2020/39 - Aktion_100000

suedwest.presse

Aktion 100000

und Ulmer helft

SONDERBEILAGE ZUM JUBILÄUM

Zum Ersten …

Zum Zweiten …

Zum 50.


Setra – Eine Marke der Daimler AG

Aus Ulm, für Ulm,

Setra sorgt für Mobilität.

um Ulm herum.

Menschen unterstützen, helfen und sie vorwärts

bringen – das sind die Ziele der „Aktion 100 000 und

Ulmer helft“. Und das passt auf ganzer Linie zu Setra.

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INTRO 3

Ein Erfolgsmodell

Jetzt erst recht!

OB Gunter

Czisch,

Schirmherr

Im November 1960 wurde der

Verein „Ulmer helft euren Mitbürgern!“

unter Mitwirkung der

Stadt Ulm aus der Taufe gehoben,

gut zehn Jahre später folgte die

Gründung der „Aktion 100 000“

durch die SÜDWEST PRESSE. 2004,

nachdem die Schwäbische Zeitung,

die den Verein „Ulmer helft“ publizistisch

begleitet hatte, sich aus Ulm

zurückzog, fusionierten die beiden

großen Ulmer Benefiz-Aktionen.

Aus zweien wurde eine: „SÜDWEST

PRESSE Aktion 100 000 und Ulmer

helft“ heißt die Initiative, die immer

verstärkt zum Jahresende Geld für

wohltätige Zwecke in Ulm, Neu-Ulm

und der Region sammelt.

So sperrig der Name, so schlank

und doch schlagkräftig die Organisation

dahinter, ein kleines erfahrenes

Team, das garantiert, dass die

Gelder da ankommen, wo sie gebraucht

werden. Das sind seit Jahrzehnten

dieselben Zielgruppen: soziale

und gemeinnützige Vereine,

Verbände und Organisationen in der

Region, Hilfsbedürftige in der Region,

soziale Schwerpunktprojekte in

Ulm und Neu-Ulm sowie in den

Landkreisen Alb-Donau und Neu-

Ulm.

50 Jahre – und wenn man das

Gründungsjahr von „Ulmer helft“

Karl

Bacherle,

Aktionsleiter

Was hatten wir uns nicht

alles fürs Jubiläumsjahr

vorgenommen, was

wollten wir nicht alles

während der 50. Aktion 100 000 für

Menschen in Not erreichen! Dann

kam das Coronavirus und die damit

verbundenen Einschränkungen und

alle guten Ideen, alle Terminplanungen

waren erst einmal vom Tisch.

Kreativität, Spontanität, Solidarität,

viele Helfer, und ein großes

Netzwerk der Hilfe sind bei der

Aktion 2020/21 gefragt. Wir helfen

auch im Jubiläumsjahr denen, die es

ohne unsere Unterstützung alleine

nicht schaffen. Hilfe, die ankommt,

schnell und unbürokratisch – das ist

unser Markenzeichen und

100 000fach erprobt! Möglich macht

das ein Hilfs-Netzwerk, das von Effizienz,

Engagement und Spendenbereitschaft

getragen wird. Ein kleines

Team von SÜDWEST PRES-

SE-Mitarbeiter(inne)n und Ehrenamtlichen

plant und stellt den

organisatorischen Rahmen für Veranstaltungen,

Berichterstattung und

Spendensammlung. Künstler, Organisationen,

Vereine, Firmen, Schulen

und andere legen sich ins Zeug.

Und von Erfolg gekrönt wird all

das durch die Bereitschaft der Bürgerschaft

in Ulm, Neu-Ulm und den

zugrunde legt – sogar 60 Jahre geht

das schon so. Zwei Dinge sind da ran

besonders bemerkenswert: Der

nicht nachlassende Erfolg der Aktion

gemessen am Spendenaufkommen.

Aus den einst namensgebenden

angestrebten 100 000 Mark (!)

sind zuletzt knapp über 1 000 000

Euro geworden.

Mehr noch aber zählt die tiefe

Verwurzelung, die die Aktion inzwischen

in der Bürgerschaft hat. Zwar

kommen jedes Jahr neue hinzu, aber

viele der Spendensammler sind bereits

seit vielen Jahren mit von der

Partie. Gleiches gilt für zahlreiche

Firmen aus Ulm/Neu-Ulm und der

Region: Auch sie leisten regelmäßig

ihren Beitrag, gleich ob in wirtschaftlich

guten oder schwierigen

Zeiten. Das alles zeichnet die Aktion

aus und macht sie zum Vorbild

für bürgerschaftliches Engagement.

beiden Landkreisen, diese Arbeit zu

unterstützen – finanziell über Spenden,

ideell mit dem Besuch einer der

über 60 Veranstaltungen, die in normalen

Aktionsjahren stattfinden.

Als Leiter dieser Spendenaktion

bin ich stolz auf das, was wir in

den 50 Jahren in der Region zusammen

erschaffen oder verbessert haben:

Mehr Gemeinsinn und weniger

Egoismus, Offenheit statt Ausgrenzung

– ein bisschen mehr an Miteinander

und Achtsamkeit für Randgruppen

unserer Gesellschaft! Viele

Bürgerinnen und Bürger konnten

wir auf diesem Weg mitnehmen, einige

wurden vom „Aktion

100 000-Virus“ befallen und sind

Jahr für Jahr mit dabei, wenn es ums

Helfen geht! Als Aktionschef wünsche

ich mir heute nur, dass dieses

Virus auf die nächste Generation

Aktionisten“ überspringen möge!

Editorial

Ein Glückwunsch

an alle, die helfen!

Happy Birthday! 50 Jahre sind ein

tolles Alter und Grund genug,

kräftig zu feiern. Nur – wem soll

man gratulieren? Die „Aktion

100 000 und Ulmer helft“ ist eigentlich

die falsche Adresse.

Denn das, was viele helfende

Hände in den letzten Jahren in

gute Taten umgesetzt haben, ist

nur das Ergebnis einer unglaublichen

Hilfsbereitschaft einer

ganzen Region. Deshalb geht

mein Glückwunsch vor allem an

jene, die seit Jahrzehnten die Aktion

treu unterstützen. Die Feste

ausrichten, Konzerte organisieren,

mit Sach- und Geldspenden

jedes Jahr dafür sorgen, dass die

Organisatoren rund um Aktionsleiter

Karl Bacherle wirklich helfen

können. Die Bilanz dieser

Zeit ist überragend: In 49 Jahren

kamen 17,5 Millionen Euro an

Spendengeldern zusammen.

Geld, das tausenden Bedürftigen

und hunderten sozialer Projekte

und Institutionen in unserer Region

zugute gekommen ist. So

soll es weitergehen. Deshalb bitte

ich alle, die diese Bilanz ermöglicht

haben, weiterhin zu

helfen und nicht nachzulassen.

Damit das Geburtstagskind noch

viele Jahre Menschen beschenken

kann, die es wirklich nötig

haben.

Ulrich Becker,

Chefredakteur der SÜDWEST PRESSE,

und Schirmherr der Aktion 100 000

Aus dem Inhalt

Historie 4 / 5

Aktionisten berichten 6 - 8 / 73

Beispiele für schnelle Hilfe 13 / 19 / 33 / 37 / 43

Das Aktionsteam 11

Soziale Projekte 17 / 23 / 35 / 39 / 45 / 51

Versteigerung 24 - 27

Kultur für den guten Zweck 46 / 47

Schlagzeilen 53

Aus dem Aktionsalbum 55 - 57 / 63 - 66

Vorausblick 71

Zahlenspiegel 74

Impressum 79


4

KÖPFE

Galerie der

Aktionisten

GRÜNDER

Ulrich Wildermuth

Chefredakteur der

SÜDWEST PRESSE

von 1968 bis 1996

SCHIRMHERREN

SCHIRMHERREN

Ulrich Becker

Chefredakteur der

SÜDWEST PRESSE

seit 2012

Hans-Jörg

Wiedenhaus

Chefredakteur der

SÜDWEST PRESSE

von 2007 bis 2012

Jörg Bischoff

Chefredakteur der

SÜDWEST PRESSE

von 1997 bis 2007

AKTIONSLEITER

REDAKTION

Ivo Gönner

Oberbürgermeister

von Ulm

von 1992 bis 2016

Gunter Czisch

Oberbürgermeister

von Ulm

seit 2016

Joachim Dörner

von 1971 bis 1996

Karl Bacherle

seit 1996

Birgit Eberle

seit 2011


RÜCKBLICK 5

Mut

zum Helfen

Zusammenhalt Die SÜDWEST PRESSE und ihre Leser

unterstützen seit 50 Jahren Menschen in Not. Spendenbilanz

bis jetzt: 17,5 Millionen Euro.

Der frühere SÜDWEST

PRESSE-Chefredakteur

Ulrich Wildermuth

war nicht nur

ein großgewachsener

Mann, er dachte auch in entsprechend

herausragenden Dimensionen.

Um Menschen in Not zu

helfen, schob er 1971 die Leseraktion

Konto 100 000 an, wobei die

Zahl 100 000 im doppelten Sinne

greifen sollte: Die Benefiz-Initiative

hatte das Konto mit der

Nummer 100 000 bei der Sparkasse

Ulm und 100 000 Mark

sollten gesammelt werden. „Es

gibt Leute, die halten uns für

komplette Utopisten. Es gibt

Skeptiker, die halten es schlicht

für vermessen, das Ziel einer

vorweihnachtlichen Hilfsaktion

so hoch zu stecken, wie wir es

mit der angelaufenen Leseraktion

100 000 tun“, schrieb Lokalchef

Gustav Moré zum Start der

ersten Spendenrunde. Der ehrgeizige

Plan ging damals mit

85 834 Mark noch nicht ganz auf,

aber bereits ein Jahr später konnte

der ideenreiche Aktionsleiter

Joachim Dörner die Summe von

101 542 Mark vermelden.

Es gibt Leute,

die halten

uns für komplette

Utopisten.

Gustav Moré, SWP-Lokalchef

zum Aktions-Start 1971.

Jetzt startet die Aktion

100 000 in die 50. Spendenrunde

und macht mit Bekanntgabe

des Ergebnisses 2021 ihre 50 Jahre

voll. Würde Wildermuth noch

leben, könnte er sich auf die

Schulter klopfen: Bis jetzt hat die

Aktion 100 000, die vor 16 Jahren

die städtische Hilfsinitiative „Ulmer

helft“ unter ihr Dach nahm,

umgerechnet 17,5 Millionen Euro

für Notleidende in Ulm, Neu-

Ulm und den beiden Landkreisen

Alb-Donau und Neu-Ulm

eingespielt – und zu 100 Prozent

an Bedürftige ausgegeben, die

vom sozialen Netz nicht gehalten

werden. Verwaltungskosten

gibt es keine, weil das Aktionsteam

von den Arbeitgebern

SÜDWEST PRESSE und Stadt

Ulm für die Sonderaufgabe freigestellt

wird. Das ist eine lobens-

Aktion 100 000-Gründer Ulrich Wildermuth

(rechts) freut sich im Jahr 1987

über 10 000 Mark vom Iveco-Magirus-

Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Keller.

Aktionsleiter Joachim Dörner (rechts)

nimmt 1986 einen Scheck in Höhe von

8063,75 Mark von Volksbankdirektor

Hans Jakob entgegen.

Ulmer Prominenz sammelt mit:

Uli Hoeneß (rechts) versteigert

1973 ein original Trikot

von Franz Beckenbauer.

Horst Kunath (links)

bekommt für 70 Mark den Zuschlag.

Lisa und Klaus Wuchenauer vor dem

Hauptlos der Versteigerung 2019. Das

Neu-Ulmer Autohaus spendet regelmäßig

ein Auto für die Aktions-Auktion.

SWP-Chefredakteur Ulrich Becker, OB Gunter Czisch und

Aktionsleiter Karl Bacherle (v.l.) präsentieren das Ergebnis der

Spendensaison 2018/2019.

Manche trifft das Schicksal besonders

hart. Nach der Scheckübergabe sieht

die Welt schon ein bisschen heller aus,

rechts oben Aktionschef Karl Bacherle.

Alt-OB Ivo Gönner ist mit zwölf Jahren

(2004 bis 2016) dienstältester

Schirmherr der Aktion 100 000 und

Ulmer helft.

werte Besonderheit im

Benefiz-Business. „Wir

sind auch die einzige

Spendenaktion, die eine

so breite Palette an

Em pfängern hat. Sie

reicht vom

Kind bis zum

alten Menschen,

vom

Ur-Ulmer bis

zum Flüchtling“,

betont

Aktionsleiter

Karl Bacherle.

Er verweist auf

die vielseitige

Art der Hilfe:

Vor Weihnachten

werden an

rund 2000 Empfänger

kleinere

Beträge gezahlt,

danach größere

an vom Schicksal

hart Getroffene

sowie Spenden an

rund 100 soziale

Institutionen.

Seit zwei Jahren

ist die Aktion 100

000 und Ulmer heft ein eingetragener

Verein. „Gesellschaftliche

Veränderungsprozesse

und das Finanzamt haben das

gefordert“, erklärt Bacherle,

knapp 25 Jahre Aktions-Chef.

Als begnadetem Netzwerker gelingt

es ihm immer wieder unter

anderem Firmen und Privatleute,

Künstler und Sportfreunde

für den Dienst an der guten

Sache zu gewinnen.

Ausgerechnet in der Jubiläumsspendenrunde

steht Bacherles

Team und den vielen freiwilligen

Helfern eine Herkulesaufgabe

bevor: Wegen der Pandemie

fallen rund 400 000 Euro

Einnahmen aus Veranstaltungen

weg. Aber: Die beliebte Auktion

findet statt!

Es ist zu befürchten, dass die

Not in der Region wegen Corona

größer und damit die Aktion

100 000 und Ulmer helft mehr

denn je gebraucht werden wird.

Bacherle baut ganz auf den Gemeinsinn

in der Region, der ihn

jüngst auch bei der Unterstützung

der Tafelläden nicht verlassen

hat und knapp 200 000

Euro einbrachte. Birgit Eberle

Mehr über die Aktion 100 000

und Ulmer helft samt topaktuellem

Video auf aktion100000.de


6

RÜCKSCHAU

Entenball der Überflieger

Urgestein PR-Fachmann Gerhard Gutzer kennt die Aktion 100 000 von der Pike auf, noch heute managt er die

Logistik der Versteigerung. Er lässt die Jahrzehnte Revue passieren. Sein Resümee: Der Einsatz macht Spaß und

das Gefühl, eine Benefizveranstaltung unterstützt zu haben, ist immer großartig.

Eigentlich war das Organisieren

von Veranstaltungen

schon immer

mein Ding. Angefangen

hat es in Jugendgruppen,

in denen ich aktiv war,

für die ich Zeltlager mit bis zu

300 Jugendlichen organisierte,

bis hin zu einem riesigen Stadtjugendring-Kinderfest

mit Umzug

vom Münsterplatz auf das

Ausstellungsgelände in der Au.

Das Organisieren von Großveranstaltungen

für die Spendenaktion

100 000 der Südwest Presse

war dann schon eine größere

Nummer.

Not der Älteren erkannt

Vor über 50 Jahren forderte der

damalige SÜDWEST PRESSE-

Chefredakteur Ulrich Wildermuth

den Journalisten Joachim

Dörner auf, eine öffentlichkeitswirksame,

karitative Aktion für

die Zeitung ins Leben zu rufen.

Dörner erfand die Aktion

Gerhard Gutzer (75) ist

seit fast 50 Jahren für

die Aktion 100 000 aktiv.

Aktionsleiter Bacherle

nennt ihn gerne die

„graue Eminenz“.

100 000, denn er war der Meinung,

dass ein namhafter Betrag

von 100 000 DM schon zusammenkommen

sollte! In Gesprächen

mit Sozialämtern und Verbänden

erkannte Dörner, dass

vor allem bei älteren Menschen

oft großes Defizit herrschte, um

mit ihrer kargen Rente über die

Runden zu kommen!

Große Freude über Brikett

Meine erste ehrenamtliche Mitarbeit

führte mich 1976 mit Aktionsleiter

Dörner nach Söflingen.

Dort hatten Anwohner gemeldet,

dass eine ältere Kriegerwitwe

es sich nicht leisten

konnte, in den – damals recht

harten – Wintern den Ofen anzuheizen.

Die Freude über einige

Pakete Brikett war bei ihr riesengroß.

Zwei Jahre später wurde

ich von Dörner als PR-Assistent

in seinem Büro angestellt.

Mein umfangreiches Arbeitsgebiet

befasste sich auch mit der

Organisation des Entenballs

und weiteren Events zugunsten

der Spendenaktion.

Der legendäre Entenball,

der viele Jahre zugunsten der

Spendenaktion in der Ulmer

Donauhalle stattfand, spülte

damals viel Geld in die Spendenkasse.

Jedes Jahr im Dezember

waren alle Eintrittskarten

Wochen vorher schon

ausverkauft. Star des Abends

war nicht nur die Band, sondern

auch ein „Entchen“.

Der nagelneue 2CV lockte

als Top-Los in der Tombola.

Zusätzlich gab es mehrere

hunderte weiterer Gewinne,

deren Erlös ebenso in die

Aktionskasse flossen, wie

der Verkauf von diversen

Getränken. »

Mit viel Phantasie gingen die

Aktionisten der ersten Stunde

ans Werk. Sie zündeten sogar

eine „Spendenrakete“.

Die Genossenschaftsidee:

GEMEINSAM

MEHR ERREICHEN

Das Foto zeigt Friedrich Falscheer, Gründer des Spar- und Bauvereins (Vorgänger der ulmer heimstätte)

Mitgliederförderung, Gleichbehandlung und Solidarität –

das Genossenschaftsmodell ist so lebendig wie eh und je.

Die ulmer heimstätte unterstützt ihre Mitglieder seit über 120 Jahren

beim Wohnen und Sparen. Und das auch in Zeiten von Corona:

Mit Hilfe bei Mietzahlungsschwierigkeiten etwa oder Auskünften

zu externen Unterstützungsangeboten. In den Quartieren zeigte

sich die Solidarität durch gegenseitige Hilfestellungen. Denn eine

Wohnungsgenossenschaft bietet als starke Gemeinschaft auch

in schwierigen Zeiten Sicherheit und Heimat.

Genossenschaften sind also heute so aktuell wie früher: Nicht die

Rendite sondern die Mitglieder stehen im Fokus. Die ulmer heimstätte

sorgt für guten, sicheren Wohnraum zu bezahlbaren Mieten. Fair

für Familien, Alleinerziehende, Singles und Senioren – ein Leben lang.

Informieren Sie sich über die aktuellen Wohnungsangebote auf

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RÜCKSCHAU 7

» Der arg gestresste Bankvertreter,

der die Einnahmen vor Ort

noch verbuchte, konnte erst am

frühen Sonntagmorgen den

Heimweg antreten. So erging es

aber auch den rund 25 ehrenamtlichen

Helfern*innen und mir!

Aber Spaß hat es trotzdem gemacht

und das Gefühl, eine Benefizveranstaltung

unterstützt

zu haben, war immer großartig.

Schwäbisches aus der Hütte

In der kalten Jahreszeit, damals

noch mit viel Schneefall, wurden

im Dezember samstags in der

Hirschstraße immer zwei hölzerne

Verkaufsbuden aufgebaut.

In einer der beiden Aktionshütten

gab es feine Krautschupfnudeln,

in der anderen deftige

Schmalzbrote. Hinter dem Tresen

waren Anzeigenvertreter

der SÜDWEST PRESSE am

Werk: Sie brachten die leckeren

schwäbischen Spezialitäten an

den Mann, bzw. die Frau.

Peter Bechtold war stolzer Gewinner der grasgrünen Ente beim Entenball 1975. Der damals 17-jährige

Neu-Ulmer hatte allerdings noch keinen Führerschein. . .

Pferdefuhrwerk im Einsatz

Viele weitere Veranstaltungen,

wie Nikolausverleih, Lebkuchenverteilung

vom Gold-Ochsen-Pferdefuhrwerk

herunter

oder das Juristenkabarett gibt es

leider nicht mehr, aber die seit

Jahrzehnten bekannte und beliebte

Versteigerung im Kornhaus

fand und findet immer noch

wachsende Begeisterung in der

Bevölkerung. Viele Jahre von

Friedrich Rothfuss und später

von seiner Tochter Susanne Rothfuß-Wamsler

moderiert, war

die Auktion wie ein bunter

Abend mit Lachgarantie.

Mein Auf- und Abbauteam

und ich waren viele Jahre für den

Transport, Auf- und Abbau zuständig.

Natürlich immer unter

den korrigierenden und prüfenden

Augen von Aktionsleiter Bacherle.

Danke für 46 interessante

Jahre, in denen ich die Spendenaktion

unterstützen durfte.


Gerhard Gutzer

Unser Herz schlägt für Ulm.

– Spendenaktion 100 000 –


8

RÜCKSCHAU

„Starkes Wir-Gefühl“

Allrounderin Uschi Knapp hielt anderthalb Jahrzehnte die Aktion 100 000 mit am Laufen. Sie erzählt von Not und

Freude und wünscht der Aktion weiterhin viele Menschen, die sich für sie einsetzen.

Anrührend, spannend,

lustig, manchmal

nervenaufreibend

und immer sehr

stressig: Über 15 Jahre

hinweg (von 1980 bis 1995) bescherte

mir die Aktion 100 000

jährlich viel Arbeit und ein wahres

Wechselbad der Gefühle. Als

Mitarbeiterin von Joachim Dörner

war ich voll in die Aktion

eingebunden: Von der Organisation,

Vorankündigung und Abrechnung

von Veranstaltungen

über deren Berichterstattung bis

hin zu Reportagen über in Not

geratene Menschen und schließlich

die Ausstellung von Hunderten

von Schecks zur Weihnachtszeit.

Uschi Knapp (62)

arbeitete von 1980 bis

1995 mit dem damaligen

Aktionsleiter Joachim

Dörner zusammen. Heute

ist sie Geschäftsführerin

des Vereins zur Förderung

der Innovationsregion Ulm.

Tränen und Hilfsbereitschaft

Ab Mitte November – bis in den

Januar hinein – jagte ein Veranstaltungstermin

den nächsten.

Und fast jeden Tag gab es Kontakt

zu Menschen in der Region,

die unverschuldet in Notsituationen

geraten waren. Manches

schwere Schicksal rührte zu Tränen

und löste große Hilfsbereitschaft

bei der Leserschaft aus.

Grandios, was manchmal innerhalb

weniger Tage auf die Beine

gestellt werden konnte. Und wie

ganz konkret Notsituationen gelindert

wurden. Durch viele Einzelpersonen,

aber auch durch

Unternehmen und ganze Schulklassen.

Ich konnte immer wieder

nur darüber staunen, was

sich die Menschen alles einfallen

ließen, um Geld für die Aktion

100 000 und für notleidende

Mitbürgerinnen und Mitbürger

zu sammeln.

Ehrenamtliche Nikoläuse

Eine Einnahmequelle war der

Nikolausservice. Er beschäftigte

mich tagelang. Ohne Navi

oder GPS, „nur“ mit Stadtplänen,

galt es, möglichst sinnvolle Routen

für die rund 15 ehrenamtlichen

Nikoläuse auszuarbeiten.

Schnee und Eis sorgten manchmal

dafür, dass die Familien

stundenlang auf den Besuch der

Bartträger warten mussten. Und

dass in der „Nikolauszentrale“

die Telefone glühten . . .

Einen großen Batzen in der

Aktionskasse spielten jedes Jahr

die „Klassiker“ ein: Unvergessen

die Auftritte des Juristenkabaretts,

das wort- und stimmgewaltig

die Geschehnisse in der Region

und in der Welt auf humorvolle

Art kommentierte und treffend

„aufspießte“. Manch

kabarettistisches Glanzstück

war dabei, man konnte Tränen

lachen. Natürlich waren immer

alle Veranstaltungen ausverkauft.

Um eine Karte zu ergattern,

wurde Schlange gestanden.

Die Versteigerung war nicht

nur eine Sternstunde des Benefiz,

sondern auch der Unterhaltung.

Auktionator Friedrich

Roth fuß blaffte schon mal: „Sie

haben doch Geld genug. Jetzt

nehmen Sie endlich die alte Aktentasche

für die gute Sache. Sie

können sie draußen ja gleich

wieder wegwerfen!“ – was häufig

zum erhofften Erfolg führte.

Aktive SWP-Angestellte

Bei den Feierabend-Brettl-Terminen

hatten die Anzeigenvertreter

der SÜDWEST PRESSE

ihren großen „Auftritt“: Sie fungierten

als Garderobieren und

verkauften in der Pause gespendete

Getränke. Überhaupt gab es

unter den Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern der Zeitung ein

starkes Wir-Gefühl und deshalb

viele, die sich jedes Jahr ehrenamtlich

engagierten: an der

Abendkasse, als Einlasspersonal,

als Helfer(innen) bei der Versteigerung

oder, oder. Sie haben

wie die vielen Spender(innen)

dazu beigetragen, dass sich die

Aktion 100 000 so erfolgreich

entwickeln konnte. Ich wünsche

ihr, dass sie auch weiterhin viele

Menschen findet, die sich für

sie einsetzen, um anderen dadurch

zu helfen. Uschi Knapp

Die Ulmer

Parkbetriebs-GmbH

gratuliert zu

50 Jahre

Aktion 100.000

und Ulmer helft!

Karlstraße

Friedrich-Ebert-Str.

Neutorstraße

Sedelhöfe

Deutschhaus

Olgastraße

Salzstadel

Neue Straße

Fischerviertel

Am

Rathaus

Frauenstraße

Kornhaus

Frauenstr.

Münchner Straße

Neue Straße

Neue Straße

Donau

Augsburger Straße

Congress

Centrum Nord

Bastei Center

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Centrum Süd

Maritim Hotel

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24 Stunden täglich

geöffnete Parkhäuser

• Am Rathaus

• Deutschhaus

• Fischerviertel

• Salzstadel

• Frauenstraße

• Congress Centrum Süd /

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• Sedelhöfe

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• Congress Centrum Nord / Kostenfreies Parken für

Basteicenter

die Dauer von 40 Minuten

Mo – Fr, 6:30 – 21:00

für Hol- und Bringdienste

Sa, 8:30 – 17:00

am Ulmer Hauptbahnhof.

• Kornhaus

• Immer sonntags

Mo – Fr, 8:30 – 24:00 • Montags nur an Feiertagen

Sa + So, 6:30 – 24:00

Das Parkticket vor der Ausfahrt

nicht in den Kassenautomaten

stecken, Sie haben freie

Ausfahrt.

Infos zur aktuellen

Parkplatzsituation:

www.parken-in-ulm.de

www.ulmerleben.de


Seit über 40 Jahren

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10

UMFRAGE

Die Aktion 100 000 ist . . .

. . . sehr wichtig

für die Region.

Ich habe schon

für die Aktion 100 000 gespielt

und würde jederzeit

wieder mit meinem Jazztrio

für den guten Zweck

auftreten.

Leslie ter Jung (72),

Bankkaufmann, Betriebswirt und

Musiker in Ulm, hat schon mehrfach

die Aktion 100 000 mit Konzerten

unterstützt

. . . eine gute Einrichtung,

die

man braucht.

Wir unterstützen sie

gerne.

Gerhard Fahrenkamp (67),

Fahrenkamp Tee- und Kaffeespezialitäten,

Ulm

. . . für mich von

großer Bedeutung.

Gemeinsam

mit Slowfood Ulm haben

wir schon einiges für sie

auf die Beine gestellt. Zum

Beispiel Musik- und Gaumenfreuden

im Gewölbe

der Schmalzkapelle. Wir

spenden immer gezielt für

die Obdachlosenküche.

Ingrid Maucher-

Marquardt (60),

Teamleitung vom Slowfood-

Convivium Ulm

. . . eine Initiative,

hinter der eine

super Idee steckt.

Alle stehen zusammen und

kümmern sich um die Leute

in ihrer Nähe, denen es

nicht gut geht. Ich war

schon öfter bei der Versteigerung.

Sie ist beste

Unterhaltung für mich und

ich habe auch schon Sachen

ersteigert. Es macht

Spaß, dabei zu sein.

Moritz Glinka (22),

Student, Ulm

. . . meine erste

Wahl. Ich denke:

Warum in die

Ferne schweifen, wenn

man hier vor Ort Hilfsbedürftige

hat? Und für sie

ist die Aktion 100 000 da.

Wir unterstützen sie seit

Jahren mit einer Tombola

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TEAM 11

Voller Einsatz für den guten Zweck

Im Lustgarten der Villa auf dem SÜDWEST PRES-

SE-Gelände packten ehemalige und heutige Vertreter(innen)

des Aktionsteams die Spendenschweine

aus und trafen sich zum Jubiläumsbild (v.l.): Birgit Neubauer,

Marianne Riether, Claudia Lichtl, Kathrin Maier,

Barbara Eberle, Stefan Pliefke, Wolfgang Hitzler

(Stadt Ulm), Birgit Eberle, York Wachter, Karl Bacherle

(Aktionsleiter), Annemarie Greco, Dagmar Jörger,

Gerhard Gutzer, Elke Faul, Peter Behrendt, Ines Häußler,

Karin Wagner und Bettina Jeretzky. Die Requisiten

sind symbolisch: Bisher hat die Aktion 100 000 mit

17,5 Millionen Euro Spenden viel (im) Schwein gehabt.


DIREKTE HILFE 13

Zurück ins Leben

Schicksal Zwei Schülerinnen im Teenageralter verlieren plötzlich die alleinerziehende Mutter. Die Aktion 100 000

trägt dazu bei, dass beide ihr Leben in den Griff bekommen.

Erst in diesem Sommer

sei sie zum Atemholen

und zum Nachdenken

gekommen, sagt Marie

K. Jetzt könne sie anfangen,

sich mit dem Tod ihrer

Mutter auseinanderzusetzen

und ihn zu verarbeiten. Ende November

2019 war die alleinerziehende

Mutter von Marie (17) und

Julia (18) nach kurzer schwerer

Krankheit gestorben.

Zunächst schwerer Schock

Als eine Freundin der Verstorbenen

sich wenige Wochen nach

deren Tod an die Aktion 100 000

und Ulmer helft wandte, um den

beiden Halbwaisen zu helfen,

standen die jungen Frauen noch

spürbar schwer unter Schock. Zu

dem Zeitpunkt erschien es ihnen

vordringlich, in der Wohnung

bleiben zu können, in der sie aufgewachsen

sind. Doch zum 1. August

dieses Jahres sind sie ausgezogen

und leben jetzt getrennt.

„Es hat nicht geklappt“,

sagt Marie. Die Räume, Möbel

und alle Gegenstände erinnerten

an die Mutter, die so plötzlich

gestorben war. „Wir waren ja gar

nicht darauf vorbereitet gewesen“,

sagt Marie.

Anfang Oktober war die

Krebsdiagnose gestellt worden,

Mitte November folgte die Tumoroperation.

Niemand hätte

gedacht, dass die Mutter nicht

mehr aus dem Krankenhaus

heimkommen würde. Marie: „Es

ging alles so schnell.“ Dank der

Spenden über die Aktion 100 000

konnten die Schwestern Miete

und Rechnungen bezahlen, als

die Anträge auf Halbwaisenrente

und Wohngeld noch nicht bewilligt

waren. Verwandte halfen

bei den Formalitäten.

Bis nach den Weihnachtsferien

waren die Real- und die Wirtschaftsschülerin

beurlaubt. Erst

im Januar waren sie so weit, dass

sie wieder zum Unterricht gehen

konnten. Schließlich standen für

beide im Sommer die Abschlussprüfungen

an. Dann kam Corona.

„Das war hart“, berichtet Julia.

Denn nun mussten sie den

versäumten und den neuen Stoff

zu Hause büffeln. Daher „ging es

uns nur darum, zu bestehen“.

Darauf, dass sie es beide geschafft

haben, sind sie mit Recht

stolz. Julia wird weiter zur Schule

gehen, Abitur machen.

Völliger Neuanfang nötig

Marie hat eine Ausbildung als

Verwaltungsfachangestellte begonnen,

die ihr die Stadt Ulm

aufgrund ihrer Notlage angeboten

hatte. „Ich wollte und

brauchte einen völligen Neuanfang“,

erklärt sie. Dazu gehört

auch der Umzug in eine eigene

Wohnung. Denn als die beiden

auf sich allein gestellt waren,

merkten sie, dass nicht nur ihre

Charaktere völlig unterschiedlich

sind, sondern auch ihre Auffassungen

von der Organisation

des Haushalts. Es gab viele Reibereien.

Seit sie nicht mehr zusammen

wohnen, verstehen sie sich viel

besser. Eine harte Bewährungsprobe

war der Corona-Lockdown

mit den strengen Kontaktregeln

in Bayern. „Zum Glück

konnte mir die Mutter meiner

Freundin einen Schein besorgen,

der mich zum Besuch berechtigte“,

erzählt Marie. Sonst wäre sie

völlig allein gewesen in der

Wohnung. Ihre Schwester war

bei ihrem Freund in Stuttgart, als

die Vorschrift in Kraft trat. Dort

blieb sie bis zur Lockerung. Jetzt

sind beide froh, bezahlbare Wohnungen

gefunden zu haben.

„Wenn wir mit unserem Geld

sparsam umgehen, ist das machbar“,

sagt Marie. Schmerzhaft sei

gewesen, den Keller zu entrümpeln

und die Wohnung aufzulösen,

in der sie ihre ganze Kindheit

verbracht hatten. „Aber jetzt

komme ich eher dazu, alles zu

verarbeiten“, sagt Marie, die

demnächst ihren 18. Geburtstag

feiert.

Barbara Hinzpeter

Prost!

Wir stoßen an

auf 50 Jahre sozial-karitative Unterstützung

auf 50 Jahre Aktion 100.000 und Ulmer helft.

Herzlichen Glückwunsch

und auf die nächsten 50 Jahre!

Ulms flüssiges Gold. Seit 1597.


14

FIRMENSPENDEN

Die Verbundenheit der

Sparkasse Ulm zu ihrem

Geschäftsgebiet, dem

Alb-Donau-Kreis und

der Stadt Ulm, zeigt sich im vielfältigen

Engagement, das weit

über die normalen Bankgeschäfte

hinausgeht. Als Arbeitgeber

und Ausbilder, als Förderer der

Wirtschaft, als Steuerzahler und

Auftraggeber und nicht zuletzt

als Spender und Sponsor, ist sich

die Sparkasse Ulm ihrer großen

Verantwortung für die Unternehmen

und die über 300 000

Einwohner ihres Geschäftsgebietes

bewusst.

Es gilt das Motto: Wohlstand

in der Heimat fördern

Über all ihren Aktivitäten steht

das Selbstverständnis der Sparkasse

Ulm: „Wir fördern den

Wohlstand unserer Heimat.“

Diese Intention ist die Grundlage

für die Unterstützung verschiedener

Projekte, Vereine

und Organisationen. In Form

von Spenden, Sponsoring, aus

Erträgen der Generationen-Stiftung,

der Stiftung Sparkasse Ulm

Gemeinsam

ist einfacher.

Gemeinsam

geschafft.

Sparkasse Seit mehreren Jahrzehnten

unterstützt die Sparkasse Ulm großzügig

die „Aktion 100 000 und Ulmer helft“.

Die Sparkasse Ulm steht an der Seite der Aktion 100 000.

FOTO: SPARKASSE ULM

und des „PS-Sparen und Gewinnen“

fanden 2019 rund eine Million

Euro ihr Ziel: Es wurden 657

Initiativen in den Bereichen

Sport, Kultur, Bildung, Gesellschaft

und Ökologie gefördert.

Seit mehreren Jahrzehnten unterstützt

die Sparkasse Ulm die

Aktion 100 000 und Ulmer

helft“. Unter den verschiedenen

Maßnahmen seien hier beispielhaft

folgende Projekte erwähnt:

• Förderung der Auftritte der

Bundeswehr BigBand

• Konzerte in der Pauluskirche

(zum Beispiel Siyou Gospel,

Christmas Night und die Alpenländische

Weihnacht)

• Benefiz-Gala Rock & Romance

• Smoothie-Verkauf während des

Einsteinmarathons in der Sparkasse

Neue Mitte

• Kabarett-Aufführungen

Die Belehrer

• Übernahme der Druckkosten

für Spendenzahlscheine

Indirekt fördert die Sparkasse

Ulm die „Aktion 100 000 und Ulmer

helft“ auch durch weitere

Aktionen, wie beispielsweise

durch den Verkauf von und die

Beteiligung am Adventsloskalender

des „Round Table“.

Das Engagement der Sparkasse

Ulm konzentriert sich in erster

Linie auf Vereine und gemeinnützige

Einrichtungen – die

Vergabekriterien lassen die direkte

Unterstützung von Privatpersonen,

zum Beispiel in Not

geratene Familien, nicht zu. Daher

freut sich die Sparkasse Ulm

umso mehr, durch die jahrzehntelange

Kooperation mit der

Aktion 100 000 und Ulmer

helft“ einen gangbaren Weg gefunden

zu haben, auch diesen

Menschen pragmatisch und direkt

helfen zu können.

Dem unermüdlichen Einsatz

des Teams der „Aktion 100 000

und Ulmer helft“ dankt die Sparkasse

Ulm auf diesem Weg sehr.

Die Mitarbeiter der Sparkasse

Ulm freuen sich über alles, was

in all den Jahren gemeinsam geschafft

wurde und wünschen der

Aktion und allen, die unentwegt

dazu beitragen, weiterhin viel

Erfolg.

pm

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SOZIALPROJEKT 17

„Segen für ganze Familie“

Betreuung Barbara Eberle brachte vor Jahren auch mit Hilfe der Aktion 100 000 das „Aufschnaufhaus“ auf die

Bahn. Dort werden pflegebedürtige Kinder für kurze Zeit aufgenommen, etwa wenn die Eltern in Urlaub fahren.

Als „Segen für die ganze

Familie“ hat einmal

der Vater einer

jungen Frau mit Behinderung

das Aufschnaufhaus

bezeichnet und hinzugefügt:

„Wenn es diese Einrichtung

nicht gäbe, müsste sie

erfunden werden.“

Vor mehr als 20 Jahren wurde

sie erfunden – von Barbara

Eberle. Damals organisierte sie

viertägige Freizeiten in der

Schweiz, bei denen Ehrenamtliche

die Kinder betreuten. „Eine

Mutter sagte, das sei die einzige

Zeit im Jahr, in der sie aufschnaufen

könne“, erinnert sich

Barbara Eberle. So waren die

Idee für ein ganzjähriges Angebot

und gleich der Name dazu

geboren. Die Initiatorin scharte

eine „tolle Mischung“ von Mitstreiter(inne)n

um sich. 1994

wurde der Förderverein gegründet.

Er wandte sich an die Aktion

100 000 und stieß auf offene

Ohren: Das Projekt wurde 1996

Kurz nach der Eröffnung des

Aufschnaufhauses: Barbara

Eberle (rechts) und Heimleiterin

Nicole Vogel.

Schwerpunktthema der Aktion.

Das brachte dem Vorhaben nicht

nur sehr viel Geld – 125 000

Mark – auf einen Schlag, sondern

auch Bekanntheit. „Das war der

Türöffner“, sagt Eberle. Sie

schwor sich: „Wenn ich gesund

bleibe, schaffe ich das Geld von

der Aktion am Stand auf dem

Weihnachtsmarkt wieder herein.“

Sie hielt Wort und stellte

sich Jahr für Jahr im Advent auf

den Münsterplatz.

1997 wurde direkt neben den

Lebenshilfe-Werkstätten in Jungingen

ein kleines ehemaliges

Hotel zum Kauf angeboten, und

der Verein griff zu. Vorstand und

Mitglieder bauten das Haus mit

viel Eigeninitiative um. Das Gebäude

sollte sich als ideal erweisen.

Von außen und auch von innen

wirkt es wie ein Familienhaus

„und nicht wie eine Einrichtung“.

Wer es betritt, spürt

die heimelige Atmosphäre. Zu

den ersten Anschaffungen gehörte

„ein richtig gutes Sofa“.

Wenn es diese

Einrichtung

nicht gäbe, müsste

sie erfunden

werden.

Vater eines jungen Aufschnaufhaus-Gastes

Der Eindruck von pflegeleichten

Klinik-Standards durfte auf

keinen Fall aufkommen. „Wir

wussten ja, wie schwer es Eltern

fällt, ihr Kind für einige Zeit abzugeben“,

sagt Eberle. Deshalb

sollten maximal sechs bis acht

Gäste aufgenommen und von

qualifiziertem Personal mit viel

Zuwendung betreut werden.

„Das hat mir schlaflose Nächte

bereitet vor den Pflegesatzverhandlungen“,

erinnert sich die

68-jährige frühere Diakonin.

Es bewarben sich 200 Interessierte

auf die ausgeschriebenen

sechs Stellen. Etliche Mitarbeiter

davon blieben lange oder

sind sogar heute noch dabei.

Mittlerweile besteht der Verein

seit 26, das Haus seit 22 Jahren.

Getragen wird es seit 2005 von

der Lebenshilfe. Manche Stammgäste

sind mit dem Haus erwachsen

geworden. Wie jene junge

Frau, die regelmäßig hier Urlaub

macht. Dann können ihre Eltern

– und sie selbst – aufschnaufen.

Die Corona-Krise hat das Aufschnaufhaus

besonders hart getroffen

und in große finanzielle

Not gestürzt. Es konnte keine

Benefiz-Aktionen abhalten,

musste wegen der Pandemie im

März schließen und konnte erst

Ende Mai wieder öffnen. Statt

zwölf werden seither nur sechs

Gäste gleichzeitig aufgenommen.

Spenden an die Aktion

100 000 (Stichwort „Aufschnaufhaus“)

werden direkt und schnell

weitergeleitet. Barbara Hinzpeter


DIREKTE HILFE 19

Geld ist immer noch knapp

Schicksal Seine Frau nahm die Kinder und verließ ihn. Zwei Jahre später lieferte sie die Buben wieder bei Alex O.

ab. Die angehäuften Schulden konnte er auch dank der Aktion 100 000 inzwischen abzahlen.

Vor zwei Jahren rief

die Aktion 100 000

und Ulmer helft zu

Spenden auf für den

plötzlich alleinerziehenden

Alex O.

„Das Geld ist immer knapp“,

sagt Alex O. (Name geändert)

heute. Der alleinerziehende Vater

von zwei Jungs arbeitet seit

einigen Jahren als Kfz-Mechaniker

in Teilzeit. Anders könnte er

es nicht schaffen, sich um Haushalt,

Kinder und Papierkram zu

kümmern. Aber er ist froh, dass

er nicht zuletzt dank der Spenden

über die Aktion 100 000 und

Ulmer helft vor zwei Jahren seine

Schulden bezahlen konnte.

Kinder und Wertsachen weg

Angehäuft hatte sich der Berg

nach der Trennung und Scheidung

von seiner Frau. Die hatte

ihn vor sechs Jahren „Knall auf

Fall“ verlassen und dabei die

Kinder und alle materiellen Werte

mitgenommen. Alex O. blieb

allein auf den Krediten sitzen. Er

zahlte regelmäßig Unterhalt und

weitere Zuschüsse für Frau und

Kinder, wenn er darum gebeten

wurde. Und das wurde er oft. Er

gab das Zuhause auf, in dem sie

gemeinsam gelebt hatten, und

zog in eine kleine Wohnung im

Alb-Donau-Kreis. Er pendelte

täglich nach Ulm zur Arbeit und

war immens eingespannt.

Geschwister abgeliefert

Zwei Jahre später brachte seine

Ex-Frau – wiederum ohne Vorankündigung

– die Kinder zurück

und machte sich aus dem

Staub. Das änderte das Leben

des Mannes von heute auf morgen.

Da standen sie plötzlich vor

der Tür, und der Vater hatte keine

Ahnung, wie es mit ihm und

den Jungs weitergehen sollte.

Pendeln vom Land in die Stadt

war nun nicht mehr möglich, zumal

er schon lange kein Auto

mehr besaß. Er brauchte eine

Wohnung in der Stadt.

Ein Bekannter besorgte ihm

eine möblierte Zwei-Zimmer-Wohnung

in der Nähe seiner

Arbeitsstelle im Westen

Ulms, die eigentlich als Ferienwohnung

ausgebaut ist. Dort leben

Alex O. und seine Söhne seit

nunmehr vier Jahren auf 38 Quadratmetern

sehr beengt. „Wir suchen

nach wie vor eine dauerhafte

Bleibe“, sagt der Vater. Ein

drittes Zimmer würde er sich

wünschen. Eigene Möbel besitze

er allerdings nicht mehr.

Sehr große Sorgen macht sich

der Mann momentan vor allem

um seinen älteren Sohn. Der war

nach anfänglichen Schwierigkeiten

gern in die Schule gegangen,

nachdem Alex O. die Buben bei

sich aufgenommen hatte. Doch

das habe sich inzwischen drastisch

geändert. Der Zwölfjährige

mache in der Schule nicht mit

und sei sehr aggressiv, auch gegenüber

seinem jüngeren Bruder

und seinem Vater. Daher müsse

er „so schnell wie möglich“ stationär

behandelt werden in der

Jugendpsychiatrie. Der Vater

hofft, dass er dort Stabilität gewinnt.

Die habe dem Jungen gefehlt,

als er bei der Mutter lebte.

Weil sie häufig umzog, besuchte

der Junge die Schule nur sporadisch.

Seinen Erkenntnissen zufolge,

seien die Kinder auch eingesperrt

und geschlagen worden,

berichtete Alex O. vor zwei

Jahren im Gespräch mit der Aktion

100 000-Redaktion.

Wohnung zu klein

Oberste Priorität, so sagte der

Alleinerziehende damals, habe

für ihn die Zukunft seiner Kinder.

Daran habe sich nichts geändert.

Leider auch nicht an seiner

schwierigen Situation, den

beengten provisorischen Wohnverhältnissen

und den ewigen

Geldsorgen. Wer helfen möchte,

sie zu lindern, kann unter dem

Stichwort „Alex O.“ an die Aktion

100 000 und Ulmer helft

spenden. Barbara Hinzpeter

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SOZIALPROJEKT 23

Das Überleben gesichert

Inklusion Beim Grünen Zweig finden Menschen mit Einschränkungen einen langfristig festen Arbeitsplatz.

Ohne die Hilfe der Aktion 100 000 wäre der Betrieb 2013 geschlossen worden.

Für jeden, der beim Grünen

Zweig arbeitet, den

passenden Job zu finden

und notfalls zu kreieren,

das betrachtet

Peter Schaupp als eine seiner

wichtigsten Aufgaben. Die Beschäftigten

sollen je nach ihrem

Können und ihrer Leistungsfähigkeit

einen Platz finden und

eine Arbeit, „die sich dann wirtschaftlich

rechnet“. Das könne

auch dadurch erreicht werden,

dass Teams gebildet werden aus

Menschen, die sich in ihren Fähigkeiten

ergänzen.

Peter Schaupp (Zweiter von

rechts) bei der Eröffnung der

Küche in der Wissenschaftsstadt.

30 Arbeitsplätze gerettet

Zum 1. Januar 2013 hat Schaupp

den insolventen Grünen Zweig,

der ursprünglich ein Verein war,

übernommen. Die Hoffnung auf

Übernahme durch einen großen

Träger hatte sich zerschlagen, da

der Grüne Zweig als nicht sanierungsfähig

galt, sagt der 62-Jährige.

Er habe zugesagt, um die

damals 30 Arbeitsplätze zu retten.

Über die Aktion 100 000 bekam

er eine Spende in Höhe von

100 000 Euro, um die Verluste

vom Anfang abzufedern. „Das

Geld hat exakt dafür gereicht“,

berichtet er. Damit war das Projekt

saniert.

Kantinen und Regioläden

Der Geschäftsführer schloss einen

Großteil der acht Arbeitsbereiche,

darunter die Fahrradwerkstatt,

die Backstube und den

Secondhand-Laden. Weitergeführt

wurden Gartenbau und

Grünflächenpflege, Hausmeisterservice

und Bügelstube. Nach

und nach kamen wieder weitere

Arbeitsfelder dazu. Beispielsweise

zwei Kantinen: eine mit

täglich 500 Essen im Science

Park II und eine am Standort im

Gewerbegebiet Riedweg mit täglich

etwa 150 Gästen. Die drei Regioläden

in der Haßlerstraße,

der Schlossergasse und im Mähringer

Weg passen mit ihren regionalen

und möglichst biologischen

Erzeugnissen zur Philosophie

des Unternehmens.

Peter Schaupp träumt von einer

eigenen Landwirtschaft und

Gärtnerei als weiterem Geschäftsfeld.

Doch bisher habe er

keinen geeigneten Bauernhof in

der Umgebung gefunden. Sehr

gut angenommen werden ihm

zufolge die „Dienstleistungen

am Bau“: Das Angebot reicht

vom Entrümpeln und Abbruch

von Gebäuden bis hin zum Wiederaufbau,

Renovieren oder

„Kleinigkeiten“ wie dem Streichen

einer Wohnung, wofür

Menschen mit ganz unterschiedlichen

Fähigkeiten benötigt werden.

Sie werden gebraucht, haben

eine langfristige Perspektive

und können mit dem Geld,

das sie verdienen, ihren Lebensunterhalt

bestreiten.

Die Sozialfirma stehe voll im

Wettbewerb am freien Markt,

„und wir haben ausschließlich

sozialversicherungspflichtige

Arbeitsverhältnisse“, betont der

Geschäftsführer. Unterstützung

bekommt er lediglich über den

sogenannten „Minderleistungsausgleich“,

der finanziert wird

aus dem Ausgleich, den Unternehmen

bezahlen, wenn sie die

Quote der Beschäftigen mit Handicap

nicht erfüllen. „Und wir

stellen jedes Jahr einen Antrag

bei der Aktion 100 000 auf Projektförderung.“

Auf allen Gebieten

hat sich der Grüne Zweig einen

guten Ruf erarbeitet und erhält

Aufträge von Firmen, Kommunen,

Universität und

Privatleuten.

In Süddeutschland führend

Der Grüne Zweig ist laut

Schaupp in Süddeutschland das

Inklusionsunternehmen mit der

höchsten Quote von Beschäftigten

mit Einschränkungen.

Schaupp: „Sie beträgt deutlich

mehr als 60 Prozent, und wir erbringen

den Nachweis, dass man

trotzdem wirtschaftlich arbeiten

kann“.

Barbara Hinzpeter

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24

VERSTEIGERUNG

Die Hammer-Frau

Highlight Susanne Rothfuß-Wamsler verklopft seit Jahren alles für den guten Zweck, was nicht niet- und

nagelfest ist. Stundenlang – ohne auch nur kurz aufs Klo zu gehen. Wir sprachen mit dem biologischen Wunder.

Es soll Ulmer geben, denen

die Aktion 100

000-Versteigerung im

Kornhaus wichtiger ist

als alle Adventsbasare

und Glühweinpartys in der Region

zusammen. Erfahrene Auktions-Enthusiasten

stehen selbst

bei Kälte schon Stunden vor

Saalöffnung vor der Tür, um

auch ja an ihre Stammplätze zu

kommen.

Das Vergnügen teilt auch die

Hauptperson der Hammer-Show.

„Witzig ist, wie

schnell die Zeit bei der Versteigerung

vergeht. Plötzlich

ist es Elfe!“ Susanne Rothfuß-Wamsler,

vereidigte

Auktionatorin, bringt nicht

nur locker zehn Stunden am

Stück Gutscheine und Waren

unter den Hammer. Die

schwäbische Meisterin der

lockeren Sprüche ist ein biologisches

Wunder. Sie isst in

der Zeit nichts, nippt nur sparsam

an ihrer Cola und gönnt sich

Ich war von

Anfang an

dabei, durfte aber

als Kind nicht

bis zum Schluss

bleiben.

ab und an ein Cassis-Isla-Moos-Lutschbonbon.

Die sanitären

Anlagen im Kornhaus

nutzt sie nicht. Rothfuß-Wamsler

hält eisern durch, ohne aufs

Klo zu müssen. Sie verklopft ein

gebrauchtes Fitnessgerät genauso

fix wie 20 Minuten Erotik-Tanz

oder ein fabrikneues

Auto. Manchmal gibt sie sich

sogar selbst den Zuschlag – wie

vor zwei Jahren für ein ausnehmend

chices Sonnenbrillen-Modell.

Das zeigt: Die Versteigerung

der Aktion 100 000 ist nicht

bierernst. Sie ist etwas ganz Besonderes.

Und sie geht schon

mal bis in die Puppen – will heißen,

der letzte Hammer fällt

morgens um Vier.

Wie der Vater, so die Tochter

Die Erfolgsgeschichte der Aktions-Versteigerung

ist auch eine

Geschichte der Familie Rothfuß.

Sie beginnt im Jahr 1972, kurz

nach Gründung der Aktion 100

000. Der Ulmer Auktionator

Schnappschuss aus den 80ern:

Susanne Rothfuß-Wamsler mit

ihren Eltern Friedrich und Helene

Rothfuß machen gemeinsam

Kassensturz nach Ende der

großen Auktion.

Friedrich Rothfuß, Rothfuß-Wamslers

Vater, brachte zunächst

in der Galerie der SÜD-

WEST PRESSE und später im Alten

Theater Wertvolles und

Wundersames, Neues und Gebrauchtes

für den guten Zweck

unters Volk.

Nasenwärmer begeistern 1973

Der Schlager der Auktion 1973

waren Nasenwärmer. Euphorisch

titelte die SÜDWEST

PRESSE im Lokalteil: „Nasenwärmer

waren der Clou. Versteigerung

entpuppte sich als Kassenschlager

Nummer 1“. Die Unterzeile

verriet das Ergebnis:

„5000 Mark redete Friedrich Rothfuß

in die Aktions-Kasse“.

Und weil die Nasenwärmer so

gut weggingen, griff Armin

Reusch, Braumeister und Klarinettist

der Auktions-Band „Dixie-Workshop“,

live auf der Bühne

zur Nadel und häkelte vor

johlendem Publikum eine der

Riechkolben-Bedeckungen.»

Den Fortschritt erleben.

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VERSTEIGERUNG 25

Rein in den Pelzmantel und die

Butterschleuder geschultert: Praktikant

Marius Lichtl gibt alles, wenn er

zum Erfolg der Benefiz-Auktion

betragen kann.

» „Ich war von Anfang an dabei,

durfte aber als Kind nicht bis

zum Schluss bleiben“, erzählt

Rothfuß-Wamsler, die den Hammer

in ihrer DNA hat. Damals

ersteigerte sie gerne Spiele. Im

Teenager-Alter dann wechselte

die heute 53-Jährige bereits die

Seite vom Zuschauerraum hinters

Podium und arbeitete ihrem

Vater zu. „Ich war stolz auf meinen

Vater. Es kamen Berichte in

der Zeitung und ich wurde hinterher

von vielen Leuten darauf

angesprochen“, sagt die Geschäftsfrau,

die mit ihrem Mann

ein Pfandleihhaus führt.

Feuertaufe vor 26 Jahren

Für Rothfuß-Wamsler war

schnell klar, dass sie den Benefiz-Job

von ihrem charismatischen

Vater übernehmen würde.

Im Jahr 1994 war das Versteigern

im Wechsel geplant. Weil sich

ihr Vater an dem Abend den Magen

verdorben hatte, wurde eine

Feuertaufe daraus. »

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26

VERSTEIGERUNG

Bei der Auktion wird Aktionsleiter Bacherle gerne zum Handlanger

und reicht Rothfuß-Wamsler als nächstes Los ein Steckenpferd.

Wo gibt’s denn so was? Uwe

Biskup mit Schiff im Glas.

Kuscheln erwünscht: Valentina

zeigt stolz ihren Mega-Pinguin.

Gratulation, dieser Koffer ist

voller Überraschungen.

» „Ich war bei der Premiere

schon aufgeregt, aber

das hat sich schnell gelegt.

Wenn’s einmal läuft, dann

läuft’s“, erinnert sich Rothfuß-Wamsler,

die mittlerweile

ihren Vater an Versteigerungsjahren

weit übertroffen hat.

Während er elf Jahre für die Aktion

100 000 loshämmerte, sind

es bei ihr bis jetzt großartige 26

Einsätze für den guten Zweck.

Schwarzwurst und Haustüren

Rothfuß-Wamsler gibt alles.

Und das stundenlang. Sie versteigert,

was das Aktions-Team

hergibt. Konzertkarten, Gutscheine

für Restaurantbesuche,

gebrauchte Sessel, Lampen, getragene

Pelzmäntel undsoweiterundsofort.

Auch Ausgefallenes

ist zu haben. So wurden bisher

bereits ein Grundstück in Kanada

(brachte 1999 knapp 1800

Euro), viele Meter Öpfinger

Schwarzwurst, Haustüren nach

Wunsch und antike Straßenschilder

versteigert.

Einen regelrechten

Run zur Kasse provozieren,

sehr zur Belustigung des Publikums,

die Lebensmittelpakete

mit Joghurt, Müsli, Mandarinen

und Gutscheinen.

Röhrender Hirsch der Knaller

Ihrem Vater gemein hat sie die

lockeren Sprüche, die niemals

vorgetextet sind, sondern spontan

aus der Hüfte geschossen

kommen. Sie tragen nicht nur

zur Unterhaltung bei, sondern

treiben den Erlös auch ordentlich

nach oben. „Die Vase ist so

hässlich. Die käme bei mir ins

Gästeklo“, kommentiert sie das

gute Keramikstück aus den 50er

Jahren, und erreicht damit, dass

die Leute sie jetzt erst recht haben

wollen. Und bestimmt ist es

auch ihrem Redetalent zuzuschreiben,

dass 1998 das schrecklich

kitschige Gemälde mit einem

röhrenden Hirsch für sensationelle

650 Mark wegging.

„Ich freue

mich, wenn der

Saal voll ist und ich

Leute sehe, die schon

Jahr für Jahr dabei sind“, sagt die

Auktionatorin, die immer auch

Schmuck im Wert von vielen

tausend Euro zur Verfügung

stellt. Die Menschenfreundin

hat ihre Leute voll im Blick – ob

sie die Arme hochrecken oder

nicht. „Wenn sie hinterher ihre

ersteigerten Mandarinen schälen,

Nüsse knacken und mitgebrachten

Wein trinken, das ist

toll“, freut sich Rothfuß-Wamsler

und bekennt: „Das Kornhaus

ist seit Jahren sowas wie mein

zweites Wohnzimmer.“

Wie die Mutter, so die Söhne?

Apropos Wohnzimmer. Einer

aus ihrem ersten Wohnzimmer

könnte einmal den Hammer

übernehmen – Sohn Dennis (16)

und/oder Sohn Robin (20). Man

darf gespannt sein, wer zuerst

zuschlagen wird. Birgit Eberle

www.meineapotheke.de


VERSTEIGERUNG 27

Aus Susannes Spruchbeutel

Also, so was Hässliches

hab‘ ich schon

lang nicht mehr g’seha.

Stellat se es hinters Gartahäusle

oder ins Gästeklo.

Über eine Holzstatue mit Fratzengesicht,

die weg muss.

Hasch überhaupt so

viel Taschengeld?

Zu Julian (6), der einen Karton

Playmobil ersteigern will. Ein

erwachsener Mitbewerber

wird vom Publikum laut ausgepfiffen.

Ein Mix fürs Horror-Wichteln.

I kann

nix macha, der Gruscht

muss hier au weg.

Beim Aufruf eines Konvoluts

von Elch- und Engelsfiguren

samt einem Bild.

Da sagen Sie halt

dem Taxifahrer: Fahren

Sie mich für fünf Euro

soweit Sie kommen.

Über Weihnachts-Bier, das mit

einem Fünf-Euro-Taxigutschein

angeboten wird.

Gratulation. Da gehört

Mut dazu!

Zu einer Frau, die zehn Euro für

einen Korbstuhl bietet.

Das kann man bestimmt

auch auf einen

Mann umbuchen. Rufen

Sie mich an, wenn’s

soweit isch. I komm‘

dann au.

Auf die Frage einer Frau, ob

man statt der Erotik-Tänzerin

auch einen Erotik-Tänzer für

15 Minuten ersteigern kann.

Ihr Gesicht merk‘ ich

mir! Dieses Ding wird

abgeholt, das bleibt hier

nicht stehen.

Es geht um ein Fitnessgerät,

Rothfuß droht zur Freude des

Publikums mit dem Hammer.

Der kann bieta und

telefoniera gleichzeitig

– und isch’n Mann!

Reaktion: heftiger

Applaus.

Gediegene Lampe im

Retro-Look und

knallbunte Milchkanne:

So schön kann

Benefiz sein!

Hier sind eine Vase

und zwei Urnen.

Aber, also, es isch no niemand

drin.

Über drei kobaltblaue Gefäße,

die zusammen versteigert

werden.

Auktion 2020

Corona hin – Corona her: Susanne

Rothfuß-Wamsler nimmt auch

2020 den Hammer in die Hand.

Die Benefiz-Versteigerung wird

diesmal allerdings in der Donauhalle

und zwar am Samstag,

28. November, von 16 bis 24 Uhr

über die Bühne gehen. Damit die

wegen der Pandemie vorgegebenen

Regeln erfüllt werden können,

benötigen die Besucher Tickets.

Sie sind von 2. November

an für je 10 Euro beim SWP-Kartenservice

in der Frauenstraße

77 zu haben oder online über

swp.de/ticketshop. Jeder Auktionsgast

bekommt das typische,

bekannte und beliebte Überraschungspaket

mit Früchten,

Müsli und mehr.

Weil viele bisher geplante

Veranstaltungen ausfallen werden,

setzt Aktionsleiter Karl Bacherle

voll auf eine erfolgreiche

Auktion. Damit sie das wird, sind

attraktive Lose nötig. Von der

antiken Kaffeemühle bis zur

Charge aus einer Überproduktion:

Privatleute und Firmen sind

gebeten, in ihrem jeweiligen

Fundus nach Dingen und Gutscheinen

fürs Versteigern zu

schauen. Fragen? Einfach Hannah

Siegl vom Aktionsteam kontaktieren:

(0731) 156-201 oder

aktion100000@swp.de

www.fwg-ulm.de

Freie Wähler

Fraktionsgemeinschaft

im Ulmer Gemeinderat

Engagement mit Herz!

Gerhard

Bühler

Reinhold

Eichhorn

Karl

Faßnacht

Dr. Kochs

Gisela

Jürgen

Kriechbaum

Reinhard

Kuntz

Helga

Malischewski

Norbert

Nolle

Brigitte

Ried

Timo

Ried

50 Jahre Aktion 100.000!

Gerne haben wir diese sinnvolle und wirksame Kampagne unterstützt. Grund dafür

war und ist, dass Menschen in der Region direkt die notwendige Unterstützung erhalten.


volksbank-ulm-biberach.de

50 Jahre

Aktion 100.000

und Ulmer helft“:

VIELEN DANK!

Gemeinsam stark.

Menschen, die ihre Kräfte bündeln, sind gemeinsam

viel stärker, als es ein einzelner je sein könnte. Das ist

der Kern der genossenschaftlichen Idee und die Kraft

der Genossenschaft. Auch die „Aktion 100.000 und

Ulmer helft“ bewirkt durch Solidarität Großes und

Gutes. Deshalb unterstützen wir diese bereits seit

Jahrzehnten aus Überzeugung. Und wenn wir so

viel Zusammenhalt in Ulm und der Region sehen,

schauen wir zuversichtlich nach vorn und sagen:

Morgen kann kommen.


FIRMENSPENDEN 29

Für Till Oberwörder, Leiter

Daimler Buses, ist die

traditionelle Scheck-

Übergabe im Dezember

jeden Jahres immer ein ganz besonderer

Tag, das verriet er im

vergangenen Jahr der Redaktion

der SÜDWEST PRESSE. Anlässlich

der Scheckübergabe für die

Aktion 100 000 und Ulmer

helft“ kommen jedes Jahr zahlreiche

Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter in der Montagehalle

zusammen. Und man sieht ihnen

an: Das ist kein lästiger

Pflichttermin, sondern für alle

eine Freude.

Es war im Dezember 2019 bereits

das elfte Mal, dass die Mitarbeiter

am Daimler Buses

Standort Neu-Ulm freiwillig auf

ihren Lohn im Wert von 30 Minuten

Arbeitszeit verzichteten.

Sprich: Eine halbe Stunde lang

arbeiten fast alle Mitarbeiter für

die „Aktion 100 000“ und nicht

in die eigene Tasche. Der Betrag,

der dabei zustande kam, wurde

von Daimler Buses aufgestockt,

sodass Mitte Dezember ein

Scheck in Höhe 75 000 Euro an

Engagiert

helfen

aus sozialer

Verantwortung

EvoBus Als in der Region fest verankertes

Unternehmen hat soziales Engagement

für „Daimler Buses“ eine große Bedeutung.

Seit 2009 sind fast 700 000 Euro an die Aktion 100 000 gegangen.

FOTO: EVOBUS

die SÜDWEST PRESSE übergeben

werden konnte. Seit 2009

sind so fast 700 000 Euro an die

Aktion 100 000“ geflossen.

Das Projekt wird von der Geschäftsführung

und dem Evo-

Bus-Betriebsrat am Standort

Neu-Ulm stark unterstützt.

Hansjörg Müller, Vorsitzender

des Betriebsrats am Standort, organisiert

die Aktion gemeinsam

mit seinen Kollegen: „Wir hatten

damals nach einer Möglichkeit

gesucht, uns auf lokaler Ebene

sozial zu engagieren. Als in

der Region fest verankertes Unternehmen

hat für uns gutnachbarschaftliches

Engagement für

die Menschen hier eine hohe Bedeutung.“

Zum Jubiläum

wünscht er der Aktion nach wie

vor viele Unterstützer und weitere

Nachahmer, damit hilfsbedürftigen

Menschen in unmittelbarer

Nachbarschaft geholfen

werden kann.

EvoBus ist so viel mehr als nur

Omnibusproduktion

Die EvoBus GmbH ist nicht nur

das größte europäische Tochterunternehmen

der Daimler AG;

der Daimler Buses Standort

Neu-Ulm ist seit vielen Jahren

auch einer der größten Spendengeber

der „Aktion 100 000 und

Ulmer helft“. Am Standort sind

insgesamt 3800 Mitarbeiter in

zentralen Funktionen sowie in

der Omnibusfertigung beschäftigt.

Hier findet die Endmontage

für Reisebusse der Fahrzeugmarken

Mercedes-Benz und Setra

statt. Gleichzeitig werden in

Neu-Ulm Fahrzeug-Außenhautteile

für den gesamten westeuropäischen

Produktionsverbund

lackiert. Auch das Entwicklungszentrum

für Sicherheits- und Assistenzsysteme

sowie der Versuch

für Integralfahrzeuge ist in

Neu-Ulm beheimatet. Eine wichtige

Zentralfunktion, die ebenfalls

in Neu-Ulm ansässig ist, ist

der Bereich „Customer Services

& Parts“ für alle Kundenansprüche

im Bussegment, der After-Sales-Dienstleistungen,

wie

auch die zentrale Ersatzteilversorgung

für Mercedes-Benz- und

Setra-Omnibusse in Europa beinhaltet.


pm

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Dienstleistungen lokaler, karitativer Einrichtungen, schaffen bzw. erhalten

wir Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap in unserer unmittelbaren

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Donau-Kreis und dem Landkreis Neu-Ulm.

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Aktion 100 000 und Ulmer helft.

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DIREKTE HILFE 33

Dankbar für Beistand

Schicksal Geburt und Tod eines Kindes am selben Tag – Bettina und Marco H. haben nach der Geburt

ihrer Zwillinge eine schwere Zeit hinter sich. Das überlebende Kind wird bald am Herzen operiert.

Der kleine Alex flitzt

durch die Wohnung.

Er ist fröhlich, ein

wahrer Sonnenschein.

Aber – wie

wohl jeder Eineinhalbjährige –

„manchmal auch ziemlich anstrengend“,

sagt seine Mutter

Bettina H. (alle Namen von der

Redaktion geändert).

Wenn sie an Alex´ Zwillingsbruder

denkt, was sehr oft der

Fall ist, kann sie die Tränen nicht

zurückhalten. Das Baby ist kurz

nach der Geburt im Januar 2019

gestorben. „Ich bin froh, dass ich

ihn noch eine Stunde im Arm

halten konnte“, sagt die 35-Jährige.

Die Schwangerschaft, über

die sie sich zuerst riesig gefreut

hatte, wurde für sie zum Horror,

nachdem festgestellt worden

war, dass einer der beiden Jungen

wegen einer schweren Fehlbildung

außerhalb des Mutterleibs

nicht überleben wird.

Bettina H. war nicht nur psychisch,

sondern unter anderem

wegen anhaltender Schlaflosigkeit

auch körperlich am Ende.

Ständig fragte sie sich, wie es gehen

könnte, sich am selben Tag

über die Geburt eines Kindes zu

freuen und um das andere Baby

zu trauern. Hinzu kam die Sorge

und Ungewissheit, welche

Folgen die festgestellte Nabelschnuranomalie

für das überlebende

Kind haben würde.

Tatsächlich war Alex nach der

Geburt sehr schwach. Er musste

lange intensiv in der Klinik

versorgt werden. Lungen- und

Hörschaden sowie ein leicht verkürztes

Bein haben seine Entwicklung

verzögert. Bettina H.

war und ist mit ihm viel unterwegs

zu Ärzten und Therapeuten.

Ihr Mann, der vor der Geburt

der Zwillinge wegen eines

Bandscheibenvorfalls nicht

mehr auf dem Bau arbeiten

konnte, versorgt den Haushalt.

Die finanzielle Situation war

sehr angespannt, weil sich das

Ehepaar nach dem Umzug in

eine andere Wohnung Geld geliehen

hatte, um sie einzurichten.

Bettina H. war sehr verzweifelt.

Sie wünsche sich, arbeiten

zu können, sagte sie damals.

Die Hilfe

der Aktion

100 000 und Ulmer

helft hat uns sehr

gutgetan.

Bettina H., Mutter von Alex

(18 Monate)

Daran war auch nach der Geburt

nicht zu denken.

Starke Rückenschmerzen plagen

sie bis heute. Eine Eltern-

Kind-Kur fiel aus – weil Anton

zur Welt kam. Ungeplant war

Bettina H. schwanger geworden,

als sie noch stillte. Auch diese

Schwangerschaft war kompliziert,

die Frau litt unter anderem

an Schwangerschaftsdiabetes.

Wie es gesundheitlich weitergeht,

weiß sie nicht. Aber so viel

steht fest: Anton wird von seinem

großen Bruder heiß und

manchmal auch ein bisschen

stürmisch geliebt. Beiden gerecht

zu werden, ist durchaus

anstrengend, aber auch schön,

sagt Bettina H. und zieht eine

Spieluhr auf. Der weiße schlappohrige

Stoffhund war in einem

Paket mit Babykleidung, das eine

Leserin gespendet hatte.

Bettina H. und ihr Mann sind

sehr dankbar für die vielen Zuwendungen,

die sie bekommen

haben. „Die Hilfe der Aktion

100 000 und Ulmer helft hat uns

sehr gutgetan“, betont die 35-Jährige.

Ihr Sorge gilt momentan

vor allem Alex, dem Ende September

eine Herzoperation in

München bevorsteht. Sie hofft,

dass er danach bald wieder

durch die Wohnung wirbeln

kann.

Barbara Hinzpeter

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34

FIRMENSPENDEN

Seit 50 Jahren stellt die

Aktion 100 000 und

Ulmer helft“ jedes Jahr

aufs Neue unter Beweis,

dass gegenseitige Unterstützung

in Ulm, um Ulm und

um Ulm herum kein Fremdwort

ist und zeigt, welche solidarische

Kraft hier in unserer Region

steckt. Gemeinsam stark für andere:

Um den Menschen in Not

unter die Arme zu greifen, wird

zusammen angepackt. So ist die

Aktion 100 000“ über die Jahre

zu einem unverzichtbaren Teil

der ehrenamtlichen Strukturen

in unserer Region gewachsen.

Zum besonderen Jubiläum sendet

die Volksbank Ulm-Biberach

ein großes „Dankeschön“ und

gratuliert von ganzem Herzen.

Gemeinsam

mehr

erreichen

Volksbank Was einer allein nicht schafft, das

schaffen viele – dieses Motto verbindet die

Volksbank Ulm-Biberach mit Aktion 100 000.

Scheckübergabe von Vorstandssprecher Ralph P. Blankenberg an

Aktionsleiter Karl Bacherle (v.l.).

Eine Aktion, die zeigt, was

Bürgergesellschaft ausmacht

Auch in den oft anonymen Lebensgemeinschaften

unserer

Städte dürfen wir Armut und

Notlagen nicht aus den Augen

verlieren – einen großen Beitrag

dazu liefern unsere regionalen

Medien, die auf so manche Notlage

aufmerksam machen. Nicht

nur darüber sprechen, sondern

etwas tun und mit anpacken:

Und so lag wohl nichts näher, als

die Gründung einer eigenen

Hilfsorganisation. Die „Aktion

100 000 und Ulmer helft“ startete,

als das Wirtschaftswunder

abflaute und man anfing, darüber

nachzudenken, was man gegen

Armut tun kann. Heute gibt es

eine Vielzahl an regionalen Aktionen,

die belegen, dass die

Hilfsbereitschaft stark gewachsen

ist. Viele Bürger engagieren

sich jedes Jahr tatkräftig – hier

zeigt sich, was eine Bürgergesellschaft

ausmacht.

Zwei mit derselben DNA – da ist

Unterstützung Herzenssache

Wenn Menschen ihre Kräfte

bündeln, lässt sich gemeinsam

viel mehr erreichen, als es für jeden

Einzelnen möglich wäre.

Dieses genossenschaftliche

Grundprinzip lebt auch die

Volksbank Ulm-Biberach seit

über 155 Jahren. „Wir übernehmen

Verantwortung für unsere

Mitglieder und die Menschen,

FOTO: VOLKSBANK ULM-BIBERACH

die hier leben – auch durch die

Förderung von gesellschaftlichem

Engagement“, erklärt

Ralph P. Blankenberg. „Da uns

beide der gleiche Gemeinschaftsgedanke

antreibt, ist es

uns eine Herzensangelegenheit,

diese Aktion zu unterstützen.

Von der Sachspende für die jährliche

Benefiz-Versteigerung,

über immer wiederkehrende

Einzelspenden, bis hin zur Unterstützung

durch unsere Volksbank-Stiftung

sind wir seit mehreren

Jahrzehnten verlässlicher

Begleiter der Aktion“, so Vorstandssprecher

Blankenberg

weiter. „Zudem sind wir stolz,

Bankpartner zu sein und das

Spendenkonto bei uns führen zu

dürfen. So unterstützen wir mit

unseren Möglichkeiten heute

und in Zukunft mit voller Kraft

die ,Aktion 100 000 und Ulmer

helft’.“

Selbst als aufgrund von Corona-Einschränkungen

das jährliche

Charity-Golfturnier der

Bank ausfiel, spendete die Volksbank

Ulm-Biberach im Sommer

dennoch 3000 Euro. pm

KO M P E T E N Z AUS TR ADI T I O N

Wir gratulieren zu 50 Jahren

AKTION 100.000

und ULMER HELFT

In der Region - für die Region


SOZIALPROJEKT 35

Torte und Worte

Gemeinschaft Das Canapé Café ist ein ganz besonderer Treffpunkt in der Ulmer Weststadt. Er fördert soziale

Kontakte, die allen gut tun. Ohne die Aktion 100 000 und Ulmer helft bliebe die Kaffemaschine kalt.

Ein Freitagvormittag im

August. Eine Frau im

Rollstuhl hat es sich an

einem von der Sonne

beschienenen Tisch

gemütlich gemacht und verspeist

eine Brezel. Die hat sie

mitgebracht. Denn eigentlich ist

das Canapé Café geschlossen.

Die Corona-Zwangspause, die

für den Einbau einer neuen Küche

genutzt wurde, ist noch

nicht beendet. Aber die Tür

steht offen, wenn Maria Gmeiner

da ist. Die Sozialarbeiterin

war von Anfang an zuständig für

das Canapé Café in der Söflinger

Straße. Es ist zweite Heimat,

zweites Wohnzimmer und auch

Familienersatz für viele Bewohner

des Viertels und Gäste aus

anderen Teilen der Stadt.

Jung und Alt, Arm und Reich,

alteingesessene Ulmer und Asylbewerber

– hier setzen sich

Menschen an einen Tisch, die

sich sonst eher nicht begegnen

würden. Deshalb möchte Maria

Sozialarbeiterin Maria Gmeiner

kümmerte sich von Anfang an

um das Canapé Café in der

Söflinger Straße.

Gmeiner auf keinen Fall an den

günstigen Preisen rütteln, aber

auch nicht an der hohen Qualität

der frischen Salate, Suppen

und hausgemachten Kuchen.

Alle schätzen die freundliche Atmosphäre

in dem in fröhlichen

Farben gestrichenen Raum hinter

den rot-weiß-gestreiften

Markisen.

Helgas Highlight

Das Besondere: Rund 80 Ehrenamtliche

schaffen mit. Sie kochen

Suppe, spülen das Geschirr,

putzen und schnippeln die Zutaten

für die frischen Speisen und

machen Thekendienst. Große

Begeisterung löst stets die legendäre

„Helga-Torte“ aus, die eine

über 80-Jährige jede Woche vorbeibringt.

Das alles trägt dazu

bei, dass sich die Gäste wohlfühlen.

Auch die Mitarbeiter selbst

kommen gerne, weil ihnen die

Aufgabe und das Team guttun.

Maria Gmeiner findet für jede

und jeden den passenden Platz.

Das klingt einfach, ist aber ein

Kunststück. „Wir leben hier Integration

und Inklusion“, betont

sie. Denn auch unter den Ehrenamtlichen

ist die Mischung bunt:

Eine 84-Jährige zum Beispiel

kommt regelmäßig, um die Wäsche

zu machen. Ihre Anwesenheit

gebe einem jungen Mann

mit Sozialphobie Sicherheit. So

ist es ganz selbstverständlich,

dass sich sowohl Mitarbeiter als

auch Gäste gegenseitig helfen.

Gerade Menschen mit psychischen

Erkrankungen brauchten

Info

Das Canapé Café in der

Söflinger Straße 158 wurde

im September 2011 eröffnet.

Träger ist die AG West. Öffnungszeiten

sind vom

1. September, Dienstag bis

Freitag, von 10 bis 18 Uhr, inklusive

Hofbewirtschaftung.

diesen Ort, sagt Maria Gmeiner.

„Denn sie haben viel Zeit, aber

kein Geld und keine Bekannten.“

Im Canapé Café „blühen sie auf“.

Ohne die Aktion 100 000 „hätten

wir das nicht hinbekommen“,

betont die Sozialarbeiterin. Diese

Unterstützung ist das Fundament,

ohne das sich die Einrichtung

nicht tragen würde, sagt

Maria Gmeiner. „Und wir müssen

keine komplizierten Anträge

stellen.“

Die Sozialarbeiterin hat sowohl

das Gemeinwesen als auch

die Einzelfallhilfe im Blick. So

erkennt sie rasch, wo Bedarf ist.

Die Ideen gehen ihr nicht aus:

Am 1. September eröffnete ein

kleines Außen-Café hinter dem

Haus, das hauptsächlich Ehrenamtliche

angelegt haben. Und

wenn Corona es erlaubt, werden

auch wieder mittwochabends

um 19.30 Uhr Künstlerinnen und

Künstler auftreten und monatlich

die Sammeltassen zum

Brunch gedeckt.Barbara Hinzpeter

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Haus der Donau

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DIREKTE HILFE 37

Wieder fitter und freier

Schicksal Krankheiten haben Helena P. arm und einsam gemacht. Durch die Aktion 100 000 und Ulmer helft

wurde eine Ärztin auf sie aufmerksam und lindert seither ihre Beschwerden.

Krankheit macht arm

und einsam. Das zieht

sich wie ein roter Faden

durch die vielen

Einzelschicksale, bei

denen die Aktion 100 000 dank

der Solidarität der Leserinnen

und Leser mithelfen kann, die

Not zu lindern. Ein Beispiel dafür

ist die Geschichte von Helena

P. (Name geändert).

„Wenn ein Türchen zugeht,

geht anderswo wieder eines

auf“, an diesen Spruch ihrer

Großmutter hält sich Helena P.,

obwohl sie manchmal nicht

recht weiß, wo sie nach dem

Lichtblick Ausschau halten soll.

Momentan bereiten ihr die

Auswirkungen der Corona-Pandemie

Sorgen. Als Werkstudent

habe ihr Sohn keinen Anspruch

auf Kurzarbeitergeld und stehe

daher ohne Einkommen da. Es

schmerzt sie, dass sie ihm von

dem Bisschen, das sie hat, nichts

abgeben kann. Die zeitweise

Schließung der Tafeln hat sie am

Geldbeutel deutlich gespürt. Allerdings

konnte sie sich nicht zuletzt

dank der Einkaufsgutscheine,

welche die Aktion 100 000

und Ulmer helft organisierte, mit

Lebensmitteln versorgen. Die

Aktion 100 000 hatte sie mit Hilfe

zahlreicher Spender erworben

und für die Tafel-Kunden ausgegeben.

Außerdem hat sie gelernt zu

sparen, zu kämpfen und darauf

zu hoffen, dass ein Türchen aufgeht.

Wie vor zwei Jahren. Damals

litt sie wegen ihrer chronischen

Erkrankung unter starken

Schmerzen und konnte nur noch

wenige Schritte gehen. Zu allem

Überfluss hatte ihr 25 Jahre alter

Golf den Geist auf- und ihrer

Mobilität vollends den Rest gegeben.

Sie selbst sei auch „ein

Totalschaden“, sagte sie damals

im Gespräch über ihre Situation.

Die Aktion 100 000 und Ulmer

helft berichtete und konnte auf

die Hilfe der Leserinnen und Leser

zählen.

„Ich bin all den Spendern so

unendlich dankbar“, sagt Helena

P. heute. Denn sie bekam ein

Auto - einen zehn Jahre alten Fiat

500. Die einfache Ausstattung

ohne Klimaanlage stört die stolze

Besitzerin auch an heißen

Sommertagen nicht. „Immerhin

lassen sich die Fenster öffnen,

Ich bin

all den

Spendern

so unendlich

dankbar.

Helena P., zwei Jahre nach Veröffentlichung

ihrer Notlage.

das war beim Golf ja nicht so“,

sagt sie.

Auch zahlreiche Sachspenden

wurden ihr angeboten. Als

besonderen Glücksfall jedoch

betrachtet sie, dass eine Langenauer

Hautärztin den Artikel las

und medizinische Hilfe anbot.

Die Ärztin habe als erste nach

vielen Jahren die richtige Diagnose

gestellt und „herausgefunden,

welche Krankheit seit 28

Jahren in mir schlummerte.“

Wäre sie länger unerkannt geblieben,

hätte sie alle inneren

Organe schädigen können, sagt

Helena P. Jetzt fährt sie regelmäßig

zur Sprechstunde der Dermatologin

und wird zusätzlich

von einer Fachärztin für Rheumatologie

behandelt.

Das Gehen fällt ihr immer

noch nicht leicht, und normalerweise

kauft sie nur wenig ein,

damit sie nicht viel zu tragen hat.

Wegen Corona wolle sie als Angehörige

einer Hochrisikogruppe

aber nicht so oft in die Lebensmittelläden.

Auch deshalb

ist sie froh, dass sie ihre „kleine

Knutschkugel“ hat, um einen

ganzen Wochenvorrat zu transportieren.

Barbara Hinzpeter

Herzlichen Glückwunsch

zum 50. Jubiläum

Aktion 100 000 und Ulmer helft!

Gerne sind wir dabei und

unterstützen Menschen in Not!

VÖLK Hausverwaltung GmbH

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Wir gratulieren

zu 50 Jahren

»Aktion 100.000

und Ulmer helft«.

Wer über lange Zeit zusammenarbeitet, lernt sich schätzen.

Wir gratulieren und freuen uns auf eine weitere Zukunft.

Herzlichen Glückwunsch. BW-Bank Filiale Ulm, Neue

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Ein Unternehmen der LBBW-Gruppe


Miteinander

ist einfach.

Wir gratulieren zum

50-jährigen Jubiläum der

Aktion 100 000 und

Ulmer helft.

Eine Region ist nur so stark wie ihr sozialer

Zusammenhalt. Daher unterstützen wir seit

Jahrzehnten tatkräftig die „Aktion 100 000

und Ulmer helft“. Wir wünschen noch viele

erfolgreiche und helfende Jahre!

spkulm.de


SOZIALPROJEKT 39

Kein Stillstand im Alter

Gemeinschaft Der Generationentreff bietet reiferen Semestern Kurse, Vorträge und gesellige Veranstaltungen

wie den Sonntags-Tanztee und Ausflüge.

Er ist ein „Kind“ von

SÜDWEST PRESSE

und Aktion 100 000,

das prächtig gedieh

und seit viereinhalb

Jahrzehnten Erfolgsgeschichte

schreibt: der Generationentreff

Ulm/Neu-Ulm.

Mitten in der Gesellschaft, auf

der Höhe der Zeit und offen für

Mitglieder aus allen gesellschaftlichen

Gruppen und

Schichten – das sind einige der

Eigenschaften, die den Generationentreff

auszeichnen. Gegründet

wurde er im April 1974

als „Altentreffpunkt Ulm/Neu-

Ulm e.V.“. Geburtshilfe war die

SÜDWEST PRESSE, die im November

1972 dazu aufrief, im

Rahmen der „Weihnachtsaktion

100 000“, wie es damals hieß, für

einen zentralen Treffpunkt für

Ältere zu spenden. Der Gemeinderat

hatte sich zuvor nicht so

recht dafür erwärmen können.

Das Bewusstsein für die Notwendigkeit

eines unabhängigen

Vorsitzender im wahrsten Sinne

des Wortes: Johannes Stolz ist

der Kopf des Generationentreffs

Ulm/Neu-Ulm.

und neutralen Kommunikationszentrums

für Senioren war damals

noch nicht weit verbreitet.

Zunehmend setzte sich aber

die Erkenntnis durch, dass Menschen

im Ruhestand neue Herausforderungen

suchen, sich bilden,

ihr Wissen weitergeben und

vor allem aktiv am gesellschaftlichen

Leben teilhaben wollen.

So entstand ein breit gefächertes

Kursangebot speziell für Ältere.

Eine weitere Besonderheit

hebt Vorsitzender Johannes

Stolz hervor: „Die Kurse werden

von Mitgliedern für Mitglieder

gegeben, die Gruppen sind klein,

die Freude am Lernen und Thema

stehen im Vordergrund.“

Als Johannes Stolz vor zehn

Jahren sein Amt antrat, hatte der

Generationentreff 1383 Mitglieder.

Von der Gründung an bis

1992 hatte er einen steten Zuwachs

auf 2066 Mitglieder verzeichnet,

danach folgten Jahre

des Rückgangs, beziehungsweise

der Stagnation. Das sollte sich

ändern. Stolz und sein Team

führten die bewährten Kurse

weiter, allerdings erweiterten sie

das Vortragsprogramm. Sie gewinnen

renommierte Referenten

aus Politik und Wissenschaft.

Geburtshilfe

war die SWP,

die 1972 dazu

aufrief . . . für

einen zentralen

Treffpunkt für

Ältere zu spenden.

Sehr gut kommen auch die geselligen

Veranstaltungen an, darunter

die monatliche Geburtstagsfeier,

der Sonntags-Tanztee,

Stadtführungen oder Ausflüge

und Reisen. Gesprächskreise zu

Politik und Literatur sind ebenso

etabliert wie Gesundheits-,

Sprach-, Kreativ- und Computerkurse.

Immer werde Wert darauf

gelegt, dass die Schwelle

auch im übertragenen Sinn niedrig

ist, betont Stolz.

Mit Unterstützung der Aktion

100 000 wurde ein Sozialfonds

eingerichtet, damit Menschen

mit wenig Geld sich Mitgliedschaft

oder gebührenpflichtige

Veranstaltungen leisten

können. Engen Austausch pflegt

der Generationentreff mit Organisationen

wie dem Zentrum für

Allgemeine Wissenschaftliche

Weiterbildung (Zawiw) der Uni

Ulm, dem Haus der Begegnung

oder dem Seniorenrat.

Die Ausrichtung am Bedarf

der Menschen und die Verankerung

in der Gesellschaft beider

Städte führte zu einem stetigen

Mitgliederzuwachs. Pro Jahr kamen

im Schnitt 300 Mitglieder

hinzu, sodass sich deren Zahl in

den vergangenen zehn Jahren

verdoppelt hat auf heute 2700

Mitglieder. Barbara Hinzpeter

Vor 60 Jahren hat das gemeinsame

Engagement von Eltern die Lebenshilfe

in Ulm zum Leben erweckt. Zehn Jahre

später haben die Ulmer zum ersten Mal

ihre gemeinsame Stärke für Menschen,

die Hilfe brauchen, bewiesen.

Jedes Jahr kommen auch Menschen

mit Behinderung in den Genuss dieser

tatkräftigen Unterstützung.

Die Lebenshilfe Donau-Iller sagt DANKE

an alle Ulmer*innen und drum herum und

herzlichen Glückwunsch Aktion 100.000!

Gemeinsam stark!


42

FIRMENSPENDEN

Bereits unter dem Namen

„Mediterran 2000“ umgaben

die ausgestellten

Fahrzeuge bei Wuchenauer

etliche große Pflanzen,

was für Kunden und Mitarbeiter

gleichermaßen eine Wohlfühlatmosphäre

mit viel Grün schuf.

Dieser Gedanke wurde auch am

jetzigen Standort in der Neu-Ulmer

Otto-Renner-Straße 3 fortgeführt:

Grüne Oasen erstrecken

sich rund um das Gebäude und

Pflanzeninseln im Gebäude bieten

Platz für eine Vielzahl einheimischer

und mediterraner

Pflanzen. Eine jährliche Apfelund

Pilzausstellung erinnert an

die Anfänge in einem eigens angefertigten

Gewächshaus.

Es gibt viel zu entdecken

Die Photovoltaikanlage auf dem

Dach des Gebrauchtwagen-

Drive-In schützt nicht nur die

Fahrzeuge vor Wetterkapriolen,

sondern liefert auch Solarstrom

für die stetig wachsende Elektroflotte.

Energiesparende LED-

Leuchten und Dunkelstrahlheiztechnik

– dafür steht das grüne

Sozialer

Partner für

die Region

Wuchenauer Als grünes Autohaus bekannt,

ist das Familienunternehmen seit drei

Generationen fest in der Region verwurzelt.

Drei Generationen Wuchenauer.

LARS SCHWERDTFEGER

Autohaus Wuchenauer und dafür

steht der Familienbetrieb seit

seiner Gründung im Jahr 1968

mit dem ihm eigenen Anspruch

an umweltfreundliches Denken

und Handeln.

Reinschauen lohnt sich

Mittlerweile ist das Unternehmen

auf mehr als 60 langjährige,

kompetente Mitarbeiter angewachsen.

Sie werden permanent

auf die aktuelle Automobiltechnik

geschult – und zwar weit

über die vier vertretenen Marken

Nissan, Toyota, Renault und

Dacia hinaus, um einen Rundum-Service

für die Mobilität der

Kunden zu bieten. Weitere Eckpfeiler

der Wuchenauer-Unternehmensstrategie

– zu der ebenfalls

Familiensinn, Verantwortung

und Menschlichkeit gehören

– sind hervorragende

technische Ausstattung, optimale

marktgerechte Präsenz, zukunftsorientiertes

Management

und persönlicher Einsatz für die

Kunden. Als traditioneller und

zuverlässiger Partner für die Region,

unterstützt Wuchenauer

zudem zahlreiche karitative Einrichtungen,

wie die „Aktion

100 000 und Ulmer helft“, die

GAU Schutzgemeinschaft für

den Lebensraum Neu-Ulm e.V.,

die Chance auf Bildung – Zeit für

Kinder e.V. und das Diakonische

Werk Neu-Ulm. „In einer Gesellschaft,

in der gegenseitige Unterstützung

ins Hintertreffen zu

geraten sein scheint, ist es für

uns eine Selbstverständlichkeit,

etwas für die Allgemeinheit zurückzugeben“,

so Geschäftsführer

Klaus Wuchenauer.

„Wegen unserer starken regionalen

Wurzeln unterstützen

wir allem voran die ,Aktion

100 000’ bereits seit Jahrzehnten

mit einem Wagen zur Versteigerung“,

ergänzt Klaus Wuchenauers

Nichte Lisa Wuchenauer. Sie

gehört zur dritten Generationen

und will auch weiterhin an dieser

Tradition festhalten. „Zum

Jubiläum wünschen wir der ,Aktion

100 000’ nun aber erst einmal

Rekordeinnahmen für den

guten Zweck und weitere 50 erfolgreiche

Jahre“, so Familie Wuchenauer.


pm

Der Mensch steht im Mittelpunkt

Vielen Dank,

für 50 Jahre Gemeinsinn, Teilhabe und Hilfe für

Menschen in Not.

Herzlichen Glückwunsch zu 50 Jahren Aktion

100.000 und ULMER HELFT.

Wir gratulieren.

www.arbeitsagentur.de

www.jobcenter-ge.de


DIREKTE HILFE 43

„Wie ein Sechser im Lotto“

Schicksal Als die Mutter stirbt, sind Mia vier und Tim zwei Jahre alt. Verlustängste bestimmen ihren Alltag.

Spenden ermöglichen dem Vater, dass er eine Hilfe für die Betreuung seiner Kinder einstellen kann.

Das Experiment ist geglückt:

Vier Tage Urlaub

auf dem Zeltplatz

am Bodensee

haben Bernhard M.

und seine Kinder Mia (5) und

Tim (3) in den Sommerferien

verbringen können. Es ist gutgegangen,

die Kleinen haben die

Tage genossen. Das war nicht

unbedingt abzusehen. Vor allem

Mia möchte nicht weg von daheim,

sie braucht die Sicherheit

ihrer gewohnten Umgebung. Seit

dem Tod ihrer Mutter im Oktober

2019 leiden Mia und Tim unter

Verlustängsten. Sie wachen

zwar nachts nicht mehr schreiend

auf wie in den ersten Monaten.

Aber er könne den Raum

nicht verlassen, ohne zu sagen,

wo er hingeht, sagt Bernhard M.

„Sonst suchen sie mich.“

Bekannte des 46-Jährigen hatten

im vergangenen Jahr die Aktion

100 000 und Ulmer helft auf

das Schicksal der Familie aufmerksam

gemacht und auf den

Wunsch des Vaters, eine gute

Betreuung für die Kinder zu finden.

Während seine Frau in der

Klinik war und in der ersten Zeit

nach ihrem Tod, hatten Großeltern

und andere Verwandte geholfen.

Nötig war aber eine Dauerlösung.

Er schaute sich nach einer

Tagesmutter um. Wichtig war

ihm, dass die Chemie stimmt. Eines

Nachts fiel ihm der Name einer

Familienhelferin ein, die

während einer früheren Krankheitsphase

seiner Frau die Kinder

betreut hatte. Die Geschwister

hatten sie geliebt, „und sie

verstand sich gut mit meiner

Frau“. Er recherchierte im Internet,

fand über Umwege ihre

Adresse und nahm Kontakt zu

ihr auf. Sie war gern bereit, sich

um Tim und Mia zu kümmern

und auch den Haushalt zu versorgen.

Aber dazu musste Bernhard

M. sie anstellen. Das hätte

er alleine finanziell nicht stemmen

können.

Die Spenden über die Aktion

100 000 und Ulmer helft jedoch

haben es ermöglicht: Bernhard

M. konnte die 40-Jährige als geringfügig

beschäftigte Haushaltshilfe

und übers Landratsamt

als Tagesmutter engagieren. Diese

Kombination sei für ihn „wie

ein Sechser im Lotto“, sagt er.

Als Außendienstmitarbeiter ist

er beruflich viel und oft lange

unterwegs. Daher ist er auf flexible

Betreuung angewiesen und

froh, dass ihn auch die Familie

weiterhin nach Kräften unterstützt.

Breite Unterstützung

Ein Freund hilft ihm, seine Finanzen,

Verträge und Versicherungen

zu durchforsten und

nach Einsparmöglichkeiten zu

suchen. Noch hat er ordentlich

Schulden vom Bau des Hauses,

das er nicht aufgeben möchte –

zumal es nicht einfach sei, eine

geeignete und bezahlbare Wohnung

zu finden. Psychologische

Beratung nimmt er in Anspruch,

um den Verlust seiner Frau zu

verarbeiten. Außerdem findet er

Hilfe, wenn er Fragen hat zum

Umgang der Kinder mit dem

Thema und zur richtigen Reaktion

seinerseits, wenn es zur

Sprache kommt.

Kur fiel wegen Corona aus

„Mein Ziel ist es, den Kindern

einen guten Start ins Jugendund

Erwachsenenleben zu ermöglichen“,

sagt er. Das war

auch der größte Wunsch seiner

Frau, „dass Tim und Mia keinen

Knacks bekommen“. Bewilligt

worden war sein Antrag auf eine

Vater-Kind-Kur. Dazu hätten sie

im Oktober – um den Todestag

herum – zu dritt an die Nordsee

fahren können. Doch Corona hat

einen Strich durch diese Rechnung

gemacht. „Vielleicht machen

wir noch irgendwo ein paar

Tage Urlaub“, überlegt Bernhard

M. – sofern die Fünfjährige dazu

bereit ist. Barbara Hinzpeter

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Originell Spenden

Ulms kreativste Sitzgelegenheit

Worum geht es?

Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der „Aktion 100 000

und Ulmer helft“ rufen wir die Menschen aus den Zwillingsstädten

und Umgebung auf, das „Netzwerk der Hilfe“ zusammen

mit uns zu unterstützen.

Die Idee: Ulms kreativste Sitzgelegenheit zu finden

Der Hintergrund: Die Teilnahmegebühr wird an die

Aktion 100 000“ gespendet

hochstrasser.architekten bda dwb

Was braucht man?

Modell im Maßstab 1:5

Teilnahmegebühr: 5€

Teilnahmeformular

Erklärung der Idee (Text,

Foto, Zeichnung o. ä.)

Gesammelt in einem

Schuhkarton inklusive

Teilnahmeformular bei

hochstrasser.architekten

abzugeben

Wer darf?

Alle von 6 - 99 Jahren

Was muss man tun?

Wir sammeln alle Ideen in Form eines kleinen

Modells. Den/Die Gewinner/in des Wettbewerbs

erwartet eine Veröffentlichung der Arbeit sowie

die Möglichkeit zur Weiterentwicklung des Entwurfs

bei uns im Büro. Wir freuen uns!

Teilnahmeformular

Abgabezeitraum vom 26.10. bis 02.11.2020 (9:00 - 16:00 Uhr)

Titel der Arbeit:

Vor- und Nachname:

Geburtsdatum:

E-Mail / Telefonnummer:

Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nur zum Zweck des Wettbewerbs verwendet!

Modell-Maßstab 1:5

Erklärung der Idee

Teilnahmegebühr 5€

Teilnahmeformular

individualität I partnerschaft I verantwortung I begeisterung


SOZIALPROJEKT 45

Puzzeln, reden, kreativ sein

Treffpunkt Wer psychisch krank, anderweitig eingeschränkt oder einfach nur einsam ist, bekommt in der

BruderhausDiakonie Kontakt zu Menschen und kann sich die Zeit sinnvoll vertreiben.

In der Tagesstätte der BruderhausDiakonie

Langenau

finden Menschen mit psychischer

Erkrankung oder

Behinderung Gesprächspartner

und Beschäftigung.

Es ist meist ruhig in dem hellen

Raum mit den bodentiefen

Fenstern, vor denen sich das mal

mehr, mal weniger geschäftige

Treiben in der Langenauer Bahnhofstraße

abspielt. Die Tagesstätte

der BruderhausDiakonie

wirkt immer wie eine Oase der

Stille. Selten hört man ein lautes

Wort, auch wenn die Zahl der

Gäste nicht beschränkt ist wie

zu Corona-Zeiten. Diese, und die

Erfahrungen damit, sind in diesem

Sommer das Hauptgesprächsthema,

sagt Daniela

Schmied, Teamleiterin in der Tagesstätte.

„Für unsere Besucher

ist es wichtig zu wissen, dass sie

einen Ort haben, wo sie hingehen

können“, erläutert die Sozialpädagogin.

Deshalb ist die

Schwelle bewusst niedrig.

Daniela Schmied ist Teamleiterin

der Tagesstätte der Bruderhaus-

Diakonie Langenau.

Jede(r) ist willkommen: Menschen,

die psychisch krank oder

einfach nur einsam sind und etwas

anderes sehen oder hören

möchten, oder Männer und

Frauen mit Behinderung, die

nicht oder nicht mehr in einer

Werkstatt arbeiten. In der Tagesstätte

finden sie Gesprächspartner

und Mitspieler für eine Partie

Schach, Mensch-ärgere-dichnicht

oder Rommee. Sie können

nach Lust und Laune aber auch

Puzzles legen oder kreativ werden

beim Nähen, Basteln oder

Malen.

Manche Gäste haben einen

längeren Weg zur Bruderhaus-

Diakonie, andere wohnen in einem

Appartement im 2017 eröffneten

Unterstützungszentrum.

Wie Sieglinde J. Die 61-Jährige,

die nach einem Schlaganfall einseitig

gelähmt war und erst allmählich

wieder lernen musste,

Hände und Füße zu gebrauchen,

ist oft an der Nähmaschine anzutreffen.

Unter ihren mittlerweile sehr

geschickten Händen entsteht

Nützliches wie Abschmink-Pads

Die Theke im

Laden wurde

von der Aktion

100 000 und Ulmer

helft finanziert, wie

andere Möbel auch.

aus Frottee, Stofftaschen oder

Alltagsmasken, aber auch Dekoratives

wie bunte Hühner aus

Baumwollstoff. Sie bestückt fleißig

das Sortiment für den Verkauf

an dem Tresen aus Holz, der

sich optimal in den Raum der Tagesstätte

einfügt.

Die Theke im Laden wurde

von der Aktion 100 000 und Ulmer

helft finanziert, wie andere

Möbel auch. Mit Zuschüssen aus

der Aktion hatten zuvor bereits

die Möbel für die Tagesstätte

und für die Küche gekauft werden

können. Das Geld stammte

unter anderem aus dem Verkauf

des Langenauer Advents-Los-Kalenders.

Außerdem können die

Gewinner in dem kleinen Laden,

der den Namen „Like“ – „Langenau

inklusiv kreativ erleben“

trägt, auch ihre Preise abholen.

Allerdings liegt der Publikumsverkehr

in dem Treffpunkt

seit der Corona-Pandemie vollständig

auf Eis. Auch die Tagesgäste

müssen sich, seit das Virus

grassiert, vor ihrem Besuch anmelden.

Denn niemand soll in

der Langenauer BruderhausDiakonie

weggeschickt werden,

weil die Höchstzahl der Menschen,

die sich im Raum aufhalten

dürfen, erreicht ist. Und so

ist es in diesem Sommer und

Herbst noch etwas ruhiger als

sonst in dem hellen und freundlichen

Raum. Barbara Hinzpeter

Herzlichen Glückwunsch

zum 50-jährigen Jubiläum

der Aktion 100.000!

Ein herzliches Dankeschön an jede helfende Hand!

Wir bieten folgende Berufsausbildungen/Studium an:

Physiotherapeut (m/w) / Studium zum Bachelor of Science

ausbildungsbegleitend möglich, Masseur und med. Bademeister (m/w),

Podologe (Fußheilkunde) (m/w)

Bewerbungen an:

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Telefon: 0731-95451-0

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46

UNTERHALTUNG

Vorhang auf für die große Hilfe!

Rund 400 000 Euro Spenden

spielen jährlich kulturelle Veranstaltungen

ein. Vom Laientheater

beim Feierabendbrettl

über das Rockkonzert bis zum

Gospelabend sind viele Facetten

der Unterhaltung geboten.

Diese und die nächste Seite

zeigen einen Querschnitt

durchs Veranstaltungsportfolio.

Dazu gehören auch die

Abende der „ARGE Blautopf“,

die das Publikum regelmäßig

mit Aufnahmen aus den Tiefen

der Alb überrascht.

Aktions-Klassiker

Ein Aktions-Klassiker ist der

Auftritt von „Siyou“ Isabelle

Ngnoubamdjum an Weihnachten:

Seit rund 25 Jahren begeistert

sie in der Pauluskirche mit

Gospelsound. Fast so lange

sind „Robbi & friends“ mit fetzigem

Rock-Pop-Coversound

präsent.

Auch wenn Corona im Moment

die Kulturszene arg beutelt:

Die Zeiten werden auch

wieder anders! Es lohnt sich

jedenfalls, immer wieder einen

Blick auf die Terminrubrik

der Homepage zu werfen:

www.aktion100000.de

Aus der Schule geplaudert:

Lothar Beck (in Gelb) und Die

Belehrer provozierten Andrang

beim Kartenvorverkauf.

So gefragt, dass sie immer gleich

zwei Konzerte geben: Der Ulmer

Spatzen-Chor und die Junge

Bläserphilharmonie Ulm (JBU).

Nach Schulschluss der „Belehrer“

schickte Beck (ganz hinten)

die untertoener mit Kabarett

auf die Bühne.

Auftakterfahren: Traditionell ist

der Stadtkapelle Ulm das

Eröffnungskonzert der Spendensaison

vorbehalten.

Von wegen furztrockene

Rechtsexperten: Das Juristenkabarett

war ein Publikumsmagnet.

Revival erwünscht!

Grandioses Finale: Den Schlusspunkt

hinter die Spendensaison

setzt alljährlich das Heeresmusikkorps

Ulm.

Essen, Trinken, Fröhlichsein: Die

Büttenabende im Neu-Ulmer

Barfüßer werden in die Lokalgeschichte

eingehen.

Sound, der in die Beine geht: Die

Big Band der Bundeswehr

macht den Münsterplatz zur

Bühne für den guten Zweck.

Gerade in schweren Zeiten

Gemeinsam stark

WMF BKK

Seit 1884 die Krankenkasse in der Region

#BleibenSieGesund

#WirSindFürSieDa


UNTERHALTUNG 47

November-Rock: Wer zum

Auftritt von Robbi & friends im

Roxy will, muss immer schnell

zum Kartenvorverkauf.

Walter Spira – Schwabe,

Musiker, Original. Seine Liedermacher-Abende

machten das

Scharff-Haus zum Hot-Spot.

Weihnachtszeit ist für die Aktion

100 000 Gospelzeit – mit The

Siyou Gospel Project in der

Pauluskirche.

Die Christmas Night mit Joo

Kraus, Dieter Kraus und

Stefan Gräsle erweckt Besinnlichkeit

der besonderen Art.

Fantastische Welten tief unter

der Erde erschließt die Arge

Blautopf dem Publikum in

Neu-Ulm und Blaubeuren.

D’Heftlesspicker aus Jungingen

als Beispiel fürs Feierabendbrettl

– hier mit dem „Schlattohrenkomplott“.

Die Weihungstaler Stubenmusik

ist ein Phänomen. Wo immer

sie auftritt, gibt es meist keinen

freien Platz mehr.

Konzert-Duo: Michael Vogelpohl

(Arzt und Pianist)

musiziert gemeinsam mit

Sängerin Maria Rosendorfsky.

Das Theater Ulm nimmt die

Wilhelmsburg für den guten

Zweck ein. Hier mit der Rocky

Horror Picture Show.

Schöne Bescherung: Die

Musik-Kabarettistin Ariane

Müller brilliert in der „Christmas

Surprise Show“.

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FIRMENSPENDEN 49

Als eines der ältesten

Unternehmen der

Stadt Ulm setzen wir

uns seit jeher für soziale,

sportliche und kulturelle

Projekte in unserem direkten

Umfeld ein. Schließlich wollen

wir den Menschen vor Ort etwas

zurückgeben“, bringt Ulrike

Freund, Geschäftsführerin der

Brauerei Gold Ochsen, ihre Motivation

auf den Punkt. Dieses

Anliegen spiegelt die „Aktion

100 000 und Ulmer helft“ in

ihren Augen zu hundert Prozent

wider.

Lokale Verantwortung

als treibende Kraft

Die Zusammenarbeit mit den Initiatoren

der „Aktion 100 000

und Ulmer helft“ ist für die Ulmer

Traditionsbrauerei Gold

Ochsen und Geschäftsführerin

Ulrike Freund somit – über unternehmerisches

Pflichtbewusstsein

hinaus – vor allem von

der Liebe zum Standort Ulm geprägt.

Das Engagement zeigt sich

in unterschiedlichster Weise. So

unterstützt Gold Ochsen die von

Das Herz

schlägt für die

Region

Gold Ochsen Seit 40 Jahren gehört

die Ulmer Brauerei aus regionaler

Verantwortung zu den Unterstützern

der Aktion 100 000.

Die Brauerei Gold Ochsen spendet für den guten Zweck.

FOTO: LARS SCHWERDTFEGER

der „Aktion 100 000 und Ulmer

helft“ ausgerichteten Benefiz-

Veranstaltungen zum Beispiel

durch Freigetränkekontingente

und stellt jedes Jahr zahlreiche

exklusive Magnumflaschen des

nach geheimem Rezept gebrauten,

feinwürzigen, traditionellen

Gold Ochsen-Weihnachtsbieres

für die im Ulmer Kornhaus stattfindende

Versteigerung zugunsten

der „Menschen in Not“ bereit.

Hinzu kommen die jährliche

Weihnachtsspende sowie

weitere Formen der finanziellen

Zuwendung. Das Geld fließt gezielt

in die Hände der „Aktion

100 000 und Ulmer helft“, um

hilfebedürftigen Menschen in

der Region das Leben ein wenig

zu erleichtern.

Botschafterin der Aktion

100 000 und Ulmer helft

Darüber hinaus versteht sich die

Gold Ochsen Brauerei-Chefin

Ulrike Freund aber nicht zuletzt

auch als Botschafterin dieser Initiative

und nutzt wohl jede sich

bietende Gelegenheit, um weitere

Ulmer Bürger und Unternehmen

auf Aktionsleiter Karl Bacherle

und sein Team – das seit

nunmehr 50 Jahren wichtige Arbeit

leistet – aufmerksam zu machen

und ebenfalls zur großzügigen

Spende zu animieren.

Starke Partner als Fundament

Entsprechend verbindet die Geschäftsführerin

der Ulmer Traditionsbrauerei

Gold Ochsen

ihre Glückwünsche zum 50-jährigen

Jubiläum mit einem deutlichen

Appell an andere Wirtschaftstreibende

aus der Region:

„Es ist großartig, was die ‚Aktion

100 000 und Ulmer helft‘ in

den letzten fünf Jahrzehnten alles

erreicht hat. Ich habe selbst

erlebt, wie dankbar der Beitrag

von den Menschen in unserer

Heimat angenommen wird und

welche Freude damit verbunden

ist. Daher wünsche ich der ‚Aktion

100 000 und Ulmer helft‘,

dass sich auch in Zukunft viele

starke Partner aus der Region

finden, die diese Mission mittragen

und mit Spenden oder anderweitiger

Unterstützung befeuern.“


pm

© medi

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10 Jahre Grüne Energie an der Autobahn

Der Energiepark Dornstadt/Blaustein feiert Jubiläum!

11 Windkraftanlagen, davon sechs Nordex mit

einer maximalen Höhe von 199 Metern, produzieren

jährlich ca. 35 Millionen Kilowatt Strom. Dazu

ergänzen seit 2006 fünf kleinere Anlagen, mit einer

Stromleistung von ca. 12 -15 Millionen Kilowatt, den

Energiepark.

Grüner Strom mit einem jährlichen Volumen

von ca. 50 Millionen Kilowatt, ausreichend für die

regionale Versorgung von Dornstadt und Blaustein.

Im Jubiläumsjahr 2020 ging dazu der Solarpark

Tomerdingen ans Netz. Ein großer Schritt in

Richtung einer CO2 neutralen, lokalen, Energieversorgung.

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Ausrichtung der Solarmodule gewährleistet. Natur

und Landwirtschaft wird in Einklang gebracht! Die

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Komponente für eine landschaftsverträgliche Energiewende

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SOZIALPROJEKT 51

Wertschätzung inklusive

Resonanz Warme Mahlzeiten für Obdachlose und Fußpflege: Mitarbeiterinnen des Deutschen Roten Kreuzes Ulm

beschreiben, was die Unterstützung der Aktion 100 000 und Ulmer helft bewirkt.

In den Tafelläden des Roten

Kreuzes in Ulm und im Alb-

Donau-Kreis können Menschen

mit geringem Einkommen

nicht nur günstige

Lebensmittel kaufen. Sie finden

dort auch ein offenes Ohr

für ihre Sorgen.

„Oft sind wir dann froh, wenn

wir schnell mit einem kleinen

Betrag die schlimmste Not lindern

können“, sagt Claudia

Steinhauer, Leiterin der Abteilung

Soziale Dienste beim DRK

Kreisverband Ulm. Das bestätigt

Karin Ambacher, Leiterin des

DRK-Übernachtungsheims für

Wohnungslose. Dank der Aktion

100 000 und Ulmer helft kann

sie Soforthilfe leisten, beispielsweise,

wenn jemand die Zuzahlung

für ein Medikament nicht

berappen kann.

Von dem Geld, das ihnen zur

Verfügung steht, könnten Wohnungslose

nicht vorsorgen für

Krankheitsfälle. „Wenn sie dann

die fünf oder zehn Euro für ein

Lieselotte Bertsch kümmert sich

seit Jahren darum, dass

Menschen ohne Wohnsitz ein

vollwertiges Essen bekommen.

Medikament nicht haben, kann

das bedrohlich werden.“

Besonders dankbar ist sie dafür,

dass die Aktion 100 000 und

Ulmer helft den regelmäßigen

Besuch einer Fußpflegerin im

Übernachtungsheim ermöglicht.

Das ist nicht nur aus medizinischen

Gründen notwendig, beispielsweise

um dem gefürchteten

Diabetesfuß vorzubeugen,

sondern „auch eine Wohltat für

die Seele“.

Die Wohnungslosen genießen

die Zuwendung und Wertschätzung.

Die sind auch bedeutende

„Zutaten“ beim Menü der Ulmer

Tafel, das Ehrenamtliche des Roten

Kreuzes unter der Woche

meist aus Lebensmitteln vom Tafelladen

kochen. Sonntags lädt

seit mehr als 40 Jahren die „Wärmestube“

ein: Eine Gruppe von

Ehrenamtlichen um Liselotte

Bertsch hatte sich 1978/79 zusammengeschlossen,

um sonntags

„ein bürgerliches Essen für

die Obdachlosen“ zuzubereiten,

wie die Mitbegründerin einmal

sagte. Höchstes Lob für die Köche

und Köchinnen ist es, wenn

die Gäste sagen, es schmecke

„wie daheim“.

Oft sind wir

froh, wenn wir

schnell mit einem

kleinen Betrag die

schlimmste Not

lindern können.

Claudia Steinhauer, DRK Ulm

Von Beginn an und bis heute

finanziert sich die Wärmestube

ausschließlich von Spenden, insbesondere

von der Aktion

100 000 und Ulmer helft. Entscheidend

ist, wie es einmal eine

ehrenamtliche Köchin formulierte:

„Das Essen wird mit Liebe

zubereitet und mit guten Gedanken

ausgegeben.“ Das spüren

die Gäste, bei denen Fleischgerichte

und Süßes am besten ankommen.

„Sie schätzen vor allem

Hausmannskost“, weiß Karin

Ambacher.

Hart getroffen hat die Menschen

mit geringem Einkommen

die Corona-Krise. Die Tafelläden

mussten vorübergehend schließen,

bei der Ulmer Tafel konnten

eine Zeitlang nur die Gäste

aus dem Übernachtungsheim essen.

Großartig aber waren der

Spenden-Aufruf der Aktion

100 000 und die Resonanz darauf.

Riesig war die Solidarität der

Bürgerinnen und Bürger mit den

Tafelkunden, die wegen der Pandemie

zunächst vor geschlossenen

Türen standen: Für fast

200 000 Euro kauften sie über

die Aktion 100 000 Supermarkt-Gutscheine.

Die wurden

dann an die Tafelkunden weitergegeben.

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FOTOALBUM 55

1971 Zielen für den guten Zweck: Riesenandrang

beim Torwandschießen in der Bahnhofstraße.

1978 Spendenroboter: Die Lehrwerkstatt

des Magirus-Werks übergibt „Robby“.

1971 Ulmerin Hildegard

Knef signiert ihr Buch

„Der geschenkte Gaul“.

1978 Dresscode „Kleid, gemustert“:

Scheckübergabe an soziale Organisationen.

Die 70er

1975 Besenrein: Der Bulli wird für die Versteigerung

vom Schnee befreit.

1977/78 Gelbe Pracht: Diese Telefonzelle

ist ein Highlight der Benefiz-Auktion.

1972 Bananen-Hugo: Innerhalb von zwei Stunden bringt Kabarettist Hugo

Wellhäuser in der Hirschstraße eine Tonne Bananen unter die Leute.

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56

FOTOALBUM

1980 Helfen macht Schule: Die 4c der Jörg-Syrlin-Grundschule (links) und zwei Mädchen vom

St. Hildegard-Gymnasium überreichen Geld, das sie bei Weihnachtsbasaren eingenommen haben.

Die 80er

1982 Süßer Käfer: Ob dieser Lebkuchentransporter

überhaupt noch einen Meter weit kam?

1983 Von oben, unten, rechts und links: Dieser

Golf wird für die Auktion herausgeputzt.

1982 Goldschmied Rudolf Dentler (57) treibt’s auf die

Spitze und tanzt beim Seniorenball Ballett.

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FOTOALBUM 57

1981 Kinderbackstube:

Batzenweise

Teig für

batzenweise

Geld.

1982 Einsatz

auf der

Bühne: Diese

Ulmer Polizisten

spielen

für die Aktion

Theater.

1986

Sportlich:

Junge

Hockeyspieler

gehen für

die Aktion

100 000 aufs

Eis.

1983 Segelscheine: Der 1. Ulmer Yachtclub

beeindruckt mit einer fantasievollen

Spendenübergabe.

1983 Witz für Benefiz: Das

Ulmer Juristen-Kabarett vor

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EIGENINITIATIVE 61

Helfen macht glücklich

Respekt Martina K. spürt seit Jahren Notleidende auf und greift ihnen unter die Arme. Die Ulmerin hängt ihr

Engagement nicht an die große Glocke. Ihr Wunsch: Die Menschen sollen achtsam miteinander umgehen.

Sie hilft ohne groß Wind

um sich zu machen und

möchte deshalb, dass

ihre Geschichte unter

einem Fantasienamen

erscheint. Wir nennen die 59-jährige

Ulmerin Martina K. Seit zehn

Jahren ist sie eine zuverlässige Unterstützerin

der Aktion 100 000 und

Ulmer helft. Sie greift Menschen in

Not nicht nur mit Geld- und Sachspenden

unter die Arme. Das größte

Potenzial ist ihr großes Herz.

„Wenn es ums Helfen geht, habe

ich mich spät entwickelt“, erzählt

sie. In jüngeren Jahren sei sie auch

viel zu sehr beschäftigt gewesen,

mit Arbeit und Familie. Jetzt empfindet

sie ihr Leben als entspannter.

Ihr finanzieller Background erlaubt

ihr, sich auch mit Geld um andere

zu kümmern. Sie findet: „Wenn es

einem selber gut geht, kann man

auch etwas zurückgeben.“

Martina K. geht mit offenen Augen

und Ohren durch die Welt. Die

Menschen auf der Platte, an denen

andere mit stierem Blick vorbeihas-

Hinschauen,

die Not

erkennen,

handeln –

das ist das

Credo von

Martina K.

ten, nimmt sie wahr. In der Stadt

fällt ihr das Elend eher auf: „Weil

es da enger zugeht, ist es einfach

sichtbarer.“ Und es bleibt nicht

beim Hinschauen. Martina K.

spricht die Obdachlosen an, bringt

ihnen Wertschätzung entgegen.

Der erste engere Kontakt mit

Menschen, die kein Dach über dem

Kopf haben, ergab sich vor einigen

Jahren mitten im kalten Winter. In

der Hirschstraße fiel ihr ein etwa

40-jähriger Mann auf, der von seinem

Hund begleitet auf der Straße

schlief – bei eisigen Temperaturen.

„Er war sehr höflich, trank keinen

Alkohol und wirkte kultiviert“, erzählt

sie. Martina K. bot ihm übergangsweise

ein Kämmerchen neben

der Garage als Bleibe an, versorgte

ihn mit Lebensmitteln und gab ihm

etwas Taschengeld.

Plötzlich war er weg, ließ jede

Menge Müll zurück, den er später

auf ihr Drängen hin allerdings wieder

beseitigte. „Helfen ist ein gutes

Gefühl, aber man muss sich wappnen,

denn die Enttäuschung ist sehr

nah“, zieht sie Bilanz. Außerdem

habe sie die Erfahrung zu dieser Erkenntnis

gebracht: „Manche Menschen

sagen, man soll ihnen helfen

und wollen es dann doch nicht.“

Freundschaft entstanden

Aus manchen Hilfestellungen erwachsen

Freundschaften, wie die

mit der 80-jährigen Frau, von der

sie per Zufall erfuhr, dass sie im Monat

über sehr wenig Rente verfügte.

„Davon kann doch kein Mensch

leben“, befand Martina K. Sie machte

ein Problem aus, das sie öfter

antrifft: „Manche Leute wissen

nicht, wie man beim Staat einen Zuschuss

beantragt oder sie wollen

ihn aus Scham nicht beanspruchen.“

Sie half der Frau, Grundsicherung

zu beantragen und blieb in

Kontakt. „Im Lauf der Jahre sind wir

gute Freundinnen geworden.“

„Wenn man Not sieht, nicht einfach

denken, andere werden schon

helfen. Man muss nachfragen und

rausfinden, wo man etwas Gutes tun

kann und wo’s fürd Katz isch.“

Könnte sie sich etwas wünschen,

wäre es, dass die Menschen achtsamer

miteinander umgehen.

Immer in den Tagen vor Weihnachten

kommt Martina K. beladen

wie die Weihnachtsfrau ins Organisationsbüro

der Aktion 100 000. Sie

bringt liebevoll hergerichtete Weihnachtspakete

für Menschen, die das

Schicksal besonders hart angefasst

hat. „Da verlasse ich mich immer

gerne auf das Aktions-Team, denn

es weiß, wo es besonders klemmt.“

Anhand von Alter und Geschlecht

der Empfänger stellt sie den Inhalt

der Überraschung zusammen. Für

den Teenager gibt’s zum Beispiel

unter anderem ein T-Shirt mit Glitzer

und einen Haarreif.

Keine direkte Geschenkübergabe

Bei der Bescherung wird sie nicht

dabei sein, ein Aktionsmitarbeiter

wird das übernehmen. Bereits jetzt

sammelt Martina K. wieder leere

Kartons und ist in Vorfreude.

„Wenn ich die Pakete fertig packe,

dann bin ich glücklich.“ Birgit Eberle


FOTOALBUM 63

1997 Straßenverkauf: OB Ivo Gönner (2.v.r.) und

Aktionsleiter Karl Bacherle im Außendienst.

1998 Nikoläuse der AIDS-Hilfe Ulm/Neu-Ulm

unterwegs zur Bescherung der SSV-Fans.

Die 90er

1999 Zille über

der Brille:

FWG-Stadträtin

Helga

Malischewski in

der Bütt.

1997 Aktions-Redakteur Markus Ebner

(v.l.) mit seinen Trikot-Models.

1997 Ulrike Freund (l.), Chefin von Gold

Ochsen, bei der Geldspendenübergabe.

1999 Spendenjäger:

Aktionsleiter

Karl

Bacherle hat

bei der Auktion

voll den

Durchblick.

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64

FOTOALBUM

2005 Open-Air-Salon: Trotz Regen machen

Friseure den Ulmern die Haare schön.

2005 Immer Chefin Tanja hinterher: Die Gruppe

vom „Adler“ in Holzheim beim Silvesterlauf.

2011 Erst Sprit, dann Spirit: Schwester Dorothee

Laufenberg weiht ein Auto für Rollifahrer.

Ab 2000

2013 Riesenandrang

im

SWP-Foyer: Alle

wollen dasselbe,

eine Karte für

das Kabarett

„Die Belehrer“.

2017 Ralf Milde (hier auf einem „Lehrstuhl“) liefert

Benefiz-Kassenschlager wie Löwenmenschskulpturen

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FOTOALBUM 65

2018 Münsterbaumeister Michael Hilbert trennt

sich für die Aktion 100 000 von historischen Steinen.

2019 Zweige zwicken: Rudolf Erne zeigt’s für den

guten Zweck.

2019 Ex-Abt-Dekochef Dieter Schlottermüller (r.) und Alexander Geisteuer spenden „Marie“.

2019 Schulkinder holen von Daimler-Mitarbeitern

gepackte Geschenke ab.

2015 Der Ashram Brindavon stützt die Aktion 100 000

mit dem Erlös aus dem Tag der offenen Tür.

2016 Ulmer Weihnachtsmarkt-Hütte mit dem Stammpersonal

Gisela Stöger (Mitte) und Barbara Eberle (r.).

Danke

Wir sind eine Einrichtung der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe in

Ulm und gratulieren der „Aktion 100 000 und Ulmer helft“ herzlich

zum 50-jährigen Jubiläum!

Auch im Namen unserer Kinder, Jugendlichen und Familien sagen

wir Dankeschön und Vergelt´s Gott für die langjährige und großzügige

Hilfe und Unterstützung.

Susanne Denoix und Helmut Schmaus

Einrichtungsleitung und Verwaltungsleitung

Zentrum für Kinder-,

Jugend- und Familienhilfe


66

FOTOALBUM

2020 Alle mal reinbeißen! Bei der symbolischen Scheckübergabe

des Club Round Table RT 93 am Wurststand auf dem Ulmer

Wochenmarkt lassen es sich alle schmecken. Allein durch den

Verkauf des Advents-Los-Kalenders hat der Serviceclub in den

vergangenen Jahren rund eine Viertelmillion Euro gespendet.

2019 Weinseliges und Schmalziges:

Bitte eintreten zu Kultur

und Genuss im Gewölbe der

Valentinskapelle.

2019 Den Sonnenuntergang vom Münsterturm aus erleben:

Die „Blaue Stunde“ der Aktion 100 000 macht’s möglich.

2020 Fensterln bei der 107-Jährigen: Änne Matschewsky empfängt Aktionsleiter Bacherle in

Begleitung von Musiker Tamás Füzesi. Dafür gibt’s einen dicken Scheck.

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Wir gratulieren der

Aktion 100.000

und Ulmer helft zum

50-jährigen Bestehen.

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Danke im Namen aller,

die wir mit Ihrer Hilfe beraten, begleiten

und unterstützen konnten!

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Wir gratulieren zum Jubiläum.

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zu lindern. Helfen Sie mit und unterstützen Sie mit Ihrer Geldspende soziale Initiativen

oder besonders hilfsbedürftige Menschen in der Region. Wir können Ihnen versichern:

Jeder Cent kommt an und schenkt Lebensfreude!

Ab einem Betrag von 201,- EUR erhalten Sie eine Spendenbescheinigung,

wenn die komplette Anschrift vorhanden ist. Bis 200,- EUR gilt der Überweisungsträger

als Zuwendungsbescheinigung.

Überweisung an die Aktion 100 000 mit Stichwort „Jubiläum“

Volksbank Ulm-Biberach IBAN: DE79 6309 0100 0002 3640 18

Sparkasse Ulm IBAN: DE47 6305 0000 0000 1000 03

BW Bank IBAN: DE05 6005 0101 7439 5013 93

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VORSCHAU 71

Ein halbes Jahrhundert

Aktion 100 000 setzt

Maßstäbe. Aktionsleiter

Karl Bacherle hatte

sich schon vor vielen

Monaten schwer ins Zeug gelegt,

verhandelt, überzeugt und gebucht.

Für den 18. Oktober war

eine Gala im Theater Ulm geplant,

am 23. Oktober sollte bei

Ulm/Neu-Ulm singt in der Ratiopharm-Arena

der größte Chor

der Region seine Stimmen erheben.

Markus Romes, erfahrener

Chor-Dirigent und generell versierter

Musiker hatte bereits viel

Energie und Kreativität in das

Projekt gesteckt.

Das war alles vor Corona. Das

kleine, fiese Virus hat es geschafft,

dass die beiden Jubiläumsabende

genauso auf Eis liegen

wie die vielen, vielen anderen,

traditionellen Aktionsveranstaltungen.

Egal, ob der

Aktionsauftakt mit der Stadtkapelle

Ulm, der regelmäßig gefeierte

November-Gig der Ulmer

Lokalmatadoren „Robbi & friends“,

der Auftritt vom „Siyou

Gospel Project“ oder das gefeierte

Doppelkonzert der Ulmer

Spatzen mit der Jungen Bläserphilharmonie

Ulm (JBU). Selbst

Vorführungen im kleineren Rahmen

müssen ausfallen – etwa die

beliebte Reihe „Feierabendbrettl“

im Alten Theater, die

Zündende

Ideen gefragt!

Terminkalender Der Löwenanteil der Spendeneinnahmen stammt

aus Veranstaltungen. Die fallen wegen Corona bis auf die Auktion

erstmal flach. Deshalb müssen neue Einnahmequellen her.

Zum ersten Mal seit Jahrzehnten fällt das Weihnachtskonzert des Ulmer-Spatzen-Chors und der

Jungen Bläserphilharmonie Ulm (JBU) aus.

von Laienschauspielgruppen der

Region gestaltet wird.

So wenig absehbar die Lage

auch sein mag, Karl Bacherles

Optimismus ist ungebrochen.

„Wir versuchen die Termine im

späten Frühjahr oder auch als

Open Air nachzuholen“, blickt er

gewohnt hoffnungsfroh nach

vorn.

Dabei könnte er durchaus

schlaflose Nächte haben. Dadurch,

dass kulturelle Beiträge

ausfallen, bricht ihm eine wichtige

Einnahmequelle weg. „Etwa

Wir versuchen

die Termine

im späten Frühjahr

oder auch als Open

Air nachzuholen.

Karl Bacherle, Aktionsleiter

400 000 Euro nehmen wir pro

Saison durch Veranstaltungen

ein“, rechnet Bacherle vor. Deshalb

freut er sich über jede „Idee

mit Spendencharakter“, die digital

umgesetzt werden kann.

Kontakt per E-Mail an

aktion100000@swp.de oder Anruf

(0731) 156-201. Birgit Eberle

BARGELD GEGEN PFAND

einfach – schnell – diskret – ohne Schufa

Wir gratulieren der

Aktion zum 50. Geburtstag.

Seit vielen Jahren unterstützen wir

die Aktion 100.000 und Ulmer helft

mit Sachspenden und tatkräftig die

große Versteigerung.

Seit 1964

Ankauf von Altgold und Altsilber

Schätzungen von Schmuckstücken

Ulmer Pfandkredit-Institut

89073 Ulm · Hafenbad 7 · Telefon 0731- 697 50

Mo. – Fr. 9.00 – 17.30 Uhr, Sa. 9.00 – 13.00 Uhr


BAUFINANZIERUNG: JETZT DEN EIGENEN

IMMOBILIENTRAUM MIT INTERHYP VERWIRKLICHEN

Interhyp ist Deutschlands größter Vermittler für private Baufinanzierung. Bei der Finanzierung

des Immobilientraums ist eine gute Beratung wichtig. Sven Lauber, Leiter der

Interhyp Geschäftsstellen in Ulm, Göppingen und Memmingen gibt dafür wertvolle Tipps.

Herr Lauber, wie helfen Sie bei der

Finanzierung?

Lauber: Interhyp hat als größter Baufinanzierungsvermittler

in Deutschland Zugriff

auf die Angebote von über 400 Banken und

Fördermittel. Wir sind Spezialisten in der

Baufinanzierung und wählen gemeinsam

mit unseren Kunden die Finanzierung, die

am besten für Sie passt. Dieser Service ist

unverbindlich und kostet keinen Cent extra.

Welche Möglichkeiten bietet Interhyp

an, um sich beraten zu lassen?

Lauber: Bei einer so weitreichenden finanziellen

Entscheidung schätzen die Menschen

die persönliche Beratung vor Ort.

Zudem beraten unsere Experten am Telefon

oder per Videoberatung, bei der die

Kunden wichtige Dokumente auf dem heimischen

Bildschirm sehen. Viele Möglichkeiten

bietet auch unsere Online-Plattform

Interhyp Home. Dort können die Kunden

Finanzierungsvarianten simulieren und

sehen sofort, wie sich der persönliche

Zinssatz verändert. Oder sie können sich

von dem Finanzierungsmodell inspirieren

lassen, welches Menschen in ähnlichen Lebenslagen

gewählt haben.

Wann sollten sich Bauherren und Käufer

zur Finanzierung beraten lassen?

Lauber: Besser früher als später. Beim

Bau oder Kauf lohnt sich die Beratung

schon vor der Objektsuche. Denn wer

seinen finanziellen Rahmen kennt, kann

zielgerichtet suchen. Und wer ein Finanzierungskonzept

in der Tasche hat, erhält

leichter den Zuschlag beim Kauf.

Und wenn man bereits in Wohneigentum

investiert hat?

Lauber: Dann ist es wichtig, sich um die

laufende Finanzierung zu kümmern. Kann

ich das Sondertilgungspotenzial ausschöpfen?

Wann läuft die Zinsbindung aus? Wie

lässt sich das bestehende Darlehen durch

einen günstigeren Anschlusskredit und

eine verbesserte Tilgungsleistung optimieren?

Nicht selten ergibt sich ein deutliches

Sparpotenzial. Dieses lässt sich jedoch

nur voll ausschöpfen, wenn man rechtzeitig

vor dem Ende der Zinsfestschreibung

aktiv wird und sich nicht auf das erstbeste

Prolongationsangebot der finanzierenden

Bank einlässt.

c1

c1

Interhyp-Beratung:

Für eine runde

Baufinanzierung.

Ulm

Wo findet man Interhyp in Ulm?

Lauber: In der Kramgasse 1 – gerne stehen

mein Team und ich für ein persönliches

Gespräch zur Verfügung.

Ich freue mich, vielen Kunden mit maßgeschneiderten

Finanzierungsangeboten zu

helfen, ihren Traum vom eigenen Zuhause

wahr werden zu lassen.

Am besten vorab einen Beratungstermin

über www.interhyp.de/ulm oder unter

0731 407091-0 vereinbaren.

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- Überall in Ihrer Nähe - Persönlich vor Ort

Interhyp Ulm

Kramgasse 1

www.interhyp.de/ulm

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Sven Lauber,

Leiter Interhyp

Ulm, Göppingen

und Memmingen

Foto: Interhyp/

Annette Hornischer


GUTE GRÜNDE 73

Hilfe ohne Schnickschnack

Erfahrung Warum es sich lohnt, genau für die Aktion 100 000 und Ulmer helft zu spenden. Und weshalb man sich

in großer Not immer auf unser Hilfswerk verlassen kann.

Birgit Eberle kümmert sich

seit 2011 um die Redaktion

der Aktion 100 000 und

Ulmer helft.

Knapp zehn Jahre ist es

her, dass mir bei der

SÜDWEST PRESSE

die Redaktion der

Aktion 100 000-Seiten

übertragen wurde. Eine neue

Aufgabe mit dem Ziel, die Not

der Menschen in Ulm, Neu-Ulm

und den angrenzenden Landkreisen

Alb-Donau und Neu-

Ulm zu lindern. Nie hätte ich damals

gedacht, dass dieser Job so

viel mehr als Redaktionsalltag

werden würde, den Ritt durch

die Gefühlswelt menschlichen

Daseins inklusive.

Spendeninitiativen kannte ich

bis dahin nur von der anderen

Seite: Man wollte Geld von mir.

Regelmäßig vor Weihnachten

ächzte der Briefkasten vor „Bettelpost“.

Manchmal waren auch

von Kindern bunt gemalte Karten,

Aufkleber mit meiner Adresse,

Armbändchen und sogar Kulis

mit im Umschlag. Ein Riesenaufwand,

um an Spenden zu

kommen. Und samt Verwaltungskosten

Geld, das nicht bei

den Spendenempfängern landet.

Diesen Schnickschnack gibt

es bei der Aktion 100 000 und

Ulmer helft nicht! Jeder Cent,

der an Spenden hereinkommt,

geht an Bedürftige. Das ist geradezu

einmalig im Benefiz-Betrieb.

Und nur deshalb möglich,

weil die Arbeitgeber SÜDWEST

PRESSE und Stadt Ulm die Aktionsmitarbeiter

während der

Spendensammelphase von ihren

üblichen Aufgaben befreien. Ein

großartiges soziales Engagement,

das zusammen mit Ehrenamtlichen

maximal effektiv ist

und schnelle Hilfe garantiert.

Erst Check, dann Scheck

Wenn die Blätter fallen, wird der

Spendenmotor angeworfen: Das

Team rückt eng zusammen, organisiert

Veranstaltungen, prüft

Spendenanträge. Der Check ist

ein wichtiger Teil der Arbeit,

denn das Geld soll da hinfließen,

wo die Not am größten ist.

Jahr für Jahr beeindruckt der

Zusammenhalt der Menschen in

der Region. Firmen, Kinder,

Jeder

Cent, der

gespendet wird,

geht an Bedürftige.

Das ist geradezu

einmalig im

Benefiz-Betrieb.

Rentner, Singles und Familien –

alle unterstützen die Aktion

100 000, wie sie nur können.

Schüler verkaufen Kuchen, Alte

geben etwas von ihrer schmalen

Rente ab. Das rührt, genauso wie

die Reaktion eines Vaters, der

sich schämt, eine Spende für

sein schwerkrankes Kind anzunehmen.

Meine Lektion daraus:

Hilfe anzunehmen kann durchaus

schwieriger sein, als sie zu

geben.

Manchmal ärgert man sich

aber auch. Etwa, wenn das Anspruchsdenken

groß ist. Wie das

der Frau, die sich meldet, weil

ihr Schlafsofa nur noch von Klebeband

zusammengehalten

wird, ein neues Spenden-Sofa jedoch

ablehnt – weil ihr die Farbe

nicht gefällt.

Die Freude aber überwiegt.

Dankanrufe und -schreiben sind

der Supersprit, der den Hilfsmotor

auch bei Stress rundlaufen

lässt. Damit das so bleibt, sind

wir auf Ihre Hilfe angewiesen:

• Machen Sie für die Aktion

100 000 mobil. Ihr Geld bleibt

in der Region und verbessert

das soziale Klima.

• Informieren Sie uns über Notlagen

in Ihrer Nachbarschaft.

Wir können nur helfen, wenn

wir von Schicksalen wissen.

• aktion100000@swp.de

Tel. (0731) 156 201 Birgit Eberle

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gibt Kraft!

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GEWINNT !

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ulm-news: nur echt mit dem Bindestrich

ulm-news wünscht der Aktion 100 000

weitere 50 erfolgreiche und wohltätige Jahre.


74

ZAHLEN

1 014 568

Euro Spendenrekord im Jahr 2017

3

Konten bei Volksbank, Sparkasse

und BW-Bank sind für

Spenden eingerichtet

17 478,58 Millionen

1

Jubiläumsvideo ist auf

aktion100000.de

abzurufen

Euro Spendensumme nach 49 Benefizrunden

100

Soziale Einrichtungen

bekommen von der Aktion

100 000 Geld für eines oder

mehrere Projekte

2000

Schecks werden vor Weihnachten

an Familien und Singles, die Not

leiden, verschickt

20

Ehrenamtliche legen sich

pro Saison für die Aktion

ins Zeug

1 001 100

Mark waren das Spendenergebnis im Jahr 2000


SAMMEL-SURIUM

Von der Ur-Sau bis zu

Ferdinand

Rot sind sie beide und

eine Öffnung für

Münzen und Scheine

haben sie auch. Das

war’s dann aber auch

mit den Gemeinsamkeiten

der Aktion 100

000-Spendenschweine.

Die Ur-Sau war

namenlos, aus Plastik,

wohl eine Lady und

– man sieht’s am

dicken Lidstrich –

ausnehmend schönheitsbewusst

(oben).

Mit dem Erfolg des

Benefiz wuchs auch

das Spendenschwein.

Die aktuelle Variante

ist ein echtes Kaliber

aus Keramik und hat

Augenbrauen im

Satteldachwinkel.

Diese Sau dürfte eher

ein Eber sein! Das

Team nennt sie

jedenfalls liebevoll

Ferdinand. Er nimmt

nicht nur rechts eine

tragende Rolle bei der

Aktions-Arbeit ein. bel

Konzertsaal

Kaffeehaus | Konditorei | Restaurant

Frühstück | Mittagstisch | Kaffee & Kuchen | Eis

Kuchen | Torten | Pralinen

Unsere aktuellen Öffnungszeiten:

Dienstag – Sonntag 9.00 bis 17.00 Uhr

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Wir gratulieren herzlich

zu diesem besonderen Jubiläum

und wünschen alles Gute

für die nächsten 50 Jahre!

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rechtsanwälte und steuerberater

Wir sind umgezogen!

Unsere neuen Kontaktdaten:

Gideon-Bacher-Straße 3

89073 Ulm

Telefon: 0731 140 592-0

Telefax: 0731 140 592-10

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§


Jürgen Filius, Landtagsabgeordneter

GRÜNE Fraktion Ulm

Foto links: Lena Lux · Foto rechts: Steffi Duong

Ulmer Spenderinnen & Spender der vergangenen 50 Jahre!

Schon immer, aber gerade jetzt in besonderen Zeiten, ist Hilfe für die Nächsten wichtig.

Lack + Karosserie + Technik –


Alles aus einer Hand.

Wir wünschen der

Aktion 100 000

alles Gute zum

50-jährigen Jubiläum !

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EINE LANGE STRECKE

ZURÜCKGELEGT.

Gemeinsam starten wir durch zu

neuen Zielen.

JOGGING® Brot und Brötchen gratuliert

der „Aktion 100 000 und Ulmer helſt“

ganz herzlich zum 50-jährigen Bestehen

und wünscht der guten Sache einen

weiterhin erfolgreichen Lauf!


WEITER GEHT’S 79

Impressum

Herausgeber: Neue Pressegesellschaft

mbH & Co. KG, Frauenstraße

77, 89073 Ulm

Chefredaktion: Ulrich Becker

Redaktion: Birgit Eberle

Titel/Gestaltung: Maria Reichelt

Fotos: Matthias Kessler, Volkmar

Könneke, Lars Schwerdtfeger,

Birgit Eberle, Barbara Hinzpeter,

SWP-Archiv, PR, privat, © Dragon-

Tiger8/©Volodymyr Vasylkiv/

shutterstock.com

. . . für Ihre großartige Unterstützung!

Die Aktion 100 000 und Ulmer helft

gibt den in einer Zeichnung ausgedrückten

Dank einer Familie, deren Not gelindert werden

konnte, symbolisch an alle tatkräftigen

Förderer unserer Benefiz-Initiative weiter.

Nur durch Ihre Geld- und Sachspenden

konnte das Aktions-Team in den vergangenen

50 Jahren seine Arbeit in dem Umfang

leisten. Helfen Sie uns weiterhin beim Helfen!

Anregungen gerne an aktion100000@

swp.de oder Tel. (0731) 156-201. Mehr Info

auf www.aktion100000.de

Anzeigen: Stefan Schaumburg

(verantwortlich), Anschrift wie

Verlag

Druck: Druckhaus Ulm-Oberschwaben

GmbH & Co. KG, Siemensstraße

10, 89079 Ulm

Datenschutz: Den Datenschutzbeauftragten

erreichen Sie unter

datenschutz@swp.de

AM ANFANG STEHT DER DIALOG;

IM MITTELPUNKT DER MENSCH.

Ob Arbeitsplätze, Kantinen, Wartebereiche,

Konferenzräume, Garderoben, Küchen

oder komplette Büro-Komplexe – die Einrichtungs-Spezialisten

von „Scheurer Raum-

Concepte“ im Ulmer Norden verstehen ihr

Handwerk und betreiben es seit über 25

Jahren mit Herzblut.

Namhafte Großkunden in Ulm & Umgebung

wissen das zu schätzen und erweitern die

Stammkundschaft Jahr um Jahr. Geschäftsführerin

Irmgard Scheurer betreibt ihren

Job mit Begeisterung: „Wenn man nach

Kundengesprächen, der Planung, der Bestellung

und dem Aufbau einen fertig eingerichteten

Raum hat, ist das eine große Bereicherung.

Ganz egal, ob bei großen oder

kleineren Aufträgen.“ Neben der Beratung

und Planung nach Arbeitsstättenrichtlinien

und ganzheitlichen Einrichtungen, Leuchten

und Esstischen finden sich auch Produkte im

Sortiment, bei denen das ganz besondere

Design im Vordergrund steht.

KONTAKT

Scheurer RaumConcepte GmbH + Co. KG

Im Lehrer Feld 28 . 89081 Ulm

T +49 0731 92061-0

F +49 0731 92061-15

@ einrichtung@scheurer-rc.de

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ÖFFNUNGSZEITEN:

Montag – Freitag: 8.00 – 17.00 Uhr

Samstag: nur nach Vereinbarung


Die Jubiläumsversteigerung

in der Donauhalle

- mit Abstand die Beste!

Wir versteigern: E-Bikes, E-Roller, Fahrräder, Snowboards, LED-Bildschirme, iPhones, iPads,

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Gugelfuss-Haustüre im Wert von 6000 Euro und vieles mehr!

Tickets: 10 Euro – dafür erhält jeder Besucher ein „Jubiläums-Überraschungspaket“

im Wert von 10 Euro am Veranstaltungstag. Tickets erhältlich ab 2. November

(8 Uhr) auf www.swp.de/ticketshop und bei der SÜDWEST PRESSE in der Frauenstraße

77 in Ulm (Partner und Familientickets möglich).

Bestehende Abstands- und Hygieneregeln müssen eingehalten werden. Ein Mundund

Nasenschutz bis zum Sitzplatz und das Ausfüllen eines persönlichen Datenblattes

im Vorfeld sind Pflicht. Ferngläser können mitgebracht werden.

Der komplette Auktions-Erlös geht an die Aktion 100000.

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