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landundleute

Kostenlos an alle Haushalte

Land und Leute

24. Jahrgang - Ausgabe 9 - Oktober 2020

www.land-und-leute.de - 05022-1363

Das Magazin für die Mittelweser-Region

Samtgemeinden

Marklohe u Heemsen

Foto:M. Fischer_pixelio.de.

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Land und Leute Mittelweser-Region uSG Marklohet Seite 3

Postkartenwettbewerb

der Gemeinde Wietzen

Impressum:

Land und Leute

für die Mittelweser-Region:

Herausgeber: Verlag Land und Leute, Elke Backhaus

Bremer Straße 24, 31608 Marklohe/Neulohe

Anzeigen: Klaus Eckelmann, Elke Backhaus

Redaktion:

Elke Backhaus

Satz & Layout:

Klaus Eckelmann

Druck:

Weserdruckerei, Stolzenau

Auflage:

4.000 Exemplare

Vertrieb : In den Samtgemeinden Marklohe und Heemsen.

durch Hausverteilung / Auflagestellen / online

Kostenlos, ein Anspruch besteht nicht!

Telefon: 0 50 22 - 13 63

Fax: 0 50 22 - 89 13 74

E-mail:

redaktion@land-und-leute.de

web:

www.land-und-leute.de

Redaktionsschluss für die November-Ausgabe ist der 12. Oktober 2020

Weitere Monats-Magazine aus unserem Verlag:

Ausgabe: Im Südkreis

Samtgemeinde Mittelweser

Gemeinde Stolzenau.

Auflage: 3.500 Exemplare / Hausverteilung

e-mail: suedkreis@land-und-leute.de

Ausgabe: Aue-Bote Hausverteilung in der

Samtgemeinde Liebenau.

Auflage 3.000 Exemplare

e-mail: liebenau@aue-bote.de

Foto: Die Gewinner Jasmin Schröter, Jakob Grundmann, Gunhild

Grundmann, Theresa König und Gerd Schlemermeyer mit

ihren Entwürfen und Gutscheinen, sowie Hartmut Röpe, Vera

Gajus und Hans-Jürgen Bein mit den weiteren Entwürfen.

Wietzen. Ende August fand die Preisauslosung für die Gewinner

des Postkartenwettbewerbes der Gemeinde Wietzen

statt. Von Oktober bis Mai gingen 63 Entwürfe von 19 Teilnehmer*innen

ein. In einer öffentlichen Ratssitzung im Juni

entschied eine Jury, bestehend aus Ratsmitgliedern und Bürgern,

welche die besten Entwürfe sind. Bei der Preisübergabe

dankten Bürgermeister Hans-Jürgen Bein sowie die Organisatoren

Hartmut Röpe und Vera Gajus den Teilnehmer*innen

für ihr Engagement. Da es keine Platzierung der Motive gab,

wurden die Preise ausgelost: ein Gutschein für die Besichtigung

von Hof Windhorst (Kirschen und Weihnachtsbäume),

Bauerngolf bei Hof Claus, Besichtigung von Früchtehof

Schindler, Übernachtung in einer Jurte von Unser kleiner Hof

und eine geführte Radtour durch Wietzen mit Margret und

Alfred Dankleff. Da alle Gutscheine kostenlos zur Verfügung

gestellt wurden, bedanken sich die Organisatoren Hartmut

Röpe und Vera Gajus an dieser Stelle herzlich bei den Sponsoren.

Die Teilnehmer*innen freuten sich sehr über die tollen

Preise. Die Postkarten sind bereits im örtlichen Einzelhandel

erhältlich - solange der Vorrat reicht.

Vera Gajus

Neuer Schlepper für den

Markloher Bauhof

Veranstaltungskalender

und Messe-Journale

Nachdruck, auch in Auszügen, nur mit Genehmigung unseres Verlages.

Die Redaktion behält sich Kürzungen der eingereichten Artikel

vor. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung.

Marklohe. Auf dem Betriebsgelände der Firma Böse in

Wietzen übergaben Geschäftsführer Cord Prange sowie Henning

Becker, Verkaufsberater Landtechnik bei der Schröder-

Gruppe in Schwarmstedt, den Mitarbeitern des Bauhofes

Marklohe den neuen Schlepper der Marke Valtra. Bürgermeister

Günther Ballandat und seine Ratskollegen Cord Kirchmann,

Holger Schomburg, Werner Cunow, Hans-Hermann

Göbbert und Roland Möhlmann sowie stv. Gemeindedirektor

Matthias Sonnwald verschafften sich ebenfalls einen ersten

Eindruck des neuen Schleppers. www.marklohe.de


Seite 4 uSG Marklohet Land und Leute Mittelweser-Region

Schützenfest mal anders und Lemke feiert doch!

Lemke. Aufgrund der anhaltenden Beschränkungen durch

die Infektionsschutzverordnung des Bundes, wurden bereits

im Mai alle Schützefeste verboten.

Doch der Schützenverein Lemke wäre nicht der Schützenverein

Lemke, wenn den Mitgliedern nicht eine andere, coronasichere

Art einfallen würde, am zweiten Wochenende des

August die längste Nacht des Jahre zu begehen.

So machte die Korporalschaft der Herren bereits am

08.08.2020 mit einem korporalschaftsinternen Schützenfest

den Anfang.

Den Höhepunkt stellte am Samstag, 15.08.2020, das Anbringen

der „Verlängerungsscheibe“ mit Scheibenkommando bei

der amtierenden Schützenkönigin Tanja Kiene dar. Natürlich

wurde auch dabei auf den gebotenen Abstand geachtet.

Am Mittwoch, 12.08.2020 machte sich sodann der Vorstand

wortwörtlich auf die Socken und verteilte mit bepacktem Bollerwagen

bei allen Vereinsmitgliedern Schnäpse – für die minderjährigen

Mitglieder gab es eine Caprisonne und Kärtchen

mit einer Anleitung für das Schützenfest 2020 unter Coronaauflagen.

Am Sonntag grüßte die amtieren Kinderkönigin Anna Seifert

ihre Untertanen und läutete bei bestem Sommerwetter das

Kinderschützenfest ein.

Am Ende dieses hoffentlich einmaligen Wochenendes kann

festgehalten werden, dass der Schützenverein Lemke und

seine Mitglieder zu Recht sagen können „Corona? Wir feiern

trotzdem!“

So wurden alle Mitglieder angehalten, am Schützenwochenende

(14.08. - 16.08.2020) in Uniform den ausgeteilten

„Kurzen“ zu sich zu nehmen und diesen ehrwürdigen Moment

für die Nachwelt auf Foto festzuhalten.

Auf ein Wiedersehen im August 2021, wenn es wieder heißt,

der Schützenverein Lemke lädt zur längsten Nacht des Jahres.

Carmen Baldow


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 5

Neue Kampfsportmatten für Wietzener Judokas

Wietzen. Der TSV Wietzen

hat seine Judo-Sportler (Erwachsene

und Kinder) mit

neuen Kampfsportmatten ausgestattet.

Die alten Matten

waren in die Jahre gekommen

und folgedessen ziemlich zerschlissen.

Realisiert werden

konnte diese Anschaffung aus

Mitteln der Sportfonds-Ausschüttung

der Sparkasse Nienburg,

aus Fördermitteln der

niedesächsischen Lotto-Sport-

Stiftung und aus Eigenmitteln.

Die Sportler/Innen und der

Vorstand des TSV Wietzen bedanken

sich bei der Sparkasse

Nienburg und bei der Lotto-

Sport-Stiftung Niedersachsen

auf diesem Weg nochmals

recht herzlich für die Zuschüsse.

Dieter Pielhop

Knapp 1,6 Millionen Euro für Laptops und Tablets an Schulen

Die öffentlichen Schulträger in den Landkreisen Schaumburg

und Nienburg erhalten insgesamt knapp 1,6 Millionen Euro

für die Anschaffung von zusätzlichen Laptops und Tablets.

Die digitalen Endgeräte stehen allen Schülerinnen und Schülern,

deren Eltern sich das nicht einfach leisten können, als

Leihgerät zur Verfügung. Damit sollen alle Kinder und Jugendlichen

am digitalen Unterricht teilhaben können. Die

Mittel stammen aus dem Sofortausstattungsprogramm für

Schulen, das im Mai von Bund und Ländern auf den Weg gebracht

wurde. Für dieses Programm hatte die SPD im Bund

wie auch im Land mit voller Kraft gekämpft. Die heimische

Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers freut sich gemeinsam

mit den heimischen Landtagsabgeordneten Grant Hendrik

Tonne und Karsten Becker über die schnelle Umsetzung

des Programms:

„Die Corona-Pandemie hat mit aller Deutlichkeit gezeigt, wie

wichtig es ist, dass alle Kinder und Jugendlichen über die notwendige

digitale Ausstattung verfügen. Es darf nicht der

Geldbeutel der Eltern darüber entscheiden, ob Schülerinnen

und Schüler am digitalen Unterricht teilhaben können. Das

ist eine entscheidende soziale Frage. Wir freuen uns, dass die

Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Kommunen so

reibungslos funktioniert hat und in Niedersachsen bereits alle

Mittel von den Schulträgern für die Anschaffung der Laptops

und Tablets verwendet wurden.“

Das 500 Millionen schwere Sofortausstattungsprogramm für

mobile Endgeräte ist eine Ergänzung zum DigitalPakt Schule.

Die Finanzmittel wurden nach dem Königsteiner Schlüssel auf

die Länder verteilt. Niedersachsen erhielt danach rund 47 Millionen

Euro. Hinzu kommt ein Eigenanteil von 10 Prozent.

Dieser Anteil beträgt für das Land rund 4,7 Millionen Euro,

so dass für Investitionsmaßnahmen in Niedersachsen ein Gesamtfördervolumen

in Höhe von rund 52 Millionen Euro zur

Verfügung stand. Förderfähig waren alle entsprechenden

Anschaffungen frühestens seit Beginn der Schulschließungen

am 16.03.2020 und die spätestens bis zum 31.12.2020

durchgeführt werden. Eine Antragstellung war bis zum

31.08.2020 möglich. Die digitalen Endgeräte werden über

die Schulen an die Schülerinnen und Schüler verliehen.

Eine Übersicht der einzelnen Fördersummen in den Landkreisen

sehen Sie hier (Stand 23.9.2020):

Öffentliche Schulträger Datum Förderbetrag €

Gemeinde Auetal 27.07.2020 6.333,00

Stadt Bückeburg 30.07.2020 32.873,00

SG Lindhorst 29.07.2020 13.029,00

SSG Nenndorf 27.07.2020 22.673,00

SG Niedernwöhren 20.08.2020 9.731,00

SG Nienstädt 04.08.2020 13.375,00

Stadt Obernkirchen 14.08.2020 15.471,00

Stadt Rinteln 21.07.2020 47.669,00

SG Rodenberg 27.07.2020 18.550,00

SG Eilsen 20.08.2020 9.111,00

SG Sachsenhagen 24.08.2020 10.897,00

Stadt Stadthagen 14.08.2020 40.235,00

Landkreis Schaumburg 14.08.2020 701.720,00

Landkreis Schaumburg gesamt 941.667,00

Stadt Nienburg 06.08.2020 205.547,00

Stadt Rehburg-Loccum 27.08.2020 12.628.00

SG Mittelweser 23.07.2020 38.176,00

SG Grafschaft Hoya 24.07.2020 20.910,00

SG Heemsen 26.08.2020 8.077,00

Landkreis Nienburg 16.07.2020 367.643,00

Landkreis Nienburg gesamt 652.981,00

Anna Tiedtke


Seite 6 uLandkreis/SG Heemsent Land und Leute Mittelweser-Region

Ein Abenteuer-Lehrfilm

Ehepaar Dopieralski setzt plattdeutsches Projekt „Abri“ um / Schulen sollen profitieren

Landkreis. Renate und Manfred Dopieralski aus Rohrsen

setzen sich intensiv für den Erhalt der plattdeutschen Sprache

ein. Bei der vergangenen niederdeutschen Fortbildungsveranstaltung

des Landschaftsverbandes Weser-Hunte im September

2019, dem „Schoolmesterdag“, kamen Renate und

Manfred Dopieralski auf den lokalen Geschäftsführer des

Verbandes, Michael Duensing, zu mit der Frage, ob die Förderung

eines plattdeutschen Films möglich sei. Nach kurzer

Zeit war klar: Dem Projekt steht nichts entgegen. Antragsteller

ist die Sing- und Spielgemeinschaft Rohrsen e. V., der

auch das Ehepaar Dopieralski angehört. Doch ohne eine

schlüssige Finanzierung klappt ein solches Projekt nicht.

Neben dem Landschaftsverband Weser-Hunte beteiligen sich

ebenfalls die Sparkasse Nienburg und die Concordia-Stiftung.

Ursprünglich sollte der Film bereits im Kasten sein, doch die

Corona-Pandemie machte die Dreharbeiten unmöglich.

Kürzlich trafen sich Michael Duensing, Andrea Rehberg von

der Sparkasse Nienburg und Heiko Fellenberg von der Concordia

Versicherung Rohrsen sowie Renate und Manfred Dopieralski

in der Alten Schule in Rohrsen, um das weitere

Vorgehen zu besprechen. Zudem berichteten die Nachwuchsfilmemacherin

und –macher Franziska Gröne, Fabio

Sobotzki und Joshua Görner davon, wie dieses Projekt umgesetzt

werden soll. In dem plattdeutschen Abenteuer-Lehrfilm

aus der Feder von Manfred Dopieralski nach einer Idee

von Thea Sophie Ahrens und Jara Gehle geht es um eine

junge Schülerin aus Syrien namens „Abri“, die gemobbt wird.

Der Film soll diesem Mobbing entgegenwirken und die Solidarität

gegenüber ausländischen Kindern fördern, um somit

die Integration in der Schulklasse zu verbessern.

Nach dem strategischen Austausch gaben Darstellerinnen

und Darsteller mit kurzen Dialogen eine kleine Kostprobe aus

dem Drehbuch.

Die Produktion wird voraussichtlich in der ersten Osterferienwoche

im kommenden Jahr unter anderem auf dem Gelände

der Grundschule Heemsen stattfinden. Leana Kelch, Tom

Schuberth, Lorenz Meyer, Jara Gehle und Thea Sophie Ahrens

werden in dem Film mitspielen, der dann, in Kooperation

mit der Landesschulbehörde, auch in vielen Grundschulen

gezeigt werden soll - um die plattdeutsche Sprache näherzubringen

und um gleichzeitig für mehr Toleranz zu werben.

Michael Duensing

Der heimische Bundestagsabgeordnete Maik Beermann informiert über die

Neuauflage des Förderprogramms „Betriebliche Kinderbetreuung"

Landkreis. Am 1. September 2020 startete die Neuauflage

der „Betrieblichen Kinderbetreuung". Insbesondere die andauernde

Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig eine zuverlässige

Kinderbetreuung für die Gesellschaft ist. Die

Neuauflage des im Juni 2017 ausgelaufenen Vorgängerprogramms,

soll das betriebliche Engagement in der Kinderbetreuung

stärken sowie die Vereinbarkeit von Familie und

Beruf verbessern. Gleichzeitig gewinnen Unternehmen im

Wettbewerb um Fachkräfte mit einem bedarfsgerechten betrieblichen

Kinderbetreuungsangebot an Attraktivität. Die

Förderung, die als Anschubfinanzierung für neue Plätze konzipiert

ist, soll neue Plätze in der betrieblichen Kindertagesbetreuung,

in der Kindertagespflege, bei der Betreuung von

www.land-und-leute.de

Ausnahmefällen und in der Ferienbetreuung erschaffen.

Mehr Informationen zum Förderprogramm Betriebliche Kinderbetreuung

und die bereits veröffentlichte Förderrichtlinie

finden Sie unter www.erfolgsfaktor-familie.de/kinderbetreuung.

„Ich freue mich sehr dass das sehr erfolgreiche Förderprogramm

nun erneut aufgelegt wird. Kinderbetreuung am Arbeitsplatz

ist für mich insbesondere in der heutigen Zeit ein

entscheidender Standortfaktor für Arbeitgeber", gibt der

CDU-Abgeordnete abschließend an.

Viktor Jahn

Bleiben Sie gesund!

Land und Leute

www.land-und-leute.de


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 7

„Kalusche" der Inbegriff von Webergrill und Schlüsseldienst

Nienburg. „Kalusche" ist für viele Nienburger der Inbegriff

von Webergrill und Schlüsseldienst, doch was noch hinter der

Fassade des Einzelhandels steckt, hat nun der heimische Bundestagsabgeordnete

Maik Beermann (CDU) bei seiner Unternehmensbesichtigung

am Standort in der Langen Straße, in

Erfahrung bringen können. Geschäftsführer Andreas Kalusche

führte Beermann durch alle Etagen seines 2006 bezogenen

Unternehmenssitzes und erläuterte dabei das Portfolio,

welches neben dem klassischen Einzelhandel überwiegend

aus handwerklicher Tätigkeit besteht.

12 Mitarbeiter, darunter vier Tischler, zwei Schlosser und ein

Elektriker zählt das Team von Kalusche: "Wenn wir zur Beseitigung

eines Einbruchsschadens gerufen werden, erledigen

wir alles aus einer Hand und die Menschen haben nach dieser

belastenden Erfahrung keine langen Wartezeiten auf z.B. Ersatzteile

oder Handwerker." Sichergestellt wird dies, indem

das Unternehmen die gängigsten Beschläge auf Vorrat hält.

„Das machen nicht mehr viele und die Leute müssen dann

lange Wartezeiten in Kauf nehmen", so Kalusche. Bei Notfällen

am Wochenende fährt Andreas Kalusche, der nach seiner

ersten Ausbildung als Bäcker noch zum Schlosser

umlernte, auch immer noch selbst raus: „Man muss hinter

seinem Betrieb stehen und diesen auch leben, damit es

läuft."

Gezeigt wurde Beermann bei seiner Besichtigung auch eine

Zeitreise durch mehrere Jahrzehnte der Schlüsselfertigung.

Neben klassischen Geräten, mit denen man noch viel manuell

machen muss, betreibt Kalusche auch Maschinen, die vollautomatisch

arbeiten können. Besonders stolz ist er auf seine

neueste Anschaffung: „So etwas kann man nicht mal in Bremen."

Eine stete Modernisierung und Erschließung neuer Geschäftsfelder

gehören zu seiner persönlichen Firmenphilosophie, die

er seit seinem Einstieg ins väterliche Unternehmen im Jahre

1991 pflegt. Deshalb bietet er seit 3 1/2 Jahren auch Alarmanlagentechnik

mit funkgesteuerten Anlagen an, die über

einen Chip gesteuert werden können. „Der Vorteil solcher

Systeme ist, dass man hierfür keine Wände für die Verkabelung

aufstemmen muss", erklärt Kalusche. Hier plant er sich

in der kommenden Zeit zu erweitern.

Auf die Frage von Beermann, welche Bedeutung die Nienburger

Innenstadt und die Laufkundschaft für ihn habe, erklärte

er: „Ich habe besonders viel Laufkundschaft durch

Fahrradtouristen und Camper und durch meine Angebote

z.B. individuelle Schilder und Briefkästen liefern zu können.

Auch das Weber-Zubehör erfreut sich nach wie vor großer

Beliebtheit. Für die Innenstadt würde ich mir jedoch wünschen,

dass mehr für den Tourismus in Nienburg getan werden

würde. Davon würden denke ich alle profitieren."Zum

ausgefallenen verkaufsoffenen Sonntag plante Kalusche ein

Showgrillen, welches er jedoch kurzfristig absagen musste.

Ihn ärgere es vor allem, dass die Klage gegen den Sonntag

so kurzfristig erfolgte. Er schloss sich der Aussage an, dass

dies auch die Förderung des Internethandels darstelle.

Besonders beeindruckt zeigte sich Beermann über die Tätigkeiten

von Kalusche abseits des Einzelhandels. Neben individueller

Entwicklung und Maßfertigung von z.B. Briefkästen,

setzt Andreas Kalusches Unternehmen auch Projekte für

Schließtechnik in anderen Größenmaßstäben um. Zu seinem

Kundenkreis zählt z.B. auch die Bundeswehr und die Uni

Hannover. Mehrere Großprojekte werden derzeit, auch im

Ausland, ausgearbeitet und ausgeführt: „Ich beschäftige

einen eigenen Außendienstler in diesem Bereich. Wir arbeiten

hierfür auch mit Subunternehmern vor Ort zusammen, die

im Umgang mit der teilweise patentierten Technik geübt

sind." Je nach Bedürfnissen der Kunden arbeite man hier von

klassischen Schlössern, über Chipgesteuerte, bis zu solchen,

die auch mit dem Smartphone ver- und entriegelt werden

können. Dies demonstrierte er Beermann sogleich an seiner

eigenen Bürotür.

„Ich danke Andreas Kalusche für den Einblick in sein Unternehmen

und bin überrascht, welches Potential man hinter

der bekannten Fassade von „Sicherheit & Grillen" vorfinden

kann. Schön auch, dass er die Corona-Krise bisher gut überstanden

hat und viel Erfolg bei der weiteren Entwicklung",

so Maik Beermann abschließend.

Viktor Jahn


Seite 8 uLandkreist Land und Leute Mittelweser-Region

Der Nachtwächter berichtet von Mythen und Sagen

Der Nienburger Nachtwächter lädt zum öffentlichen Rundgang ein

Foto: Der Nienburger Nachtwächter führt in seinem

historischen Gewand durch die Stadt.

Nienburg/Weser. Die Mittelweser-Touristik GmbH bietet öffentliche

Nachtwächterführungen mit Stephan van Hausen an.

Einst sorgte der Nachtwächter für Ruhe und Ordnung in der Stadt und

warnte die Bürger vor Feuer, Dieben und Feinden. Heute berichtet er bei

seiner historischen Stadtführung über Mythen und Sagen und nimmt

seine Gäste mit auf eine Zeitreise. Der Nienburger Nachtwächter berichtet

vom Wähligen Rott, von Hexenverbrennungen und von der Belagerung

der Stadt. Wer an diesem außergewöhnlichen Rundgang teilnehmen

möchte, wird gebeten sich bei der Mittelweser-Touristik GmbH anzumelden.

Treffpunkt: Rathaus, Ecke Lange Straße/Marktplatz; Kostenbeitrag: Erwachsene

6,50 Euro, Kinder 4,50 Euro (6-12 Jahre)

Die Tickets sind nur im Vorverkauf von Montag bis Freitag 9-17 Uhr in

der Tourist-Information, Lange Str. 18 in Nienburg erhältlich. Die Mindestteilnehmerzahl

beträgt 8 Personen. Tragenvon Mundschutz und Abstandsregel

müssen eingehalten werden.

Am Freitag, 16. Oktober, findet die nächste öffentliche Nachtwächterführung

statt.

Die Mittelweser-Touristik GmbH bietet auf Anfrage Stadtführungen für

Gruppen zum Wunschtermin an.

Buchung und weitere Informationen:

Mittelweser-Touristik GmbH

Lange Straße 18, 31582 Nienburg

Tel. (0 50 21) 917630, Fax (0 50 21) 917640

info@mittelweser-tourismus.de

www.mittelweser-tourismus.de

Martin Fahrland


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreis/SG Marklohet Seite 9

Immer in der Nähe: der Johanniter-Hausnotruf für mehr Sicherheit

Johanniter geben Tipps für Angehörige. Hausnotruf jetzt vier Wochen lang kostenfrei testen

Hannover. Bis ins hohe Alter in der gewohnten häuslichen

Umgebung leben - das wünschen sich die meisten Menschen.

Doch die Vorstellung, einmal in eine Notsituation zu

geraten und dann auf sich selbst gestellt zu sein und keine

Hilfe rufen zu können, kann gerade für alleinlebende Menschen

sehr beunruhigend sein. Hier bietet ein Hausnotruf zusätzliche

Sicherheit und entlastet zugleich die Angehörigen.

„Mehr als 200.000 Menschen in Deutschland vertrauen auf

den Johanniter-Hausnotruf“, sagt Mathias Kötke, Hausnotruf-Experte

der Johanniter im Regionalverband Niedersachsen

Mitte. „Der Notrufknopf ist für jeden leicht zu bedienen und

garantiert im Ernstfall professionelle Hilfe“, so Kötke. Vielen

Menschen fällt es jedoch schwer, sich einzugestehen, dass

eine Unterstützung im Alltag sinnvoll wäre. Kinder oder Enkel

erkennen dies oft früher als die Betroffenen selbst. Aber wie

kommt man in der Familie am besten ins Gespräch zu diesem

Thema? Für Angehörige in dieser Situation hat Mathias Kötke

vier einfache Tipps parat:

Das soziale Netzwerk aktivieren: Beziehen Sie Nachbarn,

Freunde, Familienangehörige und Bekannte mit ein. Vielleicht

hat jemand schon Erfahrungen mit dem Hausnotruf gemacht.

Bei der Auswahl unterstützen: Lassen Sie sich gemeinsam beraten,

welche Hilfsmittel es gibt und welche für Ihre Situation

sinnvoll sind. Sanitätshäuser, Pflegestützpunkte und Hausärzte

bieten eine umfassende Beratungung an.

Angst vor der Handhabung nehmen: Physiotherapeuten oder

Mitarbeiter von Sanitätshäusern können beim Umgang schulen,

Hausnotrufdienste können unverbindlich getestet werden.

Wichtig: Helfen Sie Ihren Angehörigen nicht nur bei der

Anschaffung, sondern üben Sie auch ein paar Mal gemeinsam,

wie man beispielsweise den Hausnotruf richtig benutzt.

Diese Aufgabe lässt sich gut mit anderen Familienangehörigen

teilen, z.B. mit den oft technisch versierteren Enkeln.

Kostenübernahme durch die Pflegekasse prüfen: Praktische

Alltagshelfer für ältere Menschen müssen nicht teuer sein:

Bestimmte Leistungen von Pflegehilfsmitteln, beispielsweise

wie beim Hausnotruf, werden von der Pflegekasse übernommen.

Das Herzstück des Johanniter-Hausnotrufs ist ein kleiner Sender,

der als Armband, Halskette oder Clip getragen werden

kann. Wenn Hilfe benötigt wird, genügt ein Knopfdruck, um

die Hausnotrufzentrale der Johanniter zu erreichen. Fachkundige

Mitarbeiter nehmen rund um die Uhr den Notruf entgegen

und veranlassen die notwendige Hilfe. Auf Wunsch

werden automatisch die Angehörigen informiert. Der Hausnotruf

kann um Bewegungs- und Rauchwarnmelder, Falldetektoren

sowie durch eine Hinterlegung des Haustürschlüssels

erweitert werden. Der Hausnotruf ist von den Pflegekassen

als Pflegehilfsmittel anerkannt und stellt eine haushaltsnahe

Dienstleistung dar. Die Kosten für einen Hausnotruf

können daher von der Steuer abgesetzt werden.

Im Hausnotruf-Basispaket der Johanniter enthalten sind die

24-Stunden-Erreichbarkeit der Notrufzentrale sowie die Installation

und eine ausführliche Einweisung in die Handhabung

des Gerätes. Bei anerkannter Pflegebedürftigkeit ist

eine volle Kostenübernahme für die Basisabsicherung durch

die Pflegekasse möglich. Für Selbstzahler ist es schon für

29,00 Euro monatlich erhältlich. Für alle, die gerne reisen

oder draußen unterwegs sind, bieten die Johanniter außerdem

den Kombinotruf an. Hier wird die Basisstation um ein

mobiles Gerät ergänzt. So wird deutschlandweit und rund

um die Uhr ein Hilferuf ermöglicht – mit nur einem Knopfdruck.

Die integrierte Freisprecheinrichtung stellt bei Bedarf

sofort Kontakt zur Notrufzentrale der Johanniter her. Dank

GPS können die Mitarbeiter in der Notrufzentrale orten, wo

der Notruf abgesetzt wurde, damit die Hilfe zielgenau den

Weg findet.

Jetzt vier Wochen lang gratis testen: Seit dem 28. September

bis zum 8. November 2020 besteht die Möglichkeit, den Johanniter-Hausnotruf

vier Wochen lang gratis zu testen. Weitere

Informationen gibt es unter der Servicenummer 0800 32

33 800 (gebührenfrei) oder im Internet unter www.johanniter.

de/hausnotruf-testen. Johanniter-Medienservice

Frühschwimmerfrühstück

in Wietzen

Wietzen. Zum Abschluss der Freibadsaison trafen sich auch

in diesem Jahr die FrühschwimmerInnen zu einem gemeinsamen

Frühstück. Aufgrund des herbstlichen Wetters fand es

im benachbarten Landjugendraum statt.

Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln genossen

die 10 Personen (8 Frühschwimmerinnen sowie die Beckenaufsichten

Heide Beer und Gerd Graue) das gemeinsame

Frühstück sowie den Ausblick auf das schön gelegene Freibadgelände.

Die Anwesenden danken an dieser Stelle allen

Personen, die für die mögliche Öffnung der Freibäder in Corona-Zeiten

verantwortlich waren und freuen sich auf die Saison

2021.

www.marklohe.de


Seite 10 uSG Heemsent Land und Leute Mittelweser-Region

Bundessoforthilfeprogramm Bibliotheken fördert Samtgemeindebibliothek

in Heemsen mit rund 12 Tausend Euro

setzt werden. Die Fördermittel

werden hierbei für die Schaffung

unterschiedlicher Leseecken für

Kinder, Jugendliche und Erwachsene

sowie dem Austausch der

Regalsysteme verwendet. Zudem

wird mit der Anschaffung von

Laptop, Beamer und Leinwand

auch an die Nutzungsmöglichkeiten

digitaler Medien gedacht.

Der klassische Medienbestand an

Heemsen. Gute Neuigkeiten für die Samtgemeinde Heemsen:

Über das „Soforthilfeprogramm Bibliotheken“ wird die

Bibliothek in Rohrsen mit insgesamt 11.999,00 Euro vom

Bund gefördert. Ziel des Programms ist es, Bibliotheken auch

in ländlichen Räumen zu stärken und so einen Beitrag zu

gleichwertigen Lebensverhältnissen zu leisten. Dazu die heimische

Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers:

„Die beträchtliche Fördersumme zur medialen und inhaltlichen

Neuausrichtung der Bücherei in der Samtgemeinde

Heemsen wurde von der Beauftragte der Bundesregierung

für Kultur und Medien zur Verfügung gestellt. Diese Förderungen

sind gerade jetzt, in Zeiten der Corona-Krise, wichtig

und richtig. Bibliotheken sind für uns alle so wertvoll, denn

sie bieten kulturellen Zugang sowie Zugang zu verlässlichen

Informationen. Gleichzeitig fungierten

Bibliotheken auch als Begegnungsort

und fördern damitden gesellschaftlichen

Zusammenhalt.“

Samtgemeindebürgermeisterin Bianca

Wöhlke zu den Plänen, was mit den

Fördermitteln geschehen soll: „Nachdem

bereits in den letzten Monaten

gemeinsam mit Hilfe der Bibliothekszentrale

Niedersachen der gesamte

Buchbestand vollständig gesichtet,

teilweise erneuert und neu sortiert

worden ist, soll im nächsten Schritt ein

modernes Einrichtungskonzept umge-

Büchern wird um Hörbücher,

E-Books und Lernspiele

erweitert.

Regelmäßige Veranstaltungen wie Bilderbuchkino oder Lesungen

werden das Konzept abrunden. Alles in allem wird

unsere Bücherei zu einem kleinen Medien- und Begegnungszentrum,

das gleichermaßen zweckmäßig und ansprechend

sein wird.“

Mit 1,5 Millionen Euro unterstützt die Bundesbeauftragte für

Kultur und Medien, Monika Grütters, ein Soforthilfeprogramm

für Bibliotheken in ländlichen Räumen. Gefördert

werden unter anderem Maßnahmen zur Verbesserung der

digitalen Ausstattung und zur Umsetzung zeitgemäßer Bibliothekskonzepte.

Das Soforthilfeprogramm ist Teil des Programms

„Kultur in ländlichen Räumen“, das sich an

Bibliotheken in Gemeinden mit bis zu 20.000 Einwohnern

richtet.

Die Mittel stammen aus dem „Bundesprogramm Ländliche

Entwicklung“ (BULE) des Bundesministeriums für Ernährung

und Landwirtschaft. Umgesetzt wird das Projekt „Vor Ort für

Alle. Soforthilfeprogramm für zeitgemäße Bibliotheken in

ländlichen Räumen“ vom Deutschen Bibliotheksverband

e.V.B.

Marja-Liisa Völlers, MdB


Land und Leute Mittelweser-Region uLandkreist Seite 11

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