Alnatura Magazin Oktober 2020

alnatura

In Zukunft Bio: Wir unterstützen Höfe bei der Umstellung // Mit Wein im Mehrwegssystem das Klima schonen // Ausgewählte Naturkosmetik entdecken - mit Gewinnspiel

ALNATURA BIO-BAUERN-INITIATIVE

Warum haben Sie sich dafür entschieden,

Bio-Landwirtschaft zu betreiben?

Hans Schwaiger: »Es geht uns vor allem um

den Erhalt des artenreichen Grünlandes und

das Wohl unserer Tiere. Ich bin begeisterter

Naturschützer und Vogelkenner und mir ist

es wichtig, dass ein Umdenken stattfindet:

Wir leben mit der Natur, wir brauchen die

Sie wollen auch, dass es

in Zukunft noch mehr

Bio- Betriebe in Deutschland

gibt? Machen Sie mit!

Sobald Sie ein Alnatura Produkt

mit der Kenn zeichnung »Gemeinsam

Boden gut machen« kaufen,

fördern Sie aktiv den Bio- Landbau

in Deutsch land. Denn pro gekauftem

Produkt fließt ein Cent in die

Alnatura Bio- Bauern-Initiative.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Mehr erfahren Sie

unter alnatura.de/abbi

Stolze Bio-Familie:

Die Schwaigers

führen seit Generationen

einen erfolgreichen

Hof in Südbayern.

Alnatura Magazin: Herr Schwaiger,

was macht Ihren Hof zu etwas

Besonderem?

Hans Schwaiger: »Unser Hof wurde bereits

1442 urkundlich erwähnt und ist seitdem

in Familienbesitz. Zurzeit wohnen hier

drei Generationen zusammen: Die Großeltern

Hans und Maria, die einige Ferienwohnungen

auf dem

Gelände betreiben,

wir Eltern und unsere

Kinder Magdalena,

Johannes, Korbinian

und Fabian. Unser

Hof ist ein Naturlandbetrieb

und die

Heimat von 36 Milchkühen, mehreren

Katzen, Hühnern und Hasen. Etwas Besonderes

ist sicher, dass unsere Jungrinder

ihre ersten beiden Sommer komplett auf

unseren Almen verbringen.«

Was bedeutet das für die Tiere?

Verena Schwaiger: »Ich kann als Tierärztin

ganz klar sagen, dass sie fitter und

gesünder sind, denn sie fressen ausschließlich

frische Weidegräser und -kräuter. Sie

sind auch muskulöser und kräftiger als

Tiere, die noch nie auf einer Alm gelebt

haben.«

Natur und Bio-Landwirtschaft hilft eben maßgeblich

dabei, diese Natur zu erhalten.«

Verena Schwaiger: »Man muss sich aus

Verbrauchersicht verinnerlichen, dass man

beim Einkauf nicht nur das Produkt an sich

bezahlt, sondern dass man mit der Wahl des

Produktes immer auch Einfluss auf dessen

Ökobilanz hat. Uns ist es wichtig, Produkte

anzubieten, bei deren Herstellung sorgsam

mit der Umwelt umgegangen wird.«

Dieses Jahr haben Sie den Förderpreis

des Projektes »Gemeinsam Boden gut

machen« gewonnen, das durch die

Alnatura Bio-Bauern-Initiative gefördert

wird. Was konnten Sie dank des

Preisgeldes realisieren?

Verena Schwaiger: »Wir können dank

des Fördergeldes von Alnatura unseren

alten Stall modernisieren. Auch ein Gruppenstall

für die Kälber ist in Planung. Das

freut uns sehr und deshalb möchten wir

uns auch bei den Alnatura Kundinnen und

Kunden bedanken! Denn mit jedem Kauf

eines Produktes der Alnatura Bio-Bauern-

Initiative tragen sie dazu bei, dass der Fördertopf

größer wird. Und je mehr Fördergelder

ausgeschüttet werden können, desto

mehr Betrieben wird eine Umstellung

auf Bio ermöglicht.«

Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?

Verena Schwaiger: »Zunächst einmal wollen

wir uns auf die Renovierungen und Modernisierungen

der Ställe konzentrieren. Ich

könnte mir vorstellen, irgendwann in Zukunft

zusätzlich ein paar Bienenstöcke zu

halten und Bio-Honig zu produzieren. Und

natürlich würden wir uns freuen, wenn

eines Tages eines unserer Kinder den Hof

weiterführen möchte!«

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Julia Aumüller.

Alnatura Magazin Oktober 2020

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