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JAHRESBERICHT 2006 - Zoo Zürich

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<strong>JAHRESBERICHT</strong> <strong>2006</strong>


Inhaltsverzeichnis<br />

<strong>JAHRESBERICHT</strong> <strong>2006</strong><br />

ZOO ZÜRICH AG<br />

Das <strong>Zoo</strong>jahr <strong>2006</strong> 3<br />

Schenkungen <strong>2006</strong> 4<br />

Unsere Botschafter: Tiere und Pfl anzen 6<br />

Der <strong>Zoo</strong> ist Gastgeber 13<br />

Marketing und Edukation 14<br />

Der <strong>Zoo</strong> in Zahlen 17<br />

Bericht der Revisionsstelle 21<br />

English Summary 22<br />

Impressum<br />

<strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> AG<br />

<strong>Zürich</strong>bergstrasse 221, 8044 <strong>Zürich</strong><br />

Tel. 0848 <strong>Zoo</strong> Zueri / 0848 966 983<br />

Fax 044 254 25 10<br />

E-Mail: zoo@zoo.ch, www.zoo.ch<br />

Aufl age: 8’500 Exemplare<br />

Gestaltung: <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong>, Alexander Aeschbach<br />

Druck: Druckerei Ropress, <strong>Zürich</strong><br />

Papier: PlanoJet FSC<br />

Titelbild: Dendrobates tinctorius, Färberfrosch,<br />

Foto: Enzo Franchini<br />

Rückseite: Brillenbär, Foto: Enzo Franchini


Das Positive vorweggenommen: Nach einer Bauzeit<br />

von gut einem Jahr konnte die Innenanlage für die<br />

seltenen Asiatischen Löwen in Betrieb genommen<br />

werden. Mit grosszügigen Legaten, Schenkungen<br />

und der Mithilfe unserer Sponsoren konnte sie<br />

vollständig privat fi nanziert werden. Bhagirath<br />

und die Weibchen Joy und Aipani erkundeten interessiert<br />

ihre neue Umgebung, allerdings waren<br />

sich die beiden Weibchen nicht freundlich gesinnt<br />

und mussten schliesslich getrennt werden.<br />

Die Ausstellung über das Aussterben der Amphibien<br />

fand grosse Beachtung weit über den <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong><br />

hinaus. Es gibt keine anderen Naturschutzorganisationen,<br />

die wie die <strong>Zoo</strong>s bereit sind, die bedrohten<br />

Amphibien vor dem Aussterben zu retten.<br />

Der erfolgreichen Erstzucht einer Blaukopferdracke<br />

in einem <strong>Zoo</strong> und der Geburt eines Schneeleoparden<br />

standen der Verlust von Elefant Chhukha<br />

und der Tigerin Kora gegenüber. Unsere Schimpansengruppe,<br />

für die wir kurzfristig keine neue<br />

Anlage hätten bauen können, fand in der schönen<br />

Anlage in Gelsenkirchen eine neue Heimat.<br />

Der <strong>Zoo</strong> setzt sich weiterhin für eine sehr gute<br />

Haltung der Tiere ein, aber er lehnt Bestrebungen<br />

in der neuen Tierschutzverordnung ab, welche<br />

durch eine Verunmöglichung von Wildtierhaltungen<br />

jeden Kontakt zu diesen verhindert. Direkte<br />

Begegnungen zwischen Mensch und Tier sind die<br />

Grundlage jeglichen Verständnisses für den Tier-<br />

und Naturschutz.<br />

Zusammen mit der Vereinigung der europäischen<br />

<strong>Zoo</strong>s unterstützte der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> die Kampagne für<br />

Nashörner und entwickelte dazu ein eigenes Comic-<br />

Heft.<br />

Das Jahr <strong>2006</strong> war für den <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> kein einfaches:<br />

Nach über 42-jährigem Wirken, starb unser<br />

Ehrenpräsident Rolf Balsiger. Die Gefahr der<br />

Vogelgrippe forderte die Unterbringung von vielen<br />

Vögeln in provisorischen Innenanlagen. Der grosse<br />

Märzschnee konnte nur mit riesigem Aufwand bewältigt<br />

werden. Wegen der massiv verschlechterten<br />

Erschliessung des <strong>Zoo</strong>s durch einen weiteren<br />

DAS ZOOJAHR <strong>2006</strong><br />

SCHÖNES UND SCHWIERIGES<br />

3<br />

Madagassisches Goldfröschchen<br />

Abbau der Parkplätze durch die Stadt und des fast<br />

ganzjährigen Umbaus der Krähbühlstrasse kam es<br />

zu einem empfi ndlichen Rückgang im Besucheraufkommen,<br />

der fi nanziell nur durch deutliche Einsparungen<br />

im Betriebsaufwand und den milden<br />

Winterbeginn etwas aufgeholt werden konnte. Ein<br />

langfristiges Gesamtverkehrskonzept tut Not, damit<br />

die <strong>Zoo</strong>besucher auch in Zukunft den <strong>Zoo</strong> bequem<br />

erreichen können. Dabei sollen alle Lösungsansätze<br />

offen sein, weshalb sich der <strong>Zoo</strong> auch vehement<br />

für eine Seilbahn Stettbach-<strong>Zoo</strong> einsetzt.<br />

Der <strong>Zoo</strong> dankt allen Aktionären, den Freiwilligen,<br />

die, um nur ein Beispiel zu nennen, mit der<br />

Dreamnight für Behinderte ein besonderes Erlebnis<br />

ermöglichten, den Behörden, dem <strong>Zoo</strong>fäscht<br />

mit dem Millionenerfolg, den Sponsoren und den<br />

unzähligen grossen und kleinen Donatoren, die<br />

sich für den <strong>Zoo</strong> und seine Tiere unermüdlich und<br />

grosszügig einsetzen.<br />

Martin Naville, Verwaltungsratspräsident<br />

Dr. Alex Rübel, <strong>Zoo</strong>direktor<br />

Foto: E. Franchini


DER ZOO ZÜRICH DANKT FÜR FOLGENDE<br />

SCHENKUNGEN IM JAHR <strong>2006</strong><br />

Geldgeschenke<br />

Nachlass Frau Prof. Maria B. Bindschedler, Muri bei Bern 1’000’000.—<br />

Nachlass Frau Alice Liechti-Goetsch, <strong>Zürich</strong> 593’671.—<br />

Nachlass Frau Heidi Eichenberger, <strong>Zürich</strong> 341’633.80<br />

Nachlass Herr Arthur Sandmeier, Lugano 213’383.10<br />

Georg Wittlinger-Stiftung, <strong>Zürich</strong> 186’000.—<br />

Nachlass Frau Rosa Schlatter-Bolliger, <strong>Zürich</strong> 156’000.—<br />

Nachlass Herr Oskar Bächtold, Flaach 100’000.—<br />

Nachlass Edith Suter-Birner, Uetikon am See 98’541.40<br />

Nachlass Frau Pia Vago-Bundi, Rümlang 47’368.95<br />

Nachlass Frau Maria del Amparo Würmli-Jäckle, Zollikon 39’954.90<br />

Nachlass Frau Elisabetha Meyer-Gallina, <strong>Zürich</strong> 29’277.15<br />

Nachlass Herr Erich Jauss-Haupt, <strong>Zürich</strong> 24’885.75<br />

Frau Adelheid Billeter-Leutenegger, Wetzikon 20’600.—<br />

Biedermann-Mantel-Stiftung, <strong>Zürich</strong> 20’000.—<br />

Nachlass Herr Paul Gyr, <strong>Zürich</strong> 20’000.—<br />

Nachlass Frau Margrit Rüttimann-Cattaneo, Thalwil 12’665.70<br />

Familie Elisabeth & Anton H. Bucher, Küsnacht 10’000.—<br />

Nachlass Frau Hedwig Helbig-Pfi ster, <strong>Zürich</strong> 10’000.—<br />

Nachlass Siria Manzini, <strong>Zürich</strong> 10’000.—<br />

Roth Pfl anzen AG, Kesswil 6’000.—<br />

Frau Elsi Helg, <strong>Zürich</strong> 5’500.—<br />

Herr Dr. Jürg Blass, Zumikon,<br />

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 5’000.—<br />

Frau Christiane Bodmer-de Stoutz, Rüschlikon,<br />

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 5’000.—<br />

Nachlass Frau Gertrud Hermann-Steffen, <strong>Zürich</strong> 5’000.—<br />

Frau Jeannine Kurz, Langnau am Albis,<br />

in Erinnerung an Rolf Balsiger 5’000.—<br />

Frau Margrit Schnellmann-Wick, Zollikerberg 5’000.—<br />

Hardegger Hüppen AG, Fahrweid-<strong>Zürich</strong> 3’786.—<br />

Nachlass Frau Barbara Schöni-Balint, Rüschlikon 3’175.60<br />

Frau Priska Lüthy, Emmenbrücke 2’800.—<br />

Fürstenland Verlags AG, Wil 2’000.—<br />

Rotary Club Volketswil, Schwerzenbach 1’500.—<br />

« Deutsche Gesellschaft für Herpetologie &<br />

Terrarienkunde DGHT e.V., Rheinbach (D) » 1’500.—<br />

<strong>Zürich</strong> Life Insurance Company LTD, <strong>Zürich</strong> 1’360.—<br />

Frau Beatrice Bischoff, Maur 1’000.—<br />

Herr Rudolf Brauchli, Pfäffi kon SZ 1’000.—<br />

Familie Verena & Fritz Bucher, <strong>Zürich</strong> 1’000.—<br />

Herr Prof. Peter Frick, <strong>Zürich</strong> 1’000.—<br />

OPO-Stiftung, <strong>Zürich</strong>, in Erinnerung an Rolf Balsiger 1’000.—<br />

Nachlass Frau Gertrud Pfenninger, Pfungen 1’000.—<br />

Herr Christoph Ringier, Meilen, in Erinnerung an Rolf Balsiger 1’000.—<br />

Frau Erika Rübel-Kern, <strong>Zürich</strong>,<br />

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 1’000.—<br />

Familie Dorothee & Hans-Ulrich Rübel-von Schulthess, <strong>Zürich</strong>,<br />

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 1’000.—<br />

Frau Irma Zimmermann, Uetikon am See 1’000.—<br />

Familie Gertrud & Thomas Eng, Dübendorf 900.—<br />

Herr Karl Hartmann, <strong>Zürich</strong> 700.—<br />

Herr Dr. Ulrich Kuh, Winterberg 600.—<br />

Könfl er Gruppe 1/06, Herr Pfr. Simon Pfeiffer, Gränichen 600.—<br />

Verein für Familiengärten <strong>Zürich</strong> 600.—<br />

Frau Christina Christen, Eglisau 582.—<br />

Familie Esther & Heinrich Baumann, Trélex,<br />

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 500.—<br />

Frau Janet Flückiger-Hobbs, Fällanden 500.—<br />

Herr Jürg Funk, Ebmatingen 500.—<br />

Herr Markus Gröber, Pfäffi kon, in Erinnerung an Rolf Balsiger 500.—<br />

HEV Hauseigentümerverband Schweiz, <strong>Zürich</strong>,<br />

in Erinnerung an Rolf Balsiger 500.—<br />

Familie Liselotte & Ernst Hofmann, Zollikerberg 500.—<br />

Herr Otto Huber, Winterthur,<br />

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 500.—<br />

Frau Barbara Micaela Keller 500.—<br />

4<br />

Familie Heidi & Christian Maggiori-Rübel, Wilchingen,<br />

in Erinnerung an Dr. Fritz Rübel-Kern 500.—<br />

Frau Charlotte Ryffel, Zollikon 500.—<br />

Dr. Hans-Peter Beat Stutz, <strong>Zürich</strong>, in Erinnerung an Rolf Balsiger 500.—<br />

Herr Roland Widmer-Schraner, Zofi ngen 500.—<br />

Familie Maria & Max Wolf-Raess, Hünenberg,<br />

in Erinnerung an Rolf Balsiger 500.—<br />

Herr Peter Wydler, Kilchberg 500.—<br />

Schenkungen (über CHF 500.-) an das Löwengehege<br />

Allgemeine Baugenossenschaft <strong>Zürich</strong> ABZ, <strong>Zürich</strong> 20’000.—<br />

Familie Ursula u. Kaspar Naegeli, Birchwil 10’000.—<br />

Herr Jürg Schmid, Kloten 5’000.—<br />

Herr Jürg Funk, Ebmatingen 2’000.—<br />

Herr Christian Surber, Dietikon 2’000.—<br />

Frau Elicar Wagner-Bier, Kockelscheuer (L) 2’000.—<br />

Herr Daniel Bosson, <strong>Zürich</strong> 1’500.—<br />

Frau Irma Verena Jori, <strong>Zürich</strong> 1’000.—<br />

Frau Anneliese Kienast, Steinhausen 1’000.—<br />

Frau Elisabeth Meier-Egli, Stäfa 1’000.—<br />

Familie Doris u. Hans Purrer-Thalmann, Bonstetten 1’000.—<br />

Nachlass Herr Paul Senn, Unterengstringen 1’000.—<br />

ungenannt 1’000.—<br />

Frau Muriel Eberle, Schlieren 709.80<br />

Frau Adelheid Billeter-Leutenegger, Wetzikon 600.—<br />

Frau Gertrud Guler-Keiser, Uster 500.—<br />

Lions Club Glarus, Mollis 500.—<br />

Herr Walter Müller-Blatter, Wermatswil 500.—<br />

Schenkungen (über CHF 500.-) an das Amphibienprojekt<br />

Tiergarten-Gesellschaft <strong>Zürich</strong> TGZ, <strong>Zürich</strong> 50’000.—<br />

Frau Elsa Peretti 15’900.—<br />

ungenannt 5’000.—<br />

Frau Marianne Wirth-Wolff, <strong>Zürich</strong> 5’000.—<br />

Freiwilligen-Team <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> FTZ, <strong>Zürich</strong> 2’000.—<br />

« Deutsche Gesellschaft für Herpetologie &<br />

Terrarienkunde DGHT e.V., Rheinbach (D) » 1’500.—<br />

Pfauentrogon Foto: S. Furrer


Schenkungen (über CHF 500.-) an den Elefantenpark<br />

<strong>Zoo</strong>fäscht-Komitee, <strong>Zürich</strong> 1’000’000.—<br />

Frau Elsa Peretti 15’900.—<br />

Frau Rosmarie Wälti, Stäfa 7’000.—<br />

Foxx Gallery, Volker Kühn Ausstellung, <strong>Zürich</strong> 2’000.—<br />

Herr Bruno Galli, Rümlang 1’000.—<br />

Paul Bader Transporte AG, Regensdorf 1’000.—<br />

Familie Marianne u. Marco Cereghetti-Hatt, Unterengstringen 500.—<br />

Frau Marie-Claire Hatt, Zollikon 500.—<br />

Männerriege Witikon, <strong>Zürich</strong> 500.—<br />

Tierarztpraxis Im Bad AG, Heiden 500.—<br />

Herr Janos Vago, Küsnacht 500.—<br />

Frau Katharina Zehnder-Hatt, <strong>Zürich</strong> 500.—<br />

Schenkungen (über CHF 500.-) an den Naturschutzfonds<br />

Paul Schiller-Stiftung, <strong>Zürich</strong> 63’650.—<br />

ungenannt 50’000.—<br />

Ihre Königliche Hoheit Sabeeka Bint Ibrahim Al Khalifa,<br />

Bahrain (BH) 31’316.—<br />

Freiwilligen-Team <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> FTZ, <strong>Zürich</strong> 8’490.—<br />

Primarschüler der Schule Puoz, Davos 8’055.—<br />

Herr Rudolf Schlageter sel., Zollikon 6’300.—<br />

Familie Irma u. Heinz Köpfl i, Rüschlikon 1’000.—<br />

<strong>Zoo</strong>logische Gesellschaft <strong>Zürich</strong>, <strong>Zürich</strong> 950.—<br />

Familie Manuela u. John Huber Hasler <strong>Zürich</strong> 800.—<br />

Familie Sandrine u. Sander Kerkhoff, Nyon 700.—<br />

Natur- und Vogelschutzverein, Oberrieden 700.—<br />

Frau Helene Rüedlinger, <strong>Zürich</strong> 700.—<br />

Könfl er Gruppe 1/06, Herr Pfr. Simon Pfeiffer, Gränichen 654.35<br />

Frau Brigitte Bidermann, Zollikon 500.—<br />

Schweiz. ALT-BK / Birrer, Wolfhausen 500.—<br />

Herr Stefan Birrer, Muttenz 500.—<br />

Frau Dr. Anna Elisabeth Bucher, Küsnacht 500.—<br />

Herr Michel Gallati, Näfels 500.—<br />

Herr Kurt Hartmann-Girsberger, Glattbrugg 500.—<br />

Frau Franziska Wildi, Affoltern am Albis 500.—<br />

Schenkungen (über CHF 500.-) an die <strong>Zoo</strong> Stiftung<br />

Herr Dr.jur. Thomas Bär, Erlenbach 50’000.—<br />

Robert & Ruth Heuberger-Stiftung, Winterthur 10’000.—<br />

Herr Bruno Schwager, Wallenwil 1’000.—<br />

Herr Dr.jur. Peter C. Honegger, <strong>Zürich</strong> 500.—<br />

Herr Peter Schuppli, Wollerau 500.—<br />

Tiergeschenke<br />

Herr Ruedi Abbühl, Rüti (Winkel) 2 Madagaskar Taggeckos<br />

Herr Bloch, Basel 1 Türkisvogel<br />

Herr Roland Denzler, Männedorf 1 Europäische Sumpfschildkröte<br />

Herr Kurt Felber, Glattfelden 1 Madagaskar Taggecko<br />

Herr Felix Hauser, Zwillikon 1 Fledermausfi sch,<br />

1 Zwergfeuerfi sch<br />

Herr Rolf Hemke, Titisee-Neustadt (D) 4 Glattrand-Gelenkschildkröten<br />

Herr Jean Hirtes, Erlach 3 Trauerpfäffchen<br />

Frau Monique Kobler, Rüschlikon 8 Achatschnecken<br />

Frau Müller, Kobbigen 1 Madagaskar Taggecko<br />

Frau Jolanda Müller, Spreitenbach Gespenstschrecken<br />

Frau Heidi Neuhof, Freiburg 1 Madagaskar Taggecko<br />

Frau Nötzli, Hefenhofen 2 Sterlet<br />

Frau Claudia Poznik, Dübendorf 3 Madagaskar Taggeckos<br />

Qualipet AG, Dietlikon 1 Ritteranolis,<br />

3 Glattrand-Gelenkschildkröten<br />

SIGS Sektion Zentralschweiz,<br />

Herr Roger Limacher, Büron 2 Pelomedusen-<br />

Sumpfschildkröten<br />

Herr Thomas Spiess, Volketswil 2 Madagaskar Taggeckos<br />

Stiftung für den Papagei,<br />

Herr Karl-Heinz Koch, Roggwil 2 Grosse Vasapapagaien<br />

Voliere-Gesellschaft, St.Gallen 2 Eiderenten<br />

<strong>Zoo</strong>log. Institut der Universität <strong>Zürich</strong>,<br />

Herr Raymond Grunder, <strong>Zürich</strong> Futterfl iegen<br />

<strong>Zoo</strong>logische Staatssammlung,<br />

Herr G. Frank, München (D) 20 Zwergkrallenfrösche<br />

5<br />

Sachgeschenke<br />

Frau Emma Aebi-Ruf, <strong>Zürich</strong> Beteiligung aus Schenkung<br />

an Liegeschaft<br />

Botanischer Garten der<br />

Universität <strong>Zürich</strong>, <strong>Zürich</strong> Diverse Pfl anzen<br />

Botanischer Garten Universität Basel,<br />

Herr Bruno Erny, Basel Typhonodorum lindleyanum,<br />

Avacede<br />

Carl Zeiss AG, Feldbach 2 Stereomikroskope<br />

für <strong>Zoo</strong> Jugend forscht<br />

Herr Dr. Peter Honegger 1 Digitalkamera<br />

Herr Bruno Keller Schlangenhäute<br />

Meyer Pfl anzenkulturen AG,<br />

Wangen bei Dübendorf Diverse Pfl anzen<br />

Migros Genossenschafts-Bund, <strong>Zürich</strong> 2400 Farbstiftschachteln<br />

(<strong>Zoo</strong>projekt in madagassischen<br />

Schulen)<br />

Neeri-Orchids, Familie Erika u.<br />

Roland Rusterholz, Neerach Diverse Orchideen<br />

Frau Barbara Padrutt, Nürensdorf 20 Quaderballen Heu<br />

Herr Walter Röösli, <strong>Zürich</strong> Diverse Pfl anzen<br />

Ryffel, das Blumen- und Gartenhaus,<br />

Uster Diverse Pfl anzen<br />

Frau Elsbeth Schmassmann, Dietlikon 1 Metzgerpalme<br />

Frau M. Sprecher, <strong>Zürich</strong> 1 Rotfuchsfell<br />

Stadtgärtnerei, <strong>Zürich</strong> Diverse Pfl anzen<br />

Nachlass Herr W. Streuli, <strong>Zürich</strong> 5 Aquarelle<br />

von Wolfgang Weber<br />

Sukkulenten-Sammlung, <strong>Zürich</strong> Diverse Pfl anzen<br />

Frau Edith Suter-Birner,<br />

Uetikon am See Schenkung Liegenschaften<br />

« Auf der Rüti »<br />

Frau Ingeborg van Calker, Hard (A) Beteiligung aus Schenkung<br />

an Landparzelle<br />

Familie Helene u. Caspar<br />

von Blarer Gerber, <strong>Zürich</strong> 1 grosser Bambus<br />

Unterstützende Firmen und Personen<br />

Angela Bruderer Versand, Winterthur<br />

APG Allgemeine Plakat Gesellschaft, <strong>Zürich</strong><br />

Bellevue Verlag, <strong>Zürich</strong><br />

Braunwaldbahnen, Braunwald<br />

cinecom ag, <strong>Zürich</strong><br />

Clear Channel Plakanda, <strong>Zürich</strong><br />

Freiwilligenteam FTZ, <strong>Zürich</strong><br />

Fürstenland Verlags AG, Wil<br />

Globi Verlag, <strong>Zürich</strong><br />

Hardegger Hüppen AG, <strong>Zürich</strong><br />

Herr Edi Day, Fotograf, Küsnacht<br />

Herr Prof. Dr. Enzo Franchini, Fotograf, Fällanden<br />

Herr Max Häberli, Fotograf, Dietikon<br />

Herr José Ribeaud, Benglen<br />

Lionsclub Herrliberg, Herrliberg<br />

LZV Gelbe Seiten AG, <strong>Zürich</strong><br />

MASTER Map GmbH, <strong>Zürich</strong><br />

Mayoris GmbH, Hünenberg<br />

Miplan AG, Hägendorf<br />

Pickfeine Werbung, Urdorf<br />

Publicis Werbeagentur, <strong>Zürich</strong><br />

Sensational AG, <strong>Zürich</strong><br />

Stiftung Kinderhilfe Sternschnuppe, <strong>Zürich</strong><br />

Swarovski Optik Schweiz, Pfäffi kon<br />

Verkehrsbetriebe VBZ, <strong>Zürich</strong><br />

Vetsuisse-Fakultät der Universität <strong>Zürich</strong>,<br />

insbesondere das Institut für Pathologie (Prof. A. Pospischil),<br />

das Veterinärmedizinische Labor (Prof. H. Lutz)<br />

und das Institut für Parasitologie (Prof. P. Deplazes)


Die Amphibien-Krise<br />

Ein Drittel der rund 6’000 bekannten Amphibienarten<br />

ist vom Aussterben bedroht. Innerhalb kurzer<br />

Zeit sind bereits über 120 Arten ausgestorben.<br />

Wir befi nden uns am Anfang der grössten Aussterbewelle<br />

einer Wirbeltierklasse seit dem Untergang<br />

der Dinosaurier. Die Weltnaturschutzorganisation<br />

(IUCN) deklariert deshalb Erhaltungszuchten<br />

in menschlicher Obhut als essenzielle, kurz- bis<br />

mittelfristige Massnahmen zur Rettung vieler bedrohter<br />

Arten. Nun ist es in erster Linie an den<br />

<strong>Zoo</strong>s weltweit, aktiv zu werden und sich gemäss<br />

ihren Kernkompetenzen im Artenschutz zu engagieren.<br />

Dies ist nicht nur eine einmalige Chance,<br />

sondern ebenso eine Verpfl ichtung für jeden <strong>Zoo</strong>,<br />

sich jetzt als Naturschutzorganisation zu beweisen.<br />

Die Amphibien-Arche, ein aus der Conservation<br />

breeding specialist group (CBSG), dem Weltverband<br />

der <strong>Zoo</strong>s und Aquarien (WAZA) und der Amphibian<br />

specialist group (IUCN/ASG) geformtes Steuerungsorgan,<br />

fordert jeden <strong>Zoo</strong> auf, sich für den<br />

Erhalt mindestens einer Amphibienart einzusetzen.<br />

Damit sollen hunderte von Arten vor dem Aussterben<br />

gerettet werden.<br />

UNSERE BOTSCHAFTER:<br />

TIERE UND PFLANZEN<br />

6<br />

Der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> spielt im Amphibienschutz eine<br />

Vorreiterrolle. Nicht nur wegen der Initiierung zahlreicher<br />

internationaler Workshops, sondern auch<br />

dank der im Frühjahr eröffneten Dauerausstellung<br />

« Das Schweigen der Frösche », in welcher über die<br />

Situation der Amphibien informiert wird und Lösungsansätze<br />

für deren Schutz aufgezeigt werden.<br />

In diesem Jahr gelang die Nachzucht des vom Aussterben<br />

bedrohten Madagassischen Goldfröschchens<br />

und aller im <strong>Zoo</strong> gehaltenen Pfeilgiftfroscharten.<br />

Das Amphibienschutzprojekt in Zusammenarbeit<br />

mit dem Cali <strong>Zoo</strong> in Kolumbien trägt erste Früchte.<br />

In der neu erstellten Zuchtanlage wurden die<br />

stark bedrohten Froscharten Phyllobates terribilis<br />

und Dendrobates lehmanni und der prächtige<br />

Dendrobates histrionicus vermehrt.<br />

In <strong>Zürich</strong> wurde anlässlich einer internationalen<br />

Tagung eine Prioritätenliste für schutzbedürftige<br />

europäische Arten erstellt. Eine ebensolche für<br />

madagassische Arten entstand in Treffen in<br />

Antananarivo (Madagaskar) und London. Zudem<br />

unterstützte der <strong>Zoo</strong> ein Forschungsprojekt zur Bestimmung<br />

der Bestandesdynamiken des bedrohten<br />

Tomatenfrosches in Madagaskar.<br />

Die Goldbaumsteiger entzücken mit ihren kräftigen Farben Foto: S. Furrer


Die neue Löwenanlage<br />

Als letzte Grosskatze haben nun auch die Indischen<br />

Löwen eine neue Anlage bezogen. Bewohnt<br />

wird der Hausteil mit einer Innenanlage und<br />

– unkonventionell – Hintergrundboxen im oberen<br />

Stock. Die Aussenanlagen halten verschiedene<br />

Herausforderungen für die Löwen bereit. Im Raum<br />

verteilt hat es Kratzbäume, Liegeplätze mit unterschiedlichen<br />

Aussichten und Qualitäten (geschützt,<br />

beheizbar, ohne Sichtkontakt zu anderen Plätzen),<br />

unterschiedlichen Bodengrund für Scharren und<br />

Wälzen sowie Futterstellen. Verschiedene Einrichtungen<br />

sorgen dafür, dass die Löwen für ihr Futter<br />

etwas arbeiten müssen. Zur Lebensraumbereicherung<br />

gehört auch das Einbringen von verschiedenartigen<br />

Fremdgerüchen. Auch beim Löwengehege<br />

besteht ein Verbindungsgang zum Wolfsgehege, so<br />

dass die Wölfe nicht nur die Tiger, sondern auch<br />

die Löwen « besuchen » können. Mitbewohner der<br />

Anlage werden Zwergotter und – wenn es sich in<br />

einem Versuch bewährt – Alexandersittiche.<br />

Indische Löwen kommen heute nur noch im Gir-<br />

Forest in Gudscharat vor. Dass es nur eine einzige<br />

freilebende Population gibt, stellt für diese Löwen-<br />

Unterart ein hohes Risiko dar, kann doch eine Seuche<br />

diesen Bestand vollständig auslöschen. Deshalb<br />

unterstützt der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> mit der Finanzierung<br />

einer Forschungsstation die Vorbereitungen zum<br />

Aufbau einer zweiten Population im Kuno Wildlife<br />

Sanctuary im Bundesstaat Madhya Pradesh.<br />

Die Wirkung der Botschafter:<br />

Naturschutz vor Ort<br />

Der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> konnte <strong>2006</strong> eine grössere Anzahl<br />

von Naturschutzprojekten aus dem Naturschutzfonds<br />

unterstützen. Die Aufwendungen zugunsten<br />

der Erhaltung von Tier- und Pfl anzenarten und<br />

zum Schutz bedrohter Lebensräume beliefen sich<br />

auf über CHF 300’000.–. Das fi nanziell grösste<br />

Engagement erfolgte in Madagaskar für den Masoala<br />

Nationalpark. Die Beiträge des <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong>, die aus<br />

speziellen Masoalaspenden und Umsatzprozenten<br />

des Masoala-Shops und Masoala-Restaurants stammen,<br />

decken rund einen Viertel der Aufwendungen<br />

des Nationalparks für Löhne der Ranger, Infrastruktur<br />

und Projekte zugunsten der Anwohner<br />

des Parks.<br />

7<br />

Löwin Joy in ihrer neuen Anlage Foto: E. Franchini<br />

Damit der Masoala Nationalpark mittelfristig<br />

fi nanziell eigenständiger wird, ist er auf Besucher<br />

angewiesen. Die Botschafterfunktion des Masoala<br />

Regenwaldes in <strong>Zürich</strong> zeigt auch in dieser Hinsicht<br />

Wirkung. Die Schweiz stellt die grösste Gruppe der<br />

Ökotouristen dar. Trotz dieses starken Wachstums<br />

sind die absoluten Besucherfrequenzen in Masoala<br />

mit rund 2’000 internationalen Touristen pro Jahr<br />

noch verhältnismässig gering.<br />

Aus dem Naturschutzfonds wurden auch Projekte<br />

zugunsten der Amphibien, Gelbbrustkapuziner,<br />

Schimpansen, Löwen, Galapagos Riesenschildkröten,<br />

Königspinguine, Fischotter, Fledermäuse<br />

und Nashörner unterstützt. Weitere Informationen<br />

sind auf der Homepage des <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> unter<br />

www.zoo.ch/naturschutz zu fi nden.


EAZA-Kampagne « Save the Rhino »<br />

Seit einigen Jahren führt die EAZA Naturschutzkampagnen<br />

durch. Die fünfte Kampagne 2005/06<br />

war unter dem Titel « Save the Rhino » dem Schutz<br />

der Nashörner gewidmet. Ziele der Kampagne<br />

waren die Information der Öffentlichkeit über<br />

die dramatische Bestandessituation der Nashörner,<br />

Wissensvermittlung sowie die Bereitstellung<br />

von fi nanziellen Mitteln für die Unterstützung von<br />

Schutzmassnahmen im Lebensraum dieser Tiere.<br />

50 Gesuche wurden der Kampagne zur Unterstützung<br />

unterbreitet. Aus diesen wurden 13 Projekte<br />

ausgewählt und für deren Finanzierung als<br />

Sammelziel ein Betrag von € 350’000.– defi niert.<br />

134 Institutionen haben sich an dieser Kampagne<br />

beteiligt. Und dies mit einer Vielfalt von Aktivitäten<br />

erfolgreich: Mit dem Sammelergebnis von<br />

€ 515’842.81 können nun noch zusätzliche Projekte<br />

unterstützt werden. Aus unserer « Küche » kamen<br />

nebst CHF 7’000.– ein Comic-Heft (mit Unterstützung<br />

der ZKB), in welchem viel Wissenswertes<br />

über Nashörner verpackt ist und das in verschiedene<br />

Sprachen übersetzt wurde.<br />

Vier der fünf Nashornarten werden als vom<br />

Aussterben bedroht eingestuft:<br />

Nashornart Bestand Status<br />

Java-Nashorn 60 Vom Aussterben bedroht<br />

Sumatra-Nashorn 300 Vom Aussterben bedroht<br />

Panzernashorn 2'400 Vom Aussterben bedroht<br />

Spitzmaulnashorn 3'100 Vom Aussterben bedroht<br />

Breitmaulnashorn 11'100 Stark gefährdet<br />

Tagung des Europäischen <strong>Zoo</strong>-<br />

und Aquarienverbandes (EAZA)<br />

In diesem Jahr fand die alljährliche Tagung in<br />

Madrid statt. Der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> war mit drei Personen<br />

vertreten. Bei diesem Treffen ging es neben<br />

informellem Informationsaustausch und dem<br />

persönlichen Kennenlernen neuer Kolleginnen und<br />

Kollegen vor allem darum, Strategien und Konzepte<br />

für das Management von <strong>Zoo</strong>populationen<br />

zu defi nieren. Die Nachhaltigkeit von Projekten<br />

zur Erhaltung von Arten und Lebensräumen sollte<br />

beurteilt werden können. In Madrid wurde auch<br />

die neue EAZA-Kampagne « Madagaskar » lanciert,<br />

in der der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> eine tragende Rolle spielt.<br />

8<br />

Nach 77 Jahren haben die Schimpansen<br />

den <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> verlassen<br />

In der Weiterentwicklung der Haltungsbedingungen<br />

waren der bestehenden Schimpansenanlage<br />

enge räumliche Grenzen gesetzt. Im Jahr <strong>2006</strong> hat<br />

sich für unsere Tiere diesbezüglich eine ganz neue<br />

Perspektive eröffnet. In der <strong>Zoo</strong>m-Erlebniswelt in<br />

Gelsenkirchen haben unsere Tiere eine neue Anlage<br />

mit einem geschickt gestalteten Innenbereich<br />

und einer grosszügigen Aussenanlage bezogen.<br />

Wir freuen uns für unsere Tiere, wir vermissen<br />

sie aber auch.<br />

Tannzapfenechse<br />

Das Verhalten und die Brutbiologie der Tannzapfenechsen<br />

sind innerhalb der Reptilien einzigartig.<br />

Erstaunlicherweise bleiben sich Paare über Jahre<br />

treu. Die Tannzapfenechse ist lebend gebärend<br />

(vivipar). Muttertiere können ihre eigenen von<br />

fremden Jungen geruchlich unterscheiden. Diese<br />

Mutter-Kind-Erkennung lässt auf eine soziale<br />

Komponente deuten und macht eine gewisse Brutpfl<br />

ege (Schutz der Neugeborenen durch die Mutter)<br />

wahrscheinlich.<br />

Tannzapfenechsen werden im <strong>Zoo</strong> seit 1955 gehalten.<br />

Gemäss den Aufzeichnungen kam es 1958<br />

zu einer einmaligen Nachzucht. Das am 18. Juli<br />

<strong>2006</strong> geborene Jungtier ist also der erste Fortpfl<br />

anzungserfolg seit 48 Jahren! Bemerkenswert<br />

ist die Grösse des Jungtieres im Vergleich zur<br />

Mutter. Mit 122 g Geburtsgewicht wiegt das Junge<br />

rund ein Viertel der Mutter (471 g). Dieser seltene<br />

Fortpfl anzungserfolg sorgte auch international für<br />

reges Aufsehen.<br />

Die junge Tannzapfenechse mit ihrer Mutter,<br />

kurz nach der Geburt<br />

Foto: S. Furrer


Dschelada-Männchen Foto: E. Day<br />

Kappengibbon<br />

Für den Kappengibbon besteht ein Europäisches<br />

Erhaltungszucht-Programm (EEP). Dieses EEP wird<br />

– zusammen mit dem Internationalen Zuchtbuch –<br />

von <strong>Zürich</strong> aus betreut. Aufgabe dieses EEP ist<br />

es, den Bestand zu erfassen und zu analysieren,<br />

Zuchtplanung zu betreiben, Informationen zu Haltung<br />

und Zucht zu vermitteln und allfälligen Handlungsbedarf<br />

abzuklären. Dem EEP für Kappengibbons<br />

sind momentan 10 <strong>Zoo</strong>s mit knapp 40 Tieren<br />

angeschlossen. Dass die europäische <strong>Zoo</strong>population<br />

klein ist und zu zwei Dritteln aus Männchen besteht<br />

und, dass sich nur wenige Tiere dieser Population<br />

bisher erfolgreich fortgepfl anzt haben, sind<br />

Umstände, die den Aufbau dieses Zuchtprogramms<br />

sehr erschweren.<br />

Baubeginn Afrikanisches Gebirge<br />

In der neuen Anlage werden die Dscheladas eine<br />

Wiesenlandschaft vorfi nden, wo sie sich ihre Nahrung<br />

teilweise selber suchen können. Mit der Ausgestaltung<br />

verschiedener Hügel erhalten die Haremsmännchen<br />

« Aussichtspunkte », von wo aus<br />

sie die Aktivitäten ihrer Harems und insbesondere<br />

die der anderen Männchen überblicken können. Als<br />

Schlafplätze dienen den Dscheladas Felsbänder, die<br />

9<br />

in der kalten Jahreszeit als zusätzlichen Komfort<br />

geheizt werden können. Grosszügige Hintergrundanlagen<br />

erlauben eine Abtrennung der einzelnen<br />

Haremsgruppen und die Unterbringung einer Junggesellengruppe.<br />

In Semien teilt der Walia-Steinbock den Lebensraum<br />

mit den Dscheladas, hier wird es der Nubische<br />

Steinbock sein. Als weitere Mitbewohner<br />

der Anlage sind Klippschliefer und Blaufl ügelgänse<br />

vorgesehen.<br />

Kinderstube Masoala Regenwald<br />

Seit seiner Eröffnung am 30. Juni 2003 gedeihen<br />

Tiere und Pfl anzen im Masoala Regenwald. Das<br />

Ökosystem hat sich bewährt, die Tiere haben sich<br />

an ihre neue Freiheit in der grossen Halle gewöhnt<br />

und gehen routiniert ihren « Geschäften » nach,<br />

ohne sich dabei von den Besuchern irritieren zu<br />

lassen. Zu diesen « Geschäften » gehört auch die<br />

Fortpfl anzung.<br />

Auch die Vielfalt der Pfl anzen hat sich deutlich<br />

erhöht. Die aus Madagaskar stammenden Samen<br />

keimen dank neuem Know-how gut, unter anderen<br />

sind erstmals Masoala-Kannenpfl anzen, viele<br />

Masoala-Harthölzer sowie Zwergpalmen in der<br />

Pfl anzschule am Wachsen.


Roter Vari<br />

Ein unverkennbarer und markanter Vertreter der<br />

madagassischen Lemuren ist der Rote Vari. Am<br />

1. Mai wurden nun erstmals in der Halle Junge<br />

geboren. Auf der Unterhaltsbühne, inmitten eines<br />

symbolischen Nestes aus einigen Zweigen, brachte<br />

SAMBARA zwei Junge zur Welt. Mit zunehmendem<br />

Alter wurden die Jungen mobiler und folgten<br />

schon bald ihrer Mutter auf der Futtersuche. Die<br />

Roten Vari haben die ganze Halle in Beschlag genommen.<br />

Ohne Scheu springen sie über die Köpfe<br />

der Besucher hinweg oder bahnen sich ihren Weg<br />

zwischen diesen hindurch.<br />

Grosser Plattschwanzgecko<br />

Diese baumbewohnenden Echsen sind Meister der<br />

Tarnung. Die Hautsäume entlang des Körpers lösen<br />

die Konturen auf und lassen das Tier praktisch mit<br />

dem Untergrund verschmelzen. Diese Strategie der<br />

Tarnung wird durch die Farbmusterung zusätzlich<br />

unterstützt. Einen Gecko tagsüber zu entdecken, ist<br />

deshalb ein ambitiöses Unterfangen. Während der<br />

Nacht sind die agilen Tiere unterwegs und auf der<br />

Jagd nach Insekten. Im Masoala Regenwald konnten<br />

wir in diesem Jahr mindestens zwei Jungtiere<br />

feststellen. Die jeweils zwei Eier pro Gelege<br />

werden vom Weibchen lose vergraben und brauchen<br />

für ihre Entwicklung bis zum Schlupf rund<br />

100 Tage. Dank der günstigen Bedingungen kann<br />

sich diese Art selbständig vermehren.<br />

10<br />

Labiles Gleichgewicht: Biologische<br />

Kontrolle im Masoala Regenwald<br />

Üppig und grün ist er geworden, der Masoala<br />

Regenwald. Auch die Tiere fühlen sich sehr<br />

wohl und ziehen regelmässig Nachwuchs auf. Viel<br />

Freude haben uns die Jungtiere der Roten Varis,<br />

Tanreks, Webervögel, Blaukopferdracken oder<br />

Agapornis bereitet. Aber auch die ganz kleinen<br />

Tiere, welche man häufi g übersieht, haben fl eissig<br />

Nachwuchs gezeugt. Die beiden Termitenstaaten<br />

haben an Grösse wacker zugelegt, und die Blatt-<br />

und Schmierläuse, aber auch die Ameisen waren<br />

ganz und gar nicht untätig. Im Miniökosystem des<br />

Masoala Regenwaldes ein Gleichgewicht zwischen<br />

den kleinsten Pfl anzensaft saugenden Tieren, die<br />

ein enormes Vermehrungspotenzial haben, und<br />

den Pfl anzen zu halten, ist eine dauernde Herausforderung.<br />

Regelmässige Kontrollen und intensives<br />

Beobachten sind zentral, um sich anbahnende Veränderungen<br />

im Gleichgewicht der Kleinsttiere frühzeitig<br />

zu erkennen. Denn diese, wenn sie überhandnehmen,<br />

könnten auch zur Plage werden. Durch<br />

das regelmässige Einsetzen von natürlichen Gegenspielern<br />

ist es bisher gelungen, Blattläuse und Co.<br />

in ihrem Bestand zu kontrollieren. Aber ganz loswerden<br />

möchten wir diese Läuse nicht, denn sie<br />

stellen ein hervorragendes Futter für die Insektenfressenden<br />

Vögel, Reptilien und Amphibien dar.<br />

In diesem Jahr entdeckten wir die ersten Plattschwanzgeckos-Jungtiere im Masoala Regenwald Foto: S. Furrer


Erfrischender Optimismus<br />

und ungebrochenes Engagement<br />

Am 4. Dezember war die weltberühmte Schimpansenforscherin<br />

Jane Goodall zu Gast im <strong>Zoo</strong>.<br />

Anlässlich eines Fundraising-Dinners im Masoala-<br />

Restaurant zugunsten des Jane Goodall Institut<br />

Schweiz bekräftigte sie, was sie als sprichwörtliche<br />

Hoffnungsträgerin in ihrem Referat « Reason<br />

for Hope » an der Uni <strong>Zürich</strong> vorgängig bereits<br />

ausgeführt hatte: dass junge Menschen, richtig<br />

angeleitet, durchaus das Potenzial und die Bereitschaft<br />

haben, der Natur mehr Sorge zu tragen und<br />

diese zu schützen. Dabei gilt ihre Mission längst<br />

nicht mehr nur den Schimpansen, sondern einem<br />

ganzheitlich verstandenen Schutz der Natur.<br />

Angst vor Spinnen?<br />

Noch nie stiessen die vom <strong>Zoo</strong> angebotenen Spinnenangstseminare<br />

auf ein derart grosses Interesse<br />

wie in diesem Jahr. Die Erfolgsquote erstaunt<br />

auch die Kursleiter immer wieder aufs Neue. Erzählen<br />

die Teilnehmerinnen am Morgen noch von<br />

der Angst, auch nur eine Abbildung einer Spinne<br />

kaum sehen zu können, so halten 9 von 10 nach<br />

vier Stunden die Vogelspinne Sophie auf der Hand.<br />

Zahllose Medien haben bereits über das Seminar<br />

berichtet, welches auch Thema bei der TV-Sendung<br />

« Aeschbacher » war. Ein Nachfolgeseminar<br />

kann nun ebenfalls angeboten werden. Dabei fi ndet<br />

auch eine Begegnung mit einer Kellerspinne statt.<br />

Der Höhepunkt des Seminars ist die Begegnung mit der Spinne<br />

Foto: A. Aeschbach<br />

11<br />

Impfprojekt gegen Aviäre Influenza<br />

(Vogelgrippe) H5N1 bei <strong>Zoo</strong>vögeln<br />

Aufgrund der im Herbst 2005 nahenden Vogelgrippe<br />

initiierte der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> zusammen mit der<br />

Vetsuisse-Fakultät der Universität <strong>Zürich</strong> sowie<br />

den <strong>Zoo</strong>s von Basel, Bern und Goldau ein Impfprojekt.<br />

Dank der Unterstützung des Bundesamtes<br />

für Veterinärwesen, den betroffenen kantonalen<br />

Veterinärämtern und der Firma Veterinaria<br />

(Intervet) konnten 365 Vögel aus 11 verschiedenen<br />

Ordnungen im Dezember 2005 und Februar <strong>2006</strong><br />

geimpft werden. Es wurde nachgewiesen, dass<br />

die meisten geimpften Vögel Antikörper bildeten<br />

und dass die Antikörper-Titer nach sechs Monaten<br />

deutlich zurückgingen. Daraus lässt sich schliessen,<br />

dass eine Wiederholung der Impfung nach<br />

sechs bis zwölf Monaten angezeigt ist. Durch die<br />

Impfung kam es zu keinen negativen klinischen<br />

Reaktionen. Das Projekt wird zurzeit fortgeführt.<br />

Antikörper-Titer<br />

900<br />

800<br />

700<br />

600<br />

500<br />

400<br />

300<br />

200<br />

100<br />

0<br />

Dez 05 Feb 06 Apr 06 Jun 06 Aug 06<br />

Jan 06 Mrz 06 Mai 06 Jul 06<br />

Anseriformes<br />

Alcediniformes<br />

Ciconiiformes<br />

Falconiformes<br />

Passeriformes<br />

Pelicaniformes<br />

Phenicopteriformes<br />

Psittaciformes<br />

Sphenisciformes<br />

Strigiformes<br />

Durchschnittliche Antikörper-Titerverläufe (Hämagglutinations-<br />

Inhibition), wobei sich zeigt, dass die Falkenartigen besonders hohe<br />

und Pinguine (Sphenisciformes) besonders niedrige Titer entwickeln.<br />

Blutentnahme bei einem Humboltpinguin nach der Impfung<br />

Foto: S. Furrer


Wie warm darf es denn sein?<br />

Seit einem Jahr ist das Kuratorenpraktikum ein<br />

offi zielles Studienangebot des <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> und der<br />

Universität <strong>Zürich</strong>. In erster Linie geht es darum,<br />

während dieser drei Monate Einblick in den Berufsalltag<br />

in einem wissenschaftlich geführten <strong>Zoo</strong><br />

zu erhalten. Gleichzeitig wird jeweils ein kleines<br />

Forschungsprojekt durchgeführt. In diesem Jahr<br />

waren die freilaufenden Glattrand-Gelenkschildkröten<br />

im Masoala Regenwald die Studienobjekte.<br />

Die Messung der Temperatur interessierte, weil<br />

wir von früheren Untersuchungen wissen, dass<br />

Schildkröten für die Eiablage die Bodentemperatur<br />

auf 0,1°C genau auswählen. Um diese Frage zu<br />

beantworten, wurde jeder Schildkröte ein winziger<br />

Temperaturlogger auf den Panzer geklebt. Die<br />

Logger störten die Tiere nicht und massen laufend<br />

die Umgebungstemperatur. Nach der Versuchsdauer<br />

wurden die Logger entfernt und die Daten<br />

am Computer ausgewertet. Es zeigte sich, dass die<br />

beiden Unterarten deutlich unterschiedliche Temperaturbereiche<br />

bevorzugten (Fig 1). Gleichzeitig<br />

zeigten sich die Schildkröten teilweise sehr mobil<br />

und legten Dutzende Meter pro Tag zurück.<br />

Der <strong>Zoo</strong> als Gastgeber für andere Naturschutzorganisationen<br />

Vier Organisationen konnten ihren Tätigkeiten vom <strong>Zoo</strong> aus nachgehen. Die Stiftung Fledermausschutz hat unter anderem<br />

auch in diesem Jahr geschwächte oder verletzte Fledermäuse überwintert und im Frühling wieder fliegen lassen. Die Freunde der<br />

Galapagos-Inseln (Schweiz) haben finanzkräftig mitgeholfen, dass die grösste der Galapagos-Inseln heute wieder frei von<br />

verwilderten Haustieren ist. Nun können sich die Pflanzen- und Tiergemeinschaften erholen und hoffentlich neu entfalten. Aktuell wird<br />

ein Projekt zur Erhaltung des höchst seltenen Mangrovenfinken unterstützt. Der Antarctic Research Trust setzt sich für den Erhalt<br />

der Lebensräume in der Antarktis ein, und die Freunde Masoalas unterstützen die Arbeiten zum Erhalt der Lebensräume auf der<br />

Masoala Halbinsel in Madagaskar.<br />

12<br />

Durchschnittstemperatur °C<br />

25.5<br />

25<br />

24.5<br />

24<br />

23.5<br />

23<br />

22.5<br />

22<br />

11:36 12:56 14:16 15:36 16:56 18:16 19:36<br />

12:16 13:36 14:56 16:16 17:36 18:56<br />

Art<br />

K. belliana<br />

K. spekii<br />

Zeitpunkt<br />

Fig. 1: Die bevorzugten Temperaturaufenthaltsbereiche für beide<br />

Glattrand-Gelenkschildkröten<br />

Eiablage bei der Glattrand-Gelenkschildkröte Foto: S. Furrer Galapagos-Schildkröte<br />

Foto: E. Franchini


Nicht nur die Lebensräume und deren Tiere sind<br />

bei einem <strong>Zoo</strong>besuch wichtig, sondern auch die<br />

Verpfl egung der <strong>Zoo</strong>besucher, die Spielplätze und<br />

die Einkaufsmöglichkeiten. Die Besucher haben die<br />

Wahl zwischen vier verschiedenen Restaurants.<br />

Das Restaurant Siesta, als grosszügiges Familienrestaurant<br />

mit Kinderspielplatz, innen und aussen<br />

ist während des Tages ein Selbstbedienungsrestaurant.<br />

Am Abend werden die Säle für Anlässe bis<br />

zu 380 Personen (beide Säle zusammen) in festlich<br />

aufgedeckte Bankettsäle mit südamerikanischem<br />

Flair verwandelt. Grossen Anklang fi ndet der jeweils<br />

in der Vorweihnachtszeit für Firmenanlässe<br />

üppig geschmückte Saal. Im Restaurant Masoala<br />

geniessen die Tagesbesucher im Selbstbedienungsbetrieb<br />

exotisch angehauchte Menüs mit einem<br />

wunderbaren selbst kreierten Salat- und Dessertbuffet.<br />

Am Abend verwandelt sich das Restaurant<br />

mit den grossen Panoramafenstern am Ufer eines<br />

tropischen Sees in ein stilvolles Gourmetrestaurant,<br />

welches für Gruppen ab 50 bis 180 Personen<br />

mit oder ohne Foyer gemietet werden kann. Im<br />

DER ZOO IST GASTGEBER<br />

13<br />

Restaurant Altes Klösterli können in gemütlicher<br />

Atmosphäre und mit traumhaftem Ausblick traditionelle<br />

Schweizer Spezialitäten wie Rösti-Variationen<br />

oder traditionelle Fleischgerichte genossen<br />

werden. Das Restaurant verfügt über verschiedene<br />

Säle für Bankette ab 10 bis 120 Personen mit Parkplatzangebot.<br />

Das Restaurant Outpost beim <strong>Zoo</strong>eingang<br />

bietet verschiedene Köstlichkeiten aus<br />

aller Welt. Besonders empfehlenswert ist das<br />

« Essen nach Bildern » mit der passenden Weinbegleitung.<br />

Auch in den Tierhäusern und im Sommer<br />

im ganzen <strong>Zoo</strong> verteilt bieten die <strong>Zoo</strong>-Restaurants<br />

vor oder nach einer <strong>Zoo</strong>führung Apéros<br />

und Bankette an. Die exklusiven <strong>Zoo</strong>dinner bringen<br />

auf einzigartige Weise den Geschmack eines<br />

spannenden Lebensraumes (Regenwald, Savanne,<br />

Meeresküste, Himalaya-Hochgebirge) auf den Teller.<br />

Der erwirtschaftete Gewinn der Restaurants<br />

fl iesst vollumfänglich an den <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> und hilft<br />

die ideellen Ziele des <strong>Zoo</strong>s zu unterstützen. Vom<br />

Masoala-Restaurant gehen 2 % des Umsatzes an<br />

den Masoala Nationalpark auf Madagaskar.<br />

Apéro bei der Hula-Hula Bar im Masoala Regenwald Foto: A. Leimer Bankett im Exotarium<br />

Foto: C. Braun


Führungen, Events, Seminare<br />

Im <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> wurden im Jahr <strong>2006</strong> über<br />

3’000 Führungen angeboten. Der <strong>Zoo</strong> ist auch<br />

für Tagesseminare in kleinerem Rahmen gerüstet,<br />

bietet er doch in der Naturwerkstatt<br />

Räume für bis zu 30 Personen an. Die Erlebnisgutscheine<br />

kommen sehr gut an, können<br />

doch die Besucher damit ins innerste<br />

Reich der Tierpfl eger vorstossen. Das Angebot<br />

Nachtwandeln im <strong>Zoo</strong> ist jeweils innert kurzer Zeit<br />

ausgebucht. <strong>2006</strong> konnte erstmalig mit <strong>Zoo</strong>lino-<br />

Tieren in den <strong>Zürich</strong>bergwald ausgefl ogen werden<br />

mit Spurensuche nach einheimischen Tieren.<br />

Patenschaften und Jahreskarten<br />

<strong>2006</strong> konnten wieder einige Tierpatenschaften<br />

vergeben werden. Damit wird ein Jahr lang die<br />

umfassende Versorgung und Pfl ege eines Tieres<br />

unterstützt. Der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> darf schon über<br />

20’000 Jahreskarteninhaber zu seinen treuen Besuchern<br />

zählen. Die Familienjahreskarte zum Preis<br />

von CHF 160.– lohnt sich bereits bei drei <strong>Zoo</strong>besuchen.<br />

Der Pinguin hat an über 30 Wochenenden<br />

die besuchenden Kinder im <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> begrüsst. Foto: O. Röthlin<br />

MARKETING UND EDUKATION<br />

14<br />

Bildung im <strong>Zoo</strong><br />

Das vergangene Jahr stand auch bei der <strong>Zoo</strong>information<br />

und Edukation im Zeichen des Löwen.<br />

Die Ausstellung im neuen Löwenhaus thematisiert<br />

den Löwen in der Kulturgeschichte von Afrika,<br />

Asien und Europa im Zeitraum von der Steinzeit bis<br />

heute. Zur Eröffnung der Löwenanlage wurde das<br />

Schulangebot durch einen Workshop zum Thema<br />

« Löwe, Tiger & Co. » ergänzt.<br />

Neu entwickelt worden sind auch die Workshops<br />

« Von Kröten und Fröschen » und « Menschen im<br />

Regenwald ». Alle Materialkoffer wurden überarbeitet<br />

und aktualisiert. Passend zur Weihnachtszeit<br />

beschenkte der <strong>Zoo</strong> die Deutschschweizer Schulen<br />

mit einer Wandzeitung, die über die aktuellen<br />

Angebote informierte. Die Wandzeitung wurde<br />

ermöglicht durch die Zürcher Kantonalbank.<br />

Viele Schulklassen und Lehrende konnten <strong>2006</strong><br />

im direkten Kontakt über die Natur informiert<br />

werden, auch dank freiem Eintritt für alle Schulklassen<br />

des Kantons <strong>Zürich</strong>.<br />

Im Rahmen der Naturschutzkampagne des Verbands<br />

europäischer <strong>Zoo</strong>s und Aquarien (EAZA) zugunsten<br />

der Nashörner hat die <strong>Zoo</strong>information und Edukation<br />

ein Comic-Heft produziert und verkauft. Die<br />

Zürcher Kantonalbank fi nanzierte die Produktion.<br />

Der Reinerlös von CHF 7’660.– ging an Naturschutzprojekte<br />

im Freiland. Das Comic-Heft wurde<br />

auch von anderen <strong>Zoo</strong>s verkauft und in Französisch<br />

und Holländisch übersetzt.<br />

Freiwilligenteam <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong><br />

214 aktive Mitglieder des Freiwilligenteams haben<br />

dem <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> über 18’000 Stunden Zeit geschenkt<br />

und mit viel Engagement Besucher informiert,<br />

Rundgänge begleitet und auf vielfältige<br />

Art an Infotischen Interessantes über unsere Tiere<br />

weitergegeben. 40 Mitglieder wurden nach absolviertem<br />

Grundkurs und bestandener Prüfung im<br />

Sommer neu ins Freiwilligenteam aufgenommen.<br />

Die Kindergeburtstage wurden zusätzlich zum<br />

Mittwoch-, Donnerstag- und Samstagnachmittag


auch jeden zweiten Samstagmorgen angeboten und<br />

waren sehr gut gebucht. Die Geburtstagskinder<br />

besuchen mit den Freiwilligen jeweils ihre Lieblingstiere,<br />

und nach dem <strong>Zoo</strong>rundgang wurden mit<br />

insgesamt 114 selbst gebackenen Schokoladekuchen<br />

1’914 Kinderaugen zum Strahlen gebracht.<br />

Auch Kinder im Kinderspital durften sich über<br />

Aktivitäten des Freiwilligenteams freuen. Einmal<br />

pro Monat fuhr das Team mit gut verpackten<br />

Schlangen und Echsen zu den jungen Patientinnen<br />

und Patienten und liess diese für zwei Stunden den<br />

Spitalalltag vergessen. Eine Schlange streicheln<br />

statt die Bettdecke ist doch eine willkommene Abwechslung.<br />

Ebenfalls ein Anlass speziell für Kinder war die<br />

« Dreamnight at the <strong>Zoo</strong> », an der der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong><br />

im Jahr <strong>2006</strong> zum ersten Mal teilgenommen hat.<br />

Weltweit öffnen <strong>Zoo</strong>s am ersten Freitag im Juni<br />

abends die Tore exklusiv für chronisch kranke<br />

und behinderte Kinder und ihre Familienangehörigen.<br />

Viele Besucherinnen und Besucher genossen<br />

am 2. Juni abends den <strong>Zoo</strong> und wurden von 80<br />

freiwillig im Einsatz stehenden Mitarbeitern der<br />

Tierpfl ege, des Freiwilligenteams und des Besucherservices<br />

mit verschiedenen Attraktionen überrascht.<br />

Der Erfolg war riesig, und alle waren sich<br />

einig: Wir sind auch 2007 wieder dabei!<br />

Fundraising/Sponsoring<br />

Im Jahr <strong>2006</strong> durfte der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> mit seinen<br />

Hauptsponsoren Migros, Axpo und ZKB viele Aktivitäten<br />

umsetzen. Vor allem für die Eröffnung der<br />

Löweninnenanlage wurde Grossartiges geleistet.<br />

Die Hauptsponsoren unterstützen den <strong>Zoo</strong> in vielen<br />

grossen und kleinen Projekten. Die Unterstützung<br />

der Sponsoren zeigt tolle Wirkung und wird von<br />

den <strong>Zoo</strong>besuchern gut wahrgenommen. Der Kommunikationspartner<br />

sunrise unterstützt den <strong>Zoo</strong><br />

grosszügig in allen Kommunikationsbelangen, so<br />

dass der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> seine Botschaften auch jungen<br />

<strong>Zoo</strong>fans mittels neuster Technologie näherbringen<br />

kann. Der Löwensponsor Holcim hat sich nebst<br />

einem sehr grossen fi nanziellen Engagement mit<br />

einem Zeichnungswettbewerb für Kindergärten in<br />

den Kantonen <strong>Zürich</strong> und Aargau engagiert, sowie<br />

mit einem Löwenleiterlispiel.<br />

15<br />

Benno Lüthi, Mitglied des Freiwilligenteams, mit einer<br />

Schlange zu Besuch im Kinderspital Foto: C. Poznik<br />

Dank Legaten und zahlreichen Donatoren, welche<br />

sich immer wieder für den <strong>Zoo</strong> einsetzen,<br />

kann sich der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> weiterentwickeln und<br />

sich als Botschafter für Mensch, Tier und Natur<br />

stark machen. Nur dank ihnen kann der <strong>Zoo</strong> seine<br />

ideellen Ziele weiterverfolgen. Im <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> werden<br />

Legate und Spenden ausschliesslich für den<br />

Weiterausbau des <strong>Zoo</strong>s verwendet. Das gibt allen<br />

Spendern die Gewissheit, dass ihr Geld für die Zukunft,<br />

also für die nächste Generation, sinnvoll<br />

eingesetzt wird und die Schätze der Natur erhalten<br />

bleiben.<br />

Stiftungsrat <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong><br />

Im Jahre <strong>2006</strong> hat sich der Stiftungsrat neu formiert.<br />

Unter der Leitung von Peter Eckert, Präsident,<br />

haben sich einige neue Personen aus der<br />

Wirtschaft und der Gesellschaft bereit erklärt, sich<br />

für den <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> zu engagieren. Ein breites Netzwerk<br />

von <strong>Zoo</strong>ambassadoren setzt sich zusätzlich<br />

für die Belange des <strong>Zoo</strong>s ein. Herzlich verdanken<br />

möchten wir das langjährige Engagement von<br />

Herrn Thomas Bär, welcher von 1999 bis <strong>2006</strong><br />

Präsident des Stiftungsrates des <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> war.<br />

Er hat den Stiftungsrat mit Umsicht geleitet und<br />

hat sich als Leitfi gur sehr stark für den <strong>Zoo</strong> und<br />

seine Anliegen eingesetzt.


PREISVERLEIHUNG DER STIFTUNG FÜR ABENDLÄNDISCHE ETHIK<br />

UND KULTUR AN ALEX RÜBEL<br />

Am 30.9.<strong>2006</strong> wurde<br />

Dr. Alex Rübel mit<br />

dem STAB-Preis (Stiftung<br />

für Abendländische<br />

Ethik und Kultur)<br />

geehrt. Die Stifter Hans<br />

und Trudy Jenny, deren<br />

Andenken wir in<br />

Ehren halten, haben<br />

mit dem Dreiklang<br />

« abendländisch », « Ethik » und « Kultur » im Stiftungszweck<br />

einen weiten Spielraum offen gelassen<br />

für die Würdigung aussergewöhnlicher Leistungen<br />

im Dienst der Gemeinschaft. Im <strong>Zoo</strong>logischen Garten,<br />

insbesondere im Begriff des Gartens, begegnen<br />

sich in schönster Weise Natur und Kultur. Im<br />

Am 26. Oktober <strong>2006</strong><br />

verstarb der langjährige<br />

<strong>Zoo</strong>präsident Rolf Balsiger.<br />

Rolf Balsiger hat<br />

mit dem <strong>Zoo</strong> ein Wirkungsfeld<br />

gefunden,<br />

wo er seine vielfältigen<br />

Fähigkeiten voll<br />

entfalten konnte. Und<br />

der <strong>Zoo</strong> erhielt mit ihm<br />

einen Förderer, der über vier Jahrzehnte Akzente<br />

setzte, die Weiterentwicklung des <strong>Zoo</strong>s geschickt<br />

und gezielt vorantrieb. Er verstand es dabei, einerseits<br />

die Mitarbeiter des <strong>Zoo</strong>s zu einem hohen Grad<br />

von Engagement und Professionalität zu animieren,<br />

andererseits dem <strong>Zoo</strong> ein gesellschaftlich und<br />

wirtschaftlich günstiges Umfeld zu verschaffen.<br />

IN MEMORIAM<br />

16<br />

Beruf <strong>Zoo</strong>direktor sind zwei Berufsfelder, die sich<br />

überschneiden, gut charakterisiert: Tierarzt und<br />

Gärtner, beide pfl egen, beide tragen Sorge, beide<br />

kultivieren. Ein <strong>Zoo</strong>direktor muss auch eine Brücke<br />

zwischen Biologie, <strong>Zoo</strong>logie und Ethik schlagen<br />

können. Mit der Verbindung der Evolutionstheorie<br />

mit dem Abendland will gesagt sein, dass Kulturen<br />

nicht altern, sie können sich auch immer von neuem<br />

regenerieren. Alex Rübel nahm diese Anerkennung<br />

mit Freude entgegen. Er möchte seine ganze<br />

Kraft sowie den gesamten Betrag einsetzen, um<br />

zusammen mit seinen Mitarbeitern Naturschutzprojekte<br />

in Verbindung von <strong>Zoo</strong> und Wildnis zu<br />

fördern und seinen Beitrag zu leisten, dass Mensch<br />

und Natur auch in Zukunft in Harmonie leben können.<br />

Der Preis ist mit CHF 50’000.– dotiert.<br />

1964 wurde Rolf Balsiger vom damaligen <strong>Zoo</strong>präsidenten<br />

und Parteifreund Prof. Schinz für die ehrenamtliche<br />

Mitarbeit im <strong>Zoo</strong> gewonnen. Zwei Jahre<br />

später wurde er nach dem Tod von Prof. Schinz<br />

zum <strong>Zoo</strong>präsidenten gewählt. Nach der Neuorganisation<br />

des <strong>Zoo</strong>s als Aktiengesellschaft im Jahre 1999<br />

war die Eröffnung des Masoala Regenwaldes<br />

im Jahr 2003 der Höhepunkt seiner Karriere. 2004<br />

übergab er das Zepter an seinen Nachfolger Martin<br />

Naville. Dass der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> heute zu den führenden<br />

<strong>Zoo</strong>s der Welt gehört, ist nicht zuletzt Rolf<br />

Balsigers Verdienst. Für sein Wirken wurde er mit<br />

der Ehrenmedaille der Stadt <strong>Zürich</strong> ausgezeichnet,<br />

und sein Name wird verewigt im neuen Rolf-<br />

Balsiger-Weg, der von der Dreiwiesenstrasse zum<br />

Masoala Regenwald führt. Mit Rolf Balsiger haben<br />

wir einen grossen Förderer des <strong>Zoo</strong>s verloren.


Aktiven 2005 <strong>2006</strong><br />

Umlaufvermögen<br />

Flüssige Mittel 8'520 4'973<br />

Kurzfristige Forderungen 302 411<br />

<strong>Zoo</strong> Restaurants GmbH 1'401 1'771<br />

Wertschriften 5'287 6'159<br />

Vorräte 470 300<br />

Aktive Rechnungsabgrenzungen 146 562<br />

16'126 14'176<br />

Anlagevermögen<br />

Mobilien 406 900<br />

Immobilien 18'600 18'072<br />

Projekte<br />

Aufgelaufene Kosten div. Projekte 4'271 1'513<br />

Verwendung Kapital gebunden - 4'271 - 1'513<br />

0 0<br />

Subventionierte Projekte<br />

Aufgelaufene Kosten 5'749 6'593<br />

Subventionen Stadt und Kanton - 5'714 - 5'714<br />

35 879<br />

Beteiligung <strong>Zoo</strong> Restaurants GmbH 100 100<br />

19'141 19'951<br />

Total Aktiven 35'267 34'127<br />

DER ZOO IN ZAHLEN<br />

Bilanz per 31.12.<strong>2006</strong><br />

( in CHF 1'000 )<br />

17<br />

Passiven 2005 <strong>2006</strong><br />

Fremdkapital<br />

Kreditoren 2'700 2'712<br />

Passive Rechnungsabgrenzungen 425 2'225<br />

Darlehen Stadt 750 750<br />

Darlehen Banken 15'000 11'000<br />

Unterhaltsfonds <strong>Zoo</strong> 2'260 3'290<br />

Projekt-Kapital<br />

21'135 19'977<br />

Projekt - Kapital gebunden 4'857 7'990<br />

Projekt - Kapital ungebunden 3'535 847<br />

8'392 8'837<br />

Eigenkapital<br />

Aktienkapital 2'600 2'600<br />

Gewinnvortrag per 01.01. 3'060 3'100<br />

Gesetzliche Reserven 36 40<br />

Jahresgewinn/- verlust 44 - 427<br />

5'740 5'313<br />

Total Passiven 35'267 34'127


Betrieblicher Aufwand 2005 <strong>2006</strong><br />

Personalaufwand 12'055 11'948<br />

Betriebsaufwand 5'130 4'770<br />

Bildung Unterhaltsfonds 1'030 1'030<br />

Besucherinformationen 208 231<br />

Forschung & Naturschutz 145 183<br />

Tierkosten 763 793<br />

<strong>Zoo</strong> Kommunikation 1'072 1'004<br />

Besucherservice 366 449<br />

Verwaltung 1'045 1'060<br />

übriger Aufwand 69 49<br />

Betriebsaufwand 21'883 21'517<br />

Total 21'883 21'517<br />

Erfolgsrechnung per 31.12.<strong>2006</strong><br />

( in CHF 1'000 )<br />

18<br />

Ertrag 2005 <strong>2006</strong><br />

Einnahmen aus Eintritten 11'898 10'958<br />

Einnahmen aus Event 1'543 1'662<br />

Patenschaften/Sponsoring 1'344 1'458<br />

übrige Erträge 48 49<br />

Subventionen 6'209 6'324<br />

Beitrag Shop 1'147 1'048<br />

Beitrag Liegenschaftenrechnung - 196 - 125<br />

Finanzerträge 554 85<br />

Betriebsertrag 22'547 21'459<br />

Betriebsergebnis 664 - 58<br />

ausserordentliches Ergebnis - 620 - 369<br />

Schenkungen 6'852 7'047<br />

Naturschutz & Forschung - 335 - 310<br />

Reservenbildung - 6'517 - 6'737<br />

Unternehmensgewinn/-verlust 44 - 427<br />

Total 21'883 21'517<br />

Einige Spitzkopfnattern schlüpften sogar im Terrarium Foto: S. Furrer


Brandversicherungswert der Sachanlagen 2005 <strong>2006</strong><br />

Liegenschaften 110'502 113'078<br />

Beteiligungen<br />

<strong>Zoo</strong> Restaurants GmbH, <strong>Zürich</strong> 100 %, nominal<br />

Zweck: Betrieb und Führung von Restaurants<br />

100 100<br />

Die Rechnungen von der <strong>Zoo</strong> AG und der <strong>Zoo</strong> Restaurants GmbH werden ganz unterschiedlich<br />

geführt. Jene der <strong>Zoo</strong> AG als Non-Profit-Organisation, diejenige der Restaurants GmbH als<br />

gewinnorientiertes Unternehmen. Zur Verbesserung der Aussagekraft wurden sie deshalb nicht<br />

konsolidiert. Nachfolgend die wichtigsten finanziellen Informationen der <strong>Zoo</strong> Restaurants GmbH.<br />

• Bilanzsumme TCHF 3'188<br />

• Eigenkapital TCHF 107<br />

• Betriebsertrag TCHF 13'201<br />

• Gewinn TCHF 0<br />

Die Liegenschaftenrechnung der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> AG zeigt zudem die jährlich von der<br />

<strong>Zoo</strong> Restaurants GmbH vereinnahmten Mieterträge (siehe übrige Angaben).<br />

Übrige Angaben<br />

Der Beitrag der Liegenschaftenrechnung setzt sich wie folgt zusammen:<br />

• Mieterträge 1'698 1'644<br />

• Unterhalt und Reparaturen - 284 - 176<br />

• Abschreibungen - 1'093 - 1'142<br />

• Zinsaufwand - 517 - 451<br />

- 196 - 125<br />

Der Beitrag Shop setzt sich wie folgt zusammen:<br />

• Verkaufserlös 2'272 2'082<br />

• Wareneinkauf - 911 - 846<br />

• Zinsaufwand - 43 - 43<br />

• Abschreibungen - 120 - 120<br />

• Diverser Aufwand - 51 - 25<br />

19<br />

+ 1'147 + 1'048<br />

Das ausserordentliche Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen:<br />

• Ausserordentliche Erträge 200 252<br />

• Ausserordentliche Aufwendungen - 820 - 621<br />

- 620 - 369<br />

Leasingverpflichtung<br />

Anhang<br />

( in CHF 1'000 )<br />

Leasingverpflichtungen 0 80


Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes<br />

( in CHF 1'000 )<br />

Der Verwaltungsrat schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden: 2005 <strong>2006</strong><br />

Vortrag 01.01 3'060 3'100<br />

Jahresgewinn/- verlust 44 - 427<br />

Bilanzgewinn 31.12. 3'104 2'673<br />

Dividende 0 0<br />

Einlage in die gesetzliche Reserve 4 0<br />

Vortrag auf die neue Rechnung 3'100 2'673<br />

Tierbestand am 31.12.<strong>2006</strong> Entwicklung der Besucherzahlen<br />

Individuen Arten<br />

Säugetiere 445 (438) 65 (67)<br />

Vögel 735 (751) 113 (114)<br />

Reptilien 452 (318) 41 (39)<br />

Amphibien 371 (287) 17 (14)<br />

Fische 1'044 (1'750) 75 (70)<br />

Wirbellose 371 (437) 39 (39)<br />

Total 3'418 (3'981) 350 (343)<br />

In Klammern die Zahlen des Vorjahres.<br />

Die Fidschi-Leguane haben dieses Jahr ihr erstes Gelege produziert<br />

916'000<br />

2000<br />

2'000'000<br />

1'800'000<br />

1'600'000<br />

1'400'000<br />

1'200'000<br />

1'000'000<br />

800'000<br />

600'000<br />

400'000<br />

200'000<br />

2001 2002 2003 2004 2005 <strong>2006</strong><br />

20<br />

987'000<br />

1'204'388<br />

1'642'802<br />

1'869'557<br />

1'703'417<br />

1'627'132<br />

Foto: E. Franchini


BERICHT DER REVISIONSSTELLE<br />

AN DIE GENERALVERSAMMLUNG DER ZOO ZÜRICH AG<br />

Als Revisionsstelle haben wir die Buchführung und<br />

die Jahresrechnung der <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> AG für das am<br />

31. Dezember <strong>2006</strong> abgeschlossene Geschäftsjahr<br />

geprüft. Für die Jahresrechnung ist der Verwaltungsrat<br />

verantwortlich, während unsere Aufgabe<br />

darin besteht, diese zu prüfen und zu beurteilen.<br />

Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen<br />

hinsichtlich Befähigung und Unabhängigkeit<br />

erfüllen.<br />

Unsere Prüfung erfolgte nach den Grundsätzen<br />

des schweizerischen Berufsstandes, wonach<br />

eine Prüfung so zu planen und durchzuführen<br />

ist, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrechnung<br />

mit angemessener Sicherheit erkannt<br />

werden. Wir prüften die Posten und Angaben der<br />

Jahresrechnung mittels Analysen und Erhebungen<br />

auf der Basis von Stichproben. Ferner beurteilten<br />

wir die Anwendung der massgebenden Rechnungs-<br />

21<br />

legungsgrundsätze, die wesentlichen Bewertungsentscheide<br />

sowie die Darstellung der Jahresrechnung<br />

als Ganzes. Wir sind der Auffassung, dass<br />

unsere Prüfung eine ausreichende Grundlage für<br />

unser Urteil bildet.<br />

Gemäss unserer Beurteilung entsprechen die<br />

Buchführung und die Jahresrechnung sowie der<br />

Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes<br />

dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.<br />

Wir empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung<br />

zu genehmigen.<br />

<strong>Zürich</strong>, 25. Februar 2007<br />

BDO Visura, André Burkart; ppa. Claude Rohrer<br />

Finanzkontrolle des Kantons <strong>Zürich</strong>, Ulrich Klenk<br />

Finanzkontrolle der Stadt <strong>Zürich</strong>, Walter Trepp<br />

Orchidee im Exotarium Foto: S. Furrer


THE ZOO YEAR <strong>2006</strong><br />

A NEW LION ENCLOSURE AND REMARKABLE BIRTHS AND HATCHINGS<br />

Called to action by the IUCN after the published<br />

Global Amphibian Assessment which showed a<br />

fast and severe decline, zoos will play a vital role<br />

in the fi ght for survival of hundreds of amphibian<br />

species. <strong>Zoo</strong> Zurich has opened an exhibition<br />

and survival centre for frogs. In close cooperation<br />

with the Cali <strong>Zoo</strong> in Columbia, a breeding program<br />

for the Poison dart frogs and Harlekin toads have<br />

been established. Highlight <strong>2006</strong> was the opening<br />

of a new indoor enclosure for Asiatic lions,<br />

accompanied by an exhibition demonstrating the<br />

history of lion extinction in the world.<br />

Major breeding successes achieved were a Snow<br />

leopard, an Anteater, Pileated gibbons, Red ruffed<br />

lemurs, the worlds fi rst breeding of a Pitta-like<br />

ground roller, hatchlings of the Crested coua, the<br />

Madagascar crested ibis, the White-tailed trogon,<br />

shingle-back skink, Panther chameleon, and frogs<br />

such as Mantella aurantiaca and M. laevigata.<br />

In its process of collection concentration towards<br />

close links between the zoo animals and conservation<br />

activities in the wild, <strong>Zoo</strong> Zurich stopped<br />

keeping Chimpanzees, which found a new home<br />

in Gelsenkirchen.<br />

Major losses included the elephant Chhukha due<br />

to a chronic joint disease, Siberian tiger Kora and<br />

Snow leopard Jasiek due to cancer.<br />

The Harlequin frogs are a new addition<br />

to the animal collection<br />

22<br />

<strong>Zoo</strong> Zurich supported the EAZA campaign for<br />

rhinos and contributed a Comicbooklet to communicate<br />

the facts about these endangered mega-vertebrates.<br />

On the visitor side the zoo faced <strong>2006</strong> diffi cult<br />

times. Due to avian infl uenza, many birds had to<br />

be housed during spring. Heavy snow in March,<br />

road constructions just in front of the zoo and<br />

weather conditions lead to less visitors and a fi -<br />

nancial loss.<br />

The year <strong>2006</strong> saw also the death of the longterm<br />

and esteemed zoo president Rolf Balsiger.<br />

<strong>Zoo</strong> director Alex Rübel received the CHF 50’000<br />

equipped annual award of the STAB foundation of<br />

culture and ethics for his achievements in developing<br />

the zoo. The new lion exhibit is a further<br />

step towards a modern, conservation oriented zoo.<br />

The construction for a new Gelada and Nubian<br />

Ibex enclosure has started. All new developments<br />

were made possible by the support of generous<br />

donors and sponsors. The zoo-festival-night was<br />

a huge success and brought CHF 1 million for the<br />

planned new elephant exhibit. Zurich <strong>Zoo</strong>’s volunteer<br />

team contributed 18’000 hours to bring the<br />

animals closer to visitors and developed the fi rst<br />

« Dreamnight at the <strong>Zoo</strong> » for handicapped people.<br />

Foto: E. Day The old male Bhagirath in his new exhibit<br />

Foto: E. Day


Verwaltungsrat <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> AG<br />

Naville Martin, Präsident, CEO Swissamerican<br />

chamber of commerce<br />

Schmid Barbara, Vizepräsidentin<br />

Diener Verena, Regierungsrätin<br />

Haderer Willy, Unternehmer,<br />

Kantonsrat<br />

König Prof. Dr. Barbara, <strong>Zoo</strong>logisches<br />

Institut der Universität <strong>Zürich</strong><br />

Vollenwyder Martin, Stadtrat<br />

Broglie Rolf, Unternehmer<br />

Schenker Robert, Finanzberater<br />

Sigg Beat, CEO Hotel Dolder AG<br />

Balsiger Rolf, Ehrenpräsident<br />

Stiftungsrat <strong>Zoo</strong> Stiftung <strong>Zürich</strong><br />

Eckert Peter, Präsident, Mitglied<br />

der Konzernleitung <strong>Zürich</strong> Financial<br />

Services<br />

Blum Bernhard, Vizepräsident, Juwelier<br />

Wenger Dr. Christian, Aktuar,<br />

Rechtsanwalt<br />

Bertschinger Barbara,<br />

Practitioner TTEAM / Feldenkrais<br />

Bidermann Martin,<br />

Rahn & Bodmer Banquiers<br />

Bodmer Hans C., Finanzberater<br />

Dörig Dr. Rolf, Präsident<br />

der Konzernleitung Swiss Life<br />

Escher Thomas, Generaldirektor UBS<br />

Germann Dr. Vreni, Präsidentin<br />

Tiergarten-Gesellschaft <strong>Zürich</strong><br />

Hauser Rudolf, Präsident des<br />

VR Bucher Industries AG<br />

Honegger Dr. Peter C., Rechtsanwalt<br />

Hummler Dr. Konrad, Wegelin & CO<br />

Keller Anne, Swiss Reinsurance<br />

Company<br />

Kern Thomas, CEO Globus Gruppe<br />

Ledergerber Dr. Elmar,<br />

Stadtpräsident von <strong>Zürich</strong><br />

Müller-Möhl Carolina,<br />

Müller-Möhl Gruppe<br />

Poznik Claudia, Präsidentin<br />

Tiergarten-Gesellschaft <strong>Zürich</strong><br />

Schwyzer Dr. med. Hans-Kaspar<br />

Widmer Dr. Kurt, Ehem. Mitglied<br />

Geschäftsleitung CS Group<br />

Widmer Dr. Urs, Vontobel Holding AG<br />

Zollinger Dr. Martin, Vizepräsident<br />

Bankrat Zürcher Kantonalbank<br />

Vontobel Dr. Hans, Ehrenmitglied<br />

Geschäftsleitung <strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> AG<br />

Rübel Dr. Alex, Direktor,<br />

Vorsitzender der Geschäftsleitung<br />

Hohl Andreas, Entwicklung und<br />

Logistik, Stellvertretender Direktor<br />

Baummann Anna, Marketing und<br />

Edukation<br />

Plattner Kurt, Finanzen Personal und<br />

EDV<br />

Schmid Dr. Hans, Tierpfl ege<br />

<strong>Zoo</strong>biologie<br />

Zingg Dr. Robert, Leitender Kurator<br />

Bauert Dr. Martin, Kurator<br />

Furrer Dr. Samuel, Kurator<br />

Hürlimann Gabriela, Assistentin<br />

Veterinär und <strong>Zoo</strong>biologie<br />

Hatt Prof. Dr. Jean-Michel,<br />

Leitender Tierarzt<br />

Eulenberger Ulrike, Tierärztin<br />

Steinmetz Dr. Hanspeter, Tierarzt<br />

Tierpflege<br />

Binz Monika, Obertierpfl egerin<br />

Bucher Martin, Obertierpfl eger<br />

Ruckstuhl Nicole, Obertierpfl egerin<br />

Wälti Ernst, Obertierpfl eger<br />

Aeschbach Bettina, Reviertierpfl egerin<br />

Aufranc Rolf, Reviertierpfl eger<br />

Bosshard Paul, Reviertierpfl eger<br />

Hafner Daniel, Reviertierpfl eger<br />

Herzog Sascha, Reviertierpfl eger<br />

Holzgang Willi, Reviertierpfl eger<br />

Löffel Urs, Reviertierpfl eger<br />

Neuhaus Martin, Reviertierpfl eger<br />

Rohner Jürg, Reviertierpfl eger<br />

Romer Urs, Reviertierpfl eger<br />

Schatz André, Reviertierpfl eger<br />

Sidler Alfred, Reviertierpfl eger<br />

Stähli Jean, Reviertierpfl eger<br />

Steiner Roland, Reviertierpfl eger<br />

Studer Manfred, Reviertierpfl eger<br />

Thalmann Andreas, Reviertierpfl eger<br />

Wick Jörg, Reviertierpfl eger<br />

Wüest Daniela, Reviertierpfl egerin<br />

Wüst Michael, Reviertierpfl eger<br />

Zellweger Thomas, Reviertierpfl eger<br />

Amacher Kurt, Tierpfl eger<br />

Amhoud Samir, Tierpfl eger<br />

Baumann Sabine, Tierpfl egerin<br />

Boller Rolf, Tierpfl eger<br />

Bosshard Patricia, Tierpfl egerin<br />

Cathomen Carlo, Tierpfl eger<br />

Engeler Beatrice, Tierpfl egerin<br />

Grolimund Eva, Tierpfl egerin<br />

Heer Thomas, Tierpfl eger<br />

Hostettler Philipp, Tierpfl eger<br />

Jutz Stefan, Tierpfl eger<br />

Kehl Arthur, Tierpfl eger<br />

Koch Brigitte, Tierpfl egerin<br />

Konrad Jürg, Tierpfl eger<br />

Kradolfer Walter, Tierpfl eger<br />

Krummenacher Pia, Tierpfl egerin<br />

Küng Andreas, Tierpfl eger<br />

Kündig Walter, Tierpfl eger<br />

Lach Andreas, Tierpfl eger<br />

Läubli Simone, Tierpfl egerin<br />

Lechleitner René, Tierpfl eger<br />

Möckel Heidi, Tierpfl egerin<br />

Müller Susanne, Tierpfl egerin<br />

Nierentz Denise, Tierpfl egerin<br />

Plüss Carina, Tierpfl egerin<br />

Rothlin Thomas, Tierpfl eger<br />

Schoch Jacqueline, Tierpfl egerin<br />

Simonin Silvia, Tierpfl egerin<br />

Sonderegger Heinrich, Tierpfl eger<br />

Spillmann Amanda, Tierpfl egerin<br />

Surber Gregor, Tierpfl eger<br />

Tenger Bruno, Tierpfl eger<br />

Weber Kim, Tierpfl egerin<br />

Wehrli Felix, Tierpfl eger<br />

Wettstein Stefan, Tierpfl eger<br />

Zeller Jean-Claude, Tierpfl eger<br />

Zulauf Lorenz, Tierpfl eger<br />

Federer Simon, Tierpfl eger<br />

Fornito Leandro, Lehrling<br />

Keller Pascale, Lehrling<br />

Schenkel Manuela, Lehrling<br />

Asare Kim, Lehrling<br />

Finance & Personal & EDV<br />

Mühlinghaus Claudia, Buchhaltung<br />

und Personal<br />

Keller Yvonne, Kantine<br />

Kronig Isabella, Kantine<br />

Pierrehumbert Susanne, Kantine<br />

23<br />

Sekretariat & Bibliothek<br />

Fenner Gabriela,<br />

Direktionssekretariat<br />

Maier Erika, Sekretariat<br />

Schai Evelyne, Sekretariat<br />

Röthlin Othmar, <strong>Zoo</strong>-Bibliothek<br />

Betriebslogistik & Unterhalt<br />

Zürcher Peter, Baucontrolling<br />

Gut Markus, Chef Ver- und<br />

Entsorgung<br />

Bürki Kurt, Mechaniker<br />

Bai Reto, Hilfsarbeiter<br />

Calisir-Grimm Ursi, Raumpfl egerin<br />

Giannantonio Debora, Raumpfl egerin<br />

Guler Anka, Raumpfl egerin<br />

Muther Josef, Allrounder<br />

Keller Ruth, Raumpfl egerin<br />

Spitteler Oliva, Raumpfl egerin<br />

Weber Esther, Raumpfl egerin<br />

–<br />

Hediger Jan, Chef Gartenbau<br />

Burch Robert, Gärtner<br />

Jörg Alban, Gärtner<br />

Wermuth Werner, Gärtner<br />

–<br />

Fäh Bruno, Chef Werkstatt<br />

Heé John, Betriebselektriker<br />

Bösch Christof, Betriebsmechaniker<br />

Liendle Roland, Allrounder<br />

Lienhard André, Allrounder<br />

Wyser Peter, Allrounder<br />

Marketing & Edukation<br />

Isenbügel Prof. Dr. Ewald<br />

–<br />

Graf Roger, Leiter<br />

<strong>Zoo</strong>information und Edukation<br />

Galeffi Cordula, <strong>Zoo</strong>information<br />

Jaag Kathrin, <strong>Zoo</strong>information<br />

Schnyder Nicole, <strong>Zoo</strong>information<br />

Steiner Isabelle, <strong>Zoo</strong>information<br />

Leimbacher Simone, Praktikantin<br />

–<br />

Kioschus Tamara, Leiterin<br />

Events und Kooperationen<br />

Gakidis Liliane, Event<br />

Kappeler Joëlle, Event<br />

Würmli Miriam, Event<br />

–<br />

Aeschbach Alexander, Grafi k<br />

–<br />

Braun Cora, Fundraising<br />

–<br />

Richard Yvonne,<br />

Leiterin Freiwilligen Team<br />

Poznik Claudia,<br />

Co-Leitung Freiwilligen Team<br />

+ 200 Mitglieder<br />

im Freiwilligen Team<br />

–<br />

Kunz Karin,<br />

Leiterin Besucher Service<br />

Wallimann Susi, Stv. Leiterin<br />

Besucher Service<br />

Stark Hanni, Leiterin Einkauf<br />

Aeppli Norbert, Besucher Service<br />

App Karin, Besucher Service<br />

Attinger Gabriela, Besucher Service<br />

Attinger Max, Besucher Service<br />

Bühler Pia, Besucher Service<br />

Buser Beatrice, Besucher Service<br />

Eberle Sara, Besucher Service<br />

Egloff Nicole, Besucher Service<br />

Erni Kurt, Besucher Service<br />

Fischer Judith, Besucher Service<br />

Greiner Simone, Besucher Service<br />

Hohl Heidi, Besucher-Service<br />

Meier Ludwig, Besucher Service<br />

Meier Erika, Besucher Service<br />

Neuweiler Ruth, Besucher Service<br />

Pey Vreny, Besucher Service<br />

Ramseier Regina, Leiterin<br />

Shop Masoala, Besucher Service<br />

Rathgeb Brigitte, Besucher Service<br />

Rosenberg Brigitte, Besucher Service<br />

Schlegel Gabriela, Besucher Service<br />

Schmid Werner, Besucher Service<br />

Schmitter Helga, Besucher Service<br />

Schneider Flavia, Besucher Service<br />

Schönhart Christine, Leiterin<br />

Shop Südamerika, Besucher-Service<br />

Venzin Lisette, Besucher Service<br />

Weber Daniela, Besucher Service<br />

Weber Urs, Besucher Service<br />

Weiss Verena, Besucher Service<br />

Wernli Saskia, Besucher Service<br />

Wettengel Susanne, Besucher Service<br />

Widemann Madeleine,<br />

Besucher Service<br />

Wild Simone, Besucher Service<br />

Wicki Roger, Besucher Servie<br />

<strong>Zoo</strong> <strong>Zürich</strong> AG<br />

<strong>Zürich</strong>bergstrasse 221<br />

8044 <strong>Zürich</strong><br />

Tel. 0848 966 983<br />

Fax 044 254 25 10<br />

E-Mail zoo@zoo.ch<br />

www.zoo.ch<br />

Anfragen für zusätzliche<br />

Informationen zu:<br />

<strong>Zoo</strong> allgemein (Band)<br />

044 254 25 05<br />

Verwaltung/Direktion<br />

Dr. Alex Rübel: 044 254 25 00<br />

Patenschaften<br />

Evelyne Schai: 044 254 25 12<br />

Aktien<br />

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