Gemeindezeitung Juli 2012 - Gemeinde Krottendorf-Gaisfeld

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Gemeindezeitung Juli 2012 - Gemeinde Krottendorf-Gaisfeld

AUS DER GEMEINDE

Bürgerbefragung Gemeindezusammenlegung

Vom 31. Mai bis 03. Juni 2012 fand

in Krottendorf-Gaisfeld eine Bürgerbefragung

zum Thema Gemeindezusammenlegung

statt. Der Fragebogen

konnte Online oder im Gemeindeamt

Krottendorf-Gaisfeld ausgefüllt werden.

Stimmberechtigt waren 2.057 Gemeindebürger.

Online haben 662 Gemeindebürger

abgestimmt. 290 Wahlberechtigte

haben ihren Fragebogen im

Gemeindeamt Krottendorf-Gaisfeld

ausgefüllt.

Insgesamt haben 952 Bürgerinnen und

Bürger an der Volksbefragung teilge-

nommen – das ist eine Beteiligung von

46,28 %. 776 Gemeindebewohner haben

die Frage 1 angekreuzt und wünschen

sich somit, dass unsere Gemeinde

selbstständig bleibt.

8 Personen möchten, dass sich die

Gemeinde nach Katastralgemeinden

aufteilt und haben somit die Frage 2

ausgewählt. Dass sich unsere Gemeinde

einer anderen Gemeinde oder zur

Großregion zusammenschließen soll,

haben 137 Bürger als richtig empfunden.

Die Frage 4 - unsere Gemeinde

soll sich freiwillig mit einer angrenzen-

Einige Anmerkungen auf den ausgefüllten Fragebögen:

• Auch in schwierigen Zeiten werden

wir Krottendorfer zusammenhalten!

• Unsere Gemeinde Krottendorf-

Gaisfeld sollte bestehen bleiben,

da es uns wirtschaftlich sehr gut

geht und wir eine sehr schöne und

zukunftsreiche Gemeinde sind.

• Wenn eine Zusammenlegung

zwingend ist, dann mit Ligist.

• Die Landesregierung soll sich um die

Trockenlegung der Sümpfe bemühen,

was schon unser Bundespräsident

gesagt hat und die Gemeinden den

Bürgern der Gemeinde überlassen.

• Nachbargemeinden mit vielen Schulden

- nein danke.

• Jeder Staatsbürger soll dem Staat

gleich viel wert sein, egal ob er in einer

kleinen oder großen Gemeinde wohnt!

• Sollte eine Zusammenlegung irgendeiner

Art unausweichlich sein, wird

vorgeschlagen: ganze Gemeinde

mit Ligist (großer Pfarrbereich, Apotheke,

Bad, Kulturelle Bildungen,

Bahnstation Krottendorf-Ligist etc.).

• Es kann doch nicht sein, dass die

Landesregierung eine Zwangsehe

vorschreibt. Keinesfalls mit

einer verschuldeten Gemeinde!

• Wir sind eine positive Gemeinde

– und das soll so bleiben!

• Unsere Gemeinde soll auf

keinen Fall geteilt werden.

• Wenn eine Zusammenlegung

sein muss – Großregion

• Wenn Zusammenlegung, dann mit

St. Johann u. nicht mit Gemeinden

die stark verschuldet sind.

• Wir müssen alleine bleiben,

wir sind die beste Gemeinde!

• Die Servicestelle erweitern. Anstatt

zur Bezirkshauptmannschaft zu fahren

alles bei der Gemeinde erledigen

wie z.B. Reisepass, Führerschein usw.

• Falls es billiger kommt, z.B. Bauhofzusammenlegung

oder Müllentsorgung,

Schulen, Kindergarten,

etc. dann JA. Gemeinde

selbst muss selbstständig bleiben.

• Sollte es nicht anders möglich

sein und wir würden z.B. mit Ligist

zusammengelegt, wäre es

schön, wenn das Gemeindeamt

in Krottendorf bleiben würde.

• Es könnte auch Krottendorf-Ligist-St.Johann

sein!

• Zusammenlegung bei Feuerwehr,

Bauhof, Schulen, sonstige Einrichtungen

etc. Ja wenn sie günstiger

kommen. Aber die Gemeinde

selbst muss selbständig bleiben.

• Die Gemeinden sollen mit mehr

Kompetenzen ausgestattet werden,

dafür sollen die Bezirkshauptmannschaften

zusammengelegt werden.

So würde es viel mehr Bürgernähe

(wie angeblich von unseren Po-

den Gemeinde zusammenschließen -

haben 23 Personen angekreuzt. 8 Fragebögen

waren ungültig.

Darüber hinaus gab es bei unserem

Fragebogen noch die Möglichkeit zum

Thema Gemeindezusammenlegung

schriftlich Stellung zu nehmen bzw. Anregungen

zu vermerken.

Da uns die Meinung unserer Bürgerinnen

und Bürger am Herzen liegt, erlauben

wir uns einige Anmerkungen zu

veröffentlichen.

litikern gewünscht wird) geben.

• BürgerInnen sollten mehr über die

Nachteile einer Zusammenlegung

oder gar Aufteilung (welch ein Unsinn!)

informiert werden. Für Gewerbetreibende

ergibt sich dadurch

ein erheblicher finanzieller Aufwand

(Visitenkarten, Werbeprospekte,

Briefpapier usw.). Einsparungen bei

Zusammenlegung sind in keiner Weise

in Zahlen vorgelegt worden, was

nahe legt, dass es keine geben wird.

Wahrscheinlich wird es für die BürgerInnen

teurer als vorher ( neues Gemeindeamt

usw.). Daher sollte man

sich vehement dafür einsetzen, dass

die Gemeinde selbständig bleibt.

• Unser Bürgermeister soll sich

für seine Gemeinde einsetzen.

• Warum wird Gemeinde St. Johann

o.H. zur Gemeinde Krottendorf-

Gaisfeld nicht in Frage gestellt?!

Gemeinden, die mit ihrem Budget

vorbildlich wirtschaften, kann man

nicht zerfransen. Aber Sparen soll

der Grundgedanke bei den öffentlichen

Anschaffungen sein, ohne

dass so viele Arbeitsgruppen und

sündteure Überwachungsteams

zum Einsatz kommen müssen!

• Die Zusammenlegung der Gemeinden

wäre seit langem wieder einmal eine

wirklich vernünftige Aktion, so kann

man Kosten und Ausgaben sparen!!

Juli 2012 Seite 5

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