NFV_06_2007 - Rot Weiss Damme

rot.weiss.damme.de

NFV_06_2007 - Rot Weiss Damme

FUSSBALL

NIEDERSACHSEN

Herausgegeben vom

Niedersächsischen

Fußballverband

Nr. 6/2007

H 5304 E

3,00 €

Internet

http://www.nfv.de

Robert Enke –

Fußballer des Jahres

in Niedersachsen


An dieser Stelle darf ein Artikel nicht unkommentiert bleiben, der Ende April in der Hannoverschen Allgemeinen

Zeitung zu lesen war.

Unter der Überschrift „Einbußen für Lotto Niedersachsen“ trifft der Geschäftsführer der Toto-Lotto-Gesellschaft,

Rolf Stypmann, unter anderem die Aussage, sein Unternehmen habe in 2007 rund eine Million Euro

Sponsorengeld für Niedersächsische Fußballvereine gestrichen, weil der DFB bei Länderspielen mit dem Wettanbieter

„bwin“ kooperiere.

Viele von Ihnen, die diese Zeilen lesen, sind von den Kürzungsmaßnahmen ebenso betroffen, wie der NFV

selbst. Ist eine solche „kollektive Abstrafung“ des Fußballs in Niedersachsen vor dem Hintergrund der vielfach

erörterten Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom März letzten Jahres zum Sportwettenmonopol verständlich?

Ein Blick über die Landesgrenzen Niedersachsens hinaus beantwortet diese Frage mit einem eindeutigen

Nein. Während in anderen Bundesländern die Toto-Lotto-Gesellschaften mehr denn je die Nähe zum Fußball suchen

und ihre bisherigen Sponsoring-Aktivitäten beibehalten oder gar ausbauen, wird in Niedersachsen eine

jahrzehntelang bestehende Partnerschaft durch die aktuelle Geschäftspolitik von Toto-Lotto beschädigt oder

möglicherweise gar zerstört.

Die Partner des Lotto-Blocks außerhalb Niedersachsens haben erkannt, dass es mit oder ohne künftiges

Sportwettenmonopol Sinn macht, mit der Sportart Nr. 1 in Deutschland weiterhin zu kooperieren. Unterstellt,

der neue Staatsvertrag zur Regelung des Sportwettenmarktes tritt in Kraft und hat mit seiner festgeschriebenen

Monopolstellung der Toto-Lotto-Gesellschaften bestand, macht es überhaupt keinen Sinn, den mit Abstand

wichtigsten Produkthersteller einer Sportwette, den Fußball, aus seiner Geschäftspolitik völlig auszublenden.

Unterstellt, das Sportwettenmonopol ist nicht zu halten und es erfolgt eine Liberalisierung oder Teilliberalisierung

des Marktes für private Anbieter, wären die Toto-Lotto-Gesellschaften gut beraten, mit dem Fußball

weiterhin eng zusammen zu arbeiten, um nicht das Feld den privaten Anbietern zu überlassen.

Wir wissen letztlich nicht, welche Variante am Ende eines möglicherweise noch langen Weges zur Herstellung

endgültiger Rechtssicherheit zum Tragen kommen wird. Wir wissen aber, dass eine Beibehaltung der jetzigen

Geschäftspolitik von Toto-Lotto-Niedersachsen allen Beteiligten nur schadet und niemandem nutzt. Ergebnisverbesserungen

der Toto-Lotto-Gesellschaft, wie sie Herr Stypmann meint, mit der Einsparung beim Fußball

erzielt zu haben, stellen eine ausgesprochen kurzsichtige Betrachtungsweise dar, die mittelfristig ins Gegenteil

umschlagen kann. Für eine Kurskorrektur, die wir nach mehr als fünf Jahrzehnten bester Zusammenarbeit mit

Toto-Lotto Niedersachsen erhoffen, ist es noch nicht zu spät. Das Spiel dauert aber bekanntlich nur 90 Minuten

und wir sind bereits in der zweiten Halbzeit.

Karl Rothmund

(Präsident)

Der NFV N

– Ein Ball verbindet

Liebe

Fußballfreunde

Juni 2007 3


4

Aus dem

-Inhalt

Enttäuschung – Toto-Lotto Niedersachsen stellt Sponsoring im Fußball ein Seite 3

Traumlos – Hannover und Braunschweig eröffnen Sparkassen-Supercup Niedersachsen Seite 6

Erwartet – Ab der Saison 2008/2009 gibt es keine Oberliga Nord mehr Seite 8

Wie Hannes Wittfoth „Uns Uwe“ Seeler richtig in Fahrt brachte Seite 9

10. NFV-Altherrenmeisterschaft: SV Südharz siegt „Just for fun“ Seite 10

Bunde wie Schalke – Zu früher Jubel kostet Ostfriesen Altliga-Titel Seite 14

U16-Junioren überzeugen erneut beim DFB-Vergleich Seite 18

U13-Mädchen-Nordturnier: Schnitzer in der Abwehr kosten den Turniersieg Seite 19

Länderpokal – U15-Mädchen des NFV verfehlen Rang 5 nur knapp Seite 20

Engagiert – VfL Wolfsburg und Hannover 96 gewinnen Conti-Cup-Endspiele Seite 22

Talente 2007 – Teams aus Verden und Hannover erreichen Bundesfinale Seite 26

Ergebnisse – Klausurtagung der niedersächsischen Spielobleute Seite 28

Ehrenwert – NFV kürt Robert Enke zum Fußballer des Jahres Seite 30

Enthusiastisch – Schüler des Gymnasiums Bad Nenndorf feiern 96-Stars Seite 32

Einstieg – Sparkassen-Cup-Vorrundenturnier im Osnabrücker Land Seite 34

Verlagsbesuch – Kreispressewarte des NFV-Bezirks Hannover in Hameln Seite 36

Training auf dem Nordseedeich: Sebastian Polter ist „DFB-Talent des Monats“ Seite 38

Vorreiter – NFV-Kreis Stade bietet Trainer-Lehrgang speziell für Frauen an Seite 39

„Sind ein Vorzeigeverein“ – Ausländer-Integration bei Fortuna Rotenburg Seite 40

44 Jahre Vorstandsarbeit – Hans-Jürgen Windrich jetzt Ehren-Vorstandsmitglied Seite 41

Schiedsrichteraustausch mit Großpolen findet eine Fotsetzung Seite 42

Geld sparen durch richtiges Bewässern – EUROGREEN informiert Seite 43

Bezirk Braunschweig: Jugendliche von Eintracht Northeim leisten Erste Hilfe Seite 44

Schulaktion bringt 13 neue Unparteiische für NFV-Kreis Salzgitter Seite 45

Ehrenamtsgewinner des NFV-Kreises Osterode zu Gast bei Werder Bremen Seite 46

Mädchen aus Northeim/Einbeck Hand in Hand mit Nationalspielerinnen Seite 48

Bezirk Hannover: „Charly“ Slomka pfiff sein letztes Spiel Seite 49

Überraschung beim Sparkassen-Regionalturnier in Hameln Seite 50

Bezirk Lüneburg: Bezirkspokal für B-Juniorinnen des ESV Fortuna Celle Seite 51

Schiedsrichterobmann Manfred Harder tritt nach 13 Jahren zurück Seite 52

Bezirk Weser-Ems: Wanderpokal von Dr. Pöttering für BW Hollage Seite 53

Empfang für Jungnationalspieler Gerrit Nauber Seite 54

Sparkassen-Cup-Vorrunde im Emsland mit 98 Mannschaften Seite 55

Dr. Markus Merk referierte in Schortens Seite 56

Amtliche Nachrichten Seite 56

Sportschultermine Seite 58

Juni 2007

Titelfoto

Eine bessere Wahl hätten Niedersachsens

Sportjournalisten gar nicht treffen können.

Robert Enke wurde jetzt in Barsinghausen zum

„Fußballer des Jahres in Niedersachsen“ gekürt.

Der 29-jährige Torhüter von Hannover 96 steht

in der Gunst der Fußballanhänger sehr weit

oben. Sein Auftreten auf und außerhalb des Fußballplatzes

ist ohne Fehl und Tadel. Dies betonten

die Festredner NFV-Präsident Karl Rothmund

und Dr. Jürgen Peter vom Sponsor des Wettbewerbs,

AOK – die Gesundheitskasse für Niedersachsen.

Das Medieninteresse war bei dieser

Wahl besonders groß, weil die Sportjournalisten

aus Niedersachsens erstmalig aus einer Auswahl

von zehn Kandidaten den Fußballer des Jahres

wählten. Mehr dazu auf den Seiten 30 und 31.


Zum zehnten Mal offiziell und zum 20. Mal

inoffiziell wurde jetzt im August-Wenzel-Stadion

die Niedersächsische Altherrenmeisterschaft ausgetragen.

Erstmals sicherte sich der SV Südharz

den Titel. Die erfolgreiche Mannschaft widmete

den Turniersieg dem verstorbenen Vereinsvorsitzenden

Gerhard Will sen. Die beeindruckende

Endrunde in Barsinghausen untermauerte

einmal mehr: Längst hat sich der Altherrenwettbewerb

zu einer der bedeutendsten Veranstaltungen

im NFV-Terminkalender entwickelt. Die

große Turnier-Nachlese von Peter Borchers ist

auf den Seiten 10 bis 13 zu finden.


„Es geht um Niedersachsens Nummer 1 und

– um Spaß! Der Sparkassen-Supercup Niedersachsen.

Alle Stars von Hannover 96, VfL Osnabrück,

Eintracht Braunschweig und VfL Wolfsburg

spielen um den Titel – und die Fans feiern

die größte Fußballparty Niedersachsens!“ – Mit

diesen Sätzen beginnt der Radio-Spot von ffn,

der seit dem 23. Mai die Fußballfans auf das Ereignis

am 14. Juli 2007 in Hannover einstimmen

soll. Erstmals treffen die vier renommiertesten

Vereine des Bundeslandes unter der Schirmherrschaft

des Ministerpräsidenten Christian Wulff in

einem Turnier aufeinander. Das Eröffnungsspiel

bestreiten dabei die beiden Erzrivalen aus Hannover

und Braunschweig. Dies ergab die Auslosung.

Reaktionen zu dem Los finden Sie auf

Seite 6.


Sparkassen-Supercup Niedersachsen

6

Die vier besten Vereine Niedersachsens treffen am 14. Juli in Hannover aufeinander. Vor dem 96-Spiel gegen den 1. FC Nürnberg präsentierten, von

links, Günter Distelrath (Geschäftsführer des Niedersächsischen Sparkassenverbandes), NFV-Präsident Karl Rothmund, Manfred Finger (NFV), Martin

Kind (Hannover 96) und Uwe Schünemann (Niedersächsischer Minister für Inneres und Sport) den Sparkassen-Supercup Niedersachsen. Fotos (2): Zwing

Das Salz in der Suppe

Es war exakt eine Viertelstunde vor dem

letzten Saisonspiel von Hannover 96, als

Günter Distelrath jenes Los zog, auf das

alle gewartet hatten. Auch die Fans in der

Nordkurve, die bereits zuvor die Erwähnung

des Erzrivalen mit Pfiffen quittiert hatten. Eintracht

Braunschweig stand auf dem Zettel,

den der Geschäftsführer des Sparkassenverbandes

Niedersachsen aus dem Lostopf fischte.

Damit startet der Sparkassen-Supercup

Niedersachsen, der am 14. Juli in Hannover

ausgetragen wird, mit jener Partie, die wie

keine andere die Fans des zweitgrößten deutschen

Bundeslandes emotionalisiert.

„Dieses Spiel ist nun mal das Salz in der

Suppe“, hatte auch Hannovers Trainer Dieter

Hecking im Vorfeld mit einem Duell gegen

seinen einstigen Arbeitgeber geliebäugelt.

Denn in der Stadt Heinrichs des Löwen endete

in der Saison 1999/2000 die Spielerkarriere

des inzwischen 42-Jährigen. „Nach zwei Innenbandabrissen

ging es einfach nicht mehr.

Zudem konnte ich in Verl ins Trainergeschäft

einsteigen und zeitgleich die Fußball-Lehrer-

Lizenz erwerben“, war im Sommer 2000

nach 36 Bundesligaspielen (für Borussia

Mönchengladbach, VfB Leipzig), 203 Zweit-

Juni 2007

ligaeinsätzen (u.a. Hannover 96), 141

Regionalliga- sowie 61 Oberligapartien

Schluss. Sein abschließendes Regionalliga-

Jahr in Braunschweig ist Hecking „in positiver

Erinnerung geblieben“.

Gleiches dürfte nicht minder für seinen

letzten Spieler-Auftritt in Osnabrück gelten,

denn ein Kopfballtreffer von Dieter Hecking

war es, der am 21. Spieltag der Saison

1999/2000 zum 1:0-Erfolg der Eintracht

führte. Am Ende wurde der VfL dennoch

Erster und schaffte über die Relegation gegen

Union Berlin den Aufstieg in die Zweite

Liga, während Braunschweig Platz drei belegte.

Insgesamt standen sich Lila-Weiß und

Gelb-Blau ebenso wie Hannover und Braunschweig

36 Mal in einem Pflichtspiel gegenüber.

Reichlich Tradition hat auch die Partie

Wolfsburg gegen Osnabrück. Die beiden

V(ereine) f(ür) L(eibesübungen) trafen in

bisher 30 Pflichtspielen aufeinander. Beim

Sparkassen-Supercup Niedersachsen am

14. Juli 2007 bestreiten sie die zweite Begegnung.

Die Sieger der beiden Partien

ziehen ins „große“, die unterlegenen Teams

ins „kleine“ Finale ein. Jedes der vier Spiele

geht über 45 Minuten.

Günter Distelrath, Geschäftsführer des Sparkassenverbandes Niedersachsen, zog als Gegner von

Hannover 96 den Erzrivalen aus Braunschweig. Das andere Los, VfL Osnabrück, fiel automatisch

dem VfL Wolfsburg zu. Beide Erstligisten waren als „Spielköpfe“ gesetzt.

„180 Minuten Spitzenfußball sind bereits

ab drei Euro zu sehen“, stellte NFV-Präsident

Karl Rothmund im Rahmen der Auslosung den

familienfreundlichen Charakter des Sparkassen-

Supercup Niedersachsen heraus. Vorgenommen

wurde die Ziehung durch Günter Distelrath

anlässlich des letzten Heimspiels von Hannover

96 gegen den 1. FC Nürnberg (0:3). „Die Sparkassen

stehen für einen fairen Wettbewerb und

fördern den Breiten- sowie Spitzensport in Niedersachsen

nach Kräften. Deshalb liegt es nahe,

die Fußball-Niedersachsenmeisterschaft als Geburtshelfer

zu unterstützen. Es ist gut, dass der

Erlös des Turniers auch für Fanprojekte und Integrationsmaßnahmen

eingesetzt wird",

sprach der Geschäftsführer des Niedersächsischen

Sparkassenverbandes ein weiteres Charakteristikum

an: die Einbindung der Anhänger.

So findet am Vortag auf der Mehrkampfanlage

ein Fanturnier statt, in denen Fans, Polizeibeamte

und Sicherheitsteams aus den vier

Städten in gemischten Mannschaften Fußball

spielen. „Respekt“ lautet dabei die Aufschrift

auf den T-Shirts, die an die Teilnehmer verteilt

werden. Zugleich bildet dieses Wort zusammen

mit „Rivalität“ und „Feindschaft“ den

Kernbegriff für die Gesprächsrunde in der

Abendveranstaltung. Geleitet wird diese vom

renommierten Sportsoziologen Professor Dr.

Gunter A. Pilz von der Leibniz Universität Hannover.

Zur Eröffnung darf Pilz den niedersächsischen

Minister für Inneres und Sport, Uwe

Schünemann, begrüßen, der auch die Auslosung

in der Hannoveraner Arena begleitete.

Dort bezeichnete er das Fußball-Fanturnier

als einen der wesentlichen Gründe, warum

die Landesregierung den Sparkassen-Supercup

Niedersachsen unterstützt. Lobenswert

sei zudem, „dass der Gewinn aus dem Turnier

in die Fan-Arbeit und in die Jugendarbeit

der vier Klubs sowie in die Jugendförderung

des Niedersächsischen Fußballverbandes

geht“. -maf-

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de

Der Vorverkauf für den Sparkassen-Supercup

Niedersachsen beginnt am 1. Juni. Tickets sind

über www. hannover96.de sowie über die Geschäftsstellen

der Klubs zu beziehen. Ausgewählte

Preiskategorien, Stehplatz Fanbereich:

Kind 3 Euro/Ermäßigt 5 Euro/Normal 7 Euro.

Sitzplatz Westtribüne: Außen 10 Euro, Innen 12

Euro, Mittig 15 Euro. Familienticket: 20 Euro.


Außerordentlicher Verbandstag

8

Eine Spielszene aus der Begegnung der Oberliga Nord zwischen Arminia Hannover und Hannover 96 II. Von links: Arminias Torwart Alexander Dlugaiczyk,

Fabian Montabell (Hannover 96) und Dame Diouf. Foto: Rust

Ab der Saison 2008/2009 gibt

es keine Oberliga Nord mehr

Außerordentlicher Verbandstag

des Norddeutschen

Fußball-Verbandes

votierte mit 140 Stimmen

für eine Auflösung

Die Oberliga Nord wird es ab der Saison

2008/2009 nicht mehr geben. Mit großer

Mehrheit votierten jetzt die Delegierten des

Außerordentlichen Verbandstages in Barsinghausen

für eine Auflösung. Dem Antrag des Vorstandes des

Norddeutschen Fußball-Verbandes (NFV) stimmten

140 zu. Die Zahl der Gegenstimmen betrug 53.

Während die Delegierten der vier Landesverbände

Niedersachsen, Bremen, Hamburg und

Schleswig-Holstein im Vorfeld der geheimen

Abstimmung für eine Abschaffung der Oberliga

plädierten, hatten sich die Vereine dieser Klasse

mehrheitlich dagegen ausgesprochen.

Nach der Spielklassenreform des DFB gibt es ab

der Saison 2008/2009 eine neue 3. Liga. Unter dieser

Spielklasse werden drei Regionalligen eingeführt.

Die Verbandsligen, in Niedersachsen sind es

derzeit die beiden Niedersachsenligen West und

Ost, bleiben dann die 5. Spielebene und heißen

demnächst Oberliga Niedersachsen West und Ost.

Juni 2007

Ein Blick in den Versammlungssaal: Die Delegierten des Niedersächsischen Fußballverbandes.

Foto: Kramer


HSV-Idol traf sich zum

Geburtstagsfrühstück

mit Hannes Wittfoth

Frecher Spruch brachte

„Uns Uwe“ erst richtig in Fahrt

Gut 140 Jahre Fußball waren zugegen,

als sich jetzt Uwe Seeler

und Hannes Wittfoth zum Früh-

Vertreter unterwegs", sagte das Hamburger

Idol, „mir braucht ihr über Staus

nichts zu erzählen.“ Und damit war die

dung in zwei Hamburger Speditionen.

„Da trafen wir uns immer im Hafen beim

Zoll in Schuppen 54, um Frachtpapiere

stück trafen. Anlass war der 70. Ge- ärgerliche Verspätung vom Tisch.

abzuholen“, erinnert sich der Wolfenbütburtstag

des Wolfenbüttelers Wittfoth, Anschließend wurde so manche teler. Beide waren Lehrlinge, doch einen

der viele Jahre aktiver Fußballer und Anekdote ausgetauscht. Ungern erinnert kleinen Unterschied gab es schon da-

später Vorsitzender des Fußball-Bezirks sich Wittfoth beispielsweise an das erste mals: Während Hannes mit dem Fahrrad

Braunschweig war. Das Frühstück fand Spiel, das er mit seinem TuS Hamburg zum Hafen musste und nicht selten re-

im Hamburger Stammhotel von „Uns gegen Seelers Team austragen musste. gennass beim Zoll eintraf, wurde Uwe

Uwe“ statt, im Hotel Engel in Stellin- „Das war in der A-Jugend, und Uwe war schon als 16-Jähriger mit dem VW-Käfer

gen. „Es war schön zu erleben, wie damals in Hamburg ja schon ein echter vorgefahren. Jeder wusste ja, was für ein

unverändert so ein Mensch sein

Star.“ Ziemlich ratlos war der junge Han- Ausnahmetalent Uwe war. Er war damals

kann“, berichtete Wittfoth später benes, wie er die Aufgabe als Manndecker immerhin schon bei der Jugend-Welteindruckt.

„Uwe ist stets Idol geblie- bewältigen sollte. In seiner Not fragte er meisterschaft dabei.

Einmal hat Uwe Seeler

dem JVA-Leiter Wittfoth sogar

„den Kopf gerettet“, wie dieser

selbst erzählt. Der Hamburger

war mal wieder in Wolfenbüttel,

um dem Gefängnis Trikotsätze,

Schuhe und Fußbälle

von der Sepp-Herberger-Stiftung

zu überbringen. „Das

war damals nur Uwe und Fritz

Walter erlaubt.“ Im Kirchenraum

der Anstalt hatten sich

gut 300 Inhaftierte eingefunden,

doch die Veranstaltung

nahm einen ungeplanten Verlauf.

„Es gab damals einen

großen Unmut über gewisse

Zustände bei uns. Plötzlich

kippte die Stimmung.“ Die Gefangenen

murrten und wurden

immer lauter. Und der junge

Anstaltsleiter merkte, dass er

die Situation nicht in den Griff

bekam. „Es war brenzlig, denn

von der Zahl der Beamten her

waren wir hoffnungslos unterlegen.“

Da griff sich Uwe Seeler

das Mikrofon. „Er hat instinktiv

gemerkt, dass die Lage

schwierig wurde“, erinnert sich

Wittfoth. Seeler sagte nicht

viel. „Hannes Wittfoth ist der

beste Anstaltsleiter, den es

gibt. Und wenn ihr jetzt nicht

ruhig seid, dann gehe ich raus

Sie verbindet eine langjährige Fußball-Freundschaft: Uwe Seeler und Hannes Wittfoth (rechts).

und komme nie wieder.“

Schlagartig war es still im Saal.

ben und noch immer so unkompliziert am Morgen in der Schulklasse, was für „Die Wirkung seiner natürlichen Auto-

wie früher.“

einen Tipp ihm die Freunde für den

rität war wirklich erstaunlich“, ist Witt-

Beide kennen sich schon ewig, denn Nachmittag geben könnten. Einer hatte foth noch heute beeindruckt.

Wittfoth, in Perleberg an der Elbe gebo- tatsächlich einen Einfall: „Du musst ihn

Beeindruckt hat ihn auch ein Brief

ren, wuchs in Hamburg auf. „Schon als verwirren.“ Wittfoth sollte vor dem An- von Theo Zwanziger, den der DFB-Präsi-

Jugendliche haben wir gegeneinander pfiff auf Seeler zugehen und sagen: „Du, dent pünktlich am 70. Geburtstag von

gespielt.“ Auch später riss der Kontakt ich muss den Uwe Seeler decken – wel- Wittfoth verschickte (5. März). „Er hat so

nie ab, selbst als Wittfoth die Justizvollcher ist das eigentlich?“ Gesagt, getan. viel um die Ohren und ist doch so gut

zugsanstalt (JVA) Wolfenbüttel leitete. Nur, das mit der Verwirrung lief nicht so organisiert, dass sogar Geburtstagspost

„Als Repräsentant der Sepp-Herberger- richtig. Offenbar kam „Uns Uwe“ durch rechtzeitig ankommt – Respekt." Beson-

Stiftung war Uwe Seeler oft bei uns.“ den frechen Spruch erst richtig in Spielders freute sich der Jubilar über die per-

Übrigens kam der Jubilar, der auf der laune. Er ließ sich von Wittfoth übersönlichen Worte Zwanzigers. Der Präsi-

Reise nach Hamburg vom Wolfenbütteler haupt nicht bremsen und machte die dent lobte unter anderem seinen Einsatz

Kreis-Lehrwart Oliver Grau begleitet wur- meisten Buden selbst: TuS Hamburg ver- in der DFB-Kommission Qualifizierung.

de, durch einen Stau im Elbtunnel verlor gegen den HSV mit 1:12.

„Ihr Sachverstand und Ihre große Erfahspätet

zu dem wichtigen Rendevous.

Kurioser Weise begannen die beiden rung sind für deren Arbeit von höchstem

Typisch Uwe: „Ich war 40 Jahre lang als nach der Schule gleichzeitig eine Ausbil- Wert.“ Frank Wöstmann

Geburtstag

Juni 2007 9


10. NFV-Altherrenmeisterschaft

10

Ausgelassen feierten die Spieler des SV Südharz den Titelgewinn.

Text und Fotos von PETER BORCHERS

Der SV Südharz Walkenried (NFV-Kreis

Osterode) ist neuer Niedersächsischer

Altherrenmeister. Beim Endturnier

im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion

bezwang das Team um Kapitän Fred

Pajonk im Endspiel den TSV Limmer (NFV-

Kreis Hannover) mit 3:1. Dritter wurde der

TuS Heidkrug (NFV-Kreis Delmenhorst), der

Titelverteidiger SV Broitzem (NFV-Kreis

Braunschweig) im Elfmeterschießen um

Rang 3 mit 5:4 bezwang.

Am verdienten Titelgewinn der Walkenrieder

gibt es keinen Zweifel. Die

Mannschaft präsentierte sich als harmonische

Einheit und dominierte in allen Begegnungen,

auch wenn im Viertelfinale

gegen TSV Sievern (NFV-Kreis Cuxhaven)

ein Elfmeterschießen (4:2) zum Weiterkommen

benötigt wurde „Diesen Titel

widmen wir unserem verstorbenen 1. Vorsitzenden

Gerhard Will sen.“, freute sich

nach dem Turnier Fred Pajonk, der das

Südharz-Team auch trainiert.

Im NFV-Kreis Osterode wird keine

Altherrenmeisterschaft ausgespielt, der SV

Südharz war vom Kreis für die Qualifikation

gemeldet worden. Mit Freundschaftsspielen

hält sich die Mannschaft fit. Trainiert

Juni 2007

wird, so Fred Pajonk, „nur Freitags abends

just for fun“. Diesen Spaß hat die Mannschaft

offensichtlich in die Meisterschafts-

Endrunde mitgenommen. Bei ihrer zweiten

Endrundenteilnahme – 2006 belegte Südharz

den siebten Platz– errang sie nun zum

ersten Mal den Titel und durfte sich neben

einem Niedersachsenross über die ausgesetzte

Prämie in Höhe von 800 Euro freuen.

Die Ehrung nahmen NFV-Vizepräsident Karl

SV Südharz siegt „just for fun“

Die Spiele der Vorrundengruppen in der Übersicht

Vorrunde

Gruppe A

BW Langförden

TSV Sievern

FT Braunschweig

SC Twistringen

Tore

Punkte

BW Langförden 1:0 0:0 1:0 2:0 7

TSV Sievern 0:1 1:0 2:1 3:2 6

FT Braunschweig 0:0 0:1 1:0 1:1 4

SC Twistringen 0:1 1:2 0:1 1:4 0

Gesamt 7:7

Vorrunde

Gruppe C

Fort. Lebenstedt

TuS Heidkrug

GW Mühlen

SV Wilkenburg

Tore

Punkte

Fortuna Lebenstedt 0:0 2:2 1:0 3:2 5

TuS Heidkrug 0:0 0:0 1:0 1:0 5

GW Mühlen 2:2 0:0 0:0 2:2 3

SV Wilkenburg 0:1 0:1 0:0 0:2 1

Gesamt 6:6

41 Tore beim

Jubiläumsturnier –

Hofbrauhaus Wolters

bleibt drei weitere

Jahre mit am Ball

Torwart auf verlorenem Posten. Der Keeper von GW Mühlen streckt sich in dieser Szene vergebens

gegen den Stürmer von Fortuna Lebenstedt. Am Ende trennten sich beide Teams in der Vorrunde

2:2-Unentschieden.

Vorrunde

Gruppe B

SV Südharz

TSV Limmer

TV Sottrum

SV E. Lüneburg

Tore

Punkte

SV Südharz 1:1 3:0 2:0 6: 1 7

TSV Limmer 1:1 2:0 1:0 4: 1 7

TV Sottrum 0:3 0:2 2:0 2: 5 3

SV E. Lüneburg 0:2 0:1 0:2 0: 5 0

Gesamt 12:12

Vorrunde

Gruppe D

MTV Soltau

SV Broitzem

RW Cuxhaven

SV Germ. Grasdorf

Tore

Punkte

MTV Soltau 0:2 1:0 1:0 2:2 6

SV Broitzem 2:0 0:0 0:0 2:0 5

RW Cuxhaven 0:1 0:0 0:0 0:1 2

SV Germ. Grasdorf 0:1 0:0 0:0 0:1 2

Gesamt 4:4

Frewert, Friedel Gehrke (Altherren-

Spielleiter) sowie Peter Lehna (Hofbrauhaus

Wolters) vor.

Finalist TSV Limmer, der im Viertelfinale

den Vorjahreszweiten BW

Langförden ausgeschaltet hatte, erhielt

600 Euro, während sich TuS

Heidkrug und SV Broitzem über 500

bzw. 350 Euro freuen durften. Torschützenkönig

des Turniers wurde

mit fünf Treffern Uwe Pajonk vom

neuen Meister, gefolgt von seinem

Mannschaftskollegen Michel Nanitamo

(4 Tore) sowie Maik Pohlai (SV

Broitzem) und Thomas Ritzka (TSV

Limmer) mit je drei Treffern. Als beste

Torhüter wurden Roland Eckstein

(TSV Limmer) und Bernward Schniete

(SV Broitzem) ausgezeichnet,

während Eintracht Lüneburg sich als

fairste Mannschaft über eine Prämie

in Höhe von 200 Euro freuen durfte.

Der SV Südharz und TuS Heidkrug

belegten in dieser Wertung die weiteren

Plätze.


Niedersächsischer Altherrenmeister 2007: Das Team des SV Südharz.

Herrschten im vergangenen Jahr noch

italienische Verhältnisse im August-Wenzel-Stadion,

weil nur 27 Tore in der regulären

Spielzeit der 31 Spiele fielen, so

zeigten sich die Stürmer in diesem Jahr

schussstärker. Sie trafen insgesamt 41 mal

in einem Turnier, das überaus fair verlief.

Das Aufgebot des Turniersiegers SV

Südharz: Steffen Bethe, Carsten Denecke,

Hans-Peter Denecke, Matthias Eichel, Jens

Eisenschmidt, Olaf Jödicke, Wolfram John,

Axel Knapp, Dirk Morenz, Michel Nanitamo,

Fred Pajonk, Uwe Pajonk, Thorsten

Riechel, Ronny Schwolow, Lars Thiele,

Michael Wenzel.

Die Finalspiele in der Übersicht:

Viertelfinale

BW Langförden – TSV Limmer 0:2 (0:0)

0:1 Wolfgang Neubert, 0:2 Thomas Ritzka

SV Südharz – TSV Sievern 4:2 n.E. (0:0)

0:1 Frilus, 1:1 Lars Thiele, Niemann verschießt,

2:1 Morenz, 2:2 Pinter, 3:2 Bethe,

Oestermann verschießt, 4:2 Eisenschmidt

Besondere Vorkommnisse: Guttrof (Sievern)

hält Foulelfmeter von Eisenschmidt (Südharz)

Umkämpft war die

Viertelfinalbegegnung

zwischen BW

Langförden

(weißes Trikot) und

dem TSV Limmer.

Limmer siegte

am Ende

mit 2:0.

Fort. Lebenstedt – SV Broitzem 0:1 (0:1)

0:1 Pohlai

MTV Soltau – TuS Heidkrug 3:5 n.E.,

1:1 (1:0)

1:0 Kautz, 1:1 Garmhausen

Elfmeterschießen: Kitsch verschießt, 0:1

Barm, Tödter verschießt, 0:2 Weber, 1:2 Bierwag,

1:3 Hammes, 2:3 Kautz, 2:4 Faulhaber

Halbfinale

TSV Limmer – SV Broitzem 4:2 n.E., (0:0)

Elfmeterschießen: 1:0 Pietler, Neustädter

verschießt, 2:0 Ritzka, 2:1 Otto, Eckstein

verschießt, 2:2 Handtke, 3:2 Kyas, Zacher

verschießt, 4:2 Bilke

Siegertafel

Von 1988 bis 1997 wurde die Altherrenmeisterschaft inoffiziell

ausgetragen. Seit 1998 ist der Wettbewerb eine

offizielle NFV-Meisterschaft.

Inoffiziell:

1988 VfL Weiße Elf Nordhorn

1989 VfL Stade

1990 SV Ahlerstedt/Ottendorf

1991 HSC Hannover

1992 DJK Sparta Werlte

1993 TSV Achim

1994 VfL Weiße Elf

Nordhorn

1995 TSV Isernhagen

1996 FC Stern Misburg

1997 HSC Hannover

1997 Master HSV Helmstedt

Offiziell:

1998 TuS Heeslingen

1:1, 7:6 im Elfmeterschießen

gegen HSC Hannover

(bei TSG Wörpedorf) / 65 Tore

Sorgten für Stimmung auf den Rängen: Die

Fans von BW Langförden.

SV Südharz – TuS Heidkrug 3:0 (2:0)

1:0 U. Pajonk, 2:0 Thiele, 3:0 U. Pajonk

Elfmeterschießen um den dritten Platz

SV Broitzem – TuS Heidkrug 4:5 n.E.

1:0 Neustädter, 1:1 Barm, 2:1 Rother, 2:2

H. Weber, 3:2 Handtke, 3:3 Hammes, 4:3

Krüger, 4:4 Dohrmann, Mau verschießt, 4:5

Garmhausen

Endspiel

TSV Limmer – SV Südharz 1:3 (0:2)

0:1 Eisenschmidt, 0:2 Nanitamo, 0:3 Thiele,

1:3 Ritzka

1999 Olympia Braunschweig

1:1, 4:3 im Elfmeterschießen gegen

TuS Heeslingen (bei TSV Helmstedt) /

50 Tore

2000 TSV Havelse

0:0, 4:3 im Elfmeterschießen gegen

VfL WE Nordhorn (bei Barnstorfer SV) / 56 Tore

2001 TVE Veltenhof

1:0 gegen VfR Voxtrup

(in Barsinghausen) / 59 Tore

2002 Sparta Werlte

1:0 gegen SV Eintracht Lüneburg

(in Barsinghausen) / 72 Tore

2003 TSV Havelse

1:1, 4:3 im Elfmeterschießen

gegen BV Essen (in Barsinghausen) / 59 Tore

2004 HSC Hannover

1:0 gegen TSV Havelse / 50 Tore

2005 TSV Helmstedt

1:0 gegen TSV Limmer/41 Tore

2006 SV Broitzem

0:0, 4:2 im Elfmeterschießen gegen

BW Langförden/27 Tore

2007 SV Südharz

3:1 gegen TSV Limmer / 41 Tore


10. NFV-Altherrenmeisterschaft

Juni 2007 11


10. NFV-Altherrenmeisterschaft

12

Tor für den SV Südharz im Halbfinale gegen TuS Heidkrug (3:0).

Stimmungsvoll. Die Karl-Laue-Halle war für die Players Night in den Farben

des Wettbewerbssponsors Hofbrauhaus Wolters geschmückt.

Fred Pajonk, Kapitän des SV Südharz, bei der Siegerehrung durch

Altherren-Spielleiter Friedel Gehrke (links) und Vizepräsident Karl

Frewert (rechts).

Juni 2007

Michael Nanitamo (rechts) war mit vier Toren nach seinem Mannschaftskollegen

Uwe Pajonk (fünf Treffer) der beste Torschütze des

Turniers.

Splitter

Seit 1998 wird die Niedersächsische

Altherrenmeisterschaft

offiziell ausgetragen, fand somit

in diesem Jahr bereits zum zehn-

ten Mal statt. Doch tatsächlich rollt der Altherrenfußball bereits seit

1988 niedersachsenweit. NFV-Altherrenspielleiter Friedel Gehrke

(Achim) darf dabei die Rolle des Pioniers für sich in Anspruch nehmen.

Er war es, der mit großem Engagement die Idee eines „Oldie“-

Turniers vorantrieb, das inzwischen aus dem Veranstaltungskalender

des NFV nicht mehr wegzudenken ist.


Aus dem Organisationsteam von Friedel Gehrke längst

nicht mehr wegzudenken sind Helmut Königstein und Klaus Oehlers

(beide Achim), Gudrun und Georg Michalski (beide Barnstorf)

sowie Kurt Schmidt (Alfeld), die praktisch von der ersten Stunde

an das Turnier der Altherren begleiten. Unterstützt wurde das

Quintett von Klaus Bittigau (Spielleiter Herrenfußball im Verbandsspielausschuss)

und Stefan Lehmann (Referatsleiter Spielbetrieb in

der NFV-Verwaltung). Als Stadionsprecher und Moderator der

„Players Night“ fungierte Manfred Finger (NFV-Pressestelle).


„Hinter jedem erfolgreichen Spieler steht ein starker Fan“

– Die Anhängerinnen des SV Südharz machten mit ihrer T-Shirt-Botschaft

deutlich, dass sie nicht am guten Abschneiden ihrer Mannschaft

zweifelten. Sie unterstützten „ihre Jungs“ nach „Stimmeskräften“

und wurden für ihr Engagement durch Friedel Gehrke mit

einem Ballpreis ausgezeichnet. Über diese „Prämie“ durfte sich zu-

Gab ein vielumjubeltes Versprechen ab: Brauhaus-Chef Peter Lehna verkündete

in das Mikrofon von Moderator Manfred Finger, dass das Hofbrauhaus

Wolters die Altherrenmeisterschaft auch in den kommenden

drei Jahren unterstützen wird.


Die Abschlusstabelle

Tore Punkte Prämie

1. SV Südharz 12:2 15 800

2. TSV Limmer 7:4 12 600

3. TuS Heidkrug 2:4 7 500

4. SV Broitzem 3:0 9 350

5. TSV Sievern 3:2 7 300

6. MTV Soltau 3:3 7 250

7. BW Langförden 2:2 7 200

8. Fortuna Lebenstedt 3:3 5 150

9. FT Braunschweig 1:1 4 100

10. GW Mühlen 2:2 3 100

11. TV Sottrum 2:5 3 100

12. RW Cuxhaven 0:1 2 100

Germania Grasdorf 0:1 2 100

14. SV Wilkenburg 0:2 1 100

15. SC Twistringen 1:4 0 100

16. SVE Lüneburg 0:5 0 100

dem die Mannschaft von GW Mühlen

freuen. Obwohl in der Vorrunde ausgeschieden,

sorgte das Team bis zum Turnierende

für ausgelassene Stimmung am

Spielfeldrand.


Über faire Spiele im August-

Wenzel-Stadion durften sich nicht nur

die Zuschauer, sondern auch die

Schiedsrichter freuen. Nur einmal war

ein Unparteiischer gezwungen, Gelb-

Rot zücken. Im Übrigen hatten die Referees

Andreas Kriks, Michael Mach,

Walter Schmidt, Thorsten Schuschel,

Wolfgang Starke, Thomas Stückrath

und August-Wilhelm Winsmann leichtes

Spiel.


Über eine ansehnliche „Prämie“

konnte sich Kurt Schmidt (Alfeld) freuen.

Er war der einzige der obligatorischen

Wettrunde, der auf den Turniersieg des SV

Südharz getippt hatte. Da der „Pott“ des

Vorjahres stehen geblieben war, durfte

Schmidt 170 Euro einstreichen.


560 Gäste feierten in der Karl-Laue-

Halle der NFV-Sportschule ausgelassen bis

zum frühen Morgen die Players Night. DJ

Malte Schridde sorgte für den passenden

Rhythmus, Direktor Jürgen Pelda und sein

Team vom Gilde Sporthotel verwöhnten

den Gaumen der Gäste.


Erstmals unterstützte das Braunschweiger

Hofbrauhaus Wolters die

Niedersächsische Altherrenmeisterschaft.

Mitinhaber Peter Lehna freute sich bei der

Siegerehrung in der Karl-Laue-Halle, dass

sich sein Unternehmen als Sponsor des

Wettbewerbs das erste Mal in seiner 380jährigen

Geschichte auf einer niedersächsischen

Plattform bewegte. Der Wolters-

Chef versprach, das Engagement für das

NFV-Turnier auch in den kommenden drei

Jahren fortzusetzen.

SV Südharz

Walkenried

Gründungsjahr: 1969. Anzahl der Vereinsmitglieder:

263. Abteilungen: Fußball.

Größte Erfolge der Vereinsgeschichte:

Aufstieg in die Oberliga 1994/1995. Gemeldete

Fußballmannschaften: A- bis G-

Jugend, 1., 2. und 3. Herrenmannschaft,

Altherrenmannschaft. Trikotfarbe: rotschwarz.

Verein 98 99 00 01 02 03 04 05 06 07 Te Sp g u v T P

TSV Havelse 3 1 14 3 1 2 12 16 8 41 23 7 11 48:29 74

HSC Hannover 2 8 5 1 9 11 6 31 13 11 7 25:16 50

TuS Heeslingen 1 2 2 14 10 2 2 20:6 32

BV Essen 2 6 8 3 15 8 4 3 13:3 30

Sparta Werlte 6 1 9 3 16 8 5 3 19:8 29

TSV Limmer 2 6 2 3 16 6 7 3 12:7 27

1. FC Nordenham 7 4 9 3 15 7 5 3 16:10 26

VfR Voxtrup 2 4 2 13 6 6 1 12:7 24

TSV Helmstedt 9 1 9 3 12 7 4 1 10:5 24

BW Langförden 4 2 7 3 16 7 4 5 8:6 24

TVE Veltenhof 4 1 14 14 4 19 6 6 7 12:13 24

SV Ol. Braunschweig 1 11 13 15 6 5 22 5 9 8 10:17 23

SV Ahlerstedt/O. 6 16 13 5 13 10 6 24 5 8 11 15:28 23

Güldenstern Stade 8 4 13 3 15 6 4 5 14:10 22

SV Südharz 7 1 2 10 5 3 2 15:5 20

FT Braunschweig 4 10 9 3 12 5 5 2 6:3 20

MTV Soltau 8 7 6 3 14 6 2 6 12:14 20

SV Broitzem 16 1 4 3 14 6 4 4 8:11 20

VfL Maschen 5 3 2 10 5 3 2 13:4 17

Fortuna Lebenstedt 11 3 8 3 13 5 3 5 6:7 17

SVE Lüneburg 12 2 14 16 4 16 4 5 7 11:13 17

SC Hainberg 3 8 2 10 5 1 4 12:5 16

FC Sulingen 3 11 2 9 3 5 1 7:4 14

SV Höltinghausen 7 7 2 12 2 8 21 10:9 14

VfL WE Nordhorn 2 1 7 3 3 1 8:3 13

TSV Winsen 3 1 6 4 1 1 10:3 12

TSG Wörpedorf 10 5 2 9 3 3 3 6:5 12

Frisia Goldenstedt 10 5 2 7 2 4 1 6:2 11

TSV Hillerse 3 1 6 3 2 1 8:5 11

SG Freren 4 1 6 3 2 1 7:5 11

TuS Garbsen 4 1 6 3 1 2 3:1 11

SF Ricklingen 9 7 2 7 3 1 3 5:4 11

TuS Neetze 11 8 2 9 2 5 2 6:8 11

SV Reislingen/Neuhaus 5 1 6 3 1 2 6:5 10

FC Sülbeck-Immensen 5 1 6 3 1 2 5:4 10

GW Brockdorf 4 1 6 3 1 2 4:3 10

TV Drangstedt 5 15 2 9 2 4 3 6:6 10

TuS Eintracht Rulle 6 1 6 3 1 2 6:7 10

TuS Sudweyhe 6 1 6 2 3 1 5:3 9

Helmstedter SV 3 12 2 9 2 3 4 6:8 9

ASC GW Wielen 7 1 6 2 2 2 4:2 8

BW Neuhof 10 11 2 6 2 2 2 6:6 8

SV Baden 6 1 6 2 2 2 3:4 8

TuS Heidkrug 16 15 3 3 11 1 4 6 3:14 8

TSV Sievern 5 1 4 2 1 1 3:2 7

GW Mühlen 10 10 2 6 1 4 1 4:4 7

Rotenburger SV 16 5 2 7 1 3 3 3:4 7

TSV Bassen 8 11 2 9 1 4 4 5:7 7

FC Sülbeck-Immensen 6 1 4 1 2 1 3:2 6

VfB Uplengen-Remels 7 1 6 2 0 4 6:7 6

RW Cuxhaven 9 12 2 6 1 3 2 2:3 6

BV Cloppenburg 8 1 6 1 3 2 5:9 6

MTV Salzdahlum 7 1 6 1 3 2 2:6 6

SCB Langendamm 9 1 3 1 2 0 3:1 5

SV Mörsen-Scharrendorf 8 1 4 1 2 1 3:3 5

TuS Esens 10 1 3 1 1 1 4:2 4

VfL Oldenburg 9 1 3 1 1 1 4:3 4

SV Kleeblatt Stöcken 10 1 3 1 1 1 2:2 4

SF Schwefingen 10 1 3 0 3 0 1:1 3

TuS Essenrode 11 1 3 1 0 2 1:2 3

TuS Kleefeld 10 1 3 1 0 2 2:4 3

TV Sottrum 11 1 3 1 0 2 2:5 3

SC Asel 12 1 3 1 0 2 1:5 3

VfL Stenum 11 1 3 1 0 2 1:5 3

SV Teutonia Uelzen 12 1 3 0 2 1 2:3 2

TSV Abbehausen 13 1 3 0 2 1 1:2 2

SV Algermissen 13 1 3 0 2 1 1:2 2

SV Borussia Neuenhaus 14 1 3 0 2 1 0:1 2

Germania Grasdorf 13 1 3 0 2 1 0:1 2

VSV Hedendorf/Neukloster 12 1 3 0 2 1 1:3 2

RW Damme 14 1 3 0 2 1 1:3 2

BSV Gleidingen 15 1 3 0 2 1 1:4 2

SV Wietmarschen 13 1 3 0 2 1 1:4 2

SV Nienstedt 15 1 3 0 1 2 1:3 1

SV Betheln/Eddingh. 12 1 3 0 1 2 1:3 1

TV Jahn Schneverdingen 13 1 3 0 1 2 0:2 1

SV Wilkenburg 14 1 3 0 1 2 0:2 1

Barnstorfer SV 14 1 3 0 1 2 1:4 1

Heesseler SV 13 1 3 0 1 2 1:4 1

TuS Wustrow 15 1 3 0 1 2 0:3 1

SV Holtland 14 1 3 0 1 2 0:3 1

SF Holzminden/Altendorf 16 1 3 0 1 2 0:4 1

TSV Verden 12 1 3 1 0 2 1:3 0

SC Twistringen 15 1 3 0 0 3 1:4 0

TuS Tarmstedt 14 1 3 0 0 3 0:3 0

VfL Oythe 15 1 3 0 0 3 0:4 0

Kickers Emden 16 1 3 0 0 3 0:6 0

SSV Vorsfelde 15 1 3 0 0 3 0:7 0

SV Sudmerberg 16 1 3 0 0 3 0:9 0

SC Dunum 16 15 2 6 0 0 6 2:16 0

Ewige

Tabelle

Erläuterungen: Entscheidungen per Elfmeterschießen werden mit zwei Punkten für den Sieger und einem

Punkt für den Verlierer gewertet. Die Tore aus Elfmeterschießen kommen nicht in die Torwertung. Unter den

jeweiligen Jahresangaben ist angegeben, welche Platzierungen die einzelnen Mannschaften jeweils belegten.

Die Spalte Te gibt die Anzahl der Teilnahmen an den bisherigen Endrunden an.


10. NFV-Altherrenmeisterschaft

Juni 2007 13


3. NFV-Altligameisterschaft

14

Der TSV Havelse gewann zum dritten Mal hintereinander die niedersächsische Altliga-Meisterschaft. Damit qualifizierte sich der Klub aus Garbsen

für die erste Deutsche Ü40-Meisterschaft, die am 22. und 23. September in Berlin ausgetragen wird. Zu den Gratulanten zählten Altherren-

Spielleiter Friedel Gehrke (hintere Reihe links), Richard Perzak (VfL Wolfsburg, hintere Reihe, Zweiter von links), NFV-Vizepräsident Karl Frewert

(hintere Reihe, Zweiter von rechts), Klaus Bittigau (NFV-Verbandsspielausschuss, hintere Reihe rechts), Richard Hainke (TV Bunde, mittlere Reihe,

Zweiter von rechts), Gudrun Michalski (Orga-Team, mittlere Reihe rechts), Thomas Klingsporn (Fortuna Sachsenross Hannover, vordere Reihe links).

Wie im falschen Film: TV

Bunde erinnert an Schalke 04

Ü40: Dritter Titel

hintereinander

für TSV Havelse

Von MANFRED FINGER

Hartmut Schumann dürfte sich gefühlt

haben wie im falschen Film. Soeben

hatte Bundes Torwart im Achtmeterschießen

zum zweiten Mal einen Versuch

des TSV Havelse abgewehrt, als seine

Mannschaftskameraden auf ihn losstürmten

und ihn hochleben lassen wollten.

„Wir dachten, nach drei Elfmetern ist

Schluss“, erklärte Ralph Schmidt nach der

Siegerehrung das Verhalten der Ostfriesen.

Ein Mitspieler hätte diese Information vom

Schiedsrichter bekommen.

Weil dem aber nicht so war und

auch die Ausschreibung nicht drei, sondern

fünf Versuche vorschreibt, wurde

die Entscheidung über die Niedersachsenmeisterschaft

in der Altersklasse Ü40

fortgesetzt – mit am Ende vertauschten

Rollen. Denn zum Matchwinner avancierte

jetzt Schumanns Kollege Peter Bruns.

Gleich drei Mal hintereinander entschied

Havelses Torwart das Duell mit dem

Schützen für sich. Da seine Mitspieler

Michael Welk und schließlich Werner

Blumenthal zudem vom Punkt die Nerven

behielten, drehte Havelse das Ergebnis

von 1:2 auf 3:2 und setzte sich damit erneut

die Krone im niedersächsischen Altligafußball

auf – bei der dritten Auflage

zum dritten Mal(!).

Juni 2007

„Wer sich zu früh freut, den bestraft

der Fußball“ – ähnlich wie Schalke 04

2001 im Meisterschaftsrennen gegen

Bayern München erinnerte auch der TV

Bunde in Hillerse an die Umkehrung des

legendären Satzes von Michail Gorbatschow,

nach dem derjenige bestraft wird,

der zu spät kommt. „Wir sind trotzdem

glücklich“, konnte das fehlende Happy-

End indes die Laune von Ralph Schmidt

und seinen Kameraden keineswegs trüben.

Zu Recht, denn der Auftritt der Ostfriesen

darf getrost als stark bezeichnet

werden.

Gelungene Titelkämpfe in Hillerse. Hinten von links: Friedel Gehrke (Spielleiter Alte Herren),

Uwe Grützmacher (Spartenleiter TSV Hillerse), Karl Frewert (NFV-Vizepräsident), Michael Zywitza

(TSV Havelse), Helmut Königstein, Klaus Oehlers (beide Orga-Team). Vorne: Klaus Bittigau

(NFV-Verbandsspielausschuss), Thomas Klingsporn (Fortuna Sachsenross Hannover), Richard

Hainke, Richard Perzak (VfL Wolfsburg), Kurt Schmidt (Orga-Team). Fotos (8): Finger


Peter Bruns stand im Mittelpunkt der

Ovationen. Im Achtmeterschießen parierte

der Havelser Torwart drei Versuche.

„Von Bunde erwarte ich noch

was“, war sich NFV-Altherren-Spielleiter

Friedel Gehrke darüber bereits

nach der Vorrunde sicher. Und das

Team aus dem NFV-Kreis Leer sollte

ihn nicht enttäuschen. Dem 1:0 im

Viertelfinale gegen den SC Hainberg

folgte im Halbfinale ein nie gefährdeter

2:0-Erfolg über den VfL Wolfsburg,

ehe es im Finale gegen Havelse

zu einer denkwürdigen Partie

kam. Denn nicht nur das Achtmeterschießen

hatte es in sich. So kurios

dieses verlief, so hochklassig

und spannend war zuvor die reguläre

Spielzeit. Gleich drei Mal durfte

sich ein Team über die eigene

Führung freuen. Zunächst Bunde

(1:0), dann Havelse (2:1) und

schließlich wieder Bunde. Ralph

Schmidt war es, der einen Konter

mit dem rechten Außenrist zum 3:2

abschloss – das große Niedersachsenross

für den Meister geriet erstmals

in den Blickwinkel der Ostfriesen.

Zumal die Führung lange Zeit

Bestand hatte. Erst eine Minute vor

dem Ende traf Thomas Krieter zum

– allerdings verdienten – Ausgleich

und ebnete so den Weg für das

Achtmeterschießen, das alle Beteiligten

wohl so schnell nicht vergessen

dürften.

Zum Beispiel Werner Blumenthal.

Seit 1989 ist der Linksfuß, der

Ende Mai 51 Jahre alt wird, bei den

von Friedel Gehrke organisierten

Meisterschaften im niedersächsischen

Altherrenfußball dabei. Mit

dem TV Havelse wurde Blumenthal

2000 und 2003 Niedersachsenmeister

sowie 2004 Vizemeister. Nachdem

inzwischen andere Mannschaften

in der Altersklasse Ü32 dem

Ortsteil-Klub aus Garbsen den Rang

abgelaufen haben, nehmen Blumenthal

und Co. inzwischen an der

Serie der Ü40 teil. Mit überragendem

Erfolg: Bei den bisher drei ausgetragenen

NFV-Meisterschaften

hatte jeweils Havelse die Nase vorn.

Und immer war Werner Blumenthal

der beste Schütze des Turniers. Bei

der Premiere 2005 in Barnstorf

(NFV-Kreis Kreis Diepholz) erzielte er

13 Treffer, 2006 in Neetze (NFV-

Die besten Torjäger

Tore/Spieler Verein

5 Werner Blumenthal TSV Havelse

4 Klaus Becker TSV Hillerse

3 Thomas Klingsporn Fortuna S. Hannover

3 Thomas Krieter TSV Havelse

3 Hans-Jürgen Kruse TV Bunde

3 Frank Pichatzek VfL Wolfsburg

3 Hilger Wirtz TSV Havelse

Kreis Lüneburg) deren neun und diesmal in

Hillerse (NFV-Kreis Gifhorn) fünf „Buden“.

„Die Null muss stehen“ – Die Maxime

von Huub Stevens, ehemals Schalke und

heute Trainer beim Hamburger SV, hing an

der Wand jenes Raumes, in dem Friedel

Gehrke und sein Organisationsteam während

des Turniers untergebracht waren.

Aufgeschrieben hat den Spruch Stevens’

Trainerkollege Heinz Gerono, der an dieser

Stätte normalerweise die 1. Herrenmannschaft

des TSV Hillerse auf die Heimspiele

vorbereitet. „Wir wollen auch nächste Sai-

Die Spiele der Vorrundengruppen in der Übersicht

Vorrunde

Gruppe A

TV Jahn Schneverd.

TSV Hillerse

GW Mühlen

TSV Pattensen

Tore

Punkte

TV Jahn Schneverd. 0:0 1:0 0:0 1: 0 5

TSV Hillserse 0:0 1:2 3:1 4: 3 4

GW Mühlen 0:1 2:1 1:1 3: 3 4

TSV Pattensen 0:0 1:3 1:1 2: 4 2

Gesamt 10:10

Vorrunde

Gruppe C

SC Hainberg

RW Damme

SV Ol. Br’schweig

TSV Drangstedt

Tore

Punkte

SC Hainberg 3:2 2:1 1:0 6: 3 9

RW Damme 2:3 2:1 2:0 6: 4 6

SV Ol. Br’schweig 1:2 1:2 0:0 2: 4 1

TSV Drangstedt 0:1 0:2 0:0 0: 3 1

Gesamt 14:14

Vorrunde

Gruppe B

Fort. Sachs. Hannover

VfL Wolfsburg

TSV Auetal

VfL Löningen

Tore

Punkte

Fortuna S. Hannover 2:1 2:0 1:1 5: 2 7

VfL Wolfsburg 1:2 2:1 3:0 6: 3 6

TSV Auetal 0:2 1:2 2:1 3: 5 3

VfL Löningen 1:1 0:3 1:2 2: 6 1

Gesamt 16:16

Vorrunde

Gruppe D

Nach Barnstorf (2005) und Neetze (2006)

wurde Werner Blumenthal (TSV Havelse)

in Hillerse erneut Torschützenkönig.

Mit Ralph Schmidt bildete Hans-Jürgen Kruse das jederzeit gefährliche Angriffsduo des TV Bunde. Als niedersächsischer

Vizemeister nimmt der Verein aus Ostfriesland an der Qualifikationsrunde zur ersten

Deutschen Ü 40-Meisterschaft in Berlin teil. Gegner werden die Meister aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein

sein.

TSV Havelse

TV Bunde

TuS Heeslingen

GW Elliehausen

Tore

Punkte

TSV Havelse 2:1 2:0 1:0 5: 1 9

TV Bunde 1:2 2:1 2:0 5: 3 6

TuS Heeslingen 0:2 1:2 3:3 4: 7 1

GW Elliehausen 0:1 0:2 3:3 3: 6 1

Gesamt 17:17


3. NFV-Altligameisterschaft

Juni 2007 15


3. NFV-Altligameisterschaft

16

Hilger Wirtz, Trainer des (Noch-)Oberligsten

Arminia Hannover, gehörte zu den Aktivposten

beim Turniersieger Havelse.

Heinz Gerono, Trainer des Braunschweiger

Bezirksoberligisten TSV Hillerse, erreichte mit

den Oldies seines Vereins das Viertelfinale.

Juni 2007

Kabinettstückchen: Mit viel Gefühl und Effet lupfte Havelses Werner Blumenthal per linkem

Außenrist den Ball über Keeper Andreas Busch (Fortuna Sachsenross) zum 2:0. Am Ende siegte

Havelse im Halbfinale mit 3:1.

son in der Bezirksoberliga spielen“, lautet

ein weiterer der von Gerono notierten Sätze.

Vor dem letzten Spieltag sah es eher

nicht danach aus, denn unter 15 Teams belegte

der TSV nur Platz zwölf.

Während der Altligameisterschaft

war Gerono selbst am Ball, erreichte mit

seinen Oldie-Kameraden aus Hillerse das

Viertelfinale. „Schon eine kleine Überraschung“,

wertete Gehrke das Abschneiden

des Gastgebers. In der Endrunde hätte

er eher den TSV Drangstedt erwartet.

Doch dem Team aus dem NFV-Kreis Cuxhaven,

das eine sehr gute Qualifikation

gespielt hatte, steckte noch die am Tag

zuvor gewonnene Kreismeisterschaft der

Alten Herren „in den Knochen“. Ebenfalls

nicht über die Gruppenphase hinaus kam

der amtierende niedersächsische Altligameister

in der Halle, VfL Löningen,

sowie der TuS Heeslingen um „Hansi“

Bargfrede (15 Bundesligaspiele und 96

Zweitligaeinsätze für St. Pauli). Allerdings

musste sich der TuS in seiner Gruppe mit

den beiden späteren Finalisten Bunde und

Havelse auseinander setzen. Immerhin:

Mit nur drei Fouls in drei Spielen und

dem, so Gehrke, Superquotienten von

1,0 sicherte sich Heeslingen die Fairnesswertung

und die damit verbundene

Prämie (200 Euro und ein Ball).

„Mit seiner prächtigen MBÖ-Arena

bot der TSV Hillerse ideale sportliche und

organisatorische Rahmenbedingungen“,

lobte Gehrke die Gastgeber um Spartenleiter

Uwe Grützmacher während der gemeinsamen

Siegesfeier am Abend. Im

Festzelt, das neben dem Vereinsheim des

102 Jahre alten Klubs errichtet wurde,

nahm Gehrke darüber hinaus drei Einzelehrungen

vor. Sonderpreise erhielten die

beiden ältesten Spieler, Werner Pach (SV

Olympia Braunschweig) und Wolfgang

Fritsch (Gelb-Weiß Elliehausen), die beide

im 58. Lebensjahr stehen. Und auch Hartmut

Schumann durfte sich am Ende doch

noch über einen Titel freuen: Die Jury

wählten den Bunder Keeper zum besten

Torwart des Turniers. ■

Die Finalspiele

in der Übersicht

Viertelfinale

Jahn Schneverdingen –

VfL Wolfsburg 0:2

Fort. Sachsenross Hannover –

TSV Hillerse 5:4 n. A. (2:2)

SC Hainberg –

TV Bunde 0:1

TSV Havelse –

RW Damme 4:0

Halbfinale

VfL Wolfsburg –

TV Bunde 0:2

Fort. Sachsenross Hannover –

TSV Havelse 1:3

Finale

TV Bunde –

TSV Havelse 5:6 n. A. (3:3)

Tore: 1:0 Lothar Brandt, 1:1 Hilger Wirtz

(Strafstoß), 1:2 Werner Blumenthal, 2:2

Hans-Bernhard Husinga, 3:2 Ralph

Schmidt, 3:3 Thomas Krieter.

Achtmeterschießen: 0:1 Wirtz, 1:1

Schmidt, Hartmut Schumann hält gegen

Krieter, 2:1 Hartmut Tegeler, Schumann

hält gegen Detlef Wunderlich, Peter

Bruns hält gegen Brandt, 2:2 Michael

Welk, Bruns hält gegen Günter Rieken,

2:3 Blumenthal, Bruns hält gegen Hans-

Jürgen Kruse.

n. A. = nach Achtmeterschießen

Das Aufgebot des alten und

neuen NFV-Meisters, TSV Havelse:

Frank Balke, Thomas Beneke,

Werner Blumenthal, Peter Bruns,

Rainer Cordes, Karl Eggestein, Jens

Gröhl, Thomas Krieter, Thomas

Mohnike, Frank Nowicki, Michael

Welk, Hilger Wirtz, Detlef Wunderlich,

Michael Zywitza.


Jugendfußball

18

In 13 Spielen nur eine Niederlage: Die Bilanz der U16-Auswahl bei Länderpokalturnieren kann sich sehen lassen.

„Mit dieser Truppe zu

arbeiten macht richtig Spaß“

NFV-U16-Junioren

überzeugen erneut

beim DFB-Vergleich

Überzeugender Auftritt der niedersächsischen

U16-Junioren beim Länderpokalwettbewerb

des DFB. Das Team von

NFV-Trainer Thomas Nörenberg, das im vergangenen

Jahr das Schülerlager gewonnen

hatte, belegte jetzt in Duisburg-Wedau den

fünften Platz. Turniersieger beim Vergleich

der 21 Landesverbände wurde die Auswahl

Württembergs.

„Mit dieser Truppe zu arbeiten macht

richtig Spaß. Die Mannschaft hat in den

zurückliegenden dreieinhalb Jahren eine

gute Entwicklung genommen, das war auch

jetzt wieder zu erkennen“, zeigte sich Thomas

Nörenberg nach dem Bundesturnier zufrieden

mit den Leistungen seiner Auswahl.

Deren Bilanz bei den insgesamt vier Pflichtturnieren

der vergangenen beiden Jahre auf

Nord- bzw. DFB-Ebene kann sich sehr wohl

sehen lassen. In 13 Spielen gab es zehn

Siege, zwei Unentschieden und nur eine

Niederlage. 2006 gewann Niedersachsen

Juni 2007

neben dem Schülerlager auch das Nordturnier,

2007 gab es nach dem zweiten Platz im

Norden nun Rang 5 beim Bundesturnier.

Die NFV-Spiele in Duisburg

im Überblick:

Niedersachsen – Bremen 3:1 (1:1),

NFV-Tore: 1:0 Polter, 2:1 Granatowski, 3:1

Thomsen

Schlechte Platzverhältnisse waren verantwortlich

dafür, dass kein Kobinationsfußball

möglich war und beide Mannschaften

eine eher mäßige Partie boten. Die NFV-Auswahl

offenbarte wiederholt Schwächen bei

Standardsituationen für den Gegner und

musste nach einer solchen auch den zwischenzeitlichen

Ausgleich hinnehmen. Im

zweiten Spielabschnitt zeigten sich die

Niedersachsen als engagierteres Team und

gewannen letztlich auch in dieser Höhe verdient

mit 3:1.

Niedersachsen – Württemberg 2:4

(1:2), NFV-Tore: 1:2 Petry, 2:4 Papaeftimiou

Niedersachsen erlaubte sich zu viele individuelle,

einfache technische Fehler, die

von den Württembergern konsequent bestraft

wurden. Drei Gegentreffer, darunter

ein Eigentor von Olthoff, hätten verhindert

werden können. Die NFV-Auswahl ihrerseits

Die zweite Reihe macht jetzt Druck

Sieg und Niederlage für C-Junioren des NFV

Im Rahmen eines C-Junioren-Auswahllehrganges

in der Emsland-Sportschule Sögel

haben die U15-Junioren des NFV kürzlich

zwei Testspiele bestritten. Gegen die B-Junioren

des BV Cloppenburg gewann das

Team von NFV-Trainer Wulf-Rüdiger Müller

mit 6:1 (1:0), während es gegen die B-Junioren

des TuS Lingen eine 4:6 (1:3)-Niederlage

einstecken musste.

Für Trainer Müller, der einige verletzungsbedingte

Absagen erhalten hatte,

bot sich in Sögel die Möglichkeit, Spieler

aus der zweiten Reihe zu sichten. Insbesondere

die nachnominierten Dennis Vorreiter

und Turkan Hajdari nutzten ihre

Chance und übten mit jeweils drei erzielten

Toren erheblichen Druck auf etablierte

Spieler aus. Der Kader, der den NFV

beim Länderpokalturnier des DFB vom

13. bis 18. Juli in Duisburg vertreten

wird, gewinnt allmählich an Konturen.

Die beiden Testspiele

in der Übersicht:

Niedersachsen – BV Cloppenburg

6:1 (1:0), NFV-Tore: 1:0 Cigerci, 2:0 Vorreiter,

3:0 Hajdari, 4:0 Evseev, 5:0 Vorreiter, 6:0

Hajdari

Niedersachsen – TuS Lingen 4:6

(1:3), NFV-Tore: 1:1 Thy, 2:3 Vorreiter, 3:3

Hajdari, 4:3 Braczkowski

Das NFV-Aufgebot: Tolga Cigerci, Robin

Knoche, Marius Sauß, Kevin Schulze,

Bjarne Thoelke (alle VfL Wolfsburg), Matthias

Braczkowski, Dominic Hartmann, Willi

Evseev, Dennis Vorreiter, Turkan Hajdari (alle

Hannover 96), Julian Wolf, Gini Lago-Betron,

Gerrit Nauber, Philip Parlow (alle VfL Osnabrück),

Christian Fuhrmann (Kickers Emden),

Nils Röseler (Twente Enschede), Lennart Thy

(JFV Norden), Phillip Rusche (BW Lohne);

Trainer: Wulf-Rüdiger Müller. bo

hätte vor dem Wechsel vier Tore erzielen

müssen, war in Bezug auf die Anzahl der

Chancen im ersten Spielabschnitt ein gleichwertiger

Gegner. Unter dem Strich präsentierte

sich Württemberg jedoch als das reifere

und fehlerlosere Team, gegen das die

NFV-Niederlage zwar verdient, aber vermeidbar

war.

Niedersachsen – Rheinland 5:0 (3:0),

NFV-Tore: 1:0 Tönnies, 2:0 Granatowski, 3:0

Polter, 4:0 Leugers, 5:0 Petry

Imponierend das Engagement, mit dem

Niedersachsen in der abschließenden Begegnung

das Erfolgserlebnis anstrebte. Die

Mannschaft bedrängte den Gegner viel über

Außen, ließ gekonnt den Ball zirkulieren und

suchte mit Nachdruck den Torabschluss.

Sebastian Polter wurde jüngst als DFB-

Talent des Monats ausgezeichnet, gut entwickelt

hat sich laut Thomas Nörenberg aber

auch Nico Granatowski. Beide Spieler überzeugten

auch die Sichter des DFB und wurden

für einen U16-Lehrgang nominiert, der

im August stattfindet. Einen starken Eindruck

im NFV-Team hinterließ zudem Mario

Petry. Thomas Nörenberg ist überzeugt:

„Der wird seinen Weg machen.“ Der Trainer

verteilte aber auch ein Sonderlob an Fabian

Bönsch, der in Duisburg-Wedau eine ansprechende

Defensiv-Leistung bot.

Vermisst werden wird in der NFV-Auswahl

mit Thorsten Tönnies künftig ein Leistungsträger,

der zu Werder Bremen wechselt.

Er verabschiedete sich in seinem letzten

Spiel für Niedersachsen gegen das Rheinland

mit einem Tor. „Sein Weggang ist für

uns ein richtiger Verlust, er hat als Typ und

als Spieler stets überzeugt“, bedauert Thomas

Nörenberg den Wechsel, wünscht seinem

Schützling für dessen neue Herausforderung

aber viel Glück.

Die Top-Ten in Duisburg-Wedau:

Tore Punkte

1. Württemberg 8:3 6:0

2. Hessen 11:5 5:1

3. Westfalen 10:5 5:1

4. Mittelrhein 3:1 5:1

5. Niedersachsen 10:5 4:2

6. Baden 4:1 4:2

6. Bayern 4:1 4:2

8. Sachsen 5:3 4:2

9. Südwest 5:2 3:3

10. Mecklenburg-Vorpommern 5:4 3:3

Das NFV-Aufgebot: Marcel Csehan,

Garrit Golombek, Nico Granatowski, Mario

Petry, Pascal Thomsen (alle VfL Wolfsburg),

Fabian Bönsch, Evangelos Papaeftimiou,

Marvin Maczuga, Rojan Cetindere (alle Hannover

96), Bernfried Nauber, Felix Tebbe

(beide VfL Osnabrück), Steffen Hilberink,

Thilo Leugers (beide Twente Enschede),

Thorsten Tönnies (BW Lohne), Daniel Olthoff

(SV Meppen), Sebastian Polter (Eintracht

Braunschweig). bo

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de


Die U15-Mädchen-Auswahl des NFV ist

beim norddeutschen Länderpokalturnier

im schleswig-holsteinischen Bad Malente

ihrer Favoritenrolle gerecht geworden

und hat verdient den Titel gewonnen.

„Jetzt wollen wir in Duisburg unter die

ersten Drei kommen.“ – NFV-Trainer Marek

Wanik hatte sich mit seinen Mädchen für

den Bundesvergleich, der zwei Wochen

später in Duisburg-Wedau stattfand, nun

viel vorgenommen. Grund für den Optimismus

war der souveräne Auftritt der NFV-

Auswahl in Bad Malente. „Die Mannschaft

glaubt an sich. Wir sind auf allen Positionen

gut besetzt“, zog Wanik zufrieden Bilanz.

Insbesondere die Verteidigerinnen Kristin

Demann, Carolin Degethoff und Pia Gellermann,

Franziska Knopp im Mittelfeld sowie

die Stürmerinnen Lena Petermann und

Alexandra de Nuzzo hatten dem Trainer in

Bad Malente gefallen. Zudem bewies Torhüterin

Catjana Wendt im Spiel gegen

Hamburg, dass sie ein sicherer Rückhalt des

NFV-Teams ist.

Die Spiele beim Nordturnier im

Überblick:

Niedersachsen – Bremen 6:0 (2:0), NFV-

Tore: 1:0 Knopp (13.), 2:0 Petermann (21.),

3:0 Knopp (31.), 4:0 Marquardt (41.), 5:0

Marquardt (46.), 6:0 Petermann (48.)

Die hoch überlegenen und spielfreudigen

NFV-Mädchen hatten zahlreiche

Torchancen und hätten durchaus noch

höher gewinnen können.

„Die wollten zeigen,

wie gut sie sind“,

freute sich Trainer Wanik

über den Auftritt

seines Teams.

Niedersachsen –

Hamburg 2:1 (1:0),

NFV-Tore: 1:0 Knopp

(6.), 2:1 de Nuzzo (41.)

In einem ausgeglichenen

und von beiden

Seiten sehr offensiv

geführten Spiel waren

individuelle und

taktische Vorteile ausschlaggebend

für den

NFV-Erfolg.

Niedersachsen –

Schleswig-Holstein

0:0

Trotz des torlosen

Remis beurteilte Trainer

Wanik das Spiel als

beste Begegnung seiner

Auswahl. Er

Die U13-Juniorinnen des NFV haben

beim Norddeutschen Länderpokalturnier

in Bremen-Burglesum den

zweiten Platz belegt. Das Team von

NFV-Trainer Marek Wanik steigerte sich

bei seinem ersten Auftritt für Niedersachsen

nach nervösem Beginn von

Spiel zu Spiel.

„Die Mädchen müssen lernen, dass

solche Patzer sofort bestraft werden.“

So kommentierte Trainer Wanik die 0:2

(0:0)-Niederlage seiner Auswahl zum Auftakt

gegen Bremen. Bei Dauerregen leistete

sich die Abwehr der feldüberlegenen

NFV-Auswahl zwei grobe Schnitzer, die die

Gastgeberinnen im zweiten Spielabschnitt

auf die Siegerstraße brachten.

Beeindruckend fiel die Trotzreaktion

im Spiel gegen Hamburg aus. Beim 8:0

(4:0)-Kantersieg glänzte Katharina Mattus

als fünffache Torschützin, wobei laut Trainer

Wanik „ein Tor schöner als das andere

war.“ Mit einem verdienten 2:1 (1:0)-Erfolg

über Schleswig-Holstein beendeten

die NFV-Mädchen schließlich das Turnier.

Neben Katharina Mattus verdienten

sich Spielmacherin Kea Eckermann, die

Mittelfeldspielerin Lena-Sophie Rusin und

Verteidigerin Katrinna Scharkus ein Extra-

Lob ihres Trainers. Die Spiele in der Übersicht:

U15-Mädchen

gewinnen

das Nordturnier

Der Favoritenrolle

gerecht geworden

Alexandra

de Nuzzo traf

zum 2:1-Endstand

gegen

Hamburg.

Foto: Borchers

bemängelte lediglich, dass gegen die total

defensiv eingestellten Schleswig-Holsteinerinnen

beste Torchancen nicht genutzt wurden.

Die weiteren Ergebnisse: Hamburg

– Schleswig-Holstein 0:2, Bremen – Schleswig-Holstein

1:0, Hamburg – Bremen 8:0

Die Abschlusstabelle: Tore Punkte

1. Niedersachsen 8: 1 7

2. Schleswig-Holstein 2: 1 4

3. Hamburg 9: 4 3

4. Bremen 1:14 3

Das NFV-Aufgebot: Nina Lögering,

Katharina Altevollmer (beide Heidekraut

Andervenne), Tanja Baumann (BW Papenburg),

Kristin Demann (FC Bennigsen),

Kira Marquardt (Hannover 96), Catjana

Wendt (MTV Barum), Alexandra de Nuzzo

(RW Cuxhaven), Franziska Knopp (SV

Rammelsberg), Lena Petermann (TSV Otterndorf),

Pia Gellermann (VfL Bückeburg),

Carolin Degethoff (VfL Wolfsburg), Maike

Pieper (SC Melle 03), Laura Eylitz (MTV

Mellendorf), Isabelle Franke (TuS Gildehaus),

Clara Zimmer (TSV Vogelbeck), Janina

Schulze (VfL Oythe). bo

Schnitzer in der Abwehr

kosten den Turniersieg

U13-Mädchen des NFV belegen Platz 2 beim Nordturnier

Niedersachsen – Bremen 0:2 (0:0)

Niedersachsen – Hamburg 8:0 (4:0),

NFV-Tore: 1:0 Eckermann, 2:0 Heinz, 3:0,

4:0, 5:0 und 6:0 Mattus, 7:0 Rusin, 8:0

Mattus

Niedersachsen – Schleswig-Holstein

2:1 (1:0), NFV-Tore: 1:0 Mattus per Foul-

Neunmeter, 2:1 Meyer

Die weiteren Begegnungen:

Schleswig-Holstein – Hamburg 2:0,

Schleswig-Holstein – Bremen 0:1, Bremen

– Hamburg 1:0

Die Abschlusstabelle Tore Punkte

1. Bremen 4: 0 9

2. Niedersachsen 10: 3 6

3. Schleswig-Holstein 3: 3 3

4. Hamburg 0:11 0

Das NFV-Aufgebot: Dorina Wichern,

Christina Heinz (beide MTV Wohnste), Mareike

Kösjan, Verena Langemeyer (beide

VfL Markhausen), Lynn Meyer (SV Upen),

Michelle Schrader (MTV Lauenstein), Elisa

Schneider (VfL Wolfsburg), Maike Lotze

(MTV Mellendorf), Katharina Mattus (SV

Altencelle), Daria Hunfeld (TSV Bramstedt),

Anna-Karina Deepen (BW Borssum), Laura

Danziger (JSG Deckbergen/S.), Kea Eckermann

(WSC Fisia Wilhelmshaven), Katrinna

Scharkus (FC Mulsum/Kutenholz), Merle

Frohms (ESV Fortuna Celle), Lena-Sophie

Rusin (TuS Lehmden). bo

Mädchenfußball

Juni 2007 19


U15-Mädchen-Länderpokal

20

Niedersachsen – Hamburg 2:1 (0:0),

NFV-Tore: 1:0 Petermann (39.), 2:1 Baumann

(48.)

Dem NFV-Team war zunächst die Belastung

anzumerken, zu wissen, dass jeder

Treffer in der Endabrechnung Platz-Gewinne

oder Verluste bedeuten konnte. Das

„Die Mannschaft kann auf

sehr hohem Niveau spielen“

Von PETER BORCHERS

Die niedersächsische U15-Mädchen-

Auswahl hat beim Länderpokalwettbewerb

des DFB in Duisburg-Wedau

Platz 8 belegt. Drei Siege, zwei Niederlagen

lautete die Bilanz für das Team von NFV-

Trainer Marek Wanik, das Rang 5 nur aufgrund

eines einzigen Tores verfehlte.

„Wir wollen unter die ersten Drei kommen.“

– Die Vorgabe von Marek Wanik haben

die NFV-Mädchen beim Vergleich der

21 Landesverbände zwar verpasst. Doch

der Trainer sah sich nach dem Turnier in

Duisburg-Wedau dennoch in seiner Einschätzung

bestätigt, dass sein Team leistungsmäßig

durchaus im oberen Drittel angesiedelt

werden darf. „Ich weiß, dass die

Mannschaft auf sehr hohem Niveau spielen

kann“, ist Wanik vom Können seiner Auswahl

überzeugt. Nur einmal enttäuschte sie

ihn, als sie gegen Sachsen „eine bittere Niederlage“

kassierte. „Da bin ich sogar laut

geworden, weil die Mannschaft sich mit

amateurhaftem Verhalten selbst bestraft

hat.“

Dennoch: Viel Anerkennung erntete

die NFV-Auswahl auch von den Sichtern

des DFB. Die Nominierung von sechs Spielerinnen

für DFB-Lehrgänge untermauert,

dass das Team aus Niedersachsen in Duisburg

überzeugend aufgetreten ist. Carolin

Degethoff, Kristin Demann, Alexandra de

Nuzzo, Franziska Knopp, Lena Petermann

und Catjana Wendt durften sich als Stützen

der Mannschaft über die Einladungen vom

DFB freuen. Für Marek Wanik hätte es aber

auch Kira Marquardt durchaus verdient,

vom DFB für einen Lehrgang berücksichtigt

zu werden.

Insgesamt mussten die niedersächsischen

Mädchen beim Vergleich der 21 Landesverbände

des DFB fünf Begegnungen

bestreiten. Die Ergebnisse:

Niedersachsen – Südwest 2:1 (1:0), NFV-

Tore: 1:0 Marquardt (2.), 2:0 (31.) Demann

Die frühe Führung gab der NFV-Auswahl

die erhoffte Sicherheit. Sie konnte

sich über weite Strecken des Spiels in der

gegnerischen Hälfte festsetzen, versäumte

es aber, aus zahlreichen hochprozentigen

Juni 2007

Chancen Kapital zu schlagen. Als Torhüterin

Catjana Wendt acht Minuten vor dem

Abpfiff einen haltbaren Freistoß passieren

ließ, musste das NFV-Team sogar noch einmal

um den Sieg zittern.

Niedersachsen – Sachsen 0:1 (0:0)

Niedersachsen hatte zunächst viele

Spielanteile und setzte den destruktiven

Gegner von Beginn an unter Druck, ließ jedoch

die letzte Entschlossenheit vermissen.

Sachsen erlaubte keine Möglichkeiten der

NFV-Auswahl, die schließlich ihre spielerische

Linie verlor und sich dem Kampfspiel

des Kontrahenten anpasste. Ein folgenschwerer

Blackout fünf Minuten vor dem

Abpfiff kostete letztlich das Remis. Maike

Pieper spielte einen zu scharfen Rückpass

auf Torhüterin Catjana Wendt, den diese

nur noch per Hand stoppen konnte. Den

fälligen indirekten Freistoß nutzte Sachsen

zum schmeichelhaften Siegtreffer.

Niedersachsen – Bayern 0:3 (0:2)

Nur in der Anfangs-Viertelstunde

konnte Niedersachsen dem mit sechs Nationalspielerinnen

gespickten Gegner Paroli

bieten. Dann aber dominierte Bayern,

das auf den meisten Positionen individuell

besser besetzt war. Die NFV-Mädchen

kämften zwar um jeden Ball, konnten

aber eine letztlich deutliche Niederlage

nicht verhindern. Die Wertschätzung, die

beide Teams genießen, zeigt die Tatsache,

dass sämtliche Sichter des DFB, darunter

Trainer Ralf Peter und Ex-Bundestrainerin

Tina Theune-Meyer, die Begegnung beobachteten.

Niedersachsen – Bremen 4:0 (1:0), NFV-

Tore: 1:0 Knopp (23.), 2:0 Degethoff (40.),

3:0 Petermann (43.), 4:0 Degethoff (45.)

„Dieses Spiel hat uns gut getan“, freute

sich Trainer Wanik, dass seiner Auswahl

nach den Rückschlägen gegen Sachsen und

Bayern mit Bremen ein Aufbaugegner zugelost

wurde. Das in allen Belangen überlegene

NFV-Team hätte angesichts hochkarätiger

Chancen höher gewinnen müssen.

So rettete allein drei Mal der Pfosten

für die Hanseatinnen. Sehenswert die beiden

Freistoßtore von Carolin Degethoff. Die

Wolfsburgerin traf jeweils aus rund 35 Metern

Entfernung.

Nur ein Tor fehlte:

NFV-Team verpasst

Rang 5 nur knapp –

DFB-Sichter nominieren

sechs Spielerinnen

aus Niedersachsen

Die U15-Mädchen des NFV schlugen sich

beim Bundesvergleich achtbar. Foto: Schulze

Spiel auf ein Tor wurde erst in der zweiten

Spielhälfte mit dem Führungstreffer durch

Lena Petermann belohnt. Doch nur eine

Minute später ermöglichte Nina Lögering

mit einem unnötigen Querpass den Ausgleich

der Hamburgerinnen. „Die Moral der

Mannschaft hat mir gut gefallen“, freute

sich Trainer Wanik, dass sein Team weiterhin

die Entscheidung suchte und schließlich

zwei Minuten vor dem Abpfiff nach einer

Einzelaktion von Tanja Baumann mit dem

Siegtreffer belohnt wurde.

Trainer Wanik hat insgesamt 16 Spielerinnen

der Jahrgänge 92, 93 und 94 in

Duisburg eingesetzt. Jüngste Akteurin war

die 13-jährige Lena Petermann vom TSV

Otterndorf, älteste Spielerin die 15-jährige

Isabelle Franke von TuS Gildehaus. Verzichten

musste Wanik auf die verletzte Stürmerin

Laura Eylitz (MTV Mellendorf). Dafür nominierte

er Maleen Gerkens (TSV Eintracht

Immenbeck) nach.

Das NFV-Aufgebot: Nina Lögering,

Katharina Altevollmer (beide Heidekraut

Andervenne), Tanja Baumann (BW Papenburg),

Kristin Demann (FC Bennigsen),

Kira Marquardt (Hannover 96), Catjana

Wendt (MTV Barum), Alexandra de Nuzzo

(RW Cuxhaven), Franziska Knopp (SV

Rammelsberg), Lena Petermann (TSV Otterndorf),

Pia Gellermann (VfL Bückeburg),

Carolin Degethoff (VfL Wolfsburg), Maike

Pieper (SC Melle 03), Isabelle Franke (TuS

Gildehaus), Janina Schulze (VfL Oythe),

Asiye Demirtas (TV Oyten), Maleen Gerkens

(TSV Eintracht Immenbeck).

Die Abschlusstabelle: 1. Saarland

(13:3 Tore, 9 Punkte), 2. Württemberg (7:2,

9), 3. Westfalen (9:4, 8), 4. Bayern (9:4, 6),

5. Schleswig-Holstein (8:5, 6), 6. Mittelrhein

(7:4, 6), 7. Hessen (6:3, 6), 8. Niedersachsen

(8:6, 6), 9. Niederhein (8:7, 6),

10. Baden (5:4, 6), 11. Sachsen (3:5, 5),

12. Hessen II (7:6, 4), 13. Rheinland

(5:4, 4), 14. Thüringen (9:9, 4), 15. Hamburg

(6:7, 4), 16. Südwest (5:6, 4),

17. Brandenburg (4:5, 4), 18. Berlin (9:11,

4), 19. Sachsen-Anhalt (5:7, 4), 20. Südbaden

(8:7, 3), 21. Bremen (5:20, 2),

22. Mecklenburg-Vorpommern (2:19, 0)

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de


Conti-Cup Endspiele

22

Der Sieger des A-Junioren-Endspiels: VfL Wolfsburg. Fotos: Kramer

Traumtor von Thomsen

ebnet Wolfsburg den Weg

Der Conti-Cup Sieger der A-Junioren

heißt VfL Wolfsburg. Die

Volkswagenstädter gewannen jetzt

im August-Wenzel-Stadion zu Barsinghausen

mit 4:1 (2:1) gegen den SV

Meppen und wiederholten damit ihren

Vorjahreserfolg. Im B-Junioren-Finale

des Conti-Cup setzte sich Hannover

96 mit 3:2 (3:0) gegen den VfL

Wolfsburg durch und verteidigte

damit ebenfalls den Titel aus dem

Vorjahr.

Die Wolfsburger A-Junioren scheiterten

zunächst trotz spielerischer

Überlegenheit vor rund 300 Zuschauern

am überragenden Torhüter der

Meppener, Florian Hillebrand. Durch

den ersten gefährlichen Konter ging

der SV Meppen in der 29. Minute mit

1:0 in Führung. Sebastian Friedemann

köpfte unhaltbar ein. In der 37. Minute

glich der Tabellenzweite der A-Junioren-Bundesliga

Nord/Nordost durch ein

Tor von Kevin Kahlert aus. Zwei Minuten

später schoss Marcel Thomsen das

2:1 für den VfL.

Nach der Pause ließen es die

Wolfsburger zunächst etwas ruhiger

angehen. Die zwei Klassen tiefer spielenden

Meppener hielten das Spiel bis

zur 72. Minute offen, bevor Marcel

Brendel das entscheidende 3:1 erzielte.

Der Stürmer des VfL sorgte dann auch

in der 84. Minute für den 4:1-Endstand.

Der Tabellenführer der Niedersachsenliga

aus dem Emsland zeigte

trotz der Niederlage eine kämpferisch

tolle Leistung. Die Niederlage fiel um

ein Tor zu hoch aus. Der VfL Wolfsburg

gewann zum achten Mal den Titel.

Das 53. NFV-Pokalfinale der A-Junioren

hatte ein gutes Niveau.

Ebenso das 27. Pokalendspiel der

B-Junioren. In einem temporeichen und

am Ende spannenden Spiel setzte sich

Hannover 96 verdient mit 3:2 durch.

Juni 2007

Die Hannoveraner waren in der ersten

Hälfte hoch überlegen und führten zur

Pause durch Tore von Kenan Kaplan

(16. Minute), Fabian Hellberg (25.)

und Sebastian Latowski (38.) verdient

mit 3:0.

Nach der Pause drehte sich die

Partie. Der VfL Wolfsburg übernahm

die Initiative und kam durch Treffer von

Nico Granatowski (42.) und Mario Petry

(69.) auf 2:3 heran. Zu mehr reichte es

allerdings nicht, so dass Hannover 96

letztlich als verdienter Sieger den Platz

verließ. Die Landeshauptstädter holten

VfL Wolfsburg und

Hannover verteidigen Titel

– A- und B-Junioren-

Pokalendspiele des

NFV in Barsinghausen

damit den neunten Titel im B-Junioren-

Wettbewerb.

53. NFV-Pokalfinale

der A-Junioren

VfL Wolfsburg – SV Meppen 4: 1 (2:1)

VfL Wolfsburg: Martin Klepold,

Rico Schlimpert, Kapitän, Guiseppe Marchese

(35. Kevin Maek), Julian Klamt,

Süleymann Celikyurt (88. Michael Schulze),

Kevin Kahlert (77. Jan-Christian

Florian Hillebrand, überragender Torhüter des SV Meppen, verhinderte im Finale gegen den VfL

Wolfsburg eine höhere Niederlage.


BU

BU

Ehrentafel der Sieger im

NFV-A-Junioren-Pokalwettbewerb

(seit 1997 wird der Wettbewerb

als „Conti-Cup“ ausgetragen)

1952 FC Diepholz

1953 TuS Kleefeld

1954 Sportfr. Ricklingen

1955 TuS Lingen

1956 TuS Celle

1957 TSV Burgdorf

1958 TSV Burgdorf

1959 VfL Osnabrück

1960 SSV Vosslapp

1961 BV Cloppenburg

1962 Arminia Hannover

1963 Teutonia Uelzen

1964 Hannover 96

1965 VfL Wolfsburg

1966 Eintracht Braunschweig

1967 TuRa Westrhauderfehn

1968 Eintracht Braunschweig

1969 Union Salzgitter

1970 Eintracht Braunschweig

1971 Arminia Hannover

1972 SG Baddeckenstedt

1973 nicht ausgetragen

1974 nicht ausgetragen

1975 nicht ausgetragen

1976 OSV Hannover

1977 TSV Havelse

1978 TSV Havelse

1979 SV Wilhelmshaven

1980 Wolfenbütteler SV

1981 Armina Hannover

1982 OSV Hannover

1983 Eintracht Braunschweig

1984 Eintracht Braunschweig

1985 TSV Havelse

1986 Hannover 96

1987 Eintracht Braunschweig

1988 VfL Osnabrück

1989 VfL Wolfsburg

1990 Lüneburger SK

1991 Hannover 96

1992 Eintracht Braunschweig

1993 nicht ausgetragen

1994 SV Meppen

1995 VfL Wolfsburg

1996 Hannover 96

1997 Eintracht Braunschweig

1998 Hannover 96

1999 VfL Osnabrück

2000 VfL Wolfsburg

2001 Hannover 96

2002 VfL Wolfsburg

2003 VfL Wolfsburg

2004 Hannover 96

2005 Hannover 96

2006 VfL Wolfsburg

2007 VfL Wolfsburg

Ein hohes Niveau hatte das A-Junioren-Finale zwischen VfL Wolfsburg

und SV Meppen. Zwei Zweikampfszenen aus dieser Partie.

Ehrentafel der Sieger im NFV-

B-Junioren-Pokalwettbewerb

(seit 1997 wird der Wettbewerb als

„Conti-Cup“ ausgetragen)

1981 Eintracht Braunschweig

1982 Eintracht Braunschweig

1983 VfL Stade

1984 VfV Hildesheim

1985 VfL Osnabrück

1986 Hannover 96

1987 Göttingen 05

1988 VfL Bückeburg

1989 TSV Verden

1990 Hannover 96

1991 Concordia Belm/Powe

1992 SV Meppen

1993 VfL Wolfsburg

1994 VfL Wolfsburg

1995 Eintracht Braunschweig

1996 Hannover 96

1997 VfL Wolfsburg

1998 VfB Oldenburg

1999 Eintracht Braunschweig

2000 Hannover 96 II

2001 VfL Wolfsburg

2002 Hannover 96

2003 Hannover 96

2004 Hannover 96

2005 VfL Wolfsburg

2006 Hannover 96

2007 Hannover 96


Conti-Cup Endspiele

24

Meier), Marcel Thomsen, Marcel Brendel,

Dennis Riemer (70. Juri Neumann), Marcel

Weiß, Massimiliano Anacleto. Trainer

Peter Hyballa.

SV Meppen: Florian Hillebrand, Jörn

Härtel (84. Sascha Schwemme), Ulrich

Jehn (55. Marcel Hoppe), Leo Homann

(55. Christian Tyroke), Sebastian Friedemann

(73. Leo Homann), Patrick Schnett-

berg (83. Torben Vennemann), Stephan

Hormann, Kapitän, Torben Vennemann

(55. Daniel Korte), Stefan Raming-Freesen,

Sascha Schwemme (55. Dominik Thale),

Steffen Hagel (84. Ulrich Jehn). Trainer

Wilfried Köther.

Tore: 0:1 Friedemann (29. Minute),

1:1 Kahlert (35.), 2:1 Thomsen (37.), 3:1

und 4:1 Brendel (72. und 84.).

Auf dem Weg zum 2:0: Fabian Hellberg (Hannover 96) umspielt Wolfsburgs Torhüter Obrad Sosic.

Juni 2007

Hohes Tempo beim A-Junioren-Finale zwischen

VfL Wolfsburg und SV Meppen.

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Hendrik Bramlage,

Assistenten Thorsten Bohmann, Franz

Bohep (alle Vechta).

Anmerkungen: Der VfL Wolfsburg

hat jetzt bereits acht Mal (1965, 1989,

1995, 2000, 2002, 2003, 2006 und 2007)

den Titel gewinnen können. Der SV

Meppen war 1994 erfolgreich.

Der Weg ins Finale

VfL Wolfsburg: 1. Runde Freilos,

2. Runde 3:2 bei HSC BW Tündern,

3. Runde 5:1 bei SCW Göttingen, 4. Runde

3:1 bei SV 08 Georgsmarienhütte.

SV Meppen: 1. Runde 3:2 bei TuS

Lingen, 2. Runde 11:10 n. E. – VfL Osnabrück,

3. Runde 6:5 n. E. – Hannover 96,

4. Runde 6:5 n. E. bei Fortuna Sachsenross.

Prämien des Sponsors Continental

AG: 1500 Euro und Uhren für VfL Wolfsburg,

750 Euro und T-Shirts für SV Meppen.

27. NFV-Pokalfinale

der B-Junioren

Hannover 96 – VfL Wolfsburg 3:2 (3:0)

Hannover 96: Obrad Sosic, Philipp

Fuchs, Aydogan Fuat (75. Marcel Herbst),

Felix Burmeister, Sebastian Latowski (75.

Kenan Kaplan), Jan-Thede Smidt, Dennis

Reimann (55. Robert Bräutigam), Fabian

Hellberg, Konstantin Rausch, Kapitän (72.

Dennis Reimann), Deniz Aycicek (41. Andy

Surgota), Kenan Kaplan (67. Jurij Graf).

Trainer Eckhardt Seifert.

VfL Wolfsburg: May Leiding, Kapitän,

Maximilian Ahlschwede, Philipp

Kasseckert, Taner Binbir (41. Mario Petri),

Mehmet-Ali Gümüs, Kevin Kluk, Exauce

Mayombo (62. Sven Ucherek), Nico Granatowski,

David Chromik, Sefa Yilmaz, Andre

Fomitschow. Trainer Manfred Mattes.

Tore: 1:0 Kaplan (16.), 2:0 Hellberg

(25.), 3:0 Latowski (38.), 3:1 Granatowski

(42.), 3:2 Petry (69.).

Zuschauer: 300

Schiedsrichter: Daniel Niemeyer, Assistenten

Pascal Deters, Daniel Fleddermann

(alle Nordhorn).

Anmerkungen: Der Titelverteidiger

Hannover 96 gewann jetzt zum neunten

Mal (Sieger 1986, 1990, 1996, 2000,

2002, 2003, 2004, 2006, 2007). Der VfL

Wolfsburg holte fünf Titel (1993, 1994,

1997, 2001, 2005).

Der Weg ins Finale

Hannover 96: 1. Runde Freilos,

2. Runde 5:0 beim VfL Bückeburg, 3. Runde

3:1 bei Eintracht Braunschweig, 4. Runde

3:1 beim BV Cloppenburg

VfL Wolfsburg: 1. Runde Freilos,

2. Runde 2:1 – Braunschweiger SC, 3.

Runde 4:0 beim Lüneburger SK, 4. Runde

4:0 beim SC Langenhagen

Prämien des Sponsors Continental

AG: 1000 Euro und Uhren für Hannover

96, 500 Euro und T-Shirts für VfL Wolfsburg.

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de




① ②


Conti-Cup Endspiele

① Sektdusche für den

A-Junioren-Sieger

VfL Wolfsburg.

② Spalier für den

scheidenden A-Junioren-Trainer

des VfL

Wolfsburg, Peter

Hyballa

③ 96-Kapitän und

Jungnationalspieler

Konstantin Rausch

(Zweiter von rechts)

nimmt den Scheck

von Timo Röbbel

(Marketingabteilung

der Continental

AG, entgegen.

Aus dem Jugendausschuss

von links

Heinz-Walter Lampe,

Walter Fricke

(Vorsitzender),

Joachim Bode.

④ Temporeich war

auch das Finale der

B-Junioren zwischen

Hannover 96

und VfL Wolfsburg.

⑤ Großer Jubel beim

B-Junioren-

Conti-Cup-Sieger

Hannover 96.

Juni 2007 25


Landesfinale Talente 2007

26

Mädchen des Domgymnasiums Verden

und Jungen der IGS Mühlenberg jubeln

Der Bundesvergleich

findet im Juni im

Europa-Park Rust statt

Die IGS Mühlenberg bei den Jungen

und das Domgymnasium Verden im

Wettbewerb der Mädchen sind die

Sieger des niedersächsischen Landesfinales

im Wettbewerb „Talente 2007“, das jetzt

im Barsinghäuser August-Wenzel-Stadion

ausgetragen wurde. Beide konnten sich gegen

jeweils 15 andere Schulteams durchsetzen

und wurden von NFV-Präsident Karl

Rothmund ausgezeichnet. Die Siegerteams

haben sich für das Bundesfinale qualifiziert,

das vom 10. bis 12. Juni im Europa-Park

Rust in der Nähe von Freiburg ausgetragen

wird.

Bei dem großen Schulfußballwettbewerb

des DFB können Mädchen und Jungen

der Schulklassen fünf und sechs ihr

fußballerisches Geschick anlässlich der Turnierform

„Vier-gegen-Vier“ und an den

sieben Stationen des DFB-Fußballabzeichens

unter Beweis stellen. Beim „Vier-gegen-Vier“-Turnier

gibt es für einen Sieg

drei, bei mindestens vier Treffern Differenz

vier Punkte. Für ein Unentschieden erhält

jede Mannschaft einen Punkt. Die erreichte

Punktezahl aus den Gruppenspielen

wird durch die Anzahl der Spiele dividiert

und das Ergebnis mit dem Faktor 80 multipliziert.

Somit sind maximal 320 Punkte

zu erzielen. Beim Landesfinale in Barsinghausen

erreichten im Wettbewerb der

Mädchen als beste Teams das Domgymna-

Sie jongliert wie eine echte „Ballzauberin“.

Juni 2007

Die erfolgreichen Mädchen des Domgymnasiums Verden und im Hintergrund (von links) Udo Peters

(Schulfußball-Beauftragter des NFV-Bezirks Lüneburg), NFV-Präsident Karl Rothmund und

Joachim Bode (Beauftragter Schulfußball im Verbandsjugendausschuss). Fotos: Borchers

sium Verden und das Gymnasium Bad

Zwischenahn je 266,67 Punkte. Auch in

der Konkurrenz der Jungen hatten die IGS

Mühlenberg und das Domgymnasium Verden

mit dieser Punktzahl die Nase vorn.

In Niedersachsen wurden in diesem

Jahr 16 Vorrundenturniere auf Kreis- und

Bezirksebene ausgetragen, an denen sich

rund 320 Teams beteiligten. Jetzt ermittelten

die 159 Schülerinnen und Schüler der

32 qualifizierten Endrundenteilnehmer die

Landessieger. Die Ergebnisse des Landesfinales:

Konkurrenz Jungen, Gesamtklassement

(Summe Fußballabzeichen und

„Vier gegen Vier“): 1. IGS Mühlenberg

597,47 Punkte, 2. Goalgetter (Gymnasium

Lemwerder) 555,13, 3. Champion Kickers

(RS Westercelle) 547,53, 4. Celtic Dog

(Domgymnasium Verden) 545,80, 5. Witte-

kind Styler (Wittekind-Realschule Osnabrück)

512,00, 6. Otto-Hahn-Gymnasium

Springe 498,80, 7. Humboldt-Gymnasium

Gifhorn 486,47, 8. Athe I (Gymnasium

Athenaeum Stade) 485,60, 9. Teletta-Groß-

Gymnasium Leer 484,60, 10. WBG I (Wilhelm-Busch-Gymnasium

Stadthagen)

468,40, 11. GHR Amselstieg Salzgitter

392,20, 12. Die Unbekannten (Gymnasium

Groß Ilsede) 330,60, 13. Kaltenmoor-Kicker

(Hauptschule Kaltenmoor) 296,25, 14. Pyrmonter

Tornados (Humboldt-Gymnasium

Bad Pyrmont), 15. Fuba-Boys (Gymnasium

Bremervörde) 271,60, 16. MiniMax Göttingen

(Max-Planck-Gymnasium Göttingen)

241,60.

Das Siegerteam der IGS Mühlenberg:

Dario Sielski, Robi Sielski, Adonis Ruhani,

Nico Tsitouridis, Johann Becker; Lehrer:

Peter Busse.

Siegerehrung der Schüler der IGS Mühlenberg mit (von links) Dieter Ohls (Schulfußball-Beauftragter

des NFV-Bezirks Weser-Ems), Willi Lies (Schulfußball-Beauftragter des NFV-Bezirks

Braunschweig), Joachim Bode (Beauftragter Schulfußball im Verbandsjugendausschuss), NFV-

Präsident Karl Rothmund und Lehrer Peter Busse.


Junge „Elferkönigin“ mit perfekter Schusshaltung.

Konkurrenz Mädchen, Gesamtklassement:

1. Crazy Soccer (Domgymnasium

Verden) 491,47 Punkte, 2. GZE (Gymnasium

Bad Zwischenahn) 490,67, 3. Porta

Coeli-Schule Himmelpforten 436,73,

Nimmt die Hindernisse spielend: Der „Dribbelkünstler“.

4. GaBo-Girls (Gymnasium Am Bötschenberg

Helmstedt) 397,47, 5. Dan-Girls (Bernhard-Riemann-RS

Dannenberg) 389,60, 6.

Gymnasium Corvinianum Northeim 378,33,

7. GGI-Girls (Gymnasium Groß Ilsede)

354,13, 8. Las Chicas (Gymnasium Hittfeld)

334,40, 9. Copernica (Copernicus Gymnasium

Löningen) 329,13, 10. Die wilden Mädels

(Gymnasium Rhauderfehn) 269,60,

11. Otto-Hahn-Gymnasium Springe

233,27, 12. Heese Hexen (Realschule Auf

der Heese Celle) 212,20, 13. Golire-Team

(Gottfried-Linke-Realschule Salzgitter)

178,07, 14. Christopherus-Schule Elze

176,47, 15. EMA-Girls (Ernst-Moritz-Arndt-

Gymnasium Osnabrück) 152,00, 16. Hiddo-

Girls (HRS Hitzacker) 75,00.

Das Siegerteam des Domgymnasiums

Verden: Jenny Kretzchmar, Nadine

Beglau, Natscha Cordes, Kim-Jasmin Meineke,

Mareike Schmidt; Lehrer: Andreas

Borchert.

Die Ergebnisse beim

DFB-Fußballabzeichen

Einhundertprozentig fiel die Fußballabzeichen-Ausbeute

bei den Jungen aus.

Die 79 teilnehmenden Schüler sammelten

72 goldene Exemplare, fünf Mal Silber

und zwei Mal Bronze.

Die Top-Ten: 1. Marc-Kevin Fiene

(Gymnasium Groß Ilsede) 381 Punkte,

2. Niklas Müller (Gymnasium Lemwerder)

370, 3. Pascal Kubiak (Domgymnasium

Verden) 365, 4. Daniel Hoffmann (Humboldt-Gymnasium

Gifhorn) 361, 5. Marco

Fehlow (Realschule Westercelle) 359,

6. Halil Özel (GHR Amselstieg Salzgitter)

357, 7. Tim Knabbe (Gymnasium Athenaeum

Stade) 356, 8. Jonas Cording (Wilhelm-Busch-Gymnasium

Stadthagen) 351,

9. Serhat Cango (Realschule Westercelle)

350, 10. Eike Schmidt (Teletta-Groß-Gymnasium

Leer) 349.

Insgesamt 43 DFB-Fußballabzeichen

konnten in der Mädchenkonkurrenz vergeben

werden. 13 Schülerinnen erhielten

die Ausgabe in Gold, 14 Mädchen erwarben

das Silberabzeichen, und 16 Mal wurde

Bronze vergeben. Die zehn besten Teilnehmerinnen

waren: 1. Natascha Bomm

(Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium Osnabrück)

307 Punkte, 2. Janine Weber

(Otto-Hahn-Gymnasium Springe) 302,

3. Franziska Ippensen (Gymnasium Corvinianum

Northeim) 298, 4. Nadine Beglau

(Domgymnasium Verden) 287, 5. Lea Piepenbrink

(Gymnasium Corvinianum Northeim)

282, 6. Jenny Kretzchmar (Domgymnasium

Verden) 280, 7. Natascha Cordes

(Domgymnasium Verden) 277, 8. Marilén

Bistricianu (Bernhard-Riemann-Realschule

Dannenberg) und Elif Gedki (Gymnasium

Am Bötschenberg Helmstedt) je

265, 10. Elisa Schneider (Gymnasium

Groß Ilsede) und Vivien Wolter (Christopherus-Schule

Elze) je 264.

Beim Endrundenturnier in Barsinghausen

war auch die Bundeszentrale für

gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit

einer Saftbar vertreten und präsentierte

erstmals in Niedersachsen ihr neues Projekt

„Gut drauf“. So konnten sich Lehrer

und Schüler nicht nur mit kostenlosen

schmackhaften Getränken, sondern auch

mit Informationen rund um das Thema

„Gesunde Ernährung“ versorgen. bo

Mit großem Engagement bestritten die Schülerinnen und Schüler im August-Wenzel-Stadion die Turnierspiele „Vier-gegen-Vier“.

Landesfinale Talente 2007

Juni 2007 27


Spielobleutetagung

28

Karl Rothmund (NFV-Präsident).

Von Spielklassenreform bis

zu Sicherheitsvorkehrungen

Was bringt uns die Spielklassenreform?

Was muss für die Sicherheit

in den Stadien zusätzlich getan

Spielobleute aus Niedersachsen vor Christi

Himmelfahrt, um drei Tage lang aktuelle

Themen des Fußballs zu diskutieren.

pol wird auf Dauer wohl nicht zu halten

sein“, vermutet er. Zum sportpolitisch spannendsten

Thema in den nächsten Jahren er-

werden? Was kann der Niedersächsische

„Mit der Spielklassenreform des DFB wartet Burkhard demnächst mehr Rechtssi-

Fußballverband leisten, um das verstärkt können wir zufrieden sein.“ Eine wichtige cherheit: „Derzeit blickt keiner so richtig

auftretende ungebührliche Verhalten von Botschaft, die NFV-Präsident Karl Rothmund durch.“ Fakt sei nur, dass der Niedersächsi-

Trainern, Betreuern am Spielfeldrand einzu- während seines Referats verkündete: „Der sche Fußballverband auf 230.000 Euro von

dämmen? Drei zentrale Fragen, mit denen Niedersächsische Fußballverband erhält ab Toto-Lotto nicht mehr zurückgreifen könne.

sich die Bezirks- und Kreisspielausschussvor- der Saison 2008/2009 einen direkten Auf- „Die Finanzlücke ist im aktuellen Haushalt

sitzenden zusammen mit den Mitgliedern steiger in die Regionalliga Nord und ist da- noch nicht geschlossen“, betonte Burkhard.

des Verbandsspielausschusses intensiv bemit endlich mit den Landesverbänden Bay-

Zum Talentförderprogramm des DFB inschäftigten.

Traditionsgemäß trafen sich die ern, Hessen und Westfaformierte

der stellvertrelen

gleichgestellt, die

schon seit Jahren aus Große Themenpalette

tendeVerwaltungsdirektor, dass die 36 DFB/NFVihren

Oberligen jedes

Jahr einen Aufsteiger

stellen.“ Der NFV-Präsident

kandidiert dem-

bei Spielobleutetagung

in Barsinghausen

Stützpunkte bestehen

bleiben. Statt drei Trainer

würden demnächst aller

Voraussicht nach aber nur

nächst für den Posten

noch zwei im Stützpunkt

des Vizepräsidenten beim Deutschen Fuß- tätig sein. Der DFB müsse auch in Zukunft im

ball-Bund. (DFB). Wenn Rothmund beim Boot bleiben.

DFB-Bundestag am 26. Oktober 2007 das

Ein anderes Thema: Am Zulassungsver-

Vertrauen erhält, wird er beim DFB für die fahren für die Vereine der Niedersachsenliga

Bereiche Ehrenamt und Soziale Angelegen- werde der NFV auf jeden Fall festhalten, zuheiten

zuständig sein.

mal damit bei den Verantwortlichen ein Pro-

In Sachen Sportsponsoring vermeldete blembewusstsein geweckt worden sei. Ab-

Rothmund ebenfalls Erfreuliches: So wird schließend kündigte Burkhard an, dass die

die Volkswagen AG Wolfsburg demnächst Klubs der Niedersachsenliga demnächst ei-

Trikotpartner des NFV. Das heißt: Alle Ausnen Sicherheitsbeauftragten benennen

wahlteams laufen zukünftig mit dem Logo müssen. Außerdem werde eine verstärkte

des Autoherstellers auf. Ein Dankeschön Ordnerpräsenz bei Heimspielen gefordert.

richtete der NFV-Präsident auch an den DFB, Zum Thema Sicherheit in den Stadien

Walter Burkhard (NFV-Justiziar).

der aus seinem WM-Überschuss die 21 Lan- ging dann ausführlich August-Wilhelm

desverbände großzügig unterstützt. So er- Winsmann ein. In seiner Eigenschaft als

halte demnächst jeder Verein ein kostenlo- Sprecher der Arbeitsgruppe Sicherheitsfrases

Überraschungspaket, in dem unter angen beim NFV informierte er die Spielobleuderem

eine CD mit einer neuen Vereinssoftte darüber, dass der Niedersächsische Fußware

enthalten sei.

ballverband derzeit ein Lagebild für die Nie-

Außerdem dürften sich demnächst etwa dersachsenliga erstelle. Jürgen Stebani, Vor-

100 Vereine des NFV über einen Bolzplatz sitzender des NFV-Spielausschusses und Lei-

freuen, den der DFB großzügig mitfinanziere. ter der Spielobleutetagung, zeigte vollstes

Die Plätze hätten eine Größe von 40 mal 20 Verständnis für die Vorsorgemaßnahmen,

Metern. Das Bewerbungsverfahren sei noch die der NFV plane. Damit gab er auch die

nicht abgeschlossen. Aber es haben nach einhellige Meinung aller Tagungsteilnehmer

Rothmund nur die Vereine eine Chance, die wieder.

eng mit einer Grundschule kooperieren. Vom Gedankenspiele zu mehr Flexibilität in

DFB-Überschuss aus der Weltmeisterschaft der Spielplangestaltung, zu aktuellen The-

2006 werde auch die NFV-Sportschule profimen des Spielrechts, zur Sportgerichtsbartieren.

„Wir müssen im Sauna- und Fitnesskeit und zum DFBnet rundeten die Tagung

bereich investieren, damit wir auch in Zu- ab. Apropos rund: Dieter Wilhof, Spielauskunft

den internationalen Standard unserer schussvorsitzender des NFV-Kreises Hildes-

Sportschule halten können.“

heim, durfte sich über ein Jubiläum freuen.

Auf das Thema „Öffnung des Wett- Der 59-Jährige nahm zum 25. Mal an der

spielmarktes“ ging NFV-Justiziar Walter Spielobleutetagung teil. Herzlichen Glück-

Jürgen Stebani (Vorsitzender des NFV-Spielausschusses).

Burkhard in seinem Referat ein. „Das Monowunsch! Reiner Kramer

Juni 2007

Ein Blick in den Teilnehmersaal: Die NFV-Spielobleute hören aufmerksam zu. Fotos: Kramer


Fußballer des Jahres in Niedersachsen

30

Hohe Sympathiewerte

für Robert Enke

Versöhnlicher Saisonausklang für

Robert Enke. Nach der 0:3-Niederlage

im letzten Bundesligaspiel

gegen den 1. FC Nürnberg erhielt der

Nationaltorhüter von Hannover 96 jetzt

noch eine große Auszeichnung: Der

29-Jährige wurde in Barsinghausen

vom Niedersächsischen Fußballverband

(NFV) für die Wahl zum „Fußballer

des Jahres in Niedersachsen“ geehrt.

NFV-Präsident Karl Rothmund bezeichnete

in seiner Laudatio Enke als untadeligen

Sportsmann, der bei den Fußballfans

in Hannover und den niedersächsischen

Sportjournalisten hohe

Robert Enke: Ich bin meinem ehemaligen

Trainer Ewald Lienen sehr dankbar,

dass er mich zu Hannover 96 in die

Bundesliga geholt hat.

Symphatiewerte besitze: „Hannover 96

darf sich glücklich schätzen, einen Torhüter

mit internationaler Klasse im

Team zu haben.“

Dies sah auch Dr. Jürgen Peter vom

Sponsor AOK – Die Gesundheitskasse

für Niedersachsen so. Robert Enke sei

ein ideales Vorbild für die Jugend. „Sie

zeichnen sich durch Bescheidenheit aus,

bleiben stets auf dem Boden, obwohl

Sie als Torwart oft abheben müssen.

Außerdem gefällt es mir gut, dass Sie

immer offen ihre Meinung sagen und

ihre Spieler in Schutz nehmen“, betonte

der stellvertretende Vorstandsvorsitzende

der AOK.

Niedersachsens Sportjournalisten

hatten Robert Enke mit großer Mehrheit

zum „Fußballer des Jahres“ gewählt.

59 von 65 Medienvertreten gaben dem

Torhüter von Hannover 96 ihre Stimme.

Seit 1991 kürt der NFV Niedersachsens

Juni 2007

Fußballer des Jahres. Erstmalig wählten

in diesem Jahr ausschließlich Sportjournalisten

den Titelträger. Der Niedersächsische

Fußballverband hatte zehn Kandi-

Großer Bahnhof für den

„Fußballer des Jahres

in Niedersachsen“ –

Ehrung in Barsinghausen

Strahlende Gesichter. Von links: Karl Rothmund

(NFV-Präsident), Robert Enke (Nationaltorwart

von Hannover 96) und Dr. Jürgen

Peter (AOK-Vorstand). Fotos: Rust

daten (siehe Abstimmungsergebnis auf

der nächsten Seite) nominiert und zusammen

mit dem Sponsor AOK – Die

Gesundheitskasse für Niedersachsen und

dem Verein Niedersächsische Sportpresse

zur Teilnahme aufgerufen. Bis zu drei

Nennungen konnten die Journalisten

abgeben.

„Die Sportjournalisten haben mit

Robert Enke einen vorbildlichen Fuß-

Karl Rothmund: Robert Enke ist nicht

nur ein Vorbild auf dem Fußballplatz. Er

hat auch im zwischenmenschlichen

Bereich seine Stärken.

Rund ums Fußball-Journal. Von links: Hans-

Joachim Zwingmann (Vorsitzender Verein

Niedersächsische Sportpresse) und die NFV-

Präsidiumsmitglieder Hannes Wittfoth,

Eugen Gehlenborg sowie Karl Frewert.


Freuen sich mit dem frischgekürten „Fußballer des Jahres in Niedersachsen“, Robert Enke

(Zweiter von links): Bernd Dierßen (NFV-Buchhaltungsleiter, links) Kerstin Hecking und 96-

Präsident Martin Kind. Dr. Jürgen Peter (AOK-Vorstand).

ballprofi gewählt. Für uns ist er stets

ein willkommener Interviewpartner, der

Spiele gut analysieren kann. Er hat

Respekt und Anerkennung verdient“,

erklärte Hans-Joachim Zwingmann, Vorsitzender

des „Verein Niedersächsische

Sportpresse“.

Für den plötzlich erkrankten Paten

Horst Podlasly hatte Rothmund die

Laudatio auf Robert Enke gehalten.

Dem Ex-Torwart von Hannover 96

wünschte der NFV-Präsident baldige

Genesung.

Den Genesungswünschen schloss

sich auch Robert Enke an. Zu seiner

Wahl zum „Fußballer des Jahres in

Niedersachsen“ sagte er: „In erster

Linie möchte ich mich bei meiner

Mannschaft bedanken. Ohne meine

Mitspieler wären meine guten Leistungen

nicht möglich gewesen.“

Karl Rothmund: Nach dem Länderspieldebüt

von Robert Enke am

28. März 2007 in Duisburg gegen

Dänemark hoffe ich, dass er am

17. November im EM-Qualifikationsspiel

gegen Zypern in Hannover

wieder im Tor spielt.

Das Abstimmungsergebnis

59 Stimmen Robert Enke (Hannover

96), 15 Joe Enochs (VfL Osnabrück),

13 Jörg-Uwe Klütz (BV Cloppenburg),

11 Mike Hanke (VfL Wolfsburg), 9 Mario

Neunaber (Kickers Emden), 7 Geert

Goolkate (Eintracht Nordhorn), 5 Stimmen

Fabian Stenzel (Lüneburg), 4 Sebastian

Ghasemi Nobakht (VfB Oldenburg),

2 Stimmen Marcus Antczak (SV

Meppen) und 1 Stimme Grzegorz Lekki

(SV Wilhelmshaven).

Insgesamt 126 Gesamtnennungen.

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de

Robert Enke: ich habe das erste

Mal in meiner Kariere bei einem Verein

einen Vertrag verlängert. Ich

freue mich auf die nächsten Jahre

mit Hannover 96.

Blumen für das Geburtstagskind Kerstin Hecking, überreicht von NFV-Präsident Karl Rothmund.

Auf dem Foto rechts Ehemann und 96-Trainer Dieter Hecking.

Warum Horst Podlasly kein

Länderspiel absolvierte?

In seiner Laudatio für Robert Enke erzählte

NFV-Präsident Karl Rothmund

eine Anekdote aus der Fußballkarriere

von Horst Podlasly, der als Pate für den

„Fußballer des Jahres in Niedersachsen“

wegen einer Erkrankung leider kurzfristig

ausfiel: „Eine ganz verrückte Geschichte.

Der Torwart von Hannover 96 erhielt

1961 eine Einladung zum Länderspiel

Deutschland gegen Ungarn. Der damals

24-Jährige fragte nach dem Training seinen

Kollegen Friedel Rausch, ob er nicht

etwas zu lesen hätte. Der antwortete mit

„Ja“ und schickte ihn eine Etage höher,

um den Krimi aus dem Zimmer zu holen.

Hätte Horst Podlasly doch nur genau zugehört.

Denn er holte aus dem falschen

Zimmer ein Buch. Wie sich am anderen

Morgen herausstellte, war es das Zimmer

des damaligen Assistenztrainers Helmut

Schön. Statt eines Krimis fand Podlasly

einen Western. Danach musste der junge

Torwart beim Cheftrainer Sepp Herberger

zum Rapport. Mit Tränen in den Augen

unterschrieb Horst Podlasly eine Vereinbarung,

in der zu lesen war: „Sie werden

nie wieder eingeladen beim DFB.“

Abrupt endete die Länderspielkarriere

des Hannoveraners, bevor sie überhaupt

begonnen hatte.

Fußballer des Jahres in Niedersachsen

Juni 2007 31


Profis in der Schule

32

Fast alle der 1700 Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Bad Nenndorf sind Fans von Hannover 96. Fotos: Kramer

Schülerband spielt

Aktion

„Profis in der Schule“

von der „96 alte Liebe“

mit 96-Stars im

Gymnasium Bad Nenndorf

Wenn eine junge Schülerband über

die „96 alte Liebe“ singt, wenn

der Lärm in der Sporthalle in den

nasiums Bad Nenndorf und des VfL Bad

Nenndorf mit einer perfekten Organisation

und einem tollen Rahmenprogramm,

abzeichens oder direkt auf der Show-Bühne

des Radiosenders ffn.

Der aufwändige Aktionstag „Profis in

Ohren dröhnt, wenn die Tribüne voll be- die hochkarätige Delegation von Hanno- der Schule“ wird veranstaltet vom Niedersetzt

ist, dann muss es in der Schule einen ver 96 mit ihrem

sächsischenFußball- besonderen Anlass geben. Genau so war freundlichen Auftreverband,

der Sparkas-

es jetzt im Gymnasium Bad Nenndorf, ten und zu guter Stefan Schempershauwe: Wir sen-Finanzgruppe

denn die Aktion „Profis in der Schule“ Letzt die 1700 Schü- Schiedsrichter brauchen keine Schlag- Niedersachsen

machte Station im beschaulichen Kurort lerinnen und Schüler, zeilen. Wenn sie in den Medien nicht (Sparkasse/LBS/VGH),

am Rande des Deisters. Und Hannover 96 die sich durch die erwähnt werden, haben sie meistens radio ffn, n21 (Schu-

entsandte eine Starbesetzung: Trainer Die- Bank als 96-Fans ent- eine gute Leistung gebracht.

len in Niedersachsen

ter Hecking, Nationaltorwart Robert Enke, puppten. Der Nieder-

online) sowie dem

Jungprofi und Shootingstar Jan Rosenthal sächsischeFußballver- Hannover Airport und

nahmen sich einige Stunden Zeit, beantband war mit seiner Führungsspitze ver- VW Nutzfahrzeuge. Aus zahlreichen Beworteten

zahlreiche

treten. NFV-Präsident werbungen erhielt jetzt das Gymnasium

Fragen der rund 1700

Karl Rothmund, Di- Bad Nenndorf den Zuschlag.

Schülerinnen und Jan Rosenthal: Ich fühle mich immer rektor Bastian Hell-

Bewerbungen sind nach wie vor

Schüler und schrieben noch sehr zur Schule hingezogen, berg und Buchhal- möglich. Infos zum Projekt gibt es

fleißig Autogramme. schließlich habe ich erst vor zwei Jahren tungsleiter Bernd im Internet unter der Adresse

Keine Frage: Diese Ver- mein Abitur gemacht. – Natürlich wäre Dierßen ließen es www.nfv.de/profisinderschule.

anstaltung war ein für mich ein Wechsel zum FC Bayern ir- sich nicht nehmen,

Schule und Fußball. Diese Kombina-

Topevent erster Güte. gendwann denkbar. Bis 2010 habe ich dem Gymnasium in tion ist ein Schlüssel zum Erfolg. Die Be-

Beste Werbung in Ei- jedoch einen Vertrag bei Hannover 96. der weiteren Nachgeisterung der Schülerinnen und Schüler

gensache für den Bunbarschaft

der Sport- war an diesem Vormittag der beste Bedesligisten

Hannover

schule Barsinghausen weis. Den Aktionstag im Gymnasium Bad

96, der an diesem Vormittag ein Heimspiel einen Besuch abzustatten. Für Bernd Nenndorf besuchte Reiner Kramer, der mit

der besonders herzlichen Art ablieferte. Dierßen war es eine Reise in die Vergan- der Fotonachlese auf der nächsten Seite

Dieser Superlativ war angebracht, genheit. Der Ex-Profi von Schalke 04 und ein wenig von der tollen Stimmung vermit-

weil sich alle Beteiligten großartig ein- Hannover 96 drückte dort vor vielen Jahteln möchte.

brachten: Die Verantwortlichen des Gymren die Schulbank.

Das war aber noch längst nicht Alles

beim Aktionstag in der Schule. Der Podi-

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de

Dieter Hecking: Hannover 96 sollte umsdiskussion schloss sich eine Auto-

Robert Enke: Ich habe eine hohe

sich ruhig hohe Ziele setzen. Dazu

grammstunde an. Danach konnten die Wertschätzung für Hannover 96. Da-

gehört auch, irgendwann mal Deut- zahlreichen Schülerinnen und Schüler in rum habe erstmalig in meiner Karriere

scher Meister werden zu wollen. – Die Aktion treten. Und zwar im Soccer-Court, bei einem Verein meinen Vertrag ver-

Musik von Herbert Grönemeyer sagt an der Torwand „Full of holes“, auf der längert. – Ich bin Torwart geworden,

mir mehr zu als die von Tokio Hotel. Anlage zur Messung der Schussgeschwindigkeit,

an den Stationen des DFB-Fußball-

weil ich nicht so viel laufen wollte.


Juni 2007


① ②

③ ④



① Unter den

Ehrengästen NFV-

Präsident Karl

Rothmund (vorn)

② Großer Andrang

bei der Autogrammstunde.

③ Ein Fan – wie

unschwer zu

sehen ist – von

Robert Enke.

④ Die Schülerband

des Gymnasiums

spielte das

Vereinslied

„96 alte Liebe“.

⑤ Begeisterte

Zuhörer.

➅ Auf dem Podium

von links: Stefan

Schempershauwe,

Dieter Hecking,

Jan Rosenthal und

Robert Enke.

Profis in der Schule

33


Sparkassen-Cup 2007

34

„Die wilden Zehn“

bleiben zahm

Sie nennen sich „Die wilden Zehn“. Dahinter

verbirgt sich eine Mädchenmannschaft,

die sich mit einem Jungen

im Tor verstärkte. Das Team konnte sich

trotz der tollen Paraden seines Torhüters

gegen die Übermacht der Jungen nicht

durchsetzen. So gesehen bei einem der 47

Vorrundenturniere des Sparkassen-Cup

2007. Die fast 70 Teams des Kreises Osnabrück-Land

hatten auf der Anlage des SV

Concordia Belm-Powe einen schlechten Tag

erwischt. Es schüttete fast durchgehend

aus Kübeln. Dennoch ließen sich die

Mädchen und Jungen von den Regenschauern

im Zehn-Minuten-Takt nicht beirren.

Sie spielten munter drauf los und gaben

ihr Bestes. Pünktlich zum Abpfiff der

letzten Begegnung hörte es plötzlich auf zu

regnen und die Sonne ließ sich blicken.

Ein gutes Omen für den Sparkassen-

Cup 2007? Warum nicht.

Gibt es für Fußballtalente etwas Schöneres,

als nach dem Weltmeisterschaftsjahr

2006 entdeckt zu werden? Radio ffn, die

Sparkassen in Niedersachsen, und der Niedersächsische

Fußballverband bieten dazu

die Möglichkeit. Denn beim Sparkassen-

Cup 2007 werden die Fußballstars von

Morgen gesucht. 36 DFB-Stützpunkte in

Niedersachsen nehmen die talentiertesten

Spieler des Jahrgangs 1996 auf. Die Mädchen

müssen im Jahr 1995 geboren sein.

Vielleicht erfüllt sich ja der Traum eines Fußballers,

der heute noch auf dem Bolzplatz

spielt und morgen in der Bundesliga.

Den Sparkassen-Cup 2007 präsentiert

die Sportförderung der Sparkassen in Nie-

Juni 2007

70 Teams aus dem Landkreis

Osnabrück beim Vorrundenturnier

des Sparkassen-Cup

in Belm

Mit großem Eifer waren die 70 Teams aus

dem Landkreis Osnabrück beim Vorrunden-

Turnier des Sparkassen-Cup in Belm bei der

Sache.

dersachsen. In diesem Wettbewerb wird

nicht der Spitzensport gefördert. Der

Wettbewerb ist eine groß angelegte Aktion

zur Unterstützung des Breitensports.

„Mit dem Wettbewerb möchten wir den

Nachwuchstalenten ein Tor auf dem Weg

zum Erfolg öffnen“, so Tomas Mang, Präsident

des Sparkassenverbandes Niedersachsen.

Der Niedersächsische Fußballverband

freut sich, mit den Sparkassen in

Niedersachsen einen wichtigen Förderer

des Nachwuchsfußballs gefunden zu haben.

„Ohne die finanzielle Unterstützung

der Sparkassen könnten wir unseren jungen

Spielerinnen und Spielern nicht so

eine ideale Plattform bieten“, betont NFV-

Präsident Karl Rothmund.

Am Sparkassen-Cup 2007

nehmen auch diesmal rund 13.000

Spielerinnen und Spieler teil. Eine

beeindruckende Zahl. Nach einer

Vor- und Zwischenrunde findet das

große Finale am 1. Juli im August-

Wenzel-Stadion in Barsinghausen

statt.

Vom Bolzplatz ins Stadion.

Das Sichtungsnetz des Niedersächsischen

Fußballverbandes ist

dichter denn je gestrickt. Unter

anderem dank der Sparkassen in

Niedersachsen geht kein Talent

verloren. Zwar ist der Weg nach

oben ein sehr weiter und vor allem

steiniger Weg. Aber Einige

werden es dennoch schaffen. Wie

beliebt der Fußball ist, hat auch

dieses Vorrundeturnier in Belm

gezeigt. Da ist es unerheblich, ob

jemand mehr oder weniger mit

Talent gesegnet ist. Die Lust auf

Fußball ist immer noch das Wichtigste.

„Die wilden Zehn“ haben

dafür ein Paradebeispiel geliefert.

@ Offizielle Seite im Internet: www.nfv.de


Impressionen

Impressionen

vom vom Sparkassen-Cup Sparkassen-Cup 2007 2007

Es Es fotografierte fotografierte Reiner Reiner Kramer Kramer

Sparkassen-Cup 2007


Verlagsbesuch

36

62-82-21 – eine Nummer

verbindet Hannovers Fußballer

Geschäftsführer Günter Evert (vorne links) begrüßte Jürgen Nitsche und die Kreispressewarte

des NFV-Bezirks Hannover in den Redaktionsräumen der Deister- und Weserzeitung

in Hameln. Fotos (2): Waldeck

62-82-21. Noch heute kennt Günter

Evert die Nummer auswendig, bei der sich

Hannovers Amateurfußballer an Spieltagen

zuweilen die Finger wund wählen.

Seit nunmehr 30 Jahren erfahren sie unter

der Vorwahl 0511 die Ergebnisse der Ligen

auf Ebene des NFV-Bezirks Hannover. Der

Anschluss gehört Hans-Jürgen Rohrbach.

Von Beruf Studienrat für Mathematik und

Physik, wirkte der 62-Jährige über Jahrzehnte

zusammen mit seiner Frau Marlies

als „Meldekopf“. Zwar fiel diese Aufgabe

mit Beginn des DFBnet-Zeitalters weg,

doch bis heute hält das Ehepaar den Ergebnisdienst

für Zeitungen, Aktive und

Fans aufrecht.

Wer als Vereinsvertreter anruft, kann

sich das Buchstabieren selbst der schwierigsten

Namen sparen. Die „Rohrbachs“

kennen sich aus. Ob Günter mit oder ohne

„h“, Evert mit „v“ oder „w“ – auch diese

Fragen haben sich nie gestellt. Schließlich

war der heute 41-Jährige im Fußball der

Region Hannover kein Unbekannter. Bei

seinem Heimatverein Arminia Hannover,

dem TSV Burgdorf, SV Ramlingen/Ehlershausen,

TSV Havelse und schließlich Eintracht

Hannover zog der robuste Mittelfeldspieler,

den eine gehörige Portion

Spielwitz auszeichnete, die Fäden.

Eine Führungskraft ist Günter Evert

geblieben. Auch wenn sein Name inzwischen

nicht mehr auf den Sportseiten,

sondern im Impressum der Hamelner Deister-

und Weserzeitung (DEWEZET) einen

Stammplatz hat. Seit Oktober 2005 ist er

Geschäftsführer der gleichnamigen Verlagsgesellschaft.

In dieser Eigenschaft kam

es Ende April dieses Jahres zu einem per-

Juni 2007

sönlichen Treffen mit Hans-Jürgen Rohrbach.

Als Pressewart des NFV-Bezirks Hannover

nahm Rohrbach am Verlagsbesuch

der DEWEZET teil. Initiiert hatte diesen Termin

Jürgen Nitsche, Vorsitzender des NFV-

Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit und

Marketing.

Anlass sind die Verlagsbesuche der

Kreispressewarte, die Nitsche für 2007 in

jedem der vier NFV-Bezirke vorgesehen

hat. Nach der Braunschweiger Zeitung,

wo er Vertriebsleiter ist, und der Stern’schen

Druckerei in Lüneburg stand jetzt

Früher guter Amateurfußballer, heute Zeitungsmacher:

Günter Evert.

Kreispressewarte zu Gast

bei der DEWEZET in Hameln

die DEWEZET auf dem Programm. Dass

die Wahl für Hannover auf den Verlag

aus Hameln fiel, hatte dabei nichts mit

der gemeinsamen gelben Schmuckfarbe

zu tun, mit der Nitsches Zeitung und

Everts Publikation herausgegeben werden.

Vielmehr wird in dem Unternehmen

seit September 2005 das offizielle Informations-

und Bekanntmachungs-Organ

des NFV gedruckt, das Fußball-Journal

Niedersachsen.

Der Produktionsstandort liegt auf der

grünen Wiese im Gewerbegebiet Wangelist.

Dort, in der westlichen Peripherie von

Hameln, ist der Geschäftsbereich CWN

Druck untergebracht. Er entstand 1997, als

sich die 1798 als Buchdruckerei gegründete

Firma in drei rechtlich selbstständige Unternehmen

aufspaltete, die durch die Verlegerfamilie

Niemeyer verbunden sind. Während

die Produkte der Geschäftsbereiche

CWN Druck und CW Niemeyer Buchverlage

GmbH in Wangelist erstellt werden, entsteht

die Deister- und Weserzeitung seit

2004 auf der anderen Seite der Weser in

Hottenbergsfeld.

„Wir drucken alles, was nicht Dewezet

ist“, verdeutlichte CWN Druck-Geschäftsführer

Joachim Glowalla deshalb während

der Führung durch den Standort Wangelist.

Zum Aufgabengebiet gehören Broschüren,

Versandhauskataloge, Werbeprospekte

und Booklets ebenso wie zahlreiche Special-Interest-Titel,

zum Beispiel Computerzeitschriften,

Golfmagazine oder eben das

Fußball-Journal. Am Redaktionssitz der

DEWEZET in der Hamelner Innenstadt hatte

zuvor Günter Evert seinen Geschäftsbereich

vorgestellt. In der Deister- und Weserzeitung

Verlagsgesellschaft werden sechs Zeitungstitel

in einer Gesamtauflage von

59.000 Exemplaren herausgegeben. Der

Sport spielt dabei eine große Rolle.

„In der Regel erscheinen wir täglich

mit 32 Seiten, von denen zwei der Sportberichterstattung

vorbehalten sind“, informierte

der Ressortleiter Hans-Jürgen Kroggel

die niedersächsischen Pressewarte. Seit

1972 ist er dabei, war bis 1980 Alleinredakteur

für den überregionalen und lokalen

Sport. Unter dem Kürzel „hjk“ berichtete er

über die Handballer der SG VfL Hameln, die

1994 hinter dem THW Kiel Deutscher Vizemeister

wurden, und natürlich über die

großen Tage der Fußballer von Preußen 07.

Von 1974 bis 1981 und dann noch einmal

in der Saison 1993/94 knüpften sie in

der Oberliga Nord an die Zeit von 1949 bis

1964 an, als Hameln ununterbrochen in der

damals zweithöchsten deutschen Spielklasse

um Punkte kämpfte. Ein großer Förderer

des Vereins war Günther Niemeyer senior,

dessen Urgroßvater Carl Wilhelm 1848 die

Deister- und Weserzeitung gegründet hatte

und dessen Söhne Günther und Hans heute

an der Spitze des Unternehmensverbundes

stehen. Die Sympathie für den Fußball hat

in der Führungsetage der DEWEZET also

Tradition. Manfred Finger


DFB-Ehrung

38

Laufen auf dem Nordseedeich

als Erfolgsrezept für Tore

Sebastian Polter als

„DFB-Talent des

Monats“ ausgezeichnet

Wer als 14-Jähriger seine erfolgreiche

Laufbahn als Fußballer aufgibt,

um eine andere – ebenfalls

als Fußballer – anzufangen, muss dafür

schon einen wichtigen Grund haben. Sebastian

Polter, kürzlich 16 Jahre alt geworden

und zum Kader der U16-Nationalmannschaft

zählend, nannte einen: „Ich

wollte mich einfach mehr bewegen, mehr

ins Spiel eingreifen und habe immer schon

viel nach vorn gemacht. Eine meiner Stärken

als Torwart war, dass ich gut mitgespielt

habe.“ So wurde aus dem starken

Torwart inzwischen ein gefürchteter Torjäger.

In Schortens, wo seine noch junge

Karriere begann, wurde er jetzt als „DFB-

Talent des Monats“ ausgezeichnet.

„Ich hoffe, dass du deine Ziele erreichst“,

wünschte der Trainer der deutschen

U21-Nationalmannschaft, Dieter

Eilts, dem Geehrten. Neben dem Fußball

möge er auch noch seine Schule erfolgreich

abschließen. Eilts war mit dem Trainer

der Niedersächsischen U16-Auswahl,

Thomas Nörenberg, und dem Vorsitzenden

des Verbandsjugendausschusses,

Walter Fricke, zum DFB-Stützpunkt

Juni 2007

Schortens gekommen. Dort waren auch

der stellvertretende Landrat Frieslands,

Olaf Lies, die Vorsitzenden der Fußballkreise

Friesland (Heinz Lange), Wilhelmshaven

(Uwe Reese) und Wittmund (Karl-

Heinz Ockenga) mit weiteren Repräsentanten

von Sport und Politik sowie Freunde

und Verwandte des talentierten jungen

Fußballers, der heute für Eintracht

Braunschweig spielt, vertreten. Für die

Auszeichnung hatte ihn DFB-Stützpunktkoordinator

Jürgen Betzold empfohlen,

weil Sebastian Polter sowohl als Torwart

wie auch als Torjäger spitze sei.

Fünfjährig begann Sebastian beim

Heidmühler FC in den G-Junioren mit dem

Fußballspielen. Weil ihm Vater Detlef Polter

geraten hatte, dabei auch die Hände

einzusetzen, wurde er Torwart. Als seine

Eltern nach Wilhelmshaven zogen, wechselte

er als C-Junior zum dortigen SVW.

Wegen seiner guten Leistungen erhielt er

2002 eine Einladung zum Stützpunkt

Esens/Jever. Schon nach der ersten Sichtung

holte man ihn in die Landesauswahl,

in der er dem Bundesligisten Werder Bremen

auffiel, und der Wechsel in dessen

U14 war der nächste Schritt.

Vielleicht hätte er den Werderanern

prophezeien sollen, dass er eines Tages

als Vollblutstürmer zu ihnen zurückkehren

werde, als er dort nach nur einer

Spielzeit das Torwartdasein aufgab. Sein

ehemaliger Wilhelmshavener Trainer

Rüdiger Nabel, dem er seine Absicht,

Stürmer zu werden, anvertraut hatte, riet

ihm, zur Verbesserung der Ausdauer viel

zu laufen. „Also bin ich in der Sommerpause

jede freie Minute auf dem Nordseedeich

gelaufen“, verriet er jetzt. Der

Erfolg: Als 15-jähriger Mittelstürmer wurde

er zum Schrecken aller Torhüter. 60

Mal überwand sie der neue Torschützenkönig

der Bezirks-Oberliga.

Von da an ging es Schlag auf Schlag.

Bald gab es Jürgen Betzold auf, Sebastian

Polter zur Rückkehr ins Tor zu bewegen.

Der schoss lieber selbst Tore wie am Fließband

und wurde 2006 nach seiner Vorstellung

beim niedersächsischen Stützpunktturnier

sogleich in die Landesauswahl berufen,

die das Finale des DFB-Schülerlagers

in Duisburg gegen Hessen mit 1:0 (Torschütze

Sebastian Polter) gewann. Jüngst

beim Nordturnier in Hamburg war er

alleiniger NFV-Torschütze zum 1:0 gegen

Bremen und 2:2 gegen Hamburg.

Längst war man auch auf Bundesebene

auf Sebastian aufmerksam geworden.

Deshalb der Ruf in den Kader der

U16-Nationalmannschaft und nach einem

Probetraining der erneute Wechsel,

diesmal zu den B-Junioren von Eintracht

Braunschweig.

Dort lebt er nun in einer Wohnung

des Vereins und besucht eine IGS. Dass seine

Eltern ihn mit 15 Jahren diesen großen

Schritt tun ließen, wertet er als Vertrauensbeweis

und wichtige Entscheidung für seine

fußballerische Laufbahn. Lehmann

Erster niedersächsischer Fußballer, der mit der 2006 bundesweit eingeführten DFB-Ehrung „Talent des Monats“ bedacht wurde, ist Sebastian Polter

von Eintracht Braunschweig. In Friesland, wo seine Fußballerkarriere beim Heidmühler FC begann, wurde er jetzt ausgezeichnet. Unser Foto zeigt

von links den stellvertretenden Landrat Olaf Lies, DFB-Stützpunktkoordinator Jürgen Betzold, den Vorsitzenden des Verbands-Jugendausschusses,

Walter Fricke, Sebastian Polter, NFV-Trainer Thomas Nörenberg, U21-Nationaltrainer Dieter Eilts und Stützpunkttrainer Rüdiger Nabel. Foto: Schwarz


Neun Frauen und neun Männer nahmen unter der Leitung von Udo Rathjens (stehend, Dritter von links) an dem Trainer-Lehrgang des NFV-Kreises

Stade teil. Zu den Ausbildern gehörten unter anderem Bernhard Augustin (stehend, Zweiter von links), Ulf Drewes (stehend, Dritter von rechts) und

Paul-Reinhard Schmidt (stehend rechts). Fotos (2): Manfred Borchers

Zwanziger dankt Udo Rathjens

NFV-Kreis Stade als

Vorreiter: Erster Trainer-

Lehrgang nur für Frauen

Neue Wege im Frauenfußball beschreitet

der NFV-Kreis Stade. In einer

auf Bundesebene vermutlich einmaligen

Aktion bot der Lehrausschuss um

seinen Vorsitzenden Udo Rathjens einen

Trainerlehrgang nur für Frauen an. Neun

Übungsleiterinnen nutzen dieses Angebot.

Zusammen mit neun männlichen Kollegen,

die den Lehrgang komplettierten,

legte sie jetzt erfolgreich ihre Lehrprobe

auf der Sportanlage des VfL Stade in

Ottenbeck ab.

Bisher hatten sich nur vereinzelt Frauen

an die umfangreiche Trainer-Ausbildung

gewagt. Grund genug für Udo Rathjens

und sein Team, einen Lehrgang gezielt für

Frauen anzubieten. Dass nachher doch

noch einige Herren dazu kamen, änderte

nichts an der Einmaligkeit mit der außergewöhnlich

hohen Beteiligung der Anwärterinnen

auf den Trainerschein. „Es war ein

ungewöhnlich lebhafter Lehrgang“, freute

sich Rathjens. Unterschiede seien vor allem

in der Lehreinstellung aufgetreten. „Frauen

hinterfragen weitaus mehr als Männer“, er-

klärte der Vorsitzende des Stader Lehrausschusses.

„Es hat sehr viel Spaß gemacht“, berichtete

die Bliedersdorferin Andrea Langebröker.

„Ich werde in Kürze eine Mädchenmannschaft

übernehmen und wollte nicht

ohne Vorkenntnisse diese Aufgabe angehen.“

Die praktischen Lehrproben wurden

erstmals nur mit Nachwuchsspielerinnen

durchgeführt.

Die ungewöhnliche Aktion fand nicht

nur im Teilnehmerkreis großen Anklang.

„Über Ihr Engagement für den Mädchenfußball

habe ich mich sehr gefreut. Ich hoffe,

dass es uns gelingen wird, diese Begeisterung

in all unseren Fußballkreisen zu

wecken. Für Ihren großen Einsatz an der Basis

danke ich Ihnen sehr“, schrieb DFB-Präsident

Dr. Theo Zwanziger in einem Brief an

Rathjens. Dieser versprach, dass dem Premieren-Lehrgang

weitere folgen werden.

„Ich hoffe, dass jetzt mehr Frauen den Mut

finden, sich für die Übungsleiterausbildung

anzumelden.“

Unterstützt wurde Rathjens von seinen

Stader Lehrausschusskollegen Bernhard

Augustin, Marcel Wiebusch und Ulrich Willenbockel

sowie von Ulf Drewes (dezentraler

NFV-Sportlehrer für den Bezirk Lüneburg)

und Paul-Reinhard Schmidt (Vorsitzender

NFV-Kreis Stade). Die neuen Inhaber

der Trainer-Lizenz: Bert Birkner, Tjorven

Domeyer, Dimitri Fiks, Karin Fritz, Jenny

Viel Spaß hatten die Absolventinnen des

Trainer-Lehrganges im NFV-Kreis Stade.

Hacker, Melanie Iden, Oliver Knippel, Andrea

Langebröker, Ron Lindenau, Jan

Mencke, Sandra Mencke, Marcus Meyer,

Alexander Schlimm, Katharina Schrader,

Alica Stüben, Daniel Stüben Birger Tomforde,

Nina Nouri. Manfred Borchers

Jürgen Sparwasser (links), 1974

Schütze zum legendären 1:0-Erfolg der DDR

über den späteren Weltmeister Bundesrepublik

Deutschland, nahm anlässlich der Rotenburger

Messetage an einer Gesprächsrunde

zum Schicksal von Björn Kasper teil. Der inzwischen

21-Jährige aus Hellwege lebt im

Wachkoma, nachdem ihm im Oktober 2005

während eines Spiels seines TV Sottrum (Bezirksliga

Lüneburg) ohne Fremdeinwirkung

ein Hirnaneurysma – eine Erweiterung eines

Blutgefäßes – geplatzt war. „Unser Leben hat

sich komplett verändert. Am Anfang wusste

mancher nicht, ob und wie er uns ansprechen

sollte“, berichtete seine Mutter Ute Kasper.

Wertvolle Hilfe leisteten Irmgard und Edgar

von Frieling, deren Sohn Andreas selbst betroffen

ist und die in Rotenburg einer Selbsthilfegruppe

für Schädel-Hirn-Verletzte angehören.

Unterstützung erfuhren beide Familien

von Rotenburgs Messechef Jürgen

Nascimento-Coelho, der gemeinsam mit den

Rotenburger Werken eine Spendenaktion initiierte,

bei der 1500 Lavendelpflanzen zum Stückpreis von zwei Euro verkauft wurden. An dieser Aktion beteiligte sich darüber hinaus Tennis-Profi

Christoph Radecke, der von seiner Tennisschule drei T-Shirts mit Autogrammen zur Verfügung stellte. Durch den Verkauf der Hemden wurde ein Erlös

von 600 Euro erzielt. 500 Euro steuerte allein die Raiffeisen-Warengenossenschaft Heidesand bei. Von links: Jürgen Sparwasser, Ute Kasper,

Christoph Radecke, Moderator Hermann Koopmann, Björn Kasper, Edgar von Frieling, Irmgard von Frieling, Andreas von Frieling. Foto: Menker

Neues vom Frauenfußball

Juni 2007 39


Vermischtes

40

„Sind ein

Vorzeigeverein“

Von GERRIT NOLTE

Vom schwarzen Schaaf zum Aushängeschild.

Innerhalb eines Jahres hat

sich beim SV Fortuna Rotenburg

durch das Programm „Integration durch

Sport" einiges getan. „Wir hatten erkannt,

dass es in unseren Fußball-Teams

mit einem Ausländeranteil von über 50

Prozent Integrationsprobleme gab“, zog

der Vorsitzende Harald Meyer seinerzeit

die Reißleine und jetzt ein erstes positives

Zwischenfazit.

Immer wieder fielen die Fortunen

durch Schiedsrichterbeleidigungen und

Tätlichkeiten negativ auf. Deshalb hatte

sich der Club beim Bundesamt für Migration

und Flüchtlinge um die Aufnahme als

Stützpunktverein beworben – und wurde

als einer von 50 niedersächsischen Verei-

Trainer-B-Lizenz

für 20 Bewerber

Eine Bewerberin und 19 Bewerber haben jetzt in

der Sportschule Barsinghausen nach einer zweiwöchigen

Ausbildung unter Leitung von NFV-Verbandssportlehrer

Wulf-Rüdiger Müller mit Erfolg

die Prüfung der DFB-Trainer-B-Lizenz abgelegt. Die

Prüfung wurde abgenommen durch DFB-Trainer

Horst Hrubesch, Ingo Weniger (Verbandstrainer

Berlin), Wolfgang Grunert (Verbandstrainer Sachsen),

Klaus Röllgen (Ehrenpräsident Bund Deutscher

Fußball-Lehrer) und NFV-Trainer Thomas

Nörenberg. Die B-Lizenz erworben haben: Robert

Borgelt (Osnabrück), Carlo de Cosmo (Gehrden),

Branko Dragutinovic (Lingen), Timo Ehle (Wiefelstede),

Tino Fechner (Wunstorf), Christian Fischer

(Neumünster), Hans-Christian Frischke (Groß Gaglow),

Selcuk Güler (Lemgo), Waldemar Krajczyk

(Bremen), Torsten Lieberknecht (Schwülper), Cordula

Meyer (Wohnste), Jens Möbes (Ronnenberg),

Roland Müller (Norden), Marcus Olm (Hannover),

Burkhard Olze (Buxtehude), Lars Petermann

(Esens), Christian Riecks (Grefrath), Hartmut Josef

Schrand (Löningen), Thomas Siegel (Hildesheim),

Dirk Siemund (Quakenbrück). Foto: Borchers

Juni 2007

nen aufgenommen. „Wir mussten relativ

häufig vor das Sportgericht“, blickt Meyer

zurück.

Dies hat sich durch die gute Integrationsarbeit

der Straßensozialarbeiter

Eduard Hermann, Vladimir Bondarenko,

Matthias Hille sowie Mediatorin Susanne

Heller deutlich gebessert. „Die Trainer hatten

zunächst eine zurückhaltende Einstellung.

Sie dachten, ihre Arbeit würde überprüft

werden. Doch die Sozialarbeiter haben

das Vertrauen aufgebaut", berichtet

der Club-Boss. Auch bei den Spielern ist

das Projekt – die Konzentration liegt auf

dem Juniorenbereich – akzeptiert. „Bei

Problemen wird über die Geschehnisse gesprochen

und es werden Verhaltenstipps

gegeben“, beschreibt Meyer.

Nach einem Jahr überprüfte kürzlich

das Bundesamt die Fortschritte. Das Gutachten

fiel positiv

aus.

„Alles in

allem ist

Fortuna Rotenburg

leistet großen Anteil

zur Integration

von Ausländern

die Arbeit des SV Fortuna 83 Rotenburg als

Stützpunktverein (...) ein herausragendes

Beispiel dafür, wie Sportvereine durch Vernetzung

und Zusammenarbeit mit anderen

kommunalen Stellen einen wichtigen und in

der Kommune spürbaren Beitrag zur Integrationsarbeit

leisten können“, so das Urteil

der Behörde. Die erneute Aufnahme für

2007 stellte somit kein Problem dar. Zudem

wurden die Fortunen vom Landessportbund

vorgeschlagen, in einer Internet-Datenbank

geführt zu werden, die die positiven Beispiele

des Projekts veröffentlicht. Meyer:

„Wir gehören neben drei weiteren Clubs zu

den Vorzeigevereinen. Das beweist, dass

unsere Arbeit nicht schlecht ist.“

Auch wenn es ab und zu Rückschläge

gibt - Fakt ist: Bei Fortuna ist es viel ruhiger

geworden. Problematisch gestaltet sich

aber die Finanzierung. Das Geld kommt

vom Bundesamt, der Kommune, dem LSB

und Sponsoren. „Wir leisten gesellschaftspolitische

Arbeit und sind daher auf die

Wirtschaft und die Politik angewiesen“,

verdeutlicht Meyer.

NFV bildet 23 Fachübungsleiter C aus

23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben jetzt in der

Sportschule Barsinghausen mit Erfolg einen DFB-Fachübungsleiter-C-Lehrgang

absolviert. Der 120-Stunden-Lehrgang

stand unter der Leitung der NFV-Trainer Thorsten

Westenberger und Ulf Drewes. Die Prüfung bestanden haben:

Aydogan Akdeniz, Thomas Künnemann, Dennis Mattick,

Jürgen Migge (alle FC Viktoria Thiede), Sabine Fischer,

Susanne Kahlsdorf (beide FC Basbeck-Osten), Klaus Körner,

Stefan Schmidt (beide FT Braunschweig), Frank Scharnhorst,

Karsten Stützer (beide Heesseler SV), Norbert Gall (TSV Barrien),

Frank Gerdes-Röben (SV Hemelingen/Bremen), Michael

Haubner (SV Hage), Detlef Krüger (SSV Plockhorst),

Ronald Kühn (1. FC Ohmstede), Detlef Rabe (KSV Krelingen),

Markus Rohde (TSV Eintracht Essinghausen), Wolfgang Simon

(TSV Otterstedt), Sven Thönnessen (SV Stöckheim),

Alexander Ulbrich (1. FC Germania Egestorf Langreder), Jürgen

Waßmann (TSV Eintracht Wulften), Lutz Wessels (SV

Nordenham), Stefan Ziegenhagen (VfL Stade). Foto: Borchers


44 Jahre

Vorstandsarbeit

Jahre Vorstandsarbeit! Auf diese

44stolze Anzahl von Jahren ehrenamtten,

daran habe ich damals bestimmt

nicht gedacht.“ Windrich weiß: „Allein

licher Arbeit kann Hans-Jürgen Windrich hätte ich die ganze Arbeit überhaupt

von den Sportfreunden Aligse (Kreis Han- nicht schaffen können. Die gesamte Fanover-Land)

zurückblicken.

milie, Freunde, Nachbarn und die Ver-

1963 wurde Hans-Jürgen Windrich wandtschaft haben dazu beigetragen,

das Amt des Schriftführers übertragen, dass wir gemeinsam ein stabiles Funda-

welches er neun Jahre ausübte. 1972 ment für die Zukunft bauen konnten.

wählten ihn die Mitglieder zum ersten Vor- Unser Verein ist eine große Familie, in

sitzenden. Sage und schreibe 35 Jahre der sich viele positiv einbringen. Das ist

stand Windrich an vorderster Stelle seiner unser Erfolgsgeheimnis.“

Sportfreunde, was seinesgleichen in Nie-

Hier einige Stationen der erfolgeidersachsen

sucht.

chen Vereinsarbeit unter der Regie von

Bei der jüngst durchgeführten Jah- Hans-Jürgen Windrich: Im Dezember

reshauptversammlung bedankten sich die 1972 wird die Sporthalle eingeweiht.

anwesenden Vereinsmitglieder mit minu- 1973 werden die Sparten Volleyball und

tenlangem Beifall bei ihrem scheidenden Turnen gegründet und es findet der erste

Vorsitzenden, der sich in all den Jahren offizielle Sportlerball statt. Die erste Ver-

mit viel Engagement und Herzblut für einszeitung (SF-INFO) geht 1976 an

seinen Verein eingesetzt hatte. Der neue sämtliche Haushalte. Ein Jahr später be-

Vorsitzende Thorsten Becker verabschiesitzt der Klub einen eigenen Vereinsbus.

dete Windrich mit einer kleinen Laudatio, 1981 wird das Aue-Stadion eingeweiht

in der er die 44-jährige Vorstandsarbeit und die Flutlichtanlage kommt 1982 da-

noch einmal Revue passieren ließ und die zu. Die Spartengründung Tennis erfolgt

großartige Arbeit Windrichs für seinen 1988 verbunden mit der Einweihung der

Verein besonders herausstellte. Auch eine Platz-Anlage im Jahre 1989. 1991 wird

große Ehre wurde Windrich während der das Schützen- und Sportheim einge-

Versammlung zuteil. Die anwesenden weiht. Zwei Jahre später erreicht der tra-

Vereinsmitglieder wählten ihn einstimmig ditionelle Sportlerball eine stolze Zahl von

zum Ehrenvorstandsmitglied.

360 Besuchern. 2004 beginnt der Um-

Hans-Jürgen Windrich erinnert sich: bau des Tennisheims mit der abschließen-

„Während meiner Schriftführertätigkeit den Einweihung im Jahre 2006. Ein mar-

habe ich bereits über den Tellerrand gekantes Datum ist das 75-jährige Vereinsschaut

und viele Aufgaben innerhalb des jubiläum im Mai 2005, zu dem Windrich

Vereins mit übernommen und ausge- eine riesige Anzahl von Gästen aus den

führt. Ich habe mich dann 1972 buch- Bereichen des Sports, der Politik und der

stäblich überreden lassen, das Amt des Wirtschaft begrüßen kann.

ersten Vorsitzenden zu übernehmen.

Heute zählt der Verein 830 Mitglie-

Dass daraus einmal 35 Jahre werden sollder, wovon 350 der Fußballsparte an-

Ehren-Vorstandsmitglied:

Sportfreunde

Aligse danken

Hans-Jürgen Windrich

Der neue SFA-Vorsitzende Thorsten Becker

(links) verabschiedete den alten Vorsitzenden

Hans-Jürgen Windrich (rechts) aus seinem

Amt, das er 35 Jahre inne hatte. Zuvor

war Windrich neun Jahre Schriftführer seines

Vereins. Foto: privat

gehören. Der Fußball war für Hans-Jürgen

Windrich immer eine besondere Herzensangelegenheit.

Bereits 1975 konnte

der Verein von der F-Jugend bis zur Alten

Herren im Jugend- und Herrenbereich

14 eigenständige Mannschaften für den

Spielbetrieb melden. Nahezu die gleiche

Anzahl waren es auch in der zurückliegenden

Saison 2006/07.

Rückblickend meint Hans-Jürgen

Windrich: „In den zurückliegenden 44

Jahren war es für mich immer wichtig,

dass unter den Mitgliedern und Sparten

eine gewisse Harmonie vorhanden ist.

Ferner lag es mir immer am Herzen, optimale

sportliche Bedingungen für unsere

Mannschaften und den Aligser Breitensport

zu schaffen. Dazu gehört natürlich

stets eine gesunde Kassenlage und die

Anerkennung der Leistungen unserer verantwortlichen

Mitarbeiter.“

Hans-Jürgen Windrich, der kürzlich

seinen 66. Geburtstag feierte, wird sich

aber noch nicht aufs Altenteil setzen.

„Die Federführung der Vereinszeitung

bleibt weiter in meiner Hand. Auch den

Förderkreis für unsere Jugend werde ich

weiter unterstützen. Ganz gespannt bin

ich auf die wöchentlichen Geschehnisse

im Verein, wo man Spiele, Veranstaltungen

und die Gespräche mit den sportlichen

Weggefährten richtig genießen

kann“, freut sich Windrich auf die kommenden

Jahre. Fritz Redeker

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Juni 2007 41


Schiedsrichter

42

Schiedsrichteraustausch

findet eine Fortsetzung

Unparteiische aus der

Region Großpolen leiten

Spiele der A-Junioren-

Niedersachsenliga

Bei den Spielen der A-Junioren-Niedersachsenliga

zwischen dem VSK

Osterholz-Scharmbeck und Viktoria

Georgsmarienhütte (2:3) sowie dem Rotenburger

SV und dem Lüneburger SK

(1:4) am 21. April sprachen die Schiedsrichter

zwar gut deutsch. Ihre Muttersprache

aber ist das nicht. Vielmehr waren

Szymon Lizak und Krzysztof Plociniczak

ebenso wie ihre Assistenten Piotr

Siwak und Bartosz Lorych aus dem NFV-

Partnerverband Großpolen (Posen) angereist.

Gemeinsam mit Nicolai Rühmann

(NFV-Kreis Peine) und Steffen Geismann

(NFV-Kreis Northeim-Einbeck) aus dem

Schiedsrichter-Talentkader des NFV wurde

der schon mehrfach erprobte Einsatz in

gemischten Gespannen aus beiden Verbänden

erfolgreich fortgesetzt. Die

Mannschaften äußerten sich sehr positiv

über die Leistungen der Unparteiischen.

Auch Berthold Fedtke (Bezirksschiedsrichterlehrwart

Lüneburg) und Jens Goldmann

(Verbandsschiedsrichterausschuss),

die die Teams an den Spielorten betreuten

und beobachteten, waren mit der

Arbeit ihrer Schützlinge mehr als zufrieden.

Die Schiedsrichter lernten, dass trotz

einheitlicher Spielregeln in den Verbänden

Unterschiede bei den Anweisungen

bestehen. So wird in Polen nach einer

Torerzielung vom Schiedsrichter gepfiffen,

was hier zunächst die Zuschauer an die

Annullierung des Tores glauben ließ. Da

die Teams vor dem Spiel eine umfassende

Absprache durchgeführt hatten, kamen

sie aber auch mit den ungewohnten

Handlungsweisen problemlos zurecht.

Zum Rahmenprogramm des Besuchs

der Polen gehörte unter anderem der

Besuch des Bundesligaspiels zwischen

Werder Bremen und Alemannia Aachen

mit Diegos Zaubertor aus 62 Metern.

Anfang Juni werden vier niedersächsische

Schiedsrichter in Polen zum Einsatz

kommen.

NFV-Schiedsrichter übernehmen

Spielleitungen in Polen

Vom 1. bis 3. Juni werden sich vier junge

Schiedsrichter aus dem NFV-Talentkader

auf Einladung des Partnerverbandes

Großpolen in Posen aufhalten. Damit erwidern

sie den Besuch von polnischen Unparteiischen

im April. Auf dem Programm

steht bei der Reise auch wieder die Leitung

von A-Junioren-Spielen in gemischten

deutsch-polnischen Schiedsrichterteams.

Es ist das dritte Mal seit Unterzeichnung

des Partnerschaftsabkommens im Oktober

2005, dass Schiedsrichter aus Niedersachsen

in Posen zum Einsatz kommen.

Juni 2007

Erinnerungsfoto im Bremer Intercity-Hotel mit (hintere Reihe von links) Szymon Lizak, Krzysztof

Plociniczak, Nicolai Rühmann und Bartosz Lorych sowie (vordere Reihe von links) Jens Goldmann,

Steffen Geismann und Piotr Siwak.

Für den bevorstehenden Polenbesuch

wurden als Schiedsrichter Henning Eichhorst

(BW Schwalbe Tündern / Kreis Hameln-Pyrmont)

und Torsten Bohmann (FC

Rastede / Kreis Ammerland) nominiert.

Sie werden unterstützt von Patrick Düver

(VfL Suderburg / Kreis Uelzen) und Christian

Szot (SV Kralenriede / Kreis Braunschweig).

Jens Goldmann (SC 18 Harlingerode

/ Kreis Goslar) vom Verbandsschiedsrichterausschuss

wird die Schiedsrichter

begleiten und ihre Spielleitungen

beobachten.

Prominente Gäste

im Gilde Sporthotel

Prominente Gäste im Gilde

Sporthotel Fuchsbachtal: Vom 15.

bis 21. Juli absolviert der Tabellen-

Vierte der holländischen „Ehrendivision“

und UEFA-Cup-Teilnehmer der

kommenden Saison, FC Twente Enschede,

ein Trainingslager in Barsinghausen.

Nach den Holländern bezieht

PAOK Saloniki, Tabellen-Sechster

der griechischen „Super League“,

vom 21. Juli bis 4. August

Quartier im Vier-Sterne-Hotel am

Deister.


Wo der Regner nicht hinkommt, muss per Hand nachgewässert werden.

Geld sparen durch

richtiges Bewässern

Wasser ist ein kostbarer und teilweise teurer Rohstoff. Daher ist

bei der Bewässerung von Sportrasen sowohl auf eine ausreichende

Versorgung der Gräser als auch auf einen sparsamen Umgang

zu achten.

Rasengräser bestehen zu ca. 90 Prozent aus Wasser. Ohne ausreichende

Wasserversorgung brechen die Stoffwechselvorgänge zusammen

und das Gras vertrocknet. Der tägliche Wasserbedarf der

Gräser schwankt je nach Temperatur und Verdunstung zwischen

1 und 7 l/m2 (= mm). Während des Sommers liegt er im Mittel bei etwa

4 l pro m2 täglich. Wenn der natürliche Niederschlag ausbleibt,

muss der Rasen beregnet werden, damit keine Trockenschäden entstehen.

Außerdem hat die richtige Wasserversorgung entscheidenden

Einfluss auf die Durchwurzelungstiefe. Nachfolgend die wichtigsten

Regeln für eine richtige und sparsame Beregnung.

Der optimale Zeitpunkt: Er liegt kurz vor Welkebeginn der Gräser.

Bis zu diesem Zeitpunkt haben die Wurzeln den Wasservorrat im

Boden ausgeschöpft und bleiben in der Tiefe. Der Pflanzenbestand

zeigt erste Welkesymptome (schlaffes Blatt, leichte Graufärbung).

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt zum Beregnen. Grundsätzlich wird

während der Nacht oder in den frühen Morgenstunden beregnet.

Verdunstungsverluste und Windabdrift sind dann gering.

Häufigkeit: Sie hängt von der Bodenart und dem Pflanzenbestand

ab. Bei sandigen Böden (z.B. DIN-Aufbauten) und bei flach

wurzelnden Gräsern muss in kürzeren Abständen beregnet werden

als bei lehmigen Böden. Wichtig ist, dass die Wassermenge zur wurzeltiefen

Befeuchtung ausreicht. Nur dann bleiben die Wurzeln in tieferen

Bodenschichten und die Gräser ausreichend scherfest. Bei

falscher Beregnung verflacht das Wurzelnetz.

Kontrolle: Eine einfache aber wirksame Kontrolle der erforderlichen

Beregnungsdauer und der richtigen Wassermenge erfolgt

durch die Spatenprobe. Mit ihr wird die Eindringtiefe des Wassers

festgestellt. Grundsätzlich gilt für die Beregnung: Lieber selten mit

ausreichenden Wassergaben als oft mit geringen Mengen. Für eine

ausreichende Beregnung sind auf einem Rasenplatz pro Beregnungsgang

ca. 100 bis 140 m3 Wasser erforderlich. Je nach Wasserpreis bedeutet

dies zum Teil mehrere Tausend Euro im Jahr. Deshalb: richtig

beregnen und sparsam mit Wasser umgehen.

Zum Schluss noch zwei Tipps zum Wassersparen: Eine zusätzliche

Kaliumdüngung vor dem Sommer lässt die Gräser sparsamer mit

Wasser umgehen und das Anheben der Schnitthöhe im Sommer um

1 bis 2 cm spart ebenfalls Wasser.

Für Fragen zur Bewässerung steht Ihnen gerne Ihr EUROGREEN

Fachberater vor Ort Rede und Antwort: Rainer Kornet, Moorkamp

31, 30165 Hannover, Telefon (05 11) 2 35 10 92, Fax (05 11)

3 36 34 37, Mobil (01 70) 6 31 87 97 oder rainer.kornet@wolfgarten.com).

Sportplatzpflege mit System

Juni 2007 43


Neues aus dem NFV-Bezirk Braunschweig

„Ich bin sehr stolz auf meine Jungs“

Cessna-Absturz: Jugendliche des FC Eintracht Northeim leisten Erste Hilfe

Wie oft fehlt bei Unfällen der

richtige Mann zur richtigen

Zeit am richtigen Ort? Dabei

kann jeder irgendwann in die Situation

kommt, als Erster bei einem

Notfall zur Stelle zu sein.

Genau das passierte Fatih Özlap,

Saher Polo und Ivan Pralas, die

kürzlich im Northeimer Auewäldchen

schnell und kompetent

dem Piloten einer abgestürzten

Cessna Erste Hilfe geleistet

haben.

Die Spieler des FC Eintracht

Northeim waren mit ihren Fußballkameraden

der C-Jugend gerade

beim Training, als aus bisher

ungeklärter Ursache die Maschine

kopfüber zwischen die hohen

Bäume auf den Waldboden

stürzte. „Wir dachten, es hätte

gedonnert“, erinnert sich Fatih

Özlap an den Einschlag der Cessna

172 zwischen dem Gustav-

Wegener-Stadion und dem Northeimer

Tierheim. Danach ging

alles rasend schnell. Ohne einen

Gedanken an mögliche Gefahren

rannten die Jugendlichen sofort

los zu dem von einem 53jährigen

Goslarer gecharterten

Flugzeug. Hier zählt jede Sekunde

– das spürten sie. Bei diesem

Tempo blieb auch die Luft zum

Telefonieren weg. „Ich musste

anhalten, um den Notruf zu alarmieren“,

so der Schüler Saher

Polo.

44 Juni 2007

Am Unfallort angekommen,

wussten die Jungs sofort, was zu

tun war. Während Fatih Özlap

sich um den Piloten kümmerte

und ihn ständig ansprach, kletterte

sein Fußballkollege ins Flugzeug,

um den schwer verletzten

Mann zu befreien. Ivan Pralas

wartete auf die Ankunft der Feuerwehr

und des Krankenwagens.

Auch ein ihnen unbekannter

Mann aus den umliegenden

Schrebergarten kam zur Unfallstelle

und half mit bei der Ersten

Hilfe.

Inzwischen hatte auch der

Funkbetrieb bemerkt, dass etwas

mit der auf dem Northeimer

Flugplatz gestarteten Maschine

nicht stimmte. „Sie meldeten

sich und fragten, ob alles

ok sei“, so Saher Polo, der

den Absturz dann per Funk

meldete. Dabei zählte nicht,

dass er sich die Hand verletzt

hatte. Als sie den Piloten aus

der Maschine befreien konnten,

waren Polizei, Feuerwehr,

der Notarzt sowie ein Rettungshubschrauber,

der den

Verletzten nach Göttingen

brachte, schon unterwegs, und

auch andere Helfer kamen den

Lebensrettern zur Hilfe. Der

Goslarer wurde anschließend

mit dem Rettungshubschrauber

ins Uni-Klinikum nach Göttingen

geflogen und überlebte.

Trauer um eine

Ikone des Fußballs

Klaus Winkelmann starb mit 68 Jahren

Klaus Winkelmann

Er war gewissermaßen eine

Ikone des lokalen Fußball-

Sports in Gandersheim – als

Spieler, Trainer und Fachmann

des Genres: Klaus Winkelmann

ist im Alter von 68 Jahren gestorben.

Die Fußballfreunde

von der SVG Grün-Weiß, aus

der Umgebung und darüber hinaus

trauern um einen tadellosen

und fairen Sportsmann und

echten „Kumpel“, der sich

einst mit seiner ihm eigenen

Spielkultur und stets mit seiner

menschlichen und geselligen

Art in Sportlerkreisen einer hohen

Anerkennung erfreuen

durfte.

Klaus Winkelmann war ein

Grün-Weißer – von Kindesbeinen

an. Hier spielte der Wrescheröder

zunächst in den verschiedenenNachwuchsmannschaften

- und das mit großem

Erfolg. Viele Triumphe waren

ihm mit zu verdanken, dem robusten

Strafraumstürmer mit

Torjäger-Qualitäten. Seine Fertigkeiten

am Ball halfen dann

auch kräftig mit zur Meisterschaft

der SVG-Herren I und

zum Aufstieg in die damalige

Amateurliga. Das fußballerische

Können des jungen Klaus Winkelmann

(und auch das seines

Bruders Fred) blieb auch höherklassigen

Vereinen nicht verborgen.

Beide wechselten zunächst

zu Göttingen 05 und

Die jugendlichen Lebensretter des FC Eintracht Northeim, Fatih Özlap,

Saher Polo und Ivan Pralas mit Jugendwart Thomas Köhler.

Foto: Sabina Wilczek (Hallo Sonntag Northeim)

„Ich bin sehr stolz auf meine

Jungs. Ein Baustein unseres

Trainings ist, dass wir unseren

Spielern beibringen, Verantwortung

für ihre Mannschaft, ihre

Mitspieler und gegenüber dem

Verein zu übernehmen. Dieses

Verhalten wird auch ihren weiteren

Lebensweg positiv prägen,

Verantwortung in der Gesellschaft

zu übernehmen“, lobte

später zum VfV Hildesheim.

Zwei Jahre spielten die Gebrüder

Winkelmann beim VfV gemeinsam

in der damaligen

Oberliga Nord, der höchsten

Spielklasse vor Einführung der

Bundesliga.

Die Spielserien Anfang der

60er Jahre sind bis heute die

absoluten Glanzzeiten des Hildesheimer

Fußballs geblieben.

So erinnern sich noch viele an

die großen Duelle gegen Werder

Bremen, Eintracht Braunschweig,

Hannover 96 oder den

HSV mit Uwe Seeler und Charly

Dörfel. In der Saison 1961/1962

– genauer am 4. November

1961 – konnten die Hildesheimer

mit den Gebrüdern Winkelmann

in ihren Reihen den

Deutschen Meister des Jahres

1960, Hamburger SV, sensationell

mit 3:0 vor der imposanten

Kulisse von mehr als 25.000 begeisterten

Zuschauern im übervollen

Hildesheimer Stadion besiegen.

Fred Winkelmann war

damals der Torschütze zum 3:0-

Endstand. Klaus Winkelmann

schaffte es bis in die Norddeutsche

Auswahl, mit der er sogar

eine Amerika-Reise unternehmen

durfte.

Er blieb beim VfV Hildesheim,

auch in der neuen Regio-

FC Eintracht Northeim-Jugendwart

Thomas Köhler die besondere

Leistung der Jugendspieler.

„Das Verhalten der Jugendlichen

zeigt einmal mehr, dass unsere

Migrationsbemühungen und unser

Trainingskonzept hier Früchte

tragen.“ Und: Erste Hilfe leisten

ist nicht schwer!

Sabina Wilczek

(Hallo Sonntag Northeim)

nalliga Nord bis zum bitteren

Abstieg im Spieljahr 1966/1967

– sportlich vom Mittelstürmer

zum umsichtigen Abwehr-Chef

umfunktioniert. Inwischen wieder

in seine Heimatstadt Bad

Gandersheim als Hausmeister

des Schulzentrums in die Stettiner

Straße zurück gekehrt, stellte

er seine Kompetenz nach einer

erfolgreichen Trainerstation

(mit Meisterschaft) beim VfL

Seesen fortan nur noch seinem

Stammverein SVG Grün-Weiß

zur Verfügung.

Klaus Winkelmann fungierte

als Spielertrainer und

Trainer der Bezirksliga-Herren,

war bei den Alten Herren aktiv

und engagierte sich auch

als Jugendtrainer für seinen

Stammverein. Mehrfach wurde

er in schweren Zeiten

zurückgeholt auf die Trainerbank

des Bezirksligisten. Er

konnte seine Spieler vortrefflich

begeistern und motivieren.

Nie ließ er seinen Verein

SVG im Stich, wenn er gerufen

wurde. Solange es seine

Gesundheit erlaubte, war er

ein häufiger Gast bei den

SVG-Heimspielen im Rudolf-

Cahn-von-Seelen-Stadion.

Danke Klaus.

Manfred Kielhorn


Erfolgreiches

Fußball-Camp

Der TSV Gladebeck aus dem

NFV-Kreis Northeim/Einbeck

hat im Rahmen eines viertägigen

Fußball-Camps seinen Nachwuchsfußballern

die Gelegenheit

gegeben, das DFB-Fußballabzeichen

zu absolvieren. Alle

hatten viel Spaß bei Sport und

Spiel.

Akteure der ersten Mannschaft

des Vereins, Trainer und

Betreuer von Jugendmannschaften

hatten sogar Urlaub genommen,

um den Kindern das Fußball-Camp

auf der Sportanlage in

Gladebeck zu ermöglichen. Innerhalb

des NFV-Kreises wird

diese Aktion als vorbildlich gewertet.

Der Kreisvorstand hofft

darauf, dass auch andere Vereine

im Sinne der Nachwuchsförde-

Die Preisträger beim Fußball-

Camp des TSV Gladebeck

mit Trainern und Betreuern.

rung derartige oder ähnliche Initiativen

entwickeln werden.

Kreislehrwart Thomas Scholz

(Bad Gandersheim) freute sich

mit 37 Kindern, die die sieben

Stationen des DFB-Fußballabzei-

Gemeinsamer Trainingsabend. Zu einem gemeinsamen

Trainingsabend haben sich kürzlich die Spitzen-Schiedsrichter (SR) der

Kreise Göttingen und Northeim/Einbeck im Göttinger Jahnstadion getroffen.

Die kreisübergreifende Trainingsarbeit wird bereits seit einigen

Jahren erfolgreich praktiziert. Das jüngste Treffen diente insbesondere

zur Vorbereitung auf die anstehenden Leistungsprüfungen. Nachdem die

Teilnehmer sich zunächst gemeinsam sportlich betätigt hatten, verfolgten

sie im Rahmen des theoretischen Teils aufmerksam die Ausführungen

des Regionalbeauftragen Waldemar Maier aus Friedland. Dieser verstand

es erneut in seiner für ihn typischen Art, einen Streifzug quer durch alle

Regeln in kurzweiliger Form darzustellen. Unser Foto zeigt von links SR-

Lehrwart Maik Grimme (Kreis Northeim/Einbeck), SR-Lehrwart Benno

Seibel (Göttingen) und den Regionalbeauftragten für das SR-Lehrwesen,

Waldemar Maier (Friedland, Kreis Göttingen). Manfred Kielhorn

chens meistern konnten. Insgesamt

war das Fußball-Camp ein

großartiger Erfolg für den TSV

Gladebeck und alle beteiligten

Nachwuchskicker. Folgende Auszeichnungen

wurden vergeben:

Schulaktion bringt

13 neue Unparteiische

Klubs und Schule in Salzgitter profitieren

Die Initiative des Schulsportreferenten

Will Lies, junge

Schüler in den Ferien zu Jungschiedsrichterlehrgängen

nach

Barsinghausen zu melden, trug

für den NFV-Kreis Salzgitter reife

Früchte. Allein aus der Gottfried-Linke-Realschule

nahmen

insgesamt 13 Schüler das Angebot

an. Neben zwölf Jungen absolvierte

Catrine Pehlke den

Schiedsrichterlehrgang erfolgreich.

„Es profitieren die Vereine

und die Schule von der Maßnahme“,

sagte Lies beim Fototermin.

Die Schüler wurden nach

ihrer Rückkehr aus der Sportschule

des Niedersächsischen

Fußballverbandes von Lies sofort

dem Kreisschiedsrichterausschuss

des Kreisfachverbandes

Fußball gemeldet. Der nahm die

Nachwuchsschiris mit offenen

Armen auf und hat sie schon

DFB-Pin und eine Urkunde in

Gold für 15 Kinder, DFB-Pin und

eine Urkunde in Silber für sieben

Kinder sowie DFB-Pin und eine

Urkunde in Bronze für elf Kinder.

Manfred Kielhorn

teilweise zur Leitung von Spielen

auf Kreisebene eingesetzt.

„Für unsere Schulfußballturniere

wurden die Jungschiedsrichter

selbstverständlich gleich eingesetzt.

Die Unparteiischen

müssen dabei Spiele auf Stadtund

Bezirksebene für Grund-,

Haupt-Realschulen und Gymnasien

und der Maßnahme Jugend

trainiert für Olympia leiten. Dort

ist schon Durchsetzungsvermögen

gefragt. Allen macht es

Spaß“, fügte Lies hinzu.

Die Schiedsrichtertalente:

Catrine Pehlke, Steven Antonijadi,

Artur und Alexander Moritz,

Andrej Keil, Waldemar Seebold

(alle SV Borussia Salzgitter),

Dennis Gorczycki, Dennis Finke,

Frank Stolz (alle MTV Lichtenberg),

Andreas Peters, Dustin

Günther (beide VfL Salder), Arnold

Liebhardt, Dennis Schübbe.

Günter Schacht

Juni 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Braunschweig

45


Neues aus dem NFV-Bezirk Braunschweig

„Wunderbares Echo“

in 41 Grundschulen

Starterpakete in Northeim/Einbeck übergeben

Ehrenamtsgewinner und Ausschussmitglieder des NFV-Kreises Goslar im

Stadion des SV Werder Bremen. In der hinteren Reihe als 2. von links ist

der Vorsitzende des NFV-Kreises Goslar, Joachim Wojtke, zu sehen. Der

Sieger des Kreises Goslar, Flocki Müller, war zur Ehrungsveranstaltung in

Barsinghausen und fehlte daher in Bremen.

Großes Engagement

für den Frauenfußball

46 Juni 2007

Kreis Osterode zeichnet Sabine Ludwig aus

Nachdem kürzlich der DFB-Ehrenamtspreisträger

2006 des

NFV-Kreises Osterode, Detlef Heidelberg

(SV Bad Lauterberg), das

„Dankeschön-Wochenende“ in

Barsinghausen verbringen durfte,

konnte nun eine weitere Preisträgerin

des Kreises für ihr Engagement

um den Fußballsport geehrt

werden. NFV-Kreisvorsitzender

Gerhard Dix überbrachte gemeinsam

mit dem Vorsitzenden des

TSV „Eintracht“ Wulften, Werner

Gropengießer, und Fußballfachwart

Joachim Waßmann die Urkunde

und eine DFB-Damenuhr

an Sabine Ludwig.

Dix dankte dabei für die

langjährige ehrenamtliche Arbeit

für den Frauenfußball und

wünschte Sabine Ludwig weiter

viel Erfolg als Trainerin und Betreuerin

der Frauenmannschaft

des TSV „Eintracht“. „Du hast

nicht nur jahrelang gute Arbeit in

Wulften abgeliefert, sondern

auch in Dorste, Badenhausen

und Förste hast Du Dich über

viele Jahre für den Frauenfußball

eingesetzt“, so Dix während der

Ehrung.

Werner Gropengießer freute

sich darüber, dass eine Frau geehrt

wird – „und dass dies eine

vom TSV ist.“ Natürlich war die

Mannschaft genauso überrascht

wie die Geehrte selbst. Nach dem

Spiel gab es, trotz einer knappen

Niederlage, einen Grund zum

Feiern.

Respekt: Wolfgang Schulz-

Wehner hat in seiner Funktion

als stellvertretender Vorsitzender

des NFV-Kreises Northeim/Einbeck

über mehrere Wochen hinweg

ein weitreichendes und

flächendeckendes Besuchsprogramm

in allen

41 Grundschulen

des Kreisverbandsgebietsabsolviert.

Im Rahmen

der DFB-

Schulfußball-

Offensive

überbrachte

der Kreis-Vize-

Vorsitzende

die „Starterpakete“

mit fünf

Bällen, einer

Ballpumpe, 20

Markierungsleibchen,

100

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Wolfgang Schulz-Wehner (hinten rechts) und Kreis-Jugendobmann

Uwe Bukowski (hinten links) mit Rektor Jürgen Steinhoff (hinten Mitte) in der

Grundschule Bad Gandersheim. Foto: Kielhorn

Stundenplänen

und zehn

Postern persönlich.

Zu Besuch bei Werder

Ehrenamtsaktion des NFV-Kreises Goslar

Die letztjährigen Ehrenamtsgewinner

des Fußballkreises

Goslar fuhren gemeinsam zum

Bundesligafußball und folgten

damit einer bereits achtjährigen

Tradition. So ging es diesmal mit

insgesamt 15 Teilnehmern in zwei

Kleinbussen, die dankenswerterweise

der MTV Astfeld und der

TSV Wolfshagen zur Verfügung

gestellt hatten, zum Meisterschaftsanwärter

nach Bremen.

Beim SV Werder stand

zunächst eine Führung durch das

Weserstadion auf dem Programm.

Dabei gab es Gelegenheit,

den Presseraum (dort wurden

die Besucher mit umfangreichen

Informationen rund um

Werder Bremen versorgt), die VIP-

Räume und Logen sowie das

Werder-Museum zu besichtigen.

Der Besuch im Museum war der

Höhepunkt, alle Teilnehmer waren

begeistert und informierten

Bei einigen seiner Stationen

waren aus dem Kreisvorstand

Uwe Bukowski (Jugendobmann),

Ernst Hennies (Schatzmeister)

und Manfred Kielhorn

(Öffentlichkeitsreferent) ebenfalls

mit dabei. Allerorts wurden die

Kreis-Mitarbeiter von den Lehrkräften

und natürlich auch von

den Schülerinnen und Schülern

begeistert empfangen. „Ich

durfte ein wunderbares Echo

auf diese Aktion erleben“, bilanzierte

Wolfgang Schulz-Wehner

nach dem Abschluss der

Aktion.

Für ihn haben die persönlichen

Besuche in jeder Grundschule

des NFV-Kreises Northeim/Einbeck

und die daraus resultierenden

Gespräche mit

Schulleitern und Fachlehrern einen

weiteren positiven Aspekt

mit sich gebracht. Mehrfach wurden

Kooperationen vereinbart

und Lehrer/innen-Fortbildungen

in Zusammenarbeit mit dem NFV-

Kreis abgesprochen.

Manfred Kielhorn

sich ausgiebig über die Geschichte

des Traditionsvereins. Anschließend

ging es durch den Spielertunnel

auch noch auf den Platz.

Das Spiel selbst gehörte zu

den besseren und endete mit einem

verdienten 3:1-Sieg der

Gastgeber, allein Bremens Diego

war die Reise wert.

Ein großes Dankeschön geht

an Werder Bremen. Der Klub hatte

nicht nur die Eintrittskarten

kostenlos zur Verfügung gestellt,

sondern sammelte vor allem für

seinen herzlichen Empfang und

die große Freundlichkeit viele

Sympathiepunkte.

Abschließend sei noch vermerkt,

dass sich die Teilnehmer

wieder lobend über diese Art der

Auszeichnung aussprachen. Das

dürfte der wichtigste Grund sein,

die achtjährige Tradition im NFV-

Kreis Goslar fortzusetzen.

Joachim Wojtke

Kreisvorsitzender Gerhard Dix überreicht an Sabine Ludwig Urkunde und

DFB-Uhr.


Neues aus dem NFV-Bezirk Braunschweig

Die Mädchen-Kreisauswahl des

NFV-Kreises Northeim/ Einbeck

war kürzlich mit Freunden und

einer stattlichen Reisegruppe

von insgesamt 81 Personen zu

Gast beim Frauen-Bundesligisten

1. FFC Frankfurt. Bei herrlichem

Wetter erlebte die „Besatzung“

der zwei gecharterten Reisebusse

ein spannendes und hochklassiges

Frauen-Bundesligaspiel zwischen

dem 1. FFC Frankfurt und dem

1. FFC Turbine Potsdam (1:1) und

ein begeisterndes Ambiente.

Höhepunkt des Tagesausflugs

aus Südniedersachsen in die Main-

Metropole dürfte das „Einlaufen“

der Mädchen-Kreisauswahl Northeim/Einbeck

vor dem Anstoß mit

den bekannten Bundesligaspielerinnen

und DFB-Nationalspielerinnen

gewesen sein. So erlebten

die fußballbegeisterten Mädchen

Weltfußballerin Birgit Prinz, Ursula

Holl, Nadine Angerer, Saskia Bartusiak,

Babett Peter, Kerstin Garefrekes,

Isabel Kerschowski, Renate

Lingor, Anja Mittag, Sandra Smisek,

Petra Wimbersky, Navina Omilade,

Conny Pohlers, Jennifer Zietz,

48 Juni 2007

DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger (links)

und Kreislehrwart Thomas Scholz.

Sie freuen sich über eine „sagenhafte

Entwicklung“. Vor knapp

einem Jahr begann das Projekt

„Rauchfreier Sportplatz bei Jugendspielen“.

Fünf Studenten der

Fachhochschule Salzgitter-Calbecht

suchten damals nach einem

Projektthema für das Fach Sportpädagogik.

Zum Thema Rauchverhalten

am Spielfeldrand startete

Hand in Hand mit den

Nationalspielerinnen

Mädchenauswahl besucht 1. FFC Frankfurt

Nationalspielerin Conny Pohlers (Mitte) mit Auswahl-Mädchen des NFV-

Kreises Northeim/Einbeck.

Zahl der Raucher nimmt ab

Projekt „Rauchfreier Sportplatz bei Jugendspielen“ hat viel Erfolg

18 zusätzliche

Unparteiische

Der NFV-Kreis Wolfsburg hat

nach einem Schiedsrichter-

Lehrgang gleich 18 neue Leute

für die Leitung der Spiele sowie

als Assistenten an der Linie gewonnen.

An drei Wochenenden

setzten sich die Jugendlichen

und ein Erwachsener mit den

Regeln auseinander. Unter der

Leitung von Lehrwart Manfred

Rösner und Dietmar Freiberg

wurden alle auf die schwierige

Aufgabe vorbereitet.

Der Bezirksausschussvorsitzende

Stefan Voth nahm die Prü-

die Gruppe um Nadja Memmer,

Nicole Roß, Markus Weber, Stephan

Schmidt und Tobias C. Auer

zweimal eine Umfrage bei Jugendspielen

im Raum Salzgitter – die

erste im vergangenen Oktober, die

zweite dann dieses Jahr.

Noch vor einem Jahr antworteten

91,5 Prozent der Raucher,

dass sie sich am Spielfeldrand ei-

fung ab. Leider stellte sich auch

diesmal nur ein Erwachsener der

Prüfung. Doch die Jugend ist

auch im Schiedsrichterwesen ein

wichtiger Baustein für die Zukunft.

So hat Spitzenschiedsrichter

Jörg Hielscher (Oberliga)

ebenfalls einst als Jung-Schiedsrichter

begonnen. In diesem Jahr

werden 15 Jung-Schiedsrichter

das 18. Lebensjahr vollenden

und in den Herrenbereich wechseln.

Nur so kann der Bedarf für

die Einsätze an den Wochenenden

gedeckt werden. Hoffentlich

werden die Neuen auch dieses

Interesse zeigen.

Folgende Schiedsrichter gehören

zum Kreis Wolfsburg:

Fans aus dem NFV-Kreis Northeim/Einbeck mit Nationaltorhüterin Silke

Rottenberg (rechts).

ne Zigarette gönnen. „Der Druck

kommt aus der Masse. Kaum jemand

raucht alleine“, berichtet

Markus Weber. Es heißt dann:

„Rauche ich mal eine mit.“ Aber

Sport und Rauchen gehörten

nach Weber nun mal nicht zusammen:

„Die Kinder bekommen

so den Eindruck, dass Rauchen

völlig normal ist.“

Marcel Blecker (TSG Mörse), Robin

Bertko (TSV Ehmen), Nidal

Ibrahim Habhab (ESV Wolfsburg),

Dustin Hein, Jannik Heubach,

Florian Jordan, Dennis Karatas

(alle SV Reislingen/N.),

Andre Meier (VfL Wolfsburg),

Holger und Merten Wenderoth,

Daniel Woll (alle SSV Vorsfelde),

Tom Huhnholz (VfB Fallersleben).

Als Gäste aus den Nachbarkreisen

haben teilgenommen und

bestanden: Kreis Helmstedt:

Steffen Bartels, Finn Winter (beide

SV Velpke), Bastian Ilgert (TSV

Glentorf), Andre Kopp (TSV

Grafhorst), Christoph Ritter (FC

Schöningen); Kreis Gifhorn: Jan

Emmermann. Manfred Rösner

Silke Rottenberg, Nia Künzer, Steffi

Jones und Pia Wunderlich. Die

Mädchen standen Hand in Hand

mit den Nationalspielerinnen auf

dem Spielfeld – das Leuchten in

ihren Augen war selbst für die Mitgereisten

von den Rängen aus zu

erkennen.

Nach dem Bundesliga-Kick

zeigten sich die Nationalspielerinnen

– und auch DFB-Nationaltrainerin

Silvia Neid – überaus offen

und erfüllten zahlreiche Autogrammwünsche

bereitwillig. Am

Rande des Treffens fand Kreis-

Lehrwart Thomas Scholz (Bad

Gandersheim) Gelegenheit, sich

mit DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger

über den Mädchen- und

Frauenfußball auszutauschen.

Es gab noch eine zweite unverhoffte

Begegnung: Mitfahrerin

Heike Janßen vom FC Lindau aus

dem NFV-Kreis Northeim/Einbeck,

früher beim FFC Brauweiler aktiv,

konnte sich über das Wiedersehen

mit ihrer früheren Teamkollegin

und DFB-Nationaltorhüterin Silke

Rottenberg (jetzt 1. FFC Frankfurt)

freuen. Manfred Kielhorn

Nach der ersten Umfrage

sprachen die Studenten Vereine

an, um sie als Kooperationspartner

zu gewinnen. 18 Vereine aus

dem Stadtgebiet schlossen sich

dem Projekt an und stellten Schilder

mit der Aufschrift „Rauchfreier

Sportplatz“ auf – und der Hinweis

am Eingang der Sportstätten

zeigte Wirkung: Bei der zweiten

Umfrage in diesem Sommer

beantworteten lediglich 13,8

Prozent der befragten Raucher –

die Zahl der Raucher blieb im Vergleich

zum Vorjahr gleich – dass

sie am Spielfeldrand rauchen

würden.

Auch seien sich vor allem

Eltern und Trainer ihrer Vorbildfunktion

bewusster als noch vor

zwölf Monaten. Damals beantworteten

68,3 Prozent die Frage,

ob durch das Rauchen diese

Funktion gegenüber den Kindern

vernachlässigt würde, mit

„Ja“. In Umfrage zwei erhöhte

sich diese Zahl immerhin auf

81,4 Prozent. „Das ist ein voller

Erfolg“, freut sich Weber. Diese

sagenhafte Entwicklung sei auf

das Projekt zurückzuführen, so

die Studenten. „Die Zusammenarbeit

mit den Vereinen hat super

funktioniert, das Ergebnis ist

besser als erwartet.“ Weitere Infos

unter rauchfreier-sportplatz.de.vu


„Charly“ Slomka pfiff

sein letztes Spiel

Er leitete in 36 Jahren 1462 Begegnungen

Der Schiedsrichter Karl-Heinz

Slomka vom TuS Lühnde hat

kürzlich mit den beiden Mannschaftsführern

beim Punktspiel

zwischen VfB Oedelum II und der

SG Rautenberg-Bründeln zum

letzten Mal zwei Spieler zur Seitenwahl

gebeten – damit ging eine

lange Schiedsrichterlaufbahn

zu Ende.

„Charly“, wie ihn seine

Freunde nennen, begann 1971

in der 2. Kreisklasse, leitete ein

Jahr später in der 1. Kreisklasse

und pfiff von 1974 bis 1976 in

der Bezirksklasse. Nach einem

Achillessehnenriss musste er 24

Spiele pausieren. Danach leitete

er im Herrenbereich auf Kreisebene

weiter. Seit 1995 wollte er

auf eigenen Wunsch nur noch

Altherren- und Altseniorenspiele

pfeifen. Mit Punkt, Pokal- und

Juniorenspielen kommen exakt

1462 Einsätze zusammen, verrieten

der TuS-Fußballspartenleiter

Horst-Adolf Schramm (zufällig

sein Schwager) und der 2. Vorsitzende

seines Vereins, Fred Hofmann.

Beide würdigten Slomka

als Aushängeschild des TuS

Lühnde und überreichten ihm als

Dank für seine Treue einen

großen Erinnerungspokal.

44 Jahre lang war der engagierte

Sportsmann als Torwart eine

große Stütze in der 1. Mann-

schaft seines Vereins, und auch

als Jugendtrainer von den F- bis

zu den C-Junioren hat er über

zehn Jahre beim TuS Lühnde hervorragende

Nachwuchsarbeit

geleistet.

Etwas „komisch“ war ihm

bei seinem letzten Spiel schon

zumute. Schließlich hat er 36

Jahre lang souverän den Fußballregeln

Geltung verschafft –

Slomka war jederzeit Herr der

Lage.

Aufgrund seiner offenen,

freundlichen und korrekten Art

zollten ihm Spieler und Vereinsfunktionäre

im Fußballkreis Respekt

und Anerkennung. Der

Schiedsrichterobmann des NFV-

Kreises Hildesheim, Wilhelm König,

lobte den 65-Jährigen als

zuverlässig und „pflegeleicht“,

der ganz selten einen Spielauftrag

abgelehnt habe. Horst

Becher, Vorsitzender der HildesheimerSchiedsrichtervereinigung,

bestätigte, dass Slomka

nie mit dem Sportgericht zu tun

hatte. Beide Funktionäre dankten

Slomka für sein großes

Engagement im Schiedsrichterwesen.

Als besondere Gäste hatten

sich seine Familie und zahlreiche

Freunde eingefunden, um den

beliebten Referee bei seinem Abschiedsspiel

zu begleiten. Selbst

Verdienste gewürdigt. Mit der NFV-Verdienstnadel konnte

der Vorsitzende des NFV-Kreises Hameln/Pyrmont, Andreas Wittrock

(Mitte), kürzlich Thomas (links) und Stefan Bertram (rechts) in Holzhausen

auszeichnen. Beide sind schon seit vielen Jahren bei Inter Holzhausen

in führenden Positionen tätig. Thomas Bertram begann seine Laufbahn

1991 als Jugendleiter. Weiterhin war er als Fußballobmann und Trainer

der A-Junioren aktiv. Seit 1994 ist er Betreuer der 1. Herren und als Vorsitzender

des Fördervereins verantwortlich. Stefan Bertram ist Gründungsmitglied

von Inter Holzhausen und als Schriftführer und Jugendleiter

tätig gewesen. Heute ist er noch als Trainer und Betreuer der E-Junioren

aktiv. Andreas Wittrock dankte beiden für ihre bisher geleistete

Arbeit und überreichte unter dem Beifall der anwesenden Vereinsmitglieder

die Ehrennadeln. Norbert Handelsmann

Zu seinem Abschiedsspiel konnte Karl-Heinz Slomka seine Kinder – von

links – Mirko, Diana und Mario begrüßen. Auch die Enkelkinder Lilith und

Luke wollten ihren Großvater letztmals als Spielleiter sehen.

Foto: O. Vosshage

sein Sohn Mirko kam an seinem

Ehrentag angereist, schließlich

war ja auch Muttertag. Da strahlte

der Vater, nicht ohne Stolz,

denn schließlich ist sein Sohn der

Trainer des Bundesligisten Schalke

04.

Das Fußball-Journal

Niedersachsen erscheint

monatlich. Es kann nur im

Abonnement zum Preis

von 30 Euro bezogen

werden.Abbonnements

für ein Jahr können bei

der

NFV-Beteiligungs- und

Verwaltungs-GmbH

Schillerstr. 4

30890 Barsinghausen,

bestellt werden.

Der Einzelpreis

beträgt 3 Euro.

FUSSBALL

Die zahlreichen Autogrammwünsche,

die der prominente

Zuschauer auf dem Platz

geben musste, haben es bewiesen:

Bei den Slomkas steht der

Fußball hoch im Kurs.

Burghard Neumann

Das Hochglanzmagazin des NFV

berichtet ausführlich über die

Talentförderung und Trainerausbildung

in Niedersachsen.

Interessante Reportagen über den

Fußball in Niedersachsen runden die

informative Berichterstattung ab.

NIEDERSACHSEN

DFB-Pokal: DFB-Pokal: Drei Drei

niedersächsische niedersächsische Klubs Klubs

träumen träumen von von Berlin Berlin

Juni 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Hannover

49


Neues aus dem NFV-Bezirk Hannover

Überraschung

durch BW

Sparkassen-Regionalturnier

mit 34 Teams

34 E-Junioren-Mannschaften

aus dem NFV-Kreis Hameln/Pyrmont

nahmen am Sparkassen-Regionalturnier

im Weserberglandstadion

in Hameln teil.

Das Turnier wurde bei herrlichem

Wetter von Preußen Hameln 07

hervorragend ausgerichtet. Die

Turnierleitung lag in den Händen

des Kreisauswahltrainers Axel

Lehnhoff.

Um die Wartezeiten zwischen

den Spielen zu verkürzen, konnten

die Jugendlichen die Torschussanlage

sowie die Torwand nutzen.

Die Besten erhielten von der Sparkasse

Weserbergland Preise.

Nach dem Ausscheidungsturnier

in Hameln blieben noch

acht Mannschaften übrig, die sich

die Fahrkarten für das Regionalturnier

in Diekholzen sichern

konnten.

Referees werden verabschiedet

Traditionell fand im Mai in Burgwedel im Landkreis

Hannover der Tag des Bezirksschiedsrichters mit einer

Leistungsprüfung statt. Von den 135 Bezirksschiedsrichtern

fehlten nur 13 aus beruflichen Gründen oder

weil sie verletzt waren. Aus verschiedenen Gründen,

vor allem wegen des Erreichens der Altersgrenze,

schieden diesmal viele Referees aus dem Kreis der Bezirksschiedsrichter

aus. Sie erhielten vom Vorsitzenden

des Ausschusses, Günther Schaper, eine kleine Erinnerungsgabe.

Zusammen mit den Mitgliedern des

Bezirksschiedsrichterausschusses stellten sie sich zu

einem Erinnerungsfoto. Obere Reihe von links: Hildesheims

Kreisvorsitzender Detlef Winter, Marco Selvaggini,

Stefan Sander, Oliver Haalck, Gunnar Feldhoff,

Dennis Jansen, Bezirks-Schiedsrichterobmann

Günter Schaper. Mittlere Reihe: Klaus Leseberg, Jens

Frieling, Ute Engelking, Nicole Uhde, Axel Behrens,

Lehrwart Uwe Herrmann, Ansetzer Detlef Feuerhake.

Untere Reihe: Marcin Kuczera, Martin Thorwesten,

Monika Fornacon, Timo Schmey, Tobias Freiherr, Ansetzer

Fritz Heitmann. Foto: Rohrbach

50 Juni 2007

Die Mannschaft von BW Salzhemmendorf überraschte im Finale mit einem

2:1-Erfolg über HSC BW Tündern.

In einem spannenden und

packenden Finale besiegte BW

Salzhemmendorf die Mannschaft

von HSC BW Tündern mit 2:1. Dieses

Ergebnis war gegen die favorisierten

Tünderaner eine große

Überraschung. Die TSG Emmerthal

besiegte im kleinen Finale Preußen

Hameln mit 2:0. Den fünften Platz

holte sich der TSV Nettelrede durch

einen 1:0-Erfolg gegen Germania

Hagen. Die JSG Süntel Flegessen

besiegte Halvestorf / Königsförde

mit 2:1 und wurde damit Siebter.

Gut geschlagen haben sich

auch die beiden Mädchenmannschaften

der FSG Wickbolsen und

des HSC BW Tündern in der Vorrunde.

Bei der Siegerehrung dankte

der Kreisvorsitzende Andreas Wittrock

Preußen Hameln für die Ausrichtung

des Turniers. Er überreichte

allen Mannschaften einen Fußball.

Dazu gab es durch Bernhard Kruppki

von der Sparkasse Weserbergland

einen Geldbetrag für die Mannschaftskasse.

Norbert Handelsmann

Geburtstage

3. Juni: Andreas Wittrock, Vorsitzender

des NFV-Kreises Hameln/

Pyrmont, wird 52 Jahre alt.

7. Juni: Dieter Plaggemeyer, Vorsitzender

des NFV-Kreises Diepholz,

feiert seinen 60. Geburtstag.

12. Juni: Sigrid Schwäbe, Beisitzerin

im Spielausschuss, wird 66

Jahre alt.

19. Juni: Detlef Winter, Vorsitzender

des NFV-Kreises Hildesheim,

wird 51 Jahre alt.

3. Juli: Wilhelm Haupt, stellvertretender

Bezirksvorsitzender, feiert

seinen 67. Geburtstag.

Großes Engagement imponiert

Der NFV-Kreis Hannover-Land ist um 19 Fußballübungsleiter

reicher. Nach Absolvierung von 120 Unterrichtsund

Übungsstunden in Sachen Theorie und Praxis wurden

die frischgebackenen Trainer nach den Prüfungsaufgaben

nun mit der Aushändigung der Lizenz Fachübungsleiter

C belohnt. Anlässlich einer kleinen Feierstunde

im Klubhaus der SG Letter 05 überreichten der

stellvertretende Kreisvorsitzende, Eberhard Wacker,

und der Lehrausschussvorsitzende, Dieter Rotter, im

Beisein der beiden Kreistrainer Friedrich Kuk und Ralf

Rohden die Lizenzen. Wacker und Rotter würdigten das

große Engagement der Absolventen während der zweimonatigen

Lehrgangsphase und sprachen die Glückwünsche

im Namen des Fußballkreises aus. Hier die

neuen Übungsleiter im Überblick: Andreas Kuwan, Tuncay

Paca, Joachim Schersching (alle SG Letter 05), Bernd

Lambrecht, Christoph Marx, Urban Saal (alle TSV Kolenfeld),

Kai-Hendrik Kühl, Karsten Romaus (beide SV

Weetzen), Marc Forrest, Klaus Rutkowski (beide SV Resse),

Jonas Fastabend (FC Burgwedel), Maik Kietzmann

(SV Hertha Otze), Frank Müller (TV Jahn Leveste),

Robert Müller (TSV Mesmerode), Marco Ranucci (TSV

Krähenwinkel/ Kaltenweide), Christian Siegert (RSV

Seelze), Michael Siegfried (Heesseler SV), Benjamin

Tschirch (SpVg. Hüpede/Oerie) und Mathias Unger

(Garbsener SC). Fritz Redeker/Foto: Heinz Jäkel


Harald Nolting (Kreispressewart des NFV-Kreises Uelzen) ehrt Klaus-Dieter

Langhammer (rechts) als vorbildlichen fairen Sportler des Wettbewerbs

„ Fair ist mehr “.

Beispielhaft fair

Auszeichnung für Klaus-Dieter Langhammer

Vor neun Jahren hat der

Deutsche Fußball-Bund (DFB)

den Wettbewerb „Fair ist

mehr“ ins Leben gerufen. Beispielhaft

faires Verhalten soll

ausgezeichnet werden, um

dem Fair-Play-Gedanken im

Fußball noch mehr Gewicht zu

verleihen.

Klaus-Dieter Langhammer

(SV Hanstedt) ist bei der Jahreshauptversammlung

kürzlich in

der Hanstedter Mühle gleich

zweimal ausgezeichnet worden

als Teilnehmer am DFB-Wettbe-

werb „Fair ist mehr 2006“. Was

war passiert?

1.) Punktspiel 3. Kreisklasse

zwischen BSV Union Bevensen II

und SV Hanstedt II: Klaus-Dieter

Langhammer wies den Schiedsrichter

darauf hin, dass seine

Mannschaft zu Unrecht einen

Eckball zugesprochen bekam,

weil er den Ball vor Überschreiten

der Toraußenlinie berührte.

2.) Punktspiel 1. Kreisklasse

zwischen SV Hanstedt und VfL

Böddenstedt: Der Schiedsrichter

hatte auf Strafstoß für den SV

Hanstedt entschieden. Klaus-

Dieter Langhammer erklärte dem

Schiedsrichter jedoch, dass er

ohne gegnerische Einwirkung im

Strafraum zu Fall gekommen sei.

Der Fair Play-Beauftragte

des NFV-Kreises Uelzen, Harald

Nolting, zeichnete Klaus-Dieter

Langhammer für seine erfolgreiche

Teilnahme am DFB Wettbewerb

„Fair ist mehr“ mit entsprechenden

Urkunden aus. Darüber

hinaus wurden Langhammer

zwei T-Shirts und zwei NFV-Kappen

(Ein Ball verbindet) überreicht.

Damit auch weiterhin dem

Fair Play im Fußball mehr Gewicht

verliehen werden kann,

bittet der Fair-Play-Beauftragte

des NFV-Kreises Uelzen um Mithilfe

aller Fußballinteressierten.

Beispielhaft faires Verhalten bitte

melden an: Harald Nolting, Haferkamp

30, 29525 Uelzen, Telefax:

05 81 / 1 71 71, E-Mail: Nolting.NFV@t-online.de

Pokaltriumph der ESV-Mädchen. Auf dem Sportplatz des TuS Eschede haben es die Nachwuchsgirls

des ESV Fortuna Celle beeindruckend geschafft, sich den Titel des Lüneburger Bezirkspokalsiegers bei den B-

Juniorinnen (Jahrgang 1990 und jünger) auf neutralem Boden zu sichern. Mit 3:0 gewannen die Allerstädterinnen

am Ende, auch aufgrund der reiferen und eingespielten Spielanlage, gegen Endspielgegner MTV Barum (Kreismeister

Uelzen) sicher und hoch verdient in einer auffallend fair und verwarnungsfrei geführten Partie. Die Bezirks-Referentin

für Mädchenfußball, Regina Thurisch (links), ehrte beide Teilnehmermannschaften für das Erreichen

des Finales und zeichnete Fortuna mit Urkunde und Goldmedaillen als das meisterhaftere Team aus, dass allerdings

die sonst gewohnt technische Brillanz über weite Endspielstrecken nur zu selten zeigen konnte. Zur besten

Finalspielerin avancierte die erst zwölfjährige und hochtalentierte ESV-Torfrau Merle Frohms (vorne links) mit

sagenhaften Reflexen, die die Berufung zur U13-Landesauswahl damit bestätigte. Zum Einsatz kamen sieben

Bezirksoberliga-Spielerinnen und acht Mädchen aus dem Kreisliga-Aufbauteam. Horst Friebe

Kurz notiert

Der „Tag der Endspiele“

des NFV-Kreises Rotenburg

findet am Sonntag, 10. Juni,

auf dem Sportgelände des FC

Hesedorf statt. Es werden die

Kreispokalendspiele der S40-

Herren, der S32-Herren sowie

das Herrenpokalendspiel und

das Frauen-Kreispokalendspiel

ausgetragen. Die Endspielpaarungen

standen bei Redaktionsschluss

noch nicht fest.

*

Der TuS Heeslingen ist

Meister der Niedersachsenliga

Ost und somit Aufsteiger in

die Oberliga Nord. Nachdem

der Rotenburger SV einige

Jahre in der Oberliga gespielt

hatte, ist der NFV-Kreis Rotenburg

nun somit wieder mit einem

Verein in dieser Spielklasse

vertreten.

Galin Moskalev gab

sein Debüt. In seiner bulgarischen

Heimat war Galin Moskalev

(Mitte) als Fußball-Schiedsrichter

mit der Leitung von Punktspielen

der 1. und 2. Liga beauftragt.

Der 34-Jährige stand als

Unparteiischer auch auf der Liste

der FIFA. Außerdem leitete er

Spiele bei der Junioren-Europameisterschaft.

Der Diplom-Ingenieur

wechselte jetzt seinen Wohnsitz

von Bulgarien nach Maschen,

wo sein Bruder ein erfolgreicher

Geschäftsmann ist. Um weiter im

Schiedsrichterwesen aktiv zu sein,

schloss sich Moskalev dem TuS

Fleestedt an. Kürzlich gab er im

Kreisliga-Punktspiel zwischen Eintracht

Elbmarsch und TSV Elstorf

sein Debüt im Kreisfußballverband

Harburg-Land. An der Linie

assistierten Manuel Goldschmidt

(Jesteburg links) und Dominik

Osterholt (Fleestedt, rechts). Beide

Mannschaften quittierten dem

Unparteiischen eine fehlerfreie

Leistung. Zurzeit verbessert Galin

Moskalev seine Deutschkenntnisse.

Mit Beginn der Saison 2007/08

wird er in der Niedersachsenliga

als Schiedsrichter zum Einsatz

kommen. Foto: Ulrich Balzer

Juni 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Lüneburg

51


Neues aus dem NFV-Bezirk Lüneburg

Erfolgreiche Titelverteidigung. Der FC Hambergen hat seinen

Titel des Kreispokalsiegers im NFV-Kreis Osterholz erfolgreich verteidigt.

Die Elf von Trainer Norbert Denker zwang die TuSG Ritterhude im Finale

mit 5:2 (3:1) in die Knie. Den Grundstein zum Happy-End legten die

Zebras bereits im ersten Spielabschnitt. Da schossen sie innerhalb von

sechs Minuten einen komfortablen 3:0-Vorsprung heraus. Torben Prigge

gelang im Endspiel ein Dreierpack. Sascha Hölling und Dave Haber trafen

Sparkasse engagiert

sich für die Jugend

52 Juni 2007

Heinz Lüers erhält Sepp-Herberger-Teller

Den Sepp-Herberger-Teller nahm der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse

Harburg-Buxtehude, Heinz Lüers (Mitte), vom Vorsitzenden des Kreisfußballverbandes,

Dieter Tomforde (rechts), entgegen. Zu den Gratulanten

gehörte auch der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfußballverbandes,

Manfred Marquardt. Foto: Balzer

Der Vorstandsvorsitzende der

Sparkasse Harburg-Buxtehude,

Heinz Lüers, hat mit dem

Sepp-Herberger-Teller eine besondere

Auszeichung erhalten. Dieter

Tomforde, der Vorsitzende des

Kreisfußballverbandes Harburg-

Land, nahm die Ehrung vor. „Diese

Auszeichnung ist ein Dankeschön

für die Förderung des Kreisfußballverbandes“,

betonte er im

Verlauf einer Feierstunde, die in

den Räumen der Sparkasse Harburg-Buxtehude

in Harburg stattfand.

Tomforde erläuterte, dass der

Sepp-Herberger-Teller nur für

ganz besondere Verdienste verliehen

wird. Die erste Auszeichnung

dieser Art nahm der Ehrenvorsitzende

des Kreisfußballverbandes,

Norbert Bunge, anlässlich seines

70. Geburtstages entgegen.

Tomforde hob hervor, dass

das gute Miteinander mit der

Sparkasse Harburg-Buxtehude bereits

seit drei Jahrzehnten Bestand

hat. Die ersten Kontakte wurden

über Gerhard Stockmann, den

früheren Vorsitzenden des Ju-

gendausschusses im Kreisfußballverband,

geknüpft. Stockmann

war auch Mitarbeiter der Sparkasse

Harburg-Buxtehude. Die Zusammenarbeit

wurde danach

durch den damaligen Leiter der

Marketingabteilung, Heino Heins,

nachhaltig fortgesetzt. Jetzt ist

der Nachfolger von Heins, Wilfried

Wiegel, der Ansprechpartner

des Kreisfußballverbandes.

Die Sparkasse Harburg-

Buxtehude engagiert sich seit 13

Jahren für die Jugendfußballschule,

ist dabei, wenn der Sparkassen-Cup

in Welle ausgespielt wird

(früher Tag des Talents) und bezuschusst

den E-Junioren-Cup. Für

jeden erzielten Treffer in diesem

Wettbewerb spendiert das Geldinstitut

einen Euro zugunsten der

Kinderkrebshilfe.

In seinen Dankesworten für

die Auszeichnung mit dem Sepp-

Herberger-Teller betonte Lüers,

dass die Sparkasse Harburg-

Buxtehude auch weiterhin den

Fußballsport und speziell die Jugend

unterstützen wird.

Ulrich Balzer

ebenfalls für den Gastgeber ins Schwarze. Sven Schrage und Simon

Mehrtens reihten sich für die TuSG in die Trefferliste ein. „Es hat mich besonders

gefreut, dass Ritterhude zu keiner Zeit aufgesteckt hat“, würdigte

Kreisvorsitzender Eckehard Schütt bei der Siegerehrung auch das Engagement

des Verlierers. Unser Teamfoto des Kreispokalsiegers FC Hambergen

flankieren Kreisvorsitzender Eckehard Schütt (hinten links) und

das Spielausschussmitglied Ralf Müller (daneben). Reiner Tienken

Spielserie der Saison

2007/2008 in Planung

Der Bezirksjugendausschuss

plant für die Nachwuchsteams

bereits die Spielserie

2007/2008. Die Meldefrist für

die Mannschaften auf Bezirksebene

(A-, B- und C-Junioren)

läuft am Freitag, 15. Juni, beim

Spielleiter Frank Hannemann

(Soltau) ab. Der Spielleiter bittet

auch die Vereine darum, die

trotz sportlicher Qualifikation

nicht mehr auf Bezirksebene

mitspielen wollen, sich bis zum

Manfred Harder tritt

nach 13 Jahren zurück

Goldene Ehrennadel für Ex-Schiriobmann

Manfred Harder

Manfred Harder hat seine

Tätigkeit als Bezirksschiedsrichterobmann

beendet. Der Leiter

des Ordnungsamtes der Stadt

Lüneburg gab nach 13-jähriger

Tätigkeit seinen Posten an Thomas

Crocoll (Celle) ab.

Der ehemalige Bundesliga-

Schiedsrichter (54 Einsätze von

1988 bis 1994), dessen Karriere

als Unparteiischer 1966 begann,

Meldeschluss schriftlich zu

äußern. Es wird darum gebeten,

die vorgefertigten Meldebögen

zu verwenden. Die

Meldebögen sind einzureichen

per Post (Frank Hannemann,

Wilhelm-Ehlers-Str. 7, 29614

Soltau) oder per E-Mail

(nfv@frank-hannemann.de).

Die Spielserie 2007/2008 beginnt

für die Nachwuchskicker

auf Bezirksebene im September.

Reiner Tienken

trat wie angekündigt mit seinem

60. Geburtstag zugleich von seinem

Amt als Bezirksschiedsrichterobmann

zurück. Bezirksvorsitzender

Herbert Lange (Schneverdingen)

und seine Kameraden im

Vorstand sind ihrem langjährigen

Weggefährten zu großem Dank

verpflichtet.

Manfred Harder erfreute

sich während seiner Amtszeit

wegen seiner Natürlichkeit einer

großen Beliebtheit. Der Präsident

des Lüneburger SK (seit 2001) erwarb

durch seinen unermüdlichen

Einsatz für das Schiedsrichterwesen

einige Ehrungen. Manfred

Harder besitzt unter anderem

bereits seit 1995 die Silberne

Ehrennadel des DFB. An seinem

60. Geburtstag erhielt der überzeugte

Lüneburger die Goldene

Ehrennadel des Bezirks Lüneburg.

Die Kameraden aus dem

Vorstand des NFV-Bezirks Lüneburg

bedanken sich auf diesem

Wege noch einmal recht herzlich

für die gute und freundschaftliche

Zusammenarbeit und wünschen

Manfred Harder alles Gute

für die Zukunft. Reiner Tienken


Wanderpokal von

Dr. Pöttering für BW

Gramann-Spiele finden in Hollage statt

Prof. Dr. Hans-Gert Pöttering,

Präsident des Europäischen

Parlaments, stiftete im vergangenen

Jahr einen Pokal für

die Ehrenamtlichen im Fußballkreis

Osnabrück-Land.

In Absprache wurde festgelegt,

dass der jährliche Ausrichter

der Franz-Grammann-

Gedächtnisspiele, dem größten

Jugendturnier Deutschlands

mit über 240 Mannschaften,

diesen Wanderpokal

erhält.

Die Grammann-Spiele

werden in diesem Jahr zum

32. Mal ausgetragen. Was als

„Mini-Kicker-Turnier“ begann,

erinnert seit 1978 an den zu

früh verstorbenen NFV-Kreisvorsitzenden

Franz Grammann.

Nach langer schwerer Krankheit

ist der ehemalige

Schriftführer des NFV-Kreises

Osnabrück-Land, Alfons Hestermeyer,

im Alter von 70 Jahren

verstorben.

25 Jahre lang bekleidete

Alfons Hestermeyer das Amt

des Schriftführers. Kreisvorsitzender

Helmut Buschmeyer bezeichnete

ihn einmal als „Millionen-Kopier-Minister“,

denn

vor der DFBnet- bzw. Email-Zeit

musste er Jahr für Jahr mehr als

60.000 Kopien fertigen (Spielpläne,

Tabellen, Ausschreibungen,

Briefe) und die dann auch

zum Großteil postalisch ver-

Erster Empfänger des Wanderpokals

von Dr. Pöttering war

2006 der SV Bad Laer.

Bei der Pokalübergabe bekannte

sich Dr. Pöttering ausdrücklich

zum Ehrenamt. Er

kennt seit vielen Jahren die

Aktivitäten des NFV-Kreises Osnabrück-Land

bzw. der Landkreisvereine.

So ist eine langjährige intensive

Freundschaft entstanden.

Staunen rief die Aussage

beim hohen EU-Repräsentanten

hervor, dass fast 150 Ehrenamtliche

bei den Gramann-

Spielen für rund 2000 Kinder

im Einsatz sind.

Die diesjährigen Franz-

Grammann-Gedächtnis-Spiele

finden in Hollage statt. Nun

Osnabrück-Land trauert

um Alfons Hestermeyer L

schicken. Als Dank erhielt er die

Verdienstnadel des Verbandes

bzw. die Goldene Ehrennadel

des Fußballkreises.

1997 war Alfons Hestermeyer

an der Seite von Willi

Lemke und Carl-Ludwig Thiele

Grünkohlkönig des Fußballkreises.

Durch seine bescheidene,

stets hilfsbereite Art hat er sich

viele Freunde geschaffen. Fußball

und Mitarbeit im Kreisvorstand

waren für ihn Lebensinhalt.

„Für unseren NFV-Kreis

bedeutet sein Tod einen schweren

Verlust“, reagierte Helmut

Buschmeyer auf die traurige

Nachricht.

hoffen die Organisatoren für

den 8. Juli auf gutes Wetter

und freuen sich auch über

die Zusage von Dr. Pöttering,

bei Anwesenheit in der Heimat

an diesem Tag in Hollage

als Ehrengast dabei zu sein.

Buschmeyer

etztmalig fand ein Kreisauswahlturnier

für Auswahlmannschaften

des Jahrganges

1996 auf der Sportanlage des

Delmenhorster TB statt, denn

in der Nachbarschaft entsteht

eine komplett neue Sportanlage.

Bei der Veranstaltung, hervorragend

geplant und organisiert

vom Fußballkreis Delmenhorst,

mussten die heimischen

Nachwuchsfußballer Lehrgeld

bezahlen. Beiden Delmenhorster

Vertretungen wurden ihre

Grenzen aufgezeigt, so dass sie

unter „ferner liefen“ landeten.

Sieger wurde die Auswahl-

Mannschaft des NFV-Kreises

Leer vor dem punktgleichen

Team aus dem NFV-Kreis Am-

Präsentieren den Wanderpokal für

das Ehrenamt: Von links Ludger

Schwegmann (BW Hollage), Hartmut

Klocke (Spielleiter NFV-Kreis

Osnabrück-Land), Prof. Dr. Hans-

Gert Pöttering, Christian Speer (BW

Hollage) und Helmut Buschmeyer

(NFV-Kreisvorsitzender).

Turniersieg für Team aus Leer

merland. Platz drei belegte die

Auswahl aus Schaumburg. Auf

den weiteren Plätzen folgten

die Kreise Hameln, Bentheim,

Delmenhorst I, Nienburg, Göttingen

und Delmenhorst II.

Insgesamt konnte die Turnierleitung,

bestehend aus Willi

Mümken (Kreis-Lehrausschuss-

Vorsitzender) und dem stellvertretenden

Kreisvorsitzenden

Erich Meenken, neun Mannschaften

zu diesem Turnier begrüßen,

zu dem ursprünglich

16 Mannschaften gemeldet

waren. Gespielt wurde in zwei

Gruppen und die 36 Spiele

wurden von vier Delmenhorster

Jungschiedsrichtern geleitet.

Die Siegerehrung nahm Willi

Mümken vor. Franz Koryciak

„Kinder kicken für Kinder“

erfüllte alle Erwartungen

Zum elften Mal hieß es jetzt in Zetel „Kinder kicken für Kinder“.

Über 1000 Zuschauer umsäumten die sechs Kleinfeld-

Spielplätze, auf denen sich knapp 500 E-, F- und G-Junioren

in 42 Teams bei schönstem Wetter um Pokalehren bemühten.

Das von Uwe Krüger und Meike Harenberg organisierte Benefiz-Turnier,

diesmal zu Gunsten des „Elternvereins krebskranker

Kinder“ in Ostfriesland, erfüllte erneut alle Erwartungen.

Ein ansehnlicher Erlös war ein schöner Dank für die geleistete

ehrenamtliche Arbeit. Dazu trugen auch die vielen Helfer bei,

die eine Cafeteria mit selbstgebackenem Kuchen und anderen

kulinarischen Dingen aufgeboten hatten. Die sportliche Ausbeute

bei den E-Junioren: Kickers Emden vor FC Huntlosen

und BV Bockhorn. Der FC Nordenham gewann das F-Junioren-

Turnier vor AT Rodenkirchen und dem Heidmühler FC. Bei den

jüngsten Kickern setzte sich Werder Bremen vor LTS Bremerhaven

und dem FSV Jever durch. Die Siegerehrung übernahmen

Bürgermeister Heiner Lauxtermann und MdB Karin Evers-

Meyer sowie MdB Hans-Werner Kammer. Das Foto zeigt stehend

von links Heinz Lange (Kreisvorsitzender Friesland), Jugendleiterin

Meike Harenberg, den FC-Vorsitzenden Uwe Krüger

und den 2. Vorsitzenden und D I–Trainer Olaf Oetken.

Text und Foto: Lehmann

Juni 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Weser-Ems

53


Neues aus dem NFV-Bezirk Weser-Ems

Die neuen Übungsleiter von Alemania

Salzbergen bei der Ballübergabe

durch Hubert Börger (rechts)

an Theo Elfert. Foto: Hagemann

Gerd Gödiker, Geschäftsführer

für Jugendfußball bei Alemania

Salzbergen, brachte den

Stein „Ausbildung zum Fachübungsleiter

Fußball C-Lizenz“ ins

Rollen. Norbert Niemeyer, Trainer

der E 2-Jugend griff das Thema

auf und es meldeten sich spontan

zahlreiche Übungsleiter von

Alemania Salzbergen, davon

schon zehn im Jugendbereich

tätig. Im Oktober letzten Jahres

startete dann der Lehrgang mit

18 Teilnehmern. In 120 harten

Stunden, die auf einen Grund-,

Aufbau- und Prüfungslehrgang

verteilt waren, wurden den Teilnehmern

neue Trainingsmethoden

und Trainingsideen mit auf

den Weg gegeben. Eine Besonderheit

ist sicherlich, dass erstmals

ein solcher Lehrgang nur

mit Fußballern eines Vereins zustande

gekommen ist und dass

alle 18 durchgehalten haben und

den Lehrgang mit hervorragenden

Ergebnissen abgeschlossen

haben.

Nach der Prüfungsabnahme

wies Theo Elfert, Vorsitzender

von Alemania Salzbergen, auf

zwei Besonderheiten dieses Lehrgangs

hin. Erstmalig stellte ein

Verein alle Lehrgangsteilnehmer

und zweitens hat die Salzbergener

Firma SSB-Antriebstechnik

mit einer großzügigen Spende

Der 15-jährige Gerrit Nauber

aus Bad Iburg spielte am 20.

April 2007 in Stuttgart zum ersten

Mal in der U15-Nationalmannschaft,

die die Auswahl der

Schweiz mit 4:1 bezwingen

konnte. Mit Unterstützung des

Vorsitzenden des Fußballkreises

Osnabrück-Land, Helmut

Buschmeyer, empfing der Iburger

Bürgermeister Drago Jurak (ein

alter Fußballer) jetzt den Jungnationalspieler

mit seiner Familie

54 Juni 2007

Einmalige Lehrgangsleistung

18 neue Fachübungsleiter C für die Alemania aus Salzbergen

von 2500 Euro zur Finanzierung

des Lehrgangs beigetragen.

Gleichzeitig galt sein Dank den

Referenten des Lehrgangs, Hermann

Bolmer, Friedhelm Dove,

Jens Friedemann, Peter Kaminski,

Ansgar Lammers, Bernhard

Lampe und Helmut Loeks, die

ständig an den Wochenenden

nach Salzbergen gefahren seien,

um ihr Wissen weiter zu vermitteln.

Stellvertretend für alle Lehrwarte

überreichte er den anwesenden

Referenten, Bezirkslehrwart

Bernhard Lampe, Helmut

Loeks (Lehrwart Grafschaft Bentheim),

Peter Kaminski (Stützpunkttrainer

Baccum) und Ansgar

Lammers (Regionalbeauf-

und seinem Bruder Bernfried

(NFV-Auswahlspieler) im heimatlichen

Rathaus. Gerrit durfte sich

ins Gästebuch der Stadt eintragen.

Anwesend waren auch die

Jugendtrainer des VfL Osnabrück,

Heiko Flottmann und Uwe Freudenberg,

sowie der Vorsitzende

des NFV-Kreises Osnabrück-Land,

Helmut Buschmeyer. Der hatte

für Vater Nauber und seine beiden

tüchtigen Söhne drei Karten

tragter Grafschaft Bentheim/

Emsland) als Dankeschön einen

Präsentkorb.

Für die Lehrgangsteilnehmer

hatte er einen SVA-Schlüsselanhänger

parat, „der zugleich

ein symbolisches Geschenk sein

soll, denn an ihn passen sehr gut

die Schlüssel für unser Sportgelände

als auch für die neue

Dreifachsporthalle.“ Sein besonderer

Dank galt Norbert Niemeyer,

der nicht nur die Werbetrommel

für den Lehrgang gerührt,

sondern ihn auch betreut hatte.

Als Dankeschön gab es das SVA-

Badetuch.

Hubert Börger, stellvertretender

Vorsitzender des Kreis-

Empfang vom Bürgermeister für

Jungnationalspieler Gerrit Nauber

Das Foto zeigt von links Onkel Erwin

Mentrup, Helmut Buschmeyer,

VfL-Trainer Uwe Freudenberg und

Heiko Flottmann, Tante Margret

Mentrup, Gerrit Nauber, Bernfried

Nauber sen., Bernfried Nauber,

Drago Jurak und Trainer Thomas

Trentmann.

für das Pokalfinale in Berlin als

Geschenk mitgebracht. Auch

Thomas Trentmann, der erste

Trainer von Gerrit bei der JSG Glane/Bad

Iburg, war ins Rathaus gekommen.

Beim Empfang wurden

die familiäre Unterstützung der

Talente sowie die Ausbildungsarbeit

des Kreistrainers Uwe Krebs

und seiner Helfer besonders lobend

erwähnt.

Gerrit durchlief von Beginn

an alle Talentfördermaßnahmen.

So empfahl er sich über das DFB-

/NFV-Stützpunkttraining anlässlich

der NFV-Sichtungsturniere für

die NFV-Auswahl. Hier etablierte

er sich aufgrund seiner sportlichen

Leistungen sowie seiner Persönlichkeit

sehr rasch zu einem

Führungsspieler und ist somit

auch Spielführer dieser Mannschaft.

Neben seinem Talent

zeichnet ihn sein ungeheurer Ehrgeiz

aus, sich permanent zu ver-

fußballverbandes, war eigens

aus Varenrode angereist, um

sich im Namen des Vorstandes

für diese einmalige Lehrgangsleistung

zu bedanken und

überreichte einen Ball.

Die neuen C-Lizenzinhaber:

Martin Berning, Matthias

Brüning, Tobias Elfert,

Günter Göcking, Dominik

Grondmann, Carsten Jansen,

Jürgen Korthaneberg, Michael

Lammers, Jürgen Leifeling, Ulrich

Matern, Norbert Niemeyer,

Clemens Pieper, Oliver Poggemann,

Matthias Ricken, Thomas

Schulten, Christoph Schulten,

Ansgar Silies und Rainer

Thale.

bessern. Er ist enorm leistungswillig

und lernbereit, ist jederzeit

aufmerksam und versucht, gut

gemeinte Tipps sofort auf dem

Spielfeld in die Tat umzusetzen.

Hinzu kommen seine durchweg

positiven sozialen Charakterzüge.

Er ist bei seinen Mitspielern sehr

beliebt, absolut anerkannt und

weiß seine Mitspieler im Spiel

mitzureißen.

Aufgrund seiner konstant

überzeugenden Leistungen beim

ersten großen DFB-Turnier, dem

U14-DFB-Feriencamp im Sommer

2006 in Bad Blankenburg, an

dem sämtliche 21 Landesverbände

mit ihren Auswahlteams antraten,

empfahl Gerrit sich für

noch höhere Aufgaben und bestritt

am 20. April diesen Jahres

sein erstes U15-Länderspiel für

Deutschland. Es wird mit Sicherheit

nicht sein letztes gewesen

sein.

Bernfried ist zwar erst spät

zum 91er-Jahrgang der Auswahl

des NFV dazu gestoßen, hat sich

aber sofort integriert und etabliert.

Er ist ein ruhiger, lernwilliger

und positiver Typ, der durch

seine Charakterzüge positiven

Einfluss auf die Mitspieler ausübt.

Bernfried wird seinen Weg ob seiner

Leistungsbereitschaft machen

und die Ziele erreichen, die er anstrebt!

Er ist für die Auswahl

schon in der kurzen Zeit zu einer

Bereicherung geworden!

Buschmeyer


Vorrunde im Emsland

mit 98 Mannschaften

Zahlreiche Zuschauer beim Sparkassencup

Beim Sparkassencup (früher

Tag des Talents), dem größten

Nachwuchsturnier Europas, werden

talentierte Junioren (Jahrgang

96) und Juniorinnen (Jahrgang

95) durch DFB-Mitarbeiter

und –Trainer gesichtet. Auch für

die jungen Spieler des Kreisfußballverbandes

Emsland bestand

die Möglichkeit, sich für einen

der Plätze in den DFB-Trainingsstützpunkten

Sögel bzw. Baccum

zu empfehlen.

Für die einzelnen Mannschaften

standen das Erreichen

der Zwischenrunde am 10. Juni

2007 (geänderter Termin) in

Breddenberg und die mögliche

Teilnahme am Endturnier in Barsinghausen

im Vordergrund. Bei

strahlendem Sonnenschein an allen

drei Wettkampfstätten der

Vorrunde in Messingen, Fehndorf

und Sögel zeigten die jungen

Spieler den zahlreichen Zuschauern

und natürlich den Sich-

Kampfstark und technisch versiert präsentierten die jungen Spieler spannende

Torraumszenen. Fotos: Hagemann

Scheckübergabe beim

Sparkassen-Cup

Auch VfL-Stars sorgen für Begeisterung

Prominente Besucher beim Sparkassen-Cup in Hellern: Organisator Berni

Lampe (links am Bildrand), Kreisvorsitzender Frank Schmidt, VfL-Trainer

Heiko Flottmann, am Mikrofon der Vorsitzende des NFV-Jugendausschusses,

Walter Fricke, und rechts die VfL-Spieler Adi Menga und Daniel

Flottmann. Peter Müller

Während Josef Peterberns, Ansgar Lammers und Bereichsleiter Gerd

Driever ein Spiel beobachten, werden die spielfreien Kids schon auf das

nächste Spiel vorbereitet.

tern des Lehrausschusses ihr

Können.

Mit insgesamt 98 teilnehmenden

Mannschaften war das

Turnier so gut besetzt wie noch

nie. Dabei wurden in den 196

Spielen 611 Tore erzielt. Ein

großes Lob gab es für alle drei

Ausrichter des Turniers von Josef

Peterberns für die hervorragende

Organisation und den reibungslosen

Ablauf.

Zwölf Mannschaften haben

sich durch gute Ergebnisse für

die Zwischenrunde qualifiziert.

Dazu kommen noch vier Mannschaften

aus der Grafschaft

Bentheim. Die teilnehmenden

Mannschaften aus dem Bereich

Süd: SC Spelle/Venhaus, VfB Lin-

Fußballtalente wurden gesucht

und gefunden. Der Sparkassen-Cup

ist Europas größtes Fußball-Nachwuchsturnier

und wird

in allen niedersächsischen Fußballkreisen

durchgeführt. Erstmals

nehmen auch Mädchen daran

teil. Der SV Hellern stellte

jetzt für den Kreisverband Stadt

Osnabrück sein Sportgelände für

die Ausrichtung der Vorrunde

zur Verfügung.

Ein ansprechendes Rahmenprogramm

sorgte in Hellern für

viel Abwechselung. So wurde

beispielsweise das DFB-Fußballabzeichen

abgenommen und ein

Fußballturnier für alle, die Lust

hatten im „Fußballkäfig“ aktiv

zu werden ausgerichtet. Für besondere

Begeisterung sorgte das

Auftreten der Spieler des VfL Osnabrück,

Adi Menga und Daniel

Flottmann. Beide hatten zur

großen Freude der Kids ihre Autogrammkarten

nicht vergessen.

Großes Interesse fand auch

eine Scheckübergabe an die Vereine

Blau Weiß Schinkel (2500

Euro) und VfL Osnabrück (2000

Euro). Beide hatten den Spieler

Viktor Maier ausgebildet, der inzwischen

als U17-Nationalspieler

eine neue Fußballheimat beim

HSV fand. Persönlich überbrachte

der Vorsitzende des NFV-Jugendausschusses

Walter Fricke

gen, ASV Altenlingen und Olympia

Laxten; aus dem Bereich Mitte:

SV Erika/Altenberge, VfL

Herzlake, Concordia Schöninghsdorf

und SF Schwefingen;

aus dem Bereich Nord: BW 94

Papenburg I, BW 94 Papenburg

II, SV Neubörger und BW Lorup.

Für die Durchführung zeigte

sich der Jugendausschuss des

NFV-Kreises Emsland mit den

Staffelleitern der E-Junioren und

Josef Peterberns, Vorsitzender

des Kreisjugendausschusses,

nebst seinen Bereichsleitern verantwortlich.

Als Sichter fungierten Lehrwart

Ansgar Lammers und die

Stützpunkt- und Kreisauswahltrainer.

Hagemann

die Schecks und versprach den

anwesenden Jugendlichen, bei

ähnlichen Karrieren ebenfalls

gerne wieder nach Osnabrück zu

kommen und Schecks mitzubringen.

Viktor Maier spielte zweieinhalb

Jahre bei Blau Weiß

Schinkel und drei Jahre beim VfL

Osnabrück. Das Bonussystem

des DFB macht diese „Ausbildungsbeihilfe“

möglich.

Das Fußballabzeichen wurde

von 120 Kindern und Jugendlichen

angestrebt. 25 schafften

das Bronzene, 16 das Silberne

und immerhin 21 das Goldene

DFB-Fußballabzeichen. Der SV

Hellern stellte als gastgebender

Verein erwartungsgemäß die

meisten Teilnehmer, die ansonsten

aus 16 verschiedenen Vereinen

kamen.

Der NFV-Kreis Osnabrück-

Stadt dankt dem SV Hellern für

die Bereitstellung der Sportanlage

und für die hervorragende Bewirtung

und Versorgung aller

Teilnehmer und Gäste und sagt

allen Sponsoren herzlichen

Dank, denn nur mit ihrer Hilfe

kann ein so großes Turnier erfolgreich

durchgeführt werden.

Die Zwischenrunde des

Sparkassen-Cup findet beim SV

Eversburg am Sonntag, dem

3. Juni 2007, von 10 bis 15.30

Uhr statt. Peter Müller

Juni 2007

Neues aus dem NFV-Bezirk Weser-Ems

55


Neues aus dem NFV-Bezirk Weser-Ems / Amtliche Bekanntmachungen

Gelb-Rot verdirbt

die Lust aufs Bier

Er lebe nicht mehr von der Hand

in den Mund, bekannte FIFA-

Schiedsrichter Dr. Markus Merk

aus Kaiserslautern jetzt im friesländischen

Schortens vor mehr als

400 begeisterten Zuhörern. Anlass

war eine Vortragsveranstaltung

mit dem Thema „Sicher entscheiden“

im Rahmen des OLB-

Forums „Wissen und Zukunft“.

Und Dr. Merk klärte auf: „Meinen

Anteil an der Zahnarztpraxis habe

ich verkauft. Ich gebe jetzt Management-Seminare.“

Dass Fußball und Leben vieles

gemeinsam haben, merkten

56 Juni 2007

Dr. Markus Merk referierte in Schortens

Einladung

zum ordentlichen Kreisjugendtag

2007 des NFV-Kreises

Lüchow-Dannenberg am Samstag,

30. Juni, 16 Uhr, Sportplatz/Vereinsheim

des TuS Gorleben

mit den Pokalendspielen.

Spielbeginn 10 Uhr D7, 11.15 Uhr

D11-Junioren, 12.30 Uhr C-Junioren,

14 Uhr B-Junioren, eventuell

17.30 Endspiel der A-Junioren,

falls sich eine Kreismannschaft

qualifiziert.

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Grußworte der Gäste

3. 4. Berichte 2006 bis 2007

Jugendausschuss, Staffelleiter,

Jugendsportgericht, Lehrausschuss,

Schulfußball und

Schiedsrichter in schriftlicher

Form im Berichtsheft

4. Ehrungen der Meister

Hallenmeister, Pokalsieger,

Kreismeister, Staffelmeister und

Jugendförderpreis usw.

5. Abstimmung Play-off-Runde

F- und E-Junioren

6. Anträge

7. Wahl eines Versammlungsleiters,

Entlastung des KJA durch den

Wahlleiter (ein Mitglied des TuS

Gorleben würde sich als Wahlleiter

zur Verfügung stellen)

8. Neuwahlen des KJA, das

Stimmrecht richtet sich nach

§ 51 der Verbandssatzung

9. Saison 2007/2008 Mannschaftsmeldungen

10. Verschiedenes

Anträge zum Kreisjugendtag

bitte bis zum 11. Juni an den

Kreisjugendausschuss. Erscheinen

der Vereine sollte eine Pflicht sein.

Peter Peitz, Vorsitzender

des Jugendausschusses


Einladung

zum ordentlichen Kreistag

des NFV-Kreises Uelzen am

Samstag, 7. Juli, 10 Uhr, in Pucks’s

Gasthaus in Böddenstedt.

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

die Zuhörer schnell, weil Dr. Merk

stets Vergleiche zog und dabei

markante Begebenheiten seines

Schiedsrichterdaseins auf das

menschliche Zusammenleben

übertrug. Natürlich ging es um

Leckerbissen seiner Karriere, wie

die „Schwalbe“, von der schon in

der Bibel die Rede sei, die „besondere

Erdanziehungskraft im

Strafraum“ und um sein Wirken

als „Spaßbremse“ bei Bayern

München, als er „Poldis“ Tor

nicht anerkannte und stattdessen

Gelb-Rot zückte. „Da trink ich anschließend

kein Bier mehr in

München, sondern fahre mit dem

nächsten Zug nach Hause!“

Er berichtete von einem Lokalderby

in Teheran, das er leitete:

„Nicht eine einzige Frau im Stadion!“

Beckham („Der sucht vor, im

und nach dem Spiel das Gespräch.“),

Zidane („Der sucht

beim Schiedsrichter Schutz für sich

und sein Spiel.“) und Figo („Dem

laufe ich weg, denn der macht

keinen Schritt umsonst.“) wurden

in Schortens gegenwärtig.

Schließlich stellte Dr. Merk

sein Entwicklungsprojekt in Südindien

vor, mahnte zu „Fair Play“

und verabschiedete sich mit seinem

Motto: „Das Leben findet

heute statt!“ Die Besucher hätten

ihm noch Stunden zugehört.

Dr. Markus Merk bei seinem Referat

„Sicher entscheiden“.

Foto: Lehmann

Amtliche Bekanntmachungen

2. Grußworte der Gäste

3. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten

4. Ehrungen

5. Rechenschaftsberichte des Vorstandes,

der Ausschüsse und

des Sportgerichts

6. Bericht der Kassenprüfer

7. Genehmigung der Haushaltspläne

2007 und 2008

8. Anträge

9. Verabschiedung von Vorstandsund

Ausschussmitgliedern

10. Neuwahlen

11. Veschiedenes, Anregungen und

Anfragen

Anträge zum Kreistag sind

schriftlich bis zum 16. Juni an den

Kreisvorsitzenden zu richten.

Das Stimmrecht richtet sich

nach § 50 Abs. 2 und 3 der Verbandssatzung.

Gerd Lüdtke

Kreisvorsitzender


Einladung

zum 15. ordentlichen Kreisjugendtag

des NFV-Kreises Hildesheim

am Samstag, 7. Juli, 10

Uhr, in der Sporthalle in Bettmar, An

der B 1.

Tagesordnung

1. Eröffnung, Begrüßung, Totengedenken

2. Grußworte der Gäste

3. Berichte zum abgelaufenen

Spieljahr 2006/2007

4. Ehrung der Kreismeister und

Staffelmeister, Ehrung verdienter

Mitarbeiter

5. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten

6. Wahl eines Versammlungsleiters

7. Entlastung der Mitglieder des

Kreisjugendausschuss

8. Neuwahlen

9. Anträge

10. Ausblick auf das Spieljahr

2007/2008

11. Verschiedenes

Das Stimmrecht richtet sich

nach § 51 (3) der Verbandssatzung,

wobei laut Kreistagsbeschluss vom

01.07.1997 jeder Delegierte (Verein)

eine Grundstimme und weiterhin

für jede angefangene fünf Mannschaften

eine weitere Stimme erhält.

Schriftliche Anträge zu

TOP 8 sind bis zum 15. Juni an

den NFV-Kreis Hildesheim, Postfach

10 10 16, 31110 Hildesheim, z. Hd.

des Vorsitzenden des KJA Andreas

Rogat, zu richten.

Aus organisatorischen Gründen

können pro Verein max. zwei

Personen teilnehmen. Diese Veranstaltung

gilt als Pflichtveranstaltung.

Schuldhafte Nichtteilnahme kann

nach Anhang 2 (28) der Spielordnung

geahndet werden.

Andreas Rogat

Vorsitzender KJA


Einladung

zum 15. ordentlichen Kreistag

des NFV-Kreises Hildesheim

am Samstag, 7. Juli, 14 Uhr, in der

Sporthalle in Bettmar, An der B1.

Tagesordnung

1. Eröffnung, Begrüßung, Totengedenken

2. Grußworte der Gäste

3. Ehrung der Meister des Spieljahres

2006/2007, Ehrung verdienter

Mitarbeiter – Kreis/Vereine


4. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten

5. Rechenschaftsberichte

a) Vorstand

b) Fachausschüsse

c) Rechtsorgan

d) Schatzmeister

e) Kassenprüfer

6. Wahl eines Versammlungsleiters

7. Entlastung des Vorstandes, der

Ausschüsse sowie der Sportrichter

8. Neuwahlen

9. Anträge

10. Verabschiedung von ausgeschiedenen

Mitarbeitern

11. Haushaltsvoranschläge

2007/2008

12. Vorschau auf das Spieljahr

2007/2008

13. Verschiedenes

Das Stimmrecht richtet sich

nach § 50 (3) der Verbandssatzung,

wobei lt. Kreistagsbeschluss vom

01.07.1997 jeder Delegierte (Verein)

eine Grundstimme und weiterhin

für jede angefangene fünf Mannschaften

eine weitere Stimme erhält.

Schriftliche Anträge zu

TOP 9 sind bis zum 15. Juni an

den NFV-Kreis Hildesheim, Postfach

10 10 16, 31110 Hildesheim z. Hd.

des 1. Vorsitzenden Detlef Winter,

zu richten.

Aus organisatorischen Gründen

können pro Verein maximal

zwei Personen teilnehmen. Diese

Veranstaltung gilt als Pflichtveranstaltung.

Schuldhafte Nichtteilnahme

kann nach Anhang 2 (28) der

Spielordnung geahndet werden.

Detlef Winter, Vorsitzender


Einladung

zum 62. ordentlichen Kreistag

des NFV-Kreises Verden am

Freitag, 13. Juli, 19 Uhr, Tagungsort:

Gasthaus „Zu den drei Linden“

(Inh. K.-H. Bresagk), Posthausen 8,

28870 Ottersberg-Posthausen, Tel.

0 42 97 / 216.

Tagesordnung

I. Teil

1. Eröffnung des Kreistages 2007

2. Begrüßung durch die 1. Vorsitzende

des TSV Posthausen

3. Grußworte der Gäste

4. Ehrungen

5. Bericht des Kreisvorsitzenden

6. Aussprache über die Berichte

der Ausschüsse und des Sportgerichtes

7. Finanzbericht 2006 und Bericht

der Kassenprüfer

(ggf. kurze Pause)

II. Teil

8. Feststellung der Anwesenheit

und Stimmberechtigung

9. Wahl eines Versammlungsleiters

10. Entlastung des Vorstandes

11. Neuwahlen:

– 1. Vorsitzender

– Stellvertretender

Vorsitzender


– Schatzmeister/in

– Schriftführer/in

– Vorsitzender des Spielausschusses

– Vorsitzender des

Schiedsrichterausschusses

– Vorsitzender des

Lehrausschusses

– Referent/in Frauenfußball

– Referent für Marketing und

Öffentlichkeitsarbeit

– Vorsitzender des

Kreissportgerichtes

– Stellvertretender Vorsitzender

des Kreissportgerichtes

12. Bestätigung des Vorsitzenden

des Kreisjugendausschusses

13. Bestätigung der Ausschüsse

„Jugend“ u. „Schiedsrichter“

14. Wahl der übrigen Ausschüsse

15. Wahl der Kassenprüfer

16. Genehmigung des Haushaltsplanes

für das Rechnungsjahr

2007

17. Anträge zum Kreistag

18. Spielserie 2007/2008

19. Verschiedenes

Delegierte zum Kreistag: Das

Stimmrecht ergibt sich aus § 50 Absatz

(3) der Verbandssatzung. Jeder

Verein soll durch mindestens einen

Delegierten (gewählter Vereinsvertreter)

vertreten sein. Es handelt sich

um eine Pflichtveranstaltung.

Anträge der Vereine und Ehrungsvorschläge

für Kreisehrennadeln

zum Kreistag sind schriftlich

bis zum 18. Juni (Eingangsdatum)

beim 1. Vorsitzenden einzureichen.

Ehrungsvorschläge für Ehrennadeln

des Bezirkes oder Verbandes

sind bis zum 31. Mai

beim Kreisvorsitzenden einzureichen.

Der Vordruck „Vorschlag auf

Verleihung einer Ehrennadel“ ist

von der Homepage des NFV-Kreis

Verden herunterzuladen (Adresse:

www.nfv-kreis-verden.de) oder

beim Kreisvorsitzenden erhältlich.

Das gleiche gilt für die Ehrungsordnung.

Horst Lemmermann

Kreisvorsitzender


Einladung

zum ordentlichen Kreistag

des NFV Kreises Lüchow-Dannenberg

am Samstag, 14. Juli, 15

Uhr in die Gaststätte „Jägerhof“ in

29476 Quickborn, Hauptstr. 9, Tel.

05865/ 247.

Tagesordnung

1. Eröffnung – Begrüßung –

Totenehrung

2. Grußworte der Gäste

3. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten

4. Ehrungen

5. Rechenschaftsberichte

6. Bericht der Kassenprüfer

7. Wahl eines Versammlungsleiters

8. Entlastung des Vorstandes

9. Neuwahlen bzw. Bestätigungen

10. Genehmigung der Haushaltspläne

2008 und 2009

11. Anträge

12. Spieljahr 2007/2008

13. Verschiedenes

Anträge zu TOP 11 sind bis

zum 16. Juni schriftlich beim

Kreisvorsitzenden Ernst Braband,

Schulstr. 5a, 29479 Jameln, einzureichen.

Das Stimmrecht richtet sich

nach § 50 Abs. 2 und 3 der Verbandssatzung.

Die den Vereinen zustehende

Stimmenzahl wird mit den

Haushaltsunterlagen mitgeteilt.

Ernst Braband

Kreisvorsitzender


Einladung

zum ordentlichen Kreisjugendtag

des NFV-Kreises Hannover-Land

am Samstag, 21. Juli,

9.30 Uhr, in der Kooperativen Gesamtschule

Neustadt (Schulzentrum

Nord), Leinstr. 85

Tagesordnung

1. Begrüßung der Vereinsvertreter

2. Ehrungen

3. Rechenschaftsberichte des Kreisjugendausschusses

4. Feststellung der Anwesenheit

5. Wahl eines Versammlungsleiters

6. Entlastung und Neuwahlen

7. Vorschau auf das Spieljahr

2007/2008

Die Veranstaltung gilt für sämtliche

Vereine des NFV-Kreises Hannover-Land

als Pflichtveranstaltung.

Holger Haushalter

Vorsitzender des

Kreisjugendausschusses


Einladung

zum 13. ordentlichen Kreisfußballtag

des NFV-Kreises Hannover-Land

am Samstag, 21. Juli,

11 Uhr, in der Kooperativen Gesamtschule

Neustadt (Schulzentrum

Nord), Leinstraße 85.

Tagesordnung

Teil 1:

Jubiläumsfeier 30 Jahre NFV-

Kreis Hannover-Land. Ein Programm

über den Ablauf wird zu Beginn der

Veranstaltung ausgehändigt. In der

Pause bis zum Beginn des zweiten

Teils wird

– ein Mittagessen für alle Delegierten

und Gäste gereicht

– ein Streetsoccer-Turnier miterlebt

werden können

– das Angebot unseres Kreises zur

Gestaltung von Events zu besichtigen

sein

– die Abnahme des DFB-Fußballabzeichens

miterlebt werden können

– Gelegenheit gegeben, diverse Informationsstände

„rund um den

Fußball“ zu besuchen

Teil II, Beginn 14 Uhr

1. Feststellung der stimmberechtigten

Delegierten

2. Aussprache über die Rechenschaftsberichte

2.1 Vorstand

2.2 Ausschüsse

2.3 Rechtsorgane

2.4 Haushalt und Kasse

3. Bericht der Kassenprüfer und

Aussprache

4. Anträge

5. Entlastung des Vorstandes

6. Neuwahlen

7. Haushaltsvoranschläge 2007,

2008, 2009

8. Spieljahr 2007/2008

9. Verschiedenes

Anträge zu Teil II, TOP 4

müssen bis spätestens 1. Juli

schriftlich beim Kreisvorsitzenden

vorliegen.

Die Einladung erfolgt gemäß

§ 50 Abs. 4 in Verbindung mit § 43

der Satzung des Niedersächsischen

Fußballverbandes. Die Gesamtveranstaltung

(Teil I und Teil II) gilt für

sämtliche Vereine des NFV-Kreises

Hannover-Land als Pflichtveranstaltung.

Hilmar Vogel

Kreisvorsitzender


Einladung

zum Kreisfußballtag (Arbeitstagung)

des NFV-Kreises

Northeim/Einbeck am 22. Juli, 10

Uhr, im Saal der Auetalhalle in

37589 Kalefeld, Ortsteil Willershausen.

Tagesordnung

1. Eröffnung und Begrüßung

2. Totengedenken

3. Grußworte der Gäste

4. Feststellung der ordnungsgemäßen

Einberufung

5. Rechenschaftsberichte des Vorstandes,

der Ausschüsse, der

Rechtsorgane

6. Ehrungen der Meister und

Pokalsieger

7. Einzelehrungen des Vorstandes

8. Vorschau auf das neue Spieljahr

10. Verschiedenes, Mitteilungen,

Anfragen

11. Beendigung Kreistag mit

Schlusswort

Der Kreistag (Arbeitstagung)

wird als Pflichtveranstaltung ausgeschrieben.

Schuldhafte Nichtteilnahme

wird nach Anhang 2/I (28) der

NFV-Spielordnung geahndet. (Die

Delegiertenzahl pro Verein muss aus

organisatorischen Gründen auf maximal

zwei Personen beschränkt

werden; Spielgemeinschaften müssen

die jeweiligen Vertreter der in

der SG beteiligten Stammvereine

delegieren.) Gerhard Haupt

Vorsitzender


Der Kreistag im NFV-Kreis

Wolfenbüttel findet am Freitag,

13. Juli, 19 Uhr, in der Gaststätte

„Zum Asseblick“ in Remlingen statt.

Auf der Tagesordnung stehen unter

anderem die Ehrungen der Meister

und der Pokalsieger sowie verdienter

Mitarbeiter und Ehrenamtlicher.

Bei den Neuwahlen geht es unter

anderem um die Position des

Vorsitzenden, seines Stellvertreters

sowie einer ganzen Reihe von

Fortsetzung Seite 58

Amtliche Bekanntmachungen

Korrektur

In der Mai-Ausgabe des Fußball-Journal wurden im vergangenen Monat in

einer Beilage Änderungen der Satzung und Ornungen des NFV veröffentlicht.

Dabei hat sich bei der Änderung des § 18 b der Spielordnung „Fusionen

– Zusammenschlüsse“ (Seite 30) leider ein Fehler eingeschlichen.

Nachfolgend die korrigierte Fassung zum Austauschen mit der fehlerhaften

Version. ✂

klasse unterhalb der Spielklasse möglich, in der die nächsthöhere

Mannschaft spielt.

Von dieser Regelung kann aufgrund eines Kreistagsbeschlusses

abgewichen werden, wenn die nächsthöhere Mannschaft

unterhalb der Kreisliga spielt.

Eine untere Mannschaft kann jedoch aufsteigen, wenn in demselben

Spieljahr eine obere Mannschaft dieses Vereins aus der

nächsthöheren Klasse absteigt. Im folgenden Spieljahr ist die

numerische Reihenfolge zu ändern.

Spielen gemäß Kreistagsbeschluss mehrere Mannschaften in

derselben Leistungsklasse, so ist eine numerische Reihenfolge

festzulegen. Die Regelungen des § 10 SpO finden Anwendung.

(7) Amateurmannschaften von Vereinen mit Lizenzspielerabteilungen

können bis zur höchsten Amateurklasse aufsteigen.

Scheidet die Lizenzspielermannschaft aus der Zweiten Bundesliga

aus und erfolgt ihre Rückgliederung in die Regionalliga

Nord, so ist die bisherige 1. Amateurmannschaft als 2. Mannschaft

des Vereines entsprechend ihrer bisherigen Klassenzugehörigkeit

dem Punktspielbetrieb einzureihen.

§ 18 a

Spielgemeinschaften

(1) Die Bildung von Spielgemeinschaften im Herrenbereich ist

grundsätzlich nicht zulässig. Zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebes

können auf Kreisebene ausnahmsweise Spielgemeinschaften

zugelassen werden.

Über die schriftlich zu beantragende Zulassung der Bildung einer

Spielgemeinschaft entscheidet der Kreisspielausschuss.

Im Fall eines ablehnenden Bescheides des Kreisspielausschusses

haben die Antragsteller die Möglichkeit, innerhalb einer

Frist von sieben Tagen nach Zustellung die endgültige Entscheidung

des Kreisvorstandes zu beantragen. Die Bildung

von Spielgemeinschaften nur zum Zweck einer Leistungsförderung

oder eines eventuellen Aufstiegs in eine höhere Spielklasse

wird abgelehnt.

(2) Der Aufstieg einer Spielgemeinschaft in die Bezirksliga ist ausgeschlossen.

Wird eine Spielgemeinschaft Meister der Kreisliga, steigt die

nächste aufstiegsberechtigte Mannschaft auf.

(3) Die zeitlich nicht befristete Spielgenehmigung für eine Spielgemeinschaft

ist in einer Anlage zum Spielerpass zu vermerken.

Spielordnung – EL Mai 2007 29


Amtliche Bekanntmachungen


30

Geburtstage

im Juli

Jürgen Nitsche, Vorsitzender

des Verbandsausschusses für Öffentlichkeitsarbeit

und Marketing,

wird am 13. Juli 57 Jahre alt.

Gudrun Mews, Vorsitzende

des Verbandsfrauenausschusses,

feiert am 14. Juli ihren 57. Geburtstag.

August-Wilhelm Winsmann,

Vorsitzender des NFV-Bezirks

Hannover, wird am 17. Juli 53

Jahre alt.

Maria Klewe, Ehrenmitglied

des Verbandes, feiert am 19. Juli

ihren 78. Geburtstag.

Frank Schmidt, Vorsitzender

des NFV-Kreises Osnabrück-Stadt,

wird am 22. Juli 47 Jahre alt.

Fortsetzung von Seite 57

Obleuten. Anträge sind an den

Kreisvorsitzenden Wolfgang Laas zu

richten: Jahnstraße 33, 38315

Schladen. Antragsschluss ist der

13. Juni.


Der Wolfenbütteler Jugendausschuss

veranstaltet seinen Juniorenkreistag

am Freitag, 6. Juli, 18.30

Uhr, in die Gaststätte Zum Asseblick

in Remlingen. Auf der Tagesordnung

stehen unter anderem Ehrungen der

Kreismeister, Staffelmeister und

Kreispokalsieger, die Sepp-Herber-

(4) Die Auflösung einer Spielgemeinschaft kann auf Initiative der

beteiligten Vereine oder des Kreisspielausschusses erfolgen,

sofern die Zulassungsvoraussetzungen entfallen sind.

Im Fall der Auflösung entscheidet der Kreisspielausschuss

durch schriftlich begründeten Beschluss über die Spielklassenzuordnung

der beteiligten Mannschaften aller Vereine.

Mannschaften, die aus einer im laufenden Spieljahr aufgelösten

Spielgemeinschaft hervorgehen, können in diesem Jahr

nicht aufsteigen. Ausgenommen hiervon ist die Regelung des

§ 18 b Abs. 1.

Diese Vereine können gegen den Beschluss des Kreisspielausschusses

innerhalb einer Frist von sieben Tagen nach Zustellung

die endgültige Entscheidung des Kreisvorstandes beantragen.

§ 18 b

Fusionen – Zusammenschlüsse

(1) Fusionen zweier oder mehrerer dem NFV angeschlossener

Vereine oder Zusammenschlüsse ihrer Fußballabteilungen zu

einem neuen Verein sind möglich. Dies gilt auch für Zusammenschlüsse

von Fußballabteilungen, die aus einer Spielgemeinschaft

hervorgegangen sind. Sie müssen bis zum 15. Mai

des laufenden Spieljahres vollzogen sein.

Die Fusion bzw. der Zusammenschluss ist durch Vorlage eines

rechtsverbindlichen schriftlichen Vertrages innerhalb von 30

Tagen nach Abschluss der Geschäftsstelle des NFV in Barsinghausen

anzuzeigen.

(2) Die Mannschaften des neugebildeten Vereins werden mit Beginn

des neuen Spieljahres in die Spielklassen der Rechtsvorgänger

eingeordnet. Es dürfen grundsätzlich nicht mehrere

Mannschaften in der gleichen Spielklasse spielen, dies gilt

auch für Zusammenschlüsse im Verlaufe eines Spieljahres. Die

Bestimmung des § 18 Abs. 6 bleibt hiervon unberührt.

(3) Werden infolge der Auflösung des fusionierten oder zusammengeschlossenen

Vereines ein oder mehrere neue Vereine

gegründet, können diese nach Maßgabe des § 9 NFV-Satzung

die Mitgliedschaft im Verband erwerben. Für die vorzunehmende

Einteilung in die Spielklassen gilt § 18 Abs. 5 Spielordnung.

Sportschul-Termine

vom 30. Mai bis 30. Juni 2007

Trainerschulung

Mi. 30.5. bis Fr. 1. DFB-Trainer-C-Lizenz-Fortbildung (bisherige B-Lizenz)

DFB-FÜL-C-Lizenz, Fortbildung

Mo. 4. bis Mi. 6. DFB-Trainer-C-Lizenz-Fortbildung (bisherige B-Lizenz)

Mo. 4. bis Fr. 8. DFB-Trainer-C-Lizenz, Profil Junioren, Reihe I, Teil 3

Mo. 11. bis Fr. 11. DFB-Trainer-C-Lizenz, Profil Senioren, Reihe I, Teil 3

Mo. 18. bis Di. 19. DFB-Trainer-C-Lizenz, Profil Senioren, Teil 4

Mi. 20. bis Do.21. DFB-Trainer-C-Lizenz, Profil Junioren, Teil 4

Mo. 18. bis Fr. 22. Ausbildung DFB-FÜL-C-Lizenz, Profil Kinder

Mo. 25. bis Mi. 27. DFB-Trainer-C-Lizenz-Fortbildung (bisherige B-Lizenz)

Mo. 25. bis Fr. 29. Ausbildung DFB-FÜL-C-Lizenz, Profil Jugend

Talentsichtung

Fr. 8. bis So. 10. U14-Mädchen-Feldturnier der drei Bereiche (+ Team aus Bremen)

Sa. 16. bis So. 17. Niedersachsenmeisterschaft der C-Junioren

Mi. 20. bis So. 24. U15-Gemeinschaftslehrgang mit FV Sachsen

Fr. 22. bis So. 24. U17-Auswahllehrgang

U16-Frauen-Auswahllehrgang

Fr. 29. bis Sa. 30. U13- und U14-E.ON Avacon-Cup Endrunde

Verbandsmitarbeiter

Fr. 1. bis Sa. 2. DFBnet-Schulung für Anfänger

Fr. 29. bis Sa. 30. Verbandsjugendausschuss-Sitzung

Schiedsrichter

Fr. 1. bis Sa. 2. Verbandsschiedsrichter-Lehrgang II

Freizeit- und Gesundheitssport

Fr. 1. bis Sa. 2. Futsal-Workshop des NOFV

Sa. 9. Lehrgang „Fußball 50 plus”

Event

So. 3. Endspiel der NFV-Frauen-Meisterschaft

So. 10.

Sonstiges

Endspiel der NFV-Frauen-Pokalmeisterschaft

Sa. 16. Staffeltag der Frauen

ger-Ehrung sowie das Jugendleiterehrenzeichen

in Bronze, Silber und

Gold.

Außerdem geht es um die Neuwahl

des Vorsitzenden des Kreisjuniorenausschuss,

der Mitglieder des

Kreisjuniorenausschusses sowie der

Mitglieder des Juniorensportgerichts.

Anträge sind bis zum

15. Juni schriftlich beim Kreisjugendobmann

Ingo Zimpel einzureichen.


Aufnahmegesuche

Die Vereine

• Deister-Sport-Club Feggendorf

e.V., vertreten durch die

1. Vorsitzende Claudia Keese,

Holzhof 10, 31867 Lauenau;

• Jugend-Fußball-Club Allertal,

vertreten durch den 1. Vorsitzenden

Jürgen Baumann,

Wilhelmstr. 14 A, 29323 Wietze;

bitten um Aufnahme in den Niedersächsischen

Fußballverband.

Einsprüche können gemäß

§ 9 der Verbandssatzung innerhalb

von vier Wochen nach Veröffentlichung

eingelegt werden.

Karl Rothmund

Präsident

Redaktionsschluss

für die nächste

Ausgabe der

Amtlichen Bekanntmachungen

ist der

11. Juni 2007.

IMPRESSUM

Fußball-Journal

Niedersachsen

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Peter Borchers

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