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Leuchtturmverlag

Elmshorn/Barmstedt Der zum

1. Januar 2016 geschlossene

fünfjährige Kooperationsvertrag

wird auch 2021 fortgeführt. Die

Elmshorn und Barmstedt setzen Kooperation

ihrer Volkshochschulen fort

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Die 2016 begonnene gemeinsame Erfolgsgeschichte der Volkshochschulen setzen Barmstedts Bürgermeisterin

Heike Döpke und Elmshorns Bürgermeister Volker Hatje mit ihren Unterschriften fort.

Foto: Torben Hinz, Stadt Elmshorn

entsprechenden Dokumente

haben Elmshorns Bürgermeister

Volker Hatje und Barmstedts

Bürgermeisterin Heike Döpke

am Mittwoch, 16. September

2020 im Barmstedter Rathaus

unterzeichnet. Für die Kursteilnehmenden

ändert sich nichts.

Sie profitieren weiterhin von der

Kursvielfalt in beiden Städten.

„Wir haben fünf Jahre Probezeit

miteinander gehabt, jetzt wollen

wir auf Dauer zusammenarbeiten“,

sagt Hatje. „Von den

Abläufen und den Menschen

her funktioniert das interkommunale

Modell sehr gut – und

das auf Augenhöhe“, betont er.

Auch Döpke lobt: „Das ist eine

der problemlosesten Kooperationen,

die man sich überhaupt

vorstellen kann.“ Für beide Städte

und insbesondere die Menschen

beider Städte bringe sie

viele Vorteile.

Beispielhaft dafür nennt Maike

Bünning, Leiterin der Volkshochschule

Elmshorn, den Kurs „Betriebswirtschaftliche

Buchhaltung“,

der jüngst in Barmstedt

mit Teilnehmenden aus beiden

Städten begonnen hat. „Ohne

die Zusammenarbeit wäre er

aufgrund zu weniger Anmeldungen

in beiden Orten ausgefallen“,

sagt Bünning. Nun konnte

er stattfinden. Das gilt auch für

Angebote, die zum Beispiel aus

Mangel an verfügbaren Räumlichkeiten

in einer Stadt nicht

umgesetzt werden konnten.

„Wichtig war uns von Anfang

an, dass es in Barmstedt ein vollständiges

Angebot gibt“, sagt

Hatje. Zusammengestellt, veröffentlicht

und umgesetzt wird das

Programm für beide Städte aber

zentral von der Geschäftsstelle

der Volkshochschule Elmshorn.

Sie nimmt die Anmeldungen

entgegen, betreut Teilnehmende

und Honorarkräfte, wickelt

den Haushalt ab und vertritt die

Einrichtungen in den politischen

Gremien. So werden doppelte

Strukturen und damit unnötige

Kosten verhindert.

Für die Leistungen erhält Elmshorn

im Gegenzug 22.500 Euro

pro Jahr aus Barmstedt. Der Betrag

wurde aufgrund der normalen

Tarifsteigerungen gegenüber

dem Ausgangsjahr 2016 leicht

angehoben. Künftig verlängert

sich der Vertrag automatisch

um jeweils ein Jahr, sofern keine

Seite ihn kündigt.

Rita Schliemann, Leiterin des

Elmshorner Amtes für Kultur

und Weiterbildung, hebt ebenfalls

den Erfolg des Modells

hervor. Sie sagt: „Das Ziel der

Zusammenarbeit, neben dem

Erhalt und der stetigen Verbesserung

des qualitativ hochwertigen

Volkshochschulangebots

in Elmshorn und Barmstedt eine

Verringerung der Fixkosten beider

Einrichtungen zu erreichen,

wurde in vollem Umfang erfüllt.“

Die Teilnehmerzahlen seien stabil,

in Barmstedt sogar leicht gewachsen.

Übrigens: Ende August ist

das Herbstsemester 2020 der

Volkshochschule Elmshorn und

Barmstedt gestartet. In einigen

Kursen sind noch Plätze frei. Das

vollständige Programm finden

Interessenten auf der Internetseite

www.vhs-elmshorn.de.

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