Der Alte Frutteggweg in Schüpfheim und seine Umgebung

swisshiking.ch

Der Alte Frutteggweg in Schüpfheim und seine Umgebung

Gemeinde Schüpfheim

Der Alte Frutteggweg

in Schüpfheim und seine Umgebung

Informationsschrift zur Wiedereröffnung am 4. September 2010


Die Instandstellung und Wiedereröffnung des Alten Frutteggweges wurde möglich

dank der namhaften Unterstützung folgender Behörden und Institutionen:

Gemeinde Schüpfheim

Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement des Kantons Luzern, Landwirtschaft und

Wald lawa, Umwelt und Energie uwe

Bildungs- und Kulturdepartement des Kantons Luzern, Kantonsarchäologie

Bundesamt für Strassen ASTRA, Fachstelle IVS

Fonds Landschaft Schweiz FLS

Stiftung Umwelt-Einsatz Schweiz SUS

Schweizer Berghilfe

Impressum

Herausgeberin: Gemeinde Schüpfheim, www.schuepfheim.ch

Konzept und Redaktion: Cornel Doswald, ViaStoria, www.viastoria.ch

Gestaltung und Druck: Druckerei Schüpfheim AG, www.dsag.ch

1. Auflage 2010

Zu beziehen bei der Gemeindeverwaltung Schüpfheim, Chilegass 1, Postfach 68, 6170 Schüpfheim

Telefon 041 485 87 00, Telefax 041 485 87 01, gemeindeverwaltung@schuepfheim.lu.ch

Hinteres Umschlagbild: Cornel Doswald, ViaStoria


Historischer Alperschliessungsweg Finishütte

Vorwort

Der Alte Frutteggweg, wie er von der breiten Bevölkerung

genannt wird, liegt in der Gemeinde

Schüpfheim, im Herzen der Biosphäre Entlebuch,

und verbindet das Finishüttengebiet mit

der übrigen Gemeinde. Die besondere landwirtschaftliche

Bewirtschaftungsform mit den

Alpbetrieben im Sommer und jenen im Tal

im Winter hat im Entlebuch und insbesondere

in unserer Gemeinde eine Jahrhunderte alte

Tradition.

In früheren Zeiten waren die Alpgebiete durch

Saum- oder Trampelpfade erschlossen. Diese

wurden im Verlauf der Zeit den gesellschaftlichen,

technischen und wirtschaftlichen Entwicklungen

angepasst. So entstand auch die

Weganlage «Fruttegg» in der zweiten Hälfte

des 19. Jahrhunderts. Der traditionelle Saumpfad

wurde durch einen Karrweg ersetzt, welcher

eine moderne Bewirtschaftung der Alpen

mit Pferdefuhrwerken ermöglichte und die

Arbeit durch vermehrten Einsatz von technischen

Gerätschaften erleichterte. In dieser

Zeit entstanden auch die Alpkäsereien. Deren

Produkte sind dank ihrer hochstehenden

Qualität weit über unsere Landesgrenzen hinaus

bekannt und erfreuen sich zunehmender

Beliebtheit.

In den Fünfzigerjahren des letzten Jahrhunderts

wurde der alte Karrweg durch den Bau

einer modernen Güterstrasse «Finishütte» abgelöst.

Somit fiel die alte Weganlage in einen

langen Dornröschenschlaf, geriet selbst bei

unseren Leuten in Vergessenheit und war

verurteilt zum totalen Zerfall. Wären nicht in

der Gegenwart die Leistungen der Vergangenheit

und die Besinnung auf die alten Werte

durch eine ganz neue, moderne und nachhaltige

Philosophie, jene der UNESCO Biosphäre

Entlebuch UBE, wieder entdeckt worden, hätte

der Alte Frutteggweg wohl keine Zukunft

erhalten.

Das sanierte Werk mit seinen ganz speziellen

und für unsere Gegend eher untypischen

Trockensteinmauern dürfen wir am 4. September

2010 feierlich einweihen und einem neuen

Bestimmungszweck, jenem des nachhaltigen

Tourismus, zurückgeben. Die aufwendige Sanierung

war nur dank grosszügiger Unterstützung

von Bund und Kanton sowie zahlreicher Institutionen

möglich, welche sich für den Erhalt der

Natur und unserer Landschaft einsetzen.

Der Projektleiter

Bruno Stalder, Gemeindeammann

1


Inhalt

Vorwort 1

Einleitung 3

Übersichtskarte 4

Die Gesteine des Alten Frutteggweges 6

Wald und Umwelt am Frutteggweg 8

Detailplan der Kunstbauten am Alten Frutteggweg 10

Sommerbetriebe und Ganzjahresheimet 13

Das Bauwerk Alter Frutteggweg 16

Legende zum Titelbild

Nach dem Unwetter von 1954 stellen zehn Männer,

die allesamt von Liegenschaften und Alpen aus

dem Gebiet Fruttegg und Finishütte stammen, die

Strasse oberhalb der Fruttegg instand.

Vonlinks nach rechts:

Franz Wicki, Knecht auf Under Bargele

Theodor Distel, Finishütte

Söpp Böbner, Mittler Chratzereberg

Franz Banz, Chratzereberg

Hans Müller, Under Bargele

Richard Emmenegger, Under Brand

Josef Wermelinger, Usser Chratzereberg

Franz Distel, Finishütte

Franz Schöpfer, Knecht auf Under Brand

Toni Distel, Finishütte

(Bild zur Verfügung gestellt von Söpp Böbner,

Mittler Chratzereberg)

2


Einleitung

Cornel Doswald, ViaStoria –Zentrum für Verkehrsgeschichte

Richard Portmann, UNESCO Biosphäre Entlebuch

Die vorliegende Broschüre beleuchtet verschiedene

Aspekte von Umwelt und Geschichte

des Alten Frutteggweges. Fachleute beschreiben

seine natürliche Umwelt und die Pflegemassnahmen

in Wald und Flur, die anlässlich

seiner Wiederinstandstellung durchgeführt

wurden. Ausserdem schildern sie ausführlich

seine Geschichte und die Arbeiten, die es ermöglichten,

ihn heute wieder durchgehend zu

begehen.

Besonders freuen wir uns darüber, dass Zeitzeugen

bereit waren, im Gespräch mit Richard

Portmann von ihren Erinnerungen an den Alten

Frutteggweg zu berichten und uns Fotografien

anzuvertrauen, die noch aus der Zeit stammen,

als der Frutteggweg ein wichtiger Verbindungsweg

zwischen Schüpfheim und seinen

Alpsiedlungen war.

Attraktiver Zugangsweg und attraktives

Wandergebiet

Der Alte Frutteggweg schliesst eine wichtige

Lücke im Wanderwegnetz des Entlebuchs. Er

führt von Schüpfheim direkt in ein Gebiet, das

mit dem Ausgangsort Finishütte für attraktive

Wanderungen in alle Himmelsrichtungen beliebt

ist.

Für weitere Informationen

Farnere–Stole–Schüpfheim

Farnere–First–Heiligkreuz

Angstbode–Schwarzebergchrüz–Hasle

Angstbode–Schimbrigbad–Gfelle (Teil des

Moorlandschaftspfades)

Fankhus–Schimbrigbad –Gfelle

Chneubräche–Chrutacher

Salzbüel–Flühli (Teil des Moorlandschaftspfades)

Leitere–Wasserfallenegg–Stäldili (für gute

Berggänger)

Leitere–Wasserfallenegg–Gfelle (für gute

Berggänger)

Alle Routen führen über markierte Wanderwege.

Legende zur Übersichtskarte auf den

folgenden Seiten:

Der Ausschnitt aus der Inventarkarte des Inventars

historischer Verkehrswege der Schweiz

IVS zeigt die wichtigsten historischen Verkehrswege

des Gemeindegebietes von Schüpfheim.

Neben der Landstrasse Luzern–Bern

LU 13 und den verschiedenen Linienführungen

der Flühlistrasse LU 772 sind dies vor allem

der Stationenweg nach Heiligkreuz LU 800 und

der Alte Frutteggweg LU 783.

«O schaurig ist’s, übers Moor zu gehn …» Moorlandschaftspfad UNESCO Biosphäre Entlebuch.

Hrsg. UNESCO Biosphäre Entlebuch, Schüpfheim, 2. Auflage 2010

Thomas Hammer: Exkursionen im UNESCO-Biosphärenreservat Entlebuch. Geographica Bernensia B14,

Geographisches Institut der Universität Bern, 2003

www.biosphaere.ch >Tourismus >Sommererlebnisse

www.biosphaere.ch >Bildung

3


Massstab 1:20'000

x=643100, y=201218

4

vom 14. April 2010

Objekte von nationaler Bedeutung mit

historischen Verlauf mit viel Substanz

Objekte von nationaler Bedeutung mit

historischen Verlauf mit Substanz

Abgrenzungen

Objekte von nationaler Bedeutung mit

historischen Verlauf mit keiner oder

nur geringer baulicher Substanz

Objekte von regionaler Bedeutung mit

historischen Verlauf mit viel Substanz


Objekte von regionaler Bedeutung mit

historischen Verlauf mit Substanz

Objekte von regionaler Bedeutung mit

historischen Verlauf mit keiner oder

nur geringer baulicher Substanz

Objekte von regionaler Bedeutung mit

historischen Verlauf mit viel Substanz

Objekte von regionaler Bedeutung mit

historischen Verlauf mit Substanz

Objekte von regionaler Bedeutung mit

historischen Verlauf mit keiner oder

nur geringer baulicher Substanz

5


Die Gesteine des Alten Frutteggweges

Richard Portmann, UNESCO Biosphäre Entlebuch

Cornel Doswald, ViaStoria –Zentrum für Verkehrsgeschichte

Die Farnereund das Gebiet der Fruttegg bestehen

aus Gesteinen unterschiedlicher Art. Nagelflue

herrscht vor, esgibt auch harte, kompakte

Sandstein- und weichere Mergelschichten.

Ähnlich wie im Napfgebiet gruben die

Bäche während Jahrtausenden tiefe Gräben

und Schluchten. Am eindrücklichsten hat hier

der Staubbach gewirkt.

Harte Steine und weiche Schichten

Die alte Frutteggstrasse durchquert ein Schichtpaket

der so genannten Unteren Süsswassermolasse,

in dem die Nagelfluh deutlich überwiegt.

Es wurde im Vorland der entstehenden

Alpen von Flüssen als Teil eines riesigen Erosionsschuttfächers

aufgeschüttet und schliesslich

von der Front der vorrückenden alpinen

Deckenstapel erreicht; dabei wurden die

Schichten nach Norden geschoben und steil

In Kohle umgewandelte Pflanzenresten in einem

Sandsteinblock. (Foto Hans Karl Gerber, SUS)

Für weitere Informationen

6

aufgerichtet (so genannte subalpine Molasse).

Die Erbauer der Strasse verwendeten für das

Mauerwerk soweit möglich die harten, verwitterungsfesten

Sandsteinschichten, mussten

da und dort aber auch die vor Ort anfallende

Nagelfluh verbauen. Für die nun erfolgte Rekonstruktion

der Mauern musste man Steine

zuführen. Diese stammen ganz aus der Nähe

vom Hungbüelloch, wo gut geeigneter Sandstein

ansteht. Hie und da sieht man an diesen

Steinen schwarze Flecken. Das sind die in

Kohle umgewandelten Überreste von Pflanzen,

die vor rund 30 Millionen Jahren gewachsen

sind und bis heute als Versteinerungen auf

den Schichtflächen erhalten blieben.

Natursteinmauern sind Mauern mit Natur

Hohlräume, Spalten und Nischen sind typisch

bei Trockenmauerwerk. Sie bieten vielfältige

Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Die Lebensbedingungen

sind ähnlich wie an zerklüfteten

Felsen. Es gibt wenig Humus und bereits kurz

nach dem Ende von Niederschlägen wird es

trocken. Die Temperaturunterschiede sind oft

enorm. Die an Felsen und Trockenmauerwerk

wachsenden Pflanzen müssen also Nährstoffarmut

und längere Trockenperioden ertragen.

Zu diesen Spezialisten gehören etwa Arten von

Mauerpfeffer, Steinbrech und Farne.

Die Hohlräume von Trockenmauern sind auch

beliebte Verstecke oder Überwinterungsorte von

Eidechsen, Kröten, Schnecken und Insekten.

Geo-Pfad Geomorphologie Escholzmatt. http://escholzmatt.educanet2.ch/geomorphologie/

Zum GEO-Pfad Escholzmatt können eine zwölfseitige Broschüre und ein Flyer gegen Einsendung

eines frankierten Umschlags bestellt werden bei: UNESCO Biosphäre Entlebuch, Chlosterbüel 28,

6170 Schüpfheim oder Escholzmatt Tourismus, Postfach 26, 6182 Escholzmatt.


Anstehender und gebrochener Sandstein im Hungbüelloch. (Foto Cornel Doswald, ViaStoria)

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Wald und Umwelt am Frutteggweg

Urs Felder, Landwirtschaft und Wald (lawa)

Das Staubbachtobel ist ein naturnahes Bachtobel

mit standortgerechter Bestockung und

einem vielfältigen Kleinrelief, bedingt durch

den Wechsel harter und weicher Schichten der

steilstehenden Molasse. Der Frutteggwald erstreckt

sich über seinen gesamten, Südwest

exponierten Hang von einer Meereshöhe von

900 mbis auf 1520 m.

Im unteren Teil wird erdurch mehrere Lichtungen

mit wertvollen inneren Waldrändern, mit

Mooren und artenreichen Blumenwiesen aufgelockert.

Diese Lichtungen besitzen aufgrund

ihrer Exposition, der Neigung des Hanges und

der vielfältig strukturierten Umgebung ein sehr

hohes Potenzial an Naturwerten. Dieses Potenzial

kam jedoch zuletzt wegen der schlechten

Erschliessung fast nur noch beim Oberstaufmoos

zur Geltung; die dortige, sehr artenreiche

Blumenwiese ist durch die kantonale

8

Moorschutzverordnung geschützt und ist bereits

unter Vertrag bewirtschaftet worden. Dank

der nun ausgeführten Massnahmen und der mit

den Bewirtschaftern abgeschlossenen Bewirtschaftungsverträge

ist jetzt eine bedeutende

Zunahme des Artenreichtums in allen Lichtungen

zu erwarten.

Im oberen, steileren Teil ist er mit Felsbändern,

mit kleineren und grösseren Steinschutthalden

sowie mit Blockschutt durchsetzt. Es herrschen

verschiedene Buchenwaldgesellschaften mit

unterschiedlicher Baumartenzusammensetzung

vor, die wegen ihrer Seltenheit nicht nur für das

Entlebuch, sondern zum Teil sogar gesamtschweizerisch

von Bedeutung sind.

Funktionen des Waldgebietes

Dieser Waldkomplex erfüllt verschiedene, für

Mensch und Umwelt wichtige Funktionen: Als

Die östliche Waldlichtung im Staubbachtobel, von der Strasse aus gesehen. (Foto Cornel Doswald, ViaStoria)


Der Frutteggwald bei der langen Strassenrampe vor dem Holzschlag. (Foto Martino Froelicher, ViaStoria)

Der Frutteggwald bei der langen Strassenrampe nach dem Holzschlag. (Foto Cornel Doswald, ViaStoria)

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Schutzwald schützt er im oberen Teil die Erschliessungsstrasse

Schüpfheim–Finishütte und

den Alten Frutteggweg vor Steinschlag. Unterhalb

der Strasse übernimmt er für das Gerinne

des Staubbachs eine wichtige Schutzfunktion

gegenüber Erdrutschen und Murgängen. Er

vermindertden Eintrag von Regen und Schmelzwasser,verhindertdamit

übermässige Erosion

und dämpft den Hochwasserabfluss im Staubbach.

Als Vorranggebiet für den Naturschutz besitzt

er dank seines vielfältigen Kleinreliefs mit

zahlreichen Sonderstandorten und seltenen

Waldgesellschaften ein sehr hohes Potenzial.

Bereits im Richtplan von 1986 wurde er deshalb

als Objekt von überregionaler Bedeutung

bezeichnet.

Schliesslich wäre auch die Holznutzung besonders

für die Privatwaldbesitzer eine wichtige

Einnahmequelle. Weil jedoch durch die Steilheit

des Geländes und die wenig leistungsfähige

Erschliessung die Holzerei sehr erschwert ist,

kann das Frutteggwaldgebiet nicht als wirtschaftlich

ertragreiches Waldgebiet bezeichnet

werden. Dadurch wird die Erhaltung der

Schutzwaldfunktionen und die Pflege des Potenzials

an Naturwerten beeinträchtigt.

Ist-Zustand vor dem Eingriff

Durch die schlechten Erschliessungsverhältnisse

wurde bis anhin wenig Holz genutzt. Dies

zeigte sich in einem hohen Holzvorrat und einer

Überalterung des Bestandes. Dieser Waldzustand

gefährdet die Aufrechterhaltung der

Schutzfunktionen. Ebenfalls wird durch die Beschattung

der Bäume die Entwicklung der vorhandenen

Tier- und Pflanzengesellschaften, die

auf Lichtungen, Waldränder,gut besonnte Felsrippen

und Trockenmauern angewiesen sind,

beeinträchtigt. Die permanente Feuchtigkeit

der Hinterfüllung und die Sprengwirkung der

12

Wurzeln von Bäumen und Sträuchern schädigten

die Mauern und führten stellenweise zu

ihrem Zerfall.

Massnahmen

Im öffentlichen Interesse musste im Frutteggwald

deshalb ein Verjüngungs- und Lichtungseingriff

vorgenommen werden. Beim Eingriff

wurde die Regulierung der Baumartenmischung,

die Schaffung guter Bedingungen für die Naturverjüngung,

das Entfernen von instabilen Bäumen

sowie die Aufwertung von Sonderstandorten

innerhalb des Waldes ausgeführt. Ziele

der Arbeiten waren: Die Erhaltung der Schutzfunktion

des Waldes gegen Naturgefahren,

vielfältige Kleinstrukturen sollen gefördert

werden, die Waldränder bei den Trockenwiesen

verjüngt und aufgelichtet und das

Gebiet als Lebensraum für Amphibien aufgewertet

werden. Schliesslich wurde damit die

Voraussetzung für die Erhaltung der stabil gebliebenen

und für die Rekonstruktion der geschädigten

Mauern geschaffen. Insgesamt

erlauben es diese Massnahmen, dass der

Frutteggwald jetzt als wertvoller naturnaher,

lichter Lebensraum begangen und erfahren

werden kann.

Bei der Holzernte wurde eine Holzmenge von

rund 750 m 3 geschlagen und abgeführt. Die

Holzhauereiarbeiten konnten unter den gegebenen

Bedingungen nicht kostendeckend sein,

sondern mussten im Interesse der Schutzwaldfunktion,

der Naturwerte und des Erholungsraums

mit öffentlichen Mitteln der Dienststelle

Landwirtschaft und Wald vom Kanton Luzern

unterstützt werden.

Gespannt beobachten wir nun die Entwicklung

des Waldbildes und sind überzeugt, mit den

ausgeführten Massnahmen den Grundstein

für die Verbesserung der Naturwerte gelegt zu

haben.


Sommerbetriebe und Ganzjahresheimet

Richard Portmann, UNESCO Biosphäre Entlebuch

Die alte wie die neue Frutteggstrasse erschliessen

dreizehn Alpen, wobei vier ganz oder teilweise

in den Gemeinden Flühli und Hasle liegen.

Bemerkenswert ist, dass es im Gebiet

auch eine Handvoll Ganzjahresbetriebe gibt,

die sich wegen der Höhenlage nur unwesentlich

von denjenigen der Alpen unterscheiden.

Von den wenigen verbliebenen Alpkäsereien

im Entlebuch liegen immerhin zwei im Gebiet

der Finishütte: auf Under Änggelauene und

Baumgarte werden verschiedene Sorten Käse

hergestellt.

Die Alpen und Liegenschaften weisen ganz unterschiedliche

Böden auf. Es gibt Gebiete, die

Das Fuhrwerk von Josef und Magdalena Felder-Felder

beim Alpaufzug zur Alp Baumgarte am 31. Mai 1939

in Schüpfheim. (Maria Zihlmann-Felder, Alp Baumgarte)

auf Kalk liegen, eine grosse Pflanzenvielfalt

aufweisen und deshalb eine gute Futterbasis

für das Vieh bilden. Andererseits müssen auch

eher nasse, lehmige Böden mit den vom Vieh

nicht gerne gefressenen Sauergräsern genutzt

werden. Grossflächige Moore werden zudem

nur einmal gemäht und liefern vor allem

Streue.

Erinnerungen und Anekdoten

Maria Zihlmann-Felder *1940, hat bis heute

manchen Sommer auf der Alp Baumgarte verbracht.

Sie erzählt von ihrem Grossvater, der

erst 1900 das damalige Ganzjahresheimet in

einen alpwirtschaftlichen Betrieb umgestellt

hat. Schon immer wurde auf Baumgarte gekäst

und das hat sich bis auf den heutigen Tag

nicht geändert.

Maria Zihlmann kann sich gut an die Käsetransporte

über die alte Frutteggstrasse erinnern.

Im Herbst gab es jeweils zwei Fuhren pro

Tag. Somit dauerte es rund eine Woche, bis

die kostbare Ware abtransportiert war.

Sie hat auch das schwere Unwetter im Juni

1954 nicht vergessen, weil sie darüber in der

Schule einen Aufsatz schreiben musste. Die

Frutteggstrasse wurde an verschiedenen Orten

so stark beschädigt, dass der Alpabzug von

Baumgarte nur ins Waldemmental über Salzbüel

möglich war.

Im Sommer 1943 brannte das Haus auf Baumgarte

ab. Auch damals wurde einige Monate

später das meiste Baumaterial für das neue

Gebäude von Salzbüel her geführt. Man zog die

Transporte aus dieser Richtung denjenigen

über die Frutteggstrasse vor, denn so waren

nur noch hundert Höhenmeter mit den Fuhrwerken

zu bewältigen. Vordem Neubau musste

eine Baracke und ein Notstall errichtet werden.

Die vielen «gwundrigen Katastrophentouristen»

wurden in Salzbüel gebeten, Material wie

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Leiterwagen mit Käse von der Alp Baumgarte, bereit zum Abtransport über die Fruttegg, Anfang der

Fünfzigerjahre. (Maria Zihlmann-Felder, Alp Baumgarte)

Maria Felder, Alp Baumgarte, während des Alpaufzugs am 26. Mai 1959 auf der alten Frutteggstrasse bei

Ober Egge. (Maria Zihlmann-Felder, Alp Baumgarte)

14


Zwei einspännige Käsefuhrwerke auf der Alp Baumgarte vor der Fahrt über die Fruttegg, Anfang der

Fünfzigerjahre. (Maria Zihlmann-Felder, Alp Baumgarte)

Bretter und Fenster hoch zu tragen. Was dann

auch fleissig gemacht wurde …

Viele Erinnerungen an die alte Frutteggstrasse

besitzt auch Hans Müller-Felder *1932, der

die Sommer während vieler Jahre auf Under

Bargele verbracht hat. Zwei Ereignisse, die

seine Brüder Peter und Franz betreffen, hat er

nie vergessen. Im Winter 1948/49 entglitt

Peter auf dem unteren Teil der Strasse die

Kontrolle über einen Langholztransport. Pferd

und Schlitten kamen vom Weg abund standen

plötzlich im steilen Bord unterhalb der Strasse

–unverletzt und unbeschädigt.

Rund sechs Jahre später geschah im Winter

Ähnliches weiter oben bei der so genannten

«Höche Flue». Das Pferd von Franz fiel samt einem

Fuder Papierholz über zwei felsige Absätze

hinunter! Kein Pferd konnte einen solchen

Absturz überleben, meinten die Schlittenführer.

Aber sie täuschten sich, denn das Tier –

ein so genannter Eidgenosse –lag zitternd auf

dem Rücken, aber unverletzt zwischen den

Bäumen. Bis dann das Pferd wieder auf der

Strasse stand und das weit hinunter gekollerte

Papierholz eingesammelt war, vergingen

Stunden. Aber das war ja einerlei, die Hauptsache

war, weder Mensch noch Tier kamen zu

Schaden.

Die Geschichte um das kleine eingemauerte

Kreuz an der «Höche Flue» lag bis heute mehrheitlich

im Dunkeln. Der 77-jährige Söpp Böbner

vom Mittler Chratzereberg weiss mehr,

weil ihm die Mutter Pauline (1889 –1959)

öfters folgende Überlieferung erzählte: Auf der

Liegenschaft Fruttegg wohnte seit jeher eine

Familie Distel. Eines Tages ging dem Vater

beim Schreiben eines Dokumentes die Tinte

aus. Er schickte seinen Sohn zu den Verwandten

nach Ausser Egge. Der Knabe kam am selben

Tagnicht mehr zurück. Das war aber nicht

aussergewöhnlich, weil er öfters bei den Verwandten

übernachtete. Als er jedoch am

nächsten Tagnicht auftauchte, ging man ihn

suchen. Erst nach langer Zeit fand man ihn im

Abgrund. Wie erzuTode stürzte, konnte nicht

mehr festgestellt werden.

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Das Bauwerk Alter Frutteggweg

Cornel Doswald, Martino Froelicher, ViaStoria –Zentrum für Verkehrsgeschichte

Der Alte Frutteggweg wurde 1872/73 erbaut

und darfals eines der herausragendsten strassenbaulichen

Denkmäler des Entlebuchs und

der weiteren Region bezeichnet werden. Der

Bau der Alpstrasse bedeutete für die privaten

Bauherren eine grosse Investition. Er fiel in

eine Zeit, in der die Landwirtschaft in einer

grossen Umstrukturierungskrise steckte, von

der allerdings der Käsehandel mit seinem Exportgeschäft

kaum betroffen war.

Unbestrittenes Projekt –umstrittene

Linienführung

Die drei Liegenschaftsbesitzer der damaligen

Alpen Loch, Änggenlauenen, Bargelen, Baumgarten

und Farneren gelangten im Jahr 1872

mit einem Gesuch um Anlegung einer Güterstrasse

an den Gemeinderat von Schüpfheim.

Sie schlugen drei mögliche Linienführungen

vor: 1. Klusen–Staufen–Fruttegg, 2. Klusen–

Staufen–Kühboden–Fruttegg, und 3. Klusen–

Hungbüel–Fruttegg.

Der Ingenieur Trucco (aus Luzern?) beurteilte

die Vorschläge aufgrund der jeweiligen Geländeverhältnisse.

Truccos Abklärungen ergaben

grosse Vorteile für die Linie Hungbüel–Fruttegg:

«Dieselbe [hat] von oberhalb Distels

[Franz Distel, Fruttegg] bis zu Fränzis [vermutlich

Chlusen] eine ungefähre Länge von

7850 Fuss [2355 m] bei einem [Höhenunterschied]

von beiläufig 1270 Fuss [380 m]. Da

diese bei grösster Nähe gegen Schüpfheim die

günstigsten Steigungen hat, auch die Weiden

und Wiesen etc. möglichst schont, ist sie am

meisten zu empfehlen.» (1838–1876 galt in

der Schweiz der metrische Fuss von 30 cm

Länge. Er löste in Luzern den bisher von Maurern

und Feldmessern gebrauchten Luzerner

Fuss von 28.4 cm Länge ab.)

Gerade diese Variante hatten die Initianten

selbst aber am wenigsten favorisiert, weshalb

16

sie ihr Gesuch zurückzogen und Projektierungsarbeiten

für die beiden anderen Linienführungen

forderten. Der Gemeinderat von Schüpfheim

lehnte dies jedoch ab, und die Gemeinde

sprach sich am 29. August 1872 für den Bau

der von Trucco vorgeschlagenen Linienführung

aus. Gegen diesen Beschluss rekurrierten nun

die drei Liegenschaftsbesitzer zusammen mit

sieben weiteren Anstössern beim Regierungsrat,

der den Rekurs ablehnte.

Know-how aus dem Süden?

Der Bau der Strasse war sehr aufwändig. Sie

führt durch abschüssiges Gelände. Entsprechend

hoch waren die Baukosten, die ohne

Staats- oder Gemeindezuschüsse beigebracht

wurden.

Der alte Fussweg verlief hangwärts des heutigen

Alten Frutteggweges und umging damit einige

Felsrippen, die später beim Strassenbau

ausgebrochen, und auch die beiden Gräben,

die überbrückt werden mussten. Ing. Trucco

hielt sich beim Variantenstudium noch an diesen

hergebrachten Wegverlauf; er erwähnt

deshalb die beiden neuen Brücken im Hang

des Staubbachtobels unterhalb der Fruttegg

nicht. Mit der neuen, tiefer im Hang angelegten

Linienführung erreichte man ein ausgeglicheneres

Gefälle, was ein beachtlicher Vorteil

war. Die Tieferlegung des Verlaufs erklärt

wahrscheinlich zu einem guten Teil die Differenz

zwischen Truccos ursprünglicher Kostenschätzung

(Fr. 14500.–) und den tatsächlichen

Baukosten (Fr. 26000.–).

Anstelle der einen geplanten Brücke über den

Gustiweidbach bei der Fruttegg musste man

drei bauen, sie wurden als Holzbrücken auf

Widerlagern aus Bruchsteinmauerwerk ausgeführt;

heute sind vom Oberbau nur noch je drei

Eisenbahnschienen sichtbar, die als Längsträger

dienten. Wahrscheinlich waren auch mehr


VonBaumwurzeln zerstörte Trockenmauer. (Foto Urs Felder, lawa)

Felsausbrüche nötig, als ursprünglich vorgesehen.

Ebenso brauchte es vermutlich längere

und höhere Stützmauern, die man mit dem

lokal ausgebrochenen Gestein errichtete, meist

Sandstein, stellenweise aber auch brüchige

Nagelfluh. Trucco schrieb vor: «Sämtliche Mauernsind

natürlich in zweckmässigster Dicke mit

1/10 Anzug und die übrigen Böschungen solid

(gegen das Rutschen) zu erstellen.» Die hervorragende

Qualität der bis zu vier Meter hohen

Trockenmauern, die teilweise mit handgeschmiedeten

Eisenankernverstärkt sind, beein-

druckt noch heute; sie lässt vermuten, dass

ausgewiesene Fachleute am Werk waren. Naheliegend

ist, dass die Strasse von Italienernoder

Tirolern erbaut wurde, die in jenen Jahren für

den Eisenbahnbau in der Innerschweiz angeheuertwurden.

Sie hatten den Ruf hervorragender

Bauleute und besassen das für den Bau

von Trockenmauern nötige Know-how.

Dagegen sparte man zahlreiche Bauelemente

ein, die Trucco vorgesehen hatte: anstelle von

mindestens sechs «Dohlen» (Wasserdurchlässen)

und acht «Schalen» (Querschalen, d.h.

17


gepflästerten Furten) baute man anscheinend

nur zwei Wasserdurchlässe (beim Weidli –heute

Furt –und beim Hungbüel) und eine gepflästerte

Furt (in der Strassenrampe oberhalb der

Trockenwiesen im Frutteggwald). Auch auf die

Geländer «oberhalb der Stützmauern und bei

den Felsbändern», die Trucco vorgeschlagen

hatte, verzichtete man; die dafür notwendigen

Aussparungen für die Geländerpfosten waren

in keiner Mauer vorhanden. Lediglich die Rampe

oberhalb der Trockenwiesen wurde mit

einer Reihe von Wehrsteinen ausgestattet. Die

Strasse wurde acht Fuss (2.4 m) breit geplant,

sollte fünf Ausweichstellen erhalten und mit

einer ersten Schicht von drei Zoll (7.5 cm)

Dicke bekiest werden.

Reicher Nutzen

Welche Erleichterung der Bau der Frutteggstrasse

ihren Anstössern brachte, lässt sich aus

18

der Korrespondenz zum Rekursfall ersehen,

die heute im Staatsarchiv Luzern aufbewahrt

wird. So führt der Strasseninspektor Mohr in

seinem Bericht an den Regierungsrat an, dass

die beteiligten Liegenschaftsbesitzer «nicht allein

für ihren Viehtrieb einen verbesserten

Strassenzug verlangen, sondernumihreAlpenprodukte

leichter (mit Wagen und Schlitten)

und am kürzesten gegen Schüpfheim bringen

zu können». Von Chlusen bis Fruttegg habe

bisher kein Fahrweg, sondern nur ein Fussweg

bestanden. Im Streit um die Beitragspflicht der

Strassenanstösser nach Vollendung des Baus

wird der Nutzen der neuen Strasse nochmals

betont: «Der Transport von Holz, Futter und

Streue ab der in der Umgegend der Klausen–

Fruttegg-Strasse befindlichen Liegenschaften

über den in der gleichen Richtung bestehenden

schlechten Weg war sehr schwierig und

nur im Winter möglich. Auf- und Abfahrt mit

Beispiel eines neu aufgeführten Stützmauerabschnitts mit eingebundenem Rest der älteren Mauer.

(Foto Cornel Doswald, ViaStoria)


den Viehherden, das Transportieren der Käse,

Alpgeräthschaften etc. musste auf weiten

Umwegen geschehen [über Chneubrächen].

Alle diese Übelstände sind nun beseitiget, da

die neue Strasse jederzeit bequem zu befahren

ist.» Auch sei es auf der neuen Strasse

möglich, jederzeit mit Fuhrwerken bis ganz

nahe an die jeweiligen Waldparzellen zu gelangen,

was gewiss auch den Wert derselben

gesteigert habe. Von einem Einsprecher wird

berichtet, dass keiner der beitragspflichtigen

Güterbesitzer die neue Frutteggstrasse soviel

benutze wie er, «denn er betreibt eine bedeutende

Alpwirthschaft und besitzt auf seinen

Alpsömmerungen grosse und schöne Waldungen,

aus welch letzteren er wohl in jüngster

Zeit sehr viel Holz zu hohen Preisen verkauft,

was nicht hätte geschehen können, wäre die

Klusen–Fruttegg-Strasse nicht erstellt gewesen».

Vonder Alpstrasse zum Wanderweg

Ende der 1880er-Jahre gab es im Entlebuch

erst fünf vergleichbare Alpstrassen, und die

Frutteggstrasse wurde 1878 sogar vom

Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verein als

vorbildliches Projekt ausgezeichnet. Nach dem

Zweiten Weltkrieg genügte die schmale und

steile Strasse aber den gesteigerten Ansprüchen

nicht mehr. «Bei schlechtem Wetter und

namentlich bei Vereisungen im Winter war die

halsbrecherische Talfahrt lebensgefährlich.

[…] Es war kein Luxus mehr, als 1955 eine

zeitgemässe Neuanlage der Frutteggstrasse

verlangt wurde», schreibt Emil Emmenegger.

Die rund zehn Kilometer lange neue Frutteggstrasse

wurde 1956 bis 1968 gebaut, und

seither diente der Alte Frutteggweg nur noch

als Zufahrt zueinigen Weiden und Magerwiesen,

war aber langfristig ohne Unterhalt dem

Zerfall preisgegeben. An zahlreichen Stellen

Diese originale, trocken gemauerte Stützmauer des Alten Frutteggweges ist durch drei handgeschmiedete

Felsanker im Berg verankert. Deren Machart ist vorne links erkennbar: Der Kopf einer Rundeisenstange ist

als Öse geformt, durch deren Auge ein kurzer Eisenknebel gesteckt worden ist. Eine Keilplatte sorgt für

eine dichte Verbindung zwischen Knebel und Maueroberfläche und spannt den Anker.

(Foto Cornel Doswald, ViaStoria)

19


Das charakteristische Erscheinungsbild des Alten

Frutteggweges: Stützmauern und abgeschrotete

Felsrippen im steilen Hang, hier bei der Quellfassung

über dem Staufmoos. (Foto Cornel Doswald,

ViaStoria)

Quellen

Emmenegger, Emil: Schüpfheim im Wandel der Zeiten. Schüpfheim 1978

20

wiesen die Stützmauern rund 35 Jahre später

bereits starke Beeinträchtigungen auf, und die

ehemaligen Brücken waren zerfallen.

Die hohe Qualität der intakt gebliebenen Bausubstanz

war jedoch mit ein Grund, die Strasse

durch die «romantische Gebirgsschlucht»

(Friedrich Merz) wieder herzustellen. Im Rahmen

eines integralen Instandstellungsprojekts,

das auch den Anliegen des Natur- und

Landschaftsschutzes gerecht wird, wurde sie

in den Jahren 2009/10 wieder begehbar gemacht,

um als besonders attraktiver Abschnitt

eine grosse Lücke im Wanderwegnetz des Entlebuchs

zu schliessen.

Die Hauptleistung dafür erbrachten Thomas

Schmid-Glauser und Heinz Emmenegger von

der Stalder Tiefbau AG, Schüpfheim, welche

zahlreiche Mauern in solider Ausführung rekonstruiert

oder gesichert haben. Ein Glücksfall

für die Rekonstruktion war es, dass am

Hungbüel ein Steinbruch geöffnet werden

konnte, der das ideale Gesteinsmaterial für

die Mauern lieferte. Die ungewöhnliche Bauaufgabe

im teilweise schwer zugänglichen

Steilhang erforderte Geduld, Ausdauer und

Improvisationsvermögen.

Froelicher, Martino: Die «Alte Frutteggstrasse» –eine Bergstrasse wird neu entdeckt. In: Historische

Verkehrswege im Kanton Luzern, Bern: ASTRA, 2002, 32–35

Merz, Friedrich: Das Entlebuch und seine Viehzucht, Alpen- und Milchwirthschaft. Zürich 1887

Mohr, Ernst Rudolf: Vorarbeiten zur Topographischen Karte der Schweiz (Dufourkarte): Originalmesstischblatt

255 Schüpfheim und Escholzmatt 1:25 000, 1860. Historische Kartensammlung des Bundesamtes

für Landestopographie, Wabern

Topographischer Atlas der Schweiz, Blatt 374 «Escholzmatt», 1892

Staatsarchiv Luzern: AKT 37/366 A.4; 410C/3258; 410C/3262

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