JAHRESBERICHT 2006 - Zoo Zürich

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JAHRESBERICHT 2006 - Zoo Zürich

JAHRESBERICHT 2006


Inhaltsverzeichnis

JAHRESBERICHT 2006

ZOO ZÜRICH AG

Das Zoojahr 2006 3

Schenkungen 2006 4

Unsere Botschafter: Tiere und Pfl anzen 6

Der Zoo ist Gastgeber 13

Marketing und Edukation 14

Der Zoo in Zahlen 17

Bericht der Revisionsstelle 21

English Summary 22

Impressum

Zoo Zürich AG

Zürichbergstrasse 221, 8044 Zürich

Tel. 0848 Zoo Zueri / 0848 966 983

Fax 044 254 25 10

E-Mail: zoo@zoo.ch, www.zoo.ch

Aufl age: 8’500 Exemplare

Gestaltung: Zoo Zürich, Alexander Aeschbach

Druck: Druckerei Ropress, Zürich

Papier: PlanoJet FSC

Titelbild: Dendrobates tinctorius, Färberfrosch,

Foto: Enzo Franchini

Rückseite: Brillenbär, Foto: Enzo Franchini


Das Positive vorweggenommen: Nach einer Bauzeit

von gut einem Jahr konnte die Innenanlage für die

seltenen Asiatischen Löwen in Betrieb genommen

werden. Mit grosszügigen Legaten, Schenkungen

und der Mithilfe unserer Sponsoren konnte sie

vollständig privat fi nanziert werden. Bhagirath

und die Weibchen Joy und Aipani erkundeten interessiert

ihre neue Umgebung, allerdings waren

sich die beiden Weibchen nicht freundlich gesinnt

und mussten schliesslich getrennt werden.

Die Ausstellung über das Aussterben der Amphibien

fand grosse Beachtung weit über den Zoo Zürich

hinaus. Es gibt keine anderen Naturschutzorganisationen,

die wie die Zoos bereit sind, die bedrohten

Amphibien vor dem Aussterben zu retten.

Der erfolgreichen Erstzucht einer Blaukopferdracke

in einem Zoo und der Geburt eines Schneeleoparden

standen der Verlust von Elefant Chhukha

und der Tigerin Kora gegenüber. Unsere Schimpansengruppe,

für die wir kurzfristig keine neue

Anlage hätten bauen können, fand in der schönen

Anlage in Gelsenkirchen eine neue Heimat.

Der Zoo setzt sich weiterhin für eine sehr gute

Haltung der Tiere ein, aber er lehnt Bestrebungen

in der neuen Tierschutzverordnung ab, welche

durch eine Verunmöglichung von Wildtierhaltungen

jeden Kontakt zu diesen verhindert. Direkte

Begegnungen zwischen Mensch und Tier sind die

Grundlage jeglichen Verständnisses für den Tier-

und Naturschutz.

Zusammen mit der Vereinigung der europäischen

Zoos unterstützte der Zoo Zürich die Kampagne für

Nashörner und entwickelte dazu ein eigenes Comic-

Heft.

Das Jahr 2006 war für den Zoo Zürich kein einfaches:

Nach über 42-jährigem Wirken, starb unser

Ehrenpräsident Rolf Balsiger. Die Gefahr der

Vogelgrippe forderte die Unterbringung von vielen

Vögeln in provisorischen Innenanlagen. Der grosse

Märzschnee konnte nur mit riesigem Aufwand bewältigt

werden. Wegen der massiv verschlechterten

Erschliessung des Zoos durch einen weiteren

DAS ZOOJAHR 2006

SCHÖNES UND SCHWIERIGES

3

Madagassisches Goldfröschchen

Abbau der Parkplätze durch die Stadt und des fast

ganzjährigen Umbaus der Krähbühlstrasse kam es

zu einem empfi ndlichen Rückgang im Besucheraufkommen,

der fi nanziell nur durch deutliche Einsparungen

im Betriebsaufwand und den milden

Winterbeginn etwas aufgeholt werden konnte. Ein

langfristiges Gesamtverkehrskonzept tut Not, damit

die Zoobesucher auch in Zukunft den Zoo bequem

erreichen können. Dabei sollen alle Lösungsansätze

offen sein, weshalb sich der Zoo auch vehement

für eine Seilbahn Stettbach-Zoo einsetzt.

Der Zoo dankt allen Aktionären, den Freiwilligen,

die, um nur ein Beispiel zu nennen, mit der

Dreamnight für Behinderte ein besonderes Erlebnis

ermöglichten, den Behörden, dem Zoofäscht

mit dem Millionenerfolg, den Sponsoren und den

unzähligen grossen und kleinen Donatoren, die

sich für den Zoo und seine Tiere unermüdlich und

grosszügig einsetzen.

Martin Naville, Verwaltungsratspräsident

Dr. Alex Rübel, Zoodirektor

Foto: E. Franchini


DER ZOO ZÜRICH DANKT FÜR FOLGENDE

SCHENKUNGEN IM JAHR 2006

Geldgeschenke

Nachlass Frau Prof. Maria B. Bindschedler, Muri bei Bern 1’000’000.—

Nachlass Frau Alice Liechti-Goetsch, Zürich 593’671.—

Nachlass Frau Heidi Eichenberger, Zürich 341’633.80

Nachlass Herr Arthur Sandmeier, Lugano 213’383.10

Georg Wittlinger-Stiftung, Zürich 186’000.—

Nachlass Frau Rosa Schlatter-Bolliger, Zürich 156’000.—

Nachlass Herr Oskar Bächtold, Flaach 100’000.—

Nachlass Edith Suter-Birner, Uetikon am See 98’541.40

Nachlass Frau Pia Vago-Bundi, Rümlang 47’368.95

Nachlass Frau Maria del Amparo Würmli-Jäckle, Zollikon 39’954.90

Nachlass Frau Elisabetha Meyer-Gallina, Zürich 29’277.15

Nachlass Herr Erich Jauss-Haupt, Zürich 24’885.75

Frau Adelheid Billeter-Leutenegger, Wetzikon 20’600.—

Biedermann-Mantel-Stiftung, Zürich 20’000.—

Nachlass Herr Paul Gyr, Zürich 20’000.—

Nachlass Frau Margrit Rüttimann-Cattaneo, Thalwil 12’665.70

Familie Elisabeth & Anton H. Bucher, Küsnacht 10’000.—

Nachlass Frau Hedwig Helbig-Pfi ster, Zürich 10’000.—

Nachlass Siria Manzini, Zürich 10’000.—

Roth Pfl anzen AG, Kesswil 6’000.—

Frau Elsi Helg, Zürich 5’500.—

Herr Dr. Jürg Blass, Zumikon,

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 5’000.—

Frau Christiane Bodmer-de Stoutz, Rüschlikon,

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 5’000.—

Nachlass Frau Gertrud Hermann-Steffen, Zürich 5’000.—

Frau Jeannine Kurz, Langnau am Albis,

in Erinnerung an Rolf Balsiger 5’000.—

Frau Margrit Schnellmann-Wick, Zollikerberg 5’000.—

Hardegger Hüppen AG, Fahrweid-Zürich 3’786.—

Nachlass Frau Barbara Schöni-Balint, Rüschlikon 3’175.60

Frau Priska Lüthy, Emmenbrücke 2’800.—

Fürstenland Verlags AG, Wil 2’000.—

Rotary Club Volketswil, Schwerzenbach 1’500.—

« Deutsche Gesellschaft für Herpetologie &

Terrarienkunde DGHT e.V., Rheinbach (D) » 1’500.—

Zürich Life Insurance Company LTD, Zürich 1’360.—

Frau Beatrice Bischoff, Maur 1’000.—

Herr Rudolf Brauchli, Pfäffi kon SZ 1’000.—

Familie Verena & Fritz Bucher, Zürich 1’000.—

Herr Prof. Peter Frick, Zürich 1’000.—

OPO-Stiftung, Zürich, in Erinnerung an Rolf Balsiger 1’000.—

Nachlass Frau Gertrud Pfenninger, Pfungen 1’000.—

Herr Christoph Ringier, Meilen, in Erinnerung an Rolf Balsiger 1’000.—

Frau Erika Rübel-Kern, Zürich,

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 1’000.—

Familie Dorothee & Hans-Ulrich Rübel-von Schulthess, Zürich,

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 1’000.—

Frau Irma Zimmermann, Uetikon am See 1’000.—

Familie Gertrud & Thomas Eng, Dübendorf 900.—

Herr Karl Hartmann, Zürich 700.—

Herr Dr. Ulrich Kuh, Winterberg 600.—

Könfl er Gruppe 1/06, Herr Pfr. Simon Pfeiffer, Gränichen 600.—

Verein für Familiengärten Zürich 600.—

Frau Christina Christen, Eglisau 582.—

Familie Esther & Heinrich Baumann, Trélex,

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 500.—

Frau Janet Flückiger-Hobbs, Fällanden 500.—

Herr Jürg Funk, Ebmatingen 500.—

Herr Markus Gröber, Pfäffi kon, in Erinnerung an Rolf Balsiger 500.—

HEV Hauseigentümerverband Schweiz, Zürich,

in Erinnerung an Rolf Balsiger 500.—

Familie Liselotte & Ernst Hofmann, Zollikerberg 500.—

Herr Otto Huber, Winterthur,

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 500.—

Frau Barbara Micaela Keller 500.—

4

Familie Heidi & Christian Maggiori-Rübel, Wilchingen,

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 500.—

Frau Charlotte Ryffel, Zollikon 500.—

Dr. Hans-Peter Beat Stutz, Zürich, in Erinnerung an Rolf Balsiger 500.—

Herr Roland Widmer-Schraner, Zofi ngen 500.—

Familie Maria & Max Wolf-Raess, Hünenberg,

in Erinnerung an Rolf Balsiger 500.—

Herr Peter Wydler, Kilchberg 500.—

Schenkungen (über CHF 500.-) an das Löwengehege

Allgemeine Baugenossenschaft Zürich ABZ, Zürich 20’000.—

Familie Ursula u. Kaspar Naegeli, Birchwil 10’000.—

Herr Jürg Schmid, Kloten 5’000.—

Herr Jürg Funk, Ebmatingen 2’000.—

Herr Christian Surber, Dietikon 2’000.—

Frau Elicar Wagner-Bier, Kockelscheuer (L) 2’000.—

Herr Daniel Bosson, Zürich 1’500.—

Frau Irma Verena Jori, Zürich 1’000.—

Frau Anneliese Kienast, Steinhausen 1’000.—

Frau Elisabeth Meier-Egli, Stäfa 1’000.—

Familie Doris u. Hans Purrer-Thalmann, Bonstetten 1’000.—

Nachlass Herr Paul Senn, Unterengstringen 1’000.—

ungenannt 1’000.—

Frau Muriel Eberle, Schlieren 709.80

Frau Adelheid Billeter-Leutenegger, Wetzikon 600.—

Frau Gertrud Guler-Keiser, Uster 500.—

Lions Club Glarus, Mollis 500.—

Herr Walter Müller-Blatter, Wermatswil 500.—

Schenkungen (über CHF 500.-) an das Amphibienprojekt

Tiergarten-Gesellschaft Zürich TGZ, Zürich 50’000.—

Frau Elsa Peretti 15’900.—

ungenannt 5’000.—

Frau Marianne Wirth-Wolff, Zürich 5’000.—

Freiwilligen-Team Zoo Zürich FTZ, Zürich 2’000.—

« Deutsche Gesellschaft für Herpetologie &

Terrarienkunde DGHT e.V., Rheinbach (D) » 1’500.—

Pfauentrogon Foto: S. Furrer


Schenkungen (über CHF 500.-) an den Elefantenpark

Zoofäscht-Komitee, Zürich 1’000’000.—

Frau Elsa Peretti 15’900.—

Frau Rosmarie Wälti, Stäfa 7’000.—

Foxx Gallery, Volker Kühn Ausstellung, Zürich 2’000.—

Herr Bruno Galli, Rümlang 1’000.—

Paul Bader Transporte AG, Regensdorf 1’000.—

Familie Marianne u. Marco Cereghetti-Hatt, Unterengstringen 500.—

Frau Marie-Claire Hatt, Zollikon 500.—

Männerriege Witikon, Zürich 500.—

Tierarztpraxis Im Bad AG, Heiden 500.—

Herr Janos Vago, Küsnacht 500.—

Frau Katharina Zehnder-Hatt, Zürich 500.—

Schenkungen (über CHF 500.-) an den Naturschutzfonds

Paul Schiller-Stiftung, Zürich 63’650.—

ungenannt 50’000.—

Ihre Königliche Hoheit Sabeeka Bint Ibrahim Al Khalifa,

Bahrain (BH) 31’316.—

Freiwilligen-Team Zoo Zürich FTZ, Zürich 8’490.—

Primarschüler der Schule Puoz, Davos 8’055.—

Herr Rudolf Schlageter sel., Zollikon 6’300.—

Familie Irma u. Heinz Köpfl i, Rüschlikon 1’000.—

Zoologische Gesellschaft Zürich, Zürich 950.—

Familie Manuela u. John Huber Hasler Zürich 800.—

Familie Sandrine u. Sander Kerkhoff, Nyon 700.—

Natur- und Vogelschutzverein, Oberrieden 700.—

Frau Helene Rüedlinger, Zürich 700.—

Könfl er Gruppe 1/06, Herr Pfr. Simon Pfeiffer, Gränichen 654.35

Frau Brigitte Bidermann, Zollikon 500.—

Schweiz. ALT-BK / Birrer, Wolfhausen 500.—

Herr Stefan Birrer, Muttenz 500.—

Frau Dr. Anna Elisabeth Bucher, Küsnacht 500.—

Herr Michel Gallati, Näfels 500.—

Herr Kurt Hartmann-Girsberger, Glattbrugg 500.—

Frau Franziska Wildi, Affoltern am Albis 500.—

Schenkungen (über CHF 500.-) an die Zoo Stiftung

Herr Dr.jur. Thomas Bär, Erlenbach 50’000.—

Robert & Ruth Heuberger-Stiftung, Winterthur 10’000.—

Herr Bruno Schwager, Wallenwil 1’000.—

Herr Dr.jur. Peter C. Honegger, Zürich 500.—

Herr Peter Schuppli, Wollerau 500.—

Tiergeschenke

Herr Ruedi Abbühl, Rüti (Winkel) 2 Madagaskar Taggeckos

Herr Bloch, Basel 1 Türkisvogel

Herr Roland Denzler, Männedorf 1 Europäische Sumpfschildkröte

Herr Kurt Felber, Glattfelden 1 Madagaskar Taggecko

Herr Felix Hauser, Zwillikon 1 Fledermausfi sch,

1 Zwergfeuerfi sch

Herr Rolf Hemke, Titisee-Neustadt (D) 4 Glattrand-Gelenkschildkröten

Herr Jean Hirtes, Erlach 3 Trauerpfäffchen

Frau Monique Kobler, Rüschlikon 8 Achatschnecken

Frau Müller, Kobbigen 1 Madagaskar Taggecko

Frau Jolanda Müller, Spreitenbach Gespenstschrecken

Frau Heidi Neuhof, Freiburg 1 Madagaskar Taggecko

Frau Nötzli, Hefenhofen 2 Sterlet

Frau Claudia Poznik, Dübendorf 3 Madagaskar Taggeckos

Qualipet AG, Dietlikon 1 Ritteranolis,

3 Glattrand-Gelenkschildkröten

SIGS Sektion Zentralschweiz,

Herr Roger Limacher, Büron 2 Pelomedusen-

Sumpfschildkröten

Herr Thomas Spiess, Volketswil 2 Madagaskar Taggeckos

Stiftung für den Papagei,

Herr Karl-Heinz Koch, Roggwil 2 Grosse Vasapapagaien

Voliere-Gesellschaft, St.Gallen 2 Eiderenten

Zoolog. Institut der Universität Zürich,

Herr Raymond Grunder, Zürich Futterfl iegen

Zoologische Staatssammlung,

Herr G. Frank, München (D) 20 Zwergkrallenfrösche

5

Sachgeschenke

Frau Emma Aebi-Ruf, Zürich Beteiligung aus Schenkung

an Liegeschaft

Botanischer Garten der

Universität Zürich, Zürich Diverse Pfl anzen

Botanischer Garten Universität Basel,

Herr Bruno Erny, Basel Typhonodorum lindleyanum,

Avacede

Carl Zeiss AG, Feldbach 2 Stereomikroskope

für Zoo Jugend forscht

Herr Dr. Peter Honegger 1 Digitalkamera

Herr Bruno Keller Schlangenhäute

Meyer Pfl anzenkulturen AG,

Wangen bei Dübendorf Diverse Pfl anzen

Migros Genossenschafts-Bund, Zürich 2400 Farbstiftschachteln

(Zooprojekt in madagassischen

Schulen)

Neeri-Orchids, Familie Erika u.

Roland Rusterholz, Neerach Diverse Orchideen

Frau Barbara Padrutt, Nürensdorf 20 Quaderballen Heu

Herr Walter Röösli, Zürich Diverse Pfl anzen

Ryffel, das Blumen- und Gartenhaus,

Uster Diverse Pfl anzen

Frau Elsbeth Schmassmann, Dietlikon 1 Metzgerpalme

Frau M. Sprecher, Zürich 1 Rotfuchsfell

Stadtgärtnerei, Zürich Diverse Pfl anzen

Nachlass Herr W. Streuli, Zürich 5 Aquarelle

von Wolfgang Weber

Sukkulenten-Sammlung, Zürich Diverse Pfl anzen

Frau Edith Suter-Birner,

Uetikon am See Schenkung Liegenschaften

« Auf der Rüti »

Frau Ingeborg van Calker, Hard (A) Beteiligung aus Schenkung

an Landparzelle

Familie Helene u. Caspar

von Blarer Gerber, Zürich 1 grosser Bambus

Unterstützende Firmen und Personen

Angela Bruderer Versand, Winterthur

APG Allgemeine Plakat Gesellschaft, Zürich

Bellevue Verlag, Zürich

Braunwaldbahnen, Braunwald

cinecom ag, Zürich

Clear Channel Plakanda, Zürich

Freiwilligenteam FTZ, Zürich

Fürstenland Verlags AG, Wil

Globi Verlag, Zürich

Hardegger Hüppen AG, Zürich

Herr Edi Day, Fotograf, Küsnacht

Herr Prof. Dr. Enzo Franchini, Fotograf, Fällanden

Herr Max Häberli, Fotograf, Dietikon

Herr José Ribeaud, Benglen

Lionsclub Herrliberg, Herrliberg

LZV Gelbe Seiten AG, Zürich

MASTER Map GmbH, Zürich

Mayoris GmbH, Hünenberg

Miplan AG, Hägendorf

Pickfeine Werbung, Urdorf

Publicis Werbeagentur, Zürich

Sensational AG, Zürich

Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe, Zürich

Swarovski Optik Schweiz, Pfäffi kon

Verkehrsbetriebe VBZ, Zürich

Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich,

insbesondere das Institut für Pathologie (Prof. A. Pospischil),

das Veterinärmedizinische Labor (Prof. H. Lutz)

und das Institut für Parasitologie (Prof. P. Deplazes)


Die Amphibien-Krise

Ein Drittel der rund 6’000 bekannten Amphibienarten

ist vom Aussterben bedroht. Innerhalb kurzer

Zeit sind bereits über 120 Arten ausgestorben.

Wir befi nden uns am Anfang der grössten Aussterbewelle

einer Wirbeltierklasse seit dem Untergang

der Dinosaurier. Die Weltnaturschutzorganisation

(IUCN) deklariert deshalb Erhaltungszuchten

in menschlicher Obhut als essenzielle, kurz- bis

mittelfristige Massnahmen zur Rettung vieler bedrohter

Arten. Nun ist es in erster Linie an den

Zoos weltweit, aktiv zu werden und sich gemäss

ihren Kernkompetenzen im Artenschutz zu engagieren.

Dies ist nicht nur eine einmalige Chance,

sondern ebenso eine Verpfl ichtung für jeden Zoo,

sich jetzt als Naturschutzorganisation zu beweisen.

Die Amphibien-Arche, ein aus der Conservation

breeding specialist group (CBSG), dem Weltverband

der Zoos und Aquarien (WAZA) und der Amphibian

specialist group (IUCN/ASG) geformtes Steuerungsorgan,

fordert jeden Zoo auf, sich für den

Erhalt mindestens einer Amphibienart einzusetzen.

Damit sollen hunderte von Arten vor dem Aussterben

gerettet werden.

UNSERE BOTSCHAFTER:

TIERE UND PFLANZEN

6

Der Zoo Zürich spielt im Amphibienschutz eine

Vorreiterrolle. Nicht nur wegen der Initiierung zahlreicher

internationaler Workshops, sondern auch

dank der im Frühjahr eröffneten Dauerausstellung

« Das Schweigen der Frösche », in welcher über die

Situation der Amphibien informiert wird und Lösungsansätze

für deren Schutz aufgezeigt werden.

In diesem Jahr gelang die Nachzucht des vom Aussterben

bedrohten Madagassischen Goldfröschchens

und aller im Zoo gehaltenen Pfeilgiftfroscharten.

Das Amphibienschutzprojekt in Zusammenarbeit

mit dem Cali Zoo in Kolumbien trägt erste Früchte.

In der neu erstellten Zuchtanlage wurden die

stark bedrohten Froscharten Phyllobates terribilis

und Dendrobates lehmanni und der prächtige

Dendrobates histrionicus vermehrt.

In Zürich wurde anlässlich einer internationalen

Tagung eine Prioritätenliste für schutzbedürftige

europäische Arten erstellt. Eine ebensolche für

madagassische Arten entstand in Treffen in

Antananarivo (Madagaskar) und London. Zudem

unterstützte der Zoo ein Forschungsprojekt zur Bestimmung

der Bestandesdynamiken des bedrohten

Tomatenfrosches in Madagaskar.

Die Goldbaumsteiger entzücken mit ihren kräftigen Farben Foto: S. Furrer


Die neue Löwenanlage

Als letzte Grosskatze haben nun auch die Indischen

Löwen eine neue Anlage bezogen. Bewohnt

wird der Hausteil mit einer Innenanlage und

– unkonventionell – Hintergrundboxen im oberen

Stock. Die Aussenanlagen halten verschiedene

Herausforderungen für die Löwen bereit. Im Raum

verteilt hat es Kratzbäume, Liegeplätze mit unterschiedlichen

Aussichten und Qualitäten (geschützt,

beheizbar, ohne Sichtkontakt zu anderen Plätzen),

unterschiedlichen Bodengrund für Scharren und

Wälzen sowie Futterstellen. Verschiedene Einrichtungen

sorgen dafür, dass die Löwen für ihr Futter

etwas arbeiten müssen. Zur Lebensraumbereicherung

gehört auch das Einbringen von verschiedenartigen

Fremdgerüchen. Auch beim Löwengehege

besteht ein Verbindungsgang zum Wolfsgehege, so

dass die Wölfe nicht nur die Tiger, sondern auch

die Löwen « besuchen » können. Mitbewohner der

Anlage werden Zwergotter und – wenn es sich in

einem Versuch bewährt – Alexandersittiche.

Indische Löwen kommen heute nur noch im Gir-

Forest in Gudscharat vor. Dass es nur eine einzige

freilebende Population gibt, stellt für diese Löwen-

Unterart ein hohes Risiko dar, kann doch eine Seuche

diesen Bestand vollständig auslöschen. Deshalb

unterstützt der Zoo Zürich mit der Finanzierung

einer Forschungsstation die Vorbereitungen zum

Aufbau einer zweiten Population im Kuno Wildlife

Sanctuary im Bundesstaat Madhya Pradesh.

Die Wirkung der Botschafter:

Naturschutz vor Ort

Der Zoo Zürich konnte 2006 eine grössere Anzahl

von Naturschutzprojekten aus dem Naturschutzfonds

unterstützen. Die Aufwendungen zugunsten

der Erhaltung von Tier- und Pfl anzenarten und

zum Schutz bedrohter Lebensräume beliefen sich

auf über CHF 300’000.–. Das fi nanziell grösste

Engagement erfolgte in Madagaskar für den Masoala

Nationalpark. Die Beiträge des Zoo Zürich, die aus

speziellen Masoalaspenden und Umsatzprozenten

des Masoala-Shops und Masoala-Restaurants stammen,

decken rund einen Viertel der Aufwendungen

des Nationalparks für Löhne der Ranger, Infrastruktur

und Projekte zugunsten der Anwohner

des Parks.

7

Löwin Joy in ihrer neuen Anlage Foto: E. Franchini

Damit der Masoala Nationalpark mittelfristig

fi nanziell eigenständiger wird, ist er auf Besucher

angewiesen. Die Botschafterfunktion des Masoala

Regenwaldes in Zürich zeigt auch in dieser Hinsicht

Wirkung. Die Schweiz stellt die grösste Gruppe der

Ökotouristen dar. Trotz dieses starken Wachstums

sind die absoluten Besucherfrequenzen in Masoala

mit rund 2’000 internationalen Touristen pro Jahr

noch verhältnismässig gering.

Aus dem Naturschutzfonds wurden auch Projekte

zugunsten der Amphibien, Gelbbrustkapuziner,

Schimpansen, Löwen, Galapagos Riesenschildkröten,

Königspinguine, Fischotter, Fledermäuse

und Nashörner unterstützt. Weitere Informationen

sind auf der Homepage des Zoo Zürich unter

www.zoo.ch/naturschutz zu fi nden.


EAZA-Kampagne « Save the Rhino »

Seit einigen Jahren führt die EAZA Naturschutzkampagnen

durch. Die fünfte Kampagne 2005/06

war unter dem Titel « Save the Rhino » dem Schutz

der Nashörner gewidmet. Ziele der Kampagne

waren die Information der Öffentlichkeit über

die dramatische Bestandessituation der Nashörner,

Wissensvermittlung sowie die Bereitstellung

von fi nanziellen Mitteln für die Unterstützung von

Schutzmassnahmen im Lebensraum dieser Tiere.

50 Gesuche wurden der Kampagne zur Unterstützung

unterbreitet. Aus diesen wurden 13 Projekte

ausgewählt und für deren Finanzierung als

Sammelziel ein Betrag von € 350’000.– defi niert.

134 Institutionen haben sich an dieser Kampagne

beteiligt. Und dies mit einer Vielfalt von Aktivitäten

erfolgreich: Mit dem Sammelergebnis von

€ 515’842.81 können nun noch zusätzliche Projekte

unterstützt werden. Aus unserer « Küche » kamen

nebst CHF 7’000.– ein Comic-Heft (mit Unterstützung

der ZKB), in welchem viel Wissenswertes

über Nashörner verpackt ist und das in verschiedene

Sprachen übersetzt wurde.

Vier der fünf Nashornarten werden als vom

Aussterben bedroht eingestuft:

Nashornart Bestand Status

Java-Nashorn 60 Vom Aussterben bedroht

Sumatra-Nashorn 300 Vom Aussterben bedroht

Panzernashorn 2'400 Vom Aussterben bedroht

Spitzmaulnashorn 3'100 Vom Aussterben bedroht

Breitmaulnashorn 11'100 Stark gefährdet

Tagung des Europäischen Zoo-

und Aquarienverbandes (EAZA)

In diesem Jahr fand die alljährliche Tagung in

Madrid statt. Der Zoo Zürich war mit drei Personen

vertreten. Bei diesem Treffen ging es neben

informellem Informationsaustausch und dem

persönlichen Kennenlernen neuer Kolleginnen und

Kollegen vor allem darum, Strategien und Konzepte

für das Management von Zoopopulationen

zu defi nieren. Die Nachhaltigkeit von Projekten

zur Erhaltung von Arten und Lebensräumen sollte

beurteilt werden können. In Madrid wurde auch

die neue EAZA-Kampagne « Madagaskar » lanciert,

in der der Zoo Zürich eine tragende Rolle spielt.

8

Nach 77 Jahren haben die Schimpansen

den Zoo Zürich verlassen

In der Weiterentwicklung der Haltungsbedingungen

waren der bestehenden Schimpansenanlage

enge räumliche Grenzen gesetzt. Im Jahr 2006 hat

sich für unsere Tiere diesbezüglich eine ganz neue

Perspektive eröffnet. In der Zoom-Erlebniswelt in

Gelsenkirchen haben unsere Tiere eine neue Anlage

mit einem geschickt gestalteten Innenbereich

und einer grosszügigen Aussenanlage bezogen.

Wir freuen uns für unsere Tiere, wir vermissen

sie aber auch.

Tannzapfenechse

Das Verhalten und die Brutbiologie der Tannzapfenechsen

sind innerhalb der Reptilien einzigartig.

Erstaunlicherweise bleiben sich Paare über Jahre

treu. Die Tannzapfenechse ist lebend gebärend

(vivipar). Muttertiere können ihre eigenen von

fremden Jungen geruchlich unterscheiden. Diese

Mutter-Kind-Erkennung lässt auf eine soziale

Komponente deuten und macht eine gewisse Brutpfl

ege (Schutz der Neugeborenen durch die Mutter)

wahrscheinlich.

Tannzapfenechsen werden im Zoo seit 1955 gehalten.

Gemäss den Aufzeichnungen kam es 1958

zu einer einmaligen Nachzucht. Das am 18. Juli

2006 geborene Jungtier ist also der erste Fortpfl

anzungserfolg seit 48 Jahren! Bemerkenswert

ist die Grösse des Jungtieres im Vergleich zur

Mutter. Mit 122 g Geburtsgewicht wiegt das Junge

rund ein Viertel der Mutter (471 g). Dieser seltene

Fortpfl anzungserfolg sorgte auch international für

reges Aufsehen.

Die junge Tannzapfenechse mit ihrer Mutter,

kurz nach der Geburt

Foto: S. Furrer


Dschelada-Männchen Foto: E. Day

Kappengibbon

Für den Kappengibbon besteht ein Europäisches

Erhaltungszucht-Programm (EEP). Dieses EEP wird

– zusammen mit dem Internationalen Zuchtbuch –

von Zürich aus betreut. Aufgabe dieses EEP ist

es, den Bestand zu erfassen und zu analysieren,

Zuchtplanung zu betreiben, Informationen zu Haltung

und Zucht zu vermitteln und allfälligen Handlungsbedarf

abzuklären. Dem EEP für Kappengibbons

sind momentan 10 Zoos mit knapp 40 Tieren

angeschlossen. Dass die europäische Zoopopulation

klein ist und zu zwei Dritteln aus Männchen besteht

und, dass sich nur wenige Tiere dieser Population

bisher erfolgreich fortgepfl anzt haben, sind

Umstände, die den Aufbau dieses Zuchtprogramms

sehr erschweren.

Baubeginn Afrikanisches Gebirge

In der neuen Anlage werden die Dscheladas eine

Wiesenlandschaft vorfi nden, wo sie sich ihre Nahrung

teilweise selber suchen können. Mit der Ausgestaltung

verschiedener Hügel erhalten die Haremsmännchen

« Aussichtspunkte », von wo aus

sie die Aktivitäten ihrer Harems und insbesondere

die der anderen Männchen überblicken können. Als

Schlafplätze dienen den Dscheladas Felsbänder, die

9

in der kalten Jahreszeit als zusätzlichen Komfort

geheizt werden können. Grosszügige Hintergrundanlagen

erlauben eine Abtrennung der einzelnen

Haremsgruppen und die Unterbringung einer Junggesellengruppe.

In Semien teilt der Walia-Steinbock den Lebensraum

mit den Dscheladas, hier wird es der Nubische

Steinbock sein. Als weitere Mitbewohner

der Anlage sind Klippschliefer und Blaufl ügelgänse

vorgesehen.

Kinderstube Masoala Regenwald

Seit seiner Eröffnung am 30. Juni 2003 gedeihen

Tiere und Pfl anzen im Masoala Regenwald. Das

Ökosystem hat sich bewährt, die Tiere haben sich

an ihre neue Freiheit in der grossen Halle gewöhnt

und gehen routiniert ihren « Geschäften » nach,

ohne sich dabei von den Besuchern irritieren zu

lassen. Zu diesen « Geschäften » gehört auch die

Fortpfl anzung.

Auch die Vielfalt der Pfl anzen hat sich deutlich

erhöht. Die aus Madagaskar stammenden Samen

keimen dank neuem Know-how gut, unter anderen

sind erstmals Masoala-Kannenpfl anzen, viele

Masoala-Harthölzer sowie Zwergpalmen in der

Pfl anzschule am Wachsen.


Roter Vari

Ein unverkennbarer und markanter Vertreter der

madagassischen Lemuren ist der Rote Vari. Am

1. Mai wurden nun erstmals in der Halle Junge

geboren. Auf der Unterhaltsbühne, inmitten eines

symbolischen Nestes aus einigen Zweigen, brachte

SAMBARA zwei Junge zur Welt. Mit zunehmendem

Alter wurden die Jungen mobiler und folgten

schon bald ihrer Mutter auf der Futtersuche. Die

Roten Vari haben die ganze Halle in Beschlag genommen.

Ohne Scheu springen sie über die Köpfe

der Besucher hinweg oder bahnen sich ihren Weg

zwischen diesen hindurch.

Grosser Plattschwanzgecko

Diese baumbewohnenden Echsen sind Meister der

Tarnung. Die Hautsäume entlang des Körpers lösen

die Konturen auf und lassen das Tier praktisch mit

dem Untergrund verschmelzen. Diese Strategie der

Tarnung wird durch die Farbmusterung zusätzlich

unterstützt. Einen Gecko tagsüber zu entdecken, ist

deshalb ein ambitiöses Unterfangen. Während der

Nacht sind die agilen Tiere unterwegs und auf der

Jagd nach Insekten. Im Masoala Regenwald konnten

wir in diesem Jahr mindestens zwei Jungtiere

feststellen. Die jeweils zwei Eier pro Gelege

werden vom Weibchen lose vergraben und brauchen

für ihre Entwicklung bis zum Schlupf rund

100 Tage. Dank der günstigen Bedingungen kann

sich diese Art selbständig vermehren.

10

Labiles Gleichgewicht: Biologische

Kontrolle im Masoala Regenwald

Üppig und grün ist er geworden, der Masoala

Regenwald. Auch die Tiere fühlen sich sehr

wohl und ziehen regelmässig Nachwuchs auf. Viel

Freude haben uns die Jungtiere der Roten Varis,

Tanreks, Webervögel, Blaukopferdracken oder

Agapornis bereitet. Aber auch die ganz kleinen

Tiere, welche man häufi g übersieht, haben fl eissig

Nachwuchs gezeugt. Die beiden Termitenstaaten

haben an Grösse wacker zugelegt, und die Blatt-

und Schmierläuse, aber auch die Ameisen waren

ganz und gar nicht untätig. Im Miniökosystem des

Masoala Regenwaldes ein Gleichgewicht zwischen

den kleinsten Pfl anzensaft saugenden Tieren, die

ein enormes Vermehrungspotenzial haben, und

den Pfl anzen zu halten, ist eine dauernde Herausforderung.

Regelmässige Kontrollen und intensives

Beobachten sind zentral, um sich anbahnende Veränderungen

im Gleichgewicht der Kleinsttiere frühzeitig

zu erkennen. Denn diese, wenn sie überhandnehmen,

könnten auch zur Plage werden. Durch

das regelmässige Einsetzen von natürlichen Gegenspielern

ist es bisher gelungen, Blattläuse und Co.

in ihrem Bestand zu kontrollieren. Aber ganz loswerden

möchten wir diese Läuse nicht, denn sie

stellen ein hervorragendes Futter für die Insektenfressenden

Vögel, Reptilien und Amphibien dar.

In diesem Jahr entdeckten wir die ersten Plattschwanzgeckos-Jungtiere im Masoala Regenwald Foto: S. Furrer


Erfrischender Optimismus

und ungebrochenes Engagement

Am 4. Dezember war die weltberühmte Schimpansenforscherin

Jane Goodall zu Gast im Zoo.

Anlässlich eines Fundraising-Dinners im Masoala-

Restaurant zugunsten des Jane Goodall Institut

Schweiz bekräftigte sie, was sie als sprichwörtliche

Hoffnungsträgerin in ihrem Referat « Reason

for Hope » an der Uni Zürich vorgängig bereits

ausgeführt hatte: dass junge Menschen, richtig

angeleitet, durchaus das Potenzial und die Bereitschaft

haben, der Natur mehr Sorge zu tragen und

diese zu schützen. Dabei gilt ihre Mission längst

nicht mehr nur den Schimpansen, sondern einem

ganzheitlich verstandenen Schutz der Natur.

Angst vor Spinnen?

Noch nie stiessen die vom Zoo angebotenen Spinnenangstseminare

auf ein derart grosses Interesse

wie in diesem Jahr. Die Erfolgsquote erstaunt

auch die Kursleiter immer wieder aufs Neue. Erzählen

die Teilnehmerinnen am Morgen noch von

der Angst, auch nur eine Abbildung einer Spinne

kaum sehen zu können, so halten 9 von 10 nach

vier Stunden die Vogelspinne Sophie auf der Hand.

Zahllose Medien haben bereits über das Seminar

berichtet, welches auch Thema bei der TV-Sendung

« Aeschbacher » war. Ein Nachfolgeseminar

kann nun ebenfalls angeboten werden. Dabei fi ndet

auch eine Begegnung mit einer Kellerspinne statt.

Der Höhepunkt des Seminars ist die Begegnung mit der Spinne

Foto: A. Aeschbach

11

Impfprojekt gegen Aviäre Influenza

(Vogelgrippe) H5N1 bei Zoovögeln

Aufgrund der im Herbst 2005 nahenden Vogelgrippe

initiierte der Zoo Zürich zusammen mit der

Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich sowie

den Zoos von Basel, Bern und Goldau ein Impfprojekt.

Dank der Unterstützung des Bundesamtes

für Veterinärwesen, den betroffenen kantonalen

Veterinärämtern und der Firma Veterinaria

(Intervet) konnten 365 Vögel aus 11 verschiedenen

Ordnungen im Dezember 2005 und Februar 2006

geimpft werden. Es wurde nachgewiesen, dass

die meisten geimpften Vögel Antikörper bildeten

und dass die Antikörper-Titer nach sechs Monaten

deutlich zurückgingen. Daraus lässt sich schliessen,

dass eine Wiederholung der Impfung nach

sechs bis zwölf Monaten angezeigt ist. Durch die

Impfung kam es zu keinen negativen klinischen

Reaktionen. Das Projekt wird zurzeit fortgeführt.

Antikörper-Titer

900

800

700

600

500

400

300

200

100

0

Dez 05 Feb 06 Apr 06 Jun 06 Aug 06

Jan 06 Mrz 06 Mai 06 Jul 06

Anseriformes

Alcediniformes

Ciconiiformes

Falconiformes

Passeriformes

Pelicaniformes

Phenicopteriformes

Psittaciformes

Sphenisciformes

Strigiformes

Durchschnittliche Antikörper-Titerverläufe (Hämagglutinations-

Inhibition), wobei sich zeigt, dass die Falkenartigen besonders hohe

und Pinguine (Sphenisciformes) besonders niedrige Titer entwickeln.

Blutentnahme bei einem Humboltpinguin nach der Impfung

Foto: S. Furrer


Wie warm darf es denn sein?

Seit einem Jahr ist das Kuratorenpraktikum ein

offi zielles Studienangebot des Zoo Zürich und der

Universität Zürich. In erster Linie geht es darum,

während dieser drei Monate Einblick in den Berufsalltag

in einem wissenschaftlich geführten Zoo

zu erhalten. Gleichzeitig wird jeweils ein kleines

Forschungsprojekt durchgeführt. In diesem Jahr

waren die freilaufenden Glattrand-Gelenkschildkröten

im Masoala Regenwald die Studienobjekte.

Die Messung der Temperatur interessierte, weil

wir von früheren Untersuchungen wissen, dass

Schildkröten für die Eiablage die Bodentemperatur

auf 0,1°C genau auswählen. Um diese Frage zu

beantworten, wurde jeder Schildkröte ein winziger

Temperaturlogger auf den Panzer geklebt. Die

Logger störten die Tiere nicht und massen laufend

die Umgebungstemperatur. Nach der Versuchsdauer

wurden die Logger entfernt und die Daten

am Computer ausgewertet. Es zeigte sich, dass die

beiden Unterarten deutlich unterschiedliche Temperaturbereiche

bevorzugten (Fig 1). Gleichzeitig

zeigten sich die Schildkröten teilweise sehr mobil

und legten Dutzende Meter pro Tag zurück.

Der Zoo als Gastgeber für andere Naturschutzorganisationen

Vier Organisationen konnten ihren Tätigkeiten vom Zoo aus nachgehen. Die Stiftung Fledermausschutz hat unter anderem

auch in diesem Jahr geschwächte oder verletzte Fledermäuse überwintert und im Frühling wieder fliegen lassen. Die Freunde der

Galapagos-Inseln (Schweiz) haben finanzkräftig mitgeholfen, dass die grösste der Galapagos-Inseln heute wieder frei von

verwilderten Haustieren ist. Nun können sich die Pflanzen- und Tiergemeinschaften erholen und hoffentlich neu entfalten. Aktuell wird

ein Projekt zur Erhaltung des höchst seltenen Mangrovenfinken unterstützt. Der Antarctic Research Trust setzt sich für den Erhalt

der Lebensräume in der Antarktis ein, und die Freunde Masoalas unterstützen die Arbeiten zum Erhalt der Lebensräume auf der

Masoala Halbinsel in Madagaskar.

12

Durchschnittstemperatur °C

25.5

25

24.5

24

23.5

23

22.5

22

11:36 12:56 14:16 15:36 16:56 18:16 19:36

12:16 13:36 14:56 16:16 17:36 18:56

Art

K. belliana

K. spekii

Zeitpunkt

Fig. 1: Die bevorzugten Temperaturaufenthaltsbereiche für beide

Glattrand-Gelenkschildkröten

Eiablage bei der Glattrand-Gelenkschildkröte Foto: S. Furrer Galapagos-Schildkröte

Foto: E. Franchini


Nicht nur die Lebensräume und deren Tiere sind

bei einem Zoobesuch wichtig, sondern auch die

Verpfl egung der Zoobesucher, die Spielplätze und

die Einkaufsmöglichkeiten. Die Besucher haben die

Wahl zwischen vier verschiedenen Restaurants.

Das Restaurant Siesta, als grosszügiges Familienrestaurant

mit Kinderspielplatz, innen und aussen

ist während des Tages ein Selbstbedienungsrestaurant.

Am Abend werden die Säle für Anlässe bis

zu 380 Personen (beide Säle zusammen) in festlich

aufgedeckte Bankettsäle mit südamerikanischem

Flair verwandelt. Grossen Anklang fi ndet der jeweils

in der Vorweihnachtszeit für Firmenanlässe

üppig geschmückte Saal. Im Restaurant Masoala

geniessen die Tagesbesucher im Selbstbedienungsbetrieb

exotisch angehauchte Menüs mit einem

wunderbaren selbst kreierten Salat- und Dessertbuffet.

Am Abend verwandelt sich das Restaurant

mit den grossen Panoramafenstern am Ufer eines

tropischen Sees in ein stilvolles Gourmetrestaurant,

welches für Gruppen ab 50 bis 180 Personen

mit oder ohne Foyer gemietet werden kann. Im

DER ZOO IST GASTGEBER

13

Restaurant Altes Klösterli können in gemütlicher

Atmosphäre und mit traumhaftem Ausblick traditionelle

Schweizer Spezialitäten wie Rösti-Variationen

oder traditionelle Fleischgerichte genossen

werden. Das Restaurant verfügt über verschiedene

Säle für Bankette ab 10 bis 120 Personen mit Parkplatzangebot.

Das Restaurant Outpost beim Zooeingang

bietet verschiedene Köstlichkeiten aus

aller Welt. Besonders empfehlenswert ist das

« Essen nach Bildern » mit der passenden Weinbegleitung.

Auch in den Tierhäusern und im Sommer

im ganzen Zoo verteilt bieten die Zoo-Restaurants

vor oder nach einer Zooführung Apéros

und Bankette an. Die exklusiven Zoodinner bringen

auf einzigartige Weise den Geschmack eines

spannenden Lebensraumes (Regenwald, Savanne,

Meeresküste, Himalaya-Hochgebirge) auf den Teller.

Der erwirtschaftete Gewinn der Restaurants

fl iesst vollumfänglich an den Zoo Zürich und hilft

die ideellen Ziele des Zoos zu unterstützen. Vom

Masoala-Restaurant gehen 2 % des Umsatzes an

den Masoala Nationalpark auf Madagaskar.

Apéro bei der Hula-Hula Bar im Masoala Regenwald Foto: A. Leimer Bankett im Exotarium

Foto: C. Braun


Führungen, Events, Seminare

Im Zoo Zürich wurden im Jahr 2006 über

3’000 Führungen angeboten. Der Zoo ist auch

für Tagesseminare in kleinerem Rahmen gerüstet,

bietet er doch in der Naturwerkstatt

Räume für bis zu 30 Personen an. Die Erlebnisgutscheine

kommen sehr gut an, können

doch die Besucher damit ins innerste

Reich der Tierpfl eger vorstossen. Das Angebot

Nachtwandeln im Zoo ist jeweils innert kurzer Zeit

ausgebucht. 2006 konnte erstmalig mit Zoolino-

Tieren in den Zürichbergwald ausgefl ogen werden

mit Spurensuche nach einheimischen Tieren.

Patenschaften und Jahreskarten

2006 konnten wieder einige Tierpatenschaften

vergeben werden. Damit wird ein Jahr lang die

umfassende Versorgung und Pfl ege eines Tieres

unterstützt. Der Zoo Zürich darf schon über

20’000 Jahreskarteninhaber zu seinen treuen Besuchern

zählen. Die Familienjahreskarte zum Preis

von CHF 160.– lohnt sich bereits bei drei Zoobesuchen.

Der Pinguin hat an über 30 Wochenenden

die besuchenden Kinder im Zoo Zürich begrüsst. Foto: O. Röthlin

MARKETING UND EDUKATION

14

Bildung im Zoo

Das vergangene Jahr stand auch bei der Zooinformation

und Edukation im Zeichen des Löwen.

Die Ausstellung im neuen Löwenhaus thematisiert

den Löwen in der Kulturgeschichte von Afrika,

Asien und Europa im Zeitraum von der Steinzeit bis

heute. Zur Eröffnung der Löwenanlage wurde das

Schulangebot durch einen Workshop zum Thema

« Löwe, Tiger & Co. » ergänzt.

Neu entwickelt worden sind auch die Workshops

« Von Kröten und Fröschen » und « Menschen im

Regenwald ». Alle Materialkoffer wurden überarbeitet

und aktualisiert. Passend zur Weihnachtszeit

beschenkte der Zoo die Deutschschweizer Schulen

mit einer Wandzeitung, die über die aktuellen

Angebote informierte. Die Wandzeitung wurde

ermöglicht durch die Zürcher Kantonalbank.

Viele Schulklassen und Lehrende konnten 2006

im direkten Kontakt über die Natur informiert

werden, auch dank freiem Eintritt für alle Schulklassen

des Kantons Zürich.

Im Rahmen der Naturschutzkampagne des Verbands

europäischer Zoos und Aquarien (EAZA) zugunsten

der Nashörner hat die Zooinformation und Edukation

ein Comic-Heft produziert und verkauft. Die

Zürcher Kantonalbank fi nanzierte die Produktion.

Der Reinerlös von CHF 7’660.– ging an Naturschutzprojekte

im Freiland. Das Comic-Heft wurde

auch von anderen Zoos verkauft und in Französisch

und Holländisch übersetzt.

Freiwilligenteam Zoo Zürich

214 aktive Mitglieder des Freiwilligenteams haben

dem Zoo Zürich über 18’000 Stunden Zeit geschenkt

und mit viel Engagement Besucher informiert,

Rundgänge begleitet und auf vielfältige

Art an Infotischen Interessantes über unsere Tiere

weitergegeben. 40 Mitglieder wurden nach absolviertem

Grundkurs und bestandener Prüfung im

Sommer neu ins Freiwilligenteam aufgenommen.

Die Kindergeburtstage wurden zusätzlich zum

Mittwoch-, Donnerstag- und Samstagnachmittag


auch jeden zweiten Samstagmorgen angeboten und

waren sehr gut gebucht. Die Geburtstagskinder

besuchen mit den Freiwilligen jeweils ihre Lieblingstiere,

und nach dem Zoorundgang wurden mit

insgesamt 114 selbst gebackenen Schokoladekuchen

1’914 Kinderaugen zum Strahlen gebracht.

Auch Kinder im Kinderspital durften sich über

Aktivitäten des Freiwilligenteams freuen. Einmal

pro Monat fuhr das Team mit gut verpackten

Schlangen und Echsen zu den jungen Patientinnen

und Patienten und liess diese für zwei Stunden den

Spitalalltag vergessen. Eine Schlange streicheln

statt die Bettdecke ist doch eine willkommene Abwechslung.

Ebenfalls ein Anlass speziell für Kinder war die

« Dreamnight at the Zoo », an der der Zoo Zürich

im Jahr 2006 zum ersten Mal teilgenommen hat.

Weltweit öffnen Zoos am ersten Freitag im Juni

abends die Tore exklusiv für chronisch kranke

und behinderte Kinder und ihre Familienangehörigen.

Viele Besucherinnen und Besucher genossen

am 2. Juni abends den Zoo und wurden von 80

freiwillig im Einsatz stehenden Mitarbeitern der

Tierpfl ege, des Freiwilligenteams und des Besucherservices

mit verschiedenen Attraktionen überrascht.

Der Erfolg war riesig, und alle waren sich

einig: Wir sind auch 2007 wieder dabei!

Fundraising/Sponsoring

Im Jahr 2006 durfte der Zoo Zürich mit seinen

Hauptsponsoren Migros, Axpo und ZKB viele Aktivitäten

umsetzen. Vor allem für die Eröffnung der

Löweninnenanlage wurde Grossartiges geleistet.

Die Hauptsponsoren unterstützen den Zoo in vielen

grossen und kleinen Projekten. Die Unterstützung

der Sponsoren zeigt tolle Wirkung und wird von

den Zoobesuchern gut wahrgenommen. Der Kommunikationspartner

sunrise unterstützt den Zoo

grosszügig in allen Kommunikationsbelangen, so

dass der Zoo Zürich seine Botschaften auch jungen

Zoofans mittels neuster Technologie näherbringen

kann. Der Löwensponsor Holcim hat sich nebst

einem sehr grossen fi nanziellen Engagement mit

einem Zeichnungswettbewerb für Kindergärten in

den Kantonen Zürich und Aargau engagiert, sowie

mit einem Löwenleiterlispiel.

15

Benno Lüthi, Mitglied des Freiwilligenteams, mit einer

Schlange zu Besuch im Kinderspital Foto: C. Poznik

Dank Legaten und zahlreichen Donatoren, welche

sich immer wieder für den Zoo einsetzen,

kann sich der Zoo Zürich weiterentwickeln und

sich als Botschafter für Mensch, Tier und Natur

stark machen. Nur dank ihnen kann der Zoo seine

ideellen Ziele weiterverfolgen. Im Zoo Zürich werden

Legate und Spenden ausschliesslich für den

Weiterausbau des Zoos verwendet. Das gibt allen

Spendern die Gewissheit, dass ihr Geld für die Zukunft,

also für die nächste Generation, sinnvoll

eingesetzt wird und die Schätze der Natur erhalten

bleiben.

Stiftungsrat Zoo Zürich

Im Jahre 2006 hat sich der Stiftungsrat neu formiert.

Unter der Leitung von Peter Eckert, Präsident,

haben sich einige neue Personen aus der

Wirtschaft und der Gesellschaft bereit erklärt, sich

für den Zoo Zürich zu engagieren. Ein breites Netzwerk

von Zooambassadoren setzt sich zusätzlich

für die Belange des Zoos ein. Herzlich verdanken

möchten wir das langjährige Engagement von

Herrn Thomas Bär, welcher von 1999 bis 2006

Präsident des Stiftungsrates des Zoo Zürich war.

Er hat den Stiftungsrat mit Umsicht geleitet und

hat sich als Leitfi gur sehr stark für den Zoo und

seine Anliegen eingesetzt.


PREISVERLEIHUNG DER STIFTUNG FÜR ABENDLÄNDISCHE ETHIK

UND KULTUR AN ALEX RÜBEL

Am 30.9.2006 wurde

Dr. Alex Rübel mit

dem STAB-Preis (Stiftung

für Abendländische

Ethik und Kultur)

geehrt. Die Stifter Hans

und Trudy Jenny, deren

Andenken wir in

Ehren halten, haben

mit dem Dreiklang

« abendländisch », « Ethik » und « Kultur » im Stiftungszweck

einen weiten Spielraum offen gelassen

für die Würdigung aussergewöhnlicher Leistungen

im Dienst der Gemeinschaft. Im Zoologischen Garten,

insbesondere im Begriff des Gartens, begegnen

sich in schönster Weise Natur und Kultur. Im

Am 26. Oktober 2006

verstarb der langjährige

Zoopräsident Rolf Balsiger.

Rolf Balsiger hat

mit dem Zoo ein Wirkungsfeld

gefunden,

wo er seine vielfältigen

Fähigkeiten voll

entfalten konnte. Und

der Zoo erhielt mit ihm

einen Förderer, der über vier Jahrzehnte Akzente

setzte, die Weiterentwicklung des Zoos geschickt

und gezielt vorantrieb. Er verstand es dabei, einerseits

die Mitarbeiter des Zoos zu einem hohen Grad

von Engagement und Professionalität zu animieren,

andererseits dem Zoo ein gesellschaftlich und

wirtschaftlich günstiges Umfeld zu verschaffen.

IN MEMORIAM

16

Beruf Zoodirektor sind zwei Berufsfelder, die sich

überschneiden, gut charakterisiert: Tierarzt und

Gärtner, beide pfl egen, beide tragen Sorge, beide

kultivieren. Ein Zoodirektor muss auch eine Brücke

zwischen Biologie, Zoologie und Ethik schlagen

können. Mit der Verbindung der Evolutionstheorie

mit dem Abendland will gesagt sein, dass Kulturen

nicht altern, sie können sich auch immer von neuem

regenerieren. Alex Rübel nahm diese Anerkennung

mit Freude entgegen. Er möchte seine ganze

Kraft sowie den gesamten Betrag einsetzen, um

zusammen mit seinen Mitarbeitern Naturschutzprojekte

in Verbindung von Zoo und Wildnis zu

fördern und seinen Beitrag zu leisten, dass Mensch

und Natur auch in Zukunft in Harmonie leben können.

Der Preis ist mit CHF 50’000.– dotiert.

1964 wurde Rolf Balsiger vom damaligen Zoopräsidenten

und Parteifreund Prof. Schinz für die ehrenamtliche

Mitarbeit im Zoo gewonnen. Zwei Jahre

später wurde er nach dem Tod von Prof. Schinz

zum Zoopräsidenten gewählt. Nach der Neuorganisation

des Zoos als Aktiengesellschaft im Jahre 1999

war die Eröffnung des Masoala Regenwaldes

im Jahr 2003 der Höhepunkt seiner Karriere. 2004

übergab er das Zepter an seinen Nachfolger Martin

Naville. Dass der Zoo Zürich heute zu den führenden

Zoos der Welt gehört, ist nicht zuletzt Rolf

Balsigers Verdienst. Für sein Wirken wurde er mit

der Ehrenmedaille der Stadt Zürich ausgezeichnet,

und sein Name wird verewigt im neuen Rolf-

Balsiger-Weg, der von der Dreiwiesenstrasse zum

Masoala Regenwald führt. Mit Rolf Balsiger haben

wir einen grossen Förderer des Zoos verloren.


Aktiven 2005 2006

Umlaufvermögen

Flüssige Mittel 8'520 4'973

Kurzfristige Forderungen 302 411

Zoo Restaurants GmbH 1'401 1'771

Wertschriften 5'287 6'159

Vorräte 470 300

Aktive Rechnungsabgrenzungen 146 562

16'126 14'176

Anlagevermögen

Mobilien 406 900

Immobilien 18'600 18'072

Projekte

Aufgelaufene Kosten div. Projekte 4'271 1'513

Verwendung Kapital gebunden - 4'271 - 1'513

0 0

Subventionierte Projekte

Aufgelaufene Kosten 5'749 6'593

Subventionen Stadt und Kanton - 5'714 - 5'714

35 879

Beteiligung Zoo Restaurants GmbH 100 100

19'141 19'951

Total Aktiven 35'267 34'127

DER ZOO IN ZAHLEN

Bilanz per 31.12.2006

( in CHF 1'000 )

17

Passiven 2005 2006

Fremdkapital

Kreditoren 2'700 2'712

Passive Rechnungsabgrenzungen 425 2'225

Darlehen Stadt 750 750

Darlehen Banken 15'000 11'000

Unterhaltsfonds Zoo 2'260 3'290

Projekt-Kapital

21'135 19'977

Projekt - Kapital gebunden 4'857 7'990

Projekt - Kapital ungebunden 3'535 847

8'392 8'837

Eigenkapital

Aktienkapital 2'600 2'600

Gewinnvortrag per 01.01. 3'060 3'100

Gesetzliche Reserven 36 40

Jahresgewinn/- verlust 44 - 427

5'740 5'313

Total Passiven 35'267 34'127


Betrieblicher Aufwand 2005 2006

Personalaufwand 12'055 11'948

Betriebsaufwand 5'130 4'770

Bildung Unterhaltsfonds 1'030 1'030

Besucherinformationen 208 231

Forschung & Naturschutz 145 183

Tierkosten 763 793

Zoo Kommunikation 1'072 1'004

Besucherservice 366 449

Verwaltung 1'045 1'060

übriger Aufwand 69 49

Betriebsaufwand 21'883 21'517

Total 21'883 21'517

Erfolgsrechnung per 31.12.2006

( in CHF 1'000 )

18

Ertrag 2005 2006

Einnahmen aus Eintritten 11'898 10'958

Einnahmen aus Event 1'543 1'662

Patenschaften/Sponsoring 1'344 1'458

übrige Erträge 48 49

Subventionen 6'209 6'324

Beitrag Shop 1'147 1'048

Beitrag Liegenschaftenrechnung - 196 - 125

Finanzerträge 554 85

Betriebsertrag 22'547 21'459

Betriebsergebnis 664 - 58

ausserordentliches Ergebnis - 620 - 369

Schenkungen 6'852 7'047

Naturschutz & Forschung - 335 - 310

Reservenbildung - 6'517 - 6'737

Unternehmensgewinn/-verlust 44 - 427

Total 21'883 21'517

Einige Spitzkopfnattern schlüpften sogar im Terrarium Foto: S. Furrer


Brandversicherungswert der Sachanlagen 2005 2006

Liegenschaften 110'502 113'078

Beteiligungen

Zoo Restaurants GmbH, Zürich 100 %, nominal

Zweck: Betrieb und Führung von Restaurants

100 100

Die Rechnungen von der Zoo AG und der Zoo Restaurants GmbH werden ganz unterschiedlich

geführt. Jene der Zoo AG als Non-Profit-Organisation, diejenige der Restaurants GmbH als

gewinnorientiertes Unternehmen. Zur Verbesserung der Aussagekraft wurden sie deshalb nicht

konsolidiert. Nachfolgend die wichtigsten finanziellen Informationen der Zoo Restaurants GmbH.

• Bilanzsumme TCHF 3'188

• Eigenkapital TCHF 107

• Betriebsertrag TCHF 13'201

• Gewinn TCHF 0

Die Liegenschaftenrechnung der Zoo Zürich AG zeigt zudem die jährlich von der

Zoo Restaurants GmbH vereinnahmten Mieterträge (siehe übrige Angaben).

Übrige Angaben

Der Beitrag der Liegenschaftenrechnung setzt sich wie folgt zusammen:

• Mieterträge 1'698 1'644

• Unterhalt und Reparaturen - 284 - 176

• Abschreibungen - 1'093 - 1'142

• Zinsaufwand - 517 - 451

- 196 - 125

Der Beitrag Shop setzt sich wie folgt zusammen:

• Verkaufserlös 2'272 2'082

• Wareneinkauf - 911 - 846

• Zinsaufwand - 43 - 43

• Abschreibungen - 120 - 120

• Diverser Aufwand - 51 - 25

19

+ 1'147 + 1'048

Das ausserordentliche Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:

• Ausserordentliche Erträge 200 252

• Ausserordentliche Aufwendungen - 820 - 621

- 620 - 369

Leasingverpflichtung

Anhang

( in CHF 1'000 )

Leasingverpflichtungen 0 80


Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes

( in CHF 1'000 )

Der Verwaltungsrat schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden: 2005 2006

Vortrag 01.01 3'060 3'100

Jahresgewinn/- verlust 44 - 427

Bilanzgewinn 31.12. 3'104 2'673

Dividende 0 0

Einlage in die gesetzliche Reserve 4 0

Vortrag auf die neue Rechnung 3'100 2'673

Tierbestand am 31.12.2006 Entwicklung der Besucherzahlen

Individuen Arten

Säugetiere 445 (438) 65 (67)

Vögel 735 (751) 113 (114)

Reptilien 452 (318) 41 (39)

Amphibien 371 (287) 17 (14)

Fische 1'044 (1'750) 75 (70)

Wirbellose 371 (437) 39 (39)

Total 3'418 (3'981) 350 (343)

In Klammern die Zahlen des Vorjahres.

Die Fidschi-Leguane haben dieses Jahr ihr erstes Gelege produziert

916'000

2000

2'000'000

1'800'000

1'600'000

1'400'000

1'200'000

1'000'000

800'000

600'000

400'000

200'000

2001 2002 2003 2004 2005 2006

20

987'000

1'204'388

1'642'802

1'869'557

1'703'417

1'627'132

Foto: E. Franchini


BERICHT DER REVISIONSSTELLE

AN DIE GENERALVERSAMMLUNG DER ZOO ZÜRICH AG

Als Revisionsstelle haben wir die Buchführung und

die Jahresrechnung der Zoo Zürich AG für das am

31. Dezember 2006 abgeschlossene Geschäftsjahr

geprüft. Für die Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat

verantwortlich, während unsere Aufgabe

darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen.

Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen

hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit

erfüllen.

Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen

des schweizerischen Berufsstandes, wonach

eine Prüfung so zu planen und durchzuführen

ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung

mit angemessener Sicherheit erkannt

werden. Wir prüften die Posten und Angaben der

Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen

auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten

wir die Anwendung der massgebenden Rechnungs-

21

legungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide

sowie die Darstellung der Jahresrechnung

als Ganzes. Wir sind der Auffassung, dass

unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für

unser Urteil bildet.

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die

Buchführung und die Jahresrechnung sowie der

Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes

dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung

zu genehmigen.

Zürich, 25. Februar 2007

BDO Visura, André Burkart; ppa. Claude Rohrer

Finanzkontrolle des Kantons Zürich, Ulrich Klenk

Finanzkontrolle der Stadt Zürich, Walter Trepp

Orchidee im Exotarium Foto: S. Furrer


THE ZOO YEAR 2006

A NEW LION ENCLOSURE AND REMARKABLE BIRTHS AND HATCHINGS

Called to action by the IUCN after the published

Global Amphibian Assessment which showed a

fast and severe decline, zoos will play a vital role

in the fi ght for survival of hundreds of amphibian

species. Zoo Zurich has opened an exhibition

and survival centre for frogs. In close cooperation

with the Cali Zoo in Columbia, a breeding program

for the Poison dart frogs and Harlekin toads have

been established. Highlight 2006 was the opening

of a new indoor enclosure for Asiatic lions,

accompanied by an exhibition demonstrating the

history of lion extinction in the world.

Major breeding successes achieved were a Snow

leopard, an Anteater, Pileated gibbons, Red ruffed

lemurs, the worlds fi rst breeding of a Pitta-like

ground roller, hatchlings of the Crested coua, the

Madagascar crested ibis, the White-tailed trogon,

shingle-back skink, Panther chameleon, and frogs

such as Mantella aurantiaca and M. laevigata.

In its process of collection concentration towards

close links between the zoo animals and conservation

activities in the wild, Zoo Zurich stopped

keeping Chimpanzees, which found a new home

in Gelsenkirchen.

Major losses included the elephant Chhukha due

to a chronic joint disease, Siberian tiger Kora and

Snow leopard Jasiek due to cancer.

The Harlequin frogs are a new addition

to the animal collection

22

Zoo Zurich supported the EAZA campaign for

rhinos and contributed a Comicbooklet to communicate

the facts about these endangered mega-vertebrates.

On the visitor side the zoo faced 2006 diffi cult

times. Due to avian infl uenza, many birds had to

be housed during spring. Heavy snow in March,

road constructions just in front of the zoo and

weather conditions lead to less visitors and a fi -

nancial loss.

The year 2006 saw also the death of the longterm

and esteemed zoo president Rolf Balsiger.

Zoo director Alex Rübel received the CHF 50’000

equipped annual award of the STAB foundation of

culture and ethics for his achievements in developing

the zoo. The new lion exhibit is a further

step towards a modern, conservation oriented zoo.

The construction for a new Gelada and Nubian

Ibex enclosure has started. All new developments

were made possible by the support of generous

donors and sponsors. The zoo-festival-night was

a huge success and brought CHF 1 million for the

planned new elephant exhibit. Zurich Zoo’s volunteer

team contributed 18’000 hours to bring the

animals closer to visitors and developed the fi rst

« Dreamnight at the Zoo » for handicapped people.

Foto: E. Day The old male Bhagirath in his new exhibit

Foto: E. Day


Verwaltungsrat Zoo Zürich AG

Naville Martin, Präsident, CEO Swissamerican

chamber of commerce

Schmid Barbara, Vizepräsidentin

Diener Verena, Regierungsrätin

Haderer Willy, Unternehmer,

Kantonsrat

König Prof. Dr. Barbara, Zoologisches

Institut der Universität Zürich

Vollenwyder Martin, Stadtrat

Broglie Rolf, Unternehmer

Schenker Robert, Finanzberater

Sigg Beat, CEO Hotel Dolder AG

Balsiger Rolf, Ehrenpräsident

Stiftungsrat Zoo Stiftung Zürich

Eckert Peter, Präsident, Mitglied

der Konzernleitung Zürich Financial

Services

Blum Bernhard, Vizepräsident, Juwelier

Wenger Dr. Christian, Aktuar,

Rechtsanwalt

Bertschinger Barbara,

Practitioner TTEAM / Feldenkrais

Bidermann Martin,

Rahn & Bodmer Banquiers

Bodmer Hans C., Finanzberater

Dörig Dr. Rolf, Präsident

der Konzernleitung Swiss Life

Escher Thomas, Generaldirektor UBS

Germann Dr. Vreni, Präsidentin

Tiergarten-Gesellschaft Zürich

Hauser Rudolf, Präsident des

VR Bucher Industries AG

Honegger Dr. Peter C., Rechtsanwalt

Hummler Dr. Konrad, Wegelin & CO

Keller Anne, Swiss Reinsurance

Company

Kern Thomas, CEO Globus Gruppe

Ledergerber Dr. Elmar,

Stadtpräsident von Zürich

Müller-Möhl Carolina,

Müller-Möhl Gruppe

Poznik Claudia, Präsidentin

Tiergarten-Gesellschaft Zürich

Schwyzer Dr. med. Hans-Kaspar

Widmer Dr. Kurt, Ehem. Mitglied

Geschäftsleitung CS Group

Widmer Dr. Urs, Vontobel Holding AG

Zollinger Dr. Martin, Vizepräsident

Bankrat Zürcher Kantonalbank

Vontobel Dr. Hans, Ehrenmitglied

Geschäftsleitung Zoo Zürich AG

Rübel Dr. Alex, Direktor,

Vorsitzender der Geschäftsleitung

Hohl Andreas, Entwicklung und

Logistik, Stellvertretender Direktor

Baummann Anna, Marketing und

Edukation

Plattner Kurt, Finanzen Personal und

EDV

Schmid Dr. Hans, Tierpfl ege

Zoobiologie

Zingg Dr. Robert, Leitender Kurator

Bauert Dr. Martin, Kurator

Furrer Dr. Samuel, Kurator

Hürlimann Gabriela, Assistentin

Veterinär und Zoobiologie

Hatt Prof. Dr. Jean-Michel,

Leitender Tierarzt

Eulenberger Ulrike, Tierärztin

Steinmetz Dr. Hanspeter, Tierarzt

Tierpflege

Binz Monika, Obertierpfl egerin

Bucher Martin, Obertierpfl eger

Ruckstuhl Nicole, Obertierpfl egerin

Wälti Ernst, Obertierpfl eger

Aeschbach Bettina, Reviertierpfl egerin

Aufranc Rolf, Reviertierpfl eger

Bosshard Paul, Reviertierpfl eger

Hafner Daniel, Reviertierpfl eger

Herzog Sascha, Reviertierpfl eger

Holzgang Willi, Reviertierpfl eger

Löffel Urs, Reviertierpfl eger

Neuhaus Martin, Reviertierpfl eger

Rohner Jürg, Reviertierpfl eger

Romer Urs, Reviertierpfl eger

Schatz André, Reviertierpfl eger

Sidler Alfred, Reviertierpfl eger

Stähli Jean, Reviertierpfl eger

Steiner Roland, Reviertierpfl eger

Studer Manfred, Reviertierpfl eger

Thalmann Andreas, Reviertierpfl eger

Wick Jörg, Reviertierpfl eger

Wüest Daniela, Reviertierpfl egerin

Wüst Michael, Reviertierpfl eger

Zellweger Thomas, Reviertierpfl eger

Amacher Kurt, Tierpfl eger

Amhoud Samir, Tierpfl eger

Baumann Sabine, Tierpfl egerin

Boller Rolf, Tierpfl eger

Bosshard Patricia, Tierpfl egerin

Cathomen Carlo, Tierpfl eger

Engeler Beatrice, Tierpfl egerin

Grolimund Eva, Tierpfl egerin

Heer Thomas, Tierpfl eger

Hostettler Philipp, Tierpfl eger

Jutz Stefan, Tierpfl eger

Kehl Arthur, Tierpfl eger

Koch Brigitte, Tierpfl egerin

Konrad Jürg, Tierpfl eger

Kradolfer Walter, Tierpfl eger

Krummenacher Pia, Tierpfl egerin

Küng Andreas, Tierpfl eger

Kündig Walter, Tierpfl eger

Lach Andreas, Tierpfl eger

Läubli Simone, Tierpfl egerin

Lechleitner René, Tierpfl eger

Möckel Heidi, Tierpfl egerin

Müller Susanne, Tierpfl egerin

Nierentz Denise, Tierpfl egerin

Plüss Carina, Tierpfl egerin

Rothlin Thomas, Tierpfl eger

Schoch Jacqueline, Tierpfl egerin

Simonin Silvia, Tierpfl egerin

Sonderegger Heinrich, Tierpfl eger

Spillmann Amanda, Tierpfl egerin

Surber Gregor, Tierpfl eger

Tenger Bruno, Tierpfl eger

Weber Kim, Tierpfl egerin

Wehrli Felix, Tierpfl eger

Wettstein Stefan, Tierpfl eger

Zeller Jean-Claude, Tierpfl eger

Zulauf Lorenz, Tierpfl eger

Federer Simon, Tierpfl eger

Fornito Leandro, Lehrling

Keller Pascale, Lehrling

Schenkel Manuela, Lehrling

Asare Kim, Lehrling

Finance & Personal & EDV

Mühlinghaus Claudia, Buchhaltung

und Personal

Keller Yvonne, Kantine

Kronig Isabella, Kantine

Pierrehumbert Susanne, Kantine

23

Sekretariat & Bibliothek

Fenner Gabriela,

Direktionssekretariat

Maier Erika, Sekretariat

Schai Evelyne, Sekretariat

Röthlin Othmar, Zoo-Bibliothek

Betriebslogistik & Unterhalt

Zürcher Peter, Baucontrolling

Gut Markus, Chef Ver- und

Entsorgung

Bürki Kurt, Mechaniker

Bai Reto, Hilfsarbeiter

Calisir-Grimm Ursi, Raumpfl egerin

Giannantonio Debora, Raumpfl egerin

Guler Anka, Raumpfl egerin

Muther Josef, Allrounder

Keller Ruth, Raumpfl egerin

Spitteler Oliva, Raumpfl egerin

Weber Esther, Raumpfl egerin


Hediger Jan, Chef Gartenbau

Burch Robert, Gärtner

Jörg Alban, Gärtner

Wermuth Werner, Gärtner


Fäh Bruno, Chef Werkstatt

Heé John, Betriebselektriker

Bösch Christof, Betriebsmechaniker

Liendle Roland, Allrounder

Lienhard André, Allrounder

Wyser Peter, Allrounder

Marketing & Edukation

Isenbügel Prof. Dr. Ewald


Graf Roger, Leiter

Zooinformation und Edukation

Galeffi Cordula, Zooinformation

Jaag Kathrin, Zooinformation

Schnyder Nicole, Zooinformation

Steiner Isabelle, Zooinformation

Leimbacher Simone, Praktikantin


Kioschus Tamara, Leiterin

Events und Kooperationen

Gakidis Liliane, Event

Kappeler Joëlle, Event

Würmli Miriam, Event


Aeschbach Alexander, Grafi k


Braun Cora, Fundraising


Richard Yvonne,

Leiterin Freiwilligen Team

Poznik Claudia,

Co-Leitung Freiwilligen Team

+ 200 Mitglieder

im Freiwilligen Team


Kunz Karin,

Leiterin Besucher Service

Wallimann Susi, Stv. Leiterin

Besucher Service

Stark Hanni, Leiterin Einkauf

Aeppli Norbert, Besucher Service

App Karin, Besucher Service

Attinger Gabriela, Besucher Service

Attinger Max, Besucher Service

Bühler Pia, Besucher Service

Buser Beatrice, Besucher Service

Eberle Sara, Besucher Service

Egloff Nicole, Besucher Service

Erni Kurt, Besucher Service

Fischer Judith, Besucher Service

Greiner Simone, Besucher Service

Hohl Heidi, Besucher-Service

Meier Ludwig, Besucher Service

Meier Erika, Besucher Service

Neuweiler Ruth, Besucher Service

Pey Vreny, Besucher Service

Ramseier Regina, Leiterin

Shop Masoala, Besucher Service

Rathgeb Brigitte, Besucher Service

Rosenberg Brigitte, Besucher Service

Schlegel Gabriela, Besucher Service

Schmid Werner, Besucher Service

Schmitter Helga, Besucher Service

Schneider Flavia, Besucher Service

Schönhart Christine, Leiterin

Shop Südamerika, Besucher-Service

Venzin Lisette, Besucher Service

Weber Daniela, Besucher Service

Weber Urs, Besucher Service

Weiss Verena, Besucher Service

Wernli Saskia, Besucher Service

Wettengel Susanne, Besucher Service

Widemann Madeleine,

Besucher Service

Wild Simone, Besucher Service

Wicki Roger, Besucher Servie

Zoo Zürich AG

Zürichbergstrasse 221

8044 Zürich

Tel. 0848 966 983

Fax 044 254 25 10

E-Mail zoo@zoo.ch

www.zoo.ch

Anfragen für zusätzliche

Informationen zu:

Zoo allgemein (Band)

044 254 25 05

Verwaltung/Direktion

Dr. Alex Rübel: 044 254 25 00

Patenschaften

Evelyne Schai: 044 254 25 12

Aktien

Kurt Plattner: 044 254 25 40

Events/Führungen

Tamara Kioschus: 044 254 25 33

Schulinformation

Cordula Galeffi /Isabelle Steiner:

044 254 25 38

Zoologisches

Dr. Robert Zingg/Dr. Samuel Furrer:

044 254 25 00

Botanik/Masoala Regenwald

Dr. Martin Bauert: 044 254 25 00

Public Relation

Dr. Alex Rübel/Dr. Robert Zingg:

044 254 25 00

Medienpartnerschaften/Sponsoring/PR

Anna Baumann: 044 254 25 30


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