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„Die letzte Fahrt der Peking“ ansehen

07.09.2020, 6 Uhr morgens: Die Peking

verlässt die Peters Werft in Wewelsfleth

Fotos (4): Thorsten Pahlke

Genossen den Ausblick am Störsperrwerk:

Wiebke und Thomas Dammeier

aus Dammfleth

Die letzte Fahrt der Peking

Traditionssegler machte im Heimathafen fest | Viele Fans schon sehr früh auf den Beinen

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Die letzte Fahrt der Viermastbark lockte viele Menschen an Stör und Elbe

Am 7. September 2020 fand für

maritime Freunde, Liebhaber geschichtsträchtiger

Schiffe und

Frühaufsteher ein großes Ereignis statt:

Die Peking trat ihre letzte Fahrt an. Von

der Wewelsflether Peters Werft ging es

um 06:00 Uhr los in Richtung Hamburg.

Da die Peking ein reines Segelschiff ist,

wurde das 115 Meter lange Schiff von zwei

Schleppern bewegt.

Bereits 05:30 Uhr waren gut 50 Personen

am alten Fähranleger erschienen

und sicherten sich die besten Plätze. Mit

gebührendem Signalhorn-Getöse der

Schlepper ging es dann pünktlich in Richtung

Störsperrwerk. Dort angekommen,

leisteten die Lotsen echte Millimeterarbeit.

Sie schleppten die fast 15 Meter breite Peking

durch die 20 Meter breite Schifffahrtsöffnung

des Sperrwerks und ernteten für

diese imposante Leistung Applaus der

mehreren Hundert Schaulustigen, die sich

am Werk versammelt hatten.

Von der Stör ging es dann auf die Elbe,

wo die Viermast-Stahlbark von vorbeifahrenden

Containerschiffen mit lauten Signalen

begrüßt wurde. Wir begleiteten die

Peking bis Kollmar (s. Film).

Die Peking diente lange Zeit als Frachtsegler.

Sie transportierte Salpeter aus Chile

nach Europa. 1974 kaufte ein Museum in

New York das Schiff. 2003 gab es erste

Verhandlungen über die Rückführung in

den Heimathafen Hamburg. Die Rückführung

scheiterte an der hohen Summe,

die die Amerikaner forderten. 2007 geriet

das Museum in finanzielle Schwierigkeiten

und 2012 wütete ein Hurrikan über New

York. Die Peking trotzte dem Sturm, das

Museum ging Pleite. Es wurde über eine

Verschrottung des Schiffes nachgedacht.

Am 12. November 2015 beschloss der

Deutsche Bundestag, die Peking nach

HH zu holen. 2017 wurde der Beschluss

ausgeführt. Am 2. August 2017 wurde

die Peking mit Schlepperhilfe zur Peters

Werft in Wewelsfleth gebracht und dort

für 38 Millionen Euro als barrierefreies

Museum saniert. Voraussichtlich im Sommer

2021 wird die PEKING dann auch für

Besucherinnen und Besucher begehbar

sein. Bis dahin kann das Schiff innerhalb

der Öffnungszeiten des Hafenmuseums

Hamburg von der Kaikante aus betrachtet

werden. Zudem sind im Schaudepot des

Museums zahlreiche Originalobjekte von

der PEKING zu sehen, darunter der 17 Meter

lange Bugspriet und die ursprüngliche

Schiffsglocke des Viermasters. (tp)

Fahrzeugschein und

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