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Mühlviertel Magazin Oktober 2020

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DAS GUUTE<br />

MÜHLVIERTEL<br />

MAGAZIN<br />

<strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> AUSGABE 9<br />

RM 03A035071 K | Österreichische Post AG | Verlagspostamt 4191 Vorderweißenbach<br />

lehrlinge<br />

9<br />

THEMENSCHWERPUNKT<br />

AUSGABE<br />

Tradition<br />

trifft Moderne<br />

Steinbloßmauern, Arbeiten mit Altholz<br />

oder kunstvolle Spenglerei:<br />

Die Lehrlinge von Kapl Bau werden bei ihrer<br />

umfassenden Ausbildung auch mit alten<br />

Handwerkstechniken vertraut gemacht.<br />

Mehr dazu auf Seite 21.<br />

Anzeige Foto: lichtlinien.at


2 | LOKALES <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

OÖ. BAUAKADEMIE WIRD ERWEITERT<br />

Schritt in die Zukunft<br />

Von Bernhard Haudum<br />

Wolf: Wenn der<br />

Hausverstand fehlt<br />

Mit einer Großinvestition wird die OÖ. Bauakademie<br />

in Steyregg auf den neuesten<br />

Stand gebracht. Das entsprechende Projekt<br />

wurde vor wenigen Tagen von Wirtschafts-Landesrat<br />

Markus Achleitner (li.)<br />

und den Spitzen der oö. Bauinnung präsentiert.<br />

In der ersten Bauphase werden<br />

dabei 9 Millionen Euro investiert.<br />

Während sich NGO‘s wie der WWF<br />

geradezu fanatisch für den weiteren,<br />

totalen Schutz des Wolfes in Europa<br />

einsetzen, treibt die stetig größer<br />

werdene Population des Raubtieres<br />

der Politik in den Ländern und<br />

Regionen zunehmend den Schweiß<br />

auf die Stirn.<br />

Sorgen doch immer wieder<br />

auftretende Risse und teilweise<br />

gravierende Schäden dafür, dass die<br />

Landwirte und vor allem die<br />

Almbauern auf die Barrikaden<br />

steigen. Völlig zurecht hinterfragen<br />

sie das Existenzrecht des Beutegreifers,<br />

der unter dem Strich inzwischen<br />

wohl deutlich mehr Schaden als<br />

Nutzen generiert.<br />

Dass sich die in letzter Konsequenz<br />

zuständige EU-Politik trotzdem nach<br />

wie vor in den völligen Schutz des<br />

Wolfes verbeißt, ist insofern<br />

bemerkenswert, als der Bestand der<br />

Art ja längst abgesichert ist. Vor dem<br />

Hintergrund tausender Wölfe, die in<br />

dafür geeigneten Gebieten leben,<br />

die notwendige Bejagung von<br />

Problemwölfen zu verweigern, zeugt<br />

von wenig Hausverstand. Und ohne<br />

diesen wird es bei dem Thema nicht<br />

gehen: Wer sich vernünftigen<br />

Zugängen verschließt, macht sich an<br />

illegalen Maßnahmen wohl ebenso<br />

mitschuldig, wie jene, die diese dann<br />

tatsächlich umsetzen.<br />

IMPRESSUM: Medieninhaber und Herausgeber: haudum media GmbH,<br />

Hauptstraße 36, 4191 Vorderweißenbach. Redaktion: 4190 Bad Leonfelden,<br />

Gewerbezeile 20, Tel.: 07213/6202-20. Erscheinungsweise: monatlich. Verlags- und<br />

Redaktionsleitung: Bernhard Haudum. Grafi sche Gestaltung: Druckerei Bad Leonfelden.<br />

Druck: Walstead NP-Druck, St. Pölten. Verteilung: Post AG. Nachdruck<br />

bzw. Verwertung nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Verlages. ©<strong>2020</strong> – alle<br />

Rechte vorbehalten! Offenlegung gemäß<br />

§ 25 Mediengesetz: Grundlegende<br />

Richtung: Unabhängige Regionalberichterstattung.<br />

Unternehmensgegenstand<br />

der haudum media GmbH:<br />

Verlagstätigkeit, PR- und Werbeagentur,<br />

Fotografi e. Gesellschafter und Geschäftsführer:<br />

Bernhard Haudum (100 %)<br />

POLITIKER BESUCHTEN UNTERNEHMEN<br />

Besuch bei Kapl-Bau<br />

Einen Blick hinter die Kulissen von Kapl-<br />

Bau in Bad Leonfelden warfen vor wenigen<br />

Tagen LAbg. Josef Rathgeb und Bgm.<br />

Alfred Hartl: Die VP-Politiker informierten<br />

sich bei der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern<br />

über die aktuelle Situation.<br />

EVENT-LOCATION IM NEUEN KLEID<br />

Festsaal eröffnet<br />

Offiziell eröffnet wurde kürzlich der neue<br />

Festsaal beim Schmankerlwirt in Vorderweißenbach.<br />

Die Wirtsleute Arni und Inge Lummerstorfer<br />

(li.) stießen auf den gelungenen<br />

Umbau der beliebten Event-Location mit Bürgermeister<br />

Leopold Gartner, dessen Gattin<br />

Rosina und Vbgm. David Köck (re.) an.<br />

APPELL AN VERKEHRSTEILNEHMER<br />

LH als „Schülerlotse“<br />

Gemeinsam mit den Taferlklasslern Anna,<br />

Anton und Matthäus richtete Landeshauptmann<br />

Thomas Stelzer zum Schulbeginn<br />

einen Appell an die Verkehrsteilnehmer,<br />

auf die Schulanfänger besonders Rücksicht<br />

zu nehmen.<br />

MEDIENPROFI ALS BUCHAUTOR<br />

Ein Anpack-Buch...<br />

...ist das jüngste Werk des Kirchschlager Medienprofi<br />

s Ferdinand Kaineder. Unter dem<br />

Titel „Anpacken, nicht einpacken!“ erzählt er<br />

vom Mut, Neues zu denken, andere Wege<br />

einzuschlagen, aber auch vom Scheitern.<br />

Das Druckwerk des Mühlviertlers, der inzwischen<br />

als selbstständiger Mediencoach arbeitet,<br />

gibt es im gut sortierten Buchhandel.<br />

Fotos: VP/Wakolbinger, Schmankerlwirt, Nadine Ratzenberger; WKÖ-Pressefoto; OÖVP-UU


GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

3 | LOKALES


4 | POLITIK <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

LABG. JOSEF RATHGEB<br />

„Die Sicherheit der Menschen<br />

hat vor dem Wolf zu kommen!“<br />

Klare Worte zur Diskussion rund um die auch im <strong>Mühlviertel</strong><br />

rasch größer werdende Wolfspopulation findet der Urfahraner<br />

LAbg. Bgm. DI Josef Rathgeb: „Die Sicherheit der<br />

Menschen hat vor dem Wolf zu kommen“, sagt der ÖVP-<br />

Politiker. Konkret fordert er eine Verringerung des derzeit<br />

absolut geltenden Schutzstatus.<br />

LAbg. Josef Rathgeb fordert ein<br />

praxisnahes Regelwerk für den<br />

Umgang mit dem Wolf.<br />

„Es geht nicht darum, den Wolf wieder<br />

auszurotten. Vielmehr geht es um<br />

praktikable Lösungen, die sowohl dem<br />

Artenschutz als auch den Menschen<br />

mit ihrem Sicherheitsbedürfnis und<br />

den wirtschaftlichen Interessen gerecht<br />

werden“, sagt Rathgeb. Gemeinsam<br />

mit seinen Kollegen im VP-Klub<br />

hat er daher im oö. Landtag einen Initiativantrag<br />

eingebracht, der darauf<br />

abzielt, das europäische Regelungsregime<br />

für den Wolf an die Situation in<br />

den Regionen anzupassen.<br />

„Das derzeitige Regelwerk sorgt dafür,<br />

dass uns auch im Fall der immer<br />

häufiger auftauchenden Problemwölfe<br />

die Hände völlig gebunden sind.<br />

Hier braucht es im Interesse der betroffenen<br />

Menschen eine praxisnahe<br />

Lösung“, erklärt der Oberneukirchner<br />

Bürgermeister.<br />

Schutzstatus anpassen<br />

Konkret schlägt er vor, den Schutzstatus<br />

des Wolfes in der sogenannten<br />

FFH-Richtlinie vom Anhang IV in den<br />

Anhang V zu verschieben. Damit bliebe<br />

er nach wie vor geschützt, ein Ein-<br />

griff in Problemfällen wäre aber möglich.<br />

Den totalen Schutz des Wolfes<br />

hält Rathgeb angesichts der rasant<br />

steigenden Wolfspopulation in Europa<br />

inzwischen für überzogen. „Mit<br />

15.000 bis 20.000 Wölfen allein in der<br />

EU ist der geforderte, sogenannte<br />

günstige Erhaltungszustand für den<br />

Wolf längst erreicht – er ist definitiv<br />

nicht mehr vom Aussterben bedroht“,<br />

sagt er.<br />

Dazu fordert der Landtagsabgeordnete,<br />

dass die für die Richtlinie maßgebliche<br />

Beurteilung europaweit und<br />

nicht nationalstaatlich erfolgen soll:<br />

„Große Beutegreifer wie der Wolf halten<br />

sich nun einmal nicht an Landesoder<br />

Verwaltungsgrenzen!“<br />

Der Umgang mit der stetig größer werdenen Wolfspopulation<br />

sorgt auch im <strong>Mühlviertel</strong> zusehends für Probleme.<br />

Tier- und Weidehaltung in Gefahr<br />

Sollte das teilweise als exponentionell<br />

eingestufte Wachstum der Wolfspopulation<br />

in Zukunft ungehindert weiter<br />

gehen, sieht Josef Rathgeb die traditionelle<br />

Tier- und Weidehaltung und<br />

in weiterer Folge die heimische Kulturlandschaft<br />

in Gefahr. „Es kann nicht<br />

sein, dass über viele Jahrzehnte gewachsene<br />

Strukturen aufs Spiel gesetzt<br />

werden“, sagt der Politiker – und<br />

verweist auch hier auf das Schutzbedürfnis<br />

der Menschen. „Ohne den<br />

Wolf zu dämonisieren – er ist und<br />

bleibt ein Raubtier. Und damit ist eine<br />

Gefahr für den Menschen nie auszuschließen.<br />

Es gibt daher meiner Meinung<br />

nach die klare Verpflichtung des<br />

Gesetzgebers, passende Regulative zu<br />

schaffen, die ein Maximum an objektiver<br />

und natürlich auch an subjektiver<br />

Sicherheit für die Nutztierhaltung und<br />

den Menschen garantieren“, stellt der<br />

VP-Landtagsabgeordnete klar. ♦ -b.h.-<br />

Fotos: Privat, stock.adobe.com


GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

5 | LOKALES<br />

Foto: <strong>Mühlviertel</strong> <strong>Magazin</strong>/Enzenhofer<br />

ERNTEBILANZ<br />

Ein gutes Jahr für das Grünland<br />

Saftig-grüne Wiesen, volle Silos und gute<br />

Futterqualität: Nach der anhaltenden Trockenheit<br />

in den vergangenen Jahren konnte<br />

sich das heimische Grünland heuer erholen.<br />

Kaum Niederschläge, ausgetrocknete<br />

Böden und wenig Futterreserven aufgrund<br />

der trockenen Witterung in<br />

den vergangenen Jahren: Im heurigen<br />

Frühjahr sehnten die Bauern ergiebigen<br />

Regen herbei. Und er sollte kommen.<br />

Auf einen sehr trockenen April<br />

folgten feucht-warme Wochen, die<br />

Entspannung brachten: „Die Grünlandbestände<br />

erholten sich überraschend<br />

rasch und gut, sodass der erste<br />

Aufwuchs meist sehr zufriedenstellende<br />

Erträge mit guten Qualitäten<br />

brachte“, sagt Helmut Feitzlmayr von<br />

der Landwirtschaftskammer Oberösterreich.<br />

Und die für die heimischen<br />

Wiesen optimale Witterung sollte anhalten.<br />

Warme Temperaturen, ausreichende<br />

Niederschläge und keine nennenswerten<br />

Hitzeperioden waren die<br />

idealen Voraussetzungen, sodass mit<br />

beim zweiten und dritten Schnitt viele<br />

Silos und Heuböden bereits gut gefüllt<br />

waren. Etliche Bauern haben<br />

sich mit der vierten und teilweise sogar<br />

fünften Mahd Reserven in Form<br />

von Silo- und Heuballen aufbauen<br />

können. Aufgrund der begrenzten<br />

Haltbarkeit – ein bis zwei Jahre bei<br />

Silo-, bis zu drei Jahre bei Heuballen<br />

– ist dies aber keine längerfristige Garantie<br />

gegen Futtermittelknappheit.<br />

Auf die zumeist schon prall gefüllten Silos<br />

kam im September vielerorts auch noch der<br />

Futtermais.<br />

Hitzesommer noch spürbar<br />

Die Folgen der heißen Sommer der<br />

vergangenen Jahre seien zudem nach<br />

wie vor spürbar, sagt Feitzlmayr: „Arten<br />

wie Schafgarbe, Ferkelkraut oder<br />

Gundelrebe, die von den Kühen nur<br />

ungern gefressen werden, haben sich<br />

aufgrund der Schwächung der hochwertigen<br />

Futtergräser stärker ausgebreitet.“<br />

Es werde noch weitere Jahre<br />

mit guten Niederschlägen brauchen,<br />

damit sich Futtergräser, Klee und<br />

wertvolle Kräuter wieder durchsetzen<br />

könnten. ♦ -m.e.-<br />

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6 | LOKALES <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

Häuser<br />

Wohnung/Miete<br />

Tr e f fl i n g<br />

Wartberg<br />

Neubau – 3 hochwertige Reihenhäuser, ziegelmassiv,<br />

schlüsselfertig, unterkellert, WNFl. ca.<br />

von 114 m² - 117 m², Luftwärmepumpe, südwestliche<br />

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Linz entfernt, HWB 39<br />

Bad Leonfelden<br />

Neubau in Mittertreffling - Hochwertige Reihenausanlage<br />

mit 3 Objekten in Ziegelmassivbauweise,<br />

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Stadtrand Linz entfernt, Bezug ab Frühjahr<br />

2022, HWB 47<br />

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Tel: 0676 8141 9597 Hr. Affenzeller<br />

Haibach<br />

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und Bad renoviert, Zentralheizung mit Öl, zusätzlich<br />

Feststoffbrenner, Fliesen- und Parkettböden,<br />

Ortskanal, Wasserversorgung durch<br />

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Tel: 050 6596 9590 Hr. Führer<br />

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Tel: 0676 8141 9597 Hr. Affenzeller<br />

Haibach<br />

Sacherl, GFl. ca. 7.353 m², WNFl. ca. 240 m²,<br />

2004 großteils saniert, 2 getrennte Wohneinheiten<br />

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OG mit Ziegelbauweise, Parkett-und Fliesenböden,<br />

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ca. 66,30 m² zzgl. Balkon ca. 15 m², Parkett-/<br />

Fliesenböden, Fußbodenheizung, Rollläden,<br />

Küche möbliert; Garage und/oder Carport zusätzlich<br />

mietbar; Bezug Jänner 2021, HWB 48<br />

Miete/Monat: EUR 809,44<br />

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Tel: 050 6596 9590 Hr. Führer<br />

Bad Leonfelden<br />

Großzügige Wohnung mit Lift im 1. OG, WNFl.<br />

ca. 73,76 m² im Stadtzentrum von Bad Leonfelden,<br />

Raumaufteilung: Diele, Kinderzimmer, WC,<br />

Wohn- & Essbereich mit Küche, Flur, Bad,<br />

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Miete/Monat: EUR 774,--<br />

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Tel: 050 6596 9590 Fr. Heinzl<br />

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Reichenau<br />

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zwei Wohneinheiten, WNFl. ca. 143 m² und ca. 117<br />

m² und ein Geschäftslokal mit ca. 57 m² Nutzfläche,<br />

zuzüglich Abstellräumen und Lagerflächen<br />

bzw. Kellerräumen, Baujahr 1968, Fertigstellung<br />

1984/85, Ziegelmassivbau, Kunststofffenster, Fliesen-<br />

und Parkettböden, Wintergarten, Heizung<br />

mittels Nahwärme, E-Ausweis in Ausarbeitung<br />

Kaufpreis: VB EUR 430.000,--<br />

Tel: 050 6596 9590 Hr. Führer<br />

Reichenthal<br />

Gemütliche, kleine Wohnung im Zentrum, WNFl.<br />

ca. 54,17, Loggia ca. 6,34 m², Bj. 1998, Kunststofffenster,<br />

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Kabel-TV; Kellerabteil und zugeordneter<br />

KFZ-Abstellplatz, allgem. BK/Monat EUR<br />

194,-- (exkl. Strom und Heizung), HWB 75<br />

Kaufpreis: EUR 115.000,-- (inkl. Landesdarlehen)<br />

Tel: 050 6596 9590 Fr. Heinzl<br />

Bad Leonfelden<br />

Bad Leonfelden<br />

Helle, sanierte Eigentumswohnung nahe dem<br />

Zentrum, WNFl. ca. 61,87 m², zzgl. Loggia ca.<br />

5,55 m²; Parkett-, PVC- und Fliesenböden,<br />

Kunststofffenster, Fernwärme-Zentralheizung;<br />

BK/Monat EUR 242,-- (inkl. Ust., Heizung und<br />

Warmwasser); HWB 37,4<br />

Kaufpreis: VB EUR 164.900,--<br />

Tel: 050 6596 9590 Fr. Heinzl<br />

Zentrumsnahe und sonnige Lage, GFl. ca, 1.983 m², interessant für Bauträger und Anleger da ohne<br />

Bauzwang und Bebauungsplan, gute Infrastruktur in nächster Umgebung<br />

Kaufpreis: VB EUR 140,--/m², Tel: 050 6596 9590 Hr. Führer<br />

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GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

7 | LOKALES<br />

Foto: Privat<br />

WWW.HELLMONSOEDT-ZWETTL.AT<br />

Hellmonsödt und<br />

Zwettl/Rodl<br />

mit gemeinsamer<br />

Gemeindeverwaltung<br />

Nach mehrjähriger Planungs-<br />

und Vorbereitungsphase<br />

nahm die neue<br />

Verwaltungsgemeinschaft<br />

zwischen den Gemeinden<br />

Hellmonsödt und Zwettl an<br />

der Rodl mit September<br />

offiziell ihre Arbeit auf.<br />

Zahlreiche Gespräche, Meetings und<br />

Workshops waren notwendig, um die<br />

beiden Verwaltungen zusammenzuführen.<br />

Diese bringt auch einige Veränderungen<br />

für die Bürger mit sich. So werden<br />

die Bauagenden zukünftig am<br />

Standort Zwettl, die Agenden der Finanzverwaltung<br />

am Standort Hellmonsödt<br />

gemeinschaftlich erledigt. Die zentrale<br />

Anlaufstelle des Bürgerservice<br />

bleibt jedoch an beiden Standorten erhalten.<br />

Neben den öffentlich-rechtlichen<br />

Aufgaben werden die beiden<br />

Krabbelstuben und Kindergärten, zwei<br />

Volksschulen, eine Mittelschule, eine<br />

Musikschule und die beiden Freibäder<br />

sowie viele weitere Gemeindeeinrichtungen<br />

von den Bediensteten nun gemeinsam<br />

betreut.<br />

H+Z von den Mitarbeitern<br />

dargestellt steht für die neue<br />

Verwaltungsgemeinschaft zwischen<br />

Hellmonsödt und Zwettl/Rodl.<br />

„Die Zusammenarbeit soll insbesondere<br />

die Spezialisierung der Mitarbeiter<br />

ermöglichen, zur besseren Zufriedenheit<br />

am Arbeitsplatz beitragen und<br />

letztendlich die Qualität der Dienstleistungen<br />

steigern“, sind sich die beiden<br />

Bürgermeister Jürgen Wiederstein und<br />

Roland Maureder einig.<br />

Angreifbar wird die neue Kooperation<br />

auch mit dem Webauftritt, unter www.<br />

hellmonsoedt-zwettl.at kann nun auf<br />

beide Homepages zugegriffen werden. ♦<br />

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8 | LOKALES <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

GERALD HOLZINGER NEUER LIONS-PRÄSIDENT<br />

Präsidentenwechsel beim Lionsclub Bad Leonfelden: Bei der offiziellen Hofübergabe auf der<br />

Burg Piberstein übernahm Gerald Holzinger (li.) das Amt des Clubchefs von Thomas Hammerschmid.<br />

Holzinger ist Geschäftsführer der Firma Hoga Zerspanungstechnik in Helfenberg<br />

und bei den Kurstadt-Löwen seit vielen Jahren engagiert tätig. Zuletzt bekleidete er das Amt<br />

des 1. Vizepräsidenten und des Sekretärs. Als Präsident steht er durch die Corona-bedingten<br />

Einschränkungen vor besonderen Herausforderungen: Nachdem klassische Charityaktivitäten<br />

nur sehr eingeschränkt möglich sind, konzentriert er sich gemeinsam mit seinen Clubfreunden<br />

auf die traditionelle Adventkalenderaktion. Diese wird es trotz der schwierigen<br />

Rahmenbedingungen auch <strong>2020</strong> wieder geben – die beliebten Kalender werden ab November<br />

bei den Lionsmitgliedern und den Verkaufsstellen in der Region verfügbar sein.<br />

Foto: LC Bad Leonfelden<br />

EIN KLEINER DRECHSEL-KÜNSTLER<br />

Obwohl erst ganze 10 Jahre alt, zeigt der<br />

Ottensheimer Andreas Eidenberger ein<br />

erstaunliches Talent an der Drechselbank.<br />

Von seinem Vater und seinem Onkel fachgerecht<br />

begleitet, zeigt der Youngster mit<br />

hochwertigen, von ihm produzierten Zierund<br />

Gebrauchsgegenständen, dass er mit<br />

der Holzbearbeitung bzw. der dafür notwendigen<br />

Technik trotz seiner Jugend bereits<br />

auf „Du“ ist.<br />

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Foto: OÖVP-UU<br />

LR HIEGELSBERGER IN ALTENBERG ZU GAST<br />

Einen prominenten Gast konnte der Altenberger Bürgermeister Michael Hammer vor wenigen<br />

Tagen in seiner Gemeinde begrüßen: Landesrat Max Hiegelsberger informierte<br />

sich aus erster Hand über die kommunalpolitischen Schwerpunkte und die Anliegen der<br />

Gemeinde. In seiner Funktion als Agar-Landesrat stattete er dem Ziegenhof Eckerstorfer<br />

– einem regionalen Vorzeigebetrieb – einen Besuch ab.<br />

Im Bild v.l. NR Bgm. Mag. Michael Hammer, Alt-Bgm. Ferdinand Kaineder, Landesrat Max<br />

Hiegelsberger, Gemeindevorstand Josef Landl, Nationalrätin Claudia Plakolm und LAbg.<br />

DI Josef Rathgeb.<br />

Foto: Privat


GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

HOHE HANDWERKSKUNST...<br />

9 | LOKALES<br />

... im wahrsten Sinne des Wortes: In knapp 40<br />

Metern Höhe haben die Zimmerer von Kapl Bau den<br />

neuen Wandlungsturm der Pfarrkirche Bad Leonfelden<br />

millimetergenau versetzt. Zuvor wurde der alte Turm,<br />

der bereits im Vorjahr aus Sicherheitsgründen<br />

demontiert werden musste, mithilfe von<br />

Schablonen exakt nachgebaut.<br />

Bild<br />

DES MONATS<br />

Anzeige Foto: Kapl Bau/Enzenhofer


10 | LOKALES <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

PILOTPROJEKT DES LANDES OÖ<br />

Neubau der Volksschule<br />

in St. Martin als Teil des<br />

neuen „Bildungscampus“<br />

Mit dem Neubau der Volksschule startet die Marktgemeinde<br />

St. Martin ein ambitioniertes Projekt: Das neue Gebäude,<br />

die noch zu sanierende Neue Mittelschule und die Musikschule<br />

sollen zu einem „Bildungscampus“ verschmelzen.<br />

Insgesamt werden zwölf Millionen Euro investiert.<br />

Der Entwurf der F2 Architekten ging als Sieger<br />

aus dem Architektenwettbewerb hervor.<br />

„Verteilerzentrum“ für alle wesentlichen<br />

Bereiche dienen soll. Dazu kommt<br />

auch noch ein entsprechend gestalteter<br />

Außenbereich, in den man künftig auch<br />

den Unterricht verlagern kann.<br />

Nach jahrelanger Vorbereitungsarbeit<br />

ist in St. Martin der Startschuss für das<br />

Projekt „Bildungscampus“ gefallen.<br />

Den Anfang macht der Neubau der<br />

Volksschule, die Bauarbeiten beginnen<br />

im Frühjahr 2021. Ursprünglich hätte<br />

die alte Volksschule renoviert werden<br />

sollen, sagt Bürgermeister Wolfgang<br />

Schirz: „Der Umbau wäre aber nicht finanzierbar<br />

gewesen.“ Deshalb habe<br />

man das alte Gebäude verkauft und mit<br />

dem Erlös das Grundstück neben der<br />

Neuen Mittelschule angekauft.<br />

Aus dem Architektenwettbewerb ging<br />

der Entwurf der F2 Architekten als Sieger<br />

hervor. Im Zentrum stehen dabei<br />

der Vorplatz und das neue Foyer, das als<br />

VS wird in Holzbauweise errichtet<br />

Die in Holzbauweise errichtete Volksschule<br />

soll zudem Vorbildwirkung haben:<br />

Als Teil eines innovativen Nachhaltigkeits-Pilotprojekts<br />

des Landes<br />

OÖ soll das Bauvorhaben ein Paradebeispiel<br />

für verantwortungsbewussten<br />

und nachhaltigen Kommunalbau<br />

sein. ♦<br />

Grafi k: F2 Architekten<br />

NEUER STANDORT FÜR DANCING WORLD<br />

Tanzschule Alexander Kreissl –<br />

wenn die Dancing Stars<br />

nach Urfahr übersiedeln...<br />

Einen Hauch der Dancing Stars gibt es ab sofort in Linz-<br />

Urfahr: Die von der beliebten TV-Show bekannte Tanzschule<br />

Alexander Kreissl übersiedelt in die Galvanistraße 4 in Linz.<br />

Dort bezieht die Tanzschule völlig neue<br />

Räumlichkeiten: Der größte und mo-<br />

dernste, absolut säulenfreie Tanzsaal<br />

in Linz und Umgebung steht dort ab<br />

<strong>Oktober</strong> ebenso zur Verfügung wie die<br />

entsprechenden Nebenräumlichkeiten<br />

und kostenlose Parkplätze. Mit dieser<br />

neuen Infrastruktur und dem bewährten<br />

Team bietet die Tanzschule ein umfassendes<br />

Angebot: Dieses reicht von<br />

Kursen für Kinder und Fitnessbegeisterte<br />

über den klassischen Paartanz bis<br />

hin zum Hochzeitstanz und speziellen<br />

Ballroom-Kursen.<br />

Jeden Freitag von 21 bis 23 Uhr sowie<br />

jeden 1. Samstag im Monat von 20 bis<br />

23 Uhr findet die DANCENIGHT – eine<br />

Übungsmöglichkeit für Paare – statt.<br />

An den Samstagen steht Alexander<br />

Kreissl persönlich als Tanzlehrer von<br />

19 bis 20 Uhr zur Verfügung. Das Tanzcafe<br />

55+ kann montags von 16 bis 18<br />

Uhr besucht werden. Alle Infos dazu<br />

gibt’s unter www.dancingworld.at.<br />

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GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

11 | LOKALES<br />

HEISSE PHASE<br />

Offizieller Auftakt<br />

für den Tunnelbau der<br />

A26 Linzer Autobahn<br />

Mit dem Mitte September gefeierten,<br />

offiziellen Auftakt für die Tunnelerrichtung<br />

gehen die Bauarbeiten an der A26, der<br />

Linzer Autobahn, in die „heiße“ Phase.<br />

2024 sollen die ersten Autos über die<br />

Donaubrücke und durch die neuen<br />

Tunnels rollen.<br />

Das neue Tunnelsystem der A26 hat eine Länge von 3.200 Metern.<br />

Der größte Teil davon (gelb gekennzeichnete Abschnitte) wird<br />

gemeinsam mit je einem Fahrstreifen pro Richtung auf der Brücke<br />

im ersten Quartal 2024 für den Verkehr freigegeben.<br />

Foto: ASFINAG<br />

Bereits im kommenden Jahr werden<br />

für die vor allem von den Mühlviertler<br />

Pendlern heiß ersehnte neue Brücke<br />

die Tragseile und wesentliche Teile der<br />

Konstruktion montiert. In der Folge<br />

nehmen Arbeiten für die nördlich und<br />

südlich der Donau im Berg verlaufenden<br />

Anschlussstellen noch etwa dreieinhalb<br />

Jahre in Anspruch. Im ersten<br />

Quartal 2024 möchte die ASFINAG die<br />

Brücke gemeinsam mit den Anbindungen<br />

zur B129 Eferdinger- und zur B127<br />

Rohrbacherstraße für den Verkehr frei<br />

geben. Zunächst wird auf der Donauquerung<br />

in jede Richtung eine Fahrspur<br />

offen sein.<br />

Die Investition in diese erste Etappe<br />

der A26 beträgt 260 Millionen Euro,<br />

wobei die Baukosten in etwa jeweils<br />

zur Hälfte auf die Brücke bzw. die Tunnel<br />

entfallen. Das Land Oberösterreich<br />

trägt zehn, die Stadt Linz fünf Prozent<br />

der Kosten. ♦<br />

Anzeige


12 | LOKALES <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

GUUTE AWARD <strong>2020</strong><br />

Die mglass GmbH stellt sich<br />

gerne Herausforderungen<br />

Es ist nicht nur die wirtschaftliche Erfolgsgeschichte, für die<br />

die mglass GmbH aus Steyregg mit dem GUUTE Award<br />

ausgezeichnet worden ist. Auch der unbändige Innovationsgeist<br />

und die manchmal unkonventionelle Herangehensweise<br />

an schwierige Projekte machen die Firma zu<br />

einem besonderen Unternehmen.<br />

Das Forschungszentrum von Kreisel<br />

Electric, das Softwarehouse von dynatrace<br />

neben der A7 in Linz oder die<br />

Glaskuppel der Plus City in Pasching:<br />

Das Erscheinungsbild dieser Gebäude<br />

ist geprägt durch die spektakuläre<br />

Verwendung des Baustoffs Glas. Realisiert<br />

wurden sie alle von der mglass<br />

GmbH aus Steyregg, die sich in den<br />

vergangenen Jahren mit einer Vielzahl<br />

von solchen Projekten einen Namen<br />

gemacht hat. Glasfassaden und<br />

Glasdächer im modernen Objektbau –<br />

das ist der hauptsächliche Tätigkeitsbereich<br />

des Unternehmens. Dabei<br />

werden technisch exzellente Designkonzepte<br />

mit wirtschaftlich nachhaltigen<br />

Umsetzungslösungen verbunden.<br />

„Wir sind nicht nur Umsetzer,<br />

sondern auch Umdenker“, sagt Firmengründer<br />

und Geschäftsführer<br />

mglass Gmbh<br />

4221 Steyregg, Gewerbeallee 15 a<br />

www.mglass.at<br />

Thomas Mayr. Denn manchmal<br />

brauche es radikale Lösungsvorschläge,<br />

um die<br />

Wünsche der Kunden umsetzen<br />

zu können. Lösungsvorschläge,<br />

die dann in den allermeisten Fällen<br />

auch angenommen werden. Aus einem<br />

einfachen Grund: „Wir machen<br />

Projekte einfacher und kostengünstiger<br />

– bei gleichem oder höherem Nutzen.“<br />

An die Umsetzung besonders<br />

herausfordernder Bauvorhaben wagt<br />

man sich dabei gerne: „Her mit den<br />

Herausforderungen“ lautet nicht umsonst<br />

die Beschreibung der Kernwerte<br />

des Unternehmens.<br />

Ein „Umdenker“ war Thomas Mayr,<br />

der seit 2017 vom zweiten Geschäftsführer<br />

Mario Göpfert unterstützt wird,<br />

schon bei der Firmengründung im Jahr<br />

2007. Er gab sich nicht damit zufrieden,<br />

die gängigen Standardlösungen<br />

umzusetzen, sondern entwickelte mit<br />

seinem damals noch kleinen Team ein<br />

eigenes Pfosten-Riegel-System für<br />

Glasfassaden, das den eigenen, hohen<br />

Ansprüchen gerecht wurde. Das System<br />

hat sich mittlerweile tausendfach<br />

bewährt, seit einigen Jahren stellt man<br />

sämtliche Komponenten – bis auf das<br />

Glas – sogar selber her. Auch neue Geschäftsfelder<br />

wie etwa Brandschutzfassaden<br />

wurden erschlossen. Die Zahl<br />

der Aufträge stieg ebenso wie jene der<br />

GUUTE<br />

Award<br />

Thomas Mayr und Mario Göpfert<br />

– Firma mglass – bei der<br />

GUUTE-Award-Preisverleihung<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beständig:<br />

Heute haben im nagelneuen<br />

Firmengebäude rund 80 Menschen ihren<br />

Arbeitsplatz.<br />

Die Auszeichnung mit dem GUUTE<br />

Award <strong>2020</strong> ist nicht nur eine Bestätigung<br />

für den wirtschaftlichen Erfolg<br />

der mglass GmbH. Vielmehr werden<br />

sämtliche GUUTE Werte – Regionalität,<br />

Qualität, Kooperation und Innovation<br />

– richtiggehend gelebt. Dementsprechend<br />

groß war die Freude, als<br />

man den Award in Empfang nehmen<br />

durfte: „Hinter unserem Erfolg stehen<br />

der Ideenreichtum und die Kompetenz<br />

unseres gesamten Teams. Jeder Einzelne<br />

hat einen großen Anteil daran. Und<br />

damit auch an der Auszeichnung mit<br />

dem GUUTE Award“, freuen sich die<br />

beiden Geschäftsführer Thomas Mayr<br />

und Mario Göpfert. ♦<br />

Anzeige Foto: Eric Krügl


GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

13 | LOKALES<br />

Anzeige Foto: vanaht/Ecklmayr<br />

NEUERÖFFNUNG IN BAD LEONFELDEN<br />

Im „vanaht“ gibts<br />

Stoffe und „Vernähtes“<br />

Mit 1. September hat Eva Pils-Stockinger ihr neues<br />

Stoffgeschäft „vanaht“ in Bad Leonfelden eröffnet.<br />

Durch eine schöne Auswahl an Stoffen und Hand-<br />

made-Artikel hat sich der Laden in kurzer Zeit zu einer<br />

beliebten Anlaufstelle für Nähbegeisterte entwickelt.<br />

Verschiedenste Stoffe von Jersey über<br />

Baumwolle bis hin zum Filz, dazu<br />

Schnittmuster, Accessoires, Fachliteratur<br />

und das entsprechende Nähzubehör:<br />

Das neue Geschäft „vanaht“, untergebracht<br />

im ehemaligen Schuhhaus<br />

Weixelbaumer, bietet so gut wie alles,<br />

was man zum Nähen benötigt. Dazu<br />

gibt es die entsprechende Beratung<br />

und Tipps der Mitarbeiterinnen. Zusätzlich<br />

gibt es für Näherinnen und Näher<br />

ein Fachmiet-System, über das Kinderkleidung,<br />

Damentücher, Hauben,<br />

Taschen und mehr angeboten werden.<br />

Obwohl man angesichts der Corona-Situation<br />

bewusst auf große Eröffnungsfeierlichkeiten<br />

verzichtet hat, ist das<br />

neue Geschäft bereits weithin bekannt<br />

und bestens besucht. „Durch die schön<br />

dekorierte Auslage und den hervorragenden<br />

Standort mitten am Leonfeldner<br />

Hauptplatz ist unser Geschäft auch<br />

so sehr schnell bekannt geworden“,<br />

freut sich Eva Pils-Stockinger, die dafür<br />

auch eine Erklärung hat: Denn für sich<br />

selber oder für andere Kleidungsstücke<br />

zu nähen, liege schon länger im Trend.<br />

„Die fertigen Nähwerke sind nicht nur<br />

beliebt für den Eigengebrauch, sondern<br />

auch als besonderes Mitbringsel und<br />

natürlich als ‚Weisat‘ für Babys,“<br />

sagt die Unternehmerin,<br />

die im Sporty am Stadtrand<br />

von Bad Leonfelden bereits seit<br />

2017 mit „Jerseymutti“ einen Versandhandel<br />

für Stoffe und Nähzubehör betreibt.<br />

Das neue Geschäft „vanaht“ bietet<br />

nun nicht nur einen zentralen und<br />

gut erreichbaren Standort, sondern<br />

auch erweiterte Öffnungszeiten. ♦<br />

„vanaht“ – Stoffgeschäft<br />

4190 Bad Leonfelden, Hauptplatz 28<br />

www.vanaht.at<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo–Fr: 8.00–12.00 u. 14.00–18.00 Uhr<br />

Sa: 8.00–12.00 Uhr<br />

Lagerverkauf Jerseymutti (Sporty)<br />

Fr: 8.00–14.00 Uhr<br />

Anzeige Foto: Kapl Bau/Lichtlinien.at<br />

ÖKOLOGISCH, BEHAGLICH UND REGIONAL<br />

Kapl Bau setzt Wohnträume<br />

in Holzbauweise um<br />

Nicht nur die positiven Eigenschaften des Baustoffs<br />

Holz tragen dazu bei, dass immer mehr<br />

Häuslbauer bei Neubau, Zubau oder Umbau auf die<br />

Holzriegelbauweise setzen. Auch der rasche Baufortschritt<br />

ist ein gewichtiges Argument für diese ökologische und<br />

nachhaltige Form des Bauens.<br />

Vom Ausschalen der Bodenplatte bis<br />

zur Dachgleiche in nur wenigen Tagen<br />

– die Holzbauweise macht es möglich.<br />

Die Grundlage dafür bilden eine vorausschauende<br />

Planung und Arbeitsvorbereitung,<br />

perfekt organisierte Logistik<br />

und natürlich die Handwerkskunst<br />

der Zimmerleute von Kapl Bau. Die<br />

einzelnen Elemente werden in der<br />

Holzbauhalle vorbereitet, wobei der<br />

Vorfertigungsgrad mittlerweile enorm<br />

hoch ist: „Wenn die Elemente auf die<br />

Baustelle geliefert werden, sind die<br />

Fenster bereits montiert und die Fassade<br />

so gut wie fertig“, sagt Holzbau-Spartenleiter<br />

Walter Mitterbaur.<br />

Nach der Lieferung auf die Baustelle<br />

werden die einzelnen Bauteile auf den<br />

Millimeter genau platziert und montiert.<br />

Bei einem normalen Einfamilienhaus<br />

dauert es so gerade einmal drei bis<br />

fünf Tage, bis der Bau geschlossen und<br />

das Dach dicht ist, damit man sich dem<br />

Innenausbau widmen kann.<br />

Kapl Bau ist ein gefragter Partner, wenn<br />

es um Häuser in Holzbauweise geht.<br />

Wertvoller Baustoff Holz<br />

Die Verwendung von Holz sorgt für ein<br />

sehr angenehmes und natürliches<br />

Wohnklima. Außerdem kann man damit<br />

der Umwelt und der regionalen<br />

Wirtschaft etwas Gutes tun: „Holz ist<br />

ein ökologischer und nachhaltiger Baustoff,<br />

der bei uns im <strong>Mühlviertel</strong> wächst<br />

und verarbeitet wird“, bricht Walter<br />

Mitterbaur eine Lanze für den regionalen<br />

Rohstoff. ♦


14 | LOKALES <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

COVID-19-Impfstoff:<br />

„Weltweit sind 170<br />

Projekte im Laufen“<br />

Eine Frage bewegt derzeit alle: Wann kommt ein CO-<br />

VID-19-Impfstoff? Albin Gattermayr vom GUUTE <strong>Mühlviertel</strong><br />

<strong>Magazin</strong> sprach darüber mit Mag. Ingo Raimon. Der<br />

Präsident des „Forums der forschenden pharmazeutischen<br />

Industrie“ (FOPI) ist ein versierter Kenner der Lage.<br />

Mag. Ingo Raimon<br />

Herr Raimon, was wird früher<br />

kommen? Ein COVID-19-Medikament<br />

oder eine Impfung? Ist schon<br />

absehbar, wann?<br />

Raimon: Weltweit wird mit Hochdruck<br />

an Behandlungsmöglichkeiten von CO-<br />

VID-19 geforscht. Die einzige nachhaltige<br />

Lösung zur Eindämmung des Virus<br />

ist eine Impfung. Über 170 Projekte zu<br />

Impfstoffkandidaten sind derzeit im<br />

Laufen, 28 davon befinden sich laut<br />

WHO in klinischer Entwicklung. Da jedes<br />

Impfstoffprojekt mehrere Etappen<br />

durchlaufen muss, können wir mit einer<br />

COVID-19-Impfung frühestes im<br />

ersten Quartal 2021 rechnen. Parallel<br />

dazu versucht man – quasi als Überbrückung<br />

– Medikamente zur Behandlung<br />

bereits Infizierter zu finden. Im Fokus<br />

stehen insbesondere Arzneimittel, die<br />

schon gegen eine andere Krankheit zugelassen<br />

oder zumindest in Entwicklung<br />

sind. Denn diese umzufunktionieren<br />

kann schneller gelingen als eine<br />

grundsätzliche Neuentwicklung.<br />

Wird auch in Österreich daran<br />

geforscht?<br />

Raimon: Klinische Studien sind eine<br />

wichtige Plattform für den internationalen<br />

Austausch von Medizinerinnen<br />

und Medizinern und für die Erforschung<br />

innovativer Arzneimittel. Obwohl<br />

die Zahl der Studien in Österreich<br />

rückläufig ist, werden immerhin acht<br />

COVID-19-Studien durchgeführt. So<br />

wird z. B. an Antikörpern oder an der<br />

Wirksamkeit von anderen Therapeutika<br />

geforscht. Das heißt, wir haben in<br />

Österreich vielversprechende Wissenschafter<br />

und hervorragende Voraussetzungen.<br />

Der Lockdown hat bewusst gemacht,<br />

dass wir bei Medikamenten (wie z. B.<br />

Antibiotika) zusehends von Asien<br />

abhängig sind. Wie wichtig ist die<br />

pharmazeutische Industrie mit<br />

Forschung und Produktion in<br />

Österreich bzw. Europa?<br />

Raimon: Die COVID-19-Pandemie hat<br />

ganz klar gezeigt: Unser Gesundheitssystem<br />

funktioniert im Wesentlichen<br />

hervorragend. Die Pharmaindustrie ist<br />

ein enorm wichtiger Partner in der Gesundheitsversorgung.<br />

Die Herausforderung<br />

während des Lockdowns war,<br />

die Lieferketten für Arzneimittel und<br />

medizinische Ausrüstung sicherzustellen,<br />

damit Patientinnen und Patienten<br />

ihre dringend benötigten Medikamente<br />

in ausreichender Menge zur Verfügung<br />

haben. Das galt auch für bereits verfügbare<br />

Arzneimittel, die für die Behandlung<br />

von COVID-19 eingesetzt wurden.<br />

In der Krise wurde deutlich, dass der<br />

Ausbau der Medikamentenproduktion<br />

in Europa ganz wesentlich für die zukünftige<br />

Entwicklung und Stabilität<br />

unseres Gesundheitssystems ist.<br />

Wie stark ist Österreich als<br />

Forschungsstandort bzw. was muss<br />

getan werden, um ihn zu stärken?<br />

Raimon: Um die Forschung und Produktion<br />

von Arzneimitteln in Österreich zu<br />

halten, ist es entscheidend, den österreichischen<br />

Standort attraktiv zu ge-<br />

stalten und entsprechend günstige Rahmenbedingungen<br />

zu schaffen. Wobei<br />

man sagen kann, dass die Produktion<br />

von innovativen Arzneimitteln schon<br />

jetzt weitgehend in Europa angesiedelt<br />

ist. Wenn Österreich bzw. Europa als<br />

Forschungs- und Produktionsstandort<br />

weiter ausgebaut werden soll, dann benötigt<br />

es nicht nur standortbezogene<br />

Förderungen und Anreize, sondern<br />

auch gute Rahmenbedingungen für<br />

eine entsprechende Preispolitik. Denn<br />

Preisdumping lässt sich nicht mit unseren<br />

guten Arbeitsmarktbedingungen<br />

verbinden, wie wir sie in Europa haben.<br />

Das heißt, es gilt das Spannungsfeld der<br />

adäquaten österreichischen Produktions-<br />

und Personalkosten und niedrigen<br />

Medikamentenpreisen aufzulösen.<br />

Wichtig ist auch ein starkes Patentrecht,<br />

um die Medikamentenentwicklung<br />

und -produktion nicht zu untergraben.<br />

♦<br />

FOPI – Daten und Fakten<br />

• Das Forum der forschenden pharmazeutischen<br />

Industrie (FOPI) umfasst<br />

26 Pharmaunternehmen in Österreich<br />

(z. B. Takeda, Novartis, Roche,<br />

Pfizer, Bayer, gsk, AstraZeneca u. v.<br />

m.) mit 11.200 Mitarbeitern<br />

• 300 Mio. Euro werden in Forschung<br />

& Entwicklung investiert<br />

• Mag. Ingo Raimon ist Geschäftsführer<br />

von AbbVie, dem Österreich-Ableger<br />

eines Konzerns mit weltweit<br />

30.000 Mitarbeitern, und Weinbauer<br />

in Breitenbrunn/Burgenland<br />

Foto: asoluto Angelika Schiemer


GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

15 | LOKALES<br />

Foto: Zeidler<br />

SPATENSTICH<br />

Neubau von<br />

Nordfels in<br />

Bad Leonfelden<br />

Mit einer Gesamtinvestition<br />

von 4 Millionen Euro<br />

erweitert die Nordfels<br />

GmbH ihr Unternehmen in<br />

Bad Leonfelden.<br />

Das bedeutet nicht nur eine<br />

wichtige Investition in die<br />

Region, sondern schafft<br />

auch 30 neue Arbeitsplätze.<br />

Konkret erweitert Nordfels sowohl seine<br />

Werkstätten – als auch Büroflächen,<br />

zudem werden neue Aufenthalts- und<br />

Pausenflächen geschaffen. Darüber hinaus<br />

wird das neue Firmengebäude mit<br />

Spatenstich der Nordfels GmbH in Bad Leonfelden – v.l.: Johannes Kaar, Wirtschafts-Landesrat<br />

Markus Achleitner, Martin Reingruber, Bürgermeister Alfred Hartl, Edmund Jenner-Braunschmied.<br />

Wärmepumpe und Photovoltaik-Anlage<br />

auch ökologisch sowie mit Smart<br />

Office und Videokonferenzsystem auch<br />

in Sachen Digitalisierung top aufgestellt<br />

sein. Ebenso wird mit Investitionen<br />

in neue Maschinen und einer<br />

modernen Lackieranlage auch der<br />

Werkstättenbereich auf den neuesten<br />

Stand der Technik angepasst. „Dieses<br />

Erweiterungsprojekt ist ein Musterbeispiel<br />

dafür, wie das wirtschaftliche Comeback<br />

des Standorts Oberösterreich<br />

erfolgreich gelingen kann. Mit der neu-<br />

en Investitionsprämie des Bundes ist<br />

ein zusätzlicher Anreiz geschaffen worden,<br />

Investitionen nicht aufzuschieben,<br />

sondern gerade jetzt zu tätigen“,<br />

sagte Wirtschafts-Landesrat Markus<br />

Achleitner beim offiziellen Spatenstich.<br />

Nordfels liefert Automatisierungslösungen<br />

für zahlreiche Leitbetriebe in Oberösterreich,<br />

wobei das Branchen spektrum<br />

von Automotive, über Lebensmittelindustrie<br />

bis hin zu Sportartikel und Industriegüterproduzenten<br />

reicht. ♦<br />

KAROSSERIE IM AUTOHAUS<br />

Ein-, Um- und Aufbauten<br />

vom Profi für höchste<br />

Ansprüche<br />

Für Kunden, die für ihr Fahrzeug ganz<br />

individuelle Ein-, Auf- und Umbauten suchen,<br />

hält die Karosserie-Abteilung des Autohaus<br />

Bad Leonfelden ein spezielles Angebot bereit:<br />

Andreas Schimpl und seine Kollegen sorgen<br />

dafür, dass die persönlichen Wunschvorstellungen<br />

auch tatsächlich Wirklichkeit werden.<br />

„Geht nicht gibt’s nicht“: Andreas Schimpl sorgt in der<br />

Spenglerei des Autohaus Bad Leonfelden für die individuellen<br />

Ein-, Um- und Aufbauten.<br />

Anzeige Foto: Autohaus<br />

Mit mehr als 20 Jahren im Unternehmen<br />

fast schon ein „Urgestein“, ist<br />

Schimpl der Fachmann in Sachen Fahrzeug-Umbauten.<br />

Kundendienst- und<br />

Lieferwägen werden dabei ebenso exakt<br />

nach Kundenwunsch umgerüstet<br />

wie Pickups oder Campingfahrzeuge.<br />

„Keine Lösung gleicht der anderen, der<br />

Begriff ‚individuell‘ ist wirklich zutreffend“,<br />

sagt der gelernte KFZ-Techniker<br />

und Spengler.<br />

Handwerkliches Geschick und Hausverstand<br />

sind im herausfordernden Berufsalltag<br />

dabei tägliche Begleiter und<br />

sorgen dafür, dass auch knifflige Vorstellungen<br />

realisiert werden können.<br />

„Geht nicht gibt’s nicht“ meint Andreas<br />

Schimpl – und freut sich über jeden erfolgreichen<br />

Umbau: „Es ist schön, wenn<br />

ein Projekt abgeschlossen und der Kunde<br />

zufrieden ist“, sagt der KFZ-Spengler.<br />

Dabei ist die Arbeit für ihn mehr als<br />

„nur“ ein Job: Sie ist Beruf und Berufung<br />

gleichermaßen, die er mit Einsatz<br />

und voller Leidenschaft lebt. ♦<br />

07213/8383


16 | LOKALES <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

LEADER-REGION STERNGARTL GUSENTAL<br />

Allzweck-Schirme<br />

für Gemeinden<br />

Mit einer besonderen<br />

Initiative unterstützt die<br />

LEADER-Region Sterngartl<br />

Gusental die Kommunen in<br />

der Region: Mobile, erstklassig<br />

ausgestattete Allzweck-Schirme<br />

stehen in<br />

Zukunft für Veranstaltungen<br />

und Events zur Verfügung.<br />

Freude bei den Bürgermeistern und den LEADER-Verantwortlichen über die<br />

Allzweck-Schirme, die für Veranstaltungen und Events genützt werden können.<br />

In acht Gemeinden – Alberndorf, Altenberg,<br />

Hellmonsödt, Haibach, Kirchschlag,<br />

Reichenau, Sonnberg, Zwettl,<br />

können die Schirme in Zukunft für Außenveranstaltungen<br />

genützt werden.<br />

6 x 6 Meter groß, können diese bei Bedarf<br />

mit Licht und Heizstrahlern und mit<br />

durchsichtigen Vorhängen zum Schutz<br />

vor dem Wind ausgestattet werden.<br />

Der Ankauf der Schirme wurde über<br />

EU-Mittel zur Belebung des ländlichen<br />

Raumes mitfinanziert. LEADER-Obmann<br />

Bgm. Martin Tanzer sieht dieses<br />

Geld gut angelegt: „Die Schirme sind<br />

eine sehr gute Möglichkeit, den Vereinen<br />

und ehrenamtlichen Organisationen<br />

bei ihrer wertvollen Arbeit unter<br />

die Arme zu greifen“, sagt er. ♦<br />

Foto: <strong>Mühlviertel</strong>-<strong>Magazin</strong>/Stummer<br />

GENUSSVOLLER HERBST<br />

Leonfeldner-Hof lädt<br />

zu den Wildwochen ein<br />

„Wilde Zeiten“ im Leonfeldner-Hof noch bis Ende November<br />

Bestes heimisches Wildbret, genussvolle<br />

Zubereitung und stimmungsvolles Ambiente:<br />

Die Wildwochen im Leonfeldner-Hof sind das<br />

Highlight des kulinarischen Herbstes.<br />

Die saisonale Küche spiegelt sich das<br />

ganze Jahr über auf der Speisekarte<br />

des Leonfeldner-Hofs wider. Besonders<br />

deutlich wird das im Herbst, in<br />

dem zu vielen anderen kulinarischen<br />

Schmankerln die genussvoll zubereiteten<br />

Wildgerichte kommen. Dank<br />

der Kooperation mit der heimischen<br />

Jägerschaft kommt dabei ausschließlich<br />

Wildbret von Reh, Hirsch und<br />

Wildschwein aus der näheren Umgebung<br />

auf die Teller. „Wir setzen nicht<br />

nur im Herbst, sondern das ganze<br />

Jahr über darauf, so viele Lebensmittel<br />

wie möglich von unseren regionalen<br />

Lieferanten zu beziehen. Dafür<br />

sind wir auch mit dem AMA-Gastrosiegel<br />

ausgezeichnet worden“, sagt<br />

Wirt Wolfgang Schwarz.<br />

Dank des großzügigen Platzangebotes<br />

in der gemütlichen Gaststube, im<br />

Stüberl und im neu gestalteten Restaurant/Saal<br />

sei auch die Einhaltung<br />

der geltenden Corona-Maßnahmen<br />

kein Problem: „Wir haben mehr als<br />

genug Platz, um die notwendigen Abstände<br />

einzuhalten.“ Desinfektionsmittel<br />

wird ebenso bereitgestellt.<br />

„Der Wirtshausbesuch und ein gutes<br />

Essen mit Freunden oder der Familie<br />

sind gerade in Corona-Zeiten eine<br />

willkommene Abwechslung im Alltag“,<br />

ist Wolfgang Schwarz überzeugt.<br />

Den Tisch kann man übrigens ganz bequem<br />

online reservieren – ebenso, wie<br />

man Speisen oder Gutscheine zur Abholung<br />

unter www.leonfeldner-hof.at<br />

bestellen kann. ♦<br />

Hauptplatz 8<br />

4190 Bad Leonfelden<br />

07213 6301<br />

www.leonfeldner-hof.at<br />

Anzeige Foto: Leonfeldner-Hof


GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

17 | INTERVIEW<br />

„Die Corona-Krise sehen wir<br />

als Chance für den<br />

Digitalisierungsturbo im<br />

Bildungsbereich“<br />

Auf die Chancen, die sich durch die Corona-Krise<br />

im Bereich der Bildung auftun, weißt LHStv. Christine Haberlander<br />

im Interview mit dem GUUTE <strong>Mühlviertel</strong> <strong>Magazin</strong> hin.<br />

Foto: Landespresse<br />

Durch die Corona-Krise standen Sie<br />

zuletzt vor allem als Gesundheitsreferentin<br />

im Blickpunkt der Öffentlichkeit.<br />

Sie sind in der Landesregierung<br />

aber auch für Bildung zuständig.<br />

Welche Schwerpunkte konnten Sie in<br />

diesem Bereich trotz der Pandemie<br />

setzen?<br />

Haberlander: Gerade jetzt in Zeiten von<br />

Corona arbeiten wir für die Zukunft<br />

der jungen Menschen. Für die Möglichkeit<br />

jeder und jedes Einzelnen, seine<br />

Talente zu entfalten. Denn gerade in<br />

der Krise ist es entscheidend, dass wir<br />

auf die Bildung unserer Kinder nicht<br />

vergessen. Die Corona-Krise sehen wir<br />

als Chance für den Digitalisierungsturbo<br />

im Bildungsbereich. Jetzt sieht<br />

man, was alles digital gemacht werden<br />

kann, dass wir davor keine Angst haben<br />

sollten, sondern die Möglichkeiten<br />

nutzen, ja ausbauen müssen!<br />

Rund um Corona rückte die<br />

Ausbildung der Pflegeberufe<br />

besonders in den Fokus. Wie soll in<br />

Oberösterreich sichergestellt werden,<br />

dass hier genügend Fachkräfte zur<br />

Verfügung stehen?<br />

Haberlander: Tätigkeiten in Gesundheitsberufen<br />

sind zutiefst sinnstiftende<br />

Berufe, die Arbeit am und mit den<br />

Menschen ist für viele ein wichtiger<br />

Teil ihres Berufes. Wie wichtig die Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter unter<br />

anderem im Pflegebereich für eine<br />

funktionierende Gesellschaft sind, hat<br />

uns die Corona-Pandemie eindrucksvoll<br />

vor Augen geführt. Im <strong>Mühlviertel</strong><br />

sind die Schulen für Gesundheits- und<br />

Krankenpflege am Klinikum Freistadt<br />

und am Klinikum Rohrbach Vorreiter<br />

mit dem Angebot der berufsbegleitenden<br />

Pflegefachassistenz-Ausbildung.<br />

Ein Thema, das rund um die aktuelle<br />

Situation immer wieder aufflammt,<br />

ist die Kinderbetreuung. Wie<br />

zufrieden sind Sie hier mit der<br />

aktuellen Entwicklung?<br />

Haberlander: Das Land investiert im<br />

laufenden Jahr rund 235 Millionen<br />

Euro aus dem Bildungsressort in die<br />

Kinderbetreuung. Insgesamt werden in<br />

Oberösterreich 64.822 Kinder in den<br />

institutionellen Einrichtungen betreut,<br />

das sind 1.812 mehr als noch im vergangenen<br />

Jahr. Wichtig ist uns, auch in<br />

Zeiten von Corona die Kinderbetreuung<br />

aufrechtzuerhalten.<br />

Durch Corona ist die Erwachsenenbildung<br />

etwas in den Hintergrund gerückt.<br />

Was tut sich in diesem Bereich<br />

und welche Akzente sind hier für die<br />

Zukunft geplant?<br />

Haberlander: Ein Ziel der Erwachsenenbildung<br />

ist, nachhaltig an weiterführende<br />

Bildungswege sowie bessere<br />

Berufsmöglichkeiten heranzuführen.<br />

Das Land fördert Grundbildungskurse<br />

für jede Oberösterreicherin und jeden<br />

Oberösterreicher in allen Lebensphasen.<br />

Diese Bildungsförderung wird im<br />

Rahmen der Initiative Erwachsenenbildung<br />

fortgeführt. Um auch in Zukunft<br />

den Bildungsstandard in Oberösterreich<br />

hoch zu halten, finanziert das<br />

Land jährlich rund 1,1 Millionen Euro<br />

im Bereich der Erwachsenenbildung.<br />

Für die Wirtschaft besonders wichtig<br />

sind die heimischen Berufsschulen.<br />

Wie beurteilen Sie die Lage zum Start<br />

in das neue Schuljahr?<br />

Haberlander: Bei all den umgesetzten<br />

und vorgeschriebenen Maßnahmen<br />

steht für uns die Gesundheit der Pädagoginnen<br />

und Pädagogen sowie Schülerinnen<br />

und Schüler an erster Stelle. Somit<br />

werden die vorgeschriebenen<br />

Hygienemaßnahmen weiterhin unverzichtbar<br />

bleiben. Wir arbeiten daran,<br />

dass der Schulbetrieb reibungslos abläuft.<br />

Bei etwaigen Fragen hat die Bildungsdirektion<br />

OÖ eine Hotline eingerichtet.<br />

Diese ist Montag bis Freitag<br />

von 7:30 bis 18:00 unter +43 732 7071-<br />

4131 oder +43 732 7071-4132 erreichbar.<br />


18 | LEHRLINGE <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

Spitzen-Ausbildung kennt<br />

keine Krise: Top-Lehrplätze bei<br />

Weichselbaumer<br />

Unbeeindruckt von den aktuell schwierigen Rahmenbedingungen<br />

blickt die Haustechnikfirma Weichselbaumer aus Bad Leonfelden in die Zukunft:<br />

Neben trotz Corona gut gefüllten Auftragsbüchern rückt das Unternehmen dabei<br />

die Ausbildung des beruflichen Nachwuchses in den Mittelpunkt.<br />

„Eine gute Ausbildung kennt keine<br />

Krise“, sagt Firmenchef Ing. Rupert<br />

Weichselbaumer mit Blick auf die<br />

freien Lehrplätze, für die Bewerbungen<br />

jederzeit möglich sind. Dabei<br />

warten auf die angehenden Sanitär-,<br />

Heizungs-, Installations- und Gebäudetechniker<br />

besondere Rahmenbedingungen:<br />

So kümmert sich mit<br />

Bernhard Birngruber ein eigener Beauftragter<br />

ebenso um die Auszubildenden<br />

wie die firmeneigene Lehrlingsakademie.<br />

Diese sorgt zusätzlich<br />

zur obligaten Berufsschule für ein<br />

weiteres fachliches Know-how und<br />

schafft so die Basis für Zusatzqualifi-<br />

kationen wie etwa jener des Ökö-Energietechnikers.<br />

Ein umfassendes Know-how<br />

Bei der fachspezifischen Ausbildung<br />

legt die Firma Weichselbaumer wert<br />

auf ein umfassendes Know-how:<br />

Durch den Schwerpunkt des Betrie-<br />

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GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

19 | LEHRLINGE<br />

Top<br />

AUSBILDUNG<br />

Die Firma Weichselbaumer – im Bild Chef Rupert Weichselbaumer<br />

mit den Lehrlingen – setzt auf eine profunde Ausbildung des Berufsnachwuchses.<br />

Fotos: Weichselbaumer<br />

bes im Bereich Privatkunden bzw.<br />

Hausbau ist dafür gesorgt, dass aus<br />

den Lehrlingen echte „Generalisten“<br />

werden, die sich in allen Bereichen<br />

auskennen. Klassische Installationsarbeiten<br />

sind hier ebenso inkludiert<br />

wie der Heizungs- und Bäderbau oder<br />

alternative Energieformen wie Photovoltaik.<br />

Die weitreichende Praxis<br />

schafft gemeinsam mit der theoretischen<br />

Ausbildung die Voraus setzungen<br />

für erstklassige Lehrabschlüsse,<br />

die Weichselbaumer-Lehrlinge<br />

immer wieder mit Auszeichnung absolvieren.<br />

Der Facharbeiterbrief ist<br />

dann der Türöffner für den weiteren<br />

beruflichen Aufstieg bis hin zum Bauleiter<br />

oder zum verantwortlichen Servicetechniker.<br />

Der Mensch im Mittelpunkt<br />

Neben der rein fachlichen Qualifikation<br />

rückt die Firma Weichselbaumer<br />

bei der Ausbildung ihres beruflichen<br />

Berufs-Nachwuchses auch die menschliche<br />

und persönliche Entwicklung<br />

der ihr anvertrauten Jugendlichen in<br />

den Mittelpunkt. Zur Gänze eigentümergeführt,<br />

herrscht in dem u. a. mit<br />

dem österreichischen Staatswappen<br />

ausgezeichneten Betrieb ein familiäres<br />

Klima. Diesem wird im beruflichen<br />

Alltag und auf den Baustellen<br />

ebenso Rechnung getragen wie bei<br />

speziellen, ganz auf die Lehrlinge abgestimmten<br />

Freizeitaktivitäten. Das<br />

gute Klima findet dabei oft auch in<br />

persönlichen Freundschaften seinen<br />

Niederschlag, die häufig über die gemeinsame<br />

Ausbildungszeit hinaus Bestand<br />

haben.<br />

Lehrlingsbeauftragter Bernhard<br />

Birngruber steht den jungen Lehrlingen<br />

während ihrer Ausbildung zur Seite.<br />

Apropos Bestand: So einen haben natürlich<br />

auch die Erfolge, die die Firma<br />

Weichselbaumer bei Berufswettbewerben<br />

zu Buche stehen hat. In der<br />

Liste dieser ist dabei der Weltmeistertitel<br />

von Herbert Gabauer herausragend.<br />

Dieser wurde für den jungen<br />

Installateur-Profi zu einem echten<br />

Sprungbrett, er gibt sein Know-how<br />

inzwischen als Ausbildner an der Berufsschule<br />

an den oö. Branchennachwuchs<br />

weiter. ♦<br />

4190 Bad Leonfelden<br />

Passauer Straße 13<br />

Tel. 07213 6249<br />

office@weichselbaumer.com<br />

www.weichselbaumer.com


20 | LEHRLINGE <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

TISCHLERLEHRE BEI MÖBEL KAAR<br />

Echtes Handwerk mit<br />

Kreativität und<br />

viel Abwechslung<br />

TRADITIONS-<br />

Betrieb<br />

Innenausbauten im Privatbereich, Maßmöbel Als Tischlereitechniker kann man den Ausbildungsschwerpunkt<br />

auf den Bereich Planung legen.<br />

für Banken und Hotels oder Spezialaufträge<br />

für renommierte Betriebe wie das Schloss<br />

Schönbrunn oder die Brauerei Schlägl: In der Tischlerei<br />

Kaar wartet auf Lehrlinge ein interessantes Aufgabenfeld.<br />

Dementsprechend abwechslungsreich<br />

gestaltet sich auch der Arbeitsalltag<br />

für die derzeit sechs Lehrlinge. Sie<br />

werden in der Produktion am Standort<br />

in Bad Leonfelden genauso eingesetzt<br />

wie bei der Montage auf der jeweiligen<br />

Baustelle. „Unsere Lehrlinge<br />

werden bei allen Produktionsschritten<br />

eingesetzt, vom Zuschnitt bis hin<br />

zur Montage und Komplettierung auf<br />

der Baustelle. Das bringt nicht nur<br />

viel Abwechslung, sondern stellt auch<br />

sicher, dass man in puncto Ausbildung<br />

sehr viel sieht und entsprechend viel<br />

lernen kann“, sagt der Chef des Familienbetriebs,<br />

Tischlermeister Christian<br />

Kaar.<br />

Beim Traditionsbetrieb in Bad Leonfelden<br />

kann man nicht nur Tischler<br />

(drei Jahre Lehrzeit) lernen, sondern<br />

auch den relativ jungen Beruf des<br />

Tischlereitechnikers. In den vier Jahren<br />

Lehrzeit kann man sich zudem<br />

zwischen den Schwerpunkten Produktion<br />

und Planung entscheiden. Bei<br />

ersterem steht vor allem der Umgang<br />

mit modernsten CNC-Maschinen auf<br />

dem Lehrplan. „Man lernt nicht nur<br />

alle Facetten der Bedienung der Maschinen<br />

kennen, sondern auch,<br />

CNC-Programme zu schreiben“, erklärt<br />

Christian Kaar. Im Schwerpunkt<br />

Planung geht es – wie der Name schon<br />

sagt – hauptsächlich um die Arbeitsvorbereitung,<br />

inklusive Zeichnen von<br />

Plänen. Die Lehre mit Matura kann<br />

man übrigens mit beiden Lehrberufen<br />

kombinieren.<br />

Bau- und Möbelwerkstätte<br />

Christian Kaar GmbH<br />

Haid 27, 4190 Bad Leonfelden<br />

Tel. 07213/6767-0, E-Mail: info@kaar.com<br />

www.kaar.com<br />

Als Tischler verbindet man Kreativität<br />

und echtes Handwerk. „Es ist ein<br />

schönes Gefühl, wenn man am Ende<br />

des Tages sieht, was man geschaffen<br />

hat“, sagt Christian Kaar. Neben der<br />

interessanten Tätigkeit gibt es aber<br />

noch viele weitere Argumente für<br />

eine Lehre bei Möbel Kaar: Kein Stau<br />

auf dem Weg in die Arbeit, ein tolles<br />

Betriebsklima, Firmenausflüge und<br />

Arbeitszeiten, die viel Raum für Freizeitaktivitäten<br />

lassen. ♦<br />

Anzeige Foto: <strong>Mühlviertel</strong> <strong>Magazin</strong>/Enzenhofer<br />

Aktuelle News<br />

www.<br />

GUUTEMAGAZIN.AT<br />

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DAS GUUTE<br />

MÜHLVIERTEL<br />

MAGAZIN


GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

21 | LEHRLINGE<br />

Kapl Bau als besondere<br />

Fachkräfte-Schmiede<br />

Steinbloßmauern, einen Dachstuhl aus Altholz abbinden oder kunstvolle<br />

Spenglerarbeiten an Kirchtürmen: Die Lehrlinge von Kapl Bau bekommen während<br />

ihrer Ausbildung nicht nur das nötige Rüstzeug für ihre Karriere als Facharbeiter<br />

vermittelt, sondern auch viel Wissen darüber hinaus.<br />

„Die Arbeit ist natürlich<br />

auch anstrengend.<br />

Es macht aber sehr<br />

viel Spaß mit den<br />

Arbeitskollegen und<br />

ich lerne jeden Tag<br />

etwas Neues.“<br />

LUKAS PILSL, MAURERLEHRLING 1. LJ<br />

Die Lehrlingsausbildung hat bei Kapl<br />

Bau schon seit jeher einen sehr hohen<br />

Stellenwert. Neben der „normalen“<br />

Ausbildung am Bau und in der Berufsschule<br />

gibt es actionreiche Lehrlingstage,<br />

lustige Ausflüge und betriebsinterne<br />

Weiterbildungsmöglichkeiten.<br />

„Wir versuchen, den Arbeitsalltag unserer<br />

Lehrlinge so abwechslungsreich<br />

wie möglich zu gestalten. Das macht<br />

erstens viel Spaß und bringt zweitens<br />

Einblicke in alle Facetten des jeweiligen<br />

Lehrberufs“, sagt Lehrlingsbeauftragter<br />

Manfred Eckerstorfer.<br />

Vermittlung alter Handwerkskunst<br />

Besonderen Stellenwert legt man auf<br />

die Vermittlung alter Handwerkskunst.<br />

Die Maurer-Lehrlinge sind<br />

beim Steinbloßmauern dabei, die<br />

Zimmerer-Lehrlinge beim händischen<br />

Abbinden und Aufschlagen von Altholzdachstühlen<br />

und die Spengler<br />

dürfen sich an kunstvollen Verzierungen<br />

von Zwiebeltürmen oder Ziergaupen<br />

versuchen. „Sobald wir mit solchen<br />

heutzutage schon eher seltenen<br />

Arbeiten beauftragt werden, schauen<br />

wir, dass unsere Lehrlinge mit dabei<br />

sind“, erklärt Kapl-Geschäftsführer<br />

Alexander Gruber. Er ist überzeugt,<br />

dass das ein wesentlicher Teil der Berufsausbildung<br />

ist: „Das Erlernen und<br />

Verstehen der grundlegenden Arbeitstechniken<br />

– egal in welchem<br />

Lehrberuf – ist auch heute noch die<br />

Basis, auf der man aufbaut. Wer sein<br />

Handwerk von der Pike auf erlernt,<br />

wird sein ganzes Berufsleben davon<br />

profitieren.“<br />

Diese Philosophie der umfassenden<br />

Lehrlingsausbildung, die man bei Kapl<br />

Bau lebt, trägt Früchte: Immer wieder<br />

sind die Lehrlinge von Kapl bei Landes-,<br />

Bundes- oder sogar Weltmeisterschaften<br />

erfolgreich. Und nicht umsonst<br />

haben die meisten der heutigen<br />

Vorarbeiter, Techniker und Bauleiter<br />

des Traditionsbetriebs einst selbst als<br />

Lehrling bei Kapl ihre Karriere begonnen.<br />

„Wir erwarten von unseren jungen<br />

Kollegen vollen Einsatz und Fleiß.<br />

Wir bieten ihnen dafür die besten Rahmenbedingungen<br />

auf ihrem Weg zum<br />

Lehrabschluss und auf ihrem weiteren<br />

beruflichen Weg bei Kapl Bau“, bringt<br />

es Alexander Gruber auf den Punkt. ♦<br />

www.kaplbau.at/lehre<br />

Steinbloßmauern, arbeiten mit Altholz, kunstvolle Spenglerei:<br />

Bei Kapl Bau legt man noch viel Wert auf die Vermittlung alter Handwerkskunst.<br />

Anzeige Fotos: Kapl Bau


22 | LEHRLINGE <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

TROTZ CORONA<br />

Heimische Betriebe räumen<br />

Lehre breiten Raum ein<br />

Obwohl sich durch die Corona-Krise in vielen Branchen die<br />

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dramatisch verändert<br />

haben, setzen die heimischen Betriebe nach wie vor auf die<br />

Lehre als wichtiges Ausbildungstool. Ein Beispiel dafür ist<br />

die Situation in der heimischen Industrie.<br />

„Oberösterreich ist das Industriebundesland<br />

Nummer 1. Gut ausgebildete Fachkräfte<br />

stellen einen ganz wesentlichen<br />

Wettbewerbsfaktor dar. Dieser Wettbewerbsfaktor<br />

wird am Weg aus der Krise<br />

mitunter entscheidend sein, denn die<br />

Lehranfänger des Jahres <strong>2020</strong> sind die<br />

Fachkräfte des Jahres 2023. Auch wenn<br />

die Zahlen der Lehranfänger aufgrund<br />

der aktuellen Rahmenbedingungen<br />

rückläufig sind und Ausbildungsbetriebe<br />

angesichts der wirtschaftlichen Heraus-<br />

forderungen die Aufnahme von neuen<br />

Lehrlingen hinterfragen oder dazu gar<br />

nicht in der Lage sein werden, zeigt ein<br />

Blick auf Bundesebene, dass gerade<br />

Oberösterreichs Industriebetriebe nach<br />

wie vor auf die Fachkräfteausbildung in<br />

den eigenen Reihen setzen: 30 Prozent,<br />

also knapp ein Drittel aller Industrielehrlinge<br />

in Österreich werden in Oberösterreichs<br />

Betrieben ausgebildet“, sagt<br />

der Bildungssprecher der Sparte Industrie<br />

in der WKOÖ, Rudolf Mark.<br />

Den heimischen Betrieben ist eine<br />

fundierte Ausbildung des Berufsnachwuchses<br />

nach wie vor sehr wichtig.<br />

Damit der Weg aus der Krise erfolgreich<br />

beschritten werden kann, bedarf<br />

es neben dem eigenen Engagement der<br />

Unternehmen aber auch einer weiteren<br />

Anpassung der Rahmenbedingungen<br />

sowie Unterstützungen der öffentlichen<br />

Hand. „Mit dem Lehrlingsbonus<br />

der Regierung wurde bereits ein erfreuliches<br />

Signal gesetzt“, ist Mark<br />

überzeugt. „Was wir aber auf längere<br />

Frist brauchen, ist ein zukunftsfähiger<br />

Ausbau der IT-Infrastruktur nicht nur<br />

in den Bundesschulen sondern auch in<br />

den Mittelschulen, Polytechnischen<br />

Schulen und den Berufsschulen“, fordert<br />

Mark. ♦<br />

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Foto: stock.adobe.com


GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

23 | LEHRLINGE<br />

„Lehre mit Matura“<br />

als Karriere-Sprungbrett<br />

Die Chance für einen besonderen Startvorteil in das<br />

Berufsleben eröffnet die „Lehre mit Matura“:<br />

Mehr als 4.400 Kursteilnehmer nützen in Oberösterreich<br />

aktuell die Möglichkeit, ihre Ausbildung mit der<br />

beruflichen Reifeprüfung zu verbinden.<br />

Lehre<br />

MIT MATURA<br />

Der Alberndorfer Martin Tanzer<br />

kümmert sich als Geschäftsführer<br />

des Vereines zur Förderung der<br />

Lehrlinge in Oberösterreich um<br />

die „Lehre mit Matura“.<br />

Foto: <strong>Mühlviertel</strong> <strong>Magazin</strong><br />

Für den Geschäftsführer des Vereins<br />

zur Förderung der Lehrlinge in OÖ,<br />

den Alberndorfer Martin Tanzer, ist<br />

das Ausbildungsmodell ein ideales<br />

Sprungbrett in das berufliche Leben.<br />

„Lehre mit Matura vereint eine<br />

grundsolide berufliche Ausbildung<br />

mit allen Chancen für eine weiterführende<br />

Karriere“, sagt er – und verweist<br />

auf die Erfolge des von der öf-<br />

fentlichen Hand geförderten Modells:<br />

Seit dessen Einführung haben in OÖ.<br />

bereits 2.112 Lehrlinge erfolgreich<br />

maturiert.<br />

„Lehre mit Matura“ steht grundsätzlich<br />

jedem Lehrling offen, es gibt kein<br />

Auswahlverfahren. Nach einem obligaten<br />

Beratungsgespräch zum Start .<br />

geht es mit der Einstiegsphase mit Mathematik,<br />

Deutsch, Englisch und einem<br />

Coaching Modul los. Ist diese erfolgreich<br />

absolviert, gibt es in den<br />

jeweiligen Gegenständen Pflicht- und<br />

Wahlmodule für eine gezielte Vorbereitung<br />

für die jeweiligen Abschlussprüfungen.<br />

Mit einem positiven Abschluss<br />

in allen vier Gegenständen hat<br />

man das Ziel der Berufsreifeprüfung<br />

erreicht.<br />

www.lehremitmatura-ooe.at ♦<br />

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24 | LEHRLINGE <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

ANMELDEZAHLEN RÜCKGÄNGIG<br />

Dramatisch weniger<br />

Lehrverträge bereiten der<br />

Wirtschaft Sorgen<br />

Die Lehrvertragsanmeldezahlen weisen in OÖ.<br />

einen starken Rückgang auf. Bis zur Jahresmitte<br />

wurden rund 20 Prozent weniger Lehrverträge<br />

als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres bei der<br />

Wirtschaftskammer angemeldet.<br />

„Wir haben von unseren Ausbildungsbetrieben<br />

das Signal erhalten, dass es<br />

realtiv wenige Bewerber für die aktuell<br />

angebotenen offenen Lehrplätze gibt“,<br />

sagt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.<br />

Hauptgrund dafür ist, dass der Bewerbungsmarkt<br />

zwischenzeitlich de<br />

facto zum Erliegen gekommen ist. Verantwortlich<br />

dafür sind einerseits die<br />

nicht durchgeführten Schnuppertage<br />

und Schnuppermöglichkeiten aufgrund<br />

der Schulschließungen, aber<br />

auch die betrieblichen Einschränkungen<br />

durch Covid19 generell. Zusätzlich<br />

sind heuer viel weniger Schulumsteiger<br />

von berufsbildenden höheren und<br />

mittleren Schulen sowie Gymnasien<br />

am Bewerbungsmarkt.<br />

WKO-Präsidentin Doris Hummer<br />

bereitet die Situation auf dem<br />

Lehrlingsmarkt Sorgen.<br />

Inzwischen entspannt sich die Situation<br />

ganz langsam: Durch einen Schulterschluss<br />

aller auf dem Lehrlingsmarkt<br />

relevanten Player gelingt es,<br />

wieder mehr Ausbildungsplätze zu besetzen.<br />

Trotzdem ist noch Luft nach<br />

oben, in vielen Bereichen gibt es noch<br />

deutlich mehr Angebot als Nachfrage.<br />

Für Präsidentin Hummer ist dies ein<br />

Ansporn, weiterhin aktiv zu sein. „Wir<br />

als WKO Oberösterreich werden<br />

selbstverständlich beim Finden von geeigneten<br />

Lehrplätzen nach Kräften<br />

mitunterstützen“, sagt die Kammerchefin.<br />

♦<br />

Foto: WKOÖ/Maybach<br />

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GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

25 | LEHRLINGE<br />

Foto: Hentschläger<br />

Hentschläger:<br />

Wo kompetente<br />

Ausbildung<br />

Tradition hat<br />

Mit einer mehr als 170-jährigen Geschichte zählt die Firma<br />

Hentschläger zu den traditionsreichsten Bauunternehmen<br />

im <strong>Mühlviertel</strong>. Ebenso Tradition hat in der Firma die<br />

kompetente Ausbildung des Berufsnachwuchses.<br />

Als gewachsener Familien- und Traditionsbetrieb<br />

ist es dem Unternehmen seit<br />

jeher wichtig, eigene Mitarbeiter auszubilden<br />

und diese bestmöglich zu fördern.<br />

Es werden laufend Hochbauer-,<br />

Betonbauer- und Zimmerer auf ihre<br />

Berufslaufbahn vorbereitet. Das Lehrlingsausbildungsprogramm<br />

Ausbilden+,<br />

das Hentschläger als Mitglied der ABAU<br />

Eine Lehre bei Hentschläger öffnet<br />

die Türen für eine erfolgreiche<br />

Berufskarriere in der Baubranche.<br />

OÖ zur Verfügung steht, ermöglicht dabei<br />

neben fachlichem und theoretischem<br />

Wissen auch die Förderung und<br />

Entwicklung der persönlichen Stärken.<br />

Die Tatsache, dass neben zahlreichen<br />

Facharbeitern und Vorarbeitern auch einige<br />

leitende Positionen im Unternehmen<br />

mit Mitarbeitern besetzt sind, die<br />

als Lehrling begonnen haben, dokumentiert<br />

die Richtigkeit dieses Weges mit<br />

Nachdruck.<br />

Immer offen für neue motivierte und<br />

engagierte Mitarbeiter, sind aussagekräftige<br />

Bewerbungen per E-Mail oder<br />

Post an Hentschläger Bau GmbH, z.H.<br />

Bettina Weinberger, Georgestraße 30,<br />

4222 Langenstein, E-Mail: office@hentschlaeger.at,<br />

Tel.: 07327/6060111, jederzeit<br />

willkommen. Nähere Informationen<br />

zu den Lehrberufen findet man auf<br />

www.hentschlaeger.at/lehrstellen. ♦<br />

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26 | LOKALES <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

WOHNBAU<br />

Neues Immobilienprojekt<br />

am<br />

Zentrumsrand von<br />

Gallneukirchen<br />

Die Stadtgemeinde Gallneukirchen stellte<br />

bei einer Bürgerinformationsveranstaltung<br />

das im Bereich Alte Straße/Langfeld geplante<br />

Immobilienprojekt der JHP GmbH den<br />

Anrainern vor.<br />

Durch dieses entsteht im Westen der Gusenstadt ein Wohnpark<br />

für rund 70 Eigentumswohnungen mit Größen zwischen<br />

So soll der neue Wohnpark in Gallneukirchen aussehen.<br />

35 m 2 bis 115 m 2 . Besonderes Augenmerk wurde bei der Planung<br />

vor allem auf öffentlich zugängliche Park- und Freizeitanlagen<br />

im Ausmaß von 1500 m 2 , größtmögliche Barrierefreiheit<br />

von der Tiefgarage bis zu den Wohnungen, sowie<br />

einer hervorragenden technischen Infrastruktur gelegt.<br />

Zusätzlich hat das Architektenteam von Planet Architects<br />

auf attraktiven Wohnraum durch überdurchschnittlich große<br />

Loggien und Terrassen oder Balkone wert gelegt. Kritisch<br />

hinterfragt wurde in der anschließenden Fragerunde von<br />

den Anrainern vor allem die Parkplatz- und Verkehrsproblematik<br />

rund um den neu entstehenden Wohnpark, aber auch<br />

die Verdichtungs- und Lärmsituation. ♦<br />

Fotos: JHP GmbH<br />

Details zu dem Projekt gibt’s bei der JHP GmbH,<br />

Ferihumerstraße 13, 4040 Linz, +43 732 931634.<br />

Präsentation des neuen Wohnprojekts<br />

in Gallneukirchen: v.l.: Moderatorin Sabine Lindorfer,<br />

Bürgermeisterin Gisela Gabauer, das Architektenteam<br />

Gerhard Abel und Birgitta Kunsch und Johannes<br />

Hofer von der JHP GmbH<br />

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GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

27 | LOKALES<br />

Fotos: Reisinger<br />

Neustart<br />

für Filmszene<br />

Ottensheim<br />

Im Bezirk Urfahr-Umgebung gibt es nur noch zwei Kinos:<br />

Den Kino-Treff in Bad Leonfelden und eben die Filmszene<br />

in Ottenheim. Diese beiden Kultureinrichtungen können<br />

nur deswegen bestehen, weil die Eigentümer viel Herzblut<br />

und Enthusiasmus in ihre Liebkinder stecken und für ein<br />

gutes Filmangebot sorgen.<br />

Vor zwei Jahren zog sich Beate Haller-Fischerlehner<br />

vom Tagesgeschehen<br />

in der Filmszene Ottensheim in die<br />

zweite Reihe zurück und verpachtete<br />

das Kino. Unter der Bezeichnung<br />

„Bua`s“ Filmszene spielte es weiter. In<br />

der Corona-bedingten Pause warf der<br />

Pächter aber das Handtuch.<br />

„Uns blieb gar nichts anderes übrig, als<br />

das Kino selbst wieder zu führen. Wenn<br />

wir nichts gemacht hätten, wäre es vorbei<br />

gewesen mit der Filmszene“, erzählt<br />

Beate Haller-Fischerlehner. Seit 17. Juli<br />

wird wieder gespielt. Nach einer Grundreinigung<br />

des Kinosaales und nach der<br />

Wartung aller Geräte erstrahlt die Filmszene<br />

sprichwörtlich in altem Glanz.<br />

Vor 35 Jahren, am 1. März 1985, ist das<br />

erste „Kino bei Tisch“ in Österreich eröffnet<br />

worden. „Was im Wohnzimmer<br />

Kino<br />

BEI TISCH<br />

beim TV-Abend passiert, ist auch bei<br />

uns im Kino während eines Filmes möglich<br />

– etwas trinken und Snacks knabbern“,<br />

erklärt die Besitzerin den Grundgedanken<br />

des „Kinos bei Tisch“.<br />

Eine behagliche Atmosphäre und<br />

das Zurücklehnen in bequemen Fauteuils<br />

gehören in der Filmszene zu einem<br />

behaglichen Kinoabend. Entscheidend<br />

ist dabei aber für die Besucher<br />

immer noch, was auf der Leinwand gezeigt<br />

wird. „Filme bekannter internationaler<br />

Regisseure, die Land, Landschaft<br />

und das Leben der Menschen<br />

dort in einer Geschichte zeigen, sind<br />

für mich ebenso wichtig wie Dokumentationen“,<br />

ist die Ottensheimerin, die<br />

von den Stamm-Cineasten auch gerne<br />

als „Seele“ der Filmszene bezeichnet<br />

wird, überzeugt.<br />

Einzigartig:<br />

Das Kinoerlebnis bei Tischen<br />

in der Filmszene in<br />

Ottensheim.<br />

Ende Juli stand beispielsweise die Dokumentation<br />

„Brot“ von Harald Friedl<br />

auf dem Programm. Über Brot gibt es<br />

einiges mehr zu erzählen als viele vermuten<br />

würden. Darüber berichteten<br />

der Brotsommelier, Bäcker- und Konditormeister<br />

Christopher Lang sowie<br />

Stefan Faschinger von der Biobäckerei<br />

„Brotsüchtig“. Das Publikumsinteresse<br />

war gewaltig. Am 25. September<br />

war der Film „Rettet das Dorf“ in<br />

Anwesenheit der Regisseurin Teresa<br />

Dirnberger das nächste Highlight. Abwanderung,<br />

leere Häuser in Dorfzentren<br />

– das ist überall feststellbar. Das<br />

Problem wird durch den Film bewusst<br />

gemacht und diskutiert. Es gibt kaum<br />

ein Dorf-, Markt- oder Stadtzentrum,<br />

auch in Oberösterreich, in dem leere<br />

Häuser auf eine neue Zukunft warten.<br />

Mittelfristig will sich Beate Haller-<br />

Fischerlehner ums Kino kümmern:<br />

„Wir lassen uns Zeit mit der Suche<br />

nach einem seriösen Pächter, der Wert<br />

legt auf Qualität bei den Filmen und<br />

auf Stil bei der Präsentation in diesem<br />

Haus.“ Derzeit laufen von Freitag bis<br />

Sonntag Filme im Kino Ottensheim.<br />

Das Programm ist im Internet kino@<br />

filmszene.at zu erfahren.<br />

101 Jahre Kino Ottensheim<br />

Die Urgroßeltern von Beate Haller-Fischerlehner,<br />

Anna und Johann Leeb,<br />

gründeten gleich nach dem 1. Weltkrieg,<br />

im Jahr 1919, Kino und Fotogeschäft,<br />

Dann übernahm deren Tochter<br />

Anna Stöger. Nachfolgerin wurde erneut<br />

deren Tochter Auguste und ihr<br />

Gatte Leopold Fischerlehner. Nach dem<br />

Neubau der Filmszene in der Bahnhofstraße<br />

übernahm in vierter Generation<br />

Tochter Beate Haller-Fischerlehner. ♦<br />

-w.r.-<br />

Beate Haller-Fischerlehner ist die<br />

„Seele“ des Ottensheimer Kinos.


28 | LOKALES <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

Bad Mühllacken gemeinsam<br />

gestalten – Bürger sind<br />

zur Mitbestimmung eingeladen<br />

Das Seniorenwohnheim St. Teresa der Marienschwestern ist vor 40 Jahren<br />

eröffnet worden. In ein paar Jahren, wenn das neue Alten- und Pflegeheim Feldkirchen<br />

fertiggestellt ist, wird der Orden seinen Standort von Linz nach Bad Mühllacken verlegen.<br />

Nachhaltige Veränderungen stehen dem Kneipp-Traditionsort also bevor.<br />

Beim bevorstehenden Bürgerbeteiligungsverfahren<br />

vom 29. September bis<br />

2. <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> werden die Marienschwestern<br />

erste zukunftsweisende<br />

Veränderungen bekanntgeben, die mit<br />

großer Spannung erwartet werden. In<br />

diesen Tagen sind auch alle Bürger eingeladen,<br />

denen die Zukunft des Kurortes<br />

am Herzen liegt. An allen Tagen<br />

finden Begehungen und Workshops<br />

mit Architekt DI Ricard Steeger in Zusammenarbeit<br />

mit dem Architekturbüro<br />

Kleboth und Dolling ZT GmbH,<br />

statt. Dieses von der Gemeinde engagierte<br />

Team hat auch bereits den Bürgerbeteiligungsprozess<br />

„Vision 2.0“ in<br />

Feldkirchen geleitet.<br />

In Bad Mühllacken gibt es viele Themen,<br />

die gemeinsam diskutiert und<br />

vielleicht gemeinsam gelöst werden<br />

können. Durch den Landessieg bei der<br />

ORF-Show „9 Plätze – 9 Schätze“ im<br />

Herbst 2019 erfreut sich das Naturschutzgebiet<br />

Pesenbachtal eines ungebrochenen<br />

Zustromes an Wanderern.<br />

Dauerhaft soll das Parkplatzproblem<br />

gelöst werden, ebenso sollen intelligente<br />

Lösungen für den privaten und<br />

öffentlichen Verkehr gefunden werden.<br />

Das Zentrum von Bad Mühllacken<br />

soll nicht im Verkehr ersticken – der<br />

Kurort soll für die Einheimischen lebenswert<br />

bleiben, ebenso der Erholungswert<br />

für die Gäste des Curhauses<br />

und die Tagesausflügler von hoher<br />

Qualität sein.<br />

Manche wünschen sich mehr Gastronomie,<br />

„Wasserratten“ wollen die<br />

Renaissance des Waldbades mit zeitgemäßen<br />

sanitären Anlagen, Umkleide-<br />

Rund um das derzeitige Seniorenheim soll ein neues Zentrum für Bad Mühllacken<br />

entstehen. Die Bürger sind dabei zur aktiven Mitgestaltung eingeladen.<br />

kabinen, eine Neugestaltung des Ortsplatzes<br />

zwischen Seniorenheim und<br />

Curhaus usw. Und dann darf man gespannt<br />

sein, was die Ortsbewohner selber<br />

noch alles an Vorschlägen und Initiativen<br />

bereithalten, um das Potenzial<br />

des Kurortes optimal zu nutzen und<br />

den Dorfcharakter dabei nicht aufs<br />

Spiel zu setzen.<br />

An den ersten drei Tagen finden in Bad<br />

Mühllacken Begehungen statt und im<br />

Salettl Impulstreffen zu den Themen<br />

Ortsplatz- und Freiraumgestaltung,<br />

mit den Marienschwestern, zur Problematik<br />

des Hochwasserschutzes nach<br />

der Katastrophe von 2002 und mit einem<br />

Verkehrsplaner. Die Präsentation<br />

und der Abschluss des Bürgerbeteiligungsprozesses<br />

finden am Freitag,<br />

2. <strong>Oktober</strong>, 19 bis 22 Uhr, im Schulund<br />

Kulturzentrum statt. Wegen der<br />

CoVid-19-Beschränkungen sind unbedingt<br />

Voranmeldungen erforderlich:<br />

office@feldkirchen-donau.at oder<br />

07233/7255-42.<br />

Für Baukulturpreis nominiert<br />

Unter dem Motto „Boden g’scheit nutzen“<br />

widmet sich „LandLuft“ – ein Verein<br />

zur Förderung von Baukultur im<br />

ländlichen Raum – heuer dem Umgang<br />

mit der knappen Ressource Boden und<br />

dem Umgang der Gemeinden damit. In<br />

einer Vorauswahl wurden 13 Gemeinden<br />

aus Österreich für den „LandLuft<br />

-Baukulturgemeinde-Preis“ nicht zuletzt<br />

wegen des Bürgerbeteiligungsmodels<br />

„Vision 2.0“ in Feldkirchen, nominiert.<br />

Im öffentlichen Jury-Hearing am<br />

16. <strong>Oktober</strong> in Waidhofen/Ybbs haben<br />

„die Menschen dahinter“, also Vertreter<br />

der Kommunen, die Gelegenheit,<br />

ihre baukulturellen Aktivitäten und<br />

Erfolge zu präsentieren. Im Frühjahr<br />

2021 werden die potenziellen Preisträger-Gemeinden<br />

von der Jury bereist.<br />

Die Preisverleihung findet am 23. September<br />

2021 in Wien statt.<br />

www.landluft.at<br />

www.baukulturgemeindepreis.at<br />

♦ -w.r.-<br />

Foto: Reisinger


GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

29 | SPORT<br />

FUSSBALL<br />

Covid-Auflagen bereiten<br />

den Vereinen große Sorgen<br />

Ihre liebe Not mit den zuletzt neuerlich verschärften<br />

Covid-Auflagen haben die Vereine im heimischen Fußball-Unterhaus.<br />

Vor allem die Einschränkungen im<br />

Zuschauerbereich bereiten Probleme.<br />

Foto: beha-pictures<br />

Dies vor allem deshalb, da es bei vielen<br />

Klubs an der Infrastruktur zur<br />

Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben<br />

mangelt. Auf vielen Plätzen gibt es<br />

durch fehlende Tribünen gar keine<br />

Möglichkeit, die aktuell vorgeschriebenen,<br />

fix zugewiesenen Sitzplätze<br />

tatsächlich umzusetzen. Stehplatzbesucher<br />

einfach auszusperren, ist für<br />

die Vereine aber ebenso wenig eine<br />

Option wie komplette Geisterspiele<br />

ohne Fans. Damit bleibt es meist beim<br />

Versuch, sich mit den wenig praxisnahen<br />

Bestimmungen zu arrangieren<br />

und ohne gröbere Beanstandungen ir-<br />

gendwie über die Runden zu kommen.<br />

Im Matchbetrieb selber ist Corona indes<br />

bislang kaum ein Thema: Es gibt<br />

zwar vereinzelt Absagen – die befürchteten<br />

großflächigen Ausfälle von Spielen<br />

blieben aber bislang aus. Die Ausfälle<br />

betreffen viel mehr die Spieler<br />

selber: durch die lange Spielpause<br />

scheinen sich die Verletzungen zu häufen,<br />

viele Clubs ringen nach den wenigen<br />

Herbstrunden schon mit der Personaldecke.<br />

So musste Vortuna Bad<br />

Leonfelden in der Landesliga Ost inklusive<br />

der Schlüsselspieler David<br />

Radouch, Alexander Meister und Felix<br />

Eines der vielen prominenten<br />

Verletzungsopfer: der Bad Leonfeldner<br />

Goalgetter David Radouch musste<br />

zuletzt aus gesundheitlichen Gründen<br />

pausieren.<br />

Keplinger zuletzt gleich fünf Spieler<br />

vorgeben, bei Wippro Vorderweißenbach<br />

in der Bezirksliga Nord fehlten<br />

bis zu vier Leistungsträger. Besonders<br />

betroffen macht dabei die Schwere der<br />

Verletzungen: Muskel- und Bänderrisse<br />

sorgen ebenso für lange Ausfallszeiten<br />

wie Knochenbrüche. ♦<br />

VORDERWEISSENBACH<br />

Bausteinaktion<br />

für neue Sportplatz-<br />

Tribüne<br />

Die durch Covid erzwungene<br />

sportliche Zwangspause im Frühjahr<br />

und Sommer wurde von der Sportunion<br />

Vorderweißenbach genützt, um die in die Jahre<br />

gekommene Tribüne in der Wippro-Fußballarena<br />

durch einen zeitgemäßen Neubau zu ersetzen.<br />

Bausteine für die neue Sportplatztribüne in Vorderweißenbach:<br />

im Bild v.l. Bauleiter Herbert Kaar, Union-Obmann Peter Raab,<br />

Kampfmannschafts-Kapitän Sebastian Barth, das Union-Marketingteam<br />

mit Melanie Weichselbaumer, Melanie Feilmayr und<br />

Tanja Hartl, Fußball-Sektionsleiter Harald Birngruber und<br />

Bau-Manager Dr. Richard Barth.<br />

Foto: beha-pictures<br />

Dieser bietet nun rund 400 Besuchern<br />

Platz und wartet neben einem prächtigen<br />

Blick auf das Spielfeld auch mit der<br />

entsprechenden Infrastruktur wie Ausschank<br />

und Sanitäranlagen auf.<br />

Um die Eigenleistungen des u. a. vom<br />

Land Oberösterreich, der Marktgemeinde,<br />

dem oö. Fußballverband, der Sport-<br />

union OÖ. und Sponsoren wie Wippro,<br />

Kapl-Bau oder Hoga unterstützten, rund<br />

200.000 Euro teuren Projekts stemmen<br />

zu können, wurde eine Bausteinaktion<br />

gestartet. Dabei kann man den Neubau<br />

bereits ab 10 Euro unterstützen. Die<br />

Bausteine, mit denen man auch an einem<br />

Gewinnspiel teilnimmt, sind bei<br />

den Spielern und Funktionären der<br />

Sportunion Vorderweißenbach und im<br />

Internet erhältlich: In einem in Zusammenarbeit<br />

mit der Firma Incert realisierten<br />

Online-Tool kann man diese unter<br />

www.union-vorderweissenbach.at/<br />

baustein-aktion auch über die Vereins-Homepage<br />

erwerben. ♦


30 | SPORT LOKALES<br />

<strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong> | GUUTE MAGAZIN<br />

RALLYCROSS<br />

Alois Höller stockte seine<br />

Titelsammlung weiter auf<br />

MACH1 Sportswear –<br />

Individuell gestaltete<br />

Radbekleidung<br />

für Firmen und Vereine<br />

Hochwertige, individuell gestaltete Radbekleidung für Firmen<br />

und Vereine wird immer beliebter. Ex-Rad-Profi Martin<br />

Fischerlehner weiß auch, warum: „Wir bieten Top-Qualität<br />

zum fairen Preis und das alles optisch gestaltet nach den<br />

Wünschen unserer Kunden.“<br />

Neben Radclubs und Hobby-Radler-Gruppen stattet Fischerlehner<br />

auch immer öfter Firmen mit individueller Radbekleidung<br />

aus: „So kann man den Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeitern einen Benefi t bieten und ganz nebenbei noch<br />

viel Präsenz in der Region zeigen.“<br />

Der Herbst ist für ihn die perfekte Zeit, um sich mit neuer<br />

Radbekleidung zu beschäftigen: „Man kann in Ruhe das<br />

Design gestalten, die Bestellung abwickeln und dann im<br />

Frühjahr mit den nagelneuen Raddressen in die Radsaison<br />

starten.“<br />

MACH1 Sportswear besticht durch:<br />

• Hochqualitative Komfortstoffe<br />

• Hohen Tragekomfort durch luftdurchlässiges,<br />

schnell trocknendes Material<br />

• Die richtige Passform: vom komfortablen Schnitt für Freizeit-Sportler<br />

bis hin zum absoluten Renn-Trimm für Profi s<br />

• Den richtigen Sitzpolster für den richtigen Einsatzzweck:<br />

vom Genuss-Biker bis zum Ultra-Marathon-Rennfahrer<br />

• Umfassendes Sortiment: von Hose & Trikot über Gilet,<br />

Wind- und Regenjacke bis hin zu Merino-Unterwäsche,<br />

Socken und Überschuhen<br />

• Pers. & professionelle Beratung durch den Experten<br />

• Kurze Lieferzeit (6 – 8 Wochen)<br />

Die Bekleidung wird individuell nach Kundenwunsch gestaltet.<br />

MACH1 übernimmt die Entwicklung des Designs,<br />

erstellt einen 3D-Entwurf und stimmt alle Farben die Platzierung<br />

von Logos und dergleichen mit dem Kunden ab. Anschließend<br />

wird in Rekordzeit produziert: Bereits wenige<br />

Wochen nach Auftragsbestätigung erfolgt die Lieferung an<br />

den Kunden.<br />

Radsport – Laufsport – Teamsport<br />

Martin Fischerlehner<br />

Kubinstraße 13<br />

4240 Freistadt<br />

0664 398 77 44<br />

ma@mach1.at<br />

www.mach1.at<br />

Er ist eine lebende Rennsportlegende – und<br />

stockte heuer seine ohnehin schon mehr als<br />

stattliche Titelsammlung um zwei weitere Championate<br />

auf: Mit dem Gewinn der heimischen<br />

Staatsmeisterschaft und der tschechischen<br />

Meisterschaft hält der Mühlviertler Rallycrosser<br />

Alois Höller (Ford Fiesta) nunmehr bei 42 Titeln.<br />

Titel Nummer 41 brachte der<br />

Götzendorfer beim nationalen<br />

Saisonfinale in Greinbach ins<br />

Trockene. Er tat dies mit einem<br />

sechsten Platz – und einem<br />

heftigen Crash: Bei hoher<br />

Geschwindigkeit schlug er im<br />

Finale um den Tagessieg hart<br />

ein. Verursacht wurde der Unfall<br />

von dem unter einem Pseudonym<br />

startenden Ungarn<br />

Csucsu (Citroen) mit seinem<br />

Citroen, der Höller brutal auf<br />

die Hörner nahm. „Ich war<br />

nach dem Start auf der Innenbahn<br />

und er hat von außen<br />

kommend absolut rücksichtslos<br />

zugemacht. Ich hatte keinen<br />

Platz mehr und bin in der<br />

Folge mehr als einen Meter<br />

hoch aufgestiegen. Mit einer<br />

kaputten Vorderachse ist es<br />

dann nahezu ungebremst in<br />

Richtung Reifenstapel gegangen“<br />

– so Höller zu seinem Abflug.<br />

Während er selbst den Crash<br />

bis auf ein paar blaue Flecken<br />

unverletzt überstand, war sein<br />

Bolide heftig ramponiert. Bis<br />

zum Finale in der tschechischen<br />

Meisterschaft in Sedlcany wurde<br />

der Bolide in dutzenden Arbeitsstunden<br />

wieder zurecht<br />

gebogen – und der schnelle Lois<br />

bedankte sich bei seiner fleißigen<br />

Crew standesgemäß: Mit<br />

einem dritten Platz machte er<br />

auch bei den Nachbarn den Titelsack<br />

endgültig zu.<br />

Theoretisch hätte der HO-<br />

GA-Pilot sogar noch die Chance<br />

auf eine 43. Krone: Allerdings<br />

ist durch die Coronasituation<br />

höchst fraglich, ob die noch ausstehenden,<br />

für Ende <strong>Oktober</strong><br />

terminisierten drei Rennen zur<br />

FIA-Zonenmeisterschaft noch<br />

gefahren werden können. Aktuell<br />

rangiert Höller in dieser<br />

Meisterschaft auf dem zweiten<br />

Rang. ♦<br />

Höller und seine Crew freuen sich <strong>2020</strong> über die Titel Nummer 41 und 42.<br />

Foto: AH-Racing/k-pix.at


GUUTE MAGAZIN | <strong>Oktober</strong> <strong>2020</strong><br />

31 | SPORT<br />

TOKYO 2021<br />

Bundesheer lagert<br />

17.000 ERIMA Olympia-Teile<br />

für Tokyo 2021 ein<br />

ERIMA Österreich-Geschäftsführer Willy Grims aus Rohrbach-Berg<br />

bedankte sich bei Verteidigungsministerin Klaudia<br />

Tanner für die Unterstützung.<br />

Auf besondere Unterstützung kann ERIMA Österreich bei der Lagerung der bereits fertig<br />

produzierten Textilien für die auf 2021 verschobenen Olympischen und Paralympischen Spiele<br />

in Tokyo zählen: Die 17.000 Teile werden vom Österreichischen Bundesheer zwischengelagert.<br />

Foto: Bundesheer/GEPA<br />

„Das ist kein symbolischer Akt, sondern<br />

ein Ausdruck der Wertschätzung. Wir<br />

sind dafür ausgerichtet, fachgerecht<br />

große Mengen an Bekleidung zu lagern“,<br />

sagt Verteidigungsministerin<br />

Klaudia Tanner zu dem besonderen „Assistenzeinsatz“.<br />

Die auf 21 Europaletten<br />

verpackten Teile der ERIMA Olympialinie<br />

SQUAD legen dank dieses in den<br />

kommenden Monaten in der Heeresbekleidungsanstalt<br />

in Brunn am Gebirge<br />

einen „Boxenstopp“ ein und werden von<br />

dort im Juni 2021 zur offiziellen Einkleidung<br />

nach Wien gebracht.<br />

Für die ERIMA Österreich-Mannschaft<br />

rund um Geschäftsführer Willy Grims<br />

aus Rohrbach-Berg ist die Unterstützung<br />

durch das Bundesheer bei der Logistik<br />

für die Olympischen und Paralympischen<br />

Spiele sehr wichtig. „So eine<br />

große Menge an Textilien über einen<br />

längeren Zeitraum fachgerecht zu lagern,<br />

erfordert ein entsprechendes<br />

Know-how. Wir sind froh und bedanken<br />

uns beim Heer, dass wir auf die dort vorhandenen,<br />

erstklassigen Ressourcen zurückgreifen<br />

dürfen“, sagt der Mühlviertler.<br />

Als „Nebeneffekt“ ist durch die Zusammenarbeit<br />

zwischen dem Bundesheer<br />

und ERIMA zudem sichergestellt, dass<br />

die Tokyo-Kollektion wirklich noch unter<br />

Verschluss bleibt. Bis auf einige ausgewählte<br />

Teile, die <strong>2020</strong> noch in den<br />

Sportfachhandel kommen, sorgt diese<br />

nämlich auch dafür, dass die Ausstattung<br />

der ÖOC- und ÖPC-Athleten tatsächlich<br />

ein im wahrsten Sinne des<br />

Wortes rund um die Uhr bestens bewachtes<br />

Geheimnis bleibt. ♦<br />

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