Juli 2006 - Gymnasium Weingarten

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Juli 2006 - Gymnasium Weingarten

Juli 2006

NEUES AUS DEM

verantwortlich für die Redaktion: G. Jaksch (Jk)


Aus dem Kollegium

An der Schwelle zum Ruhestand

Heidelinde Henssler-Fischinger

Christian Weichert

Ade – ich geh' ins Sabbatjahr 06/07

"Ich denk' an Euch in aller Freud

gar bald

in meiner freien Zeit."

Mein Abschied vom Gymnasium Weingarten

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006

H. Henssler-Fischinger

Nach diesem Schuljahr werde ich ei n "Sabbatjahr" nehmen, um danach in

Pension zu gehen. Damit beende ich nach 16 Jahren am Gymnasium Weingarten

die längste Periode meines Lehrerlebens und freue mich schon sehr

auf die "neue Freiheit" in meiner Pensi onszeit. Als ich mich vor mehr als 40

Jahren entschloss, Lehrer zu werden, war eines der Hauptmotive die an mir


persönlich und an meinen Altersgenossen gemachte Erfahrung, dass Erziehung,

wie ich sie in Schule und auch privat erlebt hatte, so nicht aussehen

darf. Es regierte noch der Rohrstock, autoritär standen die Erwachsenen meilenweit

über dem Kind. Die Schule verstand sich als Paukschule. "Werde erst

mal erwachsen, erst dann bist du ein vo llwertiger Mensch", war ein Satz, den

man fast täglich zu hören und zu fühlen bekam. Das wollte ich anders machen

und es wurde mir leichter gemacht, als ich erwartet hatte. Denn als ich

1972 am Spohn-Gymnasium in Ravensburg anfing, hatte die Studentenbewegung

mit einigen Jahren Verspätung auch Oberschwaben erreicht und als

junger Lehrer durfte, ja fast musste man damals neue, andere und eigene

Erziehungsideen verwirklichen. Im Mittelpunkt sollte jetzt die Entwicklung jedes

einzelnen Schülers zu einer eigenständigen, kritischen und selbstbewussten

Persönlichkeit stehen. Dazu wurden viele neue und richtige, aber

auch einige falsche Wege eingeschlagen. Meinem Ziel aber durfte und konnte

ich mit sehr viel Freiheit - ich hatte dafür auch die richtigen Fächer,

Deutsch und Sport, gewählt - ein Lehrerleben lang folgen. Das hat die Ausübung

meines, wie ich meine, schwierigen Berufes schön, befriedigend und

hoffentlich auch immer wieder mal erfolgreich gemacht. Wichtig war mir dabei

auch immer, nicht stehen zu bleiben, sondern neue Erfahrungen zu machen

und weiterzugeben. So bin ich nach sieben Jahren in Ravensburg, drei Jahren

am Studienseminar Weingarten, ac ht Jahren an einer Europaschule in

Holland schlussendlich in Weingarten gelandet, das nun doch die längste

Station meines Lehrerlebens geworden ist. Ich freue mich auf die nächste

nun schulfreie Zeit, in der ich noch vi el von der Welt sehen will, noch mehr

Sport treiben will, Häusle bauen und basteln kann und noch intensiver als

bisher schon die Entwicklung meiner sechs Enkel begleiten darf.

Vom Gymnasium ans Seminar Weingarten

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006

Christian Weichert

Nach 30 Jahren Zugehörigkeit zum Kollegium des Gymnasiums bin ich seit

einigen Monaten voll und ganz an das "Seminar für Didaktik und Lehrerbildung

Weingarten" versetzt. Dieses Seminar wird häufig mit der PH verwechselt,

vielleicht weil es auch auf dem Martinsberg liegt und auch Lehrerbildung

betreibt. Da dort die jungen Kolleginnen und Kollegen für die Gymnasien und

die beruflichen Schulen ihr Referendariat durchlaufen, hat das Seminar allerdings

mit der PH gar nichts zu tun. Meine neue Aufgabe auf dem Martinsberg

besteht in der Leitung des Bereichs der "ganzheitlichen Lehrerbildung". Damit

wollen wir am Seminar zum Ausdruck bringen, dass der Lehrberuf etwas ist,

was jeden mit seiner ganzen Person fordert. Und diese ganze Person soll

deshalb ganzheitlich gefördert werden, wozu auch künstlerische Elemente

und kreative Aspekte gehören. Meine A rbeit am Gymnasium mit dem Thea-


terspielen, dem Filmemachen, dem Bü cher-Mit-Schreiben etc. hat mir eine

breite Grundlage gegeben, auf der ich meine neuen Aufgaben hoffentlich gut

anpacken kann. Dem Gymnasium im Tal bleibe ich als Lehrer – wenigstens

in bescheidenem Umfang – und im Herzen - ganz beträchtlich – verbunden,

auch wenn ich jetzt als Professor am Seminar auf dem Berg angesiedelt bin.

Ich möchte nicht auf Euch herabschauen.

Jan Koppmann

Last, but not least:

Gute Genesung wünschen wir Karl Blaas und Rudi Kränzler und hoffen, beide

bald wieder unter uns zu sehen!

Schulnachrichten

Bildungslandschaft Ravensburg

Im vergangenen Schuljahr hat sich unser Gymnasium zur Teilnahme an der

Bildungslandschaft Ravensburg entschlossen. Damit ist auch eine Selbstevaluation

an Schulen verbunden gewesen. An unserer Schule haben sich Eltern,

Lehrer, Schüler der Klassen 6 und 11 so wie alle Mitarbeiter an der Befragung

beteiligt. Die Rücklaufquote bei den Fragebögen lag bei knapp 80 %.

Dieses Ergebnis ist ein Erfolg und ermöglicht uns eine solide und aussagekräftige

Weiterarbeit mit den Daten.

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


Momentan liegen uns die Rohdaten vor. Diese werden bis Ende September

von externen Kommentatoren ausgewertet und kommentiert. Im Anschluss

daran ist es einfacher möglich, unsere Stärken aber auch Schwächen auszuloten.

Dies wird im kommenden Schuljahr erfolgen.

Kerstin Horn

Änderungen bei BOGY stehen an

Ab dem kommenden Schuljahr 2006/2007 stehen Änderungen hinsichtlich

des Termins und der Durchführung der beruflichen Orientierung (BOGY) an

unserer Schule an.

Zukünftig wird das BOGY-Praktikum eine Woche statt bisher drei Tage dauern.

Der Termin, der in den letzten J ahren vor den Herbstferien lag, wird auf

den Zeitraum des Halbjahreswechsels verschoben. Für die kommenden

Klassen 10 wird BOGY im Zeitraum von Montag, 29.01.07 bis Freitag,

den 02.02.07 (KW 5) liegen.

Durch diese Neuerungen erhoffen wir uns einerseits eine systematische Vorbereitung

auf das Praktikum im R ahmen des Fachunterrichts (Gemeinschaftskunde)

und andererseits folgen wir bereits jetzt den Anforderungen

von G 8, die ein einwöchiges Prak tikum am Gymnasium vorsehen. Dadurch

sollen die Schüler einen vertieften Einblick in die Berufs- und Arbeitswelt erhalten.

Allerdings wird es im ersten Jahr der Neuerung sicherlich so ein, dass Unternehmen

und Einrichtungen sich auf den neuen Termin bzw. die Verlängerung

erst einstellen müssen und die Schüler und Schülerinnen eventuell mehr Geduld

bei der Bewerbung haben müssen.

Kerstin Horn

Einweihung des Ganztagesbereiches am Schulzentrum

So weit ich mich zurück erinnern kann, war immer wieder die Rede davon,

ein Schulzentrum müsse auch über eine Aula verfügen. Der Innenhof im Untergeschoss

der Realschule war einmal im Gespräch. Nach Auskunft unseres

obersten Theaterexperten, Herrn Koppmann, wäre dieser Raum nicht so

auszubauen gewesen, dass man hier hätte Theater spielen können. Ein

zweiter Plan bestand darin, in dem neuen Gebäude der Realschule eine Aula

unterzubringen. Dies scheiterte daran, dass die Realschule alle verfügbaren

Klassenzimmer in diesem Gebäude dringend benötigte und andererseits eine

Vergrößerung des gesamten Gebäudes aus Kostengründen nicht in Frage

kam. Als sich dann der Zustand der kleinen Sporthalle dramatisch ver-

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schlechterte - der Boden war kaputt, im Winter versagte die Heizung, an den

Fenstern, die nur aus einer einfachen Glasscheibe bestanden, bildeten sich

bei tiefen Temperaturen Eisflächen - beschloss die Stadtverwaltung eine Sanierung.

Der ehemalige Leiter des Hochbauamtes, Herr Reisch, kam dann

mit dem Vorschlag, diese kleine Halle so zu sanieren, dass sie als Aula benutzbar

wäre.

Während der Plan für eine Aula, wie aus dem Vorhergehenden ersichtlich,

eine lange Vorgeschichte hat, kam der Plan für eine Mensa ganz plötzlich.

Niemand dachte bis vor drei Jahren daran, im Schulzentrum eine Mensa zu

bauen. Da beschloss die damali ge Bundesregierung das Programm IZBB,

d.h. "Investition, Zukunft, Bildung und Betreuung" mit über vier Milliarden Euro

aufzulegen, wobei für Baden-Württemberg über 500 Millionen Euro vorgesehen

waren. Im Juni 2003 wurde das Programm im Amtsblatt "Kultus und

Unterricht" veröffentlicht. Stadtkämmerer vieler Städte, vor allem im Süden

unseres Landes, waren wie elektrisiert von der Vorstellung mit 90%igem Zuschuss

Investitionen tätigen zu können. Im Herbst 2003 stellte das Gymnasium

den Antrag an die Stadt Weingarten, in eine offene Ganztagesschule umgewandelt

zu werden, was die Voraussetzung für die Zuschüsse nach dem

Programm IZBB war. Die Planung für die Sanierung der kleinen Sporthalle

wurde sofort gestoppt, um eine Gesamtplanung sowohl für Sporthalle mit Aula

als auch Mensa zu erstellen. Zw ei Architekturbüros wurden damit beauftragt.

Nach langer intensiver Diskussion votierte die Gesamtlehrerkonferenz

für die Planung von Herrn Salvenmoser aus dem Architekturbüro Dierig aus

Berg. Die Stadtverwaltung hatte sich auch für diesen Entwurf entschieden,

der Gemeinderat stimmte ebenfalls zu. Nun ging es an die Detailplanung, die

sich nach vielen Änderungen bis Herbst 2004 hinzog. Im November 2004 begann

schließlich die eigentliche Bauphase.

Nach gut 1½ Jahren war es am letzten

Donnerstag, den 13. Juli, endlich

so weit: Die neue Sporthalle mit Aula

und die Mensa konnten eingeweiht

werden. Es ist zwar noch lange nicht

alles fertig, aber unter dem Druck

des Einweihungstermins war wenigstens

im Inneren alles so weit, dass

die Feier abgehalten werden konnte.

Die Gäste, die zum ersten Mal das

Innere betraten, waren sehr angetan

und voll des Lobes über die gelungene Architektur. Es gab ein sehr kurzweiliges

Programm, gestaltet von der Big Band der Realschule und des Gymna-

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


siums, von der Theater-AG der Obers tufe und vor allem durch mehrere unterhaltsame

Beiträge von Sportarbeitsgemeinschaften des Gymnasiums und

der Realschule.

Während unseres Schulfestes am 29. Juli werden Eltern und Schüler die Gelegenheit

erhalten, Mensa und Aula zu besichtigen.

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Alfred Schick


Aus dem Schulleben

Endlich wieder SMV-Ball!

Am Freitag, den 7. April 2006 war es nach 3 jähriger Pause endlich wieder

soweit: SMV-Ball im Gymnasium Weingarten!!

Nach wochenlanger intensiver SMV-Arbeit war alles für den Abend, der unter

dem Motto “Ready for Easter“ stand, perfekt organisiert: die Cocktailbar, Karaoke,

die Deko, Essen und Trink en. Schon ab 18.00 Uhr war der Andrang

sehr groß, was bis 22.00 Uhr auch so blieb. Danach waren leider nur sehr

wenige der älteren Schüler da - zum Erstaunen der Anwesenden, denn es

hätte sich wirklich gelohnt, da die Stimmung, dank Karaoke, einfach super

war! An dieser Stelle ein Aufruf an alle Stufen ab Klasse 10: Kommt unbedingt

beim nächsten SMV-Ball vorbei. Ihr werdet überrascht sein!!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Ball in allen Bereichen ein voller

Erfolg war, besonders auf Grund der Hilfe vieler Lehrer und Eltern. Vielen

herzlichen Dank!!

Die SMV freut sich schon auf einen noch erfolgreicheren SMV-Ball im neuen

Schuljahr!

Andrea Knörle und Eva Leibinger

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Die Nacht der gruseligen Geschichten: Lesenacht der 5c

Am Freitag, dem 19. Mai, veranstaltete

die Klasse 5c mit Frau Rapp und Herrn

Schlecht endlich die lang ersehnte Lesenacht.

Wir trafen uns um 19 Uhr, um unsere

Essensvorräte in die Küche zu bringen

und unsere Nachtlager herzurichten.

Kurze Zeit später trafen auch schon die

beiden Zwölftklässlerinnen Anne und

Marlene ein, die sich spontan bereiterklärten

bei dieser Klassenaktion mitzumachen.

Während die beiden Großen

aus den mitgebrachten Essensspenden

das Abendessen zauberten und die Kuchen

aufschnitten, die sie uns noch extra

gebacken hatten, widmete sich die Klasse

dem Dekorieren des Leseraums und anderem Organisatorischem. Anschließend

gab es eine erste Leserunde, in der einzelne Schüler ihre Lieblingsbücher

vorstellten und Passagen daraus vorlasen. Um 20.30 Uhr konnten

wir uns dann im Schülercafe an perfekt vorbereitete Tische setzen und

das kalte Buffet plündern.

Frisch gestärkt teilten wir uns nach dem Abendessen in Arbeitsgruppen ein.

Eine halbe Stunde lang konnten wir entweder spannenden Gruselgeschichten

bei Herrn Schlecht lauschen, mithilfe von magischen Gegenständen und

Frau Rapp eigene Gruselgeschichten erzählen oder - was den größten Anklang

fand – mit Marlene und Anne Gruselgeschichten nachspielen. In einem

Oberstufenraum standen allerlei tolle Requisiten

bereit, so dass der Phantasie keine

Grenzen gesetzt waren. Nach Ablauf

der Zeit wurde die Gruppe gewechselt. Im

Anschluss an die Workshops stellten wir

uns in einem Kreis auf, um Anna, die wegen

einer Sportveranstaltung leider erst etwas

später kam, mit einem Wunderkerzenfeuerwerk

zu empfangen.

Da das Toben und Erzählen uns hungrig gemacht hatte, war es Zeit für einen

Mitternachtsimbiss, bevor wir uns ins Kino des Erdkundesaals zurückzogen,

um eine Literaturverfilmung des Kinderbuchklassikers Momo anzuschauen.

Da es die Klasse aber viel spannender f and gemeinsam zu spielen, war Mo-

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mo nach einer dreiviertel Stunde abgemeldet, und die Schüler machten genau

das, was Momo vorschlug: Sie hörten einander zu und spielten spannende

Spiele im Leseraum.

Um halb eins wurde die Schlafensze it ausgerufen und ab halb zwei waren so

langsam auch die letzten Mädchen kurz vor dem Einschlafen. Aber die Ruhe

dauerte nicht lange: Um kurz nach fünf morgens war für fast alle die Nacht

vorbei. Noch im Schlafanzug traf sich die ganze Klasse wieder im Klassenzimmer,

um das Spiel fortzusetzen, das letzte Nacht durch die Lehrer unterbunden

wurde. Da alle so früh wach waren, konnten wir noch eine Stunde

lang über unser Jugendbuch reden, bevor es um 8 Uhr Frühstück gab. Nach

dem Frühstück überraschte uns Herr Schi ck. Bis um 10 Uhr die Eltern kamen,

spielten wir noch verschiedene Tobspiele im Schulhof.

Wenige Tage später überraschte uns Marlene mit einem tollen Fotoplakat

von der Lesenacht, das sie aus ihren Fotos gebastelt hat und uns für unser

Klassenzimmer schenkte. Vielen Dank dafür und für eure Mitarbeit, liebe Anne

und Marlene.

Klasse 5c und B. Rapp

Exkursion ins Legoland

Die Klasse 5c und ihre Patenklasse 9a machten am 23. Juni 2006 eine Exkursion ins

Legoland nach Günzburg.

Wir, die Klasse 5c, trafen uns um 8 Uhr im Klassenzimmer. Nachdem überprüft

wurde, ob jeder da ist, ging es zum Festplatz, wo wir auf unsere Paten

trafen. Während der Fahrt waren alle aufgeregt und redeten durcheinander.

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Als wir um 10 Uhr endlich am Ziel waren, freuten sich alle. Nachdem die Lehrer

nach einigen kleineren Schwierigkeiten endlich die Karten in den Händen

hielten, wurden wir mit unseren Paten in Kleingruppen eingeteilt und erhielten

die Parkpläne und die ersehnten Eintrittskarten.

Zuerst erkundeten wir eine Stunde lang den

Park, bis wir von der 5c uns mit Frau Rapp

und Frau Kröner trafen, um an dem

Robosports-Workshop teilzunehmen. Wir

bauten tolle Roboter, die Handball, Fußball

und sogar Basketball spielen konnten.

Anschließend mussten wir sie mit dem

Computer programmieren. Es war wirklich

genial. Dann war Vesperpause angesagt. Wir

aßen schnell, damit wir wieder mit unseren

Paten losziehen konnten. Wir fuhren

Achterbahnen, die als Autos und Drachen

auftraten, Bionikelarme schleuderten uns

durch die Luft und die Wildwasserbahn führte

uns in das Land der Dinosaurier, wo wir

nassgespritzt wurden. Es machte uns allen

riesigen Spaß. Auch unsere Lehrer mussten

mit uns Achterbahn fahren.

Um 15 Uhr traf sich die 9a zum W orkshop. Auch sie durften Roboter bauen

und programmieren. In dieser Zeit lösten wir mit unserem Galileoheft Aufgaben

zu verschiedenen naturwissenschaftlichen Phänomenen. Die einzelnen

Stationen waren bei den jeweiligen Fahrgeschäften untergebracht, bei denen

man zuvor das jeweilige physikalische Gesetz "erfahren" hatte. So konnten

wir uns die Dinge ganz gut vorstellen.

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Um 16 Uhr trafen wir

uns wieder am Haupteingang.

Alle waren

traurig, dass der Ausflug

vorbei war, und

wären gerne noch

länger geblieben. Da

wir alle viel herumgerannt

waren, um alle

Attraktionen des

Parks zu erleben, waren

wir ziemlich fertig.


Im Bus war es dann sehr ruhig. Um uns wieder in Stimmung zu bringen, ließ

Frau Kröner die Aufsätze vorlesen, die drei Schüler als Strafarbeit erhielten.

Es war sehr lustig und wir konnten aus vollem Hals lachen. Mir taten nach

dem Ausflug die Beine weh, aber es war ein wunderschöner Tag.

Bei den Corres in Arques

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Lena Veitl, 5c

In den Zug und fertig los zum Gegenbesuch in Arques! Nach der langen Zugfahrt

kamen wir müde und aufgeregt am Bahnhof in Arques an. Die Wiedersehensfreude

war groß und dann fuhren wir mit unseren Familien nach Hause.

Dort wurden uns der Rest der Familie und das Haus gezeigt.

Am nächsten Tag bekamen wir in der Schul kantine ein kleines Frühstück, bei

dem uns die Lehrer und der Rektor der Schule herzlich begrüßten. In Gruppen

eingeteilt bekamen wir eine Schulführung, die unsere "Corres" selbst

machten. Danach trafen wir uns im Konferenzraum der Schule, in dem jeder

ein Objekt von sich vorstellen musste, das ihn charakterisiert. Wir wurden

wieder in Gruppen eingeteilt und spielten Spiele, für die man nicht nur Kön-


nen, sondern auch Köpfchen beweisen musste. Mittags trafen wir uns vor der

Schule, um die Glasfabrik "Cristal d´Arques" zu besichtigen.

Am nächsten Tag trafen wir uns um 8 Uhr an der Schule: Unterricht, danach

Treffpunkt am Eingang. Mit dem Bus fuhren wir nach Audomorais, ein Sumpf-

Moorgebiet etwas außerhalb von St. Omer. Mit einem kleinen Touristen-Boot

fuhren wir durch das Gebiet mit Erklärungen in beiden Sprachen. Danach

fuhren wir zurück in Richtung St. Omer. Dort machten wir eine Rallye, in der

wir viel über St. Omer und seine Ge schichte erfuhren. Endlich ging’s dann

zur heiß ersehnten Shoppingtour. Mit abgelaufenen Schuhsohlen kehrten wir

schließlich wieder zu unseren Familien zurück.

Der nächste Tag war der Tag am Meer – und zwar an der "Côte d´Opale"

(Opalküste). Um 8 Uhr trafen wir uns an der Schule. Von dort aus fuhren wir

mit dem Bus nach Boulogne. Dort besuchten wir das Meeresmuseum, in dem

wir viele Entdeckungen machen konnten. Danach fuhren wir ein Stück weiter:

Wimereux, Cap Blanc-Nez. Wir wanderten auf diesem Cap, das übersetzt

"weiße Nase“ heißt. Oben angekommen konnten wir eine schöne Aussicht

bis nach England genießen. Abschluss des Ausflugs war ein Besuch in einem

Kaufhaus bei Boulogne. Abends spie lten wir Billard mit Essen vom Mc

Donalds.

Am nächsten Tag hatten wir wieder Unterricht. Eine kleine Anmerkung zu der

großen Pause: Wir wurden behandelt wie die Stars auf dem Schulhof und jeder

starrte uns an. Mit Sportsachen ausgerüstet gingen wir am Nachmittag in

eine Turnhalle in der Nähe der Schule. Mädchen und Jungen der Schule

zeigten uns eine kleine Turnvorführung. Der Applaus war laut. Danach gingen

wir zur Schulsporthalle. Ein Badmintonturnier!

Nach zwei Stunden

Sport wurden wir in den Konferenzraum

der Schule zu Kaffee und Kuchen

mit unseren Austauscheltern eingeladen.

Dort bedankte sich die stellvertretende

Schulleiterin mit einem

kleinen Geschenk bei Frau Schaden

und Frau Graßmann für den Austausch.

Am Wochenende gingen wir alle zusammen

ins das große Hallenbad

nach Boulogne. Dort hatten wir großen

Spaß, auch wenn einigen die Baderegeln

nicht so ganz gefielen… - Der

nächste Tag war unser letzter Tag. Alle,

die am Austausch teilnahmen, trafen

sich gegen Mittag bei einer Französin,

die ihren Geburtstag mit einer

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


kleinen Party feierte. Am Abend w ar Bowling angesagt. Alle hatten großen

Spaß, doch die Stimmung wurde von Minute zu Minute trauriger, denn der

Abschied stand bevor…Am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns von

unseren Gastfamilien und fuhren mit unseren Gasteltern und unseren "Corres"

zum Bahnhof. Dort noch einm al Verabschiedung mit Tränen und den

traditionellen BISES.

Nach zwei Stunden Fahrt kamen wir dann endlich in der Hauptstadt Frankreichs

an - PARIS! Gespannt stiegen wir aus dem Zug. Dann ging’s los. Wir

besuchten unter anderem den Eiffelturm, den Arc de Triomphe, Nôtre-Dame

und noch viel mehr…! Auch eine Fahrt auf dem Bateau-Mouche, das wir aus

unserem Französischbuch kennen, stand auf dem Programm. Nach der kleinen

Besichtigungstour auf der Seine hatten wir noch zwei Stunden Freizeit in

Paris. Abends gingen wir alle gemei nsam zum McDonalds. Auf dem Rückweg

zum Bahnhof gingen wir noch am Louvre vorbei. Nach diesem schönen,

aber anstrengenden Tag schliefen wir dann im Nachtzug in Richtung Heimat

ein. Vielen Dank für diesen gelungenen Austausch!

"Go Israel!"

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006

Hannah Schaefer

Am 17. Mai 06 machten sich die 25 Teilnehmer des Israel-Seminars des

Gymnasiums Weingarten und des Ravensburger Welfen-Gymnasiums neugierig

und voller Erwartungen auf ihre Reise nach Israel. Fast ein Jahr Vorbereitung

steckte hinter dem Austauschprojekt mit unserer Partnerschule in Nahariya.

Acht Monate waren vergangen seit dem Besuch unserer Partner im


Schussental, und wir freuten uns alle auf ein Wiedersehen. Entsprechend

herzlich wurden wir von ihnen bei unserer Ank unft in Tel Aviv empfangen. In

den Gastfamilien angekommen, fühlten wir uns vom ersten Augenblick an

wohl und gut aufgehoben. Es ist wirklich bewundernswert und bewegend,

dass unsere Gastfamilien - trotz vieler Holocaustopfer in den eigenen Familien

- bereit waren, uns als Deutsche so freundlich und vorurteilslos aufzunehmen.

Sie waren sehr bemüht um unser leibliches Wohl, nützten die freien

Tage gern zu privaten Ausflügen mit uns in die Umgebung oder luden uns zu

Familienfesten (Hochzeiten und Bar-Miz wa-Feiern) ein. So wurde uns nicht

nur die Kultur, sondern auch das tägliche Leben in einer jüdischen bzw. israelischen

Familie näher gebracht.

Bereits am nächsten Tag machten wir uns auf, den Norden Israels, speziell

die Stadt Nazareth zu erkunden. Schon dieser erste Ausflug öffnete uns die

Augen für die unglaubliche Vielfalt dieses kleinen Landes; denn nach einer

Hospitation in unserer jüdischen Partnerschule in Nahariya besuchten wir am

Nachmittag in Nazareth die arabische Privatschule der Salvatorianerinnen,

die von Schwester Clara, der Cous ine des Ravensburgers OBs, Herrn

Vogler, geleitet wird. Und anschließend erholten wir uns bei süßem Tee und

Pitot mit Labane in Tschibli, einem Beduinendorf am Fuße des Berges Tabor.

Es sollten noch viele aufregende und abenteuerliche Ausflüge folgen. Die

Kreuzfahrerstadt Akko, die Napol eons Eroberungsversuchen standhielt, und

unser "Tag Jesu" am See Genezareth w erden wohl allen unvergesslich bleiben.

Wider alle Erwartungen war der See Genezareth erheblich größer, als

die Evangelien vermuten lassen. Der Tag der Geheimreligionen führte uns zu

den Bahais nach Haifa und zu den Drusen nach Daliath al Carmel. Und als

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


esonders aufregend für die Technikbegeisterten unter uns erwies sich die

Führung durch das "Technion" in Haifa, das von Albert Einstein gegründet

wurde und heute einen exzellenten Ruf als Wissenschaftsschmiede genießt.

Zwei Nobelpreise für Biochemie 2004 unterstreichen dieses außerordentliche

Forschungsniveau.

Als absoluten Höhepunkt hat aber wohl j eder die Sechs-Tages-Reise in die

Hauptstadt des heiligen Landes Jerusalem und in die judäische Wüste empfunden.

In Jerusalem übernachteten wir in einem Jugendhotel, das wir nur

selten zu Gesicht bekamen, da unser Programm vielschichtig und prallgefüllt

war. Das Israelmuseum, die Knesseth, der Tempelberg, die Grabeskirche

und die Klagemauer waren nur einige der Highlights auf unserer Reise. Bei

Nacht wirkte Jerusalem besonders imposant. Mit einem tränenden Auge verließen

wir nach drei wundervollen Tagen die goldene Stadt, freuten uns jedoch

schon auf die Abenteuer der Wüste Negev.

Wir nächtigten im Kibbuz En

Gedi, einer wunderschönen

Oase, in einem Bungalow-

Dorf, das wir fast allein für

uns hatten. Wir badeten im

legendären Toten Meer, besichtigten

die Höhlen von

Qumran, wo 1947 die berühmten

Essener Schriftrollen

gefunden wurden, und

natürlich genossen wir unsere

"Wüstensafari". Einen

ganzen Tag lang kurvte unser

Wüstenbus bei sengender

Hitze (42° im Schatten) durch wilde Schluchten, wasserlose Wadis und

bizarre Kraterlandschaften. Bei der abschließenden Tour mit Eselskarren

mussten wir feststellen, dass unser Esel absolut nicht gewillt war unser zweirädriges

Wägelchen zu ziehen, nicht einmal unser freundliches Zusprechen

konnte ihn dazu bewegen, und so t rotteten wir eben neben unserem störrischen

Esel her.

Doch die allgemein heitere und gel öste Stimmung wurde am Tag unserer

Rückkehr nach Nahariya gedämpft, als wir erfuhren, dass im Norden Israels

Raketen der Hisbollah einschlugen. Zurück in Nahariya wurden wir aber sogleich

von unseren Gastfamilien beruhigt ("We are used to it."); dennoch

machte uns dieses Ereignis bewusst, wie schnell kämpferische Auseinandersetzungen

in Israel ein normaler Bestandteil des Lebens werden können. Da

der Alarm jedoch eine halbe Stunde nach unserer Rückkehr aufgehoben wurde,

gingen wir noch am selben A bend schon wieder gemeinsam aus, was

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


uns während unseres Austausches zu einer Gewohnheit wurde. Man kann

die Israelis trotz der schwierigen Lebensumstände, denen sie ausgesetzt

sind, als ein ausgehfreudiges Volk bezeichnen. Barbecue am Strand, Relaxen

in den zahlreichen Cafés, Billardspielen sowie nächtliche Shoppingtouren

in der Mall (24 Stunden am Tag geö ffnet!!) gehörten zum normalen Abendprogramm,

das mindestens ebenso gefüllt war wie unsere Tagesausflüge,

aber einen guten Ausgleich bot. Den gelungenen Abschluss unserer ereignisreichen

Reise bildete ein gestalterisches Schulprojekt, bei dem beide Gruppen

gemeinsam ein 25 Meter langes Tuch kreativ und individuell mit Pinsel

und Farbe bearbeiteten, die Fahrt zum Quellgebiet des Jordan zusammen

mit unseren Partnern, die Gruppenprojek te und der Farewell-Abend mit der

anschließenden Party.

Viele menschliche Begegnungen gaben diesem Aufenthalt sein ganz besonderes

Gepräge. Wir lernten zum Beispiel einen arabischen Arzt kennen, der

seit 25 Jahren im Hospital in Nahari ya arbeitet; der berühmte Künstler Danny

Bar Shey lud uns in sein Atelier in Tiv'on ein; und unser Wüstenguide war

Gundi Schachar, eine über Israel hinaus bekannte Ökologin und Umweltschützerin.

Einige Schüler trafen sich im Rahmen ihrer Projektarbeit mit Sascha

Blitzblau, einem der über neunz igjährigen Gründerväter Nahariyas, andere

besuchten Beit El, eine Erholungsstätte für Holocaustopfer in Shavei Zion,

und natürlich gab es auch ein herzliches Zusammentreffen und Wiedersehen

mit Pinchas Erlanger.

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


Wir hatten das Glück, dass unser letzter Tag in Israel der Shawuoth-Feiertag

war. Shawuoth heißt übersetzt soviel wie "Wochen" und ist das jüdische Wochenfest,

das sieben Wochen, also fünfzig Tage nach dem Pessachfest, gefeiert

wird. Das Schawuotfest hat mehrere Bedeutungen. So erinnern sich

die Juden damit an den Empfang der Z ehn Gebote am Berg Sinai. Außerdem

ist es ein Erntedankfest, da zu dieser Zeit in Israel Weizen geerntet

wird. Weil die Herabkunft des Heiligen Geistes auf die Jünger Jesu am jüdischen

Wochenfest geschah, wurde im C hristentum Shawuoth zum Pfingstfest.

Nach diesem besinnlichen religiösen Abschluss verließen wir Israel mit

vollen Koffern und schweren Herzen und haben uns wohl auch von Herrn

und Frau Wolfs Israelfieber anstecken lassen. An diesem Punkt möchten wir

Werner, Ursula und Monika noch einmal herzlich für den genialen Austausch

und alle Bemühungen, ihn für uns unvergesslich zu machen, danken und

hoffen, dass sie noch vielen anderen solch ein Erlebnis ermöglichen. Für uns

gibt es nur ein einziges Wort, dass alles ausdrücken kann, was wir erlebt

haben: Sababa (unübersetzbares jüdisch-arabisches Wort...)!

Theaterfahrten über den Bodensee

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Leonie Greiner, Irene Schuster

Diese theaterbegeisterte Gruppe (einige Schüler fehlen) fuhr im abgelaufenen

Schuljahr achtmal nach Konstanz, um am dortigen Stadttheater Stücke

von Shakespeare über Lessing

bis zu Henning Mankell anzuschauen.

Seit mehr als zehn

Jahren machen wir diese Abofahrten

über den Bodensee, weil

uns Konstanz als einziges Theater

in der Nähe mit einem festen

Ensemble immer wieder einfallsreiche,

originelle, mutige, engagiert

inszenierte und – gespielte

Schauspiele bietet. Wir fahren

kurz vor 18 Uhr an der Schule

los und sind gegen 23 Uhr wieder

in Weingarten. Auf der

nächtli-chen Busfahrt nach Hause

wird meist schon heftig über

die Stücke und die Inszenierung diskutiert. Die Jugendabos kosten zwischen

27 und 59 Euro, dazu kommt die Busfahrt mit der Fährüberfahrt über den

See, für die wir für alle 8 Fahrten 64 Euro bezahlen. Dieser niedrige Preis ist


natürlich nur möglich, da die Theat erbesuche subventioniert werden, um

auch schon junge Menschen für gutes Theater zu begeistern.

Auch im nächsten Schuljahr möchten wir wieder mit einem hoffentlich vollen

Bus lebendiges Theater erleben. Da ich in Pension gehe, wird Frau Grassmann

in Zukunft die Fahrten organisieren. Die Anmeldungen für die neue

Theatersaison erfolgen gleich in den ersten Schultagen nach den Sommerferien.

Ich wünsche ihr viel Erfolg dabei und den Schülern viel Spaß am kulturellen

Erleben.

Christian Weichert

Schulkunstausstellung in Kressbronn

Eine GFS-Arbeit aus dem Kurs BK 13.2 bei Frau Henssler mit dem Titel

"Perspektiven" unserer Abiturientinnen Alena Boss , Verena Hund und

Stefanie Seitz ist noch bis Ende August im Seepark Kressbronn bei der

Lände zu sehen. Es handelt sich um eine Acrylmalerei auf Holzplatte, doppelseitig

bemalt, entwickelt aus einer Fotoreihe mit Umfeldstudien.

Preise, Preise, noch mehr Preise

Sechstklässler sahnen Preise beim 53. Europäischen Malwettbewerb

ab

Freiwillig dazu ein Bild malen? Nein, danke, dafür haben wir keine Zeit – so

die Reaktion auf den Hinweis der Lehrerin auf einen europaweiten Malwettbewerb

im Oktober 2005. Also wurde das Wettbewerbsthema in den Kunst-

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


unterricht der 6a eingebaut – und siehe da: Nach der Entscheidung der europaweiten

Jury im Mai 2006 hagelte es Preise.

Und das ging so:

Im Kunstunterricht wurde geforscht

und experimentiert über alle möglichen

Farbgewinnungsmethoden, z. B.

mit den letzten Holunderbeeren der

Saison. Es machte großen Spaß, diese

Beeren zu zerquetschen, daraus

gewonnene "Spezialelixiere" in vorgezeichnete

Behälter zu füllen und

diese dann fantastisch zu etikettieren.

Und dann war es gar nicht mehr

schwer, auch noch die verlangten

Forscher dazu zu malen – eben mit

"Köpfchen".

Frederic Hörnig gewann einen Bundespreis

und erhält Zeichenmaterialien

eigener Auswahl im Wert von 125

Euro.

Alexandra Fleischhut , Hendrik

Frank, Leyla Kaiser und Anna

Windbühler gewannen Ortspreise (interessante Bücher und Überraschungen

zur künstlerischen Weiterbildung).

Das alternative Wettbewerbs-Thema "Pflanzen und Früchte – ein reichhaltiges

Angebot aus Europa bereichert unseren Alltag" wurde in schwarzweißer

Scherenschnitttechnik durchgeführt. Wem dazu nichts einfiel, der studierte

Zimmerpflanzen und Biologiebücher.

Die Lehrerin schaffte allerlei exotisches

Obst herbei als Anschauungsmaterial

und zum Kosten. So sind unkonventionelle,

plakative Schwarz-Weiß-

Bilder mit interessanten Kompositionen

entstanden.

Gewonnen haben hier: Heiko Kress

einen Landespreis, Markus Birkenmaier,

Katja Born und Katja Knodel

einen Ortspreis.

Alle Preise wurden am Mittwoch, dem 3. Mai, im Großen Sitzungssaal im

Amtshaus verliehen. Die Preisträger durften ihre Lehrerin, ihren Schulleiter

und ihre Eltern zum Feiern mitbringen.

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


PS: Laut Statistik war der Anteil der

zum 53. Europäischen Wettbewerb

eingesandten Arbeiten zu schriftlichen

und bildhaften Themen aus unserem

Bundesland Baden-Württemberg

mit ca. 50000 Einsendungen am

höchsten, gefolgt von Bayern und

den anderen Bundesländern. Aus

dem europäischen Ausland kamen

ca. 250 Arbeiten.

Fazit:

Statistisch gesehen war die 6a unserer Schule ganz vorne mit dabei! Alle

Achtung für die vielen freiwilligen Überstunden. Bravo, Bravissimo!

H. Henssler-Fischinger

Eine Auswahl von preisgekrönten Arbeiten findet sich im ganzen Heft verteilt.

Robotik-AG holt WM-Silber nach Weingarten

Bei der diesjährigen RoboCup Weltme isterschaft in Bremen gelang den

Schülern der Robotik-AG des Gy mnasiums Weingarten unter Leitung

von Hansjörg Stengel ein großer Er folg. Zusammen mit einem japanischen

Team belegten sie in der Disziplin RoboCup Junior Rescue den 2.

Platz und das gleich in zwei Altersklassen.

Fünf Tage lang, vom 14.-18. Juni, wurde in der Messe Bremen mit Robotern

gekickt, getanzt und gerettet. Insgesamt schnitten die deutschen Teams hervorragend

ab und lagen noch vor China und Japan.

Seit 1997 gibt es diesen Wettbewerb mit ständig steigenden Zahlen: Am Anfang

waren es 38 Teams aus 11 Nati onen, diesmal in Bremen 440 Teams

aus 36 Nationen mit insgesamt mehr als 2500 Teilnehmern. Die Initiatoren

von RoboCup haben sich zum Ziel geset zt, die Forschung in den Bereichen

"Künstliche Intelligenz" und "Autonome mobile Roboter" gezielt zu fördern.

Inzwischen ist die RoboCup Gemeinde auf 4000 Forscher angewachsen, und

RoboCup Junior begeistert etwa 30 000 Kinder und Jugendliche weltweit.

Die meisten Teams konstruieren und programmieren Fußball spielende Roboter.

Das Fußballspiel dient als einheitliche Testumgebung. Roboter, die sich hier

behaupten und unter ständig sich verändernden Bedingungen planvoll ein

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


Ziel verfolgen, können noch ganz andere Dinge. Mit geringfügigen Modifikationen

könnten sie auch in Büro, Haushalt oder Medizin erfolgreich zum Einsatz

kommen.

Parallel zu den Fußballrobotern gibt es seit 2001 eine weitere Disziplin: Rettungsroboter.

RoboCup Rescue bedeutet, in einem simulierten Katastrophenszenario

Menschenleben retten. Reduziert auf die JuniorCup Ebene

heißt dies: Konstruiere einen autonomen mobilen Roboter, der einer Linie

auch dann noch folgen kann, wenn diese durch Hindernisse blockiert ist oder

größere Lücken aufweist. Auf dem Weg durch den Hindernisparcour müssen

dann "verletzte Personen" gefunden werden. Sieger ist, wer diese Aufgabe

möglichst schnell, präzise und vollständig löst. Unter 38 Teams mit großer

Konkurrenz aus China und Japan konnten si ch die Robotik-AG im Finale mit

ihrem Programm bis zur Spitze durchsetzen.

Wenn der Industriestandort Deutschland auch morgen technologisch zur

Weltspitze gehören soll, dann müssen heute technikbegeisterte Kinder und

Jugendliche gezielt gefördert werden. Dazu leistet die Robotik-AG einen Beitrag.

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006

Hansjörg Stengel

Die "glorreichen Zehn" von links nach rechts:

Hansjörg Stengel, Andreas Haller, Roman Huft, Simon Kupferer, Michael Beck, Simon

Conrady, Daniel Schaden, Yannick Feith, Willi Köpplin, Felix Weber (nicht im Bild)


Jugend Trainiert für Olympia – Kreisfinale Leichtathletik

Jede Mannschaft setzt sich aus bis zu zwölf Teilnehmern zusammen. Jeder

darf in höchstens drei Disziplinen an den Start gehen. Die acht punktbesten

Mannschaften jeder Wettkampfklasse aus allen Kreisfinals Baden-

Württembergs dürfen am Landesfinale teilnehmen. Die Sieger des Landesentscheids

(WK II und III) erreichen im Herbst das Bundesfinale in Berlin.

Beim diesjährigen Kreisfinale nahm das Gymnasium mit acht Mannschaften

teil. Zwei Teams unserer Schule gelang es, die Siegerpokale als Kreisfinalbeste

zu erringen: Wettkampf (WK) I Jungen (Kl. 11-13) und WK II

Jungen (Kl.9-11).

Die Mädchen im WK III erreichten Platz 3, die Jungen kamen auf Platz 4.

Im WK IV stellte das Gymnasium sowohl bei den Jungen als auch bei den

Mädchen jeweils zwei Mannschaften. Sie belegten die Plätze 3 und 6.

Ein besonderer Dank geht an die Lehrer und die Schüler aus Klasse 11 und

12, welche die über 80 teilnehmenden Schüler während des Wettkampfs vorbildliche

betreuten.

I. und R. Kränzler

Fußballnachwuchs Kreismeister bei Jugend trainiert

Hatte es im letzten Jahr nur zum Vize-Kreismeister gereicht, so haben unsere

jüngsten Fußballer aus den Klassen 5 bis 7 nun den Titel des Kreismeisters

errungen. Mehr noch: Nachdem man auc h die Oberschulamts-Zwischenrunde

gegen drei weitere Kreismeister ungeschlagen überstanden hat, winkt nun

sogar der Titel des Oberschulamtsmeisters.

Das erfolgreiche Team:

Tunc Albyrak, Markus Birkenmaier, Denis Da Silva, Dominik Donath, Jonas Hirsch, Felix Lang, Tobias Volk,

Corbinian Schlosser. Auf dem Bild fehlen: Dominik Boos, Ndigrim Halili, Max Zink

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


Bei den Fußball-Stadtmeisterschaften der Weingartener Schulen belegten

unsere Jungs in einem Teilnehmerfeld von 8 Mannschaften einen hervorragenden

2. Platz. Geschlagen geben mussten sie sich erst im Endspiel, und

zwar gegen die Realschule, die sie in der Vorrunde noch besiegt hatten.

Aufgebot:

Daniel Schupp (8), Tim Ulrich (8), Sebastian Bosch (9), Jonas Braun (9), Johannes Dengler (9) Dennis

Hecht (9), Feryat Kaya (9), Victor Schreiner (9)

Betreuer: Thomas Dick, Matthias Rommel (13)

Wolfram Berger

Landesfinale im Volleyball

Am 06.07.2006 nahm zum ersten Mal eine Volleyballmannschaft des Gymnasiums

Weingarten an einem Landesfinale teil. Nach sehr guten Leistungen

beim Kreisfinale, in der Zwischenrunde und beim Regierungspräsidiumsfinale

hatten sich Timo Baur, Steffen Kirsch, Florian Stocker (alle 7c) und Felix Kaiser

(7b) für diesen Endkampf qualifiziert.

Dort traten sie gegen Mannschaften der Volleyballhochburgen ganz Baden-

Württembergs an und zeigten tolle und spannende Spiele. Am Ende reichte

es zu einem beachtlichen 6.Platz.

Gratulation Euch Jungs und Dankeschön für viele spannende und lustige Augenblicke!

Jürgen Notzke

Jugend musiziert: Bundespreis für Johanna Schwarzl

Beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert 2006 in Freiburg erspielte sich

Johanna Schwarzl (Klasse 8b) auf der Querflöte einen hervorragenden ersten

Preis.

Wir gratulieren!

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


Zwei Theater-Highlights zum Schuljahresende!

Das Titelbild, eine Arbeit von Natalie Kacemi, Klasse 11b, weist auf die Aufführungen

unserer "großen" Theater-AG hin; die Theater-AG der Mittelstufe

präsentiert:

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Rund ums Abitur

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Fotos: Erich Dollinger


Ralph Andris – Julia Armbruster – Karen Armbruster – Martina Baur – Roman

Bek – Jacqueline Bluhm – Alena Boss – Carina Brammertz – Nadja Brehme

– Tamara Bürkle – Laura Cioclea – T homas Dick – Felix Dollinger – Regina

Dornhof – Dominik Fischer – Guido F ranzen – Eileen Fritz – Andreas Gampp

– Michael Gauder – Leonie Gleichauf – Arthur Götte – Manuel Grundt – Nadja

Gutzeit – Jennifer Heim – Celine Hermel – Nadine Hildermann – Iris Holweg

– Marc Huber – Verena Hund – Saski a Isele-Schäfer - Katharina Jantzen

Julia Jung – Sebastian Kanis – Stephanie Kaplanek – Christoph Kommer

– Franziska Kramm – Andreas Krehan – – Sonja

Langlois – Philipp Leiprecht – Christian Liebhardt – Patrick Majerle – Markus

Malsam – Sarah Marcus – Markus Mayer – Henriette Merk - Valentina Milatschewa

– Katharina Mogg – Joachim Neff – Matthias Rommel - Maren Rottler

– Mario Rubic – Timo Schiele – Alexandra Schlecht – Sascha Schmid – Stefanie

Seitz – Helene Senger – Daniela Sepke – Philipp Sigloch – Carolin

Singpiel – Simon Sommer – Helena Speckter – Marion Straub – Anne-

Kathrin Toillié – Marion Tratzyck – Sten Ungermann – Sandra Veser – Patrick

Walter – Rainer Weiß – Ilhan Yen

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Neues aus dem Gymnasium WeingartenJuli 2006


Terminvorschau

Juli 06 29.07. ab 9.30 Uhr Schulfest

31.07. unterrichtsfrei (statt Samstag)

August 06 02.08. 7.30 Uhr Ökum. Gottesdienst (Heilig Geist)

4. Stunde Zeugnisausgabe

September

06

03.08. – 16.09. Sommerferien

18.09. 8.20 Uhr

8.45 Uhr

Unterrichtsbeginn Kl. 6-13

Unterrichtsbeginn Kl. 5

Was man sich im Juli kaum noch vorstellen kann: Soviel Schnee lag im März!

Gymnasium Weingarten

Tel. Nr.: 0751/ 561 921 50

Fax Nr.: 0751/ 561 921 60

e-mail: gym@weingarten-rv.schule.bwl.de

Besuchen Sie

unsere Homepage!

http://www.gymnasium-weingarten.de

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