

verlängert – inne. Willi Niederer beschränkte sich nicht nur auf

die gesetzlichen Aufgaben des Vermittlers. Vielmehr stand er bei

Problemen und Zwistigkeiten mit seiner ruhigen und konzilianten

Art vermittelnd zur Verfügung. Sein Rat wurde oft geschätzt.

Neu erfolgt die Wahl des regionalen Vermittlers durch das

Kreisgericht.

Willi Niederer war bis 31. Mai 2009 der letzte Vermittler der Gemeinde

Berneck. Neu ist das Vermittlerwesen regional geregelt.

Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg

Am 1. Januar 2009 haben Urs Hug, Heerbrugg, als Kommandant,

und Urs Castellazzi, Berneck, als sein Stellvertreter, die

Führung der gemeinsamen Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg,

die seit 8 Jahren besteht, übernommen.

In der Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg waren Ende Jahr

95 Angehörige der Feuerwehr (AdF) eingeteilt. 8 AdF haben ihre

Dienstpfl icht erfüllt, 6 AdF traten aus anderen Gründen aus der

Feuerwehr aus. 9 neue AdF konnten am Tag der offenen Tür

für den Feuerwehrdienst gewonnen werden. In der regionalen

Jugendfeuerwehr engagieren sich 7 Jugendliche aus unserem

Einzugsgebiet.

Die Feuerwehr wurde im vergangenen Jahr zu total 175 Einsätzen

aufgeboten. Im Vorjahr waren es noch 141 Einsätze

gewesen. Erstmals konnte auch die neu angeschaffte Wärmebildkamera

wirkungsvoll eingesetzt werden.

24

Die Kosten der gemeinsamen Feuerwehr werden mit einer

Gewichtung von je 50 Prozent aufgrund der Einwohnerzahl und

der GVA-Versicherungswerte per 31. Dezember des Vorjahres

aufgeteilt. Dies bedeutet eine Aufteilung im Verhältnis von rund

35 Prozent für Berneck und 65 Prozent für Au. Rechnungsführende

Stelle ist das Gemeindekassieramt Berneck.

Ortsgeschichtliche Sammlung

Die Museumskommission hat im Frühjahr unter der Leitung

von Gemeinderätin Margrit Wellinger eine Ausstellung über die

Bernecker Gerbereitradition mit dem Titel «Vor Kua zum Schua»

organisiert. Unter Mithilfe von Rudolf Seitz, pensionierter Gerbereitechniker,

Ormalingen, von Klaus Gallusser und Rudolf

Federer konnte ein interessanter Einblick in das alte Handwerk

und die daraus entstehenden Produkte gezeigt werden. Die Vernissage

und die Ausstellung zogen erfreulich viele interessierte

Besucher an.

Die Lederherstellung ist ein altes Handwerk.

Die Museumskommission ist weiterhin mit der systematischen

Inventarisierung des gesamten Museumsmaterials beschäftigt.

Es werden alle Gegenstände fotografi ert und EDV-mässig aufgenommen.

Das Lager für alle Museumsgegenstände befi ndet

sich im Töbelitorkel.

Mehrzweckhalle Bünt bewährt sich

Die Mehrzweckhalle Bünt ist durch das Schul- und Vereinsturnen

gut ausgelastet. Die Vereine können ihre Anlässe mit einer

zeitgemässen Infrastruktur durchführen. Einzig die installierte

Ton- und Beschallungsanlage vermochte den Anforderungen

an eine einwandfreie Wiedergabe von musikalischen und

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

gesanglichen Darbietungen nicht ganz zu genügen. Mit einer

Arbeitsgruppe und dem Zuzug von Spezialisten wurden Verbesserungsmöglichkeiten

geprüft. Aufgrund dieser Abklärungen

erfolgte eine Erweiterung der vorhandenen Anlage mit einem

grösseren Mischpult und zusätzlichen Mikrofonen.

Ein Ingenieurbüro wurde beauftragt, technische Abklärungen

über die höchstzulässigen Schneehöhen auf dem Hallendach

der Mehrzweckhalle Bünt vorzunehmen. Gemäss diesen Berechnungen

ergeben sich zulässige Schneehöhen von vier Meter

Neuschnee oder einem Meter Nassschnee. Das Flachdach

der Halle muss deshalb ab einem Meter Nassschnee geräumt

werden. Das Pfl ichtenheft der Abwarte wurde entsprechend

ergänzt.

Fussballfeld in der mittleren Wisen abgerechnet

Die Gemeinden Au und Berneck haben zusammen mit dem

FC Au-Berneck 05 in der mittleren Wisen ein neues Fussballfeld

über die Gemeindegrenze erstellt. Das Fussballfeld liegt zu

einem Drittel auf Gebiet von Berneck.

Am 22. September 2008 konnte das Spielfeld offi ziell – vorerst nur

durch die Junioren – in Betrieb genommen werden. Das Einweihungsfest

des FC Au-Berneck 05 fand am 15. August 2009 statt.

Die Baukosten waren auf Fr. 540’000.– veranschlagt. Daran beteiligt

sich die Gemeinde Berneck mit einem Drittel. Die Abrechnung

des Gemeindeanteils inkl. einer zusätzlichen WC-Anlage

lautet auf Fr. 197’838.80. Die Gemeinde Berneck beteiligt sich

auch am laufenden Unterhalt zu einem Drittel.

Soziale Dienste Mittelrheintal (SDM)

Im Verein Soziale Dienste Mittelrheintal sind die Paar- und Familienberatung,

die Suchtberatung, die Kontakt- und Anlaufstelle

Contact, die Mütter- und Väterberatung, die Freiwilligenarbeit

DOMINO – Begleitung von Familien, die Kinderkrippen und

das Jugendnetzwerk Mittelrheintal eingebunden. Ausgebildete

Fachpersonen stehen für Beratungen und Auskünfte gern zur

Verfügung. Anfragen direkt über Soziale Dienste Mittelrheintal,

Balgacherstr. 210, 9435 Heerbrugg, oder www.s-d-m.ch.

In Berneck fehlte in den vergangenen Jahren ein Jugendtreffpunkt.

Es zeichnet sich nun eine regionale Lösung für Berneck,

Balgach und Au an zentraler Lage in Heerbrugg ab.

Regionale Fachstelle Integration Rheintal

Die regionale Fachstelle Integration ist eine Anlaufstelle für Integrationsmassnahmen,

die den Sozialen Diensten Oberes Rheintal,

Altstätten, angegliedert wurde. Mit dem Motto «Integration ist

Begegnung» wurden verschiedene Anlässe durchgeführt. Damit

soll das Zusammenleben von Einheimischen und Zugezoge-

25

nen im Rheintal verbessert werden. Die Mitfi nanzierung von

Deutschkursen, die auch effektiv besucht und abgeschlossen

werden, wird weitergeführt.

Alters- und Pfl egeheim Städtli

Das Alters- und Pfl egeheim Städtli war während des vergangenen

Jahrs sehr gut belegt. Am 31. Dezember 2009 zählte das

Heim 41 Bewohnerinnen und Bewohner. Davon wohnten bis

anhin 17 Personen in einer auswärtigen Gemeinde. Im vergangenen

Jahr traten 28 Personen ein und 26 aus, gegenüber

den Vorjahren ist dies eine überaus grosse Veränderung. Das

Durchschnittsalter aller Bewohnerinnen und Bewohner liegt bei

86,28 Jahren. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der jetzigen

Bewohnerschaft liegt bei 3 Jahren und 251 Tagen.

Bertha Brüstle-Hollenstein konnte bei beneidenswerter geistiger Frische

am 22. Juni 2009 ihren 100. Geburtstag feiern.

Das Alters- und Pfl egeheim Städtli sowie die Spitex-Dienste

Berneck sind ISO-Norm 9001:2000 zertifi ziert. Beim Aufrechterhaltungsaudit

wurde die Zertifi zierung bestätigt.

Das Führungsteam mit Heimleiter Peter Lenz, Pfl egedienstleiterin

Denise L’Homme, Verpfl egungsleiter Marco Peifer und

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Hauswirtschaftsleiterin Jasmin Benz sorgt mit weiteren 40 Ange

stellten (ein grosser Anteil in Teilzeitpensen) für das Wohl der

Bewohnerinnen und Bewohner.

Beliebter Morgenbrunch

Ein überaus beliebter Anlass ist der Morgenbrunch mit den

Angehörigen. Wegen der unsicheren Witterung mussten die

140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Speisesaal, der

Cafeteria und im Aufenthaltsbereich des Erdgeschosses platziert

werden. In den festlich geschmückten Räumen und beim

prächtigen und liebevoll gestalteten Buffet des Küchenteams

blieben keine Wünsche offen. Für gemütliche Unterhaltung sorgte

Ernst Schefer mit zwei Musikkolleginnen.

Heimleiter Peter Lenz konnte eine grosse Gästeschar zum sonntäglichen

Morgenbrunch begrüssen.

Ausfl ug, Auftritte, freiwillige Dienste

Zahlreiche Vereine und Gruppen bringen mit ihren Darbietungen

eine willkommene Abwechslung in den Alltag des Alters- und

Pfl egeheims Städtli.

Der wöchentliche Rollstuhldienst durch die beiden Frauenvereine,

das Vorlesen und viele weitere wertvolle Dienste werden

durch Privatpersonen geleistet. Der Samariterverein führt

alljährlich den beliebten Altersheimausfl ug – dieses Mal in den

Hölzlisberg – durch.

Der Gemeinderat dankt allen Vereinen, Gruppen und Privaten

für ihren Einsatz zu Gunsten der Bewohnerschaft des Alters-

und Pfl egeheims Städtli. Dieses freiwillige Engagement wird

überaus geschätzt. Für alle freiwilligen Helferinnen und Helfer

wird jeweils ein Dankeschön-Nachmittag durchgeführt.

Cafeteria täglich geöffnet

Im Alters- und Pfl egeheim befi ndet sich eine Cafeteria, die für

alle Bewohner und die ganze Bevölkerung täglich von 14.00 Uhr

bis 17.00 Uhr geöffnet ist. Es können so ungezwungene Kontakte

gepfl egt werden.

26

Vermächtnis, Spenden und Vergabungen

Der am 14. Februar 2009 verstorbene Willi Bischof-Gebert,

Schlössliweg 8, Berneck, hat dem Alters- und Pfl egeheim Städtli

ein testamentarisches Vermächtnis von Fr. 57’400.– zu Gunsten

des Altersheimfonds ausgerichtet.

Das Alters- und Pfl egeheim Städtli kann auch sonst immer

wieder grössere und kleinere Spenden – besonders auch in

Trauerfällen – entgegennehmen. Die freiwillige Kollekte des

Kammermusikkonzerts zum Gedenken an Dr. h.c. Erich Döring,

gesponsert von der Familie Döring, ist wiederum dem Alters-

und Pfl egeheim zugute gekommen.

Der Gemeinderat verdankt all diese Zuwendungen im Namen

der Bewohnerschaft ganz herzlich.

Strassenwesen

Trottoir Obereggerstrasse

Die Arbeiten für das Trottoirteilstück Lochrank bis Sackrank

konnten abgeschlossen werden. Es besteht nun für die Fussgänger

von der Neugass her ein zusammenhängender Schutz

bis zum Sackrank.

Die Bauabrechnung ist noch nicht erstellt. Die Gemeinde

Berneck hat sich gemäss Strassengesetz mit 35 % an den Kosten

des Trottoirs zu beteiligen.

Au – Berneck mit 60 km/h

Der Inhaber eines Gewerbebetriebs an der Auerstrasse stellte

den Antrag auf Reduktion der Höchstgeschwindigkeit auf der

Staatsstrasse Au – Berneck bzw. die Erweiterung des Innerortsbereichs.

Begründet wurde das Begehren mit dem Verkehrsaufkommen

auf der Musterplatzstrasse und der neuen gegenüberliegenden

Erschliessungsstrasse. Der Gemeinderat leitete das

Begehren in befürwortendem Sinn an die Verkehrstechnik der

Auf der Ausserortsstrecke zwischen Berneck und Au gilt neu die Geschwindigkeit

60 km/h.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Kantonspolizei St. Gallen weiter. Diese führte in ihren Abklärungen

auf, dass bei der Auerstrasse ein durchgehendes Trottoir

vorhanden ist. Ein Bedarf auf eine Geschwindigkeitsreduktion

auf generell 50 km/h wurde als nicht ausgewiesen betrachtet.

Hingegen wurde aufgrund der gegebenen Ortsverhältnisse, der

ermittelten Frequenzen, der Unfallstatistik, der vorgenommenen

Geschwindigkeitsmessungen und der rechtlichen Bestimmungen

eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h verfügt.

Gemperenstrasse ausgebaut

Der nördliche Teil der Gemperenstrasse wurde im Jahr 2008

saniert und von der Wisenstrasse bis zur Auerstrasse mit

einem Trottoir versehen. Die restlichen Abschluss- und Anpassungsarbeiten

konnten im Jahr 2009 noch erledigt werden. Die

Bauabrechnung lautet auf Fr. 815’063.80. Mit Beschluss der

Bürgerschaft ist ein Kredit von Fr. 900’000.– erteilt worden. Die

Abrechnung befi ndet sich im Anhang zur Jahresrechnung der

Gemeinde Berneck.

Teilstrassenpläne erlassen

Der Gemeinderat hat folgende Teilstrassenpläne erlassen:

■ Erschliessung Auerstr. 37

■ Änderung Schlossbruggweg

■ Oberfeldweg

■ Aufhebung Verbindungsweg Kübachstrasse zu Schlifi strasse

■ Wegverlegung Egg, Husen-Kalchofen-Buechholz

■ Neudorfstrasse (Erschliessung ab Feldmülistrasse)

Beim Teilstrassenplan «Änderung Schlossbruggweg» musste

ein aufwändigeres Einspracheverfahren durchgeführt werden.

Es wurde aber kein Rekurs eingereicht.

Strassenraumgestaltung Zentrum Berneck

Die Strassenraumgestaltung Zentrum Berneck erfolgt in enger

Zusammenarbeit mit dem kantonalen Tiefbauamt. Die Neugass

und die Rösslikreuzung stehen als Kantonsstrassen im Eigentum

und Unterhalt des Kantons. Das Tiefbauamt und die

Politische Gemeinde Berneck haben den Auftrag zur Erstellung

eines Projekts an die Ingenieurgemeinschaft Dierauer/Wepf

erteilt. Vorgängig lag schon eine Vorprojektstudie des Planungsbüros

Strittmatter Partner AG, St. Gallen, vor. Ebenso wurde

ein Vernehmlassungsverfahren zu einem Vorprojekt der INGE

Dierauer/Wepf durchgeführt.

Die vom Gemeinderat bereits früher eingesetzte Arbeitsgruppe

Strassenraumgestaltung Zentrum Berneck hat das nun vorliegende

Projekt beraten. Die ARGE hat sich erfreulicherweise

einstimmig damit einverstanden erklären können.

Die engen räumlichen Verhältnisse und die zahlreichen Bedürfnisse

an eine Durchgangsstrasse erlauben es nicht, alle Anliegen

vollumfänglich zu befriedigen. Es müssen konsensfähige

Kompromisse gefunden werden. Der Kanton gibt klare Richtlinien

für Kantonsstrassen vor. Es wurden grösstmögliche Zuge-

27

ständnisse für eine Beruhigung des Verkehrs auf der Neugass

und die Platzierung von Parkplätzen erreicht.

Für die Aufwendungen der Strasse ist der Kanton zuständig. Bei

den Trottoirs muss sich die Gemeinde gemäss Strassengesetz

mit 35 % beteiligen. Die Gestaltung des Rathausplatzes ist alleinige

Aufgabe der Gemeinde. Die Erneuerung von Werkleitungen

geht zu Lasten der Werke.

Im Moment erfolgt die Detailberatung des Projekts im Gemeinderat.

Für die Neugestaltung der Neugass und die Gestaltung

der Rösslikreuzung erfolgt nachher eine öffentliche Aufl age mit

Planverfahren gemäss Strassengesetz. Für die Gestaltung des

Rathausplatzes und des Freiraums Rösslikreuzung mit Erneuerung

von Werkleitungen an der Neugass erfolgt in diesem

Jahr eine Urnenabstimmung. Vorher wird noch eine öffentliche

Orientierungsversammlung durchgeführt.

Baubeginn für Kinderspielplatz

Der Ersatz des früher auf dem Lindenplatz bestehenden Kinderspielplatzes

verzögerte sich aus verschiedenen Gründen.

Gegen das seinerzeitige Baugesuch gingen Einsprachen von

Anstössern ein. Da auch der Ersatz eines Bauamtsgebäudes

mitberücksichtigt werden musste, wurde das Einspracheverfahren

zurückgestellt. Es konnten dann aber in der Zwischenzeit

mit allen Anstössern in Verhandlungen einvernehmliche Lösungen

gefunden werden.

Für die Detailplanung wurde anschliessend eine Arbeitsgruppe,

in der eine Kindergärtnerin, eine Lehrerin und eine Vertreterin

der Jungmütterrunde bzw. Pro Juventute mitwirkten, gebildet.

Der Kinderspielplatz soll den Bedürfnissen der Kinder dienen.

Für die Gestaltung wurde das Ingenieur- und Planungsbüro

Oeplan, Balgach, beigezogen.

Im Dezember 2009 konnte mit den Erdarbeiten begonnen

werden. Die Spielgeräte werden im Frühjahr 2010 durch die in

Berneck ansässige Stiftung Business House, ein Werk, in dem

ausgesteuerte Arbeitslose beschäftigt werden, ausgeführt. Die

Inbetriebnahme des Spielplatzes – der in Anlehnung an die

gelungene Veranstaltungsreihe Maiblüten 2008 das Thema

«Wassermärchen» führt – wird im Sommer 2010 erfolgen. Ein

lang gehegter Wunsch kann damit erfüllt werden.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Kehrichtverwertung

Die Kehrichtstatistik 2009 des Zweckverbandes Kehrichtverwertung

Rheintal (KVR) zeigt folgende Zahlen:

Verbandsgebiet Berneck

kg kg

Hauskehricht 12’954’840 802’030

Industrie und Gewerbe

(* Direktablieferungen in

Kehrichtverwertungsanlage)

564’140 *24’200

Total 13’518’980 826’230

Altglas 119’810

Papier 211’630

Altmetall 15’160

Altöl 3’240

Die Hauskehrichtmenge hat im gesamten Verbandsgebiet um

0,2 % leicht zugenommen. Ähnlich sind auch die Zahlen in

Berneck; die abgelieferte Hauskehrichtmenge stieg um 0,6 %.

Die Direktablieferungen von Gewerbe- und Industrieabfällen

haben gesamthaft massiv um 44,7 % abgenommen. In Berneck

dagegen erhöhten sich die Direktablieferungen um 78,2 %. Die

gesamte Kehrichtmenge in Berneck (Haushalt und Direktablieferungen)

hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,9 % erhöht.

Im abgelaufenen Jahr musste vermehrt festgestellt werden,

dass am Vorabend bereitgestellte Kehrichtsäcke durch Füchse

und/oder streunende Hunde aufgerissen waren. Auch im

geschlossenen Dorfgebiet suchen Füchse nach Speiseresten.

Die Einwohnerinnen und Einwohner werden deshalb ersucht,

die Kehrichtsäcke erst am Morgen für die Kehrichtsammeltour

bereitzustellen.

Offi zielle Kehrichtsäcke, Bündel- und Sperrgutmarken können

bei unseren Verkaufsstellen im Dorf (Bäckerei Eschenmoser,

Molkerei Therese Mathys-Flückiger und Volg-Laden) bezogen

werden. Neu ab 2010 bietet auch die Post Berneck den Verkauf

von Kehrichtsäcken, Bündel- und Sperrgutmarken und auch

Containerplomben an. Containerplomben können auch weiterhin

beim Gemeindekassieramt, Rathaus, bezogen werden.

Sammelzeiten einhalten

Die Sammelstellen für wiederverwertbare Abfälle befi nden sich

beim Buskehrplatz Rathausplatz und an der Unterfeldstrasse.

Es können Altglas, Aluminium und Dosen, Altöl, Batterien sowie

Kleider und Schuhe deponiert werden. Die Einwohnerinnen und

Einwohner – wie auch die zahlreichen Auswärtigen – werden

ersucht, an Sonn- und Feiertagen sowie von abends 20 Uhr bis

morgens um 7 Uhr die Sammelstellen nicht zu benützen. Die

Anwohner sind dafür dankbar. Verpackungsmaterialien sind

wieder mitzunehmen und über die ordentliche Kehrichtabfuhr zu

entsorgen.

28

Haushalt-, Büro-, Telekommunikations- und Informatikgeräte

sowie Geräte der Unterhaltungselektronik wie auch elektrische

oder elektronische Werk- und Spielzeuge können in Berneck

unentgeltlich beim Business House, Auerstr. 30, Berneck, zur Entsorgung

abgegeben werden. Die Stiftung Business House verfügt

über eine entsprechende Bewilligung zur Annahme von kontrollpfl

ichtigen Abfällen. Im Werk an der Auerstrasse werden ausgesteuerte

Arbeitslose mit den Demontagearbeiten beschäftigt.

Mehr Grünmaterial

Mit sechs Touren wurden 296’410 kg (241’640 kg im Vorjahr)

Grünmaterial der Biogasanlage in Widnau zugeführt. Es handelt

sich um eine erneute Rekordmenge. Die Daten der Grüntouren

sind im Abfallentsorgungsplan, der in alle Haushaltungen verteilt

worden ist, aufgeführt. Zusätzlich zu den Grüntouren werden auf

Anmeldung hin zwei unentgeltliche Häckseldienste am 15. März

und 16. November 2010 angeboten.

Friedhof

Nebst dem Erdbestattungsgrab bieten sich für Urnenbeisetzungen

in unserem Friedhof drei verschiedene Möglichkeiten

an. Einerseits bestehen Urnengräber, die mit einem Grabmal

Das Gemeinschaftsurnengrab befi ndet sich an der mittleren Friedhofmauer.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

versehen und individuell bepfl anzt werden können. Andrerseits

besteht die Urnenwand. Die Namensnennung erfolgt einheitlich

auf den vorhandenen Sandsteinplatten. In der Rabatte vor der

Urnenwand besteht eine immergrüne Bepfl anzung. Ein eigener

Grabschmuck ist nicht möglich. Eine dritte Möglichkeit besteht

mit der Beisetzung im Gemeinschaftsurnengrab ohne Namensnennung.

Dieses Grab befi ndet sich an der grün bewachsenen

Zwischenmauer mit dem Golgatha-Kreuz, das von Bildhauer

Walter Jüstrich geschaffen wurde.

Der Gemeinderat hat die Grabesruhe für Erdbestattungs- und

Urnengräber schon seit Jahren auf einheitlich 20 Jahre festgelegt.

Zweitversterbende Angehörige können während zehn

Jahren als Urne in einem bestehenden Erd- oder Urnengrab

beigesetzt werden.

Der Gemeinderat prüft zurzeit die Erweiterung von Urnenbestattungsmöglichkeiten

in einer Rabatte mit Grabstelen und kleinen

Namenstafeln.

Geschiebe- und Treibholzfang Dürrenbommert

Mit den Rodungs- und Bauarbeiten für den Geschiebe- und

Treibholzfang (GTF) Dürrenbommert ist am 8. Dezember 2008

begonnen worden. Vorgängig musste die Städtlibrücke ersetzt

und verstärkt werden, damit die Baumaschinen und der Materialtransport

ohne Probleme erfolgen konnten. Mit den Bauarbeiten

wurde die Arbeitsgemeinschaft Dürrenbommert, bestehend

aus den Firmen Hugo Dietsche AG, Marquart AG, A. Buschor AG,

Gautschi AG und Gstöhl AG beauftragt.

Grösste Baustelle im Dorf

In den Wintermonaten – bei Niedrigwasserstand – konnten

die umfangreichen Aushubarbeiten ausgeführt werden. Das

Aushubmaterial wurde dabei direkt auf dem Gelände über eine

Sortieranlage in die verschiedenen Komponenten aufgeteilt.

29

Das Kies konnte für die Zufahrtsrampe des Rückhalteraums

verwendet werden. Die aussortierten Steine fanden wiederum

Verwendung beim Bau des neuen Gerinnes, der Böschungen

beim bestehenden Bachlauf und auch in der neuen Bachsohle.

Der Rückhalteraum wurde mit einer rund 90 Meter langen und

50 Meter breiten Geländemulde gebildet. Diese umfasst ein

Auffangvolumen von rund 6’000 Kubikmetern Material, das sich

aus grösseren Holzstücken und grobem Geschiebematerial

zusammensetzen wird. Zurückgehalten wird das Sammlermaterial

durch 21 Ortsbetonpfähle, die bis in eine Tiefe von

13 Metern verankert wurden. Dazu mussten mit einer speziellen

Grossbohrmaschine die Fundamentslöcher ausgehoben, das

Bohrloch mit einem Stahlrohr fi xiert und anschliessend Armierungskörbe

eingesetzt und mit Beton ausgegossen werden.

Oberirdisch ist nun nur noch ein sehr kleiner Teil dieser Stahlrohre

sichtbar. Die vertikalen Pfähle müssen bei einer Aufstauung

von Geschiebe, Treibholz und Wasser einem immensen

Druck standhalten können.

Eine Verzögerung ergab sich mit der Abfuhr des restlichen

Aushubmaterials. Für die Ablagerung des Materials in nächster

Nähe musste zuerst die Umzonung beim Schwimmbad Weier

abgewartet werden. Diese verzögerte sich wegen der zusätzlichen

Grundlagenbeschaffungen und Abklärungen für den

Kanton. Das Aushubmaterial hätte sonst mit grossem fi nanziellen

und ökologisch wenig sinnvollem Mehraufwand auf eine

Deponie in Oberriet geführt werden müssen.

Bis zum Jahresende konnten die Bauarbeiten abgeschlossen

werden. Die Bepfl anzung wird im zeitigen Frühjahr 2010 angebracht.

Mit der Fertigstellung des GTF konnte auch der Fussweg von

der Bünt ins Schossenriet wieder errichtet werden. Über das

Normalwassergerinne des Littenbachs wurde ein Holzsteg

gesetzt. Dieser ist durch eine Time-out-Klasse der Oberstufe

Mittelrheintal in ihrer Werkstätte an der Auerstrasse angefertigt

worden. Über das Bachbett des Hochwassergerinnes führen

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

grössere Trittsteine. Es wurde damit wieder ein Stück Wanderweg

durch ein besonders interessantes Gebiet in allernächster

Dorfnähe geschaffen. Im Fall von Hochwasser kann der Weg

nicht benützt werden.

Mit dem GTF Dürrenbommert kann die Hochwassersicherheit

weiter verbessert werden. Als dritte und weitere Hochwasserschutzmassnahme

wird die Erstellung von zwei Retentionsräumen

im Gebiet Kloteren bearbeitet. Die Wassermenge, die bei

extremen Hochwasserereignissen keinen Platz im Bachlauf

fi ndet, soll in diese Retentionsräume abgeleitet und zwischengespeichert

werden.

Den Gemeinderäten Au und Berneck sowie der Littenbach-

Aecheli-Kommission Au-Berneck ist es ein Anliegen, die Sicherheit

vor Überschwemmungen weiter zu erhöhen. Es werden

dafür beachtliche fi nanzielle Aufwendungen notwendig sein.

Der Littenbach ab Sammler Schlossbrugg, der Hinterburg- und

Buechholzbach in der Ebene sowie das Aecheli gehören zu den

Gewässern, die durch das Littenbach-Aecheli-Unternehmen Au-

Berneck unterhalten werden. Dazu besteht eine Kommission,

die aus Vertretern beider Gemeinden gebildet wird. Es erfolgen

Perimetereinzüge nach Bedarf.

Der Gemeinderat überwacht gemäss Wasserbaugesetz die

öffentlichen Gewässer. Eine Vertretung kontrolliert deshalb

periodisch auch die ausserhalb der Perimetergebiete liegenden

Bachläufe.

Bachsanierungskonzept für Loch- und Sackbach

Aufgrund der Beratungen der Arbeitsgruppe Lochbach wurde

ein generelles Bachsanierungskonzept für den Loch- und Sackbach

durch das Ingenieurbüro Bänziger Partner AG ausgearbeitet.

Der Loch- und Sackbach sind innerhalb des Dorfbereichs

grösstenteils eingedolt. Die Dimensionierung für ein 100-jähriges

Hochwasser ist ungenügend. Der bauliche Zustand der Eindolungen

ist mässig bis schlecht. Eine Variantenprüfung ergab,

dass ein durchgehender Ausbau entlang der heutigen Linienführung

nicht möglich ist. Es besteht eine grundsätzliche Pfl icht zur

Offenlegung von Gewässern, wenn an eingedolten Gewässern

bauliche Veränderungen vorgenommen werden müssen.

Das nun im Entwurf vorliegende Konzept sieht eine teilweise

Offenlegung vor. Eine Offenlegung beansprucht sehr viel Raum,

verursacht sehr grosse Kosten und schränkt die Bebaubarkeit

der betroffenen Grundstücke gravierend ein.

Die Unterlagen werden zusammen mit dem Kanton weiter

bearbeitet. Die defi nitive Gefahrenkarte, die durch den Kanton

erstellt wird, hat ebenfalls wesentlichen Einfl uss auf die weiteren

Planungsarbeiten.

Es werden im Bereich Gewässer noch grössere Aufgaben auf

die Gemeinde zukommen.

30

Ortsplanung und Ortsbild

Start zur Zonen- und Richtplanrevision ist erfolgt

Nach der Genehmigung des Budgets 2009 hat der Gemeinderat

die Revision des Zonen- und Ortsplans in Angriff genommen.

Der jetzt geltende Zonenplan stammt aus dem Jahr 1988 und ist

seit 3. März 1989 in Kraft. Der Zonenplan wurde laufend durch

verschiedene Teilzonenpläne angepasst. Das Baureglement

wurde zusammen mit den Nachbargemeinden Au, Balgach,

Diepoldsau und Widnau überarbeitet und ist seit 2007 in Kraft.

Titelbild der Broschüre zum Start der Zonenplanrevision.

Der Zonen- und der Richtplan sollen gesamthaft und umfassend

revidiert und an die neuen Bedürfnisse angepasst werden.

Basis dazu bildeten eine Grundlagenanalyse und eine Umfrage

bei der Bevölkerung, den Parteien, Vereinen und weiteren

Interessen gruppen. Es wurde deshalb eine Broschüre zum

Start der Revisionsarbeiten in alle Haushaltungen von Berneck

verteilt und auch den auswärtigen Grundeigentümern zugestellt.

Dabei wurden folgende Fragen gestellt:

■ Welche bauliche Entwicklung ist in der Gemeinde Berneck

anzustreben?

■ Ist ein weiteres Bevölkerungswachstum in Berneck anzustreben?

■ Sollen in der Gemeinde Berneck die Möglichkeiten für neue

Arbeitsplätze geschaffen werden? Wenn ja, welche?

■ Was würden Sie am bestehenden Zonenplan / Richtplan

ändern? Was ist unbedingt beizubehalten?

■ Sind Gebiete auszuzonen oder einzuzonen? Wenn ja, welche?

■ Gibt es besondere Anliegen für ein Quartier?

■ In welchen Gebieten und wie soll die Wohnqualität verbessert

werden?

■ Welche Bauweise soll gefördert werden (verdichtete

Siedlungen, lockere Einfamilienhausbebauung, Mehrfamilienhäuser)?

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

■ Welche Bedürfnisse bestehen bezüglich der Infrastruktur

der Gemeinde (Schulen, Schulwegsicherung, Spielplätze,

Sportmöglichkeiten, Feuerstellen, Einkaufsmöglichkeiten,

Strassennetz, Fuss-/Wanderwegnetz, öffentliche Parkplätze,

Veloabstellplätze, Sammelstellen Abfälle, etc.)?

■ Wie wichtig ist der Erhalt der Rebberge?

■ Wie soll die Energieversorgung in Zukunft geregelt werden?

■ Weitere Anregungen

Das Echo auf diesen Aufruf zur Mitbeteiligung war überwältigend.

88 Eingaben wurden von Einwohnern, Grundeigentümern

und Vereinen eingereicht. Es handelte sich dabei um Wünsche,

Anregungen, Feststellungen und Bemerkungen. Die Eingaben

wurden sorgfältig gesichtet und geprüft. Die Eingaben zeigen

Tendenzen und den Willen eines Teils der Bevölkerung. Teilweise

waren die Eingaben sehr umfangreich und detailliert, teils

sehr kurz. Grundsätzlich hat die Broschüre und das Vorgehen

zum frühen Einbezug der Bevölkerung ein positives Echo

gefunden.

Der Gemeinderat verschafft sich bei Begehungen einen Überblick.

Der Gemeinderat selbst führte Ortsbegehungen an drei Halbtagen

durch. Die Ratsmitglieder konnten sich an Ort und Stelle ein Bild

vom Dorf machen und Problemstellungen vorberaten. Auch die

Erfahrungen der bisherigen Anwendung der Planungsinstrumente

wurden mitberücksichtigt. Die Bearbeitung der Eingaben und die

Beratungen zum Konzept-Entwurf waren recht zeitaufwändig.

An der öffentlichen Orientierungsversammlung vom 26. November

2009 wurden die bisherigen Arbeiten vorgestellt. Es wurden

die Grundlagenanalyse überarbeitet, die Zielsetzungen für die

Gemeindeentwicklung formuliert und ein Konzept-Entwurf ausgearbeitet.

Raumplanerin Marilene Holzhauser, Planungsbüro

Eigenmann Rey Rietmann, St. Gallen, fasste die Schwerpunkte

der Planungsaufgaben zusammen. Berneck ist in vielen Gebieten

mit unter 60 Personen je Hektare besiedelt. Das kantonale

Planungsamt geht von einer durchschnittlichen Dichte von 100

Einwohnern je Hektare aus. Eine Verdichtung ist deshalb mög-

31

lich. Im Konzept-Entwurf wurden die Bereiche «Unsere Stellung

in der Region» und «Berneck im Innern» behandelt.

Der Konzept-Entwurf unterstand einer zweiten Vernehmlassung

bis Ende Januar 2010. Dazu wurden die Planunterlagen auch im

Rathaus im Grossformat aufgestellt. Zum Konzept-Entwurf sind

elf Eingaben eingereicht worden. Diese werden nun bearbeitet

und das Konzept nochmals überarbeitet. Anschliessend erfolgt

eine Vorprüfung beim kantonalen Amt für Raumentwicklung und

Geoinformation sowie eine weitere Informationsversammlung.

Der Gemeinderat will die Zonenplanrevision zügig bearbeiten

und abschliessen.

Eingereichte Initiative Kübach/Schüllen

angenommen

Am 11. März 2009 reichte ein Initiativkomitee unter Leitung

von Heinz Stelzl, Schüllen, eine von 413 Personen unterzeichnete

Initiative mit dem Titel «Vernünftiges Bauen im Kübach/

Schüllen» ein. Die Initiative verlangt in einem Teilgebiet des

Kübachs und Schüllens die Umzonung von der bisherigen Zone

W2b (Wohnzone 2 Geschosse) in die Zone WE (Wohnzone für

Einfamilienhäuser 1 – 2 Geschosse). Mit der Initiative wollen die

Initianten gemäss ihrer eigenen Aussage erreichen, dass das

Ortsbild nicht durch weitere massige Baukörper gestört wird und

zukünftige bauliche Auswüchse verhindert werden. Weiter wurde

argumentiert, dass durch die Revision des Baureglements

eine massive Verdichtung in Kraft gesetzt wurde.

Der Gemeinderat hielt demgegenüber fest, dass die Gebäude-

und Firsthöhen nur minim verändert wurden. Die Wohnzone WE

ist ideal für Hanglagen. Die Wohnzone W2b kommt dagegen

überall in der Ebene vor. Das Raumplanungsgesetz schreibt

einen haushälterischen Umgang mit dem eingezonten Boden

vor. Die von den Initianten geforderte Rückzonung widerspricht

diesen Grundsätzen.

An der ausserordentlichen Bürgerversammlung vom 24. August

2009 wurde die Initiative sehr knapp mit 96 Ja- zu 92 Nein-Stimmen

angenommen.

Der Gemeinderat hat deshalb die Ausarbeitung eines entsprechenden

Teilzonenplans in Auftrag gegeben. Dieser befi ndet

sich zurzeit im Vorprüfungsverfahren beim zuständigen Amt für

Raumentwicklung und Geoinformation. Anschliessend erfolgt

die öffentliche Aufl age.

Teilzonenplan Schwimmbad Weier

Der Gemeinderat hat nach überaus intensiven Vorabklärungen

den Teilzonenplan Schwimmbad Weier erlassen. Es wird damit

die öffentliche Zone beim Schwimmbad Weier in südlicher und

nördlicher Richtung sowie ein Landstreifen für Parkplätze auf

der Westseite erweitert. Es fehlen an gut besuchten Tagen

Spiel- und Liegemöglichkeiten sowie Parkplätze.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Der Teilzonenplan lag vom 12. Mai bis 10. Juni 2009 öffentlich

auf. Innerhalb dieser Frist gingen drei Einsprachen ein. Auf

eine Einsprache trat der Gemeinderat mangels fehlender

Einsprachelegitimation nicht ein. Die Einsprache eines Umweltverbandes

wurde nach einer mündlichen Verhandlung mit

detaillierter Begründung des Einzonungsbegehrens zurückgezogen.

Mit einem Einsprecher konnte durch eine kleine Flächenkorrektur

eine einvernehmliche Lösung gefunden werden.

Anschliessend unterstand der Teilzonenplan noch dem fakultativen

Referendum.

Das kantonale Amt für Raumentwicklung und Geoinformation

hat in der Folge den Teilzonenplan Schwimmbad Weier genehmigt.

Damit wurde die rechtliche Möglichkeit geschaffen, den

südlich anstossenden Teil, der eine Mulde aufwies, mit Aushubmaterial

aus dem Geschiebe- und Treibholzfang Dürrenbommert

aufzufüllen.

Ortsbildinventar genehmigt

Im Jahr 2007 ist das Ortsbildinventar überarbeitet worden. Die

Bearbeitung der 22 Einsprachen war dabei recht zeitaufwändig.

Es wurden alle Einsprecherinnen und Einsprecher kontaktiert

und das rechtliche Gehör gewährt. Einigen Einsprachen konnte

nach Abwägung aller Aspekte und Abklärungen entsprochen

werden. Teilweise erfolgte eine Rückstufung von schützenswert

zu erhaltenswert. Ein Teil der Einsprachen wurde abgewiesen.

Gegen die Entscheide des Gemeinderates wurde ein Rekurs erhoben,

der dann aber vor einem Entscheid zurückgezogen wurde.

Das Ortsbildinventar ist damit rechtskräftig und dient dem

Gemeinderat als Planungsinstrument. In der Schutzverordnung

sind geschützte Ortsbilder, geschützte Kulturobjekte, archäologische

Stellen, Naturschutzgebiete, Geotopschutzgebiete,

Landschaftsschutzgebiete, Lebensräume Gewässer, Einzelbäume

sowie Hecken, Feld- und Ufergehölz aufgenommen.

Bei dieser Gelegenheit anerkennt und verdankt der Gemeinderat

die Leistungen von sehr vielen Grundeigentümern, die

ihre Objekte mit Sorgfalt, Sach- und Fachkenntnis sowie mit

32

Das Doktor-Schelling-Haus von Architekt Werner Bänziger hat auch

eine reizvolle Westseite.

erheblichem fi nanziellem Engagement unterhalten und auch

renovieren.

Rekordoechsle in Berneck

Der Wimmet 2009 konnte zur Freude der Rebleute und Kelterungsbetriebe

nach dem sonnigen Spätsommer und Herbst mit

einer ausserordentlich guten Qualität abgeschlossen werden. In

Berneck wurden 193’636 kg Blauburgundertrauben mit durchschnittlich

101,55° Oechsle geerntet. Der Spitzenwert von 118°

Oechlse wurde dabei in Berneck erzielt. Beim RieslingxSylvaner

oder Müller-Thurgau betrug die Ernte in Berneck total 40’767 kg

mit einem Durchschnitt von 79,86° Oechsle. An Spezialitäten

wurden 37’195 kg Trauben gelesen.

Die bestockte Rebfl äche von Berneck beträgt 40,6 Hektaren. Mit

Blauburgunder-Reben sind 29,7 Hektaren oder 73,2 % bepfl anzt.

Auf 4,9 Hektaren oder 12,2 % können Riesling x Sylvaner oder

Müller-Thurgau-Trauben geerntet werden. Diolinoir-Reben folgen

an dritter Stelle mit 1,4 Hektaren oder 3,4 % der Rebfl äche.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Energie

Label «Energiestadt» erreicht

An der Bürgerversammlung vom 30. März 2007 reichte Marcel

Manser den Antrag ein, den Gemeinderat zu beauftragen,

Schritte zur Erlangung des Labels Energiestadt zu prüfen.

Dieser Antrag wurde mit wenig Gegenstimmen gutgeheissen.

In der Folge setzte der Gemeinderat eine neue Arbeitsgruppe

Energie ein und beschloss, sich zusammen mit den Gemeinden

Balgach, St. Margrethen und Diepoldsau auf den Weg

zum Label Energiestadt zu machen. In zwei Workshops mit

Begleitung durch zwei Energieberaterinnen der beauftragten

Firma Brandes Energie AG, Zürich, wurden die Erhebungen

durchgeführt. Die anschliessende Beschaffung der Daten und

Grundlagen über alle Gemeindeliegenschaften waren recht

zeitaufwändig.

In der Zwischenzeit haben auch die anderen Rheintaler Gemeinden

beschlossen, Schritte zum Label Energiestadt zu

unternehmen. Ziel ist die Energieregion Rheintal.

Massnahmen Gemeinde

In einem umfangreichen Massnahmenkatalog wurden die Bereiche

Entwicklungsplanung, Raumordnung, kommunale Gebäude

und Anlagen, Versorgung und Entsorgung, Mobilität, Interne

Organisation sowie Kommunikation und Koordination bearbeitet

und ein Aktivitätenprogramm entwickelt.

Der Massnahmenkatalog veranlasste den Gemeinderat und die

Verwaltung zu verschiedenen Änderungen, Neuausrichtungen

und Anpassungen. So kauft die Gemeinde für ihre Liegenschaften

nur noch Axpo-Naturstrom. Dazu wurden allgemein ökologische

Beschaffungsrichtlinien erlassen. Für alle Gemeindegebäude

wurde ein Gebäudecheck vorgenommen. Als einzige

Heizung in der Mehrzweckhalle Bünt wurde eine Wärmepumpe

mit Erdsonden installiert.

Am 12. Oktober 2009 erfolgte der Auditrapport zum Label

Energiestadt. Die Labelkommission des schweizerischen

Träger vereins Energiestadt beschloss an ihrer Sitzung vom

24. November 2009, der Gemeinde Berneck das Label Energiestadt

zu erteilen. Von insgesamt 426,1 möglichen Punkten

erreichte die Gemeinde Berneck deren 251,7 Punkte, was

59,1 Prozent entspricht. Zur Erlangung des Labels sind mindestens

50 Prozent erforderlich. Es ist dies ein überaus erfreuliches

und sehr gutes Resultat.

Am 20. Januar 2010 erfolgte die offi zielle Übergabe des Labelzertifi

kats durch Regierungsrat Willi Haag, Vorsteher des

Baudepartements, in einer kleinen öffentlichen Feier in der

Mehrzweckhalle Bünt. Berneck ist in der Schweiz die 202. und

im Kanton die 18. Gemeinde, die das Label Energiestadt erhalten

hat.

Hans Steiner, Mitglied der schweizerischen Labelkommission,

würdigte das Resultat der Gemeinde Berneck. Musikalisch

33

Offi zielle Labelübergabe mit (v.l.) Regierungsrat Willi Haag, Gemeinderat

René Schürpf, Gemeindepräsident Jakob Schegg, Hans Steiner,

Labelkommission, und Maren Kornmann, Projektleiterin.

umrahmt wurde der festliche Anlass durch das einheimische

Bläserensemble Druckluft.

ARGE Energie weiterhin im Einsatz

Die Gemeinde Berneck übernimmt mit dem Label eine Vorbildfunktion.

In allen Entscheiden des Rats werden die ökologischen

Aspekte miteinbezogen. Mit der Energie soll sparsam umgegangen

werden. Aber ebenso wichtig ist es, dass jeder Einzelne in

seinem Bereich ebenfalls mitzieht. Dazu braucht es die ganze

Bevölkerung. Ein Umdenken zu umweltfreundlichen Energien

und verantwortungsvollem Handeln ist gefordert. Eine Möglichkeit,

an der alle Stromabonnenten mitmachen können, ist der

Bezug von Axpo-Naturstrom.

In der ARGE Energie arbeiten ab 1. Januar 2009 Gemeinderat

René Schürpf als Präsident, Gemeinderat Jean-Pierre Frey,

Marcel Manser, Antragsteller, Mischa Thurnherr, Energiefachmann,

Markus Forster, Schulrat, Armin Bont, technischer

Die ARGE Energie beteiligte sich mit einem Informationsstand an der Kilbi.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Betriebsleiter Elektra, Urs Holenstein, Bauamtschef, und René

Schelling, Gemeinderatsschreiber, mit. Mischa Thurnherr, Benzenstr.

6b, hat wegen anderweitiger grosser Belastung seinen

Rücktritt auf Ende 2009 erklärt. An seiner Stelle konnte Benno

Graf, Schüllenstr. 22, als neues Mitglied gewonnen werden.

Was bedeutet das Gütelabel Energiestadt?

Ein Label als Qualitätsmerkmal

Das Label Energiestadt ist eine Auszeichnung des Bundesamtes

für Energie und des Trägervereins «Label Energiestadt»

und wird jenen Gemeinden verliehen, die ausgesuchte

energiepolitische Massnahmen realisiert oder beschlossen

haben. Das Label ist Leistungsausweis für eine konsequente

und ergebnisorientierte Energiepolitik.

Mehr Lebensqualität

Energiestädte fördern erneuerbare Energien, umweltverträgliche

Mobilität und setzen auf eine effi ziente Nutzung der

Ressourcen. Energiestadt ist ein Paradebeispiel dafür, wie

mit verantwortungsvollem Handeln die Lebensqualität gesteigert

und das Klima geschützt wird.

Netzwerk

Das Label Energiestadt ist eine Erfolgsgeschichte: Von Aadorf

bis Zürich, von der Romandie über die Deutschschweiz bis

ins Tessin werden die Massnahmen und Ideen von Energiestadt

täglich mit Gewinn umgesetzt. Bis Ende Dezember 2009

wurde das Label Energiestadt an über 200 Schweizer Gemeinden

mit insgesamt 3 Millionen Einwohnern verliehen. Das

Markenzeichen ist in vier Landessprachen und in den meisten

Ländern Europas eingetragen. Die Gemeinde kann das Label

«Energiestadt» für ihr Standortmarketing verwenden!

Erfolgskontrolle

Nach der Vergabe des Labels «Energiestadt» prüft die Label-

Kommission die Umsetzung der beschlossenen Massnahmen

anhand von Audits und Erfolgskontrollen. Die Standards

für die Vergabe des Labels «Energiestadt» werden laufend

den neusten technischen und energiepolitischen Erkenntnissen

angepasst.

Die energiepolitischen Resultate einer Energiestadt werden

an der Umsetzung gemessen; sie erfüllt dabei Kriterien eines

standardisierten Massnahmenkatalogs und vergleicht ihre

Ergebnisse mit anderen Energiestädten.

Kontinuierliche Fortschritte der Energiepolitik jeder Energiestadt

werden gezielt verfolgt und dem interessierten Fachpublikum

sowie der breiten Bevölkerung kommuniziert.

34

Thermografi eaktion durchgeführt

Die Gemeinde Berneck startete an der BEGA 2008, der Bernecker

Gewerbeausstellung, die Aktion Gebäudethermografi e. Mit

Thermografi e-Aufnahmen können Gebäude auf ihre Energieverluste

überprüft und Schwachstellen aufgezeigt werden. Es

meldeten sich 25 Grundeigentümer für die Aktion an, die durch

die G + H Energieberatung GmbH mit einer Wärmebildkamera

ausgeführt wurden.

Alle Beteiligten erhielten eine 14 Seiten starke persönliche

Gebäudethermografi e-Analyse zugestellt. Am 21. April 2009

waren alle zu einer öffentlichen Informationsversammlung

eingeladen. Fazit der Veranstaltung: Eine Haussanierung muss

gesamtheitlich betrachtet werden. Energieverluste können

durch alte Heizungsanlagen, durch das Dach, die Fassade oder

durch schlechte Fenster entstehen.

RhEI – Die Rheintaler Energie-Initiative

Mit dem Ziel, Energie nachhaltig zu erzeugen und effi zient zu

verwenden, wurde am 25. Juni 2007 vom Verein St. Galler

Rheintal im Auftrag der zwölf Rheintaler Gemeinden die Rheintaler

Energie-Initiative (RhEI) ins Leben gerufen. Als erstes

Ergebnis setzten die Rheintaler Gemeinden eine gemeinsame

Richtlinie über die Gewährung von Energie-Förderbeiträgen in

Kraft. Diese Richtlinien sind auf den 1. Januar 2010 überarbeitet

und angepasst worden.

Gefördert werden acht Massnahmen mit unterschiedlichen

Förderbeiträgen. Es sind dies

■ Energiecheck

■ Minergie bei Sanierungen

■ Minergie-P bei Sanierungen

■ Minergie-P bei Neubauten

■ Energetische Erneuerung der Gebäudehülle I

■ Energetische Erneuerung der Gebäudehülle II

■ Warmwasserkollektoren

■ Holzheizung

Die Richtlinie über die Gewährung von Energie-Förderbeiträgen

sowie der Antrag für einen Energie-Förderbeitrag können beim

Bauamt bezogen oder über die Homepage der Gemeinde

(Quicklink Energie) heruntergeladen werden. Das Aktionsprogramm

2009 des Kantons, das am 1. Mai 2009 gestartet wurde,

war relativ rasch ausgeschöpft.

Beiträge ausgerichtet

In der Gemeinde Berneck sind im Berichtsjahr 21 Förderbeiträge

bewilligt worden. Beiträge, teilweise auch bereits im Vorjahr

zugesprochen, wurden im Umfang von Fr. 46’270.– im Jahr

2009 nach der Ausführung der Massnahme ausbezahlt.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Bericht Verein St. Galler Rheintal

Der Verein St. Galler Rheintal setzt sich für die Erarbeitung

innovativer Lösungen mit hohem Kundennutzen in hoher, gleich

bleibender Qualität ein, welche effi zient, kostengünstig, rasch

und fl exibel zum vereinbarten Termin erbracht werden.

Projekte 2009

■ Standortförderung:

• Organisation des Rheintaler Gemeinschaftsstandes an der

Immobilienmesse in St. Gallen

• Ausarbeitung von Infoblättern (Bildung / Freizeit / Gemeinden

/ Kultur / Verein St. Galler Rheintal / Wirtschaft) zur

neuen Broschüre

• Nach dem Motto «Wir machen unsere Region für potenzielle

Fach- und Führungskräfte erlebbar», konnten dieses Jahr

Gruppen von Studierenden von der Hochschule Luzern und

TU Wien begrüsst werden

• Da Ende 2009 die bestehenden Sponsorenverträge ausgelaufen

sind, wurden – sehr erfolgreich – neue Gespräche

geführt mit dem Ergebnis, dass alle bisherigen Sponsoren

weiterhin sowie einige neue Firmen mehr gewonnen werden

konnten

• Der Vorstand hat auf Empfehlung der Fachgruppe Standortförderung

die strategischen Stossrichtungen festgelegt:

«High-Tech», «Wein» und «Energie».

■ Siedlung und Landschaft: Die Erarbeitung des Agglomerationsprogramms

erfolgt in verschiedenen Gremien.

Im Vordergrund standen dabei Massnahmen zu folgenden

Themenbereichen:

• Regional/grenzüberschreitend agieren

• ÖV-Vernetzung

• Infrastruktur Strasse

• Standorte regionaler Bedeutung/Siedlung und Freiraum.

Die Ergebnisse aus dieser Veranstaltung werden in die Weiterbearbeitung

des Agglomerationsprogramms einfl iessen.

Im Spätherbst fand eine Koordinationssitzung mit Georg

Tobler, Sektionschef Agglomerationspolitik des Bundesamts

für Raumentwicklung, Vertretern des Landes Vorarlbergs,

Vertretern des Kantons St. Gallen und Vertretern des Vereins

St. Galler Rheintal statt. Dabei wurde aufgezeigt, dass man

grundsätzlich auf dem richtigen Weg ist und die grenzüberschreitenden

Beziehungen für die gesamte Agglomeration

sehr wichtig sind.

■ Bildung und Wirtschaft: Die Projekte «Tandem» und «Fit

für die Lehre» laufen erfolgreich und werden weiterhin unterstützt.

Die Arbeitsgruppe «Schule und Wirtschaft» führte im

September eine Veranstaltung für Ausbildende durch. Eingeladen

wurden AGV-Mitglieder, Gewerbevereine und Oberstufenschulen

sowie die Mitglieder der Fachgruppe Bildung und

Wirtschaft.

35

■ Verkehr:

• Grenzüberschreitende Buslinie Heerbrugg – Lustenau –

Dornbirn wurde gestartet

• Konsensorientiertes Planungsverfahren: Die Analyse-Ergebnisse

im Konsensorientierten Planungsverfahren wurden

vorgestellt. In einer zweiten Runde werden diese Alternativen

weiter entwickelt und Kombinationen aus verkehrsübergreifenden

Alternativen und Strassenalternativen gebildet

• Korridorvignette im Vorarlberg: Die vor einem Jahr eingeführte

Korridorvignette auf der Autobahn A14 in Vorarlberg

hat an den Schweizer Grenzübergängen nicht zu spürbarem

Mehrverkehr geführt. Dies zeigten Zählungen des

St. Galler Tiefbauamts

• Neue Eisenbahnbrücke St. Margrethen – Lustenau: Diese

Bahnbrücke hat sich beim letzten Hochwasser als besonders

kritischer Punkt herausgestellt. Im Sommer konnten

sich beide Staaten und die Bahnen auf eine optimale Lösungsvariante

einigen.

■ Rheintaler Energie-Initiative: Das Bundesamt für Energie

(BFE) zeichnete am 8. Januar 2009 die Gewinner des Watt

d’Or 2009 aus. Die Rheintaler Energie-Initiative des Vereins

St. Galler Rheintal gewann unter der Kategorie «Gesellschaft»

und erhielt den Preis aus den Händen der Nationalratspräsidentin

Chiara Simoneschi-Cortesi.

■ Rheintaler Kulturstiftung: Der Stiftungsrat der 2008 gegründeten

Rheintaler Kulturstiftung formulierte ein Kulturleitbild

und legte strategische Aktivitätsschwerpunkte fest. Zur

Umsetzung des strategischen Schwerpunkts «Intensivierung

der Kultur-Kommunikation» wurde im August 2009 ein Kommunikationskonzept

erarbeitet.

Liegenschaften

Landstreifen im Blattacker verkauft

Die Bürgerschaft hat bekanntlich die Erschliessung und den

Verkauf des Grundstücks Nr. 646 im Blattacker an der Urnenabstimmung

vom 28. September 2008 abgelehnt.

Die Ortsgemeinde Au und die Politische Gemeinde Au, die

Eigentümerinnen des nördlich anschliessenden Landes sind,

haben ihre Grundstücke trotzdem erschlossen. Auf Antrag der

beiden Grundeigentümerinnen hat der Gemeinderat beschlossen,

zur idealen Parzellierung des Landes einen schmalen

Bodenstreifen ab unserem Grundstück zu veräussern.

Der Politischen Gemeinde Au sind 188 m 2 und der Ortsgemeinde

Au 297 m 2 zu einem Preis von Fr. 356.–/m 2 verkauft worden.

Dies entspricht einem Bodenpreis von Fr. 400.–/m 2 , abzüglich

die Erschliessungskosten.

Aus diesem Verkauf ist nach Berücksichtigung der Planungskosten

von Fr. 33’457.60 ein Buchgewinn von Fr. 139’202.40

entstanden. Der Boden Blattacker ist vollständig abgeschrieben.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Im Rüden konnte ein zweiter Bauplatz der Gemeinde, der zwischenzeitlich

bereits überbaut ist, veräussert werden.

Bauplatz Rüden veräussert

Der Gemeinderat hat das Grundstück Nr. 1811 im Rüden zum

Pauschalpreis von Fr. 290’000.– veräussert. Die darunter

liegende Bauparzelle wurde bereits im Jahr 2007 verkauft.

Nach Abzug der anteilmässigen Erschliessungskosten verbleibt

aus dem Verkauf der beiden Grundstücke, die die Gemeinde

besass, ein Buchgewinn von netto Fr. 240’536.70.

Landrückkauf

Beim Verkauf von Industriebauland im Jahr 1986 an die Norabelle

AG, Gemperenstr. 26, wurde für den nicht überbauten

Teil des Baugrundstücks ein Rückkaufsrecht vereinbart. Dieses

Rückkaufsrecht wurde mehrere Male verlängert. Im Vorfeld von

Verkaufsverhandlungen mit einem Interessenten für das hinterliegende

Land konnte mit der Firma Norabelle AG eine defi nitive

Lösung gefunden werden. Die Gemeinde sicherte der Norabelle

AG ein Näherbaurecht zu und kaufte 485 m 2 Land zum seinerzeitigen

Preis von Fr. 175.–/m 2 zurück.

Elektra

Neue Tarifstruktur

Auf den 1. Januar 2009 ist das Stromversorgungsgesetz

in Kraft getreten. Die Tarifstrukturen mussten deshalb geändert

werden. Der Preis der elektrischen Energie setzt sich aus den

Energiekosten, dem Netznutzungsentgelt Arbeit und Leistung,

den Abgaben KEV (Kostendeckende Einspeisevergütung)

und den Abgaben SDL (Systemdienstleistung) swissgrid

zusammen.

Weil unser Lieferwerk, die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke

AG, den Abrechnungsmodus vom hydrologischen zum

Kalenderjahr gewechselt hat, übernahm die Elektra Berneck

36

ebenfalls diese Abrechnungsperiode. Die im Januar 2010 zugestellte

Abrechnung enthielt deshalb eine Bezugsdauer von

15 Monaten.

Die Tarife der Elektra für das Jahr 2010 bleiben gegenüber dem

Vorjahr unverändert.

Axpo-Naturstrom

Der Gemeinderat hat im Rahmen der Vorbereitungen zum Label

Energiestadt beschlossen, rückwirkend ab 1. Oktober 2008

für alle der Gemeinde Berneck gehörenden Liegenschaften

Axpo-Naturstrom Blue zu beziehen. Naturstrom Blue stammt

vollständig aus mittleren und grösseren Wasserkraftwerken der

Schweiz. Der Aufpreis beträgt 2 Rappen je Kilowattstunde.

Alle Abonnenten der Elektra Berneck sind zum Bezug von

Naturstrom eingeladen. Weitere Auskünfte erteilt die Elektra

Berneck gern.

Solarleuchten als Pilotversuch

Der Gemeinderat hat auf Antrag der Baukommission beschlossen,

an der Kloterenstrasse drei leistungsfähige Solarleuchten

zu installieren. Mit dem Pilotversuch sollen Erfahrungen über die

Solarleuchten mit LED-Licht gesammelt werden.

An der Kloterenstrasse sind versuchsweise drei Solarleuchten platziert

worden.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Gemeinderat

Die Kosten je Leuchte betragen rund Fr. 7’500.–. Nebst dem

ökologischen Aspekt liegt der Vorteil darin, dass keine Verkabelung

notwendig ist. Die Leuchten können auf die Bedürfnisse der

Strassenverhältnisse und des Aufstellorts programmiert werden.

Wasserversorgung (WV)

Reservoir Taa fertig erstellt

Im Spätherbst 2008 ist mit den Bauarbeiten für ein neues Reservoir

der Wasserversorgung mit integrierter Trafostation begonnen

worden. Der Bau des Reservoirs ist im generellen Projekt,

das durch das Ingenieurbüro Wälli AG, Heiden, erarbeitet wurde,

als wichtiges Element enthalten. Die Bürgerschaft hat an der

Urnenabstimmung vom 21. Oktober 2007 dem Ausbau und der

Erneuerung der Wasserversorgungsanlagen zugestimmt und

einen Gesamtkredit von 6,025 Mio. Franken bewilligt.

Das neue Reservoir weist einen Wasserinhalt von 510 m 3 auf.

Davon sind 300 m 3 Brauch- und 210 m 2 Löschwasserreserve.

Das Brauchwasser dient der neuen Zone Oberdorf. Das Löschwasser

kann auch für die Dorfzone und das Industriegebiet

eingesetzt werden.

Im Neubau integriert ist auch eine neue Transformatorenstation

der Elektra. Diese dient als Ersatz für die alte Station im

Lochrank.

Für den Einbezug des neuen Reservoirs und der Transformatorenstation

müssen auch die entsprechenden Zu- und Ableitungen

für beide Werke verlegt und angepasst werden. Vor allem

der Anschluss der Hauptwasserleitung war recht aufwändig.

Die neue Leitung liegt zum Teil im Trassee der Taastrasse. Der

Untergrund besteht in diesem Bereich aus festem Sandsteinfelsen.

Die für die Arbeitsausführung eingesetzte Arbeitsgemein-

Mit einer Grabenfräsmaschine mit diamantbestücktem Abbau- und

Förderband wurde der Leitungsgraben für die neue Hauptwasserleitung

erstellt.

37

schaft Karl Bürki GmbH/Gerschwiler AG verwendete dazu eine

leistungsfähige Grabenfräsmaschine.

Wasserpreis bleibt unverändert

Der Wasserpreis ist in den vergangenen fünf Jahren im Hinblick

auf die grossen Investitionen und aufgrund der Mehrjahresplanung

kontinuierlich erhöht worden. Der Preis je Kubikmeter

Wasser, das sind 1000 Liter frei Haus geliefert, beträgt jetzt

Fr. 1.85. Auf den 1. Januar 2010 bleibt der Wasserpreis unverändert.

Investitionen aktiviert

Infolge der hohen Investitionen für den Ausbau der Wasserversorgung

mussten diese nach der Aufl ösung der letzten Reserven

erstmals aktiviert werden. Es erfolgt die Abschreibung aller

Aufwendungen innert längstens 30 Jahren.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Verwaltungsabteilungen und Kommissionen

AHV-Zweigstelle

Rentenauszahlungen durch die kantonale Ausgleichskasse in

unserer Gemeinde:

2008 2009 2009

Fr. Fr. Kanton

AHV-Renten 5’982’337 6’456’823

IV-Renten

Ordentliche

1’316’745 1’405’747

Ergänzungsleistungen

Ausserordentliche

1’276’329 1’239’614 259’146’666

Ergänzungsleistungen

Prämienverbilligung

im Rahmen der

30’987 10’744 4’153’968

Ergänzungsleistungen 272’390 280’347

Total 8’878’788 9’393’275

Alle Gemeindeanteile des Kantons zur Finanzierung der Ergänzungsleistungen

betrugen im Berichtsjahr Fr. 37’658’187.–. Der

Anteil von Berneck hat sich auf Fr. 283’584.15 erhöht (gegenüber

Fr. 259’217.35 im Vorjahr). Budgetiert waren Fr. 270’000.–.

Der Gemeindeanteil entfällt ab 2010. Für die Führung der

AHV-Zweigstelle vergütete die Sozialversicherungsanstalt

Fr. 13’421.90; darin enthalten ist ein Beitrag von Fr. 5’322.65

an die Aufwendungen für die Bearbeitung der Prämienverbilligungsgesuche.

Prämienverbilligung

Anspruch auf Prämienverbilligung haben die am 1. Januar 2010

im Kanton St. Gallen wohnhaften Personen, welche die wirtschaftlichen

Bezugsvoraussetzungen erfüllen. Massgebend

sind die persönlichen Verhältnisse am 1. Januar 2010 und

die wirtschaftlichen Verhältnisse gemäss Steuerdaten vom

31. Dezember 2008.

Den voraussichtlich Anspruchsberechtigten sind die Anmeldeformulare

direkt zugestellt worden. Personen, die sich ebenfalls

als anspruchsberechtigt erachten, können diese Formulare vom

Internet abrufen (www.svasg.ch) oder bei der AHV-Zweigstelle

anfordern. Die ausgefüllten Anmeldungen sind der Gemeinde-

AHV-Zweigstelle einzureichen.

38

Arbeitsvermittlungszentrum

Seit 1. Januar 1997 führt das regionale Arbeitsvermittlungszentrum

(RAV) Heerbrugg die Kontrolle und Betreuung der Arbeitslosen.

Arbeitslose Personen haben sich unter Vorweisung eines

Wohnsitzausweises, der beim Einwohneramt erhältlich ist, beim

RAV in Heerbrugg, Berneckerstr. 12, zu melden.

Entwicklung der Arbeitslosenzahlen 2007 bis 2009:

70

60

50

40

30

20

10

0

Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Jahresrechnungen 2009

2009 2008 2007


Berichte

Verwaltungsabteilungen und Kommissionen

Bauwesen

Erteilte Baubewilligungen

2005 2006 2007 2008 2009

Einfamilienhäuser 13 16 21 26 11

Mehrfamilienhäuser

Um-, An-, Aufbauten,

Garagen, Kleinbauten,

6 3 6 2 4

Antennen, Renovationen

Fabriken, Gewerbe,

Landwirtschaft

50 38 31 25 20

inkl. Umbauten 6 18 2 7 9

Reklameanlagen

Öffentliche Bauten und

1 1 1 2

Anlagen 5 4 2 2

Geländeveränderungen 3 2 1 12

Abbrüche 4 10 7 4 3

Total 83 91 74 67 63

39

Betreibungsamt

Umbauten im Ortsbildschutzgebiet. Neubaute am Schnabelweg.

Statistik 2008 2009

Zahlungsbefehle 473 637

Vollzogene Pfändungen 257 309

Vollzogene Verwertungen 194 233

Ausgestellte Verlustscheine 130 128

– Verlustscheine im Betrag von Fr. 409’031.40 364’484.10

Konkursandrohungen 0 16

Einkassierte Forderungen Fr. 462’444.20 683’585.60

Gebühreneingang Fr. 62’175.45 77’155.40

Eigentumsvorbehalte 2 1

– Forderungssumme Fr. 29’973.25 21’583.85

Erteilte Betreibungsauskünfte 391 465

Am 31. Dezember 2009 waren beim Betreibungsamt 49 (Vorjahr:

43) Schuldner mit dauernder Lohn- oder Verdienstpfändung

erfasst. Die markante Zunahme der Betreibungen um

35 % und der Pfändungen um 20 % dürfte einerseits rezessionsbedingt

und andererseits auf den Zuzug von zahlungsschwachen

Einwohnern zurückzuführen sein.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Verwaltungsabteilungen und Kommissionen

Einwohneramt

Bevölkerungsbewegung

Schweizer Ausländer Total

Bestand am 31.12.2009 2933 642 3575

Bestand am 31.12.2008 2908 637 3545

Veränderung + 25 + 5 + 30

Bestand der Bevölkerung Ende 2009

Ausländer

642

übr. Schweizer

987

Die Einwohner verteilen sich wie folgt:

Ortsbürger

1056

übr. Kantonsbürger

890

Nach Geschlecht:

männlich 1763

weiblich

Nach Konfession:

1812

evangelisch 1201

katholisch 1660

übrige

Nach Altersgruppen:

714

bis 19 Jahre 808

20 – 35 Jahre 707

36 – 65 Jahre 1522

über 65 Jahre 538

40

Fürsorgewesen

Das Fürsorgeamt hatte in folgenden Fällen Hilfe zu leisten:

2008 2009

Ortsbürger in der Gemeinde 4 3

Ortsbürger ausserhalb Gemeinde 8 12

Kantonsbürger 13 14

Bürger anderer Kantone 11 13

Ausländer 3 6

Alimentenbevorschussung 18 17

Mutterschaftsbeiträge 0 0

Zusammen 57 65

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Verwaltungsabteilungen und Kommissionen

Grundbuchamt

Es wurden folgende Rechtsgeschäfte im Grundbuch eingetragen:

2009 2008

56 79 Kaufverträge

1 6 Tauschverträge

5 6 Erbteilungsverträge

3 4 Schenkungsverträge

19 10 Erbrechtliche Übernahmen

52 29 Diverse andere Verträge und Eintragungen

2 – Begründung von Miteigentum und Stockwerkeigentum

14 4 Abtretungsverträge

36 49 Löschungen

24 31 Dienstbarkeiten

13 10 Vormerkungen

35 24 Anmerkungen

23 22 Grundstückteilungen/Vereinigungen/Grenzänderungen

– – Zuschlag/Freihandverkauf im

Zwangsvollstreckungsverfahren

51 47 Titelerrichtungen mit einem Forderungsbetrag

von Fr 37’336’000.– (22’861’500.–)

40 51 Erhöhungen der Schuld- und Pfandsumme

um Fr. 4’578’000.– (5’501’000.–)

46 41 Titellöschungen mit einem Forderungsbetrag

von Fr. 12’120’600.– (6’393’000.–)

Im Tagebuch wurden total 353 (358) Belege eingetragen.

Im Jahr 2009 hat das Fachteam Schätzungswesen 31 (34)

Schätzungstagfahrten durchgeführt und insgesamt 290 (298)

Grundstücke mit 204 (218) Gebäuden geschätzt.

Durch die starke Bautätigkeit ist die Zahl der Grundbuchgeschäfte

und Schätzungstagfahrten hoch geblieben.

Bei der Gebäudeversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen

(GVA) waren am 1.1.2010 genau 1’711 (1’686) Gebäude mit

einem Neuwert von Fr. 1’020’755’800.– (Fr. 989’158’600.–) und

einem Zeitwert von Fr. 815’897’300.– (Fr. 791’410’200.–) versichert.

Damit ist in Berneck erstmals die Versicherungssumme

aller Gebäude von einer Milliarde Franken überschritten worden!

Aufgrund der leicht rückläufi gen Bauteuerung werden die Versicherungswerte

nicht angepasst, d.h. sie bleiben gegenüber dem

Vorjahr unverändert.

Es ist geplant, im Lauf des Jahres 2010 mit der Datenerfassung

für das EDV-Grundbuch «VRSG-TERRIS» zu beginnen. EDV-

Kosten ergeben sich erst nach Abschluss der EDV-Einführung,

d.h. ab 2011. Hingegen fallen zeitlich begrenzt zusätzliche

Personalkosten an. Anhand des Grundstückbestandes von total

rund 2’750 Parzellen ist während eines Jahres eine 50-Prozent-

Stelle erforderlich.

41

Hundekontrolle

Im Jahr 2009 wurden 200 Hunde gelöst, was Einnahmen

von Fr. 13’180.– ergab (Vorjahr 198 Hunde mit Fr. 13’000.–

Einnahmen).

Ab dem 1. Januar 2007 müssen alle Hunde in der Schweiz, ob

jung oder alt, durch einen Mikrochip gekennzeichnet und in der

Datenbank ANIS registriert sein.

Seit dem Jahr 2008 ist die Hundelösung vereinfacht. Es ist keine

Vorsprache mehr nötig. Allen registrierten Hundehalterinnen

und -haltern wird eine Rechnung für die Hundetaxe zugestellt.

Mutationen sind der Hundekontrolle zu melden.

Mofakontrolle

Im vergangenen Jahr wurden 93 Mofas (2008: 96) gelöst. Die

Velovignetten können weiterhin beim Postbüro Berneck gekauft

werden.

Jahresrechnungen 2009


Berichte

Verwaltungsabteilungen und Kommissionen

Steueramt

Entwicklung der einfachen Steuer (100 %) 2008 2009

• Vom Einkommen aus Jahressteuern 5’907’719.38 6’113’388.37

• Vom Vermögen aus Jahressteuern 1’127’269.33 1’045’673.56

Total 7’034’988.71 7’159’061.93

Veränderung gegenüber Vorjahr + 8,2 % + 1,76 %

Anzahl Steuerpfl ichtige 2008 2009

• Ganzjährige Steuerpfl icht mit Einkommensund

Vermögenssteuern

• Unterjährige Steuerpfl icht

2’377 2’393

(Todesfall, Wegzug Ausland) 59 65

Total 2’436 2’458

Gemeindeanteil an Nebensteuern 2008 2009

Gesellschaftssteuern 854’563.55 758’276.65

Grundstückgewinnsteuern 296’793.40 342’826.95

Nach- und Strafsteuern 694’234.05 10’336.90

Total 1’845’591.00 1’111’440.50

Verteilung der Steuereinnahmen 2009

Staat

Gemeindehaushalt

7’748’977.42

(inkl. Anteile Schulgemeinden) 8’562’652.68

Feuerwehrersatzabgabe 332’394.45

Kath. Kirchgemeinde Berneck

Evang. Kirchgemeinde

754’226.76

Berneck-Au-Heerbrugg 842’219.48

Kath. Kirchgemeinde Heerbrugg 39’454.33

Total 18’279’925.12

An Verrechnungssteuern sind Fr. 2’846’991.25

(Vorjahr Fr. 1’051’583.73) gutgeschrieben worden.

Rückstände in % des Sollbetrages 2008 2009

Laufende Steuern und Vorjahre 8,99 7,36

Laufende Steuern allein 5,46 2,73

Der Gemeinderat dankt allen Steuerpfl ichtigen, die ihre Steuern

fristgerecht entrichten.

42

Entwicklung der einfachen Steuer in den letzten Jahren

8’000’000

7’000’000

6’000’000

5’000’000

4’000’000

3’000’000

2’000’000

1’000’000

0

Jahresrechnungen 2009

02 03 04 05 06 07 08 09


Berichte

Verwaltungsabteilungen und Kommissionen

Vormundschaft

Die Vormundschaftsbehörde beaufsichtigte

Vormundschaften 11

Beistandschaften 28

Beiratschaft 0

Vermögensverwaltung 1

Pfl egekinderverhältnisse 2

Von den am 31. Dezember 2009 bestehenden 33 vormundschaftlichen

Massnahmen werden 23 durch die Amtsvormundschaft

Mittelrheintal geführt, die anderen 10 durch Privatpersonen,

welche wertvolle administrative und soziale Betreuungsarbeit

leisten.

Die Amtsvormundschaft Mittelrheintal musste wegen der zunehmenden

Anzahl Fälle und der damit verbundenen Mehrarbeit

personell aufgestockt werden.

43

Zivilstandsamt

Statistik 2008 2009

Geburten von Einwohnern der Gemeinde 35 46

Todesfälle von Einwohnern der Gemeinde 26 32

Das regionale Zivilstandsamt befi ndet sich in Altstätten und trägt

den Namen Zivilstandsamt Rheintal.

Todesfälle sind dem Bestattungsamt im Rathaus Berneck

zu melden. Ausserhalb der Bürozeiten stehen die Leiterin

Denise Kuratli, Telefon 071 744 78 19, oder die Stellvertreterin

Erika Seitz, Telefon 071 744 11 66, und René Schelling,

Telefon 071 744 91 13, zur Verfügung.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

Laufende Rechnung – Rekapitulation

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Text Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

1 Gemeinderechnung 22’008’450 21’165’450 20’657’720.61 20’622’489.01 21’306’300 20’713’300

Saldo 843’000 35’231.60 593’000

10 Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung 1’935’100 751’700 1’900’479.39 774’406.94 1’951’400 771’500

11 Öffentliche Sicherheit 1’077’100 1’167’600 1’216’075.92 1’309’477.87 1’121’300 1’307’200

12 Bildung 7’614’700 7’263’529.28 7’516’800

13 Kultur, Freizeit 757’400 98’800 855’668.45 211’990.50 907’400 255’000

14 Gesundheit 337’600 170’000 345’462.10 189’670.55 350’100 175’000

15 Soziale Wohlfahrt 4’509’800 3’388’500 4’400’317.95 3’396’077.10 4’144’200 3’371’000

16 Verkehr 1’623’800 631’500 1’692’708.70 731’107.05 1’481’500 681’500

17 Umwelt, Raumordnung 1’409’800 1’043’000 1’516’231.20 1’106’981.25 1’392’600 1’032’000

18 Volkswirtschaft 176’700 44’400 188’944.45 50’745.80 212’500 44’100

19 Finanzen 2’566’450 13’869’950 1’278’303.17 12’852’031.95 2’228’500 13’076’000

44

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

10 Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

10 Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung 1’935’100 751’700 1’900’479.39 774’406.94 1’951’400 771’500

Saldo 1’183’400 1’126’072.45 1’179’900

100 Bürgerversammlung, Abstimmungen, Wahlen 42’000 4’000 38’830.35 6’482.10 40’000 6’000

101 Geschäftsprüfungskommission 25’300 26’101.50 20’900

102 Gemeinderat 93’000 121’745.50 114’200

104 Allgemeine Verwaltung 1’677’300 747’700 1’609’672.99 767’924.84 1’680’800 765’500

107 Verwaltungsgebäude 45’500 51’037.45 44’500

108 Öffentliche Anlässe 52’000 53’091.60 51’000

Rechnung 2009

101 Geschäftsprüfungskommission

Das Amt für Gemeinden führte die aufsichtsrechtliche Prüfung

im budgetierten Rahmen durch.

102 Gemeinderat

Beim Gemeinderat ist durch die zusätzlichen Planungssitzungen

und Ortsbegehungen ein erheblicher Mehraufwand an Sitzungs-

und Taggeldern entstanden.

104 Allgemeine Verwaltung

Für die Verwaltung mussten keine Mobilien angeschafft werden.

Die Miete des Fotokopiergeräts ist mit dem neuen Vertrag

wesentlich günstiger. Mit der Archivreorganisation konnte aus

Kapazitätsgründen des beauftragten Büros noch nicht begonnen

werden.

Bei der Bauverwaltung wurde das EDV-Programm für die Administration

noch nicht angeschafft, ebenso keine Mobilien und

Maschinen. Die Baugesuchskontrollen beschränkten sich auf

auslaufende Fälle. Die Baukontrollen werden in Zukunft durch

das Bauamt selbst ausgeführt, dafür erhöht sich der intern verrechnete

Personalaufwand. Für das eGovernment des Kantons

sind noch keine Kosten angefallen.

107 Verwaltungsgebäude

Die Fassade des Rathauses wurde neu versiegelt und beim

Kassieramt im Obergeschoss des Rathauses musste eine neue

Beleuchtung installiert werden.

108 Öffentliche Anlässe

Für Anlässe, Veranstaltungen und Empfänge, Jungbürger-

und Neuzuzügerfeier wurden 29’628.10 aufgewendet.

(Budget 25’000.–)

45

Voranschlag 2010

100 Bürgerversammlung, Abstimmungen, Wahlen

Der Nettoaufwand beläuft sich auf 34’000.–.

102 Gemeinderat

Die Sitzungstätigkeit des Gemeinderates sollte sich wieder etwas

zurückbilden. Allerdings stehen mit der Schlussbearbeitung

des Zonenplans weitere zusätzliche Sitzungen an. Der Nettoaufwand

beläuft sich auf 114’000.–.

104 Allgemeine Verwaltung

Der Nettoaufwand wird sich gegenüber der Rechnung 2009

erhöhen. Bei den Löhnen der Verwaltung ist die Einführung

des EDV-Grundbuchs Terris ab August 2010 vorgesehen. Für

die Archiv-Reorganisation wird die erste Tranche von 14’000.–

anfallen. Die Aufwendungen für das eGovernment werden mit

5’000.– veranschlagt.

Empfang des Akkordeon-Clubs Berneck-Altstätten vom eidg. Fest

in Herisau

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

11 Öffentliche Sicherheit

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

11 Öffentliche Sicherheit 1’077’100 1’167’600 1’216’075.92 1’309’477.87 1’121’300 1’307’200

Saldo 90’500 93’401.95 185’900

110 Rechtsaufsicht 107’900 325’000 145’228.30 358’537.25 63’400 362’000

111 Polizei 81’000 500 85’557.95 73’000 500

112 Rechtssprechung 2’900 1’000 2’173.50 950.00

114 Feuerwehr 831’100 831’100 933’122.92 933’122.92 934’700 934’700

115 Militär 3’200 500 3’654.05 1’217.70 3’200 500

116 Zivilschutz 51’000 9’500 46’339.20 15’650.00 47’000 9’500

Rechnung 2009

110 Rechtsaufsicht

Die Bundes- und Kantonsbeiträge für die Revision der amtlichen

Vermessung sind noch nicht gesprochen und demzufolge auch

nicht eingegangen. Die Gebühren des Grundbuchamts lagen

44’000.– über dem Budget.

114 Feuerwehr

Die Rechnung der Feuerwehr wird ausgeglichen. Die Dienstersatzabgabe

mit einem Ansatz von 14 % brachte zusammen

mit den Quellensteuern einen Mehrertrag von 131’000.–. Der

Aufwand der gemeinsamen Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg

lag dank Rückerstattungen 19’793.– unter dem Budget. Dies

erlaubte eine Reservestellung von 172’385.26 oder 125’385.–

mehr als budgetiert.

Die Rechnung über das regionale Hubrettungsfahrzeug wurde

durch die Gemeindebeiträge ausgeglichen.

116 Zivilschutz/Bevölkerungsschutz

Der Bevölkerungsschutz Mittelrheintal mit dem regionalen Gemeindeführungsstab

und der regionalen Zivilschutzorga nisation

(RZSO MR) für die Gemeinden Au, Balgach, Berneck, Diepoldsau

und Widnau kostete 24’725.20. Für die Unterbringung der

Asylbewerber bzw. Personen mit Nichteintretensentscheid

wurden der Zivilschutzan lage 12’000.– Miete gutgeschrieben.

Voranschlag 2010

110 Rechtsaufsicht

Bei der Grundbuchvermessung werden die Bundes- und Kantonsbeiträge

für die Revision der amtlichen Vermessung (Datenmodell)

im Gesamtbetrag von 52’000.– eingehen. Die Grundbuchgebühren

werden auf der bisherigen Höhe vorgesehen.

46

111 Polizei

Der Kostenanteil an die Kantonspolizei entfällt ab diesem Jahr.

Dagegen hat die Gemeinde Berneck den Anteil von 50’000.– an

die drei Gemeindepolizisten zu übernehmen, die ab dem Sommer

2010 im Einsatz stehen werden.

114 Feuerwehr

Unser Kostenanteil an die regionale Feuerwehr wird 173’500.–

betragen. Die Feuerwehrrechnung wird ausgeglichen gestaltet.

Die Feuerwehr muss ein Mannschaftsfahrzeug ersetzen.

Der Ansatz der Feuerwehrdienstersatzabgabe wird von 14 %

auf neu 10 % reduziert, wobei weiterhin der Minimalbetrag 30.–/

Jahr und der Maximalbetrag 700.–/Jahr beträgt.

Beim regionalen Hubrettungsfahrzeug stehen die vorgeschriebenen

Revisionsarbeiten der Hydraulik an.

116 Bevölkerungsschutz/Zivilschutz

Unser Kostenanteil am Bevölkerungsschutz Mittelrheintal

beträgt für den regionalen Gemeindeführungsstab und den

Zivilschutz 29’000.–.

Olivier Kuster ist der erste Gemeindepolizist für die fünf Mittelrheintaler

Gemeinden.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

12 Bildung

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

12 Bildung 7’614’700 7’263’529.28 7’516’800

Saldo 7’614’700 7’263’529.28 7’516’800

121 Volksschule 7’613’400 7’262’529.28 7’515’500

129 Übrige Bildungsstätten 1’300 1’000.00 1’300

Rechnung 2009

121 Steuerbedarf der Schulgemeinden

Auf Weisung und Anordnung des Amts für Gemeinden müssen

Verluste der Schulgemeinden im alten Jahr gedeckt und

Überschüsse im alten Jahr vom Steuerbedarf abgezogen

werden. Die Oberstufe Mittelrheintal wies einen Überschuss-

Anteil für Berneck von 203’298.– aus, die Primarschule Berneck

einen solchen von 135’557.– und die Primarschule Heerbrugg

von 12’016.–. Gesamthaft entstand so ein Minderaufwand von

350’871.–. Die Abschlüsse der Schulgemeinden haben so einen

wesentlichen Einfl uss auf das laufende Jahresergebnis.

Baumschmuck im Schwimmbad Weier, gestaltet von einer Schulklasse

Bünt vor dem Fällen des Baums.

47

Voranschlag 2010

121 Steuerbedarf der Schulgemeinden

Oberstufe Mittelrheintal 2’604’300

Primarschule Berneck 4’590’800

Primarschule Heerbrugg 320’400

Zusammen 7’515’500

Der Steuerbedarf der Schulen entspricht rund 109.5 Steuerprozenten.

Primarschulhaus Stäpfl istrasse

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

13 Kultur, Freizeit

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

13 Kultur, Freizeit 757’400 98’800 855’668.45 211’990.50 907’400 255’000

Saldo 658’600 643’677.95 652’400

130 Kulturförderung 100’400 12’000 81’829.10 14’401.25 101’900 31’500

131 Denkmalpfl ege, Heimatschutz 20’000 38’354.00 20’000 6’000

133 Parkanlagen, Wanderwege 50’000 58’192.25 50’000

134 Sport 586’500 86’800 677’293.10 197’589.25 735’000 217’500

137 Übrige Freizeitgestaltung 500 500

Rechnung 2009

130 Kulturförderung

In der Anschaffung von Kunstgegenständen waren die Kosten

für die Rettung des Sgraffi tos von Walter Jüstrich im Kübach

enthalten. Es wurden weniger ausserordentliche Beiträge an

Kulturveranstaltungen geleistet.

131 Denkmalpfl ege, Heimatschutz

Privaten wurden 8’000.– Beiträge mehr als budgetiert an die

denkmalpfl egerischen Mehrkosten ausgerichtet.

133 Parkanlagen, Wanderwege

Beim Unterhalt von Parkanlagen, Plätzen und Wanderwegen

ist der Mehraufwand für den Gerbe- und Schlossbruggweg

enthalten.

134 Sport

1340 Schwimmbad Weier

Beim Schwimmbad Weier betrug der Nettoaufwand 144’179.35.

Dieser lag damit rund 43’000.– unter dem Voranschlag. Dazu

beigetragen haben der kleinere bauliche Unterhalt und die

etwas höheren Eintrittsgelder.

1341 Mehrzweckhalle Bünt

Der Nettoaufwand für die Mehrzweckhalle Bünt betrug

201’710.70, rund 14’000.– mehr als budgetiert.

1342 Sportplatz Oberdorf

Beim Sportplatz Oberdorf wurden die Aufwendungen der Abwarte

neu als interne Weiterverrechnung gebucht. Der Nettoaufwand

betrug 13’500.– mehr als im Budget vorgesehen.

1343 Regionale Sportstätten

Berneck leistete einen Defi zitbeitrag von 39’900.– an die Kunsteisbahn

Rheintal, 2’800.– an die Skateboardanlage Widnau und

erstmals 17’800.– an den Unterhalt des Sportplatzes Au.

48

Voranschlag 2010

130 Kulturförderung

Für die Rettung des Sgraffi tos von Walter Jüstrich ist nochmals

mit 14’000.– Aufwand zu rechnen. Es fallen aber andererseits

die Beiträge der Denkmalpfl ege von 9’000.– und der Ortsgemeinde

von 8’000.– an. Der Beitrag an das Stadttheater entfällt

ab diesem Jahr für die Gemeinde Berneck. Dieser wird gesamthaft

durch den Verein St. Galler Rheintal für sämtliche beteiligten

Gemeinden ausgerichtet.

131 Denkmalpfl ege

An Private sind 20’000.– Beiträge vorgesehen. Zur Teilfi nanzierung

soll die noch vorhandene kleine Reserve Ortsbildpfl ege

von 6’722.– vollständig aufgelöst werden.

133 Parkanlagen, Wanderwege

Für den Unterhalt und die Signalisation der Wanderwege werden

35’000.– vorgesehen.

134 Sport

Der Nettoaufwand beim Schwimmbad Weier wird mit 222’700.–

budgetiert. Es stehen notwendige Anschaffungen von Mobilien

und Geräten im Betrag von 52’800.– und bauliche Unterhaltsarbeiten

von 52’000.– an. Der Betrieb der Mehrzweckhalle Bünt

wird voraussichtlich Nettokosten von 145’500.– verursachen.

Der Sportplatz Oberdorf verursacht Aufwendungen von 81’700.–.

Für das Rasenfeld soll eine Bewässerungsanlage angeschafft

werden.

Regionale Sportstätten:

Die Kunsteisbahn Rheintal wird 41’000.– kosten.

Die Gemeinde Berneck beteiligt sich wieder an den regionalen

Skateboardanlagen in Balgach und Widnau mit jährlich 5’600.–.

Für den Unterhalt bei der Beteiligung am Fussballfeld Au erwarten

wir Kosten von 21’000.–.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

14 Gesundheit

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

14 Gesundheit 337’600 170’000 345’462.10 189’670.55 350’100 175’000

Saldo 167’600 155’791.55 175’100

145 Ambulante Krankenpfl ege, Geburtshilfe 336’600 170’000 344’462.10 189’670.55 349’100 175’000

148 Lebensmittelkontrolle 400 400.00 400

149 Übriges Gesundheitswesen 600 600.00 600

Rechnung 2009

145 Spitex-Dienste

Der Nettoaufwand fi el 16’000.– günstiger als budgetiert aus. Die

Aufwendungen der Hauspfl ege über die Pro Senectute Altstätten

betrug 42’450.–-.

49

Voranschlag 2010

145 Spitex-Dienste

Der Nettoaufwand der Spitex-Dienste Berneck wird auf 103’000.–

veranschlagt. Für die Hauspfl ege durch die Pro Se nectute

ist eine Erhöhung angezeigt worden und es werden deshalb

48’000.– budgetiert.

Das Sgraffi to von Walter Jüstrich im Kübach wird erhalten. Die Ortsgemeinden Au und Berneck schenkten dem Schwimmbad

Weier einen massiven Begegnungstisch.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

15 Soziale Wohlfahrt

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

15 Soziale Wohlfahrt 4’509’800 3’388’500 4’400’317.95 3’396’077.10 4’144’200 3’371’000

Saldo 1’121’300 1’004’240.85 773’200

150 Sozialversicherungen 370’000 100’000 336’964.10 53’872.80 60’000 60’000

153 Allgemeine Sozialhilfe 291’800 61’000 256’759.20 95’479.90 256’200 62’000

154 Kinder und Jugendliche 401’500 133’000 397’826.20 97’039.40 374’000 67’000

156 Sozialer Wohnungsbau 22’000 22’252.65 22’000

157 Altersheim, Pfl egeheim 2’919’500 2’919’500 2’991’000.80 2’991’000.80 2’967’000 2’967’000

158 Finanzielle Sozialhilfe 505’000 175’000 395’515.00 158’684.20 465’000 215’000

Rechnung 2009

150 Sozialversicherungen

Der letzte Beitrag an die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV lag

13’000.– über dem Budget. Die unerhebbaren Krankenkassenprämien

betrugen 53’872.80. Sie wurden vollständig vom

Bund und Kanton zurückerstattet.

153 Allgemeine Sozialhilfe

Die Aufwendungen für die Deutschkurse betrugen rund 12’000.–

weniger als im Budget vorgesehen.

Die regionale Amtsvormundschaft Heerbrugg kostete Berneck

46’301.05.

Es mussten keine Mutterschaftsbeiträge ausgerichtet werden.

In der Stiftung Business-House wurden keine ausgesteuerten

Arbeitslosen aus Berneck beschäftigt.

Die Kosten für die Unterbringung der Asylsuchenden und

Personen mit Nichteintretensentscheid wurden durch die Rückerstattungen

praktisch ausgeglichen.

154 Kinder und Jugendliche

Für die Unterbringung von Jugendlichen und Kindern in Heimen

mussten 123’673.20 aufgewendet werden. Der Kanton vergütete

zwei Drittel oder 72’955.75. Die Alimentenbevorschussung

verursachte einen Nettoaufwand von 93’592.–. Die Rückerstattung

von bevorschussten Alimenten betrug lediglich 20 %.

157 Alters- und Pfl egeheim Städtli

Die Rechnung wurde durch eine Reserveeinlage von 98’230.72

ausgeglichen. Das Budget sah einen Bezug von 80’500.– vor.

Die Besserstellung betrug damit 178’730.72.

158 Öffentliche Fürsorge

Der Nettoaufwand der Sozialhilfe betrug 236’830.80 und lag

93’169.– unter dem Budget.

50

Voranschlag 2010

150 Sozialversicherungen

Der Gemeindebeitrag an die Ergänzungsleistungen zur AHV/IV

entfällt ab diesem Jahr. Es ist dies eine Entlastung der Gemeinden

für die Ausfälle der Steuergesetzrevision und erfolgte im

Rahmen der Aufgabenneuverteilung. Die unerhebbaren Prämien

der Krankenpfl egegrundversicherung werden mit 60’000.–

budgetiert und von der SVA zurückerstattet.

153 Allgemeine Fürsorge

Für die Schulsozialarbeit werden 5’000.– eingesetzt. Unsere

Anteile beim Verein «Soziale Dienste Mittelrheintal» (SDM)

belaufen sich für die Beratung Familie, Soziales und Sucht auf

62’500.–, für die Integration Ausländer durch Deutschkurse

auf 10’000.–, für die Amtsvormundschaft auf 46’000.–. Der

Altersnachmittag wird in Zukunft durch die Politische Gemeinde

organisiert.

Im Beschäftigungsprogramm Arbeitslose wird mit 49’000.–

gerechnet. Anstelle von Fürsorgeleistungen kann hier Arbeit

angeboten werden. Bei den Asylsuchenden wird ausgeglichen

budgetiert.

154 Kinder und Jugendliche

In dieser Kostenstelle sind Heimunterbringungskosten von netto

20’000.–, der Gemeindeanteil an die Kinderkrippe Mittelrheintal

von 49’000.–, der Beitrag an die Tagesstruktur Contact von

49’000.– und derjenige an das Jugendnetz werk Mittelrheintal

von 89’000.– enthalten. Der Aufwand für die Alimentenbevorschussung

beläuft sich auf netto 95’000.–.

157 Alters- und Pfl egeheim Städtli

Zum Ausgleich der Betriebsrechnung ist ein Reservebezug von

125’000.– vorgesehen. Die Reserve beträgt zurzeit 576’000.–.

158 Öffentliche Fürsorge

Der Nettoaufwand wird auf 250’000.– geschätzt.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

16 Verkehr

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

16 Verkehr 1’623’800 631’500 1’692’708.70 731’107.05 1’481’500 681’500

Saldo 992’300 961’601.65 800’000

162 Gemeindestrassen 1’434’500 631’500 1’517’610.70 731’107.05 1’258’000 681’500

165 Öffentlicher Verkehr 189’300 175’098.00 223’500

Rechnung 2009

162 Gemeindestrassen

Der Aufwand für das Strassenwesen betrug netto 786’503.65

und lag damit um rund 16’500.– unter dem Budget. Bei den

Reparaturen, Instandstellungen und Deckbelägen ist der neue

Deckbelag für die Taastrasse enthalten. Der Gemeinderat hat

den Deckbelag als ausserordentliche und unvorhergesehene

Aufwendung bewilligt.

Beim Haus Rathausplatz 5 verursachte die Fassadenrenovation

einen Mehraufwand. Ein Teil der Schäden konnte erst nach

der Erstellung des Gerüsts bei einem genaueren Augenschein

festgestellt werden.

165 Öffentlicher Verkehr

Die Abgeltungsbeiträge an den öffentlichen Verkehr betrugen

14’202.– weniger als budgetiert.

51

Voranschlag 2010

162 Gemeindestrassen

Der Nettoaufwand beträgt 576’500.–.

Für den Winterdienst ist die Anschaffung eines Schneewächters

vorgesehen. Der Winterdienst wird 35’000.– Kosten verursachen.

Bei den Reparaturen und Instandstellungen inklusive

Felssicherungen sind Kosten von 277’000.– vorgesehen. Für die

Planung und Beratung von Tempo-30km/h-Zonen in den Quartieren

werden 20’000.– eingesetzt. Die Beiträge des Kantons an

die Strassenlasten werden wie im Vorjahr 130’000.– betragen.

Beim Werkhof rechnen wir mit einem Nettoaufwand von

29’000.–.

165 Öffentlicher Verkehr

Die Abgeltungsbeiträge für den öffentlichen Verkehr und der Beitrag

an den Tarifverbund Ostwind werden 196’500.– betragen.

Für die Beteiligung an der Velostation beim Bahnhof Heerbrugg

wird ein Beitrag von 27’000.– neu aufgenommen.

Die Kobelstrasse wurde saniert. Ein vielfältiges Wanderwegnetz umgibt unsere Gemeinde.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

17 Umwelt, Raumordnung

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

17 Umwelt, Raumordnung 1’409’800 1’043’000 1’516’231.20 1’106’981.25 1’392’600 1’032’000

Saldo 366’800 409’249.95 360’600

170 Wasserversorgung 12’000 11’689.70 12’000

171 Abwasserbeseitigung 1’008’000 1’008’000 1’057’323.80 1’057’323.80 992’000 992’000

172 Abfallbeseitigung 99’000 31’000 125’834.10 41’022.40 131’000 35’000

173 Übriger Umweltschutz 29’000 21’805.30 28’000

174 Friedhof, Bestattungen 106’000 4’000 100’805.30 6’249.05 111’500 5’000

175 Gewässer 22’700 16’098.75 20’000

177 Raumplanung 123’000 182’574.25 2’386.00 93’000

178 Naturschutz 10’100 100.00 5’100

Rechnung 2009

171 Abwasserbeseitigung

Die Kontengruppe Abwasserbeseitigung wird jeweils ausgeglichen.

Für den Kanalunterhalt wurden 41’465.30, rund 158’500.–

weniger als budgetiert, aufgewendet. Unser Betriebskostenanteil

für die Abwasserreinigung betrug 467’280.–, oder

32’720.– weniger als vorgesehen. Bei den Industrie betrieben

mit grossen Schmutzfrachten müssen die Schmutzbeiwerte

nach dem Verursacherprinzip festgelegt wer den. Dadurch ergibt

sich eine verursachergerechte Weiterbelastung der ARA-Aufwendungen.

Die Anschlussgebühren betrugen 445’374.80 oder

145’000.– mehr als vorgesehen.

172 Abfallbeseitigung

Der Aufwand für die Grünabfuhr und den Häckseldienst stieg

vor allem in Folge des mehr abgelieferten Materials. Den Papier

sammelnden Vereinen wurde eine einheitliche Entschädigung

von 100.–/t ausgerichtet.

173 Übriger Umweltschutz

Hier entsprachen die Kosten ziemlich dem budgetierten Betrag.

174 Friedhof, Bestattungen

Beim Friedhofwesen waren gegenüber dem Vorjahr mehr Bestattungen

vorzunehmen.

175 Gewässer

Der bauliche Unterhalt infolge Unwetterschäden musste zum

Glück nicht erfolgen.

177 Raumplanung

Der Abschluss der Schutzverordnung verursachte einen Aufwand

von 29’448.40, 19’448.– mehr als budgetiert. Die Überarbeitung

der Zonenplanung kostete 109’856.15. Die Mehrkosten

52

des Planungsbüros Eigenmann Rey Rietmann entstanden durch

die intensive Öffentlichkeitsarbeit und die grosse Anzahl Eingaben

und deren Bearbeitung.

Voranschlag 2010

171 Abwasseranlagen

Der Unterhalt der Gemeindekanäle wird mit 210’000.– veranschlagt.

Es sind Spülungen, diverse Reparaturen und Instandstellungen

auszuführen.

Der Zuschlag zum Wasserzins von 450’000.– deckt den Betriebskostenanteil

an das AWR von 468’000.– und den Netzunterhalt

nicht vollständig. Hier muss eine ausgeglichene und

somit verursachergerechte Finanzie rung angestrebt werden.

Nebst den geschätzten Anschlussbeiträgen von 300’000.– erfolgt

der Ausgleich mit einem Bezug von 202’000.– aus der

Gewässerschutzreserve.

172 Abfallbeseitigung

Die veranschlagten Nettokosten von 96’000.– der sechs Grünabfuhren

und der zwei Häckseldienste gehen gemäss einem

früheren Bürgerbeschluss zu Lasten der Gemeinderechnung.

175 Gewässer

Für baulichen Unterhalt infolge von Unwetterschäden werden

vorsorglich 5’000.– budgetiert. Aufgrund des neuen Wasserbaugesetzes

ist ein Gemeindegewässerplan im Betrag von 3’500.–

vorgesehen.

177 Raumplanung

Es werden Kosten von 15’000.– für die diversen Abklärungen

und Arbeiten in der Ortsplanung erwartet.

Die restliche Überarbeitung des Zonenplans wird Kosten von

70’000.– verursachen.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

18 Volkswirtschaft

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

18 Volkswirtschaft 176’700 44’400 188’944.45 50’745.80 212’500 44’100

Saldo 132’300 138’198.65 168’400

180 Landwirtschaft 18’200 1’500 17’167.90 1’235.50 17’300 1’300

181 Forstwirtschaft 18’000 19’313.15 18’000

182 Jagd, Fischerei, Tierschutz 1’400 400 1’251.60 451.00 1’500 400

183 Tourismus, Kommunale Werbung 46’700 55’888.85 59’500

184 Industrie, Gewerbe, Handel, Marktwesen 27’400 2’500 24’791.35 2’789.00 25’400 2’400

186 Energie 65’000 40’000 70’531.60 46’270.30 90’800 40’000

Rechnung 2009

183 Tourismus, Kommunale Werbung

Der Gemeinderat bewilligte einen einmaligen Beitrag von

11’000.– an den TVO-Torkelfestfi lm.

184 Industrie, Gewerbe, Handel, Marktwesen

Für eine attraktive Kilbi wurden wiederum 12’341.65 und

11’277.70 für Werkarbeiten an der Kilbi und am Jahrmarkt

aufgewen det.

186 Energie

Die ARGE Energie beanspruchte den Kredit von 20’000.– für

Aktionen nur zu einem kleinen Teil mit 2’865.40. Die ausbezahlten

Beiträge für Energieförderung von 46’270.30 wurden aus der

Reserve für Energieförderung bezogen.

Das Label Energiestadt konnte beim Rathauseingang montiert

werden.

53

Voranschlag 2010

181 Forstwirtschaft

Die Kosten für die Revierbeförsterung und Waldzertifi zierung

werden im bisherigen Rahmen von 18’000.– anfallen.

183 Tourismus, Kommunale Werbung

An den Verein St. Galler Rheintal steigt der Beitrag auf 54’000.–

(bisher 36’000.–). Neu müssen die Kosten für die Rheintalische

Kulturstiftung und das Projekt Agglomeration mitfi nanziert werden.

184 Industrie, Gewerbe, Handel, Marktwesen

Für die Förderung der Kilbi werden wieder 12’000.– und für die Arbeiten

Werkbetrieb für Kilbi und Jahrmarkt 12’000.– veranschlagt.

186 Energie

Der ARGE Ener gie werden 10’000.– für das Aktionsprogramm

zur Verfügung gestellt. Für die Energieplanung wird neu ein

Betrag von 28’800.– eingesetzt. Die Beiträge an Private für

Energieförde rung werden mit 40’000.– veranschlagt und durch

einen entsprechenden Reservebezug ausgeglichen.

Grosses Interesse an der von der FDP Berneck organisierten öffentlichen

Waldbesichtigung.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

19 Finanzen

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

19 Finanzen 2’566’450 13’869’950 1’278’303.17 12’852’031.95 2’228’500 13’076’000

Saldo 11’303’500 11’573’728.78 10’847’500

190 Gemeindesteuern 65’000 9’301’000 97’970.67 9’295’153.71 100’000 8’957’000

193 Einnahmenanteile 2’500 1’794’500 1’718.60 1’713’445.75 2’500 1’717’500

194 Liegenschaften Finanzvermögen 320’700 351’200 179’263.65 614’363.55 220’500 272’000

195 Zinsen 42’000 86’500 48’529.55 79’550.84 43’500 71’500

196 Erträge ohne Zweckbindung 520’000 520’000.00 520’000

199 Abschreibung auf Verwaltungsvermögen 2’136’250 1’816’750 950’820.70 629’518.10 1’862’000 1’538’000

Rechnung 2009

190 Gemeindesteuern

Der Nettoertrag liegt hier rund 39’000.– tiefer als budgetiert und

ist vor allem auf weniger Nachzahlungen, mehr Grund- und

Hand änderungssteuern sowie mehr Verzugszinsen zurückzuführen.

Infolge der Steuerfussreduktion von 112 auf 102 %

wurde wie im Vorjahr eine Rückstellung von 624’000.– vorgenommen.

193 Einnahmenanteile

Der Nettoeingang lag rund 80’000.– unter dem Budget. Mehr-

bzw. Mindereinnahmen ergaben sich bei:

■ Gewinn- und Kapitalsteuern –91’700.–

■ Grundstück- und Beteiligungsgewinnsteuern +92’800.–

■ Anteil an Quellensteuern –85’600.–

194 Liegenschaften Finanzvermögen

Um die Rechnungen der Gemeindeliegenschaften ausgeglichen

zu gestalten, wurde jeweils ein Teil in die Reserve für Liegenschaftserneuerungen

eingelegt oder bezogen. Die Reserve

nahm gesamthaft um 63’180.90 auf 900’424.– ab. Beim Haus

Unterfeldstrasse 7 wurde zudem eine Abschreibung von 3’000.–

und beim Haus Rathausplatz 3 eine solche von 9’000.– vorgenommen.

Der Buchgewinn aus den Liegenschaftsverkäufen Blättler und

Kloteren betrug netto 379’739.10

195 Zinsen

Die Zinserträge lagen rund 13’500.– unter dem Voranschlag.

196 Gewinnablieferung der Elektra

Von der Elektra Berneck fl ossen wie bisher 520’000.– in den

Gemeindehaushalt.

54

199 Abschreibungen auf Verwaltungsvermögen

Die ordentlichen Abschreibungen erfolgten im budgetierten

Rahmen.

Direktabschreibungen erfolgten für die Projektierung Kinderspielplatz,

Parkplätze Schwimmbad Weier, Auffüllung/Jugendtreff,

Erschliessung Überbauung Neudorfstrasse, Rötibergstrasse,

Lagerhalle Bauamt und Kanalisationen sowie das

Geschieberückhaltebecken Dürrenbommert. Die Reserve für

Bauaufgaben hat sich um 2’011.30 reduziert und beträgt per

31.12.2009 noch 1’686’022.45.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Kommentar zur Laufenden Rechnung

Voranschlag 2010

190 Gemeindesteuern

Bei der einfachen Steuer 2009 wird mit 6’863’000.– gerechnet,

was eine Reduktion von 4.1 % bedeutet. Somit beträgt

ein Steuerprozent 68’630.–. Der Gemeinderat beantragt, den

bestehenden Gemeindesteuerfuss von 102 Steuerprozenten zu

belassen. Dies ergibt einen budgetierten Ertrag von 7’000’000.–.

Die Nachzahlungen aus Vorjahren werden auf 440’000.–, die

Grundsteuern auf 570’000.– und die Handänderungs steuern auf

250’000.– geschätzt.

193 Einnahmenanteile

Der Gemeindeanteil an den Steuern der juristischen Personen

steigt von 100 auf 130 % und wird deshalb auf 900’000.– veranschlagt.

Auch bei den Grundstückgewinnsteuern werden

250’000.– erwartet. Die Anteile an den Quellensteuern werden

mit 550’000.– budgetiert.

194 Liegenschaften Finanzvermögen

Die Rechnungen für die vermieteten Finanzliegenschaften werden

ausgeglichen budgetiert. Die Ausnahme bilden die Miet-,

Pacht- und Baurechtszinsen, welche in die Laufende Rechnung

fl iessen.

195 Zinsen

Hier werden netto noch 28’000.– erwartet.

196 Gewinnablieferung der Elektra

Wie 2009 sollen wiederum 520’000.– Gewinn von der Elektra

Berneck abgeliefert werden.

Das Haus Rathausplatz 5 wurde aussen renoviert.

55

199 Abschreibungen auf Verwaltungsvermögen

Die ordentlichen Abschreibungen betragen für die Mehrzweckhalle

Bünt 166’500.–, für das Schwimmbad Weier 35’000.–, für

die Gemperenstrasse mit Trottoir 54’500.–, für den Investitionsbeitrag

Trottoir Rathaus–Lochrank 21’000.– und für das Trottoir

Lochrank–Sackrank 27’000.–, für die Beteiligung Fussballfeld

Au 20’000.–, gesamthaft also 324’000.–.

Zum Ausgleich der Laufenden Rechnung 2010 sollen aus der

Reserve für künftige Aufwandüberschüsse 593’000.– bezogen

werden.

Reservebezüge für Ausgaben der Investitionsrechnung sind

folgende Direktabschreibungen:

Kanalisationsaufwendungen und Gewässerverbauungen 733’000.–

Parkplätze Schwimmbad Weier 180’000.–

Kinderspielplatz Hinterdorf 150’000.–

Parkplätze Hirschenwiese 280’000.–

Deckbelag Hafnerwisenstrasse 40’000.–

Sammelstellen 100’000.–

Überbauung Neudorf- und Rötibergstrasse 55’000.–

Total 1’538’000.–

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Aufwand der Laufenden Rechnung

Aufwand nach Sachgruppen

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Fr. Fr. Fr.

3 Aufwand 22’008’450 20’657’720.61 21’306’300

30 Personalaufwand 4’912’500 4’753’371.05 4’979’600

31 Sachaufwand 3’604’800 3’469’231.97 3’465’400

32 Passivzinsen 29’500 56’914.26 57’000

33 Abschreibungen 2’282’750 1’106’858.22 2’020’500

34 Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung 7’613’400 7’262’529.28 7’515’500

35 Entschädigungen an Gemeinwesen 987’000 881’585.05 963’200

36 Eigene Beiträge 1’827’800 1’710’088.00 1’475’600

38 Einlagen in Sondervermögen 373’200 908’633.93 346’000

39 Intern verrechneter Aufwand 377’500 508’508.85 483’500

Um zu wissen, wie viel die Gemeinde beispielsweise für Personal,

Sachaufwand oder für Abschreibungen aufwendet, ist der

Aufwand und Ertrag zusätzlich auch nach Sachgruppen gegliedert.

Berneck benötigt für den Personalaufwand 23 % des Gesamtaufwands.

Entschädigungen

an Gemeinwesen

4 %

Eigene Beiträge

8 %

Anteile und Beiträge

ohne Zweckbindung

35 %

Einlagen in Sondervermögen

5 %

56

■ Die Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung, also der

Steuerbedarf der Schulgemeinden, betragen 35 % des Gesamtaufwands.

■ Der Sachaufwand beläuft sich auf 17 %.

■ Die Abschreibungen und Passivzinsen ergeben zusammen

5 % des Totals.

Intern verrechneter Aufwand

3 %

Abschreibungen

5 %

Jahresrechnungen 2009

Personalaufwand

23 %

Sachaufwand

17 %


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Ertrag der Laufenden Rechnung

Woher stammen die Erträge?

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Fr. Fr. Fr.

4 Ertrag 21’165’450 20’622’489.01 20’713’300

40 Steuern 9’271’000 9’244’891.10 8’907’000

41 Konzessionen 1’000 750.00 1’000

42 Vermögenserträge 356’700 770’914.72 365’500

43 Entgelte 5’272’300 5’870’804.34 5’279’400

44 Anteile und Beiträge ohne Zweckbindung 2’300’900 2’216’357.15 2’220’900

45 Rückerstattungen von Gemeinwesen 828’300 779’816.85 907’500

46 Beiträge für eigene Rechnung 497’500 467’485.35 477’000

48 Entnahmen aus Sondervermögen 2’260’250 762’960.65 2’071’500

49 Intern verrechneter Ertrag 377’500 508’508.85 483’500

■ Der grösste Teil der Erträge, nämlich 45 %, sind Steuereinnahmen.

■ Die Entgelte setzen sich aus Feuerwehrersatzabgaben,

Verwaltungsgebühren, Pensionstaxen, Dienstleistungsentschädigungen,

Rückerstattungen und Eigenleistungen

zusammen und betragen 28 % des Gesamtertrags.

■ Die Anteile an den sogenannten Nebensteuern betragen

11 % vom Gesamttotal.

■ Die Beiträge für eigene Rechnung beinhalten Beiträge

des Bundes, des Kantons und anderer Gemeinden. Sie

betragen 2 %.

Entnahmen aus Sondervermögen

4 %

Beiträge für eigene Rechnung

2 %

Rückerstattungen Gemeinwesen

4 %

Anteile und Beiträge

ohne Zweckbindung

11 %

Entgelte

28 %

Intern verrechneter Ertrag

2 %

57

• Vorfi nanzierungen

Reservebezüge für

2009 2010

– Laufende Rechnung

Einlagen in Reserven aus

762’960.65 2’071’500

– Laufender Rechnung 908’633.93 346’000

Zuwachs 145’673.28

Abgang 1’725’500

Vermögenserträge

4 %

Jahresrechnungen 2009

Steuern

45 %


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Nettoaufwand der Laufenden Rechnung

Für welche Aufgaben gibt die Gemeinde ihr Geld aus?

Voranschlag Rechnung Voranschlag

2009 2009 2010

Fr. Fr. Fr.

10 Bürgerschaft, Behörden, Verwaltung 1’183’400 1’126’072 1’179’900

11 Öffentliche Sicherheit -90’500 -93’402 -185’900

12 Bildung 1) 7’614’700 7’263’529 7’516’800

13 Kultur, Freizeit 658’600 643’678 652’400

14 Gesundheit 167’600 155’791 175’100

15 Soziale Wohlfahrt 1’121’300 1’004’241 773’200

16 Verkehr 992’300 961’601 800’000

17 Umwelt, Raumordnung 366’800 409’250 360’600

18 Volkswirtschaft 132’300 138’198 168’400

19 Finanzen 2) 319’500 321’303 324’000

Total Nettoaufwand 12’466’000 11’930’261 11’764’500

1) inkl. Steuerbedarf der Schulgemeinden

2) Abschreibungen

Die Gemeinderechnung ist in 10 Hauptgruppen nach Aufgaben

gegliedert. Dadurch ist einheitlich ersichtlich, wie viele Mittel für

die einzelnen Aufgabenbereiche aufgewendet werden müssen.

Der Nettoaufwand ergibt sich aus dem Saldo von Aufwand und

Ertrag.

Der Nettoaufwand muss durch Steuern, Steueranteile, Zinserträge,

den Beitrag der Elektra und andere allgemeine Einnahmen

gedeckt werden.

Soziale Wohlfahrt

8 %

Gesundheit

1 %

Kultur und Freizeit

5 %

Volkswirtschaft

1 %

Umwelt und Raumordnung

4 %

Verkehr

8 %

58

66 % des Nettoaufwands beansprucht unser Bildungswesen

mit dem Steuerbedarf der Schulen.

8 % benötigt die soziale Wohlfahrt mit den Beiträgen an die Sozialversicherungen,

die allgemeine und die öffentliche Fürsorge.

3 % werden für die Abschreibungen verwendet.

Für Bürgerschaft, Behörden und Verwaltung werden rund

9 % aufgewendet.

Finanzen

3 %

Bürgerschaft, Behörden,Verwaltung

9 %

Jahresrechnungen 2009

Bildung

66 %


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Investitionsrechnung / Nettoinvestitionen

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

1 Investitionsrechnung 1’937’750 683’681.40 2’726’500

Zu-/Abnahme der Nettoinvestitionen 1’937’750 683’681.40 2’726’500

13 Kultur, Freizeit 310’000 115’723.00 330’000

133 Parkanlagen, Wanderwege 100’000 41’894.30 150’000

134 Sport 210’000 73’828.70 180’000

15 Soziale Wohlfahrt 213’000 18’635.45

154 Kinder und Jugendliche 213’000 18’635.45

16 Verkehr 908’500 221’816.15 1’543’500

162 Gemeindestrassen 908’500 221’816.15 1’543’500

17 Umwelt, Raumordnung 506’250 327’506.80 853’000

171 Abwasserbeseitigung 155’000 14’105.50 570’000

172 Abfallbeseitigung 45’000 100’000

174 Friedhof, Bestattungen 20’000

175 Gewässerverbauungen 306’250 313’401.30 163’000

Rechnung 2009

13310 Kinderspielplatz

Für die Einrichtung des Kinderspielplatzes hinter der Hirschenwiese

wurden bisher 41’894.30 ausgegeben.

13400 Parkplätze beim Schwimmbad Weier

Hier wurden 5’989.90 für Planungsarbeiten aufgewendet.

13421 Fussballfeld Au-Berneck

An die Gemeinde Au musste der Rest von 67’838.80 bezahlt

werden.

15400 Auffüllung

Für die Auffüllung Schwimmbad Weier mussten 18’635.45 für

Ingenieur- und Planungsarbeiten ausgegeben werden.

Der Bau des Trottoirs Obereggerstrasse konnte abgeschlossen werden.

59

16211 Erschliessung Überbauung Neudorfstrasse

Von den budgetierten 70’000.– wurden 30’678.55 ausgegeben

und durch einen Reservebezug direkt abgeschrieben.

16212 Gemperenstrasse mit Trottoir

Für den Deckbelag und verschiedene Anpassungsarbeiten

mussten 126’692.10 aufgewendet werden. Die Baukostenabrechnung

schliesst rund 85’000.– unter dem Kostenvoranschlag

ab.

16215 Parkplatzgestaltung Hirschenwiese

Auch dieses Vorhaben kann erst im 2010 ausgeführt werden.

16218 Investitionsbeitrag Trottoir Lochrank–Maienhalde

Die Rechnung für die Restkosten ist noch nicht eingegangen.

16219 Rötibergstrasse

Hier leisteten wir den ersten Teilbeitrag von 45’000.–, welcher –

wie vorgesehen – durch einen Reservebezug direkt abgeschrieben

werden konnte.

16220 Lagerhalle Bauamt

Es entstanden Kosten von Fr. 19’445.50 für das Vorprojekt.

171 Kanalisationen

Für verschiedene Kanalisationen erfolgten Ausgaben von

14’105.50. Diese wurden durch einen entsprechenden Reservebezug

direkt abgeschrieben.

172 Abfallbeseitigung

Der Neu- und Rückbau der Sammelstellen musste ebenfalls auf

das Jahr 2010 verschoben werden.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Investitionsrechnung / Nettoinvestitionen

175 Gewässerverbauungen

313’401.30 wurden für unseren Anteil an den Hochwasserschutzmassnahmen

Littenbach, beim Geschieberückhaltebecken

Dürrenbommert und Umleitung Lochbach ausgegeben

und ebenfalls durch Reservebezug direkt abgeschrieben.

Die Gemeinde leistete einen Baukostenanteil an die Sanierung der

Rötibergstrasse.

Mit dem Bau der Neudorfstrasse durch die Grundeigentümer werden

gleichzeitig auch die Kanalisationsleitungen der Gemeinde verlegt.

60

Voranschlag 2010

13310 Kinderspielplatz

Die Einrichtung des Kinderspielplatzes hinter der Hirschenwiese

wird Kosten von 150’000.– verursachen.

13400 Schwimmbad Weier Parkplätze

Die Parkplätze mit Bodenkauf werden mit 180’000.– veranschlagt.

162 Gemeindestrassen

Erschliessung Überbauung Neudorfstrasse 40’000.–

Erschliessungsstrasse Hafnerwisen 40’000.–

Parkplatzgestaltung Hirschenwiese 280’000.–

Trottoir Obereggerstrasse Lochrank–Maienhalde 108’500.–

Rötibergstrasse 15’000.–

Bauamtsgebäude 600’000.–

Option Photovoltaik 460’000.–

1711 Kanalisationen

Schüllenstrasse 120’000.–

Erschliessung Entenweiher 70’000.–

Erschliessung Neudorfstrasse 200’000.–

Hinterdorf 140’000.–

Ausbau Kanalisation Sportplatzweg 40’000.–

Diese Investitionen werden durch Reservebezüge gedeckt.

172 Abfallbeseitigung

Neu- und Rückbau Sammelstellen 100’000.–

174 Friedhof

Planung Urnengrabstätte 20’000.–

175 Gewässerverbauungen

Umleitung Lochbach inklusiv Sackbach 43’000.–

Hochwasserschutzmassnahmen Littenbach 80’000.–

Geschieberückhaltebecken Dürrenbommert 40’000.–

Diese Investitionen werden durch Reservebezüge gedeckt.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Investitionsrechnung / Nettoinvestitionen

Ausgaben und Einnahmen nach Sachgruppen

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Fr. Fr. Fr.

Nettoinvestitionen 1’937’750 683’681.40 2’726’500

5 Investitionsausgaben 1’937’750 683’681.40 2’726’500

501 Tiefbauten 1’037’250 244’918.65 1’461’500

503 Hochbauten 603’000 79’975.25 1’210’000

522 Gemeinden 50’000 67’838.80

564 Gemischtwirtschaftliche Unternehmen 187’500 245’948.70 40’000

565 Private Institutionen 60’000 45’000.00 15’000

61

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Bestandesrechnung

Veränderung Eigenkapital

Anfangsbestand Veränderung 2009 Endbestand

Konto Bezeichnung 1.1.2009 Zugang Abgang 31.12.2009

1 Aktiven 20’759’298.43 259’099.58 20’500’198.85

10 Finanzvermögen 13’551’059.13 98’039.72 13’649’098.85

100 Flüssige Mittel 2’558’356.96 1’090’575.96 1’467’781.00

101 Guthaben 3’021’346.40 208’204.95 3’229’551.35

102 Anlagen 6’967’551.95 16’282.90 6’983’834.85

103 Guthaben bei Sonderrechnungen 861’795.82 966’572.63 1’828’368.45

108 Transitorische Aktiven 142’008.00 2’444.80 139’563.20

Abzuschreibendes Verwaltungsvermögen 7’208’239.30 357’139.30 6’851’100.00

11 Ordentliches Verwaltungsvermögen 5’838’239.30 315’239.30 5’523’000.00

110 Sachgüter 5’283’239.30 267’239.30 5’016’000.00

112 Investitionsbeiträge 555’000.00 48’000.00 507’000.00

12 Darlehen und Beteiligungen des Verwaltungsvermögens 130’000.00 48’100.00 178’100.00

121 Darlehen und Beteiligungen 130’000.00 48’100.00 178’100.00

13 Verwaltungsvermögen von Spezialfi nanzierungen 1’240’000.00 90’000.00 1’150’000.00

130 Sachgüter 1’240’000.00 90’000.00 1’150’000.00

2 Passiven 20’759’298.43 259’099.58 20’500’198.85

20 Fremdkapital 6’574’378.18 369’541.26 6’204’836.92

200 Laufende Verpfl ichtungen 4’859’132.58 321’799.60 4’537’332.98

202 Mittel- und langfristige Schulden 522’560.80 55’847.25 578’408.05

203 Verpfl ichtungen für Sonderrechnungen 81’795.50 26’635.34 108’430.84

204 Rückstellungen 837’808.00 1’451.00 839’259.00

208 Transitorische Passiven 273’081.30 131’675.25 141’406.05

28 Sondervermögen 8’099’599.41 545’673.28 8’645’272.69

280 Zweckbestimmte Zuwendungen 67’217.70 49’713.20 116’930.90

281 Verpfl ichtungen für Spezialfi nanzierungen 5’018’185.31 507’422.58 5’525’607.89

282 Verpfl ichtungen für Vorfi nanzierungen 3’014’196.40 11’462.50 3’002’733.90

29 Eigenkapital 6’085’320.84 435’231.60 5’650’089.24

290 Eigenkapital 6’085’320.84 435’231.60 5’650’089.24

Stand am 31.12.2008 5’012’987.39

Ertragsüberschuss 2008 1’072’333.45

Ausweis Bestandesrechnung am 31.12.2008

Verwendung gemäss Bürgerschaftsbeschluss

6’085’320.84

Einlage in Baureserve –300’000.00

Einlage in Energieförderreserve –100’000.00

5’685’320.84

Bezug für Jahresdefi zit 2009 35’231.60

Stand Eigenkapital 31.12.2009 5’650’089.24

62

Berneck, 31. Januar 2010

Für die Richtigkeit Der Gemeindekassier

Hans Peter Breu

Prüfungs- und Genehmigungsvermerk

Die vorstehende Jahresrechnung 2009 und der Voranschlag

2010 wurden vom Gemeinderat geprüft und genehmigt.

Berneck, 4. Februar 2010 Gemeinderat Berneck

Der Gemeindepräsident

Jakob Schegg

Jahresrechnungen 2009

Der Gemeinderatsschreiber

René Schelling


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Abschreibungsplan

Gegenstand Tilgungs- Ursprüngl. Buchwert Netto- Abschreibung Buchwert 2010 vorges.

Tiefbauten

periode Kredit 01.01.2009 investitionen 2009 31.12.2009 Abschreibung

Gewässerverbauungen 313’401.30 * 313’401.30 * 163’000

Kanalisationen 14’105.50 * 14’105.50 * 570’000

Rötibergstrasse 45’000.00 * 45’000.00 * 15’000

PP Hirschenwiese * 280’000

Kinderspielplatz 41’894.30 * 41’894.30 * 150’000

Sammelstellen * 100’000

Überbauung Littenbach / Neudorfstrasse 30’678.55 * 30’678.55 * 40’000

Gemperenstrasse mit Trottoir 2009 – 23 900’000 688’371.70 126’692.10 52’063.80 763’000.00 54’500

Hafnerwisenstrasse * 40’000

Schwimmbad Weier Parkplätze

Hochbauten

5’989.90 * 5’989.90 * 180’000

Alters- und Pfl egeheim Städtli 1998 – 22 4’850’000 1’240’000.00 ** 90’000.00 1’150’000.00 ** 90’000

Mehrzweckhalle Bünt 2007 – 31 6’900’000 3’829’500.00 166’500.00 3’663’000.00 166’500

Schwimmbad Weier 2007 – 26 700’000 625’000.00 35’000.00 590’000.00 35’000

Haus Rathausplatz 5, Einbau Wohnung 120’000 137’494.60 * 137’494.60

Auffüllung/Ersatz Jugendtreff 2’873.00 18’635.45 * 21’508.45

Lagerhalle Bauamt 19’445.50 * 19’445.50

Investitionsbeiträge

Trottoir Rathaus–Lochrank 2008 – 22 320’000 295’000.00 21’000.00 274’000.00 21’000

Trottoir Lochrank–Sackrank

Beteiligungen

2008 – 22 395’500 260’000.00 27’000.00 233’000.00 27’000

Fussballfeld Au 2009 – 18 180’000 130’000.00 67’838.80 19’738.80 178’100.00 20’000

Gesamttotal

Davon

7’208’239.30 683’681.40 1’040’820.70 6’851’100.00 1’952’000

Ordentliche Abschreibungen 321’302.60 324’000

Direktabschreibungen durch Reservebezüge

Abschreibung über Kostenstelle

* 629’518.10 * 1’538’000

Alters- und Pfl egeheim Städtli ** 90’000.00 ** 90’000

Grösster Posten im Abschreibungsplan ist die Mehrzweckhalle Bünt.

63

Die ordentlichen Abschreibungen für die Mehrzweckhalle Bünt,

das Schwimmbad Weier, die Trottoirteilstücke Obereggerstrasse

und die Beteiligung Fussballfeld Au im Gesamtbetrag von

Fr. 324’000.– werden in der Kostenstelle 1990; die Abschreibung

für das APH Städtli im Gesamtbetrag von Fr. 90’000.– werden

in der Kostenstelle 1570; die Direktabschreibungen für Gewässerverbauungen,

Kanalisationen, Rötibergstrasse, Parkplatz

Hirschenwiese, Kinderspielplatz, Sammelstellen, Hafnerwisenstrasse,

Überbauung Neudorfstrasse und die Parkplätze beim

Schwimmbad Weier im Gesamtbetrag von Fr. 1’538’00.– in der

Kostenstelle 1990 ausgewiesen.

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Liegenschaftenverzeichnis per 31.12.2009

Parz.-Nr. Lage Masse m2 Liegenschaften Finanzvermögen

Vers.-Nr. Zeitwert Verkehrswert Buchwert

802 Wohnhaus Unterfeldstr. 7 1’339 1428/1661 237’000 547’000 432’000.00

2077 Kübach Brennhüsli 74 267 66’000 37’000 0.00

625 Wohnhaus Rathausplatz 3 427 426 1’006’000 750’000 631’000.00

808 Sandgrube 6’815 1111 10’000 23’000 0.00

850 Gmünd, Brändlistr. 4–38 5’881 1’170’000 1’097’900.00

225 Gibel, Schlossbrugg 1’019 1’000 0.00

1598 Benzen 414 50’000 0.00

1530 Maienhalde 332 33’000 0.00

646 Blattacker (Gemeinde Au) 33’726 6’073’000 0.00

656 Blattacker (Gemeinde Au) 18’132 2’175’000 0.00

103 Hafnerwisen 3’460 608’000 86’630.05

535 Burggass 3’959 520’000 0.00

258 Oberfeld, Tramstrasse 1’149 170’000 0.00

62 Kloterenstrasse 9’192 360’000 0.00

155 Feldmüli, Unterfeld 1’114 11’000 0.00

1054 Auerstrasse / Tramstrasse 1’591 477’000 450’000.00

Total Liegenschaften Finanzvermögen 88’624 13’005’000 2’697’530.05

850 belastet mit Baurecht Nr. 2011 zG StWEG Brändlistrasse bis 9.11.2060 (70 Jahre)

535 belastet mit Baurecht Nr. 2002 u. 2008 zG Genossenschaft für Alterswohnungen bis 26.2.2082 und 7.7.2088 (je 100 Jahre)

Liegenschaften Verwaltungsvermögen

623 Rathaus 650 1 1’786’000 1’040’000 0.00

513 Alters- und Pfl egeheim Städtli,

Kirchgass 6 / Schaffnerhaus, Städtlistr. 2 3’059 210/579/580 9’328’000 5’254’000 1’150’000.00

680 Mehrzweckhalle Bünt, Kirchgass 4

Sekundarschulhaus Kirchgass 2

2’618

2158

219

5’225’000

1’658’000

3’820’000 3’663’000.00

461 Feuerwehrdepot, Hinterdorf 661 234 772’000 416’000 0.00

2 Hydrantenhäuschen 1002/1062 10’000 4’000 0.00

476 Töbelitorkel, Oberdorf 143 438 63’000 53’000 0.00

488 Haus zum Torggel, Weierbüntstr. 2 863 471-3/1169 971’000 550’000 0.00

415 Haus Sportplatz mit Garderobe, Sportplatzweg 3 1’887 417/418 852’000 490’000 0.00

421 Sportplatz Oberdorf 14’914 175’000 0.00

1026 Obereggerstr. 8a, Scheune 807 440/1749 231’000 210’000 0.00

1091 Scheibenplatz Unwinkel 6’635 3’000 0.00

2605 Sack 566 1’000 0.00

7 Schwimmbad Weier 4’337 1264/1265/1786/1787 712’000 506’000 590’000.00

11 Weier (Sportfelder / Reserve) 15’572 19’200 0.00

1851 Fussballfeld Wisen 4’698 5’600 178’100.00

447 Rathausplatz 5 / Hirschenwiese 7’299 3/4/434/1916/1917 4’147’000 3’180’000 0.00

655 Friedhof / Aufbahrungshalle, Bünt 3’683 1100/1894 323’000 182’000 0.00

Öffentliche Strassen, Plätze und Anlagen 763’000.00

Total Liegenschaften Verwaltungsvermögen 68’392 15’908’800 6’344’100.00

64

Jahresrechnungen 2009


Jahresrechnung Gemeindehaushalt

Bauabrechnung Sanierung Gemperenstrasse

Bauabrechnung

Ausbau und Sanierung der Gemperenstrasse

Beschluss der Bürgerschaft vom 11.04.2008 900’000.00

Kostenvoranschlag Eff. Baukosten

Bauarbeiten 740’000.00 702’285.85

Nebenarbeiten 11’000.00 11’129.15

Entschädigungen/Landerwerb 25’000.00 –

Diverses 3’000.00 –

Honorare 77’000.00 101’648.80

Unvorhergesehenes 44’000.00 –

Investition 900’000.00 815’063.80

Anlagekosten

Bisher abgeschrieben

815’063.80

2009 ordentlich 52’063.80

Noch abzuschreiben (Buchwert) 14 Jahre à 54’500.00 763’000.00

Das Trottoir an der Gemperenstrasse wurde ergänzt.

65

Die Sanierung der Gemperenstrasse konnte abgeschlossen werden.

Jahresrechnungen 2009


Interkommunale Zusammenarbeit

Zweckverbände/Zusammenarbeit

Die Gemeinde Berneck ist bei folgenden Organisationen

beteiligt:

■ Amtsvormundschaft Mittelrheintal

■ Bevölkerungsschutz Mittelrheintal

■ Feuerwehr Berneck-Au-Heerbrugg

■ Kübach-Korrektionsunternehmen Berneck

■ Littenbach-Aecheli-Unternehmen Au–Berneck

■ Soziale Dienste Mittelrheintal

■ Verein für Abfallentsorgung in Buchs

■ Verein St. Galler Rheintal

■ Zweckverband Abwasserwerk Rosenbergsau

■ Zweckverband Kunsteisbahn Rheintal in Widnau

■ Zweckverband KVR Kehrichtverwertung Rheintal

■ Zweckverband Rheintaler Binnenkanalunternehmen

Die Betriebsbeiträge sind in der Laufenden Rechnung enthalten.

Es wird verzichtet, die Rechnungen dieser Organisationen in

unseren Bericht aufzunehmen, da die Genehmigung durch die

zuständigen Organe erfolgt. Die Jahresrechnungen der Zweckverbände

können beim Gemeindekassieramt, Rathaus Büro 5,

eingesehen oder bestellt werden.

66

Das Littenbach-Aecheli-Unternehmen Au–Berneck baute zusammen

mit den Gemeinden Au und Berneck den Geschiebe- und Treibholzfang

Dürrenbommert.

Jahresrechnungen 2009


Elektrizitätsversorgung

Kommentar zur Laufenden Rechnung

Betriebsrechnung Elektrizitätsversorgung

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

51 Elektra

Saldo

4’294’500 4’294’500 4’297’373.51 4’297’373.51 4’116’300 4’116’300

510 Verwaltung 141’000 5’500 134’924.80 4’975.75 142’500 5’500

512 Verteilanlagen 721’000 300’000 780’258.00 216’482.00 731’000 201’000

515 Energie Einkauf und Verkauf 1’468’000 2’326’000 1’420’553.30 1’256’997.00 1’435’800 1’320’800

516 Öffentliche Beleuchtung 40’000 68’023.95 62’000

517 Netznutzung Einkauf und Verkauf 977’000 1’513’000 974’403.50 2’668’282.85 1’010’000 2’589’000

518 Strom, Einkauf und Verkauf 1’815.95 613.55

519 Finanzen 947’500 150’000 917’394.01 150’022.36 735’000

Rechnung 2009

512 Verteilanlagen

Bei den Verteilanlagen wurden netto 143’000.– mehr aufgewendet

als das Budget 2009 vorsah.

515 Energie Einkauf und Verkauf

Diese Kostenstelle schloss mit einem Aufwandüberschuss von

163’500.– ab.

516 Öffentliche Beleuchtung

Infolge diverser Störungen und Schutzmassnahmen war

der Unterhalt der öffentlichen Beleuchtung 28’000.– höher als

budgetiert.

517 Netznutzung Einkauf und Verkauf

Diese Kostenstelle schloss 1’158’000.– besser als budgetiert

ab. Die grosse Verschiebung ist auf die neue aufgeteilte Rechnungslegung

zurückzuführen.

519 Finanzen

Zum Ausgleich der laufenden Rechnung konnten anstelle

der budgetierten 277’500.– genau 247’371.65 abgeschrieben

werden.

67

Voranschlag 2010

512 Verteilanlagen

Gesamthaft sind Netto-Aufwendungen von 530’000.– nötig:

Es müssen für 20’000.– Zähler angeschafft werden. Für

den Netzunterhalt sind 98’000.– und für den Trafounterhalt

295’000.– notwendig. Projektierungen und Betriebsleitungsaufgaben

werden mit 157’000.– veranschlagt.

515 Energie Einkauf und Verkauf

Es wird mit einem Netto-Aufwand von 115’000.– gerechnet.

516 Öffentliche Beleuchtung

Die Kosten für die ordentlichen Unterhaltsarbeiten sind mit

62’000.– veranschlagt.

517 Netznutzung Einkauf und Verkauf

Es wird mit einer Netto-Marge von 1’579’000.– gerechnet.

519 Finanzen

520’000.– werden an den Gemeindehaushalt als Gewinnanteil

abgeliefert. Zum Ausgleich der laufenden Rechnung können

ordentliche Abschreibungen von 201’000.– budgetiert werden.

Jahresrechnungen 2009


Elektrizitätsversorgung

Kommentar zur Investitionsrechnung

Investitionsrechnung Elektrizitätsversorgung

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

51 Elektra Investitionsrechnung 615’000 585’267.95 540’000

Zu-/Abnahme der Nettoinvestitionen 615’000 585’267.95 540’000

5120 Verteilanlagen 585’000 579’807.15 530’000

5160 Strassenbeleuchtung 30’000 5’460.80 10’000

Rechnung 2009

5120 Verteilanlagen

Ausgeführt wurden

Voranschlag Rechnung

Projekt 2009 2009

Erschliessung Neufeld 0 10’594.80

Neuanschlüsse/Netzverbesserungen

Rohranlage

50’000 90’834.25

Lochrank–Rötiberg–KVK Schnabelweg 70’000 0

Erweiterung TS Neufeld 0 39’136.85

Erschliessung Oberfeld Nord 0 1’100.70

Erschliessung Blättlerstrasse 0 4’471.15

Erschliessung Littenbach–Auerstrasse 15’000 1’351.20

TS Taa Tiefbau und Gebäude 150’000 227’121.15

Erschliessung Überbauung Lindenpark 80’0000 25’092.90

Neubau TS Taa MS und NS 150’000 180’104.15

Erschliessung Entenweiher 70’000 0

Total 585’000 579’807.15

Die Investitionsrechnung mit dem gesamten Aufwand

von 585’267.95 inklusive Strassenbeleuchtung wird wie folgt

ausgeglichen:

Abschreibung durch Aufl ösung

von vorhandenen Reserven 150’022.36

Ordentliche Abschreibung

aus der Laufenden Rechnung 247’371.65

Aktivierung in Bestandesrechnung

per 31.12.2009 187’873.94

68

Voranschlag 2010

5120 Verteilanlagen

Folgende Investitionen sind vorgesehen oder von 2009 vorgetragen

worden:

HK TS 213 Tramstr. 30a Schlossbrugg bis TS 226

Gerbestr. 4a 90’000

HK TS 226 Gerbestr. 4a – KVK Überbauung Feldstrasse 70’000

Neuanschlüsse/Netzverbesserungen 50’000

Rohranlage Lochrank–Rötiberg–KVK Schnabelweg 20’000

Erweiterung TS Neufeld 50’000

Erschliessung Littenbach–Auerstrasse 30’000

TS Taa Tiefbau und Gebäude 70’000

Erschliessung Überbauung Oberfeldweg 40’000

Erschliessung Entenweiher 30’000

NS-Kabel TS Auerstr. 35a – TS Musterplatzstr. 2a 60’000

LWL Verbindung Rathaus – APH Städtli 20’000

Total 530’000

5160 Strassenbeleuchtung

Für den Ausbau und Erweiterungen sind 10’000.– vorgesehen.

Abkürzungen:

TS = Trafostation / KVK = Kabelverteilkabine / KVP = Kabelverteilpunkt /

NS = Niederspannung / HK = Hauptkabel / LWL = Lichtwellenleiter

Jahresrechnungen 2009


Elektrizitätsversorgung

Bestandesrechnung

Anfangsbestand Veränderung 2009 Endbestand

Konto Bezeichnung per 1.1.2009 Zugang Abgang per 31.12.2009

1 Aktiven 1’481’413.78 122’568.42 1’603’982.20

10 Finanzvermögen 1’481’413.78 65’305.52 1’416’108.26

101 Debitoren 617’354.88 798’753.38 1’416’108.26

108 Transitorische Aktiven 864’058.90 864’058.90

11 Verwaltungsvermögen 187’873.94 187’873.94

110 Sachgüter 187’873.94 187’873.94

2 Passiven 1’481’413.78 122’568.42 1’603’982.20

20 Fremdkapital 1’331’391.42 272’590.78 1’603’982.20

200 Laufende Verpfl ichtungen 183’033.35 183’033.35

203 Verpfl ichtungen beim Gemeindehaushalt 861’795.82 530’022.28 1’391’818.10

208 Transitorische Passiven 469’595.60 440’464.85 29’130.75

29 Eigenkapital 150’022.36 150’022.36

290 Reserven 150’022.36 150’022.36

Trafostation Schlossbrugg mit Bushaltestelle. Gut integrierte Trafostation Torggel Oberdorf.

69

Jahresrechnungen 2009


Wasserversorgung

Kommentar zur Laufenden Rechnung

Betriebsrechnung Wasserversorgung

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

52 Wasserversorgung

Saldo

1’032’000 1’032’000 1’078’700.05 1’078’700.05 871’000 871’000

520 Verwaltung 65’000 50’000.00 68’000

521 Wasserfassung und -Speicherung 79’500 100’387.95 81’500

522 Verteilanlagen 147’000 236’000 225’571.30 265’949.40 159’000 246’000

527 Wasserlieferung 180’000 625’000 161’367.85 641’670.75 165’000 625’000

529 Finanzen 560’500 171’000 541’372.95 171’079.90 397’500

Rechnung 2009

521 Wasserfassung

Die Nettoaufwendungen von 100’387.95 waren gegenüber dem

Voranschlag um 20’900.– höher.

522 Verteilanlagen

Bei den Verteilanlagen resultierte anstelle des budgetierten

Nettoertrags von 89’000.– infolge von Mehraufwendungen im

Schlosser Fidi Seitz von der Firma Federer Metallbau war vor seiner Pensionierung

jahrzehntelang auch für die Wasserversorgung Berneck tätig.

70

Unterhalt der Leitungen und Mehreingängen an Anschlusstaxen

sowie Rückerstattungen nur ein Nettoertrag von rund 40’000.–.

527 Wasserlieferung

Beim Wasserankauf und -verkauf resultierte anstelle des budgetierten

Nettoertrags von 445’000.– ein solcher von 480’300.–.

529 Finanzen

Zum Ausgleich der Laufenden Rechnung konnten anstelle der

budgetierten Abschreibungen von 389’500.– genau 370’293.05

vorgenommen werden.

Voranschlag 2010

520 Verwaltung

Der Nettoaufwand wird infolge Auslagen für ein neues Reglement

68’000.– betragen.

521 Wasserfassung

Hier werden die Zahlen der Vorjahre zu Grunde gelegt.

522 Verteilanlagen

Es werden wieder Anschlusstaxen von 200’000.– erwartet und

es wird mit einem Nettoertrag von 87’000.– gerechnet.

527 Wasserlieferung

Den Wasserankauf von Diepoldsau schätzen wir auf 160’000.–.

Der Wasserverkauf wird voraussichtlich 625’000.– einbringen.

529 Finanzen

Mit dem budgetierten Überschuss der Laufenden Rechnung

können Abschreibungen von 391’500.– vorgenommen werden.

Jahresrechnungen 2009


Wasserversorgung

Kommentar zur Investitionsrechnung

Investitionsrechnung Wasserversorgung

Voranschlag 2009 Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Konto Bezeichnung Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

52 Wasserversorgung 2’575’000 967’713.60 2’397’000

Zu-/Abnahme der Nettoinvestition 2’575’000 967’713.60 2’397’000

50100 Erschliessung Entenweiher 115’000 85’000

50104 Neue Zone Oberdorf 120’000 120’000

50106 Erschliessung Blättlerstrasse 30’822.45

50107 Reservoir Taastrasse 900’000 471’327.05 340’000

50112 Prozessleitsystem und QS 160’000 7’126.65 173’000

50114 Hauptleitung Taa 1’200’000 428’062.75 747’000

50115 Sanierung Rösslikreuzung 7’000

50116 Sanierung Büriswilen 300’000

50118 Quellschutzzone Buechholz/Kalchofen 10’000 9’140.45 10’000

50119 Quellschutzzone Büriswilen 10’000

50122 Erschliessung Lindenberg 11’234.25

50123 Erschliessung Rötiberg 200’000

50127 Erschliessung Überbauung Littenbach 70’000 125’000

50129 Reservoir Husen 10’000.00 30’000

50134 Leitungsersatz Gutachten 250’000

Rechnung 2009

52 Wasserversorgung

Die Investitionen von 967’713.60 liegen um 1’607’000.– unter

dem Budget, weil nicht sämtliche Vorhaben ausgeführt werden

konnten.

71

Voranschlag 2010

52 Wasserversorgung

Die Investitionsrechnung sieht Ausgaben von 2’397’000.– vor.

Diese sollen durch Abschreibungen aus der Laufenden Rechnung

von 391’500.– und Aktivierungen von 2’005’500.– ausgeglichen

werden.

Jahresrechnungen 2009


Wasserversorgung

Bestandesrechnung

Anfangsbestand Veränderung 2009 Endbestand

Konto Bezeichnung per 1.1.2009 Zugang Abgang per 31.12.2009

1 Aktiven 255’619.80 207’294.20 462’914.00

10 Finanzvermögen 255’619.80 219’046.45 36’573.35

101 Debitoren 21’863.40 14’709.95 36’573.35

103 Guthaben beim Gemeindehaushalt 81’795.50 81’795.50

108 Transitorische Aktiven 151’960.90 151’960.90

11 Verwaltungsvermögen 426’340.65 426’340.65

110 Sachgüter 426’340.65 426’340.65

2 Passiven 255’619.80 207’294.20 462’914.00

20 Fremdkapital 84’539.90 378’374.10 462’914.00

200 Laufende Verpfl ichtungen 13’115.80 13’115.80

203 Verpfl ichtungen beim Gemeindehaushalt 436’550.35 436’550.35

208 Transitorische Passiven 84’539.90 71’292.05 13’247.85

29 Eigenkapital 171’079.90 171’079.90

290 Reserven 171’079.90 171’079.90

72

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Jahresrechnung 2009 Amtsbericht 2009 und Voranschlag 2010

Schule macht Freude!

73

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Inhalt und Verhandlungsgegenstände

Berichte

Amtsbericht und Kurzinformationen 75

Schulbetrieb 80

Schulstatistik 84

Jahresrechnung

Rechnungsergebnis 86

Laufende Rechnung 87

Investitionsrechnung 95

Bestandesrechnung 96

Kommentar zur Laufenden Rechnung 98

Kommentar zur Investitionsrechnung 105

Abschreibungsplan 106

Verzeichnis der Liegenschaften 107

Bericht der Geschäftsprüfungskommission 108

Gutachten und Anträge

– über die Aufl ösung des Zweckverbands

Kleinklassen Mittelrheintal 109

– über die Neugestaltung der Aussensportanlagen Stäpfl i 112

Informationen

Behörden und Verwaltung

Ferienplan

74

Bürgerversammlung

in der Mehrzweckhalle Bünt, Berneck

Freitag, 26. März 2010, um 20.00 Uhr

Verhandlungsgegenstände

1. Vorlage der Jahresrechnung 2009 und des

Berichtes der Geschäftsprüfungskommission

2. Vorlage von Voranschlag und Steuerbedarf 2010

3. Gutachten und Antrag des Primarschulrates über die Auflösung

des Zweckverbands Kleinklassen Mittelrheintal

4. Gutachten und Antrag des Primarschulrates über die Neugestaltung

der Aussensportanlagen Stäpfl i

5. Allgemeine Umfrage

Persönliche Voten sind am Mikrofon abzugeben. Um Missverständnisse

in der Interpretation zu vermeiden, sind allfällige

Anträge schriftlich einzureichen (Art. 39 Gemeindegesetz).

Berneck, 15. Februar 2010

Primarschulrat Berneck

Vorversammlung

Montag, 22. März 2010, 20.00 Uhr, Gasthaus Ochsen, Berneck

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Amtsbericht 2009 – Kurzinformationen

Sehr geehrte Schulbürgerinnen und Schulbürger

Gern informieren wir Sie über das Schulgeschehen im vergangenen

Jahr.

Schulrat

Am 1. Januar 2009 nahm der Schulrat in neuer Zusammensetzung

seine Arbeit auf:

Stefanie Hug-Trinkler, Präsidentin (bisher)

Markus Forster, Maria Küttel-Erni, Judith Riedi-Hutter,

Adelbert Seitz (bisher)

Karl Steger, Marcel Weber (neu)

Die Liste der Ressorts und Aufgaben des Schulrates ist auf

Seite 115 zu lesen.

Der Schulrat behandelte an 17 Sitzungen in Zusammenarbeit

mit der Schulleiterin Rita Rechsteiner und dem Lehrervertreter

Rainer Sieber die laufenden Geschäfte. Jedes Mitglied engagierte

sich gemäss Ressortaufgaben an Sitzungen von diversen

Kommissionen, Besprechungen sowie Elternanlässen und visitierte

die zugeteilten Lehrpersonen gemäss Visitationskonzept.

Am Samstag, 24. Januar 2009, hielten die Schulratsmitglieder

zusammen mit der Schulleiterin und der Schulsekretärin eine

Klausurtagung ab. Das Thema lautete: «Welche Ziele wollen

wir mit welchen Mitteln bis Dezember 2012 erreicht haben?»

Vorerst wurden verschiedene Schwerpunkte für das Jahr 2009

gesetzt, die im Lauf des Jahres realisiert wurden. Das Konzept

«Krisenmanagement» wurde erarbeitet, die Website aktualisiert

und das Projekt «Neugestaltung der Aussensportanlagen

Stäpfl i» vorbereitet.

Am 9. November 2009 waren Schulratspräsidien und Schulleitungen

zur jährlichen Behördenkonferenz der Regionalen

Schulaufsicht Rheintal (RSA) eingeladen. An diesem Anlass

in Montlingen wurden vorerst allgemeine Informationen für die

Behörden abgegeben. Anschliessend standen die Referate von

Ernst Gasser zum Thema «Heterogenität in der Schule» und

von Rolf Sutter zum Thema «PBL – Problem Based Learning am

BZGS St. Gallen» auf dem Programm. Zum Gespräch mit dem

Schwerpunktthema «Tagesstruktur» konnte am 22. Juni 2009

das uns zugeteilte Mitglied der RSA, Dolores Baumgartner, in

Berneck begrüsst werden. Am 7. Dezember 2009 wurde das

Jahresgespräch 2009/2010 mit Dolores Baumgartner geführt.

Die Geschäftsprüfungskommission arbeitet in der Amtsdauer

2009/2012 in folgender Zusammensetzung:

Marcel Manser, Edith Schlegel Ursella,

Andreas Zellweger (bisher)

Bruno Federer, Therese Mathys-Flückiger (neu)

Als Stimmenzähler stehen in der Amtsdauer 2009/2012 im

Einsatz:

Antonia Federer-Aepli, Roland Schelling,

Thomas Seitz (bisher)

75

Doris Thurnheer-Niederer (neu)

Das zu ca. 60 % besetzte Schulsekretariat im Rathaus

(Büro 2) ist von Montag bis Freitag, jeweils am Morgen

von 8.00 bis 11.30 Uhr (Tel. 071 747 44 70), geöffnet. Die

E-Mail-Adresse lautet: erika.seitz@berneck.ch.

Personelles

Mutationen/Stellvertretungen

Während ihres dreiwöchigen Aufenthalts vom April/Mai 2009 als

«assistant teacher» im englischsprachigen Kulturraum wurde

Primarlehrerin Andrea Exer, Schulhaus Stäpfl i, vertreten durch

Jeannette Kuster-Sieber, Diepoldsau, und Margrith Halter-

Rutz, Berneck.

Die Klassenorganisation für das Schuljahr 2009/2010 brachte

es mit sich, dass zwei Lehrpersonen das Schulhaus wechselten:

Bernadette Granwehr, bisher Schulhaus Stäpfl i, übernahm die

1./2. Klasse im Schulhaus Bünt, und Erwin Putzi, bisher Schulhaus

Bünt, unterrichtet nun die 3. Klasse im Schulhaus Stäpfl i.

Aufgrund der rückläufi gen Kinderzahlen musste der Kindergarten

Bünt im Sommer 2006 vorübergehend geschlossen werden.

Auf August 2009 wurde die vierte Kindergartenabteilung wieder

eröffnet. Als neue Kindergärtnerin hat der Schulrat Mirella Sonder,

Rorschacherberg, gewählt. Sie trat ihre erste Stelle nach

dem Studium an der Pädagogischen Hochschule an. Ebenfalls

neu wählte der Schulrat die entsprechende Teamteaching-Kindergärtnerin:

Barbara Eugster-Lachenmeier, Widnau.

Kindergärtnerin Denise Haltinner, die während fünf Schuljahren

im Kindergarten Wisli 2 tätig war, reichte wegen ihrer geplanten

Weiterbildung auf Ende Schuljahr 2008/2009 die Kündigung ein.

Als Nachfolgerin wählte der Schulrat Monika Vetsch, Grabs.

Auch sie trat ihre erste Stelle nach dem Studium an der Pädagogischen

Hochschule an.

Annelies Thurnherr, Legasthenie- und Diskalkulietherapeutin,

reduzierte aus Altersgründen auf August 2009 ihr Pensum.

Der Schulrat wählte Brigitte Niebes-Meier, Frümsen, als neue

Therapeutin. Die neue Therapeutin unterrichtet ausserdem zwei

Lektionen Teamteaching in der 3. Klasse Stäpfl i/Erwin Putzi.

Sigrid Seitz-Brenn, Berneck, begleitete während der letzten

drei Schuljahre die 2. Jahr-Kindergärtler in den Wald. Nachdem

dies nun nicht mehr nötig ist (weil Mirella Sonder, Kindergarten

Bünt, und Martha Adolf, Kindergarten Schulstrasse, den Waldkindergarten

wieder gemeinsam abhalten können) hat Sigrid

Seitz-Brenn sowohl das Teamteaching als auch den Unterricht

mit den 1. Jahr-Kindergärtlern (während die 2. Jahr-Kindergärtler

im Wald sind) im Kindergarten Schulstrasse übernommen.

Sie ersetzte Franziska Röthlisberger, Rebstein, die während

vier Schuljahren diese Funktion innehatte.

Tanja Fusinato Weder, Marbach, bezog im ersten Semester

des Schuljahrs 2009/2010 ihren Mutterschaftsurlaub und einen

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Amtsbericht 2009 – Kurzinformationen

unbezahlten Urlaub. Ihre Teamteaching-Lektionen bei Bernadette

Granwehr, 1./2. Klasse Bünt, und Marion Moning, 4. Klasse

Stäpfl i, erteilte in dieser Zeit Simone Dudle Neff, Berneck.

Brigitte Baumgartner, St. Gallen, konnte ihr Pensum in der

Stadt St. Gallen kontinuierlich erhöhen und führt dort seit August

2009 wieder eine eigene Klasse. Es war ihr deshalb nicht mehr

möglich, die Teamteaching-Lektionen in Berneck, die sie während

vier Schuljahren erteilt hatte, beizubehalten.

Ebenfalls aufgrund ihres grösseren Pensums in einer anderen

Schulgemeinde sind Nadine Papst, St. Gallen, und Hanna

Lutz-Graf, Marbach, als Lehrerinnen des freiwilligen English for

Kids zurückgetreten. Nebst der bisherigen Lehrerin Inge Häni-

Reehorst, Berneck, unterrichten im Schuljahr 2009/2010 unsere

Primarlehrerin Désirée Högger, Schulhaus Stäpfl i, sowie Kathrine

Keller Haan, Staad, die verbleibenden fünf Gruppen des

English for Kids.

Als Teamteaching-Partnerin für Désirée Högger, 2. Klasse

Stäpfl i, konnte im ersten Semester des Schuljahrs 2009/2010

Heike Günther, St. Gallen, verpfl ichtet werden. Im zweiten

Semester des Schuljahrs 2009/2010 übernimmt Simone Dudle

Neff diese Aufgabe. Ausserdem erteilt Simone Dudle Neff seit

Februar 2010 auch Teamteaching in der 4. Klasse Stäpfl i/Marion

Moning.

Regula Ackermann-Schwendener, St. Gallen, erteilt im Schuljahr

2009/2010 den Französischunterricht in der 5. Klasse Bünt/

Rainer Sieber und in der 5. Klasse Stäpfl i/Andrea Exer.

Barbara Vögele-Brunner, Heerbrugg, erteilt seit 20. April 2009

wieder einzelne Lektionen Deutschunterricht für Fremdsprachige.

Für den Sportunterricht in der 6. Klasse Stäpfl i/Andrea Neubauer

konnte Reinhard Blum, Diepoldsau, gewonnen werden.

Logopädin Susanne Thür, Lüchingen, vom Logopädischen

Dienst Mittelrheintal steht seit August 2009 mehr für eine andere

Schule im Einsatz. Die Lektionen in der Primarschulgemeinde

Berneck wurden auf diesen Zeitpunkt an Justyna Dembowski,

A-Dornbirn, übergeben.

Während des Schuljahrs 2008/2009 standen Nicole Friolet-

Wolfsberger, Mirjam Hanimann-Oesch und Günter Schmitz,

Berneck, als Begleitpersonen für die 2. Jahr-Kindergärtler im

Einsatz, wenn diese für den Unterricht in Musikalischer Früherziehung

vom Kindergarten Wisli in die Aula im Schulhaus Stäpfl i

wechseln mussten. Im August 2009 wurde diese Aufgabe für

beide Kindergärten (Wisli 1 und Wisli 2) von Hauswartin Gerda

Nägeli übernommen.

Handarbeitslehrerin Sarah Oesch Kübler, Schulhaus Stäpfl i,

verbrachte im September/Oktober 2009 den dreiwöchigen

Aufenthalt als «assistant teacher» im englischsprachigen Kulturraum

und einen einwöchigen unbezahlten Urlaub. Sie wurde

während dieser Zeit von Margrit Eugster-Buschor, Lüchingen

(Handarbeit/Werken/Bildnerische Gestaltung), und Kathrine

Keller Haan, Staad (Englisch 3. Klasse Bünt/Katja Hörmann

und 4. Klasse Bünt/Rainer Sieber), vertreten.

76

Zum Abschied von Franziska Röthlisberger durfte jedes Kind eine Figur

aus Holzklötzchen legen.

Marion Moning, 4. Klasse Stäpfl i, bezog nach den Herbstferien

2009 einen fünfwöchigen unbezahlten Urlaub. Sie wurde während

dieser Zeit von Karin Brühwiler, Marbach, vertreten.

Für eine krankheitsbedingte Stellvertretung von Dezember 2009

bis Mitte Februar 2010 standen Kerstin Röthlisberger-Sägewitz,

Berneck, und Danièle Hollenstein, Oberriet, im Einsatz.

Jubilare

Der Schulrat gratulierte zu folgenden Dienstjubiläen und dankte

herzlich für die geleistete Arbeit:

■ Sieber Rainer, Mittelstufe Schulhaus Bünt

35 Dienstjahre im Kanton St. Gallen bzw. in Berneck

■ Eggmann Regula, Therapeutin Legasthenie/Diskalkulie

und Teamteaching

25 Dienstjahre im Kanton St. Gallen

■ Scheuber Vreni, Sport

20 Dienstjahre in Berneck

■ Neubauer Andrea, Mittelstufe Schulhaus Stäpfl i

15 Dienstjahre in Berneck

■ Adolf Martha, Kindergarten Schulstrasse

10 Dienstjahre in Berneck

Freiwilliger Mittagstisch

Alle Schulgemeinden sind seit August 2008 beauftragt, ein

freiwilliges Mittagstisch-Angebot zu organisieren. Die Anmeldungen

für den freiwilligen Mittagstisch in der Cafeteria des

Alters- und Pfl egeheims Städtli waren Grundlage für das Angebot

jeweils am Dienstag, Donnerstag und Freitag. Da nun auch

genügend Anmeldungen für den Montag vorliegen, wird der

Mittagstisch seit 8. Februar 2010 an vier Wochentagen durchgeführt.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Amtsbericht 2009 – Kurzinformationen

Nicht nur am Mittagstisch kommen Kinder aus verschiedenen Klassen

zusammen, sondern auch hier: Alle Zweitklässler versammeln sich für

das Vorhaben «Brieffreundschaft» in der Aula Stäpfl i, um einander kennen

zu lernen. Dann entscheiden Lose, wer wem schreiben darf.

Es besteht die Möglichkeit, Kinder auch spontan für den Mittagstisch

am Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag anzumelden

(telefonische Mitteilung bis spätestens 08.30 Uhr ans

Schulsekretariat). Die Betreuung inklusive Mittagessen dauert

von 11.45 bis 13.10 Uhr. Die Kosten betragen Fr. 8.– pro Kind

und Mittagessen. Folgende Frauen teilen sich weiterhin die

Betreuung auf:

■ Rottermann-Thoma Margrith, Nelkenweg 9

■ Rytz-Haffter Ursula, Rosenstrasse 6

(neu seit 1. Januar 2010)

■ Waibel-Alge Christine, Taastrasse 11

■ Widmer-Ruppanner Doris, Rathausplatz 2

Gesundheitsdienste

Schulzahnpfl ege

Die Schulgemeinden sind für die Durchführung der Schulzahnpfl

ege verantwortlich. Sie wählen einen oder mehrere (zur selbständigen

Berufsausübung im Kanton zugelassene) Zahnärzte

als Schulzahnärzte.

Als Schulzahnarzt ist Dr. med. dent. Walter Wendelspiess,

Bahnstrasse 44, 9435 Heerbrugg, gewählt. Der obligatorische

jährliche Reihenuntersuch und eine allfällige Behandlung erfolgen

ausschliesslich durch ihn. Die Kosten des Untersuchs trägt

die Primarschulgemeinde (zurzeit Fr. 27.20), wenn die jährliche

Gebissuntersuchung durch den gewählten Schulzahnarzt durchgeführt

wird.

Wer sein Kind bei einem anderen eidg. dipl. Zahnarzt (Dr. med.

dent.) untersuchen und/oder behandeln lassen möchte, hat dem

Schulsekretariat jeweils bis Ende November den Namen und die

Adresse dieses Zahnarztes mitzuteilen. Die Kosten des Untersuchs

tragen die Eltern seit 1. August 2009 selber.

77

Zweckverbände und Organisationen

Musikschule Unterrheintal

(siehe auch www.msur.ch)

Die Bildungslandschaft ist nach wie vor in Bewegung. Sich als

Musikschule inmitten dieser Dynamik weiterzuentwickeln und zu

positionieren, stellt an alle Beteiligten eine hohe Anforderung. Es

wird immer wichtiger, dass auch die Musikschulen langfristiger

planen und Schritt für Schritt ein unverwechselbares Profi l erarbeiten.

Die Musikschule hat sich im Jahr 2009 dieser Aufgabe

gestellt und zusammen mit einem externen Berater eine Bestandesaufnahme

erarbeitet. Eine Arbeitsgruppe mit Beteiligung von

Vorstand, Schulleitung und Lehrerschaft wird im Jahr 2010 die

Arbeit im Detail weiterführen.

Die Schülerzahlen sind wiederum weiter angestiegen. Bei den

Instrumenten dominieren weiterhin Gitarre, Blockfl öte, Klavier

und Keyboard. Beim Waldhorn und Xylophon werden sehr wenig

Lernende verzeichnet.

Im Jahr 2009 besuchten durchschnittlich 103 Schulkinder (von

189) aus der Primarschulgemeinde Berneck den Unterricht der

Musikschule Unterrheintal. Den Schulkindern steht ein Angebot

von 38 verschiedenen Instrumenten zur Verfügung. Für die

Erstklässler (27 Kinder) ist die Musikalische Grundschule bereits

seit August 2005 Bestandteil der Lektionentafel. Der Musikschule

Unterrheintal wurde ein Leistungsauftrag zur Erteilung der

Musikalischen Früherziehung im zweiten Kindergarten-Jahr

(30 Kinder) ab August 2008 erteilt.

Die Jahresrechnung und der Jahresbericht liegen beim Schulsekretariat

zur Einsichtnahme auf.

Einführungsklassen Au/Heerbrugg

Ziel der Einführungsklasse ist es, den Schulkindern einen erfolgreichen,

behutsamen Einstieg in die Schullaufbahn zu ermöglichen,

damit sie anschliessend in die 2. Regelklasse übertreten

können.

Aufgrund eines Vertrags werden die Einführungsklassen von

den Primarschulgemeinden Au, Berneck und Heerbrugg seit

August 1990 gemeinsam geführt. Derzeit werden in der Klasse

Heerbrugg (Lehrperson: Monika Rina) elf Kinder unterrichtet,

wovon drei aus Berneck stammen. Die Klasse Au (Lehrperson:

Katrin Vitório) zählt 13 Kinder, wovon drei aus Berneck stammen.

In den Einführungsklassen wird der Schulstoff der 1. Klasse

langsamer, aber auch vertiefter während zweier Jahre erlernt.

Kleinklassen Mittelrheintal

(siehe auch www.kleinklassen.ch)

Der Zweckverband Kleinklassen Mittelrheintal besteht aus fünf

Schulgemeinden: Primarschulgemeinden Au, Berneck, Heerbrugg,

Schule Widnau, Oberstufenschulgemeinde Mittelrheintal.

Aufgabe und Ziel der Kleinklassen ist es, Kinder mit Teilleis-

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Amtsbericht 2009 – Kurzinformationen

Dem Schulhaus Bünt verleihen diese Regenbogenfahnen Farbe.

Sie wurden im Handarbeitsunterricht von den Knaben der 6. Klasse

gedruckt und genäht.

tungsschwächen individuell zu fördern. Eine Rückschulung

in die Regelklasse wird jährlich von der Kleinklassenlehrkraft

geprüft.

Im Schuljahr 2009/2010 besuchen drei Primarschulkinder aus

Berneck eine Kleinklasse.

Die drei Primarklassen und die drei Oberstufenklassen werden

an fünf Standorten unterrichtet.

In Berneck erteilt Handarbeitslehrerin Gaby Zellweger verschiedenen

Kleinklassen Handarbeit und Werken im Schulhaus

Stäpfl i. Im Schulhaus Bünt unterrichten die Lehrpersonen

Susanne Bücheler und Cilli Wuffl i seit August 2008 eine Unterstufen-Kleinklasse.

Auch die Oberstufen-Kleinklasse im ehemaligen

Sekundarschulhaus Kirchgass benützt für das Werken die

Räumlichkeiten der Primarschulgemeinde Berneck und für den

Sport die neue Mehrzweckhalle Bünt.

Auf Sommer 2009 haben alle 13 austretenden Schülerinnen und

Schülern eine Lehrstelle oder ein Brückenangebot gefunden.

Auf Ende des Schuljahrs 2008/2009 vollzog die Primarschulgemeinde

Balgach den angekündigten Austritt aus dem Zweckverband

Kleinklassen Mittelrheintal infolge integrativer Beschulung.

Die Schule Widnau stellte im Zusammenhang mit dem

Austritt von Balgach eine Arbeitsgruppe zusammen, welche die

Zukunft des Zweckverbands untersuchen sollte. Gemeinsam mit

dem Schulrat OMR entschied die Schule Widnau Anfang 2009,

auf Sommer 2010 aus dem Zweckverband auszutreten und die

Kleinklassen direkt und unter teilweise gemeinsamer Regie zu

führen. Die übrig gebliebenen Schulgemeinden (Primarschulgemeinden

Au, Berneck, Heerbrugg) trafen sich an vier Sitzungen,

um eine geeignete Lösung zu fi nden. Die Primarschulgemeinde

Berneck wird ab Sommer 2010 eine Kleinklasse für alle drei

Schulgemeinden führen. Wir verweisen auch auf das Gutachten

78

über die Aufl ösung des Zweckverbands Kleinklassen Mittelrheintal

auf Seite 109.

Ueli Wyss, Balgach, trat auf Ende 2008 von seinem Amt als Verwaltungsratspräsident

zurück. Im Februar 2009 hat Judith Riedi,

Berneck, das Mandat übernommen.

Die Jahresrechnung und der Jahresbericht liegen beim Schulsekretariat

zur Einsichtnahme auf.

Logopädischer Dienst Mittelrheintal (LDM)

(siehe auch www.logopaediemittelrheintal.ch)

Die Logopädinnen Hanni Schraner und Justyna Dembowski (bis

zu den Sommerferien 2009: Susanne Thür) vom Logopädischen

Dienst Mittelrheintal, Heerbrugg, sind der Primarschulgemeinde

Berneck zugeteilt. Sie führen die Therapien durch und zeichnen

für den logopädischen Reihenuntersuch im Kindergarten verantwortlich.

Zwischen den Lehrpersonen der Primarschule und den

Logopädinnen fi ndet eine intensive Zusammenarbeit statt. Auch

Elternabende im Kindergarten werden gemeinsam durchgeführt.

Die Jahresrechnung und der Jahresbericht liegen beim Schulsekretariat

zur Einsichtnahme auf.

Freiwilliger Englischunterricht/

Neue Lektionentafel

An unserer Schule wird seit neun Jahren der freiwillige Englischunterricht

für Kinder ab der 3. Primarklasse angeboten.

Der Erziehungsrat des Kantons St. Gallen hat beschlossen, mit

der Einführung des obligatorischen Englischunterrichts im

Schuljahr 2008/2009 einlaufend in der 3. Klasse zu beginnen.

Das freiwillige Angebot besteht deshalb nur noch für die jetzigen

5. und 6. Klassen. Im ersten Semester des Schuljahrs

2009/2010 machten 41 Kinder (fünf Fortgeschrittenengruppen)

von diesem Angebot Gebrauch, im zweiten Semester 34

Kinder. Die fünf Englischklassen werden zurzeit von Inge Häni,

Berneck, Kathrine Keller Haan, Staad, und unserer Primarlehrerin

Désirée Högger unterrichtet. Die Elternbeiträge deckten im

Schuljahr 2008/2009 die Kosten für Löhne und Lehrmittel. Die

Räumlichkeiten werden von der Primarschulgemeinde unentgeltlich

zur Verfügung gestellt.

Informatik

Im Jahr 2009 wurden gemäss IT-Folgekonzept die acht ältesten

Rechner in beiden Schulhäusern ersetzt. In beiden Schulhäusern

steht je ein Wagen mit zwölf Laptops zur Verfügung.

Mit wenigen Handgriffen können diese als Arbeitsinstrumente

eingesetzt werden, beispielsweise für das unterstützende, individuelle

Lernen, beim Recherchieren für Vorträge, Gestalten von

Texten usw. Zu den kantonalen Mathematik- und Französisch-

Lehrmitteln «logisch» und «envol» erhält jedes Kind eine CD,

mit der es den Lehrmittel-Stoff vertiefen kann.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Amtsbericht 2009 – Kurzinformationen

Die meisten Mitarbeitenden der Primarschulgemeinde Berneck

verfügen über eine eigene E-Mail-Adresse. Diese ist wie folgt

aufgebaut: vorname.name@schule-berneck.ch (also zum Beispiel:

desiree.hoegger@schule-berneck.ch).

Auf der vor kurzem überarbeiteten Website der Primarschulgemeinde

www.schule-berneck.ch können auch Berichte über

Aktuelles aus dem Schulbetrieb angesehen werden. Wir laden

Sie ein, einen Blick auf die neue Website zu werfen.

Schulanlagen

Turnhalle Stäpfl i

Von der Kantonsschule Heerbrugg ist die Anfrage eingegangen,

ob während der Sanierung ihrer Sporthalle (ab Sommer 2010)

mit Sportlektionen in die Turnhalle Stäpfl i ausgewichen werden

dürfte. Der Schulrat hat sich grundsätzlich bereit erklärt, in

dieser besonderen Situation Hand zu bieten. Es werden dann

Möglichkeiten geprüft, auch in Zusammenarbeit mit der Sportanlagenkommission

bzw. der Politischen Gemeinde Berneck

(Eigentümerin der Mehrzweckhalle Bünt).

Schulsozialarbeit

Die Schulsozialarbeit in der Volksschule ist ein Teil der ganzheitlichen

Jugendhilfe der politischen Gemeinde und wird in Zusammenarbeit

mit der Schulgemeinde organisiert.

An einer Sitzung der Gemeinde- und Schulratspräsidien der den

Sozialen Diensten Mittelrheintal angeschlossenen Gemeinden

wurde besprochen, dass nach einer Informations- und Sensibilisierungsphase

eine Bedürfnisabklärung an den Schulen

erfolgen soll. Im Februar 2009 wurde die Bedürfnisabklärung mit

Fragebogen durchgeführt.

Die für die Primarschule Berneck in der Auswertung empfohlenen

40 Stellenprozente erschienen dem Schulrat aufgrund der

meistgenannten Problemlagen als zu hoch. Der Schulrat sprach

sich dafür aus, vorderhand die Erfahrungen der Schule Diepoldsau,

die im Herbst 2009 mit einem 60 %-Pensum startete,

abzuwarten. Ein nächstes regionales Treffen fi ndet im Herbst

2010 statt.

Dank

Ohne die Mitarbeit und Unterstützung aller Beteiligten sind die

vielfältigen Aufgaben einer Schule nicht zu erfüllen. Im Namen

des Schulrates danke ich der Schulleiterin, allen Lehrpersonen,

dem Hauswartpersonal, den Mittagstisch-Betreuerinnen,

den Kommissionen, der GPK sowie der Schulsekretärin für die

engagierte Arbeit. Ich danke den Eltern für die Unterstützung

79

Jede Kinderhand strickt eine Masche – daraus entsteht ein grossmaschiges

Fischernetz. Dieses Kunstwerk schmückt jetzt, verziert

mit verschiedenen Meerestieren und Seegras, das Treppenhaus im

Schulhaus Bünt.

im Schulalltag. Den Schulbürgerinnen und Schulbürgern vielen

Dank für das Interesse, das Vertrauen in unsere Arbeit sowie für

die Bereitstellung der fi nanziellen Mittel.

Berneck, 15. Februar 2010

Primarschulgemeinde Berneck

Präsidentin: Stefanie Hug

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Schulbetrieb

Das Fussballspiel in der Pause macht Spass.

Schulleitung

«Wer sich bewegt, hat gut lachen!» – und dies sowohl im eigentlichen

als auch im übertragenen Sinn!

Anforderungen und Herausforderungen werden an unsere

Schülerinnen und Schüler, aber auch an unsere Lehrpersonen

jeden Tag gestellt: Wechselnde und erweiterte Fächertafel,

Vielfalt der Lehr- und Lernmethoden, neue Medien, Entwicklung

verschiedenster Kompetenzen im Umgang mit sich selber

und anderen – die Liste könnte beliebig fortgesetzt werden. Es

braucht innere Beweglichkeit, eine offene und vertrauensvolle

Einstellung gegenüber Neuem und Unbekanntem und vermehrtes

Wissen um Zusammenhänge.

Die äussere Bewegung trägt ihren wichtigen Teil zu einem

gelingenden Lernen bei. Immer wieder werden während der

Unterrichtslektionen kleine Bewegungspausen durchgeführt, um

wieder in Schwung zu kommen und tief durchzuatmen. Mit der

Ergänzung eines ausgewogenen Znünis kann die Energiebilanz

der Kinder verbessert werden. Ein frisch gestärkter und bewegter

Körper aktiviert viele unserer geistigen Fähigkeiten.

Einige unserer Lehrpersonen gaben dem Aspekt Bewegung

noch mehr Gewicht, indem sie sich dem Projekt «Schule bewegt»

anschlossen.

80

Bliebe noch das Lachen zu erwähnen. Lachen ist bekanntlich

gesund, fördert die Kreativität, baut Stress ab und löst innere

Spannungen. Herzhaftes Lachen lässt keine negativen Gedanken

zu, macht zufriedener und fröhlicher.

Somit schliesst sich der Kreis zum Ausgangszitat «Wer sich bewegt,

hat gut lachen!». Aktive Bewegung, gesunder Znüni und ein

frohes Lachen – und die Türe zum Lernen öffnet sich einfacher.

Schulinterne Weiterbildung

Am 22. August 2009 absolvierten alle Mitarbeitenden die eintägige

schulinterne Fortbildung mit Kursleiterin Heike Günther,

St. Gallen, zum Thema «ADHS» (Aufmerksamkeitsdefi zit-/

Hyperaktivitätsstörung). Die Lehrpersonen erhielten einen

erweiterten Einblick in die theoretischen Aspekte dieses Themas

und diskutierten Ansätze für den täglichen, direkten Umgang mit

ADHS-Kindern.

Zum Programm «LehrerOffi ce», das der Lehrerschaft unter

anderem zur Erstellung der Zeugnisse dient, fanden ein Grund-

und ein Aufbaukurs mit Michael Gübeli, St. Gallen, statt.

Zum Thema «Elternmitwirkung» besuchten Schulratsmitglieder

und die Schulleiterin einen Kurs und einen Workshop.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Schulbetrieb

Deutschunterricht

Manchmal muss der Deutschunterricht für fremdsprachige

Kinder nach ihrem Zuzug sehr schnell organisiert werden, denn

ohne Sprachkenntnisse kann sich ein Kind nicht integrieren,

kann dem Unterricht nicht folgen, steht allein. So wurde unser

Team kurzfristig aufgestockt. Vorübergehend erteilt auch

Barbara Vögele, Heerbrugg, sechs Kindern Deutschunterricht.

Ebenfalls werden zehn fremdsprachige Kindergärtler von Elisabeth

Züblin, Berneck, unterrichtet. Als Deutschlehrerin für zehn

Primarschulkinder steht Eveline Litscher, Berneck, im Einsatz.

Legasthenie- und Diskalkulietherapie

Seit dem 1. August 2009 arbeitet neu die Therapeutin Brigitte

Niebes an der Primarschule Berneck, da Annelies Thurnherr ihr

Pensum im Hinblick auf die Pensionierung reduziert hat. Somit

zeichnet zurzeit das Therapeutinnen-Team Brigitte Niebes,

Annelies Thurnherr und Regula Eggmann für die fördernden

Massnahmen gemäss Lokalem Förderkonzept verantwortlich.

Sonderwochen

Sportwoche

In der 10. Kalenderwoche fand traditionell die obligatorische

Sportwoche statt.

Die Kinder der Unterstufe (1. bis 3. Klassen) und der Kleinklasse

im Schulhaus Bünt erlebten vier Skitage in A-Sonnenkopf

(75 Primarschulkinder) oder ein Sportprogramm (u. a. Schwimmen,

Eislaufen, Klettern, Turnen, Tennis, Wanderung) in

Berneck und Umgebung (16 Kinder). Am Mittwochvormittag

wurde für die ganze Unterstufe ein Spielplausch in der Turnhalle

Stäpfl i organisiert.

Alle Kinder der Mittelstufe (4. bis 6. Klassen, inklusive 3. Klasse

Bünt) verreisten von Montag bis Freitag ins freiwillige Wintersportlager

(116 Kinder), weshalb kein Alternativ-Sportprogramm

in Berneck und Umgebung stattfand.

Zum ersten Mal war auch das Sportprogramm von zu Hause

aus für den Kindergarten obligatorisch.

Die Wintersportlager 2010 fi nden an folgenden Orten statt:

■ 6. Klasse Bünt/Peter Roduner

Wildhaus (Berggasthaus Oberdorf)

■ 6. Klasse Stäpfl i/Andrea Neubauer

Flumserberg-Tannenheim (Clubhaus Siesta)

■ 5. Klasse Stäpfl i/Andrea Exer und

4. Klasse Stäpfl i/Marion Moning

Elm GL (Berghaus Vorab)

■ 4./5. Klasse Bünt/Rainer Sieber

Wildhaus SG (Haus Wildy)

81

Schulverlegungen

Die 6. Klasse Stäpfl i/Andrea Exer verbrachte zum Abschluss der

Primarschule vom 18. bis 20. Mai 2009 eine dreitägige Schulverlegungswoche

in der Jugendherberge Burg Ehrenfels, Sils im

Domleschg GR, und erkundete Sehenswürdigkeiten in unserem

südlichen Nachbarkanton.

Die 6. Klasse Bünt/Erwin Putzi verbrachte zum Abschluss der

Primarschule vom 18. bis 20. Mai 2009 drei erlebnisreiche Reisetage,

die sie unter anderem nach Flawil SG (Schoggi-Land),

in den «Block» (Sportanlage, Winterthur ZH), nach Zürich (Zoo-

Besuch, Pedalo-Fahrt auf dem See, Kino-Besuch), ins Alpamare,

Pfäffi kon SZ, und auf den Kronberg (Rodelbahn) führten.

Schulgarten

Auch im Jahr 2009 arbeiteten wieder viele Gärtnerinnen und

Gärtner mit Freude im Schulgarten. Die im Jahr 2009 gewählten

Jahreskulturen waren etwas weniger zeitintensiv, und Aufwand

und Ertrag stimmten. Durch diese Organisation musste nicht vor

Nicht nur in der Sportwoche, sondern auch bei Aktivitäten wie einer

Waldsäuberungsaktion pfl egen die Schulkinder den Teamgeist ausserhalb

des Klassenzimmers.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Schulbetrieb

Im Kindergarten vergnügen sich die Kinder mit Vorliebe beim Spiel im Freien.

den Sommerferien eine Ernte eingebracht werden, sondern die

Pfl anzung ging über die warme Zeit hinaus bis zu den Herbstferien.

Die Palette der Anpfl anzungen reichte von Artischocken,

Rosenkohl, Sellerie über Zuckerrüben, Nüssli-Salat bis Blumen,

Mais … Spezielle Aktivitäten im Zusammenhang mit dem

Schulgarten waren: gemeinsames Zubereiten von Artischocken,

Ribel-Kochen, Marktstand am Jahrmarkt.

Die Begeisterung und das grosse Fachwissen des pensionierten

Bernecker Bio-Landwirts Ernst Niederer bereichern die praktische

Erfahrung in der Natur. Für diesen Einsatz danken wir

Ernst Niederer ganz herzlich.

82

Projekte und besondere Anlässe

Verschiedene klasseninterne oder -übergreifende Projekte und

Anlässe begleiteten die Schulkinder und Lehrpersonen durch

das ganze Jahr.

■ Am Schmutzigen Donnerstag, 19. Februar 2009, beteiligten

sich die drei Kindergärten und acht von zehn Primarschulklassen

auf freiwilliger Basis wieder am Fasnachtsumzug, der

vom Mach-mit-Treff Berneck organisiert wurde.

■ Die 3. Klasse Stäpfl i/Marion Moning und die 4. Klasse Stäpfl i/

Bernadette Granwehr befassten sich mit dem Thema «Abfall».

Am Dienstag, 17. März 2009, gingen sie in den Wald

und sammelten Abfall ein.

■ Am Freitag, 17. April 2009, stand für die Sechstklässler aus

Berneck der Brandverhütungskurs auf dem Programm.

■ Durch das Kulturforum Berneck konnte der «Zweier Circus

Clown Pierino und Olga» verpfl ichtet werden: Ein Traum

aus Farben, Bildern und stiller Poesie. Die Kindervorstellungen

fanden am Donnerstag, 14. Mai 2009, und Freitag,

15. Mai 2009, während des Unterrichts statt.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Schulbetrieb

■ Als Kulturanlass für alle drei Kindergärten kam am Donnerstag,

14. Mai 2009, Clown Dido in die Aula im Schulhaus Stäpfl i.

■ In der kurzen Schulwoche vor Auffahrt hatte die 5. Klasse

Bünt/Peter Roduner ein spezielles Wochenprogramm. Die

5. Klasse Stäpfl i/Andrea Neubauer erlebte am Montag,

18. Mai 2009, und Dienstag, 19. Mai 2009, das «Nachtschwärmer-Programm»

im Walter Zoo, Gossau. Um Geld

für diese etwas teurere Schulreise zu verdienen, hatten die

Schulkinder Velos geputzt usw.

■ Am Freitag, 19. Juni 2009, 16.00 bis 20.00 Uhr, fand im

Schulhaus Bünt die Ausstellung Handarbeit und Werken/Gestalten

statt.

■ Die beiden 6. Klassen absolvierten die Fahrradprüfung am

Dienstag, 23. Juni 2009. Die Organisation erfolgte durch die

OMR für alle 6. Klassen in ihrem Einzugsgebiet.

■ Am Donnerstag, 2. Juli 2009, organisierten die 3. Klasse

Stäpfl i/Marion Moning und die 4. Klasse Stäpfl i/Bernadette

Granwehr im Schulhaus Stäpfl i eine Vernissage als Abschluss

ihres Projekts «Kunst». Bei der Versteigerung von

Bildern kamen Fr. 333.– zusammen, welche dem Kinderheim

Bild in Altstätten gespendet wurden.

■ Der ökumenische Gottesdienst zum Schulbeginn Schuljahr

2009/2010 wurde am Montag, 10. August 2009, 09.00 Uhr,

in der evangelischen Kirche Berneck abgehalten. Als Thema

hatte das Schulhaus Stäpfl i «Bunt» ausgewählt.

■ Am Gemeinschaftsanlass «Berneck singt» vom Samstag,

17. Oktober 2009, trat auch ein Chor, bestehend aus

Kindern des Kindergartens Wisli 1/Franziska L’Homme, der

1. Klasse Stäpfl i/Gabriela Frei und der 2. Klasse Stäpfl i/

Désirée Högger, auf. Die Kinder und Lehrpersonen ernteten

für ihre fröhlichen Vorträge grossen Applaus.

■ Am Tag der Pausenmilch (Donnerstag, 5. November 2009)

verteilte die Bäuerinnenvereinigung Berneck wieder allen

Kindern ein Glas Milch (drei verschiedene Aromen), dazu

Brot und Apfelschnitze. Zudem erhielten die Kinder eine Broschüre

mit vielen Anregungen zum Thema Milch.

■ Am Dienstag, 10. November 2009, fand der Räbeliechtli-

Abend statt. Die Route führte in einer kleinen Runde durchs

Dorf, mit einem Zwischenhalt beim Alters- und Pfl egeheim

Städtli zum Lieder-Singen, und endete wieder auf dem

Rathausplatz. Dort erhielt jedes Kind ein Wienerli. Es nahmen

alle Kindergärten sowie alle Unterstufenklassen und die

Kleinklasse im Schulhaus Bünt teil.

■ «Der Dachverband für Ostschweizer Lehrpersonen für Handarbeit,

Hauswirtschaft und Gestalten» organisierte die Aktion

«Tatsachen in Tragtaschen» in der Ostschweiz. Auch unsere

Handarbeitslehrerinnen Sarah Oesch Kübler und Gerda Sidler

waren in diese Aktion involviert. Sie fertigten je 80 Taschen

an, die sie Ende November/Anfang Dezember 2009 bei Hugo

Eschenmoser, Neugass 1, Klärly Mätzler, Neugass 4, und

Casa Floralis, Neugass 13, zum Verschenken abgaben. Von

83

den 160 Taschen erhielt auch jedes Kind, das eine Tasche

verziert hatte, ein Exemplar.

■ Primarlehrerin Andrea Neubauer organisierte zusammen mit

dem Vorstand des KLV Unterrheintal am Samstag, 14. November

2009, die Hauptversammlung des KLV Unterrheintal

in der Mehrzweckhalle Bünt, Berneck.

■ Am Dienstagnachmittag, 15. Dezember 2009, in Berneck,

und am Mittwochnachmittag, 16. Dezember 2009, in Heerbrugg,

fanden die Senioren-Weihnachtsfeiern der Evangelisch-reformierten

Kirchgemeinde Berneck-Au-Heerbrugg

statt. Alle Klassen des Schulhauses Stäpfl i waren in die

Gestaltung dieser Feiern eingebunden.

■ Die traditionelle Weihnachtseinstimmung der Primarschulgemeinde

Berneck vom Freitag, 18. Dezember 2009, gestaltet

durch die Lehrerschaft des Schulhauses Stäpfl i, fand um

17.00 Uhr in der evangelischen Kirche statt. Musikalisch

führten alle Kinder des Schulhauses durch die Weihnachtsgeschichte.

■ Verschiedene Klassen vertieften ein im Unterricht behandeltes

Thema im Rahmen einer Exkursion.

Berneck, 15. Februar 2010

Primarschulgemeinde Berneck

Schulleiterin: Rita Rechsteiner

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Schulstatistik

Schuljahr 2009/2010, Stichtag: 1. Februar 2010

Schulhaus Klasse Lehrperson Eintritt Total Schüler Knaben Mädchen

% Total

Kindergarten 25,8 % 72 32 40

Bünt Kiga Mirella Sonder 8.2009 17 06 11

Schulstrasse Kiga Martha Adolf 9.1999 16 08 08

Wisli 1 Kiga Franziska L’Homme 8.2001 20 08 12

Wisli 2 Kiga Monika Vetsch 8.2009 19 10 09

Primarschule 74,2 % 207 105 102

Bünt 1. * Bernadette Granwehr 8.2005 07 04 03

Stäpfl i 1. Gabriela Frei 8.2000 20 11 09

Bünt 2. * Bernadette Granwehr 8.2005 09 04 05

Bünt 2. ** Katja Hörmann 8.1991 09 03 06

Stäpfl i 2. Désirée Högger 8.2007 20 13 07

Bünt 3. ** Katja Hörmann 8.1991 08 04 04

Stäpfl i 3. Erwin Putzi 4.1976 20 12 08

Bünt 4. *** Rainer Sieber 4.1974 11 07 04

Stäpfl i 4. Marion Moning 8.2001 25 14 11

Bünt 5. *** Rainer Sieber 4.1974 08 03 05

Stäpfl i 5. Andrea Exer 8.2006 26 10 16

Bünt 6. Peter Roduner 8.1997 22 08 14

Stäpfl i 6. Andrea Neubauer 8.1994 22 12 10

Total 100 % 279 137 142

100 % 49,1 % 50,9 %

* Gemischte Klasse: 1./2.

** Gemischte Klasse: 2./3.

*** Gemischte Klasse: 4./5.

Durchschnittlicher Klassenbestand:

Kindergarten: 18,0 Kinder

Primarschule: 20,7 Kinder

84

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Schulstatistik

Handarbeit/Werken/Sport

Sarah Oesch Kübler 8.1995 Vollpensum

Gerda Sidler 8.1993 19 Lektionen/Woche

Vreni Scheuber (Sport) 8.1989 2 Lektionen/Woche

Reinhard Blum (Sport) 1.2009 3 Lektionen/Woche

Deutsch für Fremdsprachige

Eveline Litscher 8.1992 12 Lektionen/Woche

Elisabeth Züblin 2.1991 6 Lektionen/Woche

Barbara Vögele 4.2009 9 Lektionen/Woche

Legasthenie-/Diskalkulietherapie

Brigitte Niebes 8.2009 19 Lektionen/Woche

Annelies Thurnherr 8.1995 11 Lektionen/Woche

Regula Eggmann 8.2001 9 Lektionen/Woche

Teamteaching

Kindergarten (inkl. Wald)

Barbara Eugster 8.2009 5,0 Lektionen/Woche

Jeannette Handermann 8.2007 4,5 Lektionen/Woche

Sigrid Seitz 8.2006 4,0 Lektionen/Woche

Claudia Tavarner 8.2005 4,0 Lektionen/Woche

Primarschule (inkl. Altersentlastungen)

Regula Ackermann 8.2009 5 Lektionen/Woche

Simone Dudle Neff 8.2009 4 Lektionen/Woche

Regula Eggmann 8.2001 2 Lektionen/Woche

Tanja Fusinato Weder 4.2006 6 Lektionen/Woche

Bernadette Granwehr 8.2005 2 Lektionen/Woche

Margrith Halter 2.2004 12 Lektionen/Woche

Brigitte Niebes 8.2009 2 Lektionen/Woche

Einschulungsbeauftragte

Eveline Litscher 8.1992 2 Lektionen/Woche

zwischen Herbst- und

Frühlingsferien

85

Entwicklung Schülerzahlen

Vorschulpfl ichtige Kinder

Der Stichtag für den Beginn der Schulpfl icht fällt mit dem administrativen

Beginn des Schuljahrs (1. August) zusammen. Für

den Eintritt ins 1. Kindergarten-Jahr gelten demnach folgende

Geburtsdaten:

01.08.2005 – 31.07.2006 26 Kinder

Eintritt 1. Kiga-Jahr

Aug. 2010

01.08.2006 – 31.07.2007 30 Kinder Aug. 2011

01.08.2007 – 31.07.2008 30 Kinder Aug. 2012

01.08.2008 – 31.07.2009 39 Kinder Aug. 2013

01.08.2009 – 04.02.2010* 17 Kinder Aug. 2014

* kein volles Jahr

Das Kind wird am 1. August nach Vollendung des vierten

Altersjahres schulpfl ichtig (Kindergarten-Obligatorium). Es wird

grundsätzlich in das erste Kindergartenjahr eingeschult. Damit

für notwendige Abklärungen genügend Zeit zur Verfügung steht,

werden die Eltern frühzeitig über das Einschulungsverfahren

informiert. Schulrat und Schulleitung haben deshalb die Eltern

der neuen 1. Jahr-Kindergärtler (Kinder mit Geburtsdatum

01.08.2005 bis 31.07.2006) auf Donnerstag, 15. April 2010, zu

einem Elternabend in die Aula des Schulhauses Bünt eingeladen.

Dieses Vorgehen hat sich bereits in den Jahren 2008 und

2009 gut bewährt.

Kindergarten und Primarstufe

300

250

200

150

100

50

204

206

60 62 72 73 61 61 70

Aufgrund der vorliegenden Schülerzahlen zeichnet sich die Weiterführung

von gemischten Primarklassen ab. Im August 2009

wurde die vierte Kindergartenabteilung im Kindergarten Bünt für

zwei Schuljahre wieder eröffnet.

Jahresrechnungen 2009

207 194

201 196

0

2007/2008 2008/2009 2009/2010 2010/2011 2011/2012 2012/2013 2013/2014

198


Primarschulgemeinde Berneck

Rechnungsergebnis

Abweichungen zum Voranschlag

Die wesentlichsten Abweichungen gegenüber dem Voranschlag

entstanden in folgenden Konten:

Kto Bezeichnung Minderaufwand/ Mehraufwand/

Mehrertrag Minderertrag

ca. Fr. ca. Fr.

110 Bürgerschaft,

Geschäftsprüfung 1’700

112 Schulrat,

Kommissionen,

Schulverwaltung 6’100

120 Kindergarten 23’500

4’800

121 Primarschule 40’800

1’400

127 Sonderpädagogische 13’700

Massnahmen 4’500

129 Informatik Schule 6’200

130 Schulreisen 600

131 Sportanlässe

während Schulzeit 900

132 Oblig. Sportwochen 4’800 600

133 Klassenlager,

Schulverlegungen 4’500 1’600

134 Übrige Veranstaltungen

in der Schulzeit 3’200

136 Freiwilliger Englischunterricht 700 2’400

140 Schularztdienst 1’600

141 Schulzahnpfl ege 100 200

142 Schulpsych. Dienst 4’900

145 Schülertransporte 2’000

146 Schülerverpfl egung und

Betreuung 500 1’100

147 Hausaufgabenhilfe 900 7’500

148 Übrige Schulbetriebskosten

1’300

150 Betrieb/Unterhalt 16’600

Schulanlagen 200

151 Benützungsentschädigungen 200

Schulanlagen 2’900

191 Schulgelder 4’100

195 Zinsen 14’500 200

Zwischentotal 158’200 22’600

Ertragsüberschuss 2009 135’600

Total 158’200 158’200

86

Rechnung 2009

Die Laufende Rechnung 2009 schliesst mit einem Ertragsüberschuss

von Fr. 135’557.30 ab. Die Budgetabweichung beträgt

bei total Aufwendungen von 4,515 Mio. Franken ca. 3,0 %. Das

positive Ergebnis ist zum grössten Teil auf den Minderaufwand

bei den Gliederungen 120 (Kindergarten), 121 (Primarschule),

150 (Betrieb/Unterhalt Schulanlagen) und 195 (Zinsen) zurückzuführen.

Voranschlag 2010

Gemäss Budget 2010 wird folgender Steuerbedarf bei der Politischen

Gemeinde angemeldet:

Budgetierter Aufwand Fr. 4’809’800.00

./. Budgetierter Ertrag Fr. 219’000.00

Steuerbedarf 2010

./. Aufl ösung der Abgrenzung

Fr. 4’590’800.00

mit erster Anzahlung 2010 Fr. 135’557.30

Überweisung Steuerbedarf 2010 Fr. 4’455’242.70

Zum Vergleich das Rechnungsjahr 2009:

Effektiver Aufwand

./. Effektiver Ertrag:

Fr. 4’515’280.20

Ertrag aus dem Schulbetrieb Fr. 142’707.70

Fr. 4’372’572.50

./. Effektiver Ertrag:

Angemeldeter Steuerbedarf 2009 Fr. 4’422’300.00

Bezug aus Gewinnvortrag 2008

Ertragsüberschuss 2009 (Abgrenzung,

Fr. 85’829.80 Fr. 4’508’129.80

Verpfl ichtung an Politische Gemeinde) Fr. 135’557.30

Betreffend «Abgrenzung von Ertrags- oder Aufwandüberschüssen

in den Schulgemeinden» heisst es in den Weisungen

des Amtes für Gemeinden des Kantons St. Gallen vom

14. Februar 2008:

Ein Ertragsüberschuss in der Schulrechnung ist zukünftig über

das Konto 2011 (Kontokorrent Politische Gemeinde) abzugrenzen

und führt zu einer Ertragsminderung im Konto 90.4450

(Steuerbedarf der Schulgemeinde). Die «Verletzung des Bruttoprinzips»

wird vom Amt für Gemeinden in dieser Form akzeptiert.

Ein Aufwandüberschuss in der Schulrechnung ist über das

Konto 1011 (Kontokorrent Politische Gemeinde) abzugrenzen

und führt zu einem «Mehrertrag» im Konto 90.4450 (Steuerbedarf

der Schulgemeinde).

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Laufende Rechnung

Voranschlag 2009 Konto Text Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

4’641’000 4’641’000 1 Primarschulgemeinde

Saldo

4’515’280.20 4’515’280.20 4’809’800 4’809’800

299’500 1’200 11 Bürgerschaft, Behörde,

Verwaltung

295’170.10 1’200.00 315’700 4’400

298’300 Saldo 293’970.10 311’300

9’300 110 Bürgerschaft, Geschäftsprüfung 11’037.00 14’000

9’300 Saldo 11’037.00 14’000

2’100 110.3000 Sitzungs- und Taggelder 2’050.00 2’100

6’600 110.3100 Drucksachen, Inserate 8’358.45 7’500

600 110.3180 Porti, Verteilungskosten 628.55 600

110.3181 Rechnungsprüfung durch

Departement des Innern St. Gallen

3’800

290’200 1’200 112 Schulrat, Kommissionen und

Schulverwaltung

284’133.10 1’200.00 301’700 4’400

289’000 Saldo 282’933.10 297’300

25’000 112.3000 Honorare, Sitzungs- und Taggelder Behörde 22’720.00 25’000

120’100 112.3010 Löhne Schulverwaltung 120’135.20 122’700

83’300 112.3011 Löhne Schulleitung 86’115.75 93’100

12’500 112.3030 Sozialversicherungsbeiträge 12’494.50 13’200

9’600 112.3040 Personalversicherungsbeiträge 9’732.95 10’900

800 112.3050 Unfall- und Krankenversicherungsbeiträge 633.35 800

7’000 112.3090 Weiterbildung, Übriger Personalaufwand 2’287.75 5’000

15’000 112.3100 Büromaterial, Drucksachen,

Inserate, EDV-Leistungen

16’368.20 15’000

1’000 112.3110 Mobilien und Maschinen, Anschaffung 1’000

5’000 112.3160 Mieten 5’000.00 5’000

7’000 112.3170 Spesen 5’184.30 6’000

3’000 112.3180 Porti, Telefone, Bankspesen 2’537.10 3’000

900 112.3190 Mitgliederbeiträge, Verbände 924.00 1’000

1’200 112.4360 Rückerstattungen 1’200.00 1’200

112.4361 Schulgeld von Kleinklasse 3’200

2’592’500 54’700 12 Unterricht Kindergarten und Volksschule 2’508’342.50 65’331.95 2’830’800 137’800

2’537’800 Saldo 2’443’010.55 2’693’000

484’000 7’800 120 Kindergarten 460’522.45 12’600.00 525’800 16’400

476’200 Saldo 447’922.45 509’400

383’000 120.3020 Löhne und Zulagen 372’164.00 425’000

1’300 120.3022 Leistungsprämien 1’200

29’500 120.3030 Sozialversicherungsbeiträge 28’030.05 32’000

27’000 120.3040 Personalversicherungsbeiträge 23’092.15 27’000

2’300 120.3050 Unfall- und Krankenversicherungsbeiträge 2’191.85 2’500

5’600 120.3090 Weiterbildung, Übriger Personalaufwand 2’040.90 3’300

1’900 120.3091 Weiterbildung Lehrkräfte 1’920.00 2’400

15’000 120.3100 Anschauungs- und Verbrauchsmaterial 13’277.45 17’000

2’800 120.3110 Mobilien, Maschinen und

Apparate, Anschaffung

2’406.05 2’000

200 120.3170 Spesen 200

15’400 120.3520 Musikalische Grundschule

(Leistungsauftrag Musikschule Unterrheintal)

15’400.00 13’200

7’800 120.4360 Rückerstattungen 12’600.00 16’400

87

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Laufende Rechnung

Voranschlag 2009 Konto Text Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

1’808’700 32’700 121 Primarschule 1’767’927.40 34’055.95 1’980’900 96’000

1’776’000 Saldo 1’733’871.45 1’884’900

1’407’000 121.3020 Löhne und Zulagen 1’390’506.00 1’568’600

6’000 121.3022 Leistungsprämien 1’535.35 4’500

106’900 121.3030 Sozialversicherungsbeiträge 106’139.00 119’700

126’700 121.3040 Personalversicherungsbeiträge 108’456.00 122’400

8’400 121.3050 Unfall- und Krankenversicherungsbeiträge 8’788.20 9’900

24’000 121.3090 Weiterbildung, Übriger Personalaufwand,

Examen

18’097.40 17’000

6’700 121.3091 Weiterbildung Lehrkräfte 6’656.00 6’800

45’000 121.3100 Lehrmittel, Anschauungsund

Verbrauchsmaterial

48’568.40 48’000

18’000 121.3101 Material Werken und Gestalten 14’671.05 18’000

121.3102 Div. Aufwendungen Kleinklasse 9’500

1’300 121.3103 Schülerbibliothek 1’154.25 1’300

3’000 121.3104 Lehrerbibliothek/Fachzeitschriften 1’784.50 3’000

22’500 121.3110 Mobilien, Maschinen und Apparate, Anschaffung 24’623.85 14’000

2’000 121.3150 Mobilien, Maschinen und Apparate, Unterhalt 2’521.20 6’000

18’000 121.3160 Kopiergeräte, Leasing 21’226.20 19’000

13’200 121.3520 Musikalische Grundschule

(Leistungsauftrag Musikschule Unterrheintal)

13’200.00 13’200

32’700 121.4360 Rückerstattungen 34’055.95 28’000

121.4361 Schulgeld von Kleinklasse 68’000

247’300 14’200 127 Sonderpädagogische Massnahmen 233’641.55 18’676.00 284’100 25’400

233’100 Saldo 214’965.55 258’700

135’000 127.3020 Löhne und Zulagen für

Legasthenie und Diskalkulie

138’844.25 174’500

2’600 127.3021 Löhne und Zulagen für Logopädie 2’470.00 600

600 127.3022 Leistungsprämien 500

10’600 127.3030 Sozialversicherungsbeiträge 10’502.00 13’200

14’900 127.3040 Personalversicherungsbeiträge 8’437.85 10’600

900 127.3050 Unfall- und Krankenversicherungsbeiträge 847.55 1’000

700 127.3090 Weiterbildung, Übriger Personalaufwand 186.80 1’700

1’000 127.3100 Lehrmittel, Anschauungsund

Verbrauchsmaterial

160.60 1’000

1’000 127.3170 Spesen 1’000

80’000 127.3520 Schulgeld für LDM

(Logopädischer Dienst Mittelrheintal)

72’192.50 80’000

127.4360 Rückerstattungen 4’847.00 11’600

14’200 127.4600 Bundesbeiträge 13’829.00 13’800

52’500 129 Informatik Schule 46’251.10 40’000

52’500 Saldo 46’251.10 40’000

3’000 129.3090 Weiterbildung, Übriger Personalaufwand 1’703.00 3’000

17’000 129.3110 Mobilien, Maschinen, Hardware, Anschaffung 15’563.25 4’500

6’900 129.3111 Betriebssoftware,

Anschaffung und Lizenzgebühren

6’017.40 6’900

15’000 129.3150 Mobilien, Maschinen und Hardware,

Unterhalt; Softwareanpassungen

15’160.60 15’000

6’600 129.3180 Dienstleistungen VLAN, Internet, Mietleitungen 6’231.10 6’600

4’000 129.3181 Übrige externe Dienstleistungen 1’575.75 4’000

88

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Laufende Rechnung

Voranschlag 2009 Konto Text Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

129’600 46’500 13 Schulanlässe, Freizeitgestaltung 114’780.35 41’945.00 114’300 30’700

83’100 Saldo 72’835.35 83’600

7’500 130 Schulreisen 6’878.50 7’500

7’500 Saldo 6’878.50 7’500

7’500 130.3170 Aufwand 6’878.50 7’500

5’600 131 Sportanlässe während der Schulzeit 4’655.50 7’600

5’600 Saldo 4’655.50 7’600

5’600 131.3170 Aufwand 4’655.50 7’600

73’500 19’500 132 Obligatorische Sportwochen 68’699.35 18’930.00 72’000 19’500

54’000 Saldo 49’769.35 52’500

73’500 132.3170 Aufwand 68’699.35 72’000

19’500 132.4360 Teilnehmerbeiträge 18’930.00 19’500

10’000 3’000 133 Klassenlager, Schulverlegungen 5’521.20 1’395.00 6’700 1’700

7’000 Saldo 4’126.20 5’000

10’000 133.3170 Aufwand 5’521.20 6’700

3’000 133.4360 Teilnehmerbeiträge 1’395.00 1’700

9’000 134 Übrige Veranstaltungen in der Schulzeit 5’760.80 11’000

9’000 Saldo 5’760.80 11’000

9’000 134.3170 Aufwand 5’760.80 11’000

24’000 24’000 136 Freiwilliger Englischunterricht 23’265.00 21’620.00 9’500 9’500

Saldo 1’645.00

17’100 136.3020 Löhne und Zulagen 17’810.00 7’800

1’400 136.3030 Sozialversicherungsbeiträge 1’358.95 600

900 136.3040 Personalversicherungsbeiträge 683.65 300

100 136.3050 Unfall- und Krankenversicherungsbeiträge 25.25

4’500 136.3170 Sachaufwand 3’387.15 800

24’000 136.4360 Teilnehmerbeiträge 21’620.00 9’500

76’500 7’400 14 Gesundheitsdienst,

versch. Schulbetriebskosten

89’064.10 8’613.00 94’000 12’300

69’100 Saldo 80’451.10 81’700

3’400 140 Schularztdienst 1’801.55 3’700

3’400 Saldo 1’801.55 3’700

2’700 140.3010 Honorare 791.80 2’700

200 140.3030 Sozialversicherungsbeiträge 53.95 200

300 140.3130 Verbrauchsmaterialien 612.05 500

200 140.3180 Reihenuntersuchungen 343.75 300

7’800 200 141 Schulzahnpfl ege 7’670.70 8’000 100

7’600 Saldo 7’670.70 7’900

6’800 141.3010 Untersuchungshonorare Schulzahnärzte 6’563.70 6’900

500 141.3030 Sozialversicherungsbeiträge 458.35 500

500 141.3130 Verbrauchsmaterialien 648.65 600

200 141.4350 Verkäufe 100

89

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Laufende Rechnung

Voranschlag 2009 Konto Text Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

26’000 142 Schulpsych. Dienst,

diverse Beratungsstellen

30’887.10 29’000

26’000 Saldo 30’887.10 29’000

26’000 142.3640 Beitrag an Schulpsych. Dienst

und andere Beratungsstellen

30’887.10 29’000

4’300 145 Schülertransporte 6’312.40 5’200

4’300 Saldo 6’312.40 5’200

4’300 145.3181 Transporte durch Dritte 6’312.40 5’200

12’000 6’100 146 Schülerverpfl egung und Betreuung 13’147.20 6’624.00 20’600 10’600

5’900 Saldo 6’523.20 10’000

4’500 146.3020 Löhne und Zulagen 4’970.00 7’000

400 146.3030 Sozialversicherungsbeiträge 385.20 500

146.3090 Weiterbildung, Übriger Personalaufwand 900

7’100 146.3170 Sachaufwand 7’792.00 12’200

6’100 146.4340 Schülerbeiträge 6’624.00 10’600

4’800 1’100 147 Freiwilliger Schulbetriebsaufwand

(Hausaufgabenhilfe)

12’340.35 1’989.00 9’600 1’600

3’700 Saldo 10’351.35 8’000

4’500 147.3020 Löhne und Zulagen 11’619.70 9’000

300 147.3030 Sozialversicherungsbeiträge 720.65 600

1’100 147.4360 Teilnehmerbeiträge 1’989.00 1’600

18’200 148 Übrige Schulbetriebskosten 16’904.80 17’900

18’200 Saldo 16’904.80 17’900

1’000 148.3180 Schülerunfall- und Haftpfl ichtversicherung 972.80 1’000

8’300 148.3181 Telekommunikation Schulanlagen 7’382.00 8’000

8’900 148.3660 Freiwillige Beiträge 8’550.00 8’900

525’800 22’400 15 Schulanlagen 509’470.15 25’185.00 494’800 33’400

503’400 Saldo 484’285.15 461’400

501’300 700 150 Betrieb und Unterhalt der Schulanlagen 484’730.15 540.00 470’300 600

500’600 Saldo 484’190.15 469’700

228’000 150.3010 Löhne und Zulagen Hauswarte 228’717.35 229’000

18’000 150.3030 Sozialversicherungsbeiträge 17’757.80 18’000

23’800 150.3040 Personalversicherungsbeiträge 23’665.10 19’900

1’500 150.3050 Unfall- und Krankenversicherungsbeiträge 1’478.80 1’500

1’000 150.3090 Weiterbildung, Übriger Personalaufwand 810.70 1’900

5’000 150.3110 Mobilien, Maschinen,

Fahrzeuge, Anschaffungen

5’704.60 4’000

59’000 150.3120 Wasser, Energie, Heizmaterial 49’664.40 51’000

7’500 150.3130 Reinigungs- und diverses Verbrauchsmaterial 6’388.90 7’500

136’000 150.3140 Gebäude-Unterhalt Ordentlich 131’478.70 116’000

4’000 150.3150 Mobilien, Maschinen, Fahrzeuge, Unterhalt 1’504.40 4’000

17’500 150.3180 Gebäude- und Mobiliarversicherung,

Grundsteuern

17’559.40 17’500

700 150.4360 Rückerstattungen an Personalaufwand 540.00 600

90

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Laufende Rechnung

Voranschlag 2009 Konto Text Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

24’500 21’700 151 Benützungsentschädigungen

für Schulanlagen

24’740.00 24’645.00 24’500 32’800

2’800 Saldo 95.00 8’300

24’500 151.3160 Mieten, Pachten,

Benützungskosten

24’740.00 24’500

15’900 151.4270 Mietzins für Schulräume 18’370.00 27’200

5’800 151.4340 Benützungsentschädigungen

von Privaten für Anlagen

6’275.00 5’600

1’017’100 4’508’800 19 Finanzen 998’453.00 4’373’005.25 960’200 4’591’200

3’491’700 Saldo 3’374’552.25 3’631’000

4’422’300 190 Steuern und Anteile 4’286’742.70 4’590’800

4’422’300 Saldo 4’286’742.70 4’590’800

4’422’300 190.4450 Beitrag von Politischer

Gemeinde, Steuerbedarf

4’286’742.70 4’590’800

376’100 191 Schulgelder 371’976.05 335’400

376’100 Saldo 371’976.05 335’400

85’000 191.3521 Für Primarschüler 107’520.60 108’000

110’000 191.3523 Für Kleinklassenschüler 106’176.95 67’600

130’300 191.3526 Für Musikschüler 133’253.50 141’800

50’800 191.3528 Für Kinder in Sonderschulen und Heimen 25’025.00 18’000

99’500 700 195 Zinsen 84’976.95 432.75 83’300 400

98’800 Saldo 84’544.20 82’900

500 195.3210 Auf kurzfristigen Schulden 304.10 300

99’000 195.3220 Auf mittel- und langfristigen Schulden 84’672.85 83’000

700 195.4200 Von Bankkontokorrent 432.75 400

85’800 197 Allgemeine und nicht aufteilbare Posten 85’829.80

85’800 Saldo 85’829.80

85’800 197.4820 Bezug aus Gewinnvortrag 85’829.80

541’500 199 Abschreibungen auf

Verwaltungsvermögen

541’500.00 541’500

541’500 Saldo 541’500.00 541’500

541’500 199.3310 Ordentliche 541’500.00 541’500

Verwendung des Überschusses

Der Ertragsüberschuss von Fr. 135’557.30 ist gemäss Schulratsbeschluss vom 18. Januar 2010 unter Vorbehalt

der Genehmigung durch die Schulbürgerversammlung im Konto 190.4450 «Beitrag von Politischer Gemeinde, Steuerbedarf»

als Ertragsminderung verbucht worden. In der Bestandesrechnung erscheint dieser Betrag im Konto 20110 «Verpfl ichtung

an Politische Gemeinde».

91

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Laufende Rechnung Aufwand nach Sachgruppen

Voranschlag 2009 Konto Text Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

4’641’000 4’641’000 Gesamttotal 4’515’280.20 4’515’280.20 4’809’800 4’809’800

4’641’000 3 Aufwand 4’515’280.20 4’809’800

2’876’700 30 Personalaufwand 2’806’648.80 3’127’500

27’100 300 Honorare, Sitzungs- und Taggelder

für Behörde und Kommissionen

24’770.00 27’100

440’900 301 Gehälter des Verwaltungs- und

Betriebspersonals

442’323.80 454’400

1’961’600 302 Gehälter der Lehrkräfte 1’939’919.30 2’198’700

180’300 303 Sozialversicherungsbeiträge 177’900.45 198’500

202’900 304 Personalversicherungsbeiträge 174’067.70 191’100

14’000 305 Unfall- und

Krankenversicherungsbeiträge

13’965.00 15’700

49’900 309 Übriger Personalaufwand 33’702.55 42’000

603’700 31 Sachaufwand 569’948.80 577’800

104’900 310 Büro- und Schulmaterialien,

Drucksachen (inkl. Lehrmittel,

Anschauungs- und Verbrauchsmaterial)

104’342.90 120’300

55’200 311 Mobilien, Maschinen,

Fahrzeuge (Anschaffung)

54’315.15 32’400

59’000 312 Wasser, Energie, Heizmaterialien 49’664.40 51’000

8’300 313 Verbrauchsmaterialien

(ohne Schulunterricht)

7’649.60 8’600

136’000 314 Baulicher Unterhalt 131’478.70 116’000

21’000 315 Mobiliarunterhalt 19’186.20 25’000

47’500 316 Mieten, Pachten und

Benützungskosten

50’966.20 48’500

125’400 317 Spesenentschädigungen,

Schulreisen, Schullager, Schulanlässe

107’878.80 125’000

45’500 318 Dienstleistungen und Honorare 43’542.85 50’000

900 319 Übriger Sachaufwand 924.00 1’000

92

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Laufende Rechnung Aufwand nach Sachgruppen

Voranschlag 2009 Konto Text Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

99’500 32 Passivzinsen 84’976.95 83’300

500 321 Kurzfristige Schulden 304.10 300

99’000 322 Mittel- u. langfristige Schulden 84’672.85 83’000

541’500 33 Abschreibungen 541’500.00 541’500

541’500 331 Verwaltungsvermögen

(ordentliche Abschreibungen)

541’500.00 541’500

484’700 35 Entschädigungen an Gemeinwesen 472’768.55 441’800

484’700 352 Gemeinden (Schulgelder) 472’768.55 441’800

34’900 36 Eigene Beiträge 39’437.10 37’900

26’000 364 Schulpsychologischer Dienst

und andere Beratungsstellen

30’887.10 29’000

8’900 366 Freiwillige Beiträge an Private 8’550.00 8’900

93

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Laufende Rechnung Ertrag nach Sachgruppen

Voranschlag 2009 Konto Text Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag Aufwand Ertrag

4’641’000 4 Ertrag 4’515’280.20 4’809’800

16’600 42 Vermögenserträge 18’802.75 27’600

700 420 Zinsen von Bankguthaben 432.75 400

15’900 427 Liegenschaften des

Verwaltungsvermögens

18’370.00 27’200

102’100 43 Entgelte 110’075.95 177’600

11’900 434 Andere Benützungsgebühren,

Dienstleistungen

12’899.00 16’200

200 435 Verkäufe 100

90’000 436 Rückerstattungen 97’176.95 161’300

4’422’300 44 Steuerbedarf 4’286’742.70 4’590’800

4’422’300 445 Steuerbedarf von Gemeinde 4’286’742.70 4’590’800

14’200 46 Beiträge für eigene Rechnung 13’829.00 13’800

14’200 460 Bund 13’829.00 13’800

85’800 48 Entnahme aus Spezialfi nanzierungen 85’829.80

85’800 482 Entnahme aus Spezialfi nanzierungen 85’829.80

94

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Investitionsrechnung

Voranschlag 2009 Konto Text Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

Investitionsrechnung

1 Primarschulgemeinde 541’500.00 541’500.00 940’000

Saldo 940’000

150 Sachgüter 940’000

Saldo 940’000

15010 Aussensportanlagen Stäpfl i 940’000

Saldo 940’000

15010.501 Neugestaltung

Aussensportanlagen Stäpfl i

940’000

199 Ausgleich der

Investitionsrechnung

Saldo

541’500.00 541’500.00

199.5910 Passivierungen

der Abschreibungen

541’500.00

199.6810 Ordentliche

Abschreibungen

541’500.00

Voranschlag 2009 Konto Text Rechnung 2009 Voranschlag 2010

Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen Ausgaben Einnahmen

Gesamttotal 541’500.00 541’500.00 940’000

5 Ausgaben 541’500.00 940’000

50 Sachgüter 940’000

501 Tiefbauten 940’000

59 Passivierungen 541’500.00

591 Passivierte Abschreibungen 541’500.00

6 Einnahmen 541’500.00

68 Übernahme der Abschreibungen 541’500.00

681 Verwaltungsvermögen

ordentliche Abschreibungen

541’500.00

95

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Bestandesrechnung

Konto Text Anfangsbestand Veränderung 2009 Endbestand

per 01.01.2009 Zugang Abgang per 31.12.2009

Gesamttotal

1 Aktiven 3’481’093.70 5’406’078.35 5’939’336.80 2’947’835.25

10 Finanzvermögen 2’077.70 5’406’078.35 5’397’836.80 10’319.25

100 Flüssige Mittel 94.70 5’377’798.60 5’373’461.40 4’431.90

10020 Kontokorrent Alpha RHEINTAL Bank

20 1.801.310.04

5’343’581.50 5’339’170.35 4’411.15

10022 Kontokorrent UBS Altstätten

(Baukonto San. TH Stäpfl i) 213-883476.01R

94.70 34’217.10 34’291.05 20.75

101 Guthaben 1’983.00 28’279.75 24’375.40 5’887.35

10190 Übrige Guthaben

Rechnungstellung durch Sekretariat

1’721.00 27’995.90 23’981.00 5’735.90

10191 Übrige Guthaben

Verrechnungssteuern

262.00 151.45 262.00 151.45

10199 Übrige Guthaben

Fusinato Weder Tanja

132.40 132.40

11 Verwaltungsvermögen 3’479’016.00 541’500.00 2’937’516.00

110 Sachgüter 3’479’016.00 541’500.00 2’937’516.00

11032 Erweiterung Schulhaus Bünt 780’000.00 260’000.00 520’000.00

11033 Doppelkindergarten Wisli 997’500.00 142’500.00 855’000.00

11037 Sanierung Kiga Schulstrasse 424’816.00 50’000.00 374’816.00

11038 Wiese Unterfeld

(Erwerb 06.04.94 von Frei Eugen)

198’700.00 40’000.00 158’700.00

11039 Sanierung Turnhalle und Zwischentrakt Stäpfl i 1’078’000.00 49’000.00 1’029’000.00

96

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Bestandesrechnung

Konto Text Anfangsbestand Veränderung 2009 Endbestand

per 01.01.2009 Zugang Abgang per 31.12.2009

2 Passiven 3’481’093.70 7’789’025.60 8’322’284.05 2’947’835.25

20 Fremdkapital 3’395’263.90 7’789’025.60 8’236’454.25 2’947’835.25

200 Laufende Verpfl ichtungen 105’573.80 6’808’778.25 6’824’208.65 90’143.40

20000 Lohnsammelkonto 2’346’967.75 2’346’967.75

20001 AHV/ALV-Sammelkonto 322’457.55 322’457.55

20002 PK-Sammelkonto 323’635.35 323’635.35

20003 Unfall- u. Krankenversicherung

Sammelkonto

586.65 30’876.25 28’832.35 2’630.55

20009 Übrige Kreditoren 486.45 486.45

20010 Kreditoren-Sammelkonto 104’500.70 1’883’926.75 1’900’914.60 87’512.85

20011 Kreditoren-Zahlungsausgleichskonto 1’900’914.60 1’900’914.60

201 Kurzfristige Schulden 26’055.55 135’557.30 26’055.55 135’557.30

20100 Kontokorrent Alpha RHEINTAL Bank

20 1.801.310.04

26’055.55 26’055.55

20110 Verpfl ichtung an Politische Gemeinde 135’557.30 135’557.30

202 Mittel- und langfristige Schulden 3’263’634.55 844’690.05 1’386’190.05 2’722’134.55

20214 Darlehen Polit. Gemeinde Berneck

(Wiese Unterfeld)

200’000.00 40’000.00 160’000.00

20216 Darlehen Ortsgemeinde Berneck 775’154.55 402’500.00 372’654.55

20217 Fester Vorschuss Boden Kiga Wisli

Schuldkonto 18 1.855.236.06 (ARB)

810’480.00 810’480.00

20218 Darlehen Ortsgemeinde Berneck

(Boden Kiga Wisli)

810’480.00 810’480.00

20220 Darlehen Ortsgemeinde Berneck

(Sanierung Kiga Schulstrasse)

400’000.00 50’000.00 350’000.00

20221 Fester Vorschuss UBS Altstätten

(San. TH Stäpfl i) 213-883476.90N 0001

1’078’000.00 34’210.05 83’210.05 1’029’000.00

29 Eigenkapital 85’829.80 85’829.80

291 Gewinnvortragskonto 85’829.80 85’829.80

2910 Gewinnvortragskonto 85’829.80 85’829.80

97

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Kommentar zur Laufenden Rechnung

Rechnung 2009

110 Bürgerschaft, Geschäftsprüfung

Der Aufwand für die ordentliche Bürgerversammlung (Inserate,

Druck/Versand Stimmausweise und Amtsrechnung),

die Entschädigung und einen Einführungskurs der GPK fi el

Fr. 1’737.– höher aus als budgetiert, weil Inserate zu zwei Vorlagen

hinzukamen, die dem fakultativen Referendum unterstellt

werden mussten (neue Schulordnung, Projektierungskredit

Aussensportanlagen Stäpfl i).

112 Schulrat, Kommissionen, Schulverwaltung

Der budgetierte Aufwand im Konto 112.3000 (Honorare,

Sitzungs- und Taggelder Behörde) wurde um Fr. 2’280.– unterschritten,

weil weniger Sitzungen, Klausurtagungen und

Workshops nötig waren. Die Löhne Schulverwaltung (Konto

112.3010) konnten bis auf Fr. 35.– genau und der Lohn für das

60 %-Pensum – seit August 2009 65 %-Pensum – der Schulleiterin

(Konto 112.3011) bis auf Fr. 2’816.– genau budgetiert

werden.

Da die Löhne nicht genau mit dem Budget übereinstimmten, gab

es auch bei den Sozial-, Personal-, Unfall- und Krankenversicherungsbeiträgen

geringfügige Abweichungen.

Der Minderaufwand von Fr. 4’712.– im Konto 112.3090 (Weiterbildung,

Übriger Personalaufwand) ist begründet durch geringere

Weiterbildungskosten. Die Überschreitung des Kontos

112.3100 um Fr. 1’368.– ist unter anderem auf die Anschaffung

der neuesten Handbücher Volksschule und der neuesten Broschüren

«Dienstrecht Lehrkräfte» zurückzuführen. Die Reserve

für allfällige Anschaffungen der Schulleiterin (Fr. 1’000.– im Konto

112.3110) wurde nicht benötigt. Das Konto 112.3160 (Mieten)

konnte genau budgetiert werden.

Für einen Anlass des Schulrates war im Konto 112.3170 eine

Reserve von Fr. 3’000.– enthalten. Effektiv gebraucht wurden

nur Fr. 1’917.–. Auch die Reserve (Fr. 500.–) für Kaffee/Gipfel

anlässlich der HV der KLV Sektion Unterrheintal vom 14. November

2009 in Berneck war ausreichend (Fr. 481.–).

Wieder ist im Konto 112.4360 (Rückerstattungen) die jährliche

Pauschale des English for Kids von Fr. 1’200.– an das Schulsekretariat

enthalten.

Aus der Unter- oder Überschreitung aller Konten resultierte

gesamthaft eine Kostenunterschreitung von Fr. 6’067.–.

120 Kindergarten

Die Unterschreitung des Kontos 120.3020 (Löhne und Zulagen)

um Fr. 10’836.– ist insbesondere darauf zurückzuführen,

dass etwas weniger Lektionen Deutschunterricht erteilt wurden,

nämlich von Januar bis Juli 2009 vier Lektionen, von August bis

September 2009 dann fünf und von Oktober bis Dezember 2009

sieben Lektionen (Budget 2009: ganzes Jahr sechs Lektionen).

Die budgetierte Reserve (zum Beispiel für Stellvertretungen

98

bei Krankheit oder Unfall) wurde nicht voll gebraucht. Die seit

August 2009 angestellten Kindergärtnerinnen Mirella Sonder

(Kiga Bünt) und Monika Vetsch (Kiga Wisli 2) sind tiefer eingestuft

als im Budget 2009 geschätzt bzw. als die Vorgängerin im

Kiga Wisli 2.

Da die Löhne nicht genau mit dem Budget übereinstimmten, gab

es auch bei den Sozial-, Personal-, Unfall- und Krankenversicherungsbeiträgen

entsprechende Abweichungen.

Im Konto 120.3090 (Weiterbildung, Übriger Personalaufwand)

wurde unter anderem die Reserve für eine Teilnahme an den

Schweizerischen Lehrerbildungskursen und für eine Supervision

nicht benötigt. Auch fi elen tiefere Kosten für Dolmetscherdienste

an. Das Budget wurde schliesslich um Fr. 3’559.– unterschritten.

Von den budgetierten Fr. 15’000.– (selber verwalteter Globalkredit,

inklusive Projekt) im Konto 120.3100 (Anschauungs- und

Verbrauchsmaterial) haben die Kindergärtnerinnen Fr. 1’723.–

weniger benötigt. Weil die Reserve für die Wiederinbetriebnahme

des Kindergartens Bünt nicht ganz ausgeschöpft und ein

Regal nicht angeschafft wurde, entstand im Konto 120.3110

(Mobilien, Maschinen und Apparate, Anschaffung) ein Minderaufwand

von Fr. 394.–.

Die Fr. 15’400.– im Konto 120.3520 (Musikalische Grundschule;

Leistungsauftrag Musikschule Unterrheintal) berechnen sich wie

folgt: Von Januar bis Juli 2009 3 Gruppen à 1 Lektion pro Woche

à Fr. 2’200.– = Fr. 6’600.– und von August bis Dezember 2009

4 Gruppen à 1 Lektion pro Woche à Fr. 2’200.– = Fr. 8’800.–.

Das Konto Rückerstattungen (120.4360) beinhaltet die Rückerstattung

von ausbezahlten Kinder- und Ausbildungszulagen.

121 Primarschule

Dass die Löhne und Zulagen (Konto 121.3020) um Fr. 16’494.–

tiefer ausgefallen sind, ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen,

dass die budgetierte Reserve (zum Beispiel für zusätzliche

Lektionen/Teamteaching sowie Stellvertretungen bei Krankheit

oder Unfall) nicht voll gebraucht wurde.

Da die Löhne nicht genau mit dem Budget übereinstimmten, gab

es auch bei den Sozial-, Personal-, Unfall- und Krankenversicherungsbeiträgen

entsprechende Abweichungen.

Die budgetierten Fr. 24’000.– im Konto 121.3090 wurden um

Fr. 5’903.– unterschritten, weil verschiedene Weiterbildungspositionen

günstiger ausfi elen.

Der von der Lehrerschaft selber verwaltete Globalkredit im

Konto 121.3100 (Lehrmittel, Anschauungs- und Verbrauchsmaterial)

wurde um Fr. 3’568.– überschritten. Die Lehrmittel für das

obligatorische Englisch fi elen stärker ins Gewicht, die Lehrmittel

sind allgemein teurer geworden bzw. gehen vermehrt zu Lasten

der Schulgemeinden. Unter anderem ist auch das Kopierpapier,

das neu das Label «Blauer Engel» einhalten muss, teurer als

herkömmliches Kopierpapier.

Die budgetierten Fr. 18’000.– für Material Werken und Gestalten

(Konto 121.3101) reichten sehr gut (Fr. 14’671.–) aus.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Kommentar zur Laufenden Rechnung

Der budgetierte Betrag im Konto 121.3103 (Schülerbibliothek)

wurde praktisch ausgeschöpft. Hingegen wurde der budgetierte

Betrag im Konto 121.3104 (Lehrerbibliothek) um Fr. 1’216.–

nicht ausgeschöpft. Gewisse Anschaffungen im Konto 121.3110

fi elen teurer aus oder wurden zusätzlich getätigt (zum Beispiel

Zügeln von drei Klavieren, wovon eines der bisherigen Besitzerin

abgekauft wurde), weshalb hier ein Mehraufwand von

Fr. 2’124.– zu verzeichnen ist.

Für den Unterhalt von Mobilien, Maschinen und Apparaten (Konto

121.3150) wurden Fr. 521.– mehr als budgetiert aufgewendet.

Das Konto 121.3160 (Kopiergeräte, Leasing) wurde um

Fr. 3’226.– überschritten, weil insbesondere sehr viele Farbkopien

für die Zeitspanne April 2008 bis März 2009 nachzuzahlen

waren. Alle farbigen Blätter werden in beiden Schulhäusern über

den grossen Kopierer ausgedruckt.

Die Fr. 13’200.– im Konto 121.3520 (Musikalische Grundschule;

Leistungsauftrag Musikschule Unterrheintal) berechnen sich wie

folgt: Von Januar bis Juli 2009 3 Gruppen à 1 Lektion pro Woche

à Fr. 2’200.– = Fr. 6’600.– und von August bis Dezember 2009

3 Gruppen à 1 Lektion pro Woche à Fr. 2’200.– = Fr. 6’600.–.

Das Konto Rückerstattungen (121.4360) beinhaltet vor allem

die Rückerstattung von ausbezahlten Kinder- und Ausbildungszulagen

sowie von Mutterschaftsentschädigung, ausserdem

die Rückerstattung der beiden Kirchgemeinden (Lohn IKRU)

und die Kostenbeteiligung des Bildungsdepartements an eine

schulinterne Weiterbildung.

127 Sonderpädagogische Massnahmen

Die budgetierten Fr. 135’000.– im Konto Löhne und Zulagen

(Konto 127.3020) wurden um Fr. 3’844.– überschritten, da zusätzliche

Kinder- und Ausbildungszulagen auszurichten waren.

Da die Löhne nicht genau mit dem Budget übereinstimmten, gab

es auch bei den Sozial-, Personal-, Unfall- und Krankenversicherungsbeiträgen

entsprechende Abweichungen.

Im Konto 127.3021 sind die Kosten für auswärtige logopädische

Therapien verbucht.

Im Jahr 2009 wurden weniger Einkäufe zu Lasten des Kontos

127.3100 (Lehrmittel, Anschauungs- und Verbrauchsmaterial)

getätigt, wodurch ein Minderaufwand von Fr. 839.– entstand.

Die Fr. 1’000.– im Konto 127.3170 (Spesen) für einen allfälligen

Eltern-Weiterbildungsabend wurden nicht gebraucht.

Unser Anteil an den Kosten des LDM (Konto 127.3520) liegt um

Fr. 7’808.– tiefer als budgetiert. Einerseits wurden die budgetierten

Fr. 80’000.– um Fr. 5’370.– unterschritten, anderseits

erhielten wir die Rückzahlung von vier Frühtherapien im Betrag

von Fr. 2’438.–.

Das Konto Rückerstattungen (127.4360) beinhaltet die Rückerstattung

von ausbezahlten Kinder- und Ausbildungszulagen.

Der Anteil der IV an die Kosten von Legasthenie und Logopädie

(Konto 127.4600) wurde auf Fr. 14’200.– veranschlagt (zum Vergleich:

Fr. 14’141.– für das ganze Jahr 2008). Effektiv erhielten

99

wir aufgrund der Anzahl Schulkinder und aufgrund der Anzahl

Kinder mit fördernden Massnahmen Fr. 13’829.– (286 Kinder –

Stichtag 31.08.2009 – à Fr. 48.35).

129 Informatik Schule

Die geplanten Anschaffungen wie der Ersatz der acht ältesten

Rechner (Konto 129.3110) wurden günstiger oder nicht getätigt

(1 Beamer), und die Weiterbildung (Konto 129.3090) sowie

die Pfl ege der bisherigen Website (Konto 129.3181) fi elen geringer

aus, so dass gesamthaft eine Kostenunterschreitung von

Fr. 6’249.– resultierte.

130 Schulreisen

Im Jahr 2009 wurden Fr. 6’879.– bezahlt (2008: Fr. 6’991.–;

2007: Fr. 5’295.–).

131 Sportanlässe während der Schulzeit

Die Fr. 4’656.– beinhalten die Auslagen für die Lektionen im Hallenbad

Balgach (inkl. Schwimmabzeichen und Entschädigung

Schwimmlehrpersonen), den Besuch im Schwimmbad Weier

sowie in der Kunsteisbahn Mittelrheintal und in der Kletterhalle

Widnau (exklusive Transportkosten).

132 Obligatorische Sportwochen

Alle Mittelstufenschulkinder fuhren im Jahr 2009 ins freiwillige

Wintersportlager. Für alle Unterstufenschulkinder und die

Kleinklasse im Schulhaus Bünt fand ein Sportprogramm von zu

Hause aus statt. Zum ersten Mal war auch das Sportprogramm

von zu Hause aus für den Kindergarten obligatorisch. Effektiv

ergab sich ein gegenüber dem Budget um Fr. 4’231.– tieferer

Nettoaufwand.

133 Klassenlager, Schulverlegungen

Der Nettoaufwand für die beiden je dreitägigen Sonderwochen

der 6. Klasse Bünt und der 6. Klasse Stäpfl i beträgt Fr. 4’126.–.

Dieser Betrag liegt Fr. 2’874.– unter dem Budget. Eine budgetierte

Sonderwoche fand nicht statt.

134 Übrige Veranstaltungen in der Schulzeit

Die übrigen Veranstaltungen (Kulturanlass Primarschule und

Kindergarten, Fasnachtsaktivitäten, Projekt «Kunst» der 3. und

4. Klassen Stäpfl i, Ausstellung Handarbeit und Werken/Gestalten

Schulhaus Bünt, Exkursionen, Examenweggen, Räbeliechtli

umzug, Weihnachtseinstimmung, Feuerwehrkurs 6. Klassen

usw.) verursachten Fr. 3’239.– weniger Kosten als budgetiert.

136 Freiwilliger Englischunterricht

Aufgrund des Einnahmenüberschusses im Schuljahr 2008/2009

(Fr. 441.–) wird diese Gliederung nicht ausgeglichen. Seit dem

Jahr 2006 werden die Sozial-, Personal-, Unfall- und Krankenversicherungsbeiträge

sowie die Kinder- und Ausbildungszu-

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Kommentar zur Laufenden Rechnung

lagen wieder in der jeweiligen Gliederung verbucht, so dass

die Ermittlung der effektiven Kosten pro Kalenderjahr wieder

einfacher ist.

140 Schularztdienst

Diese Kosten sind immer abhängig von der Zahl der zu untersuchenden

Schulkinder. Bei den budgetierten Fr. 3’400.– total

handelte es sich um einen geschätzten Betrag aufgrund von

Erfahrungszahlen, der schliesslich um Fr. 1’598.– unterschritten

wurde.

141 Schulzahnpfl ege

Der Aufwand für die jährlichen Reihenuntersuche und den Prophylaxeunterricht

(Konto 141.3010) liegt Fr. 129.– unter dem auf

Erfahrungszahlen basierenden Budgetbetrag.

142 Schulpsych. Dienst, diverse Beratungsstellen

Der für den Schulpsychologischen Dienst (SPD) budgetierte

Aufwand wurde um Fr. 4’887.– überschritten. Die Grundversorgung

und das vereinbarte Zusatzpensum (90 Stunden) reichten

nicht aus, so dass weitere 25,75 Stunden bezahlt werden

mussten.

145 Schülertransporte

Es handelt sich um die Fahrten ins Hallenbad Balgach und nach

Widnau (Kunsteisbahn, Kletterhalle). Die Überschreitung des

budgetierten Betrags um Fr. 2’012.– stammt daher, dass eine

Fahrt ins Hallenbad Balgach seit Oktober 2009 erheblich teurer

ist (Fr. 235.20 gegenüber Fr. 178.00 bis März 2009) und dass

auf Vorauszahlung aller ca. 19 Fahrten (Oktober 2009 bis März

2010) umgestellt wurde.

146 Schülerverpfl egung und Betreuung

Die Kosten für den freiwilligen Mittagstisch werden seit dem

Jahr 2009 in dieser neuen Gliederung verbucht.

Von Januar bis Dezember 2009 wurde der Mittagstisch dreimal

wöchentlich, jeweils am Dienstag, Donnerstag und Freitag abgehalten

(141 x Fr. 35.– = Fr. 4’935.–; 1 Blumenstrauss Fr. 35.–;

total Fr. 4’970.– im Konto 146.3020). An diesen Tagen wurden

974 Essen ausgegeben (974 x Fr. 8.– = Fr. 7’792.– im Konto

146.3170). 828 Essen von Kindern wurden an die Eltern weiterverrechnet

(828 x Fr. 8.– = Fr. 6’624.– im Konto 146.4340).

147 Freiwilliger Schulbetriebsaufwand (Hausaufgabenhilfe)

Bei der Hausaufgabenhilfe handelte es sich im Jahr 2009

um folgende Beträge: Konto 147.3020: Fr. 11’620.–, Konto

147.4360: Fr. 1’989.–.

148 Übrige Schulbetriebskosten

Es besteht eine Schülerunfallversicherung für die Bereiche Invalidität

und Todesfall. Der Aufwand im Konto 148.3180 entstand

100

im Weiteren durch die Betriebshaftpfl ichtversicherungsprämien.

Die Telefongebühren und Radio-TV-Empfangskonzessionen der

Schulhäuser, der Kindergärten und der Turnhalle Stäpfl i sowie

die GAA-Gebühren der Cablecom werden im Konto 148.3181

verbucht.

Im Konto 148.3660 sind verbucht:

■ Bibliothek Berneck

(auf 2009 um Fr. 1’500.– erhöht) Fr. 7’700.–

■ Soziale Dienste Mittelrheintal, Heerbrugg Fr. 300.–

■ Heilpädagogische Vereinigung Rheintal,

Heerbrugg Fr. 100.–

■ Verein «Tagesfamilien Mittelrheintal und

Am Alten Rhein» Fr. 300.–

■ Verein «von beruf eltern» Fr. 150.–

150 Betrieb und Unterhalt der Schulanlagen

Die budgetierten Löhne und Zulagen (Konto 150.3010) wurden

um Fr. 717.– überschritten, weil die Anzahl Überstunden jeweils

leicht variieren kann.

Da die Löhne nicht genau mit dem Budget übereinstimmten,

gab es auch bei den Sozial-, Personal-, Unfall- und Krankenversicherungsbeiträgen

entsprechende Abweichungen.

Die Überschreitung des Kontos 150.3110 (Mobilien, Maschinen,

Fahrzeuge, Anschaffungen) um Fr. 705.– ist insbesondere

darauf zurückzuführen, dass für den Robinson-Spielplatz beim

Schulhaus Stäpfl i eine Garnitur Tisch/Bänke und für den Werkraum

im Schulhaus Bünt ein feuerfester Schrank angeschafft

wurden.

Die geschätzten Kosten im Konto 150.3120 (Wasser, Energie,

Heizmaterial) wurden um Fr. 9’336.– unterschritten. Die Elektra

Berneck stellte wegen der Umstellung auf das Kalenderjahr

(bisher jeweils 1. Oktober bis 30. September) den Strom- und

Wasserverbrauch für 15 Monate in Rechnung. Trotzdem fi elen

die Kosten wesentlich tiefer aus als im Vorjahr.

Die Kosten für Reinigungs- und diverses Verbrauchsmaterial

(Konto 150.3130) fi elen um Fr. 1’111.– tiefer aus. Der Unterhalt

von Mobilien, Maschinen, Fahrzeugen (Konto 150.3150) blieb

um Fr. 2’496.– unter dem budgetierten Aufwand.

Die budgetierten Fr. 136’000.– für den ordentlichen Gebäudeunterhalt

(Konto 150.3140) wurden um Fr. 4’521.– unterschritten,

obwohl in dieser Position auch der grösste Teil der Aufwendungen

für die Planung des Projekts Aussensportanlagen Stäpfl i

von Fr. 27’485.– enthalten ist.

Die Prämien für Gebäude- und Mobiliarversicherung sowie

die Grundsteuern (Konto 150.3180) fi elen lediglich um Fr. 59.–

höher aus als budgetiert.

Der zusätzliche Reinigungsaufwand des Hauswarts (GV Raiffeisenbank

Berneck-Au) konnte weiterverrechnet werden (Konto

150.4360).

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Kommentar zur Laufenden Rechnung

151 Benützungsentschädigungen für Schulanlagen

Der Aufwand im Konto 151.3160 (Mieten, Pachten, Benützungskosten)

setzt sich zusammen aus Fr. 13’380.– für die Miete des

Kindergartens Bünt und aus Fr. 11’360.– *) für die Benützung

der Mehrzweckhalle Bünt.

*) durch die Primarschulgemeinde Berneck und durch die in

Berneck einquartierten Klassen des Zweckverbands Kleinklassen

Mittelrheintal

Weil die Kleinklassen mehr Lektionen in unseren Schulanlagen

abhielten, wurde der budgetierte Ertrag im Konto 151.4270 um

Fr. 2’470.– überschritten. Auch waren etwas mehr gelegentliche

Vermietungen zu verzeichnen, weshalb im Konto 151.4340 ein

Mehrertrag von Fr. 475.– entstand.

191 Schulgelder

Die Schulgelder für Primarschüler (Konto 191.3521) beinhalten

unsere Zahlungen an die Einführungsklasse und an die Schule

Walzenhausen. Wegen eines Mutterschaftsurlaubs, eines

Krankheitsfalls und einer höheren Einstufung nach abgeschlossener

SHP-Weiterbildung entstanden bei der Einführungsklasse

höhere Lohnkosten. Ausserdem ergaben sich für die Primarschulgemeinde

Berneck 74 Schülermonate, das heisst durchschnittlich

besuchten sechs Kinder die Einführungsklasse.

Die Schulgelder für Kleinklassenschüler (Konto 191.3523) beinhalten

unsere Zahlungen an die 1. bis 6. Kleinklasse.

Im Konto 191.3526 (Schulgelder für Musikschüler) ergab sich

gemäss der Abrechnung der Musikschule Unterrheintal eine

Kostenüberschreitung um Fr. 2’954.–.

Von Januar bis Juli 2009 hatten wir den Beitrag für zwei Kinder

in Sonderschulen und Heimen (Konto 191.3528) zu entrichten

(2 x 7/12 von Fr. 21’000.– = 2 x Fr. 12’250.– = Fr. 24’500.–), von

August bis Dezember 2009 den Beitrag für keine Kinder. Die

Reserve wurde nicht benötigt. Das Ostschweizer Kinderspital

verrechnete 7 Tage à Fr. 75.– = Fr. 525.–.

195 Zinsen

Obwohl das Kontokorrent zu Beginn des Jahres im Minus stand,

wurden die im Konto 195.3210 budgetierten Fr. 500.– nur gut

zur Hälfte benötigt.

Aufgrund der leicht gesunkenen Hypothekarzinsen liegen die

Zinsen auf mittel- und langfristigen Schulden (Konto 195.3220)

Fr. 14’327.– unter dem Budget. Im Jahr 2009 bestanden Darlehensverträge

über Fr. 200’000.– mit der Politischen Gemeinde

und über Fr. 775’154.55 (+ Fr. 400’000.– für die Sanierung Kindergarten

Schulstrasse + Fr. 810’480.– ab 1. Juli 2009 für den

Boden Kindergarten Wisli) mit der Ortsgemeinde Berneck, und

zwar zum jeweiligen Zinssatz 1 % oder ½ % unter demjenigen

für 1. Hypotheken.

199 Abschreibungen auf Verwaltungsvermögen

Diese wurden gemäss Abschreibungsplan vorgenommen.

101

Voranschlag 2010

Allgemein

Gemäss Regierungsbeschluss über die Besoldungsansätze für

die Volksschul-Lehrpersonen im Jahr 2010 wird die Besoldung

im Jahr 2010 gegenüber dem Jahr 2009 nicht erhöht. Hingegen

müssen die Löhne der Lehrkräfte an die neue Lohntabelle 2010

angepasst werden. Lehrkräfte, welche aufgrund einer im Jahr

2009 durchgeführten lohnwirksamen Qualifi kation vorbehaltlos

für eine Beförderung vorgeschlagen wurden, werden auf Beginn

des Jahrs 2010 in die nächsthöhere Lohnklasse befördert.

Entsprechend ändern sich auch die Sozial-, Personal-, Unfall-

und Krankenversicherungsbeiträge. 2010 erhebt die Familienausgleichskasse

einen Beitrag von 1,55 %.

Die Kinderzulage beträgt seit 1. Januar 2008 für das 1. und

2. Kind Fr. 200.– pro Monat, ab dem 3. Kind Fr. 234.70 pro

Monat. Die Ausbildungszulage beträgt für jedes Kind Fr. 250.–

pro Monat.

Gemäss dem XII. Nachtrag zum Gesetz über die Besoldung der

Volksschullehrer wird seit 1. Januar 2008 je Schulklasse eine

Klassenlehrer-Zulage ausgerichtet. Im Jahr 2010 handelt es

sich um einen Betrag von Fr. 2’718.70 je Klasse. Dies ergibt bei

vier Kindergartenklassen Fr. 10’874.80 im Konto 120.3020 und

bei zehn Primarklassen Fr. 27’187.– im Konto 121.3020.

110 Bürgerschaft, Geschäftsprüfung

2010 fi ndet nur die ordentliche Bürgerversammlung statt (keine

Wahlen, keine Urnenabstimmung). Es ist eine Rechnungsprüfung

durch das Departement des Innern angekündigt (verursacht

Kosten von Fr. 3’750.–), da die letzte Rechnungsprüfung

im Jahr 2007 erfolgte.

112 Schulrat, Kommissionen, Schulverwaltung

Im Konto 112.3000 ist berücksichtigt, dass neun Personen an

den Schulratssitzungen entschädigt werden, dass auch die Pädagogische

Kommission tagt und dass 2010 drei SLQ anstehen.

Im Konto 112.3010 (Löhne Schulverwaltung) sind die Entschädigungen

der Schulratsmitglieder und der Lohn der Schulsekretärin

enthalten, während die Besoldung der Schulleiterin mit einem

Pensum von 65 % (bzw. ab August 2010 von 70 % wegen der

neuen Kleinklasse) im Konto 112.3011 budgetiert ist.

Im Konto 112.3090 sind die Kurse, Weiterbildungen und Klausurtagungen

der Schulratsmitglieder, der Schulsekretärin sowie

der Schulleiterin budgetiert.

Für allfällige Anschaffungen der Schulleiterin werden im Konto

112.3110 Fr. 1’000.– eingesetzt.

Bei den Fr. 1’200.– im Konto 112.4360 handelt es sich um die

jährliche Pauschale des English for Kids an das Schulsekretariat.

Bei den Fr. 3’200.– im Konto 112.4361 handelt es sich um den

Anteil der Primarschulgemeinden Au und Heerbrugg an die Verwaltungskosten

der neuen Kleinklasse ab August 2010.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Kommentar zur Laufenden Rechnung

120 Kindergarten

In den Löhnen und Zulagen (Konto 120.3020) sind unter anderem

auch der Deutschunterricht für Kindergärtler, die Entschädigung

der Begleitpersonen der 2. Jahr-Kindergärtler auf

dem Weg in die Musikalische Früherziehung, die Erteilung der

Musikalischen Früherziehung ab August 2010 durch die beiden

neuen Kindergärtnerinnen selber, die Teamteaching-Lektionen,

eine Reserve (zum Beispiel für Stellvertretungen bei Krankheit/

Unfall, Kollegialer Hospitation) und die Berufseinführung der

beiden neuen Kindergärtnerinnen direkt ab PHSG im Schuljahr

2009/2010 enthalten.

Für besondere Leistungsprämien (Konto 120.3022) stehen je

Kalenderjahr 0,3 % der Lohnsumme der Lehrkräfte des Kindergartens,

einschliesslich Arbeitgeberbeiträge an die Personalversicherungen,

zur Verfügung. Massgebend ist die Rechnung des

Vorjahrs.

Der Betrag im Konto 120.3090 beinhaltet nebst den ordentlichen

Kursen unter anderem eine Reserve für eine Teilnahme an

den Schweizerischen Lehrerbildungskursen. Der Kanton erhebt

von den Schulgemeinden jährlich Fr. 32.– je Kindergärtler

bzw. Schulkind an die Weiterbildungskosten der Lehrkräfte. Bei

75 Kindergärtlern (Stichtag 31.08.2009) ergibt dies rund

Fr. 2’400.– im Konto 120.3091.

Die Kosten für Anschauungs- und Verbrauchsmaterial (Konto

120.3100) liegen wegen der Führung von vier Klassen über dem

Vorjahresbudget und beinhalten ein Projekt. Die Anschaffung

von Mobilien, Maschinen und Apparaten (Konto 120.3110) in

diesem Rahmen wurde vom Schulrat bewilligt.

Die Musikalische Grundschule ist seit 1. August 2008 Bestandteil

der Lektionentafel des 2. Kindergarten-Jahrs. Deshalb sind

im Konto 120.3520 Fr. 13’200.– budgetiert, nämlich:

■ Januar bis Juli 2010

bzw. 2. Semester 2009/2010:

4 Gruppen à 1 Lektion pro Woche à Fr. 2’200.– Fr. 8’800.–

■ August bis Dezember 2010

bzw. 1. Semester 2010/2011:

2 Gruppen à 1 Lektion pro Woche à Fr. 2’200.– Fr. 4’400.–

Das Konto Rückerstattungen (120.4360) beinhaltet die Rückerstattung

von ausbezahlten Kinder- und Ausbildungszulagen

sowie die Kostenbeteiligung des Bildungsdepartements an die

Berufseinführung der beiden neuen Kindergärtnerinnen direkt

ab PHSG im Schuljahr 2009/2010.

121 Primarschule

Nebst den Gehältern, Klassenlehrerzulagen und Kinder- und

Ausbildungszulagen der monatlich gleich entlöhnten Lehrpersonen

sind im Konto 121.3020 unter anderem auch Beträge für

Stellvertretungen (zwei Bildungsurlaube à zehn Schulwochen,

Englisch-Ausbildung) und eine Reserve (zum Beispiel für Stellvertretungen

bei Krankheit/Unfall, Kollegialer Hospitation), drei

102

Jahreswochenlektionen IKRU, Teamteaching-Lektionen, Altersentlastung,

Schulreifeabklärungen, Dienstjubiläen, Stützunterricht

usw. enthalten. Die für die neue Kleinklasse entstehenden

Lohnkosten ab August 2010 werden ebenfalls in diesem Konto

verbucht.

Für besondere Leistungsprämien (Konto 121.3022) stehen je

Kalenderjahr 0,3 % der Lohnsumme der Lehrkräfte der Volksschule,

einschliesslich Arbeitgeberbeiträge an die Personalversicherungen,

zur Verfügung. Massgebend ist die Rechnung des

Vorjahrs.

Der Betrag im Konto 121.3090 beinhaltet nebst den ordentlichen

Kursen unter anderem eine schulinterne Weiterbildung, einen

BLS/AED (vormals CPR)-Kurs der Lehrpersonen, Spesen im

Zusammenhang mit der Nachqualifi kation Englisch und eine

Reserve für eine Teilnahme an den Schweizerischen Lehrerbildungskursen.

Der Kanton erhebt von den Schulgemeinden

jährlich Fr. 32.– je Kindergärtler bzw. Schulkind an die Weiterbildungskosten

der Lehrkräfte. Bei 211 Schulkindern (Stichtag

31.08.2009) ergibt dies rund Fr. 6’800.– im Konto 121.3091.

Beim Kredit (Fr. 48’000.–) für Lehrmittel, Anschauungs- und

Verbrauchsmaterial (Konto 121.3100) wurde in etwa der Betrag

der Rechnung 2009 übernommen, beim Kredit (Fr. 18’000.–) für

Material Werken und Gestalten (Konto 121.3101) der gleiche

Betrag wie in der Rechnung 2008. Im Konto 121.3160 (Kopiergeräte,

Leasing) wurde der Betrag gegenüber dem Budget 2009

um Fr. 1’000.– erhöht.

Die Fr. 14’000.– im Konto 121.3110 (Mobilien, Maschinen und

Apparate, Anschaffung) wurden vom Schulrat bewilligt. Im Konto

121.3150 (Mobilien, Maschinen und Apparate, Unterhalt) sind

nebst dem ordentlichen Betrag Fr. 3’500.– für die Revision von

50 Schülerstühlen enthalten.

Die Musikalische Grundschule ist seit 1. August 2008 Bestandteil

der Lektionentafel der 1. Klasse. Deshalb sind im Konto

121.3520 Fr. 13’200.– budgetiert, nämlich:

■ Januar bis Juli 2010

bzw. 2. Semester 2009/2010:

3 Gruppen à 1 Lektion pro Woche à Fr. 2’200.– Fr. 6’600.–

■ August bis Dezember 2010

bzw. 1. Semester 2010/2011:

3 Gruppen à 1 Lektion pro Woche à Fr. 2’200.– Fr. 6’600.–

Das Konto Rückerstattungen (121.4360) beinhaltet nebst der

Rückerstattung von ausbezahlten Kinder- und Ausbildungszulagen

vor allem die Rückerstattung der Kirchgemeinden (Lohn

IKRU).

Bei den Fr. 68’000.– im Konto 121.4361 handelt es sich um

den Anteil der Primarschulgemeinden Au und Heerbrugg an die

Betriebskosten der neuen Kleinklasse ab August 2010.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Kommentar zur Laufenden Rechnung

127 Sonderpädagogische Massnahmen

Im Konto 127.3020 werden die Löhne, eine Treueprämie sowie

die Kinder- und Ausbildungszulagen für unsere Legasthenie-

und Diskalkulietherapeutinnen verbucht. Ausserdem ist geplant,

im August 2010 mit dem Projekt «Schulische Heilpädagogik im

Kindergarten» (4 Lektionen pro Woche) zu starten.

Für auswärtige logopädische Therapien sind die Fr. 600.– im

Konto 127.3021 budgetiert.

Für besondere Leistungsprämien (Konto 127.3022) stehen je

Kalenderjahr 0,3 % der Lohnsumme der Fachlehrkräfte für Therapien

und Stützunterricht, einschliesslich Arbeitgeberbeiträge

an die Personalversicherungen, zur Verfügung. Massgebend ist

die Rechnung des Vorjahrs.

Die Fr. 1’000.– im Konto 127.3170 sind für einen allfälligen

Eltern-Weiterbildungsabend bestimmt.

Das Schulgeld für den Logopädischen Dienst Mittelrheintal wird

im Konto 127.3520 verbucht. Der Betrag von Fr. 80’000.–

(./. Rückerstattung Frühtherapien, genaue Anzahl Kinder nicht

voraussehbar) entspricht den Angaben des LDM.

Das Konto Rückerstattungen (127.4360) beinhaltet die Rückerstattung

von ausbezahlten Kinder- und Ausbildungszulagen.

Der Anteil der IV an die Kosten von Legasthenie und Logopädie

wird im Konto 127.4600 verbucht und auf Fr. 13’800.– (Anteil

2009: Fr. 13’829.–) geschätzt: 286 Kinder (Stichtag 31.08.2009)

à Fr. 48.35.

103

129 Informatik Schule

Der Aufwand für die Informatik von Fr. 40’000.– wird wie folgt

gegliedert:

129.3090 Weiterbildung, Übriger Personalaufwand Fr. 3’000.–

· Fortbildung LehrerOffi ce Fr. 1’500.–

· Workshops Fr. 1’500.–

129.3110 Mobilien, Maschinen, Hardware, Anschaffung Fr. 4’500.–

· 2 Beamer (Bünt und Stäpfl i)

· Fixe Installation (Gestell, Zuleitung, Kabel)

Fr. 2’500.–

von 2 Beamern (Granwehr B., Roduner P.) Fr. 2’000.–

129.3111 Betriebssoftware,

Anschaffung und Lizenzgebühren

Fr. 6’900.–

· 52 Lizenzen MSEDUDesk,

02 Lizenzen Server,

02 Lizenzen Exchange Server

Fr. 2’500.–

· Norman Virenschutz Fr. 2’300.–

· Norman Spam-Filter

(Online Protection 11 – 50 Mail-Boxen)

Fr. 1’500.–

· Wartung LehrerOffi ce (14 x Fr. 36.–) Fr. 600.–

129.3150 Mobilien, Maschinen und Hardware, Unterhalt;

Softwareanpassungen Fr. 15’000.–

· CDS Bausoftware AG (Support) Fr. 10’000.–

· Ersatz Hardware (Reserve) Fr. 5’000.–

129.3180 Dienstleistungen VLAN, Internet, Mietleitungen Fr. 6’600.–

· Cablecom: Internet-Anschluss SH Bünt Fr. 2’660.–

· Cablecom: Internet-Anschluss SH Stäpfl i Fr. 2’660.–

· Cablecom: Internet-Anschluss

Kiga Schulstrasse (Hispeed) (12 x Fr. 60.–)

Fr. 720.–

· IP Tech AG, Wil:

Hosting Abo Domain schule-berneck

Fr. 323.–

· Switch, Zürich: Domain Fr. 35.–

· Reserve Fr. 202.–

129.3181 Übrige externe Dienstleistungen Fr. 4’000.–

· Neue Website Fr. 3’000.–

· Reserve Fr. 1’000.–

130 Schulreisen

Die Schulreisebeiträge bleiben auch 2010 unverändert. Die Ansätze,

multipliziert mit den aktuellen Klassenbeständen, zuzüglich

die Kindergärten und die Entschädigungen für die Begleitpersonen,

ergeben in etwa den Budgetbetrag von Fr. 7’500.–.

131 Sportanlässe während der Schulzeit

Die Fr. 7’600.– im Konto 131.3170 sind bestimmt für den

Schwimmunterricht im Hallenbad Balgach, den Besuch im

Schwimmbad Weier, in der Kunsteisbahn Mittelrheintal und in

der Kletterhalle Widnau. Im Jahr 2010 fi ndet ein Sporttag statt,

für den gemäss Angabe der Lehrerschaft jeweils mit Kosten von

ca. Fr. 2’000.– zu rechnen ist.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Kommentar zur Laufenden Rechnung

132 Obligatorische Sportwochen

Auch 2010 wird das Wintersportlager der Mittelstufe auf freiwilliger

Basis durchgeführt. Da auch dieses Jahr alle Mittelstufenschulkinder

in die Lagerorte mitfahren, fi ndet nur für die

Unterstufenschulkinder und die Kleinklasse im Schulhaus Bünt

ein Sportprogramm von zu Hause aus statt. Zum zweiten Mal ist

auch das Sportprogramm von zu Hause aus für die vier Kindergärten

obligatorisch. Der Aufwand und die Teilnehmerbeiträge

wurden aufgrund der Zahlen von 2009 budgetiert.

133 Klassenlager, Schulverlegungen

Im Konto 133.3170 sind die Kosten der geplanten drei bzw. zwei

Abschlusstage der 6. Klasse Bünt und der 6. Klasse Stäpfl i enthalten.

Der Schulrat hat beschlossen, nur noch den gesetzlichen

– familienfreundlichen – Beitrag von Fr. 15.– je Kind und Tag von

den Eltern einzufordern (Konto 133.4360).

134 Übrige Veranstaltungen in der Schulzeit

Der Betrag im Konto 134.3170 ist für Klassen- und Schulhausprojekte,

verschiedene Kulturanlässe wie Theaterbesuche,

Exkursionen, Ausstellungen, Fasnachtsaktivitäten, Examenweggen,

Räbeliechtliumzug, Weihnachtseinstimmung, Feuerwehrkurs

6. Klassen usw. reserviert.

140 Schularztdienst

Der Gesamtaufwand von Fr. 3’700.– wird praktisch gleich hoch

wie derjenige des Budgets 2009 geschätzt.

141 Schulzahnpfl ege

Im Konto 141.3010 werden die Untersuchungskosten und der

Prophylaxeunterricht mit Fr. 6’900.– (leicht höher als im Vorjahr)

budgetiert.

142 Schulpsych. Dienst, diverse Beratungsstellen

Für die Leistungen des Schulpsychologischen Dienstes (SPD)

werden ein Sockelbeitrag von Fr. 1’000.– und ein fi xer Ansatz

pro Kind (derzeit Fr. 53.45) verrechnet. Für die Grundversorgung

durch den SPD ergeben sich somit Kosten von rund

Fr. 16’300.–. Es wird damit gerechnet, dass das vereinbarte zusätzliche

Pensum von 90 Stunden pro Jahr (= Fr. 11’700.–) und

eine Reserve von Fr. 1’000.– ausreichen sollten.

145 Schülertransporte

Die Fr. 5’200.– beinhalten die Auslagen für die Fahrten zum

Hallenbad Balgach, zur Kunsteisbahn Mittelrheintal und zur

Kletterhalle Widnau sowie eine Reserve.

146 Schülerverpfl egung und Betreuung

Die Kosten für den freiwilligen Mittagstisch werden ab dem

Jahr 2009 in dieser neuen Gliederung verbucht. Der freiwillige

Mittagstisch fi ndet an vier Tagen pro Woche statt. Bei grosser

104

Beteiligung ist jeweils eine zweite Betreuungsperson anwesend.

Im Konto 146.3020 wird mit folgendem Aufwand gerechnet:

■ SJ 2009/2010:

24 Schulwochen à 5 Betreuungen

(120 Betreuungen à Fr. 35.–) Fr. 4’200.–

■ SJ 2010/2011:

16 Schulwochen à 5 Betreuungen

(80 Betreuungen à Fr. 35.–) Fr. 2’800.–

Total 200 Betreuungen Fr. 7’000.–

Es wird mit folgender Anzahl Mittagessen (Konto 146.3170)

gerechnet:

■ 200 Mittagessen à Fr. 8.–

(Betreuungspersonen) Fr. 1’600.–

■ 1320 Mittagessen à Fr. 8.–

(Kinder)* Fr. 10’560.–

Total gerundet Fr. 12’200.–

Der Betrag von Fr. 10’560.– * wird den Eltern weiterbelastet

(Konto 146.4340).

Am Montag, 3. Mai 2010, fi ndet eine Weiterbildung für die

Betreuungspersonen des Mittagstischs und die Hauswarte statt.

Die Kurskosten von Fr. 1’800.– werden je zur Hälfte in den Konten

146.3090 und 150.3090 budgetiert.

147 Freiwilliger Schulbetriebsaufwand (Hausaufgabenhilfe)

Nachdem die Kosten für den freiwilligen Mittagstisch seit dem

Jahr 2009 in der neuen Gliederung 146 verbucht werden, fallen

in der Gliederung 147 nur noch die Kosten für die Hausaufgabenhilfe

(Fr. 9’000.–) an. Bei den Fr. 1’600.– im Konto 147.4360

handelt es sich um die geschätzten Elternbeiträge an die Hausaufgabenhilfe.

148 Übrige Schulbetriebskosten

Im Konto 148.3180 sind nur noch die Betriebshaftpfl ichtversicherungsprämien

und die Prämien für die Schülerunfallversicherung

enthalten, während die Telefongebühren und Radio-TV-

Empfangskonzessionen der Schulhäuser, der Kindergärten und

der Turnhalle Stäpfl i sowie die GAA-Gebühren der Cablecom

seit 2006 im Konto 148.3181 verbucht werden. Was die Informatik

betrifft, wird in der Gliederung 129 verbucht.

Im Konto 148.3660 sind nebst einer kleinen Reserve wieder die

freiwilligen Beiträge enthalten für:

■ Bibliothek Berneck

(auf 2009 um Fr. 1’500.– erhöht) Fr. 7’700.–

■ Soziale Dienste Mittelrheintal, Heerbrugg Fr. 300.–

■ Heilpädagogische Vereinigung Rheintal,

Heerbrugg Fr. 100.–

■ Verein «Tagesfamilien Mittelrheintal

und Am Alten Rhein» Fr. 300.–

■ Verein «von beruf eltern» Fr. 150.–

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Kommentar zur Laufenden Rechnung / Kommentar zur Investitionsrechnung

150 Betrieb und Unterhalt der Schulanlagen

Nebst den Gehältern der Hauswarte ist im Konto 150.3010 auch

eine Reserve enthalten.

Am Montag, 3. Mai 2010, fi ndet eine Weiterbildung für die

Betreuungspersonen des Mittagstischs und die Hauswarte statt.

Die Kurskosten von Fr. 1’800.– werden je zur Hälfte in den Konten

146.3090 und 150.3090 budgetiert.

Die Fr. 4’000.– im Konto 150.3110 und die Fr. 116’000.– im Konto

150.3140 entsprechen den vom Schulrat bewilligten Anschaffungen

und Unterhaltsarbeiten.

Im Konto 150.3120 wird davon ausgegangen, dass der Energieverbrauch

in unseren Liegenschaften und die Energiepreise

in etwa gleich bleiben. Bei den Konten 150.3130, 150.3150 und

150.3180 wurden die Beträge des Budgets 2009 übernommen.

Der zusätzliche Reinigungsaufwand des Hauswarts (GV Raiffeisenbank

Berneck-Au) wird weiterverrechnet (Konto 150.4360).

151 Benützungsentschädigungen für Schulanlagen

Der Betrag im Konto 151.3160 ist für die Miete des Kindergartens

Bünt (seit 2005 Fr. 13’380.–/Jahr) sowie der Mehrzweckhalle

Bünt (geschätzter Betrag: Fr. 11’120.–/Jahr *) bestimmt.

*) Benützung durch die Primarschulgemeinde Berneck und

durch die in Berneck einquartierten Klassen des Zweckverbands

Kleinklassen Mittelrheintal

Im Konto 151.4270 werden die Einnahmen aus der Schulzimmer-

und Turnhallenvermietung an den Zweckverband Kleinklassen

(bis Juli 2010), an die Kantonsschule Heerbrugg (ab

August 2010, während der Bauzeit ihrer neuen Sporthalle) und

an die Bibliothek Berneck verbucht. Ebenfalls enthalten ist der

Anteil der Primarschulgemeinden Au und Heerbrugg an die

Zimmermiete der neuen Kleinklasse ab August 2010.

Das Konto 151.4340 beinhaltet die Erträge aus der dauernden

und der gelegentlichen Vermietung sowie aus den jährlich wiederkehrenden

Belegungen an Wochenenden.

191 Schulgelder

Die Fr. 108’000.– Schulgelder für Primarschüler (Konto

191.3521) beinhalten unseren Anteil für die Einführungsklasse

und die Schule Walzenhausen. Die Fr. 67’600.– Schulgelder

für Kleinklassenschüler (Konto 191.3523) beinhalten unseren

Anteil für die 1. bis 6. Kleinklasse bis zur Aufl ösung des Zweckverbands

Ende Juli 2010. Der Totalbetrag im Konto 191.3526

(Schulgelder für Musikschüler) stützt sich auf die Angaben der

Musikschule Unterrheintal (Fr. 141’800.–). Bei der Budgetierung

jeweils nicht vorhersehbar ist die Einweisung von Kindern in

Sonderschulen und Heime. Deshalb ist im Konto 191.3528 eine

Reserve budgetiert, falls bis zu zwei Kinder im August 2010 in

eine Sonderschule oder ein Heim eintreten müssten.

105

195 Zinsen

Gemäss Bestandesrechnung betragen die zu verzinsenden

Schulden für Darlehen Politische Gemeinde und Ortsgemeinde

Berneck sowie Sanierung Turnhalle und Zwischentrakt Stäpfl i

rund 2,722 Mio. Franken. Wenn das Gutachten über die Neugestaltung

der Aussensportanlagen Stäpfl i angenommen wird,

muss auch das benötigte Fremdkapital (ca. Fr. 940’000.–)

während schätzungsweise vier bis fünf Monaten verzinst werden.

Wenn diese Schulden zum jeweils vereinbarten Zinsfuss

verzinst werden, ergibt sich (inkl. einer kleinen Reserve bei

allfälligen Zinsschwankungen) der errechnete Aufwand von

Fr. 83’000.– im Konto 195.3220. Auch für die Überziehung des

Kontokorrents (jeweils zu Jahresbeginn, bis zur ersten Teilablieferung

Steuern) müssen im Konto 195.3210 Schuldzinsen

budgetiert werden. Der Zinsertrag für das Kontokorrent (Konto

195.4200) wird voraussichtlich etwas unter demjenigen der

Rechnung 2009 liegen.

199 Abschreibungen auf Verwaltungsvermögen

Wir verweisen auf den nachfolgenden Abschreibungsplan.

Kommentar zur Investitionsrechnung

Rechnung 2009

Im Jahr 2009 wurden keine Investitionen vorgenommen.

Voranschlag 2010

Wir verweisen auf das Gutachten über die Neugestaltung der

Aussensportanlagen Stäpfl i auf Seite 112.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Abschreibungsplan

Abschreibungsplan

Objekte Tilgungs- Ursprüngl. Buchwert Netto- Abschreibung Buchwert Abschreibung

periode Netto- 1.1.2009 investitionen 2009 31.12.2009 2010

investitionen 2009 gemäss

zL Gemeinde Voranschlag

Schulhauserweiterung Bünt 1992 – 2011 5’270’662.15 780’000.00 260’000.00 520’000.00 260’000

Doppel-Kiga Wisli 1996 – 2015 2’852’622.55 997’500.00 142’500.00 855’000.00 142’500

Sanierung Kiga Schulstrasse 2004 – 2017 674’816.00 424’816.00 50’000.00 374’816.00 50’000

Wiese Unterfeld

Sanierung Turnhalle

2004 – 2013 398’700.00 198’700.00 40’000.00 158’700.00 40’000

und Zwischentrakt Stäpfl i 2006 – 2030 1’468’246.70 1’078’000.00 49’000.00 1’029’000.00 49’000

Total 3’479’016.00 541’500.00 2’937’516.00 541’500

Entwicklung Abschreibungen

Abschreibung Frist Dauer

(Jahre) 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017

Schulhauserweiterung Bünt 1992 – 2011 20 260’000 260’000 0 0 0 0 0 0

Wiese Unterfeld 2004 – 2013 10 40’000 40’000 40’000 38’700 0 0 0 0

Doppel-Kiga Wisli 1996 – 2015 20 142’500 142’500 142’500 142’500 142’500 142’500 0 0

Sanierung Kiga Schulstrasse

Sanierung Turnhalle

2004 – 2017 14 50’000 50’000 50’000 50’000 50’000 50’000 50’000 40’000

und Zwischentrakt Stäpfl i

Neugestaltung

2006 – 2030 25 49’000 49’000 49’000 49’000 49’000 49’000 49’000 49’000

Aussensportanlagen Stäpfl i 2011 – 2035 25 37’600 37’600 37’600 37’600 37’600 37’600 37’600

Total 541’500 579’100 319’100 317’800 279’100 279’100 136’600 126’600

106

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Verzeichnis der Liegenschaften

Verzeichnis der Liegenschaften

Objekte Vers.- Parz. Fläche Verkehrs- Vers.- Buchwert Bewegungen während Buchwert

Nr. Nr. m2 wert zeitwert* 1.1.2009 des Rechnungsjahres 31.12.2009

Zuwachs Abgang

Verwaltungsvermögen

Kindergarten,

Schulstr. 3

(San. 2004)

Schulhaus,

Stäpfl istr. 2

(inkl. san. Heiz. +

1236 631 1’131 404’000 846’700 424’816.00 50’000.00 374’816.00

san. EG/1. OG)

Turnhalle,

1503 294 11’497 3’738’000 5’007’500 0 0

Verbindungsbau/ 1781/ 294 2’082’000 4’553’900

Velounterstand,

Stäpfl istr. 2

(inkl. Sanierung

Turnhalle und

1827

Zwischentrakt) 1’078’000.00 49’000.00 1’029’000.00

Schulhaus,

Büntstr. 6

Kindergarten,

484 657 1’287 1’670’000 4’245’800 780’000.00 260’000.00 520’000.00

Kropfackerstr. 8 2062 933 1’842 926’000 1’629’500 997’500.00 142’500.00 855’000.00

Informatik-Infrastruktur 0 0

Wiese Unterfeld 642 1’329 199’000 198’700.00 40’000.00 158’700.00

Total Verwaltungsvermögen 9’019’000 3’479’016.00 541’500.00 2’937’516.00

* gemäss Prämienrechnung kant. Gebäudeversicherung

107

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Bericht der Geschäftsprüfungskommission

Geschätzte Schulbürgerinnen

Geschätzte Schulbürger

Gestützt auf Artikel 74 des Gemeindegesetzes haben wir die

Führung des Schulgemeindehaushaltes des Rechnungsjahres

2009 sowie die Anträge des Schulrates über den Voranschlag

für das Jahr 2010 geprüft. Für die Erstellung der Jahresrechnung

ist der Kassier verantwortlich, während unsere Aufgabe

darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen. Wir prüften die

Angaben zur Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen

auf der Basis von Stichproben aus den uns zur Verfügung

gestellten Unterlagen. Miteinbezogen in die Prüfung wurde die

Amtsführung des Schulrates, der Schulleitung, der Lehrerschaft

und der Verwaltung im abgelaufenen Jahr.

Wir konnten feststellen, dass

■ die Jahresrechnung mit der Buchhaltung übereinstimmt;

■ die Buchhaltung ordnungsgemäss geführt ist;

■ die Aktiven und Passiven ausgewiesen und den gesetzlichen

Vorschriften entsprechend bewertet sind;

■ das Budget 2010 sorgfältig erstellt wurde;

■ der angemeldete Steuerbedarf für das Jahr 2010 ausgewiesen

ist;

■ die vorgeschriebene Kassakontrolle durchgeführt wurde;

■ die Protokolle aufschlussreich und ausführlich verfasst sind

und somit einen guten Einblick in die Tätigkeit von Schulrat,

Schulleitung und Verwaltung geben.

108

Anträge

Aufgrund der Ergebnisse unserer Prüfung beantragen wir Ihnen:

1. Die Jahresrechnung 2009 sei zu genehmigen.

2. Dem Voranschlag für das Jahr 2010 sei zuzustimmen.

3. Dem Schulrat, der Schulleitung, der Schulverwaltung sowie

den Kommissionsmitgliedern, Lehrkräften und Angestellten

der Schule sei für die geleistete Arbeit bestens zu danken.

Berneck, 27. Februar 2010

Die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission

Bruno Federer

Marcel Manser

Therese Mathys-Flückiger

Edith Schlegel Ursella

Andreas Zellweger

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Gutachten und Antrag

über die Aufl ösung des Zweckverbands

Kleinklassen Mittelrheintal

Ausgangslage

Anfang der 60er-Jahre haben sich verschiedene Schulgemeinden

des Mittelrheintals und der benachbarten appenzellischen

Gebiete zusammengefunden, um gemeinsam die damaligen

Hilfsklassen/Sonderklassen (heute Kleinklassen) Mittelrheintal

zu führen.

Mit dieser Organisation kamen die Schulgemeinden der Verpfl

ichtung des Volksschulgesetzes nach, für Kinder mit Schulschwierigkeiten

eine geeignete Lernumgebung in Kleinklassen

mit nur 10 bis 15 Schulkindern zu schaffen. Dort werden die

Kinder in der Regel von ausgebildeten Schulischen Heilpädagogen

unterrichtet. Einen besonderen Stellenwert geniesst auch

das so genannte «Werkjahr» (3. Real-Kleinklasse), in dem die

Schulabgänger auf ihre berufl iche Zukunft optimal vorbereitet

werden. Die Absolventen des «Werkjahrs» werden auch während

ihrer anschliessenden Ausbildung nachbetreut.

Im Jahr 2002 konnte das 40-Jahr-Jubiläum des Zweckverbands

anlässlich der Ausstellung Handarbeit und Werken/Gestalten

der Primarschulgemeinde Berneck gefeiert werden.

Zurzeit besteht der Zweckverband noch aus fünf Schulgemeinden:

Primarschulgemeinden Au, Berneck, Heerbrugg, Schule

Widnau, Oberstufenschulgemeinde Mittelrheintal. Die je drei

Primar- und Oberstufenklassen werden nicht in einem separaten

Schulhaus geführt, sondern sind in fünf Primarschul- und

Oberstufenschulhäusern der Mitglied-Schulgemeinden integriert.

So befi ndet sich etwa eine Unterstufen-Kleinklasse mit den

Lehrpersonen Susanne Bücheler und Cilli Wuffl i in unserem

Schulhaus Bünt. In Berneck erteilt ausserdem Handarbeitslehrerin

Gaby Zellweger verschiedenen Kleinklassen Handarbeit und

Werken im Schulhaus Stäpfl i, und eine Oberstufen-Kleinklasse

sowie das Büro von Schulleitung/Schulsekretariat sind im ehemaligen

Sekundarschulhaus Kirchgass 2 eingemietet.

Im Verlauf der über 40 Jahre haben sich die Bedürfnisse einzelner

Schulgemeinden geändert, weshalb diese Schulgemeinden

aus dem Zweckverband ausgetreten sind, um ihre Kleinklassen

selber zu führen.

Auch die Schule Widnau und die Oberstufenschulgemeinde Mittelrheintal

haben nun im Frühling 2009 beschlossen, per 31. Juli

2010 aus dem Zweckverband auszutreten. Die Schule Widnau

wird auf der Primarstufe zwei Kleinklassen weiterführen; die entsprechende

Stellenausschreibung ist bereits erfolgt. Die OMR

wird die Oberstufe der Kleinklassen unter ihrem Dach weiterführen.

Die Schule Widnau wird ihre Oberstufen-Kleinklassenschüler

in den Kleinklassen der OMR beschulen lassen. Dazu

wurde ein entsprechender Beschulungsvertrag abgeschlossen.

Nachdem das fakultative Referendum nicht ergriffen wurde, tritt

dieser Beschulungsvertrag am 1. August 2010 in Kraft.

Die Schulratspräsidien der drei im Zweckverband verbleibenden

109

Primarschulgemeinden Au, Berneck und Heerbrugg haben sich

daraufhin mit ihren Schulleitungspersonen und den Zweckverbands-Delegierten

zu Beratungen getroffen und vereinbart, dass

die Primarschulgemeinde Berneck ab 1. August 2010 eine Kleinklasse

mit Schulkindern aus den Primarschulgemeinden Au,

Berneck und Heerbrugg führen wird. In einer Zusammenarbeitsvereinbarung,

deren Wortlaut im Anhang zu diesem Gutachten

zu fi nden ist, werden die einzelnen Bestimmungen in gegenseitigem

Einverständnis geregelt.

Die Zusammenarbeit in der gleichen Form, also zwischen

den drei Primarschulgemeinden Au, Berneck und Heerbrugg,

bewährt sich seit 20 Jahren auch bei der gemeinsamen Führung

von zwei Einführungsklassen (eine in Au, eine in Heerbrugg)

sehr gut.

Im Januar 2010 ist die Stellenausschreibung und die Wahl der

Lehrpersonen für die gemeinsame Kleinklasse durch die Primarschulgemeinde

Berneck erfolgt.

Nach Art. 22 Abs. 3 Bst. e) des auf 1. Januar 2010 in Vollzug

gesetzten neuen Gemeindegesetzes (sGS 151.2; abgekürzt

GG) beschliesst die Bürgerschaft über die Mitgliedschaft bei

Gemeindeverbänden und Zweckverbänden. Die Bürgerschaft

entscheidet nicht nur über den Beitritt zu Zweckverbänden,

sondern ganz allgemein über die Mitgliedschaft. Hierzu gehört

auch die Frage eines allfälligen Austritts bzw. der Aufl ösung

eines Zweckverbandes. Solche Beschlüsse fallen unter die

obligatorischen Abstimmungen. Der Beschluss ist grundsätzlich

offen an der Bürgerversammlung zu fassen, es sei denn, die

Gemeindeordnung einer der beteiligten Gemeinden schreibe

(für diese Gemeinde) Urnenabstimmung vor. Der Aufl ösungsbeschluss

untersteht somit der obligatorischen Beschlussfassung

der Bürgerschaft anlässlich einer Bürgerversammlung *) bzw.

einer Urnenabstimmung.

Die Aufl ösung des Zweckverbands Kleinklassen Mittelrheintal

fällt also unter die obligatorischen Abstimmungen. An den

ordentlichen Bürgerversammlungen 2010 werden deshalb die

drei noch verbleibenden Primarschulgemeinden Au, Berneck

und Heerbrugg die Aufl ösung des Zweckverbands Kleinklassen

Mittelrheintal auf Ende Schuljahr 2009/2010 (31. Juli 2010)

beschliessen.

In der Vereinbarung über den Zweckverband Kleinklassen Mittelrheintal,

die seit 1. August 1996 angewendet wird, ist in den

Schlussbestimmungen festgehalten:

Art. 23: Mit Zustimmung der Bürgerschaft aller Verbandsgemeinden

kann der Verband aufgelöst werden.

Vorhandene Aktiven sind zu verwerten. Der Erlös ist im

Verhältnis der geleisteten Beiträge der letzten 10 Jahre zu

verteilen, unabhängig von der Dauer der Mitgliedschaft.

*) Gemäss Art. 6 und 7 der Gemeindeordnung der Primarschulgemeinde Berneck vom

26. März 2004 berät und beschliesst die Bürgerschaft an der Bürgerversammlung über die

Mitgliedschaft bei Zweckverbänden.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Gutachten und Antrag

Nebst dem Kontokorrent und einem Guthaben bei der Verrechnungssteuer

sowie allfälligen weiteren Guthaben und Debitoren

verfügt der Zweckverband über keine Aktiven. Diese sehr bescheidenen

Aktiven per 31. Juli 2010 werden zu gleichen Teilen

an die Primarschulgemeinden Au, Berneck und Heerbrugg

übertragen.

Empfehlung des Primarschulrates

Der Primarschulrat empfi ehlt Ihnen, der Aufl ösung des Zweckverbands

Kleinklassen Mittelrheintal auf Ende Schuljahr

2009/2010 (31. Juli 2010) zuzustimmen. Gleichzeitig soll die

neue Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den Primarschulgemeinden

Au, Berneck und Heerbrugg über die Führung

einer Kleinklasse ab 1. August 2010 genehmigt werden.

110

Anträge des Primarschulrates

1. Der Zweckverband Kleinklassen Mittelrheintal, dem

zurzeit noch die Primarschulgemeinden Au, Berneck

und Heerbrugg angehören, wird auf Ende Schuljahr

2009/2010 (31. Juli 2010) aufgelöst.

Die Aktiven per 31. Juli 2010 werden zu gleichen Teilen

an die Primarschulgemeinden Au, Berneck und Heerbrugg

übertragen.

Vorbehalten bleiben die Zustimmungen der Bürgerschaften

der Primarschulgemeinden Au und Heerbrugg.

2. Die Zusammenarbeitsvereinbarung zwischen den Primarschulgemeinden

Au, Berneck und Heerbrugg über

die Führung einer Kleinklasse ab 1. August 2010 (siehe

Seite 111) wird genehmigt.

Berneck, 15. Februar 2010

Primarschulrat Berneck

Die Präsidentin: Stefanie Hug

Die Aktuarin: Erika Seitz

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Gutachten und Antrag

Primarschulgemeinden Au, Berneck und Heerbrugg

Zusammenarbeitsvereinbarung über die Führung einer

Kleinklasse

I. Zusammenarbeit

1. Die drei Primarschulgemeinden Au, Berneck und Heerbrugg

verpfl ichten sich durch diese Vereinbarung, gemeinsam eine

Kleinklasse zu führen.

2. Die Standortschulgemeinde ist die Primarschulgemeinde

Berneck. Sie verpfl ichtet sich, die notwendigen Infrastrukturen

für die Kleinklasse zur Verfügung zu stellen.

Sollte aus wichtigen Gründen die Verlegung der Kleinklasse

nötig werden, verpfl ichten sich die anderen Vertragsparteien,

Schulraum im Rahmen ihrer Möglichkeiten zur Verfügung zu

stellen.

II. Organisation

3. Die Zusammenarbeit der Primarschulgemeinden koordiniert

eine Kommission Kleinklasse/Einführungsklasse, der je ein

Schulratsmitglied der angeschlossenen Primarschulgemeinden

angehört. Die Kommission konstituiert sich selbst.

4. Die Wahl und Anstellung der Lehrperson erfolgt durch den

Schulrat der Standortschulgemeinde.

5. Die Organisation sowie die pädagogische Führung des

Unterrichts obliegen der Standortschulgemeinde.

III. Aufteilung der Betriebskosten

6. Die Betriebskosten werden wie folgt verteilt:

20 % der Betriebskosten: Sockelbeitrag / verteilt auf die

drei Primarschulgemeinden zu je

einem Drittel

80 % der Betriebskosten: nach Anzahl Schulkinder der

drei Primarschulgemeinden in

der Kleinklasse.

In den Betriebskosten sind die effektiven Kosten der Kleinklasse,

insbesondere Gehälter der Lehrpersonen, Transportkosten,

Miete für das Schulzimmer (zurzeit Fr. 18’000.–), die

ordentlichen Auslagen für den Unterricht wie Lehrmittel und

Schulmaterial, die Prämien für alle Versicherungen sowie ein

Anteil der Verwaltungskosten enthalten.

Die Kosten der individuellen Zahnpfl ege sowie diejenigen für

zusätzliche schulpsychologische Betreuungen und pädagogisch-therapeutische

Massnahmen übernehmen die Primarschulgemeinden,

aus denen das betreffende Kind stammt.

Der Abrechnungszeitraum dauert vom 1. Dezember des

Vorjahrs bis zum 30. November des laufenden Jahrs.

Das Schulsekretariat der Standortschulgemeinde Berneck

stellt den anderen Vertragsparteien Rechnung. Der Kostenanteil

wird Anfang Dezember in Rechnung gestellt.

111

IV. Aufnahme weiterer Schulkinder

7. Sofern es die Klassensituation erlaubt, können auch Kinder

benachbarter Gemeinden aufgenommen werden. Die Kommission

legt das Schulgeld nach speziellem Tarif fest, der die

effektiven Kosten decken soll.

V. Schlussbestimmungen

8. Diese Vereinbarung tritt mit der Unterzeichnung der drei

Vertragsparteien per 1. August 2010 in Kraft und ist jeweils

auf das Ende eines Schuljahrs (31. Juli) kündbar.

Die Kündigungsfrist beträgt zehn Monate. Die Kündigung

für das nächste Schuljahr muss somit bis spätestens 30.

September erfolgen.

9. Bei Rechtsstreitigkeiten entscheidet eine Kommission,

bestehend aus je einem Mitglied der Primarschulräte Au,

Berneck und Heerbrugg sowie einem Obmann (Mitglied der

Regionalen Schulaufsicht Rheintal). Bei Stimmengleichheit

entscheidet der Obmann.

10. Diese Vereinbarung ist dreifach erstellt und von allen Parteien

gegenseitig unterzeichnet worden.

Für die Primarschulgemeinde Au:

9434 Au SG, den 20. Januar 2010

Der Präsident Die Aktuarin

Walter Portmann Sandra Fiorini

Für die Primarschulgemeinde Berneck:

9442 Berneck SG, den 21. Januar 2010

Die Präsidentin Die Aktuarin

Stefanie Hug Erika Seitz

Für die Primarschulgemeinde Heerbrugg:

9435 Heerbrugg, den 21. Januar 2010

Der Präsident Die Aktuarin

Ivo Hutter Rita Leu

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Gutachten und Antrag

über die Neugestaltung

der Aussensportanlagen Stäpfl i

Ausgangslage

Die Aussensportanlagen von Schulhaus und Turnhalle Stäpfl i

bestehen zurzeit hauptsächlich aus einer abfallenden und

unebenen Rasenfl äche. Weiter steht dem Schulsport und den

Vereinen lediglich eine sanierungsbedürftige Weitsprunganlage

zur Verfügung. Vier Beleuchtungskandelaber ermöglichen den

Betrieb bei Dunkelheit.

An der Urnenabstimmung vom 5. März 2006, als es um den

Baukredit für die Sanierung von Turnhalle und Zwischentrakt

Stäpfl i ging, wurde ein Zusatzkredit von Fr. 348’000.– für die

Erstellung eines Allwetterplatzes abgelehnt.

In der Zwischenzeit gelangte der Turnverein STV Berneck an

den Schulrat mit der Bitte, die bestehende, sanierungsbedürftige

Weitsprunganlage östlich der Turnhalle Stäpfl i komplett zu

erneuern. Dies hätte Kosten von rund Fr. 20’000.– verursacht.

Der Schulrat entschloss sich, diese Erneuerung in einem

Gesamtkontext zu betrachten und auch die Bedürfnisse von

anderen Sportvereinen abzuklären und in seine Planung

einfl ies sen zu lassen. Der Gemeinderat Berneck nahm zustimmend

Kenntnis von diesem Vorgehen.

Nach wie vor besteht auch das Anliegen der Schule, die Situation

mit dem stark beanspruchten Sportplatz zu verbessern.

Der Sportplatz befi ndet sich in einem schlechten Zustand. Er

weist Unebenheiten auf, und bei längerem Regenwetter muss

er leider für die Schulkinder gesperrt werden. Eine Sanierung/

Entwässerung drängt sich auf.

In enger Zusammenarbeit mit den Vertretern von Turnverein

STV Berneck, FC Au-Berneck 05 und Männerriege/Faustball

Berneck wurde die Firma Gruner + Wepf Ingenieure AG,

Niederteufen, beauftragt, Vorschläge zuhanden von Schule

und Vereinen in einer Vorstudie darzustellen. Die favorisierte

Studie zeigte auf, dass eine 80 m-Bahn (mit 4 Laufbahnen und

entsprechender Sicherheitszone) in Nord-Süd-Richtung östlich

der Turnhalle Stäpfl i gebaut werden könnte. Bei der Sicherheitszone

der 80 m-Bahn, also gegen die Auerstrasse hin,

könnte ein Kugelstossbereich erstellt werden. Anschliessend

an die 80 m-Bahn würden eine neue Weitsprunganlage und

danach, ebenfalls in Nord-Süd-Richtung, ein Faustballfeld aus

Kunstrasen entstehen. Auf dem Grundriss dieses Feldes

(66 m x 36 m) könnten auch andere Ballsportarten wie Fussball

(Minimalgrösse 7-er-Fussball) und Volleyball ausgeübt und

deren Markierungslinien auf dem Kunstrasen fi x eingezeichnet

werden. Der östliche Teil des Sportplatzes würde dann planiert

und als Rasenfl äche wiederhergestellt.

Im Herbst 2009 wurde das Projekt vorgestellt, und die Kosten

für die Ausarbeitung (Fr. 30’000.–) wurden dem fakultativen

Referendum unterstellt. Das Referendum wurde nicht ergrif-

112

fen. Somit konnte die Firma Gruner + Wepf Ingenieure AG ihre

Arbeit fortsetzen und das Bauprojekt detailliert erarbeiten.

Wenn verschiedene Ballsportarten auf dem Faustballfeld trainiert

werden sollen, bedingt dies, dass der Platz als Kunstrasen

ausgestaltet wird. Auf einem Kunstrasenfeld (inklusive Sicherheitszone)

können sowohl Faustballturniere als auch Juniorenfussballturniere

ausgetragen werden. Vereinsvertreter und

Schulratsmitglieder haben sich bei einer Herstellerfi rma von

Kunstrasen über die Vorteile und die Bau- und Unterhaltskosten

der neuesten Generation von Kunstrasen informieren lassen

und Referenzobjekte begutachtet bzw. bespielt. Kunstrasenplätze

können unter Sonneneinwirkung warm werden. Zur Kühlung

des Kunstrasens ist eine Beregnung vor dem Spielbetrieb

Bedingung. In die Beregnungsanlage einbezogen wird auch die

anschliessende Naturrasenfl äche. Die beiden unterschiedlichen

Flächen können separat beregnet werden.

Wegen der topografi schen Gegebenheiten müssen die einzelnen

Anlagen mit Rasenböschungen höhenversetzt angeordnet

werden. Um die Anlagen wird ein 6 m hoher Ballfangzaun

aufgestellt. An der Schulhausseite beginnt der Zaun an der

gleichen Stelle, wo heute schon ein niedriger Ballfangzaun

anfängt. Anschliessend führt der Ballfangzaun entlang der

Auer- und Unterfeldstrasse sowie entlang der Grenze zu den

nördlichen Nachbargrundstücken bis zum westlichen Ende

des Schulgartens. Zur Unterfeldstrasse ist ein Servicetor im

Zaun vorgesehen. Der Zaun ist zu Schulhaus und Turnhalle hin

offen. Die Anlage soll auch ausserhalb der Schulzeiten genutzt

werden können.

Die vier bestehenden Beleuchtungskandelaber werden mit

drei zusätzlichen, gegenüberliegenden Kandelabern ergänzt.

Die Beleuchtungskörper müssen gegenüber den bestehenden

Wohnhäusern abgeschirmt werden.

Der Situationsplan auf Seite 114 gibt im Detail Auskunft über

die Neugestaltung.

Von dem «Mix» an Angeboten (80 m-Bahn, Weitsprung, Kugelstossen,

Kunstrasen-Ballspielfeld) profi tieren sowohl die Schule

als auch die verschiedenen Vereine. Weitsprung ist auch Teil

des Schulsportunterrichts und kann in Berneck nirgendwo sonst

trainiert werden. Und in jeder Pause könnten sich die Kinder

auf dem Platz bewegen. Die geplanten Aussensportanlagen

würden eine ideale Ergänzung und Aufwertung der Infrastruktur

in der Gemeinde Berneck darstellen. Bei der Mehrzweckhalle

Bünt, die im Eigentum der Politischen Gemeinde Berneck

steht, sind keine solchen Anlagen möglich. Das Vorhaben der

Primarschule wird deshalb auch vom Gemeinderat Berneck

unterstützt.

Der Schulrat ist überzeugt, dass diese Neugestaltung sowohl

den Anforderungen des Sportunterrichts der Schule als auch

den Bedürfnissen der verschiedenen Vereine entsprechen wird.

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Gutachten und Antrag

Kosten

Aufgrund von eingeholten Offerten hat die Firma Gruner + Wepf

Ingenieure AG die folgenden Kosten ermittelt:

Regiearbeiten Fr. 6’000.00

Vorarbeiten, Demontagen, Abbrüche Fr. 48’000.00

Erdarbeiten und Geländegestaltung Fr. 18’000.00

Rohrleitungen, Rinnen, Drainagen Fr. 153’000.00

Fundationsschichten, Abschlüsse und Beläge Fr. 263’000.00

Grünfl ächen Fr. 28’000.00

Bepfl anzung, Ansaat und Erstpfl ege Fr. 4’000.00

Ausstattung für Geräte, Fundamente Fr. 6’000.00

Geräte für Sportanlagen Fr. 15’000.00

Sportböden für Freianlagen Fr. 209’000.00

Sportplatzberegnung Fr. 26’000.00

Ballfangzaun Fr. 55’000.00

Sportplatzbeleuchtung Fr. 35’000.00

Bauingenieur Fr. 60’000.00

Nebenkosten Plankopien Fr. 3’000.00

Elektroingenieur Fr. 4’000.00

Geometer Fr. 3’000.00

Pfl egemaschinen Fr. 4’000.00

Total Fr. 940’000.00

113

Antrag

Sehr geehrte Schulbürgerinnen und Schulbürger

Der Primarschulrat stellt Ihnen folgenden Antrag:

Der Schulrat wird ermächtigt, die Neugestaltung der Aussensportanlagen

Stäpfl i wie oben erwähnt auszuführen.

Für die Deckung der Kosten wird dem Schulrat ein Kredit

von Fr. 940’000.–, zuzüglich allfällige teuerungsbedingte

Mehrkosten, erteilt.

Die Kosten sind innert 25 Jahren, von 2011 bis 2035, planmässig

abzuschreiben.

Berneck, 15. Februar 2010

Primarschulrat Berneck

Die Präsidentin: Stefanie Hug

Die Aktuarin: Erika Seitz

Jahresrechnungen 2009


Primarschulgemeinde Berneck

Gutachten und Antrag

142

Unterfeldstrasse

1207

82066

287

288

2087

4

143

2081

1467

1542

Beleuchtung (zu Parz. Nr. 288 und 289 abgeschirmt)

B

7

Baum entfernen

< SBR 200

1428

1a

284

1084

6 6

anp.

anp.

2074

1661

5

1083

1

3

2

1102

959

Beleuchtung (zu Parz. Nr. 289 abgeschirmt)

Ballfangzaun Höhe = 6.00m

Ballfangzaun Höhe = 6.00m

Anpassungen an best. Mauer

286

5

E

802

188

Schulgarten bleibt bestehen

Weitsprunganlage

1575

289

Mauer

Ballfangzaun Höhe = 6.00m

4

Beleuchtung

Ballfangzaun Höhe = 6.00m

Ballfangzaun Höhe = 4.00m

demontieren

Abspannung

entfernen

(Swisscom)

3.00 80.00

anp.

anp.

Baum entfernen

Baum belassen

0.25

1781

F

C

Turnhalle

4.00

4

Mülibach SBR NW 1000>

36.00

Basketballkorb

1781

642

A

0.33 1.63 0.25

Sichtlinie Unterfeldstrasse

Mülibach SBR NW 600>

0.33

2.59

Ballfangzaun Höhe = 4.00m

demontieren

2.38

1.07 0.33 4.93 0.33

Baulinie Mülibach minimal

1.15

1.00

Primarschulgemeinde Berneck

Rathausplatz 1

9442 Berneck

114

1503

20

Auerstrasse

1

15.00 15.00

F

1108

3.00 30.00 3.00

36.00

32.00

Fussballfeld Minimalgrösse (7er Fussball)

3.00 45.00 3.00

anp.

Laufbahn 80 m

Baum eventuell belassen

1.50

Servicetor

(Flügeltore)

b = 3.1 m

Mittelpfosten

demontierbar

0.5% 0.5%

8.00

6.00 20.00 10.00

409.70 m.ü.M

anp.

Gehweg, Breite = 1.50m

Genaue Lage am Bau bestimmen

0.5%

1.00

0.5%

0.5%

409.10 m.ü.M

0.5%

Gehweg

Breite = 1.00m

Schulhaus Stäpfli

Abstellplatz

Fussballtore

309

2 2

Primarschulhaus Stäpfli

Neugestaltung Aussensportanlagen

Sichtlinie Stäpflistrasse ca. 80.00m

D

1197

Jahresrechnungen 2009

1.00

3

1.00

294

1326 1324 1323

Situation 1 : 250

310

Bauprojekt

2178

693

14 16 18

Ballfangzaun Höhe = 6.00m

Faustballfeld

Volleyballfeld

Volleyballfeld

16.00

8.00 25.00 25.00 8.00

Faustballfeld

66.00

Fussballfeld Minimalgrösse (7er Fussball)

8.00

Weitsprunganlage

38.00

15.00

Nach Norm BASPO min. 17m

3.30 0.08

18.00

408.80 m.ü.M

anp.

anp.

23.02.2009

Legende:

Stand GB-Katasterplan :

E

Ballfangzaun Höhe = 4.00m

demontieren

Ballfangzaun Höhe = 6.00m

Neuer Gehweg

Neue Rasenfläche

409.10 m.ü.M

Böschung Auftrag

Neuer Kunstoffbelag

Gehweg

Breite = 1.00m

Böschung Abtrag

Neue Betonplatten

14.00

0.80

Best. Beleuchtung

1.00

Kugelstossen

Gehweg

Breite = 0.80m

Neuer Sandbelag

Proj. Beleuchtung

Neuer Schotterrasen

D

1709

C

307

1

694

1341

B

Stäpflistrasse

A

311

proj. Regenabwasser

best. Regenabwasser

best. Druckleitungregenabwasser

best. Schmutzwasser

best. Druckleitung

best. Mischabwasserkanal

proj. Wasser

best. Wasser

proj. Elektrizität

301 best. Elektrizität

best. Gas

best. Telecom

best. Cablecom

Hinweis:

Die eingezeichneten Wekleitungen können unvollständig sein und

zur eingemessenen Lage differieren. Die Leitungen müssen

teilweise von Hand sondiert werden. Die Bauunternehmung ist verpflichtet, 300

sich vor Baubeginn bei den jeweiligen Werkeigentümern über die genaue

Lage zu erkunden.Für Beschädigung an Werkleitungen haftet der Verursacher.

3a

Mülibach SBR NW 600>

Sichtlinie Stäpflistrasse ca. 80.00m

1

204'724'030-2.001

Zei. : sit Gr. : 60/82 Mst. : 1:250

Vis. : ps F. : Dat. : 16.12.2009

110

Ind. Datum Zei.

A

12

SBR 500 >

81995

Gruner + Wepf Ingenieure AG, St. Gallen

Blattenstrasse 11d / PF 34, 9052 Niederteufen

Telefon +41 71 335 09 22

Fax +41 71 335 09 20

1198

B

C

a Gruner company SN EN ISO 9001

1106

108

82440

1708


Primarschulgemeinde Berneck

Behörden und Verwaltung Amtsdauer 2009/2012

Schulrat

Hug-Trinkler Stefanie, Präsidentin, Neugass 17

Schulentwicklung/Qualitätsentwicklung,

Personelles, SLQ (Systematische Lohnwirksame

Qualifi kation) und SQ, Ferienpläne

Forster Markus, Johs. Dierauerstrasse 15

Liegenschaften- und Mobiliarverwalter,

Sportanlagenkommission, Turnhallenbelegungen,

Präsident Baukommissionen

Küttel-Erni Maria, Gartenstrasse 3

Finanzen

Riedi-Hutter Judith, Wislistrasse 8

Kleinklassen Mittelrheintal, Musikschule Unterrheintal

Seitz Adelbert, Oberfeldstrasse 2

Vizepräsident, Leiter Pädagogische Kommission,

Logopädischer Dienst Mittelrheintal,

Mitglied Arbeitsgruppe «Informatik in der Volksschule»

Steger Karl, Schossenrietstrasse 22

Leiter Arbeitsgruppe «Informatik in der Volksschule»,

Inventarlistenbewirtschaftung, Website

Weber Marcel, Birnbaumweg 11

Einführungsklasse Au/Heerbrugg,

Bibliothek Berneck

Schulleitung

Rechsteiner Rita, Schulhaus Bünt

Telefon: 071 744 28 02

Fax: 071 744 28 02

E-Mail: rita.rechsteiner@schule-berneck.ch

Erreichbarkeit:

Montag: 07.00 bis 18.00 Uhr

Dienstag: 13.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch: 07.00 bis 10.00 Uhr

Donnerstag: 07.00 bis 12.00 Uhr

Schulsekretariat

Seitz Erika, Rathaus, Büro 2

Telefon: 071 747 44 70

Fax: 071 747 44 88

E-Mail: erika.seitz@berneck.ch

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag,

jeweils am Morgen von 08.00 bis 11.30 Uhr

Geschäftsprüfungskommission

Federer Bruno, Gässeli 1

Manser Marcel, Auerstrasse 24

Mathys-Flückiger Therese, Burggass 8

Schlegel Ursella Edith, Unterrüdenweg 7

Zellweger Andreas, Oberemühlestrasse 5

Hauswarte

Hoch Peter und Schulhaus Bünt

Hoch-Grüninger Trudi Kindergarten Bünt

Kindergarten Schulstrasse

Künzler Peter und Schulhaus Stäpfl i

Künzler-Kuster Irma Turnhalle Stäpfl i

Nägeli-Schmid Gerda Kindergarten Wisli

Bibliothek Berneck

Schularzt

Dr. med. Eggmann Urs, Kirchgass 1a

Schulzahnarzt

Dr. med. dent. Wendelspiess Walter,

Bahnstrasse 44, 9435 Heerbrugg

Stimmenzähler

Federer-Aepli Antonia, Kübachstrasse 26g

Schelling Roland, Hinterburgstrasse 14

Seitz-Köppel Thomas, Gemperenstrasse 4c

Thurnheer-Niederer Doris, Städtlistrasse 13


Primarschulgemeinde Berneck

Ferienplan

Schuljahr 2009/2010 (2. Semester)

Erster Ferientag Letzter Ferientag

Frühlingsferien 2010 So 28.03.2010 So 11.04.2010

Auffahrt 2010 Do 13.05.2010 So 16.05.2010

Sommerferien 2010 So 04.07.2010 So 08.08.2010

Schulfreie Halbtage

Brücke nach Auffahrt Fr 14.05.2010 2 Halbtage

Vormittag unmittelbar

nach Schulreise individuell 1 Halbtag

Oblig. Sportwoche 2010 Mo 08.03.2010 bis

(KW 10) Fr 12.03.2010

Schuljahr 2010/2011

Erster Ferientag Letzter Ferientag

Herbstferien 2010 So 26.09.2010 So 17.10.2010

Weihnachtsferien 2010/2011 Fr 24.12.2010 So 02.01.2011

Winterferien 2011

Frühlingsferien 2011

So 30.01.2011 So 06.02.2011

(neu KW 15 und 16) So 10.04.2011 Mo 25.04.2011

Auffahrt 2011 Do 02.06.2011 So 05.06.2011

Sommerferien 2011 So 10.07.2011 So 14.08.2011

Schulfreie Halbtage

Brücke nach Auffahrt Fr 03.06.2011 2 Halbtage

Vormittag unmittelbar

nach Schulreise individuell 1 Halbtag

Oblig. Sportwoche 2011 Mo 07.03.2011 bis

(KW 10) Fr 11.03.2011

Schuljahr 2011/2012

Erster Ferientag Letzter Ferientag

Herbstferien 2011 So 02.10.2011 So 23.10.2011

Allerheiligen 2011 So 30.10.2011 Di 01.11.2011

Weihnachtsferien 2011/2012 Sa 24.12.2011 Mo 02.01.2012

Winterferien 2012

Frühlingsferien 2012

So 29.01.2012 So 05.02.2012

(neu KW 15 und 16) Kar- Fr 06.04.2012 So 22.04.2012

Auffahrt 2012 Do 17.05.2012 So 20.05.2012

Sommerferien 2012 So 08.07.2012 So 12.08.2012

Schulfreie Halbtage

Brücke vor Allerheiligen Mo 31.10.2011 2 Halbtage

Brücke nach Auffahrt Fr 18.05.2012 2 Halbtage

Vormittag unmittelbar

nach Schulreise individuell 1 Halbtag

Oblig. Sportwoche 2012 Mo 05.03.2012 bis

(KW 10) Fr 09.03.2012

Sämtliche Urlaube sind bewilligungspfl ichtig

■ bis zu einem Tag:

Bewilligung durch die Klassenlehrperson

■ zwei bis fünf Tage und vor den Ferien:

Bewilligung durch die Schulleitung

Rita Rechsteiner, Schulhaus Bünt,

Büntstrasse 6, 9442 Berneck

Tel./Fax Nr.: 071 744 28 02;

E-Mail: rita.rechsteiner@schule-berneck.ch

■ über fünf Tage:

Bewilligung durch den Schulrat

Die Urlaubsgesuche sind frühzeitig schriftlich der Klassenlehrperson

einzureichen.

Die Eltern können das Kind an höchstens zwei Halbtagen je

Schuljahr durch schriftliche Mitteilung an die Klassenlehrperson

(wenigstens zwei Tage vorher) vom Unterricht befreien.

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