Klassenfahrten Magazin Heft 3/2020

klassenfahrten.magazin

Zeitschrift für Lehrer zu den Themen Klassenfahrten und Projekttage

18. Jahrgang Heft 69 www.klassenfahrten-magazin.de

Einzelheft 2,50 € zzgl. Versand

03

20

Klassenfahrten

Magazin

DIE ZEITSCHRIFT FÜR LEHRER

zu den Themen Schülerreisen und Projekttage

An die aktuelle

Situation angepasst

mit

Corona-

Sicherheitskonzepten

Foto: © phaeno, Matthias Leitzke

Wissenschaft und Technik

Das breite Spektrum der Technikmuseen und ihre Bildungsangebote

Unterkünfte

Museen

Bildungsstätten

Programmanbieter

Lernorte

Reiseziele

Museen

Reiseveranstalter

Projekte

1


Künstler: Matthew Cusick

Stoppt den Klimawandel, bevor er unsere Welt verändert.

www.greenpeace.de/helfen

2


INHALTSVERZEICHNIS

4 Technik gestern, heute,

morgen

Mit der Schulklasse Technik

hautnah erleben – Technikmu-

seen und ihre museums-

pädagogischen Angebote

8 Technik – von Unterwasser

bis Weltall

Ein Museum, zwei Stand-

orte: Das Technik Museum

Sinsheim in Baden-Würt-

temberg ist mit dem Technik

Museum Speyer in Rheinland-

Pfalz verbunden

12 Eintauchen in die Welt

der Mobilität

Die Autostadt in Wolfsburg

(Niedersachsen) ist Auslie-

ferungszentrum, Museum und

Freizeitpark in einem und

bietet Schulklassen verschie-

dene Möglichkeiten zur

Erkundung

16 Entdecken, Erleben,

Forschen

In der experimenta können

sich Schulklassen in

unterschiedlichen Themen-

welten mit Naturwissenschaft

und Technik beschäftigen

Titelfoto: © phaeno, Matthias Leitzke

20 Übernachten in Bayerns

Hauptstadt

Im Herzen von München,

unweit vieler Sehenswür-

digkeiten, befindet sich das

Hotel und Hostel Jaeger´s

Munich

22 Sprungspaß und Teamgeist

Jump4All betreibt Trampol-

inhallen an drei Standorten:

in Ulm und Ladenburg (Baden-

Württemberg) sowie in

Langenzenn (Bayern)

25 Fünf Museen auf einer

Spreeinsel

Die Bildungsangebote der

Staatlichen Museen zu Berlin

finden größtenteils in den

Sammlungen der Museums-

insel sowie im Haus Bastian

statt

31 Altstadtflair oder Landidylle

Der CVJM Schlesische

Oberlausitz betreibt in

Sachsen zwei Gruppenun-

terkünfte: die Peregrinus

Herberge in Görlitz und das

Freizeit- und Bildungszentrum

Kollm am Quitzdorfer Stausee

34 Inserentenverzeichnis,

Impressum

Liebe Lehrerinnen, liebe Lehrer,

wir alle haben wegen der Corona-Situation „außergewöhnliche“

Monate hinter uns – und man kann

durchaus von einem Ausnahmezustand sprechen.

Aus diesem Grund hatten wir auch auf das Erscheinen

der Ausgabe 02/2020 im Mai verzichtet.

Aber inzwischen hat sich viel getan und das Leben

geht weiter, wenn auch in veränderter Form, aber

es geht weiter. Zwar ist die Corona-Sache noch

immer aktuell, aber mit Akzeptanz der Situation,

ohne sich von dieser vereinnahmen zu lassen, und

mit Gebrauch des gesunden Menschenverstandes,

sind auch Klassenfahrten und Projekttage wieder

möglich. Sie sind nicht nur möglich, sondern sollten

auch unbedingt stattfinden, um den Schülern diese

wichtigen Lebenserfahrungen nicht vorzuenthalten.

Und unter Beachtung verschiedener Sicherheitskriterien

besteht kein größeres Risiko, wie sonst auch.

Mit objektiven und geprüften Informationen können

Sie sich, den Schülern und Eltern helfen,

Situationen richtig einzuschätzen und sich nicht

von Panik leiten zu lassen, wozu der Mensch an

sich nun mal neigt.

Die Unterkünfte für Schulklassen auf Klassenfahrt

beispielsweise sind auf die aktuelle Situation eingestellt,

ebenso die Museen, Lernorte und Programmanbieter.

Alle haben entsprechende Maßnahmen

ergriffen, um für die notwendige

Sicherheit zu sorgen.

In diesem Sinne finden Sie in dieser Ausgabe wieder

verschiedene Anregungen für künftige

Klassenfahrten und Projekttage.

Bis zur nächsten Ausgabe verbleibe ich

mit herzlichen Grüßen

Ihre

Editorial

Katrin Mickel

3


TITELTHEMA: TECHNIKMUSEEN

Technik gestern, heute, morgen

Mit der Schulklasse Technik hautnah erleben – Technikmuseen

und ihre museumspädagogischen Angebote

Ausstellungshalle Deutsches Museum München

Foto: © Deutsches Museum

Schulführung im Heinz-Nixdorf MuseumsForum

Foto: © HNF

VR-Studio im Heinz-Nixdorf MuseumsForum

Foto: © HNF

Sonderausstellung "Smarte neue Welt“ im phaeno

Foto: © phaeno, Janina Snatzke

Technikmuseen gibt es über ganz

Deutschland verteilt. Aufgabe dieser Museen

ist es, zu archivieren und technische

Errungenschaften – überwiegend in Form

von historischen Objekten – auszustellen.

Viele der Technikmuseen haben sich auf

bestimmte technische Gattungen spezialisiert,

wie beispielsweise auf Verkehrsmittel

oder bestimmte Fabrikate oder Industriezweige,

etwa Bergbau, Chemie, Messtechnik,

Musikinstrumente, Keramik oder Papier.

Und technische Zukunftsvisionen präsentieren

überwiegend die sogenannten Science

Center.

Aber egal, ob Technik aus der Vergangenheit,

Gegenwart oder Zukunft – in jedem Fall

gibt es für Schulklassen viel zu entdecken

und zu lernen. Etliche der Ausstellungen

bieten multimediale Stationen zum Mitmachen,

welche die Schüler zum selbständigen

Erforschen, Erkunden oder Gestalten auffordern.

Das so angeeignete Wissen wird

meistens besser verstanden und „abgespeichert“.

Zudem gibt es für Schulklassen

oft spezielle, an Bildungsplänen orientierte

Vermittlungsprogramme, wie Führungen,

Workshops oder Rallyes, die jeweils auf verschiedene

Klassenstufen abgestimmt sind.

Die Dauer derartiger Angebote für Schulklassen

reicht von ca. einer Stunde bis zu

ganzen Projekttagen. Darüber hinaus bieten

viele Einrichtungen zusätzlich Lehrerfortbildungen

an, damit ein Besuch des Museums

mit der Schulklasse in der Schule auf geeignete

Weise vor- und nachbereitet werden

kann.

Um das breite Spektrum aufzuzeigen, welches

die Technikmuseen zu bieten haben,

sind nachfolgend beispielhaft einige vorgestellt:

Im Süden Deutschlands

In Baden-Württemberg, in der Stadt Bad

Friedrichshall, befindet sich das Salzbergwerk

Bad Friedrichshall, eines von drei

Besucherbergwerken in Deutschland zum

Thema Salzbergbau. An diesem Ort dreht

sich alles um die Welt des Salzes, welches

auch als „weißes Gold“ bezeichnet wird. Die

Besucher fahren mit dem Förderkorb in 180

Meter Tiefe, in die rund 200 Millionen Jahre

alte Welt des Salzes. Hier unten, inmitten

mächtiger, unterirdischer Räume, an einst

realen Abbaustätten, erfahren sie während

des rund zwei Stunden dauernden Rundgangs

Interessantes über den Salzbergbau

und die Abbautechnik. Zu sehen gibt es

beeindruckende Lichtinszenierungen, Kristalle,

die in Millionen Jahren gewachsen sind,

monumentale Reliefs, echte Förderbänder

und Ladefahrzeuge sowie eine 40 Meter

lange Rutsche mit elf Metern Höhenunter-

4


TITELTHEMA: TECHNIKMUSEEN

schied. Auf dieser Rutsche dürfen sich die

Besucher wie ein Bergmann früherer Tage

fühlen. Auch eine der weltweit größten Bergbaumaschinen

kann im Salzbergwerk besichtigt

werden.

Ebenfalls in Baden-Württemberg, in Friedrichshafen,

im ehemaligen Hafenbahnhof

direkt am Bodensee, gibt es das 1996

eröffnete Zeppelin Museum. Das Museum

vereint Technik und Kunst. Auf 4.000 Quadratmetern

beherbergt das Haus zum einen

die weltgrößte Sammlung zur Geschichte und

Technik der Luftschifffahrt – mit über 1.500

Originalexponaten sowie historischen Ton-,

Film- und Bildaufnahmen, und zum anderen

präsentiert das Museum eine Kunstsammlung

der größten Meister Süddeutschlands,

vom Mittelalter bis zur Neuzeit. Im Themenbereich

Luftschifffahrt können sich Besucher

unter anderem über das berühmteste Luftschiff,

die LZ 129 „Hindenburg“, informieren

– zum Beispiel darüber, wie Passagiere

Luftschiffreisen nach Nord- und Südamerika

in den 1930er Jahren erlebten. Es gibt eine

originalgetreue Rekonstruktion der Passagierbereiche.

Gezeigt werden beispielsweise

das Promenadendeck im Bauhaus-Design

der 1930er Jahre sowie originale Passagierkabinen

mit aufklappbaren Waschbecken

und Toilettenanlagen. Auch haben die Besucher

die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu

schauen und Maschinisten, Navigatoren oder

den Schiffskoch kennenzulernen.

phaeno Workshop Energie

Foto: © Matthias Leitzke, phaeno

Ein Klassiker unter den Technikmuseen

in Deutschland ist das Deutsche Museum

Computerspielewand im Heinz-Nixdorf MuseumsForum

Foto: © HNF

BERGBAU

ERLEBEN

www.bergbaumuseum.de/schulklassen

DEUTSCHES

BERGBAU-MUSEUM

BOCHUM

5


TITELTHEMA: TECHNIKMUSEEN

in München. Hier gibt es unter anderem künstliche Blitze,

einen nachgebauten Bergbaustollen oder die Sternenshow

im Planetarium. Das 1903 gegründete Museum ist aufgrund

seiner kostbaren Sammlung wertvoller Objekte sowie

wegen seiner 66.000 Quadratmeter umfassenden Ausstellungsfläche

das größte Wissenschafts- und Technikmuseum

der Welt. Neben dem Stammhaus auf der Museumsinsel

sind drei Außenstellen vorhanden: das Verkehrszentrum in

München; die Flugwerft in Oberschleißheim; und das Deutsche

Museum Bonn. Präsentiert werden den Besuchern

rund 28.000 Objekte aus etwa 50 Themengebieten, wie beispielsweise

Astrophysik, Agrar- und Lebensmitteltechnik,

Astronomie, Chemie, Foto und Film, Luft- und Raumfahrt,

Meeresforschung, Physik, Schifffahrt, Telekommunikation,

Zeitmessung und Zellbiologie. Auch finden Live-Experimente

statt.

Das erste deutsche Unterseeboot (U1) im Deutschen Museum München

INNOVATION · TECHNIK · KUNST

ZEPPELIN

MUSEUM

Foto: © Deutsches Museum

Im Osten Deutschlands

Dresden, auch als Elbflorenz bezeichnet, ist die Landeshauptstadt

von Sachsen und der Standort des Verkehrsmuseum

Dresden, welches 1956 eröffnete. Es befindet

sich in einem Renaissancegebäude von 1586 – einem Anbau

des Residenzschlosses am Dresdner Neumarkt. Auf 5.000

Quadratmeter Ausstellungsfläche zeigt das Haus Exponate

zur Geschichte der einzelnen Verkehrszweige Eisenbahn,

Straßenverkehr, Luftverkehr und Schifffahrt. Zum Thema

Schienenverkehr informiert die Ausstellung, anhand wertvoller

Originale und Modelle, über wichtige Stationen der

sächsischen und deutschen Eisenbahngeschichte – von

den Anfängen bis in die Gegenwart. Die Ausstellung zum

Thema Straßenverkehr präsentiert nicht nur 200 Jahre

Straßenverkehrsgeschichte, sondern untersucht auch,

wie die Veränderungen im Straßenverkehr den Alltag der

Menschen beeinflussten. In der Luftfahrtausstellung wird

die Geschichte des Fliegens beleuchtet. Dabei wirft diese

Ausstellung auch einen gesonderten Blick auf den DDR-

Flugzeugbau. Und um 1.000 Jahre Geschichte der Binnenund

Hochseeschifffahrt geht es im Bereich Schifffahrt. Hier

begeben sich die Besucher auf eine Fahrt von der Elbe in die

Weltmeere.

DAS EINZIGARTIGE MUSEUM

· Über 1.500 Exponate

auf 4.000 m2

· Originalgetreue Teilrekonstruktion

der Hindenburg

· 3D-Show, historische Fotos

und Filme

· Große Kunstsammlung

DIREKT AM BODENSEE

Seestraße 22

88045 Friedrichshafen

Tel: +49 (0)7541 / 3801-0

www.zeppelin-museum.de

Mai - Okt.: tägl. 9 - 17 Uhr

Nov. - April: Di - So 10 - 17 Uhr

#zeppelinmuseum

6

Im Westen Deutschlands

Nirgendwo sonst in Deutschland war die Technik unter

Tage so wichtig wie im Ruhrgebiet. Informationen darüber

bietet das 1930 gegründete Deutsche Bergbau-Museum

Bochum, als weltweit größtes seiner Art. Das Museum

befindet sich an einem Ort, an dem die Steinkohleförderung

einst der alles beherrschende Industriezweig war. Einblicke

in die bald schon vergangene Welt des Bergbaus erhalten

die Besucher sowohl über Tage als auch unter Tage. Die Entwicklung

des Bergbaus, von der vorgeschichtlichen Zeit bis

heute, wird über Tage in einer Dauerausstellung auf einer

Fläche von 12.000 Quadratmetern erzählt. Und zum originalgetreuen

Anschauungsbergwerk unter Tage geht es hinab in

20 Meter Tiefe, wobei der Seilfahrtsimulator das Gefühl vermittelt,

1.200 Meter tief in die Erde einzufahren. Unter Tage

erfahren die Besucher auf rund 2,5 Kilometer Streckenlänge,

wie hart die Bedingungen waren, unter denen die Kumpel

schuften mussten und wie sehr der Einsatz von Technik ihre

Arbeit unter der Erde erleichterte.


TITELTHEMA: TECHNIKMUSEEN

Das größten Computermuseum der

Welt, das Heinz-Nixdorf MuseumsForum,

kann ebenfalls in Nordrhein-Westphalen, in

Paderborn, besichtigt werden. Es präsentiert

eine Dauerausstellung, die 5.000 Jahre

Geschichte der Informations- und Kommunikationstechnik

umfasst – von der Entstehung

der Schrift in Mesopotamien um etwa 3.000

vor Christus bis zu aktuellen Themen, wie

dem Internet, künstlicher Intelligenz und der

Robotik. Mehr als 5.000 Exponate werden

auf 6.000 Quadratmetern, verteilt auf zwei

Etagen, gezeigt. Ausprobieren und Anfassen

ist erwünscht. Besucher können Telefonvermittlungsanlagen

benutzen, neue

wie auch historische Computerspiele erproben

oder sich im Ausstellungsbereich zu

Künstlicher Intelligenz und Robotik mit dem

virtuellen Wesen Max unterhalten. Ende

2018 wurde der Bereich zu Künstlicher

Intelligenz und Robotik komplett neugestaltet.

Die Besucher lernen hier verschiedene

Roboter kennen und erfahren, wie diese sich

bewegen, was sie sehen und ob sie denken

oder fühlen können. Auch Programmieren

mit Winkekatzen oder Erkundungen in der

Smart World sind möglich.

Um ein Science Center handelt es sich

beim Phaeno im niedersächsischen Wolfsburg.

Untergebracht ist diese Experimentierlandschaft

in einem wuchtigen, aber sehr

dynamisch konzipierten Baukörper. Das

Wissenschaftsmuseum, welches gleichzeitig

ein begehbares Kunstwerk darstellt, bietet

auf ca. 9.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche

über 350 interaktive Experimentierstationen.

Etwa zehn Prozent der Exponate

wurden von Künstlern gestaltet und bewegen

sich im Spannungsfeld zwischen Kunst

und Wissenschaft. Die Stationen – mit Möglichkeiten

für physikalische, mathematische

und chemische Experimente – erlauben es,

Naturwissenschaft und Technik mit verschiedenen

Sinnen zu erfahren. Gestaltet

ist die Ausstellungsebene wie eine bewegte

Landschaft – mit Kratern, Terrassen und Plateaus.

Auf diese Weise soll deutlich werden,

wie auch unser Wissen strukturiert ist.

Ohne vorbestimmte Wege schlendern die

Besucher der Experimentierlandschaft von

einem Phänomen zum anderen und entdecken

Dinge, nach denen sie vielleicht gar

nicht gesucht haben.

Im Norden Deutschlands

Ganz im Norden Deutschlands, in Mecklenburg-Vorpommern,

befindet sich das

Historisch-Technische Museum Peenemünde

auf der Insel Usedom. Dieses

Museum gehört zu einem europaweiten

Netzwerk von Industriedenkmälern. Es ist

seit 1991 in der Bunkerwarte auf dem Areal

des ehemaligen Kraftwerks in Peenemünde

untergebracht. Das Museum befasst sich mit

der Geschichte der Heeresversuchsanstalt

Peenemünde und der Erprobungsstelle der

Luftwaffe „Peenemünde-West“. Zwischen

1936 und 1945 waren die Versuchsanstalten

Peenemünde das größte militärische Forschungszentrum

Europas. Hier arbeiteten,

auf einer Fläche von 25 Quadratkilometern,

gleichzeitig bis zu 12.000 Menschen an neuartigen

Waffensystemen. In der Ausstellung

wird die Geschichte der Entstehung und

Nutzung dieser Waffen aufgearbeitet. Die

Besucher des Museums erfahren, wer in

Peenemünde arbeitete, wie die Menschen

lebten und warum die enorm aufwändigen

Waffenprojekte durchgeführt wurden. Auch

wird in der Ausstellung dargelegt, wie hoch

der Preis der Technisierung sein kann.

Salzbergwerk Bad Friedrichshall

Ausflug in 180 m Tiefe – lehrreich und spannend zugleich!

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Das Salzbergwerk Bad Friedrichshall bietet in 180 m Tiefe eine faszinierende und

bunte Vielfalt für Groß und Klein. Nach der Fahrt mit dem Förderkorb erwartet

Sie ein lehrreiches und zugleich unvergessliches Erlebnis in der Welt des „weißen

Goldes“.

Mitten in den gewaltigen Kammern werden mit modernen Präsentationen die

Entstehung des Salzes, die Geschichte des Salzbergbaus und die sich im Lauf

der Jahrzehnte wechselnde Abbautechnik veranschaulicht. Beeindruckend ist

die Zeitreise in die Erde, die mit einem 160 m langen geologischen Bohrkern,

Saurier-Nachbildungen und eindrucksvoll inszenierten Licht- und Laserinstallationen

dargestellt wird.

Sie erfahren unter Tage allerlei Wissenswertes über Salz, entdecken eine der

weltweit größten Bergbaumaschinen und können eine effektvolle Schausprengung

selbst auslösen. Auch der Spaß kommt auf der 40 Meter langen Rutsche

nicht zu kurz.

Das Besucherbergwerk hat vom 1. Mai bis 3. Oktober, jedoch nicht täglich,

geöffnet. Für Schulklassen hat das Salzbergwerk neben den Wochenenden

und Feiertagen in Baden-Württemberg zusätzlich auch freitags vom 2. Juli bis

23. Juli 2021 geöffnet.

Salzbergwerk Bad Friedrichshall

Bergrat-Bilfinger-Str. 1, 74177 Bad Friedrichshall

Tel.: +49 (0) 7131 - 959 3303, E-Mail: info@salzwelt.de

www.salzwelt.de

7


MUSEUM / LERNORT

Technik – von Unterwasser bis Weltall

Ein Museum, zwei Standorte: Das Technik Museum Sinsheim in Baden-Württemberg ist mit dem

Technik Museum Speyer in Rheinland-Pfalz verbunden. Bildungsangebote für Schulklassen

gibt es an beiden Standorten.

Etagenkarussell mit Bruder-Orgel inmitten der historischen Liller Halle

Landekapsel der Soyuz vor dem Raumgleiter Buran

Foto: Technik Museum Speyer

Foto: Technik Museum Speyer

Tupolev Tu-144 und Concorde

Motorräder

Foto: Technik Museum Sinsheim Foto: Technik Museum Sinsheim

Die Geschichte der Museen begann 1980,

als Sammler und Restauratoren die Idee

hatten, ihre oft in jahrelanger Kleinarbeit

restaurierten Schmuckstücke einem breiten

Publikum zugänglich zu machen. So

wurde ein Museumsverein gegründet, und

nur wenige Monate später öffneten sich am

6. Mai 1981 erstmals die Tore zum Technik

Museum Sinsheim.

Das Technik Museum Sinsheim in Baden-Württemberg

ist verbunden mit dem

ca. 35 Kilometer entfernt befindlichen Technik

Museum Speyer in Rheinland-Pfalz.

Denn zu Beginn der 1990er Jahre waren die

Erweiterungsmöglichkeiten in Sinsheim fast

erschöpft und es ergab sich die einmalige

Gelegenheit, im Zentrum von Speyer, auf

dem Gelände der ehemaligen Pfalz-Flugzeugwerke,

ein zweites Museum zu errichten.

Das Technik Museum Sinsheim erwies

sich von Beginn an als großer Erfolg, und die

stetig wachsenden Besucherzahlen erlaubten

es, in den folgenden Jahren die Ausstellungsfläche

von zunächst 5.000 auf über

30.000 Quadratmeter zu erweitern. Heute

präsentiert das Museum in Sinsheim in den

Hallen und auf den Außenflächen mehr als

3.000 Exponate und zieht jährlich über eine

Million Besucher an.

Neben vielen Oldtimern aus allen Epochen

der Automobilgeschichte zeigt das Museum

in Sinsheim unter anderem die größte Privatsammlung

historischer Maybach-, Kompressor-Mercedes-

und Bugatti-Automobile

in Deutschland, mehrere hundert Motorräder,

Flugzeuge, Rekordfahrzeuge, Rennund

Sportwagen, Lokomotiven, Militär- und

Nutzfahrzeuge, Großmotoren und vieles

mehr.

Seit 1996 gibt es hier im IMAX 3D Groß-

8


MUSEUM / LERNORT

format Filmtheater 3D-Filme auf einer

überdimensionalen Leinwand zu sehen.

Eine weitere Ergänzung in diesem Bereich

erfolgte im Jahr 2016. Als eines der ersten

Kinos weltweit kam hier in Sinsheim die

revolutionäre IMAX-4k-Lasertechnik zum

Einsatz, welche Bilder in bisher ungekannter

Brillanz und Schärfe ermöglicht.

Und 1999 gelang es dem Museumsverein,

ein russisches Überschall-Passagierflugzeug

vom Typ Tupolev 144 zu bekommen. Es

wurde im Frühjahr 2001 in Startposition auf

dem Museumsdach aufgestellt. Ein weiteres

Überschall-Passagierflugzeug kam 4 Jahre

später hinzu: die französische Concorde.

Somit sind in diesem Museum, und nur hier,

die beiden einzigen, jemals im Liniendienst

eingesetzten Überschall-Passagierflugtypen

Seite an Seite zu besichtigen.

Als das Technik Museum Speyer Anfang

der 1990er Jahre eröffnet wurde, diente

zunächst die „Liller Halle“ als Ausstellungshalle.

Dabei handelt es sich um eine denkmalgeschützte

Industriehalle aus dem Jahr

1913, in der heute insbesondere Oldtimer,

Motorräder, Flugzeuge und historische

Feuerwehrfahrzeuge zu sehen sind. Derzeit

verfügt das Museum über mehr als 25.000

Quadratmeter überdachte Hallenfläche und

150.000 Quadratmeter Freigelände.

Aufgrund des riesigen Freigeländes bot

das Museum in Speyer die Möglichkeit, den

Besuchern außergewöhnliche Großexponate

zu präsentieren. Den Anfang machte

1993 ein Unterseeboot der Bundesmarine,

mit einer Länge von 46 Metern und einem

Gewicht von 466 Tonnen. Sechs Jahre später

folgte eine Antonov 22, das bis heute größte

in Serie gebaute Propellerflugzeug der Welt

mit einer Spannweite von 64 Metern und

einer Länge von 58 Metern. Und im Jahr

2003 wurde auf dem Museumsgelände eine

Boeing 747 der Lufthansa auf einem riesigen

Stahlgerüst aufgebaut. Dieser Jumbo-Jet

ist bisher das einzige Flugzeug dieser Art,

welches zerlegt wurde, um es an einem Ort

außerhalb eines Flugplatzes zu transportieren

und dort wieder zusammenzubauen.

Zu weiteren Großexponaten gehören seit

2011 der Seenotkreuzer John T. Essberger

der Deutschen Gesellschaft zur Rettung

Schiffbrüchiger sowie ein Transall Transportflugzeug

der Bundeswehr.

Das IMAX DOME Filmtheater eröffnete im

Museum 1997. Im Gegensatz zu anderen

Filmtheatern wird der Film nicht auf eine

flache Leinwand, sondern auf eine riesige

Kuppel projiziert. Es ist das einzige Filmtheater

dieser Bauart in Deutschland.

Drei Jahre später eröffnete in einem historischen

Gebäude das Museum Wilhelmsbau,

welches auf 4 Stockwerken mit ca. 3.000

Quadratmeter Ausstellungsfläche unter

anderem mechanische Musikinstrumente,

Moden des 18. und 19. Jahrhunderts, Künstlerpuppen,

historische Waffen und Uniformen

zeigt.

Im Frühjahr 2008 kam auf dem Museumsgelände,

in einer eigens dafür neu errichteten

Halle, ein russischer BURAN Raumgleiter

– das Gegenstück zur amerikanischen Space

Shuttle – hinzu. Außerhalb von Russland und

Amerika ist die BURAN in Speyer der einzige

Foto: Technik Museum Sinsheim

Foto: Technik Museum Speyer

IMAX 3D Kino Sinsheim

Marineausstellung

9


MUSEUM / LERNORT

Landekapsel der Soyuz vor dem Raumgleiter Buran

Original Mondstein als Teil der Weltraumausstellung

Foto: Technik Museum Speyer Foto: Technik Museum Sinsheim

Raumgleiter, der in einem Museum besichtigt

werden kann.

Außerdem präsentiert das Museum in

dieser Halle die Raumfahrtausstellung

„Apollo and Beyond“, die anhand einmaliger

Exponate die spannende Entwicklung

der bemannten Raumfahrt dokumentiert.

Ein besonders interessantes Exponat ist ein

originalgetreuer 1:1 Nachbau des Wostok

Raumschiffs, mit dem Juri Gagarin 1961 als

erster Mensch in den Weltraum flog. Im

Juni 2013 konnte die Raumfahrtausstellung

mit dem Ausstellungsbereich „Der Mond“

ergänzt werden. Auf einer nachgebildeten

Mondoberfläche wird hier die Geschichte

der Mondlandungen dargestellt.

Heute gelten die Technik Museen Sinsheim

und Speyer, die 365 Tage im Jahr geöffnet

sind und Technik von Unterwasser bis

ins Weltall präsentieren, als die größte private

Sammlung Europas.

Zu den Besuchern der Technikmuseen

in Sinsheim und Speyer gehören auch

Schulklassen. „Unser abwechslungsreiches

Ausstellungskonzept lässt Kindern und

Jugendlichen Raum für eigene Entdeckungen.

Aufgrund der Vielzahl der Exponate

bietet das Museum Anschauungsmaterial

für die unterschiedlichsten Lehrinhalte“,

informiert Christina Lotz. Sie ist in den

Museen für die Gruppenbuchungen verantwortlich.

Für Schulklassen gibt es spezielle, auf

deren Bedürfnisse abgestimmte Museumsführungen,

die eine Dauer von ca. zwei

Stunden haben und in Deutsch, Englisch

und Französisch angeboten werden, sowie

weitere Bildungsangebote. Die pädagogischen

Angebote richten sich an alle Jahrgangsstufen

der Sekundarstufe I und II, an

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Wir fahren in den Harz!

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10 10


MUSEUM / LERNORT

Berufsschulen, Fachhochschulen und Universitäten.

Ein Schulklassenbesuch in den

Museen kann mit oder ohne Mittagessen

stattfinden. Und mit Anmeldung sind für

Lehrer Vorabbesuche zur Vorbereitung des

Klassenbesuchs möglich.

Auf die Frage, welche Angebote von Schulklassen

besonders häufig genutzt werden,

antwortet Christina Lotz: „Neben unserer

insgesamt über 200.000 Quadratmeter

großen Ausstellungsfläche der Technikgeschichte

sind es definitiv unsere IMAX Kinos,

die durch ultrascharfe Bilder und immersiven

Sound überzeugen. Hier zeigen wir in

Kombination mit dem Tages-Pass eindrucksvolle

Dokumentationen, die den Museumsbesuch

auflockern und daneben einen

informativen und wichtigen Lehraspekt

nicht auslassen.“

Ganz neu ist das Bildungsangebot

zum Thema „Erneuerbare Energien der

Zukunft“ für Schulklassen aller Altersgruppen.

Im Kino des Technik Museums Sinsheim

wird dazu der Lehrfilm Planet Power

gezeigt. Dieser stellt die Geschichte der

Elektrizität dar und blickt zurück auf Wissenschaftler

wie Faraday, Franklin, Edison

und Tesla, welche die Welt verändert haben.

„Moderne Abenteurer, wie Bertrand Piccard

und André Borschberg, werden vorgestellt,

und es wird aufgezeigt, wie sie das erste

Flugzeug steuerten, das nur von der Sonne

angetrieben wurde“, erklärt Christina Lotz.

Gleichzeitig untersucht der Film auch

die Herausforderungen der Zukunft: Wie

kann der wachsende Energiebedarf unserer

industrialisierten Welt gedeckt und zugleich

die Gesundheit unseres Planeten geschützt

werden?

„Planet Power ist keineswegs ein trockener

Lehrfilm. Humorvolle Einspieler und

wunderschöne Landschaftsaufnahmen sorgen

dafür, dass die Geschichte der Elektrizität

auf unterhaltsame Weise erzählt wird.

Somit ist es ein geeignetes Filmerlebnis für

Schulklassen“, gibt Christina Lotz Auskunft.

Schulklassen, die die Technikmuseen

besuchen, kommen aus allen Teilen

Deutschlands, vornehmlich jedoch aus dem

Kontakt

Technik Museum Sinsheim

Museumsplatz

74889 Sinsheim

Technik Museum Speyer

Am Technik Museum 1

67346 Speyer

Für beide Standorte:

Telefon 07261 – 9299 38

gruppen@technik-museum.de

www.technik-museum.de

Rhein-Main-Gebiet und aus dem gesamten

süddeutschen Raum sowie aus dem

Ausland, wie Frankreich, England und der

Schweiz. Der Altersdurchschnitt der Schüler

liegt in der Regel bei 14 Jahren.

Christina Lotz: „Speyer ist aufgrund seiner

idealen Lage zum Dom und der Stadtmitte

beliebter für kurze Aufenthalte, auch

aufgrund unserer bestehenden Kooperation

mit dem Meeresaquarium in Speyer. In Sinsheim

werden häufiger Museumsführungen

und Lunch-Pauschalen gebucht.“

Verkehrsmuseum Dresden

Verkehrs- und Technikgeschichte anschaulich, spannend und unterhaltsam erleben

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In unmittelbarer Nachbarschaft zur Dresdner

Frauenkirche lädt das Verkehrsmuseum dazu ein,

Verkehrs- und Technikgeschichte anschaulich,

spannend und unterhaltsam zu erleben. Unter

einem Dach vereint das Museum permanente

Ausstellungen zu den vier Verkehrszweigen

Straßen- und Schienenverkehr sowie Luft- und

Schifffahrt. Hinzu kommen regelmäßig wechselnde

Sonderausstellungen.

Dabei stehen nicht allein die Automobile, Eisenbahnen,

Schiffe und Flugzeuge im Fokus, sondern

auch die Menschen, die sie erfunden, weiterentwickelt

und genutzt haben. Vielmehr erzählen die

Ausstellungen, wie die Verkehrsmittel den Alltag

der Menschen geprägt haben, aktuell prägen und

auch in Zukunft prägen werden.

Fotos: Anja Schneider (2)

Mit seiner Themen- und Exponatvielfalt bietet

sich das Verkehrsmuseum für unterschiedlichste

Bildungseinrichtungen als attraktiver außerschulischer

Lernort an. In einem Experimentierraum

sowie anhand zahlreicher Hands-on- und Aktiv-

Stationen lassen sich sowohl technische Vorgänge

als auch Naturphänomene leicht begreifen.

Das Verkehrsmuseum

bietet geführte

Rundgänge und

Workshops für

alle Schularten

an, angefangen

bei Grundschulen

bis hin zu

Berufs- und

Förderschulen.

Dabei geht es

nicht darum,

den Besucherinnen

und Besuchern möglichst viele Jahreszahlen

zu vermitteln, sondern ihnen einen Überblick

oder auch Einstieg in verschiedene Aspekte und

Themen der Verkehrsgeschichte Deutschlands

zu geben – abwechslungsreich, fundiert und

lebendig.

Inhaltlich reicht das Spektrum von Führungen

und Workshops von der Geschichte des Automobils

über die Industrialisierung bis hin zu Logistik

sowie zu Energie und Umwelt. Dabei können die

Formate den Wünschen und Vorstellungen der

Klasse angepasst werden.

Führung bestreiten die Rundgangsleiter des

Verkehrsmuseums im Dialog, sodass die Schülerinnen

und Schüler sich aktiv einbringen können.

Gezielt eingesetzte Hands-on-Exponate, Aktivstationen

und Experimente veranschaulichen das

Gesagte.

Verkehrsmuseum Dresden gGmbH

Augustusstraße 1 | 01067 Dresden

Öffnungszeiten | Di-So 10-18 Uhr |

geschlossen 24., 25. 31.12. und 1.1.

Foto: Fotohunka

www.verkehrsmuseum-dresden.de

11


LERNORT

Eintauchen in die Welt der Mobilität

Die Autostadt in Wolfsburg (Niedersachsen) ist Auslieferungszentrum, Museum und Freizeitpark in einem und

bietet Schulklassen verschiedene Möglichkeiten, sich mit dem Thema Mobilität auseinanderzusetzen

Foto: Autostadt, © Nils-Hendrik Müller

In Wolfsburg, einer Großstadt im Osten

von Niedersachsen, kann die Autostadt

besucht werden – eine Art eigener Stadtteil

mit Großbauten und Pavillons, mit Wasserstraßen,

Seen, Landzungen, Brücken, Grünflächen

und Hügeln.

Die automobile Erlebniswelt liegt direkt

am Mittellandkanal, zwischen der Wolfsburger

Innenstadt und dem Volkswagenwerk.

Sie ist ein Auslieferungszentrum für Neuwagen,

ein Museum und ein Freizeitpark des

Volkswagen Konzerns. Das Ziel dieses Themenparks

besteht darin, als Kommunikationsplattform

die Werte des Konzerns, seine

Marken und das Thema Mobilität in seinen

vielfältigen Facetten erlebbar zu machen.

Seit der Eröffnung im Jahr 2000 haben

über 42 Millionen Gäste die automobile

Erlebniswelt besucht, deren Wahrzeichen

zwei Autotürme sind. Diese 48 Meter

hohen Zylinder dienen als Lager für bis zu

800 Neuwagen und sorgen, als vollautomatische

Hochregale, für die Auslieferung von

durchschnittlich 500 Autos pro Tag. Aufgrund

einer voll verglasten, feuerverzinkten

Stahlskelett-Konstruktion kann ins Innere

der Türme geschaut werden. Nachts sind

die Türme beleuchtet und daher weithin

sichtbar.

Außerdem befinden sich auf dem 28 Hektar

großem Gelände des Themenparks Markenpavillons

zur Präsentation der zum

Konzern gehörenden Marken.

Ebenso kann das ZeitHaus besucht

werden. Dabei handelt es sich um ein markenübergreifendes

Automobilmuseum mit

mehr als 260 Fahrzeugen von über 60 verschiedenen

Marken. Es präsentiert klassische

Automobile und zeitgenössische Kunst.

Hier gezeigte Fahrzeuge haben als Trendsetter

ihrer Zeit Maßstäbe in Technik, Design,

Produktionsweise oder Konzeption gesetzt

und dienten somit anderen Herstellern als

Vorbild.

Zur automobilen Erlebniswelt gehört darüber

hinaus ein besonderes Kunstwerk des

Dänen Ólafur Elìasson: der Dufttunnel – ein

Erlebnis für die Sinne. Der 15 Meter lange,

mit 2.160 Blumentöpfen versehende Dufttunnel

wird hier jedes Frühjahr in der Park-

12


LERNORT

und Lagunenlandschaft neu aufgebaut und

bis zum Herbst, Monat für Monat, mit anderen

Pflanzen inszeniert. Diese begehbare,

sanft rotierende Röhre, die sich in ihrer

Längsachse langsam um die Besucher dreht,

bietet eine Kombination aus Kunst, Natur

und Technik.

Um den Besuchern die Themen der automobilen

Erlebniswelt interessant, lehrreich

und nachhaltig zu vermitteln, wurden vom

Bereich Bildung verschiedene Angebote

für unterschiedliche Zielgruppen entwickelt.

„Für Schulklassen bieten wir, als anerkannter

außerschulischer Lernort für Mobilität

sowie als Lernort für Bildung für nachhaltige

Entwicklung, aktuelle Themen und Möglichkeiten

zum Lernen, Anfassen und Ausprobieren“,

erklärt Katharina Fischer von der

pädagogischen Fachabteilung der Autostadt.

„Wir bereiten auf die Arbeitswelt der

Zukunft vor und stärken Kompetenzen zu

den Themenfeldern Medien, MINT, Nachhaltigkeit,

Lern- und Kreativitätstechniken.“

Foto: Autostadt, © Anja Weber

Schulklassen können den Themenpark

unter anderem im Rahmen von Schülerführungen

oder Rallyes erkunden. Eine

Schülerführung dauert 90 Minuten und die

Teilnehmerzahl beträgt maximal 15 Personen.

„Unsere Schülerführungen sind dialogisch,

abwechslungsreich, partizipativ und

spielerisch angelegt. Sie bieten Raum für die

Beteiligung und die Interaktion der Teilnehmenden“,

informiert Katharina Fischer.

Foto: Autostadt, © Nele Martensen

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13


LERNORT

Eines der Beispiele für eine Schülerführung

nennt sich Freiheit oder Bevormundung?.

Dabei setzen sich die Schüler in einzelnen

Ausstellungen mit der Verbindlichkeit, Interpretation

und Flexibilität von Regeln auseinander.

Es geht unter anderem darum,

inwieweit der Erwerb von Wissen rund um

Verkehrsregeln, Verordnungen und Arbeitsweisen

in der Geschichte mehr Sicherheit

und Effizienz gebracht hat. Die Schüler sollen

feststellen, welche Erkenntnisse daraus für

Gegenwart und Zukunft abgeleitet werden

können.

Fotos: Autostadt, © Nele Martensen (3)

Ein weiteres Beispiel für eine Schülerführung

heißt Die Welt, in der wir leben.

Hierbei reflektieren die Schüler ihr eigenes

Mobilitätsverhalten und beschäftigen sich

beispielsweise damit, welche Wirkungen

es nach sich zieht, wenn sie ihren eigenen

Lebens- und Mobilitätsstil verändern und

nachhaltig gestalten. Die Schüler befassen

sich mit neuen Antriebstechnologien, wie

der Elektromobilität, und damit, wie sich die

Weltgemeinschaft in Richtung zukunftsfähiger

Mobilität verändern könnte. Sie schauen

sich zukunftsweisende Konzepte und Technologien

vergangener Zeiten an.

Auch Workshops für Schulklassen sind im

Angebot.

Together 4 future nennt sich einer der

Workshops. Geeignet ist der Kurzworkshop,

mit einer Dauer von 1,5 Stunden, für Schüler

der Klassen 5 bis 10. Inhaltlich geht es

um das Thema Nachhaltigkeit und dessen

Bedeutung. Die Schüler lernen anhand praktischer

Beispiele, wie kleine Veränderungen

im Alltag große Auswirkungen haben

können. Auf diese Weise werden sie Teil

einer Bewegung und gestalten ihre eigene

Nachhaltigkeits-Challenge.

Beim 2,5-stündigen Workshop Design Thinking,

für Schüler der Klassen 5 bis 13, spielen

die Themen Nachhaltigkeit und Kreativität

eine Rolle. „Dieser Workshop vermittelt den

Schülern innovative Problemlösungs-Skills“,

erläutert Katharina Fischer. „Sie lernen

Design Thinking kennen, eine Kreativitätstechnik,

die zunehmend in der Wirtschaft

zur Anwendung kommt. Mit Hilfe dieser

Technik setzen sich die Schüler mit einem

aktuellen Thema unserer Zeit auseinander

– der Nachhaltigkeit – und erarbeiten eine

Idee zur Umsetzung von Nachhaltigkeit im

Alltag. Abschließend visualisieren die Teilnehmer

ihr Konzept, indem sie aus Lego

eine den eigenen Wünschen entsprechende

nachhaltige Stadt der Zukunft gestalten.“

14


LERNORT

Der Workshop Gear Box, der ebenfalls

2,5 Stunden dauert, richtet sich an Schüler

ab der 8. Klasse. Hierbei erforschen die Teilnehmer,

wie ein Getriebe eigentlich genau

funktioniert. Unter Anleitung legen die Schüler

ein Getriebe auseinander und bauen es

wieder zusammen. Dabei erfahren sie nicht

nur, welche Getriebeformen es gibt und wo

sie effizient eingesetzt werden können, son-

Aktuell: Aufgrund der gegenwärtigen

Lage sind einige Angebote in veränderter,

angepasster Form verfügbar. Konkrete Informationen

hierzu sind beim Bereich Bildung

zu erfragen.

dern auch, wie ihnen dieses Wissen ganz

praktisch im Alltag hilft. Zudem wird der

Frage nachgegangen, wie man moderne

Technologie und Technik so einsetzen kann,

damit die Energieumwandlung möglichst

effizient ist – und damit den Vorgaben einer

nachhaltigen Mobilität entspricht.

Zu den weiteren Workshop-Angeboten

gehören zum Beispiel noch MotorDrive,

wobei die Schüler erfahren, wie ein Motor

funktioniert; AutoDesign – hier geht es um

die Gestaltung eines Automodells; e-mobility

Lab mit Wissenswertem rund um E-Fahrzeuge;

Robot SmartCar, welches von der

Welt der Robotik handelt und wo Schüler

ein Modell-Fahrzeug bauen und programmieren,

das mit dem eigenen Smartphone

fernsteuert werden kann. Und im Workshop

3D-Druck setzen sich die Schüler mit der

Funktionsweise des 3D-Druckens auseinander.

Sie lernen die gesamte Prozesskette der

Produktentstehung mittels des 3D-Druckens

kennen – von der Zeichnung am Computer

bis hin zum fertigen Modell.

Schulen, die mit ihrer gesamten Schülerschaft

einen Tag in der automobilen Erlebniswelt

verbringen möchten, können das

Angebot Schulen in Fahrt nutzen. „Mit

diesem Programm bieten wir Schülern

sowie ihren Lehrkräften ein besonderes

Gemeinschaftserlebnis und die Chance,

Bildung durch einen individuellen Tagesplan

mit Workshops und Führungen einmal

anders zu erleben“, gibt Katharina Fischer

Auskunft. „Dieses Angebot gilt dabei für den

Besuch einer ganzen Schule oder mehr als

200 Schülern einer Schule innerhalb eines

Tages.“

Vom Bereich Bildung werden nach Absprache,

in Kooperation mit anderen Einrichtungen

und einer Unterkunft, auch

Programme für Klassenfahrten und Klassenausflüge

angeboten.

Zudem gibt es Lehrerfortbildungen

mit dem Ziel, ein besseres Verständnis für

die Inhalte der Themenkomplexe Mobilität

und Bildung für nachhaltige Entwicklung zu

schaffen.

Kontakt

Autostadt GmbH

Stadtbrücke

38440 Wolfsburg

Telefon 05361 - 404740

bildung@autostadt.de

www.autostadt.de/bildung

Festung Königstein

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Der Königstein war Königsburg, Kloster, Festung, Jagdschloss, Landesfestung,

Staatsgefängnis, Kriegsgefangenenlager und DDR-Jugendwerkhof. Die Geografie

des Ortes, seine Historie, Architektur und technische Ausstattung sowie seine

Gegenwart als modernes Museum bieten unzählige Möglichkeiten, Lehrstoff

zum Leben zu erwecken. So setzt z. B. die Dauerausstellung „In lapide regis –

Auf dem Stein des Königs“ auf aktives Ausprobieren und spielerisches Lernen.

Für Schulklassen gibt es zudem thematische Mitmachprogramme und

Führungen. Damit ist der Königstein auch ein idealer Lernort!

www.festung-koenigstein.de

Foto: © Thomas Eichberg – Major Tom Luftbilder

15


LERNORT

Entdecken, Erleben, Forschen

In der experimenta, einem Science Center im baden-württembergischen Heilbronn, können sich Schulklassen in

unterschiedlichen Themenwelten mit Naturwissenschaft und Technik beschäftigen

Fotos: experimenta gGmbH (9)

Seit 2009 gibt es in Heilbronn, einer Großstadt

im Norden Baden-Württembergs, die

experimenta – ein anerkannter außerschulischer

Lernort und außerschulisches Forschungszentrum.

Hier erhalten Besucher

die Möglichkeit, die Faszination des Alltäglichen

zu erkunden und festzustellen, wie die

Welt mithilfe von Technik und Wissenschaft

untersucht und gestaltet werden kann.

Das Science Center befindet sich auf der

Kraneninsel, in zwei Gebäuden. Der eine Teil

der Wissens- und Erlebniswelt ist in einem

historischen Ölsaatenspeicher, bekannt

unter dem Namen Hagenbucher, untergebracht.

Ergänzt wird dieses sechsstöckige

Gebäude von einem seit März 2019 eröffneten

Neubau. Beide Bauten zusammen

umfassen insgesamt 25.000 Quadratmeter

Fläche. Das macht das Science Center, nach

eigenen Angaben, zum größten in Deutschland.

Gegliedert ist die experimenta in drei

Bereiche: Entdeckerwelten, Erlebniswelten

und Forscherwelten.

Der Bereich Entdeckerwelten – mit

interaktiven Exponaten, über 270 Mitmachstationen

und 4 Kreativstudios – unterteilt

sich in vier Themenwelten: StoffWechsel,

KopfSachen, WeltBlick und ForscherLand.

Die Themenwelt Stoffwechsel zeigt, was

hinter verschiedenen Dingen steckt und

macht Unsichtbares sichtbar. Sie beschäftigt

sich mit Fragen wie: Wann begann die

Reise des Sternenlichts? Was passiert beim

Aufprall eines Autos? Wie fällt ein Wassertropfen?

In der Themenwelt KopfSachen geht es

darum, wie komplex und vielfältig der

Mensch mit seinen Sinnen die Welt wahrnimmt,

welche Rolle dabei die Kommunikation

spielt und zu welchen Leistungen der

menschliche Körper fähig ist.

Der Ausstellungsbereich Weltblick vermittelt

den Besuchern, wie mithilfe von Technik

und Wissenschaft die Welt untersucht und

gestaltet werden kann. Er behandelt Fragen

wie: Ist es möglich, die Gravitationsgesetze

außer Kraft zu setzen? Stimmt es, dass ein

Marmeladenbrot immer auf die Marmeladenseite

fällt?

Wie eine Schleuse funktioniert, was beim

Bau einer Staumauer zu beachten ist, und

was sich in winzigen Welten abspielt, lernen

die Besucher im Themenbereich Forscher-

Land – einem Abenteuerspielplatz zum

16


LERNORT

Experimentieren, Tüfteln und Gestalten.

Eine Besonderheit in der Ausstellung Entdeckerwelten

sind die 24 Talentstationen,

die auf drei Ausstellungsebenen verteilt

sind. An diesen Stationen, die vorrangig

Jugendliche oder junge Erwachsene in der

Berufsfindung ansprechen, können eigene,

besondere Fähigkeiten, Stärken und Talente

entdecket werden. Die „Talentsuche“ wurde

in Kooperation mit einem Zentrum für Neurowissenschaft

und Lernen entwickelt und

wird in enger Kooperation mit der Agentur

für Arbeit durchgeführt.

Zum Bereich Erlebniswelten gehört der

Science Dome – eine Kombination aus Planetarium

und Theater, wo die Besucher

virtuell durch den Weltraum reisen oder

informative Laser- und Experimentalshows

erleben. Denn unter der Kuppel des Science

Domes verbirgt sich ein Erlebnisraum mit

hochwertiger Multimedia-Ausstattung und

moderner Theatertechnik. Der Zuschauerbereich

umfasst 150 Sitzplätze und ist um

180 Grad drehbar. Mithilfe von Wind- und

Nebelmaschinen sowie einem eindrucksvollen

Wasservorhang werden die Elemente

unmittelbar spürbar. Zur Ausstattung zählen

auch ein 3D-Audiosystem, eine Laseranlage

sowie ein Hochleistungsprojektor zur detailgetreuen

Herstellung des Sternenhimmels

in der 700 Quadratmeter großen Kuppel.

Ein weiterer Teil der Erlebniswelt ist die

komplett barrierefrei gebaute Sternwarte

auf der Dachterrasse – mit einer All-Sky-

Kuppel von 6,5 Meter Durchmesser und

zwei leistungsstarken Teleskopen: ein Spiegelteleskop

mit 50 Zentimeter Durchmesser

und einer Brennweite von 3.500 Millimeter;

und ein Linsenteleskop mit 25 Zentimeter

Durchmesser und 2.200 Millimeter Brenn-

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17


LERNORT

weite. Außerdem sind ein vollautomatisches

Sonnenteleskop vorhanden und zusätzlich

gibt es auf der Dachterrasse vier Teleskopstationen,

die auch bei Tag genutzt werden

können.

Die Forscherwelten bieten Labore, eine

Experimentierküche, ein Schülerforschungszentrum

und einen Makerspace.

„In unseren acht hochwertig ausgestatteten

Laboren führen wir spannende Versuche

für Schulklassen durch“, erklärt Dr. Thomas

Wendt, Bereichsleiter Pädagogik. „Unsere

über 60 Laborkurse decken viele

Themen der baden-württembergischen Bildungspläne

ab und bieten Experimente aus

Biologie, Chemie, Physik über Informatik bis

hin zu Technik kompetent und praxisnah.“

Die Laborkurse für Schulklassen richten

sich an unterschiedliche Jahrgangsstufen –

von der Grundschule bis zur Sekundarstufe

II.

Einer der Kurse für Schüler der 5. bis

8. Klasse nennt sich Roboter auf Mission

und dauert 3 bis 4 Stunden. Hier wird den

Jugendlichen unter anderem gezeigt, wie

Roboter im Alltag und in der Industrie eingesetzt

werden. „Unsere Roboter können

mit Hilfe von Sensoren ihre Umgebung

wahrnehmen und nach einer gespeicherten

Anweisung, einem Programm, autonom

agieren“, informiert Dr. Thomas Wendt.

„Dafür stehen einfache oder komplexe Missionen

und Umgebungen zur Verfügung.

Die Roboter sind sehr flexibel einsetzbar,

können beispielsweise aufräumen, Labyrinthe

durchfahren, musizieren, sprechen,

veränderte Situationen erkennen und

darauf reagieren, Wegweisern folgen und

Hindernissen ausweichen.“ Erstellt werden

die entsprechenden Programme von den

Schülern selbst an einem PC mit grafischer

Oberfläche, ohne eine Programmiersprache

beherrschen zu müssen. „Überraschend ist

dabei immer wieder, wie wenig Programmschritte

notwendig sind, um den Robotern

scheinbare Intelligenz zu verleihen“, berichtet

Dr. Thomas Wendt. „Die Jugendlichen

entwickeln dabei ganz spielerisch ein Grundverständnis

für die prinzipiellen Verfahren

zur autonomen Steuerung von Maschinen.“

In einem weiteren, ebenfalls 3 bis 4 Stunden

dauernden Kurs, der sich an Schüler der

8. bis 10. Klasse richtet, wird Naturkosmetik

selbst gemacht. Da unsere Haut ein wichtiges

Organ mit vielfältigen Aufgaben ist, dient

die Hautpflege nicht allein der faltenfreien

18


LERNORT

Schönheit, sondern auch dem Schutz dieses

Organs. Der Kurs vermittelt den Schülern,

welche Inhaltsstoffe in einer Hautcreme

enthalten sein sollten, um die gewünschten

Effekte zu erzielen. Die Schüler wählen

aus einem Angebot verschiedener Inhaltsstoffe,

berechnen anschließend ein Rezept

zur Herstellung der Creme und stellen dann

ein individuelles Naturkosmetikprodukt her.

Auch die Entwicklung eines kleinen Marketingkonzeptes

inklusive einer Werbeanzeige

für das Produkt gehören zum Programm.

Für die Sekundarstufe II eignet sich beispielsweise

das Angebot Atomphysik – die

Wissenschaft der kleinsten Teilchen, welches

eine Dauer von 6,5 Stunden hat. In diesem

Kurs arbeiten die Schüler in Kleingruppen

selbstständig, unter fachkundiger Anleitung,

an einzelnen, betriebsbereit aufgebauten

Experimentierstationen. „Wir geben keine

Zeit vor, so dass die Lerngruppen selbst

entscheiden können, wie intensiv sie eine

Station bearbeiten wollen“, gibt Dr. Thomas

Wendt Auskunft. „Lehrer haben durch die

Auswahl der Experimente die Möglichkeit,

die Schwerpunkte des Kurses zu bestimmen.

Dabei können die Experimente des

Atomphysik-Kurses entweder komplett gewählt

oder mit Versuchen aus dem Optik-

Kurs ergänzt werden, so dass aus insgesamt

über 20 bereitstehenden Experimenten eine

nahezu beliebige Zusammenstellung möglich

ist.“

Bei den Laborkursen waren 2019 die

Klassen der Sekundarstufen von den Teilnehmerzahlen

her am meisten vertreten.

Dahinter folgten die Grundschulklassen.

Vielfalt wird auch in der Experimentierküche

geboten, die ebenfalls zum Bereich

Forscherwelten gehört. Hier kommen

sowohl Bratpfannen und Töpfe als auch

3D-Lebensmitteldrucker zum Einsatz.

Das Schülerforschungszentrum, bestehend

aus 8 pädagogisch betreuten Experimentallaboren,

bietet jungen Forschern

eine geeignete Plattform für ein erstes wissenschaftliches

Arbeiten.

Um eine besondere Einrichtung handelt

es sich auch beim Maker Space. Diese Plattform

schafft für Schüler ab 14 Jahren Möglichkeiten

zum Entwickeln und Gestalten,

Programmieren und Diskutieren, aber auch

zum praktischen Arbeiten. „Hier erinnert die

ungezwungene Atmosphäre an ein Start-up

und animiert zur Kreativität“, so Dr. Thomas

Wendt. „Die technische Ausstattung reicht

vom 3D-Drucker über Lasercutter und CNC-

Fräse bis hin zum Videostudio und einer

Holzwerkstatt.“

Möglich sind auch mehrtägige Kurse, die

sich besonders für Schüler auf Klassenfahrt

eigenen. Entsprechende Informationen zu

den einzelnen Angeboten für Schulklassen

sind auf den Internetseiten des Science Centers

zu finden.

Kontakt

experimenta

Experimenta-Platz

74072 Heilbronn

Telefon 07131 - 88795 0

info@experimenta.science

www.experimenta.science

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19


UNTERKUNFT MÜNCHEN

Übernachten in Bayerns Hauptstadt

Im Herzen von München, unweit vieler Sehenswürdigkeiten, befindet sich

das Hotel und Hostel Jaeger´s Munich

Foto: Jaeger‘s Hostel München, © Fotostudio SX Heuser

Foto: Jaeger‘s Hostel München

Foto: Jaeger‘s Hostel München, © Fotostudio SX Heuser

Foto: Jaeger‘s Hostel München

Das Jaegers`s Munich ist im Zentrum der

bayerischen Landeshauptstadt zu finden, in

einer kleinen, ruhigen Seitenstraße, umgeben

von Hostels und Hotels, nur 50 Meter

vom Hauptbahnhof entfernt. Somit besteht

direkte Anbindung zu Münchens Flughafen.

Vom Hotel aus sind auch viele Sehenswürdigkeiten

der Stadt zu Fuß erreichbar, so

zum Beispiel das Nationaltheater, der Marienplatz,

der Karlsplatz, der Viktualienmarkt,

das Hofbräuhaus, die Kunstmeile, Einkaufsstraßen

und das Oktoberfest.

Zu den Gästen des Hostels gehören Rucksackreisende

genauso wie Individual- oder

Geschäftsreisende. Ebenso finden Gruppen,

wie Schulklassen, hier entsprechende Übernachtungsmöglichkeiten.

Das Publikum ist

eine Mischung von Jung bis Alt und zudem

international. Neben der deutschen Sprache

tauscht man sich in allen möglichen Sprachen

aus – besonders in Englisch, Spanisch,

aber auch Französisch und Italienisch.

Im Hostel stehen den Gästen auf fünf

Etagen moderne Einzel- und Doppelzimmer

zur Verfügung sowie Mehrbettzimmer für

4 Personen bis hin zu 10-Bett-Schlafräumen.

Insgesamt 300 Betten sind auf 58 Zimmer

verteilt, die alle mit eigenen Badezimmern

mit Dusche und WC sowie individuell regelbaren

Klimaanlagen ausgestattet sind.

Rauchverbot herrscht generell auf sämtlichen

Zimmern. Für Mehrbettzimmer gilt

eine Altersbeschränkung – nur für Gäste

bis 35 Jahren. Ein Gemeinschaftsraum mit

Sky-TV und Großbildschirm ergänzt die

Räumlichkeiten. Die Rezeption ist 24 Stunden

am Tag besetzt.

Übernachtungen können mit Frühstück

und auf Anfrage mit Halbpension gebucht

werden. Außerdem haben die Gäste die

Möglichkeit, im gesamten Haus die W-LAN

Verbindung zu nutzen. Ein Stadtrundgang,

auch auf Englisch oder Spanisch, sowie

Stadtpläne gibt es bei einem Aufenthalt als

Serviceleistungen dazu. Ebenso hilft man

in der Unterkunft bei der Organisation von

Stadtrundfahrten oder Tagesausflügen, beispielsweise

zum Schloss Neuschwanstein

oder nach Salzburg. Bei Gruppenreisen ist

im Vorfeld, gemeinsam mit dem Hostel,

auch eine Planung von Ausflügen, Exkursio-

20


UNTERKUNFT MÜNCHEN

Marienplatz München

Foto: © Redline, TIM e.V.

nen oder einem kompletten Programm für

den Münchenaufenthalt möglich.

Wie viele Häuser, hat auch dieses Haus

eine Geschichte. Besonders in Hotels spielen

sich über die Jahrzehnte wohl viele

interessante Begebenheiten ab. So auch

im Jaegers`s Munich. Dabei gibt es schöne

Ereignisse wie Romanzen, aber manchmal

passieren auch furchtbare, dramatische

Dinge, wie zum Beispiel ein Mord.

So, wie man das Jaegers`s Munich heute

kennt, war es nicht immer. Ein Hotel, das

Monachia Hotel, gab es in den 1970er Jahren

nur in den 2. und 3. Stockwerken. Es wurde

von der italienischen Adelsfamilie von Mazzuchelli

betrieben. Die Hotelzimmer waren

im Pensionsstil mit Duschen und WCs auf

den Etagen ausgestattet, und die Rezeption

sowie die Küche befanden sich im Erdgeschoss,

in einem kleinen separaten Raum

neben einem Briefmarkenladen. Im Jahr

1989 übernahmen die Familien Jäger und

Lutz den Hotelbetrieb als Pacht und 2001

kaufte Familie Jäger den Betrieb von den

Erben der verstorbenen Haubesitzerin. Zu

dieser Zeit befanden sich noch etliche Lager

und Geschäfte in dem Haus. Aber jedes

Mal, wenn einer der Mieter seinen Vertrag

kündigte, ließen die neuen Hotelbesitzer

die Räumlichkeiten in Hotel- oder Mehrbettzimmer

„umwandeln“. Damals zählten

Backpacker aus der ganzen Welt zur Hauptzielgruppe.

Für Schulklassen war der Standard

noch nicht ausreichend. Nach und

nach wurden die Zimmer und Stockwerke

umgebaut, wobei der komplette Umbau von

2007 bis 2009 erfolgte.

Die Geschichten, die das Haus nach

den vielen Jahren erzählen könnte, sind

gemischt: Zum Beispiel dienten einst die

Hotelzimmer, aufgrund der einfachen Einrichtung,

als Kulisse für Kriminalfilme. Bei

der WM 2006 hatte eine Gruppe schottischer

Kriminalbeamter im Haus übernachtet,

die sich aber während der WM haben

bestehlen lassen und ohne ihre Dienst- und

Personalausweise wieder ins Hotel zurückkehrten.

Ein Australier verliebte sich hier

unsterblich in eine Französin und die beiden

haben sogar geheiratet. Eine besonders

dramatische und unglückliche Sache ereignete

sich vor 30 Jahren, zu Zeiten der Familie

von Mazzuchelli – und zwar ein Mord an

einem italienischen Antiquitätenhändler

aus London. Viele Jahre war es nicht gelungen,

den Verdächtigen zu überführen. Doch

dieser beging eine weitere Straftat und es

wurden in diesem Zusammenhang DNA-

Spuren gefunden. Aufgrund der DNA-Analyse

konnte er auch mit dem Mord von vor

30 Jahren in Verbindung gebracht werden.

Der Verdächtige gab somit zunächst zu, dass

er das Opfer kannte und auch bei ihm war.

Er verwickelte sich dann aber bei seiner Aussage

in Widersprüche. Mithilfe eines alten

Lageplanes und des Hausprospektes des

damaligen Monachia Hotels, konnte von

Herrn Jäger Senior bewiesen werden, dass

der Verdächtige auch der Täter war, und so

kam dieser ins Gefängnis.

Würde es sich, statt um ein Hotel, um

ein altes, englisches Schloss handeln, dann

könnte man davon ausgehen, dass der

unruhige Geist des Ermordeten durch die

Räume spukt. Da der Täter inzwischen

jedoch gefasst und seiner gerechten Strafe

zugeführt wurde, ist mit einer solchen nächtlichen

Ruhestörung wahrscheinlich nicht zu

rechnen.

Kontakt

Jaeger‘s Munich

Senefelderstraße 3

80336 München

Telefon 089 - 555 282

office@jaegershotel.de

www.jaegershotel.de

21


PROGRAMMANBIETER

Sprungspaß und Teamgeist

Jump4All betreibt Trampolinhallen an drei Standorten: in Ulm und Ladenburg (Baden-Württemberg) sowie in

Langenzenn (Bayern). An allen Standorten gibt es spezielle Programme für Schulklassen.

Fotos: Jump4All (4)

Trampolinspringen bedeutet Training für

den gesamten Körper. Dieser wird beim

Springen wiederholt abgebremst und

beschleunigt – so werden alle Muskeln aktiviert

sowie das Herz-Kreislaufsystem und

der gesamten Stoffwechsel angeregt. Außerdem

schult das Springen auf Trampolinen

den Gleichgewichtssinn und die allgemeine

Koordinationsfähigkeit.

„Es verbindet einfach Spaß und Sport in

bester Weise“, sagt Cetin Ünal. Er ist einer

der Geschäftsführer der Firma Jump4All, die

2014 gegründet wurde. Zuvor hatte Cetin

Ünal viele Jahre im Outdoorbereich Bungee-Trampolin-Anlagen

betrieben und sich

immer über verregnete Sommermonate

aufregt, bis er auf die Idee kam, sein Outdoorgeschäft

ins Trockene zu verlegen und

eine Trampolinhalle zu eröffnen.

Zur Vorbereitung verfolgte der Gründer

diesbezüglich den amerikanischen Markt.

„Eine Amerikareise veränderte dann unser

Leben“, berichtet Cetin Ünal. „Wir waren

danach vollkommen begeistert von der

Trampolinidee und gänzlich überzeugt vom

hohen Fun-Faktor.“

Aber die Idee von Trampolinparks hatten

auch andere deutsche Unternehmer. „Natürlich

sind wir damit nicht die Einzigen, aber

wir sind einzig in unserer Art“, erklärt der

Geschäftsführer. „Denn wir bauen Trampolinparks,

die für alle da sind – vom Kleinkind

bis zum Großpapa, von der Schulklasse bis

zur seriösen Firma.“

Heute besteht die Firmengruppe aus

vier Indoor-Freizeitparks: zwei in Ulm und

jeweils einen in Langenzenn und Ladenburg.

22


PROGRAMMANBIETER

Die erste Trampolinhalle des Unternehmens

eröffnete im Juni 2016 in Ulm. Auf

2.000 Quadratmetern können die Besucher

folgende Bereiche nutzen: Walljump,

Freejump, Dodgeball, Foampit, Gladiatorenarena,

Boulderwand, Basketballjump und

Ninja-Parcour.

Im gleichen Gebäude wie die Trampolinhalle

befindet sich, unmittelbar daneben,

der Indoorspielplatz Spatzolino, welcher

auch 2016 eröffnet wurde. Hier stehen den

Besuchern ebenfalls auf einer Fläche von

2.000 Quadratmetern verschiedene Freizeitund

Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Dazu

zählen beispielsweise ein Spider Tower, eine

Highspeed-Rutsche, eine Wellenrutsche, ein

Kletterlabyrinth, eine Soccer Arena, eine

Kartbahn und Bumper Cars.

Der nächste Trampolinpark der Firmengruppe

wurde 2017 in Bayern, in Langenzenn,

eröffnet. Die Besucher finden hier

auf 2.500 Quadratmetern Bereiche wie

Walljump, Freejump, Dodgeball, Foampit,

Gladiatorenarena, Boulderwand, Slamjump,

Ninja-Parcour, Reationwall und Wipe Out.

Im Jahr 2019 folgte dann die Eröffnung

des Trampolinparks in Ladenburg. Diese

Freizeiteinrichtung bietet auf 2.500 Quadratmetern

Basketballjump, Wallrun, Dodgeball,

Interactivwall, Ninja-Parcour, Freestyle Parcour,

Battlearea, Walljump, Freejump, Trailer

Blazer Hex und Airbag.

„Unsere Parks verfügen bewusst über

keine Großtrampoline beziehungsweise

über keine Leistungssporttrampoline, sondern

nur Freizeittrampoline mit Sprungtüchern

und Federn für nur maximal mittlere

Sprungkraft“, erläutert Cetin Ünal. „Dies

dient absichtlich und ausdrücklich der

Sicherheit der Kinder, damit sie nicht so

hohe Sprünge wie im Leistungssport erzeugen

können. Unsere Parks bieten somit

erheblich weniger Potenzial für Sportverletzungen

als andere Trampolinparks, welche

Großtrampoline enthalten.“

Und was die Sicherheit in den Parks allgemein

betrifft, informiert der Geschäftsführer:

„Die Ausrüstung in unseren Parks gehört

mit zu den hochwertigsten Equipments in

den USA und in Europa, die Sicherheitsstan-

Kontakt

Jump4all

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Jump4All Ulm

Eberhard-Finckh-Straße 47

89075 Ulm

Telefon 0731 - 94056500

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Sportplatz 13

90579 Langenzenn

Telefon 09101 - 1414

fuerth@jump4all.de

Jump4All Heidelberg

Industriestraße 5

68526 Ladenburg

Telefon 06203 - 9551015

ladenburg@jump4all.de

dards werden in enger Kooperation mit den

örtlichen technischen Prüforganisationen

gewährleistet. Darüber hinaus achten wir

auf modernste bauliche Sicherheitsausrüstungen,

beispielsweise hinsichtlich des

Brandschutzes, der Rettungswege oder Notstrombeleuchtungen

der Hallen.“

„Wildnis(t)räume“

auf der Klassenfahrt

Die barrierefreie Erlebnisausstellung

„Wildnis(t)räume“ befindet sich inmitten des

Nationalparks Eifel am Internationalen Platz

Vogelsang IP.

Entdecken Sie zusammen mit dem Ranger die

Geheimnisse entstehender Wildnis in der Eifel.

Wir bieten erlebnisreiche Erkundungstouren durch

die Ausstellung für alle Schulformen an.

Erleben Sie die „Wildnis(t)räume“ mit allen Sinnen.

Modelle und Tierpräperate, interaktive Stationen

und moderne Klang-Bild-Installationen bieten

erstaunliche Überraschungen und Eindrücke.

Ergänzen Sie Ihre Erkundungstour mit Naturerlebnisspielen

auf einer naturnahen Wiese oder einer

kurzen Wanderung in die Umgebung.

Bitte beachten Sie unsere aktuellen Corona-

Bedingungen! Wir beraten Sie gerne.

Buchbare Programme

• Indoor: 90 und 135 Minuten

• Indoor & Outdoor: 90 und

180 Minuten

• für Klassenstufen 1-10

Kosten inkl. Eintritt

• 6 – 10 € pro Person

• 2 Begleiter pro Gruppe kostenfrei

Infos unter: info@nationalparkzentrum-eifel.de oder

www.nationalparkzentrum-eifel.de

Öffnungszeiten

Täglich geöffnet von

10 bis 17 Uhr

Ganzjährig buchbar

Kontakt

Nationalpark-Zentrum Eifel

Forum Vogelsang

Vogelsang 70

53937 Schleiden

+49(0)2444 91574-11

23


PROGRAMMANBIETER

Auch wurde in den Parks eine eigene

Maximalanzahl an Personen definiert.

„Diese liegt deutlich unterhalb der gesetzlich

zulässigen Maximalanzahl“, so

Cetin Ünal. „Außerdem lassen unsere

geschulten Mitarbeiter niemanden ohne

Aufwärmtraining und ohne Einweisung

springen und überwachen sämtliche

Sprungbereiche der Trampolinparks.“

Die speziellen Angebote der Jump4All

Trampolinparks für Schulklassen nennen

sich Jump4School. „Wir bieten dieses

Programm für Schüler, da wir in einer

Zeit leben, in der sich viele Kinder und

Jugendliche zu wenig bewegen und

anstelle dessen leider zu viel Zeit mit

dem Smartphone oder vor dem PC verbringen“,

sagt Cetin Ünal. „Schulausflüge

in unsere Trampolinparks bieten Gelegenheit,

für eine kurze Zeit den negativen

Tendenzen zu entfliehen, jedoch mit

nachhaltiger positiver Wirkung. Auch fördert

ein solcher Besuch den Teamgeist,

zum Beispiel beim Dodgeballspielen, das

ist ähnlich wie Völkerball.“

Ein Besuch des Trampolinparks mit der

Schulklasse beinhaltet neunzig Minuten

Sprungzeit und läuft folgendermaßen ab:

Die Schulklasse sollte mindestens eine

halbe Stunde vor der gebuchten Sprungzeit

im Park eintreffen. An der Kasse

erhalten die Schüler dann die Aufkleber

der Sprungzeit und die Sprungsocken mit

Antihaftbeschichtung, hierzu werden die

Schuhgrößen der Schüler benötigt.

Ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten

vor der Sprungzeit gibt es die Sicherheitseinweisung

und beginnt das Aufwärmtraining.

„Dies ist zwingend notwendig,

denn wir legen sehr großen Wert darauf,

dass man erst nach vollständigem Aufwärmtraining

auf die Trampoline darf“,

berichtet der Geschäftsführer.

Anschließend folgen neunzig Minuten

Trampolinspringen, welches zusätzlich

zur Beaufsichtigung durch die Lehrkraft

auch durchweg von den Mitarbeitern der

Parks überwacht wird. Und nach Ablauf

der Sprungzeit erhält dann jeder Schüler

noch ein Getränk.

Cetin Ünal: „Unser Ziel besteht darin,

Schülern die Möglichkeit zu geben, in

einer zwanglosen und freudigen Art miteinander

zu interagieren, sich spielerisch

auszutoben, sich zu bewegen, das Gefühl

der Freiheit in einem sicheren Bereich zu

erproben.“

Quelle: Ulm / Neu-Ulm Touristik GmbH (4)

Altstadtpanorama mit Ulmer Müster

Die Universitätsstadt Ulm in Baden-Württemberg liegt an der Donau, am südöstlichen

Rand der Schwäbischen Alb, an der Grenze zu Bayern.

Berühmte Persönlichkeiten der Stadt sind beispielsweise Albert Einstein und die

Geschwister Hans und Sophie Scholl.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählt unter anderem das gotische Ulmer Münster, dessen

Kirchturm mit 161,53 Metern der höchste der Welt ist.

Auch das Fischerviertel Ulm, das bedeutendste Altstadtensemble Ulms, gehört zu

den Sehenswürdigkeiten. Es verzaubert mit Fachwerkromantik, alten Gässchen und

verwinkelten Durchgängen sowie seinen Brücken und Stegen.

Das Museum der Brotkultur gibt einen Einblick in die Bedeutung von Getreide und

Brot für die kulturelle Entwicklung der Menschheit.

Die Geschichte der Ulmer Wasserversorgung, von ihren Anfängen bis heute, zeigt das

Wassermuseum Ulm. Dafür wurde ein Brunnenwerk aus dem Jahr 1638 umgebaut

und als Museum eingerichtet.

Und in der „DenkStätte Weiße Rose“ wird über Hans und Sophie Scholl sowie 22

weitere Ulmer Jugendliche berichtet, die im Nationalsozialismus nicht in Reih und

Glied mitmarschiert sind.

Auch das „Schiefe Haus“ ist in Ulm zu finden. Bei dem schiefen Bau handelt es sich

um ein kleines, Mitte des 14. Jahrhundert entstandenes, spätgotisches Fachwerkhaus,

dessen einstige Größe bis in die Gegenwart erhalten geblieben ist.

Das „Schiefe Haus“

Foto: © Franz Neuhäuser

Fischerviertel

Stadtmauer

Foto: © Lorenz Bee

Foto: © Lorenz Bee

Foto: © Christoph Düpper

24


MUSEUM / LERNORT

Fünf Museen auf einer Spreeinsel

Die Bildungsangebote der Staatlichen Museen zu Berlin, für das Schuljahr 2020/21, finden

größtenteils in den Sammlungen der Museumsinsel sowie im Haus Bastian statt – dem

Zentrum für kulturelle Bildung der Staatlichen Museen

Alte Nationalgalerie

Bode-Museum

Fotos: © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker (3)

Neues Museum

Pergamonmuseum Das Panorama

Foto: Tom Schulze © asisi

Sie gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten

der deutschen Hauptstadt und zu

den bedeutendsten Museumskomplexen

Europas: die Museumsinsel – ein aus mehreren

Museen bestehendes Bauensemble,

welches sich auf einer Spreeinsel in der historischen

Mitte Berlins befindet, an jener

Stelle, an der Berlin einst gegründet wurde.

Entstanden ist die Museumsinsel in den

Jahren 1830 bis 1930 im Auftrag der preußischen

Könige, nach Plänen von fünf Architekten.

Die Gesamtanlage wurde 1999 in die

Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.

Insgesamt besteht das Ensemble der

Museumsinsel aus fünf Museen: dem Alten

Museum, dem Neuen Museum, der Alten

Nationalgalerie, dem Bode-Museum und

dem Pergamonmuseum. Und im Juli 2019

eröffnete die James-Simon-Galerie, als neues

Besucherzentrum. Alle Museen der Museumsinsel

gehören zu den Staatlichen

Museen zu Berlin.

Zentrale Bildungseinrichtung der Staatlichen

Museen zu Berlin ist das Referat

Bildung, Vermittlung, Besucherdienste. Zu

dessen Aufgaben gehören die Konzeption

und Umsetzung von Angeboten in allen

15 Sammlungen.

Um für Schulklassen die Museen der

Museumsinsel und diesen Ort als solchen

erfahrbar zu machen, wurden vom Referat

Bildung verschiedene Programme für

Projekttage und Workshops erstellt. Vierstündige

Projekttage bieten Schülern die

Möglichkeit zur gründlichen Auseinandersetzung

mit den Museen und Ausstellungsstücken.

Ausgehend von verschiedenen

Themen, entwickeln die Schüler eigene Fragestellungen,

die sie dann forschend und

kreativ bearbeiten. Die Angebote finden in

den Sammlungen der Museumsinsel sowie

im Haus Bastian statt, und die Museumsbesuche

werden in Kleingruppen realisiert.

Haus Bastian, im August 2019 eröffnet,

ist das Zentrum für kulturelle Bildung der

Staatlichen Museen zu Berlin. Es verfügt

25


MUSEUM / LERNORT

Museumsinsel mit Bode-Museum

Foto: © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

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26


MUSEUM / LERNORT

über vier Etagen mit Lern-, Erlebnis- und

Kommunikationsräumen und befindet

sich in unmittelbarer Nachbarschaft zur

Museumsinsel. Dieses Haus eignet sich

zum einen als guter Startpunkt, um in die

Sammlungen auszuschwärmen, und zum

anderen gibt auch 180 Quadratmeter

große Workshopräume, um in Zeiten der

Corona-Pandemie sicher mit Schulklassen

zu arbeiten. Für das Schuljahr 2020/2021

stehen für Schüler der Klassen 1 bis 6 und

für die Sekundarstufen I und II verschiedene

Themen zur Auswahl.

Beim Angebot Von gestern und übermorgen.

Geschichte der Museumsinsel geht

es darum, wann und wie dieser Ort entstanden

ist, welche Geschichten die Bauwerke

und deren Architektur erzählen und

darum, wie die Museumsinsel in einigen

Jahren aussehen könnte. Dabei sammeln

die Schüler mit zeichnerischen Mitteln

Ansichten und Fragmente der Gebäude

und Kunstwerke, die im Haus Bastian dann

um Kommentare und Architekturformen

ergänzt und in einer Panoramacollage neu

zusammengefügt werden.

It’s a Match!? heißt ein weiteres Angebot.

Hier zählen Globalisierung, Migrationsgeschichten

und die Ausbeutung der Erde

zu den Inhalten, die nicht nur Themen des

21. Jahrhunderts sind. Auch in den Museumsobjekten

und Artefakten gibt es diese

zu entdecken. Die Schüler erkunden mit

einem kritischen Blick und einer fragenden

Haltung die Sammlungen und finden Verbindungen

zwischen damals und heute.

Dabei spielt es eine Rolle, welche Themen

sie aus ihrem Alltag mit ins Museum bringen

und mit welchen Ideen und Fragezeichen

sie wieder gehen.

Wie sich das Alter von Dingen bestimmen

lässt, ob Farben altern und ob Menschen

jeden Tag gleich altern, damit

beschäftigen sich die Schüler beim Angebot

Was bist du, Alter? Alter messen, malen,

erforschen. Es werden die Darstellung,

Messbarkeit und Auswirkungen des Alters

erforscht. In den Sammlungen auf der

Museumsinsel zeigen die Kunstwerke

Menschen und Objekte unterschiedlichen

Alters und geben Impulse für bildnerische

Prozesse. Die Schüler arrangieren bei dem

Foto: © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

Haus Bastian

FÜHRUNGEN

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Unsere weiteren Führungsangebote finden

Sie unter www.berlinkompakt.net

27


MUSEUM / LERNORT

Projekt unterschiedliche Materialien und Gegenstände, die

sie mit zeichnerischen und malerischen Techniken großformatig

abbilden.

Diese drei Angebote – zur Geschichte der Museumsinsel,

zur Globalisierung und zum Thema Alter – dauern je 4 Stunden

und richten sich an Schüler der Grundschule bis hin zur

Sekundarstufe I und II, wobei die Methodik je nach Altersstufe

variiert. Bei allen Angeboten ist die Teilnehmerzahl auf 30 Personen

begrenzt.

Kolonadenhof

Ein weiteres Angebot nennt sich Schön für mich! Meine Perspektiven

auf Museen. Hierbei stellen die Schüler fest, welches

der Ausstellungsobjekte in den Sammlungen der Museumsinsel

sie fasziniert und welches sie irritiert. Sie prüfen, ob sie

ihre eigenen Interessen oder Fragen in einem der Kunstwerke

abgebildet finden. Die Schüler wählen ein Werk aus, das sie

mit analogen und digitalen Medien kommentieren, interpretieren

und ästhetisch erforschen. In der Medienwerkstatt im

Haus Bastian bearbeiten sie ihre Aufzeichnungen und fügen

diese zu aussagekräftigen Videoclips zusammen. Geeignet ist

das Angebot, welches ebenfalls 4 Stunden dauert, für Schüler

der Sekundarstufen I und II.

Das Alte Museum kann im Rahmen des 3-stündigen Programms

Ist das wirklich alles echt? kennengelernt werden.

Dieser Workshop soll dazu anregen, persönliche Verbindungen

zwischen der Erfahrungswelt der Schüler und dem

Museum beziehungsweise der Kunst herzustellen. Die Kinder

und Jugendlichen können das Museum als Ort entdecken, der

eine Vielzahl an Anknüpfungspunkten zum eigenen Leben

bereithält. Mit unterschiedlichen Methoden und Medien, wie

beispielsweise Fotografie, Bewegung, Zeichnung und Text,

wählen die Schüler Lieblingsräume, erstellen künstlerische

Raumpläne und erkunden die Exponate und Räume des Alten

Museums.

Fotos: © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker (2)

Altes Museum

Entstanden ist das Alte Museum im Auftrag König Friedrich

Wilhelms III. und wurde von 1823 bis 1830 von Karl Friedrich

Schinkel erbaut. Das prachtvolle Gebäude zählt zu den Hauptwerken

des deutschen Klassizismus. Zentrales Thema ist hier

die klassische Antike.

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Ein ganz anderes Angebot des Bildungsbereiches sind die

Outreachformate. Dabei kommen die Inhalte der Museen

in die Schule. Ausgehend von den Themen der Sammlungen

und Sonderausstellungen gestalten die Vermittler der Museen

einen Workshop in den Klassenräumen.

Dieses Angebot gibt es beispielsweise für das Bode-

Museum und nennt sich Kunsttransporte. Ausgewählte Objekte,

die mit Mut oder einer couragierten Haltung in Verbindung

gebracht werden, „wandern“ in Form von Repliken

aus den Sammlungen des Bode-Museums in die Schule.

Der Workshop beschäftigt sich damit, was jahrhundertealte

Kunstwerke erzählen können und damit, was ihre

Geschichten mit unserer heutigen Welt zu tun haben. Die

Schüler visualisieren ihre Ansichten und Statements gestalterisch

in Bild und Text auf Plakaten. Das Programm dauert

3 Stunden und richtet sich an Schüler der Sekundarstufen I

28


MUSEUM / LERNORT

Kontakt

Staatliche Museen zu Berlin

Bildung, Vermittlung, Besucherdienste

Genthiner Straße 38

10785 Berlin

Telefon 030 – 266 424242

service@smb.museum

www.smb.museum

und II. Ergänzt wird das Workshopangebot

durch ein Lernvideo, das zur Vor- oder Nachbereitung

genutzt werden kann.

Das Bode-Museum, im Auftrag Kaiser

Wilhelms II. 1898 bis 1904 von Ernst von

Ihne im Stil des Neobarock als Kaiser-

Friedrich-Museum erbaut, beheimatet die

Skulpturensammlung und das Museum für

Byzantinische Kunst sowie das Münzkabinett.

Darüber hinaus bereichern etwa einhundertfünfzig

Werke aus dem Bestand der

Gemäldegalerie die Präsentation der Skulpturen.

Aktuell: Aufgrund der anhaltenden

Corona-Pandemie wurden vom Referat

Bildung neue Formate und Organisationsformen

entwickelt. Die hier genannten

Programme sind ab September buchbar.

Ein Besuch der vorgestellten Museen mit

Schulklassen ist während der „Corona-Zeit“

nur im Rahmen dieser Gruppenprogramme

möglich. Für diese wurden ausschließlich

Standorte gewählt, an denen die Schüler

große Workshop- oder Foyer-Flächen

nutzen können.

In der James-Simon-Galerie wird vom

18.09.2020 bis zum 21.03.2021 die Sonderausstellung

„Germanen. Eine archäologische

Bestandsaufnahme“ gezeigt. Das

4-stündige pädagogische Programm dazu

James-Simon-Galerie

richtet sich an Schüler der Sekundarstufen

I und II und nennt sich Kann Spuren

von Rechts(populismus) enthalten. Zwischen

modernen Mythen und radikalen Vereinnahmungen.

Hierbei erforschen die Schüler in

der Sonderausstellung Objekte und deren

Geschichten. Sie widmen sich Fragen rund

um die Germanen – wer sie waren, welche

Vorstellungen es von ihnen gibt und wie sie

in modernen Mythen und radikalen Meinungen

vorkommen. Mit den Schülern wird

besprochen, wie Vereinnahmungen entdeckt

werden können und wie ihnen entgegen-

Foto: © Staatliche Museen zu Berlin / David von Becker

getreten werden kann. Auch geht es darum,

welche Möglichkeiten die Schüler haben,

die im Museum gewonnenen Erfahrungen

in ihr tägliches Handeln zu integrieren.

Über weitere Themen geben die Internetseiten

der Staatlichen Museen zu Berlin

Auskunft. Die neuen Angebote werden auch

im Rahmen von Lehrerfortbildungen vorgestellt.

Zudem wurden didaktische Materialien

entwickelt, die auf der Webseite für den

Unterricht heruntergeladen werden können.

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1A-Lage +++ hervorragende Anbindung an ÖPNV +++ individuell

abstimmbare Verpflegung +++ Platz auch für große Gruppen

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30


UNTERKUNFT

Altstadtflair oder Landidylle

Der CVJM Schlesische Oberlausitz betreibt in Sachsen zwei Gruppenunterkünfte:

die Peregrinus Herberge in Görlitz und das Freizeit- und Bildungszentrum Kollm am Quitzdorfer Stausee

Peterskirche Görlitz

Foto: TMGS, © Stadtverwaltung Görlitz

Freizeit- und Bildungszentrum Kollm

Schlafraum in der Peregrinus Herberge Görlitz

Fotos: © CVJM Schlesische Oberlausitz e.V. (3)

Beim CVJM Schlesische Oberlausitz handelt

es sich um einen gemeinnützigen

Verein, der in der Offenen Kinder- und

Jugendarbeit tätig ist und etwa 3.000 Kinder

und Jugendliche in der Oberlausitz erreicht.

Außerdem betreibt der Verein zwei Gruppenhäuser:

die Peregrinus Herberge in Görlitz

und das Freizeit- und Bildungszentrum

Kollm am Quitzdorfer Stausee.

Geleitet werden die beiden Häuser von

Paul Knobloch. „Nach meinem Studium

habe ich seit März 2019 die Stelle als Hausleiter

beim CVJM übernommen“, sagt Paul

Knobloch. „Hier arbeite ich jeden Tag mit

einem super Team daran, Menschen einen

Platz zu geben, der sich nach einem Zuhause

anfühlt.“

Die Peregrinus Herberge befindet sich in

Görlitz, der größten Stadt der Oberlausitz,

gelegen an der Lausitzer Neiße, die seit 1945

die Grenze zu Polen darstellt. Diese Grenze

trennte die östlichen Stadtteile auf der

anderen Seite des Flusses ab, die seitdem

eine eigenständige polnische Stadt mit dem

Namen Zgorzelec bilden.

Da Görlitz den Zweiten Weltkrieg fast

ohne Zerstörungen überstand, blieb die

historische Altstadt erhalten. An den Häusern

sind hier alle wesentlichen Phasen der

mitteleuropäischen Baustile erkennbar, wie

Spätgotik, Renaissance und Barock. Umgeben

ist die Altstadt von ausgedehnten Gründerzeitvierteln.

Aufgrund der über 4.000

größtenteils restaurierten Kultur- und Baudenkmäler,

wird Görlitz oft als das flächengrößte

zusammenhängende Denkmalgebiet

Deutschlands bezeichnet.

Und inmitten der historischen Altstadt, in

einem 1697 erbauten, barocken Stadthaus,

ist die Peregrinus Herberge zu finden.

„Im Jahr 1926 kaufte der Evangelische Parochialverband

Görlitz das Haus, um evangelische

Jugendarbeit zu betreiben. Nach

1945 zog die Kirchenmusikschule aus Bres-

31


UNTERKUNFT

Eingangsbereich der Peregrinus Herberge Görlitz

lau in das Gebäude, und am 7. März 2009

erfolgte die Eröffnung als Peregrinus CVJM

Herberge Görlitz“, berichtet Sarah Simmank,

Geschäftsführerin des CVJM Schlesische

Oberlausitz. „Vor der Eröffnung als Unterkunft

wurde das Haus schrittweise von der

ehemaligen Kirchenmusikschule zu einer

Herberge umgebaut. Dabei blieben einige

Instrumente und die Orgel im Haus erhalten.“

„Unser Haus überzeugt nicht durch

Luxus, sondern durch Atmosphäre, Herzlichkeit

und Wärme“, informiert Paul Knobloch.

„Am häufigsten begrüßen wir bei uns

Jugendgruppen, wie Schulklassen der 6. bis

7. Jahrgangsstufe, die vorrangig aus Sachsen

kommen. Darüber hinaus verweilen auch

gerne Chöre und andere Musikgruppen

bei uns. Und als Pilgerherberge bieten wir

Übernachtungsmöglichkeiten für Pilger, die

auf dem Jakobsweg laufen. Auch Seminare

werden in unserem Haus häufig durchgeführt.“

Auf den beiden oberen Etagen der Unterkunft

stehen den Gästen insgesamt 45 Bet-

ten in 12 Zimmern zur Verfügung. Die Zim-

mer reichen von Einzel- und Doppelzimmern

bis hin zu Mehrbettzimmern. Waschräume

mit Duschen sowie die Toiletten befinden

sich auf den Etagen. „Für Lehrer und Begleitpersonen

gibt es zwei Zimmer mit insgesamt

drei Betten. Diese Zimmer sind mit

einem separaten Nassbereich ausgestattet,

ebenso wie das Familienzimmer“, erklärt der

Hausleiter.

Der Berzdorfer See, ein bis Anfang 2013 geflutetes Restloch des ehemaligen Braunkohletagebaus

Berzdorf, befindet sich an der südlichen Stadtgrenze von Görlitz und bildet den

südöstlichen Eckpunkt des Lausitzer Seenlandes. Er ist mit einer Fläche von 960 Hektar, einem

Volumen von etwa 330 Millionen Kubikmeter Wasser und einer Wassertiefe von maximal

72 Metern einer der größten Seen in Sachsen.

Ein 16 Kilometer langer und größtenteils asphaltierter Weg um den See führt vorbei an mehreren

Strandbereichen, Spielplätzen und durch ein Naturschutzgebiet. Wassersportler finden

hier Gelegenheiten zum Surfen, Segeln oder Stand-Up-Paddling.

Foto: wikipedia, © Frank Vincentz

Fotos: © CVJM Schlesische Oberlausitz e.V. (2)

Gruppenraum

Außerdem sind verschiedene Aufenthaltsund

Seminarräume mit wählbarer Ausstattung

vorhanden sowie ein Andachtsraum,

der durch einen ausdruckstarken Bilderzyklus

eines Görlitzer Malers zum Thema

„Emmaus-Jünger“ beeindruckt.

„Da unser Haus mitten in der historischen

Altstadt von Görlitz liegt, haben wir nur einen

kleinen Hof, bestehend aus einem kleinen

Garten. Aber zum gemütlichen Sitzen in der

Sonne und zum Grillen reicht er“, versichert

Paul Knobloch.

Bezüglich der Verpflegung wird Frühstück,

Halbpension und Vollverpflegung

geboten, je nach Wunsch. Die Speisen

werden in der hauseigenen Küche zubereitet.

Dafür finden meist frische, regionale

Lebensmittel Verwendung. „Bei uns ist auch

vegetarisches Essen kein Problem“, so Paul

Knobloch. „Auch für die vielen Menschen,

die besonders auf ihre Ernährung achten

müssen, wie beispielsweise bei Laktoseoder

Glutenunverträglichkeit, finden wir

gute Lösungen. Wir bitten dafür nur um

rechtzeitige Informationen.“

Für die Freizeitgestaltung im Haus

stehen zum Beispiel Tischspiele, Kicker, eine

Tischtennisplatte und ein kleines Billard zur

Verfügung. „Ansonsten können wir unseren

Gästen nur empfehlen, möglichst oft aus

der Haustür zu treten und die beeindruckende

Stadt zu erleben“, sagt der Hausleiter.

„Spiel- und Sportplätze sind von uns aus

bequem zu Fuß erreichbar, und auch sehr

viele Ausflugsmöglichkeiten gibt es in der

Umgebung, wie beispielsweise das polnische

Riesengebirge, die polnischen Städte in

Grenznähe, das wunderschöne Kloster Marienthal,

die Städte Bautzen und Dresden, der

Muskauer Park oder die Kulturinsel Einsiedel.

Und zum Schwimmen oder zum Umrunden

zu Fuß oder per Rad lädt der Berzdorfer

See vor den Toren der Stadt ein.“

Spezielle Programme für Schulklassen

werden von Haus aus zwar nicht angeboten,

aber auf Wunsch vermittelt man mögliche

Referenten oder Pädagogen innerhalb der

Organisation oder des Netzwerkes. Auch

übernimmt man Buchungen, wie zum Beispiel

für Stadtführungen. „Schulklassen,

die in unserer Herberge in Görlitz zu Gast

sind, besuchen häufig das Naturkundemuseum,

das Spielzeugmuseum, den Tierpark,

das Theater oder nehmen an einer Nachtwächterführung

durch Görlitz teil“, erzählt

Sarah Simmank.

32


UNTERKUNFT

Die zweite Unterkunft vom CVJM Schlesische Oberlausitz ist

das Freizeit- und Bildungszentrum im kleinen Ort Kollm, einem

Ortsteil der Gemeinde Quitzdorf im Landkreis Görlitz. Das Haus

befindet sich in landschaftlich reizvoller Umgebung, denn der

Ort Kollm liegt im östlichen Teil des Biosphärenreservates Oberlausitzer

Heide- und Teichlandschaft, am Westufer des Stausees

Quitzdorf.

Die Talsperre Quitzdorf ist flächenmäßig der größte Stausee

in Sachsen. Viele Uferbereiche des Sees wurden saniert und

Sandstrände angelegt. Ufernah wurde ein über 17,5 Kilometer

langer Uferrundweg ausgebaut, welcher durchgehend asphaltiert

und autofrei ist.

„Im Jahr 1959 wurde das Haus als Herberge erbaut, und

durch die Finanzierung der Landeskirche konnte 1975 der erste

hauptamtliche Mitarbeiter eingestellt werden“, informiert Sarah

Simmank. „Nach der Wiedervereinigung drohte, aufgrund von

Einsparungsmaßnahmen, die Reduzierung des Betriebes auf ein

Selbstversorgerhaus. Dies konnte durch die Jugendwarte des

Kirchenkreises verhindert werden. Die Unterkunft wurde 1999

durch den Landesverband übernommen und wird seitdem als

CVJM Freizeit- und Bildungszentrum Kollm geführt.“

Zu den Gästen zählen, neben Familienfreizeiten, auch hier

hauptsächlich Kinder- und Jugendgruppen sowie Schulklassen

der 1. bis 10. Klasse, die meistens aus Sachsen kommen. Ab

20 Personen kann eine Alleinbelegung der Unterkunft erfolgen.

Die ganzjährig geöffnete Unterkunft besteht aus zwei Gebäuden,

die über eine praktische und zweckmäßige Ausstattung

verfügen. Insgesamt gibt es über 50 Betten, 8 Duschräume und

Foto: wikipedia, © Wolkenkratzer

8 Waschräume. Die Zimmer, welche von Doppelzimmern bis hin zu

Acht-Bettzimmer reichen, sind auf die beiden Gebäude verteilt. Im

Hauptgebäude befinden sich 10 Zimmer auf zwei Etagen und im zweiten

Gebäude, ebenfalls auf zwei Etagen, 4 Zimmer. „Lehrer schlafen

in Doppelzimmern mit separatem Nassbereich“, so der Hausleiter.

Segelfreizeit

Segelkurs

Opti-Segelkurs

Bodenseepatent

Binnenschein

Klassenfahrt

Gruppenreise

Fun-Angebot

Mai - September

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Kinder von 7-17 Jahre

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Information und Anmeldung:

www.segelcamp-bodensee.de

Telefon +49 178 190 75 74

33


UNTERKUNFT

In jedem der Gebäude können die Gäste

einen großen Aufenthaltsraum nutzen. Im

Haupthaus sind zudem zwei Speisesäle, eine

Küche für Gäste, eine Dachterrasse sowie

ein Spielbereich und ein weiterer Aufenthaltsraum

mit Ofen vorhanden.

Auf dem Außengelände gibt es zudem

einen Zeltplatz für 30 Personen.

„Verpflegt werden unsere Gäste aus

unserer eigenen Küche. Gewählt werden

kann zwischen Halbpension oder Vollverpflegung“,

sagt Paul Knobloch. „Bei uns wird

noch selbst gekocht, mit frischen Lebensmitteln.

Bei uns kommt nichts aus der Tüte.

Wir versuchen auch immer, auf die individuellen

Bedürfnisse unserer Gäste Rücksicht

zu nehmen. Und kleine Gruppen mit bis zu

15 Personen können sich in unserer Küche

auch selbst versorgen.“

Für die Freizeitbeschäftigung wurden

auf dem Außenbereich verschiedene Möglichkeiten

geschaffen, wie ein Fußball-,

Beachvolleyball- und Basketballfeld, eine

Doppelschaukel, ein Wasserspielplatz und

ein großes Trampolin mit Netz. Es gibt Tischtennisplatten

und Fußballkicker, und außerdem

kann eine überdachte Terrasse mit

Grillplatz genutzt werden.

Auch die Umgebung des Hauses hat Einiges

zu bieten. „Da unser Haus nahe am Wald

und am Wasser liegt, finden sich besondere

Gelegenheiten zum Wandern und Baden“,

berichtet der Hausleiter. „Nicht weit entfernt

liegt die schöne Stadt Görlitz mit ihrer

historischen Altstadt. Weitere Ausflugsziele

sind Bautzen, das Zittauer Gebirge, der

Spreewald, das Riesengebirge, Dresden,

die Königshainer Berge, das Wildgehege in

Thräna oder der Freizeitpark Zentendorf-

Einsiedel.“

Bei der Programmgestaltung sind die Mitarbeiter

des Hauses gern mit Vorschlägen

oder Buchungen behilflich. Das Haus bietet

Kontakt

www.cvjm-schlesien.de

Peregrinus Herberge

Langenstraße 37

02826 Görlitz

Telefon 03581 - 649588

peregrinus@cvjm-schlesien.de

Freizeit- und Bildungszentrum Kollm

Diehsaer Straße 1

02906 Quitzdorf am See

Telefon 03588 - 201255

kollm@cvjm-schlesien.de

Schulen aber auch gute Möglichkeiten des

selbst gestalteten Projektunterrichtes.

Sarah Simmank: „Schulklassen unserer

Unterkunft in Kollm besuchen häufig das

Biosphärenreservat, unternehmen Fahrradtouren,

baden im nahe gelegenen Stausee,

nehmen an Touren des Heimatvereins Kollm

teil, wie geschichtliche Touren in Verbindung

mit dem Soldatenfriedhof, oder besuchen

den Reiterhof in Kollm.“

Inserentenverzeichnis

Abenteuercamp Lauenhain, Mittweida S. 13

B.u.S. Eventtouristik GmbH, Sulzbach S. 23

Berlin kompakt GmbH S. 27

Berlin on Bike S. 28

Deutsche Wildtierstiftung, Hamburg S. 35

Deutsches Bergbau-Museum Bochum S. 5

EC Jubi und Tagungsstätte Altenau S. 17

Feriendorf Hoher Hain, Limbach-Oberfr. S. 19

Festung Königstein gGmbH S. 15

Greenpeace, Hamburg S. 2

Harzer Schmalspurbahnen, Wernigerode S. 19

Hostel haus international (hi), München S. 9

Jaeger´s Munich S. 3

Kraftzwerk e.V., Clausthal-Zellerfeld S. 10

LV der Schullandheime in Thüringen e.V. S. 10

Landesverband KiEZe Sachsen e.V. Beilage

Maritimes Jugenddorf Wieck, Greifswald S. 36

NABU, Berlin S. 30

Nationalpark-Zentrum Eifel, Schleiden S. 23

Naturfreundehaus Feldberg S. 30

Pedales, Potsdam S. 33

Pegasus Hostel GmbH, Berlin S. 26

Reiterhof Fraunholz, Dinkelsbühl S. 33

Salzbergwerk Bad Friedrichshall S. 7

Segelcamp Bodensee, Gaienhof-Horn S. 33

Three Little Pigs Hostel, Berlin S. 29

Verkehrsmuseum Dresden S. 11

Zeppelin Museum Friedrichshafen GmbH S. 6

Impressum

Klassenfahrten Magazin

ISSN 1611-4124

Herausgeber:

Verlag K. Mickel

Katrin Mickel und Lutz Alke GbR

Bahnhofstraße 19

02692 Obergurig

Telefon: 03591 - 30 49 94

eMail: verlag@klassenfahrten-magazin.de

Internet: www.klassenfahrten-magazin.de

Chefredaktion:

Satz und Layout:

Anzeigenverwaltung:

Katrin Mickel

Lutz Alke

Lutz Alke

Mediadaten:

Die Mediadaten sind auf den Internetseiten des

Magazins zu finden.

Druckerei:

Dierichs Druck + Media GmbH & Co KG

Erscheinungsweise und Preis:

Das Klassenfahrten Magazin erscheint vierteljährlich

und ist auch im Abonnement erhältlich.

Jahresabonnement: 8,00 EUR inklusive Mwst. und

Versandkosten (Einzelpreis 2,50 EUR), im Ausland

zzgl. Versandkosten.

Bestellungen sind zu richten an: Verlag K. Mickel GbR

eMail: abo@klassenfahrten-magazin.de

Namentlich ausgewiesene Beiträge liegen in der

Verantwortlichkeit des Verfassers. Alle Nachrichten

werden nach bestem Wissen, aber ohne Gewähr veröffentlicht.

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wird das Urheberrecht des Einsenders vorausgesetzt.

Bei Nichterscheinen in Folge höherer Gewalt besteht

kein Anspruch auf Lieferung oder Rückzahlung des Bezugspreises.

Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen

Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme

der gesetzlich zugelassenen Fälle bedarf eine Verwertung

des Inhaltes der Zustimmung der Redaktion.

Dies gilt sowohl für die Zeitschrift als Printerzeugnis,

als auch für die Vorstellung der Zeitschrift im Internet.

Für unverlangt eingesandte Texte und Fotos wird keine

Haftung übernommen.

Termine Heft 1/2021:

Redaktionsschluss/Anzeigenschluss: 15.01.2020

Erscheinungstermin: 24.02.2020

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Foto: T. Martin

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040 970 78 69-0

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im Kletterwald, Fahrradtour oder Stadtführung, Meeresmuseum oder Ozeaneum, Tischtennis oder Billard, Basketball oder

Beachvolleyball, Aktivspielplatz oder Bolzplatz, Lagerfeuer oder Kaminabend, Grillpaket oder Lunchpaket – egal wofür Ihr

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Maritimes Jugenddorf Wieck

Yachtweg 3 · 17493 Greifswald

Tel.: 03834-8302950 Fax: 03834-8302970

info@majuwi.de www.majuwi.de

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Auch Familien und Einzelgäste sind willkommen.

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