Die Wirtschaft Köln - Ausgabe 06 / 2020

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Mehr Wissen, besser entscheiden, erfolgreich unternehmen: Die Wirtschaft Köln bietet Ihnen mit exklusiven Einblicken in Branchen, Märkte und Betriebe sechs Mal jährlich einen spannenden Mix aus aktuellen Nachrichten der Kölner Wirtschaft, Unternehmensportraits und Interviews mit Entscheidern der Region.

| Macher & Märkte

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Kölns Dienstleister bringen zusammen, was zusammen gehört.

DIE DIENSTLEISTUNGS-

METROPOLE KÖLN

National und international bestens aufgestellt

Hohe Wertschöpfung, hohe Qualität und Arbeitsplatz für die meisten Kölner:

Die Dienstleistungsbranche in Köln ist breit aufgestellt. Über 48 Milliarden Euro erwirtschafteten

die Kölner Dienstleistungsbetriebe im Jahr 2017. Vier von fünf Arbeitnehmern

arbeiten im Dienstleistungssektor. Der rasante Beschäftigungsanstieg wird

durch Corona aber wohl ausgebremst.

Rund 500.000

Arbeitnehmer

Vom Start-up bis zum Global Player – die

Dienstleistungslandschaft der Domstadt

ist bunt aufgestellt. Auf der einen Seite

sind die zahlreichen Unternehmen der

Versicherungswirtschaft, ob AXA, DEVK,

DKV, Generali, General Reinsurance, Gothaer,

Roland oder Zurich, mit großen Zentralen

in der Domstadt vertreten. Zudem

kommen mit der Sparkasse KölnBonn und

der Kreissparkasse Köln die beiden größten

Sparkasseninstitute hinzu, die auch

den Finanzplatz Köln zu einem beachtenswerten

Aushängeschild machen. Ebenfalls

wichtig in der Domstadt: Steuer- und Unternehmensberatungen,

Finanzdienstleister,

Um- und Ansiedelungsservice, Übersetzungsbüros,

Immobilienmakler sowie

Bürocenter für kurzzeitigen Bedarf. Zudem

setzen Kölner Unternehmen und Institutionen

internationale Standards, wie

beispielsweise die Europäische Agentur

für Flugsicherheit, die für einheitliche Sicherheits-

und Umweltstandards im Luftverkehr

sorgt. In all diesen Bereichen arbeiten

jeweils Tausende Arbeitnehmer, die

für eine enorm hohe Wertschöpfung sorgen.

Die Dienstleistungsunternehmen in

Köln erzielten 2017 eine Bruttowertschöpfung

von über 48 Milliarden Euro. In Köln

wurden in allen Wirtschaftssektoren in

diesem Jahr insgesamt etwa 58 Milliarden

Euro erwirtschaftet. Diese Zahlen verdeutlichen

die große Bedeutung des Dienstleistungssektors

für die Domstadt. Darauf deutet

auch die Zahl der Arbeitnehmer hin, die

in Dienstleistungsunternehmen in Köln arbeiten.

Insgesamt arbeiteten 2018 486.266

sozialversicherungspflichtige Beschäftigte

im Dienstleistungssektor. Im Vergleich zu

2010 erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten

um über 100.000.

Gesundheits- und Sozialwesen

stark gewachsen

Einen besonderen Boom bei den Beschäftigtenzahlen

hatten die Bereiche Verkehr

und Lagerei, Information und Kommunikation,

Erbringung von Dienstleistungen

überwiegend für Unternehmen sowie weitere

Dienstleistungen. Lediglich im Handel

sowie in der Instandhaltung und Reparatur

von Kraftfahrzeugen war der Beschäftigungsanstieg

zwischen 2010 und 2018

moderat. Bemerkenswert: Obwohl Köln

als Standort für Versicherungsunternehmen

überregional bekannt ist, wurden

hier zwischen 2010 und 2018 Stellen abgebaut.

Die Beschäftigung sank von 27.500

auf 23.900. Den größten Boom legten die

Dienstleistungszweige Verwaltung und

Führung von Unternehmen sowie Unternehmensberatung

hin. Die Anzahl der

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