DieMoin2

Leuchtturmverlag

Elmshorn

Seite 23

Wie wird der Buttermarkt gepflastert?

Musterflächen sollen ersten Eindruck verschaffen

Einen ersten Eindruck der künftigen

Buttermarkt-Optik können

Interessierte ab sofort direkt auf

der Marktfläche erhalten. Die

vom Planungsbüro Planorama

vorgeschlagenen Materialien

für die Platzgestaltung wurden

in zwei Musterflächen verlegt.

Für die Planenden und Mitglieder

der Politik sind sie eine wichtige

Entscheidungshilfe.

32 Quadratmeter, sechs Materialien

– eine Entscheidung.

Für die künftige Gestaltung des

Elmshorner Buttermarkts haben

die Experten des Landschaftsarchitekturbüros

Planorama

zwei Varianten erarbeitet. Beide

Vorschläge finden sich nun

öffentlich zugänglich als Musterflächen

auf dem Buttermarkt

wieder. „Die Umgestaltung des

Buttermarktes rückt in greifbare

Nähe“, sagt Baustadtrat

Fassadenbilder eingeweiht

Zusammen mit Elena Kipnis von

der Malschule Elmshorn haben

die Kinder und Jugendlichen

Acrylbilder gefertigt, die nun

den Außenbereich ihres Kinderund

Jugendhauses Krückaupark

(KJHK) zieren. Die Motive entwickelten

sie dabei in den Jahren

2017 bis 2019 selbst. Eigentlich

sollten die Bilder schon viel früher

angebracht werden, doch

das verhinderte der Brand der

Einrichtung im August 2018. Am

Donnerstag, 3. September 2020,

fand nun die lang ersehnte Einweihung

statt.

„Nach dem Brand und dem vorübergehenden

Exil während der

Sanierung ist es um-so schöner,

dass die kleinen Kunstwerke

jetzt an Ort und Stelle hängen

können“, sagt Elmshorns Erster

Stadtrat Dirk Moritz. Die richtige

Reihenfolge der Bilder konnten

Einrichtungsleiterin Karen Wöbcke

und Elena Kipnis anhand

von Bleistiftnummerierungen

rekonstruieren – darüber hatten

die rund 30 beteiligten Mädchen

und Jungen anhand der Motive

und Farben ausgiebig diskutiert.

„Das war ein langer Prozess“,

erklärt Kipnis.

Am Ende habe sich der Einsatz

aber gelohnt. Das findet auch

Jeannette, die bei Kipnis einen

Kurs für hochbegabte Kinder

besucht hat und bei der Entstehung

der Bilder mitwirkte.

„Es macht immer viel Spaß, mit

Kindern zu arbeiten. Die haben

ganz andere Ideen als man

selbst“, sagt die 21-Jährige mit

Verweis auf ein Motiv, das ein

von Blumen umgebenes Mädchen

vor einem Schloss zeigt.

„Da wäre ich so nicht drauf gekommen“,

sagt sie.

Die Acrylbilder sind dabei jeweils

Gemeinschaftsproduktionen.

„Manchmal haben drei, vier Kinder

gleichzeitig an einem Bild

gemalt“, so Elena Kipnis. Das

ist gewollt, denn so entwickeln

die Kinder neben künstlerischen

auch soziale Fertigkeiten. „Es

war uns wichtig, dass möglichst

viele mitmachen und sich ausprobieren.

Das war ein offenes

Angebot“, erklärt Karen Wöbcke.

Die insgesamt rund 30 jungen Künstler*innen werden von Katrin

(v. l.), Menekse, Karen Wöbcke, Elena Kipnis, Sofia, Susanne und

Jeanette vertreten. Sie freuen sich, dass die Bilder nun endlich

eingeweiht sind.

Das nächste Kunstprojekt im

KJHK hat Elena Kipnis bereits im

Kopf, will aber noch nicht verraten,

worum es sich genau handelt.

„Das entscheiden nachher

die Kinder“, sagt sie. Mit ihrer

Malschule Elmshorn bietet sie für

unterschiedliche Altersgruppen

von fünf Jahren bis ins hohe Erwachsenenalter

Kurse an. Sie ist

unter info@elenakipnis.de oder

unter Telefon 04121/7886980

erreichbar.

Musterflächen auf dem Buttermarkt geben Hinweise, wie die

Fläche einmal aussehen könnte Foto: M. Planer / Stadt Elmshorn

Lars Bredemeier, „wir erhalten

erstmals einen ganz konkreten

Eindruck davon, wie der Platz

die Promenade im Norden des

Platzes sowie ein helles Betonpflaster

für die Fahrbahnen

mit hochwertigen und ansprechend

vorsehen, können Stadtver-

verlegten Materialien ordnete und bürgerliche Mit-

aussehen wird“.

Während beide Varianten einheitlich

eine Granddecke für

glieder sich für ihre favorisierte

Klinkervariante für den Platz

aussprechen. Zur Auswahl stehen

ein blau-brauner oder ein

blau-bunter Klinker. Gemeinsam

mit der Behindertenbeauftragten

soll zudem geprüft werden,

ob der hellgraue oder der

dunkelgraue Naturstein für das

Funktionsband einen ausreichend

hohen Kontrast darstellt,

um auch Menschen mit einer

Sehbeeinträchtigung gerecht

zu werden. „Beide Varianten

versprechen eine typisch norddeutsche

Gestaltung, die sich

angenehm in die Elmshorner

Industriekulisse einfügen wird“,

so Bredemeier weiter. Der Baustadtrat

geht fest davon aus,

dass der ansprechend gestaltete

Platz „künftig auch an den

marktfreien Tagen als Treffpunkt

und belebte Aufenthaltsfläche

im Herzen Elmshorns genutzt

wird“.

Zunächst haben die Mitglieder

des Stadtumbau-Ausschusses

das Wort. Sie werden voraussichtlich

in ihrer Sitzung

im Oktober die Musterflächen

besichtigen und sich im Anschluss

für eine der Varianten

entscheiden. „Zwar müssen

wir bis zur Umgestaltung des

Buttermarktes noch wichtige

und zeitintensive Maßnahmen

umsetzen, doch der erste Ausblick

ist schon heute vielversprechend“,

lobt Bredemeier. Unter

anderem müssen zunächst das

Postgebäude abgerissen, Versorgungsleitungen

verlegt und

die Arbeiten zur Verlegung der

Schauenburgerstraße vorangetrieben

werden. „Im kommenden

Jahr werden wir mit dem

Abriss der Post einen weiteren

Meilenstein auf dem Weg zum

neuen Buttermarkt passieren“,

freut sich Bredemeier.

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